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Westag AG Annual Report 2001

Mar 19, 2003

486_10-k_2003-03-19_dae05c57-4c60-4080-9e3d-7010e609118d.pdf

Annual Report

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Geschäftsbericht 2001

Neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Westag & Getalit AG

Kesselhaus mit Filteranlage und Schornstein

Holzaufbereitung mittels Brecher in der Altholzhalle

Leitstand zur Steuerung und Überwachung der gesamten Anlage

M+M Turbosatz zur Stromerzeugung

Luftkondensator zur Kühlung des Abdampfes

Kondensat-Sammelbehälter

Blick auf die Rostfeuerung des Feuerungskessels

Die Westag & Getalit AG auf einen Blick

Angaben zur AG (T1) 2001 2000 Veränderung in %
Umsatz 181.496 186.453
2,7
Inland 155.576 161.798
3,8
Ausland 25.920 24.655 5,1
Investitionen 19.574 13.794 41,9
Sachanlagen 1) 19.447 13.764 41,3
Finanzanlagen 127 30 326,1
Abschreibungen 10.231 10.530
2,8
Personalaufwand 63.076 62.307 1,2
Zahl der Mitarbeiter am 31.12.2) 1.410 1.431
1,5
EBITDA 14.176 17.553
19,2
EBIT 3.945 7.023
43,8
Gewinn vor EE-Steuern 3.749 6.933
45,9
in % des Umsatzes 2,1 3,7
Jahresüberschuss 2.352 4.538
48,2
Bilanzsumme 111.613 114.401
2,4
Eigenkapital 3) 65.396 65.424 0,0
in % der Bilanzsumme 58,6 57,2
Cashflow (Brutto) 13.980 17.462
19,9
Einstellung in die Gewinnrücklagen 397 358 10,9
Dividende 2.345 4.789
51,0
Dividende je Aktie (1)
Stammaktie 0,38 0,82
53,7
Vorzugsaktie 0,44 0,88
50,0
Börsenkurs zum Jahresschluss (1)
Stammaktie 6,15 10,00
38,5
Vorzugsaktie 6,52 9,50
31,4
DVFA/SG-Ergebnis pro Aktie (1) 0,37 0,71
47,9
KGV (zum Jahresschlusskurs)
Stammaktie 16,6 14,2 16,9
Vorzugsaktie 17,6 13,5 30,4

1) Einschließlich immaterieller Vermögensgegenstände

2) Die Anzahl der Mitarbeiter beinhaltet Auszubildende

3) Gezeichnetes Kapital und Rücklagen

Inhalt

  • Aufsichtsrat, Vorstand, Spartenleitung 2
  • Brief an die Aktionäre 3
  • Bericht des Aufsichtsrates 4
  • Bericht des Vorstandes 6
  • Lagebericht und Konzernlagebericht 6
  • Lagebericht Risikomanagement 10

Weitere Informationen 11

  • Ausblick 11
  • Produkte und Märkte 12
  • Investitionen 18
  • Mitarbeiter 20
    • Die Westag-Aktie 22
  • Forschung und Entwicklung 24
  • Ergebnisse und Kennzahlen 2001 25
  • Zukunft braucht Herkunft 100 Jahre Westag & Getalit AG 26

Jahresabschluss und Konzernabschluss 29

  • Bilanz (AG) 30
  • Entwicklung des Anlagevermögens (AG) 32
  • Gewinn- und Verlustrechnung (AG) 35
  • Bilanz (Konzern) 36
  • Entwicklung des Anlagevermögens (Konzern) 38
  • Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern) 41
  • Anhang und Konzernanhang 42
  • Weitere Abschlusserläuterungen 56
  • Bestätigungsvermerk 68
  • Zehnjahresübersicht (AG) 69

Aufsichtsrat, Vorstand, Spartenleitung

Vorstand

Pedro Holzinger Vorstandssprecher Rheda-Wiedenbrück

Dierk Knechtel Rheda-Wiedenbrück (seit dem 15.05.2001)

Dr. Michael Paulitsch Warendorf

Thorsten A. Spengler Detmold (seit dem 22.10.2001)

Edmund Volmer Wadersloh

Spartenleitung

Dr. Michael Paulitsch Leiter der Sparte Sperrholz/Schalung

Dierk Knechtel Leiter der Sparte Türen/Zargen

Gerhard Kalinowski Technischer Leiter der Sparte Türen/Zargen (bis zum 20.07.2001)

Edmund Volmer Leiter der Sparte Laminate/Elemente

Pedro Holzinger Leiter der Zentralbereiche

Thorsten A. Spengler Nachfolgender Leiter der Zentralbereiche (seit dem 01.10.2001)

Aufsichtsrat

Hans Georg Ahrens Rechtsanwalt und Notar, Hannover Vorsitzender*

Hubert Stretz Dipl.-Ingenieur, Gütersloh stellvertretender Vorsitzender

Ronald Jeffries Kaufmann, London/Großbritannien

Franz-Josef Knapp** Betriebsratsvorsitzender, Rheda-Wiedenbrück

Dietmar Lewe** Holzbearbeitungsmechaniker, Rietberg

Klaus Pampel Geschäftsführer der Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH, Meerbusch

** Vertreter der Arbeitnehmer

* Hans Georg Ahrens ist gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates der 12 Ghosts AG, Hannover

Brief an die Aktionäre

Die Konjunktur und insbesondere die Lage im baunahen Bereich gibt in diesen Tagen wenig Anlass zu Optimismus. Andererseits scheint der konjunkturelle Tiefpunkt überschritten zu sein. Auch die Zahl der Baugenehmigungen ist mit 295.000 genehmigten Wohnungen im Jahr 2001 (Vorjahr 348.500) auf ein Niveau abgesunken, das unter dem langfristig notwendigen Wiederbeschaffungsbedarf liegt, so dass eine mittelfristige Belebung wieder in Sicht ist. Der starke, nochmalige Rückgang der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr wirkt sich bei uns schwerpunktmäßig in diesem Jahr aus.

Vorhandene Überkapazitäten in der Bauzulieferindustrie führen weiter zu Auslastungsproblemen und mittelfristig ist mit einer Bereinigung auf der Anbieterseite zu rechnen. Dieser schmerzhafte Prozess wird durch Preisreduzierungen begleitet, die teilweise in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen. Die bilanziellen Folgen bei den meisten Anbietern sind durch die reformierte Offenlegungsvorschrift für GmbH's und GmbH + Co. KG's transparent und werden unseres Erachtens zu einer Beschleunigung des Ausleseprozesses führen. Die Westag & Getalit AG wird mit Sicherheit zu den Profitierenden am Ende dieses Ausleseprozesses gehören.

Folgende Wettbewerbsvorteile werden sich positiv auswirken:

  • hohe Eigenkapitalquote
  • Liquidität
  • breite und innovative Produktangebotspalette
  • leistungsfähige und motivierte Mannschaft
  • zukunftsorientierte Organisation
  • moderne Anlagen
  • ausgereifte Logistik

Trotz dieser mittelfristigen Zuversicht werden wir von der Marktlage derzeit stark beeinträchtigt. Fragen wie: Kapazitätsauslastung, Personalanpassung, Gemeinkostenreduzierung sowie Ausweitung des Sortimentes stehen täglich in der Diskussion und werden nach einem Abwägungsprozess umgesetzt. Gleichwohl müssen wir sorgfältig darauf achten, dass unsere mittelfristige Strategie und Ausrichtung dabei nicht verloren geht. Deshalb investieren wir kräftig weiter, nicht nur bei unseren Anlagen und Maschinen, sondern auch bei unseren Mitarbeitern und in unserer Organisation.

Rheda-Wiedenbrück, im April 2002

Der Vorstand

Pedro Holzinger Vorstandssprecher

Bericht des Aufsichtsrates

Überwachung der Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2001 in jedem Quartal eine Aufsichtsratssitzung abgehalten. An diesen Sitzungen haben jeweils sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, der Vorstand und ein Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen. Ausschüsse wurden nicht gebildet.

Ausführlich beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der beabsichtigten Geschäftspolitik und den grundsätzlichen Fragen der Unternehmensplanung. Dabei standen insbesondere die Finanz-, Investitions- und Personalplanung im Vordergrund. Zu den weiteren wichtigen Einzelfragen gehörten unter anderem die Entwicklung der Rohstoff- und Absatzmärkte sowie der Verkauf der Sperrholz Koch GmbH in Coesfeld.

Mit Wirkung ab dem 22.10.2001 hat der Aufsichtsrat Herrn Thorsten A. Spengler in den Vorstand berufen. Dieser ist zunächst für die Bereiche Betriebswirtschaftliche Abteilungen, EDV und Werbung verantwortlich und soll mittelfristig weitere Bereiche der Zentralsparte verantwortlich übernehmen.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die sonstigen ihm nach Gesetz und Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht und beratend begleitet. Hierzu hat sich der Aufsichtsrat

regelmäßig über die Geschäftsentwicklung, die Lage der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaft Sperrholz Koch GmbH sowie die wichtigsten geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben durch schriftliche und mündliche Berichte informieren lassen.

Außerhalb der Sitzungen standen der Aufsichtsratsvorsitzende sowie die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt mit dem Vorstand und wurden laufend über alle wichtigen Geschäftsvorfälle und Entwicklungen informiert.

Jahresabschluss

Die durch die ordentliche Hauptversammlung am 21. August 2001 gewählte Peters & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 22. November 2001 mit der Abschlussprüfung beauftragt. Diese hat den Jahresabschluss der Gesellschaft und den Konzernabschluss zum 31.12.2001 sowie den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Diese Abschlüsse, der Lagebericht sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 25. April 2002 vorgelegen. Die Prüfungsberichte sind den Aufsichtsratsmitgliedern

direkt vom Abschlussprüfer zugeleitet worden. Im Rahmen der Bilanzsitzung hat ein Vertreter des Abschlussprüfers die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung ausführlich erläutert und für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung gestanden. Von dem Prüfungsbericht haben wir zustimmend Kenntnis genommen. Den vorliegenden Jahresabschluss und den Lagebericht haben wir geprüft. Wir schließen uns dem Ergebnis der Prüfungen des Abschlussprüfers aufgrund eigener Feststellungen an und billigen den Lagebericht und den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2001. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes, der eine Senkung der Dividende auf 0,44 A je Vorzugsaktie und 0,38 A je Stammaktie vorsieht, hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Der Aufsichtsrat hat ferner den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Diese Prüfung sowie die Prüfung des Berichtes durch den Abschlussprüfer haben zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Der Bericht des Abschlussprüfers erhält folgenden Bestätigungsvermerk:

"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind."

Zur Klarstellung weisen wir darauf hin, dass lediglich zwischen der Gesellschaft und der Sperrholz Koch GmbH, nicht jedoch mit der Syntalit AG Rechtsgeschäfte getätigt worden sind.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.

Rheda-Wiedenbrück, im April 2002

Der Aufsichtsrat

Hans Georg Ahrens Vorsitzender

Lagebericht und Konzernlagebericht

Dramatisch reduzierte Bautätigkeit führte zu erheblichen Überkapazitäten bei den Bauzulieferern. Das Ergebnis vor EE-Steuern fiel.

Geschäftsverlauf 2001

Eine sich weiter abschwächende Nachfrage am Bau führte zu erheblichen Überkapazitäten bei den Bauzulieferfirmen. Der Umsatz der Westag & Getalit AG lag im abgelaufenen Jahr mit 181,5 Mio. A um 2,7 % unter dem des Vorjahres von 186,5 Mio. A. Während der Inlandsumsatz mit 155,6 Mio. A um 3,8 % fiel, stieg der Exportumsatz um 5,1 % auf 25,9 Mio. A. Die Exportquote erhöhte sich hiermit von 13,2 % auf 14,3 %. Die rückläufige Umsatzentwicklung im Inland ist vergleichsweise zur Branchenentwicklung sehr milde ausgefallen. So sanken bundesweit die Auftragseingänge im Hochbau um 8,3 %, im Wohnungsbau sogar um 17,1 %.

Bis zur Jahresmitte konnte die Westag & Getalit AG ihren Umsatz sogar noch gut halten. Ab diesem Zeitpunkt gab es jedoch einen zunehmenden negativen Trend in der gesamten Bauindustrie, der leider bis dato anhält.

Der sich aus dem Vergleich mit der Branchenentwicklung ergebende Zuwachs an Marktanteilen führte allerdings zu prozentualen Personalkostenerhöhungen. Vermehrte Vertriebstätigkeit sowie eine stärkere Inanspruchnahme unserer Logistik bei immer kleiner werdenden Losgrößen führte zu entsprechenden Kostenerhöhungen. Der Materialaufwand hingegen konnte vor allem in der zweiten Jahreshälfte reduziert werden. Sorgen bereitete uns im Berichtsjahr weiterhin die Ertragsentwicklung der Sparte Sperrholz/Schalung.

Sperrholz/Schalung

Trotz eines Anstiegs unserer Exportumsätze um 6,6 % und einem vermehrten Absatz an bauunabhängigen Produkten fiel der Spartenumsatz um 11,3 % auf 29,7 Mio. A. Der weiterhin rückläufige Umsatz beim öffentlichen Hochbau sowie auch insbesondere bei der gesamten Bautätigkeit in Ostdeutschland macht sich deutlich bemerkbar.

Im Übrigen geriet unser Hauptwettbewerber, die finnische Sperrholzindustrie, selbst unter zunehmenden Preis- und Mengendruck. Eine rückläufige Nachfrage für Sperrholz und Schalungsplatten in Europa sowie eine aufstrebende Konkurrenz aus Osteuropa sorgte dafür, dass die finnische Sperrholzindustrie auf Marktsegmente ausweichen musste, die bis dahin aufgrund von relativ geringen Mengen größtenteils uns vorbehalten waren. Als Folge gerieten auch wir unter Mengenund Preisdruck, so dass ein negatives Ergebnis allerdings auf Vollkostenbasis entstand.

Türen/Zargen

Die Sparte lag mit einem Umsatz von 86,9 Mio. A nur 2,4 % unter dem Vorjahreswert. Dies ist angesichts der stark rückläufigen Nachfrage in der Branche als Erfolg zu werten. Der Exportumsatz konnte um 16,1 % auf 6,3 Mio. A gesteigert werden. Innerhalb des Türensortiments war der bereits in den Vorjahren festzustellende Trend des verstärkten Einsatzes von Kunststofftüren auch im Berichtsjahr weiter zu beobachten. Diese Entwicklung kommt uns entgegen, denn im Bereich der Kunststofftüren sind wir Marktführer. Allerdings haben die meisten anderen

Umsatzentwicklung der Sparten (AG) Mio. A

Laminate/Elemente

Türenhersteller inzwischen reagiert und ebenfalls Kunststofftüren in ihre Produktpalette aufgenommen, so dass auch auf diesem Absatzgebiet ein sehr harter Wettbewerb entstanden ist. Gleichzeitig mussten wir feststellen, dass zusätzlich der Trend zum Einsatz preiswerter Kunststofftüren mit geringeren Margen für die Hersteller weiter anhält. Die Qualitätsdifferenzierung kann für den Nichtfachmann auf den ersten Blick kaum wahrgenommen werden. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Vertriebsstrategie lag in der Bewältigung der logistischen Aufgaben, die aufgrund immer kleiner werdender Losgrößen notwendig wurden. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei der Produktentwicklung.

Aufgrund unserer Spezialisierung bei Kunststofftüren und besonders unserer anerkannten Stärken im Objektbereich konnten wir

unsere Marktführerschaft halten, mussten aber Margenverluste im Vorjahresvergleich in Kauf nehmen.

Laminate/Elemente

Die Sparte Laminate/Elemente konnte ihren Umsatz um 1,0 % auf 64,5 Mio. A steigern. Durch permanente Weiterentwicklung unserer Produktpalette vervollständigten wir unser Leistungsangebot. Die auch damit erreichte hohe Akzeptanz unserer Produkte und Leistungen ermöglichte einen Zugewinn an Marktanteilen in einem weiter schwieriger werdenden Markt. Beispiele für diese permanente Weiterentwicklung unserer Produktpalette sind die Hinzunahme von Zubehörartikeln in unser Sortiment sowie der nun begonnene Weg in die Konfektion von Arbeitsflächen. Bestandteil unserer Strategie sind jedoch nicht nur defensive Maßnahmen sondern auch die Entwicklung ganz neuer Produkte wie Getacore und Getastone. Im Berichtsjahr wurden mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand die entsprechenden Entwicklungen vorangetrieben. Auch in der Sparte Laminate/Elemente macht sich leider ein Trend zu immer kleiner werdenden Losgrößen bemerkbar. Es bedurfte großer Anstrengungen während des gesamten Jahres, unsere Zuverlässigkeitsquote von über 99 % aufrecht zu erhalten. Es ist und bleibt Ziel des Unternehmens, unseren Kunden ein gleichzeitig zuverlässiger und entwicklungsfreudiger Partner zu sein.

Export

Der Exportanteil am Gesamtumsatz konnte im Berichtsjahr von 13,2 % auf 14,3 % erhöht werden. Alle drei Sparten unseres Unternehmens steigerten ihre Exportumsätze.

Ergebnis vor EE-Steuern (AG)

Wir sehen in dieser sich fortsetzenden tendenziellen Entwicklung die Möglichkeit, einen Teilausgleich zur schwachen Inlandsnachfrage zu schaffen. Leider lassen sich unsere Wettbewerbsvorteile aus dem Inlandsgeschäft (Logistik und Produktentwicklung) nur bedingt auf das Auslandsgeschäft übertragen.

Im Berichtsjahr konnten wir gleichwohl insbesondere unsere Exportumsätze in die Türkei, nach Ungarn, Belgien sowie Italien und Großbritannien ausbauen.

Ergebnis

Hauptsächlich bedingt durch den bereits geschilderten, sehr viel schwieriger gewordenen Markt verminderte sich unser Ergebnis vor EE-Steuern von 6,9 Mio. A im Vorjahr auf 3,7 Mio. A im Berichtsjahr. Neben einem leicht um 2,7 % verminderten Umsatz machte sich eine von 33,1 % auf 34,6 % gestiegene Personalaufwandsquote bemerkbar. Lohn- und Gehaltserhöhungen konnten nicht durch Rationalisierung kompensiert

werden. Vermehrte Personalkosten im Vertrieb und Versand, auch als Folge der schon beklagten kleiner werdenden Losgrößen sowie schwankende Auftragseingänge in der Fertigung machten sich negativ bemerkbar. Die von 47,4 % auf 46,7 % reduzierte Materialaufwandquote, die vor allem im 2. Halbjahr entstand, konnte nur eine Teilkompensation beim Ertrag bewirken. Zu dem Ergebnis vor EE-Steuern im vergangenen Jahr sei allerdings vermerkt, dass in diesem Ergebnis letztmalig ca. 1,8 Mio. A Umstellungskosten auf ein neues fortschrittliches EDV-Konzept sowie erhebliche Entwicklungskosten für die neuen Mineralwerkstoffplatten enthalten sind. Des Weiteren sind im Zusammenhang mit den Investitionen in eine neue KWK-Anlage einmalige Kosten in Höhe von 0,9 Mio. A angefallen. Diese Beträge sind in die notwendige Infrastruktur, insbesondere in das Kesselhaus geflossen. Weitere Aufwendungen waren notwendig, um die Entwicklung einer neuartigen dreiseitig verformten Kunststofftür zu ermöglichen, von der wir uns ab 2002 eine Zunahme unserer Marktanteile versprechen.

Wir sind mit dem Ergebnis im vergangenen Jahr nicht zufrieden. Der Jahresüberschuss betrug lediglich 2,4 Mio. A im Vergleich zu 4,5 Mio. A im Vorjahr. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG je Aktie entspricht einem Wert von 0,37 A (Vorjahr 0,71 A).

Mitarbeiter

Am Jahresende 2001 beschäftigten wir 1.410 Mitarbeiter (Vorjahresende 1.431). Die Reduzierung der Anzahl an Personen reichte nicht ganz aus, um die tarifliche Erhöhung von 2,5 % auszugleichen. Der Personalaufwand lag mit 63,1 Mio. A um

1,2 % höher als im Vorjahr. Im Vergleich ist zu berücksichtigen, dass wesentlich weniger Leiharbeitnehmer beschäftigt wurden, was zu einer Entlastung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte und zwar beinahe in der Höhe des gestiegenen Personalaufwandes. Die Personalaufwandsquote, die diesen Tatbestand ebenfalls nicht berücksichtigte, stieg von 33,1 % auf unerfreuliche 34,6 %.

Investitionen

Das Volumen der Sachinvestitionen betrug im vergangenen Geschäftsjahr 19,4 Mio. A (Vorjahr 13,8 Mio. A). Insbesondere durch die neue KWK-Anlage wurden Investitionen in Höhe von 10,8 Mio. A erforderlich, die allerdings durch Sachversicherungserstattungen in Zusammenhang mit unserer Kesselexplosion in 2000 in Höhe von 4,4 Mio. A gegenfinanziert wurden. Neben einer ganzen Reihe von mittleren und kleineren Investitionen zur Rationalisierung und Modernisierung unserer Produktion wurde auch eine neue Anlage errichtet, um eine Tür mit dreiseitiger runder Kante fertigen zu können. Bei dieser Tür und bei dieser Anlage handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung, von der wir uns in den folgenden Jahren zusätzliche Marktanteile versprechen.

Sperrholz Koch GmbH

Die Westag & Getalit AG war im vergangenen Jahr noch zu 100 % an der Großund Einzelhandelsgesellschaft Sperrholz Koch GmbH beteiligt. Zu Beginn 2002 wurde die Beteiligung, wie angekündigt, an die Firma Enno Roggemann GmbH & Co. KG, Bremen, veräußert. Der Umsatz von Sperrholz Koch GmbH betrug im vergangenen

Jahr 8,4 Mio. A (Vorjahr 8,2 Mio. A). Die Ertragslage war aufgrund der Marktlage rückläufig. So betrug das Ergebnis vor EE-Steuern 202 TA (Vorjahr 322 TA). Nach Abzug der von Sperrholz Koch zu zahlenden Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag verbleibt ein Beteiligungsergebnis von 149 TA, das letztmalig der Westag & Getalit AG zusteht.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Laut Mitteilung der Syntalit AG hält diese die Mehrheit an den Stammaktien unserer Gesellschaft. Zur Klarstellung hinsichtlich der Beziehungen zu verbundenen Unternehmen weisen wir darauf hin, dass lediglich zwischen der Westag & Getalit AG und der Sperrholz Koch GmbH, nicht jedoch mit der Syntalit AG Rechtsgeschäfte getätigt worden sind. Der im Hinblick hierauf abgegebene Bericht gemäß § 312 AktG schließt mit folgender Erklärung: "Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."

Risikomanagement

In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ist ein leistungsfähiges Risikomanagement ein notwendiger Bestandteil der Unternehmensorganisation.

Wie jedes Unternehmen in sich dynamisch verändernden Märkten ist auch die Westag & Getalit AG vielerlei Risiken ausgesetzt, die unsere Ergebnissituation als auch unsere Zukunftsperspektiven negativ beeinträchtigen können.

Das Hauptrisiko, dem wir derzeit ausgesetzt sind, ist die schwierige Lage der Bau- und Bauzulieferindustrie. Daraus folgen wesentliche weitere Risiken im Bereich des Wettbewerbs und unserer Kunden. Teilweise wird auf dem Absatzmarkt der insgesamt gesunkenen Nachfrage durch Preisreduzierungen begegnet, die in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen.

Darüber hinaus ist auf der Absatzseite mittelund unmittelbar eine Zunahme von Insolvenzen zu verzeichnen. Auch wenn wir das Forderungsausfallrisiko in weiten Teilen durch angemessene Kreditversicherungen abdecken, verbleibt mittelfristig das Risiko des Wegfalls von vorhandenen und potentiellen Kunden. Auf der Beschaffungsseite versuchen wir möglichst, uns nicht in Abhängigkeit einzelner Lieferanten zu begeben.

Leistungsfähiges Risikomanagement ist von daher bei den derzeitigen Risiken für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens ebenso entscheidend wie die konsequente Erkennung und Nutzung von Chancen. Die Elemente unseres Risikomanagementsystems lassen sich grob unterteilen in Maßnahmen der Risikoerkennung und -bewertung sowie Maßnahmen der Risikoprävention. Unser internes Berichtswesen ist ein entscheidendes Instrument zur systematischen Erkennung und anschließenden Bewertung von Risiken. Über die Analyse verschiedenster Finanz- und Produktivitätskennzahlen wird die frühzeitige Erkennung von Abweichungen sichergestellt. Gleichzeitig werden alle wichtigen Daten zur Beurteilung der Marktsituation wie Preisentwicklungen, Nachfrageverhalten sowohl bei uns als auch bei unseren Wettbewerbern stetig beobachtet. Risikoprävention umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die die Auswirkung möglicher Risikoeintritte für die Gesellschaft eingrenzen oder sogar vermeiden. Beispiele sind die Abschlüsse von geeigneten Sachversicherungen, die laufende Überwachung unserer Forderungen und der Bonität unserer Kunden sowie die Sicherung unserer Qualitätsmaßstäbe durch Anwendung der ISO 9000. Es ist uns im Berichtsjahr erstmalig gelungen, fast alle Einkaufsprodukte auf eine Euro-Berechnungsbasis umzustellen. Des Weiteren bedienen wir uns externer und interner Fachleute, um möglichen Risiken aus den vielfältigen wettbewerbs-, arbeits-, steuer- und umweltrechtlichen Regelungen zu begegnen. Notfallpläne ergänzen das Risikomanagement, um beim Eintritt von Risiken rasch und gezielt reagieren zu können.

Auf Basis unserer bisher bestehenden Risikomanagementregelungen werden regelmäßig weitere Maßnahmen zur Erfassung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken ergriffen, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gewährleisten.

Ausblick

Gedämpfte Aussichten im Wahljahr 2002.

Konjunktur 2002

Ein für alle marktbeteiligten Unternehmen unerfreulicher Start ins neue Jahr prägt das bisherige Geschehen in der Baubranche. Die realistischen Erwartungen für den weiteren Verlauf des Jahres sind verhalten. So sank laut dem Statistischen Bundesamt die Anzahl an Baugenehmigungen für Wohnungen in 2001, die für die Auftragslage in der Bauindustrie für 2002 relevant ist, nochmals um 15 % auf 295.000 Einheiten ab (gegenüber 348.500 Einheiten im Jahr 2000). Bereits seit Oktober 2001 wird in der Sparte Sperrholz/Schalung kurzgearbeitet. Seit März diesen Jahres sind wir gezwungen, in der Sparte Türen/Zargen ebenfalls Kurzarbeit durchzuführen.

Ausblick Westag & Getalit AG

Umsatz: Aufgrund der beschleunigten Talfahrt am Bau lag unser Umsatz im 1. Quartal 2002 mit 41,4 Mio. A um 12,5 % unter dem Vorjahr. Wir gehen von einer gemäßigten Erholung im weiteren Verlauf des Jahres aus. Die im vergangenen Jahr ergriffenen Maßnahmen, unsere Marktanteile zu erhöhen sowie die Produktentwicklungen in den Bereichen Türen/Zargen und Laminate/ Elemente, sollten sich umsatzsteigernd auswirken, wenngleich wir uns dem Trend am allgemeinen Markt nicht entziehen können.

Investitionen: Für das Jahr 2002 planen wir Investitionen in Höhe von 13,6 Mio. A. Einer der Investitionsschwerpunkte wird die Errichtung einer vollautomatischen Schloss-/ Bandbearbeitungsanlage im Türenbereich sein. Wir erwarten hieraus einen hohen Rationalisierungseffekt wie auch eine signifikante Verkürzung der Durchlaufzeiten. Ein automatisiertes Lager für Türendeckplatten ermöglicht bei variantenreichen Ausführungen ebenfalls eine Verkürzung der Lieferzeiten.

Ertrag: Angesichts des unerfreulichen Umsatzverlaufes und der Notwendigkeit kurzzuarbeiten ist im laufenden Jahr mit einem weiteren Ergebnisrückgang oder sogar mit einem Verlust zu rechnen. Andererseits zeichnen sich Kostenermäßigungen auch durch Personalkostenreduzierung sowie fallende Rohstoffpreise ab. Die Einnahmen aus geliefertem Strom werden sich schrittweise im weiteren Verlauf des Jahres ertragsmäßig positiv auswirken. Die im Vorjahr mit großem personellen und finanziellen Aufwand erfolgreich implementierte EDV-Umstellung wird positive Auswirkungen auf unsere Organisation bei gleichzeitig verminderter Inanspruchnahme von externen Beratern und deren Kosten mit sich bringen.

Die neu mit erheblichem Aufwand entwickelten Mineralwerkstoffplatten werden bei stetig steigenden Umsatzzahlen und reduziertem Entwicklungsaufwand allmählich ihre Früchte tragen. So sehen wir trotz der augenblicklichen schwierigen Marktlage positive Ansätze für die nahe Zukunft.

Produkte und Märkte: Sperrholz/Schalung

Auf der Basis der Sperrholztechnologie entwickeln wir weiter Produkte aus Kombinationen von Holzwerkstoff und Kunststoffen. Wir beziehen dabei nicht nur die von uns produzierten duroplastischen Spezialitäten mit ein, sondern auch thermoplastische Oberflächen.

Decoplex für Industrieböden

Innenausbau für Transportfahrzeuge

Anwendungen in der Bauwirtschaft aber auch in anderen Marktsegmenten zu neuen Problemlösungen bei. Mit den anerkannten Markenprodukten

Mit diesen Kunststoff-Oberflächenmaterialien tragen wir bei verschiedenen

BETOPLAN, MAGNOPLAN, MOBILPLEX und DEKOPLEX sind wir nach wie vor in der Bauwirtschaft, dem Fahrzeugbau und neuerdings verstärkt im Industrie- und Anlagenbau gut positioniert.

Die seit sieben Jahren rückläufige Entwicklung am Bau hat dazu geführt, dass wir laufend Produktanpassungen im angestammten Bereich der Schalungsplatten verwirklichen. Wir müssen uns dabei auf die geringeren Einsatzhäufigkeiten bei gleichbleibenden oder ansteigenden Anforderungen an die Betonoberflächenqualität anpassen. Weiterhin erhöhen wir den Vorfertigungsgrad der von uns gelieferten Produkte, um eine entsprechende Wertsteigerung zu erreichen. Wir haben gute Voraussetzungen, um die damit steigenden Anforderungen an die Logistik im Verbund mit den beiden anderen Sparten zur Zufriedenheit unserer Kunden zu lösen.

Dennoch sehen wir mit Sorge den weiteren Ausbau der Sperrholzkapazitäten für Standardsperrholz in Osteuropa, der auch dort verbunden ist mit einem Trend zur Differenzierung und zum Preisverfall. Deshalb sind wir weiter zu strengen Kostensenkungsmaßnahmen gezwungen. Auch wird die technologische Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, die mit der Verminderung der Fertigungstiefe einherging, sich als förderlich erweisen. Weiterhin sind wir durch Umstellung unserer Beschaffungspreise auf Euro vom Wechselkurs-Risiko zum US-\$ weitgehend unabhängig geworden.

Schalungsplatten für Trägerschalung

Paul-Löbe-Haus

Produkte und Märkte: Türen/Zargen

Im ersten Halbjahr 2001 konnten die Umsätze trotz der sehr schlechten Branchenentwicklung gehalten werden. Die schlechte zweite Jahreshälfte bewirkte einen Rückgang der Umsätze auf Gesamtjahresbasis von 2,4 %.

Skylight WESTALACK Feuerschutz-Türelement Allianz, Frankfurt/M.

ROYAL Schallschutz-Türelement Allianz, Frankfurt/M.

Trotz einzelner Insolvenzen nimmt die Kapazität auf der Anbieterseite nicht nennenswert ab. Mehr ausländische Wettbewerber als je zuvor drängen auf den deutschen Markt, umgekehrt verstärken die inländischen Hersteller ihre Exportbemühungen. Wir konnten unseren Exportumsatz um 16,1 % steigern, obgleich die europäische Baukonjunktur insgesamt stagniert.

Die Produktion unserer neuen dreiseitigen fugenlosen Rundkante bei Portalit und Getalit ist zu Jahresbeginn 2002 angelaufen. Wir verfügen damit über eine technisch und optisch attraktive neue Kantenausprägung, die sich nicht nur auf Standardtüren beschränkt, sondern auch mit wenigen Ausnahmen bei allen Funktionstüren erhältlich ist.

Im Geschäftsjahr 2001 haben wir entschieden, ein Weißlacksortiment auf den Markt zu bringen. Unsere neue Marke Westalack wird ab April/Mai 2002 lieferbar sein. Die Türen werden mit Rundkante gefertigt und in zwei Türhöhen mitsamt Zarge ab Lager geliefert. Darüber hinaus bieten wir Westalack auftragsbezogen in allen anderen Abmessungen und Funktionen an.

Zum 01.10.2001 haben wir ein neues, durchgängiges DV-System erfolgreich eingeführt. Dieser Schritt hat unsere Kräfte im vergangenen Jahr sehr stark gebunden. Im Jahr 2002 werden wir wichtige Investitionen in Produktion und Materialwirtschaft tätigen. Unser neues Hochregallager für Türendecks und die neue Zargenkonfektionierung und -verpackung werden bis Jahresmitte in Betrieb genommen. Ende 2002 bekommen wir eine neue Schloss-/Bandbearbeitung.

Wir investieren nicht, um unsere Kapazitäten zu erweitern, sondern um unsere Fertigung und Logistik zu optimieren. In Zukunft wird es mehr noch als heute darauf ankommen, kleinere Losgrößen in immer größerer Vielfalt schnell, pünktlich, qualitativ einwandfrei und wirtschaftlich zu liefern.

Carat Arbeitsplatten-Spezialität "Twin" Carat Arbeitsplatten-Variante "MAXX"

Produkte und Märkte: Laminate/Elemente

Mit Arbeitsplatten als unserer wichtigsten Artikelgruppe bewegen wir uns in sehr unterschiedlichen Märkten. Um unser Geschäft auszuweiten, setzen wir verstärkt auf selektiven Vertrieb.

Carat Arbeitsplatte "Compact"

Carat Dekorpräsentation

Arbeitsplatten vertreiben wir im Wesentlichen im Baumarktbereich für den privaten Innenausbau, im Holzhandel für den handwerklichen Innenausbau sowie in der Küchenmöbelindustrie, die die Arbeitsplatte gemeinsam mit der restlichen Küche via Küchenhandel an den Endverbraucher liefert. In den letzten Jahren ist der Küchenhandel verstärkt dazu übergangen, Möbelkomponenten und Geräte an der Küchenindustrie vorbei direkt von Verarbeitern oder Herstellern zu kaufen. Für Küchenarbeitsplatten gibt es einen großen überregionalen und verschiedene kleine regionale Konfektionäre, die den Küchenhandel bedienen. Da unser Geschäft mit der Küchenmöbelindustrie durch den extremen Preiswettbewerb immer uninteressanter wurde, haben wir uns entschieden, verstärkt auf die Konfektionäre zuzugehen. Unser Konzept sah vor, aus mehreren regional tätigen kleinen Konfektionären eine bundesweit agierende Gruppe mit einem einheitlichen Auftritt zu bilden. Hierzu ist ein völlig eigenständiges Sortiment entwickelt worden, bei dem neben Standardarbeitsplatten mit vielen Dekorvarianten eine Reihe von neuartigen Konstruktionen und Spezialitäten für zusätzliche Attraktivität sorgt. Dieses Sortiment mit dem Markennamen "Carat" hat einen eigenen werblichen Auftritt, bei dem die Westag völlig in den Hintergrund tritt. Für das Thema haben wir fünf regionale Unternehmern gewinnen können, die dieses Sortiment jetzt bundesweit an den Küchenhandel herantragen. Nach dem Start zum Jahresbeginn 2001 hat sich das Konzept im Jahresverlauf bereits gut entwickelt und beiden Seiten einen absoluten Erfolg beschert. In den kommenden Jahren erwarten wir einen kontinuierlichen Ausbau dieses Geschäftes.

Carat Arbeitsplatte mit Ablaufschutz

Investitionen

Deutlicher Anstieg der Neuinvestitionen durch die Errichtung einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage.

Das Volumen der Sachinvestitionen betrug im vergangenen Geschäftsjahr 19,4 Mio. A (Vorjahr 13,8 Mio. A). Insbesondere durch die neue KWK-Anlage wurden Investitionen in Höhe von 10,8 Mio. A erforderlich, die allerdings durch Sachversicherungserstattungen in Zusammenhang mit unserer Kesselexplosion in 2000 in Höhe von 4,4 Mio. A gegenfinanziert wurden. Außerdem führten wir eine ganze Reihe von mittleren und kleineren Investitionen zur Rationalisierung und Modernisierung unserer Produktion durch.

Sperrholz/Schalung

Bedingt durch die angespannte Marktlage wurden nur die nötigsten Anschaffungen getätigt mit den Schwerpunkten Qualitätsverbesserung und Sortimentserweiterung.

Türen/Zargen

Neben den üblichen Erneuerungs- und Modernisierungsvorhaben war ein wesentliches Investitionsvorhaben der Sparte im Berichtszeitraum die Errichtung einer automatischen Fertigungsstraße zur Herstellung von Türen mit dreiseitiger Rundkante.

Laminate/Elemente

In der Sparte Laminate/Elemente wurden Anlagen mit dem Ziel erworben, auch konfektionierte Arbeitsflächen mitanbieten zu können. Darüber hinaus wurde die bereits im Vorjahr errichtete Fertigungsanlage zur Herstellung der neuen Mineralwerkstoffplatten durch weitere Maschinen ergänzt.

Abschreibungen

Kraft-Wärme-Kopplungsanlage

Bedingt durch eine schwere Staubexplosion am 04.08.2000 war die Anschaffung eines neuen holzbefeuerten Kessels notwendig geworden. Wir nutzten die Gelegenheit, um nicht nur den alten Kessel zu ersetzen, sondern im Rahmen eines Gesamtkonzeptes eine zeitgemäße und profitable Kraft-Wärme-Koppelungsanlage zu erstellen. Dabei nutzten wir die Möglichkeiten des kürzlich in Kraft getretenen Gesetzes für erneuerbare Energien. Diese Investition wird sich nach unserer Berechnung in kurzer Zeit amortisieren. Bestandteile des KWK-Anlage Konzeptes sind:

  • Holzlagerung und Zerkleinerung
  • Siebe und Silos
  • Kessel
  • Turbinen und Luftkondensator
  • Dampfverteilung

Die gesamte Anlage lief planmäßig ab November 2001 allmählich an.

Neu geschaffene Getacore-Straße

Veränderung Nettobuchwerte in T1 AG Konzern
immaterieller Stand 01.01.2001 44.485 44.839
Vermögensgegen Zugänge 19.447 19.524
stände und davon Werk Wiedenbrück 18.248 18.248
Sachanlagen Werk Wadersloh 1.199 1.199
Sperrholz Koch 77
Abgänge/Verluste 52 52
Abschreibungen 10.231 10.358
Stand 31.12.2001 53.649 53.953
Verteilung des Rheda-Wiedenbrück 210.065 m2
Grundbesitzes auf Wadersloh 140.268 m2
die Betriebsstätten Gesamt 350.333 m2

Mitarbeiter

Trotz notwendiger Straffung im Personalbereich weiterhin motivierte Belegschaft.

Impressionen des Mitarbeiter-Jubiläumsfestes

Mitarbeiterzahl gesunken

Am Jahresende 2001 beschäftigten wir 1.410 Mitarbeiter (Vorjahresende 1.431). Die Reduzierung der Anzahl an Personen reichte nicht ganz aus, um die tarifliche Erhöhung von 2,5 % auszugleichen. Der Personalaufwand lag mit 63,1 Mio. A um 1,2 % höher als im Vorjahr. Im Vergleich ist zu berücksichtigen, dass wesentlich weniger Leiharbeitnehmer beschäftigt wurden, was zu einer Entlastung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte und zwar beinahe in der Höhe des gestiegenen Personalaufwandes. Die Personalaufwandsquote, die diesen Tatbestand ebenfalls nicht berücksichtigte, stieg von 33,1 % auf unerfreuliche 34,6 %.

Altersteilzeit

Im Berichtsjahr wurde mit zwölf Mitarbeitern eine Altersteilzeitvereinbarung abgeschlossen. Insgesamt bestanden zum 31.12.2001 einundzwanzig Altersteilzeitvereinbarungen.

Mit dieser Maßnahme hat die Gesellschaft dem Altersteilzeitgesetz und den entsprechenden tariflichen Vereinbarungen Rechnung getragen. Auf diese Weise wurde auch die Chance genutzt, das Personal zu verjüngen. Die deutliche Erhöhung der Altersteilzeit-Vereinbarungen führte zu einem spürbaren Anstieg der hierfür zu bildenden Rückstellungen auf 0,69 Mio A.

Personalkosten

Der Rückgang des Auftragseingangs im zweiten Halbjahr 2001 machte die Reduzierung unserer Belegschaft erforderlich. Als weitere Maßnahme zur Personalkostenbegrenzung wurde mit Wirkung ab 01.08.2001 mit dem Betriebsrat vereinbart, dass Mehrarbeitsstunden bei Angestellten grundsätzlich nicht mehr bezahlt werden, sondern nur noch als Freizeit abgeglitten werden können. Außerdem wurde im Berichtsjahr massiver als in früheren Jahren darauf bestanden, dass die Mitarbeiter ihren Jahresurlaub auch im Berichtsjahr nehmen. Ferner wurde mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, die dieses auch für das nächste Jahr sicherstellt. Eine weitere Maßnahme zur Personalkostenbegrenzung war die Einführung von Kurzarbeit in einigen Abteilungen unserer Sparte Sperrholz/Schalung.

2001 2000 1999 1998 1997
Beschäftigtenzahl (jeweils zum 31.12) 1.410 1.431 1.421 1.447 1.441
Beschäftigtenzahl (jeweils Jahresdurchschnitt) 1.431 1.422 1.432 1.445 1.424
Umsatz je Beschäftigten in TA 126,8 131,1 133,4 131,0 132,3
Personalaufwand in Mio. A 63,1 62,3 61,6 59,5 59,1
Personalaufwand je Beschäftigten in TA 44,1 43,8 43,1 41,2 41,5
Personalaufwand in % Gesamtleistung 34,6 33,1 32,4 31,2 31,2

Aus- und Weiterbildung

Die Westag ist anerkannter Ausbilder sowohl für den kaufmännischen wie auch für den technischen Bereich. Insgesamt waren zum Ende des Berichtsjahres 52 Auszubildende in unserem Unternehmen beschäftigt. 18 Auszubildende schlossen im Berichtsjahr ihre Berufsausbildung bei der Westag & Getalit AG mit Erfolg ab. Die Erkenntnis, dass eine gute Ausbildung für das Unternehmen und für die Mitarbeiter ein wichtiger Baustein für die Zukunft ist, führte zu einem Ausbau der Weiterbildung.

Jubiläumsfest

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gesellschaft feierten am 08.12.2001 rund 1.350 Mitarbeiter und ihre Partner im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück. Die Festrede hielt unser Vorstandssprecher, Herr Pedro Holzinger. Er gab einen interessanten Rückblick auf die vergangenen 100 Unternehmensjahre. Er nahm die Jubiläumsfeier zum Anlass, allen aktiven aber auch ehemaligen Mitarbeitern seinen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen.

Dank an unsere Mitarbeiter

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Einsatzbereitschaft und ihr verantwortungsbewusstes Handeln. Unser Dank und unsere Anerkennung gilt vor allem auch unserem Betriebsrat und den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat für die konstruktive Zusammenarbeit und die Bereitschaft, auch unpopuläre, angesichts der Wirtschaftslage in unserer Branche aber unvermeidbare, Maßnahmen mitzutragen.

Die Westag-Aktie

In einem sehr ungünstigen Marktumfeld mussten auch unsere Aktien Kursverluste hinnehmen.

Aktienhandel an der Börse

Kursentwicklung 2001

Der Deutsche Aktienindex DAX fiel im Laufe des Jahres 2001 um 20 % auf einen Jahresschlussstand von 5160,1 Punkte. Nachdem sich der Kurs der Westag-Aktien bis zur Dividendenzahlung sogar besser entwickelte als der DAX, fiel er danach deutlich. Der Kurs der Westag-Vorzugsaktien fiel im Jahresultimovergleich um 31,4 % und der der Westag-Stammaktien sogar um 38,5 %. Für diese Kursentwicklung dürfte neben der allgemein eingetrübten Stimmung an den Aktienbörsen die nun im siebten Jahr rückläufige Entwicklung am Bau und damit auch die Bewertungsgrundlage für unsere Gesellschaft maßgeblich sein. Der dadurch verschärfte Wettbewerb machte sich auch in unseren Erträgen bemerkbar. So fiel das nach dem Berechnungsschema der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (DVFA) errechnete Ergebnis je Aktie von 0,71 A auf 0,37 A. Der vorsichtig bilanzierte Buchwert je Aktie unserer Gesellschaft liegt mit 11,43 A fast doppelt so hoch wie die Börsennotierung zum Jahresende.

Dividendenrendite

Der diesjährigen Hauptversammlung schlagen wir eine Dividende von 0,38 A je Stamm- und 0,44 A je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2001 vor. Aufgrund entsprechender steuerlicher Änderungen entfällt eine Körperschaftssteuergutschrift. Auf Basis der Jahresschlusskurse 2001 errechnet sich somit eine Dividendenrendite von 6,7 % für die Vorzugsaktien und 6,2 % für die Stammaktien unserer Gesellschaft.

Aktionärsstruktur

Mit Schreiben vom 05.04.2002 informierte uns die Syntalit AG darüber, dass sie weiterhin 73,8 % der Stammaktien unserer Gesellschaft hält. Weitere anzeigepflichtige Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien unserer Gesellschaft liegen uns nicht vor. Durch die auch im Berichtsjahr durchgeführte Ausgabe von Belegschaftsaktien befinden sich allerdings inzwischen rund 2,9 % der Vorzugsaktien im Besitz unserer Mitarbeiter.

Investor Relations

Unsere Investor Relations-Aktivitäten haben wir auf hohem Niveau beibehalten. So fand am 28.05.2001 im Industrie-Club in Düsseldorf unsere Bilanzpressekonferenz statt und am gleichen Tag in Frankfurt eine Präsentation vor Analysten der DVFA. Weiterer Höhepunkt war die Hauptversammlung am 21.08.2001 in Rheda-Wiedenbrück, an der rund 350 Aktionäre teilnahmen. Darüber hinaus erschienen regelmäßig Quartalsberichte und weitere Pressemitteilungen.

Kennzahlen WESTAG-Aktie

1 1) 1) 1)
je Aktie 2001 2000 1999 1998 1997
Jahresüberschuss 0,41 0,79 1,27 1,24 1,38
Ergebnis nach DVFA/SG 0,37 0,71 1,05 1,28 1,45
Cashflow nach DVFA/SG 2,34 3,32 2,84 3,17 3,32
Eigenkapital 2) 11,43 11,44 11,47 11,05 10,65
Stammaktien
Börsenkurs
Höchstkurs 10,50 15,00 18,50 21,73 22,04
Tiefstkurs 6,00 10,00 12,50 17,13 15,85
Jahresschlusskurs 6,15 10,00 14,50 18,41 19,17
Ausschüttung
Dividende 0,38 0,82 0,82 0,82 0,82
Steuergutschrift 0,35 0,35 0,35 0,35
Gesamt 0,38 1,17 1,17 1,17 1,17
Vorzugsaktien
Börsenkurs
Höchstkurs 11,10 13,50 18,15 22,24 21,22
Tiefstkurs 6,40 9,50 11,50 16,87 14,83
Jahresschlusskurs 6,52 9,50 12,00 17,64 18,92
Ausschüttung
Dividende 0,44 0,88 0,88 0,87 0,87
Steuergutschrift 0,38 0,38 0,37 0,37
Gesamt 0,44 1,26 1,26 1,24 1,24

1) Die Darstellung ist bereinigt um einen in 1999 durchgeführten Aktiensplit im Verhältnis 1:10

2) Grundkapital und Rücklagen

Forschung und Entwicklung

Auch in schwierigen Zeiten setzen wir verstärkt unsere Bemühungen um Produktinnovationen fort.

Wärmebeständigkeitstest im Vergleich zum Wettbewerb bei Getacore Arbeitsplatten

Tür mit dreiseitiger Rundkante ohne Stoßfuge

Schalungsplatte VarioPanel für Deckenschalungs-Systeme

Aus den Sparten

Besonders zahlreich waren im Berichtsjahr die Produktentwicklungen in der Sparte Türen/Zargen. Ebenso hervorzuheben ist die Entwicklung von feuerbeständigen F-90 Verglasungswänden mit ein- oder zweiflügeligen T-90 Türflügeln. Ferner wurde unser Angebot an einbruchhemmenden Türelementen um ein Türelement mit Lichtausschnitt erweitert. Ebenfalls neu ist die Entwicklung eines Rundkantenprogramms für Türblätter mit Postformingkante. Für unsere Exportaktivitäten ist darüber hinaus die erfolgte Prüfung und Zulassung unserer feuerhemmenden Türelemente für zahlreiche Ländern wie Schweiz, Österreich und Polen wichtig.

Aufgrund ihrer guten Materialkenntnisse, ihrer anwendungstechnischen Kompetenz und ihres prüftechnischen Expertenwissens arbeiten seit Jahren Mitarbeiter unserer Sparte Laminate/Elemente erfolgreich im Bereich der technischen Normung von HPL-Platten, HPL-Elementen und seit kurzem auch von dekorativen Mineralwerkstoffen. Besonders stolz sind wir darauf, dass die kurz vor der Einführung stehende internationale Norm ISO 13894 für HPL-Elemente (Arbeitsplatten, Fensterbänke usw.) inhaltlich in wesentlichen Teilen in unserem Hause erarbeitet wurde. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist unsere aktive Mitarbeit in der ISSFA (International Solid Surface Fabricators Association), einem internationalen Forum der Verarbeiter von Mineralwerkstoffen. Ziel unserer diesbezüglichen Aktivitäten ist die qualitative Absicherung eines Mindeststandards für strategisch wichtige Produktgruppen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang unsere Präsentation auf dem ISO Standardisation Meeting in Las Vegas Anfang Februar 2002.

In der Sparte Sperrholz/Schalung wurde gemeinsam mit Kunststoffverarbeitern eine neue feuchtigkeitsresistente Schalungsplatte aus Kunststoff entwickelt. Diese Schalungsplatte eignet sich besonders für alle Deckenschalsysteme mit hoher Einsatzhäufigkeit.

Umsatz Umsätze (AG) 2001 2000 Veränderungen
Kennzahlen T1 T1 T1 %
Inland 155.576 161.798
6.222

3,8
Ausland 25.920 24.655 1.265 5,1
Gesamt 181.496 186.453
4.957

2,7
Ergebnisse Ergebnisse (AG) 2001 2000
Kennzahlen T1 % T1 %
Betriebsergebnis 3.525 94,0 5.861 84,6
Beteiligungsergebnis 149 4,0 322 4,6
Zinsergebnis 204 5,4 429 6,2
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 3.878 103,4 6.612 95,4
Gethal Amazonas S.A.
Veräußerungsgewinn/Wertaufholung
0 0,0 493 7,1
Abwicklung Kesselschaden 0 0,0
51
(0,7)
Außerordentliches Ergebnis 0 0,0 442 6,4
Ergebnis vor Steuern 3.878 103,4 7.054 101,8
Sonstige Steuern
129
(3,4)
121
(1,8)
Ergebnis vor EE-Steuern 3.749 100 6.933 100,0
EE-Steuern
1.397
(37,3)
2.395
(34,5)
Jahresüberschuss 2.352 62,7 4.538 65,5
Allgemeine
Kennzahlen
Kennzahlen AG 2001 2000 1999 2000/01
% zumVorjahr
Umsatz (Mio) 181,5 186,5 191,0
2,7
Abschreibungen (Mio) 10,2 10,5 10,4
2,9
Gewinn vor EE-Steuern (Mio) 3,7 6,9 12,8
46,4
EE-Steuern (Mio) 1,4 2,4 5,5
41,7
Jahresüberschuss (Mio) 2,3 4,5 7,3
48,9
Cashflow Brutto (Mio) 14,0 17,5 23,2
20,1
Cashflow DVFA/SG 1) (Mio) 13,4 19,1 16,3
29,8
Eigenkapital 2) (Mio) 65,4 65,4 65,6 0,0
(%) 58,6 57,2 60,1 2,4
Eigenkapital-Quote 2)
Eigenkapital-Rendite 2)3) nach Steuern
Umsatz-Rendite vor Steuern
(%)
(%)
3,5
2,0
6,9
3,7
11,3
6,7

49,3

44,9

Ergebnisse und Kennzahlen 2001

2) gezeichnetes Kapital und Rücklagen

3) Durchschnitt aus dem Bestand des Eigenkapitals (2) am Jahresanfang und am Jahresende

Zukunft braucht Herkunft – 100 Jahre Westag & Getalit AG

Die Westag feierte mit rund 550 geladenen Gästen und einem bunten Programm ihr 100-jähriges Bestehen.

Veranstaltungsort A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück und Empfang im Foyer am 6.12.2001

Traditionelle Werte stehen bei der Westag im lebhaften Dialog mit modernen und innovativen Antworten auf die Herausforderungen von Heute und Morgen. Bei dem Festakt hatte es die Westag bewusst nicht auf eine vielstimmige Laudatio oder eine Dokumentation der 100-jährigen, traditionsreichen Geschichte in Wort und Bild angelegt. Vielmehr lag der Anspruch darin, eine unterhaltsame und facettenreiche Dank- und Denkveranstaltung zu inszenieren. Daraus resultierte eine Veranstaltung, die alleine schon von ihrer Örtlichkeit westagtypisch war. Modern, verbunden mit Design, Technik und Standorttreue – so wollte man feiern. Somit war die Entscheidung schnell getroffen, im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück zu gastieren. Neben unseren Kunden war eine Vielzahl von namhaften Gästen aus Politik und Wirtschaft, Verbänden und Kammern erschienen. Für das facettenreiche Programm, welches aus guter Unterhaltung aus Show und Pantomime bestand, hatten wir so klangvolle Namen wie das Gesangstrio der "Jungen Tenöre" gewinnen können. Die drei Jungstars sorgten mit ihrer schwungvollen Klassik für den richtigen musikalischen Rahmen dieser Festveranstaltung. Darüber hinaus konnten wir keinen geringeren als den früheren Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und den Vater der Erfolgsgeschichte der Jena Optik AG, Herrn Dr. Lothar Späth, gewinnen. Herr Dr. Späth referierte zu einem Thema, das der Westag geradezu auf den Leib geschnitten ist: "Wirtschaftlicher Erfolg durch Innovation und Serviceorientierung". Herr Dr. Späth verstand es auf großartige Weise, in seiner unterhaltsamen Art die wirtschaftliche Situation der Bundesrepublik und das Verhalten der Industrie unter obiger Themenüberschrift zusammenzufassen. Seine Kernaussage "Ich muss ein schneller, flexibler und innovativer Problemlöser sein, dann habe ich Serviceorientierung. Mit Information und Service werde ich auch in schwierigen Zeiten nicht vom Erfolg ausgeschlossen." traf Herr Dr. Späth den Nerv der Zeit und rief große Begeisterung bei unseren Gästen hervor.

Zum Ausklang dieser Festveranstaltung übergaben wir der Stadt Rheda-Wiedenbrück das Modell einer Lichtstele. Das symbolträchtige Kunstobjekt wurde anlässlich unseres 100-jährigen Bestehens für den neugestalteten Bahnhofvorplatz der Stadt gestiftet. Realisiert wird das Objekt innerhalb der Verkehrsintegration im Frühjahr 2002. Allen Gästen wurde am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit einer Betriebsbesichtigung geboten. Mit großem Interesse besuchten die Teilnehmer unser Logistikcenter in Rheda-Wiedenbrück und unsere automatisierte Arbeitsplattenproduktion im Zweigwerk in Wadersloh.

Letztlich waren sich alle einig: eine besondere Veranstaltung zu einem besonderen Anlass. Es war ein Tag, der allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird und der dem Motto der Veranstaltung auch im Umkehrschluss noch einen Sinn gibt, denn "Herkunft hat Zukunft".

27

Mitreißendes Entertainment der "Jungen Tenöre"

Rede des Ehrengastes Dr. Lothar Späth

Showprogramm des Pantomimen Peter Shub

Symbolische Übergabe des Modells einer Lichtstele für die Stadt Rheda-Wiedenbrück

100 Jahre

Zukunft braucht Herkunft

Jahresabschluss Konzernabschluss 2001

Bilanz zum 31.12.2001 (AG)

Aktiva Anhang 31.12.2001 31.12.2000
1 T1
A. Anlagevermögen 1
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.624,79 152,1
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.716.470,37 22.483,3
Technische Anlagen und Maschinen 19.452.224,00 10.508,7
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.075.718,51 9.362,9
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.254.067,06 1.978,3
53.498.479,94 44.333,2
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.278.229,70 1.278,2
Sonstige Ausleihungen 158.398,20 39,1
1.436.627,90 1.317,3
55.085.732,63 45.802,6
B. Umlaufvermögen 2
I.
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.647.341,00 15.463,7
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.203.994,00 4.519,7
Fertige Erzeugnisse und Waren 11.691.928,00 11.665,9
Geleistete Anzahlungen 140.533,27 0,0
33.683.796,27 31.649,3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.494.461,96 17.825,1
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 105.324,07 788,6
Sonstige Vermögensgegenstände 1.239.439,92 1.620,1
19.839.225,95 20.233,8
III. Wertpapiere
Eigene Anteile 362.264,24 787,0
Sonstige Wertpapiere 234.555,15 5.672,3
596.819,39 6.459,3
IV. Schecks, Kassenbestand, Postbankguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten 2.214.079,04 10.168,8
56.333.920,65 68.511,2
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3 193.774,91 87,6
111.613.428,19 114.401,4
Passiva Anhang 31.12.2001 31.12.2000
1 T1
A. Eigenkapital 4
I.
Gezeichnetes Kapital
Stammaktien 7.321.600,00 7.321,6
Vorzugsaktien 7.321.600,00 7.321,6
14.643.200,00 14.643,2
II. Kapitalrücklage 24.344.572,38 24.344,6
III. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 595.757,30 595,7
Rücklage für eigene Anteile 362.264,24 787,0
Andere Gewinnrücklagen 25.450.000,00 25.053,3
26.408.021,54 26.436,0
IV. Bilanzgewinn 2.393.322,20
67.789.116,12
4.826,6
70.250,4
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 5 4.026.395,23 4.152,0
C. Rückstellungen 6
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen 11.587.935,00 10.742,6
Steuerrückstellungen 196.400,00 15,3
Sonstige Rückstellungen 8.419.817,30 9.657,9
20.204.152,30 20.415,8
D. Verbindlichkeiten 7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.297.768,70 2.719,7
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 158.321,50 191,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.349.774,88 10.975,8
Sonstige Verbindlichkeiten 5.805.899,46 5.690,0
19.593.764,54 19.577,1
E. Rechnungsabgrenzungsposten 8 0,00 6,1
111.613.428,19 114.401,4

Entwicklung des Anlagevermögens (AG)

(in 1) A. Bruttowerte
01.01.2001 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2001
Anschaffungs-/ Anschaffungs-/
Herstellkosten Herstellkosten
I.
Immaterielle
Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 766.938,71 110.151,70 317.888,05 0,00 559.202,36
766.938,71 110.151,70 317.888,05 0,00 559.202,36
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücks
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 43.627.567,29 1.413.397,33 88.774,90 275.513,13 45.227.702,85
Technische Anlagen und
Maschinen 58.352.526,25 12.205.837,13 1.144.063,54 1.106.991,76 70.521.291,60
Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung 50.748.714,65 4.538.676,58 906.150,32 520.192,35 54.901.433,26
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau 1.978.279,60 1.178.484,70 0,00 – 1.902.697,24 1.254.067,06
154.707.087,79 19.336.395,74 2.138.988,76 0,00 171.904.494,77
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen
Unternehmen 1.278.229,70 0,00 0,00 0,00 1.278.229,70
Sonstige Ausleihungen 39.049,99 127.822,95 8.474,74 0,00 158.398,20
1.317.279,69 127.822,95 8.474,74 0,00 1.436.627,90
Anlagevermögen - Gesamt 156.791.306,19 19.574.370,39 2.465.351,55 0,00 173.900.325,03
B. Wertberichtigungen C. Nettowerte (A–B)
01.01.2001 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2001 Berichtsjahr Vorjahr
Abschreibungen Abschreibungen 31.12.2001 31.12.2000
aufgelaufen aufgelaufen Buchwerte Buchwerte
614.864,56 109.258,06 315.545,05 0,00 408.577,57 150.624,79 152.074,15
614.864,56 109.258,06 315.545,05 0,00 408.577,57 150.624,79 152.074,15
21.144.230,95
47.843.879,83
1.455.776,43
4.359.918,31
88.774,90
1.134.730,54
0,00
0,00
22.511.232,48
51.069.067,60
22.716.470,37
19.452.224,00
22.483.336,34
10.508.646,42
41.385.788,32 4.306.213,75 866.287,32 0,00 44.825.714,75 10.075.718,51 9.362.926,33
0,00
110.373.899,10
0,00
10.121.908,49
0,00
2.089.792,76
0,00
0,00
0,00
118.406.014,83
1.254.067,06
53.498.479,94
1.978.279,60
44.333.188,69
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.278.229,70 1.278.229,70
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 158.398,20 39.049,99
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.436.627,90 1.317.279,69
110.988.763,66 10.231.166,55 2.405.337,81 0,00 118.814.592,40 55.085.732,63 45.802.542,53

Gewinn- und Verlustrechnung (AG) für das Geschäftsjahr 2001

Anhang 2001 2000
1 T1
Umsatzerlöse 9 181.496.329,38 186.452,9
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
15.709,00
1.029,9
Andere aktivierte Eigenleistungen 725.321,60 555,5
Sonstige betriebliche Erträge 10 2.589.085,39 2.675,4
Materialaufwand 11
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
83.751.165,75

87.900,7
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
1.272.870,47

1.298,7

85.024.036,22

89.199,4
Personalaufwand 12
a) Löhne und Gehälter
50.873.639,54

50.455,5
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung
12.202.253,55

11.851,1

63.075.893,09

62.306,6
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 13
10.231.166,55

10.530,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14
22.938.061,82

22.817,4
Erträge aus Beteiligungen 149.416,28 0,0
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 15 0,00 321,5
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens 16 3.713,09 1,3
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 637.398,62 747,1
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 16
242.354,32

228,0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16
195.814,42

90,3
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.878.228,94 6.611,7
Außerordentliche Erträge 2.555.535,07 7.028,1
Außerordentliche Aufwendungen 2.555.535,07
6.586,3
Außerordentliches Ergebnis 17 0,00 441,8
3.878.228,94 7.053,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18
1.396.917,78

2.394,5
Sonstige Steuern 19
129.490,87

121,3
Jahresüberschuss 2.351.820,29 4.537,7
Gewinn-Vortrag aus dem Vorjahr 13.464,97 82,1
Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 424.734,76 564,7
Einstellung in andere Gewinnrücklagen
396.697,82

357,9
Bilanzgewinn 2.393.322,20 4.826,6

Bilanz zum 31.12.2001 (Konzern)

Aktiva Anhang 31.12.2001 31.12.2000
1 T1
A. Anlagevermögen 1
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.132,50 154,8
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.883.553,96 22.690,7
Technische Anlagen und Maschinen 19.452.224,00 10.508,6
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.211.796,80 9.506,3
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.254.067,06 1.978,3
53.801.641,82 44.683,9
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 158.653,85 39,3
158.653,85 39,3
54.111.428,17 44.878,0
B. Umlaufvermögen 2
I.
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.655.941,25 15.465,5
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.203.994,00 4.519,8
Fertige Erzeugnisse und Waren 12.644.159,82 12.695,1
Geleistete Anzahlungen 140.533,27 0,0
34.644.628,34 32.680,4
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.356.015,92 18.642,6
Sonstige Vermögensgegenstände 1.343.571,24 1.671,5
20.699.587,16 20.314,1
III. Wertpapiere
Eigene Anteile 362.264,24 787,0
Sonstige Wertpapiere 234.555,15 5.672,3
596.819,39 6.459,3
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postbank
guthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 2.339.596,69 10.292,0
58.280.631,58 69.745,8
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3 216.007,81 106,8
112.608.067,56 114.730,6
Passiva Anhang 31.12.2001 31.12.2000
1 T1
A. Eigenkapital 4
I.
Gezeichnetes Kapital
Stammaktien 7.321.600,00 7.321,6
Vorzugsaktien 7.321.600,00 7.321,6
14.643.200,00 14.643,2
II. Kapitalrücklage 24.344.572,38 24.344,6
III. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 595.757,30 595,7
Rücklage für eigene Anteile 362.264,24 787,0
Andere Gewinnrücklagen 25.450.000,00 25.053,3
26.408.021,54 26.436,1
IV. Bilanzgewinn 2.372.535,70 4.809,8
67.768.329,62 70.233,6
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 5 4.040.550,35 4.168,2
C. Rückstellungen 6
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen 11.587.935,00 10.742,6
Steuerrückstellungen 250.085,65 15,3
Sonstige Rückstellungen 8.489.932,29 9.745,8
20.327.952,94 20.503,7
D. Verbindlichkeiten 7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.883.847,19 2.719,7
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 158.321,50 191,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.545.752,82 11.173,7
Sonstige Verbindlichkeiten 5.883.313,14 5.734,0
20.471.234,65 19.819,0
E. Rechnungsabgrenzungsposten 8 0,00 6,1
112.608.067,56 114.730,6

Entwicklung des Anlagevermögens (Konzern)

(in 1) A. Bruttowerte
01.01.2001 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2001
Anschaffungs-/ Anschaffungs-/
Herstellkosten Herstellkosten
I.
Immaterielle
Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 788.167,55 110.882,34 317.888,05 0,00 581.161,84
788.167,55 110.882,34 317.888,05 0,00 581.161,84
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücks
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 44.607.691,80 1.413.397,33 88.774,90 275.513,13 46.207.827,36
Technische Anlagen und
Maschinen 58.352.526,25 12.205.837,13 1.144.063,54 1.106.991,76 70.521.291,60
Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung 51.612.629,52 4.615.344,52 970.505,60 520.192,35 55.777.660,79
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau 1.978.279,60 1.178.484,70 0,00 – 1.902.697,24 1.254.067,06
156.551.127,17 19.413.063,68 2.203.344,04 0,00 173.760.846,81
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 39.305,64 127.822,95 8.474,74 0,00 158.653,85
39.305,64 127.822,95 8.474,74 0,00 158.653,85
Anlagevermögen - Gesamt 157.378.600,36 19.651.768,97 2.529.706,83 0,00 174.500.662,50
B. Wertberichtigungen
C. Nettowerte (A–B)
01.01.2001 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2001
Berichtsjahr
Vorjahr
Abschreibungen Abschreibungen 31.12.2001 31.12.2000
aufgelaufen aufgelaufen Buchwerte Buchwerte
633.429,06 112.145,33 315.545,05 0,00 430.029,34 151.132,50 154.738,49
633.429,06 112.145,33 315.545,05 0,00 430.029,34 151.132,50 154.738,49
21.917.008,66
47.843.879,83
1.496.039,64
4.359.918,31
88.774,90
1.134.730,54
0,00
0,00
23.324.273,40
51.069.067,60
22.883.553,96
19.452.224,00
22.690.683,14
10.508.646,42
42.106.305,76 4.390.119,02 930.560,79 0,00 45.565.863,99 10.211.796,80 9.506.323,76
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.254.067,06 1.978.279,60
111.867.194,25 10.246.076,97 2.154.066,23 0,00 119.959.204,99 53.801.641,82 44.683.932,92
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 158.653,85 39.305,64
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 158.653,85 39.305,64
112.500.623,31 10.358.222,30 2.469.611,28 0,00 120.389.234,33 54.111.428,17 44.877.977,05
Anhang 2001 2000
1 T1
Umsatzerlöse 9 189.168.011,83 193.963,8
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
15.709,00
1.029,9
Andere aktivierte Eigenleistungen 725.321,60 555,5
Sonstige betriebliche Erträge 10 2.637.234,86 2.730,5
Materialaufwand 11
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
89.496.723,49

93.434,5
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
1.272.870,47

1.298,7

90.769.593,96

94.733,2
Personalaufwand 12
a) Löhne und Gehälter
51.875.716,66

51.456,1
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung
12.417.058,10

12.064,2

64.292.774,76

63.520,3
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 13
10.358.222,30

10.650,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14
23.328.269,78

23.156,3
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens 16 3.733,54 1,3
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 613.932,06 728,7
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 16
242.354,32

228,0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16
205.414,18

98,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.935.895,59 6.622,7
Außerordentliche Erträge 2.555.535,07 7.028,1
Außerordentliche Aufwendungen
2.555.535,07

6.586,3
Außerordentliches Ergebnis 17 0,00 441,8
3.935.895,59 7.064,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18
1.446.577,33

2.394,5
Sonstige Steuern 19
141.524,07

132,4
Jahresüberschuss 2.347.794,19 4.537,6
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
3.295,43
65,4
Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 424.734,76 564,7
Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile 0,00 0,0
Einstellung in andere Gewinnrücklagen
396.697,82

357,9
Bilanzgewinn 2.372.535,70 4.809,8

Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern) für das Geschäftsjahr 2001

Anhang und Konzernanhang

Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Westag & Getalit AG sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktienrechts aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren angewandt. Jahresabschluss und Konzernabschluss werden im Folgenden zusammen erläutert; wenn nicht besonders vermerkt, gelten die nachstehenden Angaben für beide Abschlüsse.

Konsolidierungskreis

Als Tochterunternehmen wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2001 die Sperrholz Koch GmbH einbezogen. Wir haben die Syntalit AG, Zug, Schweiz darauf hingewiesen, dass die Westag & Getalit AG in den Konzernabschluss der Syntalit AG einbezogen werden muss.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Konsolidierung der geprüften Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB vorgenommen.

Die einzelnen Posten der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sind entsprechend den Vorschriften des HGB ausgewiesen. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stimmt das Geschäftsjahr überein; Bilanzstichtag ist einheitlich der 31. Dezember.

Bei der Kapitalkonsolidierung ist der Anschaffungswert der Beteiligung gegen den Eigenkapitalposten des in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmens zum Erwerbszeitpunkt aufgerechnet worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 Abs.1 HGB nach der Buchwertmethode. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert. Konzerninterne Zwischengewinne wurden in Abzug gebracht und somit im Konzernabschluss berücksichtigt; darauf entfallende latente Steuern fanden ebenfalls Berücksichtigung.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Forderungen, Verbindlichkeiten und geleistete Anzahlungen in fremder Währung wurden mit dem Geld- bzw. Briefkurs am Buchungstag bewertet, soweit nicht ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs eine Abwertung des Aktivpostens oder eine Höherbewertung der Verpflichtung erforderlich gemacht hat. Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind, wurden berücksichtigt.

Angaben zur Bilanzierung

Die Jahresabschlüsse 2001 entsprechen in ihrer Darstellung und Gliederung der gesetzlichen Regelung des HGB. Soweit notwendige Angaben nicht in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen worden sind, erfolgen diese Angaben im Anhang.

Nach den Vorschriften des § 58 AktG wurde im Rahmen des Jahresabschlusses 2001 wiederum ein Teil des Jahresüberschusses in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Angaben zu Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber 2000 grundsätzlich beibehalten. Dabei kommt auch das Wertaufholungsgebot nach § 280 HGB zur Anwendung.

Bei Deckung durch Devisen-Termingeschäfte, die ausschließlich zur Kurssicherung unserer

Rohstoff-Bezüge aus dem Ausland dienen, wird mit dem Sicherungskurs umgerechnet.

Beteiligungen Name des Unternehmens Nominal-Kapital Anteil in %
Einbezogene Unternehmen
Westag & Getalit AG,
Rheda-Wiedenbrück 14.643.200,00 A Mutterunternehmen
Sperrholz Koch GmbH, 2.500.000,00 DM 100
Coesfeld (Tochterunternehmen)

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Hierbei kamen Nutzungszeiten von generell 3 Jahren, in einem kleineren Einzelfall von 20 Jahren, zum Ansatz.

Sachanlagen

Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs.1 HGB. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen Materialaufwendungen zu Anschaffungskosten, Fertigungslöhne sowie anteilige Produktions-Gemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Unsere Abschreibungen richten sich nach den steuerlich anerkannten betriebsgewöhnlichen Nutzungszeiten. Sie betragen für Fabrik-, Geschäfts-, Wohnbauten sowie andere Baulichkeiten überwiegend 25 - 50 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen bis zu 10 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 5 - 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und am Ende

desselben Jahres als Abgang ausgewiesen. Bei Gebäuden und anderen Baulichkeiten wurden lineare Abschreibungen mit den üblichen Sätzen (zum Teil mit fallenden Staffelsätzen nach § 7 Abs. 5 EStG) unverändert angewandt.

Abgesehen von kleineren Teilbereichen, in denen die lineare Methode zur Anwendung kommt, wurden bewegliche Anlagegüter generell, soweit steuerlich möglich, mit den zulässigen Höchstsätzen degressiv abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibung wurde Gebrauch gemacht, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führte. Bei beweglichen Anlagegütern mit Zugängen in der ersten Jahreshälfte wurde die volle Jahresrate, auf alle übrigen Zugänge die halbe Jahresrate verrechnet. Abweichend davon wurde der Zugang Kesselhaus im Geschäftsjahr nur zeitanteilig abgeschrieben.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen zeigen wir mit ihren Anschaffungskosten abzüglich eventuell notwendiger Abschreibungen. Verzinsliche Ausleihungen sowie Genossenschaftsanteile sind zum Nominalwert bilanziert.

Vorräte

Unverändert sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen wurden – unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Steuerrechts – zu Herstellungs- bzw. Konzernherstellungskosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen enthalten. In notwendigem Umfang wurden wie bisher Abwertungen vorgenommen, die insbesondere den Risiken, die durch Überalterung, Qualitätsminderung und andere eingeschränkte Verwertungsmöglichkeiten gegeben sind, Rechnung tragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert oder zum niedrigeren Tageswert am Bilanzstichtag angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie für Wechselforderungen wurden, soweit erforderlich, Abschreibungen bzw. Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Wertpapiere

Es handelt sich um festverzinsliche Wertpapiere und um eigene Anteile, die wir zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen am Bilanzstichtag bewerten.

Flüssige Mittel

Schecks, Kassenbestand, Postbankguthaben sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden

zum Nennwert bzw. bei Währungsguthaben zum Anschaffungskurs oder mit dem niedrigeren A-Geldkurs zum 31.12.2001 angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet u.a. im Jahresabschluss der AG ein Disagio. Im Konzernabschluss werden zusätzlich – wie im Vorjahr – latente Steuern gemäß § 306 HGB ausgewiesen.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Sie enthalten Rücklagen und Wertberichtigungen nach steuerlichen Vorschriften. Soweit ihr Ausweis in der Handelsbilanz Voraussetzung für ihre steuerrechtliche Anerkennung ist, werden sie in Höhe der steuerlich zulässigen Beträge angesetzt. Auch Sonderposten für Investitionszuschüsse im Anlagevermögen werden hier ausgewiesen, und zwar in Höhe der erhaltenen Zuschussbeträge abzüglich anteiliger Auflösungen dieser Posten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem vollen Teilwert unserer gesamten Pensionsverpflichtungen. Sie wurden nach versicherungsmathematischen Berechnungen auf der Grundlage der steuerrechtlichen Vorschriften mit einem Zinssatz von 6 % angesetzt. Fehlbeträge bestehen nicht.

Übrige Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert worden.

Kapitalflussrechnung 2001 (Konzern)

Kapitalflussrechnung 2001 (Konzern) 2001 2000
T1 T1
Jahresüberschuss 2.348 4.538
Abschreibungen auf immaterielle VG und Sachanlagen 10.358 10.651
Außerordentliche Erträge 0 (493)
Veränderung der langfristigen Rückstellungen 845 485
Veränderung des Sonderpostens mit Rücklageanteil (128) 3.907
Cashflow nach DVFA/SG (Zwischensumme) 13.423 19.088
Ergebnisbeiträge aus Anlagenabgängen (186) (430)
Veränderung der Vorräte (1.965) 134
Veränderung der Forderungen und sonstigen VG (385) 123
Veränderung des aktivischen Rechnungsabgrenzungspostens (109) (9)
Veränderung der anderen Rückstellungen (1.021) 345
Veränderung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten (6) 6
Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten (1.512) 565
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.239 19.822
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle VG und Sachanlagen (19.524) (13.845)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen VG und Sachanlagen 238 455
Einzahlungen aus Abgängen von Beteiligungen/Ausleihungen an assoziierte
Unternehmen 0 2.018
Veränderung der Ausleihungen (119) (23)
Cashflow aus Investitionstätigkeit (19.405) (11.395)
Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.165 131
Veränderung der Wertpapiere 5.862 1.615
Dividendenzahlungen (4.813) (4.789)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (3.214) (3.043)
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
(Summe der Cashflows) (7.952) 5.384
Finanzmittelbestand zum 1. Januar 10.292 4.908
Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2.340 10.292

Segmentberichterstattung

(in T1) Sperrholz/Schalung Türen/Zargen Laminate/Elemente
2001 2000 2001 2000 2001 2000
Umsätze
Inland 21.927 26.206 80.646 83.619 52.674 51.973
Ausland 7.773 7.294 6.297 5.424 11.850 11.937
29.700 33.500 86.943 89.043 64.524 63.910
(AG) 16,4 % 18,0 % 47,9 % 47,7 % 35,5 % 34,3 %
(Konzern) 15,7 % 17,3 % 46,0 % 45,9 % 34,1 % 32,9 %
davon mit anderen Segmenten 0 0 0 0 15.201
Segmentergebnis
Ergebnis vor EE-Steuern
1.097
22 3.444 3.369 1.253 3.220
darin enthalten:
Abschreibungen 896 1.034 3.993 4.084 3.728 4.031
Zinserträge 104 134 306 357 226 256
Zinsaufwendungen
32

16

94

43

70

31
Zinsergebnis 72 118 212 314 156 225
Segmentvermögen
Investitionen in das langfristige
Vermögen 1.327 977 3.854 6.888 2.886 2.839
Nettosegmentvermögen 15.115 12.502 32.008 30.828 32.404 29.017

Seit 1979 ist die Westag & Getalit AG in drei Sparten gegliedert, die jeweils sowohl Produktion als auch Vertrieb umfassen:

Sperrholz/Schalung

Türen/Zargen

Laminate/Elemente

Zentrale Aufgaben wie Einkauf, Personalwesen, technische Leitung, Datenverarbeitung sowie allgemeine Verwaltung werden vom Zentralbereich wahrgenommen.

Des Weiteren gehört mit 100 % Anteilen die Konzerntochtergesellschaft Sperrholz Koch GmbH zur Westag & Getalit AG. Die übrigen in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden von der Zentralsparte betreut und je nach Bedarf auf die einzelnen Sparten verteilt.

Zentralbereich Sperrholz Koch GmbH Sonstiges, Überleitungen Konzern
2001 2000 2001 2000 2001 2000 2001 2000
329 0 8.368 8.185
722

692
163.222 169.291
0 0 26 18 0 0 25.946 24.673
329 0 8.394 8.203
722

692
189.168 193.964
0,2 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 100,0 % 100,0 %
0,2 % 0,0 % 4,4 % 4,2 %
0,4 %

0,3 %
100,0 % 100,0 %
0 0 0 0 0 0 0 15.201
0 0 202 322
8
0 3.794 6.933
1.614 1.381 127 121 0 0 10.358 10.651
1 0 2 1
25

20
614 728
0 0
35

28
25 20
206

98
1 0
32

27
0 0 408 630
11.380 3.061 77 80 0 0 19.524 13.845
16.950 10.637 1.972 2.038
41

34
98.408 84.988
Die Posten des
Nettosegment
vermögens setzen
sich wie folgt
zusammen:
(in T1) Konzern
2001 2000
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens 53.953 44.839
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 34.645 32.680
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen 19.356 18.643
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
9.546
11.174
44.455 40.149
98.408 84.988

Weitere Angaben zu den einzelnen Posten des Jahres- und Konzernabschlusses

  1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in den Bilanzen zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Jahr 2001 sind den entsprechenden Anlagen zu den Bilanzen zu entnehmen.

Anteile an verbundenen Unternehmen/ Beteiligungen

Wir sind an dem folgenden Unternehmen beteiligt:

Name der Gesellschaft Anteil am
Kapital
Eigenkapital
31.12.2001
Jahresüberschuss
Jahresfehlbetrag
2001
% T1 T1
Verbundene Unternehmen:
Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld 100 1.278 149

2.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren nicht vorhanden. Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände enthalten abgegrenzte Zinsen in Höhe von TA 4 (Vorjahr: TA 124). 2.1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.2. Eigene Anteile Im Geschäftsjahr 1999 hat die Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 25. August 1998 eigene Anteile (Vorzugsaktien) erworben. Hierzu im Einzelnen: Anzahl/Erwerb 111.992 Stück Bestand am 31.12.2001 55.562 Stück Anteil am Grundkapital 0,97 % Erwerbszeitpunkt Dezember 1999 Erwerbspreis (durchschnittlich) 13,21 A/Stück Kurs am 31.12.2001 6,52 A/Stück

Der Posten beeinhaltet im Jahresabschluss der AG ein Disagio in Höhe von TA 161 (Vorjahr: TA 0). 3. Rechnungsabgrenzungsposten

In der Konzernbilanz sind in diesem Posten zusätzlich latente Steuern gemäß § 306 HGB in Höhe von TA 21 (Vorjahr: TA 17) enthalten.

  1. Eigenkapital 4.1. Gezeichnetes Kapital

Aufgrund der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 24. August 1999 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 14.643.200,00 A und besteht aus:

Inhaber-Aktien

Anzahl Stammaktien
Anzahl Aktienurkunden Anzahl Stückaktien Betrag in 1
12.250 2.450.000 6.272.000,00
14.000 280.000 716.800,00
13.000 130.000 332.800,00
2.860.000 7.321.600,00
Anzahl Vorzugsaktien
286.000 2.860.000 7.321.600,00
Gesamtzahl und Gesamt-Betrag der Stamm- und Vorzugsaktien
5.720.000 14.643.200,00

Nach den in 1999 durchgeführten Änderungen ist das Grundkapital der Gesellschaft auf Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) umgestellt worden. Die im Umlauf befindlichen Aktienurkunden behalten auch nach der Umstellung auf Stückaktien ihre Gültigkeit. Urkunden, die bisher auf einen Nennbetrag von 50,00 DM ausgestellt sind, gelten als Urkunden, die zehn Stückaktien verkörpern. Bei Aktien mit höheren Nennbeträgen als 50,00 DM gilt Entsprechendes. Der Anspruch der Aktionäre auf Einzelverbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen. Sämtliche Aktien der Gesellschaft sind zum Börsenhandel mit amtlicher Notierung an der Düsseldorfer und Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Die Stammaktien sind voll stimmberechtigt, die Vorzugsaktien dagegen stimmrechtslos. Die Inhaber von Vorzugsaktien erhalten aus dem jährlichen Bilanzgewinn eine Vorzugsdividende von 0,12 A je Vorzugsaktie. Reicht der verteilbare Bilanzgewinn in einem Geschäftsjahr zur Zahlung der Vorzugsdividende von 0,12 A je Vorzugsaktie nicht aus, so ist der Rückstand ohne Zinsen aus dem Bilanzgewinn der folgenden Geschäftsjahre in der Weise nachzuzahlen, dass die älteren Rückstände vor den jüngeren zu tilgen und die aus dem Gewinn eines Geschäftsjahres für dieses zu zahlenden Vor-

zugsbeträge erst nach Tilgung sämtlicher Rückstände zu leisten sind. Nach Ausschüttung einer Dividende von 0,12 A auf die Stammaktien erhalten die Vorzugsaktionäre eine nicht nachzahlbare Mehrdividende von 0,06 A. An einer weiteren Gewinnausschüttung nehmen Vorzugs- und Stammaktionäre im Verhältnis der anteiligen Beträge am Grundkapital gleichmäßig teil.

Die Ausgabe weiterer Vorzugsaktien, die bei der Verteilung des Gewinnes oder des Gesellschaftsvermögens den vorhandenen stimmrechtslosen Vorzugsaktien gleichstehen oder vorgehen, bleibt vorbehalten. Der Vorstand wurde durch Beschluss der ordenlichen Hauptversammlung vom 24. August 1999 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. August 2004 einmalig oder mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stamm- und/oder stimmrechtsloser Vorzugsaktien um bis zu 5.840.000,00 A (genehmigtes Kapital I) gegen Geldeinlagen zu erhöhen. Dabei steht den Aktionären grundsätzlich das übliche Bezugsrecht zu; der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen, ferner das Bezugsrecht der Aktionäre zu einem Nennbetrag von insgesamt 300.000 A auszuschließen, um Belegschaftsaktien auszugeben sowie bei gleichzeitiger Ausgabe von Stamm- und Vorzugsaktien unter Wahrung des bestehenden Beteiligungsverhältnisses der beiden Aktiengattungen das Bezugsrecht der Inhaber von Aktien einer Gattung auf Aktien der anderen Gattung auszuschließen.

Zusätzlich ist weiteres genehmigtes Kapital II in Höhe von bis zu 1.460.000,00 A vorhanden. Der Vorstand ist dabei ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital in dieser Höhe bis zum 23. August 2004 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer Stamm- und/oder Vorzugsaktien ohne Stimmrecht gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen. Er ist außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,

  • a) sofern der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet,
  • b) um Unternehmen oder Beteiligungen zu erwerben, wenn dies im Gesellschaftsinteresse liegt,
  • c) soweit dies erforderlich ist, um im gleichen Bezugsverhältnis den Stammaktionären ausschließlich neue Stammaktien und den Vorzugsaktionären ausschließlich neue Vorzugsaktien ohne Stimmrecht zum Bezug anzubieten.

Die Ermächtigung umfasst auch die Befugnis Vorzugsaktien auszugeben, die bei der Verteilung des Gewinns oder des Gesellschaftsvermögens den vorhandenen stimmrechtslosen Vorzugsaktien gleichstehen.

4.2. Gewinnrücklagen

Gewinnrücklagen, die nicht durch Gesetz oder Satzung bestimmt sind, haben sich wie folgt verändert:

Stand 1.1.2001 25.053.302,18
+ Zuführung im Berichtsjahr
nach § 58 (2) AktG 396.697,82
Stand 31.12.2001 25.450.000,00

5.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonderposten mit Rücklageanteil
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen
gem. § 6b EStG 160 176 160 176
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen
nach Abschnitt 34 EStR 5 7 19 23
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen
nach Abschnitt 35 EStR 3.861 3.947 3.861 3.947
Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen
nach §52 Abs. 16 EStG 0 22 0 22
Summe 4.026 4.152 4.040 4.168
Aufgrund der Veränderung dieser Rücklagen
bzw. Wertberichtigungen hat sich der Jahres
überschuss der AG um rund 126 TA
(Konzern:

128 TA) erhöht. Die entsprechende Ertragssteuerbelastung beträgt ca. 50 %.

  1. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen enthalten wie im Vorjahr Zuführungen in Höhe von insgesamt TA 237 zur Anpassung an die Richttafeln 1998. Unter den sonstigen Rückstellungen sind

Beträge für Reklamationen, Gewährleistungsverpflichtungen, Boni, Rabatte, ausstehende Urlaubsverpflichtungen, Altersteilzeit, Tantiemen, Jubiläumszuwendungen, unterlassene Aufwendungen für Instandhaltungen, Umweltschutzmaßnahmen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Zeitguthaben, sonstige Beiträge und Abgaben und andere Posten, die der Höhe nach ungewiss sind, enthalten. Diese Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung.

7. Verbindlichkeiten

Entsprechend ihrer Restlaufzeit gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.407 2.407
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
1 bis 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.873 1.873
bis zu 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 2.719 604 2.719
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 158 192 158 192
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.350 10.976 9.546 11.174
Sonstige Verbindlichkeiten 5.806 5.690 5.883 5.734
15.314 19.577 16.191 19.819
Summe Verbindlichkeiten 19.594 19.577 20.471 19.819
in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf
Steuern 1.725 1.769 1.774 1.780
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen
Sicherheit 1.813 1.814 1.842 1.843

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

9.

Umsatzerlöse

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Aufgliederung nach Regionen in TDM
Inland 155.576 161.798 163.222 169.291
Ausland 25.920 24.655 25.946 24.673
Summe 181.496 186.453 189.168 193.964

10. Sonstige betriebliche Erträge

in T1 AG Konzern 2001 2000 2001 2000 Wertberichtigungen zum Anlagevermögen gemäß Abschnitt 34 EStR 2345

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil setzen sich wie folgt zusammen:

gemäß § 6b EStG 16 16 16 16 gemäß Abschnitt 35 EStR 86 – 86 –

gemäß § 52 Abs. 16 EStG 22 19 22 19 Summe 126 38 128 40

11.

Materialaufwand

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 83.751 87.900 89.497 93.434
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.273 1.299 1.273 1.299
Summe 85.024 89.199 90.770 94.733

12.

Personalaufwand/ Mitarbeiter

Der Personalaufwand der AG beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TA 1.671 (Vorjahr: TA 1.323). Die ent-

Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen

sprechenden Beträge für den Konzern belaufen sich auf TA 1.672 (Vorjahr: TA 1.325).

Arbeitnehmerzahl (Jahresdurchschnitt) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Mitarbeiter (ohne Auszubildende)
Angestellte 347 336 363 352
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.036 1.037 1.047 1.048
Summe 1.383 1.373 1.410 1.400
  1. In den Abschreibungen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

Abschreibungen

14.
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
Werbekostenzuschüsse und Delkredereprovi
sionen in Höhe von TA
1.119 (Vorjahr: TA
900) werden im Gegensatz zu Vorjahren
sowohl bei der AG als auch beim Konzern
nicht mehr bei dem Posten "Sonstige betrieb
liche Aufwendungen" ausgewiesen, sondern
direkt mit den Umsatzerlösen verrechnet.
15.
Beteiligungs
ergebnis
Da der Gewinnabführungsvertrag mit der
Konzern-Tochtergesellschaft Sperrholz Koch
GmbH im Geschäftsjahr nicht mehr bestand,
werden hier die entsprechenden Erträge –
im Gegensatz zu Vorjahren – nunmehr als
Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen. Die
Erträge in Höhe von TA
149 betreffen aus
schließlich dieses verbundene Unternehmen.
16.
Zinsergebnis
In den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge" sind in der Gewinn- und Verlust
rechnung der AG in Höhe von TA
25
(Vorjahr: TA
20) Zinserträge aus verbunde
nen Unternehmen enthalten.
17.
Außerordentliches
Ergebnis
Das außerordentliche Ergebnis betrifft aus
schließlich die Abwicklung des Kesselscha
dens.
Hierin enthalten sind Erträge aus den Ver
sicherungserstattungen und Kosten, die im
Zusammenhang mit dem Schaden entstan
den sind.
Im Vorjahr waren des Weiteren außerordent
liche Erträge aus der Veräußerung der Betei
ligung und der Ablösung der Ausleihung an
die Gethal Amazonas S.A., Brasilien in Höhe
von TA
493 enthalten.
18.
Steuern vom
Einkommen und
vom Ertrag
Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag teilt sich bei der AG wie folgt auf:
in T1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
AG
1.397
0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.397
19.
Sonstige Steuern in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonstige Steuern 129 121 141 132
20.
Sonstige Angaben in T1 AG Konzern
20.1. 2001 2000 2001 2000

Wechselobligo 306 344 322 425

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse

20.2
Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bei der AG auf insgesamt TA
4.125
(Vorjahr: TA 4.594) und im Konzern auf insgesamt TA
4.152 (Vorjahr: TA
4.625)
20.2.
Organe der
Gesellschaft
Der Übersicht auf Seite 2 sind die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der
Westag & Getalit AG zu entnehmen.
20.4.
Bezüge des
Sie betragen gleichlautend für AG und Konzern:
Aufsichtsrates und 2001 2000
des Vorstandes 1 1
Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 52.500,00 52.500,00
Gesamtbezüge des Vorstandes 813.440,73 749.875,14
Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des
Vorstandes und deren Hinterbliebene 110.900,93 110.808,16
Pensionsrückstellungen für ehemalige
Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene 789.343,00 808.622,43

Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes

Für das Geschäftsjahr 2001 ergibt sich ein Bilanzgewinn von 2.393.322,20 A, der sich wie folgt zusammensetzt:

1
Jahresüberschuss 2001 2.351.820,29
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 13.464,97
Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 424.734,76
Einstellung in andere Gewinnrücklagen nach § 58 (2) AktG
396.697,82
Bilanzgewinn 2.393.322,20

Wir schlagen der Hauptversammlung vor, diesen Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

1.086.800,00
1.258.400,00
2.345.200,00
48.122,20
2.393.322,20

Die vorstehenden Beträge werden am Tag der Hauptversammlung nach der Zahl der eigenen Aktien an diesem Tag aktualisiert.

Bei den Aktien handelt es sich je Gattung um 2.860.000 Stück nennwertloser Stückaktien abzüglich 55.562 Vorzugsaktien, die als eigene Aktien gehalten werden.

Rheda-Wiedenbrück, 4. April 2002

Westag & Getalit Aktiengesellschaft Der Vorstand

Holzinger Knechtel Dr. Paulitsch Spengler Volmer

Weitere Abschlusserläuterungen Bilanzstruktur (AG)

Aktiva 31.12.2001 31.12.2000
T1 % T1 %
Immaterielle
Vermögens
gegenstände 151 0,1 152 0,1
Sachanlagen 53.498 47,9 44.333 38,8
Finanzanlagen 1.437 1,3 1.317 1,1
Anlagevermögen 55.086 49,3 45.802 40,0
Vorräte 33.684 30,2 31.649 27,7
Forderungen
und sonstige
Vermögens
gegenstände 19.839 17,8 20.234 17,7
Wertpapiere 597 0,5 6.459 5,6
Flüssige Mittel 2.214 2,0 10.169 8,9
Umlaufvermögen 56.334 50,5 68.512 59,9
Sonstige Aktiva
RAP 193 0,2 88 0,1
Bilanzsumme 111.613 100,0 114.401 100,0

Veränderungen des Eigenkapitals:

Passiva 31.12.2001 31.12.2000
T1 % T1 %
Grundkapital und
Rücklagen 65.396 58,6 65.424 57,2
Bilanzgewinn 2.393 2,1 4.826 4,2
Sonderposten mit
Rücklageanteil (1/2) 2.013 1,8 2.076 1,8
Eigenkapital 69.802 62,5 72.326 63,2
Sonderposten mit
Rücklageanteil (1/2) 2.013 1,8 2.076 1,8
Pensionsrück
stellungen 11.588 10,4 10.743 9,4
Mittel- und
langfristige Bank
verbindlichkeiten 4.280 3,8
Mittel- und
langfristiges
Fremdkapital 17.881 16,0 12.819 11,2
Andere
Rückstellungen 8.616 7,8 9.673 8,5
Kurzfristige Bank
verbindlichkeiten 2.719 2,4
Waren-/Leistungs
verbindlichkeiten 9.350 8,4 10.976 9,6
Übrige
Verbindlichkeiten 5.964 5,3 5.882 5,1
Kurzfristiges
Fremdkapital 23.930 21,5 29.250 25,6
Sonstige Passiva
RAP 6 0,0
Bilanzsumme 111.613 100,0 114.401 100,0
Eingezahltes
Eigenkapital 38.988 38.988
Erwirtschaftetes

Eigenkapital 28.801 31.262

67.789 70.250

Ergebnisvergleich (AG und Konzern)

AG Konzern
2001 2000 2001 2000
T1 % T1 % T1 % T1 %
Umsatzerlöse + 181.496 + 186.453 + 189.168 + 193.964
Bestands
veränderungen 16 + 1.030 16 +
1.030
Aktivierte
Eigenleistungen + 725 + 556 + 725 +
556
Gesamtleistung + 182.205 100,0 + 188.039 100,0 + 189.877 100,0 + 195.550 100,0
Materialaufwand 85.024 (46,7) 89.199 (47,4) 90.770 (47,8)
94.733
(48,4)
Rohertrag + 97.181 53,3 + 98.840 52,6 + 99.107 52,2 + 100.817 51,6
Personalaufwand 63.076 (34,6) 62.307 (33,1) 64.293 (33,9)
63.520
(32,5)
Abschreibungen auf
immaterielle VG
und Sachanlagen 10.231 (5,6) 10.530 (5,6) 10.358 (5,5)
10.651
(5,4)
Sonstige betriebliche
- Aufwendungen 22.938 (12,6) 22.817 (12,1) 23.328 (12,2)
23.156
(11,9)
- Erträge + 2.589 1,4 + 2.675 1,4 2.637 1,4 +
2.731
1,4
Betriebsergebnis + 3.525 1,9 + 5.861 3,2 + 3.766 2,0 +
6.221
3,2
Beteiligungsergebnis + 149 0,1 + 322 0,2
Abschreibungen auf
Finanzanlagen und
Wertpapiere des
Umlaufvermögens 242 (0,1) 228 (0,1) 242 (0,1)
228
(0,1)
Zinsergebnis + 446 0,2 + 657 0,3 + 412 0,2 +
630
0,3
Ergebnis der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit + 3.878 2,1 + 6.612 3,6 + 3.936 2,1 +
6.623
3,4
Außerordentliches
Ergebnis 0 + 442 0,2 0 +
442
0,2
Ergebnis vor Steuern + 3.878 + 7.054 3,8 + 3.936 2,1 +
7.065
3,6
Steuern v.E.E. 1.397 (0,7) 2.395 (1,3) 1.447 (0,8)
2.395
(1,2)
Sonstige Steuern 129 (0,1) 121 (0,1) 141 (0,1)
132
(0,1)
Jahresüberschuss + 2.352 1,3 + 4.538 2,4 + 2.348 1,2 +
4.538
2,3

Bilanzerläuterungen*

1.

Anlagevermögen 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Aktiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten 151 152 151 155
Summe 151 152 151 155

1.2. Sachanlagen

Aktiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken 22.716 22.483 22.884 22.691
Technische Anlagen und Maschinen 19.452 10.509 19.452 10.509
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 10.076 9.363 10.212 9.506
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.254 1.978 1.254 1.978
Summe 53.498 44.333 53.802 44.684

Zugänge und Nettowerte setzen sich wie folgt zusammen:

Sachanlagen (in T1) Zugänge Zugänge Nettowerte Nettowerte
2001 2000 31.12.2001 31.12.2000
Westag & Getalit AG
Werk Wiedenbrück 18.137 12.432 44.026 33.929
Werk Wadersloh 1.199 1.202 9.472 10.404
AG-Gesamt 19.336 13.634 53.498 44.333
Sperrholz Koch GmbH 77 81 304 351
Konzern-Gesamt 19.413 13.715 53.802 44.684

1.3. Finanzanlagen

Aktiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.278 1.278
Sonstige Ausleihungen 159 39 159 39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr (159) (39) (159) (39)
davon durch Grundpfandrechte gesichert (–) (–) (–) (–)
Summe 1.437 1.317 159 39

* Die Ziffern der hier enthaltenen Erläuterungen entsprechen den Angaben zum Anhang und Konzernanhang.

Die Entwicklung dieser Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist aus den Anlagen zur Bilanz ersichtlich.

Das Stammkapital der Sperrholz Koch GmbH ist voll eingezahlt.

Sonstige Ausleihungen

Die sonstigen Ausleihungen enthalten verzinsliche Mitarbeiter-Darlehen und Genossenschaftsanteile sowie verzinsliche Kundendarlehen.

2001 2000 2001 2000

  1. Umlaufvermögen 2.1. Vorräte

Vorräte

2.2.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aktiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen 18.494 17.825 19.356 18.643
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
Darlehensforderungen 0 460
Sonstige Forderungen aus Verrechnungsverkehr
8
7
und aus Ergebnisabführung 113 322
Gesamt 105 789
Sonstige Vermögensgegenstände 1.240 1.620 1.344 1.671
Summe 19.839 20.234 20.700 20.314

Aktiva (in T1) AG Konzern

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.647 15.463 17.656 15.465 Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.204 4.520 4.204 4.520 Fertige Erzeugnisse und Waren 11.692 11.666 12.644 12.695 Geleistete Anzahlungen 141 0 141 0 Summe 33.684 31.649 34.645 32.680

Die Risiken aus möglichen Forderungsausfällen sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in hinreichendem Umfang berücksichtigt. Sie wurden zum Bilanzstichtag nach unveränderten Grundsätzen der Vorjahre gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hauptsächlich debitorische Kreditoren, abgegrenzte Zinsen, Bonus-, Rabatt-, Provisionsbeträge sowie sonstige andere kurzfristige Forderungen.

2.3. Wertpapiere

Aktiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Wertpapiere
Eigene Anteile 362 787 362 787
Sonstige Wertpapiere (festverzinslich) 235 5.672 235 5.672
Summe 597 6.459 597 6.459

2.4. Flüssige Mittel

Aktiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Flüssige Mittel
Kassenbestand und Postbankguthaben 37 29 37 29
Guthaben bei Kreditinstituten 2.177 10.140 2.303 10.263
Summe 2.214 10.169 2.340 10.292

3.

Rechnungsabgrenzungsposten

Aktiva (in TDM) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Rechnungsabgrenzungsposten
Latente Steuern gemäß § 306 HGB 21 17
Disagio 161 0 161 0
Sonstige 32 88 34 90
Summe 193 88 216 107

Unter den sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten werden Abgrenzungsbeträge von im Voraus bezahlten Aufwendungen ausgewiesen, wie z.B. für Lizenz-, Wartungs- und

ähnliche Gebühren, Messekosten, sonstige Gebühren, Werbe-/Anzeigenmaßnahmen und andere Kosten.

4.

Eigenkapital Stand 1.1.2001 24.344.572,38 A
4.1. Zuführung 2001 0,00 A
Kapitalrücklage Stand 31.12.2001 24.344.572,38 A

Das eingezahlte Gesellschaftskapital, ausgewiesen durch "Gezeichnetes Kapital" und "Kapitalrücklage", beträgt insgesamt 38.987.772,38 A.

4.2.

Gewinnrücklagen

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 596 596 596 596
Rücklage für eigene Anteile 362 787 362 787
Andere Gewinnrücklagen 25.450 25.053 25.450 25.053
Summe 26.408 26.436 26.408 26.436

Die mit 595.757,30 A ausgewiesene gesetzliche Rücklage übersteigt zusammen mit der Kapitalrücklage den gesetzlich vorgeschriebenen zehnten Teil des Grundkapitals. Zur Rücklage für eigene Anteile wird auf Anhang-Position 2.2. verwiesen.

4.3. Bilanzgewinn

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Bilanzgewinn
Jahresüberschuss 2.352 4.538 2.348 4.538
Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 13 82
3
66
Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 425 564 425 564
Einstellungen in Rücklage für eigene Anteile
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen
397

358

397

358
Summe 2.393 4.826 2.373 4.810

5.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonderposten mit Rücklageanteil
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen
gem. § 6b EStG 160 176 160 176
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen
nach Abschnitt 34 EStR 5 7 19 23
Wertberichtigungen zum Anlagevermögen
nach Abschnitt 35 EStR 3.861 3.947 3.861 3.947
Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen
nach §52 Abs. 16 EStG 0 22 0 22
Summe 4.026 4.152 4.040 4.168

Wertberichtigungen gem. § 6b EStG betreffen Veräußerungsgewinne von Anlagegütern, die vorschriftsmäßig auf neue Objekte übertragen worden sind bzw. werden sollen und teilweise anteilig aufgelöst werden. Unter Wertberichtigungen zum Anlagevermögen nach Abschnitt 34 EStR weisen wir Sonderposten für Investitionszuschüsse im Anlagevermögen aus, und zwar in Höhe der erhaltenen Zuschüsse abzüglich anteiliger Auflösungen dieser Posten.

Die Wertberichtigung zum Anlagevermögen nach Abschnitt 35 EStR beinhaltet eine Rücklage für Ersatzbeschaffung. Die Rücklage für

Ersatzbeschaffung wird in Höhe der aufgedeckten stillen Reserven der Wirtschaftsgüter gebildet, die aufgrund höherer Gewalt aus dem Anlagevermögen ausgeschieden sind. Die Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen nach § 52 Abs. 16 EStG wurden in 1999 im Zusammenhang mit den bei Wertaufholung auf sonstige Wertpapiere erzielten Erträgen gebildet.

Aufgrund der Veränderung dieser Rücklagen bzw. Wertberichtigungen hat sich der Jahresüberschuss der AG um rund 126 TA (Konzern: 128 TA) erhöht. Die entsprechende Ertragssteuerbelastung ca. 50 %.

6. Rückstellungen

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen 11.588 10.743 11.588 10.743
Steuerrückstellungen 196 15 250 15
Sonstige Rückstellungen 8.420 9.658 8.490 9.746
Summe 20.204 20.416 20.328 20.504

Die Pensionsrückstellungen betreffen die vertraglichen Versorgungsansprüche aller tätigen Mitarbeiter, der Pensionäre und Hinterbliebenen sowie der ausgeschiedenen früheren Mitarbeiter mit unverfallbaren Anwartschaften. Diese Ansprüche beruhen weitgehend auf einem Betriebsrentenplan, in Einzelfällen auf Direktzusagen. Die ausgewiesenen Rückstellungsbeträge entsprechen dem vollen

Teilwert unserer Pensionsverpflichtungen und werden mit den steuerlich zulässigen Höchstbeträgen dotiert. Sie werden – wie bisher – nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % ermittelt. Die Steuerrückstellungen umfassen die für 2001 noch nicht veranlagten Steuern.

7. Verbindlichkeiten

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Verbindlichkeiten (Gesamtübersicht)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.280 2.719 4.884 2.719
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 158 192 158 192
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.350 10.976 9.546 11.174
Sonstige Verbindlichkeiten 5.806 5.690 5.883 5.734
Summe 19.594 19.577 20.471 19.819

8.

Rechnungsabgrenzungsposten

Passiva (in T1) AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Rechnungsabgrenzungsposten
Sonstige 0 6 0 6
Summe 0 6 0 6

Unter den sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten werden Abgrenzungsbeträge von im Voraus vereinnahmten Erträgen wie z.B. Miete ausgewiesen.

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

9. Umsatzerlöse

AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Aufgliederung nach Sparten in %
Sperrholz/Schalung 16,4 18,0 15,7 17,3
Türen/Zargen 47,9 47,7 46,0 45,9
Laminate/Elemente 35,5 34,3 34,1 32,9
Sonstige 0,2 4,2 3,9
Summe 100,0 100,0 100,0 100,0

10.

Sonstige betriebliche Erträge

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge aus Rückstellungsauflösungen 873 950 873 950
Erträge aus Kantinenverkauf 329 307 329 307
Periodenfremde Erträge 244 61 245 71
Erträge aus Anlageabgängen 188 425 197 437
Erträge aus Auflösung von Sonderposten
mit Rücklageanteil 126 38 128 40
Erträge aus Sachbezügen 122 105 135 118
Erträge aus Zuschüssen/Beihilfen 93 39 93 39
Erträge aus Schadenserstattungen 67 319 77 319
Kursgewinne aus Zahlungsverkehr 47 61 47 61
Übrige Erträge 500 370 513 389
Summe 2.589 2.675 2.637 2.731

11. Materialaufwand

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 83.751 87.900 89.497 93.434
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.273 1.299 1.273 1.299
Summe 85.024 89.199 90.770 94.733

12. Personalaufwand/ Mitarbeiter

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 50.327 50.344 51.329 51.344
Soziale Abgaben 10.516 10.515 10.729 10.724
Altersversorgungsaufwand 1.671 1.323 1.672 1.325
Altersteilzeit 547 112 547 112
Aufwendungen für Unterstützung und ähnliche
Verpflichtungen 15 13 16 15
Summe 63.076 62.307 64.293 63.520

Löhne und Gehälter beinhalten auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Lohnfortzahlungen, Sozialzulagen sowie Prämien. In den Sozialen Abgaben sind alle Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen und zur Berufsgenossenschaft enthalten. Im Altersversorgungsaufwand werden die laufenden Pensions- und Rentenzahlungen, einschließlich Zuführung zu Pensionsrückstellungen und Verbrauchsbeträge sowie die Beiträge zum Pensionssicherungsverein ausgewiesen.

Die Aufwendungen für Altersteilzeit betreffen im Wesentlichen die Zuführung zur Rückstellung für Altersteilzeit.

Von der AG wurden freiwillige Sozialleistungen in Höhe von 238 TA (Vorjahr: 216 TA) gewährt.

13. Abschreibungen

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände 109 86 112 90
auf Sachanlagen 10.122 10.444 10.246 10.561
(davon außerplanmäßig) (–) (–) (–) (–)
Summe 10.231 10.530 10.358 10.651

14.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Ausgangsfrachten 8.282 8.255 8.356 8.318
Fremdreparaturen/Wartungen 4.077 2.624 4.096 2.664
Werbe- und Messekosten 1.799 2.174 1.837 2.189
Beratungskosten, Seminare 1.750 1.465 1.768 1.483
Fremdlöhne 926 1.610 926 1.610
Versicherungen, Beiträge, Gebühren 871 748 938 826
Postkosten, Büromaterial 819 944 835 964
Provisionen 602 1.376 602 1.376
Reisekosten 576 735 576 736
Erbpacht, Pacht, Mieten 469 550 477 557
Verluste aus Forderungen und Zuführung zu
Wertberichtigungen auf Forderungen
einschließlich SB Hermes-Versicherungen 365 550 445 580
Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil
Kursverluste 81 180 81 180
Verluste aus Anlageabgängen 11 6 11 6
Übrige Aufwendungen 2.310 1.600 2.380 1.667
Summe 22.938 22.817 23.328 23.156

15. Beteiligungsergebnis

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Beteiligungsergebnis
Erträge aus Beteiligungen 149
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 322
149 322

Da der Gewinnabführungsvertrag mit der Konzern-Tochtergesellschaft Sperrholz Koch im Geschäftsjahr nicht mehr bestand, werden die entsprechenden Erträge – im Gegensatz zu Vorjahren – nunmehr als Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen.

Von einer Weiterbelastung der auf die Organgesellschaft entfallenden EE-Steuern wurde – unverändert zu den Vorjahren – abgesehen. Durch den Wegfall der KSt-Organschaft hat die Sperrholz Koch GmbH jedoch die Aufwendungen für KSt und Solz im Geschäftsjahr 2001 selbst getragen.

16. Zinsergebnis

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Zinsergebnis
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4 1 4 1
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 637 747 614 728
Abschreibungen auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens
242

228

242

228
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
195

91

206

99
Summe 204 429 170 402

17.

Außerordentliches Ergebnis

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Außerordentliches Ergebnis
Außerordentliche Erträge 2.556 7.028 2.556 7.028
Außerordentliche Aufwendungen 2.556 6.586 2.556 6.586
Summe 0 442 0 442

Das außerordentliche Ergebnis betrifft ausschließlich die Abwicklung des Kesselschadens. Hierin enthalten sind Erträge aus den Versicherungserstattungen und Kosten, die im Zusammenhang mit dem Schaden entstanden sind. Im Vorjahr waren des Weiteren außerordentliche Erträge aus der Veräußerung der Beteiligung und der Ablösung der Ausleihung an die Gethal Amazonas S.A., Brasilien, in Höhe von TA 493 enthalten.

18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.397 2.395 1.447 2.395

Unter EE-Steuern weisen wir Körperschaftund Gewerbeertragsteuer in direkter und latenter Form aus. Im Konzern sind auch Erträge aus latenten EE-Steuern berücksichtigt, die im Zusammenhang mit Zwischengewinneliminierungen stehen. Latente Steuern werden, unverändert zu den Vorjahren, pauschal mit 50 % angesetzt.

19. Sonstige Steuern

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonstige Steuern 129 121 141 132

Dieser Ausweis umfasst im Wesentlichen Grundsteuer und Kraftfahrzeugsteuer.

20. Sonstige Angaben 20.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

in T1 AG Konzern
2001 2000 2001 2000
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bestellobligo für Investitionen 3.014 3.553 3.014 3.553
Gesetzlich vorgeschriebene Umweltschutz
maßnahmen 41 41 41 41
Pacht- und Leasingverträge 684 618 702 639
Übrige finanzielle Verpflichtungen 386 382 395 392
Summe 4.125 4.594 4.152 4.625

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der Westag & Getalit AG unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2001 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaft-

liche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichtes über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermitteln der Jahresabschluss und der Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hannover, 05. April 2002 Peters & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Heinz Wirtschaftsprüfer Elke Reil Wirtschaftsprüferin

Finanzkalender

07.03.2002 Presseinformation
Bericht über die Umsatzentwicklung 2001
25.04.2002 Presseinformation
Veröffentlichung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2001
29.05.2002 Bilanzpressekonferenz
29.05.2002 DVFA-Veranstaltung/Analysten-Gespräch
29.05.2002 Presseinformation
Bericht über das 1. Quartal 2002
27.08.2002 Hauptversammlung
27.08.2002 Presseinformation
Zwischenbericht über das 1. Halbjahr 2002
28.08.2002 Dividendenauszahlung
21.11.2002 Presseinformation
Bericht über die ersten 9 Monate 2002

Postfach 2629 · D-33375 Rheda-Wiedenbrück Tel. 0 52 42/17-0 · Fax 0 52 42/17-6 03 e-mail: [email protected] · www.westag-getalit.de

Zehnjahresübersicht (AG)

1) Gezeichnetes Kapital und Rücklagen

2) Bezugsgröße ist der Durchschnitt aus dem Bestand des Eigenkapitals am Jahresanfang und am Jahresende

3) Die Anzahl der Mitarbeiter beeinhaltet Auszubildende

4) Die Darstellung ist bereinigt um einen in 1999 durchgeführten Aktiensplit im Verhältnis 1:10

in T1 2001 2000 1999 1998 1997 1996 1995 1994 1993 1992
Umsatz 181.496 186.453 190.989 189.280 188.350 179.083 187.745 172.792 149.091 149.996
Veränderung in % – 2,7 – 2,4 0,9 0,5 5,2 – 4,6 8,7 15,9 – 0,6 12,7
Auslandsanteil in % 14,3 13,2 12,5 12,8 13,1 10,8 10 9,5 10,4 11,2
Gewinn vor EE-Steuern 3.749 6.932 12.786 13.811 15.497 14.442 18.005 16.247 13.445 12.713
in % vom Umsatz 2,1 3,7 6,7 7,3 8,2 8,1 9,6 9,4 9,0 8,5
Jahresüberschuss 2.352 4.538 7.287 7.094 7.902 7.299 9.102 8.828 7.799 5.862
in % des Eigenkapitals1)2) 3,6 6,9 11,1 11,2 13,3 12,9 17,1 20 21,1 18,8
Eigenkapital1) 65.396 65.424 65.630 63.177 60.905 57.837 55.383 51.088 37.016 36.914
in % der Bilanzsumme 58,6 57,2 60,2 60,1 57,9 58,1 54,6 55,1 48,7 52,3
Bilanzsumme 111.613 114.401 109.089 105.183 105.149 99.620 101.399 92.784 75.996 70.575
Investitionen (einschließlich Finanzanlagen) 19.574 13.794 14.401 14.025 9.559 11.425 10.455 9.295 12.311 9.582
Abschreibungen 10.231 10.530 10.358 9.363 8.872 8.155 7.687 8.794 7.534 6.105
Gezeichnetes Kapital 14.643 14.643 14.643 14.623 14.623 14.623 14.623 14.623 12.680 12.680
Cash Flow (Brutto) 13.980 17.462 23.144 23.173 24.369 22.597 25.691 25.041 20.980 18.819
Personalaufwand 63.076 62.307 61.617 59.524 59.029 56.795 58.217 54.167 49.179 47.365
in % der Gesamtleistung 34,6 33,1 32,4 31,2 31,2 31,8 30,6 31,4 32,8 31,9
je Mitarbeiter 44,1 43,8 43,1 41,2 41,5 40,0 40,3 38,7 36,4 34,9
Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)3) 1.431 1.422 1.432 1.445 1.424 1.420 1.443 1.401 1.353 1.357
Umsatz je Mitarbeiter 126,8 131,1 133,4 131,0 132,3 126,1 130,1 123,3 110,2 110,5
Einstellung in die Gewinnrücklagen 397 358 1.278 2.096 3.068 2.454 4.295 3.988 102 2.199
Dividende 2.345 4.789 4.789 4.826 4.826 4.826 4.826 4.826 3.404 3.151
Dividende je Aktie (1)
4)
Stammaktie 0,38 0,82 0,82 0,82 0,82 0,82 0,82 0,82 0,66 0,61
Vorzugsaktie 0,44 0,88 0,88 0,87 0,87 0,87 0,87 0,87 0,72 0,66
Bonus 4.311 507
Bonus je Aktie (1)
Stammaktie 0,87 0,10
Vorzugsaktie 0,87 0,10
Steuergutschrift je Aktie (1)
4)
Stammaktie 0,35 0,35 0,35 0,35 0,35 0,35 0,35 0,66 0,40
Vorzugsaktie 0,38 0,38 0,38 0,38 0,38 0,38 0,38 0,68 0,43
Wert der Bezugsrechte 1,07 0,83
Börsenkurs am Jahresschluss (1)
4)
Stammaktie 6,15 10,00 14,50 18,41 19,17 15,85 20,61 23,01 23,52 18,56
Vorzugsaktie 6,52 9,50 12,00 17,64 18,92 14,60 15,29 18,56 19,40 14,73
Zahl der Aktien (Stand 31.12.)4)
Stammaktie 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000
Vorzugsaktie 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.860.000 2.100.000 2.100.000
Börsenkapitalisierung 36.236 55.770 75.790 103.092 108.941 87.080 102.653 118.885 108.013 84.004
Stammaktie 17.589 28.600 41.470 52.643 54.836 45.331 58.930 65.803 67.266 53.081
Vorzugsaktie 18.647 27.170 34.320 50.449 54.105 41.749 43.723 53.081 40.747 30.923
1994 1993 1992
172.792 149.091 149.996
15,9 0,6 12,7
9,5 10,4 11,2
16.247 13.445 12.713
9,4 9,0 8,5
8.828 7.799 5.862
20 21,1 18,8
51.088 37.016 36.914
55,1 48,7 52,3
92.784 75.996 70.575
9.295 12.311 9.582
8.794 7.534 6.105
14.623 12.680 12.680
25.041 20.980 18.819
54.167 49.179 47.365
31,4 32,8 31,9
38,7 36,4 34,9
1.401 1.353 1.357
123,3 1 10,2 1 10,5
3.988 102 2.199
4.826 3.404 3.151
0,82 0,66 0,61
0,87 0,72 0,66
4.311 507
0,87 0,10
0,87 0,10
0,35 0,66 0,40
0 68 0.43
0,38
1,07
.
0,83
23,01 23,52 18,56
18,56 19,40 14,73
.860.000 2.860.000 2.860.000
.860.000 2.100.000 2. 100.000
118.885 108.013 84.004
65.803 67.266 53.08
53.08 I 40.747 30.923