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Wienerberger AG

Quarterly Report Aug 21, 2007

769_ir_2007-08-21_239b1d6f-d88b-4eef-b092-01bce37463cf.pdf

Quarterly Report

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Einerseits könnten die Zahlen noch besser sein.

Andererseits wollen wir mal nicht unverschämt werden.

Bericht zum 1. Halbjahr 2007

Ertragskennzahlen 1-6/2006 1-6/2007 Vdg. in % Ultimo 2006
Umsatz in Mio. € 1.011,9 1.227,3 +21 2.225,0
EBITDA in Mio. € 196,9 256,6 +30 471,9
EBIT in Mio. € 116,8 166,6 +43 299,6
Ergebnis vor Steuern in Mio. € 103,9 171,6 +65 277,3
Ergebnis nach Steuern 1) in Mio. € 81,1 140,1 +73 218,3
Ergebnis je Aktie in € 1,09 1,70 +56 2,95
Ergebnis je Aktie bereinigt 2) in € 1,09 1,57 +44 3,02
Free Cash-flow 3) in Mio. € 15,0 76,0 >100 272,1
Normalinvestitionen in Mio. € 46,3 55,2 +19 100,2
Wachstumsinvestitionen in Mio. € 255,8 95,3 -63 430,2
Mitarbeiter 4) 13.107 14.296 +9 13.639
Bilanzkennzahlen 31.12.2006 30.6.2007 Vdg. in %
Eigenkapital 5) in Mio. € 1.591,4 2.129,2 +34
Nettoverschuldung in Mio. € 1.159,8 900,2 -22
Capital Employed in Mio. € 2.598,2 2.735,8 +5
Bilanzsumme in Mio. € 3.674,3 4.054,5 +10
Gearing in % 72,9 42,3 -
Börsekennzahlen 1-12/2006 1-6/2007 Vdg. in %
Höchstkurs der Aktie in € 45,00 58,06 +29
Tiefstkurs der Aktie in € 32,11 41,90 +30
Ultimokurs der Aktie in € 45,00 54,70 +22
Gewichtete Aktienanzahl 6) in Tsd. 73.309 73.197 -
Ultimo Börsekapitalisierung in Mio. € 3.337,6 4.057,0 +22
Geschäftsbereiche 1-6/2007
in Mio. € und %
Zentral-
Osteuropa 7)
Zentral-
Westeuropa
Nord-
Westeuropa 7)
USA Beteiligungen
und Sonstiges 8)
Umsatz 427,6 (+58 %) 221,3 (+14 %) 440,8 (+13 %) 165,9 (-3 %) -28,3 (-86 %)
EBITDA 126,8 (>100 %) 36,5 (-2 %) 89,5 (+10 %) 18,8 (-41 %) -15,0 (-72 %)
EBIT 96,2 (>100 %) 16,8 (-18 %) 60,9 (+13 %) 11,1 (-54 %) -18,4 (-74 %)
Gesamtinvestitionen 45,6 (-34 %) 14,5 (-52 %) 48,1 (-44 %) 40,0 (-66 %) 2,3 (>100 %)
Capital Employed 661,9 (+5 %) 492,5 (+15 %) 1.099,1 (+7 %) 470,5 (+8 %) 11,8 (-46 %)
Mitarbeiter 4) 5.302 (+10 %) 2.422 (+23 %) 3.972 (+2 %) 2.430 (+9 %) 170 (-2 %)

1) vor Anteilen in Fremdbesitz und Hybridkapitalzahlungen

2) vor Firmenwertabschreibungen und bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge; im Q1 2007: 10,1 Mio. € Buchgewinn aus Verkauf Wertpapiere 3) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen

4) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während der Periode

5) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridkapital

6) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien

7) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst

8) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment

Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Aktionäre,

Nach einem hervorragenden Start im ersten Quartal 2007, freue ich mich Ihnen nunmehr auch über ein starkes erstes Halbjahr berichten zu können: Der Konzernumsatz ist in den ersten sechs Monaten um 21 % auf 1.227,3 Mio. €, das EBITDA um 30 % auf 256,6 Mio. € und das EBIT um 43 % auf 166,6 Mio. € gestiegen. Motor dieser erfreulichen Entwicklung war neben der günstigen Witterung zu Jahresbeginn die anhaltend starke Bautätigkeit in weiten Teilen Europas, insbesondere in Zentral-Osteuropa. In dieser Region haben wir im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 58 % auf 427,6 Mio. € und einen EBITDA-Zuwachs von 130 % auf 126,8 Mio. € erwirtschaftet. Aufgrund des starken Wachstums stieg auch die Bedeutung dieses Segments für die Wienerberger Gruppe auf einen Umsatzanteil von 35 % und einen EBITDA-Anteil von 49 %. Trotz des anhaltend schwachen amerikanischen Wohnbaus und einer enttäuschenden Neubauentwicklung in Deutschland verzeichneten wir in Folge deutlicher Absatzsteigerungen in Zentral-Osteuropa und Nord-Westeuropa sowie höherer Preise auch im zweiten Quartal zweistellige Zuwachsraten.

Für das zweite Halbjahr gehe ich von einer Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus, auch wenn die Wachstumsraten nicht so hoch ausfallen werden, wie in den ersten sechs Monaten. Wesentliche Beiträge werden dabei die zuletzt getätigten Akquisitionen leisten, allen voran das englische Ziegelunternehmen Baggeridge Brick, von dem wir Mitte des Jahres beinahe 100 % der Aktien übernommen haben. Ziel ist es, möglichst rasch mit der Integration zu beginnen, um die erwarteten Synergien realisieren zu können. Zusätzlich eröffnet uns Baggeridge aufgrund der Rohstoffreserven auch für die kommenden Jahre Wachstumschancen am größten europäischen Vormauerziegelmarkt. Weiters haben wir mit dem Erwerb von Arriscraft, Kanadas führendem Kunststeinproduzenten, und dem damit einhergehenden Markteintritt in Kanada einen weiteren wichtigen Expansionsschritt gesetzt. Das Unternehmen betreibt zwei Werke in Kanada und eines in den USA und verfügt über einen Kalksteinbruch im Südwesten Ontarios. Arriscraft ist verstärkt im Nicht-Wohnbau tätig, welcher aktuell sowohl in den USA als auch in Kanada wächst. Die Akquisition von Arriscraft bietet Wienerberger Potenzial für Kosten- und Umsatzsynergien, insbesondere durch die Nutzung des eigenen Direktvertriebsnetzes in den USA und als Basis für neue Bolt-on Projekte.

In diesem Jahr werden wir unser erfolgreiches Wachstumsprogramm mit einem Volumen von rund 500 Mio. € fortsetzen. Ein Teil davon entfällt auf die Akquisitionen von Arriscraft und Baggeridge, mehr als 250 Mio. € investieren wir in Bolt-on Projekte. Darüber hinaus geben wir rund 120 Mio. € für laufende Instandhaltung aus. Die Finanzierung der in diesem Jahr vorgesehenen Projekte haben wir durch Begebung einer Hybrid-Anleihe im Februar 2007 mit einem Volumen von 500 Mio. € sichergestellt.

Ich rechne mit guter Nachfrage im Großteil Europas, während für den Wohnbau in den USA und Deutschland derzeit keine Erholung in Sicht ist. Aufgrund der hervorragenden ersten beiden Quartale sowie des optimistischen Ausblicks für das zweite Halbjahr – vor allem in Zentral-Osteuropa – werden wir im Gesamtjahr deutliche Ergebnissteigerungen ausweisen. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, das EBITDA und den bereinigten Gewinn je Aktie in 2007 um zumindest 15 % steigern zu können.

Wolfgang Reithofer, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG

Positiver Ausblick für das zweite Halbjahr

Weiteres Wachstumspotenzial durch Akquisitionen in Großbritannien und Kanada

Rund 500 Mio. € an Wachstumsinvestitionen im Jahr 2007 geplant

Deutliche Ergebnissteigerungen für das Gesamtjahr erwartet

Ergebnis- und Bilanzanalyse

Ertragslage

Umsatz und EBITDA

Wienerberger konnte im ersten Halbjahr 2007 erneut stark wachsen. Der Konzernumsatz stieg um 21 % auf 1.227,3 Mio. € und das EBITDA um 30 % auf 256,6 Mio. €. Treiber dieser Entwicklung war neben der günstigen Witterung zu Jahresbeginn die anhaltend starke Bautätigkeit in weiten Teilen Europas, insbesondere in Zentral-Osteuropa. 13 % des Umsatzwachstums im ersten Halbjahr sind auf Mengen- und 8 % auf Preiseffekte zurückzuführen.

Umsatzzuwächse wurden in allen Segmenten Europas erwirtschaftet, die größte Steigerung erzielte Zentral-Osteuropa mit +58 % auf 427,6 Mio. € insbesondere aufgrund der starken Nachfrage in dieser Region. Die gute Umsatzentwicklung in Nord-Westeuropa (+13 % auf 440,8 Mio. €) war eine Folge des Mengenwachstums in den wichtigsten Märkten Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien. Am französischen Markt konnte der Hintermauerziegel trotz einer leichten Abschwächung im Wohnungsneubau weitere Marktanteile gewinnen, in Belgien hat die starke Bautätigkeit zu Absatzsteigerungen im Hinter- und Vormauerziegelbereich geführt. In Zentral-Westeuropa haben die Konsolidierungseffekte der vier im vergangenen Jahr in Deutschland erworbenen Werke sowie Exporte von Deutschland nach Polen und in die Benelux Staaten zu einem Umsatzanstieg von 14 % auf 221,3 Mio. € beigetragen. In den USA konnte der Umsatz in Dollar durch die Konsolidierung von Robinson Brick leicht gesteigert werden, in Euro war er jedoch aufgrund von negativen Fremdwährungseffekten leicht rückläufig (-3 % auf 165,9 Mio. €).

Bei voller Kapazitätsauslastung insbesondere in Zentral-Osteuropa sowie höheren Preisen stieg das Konzern-EBITDA um 30 % auf 256,6 Mio. €. Grundlage dieser Entwicklung waren auch hier die Segmente Zentral-Osteuropa mit +130 % auf 126,8 Mio. € und Nord-Westeuropa mit +10 % auf 89,5 Mio. €. In Zentral-Westeuropa konnte zwar durch Exporte die Kapazitätsauslastung erhöht werden, jedoch waren die Ergebnisse aufgrund der höheren Frachtkosten leicht rückläufig (EBITDA -2 % auf 36,5 Mio. €). In den USA haben Leerkosten aufgrund geringerer Kapazitätsauslastungen sowie negative Wechselkurseffekte das EBITDA belastet (-41 % auf 18,8 Mio. €).

Als Folge der starken operativen Ergebnisse (EBIT +43 % auf 166,6 Mio. €) ist auch das Ergebnis vor Steuern um 65 % auf 171,6 Mio. € gestiegen. Zusätzlich positiv wirkte die Verbesserung des Finanzergebnisses von -12,9 auf +5,1 Mio. € durch einen Buchgewinn aus dem Verkauf von Wertpapieren von 10,1 Mio. € sowie gestiegenen Beteiligungserträgen (Pipelife und Tondach Gleinstätten). Das Ergebnis nach Steuern stieg um 73 % auf 140,1 Mio. €, da durch die steuerliche Absetzbarkeit des Hybridkupons auch die Steuerquote rückläufig war. Desweiteren werden die Zinsen auf das Hybridkapital gemäß IFRS nicht im Finanzergebnis berücksichtigt, sondern vom Ergebnis nach Steuern abgezogen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie konnte um 44 % von 1,09 auf 1,57 € zulegen. Die Anzahl der gewichteten Aktien betrug im ersten Halbjahr 73,2 Mio. Stück.

Cash-flow

Der Free Cash-flow hat sich sehr positiv entwickelt und erreichte im ersten Halbjahr 76,0 Mio. € nach 15,0 Mio. € in 2006. Der Cash-flow aus dem Ergebnis lag mit 233,5 Mio. € um 59 % über dem Vorjahr. Der operative Cash-flow konnte von 53,3 Mio. auf 117,7 Mio. € signifikant verbessert werden. Trotz des sehr guten operativen Geschäftsverlaufes wurden in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Belgien und vor allem in den USA die Lagerbestände deutlich erhöht, was sowohl auf Akquisitionen als auch auf den Geschäftsverlauf zurückzuführen war. Der Zahlungsmittelabfluss aus Gesamtinvestitionen von insgesamt 150,5 Mio. € resultierte mit 55,2 Mio. € aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 95,3 Mio. € aus Werksneubauten, -erweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen). Mit 30.6. ist der Kaufpreis von 97,9 Mio. € für die zu diesem Zeitpunkt

gehaltenen 67,4 % an Baggeridge Brick plc (bis zum Abschluss der Transaktion im dritten Quartal) unter den Übrigen Finanzanlagen ausgewiesen. An die Aktionäre der Wienerberger AG wurden im Mai 94,9 Mio. € als Dividende ausgezahlt.

Vermögens- und Finanzlage

Der Mittelzufluss durch das im Februar 2007 begebene Hybridkapital konnte den saisonal bedingten Anstieg der Forderungen, die Dividendenzahlung sowie die getätigten Investitionen mehr als kompensieren, sodass sich die Nettoverschuldung um 22 % auf 900,2 Mio. € verringerte. Das Konzerneigenkapital ist in Folge der Begebung des Hybridkapitals und des hohen Jahresüberschusses trotz der gezahlten Dividende sowie negativer Währungsumrechnungseffekte um 34 % auf 2.129,2 Mio. € gestiegen. Das Gearing hat sich seit dem 31.12.2006 aufgrund derselben Effekte von 72,9 auf 42,3 % deutlich verringert und wird zum Jahresende voraussichtlich bei rund 45 % liegen. Darin berücksichtigt sind bereits der Kauf der Assets von Arriscraft International Income Fund (rund 71 Mio. €) sowie die Übernahme von 100 % der Anteile an Baggeridge Brick (rund 150 Mio. €).

2. Quartal 2007

Im zweiten Quartal verbesserte sich der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15 % auf 720,0 Mio. € und das EBITDA um 22 % auf 172,8 Mio. €. In Zentral-Osteuropa konnten alle Länder mit Ausnahme von Österreich, Kroatien und Bosnien deutlich zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis erwirtschaften.Auch Semmelrock und Bramac profitierten von der starken Bautätigkeit in dieser Region und verzeichneten außergewöhnlich starke Wachstumsraten. In Zentral-Westeuropa wurde das Umsatzwachstum im zweiten Quartal insbesondere durch einen Rückgang des deutschen Wohnungsneubaus gebremst. Das EBITDA war durch die hohen Frachtkosten für Exporte aus Deutschland und leicht gestiegene Leerkosten in der Schweiz belastet (vorübergehende Stilllegung einer Produktionslinie aufgrund höherer Lagerbestände bei Dachziegel). Die Umsatz- und Ergebniszuwächse in Nord-Westeuropa sind auf die starke Nachfrage insbesondere in Belgien und den Niederlanden zurückzuführen. In den USA blieb der Umsatz aufgrund der Konsolidierungseffekte zwar auf Vorjahresniveau, das Ergebnis wurde jedoch durch Leerkosten nach der temporären Schließung von einigen Produktionslinien belastet.

Umsatz in Mio. € 4-6/2006 4-6/2007 Vdg. in %
Zentral-Osteuropa 1) 196,2 271,1 +38
Zentral-Westeuropa 131,7 134,0 +2
Nord-Westeuropa 1) 218,6 241,4 +10
USA 91,6 92,4 +1
Beteiligungen und Sonstiges 2) -10,1 -18,9 -87
Wienerberger Gruppe 628,0 720,0 +15
EBITDA in Mio. € 4-6/2006 4-6/2007 Vdg. in %
Zentral-Osteuropa 1) 45,5 87,3 +92
Zentral-Westeuropa 33,1 29,8 -10
Nord-Westeuropa 1) 48,9 52,1 +7
USA 17,5 12,1 -31
Beteiligungen und Sonstiges 2) -3,7 -8,5 >100
Wienerberger Gruppe 141,3 172,8 +22

1) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst

2) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment

Gearing soll bis Jahresende bei rund 45 % liegen

Deutliches Umsatzwachstum in Q2 vor allem in Zentral-Osteuropa

Geschäftsbereiche

Zentral-Osteuropa

Zentral-Osteuropa konnte nach den starken ersten drei Monaten des Geschäftsjahres auch im zweiten Quartal hohe Zuwächse im Umsatz und Ergebnis erzielen. Mit 35 % Anteil am Konzernumsatz erwirtschaftete das Segment 49 % vom EBITDA der Gruppe.

Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 427,6 Mio. € um 58 % und das EBITDA mit 126,8 Mio. € um 130 % über jenem des Vorjahres. Dies war einerseits auf die günstige Witterung zu Jahresbeginn, insbesondere aber auf den boomenden Baumarkt und die daraus resultierende starke Nachfrage in dieser Region zurückzuführen. In Polen haben die Baubeginne in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um mehr als 50 % zugelegt und auch Tschechien konnte vom bereits hohen Niveau weiter wachsen. Ungarn profitierte bei stabiler Entwicklung im Wohnungsneubau von Exporten nach Rumänien, Bulgarien und in die Ukraine sowie von einer Verschiebung im Produktmix zu höherwertigen Ziegeln. Auch Rumänien und Bulgarien, wo die Nachfrage nach Ziegel noch zu einem Teil über Importe aus Ungarn befriedigt wird, konnten weiter stark zulegen. Ebenso profitierten Semmelrock und Bramac von der positiven Marktentwicklung in Zentral-Osteuropa und realisierten ebenfalls ein deutlich zweistelliges Mengenwachstum. Die außerordentlich starke Ertragsentwicklung in diesem Segment resultiert aus den umgesetzten Preiserhöhungen und der maximalen Auslastung unserer Produktionskapazitäten.

Wienerberger hat aufgrund der starken Nachfrage in diesen Märkten mehrere stillgelegte Werke reaktiviert. In Polen wurden seit Jahresbeginn drei kleine Ziegelwerke wieder in Betrieb genommen und die Errichtung eines neuen sowie der Ausbau von zwei weiteren Werken vorbereitet. Die Produktion im Werk Kunin in Tschechien ist im Juni wieder aufgenommen worden. Die Inbetriebnahme des ersten bulgarischen Wienerberger Werkes in Lukovit ist für Ende des Sommers, jene des rumänischen Werkes Triteni Cluj bis Ende des Jahres geplant. In Russland befindet sich das Werk Kiprewo, welches letzten Herbst in Betrieb genommen wurde, in der Optimierungsphase. Die Fertigstellung des zweiten Standortes in Kazan ist für Sommer 2008 geplant.

Für die kommenden Monate bleibt der Ausblick positiv. Wir erwarten eine anhaltend starke Nachfrage in Polen, Tschechien, Rumänien und Bulgarien sowie Mengenwachstum in Ungarn über Exporte in die angrenzenden Märkte. Trotz steigender Energiekosten rechnen wir aufgrund des höheren Preisniveaus auch im zweiten Halbjahr mit Ergebnissteigerungen, aber geringeren Wachstumsraten als im ersten Halbjahr 2007.

Zentral-Osteuropa 1-6/2006 1) 1-6/2007 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 270,5 427,6 +58
EBITDA in Mio. € 55,1 126,8 >100
EBIT in Mio. € 28,7 96,2 >100
Gesamtinvestitionen in Mio. € 69,5 45,6 -34
Capital Employed in Mio. € 632,3 661,9 +5
Mitarbeiter 4.835 5.302 +10
Absatz Hintermauerziegel in Mio. NF 1.789 2.219 +24
Absatz Flächenbefestigung in Mio. m2 2,92 4,47 +53
Absatz Betondachsteine 2) in Mio. m2 7,07 9,22 +30

1) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperiode wurden entsprechend angepasst

2) Absatzmenge nicht anteilig, sondern zu 100 % dargestellt

H1 Umsatz nach Bereichen

1 Zentral-Osteuropa: 35 % 2 Zentral-Westeuropa: 18 % 3 Nord-Westeuropa: 36 % 4 USA: 13 % 5 Beteiligungen und Sonstiges: -2 %

H1 EBITDA nach Bereichen

1 Zentral-Osteuropa: 49 %

2 Zentral-Westeuropa: 14 %

3 Nord-Westeuropa: 35 % 4 USA: 7 %

5 Beteiligungen und Sonstiges: -5 %

Positiver Ausblick für das zweite Halbjahr lässt anhaltend gute Erträge erwarten

Zentral-Westeuropa

In Zentral-Westeuropa ist der Umsatz um 14 % auf 221,3 Mio. € gestiegen, während das EBITDA mit -2 % auf 36,5 Mio. € leicht rückläufig war. Zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen haben vor allem die Konsolidierungseffekte der vier im letzten Jahr erworbenen Werke in Deutschland und die Verbesserung im deutschen Dachziegelbereich. Durch den relativ starken Anstieg der Exporte aus Deutschland insbesondere nach Polen und Benelux konnte zwar die Kapazitätsauslastung in Deutschland erhöht werden, jedoch waren die Ergebnisse aufgrund der hohen Frachtkosten rückläufig. In der Schweiz und in Italien blieben die Umsätze auf dem guten Niveau des Vorjahres, während die Erträge leicht zurückgingen. Das Segment erreichte einen Anteil von 18 % am Umsatz und 14 % am EBITDA der Gruppe.

Der Wohnungsneubau hat sich in Deutschland nach einem guten ersten Quartal, welcher einerseits auf verspätete Fertigstellungen aus dem Jahr 2006 und andererseits auf die günstige Witterung zu Jahresbeginn zurückzuführen war, im zweiten Quartal sehr enttäuschend entwickelt. Für das Gesamtjahr wird bei den Baufertigstellungen mit einem Rückgang auf unter 200.000 – und damit auf ein historisches Tief – gerechnet. Der für die Dachziegelsparte wichtige deutsche Renovierungsmarkt – rund 65 % der Dachziegel gehen in dieses Segment – sollte in etwa auf Vorjahresniveau liegen.

In Italien und der Schweiz ist im zweiten Quartal 2007 ausgehend vom hohen Niveau der Vorjahre die erwartete leichte Abschwächung am Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser eingetreten, die sich in einem leichten Absatzrückgang bei Hintermauerziegel niederschlug. Für das zweite Halbjahr ist eine Fortsetzung dieses Trends in beiden Ländern zu erwarten. Preisanpassungen wurden in Deutschland bei Dachziegel und in der Schweiz bei Hintermauer- und Dachziegel umgesetzt. Die Margen in der Schweiz waren aufgrund des höheren Anteils an Handelswaren sowie Leerkosten leicht rückläufig.

Zentral-Westeuropa 1-6/2006 1-6/2007 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 193,8 221,3 +14
EBITDA in Mio. € 37,1 36,5 -2
EBIT in Mio. € 20,4 16,8 -18
Gesamtinvestitionen in Mio. € 29,9 14,5 -52
Capital Employed in Mio. € 428,5 492,5 +15
Mitarbeiter 1.968 2.422 +23
Absatz Hintermauerziegel in Mio. NF 880 823 -7
Absatz Vormauerziegel in Mio. WF 74 61 -18
Absatz Tondachziegel in Mio. m2 2,63 3,96 +51

Nord-Westeuropa

Das Segment Nord-Westeuropa verbesserte in den ersten sechs Monaten den Umsatz um 13 % auf 440,8 Mio. € und das EBITDA um 10 % auf 89,5 Mio. €. Die gute Umsatzentwicklung war eine Folge des Mengenwachstums in allen Produktbereichen sowie leichter Preissteigerungen. Das Segment erwirtschaftete 36 % vom Umsatz und 35 % vom EBITDA der Gruppe.

In Belgien kam es in den ersten sechs Monaten durch die starke Wohnbautätigkeit zu deutlichen Absatzzuwächsen bei Hinter- und Vormauerziegel. Als Folge der gestiegenen Energiekosten wurden zu Jahresbeginn die Preise in allen Produktgruppen angepasst. In Frankreich hat sich der Ein- und Zweifamilienhausbau vom Rekordniveau des Vorjahres leicht abgeschwächt.

Umsatzsteigerung durch Konsolidierungseffekte in Deutschland und Exporte

Deutschland: weiterer Rückgang der Baufertigstellungen bis Jahresende und stabiler Renovierungsmarkt erwartet

Leichte Abschwächung im Wohnungsneubau für Schweiz und Italien erwartet

Nord-Westeuropa mit Mengenwachstum in allen Produktbereichen

Starke Wohnbaumärkte in Nord-Westeuropa

Positiver Ausblick für Nord-Westeuropa für das zweite Halbjahr

Bolt-on Projekte und Akquisitionen für weiteres Wachstum in den Niederlanden und Großbritannien Dennoch konnte dank der Investitionen der letzten Jahre im Hintermauer- und Dachziegelbereich sowie der günstigen Witterung zu Jahresbeginn in allen Produktgruppen zweistelliges Mengenwachstum erzielt werden. In den Niederlanden wurden mit starken Umsatz- und Ergebniszuwächsen die Erwartungen übertroffen, obwohl Verzögerungen bei Baugenehmigungen sowie Engpässe bei Facharbeitskräften ein noch besseres Absatzwachstum verhindert haben. Als Folge der erworbenen Pflasterklinkeraktivitäten stiegen in den Niederlanden die Handelswarenumsätze an, wodurch die Margen leicht rückläufig waren. In Großbritannien konnten durch Preiserhöhungen die Ergebnisse weiter gesteigert werden.

Der Ausblick für Nord-Westeuropa bleibt auch für das zweite Halbjahr positiv. In Frankreich gehen wir trotz einer leichten Abschwächung des Wohnungsneubaus von einer steigenden Nachfrage in allen Produktgruppen insbesondere aber bei Hintermauerziegel (Trend von Beton zu Hintermauerziegel setzt sich fort) aus. In den Niederlanden wird aufgrund eines leichten Anstiegs im Wohnungsneubau und Renovierungsmarkt mit weiteren Absatzzuwächsen auch im zweiten Halbjahr gerechnet. Konsolidierungseffekte ergeben sich im zweiten Halbjahr aus der Übernahme des niederländischen Pflasterklinkerproduzenten Korevaar und in Großbritannien durch die Konsolidierung der mit 1.7. 2007 übernommenen Baggeridge Brick. In Belgien dürfte der Wohnungsneubau mit Mitte des Jahres den Zenit erreicht haben, und es ist mit einer leichten Abschwächung bis Jahresende zu rechnen.

Wienerberger führte ihre Bolt-on Wachstumsstrategie auch in Nord-Westeuropa konsequent fort. In Frankreich befinden sich derzeit zwei Dachziegelproduktionslinien (Lantenne, Seltz) sowie ein Hintermauerziegelwerk (Angervilliers) in der Anlaufphase. Die Akquisition von Korevaar, dem drittgrößten Pflasterklinkerproduzenten in den Niederlanden, bietet Potenzial für Synergien und ist die Basis für eine weitere Ausweitung der Kapazitäten in diesem Wachstumssegment. Baggeridge eröffnet uns aufgrund von Synergien und bedeutenden Rohstoffreserven auch für die kommenden Jahre erhebliche Wachstumschancen in Großbritannien, dem größten europäischen Vormauerziegelmarkt.

Nord-Westeuropa 1-6/2006 1) 1-6/2007 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 391,2 440,8 +13
EBITDA in Mio. € 81,6 89,5 +10
EBIT in Mio. € 54,1 60,9 +13
Gesamtinvestitionen in Mio. € 85,7 48,1 -44
Capital Employed in Mio. € 1.023,6 1.099,1 +7
Mitarbeiter 3.907 3.972 +2
Absatz Hintermauerziegel in Mio. NF 561 621 +11
Absatz Vormauerziegel in Mio. WF 804 823 +2
Absatz Tondachziegel in Mio. m2 5,86 6,15 +5

1) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperiode wurden entsprechend angepasst

USA

Anhaltende Marktschwäche im US-Wohnbau führt zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen

6

Der Wohnbau in den USA war in der gesamten Berichtsperiode stark rückläufig. Trotz der Beiträge aus der Erstkonsolidierung von Robinson Brick ging der Umsatz (auch aufgrund des schwächeren Dollars) um 3 % auf 165,9 Mio. € und das EBITDA um 41 % auf 18,8 Mio. € zurück. Der schwache Durchschnittskurs des Dollars belastete im Rahmen der Konsolidierung den Umsatz mit 13,3 Mio. € und das EBITDA mit 1,5 Mio. €. Als Reaktion auf die anhaltende Marktschwäche wurden vorübergehend einige Produktionslinien stillgelegt. Die aufgrund geringerer Kapazitätsauslastungen steigenden Leerkosten haben das Ergebnis in den ersten sechs Monaten belastet. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnten im Berichtszeitraum die Preise stabil gehalten werden. Die USA erwirtschafteten aufgrund des Umsatz- und Ergebnisrückganges nur mehr 13 % vom Umsatz und 7 % vom EBITDA der Gruppe.

Ende Juli (Closing) hat Wienerberger die operativen Gesellschaften von Arriscraft, Kanadas führendem Kunststeinproduzenten, erworben und mit dem Eintritt in den kanadischen Markt einen weiteren wichtigen Expansionsschritt gesetzt. Das Unternehmen betreibt neben dem Standort Cambridge, Werke in St. Étienne des Grès in Quebec, Kanada, und Fort Valley, Georgia, USA und verfügt darüber hinaus über Rohstoffreserven durch einen Steinbruch im Südwesten Ontarios. Arriscraft ist auch im Nicht-Wohnbau tätig, welcher derzeit sowohl in den USA als auch in Kanada wächst. Die Akquisition von Arriscraft bietet Wienerberger erhebliches Potenzial für Kosten- und Umsatzsynergien, insbesondere durch die Nutzung des eigenen Direktvertriebsnetzes in den USA und als Basis für neue Bolt-on Projekte.

Von der NAHB (National Association of Home Builders) wird derzeit für das Gesamtjahr ein Rückgang der Housing Starts um weitere 20 % auf 1,45 Mio. Einheiten prognostiziert. Aufgrund der Überkapazitäten am Markt und der hohen Lagerbestände an Ziegel rechnen wir für das zweite Halbjahr mit steigendem Druck auf die Preise. Dennoch ist für das Gesamtjahr aufgrund der Konsolidierung von Arriscraft auch in Nordamerika von Umsatzwachstum auszugehen.

USA 1-6/2006 1-6/2007 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 171,6 165,9 -3
EBITDA in Mio. € 31,8 18,8 -41
EBIT in Mio. € 24,2 11,1 -54
Gesamtinvestitionen in Mio. € 116,1 40,0 -66
Capital Employed in Mio. € 434,3 470,5 +8
Mitarbeiter 2.224 2.430 +9
Absatz Vormauerziegel in Mio. WF 604 486 -20

Markteintritt in Kanada durch Übernahme von Arriscraft, Kanadas führendem Kunststeinproduzenten

NAHB prognostiziert für das Gesamtjahr einen Rückgang von 20 % bei den Housing Starts

Beteiligungen und Sonstiges

Beteiligungen und Sonstiges umfasst vor allem die Holding und die ihr anrechenbaren Kosten sowie die Nicht-Kernaktivitäten der Gruppe (insbesondere Immobilien). Der Umsatz des Bereiches ging aufgrund des Verkaufs eines Ofenkachelwerkes um 39 % auf 5,9 Mio. € zurück. Das EBITDA war zusätzlich belastet mit höheren Holdingskosten und ging um 72 % auf -15,0 Mio. € zurück. Die 50 % Beteiligung an Pipelife wird at-equity konsolidiert und ist in den operativen Ergebnissen dieses Bereiches nicht enthalten. Das Unternehmen konnte in den ersten sechs Monaten Umsätze und Ergebnisse weiter steigern.

Beteiligungen und Sonstiges 1) 1-6/2006 1-6/2007 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 9,7 5,9 -39
EBITDA in Mio. € -8,7 -15,0 -72
EBIT in Mio. € -10,6 -18,4 -74
Capital Employed in Mio. € 21,9 11,8 -46
Mitarbeiter 173 170 -2

1) Umsätze exklusive Konzerneliminierungen, Ergebnisse inklusive Holdingkosten

Pipelife ist in diesem Segment at-equity konsolidiert

Zwischenbericht nach IFRS Wienerberger Gruppe

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR 4-6/2007 4-6/2006 1-6/2007 1-6/2006
Umsatzerlöse 719.993 627.953 1.227.320 1.011.899
Herstellungskosten -432.498 -384.527 -760.128 -642.553
Bruttoergebnis vom Umsatz 287.495 243.426 467.192 369.346
Vertriebskosten -120.409 -110.857 -223.256 -197.770
Verwaltungskosten -37.406 -34.474 -70.972 -64.178
Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.326 -8.017 -19.547 -13.002
Sonstige betriebliche Erträge 7.079 10.698 13.133 22.440
Firmenwertabschreibung 0 0 0 0
Operatives Betriebsergebnis vor nicht-wiederkehrenden Posten 127.433 100.776 166.550 116.836
Nicht-wiederkehrende Abschreibungen und Vorsorgen aus Restrukturierungen 0 0 0 0
Nicht-wiederkehrende Erträge 0 0 0 0
Betriebsergebnis nach nicht-wiederkehrenden Posten 127.433 100.776 166.550 116.836
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen 10.514 7.447 13.996 9.392
Zinsergebnis -11.081 -10.693 -22.339 -22.539
Sonstiges Finanzergebnis 2.618 -146 13.439 234
Finanzergebnis 2.051 -3.392 5.096 -12.913
Ergebnis vor Ertragsteuern 129.484 97.384 171.646 103.923
Ertragsteuern -22.680 -21.183 -31.534 -22.795
Ergebnis nach Ertragsteuern 106.804 76.201 140.112 81.128
davon Ergebnis der Minderheiten 2.228 1.711 2.594 987
davon vorgesehener Anteil für Hybridkapitalbesitzer 8.125 0 12.729 0
davon verfügbares Ergebnis für Aktionäre 96.451 74.490 124.789 80.141
Bereinigtes Ergebnis je Aktie vor nicht-wiederkehrenden Posten (in EUR) 1,32 1,01 1,57 1,09
Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,31 1,01 1,70 1,09
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,32 1,01 1,70 1,09
Segmentberichterstattung Konzern
1-6/2007
in TEUR
Zentral-
Osteuropa 1)
Zentral-
Westeuropa
Nord-
Westeuropa 1)
USA Beteiligungen
und Sonstiges 2)
Eliminie-
rungen
Wienerberger
Gruppe
Umsatz 427.577 221.310 440.773 165.921 5.939 -34.200 1.227.320
EBITDA 126.770 36.513 89.479 18.837 -14.962 256.637
EBIT 96.234 16.788 60.899 11.072 -18.443 166.550
Gesamtinvestitionen 45.579 14.475 48.139 39.971 2.360 150.524
Capital Employed 661.911 492.462 1.099.097 470.453 11.915 2.735.838
Mitarbeiter 5.302 2.422 3.972 2.430 170 14.296
1-6/2006
Umsatz 270.453 193.782 391.177 171.552 9.745 -24.810 1.011.899
EBITDA 55.148 37.076 81.551 31.814 -8.641 196.948
EBIT 28.684 20.411 54.120 24.183 -10.562 116.836
Gesamtinvestitionen 69.499 29.914 85.710 116.098 1.176 -295 302.102
Capital Employed 632.302 428.519 1.023.601 434.343 21.919 2.540.684
Mitarbeiter 4.835 1.968 3.907 2.224 173 13.107

1) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst

2) der Bereich Beteiligungen und Sonstiges enthält Holdingkosten

Bilanz

in TEUR 30.6.2007 31.12.2006
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 648.155 637.346
Sachanlagen 1.756.151 1.712.395
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 27.120 28.773
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 136.056 129.389
Übrige Finanzanlagen 157.503 23.652
Latente Steuern 64.955 61.442
Langfristiges Vermögen 2.789.940 2.592.997
Vorräte 550.934 509.843
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 340.349 222.325
Sonstige kurzfristige Forderungen 81.784 91.678
Wertpapiere 64.307 63.958
Zahlungsmittel 227.231 193.531
Kurzfristiges Vermögen 1.264.605 1.081.335
Summe Aktiva 4.054.545 3.674.332
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital 74.168 74.168
Kapitalrücklagen 415.052 415.052
Hybridkapital 500.000 0
Gewinnrücklagen 1.220.811 1.174.075
Eigene Anteile -34.365 -30.269
Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung -76.042 -69.019
Anteile in Fremdbesitz 29.599 27.436
Eigenkapital 2.129.223 1.591.443
Personalrückstellungen 72.427 73.024
Latente Steuerrückstellungen 122.692 110.569
Sonstige langfristige Rückstellungen 60.553 58.090
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 911.821 798.128
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 48.442 48.278
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.215.935 1.088.089
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 48.763 46.425
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 279.891 606.613
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 196.976 200.328
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 183.757 141.434
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 709.387 994.800
Summe Passiva 4.054.545 3.674.332

Entwicklung des Eigenkapitals

in TEUR Konzern Minderheiten Gesamt
Stand 1.1.2007 1.564.007 27.436 1.591.443
Konzernergebnis bzw. Minderheitenergebnis 137.518 2.594 140.112
Dividendenauszahlungen -94.923 -788 -95.711
Währungsumrechnung -6.730 336 -6.394
Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen -293 0 -293
Hedging Reserven 12.924 21 12.945
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen 492.911 0 492.911
Zugang/Abgang Minderheitenanteil 0 0 0
Veränderung eigener Anteile -4.096 0 -4.096
Aufwand Aktienoptionspläne 1.359 0 1.359
Übrige Veränderungen -3.053 0 -3.053
Stand 30.6.2007 2.099.624 29.599 2.129.223

Cash-flow Statement

in TEUR 1-6/2007 1-6/2006
Ergebnis vor Ertragsteuern 171.646 103.923
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 90.087 80.112
Nicht-wiederkehrende Abschreibungen aus Restrukturierungen 0 0
Zuschreibungen auf das Anlagevermögen -83 -1.800
Veränderung langfristiger Rückstellungen 13.897 3.834
Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen -13.996 -9.369
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -539 -2.940
Zinsergebnis 22.339 22.539
Gezahlte Zinsen -46.909 -44.926
Erhaltene Zinsen 17.480 14.240
Gezahlte Ertragsteuern -20.422 -18.804
Cash-flow aus dem Ergebnis 233.500 146.809
Veränderungen Vorräte -36.934 -1.643
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -109.192 -114.666
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -6.384 10.493
Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen 36.823 19.522
Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen -102 -7.185
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 117.711 53.330
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 3.230 10.616
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen -128.643 -148.983
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
Veränderung Wertpapiere
-136.882
13.126
-2.838
219
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen -21.881 -153.119
Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen 0 0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -271.050 -294.105
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten 113.693 -123.818
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten -319.632 472.248
Gezahlte Dividende Wienerberger AG -94.923 -86.415
Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen -788 -522
Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen 3.087 0
Kapitalerhöhung Wienerberger AG 492.911 0
Einzahlung aus der Ausübung von Aktienoptionen 6.243 4.561
Erwerb eigener Aktien -13.392 0
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 187.199 266.054
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes 33.860 25.279
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand -160 1.072
Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode 193.531 219.876
Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode 227.231 246.227

Anhang zum Zwischenbericht

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Zwischenbericht zum 30.6.2007 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2006 werden unverändert angewandt. Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2006, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.

Wienerberger steuert die Aktivitäten nach regionalen Gesichtspunkten. Daraus leitet sich die lokale Verantwortung des operativen Managements für alle Produkte ab. Die Segmentberichterstattung trägt dem regionalen Fokus der Wienerberger Gruppe Rechnung. Aufgrund organisatorischer Änderungen werden im Unterschied zum Vorjahr die Tochtergesellschaften in Finnland und den baltischen Staaten im Segment Zentral-Osteuropa statt wie bisher in Nord-Westeuropa ausgewiesen. Die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Gemeinschaftsunternehmen der Schlagmann und Bramac Gruppe werden zu 50 % quotal konsolidiert. Mit Wirkung zum 1.1.2007 wurden die übrigen 65 % an Modern Concrete, einem Ziegelfachhändler in den USA sowie 100 % an einem Baustoffhandelsunternehmen in den Niederlanden erworben und vollkonsolidiert. Ein weiteres holländisches Baustoffhandelsunternehmen wurde mit Stichtag 1.4.2007 übernommen und erstkonsolidiert. Erstmals einbezogen wurde mit 1.4.2007 Briqueterie Bar Frères, ein Vormauerziegelwerk in Frankreich. Nicht mehr im Konzernabschluss enthalten ist die mit 31.12.2006 verkaufte Wienerberger Ofenkachel GmbH & Co KG.

Wienerberger konnte im Rahmen des laufenden Übernahmeangebots bis zum Stichtag 30.6.2007 67,4 % an Baggeridge Brick PLC zu einem Preis von bis zu 247 Pence je Aktie erwerben. Baggeridge ist mit 5 Werken der viertgrößte Ziegelhersteller Großbritanniens. Im vorliegenden Quartalsabschluss ist der Kaufpreis für Baggeridge in den Übrigen Finanzanlagen (97.867 TEUR) ausgewiesen. In den kommenden Finanzberichten wird Baggeridge mit Stichtag 1.7.2007 (Kontrollübergang) vollkonsolidiert. Weiters ist die mit Stichtag 30.6.2007 erworbene Korevaar als Beteiligung im Finanzanlagevermögen ausgewiesen und wird ab 1.7.2007 vollkonsolidiert. Im Vergleichszeitraum 1.1.2006 bis 30.6.2006 waren die Biegonice Gruppe mit zwei Werken in Polen (Konsolidierung ab 1.2.2006), Bogen mit einem Dachziegelwerk in Deutschland (Konsolidierung ab 1.5.2006), ein Hintermauerziegelwerk im Großraum Gent, Belgien (Konsolidierung ab 1.5.2006) und die Robinson Gruppe mit einem Vormauerziegelwerk, drei Betonsteinfabriken sowie mehreren Vertriebsniederlassungen im Westen der USA (Erwerbszeitpunkt 13.6.2006) nur zum Teil, ein Dachziegelwerk (Jungmeier) in Deutschland, ein Ziegelwerk in Österreich, und die tschechische Colorbeton a.s. mit drei Produktionsstätten nicht enthalten. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises erhöhten für den Zeitraum 1.1.2007 bis 30.6.2007 anteilig den Umsatz mit 48.657 TEUR und das EBITDA mit 1.781 TEUR.

Am 27. Mai 2007 hat Wienerberger mit Arriscraft International Income Fund, Kanadas führendem Kunststeinproduzenten, eine Vereinbarung über den Erwerb der operativen Gesellschaften dieses Fonds durch ihre amerikanische Tochtergesellschaft General Shale unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 107 Mio. CAD (71 Mio. EUR). In einer außerordentlichen Hauptversammlung der Anteilseigner am 17. Juli wurde dem Verkauf mehrheitlich zugestimmt. Arriscraft betreibt zwei Kunststeinfabriken und einen Steinbruch in Kanada sowie eine Kunststeinfabrik in den USA. Der Abschluss der Transaktion erfolgte am 20. Juli 2007. Auswirkungen auf den vorliegenden Abschluss ergaben sich daher keine.

Saisonalität des Geschäftes

Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.

Wienerberger Hybrid Kapital

Die Wienerberger AG hat mit Wirkung zum 9.2.2007 eine gegenüber allen sonstigen Gläubigern nachrangige, unbefristete Anleihe im Umfang von 500.000 TEUR mit einem Kupon von 6,50 % begeben. Die Auszahlung des Hybridkupons kann von der Gesellschaft ausgesetzt werden. Ausgefallene Kupons müssen jedoch innerhalb von 12 Monaten ab der nächsten Dividendenausschüttung nachgeholt werden. Nach zehn Jahren Laufzeit hat die Wienerberger AG, nicht aber die Gläubiger, erstmalig die Möglichkeit zur Kündigung der Anleihe oder der Fortsetzung zu einem höheren, aber variablen Zinssatz. Da dieses Instrument die IFRS-Kriterien von Eigenkapital erfüllt, wurde die Hybrid-Anleihe als Teil des Eigenkapitals ausgewiesen. Folgerichtig werden die hierfür zu zahlenden Kupons nicht im Finanzergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern als Teil der Ergebnisverwendung in der Entwicklung des Eigenkapitals gezeigt. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio von in Summe 7.089 TEUR wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Im 1. Halbjahr 2007 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 12.729 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,17 EUR.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Konzernumsatz ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 21 % auf 1.227.320 TEUR gestiegen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 256.637 TEUR um 30 % über dem Vorjahreswert von 196.948 TEUR. Per 30.6.2007 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 74.167.796. Zum Stichtag wurden 894.603 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die gewichteten Aktien für den Zeitraum 1.1.2007 bis 30.6.2007 betragen 73.196.628.

Erläuterungen zum Cash-flow Statement

Der Cash-flow aus dem Ergebnis von 233.500 TEUR lag im ersten Quartal um 59 % über dem Vorjahr. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akquisitionen von insgesamt 150.524 TEUR resultierte mit 55.246 TEUR aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 95.278 TEUR aus Werksneubauten, -erweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen). Die Kaufpreise für die Beteiligungen an Baggeridge und Korevaar wurden demgemäß als Investition in das Finanzanlagevermögen ausgewiesen. In den kommenden Abschlüssen werden dann sowohl der Kaufpreis der Beteiligung als auch die übernommenen Schulden in der Position Netto-Auszahlung für Unternehmensakquisitionen ausgewiesen. Im Gegensatz zu sonstigen Investitionen ins Finanzanlagevermögen wurden diese Beteiligungen auch bei der Berechnung des Free Cash-flows nicht berücksichtigt.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die im ersten Halbjahr getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 143.524 TEUR. Der aufgrund der Investitionen, des saisonal bedingten Forderungs- und Lageraufbaus, der Dividendenausschüttung und dem Erwerb eigener Aktien verursachte Anstieg der Nettoverschuldung wurde durch Begebung der Hybrid-Anleihe, die als Eigenkapital verbucht wurde, überkompensiert, sodass es zu einer Verringerung der Nettoverschuldung um 259.576 TEUR kam. Negative erfolgsneutrale Währungsumrechnungsdifferenzen in den ersten sechs Monaten 2007 in Höhe von 6.687 TEUR resultieren vor allem aus den USA und Tschechien. Im Zeitraum vom 12.3.07 bis zum 21.3.07 wurden im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms 300.000 Stück eigene Aktien um 13.392 TEUR zur Bedienung des Aktienoptionsplans angeschafft. Dieser Eigenkapitalverminderung steht eine Erhöhung der Hedging Reserve von 12.945 TEUR, ein Mittelzufluss aufgrund der Ausübung von Aktienoptionen durch berechtigte Manager von 6.243 TEUR und ein Mittelzufluss aufgrund der Begebung der Hybrid-Anleihe von 492.911 TEUR gegenüber. Das Ergebnis nach Ertragsteuern erhöhte das Konzerneigenkapital um 140.112 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr werden Forderungen aus der Finanzierungstätigkeit gegenüber Konzernunternehmen und Forderungen aus Darlehensbeziehungen in der Position Wertpapiere ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Erklärung des Vorstands

Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Wienerberger AG hiermit, dass der ungeprüfte Halbjahresfinanzbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.

Der Vorstand der Wienerberger AG Wien, 21. August 2007

W. Reithofer H. Scheuch W. Van Riet J. Windisch

Werksstandorte und Marktpositionen

Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Dach und Wand, mit derzeit insgesamt 253 Werken in 26 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Dadurch gleichen sich Schwankungen in verschiedenen Märkten aus.Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen. Dabei gilt unser Augenmerk der weiteren Expansion nach Osten sowie der Optimierung im Westen.

Wienerberger Märkte in Nordamerika

Marktpositionen

1 Vormauerziegel

Anzahl der Standorte

Wienerberger Märkte in Europa

Finanzterminplan

21. August 2007 Halbjahresabschluss 2007: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
22. August 2007 Halbjahresabschluss 2007: Analystenkonferenz in London
14. November 2007 Ergebnisse zum 3. Quartal 2007
15./16. November 2007 Capital Markets Day 2007
14. Februar 2008 Vorläufige Ergebnisse 2007
26. März 2008 Jahresabschluss 2007: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
27. März 2008 Jahresabschluss 2007: Analystenkonferenz in London
06. Mai 2008 Ergebnisse zum 1. Quartal 2008
09. Mai 2008 139. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna
19. August 2008 Halbjahresabschluss 2008: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
20. August 2008 Halbjahresabschluss 2008: Analystenkonferenz in London
12. November 2008 Ergebnisse zum 3. Quartal 2008

Informationen zum Unternehmen und zur Wienerberger Aktie:

Investor Relations Officer Thomas Melzer
Aktionärstelefon +43 (1) 601 92-463
E-Mail [email protected]
Internet www.wienerberger.com
Wiener Börse WIE
Reuters WBSV.VI
Bloomberg WIE AV
Datastream O: WNBA
ADR Level 1 WBRBY
ISIN AT0000831706

Wienerberger Online-Geschäftsbericht 2006: http://geschaeftsbericht.wienerberger.com

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