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WILLIS TOWERS WATSON PLC — Management Reports 2017
Jun 8, 2018
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Management Reports
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Publication

Willis Towers Watson Pensionsfonds AG
Wiesbaden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017
Lagebericht
Grundlagen
Die Aktien der Willis Towers Watson Pensionsfonds AG, Wiesbaden, (WTW PF AG) werden zu 100 % von der Alleinaktionärin, der Willis Towers Watson GmbH, Frankfurt am Main, (WTW GmbH) gehalten. Die WTW PF AG und die WTW GmbH gehören zum Konzern der Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland).
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21.09.2017 wurde die Gesellschaft in Willis Towers Watson Pensionsfonds AG (vormals: Towers Watson Pensionsfonds AG) umfirmiert. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28.09.2017.
Die WTW PF AG hat im Rahmen der Geschäftsorganisation mit der WTW GmbH und vereinzelt auch anderen Unternehmen Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge geschlossen.
Auf dieser Grundlage übernehmen die WTW GmbH und die anderen Unternehmen die Verwaltungsaufgaben der WTW PF AG. Darüber hinaus stellen die WTW GmbH und andere WTW Unternehmen sämtliche Organmitglieder. Die WTW PF AG beschäftigt daher keine eigenen Mitarbeiter.
Die WTW PF AG betreibt das Pensionsfondsgeschäft als überbetrieblicher Pensionsfonds im Rahmen folgender Pensionspläne: „Gruppen-Pensionsplan 2013“, „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ sowie „Gruppen- Pensionsplan BVP 2016“.
Nach Maßgabe des „Gruppen-Pensionsplan 2013“ führt die WTW PF AG ehemals unmittelbare Leistungs- oder Unterstützungskassenzusagen im Sinne von § 1 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ihrer Trägerunternehmen durch. Die WTW PF AG erbringt für die Anspruchsberechtigten Leistungen der Alters-, Invaliditätsund Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgungsleistungen werden im Rahmen des „Gruppen- Pensionsplan 2013“ ausschließlich gemäß § 236 Abs. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ohne versicherungsförmige Garantie erbracht. Die WTW PF AG übernimmt die Durchführung der Leistungen nur insoweit, als das jeweilige Trägerunternehmen seinen Finanzierungsverpflichtungen nachkommt. Der Kapitalanlageerfolg der WTW PF AG hat somit grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Höhe der erbrachten Versorgungsleistungen.
Weiterhin führt die WTW PF AG nach Maßgabe des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ sowie des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ Versorgungszusagen durch, bei denen es sich um Beitragszusagen mit Mindestleistung im Sinne von § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG handelt. Die WTW PF AG übernimmt die Durchführung der Leistungen gemäß „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ bzw. „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ nur insoweit, als Beiträge eingebracht und einschließlich der erzielten Erträge zu Ansprüchen der Versorgungsberechtigten gegenüber der WTW PF AG führen (Ist-Beitrags-System). Die Mindestleistungsgarantie trägt gemäß der durchzuführenden Versorgungszusage der jeweilige Arbeitgeber bzw. bei dem „Gruppen- Pensionsplan BVP 2016“ durch eine gesondert abgeschlossene Einstandspflicht ein drittes Unternehmen. Die WTW PF AG erbringt für die Anspruchsberechtigten Leistungen der Alters- und Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgungsleistungen werden pensionsplangemäß in der Rentenbezugsphase gemäß § 236 Abs. 1 VAG rückdeckungsakzessorisch durchgeführt.
Alle im Lagebericht angegebenen Geldbeträge sind - unter Berücksichtigung der kaufmännischen Rundung - in Tausend Euro angegeben.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken war auch im Jahr 2017 ein entscheidender Faktor für die globalen Märkte. Gleichzeitig gab es, neben der andauernden Erholung der US-Wirtschaft, auch deutliche Wachstumssignale in Europa. Ein starker Inflationsanstieg war parallel jedoch nicht zu verzeichnen. Diese Ausgangstage wirkte sich positiv auf fast alle Märkte aus und führte im Jahr 2017 zu einer historisch niedrigen Marktvolatilität.
Nennenswerte Marktbewegungen gab es hauptsächlich in Zusammenhang mit politischen Spannungen. Zum einen waren diese durch politische Konflikte innerhalb von EU-Staaten bedingt, zum anderen durch Sorgen um eine Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Nordkorea. Da sich Negativszenarien jedoch nicht realisierten, hatten die Ereignisse keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Märkte.
Die US-Notenbank (FED) setzte mit drei Leitzinserhöhungen weiter ihren angekündigten restriktiven Kurs fort, blieb aber mit einem Leitzins von 1,5 % am Jahresende auf insgesamt niedrigem Niveau. Die Europäische Zentralbank (EZB) beließ ihren Leitzins bei 0,0 %, kündigte aber an, ab Januar 2018 ihr Anleihekaufprogramm von monatlich 60 Mrd. Euro auf 30 Mrd. Euro abzusenken.
Insgesamt überwog im Jahr 2017 das positive wirtschaftliche Moment, das durch insgesamt niedrige Zinsen weiterhin unterstützt wurde. Davon profitierten vor allem Anlagen mit erhöhtem Risiko wie Aktien oder Unternehmensanleihen niedriger Bonität. Die globalen Zinsen stiegen leicht oder stagnierten am langen Ende der Zinskurve. Anlagen in Anleihen mit niedrigem Kreditrisiko schlossen das Jahr kaum verändert ab.
Pensionsfondsmarkt
Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Pensionsfonds ergaben sich im Jahr 2017 aus einer Anpassung der Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds (PFAV) in Hinblick auf die nichtversicherungsförmige Verrentung bei einer Beitragszusage mit Mindestleistung nach § 236 Abs. 2a VAG.
Das Rundschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) 08/2017 (VA) zu derivativen Finanzinstrumenten und strukturierten Produkten ist zum 30. August 2017 in Kraft getreten und ersetzt die Rundschreiben 3/2000 (VA) und R 3/99 (VA) sowie die damit verbundenen Auslegungsentscheidungen der BaFin. Das Rundschreiben 11/2017 (VA) mit Hinweisen zur Anlage des Sicherungsvermögens (Kapitalanlagerundschreiben) für alle zum Erstversicherungsgeschäft zugelassenen Unternehmen, auf welche die Vorschriften für kleine Versicherungsunternehmen (§§ 212 bis 217 VAG) Anwendung finden, sowie inländische Pensionskassen und Pensionsfonds, ist zum 12. Dezember 2017 in Kraft getreten und ersetzt das bisherige Kapitalanlagerundschreiben 4/2011 (VA).
Die European Insurance and Occupatlonal Pensions Authority (EIOPA) führte im Jahr 2017 einen Stresstest für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) durch, dessen Ergebnisse am 13. Dezember 2017 veröffentlicht wurden. Daneben veröffentlichte EIOPA ein Konsultationspapier zu vierteljährlichen und jährlichen Berichtspflichten für Pensionsfonds. Zeitgleich fand eine Konsultation der EZB in Koordination mit EIOPA zu statistischen Berichtsanforderungen für Pensionsfonds statt.
Mit dem Gesetz zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze (Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG) vom 17. August 2017 wurde die betriebliche Altersversorgung in Deutschland in einem zentralen Grundsatz verändert: Während bisher eine reine Beitragszusage (rBZ) ohne Haftung des Arbeitgebers für eine bestimmte Leistungshöhe arbeitsrechtlich nicht möglich war, wird diese Möglichkeit nun zumindest in einem auf tarifvertraglich geregelte Versorgungssysteme beschränkten Umfang zugelassen. Dabei werden keine Mindest- bzw. Garantieleistungen der durchführenden Einrichtungen mehr vorgesehen. Die neue Betriebsrente wird im VAG durch spezifische Aufsichtsregelungen flankiert.
Unverändert konzentriert sich die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds aufgrund steuerlicher Vorschriften auf laufende Leistungen. Nach Verschmelzung von zwei Pensionsfonds auf andere Pensionsfonds im Jahr 2016 und zwei Neuzulassungen im Jahr 2017 beträgt die Anzahl der von der BaFin zugelassenen Pensionsfonds mit Geschäftstätigkeit in Deutschland 31. Darunter befinden sich neun Unternehmenspensionsfonds, auf die der mit Abstand größte Teil der Pensionsfonds-Dotierungen der vergangenen Jahre entfällt. Neben der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen stellen Beitragszusagen mit Mindestleistung den Schwerpunkt der Tätigkeit der Pensionsfonds dar.
Die WTW PF AG geht auch weiterhin von einer positiven Marktentwicklung aus. Abzuwarten bleibt zunächst, wie sich Akzeptanz und damit Verbreitungsgrad der rBZ nach den Regelungen des BRSG entwickeln werden. Marktteilnehmer gehen aktuell davon aus, dass der Pensionsfonds als eine der denkbaren Ausgestaltungsvarianten einer gemeinsamen Einrichtung für die Umsetzung der rBZ von zukünftigen Entwicklungen profitieren wird. Ansonsten wird erwartet, dass sich die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen auch weiterhin auf bereits laufende Leistungen konzentrieren wird.
Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2017 (GJ 2017) hat die WTW PF AG den operativen Pensionsfondsbetrieb durch Übernahme von unmittelbaren Leistungszusagen im Sinne des § 1 BetrAVG seiner Trägerunternehmen im „Gruppen-Pensionsplan 2013“ weiter ausgebaut.
Die WTW PF AG hat im GJ 2017 insgesamt 278 Versorgungsverhältnisse eines Trägerunternehmens im „Gruppen-Pensionsplan 2013“ übernommen. Im Gegenzug wurden 75.931 Tsd. Euro an Pensionsvermögen auf die WTW PF AG übertragen. Die Übernahme der 278 Versorgungsverhältnisse basiert vollumfänglich auf Einmalbeiträgen im Sinne des § 3 Nr. 66 EStG. Zum Ende des GJ 2017 verwaltete die WTW PF AG im „Gruppen-Pensionsplan 2013“ insgesamt 3.699 Versorgungsverhältnisse.
Darüber hinaus wurden im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ Einmalbeiträge in Höhe von 1.084 Tsd. Euro vereinnahmt. Zum Ende des GJ 2017 verwaltete die WTW PF AG im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ insgesamt 906 Planteilnehmer.
Die WTW PF AG hat im GJ 2017 den Pensionsfondsbetrieb mit dem „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ durch Bestandsübertragungen nach § 13 VAG weiter ausgebaut. Die WTW PF AG hat dabei 1.741 Planteilnehmer übernommen. Im Gegenzug wurden 28.783 Tsd. Euro an Pensionsvermögen auf die WTW PF AG übertragen. Zum Ende des GJ 2017 verwaltete die WTW PF AG im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ insgesamt 1.734 Planteilnehmer.
Details zur Bestandsentwicklung im GJ 2017 sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:
Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2017
| Anwärter | Invaliden- und Altersrenten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Männer | Frauen | Männer | Frauen | Summe der Jahresrenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | Anzahl | Anzahl | Anzahl | Tsd. Euro | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 751 | 110 | 1.836 | 414 | 45.525 |
| II. Zugang während des Geschäftsjahres | |||||
| 1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern | 1.430 | 373 | 215 | 43 | 3.979 |
| 2. sonstiger Zugang 1) | 545 | ||||
| 3. gesamter Zugang | 1.430 | 373 | 215 | 43 | 4.524 |
| III. Abgang während des Geschäftsjahres | |||||
| 1. Tod | 95 | 13 | 1.311 | ||
| 2. Beginn der Altersrente | 15 | ||||
| 3. Invalidität | |||||
| 4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf | |||||
| 5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen | 17 | 7 | |||
| 6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen | |||||
| 7. sonstiger Abgang2) | 1 | 42 | |||
| 8. gesamter Abgang | 32 | 7 | 96 | 13 | 1.353 |
| IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 2.149 | 476 | 1.955 | 444 | 48.695 |
| davon: | |||||
| 1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung | |||||
| 2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung | 2.149 | 476 | 1.955 | 444 | 48.695 |
| 3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung | |||||
| 4. beitragsfreie Anwartschaften | 1.386 | 372 | |||
| 5. in Rückdeckung gegeben | |||||
| 6. in Rückversicherung gegeben | 15 | 25 | |||
| 7. lebenslange Altersrente3) | 1.955 | 444 | 48.695 | ||
| 8. Auszahlungsplan mit Restverrentung |
| Hinterbliebenenrenten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Witwen | Witwer | Waisen | Summe der Jahresrenten | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Witwen | Witwer | Waisen | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | Anzahl | Anzahl | Tsd. Euro | Tsd. Euro | Tsd. Euro | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 1.270 | 29 | 27 | 11.146 | 152 | 98 |
| II. Zugang während des Geschäftsjahres | ||||||
| 1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern | 83 | 2 | 913 | 13 | ||
| 2. sonstiger Zugang 1) | 1 | 1 | 129 | 45 | 2 | |
| 3. gesamter Zugang | 83 | 3 | 1 | 1.042 | 58 | 2 |
| III. Abgang während des Geschäftsjahres | ||||||
| 1. Tod | 93 | 464 | ||||
| 2. Beginn der Altersrente | ||||||
| 3. Invalidität | ||||||
| 4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf | 2 | 3 | 5 | 4 | ||
| 5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen | ||||||
| 6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen | ||||||
| 7. sonstiger Abgang2) | 77 | |||||
| 8. gesamter Abgang | 95 | 3 | 546 | 4 | ||
| IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 1.258 | 32 | 25 | 11.641 | 209 | 96 |
| davon: | ||||||
| 1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung | ||||||
| 2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung | ||||||
| 3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung | ||||||
| 4. beitragsfreie Anwartschaften | ||||||
| 5. in Rückdeckung gegeben | ||||||
| 6. in Rückversicherung gegeben | ||||||
| 7. lebenslange Altersrente3) | ||||||
| 8. Auszahlungsplan mit Restverrentung |
1) z. B. Rentenerhöhungen.
2) z. B. Bestandsübertragungen, Abfindungen.
3) Hinterbliebenenrenten werden nicht als lebenslange Altersrente gezahlt.
Lage der Gesellschaft
Eigenmittel
Das Eigenkapital der WTW PF AG belief sich im GJ 2017 unverändert auf 3.581 Tsd. Euro. Die WTW PF AG hat das GJ 2017 wie im Vorjahr mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis abgeschlossen.
Die Aufwendungen für Steuer- und Rechtsberatung waren im GJ 2017 höher als erwartet. Die Aufwendungen wurden durch die Kostentragung der Funktionsausgliederungspartner gedeckt.
Im GJ 2017 wurde ein Teil der Eigenmittel (3.000 Tsd. Euro) der WTW PF AG in Form eines Darlehensvertrags an ein verbundenes Unternehmen angelegt. Die darüberhinausgehenden Eigenmittel (692 Tsd. Euro) werden als laufende Guthaben bei Kreditinstituten gehalten, um eine jederzeit adäquate Liquiditätsausstattung zu gewährleisten.
Sicherungsvermögen
Das Sicherungsvermögen der WTW PF AG hat sich im GJ 2017 - unter Berücksichtigung der erfolgten Übernahmen von Versorgungsverhältnissen und der Kapitalmarktentwicklung - erwartungsgemäß entwickelt. Der Zeitwert des Sicherungsvermögens belief sich zum Ende des GJ 2017 auf 1.073.337 Tsd. Euro (Vorjahr: 958.444 Tsd. Euro). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus erfolgten Übernahmen von unmittelbaren Leistungszusagen im Sinne des § 1 BetrAVG eines Trägerunternehmens und von Beitragszusagen mit Mindestleistung gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG mehrerer Trägerunternehmen.
Die auf den „Gruppen-Pensionsplan 2013“ entfallende Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 1.027.203 Tsd. Euro (Vorjahr: 943.637 Tsd. Euro). Dem Zeitwert des Sicherungsvermögens zum Bilanzstichtag steht eine gemäß § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelte Mindestdeckungsrückstellung für Versorgungsleistungen in Höhe von 740.595 Tsd. Euro (Vorjahr: 720.156 Tsd. Euro) gegenüber. Dies entspricht einem Bedeckungsgrad zum Bilanzstichtag in Höhe von rd. 139 % (Vorjahr: rd. 131 %).
Die für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ gebildete Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 16.603 Tsd. Euro (Vorjahr: 14.807 Tsd. Euro).
Die für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ erstmals gebildete Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 29.530 Tsd. Euro.
Zielsetzung der Trägerunternehmen bei der Anlage des Sicherungsvermögens im „Gruppen- Pensionsplan 2013“ ist die Sicherstellung einer langfristigen Bedienbarkeit der übernommenen Versorgungsverpflichtungen. Der Anlageschwerpunkt des Sicherungsvermögens liegt daher übenwiegend auf Rentenpapieren. Hierbei handelt es sich um in- und ausländische Staats- und Unternehmensanleihen. Zur Steigerung der Durchschnittsverzinsung wird darüber hinaus auch in in- und ausländische Aktien investiert.
Ziel für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ und den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ ist eine ertragsorientierte Kapitalanlage, die den Begünstigten in der Anwartschaftsphase vor dem Hintergrund langer Anlagehorizonte bestmögliche Renditen ermöglicht. In der Rentenphase erfolgt die Kapitalanlage gemäß dem Pensionsplan in Lebensversicherungsverträgen entsprechend den zugesagten Leistungen.
Die Liquiditätssituation in Bezug auf das Sicherungsvermögen war im GJ 2017 jederzeit ausreichend, um bei Fälligkeit die Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.
Die Kapitalanlagen des Sicherungsvermögens erzielten im GJ 2017 ein Bruttoergebnis in Höhe von 70.432 Tsd. Euro (Vorjahr: 35.456 Tsd. Euro). Hierbei sind unrealisierte Gewinne und Verluste ebenso berücksichtigt wie Effekte aus Währungsdifferenzen.
Jahresergebnis und finanzielle Leistungsindikatoren
Das der WTW PF AG originär verbleibende Jahresergebnis basierte im Wesentlichen auf drei finanziellen Leistungsindikatoren: Erträge aus der Anlage von Eigenmitteln, Erträge aus Pensionsfondsverträgen und Aufwendungen für abgeschlossene Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge. Die Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge wurden im GJ 2017 um eine Vergütungsabrede zur Kostentragung für die der WTW PF AG entstehenden Aufwände ergänzt. Die WTW PF AG hat das GJ 2017 wie im Vorjahr mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis abgeschlossen.
Im GJ 2017 entwickelten sich die finanziellen Leistungsindikatoren der WTW PF AG erwartungsgemäß. Von den Gesamtaufwendungen des GJ 2017 in Höhe von 2.266 Tsd. Euro entfallen 1.420 Tsd. Euro (Vorjahr: 596 Tsd. Euro) auf die Verwaltung von Kapitalanlagen, 389 Tsd. Euro (Vorjahr: 194 Tsd. Euro) auf den Pensionsfondsbetrieb und 457 Tsd. Euro (Vorjahr: 404 Tsd. Euro) auf sonstige Positionen, die im Wesentlichen bezogenen Dienstleistungen und Jahresabschlusskosten zuzurechnen sind. Die Aufwendungen für Steuer- und Rechtsberatung waren im GJ 2017 höher als erwartet. Die Aufwendungen wurden durch die Kostentragung der Funktionsausgliederungspartner gedeckt.
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Gestützt auf Prognosen führender Wirtschaftsinstitute, der Bundesregierung sowie der EU- Kommission erwartet die WTW PF AG für 2018 eine Fortsetzung des Wirtschaftsbooms in Deutschland und einen überdurchschnittlichen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts in der Größenordnung von 2,3 %. Absehbar deutlich höhere Lohnabschlüsse und ein Anstieg der Lohndrift insgesamt sind unmittelbare Folgen, die sich in einem Anstieg der Kerninflationsrate auf ca. 2 % niederschlagen sollten. Bei gleichzeitig nachlassendem Druck volatiler Inflationskomponenten (Energie, Nahrung) ist in Deutschland für 2018/19 allerdings eher von einer Seitwärtsbewegung der Inflation auszugehen.
Das Wachstum in der Eurozone ist stabil bei ca. 2 % und fußt auf Konsum und ansteigenden Staatsausgaben. Auch in dem Fall, dass sich die Teuerung innerhalb der EU auf die angestrebten 2 % zubewegt, ist nicht davon auszugehen, dass die EZB ihren grundsätzlich akkommodierenden Kurs verlässt. Ungeachtet einer angekündigten Beendigung der Anleihekäufe zum Ende des Jahres wird eine Leitzinserhöhung angesichts der latenten Gefahr einer Destabilisierung hochgradig verschuldeter Peripherieländer nicht vor Anfang 2019 für möglich gehalten.
In den USA ist von einem Anstieg der Teuerung auch oberhalb von 2 % noch im laufenden Jahr auszugehen. Angesichts Vollbeschäftigung gehen Beobachter von einem bereits aktuell nachhaltigen Druck auf Löhne und Gehälter aus, der die FED in ihrem im Dezember 2015 aufgenommenen Kurs einer schrittweisen Erhöhung der Leitzinsen bestärkt. Der Markt erwartet zwei weitere Zinsschritte bis Ende 2018.
Insgesamt wird für das Jahr 2018 ein weiterhin starkes globales Wachstum erwartet, durch die restriktivere Geldpolitik möglicherweise jedoch weniger dynamisch als im Vorjahr.
Mögliche Risiken, die eine Rezession einleiten könnten, stammen vor allem aus den USA. Sollte die US-Regierung die angekündigten, aber bislang mit vielen Ausnahmen angestoßenen protektionistischen Maßnahmen ausweiten, könnte dies zu einem globalen Handelskrieg führen. Gleichzeitig bleiben populistische Strömungen in Europa ein weiteres Risiko.
Mittelfristig (nach dem Jahr 2018) ist eine zumindest moderate Rezession als wahrscheinlich einzustufen. Die Ausprägung eines solchen Abschwungs hängt vor allem von zwei Faktoren ab. Zum einen würden ein globaler Inflationsanstieg und damit eine restriktivere Geldpolitik stark bremsend auf die Wirtschaft wirken. Zum anderen könnten politische Negativereignisse die Wirtschaft sowie die globalen Kapitalmärkte stark belasten. Entsprechend fällt der mittelfristige Markt- und Konjunkturausblick verhalten aus.
Pensionsfondsmarkt
In Bezug auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Pensionsfonds bleiben vor allem die Umsetzung der EU-Pensionsfondsrichtlinie (EbAV-ll-Richtlinie) sowie die Auswirkungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes zu beobachten.
Es wird erwartet, dass sich die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen auch weiterhin auf bereits laufende Leistungen konzentrieren wird. Die WTW PF AG geht auch weiterhin von einer positiven Marktentwicklung aus, insbesondere das niedrige Zinsniveau könnte für Unternehmen Anlass sein, über eine Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds nachzudenken.
Lage der Gesellschaft
Eigenmittel
Es ist davon auszugehen, dass das Volumen der Eigenmittel der WTW PF AG im Geschäftsjahr 2018 (G J 2018) unverändert bleiben wird.
Auch für das GJ 2018 ist zu erwarten, dass die Anlage der Eigenmittel der WTW PF AG konservativ ausgestaltet sein wird. Die Eigenmittel werden aus heutiger Sicht auch weiterhin als laufende Guthaben bei Kreditinstituten gehalten, in konservative festverzinsliche Anleihen und Schuldscheindarlehen, Fondsanlagen oder in sonstige konservative Anlageformen investiert werden.
Sicherungsvermögen
In Bezug auf das zum Bilanzstichtag bestehende Sicherungsvermögen wird mit einer leichten Zunahme durch weitere Bestandsübernahmen unter der Berücksichtigung der Vereinnahmung von Erträgen aus der Kapitalanlage sowie der planmäßigen Entnahme von Mitteln für laufende Versorgungsverpflichtungen gerechnet.
Für das derzeit bestehende Sicherungsvermögen wird die bisherige Anlagestrategie unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklungen fortgeführt werden.
Jahresergebnis und finanzielle Leistungsindikatoren
Für das GJ 2018 wird mit einer planmäßigen Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahr ist mit tendenziell leicht steigenden Erträgen aus Pensionsfondsverträgen zu rechnen. Basierend auf dem aktuellen Zinsniveau wird erwartet, dass die Erträge aus der Anlage von Eigenmitteln in unveränderter Höhe verbleiben. Auch bei den aus den abgeschlossenen Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen einhergehenden Aufwendungen wird tendenziell mit einem leichten Anstieg gerechnet. Entsprechend wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwartet.
Risikobericht
Zuständigkeiten für das Risikomanagement
Das Risikomanagement der WTW PF AG zählt zu den Aufgaben des Vorstands. Zusätzlich sind damit Fach- und Führungskräfte der beauftragten Dienstleister betraut. Als interne und externe Kontrollorgane wirken Aufsichtsrat, Interne Revision, der Treuhänder des Sicherungsvermögens und der Verantwortliche Aktuar. Die Aufsichtsbehörden kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sowie der aufsichtsrechtlichen Vorgaben.
Relevante Risiken
Die WTW PF AG betreibt mit dem „Gruppen-Pensionsplan 2013“ das Pensionsfondsgeschäft in der nicht-versicherungsförmigen Ausgestaltung. Die Durchführung des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ und des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ in der Rentenphase wird durch extern vollständig kongruente Rückdeckung gewährleistet. Die Mindestleistungsgarantie trägt gemäß der durchzuführenden Versorgungszusage der jeweilige Arbeitgeber bzw. bei dem „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ durch eine gesondert abgeschlossene Einstandspflicht ein drittes Unternehmen. Vor diesem Hintergrund sind die Risiken der WTW PF AG grundsätzlich nicht mit den Risiken des klassischen Lebensversicherungsgeschäfts vergleichbar, in dem versicherungsförmige Garantien erteilt werden.
Für die WTW PF AG bestehen keine versicherungstechnischen Risiken, da die WTW PF AG mit dem „Gruppen-Pensionsplan 2013“ grundsätzlich keine versicherungsförmigen Garantien übernimmt und der „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ sowie der „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ in der Rentenbezugsphase eine kongruente Rückdeckung vorsieht. Somit ist die WTW PF AG keinen Zins- und biometrischen Risiken ausgesetzt. Allenfalls lösen Zins- und biometrische Risiken eine Nachschusspflicht der Trägerunternehmen aus. Da die WTW PF AG darum bemüht ist, Nachschüsse der Trägerunternehmen möglichst zu vermeiden, werden das biometrische Risiko und das Rechnungszinsrisiko dennoch laufend überwacht.
Die Kapitalanlagerisiken für das Sicherungsvermögen tragen aufgrund der nicht-versicherungsförmigen Ausgestaltung des „Gruppen-Pensionsplan 2013“ vollumfänglich die Trägerunternehmen. Im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ steht der jeweilige Arbeitgeber und im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ ein drittes Unternehmen für die Mindestleistungsgarantie ein. Verluste aus den Kapitalanlagen im Sicherungsvermögen können zu einer Nachschussverpflichtung der Trägerunternehmen führen, nicht aber zu einem Verlust für die WTW PF AG. Lediglich für den Fall, dass ein Trägerunternehmen seiner Nachschusspflicht nicht nachkommt, fallen - neben biometrischen Risiken - Kapitalanlagerisiken im Umfang der mit den verfügbaren Mitteln dann versicherungsförmig zu garantierenden Leistungen auf die WTW PF AG zurück. Die dann erforderlichen Garantien werden jedoch gemäß dem „Gruppen-Pensionsplan 2013“, dem „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ und dem „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ vollständig extern kongruent rückdeckt sein. Insoweit stellt das Kapitalanlagerisiko kein originäres Risiko für die WTW PF AG dar. Originären Kapitalanlagerisiken, in Form von Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Währungsrisiken, ist die WTW PF AG einzig in Bezug auf die Eigenmittel ausgesetzt.
Liquiditätsrisiken bestehen sowohl in Bezug auf das Sicherungsvermögen als auch in Bezug auf die Eigenmittel. Die Liquiditätsrisiken der WTW PF AG beschränken sich allerdings im Hinblick auf das Sicherungsvermögen wie in Bezug auf die Eigenmittel grundsätzlich rein auf die zeitliche Komponente im Rahmen der Bereitstellung von liquiden Mitteln in ausreichendem Umfang. Einem Liquiditätsrisiko in Form einer eingeschränkten oder nicht möglichen Liquidierbarkeit von Kapitalanlagen ist die WTW PF AG in Bezug auf das Sicherungsvermögen ebenso wie in Bezug auf die Eigenmittel, aufgrund der Anlage der Mittel in liquidierbare Anlageformen, nicht ausgesetzt.
Operationelle Risiken, in Form von betrieblichen und rechtlichen Risiken, ergeben sich aus den internen Abläufen des Unternehmens, z. B. durch Unzulänglichkeiten der Prozesse oder Technik, durch Mitarbeiter oder Organisationsstrukturen sowie durch externe Faktoren. Rechtliche Risiken können sich aus vertraglichen Beziehungen und rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere aus den arbeits- und steuerrechtlichen, zivilrechtlichen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen, nicht nur im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, ergeben. In Bezug auf die regulatorischen Rahmenbedingungen sind vor allem die Einhaltung der Kapitalanlagerichtlinien sowie die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung hervorzuheben. Kostenrisiken, die ebenfalls unter die operationellen Risiken zu subsumieren sind, ist die WTW PF AG in nur sehr begrenztem Umfang ausgesetzt. Grund hierfür ist, dass alle maßgeblichen Funktionen auf die WTW GmbH und andere Unternehmen ausgegliedert sind, die sämtliche Verwaltungstätigkeiten übernehmen und alle Organmitglieder stellen (nur WTW GmbH und andere WTW Unternehmen). Die Vergütung der Dienstleister bemisst sich an den Honoraren, die zwischen den Trägerunternehmen und der WTW PF AG im Rahmen der abgeschlossenen Pensionsfondsverträge vereinbart worden sind.
In der Gesamtbetrachtung ist die WTW PF AG vor allem operationellen Risiken, in Form von betrieblichen und rechtlichen Risiken, ausgesetzt. Ein angesichts bestehender Investments zu Gunsten liquider Anlageklassen allenfalls residuales Liquiditätsrisiko wird seitens der WTW PF AG als operativ eingestuft. Darüber hinaus trägt die WTW PF AG originäre Kapitalanlagerisiken in Bezug auf die Eigenmittel.
Ziele und Maßnahmen des Risikomanagements
Die primären Ziele des betrieblichen Risikomanagements der WTW PF AG bestehen darin, die Erfüllbarkeit der Versorgungszahlungen bei Fälligkeit dauerhaft sicherzustellen und den Werterhalt der Eigenmittel sowie die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an den Pensionsfondsbetrieb - insbesondere in Bezug auf die Solvabilitätskapitalanforderungen - zu gewährleisten.
Dies erfordert die Ermittlung der unternehmensindividuellen Risiken, die Einschätzung der Bedeutung dieser Risiken und ggf. die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung der Risikopositionen. Das Vorgehen hierzu unterscheidet sich je nach Art des Risikos.
Den betrieblichen Risiken als Teil der operativen Risiken begegnet die WTW PF AG zusammen mit ihren Dienstleistern durch ein strukturiertes Risikomanagement sowie durch regelmäßige interne Kontrollen und Sicherungen. Durch die Einrichtung eines adäquaten internen Organisations- und Kontroll- systems werden die betrieblichen Risiken auf ein Mindestmaß reduziert. Die rechtlichen Risiken werden von der WTW PF AG bzw. den über Funktionsausgliederungen beauftragten Dienstleistern fortlaufend beobachtet und abgeschätzt, um im Bedarfsfall frühzeitig adäquate Maßnahmen ergreifen zu können.
Die für die WTW PF AG bestehenden Liquiditätsrisiken werden sowohl in Bezug auf das Sicherungsvermögen als auch in Bezug auf die Eigenmittel durch eine kontinuierliche Liquiditätsplanung minimiert, um bei Fälligkeit die jederzeitige Erfüllbarkeit der Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen.
Den originären Kapitalanlagerisiken im Rahmen der Anlage von Eigenmitteln begegnet die WTW PF AG mit einer konservativen Anlagepolitik, bei der größere Wertschwankungen nicht zu erwarten sind.
Die beschriebenen Maßnahmen des Risikomanagements werden durch ein umfassendes Kontroll- und Berichtswesen flankiert. Dem Verantwortlichen Aktuar obliegt die regelmäßige Ermittlung des Mindestvermögens im Rahmen des „Gruppen-Pensionsplan 2013“ auf Basis der einzelnen Trägerunternehmen. Der Treuhänder überwacht fortlaufend das Sicherungsvermögen und achtet u. a. auf eine ausreichende Bedeckung der Verpflichtungen und die ordnungsgemäße Führung der Vermögensverzeichnisse.
Der Vorstand des Pensionsfonds wird laufend über die Prüfungsergebnisse unterrichtet. Er berichtet dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse in regelmäßigen Abständen. Die Ergebnisse werden in Berichten festgehalten. Anhand dieser Berichte lässt sich die aktuelle Risikoposition der WTW PF AG erkennen und ihre Entwicklung nachvollziehen.
Bewertung der relevanten Risiken
Dem Vorstand sind derzeit keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der WTW PF AG gefährden könnten. Insbesondere werden die aufsichtsrechtlichen Solvabilitätskapitalanforderungen von der WTW PF AG erfüllt.
Chancenbericht
Die WTW PF AG beabsichtigt ihre Geschäftstätigkeit im GJ 2018 weiter auszubauen. Vor allem die Chancen weitere Versorgungsverpflichtungen gegen Einmalbeträge im Sinne des § 3 Nr. 66 EStG im GJ 2018 übernehmen zu können, werden als wahrscheinlich eingeschätzt. Insbesondere die gegenwärtige Niedrigzinspolitik kann Übertragungen von Versorgungsverpflichtungen gegen Einmalbeträge im Sinne des § 3 Nr. 66 EStG fördern.
Auch die Übernahme von weiteren Beitragszusagen mit Mindestleistung gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG werden im GJ 2018 als wahrscheinlich angesehen.
Vorbehalt bezüglich Zukunftsaussagen
Soweit die WTW PF AG in diesem Bericht Prognosen oder Erwartungen äußert oder ihre Aussagen die Zukunft betreffen, können diese mit bekannten sowie unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse können daher im Extremfall wesentlich von den geäußerten Prognosen, Erwartungen und Aussagen abweichen.
Die WTW PF AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Erwartungen und Aussagen zu aktualisieren.
Erklärung nach § 312 Abs. 3 AktG
Die WTW PF AG ist ein abhängiges Unternehmen der WTW GmbH im Sinne des § 17 AktG. Die WTW GmbH hält als Alleinaktionärin 100 % der Aktien der WTW PF AG.
Der Vorstand der WTW PF AG hat für das GJ 2017 einen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG aufgestellt, in dem er in der Schlusserklärung in Bezug auf die zu berichtenden Rechtsgeschäfte in Verbindung mit verbundenen Unternehmen feststellt, dass die WTW PF AG nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Darüber hinaus stellt der Vorstand fest, dass andere Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG im GJ 2017 weder getroffen noch unterlassen worden sind.
Der Vorstand
Wiesbaden, den 16. April 2018
Dr. Michael Karst, Vorsitzender
Dr. Volker Meusers
Nikolaus Schmidt-Narischkin
Jahresbilanz zum 31.12.2017
Aktivseite
| 31.12.2017 Euro |
31.12.2017 Euro |
31.12.2016 Euro |
||
|---|---|---|---|---|
| A. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | ||||
| I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | 1.073.336.548 | 958.444.006 | ||
| B. Forderungen | ||||
| I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an: | ||||
| 1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte | 4.015 | 183.795 | ||
| davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: 841 Euro (Vorjahr: 4.042 Euro) | ||||
| II. Sonstige Forderungen | 3.191.702 | 3.195.717 | 185.251 | |
| davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: 3.054.914 Euro (Vorjahr 49.502 Euro) | ||||
| C. Sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 692.379 | 3.467.966 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | ||||
| I. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 2.142 | 0 | ||
| Summe der Aktiva | 1.077.226.786 | 962.281.018 | ||
| Passivseite | ||||
| 31.12.2017 Euro |
31.12.2017 Euro |
31.12.2017 Euro |
31.12.2016 Euro |
|
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Eingefordertes Kapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 3.000.000 | 3.000.000 | ||
| abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen | 0 | 3.000.000 | 0 | |
| II. Kapitalrücklage | 581.167 | 3.581.167 | 581.167 | |
| B. Pensionsfondstechnische | ||||
| entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | ||||
| I. Deckungsrückstellung | 1.073.336.548 | 958.444.006 | ||
| C. Andere Rückstellungen | ||||
| I. Sonstige Rückstellungen | 48.815 | 255.845 | ||
| D. Andere Verbindlichkeiten | ||||
| I. Sonstige Verbindlichkeiten | 260.256 | 0 | ||
| davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: 260.256 Euro (Vorjahr 0 Euro) | ||||
| Summe der Passiva | 1.077.226.786 | 962.281.018 |
Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Abs. 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.
Wiesbaden, den 16. April 2018
Treuhänder
Jörg-Peter Domschke
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Passivposten B.I. eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB sowie unter Beachtung der auf Grund des § 240 Satz 1 Nr. 10-12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.
Reutlingen, den 16. April 2018
Verantwortlicher Aktuar
Peter Heimle
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017
Posten
| 31.12.2017 Euro |
31.12.2017 Euro |
31.12.2016 Euro |
|
|---|---|---|---|
| I. Pensionsfondstechnische Rechnung | |||
| 1. Verdiente Beiträge | |||
| Gebuchte Beiträge | 77.014.565 | 2.948.254 | |
| 2. Erträge aus Kapitalanlagen | |||
| a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 1.958.607 | 4.165.308 | |
| b) Gewinne aus dem Abgang \on Kapitalanlagen | 6.161.084 | 8.119.691 | 2.743.957 |
| 3. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 63.570.306 | 30.299.575 | |
| 4. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge | 1.095.683 | 547.905 | |
| 5. Aufwendungen für Versorgungsfälle Zahlungen für Versorgungsfälle | 60.156.737 | 29.093.032 | |
| 6. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen | |||
| Deckungsrückstellung | 86.154.142 | 8.857.462 | |
| 7. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb | |||
| Verwaltungsaufwendungen | 389.287 | 194.049 | |
| 8. Aufwendungen für Kapitalanlagen | |||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen | 1.420.327 | 595.556 | |
| b) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 868.182 | 2.288.509 | 136.618 |
| 9. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 383.066 | 1.650.663 | |
| 10. Pensionsfondstechnisches Ergebnis | 428.503 | 177.619 | |
| II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung | |||
| 1. Sonstige Erträge | 44.241 | 226.596 | |
| 2. Sonstige Aufwendungen | 472.744 | (428.503) | 404.215 |
| 3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 0 | 0 | |
| 4. Jahresüberschuss | 0 | 0 | |
| 5. Bilanzgewinn | 0 | 0 |
Anhang
Sitz der Willis Towers Watson Pensionsfonds AG (WTW PF AG) ist Wiesbaden. Die WTW PF AG ist unter der Nummer HRB 21589 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Wiesbaden eingetragen. Nach einer dem Vorstand gemäß § 20 Abs. 1,3 und 4 AktG zugegangenen schriftlichen Mitteilung der WTW GmbH besitzt diese eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung an der WTW PF AG.
Rechnungslegungsvorschriften
Der Jahresabschluss der WTW PF AG für das Geschäftsjahr 2017 (GJ 2017) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), insbesondere den §§ 238-289 HGB i. V. m. den §§ 341 ff. HGB aufgestellt. Die Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds (RechPensV) sowie die anzuwendenden Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) wurden ebenso beachtet wie die Anforderungen des Aktiengesetzes (AktG).
Alle Geldbeträge werden im Jahresabschluss in vollen Euro angegeben. Differenzen aufgrund kaufmännischer Rundung in Höhe von +/-1 Euro sind möglich.
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Unter den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist sämtliches Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausgewiesen.
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern werden gemäß den §§ 341 Abs. 4 Satz 2 HGB i. V. m. § 36 RechPensV mit dem Zeitwert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Vorsicht bewertet. Der Zeitwert der als Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gehaltenen Investmentvermögen ergibt sich aus den zum Bilanzstichtag veröffentlichten Anteilspreisen zum Rücknahmekurs. Die Bilanzierung der Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen erfolgt nach § 341b Abs. 4 HGB zum Zeitwert, der zum Bilanzstichtag dem vom Versicherungsunternehmen gemeldeten Aktivwert entspricht.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen auf den am Abschlussstichtag beizulegenden Wert werden bei Bedarf für jeden Vermögensgegenstand einzeln ermittelt. Im Berichtsjahr waren keine Wertberichtigungen erforderlich.
Rechnungsabgrenzungsposten
Im Voraus geleistete Beiträge werden gemäß RechPensV als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Die in der Bilanz ausgewiesene Deckungsrückstellung des „Gruppen-Pensionsplan 2013“ ergibt sich als Maximum aus dem Zeitwert des Sicherungsvermögens und der Summe aller pro Versorgungsberechtigtem nach der prospektiven Methode gemäß § 24 Abs. 2 PFAV ermittelten Mindestdeckungsrückstellungen (§ 341 f Abs. 1 Satz 2 HGB, § 17 RechPensV). Sofern der Zeitwert des Sicherungsvermögens die Mindestdeckungsrückstellung übersteigt, ergibt sich die Deckungsrückstellung somit nach der retrospektiven Methode.
Die Berechnung der nach § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelten Mindestdeckungsrückstellung für den „Gruppen-Pensionsplan 2013“ erfolgt auf Basis der einzelnen Trägerunternehmen der WTW PF AG. Der nach § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelten (Gesamt-)Mindestdeckungsrückstellung liegen modifizierte Generationentafeln „Richttafeln 2005 G“ von Klaus Heubeck (Verlag Heubeck-Richttafeln- GmbH, Köln, 2005) und Rechnungszinssätze von 1,9% bis 2,6% zugrunde (Vorjahr: 1,8% bis 2,3 %). Die Modifikation der Richttafeln erfolgte durch pauschale Abschläge auf die Sterbewahrscheinlichkeiten im Altersbereich bis 80 Jahre in Höhe von rund 30 % für Männer bzw. 15 % für Frauen. Im Altersbereich bis 85 Jahre werden die Abschläge linear auf 0% reduziert. Für zwei Abrechnungsverbände wurden aufgrund der überdurchschnittlichen Rentenhöhen Abschläge von 42,5 % für Männer bzw. 20 % für Frauen angesetzt. Soweit die für die Durchführung der Leistungszusagen anfallenden Verwaltungsaufwendungen dem Sicherungsvermögen des jeweiligen Trägerunternehmens belastet werden, sind in der ermittelten (Gesamt-)Mindestdeckungsrückstellung Verwaltungskosten in angemessener Höhe berücksichtigt.
Für aktive und für unverfallbar ausgeschiedene Anwärter der Pensionspläne „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ und „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“ entspricht die in der Bilanz ausgewiesene Deckungsrückstellung dem Versorgungskapital (Zeitwert des Sicherungsvermögens) zum Bilanzstichtag. Die Bilanzdeckungsrückstellung für laufende Leistungen entspricht bei den beiden vorgenannten Pensionsplänen der vom Lebensversicherungsunternehmen ermittelten prospektiven Deckungsrückstellung, d. h. dem gemeldeten Aktivwert der Versicherungsverträge, für diese Leistungen zum Bilanzstichtag.
Verbindlichkeiten und nicht-pensionsfondstechnische Rückstellungen
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Ihre Restlaufzeit beträgt weniger als fünf Jahre und sie sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert. Nichtpensionsfondstechnische Rückstellungen sind in Höhe des Betrags anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als Erfüllungsbetrag notwendig ist. Eine Abzinsung der Rückstellungen wird nicht vorgenommen, da die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt.
Währungsumrechnung
Im Sicherungsvermögen werden Kapitalanlagen in Form von Anteilen an Investmentvermögen gehalten, die originär auf fremde Währung lauten. Die Währungsumrechnung dieser Vermögensgegenstände in Euro erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.
Angaben zu den Aktiva
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Entwicklung der im Aktivposten A.I erfassten Kapitalanlagen1)2) im Geschäftsjahr 2017
| Kapitalanlagearten | Bilanzwerte Vorjahr Tsd. Euro |
Zugänge Tsd. Euro |
Umbuchungen Tsd. Euro |
Abgänge Tsd. Euro |
Nicht realisierte Gewinne Tsd. Euro |
Nicht realisierte Verluste Tsd. Euro |
Bilanzwerte Geschäftsjahr Tsd. Euro |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. Sonstige Kapitalanlagen | |||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 955.876 | 397.278 | - | 344.699 | 63.570 | 383 | 1.071.642 |
| 2. Verträge bei Lebensversicherungs- Unternehmen | - | 701 | - | 15 | - | - | 686 |
| 3. Laufende Guthaben | 2.568 | 403.175 | - | 404.735 | - | - | 1.009 |
| Summe I. | 958.444 | 801.154 | - | 749.449 | 63.570 | 383 | 1.073.337 |
| Insgesamt | 958.444 | 801.154 | - | 749.449 | 63.570 | 383 | 1.073.337 |
Darüber hinaus verfügt die WTW PF AG zum Bilanzstichtag über keine weiteren Kapitalanlagen, auch nicht über Kapitalanlagen, die zum (fortgeführten) Anschaffungswert auszuweisen wären.
1 Für die Zuordnung zu den Kapitalanlagearten gelten die §§ 6 und 7 sowie 5 der RechPensV in Verbindung mit den §§ 7-9 Satz 1, §§ 11 und 12 der RechVersV entsprechend.
2 Ein Teil des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist in laufenden Guthaben investiert. Da kein solcher Posten in dem Formblatt vorgesehen ist, erfolgt der Ausweis unter der Bezeichnung laufende Guthaben.
Angaben zu den Passiva
Eigenkapital
Das Eigenkapital der WTW PF AG beträgt zum Ende des GJ 2017 unverändert 3.581.167 Euro.
Das gezeichnete Kapital (Passivposten A.I.) der WTW PF AG beträgt 3.000.000 Euro. Es ist unterteilt in 3.000.000 nennwertlose Stückaktien. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.
Zum 31. Dezember 2017 beträgt die Kapitalrücklage unverändert 581.167 Euro.
Deckungsrückstellung
Zum Bilanzstichtag betrug der Wert der Deckungsrückstellung (Passivposten B.I.) entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 1.073.336.548 Euro (Vorjahr: 958.444.006 Euro). Davon entfallen 1.027.203.123 Euro (Vorjahr: 943.637.481 Euro) auf den „Gruppen-Pensionsplan 2013',16.603.029 Euro (Vorjahr: 14.806.524 Euro) auf den „Gruppen- Pensionsplan BVP 2015“ und 29.530.396 Euro auf den erstmals im GJ 2017 bestandsführenden „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“.
Die Mindestdeckungsrückstellung nach § 24 Abs. 2 PFAV für den „Gruppen-Pensionsplan 2013' beträgt 740.595.020 Euro (Vorjahr: 720.155.973 Euro). Die Mindestdeckungsrückstellung für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015' beträgt 70.869 Euro (Vorjahr: 0 Euro) und für den „Gruppen- Pensionsplan BVP 2016' 614.839 Euro (Vorjahr: 0 Euro).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen (Passivposten C.I.) in Höhe von 48.815 Euro (Vorjahr: 255.845 Euro) entfallen mit 43.250 Euro (Vorjahr: 70.376 Euro) im Wesentlichen auf Rückstellungen für bezogene Dienstleistungen. Die bezogenen Dienstleistungen entfallen insbesondere auf Aufwendungen für die Jahresabschlusskosten (23.750 Euro / Vorjahr: 46.524 Euro) sowie Beratergebühren (19.500 Euro / Vorjahr: 23.852 Euro) im GJ 2017.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Verdiente Beiträge
Der Gesamtbetrag der gebuchten Beiträge (Posten I.1.) im GJ 2017 beläuft sich auf 77.014.565 Euro (Vorjahr: 2.948.254 Euro).
Davon entfallen 75.930.511 Euro (Vorjahr: 2.464.545 Euro) auf den leistungsorientierten „Gruppen- Pensionsplan 2013“ und 1.084.054 Euro (Vorjahr: 483.709 Euro) auf den beitragsorientierten „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“. Der „Gruppen-Pensionsplan 2013“ sieht keine Gewinnbeteiligung vor. Der „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ stellt einen Vertrag mit Gewinnbeteiligung für die Versorgungsberechtigten bzw. Trägerunternehmen dar.
Sowohl bei den Beiträgen für den „Gruppen-Pensionsplan 2013“ als auch bei den Beiträgen für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015“ handelt es sich ausschließlich um (laufende) Einmalbeiträge.
Erträge aus Kapitalanlagen
Bei den im Posten I.2. ausgewiesenen Erträgen aus Kapitalanlagen in Höhe von 8.119.691 Euro (Vorjahr: 6.909.265 Euro) handelt es sich vollumfänglich um Erträge aus der Anlage des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.). Hiervon entfallen 6.161.084 Euro (Vorjahr: 2.743.957 Euro) auf Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen, die durch Verkäufe von Anteilen an Investmentvermögen entstanden.
In den unter Position I.2.a) ausgewiesenen Erträgen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.) in Höhe von 1.958.607 Euro sind Erträge aus Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen in Höhe von 10.306 Euro (Vorjahr: 0 Euro) enthalten. Gewinne aus dem Abgang von Verträgen bei Lebensversicherungsunternehmen sind im Geschäftsjahr 2017 keine entstanden.
Sonstige pensionsfondstechnische Erträge
Die im Posten I.4. ausgewiesenen sonstigen pensionsfondstechnischen Erträge in Höhe von 1.095.683 Euro (Vorjahr: 547.905 Euro) resultieren aus abgeschlossenen Pensionsfondsverträgen.
Aufwendungen für Versorgungsfälle
Die im Posten 1.5. ausgewiesenen Zahlungen für Versorgungsfälle im GJ 2017 belaufen sich auf 60.156.737 Euro (Vorjahr: 29.093.032 Euro). Davon entfallen 59.845.960 Euro (Vorjahr: 29.093.032 Euro) auf den „Gruppen-Pensionsplan 2013“, 33.009 Euro (Vorjahr: 0 Euro) auf den „Gruppen- Pensionsplan BVP 2015“ und 277.768 Euro (Vorjahr: 0 Euro) auf den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2016“.
Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen
Im GJ 2017 wurden den pensionsfondstechnischen Rückstellungen insgesamt 86.154.142 Euro zugeführt (Vorjahr: 8.857.462 Euro). Die Zuführung betrifft ausschließlich die Deckungsrückstellung, die sich aufgrund der wertkongruenten Bilanzierung zum Bilanzstichtag erhöhte und dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitgebern und Arbeitnehmern entspricht.
Aufwendungen für Kapitalanlagen
Die im Posten I.8. ausgewiesenen Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen in Höhe von 2.288.509 Euro (Vorjahr: 595.556 Euro) entfallen vollumfänglich auf die Verwaltung von Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.). Davon entfallen 868.182 Euro (Vorjahr: 136.618 Euro) auf Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die infolge des Verkaufs von Anteilen an Investmentvermögen eintraten.
Die unter I.8.a) ausgewiesenen Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von 1.420.327 Euro entfallen vollumfänglich auf Aufwendungen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
Sonstige Erträge
Bei den im Posten II.1. ausgewiesenen sonstigen Erträgen in Höhe von 44.241 Euro (Vorjahr: 226.596 Euro) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (30.290 Euro / Vorjahr: 696 Euro). Weitere 9.711 Euro (Vorjahr: 34.355 Euro) entfallen auf Erträge aus Währungsdifferenzen, die den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.) zuzuordnen sind.
Sonstige Aufwendungen
Die im Posten II.2. ausgewiesenen sonstigen Aufwendungen in Höhe von 472.744 Euro (Vorjahr: 404.215 Euro) entfallen im Wesentlichen auf bezogene Dienstleistungen (335.855 Euro / Vorjahr: 167.415 Euro), Steuer- und Rechtsberatung (58.942 Euro / Vorjahr: 18.769 Euro) und Jahresabschlusskosten (22.099 Euro / Vorjahr: 23.610 Euro). Weitere 16.091 Euro (Vorjahr: 0 Euro) entfallen auf Aufwendungen aus Währungsdifferenzen, die den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.) zuzuordnen sind.
Jahresüberschuss / Bilanzgewinn
Die WTW PF AG hat das GJ 2017 wie im Vorjahr mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis abgeschlossen. Der Bilanzgewinn beträgt 0 Euro.
Sonstige Angaben
Angaben zu in- und ausländischem Investmentvermögen
Das Vermögen für Rechnung und Risiko für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist größtenteils in Investmentvermögen investiert (Aktivposten A.I.). an dem zum Bilanzstichtag zum Teil mehr als 10% der Anteile gehalten wurden. Die Bewertung erfolgt zum Zeitwert.
| Anteile an Investmentvermögen und Anlageziele | Marktwert Tsd. Euro |
Differenz zum Buchwert Tsd. Euro |
Ausschüttungen im Geschäftsjahr Tsd. Euro |
Beschränkung tägliche Rückgabe | unterlassene Abschreibungen |
|---|---|---|---|---|---|
| (1)Spezialfonds Trägerunternehmen 110 (Mischfonds Renten und Aktien) | 617.305 | 0 | 0 | nein | nein |
| (2)Stone Harbor Emerging Markets Investment Grade Debt (Anleihen Schwellenländer) | 15.218 | 0 | 580 | nein | nein |
| (3)Heitman UCITS-Heltman Global Prime (Globale REITs) | 18.572 | 0 | 0 | nein | nein |
| (4)Towers Watson Universal Dynamik (Mischfonds Renten und Aktien) | 33.951 | 0 | 77 | nein | nein |
| (5)Towers Watson Universal Robust (Mischfonds Renten und Aktien) | 38.408 | 0 | 155 | nein | nein |
| (6)Global Value Property Fund (Immobilien-Dachfonds) | 5.530 | 0 | 0 | ja | nein |
Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Die WTW PF AG beschäftigt keine Arbeitnehmer. Die betrieblichen Funktionen wurden vertraglich auf die WTW GmbH und andere Unternehmen übertragen.
Geleistete PSV-Beiträge
Die PSV-Beiträge für die von der WTW PF AG durchgeführten Versorgungszusagen entrichten die jeweiligen Trägerunternehmen selbst.
Honorar des Abschlussprüfers
Für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, sind Aufwendungen in Höhe von 19.040 Euro (einschl. Umsatzsteuer) erfasst.
Konzernzugehörigkeit
Die WTW PF AG gehört über ihre Alleinaktionärin, die WTW GmbH, zum Konzern der Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland). Die Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland), stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die WTW PF AG einbezogen wird (Equi- tymethode). Der Konzernabschluss wird nach Veröffentlichung bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter www.sec.aov erhältlich sein.
Aufsicht und Vorstand
Der Aufsichtsrat und der Vorstand sind wie folgt besetzt:
Aufsichtsrat
| Morris, Paul (Vorsitzender) | Head of Western Europe, Willis Towers Watson |
| Dr. Schwinger, Reiner (Stellvertretender Vorsitzender) | Head of the Northern Europe Region and Head of Germany/Austria, Willis Towers Watson |
| Cresswell, Nigel | Head of Investment Germany, Willis Towers Watson |
| Dr. Jasper, Thomas | Head of Retirement Solutions Western Europe, Willis Towers Watson |
| Dr. Paulweber, Michael | Head of Technology and Administration Solutions Western Europe and CEEMEA, Willis Towers Watson |
| Schmandt, Ernst | Director Global Services & Solutions, Willis Towers Watson |
Vorstand
| Dr. Karst, Michael (Vorsitzender) | Head of Legal/Tax/Accounting Germany, Willis Towers Watson |
| Dr. Meusers, Volker | Head of Funding Vehicles Germany, Willis Towers Watson |
| Schmidt-Narischkin, Nikolaus | Head of Client Management (large clients) Germany, Willis Towers Watson |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
Der Vorstand
Wiesbaden, den 16. April 2018
Dr. Michael Karst, Vorsitzender
Dr. Volker Meusers
Nikolaus Schmidt-Narischkin
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Willis Towers Watson Pensionsfonds AG (vormals: Towers Watson Pensionsfonds AG), Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Willis Towers Watson Pensionsfonds AG (vormals: Towers Watson Pensionsfonds AG), Wiesbaden, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 20. April 2018
**Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Höhndorf, Wirtschaftsprüfer
Hoppe, Wirtschaftsprüferin