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Comarch S.A. Interim / Quarterly Report 2009

Jun 7, 2010

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Interim / Quarterly Report

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Publication

SoftM Software und Beratung AG

München

Einzelabschluss nach HGB der SoftM Software und Beratung AG

KURZBERICHT EINZELABSCHLUSS nach HGB der SoftM AG

Bericht des Vorstands

Lagebericht

SoftM-Konzern und SoftM Software und Beratung AG

Das Jahr 2009 war für SoftM ein ereignisreiches Jahr, das zum einen durch den Zusammenschluss mit der Comarch Group und zum anderen durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise geprägt wurde.

Im November 2008 hat die Comarch S.A., Krakau/Polen, über ihre Tochtergesellschaft Comarch AG, Dresden, mehr als 50% der Aktienanteile an der SoftM AG erworben. Aufgrund des sich daran anschließenden Pflichtangebotes an alle anderen SoftM-Aktionäre hält Comarch seit Februar 2009 80,89% der Anteile an der SoftM AG.

Comarch ist ein internationaler Anbieter von IT-Lösungen für Geschäftsprozessoptimierung und Kundenbeziehungsmanagement. Gegründet im Jahr 1993, hat sich die Gruppe weltweit etabliert und beschäftigt heute etwa 3.300 Mitarbeiter an über 30 Standorten in 16 Ländern. Im Jahr 2009 hat Comarch einen Konzernumsatz von ca. 170 Mio. Euro und ein Konzernergebnis von ca. 8 Mio. Euro erzielt. Das Unternehmen ist in den Zielmärkten Telekommunikation, Handel, Finanzwesen, Öffentliche Verwaltung, IT-Infrastruktur und SME (Small and Medium-sized Enterprises bzw. Mittelstand) als Anbieter von Software sowie Consulting-, Integrations- und Programmierdiensten tätig. SoftM fügt sich als Anbieter von IT-Lösungen für den Mittelstand in den Bereichen SME sowie IT-Infrastruktur in die Comarch Group ein.

Die im Zuge der Mehrheitsbeteiligung gesetzten Ziele der Entwicklungsbeschleunigung und der stärkeren Internationalisierung wurden in 2009 in erheblichem Umfang vorangetrieben. So werden Softwareprojekte im Bereich der ERP-, Finance- und DMS-Entwicklung durch neu aufgebaute polnische Entwicklerteams unterstützt. In Polen, Tschechien und Italien verfügt SoftM über neue Vertriebs- und Support-Strukturen; darüber hinaus wurden im vergangenen Herbst Aktivitäten im chinesischen Markt gestartet, die bereits zu einer Reihe neuer Vertriebspartnerschaften in China geführt haben.

Durch den Zufluss von Barmitteln aus der Kapitalerhöhung Ende 2008, das im Jahresverlauf umgesetzte DASD-Programm (Decentralization of Organization, lean Administration, Sales driven Organization, Development increase) zur Kosteneinsparung, Verschlankung der Verwaltungsstrukturen, marktnäheren Ausrichtung und Erweiterung der Softwareentwicklung sowie durch Aufnahme von zusätzlichen Fremdmitteln ist es SoftM gelungen, die schwierige Lage aufgrund der Finanz- und Wirtschaftkrise im Geschäftsjahr 2009 zu bewältigen. Im vierten Quartal konnte wieder ein positives EBIT erzielt werden.

Die drei Geschäftsfelder Software, Beratung und Systemintegration waren unterschiedlich von der Wirtschaftskrise betroffen.

Im Geschäftsfeld Standard-Software (betriebswirtschaftliche Software für Enterprise Resource Planning und Financials) entwickelt und vertreibt SoftM moderne Business-Software für mittelständische Unternehmen.

In diesem, in den Vorjahren wachstumsstarken, Markt war 2009 erstmals ein Rückgang zu verzeichnen; in den Folgejahren wird aber von IT-Marktforschern wie PAC, Gartner und Experton wieder ein deutliches Wachstum erwartet.

Mit der ERPII-Software Comarch Semiramis verfügt SoftM über eine der modernsten Softwarelösungen, die bereits mehrfach für ihre wegweisende Technologie und Ergonomie ausgezeichnet wurde. Comarch Semiramis ist komplett objektorientiert in der Programmiersprache JAVA entwickelt und auf den gängigen Serverbetriebssystemen Microsoft Windows, Linux und IBM i sowie auf den Datenbanken Oracle, Microsoft SQL Server und IBM DB2/400 ablauffähig. Neben der bewährten ERP-Lösung Comarch SoftM Suite, die ausschließlich für die Serverplattform IBM System i zur Verfügung steht und insbesondere die Branchen Handel und Lebensmittelindustrie adressiert, verfügt SoftM damit über eine plattformneutrale ERPII-Software, die als Cross-Indus-try-Lösung grundsätzlich für die Anforderungen unterschiedlicher Branchen ausgelegt ist.

Comarch Semiramis wird sowohl direkt mit einem eigenen Vertriebsteam als auch indirekt über ein gut ausgebautes Netz von Vertriebspartnern am Markt angeboten. Diesen Partnern bietet SoftM zudem die Möglichkeit, auf Basis von Comarch Semiramis eigene Branchenlösungen zu entwickeln und anzubieten. Die Position von Comarch Semiramis als Plattform für Partnerprodukte wurde im aktuellen Softwarerelease durch eine neue AddOn-Infrastruktur weiter ausgebaut. Dies versetzt SoftM in die Lage, zusätzliche Branchen für Comarch Semiramis zu erschließen und damit das Einsatzspektrum kontinuierlich zu erhöhen.

Neben den ERP-Lösungen, die integrierte Financials-Applikationen mit umfassen, bietet SoftM die auch separat als Standalone-Lösung vermarktete Rechnungswesenlösung Comarch Sharknex sowie die auf dem Serverbetriebssystem IBM i ablauffähigen Rechnungswesenlösungen Comarch DKS und Comarch Schilling Rechnungswesen an. In diesem Marktsegment erwartet das IT-Marktforschungsunternehmen PAC für Deutschland, nach vorübergehendem Rückgang in 2009, bis zum Jahr 2012 ein leichtes Wachstum bei Lizenz- und Pflegeerlösen.

Im Geschäftsfeld Beratung bietet SoftM in einer dezentralen Organisation entsprechende Dienstleistungen (Beratung, Anpassprogrammierung, Datenübernahmen u.Ä.) an, um die Produkte bei den Kunden einzuführen. Die Consultants führen Einsatzstudien im Vorfeld der Softwareeinführung durch und unterstützen die Kunden bei der Implementierung und Anpassung der Software sowie bei Releasewechseln. Weitere Dienstleistungen sind Schulung und Support.

Im Geschäftsfeld Systemintegration vertreibt SoftM Produkte und Lösungen zum Betrieb und Ausbau von kompletten IT-Infrastrukturen. SoftM versteht sich in diesem Geschäftsbereich als "FullserviceAnbieter" und verfügt über umfassende Kompetenzen für Server- und Storage-Systeme, Netzwerktechnologien, Sicherheits- und Hochverfügbarkeitslösungen, Virtualisierungslösungen sowie systemnahe Software. Hauptlieferant in diesem Geschäftsbereich ist IBM, daneben bezieht SoftM weitere Produkte von zahlreichen renommierten Herstellern.

UMSATZ- UND ERTRAGSENTWICKLUNG

Im Geschäftsfeld Standardsoftware verzeichnete SoftM einen Umsatzrückgang von 14% auf 17,6 Mio. € (Vj. 20,5), der etwa zur Hälfte auf den Bereich der Handelslizenzen entfiel.

Im Geschäftsfeld Beratung ging der Umsatz um 22% auf 13,7 Mio. € zurück (Vj. 17,5). Ein kleinerer Teil des Rückgangs ist auf verkaufte Konzern-Gesellschaften zurückzuführen. In diesem Bereich wurde Mitte 2009 Kurzarbeit eingeführt.

Das dritte Geschäftsfeld Systemintegration weist einen drastischen Umsatzrückgang um 11,1 Mio. € auf 7,5 Mio. € (Vj. 18,6) aus.

Insgesamt hatte der SoftM-Konzern im Geschäftsjahr 2009 aufgrund der deutlichen Rückgänge in allen Geschäftsfeldern einen Umsatzrückgang von 56,6 Mio. € in 2008 um 17,7 Mio. € bzw. 31% auf 38,9 Mio. € zu verzeichnen.

Das operative Ergebnis des Konzerns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, EBITDA nach IFRS, ist auf -2,4 Mio. € gesunken (Vj. 3,8). Entsprechend ergab sich beim Konzern-EBIT ein Verlust von -7,1 Mio. € (Vj. -2,7), beim Konzern-EBT ein Verlust von -7,2 Mio. € (Vj. -2,9). In diesen Zahlen sind einmalige Buchverluste auf Firmenwert-abschreibung in Höhe von 2,1 Mio. € enthalten. Der nochmals starke Rückgang des Geschäftsvolumens im Segment Systemintegration trug gegenüber dem Vorjahr zu einem Ergebnisrückgang um ca. 1,4 Mio. bei. Das Ergebnis wurde weiter durch Sonderfaktoren wie Restrukturierungsmaßnahmen, verbunden mit einem erheblichen Personalabbau, um ca. 1 Mio. € belastet.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis aufgrund der allgemeinen rückgängigen Wirtschaftsentwicklung deutlich negativer ausgefallen. Gegen Ende des zweiten Quartals 2009 wurde das DASD-Programm zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung aufgesetzt, das im dritten und insbesondere im vierten Quartal seine Wirkung entfaltete, aber die im ersten Halbjahr aufgelaufenen Verluste nicht mehr ausgleichen konnte.

Das Konzernergebnis nach Steuern und Fremdanteilen beträgt -5,8 Mio. € (Vj. -4,6). An latenten Steuern wurden aufgrund des Verlustvortrages 1,4 Mio. € aktiviert. Tatsächliche Ertragssteuern wurden kaum bezahlt. Aufgrund einer Gesetzesänderung in 2009 ist ein Teil des in 2008 untergegangenen Verlustvortrages wieder als Verlustvortrag verfügbar. Es wurden aber nur für einen Teil des Verlustvortrages latente Steuern, bis zur Höhe von passiven latenten Steuern, aktiviert.

Das Ergebnis je Aktie beträgt -0,89 € (Vj. -0,93) bei 6.480.000 Stück (Vj. 5.002.696) durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien.

Im Einzelabschluss der SoftM AG nach HGB beträgt der Jahresfehlbetrag 12,0 Mio. € (Vj. -0,8). Die hohe Differenz zum Konzen-EBT beruht vor allem auf verschmelzungsbedingten Buchverlusten von 4,1 Mio. €, die auf Konzernebene nicht relevant sind. Aufgrund des negativen steuerlichen Einkommens waren für das Geschäftsjahr 2009 keine periodischen Ertragsteueraufwendungen auszuweisen. Zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages nach HGB wird eine Entnahme aus der Kapitalrücklage von 12,0 Mio. € vorgenommen, so dass ein Bilanzgewinn von 0,0 Mio. € (Vj. 0,0) auszuweisen war. Die Kapitalrücklage der SoftM AG sank dadurch auf 2,6 Mio. €. Daneben bestehen unverändert Gewinnrücklagen in Höhe von 1,6 Mio. €. Das gesamt buchmäßige Eigenkapital der SoftM AG hat sich dadurch von 22,7 Mio. € auf 10,7 Mio. € reduziert.

FINANZLAGE

Trotz des negativen Konzernergebnisses konnte der SoftM-Konzern im Geschäftsjahr 2009 einen positiven operativen Cashflow in Höhe von 2,4 Mio. € (Vj. 5,1) erzielen. Dazu beigetragen hat ein erheblicher Abbau des working capital sowie der nicht zahlungswirksamen Abschreibungen auf Anlagevermögen, die mit 4,8 Mio. € wiederum sehr hoch lagen (Vj. 6,4 Mio.).

Der Investitionssektor weist insgesamt einen negativen Saldo in Höhe von 1,8 Mio. € (Vj. 3,2) aus. Für Investitionen in das Sachanlagevermögen waren 0,2 Mio. € (Vj. 0,5) an Zahlungsabgängen zu verzeichnen, für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (aktivierte Entwicklungsaufwendungen und erworbene Rechte) waren 1,6 Mio. € (Vj. 2,7) zu finanzieren.

Im Finanzierungssektor kam es zu gegenläufigen Entwicklungen. Einerseits flossen dem Konzern 2,0 Mio. € aus der Aufnahme von neuen Finanzkrediten zu. Andererseits betrugen die Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten 5,6 Mio. € (Vj. 4,6), darin sind Tilgungsleistungen aus der Fremdfinanzierung der Semiramis-Investition (2,5 Mio. €) und die Rückführung der kurzfristigen Absatzfinanzierung des Hardwaregeschäfts (2,9 Mio. €) enthalten.

Die zum Jahresende bestehenden Kontokorrentkredite im Volumen von 2,0 Mio. € wurden mit ca. 1,2 Mio. € in Anspruch genommen. Der Finanzmittelbestand lag am Bilanzstichtag bei 0,4 Mio. € gegenüber 2,7 Mio. € im Vorjahr.

Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1,5 Mio. € (Vj. 5,8) beinhalten die kurzfristigen Bankkredite. Darin enthalten sind der kurzfristige Bankkredit und der Kredit für die Absatzfinanzierung (0,3 Mio. €) im Bereich Systemintegration. Die Absatzfinanzierung erfolgt über die IBM Kreditbank; wirtschaftlich handelt es sich hierbei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die von IBM bezogen werden.

Für die Finanzierung der Firmenfahrzeuge sowie für größere IT-Anlagen wird Leasing als Finanzierungsinstrument eingesetzt.

VERMÖGENSLAGE

Das Geschäftsjahr 2009 hat zu Veränderungen der Bilanzkennziffern geführt. Die Bilanzsumme ist infolge des niedrigeren Geschäftsvolumens und aufgrund des durch außerplanmäßige Abschreibungen reduzierten Buchwertes von Firmenwerten um 32% auf 24,3 Mio. € gefallen. Aufgrund des Jahresverlustes veränderte sich der Eigenkapitalbestand auf 11,7 Mio. € (Vj. 17,5), die Eigenkapitalquote hat sich auf Basis der Bilanzsumme von 49,1% auf 48,2% vermindert. Neben dem Eigenkapital steht dem Konzern langfristiges Fremdkapital im Umfang von 1,8 Mio. € (Vj. 3,1) zur Verfügung. Das langfristige Kapital beträgt damit 13,5 Mio. € gegenüber 20,5 Mio. € im Vorjahr.

Die langfristigen Vermögenswerte betrugen 17,0 Mio. € (Vj. 18,8); ihr Anteil am Gesamtvermögen stieg von 52,7% auf 70,1%. Das langfristige Vermögen war damit zu 79% durch langfristiges Kapital gedeckt (Vj. 108).

AKTIE UND KURSENTWICKLUNG

Der Kurs der SoftM-Aktie verzeichnete in 2009 eine Abwärtsentwicklung; der Xetra-Kurs lag zum Jahresende 2008 bei 3,40 € und verringerte sich bis Ende 2009 auf 1,80 €.Am 10. März 2010 lag der Kurs der Aktie bei 1,60 €.

KONSOLIDIERUNGSKREIS, AKQUISITIONEN

Der Konsolidierungskreis hat sich in 2009 erheblich verändert. So wurden die SoftM Software und Beratung Münster GmbH auf die Comarch Solutions GmbH, die SoftM Schweiz AG auf die Solitas Informatik AG und die SoftM Solutions GmbH (Tirol) auf die Comarch Solutions GmbH (Wien) verschmolzen. Darüber hinaus wurde die SoftM Semiramis GmbH & Co. KG - zusammen mit der SoftM Verwaltungs GmbH -auf die SoftM AG verschmolzen. Die Tochtergesellschaften SoftM Czech Repubilc s.r.o. und SoftM Polska sp. z o. o sowie die Equity-Beteiligung an der d.velop Schweiz AG wurden verkauft.

Im Geschäftsjahr 2009 hat SoftM keine Akquisitionen von Unternehmen durchgeführt. Im SoftM-Konzern gibt es derzeit keine konkreten Planungen zur Übernahme anderer Unternehmen oder Produkte.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Wie im DASD-Programm hervorgehoben, wurde die Entwicklungsleistung in 2009 weiter gesteigert. So wurde im Laufe des Jahres zusammen mit der Konzernmutter Comarch im Rahmen eines Near-shoring-Konzepts ein zusätzliches Entwicklerteam in Warschau, Polen, aufgebaut, um zusätzliche Funktionen und Module für das Produkt Comarch Semiramis zu entwickeln.

Die Schwerpunkte der Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung waren die Weiterentwicklung bzw. Neuentwicklung der JavaProduktlinien.

Ende des ersten Quartals 2009 wurde das neue Release 4.5 der webbasierten Java-Software Comarch Semiramis freigegeben. Parallel dazu begannen die Entwicklungsarbeiten für das Release 5.0, welches Ende März 2010 freigegeben wird. Ein Entwicklungsschwerpunkt lag dabei im Bereich der System-Engine. Zur Unterstützung der "Semiramis Inside"-Strategie (Semiramis als Plattform für Partnerlösungen) wurde die technologische Basis um eine neue AddOn-Infrastruktur erweitert, welche die einfache Einbindung von Branchenlösungen und Zusatzapplikationen ermöglicht. Eine andere wichtige Neuerung in Release 5.0 ist die erweiterte Flexibilität der Oberflächen mit anpassbaren Cockpits für die verschiedenen Anwendungsbereiche und zusätzlichen Anzeigefenstern, die auch externe Informationsquellen, z.B. via Webservices, einbeziehen können. Außerdem erhielt die Benutzeroberfläche ein neues Design. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf dem Comarch Semiramis Rechnungswesen, das als vollständig integrierte Lösung für Finanz- und Anlagenbuchhaltung sowie Kostenrechnung und Controlling neu entwickelt wird. Auf der CeBIT 2010 wurden bereits erste Funktionen des neuen Rechnungswesens vorgestellt.

Bei der Weiterentwicklung der Finance-Lösung Comarch Sharknex, die auf Basis der Java-basierten Entwicklungsumgebung eines externen Entwicklungspartners erfolgt, wurden in 2009 zusätzliche Funktionen unter anderem für den internationalen Einsatz der Software (z.B. Versionen für die Schweiz und Tschechien) realisiert.

Bei den auf der IBM-Plattform System i basierenden Produktlinien sind folgende Weiterentwicklungen hervorzuheben:

Das ERP-Produkt Comarch SoftM Suite hat 2009 weitere Funktionalitäten für die Zielbranchen Lebensmittelindustrie und Handel erhalten.

Daneben wurden neue Business-Intelligence-Funktionen integriert und die Workflow-Integration verbessert. Die Schnittstelle zu Excel wurde ausgebaut. Im Bereich EDI steht eine neue Schnittstelle zur ECOD-Lösung von Comarch zur Verfügung, über die der elektronische Datenaustausch mit Geschäftspartnern als Service von Comarch bezogen werden kann.

Für die Rechnungswesenlösung Comarch Schilling wurde 2009 ein neues Release freigegeben, das verschiedene neue Funktionalitäten wie z.B. für SEPA-Lastschriften und Abgrenzverwaltung, d.h. die automatische Buchung und Auflösung von Abgrenzungen bzw. Rückstellungen, enthält. Das nächste Release, das im Mai 2010 freigegeben werden soll, wird unter anderem neue Funktionalitäten für Business Intelligence bieten.

Im Bereich der Personalsoftware TOPAS wurden die Änderungen für die neuen steuerlichen und sozialrechtlichen Vorschriften 2010 (z. B. ELENA, elektronischer Entgeltnachweis) integriert und den Kunden Anfang 2010 zur Verfügung gestellt.

Bei der Finanzbuchhaltung Comarch DKS wurde an grundlegenden Verbesserungen des Informationssystems sowie an neuen graphischen Oberflächen gearbeitet. Als Erweiterung des Infosystems wird eine Anwendung für das Finanzcontrolling entwickelt. Das neue Release soll im zweiten Quartal 2010 freigegeben werden.

Das Dokumentenmanagementsystem InfoStore der Konzerngesellschaft Solitas Informatik AG, Buchs/Schweiz wurde im Jahr 2009 grundlegend überarbeitet. Die Client-Applikationen wurden nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen komplett neu entwickelt; eine neue Middleware ermöglicht den Einsatz mit unterschiedlichen Archivservern. Die neue Softwareversion ist seit Jahresbeginn 2010 verfügbar.

Der Umfang der F&E-Tätigkeiten wurde im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert. Der Aufwand für F&E belief sich in 2009 auf insgesamt ca. 9,7 Mio. € (Vj. 9,4). Nach den Regelungen der IFRS wurde ein Teilbetrag für Neuentwicklungen in Höhe von 1,45 Mio. € (Vj. 2,4) für Comarch Semiramis aktiviert. Der Buchwert der aktivierten Eigenentwicklung für Standardsoftware beträgt zum Bilanzstichtag 4,0 Mio. € (Vj. 3,4) und entfällt fast ausschließlich auf das Produkt Comarch Semiramis.

MITARBEITER

Zum Stichtag 31.12.2009 beschäftigte der SoftM-Konzern inkl. der Freiberuflichen 339 Mitarbeiter (Vj. 407), im Jahresdurchschnitt waren es 387 (Vj. 417) Beschäftigte. Die Belegschaftszahl hat sich aufgrund von Firmenverkäufen und dem durchgeführten Personalabbau im zweiten Halbjahr 2009 in allen Bereichen erheblich verringert.

SoftM verfügt über ein differenziertes Entlohnungssystem für seine Mitarbeiter. Im Bereich Beratung erhalten diese neben dem Fixgehalt variable Prämien in Verbindung mit qualitativen und quantitativen Bezugsgrößen. Beschäftigte im Vertriebsaußendienst erhalten neben einem Fixum eine variable Provision in Abhängigkeit vom Lizenzverkauf bzw. vom erreichten Deckungsbeitrag. Softwareentwickler erhalten ebenfalls neben einem Festgehalt einen variablen Teil, der von qualitativen Entwicklungszielen abhängig ist. Im Verwaltungsbereich erfolgt die Vergütung in Form von Fixgehältern und Zielerreichungsprämien.

Daneben erhält der überwiegende Teil der Mitarbeiter inklusive Vorstand Zusatzleistungen in Form von betrieblicher Altersvorsorge als Direktversicherung bzw. über Unterstützungskassen sowie weitere Sozialleistungen.

Der Vorstand erhält neben einem fixen Gehalt eine variable Vergütung. Die variable Vergütung ist teils vom Konzernergebnis und teils von individuellen Zielerreichungen abhängig. Es bestehen keine Pensionszusagen im SoftM-Konzern.

RISIKOBERICHT - CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Durch den Zusammenschluss von Comarch mit SoftM werden für SoftM neue Wachstumsmöglichkeiten geschaffen.

Im Bereich der Standardsoftware kann durch die Integration in die Comarch Group die Weiterentwicklung und Vermarktung der Produktlinie Comarch Semiramis beschleunigt werden. So erschließt sich SoftM durch Comarch mit einer Vielzahl von Niederlassungen und Vertriebspartnern insbesondere in Osteuropa diesen wichtigen Zielmarkt für die innovativen SoftM-Produkte. Bereits seit dem zweiten Quartal 2009 greift SoftM, zusätzlich zu den eigenen Mitarbeitern, auf hochqualifizierte Softwareentwickler von Comarch zu und erhöht damit die Entwicklungsgeschwindigkeit für die eigenen Produkte deutlich. Seit Ende 2009 hat SoftM Produkte von Comarch im Angebot und kann so die Kunden noch umfassender bedienen.

Die im SoftM-Konzern relevanten Risikoklassen lassen sich wie folgt gliedern:

Ökonomische Risiken und Marktrisiken

Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen.

Bei einer längerfristig gesamtwirtschaftlich angespannten Situation kann sich sowohl die generelle Investitionsbereitschaft beim Kauf und bei der Implementierung von Produkten des SoftM-Konzerns verringern als auch die zeitliche Planung solcher Investitionsvorhaben verzögern. Eine zögerliche oder schwache Entwicklung der Wirtschaft kann deshalb negative Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis des SoftM-Konzerns haben.

Die Softwarebranche durchlebt immer noch eine Phase der Konsolidierung, der Wettbewerb hat und wird sich infolge dieser Konsolidierungen weiter verstärken. Möglicherweise kann es Wettbewerbern gelingen, Marktanteile zu Lasten von SoftM zu gewinnen.
Einen erheblichen Anteil der Umsatzerlöse generiert SoftM aus Pflegeverträgen mit Bestandskunden. Wenn diese Kunden sich entscheiden sollten, Pflegeverträge zu kündigen und gleichzeitig keine neuen Lizenz- oder Dienstleistungsverträge abschließen, kann dies das Ergebnis des SoftM-Konzerns negativ beeinträchtigen.
Der Umsatz im Geschäftsfeld Systemintegration wird durch die Konditionsgestaltung der Hardwarehersteller signifikant beeinflusst. Es könnte SoftM nicht gelingen, Änderungen in der Konditionsgestaltung durch entsprechende Geschäftsausweitung, Ausbau des Dienstleistungsangebotes oder andere Maßnahmen zu kompensieren.

Produktrisiken

Neue Softwareprodukte und neue Releases können trotz umfangreicher Planung und Tests nicht erkannte Fehler enthalten. Deshalb unternimmt SoftM nach der Auslieferung an Kunden besondere Anstrengungen, die aufgetretenen Mängel in enger Kooperation mit den Kunden zu beheben. Es besteht dennoch keine Gewähr, dass Mängel stets zur Zufriedenheit des Kunden behoben werden können. Aus diesem Grund können Kunden Ansprüche auf Rückerstattung geleisteter Beträge, Schadenersatz, Austausch des Softwareprodukts oder sonstige Zugeständnisse erheben. Kauf- oder Dienstleistungsverträge können bei Rechtsstreitigkeiten vom Gericht als Werkverträge ausgelegt werden. Solche Vorfälle können sich negativ auf die Ertragslage sowie auf das Ansehen von SoftM auswirken.
Die Planung von neuen Softwareprodukten basiert auf langjährigen Erfahrungen bei Entwicklung und Projekten mit ähnlichen Produkten im SoftM-Konzern (Comarch SoftM Suite, Comarch Schilling, Comarch DKS). Dennoch ist bei einer Produktplanung und -entwicklung nicht vollständig auszuschließen, dass während der Entwicklungsphase technische Probleme auftreten können, die Fertigstellung des Produkts nicht zum geplanten Zeitpunkt abgeschlossen wird oder das Produkt erst mit zeitlicher Verzögerung marktfähig ist. Aufgrund der teilweisen Abhängigkeit der Produktentwicklung von externen Partnern besteht ein erhöhtes Risiko, das die Umsetzung der strategischen Produktziele negativ beeinträchtigen könnte.

Projektrisiken

Die Tätigkeit zur Implementierung der Software ist mit einer Vielzahl von Risiken behaftet, auf die SoftM teilweise keinen Einfluss hat. So sind die Projekte häufig mit der Bereitstellung von Ressourcen seitens des Kunden verbunden. Die Projektrisiken können zu Verzögerungen bei Systemeinführungen und/oder zu höheren Projektkosten führen. Damit verbundene Kundenregressforderungen und Imageschäden für SoftM können nicht ausgeschlossen werden.

Personalrisiken

Wenn qualifizierte und wichtige Mitarbeiter den SoftM-Konzern verlassen und kein entsprechender Ersatz für diese Personen gefunden wird, können die Geschäfte des SoftM-Konzerns beeinträchtigt werden. Der aufgrund von Personalabgängen ausgelöste Umsatzrückgang in 2007 im Geschäftsfeld Systemintegration hat dieses Risiko deutlich gemacht. SoftM ist bei der Gewinnung hochqualifizierter Arbeitskräfte im IT-Sektor einem starken Wettbewerb ausgesetzt, so dass es keine Garantie dafür geben kann, dass der SoftM-Konzern langfristig in der Lage sein wird, seine entscheidenden Leistungsträger an sich zu binden.

Rechtliche Risiken und Compliance-Risiken

Die Kooperation mit einem externen Entwicklungspartner bei der Entwicklung von Comarch Sharknex könnte im Falle eines Scheiterns oder einer rechtlichen Auseinandersetzung erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Finanzielle Risiken

Die Erlöse aus Dienstleistungen und Softwarelizenzen und insbesondere die Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Systemintegration lassen sich aus verschiedenen Gründen nur schwer prognostizieren. Gründe hierfür sind beispielsweise die relativ langen Vertriebszyklen, zeitliche Verzögerungen bei Installationen von Softwareprodukten oder Servern sowie Budgetänderungen beim Kunden. Da andererseits die Ausgaben des SoftM-Konzerns kurzfristig relativ stabil bleiben, kann das Ausbleiben oder eine Verzögerung erwarteter Umsätze zu beträchtlichen periodischen Schwankungen beim Betriebsergebnis und daraus folgend zu Liquiditätsengpässen führen.
Schwankungen und Rückgänge im Lizenzgeschäft wirken sich auf zukünftige Dienstleistungs- und Pflegeerlöse aus, die in der Regel der Entwicklung der Lizenzumsätze in zeitlichem Abstand folgen. Jedes Absinken der Umsätze von Softwarelizenzen gegenüber Vorjahr als auch Kündigungen von Softwarepflegeverträgen kann sich daher negativ auf den Gesamtumsatz und Ertrag des SoftM-Konzerns auswirken.
Die Entwicklungskapazität hat sich im SoftM-Konzern deutlich erhöht, damit verbunden sind entsprechend höhere kurzfristig fixe Personalaufwendungen. Dagegen ist das Umsatzwachstum mit den Softwareprodukten schwer prognostizierbar und mit Marktrisiken behaftet.
SoftM arbeitet ohne Warenkreditversicherung, dies kann speziell im Geschäftsfeld Systemintegration trotz vieler Abwicklungen über Leasinggesellschaften und Lieferung unter Zahlungsvorbehalt ggf. zu Forderungsausfällen führen.
Durch die Präsenz einer Tochtergesellschaft in der Schweiz hat das Volumen der Abwicklung von Geschäften und Kosten in Schweizer Franken einen nennenswerten Umfang. Bei relativ starken Kursschwankungen können nennenswerte Währungsverluste resultieren. Die damit verbundenen Währungsrisiken sind jedoch nach Einschätzung von SoftM weiterhin als überschaubar anzusehen. SoftM verzichtet daher auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken.
Der Jahresverlust 2009 sowie vorzeitige Kredittilgungen haben zu einem Abschmelzen des Bestandes an liquiden Mitteln geführt. Hieraus ergeben sich erhöhte Liquiditätsrisiken für die Zukunft. Aufgrund der Einbindung in das Finanzsystem der Comarch Group kann SoftM bis auf weiteres davon ausgehen, dass sich hieraus in der näheren Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken ergeben. Konkrete Finanzierungszusagen bestehen derzeit für einen Zeitraum von weiteren 12 Monaten.
Weitere Ausführungen zum Management von Finanzrisiken sowie zu Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken in Bezug auf Finanzinstrumente enthält der Konzernanhang (Text-Ziffer 24); zur Vermeidung von Wiederholungen wird hierauf verwiesen.

Die vorstehend aufgeführten Risiken stellen hohe Anforderungen an das Risikomanagement des Konzens und erfordern die Bereithaltung entsprechender finanzieller Ressourcen. Die Bewältigung dieser Prozesse steht im Mittelpunkt des Risikomanagements des Konzerns. Die Verbesserung des Controllings mit Einführung eines neuen Planungs- und Berichtswesens dient daher auch dazu, den erhöhten Anforderungen der Zukunft zeitnah gerecht werden zu können.

BESCHREIBUNG DER WESENTLICHEN MERKMALE DES INTERNEN KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS NACH § 289 ABS. 5 UND § 315 ABS. 2 NR. 5 HGB

Der Ausbau des internen Kontrollsystems stellt eine lfd. wichtige interne Aufgabe dar. Diese beinhaltet neben einer systematischen Risikoanalyse die Implementierung von Frühindikatoren, die es ermöglichen, Risiken frühzeitig zu erkennen, um ggf. mit entsprechenden Maßnahmen reagieren zu können.

Das interne Kontrollsystem bei SoftM umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherheit, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften. Das System umfasst alle internen Steuerungs- und Überwachungssysteme. Der Vorstand hat insbesondere die Bereiche Controlling, Buchhaltung/Finanzen sowie Personal als Verantwortliche beauftragt. Prozessintegrierte und -unabhängige Maßnahmen bilden die Elemente des Überwachungssystems. IT-gestützte Kontrollen werden ebenso eingesetzt wie manuelle Kontrollen wie z. B. "Vier-Augen-Prinzip". Der Aufsichtsrat beauftragt die Abschlussprüfer mit jährlich wechselnden Vorgaben zur Prüfung des Kontrollsystems. Das Risikomanagement als Teil des internen Kontrollsystems umfasst neben dem operativen Risikomanagement, inkl. Vermögens- und Schadensabsicherung durch Versicherungen, auch die Früherkennung von Risiken und der Früherkennung existenzgefährdender Risiken (gemäß § 91 Abs. 2 AktG).

Sämtliche buchhalterischen Vorgänge werden mit SoftM-eigener Software erfasst. Für den Konzernabschluss werden die Daten aus den internen Systemen in ein externes Standard-Konsolidierungstool eingelesen und daraus der Konzernabschluss mit Kapital-, Vermögens- und Schuldenkonsoliderung sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung erstellt und dokumentiert. Durch die Konzernabschlussprüfer wird regelmäßig die Überleitung der Einzelabschlüsse zum Konzernabschluss geprüft.

Spezifische konzernrechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. durch ungewöhnliche oder komplexe Geschäfte, besonders bei zeitkritischen Vorgängen zum Jahresende, auftreten. Auch nicht routinemäßige Geschäftsvorgänge sind mit einem latenten Risiko behaftet. Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen, welche durch verschiedene Mitarbeiter durchgeführt werden, können durch individuelle Einschätzungen Risiken entstehen.

Durch regelmäßige Prüfungen und Überwachungen wird sichergestellt, dass die Geschäftsvorfälle zeitnah gemeldet und erfasst werden sowie die Bearbeitung den Vorschriften des internen Kontrollsystems entspricht. Das Regelwerk Rechnungslegung regelt die Buchungsvorgänge inkl. Bilanzierung nach IFRS.

Das interne Kontrollsystem ermöglicht die vollständige Erfassung und Würdigung der Sachverhalte. Fehlerhafte Kontrollen, persönliche Entscheidungsspielräume, vorsätzliches Fehlverhalten oder andere Umstände können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

ANGABEN NACH § 289 ABS. 4 UND § 315 ABS. 4 HGB

Das gezeichnete Kapital der SoftM AG beträgt 6.480.000 €. Das Grundkapital setzt sich aus 6.480.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zusammen. Vorzugsaktien bestehen nicht. Eine Stückaktie gewährt einen rechnerischen Anteil von 1,00 € am Grundkapital. Die Ausstattung der Stückaktien mit Rechten und Pflichten richtet sich nach den entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bestehen - abgesehen von den entsprechenden Bestimmungen des Aktiengesetzes - nicht. Die neuen Aktien aus der am 18.11.2008 im Handelsregister eingetragenen Durchführung der Kapitalerhöhung sind nicht zum Handel an einer Börse zugelassen, eine Börsenzulassung ist bisher auch nicht beantragt. Es gelten ausschließlich die gesetzlichen Stimmverbote. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe stehen Sonderrechte zu. Die Arbeitnehmer der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften sind nicht in einer Weise am Kapital beteiligt, dass eine indirekte Ausübung von Kontrollrechten durch die Arbeitnehmer stattfindet. Da die Aktien der Gesellschaft Inhaberaktien sind, liegen der Gesellschaft keine detaillierten Angaben über ihre Streubesitzaktionäre und damit einen eventuellen privaten Aktienbesitz von Arbeitnehmern vor.

Die Bestimmungen zur Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie über die Änderung der Satzung ergeben sich aus den entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes (§ 84 AktG und § 179 AktG). Gemäß § 7 der Satzung wird die Zahl der Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat bestimmt. Gemäß § 13 der Satzung ist der Aufsichtsrat zu Satzungsänderungen ermächtigt, die nur deren Fassung betreffen.

Aus der Ermächtigung des Vorstandes aus der Hauptversammlung vom 19.06.2008, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter grundsätzlicher Gewährung des Bezugsrechts bis zum 18.06.2013 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 2.400.000,00 € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008) beträgt das restliche Genehmigte Kapital 2008 noch 990.000 €. Eine weitere Ermächtigung des Vorstands zur Ausnutzung von genehmigtem Kapital besteht nicht. Die Hauptversammlung hat den Vorstand dabei ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht unter bestimmten Voraussetzungen auszuschließen.

Die Hauptversammlung vom 19.06.2008 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 18.06.2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) (zusammen die "Schuldverschreibungen") mit oder ohne Laufzeitbeschränkung im Gesamtnennbetrag von bis zu 10.000.000,00 € zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von Schuldverschreibungen Wandlungs- bzw. Optionsrechte auf insgesamt 2.490.000,00 auf den Inhaber lautende Stückaktien der SoftM Software und Beratung AG mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 2.490.000,00 € nach näherer Maßgabe der Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen zu gewähren. Bei der Ausgabe der Schuldverschreibungen steht den Aktionären grundsätzlich das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Hauptversammlung hat den Vorstand dabei ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht unter bestimmten Voraussetzungen auszuschließen. Das Grundkapital ist zu diesem Zweck um bis zu 2.490.000,00 € durch Ausgabe von bis zu 2.490.000,00 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2008). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher keinen Gebrauch gemacht.

Weitere Einzelheiten der vorgenannten Ermächtigungen ergeben sich aus den Ermächtigungsbeschlüssen der Hauptversammlung vom 19.06.2008 und aus § 5 Abs. 1 (Genehmigtes Kapital 2008) sowie § 5 Abs. 2 (Bedingtes Kapital 2008) der Satzung der Gesellschaft.

Eine Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien besteht nicht.

Die Comarch S.A., Krakau, Polen, hielt zum Bilanzstichtag (31.12.2009) mittelbar 80,89% der Stimmrechte der SoftM Software und Beratung AG. Diese Stimmrechte waren der Comarch S.A. in vollem Umfang nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Comarch AG, Dresden, Deutschland, zuzurechnen. Die Comarch AG, Dresden, Deutschland, hielt zum Bilanzstichtag (31.12.2009) 80,89% der Stimmrechte der SoftM Software und Beratung AG. Weitere Beteiligungen am Grundkapital der SoftM AG, die 10% der Stimmrechte überschreiten, bestanden per 31.12.2009 nicht.

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEMÄSS § 289 A HGB

Vorstand und Aufsichtsrat der SoftM AG berichten in dieser Erklärung gemäß § 289 a HGB über die Unternehmensführung sowie gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex.

Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

SoftM unterstützt das Ziel, mit einem Corporate Governance Kodex für deutsche börsennotierte Unternehmen das Vertrauen der Aktionäre, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung von Aktiengesellschaften zu fördern. Corporate Governance hatte bei SoftM auch im vergangenen Jahr den gewohnt hohen Stellenwert. Für SoftM ist Corporate Governance ein Anspruch, der alle Bereiche des Unternehmens erfasst. Transparente Berichterstattung und eine an den Interessen der Aktionäre ausgerichtete Unternehmensführung sind Gegenstand der Unternehmenspolitik. Vorstand und Aufsichtsrat haben im Dezember 2009 folgende Entsprechenserklärung abgegeben:

Vorstand und Aufsichtsrat der SoftM AG erklären gemäß § 161 AktG, dass den vom Bundesministerium der Justiz am 04.07.2003 im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 06.06.2008 bis zum 04.08.2009 und ab dem 05.08.2009 den vom Bundesministerium der Justiz am 05.08.2009 im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 18.06.2009 seit der Entsprechenserklärung vom 22.12.2008 entsprochen wurde und wird bzw. welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden.

Diese Erklärung - nebst Erläuterungen - ist den Aktionären dauerhaft auf der Homepage der SoftM AG unter der Internetadresse www.softm.com zugänglich und wird jährlich erneuert.

Aktionäre und Hauptversammlung

Durch die Ausübung ihres Stimmrechts entscheiden die Aktionäre über grundlegende Angelegenheiten der SoftM AG. Ihre Stimmrechte können die Aktionäre in der Hauptversammlung selbst ausüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben lassen. Die konkreten Anmelde- und Teilnahmebedingungen zu jeder Hauptversammlung werden in der jeweiligen Einladung bekannt gemacht. Die Hauptversammlung fasst Beschlüsse zu allen ihr zugewiesenen Angelegenheiten, insbesondere der Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats, der Wahl des Abschlussprüfers, Satzungsänderungen und kapitalverändernden Maßnahmen. Die SoftM AG erstattet ihren Aktionären nach einem festen Finanzkalender viermal im Jahr Bericht über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Die Mitglieder des Vorstands informieren Aktionäre, Analysten und die Öffentlichkeit regelmäßig über die Quartals-, Halbjahres- und Jahresergebnisse.

Arbeitsweise des Vorstands

Der Vorstand nimmt eigenverantwortlich die geschäftsleitenden und operativen Aufgaben wahr. Der Vorstand ist insbesondere verantwortlich für die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der SoftM-Gruppe. Dieses System wird kontinuierlich weiterentwickelt und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Einzelheiten sind im "Risikobericht" zu finden. Hierin ist auch der gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMog) geforderte Bericht zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem enthalten. Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Unbeschadet der Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder handelt jedes einzelne Mitglied innerhalb des ihm zugewiesenen Ressorts eigenverantwortlich. Der Vorstand in seiner Gesamtheit entscheidet in allen Angelegenheiten von wesentlicher Bedeutung. Die Zusammenarbeit der Mitglieder des Vorstands und die Geschäftsverteilung werden durch eine Geschäftsordnung und einen Geschäftsverteilungsplan geregelt. Der Geschäftsverteilungsplan ordnet den Vorstandsmitgliedern ihre verschiedenen Ressorts zu. Dem Vorstandsvorsitzenden obliegt die Führung und Koordination des Vorstands. Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern nicht gesetzlich etwas anderes vorgeschrieben ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag.

Arbeitsweise des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern. Wegen der geringen Zahl der Aufsichtsratsmitglieder wurden keine Ausschüsse gebildet. In dieser Größenordnung ist ein effektives Arbeiten im Gesamtgremium ohne weiteres möglich. Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte. Er bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands, überprüft und beschließt das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder und setzt deren jeweilige Gesamtvergütung fest. Er wird in alle Entscheidungen eingebunden, die für SoftM von grundsätzlicher Bedeutung sind. Der Aufsichtsrat hat sich eine Geschäftsordnung gegeben. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange des Aufsichtsrats nach außen war. Der Aufsichtsrat hält mindestens zwei Sitzungen im Kalenderhalbjahr ab. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn alle drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen und beschließt mit der Mehrheit seiner Mitglieder, soweit nicht eine andere Mehrheit gesetzlich vorgeschrieben ist. Einzelheiten zu den Tätigkeiten des Aufsichtsrats im Berichtsjahr sind im Bericht des Aufsichtsrats dargestellt.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohle des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen. Gemeinsames Ziel ist die Sicherung und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und ausführlich über alle für das Gesamtunternehmen relevanten Fragen der Unternehmensstrategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage sowie über besondere unternehmerische Risiken und Chancen. Die Geschäftsordnung des Vorstands enthält einen Katalog von Geschäften, für die der Vorstand der Zustimmung des Aufsichtsrates bedarf. Interessenskonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber offen zu legen sind, traten nicht auf.

Vergütungsbericht

Vergütung des Vorstands

Für die Festlegung der Struktur des Vergütungssystems sowie der Vorstandsvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder ist der Aufsichtsrat zuständig. Der Aufsichtsrat überprüft und beschließt die Vergütungsstruktur regelmäßig. Das bestehende Vergütungssystem soll im Hinblick auf die Vorschriften des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) in Bezug auf in Zukunft abzuschließende Neuverträge überarbeitet werden.

In der Hauptversammlung der SoftM AG vom 26. Juni 2006 wurde beschlossen, von der im Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG) enthaltenen Option Gebrauch zu machen, die Vorstandsbezüge nicht namentlich individualisiert anzugeben.

Die Höhe der Vergütung der Vorstandsmitglieder der SoftM AG orientiert sich an der Größe des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an der Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung bei vergleichbaren Unternehmen. Daneben werden Indikatoren wie Aufgabenfeld, Erfahrung und Beitrag des Vorstandsmitglieds zum Unternehmenserfolg bei der Vergütung berücksichtigt.

Ein Vorstandsmitglied erhält von der SoftM AG keine Vergütung für seine Tätigkeit als Vorstand der SoftM AG, da diese Tätigkeit Teil seiner Tätigkeit als Mitglied des Vorstands der Comarch S.A., Krakau/Polen, der Konzern-Muttergesellschaft der SoftM AG, ist (Vorstands-Doppel-mandat).

Die mit den anderen Vorstandsmitgliedern vereinbarte Vorstandsvergütung unterliegt folgendem System: Sie ist zum Teil erfolgsabhängig und besteht aus zwei Komponenten, einer festen Vergütung in Form eines monatlichen Festgehalts zuzüglich von Sachbezügen u. Ä. sowie einer variablen Vergütung, welche ergebnisorientiert bzw. an individuellen Zielvorgaben je nach Aufgabengebiet der Vorstandsmitglieder, die jährlich mit dem Aufsichtsrat vereinbart werden, ausgerichtet ist. Der Gesamtvorstand (inklusive ausgeschiedener Vorstandsmitglieder) bezog im Geschäftsjahr 2009 mit Abfindungszahlungen an ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied Fixvergütungen in Höhe von T€ 883 und variable Vergütungen in Höhe von T€ 134. Die Vorstandsmitglieder erhalten keine Pensionszusagen.

Zwei Mitglieder des Vorstands erhalten im Falle der Nichtverlängerung ihrer Anstellungsverträge, ohne dass hierfür ein wichtiger Grund vorliegt, ihr monatliches Grundgehalt für weitere 6 Monate.

Für zwei Mitglieder des Vorstands besteht bei einem "Change of Control", der im Sinne der anzugebenden Vereinbarungen vorliegt, wenn ein Aktionär gegenüber der SoftM AG den Besitz einer Beteiligung von mehr als 50% mitteilt, ein Sonderkündigungsrecht mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende eines Monats für deren Anstellungsvertrag. Dieses Sonderkündigungsrecht besteht nicht bei einer Beteiligung der Comarch AG, Dresden, oder eines mit der Comarch AG verbundenen Unternehmens. Im Falle der Ausübung dieses Sonderkündigungsrechts durch ein Vorstandsmitglied ist die Gesellschaft verpflichtet, dem Vorstandsmitglied die Vorstandsvergütung für die Dauer von neun Monaten - maximal jedoch für den Rest der vereinbarten Laufzeit des Anstellungsvertrages - ab dem vorzeitigen Vertragsende als Abfindung zu bezahlen.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats wurde durch die Hauptversammlung festgelegt und ist in §12 der Satzung geregelt. Die Aufsichtsratsvergütung orientiert sich an den Aufgaben und an der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie an der Größe und am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Die fixe Vergütung je Aufsichtsratsmitglied beläuft sich auf 5.000 € p.a.. Zusätzlich erhält jedes Mitglied eine variable Vergütung von 0,25% des EBT des SoftM-Konzerns. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält den doppelten Betrag. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2009 betrug nach Verzichten T€ 9; für das Geschäftsjahr 2009 wurde keine variable Vergütung an den Aufsichtsrat gezahlt.

DIRECTORS' DEALINGS UND AKTIENBESITZ VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Gem. § 15 a des Wertpapierhandelsgesetzes müssen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates der SoftM AG sowie bestimmte Mitarbeiter mit Führungsaufgaben und die mit ihnen in enger Beziehung stehenden Personen eigene Geschäfte mit Aktien der SoftM AG oder sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten der SoftM AG mitteilen. Eine Mitteilungspflicht besteht jedoch nicht, solange die Gesamtsumme der Geschäfte einer der vorgenannten Personen insgesamt einen Betrag von 5.000 € bis zum Ende des Kalenderjahres nicht erreicht. Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine Transaktionen gemeldet.

Gem. Ziffer 6.6 des Deutschen Corporate Governance Kodex soll der Besitz von Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern angegeben werden, wenn er direkt oder indirekt größer als 1 % der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien ist. Übersteigt der Gesamtbesitz aller Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder 1 % der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien, soll der Aktienbesitz getrennt nach Vorstand und Aufsichtsrat angegeben werden.

Es wurde zum Bilanzstichtag folgender Aktienbesitz mit einem Anteil von über 1 % an den ausgegebenen Aktien von einzelnen Mitgliedern des Vorstands oder Aufsichtsrats gehalten:

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hannes Merten (216.626 Stück)

Unter zusätzlicher Berücksichtigung des Aktienbesitzes aller Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, welche im Einzelnen weniger als einen Aktienbesitz von 1% an den ausgegebenen Aktien halten, wurden zum Bilanzstichtag vom Gesamtvorstand 0,42% und vom Gesamtaufsichtsrat 3,34 % der ausgegebenen Aktien gehalten.

Aktienoptionsprogramme und ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme

Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme bestehen derzeit nicht.

Rechnungslegung

Die Akanthus GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde von der Hauptversammlung der SoftM AG am 25. Juni 2009 zum Abschlussprüfer und Prüfer für eine ggf. vorzunehmende prüferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten gemäß §§ 37 w, 37 y WpHG gewählt. Die Rechnungslegung der SoftM AG erfolgt nach HGB (Jahreseinzelabschluss der SoftM AG) und nach den IFRS (Konzernabschluss) wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Aufstellung des Jahreseinzelabschlusses und des Konzernabschlusses liegt dabei in der Verantwortung des Vorstandes. Der Jahreseinzelabschluss und der Konzernabschluss werden vom Aufsichtsrat festgestellt bzw. gebilligt.

NACHTRAGSBERICHT

Im Februar 2010 wurde die 30%-Beteiligung an der KEK Anwendungssysteme GmbH an den Mehrheitsgesellschafter verkauft.

Am 12. März 2010 hat der Aufsichtratsvorsitzende der SoftM AG der Gesellschaft mitgeteilt, dass er und seine Frau am 11. März 2010 216.626 Aktien im Wert von 346.601,60 € bzw. 38.000 Aktien im Wert von 60.800 € verkauft haben.

Ende März 2010 wurde das neue Release 5.0 des Produkts Comarch Semiramis für den Einsatz bei Kunden zur Auslieferung freigegeben.

PROGNOSEBERICHT

Das Jahr 2010 wird durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nach der größten weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise seit über 60 Jahren geprägt. Für Deutschland wird wieder ein leichtes Wachstum des BIP erwartet. Die Prognosen der Bundesregierung gehen dabei von Werten bis 1,4% aus. Der Branchenverband Bitkom rechnet lt. Bericht vom Februar 2010 mit einem Wachstum in der Informationstechnik von 1,4%. SoftM geht ebenfalls von einem Wachstum aus.

Aufgrund der nach wie vor unsicheren Wirtschaftslage und der Unsicherheit, mit der die Prognosen über den gesamtwirtschaftlichen Verlauf bisher noch behaftet sind, kann der Vorstand der SoftM AG keine verlässliche Aussage über den Verlauf des Wirtschaftsjahres 2010 treffen. Beim Konzernumsatz erwartet SoftM eine leichte Erhöhung gegenüber dem Vorjahr. Beim EBITDA wird mit deutlich positiven Zahlen gerechnet.

ABHÄNGIGKEITSBERICHT

Schlusserklärung zum Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen: "Die Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Weitere Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG sind weder getroffen noch unterlassen worden. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns zum Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."

München, im März 2010

SoftM Software und Beratung AG

Der Vorstand

Piotr Piatosa

Ludwig Ametsbichler

Ralf Gärtner

Jens Göbel

Bilanz

SoftM AG

AKTIVA

31. Dezember 2009

31. Dezember 2008

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.217.986,00 3.501.059,0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.494.012,00 2.854.592,00
4.711.998,00 6.355.651,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 159.605,00 156.607,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.195,00 89.086,00
247.800,00 245.693,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.918.342,07 13.629.319,60
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 293.788,72 823.694,39
3. Beteiligungen 50.000,00 79.787,23
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 92.653,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
11.354.783,79 14.532.801,22
16.314.581,79 21.134.145,22
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 4.687,05 42.154,00
4.687,05 42.154,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 815.483,36 131.734,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.128.230,48 8.120.659,55
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.319,21 96.729,06
4. sonstige Vermögensgegenstände 370.169,35 394.406,58
- davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr € 131.580,29 (Vj. € 145.131,05) 3.315.202,40 8.743.529,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 260.467,48 2.379.317,93
3.580.356,93 11.165.001,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.715,38 148.892,90
19.987.654,10 32.448.039,93
Passiva
31. Dezember 2009

31. Dezember 2008

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.480.000,00 6.480.000,00
- bedingtes Kapital _ 2.490.000,00 (Vj. _ 2.490.000,00)
II. Kapitalrücklage 2.591.153,58 14.607.241,05
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklagen 220.366,80 220.366,80
2. andere Gewinnrücklagen 1.373.492,84 1.373.492,84
IV. Bilanzgewinn 0,00 0,00
10.665.013,22 22.681.100,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 271.440,44
2. sonstige Rückstellungen 2.077.650,00 1.591.681,94
2.077.650,00 1.863.122,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.233.409,42 2.500.033,10
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 274.834,01 271.456,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.565.005,87 4.648.754,17
4. sonstige Verbindlichkeiten 171.741,58 471.170,00
- davon aus Steuern: € 158.838,44 (Vj. € 351.292,36)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj. € 0,00)
7.244.990,88 7.891.413,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 12.403,45
19.987.654,10 32.448.039,93

Gewinn- und Verlustrechnung SoftM AG

01.01. - 31.12.2009

01.01. - 31.12.2008

1. Umsatzerlöse 9.092.077,36 7.279.413,11
Gesamtleistung 9.092.077,36 7.279.413,11
2. sonstige betriebliche Erträge 955.172,25 971.726,06
10.047.249,61 8.251.139,17
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 594.813,67 446.651,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.397.675,63 2.992.489,30
1.621.805,29 2.068.456,97
Rohergebnis 7.054.760,31 6.182.682,20
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 5.951.071,93 3.854.335,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 938.452,51 648.942,81
- davon für Altersversorgung: € 47.490,42 (Vj. € 77.315,33)
5. Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.955.110,11 2.175.062,09
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.479.570,92 13.324.205,47
3.083.741,05 9.762.080,95
-6.269.445,16 -3.579.398,75
7. Erträge aus Beteiligungen 222.985,57 259.858,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 222.985,57 (Vj. € 259.858,00)
8. Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen 1.079.768,79 2.053.393,49
9. an Organgesellschaften belastete Ertragsteuern 493.950,00 964.091,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 15.951,94 17.497,24
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 15.951,94 (Vj. € 17.497,24)
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 80.636,05 220.526,86
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 7.303,21 (Vj. € 100.086,38)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.670.579,86 3.823,01
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.725.448,23 0,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.716,76 -1.660.452,50 461.976,94 3.049.566,64
- davon an verbundene Unternehmen: € 68.301,68 (Vj. € 88.153,27)
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.929.897,66 -529.832,11
16. Außerordentliche Aufwendungen 4.082.021,59 0,00
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.260,29 245.765,49
18. sonstige Steuern 1.907,93 19.126,74
19. Jahresfehlbetrag -12.016.087,47 -794.724,34
20. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 12.016.087,47 136.443,20
21. Entnahmen aus Gewinnrücklagen aus der Rücklage für eigene Aktien 0,00 658.281,14
22. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

SoftM AG

I. ALLGEMEINEANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Gesellschaft gilt aufgrund ihrer Börsennotierung gemäß § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB als große Kapitalgesellschaft.

Die SoftM Verwaltungs GmbH ist zum 01.01.2009 auf die SoftM AG verschmolzen worden. Im Zuge dessen sind zum 01.01.2009 die Vermögensgegenstände und Schulden der SoftM Semiramis GmbH & Co. KG auf die SoftM AG übergegangen. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten ist eingeschränkt.

II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren bewertet. Ein unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierter Firmenwert aus einem Unternehmenskauf wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um degressive bzw. lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen zwei und fünf Jahren) angesetzt. Nach dem 01.01.2002 angeschaffte Vermögensgegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben. Alle Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden seit dem 01.01.2004 pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis € 150,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Anschaffungen im Wert zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden seit dem 01.01.2008 in einem Pool gesammelt und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert.

Die an Tochtergesellschaften ausgereichten Darlehen werden, soweit sie dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen, unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu den Anschaffungskosten, soweit nicht Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen sind. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Dabei werden die Forderungen gegen Beteiligungs- und verbundene Unternehmen nicht in die Berechnung der Pauschalwertberichtigung einbezogen.

Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Das Körperschaftsteuerguthaben aus Zeiten des Anrechnungsverfahrens wird mit dem Barwert und Verwendung eines Zinssatzes von 4 % angesetzt.

Die den Tochtergesellschaften belasteten Steuerumlagen werden auf Basis der bestehenden Konzernsteuerumlageverträge nach der so genannten "Stand Alone Methode" berechnet und unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2009 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 2.128) sind aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 547 enthalten.

Zum Abschlussstichtag hielt die SoftM AG keine eigenen Aktien.

In den sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 370) sind antizipative Posten in Höhe von T€ 48 enthalten, davon T€ 47 an anrechenbaren Steuern und T€ 1 für im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge.

Das gezeichnete Kapital blieb im Geschäftsjahr 2009 unverändert und setzt sich aus 6.480.000 Stückaktien zusammen. Im November 2008 wurde das gezeichnete Kapital der Gesellschaft von T€ 4.980 um T€ 1.500 auf T€ 6.480 durch die Ausgabe von 1.500.000 Stück neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien, erhöht. Auf eine Stückaktie entfällt ein rechnerischer Wert von € 1,00.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 19.06.2008 wurde befristet bis zum 18.06.2013 die Erhöhung des Grundkapitals einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt höchstens T€ 2.490 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen beschlossen (Genehmigtes Kapital 2008). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital 2008, insbesondere den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Der Vorstand machte von dieser Ermächtigung am 13.11.2008 Gebrauch und beschloss eine Kapitalerhöhung in Höhe von T€ 1.500. Dies wurde vom Aufsichtsrat am 13.11.2008 genehmigt und durchgeführt. Das Genehmigte Kapital 2008 betrug nach der teilweisen Verwendung für die vorgenommene Kapitalerhöhung zum 31.12.2008 und unverändert zum 31.12.2009 noch T€ 990.

Des weiteren wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 18.06.2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen mit oder ohne Laufzeitbeschränkung in Höhe von maximal T€ 10.000 zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von Schuldverschreibungen Wandlungs- bzw. Optionsrechte auf insgesamt bis zu T€ 2.490 auf den Inhaber lautende Stückaktien der SoftM AG mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von bis zu T€ 2.490 nach näherer Maßgabe der Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen zu gewähren. Dazu wurde ein bedingtes Kapital in Höhe von T€ 2.490 geschaffen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber und Gläubiger von ausgegebenen Wandlungs- und Optionsrechten Gebrauch machen oder aufgrund einer Verpflichtung zur Wandlung nachkommen. Bis zum 31.12.2009 waren keine Wandlungs- oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben.

Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 14.06.2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats Genussrechte nach Maßgabe des Hauptversammlungsbeschlusses sowie der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegenden Genussrechtsbedingungen zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 15 Jahren betragen. Der Gesamtnominalbetrag der gezeichneten Genussrechte darf T€ 12.000 nicht überschreiten. Die aufgrund dieser Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- und Optionsrechte auf Aktien der SoftM AG vorsehen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Genussrechte ist ausgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.

Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus der Ausgabe von Aktien und Optionsrechten durch die SoftM AG. Im Jahr 2009 wurde die Kapitalrücklage zur Abdeckung des Jahresfehlbetrages von T€ 12.016 auf T€ 2.591 gemindert.

Die Gewinnrücklagen setzen sich aus der gesetzlichen Rücklage sowie den anderen Gewinnrücklagen zusammen.

Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert T€ 220. Die gesetzliche Rücklage übersteigt zusammen mit der Kapitalrücklage den gesetzlich vorgeschriebenen Umfang von 10 % des Grundkapitals. Da auch satzungsgemäß kein höherer Betrag vorgesehen ist, sind keine weiteren Dotierungen erforderlich. Die anderen Gewinnrücklagen betrugen unverändert T€ 1.373.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

T€
Gewinnvortrag zum 01.01.2009 0
Entnahme aus der Kapitalrücklage 12.016
Jahresfehlbetrag 2009 -12.016
Stand zum 31.12.2009 0

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Gewährleistung 71
ausstehende Urlaube 363
Abfindungen 493
Personalkosten 670
Berufsgenossenschaft 19
Hauptversammlung 41
Raumkosten 138
Bonusvereinbarungen 68
ausstehende Rechnungen und ausstehende Leistungen 67
IHK und Schwerbeschädigtenabgabe 6
Jahresabschluss und Steuern 105
Archivierungskosten 21
Aufsichtsratvergütungen 11
Prozesskosten 5
2.077

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Fristigkeitsangaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:

Zusammensetzung und Entwicklung: Stand

31.12.2009

T€
Restlaufzeit

bis 1 Jahr

T€
Restlaufzeit

2 bis 5 Jahre

T€
Restlaufzeit

über 5 Jahre

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.233 1.233 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 275 275 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.585 5.585 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 172 172 0 0
7.245 7.245 0 0

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Bankguthaben (T€ 259) verpfändet und sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.361) abgetreten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 5.565) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 753, davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 20 ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten ist ein Darlehen des Hauptaktionärs in Höhe von T€ 802 enthalten.

Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

ingesamt

T€
davon gegenüber verbundenen Unternehmen

T€
Bürgschaften 267 267

Die Gesellschaft hat sich gegenüber zwei Kunden von verbundenen Unternehmen verpflichtet, diese so auszustatten, dass sie in der Lage sind, ihre vertraglichen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Projektverträgen erfüllen zu können (Garantie für die Ausführung von Arbeiten Dritter).

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

(Jahresbeträge ohne Umsatzsteuer)

T€
Leasing für Fahrzeuge 62
Leasing für DV-Geräte und Geschäftsausstattung 164
Mieten für Geschäftsräume und Stellplätze 426
652

Die Leasingverträge sind in der Regel mit einer Mindestlaufzeit von 2 bis 4 Jahren ausgestattet. Die Mietverhältnisse sind meist unbefristet.

Die Leasingvereinbarungen dienen der Finanzierung der Gesellschaft. Die SoftM Software und Beratung AG trägt bei den Verträgen die Gefahr des zufälligen Untergangs (Risiko aus nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte).

Geschäfte mit nahestehenden Personen

in T€ 2009
Umsatzerlöse und sonstige Erträge:
Verbundene Unternehmen 67
- davon Veräußerungsgewinn aus Verkauf
einer Finanzanlage T€ 59 (Vj. T€ 0)
Unternehmen, mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht 33
Bezug von Waren und Dienstleistungen:
Verbundene Unternehmen 687
Unternehmen, mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht 0

Zu den Bilanzstichtagen bestanden folgende wesentliche Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen bzw. Personen:

in T€ 2009
Forderungen gegen nahestehende Personen
Verbundene Unternehmen (Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen) 82
Unternehmen, mit den ein Beteiligungs-
verhältnis besteht (Ausleihungen) 94
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen
Verbundene Unternehmen 1.416
- davon Darlehen: T€ 802
- davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen T€ 614

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse wurden im Inland und im europäischen Ausland erzielt und gliedern sich in die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt auf:

in T€ 2009 2008
Softwarelizenzen 3.065 2.232
Wartung 5.512 4.059
Beratung/Dienstleistung 511 972
Hardware und Hardwarevermittlungsprovisionen 4 16
9.092 7.279

Im Geschäftsjahr 2009 wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 1.671 vorgenommen.

Unter den außerordentlichen Aufwendungen sind Verschmelzungsverluste aus der Verschmelzung der SoftM Verwaltungs GmbH (Komplementär-GmbH) von T€ 3 und der damit einhergehenden Anwachsung der SoftM Semiramis GmbH & Co. KG von T€ 4.079 ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 245 enthalten. Diese entfallen auf die Auflösung von gebildeten Rückstellungen (T€ 153), Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 5), Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 60) und sonstige Erträge (T€ 26).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten (T€ 27) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (T€ 2) sind entfallen auf einbehaltene ausländische Quellensteuer.

Soweit mit Tochtergesellschaften keine Gewinnabführungsverträge bestehen, werden Erträge aus Gewinnausschüttungen brutto (inklusive anrechenbarer Steuern) unter den "Erträgen aus Beteiligungen" ausgewiesen. Im Falle von Mehrheitsbeteiligungen erfolgt eine zeitkongruente Aktivierung der Gewinnausschüttungsansprüchen, sofern der jeweilige Jahresabschluss der Tochtergesellschaft vor demjenigen der Berichtsgesellschaft erstellt und ein entsprechender Gewinnausschüttungsbeschluss vorliegt.

Soweit mit Tochtergesellschaften Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge geschlossen wurden, sind die Beteiligungserträge unter dem Posten "Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen" ausgewiesen. Unter dem Posten "An Organgesellschaften belastete Ertragsteuern" sind Steuern erfasst, die die Berichtsgesellschaft aufgrund abgeschlossener Konzernsteuerumlageverträge an die Tochtergesellschaften weiterbelastet hat. Verlustübernahmen sind unter "Aufwendungen aus Verlustübernahmen" ausgewiesen.

V. SONSTIGE ANGABEN

Im Jahresdurchschnitt 2009 wurden 100 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 88 Mitarbeiter in Vollzeit und 12 Mitarbeiter in Teilzeit (bzw. in Aushilfstätigkeit). Dem Vorstand gehören folgende Personen an:

(1) Franz Wiesholler, Vorstandsvorsitzender SoftM AG, Holzkirchen (bis 05.Juni 2009)

(2) Piotr Piatosa, Vorstandsvorsitzender SoftM AG, Krakau/Polen (seit 08.Juni 2009)

(3) Ludwig Ametsbichler, Finanzvorstand SoftM AG, München

(4) Ralf Gärtner, Vorstand Marketing und Unternehmenskommunikation, Planegg b. München

(5) Jens Göbel, Vorstand Vertrieb Nord- und Mitteldeutschland SoftM AG, Bremen (seit 01.12.2009)

Alle Mitglieder des Vorstands sind einzelvertretungsberechtigt.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

(1) Dr. Hannes Merten,Vorsitzender des Aufsichtsrats der SoftM AG, München

(2) Prof. Dr. Hans Zangl, Hochschulprofessor, München (bis 12.06.2009)

(3) Rolf Delventhal, Entwicklungsingenieur SoftM AG, Mainburg (bis 20.03.2009)

(4) Piotr Piatosa, Mitglied des Vorstandes Comarch S.A. ,Krakau/Polen (23.03.2009 bis 05.06.2009)

(5) Konrad Taranski, Vorstandsmitglied der Comarch S.A. Krakau/Polen (seit 25.06.2009)

(6) Prof. Jansuz Filipiak, Vorstandsvorsitzender der Comarch S.A., Krakau/Polen (seit 25.06.2009)

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen T€ 12, die Gesamtvergütung für Mitglieder des Vorstands einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrug T€ 1.017. Darin enthalten sind variable Vergütungsbestandteile in Höhe von T€ 134. Auf eine individualisierte Angabe der Vorstandsbezüge wurde verzichtet, da die Hauptversammlung einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Weitere Angaben hierzu enthält der Lagebericht. Für Abfindungen an ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes wurden T€ 458 getätigt.

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die SoftM Software und Beratung AG, München, Anteile von mehr als 20 % besitzt:

Gesellschaft/Sitz Anteil am Kapital

%
Eigenkapital

T€
Ergebnis 2009

T€
SoftM Solutions GmbH, München 100 835,8 *
Comarch Systemintegration GmbH, München 100 109,4 *
Solitas Informatik AG, Buchs, Schweiz 100 473,2 99,1
Comarch Schilling GmbH, Bremen 100 204,5 *
Comarch Solutions GmbH, Wien, Österreich 100 190,7 37,0
SoftM France S.A.R.L, Straßburg, Frankreich 100 -23,5 -150,1
KEK Anwendungssysteme GmbH, München 30 -150 -31,0

*) Mit den Tochtergesellschaften Comarch Systemintegration GmbH, Comarch Schilling GmbH und Comarch Solutions GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Diese Tochtergesellschaften weisen deshalb ein Jahresergebnis von T€ 0 aus.

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung des Vorstands und Aufsichtsrats zum Deutschen Corporate Governance Kodex für das Jahr 2009 ist abgegeben und den Aktionären auf der Homepage der SoftM Software und Beratung AG (unter www.softm.com Bereich Investor Relations) zugänglich gemacht worden.

Die SoftM AG wird in den Konzernabschluss der Comarch S.A., Krakau/Polen einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger in Polen (Monitor Polski B) und auf der Homepage von Comarch (unter www.comarch.com) veröffentlicht wird. Die SoftM AG stellt für den SoftM Konzern aufgrund der Börsennotierung (verpflichtend) einen Teilkonzernabschluss auf.

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses, der Akanthus GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, sind folgende Honorare im Geschäftsjahr 2009 erfasst worden:

T€
Abschlussprüfungen 72
sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen 10
Steuerberatungsleistungen 33
sonstige Leistungen 15
130

Die Honorare für Abschlussprüfungen umfassen die Honorare für die Konzernabschlussprüfung sowie die Prüfung des Jahresabschlusses der SoftM AG nach HGB.

In den Geschäftsjahren 2008 und 2009 kam es zu folgenden nach § 21 WpHG meldepflichtigen Über- bzw. Unterschreitungen von Stimmrechten am Grundkapital der SoftM AG:

Datum Stimmrechtsveränderung Stimmrechte nach Über-/ Unterschreiten d. Grenze
Aktionär Anzahl %
--- --- --- ---
Comarch S.A., Polen / Comarch Software AG, Dresden 13.11.2008 1.750.000 35,14
Herr Christian Groth, München 14.11.2008 101.582 2,04
Dr. Hannes Merten, München 17.11.2008 216.626 4,35
Herr Uwe Paradiek, München 17.11.2008 56.882 1,14
Herr Rolf Delventhal, Mainburg 17.11.2008 48.950 0,98
Comarch S.A., Polen / Comarch Software AG, Dresden 18.11.2008 3.250.000 50,15
Don Bosco Stiftung, München 18.11.2008 250.000 3,86
Frau Monika Merten, München 18.11.2008 171.846 2,65
SoftM AG, München 18.11.2008 176.011 2,72
Universal-Investment-GmbH, Frankfurt am Main 27.01.2009 210.200 3,24
Universal-Investment-GmbH, Frankfurt am Main 28.01.2009 200 0,003
Don Bosco Stiftung, München 09.02.2009 0 0,00
Comarch S.A., Polen / Comarch Software AG, Dresden 09.02.2009 5.241.777 80,89

Folgende Mitteilungen wurden der Gesellschaft gemacht:

18. November 2008

Die Comarch S.A., Krakau/Polen, teilt mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 13.11.2008 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 % und 30 % überschritten hat und zu diesem Tag 35,14 % (1.750.000 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte sind der Comarch S.A., Krakau/Polen, zuzurechnen.

Stimmrechtsanteile der Aktionäre Dr. Hannes Merten, Monika Merten, Christian Groth, Rolf Delventhal und Uwe Paradiek, deren Stimmrechtsanteil an der SoftM AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden der Comarch S.A. zugerechnet.

Die Comarch Software AG, Dresden, teilt mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 13.11.2008 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 % und 30 % überschritten hat und zu diesem Tag 35,14 % (1.750.000 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte sind der Comarch Software AG zuzurechnen.

Stimmrechtsanteile der Aktionäre Dr. Hannes Merten, Monika Merten, Christian Groth, Rolf Delventhal und Uwe Paradiek, deren Stimmrechtsanteil an der SoftM AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden der Comarch Software AG zugerechnet.

19. November 2008

Herr Dr. Hannes Merten (Vorsitzender des Aufsichtsrats der SoftM AG) teilt mit, dass sein Stimmrechtsanteil am 17.11.2008 die Schwelle von 15 %, 10 % und 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,35 % (216.626 Stimmrechte) beträgt.

Herr Christian Groth teilt mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 14.11.2008 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,04 % (101.582 Stimmrechte) beträgt.

Herr Uwe Paradiek teilt mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 17.11.2008 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 1,14 % (56.882 Stimmrechte) beträgt.

Herr Rolf Delventhal teilt mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 17.11.2008 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,98 % (48.950 Stimmrechte) beträgt.

24. November 2008

Die Comarch S.A., Krakau/Polen, teilt mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 18.11.2008 die Schwelle von 50 % überschritten hat und zu diesem Tag 50,15 % (3.250.000 Stimmrechte) beträgt. Diese 50,15 % Stimmrechte sind der Comarch S.A., Krakau/Polen, über die Comarch Software AG zuzurechnen.

Die Comarch Software AG, Dresden, teilt mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 18.11.2008 die Schwelle von 50 % überschritten hat und zu diesem Tag 50,15 % (3.250.000 Stimmrechte) beträgt.

Die Don Bosco Stiftung, München, hat mit gleichem Datum mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 3,86 % der Stimmrechte (250.000 Stimmrechte) beträgt.

Frau Monika Merten hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 18.11.2008 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,65 % der Stimmrechte (171.846 Stimmrechte) beträgt.

13. Januar 2009

Die SoftM AG, München, teilt mit, dass ihre Anteile an eigenen Aktien an der SoftM AG am 18.11.2008 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 2,72 % (176.011 Aktien) beträgt.

02. Februar 2009

Die Universal-Investment-GmbH, Frankfurt am Main, teilt mit, dass am 27.01.2009 ihr Stimmrechtsanteil die Schwelle von 5 % der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 3,24 % (210.200 Stimmrechte) beträgt.

Die Universal-Investment-GmbH, Frankfurt am Main, teilt mit, dass am 28.01.2009 ihr Stimmrechtsanteil die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 0,003 % (200 Stimmrechte) beträgt.

11. Februar 2009

Die Comarch S.A., Krakau/Polen, teilt mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 09.02.2009 die Schwelle von 75 % überschritten hat und zu diesem Tag 80,89 % (5.241.777 Stimmrechte) beträgt. 80,89 % der Stimmrechte sind der Comarch S.A., Krakau/Polen, über die Comarch Software AG zuzurechnen.

Die Comarch Software AG, Dresden, teilt mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 09.02.2009 die Schwelle von 75 % überschritten hat und zu diesem Tag 80,89 % (5.241.777 Stimmrechte) beträgt.

Die Don Bosco Stiftung, München, hat mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SoftM AG am 09.02.2009 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) beträgt.

München, den 10.03.2010

SoftM Software und Beratung AG, München

Vorstand

Piotr Piatosa

Ludwig Ametsbichler

Ralf Gärtner

Jens Göbel

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der SoftM Software und Beratung AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst wurde, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der SoftM Software und Beratung AG sowie des SoftM Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der SoftM Software und Beratung AG bzw. des SoftM Konzerns beschrieben sind.

München, im März 2010

SoftM Software und Beratung AG

Der Vorstand

Piotr Piatosa

Ludwig Ametsbichler

Ralf Gärtner

Jens Göbel

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SoftM Software und Beratung AG, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, 12.03.2010

**Akanthus GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Susanne Renn, Wirtschaftsprüferin

Klaus Loibl, Wirtschaftsprüfer

Finanzkalender 2010

QUARTALSBERICHT PER 31.03.2010 14. MAI 2010
HAUPTVERSAMMLUNG 2010 17. JUNI 2010, MÜNCHEN
QUARTALSBERICHT PER 30.06.2010 13. AUGUST 2010
QUARTALSBERICHT PER 30.09.2010 12. NOVEMBER 2010
JAHRESABSCHLUSS 2010 APRIL 2011