Quarterly Report • Sep 6, 2010
Quarterly Report
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zumtobel group
7,5% Umsatzanstieg gegenüber Vorjahr (währungsbereinigt plus 2,1%)
Dynamische Aufwärtsentwicklung im Components Segment fortgesetzt (plus 20,9%)
Anhaltende Rezession im Hochbau belastet weiterhin spätzyklisches Lighting Segment (plus 2,3%)
Bereinigte EBIT-Marge von 5,7%, Vorjahresmarge von 8,2% durch nennenswerte Lizenzeinnahmen unterstützt
Periodenergebnis 33,9% höher als im ersten Quartal 2009/10
Umsatz mit LED-basierten Produkten wächst um 21,5%
| Kennzahlenübersicht in Mio EUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 299,4 | 278,6 | 7,5 |
| Bereinigtes EBITDA | 29,0 | 33,6 | -13,7 |
| in % vom Umsatz | 9,7 | 12,1 | |
| Bereinigtes EBIT | 17,1 | 22,8 | -25,2 |
| in % vom Umsatz | 5,7 | 8,2 | |
| EBIT | 18,8 | 19,2 | -2,1 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 6,9 | |
| Periodenergebnis | 13,6 | 10,2 | 33,9 |
| in % vom Umsatz | 4,6 | 3,7 | |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 28,7 | 29,4 | -2,2 |
| Investitionen | 10,5 | 7,8 | 35,4 |
| 31. Juli 2010 | 30. April 2010 | Veränderung in % |
|
| Bilanzsumme | 1.003,3 | 983,5 | 2,0 |
| Eigenkapital | 362,0 | 351,6 | 3,0 |
| Eigenkapitalquote in % | 36,1 | 35,8 | |
| Nettoverbindlichkeiten | 162,8 | 121,9 | 33,5 |
| ROCE in % | 8,1 | 8,8 | |
| Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) | 7.613 | 7.329 | 3,9 |
die Zumtobel Gruppe ist trotz eines unverändert schwierigen Marktumfelds für die professionelle Beleuchtung mit einer positiven Tendenz in das neue Geschäftsjahr 2010/11 gestartet. Der Konzernumsatz wurde in den Monaten Mai bis Juli um 7,5% auf 299,4 Mio EUR gesteigert. Diese erfreuliche Umsatzentwicklung war durch positive Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 15,0 Mio EUR begünstigt. Bereinigt um diesen Effekt lag das Umsatzplus bei 2,1%. In der Betrachtung nach Segmenten zeigt sich nach wie vor eine Entwicklung der zwei Geschwindigkeiten. Das Komponentengeschäft profitiert von einer generell verbesserten Nachfrage, einem höherwertigen Produktmix sowie Marktanteilsgewinnen bei elektronischen Vorschaltgeräten. Der Segmentumsatz stieg um über 20% (währungsbereinigt plus 15,6%) auf 106,2 Mio EUR. Versorgungsengpässe bei elektronischen Bauteilen verhinderten ein noch höheres Wachstum. Demgegenüber ist das spätzyklische Lighting Segment weiterhin stark von der anhaltenden Rezession im Hochbau belastet. Der Quartalsumsatz stieg allein bedingt durch positive Währungseffekte um 2,3% auf 212,3 Mio EUR (währungsbereinigt minus 2,7%). Das bereinigte operative Ergebnis im Konzern liegt mit 17,1 Mio EUR unterhalb des Vorjahreswerts von 22,8 Mio EUR. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass im ersten Quartal 2009/10 eine nennenswerte, einmalige Lizenzzahlung im Ergebnis enthalten war. Dem höheren Deckungsbeitrag aus dem Umsatzwachstum standen Preisrückgänge, ein Anstieg der Personalkosten sowie höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung gegenüber. Erfreulich ist die Entwicklung beim Nachsteuergewinn, der im ersten Quartal mit 13,6 Mio EUR um 33,9% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums lag.
Solide zeigt sich weiterhin die Bilanz der Zumtobel Gruppe. Mit einer gegenüber dem Jahresende 2009/10 leicht gesteigerten Eigenkapitalquote von 36,1% (35,8% per 30.04.2010) und einem Schuldendeckungsgrad von 2,13 ist der Konzern weiter gut aufgestellt. Durch den gestiegenen Working Capital Bedarf aufgrund des höheren Geschäftsvolumens sowie kürzeren Zahlungsfristen bei Lieferverbindlichkeiten zur Sicherung der Materialversorgung ist der Free Cashflow im saisonal üblichen Muster negativ mit minus 38,3 Mio EUR per Ende Juli 2010.
Auf Grundlage des soliden Verlaufs im ersten Quartal halten wir für das Geschäftsjahr 2010/11 trotz einer weiterhin eingeschränkten Visibilität an unserer Prognose für das Gesamtjahr fest, dass sich sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern werden. Während für das Komponentengeschäft im Jahresfortgang mit einer Verlangsamung des dynamischen Wachstums gerechnet wird, gehen wir für das Lighting Segment zumindest von einer stabilen Entwicklung aus. Damit entwickelt sich das Unternehmen erneut besser als die europäische Baukonjunktur, wenn man sich die jüngsten Prognosen von Euroconstruct vom Juli 2010 vergegenwärtigt. So haben die Branchenexperten ihre Erwartungen für den gewerblichen Hochbau in den sieben europäischen Kernmärkten der Zumtobel Gruppe (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) für 2010 nochmals auf ein Minus von nunmehr 5,1% nach unten korrigiert (davor minus 2,7%). Erst ab 2011 wird mit einer Stabilisierung gerechnet. Die erwartete Verbesserung im operativen Ergebnis wird durch den anhaltenden Preisdruck, den Anstieg der Materialpreise, welcher nur begrenzt an die Kunden weiter gegeben werden kann, sowie Versorgungsengpässe bei elektronischen Komponenten gedämpft. Getragen von dem dynamischen Umsatzwachstum mit LED-basierten Produkten und der anhaltenden Nachfrage nach energieeffizienten Beleuchtungssystemen sehen wir der langfristigen Entwicklung unverändert mit großem Optimismus entgegen.
Dr. Harald Sommerer Chief Executive Officer
Dr. Harald Sommerer
Nachdem die Zumtobel Aktie im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 um 140% zulegen konnte, kam es im ersten Quartal 2010/11 zu Gewinnmitnahmen. In den Monaten Mai bis Juli gab der Kurs um rund 11% nach und beendete das Berichtsquartal mit einem Kurs von 14,54 EUR. Auch der österreichische Leitindex ATX – in dem die Zumtobel Papiere enthalten sind – verlor mehr als 6% seines Wertes. Im Zwölfmonatsvergleich kann sich die Aktienperformance von Zumtobel mit plus 92% weiter sehen lassen, wohingegen der ATX nur um vergleichsweise bescheidene 10% zulegen konnte. Unterstützend für die gute Kursentwicklung waren positive Aussagen von Aktienanalysten sowie die generelle Erwartung, dass sich eine konjunkturelle Erholung positiv auf das operative Geschäft des Unternehmens auswirken könnte. Die Marktkapitalisierung des Konzerns lag zum 31. Juli 2010 auf Grundlage einer unveränderten Aktienzahl von 43,5 Mio Stück bei knapp über 632 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur ist relativ stabil: So verfügt die Familie Zumtobel über 35,3% der Stimmrechte. Auf institutioneller Investorenseite halten das britische Versicherungsunternehmen Aviva plc sowie die FMR LLC jeweils mehr als 5%, die restlichen rund 54,3% der Aktien befinden sich im Streubesitz.
| Schlusskurs 30.04.10 | EUR 16,34 | Währung | EUR |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs 31.07.10 | EUR 14,54 | ISIN | AT0000837307 |
| Performance 1. Quartal 2010/11 | -11,0% | Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) | ZAG |
| 12 Monatsperformance | 92,6% | Marktsegment | Prime Market |
| Marktkapitalisierung am 31.07.10 | 632 Mio EUR | Reuters Symbol | ZUMV.VI |
| Höchstkurs am 03.05.10 | EUR 16,17 | Bloomberg Symbol | ZAG AV |
| Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) | 72.473 | Datastream | O:ZAG |
| Streubesitz | 54,3% | Anzahl der Aktien | 43.500.000 |
Die Zuversicht der Experten für das globale Wirtschaftswachstum 2010 wird von zunehmender Unsicherheit gedämpft. So hat der Internationale Währungsfonds IWF zwar einerseits seine Prognose für die Expansion der Weltwirtschaftsleistung im Juli für 2010 von 4,2% auf 4,6% erhöht, verweist jedoch darauf, dass nunmehr einschneidende Reformen des Finanzsystems und der Wirtschaftsstrukturen notwendig seien, um die Nachhaltigkeit dieses Aufwärtstrends zu gewährleisten. Insbesondere die Euro-Zone hinkt mit einem Wachstum von mageren 1,0% der Entwicklung in den USA (plus 3,3%) oder Japan (plus 2,4%) hinterher. Noch größer ist die Diskrepanz im Vergleich zum erwarteten Anstieg der Wirtschaftsleistung der Schwellenländer, die ein Plus von 6,8% erwarten können. Getrieben wird diese Dynamik von China (plus 10,5%) und Indien (plus 9,4%). Diese Regionen bestimmen aufgrund ihres unverändert hohen Nachholbedarfs auch das Geschehen in den Industrieländern. So konnte Deutschland im Juli ein stark gestiegenes Exportvolumen bekannt geben, das bereits wieder an das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise in 2008 heranreicht. Dies könnte dazu führen, dass die bisherigen Prognosen der OECD für die Länder der für die Zumtobel Gruppe wichtigen D/A/CH-Region, Deutschland, Österreich und Schweiz, angehoben werden müssen. Alle drei Nationen können nach Schätzungen der OECD von Ende Mai 2010 auf ein Wachstum zwischen 1,8% und 1,9% hoffen. Einige Experten erwarten für Deutschland sogar aktuell ein Plus von 2,5 bis 3,0%. Neben den genannten strukturellen Risiken werden vom IWF vor allem das Auslaufen vieler Konjunkturprogramme und die weiterhin sehr restriktive Kreditvergabe durch die Finanzinstitute genannt. Konjunkturelle Warnsignale aus den Vereinigten Staaten und Japan lassen zudem Zweifel an der Nachhaltigkeit der Erholung der Weltkonjunktur aufkommen.
Die Branchenfachleute von Euroconstruct sehen den gewerblichen Hochbau aufgrund seiner Spätzyklik für 2010 in einer weit tieferen Krise als zunächst angenommen. Im Juni 2010 hat die Organisation die Prognose für diesen Bereich in den sieben für die Zumtobel Gruppe wichtigsten europäischen Märkten (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) für dieses Kalenderjahr von minus 2,7% (November 2009) auf minus 5,1% zurückgenommen. Diese Korrektur zeigt auch, dass sich nach dem Rückgang der Investitionen im Zuge der Finanzkrise nun auch die Auswirkungen der Sparprogramme der öffentlichen Hand bemerkbar machen. Erst für 2011 wird wieder mit einer annähernden Stabilisierung (minus 0,3%) gerechnet.
Thomas Spitzenpfeil, seit Mai 2004 Finanzvorstand der Zumtobel Gruppe, verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen, um eine externe Karrierechance als Vorstandsmitglied eines deutschen Konzerns wahrzunehmen. Das mit der Zumtobel AG bestehende Vertragsverhältnis wird zum 30.09.2010 aufgelöst. Der Aufsichtsrat hat umgehend, in enger Abstimmung mit dem Vorstand, einen Prozess zur Nachbesetzung eingeleitet. Interimistisch werden die Vorstandsagenden durch Harald Sommerer, CEO, sowie Martin Brandt, COO, übernommen.
In der am 23. Juli 2010 stattgefundenen 34. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2009/2010 eine Dividende in Höhe von 0,15 EUR je anspruchsberechtigter Stückaktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 30. Juli 2010.
Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2010 sind nicht eingetreten.
Weltwirtschaft wächst 2010 dynamisch – Risiken nehmen jedoch zu
Gewerbebau weiter rückläufig in 2010
CFO verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen
Hauptversammlung beschließt Dividende für GJ 2009/10
Umsatzanstieg von 7,5% gegenüber Vorjahr (währungsbereinigt plus 2,1%)
Spätzyklisches Lighting Segment weiterhin durch Marktumfeld belastet (plus 2,3%)
Dynamische Aufwärtsentwicklung im Components Segment fortgesetzt
Umsatz mit LED-basierten Produkten wächst um 21,5%
Im ersten Quartal (1. Mai bis 31. Juli 2010) des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal erstmals wieder deutlich um 7,5% auf 299,4 Mio EUR (Vorjahr 278,6 Mio EUR). Allerdings wurde die Umsatzentwicklung durch positive Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 15,0 Mio EUR unterstützt. Bereinigt um diese Währungseffekte lag der Umsatz 2,1% über dem Vorjahreswert. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die fortgesetzte positive Entwicklung im Components Segment zurückzuführen. Die seit dem dritten Quartal 2009/10 beobachtete Stabilisierung beim Umsatz auf Gruppenebene gegenüber den jeweiligen Vorjahresquartalen setzt sich somit im ersten Quartal 2010/11 fort (3. Quartal 2009/10: minus 1,5%; 4. Quartal 2009/10: plus 6,0%; 1. Quartal 2010/11: plus 7,5%).
Währungsbereinigte Umsatzentwicklung in % vs Vorjahresquartal
Die positiven Währungseffekte sind vor allem auf die Aufwertung des Australischen Dollar (AUD), des Schweizer Franken (CHF), der Schwedischen Krone (SEK) und des Britischen Pfunds (GBP) gegenüber dem Euro zurückzuführen: Bezogen auf den Durchschnittskurs des Berichtszeitraums ergibt sich etwa für den Australischen Dollar ein Umrechnungsvorteil von mehr als 20% und für den Schweizer Franken ein positiver Effekt von 10%. Auch die leichte Pfundaufwertung gegenüber dem Euro hat einen positiven Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Nachdem das erste Quartal des Vorjahres noch deutlich negativ von Währungsumrechnungseffekten belastet war (minus 5,8 Mio EUR), zeigt sich derzeit eine Umkehr dieses Trends.
Spätzyklisches Lighting Segment weiterhin durch Marktumfeld belastet
Ein großer Teil des Translationseffekts (10,4 Mio EUR) ist dem Lighting Segment zuzuordnen. Die positive Umsatzentwicklung von 207,5 Mio EUR auf 212,3 Mio EUR (plus 2,3%) ist allein durch diesen Währungseffekt gestützt. Währungsbereinigt sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,7%, was vor allem auf den spätzyklischen Charakter des Segments und die dadurch weiterhin schwierigen Marktbedingungen zurückzuführen ist. Relativ zum Wettbewerb konnte das Segment seine starke Marktposition behaupten.
Dem Components Segment ist ein positiver Währungseffekt in Höhe von 4,7 Mio EUR zuzuordnen. Der Umsatz stieg deutlich um 20,9% (währungsbereinigt 15,6%) auf 106,2 Mio EUR (Vorjahr 87,8 Mio EUR). Nachdem das Komponentengeschäft in der Krise stärker durch Umsatzrückgänge betroffen war, ist nun auch die Nachfrageerholung ausgeprägter. Zusätzlich wird das Segment durch die anhaltende Substitution von magnetischen Vorschaltgeräten mit höherwertigen elektronischen Vorschaltgeräten sowie Marktanteilsgewinnen bei elektronischen Vorschaltgeräten unterstützt.
Dynamische Aufwärtsentwicklung im Components Segment fortgesetzt
| Entwicklung Segmente in Mio EUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 Veränderung in % |
Währungsbe reinigt in % |
|
|---|---|---|---|---|
| Lighting Segment | 212,3 | 207,5 | 2,3 | -2,7 |
| Components Segment | 106,2 | 87,8 | 20,9 | 15,6 |
| Überleitung | -19,1 | -16,8 | 14,1 | - |
| Zumtobel Gruppe | 299,4 | 278,6 | 7,5 | 2,1 |
In der Zukunftstechnologie Licht Emittierender Dioden (LED) konnte die Zumtobel Gruppe im abgelaufenen Quartal das Wachstum weiter fortsetzen. Der Umsatz mit LED-basierten Produkten und Lösungen stieg im Berichtszeitraum um 21,5% auf 19,1 Mio EUR.
Umsatz mit LEDbasierten Produkten wächst um 21,5%
| Umsatzerlöse Veränderung | Regionale Umsatzverteilung | ||
|---|---|---|---|
| Q1 2010/11 | in % | ||
| D/A/CH | 73,4 | 0,9 | Rest Australien & Amerika 1,1% Neuseeland |
| Osteuropa | 17,1 | 7,4 | 3,1% 10,6% D/A/CH |
| Nordeuropa | 22,3 | 12,2 | 24,5% Asien 8,8% |
| Westeuropa | 90,1 | 3,6 | |
| Südeuropa | 26,1 | 2,9 | Südeuropa |
| Europa | 229,0 | 3,7 | 8,7% Osteuropa |
| Asien | 26,5 | 12,8 | 5,7% |
| Australien & Neuseeland | 31,6 | 34,3 | |
| Amerika | 9,2 | 14,1 | Nordeuropa Westeuropa 7,4% 30,1% |
| Rest | 3,2 | 17,4 | |
| Gesamt | 299,4 | 7,5 | |
Trotz Nachfrageschwankungen in den regionalen Absatzmärkten der Zumtobel Gruppe zeichnet sich für alle Märkte eine Stabilisierung und teilweise sogar eine Erholung der Umsätze ab. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz der Zumtobel Gruppe in Europa um 3,7% (währungsbereinigt 1,1%) auf 229,0 Mio EUR (Vorjahr 220,9 Mio EUR). Einzig die für die Zumtobel Gruppe wichtige D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) verzeichnet währungsbereinigt einen Rückgang zum Vergleichsquartal des Vorjahres (minus 1,9%). Hier ist vor allem aufgrund der anhaltend schwachen Baukonjunktur in Deutschland und Österreich mit keiner raschen Erholung zu rechnen. Aufgrund der höheren Wachstumsraten in den anderen Regionen verringert sich der relative Umsatzbeitrag aus Europa im Jahresvergleich von 79,3% des Konzernumsatzes auf 76,5%.
In Asien stieg der Umsatz um 12,8% auf 26,5 Mio EUR (Vorjahr 23,5 Mio EUR). Währungsbereinigt lag der Umsatz in Asien nur leicht über Vorjahresniveau (plus 2,4%). Trotz der weiterhin schwierigen Baukonjunktur zeigt sich in der Region Amerika erstmals wieder eine positive Wachstumsrate von 14,1% (währungsbereinigt plus 3,8%). Dies aufgrund eines erweiterten Vertriebsnetzwerks sowie guter Nachfrage
für neu eingeführte Produkte. Die Region Australien/Neuseeland ist besonders deutlich von Währungstranslationseffekten in Höhe von 6,0 Mio EUR unterstützt und verzeichnet ein Wachstum von 34,3% (währungsbereinigt 8,7%).
Bereinigtes EBIT bei 17,1 Mio EUR
Bruttoergebnismarge mit 33,1% leicht rückläufig
Positive Sondereffekte im Betriebsergebnis (1,7 Mio EUR)
Verbessertes Finanzergebnis
Periodenergebnis steigt um 33,9%
| Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 Veränderung in % | |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 299,4 | 278,6 | 7,5 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -200,2 | -183,2 | -9,3 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 99,2 | 95,4 | 4,0 |
| in % vom Umsatz | 33,1 | 34,2 | |
| SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte | -82,1 | -72,5 | -13,2 |
| Bereinigtes EBIT | 17,1 | 22,8 | -25,2 |
| in % vom Umsatz | 5,7 | 8,2 | |
| Sondereffekte | 1,7 | -3,6 | >100 |
| EBIT | 18,8 | 19,2 | -2,1 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 6,9 | |
| Finanzergebnis | -3,6 | -7,8 | 54,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 15,2 | 11,4 | 33,9 |
| Ertragsteuern | -1,6 | -0,5 | <-100 |
| Jahresergebnis aus aufgegebenen Bereichen | 0,0 | -0,7 | 100,0 |
| Periodenergebnis | 13,6 | 10,2 | 33,9 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 9,9 | 10,7 | -7,8 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,32 | 0,23 | 40,5 |
Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Quartal 2010/11 betrug 28,7 Mio EUR.
Bereinigtes EBIT bei
17,1 Mio EUR
Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sank im Berichtsquartal von 22,8 Mio EUR auf 17,1 Mio EUR. Dadurch fällt die Umsatzrendite von 8,2% auf 5,7%. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahreswert einmalige Lizenzeinnahmen vor allem in Zusammenhang mit einem mit dem Philips Konzern abgeschlossenen Patentaustauschvertrag enthalten sind.
Entwicklung bereinigtes EBIT (in Mio EUR)
Die Bruttoergebnismarge verringerte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres trotz gestiegener Deckungsbeiträge aus dem Umsatzwachstum sowie positiver Währungstransaktionseffekte um 110 Basispunkte auf 33,1% vom Umsatz. Dies ist neben dem anhaltenden Preisdruck (ca. 2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) vor allem auf höhere Personal- und Entwicklungsaufwendungen zurückzuführen. Der Personalkostenanteil in den Herstellkosten in Prozent vom Umsatz stieg von 16,4% auf 17,2%. Die gestiegenen Personalkosten in der Produktion sind durch Insourcing Aktivitäten, Tariflohnerhöhungen sowie Kapazitätsanpassungen begründet. Durch das stark gestiegene Produktionsvolumen wurde vor allem im Komponentenbereich wieder Personal aufgebaut. Darüber hinaus waren die Personalkosten des Vorjahres positiv durch Maßnahmen wie Kurzarbeit und Bildungskarenz beeinflusst. Die um Preis- und positive Währungstransaktionseffekte bereinigte Materialtangente profitierte noch von im Vorjahr abgeschlossenen vorteilhaften Verträgen und positiven Mixverschiebungen. Darüber hinaus wurde die Materialtangente durch Bestandsveränderungen positiv beeinflusst und verringerte sich somit insgesamt von 43,5% auf 41,0%. Steigende Materialkosten waren erst gegen Ende des Quartals spürbar. Durch den Innovationsfokus der Zumtobel Gruppe erhöhen sich die Entwicklungsaufwendungen und Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten um 2,2 Mio EUR, welche in den Herstellkosten enthalten sind.
Aufgrund der eingeleiteten Wachstumsinitiativen im Vertrieb und Tariflohnerhöhungen erhöhten sich die Vertriebs- und Verwaltungskosten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 gegenüber der Vorjahresperiode um 2,6 Mio EUR von 80,5 Mio EUR auf 83,1 Mio EUR. Das sonstige betriebliche Ergebnis im Vorjahresquartal beinhaltete auch den einmalig positiven Ertrag aus dem mit dem Philips Konzern abgeschlossenen Patentaustauschvertrag.
Im ersten Quartal 2010/11 wurden positive Sondereffekte in Höhe von 1,7 Mio EUR (Vorjahr minus 3,6 Mio EUR) verbucht. Diese bestehen vor allem aus einer Zuschreibung in Höhe von 1,9 Mio EUR aus einem im Geschäftsjahr 2008/09 abgeschriebenen Gebäude, da der Grund für die Abschreibung weggefallen ist.
Zur Darstellung des operativen Ergebnisses wurde das EBIT um die genannten Sondereffekte bereinigt:
Wachstumsinitiativen erhöhen Vertriebskosten
Positive Sondereffekte im Betriebsergebnis
| Bereinigtes EBIT in Mio EUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Berichtetes EBIT | 18,8 | 19,2 | -2,1 |
| davon Sondereffekte | 1,7 | -3,6 | >100 |
| Bereinigtes EBIT | 17,1 | 22,8 | -25,2 |
| in % vom Umsatz | 5,7 | 8,2 |
Das Finanzergebnis verbesserte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 Mio EUR auf minus 3,6 Mio EUR. Im Zinsaufwand sind im Wesentlichen Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten, welche durch das niedrigere Zinsniveau sowie dank einer geringeren Nettoverschuldung im Berichtsquartal gesunken sind. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betragen minus 1,7 Mio EUR (Vorjahr minus 5,2 Mio EUR) und beinhalten vor allem das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften zu den jeweiligen Marktwerten zum Abschlussstichtag.
| Finanzergebnis in Mio EUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Zinsaufwand | -2,3 | -2,6 | 12,2 |
| Zinsertrag | 0,3 | 0,2 | 86,2 |
| Zinssaldo | -2,0 | -2,4 | 18,7 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | -1,7 | -5,2 | 66,9 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,1 | -0,2 | >100 |
| Finanzergebnis | -3,6 | -7,8 | 54,1 |
Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich im ersten Quartal um 33,9% auf 15,2 Mio EUR (Vorjahr 11,4 Mio EUR). Darauf fielen Ertragssteuern in Höhe von 1,6 Mio EUR an. Der Vorjahresgewinn war noch durch das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen (ehemaliger Bereich Wohnraumleuchten) mit minus 0,7 Mio EUR belastet. Das Periodenergebnis stieg auf 13,6 Mio EUR gegenüber 10,2 Mio EUR im Vorjahr. Für die Aktionäre der Zumtobel AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 42,7 Mio Aktien) von 0,32 EUR (Vorjahr: 0,23 EUR).
Working Capital durch gestiegenes Geschäftsvolumen erhöht
Zum 31. Juli 2010 betrug das Working Capital 225,2 Mio EUR (Vorjahr: 176,2 Mio EUR). Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres erhöhte sich der Working Capital Bedarf in Prozent vom rollierenden 12- Monatsumsatz von 18,4% auf 19,8%. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capitals ist durch das deutlich gestiegene Geschäftsvolumen stärker als im Vorjahr ausgefallen. Dabei kam es zu einem Anstieg der Vorräte und Forderungen, sowie zu einer Verringerung der Lieferverbindlichkeiten. Durch Verkürzung der Zahlungsfristen bei den Verbindlichkeiten wurde die Versorgungssicherheit beim Materialeinkauf in den Vordergrund gestellt. Der daraus resultierende Mittelabfluss in Höhe von 47,0 Mio EUR (minus 5,6 Mio EUR im Vorjahr) belastet den Cashflow aus dem operativen Geschäft, welcher von minus 2,3 Mio EUR im ersten Quartal des Vorjahres auf minus 24,7 Mio EUR sinkt.
Im ersten Quartal 2010/11 wurden 10,5 Mio EUR in Anlagevermögen investiert (Vorjahr 7,8 Mio EUR). Die Investitionen beziehen sich auf aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (3,1 Mio EUR) sowie den Ersatz und Ausbau von Anlagen. Selektive Kapazitätserweiterungen wurden dabei vor allem im Komponentensegment durchgeführt. Der Free Cashflow ist im saisonal üblichen Muster negativ, und liegt aufgrund des höheren Geschäftsvolumens bei minus 38,3 Mio EUR (Vorjahr minus 13,8 Mio EUR).
Free Cashflow bei minus 38,3 Mio EUR
Dividendenzahlung von 0,15 EUR je Aktie
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 4,1 Mio EUR ist vor allem durch die Zahlung der Dividende von 0,15 EUR je Aktie (6,4 Mio EUR,) belastet.
| Bilanzkennzahlen in Mio EUR | 31. Juli 2010 | 30. April 2010 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.003,3 | 983,5 |
| Nettoverbindlichkeiten | 162,8 | 121,9 |
| Eigenkapital | 362,0 | 351,6 |
| Eigenkapitalquote in % | 36,1 | 35,8 |
| Verschuldungsgrad in % | 45,0 | 34,7 |
| Durchschnittliches Capital Employed | 565,9 | 587,5 |
| ROCE in % | 8,1 | 8,8 |
| Investitionen | 10,5 | 49,4 |
| Working Capital | 225,2 | 176,2 |
| in % von rollierendem 12-Monatsumsatz | 19,8 | 15,8 |
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich trotz der Dividendenausschüttung aufgrund des soliden Gesamtergebnisses von 35,8% am 30. April 2010 auf 36,1%. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen im saisonal üblichen Muster, so dass der Verschuldungsgrad (Gearing) gegenüber dem Geschäftsjahresende von 34,7% auf 45,0% anstieg.
Zur Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit verfügt die Zumtobel Gruppe durch die im Juni 2008 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung über 480 Mio EUR (Laufzeit fünf Jahre) über einen ausreichenden finanziellen Rahmen. Die Finanzierung ist an die Einhaltung von Financial Covenants - einem Schuldendeckungsgrad mit einem Faktor kleiner als 3,5 sowie einer Eigenkapitalquote größer als 25% -
geknüpft. Zum 31. Juli 2010 wurden die Financial Covenants dank eines Schuldendeckungsgrades mit einem Faktor von 2,13 und einer Eigenkapitalquote von 36,1% vollumfänglich eingehalten.
Auf Grundlage des soliden Verlaufs im ersten Quartal halten wir für das Geschäftsjahr 2010/11 trotz einer weiterhin eingeschränkten Visibilität an unserer Prognose für das Gesamtjahr fest, dass sich sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern werden. Während für das Komponentengeschäft im Jahresfortgang mit einer Verlangsamung des dynamischen Wachstums gerechnet wird, gehen wir für das Lighting Segment zumindest von einer stabilen Entwicklung aus. Damit entwickelt sich das Unternehmen erneut besser als die europäische Baukonjunktur, wenn man sich die jüngsten Prognosen von Euroconstruct vom Juli 2010 vergegenwärtigt. So haben die Branchenexperten ihre Erwartungen für den gewerblichen Hochbau in den sieben europäischen Kernmärkten der Zumtobel Gruppe (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) für 2010 nochmals auf ein Minus von nunmehr 5,1% nach unten korrigiert (davor minus 2,7%). Erst ab 2011 wird mit einer Stabilisierung gerechnet. Die erwartete Verbesserung im operativen Ergebnis wird durch den anhaltenden Preisdruck, den Anstieg der Materialpreise, welcher nur begrenzt an die Kunden weiter gegeben werden kann, sowie Versorgungsengpässe bei elektronischen Komponenten gedämpft. Getragen von dem dynamischen Umsatzwachstum mit LED-basierten Produkten und der anhaltenden Nachfrage nach energieeffizienten Beleuchtungssystemen sehen wir der langfristigen Entwicklung unverändert mit großem Optimismus entgegen.
Dornbirn, 6. September 2010
| Dr. Harald Sommerer | Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil | Dipl. Wirtsch.-Ing. Martin Brandt |
|---|---|---|
| Chief Executive Officer | Chief Financial Officer | Chief Operating Officer |
Die Zumtobel AG hat für das Geschäftsjahr 2009/10 erstmalig einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
Download und weitere Informationen unter:
http://www.zumtobelgroup.com/de/corporate_ responsibility.htm
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 299.373 | 278.581 | 7,5 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -200.191 | -183.228 | -9,3 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 99.182 | 95.353 | 4,0 |
| in % vom Umsatz | 33,1 | 34,2 | |
| Vertriebskosten | -73.430 | -70.338 | -4,4 |
| Verwaltungskosten | -9.693 | -10.201 | 5,0 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2.736 | 4.375 | -37,5 |
| davon Sondereffekte | 1.715 | -3.643 | >100 |
| Betriebsergebnis | 18.795 | 19.189 | -2,1 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 6,9 | |
| Zinsaufwand | -2.271 | -2.586 | 12,2 |
| Zinsertrag | 301 | 161 | 86,2 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | -1.731 | -5.228 | 66,9 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 108 | -179 | >100 |
| Finanzergebnis | -3.593 | -7.832 | 54,1 |
| in % vom Umsatz | -1,2 | -2,8 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 15.202 | 11.357 | 33,9 |
| Ertragsteuern | -1.572 | -515 | <-100 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | 13.630 | 10.842 | 25,7 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | 0 | -666 | 100,0 |
| Periodenergebnis | 13.630 | 10.176 | 33,9 |
| in % vom Umsatz | 4,6 | 3,7 | |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 46 | 310 | -85,1 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 13.584 | 9.866 | 37,7 |
| Anzahl ausstehender Aktien unverwässert - Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 42.742 | 43.618 | |
| Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) - Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 44 | 12 | |
| Anzahl ausstehender Aktien verwässert - Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 42.786 | 43.630 | |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | |||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,32 | 0,23 | |
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,32 | 0,23 | |
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR) | |||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,32 | 0,25 | |
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,32 | 0,25 | |
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR) | |||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,00 | -0,02 | |
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,00 | -0,02 |
Um die Aussagekraft des Abschlusses weiter zu verbessern und um eine Vereinheitlichung mit der internen Berichterstattung zu erreichen, werden die Kosten der dezentralen Geschäftsleitungen nicht mehr unter den Verwaltungskosten, sondern verursachungsgerecht unter den Kosten der umgesetzten Leistungen bzw. den Vertriebskosten dargestellt. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 (restated*) |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 13.630 | 10.176 | 33,9 |
| Währungsdifferenzen | 1.655 | 490 * | >100 |
| Währungsdifferenzen aus Darlehen | 697 | 3.009 | -76,8 |
| Hedge Accounting | 12 | -184 | >100 |
| Steuern | -3 | 46 | <-100 |
| davon Hedge Accounting | -3 | 46 | <-100 |
| Sonstige Gesamtergebnisbestandteile | 2.361 | 3.361 | -29,8 |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 79 | -52 | >100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 2.282 | 3.413 | -33,1 |
| Gesamtergebnis | 15.991 | 13.537 | 18,1 |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 125 | 258 | -51,5 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 15.866 | 13.279 | 19,5 |
* Die Vergleichszahlen der Vorperiode wurden, aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 21 zum 30. April 2010 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") auf die Bewertung von Firmenwerten, angepasst. Die Änderungen sind im folgenden Dokument mit "*" gekennzeichnet.
| in TEUR | 31. Juli 2010 | in % | 30. April 2010 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 184.876 | 18,4 | 183.451 | 18,7 |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 49.647 | 4,9 | 48.913 | 5,0 |
| Sachanlagen | 234.079 | 23,4 | 231.385 | 23,6 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 4.112 | 0,4 | 4.112 | 0,4 |
| Finanzanlagen | 11.592 | 1,2 | 11.236 | 1,1 |
| Übrige Vermögenswerte | 4.493 | 0,4 | 4.163 | 0,4 |
| Latente Steuern | 34.308 | 3,4 | 33.894 | 3,4 |
| Langfristiges Vermögen | 523.107 | 52,1 | 517.154 | 52,6 |
| Vorräte | 159.847 | 16,0 | 146.077 | 14,9 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 197.584 | 19,7 | 173.649 | 17,6 |
| Finanzanlagen | 17.248 | 1,7 | 16.706 | 1,7 |
| Übrige Vermögenswerte | 25.855 | 2,6 | 32.603 | 3,3 |
| Liquide Mittel | 79.616 | 7,9 | 97.308 | 9,9 |
| Kurzfristiges Vermögen | 480.150 | 47,9 | 466.343 | 47,4 |
| VERMÖGEN | 1.003.257 | 100,0 | 983.497 | 100,0 |
| Grundkapital | 108.750 | 10,8 | 108.750 | 11,1 |
| Kapitalrücklagen | 335.071 | 33,4 | 334.597 | 34,0 |
| Gewinnrücklagen | -99.342 | -9,9 | -28.326 | -2,9 |
| Periodenergebnis | 13.584 | 1,4 | -67.225 | -6,8 |
| Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft | 358.063 | 35,7 | 347.796 | 35,4 |
| Kapital der Minderheitengesellschafter | 3.954 | 0,4 | 3.825 | 0,4 |
| Eigenkapital | 362.017 | 36,1 | 351.621 | 35,8 |
| Rückstellungen für Pensionen | 56.862 | 5,6 | 57.268 | 5,8 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 33.241 | 3,3 | 32.639 | 3,3 |
| Sonstige Personalrückstellungen gemäß IAS 19 | 11.670 | 1,2 | 11.513 | 1,2 |
| Übrige Rückstellungen | 755 | 0,1 | 813 | 0,1 |
| Finanzschulden | 214.950 | 21,4 | 214.448 | 21,7 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 51 | 0,0 | 46 | 0,0 |
| Latente Steuern | 11.557 | 1,2 | 11.552 | 1,2 |
| Langfristige Schulden | 329.086 | 32,8 | 328.279 | 33,3 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 21.695 | 2,2 | 20.988 | 2,1 |
| Übrige Rückstellungen | 34.481 | 3,4 | 33.056 | 3,4 |
| Finanzschulden | 30.505 | 3,0 | 4.807 | 0,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | 117.177 | 11,7 | 130.560 | 13,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 108.296 | 10,8 | 114.186 | 11,6 |
| Kurzfristige Schulden | 312.154 | 31,1 | 303.597 | 30,9 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 1.003.257 | 100,0 | 983.497 | 100,0 |
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen | 18.795 | 18.523 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 9.913 | 10.747 |
| Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen | 37 | 671 |
| Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen | 0 | -561 |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 28.745 | 29.380 |
| Vorräte | -12.302 | 7.826 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | -18.882 | -7.429 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | -17.411 | -8.585 |
| Erhaltene Anzahlungen | 1.565 | 2.568 |
| Veränderung des Working Capital | -47.030 | -5.620 |
| Langfristige Rückstellungen | -1.569 | -1.965 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 1.223 | -4.100 |
| Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -8.552 | -18.600 |
| Veränderungen der sonstigen operativen Positionen | -8.898 | -24.665 |
| Vereinnahmte/Bezahlte Steuern | 2.521 | -1.365 |
| Cashflow aus dem operativen Geschäft | -24.662 | -2.270 |
| Einzahlungen aus Sachanlagenabgängen | 142 | 925 |
| Auszahlungen für Schanlagenzugänge | -10.534 | -7.779 |
| Veränderung von lang- und kurzfristigen Finanzanlagen | -3.293 | -4.713 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -13.685 | -11.567 |
| FREIER CASHFLOW | -38.347 | -13.837 |
| Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden | 11.548 | 11.540 |
| davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände | -7 | -74 |
| Dividenden | -6.418 | -100 |
| Aktienrückkauf / Ausübung Optionen | 474 | 0 |
| Bezahlte Zinsen | -1.513 | -1.961 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 4.091 | 9.479 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | 1.115 | 1.209 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | -33.141 | -3.149 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 94.164 | 55.953 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 61.023 | 52.804 |
| Veränderung | -33.141 | -3.149 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2010 | 108.750 | 334.597 | 60.433 | -48.577 | -2.594 | 17.270 | -54.858 | -67.225 | 347.796 | 3.825 | 351.621 |
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen |
0 | 0 | -67.225 | 0 | 0 | 0 | 0 | 67.225 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 2.273 | 9 | 0 | 0 | 13.584 | 15.866 | 125 | 15.991 |
| +/- Aktienoptionen - Ausübungen |
0 | 474 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 474 | 0 | 474 |
| +/- Aktienoptionen - Dotierung/Auflösung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 345 | 0 | 0 | 345 | 4 | 349 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -6.418 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.418 | 0 | -6.418 |
| 31. Juli 2010 | 108.750 | 335.071 | -13.210 | -46.304 | -2.585 | 17.615 | -54.858 | 13.584 | 358.063 | 3.954 | 362.017 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage (restated)* |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2009 | 111.761 | 331.497 | 47.007 | -75.807 | -1.524 | 17.717 | -25.118 | 13.426 | 418.959 | 1.962 | 420.921 |
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen |
0 | 0 | 13.426 | 0 | 0 | 0 | 0 | -13.426 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 3.551 * | -138 | 0 | 0 | 9.866 | 13.279 | 258 | 13.537 |
| +/- Aktienoptionen - Ausübungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Aktienoptionen - Dotierung/Auflösung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 363 | 0 | 0 | 363 | 0 | 363 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -100 | -100 |
| +/- Wechsel Einbeziehungsart | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.019 | 0 | |
| 31. Juli 2009 | 111.761 | 331.497 | 60.433 | -72.256 * | -1.662 | 18.080 | -25.118 | 9.866 | 432.601 | 4.139 | 436.740 |
In der Bilanz sind unter der Position Gewinnrücklagen neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Juli 2010 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Juli 2010 ist ungeprüft und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Der verkürzte ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. Juli 2010 sind grundsätzlich unverändert geblieben. Es wird in diesem Zusammenhang auf den Konzernabschluss zum 30. April 2010 verwiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.
Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:
| Durchschnittskurse Gewinn und Verlustrechnung |
Stichtagskurse Bilanz | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 EUR entspricht | 31. Juli 2010 | 31. Juli 2009 | 31. Juli 2010 | 30. April 2010 | |
| AUD | 1,4445 | 1,7585 | 1,4466 | 1,4292 | |
| CHF | 1,3785 | 1,5161 | 1,3541 | 1,4341 | |
| USD | 1,2523 | 1,3935 | 1,3028 | 1,3315 | |
| SEK | 9,5724 | 10,7756 | 9,4333 | 9,6217 | |
| GBP | 0,8396 | 0,8661 | 0,8349 | 0,8703 |
In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:
| Konsolidierungsmethode | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungskreis | voll | at equity | TOTAL | |||
| 30. April 2010 | 96 | 6 | 102 | |||
| Wechsel Einbeziehungsart | 0 | 0 | 0 | |||
| Im Berichtszeitraum erstmals einbezogen | 0 | 0 | 0 | |||
| Im Berichtszeitraum fusioniert | –1 | 0 | –1 | |||
| 31. Juli 2010 | 95 | 6 | 101 |
Folgende Gesellschaften wurden im ersten Quartal 2010/11 fusioniert: Thorn Lighting (Guangzhou) Ltd. (Fusion mit Thorn Lighting (Guangzhou) Operations Ltd.).
Die Mehrheitseigentümer der z-werkzeugbau gmbh haben im 3. Quartal 2009/10 die Option auf die restlichen 30% der Gesellschaft ausgeübt. Die Übertragung der Anteile ist noch nicht erfolgt.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.
Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das 3. Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf.
Die Umsatzerlöse des ersten Quartals 2010/11 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5% auf TEUR 299.373.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten als auch dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -123.916 | -1.118 | -16 | 20 | -125.030 |
| Personalaufwand | -52.529 | -38.810 | -7.162 | -218 | -98.719 |
| Abschreibungen | -10.177 | -1.296 | -173 | 1.733 | -9.913 |
| Sonstiger Aufwand | -19.443 | -30.991 | -3.800 | -99 | -54.333 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 3.414 | 40 | 12 | 0 | 3.466 |
| Interne Verrechnung | 1.439 | -2.783 | 1.351 | -7 | 0 |
| Summe Aufwände | -201.212 | -74.958 | -9.788 | 1.429 | -284.529 |
| Sonstige Erträge | 1.021 | 1.528 | 95 | 1.307 | 3.951 |
| Summe | -200.191 | -73.430 | -9.693 | 2.736 | -280.578 |
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -121.122 | -902 | -61 | -19 | -122.104 |
| Personalaufwand | -45.674 | -36.126 | -6.524 | -1.544 | -89.868 |
| Abschreibungen | -9.113 | -1.449 | -183 | -2 | -10.747 |
| Sonstiger Aufwand | -14.222 | -30.060 | -4.858 | -2.647 | -51.787 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2.776 | 0 | 0 | 0 | 2.776 |
| Interne Verrechnung | 1.543 | -2.596 | 1.218 | -165 | 0 |
| Summe Aufwände | -185.812 | -71.133 | -10.408 | -4.377 | -271.730 |
| Sonstige Erträge | 2.584 | 795 | 207 | 8.752 | 12.338 |
| Summe | -183.228 | -70.338 | -10.201 | 4.375 | -259.392 |
Um die Aussagekraft des Abschlusses weiter zu verbessern und um eine Vereinheitlichung mit der internen Berichterstattung zu erreichen, werden die Kosten der dezentralen Geschäftsleitungen nicht mehr unter den Verwaltungskosten, sondern verursa-
chungsgerecht unter den Kosten der umgesetzten Leistungen bzw. den Vertriebskosten dargestellt. Im Rahmen der Anpassung des Vorjahres wurden daher Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.730 von den Verwaltungskosten zu den Kosten der umgesetzten Leistungen (TEUR 3.813) bzw. zu den Vertriebskosten (TEUR 2.917) umgegliedert.
In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 11.092 (VJ TEUR 9.774) enthalten. In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 3.121 (VJ TEUR 2.562) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 2.488 (VJ TEUR 1.648).
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 |
|---|---|---|
| Förderungen der öffentlichen Hand | 107 | 573 |
| Lizenzeinnahmen | 1.211 | 8.150 |
| Sondereffekte | 1.715 | –3.643 |
| Zuschreibungen zu Anlagevermögen | 1.972 | 0 |
| Restrukturierungen | –261 | –3.643 |
| Rechtsstreitigkeiten | 4 | 0 |
| Sonstiges | –297 | –705 |
| Summe | 2.736 | 4.375 |
Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 sind unter dieser Position Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft enthalten. Die Lizenzeinnahmen im Vorjahr fallen einmalig außergewöhnlich hoch aus, da die Zumtobel Gruppe im Mai 2009 mit dem Philips Konzern einen umfassenden, weltweiten Patentaustauschvertrag (cross-licensing) über gegenwärtige und zukünftige Patente in den Bereichen Beleuchtungstechnik und LED abgeschlossen hat. Seitens der Zumtobel Gruppe besteht aus diesem Vertrag eine Verpflichtung zu laufenden umsatzabhängigen Lizenzzahlungen an den Philips Konzern. Diese sind unter den Kosten der umgesetzten Leistungen erfasst.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 erfolgte eine Zuschreibung zu einem Gebäude in Höhe von TEUR 1.972, da der Grund für die im Geschäftsjahr 2008/09 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen ist.
Bereits in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2008/09 wurde als Reaktion auf die Wirtschaftskrise ein umfassendes Kostenreduzierungsprogramm gestartet. Die in diesem Zusammenhang stehenden Aufwendungen sind in der Zeile "Restrukturierungen" ausgewiesen.
Die Zeile Sonstiges betrifft den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten.
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 |
|---|---|---|
| Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen | –870 | –905 |
| Fremdwährungsergebnis | 1.215 | 760 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | –2.076 | –5.083 |
| Summe | –1.731 | –5.228 |
Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet vor allem Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.
Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.
Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | –1.970 | –1.116 |
| davon laufendes Jahr | –1.946 | –1.010 |
| davon vergangene Jahre | –24 | –106 |
| Latente Steuern | 398 | 601 |
| Ertragsteuern | –1.572 | –515 |
Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.
| in 1000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2010 | 42.725 | 42.725 |
| Aktienoptionen - Ausübungen | 63 | 18 |
| 31. Juli 2010 | 42.788 | 42.742 |
| in 1000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2009 | 42.713 | 42.713 |
| Aktienoptionen - Ausübungen | 0 | 0 |
| 31. Juli 2009 | 42.713 | 42.713 |
| Aktienoptionen - Ausübungen | 12 | 2 |
| 30. April 2010 | 42.725 | 42.715 |
Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften.
Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Darlehen in SEK und GBP, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2010.
Durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") ergibt sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR 1.424 (VJ TEUR 3.718). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Geschäftsbereich "Lighting Segment" zugeordnet.
Die Veränderung stammt im Wesentlichen aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte resultierend aus Entwicklungsprojekten.
In dieser Position ist der langfristige Teil der Forderung aus dem Verkauf der alten Fabrik in Spennymoor im Dezember 2008 sowie die langfristige Komponente aus dem cross-licensing -Vertrag mit dem Philips Konzern enthalten.
Diese Position betrifft im Wesentlichen aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.
Mit einem Lieferanten besteht eine außerbilanzielle Abnahmeverpflichtung für den Kauf von LED-Modulen in Höhe von TUSD 9.800, welche bis zum 31. März 2011 eingelöst werden muss.
Die Reduktion der Rückstellungen für Pensionen basiert auf Pensionsauszahlungen, welche im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 durchgeführt wurden.
Die Veränderung in dieser Position resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Garantierückstellungen.
Die Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden resultiert aus der Ausnutzung kurzfristiger Betriebsmittel-Kreditlinien zur Finanzierung des saisonalen Working Capital Aufbaus.
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Aus diesem Grund kommt es vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflow aus dem operativen Geschäft zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzposition.
Im Rahmen der indirekten Methode wird das Betriebsergebnis um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z.B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.
Die Entwicklung des Cashflows aus dem operativen Geschäft resultiert aus dem Aufbau der Vorräte, dem Anstieg der Forderungen bzw. dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese Veränderungen basieren auf dem saisonal bedingten Aufbau des Working Capitals. Die sonstigen kurz- und langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen den Abbau von Urlaubsverbindlichkeiten. Im ersten Quartal des Vorjahres war in dieser Position zudem der zahlungsunwirksame Teil aus der Forderung gegenüber Philips, betreffend den weltweiten Patentaustauschvertrag (cross-licensing), ausgewiesen. Die Position "Vereinnahmte/Bezahlte Steuern" betrifft die Rückerstattung von Steuervorauszahlungen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten beinhaltet im Wesentlichen Investitionen im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten und dem Ersatz von Anlagen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG.
| in TEUR | 31. Juli 2010 | 30. April 2010 | 31. Juli 2009 |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 79.616 | 97.308 | 73.041 |
| nicht frei verfügbar | –9 | –3 | –473 |
| Kontokorrent-Kredite | –18.584 | –3.141 | –19.764 |
| Finanzmittelfonds | 61.023 | 94.164 | 52.804 |
In der Hauptversammlung am 23. Juli 2010 wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,15 EUR je Aktie beschlossen. Am 30. Juli 2010 wurden TEUR 6.418 an die Aktionäre der Zumtobel AG ausgeschüttet.
In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.
In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in EUR berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier die Währungsdifferenzen aus Darlehen von langfristigen Konzerndarlehen in SEK und GBP, welche gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, ausgewiesen.
Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.
| in Stk. | Summe |
|---|---|
| Aktienrückkauf bis 30.April 2009 | 1.039.211 |
| Ausübungen bis 30.April 2009 | –764.254 |
| 30. April 2010 | 274.957 |
| Ausübungen | –63.320 |
| 31. Juli 2010 | 211.637 |
Im 1. Quartal 2010/11 wurden 63.320 Stk. Aktienoptionen ausgeübt (VJ 0 Stk.).
| in TEUR | SOP | MSP | Summe |
|---|---|---|---|
| 30. April 2010 | 15.985 | 1.285 | 17.270 |
| Erfolgswirksame Zuführung | - | 345 | 345 |
| 31. Juli 2010 | 15.985 | 1.630 | 17.615 |
Das Stock Option Program (SOP) wurde 2008 durch das Matching Stock Program (MSP) abgelöst. Aus dem SOP erfolgen keine Zuteilungen von Optionen mehr.
Die erfolgswirksame Zuführung des MSP erfolgt über 2 Jahre. Im 1. Quartal 2010/11 wurden planmäßig TEUR 345 (VJ TEUR 363) zugeführt.
Unter dieser Position sind die versicherungsmathematischen Verluste im Zusammenhang mit IAS 19 ausgewiesen.
Für Zumtobel stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Zumtobel Gruppe berichtet auf Basis der Geschäftsbereiche "Lighting Segment" (Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Lichtund Raummanagementsysteme) sowie "Components Segment" (elektronische und magnetische Lichtkomponenten). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den im IFRS 8 geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.
Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und –verbindlichkeiten) zugeordnet.
Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q1 2010/11 |
Q1 2009/10 |
Q1 2008/09 |
Q1 2010/11 |
Q1 2009/10 |
Q1 2008/09 |
Q1 2010/11 |
Q1 2009/10 |
Q1 2008/09 |
Q1 2010/11 |
Q1 2009/10 |
Q1 2008/09 |
| Nettoumsätze | 212.281 | 207.483 | 234.663 | 106.205 | 87.848 102.623 | –19.113 | –16.750 –20.616 | 299.373 | 278.581 | 316.670 | ||
| Außenerlöse | 212.083 | 207.232 233.552 | 87.183 | 71.232 | 82.837 | 107 | 117 | 281 | 299.373 | 278.581 | 316.670 | |
| Innenerlöse | 198 | 251 | 1.111 | 19.022 | 16.616 | 19.786 | –19.220 | –16.867 | –20.897 | 0 | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis | 9.443 | 6.596 | 15.441 | 13.183 | 15.334 | 14.313 | –3.831 | –2.741 | –2.766 | 18.795 | 19.189 | 26.988 |
| Investitionen | 5.932 | 5.545 | 9.919 | 4.176 | 2.197 | 3.880 | 426 | 37 | 730 | 10.534 | 7.779 | 14.529 |
| Abschreibungen | –5.000 | –6.431 | –6.175 | –4.593 | –4.017 | –3.767 | –320 | –299 | –296 | –9.913 | –10.747 | –10.238 |
| in TEUR | 31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
| Vermögen | 635.025 | 602.099 | 662.994 | 217.624 | 210.648 | 204.661 | 150.608 | 170.751 | 151.158 | 1.003.257 | 983.497 | 1.018.813 |
| 31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
31. Juli 2010 |
30. April 2010 |
30. April 2009 |
|
| Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) |
5.332 | 5.155 | 5.261 | 2.157 | 2.048 | 1.775 | 131 | 126 | 129 | 7.613 | 7.329 | 7.165 |
Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.
Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte Überleitung ausgewiesen.
Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:
| Überleitung | ||
|---|---|---|
| in TEUR | Q1 2010/11 | Q1 2009/10 |
| Konzernobergesellschaften | –3.956 | –2.679 |
| Konzernbuchungen | 125 | –62 |
| Betriebsergebnis | –3.831 | –2.741 |
Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.
| Überleitung | |||
|---|---|---|---|
| in TEUR | 31. Juli 2010 | 30. April 2010 | |
| gemeinschaftlich genutztes Vermögen | 160.742 | 179.024 | |
| Konzernobergesellschaften | 44.166 | 57.475 | |
| Konzernbuchungen | –54.300 | –65.748 | |
| Vermögen | 150.608 | 170.751 |
Der Rückgang des gemeinschaftlich genutzten Vermögens liegt vor allem im Rückgang der liquiden Mittel begründet.
Die Umsatzerlöse mit externen Kunden liegen jeweils unter 10 % der Gesamtumsatzerlöse.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Juli 2010 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Im Konzern wurden Bankgarantien in Höhe von TEUR 9.912 (30. April 2010 TEUR 9.316) für diverse Haftungen begeben.
Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Dornbirn, am 6. September 2010
Der Vorstand
Dr. Harald Sommerer Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil Dipl. Wirtsch.-Ing. Martin Brandt Chief Executive Officer Chief Financial Officer Chief Operating Officer
| CAPEX | Investitionen in Anlagevermögen |
|---|---|
| Durchschnittliches Capital Employed | = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – Rückstellungen für Ertragssteuern – Übrige Rückstellungen – Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen |
| Eigenkapitalquote | = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme |
| EBIT | Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragssteuern |
| Bereinigtes EBIT | EBIT bereinigt um Sondereffekte |
| Bereinigte EBIT-Marge | = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz |
| EBITDA | Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen |
| Bereinigtes EBITDA | EBITDA bereinigt um Sondereffekte |
| Mitarbeiterproduktivität | = bereinigtes EBIT in Prozent von Personalkosten |
| Nettoverbindlichkeiten | = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden – Liquide Mittel |
| ROCE | (Return On Capital Employed) = Gesamtkapitalverzinsung als bereinigtes EBIT in Prozent vom durchschnittlichem Capital Employed |
| Schuldendeckungsgrad | = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA |
| Verschuldungsgrad (Gearing) | = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital |
| WACC | (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Fremdkapital und Eigenkapital) |
| Working Capital (Betriebsmittel) | = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – Erhaltene Anzahlungen |
| Zwischenbericht 2010/11 (1. Mai 2010 – 31. Oktober 2010) | 02. Dezember 2010 |
|---|---|
| 3. Quartalsbericht 2010/11 (1. Mai 2010 – 31. Januar 2011) | 07. März 2011 |
| Bilanzergebnis 2010/11 | 27. Juni 2011 |
Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]
Sie finden unsere Finanzberichte zum Download in deutscher und englischer Sprache unter: http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510.
zur Zumtobel AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:
www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com www.ledon-lamp.com
Herausgeber: Zumtobel AG, Investor Relations, Harald Albrecht Gestaltung: Lisa Pfurtscheller Koordination Finanzen: Michael Köb Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Titelmotiv: Chinesicher Pavillion auf der Expo 2010 in Shanghai / China Copyright: Zumtobel AG 2010 Inhouse produziert mit FIRE.sys
Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.
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