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Zumtobel Group AG

Quarterly Report Mar 6, 2012

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Quarterly Report

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Q1-Q3 (Mai 2011 -Januar 2012)

Bericht zum 3. Quartal 2011/12 der Zumtobel AG

Überblick zum dritten Quartal 2011/12

  • Konzernumsatzwachstum verlangsamt sich im dritten Quartal auf 1,3% gegenüber dem Vorjahr

  • Lighting Segment mit solidem Umsatzplus von 8,7%, vor allem gestützt durch erfreuliche Entwicklung in Nordeuropa und in der D/A/CH-Region

  • Components Segment deutlich rückläufig mit minus 13,2% durch schwächere Nachfrage in sämtlichen Regionen

  • Weiterhin dynamisches Umsatzwachstum mit LED-Produkten (plus 85,3%)

  • EBIT-Rückgang ist vor allem auf kontinuierliche Wachstumsinvestitionen, Belastungen aus dem Technologiewandel sowie Schwäche im Components Segment zurückzuführen

Kennzahlenübersicht in Mio EUR Q3 2011/12 Q3 2010/11 Veränderung
in %
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 297,4 293,5 1,3 964,2 908,9 6,1
Bereinigtes EBITDA 4,7 28,6 -83,7 74,1 100,6 -26,4
in % vom Umsatz 1,6 9,7 7,7 11,1
Bereinigtes EBIT -9,6 15,9 <-100 34,1 64,4 -47,1
in % vom Umsatz -3,2 5,4 3,5 7,1
EBIT -9,6 15,0 <-100 34,1 66,7 -48,9
in % vom Umsatz -3,2 5,1 3,5 7,3
Periodenergebnis -15,4 13,0 <-100 18,9 52,6 -64,1
in % vom Umsatz -5,2 4,4 2,0 5,8
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 3,9 27,9 -86,0 73,4 96,8 -24,1
Investitionen 12,6 10,7 17,7 38,6 33,0 16,9
31. Januar
2012
30. April
2011
Veränderung
in %
Bilanzsumme 1.036,2 1.020,5 1,5
Eigenkapital 392,4 378,7 3,6
Eigenkapitalquote in % 37,9 37,1
Nettoverbindlichkeiten 183,4 141,3 29,8
Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) 7.588 7.814 -2,9

Geschäftsentwicklung nach Quartalen

Bereinigtes EBIT

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011/12 erreichte die Zumtobel Gruppe ein uns insgesamt nicht zufriedenstellendes Umsatzwachstum von 6,1% auf 964,2 Mio EUR. Dabei ist die Entwicklung nach Segmenten und Regionen recht unterschiedlich. Im Lighting Segment haben wir nach neun Monaten ein solides Umsatzwachstum von 10,3% auf 712,4 Mio EUR erreicht. In Europa wachsen wir mit der Marke Zumtobel wie geplant, bei Thorn sehen wir, dass die notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung von Profitabilität und Wachstumsdynamik zu greifen beginnen. Das Wachstum mit LED-Leuchten verläuft wesentlich dynamischer als von uns erwartet. Unser Asien- und US-Geschäft entwickelt sich hingegen enttäuschend. In diesen Regionen müssen sowohl auf Produkt- als auch auf Prozessebene erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um das geplante Wachstum sicherzustellen.

Harald Sommerer

Der Umsatz im Components Segment sank im Berichtszeitraum mit minus 3,2% auf 310,9 Mio EUR, wobei der Umsatzrückgang im dritten Quartal mit minus 13,2% sehr deutlich ausgefallen ist und alle Regionen betroffen hat. Neben dem herausfordernden Marktumfeld haben auch momentane Schwächen in der Performance und dem Produktportfolio zu der enttäuschenden Entwicklung beigetragen. Wir haben festgestellt, dass der Technologiewandel insbesondere unser Komponentengeschäft vor große Herausforderungen stellt. Um den veränderten Anforderungen Rechnung zu tragen, haben wir uns im Januar für eine Neubesetzung der Geschäftsführung entschieden. In der Übergangszeit, in der ich interimistisch auch die Geschäfte der Tridonic führe, konzentrieren wir uns auf die Markteinführung einer neuen Generation von elektronischen Vorschaltgeräten und auf einen maßgeblichen Ausbau unseres LED-Produktportfolios im Bereich der Allgemeinbeleuchtung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Verbesserung des Entwicklungsprozesses, auf einen professionellen Phase-in- und Phase-out-Prozess, strafferes Bestandsmanagement und eine Fokussierung der Geschäftsaktivitäten gelegt. Außerdem wird der Bereich der magnetischen Vorschaltgeräte kontrolliert zurückgefahren.

Weiterhin hoch ist die Wachstumsdynamik bei LED-Produkten. So stieg der Konzernumsatz im Berichtszeitraum um 92,3% auf 129,4 Mio EUR. Damit hat sich der LED-Anteil am Konzernumsatz von 7,4% im Vorjahr auf nun 13,4% erhöht. Die Geschwindigkeit der Transformation hin zu innovativen LED-Produkten liegt damit deutlich über unseren Erwartungen. Dieser Technologiewandel ist ein wichtiger Wachstumsimpuls für die professionelle Beleuchtungsindustrie, belastet derzeit aber auch die Profitabilität der Zumtobel Gruppe. Zur Absicherung unserer ausgezeichneten Wettbewerbsposition müssen wir gleichzeitig in den Bereichen LED und konventionelle Lichttechnik investieren. Dies führt übergangsweise zu einer größeren Produktvielfalt und damit zu deutlich höheren Aufwendungen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen wie etwa Forschung & Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb. Die kürzeren Innovationszyklen der digitalen Beleuchtung erfordern zudem ein wesentlich engeres Bestandsmanagement sowie ein restriktiveres Vorgehen bei der Aktivierung von Entwicklungskosten. In diesem Zusammenhang haben wir im dritten Quartal Bestände im Wert von 4,6 Mio EUR sowie aktivierte Entwicklungskosten im Wert von 1,3 Mio EUR abgeschrieben.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag in den ersten drei Quartalen 2011/12 mit 34,1 Mio EUR deutlich unter dem Vorjahr (64,4 Mio EUR). Dieser Rückgang ist vor allem auf die geplanten und anhaltend hohen Wachstumsinvestitionen, vor allem den Ausbau der Vertriebsstrukturen, sowie auf die oben genannten Belastungen aus dem Technologiewandel zurückzuführen. Zur Stärkung der Vertriebsaktivitäten wurden innerhalb von zwölf Monaten rund 150 zusätzliche Vertriebsmitarbeiter eingestellt. Darüber hinaus wurde die Ertragskraft im Komponentengeschäft durch die Unterauslastung der Produktionskapazitäten, das schwache Geschäft mit margenstarken elektronischen Vorschaltgeräten sowie den hohen Preisdruck zusätzlich belastet. Um der aktuellen Auslastungssituation Rechnung zu tragen, haben wir im dritten Quartal vor allem in Asien und im Bereich Leiharbeiter unsere Personalressourcen deutlich verringert.

Im Vergleich zum Vorjahresstichtag erhöhte sich der Working Capital-Bestand auf 265,7 Mio EUR (Vorjahr 227,8 Mio EUR). Die Ursachen dafür liegen im gestiegenen Geschäftsvolumen im Lighting Segment sowie in hohen Vorratsbeständen im Components Segment, die angesichts der schwachen Nachfrageentwicklung nur langsam abgebaut werden können. Gegenüber dem zweiten Quartal konnte zwar eine leichte Verbesserung erzielt werden, mit 20,7% vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz lag das Working Capital aber immer noch über dem definierten Zielkorridor von 18% bis 20%. Es bleibt unser Ziel, das Working Capital insbesondere durch konsequentes Bestandsmanagement weiter zu reduzieren.

Große Herausforderungen in einem unsicheren Marktumfeld

Im Lighting Segment sehen wir weiterhin eine gute Geschäftsaktivität. In den kommenden Monaten werden wir den eingeschlagenen Weg bei Zumtobel und Thorn in Europa konsequent fortsetzen. Wir sehen auch weiterhin großes Potenzial im Wachstumsmarkt Asien sowie in den USA, werden aber in diesen Regionen aufgrund der strukturellen Herausforderungen innerhalb der Organisation in diesem Jahr unsere gesetzten Ziele noch nicht erreichen können. Im Komponentengeschäft ist die Visibilität nach wie vor sehr gering und die Herausforderungen groß, eine rasche Rückkehr auf den Wachstumspfad ist daher nicht zu erwarten. Für das Gesamtjahr erwarten wir für die Zumtobel Gruppe gegenüber dem Vorjahr, vor allem belastet durch das Components Segment, nur ein leichtes Umsatzwachstum und einen signifikanten Rückgang der EBIT-Marge. Trotz der verschlechterten Geschäftsaussichten halten wir es für strategisch weiterhin richtig, in den Technologiewandel und unsere globale Wachstumsstrategie zu investieren.

Harald Sommerer Chief Executive Officer

Die Zumtobel Aktie

Die konjunkturellen Unsicherheiten und die Abschwächung im Komponentengeschäft belasteten die Zumtobel Aktie auch im dritten Quartal 2011/12. Erst mit der zu Beginn des Kalenderjahres 2012 aufkeimenden Hoffnung auf ein "Soft Landing" der europäischen Wirtschaft konnte sich auch der Kurs der Zumtobel Aktie wieder stabilisieren. Nachdem die Aktie Ende Dezember 2011 bei EUR 10,72 ein Jahrestief verzeichnet hatte, erholte sich der Kurs im Januar 2012 deutlich und schloss bei EUR 13,90. Für das Berichtsquartal war die Performance mit minus 7,8% jedoch insgesamt negativ. Im Zwölfmonatsrückblick zeigt sich die generelle Börsenschwäche der vergangenen Quartale sowohl bei Zumtobel (minus 34,9%) als auch in der Entwicklung des österreichischen Leitindex ATX (minus 28%), in dem auch die Zumtobel Aktie enthalten ist. Die Marktkapitalisierung der Zumtobel Gruppe lag Ende Januar 2012 auf Grundlage einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück bei 604 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur ist gegenüber dem Vorquartal unverändert. Die Zumtobel Gruppe hat mit der Familie Zumtobel, die 35,4% der Aktien hält, einen stabilen Kernaktionär. Darüber hinaus halten die institutionellen Investoren Delta Lloyd Asset Management und FMR LLC (Fidelity) jeweils mehr als 5% der Stimmrechte. Die verbleibenden Aktien befinden sich im Streubesitz, zum Großteil bei institutionellen Investoren. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag in den ersten drei Quartalen trotz insgesamt stark sinkender Umsätze an der Wiener Börse mit 150.016 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht) auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 153.262 Stück). Zum 31. Januar 2012 liegt der Bestand an eigenen Aktien weiterhin bei 393.390 Stück.

Zumtobel Kurs erholt sich zum Ende des Berichtsquartals

Entwicklung der Zumtobel Aktie

Kennzahlen zur Zumtobel Aktie für die ersten drei Quartale 2011/12
-------------------------------------------------------------------- -- -- --
Schlusskurs 29.04.11 EUR 24,50 Währung EUR
Schlusskurs 31.01.12 EUR 13,90 ISIN AT0000837307
Performance Q1-Q3 2011/12 -43,3% Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) ZAG
12-Monats-Performance -34,9% Marktsegment Prime Market
Marktkapitalisierung am 31.01.12 604 Mio EUR Reuters Symbol ZUMV.VI
Höchstkurs am 13.05.11 EUR 24,50 Bloomberg Symbol ZAG AV
Tiefstkurs am 29.12.11 EUR 10,72 Datastream O:ZAG
Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) 150.016 Anzahl der Aktien 43.500.000

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Nach den jüngsten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) von Ende Januar 2012 schwächt sich das Wachstum der Weltkonjunktur zunehmend ab. Nach einem Plus von 3,8% in 2011 rechnen die Experten für 2012 nur noch mit einer Expansion um 3,3%. Während die Volkswirtschaften der Schwellenländer in 2012 dynamisch um 5,4% zulegen dürften, prognostiziert der IWF für die industrialisierte Welt nur noch ein Wachstum von 1,2%. Für die gesamte Europäische Union rechnen die Experten in diesem Kalenderjahr mit einem Schrumpfen des Sozialprodukts um 0,5% (plus 1,6% in 2011). Für die US-Wirtschaft sieht es mit einem Plus von 1,8% in 2012 noch etwas besser aus. Sollten die EU-Staaten die Schuldenprobleme innerhalb der ersten Jahreshälfte nicht in den Griff bekommen, warnt der IWF davor, dass die Weltwirtschaft 2012 noch stärker in einen Abwärtsstrudel gezogen wird. Auch der Branchenausblick für den gewerblichen Hochbau ist nach Angaben der Branchenexperten von Euroconstruct vom November 2011 negativ. Für das Kalenderjahr 2012 prognostizieren die Experten für die zehn für die Zumtobel Gruppe wichtigsten Länder in Europa einen Rückgang der Bautätigkeit um 0,8%. Erst für 2013 gibt es wieder erste Erholungstendenzen und es wird mit einem Wachstum im gewerblichen Hochbau von 2,2% gerechnet.

Wesentliche Ereignisse seit dem 30. April 2011

Hauptversammlung
beschließt Dividende
für GJ 2010/11
Auf der am 22. Juli 2011 stattgefundenen 35. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das
Geschäftsjahr 2010/2011 eine Dividende in Höhe von 0,50 EUR je anspruchsberechtigter Stückaktie
auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 29. Juli 2011.
Werksausbau für
Leuchtenwerk
Dornbirn
Am 11. Oktober 2011 verkündete die Zumtobel Gruppe als Teil ihrer im April 2011 veröffentlichten
Mittelfriststrategie den Ausbau des Leuchtenwerks in Dornbirn, Österreich. Die Investitionssumme beläuft
sich auf insgesamt rund 20 Mio EUR und beinhaltet die Erweiterung der Produktion, die Integration des
Roh- und Halbzeuglagers in den Produktionsprozess sowie die Auslagerung der Distributionslogistik. Der
Neubau soll im Laufe des Jahres 2013 in Betrieb genommen werden.
Neuer Kreditvertrag
bis 2016
abgeschlossen
Um die langfristige Liquidität sicherzustellen, hat die Zumtobel Gruppe im November 2011 ihren
bestehenden Kreditvertrag, der 2013 fällig geworden wäre, freiwillig frühzeitig refinanziert. Der neue
Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem maximal ausnutzbaren Rahmen von
500 Mio EUR wurde mit einem Syndikat aus sieben Banken abgeschlossen. Die Mittel stehen für allgemeine
Geschäftszwecke zur Verfügung. Zum 31. Januar 2012 hat die Zumtobel Gruppe 230 Mio EUR des
bestehenden Kreditrahmens beansprucht und weist damit eine Nettoverschuldung von 183,4 Mio EUR aus.
Schließung des
Magnetikwerks
Malaysia
Angesichts des rapiden Wandels hin zu energieeffizienten Lichtkomponenten und einem Anstieg bei den
Rohmaterialpreisen
für
Kupfer
und
Stahl
hat
sich
der
Nachfragerückgang
nach
magnetischen
Vorschaltgeräten in letzter Zeit deutlich verstärkt. Um die Produktionskapazitäten an die Nachfrage
anzupassen, wurde der Produktionsstandort für magnetische Vorschaltgeräte in Ulu Tiram, Malaysia, per Ende
des Kalenderjahres 2011 geschlossen. Von dieser Maßnahme waren 44 Mitarbeiter betroffen.
Wechsel in der
Geschäftsführung der
Komponententochter
Tridonic
Im Januar 2012 gab es im Komponentengeschäft der Zumtobel Gruppe eine Veränderung in der
Geschäftsführung. Tridonic CEO Walter Ziegler und COO Rüdiger Kofahl haben das Unternehmen
verlassen. Der Vorstandsvorsitzende der Zumtobel AG, Harald Sommerer, übernahm übergangsweise
zusätzlich zu seinen Aufgaben als CEO des Konzerns die Agenden der Tridonic Geschäftsführung. Eine
Personalsuche zur Neubesetzung der beiden Positionen wurde umgehend eingeleitet.

Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2011 sind nicht eingetreten.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Januar 2012 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.

Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen 2011/12

  • Gruppenumsatz steigt um 6,1% gegenüber Vorjahr

  • Solides Umsatzwachstum im Lighting Segment mit plus 10,3%

  • Rückläufige Umsatzentwicklung im Components Segment mit minus 3,2%

  • Hohe Wachstumsdynamik bei LED-Produkten (plus 92,3%)

In den ersten neun Monaten (1. Mai 2011 bis 31. Januar 2012) des Geschäftsjahres 2011/12 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,1% auf 964,2 Mio EUR (Vorjahr 908,9 Mio EUR). Dabei ist die Entwicklung nach Segmenten und Regionen sehr unterschiedlich. Im dritten Quartal 2011/12 lag das Umsatzwachstum der Zumtobel Gruppe mit plus 1,3% aufgrund der stark rückläufigen Entwicklung im Components Segment deutlich unter dem Wachstum der ersten zwei Quartale (erstes Quartal plus 9,3%, zweites Quartal plus 7,5%). Das Thema Energieeffizienz ist weiterhin der zentrale Wachstumstreiber der Zumtobel Gruppe. Speziell der Trend zu intelligent gesteuerten, energieeffizienten Beleuchtungsanlagen sowie die LED-Technologie bringen wichtige Wachstumsimpulse.

Im Lighting Segment mit den Marken Zumtobel und Thorn hat sich die gute Wachstumsdynamik weiter fortgesetzt. Getragen durch eine positive Entwicklung des Renovierungsgeschäfts, das starke Wachstum mit LED-Produkten sowie durch erste positive Effekte aus dem Ausbau des Vertriebs im Rahmen der im April 2011 kommunizierten Wachstumsstrategie, stieg der Segmentumsatz im Berichtszeitraum um 10,3% auf 712,4 Mio EUR (Vorjahr 646,0 Mio EUR). Im dritten Quartal wurde ein Umsatz von 223,6 Mio EUR erreicht, damit lag das Umsatzwachstum mit 8,7% leicht unter dem Wachstum des ersten Halbjahres von 11,0%. Dabei hebt sich das Lighting Segment weiterhin deutlich von der generellen Entwicklung im gewerblichen Hochbau ab, die nach wie vor sehr zurückhaltend ist.

Nachdem der Umsatz im Components Segment im Geschäftsjahr 2010/11 noch um 19,3% gesteigert werden konnte, fiel der Umsatz im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 3,2% auf 310,9 Mio EUR (Vorjahr 321,2 Mio EUR). Im dritten Quartal ist der Umsatzrückgang mit minus 13,2% auf 92,4 Mio EUR (Vorjahr 106,5 Mio EUR) sehr deutlich ausgefallen. Neben dem herausfordernden Marktumfeld haben auch momentane Schwächen in der Performance und dem Produktportfolio zu der enttäuschenden Entwicklung beigetragen. Dies führte zu sinkenden Umsätzen sowohl mit elektronischen als auch mit magnetischen Vorschaltgeräten. Die Umsatzentwicklung mit LED-Lichtkomponenten lag trotz Zuwächsen hinter den Erwartungen. Der Nachfragerückgang von über 30% bei magnetischen Vorschaltgeräten wurde zudem durch hohe Kupferpreise und die damit verbundenen Preiserhöhungen verstärkt. Vor diesem Hintergrund wurde zur Anpassung der Kapazitäten der Produktionsstandort für magnetische Vorschaltgeräte in Ulu Tiram, Malaysia, mit insgesamt 44 Mitarbeitern per Kalenderjahresende 2011 geschlossen. Um der aktuellen Auslastungssituation Rechnung zu tragen, wurden im Components Segment im dritten Quartal insgesamt rund 250 Mitarbeiter abgebaut - vor allem in Asien und bei den Leiharbeitern.

Gruppenumsatz plus 6,1%

Solides Umsatzwachstum im Lighting Segment

Schwache Nachfrage im Components Segment

Q3 2011/12 Q3 2010/11 Veränderung Q1-Q3 Q1-Q3 Veränderung
Entwicklung Segmente in Mio EUR in % 2011/12 2010/11 in %
Lighting Segment 223,6 205,7 8,7 712,4 646,0 10,3
Components Segment 92,4 106,5 -13,2 310,9 321,2 -3,2
Überleitung -18,6 -18,8 - -59,0 -58,3 1,2
Zumtobel Gruppe 297,4 293,5 1,3 964,2 908,9 6,1

Weiterhin hohe Wachstumsdynamik mit LED-Produkten

Das dynamische Umsatzwachstum mit LED-Produkten setzte sich auch über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2011/12 fort. Der Konzernumsatz mit LED-Produkten stieg im Berichtszeitraum um 92,3% auf 129,4 Mio EUR (Vorjahr 67,3 Mio EUR). Der LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich damit auf nunmehr 13,4% gegenüber 7,4% in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Im dritten Quartal belief sich der LED-Umsatz auf 47,2 Mio EUR (Vorjahr 25,5 Mio EUR) was einem Wachstum von 85,3% gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode entspricht. Das Lighting Segment konnte mit einem umfassenden innovativen LED-Leuchtenportfolio von der stark steigenden Nachfrage nach LED-Beleuchtung profitieren, der LED-Segmentumsatz stieg um 131,0% auf 94,8 Mio EUR. Das LED-Produktportfolio im Components Segment besteht neben LED-Modulen und -Konvertern für die Allgemeinbeleuchtung im Wesentlichen aus LED-Modulen für Lichtwerbung und Kühlgeräte sowie LED-Retrofit-Lampen. Der Umsatz mit diesen LED-Produkten stieg in den ersten drei Quartalen um 38,1% auf 40,8 Mio EUR und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen und dem Wachstum im Lighting Segment zurück.

Regionale Umsatzverteilung Q3 2011/12 Q1-Q3 2011/12
Umsatzerlöse
in Mio EUR
Veränderung in
%
Umsatzerlöse
in Mio EUR
Veränderung in
%
in % vom
Konzern
D/A/CH 80,4 6,3 264,4 14,0 27,4
Osteuropa 17,4 0,8 58,7 10,4 6,1
Nordeuropa 30,1 23,3 80,7 10,2 8,4
Westeuropa 87,3 1,6 277,9 4,9 28,8
Südeuropa 21,5 -13,9 69,5 -7,7 7,2
Europa 236,7 3,7 751,1 7,5 77,9
Asien 25,3 -3,9 84,9 4,0 8,8
Australien & Neuseeland 25,1 -7,0 94,4 1,8 9,8
Amerika 7,7 -17,6 26,1 -3,1 2,7
Rest 2,6 -0,7 7,6 -15,4 0,8
Gesamt 297,4 1,3 964,2 6,1 100,0

Leuchtengeschäft in europäischen Kernmärkten ist der Wachstumsmotor

Die Entwicklung in den einzelnen Regionen über die ersten drei Quartale 2011/12 verlief sehr unterschiedlich. Während das Components Segment im Berichtszeitraum in fast allen Regionen Umsatzrückgänge verzeichnete, konnte das Lighting Segment die solide positive Umsatzentwicklung in Europa fortsetzen. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz der Zumtobel Gruppe in Europa um 7,5% auf 751,1 Mio EUR (Vorjahr 470,4 Mio EUR). Regionaler Wachstumsmotor war in den ersten drei Quartalen 2011/12 die D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), die ein Umsatzplus von 14,0% verzeichnete. Osteuropa konnte in den ersten drei Quartalen ein Wachstum von plus 10,4% ausweisen. Die Nachfrage in Nordeuropa (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Island) entwickelt sich im Berichtszeitraum mit einem Umsatzplus von 10,2% erfreulich. Vor allem das Leuchtengeschäft in den Ländern Schweden und Norwegen zeigte eine dynamische Entwicklung. Die Region Westeuropa (Großbritannien, Frankreich, Benelux) wuchs um 4,9%. Die gute Entwicklung im Lighting Segment konnte die deutlich sinkende Nachfrage im Komponentengeschäft überkompensieren. In der Region Südeuropa (Italien, Spanien, Griechenland, Türkei) führte ein stark rückläufiges Komponentengeschäft zu einem Umsatzrückgang von 7,7%. Der relative Umsatzanteil Europas am Konzernumsatz ist im Berichtszeitraum mit 77,9% im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (Vorjahr 76,4%).

In den Regionen außerhalb von Europa war die Umsatzentwicklung im dritten Quartal zum Großteil enttäuschend. In Asien (umfasst im Wesentlichen China, Hongkong, Singapur, Indien und den Mittleren Osten) stieg der Umsatz im Berichtszeitraum zwar um 4,0% auf 84,9 Mio EUR (Vorjahr 81,7 Mio EUR), aber im dritten Quartal war der Umsatz im Leuchten- und im Komponentengeschäft um insgesamt 3,9% rückläufig. Die USA verbuchten in den ersten drei Quartalen 2011/12 einen Umsatzrückgang von 3,1%. In beiden Regionen werden von einem neuen Management sowohl auf Produkt- als auch auf Prozessebene erhebliche Anstrengungen unternommen, um die notwendige Basis für zukünftiges Wachstum zu stärken. Die Region Australien & Neuseeland verzeichnete im Berichtszeitraum 2011/12, unterstützt durch positive Währungseffekte, ein Wachstum von 1,8%.

Ertragsentwicklung in den ersten drei Quartalen 2011/12

  • Bereinigtes EBIT sinkt von 64,4 Mio EUR auf 34,1 Mio EUR

  • Deutlich geringere Bruttoergebnismarge mit 31,5% (Vorjahr 33,9%)

  • Starker Anstieg der Vertriebs- und Entwicklungskosten

  • Periodenergebnis mit 18,9 Mio EUR um 64,1% unter Vorjahr

Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR Q3
2011/12
Q3
2010/11
Veränderung
in %
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 297,4 293,5 1,3 964,2 908,9 6,1
Kosten der umgesetzten Leistungen -214,4 -196,9 8,9 -660,1 -600,9 9,9
Bruttoergebnis vom Umsatz 83,0 96,5 -14,0 304,2 308,0 -1,2
in % vom Umsatz 27,9 32,9 31,5 33,9
SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte -92,6 -80,7 14,8 -270,1 -243,6 10,9
Bereinigtes EBIT -9,6 15,9 <-100 34,1 64,4 -47,1
in % vom Umsatz -3,2 5,4 3,5 7,1
Sondereffekte 0,0 -0,9 -100,0 0,0 2,3 -100,0
EBIT -9,6 15,0 <-100 34,1 66,7 -48,9
in % vom Umsatz -3,2 5,1 3,5 7,3
Finanzergebnis -4,8 -1,9 <-100 -9,8 -7,8 25,4
Ergebnis vor Ertragsteuern -14,4 13,1 <-100 24,2 58,9 -58,8
Ertragsteuern -0,6 -1,2 -51,3 -4,7 -5,2 -9,7
Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen -0,4 1,2 <-100 -0,7 -1,1 -36,4
Periodenergebnis -15,4 13,0 <-100 18,9 52,6 -64,1
Abschreibungen und Amortisierungen 14,2 12,7 11,8 40,0 34,3 16,7
Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,36 0,30 <-100 0,44 1,23 -64,4

Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) in den ersten drei Quartalen 2011/12 betrug 74,1 Mio EUR.

Das bereinigte EBIT sank in den ersten drei Quartalen um 30,3 Mio EUR von 64,4 Mio EUR auf 34,1 Mio EUR. Damit fiel die bereinigte EBIT-Marge von 7,1% auf 3,5%. Dieser Rückgang ist zum Großteil auf die geplanten und anhaltend hohen Wachstumsinvestitionen, vor allem den Aufbau der Vertriebsstrukturen, Belastungen aus dem Technologiewandel sowie die Schwäche im Components Segment zurückzuführen.

Enttäuschende Entwicklung in Asien und den USA

Wertberichtigungen Im Berichtszeitraum erhöhte sich der LED-Anteil am Konzernumsatz von 7,4% im Vorjahr auf 13,4%. Die
belasten Geschwindigkeit der Transformation hin zu innovativen LED-Produkten liegt deutlich über unseren
Bruttoergebnis Erwartungen.
Kürzere
Innovationszyklen
von
LED-Produkten
erfordern
ein
wesentlich
engeres
Bestandsmanagement sowie ein restriktiveres Vorgehen bei der Aktivierung von Entwicklungskosten. In
diesem Zusammenhang wurde in beiden Segmenten das Bruttoergebnis im dritten Quartal mit
Abschreibungen von Beständen im Wert von insgesamt 4,6 Mio EUR sowie aktivierten Entwicklungskosten
im Wert von 1,3 Mio EUR belastet.
Starker Anstieg der Zur Absicherung unserer ausgezeichneten Wettbewerbsposition müssen wir gleichzeitig in den Bereichen
  • LED und konventionelle Lichttechnik investieren. Dies führt zu einer übergangsweise größeren Produktvielfalt und damit in beiden Segmenten zu deutlich höheren F&E-Aufwendungen und Investitionen. Die in den Kosten der umgesetzten Leistungen enthaltenen Entwicklungskosten stiegen daher im Berichtszeitraum um 6,4 Mio EUR auf 39,5 Mio EUR. Diese Entwicklung reflektiert den konsequenten Fokus der Zumtobel Gruppe auf das Thema Innovation und Neuproduktentwicklung. Entwicklungskosten
  • Darüber hinaus kam es im Components Segment zu einer deutlichen Verringerung der Bruttoergebnismarge durch die Unterauslastung der Anfang des Geschäftsjahres 2011/12 ausgebauten Produktionskapazitäten, das rückläufige Geschäft mit margenstarken elektronischen Vorschaltgeräten sowie den hohen Preisdruck. Geringere Bruttomarge im Components Segment

Aufgrund der mittelfristigen Wachstumsperspektiven investiert die Zumtobel Gruppe weiterhin deutlich in den Ausbau der Vertriebsstrukturen. Entsprechend erhöhten sich die Vertriebskosten in den ersten drei Quartalen von 222,8 Mio EUR im Vorjahr auf 244,9 Mio EUR, vor allem im Zusammenhang mit dem Ausbau der Vertriebsmannschaft im Lighting Segment. So wurden gegenüber dem 31. Januar 2011 annähernd 150 zusätzliche Vertriebsmitarbeiter eingestellt. Die Verwaltungskosten lagen trotz einer Tariflohnerhöhung mit 28,4 Mio EUR nur leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 27,6 Mio EUR). Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 3,2 Mio EUR (Vorjahr 6,8 Mio EUR) beinhaltet wie im Vorjahr vor allem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im dritten Quartal 2010/11 Erträge in der Höhe von 3,0 Mio EUR aus einer einmaligen LED-Lizenzvereinbarung verbucht wurden. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011/12 wurden keine Sondereffekte verbucht. Die Sondereffekte im gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres beliefen sich auf 2,3 Mio EUR (auf detaillierte Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen). Fokus auf Ausbau der Vertriebsaktivitäten

Zur Darstellung des operativen Ergebnisses wurde das EBIT um Sondereffekte bereinigt:

Bereinigtes EBIT in Mio EUR Q3 2011/12 Q3 2010/11 Veränderung
in %
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Veränderung
in %
Berichtetes EBIT -9,6 15,0 <-100 34,1 66,7 -48,9
davon Sondereffekte 0,0 -0,9 -100,0 0,0 2,3 -100,0
Bereinigtes EBIT -9,6 15,9 <-100 34,1 64,4 -47,1
in % vom Umsatz -3,2 5,4 3,5 7,1

Niedrigeres Finanzergebnis

Das Finanzergebnis im Berichtszeitraum verschlechterte sich um 2,0 Mio EUR auf minus 9,8 Mio EUR. Ausschlaggebend hierfür waren eine höhere Nettoverschuldung und eine im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegene Kreditmarge, wodurch sich der Zinsaufwand von 7,2 Mio EUR auf 8,7 Mio EUR erhöhte. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen minus 1,4 Mio EUR (Vorjahr minus 1,7 Mio EUR) und beinhalteten unter anderem das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften zu den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.

Finanzergebnis in Mio EUR Q3
2011/12
Q3
2010/11
Veränderung
in %
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Veränderung
in %
Zinsaufwand -3,3 -2,5 29,7 -8,7 -7,2 21,0
Zinsertrag 0,3 0,4 -7,8 0,9 0,9 -6,7
Zinssaldo -3,0 -2,2 36,0 -7,8 -6,3 25,1
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge -1,6 0,1 <-100 -1,4 -1,7 -14,1
Ergebnis aus nach der Equity-Methode
bilanzierten Finanzanlagen
-0,3 0,1 <-100 -0,6 0,1 <-100
Finanzergebnis -4,8 -1,9 <-100 -9,8 -7,8 25,4

Das Vorsteuerergebnis belief sich nach den ersten neun Monaten auf 24,2 Mio EUR nach 58,9 Mio EUR im Vorjahr. Darauf fielen Ertragsteuern in Höhe von 4,7 Mio EUR an (Vorjahr 5,2 Mio EUR). Das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen bezieht sich auf den im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 aufgegebenen Bereich der Eventbeleuchtung (Space Cannon VH SRL). Im dritten Quartal 2011/12 fielen im Rahmen des Reorganisationsverfahrens für Space Cannon nachträgliche Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mio EUR an. Das Periodenergebnis sank von 52,6 Mio EUR im Vorjahr auf 18,9 Mio EUR. Für die Aktionäre der Zumtobel AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,44 EUR (Vorjahr 1,23 EUR).

Cashflow und Vermögenslage

  • Working Capital-Bestand liegt weiterhin deutlich über Vorjahr

  • Anlageinvestitionen erhöhen sich auf 38,6 Mio EUR (Vorjahr 33,0 Mio EUR)

  • Free Cashflow bei minus 19,6 Mio EUR

  • Weiterhin solide Bilanzstruktur

Zum 31. Januar 2012 betrug der Working Capital-Bestand 265,7 Mio EUR (Vorjahr 227,8 Mio EUR). Das Working Capital lag in den ersten drei Quartalen 2011/12 durch das gestiegene Geschäftsvolumen im Lighting Segment und höhere Vorratsbestände, die vor allem im Components Segment überproportional zum Umsatz zulegten, deutlich über dem Vorjahreswert. Die schwächer als erwartete Entwicklung im Components Segment in den ersten neun Monaten 2011/12 hatte zur Folge, dass Vorräte nicht im erforderlichen Maße abgebaut werden konnten. Im Vergleich zum gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres erhöhte sich der Working Capital-Bestand von 19,0% auf 20,7% des rollierenden Zwölfmonatsumsatzes. Damit konnte gegenüber den ersten zwei Quartalen zwar eine leichte Verbesserung erzielt werden, das Working Capital befindet sich aber immer noch über dem vom Konzern definierten Zielkorridor von 18% bis 20%. Aus dem Aufbau von Working Capital entstand ein Mittelabfluss in Höhe von minus 28,2 Mio EUR (Vorjahr minus 50,0 Mio EUR). Das Factoring reduzierte sich zum Abschlussstichtag gegenüber dem Vorjahr von 44,9 Mio EUR auf 37,3 Mio EUR. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft lag mit 16,3 Mio EUR um 7,5 Mio EUR unter dem Vorjahreswert von 23,8 Mio EUR. Dies ist im Wesentlichen auf ein deutlich niedrigeres Betriebsergebnis sowie höhere bezahlte Steuern zurückzuführen. Die Position "Bezahlte Steuern" war im vergangenen Jahr aufgrund einer Rückerstattung von Steuervorauszahlungen in Deutschland positiv beeinflusst.

Periodenergebnis 64,1% unter Vorjahr

Working Capital-Bestand immer noch deutlich über Vorjahr

Working Capital in % von rollierenden 12-Monats-Umsätzen

Free Cashflow bei minus 19,6 Mio EUR In den ersten drei Quartalen 2011/12 wurden 38,6 Mio EUR in Anlagevermögen investiert (Vorjahr 33,0 Mio EUR). Anlageinvestitionen umfassen Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Entwicklungskosten (8,6 Mio EUR). Die Erweiterungsinvestitionen betreffen im Wesentlichen neue Produktionsanlagen in den Leuchtenwerken Dornbirn (Österreich), Lemgo (Deutschland) und Les Andelys (Frankreich) und Anlagen für LED-Module in Jennersdorf (Österreich). Hohe Investitionen und Working Capital-Bedarf führten zu einem negativen Free Cashflow, der sich mit minus 19,6 Mio EUR gegenüber dem zweiten Quartal zwar leicht verbesserte, aber unter dem Vorjahreswert von minus 11,7 Mio EUR lag.

Dividendenzahlung von 0,50 EUR je Aktie für GJ 2010/11

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 16,7 Mio EUR (Vorjahr 6,9 Mio EUR) beinhaltet hauptsächlich die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG in Höhe von 21,6 Mio EUR (Vorjahr 6,4 Mio EUR) für das Geschäftsjahr 2010/11 sowie die Erhöhung der Inanspruchnahme des Konsortialkreditvertrages. Zum 31. Januar 2012 waren vom maximal ausnutzbaren Rahmen von 500 Mio EUR insgesamt 230 Mio EUR beansprucht.

Bilanzkennzahlen in Mio EUR 31. Januar 2012 30. April 2011
Bilanzsumme 1.036,2 1.020,5
Nettoverbindlichkeiten 183,4 141,3
Schuldendeckungsgrad 1,82 1,11
Eigenkapital 392,4 378,7
Eigenkapitalquote in % 37,9 37,1
Verschuldungsgrad in % 46,7 37,3
Investitionen 38,6 33,0
Working Capital 265,7 228,8
in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz 20,7 18,6

Solide Bilanzstruktur

Die Eigenkapitalquote zum 31. Januar 2012 lag mit 37,9% leicht über dem Wert des Bilanzstichtages (37,1% per 30. April 2011). Die Nettoverbindlichkeiten stiegen im Berichtszeitraum um 42,1 Mio EUR auf 183,4 Mio EUR, so dass sich der Verschuldungsgrad (Gearing) – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – gegenüber dem Bilanzstichtag am 30. April 2011 von 37,3% auf 46,7% erhöhte.

Große Herausforderungen in einem unsicheren Marktumfeld

Im Lighting Segment sehen wir weiterhin eine gute Geschäftsaktivität. In den kommenden Monaten werden wir den eingeschlagenen Weg bei Zumtobel und Thorn in Europa konsequent fortsetzen. Wir sehen auch weiterhin großes Potenzial im Wachstumsmarkt Asien sowie in den USA, werden aber in diesen Regionen aufgrund der strukturellen Herausforderungen innerhalb der Organisation in diesem Jahr unsere gesetzten Ziele noch nicht erreichen können. Im Komponentengeschäft ist die Visibilität nach wie vor sehr gering und die Herausforderungen groß, eine rasche Rückkehr auf den Wachstumspfad ist daher nicht zu erwarten. Für das Gesamtjahr erwarten wir für die Zumtobel Gruppe gegenüber dem Vorjahr, vor allem belastet durch das Components Segment, nur ein leichtes Umsatzwachstum und einen signifikanten Rückgang der EBIT-Marge. Trotz der verschlechterten Geschäftsaussichten halten wir es für strategisch weiterhin richtig, in den Technologiewandel und unsere globale Wachstumsstrategie zu investieren.

Dornbirn, 6. März 2012

Harald Sommerer Mathias Dähn Martin Brandt

Chief Executive Officer Chief Financial Officer Chief Operating Officer

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR Q3
2011/12
Q3
2010/11
Verände
rung in %
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Verände
rung in %
Umsatzerlöse 297.421 293.461 1,3 964.250 908.898 6,1
Kosten der umgesetzten Leistungen -214.391 -196.947 8,9 -660.082 -600.885 9,9
Bruttoergebnis vom Umsatz 83.030 96.514 -14,0 304.168 308.013 -1,2
in % vom Umsatz 27,9 32,9 31,5 33,9
Vertriebskosten -83.636 -76.272 9,7 -244.932 -222.848 9,9
Verwaltungskosten -9.910 -9.025 9,8 -28.381 -27.568 3,0
Sonstiges betriebliches Ergebnis 960 3.793 -74,7 3.212 9.115 -64,8
davon Sondereffekte 0 -854 -100,0 0 2.347 -100,0
Betriebsergebnis -9.556 15.010 <-100 34.067 66.712 -48,9
in % vom Umsatz -3,2 5,1 3,5 7,3
Zinsaufwand -3.295 -2.541 29,7 -8.692 -7.185 21,0
Zinsertrag 338 367 -7,8 863 925 -6,7
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge -1.565 123 <-100 -1.438 -1.674 -14,1
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen -323 108 <-100 -563 92 <-100
Finanzergebnis -4.845 -1.943 >100 -9.830 -7.842 25,4
in % vom Umsatz -1,6 -0,7 -1,0 -0,9
Ergebnis vor Ertragsteuern -14.401 13.067 <-100 24.237 58.870 -58,8
Ertragsteuern -595 -1.221 -51,3 -4.656 -5.154 -9,7
Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen -14.996 11.846 <-100 19.581 53.716 -63,5
Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen -384 1.185 <-100 -682 -1.073 -36,4
Periodenergebnis -15.380 13.031 <-100 18.899 52.643 -64,1
in % vom Umsatz -5,2 4,4 2,0 5,8
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar -230 -9 >100 -176 170 <-100
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar -15.150 13.040 <-100 19.075 52.473 -63,6
Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) 43.106 42.803 43.098 42.778
Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) 43 82 43 82
Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) 43.149 42.885 43.141 42.860
Ergebnis je Aktie (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert -0,36 0,30 0,44 1,23
Ergebnis je Aktie verwässert -0,36 0,30 0,44 1,23
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert -0,35 0,28 0,45 1,26
Ergebnis je Aktie verwässert -0,35 0,28 0,45 1,25
Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert -0,01 0,03 -0,02 -0,03
Ergebnis je Aktie verwässert -0,01 0,03 -0,02 -0,03

Gesamtergebnisrechnung

in TEUR Q3 2011/12 Q3 2010/11 Veränderung
in %
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Veränderung
in %
Periodenergebnis -15.380 13.031 <-100 18.899 52.643 -64,1
Währungsdifferenzen 8.620 4.438 94,2 16.260 2.873 >100
Währungsdifferenzen aus Darlehen 2.941 1.053 >100 2.374 1.032 >100
Hedge Accounting -1.001 981 <-100 -2.800 822 <-100
Versicherungsmathematischer Verlust / Gewinn 0 6 -100,0 0 6 -100,0
Steuern 250 -247 >100 700 -207 >100
davon IAS 19 0 -2 -100,0 0 -2 100,0
davon Hedge Accounting 250 -245 >100 700 -205 >100
Sonstige Gesamtergebnisbestandteile 10.810 6.231 73,5 16.534 4.526 >100
davon den Minderheitengesellschaftern
zuordenbar
172 40 >100 356 -76 >100
davon den Anteilseignern des
Mutterunternehmens zuordenbar
10.638 6.191 71,8 16.178 4.602 >100
Gesamtergebnis -4.570 19.262 <-100 35.433 57.169 -38,0
davon den Minderheitengesellschaftern
zuordenbar
-59 31 <-100 180 94 91,0
davon den Anteilseignern des
Mutterunternehmens zuordenbar
-4.511 19.231 <-100 35.253 57.075 -38,2

Bilanz

in TEUR 31. Januar 2012 in % 30. April 2011 in %
Firmenwerte 190.301 18,4 183.869 18,0
Übrige immaterielle Vermögenswerte 50.292 4,9 50.818 5,0
Sachanlagen 238.693 23,0 233.843 22,9
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 4.486 0,4 4.889 0,5
Finanzielle Vermögenswerte 7.396 0,7 5.749 0,6
Übrige Vermögenswerte 3.991 0,4 4.137 0,4
Latente Steuern 35.302 3,4 34.151 3,3
Langfristiges Vermögen 530.461 51,2 517.456 50,7
Vorräte 197.888 19,1 190.341 18,7
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen 192.123 18,5 186.549 18,3
Finanzielle Vermögenswerte 10.049 1,0 15.051 1,5
Übrige Vermögenswerte 23.302 2,2 24.834 2,4
Liquide Mittel 82.334 7,9 86.255 8,5
Kurzfristiges Vermögen 505.696 48,7 503.030 49,3
VERMÖGEN 1.036.157 100,0 1.020.486 100,0
Grundkapital 108.750 10,5 108.750 10,7
Kapitalrücklagen 335.006 32,3 335.387 32,9
Gewinnrücklagen -73.404 -7,1 -119.818 -11,7
Periodenergebnis 19.075 1,8 51.025 5,0
Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft 389.427 37,6 375.344 36,8
Kapital der Minderheitengesellschafter 2.931 0,3 3.308 0,3
Eigenkapital 392.358 37,9 378.652 37,1
Rückstellungen für Pensionen 55.070 5,3 57.390 5,6
Rückstellungen für Abfertigungen 34.154 3,3 33.297 3,3
Sonstige Personalrückstellungen gemäß IAS 19 13.788 1,3 12.332 1,2
Übrige Rückstellungen 570 0,1 719 0,1
Finanzschulden 257.087 24,8 212.507 20,8
Übrige Verbindlichkeiten 13 0,0 4 0,0
Latente Steuern 11.769 1,1 11.627 1,1
Langfristige Schulden 372.451 35,9 327.876 32,1
Rückstellungen für Ertragsteuern 22.867 2,2 22.381 2,2
Übrige Rückstellungen 23.010 2,2 25.141 2,5
Finanzschulden 9.834 0,9 17.301 1,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen 103.530 10,0 140.742 13,8
Übrige Verbindlichkeiten 112.107 10,8 108.393 10,6
Kurzfristige Schulden 271.348 26,2 313.958 30,8
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN 1.036.157 100,0 1.020.486 100,0

Kapitalflussrechnung

in TEUR Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen 33.385 65.639
Abschreibungen und Amortisierungen 39.986 34.258
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 159 493
Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen -111 -3.609
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 73.419 96.781
Vorräte -421 -41.172
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen -8.024 10.193
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen -32.957 -10.591
Erhaltene Anzahlungen 13.206 -8.380
Veränderung des Working Capital -28.196 -49.950
Langfristige Rückstellungen -4.728 -4.681
Kurzfristige Rückstellungen -3.003 -3.434
Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten -16.609 -14.434
Veränderungen der sonstigen operativen Positionen -24.340 -22.549
Bezahlte Steuern -4.616 -524
Cashflow aus dem operativen Geschäft 16.267 23.758
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 139 516
Auszahlungen für Anlagenzugänge -38.574 -32.995
Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten 2.556 -1.365
Veränderung liquider Mittel durch Erwerb von Minderheitenanteilen 0 -1.600
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -35.879 -35.444
FREIER CASHFLOW -19.612 -11.686
Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden 45.657 18.785
davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände -70 -3
Dividenden -22.109 -6.977
Ausübung Optionen -381 735
Bezahlte Zinsen -7.415 -5.809
Vereinnahmte Zinsen 961 118
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 16.713 6.852
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand 5.531 1.137
VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES 2.632 -3.697
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 70.757 84.698*
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 73.389 81.001
Veränderung 2.632 -3.697

* Bezüglich des Finanzmittelbestandes per 30. April 2010 verweisen wir auf die Ausführungen im Jahresfinanzbericht 2010/11.

Eigenkapitalveränderungsrechnung

1. – 3. Quartal 3. Quartal 2011/12

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe Minder
heiten
Summe
Eigen
kapital
30. April 2011 108.750 335.387 -25.749 -51.096 -1.441 18.418 -59.950 51.025 375.344 3.308 378.652
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen
0 0 51.025 0 0 0 0 -51.025 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 18.278 -2.100 0 0 19.075 35.253 180 35.433
+/- Aktienoptionen – Ausübungen 0 -381 0 0 0 0 0 0 -381 0 -381
+/- Aktienoptionen –
Dotierung/Auflösung
0 0 0 0 0 763 0 0 763 0 763
+/- Dividenden 0 0 -21.552 0 0 0 0 0 -21.552 -557 -22.109
31. Januar 2012 108.750 335.006 3.724 -32.818 -3.541 19.181 -59.950 19.075 389.427 2.931 392.358

1. – 3. Quartal 3. Quartal 3. Quartal 2010/11

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe Minder
heiten
Summe
Eigen
kapital
30. April 2010 108.750 334.597 52.105* -48.737* -2.594 17.270 -54.858 -69.945* 336.588 3.825 340.413
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen*
0 0 -69.945 0 0 0 0 69.945 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 3.981 617 0 4 52.473 57.075 94 57.169
+/- Aktienoptionen – Ausübungen 0 735 0 0 0 0 0 0 735 0 735
+/- Aktienoptionen –
Dotierung/Auflösung
0 0 0 0 0 781 0 0 781 0 781
+/- Dividenden 0 0 -6.418 0 0 0 0 0 -6.418 -559 -6.977
+/- Minderheitenanteil
Kapitalerhöhung
0 0 0 0 0 0 0 0 0 142 142
+/- Erwerb von
Minderheitenanteilen
0 0 -1.491 0 0 0 0 0 -1.491 -109 -1.600
31. Januar 2011 108.750 335.332 -25.749 -44.756 -1.977 18.051 -54.854 52.473 387.270 3.393 390.663

In der Bilanz sind unter der Position Gewinnrücklagen neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.

* Bezüglich der Anfangsbestände der Eigenkapitalüberleitung per 30. April 2010 sowie der Einstellungen in die Gewinnrücklagen in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2010/11 verweisen wir auf die Ausführungen im Jahresfinanzbericht 2010/11.

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Januar 2012 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Januar 2012 ist ungeprüft und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen

Der verkürzte ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden. Seit dem Konzernabschluss zum 30. April 2011 wurden keine neuen IFRS bzw. IFRIC veröffentlicht oder von der Europäischen Union übernommen, welche von wesentlicher Bedeutung für die Zumtobel Gruppe sind.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. Januar 2012 sind grundsätzlich unverändert geblieben. Es wird in diesem Zusammenhang auf den Konzernabschluss zum 30. April 2011 verwiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.

Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Währungsumrechnung

Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:

Durchschnittskurse Gewinn- und
Verlustrechnung
Stichtagskurse Bilanz
1 EUR entspricht 31. Januar 2012 31. Januar 2011 31. Januar 2012 30. April 2011
AUD 1,3305 1,4040 1,2366 1,3560
CHF 1,2059 1,3376 1,2048 1,2867
USD 1,3835 1,3072 1,3176 1,4860
SEK 9,0699 9,3297 8,8967 8,9140
GBP 0,8671 0,8451 0,8351 0,8917

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:

Konsolidierungsmethode
Konsolidierungskreis voll at equity Summe
30. April 2011 94 6 100
Im Berichtszeitraum liquidiert -1 0 -1
31. Januar 2012 93 6 99

Die Gesellschaft Zumtobel Residential Lighting srl wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 liquidiert.

Die Mehrheitseigentümer der z-werkzeugbau gmbh haben im dritten Quartal 2009/10 die Option auf die restlichen 30% der Gesellschaft ausgeübt. Die Übertragung der Anteile ist noch nicht erfolgt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.

Saisonalität

Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung über den Jahresverlauf. Durch die Markterholung im spätzyklischen Leuchtengeschäft im Geschäftsjahr 2010/11 waren die zyklischen Schwankungen im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger stark ausgeprägt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2011/12 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1% auf TEUR 964.250. Vor allem das Lighting Segment konnte ein deutliches Umsatzwachstum von 10,3% verzeichnen.

Aufwandsarten

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:

1. – 3. Quartal 3. Quartal 2011/12

in TEUR Kosten der
umgesetzten
Leistungen
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Ergebnis
Summe
Materialaufwand -428.529 -3.339 -37 1 -431.904
Personalaufwand -166.404 -128.903 -20.944 -39 -316.290
Abschreibungen -34.757 -4.543 -686 0 -39.986
Sonstiger Aufwand -50.447 -104.122 -9.568 -242 -164.379
Aktivierte Eigenleistungen 9.256 50 0 0 9.306
Interne Verrechnung 6.018 -8.461 2.443 0 0
Summe Aufwände -664.863 -249.318 -28.792 -280 -943.253
Sonstige Erträge 4.781 4.386 411 3.492 13.070
Summe -660.082 -244.932 -28.381 3.212 -930.183

1. – 3. Quartal 3. Quartal 2010/11

Kosten der Vertriebs Verwaltungs Sonstiges Summe
in TEUR umgesetzten
Leistungen
kosten kosten betriebliches
Ergebnis
Materialaufwand -380.131 -3.588 -46 20 -383.745
Personalaufwand -154.280 -116.091 -20.467 -2.365 -293.203
Abschreibungen -31.624 -4.074 -584 2.024 -34.258
Sonstiger Aufwand -54.902 -94.155 -10.994 2.673 -157.378
Aktivierte Eigenleistungen 10.879 307 17 0 11.203
Interne Verrechnung 4.884 -8.977 4.113 -20 0
Summe Aufwände -605.174 -226.578 -27.961 2.332 -857.381
Sonstige Erträge 4.289 3.730 393 6.783 15.195
Summe -600.885 -222.848 -27.568 9.115 -842.186

In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 39.481 (VJ TEUR 33.058) enthalten. In den ersten drei Quartalen wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 8.583 (VJ TEUR 10.213) aktiviert.

In den Abschreibungen der aktivierten Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 9.566 (VJ TEUR 7.745) sind TEUR 1.288 an außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Diese außerplanmäßigen Abschreibungen wurden zur Gänze im dritten Quartal erfasst.

Die aktivierten Eigenleistungen in den Vertriebskosten des Vorjahres betreffen zur Gänze die Sanierung des Lichtforums in Deutschland, jene in den Verwaltungskosten die Erneuerung der Beleuchtung in einem Verwaltungsgebäude.

Sonstiges betriebliches Ergebnis

in TEUR Q3 2011/12 Q3 2010/11 Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Förderungen der öffentlichen Hand 251 935 1.035 1.122
Lizenzeinnahmen 841 3.622 2.499 5.560
Sondereffekte 0 -854 0 2.347
Zuschreibungen zu Anlagevermögen 0 0 0 2.024
Restrukturierungen 0 -854 0 -2.774
Rechtsstreitigkeiten 0 0 0 3.097
Sonstiges -132 90 -322 86
Summe 960 3.793 3.212 9.115

Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie in den ersten drei Quartalen des Vorjahres, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.

Die Lizenzeinnahmen des Geschäftsjahres 2011/12 betreffen, wie im Vorjahr, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft. In den Lizenzeinnahmen des dritten Quartals des Vorjahres sind Ertäge in Höhe von TEUR 3.000 aus einer einmaligen LED-Lizenznutzungsvereinbarung enthalten.

Die im ersten Quartal des Vorjahres unter den Sondereffekten ausgewiesene Zuschreibung zu Anlagevermögen betraf eine Zuschreibung zu einem Gebäude in Höhe von TEUR 1.972, da der Grund für die im Geschäftsjahr 2008/09 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen war. Ferner wurden unter der Position "Restrukturierungen" in den ersten drei Quartalen des Vorjahres Restrukturierungsaufwendungen betreffend den Umzug eines Vertriebsbüros sowie Aufwendungen in Zusammenhang mit Personalabbau ausgewiesen.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 ist es aufgrund einer außergerichtlichen Einigung zur Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von TEUR 3.092 gekommmen.

Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.

Zinsaufwand

Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten.

Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge

in TEUR Q3
2011/12
Q3
2010/11
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen -1.085 -878 -3.094 -2.614
Fremdwährungsergebnis 2.257 571 1.745 -719
Marktbewertung von Finanzinstrumenten -2.737 413 -89 1.642
Veräußerungsgewinne/-verluste 0 17 0 17
Summe -1.565 123 -1.438 -1.674

Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet vor allem Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.

Ertragsteuern

Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:

in TEUR Q3
2011/12
Q3
2010/11
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Laufende Steuern -939 -1.527 -4.605 -5.169
davon laufendes Jahr -903 -1.531 -4.733 -5.190
davon vergangene Jahre -36 4 128 21
Latente Steuern 344 306 -51 15
Ertragsteuern -595 -1.221 -4.656 -5.154

Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen

Das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen betrifft nachträgliche Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Reorganisationsverfahren der Space Cannon VH SRL. Die Space Cannon VH SRL war Teil des im zweiten Quartal des Vorjahres aufgegebenen Bereichs der Eventbeleuchtung. Auch das im Vorjahr ausgewiesene Ergebnis dieser Position resultiert aus der Aufgabe dieses Bereichs.

Ergebnis je Aktie

Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.

1. – 3. Quartal 3. Quartal 2011/12

in 1.000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2011 42.821 42.821
Aktienoptionen – Ausübungen 285 277
31. Januar 2012 43.106 43.098

Geschäftsjahr 20 2010/11

in 1.000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2010 42.725 42.725
Aktienoptionen – Ausübungen 63 48
31. Januar 2011 42.788 42.773
Aktienoptionen – Ausübungen 33 5
30. April 2011 42.821 42.778

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

Währungsdifferenzen

Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").

Währungsdifferenzen aus Darlehen

Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Darlehen in SEK, GBP und USD die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb zu qualifizieren sind und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.

Steuern

In dieser Position sind ausschließlich latente Steuern im Zusammenhang mit Hedge Accounting ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2011.

Firmenwerte

Durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") ergibt sich in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011/12 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR 6.432 (VJ TEUR 2.181). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Vermögen des Geschäftsbereiches "Lighting Segment" zugeordnet.

Übrige immaterielle Vermögenswerte

Die Veränderung stammt im Wesentlichen aus der außerplanmäßigen Abschreibung von aktivierten Entwicklungsprojekten in Höhe von TEUR 1.288, welche zur Gänze im dritten Quartal erfasst wurde.

Sachanlagen

Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus Investitionen in verschiedenen Produktionsstandorten sowie der Währungsumrechnung der Sachanlagen zum Stichtagskurs.

Langfristige finanzielle Vermögenswerte

In dieser Position ist im Wesentlichen der langfristige Teil der Forderung aus dem Verkauf der alten Fabrik in Spennymoor im Dezember 2008 enthalten.

Übrige langfristige Vermögenswerte

Diese Position betrifft im Wesentlichen aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.

Vorräte

Mit einem Lieferanten besteht eine außerbilanzielle Abnahmeverpflichtung für den Kauf von LED-Modulen in Höhe von TUSD 4.520, welche bis zum 28. Februar 2012 eingelöst werden muss.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist vor allem eine Folge der Umsatzsteigerungen in den ersten drei Quartalen dieses Geschäftsjahres im Lighting Segment.

Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte

Die Veränderung der kurzfristigen finanziellen Vermögenwerte ist hauptsächlich auf die Begleichung der Forderung aus der kurzfristigen Komponente aus dem Cross-Licence-Vertrags mit dem Philips-Konzern zurückzuführen. Ferner führte auch die Stichtagsbewertung der Derivate zu einem weiteren Rückgang dieser Position.

Übrige kurzfristige Vermögenswerte

Der Rückgang resultiert überwiegend aus dem Rückgang der Forderungen gegenüber externen Betriebspensionskassenträgern in der Schweiz.

Rückstellungen für Pensionen

Die Reduktion der Rückstellungen für Pensionen basiert auf Pensionsauszahlungen, welche in den ersten drei Quartalen durchgeführt wurden, sowie auf Einzahlungen in die Pensionspläne in Großbritannien.

Langfristige Finanzschulden

Der Anstieg der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages. Um die mittelfristige Liquidität sicherzustellen, hat die Zumtobel Gruppe im November 2011 den bestehende Konsortialkreditvertrag vorzeitig refinanziert. Der neue Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem maximal ausnutzbaren Rahmen von TEUR 500.000 wurde mit einem Syndikat bestehend aus sieben Banken abgeschlossen. Zum 31. Jänner 2012 hat die Zumtobel Gruppe TEUR 230.000 des bestehenden Kreditrahmens beansprucht.

Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der Position resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch von Rückstellungen für Restrukturierungen, welche in Vorperioden gebildet worden sind, sowie aus der Auflösung und dem Verbrauch von Rückstellungen für Garantien für individuelle Schadensfälle.

Kurzfristige Finanzschulden

Die Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden resultiert aus der verringerten Ausnutzung kurzfristiger Betriebsmittel-Kreditlinien.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfällt überwiegend auf die Veränderung der Position im Component Segement.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Aus diesem Grund kommt es vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzposition.

Im Rahmen der indirekten Methode wird das Betriebsergebnis um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.

Die im Eigenkapital erfassten Beträge gemäß IAS 19, IAS 21 und IAS 39 sind im Cashflow bei den Veränderungen der jeweiligen Bilanzpositionen ausgewiesen.

Die Position "Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen" beinhaltet Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Reorganisationsverfahrenden der Space Cannon VH SRL. Die Space Cannon VH SRL war Teil des im zweiten Quartal des Vorjahres aufgegebenen Bereichs der Eventbeleuchtung. Der im Vorjahr ausgewiesene Betrag unter dieser Cashflow-Position betrifft ebenfalls Effekte aus der Aufgabe dieses Bereichs.

Der Cashflow aus dem operativen Geschäft sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um TEUR 7.491 auf TEUR 16.267. Die Veränderung basiert vor allem auf dem gesunkenen Cashflow aus dem operativen Ergebnis. Gegen den verbesserten Cashflow aus der Veränderung der Working Capital-Positionen wirkten gegenläufige Cashflow-Effekte aus der Veränderung der übrigen langund kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Ferner führten auch erhöhte Ertragsteuerzahlungen zu einem unter dem Vorjahreszeitraum liegenden Cashflow aus dem operativen Geschäft. Der im Vorjahr ausgewiesene geringere Betrag aus der Position "Bezahlte Steuern" resultiert aus dem Effekt einer Rückerstattung von Steuervorauszahlungen in Deutschland.

Die Veränderung der übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenwerte und Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist nahezu unverändert zum Vorjahreszeitraum und liegt um TEUR 435 über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der wesentliche Teil der Auszahlungen für Anlagenzugänge wurde für Investitionen in verschiedenen Produktionsstandorten der Gruppe getätigt.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stieg in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.852 auf TEUR 16.713, was hauptsächlich auf die um TEUR 44.000 erhöhte Inanspruchnahme des ausnützbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages zurückzuführen ist. Gegen die Erhöhung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit wirkte vor allem die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12.

Der Finanzmittelfonds beinhaltet Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Letztere dienen dazu, kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Sie unterliegen nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken und haben eine Restlaufzeit – gerechnet vom Erwerbszeitpunkt – von nicht mehr als drei Monaten. Verbindlichkeiten gegenüber Banken aus Kontokorrentkrediten werden den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zugerechnet, da sie einen integralen Bestandteil der Zahlungsmitteldisposition des Konzerns darstellen.

Die Bankguthaben, Sichteinlagen bei Banken und sonstigen Finanzmittel sind in der Bilanz unter der Position "Liquide Mittel" ausgewiesen. Die Kontokorrentkredite sind in der Bilanz unter den kurzfristigen Finanzschulden ausgewiesen.

Die Bilanzposition "Liquide Mittel" enthält darüber hinaus noch die oben erwähnten Bankguthaben, über die nicht frei verfügt werden kann sowie kleinere Guthaben, welche eine Laufzeit von über drei Monaten aufweisen. Beide Positionen sind nicht Bestandteil des Finanzmittelfonds.

Überleitung Finanzmittelfonds

in TEUR 31. Januar 2012 30. April 2011 31. Januar 2011
Liquide Mittel 82.334 86.255 90.415
nicht frei verfügbar -372 -269 -5
Kontokorrent-Kredite -8.573 -15.229 -9.409
Finanzmittelfonds 73.389 70.757 81.001

Erläuterungen zur Eigenkapitalveränderungsrechnung

Dividende

In der Hauptversammlung am 22. Juli 2011 wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,50 EUR je Aktie beschlossen. Am 29. Juli 2011 wurden TEUR 21.552 an die Aktionäre der Zumtobel AG ausgeschüttet.

Sonstige Gewinnrücklagen

In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.

Währungsrücklage

In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in EUR berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier die Währungsdifferenzen aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, welche gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.

Hedge Accounting

Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accountings ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.

Aktienprogramm und Aktienrückkauf

in Stk. Summe
Aktienrückkauf bis 30. April 2011 1.539.211
Ausübungen bis 30. April 2011 -860.658
30. April 2011 678.553
Ausübungen bzw. Ausgabe von eigenen Aktien -285.163
31. Januar 2012 393.390

Im laufenden Geschäftsjahr 2011/12 wurden 24.239 Stk. Aktienoptionen aus dem "Stock Options Program" (SOP) ausgeübt (VJ 89.823 Stk.). Aus dem "Matching Stock Program" (MSP) wurden 260.924 Stk. Aktien an die teilnehmenden Mitarbeiter ohne Veräußerungserlös ausgegeben.

Rücklage Aktienoptionen Aktienoptionen

in TEUR SOP MSP Summe
30. April 2011 15.985 2.433 18.418
Erfolgswirksame Zuführung 0 763 763
31. Januar 2012 15.985 3.196 19.181

Das "Stock Option Program" (SOP) wurde 2008 durch das "Matching Stock Program" (MSP) abgelöst. Aus dem SOP erfolgen keine Zuteilungen von Optionen mehr.

Die erfolgswirksame Zuführung des MSP erfolgt über zwei Jahre. In den ersten drei Quartalen 2011/12 wurden planmäßig TEUR 763 (VJ TEUR 781) zugeführt.

Segmentberichterstattung

Für Zumtobel stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Zumtobel Gruppe berichtet auf Basis des aggregierten Geschäftsbereichs "Lighting Segment" (Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronischdigitale Licht- und Raummanagementsysteme) sowie des Geschäftsbereichs "Components Segment" (elektronische und magnetische Lichtkomponenten). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den in IFRS 8 geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.

Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.

Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

3. Quartal Quartal .

Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR Q3
2011/12
Q3
2010/11
Q3
2009/10
Q3
2011/12
Q3
2010/11
Q3
2009/10
Q3
2011/12
Q3
2010/11
Q3
2009/10
Q3
2011/12
Q3
2010/11
Q3
2009/10
Nettoumsätze 223.569 205.721 184.193 92.402 106.491 86.692 -18.550 -18.751 -15.942 297.421 293.461 254.943
Außenerlöse 223.307 205.547 183.886 74.015 87.775 70.933 99 139 124 297.421 293.461 254.943
Innenerlöse 262 174 307 18.387 18.716 15.759 -18.649 -18.890 -16.066 0 0 0
Betriebsergebnis -4.087 -376 -5.806 -3.186 16.622 7.773 -2.283 -1.236 -2.136 -9.556 15.010 -169
Investitionen 7.424 5.224 8.172 4.149 5.126 3.385 1.063 182 300 12.636 10.532 11.857
Abschreibungen -8.280 -7.860 -6.413 -5.478 -4.522 -4.744 -457 -335 -326 -14.215 -12.717 -11.483

1. – 3. Quartal 2011/12: 3. Quartal 2011/12:

Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Q1-Q3
2009/10
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Q1-Q3
2009/10
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Q1-Q3
2009/10
Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Q1-Q3
2009/10
Nettoumsätze 712.370 646.018 609.059 310.906 321.210 267.303 -59.026 -58.330 -51.322 964.250 908.898 825.040
Außenerlöse 711.699 645.436 607.914 252.273 263.008 216.758 278 454 368 964.250 908.898 825.040
Innenerlöse 671 582 1.145 58.633 58.202 50.545 -59.304 -58.784 -51.690 0 0 0
Betriebsergebnis 25.932 28.358 11.561 16.236 45.298 35.708 -8.101 -6.944 -6.735 34.067 66.712 40.534
Investitionen 21.964 16.332 20.907 13.863 15.864 7.536 2.747 799 521 38.574 32.995 28.964
Abschreibungen -24.207 -19.570 -19.381 -14.526 -13.693 -13.102 -1.253 -995 -944 -39.986 -34.258 -33.427
in TEUR 31. Jan. 30. April 30. April 31. Jan. 30. April 30. April 31. Jan. 30. April 30. April 31. Jan. 30. April 30. April
2012 2011 2010 2012 2011 2010 2012 2011 2010 2012 2011 2010
Vermögen 646.997 624.458 600.905 238.252 247.232 210.648 150.908 148.796 161.284 1.036.157 1.020.486 972.837

* Bezüglich der Vermögensbestände per 30. April 2010 verweisen wir auf die Ausführungen zur Anpassung der Vorjahreszahlen im Jahresfinanzbericht 2010/11.

31. Jan. 30. April 30. April 31. Jan. 30. April 30. April 31. Jan. 30. April 30. April 31. Jan. 30. April 30. April
2012 2011 2010 2012 2011 2010 2012 2011 2010 2012 2011 2010
Mitarbeiter
(Vollzeitkräfte)
5.425 5.322 5.155 2.034 2.368 2.048 129 124 126 7.588 7.814 7.329

Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.

Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:

in TEUR Q3 2011/12 Q3 2010/11 Q1-Q3
2011/12
Q1-Q3
2010/11
Konzernobergesellschaften -2.792 -1.424 -9.461 -7.392
Konzernbuchungen 509 188 1.360 448
Betriebsergebnis -2.283 -1.236 -8.101 -6.944

Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.

Mit keinem externen Kunden werden Umsatzerlöse von mehr als 10 % der Gesamtumsatzerlöse erzielt.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Januar 2012 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.

Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Für diverse Haftungen bestehen Bankgarantien in Höhe von TEUR 7.288 (30. April 2011 TEUR 9.492).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Dornbirn, am 6. März 2012

Der Vorstand

Harald Sommerer Mathias Dähn Martin Brandt

Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)

Service

Finanzkennzahlen

CAPEX Investitionen in Anlagevermögen
Durchschnittliches Capital Employed = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte
+ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen - Rückstellungen für Ertragsteuern - Übrige Rückstellungen
- Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen
Eigenkapitalquote = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme
EBIT Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern
Bereinigtes EBIT EBIT bereinigt um Sondereffekte
Bereinigte EBIT-Marge = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz
EBITDA Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen
Bereinigtes EBITDA EBITDA bereinigt um Sondereffekte
Nettoverbindlichkeiten = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel -
kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen
Schuldendeckungsgrad = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA
Verschuldungsgrad (Gearing) = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital
WACC (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten
(Fremdkapital und Eigenkapital)
Working Capital (Betriebsmittel) = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen

Finanzterminplan

Capital Markets Day in Frankfurt 18. April 2012 Bilanzergebnis 2011/12 27. Juni 2012 36. ordentliche Hauptversammlung 27. Juli 2012 Ex-Dividendentag 31. Juli 2012 Dividendenzahltag 03. August 2012 1. Quartalsbericht 2012/13 (1.Mai 2012 – 31. Juli 2012) 05. September 2012 Zwischenbericht 2012/13 (1. Mai 2012 – 31. Oktober 2012) 05. Dezember 2012 3. Quartalsbericht 2012/13 (1. Mai 2012 - 31. Januar 2013) 05. März 2013

Kontaktinformation

Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]

Investor Relations Presse/Unternehmenskommunikation

Finanzberichte

Sie finden unsere Finanzberichte und Geschäftsberichte zum Download unter: http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510

Mehr Informationen

Informationen zur Zumtobel AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:

www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com www.ledon-lamp.com

Impressum

Herausgeber: Zumtobel AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Stefan Tschol Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel AG 2012

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Disclaimer

Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.

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