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Wienerberger AG

Annual / Quarterly Financial Statement Mar 17, 2009

769_10-k_2009-03-17_c52a8251-fd94-49bc-b19e-cbab7e9875d9.pdf

Annual / Quarterly Financial Statement

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Jahresfinanzbericht

gem. § 82 Abs. 4 Börsegesetz BGBI I 2007/19

der

Wienerberger AG Wien

Zum Stichtag 31.12.2008 Für das Geschäftsjahr 2008

Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2008

KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft 27. Februar 2009 Dieser Bericht beinhaltet 40 Seiten und 7 Beilagen 10006984

31.12,2008
BILANZ zum
AKTIVA 31 12 2008
Stand am
EUR
31.12.2007
Stand am
EUR
PASSIVA 31.12.2008
Stand am
EUR
31-12-2007
Stand am
EUR
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
A. Anlagevermögen
14.419.341.39 16.902.792.39 II. Kapitalrücklagen
1. Gebundene
I. Grundkapital
A. Eigenkapital
83.947.689,00 83.947.689.00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
einschließlich der Bauten auf fremdem Grund
2 Unbebaute Grundstücke
II. Sachanlagen
2.892.667,22
20.526.697,52
24.827.833.15
1,408,468,41
22.516.213.69
27.087.803.72
1.461.705,51
3.109,884,52
1. Andere Rücklagen (freie Rücklagen)
2. Rücklage für eigene Anteile
III. Gewinnrücklagen
450.822.308,83
13.251.875.70
464,074,184,53
1.370.455.340,27
30.859.961.79
393 074.184.53
362.214.222.74
1.370.455.340,27
4. Wertpapiere und Wertrechte des Anlagevermögens
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Beteiligungen
Finanzanlagen
Z
20.073.764.30
2.410.957.507,51
50,000,000,00
6 439 622.54
20.539.688.98
19.000.000.00
1.958.720.734.81
6.439 622.54
davon Gewinnvortrag: EUR 969.653,96; Vorjahr: EUR 885.447,71
IV. Bilanzgewinn
880.907.16
880.907.16
1.919.358.120.96
121.079.078,66
121.079.078.66
1.968.556.292.46
B. Umlaufvermögen 2.487.470.894.35
2.526.718.068.89
2.004.700.046,33
2.048.690.642,44
1. Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen
B. Unversteuerte Rücklagen
9.781,520,94 9.859 945,97
1 - Fertige Erzeugnisse und Waren
I. Vorräte
46 543.66 140.374.33 Rückstellungen für Abfertigungen
Rückstellungen für Pensionen
C. Rückstellungen
. i
4.514.178,00
13.271.078,00
3.641.136,00
12 478 853.00
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
3. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände
II. Forderungen und sonslige Vermögensgegenstände
1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
10.119.007.42
702.556.040,06
18.580.293.27
1 207.651.420,95
6.344.082.40
8.636 480.71
Sonstige Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihen
3
14.563.710,00
32.348.966.00
900.000.000,00
40.337.040,00
56.457.029.00
900.000.000,00
1. Sonstige Wertpapiere und Anteile
III. Wertpapiere und Anteile
2. Eigene Anteile
13.251.875.70
37.595.282.40
731.255.340.75
24.343.406.70
1.222.631.984.06
7.488.084.98
30.859.961,79
38,348.046.77
davon aus Steuern: EUR 29.781,28; Vorjahr: EUR 27.704,58
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Sonstige Verbindlichkeiten
4.
'ट
5.
364,220,048,48
1.448.571,29
11-769.388.19
73,244.833,65
4.626,518,19
61,219,314,30
317.915.315,83
5.171.786,92
IV. Kassenbestand. Guthaben bei Kreditinstituten 13.233.881,60
782.131.048.41
10.104.663,52
1.271.225.068.68
EUR 262.327.38: Voriahr: EUR 243.741.06
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
1.350.682.841,61 1.288.932.935.24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.322.332,21 3.890.491,55
3.312.171.449,51 3.323.806.202,67 3.312.171.449.51 3.323.806.202,67
Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen 358.992.156,00 139.380.157,00

Beilage I

WIENERBERGER AG, Wien

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2008

.

2008 2007
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 46.320.711,42 43.848.828,12
2. Sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen
mit Ausnahme der Finanzanlagen 3.267.139,03 5.653.406,80
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 355.710,99 366 205,63
c) Ubrige 58.663.055,84 62.285.905,86 45.481.594,48 51.501.206,91
3. Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Leistungen
a) Materialaufwand -88.462,80 -47.271,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
-1.511.859,62 -1.600.322,42 -1.326.032,27 -1.373.304,02
a) Gehälter -15.160.519,99 -16.638.668,02
b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen
an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -1.727.452,32 -884.333,92
c) Aufwendungen für Altersversorgung -2.317.902,58 -2.194.589,48
d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene
Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge -2.942.350,57 -2.736.265,96
e) Sonstige Sozialautwendungen -283.913,52 -22.432.138,98 -288.095,54 -22.741.952,92
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen -3.688.383,91 -3.624.923,51
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Steuern -56.403,81 -4.488.229,69
b) Ubrige -64,191.193,42 -64.247.597.23 -102.595.249,41 -107.083.479,10
7. Zwischensumme aus Z 1. bis 6. 16.638.174,74 -39.473.624,52
8. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 153.244.384,61
Vorjahr: EUR 167.073.804,71
154.259.384,61 167.456.191,47
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 3.077.384,98 11.186.664,94
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.670.567,37
Vorjahr: EUR 10.826.420,99
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.222.356,09 67.188.611,53
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 49.161.503.78
Vorjahr: EUR 35.099.098,86
11. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu
Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlautvermögens 32.702,02 11.227.301,67
12. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus
Wertpapieren des Umlaufvermögens -76.575.955,79 -657.156,61
davon a) Abschreibungen EUR 76.445.104,77
Vorjahr EUR 545.498,61
b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen:
EUR 49.130,851,02; Vorjahr: EUR 111.658,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -82.859.793,03 -95.862.385,73
davon betreffend verbundene Unternehmen:
EUR 2.322.806,84; Vorjahr: EUR 84.379,08
14. Zwischensumme aus Z 8. bis 13. 66.156.078,88 160.539.227,27
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 82.794.253,62 121.065.602,75
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.961.425,45 3.982.871.49
17. Jahresüberschuss 70.832.828,17 125.048.474,24
18. Auflösung unversteuerter Rücklagen 78.425,03 645.156,71
19. Zuweisung zu Gewinnrücklagen -71.000.000,00 -5.500.000,00
20. Jahresverlust /-gewinn -88.746,80 120.193.630,95
21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 969.653,96 885.447,71
22. Bilanzgewinn 880.907,16 121.079.078,66

ANHANG

ALLGEMEINE ERLAUTERUNGEN

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, gemäß den Bestimmungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Wienerberger AG als börsenotierte Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss, in den sämtliche wesentliche Tochtergesellschaften der Wienerberger AG einbezogen werden. Der Konzernabschluss wird beim Firmenbuchgericht Wien hinterlegt.

BILANZIERUNGS - UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle- und Sachanlagevermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw Herstellungskosten, vermindert um planmäßig lineare oder nutzungsbedingte (Tongruben) Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagengruppen.

Uber das Ausmaß der planmäßigen Abschreibung hinausgehende wesentliche und andauernde Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Abschreibungen auf Anlagenzugänge im ersten bzw. zweiten Halbjahr sind mit vollen bzw. halben Jahresraten angesetzt worden. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und voll abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei nachhaltigen und wesentlichen Wertminderungen werden niedrigere Werte angesetzt. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der Wienerberger AG stehen. Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskursen oder bei Vorliegen dauernder niedrigerer Börsenstichtagskurse mit diesen bewertet.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet, erforderliche Wertberichtigungen werden vorgenommen. Fremdwährungsforderungen werden mit Anschaffungskursen bzw. dem niedrigeren Devisen-Geldkurs am Bilanzstichtag oder gesicherten Kursen umgerechnet. Für alle erkennbaren Risken werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden mit dem Barwert zum Bilanzstichtag erfasst. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Börsenkursen oder Rücknahmewerten bewertet. Vom Wahlrecht, aktive latente Steuern in der Höhe von EUR 2.817.500,00 (Vorjahr: TEUR 4.241) anzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht. Die aktive latente Steuer wurde unter Zugrundelegung des gesetzlichen Steuersatzes von 25 % gerechnet.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen versicherungsmathematischen Grundsätzen eines Pensionseintrittsalters von 65 (Männer) bzw 60 (Frauen) Jahren und eines Rechnungszinssatzes von 5,8 % (Vorjahr: 4 %) berechnet.

Die Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen aufgrund von rechtsverbindlichen, individuellen Zusagen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 5,8 % (Vorjahr: 5,3 %) gebildet. Von der Übergangsbestimmung des § 116 Abs 4 EStG wird in der Wienerberger AG kein Gebrauch gemacht.

Im Bilanzansatz nicht enthaltene versicherungsmathematische Verluste gemäß IAS 19 betragen EUR 545.030,00 (Vorjahr: TEUR 181).

Sonstige Rückstellungen werden nach dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht, in Höhe des voraussichtlichen Anfalls gebildet.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag, dem Nennwert bzw. dem höheren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit Anschaffungskursen bzw. mit dem höheren Devisen-Briefkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

ERLÄUTERUNG ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer getrennten Aufstellung dargestellt.

In der Bilanzposition "bebaute Grundstücke" sind Grundwerte von EUR 679.634,06 (Vorjahr: TEUR 677) enthalten. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind im Wesentlichen Genussrechte in der Höhe von EUR 16.392.000,00 (Vorjahr: TEUR 16.392); der Rest sind festverzinsliche Wertpapiere.

Die Beteiligungsansätze an der Wienerberger Brick Industry Private Limited, Karnataka, und der Semmelrock International GmbH, Klagenfurt, erhöhten sich aufgrund gewährter Gesellschafterzuschüsse. Der Beteiligungsansatz an der OOO Wienerberger Kirpitsch, Moskau, erhöhte sich durch eine Sacheinlage.

Mit Vertrag vom 28.01.2008 gründete die Wienerberger AG (99 %) gemeinsam mit der OOO Wienerberger Kirpitsch (1 %) die Wienerberger Investitions- and Projektmanagement OOO, mit Sitz in Kiprevo, Russland.

Die Beteiligung an der UAB Wienerberger Statybine Keramika Sp. z o.o., mit Sitz in Vilnius, wurde von der Wienerberger Cegielnie Lebork sp. z o.o., Warschau, konzernintern käuflich erworben.

Weiters wurden, mit Vertrag vom 04.11.2008, 75 % an der RM 2851 Vermögensverwaltungs GmbH, München käuflich erworben.

Der Zugang der Wienerberger Anteilsverwaltung GmbH, Wien, in der Höhe von EUR 479.111.778,00, resultiert zur Gänze aus Gesellschafterzuschüssen an mittelbare 100 % ige Tochtergesellschaften der Wienerberger AG.

Der Abgang bei der Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG, Nussdorf/Haunsberg, in der Höhe von EUR 27.645,00 resultiert aus einer nachträglichen Kaufpreisreduktion.

Beteiligungsgesellschaften der Wienerberger AG (ab 20 %); Werte gemäß IFRS.

Gesellschaft Sitz Anteil Währung Grund-
/Stammkapital
(in lokaler
Wāhrung)
Währung unverst Rückl.
(in lokaler
Währung)
Eigenkapital inkl. Jahrsüberschuss/-
fehlbetrag (in lokaler
Währung)
Wienerberger Ziegelindustrie GmbH Hennersdorf aa aa EUR 5,000 000 EUR 31.126.455 2.462.514
Wienerberger Beleiligungs GmbH Wien 100,00 ATS 1,000 000 EUR 50,097,333 2 440 813
Wienerberger NV Kortrijk 100,00 EUR 39 996 261 EUR 114.796 250 7.727.394
WK Services NV Kortrijk 100,00 EUR 32,226,158 EUR 13,128,172 774,586
General Shale Building Materials Inc. Johnson City 100,00 USD 1_000 USD -521-712 -109 091
Wienerberger Ziegelindustrie GmbH Hannover 100,00 EUR 9,500,000 EUR 110,070.106 -29 119,575
Semmelrock International GmbH Klagenfurt 75,00 EUR 3,000,000 EUR 76.435.880 3,089,559
VVT Vermögensverwallung GmbH Wien 99,81 EUR 36 000 EUR 45 307 9.466
Wienerberger International N.V. Zaltbommel 100,00 EUR 50.000 EUR 204,733,841 95 828 022
Wienerberger Brunori SRL Bubano 100,00 EUR 4 056 000 EUR 31.021.083 3.024.473
Wienerberger Beteiligungs GmbH Hannover 99,04 EUR 26_000 EUR 19.205 -715
Wienerberger service, spol, s r.o. Ceske Bud 100,00 CZK 200 000 CZK 453 435 -13 495
000 "Wienerberger Kirpitsch" Moskau 100,00 RUR 469 423 261 RUR 451.618.804 88 033 256
General Shale Brick, Inc. Johnson City 100,00 USD 1_000 USD 128,249,112 -25 299 989
Wienerberger (UK) Limited Manchester 100,00 GBP 780_646 GBP -4 634.230 0
Wienerberger Anteilsverwaltung GmbH Wien 100,00 EUR 35 000 EUR 1 376 562 541 132,607 519
Wienerberger A/S Brondy 100,00 DKK 107.954.000 DKK 261 855 611 -76 324 957
Wienerberger Finance Service B V Zaltbommel 100.00 EUR 18.000 EUR 1.448.715 37,993
Wienerberger EOOD Sofia 100,00 BGN 4.000.000 BGN 6,313,264 5,629,478
Wienerberger OY AB Helsinki 100,00 EUR 1 000 000 EUR 35,413,203 709 208
Wienerberger Brick Industry Private Limited Karnataka 99.99 INR 355 000 000 INR 527.114.227 -40,605,790
Wienerberger AS Aseri 100,00 EEK 24 074 000 EEK 118 971 340 -49,580,933
Porotherm Wall Systems NV Kortrijk 89,20 EUR 112 110 995 EUR 98 811.902 6.926 078
General Shale Canada Acquisitions Inc. Halifax 100,00 CAD 28 500 000 CAD 23.293.225 -3,513,065
Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG Nussdorf 53,00 EUR 438 000 EUR 6 847 829 -298 820
Wienerberger Investitions- and Projektmanagement OOO Kipreo 99,00 RUR 356 000 RUR 6 011_663 -4.747 357
UAB Wienerberger statybine keramika sp z o o. Vilnius 100.00 LTL 10 000 LTL 2 380 189 -767 109
RM 2851 Vermögensverwalt GmbH München 75,00 EUR 25_000 EUR n.a. n,a

Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen bestehen auf Grund von Leasing-, Lizenz-, Miet- und Pachtverträgen Verpflichtungen in folgendem Umfang:

2008 2007
in EUR in TEUR
im folgenden Jahr 1.562.792 1.206
in den folgenden 5 Jahren 7.756.804 6.000

Darüber hinaus bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Ratenvereinbarungen 2009 – 2015 in der Höhe von EUR 18.163.032,00; Vorjahr: TEUR 20.451 (davon Zinskomponente EUR 2.074.010,00; Vorjahr: TEUR 2.693). Diese Zahlungsverpflichtungen sind innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten passiviert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden die erforderlichen Einzelwertberichtigungen abgesetzt.

31.12.2008 31.12 2007
Gesamt davon
Restlaufzeit unter Restlaufzeit uber
1 Jahr
davon
1 Jahr
Gesamt davon
Restlaufzeit
unter 1 Jahr
davon
Restlaufzeit
über 1 Jahr
in EUR in EUR in EUR in TEUR in TEUR in TEUR
1. Forderungen aus Liefer-
ungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verb-
10.119.007.42 10.119.007.42 0.00 8.636 8.567 69
undene Unternehmen 702.556.040.06 71.234.139,12 631.321.900.94 1.207.652 368 780 838.872
3. Sonstige Forderungen und
Vermogensgegenstande
18.580.293,27 17.052.300,27 1.527.993,00 6 344 4.816 1-528
Forderungen laut Bilanz 731.255.340,75 98.405.446,81 632.849.893.94 1.222.632 382.163 840-469

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit EUR 690.220.058,43 (Vorjahr: TEUR 1.200.243) überwiegend aus Verrechnungsbeziehungen. In den sonstigen Forderungen und Vermögensgegenständen sind Erträge in Höhe von EUR 940.501,24 (Vorjahr: TEUR 2.613) enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.

3. Wertpapiere des Umlaufvermögens

Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens handelt es sich im Wesentlichen um festverzinsliche Wertpapiere. Die im Geschäftsjahr nach § 208 (3) UGB unterlassenen Zuschreibungen betragen EUR 108.406,00 (Vorjahr: TEUR 176). Die eigenen Anteile sind mit EUR 13.251.875,70 (Vorjahr: TEUR 30.860) ausgewiesen.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Wienerberger AG beträgt 83.947.689 EUR und ist in 83.947.689 nennwertlose Stückaktien zerlegt. Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 09. Mai 2008 ermächtigt, bis zu 10 % des Nennkapitals innerhalb von 30 Monaten zurückzukaufen.

Die Hauptversammlung der Wienerberger AG hat am 8. Mai 2002 die Ermächtigung erteilt, eigene Aktien der Wienerberger AG zur Bedienung eines Aktienoptionsplans zu verwenden. Auf Basis dieser Ermächtigung wurde ein Aktienoptionsplan für Führungskräfte, die unmittelbaren Einfluss auf die Weiterentwicklung des Unternehmens haben, implementiert. Nach den Jahren 2002 bis 2007 wurden im Geschäftsjahr 2008 zum siebten Mal Optionen ausgegeben. Die Anzahl der Optionen pro Optionsberechtigtem ist abhängig vom Erreichen jährlicher Performance-Ziele, dabei wird für das Jahr 2008 auf den budgetierten Konzernjahresüberschuss abgestellt. Abgesehen von den Vorstandsmitgliedern (siehe Einzelaufstellung) wurden im Geschäftsjahr 10 Führungskräften je 5.000 Optionen, weiteren 69 Führungskräften je 3.000 Optionen sowie 4 Führungskräften 1.500 Optionen eingeräumt. Die Optionen sind nicht übertragbar oder handelbar. Jede Option berechtigt zum Erwerb einer Aktie. Die Optionslaufzeiten betragen 5 Jahre bei einem frühesten Ausübungszeitpunkt (Wartefrist) nach Ablauf von 2 Jahren ab Einräumung. Nach Ablauf dieser 2 Jahre können innerhalb der Ausübungsfenster von jeweils einem Monat ab Veröffentlichung der Quartalsberichte die Optionen ausgeübt werden. Wenn die jeweilige Führungskraft innerhalb der Wartefrist ausscheidet, verfallen die Optionen. Der Ausübungspreis der Optionen errechnet sich aus dem Durchschnitt der Tagesschlusskurse über den Zeitraum von 4 Wochen ab Veröffentlichung des vorläufigen Konzernergebnisses des abgelaufenen Geschäftsjahres und beträgt für 2008 31,50 EUR. Die Aktien aus den Optionsprogrammen 2002, 2003 und 2004, die durch Optionsausübung erworben werden, unterliegen keiner Behaltefrist. Jene Aktien, die aufgrund von in 2005 eingeräumten Optionsausübung erworben werden, unterliegen zu einem Drittel einer einjährigen Behaltefrist, Aktien aus dem Optionsprogramm 2006 bis 2008 unterliegen zu einem Drittel einer 2jährigen Behaltefrist. Zur Bedienung der Optionen 2008 und etwaiger Zuteilungen in den Folgejahren hat die Hauptversammlung am 09. Mai 2008 die Möglichkeiten eines Aktienrückkaufes geschaffen.

Im Rahmen des durch die Hauptversammlung vom 27. April 2006 genehmigten Rückkaufsprogramms wurden in der Zeit vom 04. März 2008 bis 28. März 2008 insgesamt 300.000 eigene Aktien erworben, welche zur Bedienung des Aktienoptionsprogramms vorgesehen sind.

Ausgegebene Optionen in Stück aus 2008 aus 2007 aus 2006 aus 2005 aus 2004
Mitglieder des Vorstandes:
Wolfgang Reithofer 18.000 18.000 18 000 12.354 18.000
Heimo Scheuch 15.000 15 000 15.000 10.295 15.000
Willy Van Riet bzw. Hans Tschuden 15.000 12.500 15.000 10.295 15.000
Johann Windisch 15.000 15.000 15 000 10.295 15.000
Vorstandsmitglieder Gesamt 63.000 60.500 63.000 43.239 63.000
Andere Führungskräfte 263.000 226.000 230.000 144.134 265.000
Insgesamt eingeräumte Optionen 326.000 286.500 293.000 187.373 328.000
Abzüglich verfallene Optionen -326.000 0 -3.000 -3.000 -30.000
Nachträgliche Zuteilung 0 0 0 0 35.000
Ausgeübte Optionen 0 0 0 0 -303.402
Bestehende Optionen 0 286.500 290.000 184.373 29.598
Ausübbar am Jahresende 0 0 290.000 184.373 29.598
Marktpreis bei Gewährung 30,40 45,57 42,20 33,86 27,53
Ausübungspreis der Option 31,50 45,50 38,50 37,50 25,00
Laufzeit 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre
Risikofreier Anlagezinssatz 3,90 4,01 3,32 3,15 3,90
Erwartete Volatilität 30 28 28 28 30
Zeitwert je Optionsrecht 5,39 10,54 10,77 5,91 7,44
Gesamtwert je Programm in TEUR 1.653 3.051 2.965 962 2.029

Damit die Optionen des Jahres 2008 Gültigkeit erlangen, ist die Erreichung von zumindest 95 % des budgetierten Konzernjahresüberschusses in diesem Jahr notwendig. Zwischen 95 und 100 % Zielerreichung wird die Anzahl der Optionen aliquotiert. Da die Performanceziele im Berichtsjahr nicht erreicht wurden, haben die im Berichtsjahr gewährten Optionen keine Gültigkeit erlangt und sind zur Gänze verfallen. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wird der bestehende Aktienoptionsplan als nicht mehr zeitgemäßes und taugliches Mittel zur Incentivierung des Managements und Vorstands erachtet. Aus diesem Grund werden für 2009 keinerlei Optionen zugeteilt. Für die Zeit ab dem Jahr 2010 wird, durch den Aufsichtsrat ein alternatives Modell erarbeitet, welches auf eine Honorierung des Managements im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung in diesen geänderten Rahmenbedingungen abzielt.

Die Aktie notiert im Prime Market der Wiener Börse. In den USA wird sie über ein "Sponsored ADR Level 1 Program" der Bank of New York im OTC Markt gehandelt.

5. Unversteuerte Rücklagen

Die Entwicklung der unversteuerten Rücklagen (§ 12 Abs. 1 EStG) der Wienerberger AG ist aus der nachfolgenden Aufstellung ersichtlich:

Stand am
1.1.2008
Zuführung Auflösung Stand am
31.12.2008
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten, einschließlich der
Bauten auf fremdem Grund
Unbebaute Grundstücke
2
3. Andere Anlagen, BGA
552.915,87
8.613.657,10
1,00
9.166.573,97
0,00 28.091,00
50.334,03
78.425.03
524.824.87
8.563.323,07
1.00
9.088.148,94
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 693.372,00 693.372,00
9.859.945,97 0,00 78.425,03 9.781.520,94

Die Auflösung von unversteuerten Rücklagen führte zu einer Erhöhung der Steuerbemessung von EUR 78.425,03 (Vorjahr: Erhöhung TEUR 645).

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von EUR 14.563.710,00 (Vorjahr: TEUR 40.337) enthalten mit EUR 2.012.393,00 (Vorjahr: TEUR 1.692) Rückstellungen für nicht konsumierten Urlaub und mit EUR 2.910.157,00 (Vorjahr: TEUR 5.729) Rückstellungen für variable Gehaltsbestandteile, die in der Folgeperiode bezahlt werden.

Weiters ist eine Rückstellung für derivative Finanzinstrumente in der Höhe von EUR 8.129.272,00 (Vorjahr: TEUR 30.645) enthalten. Die Rückstellungsbildung dient zur Absicherung von negativen Marktwerten bei Gassicherungsgeschäften und Teilen der Cross-Currency Swaps (CCS).

7. Derivative Finanzinstrumente

Die Wienerberger AG setzt zur Risikoabdeckung Derivate ein. Dabei handelt es sich einerseits um Zinsenswaps (IRS) zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken, andererseits um Cross-Currency Swaps (CCS) zur Absicherung des Translationsrisikos. Weiters existieren Termingeschäfte zur Absicherung des Gaspreisrisikos sowie von CO2 Zertifikaten.

Mit Zinsenswaps wurden bei verschiedenen Banken für ein Volumen von TEUR 226.240 (Vorjahr: Finanzierungstransaktionen getätigt, die aktuellen Marktwerte betragen:

2008 2007
in EUR in TEUR
Positive Marktwerte 1.413.475.74 175
Negative Marktwerte 0.00 -9.028
1.413.475.74 -8.853

Cross-Currency Swaps wurden in USD mit einem Volumen von TEUR 470.866 (Vorjahr: TEUR 466.805) abgeschlossen, die aktuellen Marktwerte betragen hier:

2008
in EUR
2007
in TEUR
Positive Marktwerte
Negative Marktwerte
8.631.887,90
-1.456.983,07
38.913
-21.222
7.174.904.83 17.691

Das Nominale der Termingeschäfte beträgt TEUR 18.377 (Vorjahr: TEUR 31.465), wobei sich der aktuelle Marktwert auf EUR – 6.672.289,15 (Vorjahr: TEUR 405) beläuft

Die verwendeten Bewertungen werden von den kontrahierenden Banken zur Verfügung gestellt und sind unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren (Mark-to-Market) erstellt.

8. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten können wie folgt dargestellt werden:

31.12.2008 31.12.2007
Gesamt davon davon Gesamt davon davon
Restlaufzeit unter Restlaufzeit über Restlaufzeit Restlaufzeit
1 Jahr 1 Jahr unter 1 Jahr über 1 Jahr
in EUR in EUR in EUR in TEUR in TIEUR in TEUR
Anleihen 900.000.000,00 0.00 900,000,000,00 900-000 O 900.000
2. Verbindlichkeiten gegen-
über Kreditinstituten 364.220.048,48 43.266.548,48 320.953.500.00 317 915 33 875 284.040
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferung und Leistung 1.448.571.29 1.448.571,29 0,00 5.172 5.172 0
4. Verbindlichkeiten gegen-
über verbundenen Unter-
nehmen 11.769,388.19 6 422.983.58 5 346.404.61 4.627 4.627 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 73.244.833,65 42.889.820,65 30,355.013,00 61.219 42 866 18.353
86.540
1.202.393
94.027.924.00 1.256.654.917,61
1-288.933
Verbindlichkeiten laut Bilanz
1.350.682.841.61

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit EUR 8.939.187,71 (Vorjahr: TEUR 4.329) überwiegend aus Verrechnungsbeziehungen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren existieren, wie schon im Vorjahr, nicht mehr. Dingliche Sicherheiten bestehen in der Höhe von EUR 23.240.000,00 (Vorjahr: EUR 0). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Aufwendungen in Höhe von EUR 39.948.864,47 (Vorjahr: TEUR 39.811) enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Beträge in der Höhe von EUR 5.317.254,00 (Vorjahr: TEUR 8.201) mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren enthalten.

Weiters sind in den Anleihen Beträge in der Höhe von EUR 500.000.000,00 (Vorjahr: TEUR 500.000) mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren enthalten.

9. Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse liegen in folgendem Umfang vor:

31.12.2008
in EUR
31.12.2007
in TEUR
Garantien 225.055.000,00 16.052
(davon für verbundene Unternehmen) 225.055.000.00 16.052
Bürgschaften 133.937.156.00 123.328
(davon für verbundene Unternehmen) 133.937.156.00 123.328
358.992.156.00 139.380

Umsatzerlöse 10.

Als Umsatzerlöse werden Erlöse aus Leistungsbeziehungen an Tochtergesellschaften der Wienerberger-Gruppe mit EUR 46.070.131,29 (Vorjahr: TEUR 43.645) bzw. auch an Gesellschaften außerhalb der Wienerberger-Gruppe mit EUR 250.580,13 (Vorjahr: TEUR 203) ausgewiesen.

11. Personalaufwand

Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen verteilen sich folgendermaßen:

2008
in EUR
2007
in TEUR
Vorstände und leitende Angestellte 3.086.519.66 2.504
Andere Arbeitnehmer 958.835.24 575
4.045.354.90 3.079

An Mitarbeitervorsorgekassen für Abfertigungen wurden EUR 99.041,95 (Vorjahr: TEUR 77) einbezahlt.

Im Durchschnitt des Jahres 2008 wurden 187 (Vorjahr: 168) Angestellte beschäftigt.

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr EUR 2.470.397,37 (Vorjahr: TEUR 4.834 incl. Abfertigungszahlungen). An frühere Mitglieder des Vorstandes und ihre Hinterbliebenen wurden Zahlungen von EUR 637.557,24 (Vorjahr: TEUR 607) geleistet. An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2008 Vergütungen (einschließlich Reisespesen) von insgesamt EUR 369.068,97 (Vorjahr: TEUR 333) bezahlt.

Haftungsverpflichtungen gegenüber Vorstände und Aufsichtsräte bestehen nicht und es wurden auch keine Kredite an diese vergeben.

12. Erträge und Aufwendungen aus Beteiligungen

Gewinnausschüttungen aus verbundenen werden mit Datum des Gewinnausschüttungsbeschlusses als vereinnahmt dargestellt. Die Beteiligungserträge betreffen mit EUR 153.244.398,61 (Vorjahr: TEUR 167.074) Dividendenerträge aus verbundenen Unternehmen.

13. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Wienerberger AG hat im Geschäftsjahr 2005 die Möglichkeiten der Bildung einer "Unternehmensgruppe" gem. § 9 KStG genutzt. Die Wienerberger AG ist Gruppenträger einer Gruppe von 18 Gruppenmitgliedern. In die Gruppe wurden ausschließlich inländische unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften einbezogen.

In ihrer Eigenschaft als Gruppenträger ist die Wienerberger AG Empfänger von Steuerumlagen von gewinnerzielenden inländischen Tochtergesellschaften. Aufgrund von steuerlichen Verlusten und Verlustvorträgen des Gruppenträgers ergibt sich daraus ein laufender Steuerertrag im Berichtsjahr.

Beilage III/13

14. AUFSICHTSRAT UND VORSTAND DER WIENERBERGER AG

AUFSICHTSRAT

Mag. Friedrich Kadrnoska (Vorsitzender) Christian Dumolin (Stellvertreter des Vorsitzenden) Mag. Harald Nograsek Dkfm. Dr. Claus Raidl KR Franz Rauch Dkfm. Karl Fink Dr. Wilhelm Rasinger Peter Johnson Karl Sauer *) Claudia Schiroky (vormals Krenn) *) Gerhard Seban *) Rupert Bellina *)

*) vom Betriebsrat delegiert

Beilage III/14

VORSTAND

Dr. Wolfgang Reithofer, Vorsitzender Willy Van Riet Dr. Heimo Scheuch Dipl.Ing. Dr. Johann Windisch

Wien, am 27. Februar 2009

Der Vorstand:

Dr. Wolfgang Reitholer Vorsitzender and in the many of the comments of Willy Van Riet Dr. Heimo Scheuch / Dipl. Ing. Dr. Johann Windisch

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008
am 1.1.2008
Stand
Anschaffungs-
Zugänge
oder Herstellungkosten
Abgange
Stand am Abschreib. Buchwert am Buchwert am Abschreibung Zuschreibung
A. ANLAGEVERMÖGEN EUR EUR EUR 31.12.2008
EUR
kumuliert
EUR
31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
2008
EUR
2008
EUR
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen
lmmaterielle Vermögensgegenstände
32.802.973.07 .02
361.707
536.00
86.
32.978.144.09 18.558.802,70 14.419.341.39 902.792.39
16.
658.622.02
2.
0.00
1. Grundstücke,grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
einschließlich der Bauten auf fremdem Grund
Sachanlagen
2.
11
25.623.375,82
8.565.904.32
34.189.280.14
59
90
793.341.49
10.390
782.950
1.996.991,17
309.081.87
2.306.073.04
23.636.775.55
9.039.773.04
32.676.548.59
6.147.105.82
1.701.609.62
44
9
848.71
892.667.22
15
21.935.165.93
24.827.833.
23.977.919,20
3.109.884.52
27.087.803,72
56.153.00
029.761.89
973.608.89
0.00
0.00
0.00
Wertpapiere und Wertrechte des Anlagevermögens
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Beteiligungen
Finanzanlagen

2.
3.
2.049.995.972.46
1.979.346.865.04
2.116.988.225,67
43.284.870.00
20.924.614.88
6.439.622,54
54
00
532.265.233.03
03
00
00
31.000.000
815.
533.420.281
501.264.418
0
24.284.870,00
0.00
24.312.515.33
27.645.33
00
26.805.124,37
0
2.557.948.690.16
2.623.603.382,84
480.583.637.74
88
50.000.000.00
6.439.622.54
20.925.429.
2
96.885.313.95
69.626.130,23
00
58
00
477.795.81
0
0
9
66
1
85
70.
2.526.718.068,89 2.048.690.642,44
2.487.470.894.35
2.410.957.507.51
50.000.000.00
54
30
6.439.622
20.073.764.
1.958.720.734,81
2.004.700.046.33
54
88
000.000.00
622.
539.688
.439.
19.
20.
6
00
00
00
691.70
49.483.691.70
53.172.075.61
49.000.000.
0
0
483.
0.00
0.00
0,00
16.952,02
16.952,02
16.952.02
II./1. Beb. Grundst.u.Bauten a.fr.Grund
Gebäudewert
Grundwert
ZU
676.718.16
409.431,86
00
00
926.
0
2.
0.10
00
0
679.634.06
409.431.86
0.00
51
680.597
679.634.06
728.834.35
16
35
676.718.
784.987
0.00
153.00
56.
00
00
0
0
Unbebaute Grundstücke 22.537.225,80
3.086.150.02
25.623.375,82
90
90
00
2.926
7.464,
0.390
10
996.981.07
996.991.17
0.
3.089.065.92
દિર
23.636.775.55
20.547.709.
1.701.609.62
680.597.51
17
21.012.
20.526.697,52
935.165.93
.408.468.41
21
22.516.213,69
23.977.919,20
.461.705.5
00
153.00
56.153.00
0
56.
0.00
00
.00
0
0

WIENERBERGER AG

Anlage 1

--

Beilage IV

Lagebericht 2008
(Auszug aus dem Geschäftsbericht)

Umsetzung strenger Grundsätze quter Unternehmensführung und Transparenz

Compliance Code zur Vermeidung von Insiderhandel

Freiwillige Selbstverpflichtung zum Österreichischen Corporate Governance Kodex

Wienerberger ist Vorreiter bei Verwirklichung höchster Transparenz

CORPORATE GOVERNANCE BERICHT Corporate Governance bei Wienerberger

Wienerberger verfolgt seit Jahren eine Strategie der Maximierung von Cash-flows zur nachhaltigen und langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts. Strenge Grundsätze guter Unternehmensführung und Transparenz sowie die ständige Weiterentwicklung eines effizienten Systems der Unternehmenskontrolle bilden die Basis für diese Zielsetzung. Während in Zeiten des Wirtschaftswachstums die erwirtschafteten Cash-flows vorrangig in Wachstumsprojekte investiert werden, hat Wienerberger in einem zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeld den strategischen Schwerpunkt auf die Sicherung der Liquidität gelegt.

Die Gleichbehandlung und umfassende Information aller Aktionäre hat für uns Priorität. Zur Vermeidung von Insiderhandel wurde im Unternehmen ein Compliance Code installiert, der die Bestimmungen der Emittenten-Compliance-Verordnung der österreichischen Finanzmarktaufsicht unter Einbezug aller Aufsichtsratsmitglieder umsetzt. Zur Überwachung der Einhaltung ist ein Compliance Officer bestellt.

Im Oktober 2002 wurde der Österreichische Corporate Governance Kodex in Kraft gesetzt und mit Wirkung ab 1.1.2009 an das Unternehmensrechts-Änderungsgesetz 2008 angepasst. Grundlage des Kodex sind die Vorschriften des österreichischen Aktien-, Börse- und Kapitalmarktrechts, die Empfehlungen der Europäischen Kommission hinsichtlich der Aufgaben des Aufsichtsrats und der Vergütung von Direktoren sowie die OECD-Richtlinien für Corporate Governance. Der Kodex ist ein Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens. Wesentliche Grundsätze wie die Gleichbehandlung aller Aktionäre, Transparenz, die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats, offene Kommunikation zwischen Aufsichtsrat und Vorstand, die Vermeidung von Interessenkonflikten von Organen sowie eine effiziente Kontrolle durch Aufsichtsrat und Abschlussprüfer sollen das Vertrauen der Investoren in das Unternehmen und den Finanzplatz Österreich stärken. Der über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Kodex erlangt durch freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen Geltung. Das Bekenntnis zum Kodex hat zur Folge, dass die Nichteinhaltung von C-Regeln ("comply or explain") zu begründen ist.

Wienerberger hat als eines der ersten Unternehmen ein Bekenntnis zum Österreichischen Corporate Governance Kodex (siehe www.corporate-governance.at) abgegeben und sich zur Beachtung der Regeln verpflichtet. Unser Ziel war es von Anfang an, nicht nur die Mindestanforderungen des Kodex zu erfüllen, sondern die höchsten Standards einzuführen. Um dem gerecht zu werden, erfüllte Wienerberger im Jahr 2008 nicht nur alle Regeln (auch Empfehlungen) des Kodex, sondern erstellte bereits für 2008 einen Corporate Governance Bericht, der den ab dem Geschäftsjahr 2009 geforderten Bestimmungen entspricht. Damit nahm Wienerberger bereits wesentliche Anforderungen des revidierten Kodex vorweg. Dieser Corporate Governance Bericht ist in den vorliegenden Geschäftsbericht integriert (Seite 18 bis 35).

Corporate Governance bei Wienerbergen

Für ihre Vorreiterrolle zur Corporate Governance in Österreich wurde Wienerberger mehrfach ausgezeichnet; zuletzt haben wir im Rahmen des "Wiener Börse Preis 2008" die Auszeichnung für die beste Corporate Governance eines österreichischen Unternehmens erhalten.

Die Umsetzung und Richtigkeit unserer öffentlichen Erklärungen hat die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft unter Anwendung der Regelungen der "International Federation of Accountants" für die Durchführung von Aufträgen zur prüferischen Durchsicht evaluiert und darüber einen Bericht erstattet, der auf unserer Website eingesehen werden kann. Die Evaluierung durch den Wirtschaftsprüfer zur Einhaltung der Regelungen des Kodex und der Richtigkeit der öffentlichen Berichterstattung hat ergeben, dass die öffentlichen Erklärungen über die Beachtung des Kodex zutreffend sind. Den Themenbereich des Kodex zum Abschlussprüfer hat die Rechtsanwaltskanzlei Wolf Theiss untersucht und einen Bericht erstattet, der keine Beanstandungen ergeben hat und ebenfalls auf unserer Website veröffentlicht ist.

Die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft wurde von der 139. o. Hauptversammlung zum Konzelabschlussprüfer der Wienerberger AG bestellt. Neben dieser Tätigkeit ist KPMG mit ihren weltweiten Partnerbüros vereinzelt auch im Bereich der Steuer- und Finanzberatung für die Gruppe tätig. Im Jahr 2008 lagen die Beratungshonorare von KPMG für die Wienerberger AG ohne Abschlussprüfung unter 0,1 Mio. €. Für die Abschlussprüfung des Konzerns und damit in Zusammenhang stehende Leistungen wurden 1,5 Mio. € verrechnet. Vertragliche Vereinbarungen über die Erbringung von projektbezogenen Beratungsleistungen im Jahr 2009 bestehen derzeit nur in geringem Umfang.

Zur weiteren Verbesserung des Risikomanagements hat Wienerberger im Jahr 2007 die Abteilung Interne Revision als Stabsstelle des Gesamtvorstands installiert. Auf Grundlage eines vom Vorstand genehmigten Revisionsplans und einer konzernweiten Risikobewertung aller Unternehmensaktivitäten überprüft die interne Revision jährlich operative Prozesse auf Risikomanagement und Effizienzverbesserungsmöglichkeiten und überwacht die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, interner Richtlinien und Prozessverfahren. Darüber hinaus wurde zur Früherkennung und Uberwachung von Risiken das Interne Kontrollsystem (IKS) weiter ausgebaut (siehe Seite 35). Über den Revisionsplan für das jeweilige Folgejahr und die Revisionsergebnisse berichtet der Vorstand einmal jährlich dem Aufsichtsrat. Ein Management Letter des Abschlussprüfers sowie dessen Bericht über die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements im Konzern wurden dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats vorgelegt und im Aufsichtsrat behandelt.

Die Wienerberger AG hat 83,9 Mio. Stammaktien ausgegeben. Es existieren keine Vorzugsaktien oder Einschränkungen für die Stammaktien. Das Prinzip "One share – one vote" kommt somit voll zum Tragen. Gemäß österreichischem Übernahmegesetz ist sichergestellt, dass im Falle eines Übernahmeangebots (Pflichtangebot) jeder Aktionär den gleichen Preis für seine Wienerberger Aktien erhält. Die Wienerberger AG hat keinen Kernaktionär. Die Aktionärsstruktur ist auf Seite 65 dargestellt.

Mehrfache Auszeichnung für Corporate Governance

Evaluierung und Bestätigung der Kodex-Umsetzung durch KPMG und Wolf Theiss

Offenlegung der Honorare des Wirtschaftsprüfers

Stabsstelle Interne Revision zur weiteren Verbesserung des Risikomanagements im Konzern

Volle Umsetzung des Prinzips "One share one vote"

Inhalte zu meldepflichtigen Angaben nach § 243a UGB sowie "Change of Control"-Klauseln

Geschäftsordnung des Aufsichtsrats entspricht den Bestimmungen des Kodex

Aufgaben und Verantwortungsbereiche der Ausschüsse des Aufsichtsrats

Sämtliche Inhalte zu den meldepflichtigen Angaben nach § 243a UGB sind in folgenden Kapiteln zu finden: Im Konzernanhang unter Anmerkung 24 ("Konzerneigenkapital") auf Seite 129 sind Informationen zur Zusammensetzung des Wienerberger Kapitals, zu Aktiengattungen, zu Beschränkungen und Rechten sowie zu Befugnissen der Mitglieder des Vorstands zur Aktienausgabe und zum Aktienrückkauf enthalten. Im Kapitel "Aktie und Aktionäre" auf Seite 63 finden sich Inhalte zu direkten oder indirekten Beteiligungen am Wienerberger Kapital, die Bestimmungen des Aktienoptionsplans werden im Konzernanhang unter Anmerkung 34 ("Aktienoptionsplan") auf Seite 145 dargelegt. Im Kapitel "Vergütungsbericht" (Seite 30 bis 32) sind die Grundsätze der Vergütungspolitik, eine Aufstellung über die Einzelbezüge der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sowie eine Übersicht zum Besitz eigener Aktien angeführt. Auf der Wienerberger Website wird unter "Directors' Dealing" laufend über Kauf und Verkauf eigener Aktien durch Organmitglieder berichtet. "Change of Control"-Klauseln sind in den Vorstandsverträgen, den Vereinbarungen zur Unternehmensanleihe 2005, zur Hybridanleihe 2007, den syndizierten Krediten und Darlehen der Jahre 2005, 2006 und 2008.

Im Sinne des Kodex stehen Vorstand und Aufsichtsrat, insbesondere deren Vorsitzende, in laufender, über die Aufsichtsratssitzungen hinausgehender Diskussion zur Entwicklung und strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Zusätzlich übt der Aufsichtsrat seine Beratungs- und Kontrolltätigkeit je nach Bedeutung und fachlicher Zuordnung auch durch die folgenden vier Ausschüsse aus: Präsidium und Vergütungsausschuss, Projektausschuss, Prüfungsausschuss sowie Personal- und Nominierungsausschuss. Die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats ist auf unserer Website veröffentlicht.

Der Aufsichtsrat entscheidet in Fragen grundsätzlicher Bedeutung und über die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Es wurden folgende Ausschüsse eingerichtet: Das Präsidium vertritt die Unternehmensinteressen in allen Vorstandsangelegenheiten und fungiert als Vergütungsausschuss im Hinblick auf die Vorstandsbezüge. Der Projektausschuss ist berufen, die nicht dem Aufsichtsrat vorbehaltenen Geschäfte und Maßnahmen – insbesondere Investitionen, Akquisitionen und Liegenschaftsverkäufe zwischen 7,5 und 30 Mio. € ~ zu genehmigen sowie in dringenden Fällen zu entscheiden. Der Prüfungsausschuss befasst sich vorbereitend für den Aufsichtsrat mit allen Fragen des Jahresabschlusses, der Prüfung des Konzerns und der Rechnungslegung. Zusätzlich überprüft er das Risikomanagement des Unternehmens sowie die Unabhängigkeit und die durch "Peer Reviews" kontrollierte Qualifikation des Abschlussprüfers. Harald Nograsek ist als Finanzexperte Mitglied des Prüfungsausschusses. Der Personal- und Nominierungsausschuss ist zuständig für die Nachfolgeplanung im Vorstand sowie die Planung der Aufsichtsratsbesetzung mit dem Ziel unabhängiger Mitglieder. Er unterbreitet dem Aufsichtsrat Wahlvorschläge, welche der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Vor der Bestellung von Vorstandsmitgliedern hat der Personal- und Nominierungsausschuss ein Anforderungsprofil zu verfassen sowie auf Basis eines definierten Besetzungsverfahrens und der Nachfolgeplanung die Entscheidung des Aufsichtsrats vorzubereiten. Weiters beschließt er die

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008

Corporate Governance bei Wienerbergen

Bedingungen der Aktienoptionspläne für Führungskräfte des Konzerns. Die Bedingungen des Optionsplans 2008 sind im Konzernanhang auf Seite 145 dargestellt, jene der vergangenen Jahre sind auf der Wienerberger Website veröffentlicht.

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat und in dessen Ausschüssen ist durch Einrichtung eines Betriebsrats ein gesetzlich geregelter Teil des österreichischen Corporate Governance Systems. Die Arbeitnehmervertretung ist gemäß Aktiengesetz berechtigt, in den Aufsichtsrat und Ausschuss einer Aktiengesellschaft für je zwei von der Hauptversammlung gewählte Aufsichtsratsmitglieder (Kapitalvertreter) ein Mitglied aus ihren Reihen zu entsenden.

Der Corporate Governance Kodex sieht vor, dass die Mehrheit der Kapitalvertreter im Aufsichtsrat unabhängig sein soll. Ein Aufsichtsratsmitglied ist als unabhängig anzusehen, wenn es in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu der Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen materiellen Interessenkonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen. Dieser Leitlinie folgend hat der Aufsichtsrat der Wienerberger AG in Anlehnung an Anhang 1 des Corporate Governance Kodex in der Fassung vom Jänner 2009 sechs Kriterien festgelegt, bei deren Erfüllung ein Aufsichtsratsmitglied als unabhängig anzusehen ist. Ein Aufsichtsratsmitglied ist unabhängig, wenn es in den vergangenen fünf Jahren nicht Mitglied des Vorstandes oder leitender Angestellter der Wienerberger AG oder eines Konzernunternehmens der Wienerberger AG war, zur Wienerberger AG oder einem Konzernunternehmen der Wienerberger AG kein Geschäftsverhältnis in einem für das Aufsichtsratsmitglied bedeutenden Umfang unterhält (dies gilt auch für Geschäftsverhältnisse mit Unternehmen, an welchen das Aufsichtsratsmitglied ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hat), in den letzten drei Jahren nicht Abschlussprüfer der Wienerberger AG oder Beteiligter oder Angestellter der prüfenden Prüfungsgesellschaft war, nicht Vorstand in einer anderen Gesellschaft ist, in der ein Vorstandsmitglied der Wienerberger AG Aufsichtsratsmitglied ist, dem Aufsichtsrat bisher nicht länger als 15 Jahre angehört sowie kein enger Familienangehöriger eines Vorstandsmitzlieds der Wienerberger AG oder von Personen ist, die sich in einer zuvor genannten Position befinden. Alle Kapitalvertreter im Aufsichtsrat haben in der Sitzung vom 11. Februar 2009 erneut ihre Unabhängigkeit gemäß diesen Kriterien erklärt. Die Unabhängigkeitskriterien sind im Detail auf unserer Website veröffentlicht.

Es wurden weder Kredite an Aufsichtsratsmitglieder oder Vorstände vergeben noch Verträge mit ihnen abgeschlossen. Über Verträge mit nahe stehenden Unternehmen berichten wir im Konzernanhang auf Seite 145.

Mitbestimmung der Arbeitnehmer ist Teil des österreichischen Systems

Alle Wienerberger Aufsichtsratsmitglieder sind unabhängig

Berichte über Verträge mit nahe stehenden Unternehmen

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008 Corporate Governance Vergütungsbericht Risikomanagement

Risikomanagement

Wienerberger ist im Rahmen ihrer globalen Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Prinzipiell wird Risiko bei Wienerberger als die Möglichkeit der Abweichung von Unternehmenszielen verstanden und ist somit die Bandbreite möglicher Zukunftsszenarien. Der Risikobegriff beinhaltet dabei sowohl die Möglichkeit eines Verlustes (Risiko im eigentlichen Sinn) als auch der Nichtrealisierung eines zusätzlichen Gewinns. Ziel unseres Risikomanagements ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen durch geeignete Maßnahmen zu begegnen, um Zielabweichungen so gering wie möglich zu halten. Dazu ist die Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Überwachung der Risiken erforderlich, die regelmäßig im Rahmen unseres internen Risikomanagementprozesses erfolgt. Dabei wird die aus Vorperioden vorliegende Risikoerhebung einmal jährlich durch das Management Committee aktualisiert. Anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Auswirkungen werden die identifizierten Risiken nach deren Risikowert gereiht und die 15 größten Risiken einer detaillierten Analyse unterzogen. Dieser Prozess führte 2008 zu einer geänderten Gewichtung einzelner Positionen sowie der Aufnahme neuer Risiken in unseren Risikokatalog. Die wesentlichsten Risiken sind nachfolgend näher erläutert (eine detaillierte Darstellung sämtlicher Risiken ist im Risikobericht im Anhang ab Seite 138 zu finden).

Markt-, Produktions- und Preisrisiken

Diese Risiken entstehen aus der Entwicklung der Konjunktur in den für Wienerberger wesentlichen Volkswirtschaften in Europa und den USA. Üblicherweise haben Einzelmärkte unterschiedliche Entwicklungs- und Wachstumszyklen. Um den Einfluss einzelner Märkte auf die Ertragssituation der Gruppe so gering wie möglich zu halten, hat Wienerberger eine Strategie der geografischen Diversifizierung bei gleichzeitiger Konzentration auf das Kerngeschäft verfolgt. Aufgrund der Finanzkrise haben sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen in allen Märkten gleichermaßen verschlechtert, sodass das finanzinduzierte Marktrisiko nicht mehr durch das breite geografische Portfolio sowie die dezentrale Struktur mit lokalen Gesellschaften abgefedert werden kann und besondere Relevanz erlangt. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung und der daraus resultierende Rückgang der lokalen Baukonjunkturen verstärken zudem das Risiko von Überkapazitäten. Diese können zu Preisdruck und ungedeckten Kosten führen. Um Auswirkungen beider Risiken auf die Ertragslage zu minimieren, analysieren wir laufend unsere Kapazitäten und passen sie gegebenenfalls durch temporäre Schließungen sowie Produktionsverlagerungen an die Markterfordernisse an. Die Effizienz dieses laufenden Analyseprozesses zeigte sich in der 2008 beschlossenen und rasch umgesetzten Optimierung des Werksnetzes, welche die Schließung bzw. Einmottung 27 älterer Werke sowie die temporäre Außerbetriebnahme weiterer elf Produktionslinien umfasste. Rückläufige Märkte führen üblicherweise auch zu verstärktem Preisdruck. Durch unsere starke Position als Qualitätsführer und die Investitionen in die Entwicklung hochwertiger Produkte sollte es jedoch möglich sein Preisrisiken abzuschwächen.

Finanzielle Risiken

Die wesentlichsten finanziellen Risiken sind unzureichende Liquidität und Finanzierung. Diesen Risiken begegnete Wienerberger bereits im Sommer 2008 mit einer raschen Strategieanpassung, welche die Maximierung der Cash-flows zur Sicherung der Liquidität als oberste Priorität definiert hat. Dabei stellen Maßnahmen wie aktives Kapazitäts- und Working Capital Management sowie Kostenreduktion zentrale Steuerungsmechanismen dar. Um die Einhaltung der Covenants nicht zu gefährden, wollen wir in den kommenden Jahren auch bei einer anhaltend wirtschaftlich gespannten Lage aus den erwirtschafteten Cash-flows die Nettoverschuldung um ldentifikation und Analyse der 15 größten Risiken im Rahmen des Risikomanagementprozesses

Rasche Anpassung der Kapazitäten an Markterfordernisse

Maximierung der Cashflows zur Sicherung der Liquidität als oberste Priorität

zumindest 100 Mio. € pro Jahr verringern. Weitere finanzielle Risiken sind Währungs- und Zinsrisiken. Ziel ist es, durch Währungsswaps eine bessere Deckung zwischen Aktiv- und Passivseite der Bilanz herzustellen, um die Auswirkungen von Währungsschwankungen auf das Konzerneigenkapital gering zu halten. Wienerberger konnte aufgrund der in den letzten Jahren durchgeführten Absicherungen die Risiken im Währungs- und Zinsbereich reduzieren. Eine Darstellung der Finanzierungssituation unter Berücksichtigung der Sicherungsmaßnahmen findet sich in der Ergebnis- und Bilanzanalyse auf Seite 77, das Währungsrisiko ist im Anhang auf Seite 141 beschrieben.

Beschaffungsrisiken

Die Rohstoffversorgung ist zu zwei Drittel durch in unserem Eigentum stehende Tongruben und zu einem Drittel durch langfristige Abbauverträge gesichert. Dem Risiko einer Verknappung von Energie und daraus resultierenden volatilen Energiepreisen begegnet Wienerberger durch laufende Beobachtung der Situation an den relevanten Märkten, den Abschluss von Termingeschäften, die frühzeitige Fixierung der Bezugspreise sowie längerfristige Lieferverträge. Für 2009 wurde bereits ein wesentlicher Teil der benötigten Mengen an Erdgas und Strom abgesichert. Eine detaillierte Beschreibung des Energieeinkaufs findet sich auf Seite 41. Hauptmaßnahme bleibt jedoch die kontinuierliche Optimierung des Energieeinsatzes in der Produktion.

Rechtliche Risiken

Aufgrund unserer Position in einzelnen Märkten wird die Preispolitik unserer Tochterunternehmen von den Wettbewerbsbehörden aufmerksam verfolgt. Preisabsprachen zählen nicht zur Geschäftspraxis von Wienerberger, sind im Rahmen unserer internen Richtlinien dezidiert untersagt und werden mit Sanktionen bedroht.

Aus heutiger Sicht lassen sich keine Risiken erkennen, die den Fortbestand der Wienerberger Gruppe gefährden könnten. Für spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle werden Versicherungen abgeschlossen, deren Umfang laufend überprüft und am wirtschaftlichen Verhältnis von maximalem Risiko zu Versicherungsprämien ausgerichtet wird. Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, trifft das Management Entscheidungen auf Basis interner und externer Beratungen. Die konsequente Befolgung der Regeln und die Kontrolle der Mitarbeiter im Umgang mit Risiken gehören zu den grundlegenden Aufgaben aller Verantwortlichen im Konzern.

Zur Risikovermeidung und -bewältigung werden in den lokalen Gesellschaften Risiken bewusst nur im operativen Geschäft eingegangen und dabei immer im Verhältnis zum möglichen Gewinn analysiert. Insbesondere sind Spekulationen außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit unzulässig. Risiken außerhalb der operativen Tätigkeit, wie finanzielle Risiken, werden von der Muttergesellschaft beobachtet und im notwendigen Maße abgesichert. Die wichtigsten Instrumente zur Risikoüberwachung und -kontrolle sind der Planungs- und Controllingprozess, konzernweite Richtlinien, die laufende Berichterstattung sowie das Interne Kontrollsystem (IKS).

Hedging und langfristige ieferverträge gegen Verknappung von Energie

Konzernweite Compliance-Richtlinie gegen kartellwidrige Absprachen

Keine Risiken erkennbar, die das Gesamtunterehmen gefährden

Risiken werden nur im operativen Geschäft eingegangen

Corporate Governance Risikomanagement

Internes Kontrollsystem

Mit der Einführung einer Abteilung "Interne Revision" als Stabsstelle des Gesamtvorstands im Juni 2007 wurde neben der Umsetzung der Grundsätze der Corporate Governance insbesondere für die Stärkung des Internen Kontrollsystems (IKS) Sorge getragen. Auf Grundlage eines vom Vorstand genehmigten jährlichen Revisionsplans und einer konzernweiten Risikobewertung aller Unternehmensaktivitäten überprüft die interne Revision operative Prozesse für Risikomanagement und Effizienzverbesserungsmöglichkeiten und überwacht die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, interner Richtlinien sowie Prozessrichtlinien und -verfahren. Ein weiteres Betätigungsfeld der internen Revision sind Ad-hoc-Prüfungen, die auf Veranlassung des Managements erfolgen und aktuelle und zukünftige Risiken fokussieren.

Das in der Wienerberger Gruppe implementierte IKS wird zur Unterstützung der Früherkennung und Überwachung von Risiken aus unzulänglichen Überwachungssystemen und betrügerischen Handlungen von der Revision gemeinsam mit den entsprechenden Fachabteilungen laufend überarbeitet und erweitert. Dieses System basiert auf den Maßstäben des international bewährten Regelwerks für interne Kontrollsysteme (COSO - Internal Control and Enterprise Risk Managing Frameworks des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission) und bietet dem Management ein umfassendes Analyse- und Steuerungsinstrument.

Der dezentralen Struktur von Wienerberger entsprechend liegt die Verantwortung für die Implementierung und Überwachung des Internen Kontrollsystems beim jeweils zuständigen lokalen Management. Die Geschäftsführer der einzelnen Tochterunternehmen sind angehalten, anhand des einheitlich zur Verfügung gestellten IKS die Einhaltung der Kontrollen durch Selbstüberprüfungen zu evaluieren und zu dokumentieren. Die interne Revision überwacht in der Folge die Einhaltung dieser Prüfungsschritte durch die lokale Geschäftsführung. Die Ergebnisse werden an die jeweilige Geschäftsführung sowie an den Gesamtvorstand der Wienerberger AG berichtet.

Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt dem Berichtswesen eine besondere Bedeutung zu. Der Konzernabschlussprüfer beurteilt jährlich die Funktionsfähigkeit des Wienerberger Risikomanagements und berichtet darüber an den Aufsichtsrat und Vorstand. Die Funktionalität unseres Risikomanagements wurde vom Konzernabschlussprüfer kontrolliert und bestätigt. Darüber hinaus unterliegen die Kontrollsysteme einzelner Unternehmensbereiche ebenfalls den Prüfungshandlungen des Wirtschaftsprüfers im Rahmen des Jahresabschlusses. Die Prüfungsgebiete sind so gewählt, dass in einem Zyklus von maximal fünf Jahren das gesamte Unternehmen auf alle Risikofelder hin untersucht wird.

Internes Kontrollsystem wird durch interne Revision anhand eines Revisionsplans überprüft

Internes Kontrollsystem basiert auf anerkannten Best Practices und Standards

Umsetzung des IKS erfolgt dezentral, die Überwachung der Einhaltung des IKS zentral durch die interne Revision

Funktionsfähigkeit des Risikomanagements geprüft und bestätigt

Corporate Responsibility Projekte 2008

Gewinnspiel für den Umweltschutz

Belgien Gemeinsam mit dem World Wide Fund for Nature veranstaltete Wienerberger in seinen Showrooms in Belgien ein Gewinnspiel für Kunden. 36 glückliche Gewinner wurden im vergangenen Jahr ermittelt. Diese erhielten nicht nur zahlreiche Preise; Wienerberger Belgien spendete für jeden Gewinner 300 Euro an den WWF. Insgesamt konnten so 10.800 Euro an die Umweltschutzorganisation übergeben werden.

Umweit

Förderung der Artenvielfalt

Großbritannien Bereits seit mehreren Jahren fördert Wienerberger Großbritannien ganz gezielt die Artenvielfalt rund um den Standort Warnham in West Sussex. Gemeinsam mit Förstern wurde ein nachhaltiges und maßgeschneidertes Programm zur Pflege des umgrenzenden Weidelandes und der regionalen Wälder entwickelt und so ein Lebensraum für seltene Pflanzenarten und Wildtiere wie Bussarde oder Rotwild geschaffen.

Schutz des seltenen Farns "Fougère des Marais"

Frankreich Auf dem geplanten Tongrubenareal des Werks Angervilliers in der Region fle-de-France entdeckten Ökologen den unter regionalem Schutz stehenden Farn "Fougère des Marais". Ein Tonabbau auf dem Gebiet hätte die Wasserzufuhr gestört und damit den Fortbestand der seltenen Pflanze gefährdet. Aus diesem Grund wurde die ursprünglich vorgesehene Nutzung des Bereiches geändert und ein neues Grubengrundstück für den Tonabbau erschlossen.

Unterzeichnung einer Charter für nachhaltige Umweltpolitik

schutz

Belgien Nach Aalbeke, Zonnebeke und Beerse unterzeichneten 2008 die beiden Werke Tessenderlo und Kortemark die "West-Vlaams Milieucharter", eine freiwillige Guideline, die Unternehmen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Umweltpolitik unterstützen soll. Dabei stehen Aktivitäten in Bereichen wie Energie- und Wasserverbrauch, Vermeidung von Abfall und Verpackungsmaterialien, Lärmschutz, Emissionsreduktion und vieles mehr im Vordergrund des Erfolgs.

Control Concession of the comments of the comments of

Das Unternehmen Corporate Responsibility Proiekte 2008

CASA EUROPA - von- und miteinander lernen

Rumänien Im vergangenen Jahr unterstützte Wienerberger mit Sachspenden den Aufbau der CASA EUROPA in Bukarest - ein neues Projekt der Organisation Concordia von Pater Sporschill. Dieses Ost-West-Begegnungszentrum soll den Austausch von Jugendlichen aus ganz Europa fördern. Zukünftig werden dort junge Menschen zusammentreffen, um voneinander und miteinander zu lernen.

Schutz des UNESCO Weltkulturerbes

Bulgarien Die Bojana-Kirche, eines der wenigen und wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher Architektur in Bulgarien, verdankt ihren Weltruhm den außerordentlichen Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert in ihrem Inneren. Bereits Ende der 1970er Jahre wurde sie daher zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Wienerberger Bulgarien unterstützte die Restaurierung des Gebäudes und der Malereien im Rahmen der Initiative "Die ewigen Gebäude Bulgariens" finanziell.

Gesellschaftliche verant wortung

Entdeckung der bedeutendsten Grabanlagen im süddeutschen Raum

Deutschland Der lokale Lehmabbau des Koramic-Werks Straubing hat zur Entdeckung einer der bedeutendsten Grabanlagen im gesamten süddeutschen Raum geführt: In verschiedenen Abschnitten fanden Archäologen bislang 15 Skelette, die aufgrund der beigelegten Keramiken in die Zeit zwischen 4300 und 4200 vor Christus datiert wurden und Teil der Münchshöfener Kultur waren. Koramic finanziert die Freilegung und Bergung dieses einzigartigen Fundes. Nach Abschluss der umfangreichen archäologischen Untersuchungen werden die Funde regionalen Museen und der Offentlichkeit zugänglich gemacht.

Investitionen in die Verbesserung der Arbeitsplätze

Frankreich Wienerberger ist ständig bestrebt, die Feinstaubbelastung in der Ziegelproduktion weiter zu verringern. Beispielsweise hat Wienerberger Frankreich die freiwillige Umsetzung der neuen europäischen Sozialvereinbarung der Ziegelbranche in ihren Werken forciert. Diese empfiehlt geringere Silika-Schweilenwerte (0,05 mg/m3) als die in Frankreich geltenden 0,1 mg/m3. Im Rahmen des Aktionsplans "Anti Silice" wurden daher organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsplatzes wie das Tragen von Schutzmasken, technische Maßnahmen wie die Installation von Schutzkabinen oder die maschinelle Reinigung der Luft sowie regelmäßige Messungen umgesetzt.

Corporate Responsibility

Mit natürlichen Produkten dauerhafte Werte schaffen

Die Nachhaltigkeit wurde im Wienerberger Leitbild verankert

Alle Ländergesellschaften arbeiten an der Verbesserung des Umweltschutzes

Mit konkreten Aktivitäten setzen wir Zeichen und kooperieren mit NGOs

Wienerberger versteht die Wirtschaft als integrierten Teil der Gesellschaft, deren Aufgabe es ist, dem Menschen zu dienen und Nutzen zu stiften. Wienerberger nimmt ihre Rolle als verantwortungsbewusstes Mitglied der Gesellschaft sehr ernst und orientiert ihr Handeln an ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten. Unsere Absicht ist es, mit natürlichen Produkten dauerhafte Werte zu schaffen.

Mit der Unterzeichnung einer Sozialcharta verpflichtete sich die Unternehmensführung bereits im Jahr 2001 zur Einhaltung der Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf und zu sozialem Fortschritt. Als logische Konsequenz folgte 2003 das Bekenntnis zum UN Global Compact - einer 1999 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Initiative zur Förderung von ethischem Unternehmensverhalten (Good Corporate Citizenship). Mittlerweile umfasst der UN Global Compact zehn Leitprinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsstandards, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Unternehmen, die dieser Initiative beitreten, verpflichten sich freiwillig zur Beachtung der Grundsätze, die auf der Website des UN Global Compact unter www.unglobalcompact.org einzusehen sind. Das starke Engagement im Bereich Corporate Responsibility haben wir mit der Unterstützung des 2007 in Wien tagenden Kongresses zur Entwicklung der ISO 26000, eines Leitfadens zur gesellschaftlichen Verantwortung, unterstrichen.

Eine intensive Auseinandersetzung des Wienerberger Managements mit Unterstützung externer Berater zum Thema Nachhaltigkeit im Jahr 2004 zeigte, dass Nachhaltigkeit bei Wienerberger keine Modeerscheinung ist und wir unser Handeln schon seit Jahrzehnten sowohl an ökonomischen, als auch ökologischen und sozialen Kriterien orientieren. Ergebnis dieses Diskussionsprozesses war unser Leitbild, das in 19 Sprachen vorliegt und erstmals im Jahr 2005 allen Mitarbeitern vorgestellt wurde. Dieses Leitbild ist zu einem lebendigen Bestandteil unserer Unternehmenskultur geworden. Unsere Vision "Werte schaffen. Für eine nachhaltige Zukunft" definiert Nachhaltigkeit als oberstes Ziel. Die zwei wichtigsten Leitlinien dazu beschäftigen sich mit gelebtem Umweltschutz und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.

Gelebter Umweltschutz

"Building Value. Im Einklang mit Mensch und Natur" heißt eine unserer Leitlinien. Dass es sich dabei nicht um ein Lippenbekenntnis handelt, beweist die Vielzahl an Aktivitäten. Wienerberger "nutzt" als Ziegelproduzent die Natur in einer Art von Symbiose: Wir entnehmen umweltschonend Ton und produzieren möglichst umweltgerecht keramische Produkte – natürliche Erzeugnisse mit langer Lebensdauer, die problemlos recycelt werden können. Quer durch alle Ländergesellschaften der Wienerberger wird kontinuierlich an einer Verbesserung der Umweltschutzmaßnahmen und einer Optimierung des Energieeinsatzes gearbeitet.

Wienerberger bekennt sich zur Einhaltung von Umweltgesetzen, zum Klimaschutz, zu Energieeinsparungen, zur Rekultivierung von Tonabbaustätten, zur Abfallwiederverwertung, zum Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen, zu humanitärer Hilfe, zu lokalem Engagement in Gemeinden, zur Bewahrung des kulturellen Erbes und zu Transparenz. Für unsere Produktionsstätten sind wir um bestes Einvernehmen mit Behörden, Interessenvertretern und Anrainern bemüht. Der Fokus liegt auf gegenseitigem Verstehen und voneinander Lernen. Besonders wertvoll ist für uns dabei der offene und kontinuierliche Dialog mit NGOs.

Geschäftsbericht 2008

Das Unternehmen Corporate Responsibility

Eine besondere Kooperation verbindet uns seit sechs Jahren mit dem World Wide Fund for Nature (WWF). Damals wurde eine grundsätzliche Vereinbarung über mögliche gemeinsame Projekte unterzeichnet. In diesem Rahmen unterstützt Wienerberger Aktivitäten des WWF von internationaler Bedeutung in Österreich, wie zum Beispiel das RAMSAR-Zentrum in Schrems, ein Dokumentations-, Erlebnis- und Forschungszentrum von Feuchtgebieten und den WWF-Seewinkelhof in Apetlon. Im Gegenzug berät der WWF Wienerberger bei der Realisierung von Umweltschutzprojekten in Zusammenhang mit der Rekultivierung von ehemaligen Tonabbaustätten.

Gesellschaftliche Verantwortung

Unter dem Motto "Im Mittelpunkt der Mensch" sind soziale Aspekte im Arbeitsumfeld und soziales Engagement für bedürftige Menschen wesentliche Eckpfeiler unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Durch Ausbildungsmaßnahmen, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, freiwillige Sozialleistungen und Initiierung gemeinsamer Aktivitäten ist Wienerberger ständig bemüht, ihren Mitarbeitern ein attraktives und soziales Arbeitsumfeld zur Verfügung zu stellen. Um den Bedürfnissen gerecht zu werden, sucht Wienerberger mittels Fragebögen und Feedback-Schleifen aktiv den Dialog mit den Mitarbeitern. In der Folge werden länderspezifisch Maßnahmen gesetzt, die auf die lokalen Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt sind. Beispielsweise wurden in Österreich die Arbeitszeiten stärker flexibilisiert, um den Mitarbeitern mehr Selbstverantwortung zu übertragen, und in der Ukraine alle Mitarbeiter von Wienerberger freiwillig krankenversichert, um ihnen mehr Sicherheit zu geben.

"Wienerberger erzeugt Ziegel, aber die Häuser werden für Menschen gebaut". Mit diesem Bewusstsein ausgestattet, ist es unser Ziel, Menschen, die aufgrund von Lebensumständen und Schicksalsschlägen benachteiligt sind, mit unseren Produkten und finanzieller Zuwendung zu unterstützen. Unser größtes Anliegen ist es dabei, den Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern Hilfestellungen anzubieten. Dabei arbeiten wir mit anerkannten Organisationen zusammen, denen wir Ziegel zum Bau von Ausbildungsstätten und Gebäuden kostenlos zur Verfügung stellen und deren Aktivitäten wir auch finanziell unterstützen. Mit SOS-Kinderdorf verbindet uns eine jahrelange Partnerschaft, die wir in den letzten Jahren durch eine Reihe von Projekten auf verschiedenen Kontinenten laufend intensiviert haben. Mit der Etablierung der SOS-Nachhaltigkeits Foundation - ein zweckgewidmetes Sondervermögen, das professionell veranlagt wurde, um kontinuierlichen Vermögenszuwachs zu generieren – haben wir ein Instrument gefunden, um beispielsweise den Wiederaufbau sowie den Betrieb von Infrastrukturbereichen in den vom Tsunami stark betroffenen Regionen nachhaltig sicherzustellen.

In nahezu allen Ländern, in denen Wienerberger tätig ist, werden laufend soziale Projekte unterstützt und gefördert. Auf den vorhergehenden zwei Seiten (Seite 54 und 55) haben wir einige unserer Nachhaltigkeitsprojekte ausgewählt, die im letzten Jahr umgesetzt wurden.

Beispielhafte Kooperation mit dem WWF in konkreten Projekten

Proiekte für ein soziales Arbeitsumfeld abgestimmt auf die lokalen Bedürfnisse der Mitarbeiter

Unterstützung von Hilfsorganisationen mit besonderem Fokus auf Kinderhilfswerke

Auswahl einiger Nachhaltigkeitsprojekte (siehe Seite 54 und 55)

USA und Westeuropa schlittern nach Jahren des Wachstums 2008 in eine Rezession

Von Großbritannien ausgehend greift Virtschaftskrise auf den Kontinent üher

Starker Rückgang des Wohnungsneubaus in Westeuropa, Abschwächung in Osteuropa gegen Ende 2008.

Wirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich 2008 deutlich geändert. Durch die Finanzkrise und deren Übergreifen auf die Realwirtschaft schlitterten die USA, Westeuropa und Japan nach Jahren des Wachstums in die Rezession. Konjunktureinbrüche, steigende Arbeitslosigkeit und die daraus folgende zunehmende Verunsicherung der Konsumenten prägten die Entwicklungen 2008. Das US-Wirtschaftswachstum verlangsamte sich auf 1,1 %, jenes der EU-27 auf 1 %, und Japans Konjunktur konnte nur mehr mit mageren 0,4 % wachsen. China wurde zwar mit einem BIP-Wachstum von 9,0% noch seiner Rolle als Motor der Weltwirtschaft gerecht, blieb aber ebenfalls deutlich unter den Erwartungen.

In Europa nahm die Krise in Großbritannien ihren Ausgang und bahnte sich von dort ihren Weg auf den Kontinent. Hohe Abschreibungen auf Portfolios bei Banken führten zu einem Vertrauensverlust im Finanzsektor und in der Folge zu restriktiven Kreditvergaben und Liquiditätsengpässen am Kapitalmarkt. Unternehmen waren gezwungen, Investitionen zu drosseln, was zu einem Verlust von Arbeitsplätzen, höherer Arbeitslosigkeit und einem rückläufigen Konsumentenvertrauen führte. Dieser im Frühling 2008 in Gang gesetzte Prozess gewann im September nach dem Konkurs von Lehman Brothers noch zusätzlich an Schärfe. Großbritannien, das Finanzzentrum Europas, war am stärksten von dieser Entwicklung betroffen, und das BIP-Wachstum schrumpfte von 3,0 auf 0,7 %. Das Wirtschaftswachstum reduzierte sich in Frankreich von 2,0 auf 0,7 %, in Belgien von 2,7 auf 1,3 %, in den Niederlanden von 3,5 auf 1,9 % und in Deutschland von 2,5 auf 1,3%. Als Reaktion auf die beginnende Krise versuchten die Länder über staatliche Interventionen und die Zentralbanken durch Senkung der Leitzinssätze, die Liquidität am Kapitalmarkt wieder zu stärken. Europäische Staaten vergaben Milliardenhilfe an Banken. Die Europäische Zentralbank führte über das Jahr betrachtet die größte Zinssenkung seit Bestehen durch (von 4,25 % im Juli auf 2,50 % im Dezember 2008), andere Zentralbanken folgten dem Beispiel. Ob diese Maßnahmen greifen, lässt sich derzeit nicht feststellen, denn die Lage bleibt weiterhin angespannt, und der Boden scheint noch nicht erreicht zu sein. Auch die osteuropäischen Länder, aufgrund des Nachholbedarfs Wachstumstreiber der Vergangenheit, wurden in den letzten Quartalen 2008 von der Finanzkrise erfasst. Das Wirtschaftswachstum in der Slowakei ging von 10,0 auf 7,1 %, in Tschechien von 6,6 auf 4, 2 % zurück. Ein Rückgang war auch bei Polen von 6,6 auf 5,0 % und bei Russland von 8,1 auf 7,3 % zu verzeichnen.

Quelle: BIP-Prognose EUROSTAT, IWF, EBRD, Europäische Kommission [Interim Forecast Jan-2009], Russisches Ministerium für Wirtschaftsentwicklung, Zentralbank Kroatien

Die gesamtwirtschaftliche Rezession brachte die Bauwirtschaft und insbesondere den Wohnungsneubau, der in hohem Maß von der Finanzierung durch Banken abhängig ist, erheblich unter Druck. In Westeuropa gingen die Baubeginne je tausend Einwohner um 29% von 5,62 im Jahr 2007 auf 3,97 im Berichtsjahr zurück. In Großbritannien brach Mitte April 2008 der Wohnungsmarkt ein, nachdem Banken das Volumen von Hypothekarkrediten um beinahe drei Viertel gekürzt und die Finanzierung von Projekten der Bauträger gestoppt hatten. Die Baubeginne je tausend Einwohner gingen um 36% von 3,55 auf 2,26 zurück. In Deutschland war die Entwicklung der Baufertigstellungen je tausend Einwohner nach dem bereits schwachen Jahr 2007 (2,42) erneut enttäuschend und fiel 2008 auf 2,09. Auch in den Niederlanden waren die Baufertigstellungen mit 4,80 (VJ: 4,88) leicht rückläufig. In Frankreich ist die Wohnbautätigkeit zwar

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008

Baubeginne 2008 je 1.000 Einwohner

Quelle: Euroconstruct Dezember 2008

zurückgegangen, lag jedoch mit 5,82 (VJ: 6,74) Baubeginnen je tausend Einwohner noch immer auf gutem Niveau. In Belgien kam es zu einer Abschwächung auf 4,56 Baubeginne je tausend Einwohner (VJ: 5,00). Da die Krise Osteuropa erst gegen Ende des Jahres 2008 erreichte, blieb der Wohnungsneubau über das Gesamtjahr betrachtet, mit Ausnahme von Russland und Ungarn, stabil. In Russland gingen die Baubewilligungen je tausend Einwohner um 44% auf 1,92 zurück, was auch Hauptursache für den Rückgang in der Gesamtregion Osteuropa um 20% auf 2,80 ist (VJ: 3,47). Ungarn verzeichnete aufgrund des großen Budgetdefizits, hoher Inflation und geringerer Reallöhne einen Nachfragerückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern. In Polen lagen die Baugenehmigungen je tausend Einwohner mit 4,51 leicht unter dem Vorjahreswert von 4,71, während die Slowakei mit 4,48 und Tschechien mit 4,44 gegenüber dem Jahr 2007 zulegen konnten.

Die Bauwirtschaft wurde als eine der ersten Industrien von der Krise getroffen. Negativ auf das Geschäft wirkte sich neben der Verknappung der Hypothekarkredite auch die mit dem wirtschaftlichen Umfeld einhergehende sinkende Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern aus. Erste Reaktion von Verbrauchern auf schwache Konjunktur und unsichere Zukunftserwartungen ist die Aufschiebung von langfristigen Investitionsentscheidungen (Kauf eines Hauses oder Autos). Diese Tatsachen werden auch durch den Construction Confidence Index (CCI), ein Gradmesser für die erwartete Entwicklung der Bauindustrie, deutlich sichtbar. Auch in Osteuropa, wo das mögliche Ausmaß der Finanzkrise auf die Realwirtschaft noch unklar ist, verliert der Wohnungsneubau an Dynamik, wobei der Nachholbedarf aus den 80er und 90er Jahren nach wie vor gegeben ist.

Bauindustrie spürt Krise als eine der Ersten

Erwartungen zur Entwicklung der Bauwirtschaft in Europa

Quelle: Construction Confidence Index, Datastream

USA in einer Rezession, US-Notenbank senkt Zinsen auf historischen Tiefststand

1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2007 2008

Die Wirtschaft in den USA hat sich 2008 weiter deutlich abgeschwächt. Während im Jahr 2007 noch in erster Linie der Immobiliensektor betroffen war, hat die Krise im Jahr 2008 auf alle Sektoren übergegriffen und sich letztlich auch in einem Einbruch im privaten Konsum manifestiert. Als Reaktion darauf beschloss die US-Regierung ein Hilfspaket in Höhe von rund 780 Milliarden US-Dollar für Banken (50 Milliarden davon für insolvenzbedrohte Hausbesitzer), und die US-Notenbank senkte im Jahr 2008 in mehreren Schritten die Zinsen um insgesamt 425 Basispunkte auf einen historischen Tiefststand Mitte Dezember (Festlegung eines Zinskorridors von 0 bis 0,25 %). Die US-Baubeginne sanken mit einem Rückgang um 33 % auf 908.000 Einheiten (oder 2,96 je 1.000 Einwohner) deutlich stärker als erwartet, und es zeichnet sich noch keine Entspannung am Immobilienmarkt ab. Nicht zuletzt auch aufgrund des Preisverfalls von Immobilien übersteigen die Hypothekarschulden den Wert der Häuser im Portfolio der Banken, beinahe jeder fünfte Hausbesitzer ist zahlungsunfähig, und der Bestand an unverkauften Häusern lag Ende des Jahres bei 3,7 Mio. Auch wenn derzeit in den USA keine Erholung in Sicht ist, erwartet Wienerberger mittel- bis langfristig aufgrund des starken Bevölkerungswachstums und des höheren Erneuerungsbedarfs als in Europa ein wesentlich höheres Niveau im Wohnungsneubau.

US-Baubeginne in 1.000

Quelle: U.S. Census Bureau

62

Das Unternehmen Wirtschaftliches Umfeld Wienerberger Aktie und Aktionäre

Wienerberger Aktie und Aktionäre

Für viele Finanzmärkte war 2008 das schlechteste Jahr ihrer Geschichte. Schwache US-Konjunkturdaten, ein steigender Ölpreis sowie erste Auswirkungen der Finanzkrise in Form von erheblichen Liquiditätsproblemen einiger US-Investmentbanken sorgten für Panikverkäufe an den Börsen. Die hohe Volatilität als Zeichen für globale Verunsicherung brachte die Kurse im zweiten Halbjahr massiv unter Druck. Rezessionsängste schürten den fortwährenden Kursverfall an den internationalen Börsen. Auch die stufenweisen Zinssenkungen der Zentralbanken blieben ohne Effekt. Der FTSE 100 Index verzeichnete mit -31% den größten Rückgang seit Bestehen. Mit einer Jahresperformance von -40% erzielte der DAX sein zweitschlechtestes Ergebnis in seiner 20-jährigen Geschichte. Die negativen Entwicklungen an den Finanzplätzen sowie eine zunehmend schwindende Ostfantasie setzten den Wiener Leitindex ATX gehörig unter Druck. Die Marktkapitalisierung der Wiener Börse 2008 schrumpfte um zwei Drittel von rund 103 auf 39 Milliarden €. Ab Ende Mai verlor der ATX kontinuierlich an Wert und erreichte im November sein Jahrestief von 1.492,83 Punkten. Es war das schlechteste Börsenjahr des Leitindex seit Bestehen. Der ATX schloss das Jahr 2008 nach massiven Kursverlusten mit einem Minus von 61 % bei 1.750,83 Punkten.

Auch die US-Aktienindizes bewegten sich 2008 deutlich nach unten. Im Sommer verursachten Kreditabschreibungen der großen US-Investmentbanken sowie die Angst vor weiteren Überraschungen eine Talfahrt der Kurse. Ende September führte der Bankrott von Lehman Brothers zu einer Verkaufswelle von Wertpapieren an den Weltbörsen und einer massiven Verschärfung der Finanzkrise. Dies wird auch durch die Performance der US-Aktienindizes reflektiert. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Minus von 34% bei 8.776,39 Punkten, noch schwächer beendete der amerikanische S&P 500 mit -38% bzw. 903,25 Punkten das Jahr. Die Auswirkungen der Immobilienkrise und der negative Ausblick für die globale Baukonjunktur ließen den Dow Jones Euro Stoxx Construction & Materials mit einer negativen Performance von -49% schließen.

Zu Beginn des Jahres zeigte sich der Bausektor noch einigermaßen stabil. Wienerberger veröffentlichte gute Ergebnisse für das erste Quartal, wodurch die Aktie im Mai ihr Jahreshoch von 39,02 € erreichte. Als Erste der Branche gab Wienerberger am 10. Juli eine Gewinnwarnung hinsichtlich einer erwarteten Ergebnisverschlechterung für das Gesamtjahr aus, was eine heftige Reaktion am Kapitalmarkt auslöste. Die Aktie verzeichnete an diesem Tag mit einem Wertverlust von 23% den schlimmsten Kurssturz seit 17 Jahren. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf Westeuropa, laufende Rücknahmen von Konjunkturprognosen für 2009 als auch Anzeichen einer möglichen Abschwächung in Osteuropa sorgten in der Folge für weitere Kursverluste von Wienerberger. Anfang November schloss die Aktie bei ihrem Jahrestief von 8,24 €. Während das operative EBITDA 2008 um 20% zurückging, blickte die Wienerberger mit einer Jahresperformance von -69% bei 11,90 € auf eines der schlimmsten Börsenjahre ihrer Geschichte. Aber nicht nur für Wienerberger, sondern für den gesamten Baustoffsektor war 2008 ein sehr schwieriges Jahr. Die Aktien sämtlicher namhafter Mitbewerber schlossen das Jahr ebenfalls mit schweren Kursverlusten. Zu Jahresbeginn 2009 entwickelte sich die Wienerberger Aktie vorerst seitwärts, danach sank der Kurs insbesondere aufgrund negativer Nachrichten über Zentral-Osteuropa auf ein historisches Tief von 6,45 € am 27. Februar 2009.

ATX schließt sein schlechtestes Börsenjahr mit 1.750,83 Punkten

Die von den USA ausgehende Finanzkrise löst einen internationalen Kursverfall aus

Massive Kursverluste im Baustoffsektor und damit auch für die Wienerberger Aktie im Jahr 2008

__ Wienerberger AG

ATX - Austrian Traded Price Index

DJ Euro Stoxx TMI Construction & Materials in €

_ | Umsatz der Wienerberger Aktie je Kalenderwoche (in Mio. € Doppelzählung)

Die Handelsumsätze der Wienerberger Aktie verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr in einem sehr schwierigen Börsenumfeld einen Rückgang von knapp 16%. Mit einem Jahresbörseumsatz von 6.280,8 Mio. € oder durchschnittlich 1.107.905 Aktien pro Tag (in Doppelzählung) war die Liquidität der Wienerberger Aktie um 70% höher als noch im Vorjahr und erreichte im Ranking der umsatzstärksten Werte an der Wiener Börse den sechsten Platz. Der außerbörsliche Umsatz betrug in 2008 670,9 Mio. € gegenüber 2.323,9 Mio. € im Jahr davor. An der Österreichischen Termin- und Optionenbörse (ÖTOB) wurden 113.906 Optionskontrakte auf Wienerberger Aktien mit einem Wert von 242,1 Mio. € gehandelt.

Aufgrund der in den letzten Wochen zunehmenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und mit Bedachtnahme auf Liquidität wird der Vorstand der Hauptversammlung am 14. Mai 2009 vorschlagen, keine Dividende auszuschütten und die thesaurierten Mittel zur Stärkung der Finanzkraft einzubehalten.

Liquidität der Wienerberger Aktie deutlich gestiegen

Aussetzung der Dividende mit Bedachtnahme auf Liquidität

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008

Das Unternehmen Wienerberger Aktie und Aktionäre

Kennzahlen je Aktie 2006 2007 2008 Vdg. in %
Ergebnis in € 2,95 3,46 0,81 -77
Ergebnis bereinigt 1) in € 3,02 3,46 1,69 -51
Dividende in E 1,30 1,45 0,00 <-100
Free Cash-flow 2) in € 3,71 3,89 2,36 -39
Eigenkapital 3) in €. 21,71 28,88 24,18 -16
Höchstkurs in € 45,00 58,06 39,02 -33
Tiefstkurs in € 32,11 32,84 8,24 -75
Ultimokurs in € 45,00 37,93 11,90 -69
Höchst KGV 4) 14,9 16,8 23,1
Tiefst KGV 4) 10,6 9,5 4,9
Ultimo KGV 4) 14,9 11,0 7,0
Gewichtete Aktienanzahl 5) in Tsd. 73.309 75 491 82.895 +10
Ultimo Börsekapitalisierung in Mio_ € 3.337,6 3.184,1 999,0 -69
Ø Börseumsatz/Tag in Mio. € 17,8 30,2 25,1 -17

Liquidität

Wienerberger Aktie je Tag

1) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen, bereinigt um Steuereffekte

2) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen

3) Eigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz, exklusive Hybridkapital

4) bezogen auf bereinigtes Ergebnis je Aktie

5) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien

Aktionärsstruktur

Die Wienerberger AG notiert mit 83,9 Mio. nennwertlosen Stückaktien (Inhaberaktien, keine Vorzugs- oder Namensaktien) im Prime Market der Wiener Börse. In den USA wird sie über ein ADR-Level-1-Programm der Bank of New York im OTC-Markt gehandelt. Mit einer Börsekapitalisierung von 1,0 Mrd. € und einer Gewichtung im ATX von 4 % zum Jahresende 2008 zählt Wienerberger zu den größten börsenotierten Unternehmen Österreichs.

Wienerberger ist eine reine Publikumsgesellschaft ohne Kernaktionär, deren Aktien zu 100% im Streubesitz sind. Der Streubesitz verteilt sich auf österreichische Anleger und internationale Investoren, wobei ein amerikanischer Fonds mehr als 10% und ein kanadischer Fonds mehr als 5% am Grundkapital von Wienerberger besitzen. Dodge & Cox Inc., mit Sitz in den USA hat im Juli 2008 mitgeteilt, mehr als 10%, Invesco Trimark Ltd. mit Sitz in Kanada hat im November 2008 gemeldet, weniger als 10% der Aktien an Wienerberger zu halten. Weitere Meldungen zu Beteiligungen über 5% liegen nicht vor.

Die Wienerberger AG hat eine für international agierende, börsenotierte Unternehmen übliche breit gestreute Aktionärsstruktur. Die Mehrheit der Anleger kommt aus Nordamerika (45 %), gefolgt von Großbritannien und Irland (15%). Bei einem Anteil der Privataktionäre von knapp 13% dominieren mit 87% institutionelle Investoren. Hiervon haben wertorientierte Investoren den größten Anteil mit knapp über 40%, gefolgt von Wachstums- bzw. GARP-Investoren (siehe Grafiken rechts und nächste Seite).

Aktionärsstruktur nach Ländern

  • 1 USA 33 %
  • Kanada 12 %
  • 3 GB & Irland 15 %
  • 4 Österreich 21 %
  • 5 Deutschland 4 %
  • 6 Nordeuropa 4 %
  • 7 Frankreich 4 %
  • 8 Schweiz 2 %
  • 9 Sonstige 5 %

Aktionärsstruktur nach Investortyp

  • 1 Wertorientiert 41 % Wachstum 18 %
  • 3 GARP 14%
  • Privataktionäre 13 % 5 Index 10%
  • 6 Sonstige 4%

Weltweite Auszeichnungen für den Geschäftsbericht 2007

Investor Relations

Seit Jahren haben professionelle Investor Relations hohe Priorität für Wienerberger. Die Funktion ist direkt dem Vorstandsvorsitzenden, bei starker Einbindung des Finanzvorstands, unterstellt. Zentrales Anliegen der Investor Relations ist eine laufende offene Kommunikation mit Investoren und Anteilseignern der Wienerberger zur Gewährleistung einer bestmöglichen Transparenz. Aufgrund großer Unsicherheit und Nervosität an den Kapitalmärkten, die im Vorfeld der Ergebnisveröffentlichung immer wieder zu Gerüchten führten, haben wir es für notwendig erachtet, in Anlehnung an internationale Usancen vor Ergebnisveröffentlichung und parallel zur Handelssperre für Wienerberger Mitarbeiter eine Quiet Period einzuführen. Da uns bewusst ist, dass dies eine Einschränkung der Kommunikation mit Investoren darstellt, behalten wir uns vor, die Quiet Period wieder aufzuheben, sobald eine Stabilisierung und Beruhigung auf den Kapitalmärkten eintritt.

Wienerberger hat auch in 2008 zahlreiche Roadshows durchgeführt und an Investoren-Konferenzen in Europa und den USA teilgenommen. Der Vorstand und das Investor Relations Team trafen im abgelaufenen Jahr hunderte Investoren aus aller Welt persönlich oder informierten bei Conference Calls und Video-Konferenzen über das Unternehmen, die Entwicklung und die Strategie. Die Wienerberger Website bietet als wichtiges Kommunikationsmedium umfangreiche Informationen über das Unternehmen wie Download-Versionen von Geschäfts- und Zwischenberichten, Finanztermine, aktuelle Präsentationen, Live-Übertragungen von der Hauptversammlung und Pressekonferenzen, Aufzeichnungen der Conference Calls sowie einen für das Web optimierten Online-Geschäftsbericht (geschaeftsbericht.wienerberger.com).

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden unsere Anstrengungen, die Investor Relations laufend zu verbessern, auch 2008 von der "Financial Community" anerkannt und mit einer Vielzahl an Preisen international und national ausgezeichnet. Beim ARC (Annual Report Competition) Award konnte Wienerberger an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen und wurde (aus über 2.100 eingereichten Berichten aus 26 Ländern) mit fünf goldenen Awards als weltbester Geschäftsbericht in der Branche sowie mit zwei Platinum Awards als weltbester Geschäftsbericht über alle Branchen (in den Kategorien "Financial Data" und "Cover Design") ausgezeichnet. Für die beste Corporate Communication aus dem deutschsprachigen Raum wurde dem Wienerberger Geschäftsbericht 2007 beim renommierten Econ Award in Berlin erstmalig Gold verliehen. Weitere Anerkennung gab es für unseren Geschäftsbericht 2007 bei den "Austrian Annual Report Awards" für börsenotierte Unternehmen, wo wir zum fünften Mal in Folge in allen Kategorien als Gesamtsieger durch das Wirtschaftsmagazin trend ausgezeichnet wurden. Beim Wiener Börse Preis wurde die Wienerberger für ihre Corporate Governance mit dem ersten Platz gekürt. Zudem wurde das Wienerberger Investor Relations Team vom IR Magazine mit dem Award 2008 für die beste IR-Arbeit eines österreichischen Unternehmens ausgezeichnet. Im jährlichen Webranking der schwedischen Agentur Hallvarsson & Halvarsson wurde die Wienerberger Webseite aus über 30 der größten österreichischen Unternehmen mit dem ersten Platz prämiert.

Das Unternehmen Wienerberger Aktie und Aktionäre

Die Beobachtung durch eine große Zahl renommierter heimischer und internationaler Investmentbanken sichert die "Visibility" der Wienerberger Aktie in der Financial Community. Während des vergangenen Jahres haben die Bayerische Landesbank (München), Cheuvreux (Zürich), Collins Stewart (London) und Exane BNP Paribas (London) die Coverage aufgenommen bzw. die Capital Bank (Wien) ihre Coverage eingestellt. Mit Stand März 2009 wird Wienerberger von 19 Analysten gecovert. Folgende Broker veröffentlichen regelmäßig Analysen über Wienerberger und ihre Aktie (in alphabetischer Reihenfolge): Bank of America Merill Lynch (London), Bayerische Landesbank (München), Berenberg Bank (Frankfurt), Cheuvreux (Zürich), Citigroup (London), Collins Stewart (London), Credit Suisse (London), Davy Securities (Dublin), Deutsche Bank (Frankfurt), Erste Bank (Wien), Exane BNP Paribas (London), Goldman Sachs (London), MF Global (London), Morgan Stanley (London), RCB (Wien), Royal Bank of Scotland (London), Sal. Oppenheim (Wien), UniCredit (Wien) und UBS (London).

Informationen zum Unternehmen und zur Wienerberger Aktie

Investor Relations Officer Barbara Braunöck
Aktionärstelefon +43 (1) 601 92-463
E-Mail [email protected]
Website www.wienerberger.com
Online-Geschäftsbericht geschaeftsbericht.wienerberger.com
Wiener Börse WIE
Thomson Reuters WBSV.VI
Thomson Financial WIE-VI
Bloomberg WIE AV
Datastream O: WNBA
ADR Level 1 WBRBY
ISIN AT0000831706

Wienerberger Coverage durch 19 internationale und nationale Analysten

Ergebnis- und Bilanzanalyse

Umsatz nach Bereichen

  • 1 Zentral-Osteuropa 37%
  • 2 Zentral-Westeuropa 18 % 3 Nord-Westeuropa 37%
  • Nordamerika 10%
  • 5 Beteiligungen und Sonstiges -2 %

Umsatz nach Regionen

  • 1 Osteuropa 33 %
  • 2 Benelux 21 %
  • 3 Deutschland 12 %
  • Frankreich 7 %
  • 5 Österreich 4%
  • 6 Sonstiges Europa 13 % Nordamerika 10 %

Niedrigeres operatives EBITDA durch Absatzrückgänge und höhere Kosten

Ertragslage

Wienerberger konnte in der Berichtsperiode nicht an die Erfolge des Rekordjahres 2007 anknüpfen. Unter dem Einfluss sich zunehmend verschlechternder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in den USA und Europa musste ein Rückgang im operativen EBITDA (vor Restrukturierungskosten) von 20% auf 440,1 Mio. € hingenommen werden.

Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 2.431,4 Mio. €, wobei 65,6 Mio. € vorwiegend auf die Erstkonsolidierung von Sandtoft in Großbritannien, Bockhorner Klinker in Deutschland und eines Ziegelwerks in Serbien zurückzuführen waren. Der schwache US-Dollar und die Abwertung des britischen Pfundes waren hauptverantwortlich für negative Fremdwährungseffekte von insgesamt 17,2 Mio. €. Der organische Umsatz, bereinigt um Effekte aus Akquisitionen und Fremdwährungen, ging als Folge rückläufiger Absatzmengen in Nordamerika und Nord-Westeuropa um 7% zurück. Der Rückgang des Konzernumsatzes von 2% im Berichtsjahr erklärt sich zu -4 % aus Mengenrückgängen und zu 2 % aus positiven Preiseffekten.

Umsatzzuwächse konnten in der Region Zentral-Osteuropa erzielt werden, welche im Vergleich zum starken Vorjahr um weitere 6% zulegen konnte, während in den reifen Märkten Zentral-Westeuropas der Umsatz um 3% zurückging und Nordamerika mit einem Rückgang von 29% deutlich rückläufig war. In Nord-Westeuropa konnte der Umsatz dank der Erstkonsolidierung von Sandtoft auf Vorjahresniveau gehalten werden. Im Segment Zentral-Osteuropa wurden aufgrund der anhaltend guten Nachfrage in Polen sowie neuer Kapazitäten in Rumänien und Bulgarien die Absatzrückgänge insbesondere in Ungarn kompensiert. Auch die Semmelrock Gruppe (Flächenbefestigungen) und Bramac (Betondachstein-Joint Venture) trugen dank der im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegenen Umsätze zur positiven Entwicklung in diesem Segment bei. In Zentral-Westeuropa waren die Umsätze nach dem schwachen Vorjahr auch im Jahr 2008 leicht rückläufig. Dies ist zum einen auf den weiterhin enttäuschenden Wohnungsneubau in Deutschland, zum anderen auf den zunehmenden Preisdruck in Italien zurückzuführen. In der Schweiz wurden die Umsätze des Vorjahres wieder erreicht. In Nord-Westeuropa wurden leichte Rückgänge bei den Umsätzen in Belgien und Frankreich und deutliche Umsatzeinbrüche in Skandinavien durch die Konsolidierung von Sandtoft in Großbritannien ausgeglichen und der Umsatz des Vorjahres gehalten. In den Vereinigten Staaten entwickelte sich der Wohnungsneubau deutlich schwächer als noch zu Jahresbeginn 2008 erwartet und führte zu signifikanten Absatzrückgängen, während Arriscraft, der im Jahr 2007 erworbene kanadische Kunststeinproduzent, die Umsätze weiter steigern konnte.

Das operative EBITDA der Gruppe lag mit 440,1 Mio. € um 20% unter dem Vergleichswert von 2007. Absatzrückgänge, Kosteninflation, eine flexiblere Preispolitik in einigen Ländern sowie Stillstands- und Leerkosten haben zu einem Rückgang der operativen EBITDA-Marge von 22,3 % auf 18,1 % geführt. Die Energiekosten sind insgesamt um 5,7 % bzw. 20,2 Mio. € auf 374,5 Mio. € gestiegen und erreichten einen Anteil von 15,4 % am Umsatz nach 14,3 % im Jahr davor.

Das Jahr 2008 und Ausblick Ergebnis- und Bilanzanalyse

Das operative EBITDA von Zentral-Osteuropa lag mit 262,0 Mio. € um 7 % unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. Ursachen dafür waren eine im Vergleich zum Vorjahr etwas niedrigere Kapazitätsauslastung, Kosteninflation und Absatzrückgänge in Ungarn. In Tschechien und der Slowakei gelang es, durch die Flexibilisierung der Preise und Verkaufsaktionen die Importe aus Deutschland merkbar zurückzudrängen. Weiterhin starkes Wachstum kam aus den Märkten in Rumänien und Bulgarien, wo Ende 2007 zusätzliche Kapazitäten in Betrieb genommen worden waren. Polen konnte nach dem Nachfrageboom bei Baustoffen im Jahr 2007 das hohe Niveau auch 2008 halten. Bei Bramac und der Semmelrock Gruppe wurden im Berichtsjahr die Ergebnisse weiter gesteigert. Als Reaktion auf die Verschärfung der Budgetkrise und den daraus resultierenden Nachfragerückgang in Ungarn wurden dort Kapazitäten vom Markt genommen. Zusätzlich sind in Polen und Tschechien kleinere, ältere Werke zur Optimierung der Kostenstruktur geschlossen worden. Insgesamt waren in der Region sechs Werke und zwei Produktionslinien von Einmottungen bzw. Stilllegungen betroffen, wodurch Kosten von 13,9 Mio. € anfielen (davon 8,6 Mio. € an Sonderabschreibungen).

In Zentral-Westeuropa ging das operative EBITDA um 44% auf 42,5 Mio. € deutlich zurück. Hauptursachen waren neben dem schwachen deutschen Wohnungsneubau verlängerte Winterstillstände in Deutschland zu Beginn 2008 sowie starker Preisdruck in Italien. In Deutschland wurden ebenfalls Kapazitäten angepasst und vier ältere Werke geschlossen sowie eine Produktionslinie stillgelegt. Der daraus resultierende Gesamtaufwand belief sich auf 14,8 Mio. € (dayon 5,4 Mio. € an Sonderabschreibungen).

Im Geschäftsbereich Nord-Westeuropa sank das operative EBITDA im Vergleich zum Jahr 2007 um 22% auf 144,0 Mio. €. Negative Fremdwährungseffekte im britischen Pfund belasteten das EBITDA mit 1,4 Mio. €. Der Einbruch des britischen Wohnungsneubaus im zweiten Quartal führte zu hohen Stillstands- und Leerkosten sowie zu geringer Kapazitätsauslastung. Wienerberger reagierte mit der Schließung bzw. Einmottung von insgesamt sieben Werksstandorten schnell auf diese Entwicklung. In Belgien und den Niederlanden schwächte sich im Zuge des Zusammenbruchs von Lehman der bis dahin stabile Wohnungsneubau ab dem dritten Quartal spürbar ab. In Frankreich konnte zwar der Rückgang der Wohnbautätigkeit durch Marktanteilsgewinne bei Hintermauerziegel mengenmäßig beinahe ausgeglichen werden, höhere Energiekosten brachten aber im Berichtsjahr etwas unter dem Vorjahresniveau liegende Ergebnisse. In der gesamten Region wurden in diesem Jahr insgesamt zwölf Werke geschlossen bzw. eingemottet, davon mehr als die Hälfte in Großbritannien. Die daraus resultierenden Aufwendungen beliefen sich auf 24,1 Mio. € (davon 6,3 Mio. € an Sonderabschreibungen).

In den USA ging die Zahl der Baubeginne um mehr als 30% zurück. Deutliche Absatzrückgänge bei unserer amerikanischen Tochtergesellschaft und daraus resultierende Stillstands- und Leerkosten haben zu einem um 57% niedrigeren operativen EBITDA von 15,1 Mio. € geführt. Dies konnte auch nicht durch die gute Entwicklung von Arriscraft, wo rund die Hälfte des Umsatzes im Nichtwohnbau erzielt wird, ausgeglichen werden. Als Reaktion auf den anhaltend schwachen Markt wurden in Amerika umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung in den Bereichen Verwaltung und Vertrieb umgesetzt, zwei weitere Werke geschlossen und insgesamt mehr als 1.000 Mitarbeiter abgebaut. Die Aufwendungen dafür betrugen 2,1 Mio. € (davon 1,2 Mio. € an Sonderabschreibungen).

Operatives EBITDA in Zentral-Osteuropa um 7 % unter dem Rekordergebnis 2007

Rückgang von 44 % auf 42.5 Mio. € im operativen EBITDA von Zentral-Westeuropa

Markteinbruch in Großbritannien ist hauptverantwortlich für Rückgang im operativen EBITDA von 22% auf 144,0 Mio. € in Nord-Westeuropa

Operatives EBITDA von 15.1 Mio. € in Nordamerika

Ertragsentwicklung 2007 Verkäufe Käufe " F/X 21 Organisch 2008
in Mio € in Mio € in Mio. € in Mio. € in Mio € in Mio. €
Umsatz 2.477,3 0,0 136,4 -17,2 -165,1 2.431,4
EBITDA operativ 3) 551,2 0,0 11,5 9,4 -132,0 440,1
EBIT operativ 3) 353,1 0.0 3,7 11.1 -128,1 239,8
Nicht-wiederkehrend 0,0 0,0 0.0 3,7 -85,4 -81,7
Finanzergebnis 4) 5.3 0.0 -2.5 0.8 -38,6 -35,0
Ergebnis vor Steuern 358,4 0,0 -0,2 12,0 -247,1 123,1
Ergebnis nach Steuern 295,8 0,0 -0,7 11,1 -202,9 103,3

Die Holdingkosten, die im Segment Beteiligungen und Sonstiges ausgewiesen werden, konnten im Berichtsjahr aufgrund eines Kosteneinsparungsprogramms reduziert werden.

1) Effekte aus Konsolidierungskreisänderungen

2) Währungseffekte

3) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung

für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

4) inklusive at-equity Beteiligungsergebnis

Der organische Rückgang des operativen EBITDA um 132,0 Mio. € wurde durch Konsolidierungskreisänderungen in Höhe von 11,5 Mio. € und positive Wechselkurseffekte von 9,4 Mio. €, vorwiegend aus osteuropäischen Währungen, etwas gemildert. Wienerberger hat im Berichtsjahr 27 Werke geschlossen bzw. vorübergehend eingemottet. Dafür sind Restrukturierungskosten in Höhe von 55,0 Mio. € angefallen, davon 33,5 Mio. € ausgabenwirksam und 21,5 Mio. € an Sonderabschreibungen. Ein wesentlicher Teil entfällt dabei auf Sozialpläne.

Im Berichtsjahr wird weiters eine Rückstellung für drohende Kartellstrafen ausgewiesen. Das deutsche Bundeskartellamt hat gegen eine 100%ige Tochtergesellschaft der Wienerberger AG in Deutschland wegen vermeintlicher wettbewerbswidriger Preisabsprachen einen Bußgeldbescheid in Höhe von 42,0 Mio. € erlassen. Die Gesellschaft hat umgehend Einspruch eingelegt. Aufgrund der Beurteilung der Sachlage durch Kartellrechtsexperten werden nicht mehr als 10,0 Mio. € an Bußgeld- und Prozesskosten erwartet, wofür eine Rückstellung gebildet wurde.

EBITDA operativ 11 2007 2008 Vdg.
in Mio. € in Mio. € in %
Zentral-Osteuropa 282,8 262,0 - 1
Zentral-Westeuropa 76,5 42,5 -44
Nord-Westeuropa 183,7 144.0 -22
Nordamerika 35,3 15,1 -57
Beteiligungen und Sonstiges 21 -27,1 -23,5 +13
Wienerberger Gruppe 551,2 440,1 -20

1) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) inklusive Holdingkosten

kosten von 55,0 Mio. €

Restrukturierungs-

Nicht-wiederkehrende Fffekte in Höhe von

81,7 Mio. €

Rückgang des operativen EBITDA um 20% auf 440,1 Mio. €

Das Jahr 2008 und Ausblick Ergebnis- und Bilanzanalyse

Bei Wienerberger werden regelmäßig im Anschluss an die Unternehmensplanung Impairmenttests durchgeführt. Diese ergaben für das Geschäftsjahr 2008 einen Abschreibungsbedarf bei Firmenwerten von 16,7 Mio. €, davon 14,1 Mio. € in Großbritannien und 2,6 Mio. € in Dänemark. Zur Erhöhung der Transparenz sind die Aufwendungen aus Restrukturierungen, die einmalige Dotierung der Rückstellung aus dem Kartellverfahren sowie die Firmenwertabschreibungen, die sich in Summe auf 81,7 Mio. € belaufen, in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

Im Jahr 2008 kam es zu keinen wesentlichen Anlagenverkäufen aus nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften. Die operative Abschreibungstangente erhöhte sich von 8,0% im Jahr 2007 auf 8,2% in der Berichtsperiode. Dieser im internationalen Vergleich relativ hohe Wert resultiert aus der starken Investitionstätigkeit der vergangenen Jahre und ist ein Indikator für die Anlagenintensität und das technische Potential der Wienerberger Gruppe.

Rentabilitätskennzahlen 2007 2008
in % 122 %
Bruttoergebnis zu Umsatz 39,0 34,8
Verwaltungskosten zu Umsatz 6.9 6,1
Vertriebskosten zu Umsatz 18.4 193
Operative EBITDA-Marge 22,3 18.1
Operative EBIT-Marge " 14.3 ਹੈ ਕੇ

Firmenwertabschreibung von 16,7 Mio. € betrifft vor allem Großbritannien

Rückgang der EBITDA-Marge (operativ) von 22,3 auf 18,1 %

1) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

Gewinn- und Verlustrechnung 2007 2008 Vdg.
in Mio € in Mio. € in %
Umsatzerlöse 2.477,3 2.431,4 -2
Herstellungskosten -1.511.0 -1.585,6 45
Vertriebs- und Verwaltungskosten ") -604,2 -617,4 42
Sonstige betriebliche Aufwendungen -49,8 -35,7 -28
Sonstige betriebliche Erträge 40,8 47,1 +15
Operatives EBIT 21 353,1 239,8 -32
Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen 0,0 -55,0 >100
Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe 0,0 -10,0 >100
Firmenwertabschreibung 0,0 -16,7 >100
Betriebsergebnis (EBIT) 353,1 158,1 -55
Finanzergebnis 3) 5,3 -35,0 <- 00
Ergebnis vor Steuern 358,4 123,1 -66
Steuern -62,5 -19,8 -68
Ergebnis nach Steuern 295,8 103,3 -65

Operatives EBIT geht um 32% auf 239,8 Mio. € zurück

1) inklusive Transportaufwendungen

2) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung

für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

3) inklusive at-equity Ergebnis

Geringfügig höhere Bilanzsumme durch Akquisitionen und Anstieg der Vorräte

Außenstandsdauer der undenforderungen verringerte sich von 31 auf 28 Tage

Aufgrund der schwierigen Marktlage ist das operative Betriebsergebnis (EBIT) vor Restrukturierungskosten um 32% auf 239,8 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die deutliche Verschlechterung des Finanzergebnisses von 5,2 Mio. € auf -35,0 Mio. € im Jahr 2008, welches im Vergleichsjahr Einmaleffekte aus dem Vertpapieren in Höhe von rund 10 Mio. € enthält, resultiert insbesondere aus dem Bewertungsergebnis von Fair Value-Hedges zur Zinssicherung. Zusätzlich negativ wirkten sich die niedrigeren Ergebnisbeiträge der at-equity konsolidierten Beteiligungen an Pipelife und Tondach Gleinstätten aus. Das Zinsergebnis konnte geringfügig verbessert werden. Der Interest Cover (Verhältnis EBIT operativ zu Zinsergebnis) ist auf 5,7 (Vorjahr: 8,2) gesunken. Die Steuerquote verringerte sich gegenüber 2007 geringfügig auf 16,1 % (Vorjahr: 17,4 %). Die niedrige Steuerquote ergibt sich einerseits aus dem höheren Ergebnisanteil der osteuropäischen Länder mit niedrigeren Steuersätzen und andererseits aus der steuerlichen Abzugsfähigkeit des Hybridkupons.

Das Ergebnis je Aktie wird nach Abzug des auf Anteile in Fremdbesitz entfallenden Ergebnisses sowie der für die Zahlung des Hybridkupons erforderlichen Beträge in Höhe von 32,5 Mio. € errechnet. Auf Basis der im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Kapitalerhöhung im Oktober 2007 um 10% höheren gewichteten Aktienanzahl von 82,9 Mio. Stück ging das Ergebnis je Aktie auf 0,81 € (Vorjahr: 3,46 €) zurück. Das bereinigte Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,69 € (Vorjahr: 3,46 €) wird vor Restrukturierungskosten, vor der Rückstellung für das Kartellverfahren und vor Firmenwertabschreibungen sowie den damit verbundenen steuerlichen Effekten errechnet.

Vermögens- und Finanzlage

Im Jahr 2008 stieg die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Wachstumsinvestitionen und höherer Vorräte geringfügig um 1 % auf 4.383,9 Mio. € an. Branchenbedingt ist die Bilanzstruktur durch hohe Anlagenintensität und langfristige Finanzierungskomponenten geprägt.

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen erhöhte sich auf 69% (Vorjahr: 67%), wohingegen auf Sachanlagen unverändert 64% des Capital Employed entfallen. Das Sachanlagevermögen lag um insgesamt 130,1 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Vorräte werden in der Bilanz mit 720,0 Mio. € (Vorjahr: 669,8 Mio. €) ausgewiesen, wobei ein Betrag von rund 12 Mio. € auf Akquisitionen entfällt. Der Vorratsaufbau war vor allem ein Resultat der schwierigeren Marktbedingungen in den USA und in Nord-Westeuropa. Die Außenstandsdauer der Kundenforderungen verringerte sich gegen Jahresende von 31 auf 28 Tage, die durchschnittliche Außenstandsdauer bei den Lieferverbindlichkeiten ist mit 27 Tagen konstant geblieben. Das Working Capital (Vorräte + Kundenforderungen – Lieferverbindlichkeiten) stieg in Folge des Lageraufbaus an, belief sich auf 22% (Vorjahr: 23%) des Capital Employed und hatte eine Umschlagshäufigkeit von 110 Tagen (Vorjahr: 102 Tagen). Die Liquidität, bestehend aus Kassa, Bankguthaben und Wertpapieren, sank aufgrund geringerer Bankbestände um 23 % auf 296,3 Mio. €.

Entwicklung der Bilanzstruktur in Mrd €

Das Konzerneigenkapital inklusive Anteile in Fremdbesitz verringerte sich um 7% auf 2.497,2 Mio. € (Vorjahr: 2.672,7 Mio. €). Hauptgründe dafür sind das geringere Konzernergebnis von 103,3 Mio. €, die Dividendenausschüttung der Wienerberger AG von 120,1 Mio. €, negative Währungsumrechnungsdifferenzen (nach Saldierung der Effekte aus der Absicherung durch Hedging-Instrumente) von 113,3 Mio. €, die Auszahlung für den Kupon der Hybridanleihe von 32,5 Mio. € und für den Aktienrückkauf von 9,3 Mio. € sowie sonstige Veränderungen bei Minderheitenanteilen von 5,0 Mio. €. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-flow und über langfristiges Fremdkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote (inklusive Minderheiten) verringerte sich von 62 auf 57%. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 83%.

Die langfristigen Rückstellungen sanken in Folge des Abbaus der Pensionsrückstellungen um 2% auf 261,0 Mio. €, während die kurzfristigen Rückstellungen vorwiegend aufgrund der Dotierung einer Rückstellung für das Kartellverfahren in Deutschland um 17% auf 55,5 Mio. € anstiegen. Die gesamten Rückstellungen machen unverändert 7% der Bilanzsumme aus. Die Rückstellungen für latente Steuern haben sich im Berichtsjahr um 1 % auf 126,5 Mio. € geringfügig erhöht, die Pensionsrückstellungen lagen währungs- und auflösungsbedingt mit 46,8 Mio. € unter dem Vorjahr und sind bei Wienerberger als langfristige Finanzierungskomponente von untergeordneter Bedeutung. Die verzinslichen Verbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten) erhöhten sich um 237,5 auf 1.186,5 Mio. € und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Anleihezeichnern von 1.164,5 Mio. €, passivseitige Derivate von 14,3 Mio. €, Leasingverbindlichkeiten von 7,1 Mio. € sowie Konzernverbindlichkeiten von 0,6 Mio. €. Diesen Verbindlichkeiten stehen Zahlungsmittel, Kassa, Bankguthaben und Wertpapiere von 296,3 Mio. € gegenüber. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Anleihezeichnern in Höhe von 1.164,5 Mio. € haben 85 % (Vorjahr: 87 %) langfristigen und 15 % (Vorjahr: 13 %) kurzfristigen Charakter.

Verminderung des Eigenkapitals durch Dividendenausschüttung und negative Währungseffekte

Anstieg der Finanzverbindlichkeiten durch Investitionen und höheres Working Capital

Berechnung der Nettoverschuldung 2007 2008 Vdg.
in Mio. €. in Mio. € in %
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 812,0 1.006,3 +24
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 123,4 172,4 +40
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 12,8 7,1 -45
- Konzernforderungen und -verbindlichkeiten aus Finanzierung -9.4 -14,7 +56
- Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte -78,6 -74,1 -6
- Kassa -293,4 -206,8 -30
Nettoverbindlichkeiten 566,8 890,2 +57

Investitionsbedingter Anstieg der Nettoverschuldung und des Gearings

Die Nettoverschuldung belief sich zum Stichtag 31.12.2008 auf 890,2 Mio. € und lag damit um 57% über dem Vorjahreswert von 566,8 Mio. €. Investitionen erhöhten die Nettoverschuldung um 505,6 Mio. € und Dividendenzahlungen einschließlich des Hybridkupons um 152,6 Mio. €. Vermindert wurde die Nettoverschuldung durch den operativen Cash-flow um 300,9 Mio. €, durch Devestitionen um 28,7 Mio. € sowie durch Veränderungen im Working Capital, Währungsänderungen und Sonstiges um 5,2 Mio. €. Das Gearing stieg aufgrund dieser Effekte von 21,2 auf 35,6%. Die langfristigen Finanzmittel wie Eigenkapital, Minderheitenanteile, langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten deckten das Anlagevermögen zu 127% (Vorjahr: 130%). Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu operativem EBITDA betrug 2,0 nach 1,0 im Jahr zuvor. Für 2009 und die kommenden Jahre gehen wir auch bei einem Andauern der weltweiten Krise davon aus, die Nettoverschuldung um zumindest 100 Mio. € pro Jahr reduzieren zu können.

Entwicklung der Nettoverschuldung (Net Debt)

in Mio. €

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008

Das Jahr 2008 und Ausblick Ergebnis- und Bilanzanalyse

Bilanzentwicklung 2007 Verkäufe Käufe " F/X 21 Organisch 2008
in Mio. € in Mio. € in Mio. € in Mio € in Mio. € in Mio. €
Sachanlagevermögen 1.945,8 0,0 57,2 -82,7 155.6 2.075,9
Immaterielles Anlagevermögen 764,2 0,0 61.1 -31,3 -24.5 769,5
Sonstiges langfristiges Vermögen 251,1 0,0 -9,0 -5,7 -35.7 200,7
Vorräte 669,8 0,0 12,0 -1,5 39.7 720,0
Sonstiges kurzfristiges Vermögen 699,0 0,0 -29,5 105,2 -156,9 617,8
Bilanzsumme 4.329,9 0,0 91,8 -16,0 -21,8 4.383,9
Eigenkapital 3) 2.672,7 0,0 65,6 -125,8 -115,3 2.497.2
Rückstellungen 313.4 0,0 11,4 -6,7 -1,6 316,5
Verbindlichkeiten 1.343,8 0,0 14,8 116,5 95,1 1.570,2

1) Effekte aus Konsolidierungskreisänderungen von in 2008 übernommenen Unternehmen bzw. Anteilen

2) Währungseffekte

3) inklusive Anteile in Fremdbesitz und Hybridkapital

Das akquisitionsbedingte Wachstum aus den Übernahmen von Sandtoft (Großbritannien), Bockhorner Klinker (Deutschland), IGM Backa Nova (Serbien) und die Erstkonsolidierung von Wienerberger Brick Private Limited in Indien ließen die Bilanzsumme um 1 % wachsen. Die organische Bilanzsummenverkürzung von 21,8 Mio. € ergab sich vor allem aus der Firmenwertabschreibung und Anlagenverkäufen.

Organischer und akquisitionsbedingter Anstieg der Bilanzsumme

Bilanzkennzahlen 2007 2008
Capital Employed in Mio. € 3.060,2 3.252,2
Nettoverschuldung in Mio € 566,8 890,2
Eigenkapitalquote in % 61.7 57,0
Gearing in % 21,2 35,6
Anlagendeckung in % 91.7 82,9
Working Capital zu Umsatz in % 28.0 30.0

Treasury

Die Sicherung der Liquidität der Wienerberger Gruppe hat oberste Priorität. Aufgrund eines relativ geringen Refinanzierungsbedarfs im Jahr 2008 wurden im vergangenen Jahr nur kleinere Tranchen von rund 160 Mio. € an Fremdkapital aufgenommen. Um die Liquidität weiter zu stärken, wurde zusätzlich zu der bestehenden 250 Mio. € Kreditlinie eine weitere Linie von 90 Mio. € abgeschlossen. Die beiden Linien haben eine Laufzeit bis 2013 bzw. 2011. Die kurzfristigen Fälligkeiten werden jeweils mit liquiden Mitteln auf der Aktivseite unterlegt, wodurch das Refinanzierungsrisiko minimiert wird. In der Analyse der mittelfristigen Liquidität werden die Fälligkeiten der nächsten 24 Monate betrachtet. Zum Bilanzstichtag 2008 deckten die liquiden Mittel und die zugesagten Kreditlinien den Refinanzierungsbedarf der Gruppe in Höhe von 429 Mio. € bis Ende 2011. Da die zugesagten Linien als Liquiditätsreserve gehalten werden sollen, werden Fälligkeiten des Jahres 2010 jedoch bereits im Laufe dieses Jahres refinanziert bzw. die Liquidität dafür gesichert. Dabei wird die über Jahre aufgebaute Kernbankengruppe eine wichtige Rolle spielen. Um interne Finanzierungspotenziale zu heben, wurde ein Projekt zur Optimierung des Nettoumlaufvermögens gestartet, von dem im Jahr 2009 ein positiver Beitrag zur Reduktion der Nettoverschuldung erwartet wird.

revolvierender Kredit

69% der Verbindlichkeiten sind fix verzinst

Fristigkeit der Finanzverbindlichkeiten

1 <1 Jahr 15 % 1-5 Jahre 75 % 2 3 >5 Jahre 9 %

Rückgang des Free Cashflow durch schwächere Ergebnisentwicklung und höheres Working Capital

Unter Einrechnung der getätigten Zinsabsicherungen, die auf attraktivem Niveau abgeschlossen wurden, beträgt der Anteil der fix verzinsten Verbindlichkeiten per 31.12.2008 69% vom Portfolio und jener der variablen 31 %.

Der Großteil der Finanzierungen ist in Euro denominiert. Wienerberger betrachtet das bilanzielle Währungsrisiko anhand der Nettorisikoposition in den wichtigsten Währungen (USD, CHF, CZK, GBP, PLN) und sichert diese auf Basis von monatlichen Stresstests mittels Zins-Währungsswaps ab. Da die Risikoposition sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalanteile enthält, ist eine Zuordnung zu den Finanzverbindlichkeiten nicht sinnvoll.

2007 2008
12.8 10.4

l) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

Cash-flow

Aufgrund schwächerer operativer Ergebnisse ist der Cash-flow aus dem Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 37% auf 300,9 Mio. € gesunken. Unter Berücksichtigung des Zahlungsmittelabflusses durch den marktbedingten und Aufbau von Working Capital wurde ein Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 262,8 Mio. € (Vorjahr: 361,5 Mio. €) erwirtschaftet. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -474,6 Mio. €. Der im Vergleich zum Vorjahr geringere Free Cash-flow (Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Cash-flow abzüglich Cash-flow aus Investitionstätigkeit zuzüglich Wachstumsinvestitionen) von 195,4 Mio. € (Vorjahr: 293,8 Mio. €) ist die Grundlage für die weitere Stärkung der finanziellen Basis der Wienerberger Gruppe. Der Finanzierungs-Cash-flow umfasst die Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2007 von 120,1 Mio. € und des Hybridkupons von 32,5 Mio. €. Einzahlungen im Finanzierungs-Cash-flow stammen aus der Aufstockung von langfristigen Kreditlinien im Ausmaß von 200,9 Mio. € und aus Dividenausschüttungen von assoziierten Unternehmen in Höhe von 42,1 Mio. €.

Cash-flow Statement 2007 2008
in Mio € in Mio. €
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 361,5 262,8
Normalinvestitionen (Erhaltung, Rationalisierung, Umwelt) -120,2 -98.4
Bolt-on Projekte (Werksneubauten, -erweiterungen, kleine Ubernahmen) -297,0 -308,3
Strategische Projekte (Großakquisitionen) -228,4 -98,9
Devestitionen und Sonstiges 52,4 31,0
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -593,2 -474.6
Wachstumsinvestitionen 525,4 407,2
Free Cash-flow 293,8 195.4

Das Jahr 2008 und Ausblick Ergebnis- und Bilanzanalyse

Investitionen

Für Investitionen wurden 505,6 Mio. € (Vorjahr: 645,6 Mio. €) aufgewendet. Davon entfielen 98,4 Mio. € (Vorjahr: 120,2 Mio. €) oder 49 % der laufenden Abschreibungen (Vorjahr: 61 %) auf Instandhaltungs-, Rationalisierungs- und Umweltinvestitionen (Normalinvestitionen), also auf jenen Teil der Investitionen, der erforderlich ist, um die bestehenden Produktionskapazitäten aufrecht zu erhalten bzw. laufend dem Stand der Technik anzupassen. 308,3 Mio. € (Vorjahr: 297,0 Mio. €) wurden für kleinere Übernahmen, Werksneu- und -ausbauten (Bolt-on Projekte) in bestehenden Märkten ausgegeben. Von den Investitionen für Bolt-on Projekte entfielen im Berichtsjahr 54% auf die Region Zentral-Osteuropa, 24% auf Nord-Westeuropa und 11% auf Nordamerika. Für strategische Akquisitionen von Sandtoft in Großbritannien und IGM Ciglana Petrinja in Kroatien wurden insgesamt 98,9 Mio. € ausgegeben.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen verteilen sich wie folgt auf die Anlagengruppen: Grundstücke und Gebäude mit 43,1 Mio. €, technische Anlagen und Maschinen mit 114,3 Mio. €, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 10,5 Mio. € sowie Anlagen in Bau mit 220,2 Mio. €.

Deutlicher Rückgang
der Instandhaltungs-
investitionen von
120,2 auf 98,4 Mio. €

Investitionen in Mio. €

Entwicklung Anlagevermögen Immaterielles Sachanlagen Finanzanlagen Gesamt in Mio. € in Mio € in Mio. € in Mio. € 31.12.2007 764,2 1.972,3 179,3 2.915,8 Investitionen (" 2,2 388,1 0,5 390,8 Konsolidierungskreisänderungen 61,1 59,7 -9,0 11,8 Abschreibungen -26,1 -0,3 -212,4 -238,8 Veräußerungen -1,0 -19,0 -42,4 -62,4 Währungsumrechung und Sonstiges -30,9 -82,3 7,0 -106,2 31.12.2008 769,5 2.106,4 135,1 3.011,0

1) Zugänge It Anlagenspiegel

Gesamtinvestitionen 11 2007 2008 Vdg.
in Mio. € in Mio. € in %
Zentral-Osteuropa 140,3 226,0 +61
Zentral-Westeuropa 61.7 37,6 -39
Nord-Westeuropa 291,6 176,7 -39
Nordamerika 148,1 47,1 -68
Beteiligungen und Sonstiges 3.9 18,2 >100
Wienerberger Gruppe 645,6 505,6 -22

l) Zugänge zu Sachanlagevermögen und immateriellem Vermögen inklusive Working Capital und Konsolidierungskreisänderungen bzw. Normalinvestitionen plus Wachstumsinvestitionen

Wichtige Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung sind der CFROI und der CVA

Konzern-CFROI unter Hurdle Rate von 11,5 %

Wienerberger Value Management

Für die interne strategische Unternehmenssteuerung werden cash-orientierte Vorsteuerrentabilitäten auf allen Unternehmensebenen ermittelt, die die Wertschaffung der Gruppe und von Unternehmenseinheiten abbilden. Wichtige Kennzahlen sind der Cash-flow Return on Investment (CFROI = EBITDA operativ / durchschnittliches historisches Capital Employed zu Anschaffungskosten) und der Cash Value Added (CVA). Das CFROI-Modell ermöglicht es, die Unternehmensbereiche, unabhängig von der Altersstruktur der Werke, zu vergleichen. Als nachhaltiges Mindestrentabilitätsziel wurde für alle Unternehmensbereiche ein CFROI, bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge, von zumindest 11,5% (= Hurdle Rate) festgelegt. Diese Hurdle Rate, die in den vergangenen Jahren bei 12,0 % lag, wurde im Jahr 2008 aufgrund gesunkener durchschnittlicher Kapitalkosten auf 11,5% angepasst. Für die Berechnung des CVA wird der jeweilige Bereichs-CFROI dieser Hurdle Rate gegenübergestellt und mit dem durchschnittlichen historischen Capital Employed (CE) multipliziert. Der CVA zeigt die Wertschaffung der Unternehmensbereiche.

Berechnung des Konzern-CFROI 2007 2008
EBITDA operativ 11 in Mio. € 551.2 440.1
Durchschnittliches Capital Employed in Mio. € 2.829.2 3.156,2
Durchschnittliche kumulierte Abschreibungen in Mio. € 1.407.4 1.566.7
Durchschnittliches historisches Capital Employed in Mio. € 4.236,6 4.722.9
CFROI in % 13,0 9,3

l) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

CFROI 2008 nach Bereichen EBITDA "
operativ
Durchschnittl.
hist. CE
CFROI " CVA 2
in Mio. € in Mio. € in % in Mio. €
Zentral-Osteuropa 262,0 1.338,1 19,6% 108,1
Zentral-Westeuropa 42,5 820,1 5,2% -51,8
Nord-Westeuropa 144.0 1.821,0 7,9% -65.4
Nordamerika 15,1 697,5 2,2% -65,1
Beteiligungen und Sonstiges 3) -23,5 46.2 -50,9% -28,8
Wienerberger Gruppe 440.1 4.722,9 9,3% -103.0

1) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung

für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) berechnet auf Basis des durchschnittlichen historischen Capital Employed

3) inklusive Holdingkosten

Der Konzern-CFROI lag mit 9,3 % im Berichtsjahr 2008 unter der Hurdle Rate. In Folge der schwachen Ertragsentwicklung in den USA und Westeuropa konnte lediglich in Zentral-Osteuropa ein mit 19,6% deutlich über der Hurdle Rate liegender CFROI erzielt werden.

Das Jahr 2008 und Ausblick Ergebnis- und Bilanzanalyse

Auf Konzernebene wird zusätzlich zum CFROI der Return on Capital Employed (ROCE) berechnet. Wir setzen dabei den Net Operating Profit After Tax (NOPAT) zum gesamten im Konzern durchschnittlich eingesetzten verzinslichen Kapital Employed) in Beziehung. Daraus ist ersichtlich, in welchem Umfang Wienerberger den Verzinsungsanspruch ihrer Kapitalgeber erfüllt. Die durchschnittlichen Kapitalkosten des Konzerns nach Steuern werden aus den Mindestrenditen abgeleitet, die Anleger für das investierte Eigen- und Fremdkapital erwarten. Diese Kapitalkosten (WACC) ergeben sich aus den Fremdfinanzierungskosten und einer Risikoprämie für die Anlage in Aktien. Der WACC nach Steuern verminderte sich auf rund 7,0% im Vergleich zu 7,5% im Vorjahr.

Der auf Basis des operativen EBIT vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen ermittelte Net Operating Profit After Tax (NOPAT) ging im Berichtsjahr um 32% auf 194,1 Mio. € zurück. Durch Wachstumsinvestitionen und den Aufbau von Working Capital wuchs das durchschnittlich eingesetzte Capital Employed um 12% auf 3.156,2 Mio. € an. Der ROCE lag aufgrund der rückläufigen Ergebnisse nur bei 6,2 % (Vorjahr: 10,1 %), woraus sich im Berichtsjahr ein negativer EVA von 27,8 Mio. € errechnet.

Berechnung des Konzern-ROCE 2007 2008
EBIT operativ 1) in Mio E 353,1 239,8
Steuern in Mio. € -62,5 -19,8
Bereinigte Steuern in Mio € -5.6 -25,9
NOPAT in Mio. E. 285,0 194.1
Eigenkapital und Minderheitenanteile in Mio € 2.672,7 2.497.2
Finanzverbindlichkeiten und Finanzierungsleasing in Mio. € 948,1 1.185,8
Konzernforderungen und -verbindlichkeiten aus Finanzierung in Mio. € -9,4 -14,7
Liquide Mittel und Finanzanlagevermögen in Mio. € -551,2 -416,1
Capital Employed am Stichtag in Mio. € 3.060,2 3.252.2
Durchschnittliches Capital Employed in Mio € 2.829,2 3.156.2
ROCE 21 in % 10,1 6,2
Value Kennzahlen 2007 2008
ROCE 2) in % 10.1 6.2
一直是二
EVA 213)
in Mio. € 72,8 -27,8

CFROI 4
in % 13.0 0,3
Разонномос (1) (1000 К матинина) и в
CVA 1)
in Mio. € 42.8 -103.0

I) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen. Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) berechnet auf Basis des durchschnittlichen Capital Employed

(Mittelwert des Capital Employed am 1.1.2008 und des Capital Employed am 31:12.2008)

3) EVA ist eine eingetragene Marke von Stern Stewart & Co.

4) berechnet auf Basis des durchschnittlichen historischen Capital Employed

ROCE mit 6,2% unter WACC von 7.0 %

Negativer EVA von 27,8 Mio. € aufgrund schwächerer Ertragslage

Das Jahr 2008 und Ausblick Interview mit Willy Van Riet Ausblick und Ziele

Ausblick und Ziele

Die Finanzkrise hat zunehmend auf die Realwirtschaft übergriffen und wird im Jahr 2009 zu einer merkbaren Abschwächung in allen unseren Kernmärkten führen. Als Folge erwarten wir einen Umsatz- und Ergebnisrückgang für die Gruppe, wobei das Ausmaß noch unklar ist. Wir werden daher unsere an das geänderte Marktumfeld angepasste Strategie -- Sicherung und Ausbau von Liguidtät, Maximierung der Cash-flows und verstärkte Marketingaktivitäten – fortsetzen. Aus den bisher umgesetzten Maßnahmen erwarten wir uns für 2009 Kosteneinsparungen von 90 Mio. €.

Die Vorhersage für Zentral-Osteuropa ist mit größter Unsicherheit behaftet. Wir gehen zwar davon aus, dass sich die Finanzkrise zunehmend auch auf diese Region auswirken und zu niedrigeren Ergebnissen führen wird, aber das Ausmaß ist noch nicht quantifizierbar. Die Bautätigkeit von Bauträgern und Immobilienentwicklern, die überwiegend von der Finanzierung durch Banken abhängig sind, wird zurückgehen. Aber wir glauben, dass sich unser Kernmarkt – der private Ein- und Zweifamilienhausbau – stabiler entwickelt, da er zu einem guten Teil mit Eigenmitteln finanziert wird. Weiters sollte der Importe in dieser Region aufgrund der schwachen Währungen zurückgehen.

In Westeuropa erwarten wir eine weitere Abschwächung der Märkte. In Deutschland ist keine Erholung des Wohnungsneubaus erkennbar; durch einen Rückgang der deutschen Ziegelexporte wird sich der Wettbewerbsdruck am deutschen Markt verstärken. In Italien erwarten wir weiteren Preisdruck. In Belgien und den Niederlanden ist von einer weiteren Abschwächung auszugehen. In Frankreich wird sich der Rückgang im Wohnungsneubau fortsetzen, wobei aber der Hintermauerziegel weiter Marktanteile gegenüber anderen Wandbaustoffen gewinnt; im Dachsektor gehen wir von einer stabileren Entwicklung aus. Da für Großbritannien ein weiterer deutlicher Rückgang bei Baubeginnen für 2009 prognostiziert ist, rechnen wir mit entsprechenden Absatzrückgängen am britischen Markt.

Für die USA wird ein weiterer deutlicher Rückgang bei Baubeginnen um 28% auf 650.000 Einheiten prognostiziert. Aufgrund der in den letzten Jahren vorgenommenen umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen, die auch unsere Kostenstruktur stark verbessert haben, gehen wir im Segment Nordamerika bei einer rückläufigen Absatzentwicklung von keiner weiteren Ergebnisverschlechterung aus.

Wir haben uns auf verschiedene Szenarien vorbereitet und werden im erforderlichen Ausmaß zeitnah Maßnahmen zur Anpassung der Kapazitäten und der Kostenstruktur an die Absatzgegebenheiten ergreifen, womit wir zusätzliche Einsparungen von rund 40 Mio. € anstreben. Die Gesamtinvestitionen wollen wir auf rund 180 Mio. € beschränken. Für Normalinvestitionen zur Erhaltung bzw. Optimierung bestehender Anlagen sind nicht mehr als 80 Mio. € vorgesehen (36% der geplanten Abschreibungen). Für die Fertigstellung bereits begonnener Projekte sind rund 100 Mio. € an Ausgaben geplant. Zusätzlich haben wir bereits Ende 2008 mit der Verringerung der Lagerbestände begonnen, die auf eine substantielle Reduktion des Working Capital abzielen. Mit den erwirtschafteten Cash-flows wollen wir unsere Nettoverschuldung auch bei Andauern der Wirtschaftskrise um mindestens 100 Mio. € jährlich reduzieren und damit unsere finanzielle Position weiter absichern.

Dieser Geschäftsbericht enthält Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Wienerberger Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Progrosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jerfügung stehenden Informationen getroffen haben Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen, so können die tatsächlichen Ergebrisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abwichen. Mit diesem Geschäftsbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Vienerberger AG verbunden,

2009: Umsatz- und Ergebnisrückgang; Kosteneinsparungen von 90 Mio. € erwartet

Ausmaß der Finanzkrise in Zentral-Osteuropa unklar

Weitere Abschwächung der Märkte in Westeuropa

In Nordamerika keine weitere Ergebnisverschlechterung erwartet

Maßnahmen in 2009: weitere Anpassung der Kapazitäten; Investitionen von nicht mehr als 180 Mio. ۥ Reduktion der Nettoverschuldung um 100 Mio. €

GESCHÄFTSBEREICHE

Werksstandorte und Marktpositionen

Wienerberger ist der einzige multinationale Anbieter von Ziegeln für Dach und Wand – mit derzeit insgesamt 243 Werken in 26 Ländern und 5 Exportmärkten. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen und verstärken laufend das geografische Portfolio. Wir wollen nicht überall sein, sondern in jenen Märkten, in denen wir tätig sind, starke Marktpositionen aufbauen.

Wienerberger Märkte in Nordamerika

Geschäftsbereiche Werksstandorte und Marktpositionen

Zentral-Osteuropa

Im Segment Zentral-Osteuropa werden unsere Ziegel- und Dachaktivitäten in Österreich und den zentral- und osteuropäischen Ländern sowie die Unternehmensbeteiligungen Semmelrock (Flächenbefestigungen, 75%-Beteiligung, voll konsolidiert), Bramac (Betondachsteine, 50%-Beteiligung, quotal konsolidiert) und Tondach Gleinstätten (Tondachziegel, 25%-Beteiligung, at-equity konsolidiert) erfasst.

Der Umsatz des Segments konnte um 6% auf 899,3 Mio. € gesteigert werden, während das operative EBITDA im Vergleich zum Rekordjahr 2007 um 7% auf 262,0 Mio. € leicht zurückging. Mit Ausnahme von Ungarn zeigten alle Länder der Region in den ersten drei Quartalen noch eine gute Entwicklung, schwächten sich aber gegen Jahresende 2008 zunehmend ab. Die Mengen bei Hintermauerziegel und Betondachsteinen lagen trotz einer rückläufigen Nachfrage in Ungarn sowie des Importdrucks in Tschechien wieder auf Vorjahresniveau, der Absatz von Flächenbefestigung konnte insbesondere aufgrund neuer Kapazitäten weiter gesteigert werden. Insgesamt führten die Flexibilisierung der Preise in Tschechien und die Kosteninflation aus einem Anstieg der Energiepreise und Löhne sowie die etwas geringere Kapazitätsauslastung im Vergleich zum Jahr 2007 zu einem Rückgang der EBITDA-Marge in dieser Region. Für die Schließung von alten, aufgrund des Nachfragebooms 2007 reaktivierten Werken in Polen sowie für Optimierungsmaßnahmen in Ungarn und Tschechien fielen Gesamtaufwendungen von 13,9 Mio. € (davon 8,6 Mio. € an Sonderabschreibungen) an. Mit 37% Anteil am Konzernumsatz erwirtschaftete das Segment 60% des operativen EBITDA der Gruppe.

Zentral-Osteuropa 2007 2008 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 850,3 899,3 +6
EBITDA operativ ") in Mio. € 282,8 262,0 -7
EBIT operativ 1) in Mio. € 217,7 193,4 -
CFROL 3) in % 24,0 19,6
CVA 2,3) in Mio € 141,6 108,1 -74
Gesamtinvestitionen in Mio € 140,3 226,0 +61
Capital Employed in Mio. € 754,3 854,9 +13
Mitarbeiter 41 5.432 5.832 +/
Absatz Hintermauerziegel in Mio. NF- 4.013 4.040 +1
Absatz Flächenbefestigung in Mio_m2 9,22 9,73 46
Absatz Betondachsteine 5) in Mio m2 20,67 20,50 - 1

I) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung

für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) Hurdle Rate 2007 = 12 %; Hurdle Rate 2008 = 11,5 %

3) berechnet auf Basis des durchschnittlichen historischen Capital Employed

4) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während des Jahres

5) Absatzmenge nicht anteilig, sondern zu 100% dargestellt

Polen (8% vom Konzernumsatz)

Nach dem Neubauboom des Jahres 2007 legte die Nachfrage nach Ziegel in den ersten drei Quartalen 2008 noch zu und schwächte sich im vierten Quartal ab. Insgesamt konnte in der Berichtsperiode durch einen Mengenzuwachs bei Hintermauerziegel der Umsatz gesteigert werden. Höhere Kosteninflation bei nur leicht über dem Durchschnitt des Vorjahres liegenden Preisen sowie eine geringfügig niedrigere Kapazitätsauslastung als im Jahr zuvor führten zu leicht rückläufigen Ergebnissen. Im September 2008 hat unser bisher größtes Werk der Gruppe in Olesnica

Umsatzsteigerung bei leicht rückläufigen Ergebnissen in Polen

Geschäftsbereiche Zentral-Osteuropa

seinen Betrieb aufgenommen. Aus diesem Grund wurden drei kleinere Werke, die 2007 aufgrund der starken Nachfrage wieder in Betrieb genommen worden waren, wieder geschlossen. Die Prognose für 2009 ist mit großer Unsicherheit behaftet, da die Ursache für die rückläufige Entwicklung im Wohnungsneubau im vierten Quartal nicht eindeutig zuordenbar ist. Wir gehen davon aus, dass die Finanzkrise zunehmend auch auf Polen übergreifen wird, wobei das Ausmaß noch nicht quantifizierbar ist. Im Jahr 2009 rechnen wir mit einem Rückgang der Bautätigkeit von Bauträgern und Immobilienentwicklern, die von der Finanzierung von Banken abhängig sind. Andererseits glauben wir, dass sich unser Kernmarkt - der private Ein- und Zweifamilienhausbau stabiler entwickelt, da er zu einem guten Teil mit Eigenmitteln finanziert wird. Der Anteil der Ziegelimporte sollte aufgrund der Abwertung des Zloty deutlich zurückgehen.

Tschechien (4 % vom Konzernumsatz)

In einem leicht rückläufigen Inlandsmarkt führte das gute Preisniveau in Tschechien 2008 wegen des schwachen deutschen Wohnungsneubaus zu verstärktem Importdruck vor allem aus Bayern. Durch Flexibilisierung der Preise gelang es Wienerberger in der zweiten Jahreshälfte, die Importe zurückzudrängen, unterstützt durch eine Abschwächung der tschechischen Krone im vierten Quartal. Insgesamt waren die Mengen in allen Produktgruppen rückläufig und führten zu einem Umsatzrückgang. Ein niedrigeres Durchschnittspreisniveau im Vergleich zum Vorjahr bei gleichzeitig höheren Kosten sind die Gründe für niedrigere Margen. Auch in Tschechien haben wir im Rahmen von Optimierungsmaßnahmen zwei kleinere, ältere Werke außer Betrieb genommen. Für 2009 werden trotz der Finanzkrise eine stabile Nachfrage nach Ziegel in Tschechien sowie aufgrund der schwachen tschechischen Krone weiter sinkende Importe erwartet.

Ungarn (3 % vom Konzernumsatz)

Ungarn, das schon seit 2007 mit einem hohen Budgetdefizit und sinkenden Realeinkommen kämpft, schlitterte 2008 in eine schwere wirtschaftliche Krise. Dies wirkte sich auch negativ auf den Wohnungsneubau aus und führte zu einem Rückgang der Nachfrage bei Ziegel um ca. 15% und in der Folge zu niedrigeren Absätzen. Durch im April 2008 umgesetzte Preisanpassungen sowie einen höheren Absatzanteil an höherwertigen Produkten konnten die Margen trotz gestiegener Kosten und geringerer Kapazitätsauslastung auf Vorjahresniveau gehalten werden. Wir haben auf die schwächere Nachfrage rasch reagiert und mit der Schließung bzw. Einmottung von drei Werken die Kapazitäten in Ungarn reduziert. In Erwartung einer weiteren Verschlechterung der Marktverhältnisse im Jahr 2009 und im Sinne eines aktiven Working Capital Managements werden wir die Verlagerung der Produktion in die wirtschaftlichsten Werke fortsetzen und den Vertrieb von hochwertigen Produkten weiter stärken.

Rumänien (3 % vom Konzernumsatz)

Der Wohnungsneubau in Rumänien hat sich in den ersten drei Quartalen 2008 sehr dynamisch entwickelt und erst gegen Ende des Jahres deutlich abgeschwächt. Wienerberger hat das Marktwachstum genutzt und, unterstützt durch das Ende 2007 in Betrieb genommene Werk Tritenji, deutliche Mengen-, Umsatz- und Ergebniszuwächse erwirtschaften können. Höhere Kosten, die nicht zur Gänze über Preisanpassungen weitergegeben werden konnten, führten jedoch zu leicht rückläufigen Margen in Rumänien. Für 2009 rechnen wir aufgrund der hohen Verschuldung des rumänischen Staates in Verbindung mit zunehmend spürbaren Auswirkungen der Finanzkrise mit einem Rückgang bei Baubeginnen, wobei das tatsächliche Ausmaß erst im Laufe des Jahres abzuschätzen sein wird.

Importe aus Deutschland führen zu leichten Mengenrückgängen in Tschechien

Umsatz- und Ergebnisverbesserung trotz gedämpfter Nachfrage in Ungarn

Deutliche Ergebnissteigerung in Rumänien dank neuer Kapazitäten

Absatz- und Umsatzsteigerung in Osterreich

Umsatz und Ergebnis in der Slowakei in etwa auf Voriahresniveau

Deutliche Umsatz- und Ertragsrückgänge in den baltischen Staaten

Erlösorientierte Strategie bringt Umsatzwachstum in der Region Südosteuropa

Umsatz- und Ergebnissteigerungen in Russland von niedrigem Niveau

Österreich (2% vom Konzernumsatz)

In Österreich waren die Baubeginne 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Durch die Integration der Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG konnten im Inland sowohl die Absatzmenge als auch die Umsätze gesteigert werden. Wesentlich dazu beigetragen hat auch die flächendeckende Einführung des Dryfix-Planziegelsystems. Auf Grund anhaltender Überkapazitäten im Markt musste das Werk in Weitwörth außer Betrieb genommen werden. Für 2009 erwarten wir eine leichte Abschwächung der Wohnbauentwicklung, wobei sich die in Österreich bestehende Wohnbauförderung aber insgesamt stabilisierend auswirken sollte. Durch Forcierung der ertragsstarken Produkte wie Planziegel und dem Dryfix-Planziegelsystem wollen wir unsere Marktstellung weiter festigen.

Slowakei (2 % vom Konzernumsatz)

Nach unserer Einschätzung ist der Wohnungsneubau in der Slowakei im Jahr 2008 gewachsen. Höhere Importmengen aus Nachbarländern führten allerdings zu einer Intensivierung des Wettbewerbs. Durch die Forcierung höherwertiger Produkte gelang es Wienerberger, bei rückläufigen Mengen Umsatz und Ergebnis auf dem Rekordniveau des Vorjahres zu halten. Für 2009 erwarten wir bei einem schwächeren Wohnungsneubau eine weitere Erhöhung des Wettbewerbsdrucks. Einerseits ist durch die Einführung des Euro im Jänner 2009 mit einem weiteren Anstieg der Importe zu rechnen, andererseits wurden vom Mitbewerb neue Hintermauerziegelkapazitäten in Betrieb genommen. Wienerberger wird darauf mit einer flexibleren Preispolitik reagieren und den Vertrieb von höherwertigen Produkten weiter ausbauen.

Finnland und Baltikum (2 % vom Konzernumsatz)

In Finnland wurden 2008 bei einer rückläufigen Wohnbautätigkeit weniger Vormauerziegel abgesetzt als im Jahr zuvor und Umsatz- und Ergebnisrückgänge verzeichnet. Im Baltikum brach der Wohnungsneubau im Zuge der massiven Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds ein. Dies führte im Baltikum trotz steigender Exporte nach Russland zu sinkenden Absätzen und Ergebnissen der Wienerberger im Vergleich zum Jahr 2007.

Südosteuropa (2% vom Konzernumsatz)

In dieser Region werden die Ziegelaktivitäten in Kroatien, Slowenien, Serbien und Bosnien zusammengefasst. Hier wurden durch eine erlös- und qualitätsorientierte Strategie, insbesondere durch den Vertrieb von höherwertigen Ziegel, Umsatzsteigerungen erzielt. Durch das im Dezember 2007 in Serbien erworbene Hintermauerziegelwerk Backa Nova und das im vierten Quartal 2008 zur Gänze übernommene Werk Petrinja in Kroatien konnte die Präsenz von Wienerberger in dieser Region deutlich gestärkt werden.

Russland (1 % vom Konzernumsatz)

Der Baustoffmarkt in Russland war in der ersten Jahreshälfte 2008 von einer anhaltend starken Wachstumsdynamik, vor allem in den großen Ballungszentren, geprägt. Durch das Übergreifen der Finanzkrise auf Russland und die stark fallenden Preise für Rohstoffe fand diese Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte ein jähes Ende. Wienerberger konnte 2008 in Russland den Absatz von Ziegel von geringem Niveau signifikant steigern, Umsatzzuwächse erwirtschaften und die Margen deutlich verbessern. Im ersten Quartal 2009 werden zwei neu errichtete Werke,

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008 Geschäftsbereiche Zentral-Osteuropa

eines im Großraum Moskau und eines in Kazan, in Betrieb genommen. Aufgrund dieser neuen Kapazitäten gehen wir 2009 auch bei einem überaus schwierigen Markt von weiteren Umsatzzuwächsen aus

Bulgarien (1 % vom Konzernumsatz)

In Bulgarien hat sich der Wohnungsneubau nach einer dynamischen Entwicklung in den ersten drei Quartalen gegen Jahresende abgeschwächt. Mit dem Vollbetrieb von Lukovit, unserem im Herbst 2007 in Betrieb genommenen Werk, konnten wir den Umsatz beinahe verdreifachen und unsere Marktposition deutlich ausbauen. Durch die Forcierung unserer modernen, großformatigen Ziegel gelang es auch im vierten Quartal, gegen den Markttrend die Absätze weiter zu steigern, da die Nachfrage nach hochwertigen Produkten ungebrochen gut blieb. Aufgrund des hohen Qualitätsbewusstseins der Bulgaren bei Baustoffen wir, auch 2009 von diesem Trend zu profitieren und selbst bei schwächerer Entwicklung des Marktes das Umsatz- und Ergebnisniveau von 2008 halten zu können.

Semmelrock Flächenbefestigungen (5 % vom Konzernumsatz)

Unser Spezialist für designorientierte Flächenbefestigungen aus Beton konnte im Jahr 2008 seinen Erfolgkurs fortsetzen und nach den Rekordergebnissen des Vorjahres weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen melden. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Ungarn und einer weiteren Zunahme des Wettbewerbs in Österreich durch Importe aus Tschechien wurden 2008 in Zentral-Osteuropa deutlich mehr Betonsteine abgesetzt als im Jahr zuvor. Wesentlich dazu beigetragen haben die im letzten Jahr neu in Betrieb genommenen Kapazitäten in Polen, Kroatien und Rumänien. Durch den im Jänner 2009 kartellrechtlich genehmigten Zusammenschluss mit Ebenseer, dem größten Produzenten von Betonsteinen in Österreich, wurde ein wichtiger Schritt zum Ausbau der Marktposition am Heimmarkt gesetzt.

Bramac Betondachsteine (4 % vom Konzernumsatz)

Bramac (50%-Beteiligung, quotal konsolidiert) konnte von seiner starken Stellung in den Märkten Zentral- und Osteuropas profitieren, Umsatzzuwächse erwirtschaften und beim Ergebnis wieder das Rekordniveau des Vorjahres erreichen. Mengenwachstum kam dabei insbesondere aus Rumänien und der Slowakei. In Ungarn gelang es, die Umsätze trotz des schlechten Marktumfeldes insbesondere aufgrund der Forcierung neuer Produkte in Höhe des Vorjahres zu halten. Mit der im letzten Jahr vorgestellten Produktinnovation - Betondachsteine, die bei einem Neigungswinkel ab 7 Grad einsetzbar sind - sollen neue Märkte im Flachdachsegment erschlossen werden. Aufgrund der schwächeren Märkte in Zentral-Osteuropa wird für 2009 mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang gerechnet.

Tondach Gleinstätten AG (at-equity konsolidiert)

Tondach Gleinstätten, das als 25%-Beteiligung im Konzernabschluss der Wienerberger Gruppe at-equity konsolidiert wird, erwirtschaftete 2008 weitere Umsatzzuwächse bei aufgrund höherer Kosten rückläufigen Margen. Der 2007 begonnene Ausbau der Marktposition wurde 2008 mit der Errichtung eines neuen Werks in Ungarn (Bekescaba) und dem Ausbau eines tschechischen Standortes (Hranice) fortgesetzt. Beide Werke wurden im vierten Quartal 2008 in Betrieb genommen und befinden sich derzeit in der Anlaufphase. Anhand dieser neuen Kapazitäten soll im Jahr 2009 die Marktposition insbesondere durch den Vertrieb hochwertiger großformatiger Dachziegel weiter ausgebaut werden.

Marktposition in Bulgarien deutlich ausgebaut

Weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen bei Semmelrock

Ergebnis bei Bramac 2008 auf Rekordniveau des Voriahres

Kapazitätsausbau bei Tondach Gleinstätten

Wienerberger AG Geschäftsbericht 2008 Geschäftsbereiche Interview mit Hans Windisch Zentral-Westeuropa

Zentral-Westeuropa

In den Märkten Deutschland, Italien und der Schweiz, die in Summe das Segment Zentral-Westeuropa bilden, mussten nach einer enttäuschenden Entwicklung 2007 auch im Geschäftsjahr 2008 leichte Absatzrückgänge bei Hintermauer- und Dachziegel hingenommen werden. Der Bereich Vormauerziegel konnte aufgrund der Integration der im Jahr 2007 erworbenen Bockhorner Klinkerwerke Mengenzuwächse verzeichnen. Der Segmentumsatz ging um 3 % auf 430,1 Mio. €, das operative EBITDA um 44% auf 42,5 Mio. € zurück. Gründe dafür sind die schwache Nachfrage nach Baustoffen in Deutschland sowie die Abschwächung des Wohnungsneubaus in Italien. Verlängerte Werksstillstände in Deutschland zu Jahresbeginn 2008 und starker Preisdruck in Italien belasteten zusätzlich die Ergebnisse des Segments. Aufgrund des anhaltend schwachen Wohnungsneubaus in Deutschland wurden im Jahr 2008 die Kapazitäten angepasst und vier ältere Werke geschlossen sowie eine Produktionslinie stillgelegt. Die daraus resultierenden Gesamtkosten beliefen sich auf 14,8 Mio. € (davon 5,4 Mio. € an Sonderabschreibungen). Auf Zentral-Westeuropa entfallen 18% des Umsatzes und 10% des operativen EBITDA der Gruppe

Zentral-Westeuropa 2007 2008 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 442,5 430,1 -3
EBITDA operativ 1) in Mio. € 76,5 42,5 -44
EBIT operativ 1) in Mio. € 32,9 4,6 -86
CFROI 3 in % 10,0 5,2
CVA 2.3) in Mio. € -15,7 -51,8 < -100
Gesamtinvestitionen in Mio. € 61,7 37,6 -39
Capital Employed in Mio. € 500,5 480,6 -4
Mitarbeiter 4) 2.414 2 366 -2
Absatz Hintermauerziegel in Mio. NF 1.613 1.581 -2
Absatz Vormauerziegel in Mio. WF 120 134 +12
Absatz Tondachziegel 3) in Mio m2 8,95 8,80 -2

1) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung

für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) Hurdle Rate 2007 = 12%; Hurdle Rate 2008 = 11,5 %

3) berechnet auf Basis des durchschnittlichen historischen Capital Employed

4) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während des Jahres

5) Absatz Tondachziegel inkl. Zubehörprodukte

Deutschland (12% vom Konzernumsatz)

Die Zahl der Baufertigstellungen erreichte 2008 mit einem Rückgang von 8% auf 171.900 einen neuerlichen historischen Tiefststand, die Baugenehmigungen gingen ebenfalls um 5% zurück, und auch der für Dachziegel wichtige Sanierungsmarkt (65 % der Dachziegel gehen in dieses Segment) zeigte keine Anzeichen von Erholung. Fehlende finanz- und steuerpolitische Anreize für die Schaffung von Eigenheimen sowie aufgrund der Finanzkrise eine weitere Abnahme des Konsumentenvertrauens sind die Ursachen für die geringe Investitionsbereitschaft in Deutschland.

Die schwache Inlandsnachfrage und rückläufige Exporte nach Polen und Benelux führten zu Mengenrückgängen bei Hintermauerziegel, während bei Dachziegel der Absatz auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden konnte. Durch die Erweiterung der Produktpalette um nicht-

Baufertigstellungen in Deutschland 2008 auf historischem Tiefststand keramisches Zubehör hat sich Wienerberger als Systemanbieter bei Dach positioniert. Höhere Mengen bei Vormauerziegel stammen in erster Linie aus der Konsolidierung der im Jahr 2007 erworbenen Bockhorner Klinkerwerke. Unsere neuen ArGeTon-Produkte (Fassadenplatten aus Ton) konnten wir erfolgreich am Markt platzieren und die Absätze weiter steigern. Insgesamt lag der Umsatz leicht unter jenem des Vorjahres, während das Ergebnis, belastet durch Stillstandskosten, deutlich zurückging. Verlängerte Winterstillstände im ersten Quartal 2008, niedrigere Kapazitätsauslastung und gestiegene Produktionskosten waren bei stabilen Preisen die Hauptursachen für die rückläufigen Margen. Als Reaktion auf die anhaltende Marktschwäche wurden im letzten Jahr in Deutschland vier Werke und eine Produktionslinie geschlossen.

Für 2009 keine Erholung m Wohnungsneubau in Deutschland erwartet

Starker Preisdruck in Italien

Leicht rückläufige Umsatzentwicklung in der Schweiz

Auch für 2009 erwarten wir in Deutschland eine schwache Nachfrage nach Baustoffen. Mit einer Erholung im Wohnungsneubau oder bei Sanierung ist aufgrund sinkender Kaufkraft nicht zu rechnen. Durch den Wegfall der Exporte in die angrenzenden osteuropäischen Nachbarländer gehen wir von einer Verstärkung des Wettbewerbs im Inlandsmarkt aus. Daher werden wir abhängig von der weiteren Marktentwicklung die notwendigen Maßnahmen setzen, um die Kapazitäten den Marktgegebenheiten anzupassen und um unser Working Capital zu reduzieren. 2009 wird ein Schwerpunkt auf Marketing und Vertrieb liegen, um die Bindung zu unseren Kunden weiter zu stärken und uns verstärkt als Systemanbieter bei Wand und Dach zu positionieren.

Italien (3 % vom Konzernumsatz)

Einhergehend mit einer Konjunktureintrübung verzeichnete der Wohnungsneubau in Italien im Jahr 2008 einen Rückgang der Baubeginne um etwa 15%. In der italienischen Ziegelindustrie, die durch eine Vielzahl an Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist, führte der Nachfragerückgang zu einem intensiven Preiswettbewerb. Aufgrund der Akquisition von RIL Laterizi im November 2007 konnten wir uns besser als der Markt behaupten und mussten nur leichte Umsatzrückgänge hinnehmen. Der starke Preisdruck wirkte sich jedoch deutlich negativ auf die Margen aus. Für 2009 erwarten wir eine weitere Abschwächung der Wohnbautätigkeit und anhaltenden Preisdruck durch einen schärferen Wettbewerb. Dieser Entwicklung wollen wir mit Forcierung von höherwertigen Produkten und erhöhten Anstrengungen im Vertrieb entgegentreten.

Schweiz (3 % vom Konzernumsatz)

Die Nachfrage nach Hintermauer- und Dachziegel war 2008 in der Schweiz leicht rückläufig und resultierte in etwas geringeren Umsätzen als 2007. Für 2009 rechnen wir mit einer weiteren Abschwächung im Wohnungsneubau vom guten Niveau der Vorjahre, wobei die Bereiche Dachziegel und Dämmung von staatlichen Förderungen für energiesparende Maßnahmen (Dachisolierung) profitieren sollten.

Nord-Westeuropa

Im Geschäftsbereich Nord-Westeuropa sind unsere Ziegel- und Dachaktivitäten in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien zusammengefasst. Die Entwicklung in diesem Segment wurde maßgeblich durch Großbritannien beeinflusst, welches als erstes europäisches Land von der Finanzkrise erfasst wurde. Dadurch kam es im April 2008 zu einem Kollaps des Wohnungsneubaus in England, der deutliche Absatzrückgänge von Vormauerziegel in dem Segment zur Folge hatte. In der zweiten Jahreshälfte schwächten sich auch Belgien und die Niederlande ab. Dadurch waren die Mengen bei Hintermauerziegel im Berichtsjahr leicht rückläufig, bei Dachziegel konnte Wienerberger durch die Übernahme des englischen Produzenten Sandtoft deutliche Mengenzuwächse verzeichnen.

Der Umsatz des Segments lag aufgrund von Konsolidierungseffekten aus den Akquisitionen in Großbritannien und den Niederlanden mit 908,8 Mio. € auf Vorjahresniveau (904,8 Mio. €), während das operative EBITDA um 22% auf 144,0 Mio. € zurückging. Maßnahmen aus dem Restrukturierungsprogramm betrafen vor allem Großbritannien, aber auch in den Niederlanden, Frankreich und Belgien wurden ältere Werke geschlossen und Produktionslinien stillgelegt. Der Gesamtaufwand dafür belief sich auf 24,1 Mio. € (davon 6,3 Mio. € an Sonderabschreibungen). Auf das Segment Nord-Westeuropa entfallen 37% des Umsatzes und 33% des operativen EBITDA.

Nord-Westeuropa 2007 2008 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 904,8 908,8 0
EBITDA operativ (1) in Mio € 183,7 144,0 -22
EBIT operativ 1) in Mio. € 120,9 73,2 -39
CFROI 31 in % 11,2 7.9
(CVA 2,3) in Mio. € -13,2 -65,4 < -100
Gesamtinvestitionen in Mio. € 291,6 176,7 -39
Capital Employed in Mio. € 1.280,4 1.298,0 +1
Mitarbeiter 4) 4.246 4.769 +12
Absatz Hintermauerziegel in Mio. NF 1-186 1.125 -5
Absatz Vormauerziegel in Mio. WF 7 749 1.545 -12
Absatz Tondachziegel 5) in Mio, m2 13,24 16,50 +25

l) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) Hurdle Rate 2007 = 12 %; Hurdle Rate 2008 = 11,5 %

3) berechnet auf Basis des durchschnittlichen historischen Capital Employed

4) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während des Jahres

5) Absatz Tondachziegel inkl- Zubehörprodukte

Geschäftsbereiche Nord-Westeuropa

Niederlande (11 % vom Konzernumsatz)

Die inländische Nachfrage nach Ziegel blieb 2008 auf Vorjahresniveau. Nach einer guten Entwicklung im Wohnungsneubau und in der Renovierung in der ersten Jahreshälfte 2008 kam es ab dem Sommer zu einer Abschwächung, die sich gegen Jahresende hin beschleunigte. Wienerberger hat im April 2007 zwei kleine Pflasterklinkerhändler sowie im Juni 2007 Korevaar. den drittgrößten Pflasterklinkerproduzenten in den Niederlanden, erworben und damit die Bereiche Pflasterklinker sowie die Handelsaktivitäten deutlich ausgebaut. Wir konnten 2008 von der Integration dieser Unternehmen profitieren und den Umsatz in den Niederlanden ausbauen. Durch Ausweitung des Handelsgeschäfts sinken zwar die Gesamtmargen, gleichzeitig stärken wir damit aber unseren produktübergreifenden Marktauftritt. Für das Jahr 2009 erwarten wir bei einem rückläufigen Wohnungsneubau- und Renovierungsmarkt insbesondere bei Dachziegel zunehmenden Preisdruck.

Belgien (10 % vom Konzernumsatz)

Nach einem guten Start schwächte sich die Wohnbauaktivität ab Jahresmitte zunehmend ab und führte insgesamt im Gesamtjahr zu einem Rückgang der Baubeginne vom guten Niveau der Vorjahre. Auch die Exporte insbesondere nach Großbritannien gingen deutlich zurück. Wienerberger gelang es, sich besser als der Markt zu behaupten und hatte in allen drei Produktgruppen nur leichte Absatz- bzw. Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Der im Jahr 2007 begonnene Aufbau einer kosteneffizienteren Werksstruktur im Bereich Hintermauerziegel, der auch 2008 mit der Schließung eines älteren Standortes fortgesetzt wurde, zeigte Erfolge. Trotz höherer Kosteninflation (Lohnanpassungen, Energie) konnten die Margen in Belgien auf Vorjahresniveau gehalten werden. Auch in Belgien rechnen wir für 2009 mit einer Abschwächung des Wohnungsneubauund Renovierungsmarktes vom guten Niveau der Vorjahre.

Frankreich (7 % vom Konzernumsatz)

Der zweistellige Rückgang im Ein- und Zweifamilienhausbau wurde durch Marktanteilsgewinne von Hintermauerziegel im Segment Wandbaustoffe beinahe ausgeglichen. Wienerberger profitierte davon und verzeichnete in einem schwierigen Marktumfeld nur einen geringen Absatzrückgang in dieser Produktgruppe. Aufgrund der Abschwächung des Renovierungsmarktes in der zweiten Jahreshälfte waren 2008 auch leichte Mengenrückgänge bei Dachziegel zu verzeichnen. Die im Zusammenhang mit Investitionen im Hintermauerziegelbereich zu Beginn 2008 durchgeführten Stillstände von Werken haben Leerkosten verursacht und das Ergebnis belastet. Bei Vormauerziegel konnten wir unsere Marktstellung durch die Übernahme von Briqueterie Bar Frères im April 2007 festigen. Für 2009 rechnen wir mit einem weiteren Rückgang bei Baubeginnen, da der erschwerte Zugang zu Krediten die Zahl der potenziellen Hauskäufer signifikant limitiert.

Umsatzanstieg in den Niederlanden aufgrund von Konsolidierungseffekten

Wienerberger kann in Belgien bei leicht rückläufigen Umsätzen das Margenniveau halten

Wienerberger gewinnt weiter Marktanteile mit Hintermauerziegel in Frankreich

Einbruch im Wohnungsneubau in Großbritannien

Schwache ohnbauaktivität in skandinavien

Großbritannien (7 % vom Konzernumsatz)

Großbritannien wurde als erstes europäisches Land von der Finanzkrise erfasst. Die Einschränkung von Hypothekarkrediten und die drastisch reduzierte Vergabe von Krediten an Bauträger führten Mitte April 2008 zu einem Kollaps im Wohnungsneubau. Höhere Inflation und steigende Arbeitslosigkeit wirkten sich zusätzlich negativ auf die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern aus. In der Folge gingen die Anzahl der privaten Baubeginne um mehr als 40 % sowie die Nachfrage nach Ziegel um mehr als ein Drittel zurück.

Aufgrund der Konsolidierung von Baggeridge konnten wir uns mit einem Mengenrückgang bei Vormauerziegel von weniger als 20% besser als der Markt behaupten. Etwas besser entwickelte sich der im Jänner 2008 erworbene Dachziegelproduzent Sandtoft, da sich der Renovierungsmarkt, wo mehr als die Hälfte der Dachziegel abgesetzt wird, stabiler zeigte als der Wohnungsneubau. Wienerberger hat auf den Nachfrageeinbruch rasch reagiert und Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung umgesetzt. Sieben Werke und zwei Produktionslinien wurden temporär stillgelegt bzw. außer Betrieb gestellt. Zusätzlich durchgeführte umfassende Winterstillstände der verbleibenden Werke haben einen Abbau der gegen Jahresende deutlich gestiegenen Vorräte zum Ziel. Die Integration von Baggeridge und Sandtoft führte in Großbritannien zu zweistelligen Umsatzzuwächsen, die jedoch aufgrund von negativen Fremdwährungseffekten in Höhe von 28,1 Mio. € auf Gruppenebene deutlich geringer ausfielen. Die Ergebnisse gingen 2008, belastet durch Restrukturierungskosten, Leerkosten aus niedrigerer Kapazitätsauslastung und negative Fremdwährungseffekte, deutlich zurück. Aufgrund der massiven weiteren Abschwächung des Wohnungsneubaus im vierten Quartal ergab sich zu Jahresende ein Abschreibungsbedarf auf den Firmenwert in Großbritannien in Höhe von 14,1 Mio. €. Für 2009 erwarten wir einen weiteren signifikanten Rückgang im Wohnungsneubau und eine weitere Abschwächung im Renovierungsmarkt.

Skandinavien (2 % vom Konzernumsatz)

In den Ländern Dänemark, Schweden und Norwegen waren aufgrund der schwachen Wohnbautätigkeit Umsatz- und Ergebnisrückgänge zu verzeichnen, wobei der Einbruch in Dänemark wesentlich stärker ausfiel als erwartet und sich insbesondere gegen Jahresende 2008 noch verschärfte. Aus diesem Grund kam es auch im Rahmen des im vierten Quartal 2008 durchgeführten Impairmenttests zu einer Firmenwertabschreibung für die dänische Geschäftseinheit von 2,6 Mio. €. Auch für 2009 wird keine Erholung in der Region erwartet, weswegen wir für Skandinavien von leicht rückläufigen Umsätzen und Ergebnissen ausgehen.

Geschäftsbereiche Nord-Westeuropa Nordamerika

Nordamerika

Die USA schlitterten durch das Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft in eine Rezession. Der Wohnungsneubau ging deutlich stärker als noch Anfang 2008 erwartet zurück. Laut NAHB (National Association of Home Builders) fielen die Baubeginne um rund 33% auf 908.000 Einheiten, wodurch ein weiterer starker Absatzrückgang bei Vormauerziegel zu verzeichnen war. Trotz der weiterhin stabilen Entwicklung des kanadischen Kunststeinproduzenten Arriscraft, der etwa zur Hälfte im Nichtwohnbau tätig ist, verringerte sich der Umsatz im Segment Nordamerika um 29% auf 234,3 Mio. € und das operative EBITDA um 57% auf 15,1 Mio. €. Damit beläuft sich der Segmentanteil am Gruppenumsatz auf 10% und am operativen EBITDA auf nur mehr 3 %.

Der schwache Durchschnittskurs des Dollars belastete im Rahmen der Konsolidierung den Umsatz mit 14,9 Mio. € und das EBITDA mit 0,5 Mio. €. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Leerkosten aus geringerer Kapazitätsauslastung beeinträchtigt. In diesem schwierigen Marktumfeld gelang es im Jahr 2008 die Durchschnittspreise stabil zu halten.

Nordamerika 2007 2008 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 330,7 234,3 -29
EBITDA operativ " in Mio. € 35,3 15,1 -57
EBIT operativ 11 in Mio. € 14,0 -4,0 <-100
CFROL 3 in % 5,8 2,2
CVA 2.3) in Mio. € -38,4 -65,1 -70
Gesamtinvestitionen in Mio. € 148,1 47,1 -68
Capital Employed in Mio. € 521,2 583,2 +12
Mitarbeiter 4) 2.520 1.959 -22
Absatz Vormauerziegel in Mio. WF 904 535 -41

l) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung

für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) Hurdle Rate 2007 = 12 %; Hurdle Rate 2008 = 11,5 %

3) berechnet auf Basis des durchschnittlichen historischen Capital Employed

4) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während des Jahres

Als Reaktion auf die wesentlich stärker als erwartete Marktverschlechterung wurden (nach den Schließungen in den Jahren 2006 und 2007) weitere umfangreiche Maßnahmen zur Kostensenkung erforderlich. Diese umfassten einerseits eine substanzielle Reduktion der Beschäftigten im Verwaltungs- und Vertriebsbereich sowie die temporäre Stilllegung bzw. Schließung von zwei weiteren Werken und einer Produktionslinie. Von diesen Maßnahmen waren insgesamt mehr als 1.000 Mitarbeiter betroffen. Der Restrukturierungsaufwand hierfür betrug 2,1 Mio. €, davon 1,2 Mio. € an Sonderabschreibungen.

Die NAHB prognostiziert für 2009 einen weiteren deutlichen Rückgang auf 650.000 Baubeginne (das entspricht weniger als einem Drittel der Baubeginne im Jahr 2005). Daher rechnen wir mit keiner Entspannung am Wohnungsmarkt in den USA, zumal auch unter Zugrundelegung des derzeitigen, sehr niedrigen Nachfrageniveaus von einer Bedarfsdeckung von mehr als einem Jahr (12,8 Monate) auszugehen ist.

Rückgang der Wohnbautätigkeit in den USA deutlich stärker als erwartet

Leerkosten belasten das Ergebnis

Abbau von mehr als 1.000 Mitarbeitern im Jahr 2008

NAHB prognostiziert weiteren Rückgang der Baubeginne für 2009

Beteiligungen und Sonstiges

Der Bereich Beteiligungen und Sonstiges umfasst die Konzernzentrale und die ihr anrechenbaren Kosten, die Ziegelaktivitäten in Indien sowie die Nicht-Kernaktivitäten der Gruppe. Zu den außerhalb des Kerngeschäfts liegenden Bereichen zählen die Pipelife Kunststoffrohre (50/50 Joint Venture mit Solvay) sowie die Immobilien. Die Pipelife Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem unabhängigen Unternehmen mit eigenständigem Management entwickelt. Sie wird daher als Finanzbeteiligung at-equity konsolidiert und ist in den operativen Ergebnissen dieses Geschäftsbereiches nicht enthalten.

In den operativen Zahlen des Segments sind die Konzernzentrale, die von der Holding weiterverrechneten Leistungen sowie Holdingkosten und die Aktivitäten in Indien erfasst. Daraus ergab sich im Jahr 2008 ein Umsatz von 14,9 Mio. €. Durch das im Sommer 2008 beschlossene Kostensenkungsprogramm, welches auch die Holding betraf, gelang es, die Kosten der Konzernzentrale im Vergleich zum Vorjahr zu senken. Das operative EBITDA verbesserte sich im Vergleich zu 2007 um 14% auf -23,5 Mio. €.

Beteiligungen und Sonstiges 2007 2008 Vdg. in %
Umsatz in Mio. € 12,5 14,9 +19
EBITDA operativ " in Mio. € -27,1 -23,5 +13
EBIT operativ 11 in Mio. € -32.4 -27.4 +16
Capital Employed in Mio. € 3,8 35,5 >100
Mitarbeiter 2) 173 226 +31

1) vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen

2) durchschnittlicher Mitarbeiterstand während des Jahres

Die Pipelife Gruppe, der viertgrößte Erzeuger von Kunststoffrohrsystemen in Europa, bekam 2008 ebenfalls die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren und hatte insbesondere in den USA, Irland und Spanien deutliche Nachfragerückgänge zu verzeichnen. Durch die gute Entwicklung in Zentral- und Osteuropa und die Konsolidierung der im Jahr 2007 erworbenen Quality Plastics in Irland sowie der im Jahr 2008 erworbenen Instaplast in Tschechien gelang es Pipelife, den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2% auf 894 Mio. leicht zu steigern. Das operative EBITDA ging um 22% auf 70 Mio. € zurück. Als Reaktion auf die schwachen Märkte mussten in Irland und Spanien umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt sowie ein gruppenweites Kostensenkungsprogramm beschlossen werden. Mit den Akquisitionen der letzten Jahre sowie der Inbetriebnahme neuer Produktionslinien in Russland und Ungarn im Jahr 2008 hat sich Pipelife im Bereich Kalt- und Warmwasserinstallationen sowie auch in der Abwasserwirtschaft am Markt gut positioniert. Für 2009 plant Pipelife, diese Marktposition insbesondere im Raum Zentral-Osteuropa weiter zu stärken und auszubauen.

Unsere Politik zur Realisierung nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte dient der Refinanzierung des Kerngeschäftes und wird abhängig von den zu erzielenden Erträgen weiter verfolgt. Im Jahr 2008 wurde keine Liegenschaft aus dem vorhandenen Portfolio verwertet. Aktuell bewerten wir die nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften gruppenweit mit rund 45 Mio. €.

Zusammenfassung der Nicht-Kernaktivitäten. Holdingkosten und indischen Ziegelaktivitäten in diesem Segment

Negative Ergebnisse durch Ausweis der Holdingkosten in diesem `eqment

Pipelife kann 2008 Umsatzniveau des 'orjahres halten

Nicht betriebsnotwendige Liegenschaften mit rund 45 Min. € bewertet

Wienerberger AG, Wien Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2008

Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der

Wienerberger AG, Wien,

für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008 unter Einbeziehung der Buchlur das Geschaftsfahr vom Freues die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Sowie dos Lugertenten der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Vorschriften nogen in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Verantwortens bestent in an einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorwhr naber unsere Transagemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze schriten and Grüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil eriotorn, die Fratung ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarduruben der getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresstendigen in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse absendas in Enninang Steitt Der der eines wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unteruber und Gesendrestangen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im werden die Nachweise in Denagsis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner Janzesabschiass doerwrigene auf band ungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen die Dourtenang der ungentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtvorsage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonne-Onserer Franting nat zu neinesabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen nen Entennunsse enaprivit ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Forsonlinen des Unternehmens in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen Draugstage "Ge Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, am 27. Februar 2009

KPMG Austria GmbH schaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ppa Dr. Günther Hirschböck Rainer Hassler Mag. Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur Die veronenmenung oder (Passung erfolgen. Für abweichende Fassungen (ZB Verkürzung oder Überm der von uns bestangenen and die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Anmerkung 2008
in TEUR
2007
in the Chr
(8) Umsatzerlöse 2.431 388 2 477 339
(9, 10, 14) Herstellkosten -1.585.560 -1.510.998
Bruttoergebnis vom Umsatz 845.828 966.341
(9, 10, 14) Vertriebskosten -467.971 -454 789
(9, 10, 14) Verwaltungskosten -149.427 -149.375
(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen -35.734 -49.8 10
(13) Sonstige betriebliche Erträge 47.151 40.759
Betriebsergebnis vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von
Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und
Firmenwertabschreibungen
239.847 353 126
(01/2) Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen -55.020 0
(2)) Firmenwertabschreibung -16.717 0
(15) Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe -10.000 0
Betriebsergebnis nach Restrukturierungskosten und Wertminderungen von
Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und
Firmenwertabschreibungen
158.110 353 126
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen 13.389 27 605
(16) Zinsertrag 40.956 43 947
(@18) Zinsau wand -83 105 -87 029
glos Sonstiges Finanzergebnis -6.244 20.727
Finanzergebnis -35.004 5.250
Ergebnis vor Ertragsteuern 123.106 358 376
01791 Ertragsteuern -19.788 -62 536
Ergebnis nach Ertragsteuern 103.318 295 840
davon Ergebnis der Minderheiten 3.350 5.382
davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil 32.500 29.069
davon Ergebnis der Muttergesellschaft 67.468 261.389
(168) E Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,69 3,46
181 Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,81 3,46
018) Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,81 3,45
(18) . Vorgesehene bzw. ausbezahlte Dividende je Aktie (in EUR) 0,00 1,45

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil dieser Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung,

Gesamtergebnisrechnung

nmerkung in TEUR in TEUR
Ergebnis nach Ertragsteuern 103.318 295.840
Währungsumrechnung -125.795 -66.106
(22) Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente -628 -127
Hedging Reserve 12.528 39.803
Ubrige -51 28
Andere Gesamtergebnisbestandteile -113.946 -26.402
Gesamtergebnis nach Steuern -10.628 269.438
davon Gesamtergebnis der Minderheiten 2.377 6.153
davon auf Hybridkapitalbesitzer entfallender Anteil 32.500 29.069
davon Gesamtergebnis der Muttergesellschaft -45.505 234-216

2008

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil dieser Konzern-Gesamtergebnisrechnung.

Konzernabschluss Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtergebnisrechnung Cash-flow Statement

Cash-flow Statement

Anmerkung 2008
in THE R
2007
in REUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 123.106 358.376
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 217.283 198.055
(15) Wertminderungen von Sachanlagen aus Restrukturierungen 21.543 0
Zuschreibungen auf das Anlagevermögen -157 -2.933
Veränderungen langfristiger Rückstellungen -16.608 282
Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen -13.389 -27.605
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -8.391 -7.545
(16) Zinsergebnis 42.149 43.082
Gezahlte Zinsen -81.795 -82 568
Erhaltene Zinsen 41.894 39.870
Gezahlte Ertragsteuern -24.780 -40.009
Cash-flow aus dem Ergebnis 300.855 479.005
Veränderungen Vorräte -38.277 -117 867
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33.505 47.429
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -16.630 -34.370
Veränderungen übriges Netto-Umlaufvermögen -12.366 -11.550
Währungsumrechnungsbedingte Veränderung von Nicht-Fondspositionen -4.254 -1.123
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 262.833 361.524
Einzahlungen aus Anlagenabgängen (inkl. Finanzanlagen) 28.678 24.884
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen -390.328 -310 604
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -487 -10 539
(22, 30) Veränderung Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.823 38.099
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen -115.326 -326.015
Netto-Einzahlungen aus Unternehmensveräußerungen 0 0
(19) Cash-flow aus Investitionstätigkeit -474.640 -593.175
Veränderung langfristiger Finanzverbindlichkeiten 200.917 -2.602
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 42.053 -479.049
(24) Gezahlte Dividende Wienerberger AG -120.109 -94.923
(24) Gezahlter Hybridkupon -32.500 1 10
Gezahlte Dividende und Kapitaländerungen bei Minderheitenanteilen 2.010 -7.596
Dividendenausschüttungen aus assoziierten Unternehmen 42.092 4.087
(24) Kapitalerhöhung Wienerberger AG 0 424.136
(24) Kapitalerhöhung (Hybridkapital) 0 492.896
Einzahlung aus der Ausübung von Aktienoptionen 0 7.672
Erwerb eigener Aktien -9.318 -13.392
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit 125,145 331.229
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes -86.661 99.578
Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Zahlungsmittelbestand 123 264
Zahlungsmittelbestand am Anfang der Periode 293.373 193.531
Zahlungsmittelbestand am Ende der Periode 206.835 293.373

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil dieses Konzern-Cash-flow Statements.

Bilanz

Anmerkung 31.12.2008
in TEUR
31.12.2007
in TECR
Aktiva
(20) Immaterielles Anlagevermögen 769.451 764.160
(20) Sachanlagen 2.075.878 1.945.827
(20) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 30.543 26.511
(3, 20) Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 115.679 150.002
(20) Übrige Finanzanlagen 19.464 29.253
(27) Latente Steuern 35.071 45.379
Langfristiges Vermögen 3.046.086 2.961.132
(21) Vorräte 719.995 669.761
(22) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 187.750 211.006
(23) Sonstige kurzfristige Forderungen 133.822 105 757
(22, 30, 31) Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte 89.445 0888888
Zahlungsmittel 206.835 293.373
Kurzfristiges Vermögen 1.337.847 1.368.727
Summe Aktiva 4.383.933 4.329.859
Passiva
Gezeichnetes Kapital 83,948 83948
Kapitalrücklagen 829.408 829.408
Hybridkapital 492.896 492 896
Gewinnrücklagen 1.368.920 1:407.720
Eigene Anteile -40.697 -31.379
Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung -260.699 -135.877
Anteile im Fremdbesitz 23.415 25.993
(24) Eigenkapital 2.497.191 2.672.709
(25, 26) Personalrückstellungen 68.049 76.210
(25, 27) Latente Steuerrückstellungen 126.457 125.045
(25) Sonstige langfristige Rückstellungen 66.532 64 653
(28, 30) Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.011.600 819.092
(28) Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 52.158 45.685
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.324.796 1.130.685
(25) Sonstige kurzfristige Rückstellungen 55.503 47.513
(28, 30) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 174.858 129.871
(28) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 177.319 186.405
(28) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 154.266 162 676
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 561.946 526.465
Summe Passiva 4.383.933 4.329.859

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil dieser Konzernbilanz.

Entwicklung des Eigenkapitals

in TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklagen
Hybrid-
kapital
Gewinn-
rücklagen
Eigene
Anteile
Unterschieds-
betrag
Währungs-
umrechnung
Minder-
heiten
Gesamt
Stand 31.12.2006 74.168 415.052 0 1.174.075 -30.269 -69.019 27.436 1.591.443
Konzernergebnis 290.458 5.382 295.840
Dividendenauszahlungen
und Hybridkupon
-94.923 -1.236 -96.159
Wahrungsumrechnung -68.267 752 -67.515
Währungsumrechnung von
assoziierten Unternehmen
1.409 1.409
Hedging Reserven 39.782 21 39.803
Kapitalerhöhungen 9.780 414.356 492 896 2.000 919.032
Zugang/Abgang
Minderheitenanteil
-8.360 -8.360
Veränderung eigener Anteile 4.610 SEUJI 500) -5.720
Aufwand Aktienoptionsplane 3.037 3.037
Ubrige Veränderungen 1) -gg -2 -101
Stand 31.12.2007 83.948 829.408 492.896 1.407.720 -31.379 -135.877 25.993 2.672.709
Konzernergebnis 99.968 3.350 103.318
Dividendenauszahlungen
und Hybridkupon
609 2809 =21505 -155.114
Währungsumrechnung -118.541 4973 -119.514
Wahrungsumrechnung von
assoziierten Unternehmen
-6781 -6.281
Hedging Reserven 12:526 2 12.528
Kapitalerhöhungen 4.515 4.515
Zugang/Abgang Minderheitenanteil -6.965 -6.965
Veränderung eigener Anteile -9.318 -9.318
Aufwand Aktienoptionspläne 1.994 1.994
Ubrige Veränderungen 11 -679 -2 -681
Stand 31.12.2008 83.948 829.408 492.896 1.368.920 -40.697 -260.699 23.415 2.497.191

I) Die in Eigenkaptal erfassen Markwertinderung vor Verästerung vorfigbaren Finanzinstrumenten unten übrigen Veränderingen ausgewissen. Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil dieser Konzern-Eigenkapitalentwicklung.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in TRUR Stand
1 2008
Veränderung
Konsolidie-
rungskreis
Währungs-
anderungen
Zugange Abgange Umbu-
chungen
Stand
31.12.2008
Brimenwert 709.341 38.016 -270015 0 946 50 718.546
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 87.070 23.116 -6.661 2 206 298 240 105.673
Immaterielles Anlagevermögen 796.411 61.132 -34.576 2.206 1 244 290 824.219
Grundstücke und Bauten 1 114 309 22.675 -37 475 47.801 13 509 26:313 1.155.114
Technische Anlagen und Maschinen 2024 974 322731 -46 226 08.280 12.648 33.447 2.146.105
Retriebs- und Geschäftsausstattung 104.965 11689 -2.342 10.481 1 803 -728 112.462
Jeleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 24282 590 -15 310 2201287 2812 -63.666 260.321
Sachanlagen 3.365.477 57.235 FION 358 387,849 30.572 -4 634 3.674.002
Als Finanzinvestitionen geh. Immobilien 39.750 2.431 990 273 1 869 4.344 45.919
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 61.598 661 -6.474 0 0 0 55.785
Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 10.298 9,673 482 277 0 831
Sonstige Beteiligungen 19.817 00 146 5 869 0 18.969
Ubrige Finanzanlagen 30.115 9 167 3 17 487 1.146 0 19.800
4.293.351 186786 -141.396 390.845 34.831 0 4.619.725
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in INEOR Stand
1.1.2007
Veränderung
Konsolidie-
rungskreis
Währungs-
anderungen
Zugange Abgange Umbu-
chungen
Stand
31.12.2007
Firmenwert 607/8333 1623805 30 726 0 266 -305 709.341
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 56.080 24576 437 5.345 1-088 1.720 87.070
Immaterielles Anlagevermögen 663.913 57381 -30.289 5.345 1 354 1245 796.411
Grundstücke und Bauten 953.420 102 332 HOLSOZ 49.756 7.918 25.160 1.114.309
Technische Anlagen und Maschinen 1.840.694 43.208 -24 438 150.227 63.957 79 237 2.024.971
Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.986 1.760 -950 12 280 8342 6.2233 104.965
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 134.085 727 -4 552 101.515 1.484 -109.059 121.232
Sachanlagen 3.022 185 150.089 -40 443 3.778 81.701 1.569 3.365.477
Als Finanzinvestitionen geh. Immobilien 42.171 3.774 -318 481 3.374 -2084 39.750
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 66 115 -740597 893 1.647 0 0 61.598
Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 4.423 -2.724 0 8.892 293 0 10.298
Sonstige Beteiligungen 20.091 -41 0 234 0 19.817
Ubrige Finanzanlagen 24.514 -2.723 -41 8.892 527 0 30.115
3.818.898 301.464 -70.198 330.143 86.956 0 4.293.351

Annerkung Durch naschinellen kömen Rundangsdifferenzen entschen. Der nachblende ist internantang ist internandegenspieges.

on 20 20

1 121

Konzernabschluss Anlagenspiegel

Abschreibungen
Stand
1.1.2008
Veränderung
Konsolidie-
rungskreis
Währungs-
anderungen
laufendes
Jahr
Zuschrei-
bungen
Abgange Umbu-
chungen
Stand
31.12.2008
Bilanzwert
31.12.2008
Bilanzwert
31.12.2007
3.433 0 22:597 16.717 0 0 0 17.553 700.993 705.908
28.818 0 -649 9.367 15 287 -33 37.215 68.458 58.252
32.251 0 3,246 26.084 15 287 -33 54.768 769.451 764.160
314 810 0 -5.498 47 365 8 231 -741 355.397 799.717 799.499
1.042.681 0 -12-01-2 153 027 10 136 12.129 -654 1.169.520 976.585 982.290
62.159 0 88180 1122330 12 6977 487 73.207 39.255 42.806
0 0 0 0 0 0 0 0 260.321 1281232
1.419.650 0 EL8 690 2016-565 156 13.337 -908 1.598.124 2.075.878 1.945.897
189289 0 300 884 C 87 941 15.376 30.543 26.511
-88.404 0 193 0 13 330 2474092 0 -59.894 115.679 150.002
14 0 0 0 8 0 0 14 817 10.284
848 0 14 293 0 833 0 322 18.647 18.969
862 0 14 293 0 883 0 336 19.464 29 253
1.377 598 0 -21 7 6 238.826 13.546 -27.548 0 1.608.710 3.01 015 2.915.753

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Abschreibungen
Stand
1.1.2007
Veränderung
Konsolidie-
rungskreis
Währungs-
anderungen
laufendes
Jahr
Zuschrei-
bungen
Abgange Umbu-
chungen
Stand
31.12.2007
Bilanzwert
31.12.2007
Bilanzwert
31.12.2006
3.500 0 52 0 0 119 0 3.433 705.908 604.333
28,067 0 97 63396 0 541 41 28.818 58.252 33.013
26.567 0 149 6196 0 eso 1 32.251 764.160 637.346
2765512 0 253 37541 1031 238 2079 314.810 799.499 676.908
974857 0 -7.108 11378978 1 843 60.697 34 1.042.681 982.290 866.377
58.961 0 -366 16 423 ਟਰੇ 8.000 140 62.159 42.806 35.025
0 0 0 0 0 0 0 0 121.232 134.085
1309790 0 -7 527 1898002 2.933 68.935 2.253 1.419.650 1.945.827 1.712.395
18,398 0 -93 4.657 0 2.671 -2252 13.239 26.511 28.773
-63.274 =1.096 -516 0 27.605 -4.087 -01 -88.404 150.002 129.389
14 0 0 0 0 0 0 14 10.284 4.409
848 0 0 0 0 0 0 848 18.969 19.243
862 0 0 0 e 10 0 0 862 29.253 23.652
1.287.343 -1.096 -7.987 198.055 30.538 68.179 0 1.377.598 2.915.753 2.531.555

200 10 11

11 13313

Segmentberichterstattung

Strategische Geschäftsfelder Zentral-Osteuropa Zentral-Westeuropa Nord-Westeuropa
in Tire R 2008 2007 2008 2007 2008 2007
Außenümsatz 894.960 841.920 405.444 414.612 894.817 888.427
Innenumsatz 4.336 8.406 24.701 27.888 14.016 16.352
Umsatz gesamt 899.296 850.326 430.145 442.500 908.833 904.779
PRINDA operativ 262.022 282.813 42.495 76.472 144.034 183.746
Abschreibungen 68.589 65.083 37.926 43.541 70.822 62.823
EBIT operativ 193.433 217.730 4.569 32.931 73.212 120.923
Restrukturierungskosten und Wertminderungen
von Sachanlagen
13.935 0 14.830 0 24.121 0
Firmenwertabschreibungen 0 0 0 0 16.717 0
Sotierung einer Rückstellung aus einer
rohenden Kartellstrafe
0 0 10.000 0 0 0
Ergebnisübernahme von assoziierten Unternehmen 3.089 5 372 0 0 -120 0
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 30.517 29.366 3.352 1.823 695 1.742
Zinsergebnis -10.101 -8.655 -18.936 -13.490 -61.428 -46:924
Ertragsteuern -24.472 -40.359 -5.463 -11.733 -3.855 -14.360
Gewinn nach Steuern 135.724 164.720 -50.519 1.180 -41.397 201820
Fremdkapital 731.332 781-781 444.979 397.483 1.099.775 924 959
Capital Employed 854.926 754.345 480.639 500.538 1.298.007 1.280.417
Vermogen 1.847.054 1551 386 652.950 667.347 16676007 1.816.746
Normalinvestitionen 39.007 37924 19.722 18.342 24.593 37.144
Wachstumsinvestitionen 186.957 102.361 17.887 43.324 152.140 254.467
Mitarbeiter 5.832 5 432 2.366 2 414 4.769 4.246
Produkte Umsatz EBITDA operativ 11 Capital Employed
in RECR 2008 2007 2008 2007 2008 2007
Wandsysteme 2) a10.981 887 - 14 244.200 285.459 1.113.954 917.279
Fassade 764.363 921.345 60.642 125.005 1.185.820 1.279 206
Dachsysteme 538.091 477.047 122.609 135.100 677.444 63 .540
Flächenbefestigungen 217.429 191 381 35.641 32.778 259.557 228.477
Sonstiges 524 472 -22.971 -27.181 15.452 3.763
Wienerberger Gruppe 2.431.388 2.477.339 440.120 551.181 3.252.226 3.060.215
Umsatz Zentral-Osteuropa Zentral-Westeuropa Nord-Westeuropa
in TECR 2008 2007 2008 2007 2008 2007
Osterreich 89.320 83.537
Tschechien 136.558 152.785
Ungarn ag. 956 110.698
Polen 251.507 228.574
Sonstiges Osteuropa 317.633 266.379
Deutschland 276.591 282.001
Schweiz 65.856 65.968
Italien 63.941 67.388
Belgien 240.877 244.914
Niederlande 270.263 257.543
Frankreich 168.015 170.841
Großbritannien 172.443 165.674
Skandinavien 43.497 49.886
Nordamerika
Wienerberger Gruppe 894.974 841.973 406,388 415.357 895.095 888.858

l) vor Restruktionischen und Werminderungen von Sachangener Ricestellung für eine Arheiteraler Kartellerden ausgewissen. Wandsystene ausgewissen.

000 Segmentberichterstattung

Hilar

Nordamerika Beteiligungen und Sonstiges 21 Konzern-Eliminierungen Wienerberger Gruppe
2008 2007 2008 2007 2008 2007 2008 2007
264326 330.678 528 330 0 0 2.430,075 2 475 967
0 0 14.395 12 142 -56.135 -63.416 1.313 1.372
234 326 330.678 14.923 12.472 -56.135 -63.416 2.431.388 2:477.339
15.083 35311 -23.514 -27.161 0 0 440.120 551.181
19.126 21 276 3.810 5.332 0 0 200.278 198.055
-4.043 14.035 -27.324 32.493 0 0 239.847 353 126
2.134 0 0 0 0 0 55.020 0
0 0 0 0 0 0 16.717 0
0 0 0 0 0 0 10.000 0
0 0 10.450 22.283 0 0 13.389 276605
0 0 81.115 117.101 0 0 115.679 150.002
-23-110 -27 489 71.426 53 473 0 0 -42.149 -43.082
13.515 2.889 487 1027 0 0 -19.788 -62 536
-18.202 ETTES 57 363.954 17/8 325 -280.242 -82 678 103.318 295,840
533.739 4728334 1.199.208 1.081 468 -2.122.291 alles 0 376 1.886.742 1 657 50
583.226 521.152 35.478 3.766 0 0 3,252,226 3060215
642.784 SS78000 3.881.849 3 679 6810 -4.788 145 3 942.221 4.383.933 4329.859
14.064 27.357 1.05% 3915 0 0 98.438 120 182
38 075 1025 9785 17.207 0 0 0 407.216 525.437
1 989 2.520 226 173 0 0 15.162 14.7885
Gesamtinvestitionen
2008 2007
274.835 157.662
79.973 379.013
104.530 39.033
45.347 65.995
969 3.916
ECC REM CAE CAD
  • 100 - 1.609

నారు. మ

ne

ﺍﻟﻤﺴﺘﻘﻠﺔ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘ

ﺍﻟﻤﺴﺘﻘﻠﺔ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘﺤﺪﺓ ﺍﻟﻤﺘ

الموالي الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الموقع الم

Nordamerika Beteiligungen und Sonstiges Wienerberger Gruppe
2008 2007 2008 2007 2008 2007
605 473 89.925 849010
136.558 152.785
99.956 110.698
251.507 228.574
317.633 266.379
276.591 282.001
65.856 65.968
63.941 67.388
240.877 244.914
270.263 257.543
168.015 170 841
172.443 165.674
43.497 49.886
234.326 330.678 234.326 330.678
234.326 330.678 605 473 2.431.388 2.4778339

Konzernanhang

Allgemeine Erläuterungen

1. Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses

Die Wienerberger AG mit Sitz in Wien ist Muttergesellschaft eines international tätigen Baustoffkonzerns, dessen Geschäftsaktivitäten nach Maßgabe der Verantwortungsbereiche im Vorstand in fünf Segmente eingeteilt sind: Zentral-Osteuropa, Zentral-Westeuropa, Nord-Westeuropa, Nordamerika sowie Beteiligungen und Sonstiges.

Der Konzernabschluss wurde in Anwendung von § 245a UGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRSs) sowie den Interpretational Financial Reporting " nterpretations Committee (IFRC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Alle für das Geschäfts-Jahr 2008 vom International Accounting Standards Board [IASB) verlautbarten International Financial Reporting Standards, für die eine Anwendung verpflichtend ist, wurden von Wienerberger angewendet.

Die einbezogenen Abschlüsse aller nach nationalen Vorschriften oder freiwillig geprüften in- und ausländischen Unternehmen wurden von Wirtschaftsprüfern auf ihre Ubereinstimmung mit IFRS gepüft. Die Jahresabschlüsse der im Rahmen der Voll- und Quotenkonsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden auf der Grundlage historischer Anschaffungs-und Herstellungskosten beitwerte (IAS 39) zum Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Zur klareren Darstellung sind eine Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die detaillierte Darstellung erfolgt im Anhang.

2. Auswirkungen neuer und geänderter Standards

Die Änderungen von IFRS und Interpretationen des IFRIC wirken sich wie folgt auf den Konzernabschluss von Wienerberger aus:

Von den im Berichtsjahr vorzettig anwendbaren IFRSs und Interpretationen wendet Wienerberger IAS I resentation of Financial Statements) bereits an. Die Überarbeitung des IAS 23 (Borrowing Costs) führt bei Wienen Anderungen, da bereits bisher anteilige Bauzeitzinsen bei der Erstellung qualifizierter Gegenstände des Anlagevermögens aktiviert und nicht aufwandswirksam erfasst wurden. Die Ergänzung von IFRS 2 (Share-Based Payment: Vesting Conditions and Cancellations) und IFRIC 16 (Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation) wurden von Wienerberger beachtet. IFRS 8 (Operating Segments) wurde bereits im Geschäftsjahr 2007 vorzeitig angewendet. Die Ergänzungen zu IAS 39 und IFRS 7 (Reclassification of Financial Instruments) sowie die Interpretationen IFRIC 13, IFRIC 14 und IFRIC 15 sind im Berichtsjahr für den Konzernabschluss unwesentlich.

3. Konsolidierungskreis

Eine Übersicht über die voll- und quotenkonsolidierten sowie nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen befindet sich in der Liste der Konzernunternehmen am Ende des Anhangs. Der Konsolidierungskreis der in den Wienerberger Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen Gemeinschaftsunternehmen sowie assoziierten Unternehmen hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Konzernanschli Konzernanhang

Konsolidierungskreis Voll- Quoten-
konsolidierung konsolidierung
Equity-
Bewertung
Stand 31 12 2007 122 12 6
Wechsel Einbeziehungsart 0 6 0
im Berichtsjahr erstmals einbezogen 17 3
im Berichtsjahr fusioniert / liquidiert 2 0 0
im Berichtsjahr ausgeschieden 0 0 0
Stand 31.12.2008 134 15
davon ausländische Unternehmen 118 13 ്ട്
davon inländische Unternehmen 16 2 2

Tochterunternehmen

In den Konzernabschluss 2008 sind inklusive der Wienerberger AG 16 (Vorjahr: 14) Tochterunternehmen im Inland und 118 (Vorjahr: 108) im Ausland einbezogen, an denen die Wienerberger AG unmittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik über die Mehrheit der Stimmrechte zu kontrollieren. Diese Beteiligungen an Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt der Beherrschung voll konsolidiert, wenn die Beherschung nicht mehr gegeben ist. Im Berichtsjahr werden 22 (Vorjahr: 30) Tochterunternehmen nicht konsolidiert, die für die Vermittlung eines getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich sind.

Gemeinschaftsunternehmen

Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures), an denen eine gemeinschaftliche Leitung gegeben ist, werden quotal in den Konzernahschluss einbezogen. Dies trifft auf 15 (Vorjahr: 12) Gesellschaften der Schlagmann und Bramac Gruppe zu.

Die nachstehenden Angaben stellen die anteiligen Werte dar, mit denen sämtliche quotal konsolidierten Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen werden:

in TEUR 2008 2007
Umsatzerlöse 124.654 118.190
EBITDA 29.719 29.077
Betriebsergebnis 22.835 23.487
Aktiva
in THE OR
Passiva
31.12.2008 31.12.2007 in TECR 31.12.2008 31.12.2007
Langfristiges Vermögen 65.991 65 362 Eigenkapital 39.365 49.091
Kurzfristiges Vermögen 31.709 36.915 Langfristige Rückstellungen und
Verbindlichkeiten
17.362 17.035
Kurzfristige Rückstellungen und
Verbindlichkeiten
40.973 36951
97.700 102.277 97.700 102.277

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

In den Konzernabschluss der Wienerberger AG werden zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres 7 (Vorjahr: 6) wesentliche Beteiligungen, auf die Wienerberger einen maßgeblichen Einfluss hat, nach der Equity-Methode bilanziert. Fölgende Angaben stellen die anteiligen Werte dar, die sich aus der Aggregation der assoziierten Unternehmen (vor allem Pipelife und Tondach Gleinstätten Gruppe) ergeben:

in FRESTR 2008 2007
Umsatzerlöse 509.166 492.521
BORBADA 51.836 S4.146
Betriebsergebnis 31.527 36.317
Aktiva
in TICUR
31.12.2008 31.12.2007 Passiva
in THER
31-12-2008 31.12.2007
Langfristiges Vermögen 159.261 157.459 Eigenkapital 112.416 145.280
Kurzfristiges Vermögen 172.285 197.75 FO Langfristige Rückstellungen und
Verbindlichkeiten
69.808 70.937
Kurzfristige Rückstellungen und
Verbindlichkeiten
149.322 138.952
331.546 355.169 331.546 355.169

4. Erwerbe und Veräußerungen

Folgende Akquisitionen wurden im Jahr 2008 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen:

Name der Gesellschaft Anteil in % Name der Gesellschaft Antell in %
IGM Backa Nova 100 00% - EUCOSO sp. Z.o.o. 49.00 %
Sandtoft Ltd. 73,64% IGM Ciglana d.o.o. Petrinja 100 00 %
Bockhorner Klinker GmbH 83,33%

Der Konsolidierungskreis änderte sich gegenüber dem 31.12,2007 durch folgende Akquisitionen und Erstkonsolidierungen:

Wienerberger hat mit Wirkung vom 1.1.2008 den Pflasterklinkerher Klinker in Deutschland sowie die Ende des vorigen Jahres erworbene IGM Backa Nova in Serbien vollkonsolidiert. Mit Beginn des Beriso die Ziegelaktivitäten von Wienerberger in Indien durch die Erstkonsolidierung der Wienerberger Brick Industry Private Limited erstmals in den Konzernabschluss einbezen. Weiters wurden mit diesem Stichtag die Aktivitäten der Bramac Gruppe in Albanien und in Mazedonien als Gemeinschaftsunternehmen erstkonsolidiert.

Am 11.1.2008 hat Wienerberger Sandtoft, den drittgrößten Dachziegelhersteller Großbritanniens, erworben und mit diesem Stichtag vollkonsolidiert. Der Erwerb von rund 74% der Anteile erfolgte dabei gegen Barabfindung, die restlichen Anteile können durch die Ausübung einer den Verkaufsoption an Wienerberger verkauft werden. Der Ausweis dieser Option erfolgt unter den langfristigen Finanzverbindlichkeiten, der Anteil der Minderheiten am Ergebnis wird daher im Zinsergebnis ausgewiesen.

In Vorbereitung eines ersten Werksstandortes in Litauen wurde über die mit 1.6.2008 erstkonsolidierte UAB Wienerberger Statybine Keramika ein Grundstück erworben. Mit 31.12.2008 wurde das kroatische Ziegelwerk IGM Ciglana d.o. Petrinja auf Basis vorläufiger Werte erstkonsolidiert und die Beteiligung an der polnischen EUCOSO sp. Z.o.o. als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode erstmals in den Konzernabschluss einbezogen.

lm Vergleichszeitraum 1.1.2007 bis 31.12.2007 waren zwei niederländische Baustofffachhändler (übernommen mit 1.1.2007) vollständig, zwei weitere niederländler, das französische Vormauerziegelwerk Briqueterie Bar Frères (alle übernommen mit 1.4.2007), Baggeridge Brick PLC, der viertgrößte Ziegelhersteller Großbritanniens mit fünf Werken,

Konzernabschluss Konzernanhang

das niederländische Baustoffunternehmen B.V. sowie der Hersteller von Flächenbefestigungen Korevaar (alle erstkonsolidiert mit 1.7.2007) nur teilweise enthalten. Ebenso waren die mit Wirkung vom 20.7.2007 übernommenen operativen Gesellschaften der kanadischen Arriscraft International, die zum 1.12.2007 erworbene und erstkonsolidierte italienische RII Laterizi S.p.a. und schließlich die mit 31.12.2007 erstkonsolidierte Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG nicht vollständig im Konzernabschluss der Vergleichsperiode enthalten.

lm Zeitraum 1.1.2008 bis 31.12.2008 erhöhten die Erstkonsolidierungen anteilig den Umsatz der Gruppe mit 65.649 TEUR (Vorjahr: 103.037 TEUR) und das EBITDA mit 3.891 TEUR (Vorjahr: 6.584 TEUR).

Die gesamten Konsolidierungskreisänderungen ergeben einen Netto-Effekt von 136.432 TEUR (Vorjahr: 143.722 TEUR) auf den Umsatz und von 11.542 TEUR (Vorjahr: 8.095 TEUR) auf das EBITDA.

Die Auswirkungen der Konsolidierungsn auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Konzernbilanz stellen sich für 2008 (bzw. ab/im Erst- und Endkonsolidierungszeitpunkt) wie folgt dar:

tri Treat 2008
Umsatzerlöse 136.432
Varning 11.542
Betriebsergebnis
3.729
Aktiva Passiva
in THE FR 31.12.2008 in TWEER 31.12.2008
Langfristiges Vermögen 111.786 Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 11.738
Kurzfristiges Vermögen -84.198 Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 15.850
27.588
27.588

5. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung bei voll- bzw. quotenkonsolidierten verbundenen Unternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Dabei wird im Erwerbszeitpunkt das neu bewertete Eigenkapital des erworbenen Unternehmens dessen Anschaffungswert gegenübergestellt. Die Vermögensgegenstände, Schulden werden nach IFRS 3, soweit identifizierbar, bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt; ein verbleibender positiver Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem neu bewerteten anteiligen Eigenkapital wird als Firmenwert im jeweiligen Segment in Landeswährung aktiviert (im Berichtsjahr 38.016 TEUR). Die Firmenwerte werden gemeinsam mit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Geschäftsbereichen), denen sie zugeordnet sind, jährlich einem Werthaltigkeitstest (Impairment Test) unterzogen und im Falle einer Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Für die nach der Equity-Methode einberten Unternehmen gelten die gleichen Eigenkapitalkonsolidierungsgrundsätze wie im Rahmen der Voll- und Quotenkonsolidierung, wobei im Falle unwesentlicher Abweichungen die lokalen Bewertungsmethoden beibehalten werden.

Alle Umsttzerlöse, Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus der Verrechnung zwischen den voll- und quotenkonsolidierungskreises werden eliminiert. Abzinsungen und sonstige einseitig ergebniswirksame Buchungen werden ergebniswirksam ausgebucht und die darauf entfallenden in Ansatz gebracht. Aus dem konzerninternen Lieferungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse im Anlageund Umlaufvermögen sind eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sinder = 1 on

6. Währungsumrechnung

Die Jahresabschlüsse ausländischer Gesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Diese ist für sämtliche Gesellschaften die jeweilige Landeswährung, da die Gesellschaften ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben. Alle Bilanzpositionen mit Ausnahme jener des Eigenkapitals werden mit dem Devisenmittelkurs zum 31.12.2008 umgerechnet. Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden als Vermögenswert in der lokalen Währung bilanziert und ebenfalls mit dem Devisenmittelkurs zum Konzernabschlussstichtag umgerechnet. Aufwands- und Ertragsposten werden mit Jahresdurchschnittskursen konvertiert.

Nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen aus langfristigen konzerninternen werden erfolgsneutral in den Unterschiedsbetrag Währungsumrechnung eingestellt.

Das währungsbedingte Translationsrisiko aus den amerikanischen und einzelnen osteuropäischen Ziegelaktivitäten wird durch den Abschluss von Währungswaps eingeschränkt. Dabei wird in Höhe der auf Fremdwährung lautenden Vermögenswerte ein Fremdwährungs-Euro Währungsswap abgeschlossen.

Im Berichtsjahr wurden Stichtagsumrechnungsdifferenzen (einschließlich jener auf Anteile im fallenden) von 125.795 TEUR (Vorjahr: 66.106 TEUR) ergebnisneutral in das Eigenkapital eingestellt. Die erfolgsneutrale Erfassung von Währungstransaktionen (Hedging-Transaktionen) erhöhte die Gewinnrücklagen um insgesamt 12.528 TEUR. Währungsumrechnungsdifferenzen zwischen dem Stichtagskurs innerhalb der Bilanz und dem Durchschnittskurs innerhalb der Gewinn-und Verlustrechnung werden im Eigenkapital verrechnet.

Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stichtagskurs Jahresdurchschnittskurs
in PUR 31.12.2008 31.12.2007 2008 2007
100 Britische Pfund 104,98688 136,36054 125,62188 146,05836
100 Bulgarische Lev 51,12997 51,12867 51,12997 51,12738
100 Dänische Kronen 13,42174 13,40788 13,41201 13,42142
100 Kanadische Dollar 58,83045 69,20894 64,14467 68,32159
100 Kroatische Kuna 13,59527 13,64108 13,84216 13,62767
100 Norwegische Kronen 10,25641 12,56597 12,16150 12,47586
100 Polnische Zloty 24,07608 27,82802 28,47044 26,44300
100 Rumänische Lei 24,86016 27,71849 27,15655 29,97736
100 Russische Rubel 2,42230 2,77886 2,74582 2,85276
100 Schwedische Kronen 9,19963 10,59154 10,40089 10,81295
100 Schweizer Franken 67,34007 60,43392 62,98592 60,82269
100 Slowakische Kronen 3,31939 2,97770 3,19788 2,96109
100 Tschechische Kronen 3,72093 3,75545 4,00756 3,60317
100 Ungarische Forint 0,37495 0,39412 0,39758 0,39786
100 US-Dollar 71,85457 67,93017 67,99203 72,89277

7. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde auf Basis der folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze erstellt:

Umsatzrealisierung: Erträge aus Lieferungen werden realisiert, wenn alle wesentlichen Risiken und Chancen aus dem gelieferten Gegenstand auf den Käufer übergegangen sind. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Immaterielles Anlagevermögen: Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden, soweit identifizierbar, mit deren Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen und Wertminderungen angesetzt.

Sachanlagevermögen: Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare oder nutzungsbedingte (Tongruben) Abschreibungen, angesetzt. Bei selbst erstellten Anlagen werden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten aktiviert, nicht jedoch Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs. Während der Bauphase von qualifizierten Gegenständen des Anlagevermögens werden gemäß IAS 23 die anfallenden Fremdkapitalkosten unter den Anschaffungskosten aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungssätze richten sich der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagen, die in Komponenten aufgeteilt werden (Komponenten-Ansatz). Dafür werden folgende Nutzungsdauern angesetzt:

Produktionsgebäude (inkl. Lagerhallen) 25 Jahre Öfen und Trockner (Vormauerziegel) 10 - 20 Jahre
Verwaltungsgebäude 40 - 50 Jahre Sonstige Maschinen 5 - 15 Jahre
Wohngebäude 40 - 50 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre
Ofen und Trockner (Hintermauerziegel und Dach) 8 - 15 Jahre Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3 - 10 Jahre

Gemäß IAS 36 werden Vermögenstände, bei denen Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung vorliegen auf einen möglichen Wertminderungsbedarf hin untersucht (Impairment-Test). Dazu werden deren Buchwerte mit den summierten Barwerten (Abzinsung zu durchschnittlichen gewichteten Gesamtkapitalkosten - WACC) der zukünftig erwarteten Einzahlungsüberschüsse (Nutzwert) verglichen und wenn nötig auf den errechneten Nutzwert oder einen möglichen Einzelveräußerungs- bzw. Liquidationswert abgeschrieben. Für die Wienerberger Gruppe wurde ein WACC von rund 7,0 % ermittelt, wobei in den Vereinigten Staaten (6,76%), Großbritannien (6,65%) und Russland (10,8%) mit abweichenden regionalen Kapitalkostensätzen gerechnet wurde. In der Wienerberger Gruppe werden zusammengefasste Werkseinheiten als zahlungsmittelgenerierende Einhert, für die regelmäßig Werthältigkeitstests durchgeführt werden. Die zukünftig erwarteten Einzahlungsüberschüsse basieren auf internen Planungen, welche für die nachfolgenden vier Jahre (2009-2012) erstellt werden. Die Werthaltigkeitstests für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten in Großbritannien, den USA und Russland basieren auf einem im Zuge einer Detailplanung erweiterten Planungshorizont von sechs Jahren (2009-2014). Die Qualität der Planungsdaten wird laufend durch eine Abweichungsanalyse mit den aktuellen Ergebnissen überprüft und im folgenden Planungsprozess berücksichtigt. Die Berechnung erfolgt unter Verwendung der Planungsperioden (2009-2012), wobei unter der Prämisse der Unternehmensfortführung der Zahlungsüberschuss der darauffölgenden Planungsperiode als nachhaltig erzielbar angesehen wird und als Basis für die Errechnung des Barwertes einer unendlichen Rente dient. Die Werthaltigkeitstests werden bei Wienerberger mindestens einmal jährlich im Anschluss an die Unternehmensplanung erstellt. Geben Hochrechnungen und Analysen während eines Berichtsjahres Anlass zur Vermutung, dass negative Abweichungen vom ursprünglichen Plan zu erwarten sind, so wird darin ein auslösendes Ereignis für eine erneute Beurteilung der Werthaltigkeit betroffener zahlungsmittelgenerierender Einheiten gesehen. In diesem Fall werthaltigkeitstests auf Basis aktualisierter Planungsdaten neu gerechnet und um Stresstests erweitert.

Der wesentliche Faktor für den Nutzwert sind Annahmen über zukünftige lokale Markt- und Mengenentwicklungen. Die Nutzwertermittlung basiert daher auf Prognosen von statistischen Amtern (z.B. Euroconstruct) und Erfahrungswerten der Vergangenheit, die mit Wirtschaftsforschen Märkten abgestimmt wurden. Die Einschätzung der Kostenstrukturen innerhalb der gesamten Wienerberger Gruppe erfolgt dabei durch Extrapolation von Erfahrungswerten. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn Gründe für eine Wertminderung von Sachanlagen werfallen bzw. Wiederverwertbarkeit von zuvor bereits wertgeminderten Sachanieren eintritt. Einmal abgeschriebene Firmenwerte werden gemäß IAS 36 nicht wieder zugeschrieben.

Reparaturkosten, die die geplante Nutzungsm, werden als laufender Aufwand verbucht. Die laufende Abschreibung wird ausgesetzt, wenn eine Anlage gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung vorgesehen qualifiziert wird.

Werden Anlagen stillgelegt, verkauft oder Gewinn oder Verlust aus der Differenz wischen dem Verkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst, sofern es sich um jährlich wiederkehrende vergleichbare Vorgänge handelt.

Gemietete Sachanlagen, die aus einer wirtschaftlichen Betrachtung als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen sind (finanzierungsleasing) werden in Ubereinstimmung mit IAS 17 [Accounting for Leases] zu jenen Anschaffungskosten angesetzt, die im Falle des Kaufes angefallen wären. Die Abschreibungen erfolgen über Nutzungsdauer oder wenn kürzer, über die Laufzeit des Leasingvertrages.

Als Finanzinvestition gehalten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Beteiligungen an assoziierten Und sonstige Beteiligungen: Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden, sofern es sich nicht um Antergeordneter Bedeutung handelt, grundsätzlich nach der Equity-Methode bewertet. Die verbleibenden Betelligungen werden mit Anschaffungskosten angesetzt und lediglich im Falle von nachhaltigen Wertminderungen abgeschrieben. Der Ausweis von Abschreibungen erfolgt im Finanzergebnis.

Vorräte: Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten Nettoveräuberungswerten. Bei der Bewertung der Vorräte kommt das gleitende Durchschnittspreisverfahren zur Anwendung. Bei der Ermittlung der Herstellkosten werdenbaren Kosten und die anteiligen Gemeinkosten einschließlich Abschreibungen unter Annahme einer (zwischen 85 und 100% der Kapazität) einbezogen. Fremdkapitalzinsen sowie Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sind nicht Bestandteil der Herstellkosten im Umlaufvernögen. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer bzw. aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden angemessene Abschläge berücksichtigt.

Finanzinstrumente: Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen finanziellen Vermögenswert und bei den anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkaptalinstrument führt. IAS 39 unterscheidet die Kategorien Kredite und Forderungen [loans and receivables], erfolgswirksam zum beizulegenden Wert bewertete finanzielle Vermögenswerte (at fair value through profit or loss), zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente (held for trading), bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen (heräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available for sale).

Kredite und Forderungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, wobei erkennbaren Einzelrisiken durch angemesse ne Wertberichtigungen Rechnung getragen wird. Langfristige zinseniose oder unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem abgezt. Fremdwährungsforderungen aus den Einzelabschlüssen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerten mit beizulegenden Zeitwerten bewertet, wobei aus Anderungen der beizulegenden Zeitwerte resultierende Gewinne und Verluste erfolgswirksam zu erfassen sind. Wienerberger halt keine originären Finanzinstrumente zu Handelszwecken.

Wienerberger verfügt über keine bis zur Endfälligkeit gehaltenen Finanzinstrumente.

Wienerberger hat bislang keinen Gebrauch vom Wahlrecht gemacht, beim erstmaligen Ansatz finanzielle Vermögenswerte nach IAS 39 als erfolgswirksam zum bewertet einzustufen. Die von Wienerberger gehaltenen originären Finanzinstrumente, die weder den licteln und Zahlungsmitteläguivalenten noch den Krediten und Forderungen zuzurechnen sind, werden somit als zur Verfügbare Finanzinstrumente erfasst. Diese werden zum beizulegenden Wert bewertet, wobei aus der beizulegenden Werte resultierende Gewinne und Verluste bis zu deren Abgang erfolgsneutral im Eigenkaptal erfasst werden. Davon ausgenommen im Falle von wesentlichen und dauerhalten Wertminderungen. Der beizulegende Wert ermittelt sich für börsenotierte Wertpapiere aus den Börsekursen, wohingegen nicht börsenotierte Vermögenswerte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von etwaigen Marktwertänderungen bewertet werden In der Periode die bislang im Eigenkapital erfasten kumulierten Gewinne und Verluste erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Liquide Mittel und Zahlungsmitteläquivalente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Rückstellungen: Die Rückstellungen - vorwiegend für österreichische Dienstnehmer - werden auf Basis einer versicherungsmathematischen Berechnung unter Zugrundelegung eines Pensionseintrittsalters von 65 (Männer) brw. 60 (Frauen) Jahren und eines Rechnungszinsstzes von 5,8% nach dem Verfahren Einmalprämien (Projected-Unit-Credit-Method) berechnet.

In der Wienerberger Gruppe gibt es beitragsorientierte Pensionszusagen. Bei beitragsorientierten Pensionszusagen (Defined Contribution) bestehen nach der Zahlung der Prämien keine weiteren Verpflichtungen für den Arbeitgeber. Bei leistungsorientierten Pensionszusagen (Defined Benelit) wird dem Mitarbeiter ein instetrag zugesagt. Das Risiko bezüglichen Pensionsauszahlungshöhe wird bis zum Auszahlungszeitpunkt vom Unternehmen getragen. Die Rückstellungsorientierte Pensionsverpflichtungen werden nach dem Verfahren der laufenden Einmalprämien (Projected-Unit-Crechnet. Bei der Bewertung von Altersversorgungsleistungen finden zukünftige Gehaltssteigerungen leistungsorientierter Zusigen Berücksichtigung. Den Berechnungen liegt ein Rechnungszinsfuß zwischen 4,0%, eine erwartete Einkommensentwicklung von 4,0-5,0%, erwartete Rententrends von 2,0-3,0%; durchschnittliche Fluktuationen von 2,0-4,0% und erwartete Erträge auf das Planvermögen von 6,0-8,0% zugrunde. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen wird von Versicherungsmathematikern durcheeführt.

Wegen ihres Versorgungscharakters werden jene US-amerikanischen Verpflichtungen, welche die Abgeltung von Krankheitskosten ehemaliger Mitarbeiter im Runestand betreffen, in der Posttion Pensionsrückstellungen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Planvermögen saldiert, welches für die Abdeckung der Verpflichtungen gehalten wird. Die die Pensionsverpflichtungen übersteigenden Marktwerte des Planvermägens sind innerhalb der sonstigen kurzfristigen Forderungen ausgewiesen.

Wesentliche versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nicht im Jahr des Entstehens ergebriswirksam erfasst, sondern über die verbleibende Restdienstzeit der aktiven Belegschaft (Korridor-Regelung) amortisiert.

Rekultivierungsverpflichtungen für Tongruben werden beim Erwerb der Tongruben gemäß IAS 16 passiviert. Die der Rekultivierungsverplichtung zugrunde gelegten Annahmen richten nach landesspezifischen Gegebenheiten. Die Rekultivierungsverpflichtungen für vor dem Jahr 2005 erworben werden gemäß der Übergangsregelung des IAS 16 auf Basis der abgebauten Menge passiviert. Sonstige Verbindlichkeiten, die bezüglich ihrer Fälligkeit oder ihrer Höhe ungewiss sind, werden gemäß IAS 37 passiviert.

Latente Steuern: In Ubereinstimmung mit IAS 12 (revised) werden alle temporären Bewertungs- und Bilanzierungsdiffeenzen zwischen Steuerbilanz und IFRS-Bilante Steuerabgrenzung einbezogen. Für die Abgrenzung werden - unter Beachtung des lokalen Steuersatzes des betroffenen Konzernunternehmens – die bei der Auflösung der Unterschiedsbeträge erwarteten künftigen Steuersätze angewandt. Zukünftige Steuersatzänderücksichtigt, wenn sie zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung bereits gesetzlich beschlossen waren.

Verbindlichkeiten: Verden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages (abzüglich Transaktionskosten) erfasst. Ein Unterschiedsbetrag zwischen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit nach der Effektivzinsmethode verteilt und im sonstigen Finanzergebnis erfolgt daher zum Restbuchwert (at amortized cost). Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Sicherungsgeschäfte: Wienerberger wendet die Vorschriften zu Sicherungsgeschäften gemäß IAS 39 zur Absicherung von Bilanzposten (Translationsrisiko) sowie zur Absicher Zahlungströme (Transaktionsrisiko) an. Ein Cash-Flow Hedge bezeichnet die Absicherung gegen die Schwankungen zukünftiger Zahlungströme aus bilanzierten Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten. Die Marktbewertung der effektiven Sicherungsinstrumente erfolgt ergenkaptal (Hedging Reserve). Bei der Absicherung eines beitwertes des Grundgeschäftes (Fair Value Hedge) erfolgt eine erfolgswirksame Anpassung der Zeitwerte des als Sicherungsinstrument eingesetzten Derivats unter der ebenso erfolgswirksamen Anpassung des Grundgeschäfts um den auf das besicherte Risiko entfallenden Gewinn und Verlust (Basis Adjustment). Die Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb erfolgt so, dass alle Wertänderungen des effektiven Anteils des eingesetzten Sicherungsinstruments gemeinsam mit dem Ergebnis aus der Fremdwährungsumrechnung der besicherten Investition als direkt im Eigenkapital erfasste Erfolgsbestandteile ausgewiesen werden.

Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt ausschließlich zur Absicherung von Risiken, die aus der operativen Geschäftstätigkeit erwachsen. Zins- und Währungsswaps sowie Devisentermingeschäfte werden bei Vertragsabschluss zu Anschaffungskosten angesetzt und in den beizulegenden Zeitwert bewertet. Für börsenotierte Wertpapiere werden dazu die aktuellen Kurse herangezogen, für nicht börsenotierte Zinsinstrumente werden den Zeitwerte durch Abzinsung der künftigen unter Verwendung eines aktuellen Maktzinsstzes ermittelt. Gemäß IAS 39 werden alle derivativen Finanzinstrumente der Kategorie zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente (held for trading) zugerechnet. Allerdings werden nur jene, die nicht Teil effektiver Sicherungsstrategien sind, erfolgswirksam bewertet (ineffektive Anteile); der Ausweis erfolgt im Finanzergebnis.

Ergebnis je Aktie: Das Ergebnis je Aktie wird ermittelt, indem das Konzernergebnis nach Minderheitenanteilen und dem vorgesehenen Anteil für Hybridkapitalbesitzer durch die gewichtete Anzahl der ausgegebenen Aktien (abzüglich der eigenen Aktien) dividiert wird. Aufgrund des Aktien Optionsrechte für Wienerberger Manager, die grundsstzlich einen verwässernden Effekt auf das Ergebnis je Aktie haben.

Schätzungen. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfordert, dass vom Management zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden müssen, die die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie Eventualschulden, die Angabe von sonstigen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.

Im Einzelnen wurden bei der von Aktuaren vorgenommenen versicherungsmathematischen Bewertung von Pensionsplänen und Abfertigungsansprüchen Annahmen über den erwarteten Abzinsungsfaktor, Gehalts- und Pensionsteigerungen, Fluktuationsraten sowie den Kosten für medizinische Versorgung getroffen. Ebenso basiert die Festlegung der Nutzungsdauern von Schätzungen, die auf Erfahrungswerten aus dem Betrieb vergleichbarer Anlagen beruhen. Des Weiteren erfolgt die Beurteilung der Realisierten Steuern durch die Einschätzung des Managements, ob eine Verwertbarkeit aller aktiven latenten Steuern gegeben ist.

Insbesondere bei der Beurteilung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und Anlagen werden vom Management Schätzungen und zukunftsbezogene Annahmen über die in den Planungsperioden erwarteten Einzahlungsüberschüsse und Kapitalkostensätze der Wienerberger Gruppe sowie einzelnererererender Einheiten getroffen. Die vorgenommenen Schätzungen werden nach bestem unter der Prämisse der Unternehmensfortführung getroffen, bauen auf Erfahrungswerten auf und berücksichtigen die verbleibende Unsicherheit in einer angemessenen Weise.

Segmentberichterstattung: Nach dem Management Approach müssen gemäß IFRS 8 die Geschäftsbereiche bei der primären Segmentberichterstattung entsprechend der internen Berichtsstruktur definiert werden. Die Geschäftsbereiche sind daher bei Wienerberger nach Regionen strukturiert. Die Aufteilung von Umsatz, EBITDA operativ (beide vor Restruktunerungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen), Finanzergebnis, Ergebnis nach Steuern, Vermögen, Verbindlichkeiten, Captal Employed sowie Gesamtinvestitionen erfolgt nach dem Sitz der Gesellschaften.

Verrechnungspreise: Zwischen den einzelnen Geschäftsfeldern bestehen nur teilweise regionale Liefer-und Leistungsbeziehungen. Bei Warenlieferungen erfolgt die Bestimmung des konzerninternen Verrechnungspreises zu marktüblichen Bedingungen nach der Wiederverkaufspreismethode. Bei konzerninternen Leistungen erfolgt die Verrechnung zu marktüblichen Bedingungen nach der Kostenaufschlagsmethode.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse

Der konsolidierte Umsatz verringerte sich um 2% auf 2.431.388 TEUR. Bereinigt um die Effekte aus Konsolidierungskreisund Wechselkursänderungen betrug die Umsttzveränderung -7% (Vorjahr: 5%). Im Segment Zentral-Osteuropa konnten auf den Wachstumsmärkten in Bulgarien, Polen, Rumänien und Russland weitere Umsatzsteigerungen erzielt werden, wohingegen in Ungarn, in Tschechien und in der Slowakei die Umsätze zurückgingen. Der Umsatz in Nord-Westeuropa stieg trotz der Akguistion von Sandtoft zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr in Folge der Finanzkrise auf die Baukonjunktur im zweiten Halbjahr nur leicht an. Zentral-Westeuropa zeigte durch die anhaltende in

"eutschland und den Preisdruck in Italien geringere Umsätze als im Jahr 2007. Im Segment Nordamerika hatte Wienerberger .otz der Akquisition von Arriscraft im Folge des stark rückläufigen Wohnungsneubaus in den Vereinigten Staaten einen deutlichen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Der Konzernumsatz wurde durch Währungseffekte im Ausmaß von 17.275 TEUR verringert, wobei die massive Abwertung des britischen Pfund, ein schwächerer US-Dollar sowie die Abwertung des rumänischen Lei durch positive Effekte aus Aufwertungen der tschechischen Zloty nicht kompensiert werden konnten. Die Umsatzerlöse sind nach Geschäftsbereichen und Regionen detailliert in der Segmentberichterstattung auf den Seiten 106 und 107 dargestellt.

9. Materialaufwand und Abschreibungen

In den Herstell-, Vertriebs- und Verwaltungskosten sind Material-, Instandhaltungsaufwendungen, Handelswareneinsätze und Aufwendungen für Energie enthalten:

in TEUR 2008 2007
Materialautwand 333.877 372.538
Instandhaltungskosten 143.954 140.071
Handelswareneinsatz 181.961 152.870
Energieaufwand 374.494 354.252
Gesamt 1.034.286 1.019.731

Die ausgewiesenen Aufwendungen wurden durch Erträge aus der Veränder an Halb- und Fertiffabrikaten in Höhe von 33.842 TEUR (Vorjahr: 83.952 TEUR) sowie Aktivierungen und anteiligen Bauzeitzinsen beim Bau von qualifizierten Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 13.980 TEUR (Vorjahr: 7.622 TEUR) um insgesamt 47.822 TEUR (Vorjahr: 91.574 TEUR) reduziert.

Die Materialaufwendungen setzten sich aus Aufwendungen für Ton, Sand, Sägespäne und weitere Zuschlagstoffe, Palettenverbruch und sonstige Verpackungsmaterialien zusammen. Instandhaltungsaufwendungen betreffen den Einsttz von geringwertigen Ersatzteilen sowie Dienstleistungen von Dritten. In den Herstellungs-, Vertriebs-, Verwaltungskosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Abschreibungen enthalten:

in TEUR 2008 2007
planmäßige Abschreibungen 196.616 185.215
außerplanmäßige Abschreibungen 3.657 12.840
200.273 198.055
Firmenwertabschreibungen 16.717
Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 216.990 198.055

Die außerplanmäßigen Abschreibungen von 3.657 TEUR (Vorjahr: 12.840 TEUR) fielen im Berichtsjahr für Werksumbauten in Russland, Rumänien und Belgien an. Wertminderungen von Sachanlagen aus Restrukturierungen werden in Anmerkung 15 gesondert ausgewiesen.

Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 (Business Combinations) nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich einem Impairmenttest unterzogen (siehe 7. Bilanzierungsmethoden). Im Dezember des Berichtsjahres wurden Abweichungen der aktualisierten Hochrechnung vom Plan für 2008 analysiert. Für jene zahlungsmittelgenerierenden Einheiten mit negativen Abweichungen von mehr als 5% wurden aktualisierte Unternehmensplanungen für die Perioden 2009-2012 erstellt (auslösendes Ereignis für Werthaltigkeitstests im Sinne des IAS 36).

Die auf Basis dieser aktualisierten Plänet Werthaltigkeitstests ergaben in Großbritannien ein Abwertungsbedarf von 14.096 TEUR und in Dänemark eine Unterdeckung des Gesamtvermögens durch den Nutzwert (value in use) von 2.621 TEUR. Insgesamt belaufen sich die im Berichtsjahr vorgenommenen Firmenwertabschreibungen somit auf 16.717 TEUR.

10. Personalaufwand

In den Herstell-, Vertriebs- und Verwaltungskosten sind folgende Personalaufwendungen enthalten:

in NEUR 2008 2007
Lonne 248.348 257.579
Gehalter 201 .128 187.065
Leihpersonal (permanent) 14.075
Aufwendungen aus Aktienoptionsplänen 1 994 3.037
Aufwendungen für Abfertigungen 14.720 43311
Aufwendungen für Altersversorgung 8.255 10.496
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt
abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge 106.169 104.431
sonstige Sozialaufwendungen 12.844 11,997
Personalaufwand 607.533 578.916

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2008 betrugen 2.470 TEUR (Vorjahr: 4.486 TEUR), davon entfallen 622 TEUR auf variable und 1.848 TEUR auf fixe Gehaltsbestandteile. Für aktuell tätige Vorstandsmitglieder wurden im Geschäftsjahr 1.518 TEUR (Vorjahr: 1.139 TEUR) an Pensionsaufwendungen in Form von Beiträgen zu Pensionskassen (beitragsorientierte Zusagen) und Bildung von Pensionsrückstellungen (leistungsorientierte Zusagen) verbucht. An frühere Mitglieder des Vorstandes und ihre Hinterbliebenen wurden Zahlungen von 638 TEUR (Vorjahr: 607 TEUR) getätigt.

An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2007 Bezüge von insgesamt 343 TEUR (Vorjahr: 305 TEUR) im Berichtsjahr ausbezahlt. Die Berechnung der Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat ist im Vergüe tungsbericht auf Seite 31 f. dargestellt. Schweiter and der Beste der Marken in der Bergester and de

Haftungen für Kredite sowie Firmenkredite von Gesellschaften der Wienerberger Gruppe an Vorstände und Aufsichtsräte bestehen nicht.

Die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat ist auf den Seiten 26 und 22 dargestellt. Auf Seite 32 ist der Aktienbestz der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder angeführt. Über die Entlohnung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates wird im Vergütungsbericht auf den Seiten 30 bis 32 im Detail informiert. Der Aufwand aus dem Aktienoptionsplan ist auf Seite 145 f. dargestellt.

11. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug:

2008 2007
Gesamt davon in
Gemeinschafts-
unternehmen
Gesamt davon in
Gemeinschafts-
unternehmen
Mitarbeiter in Werken 10.685 480 10.567 478
Mitarbeiter in Verwaltung 1.397 67 1.73390 64
Mitarbeiter im Vertrieb 3.080 177 2.979 169
Gesamte Mitarbeiter im Konzern 15.162 724 14.785 7611
davon Lehrlinge 152 2 74

Durch Anderungen im Konsolidierungskreis veränderte sich der Mitarbeiterstand per Saldo um 1.059 Personen. Arbeitnehmer von anteilsmäßig einbezogenen Unternehmen sind entsprechend der Höhe der Beteiligung eingerechnet.

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den Herstell-, Vertriebs- und Verwaltungskosten sind folgende sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten:

trade OR 2008 2007
Steuern, soweit sie nicht unter Ertragsteuern fallen 26.616 23,349
Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen exklusive Finanzanlagen 2.960 4.901
Transportaufwände für Zustellung an Kunden 129.013 123.715
Aufwand für interne Transporte 69.643 84.783
Aufwendungen für Umweltschutzmaßnahmen 15.323 123 BBA
Aufwendungen aus uneinbringlichen Forderungen 2.781 2.264
Aufwendungen für Dienstleistungen 111.000 129.416
Ubrige 92.475 89 622
Sonstige betriebliche Aufwendungen 449,811 470.114

Eine Überleitung der Aufwendungen nach dem Gesamtkosten zu den Aufwendungen nach dem Umsatzkostenverfahren ist auf Seite 121 dargestellt.

Die Dienstleistungsaufwendungen enthalten vor allem Aufwendungen für Reisen und Fahrten, Recht und Beratung, Werbung, Leihpersonal, Telekommunikation. Der übrige sonstige Aufwand setzt sich in erster Linie aus Mietaufwendungen, Aufwendungen für Provisionen, Patent- und Markenrechte, Bewirtungsaufwendungen sowie Forschungsaufwendungen zusammen. Forschungssufwendungen beinhalten bei Wienerberger auf Kosten für Produktentwicklung, Verfahrenstechnik, Verbesserung von Umweltstandards sowie Labortätigkeiten. Die Entwicklungskosten nach erfolgreicher Forschung werden in der Regel bei den jeweiligen Anlagen aktiviert. In 2008 betrug der Forschungsaufwand 2.214 TEUR (Vorjahr: 8.227 TEUR).

13. Sonstige betriebliche Erträge

in Tackle 2008 2007
Ertrage aus dem Abgang von und Zuschreibung auf das Anlagevermögen exklusive Finanzanlagen 11.510 15.379
Erträge aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 3.967 4.3749
Erträge aus Zuschüssen 3.287 4.253
Erträge aus Versicherungsansprüchen 1.167 1041
Ubrige 32.609 26.026
Sonstige betriebliche Erträge 52.540 51.028

Die übrigen sonstigen betrieblichen Ertöge sind umsatznahe Erlöse, die nicht Teil der unmittelbaren Umsatztätigkeit der Wienerberger Gruppe sind.

14. Uberleitung Ergebnis nach Umsatzkosten- und Gesamtkostenverfahren

In der Gewinn- und Verlustrechnung nach Umsatzkostenverfahren werden die Aufwendungen nach einzelnen Punktionsbereichen gegliedert. Beim Gesamtkosten werden jedoch die einzelnen Aufwandsarten dargestellt und um Lagerbewegungen bei Halb- und Fertigtabrikaten im Rahmen von Bestandsveränderungen korrigiert, sodass der entsprechende Aufwand der verkauften Menge ausgewiesen wird. Der Zusammenhang der beiden Verfahren stelt sich wobei die Bestandsveränderungen, und Kostenaktivierungen, die beim Bau von qualifizierten Vermögensgegenständen des Anlagevermögens anfallen, bei den Materialaufwendungen gezeigt werden:

Fracht- Material- Handels- Abschrei- Energie- Personal- Sonstige Sonstige Carl of the program and
in THE IR aufwand aufwand wareneinsatz bungen autwand aufwand Erträge Aufwände Gesamt
Herstellkosten 0 407-862 81 689 17 8064 366 007 363.193 2.7720 98.465 1.585.560
Vertriebskosten 140.278 220147 272 8 405 6.1240 15319259 2000 Fr 140.474 467.971
Verwaltungskosten 0 B 0 110 27 773 8791 93 0333 -1.667 46.354 149.427
Sonstige betriebliche
Autwendungen 0 0 0 100026 11 468 0 0 24 2401 35.734
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 0 0 0 -47 855 0 -47.151
Firmenwertabschreibungen 0 . 0 a 0 1697 7 C 0 0 0 16.717
140.278 430.009 181.961 066 990 374 494 6074583 52 540 309.533 2.208.258

15. Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen sowie die Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe

Wienerberger hat frühzeitig auf die Abschwächung der Baukonjunktur in Folge der weltweiten Finanzkrise reagiert und bereits zur Jahresmitte 2008 ein umfassendes, konzernweites Restrukturierungsprogramm eingeleitet. Es handelt sich dabei um die Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen des Werksnetzes, die aufgrund des Umfanges einen gesonderten Ausweis der dafür angefallenen Kosten erforderlich machen.

Aus vorgezogenen Werksschließungen zur Optimierung und Restrukturierung des Werksnetzes fielen Kosten von insgesamt 55.020 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) an. Von diesem Betrag entfielen 21.543 TEUR auf Wertminderungen von stillgelegten Werken und sonstigen Anlagen sowie 33.477 TEUR auf ausgabenwirksame Restrukturierungskosten, deren Großteil für Sozialpläne aufgewendet wurde. Der geringere Teil betraf Verschrottungs- und Entsorgungskosten von Material im Rahmen der Stilllegung von Standorten sowie Rechts- und Beratungskosten. Der überwiegende Teil der Restrukturierungskosten entfiel auf Werksschließungen in den Segmenten Nord-Westeuropa mit 24.121 TEUR und Zentral-Westeuropa mit insgesamt 14.830 TEUR. Der verbleibende Betrag von 13.935 TEUR resultierte aus der Stilllegung alterer Werke in Zentral-Osteuropa sowie von 2.134 TEUR aus der Schließung von zwei Standorten in den Vereinigten Staaten.

Neben den Restrukturierungskosten wird weiters die Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe ausgewiesen. Das deutsche Bundeskartellamt hat im Dezember 2008 gegen die Koramic Dachprodukte GmbH & Co KG, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Wienerberger AG in Deutschland, wegen vermeintlicher wettbewerbswidriger Preisabsprachen einen Bußgeldbescheid in Höhe von rund 42.000 TEUR erlassen. Die Gesellschaft hat dagegen umgehend Einspruch eingelegt. Aufgrund der Einschätzungen von Kartellrechterperten werden nicht mehr als 10.000 TEUR an Bußgeldern und Prozesskosten vrartet. Für diesen Betrag wurde daher im Berichtsjahr eine Rückstellung des Gerichts ist nicht vor 2010 zu erwarten. Die Gesellschaft kooperiert mit den zuständigen Behörden und hält fest, dass wettbewerbswidrige Absprachen nicht zur Geschäftspolitik der Wienerberger Gruppe zählen, sondern im Rahmen der internen Richtlinien deridiert untersagt und mit Sanktionen bedroht sind.

16. Zinsergebnis und sonstiges Finanzergebnis

Das Zinsergebnis und sonstige Finanzergebnis setzt sich nach den Kategorien des IAS 39 wie folgt zusammen:

2008
in TEUR
Gesamt Darlehen und
Forderungen
Afs " Derivate
Zinsertrag 40.956 40.889 67 0
Linsautwand -83.105 -83 1105 0 0
Zinsergebnis -42-149 -42.216 67 0
Beteiligungserträge von Dritten (Dividenden) 1.209 0 1 200 0
Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen ਰੇਰੇ
Ergebnis aus Abgang zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente (AfS) -16 0 -16 0
Marktbewertung Fair Value Hedges -3.441 0 0 -3.441
Impairmentergebnis zur Veräußerung verfügbarer Wertpapiere -324 0 -324 0
Marktbewertung von zu Handelszwecken gehaltenen Wertpapieren 0 0 0 0
Kursdifferenzen -22
Bankspesen -3.768
Sonstiges 19
Sonstiges Finanzergebnis -6.244 0 869 -3.441
Gesamt -48.393 -42.216 વેલું એક ગામના લોકોનો મુખ્ય વ્યવસાય ખેતી, ખેતમજૂરી તેમ જ પશુપાલન છે. આ ગામનાં મુખ્યત્વે ખેતી, ખેતમજૂરી તેમ જ પશુપાલન છે. આ ગામનાં મુખ્યત્વે ખેત -3.441
1) Available for Sale
2007
in REGIR Gesamt Forderungen AfS " Derivate
Zinsertrag 43.947 43 6926 324 0
Zinsaufwand -87.029 -87.029 0 0
Zinsergebnis -43.082 -43.406 324 0
Beteiligungserträge von Dritten (Dividenden) 696 0 દિવેટ 0
Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen 164
Ergebnis aus Abgang zur Veraußerung verfügbarer Finanzinstrumente (ATS) 10.820 0 10.820 0
Marktbewertung Fair Value Hedges 7.017 0 0 7.017
Impairmentergebnis zur Veräußerung verfügbarer Wertpapiere -279 0 -219 0
Marktbewertung von zu Handelszwecken gehaltenen Wertpapieren -27 0 0 -27
Kursdifferenzen 6.859
Bankspesen -4.434
Sonstiges -89
Sonstiges Finanzergebnis 20.727 0 147236 6.990
Gesamt -22.355 -43.406 11.560 6.990

1) Available for Sale

Während der Berichtsperiode wurden Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 628 TEUR (Vorjahr: 127 TEUR) direkt im Eigenkapital erfasst, wobei ein gesonderter Ausweis in der Gesamtergehnisrechnung erfolgt. Die Veräußerung von Wertpapieren lieferte ein Ergebnis von -16 TEUR (Vorjahr: 10.820 TEUR), In der Kategorie zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere werden zudem Verluste von 324 TEUR (Vorjahr: 279 TEUR) erfolgswirksam erfasst, da bei den betroffenen finanziellen Vermögenswerten Wertminderung auszugehen ist. Die Marktbewertung von Fair Value Hedges lieferte einen Beitrag zum Periodenerfolg von -3.441 TEUR (Vorjahr 7.017 TEUR).

Die Zeile Bankspesen enthält außer den Aufwendungen auch Aufwendungen aus der Verteilung von Transaktionsspesen über die Laufzeit der Finanzierung bei der Aufnahme von Krediten (vor allem Bankgebühren). Die Auflösung von Disagios wird im Zinsergebnis ausgewiesen.

17. Ertragsteuern

Als Ertragsteuern sind sowohl die in den einzelnen Gesellschaften oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag als auch die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen.

in TEUR 2008 2007
laufender Steueraufwand 24.766 40.009
latenter Steueraufwand -4.978 22,527
Ertragsteuern 19.788 62.536

Der effektive Steuersatz betrug im Berichtsjahr 16,1%). Der Effektivsteuersatz ist ein gewichteter Durchschnitt der effektiven lokalen Ertragsteuersätze aller einbezogenen Tochtergesellschaften.

Die Ursachen für den Unterschied zwischen dem in 2008 gültigen österreichischen Körperschaftsteuersatz von 25% (Vorjahr: 25%) und der ausgewiesenen Konzernsteuerquote stellen sich folgendermaßen dar:

In Treat R 2008 2007
Ergebnis vor Ertragsteuern 128.106 358.376
Ertragsteueraufwand zum Steuersatz von 25% -30.777 -89.594
Abweichende ausländische Steuersätze 16.002 9.639
Nicht temporäre Differenzen und Steueraufwendungen und Steuererträge aus Vorperioden -5.957 16.223
Veränderung der Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern sowie Verluste, auf die keine latenten
Steuern aktiviert wurden 1.329 2 4701
euersatzanderungen -385 -1.274
Effektivsteuerbelastung -19.788 -62 536
Effektivsteuersatz in % 16,1 17.4

18. Ergebnis je Aktie, Vorschlag für die Gewinnverteilung

Mit 31.12.2008 betrug die Anzahl der ausgegebenen Aktien 83.947.689 Stück. Wienerberger hat im Zeitraum vom 4.3. bis 28.3.2008 ein Aktienrückkaufprogramm zur Bedienung der Aktienoptionspläne durchgeführt, bei dem in Summe 300.000 eigene Aktien erworben wurden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Optionen ausgeübt. Zum Stichtag 31.12.2008 wurden 1.113.603 (Vorjahr. 813.603) eigene Aktien gehalten, die für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie in Abzug gebracht werden. Daraus resultiert eine gewichtete Aktienanzahl von 82.894.992 für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie 2008.

in Stück 2008 2007
ausgegebene Aktien 83.947.689 83.947.689
eigene Aktien 1.113.603 813.603
gewichtete Aktien 82.894.992 75.490.691

Im Berichtsjahr 2008 kommt es zu keinem Verwässerungseffekt aus den Optionsprogrammen 2004, 2005, 2006 und 2007 nach IAS 33.

Gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes bildet der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Einzelabschluss der Wienerberger AG zum 31.12.2008 die Grundlage für die Ergebnisverteilung. Dieser Jahresabschluss weist einen Bilanzgewinn von 71.880.907,16 EUR aus. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn von 71.880.907,16 EUR auf das Grundkapital von 83.947.689 EUR keine Dividende auszuschütten und den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 1,69 € wurde ausgehend vor Restrukturierungskosten und Wertminderungen von Sachanlagen, Dotierung einer Rückstellung für eine drohende Kartellstrafe und Firmenwertabschreibungen ermittelt und um Steuereffekte aus den Restrukturierungen von Sachanlagen korrigiert.

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

In der Gesamtergebnisrechnung wird ausgehend vom Ergebnis nach Steuern auf das Gesantergebnis gemäß IAS 1 übergeleitet, das direkt im Eigenkapital erfasste Erfolgsbestandteile beinhaltet. Diese umfassen insbesondere den Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung, die Veränderung der im Eigenkapitel erfassten Hedging Reserve sowie das Bewertungsergebris von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren.

Erläuterungen zum Cash-flow Statement

Das Cash-flow Statement der Wienerber Gruppe zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und-abflüsse verändert haben. Die Zahlungsmittel (Fonds der liquiden Mittel) enthalten Kassa und Bankguthaben. Wertpapiere sowie kurzfristige Bankverbindlichkeiten zählen nicht zu den Zahlungsmitteln. Die Auswirkungen durch Akquisitionen von Gesellschaften sind dabei eliminiert und werden in der Posttion Netto-Auszahlungen für Unternehmensakguisitionen dargestellt. Die von ausländischen Konzernesenen Beträge werden grundsätzlich zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Hiervon abweichend wird die Liquidität wie in der Bilanz zum Stichtagskurs angesetzt.

19. Cash-flow aus Investitionstätigkeit

Aus dem Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen resultieren Ausgaben in der Höhe von 390.328 TEUR (Vorjahr: 319.604 TEUR). Davon entfallen 98.438 TEUR auf Instandhaltungs-, Ersatz-, Rationalisierungs- und Umweltinvestitionen (Normalinvestitionen) sowie 291.890 TEUR auf Werksneubauten, -erweiterungen. Im Finanzanlagevermögen wurden Investitionen von 487 TEUR (Vorjahr: 10.539 TEUR) getätigt.

Die Einzahlungen aus Anlagenabgängen 28.678 TEUR (Vorjahr: 24.884 TEUR). Aus diesen Anlagenabgängen resultieren Gewinne in Höhe von 8.391 TEUR (Vorjahr: 7.545 TEUR).

Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen:

in TRER 2008 2007
Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen 105.396 319.902
Zahlungsmittelzufluss aus Erstkonsolidierungen -2.528 -431
Erwerb Minderheitenanteile 12.458 6.544
Abgang liquider Mittel aus Endkonsolidierungen 0 0
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen 115.326 326.015

In der Position Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen von 115.326 TEUR) wird der Kaufpreis für das anteilige Eigenkapital inklusive übernommener Schulden (debt-free company) dargestellt.

Die Überleitung von Gesamtinvesttionen in Normal- und Wachstumsinvestitionen der Wienerberger Gruppe ergibt sich wie folgt:

THE CHOR 2008 2007
Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen 390.328 319.604
Netto-Auszablungen für Unternehmensakquisitionen 115.326 326.015
Gesamtinvestitionen 505.654 645.619
Instandhaltungs- Ersatz-, Rationalisierungs- und Umweltinvestitionen 98.438 120.182
Normalinvestitionen 98.438 120.182
Auszahlungen für Werksneubauten und Revitalisierungen 291.890 199 427
Netto-Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen 115.326 326.015
Wachstumsinvestitionen 407.216 325.437

Erläuterungen zur Bilanz

20. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf den Seiten 104 und 105 dargestellt. Der Einfluss aus der Veränderung des Konsolidierungskreises ist in einer gesonderen. Als Währungsänderungen sind jene Beträge angegeben, die sich bei den in Fremdwährung bilanzieren aus der unterschiedlichen Umrechnung der Vermögensgegenstände mit den Wechselkursen zu Jahresbeginn und Jahresende ergeben.

Die Firmenwerte verteilen sich wie folgt auf die strategischen Geschäftsfelder:

THE VEUR 2008 2007
Zentral-Osteuropa 65.967 5 1505
Zentral-Westeuropa 85.273 84.231
Nord-Westeuropa 339.014 368.874
Nordamerika 209.534 203 157
Beteiligungen und Sonstiges 1.205 141
Firmenwerte 700.993 705.908

Die Firmenwerte in Nord-Westeuropa resultieren vor allem aus den Akquisitionen von Baggeridge und den Ziegelaktivitäten in Großbritannien (71.214 TEUR), dem Dachziegelhersteller Sandtoft (23.823 TEUR) sowie des Dachziegelgeschäftes in Belgien, den Niederlanden und Frankreich (insgesamt 200.363 TEUR). In Nordamerika verteilen sich die Firmenwerte auf General Shale und die Robinson Gruppe (191.004 TEUR) sowie auf Arriscraft (18.529 TEUR).

Im Anlagevermögen sind Grundwerte von 352.948 TEUR (Vorjahr: 356.142 TEUR) enthalten. Für Werksneubauten im Geschäftsjahr 2008 wurden Bauzeitzinsen bis zur Fertigstellung von 4.150 TEUR (Vorjahr: 3.254 TEUR) berücksichtigt.

Die Wienerberger Gruppe nimmt neben dem operativen Leasing vereinzelt auch Finanzierungsleasing in Anspruch. Das Sachanlagevermögen enthält aus Finanzierungsleasingverträgen folgende Vermögenswerte:

in TECR 2008 2007
Anschaffungskosten 43.998 42.820
Abschreibungen (kumuliert) 11.092 8.376
Buchwert 32.906 34.444

Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen bestehen aufgrund von Leasing-, Lizenz-, Miet- und Pachtverträgen Verpflichtungen in folgendem Umfang:

in ITER 2008 2007
im folgenden Jahr 14.329 15.993
in den folgenden zwei bis fünf Jahren 50.161 38.901
über fünf Jahre 19.476 18.690

Zahlungen aus operativen Leasing-, Lizenz-, Miet- und Pachtverträgen 42.102 TEUR (Vorjahr: 37.028 TEUR).

In der Bilanzposition als Finanzinvestition gehalten inn Liegenschaften und Gebäude mit einem Buchwert von 30.543 TEUR (Vorjahr: 26.51) TEUR) enthalten, die nicht im laufenden Geschäftsbetrieb eingesetzt werden. Sie sind mittel- bis langfristig zur Veräußerung vorgesehen und somit als Finanzinvestition gehaltene Immobilien zu qualifizieren (investment property), Die aus vergleichbaren Veräußerungsvorgängen abgeleiteten Zeitwerte dieser Vermögensgenstande werden mit rund 45.162 TEUR (Vorjahr: 45.743 TEUR) angenommen. Im Geschäftsjähr 2008 erwirtschafteten diese Liegenschaften Miet- und sonstige Erträge von 381 TEUR (Vorjahr: 172 TEUR). In 2008 wurden als Finanzinvestition gehaltene Immobilien mit einem Buchwert von 1.782 TEUR veräußert. Vom gesamten Anlagen mit Buchwerten in Höbe von 1.002 TEUR die Kriterien des IFRS 5 zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Darin enthalten sind Anlagen aus stillgelegten Werksumbauten in Deutschland, Rumänien und Ungarn, die mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres verkauft werden.

21. Vorräte

in FEUR 2008 2007
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 105.914 101.985
Untertige Erzeugnisse 96.614 92.004
Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 514.385 471.140
Geleistete Anzahlungen 3.082 4.632
Vorrate 719.995 669.761

Paletten werden in der Position Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgewiesen. Zugekaufter Ton wird gemeinsam mit selbst abgebautem Ton unter den unfertigen Erzeugnissen. Wertberichtigungen auf Vorräte in Höhe von 7.169 TEUR (Vorjahr: 11.308 TEUR) wurden bei jenen Produkten verbucht, bei denen der Nettoveräußerungswert (Verkaufspreis abzüglich zuzurechnender Vertriebs- und Verwaltungskosten) geringer als die Anschaffungs- bzw. Herstellkosten ist.

22. Forderungen, Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte

Darlehen und Forderungen 2008 2007 Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit Forderungsspiegel in TEUR Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 187.296 173.008 14.288 210514 209.323 1.191 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Konzernunternehmen 454 454 0 492 492 0 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 187.750 173.462 14.288 211.006 209.815 1.191 Forderungen aus der Finanzierungstätigkeit gegenüber Konzernunternehmen 15.247 15.247 0 10.285 10.285 0 Forderungen aus Darlehen 6.988 1.421 5.567 10.459 2.779 7.680 Gewährte Darlehen 22.235 16.668 5.567 20.744 13.064 7.680 Darlehen und Forderungen 209.985 190.130 19.855 231.750 222.879 8.871

Die Forderungen und Darlehen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung etwaiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Von den Forderungen und sonstigen Werden die erforderlichen Einzelwertherichtigungen direkt abgesetzt, Im Jahr 2008 wurden Wertberichtigungen von 2.781 TEUR (Vorjahr: 2.264 TEUR) berücksichtigt. Im Geschäftsjahr betrugen die Einzelwertberichtigungen 1,3% der Forderungen und Leistungen und gewährten Darlehen sowie weniger als 1 % des gesamten Forderungsbestandes und werden daher nicht gesondert angeführt. Die Forderungen gegenüber Konzernunternehmen resultieren überwiegend aus Darlehensbeziehungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit einem Betrag von 11.333 TEUR (Vorjahr: 12.653 TEUR) wechselmäßig verbrieft.

Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente

2008 2007
im Eigen-
kapital erfasste
im Eigen-
kapital erfasste
in TEUR in TEUR in TEUR Marktwert- Ø Effektiv-
Buchwert Marktwert änderung verzinsung
in %
Buchwert
in TEUR
Marktwert
in TEUR
änderung
in TEUR
Marktwert- Ø Effektiv-
verzinsung
in %
Anteile Fonds 3.987 3.987 -601 1,64 4.734 4.734 -77 1.40
Schuldtitel von Kapitalgesellschaften 6.256 6.256 -28 4.47 8.222 8.222 -50 4.47
Aktien 6.452 6.452 6.451 6.451 0
Sonstige 3.028 3.028 0 712 712 0
Zur Veraußerung verfügbare Finanzinstrumente 19.728 19.728 -628 20.119 20.119 -127

Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente

2008 2007
Buchwert
in TEUR
Marktwert
in TEUR
Buchwert
in TEUR
Marktwert
in TEUR
Derivate aus Cash-flow Hedges 44.611 44.611 44.579 44.579
Derivate aus Fair Value Hedges_ 1.755 1.755
Sonstige Derivate 1.121 1.121 3.388 3.388
Derivate mit positivem Marktwert 47.487 47.487 47.967 47.967

Die in der Bilanz angeführten Buchwerte von Wertpapieren und sonstige finanzielle Vermögenswerte von insgesamt 89.445 TEUR (Vorjahr: 88.830 TEUR) verteilen sich somit auf gewährte Darlehen in Höhe von 22.235 TEUR (Vorjahr: 20.744 TEUR), zur Veräußerung verlügbare Finanzinstrumente von 19.723 TEUR (Vorjahr: 20.119 TEUR) sowie Derivate mit positivem Marktwert von 47.487 TEUR (Vorjahr: 47.967 TEUR).

23. Sonstige Forderungen und geleistete Vorauszahlungen

2008 2007
in Just of R Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr
Pensionsverpflichtung ubersteigender
Marktwert des Fondsvermögens
9.201 9.201 0 8580 8580 O
Sonstige geleistete Vorauszahlungen 11.017 11.017 0 9358 0358 6
Ubrige sonstige Forderungen 113.604 88.265 25.339 87.874 700001 17 873
Sonstige kurzfristige Forderungen und
geleistete Vorauszahlungen
133.822 108.483 25.339 105.757 87.884 17.873

Die übrigen sonstigen Forderungen beinhalten Forderungen gegenüber dem Finanzamt und Forderungen gegenüber Sozialversicherungsträgern.

24. Konzerneigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals der Jahre 2008 und 2007 ist auf Seite 103 dargestellt.

Effizientes Kapitalstrukturmanagement ist ein wesentliches Ziel von Wienerberger. Die Kapitalstruktur ist dabei im Zusammenhang mit der Anlagenintensität des Mauer- und Dachziegelgeschäftes zu sehen. Aufgrund deren Auswirkungen auf die Liquidtät auf den Finanzmärkten wird besonderes Augenmerk auf die Ausbau einer starken Eigenkapitalbasis gelegt. Unsere finanzpolitischen Vorgaben ergeben sich dabei insbesondere aus den in unseren Finanzierungsverträgen mit Banken enthaltenen Covenants: die Entschuldungsdauer (Nettoverschuldung/EBITDA operativ) und der Zinsdeckungsgrad (EBIT operativ/Zinsergebnis). Ziel von Wienerberger ist es, die Entschuldungsdauer unter 3,0 Jahren zu halten (am 31.12.2008 lag diese bei 2,0 Jahren; Vorjahr: 1,0). Die Zinsdeckung betrug Ende 2008 5,7 (Vorjahr: 8,2) und lag damit deutlich über dem Wert von 2,75, welcher aufgrund der Vorgaben nicht unterschritten werden soll.

Wienerberger weist per 31.12.2008 ein Eigenkapital von 2.497.191 TEUR gegenüber 2.672.709 TEUR im Vorjahr aus. Veränderungen ergaben sich einerseits insbesondere durch die Erhöhung der Gewinnrücklagen aus dem Einstellen des Periodengewinns sowie andererseits durch die Zahlung der Dividende und des Hybridkupons. Die Wienerberger AG hat mit Wirkung vom 9.2.2008 den Kupon in Höhe von 32.500 TEUR für die am 9.2.2007 begebene Hybridanleihe ausbezzhlt. Die Hybridanleihe ist eine gegenüber allen sonstigen Gläubigern nachrangige, unbeiristete Anleihe im Umfang von 500.000 TEUR mit einem Kupon von 6,5%, welcher bei Entfall der Dividende auch ausgesetzt werden Jahren Laufzeit hat nur die Wienerberger AG erstmalig die Möglichkeit zur Tilgung der Anleihe oder der Fortsetzung zu einem variablen Zinssatz (EURIBOR +325 bps). Nach IAS 32 handett es sich somit um ein Eigenkapitalinstrument, weshalb die hierfür zu zahlenden Kupons als Teil der Ergebnisverwendung in der Entwicklung des Eigenkapitals gezeigt werden. Im Berichtsjahr verminderte sich das Ergebnis je Aktie durch die Kuponzinsen um 0,39 EUR.

Die Gewinnrücklagen von insgesamt 1.368.920 TEUR (Vorjahr: 1.407.720 TEUR) enthalten die Gewinnrücklagen der Wienerber AG und säntliche nicht im Rahmen der Kapitalkonsolidierung eliminierten Gewinnrücklagen von Tochterunternehmen. Das Konzernergebnis 2008 ohne Anteile anderer Gesellschafter ist innerhalb der Konzerngewinnrücklägen ausgewiesen.

Das Grundkapital der Wienerberger AG beträgt zum 31.12.2008 83.947.689 EUR und verteilt sich auf 83.947.689 nennwertlose Stückaktien.

Der Vorstand wurde in der 139. ordentlichen Hauptversammlung vom 9.5.2008 ermächtigt, bis zu 10% des Grundkapitals innerhalb von 30 Monaten zurückzukaufen. Darüber hinaus wurde dem Vorstand der Wienerberger AG durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11.5.2004 auf fünf Jahre die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung durch Ausgabe von bis zu 31.639.486 Stückaktien eingeräumt. Jede Kapitalerigen Bahmen dieser Ermächtigung ist vom Aufsichtsrat zu genehmigen. Im Jahr 2004 wurden im Rahmen dieser Ermächtigung 8.888.823 neue Aktien zur Finanzierung der Koramic Roofing Akquisition und anderer Wachstumsprojekte ausgegeben. Im Oktober 2007 wurden von der Wienerberger AG weitere 9.779.893 junge Aktien zur Finanzierung des weiteren Wachstums und Stärkung der Kapitalstruktur der Gruppe emittiert. Zusätzlich wurde durch eschluss der Hauptversammlung am 11.5.2004 der Vorstand ermächsten fünf Jahren bis zu 1.000.000 Stückaktien zur Bedienung der Aktienoptionspläne auszugeben. Von dieser Möglichkeit wurde bisher kein Gebrauch gemacht.

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, für das Berichtsjahr 2008 keine Dividende auszuschütten und die einbehaltenen Mittel aufgrund des derzeit unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes zur Erhaltung der Liquidität und Stärkung der Kapitalbasis von Wienerberger zu verwenden.

Der Streubesitz verteilt sich auf österreichische Anleger und internationale Investoren (siehe dazu Seite 65), wobei ein internationaler Fonds mehr als 10% und ein internationaler Fonds mehr als 5% am Grundkapital besitzen. Dodge & Cox Inc. mit Sitz in den USA hat im Juli 2008 mitgeteilt, mehr als 10%, Invesco Trimark Ltd mit Sitz in Kanada hat im November 2008 gemeldet, weniger als 10% aber Aktien an Wienerberger zu halten. Die Wienerberger Aktie notiert im Prime Market der Wiener Börse. In den USA wird sie über ein ADR Level 1 Programm der Bank of New York im OTC Markt gehandelt.

25. Rückstellungen

in TEUR 1.1.2008 Währungs-
anderungen
vag.
Konsolidie-
rungskreis
Auflösung Verbrauch Zuführung 31.12.2008
Rückstellungen für Abfertigungen 15.101 -268 684 226 2.705 4.129 16.715
Rückstellungen für Pensionen 56.068 -4.176 0 998 17.07/8 12.977 46.793
Jubiläumsgeldrückstellung 5.041 -145 308 920 336 593 4.541
Personalrückstellungen 76.210 -4.589 992 2.144 20.119 17.699 68.049
Latente Steuerrückstellungen 125.045 969 10.201 4.973 30.072 25.287 126.457
Garantierückstellung 24.862 89 146 789 2.818 3.344 24.834
Rekultivierungsrückstellung 36.113 -1.178 0 1.236 2.527 8.459 39.631
Umweltrückstellungen 3.678 -49 0 1.561 658 652 2.067
Sonstige langfristige Rückstellungen 64.653 -1.138 146 3.586 5.998 12.455 66.532
Langfristige Rückstellungen 265.908 -4.758 11.339 10.703 56.189 55.441 261.038
Laufende Steuerrückstellungen 3.538 -53 0 150 47 38 3.326
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 43.975 -1.862 50 10 577 31 21 31 51.782 52.177
Kurzfristige Rückstellungen 47.513 -1.915 50 10.727 31.238 51.820 55.503
Rückstellungen 313.421 -6.673 11.389 21.430 87.427 107-261 316.541

Konzernabschlus Konzernanhang

26. Rückstellungen für Pensionen

Bei Wienerberger haben alle Arbeiter und Angestellten in den Niederlanden, Großbritannien, den USA und der Schweiz sowie cinige Personen des Managements Pensionszusagen. Zielsetzung für künftige Pensionsregelungen sind beitragsorientierte Modelle. Bereits im Jahr 2004 wurden mehrere leistungsorientierte Pensionsvereinbarungen mit aktiven Managern in beitragsorientierte Pensionskassenmodelt und bisher erworbene Ansprüche an eine Pensionskasse übertragen. Daneben bestehen vereinzelt nicht fondsgebundene leistungsorientierte Pensionszusagen vorwiegend an ehemalige Manager. Für die Pensionspläne bilden die geleisten Dienstjahre die Grundlage. Die Altersversorgung der Mitarbeiter von General Shale (USA) beruht auf einem fondsgebundenen leistungsorientierten Pensionsplan sowie einer nicht fondsgebundenen (Alters-) Krankenversicherung. Der die gegenwärtige Pensionsverpflichtung übersteigende Marktwert des Planvermögens ist unter den sonstigen Forderungen ausgewiesen. ZZ Wancor (Schweiz) hat ein fondsgebundenes beitragsorientiertes Pensionsmodell mit einer ausgelagerten Pensionskassa. Die von niederländischen erworbenen Ansprüche werden überwiegend durch Betträge in einen industrieweiten niederländs befriedigt. In Großbritannien existiert ein beitragsorientiertes Pensionsmodell für alle Mitarbeiter. Bei den im Jahr 2004 neu erworbenen Gesellschaften von thebrickbusiness gab es bis Ende 2003 ein leistungsorientiertes Modell. Die daraus resultierenden Verpflichtungen wurden rückgestellt. Ebenso wurde durch den Erwerb von Baggeridge im Jahr 2007 ein leistungsorientierter Pensionsplan übernommen. Im Berichtsjahr 2008 betragen die Pensionsrückstellungen insgesamt 46.793 TEUR.

Die wesentlichen versicherungsmathematischen Parameter und die relevanten Bilanzierungsgrundsätze sind auf den Seiten 115 und 116 erläutert.

Der gesamte Pensionsaufwand des Jahres 2008 verteilt sich auf beitragsorientierte (defined contribution) und leistungsorientierte (defined benefit) Pensionspläne und setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

in TEUR 2007 2006
Beitragsorientierte Pläne
Aufwand für beitragsorientierte Pensionspläne 6.036 8.510 7.324
Leistungsorientierte Pläne
Aufwand für die im Wirtschaftsjahr hinzu erworbenen Versorgungsansprüche (service cost) 3.597 4 540 6.024
Kalkulatorischer Zinsautwand der bereits erworbenen Ansprüche (interest cost) 9-711 7.8977 9 308
Erwarteter Ertrag auf das Planvermögen -8.426 -6.649 28,087
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste (actuarial gain/loss) -2.697 -3 268 -3.674
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 34 -464 -45
Auswirkung von Plankürzungen und Abgeltungen 0 0 20
Aufwendungen für leistungsorientierte Pläne 2.219 1.986 3.526
Gesamte Aufwendungen für Altersversorgung 8.255 10.496 10.850

Die Brutto-Pensionsverpflichtungen sind die von Versicherungsmathematikern berechneten Barwerte der Pensionsverpflichtungen. Von den gesamten Brutto-Pensionsverpflichtungen in Höhe von 158.858 TEUR (Vorjahr: 179.318 TEUR) sind 141.307 TEUR (Vorjahr: 165.306 TEUR) ganz oder teilweise durch Veranlagungen in Fonds abgedeckt. Die Überleitung von Brutto-Pensionsverpflichtungen auf bilanzierte Netto-Pensionsverpflichtungen erfolgt durch Abzug des nicht erfassten nachzwerrechnenden Dienstzeitaufwandes und der nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unter Abzug des Marktwertes des Planvermögens.

CONTROLLEN

Von den Netto-Pensionsverpflichtungen stammen 10.845 TEUR aus der US-amerikanischen Alters-Krankenversicherung. Eine Änderung des Kostentrends für medizinische Versorgungsleistungen führt zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf Zinsaufwand und leistungsorientierte Pensionsverpflichtung.

Die Zusammensetzung der Pensionsverpflichtungen und ihre Abdeckung durch Vermögen stellen sich wie folgt dar:

Brutto-Pensionsverpflichtung Marktwert Planvermogen
in TECHR 2008 2007 2006 2008 2007 2006
Wert per 1.1. 179.318 191.396 196.765 129.680 140.378 134.906
Veränderungen Konsolidierungskreis 660 40.903 923 377 31 491 0
fährungsänderungen -17.563 -12 194 =31030 -13.658 9 024 -4 991
Aufwand für die im Wirtschaftsjahr hinzu-
erworbenen Versorgungsansprüche (service cost)
für leistungsorientierte Pensionspläne
3.597 4.540 6.024
Kalkulatorischer Zinsaufwand der bereits
erworbenen Ansprüche (interest cost)
9.711 7.364 9.308
Erwarteter Ertrag auf das Plananlagevermögen 8.426 6 649 8.087
Auswirkung von Plankürzungen und Abgeltungen -277 -44 000 3 -19 -43 072 3
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste -6.585 -1 2003 -11 938 -29.664 5 385 1:143
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -3755 532 137
Auszahlungen an Rentner -6.383 -8.486 -7.980 -6.383 -8 486 -7.980
Einzahlungen von Mitarbeitern 135 416 1.193 135 4916 113 1333
Einzahlungen vom Arbeitgeber 0 0 0 3.933 5.943 8017
Wert per 31.12. 158.858 179.318 191.396 92.827 129:680 140 378
Marktwert Planvermögen (funded) -92.877 -129,680 -1 40 378
Brutto-Pensionsverpflichtungen abzüglich
Planvermögen per 31.12. (unfunded)
66.031 49.638 51.018
Noch nicht erfasster nachzuverrechnender
Dienstzeitaufwand
269 268 0
Noch nicht erfasste versicherungsmathematische
Gewinne/Verluste (off-balance sheet risk)
-28.708 -2 368 -5.468
Netto-Pensionsverpflichtung bilanziert 37.592 47 538 45.550
Davon: Pensionsrückstellungen (S. 130) 46.793 56.068 55.01 0
Davon: die Pensionsverpflichtung übersteigender
Marktwert des Fondsvermögens (S. 129)
9.201 8.530 9.461

Das Planvermögen resultiert aus den fondsgebundenen leistungsorientierten Pensionsmodellen in den USA sowie aus dem ehemaligen leistungsorientierten Pensionsmodell in Großbritannien. Der im Jahr 2008 erwartete Ertrag aus dem Planvermögen betrug 8.426 TEUR, der realisierte Verlust belief sich auf 21.238 TEUR. Das Planvermögen wird in Form von Aktien (48%), Anleihen (41 %) und sonstigen Vermögensgegenständen (11 %) gehalten.

Abhängig von der Dienstzugehörigkeit haben österreichische Dienstnehmer aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen Anspruch auf eine Einmalzahlung bei Pensionsantritt bzw. bei Kündigung durch den Arbeitgeber. Für diese zukünftige Verpflichtung werden Rückstellungen für Abfertigungen gebildet. Ähnliche Verpflichtungen gibt es in Frankreich und Italien.

27. Rückstellungen für latente Steuern

Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen per 31.12.2008 und 31.12.2007 resultieren aus folgenden zeitlich begrenzten Bewertungs- und Bilanzierungsunterschen den Buchwerten des IFRS-Konzernabschlusses und den entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen:

2008 2007
in TECR Aktiva Passiva Aktiva Passiva
Immaterielles Anlagevermögen 2 475 -35.406 1.765 -24 806
Sachanlagen 4 907 -115.593 600 88 80ZZOTE
Finanzanlagen 0 0 0 -27
Vorräte 1.334 -11.189 1.597 -9.408
Forderungen 3.599 -2.457 3.769 24974
Kassa, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten 0 0 0 (8)
Geleistete Vorauszahlungen 788 -47 1926 4 121
13.103 -164.692 16.566 -143.414
Unversteuerte Rücklagen 0 -14.979 0 -16:078
Rückstellungen 19.183 -970 21-700 -2.154
Verbindlichkeiten 7.791 -2.692 7.382 -6,265
Erhaltene Vorauszahlungen 13.820 -1.531 189.164 -2 735
40.794 -20.172 48.196 271982
Steuerliche Verlustvorträge 94.123 69.557
Aktive/Passive Steuerabgrenzung 148.020 -184.864 134.319 2170.646
Bewertungsabschlag für aktive latente Steuern -54.542 -43 6339
Saldierung von aktiven und passiven Steuerabgrenzungen gegenüber
der selben Steuerbehörde
-58.407 58.407 -45.601 45 601
Saldierte aktive und passive Steuerabgrenzung 35.071 -126.457 45.379 -125.045

Im Konzern wurden für aktive Buchwertdifferenzen und steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 54.542 TEUR (Vorjahr: 43.339 TEUR) keine aktiven latenten Steuern angesetzt, da ihre Wirksamkeit als endgültige Steuerentlastung noch nicht ausreichend gesichert ist.

Für temporäre Unterschiede in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen wurden gemäß IAS 12.39 keine latenten Steuerabgrenzungen gebildet. Die kumulierten Anteile von Tochtergesellschaften mit 49.104 TEUR (Vorjahr; 175.465 TEUR) die entsprechenden anteiligen Eigenkapitalien dieser Tochtergesellschaften.

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28. Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

davon ding-
Gesamt < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre lich besichert
1.178.749 172.476 893.673 112.600 23.040
7.089 1.762 5.327 0 0
620 620 0 0 0
1.186.458 74.858 000.668 112.600 23.040
176.686 168.901 7.779 6 0
633 633 0 0
177.319 169.534 7.779 0
1.445 930 515 0
48.159 0
24.304 0
132.516 96.044 0
206.424 154.256 O
1.570.201 498.658 949.310 122.233 23.040
davon ding-
Gesamt < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre lich besichert
935.337 123.364 791.685 20.288 0
12.791 5.673 6 953 165 1
835 835 0 0 0
948.963 129.872 798.638 1
185.989 185.472 517 1
416 416 0
186.405 185.888 1
1
0
86
116.631 =1
88
1.343.729 488.511 824.648 30.570 90
1.790
60.328
29.612
208.361
Restlaufzeit
46.365
10.927
Restlaufzeit
1-585
59.946
19.409
91.811
172.751
Restlaufzeit
1.609
9.330
31.077
42.531
Restlaufzeit
0
517
205
174
8.567
16.547
25.493
Restlaufzeit
0
6
0
185
4.047
5.395
9.627
Restlaufzeit
20.453
0
0
0
0
208
1.636
8.273
10.117

Bei den dinglichen Sicherheiten handelt es sich im Wesentlichen um Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen mit 43.674 TEUR (Vorjahr: 49.051 TEUR) gegenüber Personal und mit 28.377 TEUR (Vorjahr: 26.338 TEUR) aus Abgrenzungen von Boni und sonstigen Erlösschmälerungen gegenüber Kunden sowie aus Steuerschulden von 29.532 TEUR (Vorjahr: 41.318 TEUR). Die erhaltenen Vorauszahlungen enthalten 8.557 TEUR (Vorjahr: 12.702 TEUR) Subventionen und Investiionszuschüsse von Dritten, die entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Sachanlagen langfristig ertragswirksam aufgelöst werden.

Unter den Finanzverbindlichkeiten sind Derivate mit negativen Marktwerten enthalten.

Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente

in UNOR 2008 2007
Derivate aus Cash-flow Hedges 7.023 26:308
Derivate aus Fair Value Hedges 6.088 8.538
Sonstige Derivate 1.220 1.185
Derivate mit negativem Marktwert 14.331 36.031

Analyse der vertraglichen Cash-flows

2008
in RECR
Buchwert "
31.12.2008
Gesamt < 6 Monate 6-12 Monate 1-2 Jahre 2-5 Jahre > 5 Jahre
Anleihen 408.463 -465.455 -15,523 -185 -15.755 -437-385 -1.607
Commercial Papers 2.960 -3.000 -34000 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 748.421 -764.700 -86 585 253 981 -257 363 -364.577 -2.194
Verbindlichkeiten gegenüber
Nichtbanken
18.905 -10.654 -72 -854 -337 -1.839 -7.552
Originäre Finanzinstrumente 1.178.749 -1.243.809 -105.180 -55.020 -273.455 -798.801 -11.353
Zinsderivate -1.755 1.830 269 709 883 -31 0
Devisentermingeschäfte und Swaps -31.401 13.563 -7.774 31.190 20.400 -30758 0
Derivative Finanzinstrumente -33 156 15.393 -7.505 318899 21.283 -30.284 0
Vertragliche Cash-flows 1.145.593 -1.228.416 -112.685 -23.121 -252.172 -829.085 -11.353
2007 Buchwert !
in TEUR 31.12.2007 Gesamt < 6 Monate 6-12 Monate 1-2 Jahre 2-5 Jahre > 5 Jahre
Anleihen 407 049 -477.500 -15 500 0 =15.500 -446 500 0
Commercial Papers 0 0 0 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
523.932 -562.884 64.981 58.952 -65 808 -409.328 -93.782
Verbindlichkeiten gegenüber
Nichtbanken
4.356 -6.986 -1 -1.481 -188 -750 -4 566
Originare Finanzinstrumente 935.337 -1.047.370 49.480 -60.433 -81.496 -856.573 -98.348
Zinsderivate 8.538 3.654 -6.369 -3.278 -3.579 16.880 0
Devisentermingeschäfte und Swaps -20.438 891 3.637 24.186 0 -26.932 0
Derivative Finanzinstrumente -11.900 4.545 -2.782 20.908 -3.579 -10.052 0
Vertragliche Cash-flows 923.437 -1.042.825 46.748 -39.525 -85.075 -866.625 -98.348

1) Negative Werte bezeichnen einen Aktivsaldo

29. Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse resultieren aus Verpflichtungen, die gegenüber Dritten übernommen wurden, und entfallen auf

in 120R 31.12.2008 31.12.2007
Bürgschaften 416 432
Garantien 6.234 2.221
Wechselobligos
Sonstige vertragliche Haftungsverpflichtungen 2.662 16.950
Haftungsverhältnisse 9.312 19.603

Bei allen unter den Eventualschulden ausgewiesenen Sachverhalten geht es um potenzielle zukünftige Verpflichtungen, bei denen das Eintreten des entsprechenden zukünftigen Ereignisses zu einer Verpflichtung führen würde, die zum Bilanzstichtag noch völlig ungewiss ist.

Im September 2007 führte die dänische Hausdurchsuchungen bei allen großen Ziegelproduzenten Dänemarks durch. Die Untersuchung erfolgte wegen des Verdachts wettbewerbswidriger Absprachen und betraf auch die dänische Tochtergesellschaft der Wienerberger AG, Wienerberger A/S. Das diesbezügliche Verfahren ist noch anhängig, eine Entscheidung noch nicht abzusehen. Eine Rückstellung zum 31.12.2008 wurde nicht gebildet, da der Ausgang des Verfahrens sowie die möglichen Auswirkungen daraus zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden können. Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass wettbewerbswidrige Absprachen nicht zur Geschäftspolitik von Wienerberger zählen und im Rahmen interner Richtlinien ausdrücklich untersagt sind.

Uber diese angeführten Haftungsverhältnisse hinanzielle Verpflichtungen (off balance sheet risks) bestehen nur noch in Form von nicht erfassten verlusten aus Pensionsverpflichtungen (siche Seite 132).

Finanzinstrumente

30. Finanzinstrumente

Die Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Währung Nominale
in Tsd. Landeswährung
Marktwert
- in TEUR
Buchwert
zum 31.12.
in TEUR
Zinssatz
effektiv
in %
Darlehen EUR 468.561 457.277 447.930 3,07
GBP 488 634 512 7,81
457.911 448.442
Kontokorrent EUR 50.000 51.157 50.615 5,68
51.157 50.615
Vorlagen EUR 51.604 40.657 40.508 3,77
40.657 40.508
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit fixer Verzinsung 549.725 539.565
Währung Nominale
in Tsd. Landeswährung
Marktwert
in TECR
Buchwert
zum 31.12
in TEUR
Zinssatz
effektiv
in 96
Darlehen BUR 143.247 143.646 143.646 3,30
CAD 195 115 115
GBP 11.915 12.509 12.509
156.270 156.270
Kontokorrent BUR 916 015 915 3,41
915 915
Vorlagen EDIR 56.535 51.020 51.020 2,85
USD) 670 482 482 0,00
HOP 5.243 20 20 0,00
PRK 0 141 141 0.00
INR 313 5 5 0,000
RSD 261 3 3 0 000
51.676 51.671
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit variabler Verzinsung 208.856 208.856
Währung Nominale
in Tsd. Landeswahrung
Marktwert
in TEUR
Buchwert
zum 31.12.
in TEUR
Tanssatz
effektiv
in %
Anleihe - fix verzinst EUR 394,900 4112 863 394.900 3,88
GRAD 4 35 3.2915 2.971 197781
EUR 101592 10155972 10.592
Darlehen - fix verzinst EUR 5.886 2,969 2.969 7,45
RSD 18.733 385 211 0,00
Kontokorrent - fix verzinst EUR 2300 1.150 1.150 7,50
Commercial Paper - fix verzinst EUR 2.883 2 986 2.960 5,35
Vorlagen - fix verzinst EUR 244 262 262 4,55
RSD 18.830 377 213 2,80
Darlehen - variabel verzinst GBP 1 825 19872 7.606 5,26
Vorlagen - variabel verzinst FRK 47.764 6 494 6.494 6,08
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken 446.165 430.328

Im April 2005 wurde eine siebenjährige, fix verzinste endfällige Anleibe mit einem Volumen von 400.000 TEUR begeben, welche unter den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen ist. Die mit der Anleihe direkt in Zusammenhang stehenden Aufwendungen von 10.139 TEUR (Bankspesen und Zinsabscherungsgeschäfte) wurden ergebnisneutal mit der Anleihe verrechnet. Der Unterschiedsbetrag wird über die Laufzeit der Anleihe ergebniswirksam nach der Effektivzinsmethode als Zinsaufwand bzw. als Bankspesen. Im Buchwert der Anleihe sind Stückzinsen in der Höhe von 10.592 TEUR enthalten.

Durch den Abschluss von Zinsswaps kann die Verzinsung (variabel, fix) getauscht werden. Auf Seite 143 ist die Struktur der Finanzverbindlichkeiten (variable und fixe Verzinsung) inklusive der Effekte aus den Zinswaps dargestellt.

31. Derivative Finanzinstrumente

Der Marktwert von Devisentermingeschäften ergibt sich aus deren Börsekurs am Bilanzstichtag, Bei individuellen OTC-Geschäften werden Preise für vergleichbare Geschäfte herangezogen. Der Marktwert für Zinsswaps entspricht jenem Wert, den die jeweilige Gesellschaft bei Auflösung des Geschäfts am Bilanzstichtag erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei werden aktuelle Marktverhältnisse, vor allem das aktuelle Zinsniveau und die Bonität der Swap-Partner berücksichtigt.

Die für die Bestimmung von Marktwerten erforderliche Interpretation von Marktinformationen verlangt mitunter subjektive Beurteilungen. Entsprechend können die hier aufgeführten Werte auch von den später am Markt realisierten Werten abweichen.

2008 2007
Währung Nominalbetrag
31.12.2008
in Tsd. Landestvährung
Marktwert
31.12.2008
in TEUR
Währung Nominalbetrag
300 22 2007
in Tsd. Landeswahrung
Marktwert
300 222007
in TEUR
Devisen-, CO -- und Gastermingeschäfte EUR 30.207 -6:412 ABUR 115.377 281
DKK 0 0 DKK 44 000 -14
GBP 8.221 408 GBP 61.000 1573
HUF 200.000 15 BIOTE 400.000
PIN 16.000 437 PEN 0 0
USD 4.135 -115 BISB 62.700 089
Zinsswaps EUR 226.240 1.755 EUR 278 162 -8.889
Cross Currency Swaps CAD/EUR 20.000 2.620 CAD/ROIR 40) 000 317
GBP/EUR 90.000 33.360 CBP/FOR 175.000 12.764
PLN/EUR 0 0 BINARUR 417.279 -21 222
CZK/EUR 560.000 -1.883 CZASAHUR 560.000 27 967
CHEARDIR 77.500 -4.205 CHP/RCR 77500 563
HUFAEDR 0 0 HUF/EUR 20 0000000 -1.454
USD/EUR 199.868 7.176 USDABUR 394 868 29.960
33.156 11 900

Risikobericht

Risikopolitische Grundsätze

Die Wienerberger Gruppe ist im Rahmen ihrer multi-nationalen Aktivitäten mit ihren Geschäftsbereichen, Vermögensgegenständen und Schulden sowie geplanten unternehmerischen Entscheidungen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind.

Die risikopolitischen Grundsätze der Wienerberger Gruppe werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Risikostrategie und die tatsächliche Abwicklung der Sicherungsbeziehungen erfolgen für den gesamten Konzern koordiniert und zentral.

Konzernabschluss Konzernanhand

Risikosituation und operative Risiken aus Absatzmärkten

Wienerberger operiert als Baustoffhersteller in einen Branche und ist von gesamtwirtschaftlichen Einflussgrößen jener Volkswirtschaften abhängig, in denen die Gruppe tätig ist. Dazu zählen insbesondere wirtschaftliche Entwicklung, der Hochbau im Allgemeinen sowie der Wohnungsneubau und die Renovierungsaktivität im Besonderen. Des Weiteren beeinflussen das Konsumentenvertrauen, das langfristige Zinsniveau und die Verfügbarkeit von Krediten, die Steuergesetzgebung und Wohnbauförderung sowie andere Faktoren, die außerhalb des Einflusses der Gruppe liegen, die Geschäftsaktivität.

Unvorteilhafte Entwicklungen einflussgrößen können einen negativen Einen negativen Einfluss auf die Nachfrage nach Produkten von Wienerberger, die abgesetzten Mengen und das Preisniveau haben. Zyklische Schwankungen der Nachfrage bergen das Risiko von Überkapazitäten Preisdruck, eine Verringerung der Margen sowie ungedeckte Kosten in der Produktion zur Folge haben können. Der Anteil fixer Kostenbestandteile an den Gesamten Baustoffindustrie und auch bei Wienerberger in Folge der Anlagenintensität hoch, womit aktives Kapazitätsmanagement ein zentrales Element in der Unternehmenssteuerung bildet. Die Produktionskapazitäten werden analysiert und durch mittelfristige Maßnahmen wie temporäre oder endgütige Werksschließungen sowie Produktionsverlagerungen zu effizienteren Anlagen den Marktgegebenheiten angepast. Verschiedene Märkte zeigen der weltweiten Finanzkrise einen deutlichen Rückgang der Neubausten verbundenen rückläufigen Verkaufsmengen haben das Ergebnis im abgelaufenen Berichtsjahr beeinflusst. Wienerberger hat durch die Stilllegung älterer Werke die Produktionskapazitäten auf die geänderte Nachfragesituation abgestimmt.

Einige der zentral- und osteuropäischen Märkte, darunter Ungarn, Tschechien, Polen, die Slowenien, Kroatien und insbesondere Bulgarien, Rumänien und Russland betrachtet Wienerberger aufgrund des Nachholbedarfs im Wohnungsneubau als Wachstumsmärkte. Für die Gruppe können sich daher Risiken aus einer schwächeren Nachfrage und eines höheren Preisdrucks in diesen Wachstumsmärkte ergeben.

Weitere Risiken ergeben sich aus dem Verlust von Marktanteilen an Substitutionsprodukte wie Beton, Holz, Kalksandstein, Glas, Stahl, Aluminium sowie andere Wand- und Dachbaustoffe. Diese Konkurrenzsituation im Baustoffmarkt erfordert eine gezielte Weiterentwicklung (Forschung) unserer Hauptprodukte Ziegel für Wand, Fassade, Dach und Flächenbefestigungen.

Die Baustoffindustrie ist saisonalen Schwankungen unterworfen, wobei die abgesetzten Mengen in der Zeit von April bis Oktober deutlich über denen des restlichen Jahres liegen. Die Ertragsstuation der Wienerberger Gruppe hängt, so wie die gesamte Baustoffindustrie, zum Teil von den Wetterbedingungen ab, mit dem Effekt, dass lange Frost- und Regenperioden durch geringe Bauaktivität einen spürbaren Effekt auf die Nachfrage haben.

Zur bestmöglichen Vermeidung von Ergebnisschwankungen verfolgt Wienerberger eine Strategie der geografischen Diversifizierung bei gleichzeitiger Konzentration auf das Kerngeschäft. Unsere Aktivitäten lokalen Marktrisiken. Die erreichten Positionen müssen kontinuierlich gegenüber Mitbewerbern und Substitutionsprodukten behauptet werden. Von Seiten unserer wichtigsten Kunden, dem Baustoffhandel, erwarten wir weitere Zusammenschlüsse und damit erhöhten Preisdruck. Spezifische Marktsituationen ebenfalls negative Effekte auf das Preisniveau haben, die Wienerberger zu einer laufenden Kontrolle und gegebenenfalls zur Anpassung der Preisstrategie zwingen.

Wienerberger verfolgt als multinationaler Konzern Geschäftsaktivitäten in Ländern, die sich in unterschiedlichen Phasen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung befinden aus unvorteilhaften Anderungen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. Risiken aus Anderungen der Steuergesetzgebung in den betroffenen

Märkten, Risiken aus einer Änderung von Energieträgern, Risiken aus einer Änderung des Arbeitsrechts, Risiken aus der Koordination der internationalen Aktivitäten durch sprachliche und kulturelle Unterschiede sowie die Begrenzung der Möglichkeit einer Repatriierung von Gewinnen und Kisiken durch die Verschärfung von gesetzlichen Anforderungen hinsichtich der Nutzung von Rohstandards oder-haltungsvorschriften sowie Umwelt- und Sicherheitsstandards können ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Aktivitäten der Wienerberger Gruppe haben.

Beschaffungs-, Produktions-, Investitions- und Akquisitionsrisiken

Ein Großteil der Wienerberger Werke in den letzten Jahren neu gebaut oder modernisiert, sodass das Risiko von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen gering ist. Die Versorgung unserer Fabriken mit dem Rohstoff Ton ist durch ausreichende Vorkommen und langfristige Lieferverträge dauerhaft gesichert.

Die Energiekosten, die beim Brennen von Ziegeln anfallen, machen einen bedeutenden Teil der Gesamtkosten von Wienerberger aus. Im Jahr 2008 betrugen die gesamten Energiekosten der Wienerberger Gruppe 374.494 TEUR (Vorjahr: 354.252 TEUR), oder 15,4% (Vorjahr: 14,3%) des Umsatzes Diese Kosten verteilen sich zu 68% auf Strom, zu 5% auf Erdöl und zu 5% auf Kohle und Sonstiges. Die Energiepreise sind von der Entwicklung an den internationalen und lokalen Märkten abhängig und Schwankungen unterworfen.

Wienerberger versucht daher, das Risiko aus Energiepreissteigerungen in den liberalisierten Märkten Großbritannien und den Vereinigten Staten (insgesamt 13% der Energiekosten) durch den Abschluss von Termingeschäften zu minimieren. In zahlreichen osteuropäischen Länden (insgesamt 24% der Energiekosten) sind die Preise für Erdgas staatlich reguliert, und es werden jährliche Lieferverträge mit lokalen Versorgern ausgehandelt. In den meisten Mitgliedsstaaten der EU (insgesamt 63% der Energiekosten) schließt Wienerberger Verträge mit nationalen Versorgern ab, bei denen die Preisfestsetzung über an Substitutionsprodukte (wie Heizöl) gebundene Formeln erfolgt. Die Preise sind zum Teil langfristig festgelegt. Durch die Preisbindung an Substitutionsprodukte können Termingeschäfte zur Risikoabsicherung abgeschlossen werden.

Ebenso bestehen für Wienerberger ab 2013 Risiken aus steigenden Preisen für CO,-Zertifikate in Kombination mit unzureichenden Zuteilungen.

Neben dem Preisrisiko besteht für Wienerberger ein Risiko in der Versorgungssicherheit mit Energie, insbesondere mit Erdgas und Elektrizität. Eine Unterbrechung der Versorgung zieht unweigerlich einen Ausfall der Produktion nach sich und kann somit einen negativen Effekt auf das Betriebsergebnis haben, wenn die Nachfrage nicht aus Lagerbeständen gedeckt werden kann. Die aus dem Streit über Erdgasliefen der Russischen Föderation und der Ukraine erwachsende Versorgungsunsicherheit bedeutet insbesondere für einige Produktionstandorte in Zentral- und Osteuropa ein Risiko. Bei Werken in den betroffenen Regionen prüft Wienerberger derzeit, die Befeuerung der Öfen auf altemative Brennstoffe umzustellen, um auch im Falle einer Unterbrechung der Erdgasversorgung die Produktion fortsetzen zu können.

Zur Steigerung des Wienerberger Unternehmenswertes sind neben der laufenden Optimierung interne und externe Wachstumsprojekte notwendig. Die zukünftige Rentabilität dieser Projekte ist in hohem Maße von der Investtionshöhe bzw. den Akquisitionspreisen abhängig. Alle Investitionsmaßnahmen müssen daher den Rentabilitätszielen und strategische Projekte gerecht werden (siehe dazu das Kapitel Strategie und Geschäftsmodell auf Seite 38 ff.).

Konzernabschluss Konzernanhang

Finanzielle Risiken

Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für Wienerberger neben dem Finanzierungsrisiko auch Zins- und Währungsrisiken. Zur Begrenzung und Steuerung dieser Risiken werden operativen Maßnahmen einzelne derivative Finanzinstrumente, vor allem Devisentermingeschäfte und Swaps, eingesetzt. Alle Absicherungen werden dabei gemäß IAS 39.88 als in hohem Maße wirksam hinsichtlich der Erreichung der Kompensation der abgesicherten Risikomanagementziele eingeschätzt. Es werden keine Derivate zu Handels- oder Spekulationszwecken verwendet.

Die Refinanzierungsmöglichkeiten von Wienerberger sind durch zahlreiche finanzielle, gesamtwirtschaftliche und sonstige Einflussgrößen bestimmt, die sich dem Einfluss des Managements der Wienerberger AG entziehen. Diese Einflussgrößen beinhalten Kreditbedingungen (Covenants) in den aktuellen und zukünftigen Kreditvereinbarungen sowie die Beibehaltung des derzeitigen Ratings. Die finanzpolitischen Vorgaben sehen vor, dass eine Entschuldungsdauer (Nettoverschuldung/operatives EBTTDA) von 3 Jahren nicht überschritten und ein Zinsdeckungsgrad (operatives EBT/Zinsergebnis) von 2,75 nicht unterschritten werden. Ein Teil des Ergebnisses fällt für Zinsen an und steht somit nicht anderweitig zur Verfügung. Sollte sich das Rating der Gruppe verschlechtern oder Covenants nicht eingehalten werden, so können die zu zahlenden Zinsen durch höhere Kreditrisikozuschläge steigen und höhere Finanziere Gash-flows nach sich ziehen. Nicht eingehaltene Covenants können auch dazu führen, dass Kredite fällig gestellt werden.

Währungsrisiken

Ein bedeutender Teil der Umsatzerlöse und der Ergebnisse der. Wienerberger Gruppe werden von Tochterunternen erwirtschaftet, die ihren Sitz nicht in der Eurozone haben. Im Berichtsjahr erzielte Wienerberger 53% der Umsätze in Fremdwährung, hauptsächlich in osteuropäischen Währungen (31 %). Zahlungsvirksame Währungsrisiken sind durch den lokalen Charakter des Baustoffgeschäfts unwesentlich. Zahlungsflüsse in bzw. aus dem Euro-Raum ergeben sich im Wesentlichen nur aus konzerninternen Dividenden- und Darlehensflüssen. Diese konzerninternen Zahlungsströme werden wechselkursabhängig von der Holding gesteuert.

Aufgrund der dezentralen Gesellschaftsstruktur der Wienerberger Gruppe erfolgen Kreditfinanzierungen für kurzfristige Vermögenstände in der jeweiligen Landeswährung der lokalen Gesellschaft. Währungsrisiken im Finanzierungsbereich ergeben sich dadurch nur in sehr eingeschränkten Ausgangsrechnungen bei Auslandsgesellschaften zum Großteil in der jeweiligen lokalen Währung fakturiert werden und somit eine natürliche Absicherung vorliegt. Die Expositionen von finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber Währungsrisiken sind in Anmerkung 30 dargestellt.

Aus der Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro resultieren jedoch Währungsumrechnungsdifferenzen (Translationsrisiko), welche im Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung direkt im Eigenkapital erfasst werden. Umsätze, Ergebnisse und Bilanzwerte der nicht im Euro-Raum ansässigen Gesellschaften sind daher vom jeweiligen Euro-Wechselkurs abhängig.

Die Risikostrategie von Wienerberger sieht vor, das Translationsrisiko aus den Nettoinvestitionen in ausländische Tochtergesellschaften teilweise zu besichen sind die Konzernumsätze sowie das Capital Employed, welches unter Berücksichtigung von Devisentermingeschäften und Währungsswaps berechnet ist, nach Währungen dargestellt.

2008 2007
Umsatz in Mio_ € Anteil in % in Mio. C Anterl in %
Euro: 1.142,0 47 1.138,5 46
Osteuropäische Währungen 745,8 31 712,5 29
US-Dollar 206,8 8 305,6 12
Sonstige 336,8 14 320,7 13
Konzernumsatz 2.431,4 100 2.477,3 100
2008 2007
Capital Employed in Mio. € Anteil in % in Mio. E Anteil in %
uro 1.809,4 56 2.346.7 777
Jsteuropäische Wahrungen 769,0 24 464,2 15
US-Dollar 392,6 12 168.11 5
Sonstige 281,2 8 81,2 3
Capital Employed nach Hedging-Effekt 3.252,2 100 3.060,2 100

Die Auswirkungen einer hypothetischen Wechselkursänderung auf Ergebnis und Eigenkapital werden von Sensitivitätsanalysen dargestellt. Im Rahmen dieser Darstellung wird eine Jahresvolatilität des betreffenden Wechselkurses gegenüber dem Euro am Abschlussstichtag als Änderung angenommen. Eine Aufwertung des Euro gegenüber den wichtigsten Währungen am Jahresabschlussstichtag um eine Jahresvolatilität, berechnet auf Basis der betreffenden Währung gegenüber dem Euro, hätte eine Verminderung des Eigenkaptals um 172,4 MEUR (Vorjahr: 36,4 MEUR) und ein um 0,2 MEUR (Vorjahr: 0,8 MEUR) geringeres Ergebnis nach Steuern zur Folge gehabt. Eine Abwertung des Euro gegenüber den wichtigsten Währungen hätte zu einer betragsmäßig gleichen Erhöhung des Eigenkapttals und Verbesserung des Ergebnisses nach Steuern geführt.

Zinsrisiken

Das Zinsrisiko besteht aus zwei Komponenten: dem jeweils relevanten Wert (Minimum oder durchschnittlichen Laufzeit sämtlicher Finanzierungen und der Trennung in fixe und variable Verzinsung, wobei das Risko bei fixer Verzinsung in sinkenden Zinssätzen und bei variabler Verzinsung in steigen liegt. Eine Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve um 100 Basispunkte nach oben hätte eine Verminderung des Ergebnisses nach Steuern von 2,8 MEUR (Vorjahr: 1,7 MEUR) und über diese Veränderung in der Gewinn- und Verlustrechnung auch eine Verminderung des Eigenkapitals in gleicher Höhe geführt. Eine Senkung des Zinsniveaus um 100 Basispunkte hätte eine beiche Erhöhung des Ergebnisses nach Steuern und des Eigenkapitals bedeutet.

Die Expositionen der Wienerberger AG gegenüber Zinsänderungsrisiken aus Verbindlichkeiten mit fixer und variabler Verzinsung sind auf der folgenden Seite aufgegliedert.

Für die Analyse des Zinsänderungsrisikos (fixe und variable Verzinsung) werden die Finanzverbindlichkeiten (Seite 136 f.) um die Effekte aus derivativen Instrumenten (Hedging) korrigiert und die kurzfristig fix verzinsten Finanzverbindlichkeiten als variabel verzinst ausgewiesen. Zur Abschätzung von Auswirkungen auf den Periodenerfolg und das Eigenkaptal werden Sensitivitätsanalysen für fix verzinste und variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten durchgeführt.

Konzernanhang

2008 2007
ind EleiR Fix verzinst Variabel
verzinst
Fix verzinst Variabel
verzinst
Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten 955.793 222 956 865 254 100.083
Umgliederung kurzfristig fix verzinste Finanzverbindlichkeiten -40.507 40.507 -30 003 30.003
Effekte aus derivativen Instrumenten (Hedging) -360.635 360.635 4726.240 226 240
Finanzverbindlichkeiten nach Hedging-Effekt 554.655 624.098 5779.011 356.326

Kreditrisiken

Wienerberger hat bei Finanzgeschäften aufgrund interner Finanz- und Treasury-Richtlinien strengen an die Bonität von Finanzpartnern. Da Wienerberger nur mit Finanzpartnern zusammenarbeitet, deren Rating bislang eine gute Bonität vermuten lässt und Limits pro Kontrahent in Abhängigkeit seiner Bonität vergeben werden, ist das im Rahmen der Anlage liquider Mittel und Wertpapiere entstehende Kreditrisiken bestehen jedoch grundsätzlich auch für Finanzpartner mit bester Bonität, weshalb die Entwicklungen auf den Finanzmärkten von Wienerberger laufend beobachtet und die Kredithmits entsprechend angepasst werden. Die Forderungen und sonstigen finanziellen Vermögenswerte zeigen zum Bilanzstichtag gegliedert nach Regionen folgende maximale Exposition gegenüber Kreditrisiken:

2008 2007
Kreditrisiko in Mio. € Anteil in % in Mio E Anteil in %.
Westeuropa 200,9 67 Carola Car 64
Zentral-Osteuropa 42,3 14 37.2 12 +
Nordamerika 30,7 10 39.4 13
Sonstige Welt 27,5 32,3 117
Kreditrisiko des Konzerns 301,4 100 299.9 100

Der Forderungsbestand der Wienerberger aus Lieferungen besteht zum überwiegenden Teil aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Baustoffhändler und Großkunden, da Produkte kaum an den Endverbraucher abgesetzt werden. Die gesamten Wertberichtigungen von Forderungen betragen weniger als 1% des gesamten Bestandes an Forderungen aus Lieferung und Leistung, gewährten sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen, weshalb eine Aufgliederung der Einzelwertberichtigungen unterbleibt. Zum Abschlussstichtag waren alle wesentlichen Forderungen auch wertberichtigt.

Liquiditätsrisiken

Gerade in einem durch die derzeitige weltweite Finanzkrise gesamtwirtschaftlichen Umfeld stehen der Erhalt der Liquidität und die Sicherung einer gesunden finanziellen Basis im Zentrum der Unternehmensstrategie von Wienerberger. Die wichtigste Steuerungsgröße dafür sind die Maximierung des Free Cash-Flows durch Kostensenkungen, aktives Working Capital Management und reduzierte Investitionsausgaben. Liquiditätsrisiken liegen insbesondere darin, dass die Einzahlungen aus Umsatzerlösen durch eine Abschwächung der Nachfrage unter den Erwartungen liegen und Maßnahmen der Verminderung des Working Capitals sowie der zahlungsrelevanten Fixkosten (aktives Kapazitätsmanagement) nur unzureichend schlecht oder nur mit Verzögerung umgesetzt werden.

Rechtliche Risiken

Abhängig von der Marktstellung in einzelnen Ländern sowie der Größe von beabsichtigten Akquisitionen unterliegen Transaktionen wettbewerbsrechtlichen Genehmigungsverfahren. Dadurch könnten sich Zusammenschlüssen Verzögerungen bzw. in einzelnen Fällen auch Untersagungen von Übernahmen ergeben. Wienerberger prüft kartellrechtliche Ristiken bereits intensiv im Vorfeld mit nationalen juristischen und betriebswirtschaftlichen Experten, um dieses Risiko zu minimieren. Eine Untersagung einer Akquisition ist bisher noch nicht vorgekommen.

Aufgrund der Marktstellung der Wienerberger Gruppe in einzelnen Märkten wird die Preispolitik unserer Tochterunternehmen von den Wettbewerbsbehörden aufmerksam verfolgt. In Deutschland und Dänemark sind Kartellverfahren anhängig, wobei im Falle einer Verurteilung Bußgelder zu entrichten sind. Für die drohende Kartellstrafe in Deutschland wurde bereits ine Rückstellung gebildet, das laufende Kartellverfahren in Dänemark wird unter den Eventualverbindlichkeiten näher erläutert. Es sei an dieser Stelle erneut darauf hingewiesen, dass Preisabsprachen nicht zur Geschäftspraxis von Wienerberger zählen und im Rahmen unserer internen Richtlinien dezidiert untersagt und mit Sanktionen bedroht sind.

Andere Risiken

Wienerberger ist in vielen Ländern von umfassenden und zunehmend verschärften Umwelt-, Gesundheitsvorschriften betroffen, wodurch lnvestitionen in die Einhaltung dieser Vorschriften entstehen können. Die Nichteinhaltung dieser Vorschriften birgt für Wienerberger das Risiko der Verhängung von Bußgeldern, von Schadenersatzforderungen sowie das Risiko des Entzuges von Betriebsanlagengenehmigungen. Die Werke der Wienerberger Gruppe leisten im Hinblick auf die Vermeidung von Umweltbelastungen mehr als die derzeit gesetzlichen. Verschärfte Umweltstandards stellen Wienerberger jedoch laufend vor neue Herausforderungen. Das Deponiegeschäft, wurde im Jahr 2001 an eine Stiftung übertragen, wodurch sich das Risiko aus diesen Aktivitäten für die Wienerberger AG stark verringert hat. Durch die Kenntnis der aktuellen gesetzlichen und vertraglichen Vorschriften sowie durch die Zusammenarbeit mit Experten Beratern werden rechtliche Verpflichtungen berücksichtigt und eingehalten.

Risiken eines Ausfalls unserer zentral geführten konzernweiten Datenverarbeitung aufgrund von Elementarereignissen werden durch parallele Installation der Systeme in räumlich getrennten minimiert. Aufgrund von Krankheitsfällen, die durch Asbest verursacht werden, sind gegen einige Baustoffunternehmen mit Präsenz in den USA in den letzten Jahren Sammelklagen eingereicht worden. Nach Überprüfung unserer amerikanischen halten wir dieses Risiko für minimal, da keine unserer Tochtergesellschaften jemals Asbestprodukte hergestellt oder gehandelt hat.

Sonstige Angaben

32. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Am 14.1.2009 erhielt das Management der Semmelrock International, eine 75% Tochter der Wienerberger AG, die Genehmigung der Wettbewerbsbehörde in Österreich für die geplante Zusammenführung der Pflasteraktivitäten von Ebenseer und Semmelrock. Das Joint Venture ist ein strategischer Schritt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Bündelung der Kompetenzen. Ziel ist es, das Produktangebot zu verbreitem und wichtige Bereiche wie Verkauf, Vertrieb und Logistik sowie das Standortnetz zu optimieren.

Konzernabschluss Konzernanhang

33. Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, in denen Aufsichtsratsmitglieder der Wienerberger AG tätig sind, laufen zu fremdüblichen Konditionen ab und sind von untergeordneter Bedeutung. Die Geschäftsbeziehungen zu der Unternehmung nahe stehenden Personen, insbesondere zu Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrats der Wienerberger AG, sind in Anmerkung 10 angeführt, soweit Zahlungen aus Vorstandverträgen und Aufsichtsratmandaten betroffen sind (siehe Vergütungsbericht auf Seite 30 bis 32). Die von Mitgliedern des Vorstands gehaltenen Aktienoptionen sind in Anmerkung 34 ersichtlich.

34. Aktienoptionsplan

Die Hauptversammlung der Wienerberger AG hat am 8.5.2002 die Ermächtigung erteilt, eigene Aktien der Wienerberger AG zur Bedienung eines Aktienoptionsplans zu verwenden. Auf Basis dieser Ermächtigung wurde ein Optionsprogramm für Führungskräfte, die unmittelbaren Einfluss auf die Weiterentwicklung des Unternehmens haben einen einen einen einen von den Vorstandsmitgliedern (siehe Einzelaufstellung) wurden aufgrund dieser Bestimmungen im Geschäftsjähr 10 Führungskräften je 5.000, 69 Führungskräften je 3.000 Optionen sowie 4 Führungskräften je 1.500 Optionen eingeräum. Die Optionslaufzeiten betragen fünf Jahre bei einem frühesten Ausübungszeitpunkt (Wartefrist) nach Ablauf von zwei Jahren ab Einräumung (bis Optionsplan 2005: drei Jahre). Nach Ablauf dieser zwei Jahre können innerhalb der Ausübungsfenster von jeweils vier Wochen ab Veröffentlichung der Quartalsberichte die Optionen ausgeübt werden. Wenn der jeweiligte innerhalb dieser zwei Dienstjahre aus dem Unternehmen ausscheidet, verfallen die Optionen. Der Ausübungspreis der Optionen errechnet sich aus dem Durchschlusskurse über den Zeitraum von vier Wochen ab Veröffentlichung des vorlaufigen Konzernergebnisses des abgelauftsjahres und beträgt für 2008 31,50 EUR. Ein Drittel der Aktien, die durch Optionsausübung erworben werden, unterliegen einer Behaltefrist von 24 Monaten ab Ausübung, die übrigen zwei Drittel unterliegen keiner Behaltefrist. Die Optionen sind weder übertragbar noch handelbar. Jede Option berechtigt zum Erwerb ciner Aktie.

Nach 2002, 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 wurden im Geschäftsjahr 2008 zum siebenten Mal Optionen ausgegeben. Die Anzahl der Optionen ist abhängig vom Erreichen jährlicher Performanceziele, wobei für das Jahr 2008 erneut auf den budgetierten Konzernjahresüberschuss abgestellt wird. Damit die Optionen des Jahres 2008 Gültigkeit erlangen, wäre die Ereichung von zumindest 95% des budgetierten Konzernjahresüberschusses in diesem Jahr notwendig. Zwischen 95 und 100% Zielerreichung wird die Anzahl der Optionen aliquotiert. Da die Performanceziele im Bericht wurden, haben die im Berichtsjahr gewährten Optionen keine Gültigkeit erlangt und sind zur Gänze verfallen. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen wird der bestehende Aktienen zeitgemäßes und taugliches Mittel zur Incentivierung des Vorstands und Managements erachtet. Aus diesem Grund werden für 2009 keinerlei Optionen zugeteilt. Für die Zeit ab dem Jahr 2010 wird durch den Aufsichtsrat ein alternatives Modell erarbeitet, welches auf eine Honorierung des Managements im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung in diesen geänderten Rahmenbedingungen abzielt.

Zur Bedienung der Optionen 2004, 2005, 2006 und 2007 sowie etwaiger Zuteilungen in die Hauptversammlung am 12.5.2005 die Möglichkeit eines bedingten genehmigten Kapitals, die Hauptversammlung vom 9.5.2008 die Möglichkeit eines Aktienrückkaufs geschaffen. Im Zeitraum vom 4.3. bis 28.3.2008 wurde ein Aktienrückkaufprogramm durchgeführt, bei dem in Summe 300.000 eigene Aktien um 9.318 TEUR erworben wurden.

Die Entwicklung der ausgegebenen Aktienoptionen stellt sich wie folgt dar:

2008 2007
Entwicklung der Aktienoptionen Anzahl der Durchschnittlicher
Ausübungspreis je Stück
Optionsrechte
40,28
Anzahl der Durchschnittlicher
Ausübungspreis je Stück
Bestand am Jahresanfang 796.471 Optionsrechte
Gewährte Optionen 326.000 0,00 866.373
286.500
31,85
Ausgeübte Optionen 0 0,00 386.402 45,50
Vertallene Optionen -332.000 31,62 -20.000 24,07
Nachträglich von Mitarbeitern akzeptierte Optionen 0 0,00 0 22,63
estand am Jahresende 790.471 40,89 796.471 0,00
Ausübbar am Jahresende 213.971 35,77 29 958 40,28
16,59
Ausgegebene Optionen in Stück aus 2008 aus 2007 aus 2006 aus 2005 aus 2004 aus 2003
Mitglieder des Vorstandes
Wolfgang Reithofer 18,000 18.000 18.000 12.354 18.000 18.000
Heimo Scheuch 15.000 15.000 15.000 10.295 15.000 151000
Willy Van Riet bzw. Hans Tschuden 15.000 12.500 15.000 10.223 165 000 15.000
Johann Windisch 15.000 0000815 115/0100 10.295 15.000 15 000
Vorstandsmitglieder gesamt 63.000 60.500 63.000 43.239 63.000 63.000
Andere Führungskräfte 263.000 226.000 230.000 144.134 300.000 3851000
Insgesamt eingeräumte Optionen 326.000 286.500 293.000 187.373 363.000 398.000
Abzüglich verfallene Optionen -326.000 0 -3.000 -3.000 -30.000 -60.000
Ausgeübte Optionen 0 0 0 0 3089407 -338.000
Bestehende Optionen 0 286.500 290.000 184.373 29.598 0
Ausübbar am Jahresende 0 0 0 184.373 29 598 0
Bewertung der Optionen aus 2008 aus 2007 aus 2006 aus 2005 aus 2004 aus 2003
Berechnungsparameter
Marktpreis bei Gewährung
in EUR
30,40 45,57 42,20 33,86 27,53 17,32
Ausübungspreis der Option
in EUR
31,50 45,50 38,50 37,50 25,00 15,50
Laufzeit
in Sahren
5 5 5 5 5 2
Risikofreier Anlagezinssatz
in 96
3,90 4,01 3,32 3,15 3,90 3,17
Erwartete Volatilität
in %
30 28 28 28 30 IZ
Leitwert je Optionsrecht
in EUR
5,39 10,54 10,77 5,91 7,44 2,23
Marktwert Aktienoptionen zum
Zeitpunkt der Einräumung
in TEUR
1.653 3.019 2.965 962 2.029 710
im Personalaufwand 2008 enthalten
in TECIR
0 1.414,1 494,2 85,2 0 0

Die Bewertung der Optionen erfolgt mit dem Optionspreismodell von Black-Scholes. Die für die Bestimmung von Marktwerten erforderliche Interpretation von Marktinformationen verlangt mitunter subjektive Beurteilungen. Die erwartete Volatilität wurde anhand der historischen Kursentwicklung der Wienerberger Aktie extrapoliert. Entsprechend können die hier aufgeführten Werte auch von den später am Markt realisierten Werten abweichen.

Konzernabschluss Konzernanhang Erklärung des Vorstands

Der Aktienbesitz der Vorstandsmitglieder ist im Vergütungsbericht auf Seite 32 dargestellt.

Der Vorstand der Wienerberger AG hat den Konzernabschluss am 27.2.2009 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt.

Wien, am 27. Februar 2009

Der Vorstand der Wienerberger AG

Wolfgang Reithofer Vorsitzender

Heimo Scheuch

Johann Windisch

Willy Van Riet

Erklärung des Vorstands

Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Wienerberger AG hiermit, dass der geprüfte Jahresfinanzbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.

Wien, am 27. Februar 2009

Der Vorstand der Wienerberger AG

Heimo Scheuch

Wolfgang Reithofer Vorsitzender

Johann Windisch

Willy Van Riet

Konzernunternehmen

Geseilschaft Sitz Stammkapital Wahrung Boteiligung Konsolidierungsart Anmerkung
Wienerberger International N.V. Zaltbommel 50.000 EUR 100,00 % VK
Wienerberger Ziegelindustrie GmbH Hennersdorf 5.000.000 EUR 100,00% VK
Salzburger Ziegelwerk GmbH & Co KG Salzburg 438:000 BOR 100,00% VK
Wienerberger Teglaipari zRt. Budapest 2.140.000-000 HOR 100,00 % NK
Wienerberger Management Service Szolgáltató és Tanácsadó Kft. Budapest 3.000.000 HOR 100,00% OK 1)
Wienerberger cihlarsky prumysl, a.s. Ceske Budejovice 961 543 960 GZK 100,00 % WK
Cihelna Kinsky, spol. s r.o. Kostelec nad Orlidi 000.000 Ozak 73,20% WK
Wienerberger cihelna Jezernice, spol. s.r.o. Ceske Budejovice 200.000 CZK 100 00 % AK
Wienerberger cihelna Brozany, spol. s r.o. Ceske Budejovice 75:000.000 CZK 100,00% VK
Wienerberger cihelna Hodonin, spol. s.r.o. Ceske Budejovice 50.000.000 CZAK 100 00 % VK
Tenerberger eurostroj, spol. s r.o. Ceske Budejovice 100.000 Grak 100100 % VK
Wienerberger euroform, spol. s r.o. Ceske Budejovice 44 550.000 DIZAK 100 00% VK
Wienerberger service, spal. s ro. Ceske Budejovice 200-000 Cark 100 00 % OK 10
Silike keramika, spol. s.r.o. Ceske Budejovice 100.000 CZK 50,000% દિશ્
Wienerberger Slovenske tchelne spol. s r.o. Zlate Moravce 000:000:000 SKK 100,000% WK
Wienerberger Cegielnie Lebork Sp. z o.o. Warszawa 116:334.660 PUN 100,00 % WK
Handel Ceramika Budowlana Sp. z. o.o. Warszawa 50.000 REN 40,00 % OK 1)
Zaklad Ceramiki Budowlanej Stanislawow Sp. z o.o Czestochowa 000000 PEN 40,00 % OK 日)
Wienerberger Honoratka Ceramika Budowlana S.A. Komin 20.187.000 BEN 100,00% VK
Wienerberger Karbud S.A. Warszowa 17.081.200 REN 100,00% VK
Wienerberger Ceramika Budowlana Sp. z o.o. Warszawa 11.000.000 BUN 99,89,8 VK
Wienerberger Osick Sp. z o.o. Warszawa 09088000001 PON 100 00 % VK
Wienerberger Zeslawice Sp. z o.o. Warszawa 29 4901000 ISTA 59,34% MK
Wienerberger Cegielnie Krakow S.A. Warszawa 7.637.686 PIN 100,000 00 WK
Glina Nowa Sp. z o.o. Warszawa 50.000 PEN 100,00 % VK
Koramic Pokrycia Dachowe Sp. z o.o. Warszuwa 233 458 290 PEN 100,00% VK
BUCOSO sp. 7.0.0. Zlotorya 60.000 PEN 49,00% EQE
Wienerberger OY AB Helsinki 1.000.000 EUR 100,00 % WK
Wienerberger AS Aseri 24.074.000 EEK 100,00% WK
UAB Wienerberger Statybine Keramika Sp. Z o.o. Vilnius 000000 ENC 100,000 % VKE
Wienerberger llovac d.d. Karlovac 8.988.040 HRK 99 92 % VK
Wienerberger Cetera IGM d.d. Karlovac 359.240 HRK aardies AK
GM Ciglana d.o.o. Petrinja Petrinja 00639881821 HRK 100,00% VKIE
WIENERBERGER Industrija opeke d.j.l. Sarajevo 2.000 KM 100 00 % NK
Wienerberger Opekarna Ormoz d.d. Ormoz 951 986 ਲ ਗੁਜ਼ 88,40% VK
Opekarna Pragersko d.d. Pragersko 10022 743 EUR 87,82% NK
Wienerberger EOOD Sofia 4.000.000 BCL 100,00% VK
Uspeh AD Sofia 1.4976040 BGL 97,5996 WK
Agro Property Bulgaria EOOD Sofia 5.000 BGL 100,00% OK 1)
Wienerberger d.o.o. Beograd 500 EUR 100,00 % VKE
Wienerberger Backa d.o.o Beograd 299.144 RSE 100,00% WKE
WIENERBERGER Sisteme de Caramizi S.R.L. Bucaresti 39.147.100 RON 100.00 % VK
DOO "Wienerberger Kirpitsch" Kirschatsch 469.423.261 RUFR 81,94% VK
OOO Wienerberger Investitions- und Projektmanagement Kiprewo 356.000 RUR 100.00 % VKE
NZI FINANZ-S.à.r.l. Luxembourg 73.963.917 USD 100,00 % WK
Nienerberger TOV Kyiv 3.000.000 UAH 100,00 % VK
Semmelrock International GmbH
emmelrock Baustoffindustrie GmbH Wien 3.000.000 EUR 75,00% VK
Klagenfurt 1.000.000 EUR 75,00% VK
emmelrock Industriebeteiligungsverwaltung GmbH Wien 35 000 BUR 75,00 % WK

10-11

Konzernabschluss

Konzernunternehmen

Gesellschaft Sitz Stammkapital Wahrung Beteillgung Konsolidierungsart Anmerkung
Semmelrock Stein & Design Kft. Ocsa 983 000:000 HOE 75,0096 VK
SEMMELROCK STEIN + DESIGN Dlazby s.r.o. Sered 91.200.000 SKK 75,000 WK
Semmelrock Stein & Design d.o.o. Ogulin 12/2000000 FIFR K A 200 % VK
Semmelrock Stein & Design Sp. z o.o. Kolbiel 42,070.000 PIN 75,00% VK
Semmelrock Stein + Design S.R.L. Bolintin-Vale 18.996.060 RON 75,00 % WK
Semmelrock Tlakovci d.o.o. Ormoz 8.763 BUR 75,00% OK 1)
Semmelrock Colorbeton a.s. Praha 000.000.000 CAK 75,00 % VK
Semmelrock Stein + Design EOOD Sofia 7.785.500 BGE 75,00 % WKE
BRAMAC Dachsysteme International GmbH Pochlarn 2.906.913 EUR 50,00% QU
Bramac stresni systemy spol s r. o. Prahs 160.0000.000 Gizak 50,00% Qui
Bramac Kit. Veszprem 1831 880 000 ાંગર છે. ર 20,00 % இவ
Bramac stresni sistemi d.o.o. Skocjan 1.0432232 BUR 20,00 % QU
Bramac Krovni Sistemi d.o.o. Beograd 7.55.425 EUR 20,00% QU
Bramac Stresne Systemy spol. s r.o. Ivanka pri Nitre 173.835.000 SKK 20,00 % QUI
Bramac Pokrovni Sistemi d.o.o. Novi Zagreb 778.000 FIRK 20:00 % QUI
Bramac Sisteme de Invelitori S.R.I. Sibiu 0008888000 RON 50,00 % Qui
Bramac pokrivni sistemi LOOD Silistra 846.200 BGL 20:00 % Qui
Bramac Krovni Sistemi d.o.o. Sarajevo 2.000 DEM 20 00 30 Qui
Bramac Dachsysteme Holding GmbH Pochlarn 35.000 100 R 2010000 (210) C 1)
Bramac Sisteme per cati Sh.p.k, Tirana Trana 9.765:000 ABLE 50,00000 ORE 1)
Bramac Pokrivni Sistemi DOOEI., Skopje Skopje 9 610.000 MKD 2010000 QUE 1)
Wienerberger Ziegelindustrie GmbH Hannover 9.500.000 EUR 100,00% VK
Ar GeTon GmbH Hannover 15600.000 Print 10000000 WK
Schlagmann Beteiligungs GmbH Zeilarn 26.000 EBR 20 00 7 OK 1)
Schlagmann Baustoftwerke GmbH & Co KG Leilarn 10 300 000 EUR 20100 % QU
Pro Massivhaus Service und Training GmbH Lannofen 25:000 COR 20:00 % OK 1)
Wienerberger Vermögensgesellschaft mbH Hannover 25.000 EUR 100,00 % VK
Wienerberger Systemschornstein GmbH & Co. KG Hannover 130:000 DEM 100.00 % OK 1)
KRAUSS Kaminwerke Verwaltungs-GmbFl Hannover 26.000 EUR 100:00 % ok 1)
Liegelwerk B GmbH Hannover 26:000 IPOTR 100:00 % WK
Tongruben Verwaltungs GmbH Hannover 20.000 EUR 100,00% OK 11
TZ Tonabbau + Ziegelproduktion GmbH Hannover 26.000 BUR 94,23% VK
KORAMIC Verwaltungs-GmbH Hannover 26.000 POR 100 00 % OK 1)
KORAMIC Dachprodukte GmbH & Co. KG Hannover Salolologogo DOR 100,000% VK 4)
Bockhorner Klinker GmbH Bockhorn 90.000 EUR 83,33 at VKE
Bockhorner Rohstoffgesellschaft mbH & Co. KG Bockhorn 1900:000 EDR 20.00 a OKE 1)
Bockhorner Rohstoff Verwaltungs GmbH Bockhorn 25.000 BUR 50,00 % OKE 11
RM 2851 Vermögensverwaltungs GmbH München 25.000 DUR 100,00 % OKE 1)
ZZ Wancor Regensdorf 1.000.000 CHE 100,00% VK
ZZW Swissbrick AG Regensdorf 200.000 CHER 100,00% VK
Wienerberger Brunori Sri Bubano 4.056.000 로비온 100,00 % VK
Wienerberger RIL Srl Gattinara 6.539.000 EUR 100,00% VK
Wienerberger Tacconi Srl Roma 1-187.952 EUR 100,00 % VK
ALAUDAE ST Bubano 51.130 EUR 95,11% WK
Fornaci Giuliane S.p.A. Cormons 1.900.000 EGR 30,00% EQ

ﺍﻟﻤﻮﺍﻗﻊ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘﻮﻯ ﺍﻟﻤﺴﺘ

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10-881 11:47

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PART ARTERS

Gesellschaft Sitz Stammkapital Wahrung Beteiligung
Wienerberger NV Kortrijk 39.996.261 EUR 100,00% Konsolidierungsart Anmerkung
VK
Steenbakkerij Egem NV Pittem-Egem 21,000 000 EUR 100,00% VK
Syndikaat Machiensteen II NV Rumst 8.484.400 le are R 100000 % ук
Terca Zonnebeke NV Zonnebeke 8.040.500 EUR 100,00 % VK
Deva-Kort NV Kortemark 247 894 Cur 100,00 99 VK
Porotherm Wall Systems NV Kortrijk 112 110 995 EUIR 100,00% VK
Desimpel Kortemark Industries NV Kortemark 350.000 PUR 100,00 % VK
Wienerberger Coordination Center NV Kortrijk 01 500 EUR 100,00 % vk
Soltech NV Hoegsarden 74122634 BOR ATALOG EQ
Tenerberger B.V. Zaltbommel 36.778.680 EUR 100,00 % VK
van Hesteren & Janssens B.V. Zaltbommel 363 024 CICIR 100.00% VK
Desimpel AKI B.V. Zaltbommel 70.000 EUR 100,00% VK
Brick Trading Holland B V. Zalthommel 18:000 BUR 100 00 % VK
German Brick Trading B.V. Wijchen 249 700 BUIR 100,00 % WK
Oostergrachstwal Holding B.V. Drachten 45278 EUR 100.00 % VK
Feikema B.V. Leeuwarden 42 348 EUR 100,00% WK
Gelsing Oosterhout B.V. Oosterhout 18 200 ECIR Food OO AC VK
Gelsing en Verbaan B.V. Oosterhout 18.151 ECIR 100,00 % WK
Bos & Vermeer B.V. Ede 22.689 CROIR 100 00 % WK
Aberson B.V. Zwolle SOLOGO ESTR 100,00 % AK
Koramic Dachziegel Handels GmbH Bruggen-Niederrhein 12 865 ાજ્યના 100/00 % RO
Steencentrale Neerbosch B.V. Wijchen 45,400 ID OR 100,00 % VK
Leeuwis BRV Wijchen 91.210 EUR 100,00 % VK
Steinzentrale Nord Leeuwis GmbH Rellingen 27500 BUIR 100,000 VK
Desimpel Klinker (Deutschland) GmbH Emmerich 22/000 EUR 100,00 % VK
Straatsbaksteen Nederland B.V. Oosterhout 18.000 ાં એ ઉપર 100 00 % VKE
Galileo Brick Limited Cheadle 2.000.000 GBP 100,00% VK
Wienerberger (UK) Limited Cheadle 780.646 GBP 10000000 VK
The Brick and Stone Company Limited Cheadle 5.000 Carrer 100,000 VK
Terca Reclaimed Buildings Materials Limited Cheadle 15.000 CBP 100,00% NK
Wienerberger Limited Cheadle 24.340 GBP 100,00% WK
Galileo Block Limited Cheadle 104:002 CBb 100:00 % WK
Galleo Block 2 Limited Cheadle 2 GBP 100.00% VK
Chelwood Group Unlimited Cheadle 2.975.205 GBP 100,00% WK
The Brick Business Limited Cheadle 900:002 GBP 100,00 % VK
The Ockley Brick Company Limited Cheadle 700 GBP 100,00% VK
Chelwood Brick Limited Cheadle 890 850 GBP 100,00% WK
Ambion Brick Company Limited Cheadle 6.698.797 GBP 100,00% VK
Ockley Building Products Limited Cheadle 500.000 GBP 100,000,000 VK
Irlam Brick Lirnited Chesdle 165.100 GBP 100.00% VK
Galico Trustee Limited Cheadle 1 GBP 100,00% VK
DMWSL 320 Limited Cheadle GBP 100,00 % VK
Sandtoft Roof Tiles Limited Sandtoft 11:029 GBP 73,64% VKE

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(December)
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アート

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Gesellschaft Sitz Stammkapital Währung Beteiligung Konsolidierungsart Anmerkung
WIENERBERGER PARTICIPATIONS SAS Achenheim 36.000.000 EUR 100,00% VK
WIENERBERGER SAS Achenheim 75.000 000 EUR 100,00 % VK
PACEMA SAS Achenheim 3.800.000 EUR 100,00 % VK
Société du Terril d'Hulluch (STF) SNC Lens 300.000 FOR 50.00% OK 1) -
Desimpel Briques SAS Cauchy à la Tour 3,821.410 BEIR 100,00 % VK
Koramic Tuiles SAS Recologne 10.000.000 EUR 100,00 % VK
Wienerberger A/S Brøndby 107.954.000 DKK 100,00% VK
Wienerberger AS Lunde 43.546.575 NOK 100,00% VK
Wienerberger AB Bjarred 17:550:000 SEK 100,00 % VK
GSI General Shale, Inc Johnson City
General Shale Brick, Inc. Johnson City 5.491 USD 100,00% VKE
General Shale Finance S.a.r.1 19000 USD 100.00 % VK
General Shale Building Materials, Inc. Luxemburg 12.500 ROIR 100,00% OK 17
Arriscraft International Holdings (USA) Inc. Johnson City 1.000 0819 100,00% vk
Arriscraft International LLC Johnson City 100000000 OSD 100,00 % AKE
Emilyson Corporation Johnson City 3.389.030 OSD 100,00 % WAGE
Arriscraft International (USA) Inc. Johnson City 8:465,587 USE 100,00 % OK 1)
Johnson City 8.465.587 USD 100 00 % WKE
General Shale Canada Acquisitions Inc. Halifax: 26.500.000 CAD 100,00% vk
Arriscraft International I.P. Cambridge 1 CAD 100,000 % VK
General Shale Canada GP Inc Halifax 1 CAD 100.00% OK D
1741785 Ontario Inc. Cambridge 100 GAD 100,00 % OK D
Wienerberger Brick Industry Private Limited Bangalore 600.000.000 INB 100,00% VKE
PIPELIFE International GmbH Wr. Neudorf 29.000.000 EUR 50,00 % EQ 2)
Wienerberger Dach Beteiligungs GmbH Wien 500.000 ATS 100,00 % VK
WIBRA Tondachziegel Beteiligungs-GmbH Wien 500.000 ALS 50,00% QU
Tondach Gleinstätten AG Gleinstätten 500.000 Regi 25,00% EQ 3)
Wienerberger Beteiligungs GmbH Wien 1.000.000 ATS 100,00 %
Wienerberger Anteilsverwaltung GmbH Wien 35.000 PUR VK
Tondach Holding GmbH Wien 35.000 reur 100,00 % WK
WKE
Wienerberger Industriebeteiligungsverwaltung GmbH Wien 35.000 EUR 100,00 % VK
Wienerberger Finance Service B.V. Zaltbommel 18:000 EUR 100,00 %
100,00 %
WK
Wienerberger Finanz Service GmbH Wieri 25 435 492 EUR VK
Wienerberger West European Holding GmbH Wien 35.000 EUR 100,00%
100,00%
VK
Wienerberger ZZ Holding GmbH Wien 35.000 ISTOR 100 00% VK
VVT Vermögensverwaltung GmbH Wien 36.000 BUR
WK Services NV Kortrijk 32.226.158 DOR 100,00 %
100,00%
VK
VK
Wienerberger Beteiligungs GmbH
Dryfix GmbH Hannover 26.000 EUR 100,00% OK 17
Wienerberger Gamma Asset Management Wien
Wien
35.000 BUR 100,00% OK 13
35.000 EUR 100,00% VKE
VK Volleonsolidiering

VR - ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

-

CARTALL

  • EQE ... Erstmalige Equitybewertung
    OK ...... keine Konsolidierung
  • OKE ... keine Konsolidierung (erstmalig)
    1. Bedeutung

2) Holdinggesellschaft der Pipelife Gruppe

3) Holdinggesellschaft der Gleinstätten Gruppe

4) Die in den Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft hat die erforderlichen Bedingungen des deutschen Handelsgesetzbuches erfüllt und ist von der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse befreit

Bestätigungsvermerk

(Bericht des unabhängigen Abschlussprüfers)

Bericht zum Konzernahschluss

Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Wienerberger AG, Wien für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Dieser Konzernabschluss um 31. Dezember 2008, die Konzen-Gewinn- und Verlustrechnung die Konzerngeldflussrechnung, die Gesantergebnisgeshand (Statement of Comprehensive Income) und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2008 endende Geschäftsjahr sovie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden und sonstige Anhangsangaben.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernstimmung mit den International Financial Reporting Standards (FRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortung beinhaltet: Gestalung, Unsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Konzernabschlusses und die Vermithing eines möglichst getreuen Bildes der Vernögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernahschluss frei von vesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter Fehler, ist, die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsee Verantwortung besteht in der Abgabe eines Püfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Püfung. Wir haben unsere Prüfung unter Besetzlichen Vorschriften vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board [ A ASB] der International Federation of Accountants (1FAC) herausgebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erforden, dass wir die Prüfung so planen und die Prüfung so planen und durchführen, dass vir uns mit hinreichender Sicher bilden können, ob der Konzernabschluss frei von vesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandhungen zur Erlangung von Prüfungsmehweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben in Konzernalschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt in pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers, unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Riskos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstehtigter oder unbeabsichtigter Fehler Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, un unter Berücksichtigungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung unfasst ferner die Beurteilung der Angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von der gesezzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreignete Prüfungsnachweise erlangt baben, sodass unsere Püfung eine hirreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewomenen Erkemtnisse entspricht der Konzemabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vernögens- und finanzlige des Konzerns zum 31. Dezember 2008 sowie der Zahlungsstöme des Konzerns für das Geschäftsjähr von 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2008 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.

Bericht zum Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht ist auf Grunden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, der mit dem Konzernabschluss in Einiklang steht und die sonstigen im Konzernlageberient nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erweeken.

KPMG Austria GmbH

Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.

Wien, am 27. Februar 2009

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Rainer Hassler Wirtschaftsprüfer

ppa Dr. Günther Hirschböck Wirtschaftsprüfer

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