Quarterly Report • Sep 20, 2021
Quarterly Report
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Konzernbilanz
| AKTIVA | PASSIVA | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.2021 TEUR |
TEUR | 31.12.2020 TEUR |
30.06.2021 TEUR |
TEUR | 31.12.2020 TEUR |
||
| Immaterielle Vermögensgegenstände ANLAGEVERMÖGEN |
EIGENKAPITAL | ||||||
| Entgeltlich erworbene Software | $\overline{\mathbf{8}}$ | ʻó | Gezeichnetes Kapital | 19,143 | 19,143 | ||
| Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten Sachanlagen |
Kapitalrücklage | 21,013 | 21,013 | ||||
| Technische Anlagen und Maschinen auf fremden Grundstücken |
45,202 60,655 |
63,000 46,258 |
Gewinnrücklagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
818 9,634 |
942 7,594 |
Andere Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage |
175 881 |
175 881 |
||
| 116,309 | 117,794 | 1,056 | 1,056 | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen Anteile an assoziierten Unternehmen Finanzanlagen |
26 3,917 |
4,000 26 |
Nicht beherrschende Anteile Konzernbilanzgewinn |
13,054 1,092 |
1,240 9,580 |
||
| 3,943 | 4,026 | 55,358 | 52,032 | ||||
| 120,260 | 121,830 | SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE | 472 | 493 | |||
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe UMLAUFVERMÖGEN Vorräte |
7,599 | 6,527 | Rückstellungen für Pensionen Steuerrückstellungen RÜCKSTELLUNGEN |
$\circ$ 9,931 |
10,019 $\circ$ |
||
| Waren | 3,647 | 22,837 | Sonstige Rückstellungen | 12,693 | 22,624 | 11,430 21,449 |
|
| 11,246 | 29,364 | ||||||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Vermögensgegenstände |
7,392 61,169 102 |
9,537 26,381 1,347 |
|||||
| 68,663 | 37,265 | VERBINDLICHKEITEN | 9,177 | 15,837 | |||
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | $\circ$ | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
112,841 | 97,349 | |||
| 79,910 | 66,629 | Verbinlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
578 | 577 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1,463 | 1,211 | |||||
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 2,343 | 489 | 124,059 | 114,974 | |||
| 202,513 | 188,948 | 202,513 | 188,948 |
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| 01.01. - 30.06.2021 | 01.01. - 30.06.2020 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 220,525 | 201,820 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 2,538 | 2,113 | ||
| Materialaufwand | ||||
| für Roh-, Hilfs- und Aufwendungen |
||||
| Betriebsstoffe und für bezogene Waren | $-169,222$ | $-147,435$ | ||
| für bezogene Leistungen Aufwendungen |
$-5,031$ | $-174,253$ | $-4,859$ | $-152,294$ |
| Personalaufwand | ||||
| Löhne und Gehälter | $-18,495$ | $-18,343$ | ||
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für | ||||
| ig und für Unterstützung Altersversorgur |
$-4,149$ | $-22,644$ | $-6,129$ | $-24,472$ |
| Abschreibungen auf immaterielle | ||||
| Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | ||||
| und Sachanlagen | $-5,514$ | $-5,511$ | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | $-16,823$ | $-18,453$ | ||
| Erträge aus Beteiligungen | $-83$ | $\circ$ | ||
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 27 | 2 | ||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | $-326$ | $-481$ | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | $-46$ | $-78$ | ||
| Ergebnis nach Steuern | 3,411 | 2,646 | ||
| Sonstige Steuern | $-85$ | $-135$ | ||
| Konzernjahresüberschuss | 3,326 | 2,511 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 148 | $\overline{35}$ | ||
| Konzernbilanzgewinn | 3,474 | 2,546 |
ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021
Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns
| Summe | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzerneigen-kapital | |||||||
| Gezeichnetes | Konzern- | des Mutter- | Nicht beherrschende | ||||
| Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | bilanzgewinn | unternehmens | Anteile | Gesamt | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 1. Januar 2020 | 19,143 | 21,013 | 1,056 | 10,883 | 52,095 | 1,277 | 53,372 |
| Konzernjahresüberschuss | $\circ$ | $\circ$ | $\circ$ | $-1,303$ | $-1,303$ | $-37$ | $-1,340$ |
| Gewinnausschüttung | $\circ$ | 0 | 0 | c | $\circ$ | $\circ$ | |
| Stand 31. Dezember 2020 / 1. Januar 2021 | 19,143 | 21,013 | 1,056 | 9,580 | 50,792 | 1,240 | 52,032 |
| Konzernjahresüberschuss | $\circ$ | $\circ$ | 0 | 3,474 | 3,474 | $-148$ | 3,326 |
| Gewinnausschüttung | O | $\circ$ | $\circ$ | 0 | 0 | O | |
| Stand 30 Juni 2021 | 19,143 | 21,013 | 1,056 | 13,054 | 54,266 | 1,092 | 55,358 |
ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung
| 01.01. - 30.06.2021 01.01. - 30.06.2020 | ||
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernjahresüberschuss | 3,326 | 2,511 |
| Sonstiger Cashflow | 5,468 | 5,433 |
| Cashflow | 8,794 | 7,944 |
| Sonstige Ab-/Zuflüsse aus betrieblicher Tätigkeit | $-401$ | 788 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | 8.393 | 8,732 |
| Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | $-3,944$ | $-4,671$ |
| Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit | $-4,448$ | $-4,059$ |
| Erhöhung/Verminderung der flüssigen Mittel | ||
| Flüssige Mittel am Anfang des Geschäftsjahres | ||
| Flüssige Mittel am Ende des Berichtszeitraumes |
$\hat{\epsilon}$
Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg ist in das Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nr. 5114 eingetragen. Diese Gesellschaft und auch die übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind im Bereich der Nahrungs- und Futtermittelindustrie tätig. Sie befassen sich mit der Beschaffung, dem Transport, der Lagerung, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Ölsaaten, Fettstoffen und Futtermitteln. Darüber hinaus wird Rapsöl zu Biodiesel weiterverarbeitet.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Dieser Bericht wurde weder einer prüferischen Durchsicht noch einer Prüfung nach § 317 HGB durch den Abschlussprüfer unterzogen.
Der Konzernabschluss umfasst die Gesellschaften, an denen die ADM Hamburg, direkt oder indirekt, mehrheitlich beteiligt ist oder deren Finanz- und Geschäftspolitik durch ADM Hamburg bestimmt wird. Der Konsolidierungskreis ist seit dem 31. Dezember 2020 unverändert geblieben.
Das Grundkapital der ADM Hamburg Aktiengesellschaft beträgt zum 30. Juni 2021 und zum 31. Dezember 2020 jeweils EUR 19.142.768,03. Es ist eingeteilt in 748.800 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Es handelt sich hierbei seit der Hauptversammlung am 6. Juli 1999 um nennbetragslose Stückaktien.
Die ADM European Management Holding B.V. & Co. KG, Hamburg, hält an der ADM Hamburg Aktiengesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung. Im Juli 1996 hat die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH als herrschendem Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Minderheitsaktionäre haben das Recht auf eine festgelegte jährliche Ausgleichszahlung seitens der ADM European Holdings B.V. & Co. KG als Rechtsnachfolgerin der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH.
Der ADM Hamburg Konzern ist als international tätiger Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten Währungs- und Commodity-Risiken ausgesetzt. Der Konzernvorstand bedient sich bei der Überwachung dieser Risiken neben seinem eigenen Berichtswesen unter anderem des Instrumentariums, welches von der Muttergesellschaft (ADM Company) bereitgestellt wird. Die Unternehmenspolitik der ADM Company ist die Begrenzung dieser Risiken durch ein systematisches Risiko-Management. Als Instrumente dienen vor allem Devisentermingeschäfte und Commodity-Termingeschäfte.
Zu den eingesetzten Instrumenten zählen börsengehandelte Commodity-Termingeschäfte, Devisentermingeschäfte sowie zu Handelszwecken eingegangene Ein-und Verkaufskontrakte. Die Bewertung erfolgt zum Marktwert.
Es werden unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag die gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag ausgewiesen.
Es sind uns keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden.
Hamburg, 15. September 2021
ADM Hamburg Aktiengesellschaft
Der Vorstand
(Jaana Kleinschmit von Lengefeld)
(Candy Siekmann)
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um € 13,6 Mio. auf € 202,5 Mio.
Die Geschäftsaktivitäten wurden in unverändertem Umfang fortgeführt.
Zur Finanzlage stellen wir fest, dass die Liquidität zu jeder Zeit gewährleistet war. Im Konzern wurde auch in der Berichtsperiode ein positiver Cashflow erzielt.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 wurde ein Konzernumsatz von € 220,5 Mio. (1. Halbiahr 2020: € 201.8) erzielt. Der Umsatzanstieg betrifft wesentlich das Handelsgeschäft. Der Konzernbilanzgewinn belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf € 3,5 Mio. (1. Halbjahr 2020 € 2,5 Mio.).
Die Preise für landwirtschaftliche Rohwaren sind im Verlauf der ersten Jahreshälfte weiter angestiegen. Der Dezemberkontrakt für Weizen an der Matif hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 40 Euro/t auf knapp 240 Euro/t verteuert. Die Rapsnotierung ist sogar von 395 Euro/t auf 575 Euro/t gestiegen. Grund für die Hausse sind starke Ernteeinbußen in vielen Teilen der Welt (u.a. in Brasilien, Kanada, den USA, Russland und Kasachstan) sowie eine große Importnachfrage Chinas, das sich mittlerweile gut von der Afrikanischen Schweinepest und Corona erholt hat. Die weltweiten Bestände von Rohwaren sind dadurch auf das niedrigste Niveau seit vielen Jahren gesunken. Im Bereich der pflanzlichen Öle gab es zuletzt Anfang der 1990er Jahre eine knappere Versorgungslage.
Die Ernteergebnisse in der EU zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Die Getreideernte dürfte mit 295 Mio. t um knapp 13 Mio. t höher ausfallen als im letzten Jahr und die Rapsernte mit 16,8 Mio. t um knapp 600.000 t. Allerdings zogen sich die Erntearbeiten aufgrund der nassen Witterung im August in vielen Teilen der EU sehr lange hin. Dies gilt auch für Deutschland, wo die Weizenund Rapsernte erst Anfang September komplett abgeschlossen werden konnte. Anders als in anderen Teilen der EU fiel die deutsche Ernte enttäuschend aus. Die Getreideerzeugung soll laut Schätzung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft nur bei 42,1 Mio. t liegen und damit um gut 2 Mio. t unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Die Winterrapsproduktion lag bei 3,5 Mio. t und damit exakt auf Vorjahresniveau. Zum Vergleich: Mitte des letzten Jahrzehnts hatte die deutsche Rapsernte noch regelmäßig zwischen 5 und 6 Mio. t gelegen.
Die Silo- und Umschlagsbetriebe waren im ersten Halbjahr 2021 insgesamt schwach ausgelastet aufgrund einer geringen globalen Nachfrage aus Deutschland bzw. der EU. Es bleibt zu befürchten, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird, da die Abgabebereitschaft der deutschen Landwirte nach wie vor verhalten ist. Die Rothensee Trading konnte allerdings ihr Handelsvolumen deutlich ausweiten. Importe lagen in etwa auf Vorjahresniveau sowie auch der Umschlag an vegetabilen Ölen am Standort Hamburg.
Die Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat lag nahezu auf Vorjahresniveau, wobei die Versorgung der Ölmühle mit Rohwaren durchgängig gesichert war.
Durch eine ausgewogene Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat waren auch die Raffinationsanlagen überdurchschnittlich gut ausgelastet. Lediglich im Bereich Biodiesel lagen die Produktionszahlen leicht unter denen im Vorjahreszeitraum.
Da die Nachfrage nach pflanzlichen Ölen konstant groß ist, wird die EU auch im Wirtschaftsjahr 2021/22 wieder große Mengen Raps importieren müssen. Dabei steht Kanada allerdings nur bedingt als Anbieter von Raps zur Verfügung. Zu klein ist die dortige Ernte aufgrund von Dürre und Hitze ausgefallen. Marktexperten beziffern die dortigen Ernteverluste auf mindestens 30 %. Somit muss der Raps vorwiegend aus der Ukraine und Australien kommen, wo derzeit große Ernten veranschlagt werden. Bessere weltweite Ernten von Sojabohnen und Sonnenblumensaat sind in der Vorhersage und werden dringend benötigt, um die extrem knappe Versorgungslage im Rapskomplex zu kompensieren.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der ADM Hamburg Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen der Warenmärkte gehören. Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
Kontakt: ADM Hamburg Aktiengesellschaft Uwe Suhr Nippoldstr. 117 21107 Hamburg
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