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YOC AG — Annual Report 2011
May 10, 2012
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Annual Report
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YOC AG
Berlin
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
MOBILE TECHNOLOGY and MEDIA
GESCHÄFTSBERICHT 2011
Kennzahlen der YOC-Gruppe
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| (in TEUR) | 2011 | 2010 | Veränderung absolut | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz und Ergebnis | ||||
| Umsatz gesamt | 33.332 | 30.453 | 2.879 | 9% |
| Deutschland | 17.882 | 21.544 | -3.662 | -17% |
| Ausland | 15.450 | 8.909 | 6.541 | 73% |
| Segment Mobile Technology | 13.019 | 18.699 | -5.680 | -30% |
| Segment Media | 20.313 | 11.755 | 8.558 | 73% |
| Gesamtleistung | 35.044 | 31.883 | 3.161 | 10% |
| EBITDA | -3.004 | 2.819 | -5.823 | < -100% |
| EBITDA-Marge (in %) | -9% | 9% | k.A. | k.A. |
| EBITA*1 | -4.960 | 2.062 | -5.762 | < -100% |
| Ergebnis nach Steuern | -7.881 | 671 | -8.552 | < -100% |
| Ergebnis je Aktie verwässert in Euro | -4,19 | 0,36 | -5 | < -100% |
| Ergebnis je Aktie unverwässert in Euro | -4,19 | 0,39 | -5 | < -100% |
| Bilanz und Kapitalflussrechnung | ||||
| Bilanzsumme | 30.603 | 33.288 | -2.685 | -8% |
| Eigenkapitalquote (in %) | 36% | 52% | k.A. | k.A. |
| Liquide Mittel | 1.571 | 5.175 | -3.604 | -70% |
| Operativer Cash-Flow | 676 | 1.593 | -917 | -58% |
| Mitarbeiter | ||||
| Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter*2 | 214 | 180 | 34 | 19% |
| Mitarbeiteranzahl zum Jahresende | 227 | 187 | 40 | 21% |
| Gesamtleistung je Mitarbeiter (in TEUR) | 164 | 177 | -13 | -7% |
*1 EBIT vor Abschreibungen durch Kaufpreisallokationen (um Abschreibungen aufgrund von Unternehmenserwerben bereinigtes EBIT)
*2 Auf Basis der festangestellten Mitarbeiter
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Kennzahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten.
MONATLICH LIEFERN WIR ÜBER UNSERE TECHNOLOGIEPLATTFORM MEHRERE MRD. MOBILE PAGE IMPRESSIONS AUS
1 AN UNSERE AKTIONÄRE
Brief an die Aktionäre
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
das Geschäftsjahr 2011 war für unser Unternehmen ein herausforderndes Jahr, in dem wir die uns gesteckten Ziele nicht erreicht haben. Aufgrund dessen haben wir in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2011 die Strategie der YOC-Gruppe intensiv weiterentwickelt und den Marktauftritt des Unternehmens neu strukturiert.
Im Kern dieses Prozesses steht die konsequente strategische Fokussierung der Geschäftstätigkeit auf die Segmente Mobile Technology und Media. Dabei werden die Kompetenzen im Segment Mobile Technology seit dem 4. Quartal 2011 im Außenauftritt unter der Marke Sevenval gebündelt, währenddessen das Mediageschäft unter der Marke YOC Media geführt wird. Es ist unser Ziel, das Wachstum im Media Segment zu erhöhen und die Profitabilität im Mobile Technology Segment zu steigern. Um diese Ausrichtung strukturell widerzuspiegeln, berichtet die YOC-Gruppe seit dem 01. Januar 2011 über die zwei Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media.
Die mit der Fokussierung einhergehende strukturelle Reorganisation und die Beendigung von Randaktivitäten bedeutete jedoch auch, vorübergehende Umsatzrückgänge bewusst in Kauf zu nehmen. Insgesamt erzielte die YOC-Gruppe im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 33,3 Mio. Euro (2010: 30,5 Mio. Euro) und ein operatives Ergebnis in Höhe von -3,0 Mio. Euro (2010: 2,8 Mio. Euro) - darin enthalten sind Kosten für die strategische Neuausrichtung und Einmalaufwendungen in Höhe von rund 1,0 Mio. Euro.
Die Fokussierung zeigt sich besonders im Geschäftsbereich Mobile Technology: Wir haben begonnen, die Geschäftstätigkeit auf die Umsetzung größerer Projekte mit Kunden zu konzentrieren, für die der Kanal Mobile einen strategischen Wachstumstreiber darstellt. Im Vertriebsfokus stehen dabei die Branchen Retail, Financial Institutions, Travel &Transport und Automotive. Zugleich forciert das Unternehmen weiterhin die Steigerung wiederkehrender Erlöse aus Lizenz-, Hosting- und Maintenance-Einnahmen. Die Wiedererreichung des gewohnten Profitabilitätsniveaus steht im Fokus des Geschäftssegments.
Insgesamt erwirtschaftete das Geschäftssegment Mobile Technology im Geschäftsjahr 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 13,0 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil in Höhe von 39% an den Gesamterlösen der YOC-Gruppe. Im Vorjahreszeitraum entsprach der Anteil an den Gesamterlösen mit 18,7 Mio. Euro 61%. Die Umsetzung der strategischen Fokussierung führte dazu, dass Tätigkeitsbereiche, die nicht mehr zum Kerngeschäft des Segmentes zählen, ausliefen oder aktiv beendet wurden. Darüber hinaus waren insbesondere das zweite sowie das dritte Quartal 2011 von der Lösung operativer Herausforderungen geprägt. Im Besonderen führte die Markteinführung neuer Produkte zu verzögerten Projektabwicklungen und damit einer verlangsamten Umsatz- und Ertragsrealisierung. Zum Jahresende resultierte daraus ein stark angestiegener Auftragsbestand in Höhe von 2,4 Mio. Euro.
Das Geschäftssegment Media verzeichnete im Berichtszeitraum ein erfreuliches Wachstum in Höhe von 73%. Durch den Anstieg der Umsatzerlöse von 11,8 Mio. Euro auf 20,3 Mio. Euro lag der Anteil am Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei bereits 61%, während er im Vorjahreszeitraum bei 39% lag. Durch die Übernahme der französischen Tochtergesellschaft MobilADdict SAS im ersten Quartal 2011 und die erfolgreichen Media-Units in Deutschland, Spanien, Österreich und Großbritannien, konnten wir unsere Wettbewerbsposition in Europa bedeutend stärken.
Der Expansion in weitere Märkte und dem damit einhergehenden Wachstumspotential kommt im Geschäftsbereich Media eine hohe strategische Bedeutung zu. Um die Integration neuer Standorte schnell und effizient zu gestalten, haben wir auf Basis unserer Erfahrungen eine zentrale Organisationsstruktur geschaffen, die die bestehenden als auch neuen Länderorganisationen bei der Entwicklung ihrer Geschäftstätigkeit unterstützt. Somit schaffen wir die Voraussetzung, um auch in Zukunft an der sehr positiven Entwicklung des globalen Marktes für Mobile Advertising zu partizipieren.
Ausblick ins Geschäftsjahr 2012
Durch die konsequente Umsetzung der definierten Strategie der Konzentration auf die Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media haben wir die Basis für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens geschaffen. Wir gehen daher für das Geschäftsjahr 2012 von einem Wachstum des Umsatzes auf rund 40 Mio. Euro und der Erreichung eines operativ positiven Ergebnisses aus.
Diese Umsatzerwartung wird durch die allgemeine Marktentwicklung der rasant steigenden mobilen Internetnutzung und der damit einhergehenden Notwendigkeit für Unternehmen im mobilen Internet präsent zu sein, unterstützt. Aufgrund der heute technisch hoch komplexen Anforderungen an mobile Infrastrukturlösungen, setzen immer mehr Kunden und Partner auf unsere Expertise und Angebote im Bereich Mobile Technology. Das Wachstum im Segment Media wird zunehmend durch die Budgetverlagerung von traditionellen Medienkanälen hin zu Mobile Advertising vorangetrieben.
Wir sind überzeugt, mit der strategischen Neuausrichtung der YOC-Gruppe auf dem richtigen Weg zu sein. Die eingeleiteten strukturellen und operativen Maßnahmen führten bereits zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs zu ersten positiven Effekten.
An dieser Stelle danke ich besonders unserem Aufsichtsrat, der uns im vergangenen Geschäftsjahr mit großem Engagement beratend begleitet hat.
Im Namen des Vorstands danke ich darüber hinaus allen Aktionärinnen und Aktionären sowie Kunden und Geschäftspartnern, mit denen wir im Geschäftsjahr 2011 zusammengearbeitet haben und freue mich, wenn Sie uns auch in Zukunft verbunden bleiben.
Mit herzlichen Grüßen
Dirk Kraus, Vorstandsvorsitzender der YOC AG
Der Vorstand
Joachim von Bonin
CFO
Finanzen & Controlling,
Personal, zentraler Einkauf
Alex Sutter
Vorstand
Geschäftsbereich
Mobile Technology
Jan Webering
Vorstand
Geschäftsbereich
Mobile Technology
Dirk Kraus
Vorstandsvorsitzender
M&A, Corporate Development,
Geschäftsbereich Media
Patrick Feller
Vorstand
Organisation, Strategie,
strategische Personalentwicklung,
Change Management
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011 seine Aufgaben und Pflichten nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung umfassend und sorgfältig wahrgenommen. Er hat sich intensiv mit der Lage des Unternehmens beschäftigt sowie den Vorstand bei der Leitung der Gesellschaft regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit laufend überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden und hat diese ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich mittels regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands pflichtgemäß mit der Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf sowie der beabsichtigten Geschäftspolitik und der Unternehmensplanung befasst.
In Bezug auf Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands, die nach Gesetz oder geltender Geschäftsordnung des Vorstands der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung der unterbreiteten Unterlagen und nach eingehender Erörterung seine Zustimmung erteilt.
Neben zahlreichen Sachthemen, zustimmungspflichtigen Maßnahmen und der Geschäftsentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2011 auch grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und eine Anpassung der Unternehmensstrategie an veränderte Rahmenbedingungen, der weitere Ausbau des internationalen Geschäftes sowie Personalentscheidungen ausführlich diskutiert. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Themen wurden gleichermaßen behandelt.
Wesentliche Themen der Aufsichtsratstätigkeit
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt fünf Präsenzsitzungen sowie zwei Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats statt; zudem gab es weitere schriftliche Beschlussfassungen des Aufsichtsrats. Dabei hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit dem Vorstand beraten. Ferner stand der gesamte Aufsichtsrat mit dem Vorstand auch darüber hinaus in engem Gedankenaustausch und wurde von diesem kontinuierlich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich ohne die Anwesenheit des Vorstands zu besprechen. An den Sitzungen und den sonstigen Beschlussfassungen im Jahr 2011 haben stets alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen; Ausschüsse des Aufsichtsrats wurden nicht eingerichtet. Anhaltspunkte für mögliche Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern traten im Geschäftsjahr 2011 nicht auf.
Besondere Aufmerksamkeit widmete der Aufsichtsrat im März 2011 der Akquisition der MobilADdict SAS sowie der strategischen Fokussierung des Unternehmens auf die Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media. Hierbei hat das Kontrollgremium den Vorstand auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen beratend begleitet.
In der Sitzung am 05. April 2011 stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2010 vor, präsentierte die aktuellen Entwicklungen des ersten Quartals 2011 und erörterte diese mit dem Aufsichtsrat.
Am 20. April 2011 erörterte der Aufsichtsrat die Themen der ordentlichen Hauptversammlung 2011. Dabei wurde die Tagesordnung mit dem Vorstand erörtert und anschließend gebilligt.
In seiner Sitzung am 31. Mai 2011 befasste sich der Aufsichtsrat in erster Linie mit dem Geschäftsverlauf und den Ergebnissen des ersten Quartals. Er beschloss zudem die Bestellung von Herrn Joachim von Bonin zum Finanzvorstand der Gesellschaft.
In der Sitzung am 23. August 2011 erörterte der Aufsichtsrat unter anderem die vom Vorstand vorgestellten Ergebnisse des ersten Halbjahres und informierte sich über die aktuelle Entwicklung der Gesellschaft.
Am 09. November 2011 erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat den Verlauf des dritten Quartals und präsentierte diesem die mittelfristige Strategie der Fokussierung auf die beiden Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media sowie die mit diesem Prozess einhergehende Beendigung von Randaktivitäten und den bisherigen Umsetzungsstand der Maßnahmen.
In seiner Sitzung am 06. Dezember 2011 behandelte der Aufsichtsrat erneut die Ergebnisse des Strategieprozesses sowie dessen Implementierung und befasste sich zudem mit der Konzernwirtschaftsplanung der YOC-Gruppe für das Jahr 2012, die abschließend vom Aufsichtsrat gebilligt wurde. Des Weiteren wurde der vom Vorstand der YOC AG vorgelegten und von diesem einvernehmlich beschlossenen jährlichen Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG nach eingehender Prüfung und Erörterung einstimmig zugestimmt.
Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses
In seiner Sitzung am 05. April 2011 setzte sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Jahresabschluss und Konzernabschluss der YOC AG zum 31. Dezember 2010 sowie den für die YOC AG und dem Konzern zusammengefassten Lagebericht auseinander. Der Jahresabschluss und Konzernabschluss der YOC AG zum 31. Dezember 2010 sowie der zusammengefasste Lagebericht wurden von dem durch die Hauptversammlung am 16. Juni 2010 gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der Ernst &Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Niederlassung Berlin, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen. Der Aufsichtsrat hat die entsprechenden Unterlagen ausgehändigt bekommen und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, eingehend erörtert. Den Bericht des Abschlussprüfers nahm der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis und schloss sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Da die eigene Prüfung keine Einwendungen ergab, billigte der Aufsichtsrat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse. Der Jahresabschluss der YOC AG ist damit festgestellt.
Corporate Governance
Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2011 mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat auch die Angemessenheit und Üblichkeit der Vorstandsvergütung überprüft. Dabei wurde die horizontale und vertikale Üblichkeit geprüft, was bedeutet, dass die Vergütung einerseits einem Marktvergleich mit Unternehmen ähnlicher Branche und Größe unterzogen wurde und andererseits die Vergütung unternehmensintern in Relation mit der Vergütung nachgeordneter Hierarchiestufen betrachtet wurde. Weiterhin hat der Aufsichtsrat die Effizienz seiner Tätigkeit sowie die Inhalte der Erklärung zur Unternehmensführung, einschließlich der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach §161 AktG, erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat haben im Dezember 2011 ihre gemeinsame Entsprechenserklärung abgegeben. Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex weitgehend. Die Entsprechenserklärung mit Erläuterungen hinsichtlich der Abweichungen von den Empfehlungen befindet sich als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 52-55 des Geschäftsberichts und wurde auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Weitere Informationen zur Corporate Governance bei der YOC AG können dem Corporate Governance Bericht entnommen werden, der auf den Seiten 12-17 des Geschäftsberichts veröffentlicht ist.
Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und im Vorstand
Herr Michael Schwetje schied mit Beendigung der Hauptversammlung am 06. Juni 2011 aus dem Aufsichtsrat aus. Als sein Nachfolger bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung wurde zunächst Herr Patrick Feller mit Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 14. Juni 2011 zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.
Der Aufsichtsrat hat einem organisatorischen und personellen Umbau durch eine Erweiterung des Vorstands zugestimmt und in der Folge zwei neue Vorstandsmitglieder bestellt. Im Rahmen dessen wurden die Ressortzuständigkeiten der Vorstandsmitglieder neu verteilt, wodurch der Vorstand das operative Geschäft noch effizienter führen und die Umsetzung der strategischen Konzentration auf die Kernsegmente sicherstellen kann.
Mit Wirkung zum 01. Juni 2011 hat der Aufsichtsrat Herrn Joachim von Bonin für drei Jahre zum Mitglied des Vorstands des Unternehmens bestellt. Herr von Bonin hat das Amt des Finanzvorstands übernommen. Mit Wirkung zum 09. September 2011 wurde Herr Patrick Feller vom Aufsichtsrat zum Vorstand der Gesellschaft bestellt. Als sein Nachfolger als Aufsichtsratsmitglied bis zum Ablauf der nächsten Hauptversammlung wurde Herr Oliver Borrmann mit Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 06. September 2011 bestellt. Der Aufsichtsrat hat Herrn Borrmann als unabhängigen Finanzexperten im Sinne von §100 Abs.5 AktG, der über Sachverstand auf dem Gebiet der Rechnungslegung oder Abschlussprüfung verfügt, benannt.
Dank an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der YOC AG
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der YOC AG und aller Konzerngesellschaften für ihren großen Einsatz und die geleistete Arbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr.
Berlin, im April 2012
Der Aufsichtsrat
Gerd Schmitz-Morkramer, Vorsitzender
Corporate Governance
Corporate Governance hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert: Sie steht für eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle unseres Unternehmens. Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Achtung der Aktionärsinteressen sowie Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung und -kontrolle.
Vorstand und Aufsichtsrat berichten wie folgt über Corporate Governance bei der YOC AG:
Die YOC AG entspricht den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 26. Mai 2010 mit Ausnahme der Ziffern 2.3.2, 3.8 Abs.3, 4.1.5, 4.2.3 Abs.2 und Abs.5, 5.1.2 Abs.1 und 5.4.1 Abs.2 und Abs.3, 5.1.2 Abs.2 S. 3, 5.3.1, 5.3.2 und 5.3.3, 5.4.1 Abs.2 S. 1, 5.4.3 S. 3, 5.4.6 Abs.1 S. 3, 5.4.6 Abs.2 und 7.1.2 S. 4. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG haben die am Ende dieses Berichts aufgeführte Erklärung zum Corporate Governance Kodex (Entsprechenserklärung 2011) verabschiedet. Sie ist auf der Internetseite der YOC AG unter www.yoc.com (Bereich Investor Relations) veröffentlicht.
1. Aktionäre und Hauptversammlung
Die YOC AG berichtet ihren Aktionären viermal im Geschäftsjahr über die Geschäftsentwicklung sowie über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Konzerngesellschaften. Die Hauptversammlung beschließt unter anderem über die Gewinnverwendung, die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Wahl des Abschlussprüfers. Satzungsänderungen und kapitalverändernde Maßnahmen werden ausschließlich von der Hauptversammlung beschlossen und vom Vorstand umgesetzt. Aktionäre können Gegenanträge zu Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat stellen und Beschlüsse der Hauptversammlung anfechten.
Durch den Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel, insbesondere des Internets, erleichtert der Vorstand den Aktionären die Information über die Hauptversammlung und ermöglicht ihnen durch Stimmrechtsvertreter, ihr Stimmrecht auch in Abwesenheit auszuüben.
2. Führungs- und Kontrollstruktur
Gemäß dem deutschen Aktienrecht hat die YOC AG eine zweigeteilte Führungs- und Kontrollstruktur, die Vorstand und Aufsichtsrat umfasst. Im dualen Führungssystem sind Geschäftsleitung (Vorstand) und Geschäftskontrolle (Aufsichtsrat) personell strikt getrennt. Eine gleichzeitige Tätigkeit in Aufsichtsrat und Vorstand ist rechtlich nicht zulässig. Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser beiden Organe sind gesetzlich jeweils klar festgelegt. Der Vorstand leitet das Unternehmen, während der Aufsichtsrat den Vorstand berät und überwacht.
2.1 Vorstand
Der Vorstand bestand zum 31. Dezember 2011 aus fünf Mitgliedern. Näheres zu den Mitgliedern des Vorstands und ihre Verantwortungsbereiche finden Sie auf den Seiten 8 und 9 dieses Geschäftsberichts. Informationen über Aufgabenbereiche und Lebensläufe sind ferner im Internet unter http://group.yoc.com/Vorstand verfügbar.
Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung und kontrolliert die Konzerngesellschaften. Er ist dabei an das Unternehmensinteresse gebunden und der Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswertes verpflichtet. Er ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zuständig.
Der Vorstand arbeitet eng mit dem Aufsichtsrat zusammen. Er informiert ihn regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Gesamtunternehmen relevanten Fragen der Strategie und Strategieumsetzung, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage, der Compliance sowie über unternehmerische Risiken.
Der Vorstand ist zuständig für die Aufstellung der Quartalsberichte, der Halbjahres- und der Jahresabschlüsse der YOC AG sowie des Konzernabschlusses. Er sorgt für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sowie für ein angemessenes Risikomanagement im Unternehmen.
2.2 Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern, die gemäß §§101 f. AktG i.V.m. §10 der Satzung der Gesellschaft von der Hauptversammlung für eine Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, gewählt werden. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, ist dabei nicht mitzurechnen. Näheres zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats finden Sie auf Seite 97 dieses Geschäftsberichts. Ihre Lebensläufe sind ferner im Internet unter http://group. yoc.com/Aufsichtsrat verfügbar.
Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte. In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die Geschäftsentwicklung und -planung sowie die Strategie und deren Umsetzung. Nach Erörterung mit dem Abschlussprüfer und eigener Prüfung billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und nimmt den Konzernabschluss billigend zur Kenntnis. Er bestellt ferner die Mitglieder des Vorstands. Grundlegende Entscheidungen, die die YOC AG betreffen, bedürfen seiner Zustimmung. Hierzu gehören Entscheidungen oder Maßnahmen, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens grundlegend verändern. Der Aufsichtsrat hat die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands festgelegt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind in ihren Entscheidungen unabhängig und nicht an Vorgaben oder Weisungen Dritter gebunden. Außerdem bedürfen Beratungs-, Dienstleistungs- und andere Verträge zwischen der YOC AG und ihren Tochtergesellschaften einerseits und Mitgliedern des Aufsichtsrats andererseits der Zustimmung des Aufsichtsrats.
3. Vergütungsbericht
Der Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.
Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts Bestandteile des Konzernanhangs nach §314 HGB sowie des Konzernlageberichts nach §315 HGB sind.
3.1 Vergütung des Vorstands
Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist leistungsorientiert. Sie ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt.
Vergütung des Vorstands für 2011
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| Name | Feste Vergütung (in TEUR) |
Variable Vergütung (in TEUR) |
Bezugsrechte (in Stck.) |
|---|---|---|---|
| Dirk Kraus | 170 | 0 | 0 |
| Alex Sutter | 160 | 0 | 0 |
| Jan Webering | 150 | 0 | 0 |
| Joachim von Bonin (ab 01. Juni 2011) | 93 | 0 | 16.625 |
| Patrick Feller (ab 09. September 2011) | 47 | 0 | 0 |
| Gesamt | 620 | 0 | 16.625 |
Sie setzte sich im Geschäftsjahr 2011 aus einer fixen Grundvergütung, einem variablen Bestandteil und der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm zusammen.
| ― | Die Grundvergütung ist eine fixe, auf das Gesamtjahr bezogene Barvergütung, die an dem Verantwortungsbereich des jeweiligen Vorstandsmitglieds ausgerichtet ist und in zwölf monatlichen Raten ausbezahlt wird. |
| ― | Den variablen Bestandteil bildet eine Barvergütung als Erfolgsbeteiligung, die sich am operativen Ergebnis nach IFRS (EBITDA) der YOC AG orientiert und in der Höhe nach oben begrenzt ist. |
| ― | Mit der Teilnahme an dem im Jahr 2009 aufgelegten YOC Management-Incentive Programm erhalten - neben anderen Mitarbeitern der Gesellschaft - Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte auf Aktien der YOC AG. Die hierbei gewährten Bezugsrechte unterliegen einer mehrjährigen Haltefrist. Die Ausübung der Bezugsrechte erfordert ein Eigeninvestment der Inhaber der Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis, der aus dem Börsenkurs der YOC-Aktie zum Zeitpunkt der Ausgabe der jeweiligen Bezugsrechte (Marktwert) abgeleitet wird (siehe hierzu auch unten Ziff. 6). Die Teilnahme des Vorstands am YOC Management-Incentive Programm zielt dabei darauf, den Beitrag des Vorstands zur Steigerung des Unternehmenswerts zu honorieren und den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern. Durch diese Vergütungskomponente mit gleichzeitig langfristiger Anreizwirkung werden die Interessen des Managements mit denen der Aktionäre sinnvoll verknüpft. |
Im Geschäftsjahr 2011 betrug die Gesamtvergütung des Vorstands insgesamt 620 TEUR. Dem Vorstand stehen im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 16.625 Bezugsrechte zu. Der beizulegende Zeitwert der Bezugsrechte beträgt zum Bilanzstichtag rund 170 TEUR.
Als vertragliche Nebenleistungen erhält Herr Jan Webering einen Dienstwagen gestellt.
3.2 Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung der YOC AG festgesetzt worden.
Vergütung des Aufsichtsrats für 2011
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| Name | Feste Vergütung (in TEUR) |
|---|---|
| Gerd Schmitz-Morkramer | 18,75 |
| Peter Zühlsdorff | 11,25 |
| Michael Schwetje | 3,23 |
| Patrick Feller | 1,86 |
| Oliver Borrmann | 2,41 |
| Gesamt | 37,50 |
Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer festen Vergütung in Höhe von 7,5 TEUR für ein Geschäftsjahr. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält den 2,5-fachen, der Stellvertreter den 1,5-fachen Betrag der festen Vergütung.
Es wurden keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeit, insbesondere für etwaige Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gewährt.
Die Vergütung wird nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Konzernabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird, ausbezahlt.
Die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf insgesamt 37,50 TEUR.
4. Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Der Konzernjahresabschluss und die Zwischenabschlüsse werden nach IFRS aufgestellt. Der Konzernabschluss wird vom Vorstand aufgestellt und vom Abschlussprüfer sowie vom Aufsichtsrat geprüft. Beim Konzernabschluss konnte im Geschäftsjahr 2011 die Frist zur öffentlichen Zugänglichmachung von 90 Tagen nach Geschäftsjahresende gemäß Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex nicht eingehalten werden. Die Gesellschaft wird sich bemühen, der Empfehlung nach Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex Folge zu leisten, kann dies aber für das Jahr 2012 nicht zusichern.
Mit dem Abschlussprüfer, der Ernst &Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Niederlassung Berlin, wurde vereinbart, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats über Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet wird und dass der Abschlussprüfer über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Fragestellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben, unverzüglich berichtet.
5. Transparenz
Alle Teilnehmer am Kapitalmarkt werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOC AG und des YOC-Konzerns erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft.
Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur gemäß §26 WpHG sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealings gemäß §15 a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht.
Nachfolgend wird der Anteilsbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrat, der direkt oder indirekt größer als 1% der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien ist, aufgelistet:
Anteilsbesitz des Vorstands zum 31. Dezember 2011
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| Name | Anzahl der Aktien |
|---|---|
| Dirk Kraus | 447.450 |
| Alex Sutter | 54.925 |
| Jan Webering | 14. 250 |
Anteilsbesitz des Aufsichtsrats zum 31. Dezember 2011
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| Name | Anzahl der Aktien |
|---|---|
| Peter Zühlsdorff | 248.560 |
| Michael Schwetje | 218.560 |
6. Nähere Angaben über das Aktienoptionsprogramm der YOC AG
Im Jahr 2009 wurde das YOC Management-Incentive Programm in Höhe von insgesamt 175.000 Bezugsrechten aufgelegt. Ein Bezugsrecht berechtigt zum Bezug einer Aktie der YOC AG. Die Bezugsrechte zum Erwerb von YOC Aktien können an Mitglieder des Vorstands (bis zu 115.500 Bezugsrechte) und an Mitarbeiter (bis zu 59.500 Bezugsrechte) ausgegeben werden. Das YOC Management-Incentive Programm läuft bis zum 31. Dezember 2012. Zum 31. Dezember 2011 waren an die Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte zum Erwerb von 114.590 Aktien und an Mitarbeiter Bezugsrechte zum Erwerb von 51.000 Aktien ausgegeben.
Die Bezugsrechte können nur in genau definierten Erwerbszeiträumen erworben werden. Der erste Erwerbszeitraum eines Jahres richtet sich nach der Durchführung der Bilanzpressekonferenz der Gesellschaft und umfasst zehn Börsenhandelstage. Der zweite Erwerbszeitraum eines Jahres orientiert sich an der Veröffentlichung des Berichts über das erste Halbjahr eines jeweiligen Geschäftsjahres und umfasst ebenfalls zehn Börsenhandelstage. Letztmalig können Bezugsrechte in einem Erwerbszeitraum des Jahres 2012 erworben werden.
Die Bezugsrechte können durch die Berechtigten frühestens drei Jahre nach der jeweiligen Ausgabe eingelöst werden. Der Ausübungspreis der Bezugsrechte orientiert sich am durchschnittlichen Xetra Schlusskurs der YOC Aktie der letzten acht Börsenhandelstage vor dem Beginn des Erwerbszeitraums. Der Ausübungspreis muss dabei aber mindestens dem Schlusskurs der YOC Aktie am Tag der Ausgabe des Bezugsrechts entsprechen. Ausübungsvoraussetzung ist unter anderem ein zum Zeitpunkt der Ausübung ungekündigtes Arbeitsverhältnis des Berechtigten sowie die Erfüllung bestimmter Erfolgsziele. Die Erfolgsziele sehen die Steigerung des Börsenkurses der YOC Aktie vor.
Die Ausübung der Bezugsrechte darf nur in genau definierten Ausübungszeiträumen erfolgen. Die Ausübungszeiträume orientieren sich dabei wieder an der Durchführung der Bilanzpressekonferenz der Gesellschaft und der Veröffentlichung des Berichts über das erste Halbjahr. Die Ausübungszeiträume umfassen jeweils 17 Börsenhandelstage. Alle Berechtigten sind verpflichtet, die Bestimmungen des Insiderrechts einzuhalten.
7. Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 (Entsprechenserklärung 2011)
Nach §161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen begründet nicht angewendet wurden oder werden. Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält Regelungen unterschiedlicher Bindungswirkung. Neben Darstellungen des geltenden Aktienrechts enthält er Empfehlungen, von denen die Gesellschaften abweichen können; sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offen zu legen. Nach §161 AktG müssen Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK auch begründet werden. Darüber hinaus enthält der DCGK Anregungen, von denen ohne Offenlegung abgewichen werden kann. Die nachfolgende Erklärung betrifft den Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2010 und bezieht sich auf die Anforderungen des DCGK in seiner aktuellen Fassung vom 26. Mai 2010.
Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären, dass den Empfehlungen "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" grundsätzlich entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG beabsichtigen, diese auch in Zukunft zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurden und werden nicht angewendet:
| ― | Ziffer 2.3.2 DCGK: Die Gesellschaft sieht die Bekanntmachung der Einladung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger als ausreichend an. |
| ― | Ziffer 3.8 Abs.3 DCGK: Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass die Motivation und Verantwortung, mit der die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Aufgaben wahrnehmen, durch einen Selbstbehalt nicht verbessert werden. Die D&O-Versicherung dient der Absicherung wesentlicher Eigenrisiken der Gesellschaft und allenfalls in zweiter Linie dem Vermögensschutz der Organmitglieder. Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat wurde deshalb ohne Selbstbehalt abgeschlossen. |
| ― | Ziffer 4.1.5 DCGK: Bei der Besetzung ihrer Führungsfunktionen im Unternehmen berücksichtigt der Vorstand sowohl unternehmensspezifische Gegebenheiten als auch eine angemessene Vielfalt. Nach unserer Auffassung schränken die Vorgaben des DCGK jedoch den Vorstand in seiner Auswahl geeigneter Kandidaten für zu besetzende Führungsfunktionen unangebracht ein. |
| ― | Ziffer 4.2.3 Abs.2 Satz 2 DCGK: Die Vergütungsstruktur der Vorstandsmitglieder ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Bei der befristeten Bestellung eines Vorstandsmitglieds für die Dauer von weniger als einem Jahr wurde jedoch auf die Gewährung variabler Vergütungsbestandteile verzichtet, da diese ebenso wie eine zu vereinbarende mehrjährige Bemessungsgrundlage in diesem Einzelfall nicht sinnvoll erschien. |
| ― | Ziffer 4.2.3 Abs.5 DCGK: Abweichend von der Empfehlung des DCGK sind Leistungen anlässlich eines Kontrollwechsels nicht generell auf 150% des Abfindungs-Caps begrenzt. Eine derartige Begrenzung könnte die Gewinnung von hochqualifizierten Mitarbeitern beeinträchtigen. Entsprechend der Struktur der Vorstandsvergütung könnte sich ein Change of Control-Fall bei der Partizipation der Vorstandsmitglieder am Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft durch einen steigenden Kurs der YOC Aktie auswirken. Vom steigenden Aktienkurs profitieren neben den Berechtigten des Aktienoptionsprogramms aber gerade auch die Aktionäre, sodass diesbezüglich ein Gleichlauf der Interessen von Vorstand und Aktionären gegeben ist. |
| ― | Ziffer 5.1.2 Abs.1 sowie Ziffer 5.4.1 Abs.2 und Abs.3 DCGK: Eine Vorgabe für die Zusammensetzung des Vorstands wie in Ziffer 5.1.2 Abs.1 DCGK gefordert schränkt den Aufsichtsrat in seiner Auswahl geeigneter Vorstandsmitglieder unangebracht ein. Entsprechendes gilt für eine Zielvorgabe zur Besetzungsstruktur des Aufsichtsrats gemäß Ziffer 5.4.1 Abs.2 und Abs.3 DCGK. Wir sind grundsätzlich der Auffassung, dass dies eine zu weitgehende Begrenzung der auf den Einzelfall bezogenen Auswahl geeigneter Aufsichtsratskandidaten darstellt. Zudem beeinträchtigt eine solche Zielvorgabe auch das Recht unserer Aktionäre, die Mitglieder des Aufsichtsrats zu wählen. |
| ― | Ziffer 5.1.2 Abs.2 Satz 3 DCGK: Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder ist durch den Aufsichtsrat nicht festgelegt worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind davon überzeugt, dass die Eignung zur Unternehmensleitung maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängt. |
| ― | Ziffer 5.3.1, 5.3.2 und 5.3.3 DCGK: Die Einrichtung von Ausschüssen, insbesondere die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) und eines Nominierungsausschusses ist aufgrund der Größe des Aufsichtsrats der YOC AG mit drei Aufsichtsratsmitgliedern schwer handhabbar. Die durch den DCGK mit der Einrichtung eines Prüfungsausschusses beabsichtigte Steigerung der Effizienz bei der Prüfung der Rechnungslegung würde nicht erreicht, da der Prüfungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden müsste. Ebenso müsste der Nominierungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden, was zu keiner verbesserten Vorbereitung der Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats zu den Wahlvorschlägen der Anteilseigner führen würde. |
| ― | Ziffer 5.4.1 Absatz 2 Satz 1 DCGK: Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder ist nicht festgelegt worden. Die Eignung, als Mitglied des Aufsichtsrats den Vorstand überwachen zu können und ebenbürtiger Ansprechpartner des Vorstands zu sein, hängt maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit ab. |
| ― | Ziffer 5.4.3 Satz 3 DCGK: Der Empfehlung, Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz den Aktionären bekannt zu machen, wird nicht gefolgt, da gemäß §11 Abs.1 der Satzung der Gesellschaft der Aufsichtsrat aus seiner Mitte einen Vorsitzenden wählt. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats erfolgt die Wahl des Vorsitzenden zudem im Rahmen der ersten Sitzung nach der Wahl des Aufsichtsrats in einer ohne besondere Einberufung abzuhaltenden Sitzung. Die Bekanntmachung des Kandidatenvorschlags ist vor diesem Hintergrund nicht umsetzbar. |
| ― | Ziffer 5.4.6 Abs.1 Satz 3 DCGK: Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des DCGK hinsichtlich der Vergütung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und des stellvertretenden Vorsitzenden mit der Ausnahme, dass der Vorsitz und die Mitgliedschaft in Ausschüssen mangels gebildeter Ausschüsse nicht besonders berücksichtigt werden. |
| ― | Ziffer 5.4.6 Abs.2 DCGK: Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer fixen Vergütung. Eine darüber hinaus zu gewährende variable Vergütung ist für eine Motivierung des Aufsichtsrats nicht notwendig und würde keinen zusätzlichen Anreiz oder Motivationsschub bewirken. |
| ― | Ziffer 7.1.2 Satz 4 DCGK: Die Gesellschaft wird sich bemühen, der Empfehlung Folge zu leisten, dass der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein sollen, kann dies jedoch aufgrund des großen Konsolidierungskreises nicht gewährleisten. |
Berlin, im Dezember 2011
YOC AG
Der Vorstand
Der Aufsichtsrat
Die Aktie
Die Entwicklung der YOC Aktie im Jahr 2011
Im ersten Quartal 2011 entwickelte sich der Kurs der YOC-Aktie positiv. Stand der Kurs der Aktie zum Jahresanfang noch bei 34,00 Euro, stieg er im Februar 2011 innerhalb von wenigen Tagen auf das Quartalshoch in Höhe von 41,90 Euro (09. Februar 2011).
In den folgenden Monaten verschärfte sich die Schulden- und Bankenkrise in Europa jedoch zunehmend und die Weltkonjunktur kühlte sich dramatisch ab. Diese Einflüsse dominierten die Entwicklung der Aktienmärkte deutlich negativ. So ließ die Eurokrise im Zusammenhang mit der angespannten finanziellen Situation einiger europäischer Staaten den deutschen Leitindex DAX in der Spitze um 27% von 7.300 auf 5.300 Punkte fallen. Auch die Aktie der YOC AG wurde gemeinsam mit den anderen Technologie-Werten von diesem Sog erfasst und fiel auf ein Tief von 20,50 Euro am 09. August 2011.
Beinflusst durch die schwachen Unternehmensergebnisse, insbesondere im zweiten und dritten Quartal 2011, sank der Wert der YOC-Aktie und erreichte am 12. Dezember 2011 mit 14,00 Euro seinen Tiefststand. Zum Jahresende am 31. Dezember 2011 notierte der Wert mit 15,15 Euro. Über den Kursverlauf der Aktie sind wir enttäuscht.

Gestiegenes Interesse der Analysten an YOC
Die Attraktivität der YOC-Aktie, insbesondere für internationale Investoren, nimmt mit der strategischen Ausrichtung auf die Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media weiter zu. Durch diese Fokussierung schaffen wir die Ausgangsbasis für weiteres Wachstum und eine gesteigerte Profitabilität der Geschäftsfelder. Ebenso profitiert der Kapitalmarkt von dieser Reportingstruktur und der damit einhergehenden optimierten sowie transparenteren Kommunikation. Wie im Jahr 2009 die Deutsche Bank und 2010 die Close Brothers Seydler Bank, hat im Juli 2011 auch die WestLB die Coverage mit einer Kaufempfehlung aufgenommen und veröffentlicht seitdem regelmäßig Studien sowie Kommentare zur aktuellen Entwicklung des Unternehmens.
Kontinuierliche und transparente Investor Relations
Der intensive Dialog mit dem Kapitalmarkt hat traditionell einen hohen Stellenwert für die YOC AG. Es ist der Anspruch des Unternehmens, die Aktionäre und alle Teilnehmer des Kapitalmarktes transparent, zeitnah und ausführlich über den aktuellen Stand der Unternehmensentwicklung, strukturelle Veränderungen und strategische Entscheidungen zu informieren. Die YOC AG sieht daher eine transparente Finanzmarktkommunikation als wichtigen Schlüssel für die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes.
Neben den regelmäßigen Quartals-, Halbjahres- und Jahresberichterstattungen, informieren wir unsere Aktionäre auch in Telefon- und Analystenkonferenzen. Am 21. November 2011 präsentierte sich die YOC AG auf dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt am Main. Diese Veranstaltung sowie die Teilnahme an weiteren Investorenkonferenzen spiegelte auch im Geschäftsjahr 2011 das stetig steigende Interesse an der YOC-Aktie sowie an dem Markt für Mobile Technology und Media wider. Aus diesem Grund wird das Unternehmen auch zukünftig in gewohnter Weise in regelmäßigen Telefonkonferenzen, durch die Teilnahme an Konferenzen und Roadshows mit Analysten und Investoren über die Unternehmensentwicklung, wichtige Kennzahlen und strategische Ziele informieren.
Neben institutionellen Investoren und Analysten stehen wir auch privaten Anlegern gerne zur Verfügung - sei es persönlich auf unserer Hauptversammlung, im Einzelgespräch, telefonisch oder per E-Mail. Wie Sie uns erreichen, erfahren Sie unter www.yoc.com unter der Rubrik Investor Relations. Dort finden Sie auch unseren Finanzkalender mit wichtigen Investor Relations Terminen und Publikationen zur Geschäftsentwicklung zum Herunterladen.

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| YOC AG | TecDAX Performance Index | |
|---|---|---|
| 03.01.2011 | 34,00 Euro*1 | 851,43 Pkt |
| 31.12.2011 | 15,15 Euro*1 | 685,06 Pkt |
| Veränderung | -55,44% | -19,54% |
*1 Schlusskurs XETRA-Handel
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| Angaben zur Aktie [in Euro] | 2011 | 2010 | Veränderungen |
|---|---|---|---|
| Jahrschlusskurs | 15,15 | 34,00 | -55,44% |
| Höchstkurs | 41,44 | 43,00 | -3,62% |
| Tiefstkurs | 14,00 | 12,82 | 9,16% |
| Marktkapitalisierung | 29,02 | 65,11 | -55,44% |
| Tagesumsatz (Durchschnitt) | 2.037 | 4.471 | -54,44% |
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| Angaben zur Notierung | |
|---|---|
| Aktientyp | Inlandsaktie |
| Handelsplatz | Xetra |
| Börsensegment | Prime Standard |
| Wertpapierkennnummer | 593273 |
| ISIN | DE0005932735 |
ÜBER UNSEREN SEVENVAL FIT APPLICATION SERVER BETREIBEN WIR EUROPAWEIT MEHRERE HUNDERT MOBILE PORTALE UND APPLIKATIONEN
2 DIE YOC-GRUPPE
Unternehmensstruktur

Geschäftstätigkeit
YOC ist ein weltweit führender Anbieter für Mobile Technology und Media. Im Geschäftsbereich Mobile Technology lizensiert und implementiert YOC Software Produkte für die Erstellung von mobilen Internetportalen, Web Applikationen und integrierten Mobile Marketing Kampagnen sowie höchsten Sicherheitsstandards entsprechende Plattformen für Mobile CRM, Mobile Commerce und Mobile Banking. Der Geschäftsbereich Media (Mobile Advertising und Affiliate Marketing) umfasst die Vermarktung reichweitenstarker Media-Pakete und Rich Media Werbeformate für zielgerichtetes und effizientes Mobile Advertising. Globale Top-Marken (unter anderen The Coca-Cola Company, Mercedes-Benz, Motorola, Waitrose, Ford oder Swiss Airlines) vertrauen auf YOC Produkte, die technische Expertise und innovative Kraft des Unternehmens.
Mobile Technology
Das Produktportfolio der YOC-Gruppe basiert auf inhouseentwickelten Technologien, die über eine performante und zukunftsweisende Plattform miteinander verzahnt sind und sich durch eine hohe Flexibilität, Leistungsstärke und Zuverlässigkeit auszeichnen. Diese Basis-Technologien werden kontinuierlich anhand von Roadmaps weiterentwickelt, um im internationalen Kontext fortlaufend die innovativsten Mobile Technology Produkte und Plattformen bereitzustellen.
Die wichtigste Basistechnologie des Geschäftssegments Mobile Technology stellt die von der YOC-Tochter Sevenval entwickelte FIT Technology dar. Diese weltweit führende Technologie ermöglicht die automatisierte Erstellung und optimierte Auslieferung bestehender Online-Inhalte auf allen internetfähigen Endgeräten. Die FIT Technology passt dabei Webseiten an die Eigenschaften von Gerät, Betriebssystem und Browser an. Kunden können die Softwareprodukte lizenzieren und zwischen einer Inhouse-Installation, dem FIT Server, oder der Cloud-Variante fitml.com wählen. Basierend auf der FIT Technology betreibt Sevenval weltweit mehrere hundert mobile Sites und ist der erste Softwarehersteller, der es unter www.fitml.com kostenlos ermöglicht, individuelle mobile Seiten zu programmieren und zu betreiben.
Mit dieser Ausrichtung kann die YOC-Gruppe exakt die Bedürfnisse der Kunden bedienen, da sich Werbungtreibende, Publisher, Retailer etc. heute fortlaufend an die rasante Entwicklung neuer Endgeräte anpassen müssen. Das bedeutet, Werbeformate und mobile Portale auf möglichst allen Betriebssystemen, wie beispielsweise Apples iOS, Googles Android und Microsofts Windows Phone 7, bereitzustellen.
Um den hohen Bedürfnissen der Konsumenten gerecht zu werden, nutzen bereits zahlreiche internationale Kunden die Softwarelösungen von YOC, welche die automatisierte Erstellung und optimierte Auslieferung bestehender Online-Inhalte auf allen internetfähigen Endgeräten sicherstellt. So ermöglichen die YOC Kunden Jigsaw und Baur beispielsweise ihren Kunden, über Smartphones Kleidung und Möbel einzukaufen. Coca-Cola betreibt sein mobiles CRM-System über Mobile Technology Produkte der YOC-Gruppe in einer Vielzahl an Ländern. Flüge mobil buchen und einchecken können Kunden der Swiss international Air Lines, Austrian Airlines und Airberlin - dank der Mobile Technology Produkte von YOC.
Media
Der Geschäftsbereich Media basiert auf zwei Säulen: Mobile Advertising und - unter der Marke belboon - Affiliate Marketing.
Mobile Advertising
Im Segment Mobile Advertising vermarktet YOC mobile Webseiten und Applikationen, um so Werbeumsätze für Publisher zu generieren. Dabei betreibt YOC zwei spezialisierte Netzwerke: das YOC Media Network sowie das YOC Performance Network.
Mit dem YOC Media Network bietet YOC ein Premium Advertising Netzwerk, das auf markenbildende Werbung spezialisiert ist und in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und Großbritannien die größte Reichweite im europäischen Markt bietet. Werbungtreibenden, die das Ziel haben, Markenimage, Awareness und Engagement aufzubauen, stellt das YOC Media Network hochinnovative Rich-Media Werbeformate, modernste Targeting Methoden und detaillierte Reporting Tools zur Verfügung. Immer vor dem Hintergrund, die individuellen Ziele der Kunden zu erreichen. Um die Kampagnen im idealen Umfeld zu platzieren und die anvisierte Zielgruppe zu erreichen, bietet das Netzwerk ein Inventar an exklusiven Premium Publishern, wie beispielsweise The Telegraph, EuroSport, krone.at, NRJ, ELLE oder MTV.
Neben den MMA-Standard Werbebannern, entwickelt YOC Media fortlaufend neue Mobile Advertising Produkte, um den Kunden das Maximum des technisch Möglichen zu bieten.
Im YOC Media Network bietet YOC klassische Bannerformate, Video Ad Formate zur Monetarisierung von Videoinhalten und interaktive Rich-Media Werbeformate, die Nutzer aktiv einbeziehen und so zu einer positiven Entwicklung der Markenbildung beitragen. Abgerechnet werden die Kampagnen vornehmlich auf Basis von fixen Tausender-Kontakt-Preisen (CPM).
Eines der proprietären Werbeprodukte im YOC Media Network ist das YOC Ad Plus. Das im September 2010 gelaunchte Produkt ist Europas erstes Rich-Media Werbeformat für Applikationen. In das Mobile Advertising Format können Videos, Bildergalerien und 360°-Ansichten integriert werden. Darüber hinaus zeichnet sich das YOC Ad Plus durch die Implementierung in den mobilen Browser und sämtliche Betriebssysteme aus. Somit eröffnet das Produkt Werbungtreibenden neue Chancen, das Markenimage auszubauen und effektiv Targeting zu betreiben.
Das YOC Performance Network ist ein weltweit aufgestelltes Ad-Network, welches Werbungtreibenden die Generierung von Leads und die Steigerung des Abverkaufs über den Kanal Mobile ermöglicht. Dabei stellt das Netzwerk seinen Kunden eine außerordentlich hohe Reichweite in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und Großbritannien zur Verfügung. Das YOC Performance Network ist auf die Abrechnung über erfolgsabhängige CPC-Preismodelle spezialisiert, bietet seinen Kunden seit neuestem aber auch Pay-per-Download Preismodelle und gewährleistet so die ideale Reichweite für jede Kampagne.
Verfügbar ist das YOC Performance Network sowohl auf Basis einer Full-Service als auch via Self-Service Variante, über deren Plattform Kampagnen individuell eingebucht und optimiert werden können. Neben den MMA-Standard Webebannern, bietet das YOC Performance Network seinen Kunden auch die Möglichkeit Rich-Media Kampagnen zu implementieren.
Beide Netzwerke ermöglichen die an die jeweiligen Endgeräte optimierte Auslieferung der Inhalte und umfangreiche Optionen, um die jeweils gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Zielgruppenspezifische Auslieferung von Werbung (Targeting) ist auf beiden Netzwerken anhand unterschiedlicher Parameter wie dem Endgerät (Hersteller/Modell), dem Bildschirm, dem Betriebssystem, speziellen Schlüsselwörtern, der IP Adresse, dem Verbindungstyp (WiFi vs. 3G), Geo-Targeting (gebietsweise/nach Städten) und - in Verbindung mit den anonymisierten Daten der Mobilfunkanbieter - über soziodemografische Daten möglich.
Das YOC Media Network als auch das YOC Performance Network stellen darüber hinaus technische Dienstleistungen wie Abrechnung und Planung, Monitoring und Optimierung von bestehenden Kampagnen ("on-flight-optimization") sowie die Kreation von Kampagnen-spezifischen Startseiten zur Verfügung.
Zusätzlich bietet YOC über das Tochterunternehmen belboon auch Mobile Affiliate Marketing an. Das Performance Marketing Netzwerk vergütet Publisher im Rahmen des erfolgsbasierten Marketings über "Cost per Performance", "Cost per Click" und "Cost per Order" Modelle.
Affiliate Marketing
Der Produktbereich Affiliate Marketing wird innerhalb der YOC-Gruppe von der belboon-adbutler GmbH mit ihrem Affiliate Netzwerk belboon repräsentiert. Das Unternehmen gehört zu den drei führenden Performance Marketing Netzwerken im deutschsprachigen Markt und verfügt über rund 1.300 Partnerprogramme und 65.000 aktive Publisher aus 30 Nationen in seinem Portfolio.
Die Vermarktung erfolgt über die Kanäle Online und Mobile auf der Grundlage einer erfolgsbasierten Abrechnung. Für Vertriebspartner (Publisher) wie Werbungtreibende (Advertiser) ergeben sich somit bedeutende Synergie-Effekte durch die rein erfolgsbasierte Abrechnung und die außerordentliche Reichweite des Netzwerks.
Das Affiliate Marketing Netzwerk bildet die Schnittstelle und den Marktplatz für zwei Kundengruppen: Das sind zum einen Publisher und zum anderen Advertiser. belboon verbindet die Online-Werbung der Advertiser mit den Werbeflächen der Publisher. Da über das Affiliate Netzwerk Werbeaktivitäten mittels Erfolgsprovisionen abgerechnet werden, fallen für den Werbekunden Kosten nur im Erfolgsfall eines Verkaufs oder einer Adressgenerierung an.
Das Leistungsportfolio des Affiliate Marketing Netzwerks offeriert verschiedene, individuell auf den jeweiligen Kunden ausgerichtete Marketinginstrumente. Dazu gehören Re-Targeting, Performance Display Advertising, SEO/SEM, Social Media Marketing, Affiliate Marketing, Mobile Affiliate Marketing und E-Mail-Marketing.
Internationale Aufstellung
Internationale Aufstellung der YOC-Gruppe
Die YOC-Gruppe verfügt im europäischen Markt über eine einzigartige Positionierung. Diese resultiert aus der starken Präsenz des Unternehmens in den Kernmärkten Europas, dem umfassenden Produktspektrum in den Geschäftsbereichen Mobile Technology und Media sowie der langjährigen Marktexpertise. Neben den deutschen Standorten in Berlin (Hauptsitz) und Köln verfügt die YOC-Gruppe über vier weitere Niederlassungen in Großbritannien (London), Spanien (Madrid), Österreich (Wien) und Frankreich (Paris).
Geführt wird das Auslandsgeschäft der YOC-Gruppe über die 100%igen Tochtergesellschaften YOC Ltd., YOC Mobile Advertising Ltd. (London), YOC Central Eastern Europe GmbH (Wien) sowie YOC Spain S.L. (Madrid). In Frankreich operiert das Unternehmen über die im Geschäftsjahr 2011 akquirierte Tochtergesellschaft MobilADdict SAS.
Zum 31. Dezember 2011 beschäftigte die YOC-Gruppe 232 festangestellte Mitarbeiter, davon insgesamt 47 Mitarbeiter außerhalb Deutschlands. Dies entspricht 21% der gesamten Mitarbeiteranzahl im Geschäftsjahr 2011 gegenüber 15% im Geschäftsjahr 2010.
Der Anteil der außerhalb des Heimatmarktes Deutschland generierten Umsätze hat sich im Geschäftsjahr 2011 bereits auf 46% erhöht (2010: 29%). Als führender Anbieter im Markt für Mobile Technology und Media kann das Unternehmen durch diese internationale Aufstellung dem steigenden Bedürfnis der Kunden nach länderübergreifenden, international ausgerichteten mobilen Angeboten gerecht werden.
Im Geschäftsbereich Media verfügt YOC mit über 300 internationalen Publishern über das reichweitenstärkste Premium Media Netzwerk im europäischen Raum. Darüber hinaus zeichnet sich die YOC-Gruppe im internationalen Vergleich durch das Angebot sämtlicher mobiler Vermarktungsvarianten mobiler Internetseiten und Applikationen - von Premium- über Reichweiten- bis hin zu Performance-basierten Abrechnungsmodellen - aus. Die zugrundeliegende Technologieplattform für die mobile Reichweiten- und Performancevermarktung ist global ausgerichtet und liefert aktuell mit seinen AdNetworks rund 5 Mrd. mobiler AdImpressions pro Monat aus.
Die Produktentwicklung und die technologischen Plattformen der YOC-Gruppe werden ausschließlich an den Standorten Berlin und Köln betrieben sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Die internationalen Tochterunternehmen der YOC-Gruppe beziehen die Technologie von den beiden deutschen Standorten.
Auch im Geschäftsjahr 2012 wird die YOC-Gruppe ihre internationale Positionierung ausbauen und die im Ausland generierten Umsätze sowie deren Anteile an den Gesamterlösen des Unternehmens weiter erhöhen. Mittelfristig wird darüber hinaus eine Ausdehnung der Geschäftstätigkeit in neue Märkte angestrebt. Attraktiven internationalen Übernahmeoptionen steht das Unternehmen weiterhin offen gegenüber.
Strategie
Fokussierung
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2011 hat die YOC-Gruppe ihre Strategie intensiv weiterentwickelt und ihren Marktauftritt neu strukturiert. Der Schwerpunkt wurde auf die konsequente strategische Fokussierung der Geschäftstätigkeit auf die Kernkompetenzen Mobile Technology und Media gelegt. Im Rahmen dieses Prozesses hat das Unternehmen Tätigkeitsbereiche, die nicht mehr zum Kerngeschäft zählen, auslaufen lassen oder aktiv beendet. Ziel des Unternehmens ist es, das Wachstum im Media Segment zu erhöhen und die Profitabilität im Mobile Technology Segment zu steigern. Um diese Ausrichtung strukturell widerzuspiegeln, berichtet die YOC-Gruppe seit dem 01. Januar 2011 über die zwei Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media.
Mobile Technology
Die Fokussierung zeigt sich besonders im Geschäftsbereich Mobile Technology. Neben der Beendigung von Randbereichen, wie dem SMS-Versand und dem Mobile B2C Geschäft, werden seit dem vierten Quartal 2011 die Kompetenzen im Segment Mobile Technology gebündelt und im Außenauftritt einheitlich unter der Marke Sevenval zusammengeführt.
Mit der Positionierung als führender Technologiespezialist und Lösungsanbieter für Mobile, Multichannel Web und Mobile Marketing Solutions bietet Sevenval ein Produktpaket für die Erstellung von mobilen Internetportalen und integrierten Mobile Marketing Konzepten. Mit der FIT Technologie ermöglicht die YOC-Gruppe seinen Kunden die optimierte Auslieferung von Inhalten auf sämtliche Endgeräte, wie Smartphones, Tablet PCs, portable Spielekonsolen und internetfähige TV-Geräte. Die FIT Technology passt dabei Webseiten an die Eigenschaften von Gerät, Betriebssystem und Browser an. Um den internationalen Markt fortlaufend die innovativsten Mobile Technology Produkte und Plattformen bereitzustellen, werden die Basis-Technologien der YOC-Gruppe kontinuierlich anhand von Roadmaps weiterentwickelt. Kunden können die Softwareprodukte lizensieren oder zwischen einer Inhouse-Installation, dem FIT Server oder der Cloud-Variante fitml.com wählen.
Im Zuge der strategischen Fokussierung wurde damit begonnen, die Geschäftstätigkeit auf die Umsetzung größerer Projekte mit Kunden zu konzentrieren, für die der Kanal Mobile einen strategischen Wachstumstreiber darstellt. Im Vertriebsfokus stehen dabei die Branchen Retail, Financial Institutions, Travel &Transport und Automotive. Zugleich forciert das Unternehmen weiterhin die Steigerung wiederkehrender Erlöse aus Lizenz-, Hosting- und Maintenance-Einnahmen, um die Profitabilität des Geschäftssegments nachhaltig zu steigern.
Media
Im Bereich Media vermarktet die YOC-Gruppe mit den Netzwerken YOC Media Network und YOC Performance Network mobile Internetportale und mobile Applikationen. In den vergangenen Geschäftsjahren hat sich das Unternehmen erfolgreich in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien und Großbritannien als führender Anbieter für Mobile Advertising etabliert. Dabei treibt die YOC-Gruppe die Marktentwicklung für Mobile Advertising durch die außerordentlich hohe Reichweite seiner Premium und Performance Netzwerke sowie die Bereitstellung modernster Mobile Advertising Formate kontinuierlich voran. Mit der Markteinführung innovativer Werbeformate, wie beispielsweise dem YOC Ad Plus, unterstreicht das Unternehmen seine langjährige technologische Expertise und setzt international Maßstäbe.
Im Geschäftsbereich Media kommt der standardisierten Expansion in weitere Märkte und dem damit einhergehenden Wachstumspotential eine hohe strategische Bedeutung zu. Um die Integration neuer Standorte schnell und effizient zu gestalten, hat die YOC-Gruppe auf Basis der bestehenden Erfahrungen eine zentrale Organisationsstruktur für die Bereiche Marketing, Produkt- und Technologiemanagement, Finanzen sowie Personal geschaffen, die die bestehenden und neu zu gründenden Länderorganisationen bei der Entwicklung ihrer Geschäftstätigkeit unterstützen. Die YOC-Gruppe arbeitet somit an den Voraussetzungen, um auch in Zukunft an der positiven Entwicklung des globalen Marktes für Mobile Advertising zu partizipieren.
Mit der strategischen Fokussierung auf die beiden Segmente Mobile Technology und Media sowie der kontinuierlichen Entwicklung standardisierter Produkte hat die YOC-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr eine nachhaltige Grundlage für das weitere Wachstum des Unternehmens geschaffen.
MONATLICH VERARBEITET DER ZENTRAL GESTEUERTE ADSERVER ÜBER DAS YOC MEDIA NETWORK UND DAS PERFORMANCE NETZWERK RUND 50 MRD. MOBILER WERBEMITTELANFRAGEN
3 KONZERN-LAGEBERICHT
Marktumfeld
Internationaler Mobilfunkmarkt: Weltweit mehr Mobilfunk - als Internetnutzer - LTE als nächste Ausbaustufe der mobilen Datenübertragung
Die Anzahl der Mobilfunknutzer steigt rasant an: Weltweit besitzen heute rund 4,3 Milliarden Menschen ein mobiles Endgerät, was einem Anteil von über 60% der Gesamtbevölkerung entspricht. Davon nutzen bereits 824 Millionen Menschen das mobile Internet - gegenüber 2,2 Milliarden Usern des stationären Internets (Mobile Web Watch 2011, Accenture, 2011). Laut der aktuellen Studie AGOF mobile facts 2011 zählen 16,5 Millionen Deutsche ab 14 Jahren zu den Mobile Internet Nutzern. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 9,1 Millionen Bundesbürger (AGOF mobile facts, 2011).
Konsumenten digitaler Services weltweit und in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Der Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE), der momentan europaweit eingeführt wird, bedingt einen Paradigmenwechsel von einem sprachorientierten hin zu einem für Datenpakete optimierten Mobilfunknetzwerk.
Erwartet wird, dass höhere Datenraten und geringere Latenzzeiten die Nutzung des mobilen Surfens deutlich verbessern werden. Insbesondere datenintensive Dienste wie Multiplay Gaming und Video- sowie Audiostreaming profitieren von dieser Entwicklung, da große Datenmengen in Echtzeit auf mobile Endgeräte ausgeliefert werden können. Auch für die Netzbetreiber hat LTE eine Reihe an Vorteilen: LTE ist im Vergleich zu 3G mit höheren Bandbreiten bei geringeren Kosten deutlich effizienter (Mobile Kompass 2011/2012, BVDW, 2011).
Zunehmende Verbreitung von Smartphones - Mobile Internet und Mobile Computing etablieren sich im Alltag
Weltweit bereits rund 500 Mio. Smartphonenutzer verdeutlichen, dass das mobile Internet im Alltag der Menschen angekommen ist. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2011 rund 10 Millionen Smartphones verkauft, was einer Steigerung von 36% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut BVDW nutzen 43% der aktuell zwölf Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland ihr mobiles Endgerät jeden Tag für den Internetzugang. Dabei tragen zwei Drittel der Nutzer ihr mobiles Endgerät zu jeder Zeit und an jedem Ort bei sich (Mobile Research, Google/BVDW, 2011).
Parallel zu dieser Entwicklung etablieren sich auch M-Commerce-Angebote immer stärker im täglichen Leben. Jeder dritte mobile Internetnutzer in Deutschland kaufte 2011 mit seinem Smartphone online ein - 2010 war es noch jeder zehnte. Mehr als verdoppelt hat sich der Anteil derer, die mit dem Handy Preise vergleichen und Bankgeschäfte erledigen. Ein Nutzerplus von 240% verzeichnen Finanzprogramme und -Apps. Auch Angebote rund um Verkehr und Mobilität sowie zusätzliche Kommunikationsdienste im Zusammenhang mit Internet- und Videotelefonie werden von den Nutzern immer stärker nachgefragt. Für diese mobile Evolution sind laut Accenture drei Treiber wesentlich (Mobile Web Watch 2011, Accenture, 2011):
| ― | Geräte und Technologie - per Breitband in das Touch-Zeitalter. Waren im Wert von 119 Milliarden US-Dollar werden in den kommenden vier Jahren über das Handy gekauft. Mit den Tablets wird sich die Art und Weise, wie mobile Dienste genutzt werden, weiter verändern. |
| ― | Dienste und Anwendungen - Geodaten, Location-Based Services und soziale Netze geben die Richtung durch die digital-mobile Welt vor. In Communities entsteht in Echtzeit über kulturelle und Altersschranken hinweg Wissen aus Kollaboration, es wird konsumiert und permanent aktualisiert. |
| ― | User und Nutzungsverhalten - die Digital Natives sind die erste Generation, die eine Welt ohne Internet, Mobiltelefone, Facebook und Google nicht kennt. Für sie sind benutzerfreundliche Technologie und ständige Verfügbarkeit des Webs selbstverständlich. |
Mobile Advertising weltweit auf Erfolgskurs
2011 nahm der Wachstumskurs für mobile Kampagnen weiter an Fahrt auf. Allein im ersten Halbjahr beauftragten Werbungtreibende in Deutschland 609 Kampagnen - gegenüber 545 Kampagnen im ersten Halbjahr 2010. Auch die Anzahl des gebuchten Mobile-Inventars pro Kampagne ist signifikant gestiegen: Im ersten Halbjahr 2010 wurde eine Kampagne auf durchschnittlich fünf Mobile Websites beziehungsweise Applikationen gezeigt, dieser Wert stieg im Vergleichszeitraum 2011 auf 8,9 an (MAC Mobile-Report 2011/2012, BVDW, 2011).
Dass mobile Kampagnen das Markenbewusstsein und die Kaufabsicht signifikant beeinflussen, bestätigt die aktuelle Studie von Dynamic Logic zur mobilen Werbewirkung. Denn im Gegensatz zu Online-Medien besteht mobil eine gesteigerte Aufmerksamkeit für Werbemittel, was mit der prominenten Platzierung der Werbung auf dem Display und der hohen Interaktivität begründet werden kann (Using Mobile Advertising for Branding, Dynamic Logic, 2011 in MAC Mobile-Report 2011/2012, BVDW, 2011).
Die Bedeutung von Mobile Advertising im crossmedialen Kontext nimmt stark zu: Mobile Advertising Kampagnen werden von Mediaagenturen immer häufiger als fester Bestandteil in den Media-Mix integriert. Denn Mobile wird zunehmend zu einem zentralen Customer Touch Point für Marken aller Branchen. Mindshare und YOC konnten im Rahmen einer medienübergreifenden Werbewirkungsmessung die spezifischen Einflussgrößen von Mobile Advertising Kampagnen belegen: Mobile hat einen starken Einfluss auf die Erinnerung des Werbemittels, das Markenimage sowie die Kaufabsicht (Mobile Advertising wirkt, Mindshare/YOC, 2011). Gerade der Einsatz aufmerksamkeitsstarker Sonderwerbeformate, wie innovative Rich-Media Werbeformate, die sich vom standardisierten Banner durch Multimedialität sowie Interaktivität deutlich abheben, forcieren weiter den Erfolg mobiler Kampagnen (MAC Mobile-Report 2011/2012, BVDW, 2011).
Ferner spielen auch die hervorragenden Targetingmöglichkeiten von Mobile Advertising gegenüber anderen Mediakanälen eine bedeutsame Rolle: Angefangen von Endgeräte-, Zeit- und Mobilfunknetz- über Content bis hin zu Geo- und soziodemographischem Targeting lassen sich Werbebotschaften gezielter als über jedes andere Medium zu der gewünschten Zielgruppe transportieren (MAC Mobile-Report 2011/2012, BVDW, 2011).
Umsatzerwartungen Mobile Internet und Mobile Advertising
Nach dem European Information Technology Observatory (EITO) ist der Umsatz mit mobilen Datendiensten in Deutschland im Jahr 2011 um 14% auf 7,4 Milliarden Euro gewachsen. In den EU 25-Ländern stiegen die Umsätze um 12% auf 40 Milliarden Euro und werden 2012 bei einem Wachstum von weiteren 10% 44 Milliarden Euro erreichen (Monitoring-Report Deutschland Digital 2011, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 2011).
Die Effektivität von Mobile Advertising ist 5x so hoch wie von Online Advertising
Dynamic Logic, Mobile Media Summit Oktober 2011

2010 gaben Werbungtreibende in den USA rund 743 Millionen US-Dollar für Mobile Advertising aus. Nach einer Prognose von Mobile Marketer werden es im Jahr 2014 bereits 2,5 Milliarden US-Dollar sein (Mobile Marketer, State of Mobile Advertising 2011, Juni 2011).
Für den deutschen Markt erwartet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) für 2011 eine 100%-ige Steigerung der Brutto-Mobile Werbespendings auf 40 Millionen Euro - im Vergleich zu 20 Millionen Euro im Vorjahr (MAC Mobile-Report 2011/2012, BVDW, 2011).
Online und Affiliate Marketing: Aktuelle Entwicklungen
Der deutsche Internet-Werbemarkt ist im weltweiten Vergleich hochentwickelt: Beim Anteil der Internetumsätze am Werbemarkt erreicht Deutschland hinter den Spitzenreitern Südkorea und Großbritannien den dritten Platz.
Auch die deutsche Medienbranche befindet sich weiter im Aufwärtstrend: Das Volumen der Onlinewerbung übertrifft laut PricewaterhouseCoopers im Jahr 2011 erstmals die Zeitungs- und Fernsehwerbung. Der Umsatz der gesamten Industrie stieg um 2,8% auf knapp 59,3 Milliarden Euro. Für 2015 wird prognostiziert, dass die Branchenerlöse um durchschnittlich 2,9% jährlich zulegen und somit in 2015 ein Volumen von 68 Milliarden Euro erreichen. Der Anteil der Onlinewerbung am Werbemarkt vergrößert sich von 24% im Jahr 2010 auf 33% in 2015 (PricewaterhouseCoopers, German Entertainment and Media Outlook 2011-2015).
Für eine positive Stimmung in der gesamten Branche sorgt die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Affiliate-Netzwerke: nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2010 wurde auch in 2011 ein Umsatzanstieg erreicht. Durch die rasante Verbreitung von Smartphones und Tablets, steigt der Trend zum Mobile Affiliate Marketing weiter an. 98% der Advertiser und 86% der Affiliates setzen auf Mobile als einer der wichtigsten zukünftigen Wachstumstreiber, insbesondere für Themen wie Dating, Ringtones, Gaming, Unterhaltung, App Download und Finanzservices (Affiliate Marketing Trends, Markus Kellermann, 2011).
Umsatzerwartungen für Affiliate Marketing
Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist laut Online-Vermarkterkreis (OVK) in 2011 auf 5,7 Milliarden Euro gewachsen. Dabei verzeichnet die klassische Online-Werbung mit 3,3 Milliarden Euro den höchsten Wert, gefolgt von der Suchwortvermarktung mit 2,1 Milliarden Euro und den Affiliate-Netzwerken mit 374 Millionen Euro (2010: 339 Millionen Euro). Für 2012 wird für den Bereich Online-Werbung ein Wachstum von 11% auf über 6,3 Milliarden Euro Bruttowerbevolumen erwartet (OVK, 2012).
Leistungsspektrum
Geschäftsbereich Mobile Technology
Mobile Marketing
Das Produktportfolio im Bereich Mobile Marketing reicht von der Verknüpfung werblicher Kommunikation aus den Bereichen Fernsehen, Printmedien, Radio oder Außenwerbung mit mobilen Endgeräten (Mobile Response Marketing) über die Direktansprache von Konsumenten über Mobilfunkgerät und Internet (Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing) bis hin zur Entwicklung von technologischen Anwendungen, wie mobile Webseiten, Applikationen und Location-Based-Services. Die Umsetzung der Mobile Marketing Maßnahmen erfolgt auf Basis eigenentwickelter technologischer Lösungen und Anwendungen. Die Dienstleistungen werden branchenübergreifend unter anderem von Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Handels, des Dienstleistungssektors, des Finanzwesens und der Automobilindustrie in Anspruch genommen. So implementiert YOC seine Produkte unter anderem für Marken wie The Coca-Cola Company, Mercedes-Benz, Kraft Foods, Deutsche Post, Unilever oder Adam Opel.
Für Mobile Marketing stehen heute eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung, mit denen sich hochemotionale und multimediale Kommunikationskonzepte auf mobilen Endgeräten realisieren lassen. YOC verfügt über Technologien und Produkte, mit denen sich alle verfügbaren Technologien flexibel miteinander kombinieren lassen. So wird für jedes Projekt eine Lösung geschaffen, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und deren Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. YOC ermöglicht die Implementierung individueller mobiler Internetauftritte, die für die spezifische Nutzung über das mobile Endgerät optimiert sind. Hierfür betreibt das Unternehmen eine umfangreiche Endgeräte-Datenbank, die kontinuierlich erweitert wird und über 800 Kriterien der jeweiligen Geräte auswertet.
Mobile Internet
Im Produktbereich Mobile Internet implementiert und hostet YOC mobile Internetportale und Applikationen auf Basis der Sevenval FIT Technology und lizensiert beziehungsweise vertreibt die dazu erforderliche Software an ihre Kunden. Reine Internetportale, die nicht für den Abruf via Mobilfunkgerät optimiert sind, sind häufig aufgrund der Datenmengen, ihrer Aufbereitung und Darstellung nicht für den Abruf über ein Mobilfunkgerät geeignet. Die auf Basis der Sevenval FIT Technology von YOC erstellten mobilen Internetportale sind hingegen spezifisch für die Nutzung via Mobilfunkgerät konzipiert. Dabei bietet YOC sowohl die Erstellung individueller mobiler Internetauftritte, die sich auch inhaltlich teilweise erheblich vom stationären Internetauftritt des Kunden unterscheiden, als auch die automatisierte Umwandlung stationärer Internetseiten für die mobile Nutzung an. Für beide Szenarien kommt die von der YOC-Tochter Sevenval inhouse entwickelte FIT Technology zum Einsatz. Diese Basistechnologie ermöglicht die automatisierte Optimierung stationärer Inhalte für mobile Endgeräte und kann auf Marktinnovationen, wie zum Beispiel das 2010 gelaunchte iPad von Apple, besonders schnell und innovativ reagieren.
Mehr als 800 Mobilportale namhafter Unternehmen, wie unter anderem Mercedes-Benz, Coca-Cola, Postbank, FAZ, T-Online, Air Berlin oder WEB.DE nutzen die Mobile Internet Technologie der YOC-Gruppe. Bestand das Angebot des Mobile Internets noch vor wenigen Jahren ausschließlich aus einfachen Informationsservices wie Börsen-, Wetter- oder Fahrplanauskünften, stehen heute komplexe interaktive Transaktionsangebote im Vordergrund, wie beispielsweise Mobile Banking, Mobile Social Community Netzwerke oder Mobile Commerce Portale. In diesen datensensiblen Bereichen ist eine besonders anspruchsvolle technologische Kompetenz unerlässlich, denn die für die Durchführung von Kontoeinsichten, Überweisungen oder Transaktionsvorgängen notwendigen Sicherheitsanforderungen können nur durch die Kombination verschiedener Technologiebausteine gewährleistet werden.
Besonders bei sicherheitskritischen Anwendungen, wie beispielsweise Mobile Banking oder Mobile Ticketing kommt die Installation häufig direkt bei den Kunden zum Einsatz. Die Software-Produkte der YOC-Gruppe setzen dabei auf der bereits bestehenden IT-Infrastruktur beispielweise der Bank auf und optimieren den Zugang für den Vertriebsweg Mobile. Die hohen Sicherheitsstandards des Internet-Banking werden durch die proprietäre Software auch auf mobilen Internetgeräten gewährleistet.
Geschäftsbereich Media
Mobile Advertising
Der Produktbereich Mobile Advertising umfasst innerhalb der YOC-Gruppe die Vermarktung mobiler Internetseiten und Applikationen von Medienhäusern, Verlagsgruppen, unabhängigen Portalbetreibern sowie Applikationen für internetfähige Endgeräte und generiert mit diesen Werbeerlöse. Im Zuge der gezielten mobilen Vermarktung arbeitet YOC insbesondere mit Media-Agenturen, Werbegenturen, aber auch direkt mit werbungtreibenden Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Dienstleistungssektors sowie der Finanzbranche zusammen.
So setzte YOC Mobile Advertising unter anderem für Marken wie The Coca-Cola Company, Mercedes-Benz, Intel, Deutsche Bahn, Ford, SAP, Diesel, Lufthansa, Manager Magazin, Citroen, Vodafone oder BlackBerry ein.
Die Abrechnung erfolgt dabei auf TKP- (Tausender-Kontakt-Preis), Reichweiten- und Performance-Basis. So stellt YOC seinen Kunden das komplette Spektrum an mobilen Vermarktungslösungen zur Verfügung und liefert aktuell über seine AdNetworks rund 5 Mrd. mobiler AdImpressions pro Monat aus. Das YOC Media Network verfügt mit über 300 internationalen Publishern im Portfolio über das größte Premium Media Netzwerk im europäischen Raum. Premium-Titel wie The Sun, 20 Minutes, krone. at oder Eurosport werden auf Festpreisbasis vermarktet.
Im Fokus von premium-basierten Kampagnen stehen vor allem Branding- und Image-, aber auch Awareness-Ziele der Werbungtreibenden. Um diese zu erreichen sowie eine maximale Reichweite zu erzielen, greifen Media-Agenturen heute auf aufmerksamkeitsstarke Rich-Media Werbeformate von YOC wie beispielsweis das YOC Ad Plus zurück. Dieses mobile Werbeformat integriert unter anderem Videos, Bildergalerien oder 360°-Ansichten und ist für sämtliche Betriebssysteme konfiguriert. Konkurrenzlose Targetingmöglichkeiten und detaillierte Reporting Methoden machen das YOC Ad Plus zu einem einzigartigen mobilen Werbemittel, das Werbetreibenden neue Möglichkeiten der Emotionalisierung und Zielgenauigkeit bietet. Eingesetzt wurde das YOC Ad Plus bereits für internationale Kunden wie BlackBerry, Ford, Coca-Cola, Austrian Airlines oder SAP.
Die Basis des YOC Performance Network ist eine webbasierte, globalkonzipierte Self-Service Technologie-Plattform, die Advertiser und Publisher auf Basis eines variablen Preissystems im mobilen Internet zusammenführt. Im YOC Performance Network werden Kampagnen platziert, die auf eine große Reichweite ausgerichtet sind und erfolgsabhängig auf der Basis von Clicks auf die Werbemittel abgewickelt werden.
Affiliate Marketing
Die YOC-Gruppe betreibt über die organisch gegründete Tochtergesellschaft belboon-adbutler GmbH ihr Affiliate Netzwerk belboon, das zu den drei führenden Affiliate Netzwerken im deutschsprachigen Markt gehört. Zahlreiche international agierende Kunden, wie beispielsweise Vodafone, XING, Praktiker, Kraft Foods und TUI Austria vertrauen auf die technologische Kompetenz und langjährige Expertise des Netzwerks.
Das Affiliate Netzwerk belboon ist eine internetbasierte unabhängige Plattform, die als Marktplatz zwischen Werbungtreibenden (Advertiser/Merchants) und Vertriebspartnern (Publisher/Affiliates) fungiert. Die Werbungtreibenden stellen auf dem Netzwerk-Marktplatz ihre Angebote für Publisher in sogenannten Partnerprogrammen bereit. In diesen Partnerprogrammen werden die gewünschten Erfolge (Verkauf oder Registrierung) beim Endkunden und die damit verbundenen Provisionen für den Publisher definiert. Die verfügbaren Werbemittel sind ebenfalls im Partnerprogramm hinterlegt. Publisher erwirtschaften nach Vertragsschluss über ein Partnerprogramm ihre Umsätze und Provisionen durch den Einsatz der bereitgestellten Werbemittel auf ihren digitalen Werbeflächen wie Internetseiten, Newslettern oder über Suchmaschinenmarketing.
belboon verantwortet die finanzielle Abwicklung zwischen den Geschäftspartnern und die administrative Technik. Dazu gehört die Erfassung und Zuordnung der erzielten Provisionen über Trackingtechnologien sowie die Bereitstellung einer hoch entwickelten Management- und Controlling-Plattform für Advertiser und Publisher. Die Leistungen von belboon werden branchenüblich rein erfolgsbasiert berechnet, vorrangig auf Basis der umgesetzten Verkaufs-(Sales) oder Registrierungs-Provisionen (Leads).
Geschäftsentwicklung
Geschäftsentwicklung im Bereich Mobile Technology
Die YOC-Gruppe ist mit ihren Standorten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Spanien und Frankreich in den Kernmärkten Europas präsent. Ihre Leistungen im Segment Mobile Technology bietet die Gruppe in all diesen Märkten außer in Frankreich an.
Das Geschäftsjahr 2011 war von der Lösung operativer Herausforderungen geprägt. Im Besonderen führte die Markteinführung neuer Produkte zu einer verzögerten Projektabwicklung und damit einer verlangsamten Umsatz- und Ertragsrealisierung. Zum Jahresende resultierte daraus ein signifikanter Anstieg des Auftragsbestandes.
Das Geschäftsjahr 2011 war daneben gekennzeichnet von der strategischen Neuausrichtung des Mobile Technology Bereiches. Im Rahmen dieses Prozesses hat das Unternehmen Tätigkeitsbereiche, die nicht mehr zum Kerngeschäft des Segmentes zählen, auslaufen lassen oder aktiv beendet. Es wurde begonnen, die Geschäftstätigkeit auf die Umsetzung größerer Projekte mit Kunden zu konzentrieren, für die der Kanal Mobile einen strategischen Wachstumstreiber darstellt.
Zugleich forciert das Unternehmen weiterhin die Steigerung wiederkehrender Erlöse und Lizenzeinnahmen und legt den Fokus auf die Entwicklung von mobilen Portalen auf Basis der inhouse-entwickelten Sevenval FIT Technology sowie das Erstellen von integrierten Mobile Marketing Konzepten und Lösungen.
Im vergangenen Geschäftsjahr konnten zahlreiche namhafte Neukunden gewonnen werden, die auf die Plattformen oder Produkte der YOC-Gruppe setzen. Zu nennen sind Unternehmen wie Panasonic, RWE, ERGO Direkt, Flughafen Zürich oder Apotheke zur Rose. Darüber hinaus nutzten nationale und internationale Bestandskunden wie unter anderem The Coca-Cola Company, Mercedes-Benz, Kraft Foods, Adam Opel oder die Deutsche Post die Mobile Technology Produkte der YOC-Gruppe. Insgesamt wurden von der YOC-Gruppe im Geschäftsjahr 2011 auf internationaler Ebene mehr als 200 neue mobile Portale auf Basis der YOC-Technologie implementiert.
Treiber der Nachfrage im Geschäftssegment Mobile Technology waren im Geschäftsjahr 2011 vor allem die zunehmende Professionalisierung auf Seite der Kunden, die mittlerweile deutlich umfangreichere, technisch stabilere und zuverlässige Lösungen nachfragen. Durch die FIT Technology des Tochterunternehmens Sevenval, konnte dieser Professionalisierung Rechnung getragen und den Kunden reife und technisch stabile Lösungen implementiert werden. Weitere Faktoren, die den Markt und somit die Nachfrage des Segments positiv beeinflussen, sind die Verbreitung von Mobilfunkgeräten, die steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten durch den vermehrten UMTS-Einsatz sowie die rasant zunehmende Nutzung von Smartphones und die damit einhergehende verstärkte Nutzung des mobilen Internets.
Geschäftsentwicklung im Bereich Media
Mobile Advertising
Die Innovationskraft der YOC-Gruppe, die technologische Kompetenz sowie die Einzigartigkeit des internationalen Vermarktungsnetzwerkes spiegeln sich im Geschäftsjahr 2011 in der erfolgreichen Entwicklung des Geschäftsbereiches Media wider. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg die Anzahl der europaweit durchgeführten Kampagnen auf rund 1.500 Kampagnen an. 2011 verzeichnete die YOC-Gruppe stetig steigende Zuwächse der Seitenzugriffe und damit der verfügbaren Ad Impressions auf den vermarkteten mobilen Portalen und Applikationen. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde zudem dazu genutzt, innovative Werbeformate zu entwickeln und damit die Positionierung als Europas führender Premium Vermarkter weiter zu festigen.
Internationale werbungtreibende Kunden wie Kraft Foods, Microsoft, Unilever, Carrefour, McDonalds, Ford oder Warner Brothers setzen auf die Mobile Advertising Angebote von YOC und erreichen über die bereitgestellten Produkte und Technologien ihre Zielgruppen.
Dass sich Investitionen von Werbebudgets in das Medium Mobile auszahlen, zeigte YOC im September 2011 auf der dmexco in der gemeinsam mit der Mediaagentur Mindshare Germany präsentierten Studie "Mobile Advertising wirkt". Das Ergebnis zeigt deutlich: Werbewahrnehmung, Markenimage und Kaufbereitschaft steigen signifikant an, wenn das Medium Mobile in den Media-Mix integriert wird. In einem bisher einzigartigen Forschungsansatz wurden cross-mediale Vergleiche ermöglicht, so dass neue Erkenntnisse zur effizienteren Budgetallokation der Werbungtreibenden gewonnen werden konnten.
Affiliate Marketing
Studien wie der deutsche OVK-Online Report zeigen, dass die digitalen Werbekanäle klassische Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und Radio bei den Werbeausgaben bereits hinter sich gelassen haben. Diese Entwicklung beeinflusste die Geschäftsentwicklung des Affiliate Marketing Netzwerk belboon im Geschäftsjahr 2011 nachhaltig positiv. Das Unternehmen gehört aktuell zu den drei führenden Performance Marketing Netzwerken im deutschsprachigen Markt und hat rund 1.300 Partnerprogramme in seinem Portfolio. Zu den nationalen und internationalen Werbungtreibenden gehören internationale Unternehmen wie Vodafone, Telefónica, Rail Europe, Jesta Digital, XING, DailyDeal, Baumarkt Praktiker, HolidayCheck oder mirapodo (Otto-Gruppe). Rund 65.000 aktive Vertriebspartner sind auf der Plattform belboon registriert.
Insgesamt drei Themen begleiteten die positive Entwicklung des Affiliate Netzwerks im Geschäftsjahr 2011: die Ausweitung des kompetenten Mitarbeiterstabes, die technische Weiterentwicklung und die forcierte Ausweitung der Geschäftstätigkeit in englisch- und französischsprachigen Ländern. Zu den neuesten Entwicklungen von belboon zählt die übersichtliche grafische Darstellung von Kennzahlen für Publisher, die diese in die Lage versetzt, ihren Umsatz gezielt zu steigern.
Internationalisierung
Die YOC-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2011 ihre Positionierung im europäischen Markt weiter ausbauen. Diese resultiert aus der starken Präsenz des Unternehmens in den Kernmärkten Europas, dem umfassenden Produktspektrum in den Geschäftsbereichen Mobile Technology und Media sowie der langjährigen Marktexpertise. Neben den Standorten in Berlin (Hauptsitz) und Köln verfügt das Unternehmen über vier weitere Büros in Großbritannien (London), Spanien (Madrid), Österreich (Wien) und seit dem ersten Quartal 2011 über die akquirierte Tochtergesellschaft Mobil ADdict SAS auch in Frankreich (Paris).
Auch das Tochterunternehmen belboon-adbutler GmbH legte seinen Fokus im Geschäftsjahr 2011 auf den fortgesetzten Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen verfolgt innerhalb der YOC-Gruppe mit der Vergrößerung des Aktionsradius im deutschsprachigen Raum und Frankreich konsequent die Sicherung des Unternehmenswachstums - angelehnt an die steigenden Marktanforderungen im Online- und Mobile-Markt.
Entsprechend positiv entwickelten sich auch die Auslandsumsätze der YOC-Gruppe: Insgesamt hat sich der Anteil der außerhalb des Heimatmarktes Deutschland generierten Umsätze im Geschäftsjahr 2011 bereits auf 46% erhöht (2010: 29%). Als führender Anbieter von Mobile Technology und Media kann das Unternehmen durch diese internationale Aufstellung dem steigenden Bedürfnis der Kunden nach länderübergreifenden, international ausgerichteten mobilen Angeboten gerecht werden.
Mitarbeiter
Zum 31. Dezember 2011 beschäftigte die YOC-Gruppe 232 festangestellte Mitarbeiter - im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg in Höhe von rund 20% (2010: 187 festangestellte Mitarbeiter). Dies ist unter anderem auf den Ausbau des internationalen Geschäfts sowie das gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen.
Im Markt für Mobile Technology und Media kommt es vor allem auf das fachliche Know-how der Mitarbeiter an. Um den weiter wachsenden Anforderungen der Branche und der Kunden gerecht zu werden, ist eine fortwährende Weiterbildung der Mitarbeiter in diesem hoch innovativen Geschäftsfeld unerlässlich.
Am Anfang dieses Prozesses stehen Anwerben und Einstellung der richtigen Talente. Dafür ist eine sorgfältige Auswahl im Recruiting-Prozess unabdingbar. Geeignete Mitarbeiter zu finden, war aufgrund des gestiegen Wettbewerbs auch im Geschäftsjahr 2011 eine Herausforderung. Momentan deutet alles darauf hin, dass das Rennen um Top Talente auch im Geschäftsjahr 2012 seine Fortsetzung findet. Daher ist es auch zukünftig ein Bestreben der YOC-Gruppe, diesem Effekt entgegenzuwirken und ihre Mitarbeiter im Unternehmen zu binden.
Die Leistungen, das Engagement und der Wille der Mitarbeiter, innovative Leistungen zu realisieren, honoriert die YOC-Gruppe mit Vertrauen, vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und regelmäßigen Mitarbeiter-Events.

Ausblick Geschäftsentwicklung
Durch die konsequente Umsetzung der strategischen Fokussierung auf die Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media hat die YOC-Gruppe im Geschäftsjahr 2011 die Basis für ein dynamisches Wachstum geschaffen und geht daher von einer positiven Entwicklung des Unternehmens aus.
Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und technologische Integration
YOC verfügt über eine leistungsstarke IT-Systemlandschaft sowie über proprietäre Softwareprodukte zum Einsatz für mobile und internetbasierte Dienstleistungen. Die zugrunde liegenden Technologie-Plattformen wurden vollständig inhouse entwickelt und zeichnen sich durch Flexibilität, Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit aus. Sie verfügen über zahlreiche Schnittstellen, die die Integration vernetzter, multimedialer Anwendungen erlauben. YOC verfügt hierzu über eigene IT-Abteilungen, die die jeweilige Software (beispielsweise FIT Technology) betreut und weiterkonzipiert. Unter den verschiedenen von YOC eingesetzten Technologien kommt den folgenden Technologien eine besondere Bedeutung zu:
YOC setzt mit der Sevenval FIT Technology auf eine eigene Softwareplattform, die verschiedene Technologien miteinander vernetzt, um für jedes Mobile Marketing Projekt eine individuelle Lösung zu implementieren, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und ihr Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. Der Schwerpunkt der Tätigkeit hat sich, entsprechend der schnellen technologischen Entwicklung, von der Konzeptionierung und kreativen Gestaltung von Marketingkonzepten sowie der technischen Umsetzung und Betreuung mobiler Marketing Maßnahmen in den letzten Jahren zunehmend auf ein integriertes Angebot verlagert. Dazu haben insbesondere Technologien wie Mobile Advertising, SEM/SEO, QR-Codes und Augmented Reality Einzug gehalten.
Im Produktbereich Mobile Internet wird ebenfalls die FIT Technology eingesetzt, auf deren Basis stationäre Internetseiten automatisiert in mobile Internetseiten umgewandelt werden können. Darüber hinaus hat YOC seine Technologie-Plattform für den Betrieb von Internetportalen um ein Content-Management-System (CMS) erweitert, mit dem Portale, Microsites und Landing-Pages im Rahmen von Mobile Marketing beziehungsweise Mobile Internet Projekten schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. Für die bestmögliche Darstellung von WAP-Portalen auf einer Vielzahl am Markt befindlicher mobiler Endgeräte sorgt die täglich aktualisierte Gerätedatenbank der YOC-Gruppe, die zudem bei MMS- und SMS-basierten Mobile Marketing Projekten eingesetzt wird.
Die eigenentwickelte Mobile AdServing-Technology hat die YOC-Gruppe Anfang 2007 in Betrieb genommen. Diese technologische Plattform umfasst alle von Online-Advertising-Plattformen bekannten Funktionen wie Kampagnenverwaltung, Management der Inhalte, Mandantenfähigkeit und umfassende Reportingansichten und -möglichkeiten. Anfang 2010 wurde das mobile Reichweiten-Netzwerk YOC Performance Network (vormals ubiyoo) gelauncht, welches auf globaler Basis agiert. Diese technologische Plattform erlaubt zusätzlich spezifische Targetingoptionen nach Land, Channel, Mobilfunkanbieter und Endgerät, Wochentag und Tageszeit sowie flexible Preismodelle.
Zudem werden Entwicklern mobiler Applikationen sogenannte Software-Developer-Kits zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe das YOC Performance Network-System als Monetarisierungsmodul genutzt werden kann. Ergänzt wird diese performante Technologie durch eine Self-Service-Buchungsplattform, die zum einen eine Kampagnenverwaltung durch die Kunden selbst ermöglicht und zum anderen eine hohe Skalierbarkeit dieses Longtail-Geschäftsfeldes garantiert.
Das Affiliate Marketing Netzwerk belboon gehört zu den führenden Affiliate Marketing Netzwerken in Europa. Modernste Netzwerk-Technologie der zweiten Generation garantiert erfolgreiches Multi-Channel Online- und Mobile-Performance Advertising. Neben dem marktführenden Standard der Netzwerk-Plattform verfügt belboon über modernste Tracking-Technologien, um Umsätze sicher zu erfassen. Mit der Kombination aus Fingerprint-, Session-, Cookie-, Post View- und Flash-Tracking wird der Erfolg der Publisher gewährleistet.
Zudem wurde eine flexible Schnittstellenstruktur geschaffen, die die Anbindung externer Systeme vereinfacht. Hierüber laufen beispielsweise die über Gewinnspiele generierten Nutzerdaten direkt in die CRM-Systeme der Kunden. Über diese Plattform können mobile Inhalte zudem über mobile Internetseiten vertrieben werden. Die integrierte Billing Schnittstelle wickelt die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung der Nutzer ab.
Die jeweiligen Softwaremodule werden mit modernen, datenbankbasierten Systemen auf Basis objektorientierter Programmiersprachen von den eigenen Entwicklern der YOC-Gruppe unter Verwendung der Service-orientierten Architektur (SOA) entwickelt.
Die von YOC verwendeten Datenbank- und Applikationsserver sind an den Standorten Berlin und Köln installiert und werden von der IT-Abteilung von YOC verwaltet. Zusätzlich werden weitere Server aus Sicherheitsgründen in TÜV-zertifizierten Rechenzentren betrieben und ebenfalls von YOC verwaltet sowie von externen Serviceprovidern gehostet. Um Betriebsunterbrechungen durch Hardware-Störungen zu vermeiden, sind System- und Netzredundanzen vorhanden. Um unbefugten Zugriff auf die Systeme der YOC-Gruppe oder Daten Dritter zu verhindern, wurden an kritischen Stellen Firewall-Systeme, verschlüsselte Protokolle und Rechteverwaltungen installiert. Darüber hinaus werden kritische Daten redundant in Backup-Systemen gespeichert und an anderen geografischen Orten auf Sicherungskopien aufbewahrt.
Entwicklung der Ertragslage
Umsatzentwicklung und Gesamtleistung
Im Geschäftsjahr 2011 setzte die YOC-Gruppe die Fokussierung und Weiterentwicklung des Kerngeschäfts fort. Verzögerungen bei der Auslieferung neu entwickelter Produkte führten zu einer deutlichen Verlangsamung in der Umsatzrealisierung im Bereich Mobile Technology sowie einem damit einhergehenden starken Anstieg des Auftragsbestandes. Im Media Segment konnte die YOC-Gruppe ihren Wachstumskurs konsequent fortsetzen. Parallel wurden Randaktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, abgebaut beziehungsweise eingestellt. Vor diesem Hintergrund stieg der Umsatz der YOC-Gruppe im Berichtszeitraum von 30,5 Mio. Euro um 9% auf 33,3 Mio. Euro. Während das Kerngeschäft trotz der Lieferengpässe insgesamt um 15% anwuchs, resultierte aus den auslaufenden Randaktivitäten ein entsprechender Umsatzrückgang.
Die Gesamtleistung stieg im Geschäftsjahr 2011, unter anderem bedingt durch aktivierte Eigenleistungen für die Entwicklung selbst erstellter Software in Höhe von 1,4 Mio. Euro sowie sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 0,4 Mio. Euro, von 31,9 Mio. Euro um 10% auf insgesamt 35,0 Mio. Euro.
Umsatz nach Segmenten
Im Zuge der Neuausrichtung des Geschäfts erfolgte eine neue Segmentierung in Mobile Technology und Media. Somit berichten wir im Geschäftsjahr 2011 erstmals nach der neuen, transparenteren Struktur. Die Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraums sind zur Vergleichbarkeit ebenfalls in der neuen Struktur ausgewiesen.
Das Geschäftssegment Mobile Technology erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 13,0 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil in Höhe von 39% an den Gesamterlösen der YOC-Gruppe. Im Vorjahreszeitraum entsprach der Anteil an den Gesamterlösen mit 18,7 Mio. Euro 61%. Erwartungsgemäß weist dieses Segment eine rückläufige Umsatzentwicklung auf, da wir langfristig nicht skalierbare Aktivitäten sowie Randaktivitäten dieses Geschäftsbereichs abbauen beziehungsweise auslaufen lassen. Mit der Herstellung, dem Vertrieb beziehungsweise der Lizensierung sowie Implementierung von innovativen Produkten und Plattformen aufgrundlage der kontinuierlich weiterentwickelten Basistechnologien des Unternehmens fokussiert sich der Geschäftsbereich Mobile Technology auf die Weiterentwicklung der Basistechnologie FIT Technology. Im Zuge der Einführung neuer Produkte, wie zum Beispiel der YOC Smart Web App, fielen im aktuellen Geschäftsjahr deutlich längere Projektlaufzeiten an, so dass es zu einer verzögerten Umsatzrealisierung in Abhängigkeit des Projektfortschritts kam. In Konsequenz dessen resultierte zum 31. Dezember 2011 ein entsprechend hoher Auftragsbestand in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro. Dieser wird sich im Umsatzausweis kommender Perioden abbilden.


Das Geschäftssegment Media verzeichnete im Berichtszeitraum ein beschleunigtes Wachstum in Höhe von 73%. Durch den Anstieg der Umsatzerlöse von 11,8 Mio. Euro auf 20,3 Mio. Euro lag der Anteil am Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 61%, während er im Vorjahreszeitraum noch bei 39% lag. Zu dieser starken Entwicklung trugen sämtliche Produktbereiche des Segments Media bei: Das YOC Media Network im Premium Mobile Advertising (+89%), das YOC Performance Network für das Reichweiten- und Performance Mobile Advertsing (+570%) sowie das Affiliate Marketing Network belboon (+26%). Akquisitionsbedingt stiegen die Umsatzerlöse durch den im März 2011 erfolgten Erwerb der nunmehr 100%-igen französischen Tochtergesellschaft MobilADdict SAS um 2,0 Mio. Euro. Bereinigt um diesen Effekt betrug das organische Wachstum im Geschäftssegment Media 56%.
Umsatz nach Regionen
Die YOC-Gruppe setzte ihren internationalen Wachstumskurs konstant fort. Der Umsatz des internationalen Geschäfts stieg im Berichtszeitraum um 73% von 8,9 Mio. Euro auf 15,5 Mio. Euro. Damit betrug der Anteil der international generierten Umsätze bereits 46% (Vorjahr 29%). Von dieser Umsatzentwicklung sind 2,0 Mio. Euro auf die im März 2011 erfolgte Akquisition der MobilADdict SAS zurückzuführen.
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| Umsatz nach Regionen (in Mio. Euro) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Deutschland | 17,9 | 21,5 |
| Großbritannien | 6,7 | 3,8 |
| Österreich | 1,5 | 1,5 |
| Spanien | 1,4 | 1,1 |
| Schweiz | 1,0 | 0,8 |
| USA | 0,8 | 0,6 |
| Frankreich | 2,5 | 0,3 |
| Sonstige | 1,5 | 0,9 |
| Gesamt | 33,3 | 30,5 |
Wichtigster internationaler Markt war mit einem Umsatz in Höhe von 6,7 Mio. Euro das Vereinigte Königreich. Danach folgten Frankreich (2,5 Mio. Euro), Österreich (1,5 Mio. Euro), Spanien (1,4 Mio. Euro), die Schweiz (1,0 Mio. Euro) und die USA (0,8 Mio. Euro). In den sonstigen Auslandsmärkten - darunter Belgien, Italien und die Niederlande - wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 1,5 Mio. Euro erzielt.
Die Umsatzerlöse des Heimatmarktes Deutschland sanken entsprechend im Vergleich zum Vorjahr von 21,5 Mio. Euro auf 17,9 Mio. Euro. Der Anteil an den Gesamterlösen betrug somit 54% (Vorjahr 71%). Ursächlich für den Rückgang im Heimatmarkt ist der im Zuge der strategischen Fokussierung bedingte Abbau von Randaktivitäten beziehungsweise das Auslaufen von nicht mehr im Geschäftskern liegenden Bereichen des Segments Mobile Technology. Desweiteren schlägt sich die Verzögerung der Umsatzrealisierung aufgrund längerer Projektlaufzeiten des Segments nieder.
Rohertrag
Der Materialaufwand stieg im Vergleich zur Umsatzentwicklung überproportional um 33% auf 17,0 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist auf den starken Anstieg des Geschäftssegments Media zurückzuführen, welches geschäftsbedingt geringere Deckungsbeiträge erwirtschaftet. Die Rohertrags-Quote für das Gesamtunternehmen ging im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres entsprechend von 60% auf 52% zurück.
Personalaufwand und Personalentwicklung
Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit in den Kernbereichen führte im Geschäftsjahr 2011 zu einem Ausbau des Personalbestandes der YOC-Gruppe. Gegenüber dem Vorjahr baute der Konzern seinen durchschnittlichen Personalbestand durch organisches und anorganisches Wachstum um 34 auf 214 Mitarbeiter aus (ohne Vorstände, Auszubildende und freie Mitarbeiter). Zum 31. Dezember 2011 beschäftigte die YOC-Gruppe 232 festangestellte Mitarbeiter.
Bedingt durch diesen Zuwachs sowie die in Verbindung mit dem Abbau von Randaktivitäten anfallenden Abfindungszahlungen in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro stieg auch der Personalaufwand in 2011 um 3,3 Mio. Euro auf insgesamt 14,6 Mio. Euro an. Die Personalaufwandsquote, die den Personalaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung stellt, stieg entsprechend im Vergleich zum Vorjahr von 35% auf 42% an. Insbesondere die Verzögerungen der Umsatzrealisierung aufgrund längerer Projektdurchlaufzeiten führten zu diesem starken Anstieg der Personalaufwandsquote, da der Personalaufwand unabhängig vom Fertigstellungsgrad der Projekte anfiel.
Ebenfalls spiegeln sich die Investitionen in den Mitarbeiteraufbau wider, die für die weitere internationale Expansion, die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten sowie die Weiter- und Neuentwicklung unserer technologischen Plattformen und Produkte notwendig sind. Die YOC-Gruppe verfolgt somit ihre internationale Expansionsstrategie und bereitet sich auf einen schnell wachsenden Markt vor, um die damit verbundenen Chancen in künftigen Perioden zu nutzen.
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| Personalaufwand (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 14.562 | 11.284 |
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 6,5 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau von 5,0 Mio. Euro. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die um 0,7 Mio. Euro gestiegenen Agenturprovisionen, die in Verbindung mit dem wachsenden Geschäftsvolumen des Media Segmentes anfielen. 0,4 Mio. Euro entfielen auf Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung. Darüber hinaus fielen Einmalaufwendungen durch die Nebenkosten der Akquisition der MobilADdict SAS in Höhe von 0,1 Mio. Euro, sowie 0,1 Mio. Euro Aufwand in Zusammenhang mit der im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten steuerlichen Betriebsprüfung an. Zusätzlich lagen im Berichtszeitraum Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beziehungsweise Forderungsausfälle in Höhe von 0,3 Mio. Euro vor. Die sbA-Quote, die die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Relation zur Gesamtleistung setzt, betrug 19% (Vorjahr 16%).
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| sbA (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| sbA | 6.491 | 5.049 |
EBITDA
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen lag im Berichtszeitraum bei -3,0 Mio. Euro (Vorjahr 2,8 Mio. Euro). Die Verzögerungen bei der Umsatzrealisierung führten insbesondere im dritten Quartal 2011 zu einem operativen Verlust. Daneben schlugen sich die Belastungen aus den Einmalaufwendungen im Personalaufwand und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergebnisseitig nieder.
Im Segment Mobile Technology sank das EBITDA zum 31. Dezember 2011 gegenüber dem Geschäftsahr 2010 von 5,0 Mio. Euro auf -0,4 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Verzögerungen der Umsatzrealisierung und auf die Beendigung von Randaktivitäten, die Investitionen in Personalaufbau sowie auf die angeführten Einmalbelastungen im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen. Das EBITDA im Segment Media stieg im Berichtszeitraum von 1,0 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro und reflektiert das steigende Geschäftsvolumen.
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| EBITDA (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| EBITDA | -3.004 | 2.819 |

EBITA (EBIT vor Kaufpreisallokationen)
Im Geschäftsjahr 2011 ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Kaufpreisallokationen (EBITA) auf -5,0 Mio. Euro zurück, nachdem es im Vorjahr bei 2,1 Mio. Euro lag. Im dritten Quartal 2011 fielen Wertminderungen in Höhe von 4,7 Mio. Euro in Verbindung mit der Beendigung von Randaktivitäten an. Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft werden diese Aktivitäten nicht weiter fortgeführt und kurzfristig eingestellt. Hierbei wurden die mit diesen Bereichen verbundenen immateriellen Vermögensgegenstände, wie z.B. Firmenwerte, Kundenstämme, Markennamen sowie Software vollständig wertgemindert.
EBIT
Bedingt durch die Wertminderungen auf die oben genannten immateriellen Vermögensgegenstände sowie das negative Ergebnis im Segment Mobile Technology fällt das EBIT im Berichtszeitraum auf -9,4 Mio. Euro (Vorjahr 1,5 Mio. Euro).
Finanzergebnis
Im Geschäftsjahr 2011 lag das Finanzergebnis bei -0,2 Mio. Euro und damit etwas besser als im Vorjahr (-0,3 Mio. Euro). Die Finanzerträge in Höhe von 0,2 Mio. Euro umfassten im Wesentlichen Erträge aus der Bewertung der Zinsswaps zum 31. Dezember 2011. Dagegen standen Finanzaufwendungen in Höhe von 0,4 Mio. Euro, die hauptsächlich aus Zinsaufwand für die zur Finanzierung der getätigten Akquisitionen aufgenommenen Darlehen resultierten.
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| Finanzergebnis (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Finanzerträge | 187 | 103 |
| Finanzaufwendungen | 422 | 430 |
| Finanzergebnis | -235 | -327 |
Ergebnis vor Steuern
Das Vorsteuerergebnis EBT lag im Berichtszeitraum entsprechend bei -9,7 Mio. Euro (Vorjahr 1,2 Mio. Euro).
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| Ergebnis vor Steuern (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| EBT | -9,669 | 1.168 |
Ergebnis nach Steuern
Im Geschäftsjahr 2011 lag das Ergebnis nach Steuern bei -7,9 Mio. Euro (Vorjahr 0,7 Mio. Euro). Der positive Ertragsteuereffekt in Höhe von 1,8 Mio. Euro ist insbesondere auf die Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge und den Abbau passiver latenter Steuern durch die Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen.
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| Ergebnis nach Steuern (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| EAT | -7,881 | 671 |
Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage
Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme der YOC-Gruppe nahm im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2010 um 8% ab und belief sich zum 31. Dezember 2011 auf 30,6 Mio. Euro. Der Rückgang der Bilanzsumme spiegelt im Wesentlichen die im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft durchgeführten Wertminderungen der immateriellen Vermögenswerte sowie Geschäfts- und Firmenwerte als auch den Rückgang der Liquidität wider.
Langfristige Vermögenswerte
Zum 31. Dezember 2011 entfielen auf die langfristigen Vermögenswerte 20,1 Mio. Euro, die sich damit nur unwesentlich gegenüber dem Vorjahr (20,4 Mio. Euro) verändert haben. Im Zuge der konsequenten Fokussierung auf das Kerngeschäft hat sich die YOC-Gruppe entschieden, Randaktivitäten einzustellen beziehungsweise auslaufen zu lassen. In diesem Zusammenhang wurden im Geschäftsjahr 2011 Wertminderungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 1,8 Mio. Euro erfasst. Einen gegenläufigen Effekt hatte die Aktivierung des Goodwills im Zusammenhang mit der Akquisition der MobilADdict SAS in Höhe von 1,4 Mio. Euro.
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| Langfristige Vermögenswerte (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Sachanlagen | 1.176 | 769 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 10.648 | 11.359 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 7.175 | 8.253 |
| Finanzanlagen | 0 | 1 |
| Latente Steuern | 1.071 | 0 |
| Gesamt | 20.070 | 20.382 |
Zum 31. Dezember 2011 betrugen die immateriellen Vermögenswerte 7,2 Mio. Euro. In Höhe von 2,9 Mio. Euro erfolgte eine Reduzierung durch die Wertminderung von aktivierten Kundenstämmen, aktivierten Marken und selbsterstellter Softwarelösungen aufgrund der Beendigung der Randaktivitäten und Fokussierung auf das Kerngeschäft. Zum 31. Dezember 2011 steht dem die Aktivierung selbsterstellter Softwarelösungen in Höhe von 1,4 Mio. Euro gegenüber.
Die Sachanlagen stiegen um 0,4 Mio. Euro auf 1,2 Mio. Euro an. Im Wesentlichen wurden Computer und Zubehör (0,3 Mio. Euro), Büromöbel (0,1 Mio. Euro) sowie geringwertige Wirtschaftsgüter (0,1 Mio. Euro) angeschafft. Gegenläufig dazu verlaufen die planmäßigen Abschreibungen.
Die aktiven latenten Steuern enthalten im Wesentlichen aktivierte Verlustvorträge sowie temporäre Differenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden in Höhe von 1,1 Mio. Euro.
Kurzfristige Vermögenswerte
Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag 10,5 Mio. Euro und gingen gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. Euro zurück. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die gesunkenen liquiden Mittel zurückzuführen, die um 3,6 Mio. Euro auf 1,6 Mio. Euro sanken.
Im Geschäftsjahr 2011 führten Investitionen in die Entwicklung selbsterstellter Software zu einem Mittelabfluss in Höhe von 1,4 Mio. Euro. Daneben fielen Kaufpreiszahlungen für die Akquisition der französischen MobilADdict SAS in Höhe von 0,8 Mio. Euro sowie Mittelabflüsse im Rahmen der Erfüllung variabler Kaufpreiskomponenten in Verbindung mit Akquisitionen der vergangenen Geschäftsjahre in Höhe von 0,2 Mio. Euro an. Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 2,7 Mio. Euro wurden planmäßig getilgt. Im Zuge des wachsenden Geschäftsvolumens erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,2 Mio. Euro auf insgesamt 8,6 Mio. Euro. Die begleitenden Maßnahmen im Rahmen unseres Working Capital Managements wirkten dieser Entwicklung entgegen.
Die weiteren Positionen innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 0,4 Mio. Euro bilden Wertpapiere, geleistete Anzahlungen, Steuerforderungen und sonstige Vermögenswerte, die sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich veränderten.
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| Kurzfristige Vermögenswerte (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Geleistete Anzahlungen | 140 | 106 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.606 | 7.433 |
| Sonstige Vermögenswerte | 174 | 156 |
| Steuerforderungen | 15 | 23 |
| Wertpapiere | 27 | 13 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 1.571 | 5.175 |
| Gesamt | 10.533 | 12.906 |
Eigenkapital
Zum 31. Dezember 2011 beträgt das Eigenkapital der YOC-Gruppe 11,0 Mio. Euro (Vorjahr 17,2 Mio. Euro). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 36% (Vorjahr 52%).
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| Eigenkapital (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 1.915 | 1.887 |
| Kapitalrücklage | 15.014 | 13.559 |
| Gewinnrücklagen | -5.956 | 1.926 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 58 | 47 |
| Eigene Anteile | -50 | -263 |
| Gesamt | 10.981 | 17.156 |
Der Rückgang ist insbesondere auf die Minderung der Gewinnrücklagen durch die Einstellung des Jahresfehlbetrages in Höhe von 7,9 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus der im Mai 2011 mit der Ausgabe von 28.000 neuen Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro durchgeführten Kapitalerhöhung und der damit verbundenen Erhöhung der Kapitalrücklage um 1,0 Mio. Euro. Die Abbildung des Management Incentive Programms wirkte sich ebenso erhöhend auf die Kapitalrücklage aus.
Aus Währungsumrechnungen ergab sich durch die Umrechnung der Abschlüsse der britischen Tochtergesellschaften in Euro ein erfolgsneutrales Ergebnis, welches das Eigenkapital ebenfalls leicht erhöhte. Die Bilanzposition "Eigene Aktien" stieg durch die Ausgabe von Aktien als Kaufpreiskomponenten aus den Akquisitionen der MobilADdict SAS und der im Geschäftsjahr 2009 erworbenen YOC Spain, S.L. (ehemals Mobile Interactive Advertising Media, S.L.) gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. Euro an.
Langfristige Schulden
Zum 31. Dezember 2011 verzeichneten die langfristigen Schulden der YOC-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang in Höhe von 2,9 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die YOC-Gruppe zum 31. Dezember 2011 die Financial Covenants der darlehensgewährenden Bank nicht erfüllt hat. Da der Kreditgeber den Verzicht auf sein Kündigungsrecht, welches sich aus der Verletzung der Financial Covenants ergibt, erst nach dem Bilanzstichtag - jedoch vor Veröffentlichung des Konzernabschlusses - schriftlich erklärt hat, erfolgte der Ausweis der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten zum 31. Dezember 2011 in Höhe von 1,7 Mio. Euro in den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Weitere Informationen, insbesondere zu den Restlaufzeiten, enthält die Position Verbindlichkeiten im Anhang zum Konzernabschluss.
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| Langfristige Schulden (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Rückstellungen | 40 | 33 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | 0 | 2.215 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 103 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 213 | 600 |
| Latente Steuern | 588 | 972 |
| Gesamt | 944 | 3.820 |
Die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten verminderten sich von 0,6 Mio. Euro auf 0,2 Mio. Euro. Durch die Abschreibung der nach IFRS aktivierten selbsterstellten Software erfolgte ein Rückgang der passiven latenten Steuern um 0,4 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Zum Stichtag enthielten die passiven Latenten Steuern die verbleibenden Unterschiedsbeträge aus aktivierter selbsterstellter Software sowie Steuereffekte aus in den Tochtergesellschaften aktivierten Kundenstämmen.
Einen geringeren Einfluss auf den Anstieg der langfristigen Schulden hatten die sonstigen Verbindlichkeiten, die zum Stichtag bei 0,1 Mio. Euro lagen.
Kurzfristige Schulden
Im Geschäftsjahr 2011 stiegen die kurzfristigen Schulden um 52% auf 18,7 Mio. Euro an. Sie enthalten 3,1 Mio. Euro aus Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten, die im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Tilgungsleistungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro reduziert wurden. Zur Finanzierung der Akquisition der MobilADdict SAS wurden 1,0 Mio. Euro neu aufgenommen. Der Anstieg der kurzfristigen Schulden resultierte neben der oben beschriebenen Ausweisänderung der Darlehensverbindlichkeiten insbesondere aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 2,5 Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der Anstieg des Geschäftsvolumens im Media Segment.
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| Kurzfristige Schulden (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Erhaltene Anzahlungen | 2.328 | 2.014 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.379 | 2.496 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | 3.126 | 2.618 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6.646 | 4.596 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.781 | 424 |
| Steuerschulden | 257 | 102 |
| Rückstellungen | 161 | 62 |
| Gesamt | 18.678 | 12.312 |
Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 4,6 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro ist vornehmlich auf den Anstieg der Verbindlichkeiten für noch ausstehende Eingangsrechnungen aufgrund des insgesamt gestiegenen Geschäftsvolumens zurückzuführen.
Zum 31. Dezember 2011 enthielten die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten 1,1 Mio. Euro aus der Erfassung der Verbindlichkeiten aus der Anwendung der Percentage of Completion Methode im Mobile Technology Segment, die aufgrund der verlangsamten Projektabwicklung durch eine erhöhte Projektkomplexität anstiegen. Darüber hinaus entfielen 0,1 Mio. Euro auf Zinsswaps.
Investitionen (ohne Unternehmenserwerbe)
Im Geschäftsjahr 2011 betrugen die Zugänge des Anlagevermögens aus Investitionen 1,9 Mio. Euro. Hierbei entfielen auf Sachanlageinvestitionen rund 0,5 Mio. Euro sowie auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte rund 0,1 Mio. Euro. Im Vorjahr investierte die YOC-Gruppe 0,3 Mio. Euro in Sachanlagen und 0,1 Mio. Euro in immaterielle Vermögenswerte. Darüber hinaus aktivierte die YOC-Gruppe 1,4 Mio. Euro an Entwicklungsaufwendungen, insbesondere für die Erstellung von Software im Segment Mobile Technology.
Cash-Flow
Zum Stichtag beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 1,6 Mio. Euro. Die Liquiditätsabnahme betrug somit 3,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Mittelabfluss ist insbesondere auf die erfolgte Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,7 Mio. Euro zurückzuführen. Die Aufnahme eines Bankdarlehens in Höhe von 1,0 Mio. Euro zur Finanzierung der Akquisition der MobilADdict SAS ergab einen gegenläufigen Effekt. Insgesamt hatte die YOC-Gruppe aus Finanzierungstätigkeiten somit einen Mittelabfluss in Höhe von 1,8 Mio. Euro zu verzeichnen.
Für das abgelaufene Geschäftsjahr betrug der Cash Flow aus Investitionstätigkeit -2,9 Mio. Euro, die hauptsächlich auf Investitionen in selbst erstellte Software im Zuge der Weiterentwicklung oder Neuentwicklung bestehender Plattformen und Lösungen in Höhe von 1,4 Mio. Euro entfielen. Darüber hinaus fielen 1,0 Mio. Euro als Kaufpreiskomponente für die Akquisition der MobilADdict SAS und 0,5 Mio. Euro für Investitionen in das Sachanlagevermögen an.
Der operative Cash Flow belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 0,7 Mio. Euro. Neben der gestiegenen Geschäftstätigkeit führte das bereits im Geschäftsjahr 2010 konzernweit eingeführte Working Capital Management Programm zu einer Verbesserung des operativen Cash Flow. Im besonderen Fokus stehen hierbei nach wie vor das Management von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Aufbau einer zentralen Einkaufsabteilung, um Einkaufssynergien zu erzielen und Zahlungskonditionen zu optimieren.
Finanzmanagement
Der YOC-Gruppe steht eine Kreditlinie in Höhe von 1,0 Mio. Euro zur Verfügung, die zum Stichtag 31. Dezember 2011 nicht in Anspruch genommen wurde. Die vorhandene Liquidität wird sowohl laufzeit- als auch zinsoptimiert in Termingeldern angelegt.
Forschung und Entwicklung
Die Kosten für Forschung und Entwicklung neuer Produkte beziehungsweise technischer Innovationen beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf insgesamt 2,0 Mio. Euro (Vorjahr 1,6 Mio. Euro). Davon entfielen 1,4 Mio. Euro auf Entwicklungen im Mobile Technology Segment und 0,6 Mio. Euro auf das Media Segment.
Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zeigt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft, dass sich die YOC-Gruppe in einer soliden wirtschaftlichen Lage befindet.
Prognosebericht
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 hat sich die Konjunkturerholung in Deutschland und Europa merklich abgeschwächt. Ursächlich ist der hohe Verschuldungsstand vieler Industrienationen und die damit einhergehende Verunsicherung der Konsumenten und der Wirtschaft (ifo-Institut). Gemäß der veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Geschäftsjahr 2011 um 3% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Wachstumsmotor war dabei die Binnennachfrage.
Für das Geschäftsjahr 2012 wird im Allgemeinen von einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und des Euroraums ausgegangen. Weltweit wird mit einer positiven Entwicklung gerechnet. So geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das Geschäftsjahr 2012 von einer deutlichen Erholung der deutschen Konjunktur aus.
Das ifo-Institut rechnet für das zweite Halbjahr 2012 mit einer steigenden Binnennachfrage in Deutschland aufgrund des sich weiter verbessernden Verbraucherklimas, so dass die Zurückhaltung der Haushalte beim Konsum zurückgehen sollte. Insgesamt werden für Deutschland und den Euroraum aufgrund der Schuldenkrise in Europa insbesondere für das erste Halbjahr 2012 jedoch keine großen Wachstumsraten prognostiziert.
Mobile Technology
Ende 2011 besaßen bereits über 60% der Menschheit ein mobiles Endgerät (Mobile Web Watch 2011, Accenture, 2011). Gemäß des Mobile Research Reports von Google/BVDW (2011) wurden 2011 mit 10 Millionen Endgeräten bereits 36% mehr Smartphones als im Vorjahr verkauft. Somit besitzen Mobilfunknutzer in vielen Ländern gleichzeitig mehrere Endgeräte. Smartphones und Tablets mit 3G Standard haben sich durchgesetzt und bilden den Schlüsselfaktor für den Erfolg des mobilen Internets. Es wird erwartet, dass die Zahl der mobilen Internetnutzer in Deutschland bis 2014 auf 35 Mio. Nutzer anwachsen wird. Im Geschäftsjahr 2011 haben laut der Studie AGOF mobile facts bereits 16,5 Millionen Deutsche das mobile Internet regelmäßig genutzt. Trotz der gedämpften gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir für den Mobile Technology Markt von einem signifikanten Wachstumspotenzial aus, von dem die YOC-Gruppe profitieren sollte.
Der Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) wird einen Paradigmenwechsel von einem sprachorientierten hin zu einem für Datenpakete optimierten Mobilfunknetzwerk ermöglichen. Die höheren Datenraten und geringeren Ladezeiten verbessern die Nutzbarkeit des mobilen Surfens deutlich. Insbesondere datenintensive Dienste, wie beispielsweise Multiplay Gaming oder Video- sowie Audiostreaming, profitieren von dieser Entwicklung, da große Datenmengen in Echtzeit auf mobile Endgeräte ausgeliefert werden können. Auch für die Netzbetreiber hat LTE eine Reihe an Vorteilen: LTE ist im Vergleich zu 3G mit höheren Bandbreiten bei geringeren Kosten deutlich effizienter (Mobile Kompass 2011/2012, BVDW, 2011).
Aufgrund der Konzentration auf die FIT Technologie des Tochterunternehmens Sevenval ist YOC auch in Zukunft in der Lage, dank der technisch stabilen und zuverlässigen Basistechnologie, unseren Kunden die gewünschten, zunehmend umfangreicheren Produkte und Lösungen anzubieten. Hinzu kommen die langjährige Produktentwicklungskompetenz sowie das mittlerweile engmaschige internationale Beziehungsnetz zu Kunden, Partnern und Agenturen.
Media
Gemäß Nielsen Research ist der Bruttowerbemarkt in den Above-the-line-Medien in Deutschland in 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5% auf 25,8 Mrd. Euro gewachsen. Online-Werbung wuchs dabei mit 23% auf 2,9 Mrd. Euro deutlich stärker als der Gesamtwerbemarkt. Aufgrund der sich kontinuierlich verschiebenden Werbebudgets hin zu digitalen Medien sowie kommender Mega-Events, der Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sowie den Olympischen Sommerspielen in London, erwarten wir einen überproportionalen Wachstumsschub im digitalen Online- und Mobile-Werbemarkt im Geschäftsjahr 2012.
Durch die zunehmende Nutzung mobiler Datendienste, wie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Monitoring-Report "Deutschland Digital 2011" bestätigt wurde, etabliert sich das Medium "Mobile" immer fester im Kommunikations-Mix der werbungtreibenden Unternehmen. Der Einsatz aufmerksamkeitsstarker Sonderwerbeformate, wie innovative Rich-Media Werbeformate, die sich vom standardisierten Banner durch Multimedialität sowie Interaktivität deutlich abheben, forciert darüber hinaus den Erfolg mobiler Kampagnen (MAC Mobile-Report 2011/2012, BVDW, 2011).
Durch die Fokussierung auf die beiden Netzwerke YOC Media Network und YOC Performance Network werden sich zukünftig weitere Synergien innerhalb des Produktbereichs Mobile Advertising realisieren lassen. Die YOC-Gruppe wird die internationale Expansion weiterhin konsequent fortführen, um die Chancen der Entwicklung im mobilen Werbemarkt zu nutzen.
Von der wachsenden Digitalisierung des Werbemarktes profitiert in den kommenden Geschäftsjahren ebenso der Produktbereich Affiliate Marketing. In Deutschland wird für 2012 ein Wachstum des Bruttowerbevolumens um 11% auf 6,3 Mio. Euro erwartet (OVK 2012). Gemäß PricewaterhouseCoopers hat das Volumen der Onlinewerbung in Deutschland 2011 erstmals die Werbeträger Print- und Fernsehwerbung übertroffen. Für die kommenden Jahre bis 2015 prognostiziert PricewaterhouseCoopers in Deutschland ein jährliches Wachstum der Branchenerlöse von 2.9% auf insgesamt 68 Mrd. Euro, wobei der Anteil der Onlinewerbung dann 33% betragen soll.
Die YOC Gruppe arbeitet zudem ständig an der Erweiterung des Affiliate Netzwerkes und der Entwicklung neuer Plattform-Features sowie der Akquise weiterer exklusiver Partnerprogramme.
Ausblick
Insgesamt rechnen wir für die kommenden beiden Geschäftsjahre in beiden Segmenten Mobile Technology und Media mit wachsenden Umsatzerlösen. Aufgrund des beschleunigten Marktwachstums und unserer Marktpositionierung gehen wir dabei von einem überproportionalen Wachstum des Media Segments aus. Investitionen sind insbesondere für die weitere Entwicklung innovativer Technologien und Produkte sowie zur weiteren Internationalisierung geplant. Für 2012 rechnen wir mit einem positiven operativen Ergebnis, sowohl auf Konzernebene als auch in den beiden operativen Segmenten. Für das Folgejahr gehen wir aufgrund der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft von einem weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses aus.
Chancen- und Risikobericht
Grundsätze des Chancen- und Risikomanagements
Als international ausgerichtetes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC-Gruppe in einem sich dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Diese Risiken können sowohl aus eigenem unternehmerischen Handeln als auch aus externen Faktoren resultieren. Die YOC-Gruppe hat Maßnahmen getroffen, um solche möglichen Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes Risikomanagementsystem eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine unternehmensweite Risikoinventur in regelmäßigen Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend überwacht werden.

Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC-Gruppe ist unverändert und fester Bestandteil der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen Wachstum, der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können.
Zur Überwachung und Steuerung dieser Risiken hat die YOC-Gruppe ein Risikomanagementsystem mit entsprechenden Kontroll- und Steuerungssystemen installiert. Zentraler Bestandteil dieses Systems ist ein detailliertes Management-Reporting, das kontinuierlich überwacht und weiterentwickelt wird. Es stellt anhand relevanter operativer Kennzahlen und Finanzkennzahlen einen Bezug zu den identifizierten Risikofeldern dar. Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des internen Kontrollsystems können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet werden, um somit im angemessenen Umfang zeitnah darauf zu reagieren und eine effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Die im Rahmen der Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden in den operativen Einheiten vollzogen.
Die Angemessenheit der Methoden und Prozesse des Risikomanagements zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an interne und externe Entwicklungen angepasst. Weder während noch zum Ende des Geschäftsjahres 2011 sind im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung besondere Risiken bekannt geworden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Markt- und Wettbewerbsrisiko
Die YOC-Gruppe agiert in einem dynamischen, sich entwickelnden Markt. Dieses Umfeld erfordert einen hohen Grad an Flexibilität von Prozessen und Strukturen. Unerwartete Entwicklungen von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen sowie Veränderungen, wie zum Beispiel dem Markteintritt neuer Wettbewerber, gehören zu den Risiken, denen die YOC-Gruppe durch ein konstantes und präzises Markt- und Unternehmens-Monitoring vorbeugt. Das Erkennen und Aufspüren von Trends und neuen Entwicklungen wird insbesondere durch die Bereiche Marktforschung und Business Development gewährleistet. Transparente und schnelle Entscheidungsstrukturen ermöglichen gegebenenfalls unmittelbare Reaktionen und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung. Kundenbindungsmaßnahmen sowie die technische und kreative Stärke bei der Verbesserung und Weiterentwicklung des Produkt-Portfolios festigen weiterhin die Marktposition der YOC-Gruppe. Neuproduktentwicklungen können sich jedoch langfristig als nicht marktfähig und die getätigten Investitionen als unrentabel erweisen.
Veränderungen ökonomischer Faktoren können durch Auftragsrückgänge insbesondere in der Werbebranche ebenfalls Auswirkungen auf die Entwicklung der YOC-Gruppe haben. Durch das breit gefächerte Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie den diversifizierten Kundenstamm ist die YOC-Gruppe jedoch hervorragend aufgestellt, so dass das Risiko eines durch gesamtwirtschaftliche Faktoren bedingten Umsatzrückgangs als gering eingeschätzt wird.
Zudem bietet die führende Marktstellung der YOC-Gruppe bei Fragen der Markt- und Wettbewerbspolitik breite Handlungsspielräume und eine komfortable Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten und Kunden. Entscheidend im Wettbewerb ist ferner die ständige Verbesserung der Kostenstruktur. Dazu werden weitere Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Die Kosten variabel zu halten, wird nach wie vor als äußerst wichtig und wettbewerbsentscheidend angesehen.
Risiko aus Akquisitionen
Durch die in den vergangenen vier Geschäftsjahren getätigten Unternehmensakquisitionen sind die erwarteten Synergieeffekte größtenteils bereits eingetreten. Diese Synergiepotenziale werden in den Folgejahren noch weiter ausgebaut und sollen vollständig genutzt werden. Dabei besteht das Risiko, dass die Synergiepotenziale nicht in der geplanten Höhe erreicht werden und Tochterunternehmen nicht die geplanten Umsatzrenditen erzielen.
Die erfolgten Akquisitionen der Tochtergesellschaften stellten nicht nur finanzielle Risiken dar, sondern bargen ebenso Herausforderungen an die organisatorische Zusammenführung der Gesellschaften. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Gestaltung der organisatorischen Verflechtungen standen dabei im Fokus, damit Synergien letztendlich optimal ausgenutzt werden können.
Technologische Risiken
Die Geschäftsprozesse der YOC-Gruppe basieren in hohem Maß auf modernen Technologien im Bereich des Mobilfunks und des Internets. Um zu gewährleisten, dass diese zum Teil auch automatisierten Geschäftsprozesse sicher und effizient ablaufen, verfolgt die YOC-Gruppe eine einheitliche IT-Strategie, die eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung der IT-Systeme beinhaltet. Die Regelungen zur Informationssicherheit umfassen beispielsweise die Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen, Firewalls und Virenscannern. Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausfall von technischen Anlagen wurden durch den Parallelbetrieb der technischen Applikationen getroffen, so dass Kundenaufträge jederzeit reibungslos abgewickelt werden können. Back Up Systeme sichern zudem den Datenbestand vor einem möglichen Datenverlust und gewährleisten eine konsistente Verfügbarkeit.
Sofern technologische Innovationen nicht konsequent von der YOC-Gruppe oder Herstellern, Infrastrukturanbietern und deren Technologiepartnern vorangetrieben würden, könnte dies das Wachstum der Gesellschaft beeinträchtigen. Substitut- und Konkurrenzprodukte könnten die Wettbewerbsfähigkeit der YOC-Gruppe schwächen. Falls erforderlich werden daher geschäftsspezifische Eigenentwicklungen durch qualifizierte interne und externe Spezialisten erstellt. Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheidet sich die YOC-Gruppe überwiegend für branchenspezifische Standardsoftware namhafter Anbieter.
Finanz- und Treasury-Risiken
Die Kernfunktion der Unternehmens-Treasury der YOC-Gruppe ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch ein stringentes Debitorenmanagement entgegen gewirkt, das auf die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und das Management von zweifelhaften Forderungen ausgerichtet ist. Forderungen werden bevorzugt in der Hauswährung Euro ausgestellt, Zahlungsströme in Fremdwährungen haben daher nur einen vergleichsweise geringen Anteil und stellen somit auch nur ein geringes Risiko aus möglichen Währungsschwankungen dar. Zur Verringerung des Cashflow-relevanten Zinsänderungsrisikos werden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) eingesetzt. Die Zinssicherung dient der Reduzierung der Zinskosten bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität des Zinsaufwands.
Die genannten Maßnahmen dienen außerdem der Minderung des Liquiditätsrisikos, das zudem durch ein permanentes Liquiditätsmanagement eingeschränkt wird. Das Liquiditätsmanagement unterstützt darüber hinaus durch die laufende und vorausschauende Beobachtung die Kontrolle von Risiken aus Zahlungsstromschwankungen.
Zur Finanzierung der Gesellschaft werden der Bestand an flüssigen Mitteln sowie Bankkredite eingesetzt. Ebenso wie in den Vorjahren setzt die YOC-Gruppe bevorzugt auf die Finanzierung durch Eigenkapital. Dabei wird stets darauf geachtet, dass die Selbstfinanzierungskraft der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt. Die Steuerung erfolgt unter anderem über Kennzahlen, die Aufschluss über die Kapitalstruktur des Unternehmens liefern.
Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken
Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden wesentliche Rechtsgeschäfte durch die Einschaltung externer Rechtsanwälte geprüft. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der einer laufenden Überprüfung unterzogen wird, sichert sich die YOC-Gruppe gegen Schadensfälle und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die abgeschlossene Directors & Officers Liability Insurance dient zur Absicherung des Managements gegen eventuelle Vermögensschäden am Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2011 war weder die YOC-Gruppe noch eine ihrer Tochtergesellschaften an einem laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit keiner negativen Entwicklung gerechnet. Entscheidungen des Gesetzgebers, wie zum Beispiel die Veränderung der Datenschutzregelung, können ebenfalls negative Wirkung auf die Geschäftstätigkeit der YOC-Gruppe haben. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind uns jedoch keine für die YOC-Gruppe wesentlichen für die absehbare Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt.
Personelle Risiken
Die Umsetzung der Geschäftsziele erfolgt mit hochqualifizierten Mitarbeitern in allen Bereichen. Zur weiteren Geschäftsentwicklung ist die nachhaltige Bindung einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen notwendig. Personalentwicklungsmaßnahmen und ein leistungsbezogenes Vergütungssystem bilden die Grundlage dafür, Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.
Durch die erfolgreich betriebenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird zudem gewährleistet, dass in jedem Unternehmensbereich mehrere Schlüsselpersonen arbeiten. Definierte Vertretungsregelungen gewährleisten die Sicherstellung der Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse. Mit einer unternehmensweiten Personalplanung und gezielten Personalmarketingmaßnahmen wird das Risiko von personellen Engpässen verringert. Mitarbeiter, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und mit den Informationen verantwortungsvoll umzugehen.
Planungsrisiken
Planungsrisiken bestehen in der Umsatz- und Kostenprognose. Auf der Basis eines professionellen Controllings wurde der Budgetierungsprozess mit dem Ziel weiter verbessert, zuverlässige und erreichbare Planzahlen zu generieren. So wurde das interne Kalkulations- und Prognosesystem mittels marktgängiger Software weiter auf die Belange des Vertriebs ausgerichtet.
Es erfolgt eine regelmäßige EDV-gestützte Überprüfung der einzelnen Projekte: Sollten diese Kontrollen zeigen, dass ein Projekt den geplanten Umsatz oder Deckungsbeitrag nicht erreichen kann, werden umgehend notwendige Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der Soll-Ist-Vergleich wird darüber hinaus zur projekt- und geschäftsbereichbezogenen Abweichungsanalyse der veranschlagten Plan- von den Ist-Zahlen genutzt.
Kontroll- und Risikomanagementbericht zum Rechnungslegungsprozess
(§289 Abs. 5 und §315 Abs.2 Nr. 5 HGB)
Das bei der YOC AG sowie in der YOC-Gruppe bestehende Kontroll- und Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoidentifikation, -bewertung und -kommunikation sowie zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess soll zudem über die Ausgestaltung und kontinuierliche Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems die Beachtung der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften und -standards und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sichergestellt werden. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Finanzberichterstattung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG und der YOC-Gruppe vermittelt.
Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden. Die operative Verantwortung obliegt dem für den Bereich Finanzen zuständigen Vorstandsmitglied gemeinsam mit dem Bereich Rechnungswesen.
Wir erachten folgende Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems der YOC-Gruppe im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess für wesentlich:
| ― | Verfahren zur Identifikation, Beurteilung und Dokumentation aller wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Unternehmensprozesse und Risikofelder einschließlich der dazugehörigen Schlüsselkontrollen. Diese umfassen Prozesse des Finanz- und Rechnungswesens sowie administrative und operative Unternehmensprozesse, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses einschließlich des Lage- und Konzernlageberichts generieren. |
| ― | Prozessintegrierte Kontrollen (EDV-gestützte Kontrollen und Zugriffsbeschränkungen, Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung, analytische Kontrollen). |
| ― | Standardisierte Finanzbuchhaltungsprozesse. |
| ― | Sicherstellung einer einheitlichen Bilanzierung durch konzernweite Richtlinien und Verfahren. |
| ― | Monatliche interne Konzernberichterstattung, Gewinn- und Verlustrechnung sowie monatliche Ergebnisberichterstattung aller Kostenträger inklusive Analyse und Berichterstattung wesentlicher Entwicklungen und Soll-Ist-Abweichungen. |
Die Wirksamkeit des (Konzern-) rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems wird durch regelmäßige präventive Kontrollen systematisch geprüft und bewertet. Ein konzernweites Berichtssystem soll die regelmäßige und zeitnahe Information des Vorstands und des Aufsichtsrats gewährleisten. Im Vorstand und im Aufsichtsrat wird regelmäßig über die aktuelle Risikosituation sowie über die Funktionsweise, Wirksamkeit und Angemessenheit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems berichtet.
Angaben zu den Aktien und erläuternder Bericht des Vorstands
(§§289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB)
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Das gezeichnete Kapital der YOC AG beträgt 1.915.000 Euro und ist eingeteilt in 1.915.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Dabei verfügt jede Aktie über ein Stimmrecht. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht.
Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen.
Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien
Stimmrechtsbeschränkungen betreffend Aktien der YOC AG oder Beschränkungen hinsichtlich der Übertragung von Aktien der YOC AG sind der Gesellschaft nicht bekannt.
Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten
Die nachfolgend angegebenen direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die 10% der Stimmrechte überschreiten, basieren auf Stimmrechtsmitteilungen nach §21 WpHG, die die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011 sowie früher erhalten und veröffentlicht hat.
| ― | Herr Dirk Kraus, Frankfurt am Main, kontrolliert direkt und indirekt eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 23,37% der Stimmrechte, wobei ihm die Beteiligung dkam GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von rund 6,78% zugerechnet wird. |
| ― | Herr Peter Zühlsdorff, Berlin, kontrolliert direkt und indirekt eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 12,98% der Stimmrechte, wobei ihm die Beteiligung der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von 12,98% zugerechnet wird. |
| ― | Herr Michael Schwetje, Köln, kontrolliert direkt und indirekt eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 11,41% der Stimmrechte, wobei die ihm zugerechneten Stimmrechte über die Schwetje Holding GmbH, Köln und die Schwetje Invest GmbH, Köln, gehalten werden. |
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben
Die Hauptversammlung der YOC AG hat am 15. Juli 2009 die Auflage des YOC Management-Incentive Programms beschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Herbst 2009 Bezugsrechte an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben. Da die Wartezeit des YOC Management-Incentive Programms noch nicht abgelaufen ist, sind an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft noch keine Aktien übertragen worden.
Soweit die YOC AG im Rahmen des YOC Management-Incentive Programms Aktien an Mitarbeiter ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeitern unmittelbar übertragen. Die begünstigten Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Rechte wie andere Aktionäre nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Bestimmungen der Satzung ausüben.
Vorschriften zur Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und über die Änderung der Satzung
Die gesetzlichen Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in §§84 und 85 AktG zu finden. Die Satzung der YOC AG sieht in §7 Abs.2 der Satzung eine übereinstimmende Regelung vor.
Die Änderung der Satzung kann nach §§119 Abs.1 Nr. 5, 133, 179 Abs.1 und Abs.2 AktG durch einen Beschluss der Hauptversammlung herbeigeführt werden.
Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen (§17 der Satzung der YOC AG).
Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Erwerb eigener Aktien
Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft bis zum 15. Juni 2015 ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben. Der Vorstand der YOC AG ist ferner ermächtigt, erworbene eigene Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten in anderer Weise als über die Börse oder mittels öffentlichen Angebots an sämtliche Aktionäre anzubieten und zu übertragen, soweit dies
| ― | im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen daran oder von Unternehmensteilen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen geschieht; oder |
| ― | zur Einführung von Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind, erfolgt. Der Preis, zu dem diese Aktien an ausländischen Börsen eingeführt werden, darf den arithmetischen Mittelwert der Kurse der Stückaktien der YOC AG in der Schlussauktion im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten drei Börsenhandelstage vor dem Tag der Einführung an der ausländischen Börse ohne Berücksichtigung der Erwerbsnebenkosten um nicht mehr als 5% unterschreiten; oder |
| ― | erfolgt, um die Aktien Personen zum Erwerb anzubieten, die im Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen. |
Die vorgenannten Ermächtigungen können einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Insgesamt dürfen aufgrund dieser Ermächtigung Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des Grundkapitals erworben werden.
Die Gesellschaft hielt zum Ende des Geschäftsjahres 4.000 eigene Aktien (dies entspricht rund 0,21% des Grundkapitals).
Genehmigtes Kapital
Gemäß §6 Abs.5 der Satzung der YOC AG besteht ein Genehmigtes Kapital 2011/I:
Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 05. Juni 2016 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 943.500 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen.
Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.
Bedingtes Kapital
Gemäß §6 Abs.7 der Satzung der YOC AG ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 175.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 175.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Bedienung des YOC Management-Incentive Programms und der im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Bezugsrechte. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Bezugsberechtigten von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Bezugsrechten hervorgehenden neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung des Bezugsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind
Das YOC Management-Incentive Programm sieht für den Fall eines Übernahmeangebots nach §§29, 35 WpÜG vor, dass die bereits in einem Optionsvertrag gewährten Bezugsrechte von den Bezugsberechtigten, also den Mitgliedern des Vorstands und den Arbeitnehmern der Gesellschaft, in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum am fünften und den zehn nachfolgenden Börsenhandelstagen nach Veröffentlichung des Übernahmeangebots ausgeübt werden können, sofern dadurch die gesetzliche Wartezeit für die erstmalige Ausübung der Bezugsrechte von mindestens zwei Jahren gewahrt bleibt.
Sollte es zum Fall eines Übernahmeangebots vor Ablauf der gesetzlichen Wartefrist von zwei Jahren kommen, wird die Gesellschaft den Mitgliedern des Vorstands den Wert ihrer Bezugsrechte in bar ausgleichen. Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Arbeitnehmern der Gesellschaft bestehen nicht.
Erklärung zur Unternehmensführung
(§289a AktG)
Die Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB beinhaltet die Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG, relevante Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und eine Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat.
Diese Erklärung ist Bestandteil des Lageberichts der YOC AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2011. Gemäß §317 Abs.2 Satz 3 HGB sind die Angaben nach §289a HGB nicht in die Prüfung durch den Abschlussprüfer einzubeziehen.
Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 (Entsprechenserklärung 2011)
Nach §161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen begründet nicht angewendet wurden oder werden. Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält Regelungen unterschiedlicher Bindungswirkung. Neben Darstellungen des geltenden Aktienrechts enthält er Empfehlungen, von denen die Gesellschaften abweichen können; sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offen zu legen. Nach §161 AktG müssen Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK auch begründet werden. Darüber hinaus enthält der DCGK Anregungen, von denen ohne Offenlegung abgewichen werden kann. Die nachfolgende Erklärung betrifft den Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2010 und bezieht sich auf die Anforderungen des DCGK in seiner aktuellen Fassung vom 26. Mai 2010.
Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären, dass den Empfehlungen "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" grundsätzlich entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG beabsichtigen, diese auch in Zukunft zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurden und werden nicht angewendet:
| ― | Ziffer 2.3.2 DCGK: Die Gesellschaft sieht die Bekanntmachung der Einladung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger als ausreichend an. |
| ― | Ziffer 3.8 Abs.3 DCGK: Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass die Motivation und Verantwortung, mit der die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Aufgaben wahrnehmen, durch einen Selbstbehalt nicht verbessert werden. Die D&O-Versicherung dient der Absicherung wesentlicher Eigenrisiken der Gesellschaft und allenfalls in zweiter Linie dem Vermögensschutz der Organmitglieder. Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat wurde deshalb ohne Selbstbehalt abgeschlossen. |
| ― | Ziffer 4.1.5 DCGK: Bei der Besetzung ihrer Führungsfunktionen im Unternehmen berücksichtigt der Vorstand sowohl unternehmensspezifische Gegebenheiten als auch eine angemessene Vielfalt. Nach unserer Auffassung schränken die Vorgaben des DCGK jedoch den Vorstand in seiner Auswahl geeigneter Kandidaten für zu besetzende Führungsfunktionen unangebracht ein. |
| ― | Ziffer 4.2.3 Abs.2 Satz 2 DCGK: Die Vergütungsstruktur der Vorstandsmitglieder ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Bei der befristeten Bestellung eines Vorstandsmitglieds für die Dauer von weniger als einem Jahr wurde jedoch auf die Gewährung variabler Vergütungsbestandteile verzichtet, da diese ebenso wie eine zu vereinbarende mehrjährige Bemessungsgrundlage in diesem Einzelfall nicht sinnvoll erschien. |
| ― | Ziffer 4.2.3 Abs.5 DCGK: Abweichend von der Empfehlung des DCGK sind Leistungen anlässlich eines Kontrollwechsels nicht generell auf 150% des Abfindungs-Caps begrenzt. Eine derartige Begrenzung könnte die Gewinnung von hochqualifizierten Mitarbeitern beeinträchtigen. Entsprechend der Struktur der Vorstandsvergütung könnte sich ein Change of Control-Fall bei der Partizipation der Vorstandsmitglieder am Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft durch einen steigenden Kurs der YOC Aktie auswirken. Vom steigenden Aktienkurs profitieren neben den Berechtigten des Aktienoptionsprogramms aber gerade auch die Aktionäre, sodass diesbezüglich ein Gleichlauf der Interessen von Vorstand und Aktionären gegeben ist. |
| ― | Ziffer 5.1.2 Abs.1 sowie Ziffer 5.4.1 Abs.2 und Abs.3 DCGK: Eine Vorgabe für die Zusammensetzung des Vorstands wie in Ziffer 5.1.2 Abs.1 DCGK gefordert schränkt den Aufsichtsrat in seiner Auswahl geeigneter Vorstandsmitglieder unangebracht ein. Entsprechendes gilt für eine Zielvorgabe zur Besetzungsstruktur des Aufsichtsrats gemäß Ziffer 5.4.1 Abs.2 und Abs.3 DCGK. Wir sind grundsätzlich der Auffassung, dass dies eine zu weitgehende Begrenzung der auf den Einzelfall bezogenen Auswahl geeigneter Aufsichtsratskandidaten darstellt. Zudem beeinträchtigt eine solche Zielvorgabe auch das Recht unserer Aktionäre, die Mitglieder des Aufsichtsrats zu wählen. |
| ― | Ziffer 5.1.2 Abs.2 Satz 3 DCGK: Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder ist durch den Aufsichtsrat nicht festgelegt worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind davon überzeugt, dass die Eignung zur Unternehmensleitung maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängt. |
| ― | Ziffer 5.3.1, 5.3.2 und 5.3.3 DCGK: Die Einrichtung von Ausschüssen, insbesondere die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) und eines Nominierungsausschusses ist aufgrund der Größe des Aufsichtsrats der YOC AG mit drei Aufsichtsratsmitgliedern schwer handhabbar. Die durch den DCGK mit der Einrichtung eines Prüfungsausschusses beabsichtigte Steigerung der Effizienz bei der Prüfung der Rechnungslegung würde nicht erreicht, da der Prüfungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden müsste. Ebenso müsste der Nominierungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden, was zu keiner verbesserten Vorbereitung der Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats zu den Wahlvorschlägen der Anteilseigner führen würde. |
| ― | Ziffer 5.4.1 Absatz 2 Satz 1 DCGK: Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder ist nicht festgelegt worden. Die Eignung, als Mitglied des Aufsichtsrats den Vorstand überwachen zu können und ebenbürtiger Ansprechpartner des Vorstands zu sein, hängt maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit ab. |
| ― | Ziffer 5.4.3 Satz 3 DCGK: Der Empfehlung, Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz den Aktionären bekannt zu machen, wird nicht gefolgt, da gemäß §11 Abs.1 der Satzung der Gesellschaft der Aufsichtsrat aus seiner Mitte einen Vorsitzenden wählt. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats erfolgt die Wahl des Vorsitzenden zudem im Rahmen der ersten Sitzung nach der Wahl des Aufsichtsrats in einer ohne besondere Einberufung abzuhaltenden Sitzung. Die Bekanntmachung des Kandidatenvorschlags ist vor diesem Hintergrund nicht umsetzbar. |
| ― | Ziffer 5.4.6 Abs.1 Satz 3 DCGK: Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des DCGK hinsichtlich der Vergütung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und des stellvertretenden Vorsitzenden mit der Ausnahme, dass der Vorsitz und die Mitgliedschaft in Ausschüssen mangels gebildeter Ausschüsse nicht besonders berücksichtigt werden. |
| ― | Ziffer 5.4.6 Abs.2 DCGK: Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer fixen Vergütung. Eine darüber hinaus zu gewährende variable Vergütung ist für eine Motivierung des Aufsichtsrats nicht notwendig und würde keinen zusätzlichen Anreiz oder Motivationsschub bewirken. |
| ― | Ziffer 7.1.2 Satz 4 DCGK: Die Gesellschaft wird sich bemühen, der Empfehlung Folge zu leisten, dass der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein sollen, kann dies jedoch aufgrund des großen Konsolidierungskreises nicht gewährleisten. |
Berlin, im Dezember 2011
YOC AG
Der Vorstand
Der Aufsichtsrat
Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der YOC AG (www.yoc.com) unter "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.
Angaben zu Unternehmensführungspraktiken
Grundsätzliches
Nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist ein prägendes Element der Unternehmenskultur der YOC AG. Hierzu gehört auch die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit.
Die YOC AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht sowie aus der Satzung der YOC AG.
Als Dienstleistungskonzern ist die YOC AG darauf angewiesen, durch vorbildliches Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten. Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten.
Transparenz
Eine einheitliche, umfassende und zeitnahe Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert. Alle Genannten werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOC AG und des YOC Konzerns erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft. Alle Meldungen, Präsentationen und Mitteilungen sowie der aktuelle Finanzkalender sind auf der Internetseite der Gesellschaft (www.yoc.com) unter "Investor Relations" einsehbar.
Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur (Stimmrechtsmitteilungen, §§21 ff. WpHG) sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealings, §15a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht.
Die YOC AG führt darüber hinaus die vorgeschriebenen Insiderverzeichnisse gemäß §15b WpHG. Die betreffenden Personen wurden und werden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen informiert.
Risikomanagement
Die YOC-Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobile Technology und Media und unterliegt als solcher vielen branchen- und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken. Die YOC AG verfügt über ein etabliertes, umfassendes und wirksames System, das dem Unternehmen ermöglicht, Chancen und Risiken über alle Funktionen und Geschäftsprozesse hinweg frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu berichten und zu handhaben. Die zu Grunde liegenden Prinzipien und Richtlinien sind in einem konzernweit geltenden Risikomanagement-Leitfaden zusammengefasst. Ziel dieses Leitfadens und aller betreffenden Systeme ist es, Risiken systematisch und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts sowie ihre möglichen qualitativen und quantitativen Auswirkungen einzuschätzen sowie wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagement wird regelmäßig auf der Ebene des Vorstands und des Aufsichtsrats erörtert, weiterentwickelt und mit den Abschlussprüfern der Gesellschaft diskutiert.
Weitere Informationen zum Risikomanagement der Gesellschaft, den speziellen Risiken, denen sie sich ausgesetzt sieht sowie zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem können dem Risikobericht, der Teil des Konzernlageberichts der Gesellschaft ist, entnommen werden.
Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat
Die YOC AG ist als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktiengesetz unterworfen. Dadurch ist ein duales Führungssystem gesetzlich vorgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat haben eigenständige Kompetenzen, arbeiten jedoch bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben eng und vertrauensvoll zusammen.
Vorstand
Der Vorstand leitet die Gesellschaft unter eigener Verantwortung. Dabei ist er an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung verpflichtet. Zu den Aufgaben des Vorstands gehört es, in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die strategische Ausrichtung des Unternehmens festzulegen und die Geschäftsführung für das Unternehmen wahrzunehmen. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Maßgabe der relevanten Gesetze, der Satzung und seiner Geschäftsordnung. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat bestellt. Amtsperioden von Vorstandsmitgliedern dürfen maximal fünf Jahre betragen, wobei eine mehrmalige Bestellung möglich ist. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden ernennen. Herr Dirk Kraus ist zum Vorstandsvorsitzenden der YOC AG ernannt worden.
Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollständig über wesentliche Sachverhalte in der Geschäftsentwicklung, der Strategie und Planung, der Risikolage des Konzerns sowie über Compliance und berät sich mit dem Aufsichtsrat vor allen wesentlichen strategischen Entscheidungen. Zur gemeinsamen Abstimmung finden regelmäßig Vorstandssitzungen statt. Darüber hinaus berät sich der Vorstand regelmäßig mit den Mitgliedern der zweiten Führungsebene der Gesellschaft. Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet.
Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat obliegt die Beratung und Überwachung des Vorstands. Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Wesentliche Entscheidungen des Vorstands bedürfen seiner Zustimmung. Dazu zählt auch die von der Gesellschaft einmal jährlich erstellte Unternehmensplanung für das Folgejahr (Budget), die vom Vorstand dem Aufsichtsrat präsentiert, mit diesem erörtert und bei Bedarf angepasst wird. Weiterhin erteilt der Aufsichtsrat dem von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag. Der Aufsichtsrat hält mindestens vier Sitzungen im Jahr ab.
Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern, von denen keines zuvor dem Vorstand der Gesellschaft angehörte. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Der Aufsichtsrat verfügt mit Herrn Oliver Borrmann über ein unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats, welches die Anforderungen an Unabhängigkeit und Sachverstand auf die Gebieten Rechnungslegung bzw. Abschlussprüfung im Sinne von §100 Abs.5 AktG erfüllt.
Die Arbeitsweise des Aufsichtsrats wird in einer Geschäftsordnung geregelt. Beschlüsse des Aufsichtsrats werden gewöhnlich in Präsenzsitzungen gefasst; darüber hinaus sind auch schriftliche, telefonische, fernschriftliche oder mithilfe sonstiger Telekommunikationsmittel durchgeführte Sitzungen und Beschlussfassungen möglich. Der Vorstand der Gesellschaft nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil, bei Bedarf werden auch weitere Mitglieder des erweiterten Managements der Gesellschaft zu den Sitzungen geladen. In der ersten Präsenzsitzung eines jeden Jahres nach Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse, in der sogenannten .Bilanzsitzung", nehmen auch die Abschlussprüfer der Gesellschaft an dieser Sitzung teil und erstatten dem Aufsichtsrat ihren Bericht über die abgeschlossene Prüfung.
Tagesordnung und Beschlussanträge für die Aufsichtsratssitzungen werden mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf vor den Sitzungen schriftlich an alle Teilnehmer kommuniziert. Bei der Notwendigkeit von kurzfristigen Beschlüssen werden solche gegebenenfalls im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Alle Aufsichtsratssitzungen werden schriftlich protokolliert.
Der Aufsichtsratsvorsitzende erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung und in seinem Bericht an die Aktionäre, welcher im Geschäftsbericht der Gesellschaft abgedruckt wird.
Berlin, im März 2011
YOC AG
Der Vorstand
Vergütungsbericht
Der Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.
Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts Bestandteile des Konzernanhangs nach §314 HGB sowie des Konzernlageberichts nach §315 HGB sind.
Vergütung des Vorstands
Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist leistungsorientiert. Sie ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt.
Sie setzte sich im Geschäftsjahr 2011 aus einer fixen Grundvergütung, einem variablen Bestandteil und der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm zusammen.
| ― | Die Grundvergütung ist eine fixe, auf das Gesamtjahr bezogene Barvergütung, die an dem Verantwortungsbereich des jeweiligen Vorstandsmitglieds ausgerichtet ist und in zwölf monatlichen Raten ausbezahlt wird. |
| ― | Den variablen Bestandteil bildet eine Barvergütung als Erfolgsbeteiligung, die sich am operativen Konzernergebnis nach IFRS (EBITDA) der YOC AG orientiert und in der Höhe nach oben begrenzt ist. |
| ― | Mit der Teilnahme an dem im Jahr 2009 aufgelegten YOC Management-Incentive Programm erhalten neben anderen Mitarbeitern der Gesellschaft Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte auf Aktien der YOC AG. Die hierbei gewährten Bezugsrechte unterliegen einer mehrjährigen Haltefrist. Die Ausübung der Bezugsrechte erfordert ein Eigeninvestment der Inhaber der Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis, der aus dem Börsenkurs der YOC Aktie zum Zeitpunkt der Ausgabe der jeweiligen Bezugsrechte (Marktwert) abgeleitet wird (siehe hierzu auch unten Ziff. 6). Die Teilnahme des Vorstands am YOC Management-Incentive Programm zielt dabei darauf, den Beitrag des Vorstands zur Steigerung des Unternehmenswerts zu honorieren und den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern. Durch diese Vergütungskomponente mit gleichzeitig langfristiger Anreizwirkung werden die Interessen des Managements mit denen der Aktionäre sinnvoll verknüpft. |
Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering einen Dienstwagen gestellt.
Vergütung des Vorstand
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| Name | Feste Vergütung (in TEUR) |
Variable Vergütung (in TEUR) |
Bezugsrechte (in Stck.) |
|---|---|---|---|
| Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzer) | 170 | 0 | 32.655 |
| Alex Sutter | 160 | 0 | 32.655 |
| Jan Webering | 150 | 0 | 32.655 |
| Joachim von Bonin (ab 01.06.2011) | 93 | 0 | 16.625 |
| Patrick Feller (ab 09.09.2011) | 47 | 0 | 0 |
| Gesamt | 620 | 0 | 114.590 |
Im Geschäftsjahr 2011 betrug die Gesamtvergütung des Vorstands insgesamt 620 TEUR. Dem Vorstand wurden im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 16.625 Bezugsrechte gewährt. Der beizulegende Zeitwert dieser Bezugsrechte beträgt zum Bilanzstichtag rund 170 TEUR. 2009 wurden dem Vorstand bereits 97.965 Bezugsrechte gewährt. Damit stehen dem Vorstand insgesamt 114.590 Bezugsrechte im Geschäftsjahr 2011 zu.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung der YOC AG festgesetzt worden.
Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer festen Vergütung in Höhe von 7,5 TEUR für ein Geschäftsjahr. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält den 2,5-fachen, der Stellvertreter den 1,5-fachen Betrag der festen Vergütung.
Vergütung des Aufsichtsrats für 2011
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| Name | Feste Vergütung (in TEUR) |
|---|---|
| Gerd Schmitz-Morkramer (Aufsichtsratvorsitzender) | 18,75 |
| Peter Zühlsdorff | 11,25 |
| Michael Schwetje | 3,23 |
| Patrick Feller | 1,86 |
| Oliver Borrmann | 2,41 |
| Gesamt | 37,50 |
Es wurden keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeit, insbesondere für etwaige Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gewährt. Die Vergütung wird nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Konzernabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird, ausbezahlt. Die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf insgesamt 37,5 TEUR.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Zum 31. Dezember 2011 hat die YOC-Gruppe die Financial Covenants der darlehensgewährenden Bank nicht erfüllt. Der Kreditgeber hat nach dem Bilanzstichtag, jedoch vor Veröffentlichung des Konzernabschlusses, schriftlich den Verzicht auf sein Kündigungsrecht, welches sich aus der Verletzung der Financial Covenants ergibt, erklärt.
Im März 2012 wurde die Laufzeit für ein Darlehen (Restschuld am 31. Dezember 2011: TEUR 1.595) um sechs Monate bis zum 31. März 2014 verlängert und eine in 2011 fällige Kreditrate gestundet.
Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für den Konzernabschluss 2011 wesentlich sein könnten, liegen nicht vor.
Berlin, 27. März 2012
Dirk Kraus, CEO der YOC AG
Alex Sutter, Vorstand der YOC AG
Jan Webering, Vorstand der YOC AG
Patrick Feller, Vorstand der YOC AG
Joachim von Bonin, CFO der YOC AG
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4 KONZERNABSCHLUSS und Angaben zu Vorstand und Aufsichtsrat
Konzern-Gesamterfolgsrechnung
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| in Euro | Anhang # | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 5.1 | 33.332.457 | 30.453.555 |
| Bestandsveränderung | 5.2 | 0 | -29.800 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 5.2 | 1.356.782 | 1.131.474 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.3 | 354.804 | 328.087 |
| Gesamtleistung | 35.044.043 | 31.883.316 | |
| Materialaufwand | 5.4 | 16.994.843 | 12.731.264 |
| Personalaufwand | 5.5 | 14.561.723 | 11.283.827 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.6 | 6.491.451 | 5.049.307 |
| Operatives Ergebnis vor Abschreibungen | -3.003.974 | 2.818.918 | |
| Abschreibungen | 6.1/6.3 | 6.430.671 | 1.323.572 |
| Operatives Ergebnis | -9.434.645 | 1.495.346 | |
| Finanzerträge | 5.7 | 186.919 | 103.253 |
| Finanzaufwendungen | 5.7 | 421.767 | 430.481 |
| Finanzergebnis | -234.848 | -327.228 | |
| Ergebnis vor Steuern | -9.669.493 | 1.168.118 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 5.8 | -1.788.410 | 496.711 |
| Ergebnis nach Steuern | -7.881.083 | 671.407 | |
| Ergebnis je Aktie verwässert | 5.9 | -4,19 | 0,36 |
| Ergebnis je Aktien unverwässert | -4,19 | 0,39 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
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| in Euro | Anhang # | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | -7.881.083 | 671.407 | |
| Unrealisierte Gewinne aus Währungsumrechnung | 10.819 | 62.163 | |
| Sonstiges Ergebnis | 5.11 | 10.819 | 62.163 |
| Gesamtergebnis | -7.870.264 | 733.570 |
Konzernbilanz
Aktiva
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| in Euro | Anhang # | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 20.070.406 | 20.381.848 | |
| Sachanlagen | 6.1 | 1.175.895 | 768.944 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 6.2 | 10.648.063 | 11.359.002 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.3 | 7.175.139 | 8.252.902 |
| Finanzanlagen | 6.4 | 0 | 1.000 |
| Latente Steuern | 5.8 | 1.071.309 | 0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 10.533.009 | 12.906.181 | |
| Geleistete Anzahlungen | 6.5 | 140.198 | 105.695 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.6 | 8.606.232 | 7.432.724 |
| Sonstige Vermögenswerte | 6.6 | 173.805 | 156.172 |
| Steuerforderungen | 6.6 | 14.518 | 22.731 |
| Wertpapiere | 6.7 | 26.888 | 13.469 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 6.8 | 1.571.368 | 5.175.390 |
| Summe Vermögenswerte | 30.603.415 | 33.288.029 | |
| Passiva | |||
| Eigenkapital | 10.981.376 | 17.155.615 | |
| Gezeichnetes Kapital | 6.9 | 1.915.000 | 1.887.000 |
| Kapitalrücklage | 6.9 | 15.013.956 | 13.559.450 |
| Gewinnrücklagen | 6.9 | -5.955.498 | 1.925.586 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 6.9 | 58.237 | 47.418 |
| Eigene Aktien | 6.9 | -50.319 | -263.839 |
| Langfristige Schulden | 943.839 | 3.819.710 | |
| Rückstellungen | 6.10 | 39.470 | 33.331 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | 6.11 | 0 | 2.214.918 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6.11 | 103.337 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 6.11 | 213.127 | 599.817 |
| Latente Steuern | 5.8 | 587.905 | 971.644 |
| Kurzfristige Schulden | 18.678.200 | 12.312.704 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 6.11 | 2.328.033 | 2.013.826 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.11 | 4.379.199 | 2.496.291 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | 6.11 | 3.126.145 | 2.617.806 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6.11 | 6.646.150 | 4.596.321 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 6.11 | 1.781.493 | 424.051 |
| Steuerschulden | 6.11 | 256.667 | 102.049 |
| Rückstellungen | 6.10 | 160.513 | 62.360 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 30.603.415 | 33.288.029 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
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| in Euro | Anhang # | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | -7.881.083 | 671.407 | |
| Abschreibungen | 6.430.671 | 1.323.572 | |
| Erfolgswirksam erfasste Steuern | -1.788.410 | 496.711 | |
| Erfolgswirksam erfasste Zinsen | 234.848 | 327.229 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 161.255 | 189.269 | |
| Cash-Earnings | -2.842.719 | 3.008.188 | |
| Verluste aus Anlagenabgängen | 7.016 | 13.663 | |
| Veränderungen Vorräte | 0 | 29.800 | |
| Veränderungen Forderungen, Anzahlungen und sonstige Vermögenswerte | -373.278 | -1.472.274 | |
| Veränderungen Verbindlichkeiten, Anzahlungen und sonstige Schulden | 4.195.210 | 371.352 | |
| Veränderungen Rückstellungen | 102.130 | -115.292 | |
| Erhaltene Zinsen | 26.575 | 7.191 | |
| Gezahlte Zinsen | -338.776 | -338.338 | |
| Gezahlte Steuern | -100.587 | 88.839 | |
| Operativer Cash-Flow | 7.1 | 675.571 | 1.593.129 |
| Abfluss aus dem Kauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens | 0 | -13.469 | |
| Akquisition von Beteiligungen | -1.016.557 | -968.485 | |
| Investitionen in Sachanlagen | -493.706 | -233.488 | |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -51.562 | -120.455 | |
| Auszahlungen für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | -1.356.782 | -1.131.474 | |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 7.1 | -2.918.607 | -2.467.371 |
| Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung | 0 | 4.555.250 | |
| Transaktionskosten aus der Ausgabe von Aktien | -12.000 | -160.000 | |
| Tilgung von Schulden aus Finanzierungsleasing | -42.431 | -28.042 | |
| Darlehensrückzahlung | -2.719.500 | -2.145.497 | |
| Darlehensaufnahme | 1.000.000 | 1.000.000 | |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | 7.1 | -1.773.931 | 3.221.711 |
| Nettozunahme/-abnahme | -4.016.967 | 2.347.469 | |
| Wechselkursbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds | -8.528 | 3.100 | |
| Zufluss aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises | 421.473 | 0 | |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 7.2 | 5.175.390 | 2.824.821 |
| Finanzmittelfonds zum Ende der Berichtsperiode | 7.2 | 1.571.368 | 5.175.390 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
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| in Euro | Anhang # | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Unterschiedsbetrag aus Wärungsumrechnungen | Eigene Aktien |
|---|---|---|---|---|---|---|
| per 01.01.2010 | 8 | 1.750.000 | 9.143.281 | 1.254.179 | -14.746 | -263.839 |
| Ergebnis nach Steuern | 671.407 | |||||
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 8 | 62.164 | ||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 671.407 | 62.164 | 0 | |
| Ausgabe von gezeichnetem Kapital | 6.9/8 | 137.000 | 4.418.250 | |||
| Abgang von Aktien | 6.9/8 | |||||
| Aktienoptionsprogramm | 6.9/8 | 138.230 | ||||
| Transaktionskosten einschließlich Steuervorteile | -140.311 | |||||
| per 31.12.2010 | 8 | 1.887.000 | 13.559.450 | 1.925.586 | 47.418 | -263.839 |
| Ergebnis nach Steuern | -7.881.083 | |||||
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 8 | 10.819 | ||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | -7.881.083 | 10.819 | 0 | |
| Ausgabe von gezeichnetem Kapital | 6.9/8 | 28.000 | 953.120 | |||
| Abgang von Aktien | 352.130 | 213.520 | ||||
| Aktienoptionsprogramm | 6.9/8 | 161.255 | ||||
| Transaktionskosten einschließlich Steuervorteile | 6.9/8 | -12.000 | ||||
| per 31.12.2011 | 8 | 1.915.000 | 15.013.955 | -5.955.497 | 58.237 | -50.319 |
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| in Euro | Gesamt |
|---|---|
| per 01.01.2010 | 11.868.875 |
| Ergebnis nach Steuern | 671.407 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 62.164 |
| Gesamtergebnis | 733.570 |
| Ausgabe von gezeichnetem Kapital | 4.555.250 |
| Abgang von Aktien | 0 |
| Aktienoptionsprogramm | 138.230 |
| Transaktionskosten einschließlich Steuervorteile | -140.311 |
| per 31.12.2010 | 17.155.615 |
| Ergebnis nach Steuern | -7.881.083 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 10.819 |
| Gesamtergebnis | -7.870.264 |
| Ausgabe von gezeichnetem Kapital | 981.120 |
| Abgang von Aktien | 565.650 |
| Aktienoptionsprogramm | 161.255 |
| Transaktionskosten einschließlich Steuervorteile | -12.000 |
| per 31.12.2011 | 10.981.376 |
Es bestehen keine Anteile nicht beherrschender Gesellschafter.
Anhang
1. Allgemeine Informationen
Die YOC AG ist ein in Berlin, Karl-Liebknecht-Straße 1, Deutschland, ansässiges Unternehmen, das als Anbieter für Mobile Technology (Erstellung von mobilen Internetportalen und Mobile Marketing Kampagnen) und Media (Vermarktung von Media-Paketen und Werbeformaten) international tätig ist.
Die YOC AG ist unter der Kennnummer WKN 593273/ISIN DE 0005932735 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.
Der Konzernabschluss der YOC AG zum 31. Dezember 2011 ist unter Anwendung des §315a HGB gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, Großbritannien, und den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Der Konzernabschluss der YOC AG entspricht den IFRS, wie sie ab dem 01. Januar 2011 in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind.
Der Konzernabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Der Vorstand der YOC AG hat den Konzernabschluss am 27. März 2012 verabschiedet und zur Vorlage an den Aufsichtsrat der Gesellschaft freigegeben.
1.1 Anwendung von neuen und geänderten Standards
Im laufenden Geschäftsjahr verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen
Im Geschäftsjahr 2011 sind folgende neue oder überarbeitete Standards und Interpretationen erstmalig anzuwenden:
| ― | IAS 24 (überarbeitet 2009): Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen |
| ― | IAS 32 (überarbeitet 2009): Klassifizierung von Bezugsrechten |
| ― | Verbesserungen an den International Financial Reporting Standards (2010) |
| ― | Änderung des IFRIC 14 (überarbeitet 2009): Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestdotierungsverpflichtungen |
| ― | IFRIC 19: Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente |
Die Auswirkungen der neuen und geänderten Standards und Interpretation sind geprüft. Es ergeben sich keine beziehungsweise keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der YOC-Gruppe.
1.2 Vorzeitige Anwendung von Standards
Im Geschäftsjahr 2011 kann der folgende geänderte Standard vorzeitig angewendet werden, da die Anerkennung im Rahmen des Endorsementverfahrens durch die EU erfolgt ist:
| ― | Die Änderung an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben erweitert die Offenlegungspflichten zu Transaktionen, die Übertragungen finanzieller Vermögenswerte beinhalten. Die verpflichtende Anwendung hat auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Juli 2011 beginnen, zu erfolgen. |
Wesentliche Anpassungen der Anhangangaben zu Finanzinstrumenten nach IFRS 7 im Konzernabschluss der YOC-Gruppe werden nicht erwartet. Von dem Wahlrecht einer vorzeitigen Anwendung der Änderungen wird kein Gebrauch gemacht.
1.3 Veröffentlichte Standards und Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sind
Zum Zeitpunkt der Freigabe dieses Abschlusses zur Veröffentlichung sind die folgenden Standards und Interpretationen sowie Änderungen an Standards und Interpretationen bereits veröffentlicht, jedoch noch nicht verpflichtend anzuwenden beziehungsweise im Rahmen des Endorsementverfahrens von der EU noch nicht anerkannt.
Die Auswirkungen der nachfolgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen auf den Konzernabschluss der YOC-Gruppe werden derzeit geprüft:
| ― | Die Änderung des IFRS 7: Finanzinstrumente: Angaben: Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden erweitert die Angabepflichten zu Finanzinstrumenten im Zusammenhang mit bestimmten Aufrechnungsvereinbarungen. Die Änderungen sind verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen. |
| ― | Änderungen des IFRS 9 und IFRS 7: Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Anhangangaben bei Übergang. Die verpflichtende Anwendung des IFRS 9 wurde auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2015 beginnen, verschoben. Nach IFRS 9 geforderte zusätzliche Anhangangaben wurden als Änderungen an IFRS 7 hinzugefügt. Die Anwendung der Änderungen hat erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen, zu erfolgen. |
| ― | IFRS 9: Finanzinstrumente ersetzt die bisherigen Regelungen des IAS 39 bezüglich der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten. IFRS 9 (überarbeitet 2011) ist erstmals verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2015 beginnen. |
| ― | IFRS 10: Konzernabschlüsse ersetzt die Regelungen über Konzernabschlüsse in IAS 27 "Konzern- und Einzelabschlüsse" und schreibt den Beherrschungsansatz als einheitliches Prinzip fest. IFRS 10 ist erstmals verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen. |
| ― | IFRS 13: Bewertung zum beizulegenden Zeitwert bündelt einheitliche Leitlinien bezüglich der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und den damit verbundenen Anhangangaben. IFRS 13 ist erstmals verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen. |
| ― | Die Änderung des IAS 1: Darstellung des Abschlusses: Darstellung des sonstigen Ergebnisses führt zu zusätzlichen Angabepflichten zum sonstigen Ergebnis bezüglich der Kategorisierung von einzelnen Posten. Die Änderungen sind verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Juli 2012 beginnen. |
| ― | Die neue Fassung des IAS 27: Einzelabschlüsse: enthält Folgeänderungen aus der Veröffentlichung des IFRS 10: Konzernabschlüsse. Die verpflichtende Anwendung hat auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen, zu erfolgen. |
| ― | Die Änderung des IAS 32: Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden konkretisiert zusätzliche Anwendungsleitlinien. Die ergänzten Leitlinien sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2014 beginnen, verpflichtend anzuwenden. |
Die nachfolgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr 2011 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind beziehungsweise die Übernahme durch die EU im Endorsementverfahren noch nicht erfolgt ist, werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der YOC-Gruppe haben:
| ― | IFRS 11: Gemeinschaftliche Vereinbarungen2 |
| ― | IFRS 12: Angaben über die Beteiligung an anderen Unternehmen2 |
| ― | Änderung des IAS 12: Latente Steuern: Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte1 |
| ― | Änderung des IAS 19: Leistungen an Arbeitnehmer: Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer2 |
| ― | Neue Fassung des IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen: Folgeänderungen aus der Veröffentlichung des IFRS 11 und IFRS 122 |
Der Vorstand der YOC AG geht davon aus, dass die oben aufgeführten Standards und Interpretationen in dem Konzernabschluss des Geschäftsjahres angewendet werden, in dem sie verpflichtend anzuwenden sind.
1 anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2012 beginnen
2 anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen
2. Konsolidierung
2.1 Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss beinhaltet diejenigen Gesellschaften, bei denen die YOC AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte (Tochterunternehmen) verfügt oder aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verfügungsmacht aus der Tätigkeit der betreffenden Gesellschaften mehrheitlich einen wirtschaftlichen Nutzen ziehen kann beziehungsweise Risiken tragen muss.
Die Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem die YOC AG die Möglichkeit der Beherrschung erlangt. Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen Tochterunternehmen werden ab dem tatsächlichen Erwerbszeitpunkt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch die Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbes. Vermögenswerte und Schulden, die die Ansatzkriterien des IFRS 3 erfüllen, werden zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Daraus resultierende Residualgrößen werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.
Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge wie auch die zwischen den konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen, sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden eliminiert.
2.2 Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis der YOC-Gruppe umfasst zum 31. Dezember 2011 die nachfolgenden Gesellschaften:
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| Vollkonsolidierte Gesellschaften | Anteil in % |
Gehalten über Nr. | seit dem |
|---|---|---|---|
| Inland | |||
| 1 YOC AG, Berlin | - | - | - |
| 2 Moustik GmbH, Berlin | 100% | 1 | 01.02.2007 |
| 3 Sevenval GmbH, Köln | 100% | 1 | 25.09.2007 |
| 4 belboon-adbutler GmbH, Berlin | 100% | 1 | 12.03.2008 |
| 5 YOC Mobile Advertising GmbH, Berlin | 100% | 1 | 11.03.2009 |
| Ausland | |||
| 6 YOC Mobile Advertising Ltd., London, Großbritannien | 100% | 1 | 01.01.2007 |
| 7 Moustik Sprl., Brüssel, Belgien | 100% | 1 | 01.02.2007 |
| 8 YOC Ltd., London, Großbritannien | 100% | 1 | 27.05.2009 |
| 9 YOC Central Eastern Europe GmbH, Wien, Österreich | 100% | 1 | 01.06.2009 |
| 10 YOC Spain, S.L., Madrid, Spanien | 100% | 1 | 22.09.2009 |
| 11 ubiyoo Ltd., London, Großbritannien | 100% | 1 | 17.08.2010 |
| 12 MobilADdict SAS, Paris, Frankreich | 100% | 1 | 23.03.2011 |
Mit der Akquisition der MobilADdict SAS, Paris, Frankreich, bezieht die YOC AG ab dem 23. März 2011 ein weiteres Tochterunternehmen zu 100% in ihren Konzernabschluss ein. Der erstmalige Einbezug der MobilADdict SAS in den Konzernabschluss erfolgt zum Zeitpunkt, zu dem Beherrschung bestand (siehe Punkt 4 Akquisitionen).
Sämtliche Tochterunternehmen der YOC AG werden durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
3.1 Allgemeine Grundsätze
Die YOC AG fungiert als Konzernobergesellschaft, die unmittelbar zu 100% an sämtlichen Unternehmen der YOC-Gruppe beteiligt ist. Die Geschäftsjahre entsprechen für sämtliche Konzerngesellschaften dem Kalenderjahr.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses geht der Vorstand von der Unternehmensfortführung sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Gesellschaften aus. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt daher unter der Going-Concern-Annahme.
Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt in Anwendung des IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" nach dem Prinzip der Fristigkeit. Die Bilanzposten werden folglich in langfristige und kurzfristige Vermögenswerte beziehungsweise Schulden aufgeteilt. Vermögenswerte und Schulden werden grundsätzlich dann als kurzfristig eingestuft, wenn sie eine Restlaufzeit oder einen Umschlag im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von weniger als einem Jahr haben. Entsprechend werden Vermögenswerte und Schulden als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als ein Jahr im Unternehmen verbleiben.
Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Steuerliche Wertansätze werden nicht in den Konzernabschluss übernommen. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit grundsätzlich in TEUR angegeben. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
Die Darstellung der Gesamterfolgsrechnung erfolgt in zwei gesonderten Aufstellungen, der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren und der Gesamtergebnisrechnung.
Auf den Konzernabschluss werden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.
Sachanlagen
Sachanlagen werden mit ihren historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig linear gemäß ihrer erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben:
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| Sachanlagen | Nutzungsdauer in Jahren |
|---|---|
| Mietereinbauten | 8 - 10 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 11 |
Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird zusätzlich ein Wertminderungstest durchgeführt.
Gewinne und Verluste aus Anlageabgängen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Für die Anschaffung von Sachanlagen gewährte Investitionszulagen sowie Zuschüsse der öffentlichen Hand werden zum Zeitpunkt der Gewährung anschaffungskostenmindernd berücksichtigt und über die Nutzungsdauer der Vermögenswerte mittels einer reduzierten Abschreibung beziehungsweise bei Abgang der geförderten Vermögenswerte ergebniswirksam erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwert
Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der bei dem Erwerb eines Tochterunternehmens entsteht, entspricht dem Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbes, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, über den beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des Tochterunternehmens.
Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung. Sie werden regelmäßig einmal jährlich und zusätzlich bei Vorliegen einer Indikation für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Sofern eine Werthaltigkeit nicht mehr gegeben ist, werden Geschäfts- oder Firmenwerte auf ihren erzielbaren Betrag wertgemindert.
Sofern Unternehmenserwerbe in Geschäftsjahren vorgenommen wurden, die vor dem 01. Juli 2009 lagen, erfolgt gemäß IFRS 3 (2004) eine Anpassung der variablen Kaufpreisverbindlichkeiten nach Ablauf der Jahresfrist erfolgsneutral über den Geschäfts- oder Firmenwert. Die Anschaffungsnebenkosten wurden aktiviert.
Bei Unternehmenserwerben in Geschäftsjahren, die nach dem 01. Juli 2009 beginnen, findet der überarbeitete IFRS 3 (2008) Anwendung. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs sowie Anpassungen von Kaufpreisverbindlichkeiten nach Ablauf der Jahresfrist werden erfolgswirksam erfasst.
Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten neben erworbenen immateriellen Vermögenswerten auch selbst erstellte immaterielle Posten.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten und soweit zutreffend, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen bewertet. Hierunter fallen sowohl die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen immateriellen Vermögenswerte, soweit sie die Aktivierungsvoraussetzungen des IFRS 3 erfüllen, als auch solche immateriellen Vermögenswerte, die gesondert erworben wurden.
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, aus denen dem Konzern wahrscheinlich ein künftiger Nutzen zufließt und die die Aktivierungsvoraussetzungen des IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" erfüllen, werden mit den während der Entwicklungsphase dieser Vermögenswerte verursachten Herstellungskosten bewertet. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen ausschließlich direkt zurechenbare Kosten. Forschungskosten werden in den Perioden, in denen sie anfallen, vollständig als Aufwand erfasst.
Sofern immaterielle Vermögenswerte keine unbestimmte Nutzungsdauer aufweisen, werden sie linear über die jeweilige erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Fall von selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten beginnt die Abschreibung ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung der Vermögenswerte.
Die Nutzungsdauern betragen:
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| Immaterielle Vermögenswerte | Nutzungsdauer in Jahren |
|---|---|
| Selbst erstellte sowie im Rahmen von Unternehmenskäufen erworbene Software | 3-9 |
| Lizenzen | 3-5 |
| Kundenstämme | 8-10 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 8-10 |
Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird zusätzlich ein Werthaltigkeitstest durchgeführt.
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben. Diese Vermögenswerte werden regelmäßig jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung im Zuge von Impairment-Tests auf ihre Werthaltigkeit geprüft. Sofern Wertminderungen vorliegen, werden immaterielle Vermögenswerte auf ihren erzielbaren Betrag abgeschrieben.
Finanzanlagen
Finanzanlagen, die weder eine Beherrschung noch einen maßgeblichen Einfluss begründen, fallen unter die Kategorie "Zur Veräußerung verfügbar". Finanzinstrumente dieser Kategorie werden zum Zeitpunkt der Erstbilanzierung am Erfüllungstag zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt ebenfalls zum beizulegenden Zeitwert, soweit dieser verlässlich ermittelt werden kann, wobei Wertänderungen erfolgsneutral in der Rücklage für Marktbewertung zu erfassen sind. Im Falle eines Abgangs der Anteile werden das Abgangsergebnis und die Auflösung der Rücklagen erfolgswirksam realisiert.
Geleistete Anzahlungen, Forderungen und Steuerforderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "Kredite und Forderungen" werden am Erfüllungstag bilanziert. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten-sofern erforderlich-unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen, die sich als Differenz zwischen dem Buchwert der Forderung und den geschätzten künftigen Cash-Flows, die aus dieser Forderung zu erwarten sind, ergeben. Verluste aus der Wertminderung werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Bei geleisteten Anzahlungen und sonstigen Vermögenswerten, die keine Finanzinstrumente im Sinne des IFRS 7 sind, erfolgt der Erstansatz zu Anschaffungskosten. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Wertminderungen folgebewertet. Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sind kurzfristig.
Wertpapiere
Die kurzfristigen Wertpapiere sind als zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente kategorisiert, da sie nicht zu Handelszwecken erworben wurden. Sie werden zum Erfüllungstag bilanziert. Die Erst- und Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert wobei Wertänderungen erfolgsneutral in der Rücklage für Marktwertänderung erfasst werden. Die Bewertung des beizulegenden Zeitwerts bestimmt sich nach notierten Preisen auf aktiven Märkten für identische finanzielle Verbindlichkeiten oder Schulden (Stufe 1) oder werden aus solchen Preisen abgeleitet (Stufe 2). Sind die Zeitwerte nicht verlässlich bestimmbar wird der beizulegende Zeitwert auf Basis anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet (Stufe 3).
Derivative Finanzinstrumente
Der Erstansatz und die Folgebewertung von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt stets zum beizulegenden Zeitwert. Als beizulegender Zeitwert werden Marktwerte vergleichbarer börsennotierter Derivate zugrunde gelegt (Stufe 1). Fehlen Marktwerte, werden die Zeitwerte auf Basis anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet (Stufe 3). Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst. Die im Konzern vorhandenen Derivate stehen zum Stichtag nicht in bilanziellen Sicherungsbeziehungen.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten umfassenden Zahlungsmittel werden der Kategorie "Kredite und Forderungen" zugeordnet. Unter den Zahlungsmitteläquivalenten werden kurzfristige Geldanlagen mit einer Restlaufzeit von bis zu 90 Tagen zusammengefasst, die ein geringes Wertschwankungsrisiko aufweisen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente werden zum Nominalwert bewertet.
Latente Steuern
Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden und den Wertansätzen des Konzernabschlusses sowie auf Verlustvorträge gebildet, um zukünftige Steuerbelastungen und -entlastungen zutreffend zu erfassen.
Für die Bewertung der Steuerlatenzen wurden die erwarteten Steuersätze auf Basis des aktuellen Stands der Gesetze zum Ende des Geschäftsjahres herangezogen. Dabei wurden für die Steuerberechnungen die individuellen Gegebenheiten der einzelnen rechtlichen Einheiten berücksichtigt. Für ausländische Gesellschaften wurden die jeweiligen länderspezifischen Steuersätze verwendet.
Latente Steuerschulden werden für alle steuerbaren, temporären Differenzen erfasst. Aktive latente Steuern wurden in den Fällen angesetzt, in denen ihre Realisierbarkeit in naher Zukunft hinreichend sicher erscheint. Die Aktivierung des Steuereffekts von steuerlichen Verlustvorträgen erfolgte in dem Umfang, in dem eine künftige Nutzung der Verlustvorträge zu erwarten ist.
Aktive und passive latente Steuern werden in dem Umfang saldiert, in dem ein Rechtsanspruch auf Aufrechnung gegen dieselbe Steuerbehörde besteht.
Rückstellungen
Rückstellungen werden für gegenwärtige rechtliche und faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet, wenn die Verpflichtung wahrscheinlich zu einem zukünftigen Ressourcenabfluss führt und die Höhe der Verpflichtung zuverlässig geschätzt werden kann. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt zum erwarteten Erfüllungsbetrag, wobei langfristige Rückstellungen zum Barwert angesetzt werden. Für die Berechnung des Barwertes werden die Rückstellungen auf Basis eines risiko- und laufzeitadäquaten Marktzinses auf den Bilanzstichtag diskontiert.
Erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten und Steuerschulden
Die im Anhang erläuterten Verbindlichkeiten umfassen erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle und nicht finanzielle Verbindlichkeiten sowie Steuerschulden.
Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten im Sinne von IFRS 7 sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Finanzschulden, variable Kaufpreisbestandteile und derivative Finanzinstrumente.
Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Direkt dem Erwerb von finanziellen Verbindlichkeiten (die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden) zuordenbare Transaktionskosten werden berücksichtigt. Die Folgebewertung langfristiger Verbindlichkeiten erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Die Folgebewertung kurzfristiger Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag ohne Abzinsung.
Verbindlichkeiten aus variablen Kaufpreisen werden gemäß IFRS 3 mit dem beizulegenden Zeitwert des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages bewertet, der bei einer Laufzeit über einem Jahr auf den Barwert abgezinst wird.
Der Ansatz von Steuerschulden erfolgt in Höhe der erwarteten Steuerzahlungen.
Eigene Anteile
Eigene Anteile werden zu Anschaffungskosten bewertet und erfolgsneutral vom Eigenkapital abgezogen. Der Ausweis erfolgt in der Bilanz in einem gesonderten Posten.
Käufe und Verkäufe sowie Ausgaben und Einziehungen von eigenen Anteilen werden erfolgsneutral erfasst.
Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente
Der ersten und zweiten Führungsebene im YOC-Konzern werden im Rahmen des YOC Management Incentive-Programms Bezugsrechte auf YOC-Aktien gewährt.
Diese werden zum beizulegenden Zeitwert des Eigenkapitalinstrumentes am Tag der Gewährung bewertet und linear über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit als Personalaufwand erfasst.
Zu jedem Bilanzstichtag wird die Schätzung bezüglich der Anzahl der Eigenkapitalinstrumente, die unverfallbar werden, überprüft. Die Auswirkungen der Änderungen der ursprünglichen Schätzungen sind, sofern vorhanden, über den verbleibenden Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit erfolgswirksam unter Anpassung der Kapitalrücklage zu erfassen.
Umsatzerlöse und Aufwendungen
Die YOC-Gruppe generiert ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus der Erbringung von Dienstleistungen. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung, so dass der aus den Dienstleistungen resultierende wirtschaftliche Nutzen des Konzerns periodengerecht zugeordnet wird.
Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet und um Beträge aus Bonusvereinbarungen mit dem Kunden, um gewährte Rabatte oder ähnliche Abzüge gekürzt. Agenturprovisionen werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Aufwendungen werden zum Zeitpunkt der Verursachung erfolgswirksam erfasst.
Dienstleistungsverträge über kundenspezifische Software
Zuverlässig schätzbare Umsatzerlöse aus Dienstleistungsverträgen über kundenspezifische Software werden nach der Percentage-of-completion-Methode in Höhe des erreichten Fertigstellungsgrades erfasst. Zur Ermittlung des Fertigstellungsgrades werden die Auftragskosten der bereits erfolgten Leistung den zu erwartenden Gesamtauftragskosten ins Verhältnis gesetzt.
Ist das Ergebnis eines Auftrags nicht verlässlich schätzbar, werden die Umsatzerlöse nur in Höhe der bereits entstandenen und wahrscheinlich einbringlichen Auftragskosten erfasst.
Sollten die erwarteten gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen ist dieser erwartete Verlust als Aufwand erfasst. Die Erfassung der Auftragskosten erfolgt periodengerecht. Übersteigen die angefallenen Auftragskosten zuzüglich ausgewiesener Gewinne abzüglich ausgewiesener Verluste den Wert der Abrechnung nach Fertigstellungsgrad wird der Überschuss als Aktivposten innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gezeigt. Der Ausweis als Passivposten erfolgt innerhalb der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten, wenn der Wert der Abrechnung nach Fertigstellungsgrad die angefallenen Auftragskosten zuzüglich ausgewiesener Gewinne abzüglich ausgewiesener Verluste übersteigt.
Werden noch nicht begonnene Aufträge bereits bezahlt, wird der Betrag als erhaltene Anzahlung erfasst. Vom Kunden noch nicht bezahlte Teilabrechnungen für bereits erbrachte Leistungen aus einem Dienstleistungsvertrag werden in der Bilanz als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Lizenzumsätze
Darüber hinaus realisiert die YOC-Gruppe Umsätze aus der Lizensierung von Softwarelösungen. Diese werden im Falle einer Nutzungsüberlassung perioden gerecht über die Laufzeit des Lizenzvertrages vereinnahmt. Im Falle der Veräußerung von Lizenzen gilt der Umsatz zum Zeitpunkt der Veräußerung als realisiert.
Umsätze im Bereich Media und sonstige Umsätze
Umsätze im Bereich Affiliate Marketing und Mobile Advertising werden im Zeitpunkt der Leistungserbrinung erfasst und brutto ausgewiesen. Die zugehörigen Publishervergütungen werden periodengerecht als bezogene Leistungen im Materialaufwand ausgewiesen.
Zinsen
Zinserträge und Zinsaufwendungen werden erfolgswirksam periodengerecht erfasst.
Leasing
In der YOC-Gruppe bestehen sowohl Finanzierungs- als auch Operating-Leasingverhältnisse.
Im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen werden die verursachten Aufwendungen linear über die Vertragslaufzeit als Aufwand erfasst.
Für den Fall, dass Anreizleistungen gewährt werden, um ein Operating-Leasingverhältnis einzugehen, sind diese verursachungsgerecht über die Vertragslaufzeit verteilt, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht dem tatsächlichen Nutzenverlauf.
Im konkreten Fall eines Mietleasings werden erhaltene Anreizleistungen linear über die Laufzeit als Verminderung der laufenden Mietaufwendungen erfasst.
Vermögenswerte, erworben im Rahmen eines Finanzierungs-Leasingverhältnisses, werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen angesetzt. Für die Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird ein entsprechender Betrag unter den Verbindlichkeiten passiviert.
Leasingbeziehungen, bei denen Unternehmen der YOC-Gruppe als Leasinggeber auftreten, liegen nicht vor.
3.2 Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten
Die Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert, Annahmen und Ermessensentscheidungen zu treffen, welche die Zukunft betreffen und naturgemäß nicht den später eintretenden Verhältnissen entsprechen müssen. Diese Annahmen und Einschätzungen wirken sich auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden sowie von Erträgen und Aufwendungen aus. Die Einschätzungen und Annahmen dieses Konzernabschlusses beruhen auf Erfahrungswerten sowie weiteren Faktoren, die unter den gegebenen Umständen als plausibel und kaufmännisch vernünftig angesehen werden. Da Schätzungen von tatsächlichen Werten abweichen können, unterliegen Annahmen und Einschätzungen einer regelmäßigen Überprüfung. Wesentliche Schätzungen und Annahmen werden insbesondere bei folgenden Sachverhalten getroffen: mittelfristige Planungen, Abzinsungssätze und Wachstumsraten für die Bewertung von Geschäfts- oder Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten, bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten für Earn-out-Vereinbarungen aus Unternehmenszusammenschlüssen sowie Realisierbarkeit aktiver latenter Steuern. Zur Angabe der Buchwerte, die unter Verwendung von Schätzungen ermittelt werden, verweisen wir auf die entsprechenden Einzelerläuterungen.
3.3 Kapitalmanagement
Die YOC-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011, wie auch in den Vorjahren, die Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit durch Eigenkapital im Fokus.
Der Vorstand wird durch regelmäßiges Reporting von Kennzahlen, wie der Eigenkapitalquote, über die Entwicklung des Eigenkapitals der YOC-Gruppe informiert. Ziel ist dabei, jederzeit die optimale Ausgewogenheit der Eigen- und Fremdfinanzierung sicherzustellen.
Im Rahmen der Fremdfinanzierung sind mit der darlehensgebenden Bank Financial Covenants vereinbart worden. Dabei bilden die Mindesteigenmittel und die Nettoverschuldung/EBITDA die Beurteilungsbasis. Die Financial Covenants wurden zum 31. Dezember 2011 nicht erfüllt. Der Darlehensgeber verzichtete jedoch schriftlich nach dem Bilanzstichtag und vor der Veröffentlichung des Konzernabschlusses auf die Ausübung seines Kündigungsrechts, das sich aus dem Bruch der Covenants ergibt, bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2012. Der Ausweis erfolgt zum 31. Dezember 2011 daher unter den kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten.
3.4 Währungseffekte und Währungsumrechnung
Die funktionale Währung des Mutterunternehmens und die Darstellungswährung des Konzerns ist der Euro.
Sofern Geschäftsvorfälle in einer fremden Währung fakturiert werden, sind Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Kurs zum Stichtag der Transaktion in die jeweilige funktionale Währung umgerechnet und buchhalterisch erfasst. Am Bilanzstichtag bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden bei Kursschwankungen entsprechend angepasst.
Die Währungsumrechnung für Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen erfolgt gemäß dem Konzept der funktionalen Währung. Die funktionale Währung der jeweiligen Beteiligung ist deren entsprechende Landeswährung.
Vermögenswerte und Schulden der Konzerngesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden mit dem zum Bilanzstichtag gültigen Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Veränderungen des Jahres sowie Aufwendungen und Erträge werden mit Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zum jeweiligen historischen Kurs umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung zu Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden als Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital erfasst.
Der Währungsumrechnung liegen folgende Wechselkurse zugrunde:
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| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.11 | 31.12.10 | 2011 | 2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Euro = Britische Pfund (GBP) | 0,83783 | 0,8568 | 0,8678 | 0,8579 |
| 1 Euro = US Dollar (USD) | 1,29485 | 1,3252 | 1,3924 | 1,3264 |
| 1 Euro = Schweizer Franken (CHF) | 1,21675 | 1,2465 | 1,2330 | 1,3831 |
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen wesentlichen Wechselkursänderung in Prozentpunkten des Britischen Pfunds (GBP) und des US Dollars (USD). In die Sensitivität mit einbezogen werden alle monetären Posten in Fremdwährung. Bei der Analyse bleiben alle anderen Variablen jeweils konstant.
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| Fremdwährung | Kursentwicklung der Fremdwährung in Prozentpunkten | Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern |
|---|---|---|
| 2011 | ||
| Britische Pfund (GBP) | +5% | -47 TEUR |
| - 5% | 53 TEUR | |
| US-Dollar (USD) | +5% | -21 TEUR |
| - 5% | 23 TEUR | |
| 2010 | ||
| Britische Pfund (GBP) | +5% | -48 TEUR |
| - 5% | 53 TEUR | |
| US-Dollar (USD) | +5% | 6 TGBP |
| - 5% | -6 TGBP |
Die vollkonsolidierten Tochtergesellschaften YOC Mobile Advertising Ltd. und YOC Ltd. verfügen über Forderungen in USD. Die sich aus der Währungsumrechnung von USD in GBP ergebenen Kursschwankungen wirken sich bei einer Kursänderung von +5% in Höhe von 7 TGBP und von -5% in Höhe von -7 TGB aus.
4. Akquisitionen
Am 23. März 2011 erwarb die YOC AG 100% der Anteile an der MobilADdict SAS, Paris, Frankreich. Die MobilADdict SAS ist ein französischer Mobile Advertising Dienstleister, der Werbeflächen im mobilen Internet vermarktet. Die Akquisition bedeutet für die YOC-Gruppe den Ausbau der Stellung im französischen Markt und forciert das internationale Wachstum.
Die Anschaffungskosten in Höhe von 2.747 TEUR enthalten neben nicht variablen Kaufpreiskomponenten in Höhe von 2.165 TEUR variable Kaufpreiskomponenten mit einem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt in Höhe von 582 TEUR. Die Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 100 TEUR wurden im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst.
Die betragsmäßig fest vereinbarten Kaufpreiskomponenten sind in Höhe von 830 TEUR in bar und in Höhe von insgesamt 1.332 TEUR in Form von 38.000 auf dem Inhaber lautenden Stückaktien der YOC AG zu einem Aktienkurs in Höhe von 35,04 Euro je Aktie beglichen worden. Zur Bedienung der Kaufpreiszahlung in Aktien wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von 28.000 neue auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu einem Kurs von 35,04 Euro je Aktie durchgeführt. Die Übertragung von 10.000 Stück YOC-Aktien aus dem eigenen Bestand der YOC AG erfolgte ebenfalls zu einem Aktienkurs in Höhe von 35,04 Euro je Aktie.
Der variable Kaufpreisbestandteil bemisst sich in Abhängigkeit des erwirtschafteten EBITDA der MobilADdict SAS in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 und ist jeweils zum 01. Juli des Folgejahres zur Zahlung fällig. Die YOC AG geht zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses von einer Verpflichtung aus variablen Kaufpreiskomponenten in Höhe von 616 TEUR aus, die mit einem beizulegenden Zeitwert zum Akquisitionszeitpunkt in Höhe von 582 TEUR bewertet ist.
Im Falle einer Übererfüllung der Ergebnisgrößen für 2011 und 2012 der Gesellschaft kann gemäß Kaufvertrag eine bedingte Kaufpreiszahlung bis insgesamt maximal 776 TEUR jeweils für 2011 und 2012 fällig werden, so dass sich ein variabler Kaufpreis in Höhe von maximal 1.552 TEUR ergeben kann. Zum 31. Dezember 2011 wird von einer bedingten Kaufpreiszahlung für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 470 TEUR ausgegangen. Die YOC AG erwartet zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 von der MobilADdict SAS die Erreichung eines bereinigten EBITDA zwischen 412 TEUR und 575 TEUR. Damit wäre zum 1. Juli 2013 eine geschätzte nachträgliche Kaufpreisverpflichtung in Höhe von 147 TEUR fällig, die zum 31. Dezember 2011 mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 138 TEUR bewertet ist. Sollte die MobilADdict SAS widererwarten ihre EBITDA Ziele verfehlen, reduziert sich die Gegenleistung auf bis zu 0 TEUR.
Für die Akquisition der MobilADdict SAS ist eine Kaufpreisallokation gemäß IFRS 3 erstellt worden. Da die Bewertung insbesondere der variablen Kaufpreisverpflichtung bei der MobilADdict SAS nicht vollständig abgeschlossen ist, ist die Kaufpreisallokation vorläufig und kann nach IFRS 3 innerhalb eines Jahres nach dem Übernahmezeitpunkt aufgrund endgültiger Informationen angepasst werden.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die vorläufige Kaufpreisallokation der MobilADdict SAS zum Erwerbszeitpunkt:
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| Vorlaufige Kaufpreisallokation MobilADdict SAS (in TEUR) |
Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 1.854 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.811 |
| Sachanlagen | 7 |
| Latente Steuern | 36 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.476 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.042 |
| Wertpapiere | 13 |
| Bank- und Kassenbestand | 421 |
| Fremdkapital | 1.974 |
| Verbindlichkeiten | 1.371 |
| Latente Steuern | 603 |
| Nettovermögen | 1.356 |
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| Überleitung Goodwill (in TEUR) |
|
|---|---|
| Beizulegender Zeitwert der Anschaffungskosten | 2.747 |
| Nettovermögen | 1.356 |
| Verbleibender Goodwill | 1.391 |
Im Rahmen der vorläufigen Kaufpreisallokation sind Kundenstämme in Höhe von 1.808 TEUR aktiviert. Die Bewertung der Kundenstämme erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Als Ermittlungsgrundlage dient ein modifiziertes DCF-Verfahren, basierend auf der aktuell geltenden Fassung des IDW S1, im Rahmen des Income Approachs. Die Folgebewertung der Kundenstämme erfolgt linear planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren.
Der beizulegende Zeitwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug zum Zeitpunkt der Akquisition 844 TEUR (Bruttoforderungen 944 TEUR, wovon Forderungen in Höhe von 100 TEUR aufgrund ihrer Altersstruktur wertberichtigt sind).
Damit ergibt sich zum 31. Dezember 2011 ein vorläufig bewertetes Nettovermögen in Höhe von 1.356 TEUR. Der sich aus der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert der Anschaffungskosten von 2.747 TEUR und dem vorläufig bewerteten Nettovermögen ergebende Goodwill von 1.391 TEUR spiegelt die potenziellen Synergieeffekte und das strategische Entwicklungspotenzial der Gesellschaft wider. Es wird davon ausgegangen, dass der erfasste Geschäfts- oder Firmenwert steuerlich nicht abzugsfähig ist.
Die MobilADdict SAS trägt zum 31. Dezember 2011 mit einem Umsatz in Höhe von 1.993 TEUR und einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 70 TEUR zum Konzernergebnis bei. Bei Einbezug der MobilADdict SAS zum 01. Januar 2011 in die YOC-Gruppe hätte das Unternehmen mit einem Umsatz in Höhe von 2.259 TEUR und einem Ergebnis nach Steuern von in Höhe von -30 TEUR beigetragen.
Während der Geschäftsjahre 2010 und 2011 hat die YOC-Gruppe keine weiteren Akquisitionen getätigt.
Die regelmäßig vorzunehmende Beurteilung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten führte in 2011 zu einer Anpassung der variablen Kaufpreise aus dem Erwerb der YOC Spain, S.L. Im Geschäftsjahr 2011 ist der Baranteil der vereinbarten variablen Kaufpreiskomponente in Höhe von 103 TEUR ausbezahlt worden. Mit der Übertragung von 7.000 Stück eigener Aktien zu einem Kurs in Höhe von 30,75 Euro an den Verkäufer der YOC Spain, S.L. (ehemals: Mobile Interactive Advertising Media, S.L.) kommt die YOC AG einer weiteren bedingten Kaufpreisverpflichtung nach.
Zum 31. Dezember 2011 sind die Bedingungen zur Erreichung der in Aktienpaketen vereinbarten variablen Kaufpreiskomponente nicht erfüllt. Die Anpassung des variablen Kaufpreises erfolgt gemäß des zum Akquisitionszeitpunktes verpflichtend anzuwendenden IFRS 3 (2004) über eine Anpassung des Geschäfts- oder Firmenwertes zum 31. Dezember 2011 in Höhe von -346 TEUR.
Im Geschäftsjahr 2011 ist eine nachträgliche Anpassung des Kaufpreises für den am 12. März 2008 erfolgten Erwerb der belboon-adbutler GmbH (ehemals: adbutler GmbH) in Höhe von 55 TEUR vorgenommen worden. Die Anpassung des Kaufpreises erfolgt gemäß des zum Akquisitionszeitpunktes verpflichtend anzuwendenden IFRS 3 (2004) über eine Anpassung des Geschäfts- oder Firmenwertes.
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Akquisitionen der YOC-Gruppe:
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| 2010 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Unternehmenserwerbe (in TEUR) |
Werte zum 31.12.09 | Sevenval GmbH | belboon-adbutler GmbH | YOC Ltd. | YOC Spain, S.L. | Werte zum 31.12.10 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kaufpreis | 18.384 | 18.384 | ||||
| Anpassung variabler Kaufpreis | -74 | -8 | 28 | 372 | 223 | 541 |
| Anschaffungsnebenkosten | 306 | 306 | ||||
| Gesamtkaufpreis | 18.616 | -8 | 28 | 372 | 223 | 19.231 |
| Nettovermögen zu Buchwerten | 2.351 | 2.351 | ||||
| Anpassungen an beizulegende Zeitwerte | ||||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.979 | 6.979 | ||||
| Aktive latente Steuern | 659 | 659 | ||||
| Passive latente Steuern | 2.118 | 2.118 | ||||
| Summe erworbene Vermögenswerte und Schulden | 7.871 | 7.871 | ||||
| Wertminderungen | ||||||
| Verbleibender Geschäfts- oder Firmenwert | 10.744 | -8 | 28 | 372 | 223 | 11.359 |
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| 2011 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Unternehmenserwerbe (in TEUR) |
Brutus Media GmbH | Moustik GmbH | Moustik Sprl. | belboon-adbutler GmbH | YOC Spain, S.L. | Mobil ADcict SAS |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kaufpreis | 2.747 | |||||
| Anpassung variabler Kaufpreis | 55 | -346 | ||||
| Anschaffungsnebenkosten | ||||||
| Gesamtkaufpreis | 55 | -346 | 2.747 | |||
| Nettovermögen zu Buchwerten | 115 | |||||
| Anpassungen an beizulegende Zeitwerte | ||||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.808 | |||||
| Aktive latente Steuern | 36 | |||||
| Passive latente Steuern | 603 | |||||
| Summe erworbene Vermögenswerte und Schulden | 1.356 | |||||
| Wertminderungen | -1.213 | -91 | -507 | |||
| Verbleibender Geschäfts- oder Firmenwert | -1.213 | -91 | -507 | 55 | -346 | 1.391 |
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| 2011 | |
|---|---|
| Unternehmenserwerbe (in TEUR) |
Werte zum 31.12.11 |
| --- | --- |
| Kaufpreis | 21.131 |
| Anpassung variabler Kaufpreis | 250 |
| Anschaffungsnebenkosten | 306 |
| Gesamtkaufpreis | 21.687 |
| Nettovermögen zu Buchwerten | 2.466 |
| Anpassungen an beizulegende Zeitwerte | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 8.787 |
| Aktive latente Steuern | 695 |
| Passive latente Steuern | 2.721 |
| Summe erworbene Vermögenswerte und Schulden | 9.227 |
| Wertminderungen | -1.811 |
| Verbleibender Geschäfts- oder Firmenwert | 10.648 |
Der Betrag der Position "Akquisition von Beteiligungen" der Cash-Flow-Rechnung in Höhe von 1.016 TEUR ergibt sich wie folgt:
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| Akquisition von Beteiligung der CF-Rechnung (in TEUR) |
belboon-adbutler GmbH | YOC Spain, S.L. | MobilADict SAS | Summe |
|---|---|---|---|---|
| In 2011 zahlungswirksame Kaufpreise | 0 | 0 | 830 | 830 |
| Nachträglich in 2011 bezahlte variable Kaufpreisbestandteile (in Vorjahren passiviert) | 83 | 103 | 0 | 186 |
| Akquisition von Beteiligungen | 83 | 103 | 830 | 1.016 |
5. Erläuterungen zur Gesamterfolgsrechnung
5.1 Umsatzerlöse
Die YOC-Gruppe erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2011 im Wesentlichen mit der Erbringung von Dienstleistungen in den Segmenten Mobile Technology und Media Umsatzerlöse in Höhe von 33.332 TEUR (2010: 30.454 TEUR).
Die YOC-Gruppe erfasst im Geschäftsjahr 2011 erstmalig Umsatzerlöse unter Anwendung der Percentage-of-Completion-Methode nach erreichtem Fertigstellungsgrad. Für zum Abschlussstichtag laufende Projekte stehen den erfassten Umsatzerlösen Gesamtkosten zuzüglich etwaiger Gewinne abzüglich etwaiger Verluste in Höhe von 2.506 TEUR (2010: 0 TEUR) entgegen.
5.2 Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen
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| (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Bestandsveränderungen | 0 | -30 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.357 | 1.131 |
| Gesamt | 1.357 | 1.101 |
Im Geschäftsjahr 2011 aktiviert die YOC-Gruppe keine unfertigen Leistungen.
Es sind Entwicklungskosten selbst erstellter Software in Höhe von 1.357 TEUR (2010: 1.131 TEUR) aktiviert. Im Produktbereich Mobile Marketing wird vorwiegend Software entwickelt, die im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzt wird. Zudem wird die Mobile Internet Technologie, die Adserving Technologie und die Affiliate Marketing Technologie funktional kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Ansatzkriterien des IAS 38 sind erfüllt. Aktiviert werden die direkt zurechenbaren Einzelkosten als Herstellungskosten für selbst erstellte Software. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt auf Basis von geleisteten Arbeitstagen, bewertet mit Tagessätzen je Mitarbeiter.
Die Kosten für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und technischer Innovationen im Geschäftsjahr 2011 betragen 2.006 TEUR (2010: 1.637 TEUR).
Die YOC-Gruppe investierte im Geschäftsjahr 2011 für die Weiterentwicklung der Mobile Internet Technologie 868 TEUR (2010: 835 TEUR) und in weitere Mobile Marketing Technologien 578 TEUR (2010: 327 TEUR).
Die Forschungs- und Entwicklungskosten verteilen sich auf die zwei Geschäftsbereiche der YOC-Gruppe wie folgt:
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| Forschungs- und Entwicklungskosten (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Mobile Technology | 1.446 | 1.162 |
| Media | 560 | 475 |
| Gesamt | 2.006 | 1.637 |
5.3 Sonstige betriebliche Erträge
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| Sonstige betriebliche Erträge (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Anpassung und Auflösung von Rückstellungen | 86 | 15 |
| Sonstige Sachbezüge | 71 | 61 |
| Erträge aus Zuwendungen der öffentlichen Hand | 52 | 4 |
| Erträge aus Kursgewinnen und Währungsumrechnungen | 49 | 46 |
| Er träge aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 44 | 0 |
| Übrige Erträge | 53 | 202 |
| Gesamt | 355 | 328 |
Die Position der übrigen Erträge enthält im Wesentlichen Erträge aus der Erstattung von Umsatzsteuer aus Vorjahren.
5.4 Materialaufwand
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| Materialaufwand (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Materialaufwand für bezogene Waren | 8 | 105 |
| Materialaufwand für bezogene Leistungen | 16.987 | 12.626 |
| Gesamt | 16.995 | 12.731 |
Der Materialaufwand für bezogene Leistungen in Höhe von 16.987 TEUR (2010: 12.626 TEUR) enthält im Wesentlichen Kosten für die Infrastruktur zur Leistungserbringung, für die Inanspruchnahme von Fremdleistungen zur Realisierung von Projekten, für Publishervergütungen sowie für die Versendung von SMS, MMS und E-Mails.
5.5 Personalaufwand
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| Personalaufwand (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 12.414 | 9.587 |
| Soziale Abgaben | 2.148 | 1.697 |
| Gesamt | 14.562 | 11.284 |
Die Erhöhung des Personalaufwands im Geschäftsjahr 2011 um 3.278 TEUR auf 14.562 TEUR resultiert im Wesentlichen aus dem weiteren konzernweiten Ausbau des Personalbestandes in den Kernbereichen.
In den sozialen Abgaben sind Beiträge in Höhe von 119 TEUR (2010: 115 TEUR) für Direktversicherungen und Beiträge zur gesetzlichen/staatlichen Rentenversicherung (beitragsorientierter Plan) in Höhe von TEUR 753 (Vorjahr: TEUR 595) enthalten. Die Position Löhne und Gehälter enthält Aufwendungen für das Aktienoptionsprogramm, das im Geschäftsjahr 2009 eingeführt wurde, in Höhe von 161 TEUR (2010: 138 TEUR).
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| Mitarbeiteranzahl | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Im Jahresdurchschnitt | 214 | 180 |
| Zum Jahresende | 227 | 187 |
Die Berechnung der Mitarbeiteranzahl der MobilADdict SAS im Jahresdurchschnitt erfolgt anteilig ab der Erstkonsolidierung.
5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen
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| Sonstige betriebliche Aufwendungen (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Marketing, Kommunikation, Mediaschaltung | 2.363 | 2.249 |
| Laufende Kosten des Geschäftsbetriebs | 1.098 | 1.063 |
| Rechts- und Beratungskosten | 804 | 383 |
| Reisekosten | 664 | 492 |
| Fremdarbeiten | 546 | 205 |
| Wertberichtigungen auf Forderungen | 265 | 148 |
| Recruiting- und Fortbildungskosten | 243 | 84 |
| Kosten der Börsennotierung | 50 | 47 |
| Kursverluste | 47 | 79 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | 411 | 299 |
| Gesamt | 6.491 | 5.049 |
In der Position Marketing, Kommunikation, Mediaschaltung sind im Wesentlichen die Kosten für Agenturprovisionen in Höhe von 1.234 TEUR (2010: 535 TEUR) sowie Kosten für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von 544 TEUR (2010: 963 TEUR) enthalten.
Die Position der laufenden Kosten des Geschäftsbetriebs umfasst neben Aufwendungen für Miete, Leasing und Nebenkosten in Höhe von 804 TEUR (2010: 724 TEUR), Aufwendungen für Reparaturen, Wartung- und Instandhaltung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie von Software in Höhe von 132 TEUR (2010: 132 TEUR) sowie Aufwendungen für Beiträge, Versicherungen und Abgaben in Höhe von 89 TEUR (2010: 122 TEUR).
Der Anstieg der Rechts- und Beratungskosten um 421 TEUR auf 804 TEUR (2010: 383 TEUR) ist auf die gestiegenen Rechtsberatungskosten im Geschäftsjahr 2011 zurückzuführen, die sich durch die Akquisition der MobilADdict SAS sowie durch die strategische Neuausrichtung der YOC-Gruppe im dritten Quartal ergeben haben. Zudem erhöhten sich die Aufwendungen für die Steuerberatungsleistungen.
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Nebenkosten des Geldverkehrs in Höhe von 45 TEUR (2010: 56 TEUR), Aufwendungen aus der Vergütung des Aufsichtsrats in Höhe von 38 TEUR (2010: 38 TEUR), Aufwendungen für sonstige Steuern in Höhe von 87 TEUR (2010: 5 TEUR) sowie Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen in Höhe von 39 TEUR (2010: 28 TEUR).
5.7 Zinsen
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| Zinsergebnis (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Erträge aus Wertpapieren und sonstige Zinserträge | 54 | 28 |
| Erträge aus der Bewertung von Zinsswaps | 133 | 75 |
| Zinserträge | 187 | 103 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 380 | 87 |
| Zinsaufwendungen aus langfristigen Verbindlichkeiten | 42 | 343 |
| Zinsaufwendungen | 422 | 430 |
| Zinsergebnis | -235 | -327 |
Die Zinserträge in Höhe von insgesamt 187 TEUR (2010: 103 TEUR) beinhalten Erträge in Höhe von 133 TEUR (2010: 75 TEUR), die aus der Entwicklung des Zinsswaps resultieren.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen steuerlich abzugsfähige Nebenleistungen und andere Nebenleistungen in Verbindung mit Betriebssteuern.
Durch den Ansatz von beizulegenden Zeitwerten der variablen Kaufpreiskomponenten von Unternehmenserwerben werden die damit in Zusammenhang stehenden Verbindlichkeiten auf den Zeitpunkt des Unternehmenserwerbes abgezinst. Die Folgebewertung (Aufzinsung) führte im Geschäftsjahr zu einem Zinsaufwand in Höhe von 19 TEUR (2010: 19 TEUR).
Zinsaufwendungen aus Darlehensverträgen, die eine Endfälligkeit von mehr als einem Jahr aufweisen, werden innerhalb der Position der Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die Zinsaufwendungen aus langfristigen Verbindlichkeiten beinhalten zudem einen Betrag in Höhe von 16 TEUR (2010: 16 TEUR), der auf langfristiges Finanzierungsleasing entfällt.
5.8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Der Steueraufwand des Geschäftsjahres 2011 setzt sich wie folgt zusammen:
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| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | ||
| Inland | 87 | 6 |
| Ausland | 144 | 108 |
| Gesamt | 231 | 114 |
| Latente Steuern | ||
| Inland | -1.655 | 460 |
| Ausland | -364 | -77 |
| Gesamt | -2.019 | 383 |
| Ertragsteuern | -1.788 | 497 |
Die tatsächlichen Ertragsteuern setzen sich aus Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag sowie den ausländischen Einkommen- und Ertragsteuern zusammen. Bei den tatsächlichen Ertragsteuern im Inland handelt es sich sämtlich um periodenfremde Steueraufwendungen.
Die erfolgswirksam erfassten latenten Steuern gliedern sich wie folgt:
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| Erfolgswirksam erfasste latente Steuern (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Aus temporären Differenzen | -551 | 169 |
| Aus Verlustvorträgen und Steuergutschriften | -1.468 | 214 |
| Gesamt | -2.019 | 383 |
Die erfolgswirksam verbuchten latenten Steuern betragen für das Geschäftsjahr insgesamt -2.019 TEUR (2010: 383 TEUR).
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand:
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| 2011 | 2010 | |||
|---|---|---|---|---|
| Überleitungsrechnung (in TEUR) |
TEUR | % | TEUR | % |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis vor Steuern | -9.669 | 1.168 | ||
| Relevanter Steuersatz | 31% | 31% | ||
| Erwarteter Steueraufwand | -2.960 | 358 | ||
| Änderungen aus Abweichung der steuerlichen Bemessungsgrundlage | ||||
| Steuerfreie Erträge, Steuerfreibeträge und Vergünstigungen | 0 | -13 | ||
| Steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen | 119 | 59 | ||
| Steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibungen auf Goodwill | 571 | 0 | ||
| Steuersatzabweichungen | ||||
| Auswirkungen aus unterschiedlichen Gewerbesteuerhebesätzen | -2 | 13 | ||
| Auswirkungen abweichender ausländischer Steuersätze | 4 | -24 | ||
| Ansatz und Bewertung aktiver latenter Steuern | ||||
| Wertberichtigungen latenter Steuern auf Verlustvorträg | 0 | 98 | ||
| Zuschreibungen latenter Steuern auf Verlustvorträge | 0 | 0 | ||
| Nicht Ansatz aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge | 325 | 0 | ||
| Steuersatzänderungen auf latente Steuern | ||||
| Steuersatzänderungen auf latente Steuern | 23 | 0 | ||
| Aperiodische Effekte | ||||
| Steuern von Vorjahren | 93 | 6 | ||
| Sonstiges | ||||
| Sonstiges | 39 | 0 | ||
| Tatsächlicher Steueraufwand lt. GuV | -1.788 | 497 |
Der erwartete Steueraufwand ergibt sich aus der Multiplikation des Konzernergebnisses vor Steuern mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 30,61% (Vorjahr: 30,61%). Der relevante Steuersatz berechnet sich nach den zum Abschlussstichtag gültigen steuerlichen Vorschriften. Die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer werden entsprechend berücksichtigt.
Es wurden folgende aktive und passive latente Steuern auf Differenzen sowie auf Verlustvorträge gebildet:
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| Aktive/Passive latente Steuern (in TEUR) |
2011 | 2010 | ||
|---|---|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 332 | 2.135 | 301 | 2.275 |
| Unfertige Leistungen | 762 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 0 | 8 | 0 | 0 |
| Forderungen | 0 | 376 | 0 | 2 |
| Sonstige Rückstellungen | 0 | 93 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten | 331 | 777 | 72 | 4 |
| Steuerliche Verlustvorträge und Gutschriften | 2.447 | 0 | 936 | 0 |
| Summe | 3.872 | 3.389 | 1.309 | 2.281 |
| Saldierungen | -2.801 | -2.801 | -1.309 | -1.309 |
| Bilanzansatz | 1.071 | 588 | 0 | 972 |
Die Bilanzierung latenter Steuern für deutsche Sachverhalte erfolgt unter Verwendung eines Körperschaftsteuersatzes von 15% sowie eines Solidaritätszuschlages von 5,5%. Der Gewerbesteuersatz berechnet sich aus 3,5% Messzahl und dem jeweiligen gemeindespezifischen Hebesteuersatz.
Latente Steuern auf Bilanzposten bei den ausländischen Beteiligungen werden unter Beachtung der für die jeweilige Gesellschaft geltenden steuerlichen Verhältnissen angesetzt.
Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden unter Berücksichtigung der künftigen Realisierbarkeit angesetzt. Zum 31. Dezember 2011 sind aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.417 TEUR nicht angesetzt (2010: 300 TEUR).
Der nach IAS 12.82 anzugebende Betrag der aktiven latenten Steuern beträgt TEUR 1.071 TEUR (2010: 0 TEUR) und kann voraussichtlich planmäßig durch entsprechende zukünftige Gewinne realisiert werden. Die steuerlichen Verlustvorträge in Deutschland sind zeitlich unbegrenzt nutzbar.
Die Steuerforderungen in Höhe von 15 TEUR (2010: 23 TEUR) beinhalten folgende Positionen:
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| Steuerforderungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Rückforderungen für: | ||
| Körperschaftsteuer | 0 | 11 |
| Gewerbesteuer | 9 | 9 |
| Kapitalertragsteuer | 6 | 3 |
| Gesamt | 15 | 23 |
Die Steuerschulden belaufen sich zum 31. Dezember 2011 auf 257 TEUR (2010: 102 TEUR).
5.9 Ergebnis je Aktie
Das Grundkapital ist zum 31. Dezember 2011 auf 1.915.000 Stück (2010: 1.887.000 Stück) auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie aufgeteilt. Bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien der YOC AG zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien, die sich während des Jahres im Umlauf befinden, geteilt.
Die Beträge, die der Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie und des bereinigten Ergebnisses zugrunde gelegt werden, berechnen sich wie folgt:
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| 2011 | 2010 | |
|---|---|---|
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie | 1.879.299 | 1.735.005 |
| Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen: | 0 | 154.479 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien bereinigt um den Verwässerungseffekt | 1.879.299 | 1.889.484 |
Das Ergebnis nach Steuern beträgt für das Geschäftsjahr 2011 -7.881 TEUR (2010: 671 TEUR).
Aufgrund der Verlustsituation sind die Aktienoptionen in 2011 nicht verwässernd. Das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie für das Geschäftsjahr 2011 ist somit gleich und beträgt -4,19 Euro (2010: unverwässert 0,39 Euro/verwässert 0,36 Euro).
5.10 Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung erfolgt aufgrundlage der internen Managementstruktur. Zur Fokussierung auf die skalierbaren Geschäftsbereiche fand im ersten Quartal des Geschäftsjahres eine Neustrukturierung zur Weiterentwicklung der Geschäftsfeldstrategie statt, die zu mehr Transparenz nach innen und außen führt. Der Konzern gliedert sich nunmehr in folgende berichtspflichtige Geschäftssegmente auf:
1. Mobile Technology
2. Media
Dem Segment Mobile Technology sind die Produktbereiche Mobile Marketing und Mobile Internet zugeordnet sowie der ehemalige Geschäftsbereich Mobile B2C Services, der jedoch nicht mehr im strategischen Fokus der YOC-Gruppe steht. Unter den Bereich Mobile Technology fällt die Lizensierung und Implementierung technologischer Produkte zur zielgerichteten Kommunikation über mobile Endgeräte.
Dem Segment Media sind die Produktbereiche Mobile Advertising und Affiliate Marketing zugeordnet. Der Geschäftsbereich Media umfasst die Vermarktung mobiler Internetseiten und Applikationen auf Tausender-Kontakt-Preis (TKP)-, Reichweiten- und Performance-Basis.
Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der einzelnen Segmente. Als Ergebnisgröße wird dabei gemäß der internen Berichtsstruktur das EBITDA herangezogen:
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| Segmentberichterstattung (in TEUR) |
Mobile Tech | Media | Konsolidierung | Overhead | YOC-Gruppe |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2011-31.12.2011 | |||||
| Außenumsatz | 13.019 | 20.313 | 33.332 | ||
| Innenumsatz | 3.016 | 2.458 | -5.473 | 0 | |
| Gesamtumsatz | 16.035 | 22.771 | -5.473 | 33.332 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 984 | 373 | 1.357 | ||
| Bestandsveränderung | 0 | 0 | 0 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 259 | 96 | 355 | ||
| Gesamtleistung | 14.262 | 20.782 | 35.044 | ||
| Materialaufwand | 3.428 | 13.567 | 16.995 | ||
| Personalaufwand | 8.907 | 3.420 | 2.235 | 14.562 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | 2.365 | 2.336 | 1.790 | 6.491 | |
| EBITDA | -438 | 1.459 | -4.025 | -3.004 | |
| 01.01.2010-31.12.2010 | |||||
| Außenumsatz | 18.699 | 11.755 | 30.454 | ||
| Innenumsatz | 3.812 | 599 | -4.411 | 0 | |
| Gesamtumsatz | 22.511 | 12.354 | -4.411 | 30.454 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 815 | 317 | 1.131 | ||
| Bestandsveränderung | -30 | 0 | -30 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 229 | 99 | 328 | ||
| Gesamtleistung | 19.713 | 12.170 | 31.883 | ||
| Materialaufwand | 4.933 | 7.798 | 12.731 | ||
| Personalaufwand | 7.273 | 2.229 | 1.782 | 11.284 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | 2.464 | 1.170 | 1.416 | 5.049 | |
| EBITDA | 5.044 | 973 | -3.198 | 2.819 |
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente folgen den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses.
Das EBITDA lässt sich wie folgt auf das Ergebnis nach Steuern überleiten:
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| Ergebnis nach Steuern (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| EBITDA | -3.004 | 2.819 |
| Abschreibungen | -6.430 | -1.324 |
| Finanzergebnis | -235 | -327 |
| Steuern | 1.788 | -497 |
| Ergebnis nach Steuern | -7.881 | 671 |
Der Außenumsatz entfällt in Höhe von 17.882 TEUR (2010: 21.544 TEUR) auf Deutschland, dem Ausland sind 15.450 TEUR (2010: 8.909 TEUR) zuzuordnen.
Umsätze werden grundsätzlich dem Land zugeordnet, in dem die Leistungserbringung erfolgt. Ist eine solche Zuordnung nicht möglich, wird der Umsatz dem Land zugeordnet, aus dem die Leistungserbringung beauftragt wird.
Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen 6.136 TEUR (2010: 4.882 TEUR) auf das Ausland und 13.934 TEUR (2010: 15.500 TEUR) sind Deutschland zuzuordnen.
5.11 Sonstiges Ergebnis
Das sonstige Ergebnis enthält im Geschäftsjahr 2011 Veränderungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 11 TEUR (2010: 62 TEUR).
Im Geschäftsjahr 2011 sind keine Beträge ergebniswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung aufgelöst worden. Weitere Steuern sind nicht zu berücksichtigen.
6. Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten
6.1 Sachanlagen
Die Sachanlagen umfassen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung und IT-Infrastruktur wie beispielsweise Server Systeme.
Zum 31. Dezember 2011 weist die Konzernbilanz einen Bestand an Sachanlagen in Höhe von 1.176 TEUR (2010: 769 TEUR) aus. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen betragen für das Geschäftsjahr 328 TEUR (2010: 245 TEUR).
Verfügungsbeschränkungen oder Restriktionen für einzelne Sachanlagen liegen nicht vor. Ebenso sind keine Sachanlagen verpfändet oder in anderer Art und Weise als Sicherheit begeben worden.
Wertberichtungen und außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen sind im Geschäftsjahr 2011 nicht notwendig.
Im Geschäftsjahr 2011 verpflichtete sich die YOC AG zum Erwerb von Mietereinbauten und Büroeinrichtungen in Höhe von 55 TEUR.
Die Entwicklung der Sachanlagen im Geschäftsjahr 2011 stellt sich wie folgt dar:
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| Entwicklung der Sachanlagen (in TEUR) |
Sachanlagen |
|---|---|
| Anschaffungskosten | |
| per 01.01.2010 | 1.738 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 |
| Zugänge | 295 |
| Abgänge | 126 |
| Währungseffekte | 6 |
| per 31.12.2010 | 1.913 |
| Abschreibungen | |
| per 01.01.2010 | 1.013 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 |
| Zugänge | 245 |
| Abgänge | 115 |
| Währungseffekte | 1 |
| per 31.12.2010 | 1.144 |
| Nettobuchwert am 31.12.2010 | 769 |
| Anschaffungskosten | |
| per 01.01.2011 | 1.913 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 7 |
| Zugänge | 734 |
| Abgänge | 79 |
| Währungseffekte | 3 |
| per 31.12.2011 | 2.578 |
| Abschreibungen | |
| per 01.01.2011 | 1.144 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 |
| Zugänge | 328 |
| Abgänge | 72 |
| Währungseffekte | 2 |
| per 31.12.2011 | 1.402 |
| Nettobuchwert am 31.12.2011 | 1.176 |
6.2 Geschäfts- oder Firmenwert
Die Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes stellt sich folgendermaßen dar:
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| Geschäfts- oder Firmenwert (in TEUR) |
|
|---|---|
| per 01.01.2010 | 10.744 |
| Zugänge | 623 |
| Abgänge | 8 |
| Wertminderungen | 0 |
| per 31.12.2010 | 11.359 |
| Zugänge | 1.447 |
| Abgänge | 347 |
| Wertminderungen | 1.811 |
| per 31.12.2011 | 10.648 |
Die Veränderung des Geschäfts- oder Firmenwertes ergibt sich im Geschäftsjahr 2011 aus dem Zugang im Rahmen der Akquisition der MobilADdict SAS sowie aus der Anpassung von variablen Kaufpreiskomponenten unter Anwendung des IFRS 3, der zum Zeitpunkt der Akquisitionen aus Vorjahren verpflichtend anzuwenden war (siehe auch Kapitel 4 "Akquisitionen").
Zudem wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte zum Ende des dritten Quartals einem Werthaltigkeitstest gemäß IAS 36 unterzogen, bei dem sich eine Wertminderung um 1.811 TEUR ergab. Aufgrund der Fokussierung auf das Kerngeschäft im Segment Mobile Technology hat sich die YOC-Gruppe im Geschäftsjahr 2011 aus den Randaktivitäten in den Bereichen Mobile B2C Services sowie Mobile Messaging zurückgezogen. Die Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt im Geschäftsbereich Mobile B2C Services 598 TEUR und im Bereich Mobile Messaging 1.213 TEUR.
Zur Durchführung des Werthaltigkeitstests sind die Geschäfts- oder Firmenwerte denjenigen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (Berichtseinheiten) zugeordnet, die erwartungsgemäß von den Synergien der Unternehmenserwerbe profitieren. Diese Berichtseinheiten repräsentieren die unterste Ebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für Zwecke der Unternehmenssteuerung überwacht wird. Sie entsprechen dem Segment Media sowie den Geschäftsbereichen Mobile Technology, Mobile B2C Services und Mobile Messaging.
Die Prüfung der Werthaltigkeit erfolgt durch Ermittlung des Nutzungswertes der Berichtseinheiten anhand geschätzter zukünftiger Cash-Flows, die aus der Mittelfristplanung abgeleitet werden. Die Mittelfristplanung basiert auf vergangenheitsbezogenen Erfahrungswerten und berücksichtigt geschäftssegmentspezifische Marktwachstumserwartungen. Der Planungshorizont der Mittelfristplanung beträgt fünf Jahre, vorausgesetzt das Geschäft wird fortgeführt. Die Zahlungsströme nach diesem Fünfjahreszeitraum werden unter Nutzung einer Wachstumsrate von 2% (2010: 2%) extrapoliert, die das angenommene durchschnittliche Marktwachstum der jeweiligen Berichtseinheiten nicht überschreitet. Die Diskontierungssätze werden auf Basis der branchenüblichen durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten ermittelt und betragen für 2011 zwischen 7,8% und 9,6% vor Steuern (2010: zwischen 7,8% und 9,6%).
Bis auf die oben aufgeführten Wertminderungen ergaben die Wertminderungstests keinen weiteren Wertminderungsbedarf der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte auf die Geschäftssegmente:
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| Geschäfts- oder Firmenwert (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Mobile Technology | 7.595 | 9.406 |
| Media | 3.053 | 1.953 |
| Gesamt | 10.648 | 11.359 |
6.3 Immaterielle Vermögenswerte
Der Bestand an immateriellen Vermögenswerten zum 31. Dezember 2011 in Höhe von 7.175 TEUR (2010: 8.253 TEUR) setzt sich wie folgt zusammen:
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| Immaterielle Vermögenswerte (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer | 572 | 1.542 |
| Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer | 6.603 | 6.711 |
| Gesamt | 7.175 | 8.253 |
Die Zuordnung der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer auf die einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten stellt sich wie folgt dar:
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| Geschäftssegment | Zahlungsmittel generierende Einheit (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Mobile Technology | Webseiten (aus Akquisition Brutus Media GmbH) | 0 | 911 |
| Sonstige Webseiten | 26 | 64 | |
| Sonstige Markenrechte | 0 | 21 | |
| Media | Markenrechte (aus Akquisition adbutler GmbH) | 546 | 546 |
| Gesamt | 572 | 1.542 |
Die ursprüngliche Bewertung der Marke adbutler wie auch der in den Folgejahren durchgeführte Wertminderungstest erfolgt nach dem Lizenzpreisanalogieverfahren. Auf die markenrelevanten Umsätze wird eine Lizenzrate in Höhe von 1% (2010: 1%) angesetzt. Die Diskontierungssätze für 2011 betragen zwischen 7,8% und 9,6% vor Steuern (2010: zwischen 7,8% und 9,6%).
Für die Bewertung der Webseite und der Markenrechte gelten die Ausführungen zu dem für die Wertminderungstests der Geschäfts- oder Firmenwerte angewendeten Verfahren. Der Wertminderungstest zum 30. September 2011 führte zu einem Wertminderungsbedarf der Webseiten in Höhe von insgesamt 949 TEUR und der Markenrechte von 21 TEUR. Die wertgeminderten immateriellen Vermögenswerte wurden in den Geschäftsbereichen genutzt, welche im Zuge der Neuausrichtung des Geschäfts der YOC-Gruppe auslaufen. Zum 30. September 2011 schätzte das Management im Rahmen des Wertminderungstests für den Bereich Mobile Messaging den erzielbaren Betrag der betroffenen Webseiten und Markenrechte auf 0 Euro, so dass der Vergleich zum Buchwert dieser Vermögenswerte zu einer vollen Wertminderung führte.
Bis auf die oben aufgeführten Wertminderungen ergaben die Wertminderungstests keinen weiteren Wertminderungsbedarf der immateriellen Vermögenswerte.
Die immateriellen Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer umfassen die folgenden Positionen:
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| (in TEUR) | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Selbst erstellte Software | 3.198 | 3.152 |
| Software und Lizenzen | 230 | 316 |
| Kundenstämme | 3.175 | 3.243 |
| Gesamt | 6.603 | 6.711 |
Die bereits fertig gestellten Teile der Software, die zu Herstellungskosten in Höhe von 3.198 TEUR (2010: 3.152 TEUR) bewertet sind, werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer zwischen 3 bis 8 Jahren abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2011 betragen die verbleibenden Nutzungsdauern zwischen 2,75 bis 5,75 Jahren (2010: zwischen 3,75 bis 6,75 Jahren).
Die Kundenstämme in Höhe von 3.175 TEUR (2010: 3.243 TEUR) umfassen die im Zuge der Akquisitionen der Tochtergesellschaften erworbenen Kundenstämme.
Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte betragen für das Geschäftsjahr 1.412 TEUR (2010: 1079 TEUR).
Wertminderungen sind im Geschäftsjahr 2011 auf aktivierte selbst erstellte Software in Höhe von 554 TEUR, auf erworbene Software und Lizenzen in Höhe von 22 TEUR sowie auf Kundenstämme in Höhe von 1.336 TEUR vorgenommen worden.
Die Notwendigkeit der Wertminderungen ergibt sich aus der strategischen Entscheidung zum Rückzug der YOC-Gruppe aus den Geschäftsbereichen Mobile B2C Services und Mobile Messaging im Geschäftsjahr 2011. Der auf diese Geschäftsbereiche entfallende Anteil der Wertminderungen auf aktivierte Software und Kundenstämme beträgt für den Geschäftsbereich Mobile B2C Services 1.063 TEUR und für den Geschäftsbereich Mobile Messaging 1.280 TEUR. Darüber hinaus wurden Software und Marken, die in dem geplanten Produktportfolio keine Anwendung finden und damit für die YOC-Gruppe keinen wirtschaftlichen Nutzen generieren wird, in Höhe von 201 TEUR im Segment Mobile Technology und in Höhe von 338 TEUR im Segment Media außerplanmäßig abgeschrieben.
Verfügungsbeschränkungen oder Restriktionen für einzelne immaterielle Vermögenswerte liegen nicht vor. Ebenso sind keine immateriellen Vermögenswerte verpfändet oder sonst wie als Sicherheit begeben worden.
Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
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| Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte (in TEUR) |
Selbst erstellte Software | Webseiten und Markenrechte | Erworbene Software und Lizenzen | Kundenstämme | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | |||||
| per 01.01.2010 | 2.932 | 1.538 | 903 | 4.814 | 10.187 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 1.131 | 4 | 124 | 0 | 1.259 |
| Abgänge | 0 | 0 | 7 | 0 | 7 |
| Währungseffekte | 0 | 0 | 0 | 42 | 42 |
| per 31.12.2010 | 4.063 | 1.542 | 1.020 | 4.856 | 11.481 |
| Abschreibungen | |||||
| per 01.01.2010 | 436 | 0 | 578 | 1.137 | 2.151 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 475 | 0 | 130 | 473 | 1.078 |
| Abgänge | 0 | 0 | 4 | 0 | 4 |
| Währungseffekte | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 |
| per 31.12.2010 | 911 | 0 | 704 | 1.613 | 3.228 |
| Nettobuchwert am 31.12.2010 | 3.152 | 1.542 | 316 | 3.243 | 8.253 |
| Anschaffungskosten | |||||
| per 01.01.2011 | 4.063 | 1.542 | 1.020 | 4.856 | 11.481 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 3 | 1.808 | 1.811 |
| Zugänge | 1.357 | 0 | 34 | 0 | 1.391 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungseffekte | 0 | 0 | 0 | 20 | 20 |
| per 31.12.2011 | 5.420 | 1.542 | 1.057 | 6.684 | 14.703 |
| Abschreibungen | |||||
| per 01.01.2011 | 911 | 0 | 704 | 1.613 | 3.228 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 757 | 0 | 101 | 554 | 1.412 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertminderungen | 554 | 970 | 22 | 1.336 | 2.882 |
| Währungseffekte | 0 | 0 | 0 | 6 | 6 |
| per 31.12.2011 | 2.222 | 970 | 827 | 3.509 | 7.528 |
| Nettobuchwert am 31.12.2011 | 3.198 | 572 | 230 | 3.175 | 7.175 |
6.4 Finanzanlagen
Unter der Position der Finanzanlagen wurde bis zum 31. Dezember 2010 eine Beteiligung der YOC AG an der selfloading content GmbH in Höhe von 1 TEUR ausgewiesen, die im Geschäftsjahr 2007 erworben wurde. Aufgrund der Neuausrichtung des Kerngeschäfts wurde die Beteiligung zum 30. September 2011 in voller Höhe wertgemindert.
6.5 Geleistete Anzahlungen
Zum 31. Dezember 2011 weist die YOC-Gruppe Anzahlungen in Höhe von 140 TEUR (2010: 106 TEUR) aus, unter anderem für Versicherungen, Jahresbeiträge, Mietvorauszahlungen und Lizenzen. In der Position der geleisteten Anzahlungen sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die zu Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag führen.
Verfügungsbeschränkungen oder Restriktionen auf geleistete Anzahlungen liegen nicht vor. Ebenso sind geleistete Anzahlungen weder verpfändet noch in anderer Art und Weise als Sicherheit begeben worden.
6.6 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum 31. Dezember 2011 in Höhe von 8.606 TEUR (2010: 7.433 TEUR). Sie setzen sich folgendermaßen zusammen:
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| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, vor Wertberichtigung | 8.957 | 7.603 |
| Einzelwertberichtigungen | -351 | -170 |
| Gesamt | 8.606 | 7.433 |
Die Wertberichtigungen, die auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet wurden, haben sich wie folgt entwickelt:
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| Entwicklung der Wertberichtigungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Stand am 01.01. | 170 | 49 |
| Zuführungen | 321 | 155 |
| Auflösung | -10 | -19 |
| Inanspruchnahmen | -130 | -15 |
| Stand zum 31.12. | 351 | 170 |
Das Forderungsmanagement trägt durch eine kontinuierliche Analyse des Forderungsbestands einer ausgeglichenen Altersstruktur der Forderungen Rechnung. Eine Detailanalyse erfolgt bei Forderungen, die älter als 60 Tage sind. Sollten Hinweise auf die Notwendigkeit einer Einzelwertberichtigung bereits früher vorliegen, werden die betroffenen Forderungen entsprechend wertgemindert.
Die folgende Tabelle zeigt die Analyse der Altersstruktur der zum Stichtag im Bestand befindlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:
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| Fälligkeitsanalyse Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| bis 30 Tage* | 7.956 | 6.320 |
| 31 Tage bis 90 Tage | 361 | 715 |
| 91 Tage bis 180 Tage | 163 | 234 |
| ab 181 Tage | 100 | 150 |
| zum 31.12.2011 fällige wertberichtigte Forderungen | 377 | 184 |
| Gesamtbestand der Forderungen | 8.957 | 7.603 |
* davon sind zum 31.12.2011 Forderungen in Höhe von 6.988 TEUR (2010: 4.920 TEUR) weder fällig noch wertgemindert
Sicherheiten für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie für sonstige Vermögenswerte wurden nicht begeben.
Die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthält Forderungen aus noch nicht abgeschlossenen Projekten in Höhe von 389 TEUR (2010: 0 TEUR), die auf Basis des zum Stichtag ermittelten Fertigstellungsgrades unter Anwendung der Percentage-of-completion-Methode bewertet werden.
Unter den sonstigen Vermögenswerten in Höhe von 174 TEUR (2010: 156 TEUR) sind im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzämter aus sonstigen Steuern, Forderungen gegen Mitarbeitern und gesetzlichen Krankenkassen sowie geleistete Kautionen ausgewiesen. Wertminderungen von sonstigen Vermögenswerten haben sich wie im Vorjahr nicht ergeben.
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögenswerte beinhalten kurzfristige Posten.
Besondere Ausfallrisiken oder Konzentrationen von Ausfallrisiken bei den Forderungen der YOC-Gruppe bestehen-wie schon im Vorjahr-nicht. Die oben dargestellten Buchwerte spiegeln das maximale Ausfallrisiko des Konzerns für solche Forderungen und Vermögenswerte wider.
6.7 Wertpapiere
Zum 31. Dezember 2011 verfügt die YOC-Gruppe über Wertpapiere mit einem Zeitwert in Höhe von 27 TEUR (2010: 13 TEUR).
6.8 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Die liquiden Mittel umfassen sämtliche Bank- und Kassenbestände sowie kurzfristige Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt 1.571 TEUR (2010: 5.175 TEUR). Die Guthaben bei verschiedenen Banken waren zum Stichtag mit Zinssätzen zwischen 0% und 1,4% verzinst. Bankkonten, die in Fremdwährungen geführt werden, wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Zum 31. Dezember 2011 waren keine liquiden Mittel als Sicherheit begeben worden.
Dem Liquiditätsrisiko begegnet die YOC-Gruppe mit einer auf einen festen Planungshorizont ausgerichteten Liquiditätsvorschau für den gesamten Konzern.
6.9 Eigenkapital
Im Berichtsjahr hat die YOC AG eine Sachkapitalerhöhung in Höhe von 28.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie im Rahmen der Akquisition der MobilADdict SAS vorgenommen. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgte zu 35,04 Euro pro Aktie. Damit erhöhte sich die Anzahl der Aktien der Gesellschaft von 1.887.000 Stück auf 1.915.000 Stück. Von den 1.915.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro werden 4.000 Stück von der YOC AG als eigene Aktien gehalten (siehe hierzu Erläuterungen weiter unten). Der Ausweis erfolgt als one-line adjustment unter der Bilanzposition der eigenen Aktien im Eigenkapital.
Der Vorstand kann mit Genehmigung durch den Aufsichtsrat über ein genehmigtes Kapital von in Höhe von 944 TEUR bis zum 05. Juni 2016 verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des Grundkapitals durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aktionärsstruktur der YOC AG zum 31. Dezember 2011:
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| Anteilseigner der YOC AG | Beteiligungen in % |
|---|---|
| Vorstand | 20,19% |
| DIH Deutsche Industrie Holding GmbH* | 12,98% |
| Schwetje Invest GmbH** | 11,41% |
| Fidelity Funds SICAV | 9,35% |
| dkam GmbH*** | 6,78% |
| Ruffer Investments LLP | 6,27% |
| IPConcept Fund Management S.A. | 4,67% |
| Management | 1,07% |
| YOC AG (eigene Aktien) | 0,21% |
| Free float | 27,07% |
| Gesamt | 100,00% |
* Die Beteiligung an der DIH Deutsche Industrie Holding GmbH ist Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen.
** Die Beteiligung an der Schwetje Invest GmbH ist Herrn Michael Schwetje zuzurechnen.
*** Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der dkam GmbH ist Herr Dirk Kraus.
Bereits im Geschäftsjahr 2009 wurde ein bedingtes Kapital geschaffen, um dem Management und Mitarbeitern der Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen erstmalig Bezugsrechte im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes zu gewähren.
Vom Gesamtvolumen in Höhe von 175.000 der möglichen Bezugsrechte dürfen 115.500 Stückaktien, das heißt bis zu 66% des Gesamtvolumens, an Mitglieder des Vorstands der YOC AG gewährt werden. Mitarbeitern der YOC AG sowie Mitarbeitern verbundener Unternehmen dürfen insgesamt 59.500 Stückaktien, das heißt bis zu 34% des Gesamtvolumens, gewährt werden. Jedes Bezugsrecht berechtigt zum Bezug einer Stückaktie der YOC AG zum Ausübungspreis.
Der Ausübungspreis entspricht 100% des ungewichteten durchschnittlichen Xetra-Schlusskurses der YOC-Aktie an den letzten acht Börsenhandelstagen vor Beginn des Erwerbszeitraums, in dem die Bezugsrechte gewährt werden, mindestens aber dem Schlusskurs der Aktie am Tag der Ausgabe der Bezugsrechte. Die Bezugsrechte dürfen ausschließlich während bestimmter Ausübungszeiträume ausgeübt werden, erstmalig jedoch frühestes drei Jahre ab Gewährung, letztmalig im Jahr 2017.
Die Ausübung der Bezugsrechte ist dabei an eine Steigerung des Börsenkurses der YOC-Aktie im dritten Jahr seit der jeweiligen Ausgabe der Bezugsrechte von mindestens 15%, im vierten Jahr von mindestens 20% und im fünften Jahr von mindestens 25% gebunden. Zudem muss der Ausübende seit Gewährung der Bezugsrechte in einem ungekündigten Anstellungsverhältnis mit der YOC AG oder einem ihrer verbundenen Unternehmen stehen. Das Recht zur Ausübung der Bezugsrechte bleibt dann erhalten, wenn die Beendigung des Anstellungsverhältnisses auf einer dauerhaften Erkrankung, Erwerbsunfähigkeit, Ruhestand, der einvernehmlichen Aufhebung des Anstellungsverhältnisses beruht oder aufgrund von Elternzeit beruht.
Für verfallene Bezugsrechte aufgrund von Kündigungen können neue Bezugsrechte im Rahmen des Gesamtvolumens gewährt werden.
Im Falle eines Übernahmeangebots für die Aktien der YOC AG nach §§29, 35 WpÜG können die Bezugsrechte in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum ausgeübt werden, sofern die gesetzliche Wartefrist von zwei Jahren gewahrt bleibt.
Im Geschäftsjahr 2011 sind 139.090 Stück (2010: 150.465 Stück) Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis in Höhe von 13,25 Euro und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 4,12 Euro, 5.000 Stück (2010: 5.000 Stück) Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis in Höhe von 32,50 Euro und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 11,24 Euro, 2.875 Stück (2010: 2.875 Stück) Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis in Höhe von 35,90 Euro und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 12,45 Euro und 18.625 Stück (2010: 0 Stück) Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis in Höhe von 27,00 Euro und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 10,24 Euro an Mitarbeiter und das Management der Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen ausgegeben. Es sind weder Bezugsrechte während des Geschäftsjahres ausgeübt worden, noch bestehen zum 31. Dezember 2011 ausübbare Bezugsrechte. Während des Geschäftsjahres 2011 sind 11.375 Stück der Bezugsrechte verfallen und wurden vollumfänglich in der folgenden Gewährungsrunde neu gewährt. Insgesamt wurden 18.625 Stück der Bezugsrechte im Geschäftsjahr 2011 neu gewährt.
Zum 31. Dezember 2011 beläuft sich die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit auf 1,25 Jahre. Der gewichtete durchschnittliche beizulegende Zeitwert der Optionen zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 5,17 Euro.
Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen ermittelt sich durch Monte-Carlo-Simulation unter Zugrundelegung folgender Annahmen:
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| Optionen September 2011 | Optionen August 2010 | Optionen Mai 2010 | Optionen September 2009 | |
|---|---|---|---|---|
| Erwartete Dividendenrendite | 0% | 0% | 0% | 0% |
| Zinssatz risikoloser Anlagen | 0,97% | 1,23% | 1,43% | 2,40% |
| Erdienungszeitraum | 3,3 Jahre | 3,3 Jahre | 3,3 Jahre | 3,3 Jahre |
| Volatilität | 45% | 40% | 40% | 35% |
Die Volatilität wurde in den Vorjahren anhand historischer Aktienkursbewegungen einer Gruppe von Unternehmen, die mit der YOC AG vergleichbar sind, ermittelt.
Zum 31. Dezember 2011 umfasst die Kapitalrücklage einen Betrag in Höhe von 15.014 TEUR (2010: 13.559 TEUR). Die Veränderung der Kapitalrücklage ergibt sich zum einen aus der Erfassung des Aufgeldes aus der Kapitalerhöhung abzüglich der zurechenbaren Kosten in Höhe von insgesamt 941 TEUR sowie aus der Ausgabe von insgesamt 17.000 Stück eigener Aktien in Höhe von 352 TEUR. Zum anderen wurden der Kapitalrücklage gemäß IFRS 2 Verpflichtungen in Höhe von 161 TEUR (2010: 138 TEUR) im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes zugeführt.
Die Gewinnrücklagen weisen zum 31. Dezember 2011 einen Betrag in Höhe von -5.955 TEUR aus (2010: 1.925 TEUR).
Die Entwicklung der Rücklagen ist der Eigenkapitalveränderungsrechnung zu entnehmen.
Im Geschäftsjahr 2011 reduzierte sich der Bestand der eigenen Aktien mit der Gewährung von 10.000 Stück eigener Aktien im Rahmen der Akquisition der MobilADdict SAS an die Verkäufer sowie in Höhe von 7.000 Stück eigener Aktien aufgrund der Übertragung als Kaufpreisbestandteil an den Verkäufer der YOC Spain, S.L. Zum 31. Dezember 2011 hält die YOC AG 4.000 Stück eigene Aktien, bewertet zu durchschnittlich 12,56 Euro, im Bestand.
6.10 Rückstellungen
Die Rückstellungen setzen sich folgendermaßen zusammen:
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| Rückstellungen (in TEUR) |
Stand 01.01.11 | Inanspruchnahme | Auflösung | Zuführung | Stand 31.12.11 |
|---|---|---|---|---|---|
| Archivierungsrückstellungen | 33 | 0 | 5 | 11 | 39 |
| Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten | 35 | 35 | 0 | 8 | 8 |
| Sonstige Rückstellungen | 28 | 28 | 0 | 153 | 153 |
| Gesamt | 96 | 63 | 5 | 172 | 200 |
Zum 31. Dezember 2011 weist die YOC-Gruppe Rückstellungen in Höhe von insgesamt 200 TEUR (2010: 96 TEUR) aus. Davon ist ein Betrag in Höhe von 39 TEUR (2010: 33 TEUR) als langfristig zu klassifizieren. Die Position der langfristigen Rückstellungen enthält eine Archivierungsrückstellung in Höhe von 39 TEUR (2010: 33 TEUR), die sich aus der Pflicht der Aufbewahrung von Unternehmensunterlagen ergibt.
Ein Betrag in Höhe von 161 TEUR (2010: 63 TEUR) wird als kurzfristig ausgewiesen. Die kurzfristigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 8 TEUR (2010: 35 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 153 TEUR umfassen Rückstellungen für Umsatzsteuer aus Vorjahren inklusive Zinsen in Höhe von 66 TEUR (2010: 28 TEUR) und Zinsen auf Ertragsteuern aus Vorjahren in Höhe von 12 TEUR.
Darüber hinaus wurde zum 31. Dezember 2011 im Rahmen der Akquisition der MobilADdict eine Verpflichtung in Höhe von 75 TEUR für Prämienzahlungen zurückgestellt.
6.11 Verbindlichkeiten
Zum 31. Dezember 2011 betragen die Verbindlichkeiten der YOC-Gruppe insgesamt 18.834 TEUR (2010: 15.065 TEUR). Sie umfassen erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten und Steuerverbindlichkeiten, sonstige Verbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten.
Zum 31. Dezember 2011 bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.379 TEUR (2010: 2.496 TEUR).
Die sonstigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2011 in Höhe von insgesamt 6.749 TEUR (2010: 4.596 TEUR) beinhalten kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 6.646 TEUR (2010: 4.596 TEUR). Sie setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2011 | 2010 | |||
|---|---|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten (in TEUR) |
Gesamt | davon kurzfristig | Gesamt | davon kurzfristig |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus nicht erhaltenen Eingangsrechnungen | 3.733 | 3.733 | 2.670 | 2.670 |
| Verbindlichkeiten aus Personalangelegenheiten | 1.673 | 1.673 | 1.120 | 1.120 |
| Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer | 646 | 646 | 590 | 590 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Aufsichtsräten | 78 | 78 | 56 | 56 |
| Verbindlichkeiten aus Operating Leasing | 18 | 18 | 42 | 42 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 601 | 498 | 118 | 118 |
| Gesamt | 6.749 | 6.646 | 4.596 | 4.596 |
Die Verbindlichkeiten aus Personalangelegenheiten umfassen Verbindlichkeiten gegenüber Personal aus abgegrenzten Bonus- und Provisionsansprüchen in Höhe von 972 TEUR (2010: 790 TEUR), Verpflichtungen für nicht in Anspruch genommene Urlaubstage in Höhe von 116 TEUR (2010: 100 TEUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Behörden in Höhe von 294 TEUR (2010: 227 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern, Verpflichtungen gegenüber der Berufsgenossenschaft und Verpflichtungen zur Schwerbehindertenabgabe.
Die Position der übrigen sonstigen Verbindlichkeiten enthält im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Kunden in Höhe von 286 TEUR im Geschäftsjahr 2011 sowie Verbindlichkeiten aus abgegrenzten Umsatzerlösen aus Lizenzverkäufen. Zudem ist in der Position eine Verbindlichkeit in Höhe von 127 TEUR aus einem gewährten Baukostenzuschuss für die Büroräume der YOC AG enthalten, wovon ein Betrag in Höhe von 103 TEUR als langfristige sonstige Verbindlichkeit in der Bilanz ausgewiesen ist. Unter den übrigen sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten werden zudem Verpflichtungen für Abschluss- und Prüfungskosten der YOC AG in Höhe von 115 TEUR (2010: 95 TEUR) ausgewiesen.
Von den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2011 in Höhe von 1.995 TEUR (2010: 1.024 TEUR) ist ein Betrag in Höhe von 213 TEUR (2010: 600 TEUR) langfristig und ein Betrag in Höhe von 1.781 TEUR (2010: 424 TEUR) kurzfristig.
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| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 2011 | 2010 | ||
|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | Gesamt | davon kurzfristig | Gesamt | davon kurzfristig |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten Percentage-of-Completion Methode | 1.122 | 1.122 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus variablen Kaufpreisen | 626 | 465 | 740 | 396 |
| Derivate mit negativem Marktwert | 102 | 102 | 235 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 145 | 92 | 49 | 28 |
| Gesamt | 1.995 | 1.781 | 1.024 | 424 |
Die Position der finanziellen Verbindlichkeiten umfasst neben den Verbindlichkeiten, die sich aus der Bilanzierung der Zinsswaps zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von 102 TEUR (2010: 235 TEUR) ergeben, variable Kaufpreisbestandteile sowie Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing.
Zudem werden zum 31. Dezember 2011 die Verbindlichkeiten aus der Anwendung der Percentage-of-completion Methode in Höhe von 1.122 TEUR ausgewiesen. Diese beinhalten 729 TEUR erhaltene Anzahlungen für laufende Projekte.
Die Finanzschulden zum 31. Dezember 2011 in Höhe von insgesamt 3.126 TEUR (2010: 4.833 TEUR) beinhalten langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten in Höhe von 0 TEUR (2010: 2.215 TEUR) sowie kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten in Höhe von 3.126 TEUR (2010: 2.618 TEUR).
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| Finanzschulden (in TEUR) |
Inanspruchnahme | Zinssatz | Fälligkeit |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Darlehen | 1.595 | Euribor +1,0 %-Punkte | halbjährliche Tilgung bis 30.09.2013 |
| davon kurzfristig | 1.595 | ||
| Langfristiges Darlehen | 813 | Euribor +1,5 %-Punkte | quartalsweise Tilgung bis zum 31.01.2015 |
| davon kurzfristig | 813 | ||
| Langfristiges Darlehen | 625 | 6,60% | quartalsweise Tilgung bis zum 30.06.2014 |
| davon kurzfristig | 625 | ||
| Darlehen | 93 | Euribor +1,2 %-Punkte | quartalsweise Tilgung bis zum 29.02.2012 |
| davon kurzfristig | 93 | ||
| Gesamt | 3.126 |
Die YOC-Gruppe hat zum 31. Dezember 2011 die auferlegten Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken nicht erfüllt. Somit ist gemäß IAS 1.74 der langfristige Anteil der betroffenen Darlehen als kurzfristig auszuweisen. Die YOC-Gruppe geht zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses davon aus, dass die darlehensgewährende Bank eine vorzeitige Rückzahlung der Darlehen nicht verlangen werden. Ein entsprechender Kündigungsverzicht der Darlehensgeber ist gegenüber der YOC-Gruppe nach dem Bilanzstichtag, jedoch vor Fertigstellung des Jahresabschlusses schriftlich erklärt worden (siehe Pkt. 9.2 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag).
Zur Finanzierung der Akquisition der MobilADdict SAS wurde im ersten Quartal 2011 ein Darlehen in Höhe von 1000 TEUR aufgenommen. Die Tilgung des Darlehens erfolgt quartalsweise ab Ende April 2011 in Höhe von jeweils 63 TEUR bis zum 31. Januar 2015.
Im Geschäftsjahr 2011 wurde das Darlehen, das im Zuge der Finanzierung der Akquisition der Sevenval GmbH aufgenommen wurde, prolongiert und wird nunmehr halbjährlich mit einer Rate in Höhe von 400 TEUR getilgt. Die Laufzeit des Darlehens verlängert sich um ein halbes Jahr und endet zum 30. September 2013. Die im Geschäftsjahr 2010 vereinbarte Sondertilgung in Höhe von 500 TEUR wurde aufgrund der erfolgreichen Kapitalerhöhung in 2010 im ersten Quartal 2011 fällig.
Im Rahmen der in den Geschäftsjahren 2007 und 2008 abgeschlossenen Kreditverträge vereinbarte die YOC AG zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses eine Zinssicherung über jeweils 100% des Kreditvolumens mit Hilfe zweier Zinsswaps. Die jeweilige Laufzeit der Zinsswaps endet zum 30. September 2012 beziehungsweise zum 29. Februar 2012.
Durch die Zinsswaps ergeben sich wirtschaftliche Zinssätze von 5,48% (2010: 5,48%) für das Darlehen in Höhe von 93 TEUR (2010: 465 TEUR) sowie von 5,30% (2010: 5,30%) für das langfristige Darlehen in Höhe von 1.595 TEUR (2010: 3.493 TEUR).
Mit der Anpassung der halbjährlichen Tilgungshöhe und der Verlängerung der Laufzeit des Darlehens, das in 2007 für die Akquisition der Sevenval GmbH aufgenommen wurde, wurde keine Anpassung der Zinsswapvereinbarungen vorgenommen, so dass sich neben einer Übersicherung des Darlehens eine Fristeninkongruenz ergibt. Bei sämtlichen Darlehen besteht lediglich ein unwesentliches Zinsänderungsrisiko. Sicherungsbeziehungen werden nicht bilanziert.
Zum 31. Dezember 2011 betragen die jeweils beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps -101 TEUR (2010: -224 TEUR) und -1 TEUR (2010: -11 TEUR). Die Veränderung der beizulegenden Zeitwerte wird ergebniswirksam erfasst.
Der YOC AG steht eine von der Geschäftsbank gewährte Kreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR zur Verfügung, deren Inanspruchnahme mit 5,75% p.a. verzinst wird. Zum 31. Dezember 2011 wurde die Kreditlinie nicht in Anspruch genommen.
Insgesamt verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten während des Geschäftsjahres um 1.707 TEUR (2010: 1.142 TEUR).
6.12 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Dezember 2011 bestehen finanzielle Verpflichtungen für ausstehende Leasingraten aus Büromieten sowie Leasing von Betriebs- und Geschäftsausstattung und Kraftfahrzeugen.
Von den Leasingverpflichtungen aus Operating-Leasing sind in den folgenden Jahren zu leisten:
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| Sonstige finanzielle Verpflichtungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Bis 1 Jahr | 464 | 183 |
| 1 - 5 Jahre | 1.439 | 1.400 |
| Über 5 Jahre | 29 | 346 |
| Gesamt | 1.932 | 1.929 |
Im Geschäftsjahr 2011 wurde der Anschlussmietvertrag über die Geschäftsräume der YOC AG unterzeichnet. Die Mindestlaufzeit des Mietvertrages beträgt fünf Jahre und endet am 31. Januar 2017. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten die daraus resultierende zukünftige Verpflichtung. Daneben werden die finanziellen Verpflichtungen aus Mindestmietzeiten der Geschäftsräume der Konzerntöchter YOC Mobile Advertising Ltd. und YOC Ltd. sowie YOC Spain von maximal zwölf Monaten mit einbezogen.
Im Geschäftsjahr 2011 belaufen die ergebniswirksam erfassten Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen der YOC-Gruppe auf 260 TEUR und die bedingten Mietzahlungen auf 221 TEUR (2010: 435 TEUR). Leasingverpflichtungen nach IFRIC 4 liegen nicht vor.
Zum 31. Dezember 2011 bestehen darüber hinaus Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen für Mietereinbauten, Büroeinrichtungen und Hardware mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren. Von den Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen in Höhe von 158 TEUR (2010: 77 TEUR) sind in den folgenden Jahren zu leisten:
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| Mindestleasingzahlungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Bis 1 Jahr | 105 | 44 |
| 1-5 Jahre | 53 | 33 |
| mehr als 5 Jahre | 0 | 0 |
| Gesamt | 158 | 77 |
Der Barwert der Mindestleasingzahlungen stellt sich folgendermaßen dar:
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| Barwert der Mindestleasingzahlungen (in TEUR) |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Bis 1 Jahr | 92 | 28 |
| 1-5 Jahre | 53 | 21 |
| mehr als 5 Jahre | 0 | 0 |
| Gesamt | 145 | 49 |
Die Mindestleasingzahlungen lassen sich auf den Barwert wie folgt überleiten:
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| Überleitungsrechnung (in TEUR) |
31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen zum Stichtag | 158 | 77 |
| Zukünftige Finanzierungskosten | -13 | -28 |
| \= Barwert der Mindestleasingzahlungen | 145 | 49 |
Die Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen sind in der angegebenen Höhe in den folgenden Bilanzpositionen enthalten:
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| Leasingverbindlichkeiten (in TEUR) |
31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 92 | 28 |
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 53 | 21 |
| Gesamt | 145 | 49 |
Der beizulegende Zeitwert der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
Ausleihungen sowie sonstige ähnliche Finanzierungsformen liegen im Geschäftsjahr 2011 nicht vor.
6.13 Zuschüsse der öffentlichen Hand
Im Geschäftsjahr 2011 wurden Zuschüsse der öffentlichen Hand in Höhe von 52 TEUR für die Entwicklung einer Mobilapplikation durch das Land Nordrhein-Westfalen vereinnahmt.
6.14 Sonstige Angaben zu den Finanzinstrumenten
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte und Zeitwerte der im Konzernabschluss erfassten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und deren Kategorisierung gemäß IAS 39:
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| Zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zu Handelszwecken gehalten | Fair Value Option | zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Kredite und Forderungen | zur Veräußerung verfügbare fiananzielle Vermögenswerte | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Buchwert | Zeitwert | Buchwert | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2011 | ||||||
| Finanzanlagen | 0 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.606 | 8.606 | ||||
| Sonstige Vermögenswerte | 28 | 28 | ||||
| Wertpapiere | 27 | |||||
| Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten | 1.571 | 1.571 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||||
| davon Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 102 | |||||
| davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen | ||||||
| 2010 | ||||||
| Finanzanlagen | 1 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.433 | 7.433 | ||||
| Wertpapiere | 13 | |||||
| Sonstige Vermögenswerte | ||||||
| Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten | 5.175 | 5.175 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung | ||||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||||
| davon Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 235 | |||||
| davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen |
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| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| zur Veräußerung verfügbare fiananzielle Vermögenswerte | finanzielle Verbindlichkeiten | nicht finanzielle Vermögenswerte/ Verbindlichkeiten | Gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zeitwert | Buchwert | Zeitwert | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2011 | |||||
| Finanzanlagen | 0 | 0 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.606 | ||||
| Sonstige Vermögenswerte | 146 | 174 | |||
| Wertpapiere | 27 | ||||
| Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten | 1.571 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | 3.126 | 3.105 | 3.126 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.379 | 4.379 | 4.379 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.679 | 5.684 | 2.818 | ||
| davon Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 8.744 | ||||
| davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen | 145 | 144 | |||
| 2010 | |||||
| Finanzanlagen | 1 | 1 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.433 | ||||
| Wertpapiere | 13 | ||||
| Sonstige Vermögenswerte | 156 | 156 | |||
| Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten | 5.175 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten | 4.833 | 4.810 | 4.833 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung | 2.496 | 2.496 | 2.496 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 740 | 740 | 4.596 | ||
| davon Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 5.620 | ||||
| davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen | 49 | 49 |
Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente und der Wertpapiere wird auf Basis marktnaher, direkt ableitbarer Werte (Stufe 2 der Fair Value Bewertung) ermittelt. Die Finanzanlagen der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" wurden im Vorjahr aufgrund fehlender Marktwerte zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt auf Basis der Discounted-Cashflow-Methode unter Zugrundelegung des 3-Monats Euribors zum 31. Dezember 2011 (Stufe 3 der Fair Value Bewertung).
Die Buchwerte der übrigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden stimmen zum Abschlussstichtag nahezu mit den Zeitwerten überein.
Die folgende Tabelle zeigt die zukünftigen undiskontierten vertraglich vereinbarten Mittelabflüsse im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten:
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| Undiskontierte Mittelabflüsse | ||||
|---|---|---|---|---|
| Fälligkeitsanalyse (in TEUR) |
Buchwert zum 31.12.2011 | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.126 | 4.156* | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6.749 | 6.646 | 0 | 0 |
| Finanzderivate | 102 | 102 | 0 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.893 | 1.786 | 221 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.379 | 4.379 | 0 | 0 |
* darin enthalten ist die zum 31. Dezember 2011 nicht in Anspruch genommene Kreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR.
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| Buchwert zum 31.12.2010 | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.833 | 2.768 | 2.220 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.596 | 4.596 | 0 | 0 |
| Finanzderivate | 235 | 78 | 157 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 789 | 443 | 377 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.496 | 2.496 | 0 | 0 |
Aufgrund des Verstoßes gegen Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken ist der langfristige Anteil der Darlehensverbindlichkeiten als kurzfristig ausgewiesen. Aus diesem Grund sind die langfristigen Tilgungsraten der Darlehen in der Position "fällig bis ein Jahr" eingeordnet.
Die YOC-Gruppe verfügt über ein konzernweites Liquiditätsmanagement, mit dem die Liquidität der Konzerngesellschaften täglich überwacht wird.
Das maximale Ausfallrisiko besteht zum 31. Dezember 2011 wie auch im Vorjahr in Höhe der Buchwerte sämtlicher Vermögenswerte.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste aus Finanzinstrumenten werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
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| 2011 | 2010 | |||
|---|---|---|---|---|
| Gewinne, Verluste, Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (in TEUR) |
Nettogewinne/ -verluste | Gesamtzinserträge und -aufwendungen | Nettogewinne/ -verluste | Gesamtzinserträge und -aufwendungen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Kredite und Forderungen (einschließlich Zahlungsmittel und Guthaben bei Kreditinstituten) | -284 | 0 | -200 | 0 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | -265 | -48 | -343 | -39 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 133 | 0 | 75 | 0 |
| Gesamt | -416 | -48 | -468 | -39 |
Das Nettoergebnis gem. IFRS 7.20 (a) umfasst im Wesentlichen Zinsen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Wertberichtigungen von Forderungen und Ergebnisse aus der Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert. Das Gesamtzinsergebnis gem. IFRS 7.20 (b) enthält im Wesentlichen aus der Anwendung der Effektivzinsmethode resultierende Zinsaufwendungen sowie Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten.
7 Erläuterungen zu der Cash-Flow Rechnung
7.1 Cash-Flow der einzelnen Tätigkeiten
Operativer Cash-Flow
Die Ermittlung des operativen Cash-Flows erfolgt nach der indirekten Methode. Ausgangspunkt für die Ermittlung ist das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres in Höhe von -7.881 TEUR (2010: 671 TEUR).
Der operative Cash-Flow in Höhe von 676 TEUR (2010: 1.593 TEUR) enthält alle zahlungswirksamen Transaktionen des Geschäftsjahres, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind.
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit zeigt für das Geschäftsjahr einen Mittelabfluss in Höhe von -2.919 TEUR (2010: -2.467 TEUR).
Die Anschaffung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten verursachte im Geschäftsjahr 2011 einen Mittelabfluss in Höhe von -545 TEUR (2010: -354 TEUR).
Auszahlungen erfolgten in Höhe von -1.357 TEUR (2010: -1.131 TEUR) für die Erstellung von aktivierter Software.
Der Erwerb des französischen Mobile Advertising Anbieters MobilADdict SAS sowie variable Kaufpreisverbindlichkeiten für die belboon-adbutler GmbH sowie die YOC Spain, S.L. führten zu Mittelabflüssen in Höhe von -1.017 TEUR.
Zahlungsunwirksame Bestandteile der Transaktionen sind eliminiert.
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit
Die Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr 2011 auf -1.774 TEUR (2010: 3.222 TEUR) und ergibt sich im Wesentlichen aus der Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von -1.720 TEUR (2010: -1.145 TEUR).
7.2 Finanzmittelfonds
Der Finanzmittelfonds umfasst Schecks, Kassenbestand und Bankguthaben sowie kurzfristige Geldanlagen mit einer Fälligkeit bis zu 90 Tagen, die ein geringes Wertschwankungsrisiko aufweisen. Zum 31. Dezember 2011 betrug der Finanzmittelfonds 1.571 TEUR (2010: 5.175 TEUR).
Die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2011 akquirierten MobilADdict SAS, Paris, hat zu einem Zufluss an liquiden Mitteln in der Höhe von 421 TEUR geführt.
8. Erläuterungen zu den Kapitalveränderungen
Neben dem in den Gewinnrücklagen erfassten Jahresfehlbetrag in Höhe von 7.881 TEUR wirken sich folgende Sachverhalte auf das die Veränderung des Eigenkapitals aus:
Währungsumrechnungseffekte aus der Konsolidierung der ausländischen Tochtergesellschaften YOC Mobile Advertising Ltd. und YOC Ltd. führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 11 TEUR (2010: 62 TEUR).
Die Zuführung von Personalaufwendungen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms führt zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 161 TEUR (2010: 138 TEUR).
Die im zweiten Quartal des Geschäftsjahres durchgeführte Sachkapitalerhöhung von 28.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Ausgabepreis in Höhe von 35,04 Euro pro Aktie führt zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 953 TEUR; die direkt zurechenbaren Kosten der Kapitalerhöhung betragen 12 TEUR.
Im Zuge der Akquisition der MobilADdict SAS sind 10.000 eigene Aktien als Kaufpreisbestandteil an die Verkäufer übertragen worden, was zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage von 225 TEUR führt. Zudem erhöht sich die Kapitalrücklage um 127 TEUR durch die Übertragung von 7.000 Stück eigener Aktien, die im Rahmen der Akquisition der YOC Spain, S.L. mit dem Verkäufer der Gesellschaft als bedingter Kaufpreisbestandteil vereinbart wurde.
9. Sonstige Erläuterungen
9.1 Haftungsverhältnisse, Gewährleistungen, Eventualverbindlichkeiten und Ähnliches
Die Bürgschaft in Höhe von 50 TEUR, die im Rahmen des Mietvertrages über die Geschäftsräume der YOC AG von der Commerzbank für die YOC-Gruppe gegenüber dem Vermieter abgegeben wurde, hat sich aufgrund der Vereinbarung über die Anmietung der doppelten Mietfläche ab 1. Februar 2012 um 50 TEUR auf nunmehr 100 TEUR erhöht.
Aufgrund des Geschäftsmodells der YOC-Gruppe werden im Übrigen keine Verträge oder Zusagen unterhalten, die langfristige Haftungsverhältnisse, Gewährleistungen oder sonstige Zusagen und Verpflichtungen begründen würden.
Weitere Eventualverbindlichkeiten liegen nicht vor.
9.2 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Die YOC-Gruppe konnte zum 31. Dezember 2011 die Financial Covenants der darlehensgewährende Banke nicht erfüllen. Die Kreditgeber haben nach dem Bilanzstichtag jedoch vor Veröffentlichung des Konzernabschluss schriftlich den Verzicht auf ihr Kündigungsrecht, welches sich aus der Verletzung der Financial Covenants ergibt, bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2012 erklärt.
Im März 2012 wurde die Laufzeit für ein Darlehen (Restschuld am 31. Dezember 2011: TEUR 1.595) um sechs Monate bis zum 31. März 2014 verlängert und eine in 2011 fällige Kreditrate gestundet.
Weitere Ereignisse mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
9.3 Risiko- und Chancenbericht
Die Angaben zu unternehmens- und branchenspezifischen sowie finanzwirtschaftlichen Risiken der YOC-Gruppe sowie deren Management erfolgen im Risikobericht des Konzernlageberichts, der Bestandteil des Geschäftsberichts 2011 ist und der Prüfung durch den Abschlussprüfer unterliegt.
9.4 Angaben zu Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der YOC AG sowie deren Familienangehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Gesellschaften in Betracht. Darüber hinaus gelten als nahestehend Personen in Schlüsselpositionen und deren enge Familienangehörige, das heißt Mitglieder des Managements.
Zwischen der YOC AG und der MSM Meyer Schmitz-Morkramer wurde im Mai 2011 eine Vereinbarung über Architekturleistungen im Rahmen des Ausbaus der gemieteten Geschäftsräume der YOC AG mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 24 TEUR geschlossen. Zum 31. Dezember 2011 bestehen von Seiten der YOC AG Verbindlichkeiten gegenüber der MSM Meyer Schmitz-Morkramer in Höhe von 18 TEUR.
Mit Ausnahme des beschrieben Geschäftsvorfalles und der im nachfolgenden Abschnitt dargestellten Bezüge des Aufsichtsrates und des Vorstands haben Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2011 nicht stattgefunden. Im Vorjahr haben Geschäftsvorfälle im Sinne des IAS 24 nicht stattgefunden.
9.5 Bezüge des Aufsichtsrates und des Managements
Vergütung des Vorstands
Bestellter Vorstand im Geschäftsjahr 2011:
Dipl.-Kfm. Dirk Kraus, Vorstandsvorsitzender seit 12/2005
Kaufmann Alexander Sutter, seit Juli 2008
Volljurist Jan Webering, seit Juli 2008
Dipl.-Kfm. (FH) Joachim von Bonin, seit Juni 2011
Dipl.-El-Ing. Patrick Feller, MBA, seit September 2011
Die Vergütung des Vorstands der YOC AG enthält im Geschäftsjahr 2011 eine fixe Gehaltskomponente von insgesamt 620 TEUR (2010: 480 TEUR). Eine variable Komponente, welche sich am operativen Ergebnis der YOC-Gruppe bemisst, wurde im aktuellen Geschäftsjahr nicht vergütet (2010: 108 TEUR). Im Geschäftsjahr 2009 erhielt der Vorstand 97.965 Stück Bezugsrechte mit einem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung von 403 TEUR im Rahmen des YOC Management Incentive Programms. Im Geschäftsjahr 2011 wurden weitere 16.625 Stück Bezugsrechte mit einem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung von 170 TEUR gewährt.
Im Geschäftsjahr 2011 waren 573 TEUR (2010: 480 TEUR) der laufenden Vorstandsvergütung zahlungswirksam. Daneben waren 108 TEUR der im Vorjahr gewährten variablen Vergütung im Geschäftsjahr 2011 zahlungswirksam.
Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied:
Vergütung des Vorstands für 2011
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| Name | Feste Vergütung (in TEUR) |
Variable Vergütung (in TEUR) |
Bezugsrechte gewährt in 2009 und 2011 (in Stck.) |
|---|---|---|---|
| Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzender) | 170 | 0 | 32.655 |
| Alexander Sutter | 160 | 0 | 32.655 |
| Jan Webering | 150 | 0 | 32.655 |
| Joachim von Bonin | 93 | 0 | 16.625 |
| Patrick Feller | 47 | 0 | 0 |
| Gesamt | 620 | 0 | 114.590 |
Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering Anspruch auf einen Dienstwagen zur dienstlichen wie privaten Nutzung.
Darüber hinaus wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Vorstand gewährt.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung des Aufsichtsrats der YOC AG besteht aus einer fixen Vergütung in Höhe von insgesamt 38 TEUR (2010: 38 TEUR).
Die Aufteilung der Vergütung 2011 auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Vergütung des Aufsichtsrats für 2011
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| Name | Feste Vergütung (in TEUR) |
|---|---|
| Gerd Schmitz-Morkramer (Aufsichtsratsvorsitzender) | 19 |
| Peter Zühlsdorff | 11 |
| Michael Schwetje (bis 06. Juni 2011) | 3 |
| Patrick Feller (07. Juni bis 05. September 2011) | 2 |
| Oliver Borrmann (ab 06. September 2011) | 3 |
| Gesamt | 38 |
Es wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Aufsichtsrat gewährt.
Ebenso haben Aufsichtsratsmitglieder außerhalb ihrer Aufsichtsratstätigkeiten keinerlei Beratungs- und Vermittlungsleistungen für die YOC-Gruppe erbracht.
9.6 Honorar des Wirtschaftsprüfers
Für die Dienstleistungen des Abschlussprüfers Ernst & Young sind die folgenden Honorare angefallen:
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| Wirtschaftsprüferhonorar | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Abschlussprüfungen | 91 | 80 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 15 | 0 |
| Gesamt | 106 | 80 |
9.7 Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß §161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und wurde den Aktionären der YOC AG auf der Internetseite www.yoc.com im Bereich "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.
Berlin, 27. März 2012
Der Vorstand
Dirk Kraus, CEO der YOC AG
Jan Webering, Vorstand der YOC AG
Alex Sutter, Vorstand der YOC AG
Joachim von Bonin, CFO der YOC AG
Patrick Feller, Vorstand der YOC AG
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
(gemäß §37y Nr. 1 WpHG i.V.m. §§297 Abs.2 Satz 4 und 315 Abs.1 Satz 6 HGB)
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Berlin, 19. April 2012
Dirk Kraus, CEO der YOC AG
Jan Webering, Vorstand der YOC AG
Alex Sutter, Vorstand der YOC AG
Patrick Feller, Vorstand der YOC AG
Joachim von Bonin, CFO der YOC AG
Bestätigungsvermerk
Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den von der YOC AG, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Berlin, 28. März 2012
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer
Klemm, Wirtschaftsprüfer
Vorstand
Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt zusammen (Stand: 31. Dezember 2011):
Dirk Kraus
Dirk Kraus gründete im Jahr 2001 die YOC AG und wurde im Dezember 2005 zu ihrem Vorstandsvorsitzenden berufen. Er ist für die Bereiche M&A, Corporate Development sowie für das Geschäftsfeld Media verantwortlich. Der Diplom-Kaufmann absolvierte nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG in Frankfurt ein betriebswirtschaftliches Studium an der Otto Beisheim School of Management (WHU) in Koblenz mit den Schwerpunkten Corporate Finance, Marketing und International Business. Während seiner Studienzeit absolvierte Dirk Kraus Auslandssemester in Frankreich, Dänemark und den USA.
Anschließend führte ihn seine weitere berufliche Entwicklung ins Ausland, wo er sich vornehmlich mit der Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung von Unternehmen auseinandergesetzt hat. Nach seiner Tätigkeit als Seniorberater bei Roland Berger Strategy Consultants gründete Dirk Kraus gemeinsam mit einem Partner in Berlin die YOC AG.
Alex Sutter
Alex Sutter wurde im Juli 2008 zum Vorstand der YOC AG berufen und ist in dieser Position in Zusammenarbeit mit Jan Webering für das Geschäftsfeld Mobile Technology verantwortlich.
Seit 2006 bekleidete er den Posten des Managing Directors mit der Verantwortung für den Produktbereich Mobile Marketing. Zuvor war er als Executive Director für die Akquisition und Betreuung von Großkunden zuständig. Er gehört dem Management des Unternehmens bereits seit dem Gründungsjahr 2001 an. Vor seinem Wechsel zu YOC war Alex Sutter bei dem in Frankfurt am Main ansässigen Unternehmen Fidelity Investment Services im Bereich des Aufbaus und der Pflege von Kundenbeziehungen tätig.
Jan Webering
Jan Webering wurde im Juli 2008 zum Vorstand der YOC AG berufen und ist in dieser Position in Zusammenarbeit mit Alex Sutter für das Geschäftsfeld Mobile Technology zuständig.
Jan Webering verantwortete zuletzt als Vorstandsvorsitzender der Sevenval AG die Bereiche Vertrieb, Marketing und Professional Services. Vor Gründung von Sevenval führte Jan Webering mehrere Unternehmen, darunter die Internetberatung net-consulting. Zuvor absolvierte er sein Studium der Rechtswissenschaften an der Kölner Universität. Der Jurist führte seit Übernahme der Sevenval durch die YOC AG im September 2007 die Geschicke des Unternehmens erfolgreich fort.
Joachim von Bonin
Joachim von Bonin wurde im Juni 2011 zum CFO der YOC AG berufen und ist in dieser Position für die Bereiche Finanzen &Controlling, Personal sowie den zentralen Einkauf zuständig. Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Juni 2010 agierte er als kaufmännischer Leiter der YOC-Gruppe.
Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik und Auslandsaufenthalten in USA, Mexiko und Spanien war Joachim von Bonin zunächst für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mehrere Jahre im In- und Ausland tätig und hat internationale DAX-Konzerne sowie mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen betreut. Vor seinem Wechsel zu YOC hatte er mehrere Leitungspositionen im kaufmännischen Bereich der Heineken Gruppe inne, zuletzt als CFO der Heineken Deutschland GmbH.
Patrick Feller
Patrick Feller wurde im September 2011 zum Vorstand der YOC AG berufen und ist dabei für die Organisation, Strategie, strategische Personalentwicklung und das Change Management verantwortlich.
Patrick Feller studierte Elektrotechnik an Universitäten in Zürich und Tokio. Darüber hinaus absolvierte er den Master of Business Administration an der Harvard University in Boston. Nach seiner Beratertätigkeit bei McKinsey &Co und Goldman Sachs International führte ihn seine berufliche Laufbahn zu HMD Partners LP, London. Dort fungierte Patrick Feller von 2002 bis 2008 als Principal und verantwortete die Transaktions-, strategische und operative Begleitung von europäischen Mittelstandsunternehmen aus den Segmenten Konsumgüter, Luxusgüter und Handel. 2006 bis 2010 war Patrick Feller Sprecher der Geschäftsführung der SinnLeffers GmbH. Seit 2009 ist er als Geschäftsführender Gesellschafter für die DIH -Deutsche Industrie Holding GmbH tätig.
Aufsichtsrat
Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt zusammen (Stand: 31. Dezember 2011):
Gerd Schmitz-Morkramer
Mandate
| ― | YOC AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
| ― | bmp media investors AG (vormals bmp AG): Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| ― | Ernst Max von Grunelius Stiftung: Vorstand |
| ― | SSC Savelberg Schmidt &Company GmbH &Co. KG: Mitglied des Beirates |
Peter Zühlsdorff
Mandate
| ― | YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates |
| ― | Tengelmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH: Mitglied des Beirates |
| ― | Kaiser's Tengelmann AG: Mitglied des Aufsichtsrates |
| ― | GfK e.V.: Präsident |
| ― | OBI Group: Mitglied des Aufsichtsrates |
| ― | Interseroh S.E.: Mitglied des Aufsichtsrates |
| ― | Berlin Partner GmbH: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
Oliver Borrmann
Mandate
| ― | YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates |
| ― | bmp media investors AG (vormals bmp AG): Vorstand |
| ― | bmp Beteiligungsmanagement AG: Vorstandsvorsitzender |
| ― | König & Cie. Private Equity Management GmbH: Geschäftsführer |
| ― | König & Cie. II. Private Equity Beteiligungs- und Treuhand GmbH: Geschäftsführer |
| ― | Central & Eastern Europe Venture GmbH: Geschäftsführer |
| ― | ECO Investors Germany Management GmbH: Geschäftsführer |
| ― | Cavy Capital GmbH: Geschäftsführer |
| ― | Newtron AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
| ― | Heliocentris Fuel Cells AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
| ― | brand eins Medien AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
| ― | Revotar Biopharmaceuticals AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
| ― | ergoTrade AG: Mitglied des Aufsichtsrats |
| ― | bmp Media Investors AG & Co. KGaA: Vorsitzender des Aufsichtsrates |
Finanzkalender
22.03.2012
Veröffentlichung des vorläufigen Jahresergebnisses 2011
26.04.2012
Bilanzpressekonferenz
14.05.2012
Veröffentlichung des Berichts zum 1. Quartal 2012
13.08.2012
Veröffentlichung des Berichts zum 1. Halbjahr 2012
21.08.2012
Ordentliche Hauptversammlung
12.11.2012
Veröffentlichung des Berichts zum 3. Quartal 2012
YOC Adressen
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| Berlin (Hauptsitz) YOC AG YOC Mobile Advertising GmbH belboon-adbutler GmbH Karl-Liebknecht-Straße 1 10178 Berlin Deutschland T + 49 (0) 30 726 162 - 0 F + 49 (0) 30 726 162 - 222 | Köln YOC AG Sevenval GmbH Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln Deutschland T + 49 (0) 221 650 07 - 0 F + 49 (0) 221 650 07 - 65 | London YOC Ltd. YOC Mobile Advertising Ltd. Holden House 51-57 Rathbone Place London, W1T 1JU Großbritannien T + 44 (0) 20 719 901 10 |
| Wien YOC Central Eastern Europe GmbH Kaiserstraße 113-115 1070 Wien Österreich T + 43 (0) 1522 500 6 F + 43 (0) 1522 500 6 - 116 | Madrid YOC Spain, S.L. Doctor Esquerdo 57, 7c 28007 Madrid Spanien T + 34 (0) 913 924 188 F + 34 (0) 913 924 187 | Paris MobilADdict SAS 96 avenue du General Leclerc 92100 Boulogne-Billancourt Frankreich T + 33 (0) 1754 944 - 76 |
www.yoc.com
m.yoc.com
Impressum
Herausgeber
YOC AG
Karl-Liebknecht-Straße 1
10178 Berlin
T: + 49 (0) 30 726 162 - 0
F: + 49 (0) 30 726 162 - 222
Registereintragung: Amtsgericht Berlin HRB 77 285
Gesamtkonzept und Redaktion
YOC AG
T: + 49 (0) 30 726 162 - 201
F: + 49 (0) 30 726 162 - 222
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Gestaltung und Herstellung
Vanessa Kalkman
Druck
Druckhaus Berlin-Mitte
Bildquellen
YOC AG
Kühnapfel Fotografie
Nachdruck nur mit Genehmigung der YOC AG.