Quarterly Report • Sep 30, 2016
Quarterly Report
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| 30.06.2016 EUR |
31.12.2015 EUR |
|
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.601.547,63 | 2.608.278,43 |
| Sachanlagen | 188.500.224,96 | 189.530.364,05 |
| At Equity bilanzierte Beteiligungen/Sonstige Beteiligungen | 7.054.929,18 | 13.092.054,06 |
| Latente Steuern | 11.254.083,11 | 11.254.083,11 |
| 209.410.784,88 | 216.484.779,65 | |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Vorräte | 6.771.967,84 | 27.800.051,37 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.971.946,92 | 16.864.451,95 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 49.368.387,14 | 52.658.333,11 |
| Sonstige Vermögenswerte | 13.599.682,01 | 21.578.451,80 |
| Derivative Finanzinstrumente | 938.250,00 | 2.670.200,63 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 83.610,17 | 83.491,98 |
| 76.733.844,08 | 121.654.980,84 | |
| 286.144.628,96 | 338.139.760,49 | |
| PASSIVA EIGENKAPITAL |
||
| Gezeichnetes Kapital | 19.142.768,03 | 19.142.768,03 |
| Rücklagen | 58.485.785,48 | 52.600.830,94 |
| Eigenkapital der Aktionäre der ADM Hamburg Aktiengesellschaft | 77.628.553,51 | 71.743.598,97 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 36.168,63 | 35.391,00 |
| 77.664.722,14 | 71.778.989,97 | |
| LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN | ||
| 37.192.231,45 | 37.688.140,09 | |
| Rückstellungen Latente Steuern |
15.016.536,00 | 14.652.347,98 |
| 52.208.767,45 | 52.340.488,07 | |
| KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 133.438.983,14 | 187.067.089,99 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 11.956.436,23 | 16.029.841,67 |
| Rückstellungen | 5.374.303,97 | 7.166.198,00 |
| Steuerverbindlichkeiten | 2.645.085,13 | 192.964,36 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.415.203,08 | 1.716.177,34 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.441.127,82 | 1.848.011,09 214.020.282,45 |
| 156.271.139,37 | ||
| 286.144.628,96 | 338.139.760,49 |
$\sim$ $\sim$
| 01.01. - 30.06.2016 EUR |
01.01. - 30.06.2015 EUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 190.385.470,62 | 241.008.338,09 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen |
-177.860.531,25 | -226.637.046,81 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 12.524.939,37 | 14.371.291,28 |
| Vertriebskosten | -1.787.927,69 | -1.970.009,98 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -5.655.865,19 | $-6.109.116,63$ |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6.342.535,22 | 6.539.485,59 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | $-1.415.203,08$ | -5.128.554,66 |
| Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit | 10.008.478,63 | 7.703.095,60 |
| Beteiligungsergebnis | 204.175,12 | 193.621,28 |
| Zinserträge | 54.486,82 | 50.019,55 |
| Zinsaufwendungen | $-1.461.174,02$ | $-2.233.579,46$ |
| Finanzergebnis | $-1.202.512,08$ | -1.989.938,63 |
| Ergebnis vor Steuern | 8.805.966,55 | 5.713.156,97 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | $-2.920.234,38$ | -1.933.450,20 |
| Jahresergebnis | 5.885.732,17 | 3.779.706,77 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse | 0,00 | 0,00 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,00 | 0,00 |
| Gesamtergebnis | 5.885.732,17 | 3.779.706,77 |
| davon: Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 777,63 | 1.143,64 |
| davon: Anteile der Aktionäre der ADM Hamburg Aktiengesellschaft |
5.884.954,54 | 3.778.563,13 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 7,86 EUR | 5,05 EUR |
| Gezeichnetes Kapital TEUR |
Kapital- rücklage TEUR |
Gewinn- rücklagen TEUR |
Summe Rücklagen TEUR |
Anteile anderer Gesellschafter TEUR |
Gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1. Januar 2015 | 19.143 | 21.205 | 26.621 | 47.826 | 34 | 67.003 |
| Jahresüberschuss | 0 | $\Omega$ | 3.779 | 3.779 | 3.780 | |
| Stand 30, Juni 2015 | 19.143 | 21.205 | 30.400 | 51.605 | 35 | 70.783 |
$\hat{\mathcal{A}}$
| Gezeichnetes Kapital TEUR |
Kapital- rücklage TEUR |
Gewinn- rücklagen TEUR |
Summe Rücklagen TEUR |
Anteile anderer Gesellschafter TEUR |
Gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31,396 | 52.601 | 35 | 71.779 | |||
| Stand 1. Januar 2016 | 19.143 ٥ |
21.205 O |
5.885 | 5.885 | 5,886 | |
| Jahresüberschuss Stand 30. Juni 2016 |
19.143 | 21.205 | 37.281 | 58.486 | 36 | 77.665 |
| 01.01.-30.6.2016 01.01.-30.6.2015 | ||
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Jahresüberschuss | 5.886 | 3.780 |
| Sonstiger Cashflow | 10.009 | 7.552 |
| Cashflow | 15.895 | 11.332 |
| Sonstige Ab-/Zuflüsse aus betrieblicher Tätigkeit | $-61.877$ | $-34.467$ |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | $-45.982$ | $-23.135$ |
| Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | 1.373 | $-8.782$ |
| Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 44.610 | 31.941 |
| Erhöhung/Verminderung der flüssigen Mittel | 24 | |
| Flüssige Mittel am Anfang des Geschäftsjahres | 83 | 84 |
| Flüssige Mittel am Ende des Berichtszeitraumes | 84 | 108 |
Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft und die übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind im Bereich der Nahrungs- und Futtermittelindustrie tätig. Sie befassen sich mit der Beschaffung, dem Transport, der Lagerung, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Ölsaaten, Fettstoffen und Futtermitteln. Darüber hinaus wird Rapsöl zu Biodiesel weiterverarbeitet.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 und in Anwendung von § 315a HGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden.
Die im Anhang des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 gegebenen Bilanzierungsund im Hinblick auf die insbesondere Erläuterungen Bewertungsmethoden gelten entsprechend.
Dieser Bericht wurde weder einer prüferischen Durchsicht noch einer Prüfung nach § 317 HGB durch den Abschlussprüfer unterzogen.
Der Konzernabschluss umfasst die Gesellschaften, an denen die ADM Hamburg, direkt oder indirekt, mehrheitlich beteiligt ist oder deren Finanz- und Geschäftspolitik durch ADM Hamburg bestimmt wird. Der Konsolidierungskreis ist seit dem 31. Dezember 2015 unverändert geblieben.
Das Grundkapital der ADM Hamburg Aktiengesellschaft beträgt zum 30. Juni 2016 und zum 31. Dezember 2015 jeweils EUR 19.142.768,03. Es ist eingeteilt in 748.800 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Es handelt sich hierbei seit der Hauptversammlung am 6. Juli 1999 um nennbetragslose Stückaktien.
Die ADM Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, hält an der ADM Hamburg Aktiengesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung. Im Juli 1996 hat die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH als herrschendem Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Minderheitsaktionäre haben das Recht auf eine festgelegte jährliche Ausgleichszahlung seitens der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH.
Der ADM Hamburg Konzern ist als international tätiger Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten Währungs- und Commodity-Risiken ausgesetzt. Der Konzernvorstand bedient sich bei der Überwachung dieser Risiken neben seinem eigenen Berichtswesen unter anderem des Instrumentariums, welches von der Muttergesellschaft (ADM Company) bereitgestellt wird. Die Unternehmenspolitik der ADM Company ist die Begrenzung dieser Risiken durch ein systematisches Risiko-Management. Als Instrumente dienen vor allem Devisentermingeschäfte und Commodity-Termingeschäfte.
börsengehandelte Commodity-Zu den eingesetzten Instrumenten zählen Termingeschäfte, Devisentermingeschäfte sowie zu Handelszwecken eingegangene Ein-und Verkaufskontrakte. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.
Es werden unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag die gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Darüber hinaus belastet die ADM Beteiligungsgesellschaft mbH als Organträger die ADM Hamburg gemäß einer Vereinbarung vom 1. Dezember 1997 mit Körperschaft- und Gewerbeertragsteuer.
Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen nach IAS 24 Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015. Es haben sich bis zum 30. Juni 2016 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Am 23. September 2016 haben Archer Daniels Midland Company (NYSE: ADM) und Wilmar International Limited (SGX: F34) alle Freigaben der Kartellbehörden für die Überführung von Olenex in ein voll funktionsfähiges Joint Venture mit eigenen Assets, Handelsaktivitäten, Einkauf sowie Sales- und Marketing-Funktionen erhalten. Als Teil der Archer Daniels Midland Group, wird die ADM Hamburg Aktiengesellschaft ihren Spezialöl- und Fettverarbeitungsbetrieb sowie ihren Palmöl-Betrieb auf die Joint Venture-Gesellschaft Olenex Edible Oils GmbH übertragen.
Hamburg, 29. September 2016
ADM Hamburg Aktiengesellschaft
Der Vorstand
(Jaana Kleinschmit von Lengefeld)
(Dr. Kai-Uwe Ostheim)
Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 um € 52.0 Mio. auf € 286,1 Mio. Der Rückgang ist im Wesentlichen saisonal bedingt, wie verringerte Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen per 30. Juni 2016 vor Beginn der diesjährigen Erntesaison zeigen.
Die Geschäftsaktivitäten wurden im wesentlichen Umfang fortgeführt.
Zur Finanzlage stellen wir fest, dass die Liquidität zu jeder Zeit gewährleistet war. Im Konzern wurde auch in der Berichtsperiode ein positiver Cashflow erzielt.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 wurde ein Konzernumsatz von € 190,4 Mio. (1. Halbjahr 2015: € 241,0) erzielt. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag bei € 12,5 Mio. (1. Halbjahr 2015: € 14,4 Mio.). Vor Steuern wurde im ersten Halbiahr ein Gewinn in Höhe von € 8,8 Mio. (1. Halbjahr 2015 € 5,7 Mio.) erzielt.
Die Preise für Ölsaaten und Getreide haben sich in der ersten Jahreshälfte deutlich So stieg die Notierung für den jeweiligen Frontmonat des befestigt. Sojabohnenkontraktes an der Börse in Chicago von knapp 9 US\$/bushel im Januar auf 12 US\$/bushel Anfang Juli. Die Notierung für den Raps an der europäischen Leitbörse Matif in Paris stieg im selben Zeitraum von 360 Euro/t auf knapp 380 Euro/t. Beim Weizen gab es an der Matif ein Plus um rund 30 Euro/t von 145 Euro/t auf 175 Euro/t zu verzeichnen und die Notierung für den Mais in Chicago stieg von 3,60 US\$/bushel auf knapp 4,30 US\$/bushel.
Die Gründe für die damalige Preisentwicklung sind vielfältig. Was die Entwicklungen im Ölsaatenbereich anbetrifft, spielte die Situation in Nord- und Südamerika die entscheidende Rolle. So hatten eine Trockenheit in den nordöstlichen Regionen Brasiliens und starke Überflutungen in Argentinien dazu geführt, dass die Schätzungen der Sojabohnenernte in diesen Ländern im April und Mai stetig nach unten revidiert wurde und laut amerikanischem Landwirtschaftsministerium (USDA) mit 96,5 Mio. t bzw. 56,8 Mio. t letztendlich um insgesamt rund 10 Mio. t unter den ursprünglichen Erwartungen lag. Dies führte dazu, dass die ohnehin schon große Nachfrage nach Sojabohnen und Sojaschrot aus den USA weiter wuchs und die dortige Angebotsbilanz verknappte. Hinzu kamen zu diesem Zeitpunkt bereits das Niña-Wetterphänomen, das La mögliches Spekulationen über ein Ertragspotential der Sojabohnen im Sommer beeinträchtigt hätte.
Der Rapsmarkt blieb von den Entwicklungen am Sojabohnenmarkt nicht unberührt. Aufgrund der Substitutionsmöglichkeiten beim zwischen Soja- und Rapsöl einerseits und zwischen Soja- und Rapsschrot andererseits stiegen infolge der Wetterkapriolen in Südamerika also auch die Notierungen für den Raps in Europa an. Hinzu kamen knapper werdende Lagerbestände in einigen zentralen und östlichen Gebieten der EU sowie erste Befürchtungen über schlechte Ernten in Deutschland und Frankreich. Letztere haben sich mittlerweile bestätigt. Laut USDA lag der Rapserzeugung der EU in diesem Jahr nämlich lediglich bei 20.0 (2015: 22.2) Mio. t.
Der Anstieg der Notierung für Mais hing ebenfalls mit den höheren Preisen für Sojabohnen zusammen. Schließlich stehen Mais und Sojabohnen in den USA in enger Flächenkonkurrenz zueinander. Zudem sorgte die zuvor erwähnte Trockenheit in Brasilien dafür, dass auch die dortige Maisernte deutlich hinter die ursprünglich erwarteten Mengen zurückfiel. Letztlich lag die brasilianische Maiserzeugung nur bei 67,0 Mio. t. Die anfänglichen Vorhersagen und die letztjährige Produktion hatten bei deutlich über 80 Mio. t gelegen. Und somit galt für den Mais dasselbe wie für die Sojabohne: Als Resultat der verminderten Ernte in Brasilien stieg die Nachfrage nach US-Ware in den Frühjahrsmonaten stark an und erreichte sogar ein neues Rekordhoch, was zusätzlich die Notierungen in Chicago beflügelte.
Auch beim Weizen ist die oben erwähnte Preisrallye im Frühjahr auf sehr gutes Exportgeschäft zurückzuführen. Dies gilt vor allem für die EU. Nach anfänglich schleppendem Exportgeschäft wurden im Frühjahr beinahe wöchentlich neue Höchstmengen bei den Ausfuhren vermeldet, sodass die Gesamtexporte der EU im Wirtschaftsjahr 2015/16 einen neuen Rekordwert von knapp 32 Mio. t erreichten.
Die ADM Rothensee, die den Einkauf von landwirtschaftlichen Rohwaren in Deutschlang und der EU tätigt, konnte die gehandelten Mengen auf stabilem Niveau und vergleichbar zum Vorjahr halten.
Die weiter oben genannte Nachfrage auf dem Weltmarkt wurde überwiegend aus der Schwarzmeerregion und dem baltischen Raum bedient, so dass die Silo- und Umschlagsbetriebe überwiegend weniger im Vergleich zum Vorjahr umgeschlagen haben. Lediglich am Standort Rostock, wo wir mit der ATR gemeinsam einen Umschlagsbetrieb betreiben, wurden die Vorjahreswerte leicht übertroffen.
Bei der Betrachtung der Mengen, die über die Silobetriebe abgewickelt wurden, sollte darauf hingewiesen werden, dass im ersten Halbjahr 2015 die Nachfrage auf dem Weltmarkt wesentlich höher war als im ersten Halbjahr 2016. Neben den osteuropäischen Ländern hat auch Frankreich am Export partizipiert, anders als im Voriahreszeitraum.
Im ersten Halbjahr gingen die Reparaturmaßnahmen an den Flutschutzvorrichtungen Die Maßnahmen wurden von der Standort Silo P. Kruse weiter. $am$ Poldergemeinschaft Hohe Schaar durchgeführt, an der die Silo P. Kruse mit ca. 6,6 % beteiligt ist. Darüber hinaus beteiligt sich die Poldergemeinschaft Hohe Schaar an dem förderfähigen Hochwasserschutzprogramm der Hansestadt Hamburg. Ein erster Teilabschnitt wurde in 2015 beauftragt und umgesetzt. Im ersten Halbjahr 2016 wurden fehlerhafte Umsetzungen an diesem Teilabschnitt zu Lasten der Auftragnehmer korrigiert. Darüber hinaus wurden keine weiteren Bauabschnitte beauftragt.
Der Ölsaatenumschlag des Silo Hamburg lag über den Werten des Vorjahres und der Ölumschlag lag im ersten Halbjahr 2015 auf niedrigerem Niveau. Auch unser Hinterlandsilo "Silo Rothensee" war durch eine geringere Nachfrage von rückläufigen Exporten betroffen und hat demzufolge geringere Mangen umgeschlagen.
In 2015 wurde die Entscheidung zur Schließung des Silos in Riesa getroffen und bis ab 2016 keine Demzufolge werden abgeschlossen. Jahresende Umschlagsaktivitäten mehr erfolgen.
Die Auslastung der Anlagen zur Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat war im Berichtszeitraum insgesamt gut und lag in etwa auf Vorjahresniveau. Die
Rapsverarbeitung konnte gegenüber den Vorjahreswerten besser ausgelastet werden und die Sojaverarbeitung lag leicht unter dem Vergleichszeitraum.
Die Raffinationsanlagen des "Werk Hamburg" zur Raffination von Raps- und Sojaöl waren in etwa auf Vorjahresniveau ausgelastet. Palmöl ist weltweit nach wie vor das preisgünstigste Öl im Vergleich zu Raps- und
Sojaöl. Es bleibt abzuwarten, ob sich hier in den kommenden Monaten eine Trendwende abzeichnen wird. Der Biodieselmarkt ist aufgrund von niedrigen Mineralölpreisen nach wie vor unter Druck.
Die Auslastung des "Werk Noblee & Thörl" lag im Betrachtungszeitraum erneut leicht unter dem Vorjahresniveau. Ein stetig zunehmender Wettbewerb und eine Bereinigung des Produktportfolios sind hierfür verantwortlich. Der Druck auf die Verkaufspreise und Margen ist unverändert gegeben. Ein globales Überangebot an vegetabilen Ölen befördert diese Situation. Eine Veränderung ist mittelfristig nicht erkennbar.
Die geänderte Gesetzeslage weg von einer Verwendungsquote und hin zu Treibhausgasminderungszielen hat zu einer veränderten Vermarktungssituation bei Biokraftstoffe geführt. Die Produktion von Biodiesel lag in etwa auf den Vorjahresniveau.
Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft blickt auf ein relativ unaufgeregtes erstes Halbjahr 2016 zuruck. Die Märkte sind nach wie vor gut versorgt mit geringeren Handelsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr. Ein hohes Maß an Flexibilität bei Gegebenheiten unserer technischen und ∙den Mitarbeitern unseren Verarbeitungsanlagen hat geholfen, den Druck auf die Margen abzumildern.
Investitionen in den Flutschutz und Kostensenkungsmaßnahmen werden auch im zweiten Halbjahr 2016 erfolgen.
Durch die weltweit erneut guten Ernten, wird weiter Druck auf die Preise und auf die Margen des Unternehmens ausgeübt. Die Nachfrage nach deutschem und EU Getreide auf dem Weltmarkt sollte sich auf stabilem, derzeitigem Niveau halten.
Die Unsicherheit im Biokraftstoffmarkt bleibt bestehen, da gesetzliche Regelungen nach 2020 noch nicht bestehen und Deutschland als einziges Mitgliedsland der EU einzelnen Die eingeführt hat. Treibhausgasminderungsquote eine Biokraftstoffhersteller stehen mit ihren Produkten untereinander im Wettbewerb, um die höchsten Emissionseinsparungen liefern zu können. Der Wettbewerb zu anderen Biokraftstoffen aus Abfällen (UCOME) nimmt stetig zu, da hier besonders hohe Treibhausgaseinsparungen (>90%) erreicht werden können.
Ein erster Entwurf der 37. BlmschV sieht eine Zulassung von Co-hydrierten Pflanzenölen (Co-HVO) vor. Das wäre ein weiteres Wettbewerbsprodukt zu unseren Biokraftstoffen der 1. Generation.
Die 38. BlmschV sieht eine geänderte Quotenberechnung vor. Mögliche Auswirkungen auf die Biokraftstoffmärkte müssen noch genauer evaluiert werden. Eine Obergrenze für biogene Rohstoffe von 5%, anstatt der auf EU Ebene beschlossenen 7%, ist ebenfalls vorgesehen.
Ein weiterer Rückgang der Nachfrage nach Biodiesel insgesamt hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Auslastung der Biodieselproduktionsanlagen, sondern auch auf die Auslastung der Ölsaatenverarbeitung und der Raffination und damit auf Umsatzerlöse und Konzernergebnis.
Auch im laufenden Jahr wird der Konzern in Projekte investieren, die die Standorte der ADM Hamburg Aktiengesellschaft konkurrenzfähig erhalten werden. Dabei sowie und Fffizienz Effektivität Steigerung der die stehen Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin im Vordergrund.
Ein ausführlicher Bericht zu den Chancen und Risiken ist im Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 enthalten. Wesentliche Veränderungen haben sich nicht ergeben. Wir verweisen daher auch auf unsere dort gemachten Ausführungen.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Zwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der ADM Hamburg Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen der Warenmärkte gehören. Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Zwischenbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.
Kontakt: ADM Hamburg Aktiengesellschaft Ingo Schreep Nippoldstr. 117 21107 Hamburg
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