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Coreo AG — Interim / Quarterly Report 2009
Sep 30, 2009
5376_10-q_2009-09-30_a81996a3-5bab-4666-8728-ebd0e85f356a.pdf
Interim / Quarterly Report
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Halbjahresbericht 2009
Inhalt
| 1. Halbjahr 2009 | 03_Die Nanostart AG 03_Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009 05_Finanz-, Vermögens- und Ertragslage 06_Nettoinventarwert des Beteiligungsportfolios |
|---|---|
| Nanostart-Portfolio | 07_Weltweit investieren: Das Portfolio der Nanostart |
| 08_BioMicro Systems, Inc. Großlabore, die in jede Arztpraxis passen |
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| 10_Curiox Biosystems Pte. Ltd. Quantensprünge in der Wirkstoffsuche – bei minimierten Kosten |
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| 12_Holmenkol AG Nanotechnologie auf dem Siegertreppchen |
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| 14_ItN Nanovation AG Nanokeramik für sauberes Wasser und Energieeffizienz |
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| 17_Lumiphore Inc. Leuchtendes Beispiel für den Nachweis von Biomolekülen |
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| 19_MagForce Nanotechnologies AG Mit Nanopartikeln Krebstumore zerstören |
|
| 21_Namos GmbH Drastisch weniger Platin bei Autokatalysatoren |
|
| 23_NanoGram Corporation Ökonomischer Sonnenstrom mit Nanotech-Solarzellen |
|
| 25_Nanosys Inc. Baumeister der Nano-Elektronik |
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| Halbjahresabschluss | 27_Bilanz 29_Gewinn- und Verlustrechnung |
| 30_Ausblick |
Die Nanostart AG ›
Die im Jahr 2003 gegründete Nanostart AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf die Wachstumsfi nanzierung von jungen, innovativen Nanotechnologie-Unternehmen in dynamischen Wachstumsmärkten spezialisiert hat. Basierend auf nanotechnologischen Anwendungen entwickeln diese Unternehmen neue Produkte und Verfahren, die das Potenzial besitzen, ganze Wirtschaftszweige zu revolutionieren. Die Nanostart stellt ihren Portfolio-Unternehmen das notwendige Wachstumskapital zur Verfügung und unterstützt sie mit ihrem erfahrenen Investment-Team bei der Kommerzialisierung ihrer Produkte und Verfahren. Darüber hinaus werden die Unternehmen in das internationale Kontaktnetzwerk der Nanostart mit Partnern aus Unternehmen, Wissenschaft, Forschung und Regierungen, aber auch Investoren, Finanzmarkt- und Investmentexperten eingebunden.
In den sechs Jahren ihres Bestehens hat sich die Nanostart weltweit einen Namen als Experte im Nanotechnologie-Investmentbereich gemacht. Dem in Frankfurt ansässigen Unternehmen gelangen in dieser kurzen Zeit bereits sechs erfolgreiche Exits. Dies ist mehr als bei jeder anderen Nanotechnologie-Beteiligungsgesellschaft weltweit.
Ziel der Nanostart AG als Wagniskapitalgeber ist es, den Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV) ihrer Investitionen je Aktie nachhaltig zu steigern. Die Strategie ist davon geleitet, Unternehmen mit einem attraktiven Wertsteigerungspotenzial bei gleichzeitig kalkulierbarem Risiko zu erwerben. Die Zielunternehmen sind Gesellschaften aus dem Bereich der Nanotechnologie. Die Investitionstätigkeit der Nanostart unterliegt dabei keiner regionalen Beschränkung, sondern ist weltweit ausgerichtet. Die Nanostart beteiligt sich in den unterschiedlichsten Phasen, von Unternehmensgründungen bis hin zu Unternehmen in der globalen Expansion.
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009
Die Nanostart setzte ihre dynamische Expansion auf dem heimischen sowie dem amerikanischen und asiatischen Markt weiter fort. Zwar wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2009 keine neuen Beteiligungen eingegangen, die Entwicklungs- und Kommerzialisierungsprozesse der bestehenden Beteiligungen konnten jedoch aktiv dynamisiert werden.
Im Januar dieses Jahres nahm die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Nanostart, die Nanostart Asia Pte. Ltd., ihre operativen Aktivitäten in der ersten asiatischen Zweigniederlassung der Nanostart AG in Singapur auf. Seither kümmert sich ein vierköpfi ges Team um die Betreuung der bestehenden asiatischen Beteiligung Curiox Biosystems sowie um die Auswahl neuer Beteiligungen im Wachstumsmarkt Singapur. Teamleiter ist Andreas Kröll, Head of Portfolio Management der Nanostart, der seit April 2009 dauerhaft in Singapur tätig ist.
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Schwerpunkt der Tätigkeit in Singapur ist der im April aufgelegte erste Fonds der Nanostart AG, der Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund I. Der Fonds, in den die Nanostart zusammen mit der Regierung von Singapur jeweils 10 Mio. SGD (rund 5 Mio. Euro) einlegt, soll in die aussichtsreichsten singapurischen Start-ups investieren. Vorstand Marco Beckmann ist zudem Mitglied des Entscheidungsgremiums des Technical Enterprise Commercialization Scheme ›
(TECS), das beschließt, welche Nanotech-Start-ups in Singapur staatliche Fördergelder erhalten sollen. Durch die hervorragenden Beziehungen zu der Regierung von Singapur hat die Nanostart direkten Zugriff auf die besten und innovativsten jungen Unternehmen der Region. Die Nanostart konnte sich dadurch in kurzer Zeit eine exponierte Stellung als Nanotechnologie-Investor im Wachstumsmarkt Singapur verschaffen.
Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ›
Durch die operative Weiterentwicklung der bestehenden Portfolio-Unternehmen konnten trotz Krise Wertsteigerungen gegenüber dem letzten Halbjahr 2008 erzielt werden. Das Rohergebnis war das Höchste von allen ersten Halbjahren.
Im ersten Halbjahr 2009 erzielte die Nanostart AG Erträge in Höhe von rund 0,6 Mio. Euro. Diese stammen im Wesentlichen aus der Veräußerung von Anteilen an Beteiligungsunternehmen. Damit konnte die Nanostart AG abermals zeigen, dass sie in der Lage ist, auch in einem aufgrund der Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise schlechten Marktumfeld erfolgreiche Transaktionen durchzuführen.
Die Aufwendungen der Nanostart AG im ersten Halbjahr 2009 enthalten insbesondere die laufenden Kosten für den Ausbau des Geschäfts. Diese betreffen hauptsächlich Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen, welche beispielsweise Rechts- und Beratungskosten enthalten. Mit allumfassenden Einsparmaßnahmen trug die Nanostart AG der allgemeinen schwierigen wirtschaftlichen Lage Rechnung. Das strikte und gezielte Kostenmanagement hatte zur Folge, dass die Gesamtkosten, insbesondere die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt mehr als 400.000 Euro und damit um rund ein Drittel reduziert werden konnten.
Ferner ist unter den Aufwendungen eine Abschreibung auf die Beteiligung an der NanoDynamics i. H. v. rund 1,2 Mio. Euro ausgewiesen, die aufgrund der Insolvenz des Unternehmens erforderlich geworden ist. Damit sind die Anteile an der NanoDynamics vollständig abgeschrieben. Dies hat dazu geführt, dass die Nanostart AG im ersten Halbjahr 2009 einen Fehlbetrag in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro verbucht.
Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich vom 31. Dezember 2008 auf den 30. Juni 2009 die Finanzanlagen um rund 2,6 Mio. Euro erhöht. Dies betrifft die Weiterfinanzierung des bestehenden Portfolios, dabei insbesondere die MagForce Nanotechnologies AG. Die MagForce entwickelt sich äußerst positiv und planmäßig. Sie strebt für das zweite Halbjahr 2009 den Abschluss der laufenden Phase-II-Studie zum Glioblastomrezidiv an.
Auf der Passivseite der Bilanz wurde das Eigenkapital durch die bereits im Vorjahr beschlossene, jedoch erst 2009 abgewickelte Kapitalerhöhung gestärkt. Das gezeichnete Kapital ist von 5.250.000 Euro auf 5.610.000 Euro gestiegen. Darüber hinaus erfolgte die Finanzierung im Wesentlichen über Darlehen.
Nanostart AG
Nettoinventarwert des Beteiligungsportfolios
* Nettoinventarwert zum 30.06.2009
Der Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV), das heißt, der aktuelle Wert des Beteiligungsportfolios der Nanostart AG, betrug zum 30.06.2009 rund 115 Mio. Euro. Zum 31.12.2008 lag er bei 103 Mio. Euro. Damit konnte die Nanostart AG den Wert ihres Beteiligungsportfolios trotz eines extrem schwierigen Marktumfelds im ersten Halbjahr 2009 um rund 12 Mio. Euro steigern.
In den Nettovermögenswert der Nanostart fl ießen alle börsennotierten Beteiligungen zum aktuellen Marktwert ein. Nicht börsennotierte Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Börsennotierte Unternehmen im Nanostart Portfolio sind derzeit die MagForce Nanotechnologies AG (77 % Nanostart-Anteil) und die ItN Nanovation AG (26 % Nanostart-Anteil).
Der aktuelle Net Asset Value (Stichtag: 15.09.2009) beträgt 132 Mio. Euro.
| Portfolio-Unternehmen | Mio. Euro |
|---|---|
| MagForce Nanotechnologies AG | 105 |
| ItN Nanovation AG | 2,5 |
| Holmenkol AG | 3,30 |
| Nanosys Inc. | 0,90 |
| BioMicro Systems Inc. | 0,76 |
| NanoGram Corporation | 0,70 |
| Lumiphore Inc. | 0,65 |
| Namos GmbH | 0,50 |
| Curiox Biosystems Pte. Ltd. | 0,40 |
| Nettoinventarwert gesamt | 115 |
Zusammensetzung des Net Asset Value
* Net Asset Value zum 30.06.2009
Weltweit investieren: Das Portfolio der Nanostart
Die wegweisenden Nanotechnologie-Unternehmen im Portfolio der Nanostart arbeiten daran, dass bahnbrechende Produkte und Verfahren Realität werden. Denn das Potenzial der Nanotechnologie ermöglicht es, Märkte komplett zu verändern. Die Nanostart AG ist weltweit die einzige Nanotechnologie-Beteiligungsgesellschaft mit Investments in allen nanotechnologisch führenden Regionen: Europa, USA und Asien. Aktuell ist die Nanostart an neun Nanotechnologie-Unternehmen beteiligt. ›
Großlabore, die in jede Arztpraxis passen
Mit daumennagelgroßen Biochips der BioMicro Systems kann der molekularbiologische Bauplan bestimmt werden. Die mit vielen tausend Einbuchtungen versehenen Glas- oder Kunststoffplättchen helfen Forschern zum Beispiel dabei, DNA-Stücke bei geringem manuellen Aufwand in wenigen Minuten miteinander zu vergleichen. Die Erkenntnisse dienen zur Diagnose von genetischen Dispositionen und bieten damit gleichzeitig Ansatzpunkte für individuell ausgerichtete Arzneimitteltherapien. ›
Biochips, auch Microarrays genannt, und die dazugehörigen Analysestationen lösen seit Ende der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts konventionelle, weniger effektive Analysemethoden in der DNA-Forschung ab. Bei der im Jahr 2000 gegründeten BioMicro wurde früh das Potenzial der neuen Methode erkannt, die dank der nanotechnologischen Oberflächenbehandlung der Biochips einen Technologieschub erfuhr.
Schnelle und präzise Diagnose
Über 1.000 MAUI®-Hybridization Systems – so der Name der portablen BioMicro Analysestation – sind schon jetzt in Konzernen und wissenschaftlichen Instituten, darunter die renommierte Harvard Medical School, im Einsatz. Nicht nur das schnelle Ergebnis, sondern vor allem die präzise Diagnose zeichnet die BioMicro-Analysetechnologie aus.
So muss ein Arzt bislang bei unklaren Symptomen zeit- und kostenintensiv unter Umständen viele Krankheiten durchtesten lassen. Die BioMicro-Analysesysteme könnten es Ärzten in Zukunft ermöglichen, Krankheiten bereits in der Arztpraxis aus der DNA "herauszulesen" und in manchen Fällen schon zu therapieren, bevor erste Symptome erkennbar sind.
In wenigen Jahren sollen Microarray-Untersuchungen in vielen Bereichen Routine sein, in denen molekularbiologische Prozesse untersucht und dabei hohe Analysekapazitäten bewältigt werden müssen. Neben ihrem Potenzial in der Vor-Ort-Diagnostik sind Biochips von BioMicro deshalb in praktisch allen Branchen der Lebens- und Biowissenschaften einsetzbar, insbesondere in Pharmazie, Biochemie, Biotechnologie und Mikrobiologie. Die gesamte Palette der möglichen Einsatzgebiete ist derzeit noch nicht abzusehen. Die MAUI-Analysetools sind ein Paradebeispiel, wie ein nanotechnologisches Ausgangsprodukt viele unterschiedliche Bereiche mit entsprechendem Nachfragevolumen durchdringen kann.
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009
Die Gesellschaft konnte auch im ersten Halbjahr 2009 ihre erfolgreiche Entwicklung fortsetzen. Derzeit sind bereits über 1.000 verkaufte MAUI®-Analysesysteme weltweit im Einsatz. Auch die renommierte Harvard Medical School sowie Roche nutzen bereits die Technologie von BioMicro. Vertriebskooperationen wie die mit Roche/NimbleGen konnten zudem noch erweitert werden. Der weltweit volumenstarke Diagnostikmarkt bietet BioMicro auch zukünftig ein enormes Wachstumspotenzial.
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_Kenndaten ›
Gegründet: 2000 Hauptsitz: Salt Lake City, USA Branche: Life Sciences, Biowissenschaften, Diagnostik
Technologie: Nano-Analysetools (Biochips) auf Basis der komplementären Hybridisierung. Dadurch parallele Analyse von mehreren tausend Einzelnachweisen in einer geringen Menge Probematerial, wie sie sonst nur in Großlaboren möglich wäre
Anwendungen/Branchen: Medizin, Pharmazie, Biochemie, Genetik und Mikrobiologie
Mitarbeiter: 23
Patente: 6, einige weitere im Anmeldeprozess Unternehmensphase: Pre-IPO
_Investment-Potenzial
BioMicro ist ein Pionier im renditestarken Segment der Nano-Analysetools und gehört heute zu den führenden Anbietern, Break-even bereits erreicht
Die BioMicro-Produkte profitieren insbesondere von der Verlagerung der Tests von Großlaboren in die Arztpraxen vor Ort
_Management
Rob Perry, CEO (seit Sep. 2009) Nils Adey, Chief Scientist Jessica Barrett, Sales & Marketing _Transaktion
Einstieg: 2004 Beteiligungsgröße: rund 9 Prozent
_Kontakt
BioMicro Systems, Inc. 1290 West 2320 South Suite D Salt Lake City, Utah 84119-1476, USA T +1 801-303-1470 F +1 801-303-1471 [email protected] www.biomicro.com
Quantensprünge in der Wirkstoffsuche – bei minimierten Kosten
Ein Antigen ist ein körperfremder Stoff, meistens ein Eiweiß, der die Immunabwehr aktiviert. Um medizinisch darauf zu reagieren, muss es identifiziert werden. Das wird in der Regel mit dem so genannten ELISA-Test gemacht. Danach erst kann die Diagnose gestellt werden. Für den ELISA-Test gibt es noch viele weitere Anwendungsfelder. Es überrascht somit kaum, dass er in biochemischen Laboren so alltäglich ist wie Fiebermessen im Krankenhaus. Die Curiox Biosystems hat die Testbedingungen entschieden verbessert. ›
Der ELISA-Test ist zwar ein Segen, weist aber leider auch Mängel auf. Das Ergebnis liegt erst ca. 21 Stunden nach der Probennahme vor, selbst wenn es sich um einen Notfall handelt. Außerdem muss die Probe eine Mindestgröße haben, was besonders in den Situationen problematisch wird, wo nur wenig davon verfügbar ist oder sogar mehrere Tests notwendig sind. Und da die Tests in Massen durchgeführt werden, fallen auch schon Kostenunterschiede von wenigen Cent ins Gewicht.
Probenmenge, Dauer und Kosten fast kein Thema mehr
Ein Quantensprung nicht nur bei der Verbesserung des ELISA-Tests, sondern auch auf dem Gebiet der Wirkstoffforschung mit Hilfe so genannter zellbasierender Tests, ist Dr. Namyong Kim, dem Geschäftsführer der Curiox Biosystems gelungen. Er hat die Mikrotiterplatte, in deren kleine Vertiefungen die Probenflüssigkeit zur Analyse gegeben wird, nanotechnologisch
entscheidend verbessert. Seine DropArray™-Technologie bietet die gleiche Funktionalität wie herkömmliche Mikrotiterplatten für biochemische Tests mit den zusätzlichen Vorteilen der Miniaturisierung und Automatisierung.
Das Ergebnis: Die notwendige Probenmenge wird drastisch reduziert, zum Teil auf ein Tausendstel, und die Ergebnisse liegen schon nach zwei bis drei Stunden vor. Dabei können die Kosten um 75 % gesenkt werden! Damit wird für Ärzte, Biochemiker und Ökonomen ein Traum Realität.
Die Curiox ist ein Spin-off des Institute of Bioengineering and Nanotechnology (IBN), wo Dr. Kim seine DropArray™-Analysestation zur Marktreife führte.
Die Nanostart beteiligte sich bereits Ende 2007 als Lead Investor an der Curiox Biosystems, die im April 2008 offiziell mithilfe der Investments der Nanostart und der singapurischen Regierung gegründet wurde. Die Analysestation von Curiox wird bereits erfolgreich vertrieben und kommt beispielweise am renommierten Singapore Eye Research Institute (SERI) zum Einsatz, welches auf die Erforschung von Augenkrankheiten spezialisiert ist. Die Curiox-Technologie ermöglicht es den klinischen Forschern, Erkrankungen der Augen schneller, effizienter und kostengünstiger als bisher zu untersuchen – was wiederum für die Diagnosestellung und schnelle Behandlung von Vorteil ist. Knappe zwei Mikroliter menschlicher Tränenflüssigkeit genügen heute bereits, um genaue Tester-
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gebnisse zu erzielen. Früher wurden 40 bis 100 Mikroliter benötigt. Gemeinsam mit dem SERI wird inzwischen schon an der Weiterentwicklung des Drop Array™-Systems geforscht. Die Analysen sollen dann schon direkt im Krankenzimmer möglich sein. ›
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009
Bereits im Januar 2009 konnte Curiox Biosystems den erfolgreichen Markteintritt vermelden. Das Singapore Eye Research Institute (SERI) nutzt seit Anfang des Jahres die DropArray™-Station von Curiox, um Analysen an wenige Mikroliter großen Proben menschlicher Tränenflüssigkeit durchzuführen. Curiox DropArray™- Technologie ist dem bisher von SERI benutzten System überlegen.
Nach Juni 2009
• Prof. Alex Matter, ehemaliger Leiter des Forschungsbereiches bei Novartis Pharmaceuticals Corporation, wird Mitglied des Aufsichtsrats von Curiox
_Kenndaten
Gegründet: 2008 Hauptsitz: Singapur Branche: Life Sciences Technologie: DropArray™-Technologie zur Einsparung von Probenmaterial und Reagenzien in Laboren, bei gleichzeitig reduzierter Reaktionszeit bei ELISA-Tests und Tests mit Zellkulturen
Anwendungen/Branchen: Biochemische und medizinische Routineanalysen
Mitarbeiter: 7
Patente: 4
Unternehmensphase: Early Stage
_Investment-Potenzial
Erhebliche Zeit- und Kostenersparnis verschafft Curiox entscheidenden Wettbewerbsvorteil Curiox produziert bahnbrechende Analysestationen für die Life-Sciences-Branche Hohes Marktpotenzial für Biomesstechnik und Reagenzien
_Management
Dr. Namyong Kim, CEO
_Transaktion
Einstieg: 2007 Beteiligungsgröße: 15 Prozent
_Kontakt
Curiox Biosystems Pte. Ltd. 180 Ang Mo Kio Avenue 8 Block N, Unit # 701 Singapore 569830 Singapore T +65 6459 2312 F +65 6459 2312 [email protected] www.curiox.com
Nanotechnologie auf dem Siegertreppchen
Kati Wilhelm, die erfolgreichste Biathletin bei Olympischen Spielen mit nunmehr jeweils drei Gold- und Silbermedaillen und Ronny Ackermann, der erfolgreichste Winterzweikämpfer aller Zeiten, sind nicht die Einzigen, die mit den Wachsen von Holmenkol ihre Triumphe erzielen. Insgesamt vertrauen 45 Nationalteams darauf und sämtliche renommierten Skihersteller und Skiverbände arbeiten mit Holmenkol. ›
Als ältester Skiwachshersteller der Welt spezialisiert sich die Holmenkol AG seit 2002 auf nanotechnologische Beschichtungen von Materialoberflächen überall dort, wo sie beim Sport mit Wasser in jeglicher Konsistenz in Berührung kommen.
Neben Skiwachs zählen mittlerweile mit 19 Patenten geschützte Imprägnierungen, Waschmittel, Beschichtungen und Polituren für alle Arten von Outdoor-, Radund Wassersport zum Angebot. Holmenkol ist inzwischen der nanotechnologische Innovationsmotor der Sportindustrie.
Höchstleistungen mit Nanotechnologie
Die nanotechnologisch optimierten Oberflächen schützen vor äußeren Einwirkungen, setzen den Oberflächenwiderstand herab und optimieren die Gleiteigenschaften. Sportler in den Winter-, Wassersport- und Outdoordisziplinen freuen sich über schnellere Zeiten, robusteres Material sowie mehr Sicherheit und Komfort. Bei der funktionellen Sportbekleidung bietet die Nanotechnologie dauerhafte Wasser und Schmutz abweisende Eigenschaften. Die Beschichtungen von
Holmenkol steigern zudem enorm die Abriebstabilität des Grundmaterials und halten die Oberfläche atmungsaktiv.
Im Wassersport entwickelt Holmenkol Produkte, die die mechanischen, aerodynamischen und aquadynamischen Eigenschaften von Rollen, Segeln und Bootswänden verbessern. Nanobeschichtungen von Holmenkol reduzieren bremsende mechanische Reibwiderstände nahezu um die Hälfte. Ergänzend gibt es Reinigungs- und Pflegeprodukte, die besonders die sonnen- und witterungsempfindlichen Teakholzoberflächen von Booten schützen.
Weitere Einsatzbereiche der Holmenkol-Produkte sind schnell trocknende, hochwirksame Nano-Imprägnierungen und Spezialwaschmittel für den kompletten Outdoorbereich sowie Schutzschichten für verschmutzungsresistente Fahrradrahmen, leicht laufende Schmieröle für Fahrradketten und Antibeschlag-Produkte für Brillen.
Vom Skiwachserfinder zum Hightechunternehmen
Holmenkol ist ein Vorbild für den nanotechnologischen Umbruch in der Industrie. So wurde die Holmenkol-Produktgruppe Nanowax bereits 2003 vom amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes zum weltweiten Nanotechnologie-Produkt Nr. 1 des Jahres gekürt. Im darauf folgenden Jahr wählte man Holmenkol zu einem der 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands.
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Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009 ›
Holmenkol konnte das vergangene Geschäftsjahr (01.04.2008 bis 31.03.2009) mit einem Umsatzplus von 25 % abschließen. Dies ist unter anderem auf das überdurchschnittliche Wachstum in den Bereichen Textile Protection, Bike und Aquatic zurückzuführen. Auch die Niederlassungen im Ausland erzielten hohe Umsatzgewinne. Die österreichische Niederlassung steigerte ihren Umsatz um 15 %. Die neu gegründete Tochtergesellschaft in Japan sorgte von Anfang an für einen 7-stelligen Umsatzbeitrag. Neben Engagements in Japan und Österreich hat die Holmenkol ihr Netzwerk an Tochterunternehmen jüngst nach Norwegen ausgedehnt. Im Rahmen der nachhaltig verfolgten Internationalisierungsstrategie sind weitere Niederlassungen noch in diesem Geschäftsjahr geplant.
Entwicklungen nach Juni 2009
• Holmenkol setzt überdurchschnittliches Wachstum fort und meldet hohe Umsatzsteigerungen im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres.
_Kenndaten
Gegründet: Marke 1922, Firma 2002
Hauptsitz: Heimerdingen, Deutschland
Branche: Sporttechnologie Technologie: Entwicklung chemischer Oberflächensysteme und nanotechnologisch optimierter Beschichtungen
Anwendungen/Branchen:
Die Beschichtungen dienen als Skiwachs, Gleitversiegelungen für den Wassersport, Imprägnierungen für den Outdoorbereich sowie als Schutz-, Reinigungs- und Schmiermittel im Radsport
Mitarbeiter: 28
Patente: 19
_Investment Hypothese
Produkte für den expandierenden Weltmarkt "Sport" mit revolutionären Eigenschaften Weltweit außergewöhnliche Marktnische
Erhebliche Wachstumspotenziale vor allem in den Bereichen Wintersport, Outdoor, Bike und Aquatic
_Management
Christian Römlein, Vorstand Thomas Schultheis, Vorstand
_Transaktion
Einstieg: 2007 Beteiligungsgröße: 50 Prozent
_Kontakt
HOLMENKOL AG
Wernher-von-Braun-Str. 3 D – 71254 Heimerdingen T +49 7152-6101-0 F +49 7152-6101-119 [email protected] www.holmenkol.com
Nanokeramik für sauberes Wasser und Energieeffizienz
Sauberes Wasser ist in entwickelten Ländern eine Selbstverständlichkeit, die so schnell durch den Abfluss verschwindet, wie sie aus dem Wasserhahn gekommen ist. Gleichzeitig kann es in anderen Teilen der Erde über Leben und Tod entscheiden. Heute leiden weltweit 1 Mrd. Menschen unter Wasserknappheit, bis zu 5,1 Mrd. werden es im Jahr 2050 sein. Die effiziente Nutzung, aber auch die kostengünstige und zuverlässige Reinigung und Aufbereitung von Wasser sind Herausforderungen globalen Ausmaßes. ›
Auch hier ist es die Nanotechnologie, die Lösungen liefern kann. Die ItN Nanovation AG entwickelt innovative keramische Produkte wie Filtersysteme und Beschichtungen. Das erforderliche nanoskalige Pulver stellt das Unternehmen selbst her. Keramik als Filtermaterial hat eine hohe thermische, chemische und mechanische Beständigkeit und eröffnet neue Filtrationsmöglichkeiten. Einsatzbeispiele für Filtersysteme sind die Aufarbeitung von kommunalen Abwässern zu wiederverwendbarem Brauchwasser oder die Vorreinigung zur Meerwasserentsalzung. Selbstverständlich sind auch andere Anwendungen, wie die Wasser-/ Öl-Trennung denkbar, welche ebenfalls ein enorm hohes Potenzial besitzen.
Den Wasserkreislauf durch Nanofiltration erweitern
Mit der patentrechtlich geschützten Plattformtechnologie der ItN Nanovation AG werden kostengünstige keramische Flachmembransysteme (CFM Systems®) mit maximalen Filtrationsraten und höchster Reinigungsqualität gebaut. Je nach Porengröße filtern sie Bakterien, Viren oder Pilze aus dem Wasser heraus, separieren wertvolle Produkte wie Enzyme oder Antibiotika aus Lösungen oder bereiten verschmutztes Oberflächenwasser zu Trinkwasser auf.
Die keramischen Flachmembransysteme der ItN sind weltweit einzigartig. Sie arbeiten so effektiv, dass oftmals nur ein einziger Reinigungsschritt benötigt wird, was nicht nur Platz spart, sondern auch erhebliche Kosten. Außerdem zeichnen sie sich durch eine extrem lange Lebensdauer aus. Sie sind funktionssicher, robust, einfach bedienbar und minimieren dadurch auch Betriebs- und Wartungskosten. Auch die Nachrüstung bestehender konventioneller Anlagen zur Modernisierung oder Erhöhung der Kapazität ist problemlos möglich.
In Deutschland haben mobile Filtrationsanlagen der ItN in kommunalen Kläranlagensystemen ihre Praxistauglichkeit bereits unter Beweis gestellt, ebenso wie "plug and play"-Filtrationsanlagen in den USA.
Mit fossilen Ressourcen effizient umgehen
Nano-basierte Keramikprodukte von ItN Nanovation werden auch in Kraftwerkskesseln eingesetzt. Keramikbeschichtungen vermindern Verbrennungsrückstände, steigern die Energieeffizienz und senken im Endeffekt die Kosten für Kraftwerksbetreiber. Großkonzerne haben bereits positiv auf die ItN-Innovation reagiert – RWE
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beispielsweise hat mit ItN Nanovation bereits eine größere Kooperation gestartet. ›
Außerdem konnten im Bereich Nanocomp Metcast – eine nanokeramische Beschichtung, die gegenüber Temperaturschwankungen unempfindlich ist und in Schmelzwerken und Gießereien zum Einsatz kommt – bereits namhafte Kunden wie Mercedes-Benz, Friedrich Grohe und BHP Billiton gewonnen werden.
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009
Das Jahr 2009 begann für ItN Nanovation schwierig. Das Unternehmen litt im Zuge der weltweiten Finanzkrise unter dem teilweisen Wegbruch wichtiger Großaufträge. Dies führte zu erheblichen Liquiditätsengpässen, die umfassende Restrukturierungsmaßnahmen und eine Kapitalerhöhung erforderlich machten. Seit 1. Mai 2009 ist Lutz Bungeroth neuer Vorstandsvorsitzender der ItN Nanovation AG. Er gilt als erfahrener Sanierer und konnte bereits erste Erfolge im laufenden Restrukturierungsprozess verbuchen. Im Juni 2009 gewann ItN Nanovation ein großvolumiges Referenzprojekt, bei dem erstmals eine kommunale Kläranlage mit CFM-Systemmodulen ausgestattet wird. Dadurch entstand dem Unternehmen ein Nettoumsatz im hohen sechsstelligen Eurobereich, wodurch die finanzielle Grundlage von ItN erweitert und die Entwicklung in Richtung Profitabilität beschleunigt wurde. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Umrüstung aufgrund des hohen Innovationsgrades der ItN-Technologie.
Entwicklungen nach Juni 2009
- • Nanostart AG erhöht Anteil an ItN Nanovation auf 26,51 %
- • ItN Nanovation verkauft die Produktlinie Nanocat an BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
- • ItN Nanovation meldet deutliche Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr 2009
- • ItN Nanovation nimmt als einziges deutsches Unternehmen an dem von der Europäischen Union ins Leben gerufenen Projekt "Henix" teil
- • ItN Nanovation veräußert seine Betriebsstätte in Halberstadt und erzielt einen Liquiditätszufluss von 2,5 Mio. Euro
_Kenndaten ›
Gegründet: 2000
Hauptsitz: Saarbrücken, Deutschland
Branche: Nanomaterialien, keramische Hochleistungsbeschichtungen und Filtersysteme
Technologie: Herstellung hochwertiger Nanopartikel zur Produktion von abriebresistenten und selbstreinigenden Beschichtungen und Filtern
Anwendungen/Branchen:
Filter für Wasseraufbereitung Beschichtungen in Gießereien und Kraftwerken für effiziente Produktionsprozesse und erhebliche Kosteneinsparungen
Mitarbeiter: 35
Patente: > 150 angemeldet, > 70 sind erteilt
Unternehmensphase: Börsennotiert
_Investment-Potenzial
Erfolgreiche Markteinführungen und Roll-out neuer Produkte mit leistungsfähigen Partnern aus der Industrie
Patentrechtlich abgesicherter Technologievorsprung
Die Hochleistungskeramiken verleihen der ItN Nanovation AG eine exponierte Wettbewerbsposition in den Wachstumsmärkten des 21. Jahrhunderts: Wasser und Energie
_Management
Lutz Bungeroth, Vorstandsvorsitzender, CEO
Dr. Ralph Nonninger, Vorstand "Forschung & Entwicklung"
_Transaktion
Einstieg: 2005 Beteiligungsgröße: rund 27 Prozent
_Kontakt
ItN Nanovation AG
Untertürkheimer Str. 25 D – 66117 Saarbrücken T +49 681-5001-460 F +49 681-5001-499 [email protected] www.itn-nanovation.de
Leuchtendes Beispiel für den Nachweis von Biomolekülen
Egal welches Testverfahren Wissenschaftler für die Analyse von flüssigen Bioproben anwenden: Besonders zuverlässig ist es, mit Hilfe von Fluoreszenz nach den gesuchten Biomolekülen zu angeln. Dazu werden Stoffe genutzt, die mit den Molekülen eine Verbindung eingehen und dann durch ihr Leuchtverhalten Auskunft geben. Ihr hoher Preis und die umständliche Handhabung machen herkömmliche, oftmals radioaktive Stoffe zu einem Auslaufmodell. Eine sehr aussichtsreiche Alternative sind fluoreszierende metallische Elemente, die Lanthanoide. Um sie dreht sich alles bei der im Jahr 2001 im Silicon Valley gegründeten Lumiphore. ›
Empfindlich, leuchtstark und kostengünstig
Lumiphores Leuchtpartikel LUMI4™-Lanthanoide bedeuten einen Durchbruch auf Nano-Ebene. Das Leuchtverhalten der Lanthanoide ist zwar seit Langem bekannt, doch ihr Einsatz für die Analyse biologischer Stoffe schien zunächst aussichtslos, weil die Lanthanoide empfindlich auf Wasser reagieren. Einem Forscherteam rund um den späteren Lumiphore-Gründer und CEO Kenneth Raymond an der University of California, gelang der Durchbruch mit einem ebenso einfachen wie raffinierten Trick: Ein Schutzmantel verhindert die Reaktion mit Wasser, ermöglicht jedoch den Einfall und die Abstrahlung von Licht. Die Nachweismethode ist gegenüber Konkurrenzmethoden um ein Vielfaches heller, sodass sie eine bisher unerreichte Analysepräzision ermöglicht. Vor allem das störende "Fotobleichen" entfällt bei den LUMI4™-Lanthanoiden. Das bedeutet,
dass durch die Technologie von Lumiphore dieselbe Probe mehrmals untersucht werden kann. Das macht Messergebnisse zu jedem Zeitpunkt vergleichbar. Außerdem sind die Lumiphore-Produkte problemlos in bereits bestehende Laborinstrumente integrierbar.
Präzise Diagnosen und der Nachweis kleinster Stoffmengen
Die Lumiphore-Produkte kommen unter anderem bei der so genannten Immunoassay-Diagnostik zum Einsatz. Dabei werden Körperflüssigkeiten wie Blut, Serum oder Urin untersucht. Mit dem einzigartigen Drogentest, den Lumiphore mit dem Unternehmen BioStride entwickelte, können erstmals fünf verschiedene Rauschgiftarten nachgewiesen werden. Nach Angaben des Unternehmens beläuft sich der Markt für Drogentests derzeit auf über 300 Mio. US-Dollar jährlich – Tendenz stark steigend.
Die Technologie ermöglicht außerdem die Vorhersage, Diagnose und Verlaufskontrolle bestimmter Krankheiten. Außerdem können Giftstoffe im Körper nachgewiesen und Arzneistoffe überwacht werden. In der Mikrobiologie können Krankheitserreger oder genetisch veränderte Organismen bestimmt werden.
Weitere Einsatzgebiete sind der Nachweis von Umweltgiften und Allergenen in Lebensmitteln und Dopingkontrollen im Sport.
Lumiphore Inc.
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009 ›
Im Juni 2009 unterzeichnete Lumiphore eine nicht exklusive Vereinbarung mit dem Diagnostikunternehmen Brahms AG und dessen Tochter Cezanne über die Nutzung der Lumi4™-Technologie in aktuellen und zukünftigen Diagnosetests und erzielte damit einen wichtigen Kommerzialisierungserfolg.
_Kenndaten
Gegründet: 2001
Hauptsitz: Richmond, USA Branche: Life Sciences
Technologie: Nanodetektoren auf Basis von Lanthanoid-Fluoreszenz-Komplexen
Anwendungen/Branchen: Forschung und Entwicklung in der Pharma- und Biotechnologieindustrie, diagnostische Medizin, Drogentests, Dopingkontrollen, Nachweis von Umweltgiften und gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln
Mitarbeiter: 8
Patente: k. A.
Unternehmensphase: Pre-IPO
_Investment-Potenzial
Die Silicon-Valley-Ausgründung der University of California Berkeley verfügt über das Potenzial, einen ganzen Bereich der Life-Sciences-Industrie zu revolutionieren: Die patentierte Technologie ermöglicht neuartige Drogenschnelltests sowie hocheffiziente Biodetektoren.
Großes Wachstumspotenzial in den Bereichen Diagnostik, DNA-Analyse und High-Throughput-Wirkstoffforschung
_Management
Kenneth N. Raymond, CEO
_Transaktion
Einstieg: 2005 Beteiligungsgröße: 20 Prozent
_Kontakt
Lumiphore Inc. 4677 Meade Street, Suite 216 Richmond, California 94804, USA T +1 510-232-8455 [email protected] www.lumiphore.com
Mit Nanopartikeln Krebstumore zerstören
Laut WHO wird Krebs im Jahr 2010 weltweit Todesursache Nr. 1 sein. Für Patienten und Angehörige ist die Diagnose erschütternd und oft der Anfang eines langen Leidensweges mit belastenden Therapien. Die MagForce Nanotechnologies AG in Berlin zeigt einen völlig neuen Weg der Krebstherapie auf. ›
Die MagForce ist das führende Unternehmen im Bereich der nanotechnologischen Krebsbekämpfung. Nach mehr als 20 Jahren Forschung und Entwicklung bestehen Aussichten, in naher Zukunft eine schonende und praktisch nebenwirkungsfreie Tumorbehandlung mit magnetischen Nanopartikeln zu erlauben. Die Wirksamkeitsstudie für die von dem Biologen Dr. Andreas Jordan entwickelte Technologie soll noch 2009 abgeschlossen werden.
17 Billiarden Eisenoxidpartikel in einem Milliliter Flüssigkeit
Die Therapie ist so einfach wie genial: Magnetische Nanopartikel aus Eisenoxid, jedes nicht größer als 15 Nanometer im Durchmesser, werden minimalinvasiv in den Tumor eingebracht. Umhüllt sind die Nanopartikel mit einer intelligenten Hüllenstruktur aus Aminosilan.
Die magnetischen Teilchen reichern sich im Tumor an und treten nicht in das angrenzende gesunde Gewebe über. Der Patient wird in einem speziellen Applikator einem Magnetwechselfeld ausgesetzt. Dabei werden die Teilchen kontaktfrei zum Schwingen gebracht und erhitzen sich. Die Temperatur kann bis auf die Nachkommastelle reguliert werden. Bei Temperaturen von 41 bis 45 Grad Celsius werden die Tumorzellen geschädigt, die Wirkung einer gleichzeitig angewandten Chemo- oder Strahlentherapie wird dadurch verstärkt. Bei höheren Temperaturen bis über 70 Grad Celsius sterben die Tumorzellen ab. Dabei wird das gesunde Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Patient spürt während der Behandlung lediglich eine leichte Erwärmung. Die Behandlung kann mehrmals an aufeinander folgenden Tagen wiederholt werden. Die Nanopartikel werden mit der Zeit über den Stoffwechsel abgebaut.
Die vierte Therapie-Säule gegen Krebs
Experten sehen das MagForce-Verfahren neben Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung als vierte Therapie-Säule gegen Krebs. Das Verfahren hat gegenüber konventionellen Therapien neben der hervorragenden Verträglichkeit für den Patienten den entscheidenden Vorteil, dass es sich für den klinischen Routineeinsatz eignet. Es ist effizient, universell einsetzbar und kostengünstig.
Zulassung für das Jahr 2010 erwartet
Die MagForce Nanotechnologies AG hat 2003 mit der Patientenbehandlung begonnen und die ersten Machbarkeitsstudien erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen will bis Ende 2009 die Wirksamkeitsstudie zum Glioblastom, einer besonders aggressiven Varian-
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te des Gehirntumors, abschließen und die Nano-Krebs®-Therapie zur Zulassung einreichen. Mit der europäischen Zulassung im Jahr 2010 wird gerechnet. Auch das Prostatakarzinom ist bereits in der klinischen Wirksamkeitsstudie (Phase II). Weitere Studien zur Behandlung von Resttumoren, Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Brustkrebs sind in der Durchführung. ›
Das Therapiesystem der MagForce besteht aus drei Elementen, der Therapieflüssigkeit mit den Eisenoxid-Nanopartikeln NanoTherm®, dem Therapiegerät MFH®300F zur Erzeugung des Magnetfelds und der Planungssoftware NanoPlan®.
_Kenndaten
Gegründet: 1997
Hauptsitz: Berlin, Deutschland Branche: Medizintechnik
Technologie: Tumorbekämpfung durch magnetische Nanopartikel
Anwendungen/Branchen: Kliniken, Therapiezentren
Mitarbeiter: 50
Patente: 15 internationale Lizenz-Patentfamilien (Nanopartikel) und 11 internationale Patentfamilien
Unternehmensphase: Börsennotiert
_Investment-Potenzial
Verfahren mit revolutionärem Charakter in einem renditestarken Milliardenmarkt
Potenzial zur vierten Therapie-Säule neben Chemotherapie, Chirurgie und Bestrahlung Schonende Krebstherapie ohne
Nebenwirkungen
_Management
Dr. Uwe Maschek, Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Jordan, Gründer und Vorstand "Forschung & Entwicklung"
_Transaktion
Einstieg: 2004 Beteiligungsgröße: 77 Prozent
_Kontakt
MagForce Nanotechnologies AG Max-Dohrn-Str. 8, Haus 5.2 D – 10589 Berlin T +49 30 308380-0 F +49 30 308380-99 [email protected] www.magforce.com
Drastisch weniger Platin bei Autokatalysatoren
Als die Ägypter vor 5000 Jahren Schmuck aus dem Edelmetall Platin herstellten, konnte noch niemand von dessen heutigem Hauptverwendungszweck wissen: Rund 60 % des weltweiten Platinbedarfs wandern neben anderen Edelmetallen in Autoabgaskatalysatoren. Dabei werden jedes Jahr hohe einstellige Milliarden US-Dollar-Beträge umgesetzt. Doch diese Zahlen könnten sich, dank der Namos GmbH, schon bald ändern. ›
Katalysatoren, die nach dem Verfahren der Namos beschichtet sind, könnten ab 2010 erhältlich sein. Bis dahin soll das Verfahren zur Serienreife gebracht werden, das den Edelmetallbedarf bei der Produktion von Katalysatoren gegenüber dem herkömmlichen Prozess um rund die Hälfte vermindern kann.
Weniger Edelmetalle – mehr Nanotechnologie
Das Prinzip ist Folgendes: Bei Autokatalysatoren besteht die katalytisch aktive Oberfläche aus Edelmetallen. Das Trägermaterial ist wegen der möglichst großen Oberfläche porös. Beim Eintauchen in eine Edelmetallsatzlösung wandert bisher ein Teil der Lösung in das Material und geht für den katalytischen Prozess verloren. Mit Hilfe von Biomolekülen schafft es Namos, die katalytisch wirksamen Nanopartikel in der richtigen Größe am richtigen Ort abzuscheiden. So wird bionanotechnologisch der Teil der Edelmetalle eingespart, der ohnehin nicht mit den Abgasen in Kontakt kommt und somit die Katalyseleistung nicht beeinträchtigt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass dafür keine neuen Produktionsstraßen gebaut werden müssen, denn das Verfahren ist problemlos in konventionelle Produktionsabläufe zu integrieren. Im Rahmen der Kommerzialisierung werden Katalysatorenhersteller angegangen, die entweder die Automobilhersteller direkt oder den After-Sales-Markt beliefern. Hier laufen bereits die Verhandlungen.
_Kenndaten ›
Gegründet: 1998
Hauptsitz: Dresden, Deutschland
Branche: Cleantech
Technologie: Plattformtechnologie zur Entwicklung katalytisch aktiver Oberflächen, die bei gleicher Wirkung mit wesentlich weniger Edelmetall auskommen.
Anwendungen/Branchen:
Automobilbranche
Mitarbeiter: 7
Patente: 5
Unternehmensphase: Early Stage
_Investment-Potenzial
Hohe Innovation im Technologiebereich Katalyse
Als Innovationsführer sehr hohes Marktpotenzial im Bereich Automotive
Technologische Plattform mit Anwendungspotenzial in anderen Industriesektoren
_Management
Dr. Jürgen Hofinger, Geschäftsführer
_Transaktion
Einstieg: 2008 Beteiligungsgröße: rund 16 Prozent
_Kontakt
Namos GmbH
Tatzberg 47 D – 01307 Dresden T +49 351 796 572-0 F +49 351 796 572-1 [email protected] www.namos.de
Ökonomischer Sonnenstrom mit Nanotech-Solarzellen
Die Sonne liefert unbegrenzt und kostenlos dezentral verfügbare Energie und schlägt damit alle fossilen Energieträger. Theoretisch könnten heute schon ganze Nationen ausschließlich mit Sonnenstrom versorgt werden. Dem stehen vor allem hohe Produktionskosten im Wege. Doch die Nanotechnologie bietet die Hebel, die die Tür ins Solarzeitalter weiter öffnen können. Ein Innovationsführer mit wertvollem nanotechnologischen Know-how für die Fotovoltaik ist die NanoGram. ›
NanoGram hat auf nanotechnologischer Basis ein Verfahren entwickelt, das die Aufbereitung des Siliziums als Basis der Solarzelle in nur einem einzigen Schritt erlaubt – im Gegensatz zu konventionellen Methoden mit vielen einzelnen Produktionsschritten. Außerdem wird das Silizium dünner geschichtet, was Material und Kosten spart.
Gleicher Wirkungsgrad mit weniger Silizium
NanoGram kann dank seiner Technologie mit sehr reinem Silizium arbeiten, wodurch ein hoher Wirkungsgrad der Solarzelle erzielt wird. Die Produktion benötigt zudem sehr viel weniger Rohmaterial als die Herstellung herkömmlicher Dünnschicht-Solarzellen. Trotzdem sind die NanoGram-Solarzellen genauso effizient und qualitativ hochwertig wie polykristalline Dickschichtsolarzellen, allerdings um ein Vielfaches billiger. Die Kostenersparnis kann NanoGram an den Markt weitergeben, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis der Solarzelle ist ein entscheidendes Kaufargument.
Umweltverträgliche Elektronik
Mit ihrer Plattformtechnologie stellt NanoGram außerdem auch so genannte druckbare Tinte aus Silizium-Nanopartikeln her, die bei gedruckter Elektronik zum Einsatz kommt. Dabei werden elektronische aktive Elemente direkt ausgedruckt, die z. B. als Dünnschichttransistoren in Computer angewendet werden oder auch für die Produktion biegsamer Solarzellen "von der Rolle" dienen können. Weitere Einsatzbereiche der Technologie sind optische Anwendungen zum Beispiel für Bildschirme und LEDs oder die Herstellung von Batterien mit erhöhter Speicherkapazität, welche in der Industrie ebenfalls auf großes Interesse stoßen.
Starke Präsenz auch in Asien
Das Büro NanoGram KK in Tokio begegnet der wachsenden Präsenz des Unternehmens in Japan, während Kunden in Korea über die Niederlassung in Seoul bedient werden. NanoGram unterhält zudem mit der Nagase & Co., Ltd. / Nagase ChemteX Corporation eine strategische Partnerschaft auf dem Gebiet der Entwicklung und Fertigung.
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009 ›
Im März 2009 schloss NanoGram ein Entwicklungsvorhaben mit dem japanischen Elektronikkonzern Teijin Ltd. ab. Bei der Vereinbarung geht es darum, die silicon-ink-Technologie von NanoGram für gedruckte
Elektronikanwendungen, darunter Rückwandplatinen für flache Displays und Dünnfilmfotovoltaik auf die Verwendung bei den flexiblen Trägern der Teijin Ltd. auszuweiten.
_Kenndaten
Gegründet: 1996
Hauptsitz: Milpitas, USA
Branche: Solar, Elektronik
Technologie: Patentierte Lasertechnologie zur Herstellung und Schichtung von Nanopartikeln
Anwendungen/Branchen: Solarenergie, Batterien, Bildschirmtechnik, "druckbare" elektronische Elemente
Mitarbeiter: 64
Patente: 107 US-amerikanische und auswärtige Patente, 80 USamerikanische Patente in Anmeldungsphase
Unternehmensphase: Pre-IPO
_Investment-Potenzial
Mit der Technologie wird im Geschäftsfeld Solar die traditionelle Wertschöpfungskette aufgebrochen, wodurch eine wesentlich kostengünstigere Herstellung von hocheffizienten Solarzellen möglich ist.
_Management
Dr. Kieran Drain, CEO Robert Drury, CFO Dr. Nobuyuki Kambe, CTO Dr. Shiv Chiruvolu, VP R&D
_Transaktion
Einstieg: 2007
Beteiligungsgröße: 1 Prozent
_Kontakt
NanoGram Corporation 165 Topaz Street Milpitas, California 95035, USA T +1 408 719 5300 F +1 408 262 6290 [email protected] www.nanogram.com
Baumeister der Nano-Elektronik
Unternehmen wie Sharp und Intel oder das US-Energieministerium greifen auf die Produkte von Nanosys zurück. Das Silicon-Valley-Unternehmen ist mit über 670 Patenten einer der weltweit führenden "Baumeister" für elektronische Nanostrukturen. Sie sind Grundlage für immer hellere und sparsamere LEDs, immer kleinere Speichermedien, für Brennstoffzellen in mobilen Endgeräten oder für biegsame Schaltkreise und Solarzellen. Zudem erzeugt die Nanosys nanometergroße Quantum Dots, die Produktfälschern einen Strich durch die Rechnung machen. ›
Das Herzstück der Produkte und Anwendungen ist eine patentierte Plattformtechnologie, die nach dem Baukastenprinzip funktioniert. Ausgangsstoffe sind anorganische Materialien wie Silizium, Germanium und Gallium. Durch die präzise Steuerung physikalischer, elektrischer, optischer oder chemischer Parameter lassen sich Form, Struktur und Größe im Nanometerbereich exakt kontrollieren. Die Plattformtechnologie von Nanosys ist damit
"Nanotechnologie par excellence" und kann Materialien mit gänzlich neuen Eigenschaften erzeugen.
Nanosys entwickelt gemeinsam mit Partnern zielgerichtet für die Bedürfnisse der Endkunden. Mit der Sharp Corporation sind es hochleistungsfähige Mini-Brennstoffzellen für Handys, Kameras und MP3-Player oder lichtstarke und energiesparende Displays.
Leuchtende Zwerge im Kampf gegen Fälschungen
Bei einer Kooperation mit dem börsennotierten US-Biotech-Konzern Life Technologies geht es um Quantum Dots. Das sind nanometergroße Kristalle, die je nach Größe in unterschiedlichen Farben leuchten, wenn sie UV-Licht ausgesetzt werden. Sie sind kostengünstig und nur mit weitreichendem Know-how zu produzieren. Pharmazeutische und diagnostische Erzeugnisse, wie sie Life Technologies produziert, werden damit fälschungssicher markiert. Denn der wirtschaftliche Schaden, der allein durch gefälschte Arzneimittel im Jahr 2008 entstand, wird von den UN weltweit auf 300 Mrd. USD geschätzt.
Die patentierten Verfahren der Nanosys treiben nicht nur die Miniaturisierung elektronischer Bauteile voran, sondern führen auch zu völlig neuen Lösungen. Ein Paradebeispiel sind die Solarzellen, die Nanosys gemeinsam mit der US-Regierung entwickelt. Wie eine Plastikfolie lassen sie sich falten und schmiegen sich bei geringem Gewicht an beliebige Objekte an. Dies bedeutet völlig neue Einsatzgebiete und eine flexiblere Handhabung von Solarzellen, z. B. als Folie auf Taschen, Rucksäcken oder Kleidung.
Entwicklungen im ersten Halbjahr 2009 ›
Nanosys konnte seine Kooperationen mit führenden Konzernen im ersten Halbjahr 2009 weiter ausbauen. Im März 2009 traf Nanosys eine Lizenzvereinbarung mit dem Milliardenkonzern Life Technologies Corporation, bei der es um die Zusammenlegung des geistlichen Eigentums beider Unternehmen zur Herstellung von fälschungssicheren Produkten ging. Weitere Kooperationen wurden mit den Biotechunternehmen
QuantuMDx Group und Vista Therapeutics sowie mit der renommierten Harvard University geschlossen.
Im Mai 2009 gründete Nanosys die strategische Tochter QD Soleil, die sich ausschließlich auf die Herstellung von auf Nanotechnologie basierenden Solarzellen konzentriert. Dem Führungsteam von QD Soleil gehören einige der größten Vordenker im Bereich Nanotechnologie bei solaren Anwendungen an.
_Kenndaten
Gegründet: 2001 Hauptsitz: Palo Alto, USA Branche: Life Sciences, Cleantech, IT/Elektronik
Technologie: Plattformtechnologie zur Synthese spezialisierter Nanomaterialien für flexible und effiziente Komponenten
Anwendungen/Branchen: Speichersysteme, Akkus auf Basis von Brennstoffzellen, Solarzellen, optischen Systemen
Mitarbeiter: 63
Patente: über 670 Patente und Patentanmeldungen Unternehmensphase: Pre-IPO
_Investment-Potenzial
Nanosys gilt in den USA als das weltweit führende Nanotechnologie-Unternehmen
Umfassende Absicherung eines ganzen Technologiefeldes mit über 500 Patentanmeldungen
Partnerschaften mit führenden Konzernen weltweit ermöglichen eine perfekte Marktpenetration
_Management
Jason Hartlove, Präsident und CEO
_Transaktion
Einstieg: 2006
Beteiligungsgröße: 1 Prozent
_Kontakt
Nanosys Inc.
Corporate Headquarters 2625 Hanover Street Palo Alto, CA 94304, USA T +1 650-331-2100 F +1 650-331-2101 [email protected] www.nanosysinc.com
Aktiva
| 30.06.09 | 31.12.08 | |||
|---|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. | Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte | 9,00 € | 485,00 € | |
| II. | Sachanlagen | |||
| 1. | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 130.704,02 € | 156.749,00 € | |
| III. | Finanzanlagen | |||
| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.412.242,17 € | 6.456.232,17 € | |
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 7.767.920,00 € | 5.267.920,00 € | |
| 3. | Beteiligungen | 12.989.664,90 € | 14.084.202,18 € | |
| 27.169.827,07 € | 25.808.354,35 € | |||
| Summe A. Anlagevermögen | 27.300.540,09 € | 25.965.588,35 € | ||
| B. | Umlaufvermögen | |||
| I. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.550,08 € | 1.194,27 € | ||
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.472.191,94 € | 3.084.507,18 € | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 45.558,81 € | 41.194,77 € | ||
| 3.519.300,83 € | 3.126.896,22 € | |||
| II. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 90.742,25 € | 2.117.651,83 € | |
| Summe B. Umlaufvermögen | 3.610.043,08 € | 5.244.548,05 € | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 18.086,47 € | 26.527,37 € | |
| Summe Aktiva | 30.928.669,64 € | 31.236.663,77 € |
Passiva
| 30.06.09 | 31.12.08 | |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 5.610.000,00 € | 5.250.000,00 € |
| Kapitalrücklagen | 11.566.800,00 € | 9.900.000,00 € |
| Gewinnrücklage | 6.688.637,30 € | 4.614.681,28 € |
| Periodenergebnis | -1.479.291,15 € | 2.073.956,02 € |
| Summe A. Eigenkapital | 22.386.146,15 € | 21.838.637,30 € |
| Geleistete Einlagen | 0,00 € | 2.026.800,00 € |
| Rückstellungen | ||
| Sonstige Rückstellungen | 218.883,59 € | 184.033,59 € |
| Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.500.646,19 € | 6.413.031,77 € |
| Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung | 222.346,59 € | 61.836,47 € |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.442.028,33 € | 654.931,81 € |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 158.618,79 € | 57.392,83 € |
| Summe D. Verbindlichkeiten | 8.323.639,90 € | 7.187.192,88 € |
| Summe Passiva | 30.928.669,64 € | 31.236.663,77 € |
| 01.01.2009 - 30.06.2009 | 01.01.2008 - 30.06.2008 | |||
|---|---|---|---|---|
| 1. | Rohergebnis | 638.375,84 € | 36.593,04 € | |
| 2. | Personalaufwand | |||
| a) | Löhne und Gehälter | 398.493,53 € | 421.213,92 € | |
| b) | Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgnung | 48.540,56 € | 49.908,13 € | |
| 447.034,09 € | 471.122,05 € | |||
| 3. | Abschreibungen | |||
| a) | auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermö gens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbe |
|||
| reichs | 15.456,49 € | 16.411,58 € | ||
| 4. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 505.633,05 € | 919.535,81 € | |
| 5. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
0,00 € | 12.595,05 € | |
| 6. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 358.606,14 € | 188.228,90 € | |
| 7. | Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens |
1.257.337,28 € | 340.820,00 € | |
| 8. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 250.745,57 € | 220.936,04 € | |
| 9. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.479.224,50 € | -1.731.408,49 € | |
| 10. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 66,65 € | 237,45 € | |
| 11. | Jahresfehlbetrag | 1.479.291,15 € | 1.731.645,94 € |
Ausblick
Während der Fokus in der ersten Jahreshälfte vorrangig auf der Weiterentwicklung und Wertsteigerung des bestehenden Portfolios lag, werden im zweiten Halbjahr 2009 wieder verstärkt attraktive Beteiligungsmöglichkeiten geprüft. Aktuell niedrige Bewertungen bieten hierfür beste Voraussetzungen. ›
In Singapur, wo die Nanostart zusammen mit der Regierung den Nanostart Early Stage Venture Fund I aufgelegt hat, ist das Investment-Team aktiv mit der Suche und Prüfung von jungen und innovativen Unternehmen beschäftigt, sodass hier in den nächsten Monaten mit neuen Beteiligungen zu rechnen ist. Weitere gemeinsame Aktivitäten mit Regierungsstellen sind in Planung.
Besondere Entwicklungen erwartet die Nanostart in den kommenden Monaten bei ihrer Tochtergesellschaft MagForce Nanotechnologies AG. Nach mehr als 20 Jahren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit steht sie aktuell kurz vor dem Nachweis der Wirksamkeit für ihre neuartige Nano-Krebs®-Therapie. Der Nachweis der Wirksamkeit ist die letzte Voraussetzung für die Zulassung der Therapie in der EU. Die Einreichung der Zulassungsunterlagen ist laut Management noch für dieses Jahr geplant. Durch den erfolgreichen Nachweis der Wirksamkeit wird die Wahrscheinlichkeit der Zulassung der Therapie weiter erhöht. Dies lässt eine Neubewertung der MagForce an den Finanzmärkten auf einem höheren Niveau und eine entsprechende Steigerung des NAV der Nanostart erwarten.
Nach dem Austausch des Managements ist die Nanostart-Beteiligung ItN Nanovation dabei, den Turnaround zu schaffen. Die Sanierungsmaßnahmen haben dazu geführt, dass dort im ersten Halbjahr 2009 bereits fast die Hälfte der geplanten Kostensenkungen von rund 7 Mio. Euro für 2009 erreicht wurde. Der Vorstand will seine Sparpolitik konsequent fortsetzen und das Unternehmen weiter Richtung Profitabilität entwickeln. Das kann sich mittel- bis langfristig positiv auf den NAV der Nanostart auswirken.
Neben dem Prüfen neuer Beteiligungen ist in den nächsten Monaten vor allem geplant, die Aktivitäten in Richtung Russland und USA zu forcieren. Ziel ist es, dort das Geschäft der Nanostart und ihrer Beteiligungen weiter zu kommunizieren, das Netzwerk auszubauen und Geschäftskontakte anzubahnen. In diesem Zusammenhang hat die russische Staatsholding Rusnano, die mit rund 3 Mrd. Euro ausgestattet ist, um Russland zu einer der führenden Nanotechnologie-Nationen zu machen, für die Nanostart AG besondere Bedeutung.
Trotz der sich langsam abzeichnenden Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage wird die Nanostart AG auch in der zweiten Hälfte 2009 ihren sparsamen Kurs und ihr aktives Kostenmanagement beibehalten, um auch in diesem Jahr den Wert der Nanostart zu steigern.
| Herausgeber | Nanostart AG Goethestraße 26-28 |
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|---|---|---|---|
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