AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Zumtobel Group AG

Quarterly Report Sep 6, 2010

770_rns_2010-09-06_10d14c84-ab9a-43ea-b432-584911f6ac38.pdf

Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Quartalsbericht der Zumtobel AG 1. Mai 2010 bis 31. Juli 2010

zumtobel group

Überblick zum ersten Quartal 2010/11

  • 7,5% Umsatzanstieg gegenüber Vorjahr (währungsbereinigt plus 2,1%)

  • Dynamische Aufwärtsentwicklung im Components Segment fortgesetzt (plus 20,9%)

  • Anhaltende Rezession im Hochbau belastet weiterhin spätzyklisches Lighting Segment (plus 2,3%)

  • Bereinigte EBIT-Marge von 5,7%, Vorjahresmarge von 8,2% durch nennenswerte Lizenzeinnahmen unterstützt

  • Periodenergebnis 33,9% höher als im ersten Quartal 2009/10

  • Umsatz mit LED-basierten Produkten wächst um 21,5%

Kennzahlenübersicht in Mio EUR Q1 2010/11 Q1 2009/10 Veränderung
in %
Umsatzerlöse 299,4 278,6 7,5
Bereinigtes EBITDA 29,0 33,6 -13,7
in % vom Umsatz 9,7 12,1
Bereinigtes EBIT 17,1 22,8 -25,2
in % vom Umsatz 5,7 8,2
EBIT 18,8 19,2 -2,1
in % vom Umsatz 6,3 6,9
Periodenergebnis 13,6 10,2 33,9
in % vom Umsatz 4,6 3,7
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 28,7 29,4 -2,2
Investitionen 10,5 7,8 35,4
31. Juli 2010 30. April 2010 Veränderung
in %
Bilanzsumme 1.003,3 983,5 2,0
Eigenkapital 362,0 351,6 3,0
Eigenkapitalquote in % 36,1 35,8
Nettoverbindlichkeiten 162,8 121,9 33,5
ROCE in % 8,1 8,8
Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) 7.613 7.329 3,9

Saisonaler Geschäftsverlauf

Bereinigtes EBIT

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die Zumtobel Gruppe ist trotz eines unverändert schwierigen Marktumfelds für die professionelle Beleuchtung mit einer positiven Tendenz in das neue Geschäftsjahr 2010/11 gestartet. Der Konzernumsatz wurde in den Monaten Mai bis Juli um 7,5% auf 299,4 Mio EUR gesteigert. Diese erfreuliche Umsatzentwicklung war durch positive Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 15,0 Mio EUR begünstigt. Bereinigt um diesen Effekt lag das Umsatzplus bei 2,1%. In der Betrachtung nach Segmenten zeigt sich nach wie vor eine Entwicklung der zwei Geschwindigkeiten. Das Komponentengeschäft profitiert von einer generell verbesserten Nachfrage, einem höherwertigen Produktmix sowie Marktanteilsgewinnen bei elektronischen Vorschaltgeräten. Der Segmentumsatz stieg um über 20% (währungsbereinigt plus 15,6%) auf 106,2 Mio EUR. Versorgungsengpässe bei elektronischen Bauteilen verhinderten ein noch höheres Wachstum. Demgegenüber ist das spätzyklische Lighting Segment weiterhin stark von der anhaltenden Rezession im Hochbau belastet. Der Quartalsumsatz stieg allein bedingt durch positive Währungseffekte um 2,3% auf 212,3 Mio EUR (währungsbereinigt minus 2,7%). Das bereinigte operative Ergebnis im Konzern liegt mit 17,1 Mio EUR unterhalb des Vorjahreswerts von 22,8 Mio EUR. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass im ersten Quartal 2009/10 eine nennenswerte, einmalige Lizenzzahlung im Ergebnis enthalten war. Dem höheren Deckungsbeitrag aus dem Umsatzwachstum standen Preisrückgänge, ein Anstieg der Personalkosten sowie höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung gegenüber. Erfreulich ist die Entwicklung beim Nachsteuergewinn, der im ersten Quartal mit 13,6 Mio EUR um 33,9% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums lag.

Solide zeigt sich weiterhin die Bilanz der Zumtobel Gruppe. Mit einer gegenüber dem Jahresende 2009/10 leicht gesteigerten Eigenkapitalquote von 36,1% (35,8% per 30.04.2010) und einem Schuldendeckungsgrad von 2,13 ist der Konzern weiter gut aufgestellt. Durch den gestiegenen Working Capital Bedarf aufgrund des höheren Geschäftsvolumens sowie kürzeren Zahlungsfristen bei Lieferverbindlichkeiten zur Sicherung der Materialversorgung ist der Free Cashflow im saisonal üblichen Muster negativ mit minus 38,3 Mio EUR per Ende Juli 2010.

Zuversicht, aber kein Grund zur Euphorie

Auf Grundlage des soliden Verlaufs im ersten Quartal halten wir für das Geschäftsjahr 2010/11 trotz einer weiterhin eingeschränkten Visibilität an unserer Prognose für das Gesamtjahr fest, dass sich sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern werden. Während für das Komponentengeschäft im Jahresfortgang mit einer Verlangsamung des dynamischen Wachstums gerechnet wird, gehen wir für das Lighting Segment zumindest von einer stabilen Entwicklung aus. Damit entwickelt sich das Unternehmen erneut besser als die europäische Baukonjunktur, wenn man sich die jüngsten Prognosen von Euroconstruct vom Juli 2010 vergegenwärtigt. So haben die Branchenexperten ihre Erwartungen für den gewerblichen Hochbau in den sieben europäischen Kernmärkten der Zumtobel Gruppe (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) für 2010 nochmals auf ein Minus von nunmehr 5,1% nach unten korrigiert (davor minus 2,7%). Erst ab 2011 wird mit einer Stabilisierung gerechnet. Die erwartete Verbesserung im operativen Ergebnis wird durch den anhaltenden Preisdruck, den Anstieg der Materialpreise, welcher nur begrenzt an die Kunden weiter gegeben werden kann, sowie Versorgungsengpässe bei elektronischen Komponenten gedämpft. Getragen von dem dynamischen Umsatzwachstum mit LED-basierten Produkten und der anhaltenden Nachfrage nach energieeffizienten Beleuchtungssystemen sehen wir der langfristigen Entwicklung unverändert mit großem Optimismus entgegen.

Dr. Harald Sommerer Chief Executive Officer

Dr. Harald Sommerer

Die Zumtobel Aktie

Zumtobel Aktie im ersten Quartal mit Gewinnmitnahmen

Nachdem die Zumtobel Aktie im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 um 140% zulegen konnte, kam es im ersten Quartal 2010/11 zu Gewinnmitnahmen. In den Monaten Mai bis Juli gab der Kurs um rund 11% nach und beendete das Berichtsquartal mit einem Kurs von 14,54 EUR. Auch der österreichische Leitindex ATX – in dem die Zumtobel Papiere enthalten sind – verlor mehr als 6% seines Wertes. Im Zwölfmonatsvergleich kann sich die Aktienperformance von Zumtobel mit plus 92% weiter sehen lassen, wohingegen der ATX nur um vergleichsweise bescheidene 10% zulegen konnte. Unterstützend für die gute Kursentwicklung waren positive Aussagen von Aktienanalysten sowie die generelle Erwartung, dass sich eine konjunkturelle Erholung positiv auf das operative Geschäft des Unternehmens auswirken könnte. Die Marktkapitalisierung des Konzerns lag zum 31. Juli 2010 auf Grundlage einer unveränderten Aktienzahl von 43,5 Mio Stück bei knapp über 632 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur ist relativ stabil: So verfügt die Familie Zumtobel über 35,3% der Stimmrechte. Auf institutioneller Investorenseite halten das britische Versicherungsunternehmen Aviva plc sowie die FMR LLC jeweils mehr als 5%, die restlichen rund 54,3% der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Kennzahlen zur Zumtobel Aktie im 1. Quartal 2010/11

Schlusskurs 30.04.10 EUR 16,34 Währung EUR
Schlusskurs 31.07.10 EUR 14,54 ISIN AT0000837307
Performance 1. Quartal 2010/11 -11,0% Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) ZAG
12 Monatsperformance 92,6% Marktsegment Prime Market
Marktkapitalisierung am 31.07.10 632 Mio EUR Reuters Symbol ZUMV.VI
Höchstkurs am 03.05.10 EUR 16,17 Bloomberg Symbol ZAG AV
Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) 72.473 Datastream O:ZAG
Streubesitz 54,3% Anzahl der Aktien 43.500.000

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Zuversicht der Experten für das globale Wirtschaftswachstum 2010 wird von zunehmender Unsicherheit gedämpft. So hat der Internationale Währungsfonds IWF zwar einerseits seine Prognose für die Expansion der Weltwirtschaftsleistung im Juli für 2010 von 4,2% auf 4,6% erhöht, verweist jedoch darauf, dass nunmehr einschneidende Reformen des Finanzsystems und der Wirtschaftsstrukturen notwendig seien, um die Nachhaltigkeit dieses Aufwärtstrends zu gewährleisten. Insbesondere die Euro-Zone hinkt mit einem Wachstum von mageren 1,0% der Entwicklung in den USA (plus 3,3%) oder Japan (plus 2,4%) hinterher. Noch größer ist die Diskrepanz im Vergleich zum erwarteten Anstieg der Wirtschaftsleistung der Schwellenländer, die ein Plus von 6,8% erwarten können. Getrieben wird diese Dynamik von China (plus 10,5%) und Indien (plus 9,4%). Diese Regionen bestimmen aufgrund ihres unverändert hohen Nachholbedarfs auch das Geschehen in den Industrieländern. So konnte Deutschland im Juli ein stark gestiegenes Exportvolumen bekannt geben, das bereits wieder an das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise in 2008 heranreicht. Dies könnte dazu führen, dass die bisherigen Prognosen der OECD für die Länder der für die Zumtobel Gruppe wichtigen D/A/CH-Region, Deutschland, Österreich und Schweiz, angehoben werden müssen. Alle drei Nationen können nach Schätzungen der OECD von Ende Mai 2010 auf ein Wachstum zwischen 1,8% und 1,9% hoffen. Einige Experten erwarten für Deutschland sogar aktuell ein Plus von 2,5 bis 3,0%. Neben den genannten strukturellen Risiken werden vom IWF vor allem das Auslaufen vieler Konjunkturprogramme und die weiterhin sehr restriktive Kreditvergabe durch die Finanzinstitute genannt. Konjunkturelle Warnsignale aus den Vereinigten Staaten und Japan lassen zudem Zweifel an der Nachhaltigkeit der Erholung der Weltkonjunktur aufkommen.

Die Branchenfachleute von Euroconstruct sehen den gewerblichen Hochbau aufgrund seiner Spätzyklik für 2010 in einer weit tieferen Krise als zunächst angenommen. Im Juni 2010 hat die Organisation die Prognose für diesen Bereich in den sieben für die Zumtobel Gruppe wichtigsten europäischen Märkten (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) für dieses Kalenderjahr von minus 2,7% (November 2009) auf minus 5,1% zurückgenommen. Diese Korrektur zeigt auch, dass sich nach dem Rückgang der Investitionen im Zuge der Finanzkrise nun auch die Auswirkungen der Sparprogramme der öffentlichen Hand bemerkbar machen. Erst für 2011 wird wieder mit einer annähernden Stabilisierung (minus 0,3%) gerechnet.

Wesentliche Ereignisse seit dem 30. April 2010

Thomas Spitzenpfeil, seit Mai 2004 Finanzvorstand der Zumtobel Gruppe, verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen, um eine externe Karrierechance als Vorstandsmitglied eines deutschen Konzerns wahrzunehmen. Das mit der Zumtobel AG bestehende Vertragsverhältnis wird zum 30.09.2010 aufgelöst. Der Aufsichtsrat hat umgehend, in enger Abstimmung mit dem Vorstand, einen Prozess zur Nachbesetzung eingeleitet. Interimistisch werden die Vorstandsagenden durch Harald Sommerer, CEO, sowie Martin Brandt, COO, übernommen.

In der am 23. Juli 2010 stattgefundenen 34. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2009/2010 eine Dividende in Höhe von 0,15 EUR je anspruchsberechtigter Stückaktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 30. Juli 2010.

Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2010 sind nicht eingetreten.

Weltwirtschaft wächst 2010 dynamisch – Risiken nehmen jedoch zu

Gewerbebau weiter rückläufig in 2010

CFO verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen

Hauptversammlung beschließt Dividende für GJ 2009/10

Umsatzentwicklung

  • Umsatzanstieg von 7,5% gegenüber Vorjahr (währungsbereinigt plus 2,1%)

  • Spätzyklisches Lighting Segment weiterhin durch Marktumfeld belastet (plus 2,3%)

  • Dynamische Aufwärtsentwicklung im Components Segment fortgesetzt

  • Umsatz mit LED-basierten Produkten wächst um 21,5%

Währungsbereinigter Umsatz steigt um 2,1%

Im ersten Quartal (1. Mai bis 31. Juli 2010) des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal erstmals wieder deutlich um 7,5% auf 299,4 Mio EUR (Vorjahr 278,6 Mio EUR). Allerdings wurde die Umsatzentwicklung durch positive Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 15,0 Mio EUR unterstützt. Bereinigt um diese Währungseffekte lag der Umsatz 2,1% über dem Vorjahreswert. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die fortgesetzte positive Entwicklung im Components Segment zurückzuführen. Die seit dem dritten Quartal 2009/10 beobachtete Stabilisierung beim Umsatz auf Gruppenebene gegenüber den jeweiligen Vorjahresquartalen setzt sich somit im ersten Quartal 2010/11 fort (3. Quartal 2009/10: minus 1,5%; 4. Quartal 2009/10: plus 6,0%; 1. Quartal 2010/11: plus 7,5%).

Umsatzentwicklung in den letzten neun Quartalen

Währungsbereinigte Umsatzentwicklung in % vs Vorjahresquartal

Die positiven Währungseffekte sind vor allem auf die Aufwertung des Australischen Dollar (AUD), des Schweizer Franken (CHF), der Schwedischen Krone (SEK) und des Britischen Pfunds (GBP) gegenüber dem Euro zurückzuführen: Bezogen auf den Durchschnittskurs des Berichtszeitraums ergibt sich etwa für den Australischen Dollar ein Umrechnungsvorteil von mehr als 20% und für den Schweizer Franken ein positiver Effekt von 10%. Auch die leichte Pfundaufwertung gegenüber dem Euro hat einen positiven Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Nachdem das erste Quartal des Vorjahres noch deutlich negativ von Währungsumrechnungseffekten belastet war (minus 5,8 Mio EUR), zeigt sich derzeit eine Umkehr dieses Trends.

Spätzyklisches Lighting Segment weiterhin durch Marktumfeld belastet

Ein großer Teil des Translationseffekts (10,4 Mio EUR) ist dem Lighting Segment zuzuordnen. Die positive Umsatzentwicklung von 207,5 Mio EUR auf 212,3 Mio EUR (plus 2,3%) ist allein durch diesen Währungseffekt gestützt. Währungsbereinigt sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,7%, was vor allem auf den spätzyklischen Charakter des Segments und die dadurch weiterhin schwierigen Marktbedingungen zurückzuführen ist. Relativ zum Wettbewerb konnte das Segment seine starke Marktposition behaupten.

Dem Components Segment ist ein positiver Währungseffekt in Höhe von 4,7 Mio EUR zuzuordnen. Der Umsatz stieg deutlich um 20,9% (währungsbereinigt 15,6%) auf 106,2 Mio EUR (Vorjahr 87,8 Mio EUR). Nachdem das Komponentengeschäft in der Krise stärker durch Umsatzrückgänge betroffen war, ist nun auch die Nachfrageerholung ausgeprägter. Zusätzlich wird das Segment durch die anhaltende Substitution von magnetischen Vorschaltgeräten mit höherwertigen elektronischen Vorschaltgeräten sowie Marktanteilsgewinnen bei elektronischen Vorschaltgeräten unterstützt.

Dynamische Aufwärtsentwicklung im Components Segment fortgesetzt

Entwicklung Segmente in Mio EUR Q1 2010/11 Q1 2009/10 Veränderung
in %
Währungsbe
reinigt in %
Lighting Segment 212,3 207,5 2,3 -2,7
Components Segment 106,2 87,8 20,9 15,6
Überleitung -19,1 -16,8 14,1 -
Zumtobel Gruppe 299,4 278,6 7,5 2,1

In der Zukunftstechnologie Licht Emittierender Dioden (LED) konnte die Zumtobel Gruppe im abgelaufenen Quartal das Wachstum weiter fortsetzen. Der Umsatz mit LED-basierten Produkten und Lösungen stieg im Berichtszeitraum um 21,5% auf 19,1 Mio EUR.

Umsatz mit LEDbasierten Produkten wächst um 21,5%

Regionale Geschäftsentwicklung

Umsatzerlöse Veränderung Regionale Umsatzverteilung
Q1 2010/11 in %
D/A/CH 73,4 0,9 Rest
Australien &
Amerika
1,1%
Neuseeland
Osteuropa 17,1 7,4 3,1%
10,6%
D/A/CH
Nordeuropa 22,3 12,2 24,5%
Asien
8,8%
Westeuropa 90,1 3,6
Südeuropa 26,1 2,9 Südeuropa
Europa 229,0 3,7 8,7%
Osteuropa
Asien 26,5 12,8 5,7%
Australien & Neuseeland 31,6 34,3
Amerika 9,2 14,1 Nordeuropa
Westeuropa
7,4%
30,1%
Rest 3,2 17,4
Gesamt 299,4 7,5

Trotz Nachfrageschwankungen in den regionalen Absatzmärkten der Zumtobel Gruppe zeichnet sich für alle Märkte eine Stabilisierung und teilweise sogar eine Erholung der Umsätze ab. Im Berichtszeitraum stieg der Umsatz der Zumtobel Gruppe in Europa um 3,7% (währungsbereinigt 1,1%) auf 229,0 Mio EUR (Vorjahr 220,9 Mio EUR). Einzig die für die Zumtobel Gruppe wichtige D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) verzeichnet währungsbereinigt einen Rückgang zum Vergleichsquartal des Vorjahres (minus 1,9%). Hier ist vor allem aufgrund der anhaltend schwachen Baukonjunktur in Deutschland und Österreich mit keiner raschen Erholung zu rechnen. Aufgrund der höheren Wachstumsraten in den anderen Regionen verringert sich der relative Umsatzbeitrag aus Europa im Jahresvergleich von 79,3% des Konzernumsatzes auf 76,5%.

In Asien stieg der Umsatz um 12,8% auf 26,5 Mio EUR (Vorjahr 23,5 Mio EUR). Währungsbereinigt lag der Umsatz in Asien nur leicht über Vorjahresniveau (plus 2,4%). Trotz der weiterhin schwierigen Baukonjunktur zeigt sich in der Region Amerika erstmals wieder eine positive Wachstumsrate von 14,1% (währungsbereinigt plus 3,8%). Dies aufgrund eines erweiterten Vertriebsnetzwerks sowie guter Nachfrage

Stabilisierung in den europäischen Märkten

Asien und Australien/Neuseeland deutlich positiv

für neu eingeführte Produkte. Die Region Australien/Neuseeland ist besonders deutlich von Währungstranslationseffekten in Höhe von 6,0 Mio EUR unterstützt und verzeichnet ein Wachstum von 34,3% (währungsbereinigt 8,7%).

Ertragsentwicklung

  • Bereinigtes EBIT bei 17,1 Mio EUR

  • Bruttoergebnismarge mit 33,1% leicht rückläufig

  • Positive Sondereffekte im Betriebsergebnis (1,7 Mio EUR)

  • Verbessertes Finanzergebnis

  • Periodenergebnis steigt um 33,9%

Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR Q1 2010/11 Q1 2009/10 Veränderung in %
Umsatzerlöse 299,4 278,6 7,5
Kosten der umgesetzten Leistungen -200,2 -183,2 -9,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 99,2 95,4 4,0
in % vom Umsatz 33,1 34,2
SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte -82,1 -72,5 -13,2
Bereinigtes EBIT 17,1 22,8 -25,2
in % vom Umsatz 5,7 8,2
Sondereffekte 1,7 -3,6 >100
EBIT 18,8 19,2 -2,1
in % vom Umsatz 6,3 6,9
Finanzergebnis -3,6 -7,8 54,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 15,2 11,4 33,9
Ertragsteuern -1,6 -0,5 <-100
Jahresergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0,0 -0,7 100,0
Periodenergebnis 13,6 10,2 33,9
Abschreibungen und Amortisierungen 9,9 10,7 -7,8
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,32 0,23 40,5

Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Quartal 2010/11 betrug 28,7 Mio EUR.

Bereinigtes EBIT bei

17,1 Mio EUR

Das um Sondereffekte bereinigte EBIT sank im Berichtsquartal von 22,8 Mio EUR auf 17,1 Mio EUR. Dadurch fällt die Umsatzrendite von 8,2% auf 5,7%. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahreswert einmalige Lizenzeinnahmen vor allem in Zusammenhang mit einem mit dem Philips Konzern abgeschlossenen Patentaustauschvertrag enthalten sind.

Entwicklung bereinigtes EBIT (in Mio EUR)

Die Bruttoergebnismarge verringerte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres trotz gestiegener Deckungsbeiträge aus dem Umsatzwachstum sowie positiver Währungstransaktionseffekte um 110 Basispunkte auf 33,1% vom Umsatz. Dies ist neben dem anhaltenden Preisdruck (ca. 2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) vor allem auf höhere Personal- und Entwicklungsaufwendungen zurückzuführen. Der Personalkostenanteil in den Herstellkosten in Prozent vom Umsatz stieg von 16,4% auf 17,2%. Die gestiegenen Personalkosten in der Produktion sind durch Insourcing Aktivitäten, Tariflohnerhöhungen sowie Kapazitätsanpassungen begründet. Durch das stark gestiegene Produktionsvolumen wurde vor allem im Komponentenbereich wieder Personal aufgebaut. Darüber hinaus waren die Personalkosten des Vorjahres positiv durch Maßnahmen wie Kurzarbeit und Bildungskarenz beeinflusst. Die um Preis- und positive Währungstransaktionseffekte bereinigte Materialtangente profitierte noch von im Vorjahr abgeschlossenen vorteilhaften Verträgen und positiven Mixverschiebungen. Darüber hinaus wurde die Materialtangente durch Bestandsveränderungen positiv beeinflusst und verringerte sich somit insgesamt von 43,5% auf 41,0%. Steigende Materialkosten waren erst gegen Ende des Quartals spürbar. Durch den Innovationsfokus der Zumtobel Gruppe erhöhen sich die Entwicklungsaufwendungen und Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten um 2,2 Mio EUR, welche in den Herstellkosten enthalten sind.

Aufgrund der eingeleiteten Wachstumsinitiativen im Vertrieb und Tariflohnerhöhungen erhöhten sich die Vertriebs- und Verwaltungskosten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 gegenüber der Vorjahresperiode um 2,6 Mio EUR von 80,5 Mio EUR auf 83,1 Mio EUR. Das sonstige betriebliche Ergebnis im Vorjahresquartal beinhaltete auch den einmalig positiven Ertrag aus dem mit dem Philips Konzern abgeschlossenen Patentaustauschvertrag.

Im ersten Quartal 2010/11 wurden positive Sondereffekte in Höhe von 1,7 Mio EUR (Vorjahr minus 3,6 Mio EUR) verbucht. Diese bestehen vor allem aus einer Zuschreibung in Höhe von 1,9 Mio EUR aus einem im Geschäftsjahr 2008/09 abgeschriebenen Gebäude, da der Grund für die Abschreibung weggefallen ist.

Zur Darstellung des operativen Ergebnisses wurde das EBIT um die genannten Sondereffekte bereinigt:

Bruttoergebnismarge sinkt auf 33,1%

Wachstumsinitiativen erhöhen Vertriebskosten

Positive Sondereffekte im Betriebsergebnis

Bereinigtes EBIT in Mio EUR Q1 2010/11 Q1 2009/10 Veränderung in %
Berichtetes EBIT 18,8 19,2 -2,1
davon Sondereffekte 1,7 -3,6 >100
Bereinigtes EBIT 17,1 22,8 -25,2
in % vom Umsatz 5,7 8,2

Verbessertes Finanzergebnis

Das Finanzergebnis verbesserte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 Mio EUR auf minus 3,6 Mio EUR. Im Zinsaufwand sind im Wesentlichen Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten, welche durch das niedrigere Zinsniveau sowie dank einer geringeren Nettoverschuldung im Berichtsquartal gesunken sind. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betragen minus 1,7 Mio EUR (Vorjahr minus 5,2 Mio EUR) und beinhalten vor allem das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften zu den jeweiligen Marktwerten zum Abschlussstichtag.

Finanzergebnis in Mio EUR Q1 2010/11 Q1 2009/10 Veränderung in %
Zinsaufwand -2,3 -2,6 12,2
Zinsertrag 0,3 0,2 86,2
Zinssaldo -2,0 -2,4 18,7
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge -1,7 -5,2 66,9
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,1 -0,2 >100
Finanzergebnis -3,6 -7,8 54,1

Periodenergebnis steigt um ein Drittel

Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich im ersten Quartal um 33,9% auf 15,2 Mio EUR (Vorjahr 11,4 Mio EUR). Darauf fielen Ertragssteuern in Höhe von 1,6 Mio EUR an. Der Vorjahresgewinn war noch durch das Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen (ehemaliger Bereich Wohnraumleuchten) mit minus 0,7 Mio EUR belastet. Das Periodenergebnis stieg auf 13,6 Mio EUR gegenüber 10,2 Mio EUR im Vorjahr. Für die Aktionäre der Zumtobel AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 42,7 Mio Aktien) von 0,32 EUR (Vorjahr: 0,23 EUR).

Cashflow und Vermögenslage

Working Capital durch gestiegenes Geschäftsvolumen erhöht

Zum 31. Juli 2010 betrug das Working Capital 225,2 Mio EUR (Vorjahr: 176,2 Mio EUR). Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres erhöhte sich der Working Capital Bedarf in Prozent vom rollierenden 12- Monatsumsatz von 18,4% auf 19,8%. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capitals ist durch das deutlich gestiegene Geschäftsvolumen stärker als im Vorjahr ausgefallen. Dabei kam es zu einem Anstieg der Vorräte und Forderungen, sowie zu einer Verringerung der Lieferverbindlichkeiten. Durch Verkürzung der Zahlungsfristen bei den Verbindlichkeiten wurde die Versorgungssicherheit beim Materialeinkauf in den Vordergrund gestellt. Der daraus resultierende Mittelabfluss in Höhe von 47,0 Mio EUR (minus 5,6 Mio EUR im Vorjahr) belastet den Cashflow aus dem operativen Geschäft, welcher von minus 2,3 Mio EUR im ersten Quartal des Vorjahres auf minus 24,7 Mio EUR sinkt.

Working Capital in % von rollierenden 12-Monats-Umsätzen

Im ersten Quartal 2010/11 wurden 10,5 Mio EUR in Anlagevermögen investiert (Vorjahr 7,8 Mio EUR). Die Investitionen beziehen sich auf aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (3,1 Mio EUR) sowie den Ersatz und Ausbau von Anlagen. Selektive Kapazitätserweiterungen wurden dabei vor allem im Komponentensegment durchgeführt. Der Free Cashflow ist im saisonal üblichen Muster negativ, und liegt aufgrund des höheren Geschäftsvolumens bei minus 38,3 Mio EUR (Vorjahr minus 13,8 Mio EUR).

Free Cashflow bei minus 38,3 Mio EUR

Dividendenzahlung von 0,15 EUR je Aktie

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 4,1 Mio EUR ist vor allem durch die Zahlung der Dividende von 0,15 EUR je Aktie (6,4 Mio EUR,) belastet.

Bilanzkennzahlen in Mio EUR 31. Juli 2010 30. April 2010
Bilanzsumme 1.003,3 983,5
Nettoverbindlichkeiten 162,8 121,9
Eigenkapital 362,0 351,6
Eigenkapitalquote in % 36,1 35,8
Verschuldungsgrad in % 45,0 34,7
Durchschnittliches Capital Employed 565,9 587,5
ROCE in % 8,1 8,8
Investitionen 10,5 49,4
Working Capital 225,2 176,2
in % von rollierendem 12-Monatsumsatz 19,8 15,8

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich trotz der Dividendenausschüttung aufgrund des soliden Gesamtergebnisses von 35,8% am 30. April 2010 auf 36,1%. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen im saisonal üblichen Muster, so dass der Verschuldungsgrad (Gearing) gegenüber dem Geschäftsjahresende von 34,7% auf 45,0% anstieg.

Zur Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit verfügt die Zumtobel Gruppe durch die im Juni 2008 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung über 480 Mio EUR (Laufzeit fünf Jahre) über einen ausreichenden finanziellen Rahmen. Die Finanzierung ist an die Einhaltung von Financial Covenants - einem Schuldendeckungsgrad mit einem Faktor kleiner als 3,5 sowie einer Eigenkapitalquote größer als 25% -

Weiterhin solide Bilanzstruktur

Gefestigte Liquiditätsposition

geknüpft. Zum 31. Juli 2010 wurden die Financial Covenants dank eines Schuldendeckungsgrades mit einem Faktor von 2,13 und einer Eigenkapitalquote von 36,1% vollumfänglich eingehalten.

Ausblick: Zuversicht, aber kein Grund zur Euphorie

Auf Grundlage des soliden Verlaufs im ersten Quartal halten wir für das Geschäftsjahr 2010/11 trotz einer weiterhin eingeschränkten Visibilität an unserer Prognose für das Gesamtjahr fest, dass sich sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern werden. Während für das Komponentengeschäft im Jahresfortgang mit einer Verlangsamung des dynamischen Wachstums gerechnet wird, gehen wir für das Lighting Segment zumindest von einer stabilen Entwicklung aus. Damit entwickelt sich das Unternehmen erneut besser als die europäische Baukonjunktur, wenn man sich die jüngsten Prognosen von Euroconstruct vom Juli 2010 vergegenwärtigt. So haben die Branchenexperten ihre Erwartungen für den gewerblichen Hochbau in den sieben europäischen Kernmärkten der Zumtobel Gruppe (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) für 2010 nochmals auf ein Minus von nunmehr 5,1% nach unten korrigiert (davor minus 2,7%). Erst ab 2011 wird mit einer Stabilisierung gerechnet. Die erwartete Verbesserung im operativen Ergebnis wird durch den anhaltenden Preisdruck, den Anstieg der Materialpreise, welcher nur begrenzt an die Kunden weiter gegeben werden kann, sowie Versorgungsengpässe bei elektronischen Komponenten gedämpft. Getragen von dem dynamischen Umsatzwachstum mit LED-basierten Produkten und der anhaltenden Nachfrage nach energieeffizienten Beleuchtungssystemen sehen wir der langfristigen Entwicklung unverändert mit großem Optimismus entgegen.

Dornbirn, 6. September 2010

Dr. Harald Sommerer Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil Dipl. Wirtsch.-Ing. Martin Brandt
Chief Executive Officer Chief Financial Officer Chief Operating Officer

Zumtobel Group Through Light, we care.

Die Zumtobel AG hat für das Geschäftsjahr 2009/10 erstmalig einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Download und weitere Informationen unter:

http://www.zumtobelgroup.com/de/corporate_ responsibility.htm

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10 Veränderung
in %
Umsatzerlöse 299.373 278.581 7,5
Kosten der umgesetzten Leistungen -200.191 -183.228 -9,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 99.182 95.353 4,0
in % vom Umsatz 33,1 34,2
Vertriebskosten -73.430 -70.338 -4,4
Verwaltungskosten -9.693 -10.201 5,0
Sonstiges betriebliches Ergebnis 2.736 4.375 -37,5
davon Sondereffekte 1.715 -3.643 >100
Betriebsergebnis 18.795 19.189 -2,1
in % vom Umsatz 6,3 6,9
Zinsaufwand -2.271 -2.586 12,2
Zinsertrag 301 161 86,2
Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge -1.731 -5.228 66,9
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 108 -179 >100
Finanzergebnis -3.593 -7.832 54,1
in % vom Umsatz -1,2 -2,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 15.202 11.357 33,9
Ertragsteuern -1.572 -515 <-100
Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen 13.630 10.842 25,7
Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0 -666 100,0
Periodenergebnis 13.630 10.176 33,9
in % vom Umsatz 4,6 3,7
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar 46 310 -85,1
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 13.584 9.866 37,7
Anzahl ausstehender Aktien unverwässert - Durchschnitt (in 1000 Stk.) 42.742 43.618
Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) - Durchschnitt (in 1000 Stk.) 44 12
Anzahl ausstehender Aktien verwässert - Durchschnitt (in 1000 Stk.) 42.786 43.630
Ergebnis je Aktie (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,32 0,23
Ergebnis je Aktie verwässert 0,32 0,23
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,32 0,25
Ergebnis je Aktie verwässert 0,32 0,25
Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR)
Ergebnis je Aktie unverwässert 0,00 -0,02
Ergebnis je Aktie verwässert 0,00 -0,02

Um die Aussagekraft des Abschlusses weiter zu verbessern und um eine Vereinheitlichung mit der internen Berichterstattung zu erreichen, werden die Kosten der dezentralen Geschäftsleitungen nicht mehr unter den Verwaltungskosten, sondern verursachungsgerecht unter den Kosten der umgesetzten Leistungen bzw. den Vertriebskosten dargestellt. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Gesamtergebnisrechnung

in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10
(restated*)
Veränderung
in %
Periodenergebnis 13.630 10.176 33,9
Währungsdifferenzen 1.655 490 * >100
Währungsdifferenzen aus Darlehen 697 3.009 -76,8
Hedge Accounting 12 -184 >100
Steuern -3 46 <-100
davon Hedge Accounting -3 46 <-100
Sonstige Gesamtergebnisbestandteile 2.361 3.361 -29,8
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar 79 -52 >100
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 2.282 3.413 -33,1
Gesamtergebnis 15.991 13.537 18,1
davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar 125 258 -51,5
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar 15.866 13.279 19,5

* Die Vergleichszahlen der Vorperiode wurden, aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 21 zum 30. April 2010 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") auf die Bewertung von Firmenwerten, angepasst. Die Änderungen sind im folgenden Dokument mit "*" gekennzeichnet.

Bilanz

in TEUR 31. Juli 2010 in % 30. April 2010 in %
Firmenwerte 184.876 18,4 183.451 18,7
Übrige immaterielle Vermögenswerte 49.647 4,9 48.913 5,0
Sachanlagen 234.079 23,4 231.385 23,6
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 4.112 0,4 4.112 0,4
Finanzanlagen 11.592 1,2 11.236 1,1
Übrige Vermögenswerte 4.493 0,4 4.163 0,4
Latente Steuern 34.308 3,4 33.894 3,4
Langfristiges Vermögen 523.107 52,1 517.154 52,6
Vorräte 159.847 16,0 146.077 14,9
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen 197.584 19,7 173.649 17,6
Finanzanlagen 17.248 1,7 16.706 1,7
Übrige Vermögenswerte 25.855 2,6 32.603 3,3
Liquide Mittel 79.616 7,9 97.308 9,9
Kurzfristiges Vermögen 480.150 47,9 466.343 47,4
VERMÖGEN 1.003.257 100,0 983.497 100,0
Grundkapital 108.750 10,8 108.750 11,1
Kapitalrücklagen 335.071 33,4 334.597 34,0
Gewinnrücklagen -99.342 -9,9 -28.326 -2,9
Periodenergebnis 13.584 1,4 -67.225 -6,8
Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft 358.063 35,7 347.796 35,4
Kapital der Minderheitengesellschafter 3.954 0,4 3.825 0,4
Eigenkapital 362.017 36,1 351.621 35,8
Rückstellungen für Pensionen 56.862 5,6 57.268 5,8
Rückstellungen für Abfertigungen 33.241 3,3 32.639 3,3
Sonstige Personalrückstellungen gemäß IAS 19 11.670 1,2 11.513 1,2
Übrige Rückstellungen 755 0,1 813 0,1
Finanzschulden 214.950 21,4 214.448 21,7
Übrige Verbindlichkeiten 51 0,0 46 0,0
Latente Steuern 11.557 1,2 11.552 1,2
Langfristige Schulden 329.086 32,8 328.279 33,3
Rückstellungen für Ertragsteuern 21.695 2,2 20.988 2,1
Übrige Rückstellungen 34.481 3,4 33.056 3,4
Finanzschulden 30.505 3,0 4.807 0,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen 117.177 11,7 130.560 13,3
Übrige Verbindlichkeiten 108.296 10,8 114.186 11,6
Kurzfristige Schulden 312.154 31,1 303.597 30,9
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN 1.003.257 100,0 983.497 100,0

Kapitalflussrechnung

in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10
Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen 18.795 18.523
Abschreibungen und Amortisierungen 9.913 10.747
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 37 671
Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen 0 -561
Cashflow aus dem operativen Ergebnis 28.745 29.380
Vorräte -12.302 7.826
Forderungen aus Lieferungen & Leistungen -18.882 -7.429
Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen -17.411 -8.585
Erhaltene Anzahlungen 1.565 2.568
Veränderung des Working Capital -47.030 -5.620
Langfristige Rückstellungen -1.569 -1.965
Kurzfristige Rückstellungen 1.223 -4.100
Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten -8.552 -18.600
Veränderungen der sonstigen operativen Positionen -8.898 -24.665
Vereinnahmte/Bezahlte Steuern 2.521 -1.365
Cashflow aus dem operativen Geschäft -24.662 -2.270
Einzahlungen aus Sachanlagenabgängen 142 925
Auszahlungen für Schanlagenzugänge -10.534 -7.779
Veränderung von lang- und kurzfristigen Finanzanlagen -3.293 -4.713
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -13.685 -11.567
FREIER CASHFLOW -38.347 -13.837
Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden 11.548 11.540
davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände -7 -74
Dividenden -6.418 -100
Aktienrückkauf / Ausübung Optionen 474 0
Bezahlte Zinsen -1.513 -1.961
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 4.091 9.479
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand 1.115 1.209
VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES -33.141 -3.149
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 94.164 55.953
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 61.023 52.804
Veränderung -33.141 -3.149

Eigenkapitalveränderungsrechnung

1. Quartal 2010/11

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe Minder
heiten
Summe
Eigen
kapital
30. April 2010 108.750 334.597 60.433 -48.577 -2.594 17.270 -54.858 -67.225 347.796 3.825 351.621
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen
0 0 -67.225 0 0 0 0 67.225 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 2.273 9 0 0 13.584 15.866 125 15.991
+/- Aktienoptionen -
Ausübungen
0 474 0 0 0 0 0 0 474 0 474
+/- Aktienoptionen -
Dotierung/Auflösung
0 0 0 0 0 345 0 0 345 4 349
+/- Dividenden 0 0 -6.418 0 0 0 0 0 -6.418 0 -6.418
31. Juli 2010 108.750 335.071 -13.210 -46.304 -2.585 17.615 -54.858 13.584 358.063 3.954 362.017

1.Quartal 2009/10 1.Quartal 2009/10

Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Sonstige
Gewinn
rücklagen
Währungs
rücklage
(restated)*
Hedge
Accounting
Rücklage
Aktien
optionen
Rücklage
IAS 19
Perioden
ergebnis
Summe Minder
heiten
Summe
Eigen
kapital
30. April 2009 111.761 331.497 47.007 -75.807 -1.524 17.717 -25.118 13.426 418.959 1.962 420.921
+/- Einstellungen in die
Gewinnrücklagen
0 0 13.426 0 0 0 0 -13.426 0 0 0
+/- Gesamtergebnis 0 0 0 3.551 * -138 0 0 9.866 13.279 258 13.537
+/- Aktienoptionen -
Ausübungen
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
+/- Aktienoptionen -
Dotierung/Auflösung
0 0 0 0 0 363 0 0 363 0 363
+/- Dividenden 0 0 0 0 0 0 0 0 0 -100 -100
+/- Wechsel Einbeziehungsart 0 0 0 0 0 0 0 0 2.019 0
31. Juli 2009 111.761 331.497 60.433 -72.256 * -1.662 18.080 -25.118 9.866 432.601 4.139 436.740

In der Bilanz sind unter der Position Gewinnrücklagen neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Juli 2010 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Juli 2010 ist ungeprüft und wurde auch keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Der verkürzte ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. Juli 2010 sind grundsätzlich unverändert geblieben. Es wird in diesem Zusammenhang auf den Konzernabschluss zum 30. April 2010 verwiesen. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.

Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Währungsumrechnung

Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:

Durchschnittskurse Gewinn
und Verlustrechnung
Stichtagskurse Bilanz
1 EUR entspricht 31. Juli 2010 31. Juli 2009 31. Juli 2010 30. April 2010
AUD 1,4445 1,7585 1,4466 1,4292
CHF 1,3785 1,5161 1,3541 1,4341
USD 1,2523 1,3935 1,3028 1,3315
SEK 9,5724 10,7756 9,4333 9,6217
GBP 0,8396 0,8661 0,8349 0,8703

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:

Konsolidierungsmethode
Konsolidierungskreis voll at equity TOTAL
30. April 2010 96 6 102
Wechsel Einbeziehungsart 0 0 0
Im Berichtszeitraum erstmals einbezogen 0 0 0
Im Berichtszeitraum fusioniert –1 0 –1
31. Juli 2010 95 6 101

Folgende Gesellschaften wurden im ersten Quartal 2010/11 fusioniert: Thorn Lighting (Guangzhou) Ltd. (Fusion mit Thorn Lighting (Guangzhou) Operations Ltd.).

Die Mehrheitseigentümer der z-werkzeugbau gmbh haben im 3. Quartal 2009/10 die Option auf die restlichen 30% der Gesellschaft ausgeübt. Die Übertragung der Anteile ist noch nicht erfolgt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.

Saisonalität

Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das 3. Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des ersten Quartals 2010/11 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5% auf TEUR 299.373.

Aufwandsarten

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten als auch dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:

1. Quartal 2010/11 2010/11

in TEUR Kosten der
umgesetzten
Leistungen
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Ergebnis
Summe
Materialaufwand -123.916 -1.118 -16 20 -125.030
Personalaufwand -52.529 -38.810 -7.162 -218 -98.719
Abschreibungen -10.177 -1.296 -173 1.733 -9.913
Sonstiger Aufwand -19.443 -30.991 -3.800 -99 -54.333
Aktivierte Eigenleistungen 3.414 40 12 0 3.466
Interne Verrechnung 1.439 -2.783 1.351 -7 0
Summe Aufwände -201.212 -74.958 -9.788 1.429 -284.529
Sonstige Erträge 1.021 1.528 95 1.307 3.951
Summe -200.191 -73.430 -9.693 2.736 -280.578

1. Quartal 2009/10 2009/10

in TEUR Kosten der
umgesetzten
Leistungen
Vertriebs
kosten
Verwaltungs
kosten
Sonstiges
betriebliches
Ergebnis
Summe
Materialaufwand -121.122 -902 -61 -19 -122.104
Personalaufwand -45.674 -36.126 -6.524 -1.544 -89.868
Abschreibungen -9.113 -1.449 -183 -2 -10.747
Sonstiger Aufwand -14.222 -30.060 -4.858 -2.647 -51.787
Aktivierte Eigenleistungen 2.776 0 0 0 2.776
Interne Verrechnung 1.543 -2.596 1.218 -165 0
Summe Aufwände -185.812 -71.133 -10.408 -4.377 -271.730
Sonstige Erträge 2.584 795 207 8.752 12.338
Summe -183.228 -70.338 -10.201 4.375 -259.392

Um die Aussagekraft des Abschlusses weiter zu verbessern und um eine Vereinheitlichung mit der internen Berichterstattung zu erreichen, werden die Kosten der dezentralen Geschäftsleitungen nicht mehr unter den Verwaltungskosten, sondern verursa-

chungsgerecht unter den Kosten der umgesetzten Leistungen bzw. den Vertriebskosten dargestellt. Im Rahmen der Anpassung des Vorjahres wurden daher Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.730 von den Verwaltungskosten zu den Kosten der umgesetzten Leistungen (TEUR 3.813) bzw. zu den Vertriebskosten (TEUR 2.917) umgegliedert.

In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 11.092 (VJ TEUR 9.774) enthalten. In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 3.121 (VJ TEUR 2.562) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 2.488 (VJ TEUR 1.648).

Sonstiges betriebliches Ergebnis

in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10
Förderungen der öffentlichen Hand 107 573
Lizenzeinnahmen 1.211 8.150
Sondereffekte 1.715 –3.643
Zuschreibungen zu Anlagevermögen 1.972 0
Restrukturierungen –261 –3.643
Rechtsstreitigkeiten 4 0
Sonstiges –297 –705
Summe 2.736 4.375

Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 sind unter dieser Position Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft enthalten. Die Lizenzeinnahmen im Vorjahr fallen einmalig außergewöhnlich hoch aus, da die Zumtobel Gruppe im Mai 2009 mit dem Philips Konzern einen umfassenden, weltweiten Patentaustauschvertrag (cross-licensing) über gegenwärtige und zukünftige Patente in den Bereichen Beleuchtungstechnik und LED abgeschlossen hat. Seitens der Zumtobel Gruppe besteht aus diesem Vertrag eine Verpflichtung zu laufenden umsatzabhängigen Lizenzzahlungen an den Philips Konzern. Diese sind unter den Kosten der umgesetzten Leistungen erfasst.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 erfolgte eine Zuschreibung zu einem Gebäude in Höhe von TEUR 1.972, da der Grund für die im Geschäftsjahr 2008/09 vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen ist.

Bereits in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2008/09 wurde als Reaktion auf die Wirtschaftskrise ein umfassendes Kostenreduzierungsprogramm gestartet. Die in diesem Zusammenhang stehenden Aufwendungen sind in der Zeile "Restrukturierungen" ausgewiesen.

Die Zeile Sonstiges betrifft den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.

Zinsaufwand

Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten.

Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge

in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10
Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen –870 –905
Fremdwährungsergebnis 1.215 760
Marktbewertung von Finanzinstrumenten –2.076 –5.083
Summe –1.731 –5.228

Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet vor allem Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.

Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.

Ertragsteuern

Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:

in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10
Laufende Steuern –1.970 –1.116
davon laufendes Jahr –1.946 –1.010
davon vergangene Jahre –24 –106
Latente Steuern 398 601
Ertragsteuern –1.572 –515

Ergebnis je Aktie

Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.

1. Quartal Quartal 2010/11 2010/11

in 1000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2010 42.725 42.725
Aktienoptionen - Ausübungen 63 18
31. Juli 2010 42.788 42.742

Geschäftsjahr 2009/10 2009/10 2009/10

in 1000 Stk. Stichtag Durchschnitt
1. Mai 2009 42.713 42.713
Aktienoptionen - Ausübungen 0 0
31. Juli 2009 42.713 42.713
Aktienoptionen - Ausübungen 12 2
30. April 2010 42.725 42.715

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

Währungsdifferenzen

Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften.

Währungsdifferenzen aus Darlehen

Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Darlehen in SEK und GBP, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind.

Erläuterungen zur Bilanz

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2010.

Firmenwerte

Durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") ergibt sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR 1.424 (VJ TEUR 3.718). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Geschäftsbereich "Lighting Segment" zugeordnet.

Immaterielle Vermögenswerte

Die Veränderung stammt im Wesentlichen aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte resultierend aus Entwicklungsprojekten.

Langfristige Finanzanlagen

In dieser Position ist der langfristige Teil der Forderung aus dem Verkauf der alten Fabrik in Spennymoor im Dezember 2008 sowie die langfristige Komponente aus dem cross-licensing -Vertrag mit dem Philips Konzern enthalten.

Übrige langfristige Vermögenswerte

Diese Position betrifft im Wesentlichen aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.

Vorräte

Mit einem Lieferanten besteht eine außerbilanzielle Abnahmeverpflichtung für den Kauf von LED-Modulen in Höhe von TUSD 9.800, welche bis zum 31. März 2011 eingelöst werden muss.

Rückstellungen für Pensionen

Die Reduktion der Rückstellungen für Pensionen basiert auf Pensionsauszahlungen, welche im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 durchgeführt wurden.

Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die Veränderung in dieser Position resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Garantierückstellungen.

Kurzfristige Finanzschulden

Die Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden resultiert aus der Ausnutzung kurzfristiger Betriebsmittel-Kreditlinien zur Finanzierung des saisonalen Working Capital Aufbaus.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Aus diesem Grund kommt es vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflow aus dem operativen Geschäft zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzposition.

Im Rahmen der indirekten Methode wird das Betriebsergebnis um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z.B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.

Die Entwicklung des Cashflows aus dem operativen Geschäft resultiert aus dem Aufbau der Vorräte, dem Anstieg der Forderungen bzw. dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese Veränderungen basieren auf dem saisonal bedingten Aufbau des Working Capitals. Die sonstigen kurz- und langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen den Abbau von Urlaubsverbindlichkeiten. Im ersten Quartal des Vorjahres war in dieser Position zudem der zahlungsunwirksame Teil aus der Forderung gegenüber Philips, betreffend den weltweiten Patentaustauschvertrag (cross-licensing), ausgewiesen. Die Position "Vereinnahmte/Bezahlte Steuern" betrifft die Rückerstattung von Steuervorauszahlungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten beinhaltet im Wesentlichen Investitionen im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten und dem Ersatz von Anlagen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Zumtobel AG.

Überleitung Finanzmittelfonds

in TEUR 31. Juli 2010 30. April 2010 31. Juli 2009
Liquide Mittel 79.616 97.308 73.041
nicht frei verfügbar –9 –3 –473
Kontokorrent-Kredite –18.584 –3.141 –19.764
Finanzmittelfonds 61.023 94.164 52.804

Erläuterungen zur Eigenkapitalveränderungsrechnung

Dividende

In der Hauptversammlung am 23. Juli 2010 wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,15 EUR je Aktie beschlossen. Am 30. Juli 2010 wurden TEUR 6.418 an die Aktionäre der Zumtobel AG ausgeschüttet.

Sonstige Gewinnrücklagen

In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.

Währungsrücklage

In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in EUR berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier die Währungsdifferenzen aus Darlehen von langfristigen Konzerndarlehen in SEK und GBP, welche gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, ausgewiesen.

Hedge Accounting

Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.

Aktienprogramm und Aktienrückkauf

in Stk. Summe
Aktienrückkauf bis 30.April 2009 1.039.211
Ausübungen bis 30.April 2009 –764.254
30. April 2010 274.957
Ausübungen –63.320
31. Juli 2010 211.637

Im 1. Quartal 2010/11 wurden 63.320 Stk. Aktienoptionen ausgeübt (VJ 0 Stk.).

Rücklage Aktienoptionen Aktienoptionen

in TEUR SOP MSP Summe
30. April 2010 15.985 1.285 17.270
Erfolgswirksame Zuführung - 345 345
31. Juli 2010 15.985 1.630 17.615

Das Stock Option Program (SOP) wurde 2008 durch das Matching Stock Program (MSP) abgelöst. Aus dem SOP erfolgen keine Zuteilungen von Optionen mehr.

Die erfolgswirksame Zuführung des MSP erfolgt über 2 Jahre. Im 1. Quartal 2010/11 wurden planmäßig TEUR 345 (VJ TEUR 363) zugeführt.

IAS 19 Rücklage

Unter dieser Position sind die versicherungsmathematischen Verluste im Zusammenhang mit IAS 19 ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

Für Zumtobel stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Zumtobel Gruppe berichtet auf Basis der Geschäftsbereiche "Lighting Segment" (Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Lichtund Raummanagementsysteme) sowie "Components Segment" (elektronische und magnetische Lichtkomponenten). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.

Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den im IFRS 8 geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.

Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und –verbindlichkeiten) zugeordnet.

Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.

Lighting Segment Components Segment Überleitung Konzern
in TEUR Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2008/09
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2008/09
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2008/09
Q1
2010/11
Q1
2009/10
Q1
2008/09
Nettoumsätze 212.281 207.483 234.663 106.205 87.848 102.623 –19.113 –16.750 –20.616 299.373 278.581 316.670
Außenerlöse 212.083 207.232 233.552 87.183 71.232 82.837 107 117 281 299.373 278.581 316.670
Innenerlöse 198 251 1.111 19.022 16.616 19.786 –19.220 –16.867 –20.897 0 0 0
Betriebsergebnis 9.443 6.596 15.441 13.183 15.334 14.313 –3.831 –2.741 –2.766 18.795 19.189 26.988
Investitionen 5.932 5.545 9.919 4.176 2.197 3.880 426 37 730 10.534 7.779 14.529
Abschreibungen –5.000 –6.431 –6.175 –4.593 –4.017 –3.767 –320 –299 –296 –9.913 –10.747 –10.238
in TEUR 31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
Vermögen 635.025 602.099 662.994 217.624 210.648 204.661 150.608 170.751 151.158 1.003.257 983.497 1.018.813
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
31. Juli
2010
30. April
2010
30. April
2009
Mitarbeiter
(Vollzeitkräfte)
5.332 5.155 5.261 2.157 2.048 1.775 131 126 129 7.613 7.329 7.165

Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.

Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte Überleitung ausgewiesen.

Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:

Überleitung
in TEUR Q1 2010/11 Q1 2009/10
Konzernobergesellschaften –3.956 –2.679
Konzernbuchungen 125 –62
Betriebsergebnis –3.831 –2.741

Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.

Überleitung
in TEUR 31. Juli 2010 30. April 2010
gemeinschaftlich genutztes Vermögen 160.742 179.024
Konzernobergesellschaften 44.166 57.475
Konzernbuchungen –54.300 –65.748
Vermögen 150.608 170.751

Der Rückgang des gemeinschaftlich genutzten Vermögens liegt vor allem im Rückgang der liquiden Mittel begründet.

Die Umsatzerlöse mit externen Kunden liegen jeweils unter 10 % der Gesamtumsatzerlöse.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Juli 2010 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.

Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.

Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Im Konzern wurden Bankgarantien in Höhe von TEUR 9.912 (30. April 2010 TEUR 9.316) für diverse Haftungen begeben.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Dornbirn, am 6. September 2010

Der Vorstand

Dr. Harald Sommerer Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil Dipl. Wirtsch.-Ing. Martin Brandt Chief Executive Officer Chief Financial Officer Chief Operating Officer

Service

Finanzkennzahlen

CAPEX Investitionen in Anlagevermögen
Durchschnittliches Capital Employed = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte
+ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen – Rückstellungen für Ertragssteuern – Übrige Rückstellungen
– Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen
Eigenkapitalquote = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme
EBIT Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragssteuern
Bereinigtes EBIT EBIT bereinigt um Sondereffekte
Bereinigte EBIT-Marge = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz
EBITDA Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen
Bereinigtes EBITDA EBITDA bereinigt um Sondereffekte
Mitarbeiterproduktivität = bereinigtes EBIT in Prozent von Personalkosten
Nettoverbindlichkeiten = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden – Liquide Mittel
ROCE (Return On Capital Employed) = Gesamtkapitalverzinsung als bereinigtes EBIT in
Prozent vom durchschnittlichem Capital Employed
Schuldendeckungsgrad = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA
Verschuldungsgrad (Gearing) = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital
WACC (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten
(Fremdkapital und Eigenkapital)
Working Capital (Betriebsmittel) = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen – Erhaltene Anzahlungen

Finanzterminplan

Zwischenbericht 2010/11 (1. Mai 2010 – 31. Oktober 2010) 02. Dezember 2010
3. Quartalsbericht 2010/11 (1. Mai 2010 – 31. Januar 2011) 07. März 2011
Bilanzergebnis 2010/11 27. Juni 2011

Kontaktinformation

Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]

Finanzberichte

Investor Relations Presse/Unternehmens-Kommunikation

Sie finden unsere Finanzberichte zum Download in deutscher und englischer Sprache unter: http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510.

Zusätzliche Informationen

zur Zumtobel AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:

www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com www.ledon-lamp.com

Impressum

Herausgeber: Zumtobel AG, Investor Relations, Harald Albrecht Gestaltung: Lisa Pfurtscheller Koordination Finanzen: Michael Köb Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Titelmotiv: Chinesicher Pavillion auf der Expo 2010 in Shanghai / China Copyright: Zumtobel AG 2010 Inhouse produziert mit FIRE.sys

Disclaimer

Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.

zumtobel group

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.