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Blue Cap AG — Interim / Quarterly Report 2016
Jan 11, 2018
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Interim / Quarterly Report
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Publication
Blue Cap AG
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Bilanz zum 31. Dezember 2016
Aktiva
| 31.12.2016 | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 16.484,58 | 24 | |
| II. Sachanlagen | 5.435.913,55 | 5.669 | |
| III. Finanzanlagen | 8.419.027,05 | 8.854 | |
| 13.871.425,18 | 14.547 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 7.245.897,18 | 7.456 | |
| davon Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 7.234.703,01 (Vorjahr: TEUR 7.340) | |||
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 364.879,10 | 294 | |
| 7.610.776,28 | 7.750 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 325,00 | 36 | |
| 21.482.526,46 | 22.333 | ||
| Passiva | |||
| 31.12.2016 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | TEUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Stammkapital | 2.030.000,00 | 2.030 | |
| II. Kapitalrücklage | 1.000.000,00 | 1.000 | |
| III. Gewinnrücklagen | 1.341.339,00 | 1.341 | |
| IV. Bilanzgewinn | 6.260.926,61 | 5.023 | |
| 10.632.265,61 | 9.394 | ||
| B. Rückstellungen | 1.727.428,69 | 1.316 | |
| C. Verbindlichkeiten | 8.300.442,16 | 11.593 | |
| davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 2.704.594,80 (Vorjahr: TEUR 2.226) | |||
| davon aus Steuern EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 111) | |||
| D. Passive latente Steuern | 822.390,00 | 30 | |
| 21.482.526,46 | 22.333 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2016
I Vorbemerkungen
Die Gesellschaft ist unter der Firma Planatol Holding GmbH mit Sitz in Rohrdorf im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter der Nummer HRB 257 eingetragen.
Im Geschäftsjahr 2016 wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BiIRUG) geänderten Vorschriften des HGB und weiterer Gesetze erstmals angewendet. Die Vorjahresvergleichszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit Ausnahme der Anpassungen aufgrund des geänderten Gliederungsschemas nicht angepasst.
- Unter den Umsatzerlösen werden Sachverhalte in Höhe von TEUR 15 ausgewiesen, die bisher unter den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt wurden. Die entsprechenden Sachverhalte im Vorjahr betragen TEUR 13.
- Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen werden Sachverhalte in Höhe von TEUR 79 ausgewiesen, die bisher unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt wurden. Die entsprechenden Sachverhalte im Vorjahr betragen TEUR 13.
- Die Vorjahresvergleichszahl der sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthält Beträge in Höhe von TEUR 21, die im Vorjahresabschluss unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen wurden.
II Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB und unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 bis 278 HGB sowie unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Vereinfachungen für kleine Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.
Aktiva
Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung von betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern nach der linearen Methode.
Seit 1. Januar 2010 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 410,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr Abgang wird im Jahr des Zugangs unterstellt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme des mit dem Barwert aktivierten Körperschaftsteuer-Anrechnungsguthabens, mit den Nominalwerten bewertet. Bestehende Ausfallrisiken und zu erwartende Zahlungsabzüge sind durch aktivisch abgesetzte Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die Kassenbestände und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt, die Abgrenzungsposten entsprechen den anteiligen Vorleistungen.
Die Abgrenzungen entsprechenden zeitanteiligen Vorleistungen.
Passiva
Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister, die Kapitalrücklage und die satzungsmäßige Gewinnrücklage entsprechen den Gesellschafterbeschlüssen bzw. dem Gesellschaftsvertrag. Die anderen Gewinnrücklagen resultieren ausschließlich aus der erstmaligen Anwendung des BiIMoG gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB.
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der sog. „Projected-Unit-Credit-Methode" unter Zugrundelegung der „Richttafeln 2005 G" von Professor Dr. Klaus Heubeck. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der zum Bilanzstichtag erwartete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn (Vorjahr: sieben) Geschäftsjahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,01 %. Erfolgswirksame Veränderungen aus der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 2,0 %, die durchschnittliche Fluktuation mit 3,0 % berücksichtigt.
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 71. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Die Verrechnung umfasst auch Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen.
Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Dieser Wert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsunternehmen zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).
Zum 1. Januar 2010 ergab sich aus der erstmaligen Anwendung der geänderten Bewertungsvorschriften (BilMoG) eine Unterdotierung der Pensionsverpflichtungen von TEUR 207. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der Unterschiedsbetrag grundsätzlich über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte eine Zuführung in Höhe von TEUR 21, die im sonstigen betrieblichen Aufwand (Vorjahr: außerordentlichen Aufwand) ausgewiesen wird. Die verbleibende Unterdeckung der nicht in der Bilanz enthaltenen Pensionsverpflichtungen beträgt somit zum 31. Dezember 2016 TEUR 104.
Die Steuerrückstellungen enthalten die ermittelten Steuerverpflichtungen für das abgelaufene Geschäftsjahr und das Vorjahr.
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die verwendeten Rechnungszinssätze betragen 3,23 %. Erwartete Kostensteigerungen und eine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeit wurden berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die latenten Steuern werden auf Basis der temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen und der steuerlichen Verlustvorträge, sofern diese innerhalb des maßgeblichen fünfjährigen Prognosezeitraums mit ausreichender Sicherheit realisiert werden können, berechnet. Entsprechend der Steuerplanung der Gesellschaft wurde der Ermittlung der latenten Steuern ein kombinierter Ertragssteuersatz der Gesellschaft von aktuell 27,3 % zugrunde gelegt. Dieser umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.
III Erläuterungen zur Bilanz
1 Anlagevermögen
Die Pflicht zur Aufstellung des Anlagengitters nach § 284 Abs. 2 HGB entfällt gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB.
2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten mit EUR 1.506.977,94 (Vorjahr: TEUR 1.490) Forderungen gegen Gesellschafter. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus dem Leistungsverkehr, der Abwicklung des Zahlungsverkehrs von Tochterunternehmen über das Cash-Pooling der Gesellschaft und die Ergebnisübernahmen aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge.
3 Eigenkapital
Das Stammkapital beträgt EUR 2.030.000,00.
4 Rückstellungen
Bei den Pensionsverpflichtungen wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB folgende Verrechnungen vorgenommen:
| TEUR | |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag der Gesamtverpflichtungen | 917 |
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtungen | 364 |
| Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände | 335 |
| Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände | 335 |
| Verrechnete Zinsaufwendungen | 42 |
| Verrechnete Zinserträge | 17 |
Aus der Verrechnung ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Zinsaufwand von TEUR 25. Darüber hinaus werden die regulären Veränderungen der Pensionsrückstellungen im Personalaufwand ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten Resturlaubs- und Gleitzeitansprüche der Mitarbeiter, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Entsorgungsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Jubiläumszuwendungen und ausstehenden Rechnungen sowie Jahresabschluss- und Beratungskosten.
5 Verbindlichkeiten
Angaben über Restlaufzeiten ergeben sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel. Die Vorjahresbeträge sind dabei in Klammern gesetzt:
| Beträge mit Restlaufzeiten | davon durch Grundpfandrechte gesichert | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.804.639,58 | 600.000,00 | 0,00 | 5.404.639,58 | 1.436.473,95 |
| (Vorjahr) | (8.020.359,06) | (1.000.000,00) | (0,00) | (9.020.359,06) | (5.981.641,24) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 91.207,78 | 0,00 | 0,00 | 91.207,78 | 0,00 |
| (Vorjahr) | (134.902,01) | (0,00) | (0,00) | (134.902,01) | (0,00) |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.704.594,80 | 0,00 | 0,00 | 2.704.594,80 | 0,00 |
| (Vorjahr) | (2.225.788,74) | (0,00) | (0,00) | (2.225.788,74) | (0,00) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 100.000,00 | 0,00 | 0,00 | 100.000,00 | 0,00 |
| (Vorjahr) | (212.116,06) | (0,00) | (0,00) | (212.116,06) | (0,00) |
| 7.700.442,16 | 600.000,00 | 0,00 | 8.300.442,16 | 1.436.473,95 | |
| (Vorjahr) | (10.593.165,87) | (1.000.000,00) | (0,00) | (11.593.165,87) | (5.981.641,24) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen in Höhe von EUR 2.300,69 (Vorjahr: TEUR 50) aus dem Leistungsverkehr.
Ferner wurde die Verpfändung der von der PLANATOL Holding GmbH gehaltenen Geschäftsanteile an inländischen Tochterunternehmen vereinbart sowie Sicherungsübereignungen und Sicherungsabtretungen eingeräumt.
Nach den abgeschlossenen Kreditverträgen haften mit Ausnahme der Gämmerler GmbH und Planatol Asset Management GmbH die einzelnen inländischen Unternehmen der PLANATOL-Gruppe zum Teil als Gesamtschuldner für die in Anspruch genommenen Kredite.
6 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für die Gesellschaft bestehen zum 31. Dezember 2016 gesamtschuldnerische Haftungsübernahmen mit Rückgriffsrechten und Bürgschaften aus Kreditengagements inländischer Tochterunternehmen im Umfang von TEUR 9.558 (Vorjahr: TEUR 9.812). Daneben haftet die Gesellschaft für Verbindlichkeiten der Blue Cap AG, München, in Höhe von TEUR 10.000 (Vorjahr: TEUR 7.000).
Außerdem hat die Gesellschaft - wie auch andere Unternehmen der Gruppe - für sämtliche Ansprüche von Leasinggebern aus Leasingverträgen mit einem Volumen zum 31. Dezember 2016 von TEUR 1.137 die selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen. Die Einrede der Vorausklage, der Anfechtbarkeit und der Aufrechenbarkeit sowie die Aufgabe einer Sicherheit durch den Leasinggeber sind dabei jeweils ausgeschlossen.
Die Gesellschaft hat gegenüber einer kreditgebenden Bank zu Gunsten des Tochterunternehmens Planatol GmbH (vormals: Planatol Wetzel GmbH), Rohrdorf-Thansau, eine harte Patronatserklärung abgegeben.
Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der erwarteten zukünftigen Ertrags- und Finanzlage bei den jeweiligen Verpflichteten nicht gerechnet.
| 31.12.2016 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | < 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | > 5 Jahre | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Leasingverträgen | 370 | 192 | 159 | 19 |
Zu den Ausleihungen an die Biolink Gesellschaft für Verbindungstechnologien mbH, Waakirchen, (TEUR 256) bestehen Rangrücktrittserklärungen der Gesellschaft.
IV Sonstige Angaben
1 Mitarbeiter gemäß § 267 Abs. 5 HGB
| 2016 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Angestellte | 9 | 12 |
| Arbeiter | 7 | 5 |
| 16 | 17 |
Ab dem 1. Januar 2017 sind 14 Mitarbeiter im Rahmen des Betriebsübergangs bei der Planatol GmbH, Rohrdorf Thansau, beschäftigt.
2 Konzernzugehörigkeit
Die Blue Cap AG, München, besitzt 94 % der Geschäftsanteile der PLANATOL Holding GmbH; die Gesellschaft ist somit Konzernunternehmen der Blue Cap AG. Unsere Gesellschaft sowie unsere Tochterunternehmen werden in den gemäß § 291 HGB befreienden Konzernabschluss der Blue Cap AG, München, (HRB 162137 beim Amtsgericht München) zum 31. Dezember 2016 nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB mit einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden wird. Die Blue Cap AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf.
3 Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 Ziffer 17 HGB) werden gemäß § 288 Abs. 1 HGB nicht gemacht.
4 Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Herr Dr. Hannspeter Schubert, Unternehmensberater, Valley
Die Angaben über die Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleiben in Anwendung von § 288 Satz 1 HGB.
Beirat
Der Beirat war im Geschäftsjahr nicht besetzt.
5 Nachtragsbericht
Die Planatol Holding GmbH hat mit notariellem Kaufvertrag vom 19. Mai 2017 die Beteiligung an der Biolink Gesellschaft für Verbindungstechnologien mbH, Waakirchen, erfolgreich veräußert. Der Verkauf steht unter den üblichen Vorbehalten, insbesondere der Kartellfreigabe. Die Transaktion soll mit Wirkung zum 30. Juni 2017 abgeschlossen werden. Durch die Transaktion wird das Jahresergebnis 2017 deutlich positiv beeinflusst.
V Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2016 von EUR 6.260.926,61 (Gewinnvortrag von EUR 5.023.271,65 zuzüglich Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.237.654,96) auf neue Rechnung vorzutragen.
Rohrdorf, den 6. Juni 2017
Der Geschäftsführer
Dr. Hannspeter Schubert
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 24. Juli 2017 festgestellt.