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YOC AG — Annual Report 2009
Jun 14, 2011
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Annual Report
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YOC AG
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2009 der YOC AG, Berlin
I. Allgemeine Angaben
Die YOC AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB.
Zum 31. Dezember 2009 erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft hat nach § 290 Abs. 2 HGB die Pflicht, einen Konzernabschluss aufzustellen. Sie hat diesen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Anforderungen des § 315a HGB aufgestellt.
Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.
Im Berichtsjahr wurden das belboon-Geschäft und das Mobile-Advertising-Geschäft jeweils zu Buchwerten in die belboon-adbutler GmbH bzw. die YOC Mobile Advertising GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01 2009 bzw. zum 01.06.2009 ausgegliedert. Ferner wurde das Professional-Services-Geschäft von der Sevenval GmbH (ehemals Sevenval AG) unter Aufdeckung stiller Reserven bis zur Höhe der Anschaffungskosten auf die YOC AG mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.04.2009 übertragen. Die aufgedeckten stillen Reserven entfielen mit TEUR 158 auf übernommene Kundenstämme und mit TEUR 524 auf einen Geschäfts- oder Firmenwert. Aufgrund der beschriebenen Umstrukturierungen sind die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit denen des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar.
Die YOC AG hat im Geschäftsjahr 2009 mit der belboon-adbutler GmbH, der YOC Mobile Advertising GmbH, der Brutus Media GmbH, der Sevenval GmbH (vormals: Sevenval AG) sowie der Moustik GmbH Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt für die immateriellen Anlagegüter zwischen 3 und 5 Jahren und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 bis 11 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwertes und der erworbenen Kundenstämme wird auf 8 Jahre geschätzt. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung eines Geschäftsbetriebes werden über 4 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen.
Der Ansatz der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, welche neben direkt zurechenbaren Herstellungskosten angemessene Gemeinkosten beinhalten. Finanzierungskosten bilden dabei keinen Bestandteil der Herstellungskosten.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden nach den für das Umlaufvermögen geltenden Vorschriften mit den Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag bestehenden niedrigeren Börsenwerten/Rücknahmepreisen bewertet.
Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtungen Rechnung getragen.
Eigene Anteile werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag bestehenden niedrigeren Aktienkurs bewertet.
Flüssige Mittel wurden zum Nennwert erfasst.
Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz weisen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aus, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Termin darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimme Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Rückstellungen enthalten alle absehbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
In den sonstigen Verpflichtungen wird über die entsprechende zukünftige Belastung berichtet.
Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bzw. zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs an den Kunden.
Aufwendungen werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung berücksichtigt bzw. entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung periodengerecht erfasst.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei der Entstehung zum aktuellen Tageskurs erfasst. Beim Ausgleich entstehende Abweichungen werden als Kursdifferenzen ausgebucht.
Soweit sich aus der Umrechnung von zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen, Bankbeständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung unrealisierte Verluste ergeben, werden diese als Aufwand erfasst. Unrealisierte Gewinne werden hingegen nicht erfasst.
III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
a. Anlagevermögen
Entwicklung der Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs sowie des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009:
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| Bruttobuchwerte | kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2009 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2009 |
Stand am 01.01.2009 |
Zugänge | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes |
83 | 0 | 88 | 0 | 66 | 0 |
| B. Anlagevermögen | ||||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 328 | 276 | 31 | 573 | 262 | 50 |
| 2. Kundenstämme | 0 | 158 | 0 | 158 | 0 | 15 |
| 3. Firmenwert | 17 | 524 | 17 | 524 | 17 | 49 |
| 345 | 958 | 48 | 1.255 | 279 | 114 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 732 | 185 | 80 | 837 | 344 | 91 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 74 | 23 | 0 | 97 | 42 | 11 |
| 806 | 208 | 80 | 934 | 386 | 103 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.395 | 2.763 | 1.201 | 17.957 | 0 | 0 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 354 | 478 | 2 | 830 | 0 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 16.750 | 3.241 | 1.203 | 18.788 | 0 | 0 | |
| Summe Anlagevermögen | 17.901 | 4.407 | 1.331 | 20.977 | 665 | 217 |
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| Nettobuchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| Abgänge | Stand am 31.12.2009 |
Stand am 31.12.2009 |
Vorjahr | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes |
66 | 0 | 0 | 22 |
| B. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 30 | 282 | 291 | 66 |
| 2. Kundenstämme | 0 | 15 | 143 | 0 |
| 3. Firmenwert | 17 | 49 | 475 | 0 |
| 47 | 346 | 909 | 66 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 52 | 383 | 454 | 388 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0 | 53 | 44 | 32 |
| 52 | 436 | 498 | 420 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 17.957 | 16.395 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 830 | 354 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 0 | 0 | 18.788 | 16.750 | |
| Summe Anlagevermögen | 99 | 783 | 20.194 | 17.236 |
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen können aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten
Die Investitionen des Geschäftsjahres betreffen neben der durch das Unternehmenswachstum bedingte Erweiterung und Erneuerung der technischen und administrativen Infrastruktur auch die Akquisitionen der Bluestar Mobile Ltd., London, United Kingdom und der mobile interactive advertising media s.l, Madrid, Spanien.
Der Abgang bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen betrifft den Teil des Buchwerts der Anteile an der Sevenval GmbH, der auf das von dieser übernommene Professional-Services-Geschäft entfiel.
Bei Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um Beteiligungen an den folgenden Gesellschaften:
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| Unternehmen | Gesellschaftskapital | Anschaffungs-/ Gründungsjahr |
Anteil | Eigenkapital per 31.12.2009 |
Ergebnis 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| YOC Ltd., London, Großbritannien | 1.000,00 GBP | 2005 | 100% | -563.617,10 GBP | -290.742,10 GBP |
| Moustik Sprl., Brüssel, Belgien | 18.600,00 EUR | 2007 | 100% | 1.082.130,82 EUR | 68.438,56 EUR |
| Moustik GmbH, Berlin | 25.000,00 EUR | 2007 | 100% | 238.212,63 EUR | 0 EUR* |
| Brutus Media GmbH, Regensburg | 25.000,00 EUR | 2007 | 100% | 384.965,90 EUR | 0 EUR* |
| Sevenval GmbH, Köln | 66.400,00 EUR | 2007 | 100% | 1.898.379,03 EUR | 0 EUR* |
| belboon-adbutler GmbH, Hiddenhausen | 26.000,00 EUR | 2008 | 100% | 531.839,77 EUR | 0 EUR* |
| YOC CEE GmbH, Wien, Österreich | 35.000,00 EUR | 2009 | 100% | 74.548,68 EUR | 39.548,68 EUR |
| YOC Mobile Advertising GmbH, Berlin | 26.000,00 EUR | 2009 | 100% | 33.001,96 EUR | 0 EUR* |
| Bluestar Mobile Ltd., London, Großbritannien | 67.748,21 EUR | 2009 | 100% | 292.233,53 GBP | 235.568,51 GBP |
| ubiyoo GmbH, Berlin | 25.000,00 EUR | 2009 | 100% | 5.722,43 EUR | -19.277,57 EUR |
| mobile interactive advertising media s.l., Madrid, Spanien |
3.006,00 EUR | 2009 | 100% | -125.528,71 EUR | -128.534,71 EUR |
* Aufgrund von Gewinnabführungsvertrag an YOC AG abgeführt.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein von der Gesellschaft ausgereichtes Darlehen an die YOC Ltd. für den weiteren Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeit in Großbritannien. Diese weisen einen Buchwert von TEUR 830,1 auf. Der beizulegende Zeitwert zum 31.12.2009 beträgt aufgrund der Währungsumrechnung TEUR 792,3. Aufgrund des tendenziell wieder steigenden Wechselkurses des britischen Pfund wird davon ausgegangen, dass keine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Deshalb ist eine Abwertung zum Bilanzstichtag unterblieben.
b. Vorräte
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| 31.12.2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Unfertige Leistungen (Bestand) | 29,8 | 334,0 |
Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen aus Projekten, welche zum Bilanzstichtag noch nicht vollständig abgeschlossen waren.
c. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
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| Mit einer Restlaufzeit von | ||||
|---|---|---|---|---|
| <1 Jahr | 1-5 Jahren | >5 Jahren | gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und | 1.864,5 | 0,0 | 0,0 | 1.864,5 |
| Leistungen | (2.641,2) | (0,0) | (0,0) | (2.641,2) |
| Forderungen gegen verbundene | 8.372,8 | 0,0 | 0,0 | 8.372,8 |
| Unternehmen | (1.906,9) | (0,0) | (0,0) | (1.906,9) |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 243,4 | 0,0 | 0,0 | 243,4 |
| (140,2) | (0,0) | (0,0) | (140,2) | |
| 10.480,7 | 0,0 | 0,0 | 10.480,7 | |
| (Vorjahreswerte in Klammern) | (4.688,3) | (0,0) | (0,0) | (4.688,3) |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen mit TEUR 2.140,1 (2008: TEUR 227,2) sowie sonstige Forderungen (insbesondere Cash-Pool-Verfahren und Gewinnabführung) mit TEUR 6.232,7 (2008: TEUR 1.679,8).
Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich hauptsächlich aus Steuererstattungsansprüchen gegen das Finanzamt zusammen.
d. Wertpapiere und Liquide Mittel
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Eigene Anteile | 263,8 | 0,0 |
| Sonstige Wertpapiere | 0,0 | 1.000,0 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.255,8 | 4.258,4 |
| 2.519,6 | 5.258,4 |
Die freien Gelder des Unternehmens waren in hochliquide Wertpapiere und in kurzfristige zinsoptimierte Festgelder angelegt. Die Verzinsung der Wertpapiere orientierte sich an diversen Aktien- und Währungskursentwicklungen. Während des Geschäftsjahres 2009 wurden die hochliquiden Wertpapiere vollständig veräußert.
Die YOC AG erwarb über das Geschäftsjahr 2009 23.000 Stück eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 12,50 EUR. Der Erwerb erfolgte in 5 Tranchen zum 11.02.2009 (6.975 Stück), 12.02.2009 (3.025 Stück), 22.12.2009 (5.699 Stück), 23.12.2009 (3.745 Stück) und 30.12.2009 (3.556 Stück).
Davon wurden 2.000 Stück Aktien als Kaufpreiskomponente für den Erwerb eines Tochterunternehmens gewährt.
Zum 31.12.2009 hielt die YOC AG 21.000 Stück eigene Aktien.
e. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
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| 31.12.2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 93,7 | 50,7 |
Hierbei handelt es sich primär um die Abgrenzung von Versicherungen, technischen Support, Jahreslizenzen sowie Aktienbetreuung.
Darüber hinaus ist hierin ein Disagio in Höhe von TEUR 46,0 für ein im Geschäftsjahr aufgenommenes Darlehen enthalten.
f. Eigenkapital
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 1.750,0 | 1.750,0 |
| Kapitalrücklagen | 9.794,7 | 9.794,7 |
| Andere Gewinnrücklagen |
0,0 | 202,9 |
| Rücklage für eigene Anteile | 263,8 | 0,0 |
| Bilanzverlust | -2.100,9 | -1.208,8 |
| 9.707,6 | 10.538,8 |
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital ist in 1.750.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Aktie aufgeteilt.
Genehmigtes Kapital
Der Vorstand kann mit Genehmigung durch den Aufsichtsrat über ein genehmigtes Kapital von TEUR 587,5 bis zum 11. April 2011 sowie über ein genehmigtes Kapital von TEUR 287,5 bis zum 15. Mai 2011, also insgesamt über ein genehmigtes Kapital von TEUR 875,0 verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des Grundkapitals durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Aktien.
Bedingtes Kapital
Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein bedingtes Kapital geschaffen, um dem Management und Mitarbeitern der Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen Bezugsrecht im Rahmen des YOC-Management-Incentive-Programms zu gewähren.
Zum 31.12.2009 waren 149.590 Stück Bezugsrechte an Mitarbeiter und Management der Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen ausgegeben.
Kapitalrücklage
Zum 31. Dezember 2009 umfasst die Kapitalrücklage einen Betrag in Höhe von 9.794,70 TEUR (2008: 9.794,70 TEUR).
Andere Gewinnrücklagen
Im Rahmen des Erwerbs eigener Aktien wurden die anderen Gewinnrücklagen vollständig zugunsten der Rücklage für eigene Anteile entnommen.
Aktionärsstruktur
Im Streubesitz befinden sich 19,13% der Aktien. Entsprechend der durch die Aktionäre erfolgten Stimmrechtsanzeigen wird der Aktienbesitz zum 31. Dezember 2009 wie folgt gehalten.
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| Anzahl der Aktien | Anteil | |
|---|---|---|
| Vorstand | 394.907 | 22,57% |
| Management & Aufsichtsräte | 60.300 | 3,45% |
| Michael Schwetje | 395.500 | 22,60% |
| DIH Finanz- und Consult GmbH | 231.558 | 13,23% |
| IPConcept Fund Management S.A. | 181.963 | 10,40% |
| dkam GmbH | 129.918 | 7,42% |
| YOC AG (eigene Aktien) | 21.000 | 1,20% |
| Free float | 334.854 | 19,13% |
| Anzahl Aktien Gesamt | 1.750.000 | 100,00% |
* Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der dkam GmbH ist Herr Dirk Kraus.
** davon werden Herrn Michel W. Schwetje 22,50% über die Schwetje Holding GmbH zugerechnet, der wiederrum 22,50% von der Schwetje Invest GmbH zugerechnet werden.
Die YOC AG erwarb im Geschäftsjahr 2009 23.000 Stück eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 12,50 EUR. Davon wurden 2.000 Stück der Aktien zu einem Kurs von 13,75 EUR im Rahmen der Akquisition der MIAM S.L. dem Verkäufer als Kaufpreisbestandteil gewährt. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2009 keine weiteren Aktien veräußert. Zum 31. Dezember 2009 hielt die YOC AG folglich 21.000 Stück eigene Aktien.
g. Rückstellungen
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Personalrückstellungen | 422,7 | 189,3 |
| Rückstellungen Darlehenszinsen | 3,9 | 5,3 |
| Vergütung Aufsichtsrat | 37,5 | 57,2 |
| Ausstehende Eingangsrechnungen | 270,7 | 431,6 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 120,0 | 95 |
| Archivierungsrückstellung | 43,6 | 43,6 |
| Drohverlustrückstellung | 310,2 | 0,0 |
| Rückstellungen für Aktienoptionen | 39,0 | 0,0 |
| übrige | 50,8 | 107,3 |
| 1.298,4 | 929,3 |
Bei den Personalrückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 12,7 (2008: TEUR 40,3), Rückstellungen für Sozialabgaben in Höhe von TEUR 25,0, Rückstellungen für Abfindungen und Vergütungsansprüche in Höhe von TEUR 124,3 (2008: TEUR 0) sowie Rückstellungen für Mitarbeiterboni und Provisionen in Höhe von TEUR 260,7 (2008: TEUR 119,9).
Unter der Position ausstehende Eingangsrechnungen sind überwiegend noch nicht abgerechnete Projektkosten ausgewiesen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wurden Rückstellungen für Archivierungen gebildet.
Die Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 310,2 (2008: TEUR 0,0) resultiert aus der Bewertung zweier Zinsswaps zum Marktwert (Stichtag 31.12.2009).
Für die Gewährung von Aktienoptionen im Rahmen des im Geschäftsjahr 2009 gestarteten Management-Incentive-Programms wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 39,0 (2008: TEUR 0,0) gebildet.
h. Verbindlichkeiten
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| Mit einer Restlaufzeit von | ||||
|---|---|---|---|---|
| <1 Jahr | 1-5 Jahren | >5 Jahren | gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber | 4.644,8 | 1.375,0 | 0,0 | 6.019,8 |
| Kreditinstituten | (5.086,0) | (837,0) | (0,0) | (5.923,0) |
| Erhaltene Anzahlungen auf | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Bestellungen | (348,3) | (0,0) | (0,0) | (348,3) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen | 1.776,0 | 0,0 | 0,0 | 1.776,0 |
| und Leistungen | (848,8) | (0,0) | (0,0) | (848,8) |
| Verbindlichkeiten gegenüber | 12.960,0 | 0,0 | 0,0 | 12.960,0 |
| verbundenen Unternehmen | (5.835,4) | (0,0) | (0,0) | (5.835,4) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 770,9 | 515,3 | 0,0 | 1.286,2 |
| (3.164,7) | (0,0) | (0,0) | (3.164,7) | |
| 20.151,7 | 1.890,3 | 0,0 | 22.042,0 | |
| (Vorjahreswerte in Klammern) | (15.283,2) | (837,0) | (0,0) | (16.120,2) |
Die erhaltenen Anzahlungen wurden vollumfänglich im Zuge der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Affiliate Marketing auf die belboon-adbutler GmbH übertragen.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden ausschließlich zur Finanzierung der Unternehmenserwerbe verwendet.
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus variablen Kaufpreisen im Rahmen der Unternehmenserwerbe in Höhe von TEUR 1.036,4 (2008: TEUR 2.518,0) und Mietverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 149,6.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.547,3 (2008: TEUR 1.268,8) sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten (Cash-Pooling sowie aus Verbindlichkeiten aus Verlustübernahmen und umsatzsteuerlicher Organschaft) mit TEUR 11.412,7 (2008: TEUR 4.566,6).
Es wurden keine Sicherheiten für die Verbindlichkeiten bestellt.
i. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Passiver Rechnungsabgrenzungsposten | 269,3 | 0,5 |
Hierbei handelt es sich um die Abgrenzung von zeitraumbezogenen Nutzungsentgelten, die das aus der Sevenval GmbH übernommene Professional-Services-Geschäft betreffen.
j. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2009 betrugen TEUR 11.026,5 (2008: 11.516,6).
Umsatzerlöse nach Produktbereichen
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| Produktbereich | 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|---|---|---|
| Mobile Marketing Services | 10.253,3 | 6.559,2 |
| Mobile B2C Services | 773,2 | 837,9 |
| Affiliate Marketing | 0,0 | 4.119,5 |
| 11.026,5 | 11.516,6 |
Die Mobile Marketing Umsatzerlöse beinhalten TEUR 1.730,4 Intercompany-Umsätze. Das Mobile B2C Geschäft weist TEUR 90,1 an Intercompany-Umsätzen auf. Aufgrund der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Affiliate Marketing zum 01.01.2009 realisierte die YOC AG keine Umsatzerlöse in 2009, die diesem Produktbereich zuzuordnen sind.
Mobile Marketing Services
Im wichtigsten Segment Mobile Marketing stiegen die Umsatzerlöse von 6,6 Mio. Euro in 2008 um 56% auf 10,3 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Der Anteil dieses Segments an den Gesamterlösen des Unternehmens stieg damit auf 93%, was allerdings nicht zuletzt auch u.a. auf die Ausgliederung der Affiliate Marketing Bereichs zurückzuführen ist. Der fortlaufende Aufwärtstrend spiegelt die erfolgreiche Kundenbindungsstrategie und die Akquisition neuer bedeutender Marken wider, mit denen große Kampagnen umgesetzt werden konnten.
Mobile B2C Services
Das Umsatzvolumen des Segmentes Mobile B2C Services blieb fast unverändert bei 0,8 Mio. Euro. Der Anteil des Segmentes an den Gesamterlösen beläuft sich auf 7%.
Affiliate Marketing
Die Umsätze im Geschäftssegment Affiliate Marketing gingen aufgrund der Ausgliederung des bisherigen Geschäftsbereichs in die eigenständige Kapitalgesellschaft belboon-adbutler GmbH auf 0,0 Mio. Euro zurück.
Umsatzerlöse nach Regionen
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| Regionen | 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|---|---|---|
| Deutschland | 9.903,0 | 9.862,9 |
| Vereinigtes Königreich | 693,1 | 1.054,3 |
| Österreich | 360,9 | 393,9 |
| Schweiz | 0,0 | 14,0 |
| Italien | 0,0 | 15,0 |
| Frankreich | 44,6 | 128,4 |
| Benelux | 0,0 | 48,1 |
| Spanien | 24,9 | 0,0 |
| 11.026,5 | 11.516,6 |
In den inländischen Umsatzerlösen sind TEUR 1.581,0 aus dem Intercompany-Geschäft enthalten. Der Umsatz in dem Vereinigten Königreich weist ebenfalls Intercompany-Umsätze in Höhe von TEUR 91,0 aus.
k. Bestandsveränderung unfertige Leistungen
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
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|---|---|---|
| Bestandsveränderung unfertige Leistungen | -304,2 | 334,0 |
Die Bestandsverminderung im Berichtsjahr resultiert aus dem Abschluss von Projekten in Höhe von TEUR 334,0 sowie aus der Aktivierung von unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 29,8.
l. Sonstige betriebliche Erträge
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 405,6 | 644,9 |
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist auf den geringeren Umfang der Leistungserbringung zwischen den Konzernunternehmen zurück zu führen. Die gesamten Intercompany Erträge belaufen sich auf TEUR 251,3 (2008: TEUR 634,5).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist eine im Geschäftsjahr 2009 erhaltene Investitionszulage in Höhe von TEUR 54,2 enthalten.
m. Materialaufwand
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.503,1 | 6.428,8 |
| Aufwendungen für bezogene Waren | 0,0 | 57,3 |
| 3.503,1 | 6.486,1 |
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen die Versandkosten für SMS und MMS, Werbeplätze für das Mobile Advertising, Fremdleistungen sowie Aufwendungen für Lizenzen. Unter den Aufwendungen für bezogene Waren im Vorjahr wurden elektronische Geräte verbucht, die im Rahmen von Kampagnen zur Projektdurchführung durch den Kunden eingesetzt wurden. Außerdem wurden für Gewinnspiele diverse Waren verbucht.
n. Personalaufwand
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 4.806,6 | 3.094,6 |
| Soziale Abgaben | 752,0 | 511,2 |
| Altersversorgung und Unterstützung | 25,7 | 20,8 |
| 5.584,3 | 3.626,6 |
Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres betrug:
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| 31.12.2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Vorstand | 3 | 3 |
| Angestellte | 92 | 69 |
| Teilzeitbeschäftigte | 4 | 6 |
| Mitarbeiter im Erziehungsurlaub | 2 | 3 |
| 102 | 81 |
Zum 31.12.2009 setzte sich der Vorstand aus 3 Mitgliedern zusammen. Im Vorjahr setzte sich der Vorstand aus 4 Mitgliedern zusammen. Ein Vorstandsmitglied war im Vorstand einer Tochtergesellschaft bestellt.
Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter betrug:
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| Vorstand | 4 | 2 |
| Angestellte | 69 | 61 |
| Teilzeitbeschäftigte | 3 | 6 |
| Mitarbeiter im Erziehungsurlaub | 4 | 1 |
| 80 | 70 |
Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter wurde durch die im Geschäftsjahr 2009 vollzogenen Aus- und Eingliederungen beeinflusst.
o. Abschreibungen
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
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|---|---|---|
| Abschreibungen auf Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs, immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 216,7 | 175,9 |
Zur Aufteilung der Abschreibungen vgl. IIIa Anlagevermögen
p. Sonstige betriebliche Aufwendungen
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Kosten der Warenabgaben, Verkaufsprovisionen | 465,8 | 399,0 |
| Werbung, Marketing | 386,6 | 349,3 |
| Reisekosten | 281,9 | 228,6 |
| Fremdarbeiten | 146,1 | 249,1 |
| Rechts-, Beratungs- und Buchführungskosten | 682,9 | 154,2 |
| Raumkosten | 274,3 | 253,8 |
| Telekommunikation, Large Accounts, Operatoren | 291,5 | 220,8 |
| Porto, Büromaterial | 18,0 | 15,2 |
| Reparatur, Instandhaltung | 42,7 | 57,2 |
| Versicherungen, Beiträge und Abgaben | 95,6 | 33,7 |
| Kfz-Kosten | 6,3 | 0,0 |
| Sonstiges | 772,1 | 473,2 |
| 3.463,8 | 2.534,1 |
Die Kosten der Warenabgaben, Verkaufsprovisionen sind überwiegend die Kosten für den Handelsvertreter der Repräsentanzen der YOC AG sowie Provisionen Dritter für die Vermittlung von Aufträgen. Die YOC AG beschäftigte im Laufe des Geschäftsjahres 2009 einen Handelsvertreter.
Unter der Position Werbung und Marketing werden primär Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit und Messekosten sowie Kosten für PR-Material verbucht.
Die Aufwendungen für Fremdarbeiten beinhalten die Aufwendungen für freie Mitarbeiter. Zum 31.12.2009 beschäftigte die YOC AG 3 freie Mitarbeiter.
q. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
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|---|---|---|
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 1.769,6 | 0,0 |
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträge entfallen auf die Sevenval GmbH, die belboon-adbutler GmbH und die YOC Mobile Advertising GmbH.
r. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
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|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 141,0 | 137,9 |
Die Zinserträge wurden durch die Anlage der freien Liquidität erwirtschaftet.
s. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
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|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 684,8 | 391,8 |
Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den Darlehensaufnahmen zur Finanzierung von Unternehmenserwerben sowie aus der Bewertung von Zinsswaps zum Bilanzstichtag (TEUR 310,2).
t. Aufwendungen aus Verlustübernahme
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| 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
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|---|---|---|
| Aufwendungen aus Verlustübernahme | 417,0 | 0,0 |
Die Aufwendungen betreffen den Ausgleich der Verluste der Moustik GmbH und der Brutus Media GmbH.
u. Steuern
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 aufgrund vorhandener gewerbesteuerlicher und körperschaftsteuerlicher Verlustvorträge nicht angefallen.
Aktive latente Steuern auf die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge wurden nicht gebildet.
IV. Sonstige Angaben
a. Vorstand
Bestellter Vorstand im Geschäftsjahr 2009:
Dipl.-Kfm. Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzender)
Kaufmann Alex Sutter, seit 07/08
Volljurist Jan Webering, seit 07/08
Dipl.-Kfm. Dr. Jürgen Wolff, seit 12/08 bis 12/09
Die Vergütung des Vorstands der YOC AG enthält neben einer fixen Gehaltskomponente von insgesamt 540 TEUR, eine variable Komponente in Höhe von 60 TEUR, die sich am operativen Ergebnis der YOC-Gruppe bemisst. Darüber hinaus erhielt der Vorstand 97.965 Stück Bezugsrechte mit einem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung von 403 TEUR im Rahmen des YOC-Management-Incentive-Programms. Im Geschäftsjahr 2009 waren 540 TEUR der Vorstandsvergütung zahlungswirksam.
Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied:
Vergütung des Vorstands für 2009
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| Feste Vergütung | Variable Vergütung | Bezugsrechte | |
|---|---|---|---|
| Name | (in TEUR) | (in TEUR) | (in Stück) |
| --- | --- | --- | --- |
| Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzender) | 160 | 20 | 32.655 |
| Alex Sutter | 130 | 20 | 32.655 |
| Jan Webering | 120 | 20 | 32.655 |
| Dr. Jürgen Wolff | 130 | 0 | 0 |
| Gesamt | 540 | 60 | 97.965 |
Herr Dr. Wolff schied zum 31. Dezember 2009 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat als Vorstand der YOC AG aus. Er erhielt eine Abfindung in Höhe von 92 TEUR, von Januar bis März 2010 wurde eine feste Vergütung in Höhe von 33 TEUR ausgezahlt.
Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering Anspruch auf einen Dienstwagen zur dienstlichen wie privaten Nutzung.
Darüber hinaus wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Vorstand gewährt.
b. Aufsichtsrat
Gerd Schmitz-Morkramer (Aufsichtsratsvorsitzender)
Rechtsanwalt, München, seit 02/01
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| Mandate: | bmp AG, Vorsitzender des Aufsichtsrats Ernst Max von Grunelius Stiftung, Vorstand SSC Savelberg Schmidt & Company GmbH & Co. KG, Mitglied des Beirates |
Peter Zühlsdorff (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates)
Diplom-Kaufmann, Frankfurt am Main, seit 06/07
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| Mandate: | Kaiser's Tengelmann AG, Aufsichtsrat Interseroh SE, Aufsichtsrat OBI Group Holding GmbH, Aufsichtsrat Dodenhof Gruppe, Beirat Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG, Beirat KMS Group Management GmbH, Beirat GfK-Nürnberg e.V., Präsident Wettbewerbszentrale, Präsident |
Dr. Arnold Bahlmann
Selbstständiger Unternehmensberater, München, seit 06/07
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| Mandate: | Permira, Mitglied im Industrial Advisory Board Business Gateway AG, Starnberg, Aufsichtsrat und Anteilseigner TVN Group, Warschau, Aufsichtsrat und Investor Telegate AG, Martinsried, Aufsichtsrat Senator Entertainment AG, Berlin, Aufsichtsrat Freenet AG, Hamburg, Aufsichtsrat eCircle AG, München, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich für das Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 26.
c. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Unternehmen und Personen kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der YOC AG sowie deren Familienangehörige sowie von diesem Personenkeis beherrschte Gesellschaften in Betracht.
Mit Ausnahme der in den Abschnitten a. und b. dargestellten Bezüge haben Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2009 sowie im Vorjahr nicht stattgefunden.
d. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
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| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 31.12.2009 TEUR |
2008 TEUR |
|---|---|---|
| Mietvertrag für die Geschäftsräume (Laufzeit fünf Jahre, beginnend 01/2007) | 295,1 | 590,9 |
Daneben bestehen keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte.
e. Haftungsverhältnisse
Entsprechend des Mietvertrages über die neuen Geschäftsräume der Gesellschaft wurde eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 50,0 gegenüber dem Vermieter abgegeben.
f. Gesamthonorare des Abschlussprüfers
Die Gesamthonorare des Abschlussprüfers werden im Konzernanhang der YOC AG angegeben.
g. Mitteilungspflichtige Beteiligungen
Die folgenden direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die zehn vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, sind der YOC AG per Stimmrechtsmitteilung bekannt gemacht worden:
Dirk Kraus: 25,47% des Grundkapitals;
DIH Finanz und Consult GmbH, Frankfurt am Main: 13,23% des Grundkapitals. Diese Beteiligung ist der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen, die insgesamt mit 13,23% am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt ist. Diese Beteiligung ist Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen.
Schwetje Invest GmbH, Köln: 22,50% des Grundkapitals. Diese Beteiligung ist der Schwetje Holding GmbH, Köln, sowie Herrn Michael Schwetje zuzurechnen. Die von Herrn Michael Schwetje kontrollierte Beteiligung beläuft sich insgesamt auf 22,60% des Grundkapitals;
IP Concept Fund Management S.A., Strassen, Luxemburg: 10,40% des Grundkapitals.
h. Wichtige Ereignisse nach Bilanzerstellung
Ereignisse, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG gehabt hätten, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.
i. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Die Entsprechungserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und wurde den Aktionären der YOC AG auf der Internetseite www.yoc.com im Bereich "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.
j. Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Berlin, 19. April 2010
Der Vorstand
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| Dirk Kraus | Alex Sutter | Jan Webering |
Marktumfeld
Internationaler Mobilfunkmarkt: Aktuelle Entwicklungen
Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten werden für Deutschland für das Geschäftsjahr 2009 auf 62 Mrd. Euro geschätzt. Davon entfielen auf den Mobilfunkmarkt (Netzbetreiber und Provider) 23,6 Mrd. Euro. Die Zahl der aktivierten SIM-Karten betrug geschätzt 109,1 Mio. gegenüber 107,2 Mio. im Jahr 2008 und der Anteil der Non-Voice-Umsätze stieg auf 27% gegenüber 25% im Jahr 2008 (Quelle: DIALOG CONSULT / VATM: 11. gemeinsame Marktanalyse, 2009).
Für den Mobilfunk wurde 2009 weltweit mit einem achtprozentigen Wachstum der Penetration auf 42% gerechnet. Portio Research schätzt, dass 2009 die Zahl der Mobilfunkteilnehmer weltweit auf 3,9 Mrd. stieg und bis 2012 auf 4,9 Mrd. steigen wird (Steigerung der Penetrationsrate auf 70%). Nach TNS Infratest verteilten sich die Mobilfunkteilnehmer 2008 folgendermaßen auf die einzelnen Regionen: Asien mit 47% der Mobilfunkteilnehmer, Europa mit 25% der Mobilfunkteilnehmer, Amerika mit 19% der Mobilfunkteilnehmer, Afrika mit 9% der Mobilfunkteilnehmer und Ozeanien mit 1% der Mobilfunkteilnehmer. In den USA betrug die Mobilfunkpenetration im Jahr 2008 rund 88%, 2009 sollte sie auf 92% gestiegen sein. Auch in Deutschland besteht weiterhin ein nahezu ungebremster Zuwachs an Mobilfunkanschlüssen: Die Mobilfunkpenetration hat 2008 um 11 Prozentpunkte auf 131% zugenommen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009).
Mobilfunk löst die Festnetztelefonie ab
Neben Entwicklungen für die berufliche Nutzung über das Mobiltelefon etablieren sich vermehrt mobile Anwendungen im privaten Umfeld, etwa die mobile Teilnahme an sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook. Gleichzeitig substituiert Mobilfunk zunehmend die Festnetztelefonie: Der BITKOM veröffentlichte im Juli 2008 Ergebnisse, nach denen 24% der Haushalte in der EU ausschließlich mit dem Handy telefonierten. In Tschechien telefonierten 64% aller Haushalte ausnahmslos mit dem Mobiltelefon, in Finnland 61% und in Litauen 53% der Haushalte. Auch in anderen osteuropäischen Ländern wurde überdurchschnittlich häufig exklusiv mit dem Handy telefoniert. In Deutschland nutzten 11% der Haushalte ausschließlich das Mobiltelefon (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009).
Zunehmende Verbreitung von Smartphones
Hinsichtlich des weltweiten Mobilfunkmarktes sorgt seit etwa 2009 die zunehmende Verbreitung von Smart-phones der neuesten Generation für ein bedeutendes Umsatzwachstum. Die Wachstumsrate von 2006 auf 2007 betrug 15%, von 2007 auf 2008 5% und von 2008 auf 2009 rund 11% (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009).
2009 wurden weltweit etwa 1,2 Mrd. Mobilfunkgeräte verkauft, wobei der Anteil der Smartphones 14% betrug, dies entspricht einer Steigerung von 24% gegenüber dem Vorjahr (Quelle: Gartner, Pressemitteilung 15.12.2009). Für 2013 prognostiziert Juniper Research einen Marktanteil von 23%, ABI Research 31%. Für Deutschland betrug im Jahr 2008 der Anteil der 3G-Geräte 21% sowie der Anteil der Smartphones 9% (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009).
Für das Jahr 2009 wurden Penetrationsraten von 28% in Italien, 23% in Spanien, 13% in Schweden, 12% in Deutschland und in Großbritannien sowie 11% in Frankreich ermittelt (Quelle: The Nielsen Company (2009): Mobile or Not to Mobile -Digital Strategies for Advertisers). In Deutschland werden 2010 voraussichtlich 8,2 Mio. Smartphones verkauft, das entspricht einem Wachstum von 47%. Demzufolge wird jedes dritte neue Mobiltelefon ein Smartphone sein, im Jahr 2009 war es jedes fünfte, der Umsatz steigt damit voraussichtlich um 33% auf 1,5 Mrd. Euro (Quelle: BITKOM 2010). Mit dem Übergang der derzeitigen GSM-Technologie zur dritten Mobilfunkgeneration (3G) wird die Verbreitung mobiler Datendienste gefördert. Gleichzeitig werden bereits die Mobilfunknetze der vierten Generation (4G) auf Basis der LTE (Long Term-Evolution)-Technik entwickelt. 2008 hat sich die Zahl der UMTS-Handys in Deutschland nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM von 10 Mio. auf 16 Mio. erhöht (53% Wachstum). Für 2009 wurde laut BITKOM ein Wachstum von 43% (entspricht 22,7 Mio. UMTS-Geräte) prognostiziert. Der Anteil der UMTS-Geräte an allen deutschen Mobilfunkanschlüssen nahm von 15% im Jahr 2008 auf 20% im Jahr 2009 zu. Auch Morgan Stanley beziffert die UMTS-Penetrationsrate in Deutschland auf rund 20%, für 2010 wird in Westeuropa sogar eine Penetration von 54% (gegenüber 39% im Jahr 2009) erwartet (Quelle: Morgan Stanley: The Mobile Internet Report, 2009).
In diesem Kontext haben sich Smartphones zu dem stärksten Mega-Trend entwickelt. Sie bieten neben mobiler Büro- und Datenkommunikation auch "smart Gadgets" wie Navigationssysteme, Applikationen, Bluetooth und Touchscreen in einem Gerät an. Es ist absehbar, dass der bevorzugte Zugriff auf das Internet demnächst über mobile Endgeräte stattfindet.
Der weiter steigende Non-Voice-Anteil an den Umsätzen der Mobilfunkbetreiber wird nach wie vor maßgeblich durch "echte" Datenübertragungsdienste generiert (Quelle: DIALOG CONSULT / VATM: 11. gemeinsame Marktanalyse, 2009). Nach Schätzungen des BITKOM wurden 2009 in Deutschland rund 5,2 Mrd. Euro mit mobilen Datenübertragungen umgesetzt, europaweit wird der Umsatz auf rund 32,6 Mrd. Euro geschätzt (Quelle: European Information Technology Observatory, Juli 2009).
Starker Zuwachs der mobilen Internetnutzung
Gleichzeitig ist in den vergangenen zwölf Monaten auch die Verbreitung des mobilen Internets weiter gewachsen: Für Deutschland wurde bereits 2008 der Anteil der Bevölkerung, die mindestens einmal im Monat das Mobile Internet nutzt, auf rund 10% geschätzt. Andere Studien ermitteln einen Anteil von 20% der Mobilfunknutzer, die in 2009 auf das Mobile Internetzugriffen (Quelle: Nielsen Mobile, Europäische Kommission; in: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009; TNS Infratest Global Telecoms Insights, 2009).
Gerade das Wachstum der UMTS-Anschlüsse wirkt sich dabei positiv auf die Nutzung des mobilen Internets aus. Immerhin knapp 14% der Mobilfunknutzer geben an, mobile Breitbandtechnologie auch zu verwenden (Quelle: TNS Infratest im Auftrag von E-Plus: Mobilfunknutzung und Nutzungsabsichten 2009). Nach Angaben der Bundesnetzagentur nutzen im dritten Quartal 2009 bereits 17 Mio. Teilnehmer in Deutschland UMTS (Quelle: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation Post und Eisenbahnen: Jahresbericht 2008/2009). Starken Einfluss auf die zunehmende Nutzung haben in diesem Zusammenhang verbesserte Preismodelle der Provider für mobiles Surfen (Quelle: BVDW Mobile Monitor Q4/2009). So verfügen bereits rund 35% der Nutzer mobiler Internetangebote über eine entsprechende Datenflatrate, welche eine Kontrolle der individuellen Kosten vereinfacht (Quelle: Accenture Mobile Web Watch, 2009). Generell ist dies in Bezug auf mobile Datentransfers für zwei Drittel der Mobilfunknutzer das präferierte Tarifmodell (Quelle: TNS Infratest im Auftrag von E-Plus: Mobilfunknutzung und Nutzungsabsichten 2009). Auch das starke Interesse am iPhone von Apple wirkt sich positiv auf die Nutzung des mobilen Internets aus: Nach Angaben von T-Mobile surfen iPhone Nutzer 30-mal häufiger im mobilen Internet als Nutzer anderer Endgeräte. 80% der iPhone-Besitzer gehen sogar mindestens viermal pro Woche mit ihrem Telefon ins Mobile Internet (Quelle: Chip.de, 15.01.2009). Nach Angaben von Morgan Stanley wurden in Deutschland seit der Markteinführung Ende 2007 bislang rund 2 Mio. iPhones verkauft (Quelle: Morgan Stanley: The Mobile Internet Report, 2009). Laut Apple wurden in 2009 insgesamt über 25 Mio. iPhones weltweit verkauft, seit Verkaufsstart wurden somit über 42,4 Mio. Geräte abgesetzt (Quelle: Apple Reports from Fourth Quarter Results 2007 to First Quarter Results 2010).
Bei dem Gebrauch des mobilen Internets dominieren weiterhin Abruf und Versand von E-Mails, insgesamt lässt sich jedoch eine zunehmend breitere Nutzung feststellen. Von Interesse sind dabei neben dem Abruf von Nachrichten und Informationsangeboten auch Wegbeschreibungen, Wetterprognosen sowie das Surfen in Online Communitys wie Facebook, StudiVZ oder Xing (Quellen: Accenture: Mobile Web Watch, 2009; Opera: State of the Mobile Web, 2009). Der Besuch mobiler sozialer Netzwerke ist unter den 13-34-Jährigen aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die am häufigsten genutzte mobile Anwendung (Quelle: Comscore, 2009).
Umsatzerwartungen für Mobile Marketing und Mobile Advertising
Prognosen zufolge wurden 2009 für Mobile Marketing Projekte weltweit rund 7,36 Mrd. USD eingesetzt, davon entfielen 6,44 Mrd. USD auf Mobile Messaging Dienstleistungen (Anteil 88%). Der überwiegende Anteil hiervon fiel dabei auf den reinen SMS-Versand und zu rund 20% auf Mobile Marketing entsprechend der Definition des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (Quelle: YOC-Gruppe, eigene Berechnung). Rund 338 Mio. USD entfielen darüber hinaus auf Mobile Display Advertising sowie rund 597 Mio. USD auf Mobile Search Advertising (Quelle: eMarketer in: The Netsize Guide 2009). Allein in den USA wurden in 2009 Schätzungen zufolge 391 Mio. USD mit Mobile Marketing umgesetzt (Quelle: Forrester Research, 2009). Für den Bereich Mobile Advertising (Mobile Search Advertising, Mobile Display Advertising, Mobile Permission Marketing und In-Game-Advertising) gehen andere Studien von einem weltweiten Gesamtumsatz in Höhe von 2,36 Mrd. USD (Bruttoerlöse) aus (Quelle: Juniper Research in: Detecon: Mobile Internet Ecosystems and Carrier Strategies, 2009).
In Deutschland wurden für das Jahr 2009 mobile Netto-Werbeumsätze in Höhe von 140 Mio. Euro, inklusive Mobile Affiliate Marketing und Mobile Search Advertising, prognostiziert (Quelle: Goldmedia, 2008). Die YOC-Gruppe schätzt den Anteil davon allein auf das Marktsegment Mobile Advertising auf Basis eigener Berechnungen auf rund 12 Mio. Euro Nettoerlöse für 2009 (entspricht 20 Mio. Euro Bruttoerlöse) und für 2010 in Höhe von 17 Mio. Euro Nettoerlöse (Quelle: YOC-Gruppe, Umsatzvolumen Mobile Advertising 2009/2010).
Die Anzahl mobiler Kampagnen wuchs in Deutschland im Geschäftsjahr 2009, verglichen mit dem Vorjahr, um über 80%. Gleichzeitig stieg die Anzahl Werbungtreibender, die Mobile Advertising einsetzen, um 43% (Quelle: Mobile Advertising Circle (MAC) / Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), 2010). Zugleich wird Werbung auf Handy-Displays deutlich häufiger angeklickt als herkömmliche Internetwerbung (Quelle: Capgemini Deutschland, 2009). So zeigen Fallstudien einzelner Vermarkter, dass Clickraten bis zu 5% erzielt werden. Zum Vergleich: Im klassischen Online-Werbemarkt liegt die Klickrate heute im Schnitt bei etwa 0,10% (Quelle: Heike Scholz, Mobile Zeitgeist.de, 2010). Auch innerhalb der digitalen Werbeformate ist eine gesteigerte Bedeutung des Mobile Marketings zu verzeichnen: Im Rahmen einer Expertenbefragung gaben 40% der interviewten Entscheidungsträger an, zukünftig mehr als 10% des digitalen Werbebudgets für mobile Kampagnen einzusetzen (Quelle: The Netsize Guide 2009, 2009).
Paid Content - digitale Inhalte machen sich zunehmend bezahlt
Die Wertigkeit und Relevanz digitaler Inhalte erhöht zunehmend auch die Bereitschaft, dafür zu bezahlen. Dies betrifft insbesondere Informations- und Unterhaltungsangebote im Internet. In einer Studie der GfK im Auftrag von Wall Street Journal Europe konnten sich immerhin 8% der Befragten in Deutschland vorstellen, für Nachrichten, Unterhaltung und Informationen im Internet auch zu bezahlen, sofern diese im Gegenzug frei von Werbeinhalten sind (Quelle: GfK Custom Research / GfK Verein, 2009). Im westeuropäischen Durchschnitt akzeptieren lediglich 4% Bezahlinhalte bei gleichzeitiger Werbeschaltung, die höchsten Werte ergeben sich hier für Schweden (23%), gefolgt von den Niederlanden und Großbritannien mit jeweils 20% (Quelle: GfK Custom Research / GfK Verein, 2009).
Interessanterweise sind es die Nutzer mobiler Smartphones, bei denen die Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte am höchsten ist: So können sich einer Studie der auf Medienrecht spezialisierten Law-Firm Olswang zufolge 30% der britischen iPhone-Besitzer vorstellen, für digitale Zeitungsartikel oder Kolumnen zu bezahlen, während die durchschnittliche Zustimmung dazu mit 19% deutlich geringer ausfällt (Quelle: Olswang LLP, 2009). Für das Jahr 2009 wurde ein Umsatz mit digitalen Printerzeugnissen im Internet in Höhe von 403 Mio. Euro in Westeuropa prognostiziert (Quelle: TNS Infratest Business Intelligence, 2009). Als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung kostenpflichtiger Inhalte können die iPhone Applikation der BILD-Zeitung und der Tageszeitung "Die Welt" (beide aus dem Axel Springer Verlag) gelten, die zu einem Preis von 0,79 Euro (BILD) beziehungsweise 1,59 Euro (Welt) innerhalb eines Monats über 100.000 Mal heruntergeladen wurden (Quelle: Bild.de, 15.01.2010).
Mobile B2C Services: Aktuelle Entwicklungen
Immerhin 15% der Mobilfunknutzer in Deutschland geben an, mit ihrem Handy Musik herunter zu laden oder zu hören (Quelle: TNS Infratest im Auftrag von E-Plus: Mobilfunknutzung und Nutzungsabsichten 2009). Einer Studie von Techconsult zufolge hören sogar 27% der Deutschen ab zehn Jahren mit ihrem Handy Musik, 18% sehen damit Videos an und 9% laden Inhalte wie beispielsweise Spiele herunter (Quelle: Techconsult / BITKOM, 2009). In Deutschland wurden bereits im Jahr 2008 6 Mio. komplette Musikstücke auf das Handy heruntergeladen und damit rund 9 Mio. Euro umgesetzt, während die Nachfrage nach herkömmlichen Klingeltönen auf 16 Mio. Downloads mit einem Umsatz von 39 Mio. Euro sank (Quelle: BITKOM 2009). Mit dem Verkauf von Handyspielen wurden 2009 in Deutschland 103 Mio. Euro umgesetzt (Quelle: PriceWaterhouseCoopers: German entertainment and media outlook 2009-2013, 2009).
Umsatzerwartungen für Mobile B2C Services
Weltweit wurden 2009 im Mobile Entertainment-Bereich Umsätze in Höhe von 6,54 Mrd. Euro für Musik-Downloads, 3,29 Mrd. Euro für Spiele, 2,04 Mrd. Euro für Bilder, 1,79 Mrd. Euro für Videos, 772 Mio. Euro für TV-Broadcasting-Angebote, 749 Mio. Euro für TV-Streaming-Angebote und 113 Mio. Euro für Glücksspiele prognostiziert, für 2012 wird ein Gesamtumsatz in Höhe von 21,5 Mrd. Euro erwartet (Quelle: Informa Telecoms & Media in: Bundeministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundeministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009). Mit Musikdownloads im stationären und mobilen Internet wurden in 2008 allein in Deutschland bereits 96 Mio. Euro umgesetzt, im Jahr 2009 dürfte der Umsatz auf 121 Mio. Euro gestiegen sein.
Der Absatz mit Klingeltönen und Freizeichentönen für mobile Endegeräte sinkt jedoch: Für das Jahr 2010 wird ein Rückgang auf 6 Mio. Euro prognostiziert, gleichzeitig dürfte aber der Umsatz mit Handyspielen um 15,5% auf 119 Mio. Euro wachsen (Quelle: PriceWaterhouseCoopers: German entertainment and media outlook 2009 - 2013, 2009).
Leistungsspektrum
Leistungsspektrum im Segment Mobile Marketing
Im Segment Mobile Marketing erbringt die YOC AG Dienstleistungen und erstellt Lösungen für die effiziente Integration des Mobiltelefons in den Medien- und Kommunikationsmix von Werbungtreibenden, Operatoren und Medienhäusern auf Basis skalierbarer technologischer Plattformen. Das Segment Mobile Marketing ist dabei in die drei Produktbereiche Mobile Marketing, Mobile Internet und Mobile Advertising aufgegliedert.
Die Wertschöpfungskette innerhalb des Segmentes reicht von der Konzeption, Planung und Realisierung individueller Mobile Marketing-Lösungen im Produktbereich Mobile Marketing über die Erstellung und den Betrieb mobiler Internet- und Transaktionsportale (z.B. Mobile Banking) im Produktbereich Mobile Internet bis zur Betreuung und Vermarktung mobiler Werbeflächen im Produktbereich Mobile Advertising.
YOC positioniert sich im Segment Mobile Marketing nach eigener Einschätzung als europäischer Marktführer. Aufgrund der Flexibilität der Systemsoftware können alle verfügbaren Technologien individuell miteinander kombiniert und somit den Kunden ganzheitliche, effiziente Lösungen angeboten werden.
Produktbereich Mobile Marketing
Im Produktbereich Mobile Marketing realisiert YOC auf internationaler Ebene Mobile Marketing Lösungen für Markenartikler und Dienstleister verschiedener Branchen. Die Leistungen von YOC umfassen die Kreation, Konzeption, technische Umsetzung sowie den dauerhaften Betrieb mobiler Lösungen. Darüber hinaus leistet YOC Kundenberatung sowie die Evaluation der umgesetzten Maßnahmen wie Reporting, Erfolgsanalyse und Marktforschungsergebnisse.
Die Dienstleistungen in dem Produktbereich werden branchenübergreifend unter anderem von Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Handels, des Dienstleistungssektors, des Finanzwesens und der Automobilindustrie in Anspruch genommen. So implementiert YOC Mobile Marketing-Lösungen unter anderem für Marken wie Coca-Cola, Mercedes-Benz, Kraft Foods, Deutsche Post, CDU und Walt Disney. Das Produktportfolio reicht von der Verknüpfung werblicher Kommunikation aus den Bereichen Fernsehen, Printmedien, Radio oder Außenwerbung mit dem Mobilfunkgerät (Mobile Response-Marketing) über die Direktansprache von Konsumenten über Mobilfunkgerät und Internet (Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing) bis hin zur Entwicklung von neuen technologischen Anwendungen, wie beispielsweise mobilen Applikationen, Location-Based-Services und mobilen Websites.
Im Bereich des Mobile Response-Marketings erstellt YOC für ihre Kunden mobile Lösungen zur Ermöglichung der direkten Kontaktaufnahme durch den Verbraucher mit dem werbungtreibenden Unternehmen über das Mobilfunkgerät. So können Verbraucher per SMS, MMS oder QR-Codes auf Fernsehspots, Radioprogramme, Print- oder Außenwerbung sowie Produktverpackungen (On-Pack-Promotions) reagieren und so mit dem Werbungtreibenden in Dialog treten, an Gewinnspielen teilnehmen oder Produktproben anfordern.
Unter Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing wird die erlaubnisbasierte Direktansprache von Verbrauchern über das Mobiltelefon oder per E-Mail verstanden. Die YOC AG verfügt für diese Form des erlaubnisbasierten digitalen Marketings über eine eigene Mediafläche in Form einer Datenbank mit registrierten Nutzern-, die YOC entweder über das Mobiltelefon, per E-Mail, via Internet oder auch teilweise über Kombinationen dieser Kanäle erreichen kann.
Die kreative Gestaltung der Mobile Marketing-Konzepte und erfolgt entweder durch YOC selbst oder durch Gestaltungen Dritter, beispielsweise Werbeagenturen. Die Umsetzung der Mobile Marketing-Maßnahmen erfolgt auf Basis eigenentwickelter technologischer Lösungen und Anwendungen.
Waren vor wenigen Jahren Mobile Marketing Kampagnen rein SMS-basiert, stehen heute eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung, mit denen sich hochemotionale und multimediale Kommunikationskonzepte auf dem Handy realisieren lassen. YOC verfügt über eine einzigartige technologische Plattform, mit der sich alle verfügbaren Technologien flexibel miteinander kombinieren lassen. So wird für jede Kampagne eine Lösung geschaffen, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und deren Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist.
Mit der Implementierung des mobilen Kanals in die Kommunikationsstrategie von Unternehmen nehmen mobile Internetportale zunehmend eine zentrale Rolle ein. Der Transfer der bestehenden Markenwelt sowie die optimierte Auslieferung aller Inhalte auf verschiedene Endgeräte sind hierbei ein entscheidender Faktor für den Erfolg des mobilen Auftritts. YOC ermöglicht daher die Erstellung individueller mobiler Internetauftritte, die für die spezifische Nutzung über das Mobiltelefon optimiert sind.
Zusätzlich deckt YOC unter anderem die gesamte Bandbreite von mobilen Applikationen ab: Von nützlichen Tools, über attraktive Showroom-Applikationen bis hin zu zielgruppengerechten Mobile Games. Die entwickelten Applikationen von YOC können dabei sämtliche Plattformen bedienen wie beispielsweise iPhone, BlackBerry und Android, bis hin zu weniger verbreiteten Endgeräten, um Kunden eine möglichst breite Marktabdeckung zu gewährleisten.
Die Entwicklung von maßgeschneiderten und gebrandeten Location-Based-Services rückt zudem immer mehr in den Vordergrund. YOC entwickelt diese standortbezogenen Dienste, wie unter anderem Navigationsdienste, Staumelder, CityServices und Shop-Finder, welche dem Endnutzer durch die Berücksichtigung von positions-, zeit- und personenabhängigen Daten automatisiert die passenden Informationen für die jeweilige Nutzungssituation bereitstellen.
Mit der Voice und Video Call Technologie von YOC können zudem informative und emotionalisierende Sprach- und Videobotschaften vermittelt werden. Die Verbindung von Ton, Bild und Telefonie erweitert die Möglichkeit der direkten Interaktion zwischen Kunde und Marke und ermöglicht die Generierung von Awareness mit hohem viralem Potenzial.
Das Handy als Transaktionsmedium gewinnt darüber hinaus immer mehr an Bedeutung. YOC realisiert daher für ihre Kunden mobile Lösungen, um über mobile Bezahlverfahren, mobile Coupons oder mobile Tickets verschiedene Transaktionen zu initiieren.
Die YOC AG bietet ihren Kunden zudem aufgrund des verstärkten Ausbaus des mobilen Internets Mobile SEM (Search Engine Marketing) sowie Mobile SEO (Search Engine Optimization) Maßnahmen an. Mobile SEM definiert das Schalten von Text und Image-Anzeigen auf den Ergebnisseiten und dem Contentnetzwerk von Suchmaschinen im mobilen Internet durch das Einbuchen bestimmter Suchbegriffe. Ziele von Mobile SEM sind vor allem der Aufbau von Reichweite für Mobile Portale, die Generierung von Leads, Sales und Visits sowie die Steigerung der Markenpräsenz und -sichtbarkeit.
Ein gutes Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen und zu halten ist das Aufgabenfeld von SEO (Search Engine Optimization). Suchmaschinen sind auch im mobilen Internet die wichtigste Quelle zur Gewinnung neuer WebsiteBesucher. Hierzu ist eine Positionierung auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse die notwendige Voraussetzung. Mobile SEO erweitert die Methodik des "normalen" Online-SEO um einige besondere Aspekte des mobilen Internets. Hierzu zählen unter anderem technische Rahmenbedingungen und andere Verhaltensweisen der mobilen Nutzer. Die Entwicklung und Optimierung sauberer Quellcodes, die die Inhalte des mobilen Portals semantisch korrekt auszeichnet, führt zu einer möglichst barrierefreien und damit aus Sicht der Suchmaschinen attraktiven mobilen Seite. YOC ermöglicht durch die Anwendung verschiedener Mobile SEO-Maßnahmen eine Steigerung der Besucherzahlen der mobilen Seite, so dass die Marketingziele der Kunden realisiert werden können oder sich die Attraktivität der vermarktbaren Werbeflächen erhöht und der jeweilige Portalanbieter mit höheren Erlösen rechnen kann.
Produktbereich Mobile Internet
Im Produktbereich Mobile Internet erstellt und betreut YOC Mobile Internetportale, über die Inhalte und Werbebanner beziehungsweise -anzeigen über Mobilfunkgeräte abgerufen werden können und lizensiert die dazu erforderliche Software an Kunden. Reine Internetportale, die nicht für den Abruf via Mobilfunkgerät optimiert sind, sind häufig aufgrund der Datenmengen, ihrer Aufbereitung und Darstellung nicht für den Abruf über ein Mobilfunkgerät geeignet. Die von YOC erstellten mobilen Internetportale sind hingegen spezifisch für die Nutzung via Mobilfunkgerät konzipiert. Dabei bietet YOC sowohl die Erstellung individueller mobiler Internetauftritte, die sich auch inhaltlich teilweise erheblich vom stationären Internetauftritt des Kunden unterscheiden, als auch die automatisierte Umwandlung stationärer Internetseiten für die mobile Nutzung an. Für beide Szenarien kommt eine von der YOC AG inhouse-entwickelte Technologie zum Einsatz. Die von der YOC Tochter Sevenval GmbH entwickelte FIT-Technologie ermöglicht zudem nicht nur die automatisierte Umwandlung der stationären Seiten auf das Mobilfunkgerät, sondern ist eine technologische Lösung, die auf Marktinnovationen wie z.B. das iPad von Apple besonders schnell und innovativ reagieren kann. Die Multi-Channel Technologie der Sevenval kann somit auch auf dieses neue mobile Endgerät bestehende Online-Inhalte optimiert ausliefern und die Usability des iPads optimal unterstützen. Mehr als 500 Mobilportale namhafter Unternehmen wie unter anderem der Verlagsgruppe Handelsblatt, Postbank, FAZ, T-Online und WEB.DE nutzen die Mobile Internet Technologie der YOC-Gruppe.
Bestand das Angebot des Mobile Internets noch vor wenigen Jahren ausschließlich aus einfachen Informationsservices wie Börsen-, Wetter- oder Fahrplanauskünften, stehen heute komplexe interaktive Transaktionsangebote im Vordergrund, wie beispielsweise Mobile Banking, Mobile Social Community Netzwerke oder Mobile Commerce Portale. In diesen datensensiblen Bereichen ist eine besonders anspruchsvolle technologische Kompetenz unerlässlich, denn die für die Durchführung von Kontoeinsichten, Überweisungen oder Transaktionsvorgängen notwendigen Sicherheitsanforderungen können nur durch die Kombination verschiedener Technologiebausteine gewährleistet werden. YOC ist auf diesem Gebiet führend und etabliert ihre Mobile Internet Lösungen bei zahlreichen Verlags- und Medienhäusern, Internetportalen und Banken.
Produktbereich Mobile Advertising
Im Produktbereich Mobile Advertising vermarktet YOC Mobile Internetportale von Medienhäusern, Verlagsgruppen, unabhängigen Portalbetreibern sowie spezifische Applikationen für Smartphones und generiert mit diesen Werbeerlöse. Im Zuge der gezielten mobilen Vermarktung arbeitet YOC insbesondere mit Media-Agenturen, Werbeagenturen aber auch direkt mit werbungtreibenden Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Dienstleistungssektors sowie der Finanzbranche zusammen. So setzte YOC Mobile Advertising unter anderem für Marken wie Coca-Cola, Mercedes-Benz, Intel, Deutsche Bahn und SAP ein. Dies beinhaltet die Erstellung von Werbebannern und Werbeanzeigen, die für die Verbreitung über das Mobilfunkgerät erstellt werden sowie deren anschließende Platzierung und Auslieferung auf den zu vermarktenden mobilen Internetseiten.
YOC entwickelt zudem innovative Werbeformate, um den technologischen Entwicklungen gerecht zu werden und um die Attraktivität der Werbemittel stetig zu steigern. Das neu entwickelte Expandable Ad grenzt sich gegenüber herkömmlichen Werbeformaten vor allem durch seine Größe und die damit verbundenen Möglichkeiten ab. Durch einen Klick auf den klassischen mobilen Werbebanner rollt sich dieser über den kompletten Handybildschirm aus. So kann der Layer als vollständige Landingpage fungieren.
Technische Voraussetzung hierfür ist der Einsatz einer speziellen AdServing-Technologie und eines speziellen AdServers, an den das gesamte Vermarktungsnetzwerk von YOC technisch angebunden ist und der zentral gesteuert wird. Die von YOC entwickelte AdServing Technologie ermöglicht eine an die jeweilige Bildschirmgröße des Endgerätes optimierte Auslieferung des Werbemittels (z.B. Banner) sowie ein Targeting nach bestimmten Merkmalen, wie z.B. nach Endgeräten oder Mobilfunkprovidern. In Zusammenarbeit mit den Mobilfunkoperatoren ermöglicht die YOC AdServing-Technologie auch das Targeting nach soziodemographischen Kriterien und hilft damit, Streuverluste erheblich zu reduzieren. Außerdem ermöglicht der Einsatz dieser Technologie ähnliche Funktionen, wie sie von Online-Advertising-Plattformen bekannt sind (bspw. Kampagnenverwaltung, Monitoring, Optimierung, Mandantenfähigkeit und umfassende Reportingmöglichkeiten). Diese Technologie bietet YOC, unabhängig von einem Vermarktungsvertrag, auch anderen Portalbetreibern zur Nutzung an.
Mit über 180 mobilen Internetseiten verschiedener Branchen im Portfolio verfügt YOC über das europaweit größte internationale Vermarktungsnetzwerk im mobilen Internet. Zu diesem Netzwerk zählen unter anderem die mobilen Internetseiten und Applikationen der Verlagsgruppe Handelsblatt, das Mobile Internetportal zu The Independent, Titel der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, wetter.com, Krone.at sowie die mobilen Internetseiten von Viacom und des Heise Zeitschriften Verlags. Die Abrechnung der eingeblendeten Werbeformate an die Werbungtreibenden erfolgt auf Pauschal- und Tausenderkontakt-Basis.
Neben der Vermarktung von Premium-Seiten bietet YOC über die YOC-Tochter belboon-adbutler GmbH Mobile Affiliate Marketing an. Die erfolgsbasierte Vermarktung wird auf Basis so genannter "Cost per Performance"-Modelle wie Cost per Click, Cost per Lead oder Cost per Order abgewickelt. belboon-adbutler verfügt im stationären Internet über das drittgrößte Affiliate Netzwerk im deutschsprachigen Raum und hat 2008 eines der weltweit ersten Mobile Affiliate-Netzwerke etabliert.
Die in 2009 gegründete ubiyoo GmbH umfasst die dritte Vermarktungsform der YOC-Gruppe und schließt die Lücke zwischen der TKP- und der rein erfolgsbasierten Vermarktung. ubiyoo ist eine webbasierte, global ausgerichtete self-service Technologie-Plattform, die Advertiser und Publisher auf Basis eines variablen Preissystems im mobilen Internet zusammenführt. Das Netzwerk ermöglicht Advertisern die effiziente und zielgerichtete Schaltung von Werbung im mobilen Internet auf Basis eines individuell bestimmbaren CPC- oder CPM-Preismodells. Publisher können hingegen mit ubiyoo ihre mobile Internetseite schnell und einfach monetarisieren.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009 hat die YOC AG den Produktbereich Mobile Advertising in die neu gegründete YOC Mobile Advertising GmbH ausgegliedert.
Leistungsspektrum im Segment Mobile B2C Services
Im Segment Mobile B2C Services bieten die Tochtergesellschaften Moustik S.p.r.l. und Moustik GmbH mit Unterstützung der YOC AG mobile Mehrwertdienste und Entertainment-Services für Mobilfunkkunden in verschiedenen europäischen Ländern an. Zum Produktportfolio zählen Hintergrundbilder, Spiele, Animationen, Logos, Filme, Gedichte, Klingeltöne und ähnliche Inhalte, die im Einmal- oder Abonnementverkauf über das Mobilfunkgerät direkt an Endverbraucher verkauft werden. Diese werden durch Werbung in klassischen und digitalen Medien wie Zeitung, Fernsehen, Internet und Videotext zum Kauf der Inhalte über das Mobilfunkgerät animiert. Darüber hinaus werden Inhalte für Dritte, z.B. Portale und Netzbetreiber, zum Vertrieb über das Mobilfunkgerät erstellt und lizenziert. Dabei stützt sich YOC auf die eigene technologische Infrastruktur und die gesammelten Kenntnisse über die Zielgruppenbedürfnisse der registrierten Nutzer, wobei Zielgruppe der Mobile B2C Services primär die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrungen in der Content-Syndication sowie im Vertriebsgeschäft und arbeitet mit namhaften Multimedia-Agenturen und Verlagen zusammen.
Geschäftsentwicklung
Geschäftsentwicklung im Segment Mobile Marketing
Die YOC AG ist mit ihren Standorten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Belgien seit mehreren Jahren einer der führenden Anbieter für mobile Lösungen in Europa und konnte diese Position im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter festigen und auf internationaler Ebene stark ausbauen. Für ihre Kunden entwickelt die YOC AG maßgeschneiderte Mobile Marketing Lösungen zur Integration des Mobiltelefons in den Media-Mix auf Basis skalierbarer technischer Plattformen.
Innerhalb eines herausfordernden Marktumfeldes konnte die YOC AG im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund 11,0 Mio. Euro generieren. Sie entwickelte und realisierte nationale und internationale Mobile Marketing Lösungen zum Beispiel für ihre bestehenden Kunden wie unter anderem für Mercedes-Benz, Deutsche Post, Coca-Cola, Adam Opel, CDU, Kraft Foods und Mars. Für die Coca-Cola-Marke Fanta wurde beispielsweise eine für den Verbraucher erstmalig vollständig kostenfreie Mobile Marketing Kampagne umgesetzt.
Darüber hinaus gewann die Gruppe attraktive Neukunden wie beispielsweise Intel, Austrian Airlines, A. Lange & Söhne, Audi, Sixt oder Bacardi Martini.
Im Mittelpunkt aller Aktivitäten standen insbesondere neue Anwendungen und Technologien, um innovative mobile Lösungen umzusetzen. Starke Wachstumstreiber waren im Geschäftsjahr 2009 vor allem die zunehmende Verbreitung von Mobilfunkgeräten, die steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten durch den vermehrten UMTS-Einsatz sowie die rasant zunehmende Nutzung von Smartphones und die damit einhergehende verstärkte Nutzung des mobilen Internets. Darüber hinaus ist im Zuge des Auftretens von Application Stores die Bedeutung von mobilen Applikationen stark gestiegen. Dieser Trend spiegelt sich verstärkt in den Anfragen der Kunden nach mobilen Applikationen für das iPhone, den BlackBerry und weiteren Smartphones wider. So wurden unter anderem für die Deutsche Post, Intel und Handelsblatt parallel zu den mobilen Internetauftritten Applikationen für verschiedene Smartphones gelauncht. YOC hat sich auch hier als Innovator und technologischer Marktführer in der Branche positioniert.
Das Geschäftsjahr 2009 hat zudem einen weiteren signifikanten Anstieg an neuen mobilen Portalen und Services gezeigt. Viele große Unternehmen sind heute mit einer eigenen mobilen Webseite im mobilen Internet vertreten. Das Mobile Internet ist nach den Entwicklungen in den letzten Jahren aber längst nicht mehr nur ein Trend für große Unternehmen. Immer mehr mittelständische und auch kleinere Unternehmen erkennen das Medium als einen sinnvollen und attraktiven Kommunikationskanal sowie auch zunehmend als weiteres Absatzinstrument. Insgesamt wurden auch im Geschäftsjahr 2009 von der YOC-Gruppe auf internationaler Ebene mehr als 100 neue mobile Portale unter anderem für ZeitOnline, Kronen Zeitung und The Independent erstellt.
Dieser fortlaufende Trend hat 2009 dazu geführt, dass eine große Anzahl der umgesetzten Portale auch für das YOC-Vermarktungsnetzwerk gewonnen werden konnten. Die stetige Internationalisierung des Geschäftsbereichs ermöglichte neue Vermarktungsoptionen. Somit konnte das reichweitenstärkste Vermarktungsportfolio für Mobile Advertising weiter ausgebaut und internationalisiert werden. Es wurden in der YOC-Gruppe unter anderem exklusive Vermarktungsvereinbarungen mit Titeln wie news.at, haymarket, Marco Polo, BlackBerry World, The Inquirer, ELPAIS.com, wallstreet online, finanzen.net, elmundo.es, The Sun, mtv.de oder viva.tv geschlossen. Zusätzlich konnten bereits bestehende Vermarktungskooperationen wie unter anderem mit der Verlagsgruppe Handelsblatt weiter ausgebaut und intensiviert werden. Hierbei wurde neben der Erweiterung des Portfolios um neue mobile Portale wie beispielsweise karrriere.de, auch der Bereich der Spezialvermarktung um qualitativ hochwertige Applikationen aus diversen Segmenten aufgebaut, wie beispielsweise der Handelsblatt BlackBerry und iPhone Applikation.
Im Geschäftsjahr 2009 verzeichnete die YOC-Gruppe darüber hinaus stetig steigende Zuwächse der Page Impressions auf den vermarkteten mobilen Portalen. Zusätzlich konnten insbesondere durch die Vermarktung von verschiedenen mobilen Applikationen für das iPhone, den BlackBerry und weitere Smartphones signifikante Traffic-Zuwächse verzeichnet werden. Einhergehend mit dieser Entwicklung buchten Werbekunden vermehrt spezifische Targeting-Optionen für Smartphones, um die Streuverluste so gering wie möglich zu halten. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde zudem dazu genutzt, innovative Werbeformate zu entwickeln, um die hauseigene Entwicklungs- und Innnovationskompetenz erneut zu unterstreichen. Für Austrian Airlines setzte YOC erstmalig das neuartige "Expandable Ad" ein, welches sich durch einen Klick auf den klassischen mobilen Werbebanner über den kompletten Handybildschirm ausrollt.
Die Entwicklungen im Mobile Advertising Markt führten im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Gründung des ersten eigenständigen Mobile Vermarkters der Branche. Die YOC gliederte somit den Produktbereich Mobile Advertising in die YOC Mobile Advertising GmbH aus.
Durch die Erschließung neuer Branchen und der Entwicklung neuer Technologien hat die YOC AG im Geschäftsjahr 2009 die Grundlagen für ein weiteres dynamisches Wachstum in allen Bereichen mobiler Services geschaffen.
Geschäftsentwicklung im Segment Mobile B2C Services
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem mobilen Entertainment Markt zeigen, dass die Konjunkturkrise und das daraus resultierende gestiegene Kostenbewusstsein der Verbraucher den Markt nachhaltig getrübt haben. Der Bereich Mobile B2C Services weist für das Jahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 0,8 Mio. Euro aus, der damit leicht unter dem entsprechenden Vorjahreswert und den Erwartungen blieb.
Allerdings hatte das letzte Halbjahr 2009 ein positives Erlösergebnis zu verzeichnen. Dies ist auf ein traditionell starkes viertes Quartal und die ersten Auswirkungen der seit Mitte des Jahres getätigten Werbeinvestitionen und Neueinführungen zurückzuführen. Neue Kooperationen mit weiteren Content-Providern sowie fokussierte Werbeinvestitionen sollen sich auch auf das kommende Geschäftsjahr positiv auswirken.
Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und technologische Integration
YOC verfügt über eine leistungsstarke IT-Systemlandschaft sowie über eigenentwickelte Softwareprodukte zum Einsatz für mobile und internetbasierte Dienstleistungen. Die zugrunde liegenden Technologie-Plattformen wurden vollständig selbst entwickelt und zeichnen sich durch Flexibilität, Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit aus. Sie verfügen über zahlreiche Schnittstellen, die die Integration vernetzter, multimedialer Anwendungen erlauben. YOC verfügt hierzu über eine eigene IT-Abteilung, die die jeweilige Software betreut beziehungsweise weiterentwickelt.
Während Mobile Marketing-Maßnahmen zunächst rein SMS-basiert waren, steht mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung. YOC hat eine eigene Softwareplattform geschaffen, die diese verschiedenen Technologien miteinander vernetzt, um für jede Mobile Marketing-Kampagne eine individuelle Lösung zu schaffen, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und ihr Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. Der Schwerpunkt der Tätigkeit hat sich, entsprechend der schnellen technologischen Entwicklung, von der Konzeptionierung und kreativen Gestaltung von Marketingkonzepten sowie der technische Umsetzung und Betreuung mobiler Marketing-Maßnahmen in den letzten Jahren zunehmend auf ein Full-Service-Angebot verlagert. Dazu haben insbesondere Technologien wie Mobile Advertising, SEM/SEO, QR-Codes und Augmented Reality Einzug gehalten.
Die YOC AG stellt ihren Kunden innovative Applikationen, so unter anderem für das iPhone, Android, BlackBerry aber auch als Java- oder Flash-Applikationen zur Verfügung. Darüber hinaus entwickelt YOC mobile Fernsehformate und Formate für Videofilme, die mit allen gängigen Mobilfunkgeräten kompatibel sind. Hierzu zählt auch die Erstellung von Werbekanälen, die eine Ansprache der Kunden mit Sprach- und Videobotschaften ermöglicht. Durch die Verbindung von Ton, Bild und Telefonie erweitert YOC die direkte Interaktion zwischen dem Konsumenten und dem zu bewerbenden Produkt bzw. dem werbungtreibenden Unternehmen. Zu den von YOC entwickelten Technologien zählen unter anderem standortbezogene Dienste, wie Staumelder, Navigationsdienste u.ä. Bei allen Produkten profitieren die Kunden von direkten Schnittstellen zu allen Mobilfunkbetreibern, die eine einfache Abrechnung für kostenpflichtige Inhalte ermöglichen.
Unter den verschiedenen von YOC eingesetzten Technologien kommt den folgenden Technologien besondere Bedeutung zu:
Im Produktbereich Mobile Internet wird vor allem die FIT-Mobile Plattform der YOC-Tochter Sevenval eingesetzt, auf deren Basis stationäre Internetseiten automatisiert in Mobile Internetseiten umgewandelt werden können. Darüber hinaus hat YOC seine Technologie-Plattform für den Betrieb von Internetportalen um ein Content Management System (CMS) erweitert, mit dem Portale, Microsites und Landing-Pages im Rahmen von Mobile Marketing- beziehungsweise Mobile Internet Lösungen schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. Für die bestmögliche Darstellung von WAP-Portalen auf einer Vielzahl am Markt befindlicher Mobiltelefone sorgt die täglich aktualisierte Gerätedatenbank der YOC AG, die zudem bei MMS- und SMS-basierten Mobile Marketing-Projekten eingesetzt wird.
Die selbst entwickelte Mobile AdServing Technologie hat die YOC AG Anfang 2007 in Betrieb genommen. Diese Technologie-Plattform umfasst alle von Online-Advertising-Plattformen bekannten Funktionen wie Kampagnenverwaltung, Management der Inhalte, Mandantenfähigkeit und umfassende Reportingansichten und -möglichkeiten. Darüber hinaus ermöglicht diese Technologie beim Mobile Advertising umfassende Zielgruppengenauigkeit durch Berücksichtigung des jeweiligen Mobiltelefonmodells oder Mobilfunkanbieters des Nutzers. Die YOC AG hat zudem im Geschäftsjahr 2009 das mobile Reichweiten Netzwerk ubiyoo entwickelt, welches auf globaler Basis agiert und ebenfalls auf der AdServing Technologie basiert. Zusätzlich erlaubt diese technologische Plattform spezifische Targetingoptionen nach Land, Channel, Wochentag und Tageszeit sowie flexible Preismodelle. Zudem wurde eine flexible Schnittstellenstruktur geschaffen, die die Anbindung externer Systeme vereinfacht. Hierüber laufen beispielsweise die über Gewinnspiele generierten Nutzerdaten direkt in die CRM-Systeme der Kunden. Über diese Plattform können mobile Inhalte zudem über Mobile Internetseiten vertrieben werden. Die integrierte Billing-Schnittstelle wickelt die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung der Nutzer ab.
Die jeweiligen Softwaremodule werden mit modernen, datenbankbasierten Systemen auf Basis objektorientierter Programmiersprachen von den eigenen Entwicklern der YOC AG und der Sevenval GmbH unter Verwendung der ServiceOrientierten Architektur (SOA) entwickelt.
Die von YOC verwendeten Datenbank- und Applikationsserver sind an den Standorten in Berlin und Köln installiert und werden von der IT-Abteilung von YOC verwaltet. Zusätzlich werden weitere Server aus Sicherheitsgründen in TÜV-zertifizierten Rechenzentren betrieben und ebenfalls von YOC verwaltet sowie von externen Serviceprovidern gehostet. Um Betriebsunterbrechungen durch Hardware-Störungen zu vermeiden, sind System- und Netzredundanzen vorhanden. Um unbefugten Zugriff auf die Systeme der YOC AG oder Daten Dritter zu verhindern, wurden an kritischen Stellen Firewall-Systeme, verschlüsselte Protokolle und Rechteverwaltungen installiert. Darüber hinaus werden kritische Daten redundant in Back-up-Systemen gespeichert und an anderen geografischen Orten auf Sicherungskopien aufbewahrt.
Internationalisierung
Die Auslandsaktivitäten der YOC AG entwickelten sich im Geschäftsjahr 2009 positiv. So wurde im Mai 2009 der britische Wettbewerber Bluestar Mobile Ltd. mit Sitz in London, übernommen, der die bisherigen Aktivitäten der bestehenden YOC Ltd. optimal ergänzt. Kunden der Bluestar Mobile Ltd. sind zum einen Verlagshäuser wie The Sun, The Guardian oder Trinity Mirror und zum anderen Marken wie u.a. Bacardi oder Motorolla, für die die Bluestar Mobile Ltd. als Mobile Marketing Dienstleister agiert. Die bisher auf Basis einer externen Technologie betriebenen mobilen Portale der Verlagskunden konnten im vergangenen Jahr auf die YOC Mobile Internet Technologie umgestellt werden. Das Geschäft der YOC Ltd., welches sich überwiegend mit dem Produktbereich Mobile Advertising beschäftigt, entwickelte sich in 2009 plangemäß.
Im September 2009 akquirierte die YOC AG zudem den spanischen Mobile Advertising Anbieter Mobile Interactive Advertising Media S.L. (MIAM) mit Sitz in Madrid. Gegenstand der MIAM ist die Vermarktung von mobilen Werbeflächen. Spezialisiert auf dieses Geschäftsfeld zählt die MIAM den führenden Anbietern von Mobile Advertising in Spanien. Mit Übernahme durch die YOC AG erlangte die MIAM Zugang zu deren kompletten Produktangebot und konnte ihr Leistungsportfolio dadurch um die Produktbereiche Mobile Marketing und Mobile Internet erweitern. Die MIAM ist heute einziger Full-Service Anbieter für Mobile Marketing in Spanien.
Mitarbeiter
Zum 31. Dezember 2009 beschäftigte die YOC AG 102 festangestellte Mitarbeiter. In einem anspruchsvollen Marktumfeld sind die fachliche Qualifikation und die Leidenschaft der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Unsere Mitarbeiter sind durch die täglichen Herausforderungen und eine breite Einarbeit, Spezialisten in ihrem jeweiligen Fachgebiet. Das Potential dafür sichert das Unternehmen, indem es neue Kollegen sehr sorgfältig aus einer steigenden Anzahl von Bewerbern auswählt. Hier zeigt sich zum einen die Anziehungskraft des Marktumfeldes, aber auch die steigende Attraktivität der YOC AG als Arbeitgeber.
Besonders hohes Engagement und der Wille, innovative Lösungen zu realisieren, zeichnet die Mitarbeiter des Unternehmens aus. Die YOC AG belohnt diesen Einsatz mit Vertrauen, vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, internen wie externen Weiterbildungsangeboten und regelmäßigen Mitarbeiter-Events.
Strategische Akquisitionen
Um das internationale Wachstum voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen, hat die YOC AG im Geschäftsjahr 2009 zwei weitere strategische Akquisitionen getätigt.
Bluestar Mobile Ltd.
Am 27. Mai 2009 übernahm die YOC AG 100% der Bluestar Mobile Ltd. mit Sitz in London. Mit der Akquisition des britischen Mobile Marketing und Mobile Internet Anbieters baut die YOC-Gruppe ihre bereits seit 2005 bestehende Präsenz im britischen Markt deutlich aus. Die Geschäftsaktivitäten der Bluestar Mobile Ltd. ergänzen sich ideal mit dem Leistungsspektrum der YOC AG. Aufgrund überschneidungsfreier Kundenportfolios beider Unternehmen erweitert sich das Absatzvolumen der YOC AG auf dem britischen Markt erheblich. Zu den Kunden der Bluestar Mobile Ltd. gehören The Sun, The Times, News of the World, New York Post, Mirror, Motorola, 20th Century Fox, Bacardi sowie eine Vielzahl weiterer namhafter Unternehmen.
Im Zuge der Integration der Geschäftstätigkeit der Bluestar Mobile Ltd. in den YOC-Konzern erwartet die YOC AG hohe Synergieeffekte. Großes Kostensenkungspotential birgt etwa die Internalisierung der von der Bluestar Mobile Ltd. bisher extern bezogenen technischen Leistungen, die nun von YOC erbracht werden.
Mobile Interactive Advertising Media, S.L.
Am 22. September 2009 übernahm die YOC AG zu 100% die in Madrid ansässige Mobile Interactive Advertising Media, S.L., ein Spin-Off Unternehmen von Nokia. Durch die Übernahme positioniert sich die YOC-Gruppe als führender Anbieter von Mobile Advertising im spanischen Markt. Zusätzlich erlangt die Mobile Interactive Advertising Media, S.L. den Zugang zum kompletten Produktangebot der YOC-Gruppe und wird somit zum einzigen Full-Service Anbieter für Mobile Marketing in Spanien.
Mit der Integration des Vermarktungsnetzwerkes der Mobile Interactive Advertising Media, S.L. baut YOC ihr europaweit führendes Vermarktungsnetzwerk erheblich aus und erlangt damit eine einzigartige Marktstellung. YOC erwartet durch die Akquisition hohe Synergieeffekte, unter anderem aufgrund des Cross-Selling Potentials der Produktbereiche Mobile Marketing und Mobile Internet.
Entwicklung der Ertragslage
Ereignisse während der Berichtsperiode
Im Berichtsjahr wurde das belboon- und das Mobile Advertising-Geschäft in die belboon-adbutler GmbH beziehungsweise YOC Mobile Advertising GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2009 beziehungsweise zum 01.06.2009 ausgegliedert. Ferner wurde das Professional Services-Geschäft der Sevenval GmbH (ehemals Sevenval AG) mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.04.2009 auf die YOC AG übertragen. Daher sind die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr nur eingeschränkt vergleichbar.
Darüber hinaus hat die YOC AG im Geschäftsjahr 2009 mit der belboon-adbutler GmbH, der YOC Mobile Advertising GmbH, der Brutus Media GmbH, der Sevenval GmbH sowie der Moustik GmbH Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen.
Umsatzentwicklung und Gesamtleistung
Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die YOC AG Umsatzerlöse in Höhe von 11,0 Mio. Euro. Verglichen zum Vorjahr, in dem ein Umsatzvolumen in Höhe von 11,5 Mio. Euro erwirtschaftet worden war, belief sich der Rückgang auf 4%. Beeinflusst wurde diese Entwicklung maßgeblich durch die Ausgliederungen des Mobile Advertising Bereichs zum 01.06.2009 und des Affiliate Marketing Bereichs zum 01.01.2009. Durch die Herauslösung des Produktbereichs Mobile Advertising entgingen der YOC AG in den verbliebenen sieben Monaten des Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 1,1 Mio. Euro, die in der neu gegründeten Tochtergesellschaft YOC Mobile Advertising GmbH verbucht wurden. Der Geschäftsbereich Affiliate Marketing hatte darüber hinaus im Geschäftsjahr 2008 noch einen Umsatz in Höhe von 4,1 Mio. Euro zur Gesamtleistung der YOC AG beigesteuert. Teilweise kompensiert wurde diese durch Ausgliederungen bedingte negative Umsatzentwicklung durch den Zusammenschluss mit dem Unternehmensteil Professional Services der Tochtergesellschaft Sevenval GmbH zum 01.04.2009. Hierdurch flossen der YOC AG zusätzlich Umsatzerlöse in Höhe von 1,3 Mio. Euro zu.
Bedingt durch Bestandsveränderungen für unfertige Leistungen in Höhe von -0,3 Mio. Euro, sowie sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 0,4 Mio. Euro, belief sich die Gesamtleistung des Jahres 2009 auf 11,1 Mio. Euro. Somit verringerte sich die Gesamtleistung in der Berichtsperiode um rund 1,4 Mio. Euro, nachdem sie im Vorjahr noch 12,5 Mio. Euro betragen hatte. Neben den Bestandsveränderungen trugen ebenso die um 37% auf 0,4 Mio. Euro gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträge zu der im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Gesamtleistung bei.
Umsatz nach Segmenten
Im wichtigsten Segment Mobile Marketing stiegen die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum von 6,6 Mio. Euro in 2008 um 56% auf 10,3 Mio. Euro. Der Anteil dieses Segments an den Gesamterlösen des Unternehmens stieg damit auf 93%, was parallel auch auf die Ausgliederung der Affiliate Marketing Bereichs zurückzuführen ist. Der fortlaufende Aufwärtstrend spiegelt die erfolgreiche Kundenbindungsstrategie und die Akquisition neuer bedeutender Marken wider, mit denen große Kampagnen umgesetzt werden konnten. Das Umsatzvolumen des Segmentes Mobile B2C Services blieb fast unverändert bei 0,8 Mio. Euro. Der Anteil des Segmentes an den Gesamterlösen beläuft sich auf 7%. Die Umsätze im Geschäftssegment Affiliate Marketing gingen aufgrund der Ausgliederung des bisherigen Geschäftsbereichs in die eigenständige Kapitalgesellschaft belboon-adbutler GmbH auf 0,0 Mio. Euro zurück.
Umsatz nach Regionen
Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt für YOC. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die YOC AG im Inland wie bereits im Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 9,9 Mio. und festigte damit ihre führende Wettbewerbsposition. Hierfür verantwortlich ist die positive Entwicklung im Kernbereich Mobile Marketing Deutschland. Der Anteil der in Deutschland erzielten Umsätze an den Gesamterlösen beläuft sich damit auf 90% nach 86% im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die international generierten Erlöse nahmen verglichen mit dem Vorjahr um 32% ab und minderten ihren Anteil an den Gesamterlösen von 1,7 Mio. Euro auf einen Umsatz in Höhe von 1,1 Mio. Euro. Diese Entwicklung resultiert daraus, dass nunmehr das österreichische Geschäft von der unterjährig gegründeten eigenständigen Kapitalgesellschaft YOC CEE GmbH betrieben wird. Wichtigste internationale Märkte waren wie bereits in den Vorjahren neben Österreich das Vereinigte Königreich.
Materialaufwand und Rohertrag
Der Rohertrag der YOC AG steigerte sich im Berichtszeitraum um 1,6 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro, nachdem er im Geschäftsjahr 2008 noch bei 6,0 Mio. Euro lag. Die Rohertrags-Marge, die das Verhältnis von Rohertrag und Gesamtleistung angibt, verbesserte sich von 48% im Geschäftsjahr 2008 auf 69%. Verantwortlich für den Anstieg dieser Kennziffer ist der Rückgang des Materialaufwands in der Berichtsperiode um 46% von 6,5 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro. Durch die Ausgliederung der Unternehmensbereiche Mobile Advertising und Affiliate Marketing in selbständige Kapitalgesellschaften sowie die Übernahme des Professional Services Bereichs der Tochtergesellschaft Sevenval GmbH ist dieser Anstieg der Rohertragsmarge begründet.
Personalaufwand und Personalentwicklung
Zum Ende des Geschäftsjahres 2009 beschäftigte die YOC AG 102 festangestellte Mitarbeiter. Darüber hinaus waren für das Unternehmen drei freie Mitarbeiter, drei studentische Aushilfen, acht Praktikanten sowie zwei Mitarbeiter in Elternzeit beschäftigt, sodass insgesamt 120 Mitarbeiter zum Jahresende 2009 in der YOC AG beschäftigt waren. Im Zuge der Zusammenlegung mit dem Professional Services Bereich der Sevenval GmbH sowie zur Realisierung der gesetzten Wachstumsziele, konnte die YOC AG trotz der durch die Ausgliederungen von Mobile Advertising und von Affiliate Marketing bedingten Mitarbeiterabgänge ihren Personalbestand im Berichtszeitraum weiter ausbauen. Hierdurch wuchs die durchschnittliche Mitarbeiterstärke von 70 auf 80 festangestellte Beschäftigte. Teilweise bedingt durch den Mitarbeiterzuwachs stieg auch der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt 5,6 Mio. Euro an. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um 2,0 Mio. Euro. Die Personalaufwandsquote stieg aufgrund der Übernahme des personalintensiven Professional Services Bereichs der Sevenval GmbH von 29% auf 50% an, die Gesamtleistung je Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2009 somit 0,14 Mio. Euro.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 37% von 2,5 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro. Verantwortlich für diesen Anstieg im Berichtszeitraum waren unter anderem die getätigten Einmalaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro, die dem Segmentwechsel in den Prime Standard (0,3 Mio. Euro), Forderungsausfällen (0,2 Mio. Euro) sowie erhöhten Marktaufwendungen (0,2 Mio. Euro) geschuldet sind. Die Relation zur Gesamtleistung liegt mit 31% über dem Wert von 20% aus dem Vorjahr. Werden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen jedoch um die Einmalaufwendungen bereinigt, ergibt sich eine Quote in Höhe von 25%.
EBITDA
Im Berichtszeitraum erzielte die YOC AG ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen in Höhe von -1,4 Mio. Euro, nachdem im Geschäftsjahr 2008 ein EBITDA in Höhe von -0,2 Mio. Euro erwirtschaftet wurde.
EBIT
Im Berichtszeitraum verringerte sich das EBIT auf -1,6 Mio. Euro, nachdem es im Vorjahr bei -0,3 Mio. Euro lag.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis verzeichnete im Geschäftsjahr 2009 einen Anstieg um 1,1 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro. In diesem Zeitraum fielen Finanzerträge in Höhe von 0,1 Mio. insbesondere für Zinserträge aus Festgeldanlagen sowie Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von 1,8 Mio. Euro an. Dagegen standen Finanzaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro, die sich im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für die zur Finanzierung der getätigten Akquisitionen aufgenommenen Darlehen und den zur Verringerung des Zinsänderungsrisikos eingesetzten Zinsswaps in Höhe von 0,3 Mio. Euro zusammensetzen, sowie Aufwendungen aus Verlustübernahmen in Höhe von 0,4 Mio. Euro.
Ergebnis vor Steuern
Das Geschäftsjahr 2009 schloss die YOC AG insgesamt mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von -0,8 Mio. Euro ab, nachdem in 2008 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -0,6 Mio. Euro erwirtschaftet wurde.
Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme der YOC AG nahm im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2008 um 21% zu und belief sich zum 31. Dezember 2009 auf 33,3 Mio. Euro. Deutlicher werden die Veränderungen bei Betrachtung der einzelnen Vermögensgegenstände. Auf das Anlagevermögen entfielen in 2009 20,2 Mio. Euro, dessen Anteil am Gesamtvermögen damit 61% nach 62% im Vorjahr betrug. Dieser Zuwachs um 3,0 Mio. Euro erklärt sich überwiegend wie folgt: Im Rahmen der Einführung einer neuen ERP-Software sowie der Aktivierung von Kundenstämmen und Geschäfts- oder Firmenwert stiegen die immateriellen Vermögensgegenstände von 0,1 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro. Ferner erhöhten sich im Rahmen der beiden Unternehmenskäufe in Großbritannien und Spanien die Anteile an verbundenen Unternehmen von 16,4 Mio. Euro auf insgesamt 18,0 Mio. Euro. Die Minderung der Anteile an verbundenen Unternehmen durch die Eingliederung des Bereichs Professional Services der Tochtergesellschaft Sevenval GmbH fiel demnach geringer aus als die durch die beiden Akquisitionen verursachte Erhöhung neu erworbener Anteile.
Die übrigen Positionen Sachanlagen mit 0,5 Mio. Euro und Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit 0,8 Mio. Euro trugen demgegenüber nur vergleichsweise geringe Anteile zum Anlagevermögen der YOC AG bei. Unter der Position der Finanzanlagen wird eine rund 2%ige Beteiligung der YOC AG an der mando.tv GmbH in Höhe von 1.000 Euro ausgewiesen, die im Geschäftsjahr 2007 erworben wurde. Der Erwerb dieser Beteiligung erfolgte aus strategischen Gründen. Das Anlagevermögen war am Bilanzstichtag zu 48% durch Eigenkapital gedeckt (im Vorjahr zu 61%).
Das Umlaufvermögen betrug zum Bilanzstichtag 13,0 Mio. Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 27%. Verantwortlich für diese Entwicklung waren hauptsächlich die um 339% gestiegenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf 8,4 Mio. Euro. Hingegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 29% auf 1,9 Mio. Euro, der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten um 47% auf 2,3 Mio. Euro sowie die Vorräte auf weniger als 0,1 Mio. Euro gesunken. Darüber hinaus veränderte sich die Bilanzposition Wertpapiere von 1,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2009. Diese Veränderung resultiert aus dem vollständigen Verkauf der im Geschäftsjahr 2006 erworbenen Wertpapiere in Höhe von 1,0 Mio. Euro und dem Kauf eigener Anteile an der YOC AG in Höhe von 0,3 Mio. Euro. Geringe Veränderungen verzeichneten mit einem Anstieg um 0,1 Mio. Euro die sonstigen Vermögensgegenstände, die nunmehr einen Wert von 0,2 Mio. Euro verzeichnen.
Zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen hat die YOC AG ferner einen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,1 Mio. Euro in ihre Bilanz aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2008 belief sich diese Position ebenfalls auf 0,1 Mio. Euro.
Das Eigenkapital der YOC AG verringerte sich um 8% von 10,5 Mio. Euro in 2008 zum Bilanzstichtag auf 9,7 Mio. Euro. Der Rückgang ist auf den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2009 zurückzuführen. Der Bilanzverlust veränderte sich von -1,2 Mio. Euro auf -2,1 Mio. Euro. Die Gewinnrücklagen minderten sich um 0,2 Mio. Euro aufgrund der Entnahme zugunsten der Rücklage für eigene Anteile.
Die Rückstellungen der Gesellschaft beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 1,3 Mio. Euro, nachdem sie im Vorjahr 0,9 Mio. Euro betragen haben. Darin enthalten sind insbesondere Rückstellungen für Materialaufwendungen, Personalkosten, Zinsswaps und Abschlussprüfungskosten.
Einen Anstieg um 5,9 Mio. Euro verzeichnete die Gesellschaft bei den Verbindlichkeiten, die zum Bilanzstichtag ein Niveau von 22,0 Mio. Euro aufwiesen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich nach 5,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 13,0 Mio. Euro beliefen. Ebenfalls angestiegen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sich auf 1,8 Mio. Euro mehr als verdoppelten. Einen geringen Anstieg verzeichneten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die sich auf 6,0 Mio. Euro belaufen, nachdem sie im Vorjahr noch 5,9 Mio. Euro betrugen. Hingegen sanken die sonstigen Verbindlichkeiten um 59% auf 1,3 Mio. Euro. Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2008 betrafen ausschließlich den ausgegliederten Affiliate Marketing Bereich.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Akquisitionsdarlehen in Höhe von 4,0 Mio. Euro, welches in ein langfristiges Darlehen umgewandelt werden soll. Darüber hinaus stehen die dem kurzfristigen Bereich zugeordneten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen soweit erforderlich längerfristig zur Verfügung.
Zur periodengerechten Abgrenzung von Erträgen hat die YOC AG erstmals einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,3 Mio. Euro in ihre Bilanz aufgenommen, der aus der Eingliederung des Professional Services Bereichs stammt.
Investitionen (ohne Unternehmenserwerbe)
Im Geschäftsjahr 2009 betrugen die Zugänge zum Anlagevermögen aus Investitionen 0,5 Mio. Euro. Davon entfallen 0,1 Mio. Euro auf Zugänge von Vermögensgegenständen durch die Eingliederung des Bereiches Professional Services der Tochtergesellschaft Sevenval GmbH. Insgesamt entfielen auf Sachanlageinvestitionen 0,2 Mio. sowie auf Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände 0,3 Mio Euro. Im Vorjahr investierte die YOC AG mit 0,1 Mio. 78% weniger in Vermögensgegenstände. Das gesamte Investitionsvolumen übertraf die Abschreibungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro.
Finanzmanagement
Zum Stichtag 31. Dezember 2009 verfügte die YOC AG über Barmittel in Höhe von 2,3 Mio. Euro. Der Bestand an Wertpapieren verringerte sich von 1,0 Mio. Euro um 74% auf 0,3 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2009 wurden die im Vorjahr erworbenen Wertpapiere in Höhe von 1,0 Mio. Euro vollständig verkauft, während eigene Anteile an der YOC AG in Höhe von 0,3 Mio. Euro gekauft wurden. Die vorhandene Liquidität wird von der Gesellschaft laufzeit- als auch zinsoptimiert in Termingeldern angelegt.
Forschung und Entwicklung
Die Kosten für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und technischer Innovationen fielen in verschiedenen Bereichen der YOC AG an und beliefen sich im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt 0,7 Mio. Euro.
Prognosebericht
Mobile Marketing
Nachdem bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 eine Erholung der weltweit angespannten Wirtschaftslage eingetreten ist, wird auf Grundlage von Konjunkturprognosen - wie denen des Internationalen Währungsfonds IWF - für 2010 von einer moderat positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ausgegangen, die sich im Folgejahr voraussichtlich weiter aufhellen wird. Von diesen sich positiv entwickelnden Marktbedingungen, die sich erwartungsgemäß auch im Telekommunikationsmarkt widerspiegeln werden, wird die YOC AG voraussichtlich überdurchschnittlich profitieren. So rechnet der Branchenverband BITKOM für das Jahr 2010 mit einem weiter steigenden Absatz mobiler Endgeräte in Deutschland. Smartphones, wie das iPhone oder eines seiner mittlerweile zahlreichen Vertreter der Konkurrenz, sind dank der flächendeckenden Verbreitung des UMTS-Netzes und der Datenflatrates für das Mobile Surfen stark nachgefragt. Durch die stark zunehmende Nutzung mobiler Datendienste, die auch von Marktforschungsinstituten wie TNS Infratest in ihren Studien bestätigt wurde, etabliert sich das Medium "Mobile" immer fester im Kommunikations-Mix der werbungtreibenden Unternehmen. Als streuverlustarmes und messbares Kommunikationsinstrument ist das Medium "Mobile" dazu besonders gut geeignet.
Die YOC AG ist aufgrund ihrer marktführenden AdServing Technologie, des umfassenden Mobile Advertising-Vermarktungsnetzwerkes sowie der wegweisenden Mobile Internet Technologie bestens aufgestellt, um von diesen Marktentwicklungen besonders zu profitieren. Hinzu kommen die langjährigen Erfahrungen in der Konzeption und Implementierung von Mobile Marketing-Lösungen, wodurch intensive Kunden- und Agenturbeziehungen aufgebaut werden konnten. Die YOC AG bietet mit ihrer strategischen Stellung europaweit ein einzigartiges Full-Service Angebot, das die gesamte Wertschöpfungskette für die Nutzung des Handys als Informations- und Werbemedium abdeckt. Die einzigartige Marktpositionierung durch die Kombination der Produktbereiche Mobile Marketing, Mobile Advertising und Mobile Internet wird sich auch in 2010 als optimale strategische Aufstellung erweisen. Durch das verstärkte Zusammenwachsen der einzelnen Produktbereiche werden sich auch zukünftig weitere Synergien heben lassen.
Ausgehend von diesen für die Geschäftsentwicklung begünstigenden Rahmenfaktoren erwartet die YOC AG für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 ein signifikant steigendes operatives Ergebnis im Segment Mobile Marketing. Dies wird insbesondere auf das zu erwartende steigende Auftragsvolumen zurückgeführt. Bedeutende Investitionen und Einmalausgaben, wie sie in 2009 anfielen, sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Entsprechend wird auch eine deutliche Steigerung des Cash-Flows erwartet.
Risiken bestehen hinsichtlich der Erholung der internationalen Wirtschaftsmärkte nach dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme. Die internationale Geschäftsausrichtung der YOC AG wird auch in Zukunft weiter vorangetrieben und gefestigt, birgt dementsprechend aber auch weitere mögliche Risiken, obgleich die dafür vorgesehenen Investitionsvolumina sich in einem kalkulierbaren Rahmen bewegen.
Mobile B2C Services
Die Geschäftsentwicklung des Segments Mobile B2C Services wird im kommenden Jahr voraussichtlich stabil verlaufen beziehungsweise ein moderates Wachstum verzeichnen. Kurzfristig ist im Rahmen einer Neuausrichtung der Werbestrategie die Fokussierung auf weitere Vertriebskanäle vorgesehen. Zudem sollen die Vertriebskanäle über das mobile sowie das stationäre Internet weiter ausgebaut und besser miteinander verknüpft werden. Sobald die neue Aufstellung vollständig greift, wird langfristig mit einem stärkeren Wachstum gerechnet. Die Umstellung der Werbestrategie und die damit verbundene Optimierung der Kostenstruktur sollte sich mittelfristig in einer Steigerung des operativen Ergebnisses niederschlagen. Risikobehaftet ist diese Entwicklung durch die abzuwartenden Resultate der neuen Vertriebskanäle und durch mögliche Gesetzesänderungen durch den Gesetzgeber, die die Geschäftstätigkeit einschränken könnten. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind keine für die absehbare Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt. Es wird hingegen erwartet, dass die branchenspezifischen Rahmenbedingungen den Geschäftsverlauf des Mobile B2C Bereichs in den Folgejahren eher begünstigen werden.
Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2010 erwarten wir ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich sowie ein deutlich besseres Jahresergebnis. Für das Folgejahr gehen wir von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus.
Risikobericht
Grundsätze des Chancen- und Risikomanagements
Als international agierendes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC AG in einem sich dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Diese Risiken können sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln oder aus externen Faktoren resultieren. Die YOC AG hat entsprechende Maßnahmen getroffen, um solche möglichen Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes Risikomanagementsystem eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine Risikoinventur in regelmäßigen Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend überwacht werden.
Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC AG ist unverändert und bewegt sich als Bestandteil der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen Wachstum, der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können.
Zur Überwachung und Steuerung dieser Risiken hat die YOC AG ein Risikomanagementsystem mit entsprechenden Kontroll- und Steuerungssystemen installiert. Dem operativen Management und dem Vorstand steht für das Risikomanagement ein Berichtssystem zur Verfügung, das in regelmäßigen Abständen von den Risikoverantwortlichen erstellt und vom Risikomanagement aufbereitet wird. Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des internen Kontrollsystems können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und kalkuliert werden, um somit im angemessenen Umfang zeitnah darauf reagieren zu können und eine effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Die im Rahmen der Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden in den operativen Einheiten vollzogen.
Die Angemessenheit der Methoden und Prozesse des Risikomanagements zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an interne und externe Entwicklungen angepasst. Weder während noch zum Ende des Geschäftsjahres 2009 sind im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung besondere Risiken bekannt geworden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten.
Markt- und Wettbewerbsrisiken
Die YOC AG agiert in einem dynamischen, sich entwickelnden Markt. Dieses Umfeld erfordert einen hohen Grad an Flexibilität von Prozessen und Strukturen. Unerwartete Entwicklungen von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen sowie Veränderungen, wie beispielsweise der Markteintritt neuer Wettbewerber, gehören zu den Risiken, denen die YOC AG durch ein konstantes und präzises Markt- und Unternehmens-Monitoring vorbeugt. Das Erkennen und Aufspüren von Trends und neuen Entwicklungen wird insbesondere durch die Bereiche Marktforschung und Business Development gewährleistet. Transparente und schnelle Entscheidungsstrukturen ermöglichen gegebenenfalls unmittelbare Reaktionen und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung. Kundenbindungsmaßnahmen sowie die technische und kreative Stärke bei der Verbesserung und Weiterentwicklung des Produkt-Portfolios festigen weiterhin die Marktposition der YOC AG. Neuproduktentwicklungen könnten sich jedoch langfristig als nicht marktfähig erweisen und somit getätigte Investitionen unrentabel werden lassen.
Veränderungen von ökonomischen Faktoren können durch Auftragsrückgänge insbesondere in der Werbebranche ebenfalls Auswirkungen auf die Entwicklung der YOC AG haben. Durch das breit gefächerte Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie den diversifizierten Kundenstamm konnte die im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Bereichen präsente Wirtschaftskrise vergleichsweise stabil überstanden werden. Vor dem Hintergrund der sich erholenden Wirtschaftslage ist die YOC AG hervorragend aufgestellt, so dass das Risiko eines durch gesamtwirtschaftliche Faktoren bedingten Umsatzrückgangs als gering eingeschätzt wird.
Zudem bietet die führende Marktstellung der YOC AG bei Fragen der Markt- und Wettbewerbspolitik breite Handlungsspielräume und eine komfortable Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten und Kunden. Entscheidend im Wettbewerb ist ferner die ständige Verbesserung der Kostenstruktur. Dazu werden weitere Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Die Kosten variabel zu halten, wird nach wie vor als äußerst wichtig und wettbewerbsentscheidend angesehen.
Risiken aus Akquisitionen
Durch die in den vergangenen drei Geschäftsjahren getätigten Unternehmensakquisitionen und den Ausbau zu einem Full-Service Anbieter sind die ersten erwarteten Synergieeffekte bereits eingetreten. Diese Synergiepotenziale werden in den Folgejahren noch weiter ausgebaut und sollen vollständig genutzt werden. Dabei besteht jederzeit das Risiko, dass die Synergiepotenziale nicht in der geplanten Höhe erreicht werden und Tochterunternehmen nicht die geplanten Umsatzrenditen erzielen. Derzeit werden die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die absehbare Entwicklung der Tochtergesellschaften jedoch uneingeschränkt positiv eingeschätzt, so dass in einem absehbaren Zeitraum von keiner Wertminderung auszugehen ist.
Die erfolgten Akquisitionen der Tochtergesellschaften stellten nicht nur finanzielle Risiken dar, sondern bargen ebenso Herausforderungen an die organisatorische Zusammenführung der Gesellschaften. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Gestaltung der organisatorischen Verflechtungen standen dabei im Fokus, damit Synergien letztendlich optimal ausgenutzt werden können. Hier stellte sich in den vergangenen drei Geschäftsjahren eindrucksvoll heraus, dass auch größere Unternehmen nahezu reibungslos in das Gesamtunternehmen integriert werden konnten.
Technologische Risiken
Die Geschäftsprozesse der YOC AG basieren in hohem Maß auf modernen Technologien im Bereich des Mobilfunks und des Internets. Um zu gewährleisten, dass diese größtenteils auch automatisierten Geschäftsprozesse sicher und effizient ablaufen, verfolgt die YOC AG eine einheitliche IT-Strategie, die eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung der IT-Systeme bedingt. Die Regelungen zur Informationssicherheit umfassen beispielsweise die konzernweite Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen, Firewalls und Virenscannern. Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausfall von technischen Anlagen wurden durch den Parallelbetrieb der technischen Applikationen getroffen, so dass Kundenaufträge jederzeit reibungslos abgewickelt werden können. Back Up-Systeme sichern zudem den Datenbestand vor einem möglichen Datenverlust und gewährleisten eine konsistente Verfügbarkeit.
Sofern technologische Innovationen nicht konsequent von Herstellern, Infrastrukturanbietern und deren Technologiepartnern vorangetrieben würden, könnte dies das Wachstum der Gesellschaft beeinträchtigen. Falls erforderlich werden daher geschäftsspezifische Eigenentwicklungen durch qualifizierte interne und externe Spezialisten erstellt. Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheidet sich die YOC AG überwiegend für branchenspezifische Standardsoftware namhafter Anbieter.
Finanz- und Treasury-Risiken
Die Kernfunktion des Treasury der YOC AG ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch ein stringentes Debitorenmanagement entgegen gewirkt, das auf die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und das Management von zweifelhaften Forderungen ausgerichtet ist. Der Umsatz der YOC AG wird mit einer Vielzahl von Kunden mit guter Bonität realisiert. Darüber hinaus besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Forderungen werden bevorzugt in Euro ausgestellt, Zahlungsströme in Fremdwährungen haben daher nur einen vergleichsweise geringen Anteil und stellen somit auch nur ein geringes Risiko aus möglichen Währungsschwankungen dar. Zur Verringerung des Cash-Flow-relevanten Zinsänderungsrisikos werden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) eingesetzt. Die Zinssicherung dient der Reduzierung der Zinskosten bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität des Zinsaufwands.
Die genannten Maßnahmen dienen außerdem der Minderung des Liquiditätsrisikos, das zudem durch ein permanentes Liquiditätsmanagement eingeschränkt wird. Das Liquiditätsmanagement unterstützt darüber hinaus durch die laufende und vorausschauende Beobachtung die Kontrolle von Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Informationen über den Status der gesteuerten Finanzmittel aller Tochtergesellschaften werden zentral zur Verfügung gestellt und in regelmäßigen Abständen an das Management kommuniziert. Im Rahmen der Erstellung der Unternehmensplanung wird zudem eine Liquiditätsplanung aufgestellt.
Zur Finanzierung des Unternehmens werden der Bestand an flüssigen Mitteln sowie Bankkredite eingesetzt. Ebenso wie in den Vorjahren setzt die YOC AG bevorzugt auf die Finanzierung durch Eigenkapital, was sich insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise als strategischer Vorteil erwiesen hat. Dabei wird stets darauf geachtet, dass die Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt. Die Steuerung erfolgt unter anderem über Kennzahlen, die Aufschluss über die Kapitalstruktur des Unternehmens liefern.
Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken
Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden wesentliche Rechtsgeschäfte durch die Einschaltung externer Rechtsanwälte geprüft. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der einer laufenden Überprüfung unterzogen wird, sichert sich die YOC AG gegen Schadensfälle und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die abgeschlossene Directors & Officers Liability Insurance dient zur Absicherung des Managements gegen eventuelle Vermögensschäden am Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2009 war weder die YOC AG noch eine ihrer Tochtergesellschaften an einem laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, welches Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der YOC AG oder des Konzerns haben könnte. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit keiner negativen Entwicklung gerechnet. Gesetzliche Einschränkungen des Gesetzgebers, wie beispielsweise die Veränderung der Datenschutzregelung, könnten eine negative Wirkung auf die Geschäftstätigkeit der YOC AG haben. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind uns jedoch keine für die absehbare Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt.
Personelle Risiken
Die Umsetzung der Geschäftsziele erfolgt mit hochqualifizierten Mitarbeitern in allen Bereichen. Zur weiteren Geschäftsentwicklung ist die nachhaltige Bindung einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen notwendig. Personalentwicklungsmaßnahmen und ein leistungsbezogenes Vergütungssystem bilden die Grundlage dafür, Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. Durch die erfolgreich betriebenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird zudem gewährleistet, dass in jedem Unternehmensbereich mehrere Schlüsselpersonen arbeiten, so dass im Kündigungsfall keine schwer wieder zu besetzenden Lücken entstehen. Definierte Vertretungs- und Nachfolgeregelungen gewährleisten die Sicherstellung der Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse. Mit einer Personalplanung und gezielten Personalmarketingmaßnahmen wird das Risiko von personellen Engpässen verringert. Mitarbeiter, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und mit vertraulichen Informationen verantwortungsvoll umzugehen.
Planungsrisiken
Planungsrisiken bestehen in der Umsatz- und Kostenprognose. Auf der Basis eines professionellen Controllings wurde der Budgetierungsprozess weiter verbessert, mit dem Ziel, zuverlässige und erreichbare Planzahlen zu generieren. So wurde das interne Kalkulations- und Prognosesystem mittels marktgängiger Software weiter auf die Belange des Vertriebs ausgerichtet. Um die laufende Kontrolle noch weiter zu verfeinern, wurde ein neues ERP-System konzernweit implementiert, das die Prozesse noch weiter beschleunigen und verbessern wird.
Es erfolgt eine regelmäßige EDV-gestützte Überprüfung der einzelnen Projekte: Sollten diese Kontrollen zeigen, dass ein Projekt den geplanten Umsatz oder Deckungsbeitrag nicht erreichen kann, werden umgehend notwendige Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der Soll-Ist-Vergleich wird darüber hinaus zur projekt- und geschäftsbereichsbezogenen Abweichungsanalyse der veranschlagten Plan- von den Ist-Zahlen genutzt.
Kontroll- und Risikomanagementbericht zum Rechnungslegungsprozess
Das Risikomanagementsystem beinhaltet bei der YOC AG die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoidentifikation, -bewertung und -kommunikation sowie zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess soll zudem über die Ausgestaltung des internen Kontrollsystems, die Beachtung der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften und -standards sichergestellt und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung gewährleistet werden, damit die Finanzberichterstattung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG vermittelt.
Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden. Die operative Verantwortung obliegt dem für den Bereich Finanzen zuständigen Vorstandsmitglied gemeinsam mit dem Bereich Rechnungswesen.
Wir erachten folgende bei der YOC AG vorhandenen Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess für wesentlich:
| ― | Verfahren zur Identifikation, Beurteilung und Dokumentation aller wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Unternehmensprozesse und Risikofelder inklusive dazugehöriger Schlüsselkontrollen. Diese umfassen Prozesse des Finanz- und Rechnungswesens sowie administrative und operative Unternehmensprozesse, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts generieren. |
| ― | Prozessintegrierte Kontrollen (EDV-gestützte Kontrollen und Zugriffsbeschränkungen, 4-Augen-Prinzip, Funktionstrennung, analytische Kontrollen) |
| ― | Standardisierte Finanzbuchhaltungsprozesse |
| ― | Sicherstellung einer einheitlichen Bilanzierung durch Richtlinien und Verfahren |
| ― | Monatliche interne Berichterstattung, Gewinn- und Verlustrechnung sowie monatliche Ergebnisberichterstattung aller Kostenträger inklusive Analyse und Berichterstattung wesentlicher Entwicklungen und Soll-Ist-Abweichungen. |
Die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems wird durch regelmäßige Kontrolltests systematisch geprüft und bewertet. Ein Berichtssystem stellt die laufende und zeitnahe Information des Vorstands und des Aufsichtsrats sicher.
Angaben zu den Aktien
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der YOC AG beträgt 1.750.000 Euro und ist eingeteilt in 1.750.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stammaktien (Stückaktien). Dabei verfügt jede Aktie über ein Stimmrecht. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht.
Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen (§71b AktG).
Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von Aktien
Einschränkungen der Stimmrechte der Aktien der YOC AG oder der Handelbarkeit der Aktie der YOC AG sind der Gesellschaft nicht bekannt.
Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten
Die folgenden direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die zehn vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, sind der YOC AG per Stimmrechtsmitteilung bekannt gemacht worden:
| ― | Dirk Kraus: 25,47% des Grundkapitals; |
| ― | DIH Finanz und Consult GmbH, Frankfurt am Main: 13,23% des Grundkapitals. Diese Beteiligung ist der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen, die insgesamt mit 13,23% am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt ist. Diese Beteiligung ist Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen. |
| ― | Schwetje Invest GmbH, Köln: 22,50% des Grundkapitals. Diese Beteiligung ist der Schwetje Holding GmbH, Köln, sowie Herrn Michael Schwetje zuzurechnen. Die von Herrn Michael Schwetje kontrollierte Beteiligung beläuft sich insgesamt auf 22,60% des Grundkapitals; |
| ― | IPConcept Fund Management S.A., Strassen, Luxemburg: 10,40% des Grundkapitals. |
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben
Die Hauptversammlung der YOC AG hat am 15. Juli 2009 die Auflage des YOC Management-Incentive Programms beschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Herbst 2009 Bezugsrechte an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben. Da die Wartezeit des YOC Management-Incentive Programms noch nicht abgelaufen ist, sind an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft noch keine Aktien übertragen worden.
Soweit die YOC AG im Rahmen des YOC Management-Incentive Programms Aktien an Mitarbeiter ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeiten unmittelbar übertragen. Die begünstigten Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Rechte wie andere Aktionäre nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Bestimmungen der Satzung ausüben.
Vorschriften zur Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und über die Änderung der Satzung
Die gesetzlichen Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in §§84 und 85 AktG zu finden. Die Satzung der YOC AG sieht in §7 Absatz 2 der Satzung eine übereinstimmende Regelung vor.
Die Änderung der Satzung kann nach §§119 Abs. 1 Nr. 5, 133, 179 Abs. 1 und Abs. 2 AktG durch einen Beschluss der Hauptversammlung herbeigeführt werden.
Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen (§17 der Satzung der YOC AG).
Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Erwerb eigener Aktien
Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 15. Juli 2009 ist die Gesellschaft innerhalb von 18 Monaten nach Beschlussfassung ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben, um
| ― | Aktien der Gesellschaft Dritten im Rahmen des Zusammenschlusses mit Unternehmen oder im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen daran anbieten zu können; |
| ― | Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen einzuführen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind; |
| ― | Aktien Personen zum Erwerb anzubieten, die im Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen oder standen; |
| ― | sie einzuziehen. |
Die vorgenannten Ermächtigungen können einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Insgesamt dürfen aufgrund dieser Ermächtigung Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des Grundkapitals erworben werden.
Die Gesellschaft hielt zum Ende des Geschäftsjahres 21.000 eigene Aktien (dies entspricht 1,20% des Grundkapitals).
Genehmigtes Kapital
Gemäß §6 Absatz 5 der Satzung der YOC AG besteht ein genehmigtes Kapital 2006/I und gemäß §6 Absatz 7 der Satzung der YOC AG besteht ein genehmigtes Kapital 2006/II.
aa) Genehmigtes Kapital 2006/I
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 11. April 2011 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 587.500,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen.
Der Vorstand hat, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats, über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist insbesondere in folgenden Fällen zulässig:
| ― | um Spitzenbeträge zu glätten; |
| ― | im Rahmen von Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen; |
| ― | wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen 10% des Grundkapitals nicht überschreitet und der Ausgabepreis der Stückaktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― | zum Zwecke der weiteren Platzierung von Aktien im Rahmen einer Börseneinführung von Aktien der Gesellschaft. |
Über die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhungen entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats.
bb) Genehmigtes Kapital 2006/II
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 15. Mai 2011 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 287.500,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen.
Der Vorstand hat, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats, über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist insbesondere in folgenden Fällen zulässig:
| ― | um Spitzenbeträge zu glätten; |
| ― | im Rahmen von Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen; |
| ― | wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen 10% des Grundkapitals nicht überschreitet und der Ausgabepreis der Stückaktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― | zur Ausgabe von Aktien an strategische Partner; |
| ― | zum Zwecke der weiteren Platzierung von Aktien im Rahmen einer Börseneinführung von Aktien der Gesellschaft. |
Über den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats.
Bedingtes Kapital
Gemäß §6 Absatz 9 der Satzung der YOC AG ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 175.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 175.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Bedienung des YOC Management-Incentive Programms und der im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Bezugsrechte. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Bezugsberechtigten von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Bezugsrechten hervorgehenden neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung des Bezugsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind
Das YOC Management-Incentive Programm sieht für den Fall eines Übernahmeangebots nach §§29, 35 WpÜG vor, dass die bereits in einem Optionsvertrag gewährten Bezugsrechte von den Bezugsberechtigten, also den Mitgliedern des Vorstands und den Arbeitnehmern der Gesellschaft, in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum am fünften und den zehn nachfolgenden Börsenhandelstagen nach Veröffentlichung des Übernahmeangebots ausgeübt werden können, sofern dadurch die gesetzliche Wartezeit für die erstmalige Ausübung der Bezugsrechte von mindestens zwei Jahren gewahrt bleibt.
Sollte es zum Fall eines Übernahmeangebots vor Ablauf der gesetzlichen Wartefrist von zwei Jahren kommen, wird die Gesellschaft den Mitgliedern des Vorstands den Wert ihrer Bezugsrechte in bar ausgleichen. Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Arbeitnehmern der Gesellschaft bestehen nicht.
Erläuternder Bericht des Vorstands
Der Vorstand hat sich mit den Angaben nach §289 Abs. 4 und §315 Abs. 4 HGB im Lagebericht zum Stand 31. Dezember 2009 befasst und gibt hierzu folgende Erklärung ab:
Die im Lagebericht der Gesellschaft enthaltenen Angaben gemäß §289 Abs. 4 und §315 Abs. 4 HGB sind zutreffend und entsprechen den Kenntnissen des Vorstands. Daher beschränkt sich der Vorstand auf folgende Ausführung:
Über die im Lagebericht gemachten Angaben hinaus (und gesetzlichen Beschränkungen des Stimmrechts wie etwa nach §136 AktG) sind dem Vorstand keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. Alle Mitteilungen über Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die zehn vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, sind in den Angaben gemäß §289 Abs. 4, §315 Abs. 4 HGB aufgeführt worden. Eine Beschreibung von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnis verleihen, entfällt, da solche Aktien nicht ausgegeben worden sind. Ebenfalls entfallen kann die Erläuterung besonderer Stimmrechtskontrolle bei Beteiligungen von Arbeitnehmern, da bei einer zukünftigen Beteiligung von Arbeitnehmern im Zuge des YOC Management-Incentive Programms die Aktien direkt an die Arbeitnehmer ausgegeben werden und die Arbeitnehmer ihre Kontrollrechte wie andere Aktionäre auch unmittelbar ausüben.
Soweit mit den Mitgliedern des Vorstands für den Fall eines Kontrollwechsels eine Entschädigung vereinbart ist, dient die Vereinbarung dazu, die Unabhängigkeit der Mitglieder des Vorstands zu erhalten.
Darüber hinaus hat sich der Vorstand zusätzlich mit den Angaben im Lagebericht nach §289 Abs. 5 HGB befasst. Die im Lagebericht enthaltenen Angaben zu den wesentlichen Merkmalen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind vollständig und umfassend.
Interne Kontrollen sind bei der YOC AG integraler Bestandteil der Rechnungslegungsprozesse. In einem einheitlichen Rahmenwerk sind die Dokumentationsanforderungen und Verfahren für den Prozess der Finanzberichterstattung definiert. Die Einhaltung dieser Regelungen soll wesentliche Falschdarstellungen im Abschluss, im Lagebericht und in den Zwischenberichten aufgrund von Fehlern oder Betrug mit hinreichender Sicherheit verhindern.
Berlin, im April 2010
YOC AG
Der Vorstand
Erklärung zur Unternehmensführung
Entsprechenserklärung nach §161 AktG
Der Deutsche Corporate Governance Kodex liegt inzwischen in der Fassung vom 18. Juni 2009 vor, die gegenüber der vorherigen Version Neuerungen insbesondere zum Themenkomplex der Vergütung beinhaltet. Vorstand und Aufsichtsrat haben sich im Geschäftsjahr 2009 mehrfach mit Themen der Corporate Governance beschäftigt und im Dezember 2009 gemeinsam die nachfolgende Entsprechenserklärung 2009 gemäß §161 Aktiengesetz (AktG) abgegeben:
Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären gemäß §161 AktG, dass den vom Bundesministerium der Justiz am 05. August 2009 im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 18. Juni 2009, und bis zum 05. August 2009 in der Fassung vom 06. Juni 2008, mit nachfolgend aufgeführten Ausnahmen entsprochen wurde und auch zukünftig entsprochen wird:
| ― | Ziffer 2.3.2 des Kodex: Die Gesellschaft sieht die Bekanntmachung der Einladung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger als ausreichend an. |
| ― | Ziffer 3.8 Abs. 2 des Kodex: Die D&O-Versicherungen für Vorstand und Aufsichtsrat sind ohne Selbstbehalt abgeschlossen. Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass die Motivation und Verantwortung, mit der die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat ihre Aufgaben wahrnehmen, durch einen Selbstbehalt nicht verbessert werden. Die D&O-Versicherung dient der Absicherung wesentlicher Eigenrisiken der Gesellschaft und allenfalls in zweiter Linie dem Vermögensschutz der Organmitglieder. Hinsichtlich der D&O-Versicherung für den Vorstand wird auf die Einhaltung von §23 EGAktG (Übergangsvorschrift zum Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung) geachtet. |
| ― | Ziffer 4.2.3 Abs. 5 des Kodex: Abweichend vom Corporate Governance Kodex sind Leistungen anlässlich eines Kontrollwechsels nicht auf 150% des Abfindungs-Caps begrenzt. Eine Begrenzung könnte die Gewinnung von hochqualifizierten Mitarbeitern beeinträchtigen. Entsprechend der Struktur der Vorstandsvergütung wirkt sich zudem ein Change of Control Fall insbesondere bei der Partizipation der Vorstandsmitglieder am Aktienoptionsprogramm bei einem steigenden Kurs der YOC-Aktie aus. Vom steigenden Aktienkurs profitieren neben den Berechtigten des Aktienoptionsprogramms aber gerade auch die Aktionäre, sodass diesbezüglich ein Gleichlauf der Interessen von Vorstand und Aktionären gewährleistet ist. |
| ― | Ziffer 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 des Kodex: Eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder ist durch den Aufsichtsrat nicht festgelegt worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind davon überzeugt, dass die Eignung zur Unternehmensleitung maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängt. |
| ― | Ziffer 5.3.2 und 5.3.3. des Kodex: Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) und eines Nominierungsausschusses ist aufgrund der Größe des Aufsichtsrats der YOC AG mit lediglich drei Aufsichtsratsmitgliedern schwer handhabbar. Die durch den Kodex mit der Einrichtung eines Prüfungsausschusses beabsichtigte Steigerung der Effizienz bei der Prüfung der Rechnungslegung würde nicht erreicht, da der Prüfungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden müsste. Ebenso müsste der Nominierungsausschuss mit nahezu sämtlichen Plenumsmitgliedern besetzt werden, was jedoch zu keiner verbesserten Vorbereitung der Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats zu den Wahlvorschlägen der Anteilseigner führen würde. |
| ― | Ziffer 5.4.1 Satz 2 des Kodex: Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder ist nicht festgelegt worden. Die Eignung, als Mitglied des Aufsichtsrats den Vorstand überwachen zu können und ebenbürtiger Ansprechpartner des Vorstands zu sein, hängt maßgeblich von der individuellen Leistungsfähigkeit ab. |
| ― | Ziffer 5.4.4 des Kodex: Nach Auffassung des Vorstands und des Aufsichtsrats kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, dass ehemalige Mitglieder des Vorstands in den Aufsichtsrat wechseln und dort auch den Aufsichtsratsvorsitz oder den Vorsitz in bestimmten Ausschüssen übernehmen. Die internen Kenntnisse der ehemaligen Vorstandsmitglieder über das Unternehmen steigern die Effizienz der Kontrolle durch den Aufsichtsrat. |
| ― | Ziffer 5.4.6 Abs. 2 des Kodex: Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer fixen Vergütung. Eine darüber hinaus zu gewährende variable Vergütung ist für eine erfolgsbezogene Motivierung des Aufsichtsrats nicht notwendig und würde keinen zusätzlichen Anreiz oder Motivationsschub bewirken. |
| ― | Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Kodex: Die Gesellschaft wird sich bemühen, der Empfehlung Folge zu leisten, dass der Abschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein sollen, kann dies jedoch aufgrund des großen Konsolidierungskreises nicht gewährleisten. |
Berlin, den 30. Dezember 2009
YOC AG
Der Vorstand
Der Aufsichtsrat
Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der YOC AG (www.yoc.com) unter "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.
Angaben zu Unternehmensführungspraktiken
Grundsätzliches
Nachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist ein prägendes Element der Unternehmenskultur der YOC AG. Hierzu gehört auch die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit.
Die YOC AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht sowie aus der Satzung der YOC AG.
Als Dienstleistungsunternehmen ist die YOC AG darauf angewiesen, durch vorbildliches Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten. Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten.
Transparenz
Eine einheitliche, umfassende und zeitnahe Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert. Alle Genannten werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOCGruppe erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft. Alle Meldungen, Präsentationen und Mitteilungen sowie der aktuelle Finanzkalender sind auf der Internetseite der Gesellschaft (www.yoc.com) unter "Investor Relations" einsehbar.
Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur gemäß §26 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealing gemäß §15 a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht.
Die YOC AG führt darüber hinaus die vorgeschriebenen Insiderverzeichnisse gemäß §15 b WpHG. Die betreffenden Personen wurden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen informiert.
Risikomanagement
Die YOC AG ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobile Marketing, Mobile Advertising und Mobile Internet und unterliegt als solcher vielen branchen- und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken. Die YOC AG verfügt über ein etabliertes, umfassendes und wirksames System, das dem Unternehmen ermöglicht, Chancen und Risiken über alle Funktionen und Geschäftsprozesse hinweg frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu berichten und zu handhaben. Die zu Grunde liegenden Prinzipien und Richtlinien sind in einem Risikomanagement-Leitfaden zusammengefasst. Ziel dieses Leitfadens und aller betreffenden Systeme ist es, Risiken systematisch und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts sowie ihre möglichen qualitativen und quantitativen Auswirkungen einzuschätzen sowie wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagement wird regelmäßig auf der Ebene des Vorstands und des Aufsichtsrats erörtert, weiterentwickelt und mit den Abschlussprüfern der Gesellschaft diskutiert.
Weitere Informationen zum Risikomanagement der Gesellschaft, den speziellen Risiken, denen sie sich ausgesetzt sieht sowie zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem können dem Risikobericht, der Teil des Lageberichts der Gesellschaft ist, entnommen werden.
Organe der Gesellschaft - Zusammensetzung und Arbeitsweisen
Die YOC AG ist als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktiengesetz unterworfen. Ihre Organe sind danach die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Vorstand und Aufsichtsrat haben eigenständige Kompetenzen und arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.
Hauptversammlung
Die Anteilseigner (Aktionäre) der YOC AG nehmen ihre Rechte über die Hauptversammlung wahr. Die jährliche Hauptversammlung der YOC AG findet innerhalb der ersten acht Monate nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres statt. Die Hauptversammlung beschließt und entscheidet gemäß §119 AktG unter anderem über die Satzung der Gesellschaft, die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, Kapitalmaßnahmen und die Bestellung des Abschlussprüfers. Dabei gewährt jede Aktie des Unternehmens eine Stimme. An der Hauptversammlung teilnehmen können alle Aktionäre, die sich rechtzeitig anmelden. Das Teilnahme- beziehungsweise Stimmrecht kann der Aktionär auch durch einen Bevollmächtigten seiner Wahl ausüben lassen.
Rechtzeitig vor einer jeweiligen Hauptversammlung veröffentlicht die YOC AG die zugehörige Einladung, den Wortlaut der vorgesehenen Beschlussvorlagen und die notwendigen Berichte und Informationen gemäß den geltenden aktienrechtlichen Vorschriften auf ihrer Internetseite sowie in erforderlichen Pflichtmedien.
Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat obliegt gemäß §111 AktG die Beratung und Überwachung des Vorstands. Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden und ist bei allen wesentlichen Entscheidungen des Vorstands zustimmungspflichtig. Dazu zählt auch die von der Gesellschaft einmal jährlich erstellte Unternehmensplanung für das Folgejahr (Budget), die vom Vorstand dem Aufsichtsrat präsentiert, mit diesem diskutiert und bei Bedarf angepasst wird. Weiterhin erteilt der Aufsichtsrat dem von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag.
Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern von denen keines vorher dem Vorstand der Gesellschaft angehörte. Der Aufsichtsrat ist unter anderem für die Bestellung der Vorstandsmitglieder zuständig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Herr Gerd Schmitz-Morkramer (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Herr Peter Zühlsdorff (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats) und Herr Dr. Arnold Bahlmann.
Die Arbeitsweise des Aufsichtsrats wird in einer von ihm selbst verfassten Geschäftsordnung formell geregelt. Danach muss er mindestens einmal je Kalenderquartal zu einer Sitzung zusammentreten. Diese Sitzungen finden gewöhnlich als Präsenzsitzungen statt. Darüber hinaus können außerordentliche Sitzungen einberufen werden, die gegebenenfalls auch fernmündlich per Telefon durchgeführt werden können. Der Vorstand der Gesellschaft nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil, fallweise werden auch weitere Mitglieder des erweiterten Managements der Gesellschaft zu den Sitzungen geladen. In der ersten Präsenzsitzung eines jeden Jahres nach Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse, in der sogenannten "Bilanzsitzung", nehmen auch die Abschlussprüfer der Gesellschaft an dieser Sitzung teil und erstatten dem Aufsichtsrat ihren Bericht über die abgeschlossene Prüfung.
Tagesordnung und Beschlussanträge für die Aufsichtsratssitzungen werden mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf vor den Sitzungen schriftlich an alle Teilnehmer kommuniziert. Bei der Notwendigkeit von kurzfristigen Beschlüssen werden solche gegebenenfalls im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Alle Aufsichtsratssitzungen werden schriftlich protokolliert. Das angefertigte Protokoll muss von allen Mitgliedern freigegeben werden.
Der Aufsichtsratsvorsitzende erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung und in seinem Bericht an die Aktionäre, welcher im Geschäftsbericht der Gesellschaft abgedruckt wird.
Vorstand
Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat bestellt. Er leitet die Gesellschaft gemäß §76 AktG und gemäß einer vom Aufsichtsrat erlassenen Geschäftsordnung. Die Amtsperioden von Vorstandsmitgliedern dürfen maximal fünf Jahre betragen, eine mehrmalige Bestellung ist jedoch möglich. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden ernennen. Herr Dirk Kraus ist zum Vorstandsvorsitzenden der YOC AG ernannt worden.
Aktuell hat die YOC AG drei Vorstandspositionen. Die Aufgabengebiete der Vorstandsmitglieder sind in der Geschäftsordnung des Vorstands überschneidungsfrei beschrieben. Der Vorstandsvorsitzende, Herr Dirk Kraus, verantwortet dabei die Bereiche Produktentwicklung, Strategie, Marketing und Finanzen. Herr Alex Sutter ist zuständig für die Bereiche Vertrieb und Business Development. Herr Jan Webering leitet die Bereiche Professional Services und Internationalisierung.
Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollständig über wesentliche Sachverhalte in der Geschäftsentwicklung, der Strategie und Planung, der Risikolage des Unternehmens sowie über Compliance und berät sich mit dem Aufsichtsrat vor allen wesentlichen strategischen Entscheidungen. Zur gemeinsamen Abstimmung finden gewöhnlich im zweiwöchigen Rhythmus Vorstandssitzungen statt. Darüber hinaus berät sich der Vorstand regelmäßig mit den Mitgliedern der zweiten Führungsebene der Gesellschaft.
Berlin, im März 2010
YOC AG
Der Vorstand
Vergütungsbericht
Der Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.
Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts auch Bestandteil des Anhangs nach §285 HGB beziehungsweise des Lageberichts nach §289 HGB sind.
Vergütung des Vorstands
Für die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt.
Die Vergütung des Vorstands ist leistungsorientiert; sie setzt sich im Geschäftsjahr 2009 aus einer fixen Vergütung, einem variablen Bestandteil und der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm zusammen:
| ― | Die fixe Vergütung wird monatlich als Gehalt ausgezahlt. |
| ― | Den variablen Bestandteil bildet eine Erfolgsbeteiligung, die sich am operativen Ergebnis nach IFRS orientiert |
| ― | Mit der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm erhalten die Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte auf Aktien der YOC AG. |
Die Teilnahme des Vorstands am YOC Management-Incentive Programm zielt dabei darauf, den Beitrag des Vorstands zur Steigerung des Unternehmenswerts zu honorieren und den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern. Durch diese Vergütungskomponente mit gleichzeitig langfristiger Anreizwirkung werden die Interessen des Managements mit denen der Anteilseigner sinnvoll verknüpft.
Die Gesamtbezüge des Vorstands betragen im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 600 TEUR. Dieser Betrag setzt sich aus der gesamten festen Vergütung in Höhe von 540 TEUR und einer variablen Komponente, die im Jahr 2009 bei 60 TEUR für den Gesamtvorstand liegt, zusammen. Dem Vorstand stehen im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 97.965 Bezugsrechte zu. Der beizulegende Zeitwert der Bezugsrechte betrug zum Zeitpunkt der Gewährung rund 403 TEUR.
Herr Dr. Wolff schied zum 31. Dezember 2009 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat als Vorstand aus der YOC AG aus. Er erhielt eine Abfindung in Höhe von 91,8 TEUR. Von Januar bis März 2010 wurde eine feste Vergütung in Höhe von 32,5 TEUR ausgezahlt.
Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering Anspruch auf einen Dienstwagen zur dienstlichen wie privaten Nutzung.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung festgesetzt worden.
Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer fixen Vergütung. Die fixe Vergütung beträgt 7,5 TEUR für ein gesamtes Geschäftsjahr. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält den 2,5-fachen, der Stellvertreter den 1,5-fachen Betrag der fixen Vergütung.
Sämtliche Vergütungsbestandteile für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr sind zahlbar nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Abschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird.
Die Vergütungen des Aufsichtsrats belaufen sich im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt 26,25 TEUR. Herr Peter Zühlsdorff verzichtet auf seine ihm als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats zustehende Vergütung.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Ereignisse, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG gehabt hätten, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der YOC AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der YOC AG beschrieben sind.
Berlin, 19. April 2010
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| Dirk Kraus, | Alex Sutter, | Jan Webering, |
| CEO der YOC AG | CSO der YOC AG | COO der YOC AG |
Bilanz [in EURO], YOC AG, Berlin
per 31.12.2009
Aktiva
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| 31. Dez. 09 | 31. Dez. 08 | |||
|---|---|---|---|---|
| A. | Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 0,00 | 21.970,78 | |
| B. | Anlagevermögen | 20.193.653,61 | 17.235.870,12 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 908.855,45 | 66.298,86 | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 290.755,45 | 66.298,86 | ||
| 2. Kundenstämme | 143.200,00 | 0,00 | ||
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 474.900,00 | 0,00 | ||
| II. Sachanlagen | 497.667,10 | 419.674,54 | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 497.667,10 | 419.674,54 | ||
| III. Finanzanlagen | 18.787.131,06 | 16.749.896,72 | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.956.076,73 | 16.394.526,22 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 830.054,33 | 354.370,50 | ||
| 3. Beteiligungen | 1.000,00 | 1.000,00 | ||
| C. | Umlaufvermögen | 13.030.089,43 | 10.280.660,35 | |
| I. Vorräte | 29.800,00 | 334.019,00 | ||
| Unfertige Erzeugnisse | 29.800,00 | 334.019,00 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 10.480.681,38 | 4.688.281,71 | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.864.450,56 | 2.641.180,24 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 8.372.798,53 | 1.906.921,78 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 243.432,29 | 140.179,69 | ||
| III. Wertpapiere | 263.838,68 | 1.000.000,00 | ||
| 1. Eigene Aktien | 263.838,68 | 0,00 | ||
| 2. Sonstige Wertpapiere | 0,00 | 1.000.000,00 | ||
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.255.769,37 | 4.258.359,64 | ||
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 93.675,07 | 50.669,57 | |
| Summe Aktiva | 33.317.418,11 | 27.589.170,82 |
Passiva
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| 31. Dez. 09 | 31. Dez. 08 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | 9.707.675,01 | 10.538.791,35 | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.750.000,00 | 1.750.000,00 | |||
| II. Kapitalrücklage | 9.794.708,94 | 9.794.708,94 | |||
| III. Rücklage für eigene Anteile | 263.838,68 | 0,00 | |||
| IV. Gewinnrücklagen | 0,00 | 202.914,54 | |||
| 1. Andere Gewinnrücklagen | 0,00 | 202.914,54 | |||
| V. Bilanzverlust | -2.100.872,61 | -1.208.832,13 | |||
| B. | Rückstellungen | 1.298.418,92 | 929.522,63 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 1.298.418,92 | 929.522,63 | |||
| C. | Verbindlichkeiten | 22.042.015,71 | 16.120.320,84 | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.019.847,06 | 5.923.045,80 | |||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0,00 | 348.314,05 | |||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.776.062,38 | 848.847,11 | |||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 12.959.955,57 | 5.835.439,84 | |||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.286.150,70 | 3.164.674,04 | |||
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit ) | 80.197,64 | 0,00 | |||
| (davon aus Steuern) | 171.018,49 | 485.197,94 | |||
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 269.308,47 | 536,00 | ||
| Summe Passiva | 33.317.418,11 | 27.589.170,82 | |||
| 0,00 | 0,00 |
Gewinn- und Verlustrechnung [in EURO], YOC AG, Berlin
vom 01.01.2009 bis 31.12.2009
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| Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2009 |
Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2008 |
||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1 | Umsatzerlöse | 11.026.494,47 | 11.516.573,10 |
| 2 | Bestandsveränderung unfertige Leistungen | -304.219,00 | 334.019,00 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 405.593,37 | 644.934,30 |
| 4 | Gesamtleistung | 11.127.868,84 | 12.495.526,40 |
| 5 | Materialaufwand | 3.503.080,84 | 6.486.052,12 |
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | 0,00 | 57.265,97 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.503.080,84 | 6.428.786,15 | |
| 6 | Personalaufwand | 5.584.220,39 | 3.626.563,56 |
| a) Löhne und Gehälter | 4.806.561,88 | 3.094.542,19 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, | 777.658,51 | 532.021,37 | |
| davon für Altersversorgung 25.711,09€ (VJ:20.815,16€) | |||
| 7 | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 216.665,21 | 175.916,50 |
| 8 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.463.839,16 | 2.534.135,79 |
| 9 | Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 1.769.573,66 | 0,00 |
| 10 | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 140.992,83 | 137.899,36 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | 80.683,22 | 23.052,26 | |
| 11 | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 684.836,85 | 391.772,79 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | 24.574,80 | 19.755,53 | |
| 12 | Aufwendungen aus Verlustübernahme | 416.990,38 | 0,00 |
| 13 | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -831.197,50 | -581.015,00 |
| 14 | Sonstige Steuern | -81,16 | 0,00 |
| 15 | Jahresfehlbetrag | -831.116,34 | -581.015,00 |
| 16 | Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -1.208.832,13 | -627.817,13 |
| 17 | Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen | 202.914,54 | 0,00 |
| 18 | Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile | -263.838,68 | 0,00 |
| 19 | Bilanzverlust | -2.100.872,61 | -1.208.832,13 |
WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS
Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 der YOC AG, Berlin, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden unter dem 23. April 2010 unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der YOC AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der YOC AG, Berlin, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
SCHLUSSBEMERKUNG
Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2009 der YOC AG, Berlin, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450).
Zu dem von uns unter dem 23. April 2010 erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt 6 "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".
Berlin, den 23. April 2010
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin.