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WILLIS TOWERS WATSON PLC — Management Reports 2016
Jun 2, 2017
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Management Reports
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Publication
Towers Watson Pensionsfonds AG
Wiesbaden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2016 bis zum 31.12.2016
Lagebericht
Grundlagen
Die Aktien der Towers Watson Pensionsfonds AG, Wiesbaden (TW PF AG), werden zu 100 % von der Alleinaktionärin, der Towers Watson GmbH, Frankfurt am Main (TW GmbH), gehalten. Die TW PF AG und die TW GmbH gehören zum Konzern der Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland).
Die TW PF AG hat im Rahmen der Geschäftsorganisation mit der TW GmbH und vereinzelt auch anderen Unternehmen Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge geschlossen.
Auf dieser Grundlage übernehmen die TW GmbH und die anderen Unternehmen die Verwaltungsaufgaben der TW PF AG. Darüber hinaus stellen die TW GmbH und andere WTW Unternehmen sämtliche Organmitglieder. Die TW PF AG beschäftigt daher keine eigenen Mitarbeiter.
Die TW PF AG betreibt das Pensionsfondsgeschäft als überbetrieblicher Pensionsfonds im Rahmen des „Gruppen-Pensionsplan 2013" sowie des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015". Nach Maßgabe des „Gruppen-Pensionsplan 2013" führt die TW PF AG ehemals unmittelbare Leistungszusagen oder Unterstützungskassenzusagen im Sinne des § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) seiner Trägerunternehmen durch. Sie erbringt für die Versorgungsberechtigten Leistungen der Alters-, lnvaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgungsleistungen werden im Rahmen des „Gruppen-Pensionsplan 2013" ausschließlich gemäß § 236 Abs. 2 VAG ohne versicherungsförmige Garantie erbracht. Die TW PF AG übernimmt die Durchführung der Leistungen nur insoweit, als die Trägerunternehmen den Finanzierungsverpflichtungen nachkommen.
Bei dem „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" handelt es sich um eine Beitragszusage mit Mindestleistung im Sinne von § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG. Die TW PF AG erbringt für die Versorgungsberechtigten Leistungen der Alters- und Hinterbliebenenversorgung. Die Versorgungsleistungen der TW PF AG werden im Rahmen des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" gemäß § 236 Abs. 1 VAG in der Rentenphase rückdeckungsakzessorisch erbracht. In der Anwartschaftsphase wird der Pensionsplan nicht-versicherungsförmig durchgeführt. Die TW PF AG übernimmt die Durchführung der Leistungen gemäß „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" nur insoweit, als Beiträge eingebracht und einschließlich der erzielten Erträge zu Ansprüchen der Versorgungsberechtigten gegenüber der TW PF AG führen.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2016 wurde das Geschäftsjahr der TW PF AG an das Kalenderjahr angeglichen. Die Zeit vom 1. Juli 2016 bis zum 31. Dezember 2016 bildet daher ein Rumpfgeschäftsjahr.
Alle im Lagebericht angegebenen Geldbeträge sind - unter Berücksichtigung der kaufmännischen Rundung - in Tausend Euro angegeben. Die das Rumpfgeschäftsjahr betreffenden Angaben sind mit den Vorjahreswerten aufgrund der unterschiedlichen Zeitraumbezüge nur bedingt vergleichbar.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Geldpolitik der Zentralbanken weltweit sowie diverse geopolitische Ereignisse waren maßgebend für das Wirtschaftsgeschehen im zweiten Halbjahr 2016. Zudem sorgte der überraschende Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl im November 2016 für eine erhöhte Volatilität an den globalen Kapitalmärkten. Aufgrund von gestiegenen Zins- und Inflationserwartungen verzeichneten US-amerikanische Staatsanleihen einen deutlichen Renditeanstieg.
Die Europäische Zentralbank (EZB) kündigte im Dezember 2016 an, ihre expansive Geldpolitik fortzusetzen. Demnach wurde das Anleihenkaufprogramm um weitere neun Monate bis mindestens Dezember 2017 verlängert. Gleichzeitig soll das monatliche Volumen ab April 2017 von derzeit 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden Euro gesenkt werden. Die Verlängerung wurde vom Markt positiv aufgenommen, was zu einem leichten Renditerückgang europäischer Anleihen führte.
Im Gegensatz zur weiterhin expansiven Geldpolitik der EZB leitete die US-Notenbank (FED) im Dezember 2016 eine Wende ihrer Geldpolitik ein. Als restriktive Maßnahme wurde der Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Die gleichzeitige Ankündigung, im Jahr 2017 bis zu drei Zinserhöhungen durchführen zu wollen, führte zu steigenden Renditen bei US-Anleihen.
Die globalen Aktienmärkte konnten im zweiten Halbjahr 2016 eine positive Entwicklung verzeichnen. Haupttreiber war die Hoffnung auf stärkere Wachstumsimpulse unter dem neuen US-Präsidenten.
Pensionsfondsmarkt
Die Neufassung des Rundschreibens 12/2005 (VA) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zum Sicherungsvermögen erfolgte am 1. Dezember 2016 durch das BaFin-Rundschreiben 7/2016 (VA) - Aufstellung und Führung des Vermögensverzeichnisses, Vorlage des Ausdrucks und Aufbewahrung des Sicherungsvermögens.
Am 14. Dezember 2016 haben das Europäische Parlament und der Europäische Rat die Richtlinie (EU) 2016/2341 über die Tätigkeiten und die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) beschlossen (EbAV-II-Richtlinie). Die Veröffentlichung erfolgte am 23. Dezember 2016 im Amtsblatt der Europäischen Union. Die Mitgliedsstaaten haben nun bis zum 13. Januar 2019 Zeit, die neue Regelung in nationales Recht umzusetzen. Wie erwartet, enthält die Richtlinie hauptsächlich Regelungen, die der Verbesserung der Governance (Geschäftsorganisation) und Transparenz (Informationspflichten gegenüber den Versorgungsberechtigten und Rentenbeziehern) der EbAV dienen sollen. Darüber hinaus sieht die Richtlinie Regeln für grenzüberschreitend tätige Pensionsfonds vor.
Unverändert konzentriert sich die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds aufgrund steuerlicher Vorschriften auf laufende Leistungen. Zum Jahresende 2016 beträgt die Anzahl der von der BaFin zugelassenen Pensionsfonds mit Geschäftstätigkeit in Deutschland unverändert 31. Darunter befinden sich neun Unternehmenspensionsfonds, auf die der mit Abstand größte Teil der Pensionsfonds-Dotierungen der vergangenen Jahre entfällt. Neben der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen stellen Beitragszusagen mit Mindestleistung den Schwerpunkt der Tätigkeit der Pensionsfonds dar.
Die TW PF AG geht auch weiterhin von einer positiven Marktentwicklung aus. Es wird erwartet, dass sich die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen auch weiterhin auf bereits laufende Leistungen konzentrieren wird.
Geschäftsverlauf
Im Rumpfgeschäftsjahr 2016 (RGJ 2016) hat die TW PF AG den operativen Pensionsfondsbetrieb durch Übernahme von unmittelbaren Leistungszusagen im Sinne des § 1 BetrAVG seiner Trägerunternehmen erwartungsgemäß im „Gruppen-Pensionsplan 2013" weiter ausgebaut.
Die TW PF AG hat im RGJ 2016 insgesamt drei Versorgungsverhältnisse eines Trägerunternehmens im „Gruppen-Pensionsplan 2013" übernommen. Im Gegenzug wurden 2.465 Tsd. Euro an Pensionsvermögen auf die TW PF AG übertragen. Die Übernahme der drei Versorgungsverhältnisse basiert vollumfänglich auf Einmalbeiträgen im Sinne des § 3 Nr. 66 EStG. Zum Ende des RGJ 2016 verwaltete die TW PF AG im „Gruppen-Pensionsplan 2013" insgesamt 3.576 Versorgungsverhältnisse.
Darüber hinaus hat die TW PF AG im RGJ 2016 den Pensionsfondsbetrieb im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" durch Bestandsübertragungen nach § 13 VAG aufgenommen. Die TW PF AG hat dabei 861 Planteilnehmer übernommen. Im Gegenzug wurden 13.553 Tsd. Euro an Pensionsvermögen auf die TW PF AG übertragen. Darüber hinaus wurden im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" Einmalbeiträge in Höhe von rd. 484 Tsd. Euro vereinnahmt. Zum Ende des RGJ 2016 verwaltete die TW PF AG im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" insgesamt 861 Planteilnehmer.
Details zur Bestandsentwicklung im RGJ 2016 sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:
Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Rumpfgeschäftsjahr 2016
| Anwärter | Invaliden- und Altersrenten | Hinterbliebenenrenten | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Männer Anzahl |
Frauen Anzahl |
Männer Anzahl |
Frauen Anzahl |
Summe der Jahresrenten Tsd. Euro |
Witwen Anzahl |
Witwer Anzahl |
Waisen Anzahl |
Summe der Jahresrenten | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Witwen Tsd. Euro |
Witwer Tsd. Euro |
Waisen Tsd. Euro |
|||||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres | 0 | 0 | 1.874 | 419 | 46.130 | 1.267 | 29 | 29 | 11.238 | 153 | 96 |
| II. Zugang während des Geschäftsjahres | |||||||||||
| 1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern | 751 | 110 | 3 | 95 | 33 | 1 | 278 | 2 | |||
| 2. sonstiger Zugang 1) | 16 | 3 | 3 | 20 | |||||||
| 3. gesamter Zugang | 751 | 110 | 3 | 111 | 33 | 1 | 3 | 281 | 2 | 20 | |
| III. Abgang während des Geschäftsjahres | |||||||||||
| 1. Tod | 40 | 5 | 672 | 30 | 1 | 250 | 3 | ||||
| 2. Beginn der Altersrente | |||||||||||
| 3. Invalidität | |||||||||||
| 4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf | 1 | 23 | 5 | 18 | |||||||
| 5. Beendigung unter Zahlung von Beträgen | |||||||||||
| 6. Beendigung ohne Zahlung von Beträgen | |||||||||||
| 7. sonstiger Abgang 2) | 21 | 122 | |||||||||
| 8. gesamter Abgang | 41 | 5 | 716 | 30 | 1 | 5 | 372 | 3 | 18 | ||
| IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres | 751 | 110 | 1.836 | 414 | 45.525 | 1.270 | 29 | 27 | 11.146 | 152 | 98 |
| davon: | |||||||||||
| 1. nur mit Anwartschaft auf Invaliditätsversorgung | |||||||||||
| 2. nur mit Anwartschaft auf Hinterbliebenenversorgung | 751 | 110 | 1.836 | 414 | 45.525 | ||||||
| 3. mit Anwartschaft auf Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung | |||||||||||
| 4. beitragsfreie Anwartschaften | 25 | 9 | |||||||||
| 5. in Rückdeckung gegeben | |||||||||||
| 6. in Rückversicherung gegeben | |||||||||||
| 7. lebenslange Altersrente 3) | 1.836 | 414 | 45.525 | ||||||||
| 8. Auszahlungsplan mit Restverrentung |
1) z. B. Rentenerhöhungen.
2) z. B. Bestandsübertragungen, Abfindungen.
3) Hinterbliebenenrenten werden nicht als lebenslange Altersrente gezahlt.
Lage der Gesellschaft
Eigenmittel
Das Eigenkapital der TW PF AG belief sich im RGJ 2016 unverändert auf 3.581 Tsd. Euro. Die TW PF AG hat das RGJ 2016 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 30 Tsd. Euro) abgeschlossen. Das RGJ 2016 konnte mit einem besser als im Vorjahr erwarteten Jahresergebnis abgeschlossen werden, da die originär vom Pensionsfonds zu tragenden Kosten geringer als vorgesehen ausfielen.
Die Eigenmittel der TW PF AG werden überwiegend als laufende Guthaben bei Kreditinstituten (3.468 Tsd. Euro) gehalten. Kapitalanlagen im Rahmen der Eigenmittel wurden bisher nicht getätigt.
Die Liquiditätssituation in Bezug auf Eigenmittel war im RGJ 2016 jederzeit ausreichend und ermöglichte es somit, allen eingegangenen Verpflichtungen zeitgerecht nachzukommen.
Sicherungsvermögen
Das Sicherungsvermögen der TW PF AG hat sich im RGJ 2016 - unter Berücksichtigung der erfolgten Übernahmen von Versorgungsverhältnissen und der Kapitalmarktentwicklung - besser als erwartet entwickelt. Der Zeitwert des Sicherungsvermögens belief sich zum Ende des RGJ 2016 auf 958.444 Tsd. Euro (Vorjahr: 936.033 Tsd. Euro). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus erfolgten Übernahmen von unmittelbaren Leistungszusagen im Sinne des § 1 BetrAVG eines Trägerunternehmens und von Beitragszusagen mit Mindestleistung gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG eines Trägerunternehmens.
Die auf den „Gruppen-Pensionsplan 2013" entfallende Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 943.637 Tsd. Euro (Vorjahr: 936.033 Tsd. Euro). Dem Zeitwert des Sicherungsvermögens zum Bilanzstichtag steht eine gemäß § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelte Mindestdeckungsrückstellung für Versorgungsleistungen in Höhe von 720.156 Tsd. Euro (Vorjahr: 749.503 Tsd. Euro) gegenüber. Dies entspricht einem Bedeckungsgrad zum Bilanzstichtag in Höhe von rd. 131 % (Vorjahr: rd. 125 %).
Die für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" erstmals gebildete Deckungsrückstellung entspricht dem Zeitwert des Sicherungsvermögens in Höhe von 14.807 Tsd. Euro.
Bei der Anlage des Sicherungsvermögens im „Gruppen-Pensionsplan 2013" besteht das Kapitalanlageziel seitens der Trägerunternehmen darin, langfristig die Bedienung der durchgeführten Versorgungsverpflichtungen sicherzustellen. Der Anlageschwerpunkt des Sicherungsvermögens liegt dabei überwiegend auf Rentenpapieren. Hierbei handelt es sich um in- und ausländische Staats- und Unternehmensanleihen. Zur Steigerung der Durchschnittsverzinsung wird darüber hinaus insbesondere auch in in- und ausländische Aktien investiert.
Die Liquiditätssituation in Bezug auf das Sicherungsvermögen war im RGJ 2016 jederzeit ausreichend, um bei Fälligkeit die Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.
Ziel für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" ist eine ertragsorientierte Kapitalanlage, die in der Anwartschaftsphase vor dem Hintergrund langer Anlagehorizonte den Begünstigten bestmögliche Renditen ermöglicht. In der Rentenphase erfolgt die Kapitalanlage gemäß dem Pensionsplan in Lebensversicherungsverträgen entsprechend den zugesagten Leistungen.
Die Kapitalanlagen des Sicherungsvermögens erzielten im RGJ 2016 ein Bruttoergebnis in Höhe von 35.456 Tsd. Euro (Vorjahr: 16.027 Tsd. Euro). Hierbei sind unrealisierte Gewinne und Verluste ebenso berücksichtigt wie Effekte aus Währungsdifferenzen.
Jahresergebnis und finanzielle Leistungsindikatoren
Das der TW PF AG originär verbleibende Jahresergebnis basierte im Wesentlichen auf zwei finanziellen Leistungsindikatoren: Erträge aus Pensionsfondsverträgen und Aufwendungen für abgeschlossene Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge. Die TW PF AG hat das RGJ 2016 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 30 Tsd. Euro) abgeschlossen. Das RGJ 2016 konnte mit einem besser als im Vorjahr erwarteten Jahresergebnis abgeschlossen werden, da die originär vom Pensionsfonds zu tragenden Kosten geringer als vorgesehen ausfielen.
Im RGJ 2016 entwickelten sich die finanziellen Leistungsindikatoren der TW PF AG - sowohl die Erträge als auch die Aufwendungen - erwartungsgemäß. Von den Gesamtaufwendungen des RGJ 2016 in Höhe von 1.194 Tsd. Euro entfallen 596 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.572 Tsd. Euro) auf Aufwendungen für Kapitalanlagen, 194 Tsd. Euro (Vorjahr: 335 Tsd. Euro) auf Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb und 404 Tsd. Euro (Vorjahr: 361 Tsd. Euro) auf sonstige Aufwendungen, die im Wesentlichen auf bezogene Dienstleistungen und Jahresabschlusskosten zurückgehen.
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die TW PF AG erwartet, gestützt auf Prognosen führender Wirtschaftsinstitute, der Bundesregierung sowie der EU-Kommission, für das Jahr 2017 ein moderates Wirtschaftswachstum in Deutschland. Die bisher vorliegenden Prognosen gehen von einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von ca. 1,6 % für das Kalenderjahr 2017 aus.
In der ersten Hälfte des Jahres 2017 wird eine Zinserhöhung in den USA erwartet. Diese würde die Zinsdifferenz zwischen amerikanischen und deutschen Staatsanleihen am kurzen Ende weiter erhöhen. Die wirtschaftliche Erholung im Euroraum und die damit einhergehende steigende Inflation erhöhen zusätzlich den Druck auf die EZB, die quantitativen Lockerungen zu reduzieren.
In den USA bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen der neue Präsident Donald Trump umsetzt und wie der Kapitalmarkt auf die Entwicklungen reagiert. Ebenfalls sorgen in Europa die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland für politische Unsicherheit. Zusätzlich werden die Märkte die Details zum Austritt Großbritanniens weiterhin beschäftigen.
Aufgrund einer Vielzahl von geopolitischer und ökonomischer Unsicherheiten fällt der mittelfristige Markt- und Konjunkturausblick verhalten aus.
Pensionsfondsmarkt
In Bezug auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Pensionsfonds bleibt vor allem die Umsetzung der EU-Pensionsfondsrichtlinie (EbAV-II-Richtlinie) zu beobachten.
Es wird erwartet, dass sich die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen auch weiterhin auf bereits laufende Leistungen konzentrieren wird. Die TW PF AG geht auch weiterhin von einer positiven Marktentwicklung aus, insbesondere das niedrige Zinsniveau könnte für Unternehmen Anlass sein, über eine Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds nachzudenken.
Lage der Gesellschaft
Eigenmittel
Es ist davon auszugehen, dass das Volumen der Eigenmittel der TW PF AG im Geschäftsjahr 2017 (GJ 2017) unverändert bleiben wird.
Auch für das GJ 2017 ist zu erwarten, dass die Anlage der Eigenmittel der TW PF AG konservativ ausgestaltet sein wird. Die Eigenmittel werden aus heutiger Sicht auch weiterhin als laufende Guthaben bei Kreditinstituten gehalten, in konservative festverzinsliche Anleihen, Fondsanlagen oder in sonstige konservative Anlageformen investiert werden.
Sicherungsvermögen
In Bezug auf das zum Bilanzstichtag bestehende Sicherungsvermögen wird mit einer leichten Zunahme durch weitere Bestandsübernahmen unter der Berücksichtigung der Vereinnahmung von Erträgen aus der Kapitalanlage sowie der planmäßigen Entnahme von Mitteln für laufende Versorgungsverpflichtungen gerechnet.
Für das derzeit bestehende Sicherungsvermögen wird die bisherige Anlagestrategie unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklungen fortgeführt werden.
Jahresergebnis und finanzielle Leistungsindikatoren
Für das GJ 2017 wird mit einer planmäßigen Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren, in Form der Erträge aus Pensionsfondsverträgen, der Erträge aus der Anlage von Eigenmitteln und den mit den abgeschlossenen Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen einhergehenden Aufwendungen und mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis gerechnet.
Risikobericht
Zuständigkeiten für das Risikomanagement
Das Risikomanagement der TW PF AG zählt zu den Aufgaben des Vorstands. Zusätzlich sind damit Fach- und Führungskräfte der beauftragten Dienstleister betraut. Als interne und externe Kontrollorgane wirken Aufsichtsrat, Interne Revision, der Treuhänder des Sicherungsvermögens und der Verantwortliche Aktuar. Die Aufsichtsbehörden kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sowie der aufsichtsrechtlichen Vorgaben.
Relevante Risiken
Die TW PF AG betreibt mit dem „Gruppen-Pensionsplan 2013" das Pensionsfondsgeschäft ausschließlich in der nicht-versicherungsförmigen Ausgestaltung. Die Durchführung des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" in der Rentenphase wird durch extern vollständig kongruente Rückdeckung gewährleistet. Vor diesem Hintergrund sind die Risiken der TW PF AG grundsätzlich nicht mit den Risiken des klassischen Lebensversicherungsgeschäfts vergleichbar, in dem versicherungsförmige Garantien erteilt werden.
Die TW PF AG nutzte im RGJ 2016 keine Rückversicherung; in diesem Zusammenhang bestehen daher keine Ausfallrisiken. Ebenso bestehen keine versicherungstechnischen Risiken, da die TW PF AG mit dem „Gruppen-Pensionsplan 2013" grundsätzlich keine versicherungsförmigen Garantien übernimmt und der „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" in der Rentenbezugsphase eine kongruente Rückdeckung vorsieht. Somit ist die TW PF AG keinen Zins- und biometrischen Risiken ausgesetzt. Allenfalls lösen Zins- und biometrische Risiken eine Nachschusspflicht der Trägerunternehmen aus. Da die TW PF AG darum bemüht ist, Nachschüsse der Trägerunternehmen möglichst zu vermeiden, werden das biometrische Risiko und das Rechnungszinsrisiko dennoch laufend überwacht.
Die Kapitalanlagerisiken für das Sicherungsvermögen tragen aufgrund der nicht-versicherungsförmigen Ausgestaltung des „Gruppen-Pensionsplan 2013" vollumfänglich die Trägerunternehmen. Im „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" garantiert der TW PF AG nicht die Beitragssumme in der Anwartschaftsphase. Verluste in den Kapitalanlagen im Sicherungsvermögen können zu einer Nachschussverpflichtung der Trägerunternehmen führen, nicht aber zu einem Verlust für die TW PF AG. Lediglich für den Fall, dass ein Trägerunternehmen seiner Nachschusspflicht nicht nachkommt, fallen theoretisch, neben biometrischen Risiken, Kapitalanlagerisiken im Umfang der mit den verfügbaren Mitteln dann versicherungsförmig zu garantierenden Leistungen auf die TW PF AG zurück, die die dann erforderlichen Garantien jedoch zu diesem Zeitpunkt gemäß dem „Gruppen-Pensionsplan 2013" und dem „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" extern vollständig kongruent rückdeckt. Insoweit stellt das Kapitalanlagerisiko daher kein originäres Risiko für die TW PF AG dar. Originären Kapitalanlagerisiken, in Form von Markt-, Kredit-, Konzentrations- und Währungsrisiken, ist die TW PF AG einzig in Bezug auf die Eigenmittel ausgesetzt.
Liquiditätsrisiken bestehen sowohl in Bezug auf das Sicherungsvermögen als auch in Bezug auf die Eigenmittel. Die Liquiditätsrisiken der TW PF AG beschränken sich allerdings im Hinblick auf das Sicherungsvermögen wie in Bezug auf die Eigenmittel grundsätzlich rein auf die zeitliche Komponente im Rahmen der Bereitstellung von liquiden Mitteln in ausreichendem Umfang. Einem Liquiditätsrisiko in Form einer eingeschränkten oder nicht möglichen Liquidierbarkeit von Kapitalanlagen ist die TW PF AG in Bezug auf das Sicherungsvermögen ebenso wie in Bezug auf die Eigenmittel, aufgrund der Anlage der Mittel in liquidierbare Anlageformen, nicht ausgesetzt.
Operationelle Risiken, in Form von betrieblichen und rechtlichen Risiken, ergeben sich aus den internen Abläufen des Unternehmens, z. B. durch Unzulänglichkeiten der Prozesse oder Technik, durch Mitarbeiter oder Organisationsstrukturen sowie durch externe Faktoren. Rechtliche Risiken können sich aus vertraglichen Beziehungen und rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere aus den arbeits- und steuerrechtlichen, zivilrechtlichen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen, nicht nur im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, ergeben. In Bezug auf die regulatorischen Rahmenbedingungen sind vor allem die Einhaltung der Kapitalanlagerichtlinien sowie die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben der Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung hervorzuheben. Kostenrisiken, die ebenfalls unter die operationellen Risiken zu subsumieren sind, ist die TW PF AG in nur sehr begrenztem Umfang ausgesetzt. Grund hierfür ist, dass sämtliche Funktionen auf die TW GmbH und andere Unternehmen ausgegliedert sind, die sämtliche Verwaltungstätigkeiten übernehmen und sämtliche Organmitglieder stellen (nur durch TW GmbH und andere WTW Unternehmen), und sich deren Vergütung an den Honoraren bemisst, die zwischen den Trägerunternehmen und der TW PF AG im Rahmen der abgeschlossenen Pensionsfondsverträge vereinbart worden sind.
In der Gesamtbetrachtung ist die TW PF AG vor allem operationellen Risiken in Form von betrieblichen und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Aufgrund der Kapitalanlage in liquidierbare Anlageformen ist auch das verbleibende Liquiditätsrisiko der TW PF AG letztlich als operatives Risiko einzustufen. Darüber hinaus trägt die TW PF AG originäre Kapitalanlagerisiken in Bezug auf die Eigenmittel.
Ziele und Maßnahmen des Risikomanagements
Die primären Ziele des betrieblichen Risikomanagements der TW PF AG bestehen darin, die Erfüllbarkeit der Versorgungszahlungen bei Fälligkeit dauerhaft sicherzustellen und den Werterhalt der Eigenmittel sowie die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an den Pensionsfondsbetrieb - insbesondere in Bezug auf die Solvabilitätsanforderungen - zu gewährleisten.
Dies erfordert die Ermittlung der unternehmensindividuellen Risiken, die Einschätzung der Bedeutung dieser Risiken und ggf. die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung der Risikopositionen. Das Vorgehen hierzu unterscheidet sich je nach Art des Risikos.
Den betrieblichen Risiken als Teil der operationellen Risiken begegnet die TW PF AG zusammen mit ihren Dienstleistern durch ein strukturiertes Risikomanagement sowie durch regelmäßige interne Kontrollen und Sicherungen. Durch die Einrichtung eines adäquaten internen Organisations- und Kontrollsystems werden die betrieblichen Risiken auf ein Mindestmaß reduziert. Die rechtlichen Risiken werden von der TW PF AG bzw. den über Funktionsausgliederungen beauftragten Dienstleistern fortlaufend beobachtet und abgeschätzt, um im Bedarfsfall frühzeitig adäquate Maßnahmen ergreifen zu können.
Die für die TW PF AG bestehenden Liquiditätsrisiken werden sowohl in Bezug auf das Sicherungsvermögen als auch in Bezug auf die Eigenmittel durch eine kontinuierliche Liquiditätsplanung minimiert, um bei Fälligkeit die jederzeitige Erfüllbarkeit der Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen.
Den originären Kapitalanlagerisiken im Rahmen der Anlage von Eigenmitteln begegnet die TW PF AG mit einer konservativen Anlagepolitik, bei der größere Wertschwankungen nicht zu erwarten sind.
Die beschriebenen Maßnahmen des Risikomanagements werden durch ein umfassendes Kontroll- und Berichtswesen flankiert. Dem Verantwortlichen Aktuar obliegt die regelmäßige Ermittlung des Mindestvermögens im Rahmen des „Gruppen-Pensionsplan 2013" und des „Gruppen-Pensionsplan 2015" auf Basis der einzelnen Trägerunternehmen. Der Treuhänder überwacht fortlaufend das Sicherungsvermögen und achtet u. a. auf eine ausreichende Bedeckung der Verpflichtungen und die ordnungsgemäße Führung der Vermögensverzeichnisse.
Der Vorstand des Pensionsfonds wird laufend über die Prüfungsergebnisse unterrichtet. Er berichtet dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse in regelmäßigen Abständen. Die Ergebnisse werden in Berichten festgehalten. Anhand dieser Berichte lässt sich die aktuelle Risikoposition der TW PF AG erkennen und ihre Entwicklung nachvollziehen.
Bewertung der relevanten Risiken
Dem Vorstand sind derzeit keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der TW PF AG gefährden könnten. Insbesondere werden die aufsichtsrechtlichen Solvabilitätskapitalanforderungen von der TW PF AG erfüllt.
Chancenbericht
Die TW PF AG beabsichtigt ihre Geschäftstätigkeit im GJ 2017 weiter auszubauen. Vor allem die Chancen weitere Versorgungsverpflichtungen gegen Einmalbeträge im Sinne des § 3 Nr. 66 EStG im GJ 2017 übernehmen zu können, werden als wahrscheinlich eingeschätzt. Insbesondere die gegenwärtige Niedrigzinspolitik kann Übertragungen von Versorgungsverpflichtungen gegen Einmalbeträge im Sinne des § 3 Nr. 66 EStG fördern.
Auch die Übertragung von weiteren Beitragszusagen mit Mindestleistung gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG werden im GJ 2017 als wahrscheinlich angesehen.
Vorbehalt bezüglich Zukunftsaussagen
Soweit die TW PF AG in diesem Bericht Prognosen oder Erwartungen äußert oder ihre Aussagen die Zukunft betreffen, können diese mit bekannten sowie unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse können daher im Extremfall wesentlich von den geäußerten Prognosen, Erwartungen und Aussagen abweichen.
Die TW PF AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Erwartungen und Aussagen zu aktualisieren.
Erklärung nach § 312 Abs. 3 AktG
Die TW PF AG ist ein abhängiges Unternehmen der TW GmbH im Sinne des § 17 AktG. Die TW GmbH hält als Alleinaktionärin 100 % der Aktien der TW PF AG.
Der Vorstand der TW PF AG hat für das RGJ 2016 einen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG aufgestellt, in dem er in der Schlusserklärung in Bezug auf die zu berichtenden Rechtsgeschäfte in Verbindung mit verbundenen Unternehmen feststellt, dass die TW PF AG nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Darüber hinaus stellt der Vorstand fest, dass andere Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG im RGJ 2016 weder getroffen noch unterlassen worden sind.
Wiesbaden, den 18. April 2017
Der Vorstand
Dr. Michael Karst, Vorsitzender
Dr. Volker Meusers
Nikolaus Schmidt-Narischkin
Jahresbilanz zum 31.12.2016
Aktivseite
| 31.12.2016 Euro |
31.12.2016 Euro |
30.06.2016 Euro |
|
|---|---|---|---|
| A. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | |||
| I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | 958.444.006 | 936.033.483 | |
| B. Forderungen | |||
| I. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft an: | |||
| 1. Arbeitgeber und Versorgungsberechtigte | 183.795 | 0 | |
| davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: 4.042 Euro (Vorjahr: 0 Euro) | |||
| II. Sonstige Forderungen | 185.251 | 369.046 | 91.916 |
| davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: 49.502 Euro (Vorjahr: 0 Euro) | |||
| C. Sonstige Vermögensgegenstände | |||
| I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 3.467.966 | 3.725.444 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | |||
| I. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 90 | |
| Summe der Aktiva | 962.281.018 | 939.850.933 |
Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Abs. 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.
Wiesbaden, den 18. April 2017
Jörg-Peter Domschke, Treuhänder
Passivseite
| 31.12.2016 Euro |
31.12.2016 Euro |
31.12.2016 Euro |
30.06.2016 Euro |
|
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Eingefordertes Kapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 3.000.000 | 3.000.000 | ||
| abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen | 0 | 3.000.000 | 0 | |
| II. Kapitalrücklage | 581.167 | 3.581.167 | 581.167 | |
| B. Pensionsfondstechnische entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern | ||||
| I. Deckungsrückstellung | 958.444.006 | 936.033.483 | ||
| C. Andere Rückstellungen | ||||
| I. Sonstige Rückstellungen | 255.845 | 44.910 | ||
| D. Andere Verbindlichkeiten | ||||
| I. Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 191.373 | ||
| davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 Euro (Vorjahr: 191.373 Euro) | ||||
| Summe der Passiva | 962.281.018 | 939.850.933 |
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Passivposten B.I. eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie unter Beachtung der auf Grund des § 240 Satz 1 Nr. 10-12 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.
Reutlingen, den 18. April 2017
Peter Hermle, Verantwortlicher Aktuar
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2016 bis 31. Dezember 2016
| Posten | 31.12.2016 Euro |
31.12.2016 Euro |
30.06.2016 Euro |
|---|---|---|---|
| I. Pensionsfondstechnische Rechnung | |||
| 1. Verdiente Beiträge | |||
| Gebuchte Beiträge | 2.948.254 | 11.121.131 | |
| 2. Erträge aus Kapitalanlagen | |||
| a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 4.165.308 | 6.064.218 | |
| b) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 2.743.957 | 6.909.265 | 322.361 |
| 3. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 30.299.575 | 17.721.559 | |
| 4. Sonstige pensionsfondstechnische Erträge | 547.905 | 968.978 | |
| 5. Aufwendungen für Versorgungsfälle | |||
| a) Zahlungen für Versorgungsfälle | 29.093.032 | 57.625.540 | |
| 6. Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen | |||
| a) Deckungsrückstellung | 8.857.462 | (31.412.030) | |
| b) Sonstige pensionsfondstechnische Rückstellungen | 0 | 8.857.462 | (334.451) |
| 7. Aufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb | |||
| a) Verwaltungsaufwendungen | 194.049 | 334.516 | |
| 8. Aufwendungen für Kapitalanlagen | |||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für Kapitalanlagen | 595.556 | 1.572.368 | |
| b) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 136.618 | 732.174 | 2.789.626 |
| 9. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 1.650.663 | 5.306.280 | |
| 10. Pensionsfondstechnisches Ergebnis | 177.619 | 316.398 | |
| II. Nichtpensionsfondstechnische Rechnung | |||
| 1. Sonstige Erträge | 226.596 | 14.450 | |
| 2. Sonstige Aufwendungen | 404.215 | (177.619) | 360.660 |
| 3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 0 | (29.812) | |
| 4. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | 0 | (29.812) | |
| 5. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 0 | 11.534 | |
| 6. Entnahmen aus der Kapitalrücklage | 0 | 17.671 | |
| 7. Entnahmen aus Gewinnrücklagen | |||
| a) aus der gesetzlichen Rücklage | 0 | 607 | |
| 8. Bilanzgewinn/Bilanzverlust | 0 | 0 |
Anhang
Sitz der Towers Watson Pensionsfonds AG (TW PF AG) ist Wiesbaden. Die TW PF AG ist unter der Nummer HRB 21589 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Wiesbaden eingetragen.
Rechnungslegungsvorschriften
Der Jahresabschluss der TW PF AG für das Rumpfgeschäftsjahr 2016 (RGJ 2016) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), insbesondere den §§ 238-289 HGB i. V. m. den §§ 341 ff. HGB aufgestellt. Die Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds (RechPensV) sowie die anzuwendenden Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) wurden ebenso beachtet wie die Anforderungen des Aktiengesetzes (AktG).
Alle Geldbeträge werden im Jahresabschluss in vollen Euro angegeben. Differenzen aufgrund kaufmännischer Rundung in Höhe von +/- 1 Euro sind möglich.
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Unter den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist sämtliches Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausgewiesen.
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern werden gemäß den §§ 341 Abs. 4 Satz 2 HGB i. V. m. § 36 RechPensV mit dem Zeitwert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Vorsicht bewertet. Der Zeitwert der als Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gehaltenen Investmentvermögen ergibt sich aus den zum Bilanzstichtag veröffentlichten Anteilspreisen zum Rücknahmekurs.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen auf den am Abschlussstichtag beizulegenden Wert werden bei Bedarf für jeden Vermögensgegenstand einzeln ermittelt. Im Berichtsjahr waren keine Wertberichtigungen erforderlich.
Rechnungsabgrenzungsposten
Noch nicht fällige Zinsansprüche und im Voraus geleistete Beiträge werden gemäß RechPensV als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Die in der Bilanz ausgewiesene Deckungsrückstellung des „Gruppen-Pensionsplan 2013" ergibt sich als Maximum aus dem Zeitwert des Sicherungsvermögens und der Summe aller pro Versorgungsberechtigtem nach der prospektiven Methode gemäß § 24 Abs. 2 PFAV ermittelten Mindestdeckungsrückstellungen (§ 341f Abs. 1 Satz 2 HGB, § 17 RechPensV). Sofern der Zeitwert des Sicherungsvermögens die Mindestdeckungsrückstellung übersteigt, ergibt sich die Deckungsrückstellung somit nach der retrospektiven Methode.
Für aktive und für unverfallbar ausgeschiedene Anwärter des „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" entspricht die in der Bilanz ausgewiesene Deckungsrückstellung dem Versorgungskapital (Zeitwert des Sicherungsvermögens) zum Bilanzstichtag. Versorgungsleistungen gemäß § 236 Abs. 1 VAG wurden im RGJ 2016 nicht erbracht.
Die Berechnung der nach § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelten Mindestdeckungsrückstellung erfolgt auf Basis der einzelnen Trägerunternehmen der TW PF AG. Der nach § 24 Abs. 2 PFAV prospektiv ermittelten (Gesamt-) Mindestdeckungsrückstellung liegen modifizierte Generationentafeln, „Richttafeln 2005 G" der Heubeck Richttafeln GmbH, Köln, und Rechnungszinssätze von 1,8 % bis 2,3 % zugrunde (Vorjahr: 1,5 % bis 2,2 %). Die Modifikation der Richttafeln erfolgte durch pauschale Abschläge auf die Sterbewahrscheinlichkeiten im Altersbereich bis 80 Jahre in Höhe von rund 30 % für Männer bzw. 15 % für Frauen. Im Altersbereich bis 85 Jahre werden die Abschläge linear auf 0 % reduziert. Für zwei Abrechnungsverbände wurden aufgrund der überdurchschnittlichen Rentenhöhen Abschläge von 42,5 % für Männer bzw. 20 % für Frauen angesetzt. Soweit die für die Durchführung der Leistungszusagen anfallenden Verwaltungsaufwendungen dem Sicherungsvermögen des jeweiligen Trägerunternehmens belastet werden, sind in der ermittelten (Gesamt-) Mindestdeckungsrückstellung Verwaltungskosten in angemessener Höhe berücksichtigt.
Verbindlichkeiten und nicht-pensionsfondstechnische Rückstellungen
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Ihre Restlaufzeit beträgt weniger als fünf Jahre und sie sind weder durch Pfandrechte noch durch ähnliche Rechte gesichert. Nichtpensionsfondstechnische Rückstellungen sind in Höhe des Betrags anzusetzen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als Erfüllungsbetrag notwendig ist. Eine Abzinsung der Rückstellungen wird nicht vorgenommen, da die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt.
Währungsumrechnung
Im Sicherungsvermögen werden Kapitalanlagen, in Form von Anteilen an Investmentvermögen und laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, gehalten, die originär auf fremde Währung lauten. Die Währungsumrechnung dieser Vermögensgegenstände in Euro erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.
Angaben zu den Aktiva
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
Entwicklung der im Aktivposten A.l erfassten Kapitalanlagen1) 2) im Rumpfgeschäftsjahr 2016
| Kapitalanlagearten | Bilanzwerte Vorjahr Tsd. Euro |
Zugänge Tsd. Euro |
Umbuchungen Tsd. Euro |
Abgänge Tsd. Euro |
Nicht realisierte Gewinne Tsd. Euro |
Nicht realisierte Verluste Tsd. Euro |
Bilanzwerte Geschäftsjahr Tsd. Euro |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. Sonstige Kapitalanlagen | |||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 936.004 | 64.368 | - | 73.145 | 30.300 | 1.651 | 955.876 |
| 2. Einlagen bei Kreditinstituten | 29 | 115.175 | - | 112.636 | - | - | 2.568 |
| Summe I. | 936.033 | 179.543 | - | 185.781 | 30.300 | 1.651 | 958.444 |
| Insgesamt | 936.033 | 179.543 | - | 185.781 | 30.300 | 1.651 | 958.444 |
Darüber hinaus verfügt die TW PF AG zum Bilanzstichtag über keine weiteren Kapitalanlagen, auch nicht über Kapitalanlagen, die zum (fortgeführten) Anschaffungswert auszuweisen wären.
Angaben zu den Passiva
Eigenkapital
Das Eigenkapital der TW PF AG beträgt zum Ende des RGJ 2016 unverändert 3.581.167 Euro.
Das gezeichnete Kapital (Passivposten A.I.) der TW PF AG beträgt 3.000.000 Euro. Es ist unterteilt in 3.000.000 nennwertlose Stückaktien. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.
Zum 31. Dezember 2016 beträgt die Kapitalrücklage unverändert 581.167 Euro.
Im RGJ 2016 wurde von der TW PF AG ein ausgeglichenes Jahresergebnis (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 29.812 Euro) erzielt.
Deckungsrückstellung
Zum Bilanzstichtag betrug der Wert der Deckungsrückstellung (Passivposten BI) entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 958.444.006 Euro (Vorjahr: 936.033.483 Euro). Davon entfallen 943.637.481 Euro (Vorjahr: 936.033.483 Euro) auf den „Gruppen-Pensionsplan 2013" und 14.806.524 Euro auf den erstmals im RGJ 2016 bestandsführenden „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015". Die Mindestdeckungsrückstellung nach § 24 Abs. 2 PFAV für den „Gruppen-Pensionsplan 2013' beträgt 720.155.973 Euro (Vorjahr: 749.503.197 Euro).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen (Passivposten C.I) in Höhe von 255.845 Euro (Vorjahr: 44.910 Euro) entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für die Umlagezahlung an die BaFin für das Kalenderjahr 2016 (183.670 Euro/Vorjahr: - Euro) sowie für bezogene Dienstleistungen. Die bezogenen Dienstleistungen entfallen insbesondere auf Aufwendungen für das GJ 2016 und das RGJ 2016 für die Jahresabschlusskosten (46.524 Euro/Vorjahr: 23.610 Euro) sowie Beratergebühren (23.852 Euro/Vorjahr: 19.500 Euro).
1 Für die Zuordnung zu den Kapitalanlagearten gelten die §§ 6 und 7 sowie 5 der RechPensV in Verbindung mit den §§ 7-9 Satz 1, §§ 11 und 12 der RechVersV entsprechend.
2 Ein Teil des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist in laufenden Guthaben investiert. Da kein solcher Posten in dem Formblatt vorgesehen ist, erfolgt der Ausweis unter 1.2 Einlagen bei Kreditinstituten.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Verdiente Beiträge
Der Gesamtbetrag der gebuchten Beiträge (Position 1.1.) im RGJ 2016 beläuft sich auf 2.948.254 Euro (Vorjahr: 11.121.131 Euro).
Davon entfallen 2.464.545 Euro (Vorjahr: 11.121.131 Euro) auf den leistungsorientierten „Gruppen-Pensionsplan 2013" und 483.709 Euro (Vorjahr: - Euro) auf den beitragsorientierten „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015". Beide Pensionspläne stellen Verträge mit Gewinnbeteiligung dar.
Sowohl bei den Beiträgen für den „Gruppen-Pensionsplan 2013" als auch bei den Beiträgen für den „Gruppen-Pensionsplan BVP 2015" handelt es sich ausschließlich um Einmalbeiträge.
Erträge aus Kapitalanlagen
Bei den im Posten 1.2. ausgewiesenen Erträgen aus Kapitalanlagen in Höhe von 6.909.265 Euro (Vorjahr: 6.386.579 Euro) handelt es sich vollumfänglich um Erträge aus der Anlage des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.). Hiervon entfallen 2.743.957 Euro (Vorjahr: 322.361 Euro) auf Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen, die durch Verkäufe von Anteilen an Investmentvermögen entstanden.
Sonstige pensionsfondstechnische Erträge
Die im Posten 1.4. ausgewiesenen sonstigen pensionsfondstechnischen Erträge in Höhe von 547.905 Euro (Vorjahr: 968.978 Euro) resultieren aus abgeschlossenen Pensionsfondsverträgen.
Aufwendungen für Versorgungsfälle
Die im Posten 1.5. ausgewiesenen Zahlungen für Versorgungsfälle in Höhe von 29.093.032 Euro (Vorjahr: 57.625.540 Euro) entfallen vollumfänglich auf im RGJ 2016 erbrachte Versorgungsleistungen im Rahmen des „Gruppen-Pensionsplan 2013".
Veränderung der übrigen pensionsfondstechnischen Rückstellungen
Im RGJ 2016 wurden den pensionsfondstechnischen Rückstellungen insgesamt 8.857.462 Euro zugeführt (Vorjahr: Auflösung in Höhe von 31.746.481 Euro). Die Zuführung betrifft im RGJ 2016 ausschließlich die Deckungsrückstellung, die sich aufgrund der wertkongruenten Bilanzierung zum Bilanzstichtag erhöhte und dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitgebern und Arbeitnehmern entspricht.
Aufwendungen für Kapitalanlagen
Die im Posten I.8. ausgewiesenen Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlage in Höhe von 595.556 Euro (Vorjahr: 1.572.368 Euro) entfallen vollumfänglich auf die Verwaltung von Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.). Weitere 136.618 Euro (Vorjahr: 2.789.626 Euro) entstanden durch Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die infolge des Verkaufs von Anteilen an Investmentvermögen eintraten.
Sonstige Erträge
Bei den im Posten 11.1. ausgewiesenen sonstigen Erträgen in Höhe von 226.596 Euro (Vorjahr: 14.450 Euro) handelt es sich im Wesentlichen um Ansprüche auf Erstattung der BaFin-Umlage durch Trägerunternehmen (191.545 Euro/Vorjahr: - Euro) sowie um Erträge aus Währungsdifferenzen (34.355 Euro/Vorjahr: 14.450 Euro), die den Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Aktivposten A.I.) zuzuordnen sind.
Sonstige Aufwendungen
Die im Posten 11.2. ausgewiesenen sonstigen Aufwendungen in Höhe von 404.215 Euro (Vorjahr: 360.660 Euro) entfallen im Wesentlichen auf BaFin-Gebühren (193.195 Euro/Vorjahr: 4.045 Euro), bezogene Dienstleistungen (167.415 Euro/Vorjahr: 288.602 Euro), Jahresabschlusskosten (23.610 Euro/Vorjahr: 26.353 Euro) und Steuer- und Rechtsberatung (18.769 Euro/Vorjahr: 40.234 Euro).
Jahresüberschuss/Bilanzgewinn
Die TW PF AG hat das RGJ 2016 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 29.812 Euro) abgeschlossen.
Sonstige Angaben
Angaben zu in- und ausländischem Investmentvermögen
Das Vermögen für Rechnung und Risiko für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist größtenteils in Investmentvermögen investiert (Aktivposten A.I.), an dem zum Bilanzstichtag zum Teil mehr als 10 % der Anteile gehalten wurden. Die Bewertung erfolgt zum Zeitwert.
| Anteile an Investmentvermögen und Anlageziele | Marktwert Tsd. Euro |
Differenz zum Buchwert Tsd. Euro |
Ausschüttungen im Geschäftsjahr Tsd. Euro |
Beschränkung tägliche Rückgabe | unterlassene Abschreibungen |
|---|---|---|---|---|---|
| (1) Spezialfonds Trägerunternehmen 110 (Mischfonds Renten und Aktien) | 609.231 | 0 | 0 | nein | nein |
| (2) Stone Harbor Emerging Markets Investment Grade Debt (Anleihen Schwellenländer) | 14.096 | 0 | 513 | nein | nein |
| (3) Heitman UCITS-Heitman Global Prime (Globale REITs) | 16.681 | 0 | 0 | nein | nein |
| (4) Towers Watson Universal Dynamik (Mischfonds Renten und Aktien) | 11.980 | 0 | 34 | nein | nein |
| (5) Towers Watson Universal Robust (Mischfonds Renten und Aktien) | 28.041 | 0 | 143 | nein | nein |
Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Die TW PF AG beschäftigt keine Arbeitnehmer. Die betrieblichen Funktionen wurden vertraglich auf die TW GmbH und andere Unternehmen übertragen.
Geleistete PSV-Beiträge
Die PSV-Beiträge für die von der TW PF AG durchgeführten Versorgungszusagen entrichten die jeweiligen Trägerunternehmen selbst.
Honorar des Abschlussprüfers
Für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, sind Aufwendungen in Höhe von 19.040 Euro (einschl. Umsatzsteuer) erfasst.
Konzernzugehörigkeit
Die TW PF AG gehört über ihre Alleinaktionärin, die TW GmbH, zum Konzern der Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland). Die Willis Towers Watson PLC, Dublin (Irland), stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die TW PF AG einbezogen wird (Equitymethode). Der Konzernabschluss wird nach Veröffentlichung bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter www.sec.gov erhältlich sein.
Geschäftsführung und Aufsicht
Der Aufsichtsrat und der Vorstand sind wie folgt besetzt:
Aufsichtsrat
| Morris, Paul (Vorsitzender) | Head of Western Europe, Willis Towers Watson |
| Dr. Schwinger, Reiner (Stellvertretender Vorsitzender) | Head of the Northern Europe Region and Head of Germany/Austria, Willis Towers Watson |
| Cresswell, Nigel | Head of Investment Germany, Willis Towers Watson |
| Dr. Jasper, Thomas | Head of Retirement Solutions Western Europe, Willis Towers Watson |
| Dr. Paulweber, Michael | Head of Technology and Administration Solutions Western Europe and CEEMEA, Willis Towers Watson |
| Schmandt, Ernst | Head of International Germany, Willis Towers Watson |
Vorstand
| Dr. Karst, Michael (Vorsitzender) | Head of Legal/Tax/Accounting Germany, Willis Towers Watson |
| Gohdes, Alfred-E. (bis 23. November 2016) | Chief Actuary bAV Germany, Willis Towers Watson |
| Dr. Meusers, Volker (ab 24. November 2016) | Head of Funding Vehicles Germany, Willis Towers Watson |
| Schmidt-Narischkin, Nikolaus | Head of Client Management (large clients) Germany, Willis Towers Watson |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
Wiesbaden, den 18. April 2017
Der Vorstand
Dr. Michael Karst, Vorsitzender
Dr. Volker Meusers
Nikolaus Schmidt-Narischkin
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Towers Watson Pensionsfonds AG, Wiesbaden, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Towers Watson Pensionsfonds AG, Wiesbaden, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 24. April 2017
**Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Höhndorf, Wirtschaftsprüfer
Hoppe, Wirtschaftsprüferin
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rumpfgeschäftsjahr 2016 (RGJ 2016) hat die Towers Watson Pensionsfonds AG (TW PF AG) ihren operativen Pensionsfondsbetrieb weiter ausgebaut. Zum Geschäftsjahresende verwaltete die TW PF AG ein Vermögen im Auftrag seiner Trägerunternehmen von rd. 958 Mio. Euro. Darüber hinaus berichten wir gemäß § 171 Abs. 2 AktG wie folgt:
Aufsichtsratstätigkeiten im Rumpfgeschäftsjahr 2016
Im Rahmen der gesetzlichen und satzungsgemäßen Beratungs- und Kontrollpflichten ist dem Aufsichtsrat vom Vorstand regelmäßig über Fragen der Unternehmensplanung, der Geschäftsentwicklung sowie der Geschäfte, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind, schriftlich und mündlich berichtet worden. Zu nennen sind insoweit vor allem die im Geschäftsjahr erfolgten Übernahmen von unmittelbaren Leistungszusagen im Sinne des § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) und Beitragszusagen mit Mindestleistung gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG, die Geschäftsstrategie zum weiteren Ausbau des Pensionsfondsbetriebs sowie die weiter vervollständigte Implementierung einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation, insbesondere im Hinblick auf das Risikomanagement.
Über diese Berichte hinaus wurde der Aufsichtsrat im kontinuierlichen Austausch mit dem Vorstand über den Gang der Geschäfte und wichtige Ereignisse informiert.
Auf Basis der Berichte und Beschlussvorschläge des Vorstands fasste der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen entsprechende Beschlüsse, soweit dies nach Gesetz oder Satzung erforderlich war.
Sitzungen und Teilnahme
Der Aufsichtsrat tagt turnusgemäß in zwei Sitzungen pro Kalenderjahr. Im Rumpfgeschäftsjahr erfolgte die ordentliche Hauptversammlung am 23. November 2016.
Personalia Aufsichtsrat
Im Rumpfgeschäftsjahr erfolgte keine personelle Änderung im Aufsichtsrat.
Jahresabschluss und Geschäftsbericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2016
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss, der Lagebericht, der Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars zur versicherungsmathematischen Bestätigung sowie der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 19. Mai 2017 in Gegenwart des Abschlussprüfers und des Verantwortlichen Aktuars ausführlich behandelt.
Die als Abschlussprüfer eingesetzte Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, hat den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den Lagebericht entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Auf Basis der eigenen Prüfung der vom Vorstand und Abschlussprüfer vorgelegten Unterlagen nach § 171 AktG hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und hat sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; dieser ist damit festgestellt.
Bericht des Vorstands über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG
Der Abschlussprüfer hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG für das RGJ 2016 erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen („Abhängigkeitsbericht") geprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Abhängigkeitsbericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
„Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
| 1. | die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, |
| 2. | bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." |
Der Aufsichtsrat hat bei seiner eigenen Prüfung des Abhängigkeitsberichts gemäß § 314 AktG keine Ansatzpunkte für Beanstandungen festgestellt und stimmte dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers ohne Einwände zu. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen gegen die im Abhängigkeitsbericht enthaltene Schlusserklärung des Vorstands.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands und allen weiteren Beteiligten für ihr großes Engagement im RGJ 2016.
Wiesbaden im Mai 2017
Für den Aufsichtsrat
Dr. Reiner Schwinger