Quarterly Report • Mar 12, 2009
Quarterly Report
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Quartalsbericht der Zumtobel AG 1. Mai 2008 bis 31. Januar 2009
Deutliche Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds prägt das ohnehin saisonal schwache 3. Quartal >> Währungsbereinigter Quartalsumsatz sinkt um 9,5% >>
Währungstranslationseffekt belastet Umsatz mit mehr als 12 Mio EUR (35 Mio EUR 1.-3. Quartal) >>
Bereinigte EBIT-Marge fällt in den ersten 9 Monaten von 10,1% auf 6,9% >>
Positive Entwicklung beim Working Capital fortgesetzt >>
Umsatz mit LED-basierten Produkten wächst im 3. Quartal um über 20% (plus 30% 1.-3. Quartal) >>
| Kennzahlenübersicht in Mio EUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Gesamt vorjahr 2007/08 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 259,3 | 300,0 | -13,6 | 900,5 | 966,1 | -6,8 | 1.282,3 |
| Bereinigtes EBITDA | 13,3 | 31,1 | -57,4 | 94,5 | 126,4 | -25,3 | 162,2 |
| in % vom Umsatz | 5,1 | 10,4 | 10,5 | 13,1 | 12,7 | ||
| Bereinigtes EBIT | 2,5 | 21,5 | -88,3 | 62,6 | 97,2 | -35,7 | 123,0 |
| in % vom Umsatz | 1,0 | 7,2 | 6,9 | 10,1 | 9,6 | ||
| Periodenergebnis | -4,0 | 13,6 | <-100 | 38,1 | 68,7 | -44,5 | 93,5 |
| in % vom Umsatz | -1,5 | 4,5 | 4,2 | 7,1 | 7,3 | ||
| Bilanzsumme | 1.071,2 | 1.132,6 | -5,4 | 1.105,9 | |||
| Eigenkapital | 479,0 | 485,0 | -1,2 | 514,2 | |||
| Eigenkapitalquote in % | 44,7 | 42,8 | 46,5 | ||||
| Nettoverbindlichkeiten | 205,5 | 161,4 | 27,3 | 129,0 | |||
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 101,4 | 129,8 | -21,9 | 166,0 | |||
| ROCE in % | 13,3 | 18,9 | 18,9 | ||||
| Investitionen | 15,1 | 11,8 | 27,4 | 45,4 | 34,3 | 32,2 | 66,0 |
| in % vom Umsatz | 5,8 | 3,9 | 5,0 | 3,6 | 5,1 | ||
| Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) | 7.575 | 7.911 | -4,3 | 7.908 |
im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 ist auch die Zumtobel Gruppe voll von den Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die Realwirtschaft getroffen worden. Während die Monate November und Dezember noch in etwa auf dem Niveau des Vorquartals lagen, führten ein zunehmend schwierigeres Marktumfeld und verlängerte Weihnachtsferien zu einem deutlich rückläufigen Geschäft im Januar. Dabei fällt auf, dass die Kunden der Lichtindustrie, anders als in früheren Konjunkturabschwächungen, deutlich schneller mit einem zurückhaltenden Nachfrageverhalten auf die unsichere Marktsituation reagieren. Im Leuchtenbereich kommt es im vermehrten Umfang zu Verschiebungen und Stornierungen von Projekten und im Komponentengeschäft bauen viele Kunden ihren Lagerbestand ab. Entsprechend musste beim Umsatz im Berichtsquartal (1. November 2008 bis 31. Januar 2009) ein Rückgang um 13,6% hingenommen werden. Kumuliert nach neun Monaten weist die Zumtobel Gruppe beim Umsatz einen Rückgang um 6,8% auf 900,5 Mio EUR aus. Mehr als die Hälfte des Umsatzrückgangs, nämlich 35,4 Mio EUR, basieren auf negativen Währungseffekten – vor allem aufgrund des Wertverlusts von Britischem Pfund und Australischem Dollar gegenüber dem Euro. Überproportional stark war davon der Leuchtenbereich (Lighting Segment) betroffen, der nach drei Quartalen mit 664,8 Mio EUR einen um 7,2% – währungsbereinigt 3,6% – niedrigeren Umsatz auswies. Das Komponentengeschäft (Components Segment) büßte in den ersten neun Monaten mit 284,3 Mio EUR rund 5,6% – währungsbereinigt 2,4% – ein. Mit einem Umsatzanstieg um 30% weist dagegen das Geschäft mit LED-basierten Produkten in den ersten neun Monaten noch ein gutes
Das Ergebnis im Berichtszeitraum war deutlich vom Umsatzrückgang und von Sondereffekten geprägt. Durch die Veräußerung des alten Werksstandorts im britischen Spennymoor wurde beim EBIT ein Einmalertrag von 17,5 Mio EUR erzielt. Diesem standen jedoch Restrukturierungskosten vor allem aus dem im zweiten Quartal initiierten Effizienzsteigerungsprogramm in Höhe von 10,7 Mio EUR sowie Firmenwertabschreibungen von 6,3 Mio EUR gegenüber. Insgesamt weist die Zumtobel Gruppe somit nach drei Quartalen ein bereinigtes EBIT von 62,6 Mio EUR aus. Dies liegt rund ein Drittel unterhalb des Rekordwertes aus dem Vorjahr. Die negativen GBP-Währungseffekte belasteten das Ergebnis dabei mit rund 9 Mio EUR. Die Umsatzrendite nahm entsprechend von 10,1% auf 6,9% ab. Im 3. Quartal führten die schwache Umsatzentwicklung, höhere Kosten für den Auf- und Ausbau der LED-Aktivitäten und negative Währungstransaktionseffekte zu einem starken Rückgang des bereinigten EBIT auf 2,5 Mio EUR. Vor dem Hintergrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fokussiert das Management die Themen Free Cash Flow, Working Capital und Bilanzstruktur. Hierbei ist es gelungen, das Nettoumlaufvermögen nicht nur absolut auf rund 230 Mio EUR (Vorjahr: 263,0 Mio EUR), sondern auch in Prozent vom Umsatz auf 19,2% (Vorjahr: 20,6%) zu senken. Gleichzeitig wurde die Eigenkapitalquote von 42,8% auf 44,7% verbessert. Damit ist das Unternehmen bilanzseitig weiterhin gut aufgestellt, um der globalen Rezession zu begegnen.
Im Kalenderjahr 2009 rechnet die Zumtobel Gruppe mit sehr schwierigen Rahmenbedingungen. Aus dem im letzten Quartal initiierten Programm zum Abbau von Strukturkosten werden rund 25 Mio EUR im Geschäftsjahr 2009/10 wirksam werden. Die Umsetzung dieses Ziels verläuft nach Plan und wird konsequent auf allen Ebenen und an allen Standorten des Konzerns vorangetrieben. Angesichts des unerwartet starken Umsatzrückgangs sind zusätzliche Maßnahmen zur Anpassung der Kostenstruktur an den Volumenrückgang in Umsetzung. Ziel ist es, die Gesamtkostenstruktur der Zumtobel Gruppe möglichst schnell auf die herausfordernden Markt- und Absatzgegebenheiten auszurichten sowie den Free Cash Flow auch unter schwierigen Randbedingungen noch auf positivem Niveau zu halten.
Chief Executive Officer Chief Financial Officer
Wachstum aus.
Dr. Andreas J. Ludwig Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil
Dr. Andreas Ludwig
Thomas Spitzenpfeil
Das sehr schwache konjunkturelle Umfeld hat auch im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres (1. November 2008 bis 31. Januar 2009) die Weltbörsen negativ geprägt. Der europäische Leitindex, der Euro STOXX50, verlor in diesem Zeitraum 14% seines Wertes. Die Wiener Börse konnte sich den weltweit ungünstigen Rahmenbedingungen nicht entziehen und wurde zudem durch die vorsichtige Haltung internationaler Anleger gegenüber den CEE-Ländern – österreichische Unternehmen und vor allem österreichische Banken sind dort sehr stark engagiert – negativ berührt. Der österreichischen Leitindex ATX (Austrian Traded Index), in dem Zumtobel enthalten ist, musste einen Rückgang um 13% hinnehmen. Überproportional stark vom Abwärtssog erfasst wurden aufgrund ihrer limitierten Börsenliquidität vor allem kleine und mittelgroße Aktiengesellschaften und Banken. So gab auch die Zumtobel Aktie im 3. Quartal um mehr als 30% nach. Die Zumtobel Aktie erzielte den höchsten Schlusskurs bereits am 3. November 2008 mit 9,45 EUR und beendete das Berichtsquartal mit 6,54 EUR. Im 12-Monats-Zeitraum (31. Januar 2008 bis 31. Januar 2009) weist der ATX einen Rückgang von 55% auf. Die Zumtobel Aktie notierte im Vergleich dazu 67% niedriger als am 31. Januar 2008. Die Performance der Zumtobel Aktie wurde zusätzlich zum schwachen Marktumfeld auch von der überproportionalen Abschwächung des Bau- und baunahen Sektors belastet.
Die Marktkapitalisierung des Konzerns nahm - bei einer unveränderten Aktienzahl von 44,7 Mio Stück - bis Ende Januar 2009 auf unter 300 Mio EUR ab. Der Streubesitzanteil hat sich zum Ende des Berichtzeitraums durch das im Dezember 2008 abgeschlossene Aktienrückkaufprogramm auf 61,4% reduziert, die Familie Zumtobel hält weiterhin rund 34%.
Kennzahlen zur Zumtobel Aktie im 3. Quartal
| Schlusskurs 30.04.08 | € 19,64 | Währung | EUR |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs 31.01.09 | € 6,54 | ISIN | AT0000837307 |
| Performance Q1-Q3 2008/09 | -66,7% | Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) | ZAG |
| Performance seit IPO | -68,1% | Marktsegment | Prime Market |
| Marktkapitalisierung am 31.01.09 | 292 Mio € | Reuters Symbol | ZUMV.VI |
| Höchstkurs am 02.05.08 | € 20,49 | Bloomberg Symbol | ZAG AV |
| Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) | 146.128 | Datastream | O:ZAG |
| Streubesitz | 61,4% | Anzahl der Aktien | 44.704.344 |
Im 3. Quartal kam es erneut zu einer deutlichen Verschlechterung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Auch die weiteren Konjunkturaussichten sind mit einer außergewöhnlich großen Unsicherheit behaftet. Fast täglich revidierte Wirtschaftsprognosen machen deutlich, dass der Boden der Krise noch nicht erreicht wurde. Mit einem vom internationalen Währungsfonds (IWF) im Februar 2009 prognostizierten globalen Wirtschaftswachstum von 0,5% befindet sich die Weltwirtschaft 2009 in der tiefsten Rezession seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Laut EU-Kommission löst die Wirtschafts- und Finanzkrise in allen Industriesektoren Europas beispiellose Nachfrageeinbrüche aus – völlig neu sind dabei Ausmaß und Geschwindigkeit der Krise. Stabilisierende Effekte infolge der gefallenen Rohstoffpreise, der von vielen Regierungen angestoßenen Konjunkturprogramme und der deutlichen Zinssenkungen durch die Notenbanken dürften – wenn überhaupt - frühestens ab der zweiten Jahreshälfte für positive Impulse sorgen. Die traditionellen Industrienationen (USA, Euroraum, Japan, UK, Kanada) stehen laut IWF vor einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um minus 2,0%. Für die USA wird ein Minus von 1,6%, für Japan - 2,6% und für die Eurozone - 2,0% erwartet. Deutschland als weltweite Exportnation Nummer 1 wird besonders stark vom rückläufigen Welthandel getroffen und muss wahrscheinlich einen Rückgang des Sozialproduktes von 2,5% verkraften. Auch die übrigen D/A/CH-Staaten Österreich und die Schweiz müssen mit rückläufigen Zahlen rechnen. Gleiches gilt für den Rest von Westeuropa. Großbritannien leidet besonders heftig unter dem Zusammenbruch des Finanzsektors, der IWF geht entsprechend von einer um 2,8% schrumpfenden Wirtschaft aus. Von besonderer Bedeutung dürfte hier auch die Entwicklung des Pfundes sein, das 2008 massiv an Wert verloren hat.
Die in der jüngeren Vergangenheit positive Entwicklung Zentral- und Osteuropas kommt zum Erliegen und der gesamte osteuropäische Wirtschaftsraum muss gemäß IWF in 2009 mit einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um minus 0,4% rechnen. Russland wird dabei besonders stark vom Einbruch der Rohstoff- und Energiepreise getroffen. Auch die übrigen bis dato dynamisch wachsenden Schwellenländer spüren die Folgen der globalen Krise. Der IWF erwartet für Chinas Wirtschaft dank massiver staatlicher Investitionshilfen noch ein Wachstum von 6,7% und für die indische Volkswirtschaft ein Wachstum von 5,1%.
Ausblick auf die Wirtschaftsentwicklung 2009
In Anbetracht der Konjunkturkrise und dem deutlich abnehmenden Wachstum des gewerblichen Hochbaus in allen wesentlichen Märkten erwartet auch die Zumtobel Gruppe einen merklichen Rückgang der Nachfrage für Lichtlösungen, Leuchten, Lichtmanagementsysteme und Lichtkomponenten.
Mit Wirkung 5. Mai 2008 wurde die im April 2008 bekanntgegebene Akquisition von SpaceCannon im Konzern konsolidiert. SpaceCannon ist vor allem spezialisiert auf LED-basierte Lichtlösungen in den Bereichen Außen-, Fassaden- und Eventbeleuchtung. Am 12. Juni 2008 wurde mit einem sieben Banken umfassenden Konsortium eine Finanzierungsvereinbarung mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Rahmen von insgesamt 480 Mio EUR abgeschlossen. Hieraus wurden 186 Mio EUR zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten verwendet. Die restlichen 294 Mio EUR stehen als freier Kreditrahmen zur Verfügung. Mit Wirkung 8. Dezember 2008 wurde mit einem britischen Immobilienentwickler ein rechtlich bindender Vertrag über den Verkauf des alten Werksstandortes im nordenglischen Spennymoor abgeschlossen. Der Verkaufserlös in Höhe von 20,4 Mio GBP ist in fünf Jahresraten zu je 4,0 Mio GBP zahlbar, wobei die erste Rate wie vereinbart Anfang März 2009 bei uns eingegangen ist. Die vollständige Bezahlung des Kaufpreises ist mit einer Hypothek auf der veräußerten Liegenschaft zu Gunsten von Thorn Lighting Limited besichert. Dieser Verkauf ist der letzte Schritt im Rahmen des im Oktober 2006 gestarteten Projektes "LITE" zur Optimierung des Immobilienportfolios der Zumtobel Gruppe. Das Aktienrückkaufprogramm der Zumtobel AG wurde am 18. Dezember 2008 abgeschlossen. Zwischen dem 11. August 2008 und dem 18. Dezember 2008 wurden über die Wiener Börse insgesamt 1.943.555 Stückaktien, die rund 4,35% des Grundkapitals entsprechen, zu einem Durchschnittspreis von 8,91 EUR zurückgekauft. Zusätzliche Rückkäufe sind bis auf weiteres nicht vorgesehen. Im Februar 2009 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Leuchtenwerks in Spennymoor / UK. Das neue Produktionsgebäude umfasst auf einer Fläche von 40.000 m2 ein Leuchtenwerk für die Marke Thorn, ein Komponentenwerk für die Marke TridonicAtco und ein neues Kunden- und Trainingszentrum (Thorn Academy of Light). Weitere wesentliche Ereignisse sind nicht zu vermelden. Akquisition in neuen Anwendungsgebieten Neue Kreditvereinbarung sichert langfristige Finanzierung Alter Werksstandort in Spennymoor / UK verkauft Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen Neues Leuchtenwerk in Spennymoor eröffnet
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Mit assoziierten Unternehmen und Joint Ventures bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Währungsbereinigter Umsatz sinkt um 3,1%
Umsatz mit LED-basierten Produkten wächst um rund 30%
Rezession belastet zunehmend sämtliche Absatzmärkte
In den ersten neun Monaten (1. Mai bis 31. Januar 2009) des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 sank der Umsatz um 6,8% auf 900,5 Mio EUR (Vorjahr 966,1 Mio EUR). Negative Währungstranslationseffekte belasteten das Umsatzwachstum im Ausmaß von 35,4 Mio EUR oder 3,7% vom Umsatz. Bereinigt um diese Währungseffekte lag der kumulierte Neunmonatsumsatz 3,1% unter dem Vorjahreswert. Das 3. Quartal war von einer deutlich nachlassenden Wachstumsdynamik in den für die Zumtobel Gruppe relevanten Märkten geprägt. Der Umsatz sank um 13,6% gegenüber dem Vorjahrsquartal (währungsbereinigt minus 9,5%).
Währungsbereinigter Umsatz sinkt um 3,1%
Der Währungseffekt ist auf die starke Aufwertung des Euro, vor allem gegenüber dem Britischen Pfund (GBP) und dem Australischen Dollar (AUD), zurückzuführen: Aus der Euroaufwertung ergibt sich beim Vergleich mit dem Vorjahrszeitraum unter Berücksichtung der Durchschnittskurse beim Britischen Pfund ein Umrechnungsnachteil von 15,2% oder 27,4 Mio EUR und beim Australischen Dollar von 9,5% oder 6,9 Mio EUR. Weitere negative Effekte resultieren aus der Abwertung von Umsätzen im Neuseeländischen Dollar (NZD), Amerikanischen Dollar (USD), Schwedischer Krone (SEK) und einigen asiatischen Währungen. Dies konnte nur in geringem Umfang durch positive Effekte beim Schweizer Franken (CHF), Kanadischen Dollar (CND) und einigen osteuropäischen Währungen kompensiert werden. Über alle Währungen hinweg ergibt sich ein negativer Translationseffekt von 35,4 Mio EUR.
Umsatzentwicklung (in Mio EUR)
Das Lighting Segment war von den genannten Währungstranslationseffekten überproportional stark betroffen (25,6 Mio EUR). Der Umsatz sank in den ersten neun Monaten um 7,2% auf 664,8 Mio EUR (Vorjahr: 716,5 Mio EUR). Währungsbereinigt ergibt sich ein Minus von 3,6%. Im 3. Quartal hat sich der weltweit negative Konjunkturtrend beschleunigt und es kam in vermehrtem Umfang zu Verschiebungen und Stornierungen von laufenden Projekten und zu einer Zunahme des Preisdrucks. Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 14,7% (währungsbereinigt minus 10,8%).
Das Components Segment wurde in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres von Währungseffekten in Höhe von 9,8 Mio EUR belastet. Der Umsatz sank um 5,6% (währungsbereinigt minus 2,4%). Im 3. Quartal fiel der Umsatz aufgrund des deutlich schwächer werdenden Marktumfelds um 18,2% auf 75,4 Mio EUR (Vorjahr: 92,2 Mio EUR) - währungsbereinigt minus 14,5%. Zudem kam es erstmals zu einer deutlichen Verlangsamung im Auftragseingang. Kunden aus der Leuchtenindustrie reagierten auf den
Stornierungen und Verschiebungen von Projekten belasten Lighting Segment
Deutlicher Rückgang in der Leuchtenindustrie belastet Components Segment Rückgang in der Marktnachfrage und auf die außergewöhnliche Unsicherheit über den weiteren Konjunkturverlauf mit kleineren Bestellmengen infolge eines konsequenten Abbau ihres Lagerbestandes. Im Komponentengeschäft ist weiterhin ein ungebrochener technologischer Substitutionseffekt zu höherwertigen elektronischen Vorschaltgeräten zu erkennen.
| Entwicklung Segmente in Mio EUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Währungs bereinigt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in % | |||||||
| Lighting Segment | 190,9 | 223,8 | -14,7 | 664,8 | 716,5 | -7,2 | -3,6 |
| Components Segment | 75,4 | 92,2 | -18,2 | 284,3 | 301,2 | -5,6 | -2,4 |
| Sonstige & Konsolidierung | -7,0 | -16,0 | 56,3 | -48,6 | -51,6 | 5,7 | - |
| Zumtobel Group | 259,3 | 300,0 | -13,6 | 900,5 | 966,1 | -6,8 | -3,1 |
Umsatz mit LEDbasierten Produkten wächst um rund 30% Die Zumtobel Gruppe konnte ihr Wachstum mit LED-basierten Produkten und Lösungen in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres weiter fortsetzen. Der Umsatz stieg um 28% auf 35,2 Mio EUR (Vorjahr: 27,5 Mio EUR), bereinigt um die Akquisition von SpaceCannon um rund 15%.
| Regionale Umsatzverteilung | Q3 2008/09 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
in % vom Konzern |
|
| D/A/CH | 68,6 | -3,6 | 231,4 | -0,9 | 25,7 |
| Osteuropa | 13,9 | -14,0 | 54,4 | 5,0 | 6,0 |
| Nordeuropa | 22,3 | -17,8 | 74,9 | -5,5 | 8,3 |
| Westeuropa | 81,1 | -19,1 | 286,9 | -11,4 | 31,9 |
| Südeuropa | 22,8 | -22,8 | 82,7 | -15,5 | 9,2 |
| Europa | 208,7 | -14,6 | 730,2 | -7,1 | 81,1 |
| Asien | 21,3 | 2,6 | 66,4 | 4,3 | 7,4 |
| Australien & Neuseeland | 18,2 | -25,4 | 71,2 | -12,8 | 7,9 |
| Amerika | 7,0 | -12,5 | 23,5 | -11,1 | 2,6 |
| Rest | 4,1 | 63,8 | 9,1 | 14,4 | 1,0 |
| Gesamt | 259,3 | -13,6 | 900,5 | -6,8 | 100,0 |
Währungsbereinigter Umsatz sinkt in Europa um 3,8%
Ein Großteil der für die Zumtobel Gruppe relevanten Märkte befindet sich mittlerweile in der Rezession. Mit Ausnahme von Asien kam es im 3. Quartal in allen übrigen Märkten zu Umsatzrückgängen. Im 3. Quartal sank der Umsatz der Zumtobel Gruppe in Europa um 14,6%. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres lag der Umsatz in Europa bei 730,2 Mio EUR, das sind 81,1% vom Konzernumsatz. Der Umsatzrückgang in Höhe von 7,1% im Vergleich zum Vorjahr wurde auch durch negative Währungstranslationseffekte von minus 26,4 Mio EUR (beziehungsweise minus 3,3% vom Umsatz) verursacht.
In der D/A/CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) war im 3. Quartal ein spürbarer Rückgang in der Marktnachfrage erkennbar, der Umsatz sank daher um 3,6%. Der bisherige Wachstumsmarkt Osteuropa konnte die positive Entwicklung aus den ersten zwei Quartalen nicht fortsetzen. Der Umsatz verringerte sich im Berichtsquartal um 13,9%. In Nordeuropa zeigten im 3. Quartal alle Märkte leicht rezessiven Tendenzen. Die Entwicklung in Schweden ist zusätzlich von der Abwertung der Schwedischen Krone gegenüber dem Euro belastet. In Westeuropa haben die schwache Marktentwicklung in Frankreich und die bereits beschriebene Abwertung beim Britischen Pfund (GBP) die Umsatzentwicklung erwartungsgemäß stark belastet. Ohne Währungstranslationseffekte wäre die Umsatzentwicklung in Großbritannien in den Rezession belastet zunehmend sämtliche Absatzmärkte
ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres nur leicht negativ gewesen. In Südeuropa litt vor allem das Components Segment unter der deutlich nachlassenden Wirtschaftsentwicklung in Italien und Spanien. Insgesamt ging der Umsatz in Südeuropa im 3. Quartal um 22,8% zurück.
In Asien stieg der Umsatz im 3. Quartal um 2,6%. Vor allem das Components Segment profitierte vom Marktwachstum in China und im Nahen Osten. Der Amerikanischen Raum leidet weiterhin an einer sehr schwachen Baukonjunktur. Der Umsatz sank im Berichtszeitraum um 11,1%. Auch in Australien/Neuseeland gingen die Umsätze in den ersten neun Monaten um 12,8% zurück – bereinigt um die Abwertung des AUD und NZD gegenüber dem Euro konnte allerdings der Umsatz nahezu auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (minus 2,0%).
Bereinigte EBIT-Marge von 6,9%
EBIT stark belastet durch Währungstransaktionseffekte
Bruttoergebnismarge knapp auf Vorjahresniveau
Signifikante Sondereffekte im Betriebsergebnis
Stabiles Finanzergebnis trotz belastender Einmaleffekte
| Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR | Q3 2008/09 Q3 2007/08 | Veränder ung in % |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 259,3 | 300,0 | -13,6 | 900,5 | 966,1 | -6,8 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -169,0 | -189,7 | 10,9 | -563,9 | -599,0 | 5,8 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 90,3 | 110,3 | -18,1 | 336,5 | 367,1 | -8,3 |
| in % vom Umsatz | 34,8 | 36,8 | 37,4 | 38,0 | ||
| Vertriebs-, Verwaltungs- u. sonstige Aufwendungen ohne Sondereffekte |
-87,8 | -88,8 | 1,1 | -273,9 | -269,9 | -1,5 |
| Bereinigtes EBIT | 2,5 | 21,5 | -88,3 | 62,6 | 97,2 | -35,7 |
| in % vom Umsatz | 1,0 | 7,2 | 6,9 | 10,1 | ||
| Sondereffekte | 3,1 | -0,2 | >100 | 0,5 | -1,3 | >100 |
| EBIT | 5,6 | 21,3 | -73,5 | 63,1 | 96,0 | -34,3 |
| Finanzergebnis | -11,2 | -6,2 | -82,1 | -18,2 | -18,4 | 1,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -5,6 | 15,1 | <-100 | 44,8 | 77,5 | -42,2 |
| Ertragsteuern | 1,6 | -1,5 | >100 | -5,7 | -8,6 | 34,0 |
| Periodenergebnis aus aufgegebenen Bereichen |
0,0 | 0,0 | -1,0 | -0,2 | <-100 | |
| Periodenergebnis | -4,0 | 13,6 | <-100 | 38,1 | 68,7 | -44,5 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 17,0 | 9,7 | 76,4 | 38,2 | 29,2 | 30,8 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,09 | 0,31 | <-100 | 0,88 | 1,54 | -43,0 |
Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im den ersten drei Quartalen 2008/09 betrug 95,0 Mio EUR.
In den ersten drei Quartalen 2008/09 verringerte sich das um Sondereffekte bereinigte EBIT um 34,6 Mio EUR auf 62,6 Mio EUR (Vorjahr: 97,2 Mio EUR). Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer um 320 Basispunkte niedrigeren Umsatzrendite von 6,9%.
Bereinigte EBIT-Marge von 6,9%
Entwicklung bereinigtes EBIT (in Mio EUR)
Die Bruttoergebnismarge ging in den ersten neuen Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 60 Basispunkte auf nun 37,4% vom Umsatz leicht zurück. Das Bruttoergebnis wurde durch den Umsatzrückgang, erhebliche Negativeffekte aus der Euroaufwertung und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung belastet. Durch die Aufwertung des Euro gegenüber dem Britischen Pfund (GBP) im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres entstand aus den Exporten nach Großbritannien zusätzlich ein negativer Währungstransaktionseffekt in Höhe von rund 9 Mio EUR. Durch Effizienz- und Kostensenkungsprogramme konnte der Personalkostenanteil an den Herstellkosten in Prozent vom Umsatz mit 15,3% annähernd auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (Vorjahr: 15,1%). Der Materialkostenanteil reduzierte sich einerseits aufgrund von Preisrückgängen bei Rohmaterialien (zum Beispiel Aluminium, Kupfer, Plastik) und andererseits durch die Realisierung von beschaffungsbezogenen Währungsabsicherungen von 42,7% auf 42,1% (bzw. 41,1%, bereinigt um den GBP-Währungstransaktionseffekt). In der EBIT-Überleitung ergibt dies gegenüber dem vergleichbaren Vorjahrszeitraum eine Bruttoersparnis in Höhe von rund 12,1 Mio EUR. Demgegenüber stiegen die in den Kosten der umgesetzten Leistung enthaltenen Sonstigen Aufwände in den ersten drei Quartalen um 8,7 Mio EUR. Dies ist vor allem auf eine Erhöhung der Entwicklungskosten um 4,9 Mio EUR auf 25,4 Mio EUR (plus 23,9% gegenüber Vorjahr) sowie auf um 2 Mio EUR höhere Abschreibungen zurückzuführen. Ein Großteil der höheren Entwicklungskosten (2,3 Mio EUR) kam dem Ausbau der LED-Aktivitäten zu Gute.
Reduktion der Verwaltungs- und Vertriebskosten um 1,1% in Q3
Signifikante Sondereffekte im Betriebsergebnis
Die um Sondereffekte bereinigten Vertriebs-, Verwaltungs- und sonstigen Kosten stiegen tariflohnbedingt in den ersten drei Quartalen 2008/09 gegenüber der Vorjahresperiode um 1,5% auf 273,9 Mio EUR (Vorjahr: 269,9 Mio EUR) an. Im 3. Quartal konnten die Verwaltungs- und Vertriebskosten durch die zwischenzeitlich eingeleiteten Einsparmaßnahmen um 1,1% gesenkt werden.
Die ersten drei Quartale 2008/09 waren von signifikanten Sondereffekten geprägt. Durch die Veräußerung des alten Werksstandorts im nordenglischen Spennymoor konnte im 3. Quartal 2008/09 ein EBIT-wirksamer Einmalertrag (Verkaufserlös abzüglich Buchwert) von 17,5 Mio EUR erzielt werden. Demgegenüber stehen Restrukturierungskosten in Höhe von rund 10,7 Mio EUR für Abfertigungen und sonstige Aufwendungen vor allem im Zusammenhang mit dem im zweiten Quartal 2008/09 gestarteten, alle Standorte umfassenden Effizienzsteigerungsprogramm. Weiters wirkten sich Firmenwertabschreibungen in Höhe von 6,3 Mio EUR (TridonicAtco Australien mit 4,7 Mio EUR und Zumtobel Residential mit 1,5 Mio EUR) belastend aus.
∗ Fixkosten = Vertriebs-, Verwaltungs- und sonstige Aufwendungen
| Bereinigtes EBIT in Mio EUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Berichtetes EBIT | 5,6 | 21,3 | -73,5 | 63,1 | 96,0 | -34,3 |
| davon Sondereffekte | 3,1 | -0,2 | >100 | 0,5 | -1,3 | >100 |
| Bereinigtes EBIT | 2,5 | 21,5 | -88,3 | 62,6 | 97,2 | -35,7 |
| in % vom Umsatz | 1,0 | 7,2 | 6,9 | 10,1 |
Zur Darstellung des operativen Ergebnisses wurde das EBIT um die genannten Sondereffekte bereinigt.
Das Finanzergebnis zeigt sich trotz belastender Einmaleffekte in der Berichtsperiode nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Zinsaufwand in Höhe von 19,7 Mio EUR beinhaltet Einmalkosten von rund 4,4 Mio EUR im Zusammenhang mit der vorzeitigen Refinanzierung des seit 2001 aus der Thorn-Akquisition bestehenden Darlehens sowie Zinsen aus dem Leasingvertrag für die neue Fabrik in England in Höhe von 1,3 Mio EUR. Der restlichen Zinsen betrugen für das ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2008/09 14,1 Mio EUR (Vorjahr: 17,1 Mio EUR) und betreffen hauptsächlich den Zinsaufwand für die laufenden Kreditverträge. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen minus 1,8 Mio EUR. Im Berichtsquartal kam es im Finanzergebnis zu negativen Bewertungseffekten aus Derivaten - vor allem aus USD- und GBP-Devisentermingeschäften – in Höhe von 2,2 Mio EUR und aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten in Höhe von 3,7 Mio EUR.
| Finanzergebnis in Mio EUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsaufwand | -5,4 | -5,9 | 7,6 | -19,7 | -17,1 | -15,0 |
| Zinsertrag | 0,4 | 1,2 | -61,9 | 1,9 | 3,0 | -36,8 |
| Zinssaldo | -5,0 | -4,7 | -5,7 | -17,8 | -14,1 | -26,2 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | -6,6 | -1,9 | <-100 | -1,8 | -6,7 | 73,1 |
| Ergebnisanteile assoziierter Unternehmen | 0,3 | 0,4 | -23,1 | 1,4 | 2,4 | -42,7 |
| Finanzergebnis | -11,3 | -6,2 | -82,1 | -18,2 | -18,4 | 1,1 |
Das Ergebnis vor Steuern sank im in den ersten drei Quartalen um 32,7 Mio EUR (-42,2%) auf 44,8 Mio EUR. Darauf fielen Ertragssteuern in Höhe von 5,7 Mio EUR (Vorjahr: 8,6 Mio EUR) an, was einer Steuerquote von rund 13% vom Vorsteuerergebnis entspricht. Das Periodenergebnis reduzierte sich im Berichtszeitraum um 44,5% auf 38,1 Mio EUR. Das negative Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen resultiert aus einer Abschreibung auf die performanceabhängige Forderung aus dem Verkauf des Airfield-Geschäftes. Für die Aktionäre der Zumtobel AG ergibt sich so ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei durchschnittlich 43,8 Mio Aktien) von 0,88 EUR (Vorjahr: 1,54 EUR).
Die positive Entwicklung im Working Capital hat sich im 3. Quartal fortgesetzt. Der Mittelabfluss in Höhe von 5,4 Mio EUR fällt im Vergleich zum Vorjahr (21,6 Mio EUR) geringer aus und ist vor allem auf eine Verringerung des Forderungsbestandes aus Lieferung und Leistung zurückzuführen. Zum 31. Januar 2009 betrug das Working Capital 230,4 Mio EUR (Vorjahr: 263,0 Mio EUR). In Prozent vom rollierenden 12- Monatsumsatz verringerte sich das Working Capital zum sechsten Mal in Folge gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal und erreichte 19,2% (Vorjahr: 20,6%).
Vorsteuerergebnis sank um 42,2%
Stabiles Finanzergebnis trotz belastender Einmaleffekte
Der Cash Flow aus dem operativen Geschäft beträgt in den ersten neun Monaten 55,1 Mio EUR (Vorjahr: 91,9 Mio EUR). Der Rückgang gegenüber der Vorjahresperiode resultiert hauptsächlich aus dem niedrigeren Betriebsergebnis sowie den höheren Sonstigen Forderungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des alten Werksstandorts in Spennymoor. Für Anlageinvestitionen wurden in den ersten neun Monaten 2008/09 45,4 Mio EUR ausgegeben, 11,1 Mio EUR mehr als im Vorjahr. Diese Veränderung resultiert vor allem aus Investitionen in die Ausstattung der neuen Fabrik in Spennymoor. Entsprechend verringerte sich der Free Cash Flow im Berichtszeitraum auf 21,8 Mio EUR (Vorjahr: 71,3 Mio EUR).
| Bilanzkennzahlen in Mio EUR | 31. Januar 2009 | 31. Januar 2008 | 30. April 2008 |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.071,2 | 1.132,6 | 1.105,9 |
| Nettoverbindlichkeiten | 205,5 | 161,4 | 129,0 |
| Eigenkapital | 479,0 | 485,0 | 514,2 |
| Eigenkapitalquote in % | 44,7 | 42,8 | 46,5 |
| Verschuldungsgrad in % | 42,9 | 33,3 | 25,1 |
| Durchschnittliches Capital Employed | 666,7 | 649,7 | 650,2 |
| ROCE in % | 13,3 | 18,9 | 18,9 |
| Investitionen | 45,4 | 34,3 | 66,0 |
| Working Capital | 230,4 | 263,0 | 232,9 |
| in % von rollierendem 12-Monatsumsatz | 19,2 | 20,6 | 18,2 |
Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber 31. Januar 2008 auf 44,7% erhöht trotz Dividendenzahlungen in Höhe von 31,3 Mio EUR und der Erhöhung der Pensionsrückstellung um 18,5 Mio EUR aufgrund der Verringerung des Zeitwerts vom zugrundeliegenden Planvermögens. Die Nettoverbindlichkeiten erhöhten sich auch aufgrund des Aktienrückkaufs in Höhe von 17,3 Mio EUR auf 205,5 Mio EUR, so dass der Verschuldungsgrad (Gearing) von 33,3 % auf 42,9 % anstieg.
Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Gruppe im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 und im Geschäftsjahr 2009/10 beziehen sich vor allem auf die Abhängigkeit der Absatzmärkte von der Entwicklung der Konjunktur im gewerblichen Hochbau. Die weltweite Konjunkturkrise könnte zu weiteren Verzögerungen bei der Abwicklung bestehender Aufträge sowie zu Verzögerungen oder Einstellung laufender Projekte führen. Auch neue Bauprojekte könnten im großen Umfang wegen der fehlenden Finanzierung durch Banken auf unbestimmte Zeit verschoben oder storniert werden. Für das 4. Quartal ist erneut mit sehr deutlichen Umsatzeinbrüchen gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es jedoch noch zu früh, die möglichen Auswirkungen der Wirtschaftsund Finanzkrise auf das Geschäftsjahr 2009/10 genau einzuschätzen. Durch die bereits angekündigten sowie weiteren Kostenreduzierungen sollen die Konsequenzen aus diesem Risiko minimiert werden. Marktrisiko
Zur Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit verfügt die Zumtobel Gruppe durch die im Juni 2008 abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung über 480 Mio EUR und einer Laufzeit von fünf Jahren über einen ausreichenden finanziellen Rahmen. Liquiditätsrisiko
Die Verzinsung der bestehenden Bankverbindlichkeiten ist variabel. Um die Volatilität im Zinsaufwand zu reduzieren, wurde im November 2008 circa ein Drittel der bestehenden Bankverbindlichkeiten über einen Zins-Swap in eine Fixverzinsung mit einer Laufzeit bis Juni 2013 umgewandelt. Zinsänderungsrisiko
Zur Währungsabsicherung für das nicht in Euro getätigte operative Geschäft werden hauptsächlich Devisenterminkontrakte eingesetzt. Hierzu werden auf rollierender vierteljährlicher Basis die planmäßigen Nettowährungspositionen für einen Zeitraum von zwei bis drei Quartalen in der Zukunft liegend abgesichert. Translationsrisiken werden nicht abgesichert. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD, AUD und CHF. Es ist davon auszugehen, dass der Umsatz der Zumtobel Gruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch im letzten Quartal 2008/09 durch die Währungsschwäche des Britischen Pfundes und Australischen Dollar weiterhin belastet wird. Im Geschäftsjahr 2009/10 ist aus der Aufwertung des Euro gegenüber dem im Geschäftsjahr 2008/09 auf günstigem Niveau abgesicherten GBP und AUD ein weiterer negativer Transaktionseffekt zu erwarten. Darüber hinaus würde ein in 2009/10 konstant stärkerer Amerikanischer Dollar die in USD denominierten Wareneinkäufe belasten.
Im Kalenderjahr 2009 rechnet die Zumtobel Gruppe mit sehr schwierigen Rahmenbedingungen. Aus dem im letzten Quartal initiierten Programm zum Abbau von Strukturkosten werden rund 25 Mio EUR im Geschäftsjahr 2009/10 wirksam werden. Die Umsetzung dieses Ziels verläuft nach Plan und wird konsequent auf allen Ebenen und an allen Standorten des Konzerns vorangetrieben. Angesichts des unerwartet starken Umsatzrückgangs sind zusätzliche Maßnahmen zur Anpassung der Kostenstruktur an den Volumenrückgang in Umsetzung. Ziel ist es, die Gesamtkostenstruktur der Zumtobel Gruppe möglichst schnell auf die herausfordernden Markt- und Absatzgegebenheiten auszurichten sowie den Free Cash Flow auch unter schwierigen Randbedingungen noch auf positivem Niveau zu halten.
Dornbirn, am 12. März 2009
Chief Executive Officer Chief Financial Officer
Dr. Andreas Ludwig e.h. Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil e.h.
Währungsänderungs-
risiko
Nähere Informationen unter: http://www.zumtobelgroup.com/com/de/pressarchive_f.htm
Die Zumtobel Gruppe hat ihr neues Werk in Spennymoor im Norden Englands feierlich eröffnet. Das neue Produktionsgebäude umfasst auf einer Fläche von 40.000 m2 ein Leuchtenwerk für die Marke Thorn und ein Komponentenwerk für die Marke TridonicAtco. Auch die neue Thorn Academy of Light, ein Kunden- und Trainingszentrum auf rund 2.000 m2 , wurde in das neue Werksgebäude integriert. Hier können bis zu 100 Personen Leuchten und Lichtlösungen von Thorn direkt in der Anwendung erleben, Schulungen besuchen und Ausstellungen besichtigen. 1
Im Zuge ihres Engagements für Nachhaltigkeit wurden zwei weitere Werke der Zumtobel Gruppe nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Nach dem bereits im Dezember zertifizierten Werk in Shenzhen, China, wurde nun auch dem Standort Schweizerstraße in Dornbirn, das Zertifikat verliehen. Damit wurden sämtliche Prozesse im Werk, das bereits seit zwölf Jahren das "Ökoprofit"-Signet der Landesregierung Vorarlberg trägt, auf die Umweltziele des Unternehmens ausgerichtet und ein Managementprozess zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung eingerichtet.
Nähere Informationen unter: http://www.zumtobelgroup.com/com/de/pressarchive_f.htm
2
Ideenreich und zukunftsweisend präsentiert sich die Kantine von Boehringer Ingelheim seinen täglich 2.600 Gästen. Die Basis für das imposante Lichtkonzept, konzipiert vom Boehringer-Projektteam, bilden die TALEXX-LED-Module von Tridonic Atco. Damit wird eine homogene Beleuchtung bei niedrigem Energieverbrauch und geringer Wärmeentwicklung garantiert, mit LED-spezifischen Eigenschaften und der Tridonic Atco-Weißlichtkompetenz.
Zumtobel beleuchtet das neue Konzertgebäude der dänischen Rundfunkanstalten, ein kulturelles Highlight in Kopenhagen. Mit individuellen Lichtlösungen im Wert von 2,5 Millionen Euro realisiert das Unternehmen damit den bisher größten Auftrag seiner Geschichte in Dänemark und erfüllt gleichzeitig erneut höchste architektonische Ansprüche im Bereich Kunst und Kultur.
| in TEUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Veränder ung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 259.329 | 299.977 | -13,6 | 900.459 | 966.077 | -6,8 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -169.001 | -189.723 | 10,9 | -563.950 | -598.976 | 5,8 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 90.328 | 110.254 | -18,1 | 336.509 | 367.101 | -8,3 |
| in % vom Umsatz | 34,8 | 36,8 | 37,4 | 38,0 | ||
| Vertriebskosten | -69.352 | -70.471 | 1,6 | -218.248 | -216.204 | -0,9 |
| Verwaltungskosten | -19.707 | -19.832 | 0,6 | -58.642 | -57.132 | -2,6 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 4.376 | 1.314 | >100 | 3.443 | 2.189 | 57,3 |
| davon Sondereffekte | 3.141 | -229 | >100 | 489 | -1.285 | >100 |
| Betriebsergebnis | 5.645 | 21.265 | -73,5 | 63.062 | 95.954 | -34,3 |
| in % vom Umsatz | 2,2 | 7,1 | 7,0 | 9,9 | ||
| Zinsaufwand | -5.425 | -5.869 | 7,6 | -19.718 | -17.146 | -15,0 |
| Zinsertrag | 440 | 1.153 | -61,9 | 1.922 | 3.039 | -36,8 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | -6.594 | -1.889 | <-100 | -1.805 | -6.719 | 73,1 |
| Ergebnisanteile assoziierter Unternehmen | 329 | 428 | -23,1 | 1.364 | 2.380 | -42,7 |
| Finanzergebnis | -11.250 | -6.177 | -82,1 | -18.237 | -18.446 | 1,1 |
| in % vom Umsatz | -4,3 | -2,1 | -2,0 | -1,9 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -5.605 | 15.088 | <-100 | 44.825 | 77.508 | -42,2 |
| Ertragsteuern | 1.608 | -1.463 | >100 | -5.697 | -8.635 | 34,0 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | -3.997 | 13.625 | <-100 | 39.128 | 68.873 | -43,2 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | 0 | 0 | 0,0 | -994 | -195 | <-100 |
| Periodenergebnis | -3.997 | 13.625 | <-100 | 38.134 | 68.678 | -44,5 |
| in % vom Umsatz | -1,5 | 4,5 | 4,2 | 7,1 | ||
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | -193 | 59 | <-100 | -302 | 363 | <-100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | -3.804 | 13.566 | <-100 | 38.436 | 68.315 | -43,7 |
| Anzahl ausstehender Aktien unverwässert - Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 42.910 | 44.510 | 43.797 | 44.510 | ||
| Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) - Durchschnitt (in 1000 Stk.) | -64 | 307 | -64 | 307 | ||
| Anzahl ausstehender Aktien verwässert - Durchschnitt (in 1000 Stk.) | 42.845 | 44.817 | 43.732 | 44.817 | ||
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | -0,09 | 0,31 | 0,88 | 1,54 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | -0,09 | 0,30 | 0,88 | 1,52 | ||
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | -0,09 | 0,30 | 0,89 | 1,54 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | -0,09 | 0,30 | 0,89 | 1,53 |
| in TEUR | 31. Januar 2009 | in % | 30. April 2008 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 280.984 | 26,2 | 278.967 | 25,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 44.504 | 4,2 | 40.635 | 3,7 |
| Sachanlagen | 231.877 | 21,6 | 211.222 | 19,1 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 7.707 | 0,7 | 6.486 | 0,6 |
| Finanzanlagen | 649 | 0,1 | 15.604 | 1,4 |
| Übrige Forderungen & Vermögensgegenstände | 19.678 | 1,8 | 5.338 | 0,5 |
| Latente Steuern | 49.416 | 4,6 | 43.035 | 3,9 |
| Langfristiges Vermögen | 634.815 | 59,3 | 601.287 | 54,4 |
| Vorräte | 171.622 | 16,0 | 162.181 | 14,7 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 171.037 | 16,0 | 225.113 | 20,4 |
| Übrige Forderungen & Vermögensgegenstände | 37.824 | 3,5 | 28.750 | 2,6 |
| Finanzanlagen | 21 | 0,0 | 497 | 0,0 |
| Liquide Mittel | 55.929 | 5,2 | 87.678 | 7,9 |
| Zur Veräußerung bestimmte Anlagen | 0 | 0,0 | 442 | 0,0 |
| Kurzfristiges Vermögen | 436.433 | 40,7 | 504.661 | 45,6 |
| VERMÖGEN | 1.071.248 | 100,0 | 1.105.948 | 100,0 |
| Grundkapital | 111.761 | 10,4 | 111.761 | 10,1 |
| Kapitalrücklagen | 339.049 | 31,6 | 355.893 | 32,2 |
| Gewinnrücklagen | -12.414 | -1,2 | -48.409 | -4,4 |
| Periodenergebnis | 38.436 | 3,6 | 92.986 | 8,4 |
| Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft | 476.832 | 44,5 | 512.231 | 46,3 |
| Kapital der Minderheitengesellschafter | 2.194 | 0,2 | 1.969 | 0,2 |
| Eigenkapital | 479.026 | 44,7 | 514.200 | 46,5 |
| Rückstellungen für Pensionen | 53.418 | 5,0 | 35.762 | 3,2 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 30.888 | 2,9 | 29.931 | 2,7 |
| Übrige Rückstellungen | 10.362 | 1,0 | 10.392 | 0,9 |
| Finanzschulden | 217.392 | 20,3 | 211.631 | 19,1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 500 | 0,0 | 1.012 | 0,1 |
| Latente Steuern | 9.643 | 0,9 | 10.224 | 0,9 |
| Langfristige Schulden | 322.203 | 30,1 | 298.952 | 27,0 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 30.361 | 2,8 | 29.196 | 2,6 |
| Übrige Rückstellungen | 21.665 | 2,0 | 21.121 | 1,9 |
| Finanzschulden | 44.054 | 4,1 | 5.024 | 0,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | 100.837 | 9,4 | 144.326 | 13,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 73.102 | 6,8 | 93.129 | 8,4 |
| Kurzfristige Schulden | 270.019 | 25,2 | 292.796 | 26,5 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 1.071.248 | 100,0 | 1.105.948 | 100,0 |
| in TEUR | Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen | 62.068 | 95.759 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 38.180 | 29.185 |
| Gewinn/Verlust aus Anlagenverkäufen | 1.107 | 4.903 |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 101.355 | 129.847 |
| Vorräte | -14.125 | -6.107 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 46.227 | 13.078 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | -37.600 | -29.127 |
| Erhaltene Anzahlungen | 85 | 538 |
| Veränderung des Working Capital | -5.413 | -21.618 |
| Langfristige Rückstellungen | -2.530 | -3.721 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 495 | -645 |
| Sonstige lang- und kurzfristige Forderungen & Verbindlichkeiten | -29.210 | -5.927 |
| Veränderungen der sonstigen operativen Positionen | -31.245 | -10.293 |
| Bezahlte Steuern | -9.583 | -6.046 |
| Cashflow aus dem operativen Geschäft | 55.114 | 91.890 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 521 | 7.806 |
| Auszahlungen für Anlagenzugänge | -45.393 | -34.326 |
| Veränderung von lang- und kurzfristigen Finanzanlagen | 19.147 | 5.996 |
| Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen | -7.620 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -33.345 | -20.524 |
| FREIER CASHFLOW | 21.769 | 71.366 |
| Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden | -2.205 | -16.522 |
| davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände | 502 | 2.209 |
| Dividenden | -31.255 | -22.572 |
| Aktienrückkauf / Ausübung Optionen | -16.845 | 1.629 |
| Bezahlte Zinsen | -14.859 | -13.192 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -65.164 | -50.657 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | -1.708 | -3.568 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | -45.103 | 17.141 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 86.163 | 118.970 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 41.060 | 136.111 |
| Veränderung | -45.103 | 17.141 |
| Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 111.761 | 355.893 | -48.409 | 92.986 | 512.231 | 1.969 | 514.200 |
| 0 | 0 | 92.986 | -92.986 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 38.436 | 38.436 | -302 | 38.134 |
| 0 | -16.844 | 0 | 0 | -16.844 | 0 | -16.844 |
| 0 | 0 | -31.255 | 0 | -31.255 | 0 | -31.255 |
| 0 | 0 | 2.811 | 0 | 2.811 | 136 | 2.947 |
| 0 | 0 | -10.255 | 0 | -10.255 | 0 | -10.255 |
| 0 | 0 | -1.056 | 0 | -1.056 | 0 | -1.056 |
| 0 | 0 | -18.483 | 0 | -18.483 | 0 | -18.483 |
| 0 | 0 | 1.247 | 0 | 1.247 | 1 | 1.248 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 190 | 190 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 200 | 200 |
| 111.761 | 339.049 | -12.414 | 38.436 | 476.832 | 2.194 | 479.026 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigenkapital |
| 30. April 2007 | 111.761 | 354.143 | -129.074 | 103.193 | 440.023 | 1.567 | 441.590 |
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 103.193 | -103.193 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 68.315 | 68.315 | 363 | 68.678 |
| +/- Aktienrückkauf / Ausübung Optionen | 0 | 1.629 | 0 | 0 | 1.629 | 0 | 1.629 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -22.280 | 0 | -22.280 | -292 | -22.572 |
| +/- Erfolgsneutrale Währungsdifferenzen | 0 | 0 | -8.181 | 0 | -8.181 | -82 | -8.263 |
| +/- Erfolgsneutrales Hedge Accounting | 0 | 0 | -1.083 | 0 | -1.083 | 0 | -1.083 |
| +/- Aktienoptionen | 0 | 0 | 3.865 | 0 | 3.865 | 1 | 3.866 |
| +/- Sukzessiver Unternehmenserwerb | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 157 | 157 |
| +/- Erstkonsolidierung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 988 | 988 |
| 31. Januar 2008 | 111.761 | 355.772 | -53.560 | 68.315 | 482.288 | 2.702 | 484.990 |
| in TEUR | Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 38.134 | 68.678 |
| Hedge Accounting | 1.408 | -1.444 |
| Versicherungsmathematischer Verlust | -25.670 | 0 |
| Latente Steuern | 6.836 | 361 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge | -17.426 | -1.083 |
| Summe | 20.708 | 67.595 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | 21.010 | 67.232 |
| Minderheitenanteil | -302 | 363 |
Der Zwischenbericht zum 31. Januar 2009 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31. Januar 2009 sind unverändert geblieben. Es wird in diesem Zusammenhang auf den Konzernabschluss zum 30. April 2008 verwiesen.
Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IFRS/IAS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.
Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:
| Durchschnittskurse Gewinn und Verlustrechnung |
Stichtagskuse Bilanz | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 EUR entspricht | 31. Januar 2009 |
31. Januar 2008 |
31. Januar 2009 |
30. April 2008 |
|
| AUD | 1,7993 | 1,6279 | 2,0110 | 1,6610 | |
| CHF | 1,5715 | 1,6485 | 1,4870 | 1,6140 | |
| USD | 1,4333 | 1,4032 | 1,2810 | 1,5540 | |
| SEK | 9,8278 | 9,2913 | 10,6000 | 9,3570 | |
| GBP | 0,8214 | 0,6963 | 0,8978 | 0,7901 | |
| HKD | 11,1534 | 10,9407 | 9,9390 | 12,1100 |
In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel AG kontrolliert werden.
Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:
| Konsolidierungsmethode | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungskreis | voll | at equity | TOTAL | ||||
| 30. April 2008 | 97 | 5 | 102 | ||||
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 4 | 0 | 4 | ||||
| davon Neugründung | 2 | 0 | 2 | ||||
| davon Unternehmenserwerb | 2 | 0 | 2 | ||||
| Im Berichtszeitraum fusioniert / liquidiert | -3 | 0 | -3 | ||||
| 31. Januar 2009 | 98 | 5 | 103 |
Mit Wirkung 5. Mai 2008 wurden 100% der Anteile an der italienischen Gesellschaft Space Cannon VH S.P.S. (nachfolgend Space-Cannon) mit Sitz in Fubine, Italien erworben. Ein Firmenwert wurde in Höhe von TEUR 6.749 in Folge einer vorläufigen Kaufpreisallokation angesetzt. In den ersten drei Quartalen 2008/09 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von TEUR 266.
Weiters wurden 90% der Anteile an der Zumtobel Residential Lighting S.r.l. (vormals Oylight - nachfolgend Zumtobel Residential) mit Sitz in Mailand, Italien per Mai erstkonsolidiert. Der Kaufpreis betrug TEUR 1.574. Der aufgedeckte Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.535 wurde im 3. Quartal 2008/09 aufwandswirksam erfasst. Der im Periodenergebnis der ersten drei Quartale 2008/09 enthaltene Verlust beträgt TEUR 2.261.
Im ersten Quartal wurden die Zumtobel LED Illuminazione Holding srl, Italien und die Zumtobel Licht doo, Kroatien gegründet.
Im Mai 2008 wurde die Luxmate GmbH, Deutschland mit der Zumtobel Licht GmbH, Deutschland, fusioniert.
Im Januar 2009 wurden die deutschen Gesellschaften Zumtobel Lighting GmbH & Co. KG und Zumtobel Electronic GmbH mit der Zumtobel Lighting GmbH, Deutschland fusioniert.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.
Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.
Saisonal bedingt waren in den vergangenen Jahren die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das 3. Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf. Die aktuelle Umsatzentwicklung ist zudem von den Folgen der internationalen Wirtschaftskrise belastet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten als auch dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -379.514 | -4.051 | -288 | 0 | -383.853 |
| Personalaufwand | -137.479 | -108.977 | -34.197 | -40 | -280.693 |
| Abschreibungen | -25.691 | -4.465 | -1.735 | -6.289 | -38.180 |
| Sonstiger Aufwand | -40.788 | -95.889 | -26.768 | -10.992 | -174.437 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 9.787 | 19 | 438 | 0 | 10.244 |
| Interne Verrechnung | 4.646 | -8.130 | 3.484 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | -569.039 | -221.493 | -59.066 | -17.321 | -866.919 |
| Sonstige Erträge | 5.089 | 3.245 | 424 | 20.764 | 29.522 |
| Summe | -563.950 | -218.248 | -58.642 | 3.443 | -837.397 |
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -412.432 | -3.971 | -241 | -4 | -416.648 |
| Personalaufwand | -145.541 | -107.669 | -35.343 | -77 | -288.630 |
| Abschreibungen | -23.734 | -4.103 | -1.288 | -60 | -29.185 |
| Sonstiger Aufwand | -39.479 | -97.096 | -23.962 | -1.338 | -161.875 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 9.341 | 4 | 205 | 0 | 9.550 |
| Interne Verrechnung | 4.747 | -7.022 | 2.277 | -2 | 0 |
| Summe Aufwände | -607.098 | -219.857 | -58.352 | -1.481 | -886.788 |
| Sonstige Erträge | 8.122 | 3.653 | 1.220 | 3.670 | 16.665 |
| Summe | -598.976 | -216.204 | -57.132 | 2.189 | -870.123 |
In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 25.364 (VJ TEUR 20.472) enthalten. In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 9.404 (VJ TEUR 8.793) aktiviert, die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 4.302 (VJ TEUR 2.921). Eine detaillierte Erläuterung des sonstigen betrieblichen Ergebnisses folgt im nächsten Punkt.
| in TEUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
|---|---|---|---|---|
| Förderungen der öffentlichen Hand | 647 | 343 | 1.231 | 1.497 |
| Lizenzeinnahmen | 614 | 621 | 1.591 | 1.444 |
| Sondereffekte | 3.141 | -229 | 489 | -1.285 |
| Sonstige Wertminderungen | -6.268 | -65 | -6.268 | -2.515 |
| Restrukturierungen | -8.050 | -136 | -10.686 | -2.196 |
| Veräußerungsgewinne / -verluste | 17.459 | -28 | 17.443 | 3.426 |
| Sonstiges | -28 | 579 | 132 | 533 |
| Summe | 4.376 | 1.314 | 3.443 | 2.189 |
Die Lizenzeinnahmen resultieren aus Erträgen aus dem LED-Geschäft.
Unter den Sondereffekten gemäß IAS 1 sind folgende wesentliche Positionen enthalten:
In den sonstigen Wertminderungen ist die Abschreibung des Atco Firmenwertes in Höhe von TEUR 4.733 enthalten. Die Abschreibung ist auf deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge bei magnetischen Vorschaltgeräten zurückzuführen. Weiters ist der aufgedeckte Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb der Zumtobel Residential (TEUR 1.535) in dieser Position ausgewiesen.
Die Restrukturierungen beinhalten Aufwendungen für Effizienzsteigerungen im Produktionsprozess in Höhe von TEUR 6.837, die zur Gänze im 3. Quartal angefallen sind. Außerdem sind in den Restrukturierungen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Fabriksneubau in Spennymoor (TEUR 2.781) und Aufwendungen für Abfertigungen in Australien (TEUR 462) ausgewiesen.
Die Veräußerungsgewinne resultieren aus dem positiven Ergebnis aus der Veräußerung des alten Werksstandortes in Spennymoor im 3. Quartal in Höhe von TEUR 17.464.
Die Erhöhung des Zinsaufwandes im Vergleich zum Vorjahr beruht auf Einmalkosten im Rahmen der Refinanzierung des Akquisitionskreditvertrages in Höhe von TEUR 4.370. Im Zinsaufwand sind weiters Zinsen aus dem Leasingvertrag für die neue Fabrik in England in Höhe von TEUR 1.281 ausgewiesen. Die restlichen Zinsen betrugen TEUR 14.066 (VJ TEUR 17.146) und betreffen hauptsächlich den Zinsaufwand für die laufenden Kreditverträge.
| in TEUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
|---|---|---|---|---|
| Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen | -684 | -557 | -2.049 | -1.666 |
| Fremdwährungsergebnis | -3.669 | -4.396 | -4.229 | -4.891 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | -2.241 | 3.065 | 4.599 | 7 |
| Wertminderungen von Finanzaktiven | 0 | -1 | 0 | -361 |
| Veräußerungsgewinne / -verluste | 0 | 0 | -126 | 192 |
| Summe | -6.594 | -1.889 | -1.805 | -6.719 |
Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet vor allem Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.
Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag. Der Effekt aus der Bewertung der Devisentermingeschäfte resultiert im Wesentlichen aus der Entwicklung der Fremdwährungskurse AUD und USD.
Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:
| in TEUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
|---|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -504 | -1.329 | -6.584 | -7.801 |
| Latente Steuern | 2.112 | -134 | 887 | -834 |
| Ertragsteuern | 1.608 | -1.463 | -5.697 | -8.635 |
Das negative Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen resultiert aus einer im 2. Quartal durchgeführten performancebedingten Abwertung einer Forderung aus dem Airfield-Geschäft in Höhe von TEUR 1.288.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag April 2008.
Die Veränderung dieser Position resultiert einerseits aus dem angesetzten Firmenwert der Gesellschaft SpaceCannon (TEUR 6.749) sowie der Abschreibung des Atco Firmenwertes (TEUR 4.733).
Die Veränderung dieser Position stammt im Wesentlichen aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte resultierend aus Entwicklungsprojekten.
Der Anstieg der Sachanlagen resultiert vor allem aus der Aktivierung der neu errichteten Fabrik in Spennymoor, England.
Die langfristigen Finanzanlagen reduzierten sich im Wesentlichen durch die Veräußerung einer festverzinslichen Finanzanlage bei einem Kreditinstitut im 1. Quartal 2008/09.
Saisonal bedingt und durch Working Capital Management konnte der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen merklich reduziert werden.
Der Anstieg bei den langfristigen übrigen Forderungen resultiert im Wesentlichen aus der langfristigen Forderung aus dem Verkauf des Werksstandortes in Spennymoor in Höhe von TEUR 15.438.
Die Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen ist vor allem auf die Verringerung des Kurswertes des Planvermögens in Großbritannien im 2. Quartal zurückzuführen.
Der Anstieg bei den langfristigen Finanzschulden resultiert aus der Erfassung des Finanzierungsleasings gemäß IAS 17 für die Fabrik in Spennymoor in Höhe von TEUR 20.345. Der Finanzierungsleasingvertrag hat eine Laufzeit von 21 Jahren. Der Anstieg der kurzfristigen Finanzschulden resultiert aus der Ausnutzung kurzfristiger Betriebsmittel-Kreditlinien.
Am 12. Juni 2008 wurden mit einem sieben Banken umfassenden Konsortium zwei Kreditverträge mit einer Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen, wovon einer ein Rahmenkreditvertrag ist. Die Kredite haben einen Rahmen von insgesamt 480 Mio EUR, davon sind 186 Mio EUR zur Rückzahlung des aus dem Jahr 2001 stammenden Akquisitionskredites in Höhe von 200 Mio EUR aufgenommen worden. Der Restbetrag wurde aus eigenen Cashbeständen zurückgezahlt.
Der Cashflow aus dem operativen Geschäft sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 36.776. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus dem geringeren Betriebsergebnis welches, im 3. Quartal 2008/09 erzielt werden konnte.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt um TEUR 12.821 über dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese Veränderung resultiert vor allem aus den Investitionen in die neue Fabrik in Spennymoor im 3. Quartal 2008/09.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit enthält die im August erfolgte Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR 31.255 sowie den Erwerb eigener Aktien in Höhe von TEUR 16.845.
| in TEUR | 31. Januar 2009 |
31. Januar 2008 |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | 55.929 | 139.159 |
| nicht frei verfügbar | -210 | -665 |
| Sichteinlagen und Sonstige | -14.659 | -2.383 |
| Finanzmittelfonds | 41.060 | 136.111 |
In der Hauptversammlung am 29. Juli 2008 wurde die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 EUR je Aktie beschlossen. Am 4. August 2008 wurden TEUR 31.255 an die Aktionäre der Zumtobel AG ausgeschüttet.
| in Stk. | Summe |
|---|---|
| 30. April 2008 | 112.181 |
| Aktienrückkauf | 1.943.555 |
| Ausübungen | -64.625 |
| 31. Januar 2009 | 1.991.111 |
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Juli 2008 wurde der Vorstand der Zumtobel AG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, innerhalb von 18 Monaten eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 10% des Grundkapitals zu einem Preis von zumindest EUR 5,00 und höchstens EUR 50,00 je Stückaktie zu erwerben. Der Vorstand der Zumtobel AG hat am gleichen Tag konkret beschlossen, im Rahmen dieser Ermächtigung eigene Aktien im Ausmaß von bis zu 1.943.555 Stück zu einem Preis von maximal EUR 20,50 bis zum 11. Februar 2009 zurückzukaufen. Bis zum 18. Dezember 2008 wurden 1.943.555 Aktien zu einem Kaufpreis von TEUR 17.331 erworben.
Im laufenden Geschäftsjahr 2008/09 wurden bisher 64.625 (VJ 203.125) Aktienoptionen ausgeübt. Der von den Mitarbeitern zu bezahlende Ausübungspreis belief sich auf TEUR 486 (durchschnittlich EUR 7,5 pro Aktie; VJ durchschnittlich EUR 8,0).
| in TEUR | SOP | MSP | Summe |
|---|---|---|---|
| 30. April 2008 | 15.986 | 1.558 | 17.544 |
| Erfolgswirksame Zuführung | - | 1.247 | 1.247 |
| 31. Januar 2009 | 15.986 | 2.805 | 18.791 |
Das Stock Option Program (SOP) wurde nun vollends durch das Matching Stock Program (MSP) abgelöst und es werden keine Optionen aus diesem Programm mehr zugeteilt.
Die Zuführung zum Matching Stock Program (MSP) betrifft die zu gewährenden Optionen aus den MSP I Tranche 2 und 3, MSP II Tranche 1 und 2 als auch MSP III Tranche 1 in Höhe von TEUR 1.247. Die erfolgswirksame Zuführung erfolgt über 2 Jahre.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel AG. Zum 31. Jänner 2009 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Im Konzern bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7 (30. April 2008 TEUR 440) für Garantien und Gewährleistungsfälle, welche die Kriterien für die Bildung einer Rückstellung nicht erfüllen. Für diverse Haftungen bestehen Bankgarantien in Höhe von TEUR 7.488 (30. April 2008 TEUR 9.072).
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die internationale Bauindustrie und in Folge die Leuchtenbranche haben sich weiter verschlechtert. Aus dem im 2. Quartal gestarteten Effizienzsteigerungsprogramm werden im 4. Quartal 2008/09 und im Geschäftsjahr 2009/10 weitere Restrukturierungsaufwendungen anfallen.
Für die Zumtobel Gruppe stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Geschäftsbereiche bestehen aus den Teilkonzernen "Lighting Segment" (vormals "Zumtobel Lighting Division" - Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Licht- und Raummanagementsysteme) sowie "Components Segment" (vormals "TridonicAtco Division" - elektronische und magnetische Lichtkomponenten). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Als Segmentvermögen und –schulden wurden den Geschäftssegmenten das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und –verbindlichkeiten) zugeordnet.
Nicht den Geschäftssegmenten zuordenbares Vermögen und Schulden und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen, Finanzverbindlichkeiten und Steuern werden in der Spalte "Sonstige und Konsolidierung" ausgewiesen.
| Lighting Segment | Components Segment | Sonstige & Konsolidierung | Konzern | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q3 2006/07 |
Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q3 2006/07 |
Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q3 2006/07 |
Q3 2008/09 |
Q3 2007/08 |
Q3 2006/07 |
|
| Nettoumsätze | 190.892 | 223.802 | 222.701 | 75.423 | 92.179 | 88.686 | -6.986 | -16.003 | -15.783 | 259.329 | 299.977 | 295.604 | |
| Außenerlöse | 191.919 | 224.305 | 222.545 | 67.237 | 75.528 | 72.890 | 173 | 144 | 169 | 259.329 | 299.977 | 295.604 | |
| Innenerlöse | -1.027 | -504 | 156 | 8.186 | 16.651 | 15.795 | -7.159 | -16.147 | -15.952 | 0 | 0 | 0 | |
| Betriebsergebnis | 6.399 | 13.477 | 14.578 | 2.514 | 10.261 | 8.724 | -3.268 | -2.472 | -1.492 | 5.645 | 21.265 | 21.810 | |
| Investitionen | 7.813 | 6.453 | 5.618 | 7.620 | 3.606 | 3.962 | -371 | 1.766 | 885 | 15.062 | 11.823 | 10.466 | |
| Abschreibungen | -8.133 | -5.987 | -5.967 | -8.635 | -3.394 | -5.089 | -260 | -271 | 1.151 | -17.028 | -9.653 | -9.905 |
| Lighting Segment | Components Segment | Sonstige & Konsolidierung | Konzern | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2006/07 |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2006/07 |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2006/07 |
Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2006/07 |
|
| Nettoumsätze | 664.833 | 716.482 | 691.077 | 284.261 | 301.182 | 281.176 | -48.635 | -51.587 | -51.028 | 900.459 | 966.077 | 921.225 | |
| Außenerlöse | 664.215 | 717.241 | 690.880 | 235.483 | 248.060 | 230.238 | 761 | 777 | 107 | 900.459 | 966.077 | 921.225 | |
| Innenerlöse | 618 | -759 | 197 | 48.778 | 53.122 | 50.937 | -49.396 | -52.363 | -51.135 | 0 | 0 | 0 | |
| Betriebsergebnis | 42.032 | 65.229 | 59.642 | 30.225 | 35.103 | 29.993 | -9.195 | -4.378 | -2.485 | 63.062 | 95.953 | 87.150 | |
| Investitionen | 27.370 | 20.308 | 17.824 | 17.405 | 12.134 | 13.947 | 618 | 1.886 | 2.425 | 45.393 | 34.326 | 34.196 | |
| Abschreibungen | -20.569 | -18.140 | -18.709 | -16.279 | -13.216 | -14.800 | -1.332 | 2.172 | 3.339 | -38.180 | -29.185 | -30.169 |
| in TEUR | 31. Januar 2009 |
30. April 2008 |
30. April 2007 |
31. Januar 2009 |
30. April 2008 |
30. April 2007 |
31. Januar 2009 |
30. April 2008 |
30. April 2007 |
31. Januar 2009 |
30. April 2008 |
30. April 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 708.995 | 754.848 | 728.292 | 218.570 | 233.295 | 242.104 | 143.683 | 117.805 | 174.983 1.071.248 1.105.948 1.145.379 | |||
| Schulden | 252.899 | 281.339 | 293.825 | 79.325 | 96.774 | 102.283 | 259.998 | 213.635 | 307.681 | 592.222 | 591.748 | 703.789 |
Zumtobel AG 1. Mai 2008 bis 31. Januar 2009
Die Länderverteilung auf die Regionen ist wie folgt:
| D/A/CH: | Deutschland, Österreich, Schweiz |
|---|---|
| Osteuropa: | Tschechien, Kroatien, Ungarn, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Baltikum |
| Nordeuropa: | Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Island |
| Westeuropa: | Großbritannien, Benelux, Frankreich |
| Südeuropa: | Italien, Spanien, Griechenland, Türkei |
| Amerika: | Nord- und Südamerika |
| Asien: | Länder des fernen und mittleren Ostens |
| Rest: | Afrika |
In der Region Europa sowie auf Gesamtkonzernebene wurden im Rahmen der Konsolidierung verschiedene Vermögenswerte wie beispielsweise Firmenwerte ausgewiesen, die sich den darunterliegenden Regionen nicht eindeutig zuordnen lassen.
| Außenerlöse | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q3 2008/09 | Q3 2007/08 | Q3 2006/07 | Q1-Q3 2008/09 |
Q1-Q3 2007/08 |
Q1-Q3 2006/07 |
| D/A/CH | 68.576 | 71.126 | 68.668 | 231.428 | 233.556 | 220.512 |
| Osteuropa | 13.901 | 16.165 | 14.499 | 54.369 | 51.795 | 47.887 |
| Nordeuropa | 22.332 | 27.184 | 26.434 | 74.885 | 79.277 | 75.341 |
| Westeuropa | 81.131 | 100.307 | 99.839 | 286.872 | 323.946 | 300.541 |
| Südeuropa | 22.764 | 29.505 | 27.656 | 82.677 | 97.806 | 87.004 |
| Europa | 208.704 | 244.287 | 237.096 | 730.231 | 786.380 | 731.285 |
| Asien | 21.259 | 20.728 | 22.627 | 66.428 | 63.681 | 69.989 |
| Australien & Neuseeland | 18.226 | 24.420 | 23.556 | 71.179 | 81.605 | 79.172 |
| Amerika | 7.036 | 8.037 | 9.258 | 23.476 | 26.421 | 30.828 |
| Rest | 4.104 | 2.505 | 3.067 | 9.145 | 7.991 | 9.951 |
| Summe | 259.329 | 299.977 | 295.604 | 900.459 | 966.077 | 921.225 |
| Vermögen | Investitionen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 31. Januar 2009 |
30. April 2008 | 30. April 2007 | Q3 2008/09 | Q3 2007/08 | Q3 2006/07 |
| D/A/CH | 382.966 | 389.430 | 393.566 | 23.714 | 22.381 | 24.987 |
| Osteuropa | 19.791 | 20.932 | 9.753 | 963 | 1.090 | 808 |
| Nordeuropa | 25.368 | 31.346 | 29.162 | 1.109 | 864 | 591 |
| Westeuropa | 163.018 | 178.089 | 178.887 | 16.242 | 6.497 | 4.373 |
| Südeuropa | 38.673 | 23.133 | 19.917 | 1.177 | 17 | 215 |
| Europa | 629.816 | 642.930 | 631.285 | 43.205 | 30.849 | 30.974 |
| Asien | 40.448 | 40.260 | 39.449 | 1.071 | 1.115 | 815 |
| Australien & Neuseeland | 46.191 | 60.909 | 71.405 | 549 | 2.057 | 2.138 |
| Amerika | 14.759 | 13.162 | 14.472 | 569 | 305 | 269 |
| Sonstige & Konsolidierung | 340.034 | 348.686 | 388.768 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 1.071.248 | 1.105.948 | 1.145.379 | 45.393 | 34.326 | 34.196 |
Dornbirn, am 12. März 2009
Der Vorstand
Dr. Andreas Ludwig e.h. Dipl. Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil e.h.
| CAPEX | Investitionen in Anlagevermögen |
|---|---|
| Durchschnittliches Capital Employed | = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – Rückstellungen für Ertragssteuern – Übrige Rückstellungen – Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen |
| Eigenkapitalquote | = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme |
| EBIT | Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragssteuern |
| Bereinigtes EBIT | EBIT bereinigt um Sondereffekte |
| Bereinigte EBIT-Marge | = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz |
| EBITDA | Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen |
| Bereinigtes EBITDA | EBITDA bereinigt um Sondereffekte |
| Nettoverbindlichkeiten | = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden – Liquide Mittel |
| ROCE | (Return On Capital Employed) = Gesamtkapitalverzinsung als bereinigtes EBIT in Prozent vom durchschnittlichem Capital Employed |
| Verschuldungsgrad (Gearing) | = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital |
| Working Capital (Betriebsmittel) | = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – Erhaltene Anzahlungen |
| Bilanzergebnis 2008/09 | 29. Juni 2009 |
|---|---|
| Hauptversammlung | 24. Juli 2009 |
| Ex-Dividendentag | 28. Juli 2009 |
| Dividendenzahltag | 31. Juli 2009 |
| Presse/Unternehmens- Presse/Unternehmens-Kommunikation Kommunikation Kommunikation |
|---|
| Astrid Kühn-Ulrich |
| Head of Corporate Communications |
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| E-Mail [email protected] |
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Herausgeber: Zumtobel AG, Investor Relations, Harald Albrecht Gestaltung: Lisa Pfurtscheller Koordination Finanzen: Christa Pfeiffer Übersetzung: Donna Schiller Titelmotiv: Das neue Produktionsgebäude in Spennymoor / England (Foto: Joss Guest/Thorn Lighting) Copyright: Zumtobel AG 2009
Inhouse produziert mit FIRE.sys
Dieser Quartalsfinanzbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.
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