Quarterly Report • Dec 6, 2011
Quarterly Report
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Halbjahresfinanzbericht 2011/12 der Zumtobel AG
Umsatzwachstum von 7,5% gegenüber Vorjahr
Lighting Segment mit gutem Umsatzwachstum von plus 10,5% vor allem durch starke Entwicklung in D/A/CH-Region
Components Segment rückläufig mit minus 0,3% durch schwächere Nachfrage insbesondere in Großbritannien und Südeuropa
Weiterhin dynamisches Umsatzwachstum mit LED-Produkten (plus 101,3%)
EBIT belastet durch kontinuierliche Wachstumsinvestitionen und Schwäche im Components Segment
Finanzielle Flexibilität dank frühzeitiger Refinanzierung des Konsortialkreditvertrages bis 2016 langfristig gesichert
| Kennzahlenübersicht in Mio EUR | Q2 2011/12 | Q2 2010/11 | Veränderung in % |
1. HJ 2011/12 1. HJ 2010/11 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 340,5 | 316,8 | 7,5 | 666,8 | 615,4 | 8,4 |
| Bereinigtes EBITDA | 38,5 | 44,2 | -12,9 | 69,4 | 72,1 | -3,7 |
| in % vom Umsatz | 11,3 | 13,9 | 10,4 | 11,7 | ||
| Bereinigtes EBIT | 25,4 | 30,2 | -16,0 | 43,6 | 48,5 | -10,1 |
| in % vom Umsatz | 7,5 | 9,5 | 6,5 | 7,9 | ||
| EBIT | 25,4 | 31,7 | -19,9 | 43,6 | 51,7 | -15,6 |
| in % vom Umsatz | 7,5 | 10,0 | 6,5 | 8,4 | ||
| Periodenergebnis | 20,6 | 26,0 | -20,6 | 34,3 | 39,6 | -13,5 |
| in % vom Umsatz | 6,1 | 8,2 | 5,1 | 6,4 | ||
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 38,5 | 41,6 | -7,4 | 69,5 | 68,8 | 0,9 |
| Investitionen | 11,0 | 11,9 | -7,6 | 25,9 | 22,3 | 16,5 |
| 31. Oktober 2011 |
30. April 2011 |
Veränderung in % |
||||
| Bilanzsumme | 1.065,6 | 1.020,5 | 4,4 |
| Bilanzsumme | 1.065,6 | 1.020,5 | 4,4 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 396,7 | 378,7 | 4,8 |
| Eigenkapitalquote in % | 37,2 | 37,1 | |
| Nettoverbindlichkeiten | 188,6 | 141,3 | 33,4 |
| Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) | 7.849 | 7.814 | 0,4 |
die zunehmende Unsicherheit, in welchem Umfang sich die Turbulenzen an den Finanzmärkten und die massive Staatsverschuldung vieler Industriestaaten auf die Realwirtschaft auswirken werden, lässt erwarten, dass unser Geschäft in nächster Zeit nicht durch konjunkturellen Rückenwind unterstützt werden wird. Dennoch hat für die Zumtobel Gruppe die konsequente Umsetzung der im April 2011 präsentierten globalen Wachstumsstrategie oberste Priorität. Die Nachfrage nach energieeffizienten Lichtlösungen sowie das große Potenzial der LED-Technologie sind und bleiben wesentliche Wachstumstreiber. Darüber hinaus setzt der Konzern auf eine stärkere Durchdringung der etablierten Märkte in Europa sowie auf einen deutlichen Ausbau der Präsenz in Asien und den USA. Daher wollen wir weiter signifikant in die Entwicklung neuer, innovativer Produkte investieren und unseren erfolgreichen Vertriebsansatz ausbauen, um von den langfristigen Wachstumstreibern der Branche überdurchschnittlich zu profitieren. Die dafür notwendige finanzielle Flexibilität haben wir durch den im November refinanzierten Konsortialkreditvertrag bis 2016 langfristig abgesichert.
Harald Sommerer
Mit Blick auf die Entwicklung im ersten Halbjahr 2011/12 zeigten sich im Lighting Segment in Europa bereits erste Erfolge der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie. Der Segmentumsatz konnte in den ersten sechs Monaten um 11,0% auf 488,8 Mio EUR gesteigert werden, ein solides Wachstum, mit welchem sich das Lighting Segment abermals deutlich von der generell schwachen Entwicklung im gewerblichen Hochbau abheben konnte. Regional waren die Fortschritte im Lighting Segment sehr unterschiedlich. Die Entwicklung in der D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) war besonders erfreulich, während das Wachstum in Asien und den USA verhaltener war.
Das Components Segment entwickelte sich nach einem überdurchschnittlich starken Geschäftsjahr 2010/11 deutlich schwächer. Zum ersten Halbjahr 2011/12 konnte nur ein Umsatzwachstum von 1,8% auf 218,5 Mio EUR erreicht werden. Dabei wurde nach leichtem Wachstum im ersten Quartal ein leichter Umsatzrückgang im zweiten Quartal verzeichnet. Vor allem die schwache Marktentwicklung in Großbritannien und Südeuropa wirkte sich negativ auf die Segmententwicklung aus.
Für die Zumtobel Gruppe insgesamt ergibt sich somit eine Umsatzsteigerung von 8,4% auf 666,8 Mio EUR, die vor allem aufgrund der Wachstumsschwäche im Components Segment klar unter unseren Erwartungen lag. Sehr erfreulich entwickelte sich der Umsatz mit LED-Produkten, der mit 82,2 Mio EUR annähernd verdoppelt werden konnte (plus 96,6%). Der LED-Anteil in Prozent vom Konzernumsatz stieg dabei im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 6,8% auf 12,3%.
Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag zum ersten Halbjahr 2011/12 mit 43,6 Mio EUR um 10,1% unter dem Vorjahresniveau, die bereinigte EBIT-Marge ging von 7,9% auf 6,5% zurück. Dieser Rückgang ist vor allem auf die geplanten hohen Wachstumsinvestitionen in Vertrieb und Forschung & Entwicklung zurückzuführen. Die parallel laufenden Aktivitäten in den Bereichen LED und konventioneller Lichttechnik führen zu deutlich höheren F&E-Aufwendungen und Investitionen. Darüber hinaus wurde die Ertragskraft im Komponentengeschäft durch die Unterauslastung der neu ausgebauten Produktionskapazitäten, das rückläufige Geschäft mit margenstarken elektronischen Vorschaltgeräten und den steigenden Preisdruck zusätzlich belastet. Die gegenüber dem Vorjahr verbesserte Profitabilität im margenschwächeren Lighting Segment konnte den deutlichen Ertragsrückgang im Components Segment nicht kompensieren. Die Profitabilität von LED-Produkten ist in den Segmenten noch sehr unterschiedlich. Im Lighting Segment erreichen die LED-Produkte annähernd die Ertragskraft konventioneller Leuchten, im Components Segment sind LED-Produkte aufgrund der fehlenden Absatzvolumina in Summe derzeit noch nicht profitabel.
Im Vergleich zum Vorjahresstichtag erhöhte sich der Working Capital-Bestand auf 279,8 Mio EUR (Vorjahr 231,4 Mio EUR). Die Ursachen dafür liegen im gestiegenen Geschäftsvolumen im Lighting Segment sowie höheren Vorratsbeständen im Components Segment, die angesichts der schwachen Nachfrageentwicklung nicht im erforderlichen Maß abgebaut werden konnten. Gegenüber dem ersten Quartal wurde zwar eine leichte Verbesserung erzielt, mit 21,9% vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz lag das Working Capital aber immer noch deutlich über dem definierten Zielkorridor von 18% bis 20%.
Im Verlauf des vergangenen Quartals haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zunehmend verschlechtert. Zwar sehen wir im Lighting Segment weiterhin eine gute Geschäftsaktivität, im Components Segment hingegen gehen wir aus heutiger Sicht nicht mehr davon aus, dass die notwendige Wachstumsdynamik in den kommenden sechs Monaten wieder aufgenommen wird. Vor diesem Hintergrund können wir unsere bisherige Guidance für das Geschäftsjahr 2011/12, welche ein Konzernumsatzwachstum von plus ca. 10% und eine bereinigte EBIT-Marge von leicht über 6,4% vorsah, nicht mehr bestätigen. Wir erwarten, vor allem belastet durch das Components Segment, ein Umsatzwachstum von deutlich unter 10% und einen Rückgang der EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der makroökonomischen Entwicklungen und der damit verbundenen Unsicherheiten in der Absatz- und Auslastungssituation können wir derzeit aber keine genaue Aussage zur erwarteten EBIT-Marge für das Gesamtgeschäftsjahr machen. Trotz der verschlechterten Geschäftsaussichten werden wir weiterhin in die Umsetzung unserer globalen Wachstumsstrategie investieren.
Harald Sommerer Chief Executive Officer
Die Zumtobel Aktie konnte sich den Turbulenzen an den Weltbörsen in den letzten Monaten nicht entziehen. Die Unsicherheit bezüglich der Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft sorgte für ein Quartalsminus von rund 10%, im ersten Halbjahr sank der Kurs sogar um 38,5%. Neben sich verschlechternden Konjunkturdaten haben negative Kommentare zur Entwicklung der Bauwirtschaft beziehungsweise des Beleuchtungsgeschäfts den Kurs zusätzlich belastet. Im Zwölfmonatsrückblick weist Zumtobel noch ein Kursplus von 2,5% aus, während der ATX um fast 26% einbrach. Die Marktkapitalisierung der Zumtobel Gruppe lag Ende Oktober 2011 auf Grundlage einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück bei 656 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur ist gegenüber dem Vorquartal unverändert. Die Familie Zumtobel verfügt über 35,4% der Stimmrechte. Darüber hinaus halten die institutionellen Investoren Delta Lloyd Asset Management NV und die FMR LLC (Fidelity) über 5% der ausgegebenen Aktien. Die übrigen Anteile befinden sich im Streubesitz. Der durchschnittliche Tagesumsatz stieg gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres von 122.424 auf 169.832 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Zum 31. Oktober 2011 beträgt der Bestand an eigenen Aktien 395.582 Stück.
| Schlusskurs 29.04.11 | EUR 24,50 | Währung | EUR |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs 31.10.11 | EUR 15,07 | ISIN | AT0000837307 |
| Performance 1. Halbjahr 2011/12 | -38,5% | Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) | ZAG |
| 12-Monats-Performance | 2,5% | Marktsegment | Prime Market |
| Marktkapitalisierung am 31.10.11 | 656 Mio EUR | Reuters Symbol | ZUMV.VI |
| Höchstkurs am 13.05.11 | EUR 24,50 | Bloomberg Symbol | ZAG AV |
| Tiefstkurs am 12.09.11 | EUR 11,35 | Datastream | O:ZAG |
| Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) | 169.832 | Anzahl der Aktien | 43.500.000 |
Das Wachstum der Weltwirtschaft verliert zunehmend an Fahrt. Laut aktueller Prognosen wird die Weltkonjunktur die Dynamik der vergangenen zwei Jahre nicht fortsetzen können. Das Wachstum soll zwar nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den Jahren 2011 und 2012 noch immer ein Niveau von 4,0% erreichen, dieses wird jedoch in zunehmendem Maße von den Schwellenländern getragen, während die Industrienationen deutlich an Zugkraft verlieren. So soll das Bruttosozialprodukt der Schwellenländer nach Angaben der Experten 2011 um voraussichtlich 6,4% und in 2012 um 6,1% steigen, während der IWF für die industrialisierte Welt nur noch ein Wachstum von 1,6% und 1,9% prognostiziert. Insbesondere Europa kämpft im Zuge der Euro-Krise mit ungelösten Problemen einiger hoch verschuldeter Mitgliedsstaaten. Global belasten außerdem die ebenfalls sehr hohe Staatsverschuldung der USA und die Möglichkeit einer konjunkturellen Abkühlung in China. Im Rahmen dieser Entwicklungen wurden auch die jüngsten Euroconstruct-Schätzungen vom November 2011 für den gewerblichen Hochbau für das kommende Kalenderjahr nach unten revidiert. Für 2012 wird für die zehn für die Zumtobel Gruppe relevantesten Länder in Europa nun ein Rückgang von 0,8% (zuvor plus 0,3%) erwartet. Erst für 2013 sehen die Experten wieder erste Erholungstendenzen mit einem erwarteten Wachstum von 2,2%. Die Zumtobel Gruppe beobachtet diese Entwicklungen und die konjunkturellen Frühindikatoren weiterhin mit größter Aufmerksamkeit.
Auf der am 22. Juli 2011 stattgefundenen 35. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2010/2011 eine Dividende in Höhe von 0,50 EUR je anspruchsberechtigter Stückaktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 29. Juli 2011. Hauptversammlung beschließt Dividende für GJ 2010/11
Am 11. Oktober 2011 verkündete die Zumtobel Gruppe als Teil ihrer im April 2011 veröffentlichten Mittelfriststrategie den geplanten Ausbau des Leuchtenwerks in Dornbirn, Österreich. Die Investitionssumme beläuft sich auf insgesamt rund 20 Mio EUR und beinhaltet die Erweiterung der Produktion, die Integration des Roh- und Halbzeuglagers in den Produktionsprozess sowie die Auslagerung der Distributionslogistik. Der Neubau soll im Laufe des Jahres 2013 in Betrieb genommen werden. Werksausbau für Leuchtenwerk Dornbirn
Um die langfristige Liquidität sicherzustellen, hat die Zumtobel Gruppe im November 2011 ihren bestehenden Kreditvertrag, der 2013 fällig geworden wäre, freiwillig frühzeitig refinanziert. Der neue Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem maximal ausnutzbaren Rahmen von 500 Mio EUR wurde mit einem Syndikat bestehend aus sieben Banken abgeschlossen. Die Mittel stehen für allgemeine Geschäftszwecke zur Verfügung. Zum 31. Oktober 2011 hat die Zumtobel Gruppe 231 Mio EUR des bestehenden Kreditrahmens beansprucht und weist damit eine Nettoverschuldung von 188,6 Mio EUR aus. Neuer Kreditvertrag bis 2016 abgeschlossen
Angesichts des rapiden Wandels hin zu energieeffizienten Lichtkomponenten und einem Anstieg bei den Rohmaterialpreisen für Kupfer und Stahl hat sich der Nachfragerückgang nach magnetischen Vorschaltgeräten in letzter Zeit deutlich verstärkt. Um die Produktionskapazitäten an die Nachfrage anzupassen, wurde im November 2011 entschieden, einen Produktionsstandort für magnetische Vorschaltgeräte in Ulu Tiram, Malaysia, per Ende des Kalenderjahres 2011 zu schließen. Von dieser Maßnahme sind 44 Mitarbeiter betroffen. Schließung des Magnetikwerks Malaysia
Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2011 sind nicht eingetreten.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Oktober 2011 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Gruppenumsatz steigt um 8,4% gegenüber Vorjahr
Weiterhin solides Umsatzwachstum im Lighting Segment mit plus 11,0%
Verhaltene Nachfrage im Components Segment mit einer Umsatzentwicklung von plus 1,8%
Umsatz mit LED-Produkten zeigt dynamisches Wachstum (plus 96,6%)
Im ersten Halbjahr (1. Mai bis 31. Oktober 2011) des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,4% deutlich auf 666,8 Mio EUR (Vorjahr 615,4 Mio EUR). Im zweiten Quartal lag das Umsatzwachstum der Zumtobel Gruppe mit 7,5% auf 340,5 Mio EUR unter dem Wachstum des ersten Quartals (plus 9,3%). Das Thema Energieeffizienz ist weiterhin der zentrale Wachstumstreiber der Zumtobel Gruppe. Speziell der Trend zu intelligent gesteuerten, energieeffizienten Beleuchtungsanlagen sowie die LED-Technologie bringen wichtige Wachstumsimpulse.
Im Lighting Segment mit den Marken Zumtobel und Thorn hat sich die gute Wachstumsdynamik auch im ersten Halbjahr 2011/12 weiter fortgesetzt. Vor allem getragen durch eine positive Entwicklung des Renovierungsgeschäfts sowie durch erste Effekte aus dem Ausbau des Vertriebs im Rahmen der im April 2011 kommunizierten Wachstumsstrategie stieg der Segmentumsatz im Berichtszeitraum um 11,0% auf 488,8 Mio EUR (Vorjahr 440,3 Mio EUR). Für das zweite Quartal wurde somit ein Umsatz von 252,7 Mio EUR erreicht, was einem Umsatzanstieg von 10,5% entspricht. Damit hebt sich das Lighting Segment weiterhin deutlich von der generellen Entwicklung im gewerblichen Hochbau ab, die nach wie vor sehr zurückhaltend ist.
Nach einer sehr erfreulichen Umsatzentwicklung des Components Segments im Geschäftsjahr 2010/11 (plus 19,3%) verlangsamte sich das Wachstum im ersten Halbjahr 2011/12 deutlich. Der Umsatz stieg um lediglich 1,8% auf 218,5 Mio EUR (Vorjahr 214,7 Mio EUR). Im zweiten Quartal lag der Umsatz mit 108,2 Mio EUR sogar leicht unter Vorjahresniveau (Vorjahr 108,5 Mio EUR). Die verhaltene Nachfrage führte zu sinkenden Umsätzen mit elektronischen und magnetischen Vorschaltgeräten, während die Erweiterung des Produktportfolios um LED-Produkte und Lichtmanagementsysteme (Controls & Systems) einen Beitrag zur Stabilisierung der Umsatzentwicklung leisten konnte. Der Nachfragerückgang in Bezug auf magnetische Vorschaltgeräte wurde zudem durch die hohen Kupferpreise und die damit verbundenen Preiserhöhungen verstärkt. In diesem Zusammenhang wurde zur Anpassung der Kapazitäten beschlossen, einen Produktionsstandort für magnetische Vorschaltgeräte in Ulu Tiram, Malaysia, mit insgesamt 44 Mitarbeitern per Kalenderjahresende 2011 zu schließen.
| Entwicklung Segmente in Mio EUR | Q2 2011/12 | Q2 2010/11 | Veränderung in % |
1. HJ 2011/12 1. HJ 2010/11 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lighting Segment | 252,7 | 228,7 | 10,5 | 488,8 | 440,3 | 11,0 |
| Components Segment | 108,2 | 108,5 | -0,3 | 218,5 | 214,7 | 1,8 |
| Überleitung | -20,4 | -20,5 | - | -40,5 | -39,6 | 2,3 |
| Zumtobel Gruppe | 340,5 | 316,8 | 7,5 | 666,8 | 615,4 | 8,4 |
Umsatzwachstum im Lighting Segment weiterhin solide
Im Bereich der LED-Technologie konnte die Zumtobel Gruppe auch im ersten Halbjahr 2011/12 das dynamische Wachstum weiter fortsetzen. Der Konzernumsatz mit LED-Produkten stieg im Berichtszeitraum um 96,6% auf 82,2 Mio EUR (Vorjahr 41,8 Mio EUR). Der LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich damit auf nunmehr 12,3% gegenüber 6,8% im ersten Halbjahr des Vorjahres. Im zweiten Quartal belief sich der LED-Umsatz auf 45,6 Mio EUR bei einem Wachstum von 101,3% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem das Lighting Segment konnte mit einem innovativen LED-Produktportfolio von der stark steigenden Nachfrage nach LED-Beleuchtung profitieren, der LED-Segmentumsatz stieg um 139,2% auf 59,3 Mio EUR. Der LED-Umsatz im Components Segment stieg im ersten Halbjahr um 41,5% auf 26,9 Mio EUR.
| Regionale Umsatzverteilung | Q2 2011/12 | 1. HJ 2011/12 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
in % vom Konzern |
|
| D/A/CH | 96,8 | 16,6 | 184,0 | 17,8 | 27,6 |
| Osteuropa | 23,7 | 25,2 | 41,4 | 15,0 | 6,2 |
| Nordeuropa | 28,3 | 6,5 | 50,6 | 3,6 | 7,6 |
| Westeuropa | 93,9 | 5,3 | 190,6 | 6,4 | 28,6 |
| Südeuropa | 21,3 | -12,5 | 48,0 | -4,6 | 7,2 |
| Europa | 264,0 | 9,1 | 514,5 | 9,4 | 77,2 |
| Asien | 27,9 | -3,5 | 59,6 | 7,7 | 8,9 |
| Australien & Neuseeland | 36,2 | 5,8 | 69,3 | 5,4 | 10,4 |
| Amerika | 9,8 | 15,0 | 18,5 | 4,5 | 2,8 |
| Rest | 2,6 | -18,7 | 5,0 | -21,5 | 0,8 |
| Gesamt | 340,5 | 7,5 | 666,8 | 8,4 | 100,0 |
Die Entwicklung in den einzelnen Regionen im ersten Halbjahr 2011/12 verlief gemischt, der Aufwärtstrend der letzten Quartale hat sich insgesamt aber fortgesetzt. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz der Zumtobel Gruppe in Europa um 9,4% auf 514,5 Mio EUR (Vorjahr 470,4 Mio EUR). Regionaler Wachstumsmotor war auch im ersten Halbjahr 2011/12 die D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), die ein Umsatzplus von 17,8% verzeichnete, großteils unterstützt durch eine positive Performance der Marke Zumtobel. Damit wurde die D/A/CH-Region im zweiten Quartal erstmals zur umsatzstärksten Region der Zumtobel Gruppe. Osteuropa konnte nach einem eher verhaltenen ersten Quartal im zweiten Quartal stark zulegen (plus 25,2%) und somit ein Wachstum über das erste Halbjahr von 15,0% ausweisen. Die Nachfrage in Nordeuropa (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Island) entwickelt sich mit einem Umsatzplus von 3,6% nach wie vor moderat. Die Region Westeuropa (Großbritannien, Frankreich, Benelux) wuchs um 6,4%, deutlich unterstützt durch die Entwicklung im Lighting Segment, während das Komponentengeschäft durch eine sinkende Nachfrage vor allem in Großbritannien belastet war. In der Region Südeuropa (Italien, Spanien, Griechenland, Türkei) führte ein stark rückläufiges Komponentengeschäft zu einem Umsatzrückgang von 4,6%. Der relative Umsatzanteil Europas am Konzernumsatz ist im Berichtszeitraum mit 77,2% im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (Vorjahr 76,4%).
In der Region Asien (umfasst im wesentlichen China, Hongkong, Singapur, Indien und den Mittleren Osten) stieg der Umsatz um 7,7% auf 59,6 Mio EUR (Vorjahr 55,3 Mio EUR). Die Region Amerika erreichte im ersten Halbjahr trotz einem nach wie vor schwachen Branchenumfeld ein Umsatzwachstum von 4,5%. Die Region Australien & Neuseeland verzeichnete im ersten Halbjahr 2011/12 ein Wachstum von 5,4%, unterstützt durch positive Währungseffekte.
Bereinigtes EBIT sinkt von 48,5 Mio EUR auf 43,6 Mio EUR
Bruttoergebnismarge liegt bei 33,2% (Vorjahr 34,4%), vor allem belastet durch Components Segment
Starker Anstieg der Vertriebskosten und F&E-Ausgaben
Verbessertes Finanzergebnis
Periodenergebnis mit 34,3 Mio EUR um 13,5% unter Vorjahr
| Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR | Q2 2011/12 Q2 2010/11 Veränderung in % |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
Veränderung in % |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 340,5 | 316,8 | 7,5 | 666,8 | 615,4 | 8,4 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -227,0 | -205,0 | 10,7 | -445,7 | -403,9 | 10,3 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 113,5 | 111,8 | 1,5 | 221,1 | 211,5 | 4,6 |
| in % vom Umsatz | 33,3 | 35,3 | 33,2 | 34,4 | ||
| SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte |
-88,2 | -81,6 | 8,0 | -177,5 | -163,0 | 8,9 |
| Bereinigtes EBIT | 25,4 | 30,2 | -16,0 | 43,6 | 48,5 | -10,1 |
| in % vom Umsatz | 7,5 | 9,5 | 6,5 | 7,9 | ||
| Sondereffekte | 0,0 | 1,5 | -100,0 | 0,0 | 3,2 | -100,0 |
| EBIT | 25,4 | 31,7 | -19,9 | 43,6 | 51,7 | -15,6 |
| in % vom Umsatz | 7,5 | 10,0 | 6,5 | 8,4 | ||
| Finanzergebnis | -2,5 | -2,4 | 3,4 | -5,0 | -5,9 | -15,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 22,9 | 29,3 | -21,8 | 38,6 | 45,8 | -15,6 |
| Ertragsteuern | -2,0 | -2,4 | -14,3 | -4,1 | -3,9 | 3,2 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | -0,3 | -1,0 | -70,0 | -0,3 | -2,3 | -86,8 |
| Periodenergebnis | 20,6 | 26,0 | -20,6 | 34,3 | 39,6 | -13,5 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 13,1 | 11,9 | 9,8 | 25,8 | 21,5 | 19,6 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,48 | 0,60 | -20,5 | 0,79 | 0,92 | -13,9 |
Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Halbjahr 2011/12 betrug 69,4 Mio EUR.
Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sank im ersten Halbjahr um 4,9 Mio EUR von 48,5 Mio EUR auf 43,6 Mio EUR. Damit fiel die bereinigte EBIT-Marge von 7,9% auf 6,5%. Dies ist zum Teil auf die geringere Bruttoergebnismarge, welche im Vergleich zum Vorjahr von 34,4% auf 33,2% sank, zurückzuführen. Trotz der Unterstützung aus einem höheren Umsatzvolumen im Lighting Segment wurde das Bruttoergebnis vor allem aus dem Components Segment durch die Unterauslastung der neu ausgebauten Produktionskapazitäten, das rückläufige Geschäft mit margenstarken elektronischen Vorschaltgeräten und den steigenden Preisdruck zusätzlich belastet. Die Profitabilität mit LED-Produkten ist in den Segmenten noch sehr unterschiedlich. Im Lighting Segment erreichen die LED-Produkte annähernd die Ertragskraft konventioneller Leuchten, während im Components Segment LED-Produkte aufgrund der fehlenden Absatzvolumina in Summe derzeit noch nicht profitabel sind. Darüber hinaus haben sich die in den Kosten der umgesetzten Leistungen enthaltenen Entwicklungskosten um 18,6% von 21,3 Mio EUR auf 25,2 Mio EUR erhöht. Diese Entwicklung reflektiert den technologischen Wandel sowie den konsequenten Fokus der Zumtobel Gruppe auf das Thema Innovation und Neuproduktentwicklung.
Aufgrund der mittelfristigen Wachstumsperspektiven investiert die Zumtobel Gruppe deutlich in den Ausbau der Vertriebsstrukturen. Entsprechend erhöhten sich die Vertriebskosten im ersten Halbjahr von 146,6 Mio EUR im Vorjahr auf 161,3 Mio EUR, vor allem im Zusammenhang mit dem Ausbau der Vertriebsmannschaft. So wurden gegenüber dem 31. Oktober 2010 112 zusätzliche Vertriebsmitarbeiter
Fokus auf Ausbau der Vertriebsaktivitäten
eingestellt. Die Verwaltungskosten lagen trotz einer Tariflohnerhöhung mit 18,5 Mio EUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr 18,5 Mio EUR). Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 2,3 Mio EUR (Vorjahr 2,1 Mio EUR) beinhaltet wie im Vorjahr vor allem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 wurden keine Sondereffekte verbucht. Die Sondereffekte im ersten Halbjahr des Vorjahres beliefen sich auf 3,2 Mio EUR (auf detaillierte Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen).
Zur Darstellung des operativen Ergebnisses wurde das EBIT um Sondereffekte bereinigt:
| Bereinigtes EBIT in Mio EUR | Q2 2011/12 | Q2 2010/11 Veränderung in % |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Berichtetes EBIT | 25,4 | 31,7 | -19,9 | 43,6 | 51,7 | -15,6 |
| davon Sondereffekte | 0,0 | 1,5 | -100,0 | 0,0 | 3,2 | -100,0 |
| Bereinigtes EBIT | 25,4 | 30,2 | -16,0 | 43,6 | 48,5 | -10,1 |
| in % vom Umsatz | 7,5 | 9,5 | 6,5 | 7,9 |
Verbessertes Finanzergebnis Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio EUR auf minus 5,0 Mio EUR. Der Zinsaufwand beinhaltet im wesentlichen Zinsen für den Konsortialkreditvertrag und ist aufgrund einer höheren Nettoverschuldung von 4,6 Mio EUR auf 5,4 Mio EUR gestiegen. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen plus 0,1 Mio EUR (Vorjahr minus 1,8 Mio EUR) und beinhalteten vor allem das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften zu den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.
| Finanzergebnis in Mio EUR | Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
Veränderung in % |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsaufwand | -2,6 | -2,4 | 8,1 | -5,4 | -4,6 | 16,2 |
| Zinsertrag | 0,2 | 0,3 | -31,3 | 0,5 | 0,6 | -6,2 |
| Zinssaldo | -2,5 | -2,2 | 12,8 | -4,9 | -4,1 | 19,3 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge |
0,1 | -0,1 | >100 | 0,1 | -1,8 | >100 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen |
-0,1 | -0,1 | -44,8 | -0,2 | 0,0 | <-100 |
| Finanzergebnis | -2,5 | -2,4 | 3,4 | -5,0 | -5,9 | -15,5 |
Periodenergebnis 13,5% unter Vorjahr
Das Vorsteuerergebnis belief sich im ersten Halbjahr auf 38,6 Mio EUR nach 45,8 Mio EUR im Vorjahr. Darauf fielen Ertragsteuern in Höhe von 4,1 Mio EUR an (Vorjahr 3,9 Mio EUR). Das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen bezieht sich auf den im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 aufgegebenen Bereich der Eventbeleuchtung (Space Cannon VH SRL). Einmalig fielen im zweiten Quartal 2011/12 im Rahmen des Reorganisationsverfahrens für Space Cannon Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio EUR an. Das Periodenergebnis sank von 39,6 Mio EUR im Vorjahr auf 34,3 Mio EUR. Für die Aktionäre der Zumtobel AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,79 EUR (Vorjahr 0,92 EUR).
Working Capital-Bedarf liegt deutlich über Vorjahr
Anlageinvestitionen erhöhen sich auf 25,9 Mio EUR (Vorjahr 22,3 Mio EUR)
Free Cashflow auf Vorjahresniveau
Weiterhin solide Bilanzstruktur
Zum 31. Oktober 2011 betrug der Working Capital-Bestand 279,8 Mio EUR (Vorjahr 231,4 Mio EUR). Das Working Capital im ersten Halbjahr 2011/12 lag durch das gestiegene Geschäftsvolumen im Lighting Segment und höhere Vorratsbestände, die vor allem im Components Segment überproportional zum Umsatz gestiegen sind, deutlich über dem Vorjahreswert. Die schwächer als erwartete Entwicklung im Components Segment im ersten Halbjahr hatte zur Folge, dass Vorräte nicht im erforderlichen Maße abgebaut werden konnten. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres erhöhte sich der Working Capital-Bedarf von 19,9% auf 21,9% des rollierenden Zwölfmonatsumsatzes. Im Verhältnis zum annualisierten Quartalsumsatz beträgt der Working Capital-Bedarf 20,5%. Damit konnte gegenüber dem ersten Quartal zwar eine leichte Verbesserung erzielt werden, das Working Capital befindet sich aber immer noch über dem vom Konzern definierten Zielkorridor von 18% bis 20%. Aus dem Aufbau von Working Capital entstand ein Mittelabfluss in Höhe von minus 48,3 Mio EUR (Vorjahr minus 56,2 Mio EUR). Das Factoring reduzierte sich zum Abschlussstichtag von 47,1 Mio EUR auf 41,0 Mio EUR. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft lag mit 2,5 Mio EUR geringfügig unter dem Vorjahreswert von 4,0 Mio EUR. Dies ist unter anderem auf die vereinnahmten/bezahlten Steuern zurückzuführen, die im vergangenen Jahr aufgrund einer Rückerstattung von Steuervorauszahlungen in Deutschland einen Mittelzufluss darstellten.
Working Capital in % von rollierenden 12-Monats-Umsätzen
Im ersten Halbjahr 2011/12 wurden 25,9 Mio EUR in Anlagevermögen investiert (Vorjahr 22,3 Mio EUR). Anlageinvestitionen umfassen Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Entwicklungskosten (5,7 Mio EUR). Die Erweiterungsinvestitionen betreffen im Wesentlichen neue Produktionsanlagen in den Leuchtenwerken Dornbirn (Österreich), Lemgo (Deutschland) und Les Andelys (Frankreich) und Anlagen für LED-Module in Jennersdorf (Österreich). Dies führte zu einem negativen Free Cashflow, der mit minus 21,6 Mio EUR leicht unter dem Vorjahreswert von minus 19,6 Mio EUR lag.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 16,2 Mio EUR (Vorjahr minus 1,6 Mio EUR) beinhaltet hauptsächlich die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG in Höhe von 21,6 Mio EUR (Vorjahr 6,4 Mio EUR) sowie die Erhöhung der Inanspruchnahme des Konsortialkreditvertrages. Zum 31. Oktober 2011 waren vom maximal ausnutzbaren Rahmen von 480 Mio EUR insgesamt 231 Mio EUR beansprucht.
Free Cashflow bei minus 21,6 Mio EUR
Dividendenzahlung von 0,50 EUR je Aktie
| Bilanzkennzahlen in Mio EUR | 31. Oktober 2011 | 30. April 2011 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.065,6 | 1.020,5 |
| Nettoverbindlichkeiten | 188,6 | 141,3 |
| Schuldendeckungsgrad | 1,53 | 1,11 |
| Eigenkapital | 396,7 | 378,7 |
| Eigenkapitalquote in % | 37,2 | 37,1 |
| Verschuldungsgrad in % | 47,5 | 37,3 |
| Investitionen | 25,9 | 22,3 |
| Working Capital | 279,8 | 228,8 |
| in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz | 21,9 | 18,6 |
Die Eigenkapitalquote zum 31. Oktober 2011 lag mit 37,2% leicht über dem Wert des Bilanzstichtages (37,1% per 30. April 2011). Die Nettoverbindlichkeiten stiegen um 47,3 Mio EUR auf 188,6 Mio EUR, so dass sich der Verschuldungsgrad (Gearing) – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – gegenüber dem Bilanzstichtag am 30. April 2011 von 37,3% auf 47,5% erhöhte.
| Risikomanagement zum frühzeitigen Erkennen von Chancen und Risiken |
In der Zumtobel Gruppe wird ein angemessenes Risikomanagementsystem als ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsposition gesehen. Ziel des Risikomanagements ist es, durch einen systematischen Ansatz Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, um so aktiv durch geeignete Maßnahmen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. |
|---|---|
| Risiken aus Konjunktur entwicklung |
Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Gruppe im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 beziehen sich auf die unsichere konjunkturelle Entwicklung der wichtigsten Absatzmärkte, insbesondere in Europa. Eine Konjunkturkrise könnte dazu führen, dass sich der Auftragseingang der Zumtobel Gruppe deutlich abschwächt und bestehende Aufträge verzögert oder storniert werden. Dadurch ergeben sich Risiken in Bezug auf die allgemeine Ergebnisentwicklung, belastet durch Unterauslastung in der Produktion, erhöhten Preisdruck und negative Produktmixverschiebungen. Die höheren Strukturkosten aus dem Ausbau der Vertriebs- und der F&E-Aktivitäten im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie würden bei rückläufigen Umsätzen die Profitabilität zusätzlich belasten. Der derzeitig hohe Working Capital-Bestand birgt das Risiko von Wertberichtigungen. |
| Liquiditätsrisiko gering |
Die Zumtobel Gruppe hat zur Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit im November 2011 einen neuen Konsortialkreditvertrag mit einem maximal ausnutzbaren Rahmen von 500 Mio EUR und einer fünfjährigen Laufzeit abgeschlossen. Dieser Vertrag löst den zuvor gültigen Vertrag aus dem Jahr 2008 über 480 Mio EUR vorzeitig ab und dient der Absicherung des mittelfristigen Kapitalbedarfs des Unternehmens. Die Finanzierung ist unverändert an die Einhaltung folgender Financial Covenants gebunden: Der Schulden deckungsgrad muss unter 3,5 liegen und die Eigenkapitalquote muss größer als 25% sein. Zum 31. Oktober 2011 wurden die Financial Covenants dank eines Schuldendeckungsgrades von 1,53 und einer Eigenkapitalquote von 37,2% vollumfänglich eingehalten. |
| Zinsänderungsrisiko | Die Verzinsung der bestehenden Bankverbindlichkeiten ist variabel. Um das hieraus resultierende Zinsänderungsrisiko zu verringern, wurden mit verschiedenen Banken Zins-Swaps (Interest Rate Swaps) für ein Absicherungsvolumen von insgesamt 102 Mio EUR abgeschlossen, also rund 45% des derzeit aushaftenden langfristigen Kreditvolumens. Diese Zinsinstrumente sind in unterschiedliche Laufzeiten gestaffelt (längstens bis Juni 2017) und tauschen die variablen Zinszahlungen der Finanzierung in |
Fixzinszahlungen bzw. nach oben begrenzte Zinszahlungen (Cap) von maximal 3,34% (Swap-Satz exklusive Finanzierungsmarge).
Die für die Zumtobel Gruppe ergebnisrelevanten Währungsrisiken bestehen insbesondere aus Transaktionseffekten. Zur Währungsabsicherung des Transaktionsrisikos werden hauptsächlich Devisenterminkontrakte eingesetzt. Grundsätzlich werden die geplanten Cashflows rollierend für einen Zeithorizont von zwei bis drei Quartalen durch geeignete Sicherungsgeschäfte abgesichert. Durch diese Methodik verfügt das Unternehmen über einen relativ konstanten Absicherungsbestand, das Fremdwährungs-Exposure wird dadurch geglättet. Translationsrisiken werden nicht abgesichert. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD, CHF und AUD. Im Vergleich zum Vorjahr ist im zweiten Halbjahr 2011/12 aus heutiger Sicht kein negativer Transaktionseffekt zu erwarten.
Bezüglich weiterer möglicher Risiken sowie dem Aufbau des Risikomanagements der Zumtobel Gruppe wird auf die Ausführungen des Geschäftsberichts 2011/12 verwiesen. Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen bestehen gegenwärtig keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Unternehmensbestand gefährden könnten.
Im Verlauf des vergangenen Quartals haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zunehmend verschlechtert. Zwar sehen wir im Lighting Segment weiterhin eine gute Geschäftsaktivität, im Components Segment hingegen gehen wir aus heutiger Sicht nicht mehr davon aus, dass die notwendige Wachstumsdynamik in den kommenden sechs Monaten wieder aufgenommen wird. Vor diesem Hintergrund können wir unsere bisherige Guidance für das Geschäftsjahr 2011/12, welche ein Konzernumsatzwachstum von plus ca. 10% und eine bereinigte EBIT-Marge von leicht über 6,4% vorsah, nicht mehr bestätigen. Wir erwarten, vor allem belastet durch das Components Segment, ein Umsatzwachstum von deutlich unter 10% und einen Rückgang der EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der makroökonomischen Entwicklungen und der damit verbundenen Unsicherheiten in der Absatz- und Auslastungssituation können wir derzeit aber keine genaue Aussage zur erwarteten EBIT-Marge für das Gesamtgeschäftsjahr machen. Trotz der verschlechterten Geschäftsaussichten werden wir weiterhin in die Umsetzung unserer globalen Wachstumsstrategie investieren.
Dornbirn, 6. Dezember 2011
Harald Sommerer Mathias Dähn Martin Brandt
Chief Executive Officer Chief Financial Officer Chief Operating Officer
| in TEUR | Q2 2011/12 |
Q2* 2010/11 |
Verände rung in % |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 340.499 | 316.791 | 7,5 | 666.829 | 615.437 | 8,4 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -226.952 | -204.976 | 10,7 | -445.692 | -403.939 | 10,3 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 113.547 | 111.815 | 1,5 | 221.137 | 211.498 | 4,6 |
| in % vom Umsatz | 33,3 | 35,3 | 33,2 | 34,4 | ||
| Vertriebskosten | -80.575 | -73.394 | 9,8 | -161.297 | -146.576 | 10,0 |
| Verwaltungskosten | -8.908 | -9.048 | -1,6 | -18.472 | -18.543 | -0,4 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1.330 | 2.334 | -43,0 | 2.252 | 5.321 | -57,7 |
| davon Sondereffekte | 0 | 1.485 | -100,0 | 0 | 3.201 | -100,0 |
| Betriebsergebnis | 25.394 | 31.707 | -19,9 | 43.620 | 51.700 | -15,6 |
| in % vom Umsatz | 7,5 | 10,0 | 6,5 | 8,4 | ||
| Zinsaufwand | -2.632 | -2.435 | 8,1 | -5.397 | -4.644 | 16,2 |
| Zinsertrag | 177 | 258 | -31,3 | 525 | 560 | -6,2 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 73 | -69 | >100 | 127 | -1.797 | >100 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | -69 | -124 | -44,8 | -239 | -16 | >100 |
| Finanzergebnis | -2.451 | -2.370 | 3,4 | -4.984 | -5.897 | -15,5 |
| in % vom Umsatz | -0,7 | -0,7 | -0,7 | -1,0 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 22.943 | 29.337 | -21,8 | 38.636 | 45.803 | -15,6 |
| Ertragsteuern | -2.024 | -2.362 | -14,3 | -4.060 | -3.933 | 3,2 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | 20.919 | 26.975 | -22,5 | 34.576 | 41.870 | -17,4 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | -298 | -992 | -70,0 | -298 | -2.258 | -86,8 |
| Periodenergebnis | 20.621 | 25.983 | -20,6 | 34.278 | 39.612 | -13,5 |
| in % vom Umsatz | 6,1 | 8,2 | 5,1 | 6,4 | ||
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | -74 | 133 | <-100 | 53 | 179 | 0,0 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 20.695 | 25.850 | -19,9 | 34.225 | 39.433 | 0,0 |
| Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 43.104 | 42.788 | 43.095 | 42.766 | ||
| Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 39 | 78 | 39 | 78 | ||
| Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 43.143 | 42.866 | 43.134 | 42.844 | ||
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,48 | 0,60 | 0,79 | 0,92 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,48 | 0,60 | 0,79 | 0,92 | ||
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,49 | 0,63 | 0,80 | 0,98 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,48 | 0,63 | 0,80 | 0,98 | ||
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | -0,01 | -0,02 | -0,01 | -0,05 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | -0,01 | -0,02 | -0,01 | -0,05 |
* Im zweiten Quartal des Vorjahres erfolgte die Klassifizierung des Bereichs der Eventbeleuchtung als aufgegebener Bereich gemäß IFRS 5. Die entsprechende Anpassung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte kumuliert zur Gänze im zweiten Quartal des Vorjahres. Im laufenden Geschäftsjahr wurde der Umgliederungseffekt auf das erste und zweite Vorjahresquartal aufgeteilt, wodurch sich die Vergleichszahlen des zweiten Quartals des Vorjahres unwesentlich geändert haben. Die kumulierten Halbjahreszahlen der Vergleichsperiode sind jedoch unverändert.
| Q2 2011/12 | Q2 2010/11 | Veränderung | 1. HJ 2011/12 | 1. HJ 2010/11 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | in % | in % | ||||
| Periodenergebnis | 20.621 | 25.983 | -20,6 | 34.278 | 39.612 | -13,5 |
| Währungsdifferenzen | -3.699 | -3.220 | 14,9 | 7.640 | -1.565 | >100 |
| Währungsdifferenzen aus Darlehen | 2.067 | -718 | >100 | -567 | -21 | <-100 |
| Hedge Accounting | -1.064 | -171 | >100 | -1.799 | -159 | <-100 |
| Steuern | 266 | 43 | >100 | 450 | 40 | >100 |
| davon Hedge Accounting | 266 | 43 | >100 | 0 | 40 | -100,0 |
| Sonstige Gesamtergebnisbestandteile | -2.430 | -4.066 | -40,2 | 5.724 | -1.705 | >100 |
| davon den Minderheitengesellschaftern | ||||||
| zuordenbar | 63 | -195 | >100 | 184 | -116 | >100 |
| davon den Anteilseignern des | ||||||
| Mutterunternehmens zuordenbar | -2.493 | -3.871 | -35,6 | 5.540 | -1.589 | >100 |
| Gesamtergebnis | 18.191 | 21.917 | -17,0 | 40.002 | 37.907 | 5,5 |
| davon den Minderheitengesellschaftern | ||||||
| zuordenbar | -12 | -62 | -80,4 | 237 | 63 | >100 |
| davon den Anteilseignern des | ||||||
| Mutterunternehmens zuordenbar | 18.203 | 21.979 | -17,2 | 39.765 | 37.844 | 5,1 |
| in TEUR | 31. Oktober 2011 | in % | 30. April 2011 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 186.570 | 17,5 | 183.869 | 18,0 |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 51.242 | 4,8 | 50.818 | 5,0 |
| Sachanlagen | 235.649 | 22,1 | 233.843 | 22,9 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 4.746 | 0,4 | 4.889 | 0,5 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 6.276 | 0,6 | 5.749 | 0,6 |
| Übrige Vermögenswerte | 4.124 | 0,4 | 4.137 | 0,4 |
| Latente Steuern | 34.574 | 3,2 | 34.151 | 3,3 |
| Langfristiges Vermögen | 523.181 | 49,0 | 517.456 | 50,7 |
| Vorräte | 202.422 | 19,0 | 190.341 | 18,7 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 225.018 | 21,1 | 186.549 | 18,3 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 13.258 | 1,2 | 15.051 | 1,5 |
| Übrige Vermögenswerte | 23.331 | 2,2 | 24.834 | 2,4 |
| Liquide Mittel | 78.406 | 7,4 | 86.255 | 8,5 |
| Kurzfristiges Vermögen | 542.435 | 50,9 | 503.030 | 49,3 |
| VERMÖGEN | 1.065.616 | 100,0 | 1.020.486 | 100,0 |
| Grundkapital | 108.750 | 10,2 | 108.750 | 10,7 |
| Kapitalrücklagen | 334.989 | 31,4 | 335.387 | 32,9 |
| Gewinnrücklagen | -84.263 | -7,9 | -119.818 | -11,7 |
| Periodenergebnis | 34.225 | 3,2 | 51.025 | 5,0 |
| Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft | 393.701 | 36,9 | 375.344 | 36,8 |
| Kapital der Minderheitengesellschafter | 2.988 | 0,3 | 3.308 | 0,3 |
| Eigenkapital | 396.689 | 37,2 | 378.652 | 37,1 |
| Rückstellungen für Pensionen | 55.066 | 5,1 | 57.390 | 5,6 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 34.086 | 3,2 | 33.297 | 3,3 |
| Sonstige Personalrückstellungen gemäß IAS 19 | 12.811 | 1,2 | 12.332 | 1,2 |
| Übrige Rückstellungen | 744 | 0,1 | 719 | 0,1 |
| Finanzschulden | 257.606 | 24,2 | 212.507 | 20,8 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 5 | 0,0 | 4 | 0,0 |
| Latente Steuern | 11.851 | 1,1 | 11.627 | 1,1 |
| Langfristige Schulden | 372.169 | 34,9 | 327.876 | 32,1 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 22.536 | 2,1 | 22.381 | 2,2 |
| Übrige Rückstellungen | 23.692 | 2,2 | 25.141 | 2,5 |
| Finanzschulden | 12.527 | 1,2 | 17.301 | 1,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | 128.448 | 12,1 | 140.742 | 13,8 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 109.555 | 10,3 | 108.393 | 10,6 |
| Kurzfristige Schulden | 296.758 | 27,9 | 313.958 | 30,8 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 1.065.616 | 100,0 | 1.020.486 | 100,0 |
| in TEUR | 1. HJ 2011/12 | 1. HJ 2010/11 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen | 43.322 | 49.442 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 25.771 | 21.542 |
| Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen | 130 | -17 |
| Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen | 273 | -2.122 |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 69.496 | 68.845 |
| Vorräte | -9.344 | -20.597 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | -39.606 | -33.035 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | -11.198 | -5.735 |
| Erhaltene Anzahlungen | 11.839 | 3.132 |
| Veränderung des Working Capital | -48.309 | -56.235 |
| Langfristige Rückstellungen | -3.201 | -3.132 |
| Kurzfristige Rückstellungen | -1.938 | -2.684 |
| Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -9.518 | -4.557 |
| Veränderungen der sonstigen operativen Positionen | -14.657 | -10.373 |
| Bezahlte/Vereinnahmte Steuern | -3.982 | 1.759 |
| Cashflow aus dem operativen Geschäft | 2.548 | 3.996 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 92 | 492 |
| Auszahlungen für Anlagenzugänge | -25.938 | -22.257 |
| Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten | 1.745 | -1.764 |
| Veränderung liquider Mittel durch Erwerb von Minderheitenanteilen | 0 | -100 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -24.101 | -23.629 |
| FREIER CASHFLOW | -21.553 | -19.633 |
| Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden | 42.615 | 7.606 |
| davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände | 80 | -7 |
| Dividenden | -22.109 | -6.574 |
| Ausübung Optionen | -398 | 474 |
| Bezahlte Zinsen | -4.507 | -3.709 |
| Vereinnahmte Zinsen | 621 | 557 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 16.222 | -1.646 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | 1.778 | -192 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | -3.553 | -21.471 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 70.757 | 84.698 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 67.204 | 63.227 |
| Veränderung | -3.553 | -21.471 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perio dener gebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2011 | 108.750 | 335.387 | -25.749 | -51.096 | -1.441 | 18.418 | -59.950 | 51.025 375.344 | 3.308 | 378.652 | |
| +/- Einstellungen in die | |||||||||||
| Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 51.025 | 0 | 0 | 0 | 0 | -51.025 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 6.889 | -1.349 | 0 | 0 | 34.225 | 39.765 | 237 | 40.002 |
| +/- Aktienoptionen – Ausübungen | 0 | -398 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -398 | 0 | -398 |
| +/- Aktienoptionen – | |||||||||||
| Dotierung/Auflösung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 542 | 0 | 0 | 542 | 0 | 542 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -21.552 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -21.552 | -557 | -22.109 |
| 31. Oktober 2011 | 108.750 | 334.989 | 3.724 | -44.207 | -2.790 | 18.960 | -59.950 | 34.225 393.701 | 2.988 | 396.689 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Jahres ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2010* | 108.750 | 334.597 | 52.105* | -48.737* | -2.594 | 17.270 | -54.858 | -69.945 336.588 | 3.825 | 340.413* | |
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen* |
0 | 0 | -69.945 | 0 | 0 | 0 | 0 | 69.945 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -1.470 | -119 | 0 | 0 | 39.433 | 37.844 | 63 | 37.907 |
| +/- Aktienoptionen – Ausübungen | 0 | 474 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 474 | 0 | 474 |
| +/- Aktienoptionen – Dotierung/Auflösung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 505 | 0 | 0 | 505 | 0 | 505 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -6.418 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.418 | -156 | -6.574 |
| +/- Minderheitenanteil Kapitalerhöhung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 142 | 142 |
| +/- Erwerb von Minderheitenanteilen |
0 | 0 | -155 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -155 | 55 | -100 |
| 31. Oktober 2010 | 108.750 | 335.071 | -24.413 | -50.207 | -2.713 | 17.775 | -54.858 | 39.433 368.838 | 3.929 | 372.767 |
In der Bilanz sind unter der Position Gewinnrücklagen neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.
* Bezüglich der Anfangsbestände der Eigenkapitalüberleitung per 30. April 2010 sowie der Einstellungen in die Gewinnrücklagen im 1. Halbjahr 2010/11 verweisen wir auf die Ausführungen im Jahresfinanzbericht 2010/11.
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Oktober 2011 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden. Seit dem Konzernabschluss zum 30. April 2011 wurden keine neuen IFRS bzw. IFRIC veröffentlicht oder von der Europäischen Union übernommen, welche von wesentlicher Bedeutung für die Zumtobel Gruppe sind.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. Oktober 2011 sind grundsätzlich unverändert geblieben. Es wird in diesem Zusammenhang auf den Konzernabschluss zum 30. April 2011 verwiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.
Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:
| Durchschnittskurse Gewinn- und Verlustrechnung |
Stichtagskurse Bilanz | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 EUR entspricht | 31. Oktober 2011 | 31. Oktober 2010 | 31. Oktober 2011 | 30. April 2011 |
| AUD | 1,3484 | 1,4293 | 1,3225 | 1,3560 |
| CHF | 1,1976 | 1,3545 | 1,2191 | 1,2867 |
| USD | 1,4141 | 1,2909 | 1,4001 | 1,4860 |
| SEK | 9,1030 | 9,4375 | 9,0090 | 8,9140 |
| GBP | 0,8781 | 0,8430 | 0,8731 | 0,8917 |
In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:
| Konsolidierungsmethode | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungskreis | voll | at equity | Summe | ||
| 30. April 2011 | 94 | 6 | 100 | ||
| Im Berichtszeitraum liquidiert | -1 | 0 | -1 | ||
| 31. Oktober 2011 | 93 | 6 | 99 |
Die Gesellschaft Zumtobel Residential Lighting srl wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 liquidiert.
Die Mehrheitseigentümer der z-werkzeugbau gmbh haben im dritten Quartal 2009/10 die Option auf die restlichen 30% der Gesellschaft ausgeübt. Die Übertragung der Anteile ist noch nicht erfolgt.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.
Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung über den Jahresverlauf. Durch die Markterholung im spätzyklischen Leuchtengeschäft im Geschäftsjahr 2010/11 waren die zyklischen Schwankungen im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger stark ausgeprägt.
Die Umsatzerlöse des ersten Halbjahres 2011/12 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4% auf TEUR 666.829. Vor allem das Lighting Segment konnte ein deutliches Umsatzwachstum von 11,0% verzeichnen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -291.986 | -2.003 | -33 | 1 | -294.021 |
| Personalaufwand | -111.283 | -85.091 | -13.790 | -5 | -210.169 |
| Abschreibungen | -22.328 | -2.993 | -450 | 0 | -25.771 |
| Sonstiger Aufwand | -33.785 | -68.493 | -6.387 | -179 | -108.844 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 6.159 | 20 | 0 | 0 | 6.179 |
| Interne Verrechnung | 3.833 | -5.798 | 1.965 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | -449.390 | -164.358 | -18.695 | -183 | -632.626 |
| Sonstige Erträge | 3.698 | 3.061 | 223 | 2.435 | 9.417 |
| Summe | -445.692 | -161.297 | -18.472 | 2.252 | -623.209 |
| Kosten der | Vertriebs | Verwaltungs | Sonstiges | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| umgesetzten | kosten | kosten | betriebliches | ||
| in TEUR | Leistungen | Ergebnis | |||
| Materialaufwand | -258.738 | -2.397 | -23 | 20 | -261.138 |
| Personalaufwand | -101.908 | -76.863 | -13.635 | -1.875 | -194.281 |
| Abschreibungen | -20.567 | -2.620 | -379 | 2.024 | -21.542 |
| Sonstiger Aufwand | -35.794 | -62.286 | -7.470 | 3.009 | -102.541 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 7.263 | 307 | 17 | 0 | 7.587 |
| Interne Verrechnung | 2.852 | -5.615 | 2.783 | -20 | 0 |
| Summe Aufwände | -406.892 | -149.474 | -18.707 | 3.158 | -571.915 |
| Sonstige Erträge | 2.953 | 2.898 | 164 | 2.163 | 8.178 |
| Summe | -403.939 | -146.576 | -18.543 | 5.321 | -563.737 |
In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 25.227 (VJ TEUR 21.265) enthalten. In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 5.691 (VJ TEUR 6.837) aktiviert, die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 5.594 (VJ TEUR 4.276).
Die aktivierten Eigenleistungen in den Vertriebskosten des Vorjahres betreffen zur Gänze die Sanierung des Lichtforums in Deutschland, jene in den Verwaltungskosten die Erneuerung der Beleuchtung in einem Verwaltungsgebäude.
| in TEUR | Q2 2011/12 | Q2 2010/11 | 1. HJ 2011/12 | 1. HJ 2010/11 |
|---|---|---|---|---|
| Förderungen der öffentlichen Hand | 457 | 79 | 784 | 186 |
| Lizenzeinnahmen | 991 | 726 | 1.658 | 1.938 |
| Sondereffekte | 0 | 1.485 | 0 | 3.201 |
| Zuschreibungen zu Anlagevermögen | 0 | 52 | 0 | 2.024 |
| Restrukturierungen | 0 | -1.659 | 0 | -1.920 |
| Rechtsstreitigkeiten | 0 | 3.092 | 0 | 3.097 |
| Sonstiges | -118 | 44 | -190 | -4 |
| Summe | 1.330 | 2.334 | 2.252 | 5.321 |
Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.
Die Lizenzeinnahmen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 betreffen, wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.
Die im ersten Quartal des Vorjahres unter den Sondereffekten ausgewiesene Zuschreibung zu Anlagevermögen betraf eine Zuschreibung zu einem Gebäude in Höhe von TEUR 1.972, da der Grund für die im Geschäftsjahr 2008/09 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen war. Ferner wurden im ersten Halbjahr des Vorjahres Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Umzug eines Vertriebsbüros ausgewiesen.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 ist es aufgrund einer außergerichtlichen Einigung zur Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von TEUR 3.092 gekommmen.
Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten.
| in TEUR | Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
|---|---|---|---|---|
| Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen | -1.005 | -869 | -2.009 | -1.736 |
| Fremdwährungsergebnis | -534 | -2.505 | -511 | -1.290 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | 1.612 | 3.305 | 2.647 | 1.229 |
| Summe | 73 | -69 | 127 | -1.797 |
Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet vor allem Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Im zweiten Quartal des Vorjahres wirkte sich vor allem die Veränderung der Wechselkurse der Hauptwährungen (GBP, USD, AUD und CHF) negativ auf das Fremdwährungsergebnis aus.
Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.
Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:
| in TEUR | Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
|---|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -1.167 | -1.672 | -3.666 | -3.642 |
| davon laufendes Jahr | -1.414 | -1.714 | -3.829 | -3.659 |
| davon vergangene Jahre | 247 | 42 | 163 | 17 |
| Latente Steuern | -857 | -690 | -394 | -291 |
| Ertragsteuern | -2.024 | -2.362 | -4.060 | -3.933 |
Das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen betrifft nachträglich abzugrenzende Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Reorganisationsverfahren der Space Cannon VH SRL. Die Space Cannon VH SRL war Teil des im zweiten Quartal des Vorjahres aufgegebenen Bereichs der Eventbeleuchtung. Auch das im Vorjahr ausgewiesene Ergebnis dieser Position resultiert aus der Aufgabe dieses Bereichs.
Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.
| in 1000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2011 | 42.821 | 42.821 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 283 | 274 |
| 31. Oktober 2011 | 43.104 | 43.095 |
| in 1000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2010 | 42.725 | 42.725 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 63 | 41 |
| 31. Oktober 2010 | 42.788 | 42.766 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 33 | 21 |
| 30. April 2011 | 42.821 | 42.787 |
Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").
Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Darlehen in SEK und GBP, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb zu qualifizieren sind und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.
In dieser Position sind ausschließlich latente Steuern im Zusammenhang mit Hedge Accounting ausgewiesen.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2011.
Durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") ergibt sich im Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR 2.701 (VJ TEUR -367). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Vermögen des Geschäftsbereiches "Lighting Segment" zugeordnet.
Die Veränderung stammt im Wesentlichen aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte resultierend aus Entwicklungsprojekten.
Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in verschiedenen Produktionsstandorten sowie der Währungsumrechnung der Sachanlagen zum Stichtagskurs.
In dieser Position ist im Wesentlichen der langfristige Teil der Forderung aus dem Verkauf der alten Fabrik in Spennymoor im Dezember 2008 enthalten.
Diese Position betrifft im Wesentlichen aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.
Mit einem Lieferanten besteht eine außerbilanzielle Abnahmeverpflichtung für den Kauf von LED-Modulen in Höhe von TUSD 10.259, welche bis zum 28. Februar 2012 eingelöst werden muss.
Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist vor allem eine Folge der Umsatzsteigerungen im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres im Lighting Segment.
Der Rückgang resultiert überwiegend aus dem Rückgang der Forderungen gegenüber externen Betriebspensionskassenträgern in der Schweiz.
Die Reduktion der Rückstellungen für Pensionen basiert auf Pensionsauszahlungen, welche im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 durchgeführt wurden, sowie auf Einzahlungen in die Pensionspläne in Großbritannien.
Der Anstieg der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages von TEUR 186.000 auf TEUR 231.000 im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12.
Die Entwicklung der Position resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch von Rückstellungen für Restrukturierungen, welche in Vorperioden gebildet worden sind, sowie aus der Auflösung und dem Verbrauch von Rückstellungen für Garantien für individuelle Schadensfälle.
Die Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden resultiert aus der verringerten Ausnutzung kurzfristiger Betriebsmittel-Kreditlinien.
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Aus diesem Grund kommt es vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzposition.
Im Rahmen der indirekten Methode wird das Betriebsergebnis um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.
Die im Eigenkapital erfassten Beträge gemäß IAS 19, IAS 21 und IAS 39 sind im Cashflow bei den Veränderungen der jeweiligen Bilanzpositionen ausgewiesen.
Die Position "Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen" beinhaltet Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Reorganisationsverfahren der Space Cannon VH SRL. Die Space Cannon VH SRL war Teil des im zweiten Quartal des Vorjahres aufgegebenen Bereichs der Eventbeleuchtung. Der im Vorjahr ausgewiesene Betrag unter dieser Cashflow-Position betrifft ebenfalls Effekte aus der Aufgabe dieses Bereichs.
Der Cashflow aus dem operativen Geschäft sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um TEUR 1.448 auf TEUR 2.548. Gegen den verbesserten Cashflow aus der Veränderung der Working Capital-Positionen wirkten gegenläufige Cashflow-Effekte aus der Veränderung der übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Ferner führten auch erhöhte Ertragsteuerzahlungen zu einem unter dem Vorjahreszeitraum liegenden Cashflow aus dem operativen Geschäft. Der im Vorjahr ausgewiesene positive Betrag aus der Position "Bezahlte/Vereinnahmte Steuern" resultiert aus der Rückerstattung von Steuervorauszahlungen in Deutschland.
Die Veränderung der übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern zurückzuführen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist nahezu unverändert zum Vorjahreszeitraum und liegt um TEUR 472 über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der wesentlichste Teil der Auszahlungen für Anlagenzugänge wurde für Investitionen in verschiedenen Produktionsstandorten der Gruppe getätigt.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stieg im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr von minus TEUR 1.645 auf TEUR 16.223, was hauptsächlich auf die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG und die erhöhte Inanspruchnahme des ausnützbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages zurückzuführen ist.
Der Finanzmittelfonds beinhaltet Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Letztere dienen dazu, kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Sie unterliegen nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken und haben eine Restlaufzeit – gerechnet vom Erwerbszeitpunkt – von nicht mehr als drei Monaten. Verbindlichkeiten gegenüber Banken aus Kontokorrentkrediten werden den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zugerechnet, da sie einen integralen Bestandteil der Zahlungsmitteldisposition des Konzerns darstellen.
Die Bankguthaben, Sichteinlagen bei Banken und sonstigen Finanzmittel sind in der Bilanz unter der Position "Liquide Mittel" ausgewiesen. Die Kontokorrentkredite sind in der Bilanz unter den kurzfristigen Finanzschulden ausgewiesen.
Die Bilanzposition "Liquide Mittel" enthält darüber hinaus noch die oben erwähnten Bankguthaben, über die nicht frei verfügt werden kann sowie kleinere Guthaben, welche eine Laufzeit von über drei Monaten aufweisen. Beide Positionen sind nicht Bestandteil des Finanzmittelfonds.
| in TEUR | 31. Oktober 2011 | 30. April 2011 | 31. Oktober 2010 |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 78.406 | 86.255 | 78.857 |
| nicht frei verfügbar | -208 | -269 | -9 |
| Kontokorrent-Kredite | -10.994 | -15.229 | -15.621 |
| Finanzmittelfonds | 67.204 | 70.757 | 63.227 |
In der Hauptversammlung am 22. Juli 2011 wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,50 EUR je Aktie beschlossen. Am 29. Juli 2011 wurden TEUR 21.552 an die Aktionäre der Zumtobel AG ausgeschüttet.
In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.
In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in EUR berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier die Währungsdifferenzen aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK und GBP, welche gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.
Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accountings ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.
| in Stk. | Summe |
|---|---|
| Aktienrückkauf bis 30. April 2011 | 1.539.211 |
| Ausübungen bis 30. April 2011 | -860.658 |
| 30. April 2011 | 678.553 |
| Ausübungen bzw. Ausgabe von eigenen Aktien | -282.971 |
| 31. Oktober 2011 | 395.582 |
Im ersten Halbjahr 2011/12 wurden 22.047 Stk. Aktienoptionen aus dem "Stock Option Program" (SOP) ausgeübt (VJ 63.320 Stk.). Aus dem "Matching Stock Program" (MSP) wurden 260.924 Stk. Aktien an die teilnehmenden Mitarbeiter ohne Veräußerungspreis ausgegeben.
| in TEUR | SOP | MSP | Summe |
|---|---|---|---|
| 30. April 2011 | 15.985 | 2.433 | 18.418 |
| Erfolgswirksame Zuführung | 0 | 542 | 542 |
| 31. Oktober 2011 | 15.985 | 2.975 | 18.960 |
Das "Stock Option Program" (SOP) wurde 2008 durch das Matching Stock Program (MSP) abgelöst. Aus dem SOP erfolgen keine Zuteilungen von Optionen mehr.
Die erfolgswirksame Zuführung des MSP erfolgt über zwei Jahre. Im ersten Halbjahr 2011/12 wurden planmäßig TEUR 542 (VJ TEUR 505) zugeführt.
Für Zumtobel stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Zumtobel Gruppe berichtet auf Basis des aggregierten Geschäftsbereichs "Lighting Segment" (Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Licht- und Raummanagementsysteme) sowie des Geschäftsbereichs "Components Segment" (elektronische und magnetische Lichtkomponenten). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu markt-üblichen Konditionen.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den in IFRS 8 geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.
Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.
Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
Q2 2009/10 |
Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
Q2 2009/10 |
Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
Q2 2009/10 |
Q2 2011/12 |
Q2 2010/11 |
Q2 2009/10 |
| Nettoumsätze | 252.723 | 228.743 | 217.933 | 108.215 | 108.514 | 92.763 | -20.439 | -20.466 | -18.629 | 340.499 | 316.791 | 292.067 |
| Außenerlöse | 252.444 228.533 | 217.347 | 88.003 | 88.050 | 74.593 | 52 | 208 | 127 | 340.499 | 316.791 | 292.067 | |
| Innenerlöse | 279 | 210 | 586 | 20.212 | 20.464 | 18.170 | -20.491 | -20.674 | -18.756 | 0 | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis | 19.267 | 18.089 | 10.327 | 8.740 | 15.491 | 12.602 | -2.613 | -1.877 | -1.858 | 25.394 | 31.703 | 21.071 |
| Investitionen | 6.281 | 5.384 | 7.200 | 4.469 | 6.562 | 1.954 | 276 | 191 | 184 | 11.026 | 12.137 | 9.338 |
| Abschreibungen | -8.094 | -6.989 | -6.570 | -4.564 | -4.578 | -4.341 | -412 | -340 | -319 | -13.070 | -11.907 | -11.230 |
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
1. HJ 2009/10 |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
1. HJ 2009/10 |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
1. HJ 2009/10 |
1. HJ 2011/12 |
1. HJ 2010/11 |
1. HJ 2009/10 |
| Nettoumsätze | 488.801 | 440.297 | 424.864 | 218.504 | 214.719 | 180.611 | -40.476 | -39.579 | -35.379 | 666.829 | 615.437 | 570.096 |
| Außenerlöse | 488.392 439.889 | 424.027 | 178.258 | 175.233 | 145.825 | 179 | 315 | 244 | 666.829 | 615.437 | 570.096 | |
| Innenerlöse | 409 | 408 | 837 | 40.246 | 39.486 | 34.786 | -40.655 | -39.894 | -35.623 | 0 | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis | 30.018 | 28.733 | 17.366 | 19.421 | 28.675 | 27.936 | -5.819 | -5.708 | -4.600 | 43.620 | 51.700 | 40.702 |
| Investitionen | 14.540 | 11.108 | 12.735 | 9.714 | 10.738 | 4.151 | 1.684 | 617 | 221 | 25.938 | 22.463 | 17.107 |
| Abschreibungen | -15.927 | -11.711 | -12.968 | -9.048 | -9.171 | -8.358 | -796 | -660 | -618 | -25.771 | -21.542 | -21.944 |
| in TEUR | 31. Okt. | 30. April | 30. April | 31. Okt. | 30. April | 30. April | 31. Okt. | 30. April | 30. April | 31. Okt. | 30. April | 30. April |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2011 | 2010* | 2011 | 2011 | 2010 | 2011 | 2011 | 2010* | 2011 | 2011 | 2010* | |
| Vermögen | 666.789 | 624.458 | 600.905 | 255.120 | 247.232 | 210.648 | 143.707 | 148.796 | 161.284 | 1.065.616 1.020.486 | 972.837 |
* Bezüglich der Vermögensbestände per 30. April 2010 verweisen wir auf die Ausführungen zur Anpassung der Vorjahreszahlen im Jahresfinanzbericht 2010/11.
| 31. Okt. | 30. April | 30. April | 31. Okt. | 30. April | 30. April | 31. Okt. | 30. April | 30. April | 31. Okt. | 30. April | 30. April | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2011 | 2010 | 2011 | 2011 | 2010 | 2011 | 2011 | 2010 | 2011 | 2011 | 2010 | |
| Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) |
5.442 | 5.322 | 5.155 | 2.280 | 2.368 | 2.048 | 127 | 124 | 126 | 7.849 | 7.814 | 7.329 |
Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.
Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | Q2 2011/12 | Q2 2010/11 | 1. HJ 2011/12 | 1. HJ 2010/11 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernobergesellschaften | -3.117 | -2.012 | -6.670 | -5.968 |
| Konzernbuchungen | 504 | 135 | 851 | 260 |
| Betriebsergebnis | -2.613 | -1.877 | -5.819 | -5.708 |
Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.
Mit keinem externen Kunden werden Umsatzerlöse von mehr als 10 % der Gesamtumsatzerlöse erzielt.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Oktober 2011 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Für diverse Haftungen bestehen Bankgarantien in Höhe von TEUR 7.599 (30. April 2011 TEUR 9.492).
Um die mittelfristige Liquidität sicherzustellen, hat die Zumtobel Gruppe im November 2011 ihren bestehenden Kreditvertrag, der 2013 fällig geworden wäre, freiwillig vorzeitig refinanziert. Der neue Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem maximal ausnutzbaren Rahmen von 500 Mio EUR wurde mit einem Syndikat bestehend aus sieben Banken abgeschlossen. Die Mittel stehen für allgemeine Geschäftszwecke zur Verfügung. Zum 31. Oktober 2011 hat die Zumtobel Gruppe TEUR 231.000 des bestehenden Kreditrahmens beansprucht.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den International Financial Reporting Standards für Zwischenberichterstattung (IAS 34) aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Dornbirn, am 6. Dezember 2011
Der Vorstand
Harald Sommerer Mathias Dähn Martin Brandt
Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)
Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der
zum 31. Oktober 2011 einer prüferischen Durchsicht ("Review") unterzogen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Oktober 2011, die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, die Gesamtergebnisrechnung des Konzerns, die Konzernkapitalflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für die zum 31. Oktober 2011 endende Periode sowie den verkürzten Anhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Bezüglich unserer Haftung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 Abs 2 UGB sinngemäß zur Anwendung.
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements (ISRE) 2410 "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung gemäß österreichischen und internationalen Prüfungsstandards und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.
Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.
Wien, am 6. Dezember 2011
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Mag. Michael Schlenk Mag. Rainer Hassler
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| CAPEX | Investitionen in Anlagevermögen |
|---|---|
| Durchschnittliches Capital Employed | = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Rückstellungen für Ertragsteuern - Übrige Rückstellungen - Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen |
| Eigenkapitalquote | = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme |
| EBIT | Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern |
| Bereinigtes EBIT | EBIT bereinigt um Sondereffekte |
| Bereinigte EBIT-Marge | = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz |
| EBITDA | Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen |
| Bereinigtes EBITDA | EBITDA bereinigt um Sondereffekte |
| Nettoverbindlichkeiten | = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel - kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen |
| Schuldendeckungsgrad | = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA |
| Verschuldungsgrad (Gearing) | = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital |
| WACC | (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Fremdkapital und Eigenkapital) |
| Working Capital (Betriebsmittel) | = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen |
Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]
Sie finden unsere Finanzberichte und Geschäftsberichte zum Download unter: http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510
Informationen zur Zumtobel AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:
www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com www.ledon-lamp.com
Herausgeber: Zumtobel AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Stefan Tschol Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel AG 2011
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Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.
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