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YOC AG Annual Report 2011

Jun 5, 2012

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Annual Report

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YOC AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

G. Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der YOC AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Berlin, 28. März 2012

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer

Klemm, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

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EUR EUR 31.12.2010

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen sowie EDV-Software 169.007,62 278
2. Kundenstämme 103.700,00 123
3. Geschäfts- oder Firmenwert 343.900,00 409
616.607,62 810
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.307,10 553
932.307,10 553
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.279.776,06 16.134
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.975,52 1.001
3. Beteiligungen 0,00 1
18.280.751,58 17.136
19.829.666,30 18.499
В. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 2.489.307,59 0
2. Geleistete Anzahlungen 605,78 0
2.489.913,37 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.740.755,62 4.000
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.875.858,01 9.061
3. Sonstige Vermögensgegenstände 90.559,98 94
5.707.173,61 13.155
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.092.781,90 4.912
9.289.868,88 18.067
С. Rechnungsabgrenzungsposten 103.261,24 265
29.222.796,42 36.831
Passiva
EUR EUR 31.12.2010

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 1.915.000,00 1.887
2. Eigene Aktien -4.000,00 -21
Bedingtes Kapital: € 175.000,00
1.911.000,00 1.866
II. Kapitalrücklage 15.518.208,94 14.213
III. Bilanzverlust -10.541.542,78 -3.765
6.887.666,16 12.314
В. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 105.000,00 14
2. Sonstige Rückstellungen 2.350.684,76 1.998
2.455.684,76 2.012
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.155.605,60 4.875
2. Erhaltene Anzahlungen 2.534.600,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.194.764,08 1.284
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.591.677,47 14.899
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.029.280,37 1.096
davon aus Steuern EUR 221.311,79 (Vj. TEUR 302)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 51)
19.505.927,52 22.154
D. Rechnungsabgrenzungsposten 373.517,98 351
29.222.796,42 36.831

Gewinn- und Verlustrechnung für 2011

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EUR EUR 2010

TEUR
1. Umsatzerlöse 6.934.396,83 14.675
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 2.489.307,59 -30
3. Sonstige betriebliche Erträge 911.854,40 395
10.335.558,82 15.040
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 1.139,61 108
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.503.954,71 5.524
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.949.598,25 5.770
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.218.710,48 986
davon für Altersversorgung EUR 28.578,79 (Vj. TEUR 29)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 419.411,64 374
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.305.156,39 3.234
16.397.971,08 15.996
8. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 1.845.524,88 1.565
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 207.574,68 160
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 48.565,56 (Vj. TEUR 57)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.414.344,49 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 919.217,45 387
davon an verbundene Unternehmen EUR 524.073,33 (Vj. TEUR 19)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 18.018,84 (Vj. TEUR 4)
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 510.078,20 0
-790.540,58 1.338
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.852.952,84 382
14. Außerordentliche Erträge 0,00 8
15. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 2.066
16. Außerordentliches Ergebnis 0,00 -2.058
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 86.198,11 9
18. Sonstige Steuern 33.806,21 0
120.004,32 9
19. Jahresfehlbetrag -6.972.957,16 -1.685
20. Verlustvortrag -3.765.105,62 -2.101
21. Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 0,00 264
22. Erträge/Aufwendungen aus dem Verkauf/Erwerb von eigenen Anteilen 196.520,00 -243
23. Bilanzverlust -10.541.542,78 -3.765

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011 seine Aufgaben und Pflichten nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung umfassend und sorgfältig wahrgenommen. Er hat sich intensiv mit der Lage des Unternehmens beschäftigt sowie den Vorstand bei der Leitung der Gesellschaft regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit laufend überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden und hat diese ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich mittels regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands pflichtgemäß mit der Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf sowie der beabsichtigten Geschäftspolitik und der Unternehmensplanung befasst.

In Bezug auf Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands, die nach Gesetz oder geltender Geschäftsordnung des Vorstands der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung der unterbreiteten Unterlagen und nach eingehender Erörterung seine Zustimmung erteilt.

Neben zahlreichen Sachthemen, zustimmungspflichtigen Maßnahmen und der Geschäftsentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2011 auch grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und eine Anpassung der Unternehmensstrategie an veränderte Rahmenbedingungen, der weitere Ausbau des internationalen Geschäftes sowie Personalentscheidungen ausführlich diskutiert. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Themen wurden gleichermaßen behandelt.

Wesentliche Themen der Aufsichtsratstätigkeit

Im Berichtszeitraum fanden insgesamt fünf Präsenssitzungen sowie zwei Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats statt; zudem gab es weitere schriftliche Beschlussfassungen des Aufsichtsrats. Dabei hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit dem Vorstand beraten. Ferner stand der gesamte Aufsichtsrat mit dem Vorstand auch darüber hinaus in engem Gedankenaustausch und wurde von diesem kontinuierlich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich ohne die Anwesenheit des Vorstands zu besprechen. An den Sitzungen und den sonstigen Beschlussfassungen im Jahr 2011 haben stets alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen; Ausschüsse des Aufsichtsrats wurden nicht eingerichtet. Anhaltspunkte für mögliche Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern traten im Geschäftsjahr 2011 nicht auf.

Besondere Aufmerksamkeit widmete der Aufsichtsrat im März 2011 der Akquisition der MobilADdict SAS sowie der strategischen Fokussierung des Unternehmens auf die Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media. Hierbei hat das Kontrollgremium den Vorstand auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen beratend begleitet.

In der Sitzung am 05. April 2011 stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2010 vor, präsentierte die aktuellen Entwicklungen des ersten Quartals 2011 und erörterte diese mit dem Aufsichtsrat.

Am 20. April 2011 erörterte der Aufsichtsrat die Themen der ordentlichen Hauptversammlung 2011. Dabei wurde die Tagesordnung mit dem Vorstand erörtert und anschließend gebilligt.

In seiner Sitzung am 31. Mai 2011 befasste sich der Aufsichtsrat in erster Linie mit dem Geschäftsverlauf und den Ergebnissen des ersten Quartals. Er beschloss zudem die Bestellung von Herrn Joachim von Bonin zum Finanzvorstand der Gesellschaft.

In der Sitzung am 23. August 2011 erörterte der Aufsichtsrat unter anderem die vom Vorstand vorgestellten Ergebnisse des ersten Halbjahres und informierte sich über die aktuelle Entwicklung der Gesellschaft.

Am 09. November 2011 erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat den Verlauf des dritten Quartals und präsentierte diesem die mittelfristige Strategie der Fokussierung auf die beiden Geschäftsbereiche Mobile Technology und Media sowie die mit diesem Prozess einhergehende Beendigung von Randaktivitäten und den bisherigen Umsetzungsstand der Maßnahmen.

In seiner Sitzung am 06. Dezember 2011 behandelte der Aufsichtsrat erneut die Ergebnisse des Strategieprozesses sowie dessen Implementierung und befasste sich zudem mit der Konzernwirtschaftsplanung der YOC-Gruppe für das Jahr 2012, die abschließend vom Aufsichtsrat gebilligt wurde. Des Weiteren wurde der vom Vorstand der YOC AG vorgelegten und von diesem einvernehmlich beschlossenen jährlichen Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG nach eingehender Prüfung und Erörterung einstimmig zugestimmt.

Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses

In seiner Sitzung am 05. April 2011 setzte sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Jahresabschluss und Konzernabschluss der YOC AG zum 31. Dezember 2010 sowie den für die YOC AG und dem Konzern zusammengefassten Lagebericht auseinander. Der Jahresabschluss und Konzernabschluss der YOC AG zum 31. Dezember 2010 sowie der zusammengefasste Lagebericht wurden von dem durch die Hauptversammlung am 16. Juni 2010 gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Niederlassung Berlin, mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen. Der Aufsichtsrat hat die entsprechenden Unterlagen ausgehändigt bekommen und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, eingehend erörtert. Den Bericht des Abschlussprüfers nahm der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis und schloss sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Da die eigene Prüfung keine Einwendungen ergab, billigte der Aufsichtsrat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse. Der Jahresabschluss der YOC AG ist damit festgestellt.

Corporate Governance

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2011 mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat auch die Angemessenheit und Üblichkeit der Vorstandsvergütung überprüft. Dabei wurde die horizontale und vertikale Üblichkeit geprüft, was bedeutet, dass die Vergütung einerseits einem Marktvergleich mit Unternehmen ähnlicher Branche und Größe unterzogen wurde und andererseits die Vergütung unternehmensintern in Relation mit der Vergütung nachgeordneter Hierarchiestufen betrachtet wurde. Weiterhin hat der Aufsichtsrat die Effizienz seiner Tätigkeit sowie die Inhalte der Erklärung zur Unternehmensführung, einschließlich der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG, erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat haben im Dezember 2011 ihre gemeinsame Entsprechenserklärung abgegeben. Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex weitgehend. Die Entsprechenserklärung mit Erläuterungen hinsichtlich der Abweichungen von den Empfehlungen befindet sich als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 52-55 des Geschäftsberichts und wurde auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Weitere Informationen zur Corporate Governance bei der YOC AG können dem Corporate Governance Bericht entnommen werden, der auf den Seiten 12-17 des Geschäftsberichts veröffentlicht ist.

Personelle Veränderungen im Vorstand und im Aufsichtsrat

Herr Michael Schwetje schied mit Beendigung der Hauptversammlung am 06. Juni 2011 aus dem Aufsichtsrat aus. Als sein Nachfolger bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung wurde zunächst Herr Patrick Feller mit Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 14. Juni 2011 zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.

Der Aufsichtsrat hat einem organisatorischen und personellen Umbau durch eine Erweiterung des Vorstands zugestimmt und in der Folge zwei neue Vorstandsmitglieder bestellt. Im Rahmen dessen wurden die Ressortzuständigkeiten der Vorstandsmitglieder neu verteilt, wodurch der Vorstand das operative Geschäft noch effizienter führen und die Umsetzung der strategischen Konzentration auf die Kernsegmente sicherstellen kann.

Mit Wirkung zum 01. Juni 2011 hat der Aufsichtsrat Herrn Joachim von Bonin für drei Jahre zum Mitglied des Vorstands des Unternehmens bestellt. Herr von Bonin hat das Amt des Finanzvorstands übernommen. Mit Wirkung zum 09. September 2011 wurde Herr Patrick Feller vom Aufsichtsrat zum Vorstand der Gesellschaft bestellt. Als sein Nachfolger als Aufsichtsratsmitglied bis zum Ablauf der nächsten Hauptversammlung wurde Herr Oliver Borrmann mit Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 06. September 2011 bestellt. Der Aufsichtsrat hat Herrn Borrmann als unabhängigen Finanzexperten im Sinne von § 100 Abs. 5 AktG, der über Sachverstand auf dem Gebiet der Rechnungslegung oder Abschlussprüfung verfügt, benannt.

Dank an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der YOC AG

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der YOC AG und aller Konzerngesellschaften für ihren großen Einsatz und die geleistete Arbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr.

Berlin, im April 2012

Der Aufsichtsrat

Gerd Schmitz-Morkramer, Vorsitzender

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

der YOC AG, Berlin

I. Allgemeine Angaben

Die YOC AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB.

Zum 31. Dezember 2011 erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft hat nach § 290 Abs. 2 HGB die Pflicht, einen Konzernabschluss aufzustellen. Sie hat diesen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Anforderungen des § 315a HGB aufgestellt.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Zwischen der YOC AG und den Tochtergesellschaften belboon-adbutler GmbH, YOC Mobile Advertising GmbH, Sevenval GmbH sowie der Moustik GmbH besteht im Geschäftsjahr 2011 jeweils ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Der Jahresabschluss der YOC AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Vom Aktivierungswahlrecht bezüglich selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt für die immateriellen Anlagegüter zwischen 3 und 5 Jahren und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 bis 11 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwertes und der erworbenen Kundenstämme wird aufgrund der Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen auf 8 Jahre geschätzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20% abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Ausleihungen in Fremdwährung werden zum Stichtag mit dem Devisenmittelkurs umgerechnet und maximal bis zur Höhe der Anschaffungskosten angepasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, welche neben direkt zurechenbaren Herstellungskosten angemessene Fertigungsgemeinkosten beinhalten. Wahlrechte zur Aktivierung wurden nicht ausgeübt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurde von voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert erfasst.

Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz weisen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aus, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Termin darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimme Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen enthalten alle absehbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, sofern erforderlich, mit dem von der Bundesbank zum Stichtag veröffentlichten risiko- und laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei der Entstehung zum aktuellen Tageskurs erfasst. Beim Ausgleich entstehende Abweichungen werden als Kursdifferenzen ausgebucht.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Umlaufvermögen in Fremdwährung werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst.

Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bzw. zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs an den Kunden.

Aufwendungen werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung berücksichtigt bzw. entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung periodengerecht erfasst.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang.

Die Sachinvestitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 635 wurden für die Erweiterung und Erneuerung der technischen und administrativen Infrastruktur sowie für den Ausbau im Zuge der Erweiterung der Büroräume getätigt.

Der Zugang der Anteile an verbundenen Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Akquisition der MobilADdict S.A.S., Paris, Frankreich. Der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen ist auf die Bewertung der variablen Kaufpreiskomponente, die im Zuge der Akquisition der YOC Spain, S.L. gewährt wurde, zurückzuführen. Daneben wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.413,3 auf die Beteiligungen an der Moustik Sprl. und der Moustik GmbH vorgenommen.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgten aufgrund der Neuausrichtung der YOC-Gruppe, bei der das Mobile B2C-Geschäft nicht weiter im Fokus der Geschäftstätigkeit steht.

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um die folgenden Gesellschaften:

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Unternehmen Anschaffungsdatum Anteil Gesellschaftskapital Eigenkapital per 31.12.2011 Ergebnis 2011
Moustik GmbH, Berlin 01.02.2007 100% 25.000,00 238.212,63 -*
Sevenval GmbH, Köln 25.09.2007 100% 66.420,00 1.898.379,03 -*
belboon-adbutler GmbH, Berlin 12.03.2008 100% 26.000,00 531.839,77 -*
YOC Mobile Advertising GmbH, Berlin 11.03.2009 100% 26.000,00 37.546,39 -*
YOC Mobile Advertising Ltd., London, Großbritannien 01.01.2007 100% 1.482,58 -1.096.091,39 -65.781,95**
Moustik Sprl., Brüssel, Belgien 01.02.2007 100% 18.600,00 1.012.133,41 -127.333,68
YOC Ltd., London, Großbritannien 27.05.2009 100% 67.748,21 316.905,99 -292.169,42**
YOC CEE GmbH, Wien, Österreich 01.06.2009 100% 35.000,00 99.928,53 -202.097,14
YOC Spain, S.L., Madrid, Spanien 22.09.2009 100% 3.006,00 272.919,30 185.773,70
ubiyoo Ltd., London, Großbritannien 17.08.2010 100% 1.219,00 -217.745,01 -190.724,97
MobilADdict S.A.S., Paris, Frankreich 23.03.2011 100% 13.340,00 323.604,34 101.824,09

Alle Angaben in Euro, sofern nicht anders vermerkt.

* Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags an die YOC AG abgeführt.

** Umgerechnet mit einem Kurs in Höhe von 1GBP = 1,19333 EUR

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein von der Gesellschaft ausgereichtes Darlehen an die YOC Mobile Advertising Ltd. für den weiteren Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeit in Großbritannien. Das Darlehen weist einen Buchwert von TEUR 1.001,0 auf.

b. Vorräte

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Unfertige Leistungen (Bestand) 2.489,3 0,0

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Geleistete Anzahlungen (Bestand) 0,6 0,0

Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen und geleistete Anzahlungen für Projekte, welche zum 31. Dezember 2011 noch nicht vollständig abgeschlossen sind.

c. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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Mit einer Restlaufzeit von
<1 Jahr

TEUR
1-5 Jahren

TEUR
>5 Jahren

TEUR
Gesamt

TEUR
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.740,8 0,0 0,0 1.740,8
(3.999,8) (0,0) (0,0) (3.999,8)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.875,9 0,0 0,0 3.875,9
(9.061,6) (0,0) (0,0) (9.061,6)
Sonstige Vermögensgegenstände 90,5 0,0 0,0 90,5
(93,8) (0,0) (0,0) (93,8)
5.707,2 0,0 0,0 5.707,2
(Vorjahreswerte in Klammern) (13.155,2) (0,0) (0,0) (13.155,2)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.128,9 (2010: TEUR 2.770,7) sowie sonstige Forderungen (insbesondere Forderungen aus Darlehensgewährung, Ergebnisabführung und aus der umsatzsteuerlichen Organschaft) mit TEUR 2.746,9 (2010: TEUR 6.290,9).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 90,5 beinhalten hauptsächlich Überzahlungen an Kreditoren (TEUR 27,8), Forderungen gegen Krankenkassen aus der Erstattung von Lohnfortzahlungen (TEUR 22,0) sowie Forderungen gegen Personal aus Darlehensgewährung (TEUR 13,0).

d. Wertpapiere und Liquide Mittel

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.092,8 4.911,8
1.092,8 4.911,8

Die freien Gelder des Unternehmens waren in kurzfristige, zinsoptimierte Festgelder angelegt. Die Reduzierung der liquiden Mittel ist im Wesentlichen auf die Zahlung von Kaufpreisen aus Unternehmensakquisitionen, auf die planmäßigen Tilgungen und den weiteren Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Bonuszahlungen, Abfindungen im Zuge der Umstrukturierung der YOC-Gruppe und die Beschaffung neuer Anlagegüter sowie auf die Erweiterung der Büroräume zurückzuführen.

e. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 103,3 265,0

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind die Abgrenzung für Software-Lösungen, Jahreslizenzen u.a. für Softwarelösungen, Jahresbeiträgen sowie Aktienbetreuung erfasst.

Darüber hinaus ist ein Disagio in Höhe von TEUR 25,6 (2010: TEUR 35,8) für ein im Geschäftsjahr 2009 aufgenommenes Darlehen enthalten.

Der Posten enthält im Geschäftsjahr 2011 TEUR 50,2 (2010: TEUR 166,7) Abgrenzungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

f. Eigenkapital

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Gezeichnetes Kapital 1.915,0 1.887,0
Eigene Anteile -4,0 -21,0
Kapitalrücklage 15.518,2 14.213,0
Bilanzverlust -10.541,5 -3.765,1
6.887,7 12.313,9

Gezeichnetes Kapital

Die YOC AG hat im Berichtsjahr 45.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien als Kaufpreisbestandteil zum Nennwert in Höhe von EUR 1,00 an die Verkäufer zweier Tochterunternehmen ausgegeben. Davon sind 17.000 Stück der Aktien aus dem eigenen Aktienbestand der YOC AG gewährt worden (YOC Spain: 7.000 Stück; MobilADdict SAS: 10.000 Stück). 28.000 Stück wurden mit der Durchführung einer Kapitalerhöhung an die Verkäufer der MobilADdict SAS als Kaufpreisbestandteil ausgegeben. Damit hat sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien der Gesellschaft und somit das gezeichnete Kapital von 1.866.000 auf 1.911.000 bzw. von TEUR 1.887,0 auf TEUR 1.911,0 erhöht. Zum 31. Dezember 2011 hält die YOC AG 4.000 Stück eigene Aktien, bewertet zu einem Kurs in Höhe von durchschnittlich EUR 12,56.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand kann mit Genehmigung durch den Aufsichtsrat über ein genehmigtes Kapital von TEUR 943,5 bis zum 5. Juni 2016 verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des Grundkapitals durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Bedingtes Kapital

Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein bedingtes Kapital in Höhe von TEUR 175,0 geschaffen, um dem Management, den Mitarbeitern und den verbundenen Unternehmen der Gesellschaft Bezugsrechte im Rahmen des YOC-Management-Incentive-Programms zu gewähren.

Zum 31. Dezember 2011 sind 165.590 Stück (2010: 150.465 Stück) Bezugsrechte an Mitarbeiter und das Management der YOC AG und ihrer verbundenen Unternehmen ausgegeben.

Kapitalrücklage

Zum 31. Dezember 2011 umfasst die Kapitalrücklage einen Betrag in Höhe von TEUR 15.518,2 (2010: TEUR 14.213,0). Der Anstieg in Höhe von TEUR 1.305,2 ist auf die Kapitalerhöhung in Höhe von 28.000 Stück Aktien zu einem Kurs in Höhe von EUR 35,04 sowie auf die Ausgabe von 10.000 Stück eigenen Aktien zu einem Kurs in Höhe von EUR 35,04 und von 7.000 Stück Aktien in Höhe von EUR 30,75 zurückzuführen.

Aktionärsstruktur

Im Streubesitz befinden sich 27,07 % der Aktien. Entsprechend der durch die Aktionäre erfolgten Stimmrechtsanzeigen wird der Aktienbesitz zum 31. Dezember 2011 wie folgt gehalten:

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Anzahl der Aktien Anteil
Vorstand 386.707 20,19 %
DIH Deutsche Industrie Holding GmbH* 248.558 12,98 %
Schwetje Invest GmbH** 218.560 11,41 %
Fidelity Funds SICAV 179.000 9,35 %
dkam GmbH*** 129.918 6,78 %
Ruffer Investments LLP 120.000 6,27 %
IPConcept Fund Management S.A. 89.448 4,67 %
Übriges Management 20.441 1,07 %
YOC AG (eigene Anteile) 4.000 0,21 %
Free float 518.368 27,07 %
Anzahl Aktien Gesamt 1.915.000 100,00 %

* Die Beteiligung an der DIH Deutsche Industrie Holding GmbH ist Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen.

** Die Beteiligung an der Schwetje Invest GmbH ist Herrn Michael Schwetje zuzurechnen.

*** Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der dkam GmbH ist Herr Dirk Kraus.

g. Rückstellungen

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Ausstehende Eingangsrechnungen 838,7 724,4
Personalrückstellungen 573,7 535,1
Rückstellungen für Aktienoptionen 338,5 177,3
Rückstellung Kaufpreis MobilADdict 138,4 0,00
Abschluss- und Prüfungskosten 115,0 95,0
Drohverlustrückstellungen 102,3 234,9
Vergütung Aufsichtsrat 77,5 56,3
Rechtsberatung 64,0 80,8
Übrige 207,6 108,5
Gesamt Rückstellungen 2.455,7 2.012,3

Unter der Position ausstehende Eingangsrechnungen sind in 2011 verursachte Aufwendungen ausgewiesen, für die zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung noch keine Rechnungen vorlagen.

Bei den Personalrückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Boni, Provisionen und Prämien in Höhe von TEUR 337,9 (2010: TEUR 438,1), Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 78,8 (2010: TEUR 67,0) Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 75,0 (2010: TEUR 0,0) sowie Rückstellungen für Vorstandsgehalt in Höhe von TEUR 47,0 (2010: TEUR 0,0).

Die Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 102,3 (2010: TEUR 234,9) resultiert aus der Bewertung zweier Zinsswaps zum Marktwert zum Bilanzstichtag.

Für die Gewährung von Aktienoptionen im Rahmen des im Geschäftsjahr 2009 gestarteten Management-Incentive-Programms wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 338,5 (2010: TEUR 177,3) gebildet.

In den übrigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Steuerrisiken inklusive steuerlicher Nebenleistungen aus einer laufenden Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 178,6 (2010: TEUR 0,0) sowie Archivierungsrückstellungen in Höhe von TEUR 18,8 (2010: TEUR 18,4) enthalten.

h. Verbindlichkeiten

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Mit einer Restlaufzeit von
<1 Jahr

TEUR
1-5 Jahren

TEUR
>5 Jahren

TEUR
gesamt

TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.403,1 1.752,5 0,0 3.155,6
(2.632,0) (2.243,0) (0,0) (4.875,0)
Erhaltene Anzahlungen 2.534,6 0,0 0,0 2.534,6
(0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.194,8 0,0 0,0 1.194,8
(1.283,3) (0,0) (0,0) (1.283,3)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.791,7 4.800,0 0,0 11.591,7
(14.899,1) (0,0) (0,0) (14.899,1)
Sonstige Verbindlichkeiten 954,6 74,7 0,0 1.029,3
(747,9) (348,3) (0,0) (1.096,2)
12.878,8 6.627,2 0,0 19.506,0
(Vorjahreswerte in Klammern) (19.562,3) (2.591,3) (0,0) (22.153,6)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden zur Finanzierung der Unternehmenserwerbe verwendet. Im Geschäftsjahr 2011 wurden Tilgungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.719,5 sowie Aufnahmen in Höhe von TEUR 1.000,0 vorgenommen.

Mit der Nichteinhaltung der Covenants der Kreditverträge zum 31. Dezember 2011 steht der darlehensgebenden Bank grundsätzlich ein Kündigungsrecht der Darlehensverträge zu. Durch die Erteilung eines Waivers vor Veröffentlichung des Jahresabschlusses verzichtete die Bank schriftlich auf die Ausübung des Kündigungsrechts bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2012, so dass der Ausweis der Darlehensverbindlichkeit zum 31. Dezember 2011 den vertraglich vereinbarten Restlaufzeiten entspricht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus variablen Kaufpreisen im Rahmen der Unternehmenserwerbe in Höhe von TEUR 486,4 (2010: TEUR 742,3), Verbindlichkeiten aus Mietkäufen in Höhe von TEUR 123,8 (2010: TEUR 0) sowie aus sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 221,3.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.598,1 (2010: TEUR 2.674,8), Verlustübernahme im Rahmen der Ergebnisabführung TEUR 510,1 (2010: TEUR 0,0) sowie aus dem Cashpooling, Darlehensverbindlichkeiten und umsatzsteuerlicher Organschaft mit TEUR 9.483,5 (2010: TEUR 12.224,3).

Es wurden keine Sicherheiten für die Verbindlichkeiten bestellt.

i. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 373,5 351,5

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Rechnung gestellte Lizenzen, deren Laufzeiten über den Bilanzstichtag hinausgehen, zur periodengerechten Verteilung der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 245,1, einen Baukostenzuschuss für die Erweiterung der Büroräume in Höhe von TEUR 126,5, der über die Laufzeit des Mietvertrags aufgelöst wird, sowie einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1,9.

j. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2011 betrugen TEUR 6.934,4 (2010: 14.675,1).

Umsatzerlöse nach Produktbereichen:

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2011

TEUR
2010

TEUR
Mobile Marketing 6.678,1 14.028,5
Mobile B2C Services 256,3 646,6
Gesamt 6.934,4 14.675,1

Die Umsätze im Produktbereich Mobile Marketing beinhalten TEUR 926,6 Umsätze mit verbundenen Unternehmen. Das Mobile B2C Geschäft weist TEUR 51,3 an Umsätzen mit verbundenen Unternehmen auf.

Im Produktbereich Mobile Marketing sanken die Umsatzerlöse von TEUR 14.028,5 in 2010 um 52 % auf TEUR 6.678,1 im Berichtszeitraum. Der Anteil dieses Produktbereichs an den Gesamterlösen des Unternehmens stieg leicht von 96 % im Vorjahr auf 97 %.

Das Umsatzvolumen des Produktbereichs Mobile B2C Services war mit TEUR 256,3 stark rückläufig. Der Anteil des Produktbereichs an den Gesamterlösen beläuft sich zum 31. Dezember 2011 auf 4 %.

Umsatzerlöse nach Regionen:

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2011

TEUR
2010

TEUR
Deutschland 3.844,4 12.245,7
Großbritannien 1.119,0 1.475,5
Schweiz 551,4 205,9
Österreich 333,8 328,7
Frankreich 200,7 20,1
Spanien 198,0 0,0
Benelux Staaten 92,1 153,2
Sonstige 595,0 246,0
Gesamt 6.934,4 14.675,1

In den inländischen Umsatzerlösen sind TEUR 387,2 aus dem Intercompany-Geschäft enthalten. Der Umsatz mit verbundenen Unternehmen weist in Österreich TEUR 296,2 und in Großbritannien TEUR 294,5 auf.

k. Bestandsveränderung unfertige Leistungen

Bezüglich der unfertigen Leistungen wird auf den Abschnitt III.b. Vorräte verwiesen.

l. Sonstige betriebliche Erträge

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2011

TEUR
2010

TEUR
Sonstige betriebliche Erträge 911,9 394,7

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge mit verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 821,6 (2010: TEUR 212,6).

m. Materialaufwand

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2011

TEUR
2010

TEUR
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.504,0 5.524,4
Aufwendungen für bezogene Waren 1,1 108,1
4.505,1 5.632,5

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Fremdleistungen, die Grundgebühr und die Versandkosten für SMS und MMS, Aufwendungen für Lizenzen sowie für mobiles Bezahlen.

n. Personalaufwand

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2011

TEUR
2010

TEUR
Löhne und Gehälter 6.949,6 5.769,5
Soziale Abgaben 1.190,1 957,8
Altersversorgung und Unterstützung 28,6 28,7
Gesamt 8.168,3 6.756,0

Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres betrug:

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2011 2010
Vorstand 5 3
Angestellte 120 103
Teilzeitbeschäftigte 7 5
Mitarbeiter im Erziehungsurlaub 4 3
Gesamt 136 114

Zum 31. Dezember 2011 setzte sich der Vorstand aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Vorstandsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2011 zum Teil auch als Geschäftsführer von Tochtergesellschaften bestellt.

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter betrug:

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31.12.2011 31.12.2010
Vorstand 4 3
Angestellte 115 95
Teilzeitbeschäftigte 5 4
Mitarbeiter im Erziehungsurlaub 4 3
Gesamt 128 105

o. Abschreibungen

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2011

TEUR
2010

TEUR
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 419,4 373,6
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.414,3 0,0
Summe 1.833,7 373,6

Zur Aufteilung der Abschreibungen verweisen wir auf Abschnitt III.a. Anlagevermögen.

p. Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2011

TEUR
2010

TEUR
Reisekosten 431,3 358,5
Fremdarbeiten 331,6 108,2
Werbung, Marketing 369,8 324,3
Rechts-, Beratungs- und Buchführungskosten 336,9 286,4
Raumkosten 285,7 240,0
Telekommunikation 146,4 395,1
Kosten der Warenabgaben, Verkaufsprovisionen 90,7 45,0
Reparatur, Instandhaltung 83,7 99,7
Versicherungen, Beiträge und Abgaben 69,7 97,7
Kfz-Kosten 20,7 21,9
Porto, Büromaterial 19,7 19,3
Kosten der Kapitalerhöhung 12,0 202,2
Sonstiges 1.107,0 1.036,1
Gesamt 3.305,2 3.234,3

Die starke Reduzierung des Aufwands für Telekommunikation ist auf das Auslaufen des Mobile-Messaging- und Mobile B2C-Geschäft und die damit verbundene Fokussierung auf andere Geschäftsbereiche zurückzuführen.

Die Erhöhung der Fremdarbeiten resultiert aus der Inanspruchnahme von externen Dienstleistern für den administrativen Bereich.

Unter der Position Werbung und Marketing werden primär Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit, Messen sowie für PR verbucht.

Die Kosten der Warenabgaben, Verkaufsprovisionen betreffen überwiegend Provisionen für die Vermittlung von Aufträgen.

Im Posten Sonstiges sind im Wesentlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen sowie Aufwendungen für Servermieten enthalten.

q. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen

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2011

TEUR
2010

TEUR
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 1.845,5 1.564,9
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 510,1 0
1.335,4 1.564,9

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen entfallen auf die belboon-adbutler GmbH (TEUR 1.312,9) und Sevenval GmbH (TEUR 532,6). Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen die YOC Mobile Advertising GmbH (TEUR 469,1) und die Moustik GmbH (TEUR 40,9).

r. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

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2011

TEUR
2010

TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 207,6 160,3

Die Zinserträge setzen sich aus der Bewertung der Zinsswaps zum Stichtag in Höhe von TEUR 132,6 und der Anlage der freien Liquidität sowie aus der Darlehensgewährung gegenüber Tochterunternehmen im Rahmen des Cashpooling zusammen.

s. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

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2011

TEUR
2010

TEUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 919,2 386,8

Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 276,0 (2010: TEUR 367,9), Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen aus Cashpoolverbindlichkeiten und Gewährung von Darlehen in Höhe von TEUR 524,1 (2010: TEUR 18,9) und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 18,0 (2010: TEUR 3,9).

t. Außerordentliches Ergebnis

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2011

TEUR
2010

TEUR
Außerordentliche Erträge 0,0 8,2

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2011

TEUR
2010

TEUR
Außerordentliche Aufwendungen 0,0 2.066,3

Die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen resultierten im Geschäftsjahr 2010 aus einmaligen Anpassungen aufgrund der Umsetzung des BilMoGs und der Verschmelzung der Brutus Media GmbH auf die YOC AG. Im Geschäftsjahr 2011 beträgt das außerordentliche Ergebnis TEUR 0,0.

u. Steuern

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Steuersatz der YOC AG beträgt 30,61 %. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 86,2 enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Steuernachzahlungen von Gewerbe- und Körperschaftsteuer aus Vorjahren (TEUR 102,8), sowie Steuererstattungen aus Vorjahren (TEUR 16,6).

Zum 31. Dezember 2011 verfügte die YOC AG als Organträger über körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 8.409,7 (2010: TEUR 3.060,0) sowie über gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 7.548,2 (2010: 2.300,4).

Aktive latente Steuern auf die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurden nicht gebildet.

Ebenfalls wurde auf die Bildung aktiver latenter Steuern auf die abweichende Bewertung des Zinsswaps zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von TEUR 102,4 verzichtet.

IV. Sonstige Angaben

a. Vorstand

Bestellter Vorstand im Geschäftsjahr 2011:

Dipl.-Kfm. Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzender seit Dezember 2005)

Kfm. Alexander Sutter, seit Juli 2008

Volljurist Jan Webering, seit Juli 2008

Dipl.-Kfm. (FH) Joachim von Bonin, seit Juni 2011

Dipl. El.-Ing. Patrick Feller, seit September 2011

Die Vergütung des Vorstands der YOC AG enthält im Geschäftsjahr 2011 eine fixe Gehaltskomponente von insgesamt TEUR 620,0. Eine variable Komponente, die sich am operativen Ergebnis der YOC-Gruppe bemisst, wurde in 2011 nicht gewährt. Im Geschäftsjahr 2011 war die Vorstandsvergütung, mit Ausnahme der Vergütung an Herrn Feller, in Höhe von TEUR 573,3 zahlungswirksam.

Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied:

Vergütung des Vorstands für 2011

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Name Feste Vergütung

(in TEUR)
Variable Vergütung

(in TEUR)
Bezugsrechte (in Stück)
Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzender) 170,0 0,0 32.655
Alexander Sutter 160,0 0,0 32.655
Jan Webering 150,0 0,0 32.655
Joachim von Bonin 93,3 0,0 16.625
Patrick Feller 46,7 0,0 0
Gesamt 620,0 0,0 114.590

* die Bezugsrechte wurden Herrn Kraus, Herrn Sutter und Herrn Webering bereits im Geschäftsjahr 2009 zu einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 4,12 gewährt. Die Ausgabe der Bezugsrechte an Herrn von Bonin erfolgte im Geschäftsjahr 2011 zu einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 10,24 je Stück.

Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering Anspruch auf einen Dienstwagen zur dienstlichen wie privaten Nutzung.

Darüber hinaus wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Vorstand gewährt.

b. Aufsichtsrat

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Gerd Schmitz-Morkramer, Rechtsanwalt, München - YOC AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates, seit Februar 2001 - bmp media investors AG (vormals bmp AG): Vorsitzender des Aufsichtsrats - Ernst Max von Grunelius Stiftung: Vorstand - SSC Savelberg Schmidt & Company GmbH & Co. KG: Mitglied des Beirates
Peter Zühlsdorff, Dipl.- Kfm., Berlin - YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates, seit Juni 2007 - Tengelmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH: Mitglied des Beirates - Kaiser's Tengelmann AG: Mitglied des Aufsichtsrates - GfK e.V.: Präsident - OBI Group: Mitglied des Aufsichtsrates - Interseroh S.E.: Mitglied des Aufsichtsrates - Berlin Partner GmbH: Vorsitzender des Aufsichtsrates
Oliver Borrmann, Kaufmann, Berlin - YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates, seit September 2011 - bmp media investors AG (vormals bmp AG): Vorstandsvorsitzender - bmp Beteiligungsmanagement AG: Vorstandsvorsitzender - König & Cie. Private Equity Management GmbH: Geschäftsführer - König & Cie. II. Private Equity Beteiligungs- und Treuhand GmbH: Geschäftsführer - Central & Eastern Europe Venture GmbH: Geschäftsführer - ECO Investors Germany Management GmbH: Geschäftsführer - Cavy Capital GmbH: Geschäftsführer - Newtron AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates - Heliocentris Fuel Cells AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates - brand eins Medien AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates - Revotar Biopharmaceuticals AG: Vorsitzender des Aufsichtsrates - ergoTrade AG: Mitglied des Aufsichtsrats - bmp Media Investors AG & Co. KGaA: Vorsitzender des Aufsichtsrates
Michael Schwetje, Dipl. Kfm., Köln - YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates von Juli 2010 bis Juni 2011
Patrick Feller, Dipl. El .-Ing., Zürich, Schweiz - YOC AG: Mitglied des Aufsichtsrates von Juni 2011 bis September 2011 - SinnLeffers GmbH: Aufsichtsratsvorsitzender - HairHouse Schweiz AG: Verwaltungsrat.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich für das Geschäftsjahr 2011 auf TEUR 37,5.

Herr Michael Schwetje (Diplom-Kaufmann, Köln), tätig im Aufsichtsrat der YOC AG seit Juli 2010, verließ diesen im Juni 2011.

c. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Als nahe stehende Unternehmen und Personen kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der YOC AG sowie deren Familienangehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Gesellschaften in Betracht.

Zwischen der YOC AG und der MSM Meyer Schmitz-Morkramer wurde im Mai 2011 eine Vereinbarung über Architekturleistungen im Rahmen des Ausbaus der gemieteten Geschäftsräume der YOC AG mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 24 TEUR geschlossen. Zum 31. Dezember 2011 bestehen von Seiten der YOC AG ausstehende Verbindlichkeiten gegenüber der MSM Meyer Schmitz-Morkramer in Höhe von 18 TEUR.

Mit Ausnahme des beschriebenen Geschäftsvorfalles der in den Abschnitten a. und b. dargestellten Bezüge haben Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2011 sowie im Vorjahr nicht stattgefunden.

d. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Mietvertrag für die Geschäftsräume* 1.964,0 494,3
Kfz-Leasing 58,8 0,0
2.022,8 494,3

* Nettojahresmiete (inklusive Heiz- und Nebenkostenvorauszahlung)

Die zukünftige jährliche Verpflichtung für Miete beläuft sich entsprechend des Mietvertrages und gesondert getroffener Vereinbarung zu mietfreien Zeiten auf TEUR 374,6 für das Geschäftsjahr 2012, TEUR 441,8 für das Geschäftsjahr 2013, TEUR 536,3 für das Geschäftsjahr 2014 und TEUR 611,3 für das Geschäftsjahr 2015.

e. Haftungsverhältnisse

Von einer Inanspruchnahme der Bürgschaft ist zum Bilanzstichtag nicht auszugehen.

f. Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Die Gesamthonorare des Abschlussprüfers werden im Konzernanhang der YOC AG angegeben.

g. Mitteilungspflichtige Beteiligungen

Die folgenden direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die drei, fünf oder zehn vom Hundert der Stimmrechte über- oder unterschreiten, sind der YOC AG per Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bekannt gemacht worden:

DIH Finanz und Consult GmbH, Frankfurt am Main: 12,98 % des gezeichneten Kapitals. Diese Beteiligung ist der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, sowie Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen. Die von Herrn Peter Zühlsdorff kontrollierte Beteiligung beläuft sich auf insgesamt 12,98 % des einheitlichen gezeichneten Kapitals.

Die FIL Investments International, Hildenborough, UK hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 am 21.12.2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49% (das entspricht 179000 Stimmrechten) betragen hat. 9,49% der Stimmrechte (das entspricht 179000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der Fidelity Funds SICAV zuzurechnen.

Die FIL Investment Management Limited, Hildenborough, UK, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin, Deutschland, am 01.01.2011 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die FIL Holdings Limited, Hildenborough, UK hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 am 21.12.2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49% (das entspricht 179000 Stimmrechten) betragen hat. 9,49% der Stimmrechte (das entspricht 179000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der Fidelity Funds SICAV zuzurechnen.

Die FIL Limited, Hamilton, Bermuda hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG am 21.12.2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49 % (das entspricht 179.000 Stimmrechten) betragen hat. 9,49 % der Stimmrechte (das entspricht 179.000 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der Fidelity Funds SICAV zuzurechnen.

Die Fildelity Funds SICAV, Luxemburg, Luxemburg hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG am 21.12.2010 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49 % (das entspricht 179.000 Stimmrechten) betragen hat.

Die IPConcept Fund Management S.A. , Luxemburg, Luxemburg hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.01.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland am 21.12.2010 die Schwelle von 5% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 4,74% (das entspricht 89448 Stimmrechten) betragen hat.

Die WestLB AG, Düsseldorf, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG am 22.12.2010 die Schwelle von 5 % und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0 %(das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Herr Dirk Kraus, Bundesrepublik Deutschland, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Bundesrepublik Deutschland, am 21. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % unterschritten hat und zu diesem Tag 23,71 % (447.450 Stimmrechte) betrug. Davon sind ihm 6,98 % (131.668 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmanteil an der YOC AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten: dkam GmbH, Frankfurt/Main, Bundesrepublik Deutschland.

Herr Michael W. Schwetje, Bundesrepublik Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.04.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland am 06.04.2011 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 11,58 % (218.560 Stimmrechte) beträgt. Diese 218.560 Stimmrechte (11,58 %) sind Herrn Michael W. Schwetje nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Herrn Michael W. Schwetje zugerechneten Stimmrechte werden dabei über die folgenden von Michael W. Schwetje kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der YOC AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

Schwetje Holding GmbH, Köln
Schwetje Invest GmbH, Köln

Die Schwetje Holding GmbH, Köln, Bundesrepublik Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland am 06.04.2011 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 11,58 % (218.560 Stimmrechte) beträgt.

Diese 218.560 Stimmrechte (11,58 %) sind der Schwetje Holding GmbH nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Der Schwetje Holding GmbH zugerechnete Stimmrechte werden dabei über das folgende von der Schwetje Holding GmbH kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der YOC AG 3% oder mehr beträgt, gehalten:

Schwetje Invest GmbH, Köln

Die Schwetje Invest GmbH, Köln, Bundesrepublik Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland am 06.04.2011 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 11,58 % (218.560 Stimmrechte) beträgt.

Ruffer LLP, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 am 08.04.2011 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,36 % (120.000 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 6,36 % (120.000 Stimmrechte) nach §22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

CF Ruffer Investment Funds, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 am 08.04.2011 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und zu diesem Tag 6,36 % (120.000 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 6,36 % (120.000 Stimmrechte) nach §22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG zuzurechnen.

Capita Financial Managers Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 am 08.04.2011 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,36 % (120.000 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 6,36 % (120.000 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Herr Alexander Sutter, Bundesrepublik Deutschland, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Bundesrepublik Deutschland, am 21. Dezember 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,91 % (54.925 Stimmrechte) betrug.

h. Wichtige Ereignisse nach Bilanzerstellung

Die YOC AG erfüllte zum 31. Dezember 2011 die Covenants Bedingungen der darlehensgewährenden Bank nicht. Der Kreditgeber hat nach dem Bilanzstichtag, jedoch vor Veröffentlichung des Jahresabschlusses schriftlich den Verzicht auf sein Kündigungsrecht, welche sich aus der Verletzung der Covenants ergibt, bis zu Vorlage des Konzernabschlusses 2012 erklärt.

Im März 2012 wurde die Laufzeit für ein Darlehen (Restschuld am 31. Dezember 2011: TEUR 1.595) um sechs Monate bis zum 31. März 2014 verlängert und eine in 2011 fällige Kreditrate gestundet.

i. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Die Entsprechungserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und wurde den Aktionären der YOC AG auf der Internetseite www.yoc.com im Bereich "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.

Berlin, 27. März 2012

Der Vorstand

Dirk Kraus

Alexander Sutter

Jan Webering

Joachim von Bonin

Patrick Feller

Entwicklung des Anlagevermögens 2011

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2011

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2011

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen sowie EDV-Software 778.342,01 13.714,44 188.932,95 0,00 603.123,50
2. Kundenstämme 158.000,00 0,00 0,00 0,00 158.000,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 524.000,00 0,00 0,00 0,00 524.000,00
1.460.342,01 13.714,44 188.932,95 0,00 1.285.123,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.159.207,15 620.873,95 46.679,41 0,00 1.733.401,69
1.159.207,15 620.873,95 46.679,41 0,00 1.733.401,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.133.694,36 2.905.886,45 346.460,26 0,00 18.693.120,55
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.975,52 0,00 0,00 0,00 1.000.975,52
3. Beteiligungen 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
17.135.669,88 2.905.886,45 346.460,26 0,00 19.695.096,07
19.755.219,04 3.540.474,84 582.072,62 0,00 22.713.621,26

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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2011

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2011

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen sowie EDV-Software 500.907,14 93.673,29 160.464,55 0,00 434.115,88
2. Kundenstämme 34.550,00 19.750,00 0,00 0,00 54.300,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 114.600,00 65.500,00 0,00 0,00 180.100,00
650.057,14 178.923,29 160.464,55 0,00 668.515,88
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 605.818,98 240.488,35 45.212,74 0,00 801.094,59
605.818,98 240.488,35 45.212,74 0,00 801.094,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.413.344,49 0,00 0,00 1.413.344,49
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
0,00 1.414.344,49 0,00 0,00 1.414.344,49
1.255.876,12 1.833.756,13 205.677,29 0,00 2.883.954,96

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Buchwerte
31.12.2011

EUR
31.12.2010

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Schutzrechte und Lizenzen sowie EDV-Software 169.007,62 277
2. Kundenstämme 103.700,00 124
3. Geschäfts- oder Firmenwert 343.900,00 409
616.607,62 810
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.307,10 553
932.307,10 553
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.279.776,06 16.134
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.975,52 1.001
3. Beteiligungen 0,00 1
18.280.751,58 17.136
19.829.666,30 18.499

Lagebericht für 2011

Marktumfeld

Internationaler Mobilfunkmarkt: Weltweit mehr Mobilfunk- als Internetnutzer -LTE als nächste Ausbaustufe der mobilen Datenübertragung

Die Anzahl der Mobilfunknutzer steigt rasant an: Weltweit besitzen heute rund 4,3 Milliarden Menschen ein mobiles Endgerät, was einem Anteil von über 60% der Gesamtbevölkerung entspricht. Davon nutzen bereits 824 Millionen Menschen das mobile Internet - gegenüber 2,2 Milliarden Usern des stationären Internets (Mobile Web Watch 2011, Accenture, 2011). Laut der aktuellen Studie AGOF mobile facts 2011 zählen 16,5 Millionen Deutsche ab 14 Jahren zu den Mobile Internet Nutzern. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 9,1 Millionen Bundesbürger (AGOF mobile facts, 2011).

Der Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) wird einen Paradigmenwechsel von einem sprachorientierten hin zu einem für Datenpakete optimierten Mobilfunknetzwerk ermöglichen. Erwartet wird, dass höhere Datenraten und geringere Latenzzeiten die Nutzung des mobilen Surfens deutlich verbessern werden. Insbesondere datenintensive Dienste wie Multiplay Gaming und Video- sowie Audiostreaming profitieren von dieser Entwicklung, da große Datenmengen in Echtzeit auf mobile Endgeräte ausgeliefert werden können. Auch für die Netzbetreiber hat LTE eine Reihe an Vorteilen: LTE ist im Vergleich zu 3G mit höheren Bandbreiten bei geringeren Kosten deutlich effizienter (Mobile Kompass 2011/2012, BVDW, 2011).

Zunehmende Verbreitung von Smartphones - Mobile Internet und Mobile Computing etablieren sich im Alltag

Weltweit bereits rund 500 Mio. Smartphonenutzer verdeutlichen, dass das mobile Internet im Alltag der Menschen angekommen ist. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2011 rund 10 Millionen Smartphones verkauft, was einer Steigerung von 36% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut BVDW nutzen 43% der aktuell zwölf Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland ihr mobiles Endgerät jeden Tag für den Internetzugang. Dabei tragen zwei Drittel der Nutzer ihr mobiles Endgerät zu jeder Zeit und an jedem Ort bei sich (Mobile Research, Google/BVDW, 2011).

Parallel zu dieser Entwicklung etablieren sich auch M-Commerce-Angebote immer stärker im täglichen Leben. Jeder dritte mobile Internetnutzer in Deutschland kaufte 2011 mit seinem Smartphone online ein - 2010 war es noch jeder zehnte. Mehr als verdoppelt hat sich der Anteil derer, die mit dem Handy Preise vergleichen und Bankgeschäfte erledigen. Ein Nutzerplus von 240% verzeichnen Finanzprogramme und -Apps. Auch Angebote rund um Verkehr und Mobilität sowie zusätzliche Kommunikationsdienste im Zusammenhang mit Internet- und Videotelefonie werden von den Nutzern immer stärker nachgefragt. Für diese mobile Evolution sind laut Accenture drei Treiber wesentlich. (Mobile Web Watch 2011, Accenture, 2011):

Geräte und Technologie - per Breitband in das Touch-Zeitalter. Waren im Wert von 119 Milliarden US-Dollar werden in den kommenden vier Jahren über das Handy gekauft. Mit den Tablets wird sich die Art und Weise, wie mobile Dienste genutzt werden, weiter verändern.
Dienste und Anwendungen - Geodaten, Location-Based Services und soziale Netze geben die Richtung durch die digital-mobile Welt vor. In Communities entsteht in Echtzeit über kulturelle und Altersschranken hinweg Wissen aus Kollaboration, es wird konsumiert und permanent aktualisiert.
User und Nutzungsverhalten - die Digital Natives sind die erste Generation, die eine Welt ohne Internet, Mobiltelefone, Facebook und Google nicht kennt. Für sie sind benutzerfreundliche Technologie und ständige Verfügbarkeit des Webs selbstverständlich.

Umsatzerwartungen Mobile Internet

Nach dem European Information Technology Observatory (EITO) ist der Umsatz mit mobilen Datendiensten in Deutschland im Jahr 2011 um 14% auf 7,4 Milliarden Euro gewachsen. In den EU 25-Ländern stiegen die Umsätze um 12% auf 40 Milliarden Euro und werden 2012 bei einem Wachstum von weiteren 10% 44 Milliarden Euro erreichen (Monitoring-Report Deutschland Digital 2011, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 2011).

Die deutschen IKT-Umsätze wuchsen 2010 um 1,5% auf 124,4 Milliarden Euro, dies entspricht einem Weltmarktanteil von rund 5% und somit nach Umsätzen dem viertgrößten IKT-Standort (Monitoring-Report Deutschland Digital 2011, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 2011).

Leistungsspektrum

Produktbereich Mobile Marketing

Das Produktportfolio im Bereich Mobile Marketing reicht von der Verknüpfung werblicher Kommunikation aus den Bereichen Fernsehen, Printmedien, Radio oder Außenwerbung mit mobilen Endgeräten (Mobile Response Marketing) über die Direktansprache von Konsumenten über Mobilfunkgerät und Internet (Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing) bis hin zur Entwicklung von technologischen Anwendungen, wie mobile Webseiten, Applikationen und Location-Based-Services. Die Umsetzung der Mobile Marketing Maßnahmen erfolgt auf Basis eigenentwickelter technologischer Lösungen und Anwendungen. Die Dienstleistungen werden branchenübergreifend unter anderem von Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Handels, des Dienstleistungssektors, des Finanzwesens und der Automobilindustrie in Anspruch genommen. So implementiert YOC seine Produkte unter anderem für Marken wie The Coca-Cola Company, Mercedes-Benz, Kraft Foods, Deutsche Post, Unilever oder Adam Opel.

Für Mobile Marketing stehen heute eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung, mit denen sich hochemotionale und multimediale Kommunikationskonzepte auf mobilen Endgeräten realisieren lassen. YOC verfügt über Technologien und Produkte, mit denen sich alle verfügbaren Technologien flexibel miteinander kombinieren lassen. So wird für jedes Projekt eine Lösung geschaffen, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und deren Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. YOC ermöglicht die Implementierung individueller mobiler Internetauftritte, die für die spezifische Nutzung über das mobile Endgerät optimiert sind. Hierfür betreibt das Unternehmen eine umfangreiche Endgeräte-Datenbank, die kontinuierlich erweitert wird und über 800 Kriterien der jeweiligen Geräte auswertet.

Produktbereich Mobile Internet

Im Produktbereich Mobile Internet implementiert und hostet YOC mobile Internetportale und Applikationen auf Basis der Sevenval FIT Technology und lizensiert beziehungsweise vertreibt die dazu erforderliche Software an ihre Kunden. Reine Internetportale, die nicht für den Abruf via Mobilfunkgerät optimiert sind, sind häufig aufgrund der Datenmengen, ihrer Aufbereitung und Darstellung nicht für den Abruf über ein Mobilfunkgerät geeignet. Die auf Basis der Sevenval FIT Technology von YOC erstellten mobilen Internetportale sind hingegen spezifisch für die Nutzung via Mobilfunkgerät konzipiert. Dabei bietet YOC sowohl die Erstellung individueller mobiler Internetauftritte, die sich auch inhaltlich teilweise erheblich vom stationären Internetauftritt des Kunden unterscheiden, als auch die automatisierte Umwandlung stationärer Internetseiten für die mobile Nutzung an. Für beide Szenarien kommt die von der YOC-Tochter Sevenval inhouse entwickelte FIT Technology zum Einsatz. Diese Basistechnologie ermöglicht die automatisierte Optimierung stationärer Inhalte für mobile Endgeräte und kann auf Marktinnovationen, wie zum Beispiel das 2010 gelaunchte iPad von Apple, besonders schnell und innovativ reagieren.

Mehr als 800 Mobilportale namhafter Unternehmen, wie unter anderem der Verlagsgruppe Handelsblatt, Postbank, FAZ, T-Online, Air Berlin oder WEB.DE nutzen die Mobile Internet Technologie der YOC- AG. Bestand das Angebot des Mobile Internets noch vor wenigen Jahren ausschließlich aus einfachen Informationsservices wie Börsen-, Wetter- oder Fahrplanauskünften, stehen heute komplexe interaktive Transaktionsangebote im Vordergrund, wie beispielsweise Mobile Banking, Mobile Social Community Netzwerke oder Mobile Commerce Portale. In diesen datensensiblen Bereichen ist eine besonders anspruchsvolle technologische Kompetenz unerlässlich, denn die für die Durchführung von Kontoeinsichten, Überweisungen oder Transaktionsvorgängen notwendigen Sicherheitsanforderungen können nur durch die Kombination verschiedener Technologiebausteine gewährleistet werden.

Besonders bei sicherheitskritischen Anwendungen, wie beispielsweise Mobile Banking oder Mobile Ticketing kommt die Installation häufig direkt bei den Kunden zum Einsatz. Die Software-Produkte der YOC-Gruppe setzen dabei auf der bereits bestehenden IT-Infrastruktur beispielweise der Bank auf und optimieren den Zugang für den Vertriebsweg Mobile. Die hohen Sicherheitsstandards des Internet-Banking werden durch die proprietäre Software auch auf mobilen Internetgeräten gewährleistet.

Geschäftsentwicklung

Geschäftsentwicklung im Bereich Mobile Technology

Die YOC-Gruppe ist mit ihren Standorten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Spanien und Frankreich in den Kernmärkten Europas präsent. Ihre Leistungen im Segment Mobile Technology bietet die Gruppe in all diesen Märkten außer in Frankreich an.

Zugleich war das Geschäftsjahr 2011 von der Lösung operativer Herausforderungen geprägt. Im Besonderen führte die Markteinführung neuer Produkte zu einer verzögerten Projektabwicklung und damit einer verlangsamten Umsatz- und Ertragsrealisierung. Zum Jahresende resultierte daraus ein signifikanter Anstieg des Auftragsbestandes.

Daneben war das Geschäftsjahr 2011 gekennzeichnet von der strategischen Neuausrichtung des Mobile Technology Bereiches. Im Rahmen dieses Prozesses hat das Unternehmen Tätigkeitsbereiche, die nicht mehr zum Kerngeschäft des Segmentes zählen, auslaufen lassen oder aktiv beendet. Es wurde begonnen, die Geschäftstätigkeit auf die Umsetzung größerer Projekte mit Kunden zu konzentrieren, für die der Kanal Mobile einen strategischen Wachstumstreiber darstellt. Zugleich forciert das Unternehmen weiterhin die Steigerung wiederkehrender Erlöse und Lizenzeinnahmen und legt den Fokus auf die Entwicklung von mobilen Portalen auf Basis der inhouse-entwickelten Sevenval FIT Technology sowie das Erstellen von integrierten Mobile Marketing Konzepten und Lösungen.

Im vergangenen Geschäftsjahr konnten zahlreiche namhafte Neukunden gewonnen werden, die auf die Plattformen oder Produkte der YOC AG setzen. Zu nennen sind Unternehmen wie Panasonic, RWE, ERGO Direkt, Flughafen Zürich oder Apotheke zur Rose. Darüber hinaus nutzten nationale und internationale Bestandskunden wie unter anderem The Coca-Cola Company, Mercedes-Benz, Kraft Foods, Adam Opel oder die Deutsche Post die Mobile Technology Produkte der YOC AG. Insgesamt wurden von der YOC AG und ihrer Beteiligungen im Geschäftsjahr 2011 auf internationaler Ebene mehr als 200 neue mobile Portale auf Basis der YOC-Technologie implementiert.

Treiber der Nachfrage im Geschäftssegment Mobile Technology waren im Geschäftsjahr 2011 vor allem die zunehmende Professionalisierung auf Seite der Kunden, die mittlerweile deutlich umfangreichere, technisch stabilere und zuverlässige Lösungen nachfragen. Durch die FIT Technology des Tochterunternehmens Sevenval, konnte dieser Professionalisierung Rechnung getragen und den Kunden reife und technisch stabile Lösungen implementiert werden. Weitere Faktoren, die den Markt und somit die Nachfrage des Segments positiv beeinflussen, sind die Verbreitung von Mobilfunkgeräten, die steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten durch den vermehrten UMTS-Einsatz sowie die rasant zunehmende Nutzung von Smartphones und die damit einhergehende verstärkte Nutzung des mobilen Internets.

Internationalisierung

Die YOC AG konnte im Geschäftsjahr 2011 ihre Positionierung im europäischen Markt weiter ausbauen. Diese resultiert aus der starken Präsenz des Unternehmens über seine Beteiligungen in den Kernmärkten Europas, dem umfassenden Produktspektrum sowie der langjährigen Marktexpertise. Neben den Standorten in Berlin (Hauptsitz) und Köln verfügt das Unternehmen über Tochtergesellschaften über vier weitere Büros in Großbritannien (London), Spanien (Madrid), Österreich (Wien) und seit dem ersten Quartal 2011 über die akquirierte Tochtergesellschaft MobilADdict SAS auch in Frankreich (Paris).

Auch das Tochterunternehmen belboon-adbutler GmbH legte seinen Fokus im Geschäftsjahr 2011 auf den fortgesetzten Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen verfolgt als Tochter der YOC AG mit der Vergrößerung des Aktionsradius im deutschsprachigen Raum und Frankreich konsequent die Sicherung des Unternehmenswachstums - angelehnt an die steigenden Marktanforderungen im Online- und Mobile-Markt.

Entsprechend positiv entwickelten sich auch die Auslandsumsätze der YOC-Gruppe: Insgesamt hat sich der Anteil der außerhalb des Heimatmarktes Deutschland generierten Umsätze im Geschäftsjahr 2011 bereits auf 45% erhöht (2010: 17%). Als führender Anbieter von Mobile Technology kann das Unternehmen durch diese internationale Aufstellung dem steigenden Bedürfnis der Kunden nach länderübergreifenden, international ausgerichteten mobilen Angeboten gerecht werden.

Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2011 beschäftigte die YOC AG 136 festangestellte Mitarbeiter - im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg in Höhe von rund 19% (2010: 114 festangestellte Mitarbeiter). Dies ist im Wesentlichen auf den Ausbau des Kerngeschäfts zurückzuführen.

Im Markt für Mobile Technology kommt es vor allem auf das fachliche Know-how der Mitarbeiter an. Um den weiter wachsenden Anforderungen der Branche und der Kunden gerecht zu werden, ist eine fortwährende Weiterbildung der Mitarbeiter in diesem hoch innovativen Geschäftsfeld unerlässlich.

Am Anfang dieses Prozesses stehen Anwerben und Einstellung der richtigen Talente. Dafür ist eine sorgfältige Auswahl im Recruiting-Prozess unabdingbar. Geeignete Mitarbeiter zu finden, war aufgrund des gestiegen Wettbewerbs auch im Geschäftsjahr 2011 eine Herausforderung. Momentan deutet alles darauf hin, dass das Rennen um Top Talente auch im Geschäftsjahr 2012 seine Fortsetzung findet. Daher ist es auch zukünftig ein Bestreben der YOC AG, diesem Effekt entgegenzuwirken und ihre Mitarbeiter im Unternehmen zu binden.

Die Leistungen, das Engagement und der Wille der Mitarbeiter, innovative Leistungen zu realisieren, honoriert die YOC AG mit Vertrauen, vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und regelmäßigen Mitarbeiter-Events.

Ausblick Geschäftsentwicklung

Durch die konsequente Umsetzung der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft hat die YOC AG im Geschäftsjahr 2011 die Basis für ein dynamisches Wachstum geschaffen und geht daher von einer positiven Entwicklung des Unternehmens aus.

Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und technologische Integration

YOC verfügt über eine leistungsstarke IT-Systemlandschaft sowie über proprietäre Softwareprodukte zum Einsatz für mobile und internetbasierte Dienstleistungen. Die zugrunde liegenden Technologie-Plattformen wurden vollständig inhouse entwickelt und zeichnen sich durch Flexibilität, Leistungsstärke und Zuverlässigkeit aus. Sie verfügen über zahlreiche Schnittstellen, die die Integration vernetzter, multimedialer Anwendungen erlauben. YOC verfügt hierzu über eine eigene IT-Abteilung, die die jeweilige Software (beispielsweise FIT Technology) betreut und weiterkonzipiert.

Unter den verschiedenen von YOC eingesetzten Technologien kommt den folgenden Technologien eine besondere Bedeutung zu:

YOC setzt mit der FIT Technologie auf eine eigene Softwareplattform, die verschiedene Technologien miteinander vernetzt, um für jedes Mobile Marketing Projekt eine individuelle Lösung zu implementieren, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und ihr Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. Der Schwerpunkt der Tätigkeit hat sich, entsprechend der schnellen technologischen Entwicklung, von der Konzeptionierung und kreativen Gestaltung von Marketingkonzepten sowie der technischen Umsetzung und Betreuung mobiler Marketing Maßnahmen in den letzten Jahren zunehmend auf ein integriertes Angebot verlagert. Dazu haben insbesondere Technologien wie Mobile Advertising, SEM/SEO, QR-Codes und Augmented Reality Einzug gehalten.

Im Produktbereich Mobile Internet wird ebenfalls vor allem die FIT Technology eingesetzt, auf deren Basis stationäre Internetseiten automatisiert in mobile Internetseiten umgewandelt werden können. Darüber hinaus hat YOC seine Technologie-Plattform für den Betrieb von Internetportalen um ein Content-Management-System (CMS) erweitert, mit dem Portale, Microsites und Landing-Pages im Rahmen von Mobile Marketing beziehungsweise Mobile Internet Projekten schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. Für die bestmögliche Darstellung von WAP-Portalen auf einer Vielzahl am Markt befindlicher mobiler Endgeräte sorgt die täglich aktualisierte Gerätedatenbank der YOC-Gruppe, die zudem bei MMS- und SMS-basierten Mobile Marketing Projekten eingesetzt wird.

Zudem wurde eine flexible Schnittstellenstruktur geschaffen, welche die Anbindung externer Systeme vereinfacht. Hierüber laufen beispielsweise die über Gewinnspiele generierten Nutzerdaten direkt in die CRM-Systeme der Kunden. Über diese Plattform können mobile Inhalte zudem über mobile Internetseiten vertrieben werden. Die integrierte Billing Schnittstelle wickelt die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung der Nutzer ab.

Die jeweiligen Softwaremodule werden mit modernen, datenbankbasierten Systemen auf Basis objektorientierter Programmiersprachen von den eigenen Entwicklern der YOC-Gruppe unter Verwendung der Service-orientierten Architektur (SOA) entwickelt.

Die von YOC verwendeten Datenbank- und Applikationsserver sind an den Standorten Berlin und Köln installiert und werden von der IT-Abteilung von YOC verwaltet. Zusätzlich werden weitere Server aus Sicherheitsgründen in TÜV-zertifizierten Rechenzentren betrieben und ebenfalls von YOC verwaltet sowie von externen Serviceprovidern gehostet. Um Betriebsunterbrechungen durch Hardware-Störungen zu vermeiden, sind System- und Netzredundanzen vorhanden. Um unbefugten Zugriff auf die Systeme der YOC AG oder Daten Dritter zu verhindern, wurden an kritischen Stellen Firewall-Systeme, verschlüsselte Protokolle und Rechteverwaltungen installiert. Darüber hinaus werden kritische Daten redundant in Backup-Systemen gespeichert und an anderen geografischen Orten auf Sicherungskopien aufbewahrt.

Entwicklung der Ertragslage

Umsatzentwicklung und Gesamtleistung

Im Geschäftsjahr 2011 setzte die YOC AG die Fokussierung und Weiterentwicklung des Kerngeschäfts fort. Verzögerungen bei der Auslieferung neu entwickelter Produkte führten zu einer deutlichen Verlangsamung in der Umsatzrealisierung sowie einem damit einhergehenden starken Anstieg des Auftragsbestandes. Parallel wurden Randaktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, abgebaut beziehungsweise eingestellt. Vor diesem Hintergrund ging der Umsatz der YOC AG im Berichtszeitraum von 14,7 Mio. Euro um 53% auf 6,9 Mio. Euro zurück.

Zum 31. Dezember 2011 betrug die Gesamtleistung 10,3 Mio. Euro und lag somit um 31% unter dem Vorjahreswert in Höhe von 15,0 Mio. Euro. Die in der Gesamtleistung enthaltenen Bestandsveränderungen betrugen 2,5 Mio. Euro. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2,5 Mio. Euro) ist auf den im Vergleich zum Vorjahr hohen Bestand an unfertigen Leistungen aus dem Projektgeschäft zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich zum Stichtag auf 0,9 Mio. Euro.

Umsatz nach Segmenten

Im Zuge der Neuausrichtung des Geschäfts erfolgte eine neue Segmentierung, so dass alle Produktbereiche der YOC AG im Geschäftsjahr 2011 zum Segment Mobile Technology gehörten. Folglich verzichten wir auf die Angabe des Umsatzes nach Segmenten.

Umsatz nach Regionen

Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt für YOC. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die YOC AG im Inland Umsatzerlöse in Höhe von 3,8 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang um 69%. Ursächlich für den Rückgang im Heimatmarkt ist der im Zuge der strategischen Fokussierung bedingte Abbau von Randaktivitäten beziehungsweise das Auslaufen von nicht mehr im Geschäftskern liegenden Bereichen sowie der im Vergleich zum Vorjahr hohe Bestand an unfertigen Leistungen aus laufenden Projekten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Deutschland. Der Rückgang des Anteils der in Deutschland erzielten Umsätze an den Gesamterlösen beläuft sich damit auf 55% nach 83% im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit betrug der Anteil der international generierten Umsätze der YOC AG bereits 45% (Vorjahr 17%) und spiegelt die weitere Internationalisierung des Geschäfts wider.

Wichtigster internationaler Markt war mit einem Umsatz in Höhe von 1,1 Mio. Euro das Vereinigte Königreich. Danach folgten die Schweiz (0,6 Mio. Euro), Österreich (0,3 Mio. Euro) sowie Spanien und Frankreich mit jeweils 0,2 Mio. Euro. In den sonstigen Auslandsmärkten erzielten wir insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 0,7 Mio. Euro.

Rohertrag

Der Materialaufwand ging im Vergleich zur Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr unterproportional um 20% von 5,6 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro zurück. Diese Entwicklung ist auf die im Geschäftsjahr im Rahmen der strategischen Neuausrichtung notwendig gewordene Nutzung externer Entwicklungsressourcen zurückzuführen. Die Rohertrags-Quote für die YOC AG ging im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres entsprechend von 63% auf 56% zurück.

Personalaufwand und Personalentwicklung

Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit in den Kernbereichen führte im Geschäftsjahr 2011 zu einem Ausbau des Personalbestandes der YOC AG. Zum 31. Dezember 2011 beschäftige die YOC AG 136 festangestellte Mitarbeiter (Vorjahr 114).

Bedingt durch diesen Zuwachs sowie die in Verbindung mit dem Abbau von Randaktivitäten anfallenden Abfindungszahlungen in Höhe von rund 0,4 Mio. Euro stieg auch der Personalaufwand in 2011 um 1,4 Mio. Euro auf insgesamt 8,2 Mio. Euro an. Die Personalaufwandsquote, die den Personalaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung stellt, stieg entsprechend im Vergleich zum Vorjahr von 45% auf 79% an. Insbesondere die Verzögerungen der Umsatzrealisierung aufgrund längerer Projektdurchlaufzeiten führte zu diesem starken Anstieg der Personalaufwandsquote, da der Personalaufwand unabhängig vom Fertigstellungsgrad der Projekte anfiel.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 3,3 Mio. Euro geringfügig über dem Vorjahresniveau von 3,2 Mio. Euro. 0,4 Mio. Euro entfielen auf Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung, Darüber hinaus fielen Einmalaufwendungen durch die Nebenkosten der Akquisition der MobilADdict SAS in Höhe von 0,1 Mio. Euro, sowie 0,1 Mio. Euro Aufwand in Zusammenhang mit der im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten steuerlichen Betriebsprüfung an. Im Vorjahr wurden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wesentlich durch Einmalaufwendungen aufgrund des Segmentwechsels in den Prime Standard in Höhe von 0,8 Mio. Euro belastet. Die sbA-Quote, welche die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Relation zur Gesamtleistung setzt, betrug 32% (Vorjahr 22%).

EBITDA

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen lag im Berichtszeitraum bei -5,6 Mio. Euro (Vorjahr -0,6 Mio. Euro). Die Verzögerungen bei der Umsatzrealisierung führten insbesondere im dritten Quartal 2011 zu einem operativen Verlust. Daneben schlugen sich die Belastungen aus den Einmalaufwendungen im Personalaufwand und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergebnisseitig nieder.

EBIT

Das EBIT fiel im Berichtszeitraum auf -6,1 Mio. Euro, nachdem es im Vorjahr bei -1,0 Mio. Euro lag.

Beteiligungs- und Finanzergebnis

Im Geschäftsjahr 2011 lag das Beteiligungs- und Finanzergebnis bei -0,8 Mio. Euro und damit um 2,1 Mio. Euro schlechter als im Vorjahr (1,3 Mio. Euro). In 2011 fielen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,4 Mio. Euro in Verbindung mit der Beendigung von Randaktivitäten an. Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft werden diese Aktivitäten nicht weiter fortgeführt und kurzfristig eingestellt. Hierbei wurden die mit diesen Bereichen verbundenen Beteiligungsbuchwerte vollständig abgeschrieben.

Ursächlich für den Rückgang waren daneben Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vj. 0,0 Mio. Euro) aufgrund von Cashpooling-Verbindlichkeiten der YOC AG gegenüber Tochterunternehmen. Zinserträge fielen in Höhe von 0,2 Mio. Euro an und setzten sich aus den zur Verringerung des Zinsänderungsrisikos eingesetzten Zinsswaps und Zinserträgen aus Festgeldanlagen zusammen. Erträgen aus der Gewinnabführung von Tochterunternehmen an die YOC AG in Höhe von 1,8 Mio. Euro (Vorjahr 1,6 Mio. Euro) standen Aufwendungen aus der Verlustübernahme von Tochterunternehmen durch die YOC AG in Höhe von 0,5 Mio. Euro gegenüber.

Ergebnis vor Steuern

Das Vorsteuerergebnis EBT lag im Berichtszeitraum entsprechend bei -6,9 Mio. Euro (Vorjahr -1,7 Mio. EURO).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der YOC AG nahm im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2010 um 21 % ab und belief sich zum 31. Dezember 2011 auf 29,2 Mio. Euro. Der Rückgang der Bilanzsumme spiegelt im Wesentlichen den Rückgang der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen als auch den Rückgang der Liquidität wider.

Anlagevermögen

Zum 31. Dezember entfielen auf das Anlagevermögen 19,8 Mio. Euro, die sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. Euro erhöhten. Im Zuge der konsequenten Fokussierung auf das Kerngeschäft hat sich die YOC AG entschieden, Randaktivitäten einzustellen beziehungsweise auslaufen zu lassen. In diesem Zusammenhang wurde im Geschäftsjahr 2011 eine Abschreibung der Beteiligungsbuchwerte in Höhe von 1,4 Mio. Euro vorgenommen. Einen gegenläufigen Effekt hatte die Aktivierung des Beteiligungsbuchwertes im Zusammenhang mit der Akquisition der MobilADdict SAS in Höhe von 2,9 Mio. Euro.

Zum 31. Dezember 2011 betrugen die immateriellen Vermögensgegenstände 0,6 Mio. Euro. Die Reduzierung in Höhe von 0,2 Mio. Euro erfolgte im Wesentlichen aufgrund planmäßiger Abschreibungen.

Die Sachanlagen stiegen um 0,4 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro an. Im Wesentlichen wurden Computer und Zubehör (0,3 Mio. Euro), Büromöbel (0,1 Mio. Euro) sowie geringwertige Wirtschaftsgüter (0,1 Mio. Euro) angeschafft.

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen betrug zum Bilanzstichtag 9,3 Mio. Euro und ging gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Mio. Euro zurück. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die um 5,2 Mio. Euro auf 3,9 Mio. Euro zurück gingen, sowie die gesunkenen liquiden Mittel zurückzuführen, die um 3,8 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro sanken.

Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist hauptsächlich auf Verrechnungen mit Tochterunternehmen zurückzuführen. Dies betrifft insbesondere kurzfristige Ausleihungen gegenüber unserer Tochtergesellschaft Sevenval GmbH in Höhe von 3,0 Mio. Euro, die zum 31. Dezember 2010 bereits bestanden. Zum Bilanzstichtag enthielten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Beteiligungserträgen in Höhe von 1,8 Mio. Euro.

Im Geschäftsjahr 2011 fielen Kaufpreiszahlungen für die Akquisition der französischen MobilADdict SAS in Höhe von 0,8 Mio. Euro sowie Mittelabflüsse im Rahmen der Erfüllung variabler Kaufpreiskomponenten in Verbindung mit Akquisitionen der vergangenen Geschäftsjahre in Höhe von 0,2 Mio. Euro an. Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 2,7 Mio. Euro wurden planmäßig getilgt. Dadurch hat sich der Bestand an liquiden Mitteln um 3,8 Mio. Euro verringert.

Zum 31. Dezember 2011 gingen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,3 Mio. Euro auf 1,7 Mio. Euro zurück. Ursächlich ist das im Rahmen der Ausgliederung von Randbereichen niedriger ausgefallene Geschäftsvolumen sowie die begleitenden Maßnahmen im Rahmen unseres Working Capital Managements.

Der Anstieg der unfertigen Leistungen um 2,5 Mio. Euro ist auf den im Vergleich zum Vorjahr höheren Bestand an unfertigen Leistungen aus dem Projektgeschäft zurückzuführen.

Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Stichtag in Höhe von 0,1 Mio. Euro im Umlaufvermögen enthalten.

Eigenkapital

Zum 31. Dezember 2011 betrug das Eigenkapital der YOC AG 6,9 Mio. Euro (Vorjahr 12,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 24% (Vorjahr 33%).

Der Rückgang ist insbesondere auf die Erhöhung des Bilanzverlusts auf -10,5 Mio. Euro durch die Einstellung des Jahresfehlbetrages in Höhe von 7,0 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus der im Mai 2011 mit der Ausgabe von 28.000 neuen Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro durchgeführten Sachkapitalerhöhung und der damit verbundenen Erhöhung der Kapitalrücklage um 1,0 Mio. Euro.

Daneben stieg das gezeichnete Kapital um TEUR 17 durch die Ausgabe von 17.000 eigenen Aktien als Kaufpreiskomponenten aus den Akquisitionen der MobilADdict SAS und der im Geschäftsjahr 2009 erworbenen YOC Spain, S.L.

Rückstellungen

Zum 31. Dezember 2011 stiegen die Rückstellungen der YOC AG um 0,5 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro an. Die sonstigen Rückstellungen stiegen dabei um 0,4 Mio. Euro. Im Rahmen des Aktienoptionsprogramms haben sich im Vergleich zum Vorjahr die Rückstellungen um 0,2 Mio. Euro erhöht. Aufgrund der Akquisition der MobilADdict SAS wurde eine Rückstellung aus der Kaufpreisverpflichtung in Höhe von 0,1 Mio. Euro gebildet. Die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen stiegen zum 31. Dezember 2011 ebenfalls um rund 0,1 Mio. Euro an. Die Reduzierung der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften für den Zins-Swap um 0,1 Mio. Euro wirkte dieser Entwicklung entgegen.

Verbindlichkeiten

Zum 31. Dezember 2011 betrugen die Verbindlichkeiten der YOC AG 19,5 Mio. Euro und lagen damit um 2,6 Mio. unter dem Vorjahreswert (22,2 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten enthielten 3,2 Mio. Euro aus Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten, die im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Tilgungsleistungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro reduziert wurden. Zur Finanzierung der Akquisition der MobilADdict SAS wurden 1,0 Mio. Euro neu aufgenommen.

Zum 31. Dezember 2011 enthielten die erhaltenen Anzahlungen 2,5 Mio. Euro aus Vorauszahlungen aus dem Projektgeschäft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten gingen aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens insgesamt um rund 0,2 Mio. Euro zurück.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten zur periodengerechten Abgrenzung von Erträgen veränderten sich nur geringfügig im Vergleich zum Vorjahr.

Investitionen (ohne Unternehmensakquisitionen)

Im Geschäftsjahr 2011 betrugen die Zugänge des Anlagevermögens 0,6 Mio. Euro. Diese entfielen überwiegend auf Sachanlageinvestitionen für die Erweiterung und Erneuerung der technischen und administrativen Infrastruktur sowie für den Ausbau im Zuge der Erweiterung der Büroräume.

Finanzmanagement

Zum 31. Dezember 2011 verfügte die YOC AG über Barmittel in Höhe von 1,1 Mio. Euro. Die Liquiditätsabnahme betrug somit 3,8 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Mittelabfluss ist insbesondere auf die erfolgte Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,7 Mio. Euro zurückzuführen. Die Aufnahme eines Bankdarlehens in Höhe von 1,0 Mio. Euro zur Finanzierung der Akquisition der MobilADdict SAS ergab einen gegenläufigen Effekt.

Der YOC AG steht eine Kreditlinie in Höhe von 1,0 Mio. Euro zur Verfügung, die zum Stichtag 31. Dezember 2011 nicht in Anspruch genommen wurde. Die vorhandene Liquidität wird sowohl laufzeit- als auch zinsoptimiert in Termingeldern angelegt.

Forschung und Entwicklung

Die Kosten für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und technischer Innovationen beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf insgesamt 0,5 Mio. Euro (Vorjahr 0,6 Mio. Euro).

Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zeigt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft, dass sich die YOC AG in einer soliden wirtschaftlichen Lage befindet.

Prognosebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 hat sich die Konjunkturerholung in Deutschland und Europa merklich abgeschwächt. Ursächlich ist der hohe Verschuldungsstand vieler Industrienationen und die damit einhergehende Verunsicherung der Konsumenten und der Wirtschaft (ifo Institut). Gemäß der veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Geschäftsjahr 2011 um 3% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Wachstumsmotor war dabei die Binnennachfrage.

Für das Geschäftsjahr 2012 wird im Allgemeinen von einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und des Euroraums ausgegangen. Weltweit wird mit einer positiven Entwicklung gerechnet. So geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das Geschäftsjahr 2012 von einer deutlichen Erholung der deutschen Konjunktur aus. Das ifo-Institut rechnet für das zweite Halbjahr 2012 mit einer steigenden Binnennachfrage in Deutschland aufgrund des sich weiter verbessernden Verbraucherklimas, so dass die Zurückhaltung der Haushalte beim Konsum zurückgehen sollte. Insgesamt werden für Deutschland und den Euroraum aufgrund der Schuldenkrise in Europa insbesondere für das erste Halbjahr 2012 jedoch keine großen Wachstumsraten prognostiziert.

Mobile Technology

Ende 2011 besaßen bereits über 60% der Menschheit ein mobiles Endgerät (Mobile Web Watch 2011, Accenture, 2011). Gemäß des Mobile Research Reports von Google/BVDW (2011) wurden 2011 mit 10 Millionen Endgeräten bereits 36% mehr Smartphones als im Vorjahr verkauft. Somit besitzen Mobilfunknutzer in vielen Ländern gleichzeitig mehrere Endgeräte. Smartphones und Tablets mit 3G Standard haben sich durchgesetzt und bilden den Schlüsselfaktor für den Erfolg des mobilen Internets. Es wird erwartet, dass die Zahl der mobilen Internetnutzer in Deutschland bis 2014 auf 35 Mio. Nutzer anwachsen wird. Im Geschäftsjahr 2011 haben laut der Studie AGOF mobile facts bereits 16,5 Millionen Deutsche das mobile Internet regelmäßig genutzt. Trotz der gedämpften gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir für den Mobile Technology Markt von einem signifikanten Wachstumspotenzial aus, von dem die YOC-Gruppe profitieren sollte.

Der Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) wird einen Paradigmenwechsel von einem sprachorientierten hin zu einem für Datenpakete optimierten Mobilfunknetzwerk ermöglichen. Die höheren Datenraten und geringeren Ladezeiten verbessern die Nutzbarkeit des mobilen Surfens deutlich. Insbesondere datenintensive Dienste, wie beispielsweise Multiplay Gaming oder Video- sowie Audiostreaming, profitieren von dieser Entwicklung, da große Datenmengen in Echtzeit auf mobile Endgeräte ausgeliefert werden können. Auch für die Netzbetreiber hat LTE eine Reihe an Vorteilen: LTE ist im Vergleich zu 3G mit höheren Bandbreiten bei geringeren Kosten deutlich effizienter (Mobile Kompass 2011/2012, BVDW, 2011).

Aufgrund der Konzentration auf die FIT Technologie des Tochterunternehmens Sevenval ist YOC auch in Zukunft in der Lage, dank der technisch stabilen und zuverlässigen Basistechnologie, unseren Kunden die gewünschten, zunehmend umfangreicheren Produkte und Lösungen anzubieten. Hinzu kommen die langjährige Produktentwicklungskompetenz sowie das mittlerweile engmaschige internationale Beziehungsnetz zu Kunden, Partnern und Agenturen.

Ausblick

Insgesamt rechnen wir für 2012 mit einem deutlich verbesserten aber leicht negativen Jahresergebnis. Für das Folgejahr gehen wir aufgrund der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft von einem weiter steigenden und insgesamt ausgeglichenen Jahresergebnis aus.

Chancen- und Risikobericht

Grundsätze des Chancen- und Risikomanagements

Als international ausgerichtetes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC AG in einem sich dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Diese Risiken können sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch aus externen Faktoren resultieren. Die YOC AG hat Maßnahmen getroffen, um solche möglichen Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes Risikomanagementsystem eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine unternehmensweite Risikoinventur in regelmäßigen Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend überwacht werden.

Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC AG ist unverändert und ist fester Bestandteil der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen Wachstum, der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können.

Zur Überwachung und Steuerung dieser Risiken hat die YOC AG ein Risikomanagementsystem mit entsprechenden Kontroll- und Steuerungssystemen installiert. Zentraler Bestandteil dieses Systems ist ein detailliertes Management-Reporting, das kontinuierlich überwacht und weiterentwickelt wird. Es stellt anhand relevanter operativer Kennzahlen und Finanzkennzahlen einen Bezug zu den identifizierten Risikofeldern dar. Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des internen Kontrollsystems können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet werden, um somit im angemessenen Umfang zeitnah darauf zu reagieren und eine effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Die im Rahmen der Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden in den operativen Einheiten vollzogen.

Die Angemessenheit der Methoden und Prozesse des Risikomanagements zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an interne und externe Entwicklungen angepasst. Weder während noch zum Ende des Geschäftsjahres 2011 sind im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung besondere Risiken bekannt geworden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Markt- und Wettbewerbsrisiko

Die YOC AG agiert in einem dynamischen, sich entwickelnden Markt. Dieses Umfeld erfordert einen hohen Grad an Flexibilität von Prozessen und Strukturen. Unerwartete Entwicklungen von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen sowie Veränderungen, wie z. B. dem Markteintritt neuer Wettbewerber, gehören zu den Risiken, denen die YOC AG durch ein konstantes und präzises Markt- und Unternehmens-Monitoring vorbeugt. Das Erkennen und Aufspüren von Trends und neuen Entwicklungen wird insbesondere durch die Bereiche Marktforschung und Business Development gewährleistet. Transparente und schnelle Entscheidungsstrukturen ermöglichen gegebenenfalls unmittelbare Reaktionen und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung. Kundenbindungsmaßnahmen sowie die technische und kreative Stärke bei der Verbesserung und Weiterentwicklung des Produkt-Portfolios festigen weiterhin die Marktposition der YOC AG. Neuproduktentwicklungen können sich jedoch langfristig als nicht marktfähig und die getätigten Investitionen als unrentabel erweisen.

Veränderungen ökonomischer Faktoren können durch Auftragsrückgänge insbesondere in der Werbebranche ebenfalls Auswirkungen auf die Entwicklung der YOC AG haben. Durch das breit gefächerte Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie den diversifizierten Kundenstamm ist die YOC AG jedoch hervorragend aufgestellt, so dass das Risiko eines durch gesamtwirtschaftliche Faktoren bedingten Umsatzrückgangs als gering eingeschätzt wird.

Zudem bietet die führende Marktstellung der YOC AG bei Fragen der Markt- und Wettbewerbspolitik breite Handlungsspielräume und eine komfortable Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten und Kunden. Entscheidend im Wettbewerb ist ferner die ständige Verbesserung der Kostenstruktur. Dazu werden weitere Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Die Kosten variabel zu halten, wird nach wie vor als äußerst wichtig und wettbewerbsentscheidend angesehen.

Risiko aus Akquisitionen

Durch die in den vergangenen vier Geschäftsjahren getätigten Unternehmensakquisitionen sind die erwarteten Synergieeffekte größtenteils bereits eingetreten. Diese Synergiepotenziale werden in den Folgejahren noch weiter ausgebaut und sollen vollständig genutzt werden. Dabei besteht das Risiko, dass die Synergiepotenziale nicht in der geplanten Höhe erreicht werden und Tochterunternehmen nicht die geplanten Umsatzrenditen erzielen.

Die erfolgten Akquisitionen der Tochtergesellschaften stellten nicht nur finanzielle Risiken dar, sondern bargen ebenso Herausforderungen an die organisatorische Zusammenführung der Gesellschaften. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Gestaltung der organisatorischen Verflechtungen standen dabei im Fokus, damit Synergien letztendlich optimal ausgenutzt werden können.

Technologische Risiken

Die Geschäftsprozesse der YOC AG basieren in hohem Maß auf modernen Technologien im Bereich des Mobilfunks und des Internets. Um zu gewährleisten, dass diese zum Teil auch automatisierten Geschäftsprozesse sicher und effizient ablaufen, verfolgt die YOC AG eine einheitliche IT-Strategie, die eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung der IT-Systeme beinhaltet. Die Regelungen zur Informationssicherheit umfassen beispielsweise die Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen, Firewalls und Virenscannern. Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausfall von technischen Anlagen wurden durch den Parallelbetrieb der technischen Applikationen getroffen, so dass Kundenaufträge jederzeit reibungslos abgewickelt werden können. Back Up-Systeme sichern zudem den Datenbestand vor einem möglichen Datenverlust und gewährleisten eine konsistente Verfügbarkeit.

Sofern technologische Innovationen nicht konsequent von YOC oder Herstellern, Infrastrukturanbietern und deren Technologiepartnern vorangetrieben würden, könnte dies das Wachstum der Gesellschaft beeinträchtigen. Substitut- und Konkurrenzprodukte könnten die Wettbewerbsfähigkeit der YOC-Gruppe schwächen. Falls erforderlich werden daher geschäftsspezifische Eigenentwicklungen durch qualifizierte interne und externe Spezialisten erstellt. Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheidet sich die YOC AG überwiegend für branchenspezifische Standardsoftware namhafter Anbieter.

Finanz- und Treasury-Risiken

Die Kernfunktion der Unternehmens-Treasury der YOC AG ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch ein stringentes Debitorenmanagement entgegen gewirkt, das auf die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und das Management von zweifelhaften Forderungen ausgerichtet ist. Forderungen werden bevorzugt in der Hauswährung Euro ausgestellt, Zahlungsströme in Fremdwährungen haben daher nur einen vergleichsweise geringen Anteil und stellen somit auch nur ein geringes Risiko aus möglichen Währungsschwankungen dar. Zur Verringerung des Cashflow-relevanten Zinsänderungsrisikos werden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) eingesetzt. Die Zinssicherung dient der Reduzierung der Zinskosten bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität des Zinsaufwands.

Die genannten Maßnahmen dienen außerdem der Minderung des Liquiditätsrisikos, das zudem durch ein permanentes Liquiditätsmanagement eingeschränkt wird. Das Liquiditätsmanagement unterstützt darüber hinaus durch die laufende und vorausschauende Beobachtung die Kontrolle von Risiken aus Zahlungsstromschwankungen.

Zur Finanzierung der Gesellschaft werden der Bestand an flüssigen Mitteln sowie Bankkredite eingesetzt. Ebenso wie in den Vorjahren setzt die YOC AG bevorzugt auf die Finanzierung durch Eigenkapital. Dabei wird stets darauf geachtet, dass die Selbstfinanzierungskraft der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt. Die Steuerung erfolgt u. a. über Kennzahlen, die Aufschluss über die Kapitalstruktur des Unternehmens liefern.

Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken

Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden wesentliche Rechtsgeschäfte durch die Einschaltung externer Rechtsanwälte geprüft. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der einer laufenden Überprüfung unterzogen wird, sichert sich die YOC AG gegen Schadensfälle und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die abgeschlossene Directors & Officers Liability Insurance dient zur Absicherung des Managements gegen eventuelle Vermögensschäden am Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2011 war weder die YOC AG noch eine ihrer Tochtergesellschaften an einem laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit keiner negativen Entwicklung gerechnet. Entscheidungen des Gesetzgebers, wie z. B. die Veränderung der Datenschutzregelung, können ebenfalls negative Wirkung auf die Geschäftstätigkeit der YOC AG haben. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind uns jedoch keine für die YOC AG wesentlichen für die absehbare Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt.

Personelle Risiken

Die Umsetzung der Geschäftsziele erfolgt mit hochqualifizierten Mitarbeitern in allen Bereichen. Zur weiteren Geschäftsentwicklung ist die nachhaltige Bindung einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen notwendig. Personalentwicklungsmaßnahmen und ein leistungsbezogenes Vergütungssystem bilden die Grundlage dafür, Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. Durch die erfolgreich betriebenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird zudem gewährleistet, dass in jedem Unternehmensbereich mehrere Schlüsselpersonen arbeiten. Definierte Vertretungsregelungen gewährleisten die Sicherstellung der Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse. Mit einer unternehmensweiten Personalplanung und gezielten Personalmarketingmaßnahmen wird das Risiko von personellen Engpässen verringert. Mitarbeiter, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und mit den Informationen verantwortungsvoll umzugehen.

Planungsrisiken

Planungsrisiken bestehen in der Umsatz- und Kostenprognose. Auf der Basis eines professionellen Controllings wurde der Budgetierungsprozess weiter verbessert, mit dem Ziel, zuverlässige und erreichbare Planzahlen zu generieren. So wurde das interne Kalkulations- und Prognosesystem mittels marktgängiger Software weiter auf die Belange des Vertriebs ausgerichtet.

Es erfolgt eine regelmäßige EDV-gestützte Überprüfung der einzelnen Projekte: Sollten diese Kontrollen zeigen, dass ein Projekt den geplanten Umsatz oder Deckungsbeitrag nicht erreichen kann, werden umgehend notwendige Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Der Soll-Ist-Vergleich wird darüber hinaus zur projekt- und geschäftsbereichbezogenen Abweichungsanalyse der veranschlagten Plan- von den Ist- Zahlen genutzt.

Kontroll- und Risikomanagementbericht zum Rechnungslegungsprozess (§ 289 Abs. 5 und § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB)

Das bei der YOC AG bestehende Kontroll- und Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoidentifikation, -bewertung und -kommunikation sowie zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess soll zudem über die Ausgestaltung und kontinuierliche Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems die Beachtung der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften und -standards und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sichergestellt werden. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Finanzberichterstattung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG vermittelt.

Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden. Die operative Verantwortung obliegt dem für den Bereich Finanzen zuständigen Vorstandsmitglied gemeinsam mit dem Bereich Rechnungswesen.

Wir erachten folgende Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems der YOC-Gruppe im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess für wesentlich:

Verfahren zur Identifikation, Beurteilung und Dokumentation aller wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Unternehmensprozesse und Risikofelder einschließlich der dazugehörigen Schlüsselkontrollen. Diese umfassen Prozesse des Finanz- und Rechnungswesens sowie administrative und operative Unternehmensprozesse, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses einschließlich des Lage- und Konzernlageberichts generieren.
Prozessintegrierte Kontrollen (EDV-gestützte Kontrollen und Zugriffsbeschränkungen, Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung, analytische Kontrollen).
Standardisierte Finanzbuchhaltungsprozesse.
Sicherstellung einer einheitlichen Bilanzierung durch konzernweite Richtlinien und Verfahren.
Monatliche interne Konzernberichterstattung, Gewinn- und Verlustrechnung sowie monatliche Ergebnisberichterstattung aller Kostenträger inklusive Analyse und Berichterstattung wesentlicher Entwicklungen und Soll-Ist-Abweichungen.

Die Wirksamkeit des (konzern-) rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems wird durch regelmäßige präventive Kontrollen systematisch geprüft und bewertet. Ein konzernweites Berichtssystem soll die regelmäßige und zeitnahe Information des Vorstands und des Aufsichtsrats gewährleisten. Im Vorstand und im Aufsichtsrat wird regelmäßig über die aktuelle Risikosituation sowie über die Funktionsweise, Wirksamkeit und Angemessenheit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems berichtet.

Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und § 315 Abs. 4 HGB sowie erläuternder Bericht des Vorstands

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der YOC AG beträgt 1.915.000 Euro und ist eingeteilt in 1.915.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Dabei verfügt jede Aktie über ein Stimmrecht. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht.

Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen.

Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien

Stimmrechtsbeschränkungen betreffend Aktien der YOC AG oder Beschränkungen hinsichtlich der Übertragung von Aktien der YOC AG sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten

Die nachfolgend angegebenen direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die 10% der Stimmrechte überschreiten, basieren auf Stimmrechtsmitteilungen nach § 21 WpHG, die die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2011 sowie früher erhalten und veröffentlicht hat.

Herr Dirk Kraus, Frankfurt am Main, kontrolliert direkt und indirekt eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 23,37% der Stimmrechte, wobei ihm die Beteiligung dkam GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von rund 6,78% zugerechnet wird.
Herr Peter Zühlsdorff, Berlin, kontrolliert direkt und indirekt eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 12,98% der Stimmrechte, wobei ihm die Beteiligung der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von 12,98% zugerechnet wird.
Herr Michael Schwetje, Köln, kontrolliert direkt und indirekt eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von insgesamt 11,41% der Stimmrechte, wobei die ihm zugerechneten Stimmrechte über die Schwetje Holding GmbH, Köln und die Schwetje Invest GmbH, Köln, gehalten werden.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben

Die Hauptversammlung der YOC AG hat am 15. Juli 2009 die Auflage des YOC Management-Incentive Programms beschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Herbst 2009 Bezugsrechte an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben. Da die Wartezeit des YOC Management-Incentive Programms noch nicht abgelaufen ist, sind an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft noch keine Aktien übertragen worden.

Soweit die YOC AG im Rahmen des YOC Management-Incentive Programms Aktien an Mitarbeiter ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeitern unmittelbar übertragen. Die begünstigten Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Rechte wie andere Aktionäre nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Bestimmungen der Satzung ausüben.

Vorschriften zur Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in §§ 84 und 85 AktG zu finden. Die Satzung der YOC AG sieht in § 7 Abs. 2 der Satzung eine übereinstimmende Regelung vor.

Die Änderung der Satzung kann nach §§ 119 Abs. 1 Nr. 5, 133, 179 Abs. 1 und Abs. 2 AktG durch einen Beschluss der Hauptversammlung herbeigeführt werden.

Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 17 der Satzung der YOC AG).

Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Erwerb eigener Aktien

Auf Grund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft bis zum 15. Juni 2015 ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben. Der Vorstand der YOC AG ist ferner ermächtigt, erworbene eigene Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten in anderer Weise als über die Börse oder mittels öffentlichen Angebots an sämtliche Aktionäre anzubieten und zu übertragen, soweit dies

im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen daran oder von Unternehmensteilen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen geschieht; oder
zur Einführung von Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind, erfolgt. Der Preis, zu dem diese Aktien an ausländischen Börsen eingeführt werden, darf den arithmetischen Mittelwert der Kurse der Stückaktien der YOC AG in der Schlussauktion im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten drei Börsenhandelstage vor dem Tag der Einführung an der ausländischen Börse ohne Berücksichtigung der Erwerbsnebenkosten um nicht mehr als 5% unterschreiten; oder
erfolgt, um die Aktien Personen zum Erwerb anzubieten, die im Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen.

Die vorgenannten Ermächtigungen können einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Insgesamt dürfen aufgrund dieser Ermächtigung Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des Grundkapitals erworben werden.

Die Gesellschaft hielt zum Ende des Geschäftsjahres 4.000 eigene Aktien (dies entspricht rund 0,21% des Grundkapitals).

Genehmigtes Kapital

Gemäß § 6 Abs. 5 der Satzung der YOCDAG besteht ein Genehmigtes Kapital 2011/I:

Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 5. Juni 2016 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 943.500 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen.

Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

Bedingtes Kapital

Gemäß § 6 Abs. 7 der Satzung der YOC AG ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 175.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 175.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Bedienung des YOC Management-Incentive Programms und der im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Bezugsrechte. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Bezugsberechtigten von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Bezugsrechten hervorgehenden neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung des Bezugsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen.

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind

Das YOC Management-Incentive Programm sieht für den Fall eines Übernahmeangebots nach §§ 29, 35 WpÜG vor, dass die bereits in einem Optionsvertrag gewährten Bezugsrechte von den Bezugsberechtigten, also den Mitgliedern des Vorstands und den Arbeitnehmern der Gesellschaft, in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum am fünften und den zehn nachfolgenden Börsenhandelstagen nach Veröffentlichung des Übernahmeangebots ausgeübt werden können, sofern dadurch die gesetzliche Wartezeit für die erstmalige Ausübung der Bezugsrechte von mindestens zwei Jahren gewahrt bleibt.

Sollte es zum Fall eines Übernahmeangebots vor Ablauf der gesetzlichen Wartefrist von zwei Jahren kommen, wird die Gesellschaft den Mitgliedern des Vorstands den Wert ihrer Bezugsrechte in bar ausgleichen. Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Arbeitnehmern der Gesellschaft bestehen nicht.

Erklärung zur Unternehmensführung (§289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach §289a HGB beinhaltet die Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG, relevante Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und eine Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat.

Diese Erklärung ist Bestandteil des Lageberichts der YOC AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2011. Gemäß §317 Abs. 2 Satz 3 HGB sind die Angaben nach §289a HGB nicht in die Prüfung durch den Abschlussprüfer einzubeziehen.

Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 (Entsprechenserklärung 2011)

Nach §161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen begründet nicht angewendet wurden oder werden. Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen.

Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält Regelungen unterschiedlicher Bindungswirkung. Neben Darstellungen des geltenden Aktienrechts enthält er Empfehlungen, von denen die Gesellschaften abweichen können; sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offen zu legen. Nach §161 AktG müssen Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK auch begründet werden. Darüber hinaus enthält der DCGK Anregungen, von denen ohne Offenlegung abgewichen werden kann. Die nachfolgende Erklärung betrifft den Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2010 und bezieht sich auf die Anforderungen des DCGK in seiner aktuellen Fassung vom 26. Mai 2010.

Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären, dass den Empfehlungen "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" grundsätzlich entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG beabsichtigen, diese auch in Zukunft zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurden und werden nicht angewendet:

Ziffer 2.3.2 DCGK: Die Gesellschaft sieht die Bekanntmachung der Einladung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger als ausreichend an.
Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK: Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass die Motivation und Verantwortung, mit der die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Aufgaben wahrnehmen, durch einen Selbstbehalt nicht verbessert werden. Die D&O-Versicherung dient der Absicherung wesentlicher Eigenrisiken der Gesellschaft und allenfalls in zweiter Linie dem Vermögensschutz der Organmitglieder. Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat wurde deshalb ohne Selbstbehalt abgeschlossen.
Ziffer 4.1.5 DCGK: Bei der Besetzung ihrer Führungsfunktionen im Unternehmen berücksichtigt der Vorstand sowohl unternehmensspezifische Gegebenheiten als auch eine angemessene Vielfalt. Nach unserer Auffassung schränken die Vorgaben des DCGK jedoch den Vorstand in seiner Auswahl geeigneter Kandidaten für zu besetzende Führungsfunktionen unangebracht ein.
Ziffer 4.2.3 Abs. 2 Satz 2 DCGK: Die Vergütungsstruktur der Vorstandsmitglieder ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Bei der befristeten Bestellung eines Vorstandsmitglieds für die Dauer von weniger als einem Jahr wurde jedoch auf die Gewährung variabler Vergütungsbestandteile verzichtet, da diese ebenso wie eine zu vereinbarende mehrjährige Bemessungsgrundlage in diesem Einzelfall nicht sinnvoll erschien.
Ziffer 4.2.3 Abs. 5 DCGK: Abweichend von der Empfehlung des DCGK sind Leistungen anlässlich eines Kontrollwechsels nicht generell auf 150% des Abfindungs-Caps begrenzt. Eine derartige Begrenzung könnte die Gewinnung von hochqualifizierten Mitarbeitern beeinträchtigen. Entsprechend der Struktur der Vorstandsvergütung könnte sich ein Change of Control-Fall bei der Partizipation der Vorstandsmitglieder am Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft durch einen steigenden Kurs der YOC Aktie auswirken. Vom steigenden Aktienkurs profitieren neben den Berechtigten des Aktienoptionsprogramms aber gerade auch die Aktionäre, sodass diesbezüglich ein Gleichlauf der Interessen von Vorstand und Aktionären gegeben ist.
Ziffer 5.1.2 Abs. 1 sowie Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3 DCGK: Eine Vorgabe für die Zusammensetzung des Vorstands wie in Ziffer 5.1.2 Abs. 1 DCGK gefordert schränkt den Aufsichtsrat in seiner Auswahl geeigneter Vorstandsmitglieder unangebracht ein. Entsprechendes gilt für eine Zielvorgabe zur Besetzungsstruktur des Aufsichtsrats gemäß Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3 DCGK. Wir sind grundsätzlich der Auffassung, dass dies eine zu weitgehende Begrenzung der auf den Einzelfall bezogenen Auswahl geeigneter Aufsichtsratskandidaten darstellt. Zudem beeinträchtigt eine solche Zielvorgabe auch das Recht unserer Aktionäre, die Mitglieder des Aufsichtsrats zu wählen.
Ziffer 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 DCGK: Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder ist durch den Aufsichtsrat nicht festgelegt worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind davon überzeugt, dass die Eignung zur Unternehmensleitung maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängt.
Ziffer 5.3.1, 5.3.2 und 5.3.3 DCGK: Die Einrichtung von Ausschüssen, insbesondere die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) und eines Nominierungsausschusses ist auf Grund der Größe des Aufsichtsrats der YOC AG mit drei Aufsichtsratsmitgliedern schwer handhabbar. Die durch den DCGK mit der Einrichtung eines Prüfungsausschusses beabsichtigte Steigerung der Effizienz bei der Prüfung der Rechnungslegung würde nicht erreicht, da der Prüfungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden müsste. Ebenso müsste der Nominierungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden, was zu keiner verbesserten Vorbereitung der Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats zu den Wahlvorschlägen der Anteilseigner führen würde.
Ziffer 5.4.1 Absatz 2 Satz 1 DCGK: Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder ist nicht festgelegt worden. Die Eignung, als Mitglied des Aufsichtsrats den Vorstand überwachen zu können und ebenbürtiger Ansprechpartner des Vorstands zu sein, hängt maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit ab.
Ziffer 5.4.3 Satz 3 DCGK: Der Empfehlung, Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz den Aktionären bekannt zu machen, wird nicht gefolgt, da gemäß §11 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft der Aufsichtsrat aus seiner Mitte einen Vorsitzenden wählt. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats erfolgt die Wahl des Vorsitzenden zudem im Rahmen der ersten Sitzung nach der Wahl des Aufsichtsrats in einer ohne besondere Einberufung abzuhaltenden Sitzung. Die Bekanntmachung des Kandidatenvorschlags ist vor diesem Hintergrund nicht umsetzbar.
Ziffer 5.4.6 Abs. 1 Satz 3 DCGK: Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des DCGK hinsichtlich der Vergütung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats und des stellvertretenden Vorsitzenden mit der Ausnahme, dass der Vorsitz und die Mitgliedschaft in Ausschüssen mangels gebildeter Ausschüsse nicht besonders berücksichtigt werden.
Ziffer 5.4.6 Abs. 2 DCGK: Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer fixen Vergütung. Eine darüber hinaus zu gewährende variable Vergütung ist für eine Motivierung des Aufsichtsrats nicht notwendig und würde keinen zusätzlichen Anreiz oder Motivationsschub bewirken.
Ziffer 7.1.2 Satz 4 DCGK: Die Gesellschaft wird sich bemühen, der Empfehlung Folge zu leisten, dass der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein sollen, kann dies jedoch aufgrund des großen Konsolidierungskreises nicht gewährleisten.

Berlin, im Dezember 2011

YOC AG

Der Vorstand

Der Aufsichtsrat

Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der YOC AG (www.yoc.com) unter "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.

Angaben zu Unternehmensführungspraktiken

Grundsätzliches

Nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist ein prägendes Element der Unternehmenskultur der YOC AG. Hierzu gehört auch die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit.

Die YOC AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht sowie aus der Satzung der YOC AG.

Als Dienstleistungskonzern ist die YOC AG darauf angewiesen, durch vorbildliches Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten. Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten.

Transparenz

Eine einheitliche, umfassende und zeitnahe Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert. Alle Genannten werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOC AG und des YOC Konzerns erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft. Alle Meldungen, Präsentationen und Mitteilungen sowie der aktuelle Finanzkalender sind auf der Internetseite der Gesellschaft (www.yoc.com) unter "Investor Relations" einsehbar.

Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur (Stimmrechtsmitteilungen, §§21 ff. WpHG) sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealings, §15a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht.

Die YOC AG führt darüber hinaus die vorgeschriebenen Insiderverzeichnisse gemäß §15b WpHG. Die betreffenden Personen wurden und werden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen informiert.

Risikomanagement

Die YOC-Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobile Technology und Media und unterliegt als solcher vielen branchen- und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken. Die YOC AG verfügt über ein etabliertes, umfassendes und wirksames System, das dem Unternehmen ermöglicht, Chancen und Risiken über alle Funktionen und Geschäftsprozesse hinweg frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu berichten und zu handhaben. Die zu Grunde liegenden Prinzipien und Richtlinien sind in einem konzernweit geltenden Risikomanagement-Leitfaden zusammengefasst. Ziel dieses Leitfadens und aller betreffenden Systeme ist es, Risiken systematisch und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts sowie ihre möglichen qualitativen und quantitativen Auswirkungen einzuschätzen sowie wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagement wird regelmäßig auf der Ebene des Vorstands und des Aufsichtsrats erörtert, weiterentwickelt und mit den Abschlussprüfern der Gesellschaft diskutiert.

Weitere Informationen zum Risikomanagement der Gesellschaft, den speziellen Risiken, denen sie sich ausgesetzt sieht sowie zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem können dem Risikobericht, der Teil des Konzernlageberichts der Gesellschaft ist, entnommen werden.

Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Die YOC AG ist als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktiengesetz unterworfen. Dadurch ist ein duales Führungssystem gesetzlich vorgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat haben eigenständige Kompetenzen, arbeiten jedoch bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben eng und vertrauensvoll zusammen.

Vorstand

Der Vorstand leitet die Gesellschaft unter eigener Verantwortung. Dabei ist er an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung verpflichtet. Zu den Aufgaben des Vorstands gehört es, in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die strategische Ausrichtung des Unternehmens festzulegen und die Geschäftsführung für das Unternehmen wahrzunehmen. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Maßgabe der relevanten Gesetze, der Satzung und seiner Geschäftsordnung. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat bestellt. Amtsperioden von Vorstandsmitgliedern dürfen maximal fünf Jahre betragen, wobei eine mehrmalige Bestellung möglich ist. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden ernennen. Herr Dirk Kraus ist zum Vorstandsvorsitzenden der YOC AG ernannt worden.

Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollständig über wesentliche Sachverhalte in der Geschäftsentwicklung, der Strategie und Planung, der Risikolage des Konzerns sowie über Compliance und berät sich mit dem Aufsichtsrat vor allen wesentlichen strategischen Entscheidungen. Zur gemeinsamen Abstimmung finden regelmäßig Vorstandssitzungen statt. Darüber hinaus berät sich der Vorstand regelmäßig mit den Mitgliedern der zweiten Führungsebene der Gesellschaft. Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat obliegt die Beratung und Überwachung des Vorstands. Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Wesentliche Entscheidungen des Vorstands bedürfen seiner Zustimmung. Dazu zählt auch die von der Gesellschaft einmal jährlich erstellte Unternehmensplanung für das Folgejahr (Budget), die vom Vorstand dem Aufsichtsrat präsentiert, mit diesem erörtert und bei Bedarf angepasst wird. Weiterhin erteilt der Aufsichtsrat dem von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag. Der Aufsichtsrat hält mindestens vier Sitzungen im Jahr ab.

Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern, von denen keines zuvor dem Vorstand der Gesellschaft angehörte. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Der Aufsichtsrat verfügt mit Herrn Oliver Borrmann über ein unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats, welches den Anforderungen an Unabhängigkeit und Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung bzw. Abschlussprüfung im Sinne von §100 Abs. 5 AktG erfüllt.

Die Arbeitsweise des Aufsichtsrats wird in einer Geschäftsordnung geregelt. Beschlüsse des Aufsichtsrats werden gewöhnlich in Präsenzsitzungen gefasst; darüber hinaus sind auch schriftliche, telefonische, fernschriftliche oder mithilfe sonstiger Telekommunikationsmittel durchgeführte Sitzungen und Beschlussfassungen möglich. Der Vorstand der Gesellschaft nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil, bei Bedarf werden auch weitere Mitglieder des erweiterten Managements der Gesellschaft zu den Sitzungen geladen. In der ersten Präsenzsitzung eines jeden Jahres nach Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse, in der sogenannten "Bilanzsitzung", nehmen auch die Abschlussprüfer der Gesellschaft an dieser Sitzung teil und erstatten dem Aufsichtsrat ihren Bericht über die abgeschlossene Prüfung.

Tagesordnung und Beschlussanträge für die Aufsichtsratssitzungen werden mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf vor den Sitzungen schriftlich an alle Teilnehmer kommuniziert. Bei der Notwendigkeit von kurzfristigen Beschlüssen werden solche gegebenenfalls im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Alle Aufsichtsratssitzungen werden schriftlich protokolliert.

Der Aufsichtsratsvorsitzende erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung und in seinem Bericht an die Aktionäre, welcher im Geschäftsbericht der Gesellschaft abgedruckt wird.

Berlin, im März 2012

YOC AG

Der Vorstand

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.

Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts Bestandteile des Konzernanhangs nach § 314 HGB sowie des Konzernlageberichts nach § 315 HGB sind.

Vergütung des Vorstands

Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist leistungsorientiert. Sie ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt.

Sie setzte sich im Geschäftsjahr 2011 aus einer fixen Grundvergütung, einem variablen Bestandteil und der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm zusammen.

Die Grundvergütung ist eine fixe, auf das Gesamtjahr bezogene Barvergütung, die an dem Verantwortungsbereich des jeweiligen Vorstandsmitglieds ausgerichtet ist und in zwölf monatlichen Raten ausbezahlt wird.
Den variablen Bestandteil bildet eine Barvergütung als Erfolgsbeteiligung, die sich am operativen Ergebnis nach IFRS (EBITDA) der YOC AG orientiert und in der Höhe nach oben begrenzt ist.
Mit der Teilnahme an dem im Jahr 2009 aufgelegten YOC Management-Incentive Programm erhalten - neben anderen Mitarbeitern der Gesellschaft - Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte auf Aktien der YOC AG. Die hierbei gewährten Bezugsrechte unterliegen einer mehrjährigen Haltefrist. Die Ausübung der Bezugsrechte erfordert ein Eigeninvestment der Inhaber der Bezugsrechte zu einem Ausübungspreis, der aus dem Börsenkurs der YOC Aktie zum Zeitpunkt der Ausgabe der jeweiligen Bezugsrechte (Marktwert) abgeleitet wird (siehe hierzu auch unten Ziff. 6). Die Teilnahme des Vorstands am YOC Management-Incentive Programm zielt dabei darauf, den Beitrag des Vorstands zur Steigerung des Unternehmenswerts zu honorieren und den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern. Durch diese Vergütungskomponente mit gleichzeitig langfristiger Anreizwirkung werden die Interessen des Managements mit denen der Aktionäre sinnvoll verknüpft.

Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering einen Dienstwagen gestellt.

Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied:

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Name Feste Vergütung

(in TEUR)
Variable Vergütung

(in TEUR)
Bezugsrechte (in Stk.)
Dirk Kraus 170 0 32.655
Alexander Sutter 160 0 32.655
Jan Webering 150 0 32.655
Joachim von Bonin (ab 1. Juni 2011) 93 0 16.625
Patrick Feller (ab 9. September 2011) 47 0 0
Gesamt 620 0 114.590

Im Geschäftsjahr 2011 betrug die Gesamtvergütung des Vorstands insgesamt 620 TEUR. Dem Vorstand wurden im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 16.625 Bezugsrechte gewährt. Der beizulegende Zeitwert dieser Bezugsrechte beträgt zum Zeitpunkt der Gewährung rund 170 TEUR. 97.965 Bezugsrechte wurden dem Vorstand bereits in 2009 gewährt. Damit stehen dem Vorstand insgesamt 114.590 Bezugsrechte im Geschäftsjahr 2011 zu.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung der YOC AG festgesetzt worden.

Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer festen Vergütung in Höhe von 7,5 TEUR für ein Geschäftsjahr. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält den 2,5-fachen, der Stellvertreter den 1,5-fachen Betrag der festen Vergütung.

Die Aufteilung der Vergütung 2011 auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

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Feste Vergütung

(in TEUR)
Gerd Schmitz-Morkramer 18,75
Peter Zühlsdorff 11,25
Michael Schwetje 3,23
Patrick Feller 1,86
Oliver Borrmann 2,41
Gesamt 37,50

Es wurden keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeit, insbesondere für etwaige Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gewährt.

Die Vergütung wird nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Konzernabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird, ausbezahlt.

Die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf insgesamt 37,50 TEUR.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum 31. Dezember 2011 hat die YOC AG die Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken nicht erfüllt. Der Kreditgeber hat nach dem Bilanzstichtag, jedoch vor Veröffentlichung des Konzernabschluss, schriftlich den Verzicht auf sein Kündigungsrecht, welches sich aus der Verletzung der Financial Covenants ergibt, bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2012 erklärt.

Im März 2012 wurde die Laufzeit für ein Darlehen (Restschuld am 31. Dezember 2011: TEUR 1.595) um sechs Monate bis zum 31. März 2014 verlängert und eine in 2011 fällige Kreditrate gestundet.

Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für den Jahresabschluss 2011 wesentlich sein könnten, liegen nicht vor.

Berlin, 27. März 2012

Der Vorstand

Dirk Kraus

Alexander Sutter

Jan Webering

Patrick Feller

Joachim von Bonin