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YOC AG Interim / Quarterly Report 2017

Nov 29, 2017

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Interim / Quarterly Report

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YOC AG

Berlin

Bericht zum dritten Quartal 2016

Brief an die Aktionäre

Sehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die YOC-Gruppe ist einer der führenden unabhängigen Anbieter für Mobile Advertising in Europa und greift auf eine seit 2001 gewachsene Expertise zurück. Durch unsere Mobile Advertising Produkte gewinnt Werbung Nutzen, Individualität und Kreativität. Werben mit der Technologie von YOC bedeutet Menschen zu erreichen, sie zu unterhalten, zu inspirieren und für Marken sowie deren Produkte zu begeistern.

Bereits jetzt können wir Ihnen mitteilen, dass das Etappenziel des Break-even auf Ganzjahresebene erreicht wird. Die Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2017 ein positives operatives Ergebnis auf bereinigter Basis erzielen.

Verantwortlich hierfür ist der deutlich wachsende Umsatz aus dem für uns strategisch wichtigen Vertriebskanal des Programmatic Advertising (automatisierter Vertrieb über interagierende Handelssysteme in Echtzeit). Parallel dazu nimmt der Umsatzanteil der eigenentwickelten Ad Tech-Produkte zu, sodass sich der Rohertrag der Gesellschaft kontinuierlich steigert.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz mit einer Wachstumsrate in Höhe von rund 26 % auf 10,0 Mio. EUR (9M/2016: 8,0 Mio. EUR). In Konsequenz dessen stieg der Umsatz pro Mitarbeiter per 30. September 2017 um 33 % auf 0,20 Mio. EUR (9M/2016: 0,15 Mio. EUR). Das bereinigte operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) per 30. September 2017 beträgt -0,10 Mio. EUR (9M/2016: -1,25 Mio. EUR) und verbesserte sich somit um 1,15 Mio. EUR. Das virtuelle Aktienoptionsprogramm zugunsten der Führungskräfte des Unternehmens bedingt die Bildung außerplanmäßiger Rückstellungen. Infolge dessen weist die YOC-Gruppe inklusive dieser Rückstellungen ein EBITDA in Höhe von -0,48 Mio. EUR (9M/2016: -1,30 Mio. EUR) aus.

Im laufenden vierten Quartal legen wir den Fokus auf die Fertigstellung sowie das Testen unserer selbstentwickelten programmatischen Handelsplattform. Das strategische Ziel ist es, mit dieser neuen Technologie sämtliche Werbeprodukte von YOC automatisiert handelbar zu machen, was Standardlösungen von Drittanbietern nicht leisten.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Markteinführung dieser Handelsplattform im Q1/2018 verschafft uns Wettbewerbsvorteile, Unabhängigkeit und wird den Werbetreibenden sowie Nutzern positive Werbeerlebnisse auf technologisch höchstem Niveau ermöglichen.

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und freue mich auf die spannende, vor uns liegende Zeit.

Beste Grüße,

Dirk-Hilmar Kraus

CEO

YOC im Überblick

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(in TEUR) 9M/2017 9M/2016 Veränderung absolut Veränderung in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatz gesamt 10.057 7.984 2.073 26
Mittel- und Osteuropa1) 7.216 5.633 1.583 28
Restliches Europa2) 2.841 2.351 490 21
37,9 35,1 3 8
Gesamtleistung 10.461 8.420 2.041 24
EBITDA -475 -1.299 824 63
EBITDA-Marge (in %) -4,5 -15,0 k.A. k.A.
Ergebnis nach Steuern -755 -1.683 928 55
Ergebnis je Aktie verwässert in Euro -0,23 -0,51 0,28 55
Ergebnis je Aktie unverwässert in Euro -0,23 -0,51 0,28 55
Mitarbeiter
Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter3) 50 53 -3 -6
Mitarbeiterzahl zum 30. September 52 49 3 6
Umsatz je Mitarbeiter (in TEUR) 201 151 50 33
Gesamtleistung ¡e Mitarbeiter (in TEUR) 209 159 50 32
Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme 3.704 3.9894) -285 -7
Operativer Cash-Flow -321 -1.227 906 74

EBITDA-Entwicklung auf Quartalsebene

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(in TEUR) Gesamt Q3 Q2 Q1
9M/2017
EBITDA -475 -244 -113 -118
Aufwand virtuelles Aktienoptionsprogramm 371 -129 204 38
Bereinigtes EBITDA -103 -115 91 -80
9M/2016
EBITDA -1.299 -583 -276 -441
Aufwand virtuelles Aktienoptionsprogramm 50 33 8 8
Bereinigtes EBITDA -1.249 -550 -268 -431
Veränderung des bereinigten EBITDA
absolut 1.146 435 359 352
in % 92 79 134 81

1) D-A-CH und Polen

2) Spanien und Großbritannien

3) Auf Basis der festangestellten Mitarbeiter

4) Zum 31.12.2016

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Kennzahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten.

Konzernzwischenlagebericht (ungeprüft)

Geschäftsentwicklung der YOC-Gruppe in den ersten neun Monaten 2017

Kennzahlenübersicht

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 verzeichnete die YOC-Gruppe einen Gesamtumsatz In Höhe von 10.057 TEUR (9M/2016: 7.984 TEUR). Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 26,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Parallel zu dieser Entwicklung wuchs der Umsatzanteil der eigenentwickelten und rohertragsstärkeren Produkte deutlich an, sodass die Rohertragsmarge auf 37,9 % (9M/2016: 35,1 %) anstieg. Diese Entwicklung unterstreicht die Positionierung des Unternehmens als produktbasierten Mobile Advertising Anbieter und stellt einen wichtigen Baustein für die weitere nachhaltig positive Unternehmensentwicklung dar.

Das operative Ergebnis der YOC-Gruppe vor Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 bei -475 TEUR (9M/2016: -1.299 TEUR) und verbesserte sich somit um 824 TEUR (63 %) gegenüber dem Vorjahr.

Das um Rückstellungen für das virtuelle Aktienoptionsprogramm zugunsten der Führungskräfte des Unternehmens in Höhe von 371 TEUR (9M/2016: 50 TEUR) bereinigte EBITDA beträgt -103 TEUR (9M/2016: -1.249 TEUR). Die YOC-Gruppe konnte somit die operative Profitabilität in den ersten neun Monat des laufenden Geschäftsjahres um 1.146 TEUR im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Dies entspricht einer Steigerung um 92 %.

Der operative Cash-Flow belief sich in der Berichtsperiode auf -321 TEUR (9M/2016: -1.227 TEUR).

Leistungsspektrum

Mit einer seit 2001 gewachsenen Expertise entwickelt YOC heute innovative und unaufdringliche digitale Werbeformate und stellt diese über seinen Marktplatz sowohl klassisch als auch programmatisch zur Verfügung.

Mit modernsten, eigenentwickelten Technologien und enormer Mediareichweite operiert das börsennotierte Unternehmen an der Spitze des Advertising Marktes. Die proprietären Produkte von YOC schaffen positive Markenwahrnehmung und tragen nachhaltig dazu bei, den Werbemarkt zu verändern. Auf diese Weise erreichen Advertiser ihre Ziele und gleichzeitig verbessern die eigenentwickelten Formate die User-Experience. Durch langjährige Expertise, transparente Prozesse und exzellenten Service schafft YOC Vertrauen und überzeugt Kunden und Partner gleichermaßen.

Im Fokus des Unternehmens liegt die Positionierung als Anbieter von Mobile Advertising-Produkten und -Lösungen in den Kernmärkten Großbritannien, Deutschland, Österreich, Spanien und Polen. Folgerichtig entwickelt YOC neue Produkte und skalierbare Inhouse-Technologien und liefert diese über alle nachgefragten Vertriebskanäle aus, insbesondere im stark wachsenden und hochautomatisierten Umfeld Mobile Programmatic Advertising.

In den vergangenen drei Jahren hat YOC als Konsequenz aus den modifizierten technologiebedingten Rahmenparametern eine schärfere Positionierung im Markt für Mobile Advertising eingenommen und entscheidende Veränderungen vollzogen.

Die Gesellschaft hat dazu wesentliche Bestandteile der Wertschöpfungskette im Mobile Advertising internalisiert. Diese betrifft die Entwicklung von eigenen, performanten Werbeprodukten, die einerseits eine hohe Werbewirkung für Advertiser entfalten und andererseits den Nutzer nicht stören.

Zudem baute das Unternehmen eine starke Systemlandschaft auf, bestehend aus eigenentwickelter Software und Lösungen dritter namhafter Anbieter wie Google, SAP oder Salesforce. Auf dieser Basis bedient YOC alle relevanten Vertriebskanäle.

Die Kombination von innovativen Mobile Advertising-Produkten und einer leistungsstarken IT-basierten Infrastruktur ist das hervorstechende Wettbewerbsmerkmal von YOC mit dem sich das Unternehmen wesentlich von seinen Mitbewerbern differenziert.

YOC-Produkte

Das Unternehmen entwickelte die Produktlinien YOC Understitial Ad, YOC Inline Video Ad sowie YOC Mystery Ad. Ziel dieser Produkte ist es, die mobilen Werbebotschaften von Werbetreibenden nachhaltig und zielgerichtet bei den Endverbrauchern zu lancieren. Der Einsatz von verschiedenen Anzeigemethoden, zusätzlichen interaktiven Elementen, sowie unaufdringlicher Funktionsweisen führt letztlich zu einer besseren Nutzerakzeptanz. Zusätzlich ermöglichen die YOC-Produkte gegenüber klassischen Standardformaten erweiterte Methoden zur Messung verschiedener Interaktions- und Abrufstatistiken und tragen somit maßgeblich zur Messbarkeit des Werbeerfolges für Werbetreibende bei. Insbesondere die Produktvarianten mit Video-Komponenten bieten Werbetreibenden die Möglichkeit einer umfangreichen und in hohem Maße steuerbaren audiovisuellen Bewerbung ihrer Marken und Produkte auf mobilen Endgeräten.

Die Kerneigenschaft des YOC Understitial Ad ist seine wirksame und dennoch unaufdringliche Platzierung im inhaltlichen Umfeld einer mobilen Webseite oder mobilen Applikation. Werbetreibende erreichen den Smartphone-User mit einem vollflächigen Werbemittel, ohne ihn in seinen Nutzungsgewohnheiten einzuschränken. YOC vereint in diesem Werbemittel seine technische Erfahrung mit seiner Kompetenz in der Ansprache von Nutzern in mobilen Umfeldern.

Im vergangenem Geschäftsjahr 2016 entwickelte das Unternehmen das YOC Inline Video Ad. Dieses innovative mobile Werbeformat ermöglicht es Werbetreibenden, Video-Anzeigen auf klassischen Webseiten zu schalten. Es ist kompatibel mit branchenüblichen Standards und spielt Video bei Bedarf in hoher Qualität aus. Die Besonderheit dieses Formats ist es, dass es überall einsetzbar ist und keine feste Platzierung innerhalb der mobilen Website der Publisher benötigt. Durch integrierte Funktionen wie die Start-Stopp-Automatik läuft das Video nur, wenn es sich im sichtbaren Bereich des Smartphone-Displays befindet und der Nutzer es somit ansieht.

Das YOC Mystery Ad ist ein ausgezeichnetes, vollflächiges mobiles Werbeformat. Die Besonderheit des Produktes liegt in der Möglichkeit, den Nutzer mit beliebigen, kreativen Interaktionen zu animieren. Das YOC Mystery Ad bietet somit umfangreiche gestalterische Möglichkeiten, um eine hohe Aufmerksamkeit der Nutzer zu garantieren.

Neben den vorgenannten Produkten bietet YOC alle klassischen Werbeformen nach den international gültigen IAB- und MMA-Standards an. Darüber hinaus ist das Expertenteam von YOC je nach Kundenwunsch in der Lage, zusätzliche Funktionen wie beispielsweise Responsive Formate, erweiterte Tracking-Möglichkeiten oder den Einsatz besonderer Werbemittel innerhalb von Standard-Formaten zu entwickeln.

Für die Steuerung, Optimierung und Auswertung einer Kampagne sind die Messungen der Sichtbarkeit (Viewability) zu einem entscheidenden Faktor avanciert. YOC entwickelte daher bereits im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 eine neue technische Infrastruktur zur Messung und Auswertung der Sichtbarkeit von mobilen Werbeformaten.

Die YOC-Produkte orientieren sich an marktüblichen Messstandards (nach IAB und MRC) und bieten den Advertisern damit international vergleichbare Erfolgskennzahlen für ihren Werbeerfolg im Mobile Advertising.

YOC eröffnet seinen Werbekunden infolgedessen alternative Abrechnungsmodelle auf Basis der erhobenen Viewability-Daten. Hierbei erfolgt die Abrechnung einer Kampagne erst, sobald beispielsweise ein Video komplett im Sichtfeld des Nutzers abgespielt wurde.

Zusätzliche Mobile Advertising-Leistungen

YOC bietet seinen Partnern effektive Mobile Advertising-Lösungen für erfolgreiche Werbekampagnen an:

Kreativleistung

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt berät YOC Werbetreibende bei der Wahl des richtigen mobilen Werbeformates und übernimmt gegebenenfalls auch die Produktion des Werbemittels. Neben diesen Leistungen stellen die Experten auch ihr Knowhow zur Verfügung, wenn es um die Aussteuerung der Kampagnen auf mobilen Endgeräten geht.

Re-Engagement

Die Re-Engagement Lösung von YOC ist eine komplexe Maßnahme zur Steigerung des Branding-Effekts und des Wiedererkennungswertes einer Marke oder eines Produkts. Hierzu verwendet YOC eine datengetriebene Nutzererkennung, um die Nutzer mit sequentieller Ansprache auf Marken aufmerksam zu machen. Des Weiteren kann diese Lösung eingesetzt werden, um Nutzungsraten von Apps zu erhöhen oder potenzielle Interessenten eines Online-Shops zum Kaufen zu animieren.

YOC Hub

Die Business Intelligence-Plattform YOC Hub dient einerseits zur internen Prozesssteuerung von YOC und andererseits als Werkzeug für Publisher zur Kontrolle und Optimierung von Vermarktungsaktivitäten. Durch die umfassende und frei konfigurierbare Software-Oberfläche des YOC Hub erhalten unsere Publisher Partner einen aktuellen Überblick über den Vermarktungserfolg der YOC-Produkte.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Umsatzentwicklung und Gesamtleistung

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 verzeichnete die YOC-Gruppe einen Gesamtumsatz In Höhe von 10.057 TEUR (9M/2016: 7.984 TEUR). Dies entspricht einem Anstieg In Höhe von 26,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die erfolgreiche Transformation der YOC-Gruppe hin zum Mobile Premium Programmatic Anbieter verbessert sowohl umsatzseitig als auch rohertragsseitig die Ertragslage des Konzerns.

Die Gesamtleistung des Konzerns liegt mit 10.461 TEUR um 2.041 TEUR über dem Vorjahresniveau (9M/2016: 8.420 TEUR).

Rohertrag

Da der Materialaufwand im Vergleich zur Umsatzentwicklung unterproportional um 20,5 % auf 6.244 TEUR (9M/2016: 5.181 TEUR) anstieg, konnte in Konsequenz dessen die Rohertragsmarge in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 von 35,1 % auf 37,9 % weiter gesteigert werden.

Diese Zunahme stellt einen wichtigen Baustein zur nachhaltig positiven Unternehmensentwicklung dar.

Personalaufwand und Personalentwicklung

Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der durchschnittliche Personalbestand (ohne Vorstand) der YOC-Gruppe um 6 % auf 50 Mitarbeiter (Vorjahr: 53 Mitarbeiter). Zum Stichtag per 30. September 2017 beschäftigte die YOC-Gruppe 52 festangestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 49 Mitarbeiter).

Der Personalaufwand in den ersten neun Monaten 2017 betrug 3.310 TEUR (9M/2016: 2.988 TEUR). Der Anstieg des Personalaufwands um 322 TEUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist aufgrund auf Personalrückstellungen im Rahmen des virtuellen Aktienoptionsprogramm in Höhe von 371 TEUR (9M/2016: 50 TEUR) zurückzuführen. Bereinigt um diesen nicht operativen Effekt entspricht der Personalaufwand nahezu dem Aufwandsniveau des Vorjahres.

Die Skalierung des Geschäftsmodells (Umsatzwachstum bei konstanten Kosten) schreitet voran - so betrug der Personalaufwand auch im zweijahresvergleich ebenfalls rund 3,1 Mio. EUR.

Das ansteigende Geschäftsvolumen spiegelt sich ebenfalls im Anstieg des Umsatzes je Mitarbeiter um 33,5 % auf 201 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (9M/2016: 151 TEUR) wider. Die Personalaufwandsquote, die den Personalaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung stellt, sank auf 31,6 % (9M/2016: 35,5 %).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.381 TEUR (9M/2016: 1.549 TEUR) unter dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt zeigten die im Rahmen der Restrukturierung aus den sowie jene des vergangenen Geschäftsjahres weiterhin ihre Wirkung, so dass die Relation zur Gesamtleistung von 18,4 % im Vorjahreszeitraum in den ersten neun Monaten 2017 auf 13,2 % sank.

EBITDA

Das operative Ergebnis der YOC-Gruppe vor Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 bei -475 TEUR (9M/2016: -1.299 TEUR) und verbesserte sich mit 824 TEUR um 63 % gegenüber dem Vorjahr.

Das um Rückstellungen in Höhe von 371 TEUR (9M/2016: 50 TEUR) für das virtuelle Aktienoptionsprogramm zugunsten der Führungskräfte des Unternehmens bereinigte EBITDA beträgt -103 TEUR (9M/2016: -1.249 TEUR). Das Unternehmen hat somit eine signifikante Weiterentwicklung und damit Steigerung der Profitabilität erreicht.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte das bereinigte EBIDTA des dritten Quartals 2017 um 435 TEUR auf -115 TEUR (Q3/2017: -550 TEUR) deutlich verbessert werden.

Ursächlich hierfür sind insbesondere das Umsatzwachstum in Höhe von 26,0 %, der Anstieg der Rohertragsmarge von knapp drei Prozentpunkten sowie eine weiter steigende Kosteneffizienz.

Ergebnis nach Steuern

Das Konzernergebnis nach Steuern beträgt -755 TEUR (9M/2016: -1.683 TEUR).

Finanz- und Vermögenslage

Zum 30. September 2017 beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 614 TEUR.

Der operative Cash-Flow konnte weiter deutlich verbessert werden und belief sich im Berichtszeitraum auf -321 TEUR (9M/2016: -1.227 TEUR).

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf -225 TEUR (9M/2016: -160 EUR) und bewegt sich nahezu auf Vorjahresniveau.

Insgesamt wurden interne Entwicklungskosten in Höhe von 174 TEUR im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung technologischer Plattformen und neuer Produkte investiert.

Chancen, Risiken und Ausblick

Chancen und Risiken

Als international ausgerichtetes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC-Gruppe in einem sich dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Schwerpunkte sind hierbei Markt- und Wettbewerbsrisiken, technologische Risiken, Haftungsrisiken, personelle Risiken, Planungsrisiken, organisatorische Risiken sowie Finanz- und Treasury-Risiken.

Diese Risiken können sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch aus externen Faktoren resultieren. Die YOC-Gruppe hat Maßnahmen getroffen, um solche möglichen Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes Risikomanagementsystem eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine unternehmensweite Risikoinventur in regelmäßigen Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend überwacht werden.

Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC-Gruppe ist unverändert fester Bestandteil der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen Wachstum, der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können.

Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des internen Kontrollsystems können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet werden, um somit im angemessenen Umfang zeitnah darauf zu reagieren und eine effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Die im Rahmen der Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden in den operativen Einheiten vollzogen.

Ausblick

Aufgrund der bisher erfolgreich verlaufenden Transformation des Geschäftsmodells und der in diesem Kontext erzielten Ergebnisse geht die YOC-Gruppe von einem beständigen Wachstum aus.

Der Umbau der Gesellschaft hin zum Mobile Premium Programmatic-Anbieter bringt die Gesellschaft auf ein neues Produktniveau. Mit der einhergehenden Verstärkung dieser Marktpositionierung werden weitere Steigerungen der Rohertragsmarge erwartet und parallel dazu die Unabhängigkeit von größeren Kooperationen vorangetrieben. Investitionen in innovative Technologien und Produkte sowie die Automatisierung interner Prozesse sind Bestandteil der Unternehmensstrategie, um die begonnene Entwicklung auszubauen.

Nach einem Umsatzwachstum in Höhe von 23 % im Geschäftsjahr 2016 liegt das Augenmerk des Vorstands insbesondere auf der Verstetigung des dynamischen Wachstumes des programmatischen Plattformgeschäfts und damit der Umsetzung der definierten Unternehmensstrategie. Hierzu ist es notwendig, dass alle YOC-Standorte die neue Marktpositionierung adaptieren und alle hinreichenden Aufgaben umsetzen.

Die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2017 sind optimistisch. Insgesamt rechnet YOC für das Geschäftsjahr 2017 mit deutlich wachsenden Umsatzerlösen in Höhe von 20 % bis 25 % bei einer gleichsam konstanten Kostenstruktur. Die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterstützen diese Prognose.

Zur Verbesserung der Liquidität hat die Gesellschaft im ersten Quartal 2017 eine Fremdkapitalmaßnahme, die zu einem Liquiditätszufluss in Höhe von 500 TEUR führte, umgesetzt.

Für das laufende vierte Quartal 2017 streben wir ein positives EBITDA an und sind zum jetzigen Zeitpunkt zuversichtlich, dieses Ziel auch zu erreichen. Für diesen Fall sollte es uns gelingen, bereits für das laufende Geschäftsjahr 2017 ein leicht positives bereinigtes EBITDA zu erzielen.

Ab dem Geschäftsjahr 2018 sollte die Gesellschaft unter der Annahme einer gleichbleibenden positiven Entwicklung operativ profitable Ergebnisse erzielen.

Konzernzwischenabschluss (ungeprüft)

Konzerngesamterfolgsrechnung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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(in EUR) Q3/2017 Q3/2016
Umsatzerlöse 3.320.644 2.727.433
Aktivierte Eigenleistungen 76.244 35.683
Sonstige betriebliche Erträge 8.595 87.922
Gesamtleistung 3.405.483 2.851.038
Materialaufwand 2.030.271 1.765.143
Personalaufwand 1.134.886 1.062.903
Sonstige betriebliche Aufwendungen 484.431 605.974
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen -244.105 -582.982
Abschreibungen 58.900 79.256
Wertminderungen 0 16.838
Operatives Ergebnis -303.005 -679.076
Finanzaufwendungen 24.577 15.734
Finanzergebnis -24.577 -15.734
Ergebnis vor Steuern -327.582 -694.810
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -40.596 1.483
Ergebnis nach Steuern -286.986 -696.293
Periodenergebnis -286.986 -696.293
Ergebnis je Aktie
Ergebnis je Aktie unverwässert -0,09 -0,21
Ergebnis ¡e Aktie verwässert -0,09 -0,21

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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(in EUR) Q3/2017 Q3/2016
Ergebnis nach Steuern -286.986 -696.293
Effekte, die künftig in die Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert werden können:
Unrealisierte Ergebnisse aus der Währungsumrechnung 3.675 44.799
Sonstiges Ergebnis 3.675 44.799
Gesamtergebnis -283.311 -651.494

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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(in EUR) 9M/2017 9M/2016
Umsatzerlöse 10.056.863 7.983.838
Aktivierte Eigenleistungen 173.868 125.338
Sonstige betriebliche Erträge 229.823 310.912
Gesamtleistung 10.460.554 8.420.088
Materialaufwand 6.244.080 5.181.416
Personalaufwand 3.310.027 2.988.397
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.381.004 1.549.436
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen -474.557 -1.299.160
Abschreibungen 200.189 249.382
Wertminderungen 0 50.514
Operatives Ergebnis -674.746 -1.599.057
Finanzaufwendungen 64.672 34.445
Finanzergebnis -64.672 -34.445
Ergebnis vor Steuern -739.418 -1.633.502
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.703 49.683
Ergebnis nach Steuern -755.120 -1.683.185
Periodenergebnis -755.120 -1.683.185
Ergebnis je Aktie
Ergebnis je Aktie unverwässert -0,23 -0,51
Ergebnis je Aktie verwässert -0,23 -0,51

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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(in EUR) 9M/2017 9M/2016
Ergebnis nach Steuern -755.120 -1.683.185
Effekte, die künftig in die Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert werden können:
Unrealisierte Ergebnisse aus der Währungsumrechnung 38.072 156.152
Sonstiges Ergebnis 38.072 156.152
Gesamtergebnis -717.048 -1.527.033

Konzernbilanz

AKTIVA

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(in EUR) 30.09.2017 31.12.2016
Langfristige Vermögenswerte 570.817 536.597
Sachanlagen 83.891 96.956
Immaterielle Vermögenswerte 485.582 438.174
Latente Steuern 1.343 1.467
Kurzfristige Vermögenswerte 3.133.347 3.452.298
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.412.102 2.668.757
Sonstige Vermögenswerte 96.085 123.992
Steuerforderungen 11.013 0
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 614.147 659.549
Summe Vermögenswerte 3.704.164 3.988.895

PASSIVA

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(in EUR) 30.09.2017 31.12.2016
Eigenkapital -4.323.619 -3.606.571
Gezeichnetes Kapital 3.292.978 3.292.978
Kapitalrücklage 20.641.091 20.649.438
Gewinnrücklagen -28.129593 -27.382.819
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen -77.777 -115.849
Eigene Aktien -50.319 -50.319
Langfristige Schulden 1.760.030 1.038.085
Rückstellungen 480.030 58.085
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.280.000 980.000
Kurzfristige Schulden 6.267.753 6.557.381
Erhaltene Anzahlungen 22.547 18.338
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.322.853 2.490.974
Sonstige Verbindlichkeiten 505.598 505.672
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.884.132 3.346.028
Steuerschulden 0 22.869
Rückstellungen 1.532.624 173.500
Summe Eigenkapital und Schulden 3.704.164 3.988.895

Konzernkapitalflussrechnung

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(in EUR) 9M/2017 9M/2016
Ergebnis nach Steuern -755.120 -1.683.185
Abschreibungen 200.189 299.896
Erfolgswirksam erfasste Steuern 15.703 49.683
Erfolgswirksam erfasste Zinsen 64.672 34.445
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 28.031 136.727
Cash-Earnings -446.525 -1.162.434
Verlust aus Anlagenabgängen 176 -400
Veränderungen Forderungen. Anzahlungen und sonstige Vermögenswerte 273.549 -273.825
Veränderungen Verbindlichkeiten, Anzahlungen und sonstige Schulden -1.820.715 -1.238.905
Veränderungen Rückstellungen 1.781.068 1.560.946
Gezahlte Zinsen -58.911 -14.225
Gezahlte Steuern -49.500 -98.175
Operativer Cash-Flow -320.858 -1.227.018
Investitionen in Sachanlagen -29.274 -21.018
Investitionen in Immaterielle Vermögenswerte -16.856 -7.600
Auszahlungen für Entwicklungskosten -181.052 -137.738
Veräußerung von Sachanlagen 2.640 6.032
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -224.542 -160.324
Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen 0 499.999
Transaktionskosten aus der Ausgabe von Aktien 0 -27.774
Darlehensaufnahme 500.000 500.000
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 500.000 972.225
Nettozunahme/abnahme -45.400 -415.117
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 659.549 869.986
Finanzmittelfonds zum Ende der Berichtsperiode 614.147 454.870

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

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(in EUR) Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Unterschieds-

betrag aus Währungs-

umrechnungen
Eigene

Aktien
Gesamt
per 01.01.2016 3.112.473 20.380.508 -25.706.515 -250.858 -50.319 -2.514.712
Ergebnis nach Steuern -1.683.185 -1.683.185
Unterschiedsbetrag aus

Währungsumrechnungen
156.152 156.152
Gesamtergebnis 0 0 -1.683.185 156.152 0 -1.527.033
gezeichnetem Kapital 180.505 319.494 499.999
Aktienoptionsprogramm -22.790 22.790 0
Transaktionskosten

einschließlich

Steuervorteile
-27.774 -27.774
per 30.09.2016 3.292.978 20.649.438 -27.366.910 -94.706 -50.319 -3.569.520
per 01.01.2017 3.292.978 20.649.438 -27.382.819 -115.849 -50.319 -3.606.571
Ergebnis nach Steuern -755.119 -755.119
Unterschiedsbetrag aus

Währungsumrechnungen
38.072 38.072
Gesamtergebnis 0 0 -755.119 38.072 0 -717.047
Aktienoptionsprogramm -8.347 8.347 0
per 30.09.2017 3.292.978 20.641.091 -28.129.591 -77.777 -50.319 -4.323.618

» Es bestehen keine Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Konzernanhang

1. Allgemeine Informationen

Die YOC AG ist ein in Berlin, Greifswalder Straße 212, Deutschland, ansässiges Unternehmen, das als Anbieter für Mobile Advertising international tätig ist.

Die YOC AG ist unter der Kennnummer WKN 593273 / ISIN DE 0005932735 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

2. Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses

Der Finanzbericht der YOC AG zum 30. September 2017 erfüllt die Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes.

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form und in Anwendung von § 315a HGB gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union (EU) anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) sowie den vom IASB gebilligten Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC).

Der verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss der YOC AG enthält nicht alle erforderlichen Angaben und Informationen, wie sie im Rahmen eines vollständigen Konzernabschlusses zum Geschäftsjahresende präsentiert werden.

Es empfiehlt sich daher, den Zwischenbericht zusammen mit dem Konzernabschluss 2016 zu lesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im laufenden Geschäftsjahr 2017 wurden sämtliche ab dem 01. Januar 2017 verpflichtend anzuwendenden Standards beachtet:

Änderung von IAS 16 und IAS 38 - Klarstellung zulässiger Abschreibungsmethoden hat keine Auswirkungen auf den Abschluss der YOC AG. Die Änderung ist erstmalig anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2016 beginnen.
Verbesserungen zu IFRS (2010-2012)

Bei den Verbesserungen handelt es sich um einen Sammelstandard, der Änderungen in diversen IFRS zum Gegenstand hat. Die Verbesserungen sind erstmalig auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Februar 2015 beginnen. Für die YOC AG ergeben sich keine Änderungen.
Verbesserungen zu IFRS (2012-2014)

Bei den Verbesserungen handelt es sich um einen Sammelstandard, der Änderungen in diversen IFRS zum Gegenstand hat. Die Verbesserungen sind erstmalig auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2016 beginnen. Für die YOC AG ergeben sich keine Änderungen.
Änderung von IAS 19 - Beiträge von Arbeitnehmern

Die Änderung ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Februar 2015 beginnen. Die Änderung regelt die Erfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zum Pensionsplan als Reduktion des Dienstzeitaufwands. Sie hat keine Auswirkungen auf den Abschluss der YOC AG.
Änderung von IFRS 11 - Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit enthält keinen Anwendungsfall für die YOC AG. Die Änderung ist erstmalig anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2016 beginnen.
Änderung von IAS 1 - Darstellung des Abschlusses enthält keinen Anwendungsfall für die YOC AG. Die Änderung ist erstmalig anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2016 beginnen.

Zusammengefasst haben die im Geschäftsjahr 2017 anzuwendenden Rechnungslegungsnormen keinen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernzwischenabschluss.

Auswirkungen künftiger Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachfolgende Tabelle zeigt neue und geänderte Standards, die im Geschäftsjahr 2017 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind beziehungsweise für die die Übernahme durch die EU im Endorsementverfahren noch nicht erfolgt ist:

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Bezeichnung Zeitlicher

Anwendungsbereich
EU-Endorsement erfolgt? Anwendungsfall für YOC? Werden Auswirkungen auf den Abschluss erwartet?
IFRS 9 - Finanzinstrumente 01.01.2018 ja in Prüfung in Prüfung
IFRS 15 - Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 01.01.2018 ja ja in Prüfung
IFRS 16 - Leasingverhältnisse 01.01.2019 nein ja in Prüfung
Änderung von IFRS 10 und IAS 28

Anlagegesellschaften: Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten eines Investors an bzw. in ein assoziiertes Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen
auf unbestimmte Zeit verschoben nein Nein n/a
Änderung von IAS 12 - Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste 01.01.2017 nein ja keine wesentlichen Auswirkungen
Änderung von IAS 7 - Angabeninitiative: Überleitung von Schulden aus Finanzierungstätigkeiten 01.01.2017 nein ja keine wesentlichen Auswirkungen

Am 24. Juli 2014 hat das IASB den finalen Standard IFRS 9 "Finanzinstrumente" (IFRS 9 [2014]) veröffentlicht der die Ergebnisse aller Phasen des IFRS-9-Projekts enthält und sowohl IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" als auch alle früheren Versionen von IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt.

Der Standard beinhaltet Neuregelungen zur Klassifizierung und Bewertung, zur Wertminderung sowie zur Sicherungsbilanzierung (Hedge Accounting). IFRS 9 ist erstmals für das Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01. Januar 2018 beginnt. Der Standard wurde am 22. November 2016 von der EU anerkannt. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen werden vom Konzern analysiert.

Der derzeitige Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung der geänderten Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu.

IFRS 15 wurde im Mai 2014 veröffentlicht und am 22. September 2016 durch die EU anerkannt. Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2018 beginnen, ist entweder die vollständige retrospektive Anwendung oder eine modifizierte retrospektive Anwendung vorgeschrieben. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Standard führt ein neues Modell zur Umsatzrealisierung mit fünf Analyseschritten ein, dass auf alle Umsätze aus Verträgen mit Kunden anzuwenden ist. Das Kernprinzip des Standards besteht darin, dass ein Unternehmen Umsatzerlöse zum Zeitpunkt der Übertragung von Gütern oder Dienstleistungen auf Kunden in Höhe der Gegenleistung zu erfassen hat, mit der das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung dieser Güter oder Dienstleistungen rechnen kann.

Die Grundsätze in IFRS 15 bieten einen strukturierteren Ansatz zur Bewertung und Erfassung von Umsatzerlösen. Der Anwendungsbereich des Standards erstreckt sich über alle Arten von Branchen und Unternehmen und ersetzt daher alle bestehenden Vorschriften, die den Bereich der Umsatzrealisierung betreffen (IAS 11 "Fertigungsaufträge", IAS 18 "Umsatzerlöse", IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme", IFRIC 15 "Verträge über die Errichtung von Immobilien", IFRIC 18 "Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden" und SIC 31 "Umsatzerlöse - Tausch von Werbedienstleistungen").

Die Anwendung des neuen Standards erfordert gegenüber den derzeit geltenden Standards zur Umsatzrealisierung mehr Schätzungen und Ermessensentscheidungen, da die Höhe der zu erfassenden Umsatzerlöse durch die Höhe der Gegenleistung bestimmt wird, mit der das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung der Güter oder der Dienstleistung rechnen kann. Besondere Herausforderungen können sich insbesondere dann ergeben, soweit eine Gegenleistung variabel ist.

Der derzeitige Analysestand lässt keine wesentlichen Auswirkungen der geänderten Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten.

IFRS 16 regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen. Für den Leasingnehmer sieht der Standard ein einziges Bilanzierungsmodell vor. Dieses führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen In der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit beträgt 12 Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert (jeweils Wahlrecht).

Der Leasinggeber unterscheidet für Bilanzierungszwecke weiterhin zwischen Finanzierungs- und Mietleasingvereinbarungen (finance beziehungsweise operating lease). Das Bilanzierungsmodell für den Leasinggeber unterscheidet sich hierbei nicht wesentlich von dem in IAS 17 - Leasingverhältnisse.

IFRS 16 wurde im Januar 2016 veröffentlicht und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2019 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen werden vom Konzern analysiert.

Der derzeitige Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung der geänderten Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu.

Der Vorstand der YOC AG geht davon aus, dass die oben aufgeführten Standards und Interpretationen bei Vorliegen entsprechender Anwendungsfälle in dem Konzernabschluss des Geschäftsjahres angewendet werden, in dem sie verpflichtend anzuwenden sind.

3. Angaben zu wesentlichen Entwicklungen der Bilanz und der Konzerngesamterfolgsrechnung

Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte, die beizulegenden Zeitwerte, die Kategorisierung gemäß IAS 39 sowie die Fair Value-Hierarchie der im Konzernzwischenabschluss erfassten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten:

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30.09.2017 (In TEUR) Buchwert beizulegender Zeitwert Bewertungskategorie gem. IAS 391) Fair Value Hierarchie
Finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel 614 614 LaR n/a
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.412 2.412 LaR n/a
Sonstige Vermögenswerte 96 96 LaR n/a
Finanzielle Verbindlichkeiten
Festverzinsliche Darlehen 1.300 1.300 FLAC n/a
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.323 2.323 FLAC n/a
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.864 1.864 FLAC n/a

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31.12.2016 (In TEUR) Buchwert beizulegender Zeitwert Bewertungskategorie gem. IAS 391) Fair Value Hierarchie
Finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel 660 660 LaR n/a
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.669 2.669 LaR n/a
Sonstige Vermögenswerte 124 124 LaR n/a
Finanzielle Verbindlichkeiten
Festverzinsliche Darlehen 800 800 FLAC n/a
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.491 2.491 FLAC n/a
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.526 3.526 FLAC n/a

1) AfS: zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available for sale financial assets);

LaR: Kredite und Forderungen (loans and receivables);

FLAC: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten (other financial liabilities measured at amortized cost);

Die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristigen sonstigen Vermögenswerten und sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente nahezu ihren beizulegenden Zeitwerten.

Aus Wesentlichkeitsgründen wird der Zeitwert für diese kurzfristigen Bilanzposten dem Bilanzwert gleichgesetzt.

Umsatzerlöse

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Umsatzerlöse im Konzern in den ersten neun Monaten um 26 % auf 10.057 TEUR (9M/2016: 7.984 TEUR).

Rohertrag

Der Materialaufwand stieg im Vergleich zur Umsatzentwicklung leicht unterproportional um 20,5 % auf 6.244 TEUR an (9M/2016: 5.181 TEUR).

Die Rohertragsmarge steigerte sich somit von 35,1 % auf 37,9 %.

Sonstige betriebliche Erträge

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lagen die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 230 TEUR (9M/2016: 311 TEUR) um 81 TEUR unter dem Niveau des Vorjahres.

Operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern (EBITDA)

Insgesamt ergibt sich unter Berücksichtigung der oben genannten Effekte ein EBITDA in Höhe von -475 TEUR (9M/2016: -1.299 TEUR). In Konsequenz bedeutet dies eine Verbesserung des EBITDA in Höhe von 824 TEUR (+63,5 %) im Vergleich zum Vorjahr.

Das um Rückstellungen in Höhe von 371 TEUR (9M/2016: 50 TEUR) für das virtuelle Aktienoptionsprogramm zugunsten der Führungskräfte des Unternehmens bereinigte EBITDA beträgt -103 TEUR (9M/2016: -1.249 TEUR), was einer Verbesserung des bereinigten EBITDA von +91,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

4. Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung erfolgt auf Grundlage der internen Managementstruktur.

Der Konzern gliedert sich demnach in folgende berichtspflichtige Geschäftssegmente:

1. Region Mittel- und Osteuropa (bisher D-A-CH)

2. Region Restliches Europa

Zur Bildung der vorstehenden berichtspflichtigen Geschäftssegmente werden die Segmente Deutschland, Österreich und Schweiz sowie seit dem ersten Quartal 2016 Polen im Segment Mittel- und Osteuropa (bisher D-A-CH) sowie Großbritannien und Spanien im Segment Restliches Europa zusammengefasst, da sie vergleichbare wirtschaftliche Merkmale (unter anderem hinsichtlich Wachstumsdynamik und Rohertragsmargen) aufweisen und auch hinsichtlich ihrer Produkte, Dienstleistungen, Kunden, Prozesse und Vertriebsmethoden vergleichbar sind.

Die Umsatzerlöse werden auf Basis der von den Landesgesellschaften in den jeweiligen Ländern erzielten Umsätze ermittelt. Innenumsätze zwischen den Segmenten sind überwiegend Verauslagungen und werden ohne Aufschläge weiterberechnet. Innenumsätze innerhalb der jeweiligen Segmente werden entsprechend eliminiert.

Der Bereich Corporate Functions beinhaltet Erträge und Aufwendungen, die in der Muttergesellschaft anfallen und keinem Geschäftssegment direkt zuordenbar sind, insbesondere Umlagen und Holdingkosten. Darüber hinaus werden Umsatzerlöse im Bereich der zentralen Yield Optimierung des internationalen Publisher-Portfolios der YOC-Gruppe erzielt und intern weiterverrechnet. Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der einzelnen Segmente. Als Ergebnisgröße wird dabei gemäß der internen Berichtsstruktur das EBITDA herangezogen:

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Segmentberichterstattung Mittel- und Osteuropa Restliches Europa Corporate Functions Konsolidierung YOC-Gruppe
(in TEUR)
--- --- --- --- --- ---
01.01.2017 - 30.09.2017
Umsatz 5.697 2.841 1.518 0 10.057
Innenumsatz 1.019 529 704 -2.251 0
Gesamtumsatz 6.716 3.370 2.222 -2.251 10.057
Aktivierte Eigenleistungen 0 0 174 0 174
Sonstiger betr. Ertrag 272 100 637 -779 230
Gesamtleistung 6.988 3.470 3.033 -3.030 10.461
Materialaufwand 4.163 2.098 2.231 -2.247 6.244
Personalaufwand 1.106 791 1.413 0 3.310
Sonstiger betr. Aufwand 918 572 674 -782 1.381
EBITDA 801 10 -1.285 -1 -475
01.01.2016 - 30.09.2016
Umsatz 4.835 2.351 798 0 7.984
Innenumsatz 647 221 405 -1.180 93
Gesamtumsatz 5.482 2.572 1.203 -1.180 8.077
Aktivierte Eigenleistungen 0 0 125 0 125
Sonstiger betr. Ertrag 214 17 645 -658 218
Gesamtleistung 5.696 2.588 1.973 -1.837 8.420
Materialaufwand 3.537 1.790 1.147 -1.293 5.181
Personalaufwand 874 704 1.411 0 2.988
Sonstiger betr. Aufwand 737 607 753 -547 1.549
EBITDA 548 -512 -1.338 2 -1.299

Das operative Ergebnis in der Region Mittel- und Osteuropa zeigt sich aufgrund des Umsatzwachstums in Höhe von rund 23 % auf 6.716 TEUR (Vorjahr: 5.482 TEUR) sowie der kontinuierlichen Steigerung des Rohertrages in den ersten neun Monaten 2017 entsprechend verbessert.

Bedingt durch Anlaufverluste der Region Polen fiel der Anstieg des operativen Ergebnisses um 253 TEUR auf insgesamt 801 TEUR (Vorjahr: 548 TEUR) moderat aus.

In der Region Restliches Europa konnte die britische Tochtergesellschaft ein deutliches Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Der Umsatzbeitrag der spanischen Gesellschaft entsprach nahezu dem Vorjahreszeitraum.

In Konsequenz aus einem deutlich wachsenden Umsatzvolumen, Steigerung der Rohertragsmarge sowie einer verbesserten Kosteneffizienz verbesserte sich das EBITDA des Segments Restliches Europa um 522 TEUR auf 10 TEUR (Vorjahr: -512 TEUR).

Das EBITDA der YOC-Gruppe lässt sich wie folgt auf das Ergebnis nach Steuern überleiten:

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Überleitungsrechnung (in TEUR) 9M/2017 9M/2016
EBITDA -475 -1.299
Abschreibungen und Wertminderungen -200 -300
Finanzergebnis -65 -34
Ergebnis vor Steuern -739 -1.634
Steuern -16 -50
Ergebnis nach Steuern -755 -1.683

Zum 30. September 2017 betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Region Mittel- und Osteuropa 1.631 TEUR (Vorjahr: 1.288 TEUR) sowie 781 TEUR (Vorjahr: 1.124 TEUR) in der Region Restliches Europa.

5. Cash-Flow Rechnung

Zum 30. September 2017 beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 614 TEUR.

Der operative Cash-Flow konnte weiter verbessert werden und belief sich im Berichtszeitraum auf -321 TEUR (9M/2016: -1.227 TEUR).

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf -225 TEUR (9M/2016: -160 TEUR) und bewegt sich somit ungefähr auf Vorjahresniveau.

6. Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten und Ähnliches

Unverändert zum Konzernabschluss vom 31. Dezember 2016 liegen keine Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten oder Ähnliches vor.

7. Angaben zu Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtszeitraum fanden keine wesentlichen Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen statt.

8. Ereignisse nach der Zwischenberichtsperiode

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Konzernzwischenabschlusses haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. September 2017 ergeben.

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