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Wienerberger AG

Earnings Release May 10, 2017

769_10-q_2017-05-10_9ef47550-79bf-462e-8ec9-4c46caa01b43.pdf

Earnings Release

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Bericht zum 1. Quartal 2017

Ertragskennzahlen 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in % Ultimo 2016
Umsatz in MEUR 610,8 659,6 +8 2.973,8
EBITDA in MEUR 40,1 46,1 +15 404,3
EBIT operativ in MEUR -7,4 -1,4 +81 197,7
Ergebnis vor Steuern in MEUR -15,8 -10,7 +32 158,5
Nettoergebnis in MEUR -23,9 -17,5 +27 82,0
Ergebnis je Aktie in EUR -0,20 -0,15 +25 0,70
Free Cashflow 1) in MEUR -211,1 -219,7 -4 246,5
Normalinvestitionen in MEUR 27,2 28,5 +5 137,3
Wachstumsinvestitionen in MEUR 12,5 0,0 -100 43,8
Ø Mitarbeiter in FTE 15.769 16.038 +2 15.990
Bilanzkennzahlen 31.12.2016 31.3.2017 Vdg. in %
Eigenkapital 2) in MEUR 1.849,0 1.825,7 -1
Nettoverschuldung in MEUR 631,6 863,0 +37
Capital Employed in MEUR 2.460,0 2.675,2 +9
Bilanzsumme in MEUR 3.637,2 3.756,7 +3
Verschuldungsgrad in % 34,2 47,3 -
Börsekennzahlen 1-12/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Höchstkurs der Aktie in EUR 17,54 19,88 +13
Tiefstkurs der Aktie in EUR 11,94 16,85 +41
Ultimokurs der Aktie in EUR 16,50 19,88 +21
Gewichtete Aktienanzahl 3) in Tsd. 116.956 116.956 0
Ultimo Börsekapitalisierung in MEUR 1.938,6 2.336,4 +21
Divisionen 1-3/2017
in MEUR und % 4)
Clay Building
Materials Europe
Pipes & Pavers
Europe
North
America
Holding
& Others
Eliminierungen
Außenumsatz 372,2
(+9 %)
210,5
(+4 %)
74,3
(+18 %)
2,4
(+10 %)
Innenumsatz 0,2
(-46 %)
0,0
(-88 %)
0,0
(-100 %)
3,2
(+9 %)
-3,3
Umsatz 372,4
(+9 %)
210,5
(+3 %)
74,3
(+18 %)
5,6
(+9 %)
-3,3
EBITDA 41,1
(+39 %)
6,7
(-52 %)
3,8
(+68 %)
-5,6
(+2 %)
EBIT operativ 11,9
(>100 %)
-4,9
(<-100 %)
-2,2
(+43 %)
-6,2
(+1 %)
Gesamtinvestitionen 16,5
(-15 %)
9,3
(-42 %)
2,0
(-44 %)
0,7
(-3 %)
Capital Employed 1.688,7
(-4 %)
627,5
(-2 %)
358,2
(-1 %)
0,7
(>100 %)
Ø Mitarbeiter (in FTE) 10.358
(+1 %)
4.155
(+1 %)
1.318
(+6 %)
207
(+1 %)

1) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vermindert um Investitions-Cashflow zuzüglich Wachstumsinvestitionen // 2) Eigenkapital inklusive nicht beherrschende Anteile und Hybridkapital // 3) Bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien // 4) Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt

Anmerkungen zum Bericht: Operatives EBIT ist um Wertminderungen / Wertaufholungen von Vermögenswerten und Firmenwertabschreibungen bereinigt. // Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wienerberger erzielte im ersten Quartal 2017 trotz eines witterungsbedingt verhaltenen Jahresbeginns ein erfreuliches Umsatzwachstum von 8 % auf 660 Mio. €. Das EBITDA verbesserte sich von Jänner bis März deutlich um 15 % auf 46 Mio. €. Dabei bestätigten die Entwicklungen in den einzelnen Geschäftsbereichen unsere Einschätzungen. Es zeigt sich einmal mehr, dass wir strategisch gut aufgestellt sind, um wertschaffend zu wachsen. Dies liegt vor allem an unserer konsequenten Ausrichtung auf Innovation und Operational Excellence sowie an unserer gezielten Diversifikationspolitik.

Wie erwartet wuchs der Wohnbau sowohl in West- als auch in Osteuropa im ersten Quartal leicht. Vor diesem Hintergrund erwirtschaftete die Division Clay Building Materials Europe mit 372 Mio. € einen um 9 % höheren Umsatz als im Vorjahr. Mit 41 Mio. € gegenüber 30 Mio. € in der Vergleichsperiode steigerte sich das EBITDA in diesem Segment signifikant. Dies ist neben dem Marktwachstum auf unsere intensiven Aktivitäten in Vertrieb und Verkauf sowie auf den starken Fokus auf innovative Produkte und Systemlösungen zurückzuführen.

Die Division Pipes & Pavers Europe war weiterhin von sehr unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Bereichen geprägt. Eine leichte Belebung des Marktumfeldes in Osteuropa und eine gesunde Entwicklung in unseren nordischen Kernmärkten wirkte sich positiv aus. Das konnte jedoch nicht die schwache Auftragslage im internationalen Geschäft für großdimensionierte und faserverstärkte Kunststoffrohre sowie den Entfall des Exportgeschäftes von keramischen Rohren in den Mittleren Osten kompensieren. Während der Umsatz um 4 % auf 211 Mio. € stieg, fiel das EBITDA auf 7 Mio. €.

In den USA profitierten wir im Ziegelgeschäft von einer günstigeren Witterung als im Vorjahr. Diese führte zu einer Steigerung im Ein- und Zweifamilienhaussegment. Auch in Kanada setzte sich die Entwicklung der positive Nachfrage fort. Das nordamerikanische Kunststoffrohrgeschäft erholte sich und verzeichnete eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Die Division North America erzielte einen Umsatz von 74 Mio. € - das entspricht einem Plus von 18 % gegenüber dem Vorjahr. Im gleichen Zeitraum verbesserte sich das Ergebnis signifikant um 68 % auf 4 Mio. €.

Unser Ziel für dieses Jahr ist es, das EBITDA organisch um 9 % zu steigern. Das ist ambitioniert, vor allem wenn man die Volatilität der Märkte und die bevorstehenden politischen Weichenstellungen in Betracht zieht, die die wirtschaftliche Entwicklung Europas weiterhin beeinflussen werden und sich auf unser Geschäft auswirken. Darüber hinaus wird das Umfeld im Rohrbereich durch steigende Rohstoffpreise gekennzeichnet sein, die es für uns erfolgreich abzufedern gilt.

Insgesamt bestätigen die zufriedenstellenden Ergebnisse des ersten Quartals die eingeschlagene strategische Richtung. Wir werden die zukunftsorientierte Entwicklung der Wienerberger Gruppe weiter vorantreiben und unsere Positionierung als Innovations- und Technologieführer stärken. Unser Fokus liegt hier auf neuen Produkten und Services sowie direkteren digitalen Kanälen in den Markt und zu unseren Kunden. Wir sind daher zuversichtlich, unsere Ziele für 2017 zu erreichen.

Zwischenlagebericht Ergebnis- und Bilanzanalyse

Ertragslage

Wienerberger konnte den Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2017 deutlich um 8% auf 659,6 Mio. € steigern (Vorjahr: 610,8 Mio. €). Fremdwährungseffekte verringerten den Umsatz um 4,3 Mio. €, wobei die größten negativen Effekte aus dem britischen Pfund und der türkischen Lira resultierten und teilweise durch positive Differenzen aus dem US Dollar, dem russischen Rubel sowie der norwegischen Krone kompensiert wurden.

In der Division Clay Building Materials Europe war das erste Quartal von einem deutlichen Anstieg der Absatzvolumina bei annähernd stabilen Preisen geprägt. Dabei konnten sowohl das west- als auch das osteuropäische Geschäft erfreuliche Zuwächse verzeichnen. In Summe stieg der Außenumsatz in den ersten drei Monaten um 9% auf 372,2 Mio. € (Vorjahr: 341,8 Mio. €) und das EBITDA um 39% auf 41,1 Mio. € (Vorjahr: 29,5 Mio. €).

Die Division Pipes & Pavers Europe konnte den Außenumsatz in der Berichtsperiode moderat auf 210,5 Mio. € (Vorjahr: 203,3 Mio. €) steigern. Innerhalb der Division zeichneten sich dabei unterschiedliche Entwicklungen ab. Das Kunststoffrohrgeschäft erwirtschaftete auf Basis höherer Absatzmengen ein Umsatzwachstum, musste jedoch einen Rückgang des EBITDA hinnehmen. Dieser war vor allem der deutlich geringeren Aktivität im internationalen Projektgeschäft und einer nicht zufriedenstellenden Ergebnisentwicklung in Frankreich zuzuschreiben. Im Geschäft mit keramischen Abwasserrohrsystemen schlugen sich deutlich niedrigere Absatzmengen in einem signifikanten Rückgang des Außenumsatzes und des EBITDA nieder. Während das Geschäft mit Betonflächenbefestigungen im Vergleich zum Vorjahresquartal witterungsbedingt leicht sinkende Mengen verzeichnete, konnte das operative Ergebnis auf Basis verbesserter Kostenstrukturen gesteigert werden. Insgesamt ging das EBITDA der Division Pipes & Pavers Europe auf 6,7 Mio. € (Vorjahr: 13,9 Mio. €) zurück.

In Nordamerika verzeichnete das Ziegelgeschäft vor dem Hintergrund steigender Baubeginne für Einund Zweifamilienhäuser ein deutliches Mengenwachstum. Im Bereich der Kunststoffrohre konnte der Absatze bei stabilen Preisen gesteigert werden. In

Summe verbesserte sich das EBITDA signifikant auf 3,8 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €).

Das EBITDA der Wienerberger Gruppe stieg in den ersten drei Monaten um 15% von 40,1 Mio. € auf 46,1 Mio. €. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung des Ziegelgeschäfts in Osteuropa und einigen westeuropäischen Kernmärkten sowie in Nordamerika zurückzuführen. Demgegenüber zeigten insbesondere das Kunststoffrohrgeschäft und unsere keramischen Rohraktivitäten im Segment Pipes & Pavers Western Europe rückläufige Ergebnisse. Fremdwährungseffekte verringerten das Konzern-EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Mio. €.

Das operative Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) verbesserte sich in den ersten drei Monaten auf -1,4 Mio. € (Vorjahr: -7,4 Mio. €).

Das Finanzergebnis von -8,1 Mio. € (Vorjahr: -8,4 Mio. €) beinhaltet im Wesentlichen den Nettozinsaufwand von -8,7 Mio. € (Vorjahr: -8,2 Mio. €), die Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen von -0,6 Mio. € (Vorjahr: +1,2 Mio. €) sowie das sonstige Finanzergebnis in Höhe von +1,2 Mio. € (Vorjahr: -1,4 Mio. €).

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich in den ersten drei Monaten deutlich auf -10,7 Mio. € (Vorjahr: -15,8 Mio. €). Im Vergleich zum Vorjahr konnte Wienerberger nach Abzug der Steuern den saisonal bedingten Verlust auf 14,2 Mio. € verringern (Vorjahr: -16,7 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug -0,15 € nach -0,20 € im Berichtszeitraum des Vorjahres. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurde der zeitaliquot abgegrenzte Hybridkupon berücksichtigt.

Cashflow

Der Cashflow aus dem Ergebnis war im Berichtszeitraum mit 30,8 Mio. € positiv und lag um 1,6 Mio. € leicht unter dem Vorjahr. Aufgrund des saisonal bedingten Anstiegs des Working Capital war der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit negativ und betrug -194,8 Mio. € nach -177,3 Mio. € im Vorjahr. Diese Entwicklung war insbesondere auf einen stärkeren Forderungsaufbau infolge gestiegener Umsätze und einen höheren Vorratsbestand zurückzuführen.

In den ersten drei Monaten flossen 28,5 Mio. € (Vorjahr: 39,7 Mio. €) an Mitteln für notwendige Instandhaltungen und technologische Weiterentwicklungen von Produktionsprozessen sowie für Wachstumsinvestitionen ab. Die Einzahlungen aus Liegenschaftsverkäufen und der Verwertung von sonstigem Anlagevermögen lagen bei 1,5 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich in den ersten drei Monaten auf 185,7 Mio. €, was großteils auf die Inanspruchnahme einer Kreditlinie zurückzuführen ist. Im Februar erfolgte die Auszahlung des Hybridkupons von insgesamt 29,9 Mio. €. Nachdem Wienerberger im Dezember 2016 vom Tilgungsrecht der Hybridanleihe aus dem Jahr 2007 Gebrauch gemacht hatte, erfolgte im ersten Quartal die Rückzahlung des Nominalbetrags von 221,8 Mio. €.

Vermögens- und Finanzlage

Das Konzerneigenkapital zum 31.3.2017 verringerte sich gegenüber dem Jahresende 2016 aufgrund des leicht negativen Gesamtergebnisses nach Ertragssteuern und der Ausschüttung des Hybridkupons um insgesamt 23,3 Mio. €. Die Nettoverschuldung erhöhte sich saisonal bedingt um 231,4 Mio. € auf 863,0 Mio. € und entsprach somit einem Verschuldungsgrad von 47,3%.

Geschäftssegmente

Clay Building Materials Europe

Die europäische Wohnbautätigkeit zeigte im ersten Quartal leichtes Wachstum und verzeichnete nach einem witterungsbedingt verhaltenen Jahresstart insbesondere im Monat März eine erfreuliche Entwicklung. In diesem Umfeld ist es uns bei nahezu stabilen Durchschnittspreisen gelungen, den Absatz in allen Produktgruppen deutlich zu erhöhen. In Summe erwirtschaftete die Division Clay Building Materials Europe in der Berichtsperiode eine Umsatzsteigerung um 9% auf 372,2 Mio. € und eine signifikante Verbesserung des EBITDA von 29,5 Mio. € auf 41,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahresquartal.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir unverändert eine Fortsetzung des leichten Anstiegs der europäischen Wohnbauaktivität. Während wir in Osteuropa in nahezu allen Ländern von einem positiven Marktumfeld ausgehen und sowohl mit Zuwächsen bei Hintermauer- als auch bei Dachziegeln rechnen, sehen wir in Westeuropa regional unterschiedliche Markttrends. In Großbritannien

beobachten wir derzeit eine positive Entwicklung der Nachfrage, die durch staatliche Förderprogramme für den Wohnungsneubau unterstützt wird. Obwohl Prognosen für die Entwicklung im zweiten Halbjahr nur eingeschränkt möglich sind, erwarten wir aus heutiger Sicht, dass die Wohnbautätigkeit leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. In Deutschland und Frankreich gehen wir von einem Wachstum der Baubeginne aus und in den Niederlanden rechnen wir mit einer leicht steigenden Nachfrage auf gutem Niveau. Während wir für Belgien und die Schweiz eine stabile Marktentwicklung erwarten, zeichnet sich in Italien ein leichter Rückgang auf Jahressicht ab. Der für das Dachgeschäft wichtige Renovierungsmarkt wird in der Region Westeuropa weiterhin von Zurückhaltung geprägt sein.

Insgesamt erwarten wir für die Division Clay Building Materials Europe höhere Absatzmengen in allen Produktgruppen und gehen infolgedessen von einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Ergebnis im Jahr 2017 aus.

Clay Building Materials Europe 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz in MEUR 341,8 372,2 +9
EBITDA in MEUR 29,5 41,1 +39
EBIT operativ in MEUR 0,0 11,9 >100
Gesamtinvestitionen in MEUR 19,5 16,5 -15
Capital Employed in MEUR 1.751,8 1.688,7 -4
Ø Mitarbeiter in FTE 10.213 10.358 +1

Clay Building Materials Western Europe

In der Region Westeuropa erzielten wir in allen Produktgruppen Absatzzuwächse und steigerten den Umsatz in den ersten drei Monaten um 7% auf 271,9 Mio. €. Das EBITDA konnten wir im gleichen Zeitraum deutlich um 23% auf 29,0 Mio. € verbessern. In Großbritannien nutzten wir die gestiegene Nachfrage für Mengenerhöhungen und leichte Preissteigerungen. Trotz des im Jahresvergleich deutlich schwächeren britischen Pfunds schlugen sich diese Zuwächse in einem Umsatz- und Ergebnisanstieg in der Berichtswährung nieder. In Deutschland und

Frankreich setzte sich die positive Entwicklung im Wohnungsneubau auch im ersten Quartal fort. In den Niederlanden konnten wir infolge von leichtem Marktwachstum das Ergebnis verbessern und in Belgien erwirtschafteten wir einen stabilen Umsatz. Zusammen mit kontinuierlichen Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und Kostenoptimierung liegt unser Fokus in der Region Westeuropa weiterhin auf der Einführung von innovativen Produkten und Systemlösungen sowie der Intensivierung unserer Aktivitäten in den Bereichen Vertrieb und Verkauf.

Clay Building Materials Western Europe 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz in MEUR 255,0 271,9 +7
EBITDA in MEUR 23,6 29,0 +23
EBIT operativ in MEUR 5,5 10,9 +99
Gesamtinvestitionen in MEUR 12,7 8,7 -31
Capital Employed in MEUR 1.225,4 1.171,6 -4
Ø Mitarbeiter in FTE 5.969 5.956 0

Clay Building Materials Eastern Europe

In der Region Osteuropa setzte sich die positive Markt- und Geschäftsentwicklung in nahezu allen Kernmärkten auch im ersten Quartal fort. Bei leicht verbesserten Durchschnittspreisen konnten wir den Absatz von Hintermauer- und Dachziegeln erhöhen

und unsere Marktposition in einzelnen Regionen weiter ausbauen. In Summe erwirtschafteten wir im Segment Clay Building Materials Eastern Europe in den ersten drei Monaten ein Umsatzwachstum von 16% auf 100,3 Mio. €, während sich das EBITDA von 5,9 Mio. € auf 12,2 Mio. € mehr als verdoppelte.

Clay Building Materials Eastern Europe 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz
in MEUR
86,8 100,3 +16
EBITDA
in MEUR
5,9 12,2 >100
EBIT operativ
in MEUR
-5,5 1,0 >100
Gesamtinvestitionen
in MEUR
6,8 7,8 +15
Capital Employed
in MEUR
526,4 517,1 -2
Ø Mitarbeiter
in FTE
4.244 4.402 +4

Pipes & Pavers Europe

In der Division Pipes & Pavers Europe verbesserte sich der Umsatz in den ersten drei Monaten 2017 um 4% auf 210,5 Mio. €. Das EBITDA sank hingegen im Vergleich zum Vorjahr von 13,9 Mio. € auf 6,7 Mio. €. Dieser starke Ergebnisrückgang war vorrangig auf die deutlich geringere Aktivität und den schwachen Auftragsbestand im internationalen Projektgeschäft zurückzuführen.

Pipes & Pavers Europe 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz
in MEUR
203,3 210,5 +4
EBITDA
in MEUR
13,9 6,7 -52
EBIT operativ
in MEUR
2,7 -4,9 <-100
Gesamtinvestitionen
in MEUR
16,0 9,3 -42
Capital Employed
in MEUR
641,8 627,5 -2
Ø Mitarbeiter
in FTE
4.108 4.155 +1

Ausblick

Für das Jahr 2017 erwarten wir für die Division Pipes & Pavers Europe eine stabile Entwicklung bis leichte Verbesserung von Umsatz und EBITDA. Neben solidem Wachstum in unseren westeuropäischen Märkten gehen wir vor allem von einem Ergebnisanstieg in der Region Osteuropa aus, in der wir eine Marktbelebung von schwachem Niveau erwarten. Wesentliche Voraussetzung für die Erreichung unserer Zielsetzungen ist die erfolgreiche Abfederung steigender Rohstoffpreise für Plastikgranulate.

Für unsere westeuropäischen Kunststoffrohraktivitäten gehen wir von einem unverändert gesunden Umfeld in unseren nordischen Kernmärkten aus. Neben organischem Wachstum in Norwegen und Schweden profitieren wir in Finnland zusätzlich von der voranschreitenden Integration des im Vorjahr übernommen Spezialisten für Kunststoffbehälter im Abwasserbereich. Darüber hinaus erwarten wir in den Niederlanden und in Irland Wachstum. Im von schwacher Nachfrage und hohem Wettbewerbsdruck gekennzeichneten französischen Markt bleibt die Ertragssituation hingegen deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Im internationalen Projektgeschäft hat sich der Auftragsbestand trotz intensiver Bemühungen um laufende Ausschreibungen noch nicht wesentlich erhöht. Dennoch halten wir aus heutiger Sicht eine stabile Ergebnisentwicklung in diesem Geschäftsbereich für möglich. In unserem keramischen Rohrgeschäft erwarten wir eine EBITDA-Steigerung. Den in den ersten sechs Monaten im Jahresvergleich entfallenden Exporten in den Mittleren Osten stehen Mengenwachstum in den europäischen Märkten und fortlaufende Verbesserungen der Durchschnittspreise gegenüber. Zudem haben wir Maßnahmen zur Kostenoptimierung umgesetzt, die dazu beitragen werden, den in Summe rückläufigen Absatz durch eine verbesserte Ertragskraft zu kompensieren.

Im Segment Pipes & Pavers Eastern Europe verdichten sich die Anzeichen, dass nach den äußerst schwierigen Marktbedingungen im Vorjahr eine leichte Belebung der Nachfrage im öffentlichen Bereich eintritt. Infolgedessen rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung des Segment-EBITDA auf Jahressicht.

Pipes & Pavers Western Europe

Im Berichtssegment Pipes & Pavers Western Europe entwickelte sich der Umsatz stabil und belief sich auf 132,9 Mio. €. Das Segment-EBITDA lag jedoch mit 6,9 Mio. € deutlich hinter dem Vorjahreswert von 14,8 Mio. € zurück.

Im westeuropäischen Kunststoffrohrgeschäft verzeichneten wir im ersten Quartal große Unterschiede in den regionalen Entwicklungen. In unseren nordischen Kernmärkten setzte sich das gesunde Marktumfeld fort, das wir in Norwegen, Schweden und Finnland für Mengen- und Ergebniswachstum nutzen konnten. Auch in den Niederlanden und in Irland standen Zuwächse zu Buche. Demgegenüber sank der Ergebnisbeitrag aus dem internationalen Projektgeschäft mit großdimensionierten und

faserverstärkten Rohren im Jahresvergleich deutlich. Während das erste Quartal 2016 noch von der Abarbeitung von Aufträgen aus dem Rekordjahr 2015 begünstigt war, zeigte der Auftragsbestand seither einen starken Rückgang. Infolgedessen blieb die Aktivität in diesem margenstarken Geschäft in den ersten drei Monaten 2017 klar hinter der Vergleichsperiode zurück. Darüber hinaus verzeichneten wir auch in Frankreich aufgrund des schwachen Marktumfelds und dem daraus folgenden Wettbewerbsdruck einen Ergebnisrückgang. In Summe erwirtschafteten wir in diesem Geschäftsbereich einen leichten Umsatzanstieg, während das operative Ergebnis signifikant unter dem Vorjahr lag.

In unserem keramischen Rohrgeschäft mussten wir aufgrund des Entfalls unserer Exporte in den Mittleren Osten wie erwartet einen deutlichen Mengenrückgang hinnehmen. Während in Deutschland öffentliche Investitionsausgaben weiterhin zurückhaltend ausfielen, konnten wir in den übrigen Märkten unseren Absatz insgesamt steigern und durch Preiserhöhungen und Produktmixverbesserungen unser Durchschnittspreisniveau erhöhen. Dennoch ist es uns im ersten Quartal aufgrund des hohen Fixkostenanteils nicht gelungen, den starken Mengenrückgang ergebnisseitig vollständig abzufedern. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenoptimierung zeigten hingegen wie geplant deutlich positive Auswirkungen auf die Ertragskraft und werden wesentlich dazu beitragen, unser operatives Ergebnis auf Jahressicht zu verbessern.

Pipes & Pavers Western Europe 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz in MEUR 131,1 132,9 +1
EBITDA in MEUR 14,8 6,9 -54
EBIT operativ in MEUR 8,7 0,8 -91
Gesamtinvestitionen in MEUR 9,1 3,4 -63
Capital Employed in MEUR 354,3 334,0 -6
Ø Mitarbeiter in FTE 1.833 1.837 0

Pipes & Pavers Eastern Europe

Im Berichtssegment Pipes & Pavers Eastern Europe verzeichneten wir im ersten Quartal 2017 eine leichte Belebung des Marktumfelds im Vergleich zur schwachen Nachfrage im Jahr 2016. Infolgedessen stieg der Umsatz um 8% auf 77,6 Mio. € und das EBITDA verbesserte sich auf -0,2 Mio. € nach -0,9 Mio. € im Vorjahr. Während in einigen Regionen die im Jahresvergleich kälteren Witterungsbedingungen zu verzögerten Projektrealisierungen führten, zeichnete sich eine leichte Verbesserung der Ausschreibungstätigkeit vonseiten öffentlicher Körperschaften für EU-geförderte Infrastrukturprojekte ab.

Pipes & Pavers Eastern Europe 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz in MEUR 72,1 77,6 +8
EBITDA in MEUR -0,9 -0,2 +76
EBIT operativ in MEUR -6,0 -5,7 +6
Gesamtinvestitionen in MEUR 6,9 6,0 -13
Capital Employed in MEUR 287,5 293,5 +2
Ø Mitarbeiter in FTE 2.275 2.318 +2

North America

Die amerikanische Wohnbautätigkeit war wie im ersten Quartal des Vorjahres von günstigen Witterungsbedingungen gekennzeichnet. Vor dem Hintergrund steigender Baubeginne im Ein- und Zweifamilienhaussegment konnten wir das Marktumfeld für Zuwächse beim Absatz von Vormauerziegeln nutzen und Umsatz sowie Ergebnis deutlich verbessern. In Kanada setzte sich die positive Entwicklung der Nachfrage fort, was sich in Preis- und Mengenerhöhungen widerspiegelte. Auch unser nordamerikanisches Kunststoffrohrgeschäft verzeichnete in den ersten drei Monaten eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung und konnte bei stabilen Durchschnittspreisen den Absatz steigern. Insgesamt erwirtschaftete die Division North America in der Berichtsperiode einen Umsatzanstieg um 18% auf 74,3 Mio. € gegenüber der Vorjahresperiode. Das EBITDA konnte im

gleichen Zeitraum deutlich auf 3,8 Mio. € verbessert werden, was einer Steigerung um 68% entspricht.

Ausblick

Im weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine Fortsetzung des positiven Trends im US-amerikanischen Wohnungsneubau von Ein- und Zweifamilienhäusern und einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Vormauerziegeln. Das Preisumfeld bleibt hingegen aufgrund von unverändert hohen Überkapazitäten und Strukturveränderungen in der amerikanischen Ziegelindustrie herausfordernd. Für unsere kanadischen Aktivitäten gehen wir aufgrund einer möglichen Verlangsamung der Marktdynamik im zweiten Halbjahr von einer stabilen Entwicklung auf Jahressicht aus. In Summe rechnen wir für die Division North America im Jahr 2017 mit einer deutlichen organischen Umsatz- und Ergebnissteigerung.

North America 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz in MEUR 63,2 74,3 +18
EBITDA in MEUR 2,3 3,8 +68
EBIT operativ in MEUR -3,9 -2,2 +43
Gesamtinvestitionen in MEUR 3,6 2,0 -44
Capital Employed in MEUR 362,5 358,2 -1
Ø Mitarbeiter in FTE 1.243 1.318 +6

Holding & Others

Die Division Holding & Others umfasst neben der Konzernholding auch unser Ziegelgeschäft in Indien, das wir an einem Produktionsstandort für Hintermauerziegel im Raum Bangalore betreiben. Begünstigt durch die gute Geschäftsentwicklung in Indien stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten um 10% auf 2,4 Mio. €.

Holding & Others 1-3/2016 1-3/2017 Vdg. in %
Außenumsatz in MEUR 2,2 2,4 +10
EBITDA in MEUR -5,7 -5,6 +2
EBIT operativ in MEUR -6,2 -6,2 +1
Gesamtinvestitionen in MEUR 0,7 0,7 -3
Capital Employed in MEUR -4,4 0,7 >100
Ø Mitarbeiter in FTE 205 207 +1

Verkürzter Zwischenbericht nach IFRS der Wienerberger Gruppe

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR 1-3/2017 1-3/2016
Umsatzerlöse 659.625 610.765
Herstellkosten -464.175 -434.922
Bruttoergebnis vom Umsatz 195.450 175.843
Vertriebskosten -139.582 -131.364
Verwaltungskosten -49.571 -48.394
Sonstige betriebliche Erträge 4.276 8.015
Sonstige betriebliche Aufwendungen:
Wertminderungen von Vermögenswerten -1.263 0
Übrige -11.950 -11.500
Betriebsergebnis -2.640 -7.400
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -566 1.173
Zinsertrag 1.440 1.312
Zinsaufwand -10.185 -9.509
Sonstiges Finanzergebnis 1.224 -1.379
Finanzergebnis -8.087 -8.403
Ergebnis vor Ertragsteuern -10.727 -15.803
Ertragsteuern -3.498 -899
Ergebnis nach Ertragsteuern -14.225 -16.702
davon Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -503 -888
davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil 3.803 8.046
davon den Aktionären der Muttergesellschaft zuzurechnen -17.525 -23.860
Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,15 -0,20
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,15 -0,20

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in TEUR 1-3/2017 1-3/2016 Ergebnis nach Ertragsteuern -14.225 -16.702 Währungsumrechnung 9.465 -30.478 Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0 -1 Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente 32 125 Veränderung Hedging Rücklage -851 12.266 Sonstiges Gesamtergebnis 1) 8.646 -18.088 Gesamtergebnis nach Steuern -5.579 -34.790 davon Gesamtergebnis der nicht beherrschenden Anteile -502 -911 davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil 3.803 8.046 davon den Aktionären der Muttergesellschaft zuzurechnendes Gesamtergebnis -8.880 -41.925

1) Der Ausweis der sonstigen Gesamtergebnisbestandteile erfolgt nach Steuern. Alle Bestandteile des sonstigen Gesamtergebnisses werden in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

in TEUR 31.3.2017 31.12.2016
Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte 685.200 690.440
Sachanlagen 1.555.762 1.564.727
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 86.209 85.733
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 6.454 13.542
Übrige Finanzanlagen und sonstige langfristige Forderungen 13.973 13.918
Latente Steuern 18.252 17.367
Langfristiges Vermögen 2.365.850 2.385.727
Vorräte 775.913 718.359
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 308.372 201.809
Forderungen aus laufenden Ertragsteuern 10.768 9.868
Sonstige kurzfristige Forderungen 67.896 66.278
Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte 59.108 52.740
Zahlungsmittel 163.393 197.016
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 5.390 5.380
Kurzfristiges Vermögen 1.390.840 1.251.450
Summe Aktiva 3.756.690 3.637.177
Passiva
Gezeichnetes Kapital 117.527 117.527
Kapitalrücklagen 1.086.017 1.086.017
Hybridkapital 265.985 265.985
Gewinnrücklagen 555.547 586.961
Übrige Rücklagen -213.858 -222.503
Eigene Anteile -4.862 -4.862
Beherrschende Anteile 1.806.356 1.829.125
Nicht beherrschende Anteile 19.329 19.831
Eigenkapital 1.825.685 1.848.956
Latente Steuern 78.526 80.759
Personalrückstellungen 171.129 171.488
Sonstige langfristige Rückstellungen 71.309 71.197
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 628.432 481.434
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 3.923 3.991
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 953.319 808.869
Kurzfristige Rückstellungen 33.627 35.287
Verbindlichkeiten aus laufenden Ertragsteuern 13.994 15.912
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 457.034 399.924
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 264.712 302.718
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 208.319 225.511
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 977.686 979.352

Summe Passiva 3.756.690 3.637.177

Konzernbilanz

Konzern-Cashflow Statement

in TEUR 1-3/2017 1-3/2016
Ergebnis vor Ertragsteuern -10.727 -15.803
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 46.290 47.430
Wertminderungen von Vermögenswerten und andere Bewertungseffekte 1.367 5.517
Veränderungen langfristiger Rückstellungen -1.799 -3.220
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 566 -1.173
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -83 -940
Zinsergebnis 8.745 8.197
Gezahlte Zinsen -5.484 -2.412
Erhaltene Zinsen 399 225
Gezahlte Ertragsteuern -8.482 -5.386
Cashflow aus dem Ergebnis 30.792 32.435
Veränderungen Vorräte -58.371 -43.522
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -107.116 -85.352
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -38.788 -39.828
Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen -21.357 -41.026
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -194.840 -177.293
Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) 1.474 3.960
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen -28.474 -31.709
Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen
und Gemeinschaftsunternehmen
6.521 4.191
Veränderungen Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte -4.406 -14.705
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen 0 -7.990
Cashflow aus Investitionstätigkeit -24.885 -46.253
Einzahlungen aus der Aufnahme von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten 398.981 240.421
Auszahlungen aus der Tilgung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten -333.620 -37.244
Einzahlungen aus der Aufnahme von langfristigen Finanzverbindlichkeiten 150.295 3.121
Auszahlungen aus der Tilgung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten -26 -33
Gezahlter Hybridkupon -29.898 -32.520
Rückkauf Hybridanleihe 0 -5.968
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 185.732 167.777
Veränderung der Zahlungsmittel -33.993 -55.769
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel 370 -1.448
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 197.016 154.878
Zahlungsmittel am Ende der Periode 163.393 97.661
in TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklagen/
eigene Anteile
Hybrid
kapital
Gewinn
rücklagen
Übrige
Rücklagen
Beherrschende
Anteile
Nicht
beherrschende
Anteile
Gesamt
Stand 1.1.2017 117.527 1.081.155 265.985 586.961 -222.503 1.829.125 19.831 1.848.956
Gesamtergebnis -13.722 8.645 -5.077 -502 -5.579
Hybridkupon -17.692 -17.692 -17.692
Stand 31.3.2017 117.527 1.081.155 265.985 555.547 -213.858 1.806.356 19.329 1.825.685

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

in TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklagen/
eigene Anteile
Hybrid
kapital
Gewinn
rücklagen
Übrige
Rücklagen
Beherrschende
Anteile
Nicht
beherrschende
Anteile
Gesamt
Stand 1.1.2016 117.527 1.081.164 490.560 546.754 -199.889 2.036.116 18.103 2.054.219
Gesamtergebnis -15.814 -18.065 -33.879 -911 -34.790
Hybridkupon -32.520 -32.520 -32.520
Veränderung
Hybridkapital
-5.968 -5.968 -5.968
Stand 31.3.2016 117.527 1.081.164 484.592 498.420 -217.954 1.963.749 17.192 1.980.941

Geschäftssegmente

Clay Building Materials Pipes & Pavers
1-3/2017
in TEUR
Eastern
Europe
Western
Europe
Eastern
Europe
Western
Europe
North
America
Holding & Others 1) Überleitung 2) Wienerberger
Gruppe
Außenumsatz 100.298 271.903 77.643 132.852 2.405 659.423
Innenumsatz 1.846 1.924 2.458 1.862 0 3.237 -11.125 202
Umsatz gesamt 102.144 273.827 80.101 134.714 74.322 5.642 -11.125 659.625
EBITDA 12.169 28.962 -204 6.863 3.849 -5.559 46.080
EBIT operativ 1.026 10.912 -5.680 785 -2.223 -6.197 -1.377
Wertminderungen
von Vermögenswerten
0 0 0 0 0 -1.263 -1.263
EBIT 1.026 10.912 -5.680 785 -2.223 -7.460 -2.640
Ergebnis nach
Ertragsteuern
-1.797 -96 -7.081 -3.100 -4.602 1.603 848 -14.225
Gesamtinvestitionen 7.778 8.693 5.965 3.378 1.995 665 28.474
Capital Employed 517.067 1.171.612 293.530 333.997 358.239 715 2.675.160
Ø Mitarbeiter 4.402 5.956 2.318 1.837 1.318 207 16.038
Clay Building Materials Pipes & Pavers
1-3/2016
in TEUR
Eastern
Europe
Western
Europe
Eastern
Europe
Western
Europe
North
America
Holding & Others 1) Überleitung 2) Wienerberger
Gruppe
Außenumsatz 86.819 255.020 72.133 131.143 63.182 2.193 610.490
Innenumsatz 1.804 1.421 2.548 2.084 31 2.981 -10.594 275
Umsatz gesamt 88.623 256.441 74.681 133.227 63.213 5.174 -10.594 610.765
EBITDA 5.915 23.612 -863 14.800 2.288 -5.660 40.092
EBIT operativ -5.459 5.497 -6.030 8.709 -3.877 -6.240 -7.400
EBIT -5.459 5.497 -6.030 8.709 -3.877 -6.240 -7.400
Ergebnis nach
Ertragsteuern
-7.753 -1.634 -7.071 5.955 -6.361 -495 657 -16.702
Gesamtinvestitionen 6.788 12.670 6.873 9.103 3.576 689 39.699
Capital Employed 526.449 1.225.354 287.509 354.266 362.477 -4.373 2.751.682
Ø Mitarbeiter 4.244 5.969 2.275 1.833 1.243 205 15.769

1) Der Bereich Holding & Others enthält Holdingkosten sowie die Aktivitäten in Indien. // 2) Die Überleitung beinhaltet lediglich Eliminierungen von Aufwand und Ertrag zwischen Konzerngesellschaften.

Verkürzter Anhang zum Zwischenbericht

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Zwischenbericht zum 31.3.2017 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Wesentliche Annahmen und Schätzungen, die für den Konzernabschluss 2016 vorgenommen wurden, sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2016 werden mit Ausnahme der IFRS, die ab dem 1.1.2017 verpflichtend anzuwenden sind, unverändert angewandt.

Folgende Tabelle enthält eine Übersicht neuer Standards und Interpretationen, die zum Bilanzstichtag vom IASB veröffentlicht wurden:

Standards/Interpretationen Veröffentlichung
durch das IASB
Verpflichtender
Erstanwendungs
zeitpunkt
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten Jänner 2014 1.1.2016
IAS 12 Ertragsteuern: Änderungen zum Ansatz latenter Steueransprüche für
unrealisierte Verluste
Jänner 2016 1.1.2017
IAS 7 Kapitalflussrechnungen: Angabeninitiative Jänner 2016 1.1.2017
Verbesserungen der IFRS 2014 - 2016 Zyklus Dezember 2016 1.1.2017 /
1.1.2018
IFRS 9 Finanzinstrumente: Hedge Accounting – Änderungen zu IFRS 9,
IFRS 7 und IAS 39
November 2013 1.1.2018 1)
IFRS 9 Finanzinstrumente Juli 2014 1.1.2018 1)
IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen Mai 2014/
September 2015
1.1.2018 1)
IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen – Klarstellung April 2016 1.1.2018
IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen – Änderungen Juni 2016 1.1.2018
IFRS 4 Versicherungsverträge – Änderungen September 2016 1.1.2018
IAS 40 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien: Änderungen Dezember 2016 1.1.2018
IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte
Gegenleistungen
Dezember 2016 1.1.2018
IFRS 16 Leasingverhältnisse Jänner 2016 1.1.2019
IFRS 10, IAS 28 Veräußerung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und
seinem assoziierten oder Gemeinschaftsunternehmen – Änderungen
September 2014/
Dezember 2015
-

1) Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt gemäß EU Übernahmeverordnung

Veröffentlichte neue und geänderte Standards und Interpretationen, die von der EU übernommen wurden

Im November 2009 führte das Projekt, IAS 39 Finanzinstrumente durch IFRS 9 Finanzinstrumente zu ersetzen, zur ersten Veröffentlichung betreffend Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten. Weitere Regelungen des IFRS 9 wurden in den Jahren 2010 und 2013 und die finale Fassung im Juli 2014 veröffentlicht. Wesentliche Änderungen betreffen die Klassifizierung und Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten. Nach den neuen Zuordnungskriterien steht zunächst der Charakter des Finanzinstruments im Vordergrund, wonach Fremd- und Eigenkapitalinstrumente sowie Derivate unterschiedlichen Bewertungsvorgaben unterliegen. Ein weiteres Kriterium ist das Geschäftsmodell, welches dem Finanzinstrument zu Grunde liegt. Dabei ist zu definieren, ob eine Handelsabsicht besteht oder ob das Finanzinstrument bis zur Fälligkeit gehalten werden soll. Folgende Methoden des Ansatzes und der Folgebewertung werden in Abhängigkeit der Eigenschaften des Finanzinstruments angewendet: Bewertung zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung, Bewertung zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis und Bewertung zu fortgeführten

Anschaffungskosten. Finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis bewertet werden, unterliegen nun gemäß dem neuen IFRS 9 erweiterten Wertminderungsbestimmungen, nach welchen aktuelle und zukunftsorientierte Informationen über erwartete Kreditverluste in den Ansatz und die Bewertung miteinzubeziehen sind. Eine weitere wesentliche Änderung des IFRS 9 betrifft die überarbeiteten Regelungen zu Hedge Accounting. Der Nachweis der Effektivität unterliegt nicht mehr der vom Standardsetter vorgegebenen Bandbreite von 80% - 125%, sondern kann vom Unternehmen qualitativ begründet werden.

Der neue IFRS ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1.1.2018 beginnen. In der konsolidierten Bilanz der Wienerberger Gruppe werden bestimmte finanzielle Vermögenswerte nach deren Neuklassifizierung nicht mehr über das sonstige Gesamtergebnis, sondern über die Gewinn- und Verlustrechnung bewertet werden. Die Wertschwankungen der betroffenen Finanzinstrumente waren in der Vergangenheit jedoch nicht materiell. Weiters wird das sonstige Finanzergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund der neuen Hedge Accounting Regelungen geringeren Schwankungen unterworfen sein. Wienerberger prüft derzeit die quantitativen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen wurde im Mai 2014 veröffentlich und wird IAS 18 Umsatzrealisierung, IAS 11 Fertigungsaufträge, IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme, IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien, IFRIC 18 Übertragung von Vermögenswerten an Kunden und SIC 31 Erträge von Tausch- und Werbedienstleistungen ersetzen. Somit definiert der Standard den Zeitpunkt und die Höhe der Erlösrealisierung unabhängig von unterschiedlichen Auftrags- und Leistungsarten. Um den Umsatz zu ermitteln, sieht der Standard ein fünfstufiges Prüfschema vor, nach welchem zuerst der Vertrag und die darin enthaltenen Leistungsverpflichtungen zu identifizieren sind. Nach Ermittlung des Transaktionspreises und dessen Aufteilung auf die einzelnen Leistungsverpflichtungen muss in Folge der Zeitpunkt der Leistung bestimmt werden, um den Umsatz realisieren zu können. Der neue Standard ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach

dem 1.1.2018 beginnen. Wienerberger prüft derzeit die Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Veröffentlichte neue und geänderte Standards und Interpretationen, die noch nicht von der EU übernommen wurden

IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten zur Bilanzierung preisregulierter Geschäftsvorfälle gilt nur für IFRS Erstanwender und wurde noch nicht von der EU übernommen. Somit hat der Standard keine Auswirkung auf den Konzernabschluss der Wienerberger Gruppe.

Die Änderungen an IAS 12 präzisieren die Bilanzierung von latenten Steueransprüchen in Zusammenhang mit unrealisierten Verlusten bei erworbenen Schuldinstrumenten. Abwertungen auf den niedrigeren Marktwert von Schuldinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, welche aus einer Veränderung des Marktzinsniveaus resultieren, führen zu abzugsfähigen temporären Differenzen. Diese Änderung hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Mit den Änderungen an IAS 7 Kapitalflussrechnung sollen die Informationen über Veränderungen der Unternehmensverschuldung verbessert werden. Gefordert werden zusätzliche Angaben über die Änderungen von Finanzverbindlichkeiten, deren Ein- und Auszahlungen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezeigt werden, sowie über zugehörige finanzielle Vermögenswerte. Diese Angaben können in Form einer Überleitungsrechnung dargestellt werden und sollten zahlungswirksame Veränderungen, Änderungen aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen, wechselkursbedingte Änderungen, Änderungen der beizulegenden Zeitwerte sowie übrige Änderungen umfassen.

Der Verbesserungszyklus 2014 - 2016 beinhaltet Klarstellungen im Zusammenhang mit Anteilen an anderen sowie an assoziierten Unternehmen gemäß IFRS 12 und IAS 28. Weiters werden bestimmte Erleichterungsbestimmungen gemäß IFRS 1 für Erstanwender gestrichen, die für Wienerberger nicht relevant sind. Die Änderungen des IFRS 12 treten vorbehaltlich einer Annahme durch die EU am 1.1.2017, die Änderungen des IFRS 1 und IAS 28 am 1.1.2018 in Kraft.

Im April 2016 wurden die finalen Änderungen am IFRS 15 veröffentlicht. Die Klarstellungen betreffen die Identifizierung der unterscheidbaren Leistungsverpflichtungen eines Vertrags, die Einschätzung darüber, ob ein Unternehmen Prinzipal oder Agent einer Transaktion ist und die Bestimmung, ob Erlöse aus der Lizenzgewährung zeitraum- oder zeitpunktbezogen zu vereinnahmen sind. Zudem sind weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit den Übergangsregelungen beinhaltet. Die Änderungen zum Standard sind vorbehaltlich der Übernahme durch die EU in europäisches Recht erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1.1.2018 beginnen. Wienerberger prüft derzeit die Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Die Änderungen zu IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen betreffen die Berücksichtigung von Ausübungsbedingungen im Rahmen der Bewertung von anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich. Anteilsbasierte Vergütungen, die einen Nettoausgleich für einzubehaltende Steuern vorsehen, werden wie anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente klassifiziert. Ferner wird die Bilanzierung einer Änderung der Bedingungen, wenn sich durch die Änderung die Klassifizierung der Vergütung von "mit Barausgleich" zu "mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente" ändert, geregelt.

Im September 2016 wurden die Änderungen zu IFRS 4 Versicherungsverträge veröffentlicht, die die Abbildung von IFRS 9 Finanzinstrumente in Versicherungsverträgen behandeln. Diese Änderungen haben keine Relevanz für Wienerberger.

Im Dezember 2016 wurde eine Änderung zum IAS 40 veröffentlicht, die den Beginn und das Ende einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie näher erläutert, sodass nun auch nicht fertiggestellte Immobilien unter die Regelungen des IAS 40 fallen können. Diese Änderung tritt mit 1.1.2018 vorbehaltlich der Zustimmung durch die EU in Kraft.

Weiters wurde im Dezember 2016 IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen veröffentlicht. Diese Interpretation stellt klar, dass für die Ermittlung des Wechselkurses eines nicht monetären Vermögenswerts derjenige Zeitpunkt relevant ist, zu welchem der aus der Vorauszahlung resultierende Vermögenswert erfasst wird. Vorbehaltlich der Übernahme durch die EU gilt diese Interpretation für alle Geschäftsjahre, die nach dem 1.1.2018 beginnen.

IFRS 16 Leasingverhältnisse wurde im Jänner 2016 veröffentlicht und wird IAS 17 Leasingverhältnisse, IFRIC 4 Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, SIC 15 Operating-Leasingverhältnisse – Anreize und SIC 27 Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen ersetzen. Der neue Standard hat zum Ziel, dass alle Leasingverhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen beim Leasingnehmer in der Bilanz erfasst werden. Damit entfällt in Hinkunft die Unterscheidung zwischen Operating- und Finanzierungs-Leasingverhältnissen. Der Leasingnehmer erfasst eine Leasingverbindlichkeit für die Verpflichtung und aktiviert gleichzeitig ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert, das dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zuordenbarer Kosten entspricht. Für den Leasinggeber sind die Regelungen ähnlich den bisherigen Vorschriften des IAS 17. Wienerberger prüft derzeit die Auswirkungen auf den Konzernabschluss, tendenziell wird die geänderte Bilanzierungsvorschrift zu einer Bilanzverlängerung führen.

Die Änderungen zu IFRS 10 Konzernabschlüsse und IAS 28 Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen mit dem Titel Veräußerung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und seinem assoziierten oder Gemeinschaftsunternehmen sehen vor, dass Ergebniseffekte davon abhängig sind, ob ein Geschäftsbetrieb übertragen wird oder nicht. Bei Verlust der Beherrschung über einen Geschäftsbetrieb soll das Ergebnis vollständig erfasst werden. Der Erstanwendungszeitpunkt wurde vom IASB auf einen noch festzulegenden Zeitpunkt verschoben.

Einbezogene Unternehmen

In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, bei denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Die Unternehmen Schlagmann Poroton GmbH & Co KG und Silike keramika, spol. s.r.o. sind gemäß den Kriterien des IFRS 11 als Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) zu klassifizieren, da die Führung dieser Unternehmen gemeinschaftlich mit einem gleichberechtigten Partner erfolgt. Sie werden daher zu 50 % at-equity bilanziert.

Saisonalität des Geschäfts

Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.

Wienerberger Hybridkapital

Das Hybridkapital wird als Teil des Eigenkapitals und die Kuponzahlung in der Ergebnisverwendung der Entwicklung des Eigenkapitals ausgewiesen.

Die Hybridanleihe aus dem Jahr 2014 ersetzte im Rahmen eines Tauschangebots die Hybridanleihe aus dem Jahr 2007 im Umfang von 272.188 TEUR und ist eine gegenüber allen sonstigen Gläubigern nachrangige, unbefristete Anleihe mit einem Kupon von 6,5% bis 9.2.2017 und einem Kupon von 5% bis 9.2.2021, in dem der Emittentin erstmals ein Kündigungsrecht zusteht.

Für die ersten drei Monate des Jahres 2017 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 3.803 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,03 EUR.

Nachdem Wienerberger am 14.12.2016 von dem Tilgungsrecht der Hybridanleihe aus dem Jahr 2007 Gebrauch gemacht hatte, wurde sie zum Bilanzstichtag 31.12.2016 zum beizulegenden Zeitwert als Finanzverbindlichkeit ausgewiesen. Die Rückzahlung des Nominalbetrags von 221.812 TEUR erfolgte im ersten Quartal

des Berichtsjahrs. Die darauf entfallenen Zinsen sind im Zinsaufwand enthalten.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Der Konzernumsatz betrug in den ersten drei Monaten 659.625 TEUR (Vorjahr: 610.765 TEUR) und stieg damit im Vergleich zur Vorjahresperiode um 8 %. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 46.080 TEUR über dem Vergleichswert des Vorjahres von 40.092 TEUR. Das Betriebsergebnis belief sich auf -2.640 TEUR im Vergleich zu -7.400 TEUR im Vorjahr.

Zum Stichtag wurden 570.289 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die Anzahl der gewichteten Aktien beläuft sich für den Zeitraum 1.1.2017 bis 31.3.2017 auf 116.956.475 Stück. Per 31.3.2017 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien unverändert 117.526.764 Stück.

Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Erfolgsneutrale positive Währungsdifferenzen von 9.465 TEUR (Vorjahr: -30.479 TEUR) resultierten im Berichtszeitraum vor allem aus dem polnischen Zloty. Die Hedging Rücklage verringerte im Berichtszeitraum das Eigenkapital um -851 TEUR (Vorjahr: 12.266 TEUR) nach Steuern. Marktwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren beliefen sich auf 32 TEUR (Vorjahr: 125 TEUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern verminderte das Eigenkapital in den ersten drei Monaten um -14.225 TEUR (Vorjahr: -16.702 TEUR). Insgesamt verminderte das Gesamtergebnis nach Steuern das Eigenkapital um -5.579 TEUR (Vorjahr: -34.790 TEUR) im Berichtszeitraum.

Erläuterungen zum Konzern-Cashflow Statement

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -194.840 TEUR (Vorjahr: -177.293 TEUR) lag um 17.547 TEUR unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Von den Wertminderungen von Vermögenswerten und anderen Bewertungseffekten entfielen -2.430 TEUR (Vorjahr: -62 TEUR) auf Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte. Diese resultierten zum Großteil aus der Bewertung des Bestands zugekaufter CO2-Zertifikate. Andere Bewertungseffekte beinhalten die Vorratsbewertung von -2.406 TEUR (Vorjahr: -3.198 TEUR), die Wertminderung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von -372 TEUR (Vorjahr: -367 TEUR) sowie die Bewertung von finanziellen Vermögenswerten von 3.841 TEUR (Vorjahr: -1.890 TEUR). Die gezahlten Zinsen beinhalten den Zinsaufwand der Hybridanleihe 2007, welche am 15.12.2016 in die Finanzverbindlichkeiten umgegliedert und am 9.2.2017 getilgt wurde. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen in das Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagen) und Akquisitionen von insgesamt 28.474 TEUR (Vorjahr: 39.699 TEUR) resultierte mit 28.474 TEUR (Vorjahr: 27.207 TEUR) aus Normalinvestitionen, die Instandhaltung und Investitionen in technologische Weiterentwicklungen beinhalten, und mit 0 TEUR (Vorjahr: 12.492 TEUR) aus Akquisitionen und Werkserweiterungen (Wachstumsinvestitionen).

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die in den ersten drei Monaten des Berichtsjahres getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 28.474 TEUR (Vorjahr: 31.709 TEUR). Die Nettoverschuldung erhöhte sich aufgrund des saisonal bedingten Anstiegs des Working Capital im Vergleich zum 31.12.2016 um 231.363 TEUR auf 862.965 TEUR. Zum Stichtag bestanden Verpflichtungen zum Kauf von Sachanlagen in Höhe von 22.234 TEUR (31.12.2016: 24.583 TEUR).

Angaben zu Finanzinstrumenten

Folgende Tabelle stellt jene finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die bei Wienerberger zum beizulegenden Zeitwert bzw. zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, sowie deren Zuordnung zu den drei Hierarchiestufen der Bewertung gemäß IFRS 13. In der Berichtsperiode wurden keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.

in TEUR Art der
Bilanzierung 1)
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Buchwert
zum
31.3.2017
Aktiva
Anteile Fonds FV 6.643 6.643
Schuldtitel von Kapitalgesellschaften FV 5.035 5.035
Aktien FV 18 18
Sonstige FV 43 793 836
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 11.696 43 793 12.532
Sonstige langfristige Forderungen AC 6.937 6.937
Derivate aus Cashflow Hedges FV 168 168
Derivate aus Net Investment Hedges FV 7.463 7.463
Sonstige Derivate FV 4.375 1.751 6.126
Derivate mit positivem Marktwert 12.006 1.751 13.757
Passiva
Derivate aus Cashflow Hedges FV 1.326 1.326
Derivate aus Net Investment Hedges FV 3.675 3.675
Sonstige Derivate FV 5.934 5.934
Derivate mit negativem Marktwert 10.935 10.935
Langfristige Darlehen AC 235.486 230.272
Revolvierende Kredite AC 347.748 347.198
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen AC 23.145 24.077
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 606.379 601.547
Anleihen – langfristig AC 442.265 398.008
Anleihen – kurzfristig AC 15.325 15.325
Langfristige Darlehen AC 16 16
Commercial Paper – kurzfristig AC 54.076 59.399
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen AC 51 52
Leasingverbindlichkeiten AC 170 170
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen AC 14 14
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken 457.590 54.327 472.984

1) FV (Fair Value) bezeichnet zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten

AC (Amortized Cost) bezeichnet zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten

Buchwert
in TEUR Art der
Bilanzierung 1)
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 zum
31.12.2016
Aktiva
Anteile Fonds FV 6.679 6.679
Schuldtitel von Kapitalgesellschaften FV 9.195 9.195
Aktien FV 18 18
Sonstige FV 42 812 854
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 15.892 42 812 16.746
Sonstige langfristige Forderungen AC 6.883 6.883
Derivate aus Cashflow Hedges FV 358 358
Derivate aus Net Investment Hedges FV 9.051 9.051
Sonstige Derivate FV 3.610 3.610
Derivate mit positivem Marktwert 13.019 13.019
Passiva
Derivate aus Cashflow Hedges FV 589 589
Derivate aus Net Investment Hedges FV 4.241 4.241
Sonstige Derivate FV 7.166 7.166
Derivate mit negativem Marktwert 11.996 11.996
Langfristige Darlehen AC 85.941 83.471
Revolvierende Kredite AC 80.817 81.588
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen AC 25.277 25.261
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 192.035 190.320
Anleihen – langfristig AC 428.265 397.822
Anleihen – kurzfristig AC 244.264 246.649
Langfristige Darlehen AC 89 89
Commercial Paper – kurzfristig AC 34.103 34.416
Leasingverbindlichkeiten AC 51 51
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen AC 15 15
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken 672.529 34.258 679.042

1) FV (Fair Value) bezeichnet zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten

AC (Amortized Cost) bezeichnet zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt bei Fondsanteilen, Schuldtiteln von Kapitalgesellschaften und Aktien sowie bei von Wienerberger emittierten Anleihen marktwertorientiert über Börsenpreise (Stufe 1). Sonstige Wertpapiere, die als zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, werden großteils der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet. Dabei handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen, welche nicht mit der Rückstellung saldiert werden dürfen. Derivate werden in einem kapitalwertorientierten Verfahren unter Verwendung am Markt beobachtbarer Inputfaktoren wie aktuelle Zinsstrukturkurven und Währungskursrelationen bewertet (Stufe 2). Der beizulegende Zeitwert langfristiger Forderungen sowie nicht börsennotierter Finanzverbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, wird ebenfalls in einem kapitalwertorientierten Verfahren unter Berücksichtigung aktueller Zinsstrukturkurven ermittelt (Stufe 2). Bei sämtlichen passiv gehaltenen Finanzinstrumenten findet eine Anpassung des ermittelten beizulegenden Zeitwertes durch die Berücksichtigung des Kontrahentenrisikos statt.

Risikobericht

Wienerberger setzt konzernweit auf eine frühzeitige Identifikation und aktive Steuerung von Risiken des Unternehmensumfelds im Rahmen der vom Vorstand festgelegten risikopolitischen Grundsätze. Als wesentliche Risiken werden eine verhaltene Erholung der Baukonjunktur in vereinzelten Märkten und ein damit verbundener Preisdruck sowie die Konkurrenz durch Substitutionsprodukte wie Beton, Stahl, Holz, Kalkstein, Glas oder Aluminium, identifiziert. Ebenso sieht das Management in höheren Inputkosten sowie volatilen Rohstoffpreisen für Kunststoffe weiterhin relevante Risiken. Wienerberger überwacht die Risiken des Unternehmensumfelds im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements laufend und steuert diese aktiv. Die Entwicklung der Baukonjunktur sowie die für die Nachfrage nach Baustoffen wesentlichen Indikatoren werden laufend beobachtet, um die Produktionskapazitäten in der Wienerberger Gruppe zeitnah an sich ändernde Marktbedingungen anpassen zu können. Das Preisniveau auf den lokalen Märkten wird laufend kontrolliert, gegebenenfalls erfolgt eine Anpassung der Preisstrategie. Dem Risiko von höheren Inputkosten

begegnet Wienerberger mit der frühzeitigen Fixierung von Bezugspreisen sowie längerfristigen Lieferverträgen. Risiken aus steigenden Energiekosten werden im Rahmen einer konzernweiten Hedging-Strategie durch laufende Preisabsicherung gemindert. Im restlichen Jahr erwartet Wienerberger weiterhin Risiken aus höheren Inputkosten sowie der Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Baukonjunktur und weiteren Preisdruck in einzelnen Märkten.

Die Geschäftsentwicklung im Bereich Kunststoffrohre wird wesentlich durch die Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst. Synthetische Polymere stellen einen wesentlichen Teil der Produktionskosten von Kunststoffrohren dar. Die Volatilität der Rohstoffpreise hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Starke Schwankungen innerhalb eines Monats verlangen eine flexible Preispolitik, um diese Preisschwankungen zu kontrollieren bzw. gezielt an den Markt weiterzuleiten. Rasches Handeln im Preismanagement ist entscheidend, um nachhaltig profitable Ergebnisse zu sichern. Neben dem Preisrisiko besteht auch ein Risiko aus der Versorgungssicherheit mit ausreichend Rohstoffen. Eine Unterbrechung der Versorgung zieht unweigerlich einen Ausfall der Produktion nach sich. Etwaigen Verknappungen am Rohstoffmarkt wird durch umfassende Maßnahmen in den Bereichen Einkauf, Produktion und Vertrieb sowie im Preismanagement entgegengewirkt.

Für Wienerberger bestehen rechtliche Risiken aus verschärften Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, wobei eine Nichteinhaltung das Risiko von Bußgeldern oder Schadenersatzforderungen birgt.

Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Folgende Unternehmen und Personen werden als Wienerberger nahestehend angesehen: Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, assoziierte Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, nicht konsolidierte Tochterunternehmen der Wienerberger AG sowie die ANC Privatstiftung und deren Tochterunternehmen. Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, in denen Aufsichtsratsmitglieder der Wienerberger AG tätig sind, werden zu fremdüblichen Konditionen abgewickelt.

Die ANC Privatstiftung betreibt das im Jahr 2001 von der Wienerberger AG übertragene Deponiegeschäft in Österreich und hält Vermögenswerte (insbesondere Liegenschaften und Wertpapiere) in eingeschränktem Ausmaß. Der Vorstand der ANC Privatstiftung besteht aus zwei Mitgliedern des Wienerberger Top Managements, wodurch Wienerberger Verfügungsgewalt über die Stiftung ausüben kann. Dennoch besteht gemäß IFRS 10 ein Konsolidierungsverbot, da die Aktionäre der Wienerberger AG und nicht die Gesellschaft selbst Anrecht auf schwankende Rückflüsse aus der Stiftung haben. Die Bilanzsumme der ANC Privatstiftung betrug zum Bilanzstichtag 29.283 TEUR (31.12.2016: 28.754 TEUR) und besteht im Wesentlichen aus Grundstücken und Bauten in Höhe von 11.726 TEUR (31.12.2016: 11.826 TEUR) und aus Wertpapieren und liquiden Mitteln in Höhe von 14.854 TEUR (31.12.2016: 14.727 TEUR). Zum 31.3.2017 hatte die ANC Privatstiftung Rückstellungen in Höhe von 8.974 TEUR (31.12.2016: 8.904 TEUR) und keine ausstehenden Finanzverbindlichkeiten.

Die Wienerberger AG und ihre Tochterunternehmen finanzieren assoziierte Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen sowie nicht konsolidierte verbundene Unternehmen mit Darlehen zu marktüblichen Konditionen. Die aushaftenden Darlehensforderungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen beliefen sich zum 31.3.2017 auf 15.946 TEUR (31.12.2016: 11.012 TEUR), jene gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen auf 7.573 TEUR (31.12.2016: 7.268 TEUR). Darüber hinaus stehen am Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 68 TEUR (31.12.2016: 452 TEUR) sowie gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen in Höhe von 327 TEUR (31.12.2016: 721 TEUR) zu Buche. In den ersten drei Monaten wurden Umsatzerlöse in Höhe von 202 TEUR (Vorjahr: 195 TEUR) gegenüber Gemeinschaftsunternehmen bzw. 0 TEUR (Vorjahr: 79 TEUR) gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen erzielt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen dem Stichtag 31.3.2017 und der Veröffentlichung am 10.5.2017 gab es keine angabepflichtigen Ereignisse.

Verzicht auf prüferische Durchsicht

Der vorliegende Zwischenbericht der Wienerberger AG wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

Erklärung des Vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss (Zwischenbericht nach IFRS) ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Zwischenlagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des

Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, am 10. Mai 2017

Der Vorstand der Wienerberger AG

Heimo Scheuch Willy Van Riet Vorsitzender des Vorstands Mitglied des Vorstands, verantwortlich für den Bereich Finanzen

Finanzterminplan

30. Jänner 2017 Beginn der Quiet Period
22. Februar 2017 Ergebnisse 2016: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
29. März 2017 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2016 auf der Wienerberger Website
24. April 2017 Beginn der Quiet Period
09. Mai 2017 Nachweisstichtag 148. o. Hauptversammlung
10. Mai 2017 Ergebnisse zum 1. Quartal 2017
19. Mai 2017 148. o. Hauptversammung im Austria Center Vienna
23. Mai 2017 Ex-Tag für Dividende 2016
24. Mai 2017 Record Date für Dividende 2016
26. Mai 2017 Zahltag für Dividende 2016
29. Juni 2017 Veröffentlichung Nachhaltigkeitsbericht 2016
31. Juli 2017 Beginn der Quiet Period
17. August 2017 Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2017: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
13.-14. September 2017 Capital Markets Day 2017
23. Oktober 2017 Beginn der Quiet Period
08. November 2017 Ergebnisse zum 3. Quartal 2017

Informationen zum Unternehmen und zur Wienerberger Aktie

Head of Investor Relations Klaus Ofner
Aktionärstelefon +43 1 601 92 10221
E-Mail [email protected]
Internet www.wienerberger.com
Wiener Börse WIE
Thomson Reuters WBSV.VI; WIE-VI
Bloomberg WIE AV
Datastream O: WNBA
ADR Level 1 WBRBY
ISIN AT0000831706

Wienerberger Online-Geschäftsbericht 2016:

http://geschaeftsbericht.wienerberger.com

Produktionsstandorte und Marktpositionen

Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Wand und Dach sowie für Flächenbefestigungen aus Beton und für Rohrsysteme. Wir sind derzeit mit insgesamt 198 Produktionsstandorten in 30 Ländern vertreten und über Exporte in internationalen Märkten tätig. Damit sind wir der größte Ziegelproduzent weltweit und die Nr. 1 bei Tondachziegeln in Europa. Weiters halten wir führende Positionen bei Rohrsystemen in Europa und bei Beton�ächenbefestigungen in Zentral-Osteuropa.

Wienerberger Märkte in Nordamerika

1
Alabama
4 1 15 New York* 3
2
Arkansas*
5 1 16 North Carolina 1 2 1 4
3
Colorado
1 1 1 17 Ohio* 2
4
Delaware*
5 18 Oklahoma* 6
5
Georgia
1 2 19 Ontario 1
6
Illinois
3 2 20 Pennsylvania* 3
7
Indiana
1 1 2 21 Quebec 1
8
Kentucky
1 2 22 South Carolina 4 1
9
Maryland*
2 23 Tennessee 1 1 1 6
10
Michigan
2 2 24 Utah* 2
11
Mississippi*
6 25 Virginia 1 1 1
12
Montana
1 1 26 West Virginia* 1
13
Nebraska*
6 27 Wisconsin* 5
14
New Jersey*
3 28 Wyoming 1 1

* Märkte werden aus den angrenzenden Bundesstaaten beliefert.

1 Belgien 1 1 3 6 2 1 1 15
Norwegen*
2
2 Bulgarien 1 2 1 1 1 16
Österreich
1 1 7 1 2 4 1
3 Dänemark* 2 17
Polen
1 2 7 1 1 5 2
4 Deutschland 1 4 14 3 4 1 1 2 18
Rumänien
1 1 4 2
5 Estland 1 1 1 19
Russland
1 2 1
6 Finnland* 1 4 20
Schweden*
2 2
7 Frankreich 2 4 5 1 3 1 21
Schweiz
3 1 2 2
8 Griechenland 1 22
Serbien
1 1
9 Großbritannien 2 1 9 4 23
Slowakei
1 1 2 1
10 Irland 1 24
Slowenien
1 1 1 1
11 Italien 1 4 25
Tschechien
1 1 7 4 1 2
12 Kroatien 1 1 1 2 1 26
Türkei
1
13 Mazedonien 1 1 27
Ungarn
1 1 6 2 2 1
14 Niederlande 1 1 1 7 3 5 2

* Im Ziegelgeschäft in den nordischen Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, das überregional geführt wird, halten wir eine Nr. 2 Marktposition.

Keine Chance für Überflutungen

Der Klimawandel schreitet voran – seine Auswirkungen sind weltweit spürbar. In den vergangenen vierzig Jahren haben extreme Regenfälle zugenommen. Darunter leiden vor allem Ballungszentren, denn großflächig versiegelte Böden können kein Sickerwasser aufnehmen und die Kanalsysteme sind nicht für solche Belastungen ausgelegt. Die Folge sind Überflutungen. Mit dem Raineo-System hat der Kunststoffrohrspezialist Pipelife eine zukunftsweisende Smart Solution entwickelt.

Regenwasser sammeln und aufbereiten

Die Funktionsweise von Raineo ist einfach und effektiv: Das Regenwasser wird aufgefangen, von Verunreinigungen gesäubert, in sogenannten Stormboxen zwischengespeichert und der weiteren Verwendung zugeführt. Einerseits lässt sich so Nutzwasser für Bewässerung oder Sanitäranlagen gewinnen. Andererseits kommt das Regenwasser durch Versickerung in den Wasserkreislauf und hält damit die natürliche Bodenfunktion aufrecht.

Basis des patentierten Systems ist die Stormbox. Mit rund 95% Speicherkapazität nimmt sie bis zu 206 Liter Wasser auf. Als Zwischenspeicher für das Regenwasser werden mehrere Stormboxen gestapelt und verbunden. Statisch hoch belastbar eignen sie sich für jedes Versickerungsvolumen – vom Parkplatz bis zur Rollfläche eines Flughafens. Pipelife unterstützt den Kunden über das ganze Projekt mit Beratung und Softwarelösungen. Raineo ist bereits in 25 Märkten erfolgreich im Einsatz.

Innenansicht: Eine Stormbox speichert bis zu 206 Liter Wasser.

Mehr Success Stories im Geschäftsbericht 2016 und auf geschaeftsbericht.wienerberger.com

Impressum

Medieninhaber (Verleger) Wienerberger AG A-1100 Wien, Wienerberg City, Wienerbergstraße 11 T +43 1 601 92 0 F +43 1 601 92 10159

Für Rückfragen Vorstand: Heimo Scheuch, CEO; Willy Van Riet, CFO Investor Relations: Klaus Ofner

Konzept und Gestaltung Brainds, Marken und Design GmbH Textseiten Inhouse produziert mit FIRE.sys

Generatives Design Process – Studio for Art and Design OG

Redaktion Success Stories Claudia Riedmann & Michael Birner, Schreibagentur

Der Bericht zum 1. Quartal 2017, veröffentlicht am 10. Mai 2017, steht auch auf der Website www.wienerberger.com zum Download zur Verfügung.

Erhältlich in deutscher und englischer Sprache.

Geschlechtsneutrale Formulierung

Im Interesse des Text�usses und der Lesefreundlichkeit wurde im vorliegenden Bericht durchgehend auf eine geschlechterspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter.

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