Quarterly Report • Sep 27, 2019
Quarterly Report
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| AKTIVA | PAS SIVA | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.6.2019 | |||||||
| TEUR | TEUR | 31.12.2018 TEUR |
TEUR | 30.6.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
||
| ANLAGEVERM0GEN | EIGENKAPITAl | ||||||
| lmmaterlelle VermOgensgegenstlinde | |||||||
| Entge!tlkh erworbene Software | 21 | 43 | |||||
| Gezekhnetes Kapltal | 19.143 | 19.143 | |||||
| Sachan!agen | |||||||
| Grundstikke und Bauten einschlieBlich der Bauten | KapitalrUcklage | 21.013 | 21.013 | ||||
| auf fremden Grundstilcken Technische An\agen und Maschinen |
45.231 55.770 |
46.070 | |||||
| Andere An!agen, Betriebs� und Geschiiftsausstattung | 1.178 | 58.201 1.180 |
Gewinnriicklagen Gesetzliche Rilck\age |
175 | |||
| Geleistete Anzahlungen und An lag en lm Bau | 16.548 | 12.985 | Andere Gewinnriick!agen | 881 | 175 881 |
||
| 118.727 | 118.436 | 1.056 | 1.056 | ||||
| Finanzanlagen | |||||||
| Ante!le an verbundenen Untemehmen | 26 | 26 | Konzemb!lanzgewlnn | 16.133 | 13.150 | ||
| Ante!le an assoziierten Untemehmen | 6.473 | 6.250 | Nicht beherrschende Antelle | 1.443 | 1.489 | ||
| 6.49'} | 6.276 | 58.788 | 55.851 | ||||
| 125.247 | 124.755 | ||||||
| UMLAUFVERM0GEN | |||||||
| RUCKSTELLUNGEN | |||||||
| Vorrlite | Rilckstellungen fiir Penslonen | 11.084 | 11.139 | ||||
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 4.354 | 4.469 | Steuerriickstellungen | 0 | 16 | ||
| Waren | 4.843 | 31.353 | Sonstlge Riickstellungen | 11.097 | 11.744 | ||
| 9.197 | 35.822 | 22.181 | 22.899 | ||||
| Forderungen und sonstige VermOgensgegenstiinde Forderungen aus lieferungen und Leistungen |
7.507 | ||||||
| Forderungen gegen verbundene Untemehm!!n | 39.445 | 3.976 25.474 |
|||||
| Sonstige Vermiigensg!!g!!nstiinde | 2.245 | 3.671 | |||||
| 49.197 | 33.121 | VERSINOUCHKEITEN | |||||
| Verbindlkhkeiten aus Lieferungen und leisttlngen | 8.639 | 10.223 | |||||
| Kassenbestand, Guthaben bel Kreditlnstituten | 1 | 1 | Verbindlichkeiten gegeniiber verbundenen Unternehmen | 91.505 | 104.168 | ||
| Verbinlichkeiten gegenUber Untemehmen, mit denen ein | |||||||
| 5!U95 | 68.944 | Beteitigungsverhliltnis besteht | 700 | 700 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.07'} | 1.790 | |||||
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 1.250 | 1.932 | 103.923 | 116.881 | |||
| 184.8'}2 | 195.631 | 184.8'12 | 195.631 |
| 01.01. · 30.06.2019 | 01.01. · 30.06.2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatzerliise | 160.958 | 113. 991 | ||
| Sonstige betriebliche Ertrage | 2.380 | 1.692 | ||
| Materialaufwand | ||||
| Aufwendungen fUr Roh-, Hilts- und |
||||
| Betriebsstoffe und fUr bezogene Waren | -112.428 | -64.622 | ||
| Aufwendungen fUr bezogene Leistungen | -4.285 | -116.713 | -5.620 | -70.242 |
| Personalaufwand | ||||
| Liihne und Gehalter | -16.757 | -16.577 | ||
| Soziale Abgaben und Aufwendungen fUr | ||||
| Altersversorgung und fUr Unterstlltzung | -4.136 | -20.893 | -4.491 | -21.068 |
| Abschreibungen auf immaterielle | ||||
| Vermiigensgegenstande des Anlagevermiigens | ||||
| und Sachanlagen | -5.334 | -5.608 | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -16.952 | -14.415 | ||
| Ertrage aus Beteiligungen | 223 | 83 | ||
| Sonstige Zinsen und ahnliche Ertrage | 1 | 51 | ||
| Zinsen und ahnliche Aufwendungen | -663 | -879 | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 14 | -102 | ||
| Ergebnis nach Steuern | 3.021 | 3.503 | ||
| Sonstige Steuern | -84 | -84 | ||
| Konzernjahresiiberschuss | 2.937 | 3.419 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 46 | -30 | ||
| Konzernbilanzgewinn | 2.983 | 3.389 |
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019
| Summe Konzerneigen-kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzern- | des Mutter- | Nicht beherrschende | |||||
| Gezeichnetes Kapital | KapitalrOcklage | GewinnrOcklagen | bilanzgewinn | unternehmens | Antei!e | Gesamt | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 1. Januar 2018 | 19.143 | 21.013 | 1.056 | 6.186 | 47.398 | 2.137 | 49.535 |
| KonzernjahresOberschuss | 0 | 0 | 0 | 6.964 | 6.964 | -19 | 6.945 |
| Gewinnausschi.ittung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -629 | -629 |
| Stand 31. Oezember 2018 / 1. Januar 2019 | 19.143 | 21.013 | 1.056 | 13.150 | 54.362 | 1.489 | 55.851 |
| Konzernjahresi.iberschuss | 0 | 0 | 0 | 2.983 | 2.983 | -46 | 2.937 |
| GewinnausschOttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2019 | 19.143 | 21.013 | 1.056 | 16.133 | 57.345 | 1.443 | 58.788 |
| 01.01.-30.6.2019 | 01.01.-30.6.2018 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Laufende Geschaftstatigkeit |
||
| Komzernjah resi.iberschuss |
2.937 | 3.389 |
| Cashflow Sonstiger |
5.332 | 5.486 |
| Cashflow | 8.269 | 8.875 |
| Ab-/ZuflOsse aus betrieblicher Tatigkeit Sonstige |
-822 | 8.975 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tatigkeit |
7.447 | 17 .850 |
| Mittelabfluss lnvestitionstatigkeit aus der |
-5.826 | -5.158 |
| Mittelzu-/Mittelabfluss aus der Finanzierungstatigkeit |
-1 .621 |
-12 .692 |
| ErhohungNerminderung flOssigen der Mittel |
0 | 0 |
| Geschliftsjahres FIOssige Mittel am Anfang des |
1 | 1 |
| des Berichtszeitraumes FIOssige Mittel am Ende |
1 | 1 |
Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg ist in das Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nr. 5114 eingetragen. Diese Gesellschaft und auch die Obrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind im Bereich der Nahrungs- und Futtermittelindustrie tatig. Sie befassen sich mit der Beschaffung, dem Transport, der Lagerung, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Olsaaten, Fettstoffen und Futtermitteln. Daruber hinaus wird Rapsol zu Biodiesel weiterverarbeitet.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Dieser Bericht wurde weder einer pruferischen Durchsicht noch einer Prufung nach § 317 HGB durch den Abschlussprufer unterzogen.
Der Konzernabschluss umfasst die Gesellschaften, an denen die ADM Hamburg, direkt oder indirekt, mehrheitlich beteiligt ist oder deren Finanz- und Geschaftspolitik durch ADM Hamburg bestimmt wird. Der Konsolidierungskreis ist seit dem 31. Dezember 2018 unverandert geblieben.
Das Grundkapital der ADM Hamburg Aktiengesellschaft betragt zum 30. Juni 2019 und zum 31. Dezember 2018 jeweils EUR 19.142.768,03. Es ist eingeteilt in 748.800 auf den lnhaber lautende Stockaktien. Es handelt sich hierbei seit der Hauptversammlung am 6. Juli 1999 um nennbetragslose Stockaktien.
Die ADM European Management Holding B.V. & Co. KG, Hamburg, halt an der ADM Hamburg Aktiengesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung. Im Juli 1996 hat die ADM Hamburg Aktiengesellschaft mit der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH als herrschendem Unternehmen einen Beherrschungs- und Gewinnabfuhrungsvertrag abgeschlossen. Die Minderheitsaktionare haben das Recht auf eine festgelegte jahrliche Ausgleichszahlung seitens der ADM European Holdings B.V. & Co. KG als Rechtsnachfolgerin der ADM Beteiligungsgesellschaft mbH.
Der ADM Hamburg Konzern ist als international tatiger Konzern im Rahmen seiner gewohnlichen Geschaftstatigkeiten Wahrungs- und Commodity-Risiken ausgesetzt. Der Konzernvorstand bedient sich bei der Oberwachung dieser Risiken neben seinem eigenen Berichtswesen unter anderem des lnstrumentariums, welches von der Muttergesellschaft (ADM Company) bereitgestellt wird. Die Unternehmenspolitik der ADM Company ist die Begrenzung dieser Risiken durch ein systematisches Risiko-Management. Als lnstrumente dienen vor allem Devisentermingeschafte und Commodity-Termingeschafte.
Zu den eingesetzten lnstrumenten zahlen borsengehandelte Commodity-Termingeschafte, Devisentermingeschafte sowie zu Handelszwecken eingegangene Ein-und Verkaufskontrakte. Die Bewertung erfolgt zum Marktwert.
Es werden unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag die gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag ausgewiesen.
Es sind uns keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden.
Hamburg, 26. September 2019
ADM Hamburg Aktiengesellschaft
Der Vorstand
(Jaana Kleinschmit von Lengefeld) (Candy Siekmann)
Die Bilanzsumme verringerte sich gegenllber dem 31. Dezember 2018 um € 10,7 Mio. auf€ 184,9 Mio. Der Rllckgang ist im Wesentlichen saisonal bedingt, wie die verringerten Vorrate per 30. Juni 2019 vor Beginn der diesjahrigen Erntesaison zeigen.
Die Geschaftsaktivitaten wurden in unverandertem Umfang fortgefllhrt.
Zur Finanzlage stellen wir fest, dass die Liquiditat zu jeder Zeit gewahrleistet war. Im Konzern wurde auch in der Berichtsperiode ein positiver Cashflow erzielt.
In den ersten sechs Monaten des Geschaftsjahres 2019 wurde ein Konzernumsatz von € 161,0 Mio. (1. Halbjahr 2018: € 114,0) erzielt. Der Umsatzanstieg betrifft wesentlich das Handelsgeschaft. Der Konzernbilanzgewinn belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf € 3,0 Mio. (1. Halbjahr 2018 € 3,4 Mio.).
Die weltweiten Rohwarenmarkte unterliegen derzeit gror..en wetterbedingten Veranderungen. Auch in diesem Jahr herrschte in weiten Teilen Deutschlands eine trockene und sehr warme Wetterlage sowie im Norden und Nordosten Europas vor. Es kam zu einer frllhen Abreife des Getreides und einem zeitigen Erntebeginn. Ernteergebnisse zeigen regional gror..e Unterschiede mit unterdurchschnittlichen und teilweise schwachen Ertragen.
Die Rapsproduktion war gepragt von Rekordernten in Kanada, Russland und der Ukraine auf der einen Seite, der aber auf der anderen ein extremer Ernterllckgang in der EU und Australien gegenllberstand. Ursachlich dafllr waren jeweils die ausgepragten Dllrreperioden.
Die Rapsernte in der EU lag bei nur 17 Mio. t und in Deutschland bei nur knapp 3 Mio. t, was das schlechteste Ergebnis seit mehr als 10 Jahren bedeutet. Somit sind wir in dieser Region auf lmporte in Rekordhohe von etwa 6 Mio t in der EU angewiesen. Dies zeigt sich bereits in lmporten aus der Schwarzmeerregion, insbesondere aus der Ukraine. lnwieweit der lmportbedarf an Rapssaat dauerhaft aus anderen Regionen gedeckt werden kann, bleibt abzuwarten. Die australische Ernte wird aufgrund der dortigen Trockenheit immer kleiner geschatzt und das Exportpotential sinkt mit jeder neuen Schatzung. Die EU wird also mehr denn je auf lmporte aus Kanada angewiesen sein. Die verfllgbare Menge in Kanada ist gror.., da China derzeit keinen Raps aus Kanada bezieht. Allerdings bleibt es fraglich, ob ausreichend nachhaltige Ware in Kanada zur VerfOgung steht. Hinzu kommen Qualitatsfragen angesichts der anhaltenden Regenfalle dort und auch Logistikfragen. Es ist unsicher, wieviel Raps wahrend des normalerweise sehr frostigen Winters (bis Marz/April) Ober den St Lawrence Strom im Osten Kanadas verschifft werden kann. Der Bedarf dOrfte bei ea. 1,5 Mio. t Saat aus dieser Region liegen.
Der weltweite Verbrauch von Olsaaten soil - trotz rOcklaufiger Werte in China steigen. Ein Gros des Anstiegs wird auf die Sojabohnen entfallen. Da die Produktion den Verbrauch aber Oberschreitet, wird es zu einem weiteren Anstieg der globalen Reserven zum Ende des Wirtschaftsjahrs 2018/2019 kommen.
Der Verbrauch von 01-Schroten wird laut dem Branchendienst Oil World ansteigen, was insbesondere auf Soja-Schrot, aber auch Sonnenblumen-Schrot zutreffen werde. Der Rapsschrot-Verbrauch wird konstant bleiben
Die Silo- und Umschlagsbetriebe waren im ersten Halbjahr 2019 insgesamt schwach ausgelastet aufgrund einer geringen globalen Nachfrage aus Deutschland bzw. der EU. Es bleibt zu befOrchten, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird, da die Abgabebereitschaft der deutschen Landwirte nach wie vor verhalten ist. Die Rothensee Trading konnte allerdings ihr Handelsvolumen ausweiten. lmporte lagen in etwa auf Vorjahresniveau sowie auch der Umschlag an vegetabilen Olen am Standort Hamburg.
Die Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat lag in etwa auf dem Vorjahresniveau, wobei die Versorgung der OlmOhle mit Rohwaren durchgangig gesichert war.
Durch eine ausgewogene Verarbeitung von Sojabohnen und Rapssaat waren auch die Raffinationsanlagen durchschnittlich gut ausgelastet. Lediglich im Bereich Biodiesel lagen die Produktionszahlen signifikant Ober dem Vorjahreszeitraum.
Wie bereits erwahnt wird for die EU eine weitere geringe Rapsernte erwartet, die auf die stark gesunkene Anbauflache zurOckgeht, wobei gleichzeitig weiterhin niedrige Ertrage in Aussicht gestellt werden. Entsprechend wird die Versorgung mit Rapssaat noch starker als bisher von lmporten abhangen und daher wird mit Rekordeinfuhren gerechnet. Wie in den letzten Jahren werden insbesondere die Ukraine und Australien dazu beitragen mOssen. lnfolge der Handelsstreitigkeiten zwischen China und Kanada, werden allerdings auch gror..ere Mengen aus Kanada erwartet.
Trotz der wahrscheinlich zurOckgehenden US-Sojaernte in diesem Herbst sollte die Versorgungslage mit Soja in der EU gut bleiben. Solange der Handelsstreit zwischen China und den USA nicht beigelegt ist, stehen weiterhin grof.l.e lmportmengen aus den USA zur VerfOgung.
Auf der Olseite wird for das nachste Jahr mit einem Abbau der Bestande gerechnet, allerdings ausgehend van einem relativ hohen Bestandsniveau. Dies geht, neben dem Anstieg einiger Biodieselmandate, insbesondere auf die langsamer wachsende Palmolproduktion bei gleichzeitig weiterhin deutlich steigender Nachfrage zurOck.
Ein weiteres Thema, das uns seit Beginn des Gesetzgebungsprozesses im Jahre 2016 beschaftigt, ist die FortfOhrung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED 11). Nach einer informellen Einigung im Trilog im vergangenen Sommer, wurde dieser Prozess im Dezember 2018 formell abgeschlossen. Das Kompromissergebnis ist zwar insgesamt vorteilhafter als der ursprOngliche Entwurf der Kommission, dennoch ist ein ausreichender Bestandsschutz fur die bestehenden Biokraftstoffproduzenten nicht gegeben. Zudem ist davon auszugehen, dass das Ziel eines 14 Prozent-Anteils an erneuerbaren Energietragern bis 2030 zu keinen steigenden physischen Mengen an erneuerbaren Energien fOhren wird.
Grund sind die zahlreichen Mehrfachanrechnungen. So werden sogenannte fortschrittliche Biokraftstoffe aus Stroh, Talli:il etc, doppelt auf das Ziel angerechnet. Auf die bereits markteingefOhrten Biokraftstoffe auf Abfallbasis, wie gebrauchte Speiseole und Tierfett, trifft dies ebenso zu. Dazu kommt, dass erneuerbarer elektrischer Strom in Straf.l.enfahrzeugen vierfach und in Schienenfahrzeugen 1,5 fach angerechnet werden ki:innen. BerOcksichtigt man alle Mehrfachanrechnungen, dann verbleibt eine Lucke in Hi:ihe van nur zwei Prozentpunkten zur ErfOllung des 14-Prozent-Verkehrsziels, die mit anbaubiomassebasierten Biokraftstoffen gefOllt werden kann. Angesichts des derzeitigen Marktanteils van vier Prozent bedeutet dies eine Halbierung des Absatzes auf dem deutschen Markt, falls die Bundesregierung nicht Ober die unambitionierten Vorgaben der Richtlinie hinausgeht.
Auch die Erhohung der THG-Quote, also der Treibhausgas-Minderungsquote, im Jahr 2020 wirft bereits ihre Schatten voraus. Nach wie vor ist davon auszugehen, dass der gri:if.l.ere Teil der Steigerung van vier auf sechs Prozent durch UER-Maf.l.nahmen (Upstream Emission Reductions) gedeckt wird. Diese dOrfen bis zu 1,2 Prozentpunkte der Erhohung um zwei Prozentpunkte abdecken. Fur Biokraftstoffe verbleibt dann immerhin eine 20-prozentige Quotenerhohung van vier auf 4,8 Prozent. Dieser Anstieg um 0,8 Prozent-Punkte wirkt auf den ersten Blick nur sehr gering, ist aber dennoch der hochste relative Anstieg seit EinfOhrung der THG-Quote.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Zwischenbericht enthalt ln die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schatzungen der Unternehmensleitung der ADM Hamburg Aktiengesellschaft beruhen, Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schatzungen zutreffend sind, kOnnen die kOnftlge tatsachliche Entwicklung und die kOnftigen tatsachlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schatzungen aufgrund vielgltiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren k6nnen beispielsweise die Veranderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssatze sowie Veranderungen der Warenmarkte geh6ren. Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft Obernimmt keine Gewahrleistung und keine Haftung dafOr, dass die kOnftige Entwicklung und die kOnftig erzielten tatsachlichen Ergebnisse mlt den in diesem Zwischenbericht geau/2.erten Annahmen und Schatzungen Obereinstimmen werden.
Kontakt: ADM Hamburg Aktiengesellschaft Uwe Suhr Nippoldstr. 117 21107 Hamburg
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