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Deutsche Telekom AG Interim / Quarterly Report 2021

May 12, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 28512320

Deutsche Telekom AG

Bonn

Erstes Quartal 2021

Konzern-Zwischenbericht

Q1 2021

1. Januar bis 31. März

Die Finanzdaten des Konzerns auf einen Blick

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- ---
Umsatz und Ergebnis a
Umsatzerlöse 26.390 19.943 32,3 100.999
davon: Inlandsanteil % 23,6 30,3 24,5
davon: Auslandsanteil % 76,4 69,7 75,5
Betriebsergebnis (EBIT) 3.519 2.511 40,1 12.804
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 936 916 2,2 4.158
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)

(bereinigt um Sondereinflüsse)
1.201 1.284 (6,5) 5.715
EBITDA 10.361 6.940 49,3 38.633
EBITDA AL 8.798 5.921 48,6 33.178
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 10.698 7.563 41,5 40.374
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 9.245 6.544 41,3 35.017
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 35,0 32,8 34,7
Ergebnis je Aktie (unverwässert/​verwässert) 0,20 0,19 5,3 0,88
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert/​verwässert) 0,25 0,27 (7,4) 1,20
Bilanz
Bilanzsumme 273.901 173.646 57,7 264.917
Eigenkapital 77.484 45.878 68,9 72.550
Eigenkapitalquote % 28,3 26,4 27,4
Netto-Finanzverbindlichkeiten 129.530 77.394 67,4 120.227
Cashflow a
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 8.307 3.960 n.a. 23.743
Cash Capex (12.272) (3.570) n.a. (18.694)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (4.283) (3.353) (27,7) (16.980)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und

Investitionen in Spektrum) b
4.072 2.294 77,5 10.756
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und

Investitionen in Spektrum) b
2.585 1.287 n.a. 6.288
Cashflow aus Investitionstätigkeit (12.373) (2.706) n.a. (22.649)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 588 (2.562) n.a. 7.561

a Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzern-Zwischenabschluss.

b Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen im ersten Quartal 2020.

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in Mio.
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung

31.03.2021/​31.12.2020

in %
31.03.2020 Veränderung

31.03.2021/​31.03.2020

in %
--- --- --- --- --- ---
Kunden im Festnetz und Mobilfunk
Mobilfunk-Kunden a, b 242,9 241,5 0,6 185,2 31,1
Festnetz-Anschlüsse 27,4 27,4 0,1 27,4 (0,2)
Breitband-Kunden c 21,9 21,7 0,5 21,2 3,2

a Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzern-Zwischenabschluss.

b Inkl. Wholesale-Kunden der T-Mobile US.

c Ohne Wholesale.

Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Veränderungen wurden auf Basis der genaueren Millionenwerte berechnet.

An unsere Aktionäre

Die Deutsche Telekom auf einen Blick

Konzernumsatz

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Der Konzernumsatz erhöhte sich von 19,9 Mrd. € um 6,4 Mrd. € bzw. 32,3 % auf 26,4 Mrd. €. Organisch wuchs unser Umsatz um 1,8 Mrd. € bzw. 7,1 %.
Dabei zeigt unser Segment USA einen Umsatzanstieg von 62,3%. Organisch lag der Umsatz um 10,5 % über Vorjahresniveau, was auf gestiegene Service- und Endgeräteumsätze zurückzuführen ist.
Unsere Segmente Deutschland und Europa konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr organisch halten. Währungskursbedingt verzeichneten wir im Segment Europa ein Minus von 1,1 %.
Der Umsatz unseres Segments Systemgeschäft lag um 4,4 % unter Vorjahresniveau, insbesondere infolge des Corona-bedingten Rückgangs des IT-Markts.
In unserem Segment Group Development lag das Wachstum von T-Mobile Netherlands und GD Towers auch aufgrund der erworbenen Simpel und der Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts um 10,5 % über dem Vorjahresniveau. Organisch wuchs der Umsatz um 5,0 %.

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)

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Unser bereinigtes EBITDA AL erhöhte sich von 6,5 Mrd. € um 2,7 Mrd. € bzw. 41,3 % auf 9,2 Mrd. €, wobei alle Segmente hierzu beitrugen. Ohne Konsolidierungskreis- und Währungskurseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA AL um 0,7 Mrd. € bzw. 8,3 %.
Unser Segment USA zeigt eine deutliche Erhöhung des bereinigten EBITDA AL von 80,6%, was insbesondere auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zurückzuführen ist. Organisch lag das bereinigte EBITDA AL um 10,7 % über Vorjahresniveau.
Unser Segment Deutschland weist einen Anstieg des bereinigten EBITDA AL um 3,4 % und Europa einen leichten Anstieg um 1,1 % aus.
Einen deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA AL von 17,5 % zeigt unser Segment Group Development. Hier wirkten v. a. eine positive Umsatzentwicklung bei T-Mobile Netherlands und GD Towers, Synergien aus der Übernahme der Te1e2 Netherlands, der Erwerb von Simpel sowie das effiziente Kosten-Management der T-Mobile Netherlands positiv.
Die bereinigte EBITDA AL-Marge des Konzerns lag mit 35,0% um 2,2 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Im Segment Deutschland lag die bereinigte EBITDA AL-Marge bei 38,8%, im Segment Europa bei 34,7 % und im Segment USA bei 34,6 %.

EBIT

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Unser EBIT erhöhte sich von 2,5 Mrd. € um 1,0 Mrd. € bzw. 40,1 % auf 3,5 Mrd. €, insbesondere aufgrund der beim bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte.
Das EBITDA AL ist mit Sondereinflüssen in Höhe von 0,4 Mrd. € belastet, denen in der Vergleichsperiode Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mrd. € gegenüber standen. Im Zusammenhang mit entstandenen Akquisitions- und Integrationsaufwendungen sowie mit Restrukturierungskosten zur Realisierung von Kosteneffizienzen aus dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint wurden Aufwendungen in Höhe von 0,2 Mrd. € erfasst; in der Vergleichsperiode fielen 0,1 Mrd. € an. Im ersten Quartal 2021 fielen um 0,2 Mrd. € geringere Sondereinflüsse auf Personalrestrukturierungen an. Zudem wurden im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal 2020 im Segment USA Aufwendungen in Höhe von 0,1 Mrd. € als Sondereinflüsse klassifiziert.
Die Abschreibungen lagen insbesondere aufgrund des Erwerbs von Sprint um 2,4 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode.

Konzernüberschuss

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Der Konzernüberschuss lag unverändert bei 0,9 Mrd. €.
Unser Finanzergebnis verringerte sich um 0,7 Mrd. € auf minus 1,7 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit einem um 0,6 Mrd. € rückläufigen Zinsergebnis aufgrund der übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten von Sprint sowie der im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € auf minus 0,5 Mrd. €.
Der Steueraufwand blieb gegenüber der Vergleichsperiode stabil und betrug 0,5 Mrd. €.
Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich von 0,2 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt 0,25 € gegenüber 0,27 € in der Vergleichsperiode.

Eigenkapitalquote

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Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 27,4% um 0,9 Prozentpunkte auf 28,3 %.
Die Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 4,9 Mrd. € ist im Wesentlichen auf den Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. € und auf das erfolgsneutral erfasste sonstige Ergebnis in Höhe von 3,6 Mrd. € zurückzuführen. Hierin enthalten sind v. a. Effekte aus der Währungsumrechnung (2,7 Mrd. €) sowie der Neubewertung der leistungsorientierten Pläne (1,0 Mrd. €).
Eigenkapitalmindernd wirkten Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen in Höhe von 0,2 Mrd. € im sonstigen Ergebnis.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

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Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) erhöhte sich von 3,4 Mrd. € um 0,9 Mrd. € bzw. 27,7 % auf 4,3 Mrd. €. Die Erhöhung resultierte v. a. aus dem Einbezug von Sprint sowie aus dem weiteren Ausbau des 5G-Netzwerks in den USA. Im Segment Deutschland sank der Cash Capex aufgrund witterungsbedingt niedrigerer Investitionen sowie geringerer Auszahlungen. Im Segment Europa investierten wir ebenfalls weiter in unser Glasfasernetz und trieben den Ausbau unserer Mobilfunk-Infrastruktur voran.
Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) stieg um 8,7 Mrd. € auf 12,3 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden Spektrumlizenzen in Höhe von 8,0 Mrd. € erworben, im Wesentlichen FCC-Mobilfunk-Lizenzen im Rahmen der sog. "C-Band"-Auktion im Segment USA. In der Vergleichsperiode waren hier 0,2 Mrd. € Anzahlungen für den Erwerb von FCC-Mobilfunk-Lizenzen enthalten.

Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) a

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Der Free Cashflow AL erhöhte sich von 1,3 Mrd. € um 1,3 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €.
Erhöhend wirkte neben dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zum 1. April 2020 auch die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der anderen Segmente. Zudem waren im Vorjahresquartal Factoring-Vereinbarungen in Höhe von minus 0,5 Mrd. € enthalten, die im Berichtsquartal nicht anfielen.
Belastend wirkten neben dem um 0,9 Mrd. € höheren Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) insbesondere um 0,7 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Um 0,1 Mrd. € höhere Ertragsteuerzahlungen wirkten ebenfalls belastend.

Netto-Finanzverbindlichkeiten

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Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2020 von 120,2 Mrd. € um 9,3 Mrd. € auf 129,5 Mrd. €.
Erhöhend wirkte insbesondere der Erwerb von Spektrum (8,0 Mrd.€), v. a. im Segment USA. Währungskurseffekte (3,8 Mrd. €) und die Zugänge von Leasing-Verbindlichkeiten (1,1 Mrd. €) wirkten zusätzlich erhöhend.
Reduzierend wirkte im Wesentlichen der Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Höhe von 4,1 Mrd. €.

→ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht.

a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen im ersten Quartal 2020.

Wichtige Ereignisse im ersten Quartal 2021

Unternehmens- und sonstige Transaktionen

Verlagerungen innerhalb der operativen Segmente. Die Deutsche Telekom hat die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT GmbH zum 1. Januar 2021 vom operativen Segment Systemgeschäft in das operative Segment Deutschland verlagert. Ebenfalls zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom ihr österreichisches Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in das operative Segment Group Development verlagert.

→ Weitere Informationen zu den beiden Verlagerungen finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" im Konzern-Zwischenlagebericht sowie im Abschnitt "Segmentberichterstattung" im Konzern-Zwischenabschluss.

Zusammenlegung des Funkturmgeschäfts in den Niederlanden und Errichtung eines Infrastrukturfonds. Am 21. Januar 2021 haben die Deutsche Telekom, Cellnex Telecom und die neu gegründete, unabhängig gemanagte Fondsgesellschaft Digital Infrastructure Vehicle (DIV) eine Vereinbarung unterzeichnet, die jeweiligen niederländischen Mobilfunk-Infrastruktur-Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom und der Cellnex zusammenzuführen. Im Rahmen der Vereinbarung ist es vorgesehen, dass die niederländische Funkturmgesellschaft T-Mobile Infra an die DIV veräußert und nachfolgend in die Cellnex Netherlands eingebracht wird. Der Vollzug der Transaktion wird, unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörde, im ersten Halbjahr 2021 erwartet.

Analystentag T-Mobile US

Fast ein Jahr nach der Fusion mit Sprint gab T-Mobile US am 11. März 2021 ein Update zu den Integrationsfortschritten des Unternehmens und stellte die mittelfristigen Finanzziele vor. So liegt T-Mobile US z. B. bei der Umsetzung der Synergien aus dem Zusammenschluss mit Sprint über der Planung, die bei Bekanntgabe der Transaktion im April 2018 kommuniziert wurde. Unter anderem wird der Barwert der Kosten- und Investitionssynergien nun bei insgesamt mehr als 70 Mrd. US-$ erwartet - ein Anstieg von etwa 60 % gegenüber der ursprünglichen Prognose von 43 Mrd. US-$. Außerdem informierte unsere US-Tochter zu dem Stand des 5G-Netzausbaus nach der jüngsten Spektrumauktion in den USA, bei der sie in C-Band-Frequenzen investierte, um ihr "Ultra Capacity 5G" auszubauen und sich für ihren anhaltenden Führungsanspruch in der 5G-Ära zu positionieren. Zudem verkündete T-Mobile US die Ausweitung ihrer Zielmärkte um kleinere und ländlich geprägte Märkte, in das Segment der Unternehmenskunden und Home Broadband.

Investitionen in Netze

Netzausbau in Deutschland. Im ersten Quartal 2021 haben wir zusätzlich ca. 1.600 Standorte für 5G gerüstet. Damit ist unser 5G-Netz in über 5.000 Städten und Gemeinden für ca. 66 Mio. Menschen in Deutschland verfügbar. Zudem haben wir im ersten Quartal 2021 in Deutschland 556 LTE-Standorte neu gebaut und eine LTE-Abdeckung von 98,8% der deutschen Haushalte erreicht.

Zum Ende des ersten Quartals 2021 können rund 2,3 Mio. Haushalte in Deutschland direkt an unser Glasfasernetz (FTTH, FTTB) angebunden werden.

Netzausbau in den USA. Im Februar 2021 hat T-Mobile US bei der sog. "C-Band"-Auktion 142 Lizenzen für insgesamt 9,3 Mrd. US-$ erworben. Mit dem zusätzlichen 40 MHz Spektrum stärkt unsere US-Tochter ihr 5G-Netz weiter. Zum Ende des ersten Quartals 2021 versorgte T-Mobile US 140 Mio. Menschen in den USA mit "Ultra Capacity 5G" im 2,5 GHz-Band und Millimeterwellen-Bereich (mmWave). Gleichzeitig wird die Erweiterung des 5G-Netzes auf Basis des 600 MHz-Spektrums vorangetrieben, worüber bereits ca. 295 Mio. Menschen in den USA erreicht werden.

Netzausbau in Europa. Auch in unseren europäischen Landesgesellschaften haben wir den Netzausbau im ersten Quartal 2021 kontinuierlich vorangetrieben. So ist z. B. im März 2021 das 5G-Netz von Hrvatski Telekom in 34 kroatischen Städten verfügbar, sodass dort bereits rund 1,5 Mio. Menschen die Vorteile von 5G nutzen können. In Ungarn konnte sich Magyar Telekom im Januar 2021 erfolgreich Spektrum im 900 und 1.800 MHz-Bereich sichern. Zudem versorgten wir zum Ende des ersten Quartals 2021 in unseren europäischen Ländern 97,7% der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 108 Mio. Einwohner.

Zum Ende des ersten Quartals 2021 haben rund 4,3 Mio. Haushalte in unseren vier größten Landesgesellschaften die Möglichkeit auf eine direkte Anbindung an unser Glasfasernetz (FTTH, FTTB, ED3).

Kooperationen und Partnerschaften

Erweiterung der Glasfaser-Kooperation mit NetCologne. Im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit verlängern die Deutsche Telekom und NetCologne ihre seit 2013 bestehende Kooperation für weitere zehn Jahre. Erstmals ist nun auch der gegenseitige Netzzugang zu gigabitfähiger Glasfaser-Infrastruktur Bestandteil der Vereinbarung. Neben der optimalen Netzauslastung sollen dadurch weitere Investitionen in den zukünftigen Glasfaser-Ausbau gesichert werden.

Erweiterung der Festnetz-Kooperation mit 1&1. Die Deutsche Telekom und 1&1 Versatel arbeiten im Festnetz weiterhin eng zusammen: Beide Unternehmen haben einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit über zehn Jahre geschlossen, der die Nutzung von direkten Glasfaser-Anschlüssen (FTTH) und VDSL betrifft. Diese Partnerschaft im Festnetz erlaubt uns, die Auslastung unserer Netze zu sichern und so den Glasfaser-Ausbau in Deutschland voranzutreiben. 1&1 kann ihren Kunden ein zukunftsfähiges Produkt-Portfolio auf unserem schnellen Netz anbieten.

Geteilte Netzinfrastruktur mit Telefónica. Im laufenden Jahr wollen die Deutsche Telekom und Telefónica mehrere Hundert sog. "Graue Flecken" in der 4G-Netzversorgung für ihre Kunden schließen. An den Standorten werden die Partner aktive Netztechnik teilen. Im Gegensatz zu bisherigen Kooperationen wie z. B. zur gemeinsamen Nutzung von Mobilfunk-Sendemasten oder dem Betreiber-Abkommen zur Schließung "Weißer Flecken" müssen in diesem Ansatz keine zweite separate Funktechnik oder zusätzliche Antennen installiert werden. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

5G-Kooperation mit der Deutschen Messe. Das Messegelände der Deutschen Messe in Hannover bekommt in diesem Jahr ein eigenes 5G-Campus-Netz - so entsteht ein 5G-Messegelände, welches die Deutsche Messe in enger Partnerschaft mit der Deutschen Telekom schrittweise zu einem hochinnovativen Multifunktions-Campus ausbaut. Wir stellen auf einer Gesamtfläche von mehr als 1,4 Mio. Quadratmetern die für uns in Deutschland bisher größte flächendeckende und hochleistungsfähige 5G-Campus-Versorgung sicher.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

5G-Kooperation in den USA. Im Januar 2021 gab T-Mobile US bekannt, dass sowohl mit Ericsson als auch mit Nokia Vereinbarungen über mehrere Milliarden US-Dollar und Laufzeiten von fünf Jahren abgeschlossen wurden, auf deren Grundlage der Ausbau und die Ausweitung des landesweit größten 5G-Netzes fortgeführt wird. Im Rahmen der Netzinvestitionen nach dem Zusammenschluss mit Sprint im vergangenen Jahr kann T-Mobile US durch diese Vereinbarungen eine noch höhere 5G-Abde-ckung, Netzkapazität, Geschwindigkeit und modernere Technik über alle Frequenzbänder hinweg realisieren.

Gemeinsame Campus-Netz-Initiative mit Ericsson. T-Systems und Ericsson bündeln ihre Kompetenzen, um ihren jeweiligen Kunden integrierte Lösungspakete für Campus-Netzwerke anzubieten. Die Partnerschaft basiert auf der Campus-Netz-Infrastruktur von Ericsson und unseren Edge Computing-Fähigkeiten. Beide Unternehmen wollen diese integrierte Lösung ihren jeweiligen Partnern weltweit zur Verfügung stellen. Damit bieten sie ihren jeweiligen Kunden einen hochwertigen und nahtlosen Service.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Offenheit und Vielfalt im Antennen-Zugangsnetz. In einer gemeinsamen Absichtserklärung bekundeten die Deutsche Telekom, Orange, Telefónica und Vodafone Group jeweils ihr individuelles Engagement zur Einführung und zum Einsatz von Open Radio Access Network (Open RAN)-Lösungen. Open RAN nutzt die Vorteile neuer offener virtualisierter Architekturen, Software und Hardware, um agilere und flexiblere Mobilfunknetze im 5G-Zeitalter aufzubauen. Die vier Betreiber werden mit bestehenden und neuen Partnern aus dem Ökosystem, Branchenverbänden sowie europäischen politischen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Open RAN schnell Wettbewerbsgleichheit mit traditionellen RAN-Lösungen erreicht.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Fokus auf Cloud. Mit "Cloud First" setzt T-Systems künftig noch stärker auf das strategisch wichtige Cloud-Geschäft und hat daher auch seine Partnerschaften mit Amazon Web Services AWS und Microsoft vertieft. Zudem bildet die Telekom Tochter verstärkt Cloud-Experten aus und baut die Open Telekom Cloud aus. Die Investitionen in den Ausbau der Cloud-Services belaufen sich in Summe auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Produkte, Tarife und Services

Mixed Reality-Innovation. Wir starteten Mitte März 2021 als erster Anbieter in Europa den offiziellen Vorverkauf der Mixed Reality-Brille "Nreal Light". Damit eröffnen wir einer breiten Öffentlichkeit neue, zukunftsweisende Möglichkeiten der Kommunikation, des Entertainments und der Interaktion im 5G-Netz. Mit der Mixed Reality-Brille erleben Nutzer Mixed Reality- und Augmented Reality-Anwendungen integriert in die reale Umgebung.

Geschäftskunden-Offensive T-Mobile US. Im März 2021 hat T-Mobile US mit "WFX Solutions" neue Angebote speziell für Geschäftskunden auf den Markt gebracht und nutzt dabei die Vorteile ihres 5G-Netzes. Die Produkte "T-Mobile Enterprise Unlimited", "T-Mobile Home Office Internet" und "T-Mobile Collaborate" sollen Unternehmen und deren Mitarbeiter dabei unterstützen, unterwegs und aus dem Homeoffice zusammenarbeiten zu können.

Magenta Security - Schutzschirm für vernetzte Maschinen. Cyberattacken auf Unternehmen nehmen weiter zu. Unser Security Operations Center registriert täglich mehrere Millionen Angriffe auf Firmen. Angriffsziel waren bislang v. a. Netz und IT von Unternehmen. Jetzt geraten vernetzte Maschinen in das Visier der Hacker. Ein neues Angebot der Telekom bietet Schutz: "Magenta Industrial Security" spannt einen Schirm über Steuerungssysteme der Wirtschaft.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

WLAN-Service im Flugzeug. Das European Aviation Network (EAN) ist mittlerweile für Passagiere in mehr als 250 Flugzeugen von British Airways, Iberia und Vueling über ganz Europa verfügbar. Die Deutsche Telekom und Inmarsat haben EAN in Zusammenarbeit mit führenden europäischen Unternehmen entwickelt. Die Lösung bietet Flugpassagieren sehr hohe Geschwindigkeiten bis zu 100 MBit/​s und kurze Latenzzeiten vergleichbar dem terrestrischen Mobilfunk.

→ Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Auszeichnungen

Die folgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des ersten Quartals 2021 zusammen:

→ Weitere Informationen zu den oben genannten Ereignissen im ersten Quartal 2021 finden Sie online in unseren Medieninformationen.

Konzern-Zwischenlagebericht

Konzernstruktur, -strategie und -steuerung

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2020. Aus Sicht des Konzerns ergaben sich folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:

Verlagerung des Wachstumsfelds Internet der Dinge (IoT). Die Deutsche Telekom hat die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT GmbH zum 1. Januar 2021 vom operativen Segment Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des operativen Segments Deutschland verlagert. Die Konzerntochter verantwortet das IoT-Geschäft der Deutschen Telekom. Durch die Verlagerung sind wir in der Lage, den IoT-Markt schneller zu bedienen und somit die Position der Deutschen Telekom in diesem Wachstumsmarkt zu stärken. In den beiden betroffenen Segmenten wurden die Vorjahreswerte der operativen Entwicklung, der Kunden- und Mitarbeiterentwicklung sowie der Auftragseingang rückwirkend angepasst.

Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts. Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom ihr österreichisches Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in die Einheit GD Towers des operativen Segments Group Development verlagert, um Effizienzen im Management des Funkturmgeschäfts zu heben. Darüber hinaus wird GD Towers den Ausbau des Drittgeschäfts, die Steigerung der Profitabilität sowie die Erschließung von Wachstumsfeldern vorantreiben. In den beiden betroffenen Segmenten wurden die Vorjahreswerte nicht angepasst.

Reorganisation der DT IT. Zum 1. Januar 2021 wurden die Deutsche Telekom IT (DT IT) Russland, DT IT Slowakei und DT IT Ungarn vom operativen Segment Deutschland in das Segment Group Headquarters & Group Services verlagert. In den beiden betroffenen Segmenten wurden die Vorjahreswerte nicht angepasst.

Verantwortung leben. Wir richten Kernunternehmensprozesse zur Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung konsequent nachhaltig aus. Mit unserem neuen Konzernprogramm "#GreenMagenta" wollen wir effektiv zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen und erweitern damit unsere bisherige Klimastrategie. Die Klimaneutralität für eigene Emissionen soll bis spätestens 2025 erreicht werden. Auch die Emissionen aus der Produktion bis hin zum Betrieb beim Kunden sollen bereits 2040 - zehn Jahre früher als bisher geplant - komplett klimaneutral sein.

Wirtschaftliches Umfeld

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2020 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten drei Monaten 2021, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass die Quantifizierung der Auswirkungen der Corona-Krise stark von dem weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie abhängt.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltkonjunktur erholt sich weiter, steht allerdings immer noch im Schatten der Coronavirus-Pandemie. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in seiner im April 2021 aktualisierten Prognose mit einem Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 von 6,0 % und erwartet für das Jahr 2022 ein Wachstum von 4,4 %.

Für die deutsche Wirtschaft rechnet der IWF mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,6 % im laufenden Jahr. Die Corona-Krise trifft einzelne Wirtschaftszweige in unterschiedlichem Maße. Im Informations- und Kommunikationstechnologiesektor hat sich das Geschäftsklima zuletzt deutlich verbessert: Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Beurteilung der Geschäftslage und -erwartungen berechnet, erreichte im März 2021 ein Zweijahreshoch.

Auch die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte in Nordamerika und Europa werden in diesem Jahr wachsen: Der IWF rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 6,4 % in den USA und um 4,4 % in der Eurozone.

Ausblick

In den USA hat sich die Wirtschaft im ersten Quartal 2021 erholt. Einen neuerlichen Schub verspricht das Konjunkturprogramm im Umfang von 1.900 Mrd. US-$. In Europa präsentiert sich die wirtschaftliche Lage zweigeteilt: Während zahlreiche Dienstleistungsbereiche nach wie vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie eingeschränkt sind, zeigt sich die Industriekonjunktur robust. Der weitere konjunkturelle Verlauf hängt entscheidend vom Fortgang des Infektionsgeschehens ab.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Neben den Unwägbarkeiten bezüglich des weiteren Pandemieverlaufs besteht das Risiko, dass Unternehmen trotz der in vielen Ländern ergriffenen Stützungsmaßnahmen in Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Auch aus einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik können im Hinblick auf die Stabilität der globalen Finanzmärkte Risiken erwachsen. Weitere Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung ergeben sich aus den weiterhin schwelenden Handelskonflikten zwischen den USA und China sowie sonstigen geopolitischen Risiken.

Regulierung

Kooperationsvereinbarungen sind in Kraft getreten. Nachdem im vierten Quartal 2020 bereits die Kooperationsverträge mit Telefónica und Vodafone über die langjährige Zusammenarbeit im Festnetz verlängert wurden, konnten im ersten Quartal 2021 entsprechende langfristige Vereinbarungen auch mit 1&1 und NetCologne getroffen werden. Diese umfassen sowohl die bestehenden Breitbandnetze als auch die in den kommenden Jahren von der Deutschen Telekom kontinuierlich auszubauenden FTTH-Glasfasernetze. Nachdem die BNetzA keine regulatorischen Einwände gegen die Vereinbarungen vorgetragen hat, sind sie zum 1. April 2021 in Kraft getreten. Die Zusammenarbeit im Festnetz ist damit zu stabilen Bedingungen für die nächsten 10 Jahre gesichert.

Frequenzvergabe

In den USA endete am 17. Februar 2021 die Assignment-Phase der sog. "C-Band"-Auktion (3,7-4,2 GHz). Die FCC gab am 24. Februar 2021 die Anzahl der ersteigerten Lizenzen der mitbietenden Unternehmen bekannt. Verizon gab ca. 45 Mrd. US-$ für 3.511 Lizenzen aus, AT&T über 23 Mrd. US-$ für 1.621 Lizenzen und T-Mobile US 9,3 Mrd. US-$ für 142 Lizenzen. Insgesamt wurden in der "C-Band"-Auktion 280 MHz versteigert. Die Lizenzerwerber sind verpflichtet, über die kommenden drei Jahre sog. "Relocation Payments" für die Umsiedlung der bisherigen Lizenzinhaber zu tätigen. Diese werden sich für T-Mobile US voraussichtlich auf 1,2 Mrd. US-$ belaufen. In Ungarn wurde die Neuvergabe des 900 und 1.800 MHz-Spektrums, für das die Lizenzen 2022 auslaufen, am 28. Januar 2021 durchgeführt und abgeschlossen. Magyar Telekom erwarb 2x 8 bzw. 2x 20 MHz zu einem Gesamtpreis von umgerechnet 123 Mio. €.

Kroatien bereitet die Vergabe der Bereiche 700 und 3.400 bis 3.800 MHz und 26.000 MHz für das zweite und dritte Quartal 2021 vor. Eine Konsultation zu den Vergaberegeln und Frequenznutzungskonditionen startete am 2. April 2021; der Abschluss des Verfahrens wird bis Ende Juli 2021 erwartet. Nach wie vor gibt es keine Neuigkeiten zu dem in Polen verschobenen Starttermin für die 3.400 bis 3.800 MHz-Vergabe. Das Verfahren wird durch offene Gesetzgebungsverfahren aufgehalten. Rumänien plant eine große Frequenzauktion für die Bereiche 700, 800, 1.500, 2.600 und 3.400 bis 3.800 MHz. Deren Durchführung wird für das zweite Halbjahr 2021 erwartet. Die slowakische Regulierungsbehörde bereitet die Allokation des 3.400 bis 3.800 MHz-Bereichs vor, welcher jedoch erst 2024 für den breitbandigen Mobilfunk verfügbar wird. Eine Konsultation dazu wurde gestartet, eine Verschiebung in das nächste Jahr ist aber nicht ausgeschlossen.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen laufenden und geplanten Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Erwarteter Vergabestart Erwartetes Vergabeende Frequenzbereiche (MHz) Vergabeverfahren Aktuelle Hinweise
Kroatien Q2 2021 Q3 2021 700 /​ 3.400-3.800 /​ 26.000 Auktion (Sequential SMRA a) Konsultation gestartet. Durchführung/​Abschluss bis Ende Juli 2021. Erwartung einer weiteren Vergabe in 2022.
Polen Q2 2021 Q3 2021 3.400-3.800 Auktion (SMRA a), Details noch offen Neustart verzögert sich durch politische Diskussionen um nat. Sicherheits-Richtlinien.
Polen Q3 2022 Q4 2022 700 /​ 2.100 /​ 26.000 Auktion, Details noch offen Planungen für alle Bereiche noch unsicher wg. Diskussionen um Vergabemodelle.
Rumänien Q4 2021 Q1 2022 700 /​ 800 /​ 1.500 /​ 2.600 /​ 3.400-3.800 Auktion, Details noch offen Verfahrensstart weiter verzögert. Ergänzung um 2.100 MHz möglich.
Slowakei Q4 2021 Q1 2022 3.400-3.800 Auktion (SMRA a), Details noch offen Konsultation gestartet.
Tschechische Republik Q3 2023 Q1 2024 900 /​ 1.800 /​ 2.100 Verlängerung erwartet 900 /​ 1.800 MHz-GSM-Lizenz und 2.100 MHz-UMTS-Lizenz von TMCZ enden in 2024.
Ungarn 2022 /​ 2023 2022 /​ 2023 1.500 /​ 2.300 /​ 26.000 Auktion, Details noch offen Noch keine Infos vorliegend.
USA Q3 2021 Q4 2021 3.450-3.550 Auktion, Vorschlag FCC: Ascending Clock Auction b Start: frühestens Oktober 2021
USA Q4 2021 Q4 2021 2.500-2.700 Auktion (SMRA a) Start: frühestens im 2. Halbjahr 2021

a Simultaneous Multi Round Auction (SMRA): simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle beteiligten Frequenzbänder.

b Ascending Clock Auction: elektronische Mehrrundenauktion mit einer Clock-Phase zur Klärung der in verschiedenen Gebieten nachgefragten Frequenzmengen und einer Zuteilungsphase zur Bestimmung der Verteilung der frequenzspezifischen Zuteilungsbereiche auf die Bieter.

Geschäftsentwicklung des Konzerns

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Neben der Übernahme der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden führte dies auch zum Einbezug sämtlicher ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom. Das hat im ersten Quartal 2021 weiterhin Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Darstellung der Ertrags- und Finanzlage der Berichtsperiode mit den Vorjahresvergleichswerten.

→ Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzern-Zwischenabschluss.

Die Deutsche Telekom hat die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT GmbH zum 1. Januar 2021 vom operativen Segment Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des operativen Segments Deutschland verlagert. Die Konzerntochter verantwortet das IoT-Geschäft der Deutschen Telekom. In den beiden betroffenen Segmenten wurden die Vorjahreswerte der operativen Entwicklung, der Kunden- und Mitarbeiterentwicklung sowie der Auftragseingang rückwirkend angepasst. Auf der Ebene des Gesamtkonzerns ergaben sich keine Anpassungen.

→ Weitere Informationen zu der Verlagerung des IoT-Geschäfts finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -Steuerung".

Unsere Geschäftstätigkeit war in verschiedenen Geschäftsfeldern bei Umsatz und Ergebnis von der Coronavirus-Pandemie betroffen. So bedeuten temporäre Reisebeschränkungen geringere Roaming- und Visitoren-Umsätze. Des Weiteren ergaben sich Belastungen im Endgerätegeschäft. Zudem ist die Corona-Krise auch in unserem Großkundengeschäft spürbar. Auf der anderen Seite verzeichneten wir eine verstärkte Nachfrage bei Sprachverbindungen im Mobilfunk wie im Festnetz.

Ertragslage des Konzerns

Umsatz

Im ersten Quartal 2021 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 26,4 Mrd. €, der mit einem Anstieg von 6,4 Mrd. € um 32,3 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Organisch betrachtet, d. h. bei Annahme eines vergleichbaren Konsolidierungskreises in der Vorjahresperiode und ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten, entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 1,8 Mrd. € bzw. 7,1 % positiv. In der organischen Betrachtung wurde der Konzernumsatz in der Vergleichsperiode aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten - im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sprint sowie der Veräußerung der Prepaid-Sparte von Sprint an DISH im operativen Segment USA - um im Saldo 6,2 Mrd. € erhöht und es wurden negative Währungskurseffekte von im Saldo 1,5 Mrd. € berücksichtigt.

Zur positiven Umsatzentwicklung trug insbesondere unser operatives Segment USA mit einem Anstieg von 62,3 % bei. Organisch betrachtet, d. h. vor allem neutralisiert um den Erwerb von Sprint sowie unter der Annahme konstanter Währungskurse, lag der Umsatz um 10,5 % über Vorjahresniveau, was insbesondere auf gestiegene Service- und Endgeräteumsätze zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die Umsätze mit einem Anstieg um 1,9 % über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist im Wesentlichen getrieben durch den Umsatzanstieg bei Breitband und bei den Endgeräteverkäufen sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk. Als Folge der Coronavirus-Pandemie ergaben sich negative Effekte bei den Roaming- und Visitoren-Umsätzen sowie Verzögerungen oder Verschiebungen bei laufenden Aufträgen im Bereich des Telekommunikationsgeschäfts für Geschäftskunden. In unserem operativen Segment Europa verringerte sich der Umsatz insbesondere währungskursbedingt um 1,1%. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, erhöhte sich der Umsatz - trotz Corona-bedingt erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - gegenüber dem Niveau der Vergleichsperiode leicht. Die organischen Zuwächse sind auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Hierbei waren es v. a. die höheren Umsätze bei den Endgeräteverkäufen sowie gestiegene höhermargige Service-Umsätze (ohne Roaming und Visitoren). Geringere Umsätze verzeichnete hingegen das Festnetz-Geschäft. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 4,4% unter Vorjahresniveau und reflektiert den Corona-bedingten Rückgang des IT-Markts in Westeuropa. Die positive Umsatzentwicklung in unseren Wachstumsfeldern Public Cloud und Digital Solutions konnte den Rückgang im klassischen IT-Infrastrukturgeschäft nicht vollständig kompensieren. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,5%. Der Anstieg resultierte aus dem operativen Wachstum der T-Mobile Netherlands und GD Towers mit der DFMG, dem niederländischen und österreichischen Funkturmgeschäft. Auch organisch betrachtet, d. h. neutralisiert um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts sowie den Erwerb des niederländischen MVNO und SIM-Anbieters Simpel, stieg der Gesamtumsatz um 5,0 %.

→ Weitere Informationen zur Umsatzentwicklung unserer Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung in % Gesamtjahr 2020
--- --- --- --- --- ---
Konzernumsatz 26.390 19.943 6.447 32,3 100.999
Deutschland 5.942 5.830 112 1,9 23.790
USA 16.483 10.157 6.326 62,3 61.208
Europa 2.729 2.759 (30) (1,1) 11.335
Systemgeschäft 1.015 1.062 (47) (4,4) 4.159
Group Development 782 708 74 10,5 2.883
Group Headquarters & Group Services 625 634 (9) (1,4) 2.556
Intersegmentumsatz (1.186) (1.207) 21 1,7 (4.932)

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz a

Regionale Umsatzverteilung

a Weitere Informationen zum Außenumsatz finden Sie im Abschnitt "Segmentberichterstattung" im Konzern-Zwischenabschluss.

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 62,5% mit Abstand den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit aufgrund des Erwerbs von Sprint um 11,6 Prozentpunkte über dem Niveau der Vergleichsperiode. Auch die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich in diesem Zusammenhang deutlich von 69,7 % auf 76,4 %.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Im ersten Quartal 2021 erzielten wir ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,7 Mrd. € bzw. 41,3% höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 9,2 Mrd. €. Auch organisch betrachtet erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL um 0,7 Mrd. € bzw. 8,3 %. In der organischen Betrachtung wurde das bereinigte EBITDA AL in der Vergleichsperiode aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten um 2,5 Mrd. € erhöht und es wurden negative Währungskurseffekte von im Saldo 0,5 Mrd. € berücksichtigt.

Alle Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu dieser Entwicklung. Das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments USA entwickelte sich deutlich positiv, was auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zurückzuführen ist. Organisch betrachtet, d. h. vor allem neutralisiert um den Erwerb von Sprint sowie unter der Annahme konstanter Währungskurse, lag das bereinigte EBITDA AL um 10,7 % über Vorjahresniveau. Diesen positiven Einflüssen standen - überwiegend im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint - höhere operative Aufwendungen gegenüber. Unser operatives Segment Deutschland trug dank positiver Umsatzentwicklung und einer verbesserten Kosteneffizienz mit einem um 3,4 % höheren bereinigten EBITDA AL dazu bei. Um 1,1 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts neutralisiert, stieg das bereinigte EBITDA AL um 4,1 %. Zu dieser Entwicklung beigetragen haben hauptsächlich Einsparungen bei den indirekten Kosten. In unserem operativen Segment Systemgeschäft entwickelte sich das bereinigte EBITDA AL mit 3,3% positiv. Effizienzeffekte aus unserem Transformationsprogramm sowie Effekte durch Umsatzsteigerung in allen unseren Wachstumsbereichen überstiegen den Ergebnisrückgang im klassischen IT-Infrastrukturgeschäft. Zur Erhöhung des bereinigten EBITDA AL in unserem operativen Segment Group Development um 17,5 % trugen die positive Umsatzentwicklung bei T-Mobile Netherlands, Synergien aus der Übernahme der Tele2 Netherlands, der Erwerb von Simpel sowie das effiziente Kosten-Management der T-Mobile Netherlands bei. Das GD Towers Geschäft entwickelte sich aufgrund steigender Mengen konstant positiv und wurde durch die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts weiter verstärkt.

Beitrag der Segmente zum bereinigten Konzern-EBITDA AL

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung in % Gesamtjahr 2020
--- --- --- --- --- ---
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern 9.245 6.544 2.701 41,3 35.017
Deutschland 2.305 2.230 75 3,4 9.188
USA 5.706 3.160 2.546 80,6 20.997
Europa 946 936 10 1,1 3.910
Systemgeschäft 62 60 2 3,3 279
Group Development 316 269 47 17,5 1.101
Group Headquarters & Group Services (84) (103) 19 18,4 (429)
Überleitung (7) (8) 1 12,5 (28)

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,9 Mrd. € bzw. 48,6 % auf 8,8 Mrd. €. Dabei veränderten sich die EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse von minus 0,6 Mrd. € auf minus 0,4 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalrestrukturierungen lagen mit 0,2 Mrd. € unter dem Vergleichsniveau von 0,3 Mrd. €. Darüber hinaus waren im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen Aufwendungen in Höhe von 0,2 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Diese standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit entstandenen Akquisitions- und Integrationsaufwendungen sowie mit Restrukturierungskosten zur Realisierung von Kosteneffizienzen aus dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint. In der Vergleichsperiode waren Aufwendungen in Höhe von 0,1 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Genehmigungs-prozess zum Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint als Sondereinflüsse erfasst. Darüber hinaus wurden im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im operativen Segment USA im ersten Quartal 2020 Aufwendungen in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € als Sondereinflüsse klassifiziert.

→ Weitere Informationen zur Entwicklung des (bereinigten) EBITDA AL unserer Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".

Eine Überleitung der Definition des EBITDA auf die "after leases"-Betrachtung (EBITDA AL) kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- ---
EBITDA 10.361 6.940 3.421 49,3 38.633
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte a (1.284) (831) (453) (54,5) (4.530)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-

Verbindlichkeiten a
(279) (189) (90) (47,6) (925)
EBITDA AL 8.798 5.921 2.877 48,6 33.178
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (447) (623) 176 28 (1.839)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 9.245 6.544 2.701 41,3 35.017

a Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

EBIT

Das EBIT des Konzerns erhöhte sich von 2,5 Mrd. € auf 3,5 Mrd. € und war damit um 1,0 Mrd. € bzw. 40,1 % höher als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind u. a. die beim bereinigten EBITDA AL bzw. EBITDA AL beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen insgesamt bei 6,8 Mrd. € und damit um 2,4 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die seit dem 1. April 2020 zu berücksichtigende Sprint zurückzuführen.

Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um 0,3 Mrd. € auf 1,8 Mrd. €. Dabei verringerte sich das Finanzergebnis um 0,7 Mrd. € auf minus 1,7 Mrd. €. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus einem um 0,6 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. € gesunkenen Zinsergebnis. Gründe hierfür sind v. a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem Zusammenhang begonnene Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € auf minus 0,5 Mrd. €. Dazu trug u.a. das im Vorjahresvergleich verminderte Ergebnis aus Finanzinstrumenten bei. Dies steht im Zusammenhang mit Bewertungseffekten bei eingebetteten Derivaten der T-Mobile US und der Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US. Gegenläufig wirkte ein gestiegener Zinsertrag aus der Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Konzernüberschuss, bereinigter Konzernüberschuss

Der Konzernüberschuss liegt im Vergleich zur Vorjahresperiode unverändert bei 0,9 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug 0,5 Mrd. €. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,2 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €, im Wesentlichen in unserem operativen Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich auf den Konzernüberschuss insgesamt in Höhe von minus 0,3 Mrd. € auswirkten, betrug der bereinigte Konzernüberschuss im ersten Quartal 2021 1,2 Mrd. € und lag damit leicht unter dem Niveau der Vorjahresperiode von 1,3 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zum Steueraufwand finden Sie im Abschnitt "Ertragsteuern" im Konzern-Zwischenabschluss.

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des Konzernüberschusses auf den um Sondereinflüsse bereinigten Konzernüberschuss:

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- ---
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 936 916 20 2,2 4.158
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (447) (623) 176 28,3 (1.839)
Personalrestrukturierung (171) (342) 171 50,0 (1.268)
Sachbezogene Restrukturierungen (5) (8) 3 37,5 (32)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
(245) (145) (100) (69,0) (1.655)
Wertaufholungen 0 0 0 n.a. 1.655
Sonstiges (26) (128) 102 79,7 (539)
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse 182 254 (72) (28,3) 283
Wertminderungen (70) 0 (70) n.a. (656)
Finanzergebnis (12) (21) 9 n.a. (25)
Ertragsteuern 130 167 (37) (22,2) 730
Minderheiten 134 108 26 24,1 234
Sondereinflüsse (265) (368) 103 28,0 (1.557)
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)

(bereinigt um Sondereinflüsse)
1.201 1.284 (83) (6,5) 5.715

Ergebnis je Aktie, bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem Konzernüberschuss im Verhältnis zur angepassten gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien - diese betrug zum 31. März 2021 4.743 Mio. Stück. Dies führt zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,20 €. In der Vergleichsperiode betrug das Ergebnis je Aktie 0,19 €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie, bereinigt um Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse, beträgt 0,25 € gegenüber 0,27 € in der Vergleichsperiode.

Sondereinflüsse

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT und des Konzernüberschusses auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte:

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in Mio. €
EBITDA AL

Q1 2021
EBIT

Q1 2021
EBITDA AL

Q1 2020
EBIT

Q1 2020
EBITDA AL

Gesamtjahr

2020
EBIT

Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- --- ---
EBITDA AL/​EBIT 8.798 3.519 5.921 2.511 33.178 12.804
Deutschland (99) (99) (207) (207) (752) (805)
Personalrestrukturierung (86) (86) (201) (201) (676) (676)
Sachbezogene Restrukturierungen (3) (3) (4) (4) (18) (18)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
0 0 0 0 (18) (18)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 (52)
Sonstiges (10) (10) (2) (2) (40) (40)
USA (261) (297) (274) (274) (370) (370)
Personalrestrukturierung (13) (13) (28) (28) (32) (32)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
(248) (248) (140) (140) (1.522) (1.522)
Wertminderungen 0 (36) 0 0 0 0
Wertaufholungen 0 0 0 0 1.604 1.604
Sonstiges 0 0 (106) (106) (420) (420)
Europa (10) (10) (39) (39) (188) (374)
Personalrestrukturierung (8) (8) (22) (22) (181) (181)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
(2) (2) (2) (2) (6) (6)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 (186)
Wertaufholungen 0 0 0 0 50 50
Sonstiges 0 0 (15) (15) (51) (51)
Systemgeschäft (36) (56) (38) (38) (209) (582)
Personalrestrukturierung (31) (31) (32) (32) (167) (167)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 (1) (1) (3) (3)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
0 0 0 0 0 0
Wertminderungen 0 (20) 0 0 0 (373)
Sonstiges (4) (4) (5) (5) (39) (39)
Group Development (16) (16) (7) (7) (43) (43)
Personalrestrukturierung (2) (2) (2) (2) (11) (11)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
(9) (9) (5) (5) (30) (30)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (4) (4) 0 0 (2) (2)
Group Headquarters & Group Services (26) (40) (58) (58) (277) (322)
Personalrestrukturierung (31) (31) (56) (56) (201) (201)
Sachbezogene Restrukturierungen (1) (1) (3) (3) (11) (11)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
14 14 1 1 (78) (78)
Wertminderungen 0 (14) 0 0 0 (44)
Sonstiges (7) (7) 0 0 14 14
Konzern (447) (517) (623) (623) (1.839) (2.496)
Personalrestrukturierung (171) (171) (342) (342) (1.268) (1.268)
Sachbezogene Restrukturierungen (5) (5) (8) (8) (32) (32)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen,

Ver- und Zukäufen
(245) (245) (145) (145) (1.655) (1.655)
Wertminderungen 0 (70) 0 0 0 (656)
Wertaufholungen 0 0 0 0 1.655 1.655
Sonstiges (26) (26) (128) (128) (539) (539)
EBITDA AL/​EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 9.245 4.036 6.544 3.134 35.017 15.300
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) (1.663) (944) (4.103)
Ergebnis vor Ertragsteuern

(bereinigt um Sondereinflüsse)
2.373 2.190 11.197
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) (672) (619) (2.659)
Überschuss/​(Fehlbetrag)

(bereinigt um Sondereinflüsse)
1.701 1.571 8.538
Zurechnung des Überschusses/​(Fehlbetrags)

(bereinigt um Sondereinflüsse) an die
Eigentümer des Mutterunternehmens

(Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag))

(bereinigt um Sondereinflüsse)
1.201 1.284 5.715
Anteile anderer Gesellschafter

(bereinigt um Sondereinflüsse)
500 287 2.823

Mitarbeiter

Entwicklung des Personalbestands

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31.03.2021 31.12.2020 Veränderung Veränderung in %
Mitarbeiter (FTE) im Konzern 224.385 226.291 (1.906) (0,8)
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 10.388 10.583 (195) (1,8)
Deutschland a 62.255 66.348 (4.093) (6,2)
USA 71.353 71.303 50 0,1
Europa 40.133 41.272 (1.139) (2,8)
Systemgeschäft 27.711 28.098 (387) (1,4)
Group Development 2.762 2.684 78 2,9
Group Headquarters & Group Services a 20.170 16.585 3.585 21,6

a Zum 1. Januar 2021 wurden ca. 3,7 Tsd. Mitarbeiter im Zuge einer Reorganisation der Deutschen Telekom IT aus dem operativen Segment Deutschland in den Bereich "Technologie und Innovation" des Segments Group Headquarters & Group Services umgegliedert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.

Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,8%. In unserem operativen Segment Deutschland sank die Anzahl der Mitarbeiter um 6,2 % gegenüber dem Jahresende 2020, was im Wesentlichen aus der Umgliederung von Mitarbeitern in das Segment Group Headquarters& Group Services im Zusammenhang mit einer Reorganisationsmaßnahme der Deutschen Telekom IT resultierte. Darüber hinaus setzte sich die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente zum Personalumbau, wie z. B. engagierter Vorruhestand oder Altersteilzeit, fort. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA blieb gegenüber dem 31. Dezember 2020 nahezu unverändert. In unserem operativen Segment Europa sank die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahresende um 2,8 %. Dabei verringerte sich der Mitarbeiterbestand v. a. in Griechenland, Ungarn und Kroatien. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft sank gegenüber dem Jahresende 2020 um 1,4 %, im Wesentlichen bedingt durch Effizienzmaßnahmen. Im operativen Segment Group Development ist der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 2,9 % auf das Insourcing vormals externer Aktivitäten zur Realisierung von Kosteneinsparungen bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen. Der Personalbestand im Segment Group Headquarters & Group Services stieg im Vergleich zum Jahresende 2020 um 21,6%, im Wesentlichen bedingt durch die bereits o.g. Umgliederung von Mitarbeitern aus dem operativen Segment Deutschland.

Vermögens- und Finanzlage des Konzerns

Konzern-Bilanz (Kurzfassung)

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in Mio. €
31.03.2021 in % 31.12.2020 in % 31.03.2020
--- --- --- --- --- ---
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9.872 3,6 12.939 4,9 4.078
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.264 4,8 13.523 5,1 10.560
Immaterielle Vermögenswerte 130.146 47,5 118.066 44,6 69.000
Sachanlagen 61.522 22,5 60.975 23,0 49.544
Nutzungsrechte 30.960 11,3 30.302 11,4 18.134
Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte 8.072 2,9 9.640 3,6 9.462
Aktive latente Steuern 8.107 3,0 7.972 3,0 3.276
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 1.070 0,4 1.113 0,4 84
Sonstige Aktiva 10.888 4,0 10.387 3,9 9.508
Bilanzsumme 273.901 100,0 264.917 100,0 173.646
Passiva
Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 111.265 40,6 107.108 40,4 68.443
Kurz- und langfristige Leasing-Verbindlichkeiten 33.224 12,1 32.715 12,3 19.699
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.936 3,3 9.760 3,7 8.730
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 6.570 2,4 7.684 2,9 6.835
Kurz- und langfristige sonstige Rückstellungen 8.754 3,2 9.033 3,4 6.565
Passive latente Steuern 18.266 6,7 17.260 6,5 9.780
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 421 0,2 449 0,2 29
Sonstige Passiva 8.981 3,3 8.358 3,2 7.687
Eigenkapital 77.484 28,3 72.550 27,4 45.878
Bilanzsumme 273.901 100,0 264.917 100,0 173.646

Unsere Bilanzsumme beträgt am 31. März 2021 273,9 Mrd. € und erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 9.0 Mrd. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte für Spektrumerwerbe in den operativen Segmenten USA und Europa zurückzuführen. Gegenläufig wirkte u. a. ein rückläufiger Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Auf der Aktivseite lagen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 13,3 Mrd. € um 0,3 Mrd. € unter dem Niveau des Jahresendes 2020. Der Rückgang resultierte aus stichtagsbedingt rückläufigen Forderungsbeständen in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa. Gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich um 12,6 Mrd. € auf insgesamt 191,7 Mrd. €. Dies ist im Wesentlichen auf die Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion in den USA zurückzuführen - T-Mobile US hat hier 142 Lizenzen für rund 7,8 Mrd. € (9,3 Mrd. US-$) ersteigert. Darüber hinaus wurden die im operativen Segment Europa im November 2020 durch die T-Mobile Czech Republic ersteigerten 5G-Lizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. € erworben. In Ungarn wurde die Neuvergabe des 900 und 1.800 MHz-Spektrums, für das die Lizenzen 2022 auslaufen, am 28. Januar 2021 durchgeführt und abgeschlossen. Magyar Telekom erwarb Spektrumlizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. €. Investitionen im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung, dem Netzwerk-Ausbau sowie dem Erwerb mobiler Endgeräte im operativen Segment USA sowie mit dem Breitband-und Glasfaser-Ausbau und der Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa wirkten buchwerterhöhend. Ebenso trugen positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 5,6 Mrd. € zur Erhöhung des Buchwerts bei. Abschreibungen verminderten die Buchwerte um insgesamt 5,4 Mrd. €. Abgänge in Höhe von 0,5 Mrd. € reduzierten die Buchwerte ebenfalls.

Die Nutzungsrechte haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 im Wesentlichen aufgrund der folgenden Effekte um 0,7 Mrd. € auf 31,0 Mrd. € erhöht: Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 1.1 Mrd. € sowie Zugänge in Höhe von ebenfalls 1,1 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Mindernd wirkten sich Abschreibungen mit 1,4 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. € aus.

Die kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich um 1,6 Mrd. € auf 8,1 Mrd. €. Bei den derivativen finanziellen Vermögenswerten reduzierte sich der Buchwert der Derivate ohne Hedge-Beziehung um 0,5 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit Bewertungseffekten - u.a. aus der vorzeitigen Rückzahlung von Anleihen - bei eingebetteten Derivaten der T-Mobile US sowie mit der Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US. Der Buchwert der Derivate mit Hedge-Beziehung reduzierte sich um 0,7 Mrd. € auf 1,3 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Rückgang der positiven Marktwerte aus Zins-Swaps in Fair Value Hedges und ist v. a. begründet durch angestiegene Zinsniveaus. Im Zusammenhang mit hinterlegten Barsicherheiten - insbesondere in Verbindung mit der Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion im operativen Segment USA - verringerte sich der Buchwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte um 0,4 Mrd. €. Gegenläufig erhöhten sich die sonstigen finanziellen Vermögenswerte um 0,2 Mrd. € im Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland.

Der Anstieg der sonstigen Aktiva um 0,5 Mrd. € auf 10,9 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der kurzfristigen übrigen Vermögenswerte aufgrund von Währungskurseffekten, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Auf der Passivseite erhöhten sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2020 um 4,2 Mrd. € auf insgesamt 111,3 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 2,8 Mrd. €. T-Mobile US hat im ersten Quartal 2021 Anleihen (Senior Secured Notes) in Höhe von insgesamt 6,8 Mrd. US-$ (5,7 Mrd. €) emittiert sowie Anleihen in Höhe von insgesamt 2,0 Mrd. US-$ (1,7 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt. Des Weiteren wurden im Konzern Euro-Anleihen in Höhe von 1,0 Mrd. € planmäßig getilgt. Im Zusammenhang mit erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) für derivative Finanzinstrumente reduzierten sich die finanziellen Verbindlichkeiten um 0,5 Mrd. €.

Die kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,5 Mrd. € auf insgesamt 33,2 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 1,2 Mrd. €. Gegenläufig wirkten insbesondere die Aufgabe von ehemaligen Sprint-Mobilfunk-Standorten und einzelner ehemaliger Sprint-Shops im operativen Segment USA.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 0,8 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €, was insbesondere auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber Endgeräteherstellern und rückläufige Verbindlichkeiten für bezogene Leistungen im operativen Segment USA zurückzuführen ist. Auch in den operativen Segmenten Deutschland und Europa reduzierte sich der Verbindlichkeitenbestand. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten dagegen buchwerterhöhend.

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 7,7 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch eine positive Kursentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte sowie Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster Ertrag aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen von 1,0 Mrd. € resultierte.

Die sonstigen Passiva haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,6 Mrd. € auf 9,0 Mrd. € erhöht. Dies resultierte insbesondere aus den um 0,5 Mrd. € erhöhten übrigen Schulden. Höhere Schulden im Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland sowie Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, begründen diesen Anstieg.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 um 4,9 Mrd. € auf 77,5 Mrd. €. Erhöhend wirkte sich der Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. € auf das Eigenkapital aus. Ebenso erhöhte das sonstige Ergebnis das Eigenkapital um 3,6 Mrd. €. Hier trugen im Wesentlichen erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,7 Mrd. € sowie die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne in Höhe von 1,0 Mrd. € zum positiven sonstigen Ergebnis bei. Gegenläufig wirkten sich Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen in Höhe von 0,2 Mrd. € negativ auf das sonstige Ergebnis aus.

→ Weitere Informationen zur Bilanz finden Sie im Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz" im Konzern-Zwischenabschluss.

Herleitung der Netto-Finanzverbindlichkeiten

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in Mio. €
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung Veränderung

in %
31.03.2020
--- --- --- --- --- ---
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 92.599 87.702 4.897 5,6 52.857
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.971 5.257 (286) (5,4) 5.005
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 13.695 14.149 (454) (3,2) 10.581
Leasing-Verbindlichkeiten 33.224 32.715 509 1,6 19.699
Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten 144.489 139.823 4.666 3,3 88.142
Zinsabgrenzungen (1.091) (1.035) (56) (5,4) (698)
Sonstige (680) (703) 23 3,3 (635)
Brutto-Finanzverbindlichkeiten 142.718 138.085 4.633 3,4 86.809
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9.872 12.939 (3.067) (23,7) 4.078
Derivative finanzielle Vermögenswerte 2.822 4.038 (1.216) (30,1) 3.931
Andere finanzielle Vermögenswerte 494 881 (387) (43,9) 1.406
Netto-Finanzverbindlichkeiten 129.530 120.227 9.303 7,7 77.394

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten

Die sonstigen Effekte in Höhe von 0,5 Mrd. € enthalten Effekte aus der Bewertung von Derivaten im Wesentlichen bei T-Mobile US, aus dem Aufbau von Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten sowie eine Vielzahl kleinerer Effekte.

Herleitung des Free Cashflow AL

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- ---
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 8.307 3.960 4.347 n.a. 23.743
Zinszahlungen Nullkupon-Anleihen 0 1.600 (1.600) (100,0) 1.600
Auflösung Zinssicherungsgeschäfte T-Mobile US 0 0 0 n.a. 2.158
Cashflow aus Geschäftstätigkeit a 8.307 5.560 2.747 49,4 27.501
Cash Capex (12.272) (3.570) (8.702) n.a. (18.694)
Investitionen in Spektrum 7.989 217 7.772 n.a. 1.714
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (4.283) (3.353) (930) (27,7) (16.980)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen

Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen
48 87 (39) (44,8) 236
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen

in Spektrum) a
4.072 2.294 1.778 77,5 10.756
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten b (1.487) (1.007) (480) (47,7) (4.468)
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und

Investitionen in Spektrum) a
2.585 1.287 1.298 n.a. 6.288

a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen im ersten Quartal 2020.

b Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

Der Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 1,3 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €. Folgende Effekte beeinflussten die Entwicklung:

Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 2,7 Mrd. €. Dieser Anstieg ist insbesondere auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zum 1. April 2020 zurückzuführen. Darüber hinaus wirkte die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere der USA, erhöhend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Belastend wirkten insbesondere um 0,7 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Die Ertragsteuerzahlungen erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd.€. Im Berichtszeitraum ergab sich kein wesentlicher Effekt aus Factoring-Vereinbarungen auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In der Vergleichsperiode ergaben sich negative Effekte aus Factoring-Vereinbarungen in Höhe von minus 0,5 Mrd. €.

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) erhöhte sich um 0,9 Mrd. € auf 4,3 Mrd. €. Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen im operativen Segment USA in Höhe von 1,1 Mrd. € durch den Einbezug von Sprint sowie den weiteren Ausbau des 5G-Netzwerks. Gegenläufig verringerte sich der Cash Capex im operativen Segment Deutschland um 0,2 Mrd. €, bedingt durch rückläufige Investitionen. Witterungsbedingt mussten Baumaßnahmen im ersten Quartal 2021 verschoben werden. Zudem wurden für 2021 geplante Baumaßnahmen in das vierte Quartal 2020 vorgezogen.

Der Anstieg der Tilgungen von Leasing-Verbindlichkeiten resultierte insbesondere aus Zahlungen für im operativen Segment USA bestehende Leasing-Verhältnisse. Hier wirkte sich der Einbezug von Sprint aus.

→ Weitere Informationen zur Kapitalflussrechnung finden Sie im Abschnitt "Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung" im Konzern-Zwischenabschluss.

Geschäftsentwicklung der operativen Segmente

→ Weitere Informationen finden Sie online in unserem IR-Back-up.

Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT GmbH vom operativen Segment Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des operativen Segments Deutschland verlagert. In den beiden Segmenten wurden die Vorjahreswerte der operativen Entwicklung, der Kunden- und Mitarbeiterentwicklung sowie der Auftragseingang rückwirkend angepasst.

→ Weitere Informationen zu der Verlagerung des IoT-Geschäfts finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" sowie im Abschnitt "Segmentberichterstattung" im Konzern-Zwischenabschluss.

Deutschland

Kundenentwicklung

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in Tsd.
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.12.2020

in %
31.03.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.03.2020

in %
--- --- --- --- --- ---
Mobilfunk-Kunden 49.091 48.213 1,8 46.693 5,1
Vertragskunden a, b 22.509 25.975 (13,3) 25.416 (11,4)
Prepaid-Kunden a, b 26.582 22.239 19,5 21.277 24,9
Festnetz-Anschlüsse 17.562 17.590 (0,2) 17.711 (0,8)
Breitband-Anschlüsse Retail 14.211 14.118 0,7 13.813 2,9
davon: Glasfaser 9.758 9.515 2,6 8.787 11,1
TV (IPTV, Sat) 3.896 3.864 0,8 3.678 5,9
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 3.968 4.101 (3,2) 4.505 (11,9)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 7.813 7.733 1,0 7.445 4,9
davon: Glasfaser 6.558 6.433 1,9 5.994 9,4

a Aufgrund der Neuaufstellung des Telekommunikationsgeschäfts für Geschäftskunden im Jahr 2020 wurden im Geschäftskundenbereich ca. 310 Tsd. SIM-Karten ausgebucht, die nun als interne Karten behandelt werden. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

b Seit dem 1. Januar 2021 werden ca. 3,6 Mio. SIM-Karten eines Service Providers, die bisher unter den Vertragskunden ausgewiesen wurden, unter den Prepaid-Kunden ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.

Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir begeistern unsere Kunden mit einer ausgezeichneten Netzqualität - in Festnetz und Mobilfunk - sowie einem breiten Produkt-Portfolio und exzellentem Service. Wir wollen unseren Kunden ein nahtloses und technologieunabhängiges Telekommunikationserlebnis bieten. Deshalb vermarkten wir neben Festnetz- und Mobilfunk-Produkten auch konvergente Produkte, wie z. B. unser im September 2020 neu eingeführtes Tarifangebot "MagentaEINS Plus". Mit diesem Angebot bündeln wir unsere Leistungen für zu Hause und unterwegs in einem Vertrag. Mit unseren konvergenten Produkten "MagentaEINS" und "MagentaEINS Plus" überzeugen wir unsere Kunden weiterhin, gleichwohl die Kundenzahl leicht rückläufig war. Bis Ende März 2021 haben sich über 5 Mio. Kunden dafür entschieden. Der Kundenbestand liegt somit auf Vorjahresendniveau.

Nach wie vor gab es eine hohe Nachfrage nach unseren Glasfaser-basierten Anschlüssen: Die Gesamtzahl dieser Anschlüsse stieg bis Ende März 2021 auf über 16,3 Mio. In den ersten drei Monaten 2021 haben wir somit in Deutschland 368 Tsd. Anschlüsse neu an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben.

Mobilfunk

Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir im ersten Quartal 2021 insgesamt 878 Tsd. Kunden hinzu; davon entfielen 167 Tsd. Kunden auf unser eigenes werthaltiges Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar". Gründe dafür sind die beständig hohe Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen und unsere vielfach ausgezeichnete Netzqualität. Seit dem 1. Januar 2021 werden die bisher unter den Vertragskunden ausgewiesenen Kunden eines Service Providers unter den Prepaid-Kunden ausgewiesen. Unter Berücksichtigung dieser Ausweisänderung konnten wir im Bereich der Prepaid-Kunden seit Jahresbeginn einen Zuwachs von 727 Tsd. Kunden verzeichnen, der im Wesentlichen durch unsere Automotive-Initiativen im Geschäftskundenbereich getrieben ist.

Die Option StreamOn, mit der bestimmte Nutzungen von Streaming-Diensten für Musik, Gaming oder Video nicht auf das Datenvolumen des Tarifs angerechnet werden, erfreut sich nach wie vor reger Nachfrage. Ende März 2021 nutzten knapp 4,2 Mio. Kunden diese Option, rund 26 % mehr als ein Jahr zuvor.

Festnetz

Der Festnetz-Breitband-Markt ist durch eine Vielzahl von Akteuren mit unterschiedlichen Infrastrukturen gekennzeichnet - vom überregionalen Anbieter bis hin zum regionalen Versorger. Um unsere Marktposition als führender integrierter Telekommunikationsanbieter in Deutschland zu behaupten, bauen wir unsere Angebote weiter aus.

Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse ist im ersten Quartal 2021 auf über 14,2 Mio. bzw. um 93 Tsd. gewachsen. Die Nachfrage nach unseren Glasfaser-basierten Anschlüssen Retail ist dabei mit 243 Tsd. der Treiber. Bei unseren TV-Kunden konnten wir gegenüber Ende 2020 ein Wachstum um 32 Tsd. verzeichnen und somit erhöhte sich der Kundenbestand um 0,8 % gegenüber dem Vorjahresendwert. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse leicht um 28 Tsd., was eine deutliche Reduzierung der Anschlussverluste gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum darstellt. Die Anzahl unserer Festnetz-Anschlüsse ist somit wie erwartet stabil und liegt bei rund 17,6 Mio. Anschlüssen.

Wholesale

Zum 31. März 2021 lag der Anteil der Glasfaser-basierten Anschlüsse am Gesamtbestand mit 55,7 % um 1,3 Prozentpunkte über dem Jahresende 2020. Ursache für das Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 133 Tsd. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-basierten Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Hinzu kommt, dass unsere Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-basierte Anschlüsse migrieren. Insgesamt lag der Anschlussbestand im Bereich Wholesale Ende März 2021 bei rund 11,8 Mio.

Operative Entwicklung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtumsatz 5.942 5.830 112 1,9 23.790
Privatkunden 2.984 2.873 111 3,9 11.740
Geschäftskunden 2.188 2.168 20 0,9 8.857
Wholesale 709 742 (33) (4,4) 2.983
Sonstiges 61 47 14 29,8 210
Betriebsergebnis (EBIT) 1.215 934 281 30,1 3.970
EBIT-Marge % 20,4 16,0 16,7
Abschreibungen (1.001) (1.098) 97 8,8 (4.510)
EBITDA 2.215 2.032 183 9,0 8.480
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (99) (207) 108 52,2 (752)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.314 2.239 75 3,3 9.232
EBITDA AL 2.206 2.023 183 9,0 8.435
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (99) (207) 108 52,2 (752)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.305 2.230 75 3,4 9.188
EBITDA AL-Marge

(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 38,8 38,3 38,6
Cash Capex (860) (1.049) 189 18,0 (4.191)

Gesamtumsatz

In den ersten drei Monaten 2021 erzielten wir einen Gesamtumsatz in Höhe von 5,9 Mrd. €, der mit einem Anstieg um 1,9% über dem Niveau des Vorjahres lag. Dies ist im Wesentlichen getrieben durch den Umsatzanstieg bei Breitband um 6,5 % und bei den Endgeräten sowohl im Festnetz um 7,0 % als auch im Mobilfunk um 14,0 %. In Summe war der Umsatz durch die Coronavirus-Pandemie beeinflusst wie z. B. durch temporär verhängte Reisebeschränkungen und Lockdowns sowie verschlechterte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Daraus ergaben sich negative Effekte bei den Roaming- und Visitoren-Umsätzen sowie Verzögerungen oder Verschiebungen bei laufenden Aufträgen im Bereich des Telekommunikationsgeschäfts für Geschäftskunden.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9%. Das klassische Festnetz-Geschäft wurde weiterhin durch mengenbedingte Umsatzrückgänge bei den Voice-Komponenten beeinflusst. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft um 6,6 % u. a. positiv beeinflusst durch eine höhere Kundensensibilität für stabile Datenleitungen. Ebenfalls stieg das Festnetz-Endgerätegeschäft um 11,5%, beeinflusst durch das starke Endgeräte-Mietgeschäft. Das Mobilfunk-Geschäft entwickelte sich um 4,4% positiv, im Wesentlichen durch höhere Umsätze aus dem Mobilfunk-Endgerätegeschäft. Die Service-Umsätze lagen nahezu auf Niveau des Vorjahres. Hier zeigten sich mindernde Einflüsse in der Entwicklung von Roaming- und Visitoren-Umsätzen als Folge der Coronavirus-Pandemie.

Im Geschäftskundenbereich lag der Umsatz um 0,9 % über Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der IT-Umsatz um 7,8 % im Wesentlichen durch das Vorantreiben der Digitalisierung bei mittelständischen Unternehmen. Der Mobilfunk-Umsatz sank insgesamt um 0,3 %. Das anhaltende Bestandswachstum im Mobilfunk konnte den Corona-bedingten Rückgang der Roaming-Umsätze nicht kompensieren. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie neutralisiert um die Verlagerung der Deutsche Telekom IT (DT IT) Russland, DT IT Slowakei und DT IT Ungarn in das Segment Group Headquarters & Group Services, ergibt sich ein deutlicher Umsatzanstieg um 2,8 % im Vorjahresvergleich.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag Ende März 2021 um 4,4 % unter Vorjahresniveau. Die positive Mengenentwicklung der Glasfaser-basierten Anschlüsse von 9,4 % gegenüber der Vorjahresperiode, beeinflusst v. a. durch das Kontingentmodell, setzte sich fort. Dies konnte aber die rückläufigen Umsätze aus Mengenverlusten bei den Teilnehmer-Anschlussleitungen um 11,9 % nicht kompensieren. Darüber hinaus ist im Vorjahresvergleich der positive Beitrag aufgrund der Verkürzung der Kundenbindungsdauer bei der Vermietung von Teilnehmer-Anschlussleitungen im Rahmen der Anwendung des Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" im ersten Quartal 2021 weggefallen. Der Voice-Umsatz lag unter dem Niveau des Vorjahres, aufgrund der damals Corona-bedingt höheren Umsätze.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA AL stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 75 Mio. € bzw. 3,4 % und betrug 2,3 Mrd. €. Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge ist im Vergleich zum Vorjahr von 38,3 % auf 38,8 % gestiegen. Hauptgründe dafür sind die positive operative Entwicklung getrieben durch das werthaltige Umsatzwachstum sowie eine verbesserte Kosteneffizienz. Diese ist im Wesentlichen auf geringere Personalaufwendungen, u. a. aufgrund einer niedrigeren Anzahl an Mitarbeitern und weiteren Umsetzungen von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen, zurückzuführen.

Gegenläufig wirkten geringere als Sondereinflüsse erfasste Aufwendungen für sozialverträgliche Instrumente zum Personalumbau, insbesondere engagierter Vorruhestand. In den ersten drei Monaten 2021 wuchs unser EBITDA AL auf 2,2 Mrd. € und lag um 9,0 % über Vorjahresniveau.

EBIT

Das Betriebsergebnis lag um 30,1% über Vorjahresniveau und betrug rund 1,2 Mrd.€. Die positive Entwicklung des EBITDA zusammen mit niedrigeren Abschreibungen, insbesondere getrieben durch geringere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, trugen zu dieser Entwicklung bei.

Cash Capex

Der Cash Capex sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 189 Mio. € bzw. 18,0 %. Dies ist v. a. auf zwei Gründe zurückzuführen. Zum einen resultierten geringere Auszahlungen gegenüber dem Vorjahresquartal aus im vierten Quartal 2020 vorgezogenen Investitionen. Zum anderen lag der cash-wirksame Book Capex unter dem Vorjahresniveau aufgrund witterungsbedingt niedrigerer Investitionen in Glasfaser.

Insgesamt investierten wir in den ersten drei Monaten 2021 rund 860 Mio. € insbesondere in den 5G- und Glasfaser-Ausbau. Hierbei ist z. B. die Zahl der Haushalte, die mit reinen Glasfaser-Anschlüssen angebunden sind, bis Ende März 2021 auf rund 2,3 Mio. gestiegen. Im Mobilfunk profitieren unsere Kunden von einer hohen LTE-Netzabdeckung. So versorgten wir zum 31. März 2021 in Deutschland 98,8 % der Haushalte mit LTE. 5G können jetzt bereits ca. 66 Millionen Menschen in Deutschland nutzen.

USA

Kundenentwicklung

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in Tsd.
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.12.2020

in %
31.03.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.03.2020

in %
--- --- --- --- --- ---
Kunden 103.437 102.064 1,3 68.543 50,9
Postpaid-Kunden 82.572 81.350 1,5 47.811 72,7
Postpaid-Telefonie-Kunden a, b 67.402 66.618 1,2 40.797 65,2
Andere Postpaid-Kunden a, b 15.170 14.732 3,0 7.014 n.a.
Prepaid-Kunden a, b, c 20.865 20.714 0,7 20.732 0,6

Anpassungen der Kundenbasis

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in Tsd.
Summe Kundenbasisanpassungen 2020 Anpassung der Kundendefinition Prepaid-Sparte Sprint zum 01.07.2020 c Anpassung der Kundendefinition Sprint zum 01.04.2020 a Zugänge Sprint zum 01.04.2020
--- --- --- --- ---
Kunden 28.354 (9.393) (4.853) 42.600
Postpaid-Kunden 28.830 0 (5.514) 34.344
Postpaid-Telefonie-Kunden 24.055 0 (1.861) 25.916
Andere Postpaid-Kunden 4.775 0 (3.653) 8.428
Prepaid-Kunden (476) (9.393) 661 8.256

a Einschließlich der im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kunden und spezifischer Anpassungen der Kundenbasis.

b Im ersten Quartal 2021 haben wir durch die Übernahme eines verbundenen Unternehmens 11.000 Postpaid-Telefonie-Kunden und 1.000 andere Postpaid-Kunden übernommen.

c Zur Erlangung der Genehmigungen der US-Behörden für den Zusammenschluss mit Sprint wurden zum 1. Juli 2020 im Wesentlichen alle übernommenen Prepaid-Kunden nachfolgend durch DISH übernommen. Nach Abschluss der Transaktion mit DISH haben wir eine MVNO-Vereinbarung ("Mobile Virtual Network Operator") geschlossen, gemäß der wir den Prepaid-Kunden von DISH als virtueller Mobilfunk-Netzbetreiber für einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren Mobilfunk-Dienste anbieten. Infolgedessen nahm T-Mobile US eine Anpassung der Kundenbasis vor, durch die sich die Zahl der Prepaid-Kunden im dritten Quartal 2020 um 9,4 Mio. verringert hat. Die in unserer Gesamtkundenbasis zum 30. Juni 2020 berücksichtigten Prepaid-Kunden umfassen auch die nachfolgend durch DISH übernommenen Kunden. Es ist davon auszugehen, dass diese Kunden sich aufgrund unterschiedlicher Grundsätze zum Ausweis von Kunden von den durch die MVNO-Vereinbarung abgedeckten Kunden unterscheiden und als Wholesale-Kunden zu klassifizieren sind.

Kunden

Zum 31. März 2021 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 103,4 Mio. Kunden, gegenüber einem Bestand von 102,1 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2020. Der Zuwachs lag in den ersten drei Monaten 2021 bei 1,4 Mio. Kunden gegenüber 0,6 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Der Anstieg bei den Postpaid-Kunden belief sich im ersten Quartal 2021 auf netto 1,2 Mio. gegenüber netto 777 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist auf den höheren Zuwachs bei den Postpaid-Telefonie- und anderen Postpaid-Kunden zurückzuführen, v. a. aufgrund der erweiterten Einzelhandelspräsenz durch den Zusammenschluss mit Sprint sowie der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermehrten Kundenkontakte im stationären Einzelhandel infolge der Corona-bedingten Shop-Schließungen im ersten Quartal 2020. Darüber hinaus unterstützten die positive Entwicklung bei "T-Mobile for Business", die Bruttozuwächse bei vernetzten Geräten sowie eine geringere Abwanderung bei den anderen Postpaid-Kunden den Anstieg. Gegenläufig wirkte die höhere Abwanderung von im Zuge des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Postpaid-Telefonie-Kunden.

Der Anstieg bei den Prepaid-Kunden betrug im ersten Quartal 2021 netto 151 Tsd., gegenüber netto 128 Tsd. Anschlussverlusten im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf eine niedrigere Kundenabwanderung zurückzuführen.

Operative Entwicklung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtumsatz 16.483 10.157 6.326 62,3 61.208
Betriebsergebnis (EBIT) 2.144 1.509 635 42,1 9.187
EBIT-Marge % 13,0 14,9 15,0
Abschreibungen (4.577) (2.084) (2.493) n.a. (15.665)
EBITDA 6.722 3.593 3.129 87,1 24.852
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (151) (274) 123 44,9 (270)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.873 3.867 3.006 77,7 25.122
EBITDA AL 5.446 2.886 2.560 88,7 20.628
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (261) (274) 13 4,7 (370)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 5.706 3.160 2.546 80,6 20.997
EBITDA AL-Marge

(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 34,6 31,1 34,3
Cash Capex (10.513) (1.708) (8.805) n.a. (10.394)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA stieg im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 10,2 Mrd. € um 62,3 % auf 16,5 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich der Gesamtumsatz der T-Mobile US um 77,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren sowohl höhere Service- als auch Endgeräteumsätze, die sich im Einzelnen wie folgt entwickelten:

Die Service-Umsätze stiegen im ersten Quartal 2021 v. a. aufgrund der durch den Zusammenschluss mit Sprint hinzugewonnenen Kunden und der daraus resultierenden höheren durchschnittlichen Postpaid-Telefonie-Kundenbasis, des Erfolgs mit neuen Kundensegmenten und Tarifen sowie des anhaltenden Wachstums in bestehenden und neu erschlossenen Märkten sowie im Zuge von Werbeaktionen. Erhöhend auf die Service-Umsätze wirkten darüber hinaus der durchschnittliche Zuwachs bei den anderen Postpaid-Kunden, v. a. durch die im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kunden und der Zuwachs bei sonstigen verbundenen Endgeräten, insbesondere im Geschäft mit der öffentlichen Hand und dem Bildungssektor. Weitere Treiber der Service-Umsätze waren ein höherer durchschnittlicher Umsatz je Postpaid-Telefonie-Kunde - als Ergebnis der im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kunden - sowie höhere Roaming-Umsätze und andere Service-Umsätze hauptsächlich infolge der Integration des durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommenen Festnetz-Geschäfts.

Die Endgeräteumsätze stiegen im ersten Quartal 2021 insbesondere aufgrund höherer Umsätze durch Endgeräteverkäufe, mit Ausnahme der am Ende der Mietzeit kundenseitig erworbenen Geräte. Zudem ist der Anstieg auf den Zusammenschluss mit Sprint zurückzuführen: Dazu beigetragen haben höhere Umsätze aus Leasing-Verhältnissen durch eine höhere Anzahl an von Kunden gemieteten Endgeräten, ein Anstieg der Verkäufe von gemieteten Endgeräten insbesondere infolge des höheren Bestands an Mietgeräten sowie höhere Umsätze v. a. im Zusammenhang mit der Verwertung zurückgenommener Endgeräte.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 80,6 % von 3,2 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,7 Mrd. € in den ersten drei Monaten 2021. Die bereinigte EBITDA AL-Marge erhöhte sich von 31,1 % im ersten Quartal 2020 auf 34,6 % in den ersten drei Monaten 2021. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 97,4%. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des zuvor erläuterten Anstiegs der Service- und Endgeräteumsätze. Diesen positiven Einflüssen wirkte ein Anstieg der Aufwendungen, insbesondere infolge des Zusammenschlusses mit Sprint, entgegen: Dazu zählen u. a. Aufwendungen für den Bezug von Endgeräten - mit Ausnahme der am Ende der Mietzeit kundenseitig erworbenen Geräte, Aufwendungen im Zusammenhang mit Leasing-Verhältnissen und Backhaul-Vereinbarungen, sonstige Aufwendungen für Netze, Aufwendungen für Personal und personalbezogene Leistungen insbesondere aufgrund eines höheren Mitarbeiterbestands, für externe Kräfte und Dienstleistungen, sowie für Werbung. Zudem stiegen v. a. aufgrund des Zusammenschlusses mit Sprint Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Bezug von Endgeräten, insbesondere aufgrund des höheren Bestands an Mietgeräten, Kosten für die Verwertung einer höheren Anzahl zurückgenommener Geräte sowie Reparatur- und Instandhaltungskosten. Neben diesen primär mit dem Zusammenschluss mit Sprint in Zusammenhang stehenden Aufwendungen erhöhten sich die Aufwendungen insbesondere für den weiteren Ausbau des landesweiten 5G-Netzes, für Provisionen v. a. aufgrund der gestiegenen Bruttokundenzuwächse sowie die Reparatur- und Instandhaltungskosten hauptsächlich infolge widriger Witterungsbedingungen im ersten Quartal 2021.

Im EBITDA AL in den ersten drei Monaten 2021 sind negative Sondereinflüsse in Höhe von 0,3 Mrd. € enthalten, entsprechend dem Vorjahreszeitraum von ebenfalls 0,3 Mrd. €. Die Entwicklung bei den Sondereinflüssen ergab sich im Wesentlichen aus zusätzlichem Personalaufwand und Provisionen im indirekten Vertrieb, aus Reinigungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal 2020 sowie aus Währungskursveränderungen zwischen den ersten Quartalen 2021 und 2020. Diesen rückläufigen Sondereinflüssen standen höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint gegenüber, einschließlich Rechtskosten und Beratungsleistungen für den Vollzug des Zusammenschlusses sowie des Erwerbs von verbundenen Unternehmen, Restrukturierungskosten, einschließlich Abfindungen, Rationalisierungsmaßnahmen im stationären Handel, Netzwerk-Stilllegungen sowie Integrationskosten zur Erzielung von Synergien im Netz, im Einzelhandel, in der IT und im Back Office-Betrieb. Insgesamt stieg das EBITDA AL aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, um 88,7 % von 2,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,4 Mrd. € im ersten Quartal 2021.

EBIT

Das EBIT stieg von 1,5 Mrd. € im ersten Quartal 2020 auf 2,1 Mrd. € im Berichtsquartal. Auf US-Dollar-Basis stieg das EBIT im gleichen Zeitraum um 55,4%, insbesondere aufgrund des gestiegenen EBITDA AL. Auf US-Dollar-Basis erhöhten sich die Abschreibungen um 3,2 Mrd. US-$ hauptsächlich aufgrund höherer Abschreibungen auf durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommene Sachanlagen (ohne Mietgeräte) und aufgrund des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes. Ursächlich waren außerdem höhere Abschreibungen auf Mietgeräte aufgrund eines höheren Bestands an von Kunden gemieteten Endgeräten infolge des Zusammenschlusses mit Sprint sowie höhere Abschreibungen auf durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommene immaterielle Vermögenswerte.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg von 1,7 Mrd. € im ersten Quartal 2020 auf 10,5 Mrd. € im ersten Quartal 2021. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich der Cash Capex um 10,7 Mrd. US-$, v. a. aufgrund von erworbenen Spektrumlizenzen im Rahmen der sog. "C-Band"-Auktion im März 2021 in Höhe von 8,9 Mrd. US-$, der Integration des infolge des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Netzes und des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes.

Europa

Kundenentwicklung

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in Tsd.
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.12.2020

in %
31.03.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.03.2020

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Europa, gesamt Mobilfunk-Kunden 45.454 45.619 (0,4) 45.916 (1,0)
Vertragskunden a 26.995 26.844 0,6 26.253 2,8
Prepaid-Kunden a 18.459 18.775 (1,7) 19.664 (6,1)
Festnetz-Anschlüsse 9.117 9.084 0,4 9.096 0,2
davon: IP-basiert 8.511 8.439 0,9 8.347 2,0
Breitband-Kunden b 7.001 6.943 0,8 6.729 4,0
TV (IPTV, Sat, Kabel) 5.105 5.057 0,9 4.940 3,3
Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/​ Wholesale PSTN 2.039 2.242 (9,1) 2.298 (11,3)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 730 684 6,7 557 31,1
Griechenland Mobilfunk-Kunden 6.840 6.914 (1,1) 7.311 (6,4)
Festnetz-Anschlüsse 2.597 2.589 0,3 2.637 (1,5)
Breitband-Kunden 2.220 2.185 1,6 2.065 7,5
Rumänien Mobilfunk-Kunden 4.592 4.683 (1,9) 4.777 (3,9)
Festnetz-Anschlüsse 1.432 1.444 (0,8) 1.504 (4,8)
Breitband-Kunden 872 912 (4,4) 978 (10,8)
Ungarn Mobilfunk-Kunden a 5.456 5.427 0,5 5.378 1,5
Festnetz-Anschlüsse 1.769 1.759 0,6 1.718 3,0
Breitband-Kunden b 1.342 1.321 1,6 1.253 7,1
Polen Mobilfunk-Kunden 11.205 11.198 0,1 10.982 2,0
Festnetz-Anschlüsse 33 31 6,5 26 26,9
Breitband-Kunden b 43 32 34,4 13 n.a.
Tschechische Mobilfunk-Kunden 6.185 6.178 0,1 6.267 (1,3)
Republik Festnetz-Anschlüsse 615 606 1,5 568 8,3
Breitband-Kunden 377 368 2,4 350 7,7
Kroatien Mobilfunk-Kunden 2.256 2.253 0,1 2.248 0,4
Festnetz-Anschlüsse 882 885 (0,3) 897 (1,7)
Breitband-Kunden 627 625 0,3 620 1,1
Slowakei Mobilfunk-Kunden 2.452 2.441 0,5 2.409 1,8
Festnetz-Anschlüsse 865 865 0,0 859 0,7
Breitband-Kunden 614 607 1,2 583 5,3
Österreich Mobilfunk-Kunden 5.034 5.074 (0,8) 4.998 0,7
Festnetz-Anschlüsse 578 569 1,6 553 4,5
Breitband-Kunden 645 635 1,6 617 4,5
Übrige c Mobilfunk-Kunden 1.433 1.451 (1,2) 1.545 (7,2)
Festnetz-Anschlüsse 346 335 3,3 334 3,6
Breitband-Kunden 261 259 0,8 250 4,4

a In Ungarn wurden zum 1. Januar 2020 im Rahmen der Vereinheitlichung der zugrundeliegenden Kundendefinition M2M-Karten ausschließlich dem Prepaid-Kundensegment zugeordnet.

b Die Vorjahresvergleichswerte für Breitband-Kunden in Polen und Ungarn wurden im Rahmen der Vereinheitlichung der zugrundeliegenden Kundendefinition rückwirkend angepasst.

c "Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.

Gesamt

Im vergangenen Jahr war die Kundenentwicklung durch Corona-bedingte Lockdown-Maßnahmen der Regierungen gehemmt. Im weiteren Jahresverlauf hat sich unser Krisenmanagement deutlich bezahlt gemacht: Die Konzentration auf die Ausweitung digitaler Vertriebskanäle, wie z. B. unsere Service-App und Servicecenter-Leistungen, hat nahezu zu einer Normalisierung der Kundenentwicklung geführt. Diese ist während der dritten Corona-Welle bei erneuten Lockdown-Maßnahmen bis Ende März 2021 nicht mehr eingebrochen. Gerade das konvergente Produkt-Portfolio "MagentaOne" erzielte durch die anhaltende Nachfrage einen Anstieg bei den FMC-Kunden um 3,3 %. Mit Hochdruck bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur mit moderner Glasfaser aus. Insgesamt konnten wir die Zahl der Breitband-Kunden auf 7,0 Mio. leicht erhöhen.

Im Mobilfunk-Geschäft verzeichneten wir einen leichten Zuwachs bei den werthaltigen Vertragskunden und konnten den Rückgang in der Prepaid-Kundenbasis nur teilweise auffangen. Bereits in sieben Landesgesellschaften wurde der Vertrieb von 5G-Angeboten kommerziell gestartet.

Mobilfunk

Im operativen Segment Europa zählten wir zum Ende des ersten Quartals 2021 insgesamt 45,5 Mio. Mobilfunk-Kunden; gegenüber dem Jahresendwert 2020 zeigt sich somit ein stabiler Verlauf. Die Anzahl der werthaltigen Vertragskunden stieg leicht um 0,6%. Dabei zeigte der Vertragskundenbestand bei fast allen Landesgesellschaften eine positive Entwicklung: Zuwächse erzielten wir insbesondere in Österreich, Kroatien, Rumänien und der Tschechischen Republik. Insgesamt beträgt der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand 59,4%. Zusätzlich zu unseren innovativen Diensten und Tarifen trägt auch das Produkt-Portfolio nach dem "Mehr-für-Mehr"-Prinzip zu diesem Wachstum bei: Danach erhalten unsere Kunden für einen geringen monatlichen Mehrpreis hochwertige Zusatzleistungen wie z. B. mehr Datenvolumen, wodurch gleichzeitig auch Video-Streaming und Gaming bedient wird. Darüber hinaus profitierten unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer hohen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 31. März 2021 in den Ländern unseres operativen Segments 97,7% der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 108 Mio. Einwohner.

Erwartungsgemäß entwickelte sich der Prepaid-Kundenbestand, insbesondere in Rumänien und Griechenland, rückläufig. Zum einen war dies durch die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bedingt. Zum anderen richten wir den Fokus unseres Marktangangs auf die Vertragstarife aus und bieten unseren Prepaid-Kunden hochwertige Vertragstarife an. Bereits deutlich mehr als ein Drittel der Zugänge im Vertragskundengeschäft entfällt auf ehemalige Prepaid-Kunden, die ein solches Angebot in Anspruch genommen haben. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen inaktive SIM-Karten aus der Kundenbasis ausgebucht.

Festnetz

Das Breitband-Geschäft ist im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresendwert leicht gewachsen auf insgesamt 7,0 Mio. Kunden. In fast allen Landesgesellschaften, insbesondere in Griechenland, Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei, erhöhten sich die Kundenbestände deutlich, außer in Rumänien. Mittels unserer steten Investitionen in zukunftsweisende Glasfaser-Technologien bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur konsequent aus. Dadurch konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser bei unseren vier größten Landesgesellschaften zum 31. März 2021 auf 4,3 Mio. Haushalte erhöhen. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen stieg bis Ende März 2021 auf 93,4 %. Insgesamt bewegte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in unserem operativen Segment Europa mit 9,1 Mio. knapp über dem Vorjahresniveau.

Das TV- und Entertainment-Geschäft zählte zum 31. März 2021 insgesamt 5,1 Mio. Kunden und zeigte damit ein leichtes Wachstum von 0,9 % gegenüber dem Vorjahresendwert. Der TV-Markt ist in vielen Ländern unseres Segments bereits gesättigt; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste anbieten.

FMC - Fixed Mobile Convergence

Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir im ersten Quartal 2021 einen Bestand von 5,9 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem Anstieg von 3,3 % gegenüber dem Vorjahresendwert. Insbesondere unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn und Österreich trugen zu diesem Wachstum bei.

Operative Entwicklung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamtumsatz 2.729 2.759 (30) (1,1) 11.335
Griechenland 717 707 10 1,4 2.940
Rumänien 210 237 (27) (11,4) 951
Ungarn 406 427 (21) (4,9) 1.734
Polen 341 360 (19) (5,3) 1.453
Tschechische Republik 269 266 3 1,1 1.072
Kroatien 219 214 5 2,3 917
Slowakei 190 186 4 2,2 773
Österreich 326 313 13 4,2 1.302
Übrige a 70 66 4 6,1 283
Betriebsergebnis (EBIT) 385 348 37 10,6 1.278
EBIT-Marge % 14,1 12,6 11,3
Abschreibungen (645) (659) 14 2,1 (2.875)
EBITDA 1.029 1.007 22 2,2 4.153
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (10) (39) 29 74,4 (188)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 1.039 1.046 (7) (0,7) 4.341
EBITDA AL 936 897 39 4,3 3.722
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (10) (39) 29 74,4 (188)
EBITDA AL

(bereinigt um Sondereinflüsse)
946 936 10 1,1 3.910
Griechenland 298 288 10 3,5 1.199
Rumänien 37 34 3 8,8 153
Ungarn 106 114 (8) (7,0) 520
Polen 95 96 (1) (1,0) 378
Tschechische Republik 111 110 1 0,9 430
Kroatien 79 76 3 3,9 337
Slowakei 84 79 5 6,3 335
Österreich b 125 123 2 1,6 496
Übrige a 11 17 (6) (35,3) 63
EBITDA AL-Marge

(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 34,7 33,9 34,5
Cash Capex (485) (438) (47) (10,7) (2.216)

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro sowie die GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.

b Zum 1. Januar 2021 wurde das österreichische Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in das operative Segment Group Development verlagert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.

Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 2,7 Mrd. €, gegenüber der Vorjahresperiode ein leichtes Minus von 1,1%. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, erhöhte sich der Umsatz leicht gegenüber dem Vorjahresniveau, trotz der Corona-bedingt erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Die organischen Zuwächse sind auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Hierbei waren es v. a. die höheren Umsätze bei den Endgeräteverkäufen sowie gestiegene höhermargige Service-Umsätze (ohne Roaming und Visitoren). Geringere Umsätze verzeichnete hingegen das Festnetz-Geschäft. Das Systemgeschäft ging gegenüber der Vorjahresperiode insbesondere in Rumänien zurück; auch die Umsätze bei der Sprachtelefonie zeigten deutliche Einbußen.

Die beste organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive hatten im ersten Quartal 2021 unsere Landesgesellschaften in Österreich, Griechenland, Kroatien und der Tschechischen Republik. Dadurch konnten wir die sinkenden Umsätze insbesondere in Rumänien und Polen ausgleichen. In Rumänien sind die Rückgänge im Wesentlichen durch die rückläufigen Systemgeschäft-Umsätze verursacht.

Der Privatkundenbereich zeigte eine stabile Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahresquartal. Höhere Umsätze im mobilen Endgerätegeschäft konnten die Corona-bedingt rückläufigen höhermargigen Service-Umsätzen ausgleichen. Im Festnetz-Bereich erzielten wir im Breitband-/​TV-Geschäft dank unserer innovativen TV- und Entertainment-Angebote und dem kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie ein Plus bei der Umsatzentwicklung. Dadurch konnten wir die rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie auffangen. Zusätzlich wirkte sich auch eine höhere Anzahl an FMC-Kunden umsatzsteigernd aus.

Der Geschäftskundenbereich in Europa konnte im ersten Quartal 2021 nicht die Vorjahresergebnisse erreichen und lag mit einem Minus von 3,8 % aufgrund des massiven Umsatzeinbruchs bei dem zur Veräußerung gehaltenen Festnetz-Geschäft in Rumänien zurück. Nach einem Jahr Coronavirus-Pandemie ist das Geschäft mit Unternehmen v. a. von vorsichtigeren Entscheidungsprozessen und veränderten Nachfragen geprägt. Dabei zeigen alle Trends auf Wachstum, was wir sowohl in starken Mobilfunk-Umsätzen im ersten Quartal 2021 in fast all unseren Märkten sahen, als auch in den ICT-Feldern - beispielsweise bei Private Cloud-Lösungen in Griechenland und Ungarn. Auch mit Lösungen im Bereich Sicherheit in Polen verzeichneten wir im Vergleich zum Vorjahr ein starkes Umsatzplus.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2021 ein bereinigtes EBITDA AL von 946 Mio. € und lag damit - trotz der Einflüsse der Coronavirus-Pandemie - um 1,1% über dem Vorjahresquartal. Organisch betrachtet, d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts zum operativen Segment Group Development neutralisiert, stieg das bereinigte EBITDA AL um 4,1 % und verzeichnete damit weiterhin einen positiven Ergebnisbeitrag. Dazu trugen neben den positiven Effekten aus dem Umsatz auch Einsparungen bei den indirekten Kosten, insbesondere durch geringere Aufwendungen beim Personal, Marketing und Reisekosten, bei.

Aus Länderperspektive war der Anstieg des bereinigten organischen EBITDA AL auf die positive Entwicklung in fast allen unseren Landesgesellschaften, insbesondere aber in Österreich und Griechenland, zurückzuführen. Gegenteilig entwickelte sich v. a. unsere Landesgesellschaft in Ungarn.

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,3 % auf 936 Mio. €. Der Aufwand aus Sondereinflüssen lag deutlich unter Vorjahresniveau. Organisch betrachtet stieg das EBITDA AL um 7,5 % an.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze mit 717 Mio. € um 1,4% über dem Vorjahresquartal. Die gute operative Entwicklung im Mobilfunk-Bereich war im Wesentlichen durch höhere Umsätze bei den Endgeräteverkäufen beeinflusst. Dadurch konnten die negativen Effekte aus dem rückläufigen Festnetz-Geschäft kompensiert werden. Hierbei waren es v. a. die geringeren TV-Umsätze, die nur teilweise durch einen Umsatzanstieg im Breitband-Geschäft aufgrund des intensiven Glasfaser- und Vectoring-Ausbaus ausgeglichen werden konnten.

Im ersten Quartal 2021 lag das bereinigte EBITDA AL in Griechenland bei 298 Mio. € und stieg gegenüber dem Vorjahr somit um 3,5 %: Die stabile Nettomarge, großteils getrieben durch höhere direkte Kosten, konnte vollständig durch Einsparungen bei den indirekten Kosten, insbesondere bei den Personalaufwendungen, kompensiert werden.

Ungarn. Im ersten Quartal 2021 erzielten wir in Ungarn einen Umsatz von 406 Mio. €. Das entspricht einem Rückgang von 4,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Verursacht war dies durch negative Währungskurseffekte. Organisch betrachtet lagen die Umsätze mit 1,2 % über dem Vorjahresniveau. Das Mobilfunk-Geschäft stieg an, getrieben durch höhere Service-Umsätze, u. a. aufgrund einer deutlich höheren Datennutzung. Der Festnetz-Bereich entwickelte sich positiv mit steigenden Umsätzen im TV-sowie im Breitband-Geschäft, beides getrieben durch eine höhere Kundenbasis. Auch unser Konvergenzangebot "MagentaOne" entwickelte sich weiterhin erfolgreich mit einer gestiegenen Kundenzahl und entsprechend gestiegenen Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 106 Mio. € um 7,0 % unter dem Vorjahresniveau. Organisch betrachtet verzeichnete das bereinigte EBITDA AL nur einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahresniveau um 1,2 %. Dieser Rückgang ist insbesondere auf höhere Aufwendungen bei den direkten Kosten zurückzuführen.

Polen. In Polen reduzierten sich die Umsätze im ersten Quartal 2021 um 5,3 % auf 341 Mio. €. Verursacht war dies durch negative Währungskurseffekte. Organisch betrachtet reduzierten sich die Umsätze nur gering um 0,5%. Während die Festnetz-Umsätze stabil blieben, verzeichnete das Mobilfunk-Geschäft leichte Rückgänge. Dazu führten reduzierte Umsätze aus National Roaming.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 95 Mio. € im ersten Quartal 2021 um 1,0 % unter der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL v. a. infolge geringerer Kosten um 4,1 % an.

Tschechische Republik. Im ersten Quartal 2021 lagen die Umsätze in der Tschechischen Republik bei 269 Mio. € und somit um 1,1 % über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, stiegen die Umsätze um 2,8% an. Als wesentlicher Wachstumstreiber etabliert sich zunehmend das Festnetz-Geschäft. Hier zahlen sich die kontinuierlichen Investitionen in unsere Glasfasernetze aus. Das wurde von unseren Kunden honoriert: Die Anzahl der Breitband-Kunden stieg um 7,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal an. Die Mobilfunk-Umsätze bewegten sich über dem Niveau des Vorjahres, im Wesentlichen durch stärkere Endgeräteumsätze. Das Geschäft mit höhermargigen Service-Umsätzen (ohne Roaming und Visitoren) leistete ebenso einen höheren Umsatzbeitrag. Beide Effekte konnten die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelösten Rückgänge der Roaming- und Visitoren-Umsätze jedoch nur teilweise ausgleichen.

Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,9 % auf 111 Mio. €. Organisch betrachtet stieg das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen umsatzbedingt um 3,3 %.

Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 326 Mio. €. Das entspricht einem Anstieg von 4,2% und ist im Wesentlichen auf höhere Verkäufe von mobilen Endgeräten zurückzuführen. Das Geschäft mit höhermargigen Service-Umsätzen (ohne Roaming und Visitoren) leistete ebenso einen positiven Umsatzbeitrag. Beide Effekte konnten die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelösten Rückgänge der Roaming- und Visitoren-Umsätze mehr als ausgleichen. Die Umsätze im Festnetz-Geschäft entwickelten sich ebenfalls erfreulich. Insbesondere das Breitband-Geschäft erzielte positive Zuwachsraten, u. a. infolge einer höheren Kundenbasis.

Das bereinigte EBITDA AL stieg zum 31. März 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 % auf 125 Mio. €. Organisch betrachtet, d. h. neutralisiert um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts zum operativen Segment Group Development, stieg das bereinigte EBITDA AL deutlich um 14,4 % an. Neben den positiven Umsatzeffekten trug eine geringere Kostenbelastung zu diesem Anstieg bei. Dabei konnten höhere direkte Kosten infolge des Marktangangs durch niedrigere indirekte Kosten, auch infolge der Akquisition von UPC Austria resultierend, mehr als ausgeglichen werden.

EBIT

Unser operatives Segment Europa wies im ersten Quartal 2021 eine Steigerung des EBIT um 37 Mio. € auf. Neben einem um 22 Mio. € höheren EBITDA lagen die planmäßigen Abschreibungen unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Hier wirkten v. a. die im ersten Quartal 2021 ausgesetzten Abschreibungen aufgrund des als zur Veräußerung gehaltenen Festnetz-Geschäfts in Rumänien.

Cash Capex

Im ersten Quartal 2021 wies das operative Segment Europa einen im Vergleich zum Vorjahr um 10,7% höheren Cash Capex von 485 Mio. € aus. Dieser Anstieg ist auf höhere Auszahlungen für den Erwerb von Spektrumlizenzen, v. a. in der Tschechischen Republik, zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung der Spektrumerwerbe lag unser Investitionsniveau leicht unter dem Vorjahresquartal. Wir investieren weiterhin im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung von Breitband- und Glasfaser-Technologie sowie in 5G.

Systemgeschäft

Auftragseingang

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in Mio. €
Q1 2021 Gesamtjahr 2020 Q1 2020 Veränderung

Q1 2021/​Q1 2020

in %
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Auftragseingang 891 4.564 888 0,4

Geschäftsentwicklung

Die ersten drei Monate 2021 standen im Zeichen der Refokussierung unseres Systemgeschäfts auf Wachstums- und Zukunftsthemen und der Beschleunigung unseres Transformationsprogramms, während die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf unser Geschäft weiterhin spürbar waren.

Im Rahmen des Transformationsprogramms haben wir unsere Organisation, Abläufe und Kapazitäten weiter angepasst und die Strategie für unser Portfolio weiterentwickelt. Selbstständige Portfolio-Einheiten verantworten sowohl unsere Wachstumsfelder (z. B. Public Cloud und Security) als auch unser klassisches IT-Geschäft. Um unsere Konzernstrategie im Feld "Führend bei Geschäftskunden-Produktivität" konsequent umzusetzen, wurde zum 1. Januar 2021 unsere Portfolio-Einheit IoT (Internet of Things) in das operative Segment Deutschland überführt.

Darüber hinaus haben die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die weltweite Wirtschaftsleistung weiterhin Einfluss auf die wirtschaftliche Lage unserer Geschäftskunden. Dies führt noch immerzu Zurückhaltung bei der Vergabe neuer Aufträge, wobei in unseren Wachstumsfeldern eine positive Entwicklung zu verzeichnen ist. In den ersten drei Monaten 2021 liegt der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft dadurch um 0,4 % über dem Vorjahresquartal und im Rahmen unserer Erwartungen.

Operative Entwicklung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
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Gesamtumsatz 1.015 1.062 (47) (4,4) 4.159
davon: Umsatz extern 798 840 (42) (5,0) 3.237
Betriebsergebnis (EBIT) (27) (50) 23 46,0 (534)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (56) (38) (18) (47,4) (582)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 29 (12) 41 n.a. 48
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 2,9 (1,1) 1,2
Abschreibungen (80) (103) 23 22,3 (720)
EBITDA 53 52 1 1,9 185
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (36) (38) 2 5,3 (209)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 89 91 (2) (2,2) 394
EBITDA AL 26 21 5 23,8 70
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (36) (38) 2 5,3 (209)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 62 60 2 3,3 279
EBITDA AL-Marge

(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 6,1 5,6 6,7
Cash Capex (49) (25) (24) (96,0) (235)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag in den ersten drei Monaten 2021 bei 1,0 Mrd. € bzw. um 4,4% unter Vorjahresniveau und reflektiert den Corona-bedingten Rückgang des IT-Markts in Westeuropa. Der Rückgang ist getrieben durch das klassische IT-Infrastrukturgeschäft, während unsere Wachstumsbereiche deutlich wachsen, insbesondere die Geschäftsfelder Public Cloud (+29,3 %) und Digital Solutions (+9,4 %).

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

In den ersten drei Monaten 2021 stieg das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,3 % auf 62 Mio. €. Effizienzeffekte aus unserem Transformationsprogramm sowie Effekte durch Umsatzsteigerung in allen unseren Wachstumsbereichen überstiegen den Ergebnisrückgang im klassischen IT-Infrastrukturgeschäft. Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vorjahr um 5 Mio. € auf 26 Mio. €. Die Sondereinflüsse lagen um 2 Mio. € unter Vorjahr bei minus 36 Mio. €.

Bereinigtes EBIT, EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft stieg in den ersten drei Monaten 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um 41 Mio. € auf 29 Mio. €, insbesondere vor dem Hintergrund rückläufiger planmäßiger Abschreibungen, die aus einer nicht zahlungswirksamen Wertminderung der langfristigen Vermögenswerte im dritten Quartal des Vorjahres und einer damit verbundenen Verringerung der Abschreibungsbasis resultierten. Das EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 23 Mio. € auf minus 27 Mio. €. Die Sondereinflüsse lagen um 18 Mio. € über dem Vorjahr bei minus 56 Mio. €. Im Wesentlichen wirkte hier eine im ersten Quartal 2021 erfasste nicht zahlungswirksame Wertminderung der langfristigen Vermögenswerte, die ebenfalls im Zusammenhang mit der Überprüfung der Werthaltigkeit der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft im dritten Quartal des Vorjahres stand.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag in den ersten drei Monaten 2021 bei 49 Mio. € verglichen mit 25 Mio. € im Vorjahresquartal. Dies resultierte im Wesentlichen aus vorgezogenen Investitionen im Vergleich zum Vorjahr. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt perspektivisch weiterhin auf der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts.

Group Development

Kundenentwicklung

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in Tsd.
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.12.2020

in %
31.03.2020 Veränderung

31.03.2021/​

31.03.2020

in %
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T-Mobile Netherlands Mobilfunk-Kunden 6.798 6.803 (0,1) 5.686 19,6
Festnetz-Anschlüsse 693 682 1,6 632 9,7
Breitband-Kunden 680 668 1,8 616 10,4

In den Niederlanden blieb die Kundenanzahl im Mobilfunk-Bereich stabil dank unseres Tarif-Portfolios mit dem Angebot großer Datenpakete bis hin zu unbegrenztem Datenvolumen trotz der verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der Coronavirus-Pandemie und des intensiven Wettbewerbs. Die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in den Niederlanden stieg durch die positive Entwicklung im operativen Geschäft weiterhin an.

Operative Entwicklung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung in % Gesamtjahr 2020
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Gesamtumsatz 782 708 74 10,5 2.883
davon: T-Mobile Netherlands 513 476 37 7,8 1.946
davon: GD Towers a 282 247 35 14,2 989
Betriebsergebnis (EBIT) 166 139 27 19,4 562
Abschreibungen (210) (194) (16) (8,2) (780)
EBITDA 376 333 43 12,9 1.343
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (16) (7) (9) n.a. (43)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 392 340 52 15,3 1.386
davon: T-Mobile Netherlands 171 157 14 8,9 639
davon: GD Towers a 224 195 29 14,9 786
EBITDA AL 301 262 39 14,9 1.058
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (16) (7) (9) n.a. (43)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 316 269 47 17,5 1.101
davon: T-Mobile Netherlands 151 136 15 11,0 554
davon: GD Towers a 169 145 24 16,6 587
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 40,4 38,0 38,2
Cash Capex (115) (119) 4 3,4 (699)

a Zum 1. Januar 2021 wurde das österreichische Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in das operative Segment Group Development verlagert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,5 % auf 782 Mio. €. Organisch betrachtet, d. h. neutralisiert um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts sowie den Erwerb des niederländischen MVNO und SIM-Anbieters Simpel, stieg der Gesamtumsatz um 5,0%. Der hohe Anstieg resultierte aus dem operativen und strukturellen Wachstum unserer beiden Geschäftseinheiten T-Mobile Netherlands und GD Towers mit der DFMG sowie dem niederländischen und österreichischen Funkturmgeschäft. In den Niederlanden trug der Festnetz-Bereich aufgrund höherer Endgeräte-Verkäufe und des Erwerbs von Simpel zum 1. Dezember 2020 zum Umsatzanstieg bei. Der Bereich GD Towers verzeichnete ebenso einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr, welcher auf einem mengenbedingten Wachstum bei der DFMG beruht sowie durch die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts zum 1. Januar 2021 weiter verstärkt wird.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL stieg um 17,5 % auf 316 Mio. € an. Organisch betrachtet, d. h. neutralisiert um die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts sowie den Erwerb des niederländischen MVNO und SIM-Anbieters Simpel, stieg das bereinigte EBITDA AL um 9,7 %. Der Anstieg resultierte aus der zuvor genannten positiven Umsatzentwicklung bei T-Mobile Netherlands, aus Synergien aus der Übernahme der Tele2 Netherlands, aus dem Erwerb von Simpel sowie dem effizienten Kosten-Management der T-Mobile Netherlands. Das GD Towers Geschäft entwickelte sich aufgrund steigender Mengen konstant positiv und wurde durch die Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts weiter verstärkt. Darüber hinaus konnte auch eine operative Steigerung durch Umsatzwachstum und Kostentransformation erreicht werden. Das EBITDA AL stieg ebenfalls durch die genannten Effekte gegenüber dem Vergleichsquartal um 14,9 % auf 301 Mio. € an.

EBIT

Das EBIT erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Wesentlichen aufgrund der beim EBITDA AL beschriebenen Entwicklung um 19,4 % auf 166 Mio. €. Die Abschreibungen lagen leicht über dem Niveau der Vergleichsperiode.

Cash Capex

Der Cash Capex lag bei 115 Mio. € und somit auf dem Niveau des Vergleichsquartals. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt weiterhin im 5G-Ausbau sowie im Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur in Deutschland.

Group Headquarters & Group Services

Operative Entwicklung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung in % Gesamtjahr 2020
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Gesamtumsatz 625 634 (9) (1,4) 2.556
Betriebsergebnis (EBIT) (357) (365) 8 2,2 (1.655)
Abschreibungen (330) (295) (35) (11,9) (1.304)
EBITDA (27) (69) 42 60,9 (350)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (26) (58) 32 55,2 (277)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (2) (11) 9 81,8 (73)
EBITDA AL (110) (161) 51 31,7 (707)
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (26) (58) 32 55,2 (277)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) (84) (103) 19 18,4 (429)
Cash Capex (250) (230) (20) (8,7) (990)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf gesunkene Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen zurückzuführen.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA AL unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Mio. € auf minus 84 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus geringeren operativen Aufwendungen bei unseren Group Services. Gegenläufig belasteten geringere Erträge aus Immobilienverkäufen und gesunkene Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA AL.

Insgesamt war das EBITDA AL in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen, insbesondere für Personalmaßnahmen, in Höhe von 26 Mio. € belastet. Im Vorjahreszeitraum standen dem Sondereinflüsse, ebenfalls insbesondere für Personalmaßnahmen, in Höhe von 58 Mio. € gegenüber.

EBIT

Die leichte Verbesserung des EBIT um 8 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf minus 357 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus zwei gegenläufigen Effekten: Einerseits aus der positiven Entwicklung des EBITDA AL und andererseits aus dem Anstieg der Abschreibungen. Letzteres ist im Wesentlichen auf das erhöhte Fertigungsvolumen im Zusammenhang mit der Einführung agiler Prozesse und auf kürzere Projektlaufzeiten bei Deutsche Telekom IT zurückzuführen. Des Weiteren ergab sich im ersten Quartal 2021 eine Wertminderung auf durch das operative Segment Systemgeschäft genutzte Software in Höhe von 14 Mio. €. Diese stand im Zusammenhang mit der Überprüfung der Werthaltigkeit der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft im dritten Quartal des Vorjahres. Gegenläufig sanken die Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 20 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von höheren Investitionen im Bereich "Technologie und Innovation", hauptsächlich für Entwicklungsleistungen, und einem höheren Cash Capex für Fahrzeuge.

Ereignisse nach der Berichtsperiode

Wir verweisen diesbezüglich auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss.

Prognose

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2020 (Geschäftsbericht 2020, Seite 107 ff.) veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA AL und der Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) stärker als bislang erwartet wachsen werden. Bisher gingen wir in unserer Prognose von einer Steigerung des bereinigten EBITDA AL auf rund 37,0 Mrd. € aus. Nun erwarten wir, dass das bereinigte EBITDA AL des Konzerns im Geschäftsjahr 2021 auf über 37,0 Mrd. € wachsen wird. Maßgeblich dafür ist zum einen die über unseren Erwartungen liegende Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA AL von rund 25,9 Mrd. US-$ statt bislang 25,8 Mrd. US-$ erwarten. Aber auch für das Geschäft außerhalb der USA erwarten wir mit insgesamt 14,4 Mrd. € ein höheres bereinigtes EBITDA AL als die bislang erwarteten 14,3 Mrd. €. Aufgrund des höher erwarteten EBITDA AL sowohl in den USA als auch außerhalb der USA prognostizieren wir nun einen Free Cashflow AL des Konzerns (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Höhe von über 8,0 Mrd. € statt der bislang erwarteten rund 8,0 Mrd. €. Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Risiko- und Chancensituation

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2020 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt. Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Konjunkturelle Risiken USA

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für die USA angehoben. Das Corona-Impfpro-gramm in den USA schreitet rasant voran; gleichzeitig wurde ein 1.900 Mrd. US-$ schweres Konjunkturpaket in Kraft gesetzt, das perspektivisch allerdings auch mit höheren US-Körperschaftsteuersätzen einhergehen könnte, die unter Umständen unsere Konzerngesellschaft T-Mobile US in Zukunft stärker steuerlich belasten würden. Der Internationale Währungsfonds rechnet in seiner Prognose von April 2021 mit einem Wachstum der US-Wirtschaft von 6,4% für das laufende Jahr; ein Rückfall in eine Rezession gilt als unwahrscheinlich. Die Wirtschaftstätigkeit in den USA wird voraussichtlich bereits Mitte diesen Jahres das Vorkrisenniveau erreichen. Aufgrund der Wachstumsaussichten haben wir die Risikobedeutung der Risikokategorie "Konjunkturelle Risiken USA" auf "gering" abgesenkt.

Regulierungsrisiken

Neue staatliche Interventionen im Kontext Netzsicherheit in Polen in Diskussion. In Polen hat die Regierung im Januar 2021 einen Entwurf für ein Cyber-Sicherheitsgesetz und neue Bestimmungen für eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes veröffentlicht. Demnach sollen neue Mobilfunknetz-Betreiber mit privilegiertem Zugang zu Ressourcen etabliert werden. Dies könnte zu Wettbewerbsverzerrungen führen und die Wettbewerbsposition unserer Mobilfunk-Tochter in Polen negativ beeinflussen.

Rechtsverfahren

Prospekthaftungsverfahren (dritter Börsengang - DT3). Hierbei handelt es sich um ursprünglich ca. 2.600 laufende Klagen von ca. 16.000 angeblichen Käufern von T-Aktien, die auf der Grundlage des Prospekts vom 26. Mai 2000 verkauft wurden. Die Kläger behaupten, dass einzelne Angaben in diesem Prospekt unrichtig oder unvollständig seien. Der Streitwert beläuft sich aktuell auf insgesamt noch ca. 78 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Klagen richten sich zum Teil auch gegen die KfW und/​oder die Bundesrepublik Deutschland sowie teilweise auch gegen emissionsbegleitende Banken. Das Landgericht (LG) Frankfurt am Main hatte Vorlagebeschlüsse nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) zum Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main erlassen und die Ausgangsverfahren ausgesetzt. Am 16. Mai 2012 hatte das OLG Frankfurt am Main festgestellt, dass der Börsenprospekt der Deutschen Telekom AG keinen wesentlichen Fehler enthält. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte in seiner Entscheidung vom 21. Oktober 2014 diese Entscheidung teilweise aufgehoben, einen Fehler im Börsenprospekt festgestellt und das Verfahren an das OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen. Am 30. November 2016 stellte das OLG Frankfurt am Main in einem Musterentscheid fest, dass aus dem vom BGH festgestellten Fehler eine grundsätzliche Haftung der Deutschen Telekom AG resultieren könne; Einzelheiten seien aber in den Ausgangsverfahren zu klären. Auf Beschwerde beider Parteien hat der BGH das Verfahren im Februar 2021 erneut an das OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen. Die Deutsche Telekom hat bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe gebildet.

Kartellverfahren

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Die Europäische Kommission hat am 15. Oktober 2014 entschieden, dass Slovak Telekom ihre Marktmacht auf dem slowakischen Breitband-Markt missbraucht habe, und im Zuge dessen Bußgelder gegen Slovak Telekom und Deutsche Telekom verhängt, die im Januar 2015 vollständig bezahlt wurden. Im Jahr 2018 hat das Gericht der Europäischen Union die Entscheidung der Europäischen Kommission nach einer von Slovak Telekom und Deutsche Telekom eingelegten Berufung teilweise für nichtig erklärt und die verhängten Bußgelder um insgesamt 13 Mio. € reduziert. Mit Urteil vom 25. März 2021 wurde eine weitere Berufung zum Europäischen Gerichtshof vollumfänglich abgewiesen. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission hatten Wettbewerber Klage vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben. Mit diesen Klagen begehren sie die Erstattung eines angeblichen Schadens, der sich aus dem von der Europäischen Kommission festgestellten Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom ergeben haben soll. Derzeit sind noch zwei Klagen in Höhe von insgesamt 112 Mio. € zuzüglich Zinsen anhängig. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Einschätzung zur Gesamtrisikosituation

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Bilanz

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in Mio. €
31.03.2021 31.12.2020 Veränderung Veränderung in % 31.03.2020
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Aktiva
Kurzfristige Vermögenswerte 33.798 37.293 (3.495) (9,4) 24.420
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9.872 12.939 (3.067) (23,7) 4.078
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.264 13.523 (259) (1,9) 10.560
Vertragsvermögenswerte 1.985 1.966 19 1,0 1.837
Ertragsteuerforderungen 351 349 2 0,6 455
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.720 3.224 (504) (15,6) 3.748
Vorräte 2.569 2.695 (126) (4,7) 1.893
Übrige Vermögenswerte 1.966 1.484 482 32,5 1.765
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 1.070 1.113 (43) (3,9) 84
Langfristige Vermögenswerte 240.103 227.624 12.479 5,5 149.226
Immaterielle Vermögenswerte 130.146 118.066 12.080 10,2 69.000
Sachanlagen 61.522 60.975 547 0,9 49.544
Nutzungsrechte 30.960 30.302 658 2,2 18.134
Aktivierte Vertragskosten 2.290 2.192 98 4,5 2.072
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 569 543 26 4,8 518
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5.351 6.416 (1.065) (16,6) 5.714
Aktive latente Steuern 8.107 7.972 135 1,7 3.276
Übrige Vermögenswerte 1.157 1.159 (2) (0,2) 969
Bilanzsumme 273.901 264.917 8.984 3,4 173.646
Passiva
Kurzfristige Schulden 35.295 37.135 (1.840) (5,0) 32.877
Finanzielle Verbindlichkeiten 11.451 12.652 (1.201) (9,5) 11.821
Leasing-Verbindlichkeiten 4.910 5.108 (198) (3,9) 3.988
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.936 9.760 (824) (8,4) 8.730
Ertragsteuerverbindlichkeiten 770 690 80 11,6 443
Sonstige Rückstellungen 3.464 3.638 (174) (4,8) 2.983
Übrige Schulden 3.672 3.213 459 14,3 3.230
Vertragsverbindlichkeiten 1.671 1.625 46 2,8 1.654
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 421 449 (28) (6,2) 29
Langfristige Schulden 161.122 155.232 5.890 3,8 94.891
Finanzielle Verbindlichkeiten 99.815 94.456 5.359 5,7 56.622
Leasing-Verbindlichkeiten 28.314 27.607 707 2,6 15.710
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 6.570 7.684 (1.114) (14,5) 6.835
Sonstige Rückstellungen 5.291 5.395 (104) (1,9) 3.582
Passive latente Steuern 18.266 17.260 1.006 5,8 9.780
Übrige Schulden 2.449 2.418 31 1,3 1.944
Vertragsverbindlichkeiten 416 411 5 1,2 417
Schulden 196.417 192.367 4.050 2,1 127.768
Eigenkapital 77.484 72.550 4.934 6,8 45.878
Gezeichnetes Kapital 12.189 12.189 0 0,0 12.189
Eigene Anteile (46) (46) 0 0,0 (47)
12.143 12.143 0 0,0 12.142
Kapitalrücklage 62.541 62.640 (99) (0,2) 55.012
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (33.996) (38.905) 4.909 12,6 (35.941)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (2.898) (4.115) 1.217 29,6 (1.023)
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 936 4.158 (3.222) (77,5) 916
Anteile der Eigentümer des Mutterunternehmens 38.727 35.922 2.805 7,8 31.106
Anteile anderer Gesellschafter 38.758 36.628 2.130 5,8 14.771
Bilanzsumme 273.901 264.917 8.984 3,4 173.646

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten zum 31. März 2020. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 26.390 19.943 6.447 32,3 100.999
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete

Zinserträge
72 81 (9) (11,1) 278
Sonstige betriebliche Erträge 288 293 (5) (1,7) 2.879
Bestandsveränderungen 1 27 (26) (96,3) (15)
Aktivierte Eigenleistungen 673 605 68 11,2 2.774
Materialaufwand (11.433) (8.565) (2.868) (33,5) (44.674)
Personalaufwand (4.656) (4.483) (173) (3,9) (18.853)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (902) (880) (22) (2,5) (4.476)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen

Vermögenswerten
(145) (141) (4) (2,8) (862)
Gewinne/​(Verluste) aus der Ausbuchung von zu

fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten

finanziellen Vermögenswerten
(24) (52) 28 53,8 (188)
Sonstiges (733) (687) (46) (6,7) (3.425)
EBITDA 10.361 6.940 3.421 49,3 38.633
Abschreibungen (6.842) (4.429) (2.413) (54,5) (25.829)
Betriebsergebnis (EBIT) 3.519 2.511 1.008 40,1 12.804
Zinsergebnis (1.186) (557) (629) n.a. (4.224)
Zinserträge 115 100 15 15,0 414
Zinsaufwendungen (1.301) (657) (644) (98,0) (4.638)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (12) 1 (13) n.a. (12)
Sonstiges Finanzergebnis (478) (408) (70) (17,2) 109
Finanzergebnis (1.675) (965) (710) (73,6) (4.128)
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.844 1.546 298 19,3 8.677
Ertragsteuern (542) (451) (91) (20,2) (1.929)
Überschuss/​(Fehlbetrag) 1.302 1.095 207 18,9 6.747
Zurechnung des Überschusses/​(Fehlbetrags)

an die Eigentümer des Mutterunternehmens

(Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag))
936 916 20 2,2 4.158
Anteile anderer Gesellschafter 366 179 187 n.a. 2.589

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Ergebnis je Aktie

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Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Veränderung

in %
Gesamtjahr

2020
Den Eigentümern des Mutterunternehmens

zugerechneter Überschuss/​(Fehlbetrag)

(Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag))
Mio. € 936 916 20 2,2 4.158
Angepasste gewichtete durchschnittliche

Anzahl der ausstehenden Stammaktien

unverwässert/​verwässert
Mio. Stück 4.743 4.743 0 0,0 4.743
Ergebnis je Aktie unverwässert/​ verwässert 0,20 0,19 0,01 5,3 0,88

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- ---
Überschuss/​(Fehlbetrag) 1.302 1.095 207 6.747
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten 33 14 19 62
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 979 (1.007) 1.986 (1.358)
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0 0 0 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (185) (86) (99) 142
826 (1.080) 1.906 (1.154)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 2.697 246 2.451 (6.578)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung 82 108 (26) 491
Erfolgsneutrale Änderung (32) (162) 130 (481)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)
Erfolgswirksame Änderung (84) (1) (83) 431
Erfolgsneutrale Änderung 123 (920) 1.043 (1.446)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)
Erfolgswirksame Änderung 1 1 0 2
Erfolgsneutrale Änderung 9 (2) 11 (30)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 0 0 0 1
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (13) 254 (267) 283
2.782 (475) 3.257 (7.327)
Sonstiges Ergebnis 3.608 (1.554) 5.162 (8.481)
Gesamtergebnis 4.910 (459) 5.369 (1.734)
Zurechnung des Gesamtergebnisses an die
Eigentümer des Mutterunternehmens 2.894 (581) 3.475 (496)
Anteile anderer Gesellschafter 2.016 122 1.894 (1.238)

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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in Mio. €
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens
--- --- --- --- --- --- ---
Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzern-

Eigenkapital
Kumuliertes

sonstiges

Konzernergebnis
--- --- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes

Kapital
Eigene

Anteile
Kapital-

rücklage
Gewinn-

rücklagen

einschl.

Ergebnis-

vortrag
Konzern-

überschuss/​

(-fehlbetrag)
Währungs-

umrechnung

ausländischer

Geschäfts-

betriebe
--- --- --- --- --- --- ---
Stand zum 1. Januar 2020 12.189 (47) 55.029 (38.709) 3.867 (808)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (97) (5)
Gewinnvortrag 3.867 (3.867)
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 80
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag) 916
Sonstiges Ergebnis (1.097) 36
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen (2)
Stand zum 31. März 2020 12.189 (47) 55.012 (35.941) 916 (777)
Stand zum 1. Januar 2021 12.189 (46) 62.640 (38.905) 4.158 (4.092)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (121) 7
Gewinnvortrag 4.158 (4.158)
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 21
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag) 936
Sonstiges Ergebnis 724 1.155
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen 26
Stand zum 31.März2021 12.189 (46) 62.541 (33.996) 936 (2.929)

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in Mio. €
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens
--- --- --- --- ---
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
--- --- --- --- ---
Neubewertungs-

rücklage
Eigenkapital-

instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Fremdkapital-

instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Sicherungs-

instrumente: designierte Risikokomponenten (IFRS 9)
--- --- --- --- ---
Stand zum 1. Januar 2020 (21) 101 (6) 130
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften 0
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern 0 0 3
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis 14 (34) (574)
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen 2 0
Stand zum 31. März 2020 (19) 115 (40) (440)
Stand zum 1. Januar 2021 (14) 156 0 (223)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern 0 0 0 3
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis 0 37 21 18
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen 2 (28)
Stand zum 31.März2021 (12) 165 21 (202)

scrollen

in Mio. €
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
--- --- --- --- --- --- ---
Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) At equity bilanzierte Unternehmen Steuern
--- --- --- --- --- --- ---
Stand zum 1. Januar 2020 51 0 (69) 31.707 14.524 46.231
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0
Transaktionen mit Eigentümern (1) (100) 79 (21)
Gewinnvortrag 0 0 0
Dividendenausschüttung 0 0 0
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 0 0 0
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 80 47 127
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien 0 0 0
Überschuss/​(Fehlbetrag) 916 179 1.095
Sonstiges Ergebnis (1) 0 159 (1.497) (58) (1.554)
Gesamtergebnis (581) 122 (459)
Transfer in Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Stand zum 31. März 2020 50 0 88 31.106 14.771 45.878
Stand zum 1. Januar 2021 24 0 34 35.922 36.628 72.550
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (1) (111) 88 (23)
Gewinnvortrag 0
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 21 26 47
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag) 936 366 1.302
Sonstiges Ergebnis 9 (7) 1.958 1.650 3.608
Gesamtergebnis 2.894 2.016 4.910
Transfer in Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Stand zum 31.März2021 33 0 27 38.727 38.758 77.484

Konzern-Kapitalflussrechnung

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung Gesamtjahr

2020
--- --- --- --- ---
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.844 1.546 298 8.677
Abschreibungen 6.842 4.429 2.413 25.829
Finanzergebnis 1.675 965 710 4.128
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften 0 0 0 (10)
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen 0 0 0 0
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 97 230 (133) (857)
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 5 (22) 27 368
Veränderung aktives operatives Working Capital 678 (265) 943 (2.702)
Veränderung sonstige operative Vermögenswerte (339) (489) 150 (509)
Veränderung der Rückstellungen (420) (100) (320) 20
Veränderung passives operatives Working Capital (800) (207) (593) (2.108)
Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten 251 145 106 (239)
Erhaltene/​(Gezahlte) Ertragsteuern (255) (144) (111) (690)
Erhaltene Dividenden 1 3 (2) 6
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten 0 0 0 (2.207)
Operativer Cashflow 9.581 6.090 3.491 29.706
Gezahlte Zinsen (1.488) (2.477) 989 (7.252)
Erhaltene Zinsen 213 347 (134) 1.289
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 8.307 3.960 4.347 23.743
Auszahlungen für Investitionen in
Immaterielle Vermögenswerte (9.073) (1.156) (7.917) (5.756)
Sachanlagen (3.199) (2.414) (785) (12.938)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (65) (138) 73 (566)
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau (84) (102) 18 (507)
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau 26 23 3 431
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (23) (1) (22) (5.028)
Einzahlungen aus Abgängen von
Immateriellen Vermögenswerten 0 1 (1) 3
Sachanlagen 48 86 (38) 233
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 62 19 43 112
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 0 0 0 1.094
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens (65) 964 (1.029) 273
Sonstiges 0 11 (11) (2)
Cashflow aus Investitionstätigkeit (12.373) (2.706) (9.667) (22.649)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 625 1.321 (696) 19.018
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (3.774) (4.066) 292 (34.939)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 5.666 1.609 4.057 34.131
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 0 (2) 2 (1.699)
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) 0 0 0 (3.067)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (1.724) (1.263) (461) (5.371)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 3 4 (1) 53
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (208) (165) (43) (565)
Sonstiges 0 0 0 0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 588 (2.562) 3.150 7.561
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 414 (6) 420 (1.036)
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 0 0 0 (73)
Nettoveränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) (3.065) (1.315) (1.750) 7.547
Bestand am Anfang der Periode 12.939 5.393 7.546 5.393
Bestand am Ende der Periode 9.872 4.078 5.794 12.939

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle

Rechnungslegung

Die Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig in Einklang mit § 53 Abs. 6 der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse einen Quartals-Finanzbericht, der einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) aufgestellt.

Statement of Compliance

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2021 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom AG angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020.

Erstmals in der Berichtsperiode anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht für die Deutsche Telekom ab Änderungen Voraussichtliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
In EU-Recht übernommene IFRS
Amendment to IFRS 16 Covid-19-related Rent Concessions 01.01.2021 a Erleichterungsregelungen für die Bilanzierung von Mietzugeständnissen beim Leasingnehmer, welche aufgrund der COVID-19-Pandemie gewährt wurden. Statt zu beurteilen, ob eine Mietkonzession als Modifizierung des Leasingvertrags zu bilanzieren ist, kann der Leasingnehmer die Veränderungen der Leasingzahlungen so behandeln, als läge keine Modifizierung vor. Kein Gebrauch der Erleichterungsmöglichkeit durch die Deutsche Telekom.
Amendments to IFRS 4 Insurance Contracts -deferral of IFRS 9 01.01.2021 Verschiebung der Erstanwendung von IFRS 9 für die Versicherungsunternehmen. Keine Auswirkungen.
Amendments to IFRS 9, IAS 39 and IFRS 7, IFRS 4 and IFRS 16 Interest Rate Benchmark Reform (Phase 2) 01.01.2021 Die Anpassungen behandeln die Folgewirkungen von Änderungen an Finanzinstrumenten durch die IBOR-Reform, Vorschriften bzgl. der Bilanzierung des Hedge Accounting sowie die begleitenden Angabevorschriften. Voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen.

a Eine frühere Anwendung ist zulässig. Die Deutsche Telekom hat bereits im Geschäftsjahr 2020 beschlossen, von der Erleichterungsmöglichkeit keinen Gebrauch zu machen.

Die Reform der Referenzzinssätze (IBORs) führt derzeit zu Unsicherheiten in der zeitlichen Umsetzung und der genauen inhaltlichen Ausgestaltung der geplanten Änderungen. Die Deutsche Telekom ist hinsichtlich der Absicherung von Zins- und Währungsrisiken in designierten Fair Value- und Cashflow Hedges von diesen Unsicherheiten betroffen, soweit bestimmte Referenzzinssätze Teil der Sicherungsbeziehungen sind (EURIBOR, USD-LIBOR, GBP-LIBOR, AUD-LIBOR, CHF-LIBOR, HKD-LIBOR und NOK-OIBOR). Die Konzern-Treasury analysiert fortlaufend die aktuellen Entwicklungen und leitet ggf. notwendige Maßnahmen zum Übergang auf die neuen Referenzzinssätze ein. Während sich der Übergang von EONIA auf €STR derzeit in der aktiven Umsetzungsphase befindet, ist die Umstellung für alle weiteren von der Reform betroffenen Währungen von der jeweiligen Marktliquidität der neuen Risk Free Rates abhängig. Für den USD-LIBOR wird marktseitig eine Umstellung bis Mitte 2023 erwartet.

→ Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2020 zu entnehmen.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Änderungen der Berichtsstruktur

Die Deutsche Telekom hat in der Berichtsperiode keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT GmbH vom operativen Segment Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des operativen Segments Deutschland verlagert. Die Konzerntochter verantwortet das IoT-Geschäft der Deutschen Telekom. Durch die Verlagerung kann der IoT-Markt schneller bedient werden und somit die Position der Deutschen Telekom in diesem Wachstumsmarkt gestärkt werden. In den beiden betroffenen Segmenten wurden die Vorjahresvergleichswerte in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom das österreichische Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in die Einheit GD Towers des operativen Segments Group Development verlagert, um Effizienzen im Management des Funkturmgeschäfts zu heben. Darüber hinaus wird GD Towers den Ausbau des Drittgeschäfts, die Steigerung der Profitabilität sowie die Erschließung von Wachstumsfeldern vorantreiben. Des Weiteren wurden zum 1. Januar 2021 die Deutsche Telekom IT (DT IT) Russland, DT IT Slowakei und DT IT Ungarn vom operativen Segment Deutschland in das Segment Group Headquarters & Group Services verlagert. Die Vorjahresvergleichswerte in den betroffenen Segmenten wurden nicht rückwirkend angepasst, da die Auswirkungen von untergeordneter Bedeutung für den Konzern sind, und die Kosten der Aufbereitung den Nutzen einer entsprechenden Anpassung übersteigen.

Coronavirus-Pandemie

Die Coronavirus-Pandemie hat sich zu einer globalwirtschaftlichen Krise entwickelt. Die Auswirkungen auf die Telekommunikationsbranche und die Deutsche Telekom sind durch eine höhere Nachfrage nach bestimmten Telekommunikationsdienstleistungen nicht so gravierend wie in anderen Branchen. Die Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom war in verschiedenen Geschäftsfeldern bei Umsatz und Ergebnis von der Coronavirus-Pandemie betroffen, jedoch nicht in wesentlichem Umfang. Die Deutsche Telekom hat Kosteneinsparmaßnahmen zur Mitigation möglicher Ergebniseffekte aufgesetzt. Wir stellen zu diesem Zeitpunkt nur geringe Auswirkungen auf Zahlungsausfälle und Kundenzahlen fest. Mögliche künftige Auswirkungen auf die Bewertung einzelner Vermögenswerte und Schulden werden fortlaufend analysiert. Zum Beispiel könnten mögliche neue Reisebeschränkungen, Shop-Schließungen oder Lieferkettenunterbrechungen zu weiteren Rückgängen des Roaming- und Visitoren-Volumens oder rückläufigen Endgeräteverkäufen und einer geringeren Anzahl von Vertragsabschlüssen führen. Zusätzlich kann das Großkundengeschäft z. B. durch aufgeschobene oder revidierte Kundenentscheidungen weiter zurückgehen. Darüber hinaus sind erhöhte Forderungsausfälle im Privat- und Geschäftskundenbereich nicht auszuschließen.

Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen

Im ersten Quartal 2021 wurden von der Deutschen Telekom keine wesentlichen neuen Transaktionen durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis hatten. Es waren folgende Entwicklungen im Zusammenhang mit den in Vorperioden vollzogenen Transaktionen im Konzern zu verzeichnen. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.

Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint

T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und SoftBank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammenzuführen. Am 26. Juli 2019 sowie am 20. Februar 2020 wurden weitere Bedingungen des Zusammenschlusses vereinbart. Die Transaktion wurde am 1. April 2020 vollzogen. Zuvor wurden notwendige Genehmigungen der nationalen und regionalen Regulierungs- und Kartellbehörden und Gerichte in den USA eingeholt sowie weitere Vollzugsbedingungen erfüllt. Zuletzt hatte die US-Behörde California Public Utilities Commission (CPUC) dem Zusammenschluss am 16. April 2020 zugestimmt. Infolge des Zusammenschlusses hat T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernommen.

Der Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint wurde über einen Aktientausch ohne Barkomponente vollzogen. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhielten deren Aktionäre, mit Ausnahme von SoftBank, im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US. Gemäß der ergänzenden Vereinbarung vom 20. Februar 2020 hat sich SoftBank bereit erklärt, insgesamt 48.751.557 Stammaktien der T-Mobile US, erhalten im Zuge der Transaktion, unmittelbar ohne zusätzliche Gegenleistung an T-Mobile US zurück zu übertragen, so dass SoftBank nunmehr effektiv für jeweils 11,31 Sprint-Anteile eine neue Aktie der T-Mobile US erhielt. Unter Berücksichtigung dieser Anpassungen wurden insgesamt 373.396.310 neue T-Mobile US Stammaktien an die Sprint-Aktionäre ausgegeben.

Die Kaufpreisallokation und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden von Sprint zum Erwerbszeitpunkt wurden zum 31. März 2021 abgeschlossen.

Die übertragene Gegenleistung setzt sich wie folgt zusammen:

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in Mio. €
Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
--- ---
Ausgegebene T-Mobile US Stammaktien 28.649
+ Anwartschaften aus aktienbasierten Vergütungsplänen 350
+ Bedingte Gegenleistungen gegenüber SoftBank 1.721
- Erhaltene Zahlung aus Kostenumlage von SoftBank im Zusammenhang mit CPUC (93)
\= Übertragene Gegenleistung 30.627

Bemessen mit dem am Vollzugstag letzten öffentlich verfügbaren Börsenschlusskurs der T-Mobile US Aktie zum 31. März 2020 in Höhe von 83,90 US-$, betrug der Gesamtwert der T-Mobile US Stammaktien, ausgegeben im Umtausch für die Sprint-Stammaktien, 31,3 Mrd. US-$ (28,6 Mrd. €). Darüber hinaus ist Teil der übertragenen Gegenleistung die Übernahme der aktienbasierten Vergütung für bestimmte Sprint-Mitarbeiter aus deren vor dem Zusammenschluss erbrachten Arbeitsleistungen sowie eine bedingte Kaufpreiskomponente, zu leisten an SoftBank. Die bedingte Kaufpreiskomponente resultiert aus der am 20. Februar 2020 geschlossenen Vereinbarung, dass, sofern der 45-Tage-volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs der T-Mobile US Stammaktie zu einem Zeitpunkt innerhalb eines Zeitraums zwischen dem 1. April 2022 und dem 31. Dezember 2025 den Wert von 150,00 US-$ erreichen oder übersteigen sollte, die T-Mobile US 48.751.557 Stammaktien, d. h. die Anzahl der von SoftBank an T-Mobile US im Zuge des Vollzugs der Transaktion übertragenen Aktien, ohne Gegenleistung an SoftBank übertragen wird. Die Bewertung der bedingten Kaufpreiskomponente wurde mittels Monte Carlo Simulation vorgenommen. Wesentliche Parameter und Annahmen sind die Volatilität in Höhe von 28,5%, der risikolose Zins in Höhe von 0,44 %, der Zeitraum der Bedingungserfüllung, der 45-Tage-volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs der T-Mobile US Stammaktie sowie der entsprechende Aktienkurs zum Erwerbszeitpunkt. Der maximale Wert der undiskontierten bedingten Gegenleistung entspricht der Anzahl der zu übertragenden Aktien multipliziert mit dem Kurs bei Erreichen der Bedingung. Die übertragene Gegenleistung vermindert sich um eine anteilige Kostenerstattung durch SoftBank an die Deutsche Telekom aus der Erfüllung von Vollzugsbedingungen gegenüber der CPUC. Im Zuge des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint wurde auch die Finanzierungsstruktur neu geordnet. Unmittelbar nach der Transaktion wurden Verbindlichkeiten der ehemaligen Sprint in Höhe von 9,8 Mrd. US-$ (rund 8,9 Mrd. €) zurückgezahlt, von denen 7,4 Mrd. US-$ (rund 6,8 Mrd. €) einer verpflichtenden Kontrollwechsel-Klausel unterlagen und in diesem Rahmen fällig wurden. Die zurückgezahlten Beträge sind zum Vollzugstag in den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten und in der Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2020 im Cashflow aus Investitionstätigkeit (verpflichtende Rückzahlungen) bzw. im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (optionale Rückzahlungen) ausgewiesen. Die Gesamtkosten des Erwerbs, einschließlich der verpflichtenden Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag, betrugen damit 37,4 Mrd. €.

Nach Abschluss der Transaktion hielten die Deutsche Telekom rund 43,6 % der T-Mobile US Aktien, SoftBank rund 24,7 % und übrige Aktionäre rund 31,7 % an der "neuen" T-Mobile US. Aufgrund einer mit SoftBank abgeschlossenen Stimmrechtsvereinbarung und des Umstands, dass von der Deutschen Telekom benannte Personen im Board of Directors der neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten sind, wird T-Mobile US weiterhin als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.

Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden von Sprint sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

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in Mio. €
Beizulegende Zeitwerte

zum Erwerbszeitpunkt
--- ---
Aktiva
Kurzfristige Vermögenswerte 7.903
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.904
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.924
Vertragsvermögenswerte 141
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 205
Übrige Vermögenswerte 364
Ertragsteuerforderungen 18
Vorräte 602
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 1.745
Langfristige Vermögenswerte 85.678
Goodwill 8.704
Andere immaterielle Vermögenswerte 50.322
davon: FCC-Spektrumlizenzen 41.629
davon: Kundenstamm 4.481
davon: übrige 4.212
Sachanlagen 13.660
Nutzungsrechte 6.287
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 224
Aktive latente Steuern 6.269
Übrige Vermögenswerte 212
Vermögenswerte 93.581
Passiva
Kurzfristige Schulden 18.978
Finanzielle Verbindlichkeiten 11.988
Leasing-Verbindlichkeiten 1.669
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 2.948
Ertragsteuerverbindlichkeiten 136
Sonstige Rückstellungen 890
Vertragsverbindlichkeiten 249
Übrige Schulden 664
Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen

Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
434
Langfristige Schulden 43.976
Finanzielle Verbindlichkeiten 27.068
Leasing-Verbindlichkeiten 5.146
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 816
Sonstige Rückstellungen 1.057
Passive latente Steuern 9.809
Übrige Schulden 55
Vertragsverbindlichkeiten 25
Schulden 62.954

Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen FCC-Spektrumlizenzen und Kundenbeziehungen, die mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 41.629 Mio. € bzw. 4.481 Mio. € bewertet wurden. Hierbei wurden die Spektrumlizenzen auf Grundlage der Greenfield-Methode bewertet. Nach der Greenfield-Methode wird der Wert eines immateriellen Vermögenswertes unter Verwendung eines hypothetischen Cashflow-Szenarios bestimmt, bei dem das operative Geschäft eines Unternehmens entwickelt wird, das zu Beginn nur den immateriellen Vermögenswert besitzt. FCC-Spektrumlizenzen haben eine unbestimmte Nutzungsdauer. Bei der Bewertung der Kundenbeziehungen wurde die Multi-Period Excess Earnings-Methode zugrunde gelegt. Bei dieser Methode wird der beizulegende Zeitwert des Kundenstamms durch die Ermittlung des Barwerts der Ergebnisse nach Steuern, welche den bestehenden Kunden zugerechnet werden können, ermittelt. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen beträgt durchschnittlich acht Jahre. In den übrigen immateriellen Vermögenswerte sind u. a. befristete Anmietungen von Spektrum (Spektrum-Leases) enthalten, deren Bewertung die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen und die Bemessung der Vorteilhaftigkeit der Verträge gegenüber aktuellen Marktwerten umfasst. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beträgt zum Erwerbszeitpunkt 20 Jahre für nicht kündbare Mietverträge mit einer Laufzeit von in der Regel 30 Jahren und 7 Jahre für kündbare Verträge mit einer Mindestlaufzeit von in der Regel 10 Jahren.

Der beizulegende Zeitwert der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf 2.924 Mio. €. Der Bruttobetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf 3.076 Mio. €, davon sind erwartungsgemäß 152 Mio. € uneinbringlich.

Im ersten Quartal 2021 wurden Bewertungsanpassungen der übernommenen Vermögenswerte und Schulden vorgenommen, die im Wesentlichen Steuern, Eventualverbindlichkeiten und Spektrum-Leases betrafen und zu einer unwesentlichen Veränderung des Goodwills führten.

Der erworbene Goodwill in Höhe von 8.704 Mio. € berechnet sich wie folgt:

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in Mio. €
Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
--- ---
Übertragene Gegenleistung 30.627
- beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte (84.877)
+ beizulegender Zeitwert der übernommenen Schulden 62.954
\= Goodwill 8.704

Die nicht beherrschenden Anteile haben durch den Aktientausch in vollem Umfang an der Transaktion teilgenommen. Durch die Ausgabe von T-Mobile US Stammaktien an die ehemaligen Sprint-Aktionäre ist der Gesamtanteil der nicht beherrschenden Anteile gestiegen. Der angesetzte Betrag der kumulierten nicht beherrschenden Anteile an der T-Mobile US wurde auf Basis der neubewerteten Anteile am Eigenkapital der T-Mobile US ermittelt und beträgt zum 1. April 2020 auf Basis der Kaufpreisallokation 34,7 Mrd. € (31. Dezember 2019: 11,0 Mrd. €). Da die an die ehemaligen Sprint-Aktionäre im Rahmen des Aktientauschs ausgegebenen Anteile mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet werden, kommt die "Full Goodwill-Methode" zur Anwendung. Der Goodwill umfasst die im Zusammenhang mit dem Erwerb antizipierten Synergien, die erwarteten Neukundenzugänge und den zusammengeführten Personalbestand. Kein Bestandteil des erfassten Goodwills ist ertragsteuerlich abzugsfähig.

→ Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur" im zusammengefassten Lagebericht sowie im Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzern-Anhang im Geschäftsbericht 2020.

Folgende Transaktionen werden in Zukunft den Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ändern:

Zusammenlegung des Funkturmgeschäfts in den Niederlanden und Errichtung eines Infrastrukturfonds

Die Deutsche Telekom beabsichtigt, einen Fonds für Investitionen in digitale Infrastruktur in Europa aufzubauen. Am 21. Januar 2021 haben u. a. die Deutsche Telekom, Cellnex Telecom S.A. (Cellnex) und die neu gegründete, unabhängig gemanagte Fondsgesellschaft Digital Infrastructure Vehicle I SCSp (DIV) eine Vereinbarung unterzeichnet, die jeweiligen niederländischen passiven Mobilfunk-Infrastruktur-Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom und der Cellnex, T-Mobile Infra B.V. und Cellnex Netherlands B.V. (Cellnex NL), in der Cellnex NL zusammenzuführen. Im ersten Schritt soll die T-Mobile Infra B.V. an die DIV veräußert werden. Die Deutsche Telekom verpflichtet sich, bis zu 400 Mio. € in die DIV einzulegen. Die Cellnex verpflichtet sich, bis zu 200 Mio. € in die DIV einzulegen. Die Deutsche Telekom wird von der T-Mobile Infra B.V. eine Dividende in Höhe von 250 Mio. € erhalten sowie von der DIV einen Kaufpreis, der in etwa der Einlageverpflichtung der Deutschen Telekom in die DIV entspricht. Im zweiten Schritt soll die DIV ihre Beteiligung an T-Mobile Infra in die Cellnex NL einbringen. Im Gegenzug erhält die DIV eine Beteiligung von rund 38% an dem "neuen" Unternehmen Cellnex NL. Dadurch wird die Deutsche Telekom die Beherrschung über die T-Mobile Infra B.V. verlieren und diese zunächst mittelbar über die DIV fortan nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbeziehen. T-Mobile Netherlands hat auch künftig vollständigen Zugang zur eingebrachten Infrastruktur durch eine langjährige Service-Vereinbarung, im Wesentlichen über die Anmietung zu marktüblichen Konditionen. Der Vollzug der Transaktion wird, unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörde, im zweiten Quartal 2021 erwartet. An der DIV sollen sich künftig neben der Deutschen Telekom und Cellnex weitere institutionelle Investoren beteiligen können. Die Deutsche Telekom beabsichtigt, in der Zielstruktur rund 25% an dem Fonds zu halten. Bis zur Erreichung dieser Zielstruktur wird die DIV voraussichtlich als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen werden. Die Vermögenswerte und Schulden der T-Mobile Infra B.V. werden im Konzernabschluss der Deutschen Telekom zum 31. März 2021 als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sowie Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen ausgewiesen.

→ Weitere Informationen finden Sie in den Erläuterungen zu den "Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen" sowie "Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen".

Erwerb von Shentel

Sprint hatte eine Reihe von Verträgen mit Shenandoah Personal Communications Company (Shentel) unterzeichnet, durch die Shentel für Sprint zum exklusiven Anbieter von Mobilfunk-Netzprodukten in bestimmten Regionen einiger US-Bundesstaaten mit insgesamt rund 1,1 Mio. Kunden wurde. In einem dieser Verträge wurde Sprint eine Option eingeräumt, die Mobilfunk-Vermögenswerte von Shentel zu erwerben. Am 26. August 2020 hat Sprint diese Option ausgeübt und Shentel eine diesbezüglich verbindliche Mitteilung gemacht. Der Erwerb erfüllt die Voraussetzungen eines Unternehmenszusammenschlusses gemäß IFRS 3. Der Kaufpreis für die durch Sprint zu erwerbenden Mobilfunk-Vermögenswerte von Shentel wird über ein in dem Vertrag festgelegtes Bewertungsverfahren ermittelt. Das Bewertungsverfahren wurde am 1. Februar 2021 abgeschlossen. Die Parteien verhandeln derzeit die noch offenen Bedingungen für eine endgültige Vereinbarung, die den Erwerb der Mobilfunk-Vermögenswerte von Shentel regeln wird. Die Beteiligten gehen von einem Abschluss der Transaktion im dritten Quartal 2021 aus, sobald die üblichen Vollzugsbedingungen erfüllt sind. Der Kaufpreis (Base Purchase Price) für die Mobilfunk-Vermögenswerte beträgt 1,9 Mrd. US-$ vorbehaltlich bestimmter in der Vereinbarung festgelegter sowie weiterer zwischen den Parteien vereinbarter Kaufpreisanpassungen.

Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis

Aktienrückkauf OTE

OTE hat infolge eines im Zeitraum vom 4. März 2020 bis zum 31. Oktober 2020 durchgeführten Aktienrückkauf-Programms insgesamt 9.965.956 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 121 Mio. € erworben. In der außerordentlichen Hauptversammlung der OTE S.A. vom 4. Dezember 2020 wurde beschlossen, 9.965.956 Aktien mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung von rund 28 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 15. Januar 2021 an der Börse in Athen eingezogen. Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der OTE von 46,91 % auf 47,90 %.

Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lag mit 13,3 Mrd. € um 0,3 Mrd. € unter dem Niveau des Jahresendes 2020. Der Rückgang resultierte aus stichtagsbedingt rückläufigen Forderungsbeständen in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa. Gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Vertragsvermögenswerte

Der Buchwert der Vertragsvermögenswerte lag zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2020 unverändert bei 2,0 Mrd. €. Die Vertragsvermögenswerte betreffen rechtlich noch nicht entstandene Forderungen aus der - im Vergleich zur Rechnungsstellung - früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren. Weiterhin werden bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in den Vertragsvermögenswerten erfasst.

Vorräte

Der Buchwert der Vorräte reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,1 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus Verkäufen von hochpreisigen Mobilfunkendgeräten aufgrund einer Marketing-Aktion im operativen Segment USA. Gegenläufig wirkten sich positive Währungskurseffekte v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro buchwerterhöhend.

Immaterielle Vermögenswerte

Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund der folgenden Effekte um 12,1 Mrd. € auf 130,1 Mrd. €: Zugänge in Höhe von 9,3 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion der FCC in den USA. T-Mobile US hat hier 142 Lizenzen für 7,8 Mrd. € (9,3 Mrd. US-$) ersteigert. Darüber hinaus wurden die im operativen Segment Europa im November 2020 durch die T-Mobile Czech Republic ersteigerten 5G-Lizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. € erworben. In Ungarn wurde die Neuvergabe des 900 und 1.800 MHz-Spektrums, für das die Lizenzen 2022 auslaufen, am 28. Januar 2021 durchgeführt und abgeschlossen. Magyar Telekom erwarb Spektrumlizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. €. Ebenso trugen positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 4,4 Mrd. € zur Erhöhung des Buchwerts bei. Gegenläufig wirkten die Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mrd. €.

Im Zuge der Neuausrichtung des Telekommunikationsgeschäfts für Geschäftskunden wurden im September 2020 die den betroffenen Geschäftsbereichen zugeordneten Vermögenswerte und Schulden im Wesentlichen von den operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa in das operative Segment Deutschland übertragen. Die Neuaufstellung des Telekommunikationsgeschäfts für Geschäftskunden veranlasste in Verbindung mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im dritten Quartal 2020 eine unterjährige anlassbezogene Überprüfung der Werthaltigkeit der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft zugeordneten Vermögenswerte, bei der eine Verschlechterung der Geschäftsaussichten für das IT-Geschäft festgestellt wurde. In der Folge wurden Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen im operativen Segment Systemgeschäft und auf immaterielle Vermögenswerte im Segment Group Headquarters & Group Services erfasst. Im ersten Quartal 2021 resultierten hieraus Wertminderungen in Höhe von 34 Mio. € auf in der Entwicklung bzw. im Bau befindliche immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

→ Weitere Informationen zur der Wertminderung finden Sie im Geschäftsbericht 2020, Angabe 6 "Immaterielle Vermögenswerte".

Sachanlagen

Der Buchwert der Sachanlagen erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,5 Mrd. € auf 61,5 Mrd. €. Zugänge in Höhe von 3,5 Mrd. €, im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung, dem Netzwerk-Ausbau sowie dem Erwerb mobiler Endgeräte im operativen Segment USA sowie dem Breitband- und Glasfaser-Ausbau und dem Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa erhöhten den Buchwert. Ebenso trugen positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 1,2 Mrd. € zur Erhöhung des Buchwerts bei. Gegenläufig wirkten Abschreibungen in Höhe von 3,7 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,5 Mrd. €.

Nutzungsrechte

Der Buchwert der Nutzungsrechte hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 im Wesentlichen aufgrund der folgenden Effekte um 0,7 Mrd. € auf 31,0 Mrd. € erhöht. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie Zugänge in Höhe von ebenfalls 1,1 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Mindernd wirkten sich Abschreibungen mit 1,4 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. € aus.

Aktivierte Vertragskosten

Der Buchwert der aktivierten Vertragskosten lag zum 31. März 2021 mit 2,3 Mrd. € um 0,1 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Die aktivierten Vertragskosten entfallen im Wesentlichen auf die operativen Segmente Deutschland, USA und Europa.

Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen

Der Buchwert der Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 0,5 Mrd. € auf 0,6 Mrd. € erhöht.

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte lag mit 8,1 Mrd. € um 1,6 Mrd. € unter dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Bei den derivativen finanziellen Vermögenswerten reduzierte sich der Buchwert der Derivate ohne Hedge-Beziehung um 0,5 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit Bewertungseffekten - u. a. aus der vorzeitigen Rückzahlung von Anleihen und der daraus folgenden Ausbuchung des eingebetteten Derivats - bei eingebetteten Derivaten der T-Mobile US sowie mit der Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US. Der Buchwert der Derivate mit Hedge-Beziehung reduzierte sich um 0,7 Mrd. € auf 1,3 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Rückgang der positiven Marktwerte aus Zins-Swaps in Fair Value Hedges und ist v. a. begründet durch das angestiegene Zinsniveau. Im Zusammenhang mit hinterlegten Barsicherheiten - insbesondere in Verbindung mit der Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion der FCC im operativen Segment USA - verringerte sich der Buchwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte um 0,4 Mrd. €. Gegenläufig erhöhten sich die sonstigen finanziellen Vermögenswerte um 0,2 Mrd. € im Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen lag im Vergleich zum 31. Dezember 2020 unverändert bei 1,1 Mrd. €. Zum 31. März 2021 sind in den Buchwerten die bereits zum 31. Dezember 2020 umgegliederten Vermögenswerte der das rumänische Festnetz-Geschäft im operativen Segment Europa betreibenden Telekom Romania Communications S.A. (TKR) sowie die Vermögenswerte der dem operativen Segment Group Development zugehörigen niederländischen T-Mobile Infra B.V. enthalten. Beide Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2020 wegen konkret bestehender Verkaufsabsichten als "zur Veräußerung gehalten" eingestuft.

Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31. März 2021 dargestellt:

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in Mio. €
31.03.2021 Restlaufzeit

bis 1 Jahr
Restlaufzeit

> 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit

> 5 Jahre
--- --- --- --- ---
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 92.599 4.729 30.546 57.324
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.971 1.904 1.697 1.370
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten

aus Schuldscheindarlehen
484 53 0 431
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur

vorrangigen Tilgung bei Ausfall
3.870 822 2.325 723
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 6.974 2.254 2.149 2.571
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1.734 1.618 116 0
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 633 71 276 286
Finanzielle Verbindlichkeiten 111.265 11.451 37.109 62.706

Der Buchwert der kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2020 im Wesentlichen aufgrund der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte um 4,2 Mrd. € auf insgesamt 111,3 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 2,8 Mrd. €.

Der Buchwert der Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten erhöhte sich um 4,9 Mrd. €. Erhöhend wirkten insbesondere die in der Berichtsperiode durch T-Mobile US emittierten Anleihen (Senior Secured Notes) in Höhe von insgesamt 6,8 Mrd. US-$ (5,7 Mrd. €) mit Laufzeiten zwischen 2026 und 2031 und einer Verzinsung zwischen 2,25 % und 3,5 %. Gegenläufig wirkten in der Berichtsperiode vorzeitige Tilgungen durch die T-Mobile US von Anleihen in Höhe von insgesamt 2,0 Mrd. US-$ (1,7 Mrd. €) mit der ursprünglichen Laufzeit bis 2026 und einer Verzinsung von 6,5% sowie planmäßige Tilgungen im Konzern von Euro-Anleihen in Höhe von 1,0 Mrd. €. Durch die Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von Dollar in Euro, erhöhte sich der Buchwert der Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten um 2,4 Mrd. €.

Der Buchwert der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,3 Mrd. € auf 5,0 Mrd. €, bedingt im Wesentlichen durch die planmäßigen Tilgungen in Höhe von 0,6 Mrd. € in der Berichtsperiode sowie den Rückgang in Höhe von 0,3 Mrd. € bei den Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Factoring im operativen Segment USA. Buchwerterhöhend wirkte dagegen die Veränderung des Saldos der kurzfristigen Geldaufnahmen in Höhe von 0,6 Mrd. € (netto).

Bei den Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall in Höhe von 3,9 Mrd. € (31. Dezember 2020:3,9 Mrd. €) handelt es sich im Wesentlichen um von Sprint emittierte Anleihen. Für diese Anleihen wurden Sicherheiten gestellt, weshalb sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten darstellen.

Der Buchwert der sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten lag mit 7,0 Mrd. € um 0,2 Mrd. € unter dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Im Zusammenhang mit erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) für derivative Finanzinstrumente reduzierte sich der Buchwert der sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten insgesamt um 0,5 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 0,3 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zu den Barsicherheiten finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Der Buchwert der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten hat sich um insgesamt 0,3 Mrd. € auf 0,6 Mrd. € verringert, im Wesentlichen im Zusammenhang mit positiven Bewertungseffekten in der Berichtsperiode.

→ Weitere Informationen zu den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,5 Mrd. € auf insgesamt 33,2 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 1,2 Mrd. €. Gegenläufig wirkten insbesondere die Aufgabe von ehemaligen Sprint Mobilfunk-Standorten und einzelner ehemaliger Sprint-Shops im operativen Segment USA. Insgesamt sind Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 4,9 Mrd. € innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten reduzierte sich um 0,8 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €, was insbesondere auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber Endgeräteherstellern und rückläufige Verbindlichkeiten für bezogene Leistungen im operativen Segment USA zurückzuführen ist. Auch in den operativen Segmenten Deutschland und Europa reduzierte sich der Verbindlichkeitenbestand. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten dagegen buchwerterhöhend.

Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Der Buchwert der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 7,7 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch eine positive Kursentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte sowie Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster Ertrag aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen von 1,0 Mrd. € resultierte.

Im ersten Quartal 2021 wurden die Risikoleistungen (Tod in der Aktivphase und Invalidität) der außertariflichen Mitarbeiter in Deutschland neu gestaltet, wie es bereits auch für die tariflichen Mitarbeiter im vierten Quartal 2020 umgesetzt wurde. Durch die Neugestaltung der Risikoleistung von einer jährlichen Beitragszahlung (anteilig) hin zur Zahlung einer Pauschalleistung erteilt der Arbeitgeber zukünftig dienstzeitunabhängige Zusagen zur Risikoleistung. Damit werden künftig Auszahlungen der Risikoleistungen direkt im Jahr der Zahlung als Aufwand erfasst. Die nach der bisherigen Regelung zurückgestellten Beträge in Höhe von 0,1 Mrd. € wurden im ersten Quartal 2021 aufwandsmindernd aufgelöst.

→ Weitere Informationen zur Global Pension Policy und Planbeschreibung finden Sie im Geschäftsbericht 2020, Angabe 15 "Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen".

Kurz- und langfristige sonstige Rückstellungen

Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €.

Übrige Schulden

Der Buchwert der kurz- und langfristigen übrigen Schulden erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 6,1 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus um 0,1 Mrd. € höheren Schulden aufgrund bestehender Ausbauverpflichtungen. Diese stehen im Zusammenhang mit zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland. Zusätzlich wirkte negative Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von Euro in US-Dollar, buchwerterhöhend.

Vertragsverbindlichkeiten

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten lag mit 2,1 Mrd. € um 0,1 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Im Wesentlichen sind hierunter abgegrenzte Umsatzerlöse erfasst.

Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

Der Buchwert der Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen lag im Vergleich zum 31. Dezember 2020 unverändert bei 0,4 Mrd. €. Zum 31. März 2021 sind in den Buchwerten die Schulden der das rumänische Festnetz-Geschäft im operativen Segment Europa betreibenden Telekom Romania Communications S.A. (TKR) enthalten. Ebenfalls hierin enthalten sind die Schulden der dem operativen Segment Group Development zugehörigen niederländischen T-Mobile Infra B.V. Beide Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2020 wegen konkret bestehender Verkaufsabsichten als "zur Veräußerung gehalten" eingestuft.

Eigenkapital

Der Buchwert des Eigenkapitals erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 um 4,9 Mrd. € auf 77,5 Mrd. €. Erhöhend wirkte sich der Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. € auf das Eigenkapital aus. Ebenso erhöhte das sonstige Ergebnis das Eigenkapital um 3,6 Mrd. €. Hier trugen im Wesentlichen erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,7 Mrd. € sowie die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne in Höhe von 1,0 Mrd. € zum positiven sonstigen Ergebnis bei. Gegenläufig wirkten sich Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen in Höhe von 0,2 Mrd. € negativ auf das sonstige Ergebnis aus.

Vor allem infolge des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint im Vorjahr hat sich der Anteil des Konzern-Eigenkapitals, der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfällt, deutlich erhöht. Die Entwicklung der Transaktionen mit Eigentümern und die Veränderung des Konsolidierungskreises in der Eigenkapitalveränderungsrechnung zeigt die nachfolgende Tabelle:

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in Mio. € 31.03.2021
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital
--- --- --- ---
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0
Erwerb Sprint 0 0 0
Sonstige Effekte 0 0 0
Transaktionen mit Eigentümern (111) 88 (23)
Erwerb Sprint 0 0 0
Aktienrückkauf T-Mobile US (104) 107 2
Aktienrückkauf Magyar Telekom 0 0 0
Aktienrückkauf OTE (6) (15) (21)
Aktienrückkauf Hrvatski Telekom 0 (4) (4)
Sonstige Effekte 0 0 0

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in Mio. € 31.12.2020
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital
--- --- --- ---
Veränderung Konsolidierungskreis 0 17.329 17.329
Erwerb Sprint 0 17.331 17.331
Sonstige Effekte 0 (2) (2)
Transaktionen mit Eigentümern 7.299 5.967 13.266
Erwerb Sprint 7.474 5.915 13.389
Aktienrückkauf T-Mobile US 0 0 0
Aktienrückkauf Magyar Telekom 68 (83) (15)
Aktienrückkauf OTE (40) (103) (143)
Aktienrückkauf Hrvatski Telekom 5 (17) (12)
Sonstige Effekte (208) 255 47

Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die unterjährige Veränderung des Konsolidierungskreises führt neben der Übernahme der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden auch zum Einbezug sämtlicher ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom. Dies hat Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten.

→ Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Umsatzerlöse

Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020
--- --- ---
Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen 20.498 16.670
Deutschland 5.052 4.958
USA 11.982 8.163
Europa 2.280 2.332
Systemgeschäft 771 818
Group Development 394 381
Group Headquarters & Group Services 19 19
Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren 4.669 2.779
Deutschland 563 503
USA 3.624 1.842
Europa 350 326
Systemgeschäft 17 16
Group Development 116 92
Group Headquarters & Group Services 0 0
Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten 1.223 494
Deutschland 183 187
USA 877 153
Europa 51 53
Systemgeschäft 10 6
Group Development 71 66
Group Headquarters & Group Services 31 30
Konzernumsatz 26.390 19.943

→ Weitere Informationen zur Entwicklung der Umsatzerlöse finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht.

Sonstige betriebliche Erträge

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020
--- --- ---
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 0 3
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 34 51
Erträge aus Kostenerstattungen 31 41
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 29 16
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 5 6
Übrige sonstige betriebliche Erträge 189 177
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen

von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen
0 0
288 293

Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten umfassten in der Vergleichsperiode im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen erfasst waren. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020
--- --- ---
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten (145) (141)
Gewinne/​(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten

Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten
(24) (52)
Sonstige (733) (687)
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (103) (114)
Verluste aus Anlagenabgängen (39) (29)
Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen (2) (3)
Sonstige Steuern (145) (148)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (129) (91)
Versicherungsaufwendungen (32) (24)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (283) (278)
(902) (880)

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen im ersten Quartal 2021 bei 6,8 Mrd. € und damit insgesamt um 2,4 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Dabei stiegen die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen um 1,5 Mrd. € und die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte um 0,4 Mrd. €. Die planmäßigen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte erhöhten sich um 0,5 Mrd. €. Die Anstiege sind im Wesentlichen jeweils auf die seit dem 1. April 2020 in den Konsolidierungskreis einbezogene Sprint zurückzuführen. Die Wertminderungen lagen mit 0,1 Mrd. € um 0,1 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode, was u. a. auf die Wertminderungen aus der in 2020 erfolgten anlassbezogenen Überprüfung der Werthaltigkeit der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft zugeordneten Vermögenswerte zurückzuführen ist.

→ Weitere Informationen zur unterjährig erfassten Wertminderung finden Sie im Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz".

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis verringerte sich gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 0,7 Mrd. € auf minus 1,7 Mrd. €. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus einem um 0,6 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. € gesunkenen Zinsergebnis. Gründe hierfür sind v. a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem Zusammenhang begonnene Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € auf minus 0,5 Mrd. €. Dazu trug u.a. das im Vorjahresvergleich verminderte Ergebnis aus Finanzinstrumenten bei. Dies steht im Zusammenhang mit Bewertungseffekten - u. a. aus der vorzeitigen Rückzahlung von Anleihen und der daraus folgenden Ausbuchung des eingebetteten Derivats - von eingebetteten Derivaten der T-Mobile US und der Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US. Gegenläufig wirkte ein gestiegener Zinsertrag aus der Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten v. a. im Segment Group Headquarters & Group Services aus. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen lag auf dem Niveau der Vergleichsperiode.

→ Weitere Informationen zu eingebetteten Derivaten der T-Mobile US finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Ertragsteuern

Im ersten Quartal 2021 entstand ein Steueraufwand von 0,5 Mrd. €. Die Steuerquote von 29% spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationalen Steuersätze wider. Bei einer vergleichbaren Steuerquote entstand im Vorjahreszeitraum ebenfalls ein Steueraufwand in Höhe von 0,5 Mrd. €.

Sonstige Angaben

Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Entwicklung des Cashflow der aktuellen Periode ist damit nur bedingt mit der Vergleichsperiode vergleichbar.

→ Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 4,3 Mrd. € auf 8,3 Mrd. €. Dieser Anstieg ist insbesondere auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zum 1. April 2020 zurückzuführen. Darüber hinaus wirkte die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere der USA, erhöhend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Im Vergleichszeitraum belasteten zudem geleistete Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen in Höhe von insgesamt 1,6 Mrd. € den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus wirkten insbesondere um 0,7 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens, belastend. Die Ertragssteuerzahlungen erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. €. Im Berichtszeitraum ergab sich kein wesentlicher Effekt aus Factoring-Vereinbarungen auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In der Vergleichsperiode ergaben sich negative Effekte aus Factoring-Vereinbarungen in Höhe von minus 0,5 Mrd. €.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020
--- --- ---
Cash Capex
Operatives Segment Deutschland (860) (1.049)
Operatives Segment USA (10.513) (1.708)
Operatives Segment Europa (485) (438)
Operatives Segment Systemgeschäft (49) (25)
Operatives Segment Group Development (115) (119)
Group Headquarters & Group Services (250) (230)
Überleitung 0 0
(12.272) (3.570)
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau (84) (102)
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau 26 23
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (61) 962
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung

über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen
(23) 0
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 48 87
Sonstiges (6) (106)
(12.373) (2.706)

Der Cash Capex lag mit 12,3 Mrd. € um 8,7 Mrd. € über der Vergleichsperiode. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA FCC-Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 7,9 Mrd. € im Rahmen der Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion und im operativen Segment Europa Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. € erworben. In der Vergleichsperiode waren 0,2 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, welche das operative Segment USA betrafen. Ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen lag der Cash Capex um 0,9 Mrd. € über der Vergleichsperiode. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus einem Anstieg um 1,1 Mrd. € im operativen Segment USA aufgrund des Einbezugs von Sprint sowie infolge des weiteren Ausbaus des 5G-Netzwerks. Gegenläufig wirkte sich ein Rückgang im operativen Segment Deutschland um 0,2 Mrd. € aus, bedingt durch rückläufige Investitionen. Witterungsbedingt mussten Baumaßnahmen im ersten Quartal 2021 verschoben werden. Zudem wurden für 2021 geplante Baumaßnahmen in das vierte Quartal 2020 vorgezogen.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

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in Mio. €
Q1 2021 Q1 2020
--- --- ---
Rückzahlung Anleihen (2.853) (2.100)
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) 0 0
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (26) (23)
Rückzahlung von EIB-Krediten (481) (181)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 0 (1)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (1.724) (1.263)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (71) (117)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) (70) (89)
Schuldscheindarlehen (netto) (58) (202)
Begebung Anleihen 5.666 1.609
Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (netto) 600 0
Tilgung Verbindlichkeiten aus 5G-Spektrumerwerb in Deutschland (85) 0
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern Aktienoptionen T-Mobile US 3 1
Kapitaleinzahlungen Toll4Europe 0 4
3 4
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern Aktienrückkäufe T-Mobile US (180) (128)
Aktienrückkäufe OTE (20) (22)
Sonstige Auszahlungen (7) (16)
(208) (165)
Sonstiges (105) (34)
588 (2.562)

Zahlungsunwirksame Transaktionen

Die Deutsche Telekom hat im Berichtszeitraum keine und in der Vergleichsperiode keine Finanzierungsformen in wesentlichem Umfang gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2021 in Höhe von 1,1 Mrd. € Vermögenswerte, im Wesentlichen Netzwerk-Ausstattung und Grundstücke und Gebäude, angemietet (in der Vergleichsperiode: 1,0 Mrd. €). In der Bilanz werden diese Vermögenswerte in der Folge unter den Nutzungsrechten und die dazugehörige Verpflichtung unter den Leasing-Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Einbezug von Sprint im operativen Segment USA.

Gegenleistungen für den Erwerb von Medienübertragungsrechten werden von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten Quartal 2021 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd.€ passiviert (in der Vergleichsperiode: 0,1 Mrd. €). Die Zahlung der Gegenleistung wird im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Im operativen Segment USA wurden im ersten Quartal 2021 Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,4 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Quartal 2020: 0,3 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Endgeräte-Mietmodell der T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Segmentberichterstattung

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Quartal 2021 und 2020.

→ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht.

Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT GmbH vom operativen Segment Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des operativen Segments Deutschland verlagert. In den beiden Segmenten wurden die Vorjahresvergleichswerte rückwirkend angepasst. Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom das österreichische Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in die Einheit GD Towers des operativen Segments Group Development verlagert. Die Vorjahresvergleichswerte in den beiden betroffenen Segmenten wurden nicht rückwirkend angepasst. Zum 1. Januar 2021 wurden die DT IT Russland, DT IT Slowakei und DT IT Ungarn vom operativen Segment Deutschland in das Segment Group Headquarters & Group Services verlagert. Die Vorjahresvergleichswerte in den beiden betroffenen Segmenten wurden nicht rückwirkend angepasst.

→ Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Rechnungslegung".

In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Segmentinformationen im ersten Quartal

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in Mio. €
Vergleichsperiode
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis

(EBIT)
Planmäßige

Abschreibungen
--- --- --- --- --- --- ---
Deutschland Q1 2021 5.797 145 5.942 1.215 (1.000)
Q1 2020 5.647 183 5.830 934 (1.098)
USA Q1 2021 16.483 0 16.483 2.144 (4.557)
Q1 2020 10.157 0 10.157 1.509 (2.084)
Europa Q1 2021 2.681 48 2.729 385 (644)
Q1 2020 2.711 48 2.759 348 (658)
Systemgeschäft Q1 2021 798 217 1.015 (27) (61)
Q1 2020 840 222 1.062 (50) (103)
Group

Development
Q1 2021 580 202 782 166 (210)
Q1 2020 539 169 708 139 (194)
Group

Headquarters &

Group Services
Q1 2021 51 574 625 (357) (316)
Q1 2020 49 585 634 (365) (295)
Summe Q1 2021 26.390 1.186 27.576 3.526 (6.788)
Q1 2020 19.943 1.207 21.150 2.515 (4.432)
Überleitung Q1 2021 0 (1.186) (1.186) (7) 2
Q1 2020 0 (1.207) (1.207) (4) 3
Konzern Q1 2021 26.390 0 26.390 3.519 (6.786)
Q1 2020 19.943 0 19.943 2.511 (4.429)

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in Mio. €
Vergleichsperiode Stichtag
--- --- --- --- --- ---
Wertminderungen Segmentvermögen a Segmentschulden a Beteiligungen an at

equity bilanzierten

Unternehmen a
--- --- --- --- --- ---
Deutschland Q1 2021 (1) 44.781 32.063 31
Q1 2020 0 44.333 32.220 19
USA Q1 2021 (20) 186.859 124.317 304
Q1 2020 0 86.441 55.640 310
Europa Q1 2021 (1) 26.650 8.957 53
Q1 2020 (1) 26.033 9.933 53
Systemgeschäft Q1 2021 (20) 4.195 3.692 23
Q1 2020 0 4.503 4.166 26
Group

Development
Q1 2021 0 9.931 11.508 119
Q1 2020 0 8.335 10.505 101
Group

Headquarters &

Group Services
Q1 2021 (14) 46.756 61.273 38
Q1 2020 0 56.507 67.882 9
Summe Q1 2021 (56) 319.172 241.810 568
Q1 2020 (1) 226.152 180.346 517
Überleitung Q1 2021 0 (45.271) (45.393) 0
Q1 2020 0 (52.506) (52.578) 0
Konzern Q1 2021 (56) 273.901 196.417 569
Q1 2020 (1) 173.646 127.768 518

a Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. März 2021 und den 31. Dezember 2020.

Eventualverbindlichkeiten

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Prospekthaftungsverfahren (dritter Börsengang - DT3). Hierbei handelt es sich um ursprünglich ca. 2.600 laufende Klagen von ca. 16.000 angeblichen Käufern von T-Aktien, die auf der Grundlage des Prospekts vom 26. Mai 2000 verkauft wurden. Die Kläger behaupten, dass einzelne Angaben in diesem Prospekt unrichtig oder unvollständig seien. Der Streitwert beläuft sich aktuell auf insgesamt noch ca. 78 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Klagen richten sich zum Teil auch gegen die KfW und/​oder die Bundesrepublik Deutschland sowie teilweise auch gegen emissionsbegleitende Banken. Das Landgericht (LG) Frankfurt am Main hatte Vorlagebeschlüsse nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) zum Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main erlassen und die Ausgangsverfahren ausgesetzt. Am 16. Mai 2012 hatte das OLG Frankfurt am Main festgestellt, dass der Börsenprospekt der Deutschen Telekom AG keinen wesentlichen Fehler enthält. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte in seiner Entscheidung vom 21. Oktober 2014 diese Entscheidung teilweise aufgehoben, einen Fehler im Börsenprospekt festgestellt und das Verfahren an das OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen. Am 30. November 2016 stellte das OLG Frankfurt am Main in einem Musterentscheid fest, dass aus dem vom BGH festgestellten Fehler eine grundsätzliche Haftung der Deutschen Telekom AG resultieren könne; Einzelheiten seien aber in den Ausgangsverfahren zu klären. Auf Beschwerde beider Parteien hat der BGH das Verfahren im Februar 2021 erneut an das OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen. Die Deutsche Telekom hat zum 31. März 2021 bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe gebildet.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Die Europäische Kommission hat am 15. Oktober 2014 entschieden, dass Slovak Telekom ihre Marktmacht auf dem slowakischen Breitband-Markt missbraucht habe, und im Zuge dessen Bußgelder gegen Slovak Telekom und Deutsche Telekom verhängt, die im Januar 2015 vollständig bezahlt wurden. Im Jahr 2018 hat das Gericht der Europäischen Union die Entscheidung der Europäischen Kommission nach einer von Slovak Telekom und Deutsche Telekom eingelegten Berufung teilweise für nichtig erklärt und die verhängten Bußgelder um insgesamt 13 Mio. € reduziert. Mit Urteil vom 25. März 2021 wurde eine weitere Berufung zum Europäischen Gerichtshof vollumfänglich abgewiesen. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission hatten Wettbewerber Klage vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben. Mit diesen Klagen begehren sie die Erstattung eines angeblichen Schadens, der sich aus dem von der Europäischen Kommission festgestellten Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom ergeben haben soll. Derzeit sind noch zwei Klagen in Höhe von insgesamt 112 Mio. € zuzüglich Zinsen anhängig. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 31. März 2021:

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in Mio. €
31.03.2021
--- ---
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 5.996
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 1.086
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 3.352
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 20.240
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 1.466
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 70
Andere sonstige Verpflichtungen 59
32.269

Angaben zu Finanzinstrumenten

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewer-tungs-kategorie nach IFRS9 Buchwert 31.03.2021 Fortgeführte Anschaf-fungs-kosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgs-wirksam a
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
--- --- --- --- --- --- ---
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 9.872 9.872
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 5.689 5.689
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 7.570 7.570
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 5 5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 4.340 4.340
davon: gezahlte Collaterals AC 117 117
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC 1.847 1.847
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 0 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 219 219
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 441 441
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.494 1.494
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 524 524
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 138 138
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 612 0 612
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.328 120 1.208
Leasing-Vermögenswerte n.a. 247
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 207 207
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 33 33

scrollen

in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.03.2021 b
--- --- ---
Aktiva
--- --- ---
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 7.570
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.372
davon: gezahlte Collaterals
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 219
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 441
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 1.494
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte 524
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 138
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 612
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.328
Leasing-Vermögenswerte 247
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 33

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.

b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

scrollen

in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
--- --- --- --- --- --- ---
Bewer-

tungs-

kategorie

nach

IFRS 9
Buchwert

31.03.2021
Fortgeführte

Anschaffungs-

kosten
Beizulegender

Zeitwert über

das sonstige

Ergebnis ohne

nachträgliche Umklassifi-

zierung in die

Gewinn- und

Verlustrechnung
Beizulegender

Zeitwert über

das sonstige

Ergebnis mit

nachträglicher

Umklassifi-

zierung in die

Gewinn- und

Verlustrechnung
Beizulegender

Zeitwert

erfolgswirksam a
--- --- --- --- --- --- ---
Passiva
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 8.936 8.936
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 92.599 92.599
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 4.971 4.971
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 484 484
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 3.870 3.870
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 6.974 6.974
davon: erhaltene Collaterals AC 1.059 1.059
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.734 1.734
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 33.224
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 305 305
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 8 8
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 109 109
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 328 240 88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 363 363
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 20.108 20.108
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 7.570 7.570
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 474 474
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.721 1.721
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 119.931 119.931
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 305 305

scrollen

in Mio. €
--- --- ---
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.03.2021 b
--- --- ---
Passiva
--- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 99.684
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.126
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 587
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall 4.097
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 7.016
davon: erhaltene Collaterals
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
Leasing-Verbindlichkeiten 33.224
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 305
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 8
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 109
Derivate mit Hedge-Beziehung 328
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.372
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung 7.570
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung 474
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 1.721
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 116.510
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 305

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.

b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
--- --- --- --- --- --- ---
Bewer-tungs-kategorie nach IFRS 9 Buchwert 31.12.2020 Fortgeführte Anschaf-fungs-kosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgs-wirksam a
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
--- --- --- --- --- --- ---
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 12.939 12.939
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.007 6.007
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 7.516 7.516
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 4.722 4.722
davon: gezahlte Collaterals AC 543 543
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC 1.676 1.676
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 0 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 203 203
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 425 425
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.992 1.992
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 889 889
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 77 77
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 819 819
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 2.047 21 2.026
Leasing-Vermögenswerte n.a. 248
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 206 206
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 32 32
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 9.760 9.760
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 87.702 87.702
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 5.257 5.257
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 490 490
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 3.886 3.886
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 7.206 7.206
davon: erhaltene Collaterals AC 1.530 1.530
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.703 1.703
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 32.715

scrollen

in Mio. €
--- --- ---
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.12.2020 b
--- --- ---
Aktiva
--- --- ---
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 7.516
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.758
davon: gezahlte Collaterals
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 203
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 425
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 1.992
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte 889
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 77
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 819
Derivate mit Hedge-Beziehung 2.047
Leasing-Vermögenswerte 248
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 32
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 97.655
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.393
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 586
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall 4.167
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 7.270
davon: erhaltene Collaterals
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
Leasing-Verbindlichkeiten 32.715

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.

b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

scrollen

in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
--- --- --- --- --- --- ---
Bewer-

tungs-

kategorie

nach

IFRS 9
Buchwert

31.12.2020
Fortgeführte

Anschaffungs-

kosten
Beizulegender

Zeitwert über

das sonstige

Ergebnis ohne

nachträgliche

Umklassifi-

zierung in die

Gewinn- und

Verlustrechnung
Beizulegender

Zeitwert über

das sonstige

Ergebnis mit

nachträglicher

Umklassifi-

zierung in die

Gewinn- und

Verlustrechnung
Beizulegender

Zeitwert

erfolgswirksam a
--- --- --- --- --- --- ---
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 478 478
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 8 8
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 129 129
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 386 334 52
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 398 398
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 23.874 23.874
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung FVOCI 7.516 7.516
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 457 457
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 2.198 2.198
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 116.402 116.402
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 478 478

scrollen

in Mio. €
--- --- ---
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.12.2020 b
--- --- ---
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 478
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 8
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 129
Derivate mit Hedge-Beziehung 386
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.758
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung 7.516
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung 457
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 2.198
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 115.071
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 478

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.

b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 2,3 Mrd. € (31. Dezember 2020: 2,0 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zins-Swaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/​Währungs-Swaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

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in Mio. € 31.03.2021
Level 1 Level 2 Level 3 Summe
--- --- --- --- ---
Aktiva
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 7.570 7.570
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 5 5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte -Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 148 63 8 219
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 474 474
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 220 1.274 1.494
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.328 1.328
Passiva
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 188 117 305
Derivate mit Hedge-Beziehung 328 328

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in Mio. € 31.12.2020
Level 1 Level 2 Level 3 Summe
--- --- --- --- ---
Aktiva
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 7.516 7.516
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 0 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte -Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 133 62 8 203
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 457 457
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 207 1.785 1.992
Derivate mit Hedge-Beziehung 2.047 2.047
Passiva
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 341 137 478
Derivate mit Hedge-Beziehung 386 386

Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. Folglich sind die in EUR oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen grundsätzlich als Level 1 qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Eingangsparameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente umfassen eine Vielzahl von Investments in strategische, nicht-börsennotierte Einzelpositionen. Die Deutsche Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen, da für die Beteiligungen keine kurzfristigen Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im Zeitpunkt der Veräußerung eines Investments wird der gesamte kumulierte Gewinn oder Verlust in die Gewinnrücklagen reklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen basieren auf geschäftspolitischen Investitionsentscheidungen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

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in Mio. €
Eigenkapital-

instrumente

zum

beizulegenden

Zeitwert über

das sonstige

Ergebnis
Derivative

finanzielle

Vermögenswerte

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

in emittierte

Anleihen

eingebettete

Kündigungsrechte
Derivative

finanzielle

Vermögenswerte

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

Aktienoptionen
Derivative

finanzielle

Vermögenswerte

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

in Verträge

eingebettete

Stromtermin-

geschäfte
Derivative

finanzielle

Verbindlichkeiten

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

in Verträge

eingebettete

Stromtermin-

geschäfte
--- --- --- --- --- ---
Buchwert zum 1. Januar 2021 457 889 805 77 (129)
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 31 30 0 0 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) (433) (209) (2) (3)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) 6 0 59 28
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (15)
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 17
Abgänge (18) 0 0 0 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen 2 32 0 4 (5)
Buchwert zum 31. März 2021 474 524 596 138 (109)

Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 474 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode verweisen wir auf die vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert von 33 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 323 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 31. März 2021 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 39 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 95 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße erwartete Umsatzerlöse (Bandbreite von 3,0 bis 12,7) angewendet. Entsprechend den individuellen Gegebenheiten wurde bei den Multiples das 25 %-Quantil, der Median oder das 75 %-Quantil verwendet. Wären für die Multiples und für die erwarteten Umsatzerlöse andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Weiterhin sind mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 17 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 524 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Risikoloser Zins und Spread wurden getrennt voneinander simuliert. Zum aktuellen Abschluss-Stichtag wurden für die verschiedenen Rating-Stufen der Anleihen folgende Zinsvolatilitäten und Spreads verwendet:

Verwendete Zinsvolatilitäten und Spreads nach Rating-Stufen

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in %
Zinsvolatilität (absoluter Wert) Spread
--- --- ---
BBB+ 0,2 %-0,3 % 0,2 %-1,1 %
BBB- 0,6 %-0,8 % 0,4 %-1,9 %
BB 1,0 %-1,3 % 0,6 %-3,0 %

Für den nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 3 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Wäre der risikolose Zins am Abschluss-Stichtag um 50 Basispunkte höher (niedriger) gewesen, wäre der beizulegende Zeitwert der Optionen um 143 Mio. € niedriger (um 170 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 205 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im Berichtszeitraum wurde eine Option ausgeübt und die betreffende Anleihe vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurde die Option mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 223 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitäten a der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

scrollen

in Mio. €
Eigenkapital-

instrumente

zum

beizulegenden

Zeitwert über

das sonstige

Ergebnis
Derivative

finanzielle

Vermögenswerte

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

in emittierte

Anleihen

eingebettete

Kündigungsrechte
Derivative

finanzielle

Vermögenswerte

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

Aktienoptionen
Derivative

finanzielle

Vermögenswerte

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

in Verträge

eingebettete

Stromtermin-

geschäfte
Derivative

finanzielle

Verbindlichkeiten

zum

beizulegenden

Zeitwert

erfolgswirksam:

in Verträge

eingebettete

Stromtermin-

geschäfte
--- --- --- --- --- ---
Multiple nächst höheres Quantil 6
Multiple nächst niedrigeres Quantil (6)
Erwartete Umsatzerlöse +10 % 3
Erwartete Umsatzerlöse -10 % (2)
Zinsvolatilität b +10% 37
Zinsvolatilität b -10 % (33)
Spread-Kurve c +50 Basispunkte (186)
Spread-Kurve c - 50 Basispunkte 244
Mean Reversion d +100 Basispunkte (20)
Mean Reversion d -100 Basispunkte 25
Zukünftige Energiepreise +10 % 49 29
Zukünftige Energiepreise -10 % (50) (29)
Zukünftige Energieproduktionsmenge +5 % 24 0
Zukünftige Energieproduktionsmenge -5 % (26) 0
Zukünftige Preise für Renewable Energy Credits e +100% 37 28
Zukünftige Preise für Renewable Energy Credits e von Null (39) (28)
Aktienkursvolatilität f +10 % 75
Aktienkursvolatilität f -10 % (74)

a Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.

b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.

c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu bezahlenden Zinsen und risikolosen Zinsen. Für die Sensitivitätsberechnung wird für die Spread-Kurve ein Minimum von Null gesetzt, d. h. negative Spreads sind ausgeschlossen.

d Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.

e Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.

f Die Aktienkursvolatilität gibt die Schwankungsbreite des Basiswertes über die Restlaufzeit einer Option an.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet minus 109 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 138 Mio. €. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden seit 2017 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn. Für fünf Energy Forward Agreements hat der kommerzielle Produktionsbeginn bereits stattgefunden, für die übrigen wird er zwischen 2021 und 2023 erwartet. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der künftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 4.057 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den künftigen Energiepreisen auf den betreffenden Märkten. Für einen Zeitraum von etwa 5 Jahren sind in der Regel Marktpreise beobachtbar, darüber hinaus ist die Marktliquidität gering. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren künftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 19,68 €/​MWh und 71,43 €/​MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 11,83 €/​MWh und 47,23 €/​MWh verwendet. Für das on-peak/​off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 52 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Am Abschluss-Stichtag beträgt der errechnete beizulegende Zeitwert für die Vermögenswerte in Euro umgerechnet insgesamt 186 Mio. € und für die Verbindlichkeiten minus 8 Mio. €. Wären für die künftigen Energiepreise, für die künftige Energieproduktionsmenge und für die künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 77 Mio. € für unrealisierte Gewinne der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde - mit Ausnahme der nachfolgend erläuterten, von Sprint abgeschlossenen Verträge -im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 12 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Auch bei den noch vor dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint abgeschlossenen Verträgen haben nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate. Aufgrund der Vorschriften für Unternehmenszusammenschlüsse sind jedoch die sich bei der Bewertung jeweils ergebenden Beträge als derivative finanzielle Vermögenswerte erfasst, weshalb für diese Verträge keine noch zu amortisierenden Beträge existieren. An den nachfolgenden Abschluss-Stichtagen werden die Effekte aus der periodischen Bewertung der Derivate in voller Höhe in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) erfasst.

In den Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerten sind mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 596 Mio. € derivative finanzielle Vermögenswerte enthalten, die aus erworbenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US resultieren. Die jederzeit ausübbaren Aktienoptionen haben eine Laufzeit bis 2024, können teilweise zu festen sowie teilweise zu variablen Kaufpreisen ausgeübt werden und werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden neben dem am Markt beobachtbaren Aktienkurs und den risikolosen Zinssätzen auch durchschnittliche, aus historischen und aktuellen Werten abgeleitete Aktienkursvolatilitäten der T-Mobile US und vergleichbarer Unternehmen verwendet, da diese zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen Eingangsparameter darstellen als ausschließlich aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Aktienkursvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 26,5% und stellt nach unserer Einschätzung den besten Schätzwert dar. Am Abschluss-Stichtag beträgt der errechnete beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen 1.372 Mio. €. Wäre für die Aktienkursvolatilität ein anderer Wert verwendet worden, hätte sich ein anderer beizulegender Zeitwert errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Optionen haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung ergebende Fair Value von in Euro umgerechnet 1.005 Mio. € (vor Abzug von Transaktionskosten) nicht bilanziert. Vielmehr wird dieser Betrag über die Laufzeit der Optionen ertragswirksam amortisiert. Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Optionen mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Optionsbewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte), als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstiges Finanzergebnis) saldiert. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses sowie des risikolosen Zinses zurückzuführen. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge

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in Mio. €
Energy Forward Agreements Aktienoptionen
--- --- ---
Bewertung bei erstmaliger Erfassung 173 1.005
Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) 0 0
In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge (18) (127)
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge (3) (58)
Kursdifferenzen (4) (49)
Abgänge in der aktuellen Berichtsperiode 0 0
Nicht amortisierte Beträge zum 31. März 2021 148 771

Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem in Euro umgerechneten Buchwert von 14 Mio. € sowie derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von minus 8 Mio. € enthalten, die aus von Dritten erworbenen bzw. an Dritte gewährten Optionen zum Kauf von Unternehmensanteilen resultieren. Aus diesen Einzelsachverhalten sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente jeweils eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Angaben zum Kreditrisiko

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 1.059 Mio. € (31. Dezember 2020: 1.530 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 1.046 Mio. € (31. Dezember 2020: 1.516 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 1.549 Mio. € (31. Dezember 2020: 2.253 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 31. März 2021 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 14 Mio. € (31. Dezember 2020: 44 Mio. €).

An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateral-Verträgen zum Abschluss-Stichtag Barsicherheiten in Höhe von 30 Mio. € (31. Dezember 2020: 34 Mio. €). Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 27 Mio. € (31. Dezember 2020: 34 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen.

Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die erhaltenen (gezahlten) Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten (Vermögenswerten). Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanzieren Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanzieren Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

Bei einem Großteil der von T-Mobile US emittierten Anleihen hat T-Mobile US gemäß der Anleihebedingungen das Recht, die Anleihen zu bestimmten Konditionen vorzeitig zu kündigen. Diese Kündigungsrechte stellen eingebettete Derivate dar und werden gesondert als derivative finanzielle Vermögenswerte in der Konzern-Bilanz angesetzt. Da sie keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Zu den Energy Forward Agreements, für die keine Sicherheiten gestellt werden, wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Für die von Dritten erworbenen Optionen auf Aktien eines Tochterunternehmens der Deutschen Telekom sowie andere Unternehmensanteile bestehen keine Sicherheiten (siehe oben).

Für von Sprint emittierte Verbindlichkeiten mit dem Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall waren am Abschluss-Stichtag Zahlungsmittel von umgerechnet 65 Mio. € (31. Dezember 2020: 63 Mio. €) als Barsicherheit verpfändet. Diese Barsicherheiten unterliegen keinem wesentlichen Ausfallrisiko.

Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 31. März 2021 keine wesentlichen Änderungen.

Ereignisse nach der Berichtsperiode

Virtuelle Hauptversammlung 2021. Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie haben wir unsere ordentliche Hauptversammlung am 1. April 2021 erneut virtuell durchgeführt. Entsprechend der veröffentlichten Tagesordnung hat die Hauptversammlung 2021 u. a. über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Wahl des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021, die Höhe der Dividende (0,60 € je dividendenberechtigte Stückaktie; insgesamt 2,8 Mrd. €) und die Billigung des neuen Vorstandsvergütungssystems sowie die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder beschlossen. Die Dividende in Höhe von insgesamt 2,8 Mrd. € wurde im April 2021 ausgezahlt.

Festlegung von Terminierungsentgelten ab 1. Juli 2021 durch die Europäische Kommission. Die Europäische Kommission hat am 22. April 2021 einen Rechtsakt veröffentlicht, mit dem jeweils eine einheitliche Preisobergrenze für Mobilfunk- (MTR) und Festnetz-Terminierung (FTR) für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union festgelegt werden. Demnach werden die Mobilfunk-Terminierungsentgelte in mehreren Schritten auf ein einheitliches Niveau von 0,2 Eurocent/​Min. im Jahr 2024 abgesenkt werden. Für Festnetz-Terminierungsentgelte wird bereits zum 1. Januar 2022 ein einheitliches Niveau von 0,07 Eurocent/​Min. gesetzt; zum 1. Juli 2021 gelten bereits neue, aber noch je nach Mitgliedsland variierende Preisobergrenzen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Bonn, den 12. Mai 2021

Deutsche Telekom AG

Der Vorstand

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Timotheus Höttges
Adel Al-Saleh Birgit Bohle Srini Gopalan Dr. Christian P. Illek
Thorsten Langheim Dominique Leroy Claudia Nemat

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben -und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2021, die Bestandteile der Zwischenberichtserstattung nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Frankfurt am Main, den 12. Mai 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Weitere Informationen

Überleitungsrechnung zu Ausweisänderungen für wesentliche Kennzahlen der Vorjahresvergleichsperiode

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in Mio. €
Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) Planmäßige Abschreibungen Wertminderungen
--- --- --- --- --- ---
Q1 2020/​31. März 2020 Darstellung zum 31. März 2020 - wie berichtet
Deutschland 5.405 903 2.164 (1.071) 0
USA 10.157 1.509 3.160 (2.084) 0
Europa 2.903 372 963 (662) (1)
Systemgeschäft 1.628 (36) 100 (121) 0
Group Development 708 139 269 (194) 0
Group Headquarters & Group Services 632 (371) (104) (300) 0
Summe 21.433 2.516 6.552 (4.432) (1)
Überleitung (1.490) (5) (8) 3 0
Konzern 19.943 2.511 6.544 (4.429) (1)
Q1 2020/​31. März 2020 +/​- Neuaufstellung des TK-Geschäfts für Geschäftskunden zum 1. Juli 2020
Deutschland 425 49 77 (20) 0
USA 0 0 0 0 0
Europa (144) (24) (27) 4 0
Systemgeschäft (562) (32) (51) 12 0
Group Development 0 0 0 0 0
Group Headquarters & Group Services 2 6 1 5 0
Summe (279) (1) 0 1 0
Überleitung 279 1 0 (1) 0
Konzern 0 0 0 0 0
Q1 2020/​31. März 2020 +/​- Verlagerung des IoT-Geschäfts zum 1. Januar 2021
Deutschland 0 (18) (11) (7) 0
USA 0 0 0 0 0
Europa 0 0 0 0 0
Systemgeschäft (4) 18 11 6 0
Group Development 0 0 0 0 0
Group Headquarters & Group Services 0 0 0 0 0
Summe (4) 0 0 (1) 0
Überleitung 4 0 0 1 0
Konzern 0 0 0 0 0
Q1 2020/​31. März 2020 = Darstellung nach Ausweisänderungen
Deutschland 5.830 934 2.230 (1.098) 0
USA 10.157 1.509 3.160 (2.084) 0
Europa 2.759 348 936 (658) (1)
Systemgeschäft 1.062 (50) 60 (103) 0
Group Development 708 139 269 (194) 0
Group Headquarters & Group Services 634 (365) (103) (295) 0
Summe 21.150 2.515 6.552 (4.432) (1)
Überleitung (1.207) (4) (8) 3 0
Konzern 19.943 2.511 6.544 (4.429) (1)

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in Mio. €
Segmentvermögen Segmentschulden
--- --- ---
Q1 2020/​31. März 2020 Darstellung zum 31. März 2020 - wie berichtet
Deutschland 41.278 30.930
USA 86.441 55.640
Europa 26.811 10.212
Systemgeschäft 6.580 4.970
Group Development 8.335 10.505
Group Headquarters & Group Services 56.353 67.731
Summe 225.798 179.988
Überleitung (52.152) (52.220)
Konzern 173.646 127.768
Q1 2020/​31. März 2020 +/​- Neuaufstellung des TK-Geschäfts für Geschäftskunden zum 1. Juli 2020
Deutschland 2.960 1.198
USA 0 0
Europa (778) (279)
Systemgeschäft (2.003) (734)
Group Development 0 0
Group Headquarters & Group Services 154 151
Summe 333 336
Überleitung (333) (336)
Konzern 0 0
Q1 2020/​31. März 2020 +/​- Verlagerung des IoT-Geschäfts zum 1. Januar 2021
Deutschland 95 92
USA 0 0
Europa 0 0
Systemgeschäft (74) (70)
Group Development 0 0
Group Headquarters & Group Services 0 0
Summe 21 22
Überleitung (21) (22)
Konzern 0 0
Q1 2020/​31. März 2020 = Darstellung nach Ausweisänderungen
Deutschland 44.333 32.220
USA 86.441 55.640
Europa 26.033 9.933
Systemgeschäft 4.503 4.166
Group Development 8.335 10.505
Group Headquarters & Group Services 56.507 67.882
Summe 226.152 180.346
Überleitung (52.506) (52.578)
Konzern 173.646 127.768

Glossar

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2020 und das darin enthaltene Glossar.

Haftungsausschluss

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen.

Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden.

Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA AL-Marge, bereinigtes EBIT, EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag), bereinigtes Ergebnis je Aktie, Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind.

Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

→ Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2020, Kapitel "Konzernsteuerung" sowie online auf unserer Investor Relations Website.

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

In unserem Konzern-Zwischenbericht (PDF und online) verweisen wir mittels Hinweisen bzw. Verlinkungen auf Internet-Seiten mit weiterführenden Informationen außerhalb des Konzern-Zwischenberichts. Dies erfolgt lediglich ergänzend und dient ausschließlich dem vereinfachten Zugang zu diesen Informationen. Wir weisen darauf hin, dass diese Informationen nicht Bestandteil des Konzern-Zwischenberichts sind.

Finanzkalender

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12. Mai 2021 20./​21. Mai 2021 12. August 2021
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2021 Kapitalmarkttag 2021 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2021
12. November 2021 24. Februar 2022 12. Mai 2022
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2021 Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2021 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2021 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2022

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Der Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 31. März 2021 ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG und liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

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