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Wienerberger AG

Earnings Release May 7, 2015

769_rns_2015-05-07_e0ee1df7-26ff-4136-aec7-69608ecb8200.pdf

Earnings Release

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A QUARTERLY SEQUAL

DER BLICK NACH VORNE LOHNT SICH. BERICHT ZUM 1. QUARTAL 2015

k WIENERBERGER SCRIPT QUARTALSBERICHTE © 2015 STARRING WAND, FASSADE, DACH, ROHR, FLAECHENBEFESTIGUNG PRODUCED IN EUROPA, NORDAMERIKA, INDIEN

Ertragskennzahlen 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in % Ultimo 2014
Umsatz in Mio. € 584,6 612,5 +5 2.834,5
EBITDA operativ in Mio. € 28,1 34,0 +21 317,2
EBIT operativ in Mio. € -20,5 -18,1 +11 100,2
Ergebnis vor Steuern in Mio. € -38,7 -31,8 +18 -157,6
Ergebnis nach Steuern 1) in Mio. € -39,2 -34,1 +13 -170,0
Ergebnis je Aktie in € -0,41 -0,35 +15 -1,74
Free Cashflow 2) in Mio. € -160,4 -179,8 -12 130,6
Normalinvestitionen in Mio. € 27,2 25,3 -7 121,8
Wachstumsinvestitionen in Mio. € 0,0 1,6 >100 41,3
Bilanzkennzahlen 31.12.2014 31.3.2015 Vdg. in %
Eigenkapital 3) in Mio. € 2.046,8 2.070,8 +1
Nettoverschuldung in Mio. € 621,5 841,1 +35
Capital Employed in Mio. € 2.652,2 2.898,9 +9
Bilanzsumme in Mio. € 3.913,4 4.006,3 +2
Verschuldungsgrad in % 30,4 40,6 -
Ø Mitarbeiter 14.836 15.674 +6
Börsekennzahlen 1-12/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Höchstkurs der Aktie in € 13,98 14,97 +7
Tiefstkurs der Aktie in € 9,01 11,45 +27
Ultimokurs der Aktie in € 11,45 14,87 +30
Gewichtete Aktienzahl 4) in Tsd. 116.017 116.956 +1
Ultimo Börsekapitalisierung in Mio. € 1.345,1 1.747,6 +30
Divisionen 1-3/2015
in Mio. € und % 5)
Clay Building
Materials Europe
Pipes & Pavers
Europe
North
America
Holding
& Others
Eliminierungen
Außenumsatz 332,5 (+4 %) 224,3 (+3 %) 53,5 (+19 %) 1,9 (+34 %)
Innenumsatz 0,4 (-13 %) 0,3 (+30 %) 2,3 (>100 %) 2,9 (+24 %) -5,6
Umsatz 332,9 (+4 %) 224,6 (+3 %) 55,8 (+23 %) 4,8 (+28 %) -5,6
EBITDA operativ 21,9 (-5 %) 14,5 (+25 %) 1,1 (>100 %) -3,5 (+31 %)
EBIT operativ -11,8 (-53 %) 3,0 (>100 %) -5,0 (+28 %) -4,4 (+26 %)
Gesamtinvestitionen 14,6 (-10 %) 9,0 (+3 %) 2,8 (+92 %) 0,5 (-41 %)
Capital Employed 1.855,8 (+3 %) 623,4 (-3 %) 410,2 (-5 %) 9,6 (-37 %)
Ø Mitarbeiter 10.138 (+24 %) 4.055 (-1 %) 1.273 (+3 %) 208 (+4 %)

1) vor nicht beherrschenden Anteilen und anteiligem Hybridkupon

2) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vermindert um Investitions-Cashflow zuzüglich Wachstumsinvestitionen

3) Eigenkapital inklusive nicht beherrschende Anteile und Hybridkapital

4) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien

5) Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammern angeführt

Anmerkungen zum Bericht:

Operatives EBITDA und operatives EBIT sind um nicht wiederkehrende Aufwendungen und Erträge bereinigt.

Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre,

ich freue mich, Ihnen im ersten Quartal 2015 über deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen der Wienerberger Gruppe berichten zu können. Von Jänner bis März erwirtschafteten wir einen Konzernumsatz von 613 Mio. € – ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahr. Das operative EBITDA konnten wir signifikant um 21 % auf 34 Mio. € steigern. Wir sind mit den Ergebnissen der ersten drei Monate zufrieden. Auch ohne Rückenwind aus den Märkten ist es uns gelungen, unsere Ergebnisse aus eigener Kraft zu verbessern. Die starke operative Performance ist auf unseren klaren Fokus auf hochwertige Produkt- und Systemlösungen, unsere Innovationskraft und unsere Beratungs- sowie Servicekompetenz in allen Geschäftsbereichen der Wienerberger Gruppe zurückzuführen. Laufende Maßnahmen zur Optimierung und Effizienzsteigerung wirken sich zusätzlich positiv aus.

Heimo Scheuch, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG

Die Division Clay Building Materials Europe verzeichnete einen guten Start, trotz einer im Vergleich zum Vorjahr weniger milden Witterung und regional sehr unterschiedlichen Marktentwicklungen. Einen positiven Effekt auf den Umsatz der Division hatte die Vollkonsolidierung von Tondach Gleinstätten. Ein erwarteter und saisonbedingt negativer EBITDA-Beitrag aus dem osteuropäischen Tondachziegelgeschäft wirkte sich allerdings nachteilig aus. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz im ersten Quartal um 4 %. Das operative EBITDA sank auf rund 22 Mio. € gegenüber 23 Mio. € im Jahr 2014. Die Division Pipes & Pavers Europe konnte in den ersten drei Monaten sowohl Umsatz als auch Ergebnis verbessern. Der Umsatz lag 3 % über der Vergleichsperiode des Vorjahres, und das operative EBITDA stieg um 25 %. In der Division North America verbesserte sich der Umsatz um 19 %. Das operative EBITDA konnte im Berichtszeitraum um über 2,6 Mio. € auf 1,1 Mio. € gesteigert werden. Dabei hatten Fremdwährungseffekte sowie umgesetzte Kosteneinsparungen einen deutlich positiven Einfluss auf Umsatz- und Ergebnisentwicklung in dieser Division.

Für das Gesamtjahr gehen wir weiterhin von einem stabilen bis leicht positiven Marktumfeld in Europa aus, was zu moderatem Mengenwachstum im Ziegelgeschäft führen sollte. Für die USA rechnen wir ebenfalls mit Wachstum und, begünstigt durch die Aufwertung des US-Dollars, mit einer Verbesserung der Ergebnisse der Division North America. Steinzeug-Keramo und Semmelrock sollten im Gesamtjahr Ergebnisverbesserungen aus eigener Kraft erwirtschaften. Eine stabile Entwicklung in den europäischen Kernmärkten sowie eine gute Auftragslage im internationalen Projektgeschäft sollten das Kunststoffrohrgeschäft positiv beeinflussen. In diesem Bereich kann es im zweiten Quartal 2015 zu einer Verknappung von Kunststoffgranulat am Rohstoffmarkt kommen. Wir haben uns bereits für diese Herausforderung gerüstet, werden volatile Kosten im Preismanagement reflektieren und durch proaktive Maßnahmen in Einkauf, Produktion und Vertrieb die Verfügbarkeit unserer Produkte für unsere Kunden sicherstellen.

Die guten Ergebnisse in den ersten drei Monaten haben einmal mehr unsere operative Stärke unter Beweis gestellt. Auch wenn vom Markt nicht viel Rückenwind zu erwarten ist, befinden wir uns auf Wachstumskurs. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir 2015 unsere Ziele erreichen und ein Konzern-EBITDA von 350 Mio. € erwirtschaften werden.

Zwischenlagebericht

ERGEBNIS- UND BILANZANALYSE

Ertragslage

Wienerberger verzeichnete in den ersten drei Monaten 2015 einen um 5 % höheren Konzernumsatz von 612,5 Mio. € (Vorjahr: 584,6 Mio. €). Diese Steigerung war von unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Während einerseits die Konsolidierung von Tondach Gleinstätten zu einem Umsatzanstieg führte, verzeichnete Wienerberger andererseits Mengenrückgänge in einigen europäischen Kernmärkten im Vergleich zum witterungsbedingt sehr begünstigten Vorjahresquartal. Fremdwährungseffekte erhöhten den Umsatz um 10,7 Mio. €, wobei die größten positiven Effekte aus dem US Dollar und dem britischen Pfund resultierten.

Das erste Quartal war in der Division Clay Building Materials Europe von regional unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Insgesamt stieg der Außenumsatz in den ersten drei Monaten um 4 % auf 332,5 Mio. €, worin auch die Konsolidierungseffekte der Tondach Gruppe enthalten sind. Das operative EBITDA sank jedoch im Vergleich zu einem sehr milden Vorjahresquartal um 5 % auf 21,9 Mio. €.

Verbesserung des operativen EBITDA um 25 % in der Division Pipes & Pavers Europe

EBITDA in Nordamerika über Vorjahresniveau

Die Division Pipes & Pavers Europe verzeichnete leicht gestiegene Außenumsätze von 224,3 Mio. € (Vorjahr: 218,8 Mio. €). Im Kunststoffrohrgeschäft konnten in den ersten drei Monaten aufgrund höherer Absatzmengen im internationalen Projektgeschäft mit Industrie- und Spezialrohren die Ergebnisse gesteigert werden. Unser Produzent für keramische Abwasserrohrsysteme Steinzeug-Keramo verzeichnete jedoch aufgrund geringerer Absatzmengen in Westeuropa Umsatz- und Ergebnisrückgänge. Das Geschäft mit Betonflächenbefestigungen war im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal witterungsbedingt leicht rückläufig. Das operative EBITDA der Division Pipes & Pavers Europe stieg im Jahresvergleich um 25 % auf 14,5 Mio. € (Vorjahr: 11,6 Mio. €).

In Nordamerika verzeichnete das Ziegelgeschäft trotz widriger Witterungsbedingungen eine stabile Mengenentwicklung. In Folge einer Belebung des internationalen Projektgeschäfts im Bereich der Kunststoffrohre und begünstigt durch positive Fremdwährungseffekte stieg der Umsatz um 19 % auf 53,5 Mio. €. Eine höhere Auslastung der Werke sowie umgesetzte Kosteneinsparungen führten zu einem positiven operativen EBITDA von 1,1 Mio. €.

Das operative EBITDA der Wienerberger Gruppe stieg in den ersten drei Monaten um 21 % von 28,1 Mio. € auf 34,0 Mio. €. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung der wichtigen Märkte Großbritannien und den Niederlanden, und auf ein signifikantes Wachstum im internationalen Projektgeschäft von Pipelife zurückzuführen.

Das operative Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) belief sich in den ersten drei Monaten auf -18,1 Mio. € (Vorjahr: -20,5 Mio. €). Aus dem Programm zur Verwertung nicht-betriebsnotwendiger Liegenschaften wurde im ersten Quartal ein Gewinn von 1,6 Mio. € erzielt.

Das Finanzergebnis von -13,7 Mio. € (Vorjahr: -18,2 Mio. €) beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand von -12,2 Mio. € (Vorjahr: -15,8 Mio. €) sowie die Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen von -1,7 Mio. €, die aufgrund der Erstkonsolidierung der zuvor at-equity ausgewiesenen Tondach Gruppe im zweiten Halbjahr 2014 über dem Vorjahreswert von -4,7 Mio. € lag.

Umsatzsteigerung durch die Konsolidierung von Tondach Gleinstätten

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich in den ersten drei Monaten auf -31,8 Mio. € (Vorjahr: -38,7 Mio. €). Nach Abzug der Steuern erzielte Wienerberger einen Verlust von -34,1 Mio. € (Vorjahr: -39,2 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug -0,35 € nach -0,41 € im Berichtszeitraum des Vorjahres. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurde der zeitaliquot abgegrenzte Hybridkupon berücksichtigt.

Cashflow

Der Cashflow aus dem Ergebnis war im Berichtszeitraum mit 32,7 Mio. € positiv und verbesserte sich vorwiegend durch höhere operative Ergebnisbeiträge um 14,7 Mio. €. Aufgrund des saisonal bedingten Anstiegs des Working Capital betrug der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -149,5 Mio. €, was im Vergleich zum Vorjahr insbesondere auf einen stärkeren Aufbau an Vorräten zurückzuführen ist.

In den ersten drei Monaten flossen 26,8 Mio. € (Vorjahr: 27,2 Mio. €) an Mitteln für notwendige Instandhaltungen und technologische Weiterentwicklungen von Produktionsprozessen sowie Wachstumsinvestitionen ab. Die Einzahlungen aus Liegenschaftsverkäufen und der Verwertung von sonstigem Anlagevermögen lagen bei 2,1 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich in den ersten drei Monaten auf 66,7 Mio. €, was großteils auf die Inanspruchnahme einer Kreditlinie zurückzuführen ist. Im Februar erfolgte die Auszahlung des Hybridkupons mit 20,9 Mio. €.

Vermögens- und Finanzlage

Das Konzerneigenkapital zum 31.3.2015 erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2014 um insgesamt 24,0 Mio. €, was im Wesentlichen auf positive Umrechnungsdifferenzen von Fremdwährungen im Gesamtergebnis zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung erhöhte sich saisonal bedingt um 219,6 Mio. € auf 841,1 Mio. €.

Cashflow aus dem Ergebnis positiv

Positives Gesamtergebnis nach Steuern

GESCHÄFTSSEGMENTE

Clay Building Materials Europe

Die Division Clay Building Materials Europe verzeichnete im ersten Quartal 2015 bei unterschiedlichen regionalen Trends einen soliden Start im Vergleich zur witterungsbegünstigten Vorjahresperiode. Bei insgesamt leicht verbesserten Durchschnittspreisen über alle Produktgruppen konnten die Absatzmengen bei Dachziegeln durch die Übernahme der Tondach Gruppe deutlich gesteigert und bei Hintermauerziegeln stabil gehalten werden. Bei Vormauerziegeln mussten wir hingegen leichte Absatzrückgänge hinnehmen. In Summe stieg der Umsatz um 4 % auf 332,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert. Das operative EBITDA sank von 23,1 Mio. € auf 21,9 Mio. €. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren zum Teil deutliche Rückgänge in einigen europäischen Kernmärkten im Vergleich zum milden Vorjahresquartal sowie der für das erste Quartal erwartete negative Ergebnisbeitrag von Tondach Gleinstätten, der durch Erträge aus Liegenschaftsverkäufen nur teilweise kompensiert wurde.

Clay Building Materials Europe 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 318,8 332,5 +4
EBITDA operativ in Mio. € 23,1 21,9 -5
EBIT operativ in Mio. € -7,7 -11,8 -53
Gesamtinvestitionen in Mio. € 16,2 14,6 -10
Capital Employed in Mio. € 1.798,4 1.855,8 +3
Ø Mitarbeiter 8.182 10.138 +24

Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen für 2015 erwartet

Stabile Ergebnisentwicklung im Rahmen der Erwartungen in Westeuropa

Im weiteren Jahresverlauf gehen wir unverändert von den zu Jahresbeginn getroffenen Marktannahmen für die regionalen Entwicklungen aus. Während sich Märkte wie Großbritannien, Belgien und Polen positiv entwickeln, zeigen Frankreich und Italien weiterhin deutliche Rückgänge im Wohnungsneubau von Ein- und Zweifamilienhäusern. In den Niederlanden bestätigt sich die erwartete Bodenbildung in den ersten drei Monaten. Für den deutschsprachigen Raum erwarten wir eine stabile bis leicht rückläufige Marktentwicklung. Angesichts der negativen Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen und des Ölpreisverfalls gehen wir in Russland von einer merklichen Abkühlung des Marktumfelds aus. Insgesamt rechnen wir mit einem moderaten Mengenwachstum in einem leicht wachsenden Markt und gehen von einer deutlichen Verbesserung von Umsatz und Ergebnis im Jahr 2015 aus. Zusammen mit einer leichten Erhöhung der Durchschnittspreise zur Abdeckung der Kosteninflation werden der Konsolidierungsbeitrag von Tondach Gleinstätten in der ersten Jahreshälfte und Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität zu dieser positiven Entwicklung beitragen.

Clay Building Materials Western Europe

Das Segment Clay Building Materials Western Europe wies einen leichten Umsatzrückgang um 2 % auf 251,9 Mio. € im Vergleich zum Vorjahresquartal auf. Die positive Marktentwicklung in Großbritannien setzte sich auch im ersten Quartal fort, und in den Niederlanden konnten wir in Folge von moderatem Marktwachstum deutliche Mengensteigerungen in allen Produktgruppen verzeichnen. In Italien und Frankreich mussten wir aufgrund der anhaltenden Marktrückgänge sinkende Absatzmengen hinnehmen. Angesichts der äußerst milden Wetterverhältnisse im Vorjahr führte ein im Jahresvergleich verzögerter Beginn der Bausaison zu rückläufigen Absatzmengen im ersten Quartal in Deutschland und der Schweiz. Die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur und Effizienzsteigerung

Solider Start im Vergleich zum witterungsbegünstigten Vorjahresquartal

interner Prozesse sowie Preiserhöhungen über der Kosteninflation trugen dazu bei, dass das operative EBITDA um 1 % gesteigert werden konnte.

Clay Building Materials Western Europe 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 258,0 251,9 -2
EBITDA operativ in Mio. € 20,6 20,8 +1
EBIT operativ in Mio. € -0,7 -0,2 +73
Gesamtinvestitionen in Mio. € 12,7 10,7 -16
Capital Employed in Mio. € 1.378,2 1.304,4 -5
Ø Mitarbeiter 5.824 5.977 +3

Für 2015 erwarten wir in der Region Westeuropa eine stabile bis leicht positive Entwicklung des Wohnbaumarktes. Für Großbritannien gehen wir von einer Fortsetzung der Wachstumsdynamik und einer Vollauslastung im restlichen Jahr aus. In den Niederlanden profitieren wir von der Erholung des Marktumfelds und erwarten dadurch höhere Absatzmengen und Ergebnisverbesserungen. Während wir für Italien und Frankreich von anhaltenden Rückgängen im Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern ausgehen, erwarten wir für Deutschland und die Schweiz eine stabile bis leicht rückläufige Entwicklung von gutem Niveau. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere in Deutschland Maßnahmen zur Optimierung der Kostenund Vertriebsstruktur fortgeführt. Insgesamt gehen wir im Segment Clay Building Materials Western Europe infolge von moderatem Mengenwachstum und Preiserhöhungen zur Abdeckung der Kosteninflation von einer Umsatz- und Ergebnissteigerung für 2015 aus.

Clay Building Materials Eastern Europe

Trotz schlechterer Witterungsbedingungen konnten wir unsere Absatzmengen bei Hintermauerziegeln in der Region Osteuropa im Vergleich zum Vorjahresquartal moderat steigern. Neben dieser Entwicklung trug insbesondere der Konsolidierungsbeitrag von Tondach Gleinstätten zur deutlichen Umsatzsteigerung von 32 % auf 80,5 Mio. € bei. Das operative EBITDA war wie saisonbedingt erwartet von einem negativen Ergebnisbeitrag von Tondach Gleinstätten belastet und sank von 2,5 Mio. € im Vorjahr auf 1,1 Mio. € im Jahr 2015.

Clay Building Materials Eastern Europe 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 60,8 80,5 +32
EBITDA operativ in Mio. € 2,5 1,1 -55
EBIT operativ in Mio. € -7,0 -11,6 -66
Gesamtinvestitionen in Mio. € 3,5 3,9 +12
Capital Employed in Mio. € 420,2 551,3 +31
Ø Mitarbeiter 2.358 4.161 +76

Für das Gesamtjahr 2015 gehen wir weiterhin von einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg in einem leicht wachsenden Markt aus. In Polen erwarten wir einen leichten Anstieg im Wohnbau von Ein- und Zweifamilienhäusern und entsprechende Mengensteigerungen. Aufgrund des höheren Wettbewerbs und des gestiegenen Preisdrucks gehen wir jedoch von einer stabilen Preisentwicklung für diesen Markt aus. Während wir in Rumänien eine Fortsetzung des moderaten Wachstums erwarten, gehen wir in Bulgarien und Ungarn von einer Markterholung nach einem herausfordernden Vorjahr aus. In Tschechien und der Slowakei erwarten wir eine Marktstabilisierung, während wir in Österreich von einer leicht rückläufigen Entwicklung im Wohnungsneubau von gutem Niveau ausgehen. Aufgrund negativer FremdUmsatz- und Ergebniswachstum auf Gesamtjahresbasis

Deutliche Umsatzsteigerung aufgrund von Konsolidierungseffekten im ersten Quartal 2015

Klare Umsatz- und Ergebnisverbesserungen im Segment Clay Building Materials Eastern Europe für 2015 erwartet

währungseffekte sowie der Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen und des Ölpreisverfalls erwarten wir einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang sowohl in Russland als auch im Exportgeschäft nach Russland. Insgesamt rechnen wir für das Segment Clay Building Materials Eastern Europe mit klaren Umsatz- und Ergebnissteigerungen für 2015. Neben einem leichten Marktwachstum und dem Konsolidierungsbeitrag von Tondach Gleinstätten werden interne Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung zu dieser Entwicklung beitragen.

Pipes & Pavers Europe

In der Division Pipes & Pavers Europe stieg der Umsatz im ersten Quartal um 3 %, und das operative EBITDA verbesserte sich um 25 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Unser Geschäft für keramische Abwasserrohrsysteme und Betonflächenbefestigungen in Zentral-Osteuropa verzeichnete in den ersten drei Monaten eine solide Geschäftsentwicklung, konnte aber aufgrund des witterungsbedingt späteren Beginns der Bausaison wie erwartet nicht vollständig an das sehr starke Vorjahresergebnis anschließen. Demgegenüber steigerten wir in unserem Kunststoffrohrgeschäft das operative Ergebnis im ersten Quartal deutlich. Neben einem soliden organischen Ergebniswachstum in den europäischen Kernmärkten profitierte Pipelife zusätzlich von einer Belebung im internationalen Projektgeschäft und gesunkenen Rohstoffkosten.

Pipes & Pavers Europe 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 218,8 224,3 +3
EBITDA operativ in Mio. € 11,6 14,5 +25
EBIT operativ in Mio. € 0,0 3,0 >100
Gesamtinvestitionen in Mio. € 8,7 9,0 +3
Capital Employed in Mio. € 644,6 623,4 -3
Ø Mitarbeiter 4.098 4.055 -1

Leichte Ergebnisverbesserung in der Division Pipes & Pavers Europe für 2015 erwartet

Auf Jahressicht gehen wir für die Division Pipes & Pavers Europe von einer leichten Ergebnissteigerung aus. In unserem Kunststoffrohrgeschäft wird der Ergebnisbeitrag aus dem internationalen Projektgeschäft auf Basis der gewonnenen Ausschreibungen auch im zweiten Quartal deutlich über der Vorjahresperiode liegen. In den nordischen Kernmärkten gehen wir weiterhin von Mengenwachstum aus. Die daraus folgende Ertragssteigerung in lokaler Währung wird jedoch durch die Abwertung der norwegischen und schwedischen Krone belastet. In Westeuropa stehen Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur im Mittelpunkt, während wir in der Region Osteuropa, die weiterhin von EU-Fördermitteln unterstützt wird, von leichtem Marktwachstum profitieren. Aus der Entwicklung der Rohstoffkosten erwarten wir über das erste Quartal hinaus keine weitere positive Auswirkung auf die Profitabilität, da eine Angebotsverknappung im Rohstoffsektor zu Kostensteigerungen und einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Plastikgranulaten führt. Um den Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten zu begegnen, haben wir proaktiv Maßnahmen eingeleitet, um die Verfügbarkeit unserer Produkte sicherzustellen und die volatile Entwicklung der Inputkosten in unserem Preismanagement zu reflektieren. Für unser Geschäft mit keramischen Rohren und Betonflächenbefestigungen gehen wir trotz des späteren Starts in die Bausaison von einer Ergebnisverbesserung auf Jahressicht aus. Bei Steinzeug-Keramo wird sich vor allem das Wachstum der Exporte in den Mittleren Osten ab der zweiten Jahreshälfte positiv auf die Ertragssituation auswirken, während sich die europäischen Heimatmärkte in Summe stabil entwickeln sollten. Bei Semmelrock streben wir im Rahmen unserer Strategie als Premiumanbieter nach der Steigerung des Umsatzanteils von höherwertigen Produkten und werden zusammen mit fortlaufenden Kostenoptimierungen das Ergebnis in einem insgesamt stabilen Marktumfeld im Jahresvergleich steigern.

Operatives EBITDA der Division Pipes & Pavers Europe steigt um 25 %

Pipes & Pavers Western Europe

Das Segment Pipes & Pavers Western Europe verzeichnete in den ersten drei Monaten ein Umsatzwachstum um 5 % auf 140,8 Mio. € und eine deutliche Verbesserung des operativen EBITDA um 27 % auf 13,5 Mio. €. In unserem Kunststoffrohrgeschäft erwirtschaftete Pipelife eine Ergebnissteigerung infolge eines Mengenanstiegs in den west- und nordeuropäischen Heimatmärkten, der durch ein signifikantes Wachstum im internationalen Projektgeschäft verstärkt wurde. Steinzeug-Keramo musste hingegen einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen, da das Wachstum in den osteuropäischen und internationalen Exportmärkten den Mengenrückgang in den westeuropäischen Ländern nicht vollständig kompensieren konnte.

Pipelife erwirtschaftete in den west- und nordeuropäischen Kernmärkten ein leichtes Mengenwachstum und steigerte bei stabilem Umsatz das operative Ergebnis. Zudem profitierten wir von gesunkenen Rohstoffkosten und verzeichneten im internationalen Projektgeschäft einen deutlichen Anstieg des Ergebnisbeitrags infolge der im vierten Quartal 2014 gewonnenen Aufträge. In Frankreich und den Niederlanden wurden, wie angekündigt, umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Marktposition und der Profitabilität eingeleitet. In Summe erwirtschaftete Pipelife eine deutliche Verbesserung des operativen EBITDA in den ersten drei Monaten. In unserem Geschäft mit keramischen Abwasserrohrsystemen verzeichnete Steinzeug-Keramo in den ersten drei Monaten einen Rückgang des operativen EBITDA infolge höherer Anlaufkosten nach Winterstillständen und eines Mengenrückgangs in den europäischen Kernmärkten. Der gesunkene Absatz ist vorrangig auf eine Abnahme von Ausschreibungen in Deutschland sowie den im Jahresvergleich verzögerten Beginn der Bausaison zurückzuführen. Steigende Exporte in den Mittleren Osten und in osteuropäische Märkte, die von EU-Fördermitteln für öffentliche Abwassersysteme profitieren, konnten den Ergebnisrückgang nicht vollständig kompensieren.

Pipes & Pavers Western Europe 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 134,4 140,8 +5
EBITDA operativ in Mio. € 10,6 13,5 +27
EBIT operativ in Mio. € 4,3 7,2 +68
Gesamtinvestitionen in Mio. € 5,8 4,5 -22
Capital Employed in Mio. € 352,2 345,9 -2
Ø Mitarbeiter 1.796 1.709 -5

Anmerkung: Das Exportgeschäft der Steinzeug-Keramo Gruppe nach Polen wurde in das Segment Pipes & Pavers Western Europe (zuvor: Pipes & Pavers Eastern Europe) umgegliedert; alle Kennzahlen wurden entsprechend angepasst.

In unserem Kunststoffrohrgeschäft erwarten wir im weiteren Jahresverlauf ein stabiles Marktumfeld und eine Fortsetzung der deutlichen Belebung im internationalen Projektgeschäft. Durch proaktives Management in den Bereichen Einkauf, Produktion und Vertrieb streben wir danach, trotz der im zweiten Quartal einsetzenden Verknappung am Rohstoffmarkt, die Verfügbarkeit unserer Produkte sicherzustellen und die Volatilität der Inputkosten in unserem Preismanagement zu reflektieren. Zusammen mit den Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität in Frankreich und den Niederlanden und dem trotz negativer Wechselkurseffekte soliden Ergebnisbeitrag aus den nordischen Kernmärkten erwarten wir auf Jahressicht eine leichte Verbesserung des operativen Ergebnisses bei Pipelife. Für unsere keramischen Rohraktivitäten gehen wir von einer Fortsetzung des Wachstums in Osteuropa und der Exporte in den Mittleren Osten aus, während sich die westeuropäischen Märkte insgesamt stabil entwickeln sollten. In Summe erwarten wir für das Segment Pipes & Pavers Western Europe einen leichten Ergebnisanstieg.

Starkes Wachstum des operativen EBITDA um 27 % durch deutliche Ergebnissteigerung im westeuropäischen Kunststoffrohrgeschäft

Pipelife profitiert von Belebung im internationalen Projektgeschäft

Leichte Ergebnisverbesserung auf Jahressicht erwartet

Pipes & Pavers Eastern Europe

Pipes & Pavers Eastern Europe erwirtschaftet trotz leichtem Umsatzrückgang ein operatives EBITDA auf Vorjahresniveau

Pipelife mit Ergebniswachstum bei stabilem Umsatz

Im Segment Pipes & Pavers Eastern Europe verzeichneten wir in den ersten drei Monaten aufgrund des späteren Beginns der Bausaison einen leichten Umsatzrückgang um 1 % auf 83,6 Mio. €. In unserem osteuropäischen Kunststoffrohrgeschäft erwirtschafteten wir einen annähernd stabilen Umsatz und eine Steigerung des operativen Ergebnisses. Unser Spezialist für Betonflächenbefestigungen, Semmelrock, zeigte eine solide Entwicklung, konnte das witterungsbedingt sehr gute Ergebnis der Vorjahresperiode jedoch nicht vollständig wiederholen. Insgesamt lag das operative EBITDA mit 1,0 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres.

Pipelife erwirtschaftete in den ersten drei Monaten 2015 eine Ergebnisverbesserung bei annähernd stabilem Umsatz. In Polen nutzten wir das leichte Marktwachstum für eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis, während sich in Österreich, dem größte Einzelmarkt der Region, das Ergebnis in einem stagnierenden Markt annähernd stabil entwickelte. Ergebnisverbesserungen in der Türkei, Ungarn und Tschechien kompensierten den deutlichen Rückgang in Russland. Semmelrock verzeichnete im Vergleich zur milden Vorjahresperiode wie erwartet einen leichten Rückgang von Absatz und Ergebnis. In einem weitgehend stabilen Marktumfeld arbeiten wir weiterhin an Maßnahmen zur Kostenoptimierung, steigern sukzessive den Umsatzanteil höherwertiger Produkte und verbessern unsere Erlösstruktur.

Pipes & Pavers Eastern Europe 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 84,4 83,6 -1
EBITDA operativ in Mio. € 1,0 1,0 0
EBIT operativ in Mio. € -4,3 -4,2 +2
Gesamtinvestitionen in Mio. € 2,9 4,4 +51
Capital Employed in Mio. € 292,5 277,5 -5
Ø Mitarbeiter 2.302 2.346 +2

Anmerkung: Das Exportgeschäft der Steinzeug-Keramo Gruppe nach Polen wurde in das Segment Pipes & Pavers Western Europe (zuvor: Pipes & Pavers Eastern Europe) umgegliedert; alle Kennzahlen wurden entsprechend angepasst.

Auf Jahressicht gehen wir basierend auf der Entwicklung in den ersten drei Monaten weiterhin von einem insgesamt stabilen Marktumfeld in Osteuropa und einer flachen bis leicht positiven Ergebnisentwicklung im Segment Pipes & Pavers Eastern Europe aus. Im Geschäft mit Betonflächenbefestigungen streben wir nach einer Ergebnisverbesserung, die vorrangig auf Ergebnissteigerungen in Österreich und Polen zurückzuführen ist. Dabei profitieren wir in Polen von leichtem Marktwachstum, während sich in einem stabilen österreichischen Markt interne Strukturanpassungen positiv auf die Profitabilität auswirken werden. Zusätzlich werden wir auch 2015 den Umsatzanteil von höherwertigen Produkten steigern und unsere Erlösstruktur verbessern. In unserem Kunststoffrohrgeschäft gehen wir von einer stabilen Ergebnisentwicklung aus und haben auch in dieser Region Maßnahmen eingeleitet, um die hohe Volatilität am Rohstoffmarkt zu bewältigen. In Polen erwarten wir aufgrund eines moderaten Marktwachstums eine Verbesserung von Umsatz und Ergebnis. Hingegen ist für Österreich von einem Ergebnisrückgang auszugehen. Auch in Russland werden wir aufgrund sinkender Infrastrukturausgaben und der Abwertung des russischen Rubels das Ergebnis des Vorjahres nicht wiederholen können. Für die übrigen Märkte der Region erwarten wir in Summe eine stabile bis leicht positive Ergebnisentwicklung.

Stabile bis leicht positive Ergebnisentwicklung erwartet

North America

Die voranschreitende Erholung des Wohnbaumarktes war wie im ersten Quartal des Vorjahres von widrigen Witterungsbedingungen belastet. In diesem Umfeld verzeichnete unser nordamerikanisches Ziegelgeschäft im ersten Quartal 2015 eine stabile Mengenentwicklung. Das Kunststoffrohrgeschäft profitierte in den ersten drei Monaten von einer höheren Aktivität im internationalen Projektgeschäft mit faserverstärkten Rohren. Begünstigt durch positive Fremdwährungseffekte führten diese Entwicklungen zu einem Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19 % auf 53,5 Mio. €. Das operative EBITDA konnte vorwiegend durch umgesetzte Kosteneinsparungen im nordamerikanischen Ziegelbereich von -1,6 Mio. € auf 1,1 Mio. € verbessert werden.

North America 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 45,1 53,5 +19
EBITDA operativ in Mio. € -1,6 1,1 >100
EBIT operativ in Mio. € -6,9 -5,0 +28
Gesamtinvestitionen in Mio. € 1,5 2,8 +92
Capital Employed in Mio. € 430,5 410,2 -5
Ø Mitarbeiter 1.231 1.273 +3

Für das Geschäftsjahr 2015 gehen wir von einer Fortsetzung der Erholung des amerikanischen Wohnungsneubaus und einem Anstieg der Nachfrage nach Ziegeln bei einem weiterhin herausfordernden Preisumfeld in einzelnen regionalen Märkten aus. Für unseren kanadischen Markt erwarten wir eine stabile Mengenentwicklung und im Bereich Kunststoffrohre gehen wir von einem Mengenwachstum aufgrund der neu errichteten Produktionslinie aus. Insgesamt erwarten wir für die Division North America im Jahr 2015 deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen.

Holding & Others

Die Division Holding & Others umfasst neben der Konzernholding auch unsere indischen Ziegelaktivitäten. Höhere Absatzmengen bei Hintermauerziegeln und positive Fremdwährungseffekte führten zu einem Umsatzanstieg im ersten Quartal 2015 um 34 % auf 1,9 Mio. €. Das operative EBITDA verbesserte sich von -5,0 Mio. € auf -3,5 Mio. €. Ausschlaggebend dafür waren gestiegene Ergebnisbeiträge aus Indien sowie Liegenschaftsverkäufe im Rahmen unseres Programms zum Verkauf von nicht-betriebsnotwendigem Vermögen. Für 2015 gehen wir in Indien von Umsatz- und Ergebnissteigerungen aus.

Holding & Others 1-3/2014 1-3/2015 Vdg. in %
Außenumsatz in Mio. € 1,4 1,9 +34
EBITDA operativ in Mio. € -5,0 -3,5 +31
EBIT operativ in Mio. € -5,9 -4,4 +26
Gesamtinvestitionen in Mio. € 0,8 0,5 -41
Capital Employed in Mio. € 15,2 9,6 -37
Ø Mitarbeiter 200 208 +4

Umsatz- und Ergebnis verbesserung trotz widriger Witterungsbedingungen

Umsatz- und Ergebnissteigerung für 2015 erwartet

Höhere Absatzmengen in Indien und Liegenschaftsverkäufe führen zu Umsatz- und Ergebnisverbesserung

Zwischenbericht nach IFRS Wienerberger Gruppe

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR 1-3/2015 1-3/2014
Umsatzerlöse 612.547 584.618
Herstellkosten -448.411 -430.753
Bruttoergebnis vom Umsatz 164.136 153.865
Vertriebskosten -130.505 -123.101
Verwaltungskosten -45.241 -42.026
Sonstige betriebliche Erträge 4.931 6.028
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.442 -15.229
Betriebsergebnis -18.121 -20.463
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -1.653 -4.733
Zinsertrag 1.815 1.984
Zinsaufwand -12.224 -15.837
Sonstiges Finanzergebnis -1.588 398
Finanzergebnis -13.650 -18.188
Ergebnis vor Ertragsteuern -31.771 -38.651
Ertragsteuern -2.291 -581
Ergebnis nach Ertragsteuern -34.062 -39.232
davon Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -1.396 -531
davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil 8.014 8.014
davon Ergebnis der Muttergesellschaft -40.680 -46.715
Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,35 -0,41
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) -0,35 -0,41

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in TEUR 1-3/2015 1-3/2014
Ergebnis nach Ertragsteuern -34.062 -39.232
Währungsumrechnung 100.848 -9.756
Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 8 -89
Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente -1.065 251
Veränderung Hedging Rücklage -20.817 142
Sonstiges Gesamtergebnis 1) 78.974 -9.452
Gesamtergebnis nach Steuern 44.912 -48.684
davon Gesamtergebnis der nicht beherrschenden Anteile -1.270 -531
davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil 8.014 8.014
davon Gesamtergebnis der Muttergesellschaft 38.168 -56.167

1) Der Ausweis der sonstigen Gesamtergebnisbestandteile erfolgt nach Steuern. Alle Bestandteile des sonstigen Gesamtergebnisses werden in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

Konzernbilanz

in TEUR 31.3.2015 31.12.2014
Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte 771.255 753.184
Sachanlagen 1.693.795 1.646.275
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 77.408 76.683
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 5.885 8.925
Übrige Finanzanlagen und sonstige langfristige Forderungen 10.487 12.257
Latente Steuern 55.804 60.163
Langfristiges Vermögen 2.614.634 2.557.487
Vorräte 764.239 701.398
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 306.341 221.070
Forderungen aus laufenden Ertragsteuern 16.505 14.331
Sonstige kurzfristige Forderungen 83.074 81.959
Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte 57.314 61.910
Zahlungsmittel 164.208 275.195
Kurzfristiges Vermögen 1.391.681 1.355.863
Summe Aktiva 4.006.315 3.913.350
Passiva
Gezeichnetes Kapital 117.527 117.527
Kapitalrücklagen 1.086.025 1.086.025
Hybridkapital 490.560 490.560
Gewinnrücklagen 522.268 575.850
Übrige Rücklagen -156.678 -235.526
Eigene Anteile -4.862 -4.862
Beherrschende Anteile 2.054.840 2.029.574
Nicht beherrschende Anteile 15.986 17.256
Eigenkapital 2.070.826 2.046.830
Latente Steuern 110.091 112.453
Personalrückstellungen 158.419 151.670
Sonstige langfristige Rückstellungen 62.488 60.285
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 554.094 556.521
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 3.702 3.742
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 888.794 884.671
Kurzfristige Rückstellungen 41.187 41.561
Verbindlichkeiten aus laufenden Ertragsteuern 9.569 8.184
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 508.541 402.085
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 255.243 285.844
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 232.155 244.175
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.046.695 981.849
Summe Passiva 4.006.315 3.913.350

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

2015 2014
in TEUR Konzern Nicht
beherrschende
Anteile
Gesamt Konzern Nicht
beherrschende
Anteile
Gesamt
Stand 1.1. 2.029.574 17.256 2.046.830 2.252.255 1.911 2.254.166
Gesamtergebnis nach Steuern 46.182 -1.270 44.912 -48.153 -531 -48.684
Dividendenauszahlungen bzw. Hybridkupon -20.916 0 -20.916 -32.500 0 -32.500
Zugang/Abgang nicht beherrschende Anteile 0 0 0 -10 1 -9
Stand 31.3. 2.054.840 15.986 2.070.826 2.171.592 1.381 2.172.973

Konzern-Cashflow Statement

in TEUR 1-3/2015 1-3/2014
Ergebnis vor Ertragsteuern -31.771 -38.651
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 51.942 48.603
Wertminderungen von Vermögenswerten 722 0
Veränderungen langfristiger Rückstellungen und latenter Steuern 9.514 319
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 1.653 4.733
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -1.406 -1.543
Zinsergebnis 10.409 13.853
Gezahlte Zinsen -2.726 -3.794
Erhaltene Zinsen 604 743
Gezahlte Ertragsteuern -6.211 -6.243
Cashflow aus dem Ergebnis 32.730 18.020
Veränderungen Vorräte -62.841 -31.769
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -86.479 -90.125
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -30.601 -25.864
Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen -8.634 632
Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen 6.308 -2.948
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -149.517 -132.054
Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) 2.138 3.958
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen -26.831 -27.175
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -13 0
Veränderung Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte -7.174 -5.162
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen und den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen 0 -9
Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen 0 50
Cashflow aus Investitionstätigkeit -31.880 -28.338
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten -691 -28.197
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 86.891 36.211
Gezahlter Hybridkupon -20.916 -32.500
Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 1.394 3.218
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 66.678 -21.268
Veränderung der Zahlungsmittel -114.719 -181.660
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel 3.732 -337
Zahlungsmittel am Anfang der Periode 275.195 496.690
Zahlungsmittel am Ende der Periode 164.208 314.693

Geschäftssegmente

Clay Building Materials Pipes & Pavers 1)
1-3/2015
in TEUR
Eastern
Europe
Western
Europe
Eastern
Europe
Western
Europe
North
America
Holding &
Others 2)
Überleitung 3) Wienerberger
Gruppe
Außenumsatz 80.543 251.929 83.581 140.755 53.504 1.910 612.222
Innenumsatz 1.944 1.534 2.804 2.197 2.303 2.881 -13.338 325
Umsatz gesamt 82.487 253.463 86.385 142.952 55.807 4.791 -13.338 612.547
EBITDA operativ 1.134 20.791 1.043 13.467 1.060 -3.469 34.026
EBIT operativ -11.566 -191 -4.205 7.201 -4.992 -4.368 -18.121
Gesamtinvestitionen 3.880 10.722 4.443 4.507 2.802 490 26.844
Capital Employed 551.320 1.304.444 277.539 345.854 410.150 9.561 2.898.868
Ø Mitarbeiter 4.161 5.977 2.346 1.709 1.273 208 15.674
1-3/2014
Außenumsatz 60.828 258.019 84.447 134.389 45.074 1.422 584.179
Innenumsatz 1.444 2.746 2.960 2.142 262 2.315 -11.430 439
Umsatz gesamt 62.272 260.765 87.407 136.531 45.336 3.737 -11.430 584.618
EBITDA operativ 2.547 20.569 1.042 10.582 -1.572 -5.028 28.140
EBIT operativ -6.956 -719 -4.281 4.293 -6.900 -5.900 -20.463
Gesamtinvestitionen 3.469 12.717 2.938 5.769 1.459 832 27.184

1) Das Exportgeschäft der Steinzeug-Keramo Gruppe nach Polen wurde in das Segment Pipes & Pavers Western Europe (zuvor: Pipes & Pavers Eastern Europe) umgegliedert.

Capital Employed 420.246 1.378.158 292.459 352.170 430.546 15.176 2.888.755 Ø Mitarbeiter 2.358 5.824 2.302 1.796 1.231 200 13.711

2) Der Bereich Holding & Others enthält Holdingkosten sowie die Aktivitäten in Indien.

3) Die Überleitung beinhaltet lediglich Eliminierungen von Aufwand und Ertrag zwischen Konzerngesellschaften.

Anhang zum Zwischenbericht

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Zwischenbericht zum 31.3.2015 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2014 werden mit Ausnahme der IFRS, die ab dem 1.1.2015 verpflichtend anzuwenden sind, unverändert angewandt.

Folgende Tabelle enthält eine Übersicht neuer Standards und Interpretationen, die zum Bilanzstichtag von der EU übernommen wurden:

Standards/Interpretationen Veröffentlichung durch
das IASB
Verpflichtender
Erstanwendungs
zeitpunkt
IFRIC 21 Abgaben Mai 2013 1.7.2014
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer: Änderungen November 2013 1.2.2015
Verbesserungen der IFRS 2010 – 2012 Zyklus Dezember 2013 1.2.2015
Verbesserungen der IFRS 2011 – 2013 Zyklus Dezember 2013 1.1.2015

IFRIC 21 Abgaben enthält Regelungen zur Bilanzierung von Verpflichtungen zur Zahlung öffentlicher Abgaben, die in keinem anderen IAS/IFRS geregelt sind und hat keine Relevanz für den Wienerberger Konzernabschluss.

In den Änderungen des IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer wird klargestellt, unter welchen Bedingungen Mitarbeiterbeiträge als Reduktion des Dienstzeitaufwandes behandelt werden können. Die ergänzende Erläuterung hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Der Verbesserungszyklus der IFRS 2010 – 2012 umfasst Ergänzungen zu IFRS 8 Geschäftssegmente: Klarstellung zu den Angaben in Bezug auf die Zusammenfassung von Geschäftssegmenten, IAS 16 Sachanlagen und IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte: Klarstellung zur proportionalen Anpassung der kumulierten Abschreibungen der Neubewertungsmethode und IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen: Klarstellung der Definition eines "nahe stehenden Unternehmens" hinsichtlich Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensführung. In folgenden Standards werden bestehende Anforderungen geändert: IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung: Ergänzung der Definition "Leistungsbedingungen" und "Dienstbedingungen" und IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse: Bilanzierung von bedingten Gegenleistungen zum beizulegenden Zeitwert zu jedem Berichtsstichtag. Alle Änderungen haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Der Verbesserungszyklus der IFRS 2011 – 2013 beinhaltet Klarstellungen zu IFRS 1, IFRS 3 und IFRS 13. IFRS 1 stellt klar, dass zum Bilanzstichtag noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards angewendet werden können, aber nicht müssen. In IFRS 3 wird darauf hingewiesen, dass die Gründung von Joint Ventures und Joint Operations von der Anwendung ausgenommen sind. Weiters wird klargestellt, dass IFRS 3 und IAS 40 einander nicht ausschließen und ein Erwerb jedenfalls gemäß IFRS 3 zu beurteilen ist. IFRS 13 erläutert, dass die Portfoliobewertung bei allen Verträgen im Anwendungsbereich von IAS 39 möglich ist. Alle beschriebenen Änderungen haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2014, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.

Die Geschäftstätigkeit der Wienerberger Gruppe wird nach regionalen Kriterien gesteuert, wobei durch die Segmentierung auch den unterschiedlichen Geschäftsfeldern Rechnung getragen wird. Die Division Clay Building Materials Europe fasst Hintermauer-, Vormauer- und Dachziegelaktivitäten in den Segmenten Clay Building Materials Eastern Europe und Clay Building Materials Western Europe zusammen. Die Division Pipes & Pavers Europe beinhaltet die Aktivitäten des Kunststoffrohrproduzenten Pipelife, des Keramikrohrproduzenten Steinzeug-Keramo sowie des Betonsteinproduzenten Semmelrock und wird in die Segmente Pipes & Pavers Eastern Europe und Pipes & Pavers Western Europe eingeteilt. Die Geschäftsaktivitäten in Nordamerika werden zusammengefasst im Segment North America dargestellt. Das Segment Holding & Others beinhaltet hauptsächlich die Ziegelaktivitäten in Indien sowie übergeordnete Aktivitäten der Konzernzentrale.

Einbezogene Unternehmen

In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, bei denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Die Unternehmen Schlagmann und Silike keramika, spol. s.r.o. sind gemäß den Kriterien des IFRS 11 als Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) zu klassifizieren, da die Führung dieser Unternehmen gemeinschaftlich mit einem gleichberechtigten Partner erfolgt. Sie werden daher zu 50 % at-equity bilanziert. Die Ergebnisse der Tondach Gruppe sind im Vorjahr at-equity dargestellt und werden seit Übernahme der Kontrolle Anfang Juli 2014 voll in den Konzernabschluss einbezogen.

Im Jänner 2015 wurde die nicht konsolidierte General Shale Finance S.à.r.l. liquidiert.

Saisonalität des Geschäfts

Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.

Wienerberger Hybridkapital

Das Hybridkapital in Höhe von 500.000 TEUR wird als Teil des Eigenkapitals und die Kuponzahlung in der Ergebnisverwendung der Entwicklung des Eigenkapitals ausgewiesen. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Die Wienerberger AG hat mit Wirkung vom 9.2.2015 den Kupon in Höhe von 20.916 TEUR ausbezahlt. Für die ersten drei Monate des Jahres 2015 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 8.014 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,07 EUR.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Der Konzernumsatz stieg um 5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und betrug in den ersten drei Monaten 612.547 TEUR (Vorjahr: 584.618 TEUR). Das operative Betriebsergebnis vor Abschreibungen (operatives EBITDA) lag mit 34.026 TEUR um 5.886 TEUR über dem Vergleichswert des Vorjahres von 28.140 TEUR. Das operative Betriebsergebnis beläuft sich auf -18.121 TEUR im Vergleich zu -20.463 TEUR im Vorjahr.

Zum Stichtag wurden 570.289 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die Anzahl der gewichteten Aktien beläuft sich für den Zeitraum 1.1.2015 bis 31.3.2015 auf 116.956.475 Stück. Per 31.3.2015 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien unverändert 117.526.764 Stück.

Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Erfolgsneutrale positive Währungsdifferenzen von 100.856 TEUR (Vorjahr: -9.845 TEUR) resultierten im Berichtszeitraum vor allem aus dem US-Dollar und dem britischen Pfund. Die Hedging Reserve verminderte im Berichtszeitraum das Eigenkapital um -20.817 TEUR (Vorjahr: 142 TEUR) nach Steuern. Negative Marktwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren beliefen sich auf -1.065 TEUR (Vorjahr: 251 TEUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern verminderte das Eigenkapital in den ersten drei Monaten um -34.062 TEUR (Vorjahr: -39.232 TEUR). Insgesamt erhöhte das Gesamtergebnis nach Steuern im Berichtszeitraum das Eigenkapital um 44.912 TEUR (Vorjahr: -48.684 TEUR).

Erläuterungen zum Konzern-Cashflow Statement

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -149.517 TEUR (Vorjahr: -132.054 TEUR) lag unter dem Vergleichswert der Vorperiode. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen in das Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagen) und Akquisitionen von insgesamt 26.844 TEUR (Vorjahr: 27.184 TEUR) resultierte mit 25.289 TEUR (Vorjahr: 27.164 TEUR) aus Normalinvestitionen, die Instandhaltung und Investitionen in technologische Weiterentwicklungen beinhalten, und mit 1.555 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR) aus Akquisitionen, Werkserweiterungen und Umweltinvestitionen (Wachstumsinvestitionen).

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die in den ersten drei Monaten des Berichtsjahres getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 26.831 TEUR (Vorjahr: 27.175 TEUR). Die Nettoverschuldung erhöhte sich aufgrund des saisonal bedingten Anstiegs des Working Capital im Vergleich zum 31.12.2014 um 219.612 TEUR auf 841.113 TEUR.

Angaben zu Finanzinstrumenten

Folgende Tabelle stellt alle finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die bei Wienerberger zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, sowie deren Zuordnung zu den drei Hierarchiestufen der Bewertung gemäß IFRS 13. In der Berichtsperiode wurden keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.

Zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten

Aktiva
Anteile Fonds
6.979
6.979
Schuldtitel von Kapitalgesellschaften
12.211
12.211
Aktien
6.451
6.451
Sonstige
1.767
1.767
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
27.408
27.408
Derivate aus Cashflow Hedges
492
492
Derivate aus Net Investment Hedges
2.170
2.170
Sonstige Derivate
6.744
6.744
Derivate mit positivem Marktwert
9.406
9.406
Passiva
Derivate aus Cashflow Hedges
10.544
10.544
Derivate aus Net Investment Hedges
15.440
15.440
Sonstige Derivate
269
269
Derivate mit negativem Marktwert
26.253
26.253
in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Buchwert
zum
31.3.2015
Buchwert
zum
in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 31.12.2014
Aktiva
Anteile Fonds 6.857 6.857
Schuldtitel von Kapitalgesellschaften 17.494 17.494
Aktien 6.452 6.452
Sonstige 1.877 1.877
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente 32.680 32.680
Derivate aus Cashflow Hedges 1.316 1.316
Sonstige Derivate 9.568 9.568
Derivate mit positivem Marktwert 10.884 10.884
Passiva
Derivate aus Cashflow Hedges 6.371 6.371
Derivate aus Net Investment Hedges 10.191 10.191
Sonstige Derivate 4.764 4.764
Derivate mit negativem Marktwert 21.326 21.326
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken 3.315 3.315

Kredite und Forderungen sowie Verbindlichkeiten werden bei Wienerberger grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die beizulegenden Zeitwerte stellen sich wie folgt dar:

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten

in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Buchwert
zum
31.3.2015
Aktiva
Sonstige langfristige Forderungen 3.301 3.301
Passiva
Langfristige Darlehen 163.236 156.352
Revolvierende Kredite 193.260 194.541
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen 25.047 25.015
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 381.543 375.908
Anleihen 652.914 618.322
Langfristige Darlehen 1.242 1.186
Commercial Paper 39.421 39.657
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen 975 945
Leasingverbindlichkeiten 94 94
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen 270 270
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken 652.914 42.002 660.474
in TEUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Buchwert
zum
31.12.2014
Aktiva
Sonstige langfristige Forderungen 5.086 5.086
Passiva
Langfristige Darlehen 168.147 160.452
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen 152.165 153.004
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 320.312 313.456
Anleihen 647.607 611.288
Langfristige Darlehen 1.200 1.148
Commercial Paper 6.210 6.240
Kurzfristige Darlehen und Vorlagen 1.470 1.438
Leasingverbindlichkeiten 133 133
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen 262 262
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken 647.607 9.275 620.509

Risikobericht

Wienerberger setzt konzernweit auf eine frühzeitige Identifikation und aktive Steuerung von Risiken des Unternehmensumfelds im Rahmen der vom Vorstand festgelegten risikopolitischen Grundsätze. In den ersten drei Monaten 2015 wurden als wesentliche Risiken eine verhaltene Erholung der Baukonjunktur in vereinzelten Märkten und ein damit verbundener Preisdruck sowie die Konkurrenz durch Substitutionsprodukte wie Beton, Stahl, Holz, Kalkstein, Glas oder Aluminium, identifiziert. Ebenso sieht das Management in höheren Inputkosten sowie volatilen Rohstoffpreisen für Kunststoffe weiterhin relevante Risiken. Wienerberger überwacht die Risiken des Unternehmensumfelds im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements laufend und steuert diese aktiv, wenn dies erforderlich ist. Die Entwicklung der Baukonjunktur sowie die für die Nachfrage nach Baustoffen wesentlichen Indikatoren werden laufend beobachtet, um die Produktionskapazitäten in der Wienerberger Gruppe zeitnah an sich ändernde Marktbedingungen anpassen zu können. Das Preisniveau auf den lokalen Märkten wird laufend kontrolliert, gegebenenfalls erfolgt eine Anpassung der Preisstrategie. Dem Risiko von höheren Inputkosten begegnet Wienerberger mit der frühzeitigen Fixierung von Bezugspreisen sowie längerfristigen Lieferverträgen. Risiken aus steigenden Energiekosten werden im Rahmen einer konzernweiten Hedging-Strategie durch laufende Preisabsicherung gemindert. Im restlichen Jahr erwartet Wienerberger weiterhin Risiken aus höheren Inputkosten sowie der Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Baukonjunktur und weiteren Preisdruck in einzelnen Märkten.

Die Geschäftsentwicklung im Bereich Kunststoffrohre wird wesentlich durch die Entwicklung der Rohstoffpreise, die mit dem Erdölpreis korrelieren, beeinflusst. Synthetische Polymere stellen einen wesentlichen Teil der Produktionskosten von Kunststoffrohren dar. Die Volatilität der Rohstoffpreise hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Starke Schwankungen innerhalb eines Monats verlangen eine flexible Preispolitik, um diese Preisschwankungen zu kontrollieren bzw. gezielt an den Markt weiterzuleiten. Rasches Handeln im Preismanagement ist entscheidend, um nachhaltig profitable Ergebnisse zu sichern. Neben dem Preisrisiko besteht auch ein Risiko aus der Versorgungssicherheit mit ausreichend Rohstoffen. Eine Unterbrechung der Versorgung zieht unweigerlich einen Ausfall der Produktion nach sich. Etwaigen Verknappungen am Rohstoffmarkt wird durch umfassende Maßnahmen in den Bereichen Einkauf, Produktion und Vertrieb sowie im Preismanagement entgegengewirkt.

Für Wienerberger bestehen rechtliche Risiken aus verschärften Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, wobei eine Nichteinhaltung das Risiko von Bußgeldern oder Schadenersatzforderungen birgt. Eine von der EU-Kommission beauftragte Hausdurchsuchung wurde wegen des Verdachts wettbewerbswidriger Absprachen bei Produzenten von Kunststoffrohren und Formstücken im Juni 2012 durchgeführt, von der unter anderem auch die Pipelife International GmbH betroffen war. Ergebnisse dazu liegen seitens der verantwortlichen Behörde noch keine vor. Es sei an dieser Stelle erneut darauf hingewiesen, dass Preisabsprachen nicht zur Geschäftspraxis der Wienerberger Gruppe zählen und im Rahmen unserer internen Richtlinien dezidiert untersagt und mit Sanktionen bedroht sind.

Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Folgende Unternehmen und Personen werden als dem Unternehmen nahe stehend angesehen: Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, assoziierte Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, nicht konsolidierte Tochterunternehmen der Wienerberger AG sowie die ANC Privatstiftung und deren Tochterunternehmen.

Die ANC Privatstiftung betreibt das im Jahr 2001 von der Wienerberger AG übertragene Deponiegeschäft in Österreich und hält Vermögenswerte (insbesondere Liegenschaften) in eingeschränktem Ausmaß. Wienerberger gab am 18.4.2014 die Neubesetzung des Vorstands der ANC Privatstiftung durch zwei Mitglieder des Wienerberger Top Managements bekannt, wodurch Wienerberger Verfügungsgewalt über die Stiftung ausüben kann. Dennoch besteht gemäß IFRS 10 ein Konsolidierungsverbot, da die Aktionäre der Wienerberger AG und nicht die Gesellschaft selbst Anrecht auf schwankende Rückflüsse aus der Stiftung haben. Die Bilanzsumme der ANC Privatstiftung betrug zum Bilanzstichtag 25.719 TEUR (31.12.2014: 25.849 TEUR) und besteht im Wesentlichen aus operativen Grundstücken und Bauten in Höhe von 13.035 TEUR (31.12.2014: 12.994 TEUR) und aus Wertpapieren und liquiden Mitteln in Höhe von 10.012 TEUR (31.12.2014: 11.567 TEUR), worin von Wienerberger begebene Commercial Paper in Höhe von 2.992 TEUR enthalten sind. Zum 31.3.2015 hatte die ANC Privatstiftung keine ausstehenden Finanzverbindlichkeiten.

Die Wienerberger AG und ihre Tochterunternehmen finanzieren assoziierte Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen sowie nicht konsolidierte verbundene Unternehmen mit Darlehen zu marktüblichen Konditionen. Die aushaftenden Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen beliefen sich zum 31.3.2015 auf 13.545 TEUR (31.12.2014: 11.987 TEUR), jene gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen auf 9.162 TEUR (31.12.2014: 8.742 TEUR).

Verzicht auf prüferische Durchsicht

Der vorliegende Zwischenbericht der Wienerberger AG wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

Erklärung des Vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss (Zwischenbericht nach IFRS) ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Zwischenlagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Der Vorstand der Wienerberger AG Wien, 7. Mai 2015

Heimo Scheuch Willy Van Riet Vorsitzender des Vorstands Mitglied des Vorstands, verantwortlich für den Bereich Finanzen

Finanzterminplan

29. Jänner 2015 Beginn der Quiet Period
26. Februar 2015 Ergebnisse 2014: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
27. Februar 2015 Analystenkonferenz zu den Ergebnissen 2014 in London
31. März 2015 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2014 auf der
Wienerberger Webseite
17. April 2015 Beginn der Quiet Period
07. Mai 2015 Ergebnisse zum 1. Quartal 2015
22. Mai 2015 146. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna
27. Mai 2015 Ex-Tag für Dividende 2014
29. Mai 2015 Zahltag für Dividende 2014
25. Juni 2015 Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2014
24. Juli 2015 Beginn der Quiet Period
18. August 2015 Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2015:
Presse- und Analystenkonferenz in Wien
19. August 2015 Analystenkonferenz zum 1. Halbjahr 2015 in London
3. September 2015 Capital Markets Day 2015
23. Oktober 2015 Beginn der Quiet Period
12. November 2015 Ergebnisse zum 3. Quartal 2015

Informationen zum Unternehmen und zur Wienerberger Aktie

Head of Investor Relations Klaus Ofner
Aktionärstelefon +43 1 601 92 10221
E-Mail [email protected]
Internet www.wienerberger.com
Wiener Börse WIE
Thomson Reuters WBSV.VI; WIE-VI
Bloomberg WIE AV
Datastream O: WNBA
ADR Level 1 WBRBY
ISIN AT0000831706

Wienerberger Online-Geschäftsbericht 2014:

http://geschaeftsbericht.wienerberger.com

Bericht zum 1. Quartal 2015 erhältlich in deutscher und englischer Sprache.

Produktionsstandorte und Marktpositionen

Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Wand und Dach sowie für Flächen befesti gungen aus Beton und für Rohrsysteme. Wir sind derzeit mit insgesamt 203 Produktionsstandorten in 30 Ländern vertreten und über Exporte in internationalen Märkten tätig. Damit sind wir der größte Ziegelproduzent weltweit und die Nr. 1 bei Tondach ziegeln in Europa. Weiters halten wir führende Positionen bei Rohrsystemen in Europa und bei Betonflächenbefestigungen in Zentral-Osteuropa.

Wienerberger Märkte in Nordamerika

Wienerberger Bericht zum 1. Quartal 2015

DER BLICK NACH VORNE LOHNT SICH.

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Vorstand: Heimo Scheuch, CEO, Willy Van Riet, CFO Investor Relations: Klaus Ofner

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Klaus Vyhnalek

Der Bericht zum 1. Quartal 2015, veröffentlicht am 7. Mai 2015, steht auch auf der Website www.wienerberger.com zum Download zur Verfügung.

Erhältlich in deutscher und englischer Sprache.

Druck: Grasl FairPrint

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