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ADM Hamburg AG

Annual Report Jun 27, 2018

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Annual Report

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ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017

Konzernbilanz

A K T I V A P A S S I V A
Anhang 31.12.2017
EUR
Vorjahr
EUR
Anhang 31.12.2017
EUR
EUR Vorjahr
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software
(5) 118.151,52 212.199,76 EIGENKAPITAL
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
46.998.923,26 43.440.366,02 Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
(10) 19.142.768,03
21.012.853,54
19.142.768,03
21.012.853,54
Technische Anlagen und Maschinen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
60.768.018,79
1.044.657,54
8.251.227,11
66.107.546,14
960.050,21
11.090.647,51
Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage
Andere Gewinnrücklagen
175.249,73
880.917,05
175.249,73
880.917,05
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
(6) 117.062.826,70
25.564,60
121.598.609,88
25.564,60
Konzernbilanzgewinn 1.056.166,78
6.186.026,03
1.056.166,78
4.933.503,49
Anteile an assoziierten Unternehmen 6.250.644,98
6.276.209,58
6.250.434,54
6.275.999,14
Nicht beherrschende Anteile 2.137.182,10 49.534.996,48 2.021.705,89
48.166.997,73
UMLAUFVERMÖGEN 123.457.187,80 128.086.808,78 RÜCKSTELLUNGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Waren
(7) 4.382.582,57
15.891.929,55
3.998.894,89
37.973.827,57
Rückstellungen für Pensionen
Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen
(11)
(12)
10.882.347,25
20.173,14
8.890.010,64
10.598.307,33
61.094,57
9.908.789,60
20.274.512,12 41.972.722,46 19.792.531,03 20.568.191,50
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Sonstige Vermögensgegenstände
(8)
(9)
11.162.658,94
31.531.469,75
4.676.151,22
6.592.712,49
37.613.162,95
3.076.326,46
47.370.279,91 47.282.201,90 VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(13) 1.873,11
18.392.936,96
260.797,75
21.702.963,08
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 772,74 67.645.564,77 445,44
89.255.369,80
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
Sonstige Verbindlichkeiten
102.366.647,12
199.478,93
2.214.720,89
126.049.463,83
74.644,96
2.418.284,68
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.400.431,95 1.899.164,95 123.175.657,01 150.506.154,30
192.503.184,52 219.241.343,53 192.503.184,52 219.241.343,53

ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017

Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung

An- 2017 Vorjahr
hang EUR EUR EUR EUR
Umsatzerlöse (14) 318.130.738,59 326.952.360,35
Sonstige betriebliche Erträge (15) 11.491.960,10 18.656.105,04
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren -212.409.971,83 -212.087.164,86
Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.978.551,21 -219.388.523,04 -6.938.945,29 -219.026.110,15
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -34.709.974,72 -39.494.315,44
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung (16) -6.995.116,97 -41.705.091,69 -7.764.794,62 -47.259.110,06
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen -12.499.695,22 -13.980.264,45
Sonstige betriebliche Aufwendungen (17) -37.266.807,60 -41.035.712,08
Erträge aus assozierten Unternehmungen 731,51 125.565,47
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.178,23 81.734,46
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (18) -2.820.645,50 -2.821.208,09
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (19) -409.035,68 -7.527.706,84
Ergebnis nach Steuern 15.597.809,70 14.165.653,65
Sonstige Steuern -167.662,53 -257.892,98
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn (20) -13.547.413,04 -21.371.239,97
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 1.882.734,13 -7.463.479,30
Nicht beherrschende Anteile -630.211,59 -516.314,89
Konzernbilanzgewinn/-verlust 1.252.522,54 -7.979.794,19

ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017

Konzern-Kapitalflussrechnung

TEUR
TEUR
Laufende Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter)
15.430
13.907
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
12.500
13.980
Steueraufwand
409
7.528
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und (Erträge)
2.383
-10.278
Veränderung Pensionsückstellung
-699
-901
Cashflow
30.023
24.236
Abnahme/(Zunahme) der Vorräte
21.447
-14.375
Abnahme/(Zunahme) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
-4.570
10.271
Abnahme/(Zunahme) der Forderungen an verbundene Unternehmen
7.351
5.416
Abnahme/(Zunahme) sonstiger kurzfristiger Vermögenswerte
-1.101
17.449
Zunahme/(Abnahme) sonstiger Rückstellungen
-396
-2.905
Zunahme/(Abnahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-3.310
6.587
Zunahme/(Abnahme) der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
4.777
21.518
Zunahme/(Abnahme) anderer kurzfristiger Verbindlichkeiten
-77
-5.736
Erhaltene Zinsen
64
82
Gezahlte Zinsen
-1.838
-2.199
Gezahlte Ertragsteuern
-450
-946
Gezahlte Steuerumlagen
-6.714
-5.790
Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit
45.206
53.608
Investitionstätigkeit
Investitionen in Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
-8.580
-10.823
Einzahlungen aus Abgängen von Anlagevermögen
711
37.350
Mittelzufluss/(Mittelabfluss) aus der Investitionstätigkeit
-7.869
26.527
Finanzierungstätigkeit
Ergebnisabführung der ADM Hamburg Aktiengesellschaft
-21.371
-10.930
Auszahlung Gewinn an Minderheiten
-515
-604
Aufnahme/(Tilgung) kurzfristiger Kredite
-259
261
Kapitalrückzahlung von Beteiligungsunternehmen
0
6.250
Netto-(Aus-)/Einzahlungen aus der Finanzierung durch verbundene Unternehmen
-15.191
-75.195
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
-37.336
-80.218
Erhöhung/(Verminderung) der flüssigen Mittel
1
-83
Flüssige Mittel am Anfang des Geschäftsjahres
0
83
Flüssige Mittel am Ende des Geschäftsjahres
1
0
2017 2016

ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017

Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns

Gezeichnetes
Kapital
TEUR
Kapitalrücklage
TEUR
Gewinn
rücklagen
TEUR
Konzern
bilanzgewinn
TEUR
Summe
Konzern
eigenkapital des
Mutterunterneh
mens
TEUR
Nicht
beherrschende
Anteile
TEUR
Gesamt
TEUR
Stand 1. Januar 2016 19.143 21.013 1.056 12.913 54.125 2.110 56.235
Konzernjahresfehlbetrag 0 0 0 -7.980 -7.980 516 -7.464
Gewinnausschüttung 0 0 0 0 0 -604 -604
Stand 31. Dezember 2016 / 1. Januar 2017 19.143 21.013 1.056 4.933 46.145 2.022 48.167
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 1.253 1.253 630 1.883
Gewinnausschüttung 0 0 0 0 0 -515 -515
Stand 31. Dezember 2017 19.143 21.013 1.056 6.186 47.398 2.137 49.535

ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017

Konzern-Anhang

(1) Allgemeine Angaben

Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg ist in das Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nr. 5114 eingetragen. Der Konzernabschluss der ADM Hamburg ("ADM Hamburg Konzern") zum 31. Dezember 2017 wurde abweichend zum Vorjahr nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes aufgestellt. Im Vorjahr wurde der Konzernabschluss freiwillig nach den Vorschriften der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Die Eröffnungsbilanzwerte und Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.

2) Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Gesellschaften, an denen die ADM Hamburg Aktiengesellschaft direkt mehrheitlich beteiligt ist oder deren Finanz- und Geschäftspolitik durch ADM Hamburg bestimmt wird. Im Rahmen der Vollkonsolidierung werden die folgenden Gesellschaften einbezogen:

Anteil am Kapital in %
ADM Rothensee GmbH & Co. KG, Hamburg 100%
ADM Rothensee Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg 100%
Silo. P. Kruse Betriebs-GmbH & Co. KG, Hamburg 51%
Silo-Betriebsgesellschaft mbH, Hamburg 51%
ADM Research GmbH, Hamburg 100%

Die ADM Rothensee Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg, ist persönlich haftende Gesellschafterin der ADM Rothensee GmbH & Co. KG, Hamburg, und die Silo-Betriebsgesellschaft mbH, Hamburg, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Silo P. Kruse Betriebs-GmbH & Co. KG, Hamburg.

Die at Equity bilanzierten Beteiligungen umfassen die folgenden assoziierten Unternehmen:

Anteil am Kapital in %
RGL (Rostocker Getreide Lager) GmbH & Co. KG, Hamburg 50%
RGL Management GmbH, Hamburg 50%

(3) Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung von Tochterunternehmen

Die Erstkonsolidierungen der Zugänge zum Konsolidierungskreis erfolgen ab 1. Januar 2010 nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Davor erfolgten die Erstkonsolidierungen nach der Buchwertmethode i. S. des § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der Fassung vor Änderung durch das BilMoG.

Bei den Erstkonsolidierungen vor 2010 ist auf den Stichtag der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss abgestellt worden. Seit dem 1. Januar 2010 erfolgen Erstkonsolidierungen zu dem Zeitpunkt, zu dem die zu konsolidierenden Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind. Die Aufstellung eines Konzernabschlusses erfolgte erstmalig für das Geschäftsjahr 2008. Die erstmalige Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften wurde demzufolge auf den 1. Januar 2008 durchgeführt.

Für Zugänge vor dem 1. Januar 2010 wurde von dem Wahlrecht, im Rahmen der Kapitalkonsolidierung sich ergebende Unterschiedsbeträge der Aktivseite mit solchen der Passivseite zu verrechnen, Gebrauch gemacht. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung der Konzerngesellschaften zum 1. Januar 2008 entstandenen passivischen Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 309 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2010 mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Für Zugänge seit dem 1. Januar 2010 werden die aktivischen Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Sonstige Konsolidierungen, Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Erträge und Aufwendungen zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden aufgerechnet. Auf eine Zwischenerfolgseliminierung wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, wenn der innerkonzernliche Verrechnungsverkehr für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung war.

Konsolidierung von assoziierten Unternehmen

Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Buchwertmethode bewertet. Der sich als Unterschiedsbetrag zwischen dem anteiligen Eigenkapital im Zeitpunkt der Anschaffung und den Anschaffungskosten ergebende Betrag wird, sofern keine Allokation auf identifizierte stille Reserven und Lasten erfolgt, als Geschäfts- oder Firmenwert in dem Bilanzposten "Anteile an assoziierten Unternehmen" erfasst.

(4) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewendet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Gebäude: 20 – 40 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen: 4 – 15 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 4 – 10 Jahre

Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den ursprünglichen Anschaffungskosten angesetzt.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen sind mit dem Buchwert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Für die sonstigen Verbrauchsstoffe ist, wie im Vorjahr, ein Festwert in Höhe von TEUR 2.820 gebildet. Die Waren sind mit bestehenden Einkaufs- und Verkaufskontrakten sowie Waren- und Devisentermingeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode bilanziert.

Soweit Risiken nicht vollständig durch die Bildung von Bewertungseinheiten abgedeckt werden bzw. die bestehenden Bewertungseinheiten Ineffizienzen aufweisen, werden Drohverlustrückstellungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Erfüllungsbeträge für Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung eines Rechnungszinses von 3,68% p.a. (Vorjahr: 3,89% p.a.) ermittelt. Dabei wurden wie im Vorjahr ein Gehaltstrend von 2,75% p.a., ein Rententrend von 1,75% p.a. sowie eine Fluktuationsrate von 0,5% p.a. für Beschäftigte im Alter zwischen 20 und 50 Jahren zugrunde gelegt. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,8% p.a. (Vorjahr: 0,0% p.a.) und auf der Grundlage der "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Soweit für Verpflichtungen aus der Altersversorgung und vergleichbaren Verpflichtungen Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB bestehen, sind diese zum Zeitwert angesetzt und mit den entsprechenden Rückstellungen verrechnet worden.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Alle in fremder Währung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Angaben zur Konzernbilanz

(5) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagengitter dargestellt, das als Anlage diesem Anhang beigefügt ist.

(6) Anteilsbesitz

Der ADM Hamburg Konzern hält 100% der Anteile an der ADM Unterstützungskasse GmbH, Hamburg, die zum 31. Dezember 2017 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 9.109 sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 383 ausweist.

Wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist die ADM Unterstützungskasse GmbH nicht in diesen Konzernabschluss einbezogen worden.

(7) Waren

In dem Posten sind der Bestand an Waren mit den bestehenden Ein- und Verkaufskontrakten sowie den Waren- und Devisentermingeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst worden.

Bei den gebildeten Bewertungseinheiten handelt es sich um Portfolio-Hedges für die Produktbereiche Ölsaaten und Getreide.

Die gegenläufigen Wert- und Zahlungsstromänderungen der in den Bewertungseinheiten zusammengefassten Vermögensgegenstände, schwebenden Geschäfte und Finanzinstrumente gleichen sich aufgrund der Bezugnahme auf identische Wertparameter bei der Abwicklung der Geschäfte, die regelmäßig innerhalb des Folgejahres erfolgt, weitestgehend aus.

Zum Bilanzstichtag sind die folgenden Vermögensgegenstände, schwebenden Geschäfte und Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten enthalten:

31.12.2017 31.12.2016
Nominal
Nominalwert Zeitwert wert Zeitwert
TEUR TEUR TEUR TEUR
Waren 16.143 15.805 38.162 37.455
Einkaufskontrakte 20.118 -864 57.808 2.142
Verkaufskontrakte 28.257 627 77.030 -1.580
Waren-Termingeschäfte 16.920 262 33.011 27
Devisentermingeschäfte 1.707 62 18.565 -70
15.892 37.974

Zur Sicherung der Preisrisiken aus dem Warengeschäft werden Waren-Termingeschäfte an der EURONEXT (ehemals MATIF) für die ADM Hamburg und deren Tochtergesellschaften abgeschlossen.

Zur Sicherung der Risiken aus Devisenkursveränderungen in den offenen Ein- und Verkaufskontrakten sowie den Forderungen und Verbindlichkeiten werden entsprechende Devisentermingeschäfte mit Finanzinstituten vereinbart.

Die ausgewiesenen Zeitwerte wurden mit Hilfe von in aktiven Märkten notierten Preisen bzw. mit Hilfe von Bewertungsmethoden bestimmt, deren Inputfaktoren auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Wir verweisen darüber hinaus auf unsere Angaben zum Risikomanagement im Konzernlagebericht und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017.

(8) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen resultieren sowohl aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr als auch aus laufenden Verrechnungen im Rahmen des Cash-Clearing-Systems der ADM Gruppe.

(9) Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten enthält zum 31. Dezember 2017 Ansprüche aus der Erstattung von Verbrauchsteuern in Höhe von TEUR 2.311 (Vorjahr: TEUR 2.256), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen, wenn die entsprechenden Anträge auf Steuerentlastung bei den zuständigen Steuerbehörden gestellt werden. Die Bewertung erfolgt mit EUR 5,13 je MWh bzw. entsprechend der gestellten Entlastungsanträge.

(10) Eigenkapital

Das Grundkapital der ADM Hamburg beträgt zum 31. Dezember 2017 weiterhin TEUR 19.143. Es ist eingeteilt in 748.800 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Die ADM European Management Holding B.V. & Co. KG, Hamburg, hält an der ADM Hamburg eine Mehrheitsbeteiligung. Im Juli 1996 hat ADM Hamburg mit der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, zwischenzeitlich auf die ADM European Management Holding B.V. & Co. KG verschmolzen, als herrschendem Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

Die nachfolgende Tabelle enthält eine Überleitung des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2016 nach den Bewertungsrichtlinien der IFRS, die in dem im Vorjahr aufgestellten Jahresabschluss angewendet waren, auf das Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 nach HGB-Bewertungsrichtlinien, wie es Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 als Vergleichszahl für das Vorjahr dargestellt ist.

31.12.2016
TEUR
Eigenkapital nach IFRS-Bilanzierungsrichtlinien 61.133
Bewertungsunterschiede zu HGB-Bilanzierungsrichtlinien
Software 1
Firmenwert -2.365
Sachanlagen -35.722
Beteiligung an assoziierten Unternehmen -742
Vorräte und Derivate -2.672
Latente Steuer 1.693
Pensionsverpflichtungen 24.961
Verbindlichkeiten gegenüber nicht beherrschenden Anteilen aus
anteiligem Eigenkapital 1.879
Eigenkapital nach HGB-Bewertungsrichtlinien 48.166

(11) Rückstellungen für Pensionen

Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Direktzusagen. Von den Erfüllungsbeträgen sind Zeitwerte des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 2.933 (Vorjahr: TEUR 2.807) abgesetzt. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen TEUR 2.668 (Vorjahr: TEUR 2.533).

Die ADM Hamburg ist eines der Trägerunternehmen der ADM Unterstützungskasse GmbH, Hamburg. Für die mittelbaren Verpflichtungen hieraus ergibt sich im Vergleich der unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck ermittelten Erfüllungsbeträge für die zukünftigen Leistungen der Unterstützungskasse zu ihrem Kassenvermögen für die ADM Hamburg ein Fehlbetrag von TEUR 16.015 (Vorjahr: TEUR 14.407).

(12) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Zahlungsrisiken aus Energiesteueraußenprüfungen, Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie ausstehende Rechnungen. Von den Erfüllungsbeträgen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit ist ein Deckungsvermögen mit einem Zeitwert in Höhe von TEUR 656 (Vorjahr: TEUR 765) abgesetzt. Der Zeitwert entspricht den Anschaffungskosten.

(13) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren sowohl aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr als auch aus laufenden Verrechnungen im Rahmen des Cash-Clearing-Systems der ADM Gruppe sowie aus Ergebnisabführung.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von TEUR 1.337 (Vorjahr: TEUR 1.225).

Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(14) Umsatzerlöse

2017 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 145.887 137.528
Ausland 171.686 189.424
317.573 326.952
Warenverkäufe 180.477 173.842
Dienstleistungen 137.096 153.110
317.573 326.952

(15) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursdifferenzen aus der Folgebewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen in Höhe von TEUR 130 (Vorjahr: TEUR 49) enthalten. Der Posten enthält periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 944 (Vorjahr insgesamt TEUR 1.121). Im Vorjahr waren auch außergewöhnliche Gewinne aus der Veräußerung des Werkes Noblee & Thörl und der Palmölraffinerie in Höhe von kumuliert TEUR 9.661 enthalten.

(16) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 853 (Vorjahr: TEUR 663).

(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursdifferenzen aus der Folgebewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 122) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Vorjahr außergewöhnliche Erträge aus der Aktivierung von Reparaturmaterialien in Höhe von TEUR 1.279 enthalten.

(18) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.736 (Vorjahr: TEUR 2.038). In den Zinsaufwendungen sind Beträge aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 983 (Vorjahr: TEUR 387) enthalten.

(19) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die ADM Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, hat der ADM Hamburg gemäß einer Vereinbarung vom 1. Dezember 1997, die zum 1. Januar 2017 gekündigt wurde, für das Geschäftsjahr 2017 Körperschaft-, Gewerbeertragsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 0 belastet (Vorjahr: TEUR 6.812), die in diesem Posten enthalten sind.

(20) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Das Jahresergebnis der ADM Hamburg Aktiengesellschaft wurde aufgrund eines im Juli 1996 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der ADM European Management Holding B.V. & Co. KG, Hamburg, übernommen.

Sonstige Angaben

(21) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Dieser Posten betrifft die folgenden Verpflichtungen:

31.12.2017
TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 3.904
Bestellobligo für Anlagevermögen 4.526

(22) Aufgliederung der Anzahl an Arbeitnehmern nach Gruppen

2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 262
Angestellte 229
491

(23) Organe der Gesellschaft

Vorstand:

Jaana Karola Kleinschmit von Lengefeld, Vorstand, Vorsitzende

Candy Siekmann, Vorstand

Aufsichtsrat:

Christian Gutzeit (Vorsitzender), Senior Audit Manager Duane Holz (stellvertretender Vorsitzender), Vice President Softseed Crushing, Oils and Fats, Reinhard Wigger, Verlader1 (seit 1. März 2017) Stefan Schmans, Anlagenfahrer1 (bis 28. Februar 2017)

(24) Angaben zu Organen der Gesellschaft

Die kurzfristig fälligen Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2017 betragen TEUR 562 (Vorjahr: TEUR 305).

Die Pensionszahlungen an ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sowie die Hinterbliebenen früherer Vorstandsmitglieder beliefen sich auf TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 231). Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern bzw. ihren Hinterbliebenen beträgt zum 31. Dezember 2017 bei der ADM Hamburg TEUR 4.668 (Vorjahr: TEUR 4.110).

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2017 und im Vorjahr keine Vergütungen für seine Tätigkeiten.

(25) Mutterunternehmen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB

Die ADM Hamburg erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, welcher am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Die ADM Hamburg wird in den Konzernabschluss der Archer Daniels Midland Company, Decatur, Illinois/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss mit Geschäftsbericht ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Darüber hinaus wird er im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

1 Arbeitnehmervertreter

(26) Befreiung nach § 264b HGB

Die Tochtergesellschaft ADM Rothensee GmbH & Co. KG macht von den Vorschriften des § 264b HGB Gebrauch und verzichtet auf eine Prüfung des Jahresabschlusses, auf die Erstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie auf die Offenlegung des Jahresabschlusses.

Die Silo P. Kruse Betriebs-GmbH & Co. KG macht von den Vorschriften des § 264b HGB Gebrauch und verzichtet auf die Erstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie auf die Offenlegung des Jahresabschlusses.

(27) Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr 2017 hatte die ADM Hamburg Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Zwecke der Jahres- und Konzernabschlussprüfung in Höhe von TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 179).

(29) Nachtragsbericht

Es sind uns keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden. In diesem Zusammenhang wird jedoch auf eine mögliche Nutzung weiterer Synergie-Effekte in den ADM-Gesellschaften in Deutschland hingewiesen.

Hamburg, den 29. März 2018

Der Vorstand

(Jaana Karola Kleinschmit von Lengefeld) (Candy Siekmann)

ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017

Entwicklung des Anlagevermögens

Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Gesamt
Entgeltlich
erworbene
Software
EUR
Geschäfts-
oder
Firmenwert
EUR
Gesamt
EUR
Grundstücke und
Bauten einschließ-
lich der Bauten
auf fremden
Grundstücken
EUR
Technische
Anlagen
und
Maschinen
EUR
Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäfts-
ausstattung
EUR
Geleistete An-
zahlungen und
Anlagen im Bau
EUR
Gesamt
EUR
Anteile an
verbundenen
Unternehmen
EUR
Anteile an
assoziierten
Unternehmen
EUR
Gesamt
EUR
EUR
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1. Januar 2017
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
1.127.837,05
0,00
289.137,87
0,00
2.365.173,17
0,00
0,00
0,00
3.493.010,22
0,00
289.137,87
0,00
156.183.336,01
0,00
11.762.159,31
5.750.374,21
322.529.703,73
338.821,98
27.165.319,16
4.976.367,53
6.897.020,91
94.326,33
1.503.885,16
259.823,35
11.090.647,51
8.147.144,69
0,00
-10.986.565,09
496.700.708,16
8.580.293,00
40.431.363,63
0,00
25.564,60
0,00
0,00
0,00
6.250.434,54
210,44
0,00
0,00
6.275.999,14
210,44
0,00
0,00
504.104.544,35
8.580.503,44
40.720.501,50
0,00
Stand am 31. Dezember 2017 838.699,18 2.365.173,17 3.203.872,35 150.171.550,91 300.679.574,08 5.747.285,43 8.251.227,11 464.849.637,53 25.564,60 6.250.644,98 6.276.209,58 471.964.546,29
Abschreibungen
Stand am 1. Januar 2017
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Zuschreibungen
Abgänge
Umbuchungen
915.637,29
94.048,36
0,00
289.137,99
0,00
2.365.173,17
0,00
0,00
0,00
0,00
3.280.810,46
94.048,36
0,00
289.137,99
0,00
112.742.969,99
1.931.942,83
0,00
11.172.159,43
-330.125,74
256.422.157,59
10.207.827,23
0,00
27.050.205,24
331.775,71
5.936.970,70
265.876,80
0,00
1.498.569,64
-1.649,97
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
375.102.098,28
12.405.646,86
0,00
39.720.934,31
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
376.017.735,57
12.499.695,22
0,00
40.010.072,30
0,00
Stand am 31. Dezember 2017 720.547,66 2.365.173,17 3.085.720,83 103.172.627,65 239.911.555,29 4.702.627,89 0,00 347.786.810,83 0,00 0,00 0,00 348.507.358,49
Buchwerte
31. Dezember 2017 118.151,52 0,00 118.151,52 46.998.923,26 60.768.018,79 1.044.657,54 8.251.227,11 117.062.826,70 25.564,60 6.250.644,98 6.276.209,58 123.457.187,80
31. Dezember 2016 212.199,76 0,00 212.199,76 43.440.366,02 66.107.546,14 960.050,21 11.090.647,51 121.598.609,88 25.564,60 6.250.434,54 6.275.999,14 128.086.808,78

Anlage 6

KONZERNLAGEBERICHT UND LAGEBERICHT DER ADM HAMBURG AKTIENGESELLSCHAFT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01.01. - 31.12.2017 _____________________________________________________________________________________

GRUNDLAGE DES KONZERNS / DER GESELLSCHAFT

Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft ist in den weltweit operierenden Konzern der Archer Daniels Midland Company (ADM) eingebunden. Der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns der ADM Hamburg Aktiengesellschaft wird durch diese Einbindung wesentlich begünstigt. Die Vorteile liegen in dem internationalen und technischen Know-how, der Forschung und Entwicklung und der umfassend vorhandenen Erfahrungen im Konzernverbund. Die Investitionskraft der Gruppe ist ein Garant für stetigen Fortschritt, auch am Standort Hamburg.

ADM ist ein globaler Marktführer in der Verarbeitung von Ölsaaten, Mais und anderer landwirtschaftlicher Rohstoffe sowie Hersteller von Aromen und Geschmacksstoffen. ADM verfügt über ein Netzwerk zum Transport von landwirtschaftlichen Rohwaren und beschäftigt mittlerweile ca. 31.000 Mitarbeiter in 270 Produktionsanlagen, 500 Beschaffungsstandorten von Agrarrohstoffen, 44 Innovations-Zentren und einer Präsenz in mehr als 170 Ländern. Wachstum wird sowohl organisch als auch durch strategische Zukäufe generiert. Auch in der Herstellung nachwachsender und umweltschonender Kraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol ist ADM weltweit einer der Marktführer.

DER KONZERN DER ADM HAMBURG AKTIENGESELLSCHAFT

Auch der Konzern der ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg ist ein führender Verarbeiter von Ölsaaten in Europa. Kernkompetenz des Konzerns ist die Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat. Zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen des Lagerns und Umschlagens von landwirtschaftlichen Rohstoffen sowie der Weiterverarbeitung von pflanzlichen Ölen und Fetten runden die Gesamtleistung ab.

Die Aktivitäten des Konzerns sind in zwei Geschäftsfelder unterteilt: Ölmühle und Weiterverarbeitung.

Im Geschäftsfeld Ölmühle werden die traditionellen Aktivitäten der Ölsaatenverarbeitung zusammengefasst, wie Erfassung, Transport und Lagerung landwirtschaftlicher Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigerzeugnisse. An den Standorten in Hamburg und Magdeburg-Rothensee betreiben wir konzerneigene Silo- und Umschlagsbetriebe. In Rostock sind wir zusammen mit der ATR Beteiligungsgesellschaft mbH, Ratzeburg zu je 50 % an der Rostocker Getreide Lager GmbH & Co. KG beteiligt und in Hamburg halten wir 51 % an dem Exportsilo Silo P. Kruse GmbH & Co KG. Diese bilden wichtige Knotenpunkte für die Versorgung der Produktionsanlagen und die Vermarktung unserer Produkte und Dienstleistungen.

Das Werk Hamburg ist der größte Ölsaatenverarbeiter in der deutschen ADM-Gruppe und eine der größten Ölmühlen zur Verarbeitung diverser Ölsaaten weltweit. Die verarbeitete Saat wird zu pflanzlichem Rohöl, welches im Produktionsschritt Raffination zu hochwertigem Raffinat weiter veredelt wird. Wichtigster Kunde für diese Raffinate ist die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie. Die bei der Verarbeitung von Ölsaaten als Koppelprodukt entstehenden proteinhaltigen Schrote werden an die Futtermittelindustrie verkauft.

Im Geschäftsfeld Weiterverarbeitung bündeln wir die Herstellungsprozesse zur Produktion von Biodiesel und Pharmaglyzerin.

Biodiesel wird nahezu ausschließlich als Beimischungskomponente zum herkömmlichen Diesel an die europäische Mineralölindustrie geliefert. Die Umesterung von pflanzlichen Ölen zu Biodiesel und Rohglyzerin sowie die Veredelung des Rohglyzerins zu Pharmaglyzerin erfolgt im Werk Hamburg.

Das Werk Hamburg verarbeitet alle Produkte im Auftrag der ADM International Sàrl (ADMI), Rolle, Schweiz, und der Olenex C.V., Koog aan de Zaan, Niederlande. Die Olenex C.V. ist eine Partnerschaft nach niederländischem Recht zwischen der ADMI und der Wilmar Switzerland Sàrl (Schweiz). Die Partnerschaft zwischen ADM und Wilmar begann in 2012 und diente einer verbesserten Präsenz in Europa für die Vermarktung von Vollraffinaten und Fetten, hergestellt in den europäischen, vornehmlich deutschen und niederländischen, Werken. Das Werk Noblee & Thörl und die Palmöllinie am Werk Hamburg sind seit November 2016 nicht mehr Teil der ADM Hamburg Aktiengesellschaft.

Für alle Handelsaktivitäten der ADM Hamburg Aktiengesellschaft werden nach wie vor die Risiken volatiler Rohwaren-, Devisen- und Produktmärkte über das Risikomanagement für die gesamte Rohstoff- und Produktpalette von der ADMI verantwortet. Dies gilt insbesondere für die Zeit nach der Herauslösung der Palmraffination und des Werkes Noblee & Thörl.

Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft bezieht seit 2016 Dienstleistungen im Bereich Buchhaltung von der ADM Shared Services Center Europe Sp. z.o.o., Poznan, Polen, im Rahmen eines Servicevertrages. Controllingleistungen werden für alle deutschen Standorte am Standort Hamburg erbracht. Die an den Standorten verbliebenen Serviceteams aus den Bereichen Finanzen, Legal und IT (EDV) wurden zum Jahresanfang 2018 in die ADM EMEA Corporate Services GmbH überführt. Eine vereinfachte Umlage der Servicekosten auf alle Bezieher dieser Leistungen war der Haupttreiber für die Bündelung dieser Serviceleistungen bei diesem Arbeitgeber. Von dieser Maßnahme waren 25 Mitarbeiter der ADM Hamburg Aktiengesellschaft betroffen. Eine weitergehende Standardisierung und Harmonisierung der Prozesse wird auch hier fortgeführt.

1. Die Ölmühle und ihr Markt

Das Jahr 2017 war geprägt durch die Diskussionen über die Verhandlungen der EU mit Großbritannien über den Austritt aus der EU, die Arbeit der neuen US-amerikanischen Administration unter Präsident Trump und die langwierigen Verhandlungen einer Regierungsbildung in Deutschland die schließlich erst im Folgejahr 2018 erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden.

Das Bruttoinlandsprodukt soll im Jahr 2017 preisbereinigt um 2,2% und damit stärker als in den fünf vorangegangenen Jahren gewachsen sein. Deutschland wird nach wie vor durch den Außenhandel getragen, das Konsumverhalten der Deutschen stabilisierte sich auf hohem Niveau und die Arbeitslosenquote lag weiter auf niedrigem Niveau bis hin zur Vollbeschäftigung in einzelnen Regionen. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften ist unverändert hoch. Eine Zusammenführung von Nachfrage und knappem Angebot wird eine zunehmende Herausforderung des Arbeitsmarktes bleiben. Der Ausblick auf den Arbeitsmarkt bleibt insgesamt positiv, die Lohnabschlüsse wurden mit moderaten Steigerungen verhandelt, was sich eventuell in 2018 zuspitzen könnte.

1.1 Die Rohwarenmärkte

Die Märkte für Ölsaaten, Ölschrote und pflanzliche Öle standen auch im Jahr 2017 unter dem Eindruck eines weltweit großen Angebots. Hervorragende Wetterbedingungen und ein bemerkenswerter Fortschritt in der Saatgutentwicklung haben dazu geführt, dass die globale Produktion von Ölsaaten in jedem der letzten fünf Jahre einen neuen Rekord erzielte, der das Niveau früherer Jahre bei weitem überstieg. Mittlerweile liegt die weltweite Produktion der wichtigsten sieben Ölsaaten bei knapp 600 Mio. t. Dies ist entspricht einer Verdopplung innerhalb der letzten 20 Jahre und einer Verdreifachung innerhalb der letzten 30 Jahre. Entsprechend der jüngsten Rekordergebnisse bewegten sich die Preise für Ölsaaten sowie deren Verarbeitungsprodukte im letzten Jahr weiterhin auf niedrigem Niveau.

Eine der wenigen Ausnahmen war der Beginn des Jahres, als sintflutartige Regenfälle in Argentinien mehrere Mio. ha Ackerland überschwemmt und Befürchtungen über mögliche Ernteausfälle ausgelöst hatten. Als Reaktion darauf waren die Notierungen für Sojabohnen in Chicago kurzzeitig nach oben geschnellt. Eine trockenere Wetterphase brachte die Märkte aber bereits im Februar wieder in ruhigere Fahrwasser und ließ die Notierungen wieder sinken. Letztlich erreichte die südamerikanische Sojabohnenernte einen Rekord von 187 Mio. t und überbot das sehr gute Vorjahresergebnis um über 20 Mio. t! Die im vergangenen Sommer folgende US-Ernte erzielte mit 120 Mio. t dann ebenfalls eine neue Bestmarke und stellte damit eine weiterhin üppige Versorgungslage sicher.

Der Rapspreis folgte zu Beginn des Jahres 2017 den Notierungen für Sojabohnen und zog entsprechend ebenfalls stark an, bevor er dann – wiederum den Sojabohnen folgend – schnell wieder sank. Im Frühjahr wurde der Markt in der EU darüber hinaus von zunehmenden Importen aus Australien geprägt. Zwischen Februar und Mai kam die beachtliche Zahl von knapp 2 Mio. t Raps aus Australien in die EU – vornehmlich in den Nordwesten. Australien war damit bereits im dritten Jahr in Folge der wichtigste Anbieter von Raps für die Importeure in der EU gewesen und verdrängte damit (vorerst) die Ukraine vom Spitzenplatz. Von den Einfuhren aus Australien konnten die heimischen Ölmühlen bis zum Beginn der europäischen Ernte zehren, die mit rund 22 Mio. t wieder deutlich besser als im Vorjahr ausfiel und dem Markt ausreichend Menge zu Verfügung stellte.

Es gab allerdings eine Reihe weiterer Aspekte, die im Verlauf des Jahres 2017 ebenfalls Druck auf die Preise ausübten. Zum einen ist dies die Rekordproduktion von Sonnenblumensaat im Schwarzmeerraum, vornehmlich in der Ukraine und in Russland. Mit einer Erntemenge von über 26 Mio. t aus dem Herbst 2016 und gut 23 Mio. t aus dem Herbst 2017 dominierten beide Exporteure den Markt für Sonnenblumensaat, -schrot und –öl über das ganze Jahr 2017 hinweg. Zum Vergleich: Vor 10 Jahren hatten beide Länder zusammen gerade einmal 12 Mio. t Sonnenblumensaat hergestellt.

Zum anderen sind hier die Entwicklungen auf den Märkten für pflanzliche Öle zu nennen: So sorgten bessere Wetterbedingungen in Malaysia und Indonesien dafür, dass sich die dortige Palmölproduktion nach der El Niño bedingten Trockenheit wieder erholte, das Exportpotential wieder anstieg und die Preise fielen. Nachdem die weltweite Palmölproduktion im Jahr 2016 erstmals nach 30 Jahren rückläufig gewesen war, wies sie in 2017 ein Rekordwachstum von 6 Mio. t auf. Welche Bedeutung Palmöl für den gesamten Ölsaatenmarkt hat, wird auch aus der Tatsache deutlich, dass es mittlerweile einen Marktanteil von 35 % hat und damit weit vor allen anderen Ölen liegt.

Das Volumen auf dem Rapsölmarkt stagniert bereits seit einigen Jahren. Zwar ist die Akzeptanz von Rapsöl in der Bevölkerung als eines der gesündesten pflanzlichen Öle derzeit größer denn je. Da die EU-Biodieselproduktion, der größte Abnehmer von Rapsöl in der EU, allerdings seit einigen Jahren nicht mehr steigt, bleibt das Wachstum auf dem Rapsölmarkt nahezu aus.

Zum allgemeinen Bärenmarkt des Jahres 2017 passen auch die Entwicklungen auf dem Markt für Sojaschrot, dem mit Abstand wichtigsten Eiweißfuttermittel weltweit. Nach Jahren des starken Nachfragewachstums in vielen Ländern Südostasiens, allen voran Vietnam, Thailand, Südkorea und Malaysia, war der dortige Verbrauch im letzten Jahr erstmals wieder rückläufig. Grund dafür war zum einen der wettbewerbsfähige Futterweizen, der Sojaschrot aus einigen Futtermischungen verdrängte. Zum anderen reduzierte die Vogelgrippe die Geflügelbestände in einigen Ländern drastisch, so dass sich der Sojaschrotmarkt schlichtweg einer geringeren Nachfrage gegenüber sah. Dies gilt vor allem für Südkorea. Ausgenommen von der negativen Nachfrageentwicklung war hauptsächlich China, dessen Sojaschrotverbrauch im vergangenen Jahr um weitere 6 Mio. t wuchs.

Ein ähnliches Bild wie auf dem Ölsaatenmarkt gab es im letzten Jahr auch auf dem Markt für Getreide zu beobachten. Auch hier haben die Rekordernten der letzten fünf Jahre zu massivem Lagerbestandsaufbau und einer üppigen Versorgung geführt. Mittlerweile werden weltweit mehr als 2,5 Mrd. t Getreide produziert. Entsprechend niedrig zeigte sich das Niveau der Notierungen für Weizen und Mais an den Börsen. Einzig im Juni und Juli, als eine Hitzewelle im äußersten Norden der USA die Produktion des dortigen Sommerweizens bedrohte, schnellten die Kurse für kurze Zeit nach oben, um nach Beginn der großen Ernten im Rest der Welt aber wieder einzubrechen.

Russland ist der dominierende Faktor auf dem Weltmarkt für Weizen. Die dortige Ernte hat im letzten Jahr knapp 85 Mio. t erreicht. Mit Ausfuhren von knapp 40 Mio. t hat Russland mittlerweile alle anderen Exporteure überholt und damit den größten Anteil auf dem Weltmarkt, gefolgt von den USA und der EU, die die hohen Exportmengen früherer Jahre nicht mehr erreichen kann, auch wenn die globale Nachfrage aufgrund steigender Bevölkerung und höherem Einkommen weiter wächst.

Der Maismarkt wird von gerade einmal vier Ländern dominiert – den USA, Brasilien, Argentinien und der Ukraine. Mit Ausnahme der Ukraine wiesen in 2017 aber auch hier alle Länder eine neue Rekordernte auf. Vor allem in den USA, dem für die internationale Preisbildung wichtigsten Land, waren die Reserven entsprechend hoch.

1.2 Die Ölmühle

Die Auslastung der Anlagen zur Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat war im Berichtszeitraum zufriedenstellend. Die Verarbeitung von Rapssaat lag über dem Vorjahresniveau und die von Sojabohnen darunter. Auch in 2017 haben die Wasseranbindung zum Abladen von Schiffen der Panmaxklasse und die drei Verarbeitungslinien am Standort Hamburg eine hohe Flexibilität garantiert, um zeitnah und wiederkehrend auf sich ändernde Marktgegebenheiten zu reagieren.

Auch in 2017 wurde am Standort Hamburg investiert. Im Wesentlichen wurden Projekte zum Gewässerschutz und der Abwasseranlagen sowie in die allgemeine Modernisierung von Anlagen und Anlagenteilen investiert. Dadurch wurden Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen generiert. An den Standorten Werk Hamburg und Silo P. Kruse wurde weiter an den Verbesserungen zum Hochwasserschutz gearbeitet. Diese Investitionen begannen teilweise in den Vorjahren und werden insbesondere bei Silo P. Kruse noch einige Jahre bis zur Vollendung fortlaufen. Am Standort Werk Hamburg ist dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Die Versorgung der Ölmühle mit landwirtschaftlichen Rohwaren war zu jedem Zeitpunkt gegeben.

1.3 Die Silo- und Umschlagsbetriebe

Die Silo- und Umschlagsbetriebe waren im Berichtszeitraum unter Vorjahresniveau beschäftigt. Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft hält Beteiligungen an Silobetrieben, die sich vornehmlich am Export beteiligen. Das sind die Betriebe in Hamburg, Silo P. Kruse und in Rostock die RGL Rostocker Getreide Lager. Die Beteiligungsverhältnisse sind respektive 51 % und eine gleichberechtigte Partnerschaft mit der ATR Beteiligungsgesellschaft mbH, Ratzeburg.

Die im Marktteil beschriebenen Umstände haben zu geringeren Umschlagsaktivitäten der Silobetriebe über das Kalenderjahr betrachtet geführt. Die Umschlagsaktivitäten des Hinterlandsilo am Standort Rothensee lagen leicht unter den Vorjahreswerten. Niedrige Preise für landwirtschaftliche Rohwaren und eine verhaltene globale Nachfrage nach deutschem Getreide haben die geringen Aktivitäten der für den Export geeigneten Silobetriebe in Hamburg und Rostock begünstigt. Da ausreichend Ware zur Versorgung der Verarbeitungsstandorte absehbar war, bestand auch in diesem Jahr keine Notwendigkeit, Ware auf Lager zu nehmen. Darüber hinaus war die Landwirtschaft weitestgehend verhalten verkaufsbereit aufgrund der vorherrschenden Preissituation.

Silo P. Kruse ist im Verbund mit der Poldergemeinschaft Hohe Schaar an dem förderfähigen Hochwasserschutzprogramm der Hansestadt Hamburg beteiligt. Die Investitionen in einen verbesserten Flutschutz wurden in 2017 fortgesetzt und in den kommenden Jahren fortdauern. Die Förderfähigkeit dieser Baumaßnahme steht im Mittelpunkt aller Anstrengungen, da diese nicht für alle Bauabschnitte und Umsetzungsplanungen gilt.

Die wesentliche Aufgabe des Silo Hamburg ist die Versorgung der Ölmühle mit Raps und Sojabohnen zur Weiterverarbeitung im Werk Hamburg. Silo Hamburg hat die Umschlagsleistung im Vergleich zum Vorjahr halten können, wobei der Sojabohnenumschlag einen leichten Rückgang verzeichnete. Der Umschlag von Rapssaat konnte sich auf hohem Niveau halten. Der Umschlag von vegetabilen Ölen lag in etwa auf Vorjahresniveau.

1.4 Die Weiterverarbeitung

Die Auslastung der Anlagen des Werkes Hamburg zur Raffination von Soja- und Rapsölen konnte für beide Produktlinien im Vergleich zum Vorjahr auf annähernd gleichem Niveau gehalten und teilweise deutlich verbessert werden. Die Biodieselproduktion lag über dem Vorjahresvergleich. Biodieselexporte in Drittländer haben zu dieser Entwicklung beigetragen.

Im 4. Quartal des Vorjahres wurden das Werk Noblee & Thörl und die Palmöllinie im Werk Hamburg an das Joint Venture Olenex Edible Oils GmbH veräußert. Die Gesamtumsätze sind daher mit dem Vorjahr nur eingeschränkt vergleichbar.

2. Bericht zur Ertragslage

Die Ertragslage der ADM Hamburg Aktiengesellschaft und des ADM Hamburg Konzerns wird wesentlich geprägt durch die Einbindung in die Aktivitäten des weltweit tätigen ADM-Konzerns.

2.1 Ertragslage der ADM Hamburg Aktiengesellschaft

Im Geschäftsjahr 2017 wurde im Vergleich zum Vorjahr ein um EUR 7,8 Mio. geringeres Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung in Höhe von EUR 13,5 Mio. erzielt.

In der Ertragslage der ADM Hamburg Aktiengesellschaft werden im Geschäftsjahr 2017 alle Erträge und Aufwendungen aus dem Werk Hamburg, dem Silo Hamburg, dem Silo Rothensee und dem Silo Riesa ausgewiesen. Im Vorjahr war das laufende Ergebnis des Werkes Noblee & Thörl i.H.v. EUR 1,5 Mio. sowie der Erlös aus dem Verkauf des im Werk Noblee & Thörl betriebenen Geschäftes enthalten.

Ebenfalls wesentlich im Jahresvergleich ist die Kündigung des Steuerumlagevertrages innerhalb der deutschen Organschaft ab dem Beginn des Geschäftsjahres 2017.

Zu ausgewählten Einflussfaktoren nehmen wir wie folgt Stellung:

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr von EUR 131,8 Mio. (Vorjahr EUR 148,4 Mio.) betreffen überwiegend das Werk Hamburg mit EUR 116,5 Mio. (Vorjahr EUR 109,4 Mio.) sowie im Vorjahr bis zur Veräußerung das Werk Noblee & Thörl mit EUR 23,8 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. Im Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 waren außergewöhnliche Gewinne aus der Veräußerung des Werkes Noblee & Thörl und der Palmölraffinerie des Werkes Hamburg in Höhe von EUR 9,7 Mio. enthalten.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen von EUR 11,6 Mio. (Vorjahr EUR 13,1 Mio.) enthalten in beiden Geschäftsjahren nur planmäßige Abschreibungen. Die Verringerung ist wesentlich beeinflusst durch den im Vorjahr erfolgten Verkauf des Geschäftes im Werk Noblee & Thörl.

Die Erträge aus Beteiligungen betragen im Geschäftsjahr 2017 EUR 0,5 Mio. nach EUR 5,2 Mio. im Geschäftsjahr 2016. Im Vorjahr war hierin ein Betrag aus einer Kapitalrückzahlung einer Beteiligungsgesellschaft, soweit diese den Buchwert der Beteiligung überschritten hatte, in Höhe von EUR 4,5 Mio. enthalten.

Das Zinsergebnis lag bei EUR -2,4 Mio. (Vorjahr EUR -2,7 Mio.).

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr EUR 7,2 Mio.) enthielten im vorherigen Geschäftsjahr 2016 noch von der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH belastete Steuerumlagen, die im Vorjahr auf Basis einer fiktiven originären Steuerpflicht ermittelt wurden. Dieses Verfahren wurde im Geschäftsjahr 2017 infolge der Kündigung des Steuerumlagevertrages nicht mehr angewendet.

2.2 Ertragslage des Konzerns

Der Konzernabschluss der ADM Hamburg zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2017 wurde im Konzern der ADM Hamburg ein Ergebnis nach Steuern von EUR 15,6 Mio, nach EUR 14,2 Mio. erzielt, wobei auch hier der Entfall der Steuerumlage in 2017 zu beachten ist.

Der Konzerngewinn nach Ergebnisabführung der ADM Hamburg Aktiengesellschaft beträgt EUR 1,3 Mio. Auf Basis der vergleichbaren Vorjahreszahlen gemäß den Vorschriften des HGB hätte sich im Vorjahr ein Konzernverlust von EUR 8,0 Mio. ergeben. Der Konzerngewinn nach dem im Vorjahr aufgestellten Konzern-Jahresabschluss entsprechend den IFRS-Vorschriften betrug EUR 10,7 Mio. Unter Berücksichtigung der Ergebnisabführung im Vorjahr analog HGB hätte sich in 2016 ein Konzernverlust nach IFRS in Höhe von EUR 10,6 Mio. ergeben.

Zu ausgewählten Einflussfaktoren nehmen wir wie folgt Stellung:

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr von EUR 318,1 Mio. (Vorjahr EUR 327,0 Mio.) betreffen überwiegend die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit EUR 131,8 Mio. (Vorjahr EUR 148,4 Mio.) sowie die ADM Rothensee GmbH & Co. KG mit EUR 180,5 Mio. (Vorjahr EUR 173,9 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. Im Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 waren im Konzernabschluss außergewöhnliche Gewinne aus der Veräußerung des Werkes Noblee & Thörl und der Palmölraffinerie in Höhe von EUR 9,7 Mio. enthalten.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen EUR 12,5 Mio. (Vorjahr EUR 14,0 Mio.). Die Verringerung der Höhe ist wesentlich beeinflusst durch den im Vorjahr erfolgten Verkauf des Werkes Noblee & Thörl.

Das Zinsergebnis lag bei EUR -2,8 Mio. (Vorjahr EUR -2,7 Mio.).

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 7,5 Mio.) enthielten im vorherigen Geschäftsjahr 2016 noch von der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH belastete Steuerumlagen, die im Vorjahr auf Basis einer fiktiven originären Steuerpflicht ermittelt wurden. Wie bereits erwähnt, wurde der Steuerumlagevertrag zu Beginn des Geschäftsjahres 2017 gekündigt.

3. Bericht zur Finanzlage

Die Ziele des Finanzmanagements liegen in der Sicherstellung der Liquidität sowie in der Begrenzung der Wechselkursrisiken. Dazu wird die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten der ADM Hamburg Aktiengesellschaft sowie aller Tochtergesellschaften unverändert fast ausschließlich durch verbundene Unternehmen der weltweiten ADM Gruppe sichergestellt. Zum Bilanzstichtag bestehen keine langfristigen Bankverbindlichkeiten. Im Geschäftsjahr 2017 wurden im Rahmen der Finanzierung EUR 15,2 Mio. (Vorjahr EUR 75,2 Mio.) an verbundene Unternehmen ausgezahlt, im Wesentlichen finanziert aus dem Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit, zu welchem die Abnahme der Vorräte allein mit EUR 21,4 Mio. beitrug.

Auch die im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen des Konzerns in immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen in Höhe von EUR 8,6 Mio. konnten vollständig aus den Mittelzuflüssen aus betrieblicher Tätigkeit gedeckt werden, der im Geschäftsjahr insgesamt EUR 45,2 Mio. (Vorjahr EUR 53,6 Mio.) betrug.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der Finanzierungsstruktur derzeit weder für die ADM Hamburg Aktiengesellschaft noch für den Konzern ersichtlich.

Wesentliche Währungspositionen bestehen für die ADM Hamburg Aktiengesellschaft und den ADM Hamburg-Konzern nicht, da im Wesentlichen in Euro gehandelt wird sowie bestehende Fremdwährungsgeschäfte durch Sicherungsgeschäfte begrenzt werden.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzten sich am Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr aus den Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie dem Bestellobligo für Anlagevermögen zusammen und bestehen in einer der Geschäftstätigkeit des Konzerns und der ADM Hamburg Aktiengesellschaft angemessenen Höhe.

Wir erwarten auch in der Zukunft Liquiditätsüberschüsse aus der Geschäftstätigkeit der ADM Hamburg Aktiengesellschaft und des ADM Hamburg-Konzerns.

4. Bericht zur Vermögenslage

Die Vermögenslage der ADM Hamburg Aktiengesellschaft und des ADM Hamburg Konzerns ist wie im Vorjahr weiterhin geordnet.

Im Jahresabschluss der ADM Hamburg Aktiengesellschaft hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um EUR 14,4 Mio. auf EUR 174,2 Mio. vermindert. Die Veränderung der Aktiva ergibt sich hauptsächlich aus einer Verminderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie in geringerem Maße des Anlagevermögens.

Der Buchwert des Anlagevermögens ist im Vergleich zum Vorjahr mit EUR 111,2 Mio. um EUR 4,8 Mio. gesunken, da die Abschreibungen von EUR 11,6 Mio. nicht vollständig durch Investitionen ausgeglichen wurden. Bei den Investitionen im Geschäftsjahr handelt es sich im Wesentlichen um Projekte in den Bereichen Gewässerschutz und Abwasser sowie der allgemeinen Modernisierung von Anlagen zwecks Generierung von Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag 63,9% (Vorjahr 61,6%).

Wesentliche Änderungen auf der Passivseite im Vergleich zum Vorjahr betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einem Rückgang um EUR 14,9 Mio. auf EUR 101,8 Mio.

Es wird ein Eigenkapital der ADM Hamburg Aktiengesellschaft unverändert in Höhe von EUR 41.2 Mio. ausgewiesen. Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 23,7% (Vorjahr 21,9%).

Im Konzernabschluss verminderte sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um EUR 26,7 Mio. auf EUR 192,5 Mio.

Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen hat sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt EUR 4,6 Mio. verringert. Den Investitionen im Berichtszeitraum in Höhe von EUR 8,6 Mio. stehen Abschreibungen in Höhe von EUR 12,5 Mio. gegenüber. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme steigt gegenüber dem Vorjahr weiter auf 64,1% (Vorjahr 58,4%).

Die Vorräte verringerten sich um EUR 21,7 Mio. auf EUR 20,3 Mio. – im Wesentlichen erreicht durch den erfolgreichen Verkauf eines kurz vor Jahresende 2016 übernommenen Bestandes einer Schwestergesellschaft bei in 2017 eher zögerlicher Abgabebereitschaft unserer Lieferanten.

Die Verminderung der Forderungen an verbundene Unternehmen um EUR 6,1 Mio. wird wesentlich kompensiert durch einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 4,6 Mio.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital nach Berücksichtigung der Ergebnisabführung der ADM Hamburg Aktiengesellschaft in Höhe von EUR 13,5 Mio. und des im Geschäftsjahr 2017 ausgewiesenen Konzerngewinnes von EUR 1,3 Mio. auf EUR 49,5 Mio. Die Konzern-Eigenkapitalquote erhöhte sich auf Grund der geringeren Bilanzsumme auf 25,7% (Vorjahr 22,0%).

Hingegen verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 23,7 Mio. auf EUR 102,4 Mio. (EUR 126,1 Mio.), worin sich die Finanzierungstätigkeit des SDM-Konzerns widerspiegelt, bedingt durch die Tilgung von kurzfristigen Darlehen.

5. Gesamtaussage zur Lage

Die Vermögens- und Finanzlage der ADM Hamburg Aktiengesellschaft und des ADM Hamburg Konzerns sind weiterhin geordnet.

Im Geschäftsjahr 2017 hat die ADM Hamburg Aktiengesellschaft ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von EUR 13,5 Mio. (Vorjahr EUR 21,4 Mio.) erzielt. Im Konzern der ADM Hamburg ergab sich im Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 15,6 Mio. (Vorjahr EUR 14,2 Mio.).

Im Jahr 2018 werden wesentliche Erträge aus der Subvention von KWK-Stromerzeugung auslaufen. Um diesen Effekt bereinigt, erwarten wir aus der operativen Geschäftstätigkeit unter der Annahme einer vergleichbaren zukünftigen Auslastung durch unsere Auftraggeber im Jahr 2018 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

6. Prognosebericht

Auch 2018 wird durch die Diskussionen zur Änderung der Renewable Energy Directive (RED II) und der unfairen Handelspraktiken ausgehend von Argentinien und Indonesien geprägt sein. Beide Diskussionspunkte gefährden den Absatz von Biokraftstoffen der ersten Generation (1G), der mit heimischen Rohstoffen erzeugt wurde. Die Biokraftstoffe der ersten Generation liefern durchschnittliche Treibhausgaseinsparungen von mindestens 60 %. Deutschland ist nach wie vor das einzige EU Mitgliedsland, welches die EU-Richtlinien und Verordnungen zur Einführung von Treibhausgasminderungszielen (THG-Quote) vollständig umgesetzt hat.

Argentinien und Indonesien haben die Handelsauseinandersetzungen mit der EU erst einmal für sich entschieden. In 2018 werden große Mengen importierten Biodiesels aus diesen beiden Ländern in die EU geliefert und in ähnlichem Verhältnis heimische Biokraftstoffe verdrängen. In den vergangenen Jahren hatte die EU jährlich knapp 2,5 Mio. t oder rund ein Fünftel ihres Bedarfs an Biodiesel aus den beiden Ländern importiert.

Eine Prognose für die Marktentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres 2018 ist noch sehr schwierig, da das Wetter in den kommenden Monaten einen entscheidenden Einfluss haben wird. Grundsätzlich sind die Märkte gut versorgt, lediglich die Sojabohnenernte in Argentinien wird geringer geschätzt als im Vorjahr. Dies zeigt erste Einflüsse auf die Bohnenpreise und somit auch auf die zu erzielenden Margen im Sojaschrot.

Inwieweit Diskussionen um unfaire Handelspraktiken tatsächlich in neuen Zöllen und anderen marktbeeinflussenden Mechanismen münden, ist noch nicht entschieden. Sollten die USA Strafzölle auf ausgesuchte Produkte verhängen, wird seitens China und der EU mit Gegenmaßnahmen gedroht. Eine Beeinflussung unserer Geschäfte wird für das Eintreten solcher Maßnahmen erwartet. Wie diese Beeinträchtigungen aussehen, ist derzeit sehr schwer einschätzbar.

Im Zuge der vorgesehenen EU-weiten Gesetzgebung zur Einführung von Grenzwerten für unerwünschte Prozesskontaminanten in pflanzlichen Ölen und Fetten ist kürzlich eine entsprechende Verordnung für Glycidolester (GE) in Kraft getreten. Unsere Raffinationsprozesse unterliegen einem regelmäßigen Monitoring und sind dahingehend optimiert, den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Der Gesetzgeber wird voraussichtlich in 2019 eine Verordnung auch zur Minimierung von 3- Monochlorpropandiol-Estern (3-MCPDE) erlassen, an deren Zustandekommen wir über unsere Verbandsvertretungen aktiv mitarbeiten.

7. Chancen- und Risikobericht

Der ADM Hamburg Konzern ist als international tätiger Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten Währungs- und Commodity-Risiken ausgesetzt und in das Risikomanagement des Mutterkonzerns eingebunden. Die Konzernunternehmen der ADM Gruppe unterliegen einem strikten Risikomanagement. Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen sind in internen Richtlinien verbindlich festgelegt. Der Konzernvorstand bedient sich bei der Überwachung dieser Risiken neben seinem eigenen Berichtswesen unter anderem des Instrumentariums, welches von der Muttergesellschaft (ADM) bereitgestellt wird.

Für alle Handelsaktivitäten der Werke werden die Risiken volatiler Rohwaren-, Devisen- und Produktmärkte über das Risikomanagement für die gesamte Rohstoff- und Produktpalette von der ADMI verantwortet.

Die Unternehmenspolitik der ADM ist die Begrenzung dieser Risiken durch ein systematisches Risikomanagement. Als Instrumente dienen vor allem Devisentermingeschäfte und Commodity-Termingeschäfte. Finanzinstrumente dürfen grundsätzlich nicht zu Spekulationszwecken eingesetzt werden, sondern dienen der Absicherung von Risiken im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft. Absicherungen im Commodity-Bereich dienen primär der Mengen- als auch der Margen-Sicherung. Devisentermingeschäfte dienen der Minimierung von Wechselkursschwankungen bezogen auf die Funktionalwährung.

Bezüglich der Sicherungsgeschäfte bestehen Vertragsverhältnisse mit verschiedenen Unternehmen aus dem ADM-Konzern, die sich auf die Durchführung von Sicherungsgeschäften spezialisiert haben. Somit wird die ADM Hamburg Aktiengesellschaft in die konzernweiten Sicherungsaktivitäten einbezogen. Die Sicherungsgeschäfte im Raps- und Getreide-Bereich erfolgen über den Marché à Terme International de France (MATIF).

Als weiteres Risiko ergibt sich im Finanzbereich das Kreditausfallrisiko. Für das Kreditrisiko bestehen Kreditversicherungen. Es sind keine nennenswerten Risiken aus dem Jahr 2017 bekannt.

Allen operativen Risiken wird durch Qualitätssicherungssysteme, Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, regelmäßige Wartung der Anlagen und den Abschluss geeigneter Versicherungen begegnet. Risiken aus dem rechtlichen Umfeld stehen unter ständiger Beobachtung. Die Wirksamkeit wird regelmäßig durch die Revisionsabteilung des weltweiten ADM-Konzerns überprüft. Ein enger Kontakt zu den Verbänden der einzelnen Betätigungsfelder soll helfen, frühzeitig Risiken zu erkennen und im konstruktiven Dialog die Rahmenbedingungen mitzugestalten.

8. Mitarbeiter und Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB

Der Gesetzgeber hat in 2015 ein Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst verabschiedet.

Für die ADM Hamburg Aktiengesellschaft macht dies die Festlegung von Zielgrößen für die Gremien Aufsichtsrat, Vorstand und die obersten Managementebenen erforderlich. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2020 auf der ersten und zweiten Führungsebene sowie im Vorstand und Aufsichtsrat die 30%-Marke weiblicher Führungskräfte zu erreichen.

ADM strebt in Deutschland eine ausgewogene Verteilung zwischen männlichen und weiblichen Führungskräften an. ADM hat vor einigen Jahren konzernweit Gehaltsbänder für definierte Bereiche und Aufgaben festgelegt. Wir streben für die ersten drei Führungsebenen, gemessen an den zugrundeliegenden Gehaltsbändern, eine 30%-Besetzung mit Frauen an. Dieses Ziel verfolgen wir auch langfristig. Es findet bei der Neubesetzung von Stellen Berücksichtigung, allerdings legen wir bei der Besetzung unserer Führungspositionen in erster Linie Wert auf fachliche und persönliche Eignung. Bei gleicher Qualifikation männlicher und weiblicher Bewerber werden wir im Sinne des Quotenzieles weibliche Bewerber bevorzugen.

Wir haben über das Thema in der Geschäftsleitung gründlich diskutiert, insbesondere wie wir die angabepflichtigen ersten drei Führungsebenen definieren wollen. Die Organisationsstruktur unserer multinationalen Gruppe mit Führungsebenen innerhalb einer lokalen juristischen Person führen hier zu einem gewissen Widerspruch. Aus diesem Grund haben wir uns für die Definition anhand der Gehaltsbänder entschieden.

ADM hat in 2017 eine globale Initiative gestartet mit dem Titel "Enhanced Diversity". Die Initiative ist mit Kolleginnen aus der gesamten Organisation besetzt und befasst sich in regelmäßigen Sitzungen mit den Themen Gleichbehandlung und Förderung. Ziel dieser Gruppe ist es, eine Sensibilisierung für diese Themen zu erreichen und die vorhandenen Talente in entsprechende Führungspositionen zu leiten.

Bisher wurde sowohl die Belegschaftsstruktur als auch deren Qualifikation analysiert und festgehalten. Die Zahlen und Berichte werden regelmäßig aktualisiert und besprochen, um den Fortschritt zu dokumentieren. Die HR-Verantwortlichen haben in ihren Zielvereinbarungen das Thema der Anwerbung und Rekrutierung von hochqualifizierten Talenten. In Deutschland ist es erklärtes Ziel, Diversity & Inclusion zu leben. Dies bedeutet konkret, in der Rekrutierung mit dem Augenmerk hochqualifizierte, talentierte Frauen für ADM zu begeistern. In diesem Kontext ist ADM diversen Initiativen beigetreten, um den Austausch zu fördern und sicher zu stellen, dass das Unternehmen im Hamburger Wirtschaftsraum als attraktiver Arbeitgeber für gut qualifizierte Frauen gesehen wird.

Gemeinsam wurde mit der IGBCE der Ausbildungspakt 2017 geschlossen. Dieser hat zum Ziel, Nachwuchstalente zu rekrutieren, auszubilden, zu fördern, weiterzuentwickeln und zu halten. Dies soll für alle Funktionsbereiche gelten. Hierdurch soll die vorhersehbare Lücke, die uns über den demographischen Wandel in ca. einer Dekade treffen wird, Stichwort Fachkräftemangel, geschlossen werden.

Darüber hinaus wird gemeinsam mit den Betriebsräten und ARINET, einer Initiative des Amtes für Arbeit, die eine Integration langzeiterkrankter und behinderter Menschen zurück in den ersten Arbeitsmarkt verfolgt, gearbeitet. ADM unterstützt dieses und hat bereits erste positive Erfahrungen gesammelt.

Das dieses Jahr in Kraft getretene Entgelttransparenzgesetz sieht die Einführung einer Berichtspflicht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit von Frauen und Männern vor. Diesen "Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit" (Entgeltbericht) sollen Unternehmen mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten, die zur Aufstellung eines Lageberichts nach §§ 264 und 289 HGB verpflichtet sind, aufstellen (§ 21 Abs. 1 EntgTranspG). Eine Berichtspflicht ist für die ADM Hamburg Aktiengesellschaft nicht ersichtlich.

9. Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind im Vergleich zu den gesamten Aufwendungen unwesentlich. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit dient im Wesentlichen der produktbezogenen Auftragsabwicklung und führt nicht zur Bildung immaterieller Vermögenswerte.

10. Personal

Zum Jahresultimo beschäftigte die ADM Hamburg Aktiengesellschaft 431 (Vorjahr 434) Mitarbeiter, sowie 37 (Vorjahr 33) Auszubildende. Im Konzern waren 492 (Vorjahr 491) Mitarbeiter sowie 37 (Vorjahr 33) Auszubildende beschäftigt.

Unser Dank und unsere Anerkennung gilt auch allen unseren Mitarbeitern.

Hamburg, den 29. März 2018

Der Vorstand

(Jaana Karola Kleinschmit von Lengefeld)

(Candy Siekmann)

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Überwachung der Geschäftsführung

Im Jahr 2017 standen die Märkte für Ölsaaten, Ölschrote und pflanzliche Öle unter dem Eindruck eines weltweit großen Angebots. Hervorragende Wetterbedingungen und ein bemerkenswerter Fortschritt in der Saatgutentwicklung haben dazu geführt, dass die globale Produktion von Ölsaaten in jedem der letzten fünf Jahre einen neuen Rekord erzielte. Als Folge dieses Angebots bewegten sich die Preise für Ölsaaten und deren Verarbeitungsprodukte weiterhin auf niedrigem Niveau.

Bei der ADM Hamburg Aktiengesellschaft war die Auslastung der Anlagen zur Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat im Jahr 2017 zufriedenstellend, wobei die Verarbeitung von Rapssaat über Vorjahresniveau lag, während es bei Sojabohnen verhaltener war. Die Silo- und Umschlagbetriebe waren unter Vorjahresniveau beschäftigt.

Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2017 seine Kontroll- und Beratungsaufgaben gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung wahrgenommen. Er hat den Vorstand während des Geschäftsjahres aktiv durch Beratungen und Diskussionen begleitet sowie gleichzeitig auf der Grundlage von Vorstandsberichten und gemeinsamen Sitzungen laufend überwacht. Die seiner Zustimmung bedürfenden Geschäfte hat er überprüft und jeweils mit dem Vorstand besprochen.

Aufsichtsratszusammensetzung

Dem aus zwei Vertretern der Aktionäre und einem Vertreter der Arbeitnehmer bestehenden Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2017 an:

  • a) Dr. Martin Kropp (ab 05. Mai 2018, Vorsitzender ab 16. Mai 2018)
  • b) Christian Gutzeit (Vorsitzender bis 16. Mai 2018, stellvertretender Vorsitzender ab 16. Mai 2018)
  • c) Duane Holz (stellvertretender Vorsitzender, bis 01. Mai 2018)
  • d) Stefan Schmans (Arbeitnehmervertreter, bis 28. Februar 2017)
  • e) Reinhard Wigger (Arbeitnehmervertreter, ab 1. März 2017)

Mit Beschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 27. Februar 2017 wurde anstelle von Herrn Stefan Schmans, der sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrates der Gesellschaft mit Wirkung zum 28. Februar 2017 niedergelegt hatte, ab dem 1. März 2017 Herr Reinhard Wigger zum Mitglied des Aufsichtsrates bestellt.

Weiterhin wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 04. Mai 2018 Herr Dr. Martin Kropp als Mitglied des Aufsichtsrates bestellt. In der Aufsichtsratssitzung am 16. Mai 2018 wurden dann nach Niederlegung des Vorsitzes durch Herrn Christian Gutzeit, jeweils einstimmig Herr Dr. Martin Kropp zum Vorsitzenden und Herr Christian Gutzeit zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

Der Aufsichtsrat hat angesichts seiner auf drei Mitglieder beschränkten Größe keine Ausschüsse gebildet.

Sitzungen des Aufsichtsrates / laufende Überwachung

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2017 in zwei Sitzungen am 24. Mai und 10. August 2017 über die laufende Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung, über die Budgetplanung, die strategischen Ziele, das Risikomanagement sowie alle organisatorischen und personellen Veränderungen einschließlich aller weiteren Vorgänge von wesentlicher Bedeutung umfassend unterrichten lassen.

Soweit der Aufgabenkreis des Vorstands bzw. das Zusammenwirken der Organe betroffen war, hat der Vorstand an den Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen. Darüber hinaus hat der Vorstand den Aufsichtsrat laufend durch detaillierte Berichte über prägende Geschäftsvorfälle der Gesellschaft und des Konzerns informiert.

Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands eingehend diskutiert und die Entwicklungsperspektiven des Unternehmens mit dem Vorstand erörtert. Im Übrigen stand der Aufsichtsratsvorsitzende in ständigem, engem Kontakt zum Vorstand, der ihn über aktuelle Geschäftsvorgänge umfassend unterrichtete und mit dem regelmäßig Gespräche über wesentliche strategische und geschäftspolitische Fragen der Gesellschaft und des Konzerns geführt wurden. Der Aufsichtsrat ist zur Überzeugung gelangt, dass die Gesellschaft und der Konzern über ein leistungsfähiges Risikoüberwachungssystem und ausgewogene Compliance-Regelungen verfügen, die der Vorstand nutzt bzw. deren Durchsetzung der Vorstand überwacht. Der Aufsichtsrat ist von der Rechtund Ordnungsmäßigkeit sowie der Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung durch den Vorstand überzeugt.

Rechnungslegung

Als Abschlussprüfer und zugleich Konzernabschlussprüfer wurde von der Hauptversammlung der Gesellschaft die RSM Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, gewählt. Der Aufsichtsrat hat daraufhin den Prüfungsauftrag erteilt. Der Abschlussprüfer und zugleich Konzernabschlussprüfer hat den Jahresabschluss der ADM Hamburg Aktiengesellschaft und den Konzernabschluss jeweils zum 31. Dezember 2017 sowie den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht geprüft und jeweils mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen.

Am 16. Mai 2018 fand die Bilanzaufsichtsratssitzung statt. Die entsprechenden Vorlagen und Prüfungsberichte wurden den Aufsichtsratsmitgliedern im Vorfeld dieser Sitzung ausgehändigt und von diesen jeweils eingehend geprüft. Der Abschlussprüfer und zugleich Konzernabschlussprüfer nahm an der Sitzung teil, berichtete über den Verlauf der Prüfung und die Prüfungsergebnisse und stand für die Beantwortung von Fragen sowie zur Diskussion der Unterlagen zur Verfügung.

Das Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat erklärt, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfungen keine Einwendungen zu erheben sind. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss gebilligt.

Danksagung

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft und den Betriebsräten für das große Engagement, für ihren tatkräftigen Einsatz im Interesse des Unternehmens sowie für die im Geschäftsjahr 2017 erzielten Erfolge.

Hamburg, 31. Mai 2018

Für den Aufsichtsrat

Dr. Martin Kropp (Vorsitzender)

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den von der ADM Hamburg Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns und Konzern-Anhang - sowie den Konzernlagebericht und Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht und Lagebericht der Gesellschaft nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht und Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht und Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht und Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts und Lageberichts der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht und Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Berlin, 16. Mai 2018

RSM Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Böge Bernhard Christl Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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