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Wienerberger AG

Earnings Release May 9, 2007

769_10-q_2007-05-09_0be53741-97e5-4c1f-9373-fa033b981da1.pdf

Earnings Release

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Andererseits hat es schon gut angefangen. Einerseits haben wir das Jahr noch vor uns.

Bericht zum 1. Quartal 2007

Ertragskennzahlen 1-3/2006 1-3/2007 Vdg. in % Ultimo 2006
Umsatz in Mio. € 383,9 507,3 +32 2.225,0
EBITDA 1) in Mio. € 55,6 83,9 +51 471,9
EBIT1) in Mio. € 16,1 39,1 >100 299,6
Ergebnis vor Steuern in Mio. € 6,5 42,2 >100 277,3
Ergebnis nach Steuern in Mio. € 4,9 33,3 >100 218,3
Ergebnis je Aktie in € 0,08 0,39 >100 2,95
Ergebnis je Aktie bereinigt 2) in € 0,08 0,39 >100 3,02
Free Cash-flow 3) in Mio. € -82,4 -53,4 +35 277,2
Normalinvestitionen in Mio. € 23,7 25,3 +7 100,2
Wachstumsinvestitionen in Mio. € 72,2 42,3 -41 430,2
Mitarbeiter 4) 12.971 14.219 +10 13.639
Bilanzkennzahlen 31.12.2006 31.3.2007 Vdg. in %
Eigenkapital 5) in Mio. € 1.591,4 2.098,9 +32
Nettoverschuldung in Mio. € 1.159,8 764,7 -34
Capital Employed in Mio. € 2.598,2 2.710,5 +4
Bilanzsumme in Mio. € 3.674,3 3.885,5 +6
Gearing in % 72,9 36,4 -
Börsekennzahlen 1-12/2006 1-3/2007 Vdg. in %
Höchstkurs der Aktie in € 45,00 49,17 +9
Tiefstkurs der Aktie in € 32,11 41,90 +30
Ultimokurs der Aktie in € 45,00 46,75 +4
Gewichtete Aktienanzahl 6) in Tsd. 73.309 73.274 0
Ultimo Börsekapitalisierung in Mio. € 3.337,6 3.467,3 +4
Geschäftsbereiche 1-3/2007 Zentral- Zentral- Nord- Beteiligungen
in Mio. € und % Osteuropa 7) Westeuropa Westeuropa 7) USA und Sonstiges 8)
Umsatz 156,5 (>100 %) 87,3 (+41 %) 199,4 (+16 %) 73,5 (-8 %) -9,4 (-84 %)
EBITDA 1) 39,5 (>100 %) 6,7 (+72 %) 37,4 (+14 %) 6,7 (-53 %) -6,4 (-31 %)
EBIT1) 25,2 (>100 %) -3,0 (+30 %) 23,4 (+21 %) 2,7 (-74 %) -9,2 (-59 %)
Gesamtinvestitionen 19,0 (-59 %) 6,2 (-43 %) 21,6 (-31 %) 20,5 (>100 %) 0,3 (>100 %)
Capital Employed 686,3 (+2 %) 488,7 (+16 %) 1.064,6 (+10 %) 465,8 (+35 %) 5,1 (-77 %)
Mitarbeiter 4) 5.182 (+7 %) 2.400 (+23 %) 3.955 (+1 %) 2.515 (+18 %) 167 (-1 %)

1) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge

2) vor Firmenwertabschreibungen und bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge

3) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen plus Veranlagungen in Wertpapiere des Umlaufvermögens

4) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während der Periode

5) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridkapital

6) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien

7) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst

8) inklusive Konzerneliminierungen und Holdingkosten; negativer Umsatz aufgrund Saldierung der Innenumsätze in diesem Segment

Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Aktionäre,

Ich freue mich, Ihnen über einen hervorragenden Start in das Geschäftsjahr 2007 berichten zu können: der Umsatz ist im ersten Quartal um 32% auf 507,3 Mio. € und das EBITDA um 51% auf 83,9 Mio. € gestiegen. Basis war die starke Baukonjunktur in Europa, die darüber hinaus durch das milde Wetter begünstigt wurde. Dem gegenüber war der Wohnungsneubau in den USA sehr schwach, was auch noch durch einen strengen Winter in dieser Region verstärkt wurde. Das Finanzergebnis wurde durch Einmalerträge aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von rund 10 Mio. € sowie geringeren Zinsaufwendungen aufgrund der Emission der Hybrid-Anleihe positiv beeinflusst.

Erfreulicherweise haben wir in Zentral-Osteuropa ein deutliches, über den Wettereffekt hinausgehendes, Wachstum realisieren können. In diesem Segment wurden massive Absatzzuwächse in Polen, Tschechien, der Slowakei und Rumänien erzielt und Preisanpassungen zum Ausgleich von Kostensteigerungen umgesetzt. Damit hat sich der Umsatz in dieser Region im Vergleich zum ersten Quartal 2006 mehr als verdoppelt und das EBITDA noch deutlicher verbessert. Das Umsatzplus von 41 % und die Steigerung im EBITDA um 72 % im Segment Zentral-Westeuropa ist insbesondere auf die gute Absatzentwicklung in der Schweiz sowie auf die im letzten Jahr durchgeführten Akquisitionen in Deutschland zurückzuführen. Auch in unseren wichtigsten Märkten Nord-Westeuropas – Belgien, Frankreich und den Niederlanden – konnte Wienerberger die Absätze weiter ausbauen und Zuwächse bei Umsatz und EBITDA von 16 % bzw. 14 % erzielen. Der Rückgang des US-amerikanischen Hausbaus um rund 30% hat sich auch negativ auf unsere Ergebnisentwicklung in diesem Segment ausgewirkt. Von Jänner bis März ist in den USA der Umsatz von 80,0 auf 73,5 Mio. € und das EBITDA, belastet insbesondere durch Leerkosten, von 14,3 auf 6,7 Mio. € zurückgegangen.

Für das Gesamtjahr erwarte ich in den meisten europäischen Märkten, allen voran Polen, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien sowie Frankreich und Belgien anhaltend starke Absätze. In Deutschland ist trotz der positiven Vorzeichen noch keine nachhaltige Erholung des Wohnungsneubaus eingetreten und auch für Ungarn besteht trotz eines guten Starts Unsicherheit über die weitere Marktentwicklung. Für die USA lässt sich derzeit noch keine Trendumkehr erkennen: die National Association of Home Builders (NAHB) prognostiziert für das Jahr 2007 einen Rückgang bei den Baubeginnen von 20 % auf rund 1,5 Mio. Einheiten. Wir haben uns auf dieses Szenario durch verstärkte Vertriebsaktivitäten und Werksoptimierungen eingestellt.

Für 2007 planen wir die Fortsetzung des erfolgreichen Wienerberger Expansionskurses mit Wachstumsprojekten von zumindest 400 Mio. € (inklusive Baggeridge), wobei die Finanzierung in erster Linie aus dem Free Cash-flow erfolgen wird. Durch die Begebung einer Hybrid-Anleihe im Februar 2007 mit einem Volumen von 500 Mio. € konnten wir unsere Eigenkapitalbasis stärken und zusätzliche finanzielle Flexibilität für weiteres Wachstum schaffen.

Bei den Erwartungen für das Gesamtjahr ist zu berücksichtigen, dass unsere Geschäftsentwicklung im ersten Quartal stark von den Witterungsverhältnissen abhängt. Dessen ungeachtet gehe ich nach dem starken Start in das Jahr 2007 davon aus, dass wir im Gesamtjahr unsere Gewinne erneut steigern und unser Ziel eines im Vergleich mit dem Baustoffsektors überdurchschnittlichen Ergebniswachstums erreichen können.

Wolfgang Reithofer, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG

Marktumfeld 2007: Europa stark, USA schwach

Investitionen in Wachstumsprojekte von zumindest 400 Mio. € geplant

Optimistischer Ausblick 2007: überdurchschnittliche Ergebnissteigerung

Ergebnis- und Bilanzanalyse

Ertragslage

Umsatz und EBITDA

Umsatz 1. Quartal

Die starke Nachfrage in nahezu allen europäischen Märkten, zusätzlich begünstigt durch den ungewöhnlich milden Winter, führte zu einem Umsatzwachstum um 32 % und einer EBITDA-Steigerung um 51 %. Das erste Quartal hat in der Baustoffindustrie saisonalbedingt allerdings nur geringe Aussagekraft für das Gesamtjahr, weil die Ergebnisse stark vom Wetter in den jeweiligen Märkten abhängig sind und Wienerberger üblicherweise weniger als 15 % des Jahresergebnisses in diesem Zeitraum erwirtschaftet (siehe Grafik links).

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2007 von 383,9 auf 507,3 Mio. €. Am stärksten zum Wachstum beigetragen haben die Märkte Zentral-Osteuropas, allen voran Polen, Tschechien, Rumänien und die Slowakei sowie in Nord-Westeuropa Belgien, Frankreich und die Niederlande. Im Segment Zentral-Westeuropa stammen die Zuwächse vor allem aus einer starken Nachfrage in der Schweiz sowie im letzten Jahr durchgeführten Akquisitionen in Deutschland. Der anhaltend schwache Wohnungsneubau in den USA führte in diesem Segment trotz der erstmals ganzjährigen Konsolidierung von Robinson Brick zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen. Zusätzlich negativ wirkte sich auch der deutlich geringere Durchschnittskurs des US-Dollars mit -8,2 Mio. € im Umsatz aus.

Insgesamt lag das EBITDA der Gruppe von 83,9 Mio. € um 51% und das EBIT von 39,1 Mio. € um mehr als 100 % über den ersten drei Monaten des Vorjahres. Die starke Steigerung der Ergebnisse ist neben den Absatzzuwächsen vor allem auf geringere Leerkosten durch die bessere Kapazitätsauslastung zurückzuführen.Aufgrund von Einmaleffekten aus dem Verkauf von Wertpapieren sowie gestiegener Beteiligungserträge ergibt sich im ersten Quartal ein positives Finanzergebnis. Die Steuerquote sank auf 21,0 % gegenüber 24,7 % in der Vergleichsperiode 2006.

Da die Hybrid-Anleihe gemäß IFRS wie Eigenkapital zu behandeln ist, wird auch der darauf entfallende Kupon nicht im Finanzergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern ist Teil der Ergebnisverwendung und daher aus dem Gewinn nach Steuern (wie eine Dividende) zu bezahlen. Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie erfolgt wie bisher vom Ergebnis nach Steuern jedoch nach Abzug des Kupons. Entsprechend der Ertragszuwächse im ersten Quartal ist auch das Ergebnis je Aktie von 0,08 € auf 0,39 € stark angestiegen.

Cash-flow

Als Folge der höheren operativen Ergebnisse ist auch der Cash-flow aus dem Ergebnis mit 88,9 Mio. € mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Durch den üblichen Aufbau des Working Capital im ersten Quartal, war der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit mit -29,5 Mio. € negativ, hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahreswert von -62,7 Mio. € stark verbessert. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akquisitionen von insgesamt 67,6 Mio. € errechnet sich mit 42,3 Mio. € aus Wachstumsinvestitionen sowie mit 25,3 Mio. € aus Normalinvestitionen (Instandhaltung, Ersatz, Rationalisierung).

Vermögens- und Finanzlage

Durch den Mittelzufluss aus der Hybrid-Anleihe und die nachfolgende Tilgung von Verbindlichkeiten sank die Nettoverschuldung um 34 % von 1.159,8 auf 764,7 Mio. € und das Konzerneigenkapital erhöhte sich um 32 % von 1.591,4 auf 2.098,9 Mio. €.

Geschäftsbereiche

Zentral-Osteuropa

Zentral-Osteuropa hat mit einem Plus von 111 % im Umsatz auf 156,5 Mio. € (VJ: 74,3 Mio. €) und von 311 % im EBITDA auf 39,5 Mio. € (VJ: 9,6 Mio. €) Rekordzuwächse in den ersten drei Monaten dieses Jahres erzielt. Ausschlaggebend dafür waren die starke Nachfrage sowie Preiserhöhungen insbesondere in Polen, Tschechien, der Slowakei und Rumänien, wo der Absatz an Ziegel massiv gesteigert werden konnte.

Anzumerken ist, dass aufgrund organisatorischer Änderungen Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen sind und die Vergleichszahlen der Vorperioden entsprechend angepasst wurden.

Zentral-Westeuropa

Im Segment Zentral-Westeuropa ist der Umsatz um 41 % auf 87,3 Mio. € (VJ: 62,1 Mio. €) gestiegen, das EBITDA hat sich um 72 % auf 6,7 Mio. € (VJ: 3,9 Mio. €) verbessert. Einen wesentlichen Ergebnisbeitrag dazu lieferten die im letzten Jahr akquirierten Unternehmen (zwei Dachziegelwerke sowie je ein Vormauer- und Pflasterklinkerwerk) sowie die Optimierungsmaßnahmen und die bessere Kapazitätsauslastung in Deutschland durch forcierte Exporte nach Belgien und Polen. Sehr positiv wirkte sich auch das Umsatz- und Ergebniswachstum in der Schweiz aus, während Italien bei stabilem Umsatz einen leichten Ergebnisrückgang auf hohem Niveau zu verzeichnen hatte.

Nord-Westeuropa

Mit einem Umsatzwachstum in Nord-Westeuropa um 16 % auf 199,4 Mio. € (VJ: 172,6 Mio. €) konnte das EBITDA um 14 % auf 37,4 Mio. € (VJ: 32,7 Mio. €) erhöht werden. In Belgien haben die Absatzzuwächse bei Hinter- und Vormauerziegel die Erwartungen übertroffen und in den Niederlanden wurden ebenfalls deutliche Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Frankreich konnte in allen Produktgruppen stark zulegen, während in Großbritannien bei stabilen Umsätzen die Ergebnisse leicht über dem Vorjahr lagen.

USA

Der Wohnungsneubau war in den USA auch in den ersten drei Monaten 2007 stark rückläufig. Trotz der Beiträge aus der Erstkonsolidierung von Robinson Brick ging der Umsatz in diesem Segment um 8 % auf 73,5 Mio. € und das EBITDA um mehr als 50 % auf 6,7 Mio. € zurück. Das Ergebnis des Geschäftsbereiches wurde insbesondere durch Leerkosten aufgrund geringerer Kapazitätsauslastungen sowie durch den schwächeren Durchschnittskurs des US-Dollars gedrückt. Für das Gesamtjahr sind weitere Optimierungsmaßnahmen und die Verlagerung von Produktionen in wirtschaftlichere "Mega Plants" geplant.

Beteiligungen und Sonstiges

Das Segment Beteiligungen und Sonstiges umfasst vor allem die Holding und die ihr zuordenbaren Kosten sowie die Nicht-Kernaktivitäten der Gruppe darunter insbesondere Immobilien. Wegen des Verkaufs des Ofenkachelwerkes im letzten Jahr ist der Umsatz des Bereiches um 26 % auf 2,9 Mio. € und das EBITDA um 33 % auf -6,5 Mio. € zurückgegangen. Die 50 % Beteiligung an Pipelife wird at-equity konsolidiert und ist in den operativen Ergebnissen dieses Bereiches nicht enthalten. Das Unternehmen erwirtschaftete im ersten Quartal erneut deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen.

Rekordzuwächse bei Umsatz und Ergebnis durch starke Nachfrage in Zentral-Osteuropa

Hohe Ergebnissteigerung im Segment Zentral-Westeuropa durch Akquisitionen in Deutschland

Starke Absatzzuwächse in Belgien, Frankreich und den Niederlanden

Marktschwäche in den USA drückt auf Umsatz und Ergebnis

Pipelife ist in diesem Segment at-equity konsolidiert

Zwischenbericht nach IFRS Wienerberger Gruppe

Gewinn- und Verlustrechnung

in TEUR 1-3/2007 1-3/2006
Umsatzerlöse 507.327 383.946
Herstellungskosten -327.630 -258.026
Bruttoergebnis vom Umsatz 179.697 125.920
Vertriebskosten -102.847 -86.913
Verwaltungskosten -33.566 -29.704
Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.221 -4.985
Sonstige betriebliche Erträge 6.054 11.742
Firmenwertabschreibung 0 0
Operatives Betriebsergebnis vor nicht-wiederkehrenden Posten 39.117 16.060
Nicht-wiederkehrende Abschreibungen und Vorsorgen aus Restrukturierungen 0 0
Nicht-wiederkehrende Erträge 0 0
Betriebsergebnis nach nicht-wiederkehrenden Posten 39.117 16.060
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen 3.482 1.945
Zinsergebnis -11.258 -11.846
Sonstiges Finanzergebnis 10.821 380
Finanzergebnis 3.045 -9.521
Ergebnis vor Ertragsteuern 42.162 6.539
Ertragsteuern -8.854 -1.612
Ergebnis nach Ertragsteuern 33.308 4.927
davon Ergebnis der Minderheiten 366 -724
davon vorgesehener Anteil für Hybridkapitalbesitzer 4.604 0
davon verfügbares Ergebnis für Aktionäre 28.338 5.651
Bereinigtes Ergebnis je Aktie vor nicht-wiederkehrenden Posten (in EUR) 0,39 0,08
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,39 0,08
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,38 0,08
Segmentberichterstattung Konzern
1-3/2007
in TEUR
Zentral-
Osteuropa 1)
Zentral-
Westeuropa
Nord-
Westeuropa 1)
USA Beteiligungen
und Sonstiges 2)
Eliminie-
rungen
Wienerberger
Gruppe
Umsatz 156.527 87.307 199.449 73.509 2.921 -12.386 507.327
EBITDA 39.514 6.713 37.432 6.652 -6.459 83.852
EBIT 25.170 -3.047 23.358 2.679 -9.043 39.117
Gesamtinvestitionen 18.985 6.220 21.563 20.527 292 67.587
Capital Employed 686.271 488.732 1.064.609 465.787 5.093 2.710.492
Mitarbeiter 5.182 2.400 3.955 2.515 167 14.219
1-3/2006
Umsatz 74.348 62.122 172.587 79.955 3.867 -8.933 383.946
EBITDA 9.553 3.948 32.740 14.300 -4.936 55.605
EBIT -3.555 -4.256 19.378 10.379 -5.886 16.060
Gesamtinvestitionen 46.267 10.791 31.533 7.521 105 -295 95.922
Capital Employed 670.632 420.419 968.139 344.442 22.282 2.425.914
Mitarbeiter 4.823 1.956 3.898 2.125 169 12.971

1) aufgrund organisatorischer Änderungen werden Finnland und die baltischen Staaten seit 1. Jänner 2007 im Segment Zentral-Osteuropa (davor: Nord-Westeuropa) ausgewiesen und die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst

2) der Bereich Beteiligungen und Sonstiges enthält Holdingkosten

Bilanz

in TEUR 31.3.2007 31.12.2006
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 641.484 637.346
Sachanlagen 1.722.096 1.712.395
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 27.438 28.773
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 129.713 129.389
Übrige Finanzanlagen 23.452 23.652
Latente Steuern 65.165 61.442
Langfristiges Vermögen 2.609.348 2.592.997
Vorräte 557.348 509.843
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 280.639 222.325
Sonstige kurzfristige Forderungen 104.187 115.632
Wertpapiere 39.702 40.004
Zahlungsmittel 294.250 193.531
Kurzfristiges Vermögen 1.276.126 1.081.335
Summe Aktiva 3.885.474 3.674.332
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital 74.168 74.168
Kapitalrücklagen 415.052 415.052
Hybridkapital 500.000 0
Gewinnrücklagen 1.203.145 1.174.075
Eigene Anteile -43.661 -30.269
Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung -77.616 -69.019
Anteile in Fremdbesitz 27.825 27.436
Eigenkapital 2.098.913 1.591.443
Personalrückstellungen 72.981 73.024
Latente Steuerrückstellungen 116.781 110.569
Sonstige langfristige Rückstellungen 58.015 58.090
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 789.666 798.128
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 52.479 48.278
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.089.922 1.088.089
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 46.970 46.425
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 333.562 606.613
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 177.809 200.328
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 138.298 141.434
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 696.639 994.800
Summe Passiva 3.885.474 3.674.332

Entwicklung des Eigenkapitals

in TEUR Konzern Minderheiten Gesamt
Stand 1.1.2007 1.564.007 27.436 1.591.443
Konzernergebnis bzw. Minderheitenergebnis 32.942 366 33.308
Dividendenauszahlungen 0 0 0
Währungsumrechnung -8.304 23 -8.281
Währungsumrechnung von assoziierten Unternehmen -293 0 -293
Hedging Reserven 2.535 0 2.535
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen 493.073 0 493.073
Zugang/Abgang Minderheitenanteil 0 0 0
Veränderung eigener Anteile -13.392 0 -13.392
Aufwand Aktienoptionspläne 520 0 520
Übrige Veränderungen 0 0 0
Stand 31.3.2007 2.071.088 27.825 2.098.913

Cash-flow Statement

in TEUR 1-3/2007 1-3/2006
Ergebnis vor Ertragsteuern 42.162 6.539
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 44.735 39.548
Nicht-wiederkehrende Abschreibungen aus Restrukturierungen 0 0
Zuschreibungen auf das Anlagevermögen -10 -202
Veränderung langfristiger Rückstellungen 6.094 -888
Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen -3.482 -1.945
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -822 -2.018
Zinsergebnis 11.258 11.846
Gezahlte Zinsen -13.038 -14.142
Erhaltene Zinsen 5.926 6.701
Gezahlte Ertragsteuern -3.924 -4.787
Cash-flow aus dem Ergebnis 88.899 40.652
Veränderungen Vorräte -44.883 -35.363
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -53.230 -44.199
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -23.854 -2.107
Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen 3.821 -19.560
Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen -224 -2.085
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit -29.471 -62.662
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 1.483 7.083
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen -52.839 -74.934
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -100 -3.056
Veränderung Wertpapiere 2.836 1.005
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen -14.748 -20.988
Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen 0 0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -63.368 -90.890
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten -8.462 -61.563
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten -277.197 180.167
Gezahlte Dividende Wienerberger AG 0 0
Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen 0 625
Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen 0 0
Kapitalerhöhung Wienerberger AG 493.073 0
Einzahlung aus der Ausübung von Aktienoptionen 0 0
Erwerb eigener Aktien -13.392 0
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 194.022 119.229
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes 101.183 -34.323
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand -464 279
Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode 193.531 219.876
Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode 294.250 185.832

Anhang zum Zwischenbericht

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Zwischenbericht zum 31.3.2007 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 31.12.2006 werden unverändert angewandt.

Wienerberger steuert die Aktivitäten nach regionalen Gesichtspunkten. Daraus leitet sich die lokale Verantwortung des operativen Managements für alle Produkte ab. Die Segmentberichterstattung trägt dem regionalen Fokus der Wienerberger Gruppe Rechnung. Aufgrund organisatorischer Änderungen werden im Unterschied zum Vorjahr die Tochtergesellschaften in Finnland und den baltischen Staaten im Segment Zentral-Osteuropa statt wie bisher in Nord-Westeuropa ausgewiesen. Die Vergleichszahlen der Vorperioden wurden entsprechend angepasst.

Für weitere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2006, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Gemeinschaftsunternehmen der Schlagmann und Bramac Gruppe werden zu 50 % quotal konsolidiert. Mit Wirkung zum 1.1.2007 wurden die übrigen 65 % an Modern Concrete, einem Ziegelfachhändler in den USA sowie 100 % an einem Baustoffhandelsunternehmen in den Niederlanden erworben und vollkonsolidiert. Nicht mehr im Konzernabschluss enthalten ist die mit 31.12.2006 verkaufte Wienerberger Ofenkachel GmbH & Co KG.

Im Vergleichszeitraum 1.1.2006 bis 31.3.2006 waren die Biegonice Gruppe mit zwei Werken in Polen (Konsolidierung ab 1.2.2006) nur zum Teil, zwei Dachziegelwerke (Bogen und Jungmeier) in Deutschland, ein Ziegelwerk in Österreich, ein Hintermauerziegelwerk im Großraum Gent, Belgien, sowie die Robinson Brick Company in Denver, Colorado, USA nicht enthalten.

Die Veränderungen des Konsolidierungskreises erhöhten für den Zeitraum 1.1.2007 bis 31.3.2007 anteilig mit 25.384 TEUR den Umsatz und reduzierten mit 23 TEUR das EBITDA.

Mit Wirkung vom 17.8.2006 hat Wienerberger die beabsichtigte Übernahme von Baggeridge Brick PLC durch ein "Scheme of Arrangement" angekündigt. Die geplante Transaktion unterliegt der Genehmigung durch die britische Wettbewerbsbehörde und kann nur nach Erteilung dieser durchgeführt werden. Die Kartellbehörde erster Instanz (Office of Fair Trade) hat die Entscheidung über die Bewilligung an die nächste Instanz (Competition Commision) weitergegeben, welche mit 5.4.2007 eine positive, vorläufige Stellungnahme abgegeben hat. Die Wienerberger AG hat infolge des Erwerbs von Baggeridge Brick PLC Aktien durch einen Konkurrenten am 16.04.2007 angekündigt, die beabsichtigte Übernahme durch ein "Tender Offer" mit einer Annahmebedingung von 50 % plus 1 Aktie an Stelle eines "Scheme of Arrangement" durchführen zu wollen.

Saisonalität des Geschäftes

Wienerberger verkauft witterungsbedingt in den ersten und letzten Monaten des Jahres geringere Mengen als zur Jahresmitte. Diese saisonale Schwankung zeigt sich in den Relationen des ersten bzw. vierten Quartals, die grundsätzlich unter den Zahlen des zweiten und dritten Quartals liegen.

Wienerberger Hybrid Kapital

Die Wienerberger AG hat mit Wirkung zum 9.2.2007 eine gegenüber allen sonstigen Gläubigern nachrangige, unbefristete Anleihe im Umfang von 500.000 TEUR mit einem Kupon von 6,50 % begeben, welcher bei Entfall der Dividende auch ausgesetzt werden kann. Nach zehn Jahren Laufzeit hat die Wienerberger AG, nicht aber die Gläubiger, erstmalig die Möglichkeit zur Tilgung der Anleihe oder der Fortsetzung zu einem höheren, aber variablen Zinssatz. Da dieses Instrument die IFRS-Kriterien von Eigenkapital erfüllt, wurde die Hybrid-Anleihe als Teil des Eigenkapitals ausgewiesen. Folgerichtig werden die hierfür zu zahlenden Kupons nicht im Finanzergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern als Teil der Ergebnisverwendung in der Entwicklung des Eigenkapitals gezeigt. Die angefallenen Begebungskosten und das Disagio von in Summe 6.927 TEUR wurden von den Gewinnrücklagen in Abzug gebracht. Im 1. Quartal 2007 wurden zeitaliquot abgegrenzte Kuponzinsen von 4.604 TEUR bei der Ermittlung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt. Dadurch verringerte sich das Ergebnis je Aktie um 0,06 EUR.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Konzernumsatz ist gegenüber dem ersten Quartal des Jahres 2006 um 32 % auf 507.327 TEUR gestiegen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 83.852 TEUR um 51% über dem Vorjahreswert von 55.605 TEUR.

Per 31.3.2007 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 74.167.796. Zum Stichtag wurden 1.150.005 eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Die gewichteten Aktien für den Zeitraum 1.1.2007 bis 31.3.2007 betragen 73.274.224.

Erläuterungen zum Cash-flow Statement

Der Cash-flow aus dem Ergebnis von 88.899 TEUR lag im ersten Quartal um 119 % über dem Vorjahr. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionen und Akquisitionen von insgesamt 67.587 TEUR resultierte mit 25.265 TEUR aus Instandhaltungs-, Ersatz- und Rationalisierungsinvestitionen (Normalinvestitionen) und mit 42.322 TEUR aus Werksneubauten, -erweiterungen und Akquisitionen (Wachstumsinvestitionen).

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die im ersten Quartal getätigten Normal- und Wachstumsinvestitionen erhöhten das Anlagevermögen um 61.797 TEUR. Der aufgrund der Investitionen und des saisonal bedingten Forderungs- und Lageraufbaus verursachte Anstieg der Nettoverschuldung wurde durch Begebung der Hybrid-Anleihe, die als Eigenkapital verbucht wurde, überkompensiert, sodass es zu einer Verringerung der Nettoverschuldung kam. Negative erfolgsneutrale Währungsumrechnungsdifferenzen in den ersten drei Monaten 2007 in Höhe von 8.574 TEUR resultieren vor allem aus den USA und Tschechien. Im Zeitraum vom 12.03.07 bis zum 21.03.07 wurden im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms 300.000 Stück eigene Aktien um 13.392 TEUR zur Bedienung des Aktienoptionsplans angeschafft. Dieser Eigenkapitalverminderung stehen eine Erhöhung der Hedging Reserve von 2.535 TEUR und ein Mittelzufluss aufgrund der Begebung der Hybrid-Anleihe von 493.073 TEUR gegenüber. Das Ergebnis nach Ertragsteuern erhöhte das Konzerneigenkapital um 33.308 TEUR.

Der Vorstand der Wienerberger AG

Wien, Mai 2007

W. Reithofer H. Scheuch W. Van Riet J. Windisch

Finanzterminplan

08. Mai 2007 Ergebnisse zum 1. Quartal 2007
10. Mai 2007 138. o. Hauptversammlung im Austria Center Vienna, 11 Uhr
14. Mai 2007 Ex-Tag für Dividende 2006
16. Mai 2007 1. Auszahlungstag für Dividende 2006
21. August 2007 Halbjahresabschluss 2007: Presse- und Analystenkonferenz in Wien
22. August 2007 Halbjahresabschluss 2007: Analystenkonferenz in London
14. November 2007 Ergebnisse zum 3. Quartal 2007
15./16. November 2007 Capital Markets Day

Informationen zum Unternehmen und zur Wienerberger Aktie:

Investor Relations Officer Thomas Melzer
Aktionärstelefon +43 (1) 601 92-463
E-Mail [email protected]
Internet www.wienerberger.com
Wiener Börse WIE
Reuters WBSV.VI
Bloomberg WIE AV
Datastream O: WNBA
ADR Level 1 WBRBY
ISIN AT0000831706

Wienerberger Online-Geschäftsbericht 2006:

http://geschaeftsbericht.wienerberger.com

Werksstandorte und Marktpositionen

Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Dach und Wand, mit derzeit insgesamt 259 Werken in 25 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Dadurch gleichen sich Schwankungen in verschiedenen Märkten aus.Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen. Dabei gilt unser Augenmerk der weiteren Expansion nach Osten sowie der Optimierung im Westen.

Wienerberger Märkte in USA

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