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Zumtobel Group AG

Quarterly Report Sep 6, 2011

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Quarterly Report

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Q1 (Mai – Juli 2011)

Bericht zum 1. Quartal 2011/12 der Zumtobel AG

Überblick zum ersten Quartal 2011/12

  • 9,3% Umsatzanstieg gegenüber Vorjahr

  • Anhaltend dynamische Entwicklung im Lighting Segment mit plus 11,6%

  • Verlangsamung des Umsatzwachstums im Components Segment auf 3,8%

  • Umsatz mit LED-Produkten nahezu verdoppelt (plus 91,0%)

  • Deutlich höhere Vertriebs- sowie F&E-Aufwendungen zur Unterstützung der Wachstumsstrategie

  • Bereinigtes EBIT mit 18,2 Mio EUR auf Vorjahresniveau (Q1 2010/11 18,3 Mio EUR)

Kennzahlenübersicht in Mio EUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung in %
Umsatzerlöse 326,3 298,6 9,3
Bereinigtes EBITDA 30,9 29,9 3,5
in % vom Umsatz 9,5 10,0
Bereinigtes EBIT 18,2 18,3 -0,3
in % vom Umsatz 5,6 6,1
EBIT 18,2 20,0 -8,9
in % vom Umsatz 5,6 6,7
Periodenergebnis 13,7 13,6 0,2
in % vom Umsatz 4,2 4,6
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 31,0 27,3 13,6
Investitionen 14,9 10,3 44,4
31. Juli 2011 30. April 2011 Veränderung in %
Bilanzsumme 1.069,0 1.020,5 4,8
Eigenkapital 378,3 378,7 -0,1
Eigenkapitalquote in % 35,4 37,1
Nettoverbindlichkeiten 205,2 141,3 45,2
Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) 7.887 7.814 0,9

Geschäftsentwicklung nach Quartalen

Umsatz (Mio EUR)

Bereinigtes EBIT

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Sehr Aktionärinnen und Aktionäre,

wir haben im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2011/12 einen Umsatz in Höhe von 326,3 Mio EUR erreicht. Im Vergleich zu dem eher schwachen ersten Quartal des Vorjahres entspricht dies einem Umsatzwachstum von 9,3%. Dabei haben sich der Trend zu energieeffizienter Beleuchtung und das große Potenzial der LED-Technologie erneut als die wesentlichen Wachstumstreiber für beide Segmente erwiesen. Regional lag der Wachstumsschwerpunkt in der für die Zumtobel Gruppe wichtigen D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Insbesondere das Lighting Segment entwickelte sich, getragen vom Renovierungsgeschäft, weiterhin sehr erfreulich. Der Segmentumsatz kletterte um 11,6% auf 236,1 Mio EUR, womit sich das Segment weiterhin deutlich von der generell stagnierenden Entwicklung im gewerblichen Hochbau abhebt. Im Components Segment verlangsamte sich das Umsatzwachstum nach einer knapp zweijährigen dynamischen Aufwärtsentwicklung im Berichtszeitraum auf nur noch 3,8%. Der Segmentumsatz stieg auf 110,3 Mio EUR. Die nachlassende Dynamik ist vor allem auf Lagerabbaueffekte bei OEM-Kunden zurückzuführen. Eine sehr erfreuliche Entwicklung verzeichnete weiterhin das LED-Geschäft, wo wir im ersten Quartal ein Plus von 91,0% auf 36,6 Mio EUR erzielen konnten. Damit stieg der LED-Anteil bezogen auf den Konzernumsatz von 6,4% auf 11,2%.

Harald Sommerer

Während die Umsatzentwicklung im ersten Quartal in Summe unsere Erwartungen erfüllte, war die Ergebnisentwicklung von verschiedenen Faktoren beeinträchtigt. Neben den geplanten Investitionen in den Vertriebsausbau sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung der Wachstumsstrategie führte vor allem das gegenüber dem Komponentengeschäft stärkere Wachstum im margenschwächeren Leuchtengeschäft zu einer verringerten Ertragskraft der Zumtobel Gruppe. Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag im Berichtsquartal mit 18,2 Mio EUR auf Vorjahresniveau, die bereinigte EBIT-Marge reduzierte sich von 6,1% auf 5,6%.

Das gestiegene Geschäftsvolumen sowie der höhere Vorratsbestand für Rohmaterialien und Fertigerzeugnisse führten im Berichtsquartal zu einem Anstieg des Working Capital. Insbesondere das Components Segment konnte über den Sommer nicht im erwarteten Ausmaß Vorratsbestände abbauen. Der Working Capital-Bedarf in Prozent vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz befindet sich mit 22,4% derzeit nicht innerhalb des vom Konzern definierten Zielkorridors von 18% bis 20%. Der entsprechende Mittelabfluss und anhaltend hohe Investitionen in die Expansion der Gruppe führten zu einem negativen Free Cashflow, der mit minus 37,6 Mio EUR dennoch leicht besser ausfiel als der vergleichbare Vorjahreswert (minus 38,3 Mio EUR). Mit einer Eigenkapitalquote von 35,4% (37,1% per 30.04.2011) ist die Bilanzstruktur der Zumtobel Gruppe weiterhin solide.

Ziel zwar bestätigt, aber mehr Unsicherheit

Die letzten Monate waren geprägt von zunehmender Unsicherheit, inwiefern sich die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die massive Staatsverschuldung wichtiger Industrienationen auch auf die Realwirtschaft auswirken werden. Wir beobachten daher die Entwicklung der Konjunktur mit größter Aufmerksamkeit. Für unser Lighting Segment rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer anhaltend hohen Nachfrage. Im margenstärkeren Components Segment hat sich die Visibilität in den letzten Monaten zunehmend eingeschränkt. Aus heutiger Sicht können wir nicht abschätzen, ob die gegenwärtig eher verhaltene Nachfrage im Komponentengeschäft im Herbst 2011 wieder die erforderliche Wachstumsdynamik aufnimmt. Vor diesem Hintergrund halten wir zwar an unserer Guidance für das Geschäftsjahr 2011/12 fest (Konzernumsatz plus ca. 10% und bereinigte EBIT-Marge leicht über 6,4%), sehen allerdings die weitere Geschäftsentwicklung von deutlich größeren Unsicherheiten geprägt.

Harald Sommerer Chief Executive Officer

Die Zumtobel Aktie

Unsicherheit belastet Kapitalmärkte

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 war insbesondere zum Ende der Berichtsperiode von zunehmender Unsicherheit an den Kapitalmärkten geprägt. Der österreichische Leitindex ATX, in dem auch die Zumtobel Aktie gelistet ist, gab in den Monaten Mai bis Juli um mehr als 8% nach. Insbesondere bei Aktien, die zuvor überproportional gestiegen waren, kam es teilweise zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Dies traf auch die Zumtobel Aktie, die im Geschäftsjahr 2010/11 noch mit knapp plus 50% eine sehr erfreuliche Entwicklung ausgewiesen hatte. Im ersten Quartal 2011/12 gab der Kurs um ein Drittel auf 16,36 EUR nach. Neben sich verschlechternden Konjunkturdaten und Stimmungsindikatoren haben negative Kommentare von Wettbewerbern und Analysten zur Entwicklung der Bauwirtschaft beziehungsweise des Lichtgeschäfts den Kurs zusätzlich belastet. Die Marktkapitalisierung der Zumtobel Gruppe lag Ende Juli 2011 auf Grundlage einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück bei 711 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur ist weiterhin stabil. Die Familie Zumtobel verfügt über 35,39% der Stimmrechte. Am 13. Mai 2011 wurde die Zumtobel AG darüber informiert, dass Delta Lloyd Asset Management NV 6,78% der ausgegebenen Aktien hält, während die FMR LLC (Fidelity) die Gesellschaft am 17. Mai 2011 informierte, dass ihr Anteil auf 9,99% reduziert wurde. Der durchschnittliche Tagesumsatz stieg gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres von 144.946 auf 169.042 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Zum 31.07.2011 betrug der Bestand an eigenen Aktien 395.582 Stück.

Entwicklung der Zumtobel Aktie

Kennzahlen zur Zumtobel Aktie im 1. Quartal 2011/12

Schlusskurs 29.04.11 EUR 24,50 Währung EUR
Schlusskurs 29.07.11 EUR 16,36 ISIN AT0000837307
Performance 1. Quartal 2011/12 -33,2% Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) ZAG
12-Monats-Performance 12,5% Marktsegment Prime Market
Marktkapitalisierung am 29.07.11 711 Mio EUR Reuters Symbol ZUMV.VI
Höchstkurs am 13.05.11 EUR 24,50 Bloomberg Symbol ZAG AV
Tiefstkurs am 29.07.11 EUR 16,36 Datastream O:ZAG
Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) 169.042 Anzahl der Aktien 43.500.000

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Bis zur Veröffentlichung dieses Quartalsberichts hatten die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) und der Internationale Währungsfonds (IWF) ihre Prognosen für die Weltkonjunktur noch nicht um mögliche Auswirkungen der Anfang Sommer begonnenen Turbulenzen an den Finanzmärkten angepasst. Im April 2011 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF) für das laufende Kalenderjahr ein Weltwirtschaftswachstum von 4,3% und für 2012 sogar von 4,5%. Angesichts der steigenden konjunkturellen Risiken und Unsicherheiten gehen mittlerweile viele Experten davon aus, dass sich die Wachstumsdynamik in der zweiten Jahreshälfte 2011 verlangsamen wird. Die Risiken basieren in erster Linie auf den unkalkulierbaren Auswirkungen der massiven Staatsverschuldung wichtiger Industrienationen auf die Weltkonjunktur. Diese internationalen Entwicklungen sowie die zur Verfügung stehenden konjunkturellen Frühindikatoren werden von der Zumtobel Gruppe mit großer Aufmerksamkeit beobachtet.

Wesentliche Ereignisse seit dem 30. April 2011

Auf der am 22. Juli 2011 stattgefundenen 35. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2010/2011 eine Dividende in Höhe von 0,50 EUR je anspruchsberechtigter Stückaktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 29. Juli 2011.

Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2011 sind nicht eingetreten.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Juli 2011 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.

Umsatzentwicklung

  • Gruppenumsatz stieg um 9,3% gegenüber Vorjahr

  • Zweistelliges Umsatzwachstum im Lighting Segment

  • Verlangsamung des Umsatzwachstums im Components Segment auf 3,8%

  • Umsatz mit LED-Produkten nahezu verdoppelt (plus 91,0%)

Im ersten Quartal (1. Mai bis 31. Juli 2011) des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich um 9,3% auf 326,3 Mio EUR (Vorjahr 298,6 Mio EUR). Das Thema Energieeffizienz ist weiterhin der zentrale Wachstumstreiber für beide Segmente der Zumtobel Gruppe. Speziell der Trend zu intelligent gesteuerten, energieeffizienten Beleuchtungsanlagen sowie die LED-Technologie bringen wichtige Wachstumsimpulse.

Im Lighting Segment mit den Marken Zumtobel und Thorn hat sich die gute Wachstumsdynamik aus dem zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 fortgesetzt. Getragen durch positive Impulse aus dem Renovierungsgeschäft stieg der Segmentumsatz im Berichtsquartal um 11,6% auf 236,1 Mio EUR (Vorjahr 211,6 Mio EUR). Damit hebt sich das Lighting Segment weiterhin deutlich von der generellen Entwicklung im gewerblichen Hochbau ab, die nach wie vor sehr zurückhaltend ist.

Nach einer sehr erfreulichen Umsatzentwicklung des Components Segments im Geschäftsjahr 2010/11 (plus 19,3%) verlangsamte sich das Umsatzwachstum im ersten Quartal 2011/12 deutlich. Der Umsatz stieg um 3,8% auf 110,3 Mio EUR (Vorjahr 106,2 Mio EUR). Die schwierige Versorgungssituation bei

Wachstum der Weltwirtschaft mit zunehmenden Risiken behaftet

Hauptversammlung beschließt Dividende für GJ 2010/11

Gruppenumsatz plus 9,3%

Zweistelliges Umsatzwachstum im Lighting Segment

Verlangsamung des Umsatzwachstums im Components Segment elektronischen Bauteilen hat sich in den letzten zwei Quartalen wesentlich entspannt. Aufgrund der wiederhergestellten vollständigen Lieferfähigkeit der Komponentenproduzenten bei elektronischen Vorschaltgeräten sowie zuletzt erhöhter Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung reduzieren die Leuchtenkunden der Tridonic ihren Lagerbestand. Darüber hinaus hat sich der Nachfragerückgang nach magnetischen Vorschaltgeräten zuletzt verstärkt. Demgegenüber unterstützte im Berichtsquartal die Erweiterung des Produktportfolios um LED-Produkte und Lichtmanagementsysteme (Controls & Systems) die positive Umsatzentwicklung in diesem Segment.

Entwicklung Segmente in Mio EUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung in %
Lighting Segment 236,1 211,6 11,6
Components Segment 110,3 106,2 3,8
Überleitung -20,0 -19,1 4,8
Zumtobel Gruppe 326,3 298,6 9,3

Umsatz mit LED-Produkten fast verdoppelt

In der LED-Technologie konnte die Zumtobel Gruppe im abgelaufenen Quartal das dynamische Wachstum weiter fortsetzen. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Berichtszeitraum um 91,0% auf 36,6 Mio EUR (Vorjahr 19,1 Mio EUR). Der LED-Anteil vom Gruppenumsatz erhöhte sich damit im Berichtsquartal auf nunmehr 11,2% gegenüber 6,4% im ersten Quartal des Vorjahres. Vor allem das Lighting Segment konnte mit einem innovativen LED-Produktportfolio von der stark steigenden Nachfrage nach LED-Beleuchtung profitieren, der LED-Segmentumsatz stieg um 148,2% auf 26,6 Mio EUR. Der im Juni 2011 abgeschlossene 50-Millionen-Euro-Rahmenauftrag von SPAR Österreich ist ein weiteres gutes Beispiel für den Durchbruch der Zukunftstechnologie LED im Volumengeschäft der Allgemeinbeleuchtung. Der erfolgreiche Einstieg der Marke Zumtobel in die LED-Fassadenbeleuchtung zeigt sich in einem weiteren kürzlich abgeschlossenen Projekt in Asien. Im Einkaufszentrum Galleria Centercity in Cheonan/Korea realisierte Zumtobel eine Lichtlösung für eine der größten Medienfassaden der Welt (12.600 qm) mit über 22.000 LED-Lichtpunkten. Der LED-Umsatz im Components Segment stieg im Berichtsquartal um 31,4% auf 12,0 Mio EUR.

Regionale Geschäftsentwicklung

Umsatzerlöse Veränderung
Q1 2011/12 in Mio EUR in %
D/A/CH 87,2 19,0
Osteuropa 17,6 3,7
Nordeuropa 22,3 0,1
Westeuropa 96,6 7,5
Südeuropa 26,7 2,7
Europa 250,5 9,6
Asien 31,7 20,1
Australien &
Neuseeland 33,1 5,0
Amerika 8,7 -5,2
Rest 2,4 -24,3
Gesamt 326,3 9,3

D/A/CH-Region wächst in Europa am stärksten

Die Entwicklung in den einzelnen Regionen im ersten Quartal 2011/12 war zwar unterschiedlich, in Summe aber hat sich der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr fortgesetzt. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz der Zumtobel Gruppe in Europa um 9,6% auf 250,5 Mio EUR (Vorjahr 228,4 Mio EUR). Das stärkste Wachstum mit plus 19,0% verzeichnete dabei die D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Vor allem die Schweiz und Deutschland zeigten eine sehr erfreuliche Umsatzentwicklung. In Osteuropa und Nordeuropa (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Island) entwickelte sich das professionelle Beleuchtungsgeschäft für die Zumtobel Gruppe nach wie vor schleppend und die Umsätze konnten lediglich um 3,7% beziehungsweise 0,1% gesteigert werden. Die umsatzstärkste Region Westeuropa (Großbritannien, Frankreich, Benelux) wuchs um 7,5%. In der Region Südeuropa (Italien, Spanien, Griechenland, Türkei) hat eine gute Geschäftsentwicklung in Italien die nachlassende Nachfrage aus der Türkei überkompensiert. Das Wachstum erreichte 2,7%. Der relative Umsatzanteil Europas am Konzernumsatz ist im Berichtszeitraum mit 76,8% nahezu unverändert geblieben (Vorjahr 76,5%).

In der Region Asien (umfasst im Wesentlichen China, Hongkong, Singapur, Indien und den Mittleren Osten) stieg der Umsatz um 20,1% auf 31,7 Mio EUR (Vorjahr 26,4 Mio EUR). Belastet durch negative Währungstranslationseffekte sowie ein weiterhin schwieriges Konjunkturumfeld fiel der Umsatz in der Region Amerika um 5,2% auf 8,7 Mio EUR. Im Juli 2011 lag der für die Baubranche richtungsweisende amerikanische "Architectural Billing Index" bei 45,1 und damit zum fünften Mal in Folge unter 50. Mit einem Wert unter 50 ist die Erwartung verbunden, dass die Ausgaben der Branche weiter fallen werden. Die Region Australien & Neuseeland verzeichnete im ersten Quartal 2011/12 ein Wachstum von 5,0%.

Ertragsentwicklung

  • Bereinigtes EBIT bei 18,2 Mio EUR

  • Bruttoergebnismarge mit 33,0% leicht unter Vorjahresniveau (33,4%)

  • Starker Anstieg der F&E-Ausgaben und Vertriebskosten

  • Verbessertes Finanzergebnis

  • Stabiles Periodenergebnis mit 13,7 Mio EUR

Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung in %
Umsatzerlöse 326,3 298,6 9,3
Kosten der umgesetzten Leistungen -218,7 -199,0 9,9
Bruttoergebnis vom Umsatz 107,6 99,7 7,9
in % vom Umsatz 33,0 33,4
SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte -89,4 -81,4 9,8
Bereinigtes EBIT 18,2 18,3 -0,3
in % vom Umsatz 5,6 6,1
Sondereffekte 0,0 1,7 -100,0
EBIT 18,2 20,0 -8,9
in % vom Umsatz 5,6 6,7
Finanzergebnis -2,5 -3,5 -28,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 15,7 16,5 -4,7
Ertragsteuern -2,0 -1,6 29,5
Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0,0 -1,3 -100,0
Periodenergebnis 13,7 13,6 0,2
Abschreibungen und Amortisierungen 12,7 9,6 31,8
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,31 0,32 -1,2

Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Quartal 2011/12 betrug 30,9 Mio EUR.

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT erreichte im Berichtsquartal mit 18,2 Mio EUR das Niveau des Vorjahres (18,3 Mio EUR). Die bereinigte EBIT-Marge fiel von 6,1% auf 5,6%. Trotz gestiegenen

F&E-Ausgaben deutlich gestiegen

Dynamische Entwicklung in Asien Umsatzvolumens verschlechterte sich die Bruttoergebnismarge leicht von 33,4% auf 33,0%. Dies ist vor allem auf das gegenüber dem Komponentengeschäft stärkere Wachstum im margenschwächeren Leuchtengeschäft zurückzuführen. Während der Personalkostenanteil in den Herstellkosten in Prozent vom Umsatz mit 17,5% gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres unverändert blieb, erhöhte sich der Materialkostenanteil von 41,3% auf 42,9%. Darüber hinaus haben sich die in den Kosten der umgesetzten Leistungen enthaltenen Entwicklungskosten um 17,7% von 11,0 Mio EUR auf 12,9 Mio EUR erhöht. Diese Entwicklung reflektiert den technologischen Wandel sowie den konsequenten Fokus der Zumtobel Gruppe auf das Thema Innovation und Neuproduktentwicklung.

Fokus auf Ausbau der Vertriebsaktivitäten

Im Zuge der Veröffentlichung der Mittelfristplanung Ende April 2011 hatte die Zumtobel Gruppe einen deutlichen Ausbau der Vertriebs- und der F&E-Aktivitäten angekündigt. Entsprechend erhöhten sich die Vertriebskosten im Berichtsquartal von 73,2 Mio EUR auf 80,7 Mio EUR. Diese Kosten setzen sich aus höheren Marketingausgaben sowie dem Ausbau der Vertriebsmannschaft zusammen. So wurden gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres über 100 Vertriebsmitarbeiter neu eingestellt. Die Verwaltungskosten blieben trotz einer Tariflohnerhöhung mit 9,6 Mio EUR annähernd unverändert (Vorjahr 9,5 Mio EUR). Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 0,9 Mio EUR (Vorjahr 1,3 Mio EUR) beinhaltet wie im Vorjahr vor allem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 wurden keine Sondereffekte verbucht (Vorjahr 1,7 Mio EUR). Die im ersten Quartal des Vorjahres unter den Sondereffekten ausgewiesene Zuschreibung zu Anlagevermögen betraf vor allem eine Zuschreibung zu einem Gebäude in Höhe von 2,0 Mio EUR, da der Grund für die im Geschäftsjahr 2008/09 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen war.

Zur Darstellung des operativen Ergebnisses wurde das EBIT um die genannten Sondereffekte bereinigt:

Bereinigtes EBIT in Mio EUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung in %
Berichtetes EBIT 18,2 20,0 -8,9
davon Sondereffekte 0,0 1,7 -100,0
Bereinigtes EBIT 18,2 18,3 -0,3
in % vom Umsatz 5,6 6,1

Verbessertes Finanzergebnis

Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0 Mio EUR auf minus 2,5 Mio EUR. Im Zinsaufwand sind im Wesentlichen Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten, welche aufgrund einer höheren Nettoverschuldung um 0,6 Mio EUR auf 2,8 Mio EUR gestiegen sind. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen plus 0,1 Mio EUR (Vorjahr minus 1,7 Mio EUR) und beinhalteten vor allem das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften zu den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.

Finanzergebnis in Mio EUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung in %
Zinsaufwand -2,8 -2,2 25,3
Zinsertrag 0,3 0,3 15,7
Zinssaldo -2,4 -1,9 26,8
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge 0,1 -1,7 >100
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen -0,2 0,1 <-100
Finanzergebnis -2,5 -3,5 -28,2

Stabiles Periodenergebnis

Das Vorsteuerergebnis betrug im ersten Quartal 15,7 Mio EUR (Vorjahr 16,5 Mio EUR). Darauf fielen Ertragsteuern in Höhe von 2,0 Mio EUR an (Vorjahr 1,6 Mio EUR). Der Vorjahresgewinn war noch durch das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen mit minus 1,3 Mio EUR belastet. Dieser Wert beinhaltet die Effekte aus dem im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 aufgegebenen Bereich der Eventbeleuchtung (Space Cannon VH SRL). Das Periodenergebnis stieg leicht auf 13,7 Mio EUR gegenüber 13,6 Mio EUR im Vorjahr. Für die Aktionäre der Zumtobel AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,31 EUR (Vorjahr 0,32 EUR).

Cashflow und Vermögenslage

  • Hoher Mittelabfluss aus Working Capital-Aufbau

  • Anlageinvestitionen erhöhen sich auf 14,9 Mio EUR (Vorjahr 10,3 Mio EUR)

  • Free Cashflow auf Vorjahresniveau

  • Weiterhin solide Bilanzstruktur

Zum 31. Juli 2011 betrug das Working Capital 281,9 Mio EUR (Vorjahr 228,8 Mio EUR). Der Aufbau des Working Capital im ersten Quartal 2011/12 ergab sich vor allem aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen sowie dem höheren Vorratsbestand für Rohmaterialien und Fertigerzeugnisse. Die Vorräte wurden überproportional zum Umsatz aufgebaut, um die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden sicherzustellen. Insbesondere das Components Segment konnte über den Sommer nicht im erwarteten Ausmaß Vorratsbestände abbauen. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres erhöhte sich der Working Capital-Bedarf von 19,8% auf 22,4%. Im Verhältnis zum annualisierten Quartalsumsatz beträgt der Working Capital-Bedarf 21,6%. Das Working Capital befindet sich damit derzeit nicht innerhalb des vom Konzern definierten Zielkorridors von 18% bis 20%. Aus dem Aufbau von Working Capital entstand ein Mittelabfluss in Höhe von 48,8 Mio EUR (Vorjahr 47,2 Mio EUR). Das Factoring reduzierte sich zum Abschlussstichtag von 48,1 Mio EUR auf 43,1 Mio EUR. Der Cashflow aus dem operativen Ergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Mio EUR auf minus 27,7 Mio EUR (Vorjahr minus 24,9 Mio EUR).

Working Capital in % von rollierenden 12-Monats-Umsätzen

Im ersten Quartal 2011/12 wurden 14,9 Mio EUR in Anlagevermögen investiert (Vorjahr 10,3 Mio EUR). Anlageinvestitionen umfassen Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (2,3 Mio EUR). Die Erweiterungsinvestitionen betreffen neue Produktionsanlagen in den Leuchtenwerken Dornbirn (Österreich), Lemgo (Deutschland) und Les Andelys (Frankreich) sowie einen Kapazitätsausbau im Components Segment für die Herstellung von elektronischen Vorschaltgeräten in Dornbirn und LED-

Free Cashflow bei minus 37,6 Mio EUR

Hoher Mittelabfluss aus Working Capital-

Aufbau

Modulen in Jennersdorf (Österreich). Dies führte zu einem negativen Free Cashflow, der mit minus 37,6 Mio EUR dennoch leicht besser ausfiel als der vergleichbare Vorjahreswert (minus 38,3 Mio EUR).

Dividendenzahlung von 0,50 EUR je Aktie

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 17,0 Mio EUR (Vorjahr 4,1 Mio EUR) beinhaltet hauptsächlich die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG in Höhe von 21,6 Mio EUR (Vorjahr 6,4 Mio EUR) sowie die Erhöhung der Inanspruchnahme des Konsortialkreditvertrages. Zum 31. Juli 2011 waren vom maximal ausnutzbaren Rahmen von 480 Mio EUR insgesamt 231 Mio EUR beansprucht.

Bilanzkennzahlen in Mio EUR 31. Juli 2011 30. April 2011
Bilanzsumme 1.069,0 1.020,5
Nettoverbindlichkeiten 205,2 141,3
Eigenkapital 378,3 378,7
Eigenkapitalquote in % 35,4 37,1
Verschuldungsgrad in % 54,2 37,3
Investitionen 14,9 10,3
Working Capital 281,9 228,8
in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz 22,4 18,6

Solide Bilanzstruktur

Die Eigenkapitalquote fiel vor allem aufgrund der Dividendenausschüttung von 37,1% am 30. April 2011 auf 35,4%. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen um 63,9 Mio EUR auf 205,2 Mio EUR, so dass sich der Verschuldungsgrad (Gearing) – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – gegenüber dem Bilanzstichtag am 30.04.2011 von 37,3% auf 54,2% verschlechterte.

Ziel zwar bestätigt, aber mehr Unsicherheit

Die letzten Monate waren geprägt von zunehmender Unsicherheit, inwiefern sich die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die massive Staatsverschuldung wichtiger Industrienationen auch auf die Realwirtschaft auswirken werden. Wir beobachten daher die Entwicklung der Konjunktur mit größter Aufmerksamkeit. Für unser Lighting Segment rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer anhaltend hohen Nachfrage. Im margenstärkeren Components Segment hat sich die Visibilität in den letzten Monaten zunehmend eingeschränkt. Aus heutiger Sicht können wir nicht abschätzen, ob die gegenwärtig eher verhaltene Nachfrage im Komponentengeschäft im Herbst 2011 wieder die erforderliche Wachstumsdynamik aufnimmt. Vor diesem Hintergrund halten wir zwar an unserer Guidance für das Geschäftsjahr 2011/12 fest (Konzernumsatz plus ca. 10% und bereinigtes EBIT-Marge leicht über 6,4%), sehen allerdings die weitere Geschäftsentwicklung von deutlich größeren Unsicherheiten geprägt.

Dornbirn, 6. September 2011

Harald Sommerer Mathias Dähn Martin Brandt

Chief Executive Officer Chief Financial Officer Chief Operating Officer

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung
in %
Umsatzerlöse 326.330 298.646 9,3
Kosten der umgesetzten Leistungen -218.739 -198.962 9,9
Bruttoergebnis vom Umsatz 107.591 99.684 7,9
in % vom Umsatz 33,0 33,4
Vertriebskosten -80.722 -73.181 10,3
Verwaltungskosten -9.565 -9.494 0,7
Sonstiges betriebliches Ergebnis 922 2.988 -69,1
davon Sondereffekte 0 1.715 -100,0
Betriebsergebnis 18.226 19.997 -8,9
in % vom Umsatz 5,6 6,7
Zinsaufwand -2.766 -2.208 25,3
Zinsertrag 348 301 15,7
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge 55 -1.728 >100
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen -170 108 <-100
Finanzergebnis -2.533 -3.527 -28,2
in % vom Umsatz -0,8 -1,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 15.693 16.470 -4,7
Ertragsteuern -2.035 -1.572 29,5
Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen 13.658 14.898 -8,3
Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0 -1.268 -100,0
Periodenergebnis 13.658 13.630 0,2
in % vom Umsatz 4,2 4,6
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar 128 46 >100
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 13.530 13.584 -0,4
Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1000 Stk.) 43.085 42.742
Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1000 Stk.) 27 44
Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1000 Stk.) 43.112 42.786
Ergebnis je Aktie (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,31 0,32
Ergebnis je Aktie verwässert 0,31 0,32
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,32 0,35
Ergebnis je Aktie verwässert 0,32 0,35
Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,00 -0,03
Ergebnis je Aktie verwässert 0,00 -0,03

Gesamtergebnisrechnung

in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11 Veränderung
in %
Periodenergebnis 13.658 13.630 0,2
Währungsdifferenzen 11.339 1.655 >100
Währungsdifferenzen aus Darlehen -2.634 697 <-100
Hedge Accounting -735 12 <-100
Steuern 184 -3 >100
davon Hedge Accounting 184 -3 >100
Sonstige Gesamtergebnisbestandteile 8.154 2.361 >100
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar 121 79 52,8
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 8.033 2.282 >100
Gesamtergebnis 21.812 15.991 36,4
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar 249 125 99,2
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 21.563 15.866 35,9

Bilanz

in TEUR 31. Juli 2011 in % 30. April 2011 in %
Firmenwerte 187.875 17,6 183.869 18,0
Übrige immaterielle Vermögenswerte 51.366 4,8 50.818 5,0
Sachanlagen 238.584 22,3 233.843 22,9
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 4.713 0,4 4.889 0,5
Finanzielle Vermögenswerte 5.985 0,6 5.749 0,6
Übrige Vermögenswerte 4.023 0,4 4.137 0,4
Latente Steuern 35.078 3,3 34.151 3,3
Langfristiges Vermögen 527.624 49,4 517.456 50,7
Vorräte 205.845 19,3 190.341 18,7
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen 221.664 20,7 186.549 18,3
Finanzielle Vermögenswerte 12.772 1,2 15.051 1,5
Übrige Vermögenswerte 25.909 2,4 24.834 2,4
Liquide Mittel 75.150 7,0 86.255 8,5
Kurzfristiges Vermögen 541.340 50,6 503.030 49,3
VERMÖGEN 1.068.964 100,0 1.020.486 100,0
Grundkapital 108.750 10,2 108.750 10,7
Kapitalrücklagen 335.009 31,3 335.387 32,9
Gewinnrücklagen -82.049 -7,7 -119.818 -11,7
Periodenergebnis 13.530 1,3 51.025 5,0
Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft 375.240 35,1 375.344 36,8
Kapital der Minderheitengesellschafter 3.027 0,3 3.308 0,3
Eigenkapital 378.267 35,4 378.652 37,1
Rückstellungen für Pensionen 56.552 5,2 57.390 5,6
Rückstellungen für Abfertigungen 33.829 3,2 33.297 3,3
Sonstige Personalrückstellungen gemäß IAS 19 12.676 1,2 12.332 1,2
Übrige Rückstellungen 738 0,1 719 0,1
Finanzschulden 257.698 24,1 212.507 20,8
Übrige Verbindlichkeiten 3 0,0 4 0,0
Latente Steuern 11.976 1,1 11.627 1,1
Langfristige Schulden 373.472 34,9 327.876 32,1
Rückstellungen für Ertragsteuern 22.203 2,1 22.381 2,2
Übrige Rückstellungen 23.734 2,2 25.141 2,5
Finanzschulden 24.131 2,3 17.301 1,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen 133.022 12,4 140.742 13,8
Übrige Verbindlichkeiten 114.135 10,7 108.393 10,6
Kurzfristige Schulden 317.225 29,7 313.958 30,8
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN 1.068.964 100,0 1.020.486 100,0

Kapitalflussrechnung

in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11
Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen 18.226 18.729
Abschreibungen und Amortisierungen 12.701 9.635
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 61 37
Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen 0 -1.127
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 30.988 27.274
Vorräte -12.422 -12.187
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen -36.318 -18.952
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen -4.713 -17.559
Erhaltene Anzahlungen 4.651 1.543
Veränderung des Working Capital -48.802 -47.155
Langfristige Rückstellungen -1.406 -1.564
Kurzfristige Rückstellungen -1.727 1.266
Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten -3.639 -7.206
Veränderungen der sonstigen operativen Positionen -6.772 -7.504
Bezahlte/Vereinnahmte Steuern -3.152 2.521
Cashflow aus dem operativen Geschäft -27.738 -24.864
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 75 134
Auszahlungen für Anlagenzugänge -14.912 -10.326
Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten 4.942 -3.293
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -9.895 -13.485
FREIER CASHFLOW -37.633 -38.349
Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden 41.458 11.550
davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände -5 -7
Dividenden -22.082 -6.418
Ausübung Optionen -378 474
Bezahlte Zinsen -2.327 -1.813
Vereinnahmte Zinsen 280 300
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 16.951 4.093
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand 2.204 1.115
VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES -18.478 -33.141
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 70.757 84.698
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 52.279 51.557
Veränderung -18.478 -33.141

Eigenkapitalveränderungsrechnung

1. Quartal 2011/12 2011/12

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe Minder
heiten
Summe
Eigen
kapital
30. April 2011 108.750 335.387 -25.749 -51.096 -1.441 18.418 -59.950 51.025 375.344 3.308 378.652
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen
0 0 51.025 0 0 0 0 -51.025 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 8.584 -551 0 0 13.530 21.563 249 21.812
+/- Aktienoptionen – Ausübungen 0 -378 0 0 0 0 0 0 -378 0 -378
+/- Aktienoptionen –
Dotierung/Auflösung
0 0 0 0 0 263 0 0 263 0 263
+/- Dividenden 0 0 -21.552 0 0 0 0 0 -21.552 -530 -22.082
31. Juli 2011 108.750 335.009 3.724 -42.512 -1.992 18.681 -59.950 13.530 375.240 3.027 378.267

1.Quartal 20 Quartal 20Quartal 2010/11

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe Minder
heiten
Summe
Eigen
kapital
30. April 2010 108.750 334.597 52.105 -48.737 -2.594 17.270 -54.858 -69.945 336.588 3.825 340.413
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen
0 0 -69.945 0 0 0 0 69.945 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 2.273 9 0 0 13.584 15.866 125 15.991
+/- Aktienoptionen – Ausübungen 0 474 0 0 0 0 0 0 474 0 474
+/- Aktienoptionen –
Dotierung/Auflösung
0 0 0 0 0 345 0 0 345 4 349
+/- Dividenden 0 0 -6.418 0 0 0 0 0 -6.418 0 -6.418
31. Juli 2010 108.750 335.071 -24.258 -46.464 -2.585 17.615 -54.858 13.584 346.855 3.954 350.809

In der Bilanz sind unter der Position "Gewinnrücklagen" neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Juli 2011 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Juli 2011 ist ungeprüft und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Der verkürzte ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. Juli 2011 sind grundsätzlich unverändert geblieben. Es wird in diesem Zusammenhang auf den Konzernabschluss zum 30. April 2011 verwiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.

Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Währungsumrechnung

Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:

Durchschnittskurse Gewinn
und Verlustrechnung
Stichtagskurse Bilanz
1 EUR entspricht 31. Juli 2011 31. Juli 2010 31. Juli 2011 30. April 2011
AUD 1,3420 1,4445 1,3050 1,3560
CHF 1,2137 1,3785 1,1418 1,2867
USD 1,4335 1,2523 1,4260 1,4860
SEK 9,0668 9,5724 9,0689 8,9140
GBP 0,8833 0,8396 0,8749 0,8917

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:

Konsolidierungsmethode
Konsolidierungskreis voll at equity TOTAL
30. April 2011 94 6 100
Im Berichtszeitraum entkonsolidiert 0 0 0
Im Berichtszeitraum liquidiert -1 0 -1
31. Juli 2011 93 6 99

Die Gesellschaft Zumtobel Residential Lighting srl wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 liquidiert.

Die Mehrheitseigentümer der z-werkzeugbau gmbh haben im dritten Quartal 2009/10 die Option auf die restlichen 30% der Gesellschaft ausgeübt. Die Übertragung der Anteile ist noch nicht erfolgt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.

Saisonalität

Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf. Durch die Markterholung im spätzyklischen Leuchtengeschäft im Geschäftsjahr 2010/11 waren die zyklischen Schwankungen im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger stark ausgeprägt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des ersten Quartals 2011/12 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3% auf TEUR 326.330.

Aufwandsarten

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:

1. Quartal 201 2011/12

Kosten der
umgesetzten
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Summe
in TEUR Leistungen Ergebnis
Materialaufwand -140.076 -649 -19 0 -140.744
Personalaufwand -56.952 -43.700 -7.103 7 -107.748
Abschreibungen -11.041 -1.437 -223 0 -12.701
Sonstiger Aufwand -16.178 -33.781 -3.358 5 -53.312
Aktivierte Eigenleistungen 2.583 0 0 0 2.583
Interne Verrechnung 1.577 -2.613 1.036 0 0
Summe Aufwände -220.087 -82.180 -9.667 12 -311.922
Sonstige Erträge 1.348 1.458 102 910 3.818
Summe -218.739 -80.722 -9.565 922 -308.104

1. Quartal 20 2010/11

in TEUR Kosten der
umgesetzten
Leistungen
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Ergebnis
Summe
Materialaufwand -123.231 -1.117 -15 20 -124.343
Personalaufwand -52.135 -38.697 -7.118 -218 -98.168
Abschreibungen -10.139 -1.296 -172 1.972 -9.635
Sonstiger Aufwand -19.264 -30.769 -3.647 -86 -53.766
Aktivierte Eigenleistungen 3.353 40 12 0 3.405
Interne Verrechnung 1.439 -2.783 1.351 -7 0
Summe Aufwände -199.977 -74.622 -9.589 1.681 -282.507
Sonstige Erträge 1.015 1.441 95 1.307 3.858
Summe -198.962 -73.181 -9.494 2.988 -278.649

In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 12.891 (VJ TEUR 10.950) enthalten. In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 2.297 (VJ TEUR 3.113) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 2.800 (VJ TEUR 2.101).

Sonstiges betriebliches Ergebnis

in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11
Förderungen der öffentlichen Hand 327 107
Lizenzeinnahmen 668 1.211
Sondereffekte 0 1.715
Zuschreibungen zu Anlagevermögen 0 1.972
Restrukturierungen 0 -261
Rechtsstreitigkeiten 0 4
Sonstiges -73 -45
Summe 922 2.988

Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie im ersten Quartal des Vorjahres, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.

Die Lizenzeinnahmen betreffen, wie im ersten Quartal des Vorjahres, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.

Die im ersten Quartal des Vorjahres unter den Sondereffekten ausgewiesene Zuschreibung zu Anlagevermögen betraf eine Zuschreibung zu einem Gebäude in Höhe von TEUR 1.972, da der Grund für die im Geschäftsjahr 2008/09 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen war. Ferner wurden im ersten Quartal des Vorjahres Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit einem im Geschäftsjahr 2008/09 gestarteten Kostenreduzierungsprogramm in Höhe von TEUR 261 ausgewiesen.

Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.

Zinsaufwand

Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten.

Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge

in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11
Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen -1.003 -867
Fremdwährungsergebnis 23 1.215
Marktbewertung von Finanzinstrumenten 1.035 -2.076
Summe 55 -1.728

Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet hauptsächlich Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.

Ertragsteuern

Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:

in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11
Laufende Steuern -2.499 -1.970
davon laufendes Jahr -2.415 -1.946
davon vergangene Jahre -84 -24
Latente Steuern 464 398
Ertragsteuern -2.035 -1.572

Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen

Das im ersten Quartal des Vorjahres ausgewiesene Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen beinhaltet die Effekte aus dem im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 aufgegebenen Bereich der Eventbeleuchtung.

Ergebnis je Aktie

Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.

1. Quartal 201 Quartal 2011/12

in 1000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2011 42.821 42.821
Aktienoptionen – Ausübungen 283 264
31. Juli 2011 43.104 43.085

Geschäftsjahr 20 2010/11

in 1000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2010 42.725 42.725
Aktienoptionen – Ausübungen 63 17
31. Juli 2010 42.788 42.742
Aktienoptionen – Ausübungen 33 45
30. April 2011 42.821 42.787

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

Währungsdifferenzen

Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").

Währungsdifferenzen aus Darlehen

Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Darlehen in SEK und GBP, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2011.

Firmenwerte

Durch die Anwendung von IAS 21 ergibt sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte in Höhe von TEUR 4.006 (VJ TEUR 1.425). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Geschäftsbereich "Lighting Segment" zugeordnet.

Übrige immaterielle Vermögenswerte

Die Veränderung stammt hauptsächlich aus der Aktivierung von erworbenen Softwarelizenzen.

Sachanlagen

Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in verschiedenen Produktionsstandorten sowie der Währungsumrechnung der Sachanlagen zum Stichtagskurs.

Langfristige finanzielle Vermögenswerte

In dieser Position ist im Wesentlichen der langfristige Teil der Forderung aus dem Verkauf der alten Fabrik in Spennymoor im Dezember 2008 enthalten.

Übrige langfristige Vermögenswerte

Diese Position betrifft überwiegend aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.

Vorräte

Mit einem Lieferanten besteht eine außerbilanzielle Abnahmeverpflichtung über den Kauf von LED-Modulen in Höhe von TUSD 15.542, welche bis zum 28. Februar 2012 eingelöst werden muss.

Rückstellungen für Pensionen

Die Reduktion der Rückstellungen für Pensionen basiert auf Pensionsauszahlungen, welche im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 durchgeführt wurden.

Langfristige Finanzschulden

Der Anstieg der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages von TEUR 186.000 auf TEUR 231.000.

Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die Veränderung in dieser Position ergibt sich überwiegend aus dem Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung.

Kurzfristige Finanzschulden

Die Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden resultiert im Wesentlichen aus der erhöhten Ausnutzung kurzfristiger Betriebsmittel-Kreditlinien.

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

Der Anstieg der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten ist hauptsächlich auf die Erhöhung von Steuerverbindlichkeiten zurückzuführen.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Aus diesem Grund kommt es vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.

Im Rahmen der indirekten Methode wird das Betriebsergebnis um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.

Die Entwicklung des Cashflows aus dem operativen Geschäft resultiert aus dem Aufbau der Vorräte sowie dem Anstieg der Forderungen bzw. dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese Veränderungen basieren auf dem saisonal bedingten Aufbau des Working Capital, wobei im Vorratsbestand ein im Vergleich zur Umsatzentwicklung überproportionaler Anstieg zu verzeichnen ist. Dieser Anstieg ist einerseits auf die gestiegene Geschäftstätigkeit und andererseits auf eine Bestandserhöhung zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit zurückzuführen. Die übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen den Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen Investitionen im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten und Investitionen in Sachanlagen in verschiedenen Produktionswerken. Die Veränderung der lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte resultiert überwiegend aus der Bewertung der Derivate.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages sowie die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG.

Überleitung Finanzmittelfonds

in TEUR 31. Juli 2011 30. April 2011 31. Juli 2010
Liquide Mittel 75.150 86.255 70.150
nicht frei verfügbar -286 -269 -9
Kontokorrent-Kredite -22.585 -15.229 -18.584
Finanzmittelfonds 52.279 70.757 51.557

Erläuterungen zur Eigenkapitalveränderungsrechnung

Dividende

In der Hauptversammlung am 22. Juli 2011 wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,50 EUR je Aktie beschlossen. Am 29. Juli 2011 wurden TEUR 21.552 an die Aktionäre der Zumtobel AG ausgeschüttet.

Sonstige Gewinnrücklagen

In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.

Währungsrücklage

In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in EUR berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier die Währungsdifferenzen aus Darlehen von langfristigen Konzerndarlehen in SEK und GBP, welche gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.

Hedge Accounting

Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.

Aktienprogramm und Entwicklung "Bestand eigene Aktien"

in Stk. Summe
Aktienrückkauf bis 30. April 2011 1.539.211
Ausübungen bis 30. April 2011 -860.658
30. April 2011 678.553
Ausübungen bzw. Ausgabe von eigenen Aktien -282.971
31. Juli 2011 395.582

Im ersten Quartal 2011/12 wurden 22.047 Stk. Aktienoptionen aus dem "Stock Options Program" (SOP) ausgeübt (VJ 63.320 Stk.). Aus dem "Matching Stock Program" (MSP) wurden 260.924 Stk. Aktien an die teilnehmenden Mitarbeiter ohne Veräußerungspreis ausgegeben.

Rücklage Aktienoptionen Aktienoptionenenoptionen

in TEUR SOP MSP Summe
30. April 2011 15.985 2.433 18.418
Erfolgswirksame Zuführung 0 263 263
31. Juli 2011 15.985 2.696 18.681

Das "Stock Options Program" (SOP) wurde 2008 durch das "Matching Stock Program" (MSP) abgelöst. Aus dem SOP erfolgen keine Zuteilungen von Optionen mehr.

Die erfolgswirksame Zuführung der einzelnen Tranchen des MSP erfolgt jeweils über 2 Jahre. Im ersten Quartal 2011/12 wurden planmäßig TEUR 263 (VJ TEUR 345) zugeführt.

Rücklage IAS 19

Unter dieser Position sind die versicherungsmathematischen Verluste im Zusammenhang mit IAS 19 ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

Für Zumtobel stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Zumtobel Gruppe berichtet auf Basis der Geschäftsbereiche "Lighting Segment" (Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronischdigitale Licht- und Raummanagementsysteme) sowie "Components Segment" (elektronische und magnetische Lichtkomponenten). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den gemäß IFRS 8 geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.

Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.

Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR Q1
2011/12
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2011/12
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2011/12
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2011/12
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Nettoumsätze 236.078 211.554 206.931 110.289 106.205 87.848 -20.037 -19.113 -16.750 326.330 298.646 278.029
Außenerlöse 235.948 211.356 206.680 90.255 87.183 71.232 127 107 117 326.330 298.646 278.029
Innenerlöse 130 198 251 20.034 19.022 16.616 -20.164 -19.220 -16.867 0 0 0
Betriebsergebnis 10.751 10.644 7.039 10.681 13.184 15.334 -3.206 -3.831 -2.742 18.226 19.997 19.631
Investitionen 8.259 5.724 5.535 5.245 4.176 2.197 1.408 426 37 14.912 10.326 7.769
Abschreibungen -7.833 -4.722 -6.398 -4.484 -4.593 -4.017 -384 -320 -299 -12.701 -9.635 -10.714
in TEUR 31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
Vermögen 669.548 624.458 600.905 259.713 247.232 210.648 139.703 148.796 161.284 1.068.964 1.020.486 972.837
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
31. Juli
2011
30. April
2011
30. April
2010
Mitarbeiter
(Vollzeitkräfte)
5.474 5.322 5.155 2.287 2.368 2.048 126 124 126 7.887 7.814 7.329

Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.

Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:

Überleitung
in TEUR Q1 2011/12 Q1 2010/11
Konzernobergesellschaften -3.553 -3.956
Konzernbuchungen 347 125
Betriebsergebnis -3.206 -3.831

Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung sowohl des Umlaufals auch des Anlagevermögens.

Überleitung
in TEUR 31. Juli 2011 30. April 2011
Gemeinschaftlich genutztes Vermögen 146.910 159.887
Konzernobergesellschaften 42.979 43.386
Konzernbuchungen -50.186 -54.477
Vermögen 139.703 148.796

Der Rückgang des gemeinschaftlich genutzten Vermögens liegt vor allem im Rückgang der liquiden Mittel begründet.

Die Umsatzerlöse mit einzelnen externen Kunden liegen jeweils unter 10% der Gesamtumsatzerlöse.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Juli 2011 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.

Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Im Konzern wurden Bankgarantien in Höhe von TEUR 10.221 (30. April 2011 TEUR 9.492) für diverse Haftungen begeben.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Dornbirn, am 6. September 2011

Der Vorstand

Harald Sommerer Mathias Dähn Martin Brandt

Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)

Service

Finanzkennzahlen

CAPEX Investitionen in Anlagevermögen
Durchschnittliches Capital Employed = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte
+ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen - Rückstellungen für Ertragsteuern - Übrige Rückstellungen
- Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen
Eigenkapitalquote = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme
EBIT Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern
Bereinigtes EBIT EBIT bereinigt um Sondereffekte
Bereinigte EBIT-Marge = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz
EBITDA Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen
Bereinigtes EBITDA EBITDA bereinigt um Sondereffekte
Nettoverbindlichkeiten = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel -
kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen
Schuldendeckungsgrad = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA
Verschuldungsgrad (Gearing) = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital
WACC (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten
(Fremdkapital und Eigenkapital)
Working Capital (Betriebsmittel) = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen

Finanzterminplan

Zwischenbericht 2011/12 (1. Mai 2011 – 31. Oktober 2011) 06. Dezember 2011 3. Quartalsbericht 2011/12 (1. Mai 2011 – 31. Januar 2012) 06. März 2012 Capital Markets Day in Frankfurt 18. April 2012 Bilanzergebnis 2011/12 02. Juli 2012 36. ordentliche Hauptversammlung 27. Juli 2012

Kontaktinformation

Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]

Finanzberichte

Investor Relations Relations Relations Presse/ Presse/Unternehmensk UnternehmenskUnternehmenskommunikation ommunikationommunikation

Sie finden unsere Finanzberichte und Geschäftsberichte zum Download unter: http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510

Mehr Informationen

zur Zumtobel AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:

www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com www.ledon-lamp.com

Impressum

Herausgeber: Zumtobel AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Stefan Tschol Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel AG 2011

Inhouse produziert mit FIRE.sys

Disclaimer

Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.

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