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Zumtobel Group AG

Quarterly Report Dec 6, 2016

770_ir_2016-12-06_8c9ea54a-2cce-4ebb-b313-823e4dda2a4a.pdf

Quarterly Report

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H1 (Mai –Oktober 2016)

Bericht zum 1. Halbjahr 2016/17 der Zumtobel Group AG

Überblick zum ersten Halbjahr 2016/17

  • >> Gruppenumsatz sinkt währungsbereinigt um 1,5%
  • >> Deutlich positive Effekte aus Restrukturierungs- und Einsparmaßnahmen
  • >> Bereinigtes EBIT steigt um 23,0% auf 52,0 Mio EUR (Vorjahr 42,3 Mio EUR)
  • >> Signifikante Erhöhung des Free Cashflows auf 41,5 Mio EUR (Vorjahr minus 24,9 Mio EUR)
  • >> Ausblick 2016/17: leichte Verbesserung beim bereinigten Gruppen-EBIT (Vorjahr 58,7 Mio EUR)
Kennzahlenübersicht in Mio EUR Q2
2016/17
Q2
2015/16
Veränderung
in %
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 341,6 359,5 -5,0 667,3 702,0 -4,9
Bereinigtes EBIT 32,0 28,8 11,0 52,0 42,3 23,0
in % vom Umsatz 9,4 8,0 7,8 6,0
EBIT 26,5 24,5 8,0 44,3 36,9 19,9
in % vom Umsatz 7,8 6,8 6,6 5,3
Periodenergebnis 15,0 18,3 -18,2 27,6 27,5 0,2
in % vom Umsatz 4,4 5,1 4,1 3,9
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 42,1 37,6 11,9 75,5 64,9 16,4
Investitionen 10,3 17,0 -39,5 19,7 29,8 -34,0
31. Oktober
2016
30. April
2016
Veränderung
in %
Bilanzsumme 1.056,0 1.068,6 -1,2
Eigenkapital 337,7 333,2 1,3
Eigenkapitalquote in % 32,0 31,2
Nettoverbindlichkeiten 119,9 134,8 -11,1
Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter
(Vollzeitkräfte)
6.707 6.761 -0,8

Geschäftsentwicklung nach Quartalen

Bereinigtes EBIT

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Sehr Aktionärinnen und Aktionäre,

die solide Unternehmensentwicklung im ersten Halbjahr 2016/17 zeigt, dass wir mit der strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Group und der konsequenten Umsetzung der dafür notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Um die Zumtobel Group für die Zukunft erfolgreich aufzustellen, ist es für uns unumgänglich, eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu schaffen. Mit der Einigung auf den Sozialplan und der Schließung des Standortes Usingen (Deutschland) per 31. Dezember 2016 haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Optimierung der Werksstruktur erreicht.

In einem insgesamt schwierigen Branchenumfeld lag der Konzernumsatz im ersten Halbjahr mit 667,3 Mio EUR rund fünf Prozent unterhalb des hohen Vorjahreswertes. Diese Umsatzentwicklung wurde jedoch durch deutlich negative Währungseffekte im Ausmaß von 24,3 Mio EUR und durch die fehlenden Umsatzbeiträge aus dem Verkauf der Signage-Aktivitäten im November 2015 belastet. Währungsbereinigt sank der Konzernumsatz im Berichtszeitraum um 1,5%. Sehr erfreulich ist, dass unsere Anstrengungen zur Verbesserung der Kostenposition im ersten Halbjahr in nahezu allen Funktionsbereichen deutlich erkennbar sind. Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT verbesserte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode trotz geringerem Umsatz um 23,0% von 42,3 Mio EUR auf 52,0 Mio EUR. Während das Components Segment das gute bereinigte Vorjahresergebnis annähernd halten konnte, kam die deutliche Verbesserung der Gruppen-Profitabilität im ersten Halbjahr zum Großteil aus dem Lighting Segment, das auch im Fokus der Restrukturierungsbemühungen des Vorjahres stand. Dies ist insbesondere auf eine Effizienzsteigerung in den Werken und im Vertreib und höhere Ergebnisbeiträge von den im letzten Geschäftsjahr neu eingeführten Produkten zurückzuführen. Darüber hinaus profitierte die Zumtobel Group im Berichtszeitraum vom Wegfall einiger temporärer Belastungen aus dem ersten Halbjahr des Vorjahres (Ineffizienzen in unserem Leuchtenwerk in Spennymoor sowie negativer CHF-Hedge). Erfreulich ist auch die weiterhin positive Entwicklung beim Free Cashflow. Insbesondere durch konsequentes Working Capital-Management konnte ein positiver Free Cashflow von 41,5 Mio EUR (Vorjahr minus 24,9 Mio EUR) erwirtschaftet werden.

Ausblick für das Gesamtjahr 2016/17 bestätigt

Wir sehen weiterhin regional höchst unterschiedliche Entwicklungen in einem insgesamt herausfordernden Branchenumfeld. Die regionalen Trends haben sich in den letzten Monaten kaum verändert. Die Entwicklung in Australien, dem Mittleren Osten sowie der Schweiz ist weiterhin schwach. In Frankreich sehen wir zwar eine verstärkte Projektaktivität, was sich aber noch nicht in den Umsätzen widerspiegelt. In Nordeuropa ist die Entwicklung in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien nach dem BREXIT-Referendum weiterhin erfreulich stabil, aber von deutlich negativen Währungseffekten belastet. Demgegenüber ist die Entwicklung in den Ländern Italien, Österreich, USA sowie der Region Benelux & Osteuropa sehr erfreulich. Die deutlich negativen Währungseffekte (insbesondere aus dem schwachen britischen Pfund) werden uns auch im Jahresfortgang weiterhin begleiten und sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr 2016/17 belasten.

Vor dem Hintergrund der anhaltend geringen Visibilität sowie der hohen Volatilität auf den Devisenmärkten ist eine verlässliche Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2016/17 nach wie vor sehr schwierig. Aufgrund der soliden Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und der deutlich verbesserten Kostenposition rechnet der Vorstand der Zumtobel Group für das Geschäftsjahr 2016/17 aber weiterhin mit einer leichten Verbesserung beim bereinigten Gruppen-EBIT (Vorjahr 58,7 Mio EUR).

Ulrich Schumacher Chief Executive Officer (CEO)

Ulrich Schumacher

Die Zumtobel Group Aktie

Zumtobel Group Aktie auf Erholungskurs

Aufgrund der soliden Ergebnisse zum ersten Quartal, die über den Kapitalmarkterwartungen lagen, entwickelte sich die Zumtobel Group Aktie im ersten Halbjahr mit plus 40,7% sehr erfreulich. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der österreichische Leitindex ATX (Austrian Traded Index), in dem auch die Zumtobel Group Aktie enthalten ist, um 6,2%. Ebenfalls eine positive Entwicklung verzeichneten in diesem Zeitraum andere Leitbörsen wie etwa der Dow Jones (plus 2,0%) in den USA, der DAX (plus 4,3%) in Deutschland oder der europäische Leitindex Euro Stoxx 50 (plus 0,6%).

Auf Basis einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück lag die Marktkapitalisierung der Zumtobel Group Ende Oktober 2016 bei 696 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur hat sich gegenüber dem Jahresabschluss 2015/16 nicht wesentlich verändert. Die Familie Zumtobel ist mit einem Anteil von knapp über 35% der Stimmrechte weiterhin der seit dem Börsengang etablierte stabile Kernaktionär der Zumtobel Group AG. Darüber hinaus hielten zum 31. Oktober 2016 der institutionelle Investor FMR LLC eine Beteiligung über 5% sowie Lazard Freres Gestion SAS eine Beteiligung über 4%. Mit Wirkung 4. November 2016 informierte FMR LCC die Zumtobel Group AG, dass der Anteil an der Zumtobel Group AG auf knapp unter 5% reduziert wurde. Die übrigen Anteile liegen zum Großteil bei anderen institutionellen Investoren. Im ATX, dem Leitindex der größten börsennotierten Unternehmen Österreichs, belegte die Zumtobel Group Aktie per 31. Oktober 2016 Platz 21 in Bezug auf Marktkapitalisierung und Platz 13 in Bezug auf Handelsvolumen. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag im ersten Halbjahr 2016/17 bei 339.632 Stück gegenüber 143.975 Stück im Vorjahr (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Zum 31. Oktober 2016 belief sich der Bestand an eigenen Aktien auf 353.343 Stück.

Kennzahlen zur Zumtobel Group Aktie im 1. Halbjahr 2016/17
-- -- -- ------------------------------------------------------------
Schlusskurs 29.04.2016 EUR 11,370 Währung EUR
Schlusskurs 31.10.2016 EUR 15,995 ISIN AT0000837307
Performance 1. Halbjahr 2016/17 40,7% Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) ZAG
Marktkapitalisierung am 31.10.2016 696 Mio EUR Marktsegment Prime Market
Höchstkurs am 29.09.2016 EUR 17,265 Reuters Symbol ZUMV.VI
Tiefstkurs am 28.06.2016 EUR 9,900 Bloomberg Symbol ZAG AV
Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) 339.632 Anzahl der Aktien 43.500.000

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in der Prognose vom Oktober 2016 seinen Ausblick für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr neuerlich leicht gesenkt und sieht die globale Konjunktur weiterhin in der Flaute. Der IWF erwartet für 2016 einen Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 3,1%, eine Verringerung um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zur Prognose vom April 2016, und ein Wachstum von 3,4% für 2017. Vor allem die hinter den Erwartungen liegende Entwicklung der US-Wirtschaft ist für die Senkung der Prognose verantwortlich. Für die Eurozone korrigierte der IWF seine Prognose leicht nach oben. Für das laufende Kalenderjahr liegt sie bei 1,7% und für das nächste Jahr bei 1,5%. Insbesondere die Wachstumsraten für Deutschland und Frankreich wurden mit 1,7% bzw. 1,3% für 2016 und 1,4% bzw. 1,3% für 2017 leicht angehoben. Demgegenüber stehen deutlich geringere Wachstumserwartungen für Großbritannien als Folge des britischen EU-Referendums. Für die USA zeigte sich der IWF in der Prognose vom Oktober deutlich skeptischer und senkte die Wachstumsprognose von 2,4% auf 1,6% für 2016 und von 2,5% auf 2,2% für 2017. Damit fällt das US-Wachstum im laufenden Kalenderjahr auch hinter die Eurozone zurück. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer rechnet der IWF für dieses und nächstes Jahr mit fast unveränderten Wachstumsraten von 4,2% bzw. 4,6%. Notenbanken und Industriestaaten sollten laut IWF ihre lockere Geldpolitik fortsetzen und die Konjunktur stützen. Die US-Notenbank Fed sucht derzeit nach einem geeigneten Zeitpunkt für eine Zinserhöhung. Die meisten Ökonomen erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) jedoch ihre Politik des billigen Geldes eher noch einmal verlängert oder ausweitet.

Wesentliche Ereignisse seit dem 30. April 2016

Auf der am 22. Juli 2016 stattgefundenen 40. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2015/16 eine Dividende in Höhe von 20 Eurocent je Aktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende an die Aktionäre erfolgte am 02. August 2016.

Am 26. Oktober 2016 wurden die intensiven Verhandlungen von Vertretern der Arbeitgeberseite, des Betriebsrates und der Gewerkschaft IG Metall im Hinblick auf das Produktionswerk in Usingen erfolgreich abgeschlossen. Die Verhandlungsparteien haben sich auf einen Sozialplan und die Schließung des Betriebes zum 31.12.2016 geeinigt.

Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2016 sind nicht eingetreten.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG. Zum 31. Oktober 2016 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.

Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2016/17

  • >> Konzernumsatz sinkt um 4,9% (währungsbereinigt minus 1,5%)
  • >> LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich auf 71,8% (Vorjahr 61,8%)
  • >> Lighting Segment Umsatz währungsbereinigt mit plus 0,3% auf Niveau des Vorjahres
  • >> Verkauf der Signage-Aktivitäten belastet Umsatzentwicklung im Components Segment (währungsbereinigt minus 8,7%)

IWF-Ausblick für Wirtschaftswachstum bleibt weiterhin gedämpft

Dividende für GJ 2015/16: 20 Eurocent

Standort Usingen wird zum 31.12.2016 geschlossen

Gruppenumsatz sinkt währungsbereinigt um 1,5%

Im ersten Halbjahr (1. Mai bis 31. Oktober 2016) des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 sank der Gruppenumsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres in einem volatilen und insgesamt schwierigen Branchenumfeld um 4,9% auf 667,3 Mio EUR (Vorjahr 702,0 Mio EUR). Diese Umsatzentwicklung wurde sowohl durch deutlich negative Währungseffekte im Ausmaß von 24,3 Mio EUR als auch durch die fehlenden Umsatzbeiträge aus dem Verkauf der Signage-Aktivitäten im November 2015 belastet. Die negativen Währungseffekte sind vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund (GBP) zurückzuführen. Bereinigt um diese Währungseffekte sank der Umsatz um 1,5%. Ungebrochen ist das dynamische Wachstum mit LED-Produkten. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 10,4% auf 478,8 Mio EUR (Vorjahr 433,7 Mio EUR). Der LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich damit innerhalb von 12 Monaten auf 71,8% (Vorjahr 61,8%).

Umsatzentwicklung Segmente
in Mio EUR
Q2
2016/17
Q2
2015/16
Veränderung
in %
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
Veränderung
in %
Währungs
bereinigt in %
Lighting Segment 266,0 276,3 -3,7 514,6 531,1 -3,1 0,3
Components Segment 93,4 106,2 -12,0 190,7 215,5 -11,5 -8,7
Überleitung -17,8 -22,9 -22,4 -38,0 -44,6 -14,7
Zumtobel Group 341,6 359,5 -5,0 667,3 702,0 -4,9 -1,5

Lighting Segment währungsbereinigt mit plus 0,3% auf Vorjahresniveau

Verkauf der Signage-Aktivitäten belastet Umsatzdynamik im Components Segment Das Lighting Segment zeigt regional höchst unterschiedliche Entwicklungen. Insgesamt liegt die Branchenentwicklung allerdings hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. In diesem Umfeld sank der Umsatz im Lighting Segment im Berichtszeitraum um 3,1% auf 514,6 Mio EUR (Vorjahr 531,1 Mio EUR). Bereinigt um negative Währungseffekte stieg der Umsatz im Lighting Segment im ersten Halbjahr um 0,3%.

Der Rückgang im Components Segment war mit minus 11,5% (währungsbereinigt minus 8,7%) ein wenig ausgeprägter als im Lighting Segment. Dies ist insbesondere auf die entgangenen Umsatzbeiträge aus dem Verkauf der Signage-Aktivitäten im November 2015 (H1 2015/16 Umsatzbeitrag von ca. 10,0 Mio EUR) sowie weiterhin stark rückläufige Umsätze mit konventionellen elektronischen Vorschaltgeräten zurückzuführen. Erfreulich hingegen ist die deutlich steigende Nachfrage nach intelligenten, vernetzbaren LED-Komponenten sowie Systemlösungen der Tridonic. Diese zum Großteil in den letzten Quartalen neu eingeführten Produkte liefern Kunden einen klaren Mehrwert und ermöglichen eine Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb. Damit zeigt sich auch, dass die hohen Vorleistungen in die Innovationskraft der Tridonic aus den Vorjahren zunehmend Früchte tragen.

Q2 2016/17 1. HJ 2016/17
Umsatzerlöse
in Mio EUR
Veränderung
in %
Umsatzerlöse
in Mio EUR
Veränderung
in %
in % vom
Konzern
D/A/CH 105,0 -3,6 202,1 -4,1 30,3
Nordeuropa 88,5 -11,3 172,2 -8,1 25,8
Benelux & Osteuropa 45,9 11,1 85,1 7,5 12,8
Südeuropa 44,6 -3,9 94,3 -2,0 14,1
Asien & Pazifik 32,3 -7,8 64,9 -12,1 9,7
Mittlerer Osten & Afrika 14,7 -19,9 28,9 -20,5 4,3
Amerika 10,6 9,1 19,7 7,8 2,9
Gesamt 341,6 -5,0 667,3 -4,9 100,0

Regionale Geschäftsentwicklung

Es gibt regional sehr unterschiedliche Entwicklungen in einem insgesamt herausfordernden Branchenumfeld. Grundsätzlich sind die regionalen Trends zwischen dem ersten und zweiten Quartal aber unverändert. In der für die Zumtobel Group umsatzstärksten Region D/A/CH fiel der Umsatz im ersten Halbjahr 2016/17 um 4,1% (währungsbereinigt minus 3,4%) auf 202,1 Mio EUR. Dies ist im Wesentlichen auf eine deutlich rückläufige Nachfrage in der Schweiz – insbesondere in den Büro- und Industrieanwendungen – zurückzuführen. In der Region Nordeuropa gingen die Umsätze um 8,1% auf 172,2 Mio EUR zurück. Diese Entwicklung ist allerdings von deutlich negativen Währungseffekten aus dem britischen Pfund belastet. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 3,2%. In dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien ist die Umsatzdynamik nach dem BREXIT-Referendum weiterhin erfreulich stabil. Die Region Benelux & Osteuropa konnte die gute Entwicklung aus dem Vorjahr auch im Berichtszeitraum fortsetzen. Die Umsätze im ersten Halbjahr 2016/17 stiegen um 7,5% (währungsbereinigt 8,4%) auf 85,1 Mio EUR. Die Region Südeuropa umfasst im Wesentlichen die Länder Italien und Frankreich. Während Italien in den ersten sechs Monaten eine sehr erfreuliche Umsatzdynamik vorweisen konnte, ist die Entwicklung in Frankreich trotz verstärkter Projektaktivität nach wie vor enttäuschend. Insgesamt sank der Umsatz in dieser Region um 2,0% auf 94,3 Mio EUR. In der Region Asien & Pazifik ist die Entwicklung in Australien marktbedingt weiterhin deutlich rückläufig. Entsprechend sank der Umsatz in der Region um 12,1% (währungsbereinigt minus 11,4%). In der Region Mittlerer Osten & Afrika hat sich die politische und wirtschaftliche Situation in einigen Ländern des Mittleren Ostens in den letzten Quartalen zusehends verschlechtert (z. B. Saudi-Arabien). Die Umsätze in dieser Region fielen insgesamt um 20,5% (währungsbereinigt minus 19,4%). In der Region Amerika trugen die ergriffenen Maßnahmen aus dem Vorjahr Früchte und die Umsätze stiegen um 7,8% (währungsbereinigt 8,2%) auf 19,7 Mio EUR.

Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr 2016/17

  • >> Bereinigtes Gruppen-EBIT steigt um 23,0% auf 52,0 Mio EUR (Vorjahr 42,3 Mio EUR)
  • >> Deutliche Effizienzsteigerung in der Produktion
  • >> Vertriebskosten unter Vorjahresniveau
  • >> Negative Sondereffekte aus dem Transformationsprozess
  • >> Periodenergebnis erreicht 27,6 Mio EUR (Vorjahr 27,5 Mio EUR)
Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR Q2
2016/17
Q2
2015/16
Veränderung
in %
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 341,6 359,5 -5,0 667,3 702,0 -4,9
Kosten der umgesetzten Leistungen -222,4 -239,7 -7,2 -435,7 -474,6 -8,2
Bruttoergebnis vom Umsatz 119,2 119,8 -0,6 231,5 227,4 1,8
in % vom Umsatz 34,9 33,3 34,7 32,4
SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte -87,2 -91,0 -4,2 -179,5 -185,1 -3,0
Bereinigtes EBIT 32,0 28,8 11,0 52,0 42,3 23,0
in % vom Umsatz 9,4 8,0 7,8 6,0
Sondereffekte -5,5 -4,3 28,0 -7,7 -5,4 44,3
EBIT 26,5 24,5 8,0 44,3 36,9 19,9
in % vom Umsatz 7,8 6,8 6,6 5,3
Finanzergebnis -6,9 -0,9 <-100 -8,3 -1,2 <-100
Ergebnis vor Ertragsteuern 19,6 23,6 -17,0 36,0 35,8 0,7
Ertragsteuern -4,7 -5,3 -12,6 -8,4 -8,3 2,4
Periodenergebnis 15,0 18,3 -18,2 27,6 27,5 0,2
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,35 0,42 -18,2 0,64 0,64 0,2

Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Halbjahr 2016/17 betrug 75,5 Mio EUR.

Regional sehr unterschiedliche Entwicklungen

Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT verbesserte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode trotz geringerem Umsatz um 23,0% von 42,3 Mio EUR auf 52,0 Mio EUR. Die Umsatzrendite stieg entsprechend von 6,0% auf 7,8%. Während das Components Segment das gute bereinigte Vorjahresergebnis annähernd halten konnte, kam die deutliche Verbesserung der Gruppen-Profitabilität im ersten Halbjahr zum Großteil aus dem Lighting Segment, das auch im Fokus der Restrukturierungsbemühungen im Vorjahr stand. Bereinigtes Gruppen-EBIT steigt um 23.0%

Deutliche Effizienzsteigerung in der Produktion

Die Bruttoergebnismarge (nach Entwicklungsaufwendungen) der Zumtobel Group stieg im Berichtszeitraum trotz anhaltendem Preisdruck auf 34,7% (Vorjahr 32,4%). Dies ist insbesondere auf eine Effizienzsteigerung in den Werken und eine bessere Kostenposition von den im letzten Geschäftsjahr neu eingeführten Produkten zurückzuführen. Darüber hinaus profitierte die Zumtobel Group vom Wegfall der vorübergehenden Ineffizienzen im Leuchtenwerk in Spennymoor sowie der negativen Effekte aus den Devisenterminkontrakten in Schweizer Franken im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die in den Kosten der umgesetzten Leistungen enthaltenen Entwicklungskosten sind im ersten Halbjahr 2016/17 mit 40,2 Mio EUR leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres (Vorjahr 41,5 Mio EUR).

Die Vertriebskosten sanken im ersten Halbjahr trotz Tariflohnerhöhungen von 163,7 Mio EUR auf 158,2 Mio EUR. Dies ist eine Konsequenz der umfangreichen Restrukturierungs- und Einsparmaßnahmen aus den letzten Quartalen. Der Mitarbeiterstand im Vertriebsbereich reduzierte sich gegenüber dem Stand per 31. Oktober 2015 um ca. 60 Beschäftigte. Die Verwaltungskosten sind mit 26,7 Mio EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres (24,9 Mio EUR). Ein Großteil der Erhöhung ist auf Tariflohnerhöhungen sowie auf personelle Verstärkungen in den zentralen Funktionen zurückzuführen. Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 5,4 Mio EUR (Vorjahr 3,6 Mio EUR) beinhaltet unter anderem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft sowie Förderungen der öffentlichen Hand. Vertriebskosten unter Vorjahresniveau

Negative Sondereffekte aus dem Transformationsprozess

Im ersten Halbjahr 2016/17 wurden negative Sondereffekte in Höhe von 7,7 Mio EUR (Vorjahr 5,4 Mio EUR) verbucht. Diese betreffen insbesondere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schließung des Produktionswerkes in Usingen (Deutschland) sowie der fortlaufenden Restrukturierung der weltweiten Vertriebsorganisation. Auf weitere Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen.

Bereinigtes EBIT in Mio EUR Q2
2016/17
Q2
2015/16
Veränderung
in %
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
Veränderung
in %
Berichtetes EBIT 26,5 24,5 8,0 44,3 36,9 19,9
davon Sondereffekte -5,5 -4,3 28,0 -7,7 -5,4 44,3
Bereinigtes EBIT 32,0 28,8 11,0 52,0 42,3 23,0
in % vom Umsatz 9,4 8,0 7,8 6,0

Finanzergebnis unter Vorjahr

Das Finanzergebnis sank im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1 Mio EUR auf minus 8,3 Mio EUR (Vorjahr minus 1,2 Mio EUR). Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit einer Finanzierungsleasingvereinbarung enthalten. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen minus 4,6 Mio EUR (Vorjahr plus 3,2 Mio EUR). Die negative Veränderung beim Fremdwährungsergebnis ist hauptsächlich auf die Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zurückzuführen, die sich aus der Auf- beziehungsweise Abwertung der für die Zumtobel Group wichtigsten Währungen gegenüber dem Euro im Berichtszeitraum ergeben haben. Die großen Wertschwankungen bei der Marktbewertung von Finanzinstrumenten sind die Folge der hohen Volatilität am Devisenmarkt insbesondere im Zusammenhang mit dem BREXIT. Der negative Effekt im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr resultiert überwiegend aus der Realisierung von Fremdwährungsgeschäften mit vormals positivem Marktwert.

Q2 Q2 Veränderung 1. HJ 1. HJ Veränderung
Finanzergebnis in Mio EUR 2016/17 2015/16 in % 2016/17 2015/16 in %
Zinsaufwand -1,7 -2,4 -27,2 -3,7 -4,7 -20,9
Zinsertrag 0,1 0,1 -49,2 0,2 0,2 -21,5
Zinssaldo -1,7 -2,3 26,0 -3,5 -4,5 20,9
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge -5,1 1,4 <-100 -4,6 3,2 <-100
Ergebnis aus nach der Equity-Methode
bilanzierten Finanzanlagen -0,1 0,0 <-100 -0,1 0,1 <-100
Finanzergebnis -6,9 -0,9 <-100 -8,3 -1,2 <-100

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag im ersten Halbjahr bei 36,0 Mio EUR (Vorjahr 35,8 Mio EUR). Darauf fielen Ertragsteuern in Höhe von 8,4 Mio EUR (Vorjahr 8,3 Mio EUR) an. Dementsprechend lag das Periodenergebnis trotz höherer negativer Sondereffekte sowie eines geringeren Finanzergebnisses mit 27,6 Mio EUR auf dem Vorjahresniveau (Vorjahr 27,5 Mio EUR). Für die Aktionäre der Zumtobel Group AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,64 EUR (Vorjahr 0,64 EUR).

Periodenergebnis erreicht 27,6 Mio EUR

Cashflow und Vermögenslage

  • >> Positive Entwicklung beim Working Capital fortgesetzt
  • >> Deutliche Erhöhung des Free Cashflows auf 41,5 Mio EUR (Vorjahr minus 24,9 Mio EUR)
  • >> Weiterhin solide Bilanzstruktur

Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.

Working Capital in % von rollierenden 12-Monats-Umsätzen

Zum 31. Oktober 2016 lag der Working Capital-Bestand mit 254,0 Mio EUR um 17,2 Mio EUR unter dem Niveau zum Zwischenabschlussstichtag 31. Oktober 2015. In Prozent des rollierenden Zwölf-

Positive Entwicklung beim Working Capital monatsumsatzes reduzierte sich damit der Working Capital-Bestand im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 20,1% auf 19,2%. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capital im Berichtszeitraum war insbesondere aufgrund eines konsequenten Debitoren- und Kreditorenmanagements damit deutlich weniger ausgeprägt als im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Der positive Cashflow-Effekt der Position "übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten" im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern als auch gegenüber Steuer- bzw. Zollbehörden zurückzuführen. Insgesamt verbesserte sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft im ersten Halbjahr deutlich um 51,7 Mio EUR auf 55,0 Mio EUR (Vorjahr plus 3,3 Mio EUR).

Erhöhung des Free Cashflows auf 41,5 Mio EUR

Im ersten Halbjahr 2016/17 wurde mit 19,7 Mio EUR deutlich weniger in Anlagevermögen in verschiedenen Produktionswerken investiert (Vorjahr 29,8 Mio EUR). Die Investitionen umfassen im Wesentlichen Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungs- und, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (6,2 Mio EUR). Der positive Effekt in der Position "Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten" resultiert im Wesentlichen aus realisierten Gewinnen aus Sicherungsgeschäften für Fremdwährungen. Aufgrund des verbesserten Cashflows aus dem operativen Geschäft und der geringeren Investitionstätigkeit erhöhte sich der Free Cashflow im ersten Halbjahr 2016/17 um 66,4 Mio EUR auf 41,5 Mio EUR (Vorjahr minus 24,9 Mio EUR).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Reduzierung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages sowie die bezahlten Zinsen im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Die am 22. Juli 2016 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 20 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2015/16 wurde am 02. August 2016 an die Aktionäre ausbezahlt und ist im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres voll cashwirksam.

Bilanzkennzahlen in Mio EUR 31. Oktober 2016 30. April 2016
Bilanzsumme 1.056,0 1.068,6
Nettoverbindlichkeiten 119,9 134,8
Schuldendeckungsgrad 1,21 1,48
Eigenkapital 337,7 333,2
Eigenkapitalquote in % 32,0 31,2
Verschuldungsgrad in % 35,5 40,5
Investitionen 19,7 58,4
Working Capital 254,0 231,2
in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz 19,2 17,0

Weiterhin solide Bilanzstruktur

Die Qualität der Bilanzstruktur ist nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht von 31,2% am 30. April 2016 auf 32,0% am Ende des ersten Halbjahres. Die Nettoverbindlichkeiten reduzierten sich gegenüber dem Bilanzstichtag entgegen dem saisonal üblichen Muster aufgrund der guten Cashflow-Entwicklung um 14,9 Mio EUR auf 119,9 Mio EUR (31. Oktober 2015 190,5 Mio EUR). Dementsprechend verbesserte sich der Verschuldungsgrad – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – von 40,5% auf 35,5%.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17

In der Zumtobel Group wird ein angemessenes Risikomanagementsystem als ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsposition gesehen. Ziel des Risikomanagements ist es, durch einen systematischen Ansatz Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, um so prompt durch geeignete Maßnahmen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Ein wesentliches Risiko für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Group besteht in der unsicheren konjunkturellen Entwicklung insbesondere in einigen wichtigen europäischen Absatzmärkten wie etwa Großbritannien oder der Schweiz. Eine Abschwächung der Konjunktur könnte dazu führen, dass sich der Auftragseingang der Zumtobel Group deutlich verringert und bestehende Aufträge verzögert oder storniert werden. Darüber hinaus könnten verstärkte Sparanstrengungen bei den Ausgaben durch die öffentliche Hand sowie ein verstärkter Lagerabbau durch die Großhändler die Umsatzentwicklung belasten. Dadurch ergeben sich Risiken in Bezug auf die allgemeine Ergebnisentwicklung, belastet durch Unterauslastung in der Produktion, erhöhten Preisdruck und negative Produktmixverschiebungen.

Gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zur Anpassung der Strukturkosten und Kapazitäten an das schwierige Marktumfeld oder im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Group könnten zu zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen führen, die das Ergebnis negativ beeinträchtigen könnten. Anpassungen in den Werkskapazitäten und Verlagerungen von Produkten können auch zu vorübergehenden Ineffizienzen in der Produktion und damit einhergehenden Lieferengpässen sowie verstärktem Lageraufbau führen.

Mithilfe der Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb kann die Marktposition gefestigt und eine angemessene Margenqualität sichergestellt werden. Die Zumtobel Group steht sowohl im Leuchten- als auch im Komponentengeschäft vor der Herausforderung, ihre starke Technologieposition in der Branche regelmäßig zu beweisen und Neuentwicklungen an sich ändernde Bedürfnisse der unterschiedlichen Anwendungsgebiete anzupassen. Dies geschieht durch einen konsequenten Fokus der Zumtobel Group auf das Thema Innovation und die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Vertrieb.

Aggressive und etablierte Wettbewerber, allen voran die asiatischen LED-Chip-Produzenten, drängen auf den professionellen Lichtmarkt und streben eine Vorwärtsintegration an. Diesen Unternehmen fehlt allerdings zum Großteil einschlägiges Anwendungswissen über alle relevanten Bereiche der Innen- und Außenbeleuchtung, die Kompetenz für komplexe Lichtmanagementsysteme sowie das umfassende direkte Vertriebsnetzwerk.

Zur Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit hält die Zumtobel Group einerseits Liquidität in Form von mehrheitlich täglich verfügbaren Bankguthaben, um erwartete betriebliche Aufwendungen und finanzielle Verbindlichkeiten bedienen zu können, und verfügt andererseits über umfangreiche Betriebsmittelkreditlinien, um Liquiditätsschwankungen auszugleichen, die durch den Geschäftsverlauf auftreten. Zum 31. Oktober 2016 stehen dem Konzern kurzfristige Kontokorrentkreditlinien in Höhe von insgesamt 89,5 Mio EUR (Vorjahr 93,0 Mio EUR) zur Verfügung. Eine wesentliche Finanzierungsvereinbarung stellte der am 01. Dezember 2015 mit sieben Banken abgeschlossene Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit bis November 2021 und einem ausnutzbaren Rahmen von 300 Mio EUR dar. Davon sind zum 31. Oktober 2016 insgesamt 90 Mio EUR in Anspruch genommen. Der Konsortialkreditvertrag beinhaltet eine Change-of-Control-Klausel bei Änderung der absoluten Mehrheit der Stimmrechte. Ferner sieht der Vertrag eine Erhöhungsklausel um bis zu 200 Mio EUR und eine Klausel zur einmaligen Verlängerung um ein Jahr vor. Neben dem Konsortialkreditvertrag stehen zwei weitere Kreditverträge über je 40 Mio EUR mit endfälliger Tilgung und einer Laufzeit bis September 2018 beziehungsweise Januar 2020 zur Verfügung, die

Risikomanagement zum frühzeitigen Erkennen von Chancen und Risiken

Risiken aus Konjunkturentwicklung

Risiken aus den Restrukturierungen

Marktakzeptanz für die neuen Produkte

Konkurrenz aus Asien

Liquiditätsrisiko gering

zum Zwischenabschlussstichtag vollständig in Anspruch genommen sind. Der Konsortialkreditvertrag ist an die Einhaltung von Financial Covenants (Schuldendeckungsgrad kleiner als 3,5 sowie Eigenkapitalquote größer als 25%) geknüpft. Zum 31. Oktober 2016 wurden die Financial Covenants dank eines Schuldendeckungsgrades von 1,21 (30. April 2016 1,48) und einer Eigenkapitalquote von 32,0% (30. April 2016 31,2%) vollumfänglich eingehalten. Eine Verschlechterung dieser Finanzkennzahlen kann eine schrittweise Erhöhung der Kreditmarge nach sich ziehen. Nicht eingehaltene Covenants könnten dazu führen, dass bestehende Kredite fällig gestellt werden.

Die langfristigen Darlehen über jeweils 40,0 Mio EUR weisen eine Festzinsvereinbarung auf und unterliegen daher keinem Zinsänderungsrisiko. Der derzeit unter dem Konsortialkreditvertrag aushaftende Betrag von 90,0 Mio EUR unterliegt jedoch einer variablen Verzinsung (EURIBOR-Geldmarktzinsen). Um das aus dem Konsortialkreditvertrag resultierende Zinsänderungsrisiko zu verringern, wurden mit verschiedenen Banken EUR-Zins-Swaps (Interest Rate Swaps) für ein derzeit wirksames Nominalvolumen von rund 80 Mio EUR abgeschlossen. Diese Zinsinstrumente sind in unterschiedliche Laufzeiten gestaffelt (längstens bis Juni 2021) und tauschen die variablen Zinszahlungen der Finanzierung in Fixzinszahlungen von maximal 2,694%. Zinsänderungsrisiko

Die Devisenmärkte sind weiterhin von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägt. Die ergebnisrelevanten Währungsrisiken der Zumtobel Group bestehen insbesondere aus Transaktionseffekten (die lokalen Gesellschaften kaufen und/oder verkaufen ihre Waren teilweise in – aus ihrer Sicht – Fremdwährungen). Auch konzerninterne Dividendenzahlungen oder Darlehen können aus Sicht der lokalen Gesellschaften in Fremdwährungen getätigt werden. Das Translationsrisiko (Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro im Rahmen der Konsolidierung) ist für die Zumtobel Group von untergeordneter Bedeutung und wird nicht abgesichert. Zur Absicherung des Transaktionsrisikos setzt die Zumtobel Group überwiegend Devisenterminkontrakte mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr ein, ergänzend auch Optionen. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD (sowie die an den USD gebundenen asiatischen Währungen), AUD und CHF. Da das Fremdwährungsexposure aus generellen Planungsannahmen ermittelt wird und nicht aus konkret bestimmbaren Einzelverträgen, können die Voraussetzungen für Hedge-Accounting grundsätzlich nicht erfüllt werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind im zweiten Halbjahr 2016/17 aus heutiger Sicht negative Transaktionseffekte insbesondere aus dem britischen Pfund sowie dem US-Dollar zu erwarten. Währungsänderungsrisiko

  • Seit dem Geschäftsjahr 2014/15 basiert die variable Vergütung für alle bonusberechtigten Mitarbeiter unter anderem auf dem Total Shareholder Return der Zumtobel Group AG, welcher mit dem Total Shareholder Return einer spezifisch auf den Konzern zugeschnittenen Gruppe von Vergleichsunternehmen verglichen wird. Eine überproportional positive Entwicklung des Aktienkurses der Zumtobel Group AG zu ihrer Peergroup führt zu einer höheren Dotierung der Bonusrückstellung für die variable Vergütung und schmälert damit das operative Ergebnis im Berichtsjahr. Umgekehrt wirkt eine überproportional negative Entwicklung des Aktienkurses der Zumtobel Group AG positiv auf das operative Ergebnis im jeweiligen Berichtsjahr. Der Total Shareholder Return für ein Geschäftsjahr kann jeweils erst im vierten Quartal final berechnet werden. Details zum Bonussystem der Zumtobel Group AG sind im Vergütungsbericht 2015/16 ersichtlich. Variable Vergütung basiert auf dem Total Shareholder Return
  • Bilanzielle Risiken entstehen vor allem aus der Bewertung einzelner Vermögenswerte. Währungseffekte, die notwendige Verwendung von Schätzungen und die Ermessensspielräume in den Bereichen der nicht finanziellen Vermögenswerte, aktiven latenten Steuern, Vorrats- und Forderungsbewertungen, Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen sowie Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage. Die größten bilanziellen Risiken der Zumtobel Group betreffen die Firmenwerte, die Bewertung der aktivierten Entwicklungskosten und Vorräte sowie die Bewertung des Pensionsfonds in Großbritannien. Bilanzielle Risiken

Bezüglich weiterer möglicher Risiken und Chancen der Zumtobel Group wird auf die Ausführungen des Geschäftsberichtes 2015/16 verwiesen. Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen bestehen gegenwärtig keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Unternehmensbestand gefährden könnten.

Ausblick für das Gesamtjahr 2016/17 bestätigt

Wir sehen weiterhin regional höchst unterschiedliche Entwicklungen in einem insgesamt herausfordernden Branchenumfeld. Die regionalen Trends haben sich in den letzten Monaten kaum verändert. Die Entwicklung in Australien, dem Mittleren Osten sowie der Schweiz ist weiterhin schwach. In Frankreich sehen wir zwar eine verstärkte Projektaktivität, was sich aber noch nicht in den Umsätzen widerspiegelt. In Nordeuropa ist die Entwicklung in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien nach dem BREXIT-Referendum weiterhin erfreulich stabil, aber von deutlich negativen Währungseffekten belastet. Demgegenüber ist die Entwicklung in den Ländern Italien, Österreich, USA sowie der Region Benelux & Osteuropa sehr erfreulich. Die deutlich negativen Währungseffekte (insbesondere aus dem schwachen britischen Pfund) werden uns auch im Jahresfortgang weiterhin begleiten und sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr 2016/17 belasten.

Vor dem Hintergrund der anhaltend geringen Visibilität sowie der hohen Volatilität auf den Devisenmärkten ist eine verlässliche Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2016/17 nach wie vor sehr schwierig. Aufgrund der soliden Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und der deutlich verbesserten Kostenposition rechnet der Vorstand der Zumtobel Group für das Geschäftsjahr 2016/17 aber weiterhin mit einer leichten Verbesserung beim bereinigten Gruppen-EBIT (Vorjahr 58,7 Mio EUR).

Dornbirn, am 6. Dezember 2016

Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Alfred Felder

Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR Q2
2016/17
Q2
2015/16
Verände
rung in %
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
Verände
rung in %
Umsatzerlöse 341.612 359.548 -5,0 667.268 701.990 -4,9
Kosten der umgesetzten Leistungen -222.447 -239.716 -7,2 -435.737 -474.613 -8,2
Bruttoergebnis vom Umsatz 119.165 119.832 -0,6 231.531 227.377 1,8
in % vom Umsatz 34,9 33,3 34,7 32,4
Vertriebskosten -78.974 -80.653 -2,1 -158.155 -163.739 -3,4
Verwaltungskosten -12.676 -12.584 0,7 -26.705 -24.942 7,1
Sonstiges betriebliches Ergebnis -1.033 -2.075 -50,2 -2.374 -1.757 35,1
davon Sondereffekte -5.470 -4.272 28,0 -7.727 -5.353 44,3
Betriebsergebnis 26.482 24.520 8,0 44.297 36.939 19,9
in % vom Umsatz 7,8 6,8 6,6 5,3
Zinsaufwand -1.741 -2.393 -27,2 -3.709 -4.689 -20,9
Zinsertrag 65 128 -49,2 164 209 -21,5
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge -5.096 1.396 <-100 -4.626 3.168 <-100
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen -82 -14 <-100 -116 131 <-100
Finanzergebnis -6.854 -883 <-100 -8.287 -1.181 <-100
in % vom Umsatz -2,0 -0,2 -1,2 -0,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 19.628 23.637 -17,0 36.010 35.758 0,7
Ertragsteuern -4.660 -5.332 -12,6 -8.449 -8.251 2,4
Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen 14.968 18.305 -18,2 27.561 27.507 0,2
Periodenergebnis 14.968 18.305 -18,2 27.561 27.507 0,2
in % vom Umsatz 4,4 5,1 4,1 3,9
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 9 91 -90,5 0 164 <-100
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 14.959 18.214 -17,9 27.561 27.343 0,8
Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) 43.147 43.146 43.147 43.146
Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) 0 0 0 0
Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) 43.147 43.146 43.147 43.146
Ergebnis je Aktie (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,35 0,42 0,64 0,64
Ergebnis je Aktie verwässert 0,35 0,42 0,64 0,64
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,35 0,42 0,64 0,64
Ergebnis je Aktie verwässert 0,35 0,42 0,64 0,64
Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie verwässert 0,00 0,00 0,00 0,00

Gesamtergebnisrechnung

in TEUR Q2
2016/17
Q2
2015/16
Verände
rung in %
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
Verände
rung in %
Periodenergebnis 14.968 18.305 -18,2 27.561 27.507 0,2
Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust -20.672 0 -20.672 0
Latente Steuern auf versicherungsmathematische Verluste 1.890 0 1.890 0
Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden
-18.782 0 -18.782 0
Währungsdifferenzen 6.675 -1.664 >100 12.875 -6.398 >100
Währungsdifferenzen aus Darlehen -3.848 -739 <-100 -9.063 825 <-100
Hedge Accounting 434 169 >100 601 461 30,5
Latente Steuern auf Hedge Accounting -108 -42 <-100 -150 -111 35,5
Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden
3.153 -2.276 >100 4.263 -5.223 >100
Sonstige Gesamtergebnisbestandteile -15.629 -2.276 <-100 -14.519 -5.223 <-100
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 36 2 >100 96 43 >100
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar -15.665 -2.278 <-100 -14.615 -5.266 <-100
Gesamtergebnis -661 16.029 <-100 13.042 22.284 -41,5
davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar 46 96 -52,6 96 209 -53,9
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar -707 15.933 <-100 12.946 22.075 -41,4

Bilanz

in TEUR 31. Oktober 2016 in % 30. April 2016 in %
Firmenwerte 196.009 18,6 209.090 19,6
Übrige immaterielle Vermögenswerte 53.924 5,1 58.353 5,5
Sachanlagen 210.409 19,9 223.808 20,9
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 2.118 0,2 2.234 0,2
Finanzielle Vermögenswerte 1.240 0,1 1.203 0,1
Übrige Vermögenswerte 5.176 0,5 4.434 0,4
Latente Steuern 41.676 3,9 44.883 4,2
Langfristiges Vermögen 510.552 48,4 544.005 50,9
Vorräte 199.008 18,8 187.437 17,5
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen 228.652 21,7 220.869 20,7
Finanzielle Vermögenswerte 3.649 0,3 2.309 0,2
Übrige Vermögenswerte 28.400 2,7 32.633 3,1
Liquide Mittel 85.705 8,1 81.394 7,6
Kurzfristiges Vermögen 545.414 51,6 524.642 49,1
VERMÖGEN 1.055.966 100,0 1.068.647 100,0
Grundkapital 108.750 10,3 108.750 10,2
Kapitalrücklagen 335.316 31,8 335.316 31,4
Gewinnrücklagen -139.038 -13,2 -127.161 -11,9
Periodenergebnis 27.561 2,6 11.367 1,1
Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft 332.589 31,5 328.272 30,8
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 5.069 0,5 4.973 0,4
Eigenkapital 337.658 32,0 333.245 31,2
Rückstellungen für Pensionen 90.626 8,6 79.740 7,5
Rückstellungen für Abfertigungen 53.790 5,1 48.717 4,6
Sonstige Personalrückstellungen 11.737 1,1 11.527 1,1
Übrige Rückstellungen 745 0,1 744 0,1
Finanzschulden 198.027 18,8 209.438 19,5
Übrige Verbindlichkeiten 3.429 0,3 12.137 1,1
Latente Steuern 1.760 0,2 1.624 0,2
Langfristige Schulden 360.114 34,2 363.927 34,1
Rückstellungen für Ertragsteuern 21.973 2,1 21.182 2,0
Übrige Rückstellungen 53.059 5,0 54.707 5,1
Finanzschulden 7.284 0,7 6.758 0,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen 148.804 14,1 147.062 13,7
Übrige Verbindlichkeiten 127.074 12,0 141.766 13,3
Kurzfristige Schulden 358.194 33,8 371.475 34,7
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN 1.055.966 100,0 1.068.647 100,0

Kapitalflussrechnung

in TEUR 1. HJ 2016/17 1. HJ 2015/16
Ergebnis vor Ertragsteuern 36.010 35.758
Abschreibungen und Amortisierungen 31.165 30.612
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 28 -2.689
Zinsertrag / Zinsaufwand 3.587 4.471
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge 4.700 -3.291
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 75.490 64.861
Vorräte -16.629 -13.072
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen -5.359 -12.681
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen -128 -20.727
Erhaltene Anzahlungen -5.637 4.712
Veränderung des Working Capital -27.753 -41.768
Langfristige Rückstellungen -2.201 -6.200
Kurzfristige Rückstellungen -1.155 6.388
Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten 13.373 -18.964
Veränderungen der sonstigen operativen Positionen 10.017 -18.776
Bezahlte Steuern -2.760 -1.007
Cashflow aus dem operativen Geschäft 54.994 3.310
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 75 5.323
Auszahlungen für Anlagenzugänge -19.673 -29.807
Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten 6.122 1.845
Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen 0 -1.380
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 0 -4.150
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -13.476 -28.169
FREIER CASHFLOW 41.518 -24.859
Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden -25.702 63.524
davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände -75 -2
Kapitalerhöhungen 0 733
Dividenden -8.629 -9.888
Bezahlte Zinsen -3.677 -4.595
Vereinnahmte Zinsen 163 209
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -37.845 49.983
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand -246 -2.157
VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES 3.427 22.967
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 75.305 43.151
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 78.732 66.118
Veränderung 3.427 22.967

Eigenkapitalveränderungsrechnung

  1. Halbjahr Halbjahr Halbjahr2016/17
Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens Nicht
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe beherr
schende
Anteile
Summe
Eigenkapital
30. April 2016 108.750 335.316 -636 -23.167 -2.046 19.479 -120.791 11.367 328.272 4.973 333.245
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen 0 0 11.367 0 0 0 0 -11.367 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 3.716 451 0 -18.782 27.561 12.946 96 13.042
+/- Dividenden 0 0 -8.629 0 0 0 0 0 -8.629 0 -8.629
31. Oktober 2016 108.750 335.316 2.102 -19.451 -1.596 19.479 -139.572 27.561 332.589 5.069 337.658

1. Halbjahr 1. Halbjahr Halbjahr2015/16

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens Nicht
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe beherr
schende
Anteile
Summe
Eigenkapital
30. April 2015 108.750 335.316 -2.013 -9.782 -2.814 19.479 -142.718 12.231 318.449 4.152 322.601
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen 0 0 12.231 0 0 0 0 -12.231 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 -5.614 348 0 0 27.343 22.077 209 22.286
+/- Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 733 733
+/- Dividenden 0 0 -9.492 0 0 0 0 0 -9.492 -396 -9.888
31. Oktober 2015 108.750 335.316 726 -15.396 -2.466 19.479 -142.718 27.343 331.034 4.698 335.732

In der Bilanz sind unter der Position "Gewinnrücklagen" neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Oktober 2016 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.

Die bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen somit mit denen des Konzernjahresabschlusses zum 30. April 2016 überein, mit Ausnahme der IFRS, welche ab dem 1. Jänner 2016 verpflichtend anzuwenden sind.

Folgende von der Europäischen Union übernommenen Standards beziehungsweise Interpretationen sind seit dem letzten Bilanzstichtag erstmals verpflichtend anzuwenden:

Standards beziehungsweise Interpretationen Anzuwenden ab
Geschäftsjahresbeginn nach
IAS 1 Änderungen zu IAS 1 Darstellung des Abschlusses 1. Januar 2016
IFRS 10 / IFRS 12 / IAS 28 Änderungen zu IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendung
der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht
1. Januar 2016
IFRS 11 Änderungen zu IFRS 11 Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen
Tätigkeiten
1. Januar 2016
Diverse Verbesserungen an dem IFRS-Zyklus 2012–2014 1. Januar 2016

Die Auswirkungen der Änderungen der neuen Standards beziehungsweise Interpretationen wurden analysiert und haben auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss keine wesentlichen Auswirkungen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.

Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Währungsumrechnung

Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:

Durchschnittskurse Gewinn
und Verlustrechnung
Stichtagskurse Bilanz
1 EUR entspricht 31. Oktober
2016
31. Oktober
2015
31. Oktober
2016
30. April 2016
AUD 1,4879 1,5067 1,4397 1,4948
CHF 1,0918 1,0657 1,0820 1,0984
USD 1,1179 1,1156 1,0946 1,1403
SEK 9,4762 9,3705 9,8650 9,1689
NOK 9,2516 8,9955 9,0345 9,2150
GBP 0,8348 0,7212 0,9005 0,7803

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel Group AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:

Konsolidierungsmethode
voll at equity Summe
30. April 2016 97 2 99
Im Berichtszeitraum erstmals einbezogen 1 1
davon Neugründung 1 1
Im Berichtszeitraum liquidiert -2 -2
31. Oktober 2016 96 2 98

>> Die australische Gesellschaft ATCO Industrial Pty. Ltd. wurde im August 2016 liquidiert und daher im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 endkonsolidiert.

>> Die Gesellschaft Thorn Lighting (Mauritius) Holdings Ltd. wurde mit Wirkung September 2016 liquidiert und in Folge endkonsolidiert.

>> Mit Oktober 2016 wurde die neu gegründete Gesellschaft Tridonic Inc., USA erstmalig in den Konsolidierungskreis miteinbezogen.

Die Veränderungen im Konsolidierungskreis haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.

Saisonalität

Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr, dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf.

Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen sind Erlösschmälerungen (vornehmlich Kundenskonti) in Höhe von TEUR 30.182 (VJ TEUR 29.009) enthalten. Die Bruttoumsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 697.450 (VJ TEUR 730.999).

Aufwandsarten

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:

1. Halbjahr 1. Halbjahr Halbjahr2016/17

in TEUR Kosten der
umgesetzten
Leistungen
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Ergebnis
Summe
Materialaufwand -271.261 -3.295 -35 -2 -274.593
Personalaufwand -106.594 -91.473 -18.547 -6.909 -223.523
Abschreibungen -26.440 -3.792 -751 -182 -31.165
Sonstiger Aufwand -42.240 -59.390 -9.306 -1.285 -112.221
Aktivierte Eigenleistungen 6.517 0 0 0 6.517
Interne Verrechnung 2.530 -4.450 1.920 0 0
Summe Aufwände -437.488 -162.400 -26.719 -8.378 -634.985
Sonstige Erträge 1.751 4.245 14 6.004 12.014
Summe -435.737 -158.155 -26.705 -2.374 -622.971

1. Halbjahr 1. Halbjahr Halbjahr2015/16

in TEUR Kosten der
umgesetzten
Leistungen
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Ergebnis
Summe
Materialaufwand -296.814 -3.055 -22 -29 -299.920
Personalaufwand -115.841 -95.834 -17.265 -6.901 -235.841
Abschreibungen -26.151 -3.752 -512 -197 -30.612
Sonstiger Aufwand -47.501 -61.236 -8.991 1.154 -116.574
Aktivierte Eigenleistungen 8.628 0 0 0 8.628
Interne Verrechnung 1.825 -3.514 1.689 0 0
Summe Aufwände -475.854 -167.391 -25.101 -5.973 -674.319
Sonstige Erträge 1.241 3.652 159 4.216 9.268
Summe -474.613 -163.739 -24.942 -1.757 -665.051

In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 40.151 (VJ TEUR 41.471) enthalten.

In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 6.239 (VJ TEUR 8.417) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 9.908 (VJ TEUR 9.023).

Sonstiges betriebliches Ergebnis

in TEUR Q2 2016/17 Q2 2015/16 1. HJ 2016/17 1. HJ 2015/16
Förderungen der öffentlichen Hand 2.538 1.262 2.512 1.703
Lizenzeinnahmen 1.632 1.046 2.890 1.854
Sondereffekte -5.470 -4.272 -7.727 -5.353
Restrukturierungen -5.812 -3.060 -8.069 -5.233
Wertminderungen von Umlaufvermögen -55 -1.212 -55 -1.349
Konsolidierungskreisänderungen 398 0 398 1.229
Sonstiges 267 -111 -49 39
Summe -1.033 -2.075 -2.374 -1.757

Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie im Vorjahr, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.

Die Lizenzeinnahmen betreffen, wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.

Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 ausgewiesene Position "Restrukturierungen" entfällt mit TEUR 7.567 auf das Lighting Segment, mit TEUR 322 auf die Zumtobel Group AG sowie mit TEUR 179 auf das Components Segment. Sie betrifft im Wesentlichen mit TEUR 5.319 die Schließung des Werks in Usingen, Deutschland, mit TEUR 840 die Restrukturierung der weltweiten Vertriebsorganisationen (u.a. DACH-Region, Australien, Asien sowie Nord- und Südeuropa) sowie mit TEUR 736 die Restrukturierung von Global Operations.

Aus der Endkonsolidierung der im zweiten Quartal 2016/17 liquidierten australischen Gesellschaft ATCO Industrial Pty Limited resultierte ein positiver Effekt in Höhe von TEUR 423, aus der Liquidation der Thorn Lighting (Mauritius) Holdings Ltd. hingegen ein negativer Effekt in Höhe von TEUR 26.

Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.

Zinsaufwand

Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit einer Finanzierungsleasingvereinbarung enthalten.

Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge

in TEUR Q2 2016/17 Q2 2015/16 1. HJ 2016/17 1. HJ 2015/16
Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen -1.705 -819 -2.790 -1.641
Fremdwährungsergebnis -2.138 -845 -4.285 -1.451
Marktbewertung von Finanzinstrumenten -1.253 3.060 2.449 6.260
Summe -5.096 1.396 -4.626 3.168

Die negative Veränderung beim Fremdwährungsergebnis ist hauptsächlich auf die Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zurückzuführen, die sich aus der Auf- bzw. Abwertung der für die Zumtobel Group wichtigsten Währungen gegenüber dem Euro im Berichtszeitraum ergeben haben. Die großen Wertschwankungen bei der Marktbewertung von Finanzinstrumenten sind die Folge der hohen Volatilität am Devisenmarkt insbesondere im Zusammenhang mit dem BREXIT. Der negative Effekt im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr resultiert überwiegend aus der Realisierung von Fremdwährungsgeschäften mit vormals positivem Marktwert.

Ertragsteuern

Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:

in TEUR Q2 2016/17 Q2 2015/16 1. HJ 2016/17 1. HJ 2015/16
Laufende Steuern 315 -269 -3.676 -2.107
davon laufendes Jahr 313 -118 -3.676 -1.959
davon vergangene Jahre 2 -151 0 -148
Latente Steuern -4.975 -5.063 -4.773 -6.144
Ertragsteuern -4.660 -5.332 -8.449 -8.251

Der im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 erfasste Aufwand aus latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus den positiven Ergebnissen des laufenden Geschäftsjahres und dem hieraus resultierenden Verbrauch von aktiven latenten Steuern.

Ergebnis je Aktie

Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt. Im laufenden Geschäftsjahr werden aus diesem Titel keine Ausübungen mehr erfolgen, da das "Stock Option Program" bereits mit dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 beendet wurde.

1. Halbjahr 1. Halbjahr Halbjahr2016/17

1. Mai 2016 43.147 43.147
Aktienoptionen – Ausübungen 0 0
31. Oktober 2016 43.147 43.147

Geschäftsjahr Geschäftsjahr2015/16

in 1.000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2015 43.146 43.146
Aktienoptionen – Ausübungen 1 1
31. Oktober 2015 43.147 43.147
Aktienoptionen – Ausübungen 0 0
30. April 2015 43.147 43.147

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

Währungsdifferenzen

Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").

Währungsdifferenzen aus Darlehen

Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.

Versicherungsmathematischer Verlust

Die ausgewiesenen versicherungsmathematischen Verluste resultieren aus Neubewertungseffekten der Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen der Gruppe aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus im ersten Halbjahr 2016/17.

Latente Steuern

Der latente Steuereffekt des Geschäftsjahres 2016/17 resultiert im Wesentlichen aus der Neubewertung der IAS 19- Verpflichtungen. Für die versicherungsmathemathischen Verluste, welche auf einen Pensionsplan in einer britischen Konzerngesellschaft entfallen, wurden mangels Werthaltigkeit keine aktiven latenten Steuern erfasst.

Erläuterungen zur Bilanz

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2016.

Firmenwerte

Entsprechend der Berichtsstruktur wird der Firmenwert, welcher aus dem Erwerb der Thorn Lighting Group resultiert, seit dem Geschäftsjahr 2014/15 der "ZGE Lighting" zugeordnet und einmal im Jahr beziehungsweise bei einem Anhaltspunkt auf eine Wertminderung auf Werthaltigkeit getestet. Die "ZGE Lighting" entspricht dem operativen "Lighting Segment" im Sinne des IFRS 8.5.

Durch die Anwendung von IAS 21 "Auswirkungen von Wechselkursänderungen" ergibt sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR -4.684 (VJ TEUR -1.478). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Vermögen des Geschäftsbereiches "Lighting Segment" zugeordnet.

Im Geschäftsjahr 2015/16 erwarb die Zumtobel Group den Mehrheitsanteil (60%) des britischen LED-Leuchtenherstellers AC/DC LED Holdings Ltd (acdc) und somit der acdc Unternehmensgruppe. Der Kaufpreis für den Mehrheitsanteil (60%) orientierte sich an der Bilanzstruktur von acdc zum Erwerbszeitpunkt.

Des Weiteren wurde mit dem Veräußerer eine Call/Put-Option eingegangen, den verbleibenden Minderheitenanteil von 40% im Jahr 2020 zu erwerben. Der Kaufpreis für den Minderheitenanteil ist an die zukünftige Umsatzentwicklung von acdc gekoppelt. Der Inhaber der Minderheitenanteile hat keinen Zugang mehr zu Rückflüssen des Unternehmens, weswegen für die Bewertung der restlichen 40% die "anticipated acquisition Method" angewendet wurde. Nach dieser Methode wurden bereits zum Erwerbszeitpunkt 100% der Anteile bilanziell erfasst und kein Minderheitenanteil ausgewiesen. Der für die Verpflichtung aus der Call/Put-Option in den Anschaffungskosten berücksichtigte Betrag wurde als langfristige Verbindlichkeit eingestellt.

Sollten innerhalb eines Jahres vom Erwerbszeitpunkt neue Informationen über Tatsachen und Umstände bekannt werden, die zum Erwerbszeitpunkt bestanden und die zu Berichtigungen der angesetzten Beträge oder zu zusätzlichen Rückstellungen geführt hätten, wird die Bilanzierung des Unternehmenserwerbs angepasst. In diesem Zusammenhang wurde im dritten Quartal des Vorjahres nachträglich die Bewertung der Vorräte um TEUR -412 angepasst. Weiters konnte die Rückstellung für Lizenzgebühren im Vorjahr um TEUR 2.255 reduziert werden. Aufgrund einer Vertragsvereinbarung mit dem Verkäufer führte diese Reduktion zu einer Kaufpreiserhöhung von TEUR 766.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 wurde im Rahmen der Anpassung der Bilanzierung des Unternehmenserwerbes von acdc die Verbindlichkeit für die Verpflichtung aus der Call/Put-Option um TEUR 8.396 auf TEUR 406 reduziert. Korrespondierend wurde der Firmenwert aus dem Unternehmenserwerb von TEUR 13.386 auf TEUR 4.990 angepasst.

Die folgende Übersicht stellt zusammenfassend die Werte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dar sowie den für den Unternehmenserwerb vereinbarten Kaufpreis.

in TEUR acdc
Übrige immaterielle Vermögenswerte 3.048
Sachanlagen 1.279
Finanzielle Vermögenswerte 13
Vorräte 1.622
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen & Übrige Vermögenswerte 2.227
Finanzmittelfonds 44
Finanzschulden -4.572
Übrige Rückstellungen -714
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen & Übrige Verbindlichkeiten -2.179
Kaufpreis 5.758
davon Zahlungsmittel 5.352
davon Call/Put-Option 406
Eigenkapital 768
Firmenwert 4.990

Übrige langfristige Vermögenswerte

Diese Position betrifft überwiegend aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.

Vorräte

Der saisonal bedingte Aufbau der Vorräte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 soll im Jahresverlauf die Produktion sowie die Lieferfähigkeit zum Kunden sicherstellen.

Langfristige Rückstellungen

Die Veränderung der Pensions- und Abfertigungsrückstellungen resultiert aus der aktuellen Entwicklung der Zinssätze, welche eine Neubewertung der IAS 19-Verpflichtungen zur Folge hat.

Langfristige Finanzschulden

Die Abnahme der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der Tilgung des Konsortialkredites in Höhe von TEUR 10.000 zum Bilanzstichtag.

Übrige langfristige Verbindlichkeiten

Der Rückgang bei den übrigen langfristigen Verbindlichkeiten im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 ist im Wesentlichen auf die Anpassung der erwarteten Kaufpreisverpflichtung für den Erwerb der restlichen 40% von acdc in Höhe von TEUR 8.396 zurückzuführen.

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

Der Rückgang der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert vor allem aus dem Rückgang von Verbindlichkeiten gegenüber den Mitarbeitern.

Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt mittels dreistufiger Hierarchie, welche die Bewertungssicherheit widerspiegelt.

  • Level 1: Notierte Preise auf aktiven Märkten für identische Instrumente
  • Level 2: Bewertung auf Basis von Inputfaktoren, die am Markt beobachtbar sind
  • Level 3: Bewertung auf Basis von Inputfaktoren, die nicht beobachtbar sind

Per 31. Oktober 2016 weist die Zumtobel Group in der Bilanz gesamt TEUR 1.240 (30. April 2016: TEUR 1.203) langfristige finanzielle Vermögenswerte, TEUR 3.649 (30. April 2016: TEUR 2.309) kurzfristige finanzielle Vermögenswerte sowie TEUR 127.074 (30. April 2016: TEUR 141.766) übrige kurzfristige Verbindlichkeiten aus. Die davon erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente gliedern sich in folgende Bemessungshierarchien:

31. Oktober Oktober 2016

Buchwert Beizulegender Level 1 Level 2 Level 3
in TEUR Zeitwert
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Wertpapiere und Wertrechte 598 598 - - 598
Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen - - - - -
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen - - - - -
Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes 4.131 4.131 - 4.131 -
Sonstige - - - - -
Summe 4.729 4.729 - 4.131 598
Buchwert Beizulegender Level 1 Level 2 Level 3
in TEUR Zeitwert
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 333 333 - - 333
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 9.094 9.094 - 9.094 -
Derivate des Handelsbestandes 975 975 - 975 -
Derivate (Hedge Accounting) 8.119 8.119 - 8.119 -
Summe 9.427 9.427 - 9.094 333

30. April 30. April 2016

in TEUR Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Level 1 Level 2 Level 3
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Wertpapiere und Wertrechte 600 600 - - 600
Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen - - - - -
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen - - - - -
Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes 2.294 2.294 - 2.294 -
Sonstige - - - - -
Summe 2.894 2.894 - 2.294 600
in TEUR Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Level 1 Level 2 Level 3
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 8.802 8.802 - - 8.802
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 10.235 10.235 - 10.235 -
Derivate des Handelsbestandes 1.642 1.642 - 1.642 -
Derivate (Hedge Accounting) 8.593 8.593 - 8.593 -
Summe 19.037 19.037 - 10.235 8.802

In der Zumtobel Group erfolgt die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte überwiegend auf Basis von Inputfaktoren, die am Markt beobachtbar sind (Level 2). Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wird mittels Barwertberechnung der Zahlungsströme unter Zugrundelegung aktueller Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währungen aus beobachtbaren Marktdaten sowie der aktuellen Wechselkurse zum Bewertungsstichtag ermittelt. Der beizulegende Zeitwert der verbleibenden derivativen Finanzinstrumente kann zu jedem Bilanzstichtag verlässlich ermittelt werden, da die Bewertungen auf Inputfaktoren beruhen, die am Markt beobachtbar sind. Es handelt sich somit nur um Level 2-Bewertungen. Die unter Level 2 fallenden Finanzinstrumente betreffen zur Gänze die unter den finanziellen Vermögenswerten und Finanzschulden ausgewiesenen Derivate. Die Risiken der Nichterfüllung bei finanziellen Vermögenswerten und Schulden werden anhand von Risikoabschlägen, sofern wesentlich, berücksichtigt.

Die übrigen langfristigen Verbindlichkeiten des Vorjahres in Höhe von TEUR 8.802 resultierten im Wesentlichen aus Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Call/Put-Option für den Erwerb der restlichen 40% an acdc im Jahr 2020. Der Kaufpreis für den Minderheitenanteil ist an die zukünftige Umsatzentwicklung von acdc gekoppelt. Die Bewertung der Verpflichtung basiert auf den prognostizierten Umsätzen von acdc.

In unwesentlichem Umfang sind im Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Group zum 31. Oktober 2016 auch Finanzinstrumente bilanziert, für deren Bewertung weder notierte Preise noch am Markt beobachtbare Inputfaktoren für eine Bewertung vorliegen (Level 3). Diese umfassen überwiegend Kleinanteile an verschiedenen Gesellschaften. In der Zusammensetzung ergaben sich keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum 30. April 2016. Es wurden in der Berichtsperiode auch keine Gewinnausschüttungen betreffend dieser Anteile vereinnahmt.

Im vorliegenden Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Group sind keine Finanzinstrumente erfasst, deren Bewertung auf notierten Preisen auf aktiven Märkten beruht (Level 1).

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.

Im Rahmen der indirekten Methode wird das Ergebnis vor Ertragsteuern um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.

Der Cashflow aus dem operativen Geschäft hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von TEUR 3.310 auf TEUR 54.994 erhöht. Dieser Anstieg resultiert mit einem Effekt von TEUR 14.015 aus der Veränderung des Working Capital. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capital im Berichtszeitraum war aufgrund eines konsequenten Debitoren- und Kreditorenmanagements deutlich weniger ausgeprägt als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Der positive Cashflow-Effekt der Position "übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten" ist vor allem auf die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern, Steuer- bzw. Zollbehörden und Effekten aus der Fremdwährungsumrechnung zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen Investitionen in verschiedenen Produktionswerken als auch Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung. Im ersten Halbjahr 2016/17 wurde mit TEUR 19.673 weniger in Anlagevermögen investiert (VJ TEUR 29.807). Der positive Cashflow-Effekt in der Position "Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten" resultiert im Wesentlichen aus realisierten Gewinnen aus Sicherungsgeschäften für Fremdwährungen.

Im Vorjahr führte die Veräußerung des Grundstücks in Landskrona, Schweden zu einem Cash-Zufluss in Höhe von TEUR 2.676, enthalten in der Position "Einzahlungen aus Anlagenabgängen". Die Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" des Vorjahres betrifft sowohl Einzahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tridonic NZ Limited in Auckland, Neuseeland, als auch Auszahlungen für den Erwerb des britischen LED-Leuchtenherstellers AC/DC LED Holdings Ltd. (acdc).

Aufgrund des verbesserten Cashflows aus dem operativen Geschäft und der geringeren Investitionstätigkeit erhöhte sich der Freie Cashflow im ersten Halbjahr 2016/17 um TEUR 66.377 auf TEUR 41.518.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen die Reduzierung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages als auch die bezahlten Zinsen im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Die am 22. Juli 2016 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 20 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2015/16 (TEUR 8.629) wurde am 02. August 2016 an die Aktionäre ausbezahlt.

Überleitung Finanzmittelfonds

31. Oktober 30. April 2016 30. April 2015
in TEUR 2016
Liquide Mittel 85.705 81.394 59.345
nicht frei verfügbar -415 -205 -204
Kontokorrent-Kredite -6.558 -5.884 -15.990
Finanzmittelfonds 78.732 75.305 43.151

Erläuterungen zur Eigenkapitalveränderungsrechnung

Dividende

In der Hauptversammlung am 22. Juli 2016 wurde für das Geschäftsjahr 2015/16 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 20 Eurocent je Aktie beschlossen. Auf die am 02. August 2016 im Umlauf befindlichen 43.146.657 Stückaktien (43.500.000 Aktien abzüglich 353.343 eigene Aktien) wurden somit TEUR 8.629 an die Aktionäre ausbezahlt.

Sonstige Gewinnrücklagen

In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.

Währungsrücklage

In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in Euro berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier sowohl die Währungsdifferenzen aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.

Hedge Accounting

Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.

Aktienprogramm und Entwicklung "Bestand eigene Aktien"

in Stk. Summe
Aktienrückkauf bis 30. April 2015 1.539.211
Ausübungen bis 30. April 2015 -1.185.348
30. April 2015 353.863
Ausübungen bzw. Ausgabe von eigenen Aktien -520
30. April 2016 = 31.Oktober 2016 353.343

Das "Stock Option Program" (SOP) wurde im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 beendet. Aus diesem Titel werden im laufenden Geschäftsjahr keine Ausübungen mehr erfolgen.

Rücklage Aktienoptionen

Die Rücklage für Aktienoptionen resultiert aus der Bilanzierung zweier nicht mehr aktiver anteilsbasierter Vergütungsprogramme aus Vorjahren. Sowohl das "Stock Option Program" (SOP) wie auch das "Matching Stock Program" (MSP) wurden abgelöst. Aus beiden Mitarbeiterprogrammen erfolgen wie im Vorjahr keine Zuteilungen mehr.

IAS 19- Rücklage

Unter dieser Position sind die versicherungsmathematischen Verluste im Zusammenhang mit IAS 19 enthalten. Die Veränderung dieser Position im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres resultiert überwiegend aus Neubewertungseffekten der Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen der Gruppe aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.

Segmentberichterstattung

Die Zumtobel Group besteht aus zwei operativen Segmenten: dem Lighting Segment und dem Components Segment. Das Lighting Segment beinhaltet die Geschäftsbereiche Thorn, Zumtobel, acdc, Special Purpose Products (SPP) und Controls & Systems (C&S) und stellt Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Licht- und Raummanagementsysteme zur Verfügung. Das Components Segment enthält den Geschäftsbereich Tridonic, welcher elektronische Lichtkomponenten und LED-Lichtkomponenten entwickelt, produziert und vermarktet. Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.

Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.

Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen, Finanzverbindlichkeiten und Steuern werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR Q2
2016/17
Q2
2015/16
Q2
2014/15
Q2
2016/17
Q2
2015/16
Q2
2014/15
Q2
2016/17
Q2
2015/16
Q2
2014/15
Q2
2016/17
Q2
2015/16
Q2
2014/15
Nettoumsätze 265.970 276.283 257.569 93.415 106.176 99.832 -17.773 -22.911 -17.635 341.612 359.548 339.766
Außenerlöse 265.914 276.077 257.180 75.691 83.465 82.515 7 6 72 341.612 359.548 339.767
Innenerlöse 56 206 389 17.724 22.711 17.317 -17.780 -22.917 -17.707 0 0 0
Betriebsergebnis 18.595 19.292 23.213 12.960 12.887 8.652 -5.073 -7.658 -5.301 26.482 24.520 26.564
Investitionen 6.419 9.236 9.441 2.875 6.021 4.688 1.029 1.790 643 10.323 17.047 14.772
Abschreibungen -8.863 -9.019 -8.273 -5.652 -5.699 -4.816 -1.105 -1.009 -630 -15.620 -15.727 -13.719

2. Quartal Quartal Quartal 2016/17

1. Halbjahr 1. Halbjahr Halbjahr 2016/17

Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR 1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
1. HJ
2014/15
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
1. HJ
2014/15
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
1. HJ
2014/15
1. HJ
2016/17
1. HJ
2015/16
1. HJ
2014/15
Nettoumsätze 514.633 531.079 500.927 190.674 215.525 196.385 -38.039 -44.614 -34.091 667.268 701.990 663.221
Außenerlöse 514.448 530.654 500.048 152.805 171.271 163.030 15 64 143 667.268 701.990 663.221
Innenerlöse 185 425 879 37.869 44.254 33.355 -38.054 -44.679 -34.234 0 0 0
Betriebsergebnis 32.203 27.743 35.154 21.715 23.778 11.437 -9.621 -14.580 -10.934 44.297 36.939 35.657
Investitionen 10.775 17.585 19.060 6.551 9.653 8.918 2.347 2.569 951 19.673 29.807 28.929
Abschreibungen -17.866 -18.030 -16.275 -11.125 -10.628 -9.588 -2.174 -1.955 -1.212 -31.165 -30.613 -27.075
Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR 31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
Vermögen 725.712 736.684 743.925 178.151 173.395 207.140 152.103 158.568 135.210 1.055.966 1.068.647 1.086.276
Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
31. Okt.
2016
30. April
2016
30. April
2015
Mitarbeiter
(Vollzeitkräfte)
4.883 4.913 5.302 1.616 1.638 1.752 208 210 180 6.707 6.761 7.234

Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.

Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:

in TEUR Q2 2016/17 Q2 2015/16 1. HJ 2016/17 1. HJ 2015/16
Konzernobergesellschaften -5.773 -7.658 -10.621 -14.580
Konzernbuchungen 700 0 1.000 0
Betriebsergebnis -5.073 -7.658 -9.621 -14.580

Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung sowohl des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.

in TEUR 31. Oktober
2016
30. April
2016
Gemeinschaftlich genutztes Vermögen 145.064 150.848
Konzernobergesellschaften 55.133 59.827
Konzernbuchungen -48.093 -52.107
Vermögen 152.103 158.568

Die Umsatzerlöse mit einzelnen externen Kunden liegen jeweils unter 10% der Gesamtumsatzerlöse.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG. Zum 31. Oktober 2016 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen. In Summe bestehen zum 31. Oktober 2016 gegenüber assoziierten Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.270 (30. April 2016: TEUR 775) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.398 (30. April 2016: TEUR 1.839). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 wurden keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich ausgebucht. Zum 31. Oktober 2016 sind keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich klassifiziert.

Zum 31. Oktober 2016 besteht eine finanzielle Verbindlichkeit gegenüber einem assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 254 (30. April 2016: Finanzverbindlichkeit TEUR 325).

Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Innerhalb des Konzerns wurden für Bankgarantien in Höhe von TEUR 9.629 (30. April 2016: TEUR 8.586) diverse Haftungen übernommen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zum 31. Oktober 2016 vor.

Erklärung des Vorstands gemäß § 87 Abs. 1 Z 3 Börsegesetz

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Dornbirn, am 06. Dezember 2016

Der Vorstand

Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Alfred Felder

Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)

Bericht über die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses

Einleitung

Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der

Zumtobel Group AG, Zumtobel Group

Dornbirn,

für den Zeitraum vom 1. Mai 2016 bis 31. Oktober 2016 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Oktober 2016 und die Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, die Kapitalflussrechnung und die Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Mai 2016 bis 31. Oktober 2016 sowie den verkürzten Anhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.

Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Bezüglich unserer Haftung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 Abs 2 UGB sinngemäß zur Anwendung.

Umfang der prüferischen Durchsicht

Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements (ISRE 2410) "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung gemäß österreichischen und internationalen Prüfungsstandards und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.

Zusammenfassende Beurteilung

Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.

Stellungnahme zum Halbjahreskonzernlagebericht und zur Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 87 BörseG

Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.

Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter..

Wien, am 06. Dezember 2016

KPMG Austria GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Thomas Smrekar Wirtschaftsprüfer

Anmerkung: Die Veröffentlichung oder Weitergabe des verkürzten Konzernzwischenabschlusses mit unserem Bericht über die prüferische Durchsicht darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen.

Service

Finanzkennzahlen

CAPEX Investitionen in Anlagevermögen
Eigenkapitalquote = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme
EBIT Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern
Bereinigtes EBIT EBIT bereinigt um Sondereffekte
Bereinigte EBIT-Marge = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz
EBITDA Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen
Nettoverbindlichkeiten = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel -
kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen
Schuldendeckungsgrad = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA
SG&A = Vertriebskosten, Verwaltungskosten und Sonstiges betriebliches Ergebnis
Verschuldungsgrad (Gearing) = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital
WACC (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten
(Fremdkapital und Eigenkapital)
Working Capital (Betriebsmittel) = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen

Finanzterminplan

Bericht zum 3. Quartal 2016/17 (1. Mai 2016 - 31. Januar 2017) 07. März 2017 Bilanzergebnis 2016/17 23. Juni 2017 Nachweisstichtag Hauptversammlung 11. Juli 2017 41. ordentliche Hauptversammlung 21. Juli 2017 Ex-Dividendentag 31. Juli 2017 Record Date Dividende 01. August 2017 Dividendenzahltag 02. August 2017 Bericht zum 1. Quartal 2017/18 (1. Mai 2017 - 31. Juli 2017) 05. September 2017 Bericht zum 1. Halbjahr 2017/18 (1. Mai 2017 - 31. Oktober 2017) 05. Dezember 2017 Bericht zum 3. Quartal 2017/18 (1. Mai 2017 - 31. Januar 2018) 06. März 2018

Kontaktinformation

Investor Relations Relations Presse/Unternehmenskommunikation Presse/Unternehmenskommunikation Harald Albrecht Simone Deitmer VP Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-575

E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]

Finanzberichte

Sie finden unsere Finanzberichte und Geschäftsberichte zum Download in deutscher und englischer Sprache unter http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510.

Mehr Informationen

zur Zumtobel Group AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:

www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com www.acdclighting.co.uk

Impressum

Herausgeber: Zumtobel Group AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Jan Güstemeyer Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel Group AG 2016

Inhouse produziert mit FIRE.sys

Disclaimer

Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.

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