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Coreo AG Interim / Quarterly Report 2012

Sep 30, 2012

5376_10-q_2012-09-30_cb93c395-afdb-426f-acf4-2aaa9dc02d7f.pdf

Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht 2012

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Entwicklungen im ersten Halbjahr 2012

Halbjahresfinanzbericht

Nanostart AG

Die Nanostart AG ist eine führende Nanotechnologie-Beteiligungsgesellschaft. Sie investiert weltweit Wagniskapital (Venture Capital) in junge, aussichtsreiche Unternehmen, die auf Basis eines nanotechnologischen Ansatzes innovative Produkte oder Verfahren entwickeln und deren Kommerzialisierung anstreben. Ziel der Investitionstätigkeit von Nanostart ist es, den Wert der Investments durch ein aktives Portfoliomanagement nachhaltig zu steigern. Das Geschäft der Nanostart AG ist langfristig ausgelegt. Einen Schwerpunkt setzt die Gesellschaft auf die innovationsgetriebenen Bereiche Umwelttechnologie, Medizintechnik/Biowissenschaften, Informationstechnologie und Elektronik. Beteiligungen erfolgen in frühen Unternehmensphasen, in denen das Wertsteigerungspotenzial am größten ist.

HAUPTSITZ Nanostart AG Goethestraße 26-28 60313 Frankfurt am Main

NIEDERLASSUNG BERLIN

Nanostart AG Bleibtreustraße 24 10707 Berlin

TOCHTERGESELLSCHAFT

SINGAPUR Nanostart Asia Pacific Pte Ltd 10 Winstedt Road Blk A # 02-09 Singapur 227977

BETEILIGUNGEN*

Nanostart AG _ItN Nanovation AG Deutschland www.itn-nanovation.com

_MagForce AG Deutschland www.magforce.de

_Namos GmbH Deutschland www.namos.de GRÜNDUNGSJAHR

2003 (Dezember)

AUFSICHTSRAT Dr. Alfred Krammer (Vorsitzender) Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl (stellv. Vorsitzender) Achim Lindner (Mitglied)

BRANCHE / SPEZIALGEBIET Nanotechnologie-Beteiligungsgesellschaft

GESCHÄFTSJAHR 1. Januar bis 31. Dezember

VORSTAND Marco Beckmann

RECHNUNGSLEGUNGS-STANDARD Handelsgesetzbuch (HGB)

_Lumiphore, Inc. USA www.lumiphore.com

_Nanosys, Inc. USA www.nanosysinc.com Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund I _BioMers Pte Ltd Singapur www.biomersbraces.com

_Microlight Sensors Pte Ltd Singapur www.mlsensors.com

_MINT Membrane Instruments and Technology Pte Ltd Singapur www.mintmembranes.com

_Stella Speciality Chemicals Pte Ltd Singapur www.stellachem.com

*Stand: September 2012

Zwischenbericht für das 1. Halbjahr 2012

1. ALLGEMEINES

Als Wagniskapitalgeber (Venture Capital) im Bereich Nanotechnologie investiert die Nanostart AG weltweit Wachstumskapital in junge, aussichtsreiche Unternehmen, die auf Basis eines nanotechnologischen Ansatzes innovative Produkte oder Verfahren herstellen und deren Kommerzialisierung anstreben. Ziel der Investitionstätigkeit der Nanostart AG ist es, den Wert der Investments (Net Asset Value/Nettoinventarwert) durch ein aktives Portfoliomanagement nachhaltig zu steigern. Dabei verfolgt die Nanostart AG einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. Die Strategie ist davon geleitet, Unternehmen mit einem attraktiven Wertsteigerungspotenzial bei kalkulierbarem Risiko zu erwerben. Einen Schwerpunkt setzt Nanostart auf innovationsgetriebene Sektoren wie Cleantech, Life Sciences, IT und Elektronik. Beteiligungen erfolgen in unterschiedlichsten Phasen der Unternehmensentwicklung – die Bandbreite reicht von Unternehmen in der Gründung bis hin zu Unternehmen, die sich auf globalem Expansionskurs befinden. Um ihre Einflussmöglichkeiten über den Beteiligungsvertrag hinaus auch gesellschaftsrechtlich sicherzustellen, strebt die Nanostart AG die Position als Lead-Investor an.

Seit 2009 ist die Nanostart in Singapur aktiv, wo ideale Bedingungen zur Investition in junge Nanotechnologieunternehmen herrschen. Als Partner der Regierung

investiert die Nanostart-Tochter Nanostart Asia Pacific über einen gemeinsamen Fonds in junge aufstrebende Nanotechnologie-Unternehmen. An Nanostart Asia Pacific ist die Nanostart AG mit 50 Prozent beteiligt.

2. DARSTELLUNG DER GESCHÄFTSENT-WICKLUNG IM ERSTEN HALBJAHR 2012

2.1 Nanostart AG

Schwerpunkte der operativen Tätigkeit der Nanostart AG im ersten Halbjahr 2012 bildeten im Wesentlichen die Weiterentwicklung des bestehenden Portfolios und die Arbeit mit und an den Beteiligungen. Dabei lag der Fokus insbesondere auf den beiden börsennotierten und anteilsmäßig größten Beteiligungen MagForce AG und ItN Nanovation AG. Beide Unternehmen befanden sich im ersten Halbjahr 2012 in umfangreichen Repositionierungsprozessen und haben ihre Unternehmensstrategien neu ausgerichtet.

Im Frühjahr 2012 hat die Nanostart AG beschlossen, die Vorbereitungen zum Auflegen des Kama Fund First in der russischen Verwaltungsregion Perm einzustellen und damit die Arbeit an diesem Projekt zu beenden. Die Entscheidung ist auf die starken Verzögerungen zurückzuführen, die während der Vorbereitungen zur Auflegung des Fonds auftraten. Die Verzögerungen haben dazu geführt, dass die festgelegten Fristen für das Gesamtprojekt im Sinne eines unternehmerisch

verantwortungsvollen Handelns nicht mehr einzuhalten gewesen wären. Auf die Zusammenarbeit mit den russischen Partnern bei anderen Projekten hat diese Entwicklung keinen Einfluss. Die im Oktober 2011 erworbene Asset Management Gesellschaft in Moskau soll im Rahmen der Projektabwicklung wieder veräußert werden.

Ende Juni 2012 hat die Nanostart AG eine Abschreibung auf ihre Beteiligung Holmenkol vorgenommen. Die Beteiligung als auch die Darlehen gegenüber dem Unternehmen wurden vollständig abgeschrieben. Die Abschreibung beläuft sich auf rund vier Millionen Euro.

Im April 2012 hat die Nanostart zusammen mit lokalen Partnern eine neue Gesellschaft, die Nanostart Asia Pacific Pte Ltd in Singapur gegründet. Die Gesellschaft wurde etabliert, um die Aktivitäten der Nanostart in Asien zu bündeln und die Expansion des Geschäfts zu forcieren.

Im Rahmen dieser Neustrukturierung, brachte die Nanostart AG ihre bereits 2009 gegründete 100-prozentige Tochter, Nanostart Asia Pte Ltd, und die 50-prozentige Beteiligung am Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund in die neu gegründete Gesellschaft ein. Darüber hinaus beteiligten sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung Investoren aus Singapur und benachbarten asiatischen Staaten an der Nanostart Asia Pacific.

Im Mai 2012 konnte die Nanostart Asia Pacific Bernd Dautel als Investor und Partner für sich gewinnen. Der gebürtige Deutsche, der bereits seit 18 Jahren in Singapur lebt und arbeitet, ist seither für Nanostart Asia Pacific tätig und leitet zusammen mit Andreas Kröll das Geschäft der Nanostart in Asien.

Im September hat Nanostart Asia Pacific einen mit renommierten Experten besetzten Beirat (Advisory Board) gegründet, der dem Unternehmen bei seiner künftigen Entwicklung beratend zur Seite stehen wird. Die Mitglieder des Beirats werden die Gesellschaft mit ihrer Expertise und ihrem weitläufigen Netzwerk bei der weiteren Expansion in Asien unterstützen.

Die Nanostart AG ist aktuell (Stand: September 2012) mit rund 50 Prozent an Nanostart Asia Pacific beteiligt.

2.2 Portfolio

MagForce AG

Bei dem Medizintechnik-Unternehmen MagForce stand das erste Halbjahr 2012 im Zeichen der Restrukturierung und der strategischen Neuausrichtung. Es wurde begonnen, die bereits im vergangenen Jahr komplett überarbeitete Kommerzialisierungsstrategie in die Tat umzusetzen. Dies ging mit einer scharfen Korrektur der Kostenstruktur und einer Straffung und Refokussierung der internen Strukturen einher.

Ein neues MagForce-Führungsteam unter Leitung von Frau Prof. Tawfik mit fundierten Erfahrungen in der präklinischen und klinischen Entwicklung sowohl von Arzneimitteln als auch von Medizinprodukten nahm einen intensiven Dialog mit den Schlüsselpersonen der Neurochirurgie, Neuroonkologie und Strahlentherapie auf. Ziel war es, diesen sogenannten Key Opinion Leader (KOL) die Therapie vorzustellen, ihre Kritik an der bisherigen Vorgehensweise aufzunehmen und zu diskutieren.

Diese vertrauensbildenden Aktivitäten führten dazu, dass mit Unterstützung der KOLs die Planung einer Post-Marketing-Glioblastom-Studie zur Validierung der zuvor erzielten Ergebnisse, also der Wirksamkeit der NanoTherm Therapie, initiiert wurde. Hierzu wurde bereits ein "Steering Committee" aus KOLs zur Entwicklung des neuen Studienkonzepts und des Prüfplans berufen. Die neue Studie ist eine offene, randomisierte, kontrollierte Studie, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Nano-Therm Therapie als Monotherapie und in Kombination mit einer Strahlentherapie gegenüber der Strahlentherapie alleine am rezidiven/progressiven Glioblastom zu belegen. Sie gilt als die zentrale wissenschaftliche und medizinische Maßnahme zum Markteintritt.

Die Studie soll mit 160 bis 240 Patienten an mehreren führenden Krebszentren in Deutschland durchgeführt werden. Die Behandlung des ersten Patienten im Rahmen der Studie wird von der MagForce für das erste Quartal 2013 in Aussicht gestellt. Der nächste Schritt ist die Installation der ersten NanoAktivatoren in deutschen Studienzentren, die ab dem vierten Quartal 2012 stufenweise erfolgen soll. Da die Therapie bereits zugelassen und der Erstattungsprozess für die kommerzielle Behandlung etabliert ist, werden Synergien zwischen der neuen klinischen Studie und der kommerziellen Patientenbehandlung angestrebt.

Begleitend zu den klinischen Aktivitäten in Deutschland soll die Technologie in anderen Regionen mit Vertriebspartnern zugelassen werden. Hierzu wurden internationale Verträge mit regional führenden Distributoren abgeschlossen, die die regionale Zulassung der Therapie im Namen der MagForce und damit den Marktzugang erwirken und für die Schulung der Ärzte in diesen Regionen sorgen. Erste Partnerschaften wurden 2012 mit DELRUS für Russland und die GUS-Staaten und der Tek Grup für die Türkei, den Irak, Albanien und Aserbaidschan abgeschlossen. In diesen Ländern kann die NanoTherm Therapie ohne weitere klinische Studien zugelassen werden.

Da die Therapie auf jeden soliden Tumor anwendbar sein soll, ist die Expansion in weitere Indikationen geplant. Dies ist jedoch aktuell nur über strategische internationale Partnerschaften realisierbar. Es geht dabei zunächst um Prostata- und Leberkrebs sowie um gastroenterologische

Tumore. Als großer Erfolg zu bewerten ist die präklinische Forschungskooperation mit der Mayo-Klinik in Rochester, USA, zur Untersuchung der Wirksamkeit der NanoTherm Therapie bei gastroenterologischen Krebserkrankungen. An der Mayo-Klinik beginnt die Untersuchung als ein präklinisches Projekt im Tierversuch und kann nach erfolgreichem Abschluss in die klinische Entwicklung gehen. Die Kosten für das Projekt trägt die Mayo-Klinik.

Um die erfolgreiche Markteinführung der NanoTherm Therapie in Deutschland zu erreichen, hat die MagForce weiterhin erheblichen Finanzierungsbedarf. Die Gesellschaft plant diesen mit weiteren Kapitalmaßnahmen zu decken. Die kurzfristige Finanzierung wurde von der Nanostart AG gesichert.

Die Nanostart AG war zum 30.06.2012 mit 50,7 Prozent an der MagForce AG beteiligt.

ItN Nanovation AG

Auch die zweitgrößte Nanostart-Beteiligung, die Saarbrücker ItN Nanovation AG, befindet sich aktuell in einer Phase der Umstrukturierung. Dr. Christoph Weiss, seit März 2012 Vorstandsvorsitzender bei der ItN Nanovation AG, gab kurz nach seinem Amtsantritt ein umfassendes Repositionierungsprogramm für die Gesellschaft bekannt. Dieses zielt im Kern darauf ab, das operative Geschäft der ItN Nanovation AG stärker als bisher auf den zukunftsträchtigen Bereich Wasserfiltration auszurichten. Insbesondere sollen dabei die Aktivitäten bei der Grundwasserfiltration und der Abwasseraufbereitung forciert werden.

Im Rahmen der Repositionierung wurde das Beschichtungsgeschäft der ItN Nanovation AG – im Speziellen, die Produktlinien NanoComp MetCast und NanoComp BC – in eine eigenständige Geschäftseinheit ausgelagert. Die neue Gesellschaft firmiert unter dem Namen Ceranovis GmbH. Durch eine stärkere Fokussierung auf die Märkte und Kunden möchte ItN zum einen den Kundenanforderungen gezielter gerecht werden, zum anderen soll eine klare Trennung zum Wasserfiltrationsgeschäft erfolgen.

Die Restrukturierung der ItN Nanovation AG geht im Weiteren mit einer signifikanten Reduktion des Personalbestandes und einem Verkauf nicht benötigter Patente einher. Dadurch möchte die Gesellschaft die monatlichen Kosten im zweiten Halbjahr 2012 halbieren und sich schneller in Richtung Break-Even bewegen.

Im Bereich der Grundwasserfiltration rechnet ItN Nanovation mit zwei Großaufträgen aus Saudi-Arabien mit einem Gesamtvolumen von acht Mio. USD. Mit dem Auftragseingang soll auch die Finalisierung des Joint Ventures mit dem Investor Juffali in Saudi-Arabien einhergehen.

In den USA, wo die Gesellschaft im ers-

ten Halbjahr 2012 umfangreiche Tests ihrer Containerlösungen zur Abwasserreinigung durchgeführt hat, rechnet ItN aufgrund der positiven Ergebnisse zeitnah mit Aufträgen aus unterschiedlichen Bundesstaaten.

Die Liquidität der ItN Nanovation AG ist nach wie vor gering. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft im September 2012 eine Kapitalerhöhung um rund 0,8 Mio. Aktien beschlossen, die von den bestehenden Altaktionären gezeichnet wurde. Darüber hinaus wird das Unternehmen derzeit über Darlehen eines Großaktionärs finanziert. Die Gesellschaft rechnet damit, dass sie nach Auftragseingang aus Saudi-Arabien in der Lage sein wird, sich selbst zu finanzieren. Sollte es weitere Verzögerungen bei der Vermarktung geben, wird ItN weiterhin auf externe Finanzmittel angewiesen sein.

Die Nanostart hält zum 30.06.2012 19,3 Prozent der Anteile von ItN Nanovation AG.

Nanosys, Inc.

Der Fokus bei der US-amerikanischen Nanostart-Beteiligung, Nanosys Inc. lag auch im ersten Halbjahr 2012 auf der Vermarktung der patentierten QDEF (Quantum Dot Enhancement Film) -Technologie. Im Juni 2012 ist die Gesellschaft eine Kooperation mit 3M, einem international führenden Multi-Technologieunternehmen, zur gemeinsamen Kommerzialisierung der QDEF-Technologie und zur Herstellung besonders leistungsfähiger Displays eingegangen.

Ebenfalls im Juni 2012 bekam Nanosys den 2012 Display Industry Award Gold in der Kategorie Display Component für seine innovative QDEF-Technologie von der amerikanischen Society for Information Display (SID) verliehen.

Die Nanostart hält zum Bilanzstichtag 0,3 Prozent an Nanosys.

Namos GmbH

Bei der Dresdner Namos GmbH haben sich seit der letzten Berichterstattung (Mai 2012) keine Neuigkeiten ergeben. Das Verfahren der Namos GmbH zur Einsparung von Edelmetallen in Autokatalysatoren befindet sich weiterhin in Praxistests verschiedener Katalysatoren-Hersteller.

Die Nanostart hält zum 30.06.2012 26 Prozent der Anteile der Namos GmbH.

Lumiphore, Inc.

Im ersten Quartal 2012 kündigte Brahms – seit 2009 Lizenzpartner von Lumiphore – die Entwicklung von drei neuen diagnostischen Tests auf Basis der Lumi4- Technologie an.

Im April 2012 begann Lumiphore die Mitarbeit an einem Forschungsprojekt der National Science Foundation (NSF) für die Weiterentwicklung einer Methode zur zeitaufgelösten Lebendzell-Mikroskopie. Das Projekt wird mit rund 500.000 USD über zwei Jahre gefördert. Das Ziel von Lumiphore ist dabei u.a. die Entwicklung neuer Verfahren zur Darstellung molekularer Wechselwirkungen in lebenden Zellen.

Darüber hinaus erhält Lumiphore seit Juli 2012 für ein halbes Jahr eine weitere Förderung der NSF i.H. v. 150.000 USD zur Entwicklung spezieller bi-funktionaler Chelatbildner, um metallische Radionuklide, wie sie in Radiopharmazeutika verwendet werden, zu binden.

An der Lumiphore ist die Nanostart AG zum 30.6.2012 mit 19,6 Prozent beteiligt.

2.3 Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund

Im Mai 2012 ist die Nanostart Asia Pacific über den Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund (Singapur-Fonds) eine neue Beteiligung an der STELLA Specialty Chemicals Pte Ltd eingegangen. STELLA entwickelt, produziert und vermarktet Spezialchemikalien für die Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen. Das Unternehmen ist eine Ausgründung der Singapore Polytechnic und verfügt über ein breites marktreifes Produktportfolio für zahlreiche industrielle Anwendungen. Im September meldete das Unternehmen den Vermarktungsstart seiner Produkte in Asien. Der Singapur-Fonds ist mit 10 Prozent an STELLA Chemicals beteiligt. Eine Aufstockung der Beteiligung auf rund 23 Prozent ist für Anfang 2013 geplant.

Im Juni 2012 erfolgte eine Erhöhung des Anteils an der singapurischen Beteiligung MINT Membranes von rund 18 auf 28 Prozent über den Singapur-Fonds. Die Mittel sollen insbesondere in die weitere Vermarktung des Membrane Integrity Sensors sowie dessen internationalen Roll-out fließen. Der Membrane Integrity Sensor ist derzeit das zentrale Produkt von MINT. Es handelt sich dabei um ein empfindliches Analysesystem zur lückenlosen und zuverlässigen Online-Überwachung der Wasserqualität in Wasseraufbereitungsanlagen. Die Betreiber können dadurch erheblich Kosten einsparen und die Effizienz der Anlagen steigern.

Die singapurische Beteiligung BioMers Pte Ltd hat im vergangenen Jahr mit der weltweiten Vermarktung des transparenten Zahnspangensystems SimpliClear begonnen. Die durchsichtige Zahnspange, die ästhetische und medizinische Ansprüche von Patienten und Kieferorthopäden vereint, ist in Singapur, den USA und Europa erhältlich. Erste Ergebnisse von Patienten liegen bereits vor und belegen die hohe medizinische Wirksamkeit der Zahnspange. BioMers rechnet bis zum Jahresende 2012 mit etwa 1.000 behandelten Patienten. Der Anteil des Singapur-Fonds an BioMers beträgt zum 30.06.2012 rund 21 Prozent.

Das vierte Unternehmen im Asien- Portfolio, Microlight Sensors Pte Ltd, entwickelt und produziert voll integrierte optische High-End Sensor- und Abtast-Systeme für spezielle Anwendungen in der Inneren Sicherheit und dem kommerziellen Markt. Erste Kommerzialisierungserfolge konnte das Unternehmen 2012 bereits in Singapur realisieren. Der Singapur-Fonds ist mit knapp 32 Prozent an Microlight beteiligt.

3. ENTWICKLUNG DER VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

Im ersten Halbjahr 2012 konnte die Nanostart AG ihre Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf rund 2,4 Mio. Euro steigern. Darin enthalten sind im Wesentlichen die sonstigen betrieblichen Erträge, die aus Verkäufen von Finanzanlagen und hier insbesondere aus der außerbörslichen Veräußerung von Anteilen der Beteiligung MagForce stammen. Einen weiteren positiven Ergebnisbeitrag lieferten Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und Zinsen und ähnliche Erträge i.H.v. 0,7 Mio. Euro (Vj.: 0,6 Mio. Euro).

Dem gegenüber stehen Aufwendungen in einer Gesamthöhe von rund 5,5 Mio. Euro. (Vj.: rund 1,3 Mio. Euro). Zu Buche geschlagen hat hier im Wesentlichen die Abschreibung auf die Beteiligung Holmenkol i.H.v. insgesamt 4 Mio. Euro. Diese beinhaltet sowohl die Eigenkapitalbeteiligung als auch die gewährten Gesellschafterdarlehen.

Zu diesen Aufwendungen hinzu kommen sonstige betriebliche Aufwendungen i.H.v. 0,96 Mio. Euro (Vj.: 0,77 Mio. Euro) sowie Personalaufwendungen i.H.v. 0,3 Mio. Euro (Vj.: 0,35 Mio. Euro). Dies führt in der Summe zu einem Fehlbetrag im ersten Halbjahr 2012 von -2,4 Mio. Euro.

Die Bilanzsumme hat sich im 1. Halbjahr 2012 um rund 2,3 Mio. EUR auf rund 39,7 Mio. EUR verkürzt. Dies ist im Wesentlichen auf die Bereinigung der Holmenkol AG und dem daraus resultierenden Rückgang der Finanzanlagen, im Speziellen der Anteile an verbundenen Unternehmen, zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin hoch bei 88 Prozent (Vorjahr: 90 Prozent).

4. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Konjunkturelle und branchenspezifische Entwicklungen

Als Nanotechnologie-Beteiligungsgesellschaft ist der wirtschaftliche Erfolg der Nanostart AG wesentlich von der Entwicklung ihrer Beteiligungen abhängig. Bei den Unternehmen im Nanostart-Portfolio handelt es sich um Nanotechnologie-Unternehmen, die in unterschiedlichen Branchen aktiv sind. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen wird daher von unterschiedlichen branchenspezifischen Marktfaktoren bestimmt.

Als gelistete Beteiligungsgesellschaft ist

die Nanostart AG abhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Diese können zum einen Einfluss auf die Ausstattung der Nanostart AG selbst mit Eigenkapital und somit auf deren Finanzierungsmöglichkeiten haben. Zum anderen kann sich ein volatiles Kapitalmarktumfeld negativ auf Transaktionen im Portfolio, Exits oder weitere Finanzierungsrunden auswirken.

Chancen und Risiken im Beteiligungsgeschäft

Mit der für das Beteiligungsgeschäft charakteristischen Diskontinuität von Kaufund Verkaufstransaktionen können bei der Nanostart AG Schwankungen beim Ergebnis und den Zahlungsströmen auftreten. Die Haltedauer von Unternehmen beträgt in der Regel zwischen drei und zehn Jahren. Erträge werden erst bei der Veräußerung einer Beteiligung an einen Industriekonzern oder über die Börse generiert. Die mit einem Exit zusammenhängenden Transaktionen werden häufig von einer Vielzahl externer Faktoren beeinflusst und können daher von der Nanostart AG oft zeitlich nicht präzise geplant werden. Daraus ergibt sich eine gewisse Unsicherheit bei der Prognose von Liquiditätszuflüssen.

Die Nanostart AG ist eine gelistete Beteiligungsgesellschaft. Diese Struktur verleiht ihr im Gegensatz zu anderen Venture-Capital-Gesellschaften, welche typischerweise in Form von geschlossenen Fonds strukturiert sind, ein hohes Maß an Flexibilität. Als eine Art 'Evergreen'-Fonds ist die Nanostart AG in der Lage, Entscheidungen in Bezug auf den Investitions- und Exitzeitpunkt, die Höhe der Investitionssumme und des erworbenen Anteils flexibel und abhängig vom Umfeld zu wählen. Ziel der Nanostart AG ist es, stets den für die Transaktion günstigsten Zeitpunkt in Bezug auf den zu erzielenden Preis zu nutzen.

Risiken bestehen für die Nanostart AG insbesondere in der negativen Entwicklung von Beteiligungsunternehmen. Sofern die tatsächliche Entwicklung der Unternehmen stark negativ vom ursprünglich angestrebten Geschäftsplan abweicht, können Abschreibungen notwendig werden, die sich auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Im Falle einer Veräußerung der Beteiligung kann der Erlös unter den Anschaffungskosten liegen, was zu einer negativen Rendite führt.

Chancen und Risiken bei Nanotechnologie-Beteiligungen

Bei den Unternehmen im Nanostart-Portfolio handelt es sich überwiegend um junge Nanotechnologie-Unternehmen in einer frühen Unternehmensphase, die ein überdurchschnittliches Entwicklungspotenzial aufweisen, jedoch auch mit hohen Risiken, insbesondere technologischen und Marktrisiken behaftet sind. Diese Risiken sowie Änderungen der aktuellen Marktbewertungen werden bei der regelmäßigen Überprüfung der Bewertungsansätze berücksichtigt. Dabei erkennbare Verlustrisiken werden durch Wertberichtigungen abgebildet. Es ist nicht auszuschließen, dass Beteiligungen hinter den Erwartungen zurückbleiben und der Veräußerungserlös nicht die geplante Höhe erreicht.

Zur Minimierung der Risiken führt die Nanostart AG eine Reihe von Maßnahmen durch. Neben einer intensiven Wirtschaftlichkeitsprüfung im Vorfeld der Investitionsentscheidung, zählen hierzu u. a. die kontinuierliche Analyse der relevanten Märkte, eine fortlaufende Beobachtung der Wettbewerbssituation, ein permanentes Beteiligungscontrolling sowie ein kontinuierlicher Austausch mit dem Management der Beteiligungsunternehmen. Diese Maßnahmen tragen in ihrer Kombination dazu bei, das für die Nanostart AG jeweils spezifische Risiko zu minimieren.

Risikodiversifikation im Portfolio

Gemessen an den Beteiligungsbuchwerten nehmen die Beteiligungen der Nanostart AG an der MagForce AG und der ItN Nanovation AG derzeit einen bedeutenden Anteil am Anlagevermögen der Nanostart AG ein. Negative Entwicklungen bei diesen Gesellschaften können sich daher negativ auf die Vermögens- und Ertragslage der Nanostart AG auswirken. Den mit der Entwicklung dieser Beteiligungen verbundenen hohen Risiken, steht die Chance gegenüber, von der Wertentwicklung dieser Unternehmen überdurchschnittlich stark zu profitieren.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Außerhalb des Beteiligungsgeschäftes bestehen für Finanzinstrumente Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Marktrisiken aus der Änderung von Zinssätzen und Wechselkursen.

Refinanzierungsrisiken

Die Nanostart AG finanziert ihre Beteiligungen typischerweise über Eigenkapital. Sollten die beiden größten Beteiligungen MagForce AG und ItN Nanovation AG ihren weiterhin hohen Kapitalbedarf nicht durch andere Finanzierungsquellen decken können, kann es für die Nanostart AG notwendig werden, die Unternehmen kurz- bis mittelfristig weiter zu finanzieren. In diesem Fall wird die Nanostart AG ebenfalls auf neues Kapital angewiesen sein, welches sie sich am Kapitalmarkt beschaffen muss. Die Fähigkeit der Nanostart AG, neues Kapital bei Investoren einzuwerben, hängt dabei stark von den Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt ab. Sollten die weltweiten Kapitalmärkte weiterhin derart volatil bleiben, könnte sich die Beschaffung von neuem Kapital über den Kapitalmarkt als schwierig erweisen. Ferner kann bei der Nanostart AG Finanzierungsbedarf entstehen, falls Beteiligungen nicht Erfolg bringend veräußert werden können.

Gesamtrisiko

Die Gesamtrisikosituation hat sich im Vergleich zu der im Geschäftsbericht für das Jahr 2011 dargestellten Lage nicht wesentlich verändert.

5. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEU-TUNG NACH GESCHÄFTSJAHRESENDE

Keine.

6. AUSBLICK FÜR 2012 und 2013 – VOR-AUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG

Hinsichtlich des bestehenden Portfolios und ausgehend vom aktuellen Kenntnisstand rechnet die Nanostart AG damit, dass Beteiligungen aus ihrem Portfolio in den kommenden Jahren wichtige Kommerzialisierungshürden nehmen werden.

Besonderes Augenmerk werden vor allem die Entwicklungen bei der größten Beteiligung MagForce erfordern, die nach der strategischen Neuausrichtung ihre Ressourcen nun auf die erfolgreiche Vermarktung der NanoTherm Therapie fokussieren wird. Um die Therapie zum kommerziellen Erfolg zu führen, bedarf die MagForce weiterer Finanzierung.

Um den Finanzierungsbedarf so niedrig wie möglich zu halten und dem Unternehmen zu schnellen Vermarktungserfolgen zu verhelfen, ist eine Fokussierung auf die wichtigsten potenziellen Umsatztreiber notwendig. Nanostart unterstützt daher sinnvolle Einsparmaßnahmen bei ihrer Beteiligung. Aktivitäten der Gesellschaft, die keine Relevanz für die kurzfristige Vermarktung der NanoTherm Therapie haben, werden daher vorübergehend heruntergefahren, bzw. vollständig ausgesetzt. Die Nanostart sieht eine ihrer wesentlichen Herausforderungen darin, die Finanzierung der MagForce zu sichern, um den kommerziellen Erfolg der Nano-Therm Therapie zu ermöglichen.

Auch bei der Beteiligung ItN Nanovation AG ist das Erreichen wichtiger Meilensteine bei der Kommerzialisierung absehbar. Gelingt der Gesellschaft der erfolgreiche Markteintritt in Saudi-Arabien und die Finalisierung des Joint Ventures mit Juffali, könnte dies das Unternehmen bereits im nächsten Jahr nahe an die Profitabilitätszone bringen. Für den Fall, dass es zu weiteren Verzögerungen bei der Kommerzialisierung kommt, wird sich ItN weiterem Finanzierungsbedarf gegenüber sehen.

Die Nanostart AG plant, ihr Portfolio in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Asien und insbesondere Singapur liegen. In Singapur findet die Nanostart AG optimale Rahmenbedingungen vor, um ihr Geschäft weiter zu entwickeln und neue erfolgversprechende Beteiligungen zu attraktiven Bewertungen einzugehen. Die neue Unternehmensstruktur und die Unterstützung durch regionale Investoren und strategische Partner sollen das Asiengeschäft der Nanostart beschleunigen

ENTWICKLUNGEN IM ERSTEN HALBJAHR

und die Expansion in Asien vorantreiben.

Die Nanostart AG sieht den kommenden Jahren optimistisch entgegen und fühlt sich gut gerüstet, um weiterhin vom Wachstumspotenzial der Nanotechnologie zu profitieren und die folgenden Geschäftsjahre erfolgreich abschließen zu können.

Frankfurt am Main, den 27. September 2012

Marco Beckmann Vorstand Nanostart AG

HALBJAHRESFINANZBERICHT

Zwischenbilanz zum 30. Juni 2012

Aktiva

30.6.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und
Werten
4.949,38 4.187,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 74.399,35 85.810,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.940.990,21 7.018.665,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.244.161,36 18.115.178,91
3. Beteiligungen 13.302.929,00 12.891.357,40
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteili-
gungsverhältnis besteht
128.105,58 176.134,77
36.616.186,15 38.201.336,08
Summe Anlagevermögen 36.695.534,88 38.291.333,08
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.593.443,41 2.545.305,27
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteili-
gungsverhältnis besteht
84.744,82 297.421,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 60.687,38 61.263,37
2.738.875,61 2.903.989,86
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 247.391,99 816.869,81
Summe Umlaufvermögen 2.986.267,60 3.720.859,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.975,90 54.180,71
Summe Aktiva 39.724.778,38 42.066.373,46

HALBJAHRESFINANZBERICHT

Zwischenbilanz zum 30. Juni 2012

Passiva

30.6.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.940.000,00 5.940.000,00
II. Kapitalrücklage 19.001.080,86 19.001.080,86
III. Gewinnrücklagen 10.364.580,13 10.364.580,13
IV. Gewinnvortrag 2.180.005,25 0,00
V. Halbjahresfehlbetrag (Vj: Halbjahresüberschuss) -2.370.214,31 2.180.005,25
35.115.451,93 37.485.666,24
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 227.640,00 255.360,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.530.927,12 3.510.011,96
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130.191,60 96.450,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unterneh-
men
683.145,05 659.936,70
4. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern: EUR 31.430,94
(Vj: TEUR 41)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 2.021,53 (Vj: TEUR 3) 37.422,68 58.947,75
4.381.686,45 4.325.347,22
Summe Passiva 39.724.778,38 42.066.373,46

17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.-30.6.2012
EUR
1.1.-30.6.2011
EUR
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 0,00 3.749,26
2. Sonstige betriebliche Erträge
- davon Erträge aus Währungs-
umrechnung
2.395.210,87 2.194.470,19
EUR 4.194,80 (Vj.TEUR 2) 2.395.210,87 2.198.219,45
3. Materialaufwand,
Aufwendungen für bezogene
Leistungen
-69.872,76 -109.151,35
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -262.212,57 -312.275,36
b) Soziale Abgaben -41.746,07 -303.958,64 -41.703,82 -353.979,18
5. Abschreibungen auf immate-
rielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und
Sachanlagen
-14.410,10 -13.719,08
6. Sonstige betriebliche Aufwen-
dungen
-956.570,63 -767.999,60
7. Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
- davon aus verbundenen
Unternehmen EUR 607.417,93
(Vj. TEUR 549)
619.811,00 556.269,15
8. Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
- davon aus verbundenen
Unternehmen
EUR 97.785,90 (Vj. TEUR 2)
103.835,57 72.167,37
9. Abschreibungen auf Finanzan-
lagen davon außerplanmäßige
Abschreibung EUR
4.028.210,15 (Vj. TEUR 0)
-4.028.210,15 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwen-
dungen
-davon aus verbundenen
Unternehmen
EUR 27.850,02 (Vj. TEUR 38)
-116.050,07 -44.291,69
11. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
-2.370.214,91 1.537.515,07
12. Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag
0,60 -58,96
13. Halbjahresfehlbetrag
(Vj. Halbjahresüberschuss)
-2.370.214,31 1.537.456,11

Nanotechnologie: Eine Schlüsseltechnologie

Schlüsseltechnologien wie die Nanotechnologie sind Türöffner zu einer modernen und lebenswerten Zukunft. Sie schaffen Grundlagen für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die Nanotechnologie hat das Potenzial, technologische Lösungsbeiträge zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu leisten. Experten sehen in der Nanotechnologie bereits die nächste industrielle Revolution.

Ob Energieversorgung und Schutz der Umwelt, ob Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten, ob Wohnen, Mobilität oder Kommunikation – als Querschnittstechnologie liefert die Nanotechnologie neben der Verbreitung in praktischen Alltags- und Verbraucherprodukten zunehmend Lösungen für die drängenden Probleme einer wachsenden Weltbevölkerung. Die Entwicklung zeigt, dass es zukünftig kaum einen Industriezweig ohne nanotechnologische Innovationen geben wird.

Wachsendes Marktpotenzial

Für das Jahr 2015 sagen Marktforscher ein Weltmarktvolumen nano-optimierter Produkte von bis zu 3 Billionen US-Dollar voraus. Das entspräche rund 15 Prozent der gesamten globalen Güterproduktion.

Beteiligungsgesellschaften wie die Nanostart AG agieren als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Sie beschleunigen den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in wirtschaftliche Anwendungen und leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.

Völlig neue Eigenschaften

Bei der Anwendung der Nanotechnologie nutzen Unternehmen gezielt die funktionellen Eigenschaften, welche Objekte und Materialstrukturen mit Dimensionen im Nanometerbereich (im Allgemeinen zwischen 0,1 und 100 Nanometern) aufweisen. Zur Veranschaulichung: Die Größe eines Nanoteilchens verhält sich zu einem Fußball wie der Fußball zur Erdkugel.

Die Nanodimension ruft spektakuläre Veränderungen der physikochemischen Eigenschaften von Werkstoffen hervor: Schmelzpunkte verschieben sich, aber auch katalytische Aktivitäten, Löslichkeit und Transporteigenschaften von Stoffen ändern sich. Diese Wesensmerkmale führen in vielen Anwendungsgebieten zu deutlichen Verbesserungen, aber auch zu völlig neuen Produkten, die bis dato nicht möglich schienen.

Kleine Teilchen, große Oberfläche

Grund für die faszinierenden Möglichkeiten ist die bei gleichbleibendem Gesamtvolumen stark vergrößerte Oberfläche von Nanomaterialien. Die relative Oberfläche nimmt mit abnehmender Teilchengröße zu. Nanostrukturen haben in der Folge eine extrem große Oberfläche. Die daraus resultierenden Eigenschaften macht man

sich bei nanotechnologischen Produkten und Verfahren zunutze.

Lösungen für globale Herausforderungen

Die wirtschaftliche Bedeutung der Nanotechnologie liegt vor allem in ihrer Schrittmacherfunktion. Sie setzt als "enabling technology" früh in der Wertschöpfungskette an und ermöglicht durch neue Produktionsansätze, neue Materialien und neue Komponenten, leistungsfähigere Produkte und effizientere Verfahren.

Heute schon kann die Nanotechnologie den globalen Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung und sich verknappender Ressourcen zukunftsträchtige Lösungsansätze entgegensetzen. Zum Beispiel bei der nachhaltigen Versorgung mit sauberem Wasser: Unternehmen, die für die Bewältigung dieser Aufgabe nützliche Innovationen auf Basis der Nanotechnologie anbieten können – wie etwa die Nanostart-Beteiligung ItN Nanovation AG mit ihren nanokeramischen Filtermembranen –, bedienen damit nicht nur existenzielle Bedürfnisse in Regionen mit Wasserknappheit, sondern erschließen sich selbst erhebliches wirtschaftliches Potenzial.

Industrieländer fördern Forschung

Wegen ihrer immensen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung nimmt die Nanotechnologie in den Forschungsprogrammen aller wichtigen Industrieländer einen festen Platz ein. Dabei ist damit zu rechnen, dass die Förderung der nanotechnologischen Forschung und Entwicklung in den nächsten Jahren immer stärker auf die Lösung der Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung ausgerichtet wird.

Deutschland zählt weltweit zu den führenden Nanotechnologienationen. Ein internationales Benchmark der Nanotechnologie-Aktivitäten durch die USamerikanische Marktforschungsagentur Lux Research stuft Deutschland auf Platz 3 hinter den USA und Japan ein. Auch bei der staatlichen Förderung nimmt Deutschland im internationalen Vergleich eine starke Position ein. 2010 flossen rund 400 Millionen Euro in die nanotechnologische Forschung und Entwicklung. Anfang 2011 hat die Bundesregierung den "Aktionsplan Nanotechnologie 2015" vorgelegt. Ziel ist es, Beiträge der Nanotechnologie zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Optimierung der Energieversorgung sowie die Möglichkeiten im Bereich Gesundheit zu sichern.

Innovationen in vielen Branchen

Die Nanotechnologie ist weltweit auf Wachstumskurs. Die Anzahl der Unternehmen, die nanotechnologisches Know-how zur Herstellung von Produkten für den Weltmarkt nutzen, nimmt ebenso dynamisch zu wie die Zahl der nanotechnologischen Patentanmeldungen und Publikati-

onen. Eine Investition in Nanotechnologie ist eine Investition in eine Zukunft, in der Menschen neuen Herausforderungen mit immer intelligenteren Lösungen begegnen können. Computer sind längst eine Selbstver-

Chancen nutzen: Venture Capital als Motor des Fortschritts

ständlichkeit und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das war nicht immer so. Selbst die Pioniere der Informationstechnologie fanden die Idee, dass Computer einmal Einzug in private Haushalte finden könnten, anfangs absurd. Nicht so Steve Jobs: Der Apple-Gründer glaubte fest an eine flächendeckende Verbreitung von Computern. Was ihm jedoch fehlte, war das zur Vermarktung notwendige Geld. Erst als der Wagniskapitalgeber Mike Markulla 250.000 US-Dollar in Apple investierte, begann 1977 die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Heute ist Apple gemessen am Börsenwert von mehr als 600 Milliarden US-Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt.

Das Beispiel zeigt, wie wichtig Wagnis- und Wachstumskapital (Venture Capital, kurz VC) für den Fortschritt sind. Nur dank der Beteiligung von erfahrenen Investoren konnten viele Unternehmer, Entwickler und Wissenschaftler ihre visionären Ideen umsetzen – der Nutzen für die Gesellschaft ist enorm. Letztlich profitieren wir alle von modernen Produkten und Verfahren, die das Leben erleichtern, verbessern und uns entlasten. Damit richtungsweisende Ideen und Forschungsergebnisse auch in Zukunft die Tüftlergarage oder das Labor verlassen, um sich als nutzenbringende Produkte und Verfahren am Markt durchzusetzen, ist die Bereitstellung von Wagniskapital unerlässlich.

Wagniskapital ist kein Glücksspiel

Als Finanzierungsquelle ist Venture Capital besonders für viele junge Unternehmen unentbehrlich, die wegen ihres hohen Kapitalbedarfs und der gleichzeitig oft unzureichenden Sicherheiten bei klassischen Kreditgebern wie Banken nicht auf die notwendige Unterstützung hoffen können. Anders als Finanzinstitute sind Wagniskapitalgeber dazu bereit, ein höheres Risiko einzugehen. Ein Glücksspiel ist die finanzielle Beteiligung an aufstrebenden Unternehmen für Wagniskapitalgeber jedoch keinesfalls: Beteiligungsgesellschaften wie die Nanostart AG verfügen über das notwendige Know-how, um aus einer Vielzahl von Unternehmen diejenigen zu identifizieren, die sich am ehesten erfolgreich weiterentwickeln – der damit verbundene intensive Prüfungsund Auswahlprozess minimiert die Risiken und erhöht die Chancen. Gelingt die Etablierung eines neuen Unternehmens am Markt, zahlt sich das Investment für den VC-Investor mit einer angemessenen Rendite aus. Aus volkswirtschaftlicher Sicht tragen Wagniskapitalgeber zur Sicherung des Fortschritts und zum wirtschaftlichen Wachstum bei.

Ziel ist der gewinnbringende Verkauf

In der Praxis funktioniert die Wachstumsfinanzierung mit Wagniskapital so: Ein VC-Investor kauft Teile eines Unternehmens, der gezahlte Betrag fließt dem Unternehmen als Eigenkapital zu. Wenn sich das Unternehmen gut entwickelt und es mit dem Eigenkapital beispielsweise eine Produkteinführung erfolgreich vorantreiben kann, steigt der Wert des Unternehmens. Dann sind auch die Anteile des VC-Investors im Wert gestiegen.

Um diesen Punkt zu erreichen, baut der VC-Investor durch seine beratende Lenkung, Schritt für Schritt das unternehmerische Risiko der Beteiligung ab. Ziel ist die Marktreife eines Produkts oder Verfahrens. Hat ein Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit einem VC-Investor alle unternehmerischen Stolpersteine aus dem Weg geräumt und verfügt über eine neue, reife Technologie, veräußert der VC-Investor in der Regel seine Anteile wieder.

Bei der Veräußerung (Exit) ist es das Ziel des VC-Investors, seine Anteile an ein großes Unternehmen oder einen Konzern zu verkaufen (Trade Sale), der dann mit der neuen Technologie weiterarbeitet. Zur Exitstrategie kann auch ein Börsengang, also die Platzierung von Unternehmensanteilen am Kapitalmarkt, gehören. Der Börsengang dient dann dazu, zusätzliches Kapital für das Unternehmen einzusammeln.

Unterstützung bei der Kommerzialisierung

Neben der Vermehrung des eingesetzten Kapitals birgt Venture Capital naturgemäß auch immer das Risiko, das

investierte Geld zu verlieren. Um dieses Risiko zu minimieren, bringen Beteiligungsgesellschaften wie die Nanostart AG neben Beteiligungskapital auch das betriebswirtschaftliche und strategische Know-how und wertvolle Kontakte ein, um die Unternehmen auf dem Weg zur Kommerzialisierung und auch danach maßgeblich zu unterstützen.

Mit der Nanotechnologie wachsen: Das Geschäftsmodell der Nanostart AG

Als Beteiligungsgesellschaft verfolgt die Nanostart AG das Ziel, aus jungen Unternehmen Marktführer zu machen. Dabei konzentriert sie sich speziell auf Unternehmen, die mit nanotechnologischem Know-how wegweisende Verfahren oder Produkte hervorgebracht haben oder derzeit noch entwickeln. Die Technologien sollen darauf ausgerichtet sein, Lösungsbeiträge zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu liefern und damit große Märkte zu adressieren. Wirtschaftliches Ziel der Nanostart AG ist es idealerweise, bestehende Märkte mit den Innovationen der Beteiligungsunternehmen von Grund auf zu verändern und so mit dem nanotechnologischen Fortschritt nachhaltig zu wachsen.

Die Beteiligung an einem Unternehmen beinhaltet für die Nanostart AG weit mehr als nur die finanzielle Unterstützung. Denn viele junge Firmen können bei der Verwirklichung ihrer Kommerzialisierungs- und Expansionspläne strategische Hilfe von außen sehr gut gebrauchen. Deshalb unterstützt die Nanostart AG ihre Beteiligungen mit Know-how und wertvollen Kontakten in die Industrie, zu potenziellen Kunden oder Forschungspartnern.

Somit tragen Wagniskapitalgeber letztlich auch dazu bei, dass junge Unternehmen expandieren, Arbeitsplätze schaffen und die Wertschöpfung nachhaltig erhöhen.

Beteiligungen mit Know-how fördern

Konkret besteht das Geschäft der Nanostart AG darin, die Beteiligungsunternehmen dabei zu unterstützen, ihre Produkte und Verfahren zur Marktreife zu entwickeln und zu vermarkten. Um dieses Ziel zu erreichen, strebt die Nanostart AG bei ihren Beteiligungen die Position des führenden Investors (Lead-Investor) und damit einen Sitz in den Aufsichtsgremien an. So sichert sie sich größtmögliches Mitspracherecht und kann maßgeblich die Weichen für eine erfolgreiche Entwicklung der Unternehmen stellen.

Aktuell zählt das Nanostart-Portfolio neun Beteiligungen, die entweder von der Nanostart AG direkt oder von ihrer Tochtergesellschaft in Singapur gehalten werden (Stand: September 2012). Sie stammen aus nanotechnologisch führenden Regionen in Europa, den USA und Asien. Nanostart hat sie aus einem Kreis der erfolgversprechendsten Neugründungen in stark innovationsgetriebenen Branchen identifiziert. Die Beteiligungen befinden sich überwiegend in frühen Phasen, in denen das Risiko hoch, jedoch das Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial am größten sind.

Weltweites Netzwerk von Experten

Jede Beteiligung der Nanostart AG wird Teil des globalen Nanostart-Netzwerks mit Kontakten zu Industrie, Wissenschaft und Forschung, zu staatlichen Stellen sowie zu Investoren und Kapitalmarktexperten. Gerade der Kontakt zu Kommerzialisierungspartnern und potenziellen Kunden ist besonders in einer frühen Unternehmensphase wichtig für den Erfolg.

Beachtenswerte Erfolgsbilanz

Seit ihrer Gründung Ende 2003 konnte die Nanostart AG bereits neun erfolgreiche (Teil-) Exits realisieren. Eine erfolgreiche Bilanz, die derzeit keine andere auf Nanotechnologie spezialisierte Beteiligungsgesellschaft vorweisen kann.

Gefragte Expertise: Nanostart als Partner der Regierung in Singapur

Die Nanostart AG beteiligt sich nicht nur direkt an Unternehmen, sondern investiert auch über eine Fondsstruktur als Partner der Regierung in Singapur in Nanotechnologie-Startups. Bereits 2008 hat Nanostart dort zusammen mit der National Research Foundation (NRF) den Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund I aufgelegt. Das Fondsgeschäft in Kooperation mit der Regierung von Singapur ist Folge davon, dass dort die große Bedeutung der Nanotechnologie für die wirtschaftliche Entwicklung erkannt wurde. Ein Trend, der inzwischen weltweit zu sehen ist.

Immer mehr Regierungen legen nationale Programme auf, um die Nanotechnologie im eigenen Land zu fördern, weil sie um deren volkswirtschaftliche Bedeutung wissen. Wichtiges Anliegen der staatlichen Initiativen ist es dabei, insbesondere die Entwicklung von jungen Nanotechnologieunternehmen zu unterstützen.

Gemeinsamer Nanotechnologie-Fonds

In Singapur, wo die Entwicklungen im Bereich der Nanotechnologie rasant voranschreiten, hat sich die Nanostart AG über ihre Tochtergesellschaft bereits frühzeitig positioniert. Zusammen mit der Regierung von Singapur hat die Nanostart AG 2008 den Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund I aufgelegt. Der Fonds ist Teil eines von der National Research Foundation (NRF) initiierten Programms zur maßgeblichen Unterstützung von High-Tech-Unternehmen in frühen Unternehmensphasen. Der Fonds wird von Nanostart Asia Pacific gemanagt.

Erhebliche Standortvorteile

Für Nanostart bieten Singapur und seine "Newly Industrialized Economy" optimale Bedingungen. In Wachstumsbranchen hat der Stadtstaat in den vergangenen Jahren mit einer vorausschauenden Wirtschaftspolitik gezielt die Ansiedlung neuer Unternehmen unterstützt und durch den Ausbau von Forschung und Entwicklung die Suche der niedergelassenen Firmen nach geeigneten Fachkräften erleichtert. Zusammen mit umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen hat Singapur auf diese Weise ein äußerst freundliches Wirtschaftsklima für ausländische Investoren geschaffen. In einer Studie des Wirtschaftsmagazins "The Economist" vom März 2012 belegt Singapur den ersten Platz als wettbewerbsfähigster Standort Asiens und liegt weltweit auf Platz drei, direkt hinter New York und London.

Singapur strebt im Forschungssektor eine weltweite Spitzenstellung an und wird allein bis 2015 Forschungsinitiativen und forschende Unternehmen mit rund 16 Milliarden Singapur-Dollar unter die Arme greifen. Davon profitieren auch Unternehmen, die Produkte und Verfahren auf Basis der Nanotechnologie entwickeln. Denn die Regierung Singapurs ist dabei, den Inselstaat zu einem südostasiatischen Nanotechnologie-Drehkreuz weiter zu entwickeln.

Kontakt

Herausgeber Nanostart AG Goethestraße 26 – 28 60313 Frankfurt am Main www.nanostart.de E-Mail: [email protected]

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