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Westag AG — Annual Report 2001
Mar 19, 2003
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Annual Report
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Geschäftsbericht 2001

Neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Westag & Getalit AG

Kesselhaus mit Filteranlage und Schornstein
Holzaufbereitung mittels Brecher in der Altholzhalle


Leitstand zur Steuerung und Überwachung der gesamten Anlage

M+M Turbosatz zur Stromerzeugung

Luftkondensator zur Kühlung des Abdampfes

Kondensat-Sammelbehälter
Blick auf die Rostfeuerung des Feuerungskessels
Die Westag & Getalit AG auf einen Blick
| Angaben zur AG (T1) | 2001 | 2000 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 181.496 | 186.453 | – 2,7 |
| Inland | 155.576 | 161.798 | – 3,8 |
| Ausland | 25.920 | 24.655 | 5,1 |
| Investitionen | 19.574 | 13.794 | 41,9 |
| Sachanlagen 1) | 19.447 | 13.764 | 41,3 |
| Finanzanlagen | 127 | 30 | 326,1 |
| Abschreibungen | 10.231 | 10.530 | – 2,8 |
| Personalaufwand | 63.076 | 62.307 | 1,2 |
| Zahl der Mitarbeiter am 31.12.2) | 1.410 | 1.431 | – 1,5 |
| EBITDA | 14.176 | 17.553 | – 19,2 |
| EBIT | 3.945 | 7.023 | – 43,8 |
| Gewinn vor EE-Steuern | 3.749 | 6.933 | – 45,9 |
| in % des Umsatzes | 2,1 | 3,7 | |
| Jahresüberschuss | 2.352 | 4.538 | – 48,2 |
| Bilanzsumme | 111.613 | 114.401 | – 2,4 |
| Eigenkapital 3) | 65.396 | 65.424 | 0,0 |
| in % der Bilanzsumme | 58,6 | 57,2 | |
| Cashflow (Brutto) | 13.980 | 17.462 | – 19,9 |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen | 397 | 358 | 10,9 |
| Dividende | 2.345 | 4.789 | – 51,0 |
| Dividende je Aktie (1) | |||
| Stammaktie | 0,38 | 0,82 | – 53,7 |
| Vorzugsaktie | 0,44 | 0,88 | – 50,0 |
| Börsenkurs zum Jahresschluss (1) | |||
| Stammaktie | 6,15 | 10,00 | – 38,5 |
| Vorzugsaktie | 6,52 | 9,50 | – 31,4 |
| DVFA/SG-Ergebnis pro Aktie (1) | 0,37 | 0,71 | – 47,9 |
| KGV (zum Jahresschlusskurs) | |||
| Stammaktie | 16,6 | 14,2 | 16,9 |
| Vorzugsaktie | 17,6 | 13,5 | 30,4 |
1) Einschließlich immaterieller Vermögensgegenstände
2) Die Anzahl der Mitarbeiter beinhaltet Auszubildende
3) Gezeichnetes Kapital und Rücklagen
Inhalt
- Aufsichtsrat, Vorstand, Spartenleitung 2
- Brief an die Aktionäre 3
- Bericht des Aufsichtsrates 4
- Bericht des Vorstandes 6
- Lagebericht und Konzernlagebericht 6
- Lagebericht Risikomanagement 10
Weitere Informationen 11
- Ausblick 11
- Produkte und Märkte 12
- Investitionen 18
- Mitarbeiter 20
- Die Westag-Aktie 22
- Forschung und Entwicklung 24
- Ergebnisse und Kennzahlen 2001 25
- Zukunft braucht Herkunft 100 Jahre Westag & Getalit AG 26
Jahresabschluss und Konzernabschluss 29
- Bilanz (AG) 30
- Entwicklung des Anlagevermögens (AG) 32
- Gewinn- und Verlustrechnung (AG) 35
- Bilanz (Konzern) 36
- Entwicklung des Anlagevermögens (Konzern) 38
- Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern) 41
- Anhang und Konzernanhang 42
- Weitere Abschlusserläuterungen 56
- Bestätigungsvermerk 68
- Zehnjahresübersicht (AG) 69
Aufsichtsrat, Vorstand, Spartenleitung
Vorstand
Pedro Holzinger Vorstandssprecher Rheda-Wiedenbrück
Dierk Knechtel Rheda-Wiedenbrück (seit dem 15.05.2001)
Dr. Michael Paulitsch Warendorf
Thorsten A. Spengler Detmold (seit dem 22.10.2001)
Edmund Volmer Wadersloh
Spartenleitung
Dr. Michael Paulitsch Leiter der Sparte Sperrholz/Schalung
Dierk Knechtel Leiter der Sparte Türen/Zargen
Gerhard Kalinowski Technischer Leiter der Sparte Türen/Zargen (bis zum 20.07.2001)
Edmund Volmer Leiter der Sparte Laminate/Elemente
Pedro Holzinger Leiter der Zentralbereiche
Thorsten A. Spengler Nachfolgender Leiter der Zentralbereiche (seit dem 01.10.2001)
Aufsichtsrat
Hans Georg Ahrens Rechtsanwalt und Notar, Hannover Vorsitzender*
Hubert Stretz Dipl.-Ingenieur, Gütersloh stellvertretender Vorsitzender
Ronald Jeffries Kaufmann, London/Großbritannien
Franz-Josef Knapp** Betriebsratsvorsitzender, Rheda-Wiedenbrück
Dietmar Lewe** Holzbearbeitungsmechaniker, Rietberg
Klaus Pampel Geschäftsführer der Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH, Meerbusch
** Vertreter der Arbeitnehmer
* Hans Georg Ahrens ist gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates der 12 Ghosts AG, Hannover
Brief an die Aktionäre
Die Konjunktur und insbesondere die Lage im baunahen Bereich gibt in diesen Tagen wenig Anlass zu Optimismus. Andererseits scheint der konjunkturelle Tiefpunkt überschritten zu sein. Auch die Zahl der Baugenehmigungen ist mit 295.000 genehmigten Wohnungen im Jahr 2001 (Vorjahr 348.500) auf ein Niveau abgesunken, das unter dem langfristig notwendigen Wiederbeschaffungsbedarf liegt, so dass eine mittelfristige Belebung wieder in Sicht ist. Der starke, nochmalige Rückgang der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr wirkt sich bei uns schwerpunktmäßig in diesem Jahr aus.
Vorhandene Überkapazitäten in der Bauzulieferindustrie führen weiter zu Auslastungsproblemen und mittelfristig ist mit einer Bereinigung auf der Anbieterseite zu rechnen. Dieser schmerzhafte Prozess wird durch Preisreduzierungen begleitet, die teilweise in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen. Die bilanziellen Folgen bei den meisten Anbietern sind durch die reformierte Offenlegungsvorschrift für GmbH's und GmbH + Co. KG's transparent und werden unseres Erachtens zu einer Beschleunigung des Ausleseprozesses führen. Die Westag & Getalit AG wird mit Sicherheit zu den Profitierenden am Ende dieses Ausleseprozesses gehören.
Folgende Wettbewerbsvorteile werden sich positiv auswirken:
- hohe Eigenkapitalquote
- Liquidität
- breite und innovative Produktangebotspalette
- leistungsfähige und motivierte Mannschaft
- zukunftsorientierte Organisation
- moderne Anlagen
- ausgereifte Logistik
Trotz dieser mittelfristigen Zuversicht werden wir von der Marktlage derzeit stark beeinträchtigt. Fragen wie: Kapazitätsauslastung, Personalanpassung, Gemeinkostenreduzierung sowie Ausweitung des Sortimentes stehen täglich in der Diskussion und werden nach einem Abwägungsprozess umgesetzt. Gleichwohl müssen wir sorgfältig darauf achten, dass unsere mittelfristige Strategie und Ausrichtung dabei nicht verloren geht. Deshalb investieren wir kräftig weiter, nicht nur bei unseren Anlagen und Maschinen, sondern auch bei unseren Mitarbeitern und in unserer Organisation.
Rheda-Wiedenbrück, im April 2002
Der Vorstand
Pedro Holzinger Vorstandssprecher
Bericht des Aufsichtsrates
Überwachung der Geschäftsführung
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2001 in jedem Quartal eine Aufsichtsratssitzung abgehalten. An diesen Sitzungen haben jeweils sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, der Vorstand und ein Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen. Ausschüsse wurden nicht gebildet.
Ausführlich beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der beabsichtigten Geschäftspolitik und den grundsätzlichen Fragen der Unternehmensplanung. Dabei standen insbesondere die Finanz-, Investitions- und Personalplanung im Vordergrund. Zu den weiteren wichtigen Einzelfragen gehörten unter anderem die Entwicklung der Rohstoff- und Absatzmärkte sowie der Verkauf der Sperrholz Koch GmbH in Coesfeld.
Mit Wirkung ab dem 22.10.2001 hat der Aufsichtsrat Herrn Thorsten A. Spengler in den Vorstand berufen. Dieser ist zunächst für die Bereiche Betriebswirtschaftliche Abteilungen, EDV und Werbung verantwortlich und soll mittelfristig weitere Bereiche der Zentralsparte verantwortlich übernehmen.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die sonstigen ihm nach Gesetz und Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht und beratend begleitet. Hierzu hat sich der Aufsichtsrat
regelmäßig über die Geschäftsentwicklung, die Lage der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaft Sperrholz Koch GmbH sowie die wichtigsten geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben durch schriftliche und mündliche Berichte informieren lassen.
Außerhalb der Sitzungen standen der Aufsichtsratsvorsitzende sowie die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt mit dem Vorstand und wurden laufend über alle wichtigen Geschäftsvorfälle und Entwicklungen informiert.
Jahresabschluss
Die durch die ordentliche Hauptversammlung am 21. August 2001 gewählte Peters & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 22. November 2001 mit der Abschlussprüfung beauftragt. Diese hat den Jahresabschluss der Gesellschaft und den Konzernabschluss zum 31.12.2001 sowie den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Diese Abschlüsse, der Lagebericht sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 25. April 2002 vorgelegen. Die Prüfungsberichte sind den Aufsichtsratsmitgliedern
direkt vom Abschlussprüfer zugeleitet worden. Im Rahmen der Bilanzsitzung hat ein Vertreter des Abschlussprüfers die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung ausführlich erläutert und für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung gestanden. Von dem Prüfungsbericht haben wir zustimmend Kenntnis genommen. Den vorliegenden Jahresabschluss und den Lagebericht haben wir geprüft. Wir schließen uns dem Ergebnis der Prüfungen des Abschlussprüfers aufgrund eigener Feststellungen an und billigen den Lagebericht und den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2001. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes, der eine Senkung der Dividende auf 0,44 A je Vorzugsaktie und 0,38 A je Stammaktie vorsieht, hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.
Der Aufsichtsrat hat ferner den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Diese Prüfung sowie die Prüfung des Berichtes durch den Abschlussprüfer haben zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Der Bericht des Abschlussprüfers erhält folgenden Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind."
Zur Klarstellung weisen wir darauf hin, dass lediglich zwischen der Gesellschaft und der Sperrholz Koch GmbH, nicht jedoch mit der Syntalit AG Rechtsgeschäfte getätigt worden sind.
Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Rheda-Wiedenbrück, im April 2002
Der Aufsichtsrat
Hans Georg Ahrens Vorsitzender
Lagebericht und Konzernlagebericht
Dramatisch reduzierte Bautätigkeit führte zu erheblichen Überkapazitäten bei den Bauzulieferern. Das Ergebnis vor EE-Steuern fiel.
Geschäftsverlauf 2001
Eine sich weiter abschwächende Nachfrage am Bau führte zu erheblichen Überkapazitäten bei den Bauzulieferfirmen. Der Umsatz der Westag & Getalit AG lag im abgelaufenen Jahr mit 181,5 Mio. A um 2,7 % unter dem des Vorjahres von 186,5 Mio. A. Während der Inlandsumsatz mit 155,6 Mio. A um 3,8 % fiel, stieg der Exportumsatz um 5,1 % auf 25,9 Mio. A. Die Exportquote erhöhte sich hiermit von 13,2 % auf 14,3 %. Die rückläufige Umsatzentwicklung im Inland ist vergleichsweise zur Branchenentwicklung sehr milde ausgefallen. So sanken bundesweit die Auftragseingänge im Hochbau um 8,3 %, im Wohnungsbau sogar um 17,1 %.
Bis zur Jahresmitte konnte die Westag & Getalit AG ihren Umsatz sogar noch gut halten. Ab diesem Zeitpunkt gab es jedoch einen zunehmenden negativen Trend in der gesamten Bauindustrie, der leider bis dato anhält.
Der sich aus dem Vergleich mit der Branchenentwicklung ergebende Zuwachs an Marktanteilen führte allerdings zu prozentualen Personalkostenerhöhungen. Vermehrte Vertriebstätigkeit sowie eine stärkere Inanspruchnahme unserer Logistik bei immer kleiner werdenden Losgrößen führte zu entsprechenden Kostenerhöhungen. Der Materialaufwand hingegen konnte vor allem in der zweiten Jahreshälfte reduziert werden. Sorgen bereitete uns im Berichtsjahr weiterhin die Ertragsentwicklung der Sparte Sperrholz/Schalung.
Sperrholz/Schalung
Trotz eines Anstiegs unserer Exportumsätze um 6,6 % und einem vermehrten Absatz an bauunabhängigen Produkten fiel der Spartenumsatz um 11,3 % auf 29,7 Mio. A. Der weiterhin rückläufige Umsatz beim öffentlichen Hochbau sowie auch insbesondere bei der gesamten Bautätigkeit in Ostdeutschland macht sich deutlich bemerkbar.
Im Übrigen geriet unser Hauptwettbewerber, die finnische Sperrholzindustrie, selbst unter zunehmenden Preis- und Mengendruck. Eine rückläufige Nachfrage für Sperrholz und Schalungsplatten in Europa sowie eine aufstrebende Konkurrenz aus Osteuropa sorgte dafür, dass die finnische Sperrholzindustrie auf Marktsegmente ausweichen musste, die bis dahin aufgrund von relativ geringen Mengen größtenteils uns vorbehalten waren. Als Folge gerieten auch wir unter Mengenund Preisdruck, so dass ein negatives Ergebnis allerdings auf Vollkostenbasis entstand.
Türen/Zargen
Die Sparte lag mit einem Umsatz von 86,9 Mio. A nur 2,4 % unter dem Vorjahreswert. Dies ist angesichts der stark rückläufigen Nachfrage in der Branche als Erfolg zu werten. Der Exportumsatz konnte um 16,1 % auf 6,3 Mio. A gesteigert werden. Innerhalb des Türensortiments war der bereits in den Vorjahren festzustellende Trend des verstärkten Einsatzes von Kunststofftüren auch im Berichtsjahr weiter zu beobachten. Diese Entwicklung kommt uns entgegen, denn im Bereich der Kunststofftüren sind wir Marktführer. Allerdings haben die meisten anderen

Umsatzentwicklung der Sparten (AG) Mio. A
Laminate/Elemente
Türenhersteller inzwischen reagiert und ebenfalls Kunststofftüren in ihre Produktpalette aufgenommen, so dass auch auf diesem Absatzgebiet ein sehr harter Wettbewerb entstanden ist. Gleichzeitig mussten wir feststellen, dass zusätzlich der Trend zum Einsatz preiswerter Kunststofftüren mit geringeren Margen für die Hersteller weiter anhält. Die Qualitätsdifferenzierung kann für den Nichtfachmann auf den ersten Blick kaum wahrgenommen werden. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Vertriebsstrategie lag in der Bewältigung der logistischen Aufgaben, die aufgrund immer kleiner werdender Losgrößen notwendig wurden. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei der Produktentwicklung.
Aufgrund unserer Spezialisierung bei Kunststofftüren und besonders unserer anerkannten Stärken im Objektbereich konnten wir
unsere Marktführerschaft halten, mussten aber Margenverluste im Vorjahresvergleich in Kauf nehmen.
Laminate/Elemente
Die Sparte Laminate/Elemente konnte ihren Umsatz um 1,0 % auf 64,5 Mio. A steigern. Durch permanente Weiterentwicklung unserer Produktpalette vervollständigten wir unser Leistungsangebot. Die auch damit erreichte hohe Akzeptanz unserer Produkte und Leistungen ermöglichte einen Zugewinn an Marktanteilen in einem weiter schwieriger werdenden Markt. Beispiele für diese permanente Weiterentwicklung unserer Produktpalette sind die Hinzunahme von Zubehörartikeln in unser Sortiment sowie der nun begonnene Weg in die Konfektion von Arbeitsflächen. Bestandteil unserer Strategie sind jedoch nicht nur defensive Maßnahmen sondern auch die Entwicklung ganz neuer Produkte wie Getacore und Getastone. Im Berichtsjahr wurden mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand die entsprechenden Entwicklungen vorangetrieben. Auch in der Sparte Laminate/Elemente macht sich leider ein Trend zu immer kleiner werdenden Losgrößen bemerkbar. Es bedurfte großer Anstrengungen während des gesamten Jahres, unsere Zuverlässigkeitsquote von über 99 % aufrecht zu erhalten. Es ist und bleibt Ziel des Unternehmens, unseren Kunden ein gleichzeitig zuverlässiger und entwicklungsfreudiger Partner zu sein.
Export
Der Exportanteil am Gesamtumsatz konnte im Berichtsjahr von 13,2 % auf 14,3 % erhöht werden. Alle drei Sparten unseres Unternehmens steigerten ihre Exportumsätze.

Ergebnis vor EE-Steuern (AG)
Wir sehen in dieser sich fortsetzenden tendenziellen Entwicklung die Möglichkeit, einen Teilausgleich zur schwachen Inlandsnachfrage zu schaffen. Leider lassen sich unsere Wettbewerbsvorteile aus dem Inlandsgeschäft (Logistik und Produktentwicklung) nur bedingt auf das Auslandsgeschäft übertragen.
Im Berichtsjahr konnten wir gleichwohl insbesondere unsere Exportumsätze in die Türkei, nach Ungarn, Belgien sowie Italien und Großbritannien ausbauen.
Ergebnis
Hauptsächlich bedingt durch den bereits geschilderten, sehr viel schwieriger gewordenen Markt verminderte sich unser Ergebnis vor EE-Steuern von 6,9 Mio. A im Vorjahr auf 3,7 Mio. A im Berichtsjahr. Neben einem leicht um 2,7 % verminderten Umsatz machte sich eine von 33,1 % auf 34,6 % gestiegene Personalaufwandsquote bemerkbar. Lohn- und Gehaltserhöhungen konnten nicht durch Rationalisierung kompensiert
werden. Vermehrte Personalkosten im Vertrieb und Versand, auch als Folge der schon beklagten kleiner werdenden Losgrößen sowie schwankende Auftragseingänge in der Fertigung machten sich negativ bemerkbar. Die von 47,4 % auf 46,7 % reduzierte Materialaufwandquote, die vor allem im 2. Halbjahr entstand, konnte nur eine Teilkompensation beim Ertrag bewirken. Zu dem Ergebnis vor EE-Steuern im vergangenen Jahr sei allerdings vermerkt, dass in diesem Ergebnis letztmalig ca. 1,8 Mio. A Umstellungskosten auf ein neues fortschrittliches EDV-Konzept sowie erhebliche Entwicklungskosten für die neuen Mineralwerkstoffplatten enthalten sind. Des Weiteren sind im Zusammenhang mit den Investitionen in eine neue KWK-Anlage einmalige Kosten in Höhe von 0,9 Mio. A angefallen. Diese Beträge sind in die notwendige Infrastruktur, insbesondere in das Kesselhaus geflossen. Weitere Aufwendungen waren notwendig, um die Entwicklung einer neuartigen dreiseitig verformten Kunststofftür zu ermöglichen, von der wir uns ab 2002 eine Zunahme unserer Marktanteile versprechen.
Wir sind mit dem Ergebnis im vergangenen Jahr nicht zufrieden. Der Jahresüberschuss betrug lediglich 2,4 Mio. A im Vergleich zu 4,5 Mio. A im Vorjahr. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG je Aktie entspricht einem Wert von 0,37 A (Vorjahr 0,71 A).
Mitarbeiter
Am Jahresende 2001 beschäftigten wir 1.410 Mitarbeiter (Vorjahresende 1.431). Die Reduzierung der Anzahl an Personen reichte nicht ganz aus, um die tarifliche Erhöhung von 2,5 % auszugleichen. Der Personalaufwand lag mit 63,1 Mio. A um
1,2 % höher als im Vorjahr. Im Vergleich ist zu berücksichtigen, dass wesentlich weniger Leiharbeitnehmer beschäftigt wurden, was zu einer Entlastung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte und zwar beinahe in der Höhe des gestiegenen Personalaufwandes. Die Personalaufwandsquote, die diesen Tatbestand ebenfalls nicht berücksichtigte, stieg von 33,1 % auf unerfreuliche 34,6 %.
Investitionen
Das Volumen der Sachinvestitionen betrug im vergangenen Geschäftsjahr 19,4 Mio. A (Vorjahr 13,8 Mio. A). Insbesondere durch die neue KWK-Anlage wurden Investitionen in Höhe von 10,8 Mio. A erforderlich, die allerdings durch Sachversicherungserstattungen in Zusammenhang mit unserer Kesselexplosion in 2000 in Höhe von 4,4 Mio. A gegenfinanziert wurden. Neben einer ganzen Reihe von mittleren und kleineren Investitionen zur Rationalisierung und Modernisierung unserer Produktion wurde auch eine neue Anlage errichtet, um eine Tür mit dreiseitiger runder Kante fertigen zu können. Bei dieser Tür und bei dieser Anlage handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung, von der wir uns in den folgenden Jahren zusätzliche Marktanteile versprechen.
Sperrholz Koch GmbH
Die Westag & Getalit AG war im vergangenen Jahr noch zu 100 % an der Großund Einzelhandelsgesellschaft Sperrholz Koch GmbH beteiligt. Zu Beginn 2002 wurde die Beteiligung, wie angekündigt, an die Firma Enno Roggemann GmbH & Co. KG, Bremen, veräußert. Der Umsatz von Sperrholz Koch GmbH betrug im vergangenen
Jahr 8,4 Mio. A (Vorjahr 8,2 Mio. A). Die Ertragslage war aufgrund der Marktlage rückläufig. So betrug das Ergebnis vor EE-Steuern 202 TA (Vorjahr 322 TA). Nach Abzug der von Sperrholz Koch zu zahlenden Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag verbleibt ein Beteiligungsergebnis von 149 TA, das letztmalig der Westag & Getalit AG zusteht.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Laut Mitteilung der Syntalit AG hält diese die Mehrheit an den Stammaktien unserer Gesellschaft. Zur Klarstellung hinsichtlich der Beziehungen zu verbundenen Unternehmen weisen wir darauf hin, dass lediglich zwischen der Westag & Getalit AG und der Sperrholz Koch GmbH, nicht jedoch mit der Syntalit AG Rechtsgeschäfte getätigt worden sind. Der im Hinblick hierauf abgegebene Bericht gemäß § 312 AktG schließt mit folgender Erklärung: "Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."
Risikomanagement
In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ist ein leistungsfähiges Risikomanagement ein notwendiger Bestandteil der Unternehmensorganisation.
Wie jedes Unternehmen in sich dynamisch verändernden Märkten ist auch die Westag & Getalit AG vielerlei Risiken ausgesetzt, die unsere Ergebnissituation als auch unsere Zukunftsperspektiven negativ beeinträchtigen können.
Das Hauptrisiko, dem wir derzeit ausgesetzt sind, ist die schwierige Lage der Bau- und Bauzulieferindustrie. Daraus folgen wesentliche weitere Risiken im Bereich des Wettbewerbs und unserer Kunden. Teilweise wird auf dem Absatzmarkt der insgesamt gesunkenen Nachfrage durch Preisreduzierungen begegnet, die in keinem Verhältnis zu den Kosten stehen.
Darüber hinaus ist auf der Absatzseite mittelund unmittelbar eine Zunahme von Insolvenzen zu verzeichnen. Auch wenn wir das Forderungsausfallrisiko in weiten Teilen durch angemessene Kreditversicherungen abdecken, verbleibt mittelfristig das Risiko des Wegfalls von vorhandenen und potentiellen Kunden. Auf der Beschaffungsseite versuchen wir möglichst, uns nicht in Abhängigkeit einzelner Lieferanten zu begeben.
Leistungsfähiges Risikomanagement ist von daher bei den derzeitigen Risiken für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens ebenso entscheidend wie die konsequente Erkennung und Nutzung von Chancen. Die Elemente unseres Risikomanagementsystems lassen sich grob unterteilen in Maßnahmen der Risikoerkennung und -bewertung sowie Maßnahmen der Risikoprävention. Unser internes Berichtswesen ist ein entscheidendes Instrument zur systematischen Erkennung und anschließenden Bewertung von Risiken. Über die Analyse verschiedenster Finanz- und Produktivitätskennzahlen wird die frühzeitige Erkennung von Abweichungen sichergestellt. Gleichzeitig werden alle wichtigen Daten zur Beurteilung der Marktsituation wie Preisentwicklungen, Nachfrageverhalten sowohl bei uns als auch bei unseren Wettbewerbern stetig beobachtet. Risikoprävention umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die die Auswirkung möglicher Risikoeintritte für die Gesellschaft eingrenzen oder sogar vermeiden. Beispiele sind die Abschlüsse von geeigneten Sachversicherungen, die laufende Überwachung unserer Forderungen und der Bonität unserer Kunden sowie die Sicherung unserer Qualitätsmaßstäbe durch Anwendung der ISO 9000. Es ist uns im Berichtsjahr erstmalig gelungen, fast alle Einkaufsprodukte auf eine Euro-Berechnungsbasis umzustellen. Des Weiteren bedienen wir uns externer und interner Fachleute, um möglichen Risiken aus den vielfältigen wettbewerbs-, arbeits-, steuer- und umweltrechtlichen Regelungen zu begegnen. Notfallpläne ergänzen das Risikomanagement, um beim Eintritt von Risiken rasch und gezielt reagieren zu können.
Auf Basis unserer bisher bestehenden Risikomanagementregelungen werden regelmäßig weitere Maßnahmen zur Erfassung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken ergriffen, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu gewährleisten.
Ausblick
Gedämpfte Aussichten im Wahljahr 2002.
Konjunktur 2002
Ein für alle marktbeteiligten Unternehmen unerfreulicher Start ins neue Jahr prägt das bisherige Geschehen in der Baubranche. Die realistischen Erwartungen für den weiteren Verlauf des Jahres sind verhalten. So sank laut dem Statistischen Bundesamt die Anzahl an Baugenehmigungen für Wohnungen in 2001, die für die Auftragslage in der Bauindustrie für 2002 relevant ist, nochmals um 15 % auf 295.000 Einheiten ab (gegenüber 348.500 Einheiten im Jahr 2000). Bereits seit Oktober 2001 wird in der Sparte Sperrholz/Schalung kurzgearbeitet. Seit März diesen Jahres sind wir gezwungen, in der Sparte Türen/Zargen ebenfalls Kurzarbeit durchzuführen.
Ausblick Westag & Getalit AG
Umsatz: Aufgrund der beschleunigten Talfahrt am Bau lag unser Umsatz im 1. Quartal 2002 mit 41,4 Mio. A um 12,5 % unter dem Vorjahr. Wir gehen von einer gemäßigten Erholung im weiteren Verlauf des Jahres aus. Die im vergangenen Jahr ergriffenen Maßnahmen, unsere Marktanteile zu erhöhen sowie die Produktentwicklungen in den Bereichen Türen/Zargen und Laminate/ Elemente, sollten sich umsatzsteigernd auswirken, wenngleich wir uns dem Trend am allgemeinen Markt nicht entziehen können.
Investitionen: Für das Jahr 2002 planen wir Investitionen in Höhe von 13,6 Mio. A. Einer der Investitionsschwerpunkte wird die Errichtung einer vollautomatischen Schloss-/ Bandbearbeitungsanlage im Türenbereich sein. Wir erwarten hieraus einen hohen Rationalisierungseffekt wie auch eine signifikante Verkürzung der Durchlaufzeiten. Ein automatisiertes Lager für Türendeckplatten ermöglicht bei variantenreichen Ausführungen ebenfalls eine Verkürzung der Lieferzeiten.
Ertrag: Angesichts des unerfreulichen Umsatzverlaufes und der Notwendigkeit kurzzuarbeiten ist im laufenden Jahr mit einem weiteren Ergebnisrückgang oder sogar mit einem Verlust zu rechnen. Andererseits zeichnen sich Kostenermäßigungen auch durch Personalkostenreduzierung sowie fallende Rohstoffpreise ab. Die Einnahmen aus geliefertem Strom werden sich schrittweise im weiteren Verlauf des Jahres ertragsmäßig positiv auswirken. Die im Vorjahr mit großem personellen und finanziellen Aufwand erfolgreich implementierte EDV-Umstellung wird positive Auswirkungen auf unsere Organisation bei gleichzeitig verminderter Inanspruchnahme von externen Beratern und deren Kosten mit sich bringen.
Die neu mit erheblichem Aufwand entwickelten Mineralwerkstoffplatten werden bei stetig steigenden Umsatzzahlen und reduziertem Entwicklungsaufwand allmählich ihre Früchte tragen. So sehen wir trotz der augenblicklichen schwierigen Marktlage positive Ansätze für die nahe Zukunft.

Produkte und Märkte: Sperrholz/Schalung
Auf der Basis der Sperrholztechnologie entwickeln wir weiter Produkte aus Kombinationen von Holzwerkstoff und Kunststoffen. Wir beziehen dabei nicht nur die von uns produzierten duroplastischen Spezialitäten mit ein, sondern auch thermoplastische Oberflächen.


Decoplex für Industrieböden
Innenausbau für Transportfahrzeuge
Anwendungen in der Bauwirtschaft aber auch in anderen Marktsegmenten zu neuen Problemlösungen bei. Mit den anerkannten Markenprodukten
Mit diesen Kunststoff-Oberflächenmaterialien tragen wir bei verschiedenen
BETOPLAN, MAGNOPLAN, MOBILPLEX und DEKOPLEX sind wir nach wie vor in der Bauwirtschaft, dem Fahrzeugbau und neuerdings verstärkt im Industrie- und Anlagenbau gut positioniert.
Die seit sieben Jahren rückläufige Entwicklung am Bau hat dazu geführt, dass wir laufend Produktanpassungen im angestammten Bereich der Schalungsplatten verwirklichen. Wir müssen uns dabei auf die geringeren Einsatzhäufigkeiten bei gleichbleibenden oder ansteigenden Anforderungen an die Betonoberflächenqualität anpassen. Weiterhin erhöhen wir den Vorfertigungsgrad der von uns gelieferten Produkte, um eine entsprechende Wertsteigerung zu erreichen. Wir haben gute Voraussetzungen, um die damit steigenden Anforderungen an die Logistik im Verbund mit den beiden anderen Sparten zur Zufriedenheit unserer Kunden zu lösen.
Dennoch sehen wir mit Sorge den weiteren Ausbau der Sperrholzkapazitäten für Standardsperrholz in Osteuropa, der auch dort verbunden ist mit einem Trend zur Differenzierung und zum Preisverfall. Deshalb sind wir weiter zu strengen Kostensenkungsmaßnahmen gezwungen. Auch wird die technologische Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, die mit der Verminderung der Fertigungstiefe einherging, sich als förderlich erweisen. Weiterhin sind wir durch Umstellung unserer Beschaffungspreise auf Euro vom Wechselkurs-Risiko zum US-\$ weitgehend unabhängig geworden.
Schalungsplatten für Trägerschalung
Paul-Löbe-Haus

Produkte und Märkte: Türen/Zargen
Im ersten Halbjahr 2001 konnten die Umsätze trotz der sehr schlechten Branchenentwicklung gehalten werden. Die schlechte zweite Jahreshälfte bewirkte einen Rückgang der Umsätze auf Gesamtjahresbasis von 2,4 %.

Skylight WESTALACK Feuerschutz-Türelement Allianz, Frankfurt/M.
ROYAL Schallschutz-Türelement Allianz, Frankfurt/M.
Trotz einzelner Insolvenzen nimmt die Kapazität auf der Anbieterseite nicht nennenswert ab. Mehr ausländische Wettbewerber als je zuvor drängen auf den deutschen Markt, umgekehrt verstärken die inländischen Hersteller ihre Exportbemühungen. Wir konnten unseren Exportumsatz um 16,1 % steigern, obgleich die europäische Baukonjunktur insgesamt stagniert.
Die Produktion unserer neuen dreiseitigen fugenlosen Rundkante bei Portalit und Getalit ist zu Jahresbeginn 2002 angelaufen. Wir verfügen damit über eine technisch und optisch attraktive neue Kantenausprägung, die sich nicht nur auf Standardtüren beschränkt, sondern auch mit wenigen Ausnahmen bei allen Funktionstüren erhältlich ist.
Im Geschäftsjahr 2001 haben wir entschieden, ein Weißlacksortiment auf den Markt zu bringen. Unsere neue Marke Westalack wird ab April/Mai 2002 lieferbar sein. Die Türen werden mit Rundkante gefertigt und in zwei Türhöhen mitsamt Zarge ab Lager geliefert. Darüber hinaus bieten wir Westalack auftragsbezogen in allen anderen Abmessungen und Funktionen an.
Zum 01.10.2001 haben wir ein neues, durchgängiges DV-System erfolgreich eingeführt. Dieser Schritt hat unsere Kräfte im vergangenen Jahr sehr stark gebunden. Im Jahr 2002 werden wir wichtige Investitionen in Produktion und Materialwirtschaft tätigen. Unser neues Hochregallager für Türendecks und die neue Zargenkonfektionierung und -verpackung werden bis Jahresmitte in Betrieb genommen. Ende 2002 bekommen wir eine neue Schloss-/Bandbearbeitung.
Wir investieren nicht, um unsere Kapazitäten zu erweitern, sondern um unsere Fertigung und Logistik zu optimieren. In Zukunft wird es mehr noch als heute darauf ankommen, kleinere Losgrößen in immer größerer Vielfalt schnell, pünktlich, qualitativ einwandfrei und wirtschaftlich zu liefern.


Carat Arbeitsplatten-Spezialität "Twin" Carat Arbeitsplatten-Variante "MAXX"

Produkte und Märkte: Laminate/Elemente
Mit Arbeitsplatten als unserer wichtigsten Artikelgruppe bewegen wir uns in sehr unterschiedlichen Märkten. Um unser Geschäft auszuweiten, setzen wir verstärkt auf selektiven Vertrieb.


Carat Arbeitsplatte "Compact"

Carat Dekorpräsentation
Arbeitsplatten vertreiben wir im Wesentlichen im Baumarktbereich für den privaten Innenausbau, im Holzhandel für den handwerklichen Innenausbau sowie in der Küchenmöbelindustrie, die die Arbeitsplatte gemeinsam mit der restlichen Küche via Küchenhandel an den Endverbraucher liefert. In den letzten Jahren ist der Küchenhandel verstärkt dazu übergangen, Möbelkomponenten und Geräte an der Küchenindustrie vorbei direkt von Verarbeitern oder Herstellern zu kaufen. Für Küchenarbeitsplatten gibt es einen großen überregionalen und verschiedene kleine regionale Konfektionäre, die den Küchenhandel bedienen. Da unser Geschäft mit der Küchenmöbelindustrie durch den extremen Preiswettbewerb immer uninteressanter wurde, haben wir uns entschieden, verstärkt auf die Konfektionäre zuzugehen. Unser Konzept sah vor, aus mehreren regional tätigen kleinen Konfektionären eine bundesweit agierende Gruppe mit einem einheitlichen Auftritt zu bilden. Hierzu ist ein völlig eigenständiges Sortiment entwickelt worden, bei dem neben Standardarbeitsplatten mit vielen Dekorvarianten eine Reihe von neuartigen Konstruktionen und Spezialitäten für zusätzliche Attraktivität sorgt. Dieses Sortiment mit dem Markennamen "Carat" hat einen eigenen werblichen Auftritt, bei dem die Westag völlig in den Hintergrund tritt. Für das Thema haben wir fünf regionale Unternehmern gewinnen können, die dieses Sortiment jetzt bundesweit an den Küchenhandel herantragen. Nach dem Start zum Jahresbeginn 2001 hat sich das Konzept im Jahresverlauf bereits gut entwickelt und beiden Seiten einen absoluten Erfolg beschert. In den kommenden Jahren erwarten wir einen kontinuierlichen Ausbau dieses Geschäftes.
Carat Arbeitsplatte mit Ablaufschutz
Investitionen
Deutlicher Anstieg der Neuinvestitionen durch die Errichtung einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage.
Das Volumen der Sachinvestitionen betrug im vergangenen Geschäftsjahr 19,4 Mio. A (Vorjahr 13,8 Mio. A). Insbesondere durch die neue KWK-Anlage wurden Investitionen in Höhe von 10,8 Mio. A erforderlich, die allerdings durch Sachversicherungserstattungen in Zusammenhang mit unserer Kesselexplosion in 2000 in Höhe von 4,4 Mio. A gegenfinanziert wurden. Außerdem führten wir eine ganze Reihe von mittleren und kleineren Investitionen zur Rationalisierung und Modernisierung unserer Produktion durch.
Sperrholz/Schalung
Bedingt durch die angespannte Marktlage wurden nur die nötigsten Anschaffungen getätigt mit den Schwerpunkten Qualitätsverbesserung und Sortimentserweiterung.
Türen/Zargen
Neben den üblichen Erneuerungs- und Modernisierungsvorhaben war ein wesentliches Investitionsvorhaben der Sparte im Berichtszeitraum die Errichtung einer automatischen Fertigungsstraße zur Herstellung von Türen mit dreiseitiger Rundkante.
Laminate/Elemente
In der Sparte Laminate/Elemente wurden Anlagen mit dem Ziel erworben, auch konfektionierte Arbeitsflächen mitanbieten zu können. Darüber hinaus wurde die bereits im Vorjahr errichtete Fertigungsanlage zur Herstellung der neuen Mineralwerkstoffplatten durch weitere Maschinen ergänzt.

Abschreibungen
Kraft-Wärme-Kopplungsanlage
Bedingt durch eine schwere Staubexplosion am 04.08.2000 war die Anschaffung eines neuen holzbefeuerten Kessels notwendig geworden. Wir nutzten die Gelegenheit, um nicht nur den alten Kessel zu ersetzen, sondern im Rahmen eines Gesamtkonzeptes eine zeitgemäße und profitable Kraft-Wärme-Koppelungsanlage zu erstellen. Dabei nutzten wir die Möglichkeiten des kürzlich in Kraft getretenen Gesetzes für erneuerbare Energien. Diese Investition wird sich nach unserer Berechnung in kurzer Zeit amortisieren. Bestandteile des KWK-Anlage Konzeptes sind:
- Holzlagerung und Zerkleinerung
- Siebe und Silos
- Kessel
- Turbinen und Luftkondensator
- Dampfverteilung
Die gesamte Anlage lief planmäßig ab November 2001 allmählich an.

Neu geschaffene Getacore-Straße
| Veränderung | Nettobuchwerte in T1 | AG | Konzern |
|---|---|---|---|
| immaterieller | Stand 01.01.2001 | 44.485 | 44.839 |
| Vermögensgegen | Zugänge | 19.447 | 19.524 |
| stände und | davon Werk Wiedenbrück | 18.248 | 18.248 |
| Sachanlagen | Werk Wadersloh | 1.199 | 1.199 |
| Sperrholz Koch | – | 77 | |
| Abgänge/Verluste | 52 | 52 | |
| Abschreibungen | 10.231 | 10.358 | |
| Stand 31.12.2001 | 53.649 | 53.953 | |
| Verteilung des | Rheda-Wiedenbrück | 210.065 m2 | |
| Grundbesitzes auf | Wadersloh | 140.268 m2 | |
| die Betriebsstätten | Gesamt | 350.333 m2 |
Mitarbeiter
Trotz notwendiger Straffung im Personalbereich weiterhin motivierte Belegschaft.

Impressionen des Mitarbeiter-Jubiläumsfestes

Mitarbeiterzahl gesunken
Am Jahresende 2001 beschäftigten wir 1.410 Mitarbeiter (Vorjahresende 1.431). Die Reduzierung der Anzahl an Personen reichte nicht ganz aus, um die tarifliche Erhöhung von 2,5 % auszugleichen. Der Personalaufwand lag mit 63,1 Mio. A um 1,2 % höher als im Vorjahr. Im Vergleich ist zu berücksichtigen, dass wesentlich weniger Leiharbeitnehmer beschäftigt wurden, was zu einer Entlastung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen führte und zwar beinahe in der Höhe des gestiegenen Personalaufwandes. Die Personalaufwandsquote, die diesen Tatbestand ebenfalls nicht berücksichtigte, stieg von 33,1 % auf unerfreuliche 34,6 %.
Altersteilzeit
Im Berichtsjahr wurde mit zwölf Mitarbeitern eine Altersteilzeitvereinbarung abgeschlossen. Insgesamt bestanden zum 31.12.2001 einundzwanzig Altersteilzeitvereinbarungen.
Mit dieser Maßnahme hat die Gesellschaft dem Altersteilzeitgesetz und den entsprechenden tariflichen Vereinbarungen Rechnung getragen. Auf diese Weise wurde auch die Chance genutzt, das Personal zu verjüngen. Die deutliche Erhöhung der Altersteilzeit-Vereinbarungen führte zu einem spürbaren Anstieg der hierfür zu bildenden Rückstellungen auf 0,69 Mio A.
Personalkosten
Der Rückgang des Auftragseingangs im zweiten Halbjahr 2001 machte die Reduzierung unserer Belegschaft erforderlich. Als weitere Maßnahme zur Personalkostenbegrenzung wurde mit Wirkung ab 01.08.2001 mit dem Betriebsrat vereinbart, dass Mehrarbeitsstunden bei Angestellten grundsätzlich nicht mehr bezahlt werden, sondern nur noch als Freizeit abgeglitten werden können. Außerdem wurde im Berichtsjahr massiver als in früheren Jahren darauf bestanden, dass die Mitarbeiter ihren Jahresurlaub auch im Berichtsjahr nehmen. Ferner wurde mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, die dieses auch für das nächste Jahr sicherstellt. Eine weitere Maßnahme zur Personalkostenbegrenzung war die Einführung von Kurzarbeit in einigen Abteilungen unserer Sparte Sperrholz/Schalung.

| 2001 | 2000 | 1999 | 1998 | 1997 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Beschäftigtenzahl (jeweils zum 31.12) | 1.410 | 1.431 | 1.421 | 1.447 | 1.441 |
| Beschäftigtenzahl (jeweils Jahresdurchschnitt) | 1.431 | 1.422 | 1.432 | 1.445 | 1.424 |
| Umsatz je Beschäftigten in TA | 126,8 | 131,1 | 133,4 | 131,0 | 132,3 |
| Personalaufwand in Mio. A | 63,1 | 62,3 | 61,6 | 59,5 | 59,1 |
| Personalaufwand je Beschäftigten in TA | 44,1 | 43,8 | 43,1 | 41,2 | 41,5 |
| Personalaufwand in % Gesamtleistung | 34,6 | 33,1 | 32,4 | 31,2 | 31,2 |


Aus- und Weiterbildung
Die Westag ist anerkannter Ausbilder sowohl für den kaufmännischen wie auch für den technischen Bereich. Insgesamt waren zum Ende des Berichtsjahres 52 Auszubildende in unserem Unternehmen beschäftigt. 18 Auszubildende schlossen im Berichtsjahr ihre Berufsausbildung bei der Westag & Getalit AG mit Erfolg ab. Die Erkenntnis, dass eine gute Ausbildung für das Unternehmen und für die Mitarbeiter ein wichtiger Baustein für die Zukunft ist, führte zu einem Ausbau der Weiterbildung.
Jubiläumsfest
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gesellschaft feierten am 08.12.2001 rund 1.350 Mitarbeiter und ihre Partner im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück. Die Festrede hielt unser Vorstandssprecher, Herr Pedro Holzinger. Er gab einen interessanten Rückblick auf die vergangenen 100 Unternehmensjahre. Er nahm die Jubiläumsfeier zum Anlass, allen aktiven aber auch ehemaligen Mitarbeitern seinen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen.
Dank an unsere Mitarbeiter
Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Einsatzbereitschaft und ihr verantwortungsbewusstes Handeln. Unser Dank und unsere Anerkennung gilt vor allem auch unserem Betriebsrat und den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat für die konstruktive Zusammenarbeit und die Bereitschaft, auch unpopuläre, angesichts der Wirtschaftslage in unserer Branche aber unvermeidbare, Maßnahmen mitzutragen.
Die Westag-Aktie
In einem sehr ungünstigen Marktumfeld mussten auch unsere Aktien Kursverluste hinnehmen.

Aktienhandel an der Börse
Kursentwicklung 2001
Der Deutsche Aktienindex DAX fiel im Laufe des Jahres 2001 um 20 % auf einen Jahresschlussstand von 5160,1 Punkte. Nachdem sich der Kurs der Westag-Aktien bis zur Dividendenzahlung sogar besser entwickelte als der DAX, fiel er danach deutlich. Der Kurs der Westag-Vorzugsaktien fiel im Jahresultimovergleich um 31,4 % und der der Westag-Stammaktien sogar um 38,5 %. Für diese Kursentwicklung dürfte neben der allgemein eingetrübten Stimmung an den Aktienbörsen die nun im siebten Jahr rückläufige Entwicklung am Bau und damit auch die Bewertungsgrundlage für unsere Gesellschaft maßgeblich sein. Der dadurch verschärfte Wettbewerb machte sich auch in unseren Erträgen bemerkbar. So fiel das nach dem Berechnungsschema der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (DVFA) errechnete Ergebnis je Aktie von 0,71 A auf 0,37 A. Der vorsichtig bilanzierte Buchwert je Aktie unserer Gesellschaft liegt mit 11,43 A fast doppelt so hoch wie die Börsennotierung zum Jahresende.
Dividendenrendite
Der diesjährigen Hauptversammlung schlagen wir eine Dividende von 0,38 A je Stamm- und 0,44 A je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2001 vor. Aufgrund entsprechender steuerlicher Änderungen entfällt eine Körperschaftssteuergutschrift. Auf Basis der Jahresschlusskurse 2001 errechnet sich somit eine Dividendenrendite von 6,7 % für die Vorzugsaktien und 6,2 % für die Stammaktien unserer Gesellschaft.
Aktionärsstruktur
Mit Schreiben vom 05.04.2002 informierte uns die Syntalit AG darüber, dass sie weiterhin 73,8 % der Stammaktien unserer Gesellschaft hält. Weitere anzeigepflichtige Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien unserer Gesellschaft liegen uns nicht vor. Durch die auch im Berichtsjahr durchgeführte Ausgabe von Belegschaftsaktien befinden sich allerdings inzwischen rund 2,9 % der Vorzugsaktien im Besitz unserer Mitarbeiter.
Investor Relations
Unsere Investor Relations-Aktivitäten haben wir auf hohem Niveau beibehalten. So fand am 28.05.2001 im Industrie-Club in Düsseldorf unsere Bilanzpressekonferenz statt und am gleichen Tag in Frankfurt eine Präsentation vor Analysten der DVFA. Weiterer Höhepunkt war die Hauptversammlung am 21.08.2001 in Rheda-Wiedenbrück, an der rund 350 Aktionäre teilnahmen. Darüber hinaus erschienen regelmäßig Quartalsberichte und weitere Pressemitteilungen.

Kennzahlen WESTAG-Aktie
| 1 | 1) | 1) | 1) | ||
|---|---|---|---|---|---|
| je Aktie | 2001 | 2000 | 1999 | 1998 | 1997 |
| Jahresüberschuss | 0,41 | 0,79 | 1,27 | 1,24 | 1,38 |
| Ergebnis nach DVFA/SG | 0,37 | 0,71 | 1,05 | 1,28 | 1,45 |
| Cashflow nach DVFA/SG | 2,34 | 3,32 | 2,84 | 3,17 | 3,32 |
| Eigenkapital 2) | 11,43 | 11,44 | 11,47 | 11,05 | 10,65 |
| Stammaktien | |||||
| Börsenkurs | |||||
| Höchstkurs | 10,50 | 15,00 | 18,50 | 21,73 | 22,04 |
| Tiefstkurs | 6,00 | 10,00 | 12,50 | 17,13 | 15,85 |
| Jahresschlusskurs | 6,15 | 10,00 | 14,50 | 18,41 | 19,17 |
| Ausschüttung | |||||
| Dividende | 0,38 | 0,82 | 0,82 | 0,82 | 0,82 |
| Steuergutschrift | – | 0,35 | 0,35 | 0,35 | 0,35 |
| Gesamt | 0,38 | 1,17 | 1,17 | 1,17 | 1,17 |
| Vorzugsaktien | |||||
| Börsenkurs | |||||
| Höchstkurs | 11,10 | 13,50 | 18,15 | 22,24 | 21,22 |
| Tiefstkurs | 6,40 | 9,50 | 11,50 | 16,87 | 14,83 |
| Jahresschlusskurs | 6,52 | 9,50 | 12,00 | 17,64 | 18,92 |
| Ausschüttung | |||||
| Dividende | 0,44 | 0,88 | 0,88 | 0,87 | 0,87 |
| Steuergutschrift | – | 0,38 | 0,38 | 0,37 | 0,37 |
| Gesamt | 0,44 | 1,26 | 1,26 | 1,24 | 1,24 |
1) Die Darstellung ist bereinigt um einen in 1999 durchgeführten Aktiensplit im Verhältnis 1:10
2) Grundkapital und Rücklagen
Forschung und Entwicklung
Auch in schwierigen Zeiten setzen wir verstärkt unsere Bemühungen um Produktinnovationen fort.

Wärmebeständigkeitstest im Vergleich zum Wettbewerb bei Getacore Arbeitsplatten

Tür mit dreiseitiger Rundkante ohne Stoßfuge

Schalungsplatte VarioPanel für Deckenschalungs-Systeme
Aus den Sparten
Besonders zahlreich waren im Berichtsjahr die Produktentwicklungen in der Sparte Türen/Zargen. Ebenso hervorzuheben ist die Entwicklung von feuerbeständigen F-90 Verglasungswänden mit ein- oder zweiflügeligen T-90 Türflügeln. Ferner wurde unser Angebot an einbruchhemmenden Türelementen um ein Türelement mit Lichtausschnitt erweitert. Ebenfalls neu ist die Entwicklung eines Rundkantenprogramms für Türblätter mit Postformingkante. Für unsere Exportaktivitäten ist darüber hinaus die erfolgte Prüfung und Zulassung unserer feuerhemmenden Türelemente für zahlreiche Ländern wie Schweiz, Österreich und Polen wichtig.
Aufgrund ihrer guten Materialkenntnisse, ihrer anwendungstechnischen Kompetenz und ihres prüftechnischen Expertenwissens arbeiten seit Jahren Mitarbeiter unserer Sparte Laminate/Elemente erfolgreich im Bereich der technischen Normung von HPL-Platten, HPL-Elementen und seit kurzem auch von dekorativen Mineralwerkstoffen. Besonders stolz sind wir darauf, dass die kurz vor der Einführung stehende internationale Norm ISO 13894 für HPL-Elemente (Arbeitsplatten, Fensterbänke usw.) inhaltlich in wesentlichen Teilen in unserem Hause erarbeitet wurde. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist unsere aktive Mitarbeit in der ISSFA (International Solid Surface Fabricators Association), einem internationalen Forum der Verarbeiter von Mineralwerkstoffen. Ziel unserer diesbezüglichen Aktivitäten ist die qualitative Absicherung eines Mindeststandards für strategisch wichtige Produktgruppen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang unsere Präsentation auf dem ISO Standardisation Meeting in Las Vegas Anfang Februar 2002.
In der Sparte Sperrholz/Schalung wurde gemeinsam mit Kunststoffverarbeitern eine neue feuchtigkeitsresistente Schalungsplatte aus Kunststoff entwickelt. Diese Schalungsplatte eignet sich besonders für alle Deckenschalsysteme mit hoher Einsatzhäufigkeit.
| Umsatz | Umsätze (AG) | 2001 | 2000 | Veränderungen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen | T1 | T1 | T1 | % | ||
| Inland | 155.576 | 161.798 | – 6.222 |
– 3,8 |
||
| Ausland | 25.920 | 24.655 | 1.265 | 5,1 | ||
| Gesamt | 181.496 | 186.453 | – 4.957 |
– 2,7 |
||
| Ergebnisse | Ergebnisse (AG) | 2001 | 2000 | |||
| Kennzahlen | T1 | % | T1 | % | ||
| Betriebsergebnis | 3.525 | 94,0 | 5.861 | 84,6 | ||
| Beteiligungsergebnis | 149 | 4,0 | 322 | 4,6 | ||
| Zinsergebnis | 204 | 5,4 | 429 | 6,2 | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen | ||||||
| Geschäftstätigkeit | 3.878 | 103,4 | 6.612 | 95,4 | ||
| Gethal Amazonas S.A. Veräußerungsgewinn/Wertaufholung |
0 | 0,0 | 493 | 7,1 | ||
| Abwicklung Kesselschaden | 0 | 0,0 | – 51 |
(0,7) | ||
| Außerordentliches Ergebnis | 0 | 0,0 | 442 | 6,4 | ||
| Ergebnis vor Steuern | 3.878 | 103,4 | 7.054 | 101,8 | ||
| Sonstige Steuern | – 129 |
(3,4) | – 121 |
(1,8) | ||
| Ergebnis vor EE-Steuern | 3.749 | 100 | 6.933 | 100,0 | ||
| EE-Steuern | – 1.397 |
(37,3) | – 2.395 |
(34,5) | ||
| Jahresüberschuss | 2.352 | 62,7 | 4.538 | 65,5 | ||
| Allgemeine Kennzahlen |
Kennzahlen AG | 2001 | 2000 | 1999 | 2000/01 % zumVorjahr |
|
| Umsatz | (Mio) | 181,5 | 186,5 | 191,0 | – 2,7 |
|
| Abschreibungen | (Mio) | 10,2 | 10,5 | 10,4 | – 2,9 |
|
| Gewinn vor EE-Steuern | (Mio) | 3,7 | 6,9 | 12,8 | – 46,4 |
|
| EE-Steuern | (Mio) | 1,4 | 2,4 | 5,5 | – 41,7 |
|
| Jahresüberschuss | (Mio) | 2,3 | 4,5 | 7,3 | – 48,9 |
|
| Cashflow Brutto | (Mio) | 14,0 | 17,5 | 23,2 | – 20,1 |
|
| Cashflow DVFA/SG 1) | (Mio) | 13,4 | 19,1 | 16,3 | – 29,8 |
|
| Eigenkapital 2) | (Mio) | 65,4 | 65,4 | 65,6 | 0,0 | |
| (%) | 58,6 | 57,2 | 60,1 | 2,4 | ||
| Eigenkapital-Quote 2) | ||||||
| Eigenkapital-Rendite 2)3) nach Steuern Umsatz-Rendite vor Steuern |
(%) (%) |
3,5 2,0 |
6,9 3,7 |
11,3 6,7 |
– 49,3 – 44,9 |
Ergebnisse und Kennzahlen 2001
2) gezeichnetes Kapital und Rücklagen
3) Durchschnitt aus dem Bestand des Eigenkapitals (2) am Jahresanfang und am Jahresende
Zukunft braucht Herkunft – 100 Jahre Westag & Getalit AG
Die Westag feierte mit rund 550 geladenen Gästen und einem bunten Programm ihr 100-jähriges Bestehen.

Veranstaltungsort A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück und Empfang im Foyer am 6.12.2001
Traditionelle Werte stehen bei der Westag im lebhaften Dialog mit modernen und innovativen Antworten auf die Herausforderungen von Heute und Morgen. Bei dem Festakt hatte es die Westag bewusst nicht auf eine vielstimmige Laudatio oder eine Dokumentation der 100-jährigen, traditionsreichen Geschichte in Wort und Bild angelegt. Vielmehr lag der Anspruch darin, eine unterhaltsame und facettenreiche Dank- und Denkveranstaltung zu inszenieren. Daraus resultierte eine Veranstaltung, die alleine schon von ihrer Örtlichkeit westagtypisch war. Modern, verbunden mit Design, Technik und Standorttreue – so wollte man feiern. Somit war die Entscheidung schnell getroffen, im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück zu gastieren. Neben unseren Kunden war eine Vielzahl von namhaften Gästen aus Politik und Wirtschaft, Verbänden und Kammern erschienen. Für das facettenreiche Programm, welches aus guter Unterhaltung aus Show und Pantomime bestand, hatten wir so klangvolle Namen wie das Gesangstrio der "Jungen Tenöre" gewinnen können. Die drei Jungstars sorgten mit ihrer schwungvollen Klassik für den richtigen musikalischen Rahmen dieser Festveranstaltung. Darüber hinaus konnten wir keinen geringeren als den früheren Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und den Vater der Erfolgsgeschichte der Jena Optik AG, Herrn Dr. Lothar Späth, gewinnen. Herr Dr. Späth referierte zu einem Thema, das der Westag geradezu auf den Leib geschnitten ist: "Wirtschaftlicher Erfolg durch Innovation und Serviceorientierung". Herr Dr. Späth verstand es auf großartige Weise, in seiner unterhaltsamen Art die wirtschaftliche Situation der Bundesrepublik und das Verhalten der Industrie unter obiger Themenüberschrift zusammenzufassen. Seine Kernaussage "Ich muss ein schneller, flexibler und innovativer Problemlöser sein, dann habe ich Serviceorientierung. Mit Information und Service werde ich auch in schwierigen Zeiten nicht vom Erfolg ausgeschlossen." traf Herr Dr. Späth den Nerv der Zeit und rief große Begeisterung bei unseren Gästen hervor.
Zum Ausklang dieser Festveranstaltung übergaben wir der Stadt Rheda-Wiedenbrück das Modell einer Lichtstele. Das symbolträchtige Kunstobjekt wurde anlässlich unseres 100-jährigen Bestehens für den neugestalteten Bahnhofvorplatz der Stadt gestiftet. Realisiert wird das Objekt innerhalb der Verkehrsintegration im Frühjahr 2002. Allen Gästen wurde am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit einer Betriebsbesichtigung geboten. Mit großem Interesse besuchten die Teilnehmer unser Logistikcenter in Rheda-Wiedenbrück und unsere automatisierte Arbeitsplattenproduktion im Zweigwerk in Wadersloh.
Letztlich waren sich alle einig: eine besondere Veranstaltung zu einem besonderen Anlass. Es war ein Tag, der allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird und der dem Motto der Veranstaltung auch im Umkehrschluss noch einen Sinn gibt, denn "Herkunft hat Zukunft".

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Mitreißendes Entertainment der "Jungen Tenöre"

Rede des Ehrengastes Dr. Lothar Späth

Showprogramm des Pantomimen Peter Shub

Symbolische Übergabe des Modells einer Lichtstele für die Stadt Rheda-Wiedenbrück
100 Jahre
Zukunft braucht Herkunft
Jahresabschluss Konzernabschluss 2001

Bilanz zum 31.12.2001 (AG)
| Aktiva | Anhang | 31.12.2001 | 31.12.2000 |
|---|---|---|---|
| 1 | T1 | ||
| A. Anlagevermögen | 1 | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | |||
| und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 150.624,79 | 152,1 | |
| II. Sachanlagen | |||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 22.716.470,37 | 22.483,3 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 19.452.224,00 | 10.508,7 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.075.718,51 | 9.362,9 | |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.254.067,06 | 1.978,3 | |
| 53.498.479,94 | 44.333,2 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.278.229,70 | 1.278,2 | |
| Sonstige Ausleihungen | 158.398,20 | 39,1 | |
| 1.436.627,90 | 1.317,3 | ||
| 55.085.732,63 | 45.802,6 | ||
| B. Umlaufvermögen | 2 | ||
| I. Vorräte |
|||
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 17.647.341,00 | 15.463,7 | |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 4.203.994,00 | 4.519,7 | |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 11.691.928,00 | 11.665,9 | |
| Geleistete Anzahlungen | 140.533,27 | 0,0 | |
| 33.683.796,27 | 31.649,3 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18.494.461,96 | 17.825,1 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 105.324,07 | 788,6 | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 1.239.439,92 | 1.620,1 | |
| 19.839.225,95 | 20.233,8 | ||
| III. Wertpapiere | |||
| Eigene Anteile | 362.264,24 | 787,0 | |
| Sonstige Wertpapiere | 234.555,15 | 5.672,3 | |
| 596.819,39 | 6.459,3 | ||
| IV. Schecks, Kassenbestand, Postbankguthaben, | |||
| Guthaben bei Kreditinstituten | 2.214.079,04 | 10.168,8 | |
| 56.333.920,65 | 68.511,2 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 3 | 193.774,91 | 87,6 |
| 111.613.428,19 | 114.401,4 |
| Passiva | Anhang | 31.12.2001 | 31.12.2000 |
|---|---|---|---|
| 1 | T1 | ||
| A. Eigenkapital | 4 | ||
| I. Gezeichnetes Kapital |
|||
| Stammaktien | 7.321.600,00 | 7.321,6 | |
| Vorzugsaktien | 7.321.600,00 | 7.321,6 | |
| 14.643.200,00 | 14.643,2 | ||
| II. Kapitalrücklage | 24.344.572,38 | 24.344,6 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 595.757,30 | 595,7 | |
| Rücklage für eigene Anteile | 362.264,24 | 787,0 | |
| Andere Gewinnrücklagen | 25.450.000,00 | 25.053,3 | |
| 26.408.021,54 | 26.436,0 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 2.393.322,20 67.789.116,12 |
4.826,6 70.250,4 |
|
| B. Sonderposten mit Rücklageanteil | 5 | 4.026.395,23 | 4.152,0 |
| C. Rückstellungen | 6 | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche | |||
| Verpflichtungen | 11.587.935,00 | 10.742,6 | |
| Steuerrückstellungen | 196.400,00 | 15,3 | |
| Sonstige Rückstellungen | 8.419.817,30 | 9.657,9 | |
| 20.204.152,30 | 20.415,8 | ||
| D. Verbindlichkeiten | 7 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.297.768,70 | 2.719,7 | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 158.321,50 | 191,6 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.349.774,88 | 10.975,8 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.805.899,46 | 5.690,0 | |
| 19.593.764,54 | 19.577,1 | ||
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 8 | 0,00 | 6,1 |
| 111.613.428,19 | 114.401,4 |
Entwicklung des Anlagevermögens (AG)
| (in 1) | A. Bruttowerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2001 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2001 | |
| Anschaffungs-/ | Anschaffungs-/ | ||||
| Herstellkosten | Herstellkosten | ||||
| I. Immaterielle |
|||||
| Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche | |||||
| Schutzrechte und ähnliche | |||||
| Rechte und Werte sowie | |||||
| Lizenzen an solchen | |||||
| Rechten und Werten | 766.938,71 | 110.151,70 | 317.888,05 | 0,00 | 559.202,36 |
| 766.938,71 | 110.151,70 | 317.888,05 | 0,00 | 559.202,36 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücks | |||||
| gleiche Rechte und Bauten | |||||
| einschließlich der Bauten | |||||
| auf fremden Grundstücken | 43.627.567,29 | 1.413.397,33 | 88.774,90 | 275.513,13 | 45.227.702,85 |
| Technische Anlagen und | |||||
| Maschinen | 58.352.526,25 | 12.205.837,13 | 1.144.063,54 | 1.106.991,76 | 70.521.291,60 |
| Andere Anlagen, Betriebs | |||||
| und Geschäftsausstattung | 50.748.714,65 | 4.538.676,58 | 906.150,32 | 520.192,35 | 54.901.433,26 |
| Geleistete Anzahlungen | |||||
| und Anlagen im Bau | 1.978.279,60 | 1.178.484,70 | 0,00 | – 1.902.697,24 | 1.254.067,06 |
| 154.707.087,79 | 19.336.395,74 | 2.138.988,76 | 0,00 | 171.904.494,77 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen | |||||
| Unternehmen | 1.278.229,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.278.229,70 |
| Sonstige Ausleihungen | 39.049,99 | 127.822,95 | 8.474,74 | 0,00 | 158.398,20 |
| 1.317.279,69 | 127.822,95 | 8.474,74 | 0,00 | 1.436.627,90 | |
| Anlagevermögen - Gesamt | 156.791.306,19 | 19.574.370,39 | 2.465.351,55 | 0,00 | 173.900.325,03 |
| B. Wertberichtigungen | C. Nettowerte (A–B) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2001 | Zugänge | Abgänge | Zuschreibungen | 31.12.2001 | Berichtsjahr | Vorjahr |
| Abschreibungen | Abschreibungen | 31.12.2001 | 31.12.2000 | |||
| aufgelaufen | aufgelaufen | Buchwerte | Buchwerte | |||
| 614.864,56 | 109.258,06 | 315.545,05 | 0,00 | 408.577,57 | 150.624,79 | 152.074,15 |
| 614.864,56 | 109.258,06 | 315.545,05 | 0,00 | 408.577,57 | 150.624,79 | 152.074,15 |
| 21.144.230,95 47.843.879,83 |
1.455.776,43 4.359.918,31 |
88.774,90 1.134.730,54 |
0,00 0,00 |
22.511.232,48 51.069.067,60 |
22.716.470,37 19.452.224,00 |
22.483.336,34 10.508.646,42 |
| 41.385.788,32 | 4.306.213,75 | 866.287,32 | 0,00 | 44.825.714,75 | 10.075.718,51 | 9.362.926,33 |
| 0,00 110.373.899,10 |
0,00 10.121.908,49 |
0,00 2.089.792,76 |
0,00 0,00 |
0,00 118.406.014,83 |
1.254.067,06 53.498.479,94 |
1.978.279,60 44.333.188,69 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.278.229,70 | 1.278.229,70 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 158.398,20 | 39.049,99 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.436.627,90 | 1.317.279,69 |
| 110.988.763,66 | 10.231.166,55 | 2.405.337,81 | 0,00 | 118.814.592,40 | 55.085.732,63 | 45.802.542,53 |
Gewinn- und Verlustrechnung (AG) für das Geschäftsjahr 2001
| Anhang | 2001 | 2000 | |
|---|---|---|---|
| 1 | T1 | ||
| Umsatzerlöse | 9 | 181.496.329,38 | 186.452,9 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestandes | |||
| an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | – 15.709,00 |
1.029,9 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 725.321,60 | 555,5 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10 | 2.589.085,39 | 2.675,4 |
| Materialaufwand | 11 | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | |||
| und für bezogene Waren | – 83.751.165,75 |
– 87.900,7 |
|
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | – 1.272.870,47 |
– 1.298,7 |
|
| – 85.024.036,22 |
– 89.199,4 |
||
| Personalaufwand | 12 | ||
| a) Löhne und Gehälter | – 50.873.639,54 |
– 50.455,5 |
|
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen | |||
| für Altersversorgung und Unterstützung | – 12.202.253,55 |
– 11.851,1 |
|
| – 63.075.893,09 |
– 62.306,6 |
||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | 13 | – 10.231.166,55 |
– 10.530,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 14 | – 22.938.061,82 |
– 22.817,4 |
| Erträge aus Beteiligungen | 149.416,28 | 0,0 | |
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 15 | 0,00 | 321,5 |
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen | |||
| des Finanzanlagevermögens | 16 | 3.713,09 | 1,3 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 16 | 637.398,62 | 747,1 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 16 | – 242.354,32 |
– 228,0 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 16 | – 195.814,42 |
– 90,3 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.878.228,94 | 6.611,7 | |
| Außerordentliche Erträge | 2.555.535,07 | 7.028,1 | |
| Außerordentliche Aufwendungen | 2.555.535,07 | – 6.586,3 |
|
| Außerordentliches Ergebnis | 17 | 0,00 | 441,8 |
| 3.878.228,94 | 7.053,5 | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 18 | – 1.396.917,78 |
– 2.394,5 |
| Sonstige Steuern | 19 | – 129.490,87 |
– 121,3 |
| Jahresüberschuss | 2.351.820,29 | 4.537,7 | |
| Gewinn-Vortrag aus dem Vorjahr | 13.464,97 | 82,1 | |
| Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile | 424.734,76 | 564,7 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | – 396.697,82 |
– 357,9 |
|
| Bilanzgewinn | 2.393.322,20 | 4.826,6 |
Bilanz zum 31.12.2001 (Konzern)
| Aktiva | Anhang | 31.12.2001 | 31.12.2000 |
|---|---|---|---|
| 1 | T1 | ||
| A. Anlagevermögen | 1 | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | |||
| und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 151.132,50 | 154,8 | |
| II. Sachanlagen | |||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 22.883.553,96 | 22.690,7 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 19.452.224,00 | 10.508,6 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.211.796,80 | 9.506,3 | |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.254.067,06 | 1.978,3 | |
| 53.801.641,82 | 44.683,9 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| Sonstige Ausleihungen | 158.653,85 | 39,3 | |
| 158.653,85 | 39,3 | ||
| 54.111.428,17 | 44.878,0 | ||
| B. Umlaufvermögen | 2 | ||
| I. Vorräte |
|||
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 17.655.941,25 | 15.465,5 | |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 4.203.994,00 | 4.519,8 | |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 12.644.159,82 | 12.695,1 | |
| Geleistete Anzahlungen | 140.533,27 | 0,0 | |
| 34.644.628,34 | 32.680,4 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.356.015,92 | 18.642,6 | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 1.343.571,24 | 1.671,5 | |
| 20.699.587,16 | 20.314,1 | ||
| III. Wertpapiere | |||
| Eigene Anteile | 362.264,24 | 787,0 | |
| Sonstige Wertpapiere | 234.555,15 | 5.672,3 | |
| 596.819,39 | 6.459,3 | ||
| IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postbank | |||
| guthaben, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.339.596,69 | 10.292,0 | |
| 58.280.631,58 | 69.745,8 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 3 | 216.007,81 | 106,8 |
| 112.608.067,56 | 114.730,6 |
| Passiva | Anhang | 31.12.2001 | 31.12.2000 |
|---|---|---|---|
| 1 | T1 | ||
| A. Eigenkapital | 4 | ||
| I. Gezeichnetes Kapital |
|||
| Stammaktien | 7.321.600,00 | 7.321,6 | |
| Vorzugsaktien | 7.321.600,00 | 7.321,6 | |
| 14.643.200,00 | 14.643,2 | ||
| II. Kapitalrücklage | 24.344.572,38 | 24.344,6 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 595.757,30 | 595,7 | |
| Rücklage für eigene Anteile | 362.264,24 | 787,0 | |
| Andere Gewinnrücklagen | 25.450.000,00 | 25.053,3 | |
| 26.408.021,54 | 26.436,1 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 2.372.535,70 | 4.809,8 | |
| 67.768.329,62 | 70.233,6 | ||
| B. Sonderposten mit Rücklageanteil | 5 | 4.040.550,35 | 4.168,2 |
| C. Rückstellungen | 6 | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche | |||
| Verpflichtungen | 11.587.935,00 | 10.742,6 | |
| Steuerrückstellungen | 250.085,65 | 15,3 | |
| Sonstige Rückstellungen | 8.489.932,29 | 9.745,8 | |
| 20.327.952,94 | 20.503,7 | ||
| D. Verbindlichkeiten | 7 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.883.847,19 | 2.719,7 | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 158.321,50 | 191,6 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.545.752,82 | 11.173,7 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.883.313,14 | 5.734,0 | |
| 20.471.234,65 | 19.819,0 | ||
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 8 | 0,00 | 6,1 |
| 112.608.067,56 | 114.730,6 |
Entwicklung des Anlagevermögens (Konzern)
| (in 1) | A. Bruttowerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2001 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2001 | |
| Anschaffungs-/ | Anschaffungs-/ | ||||
| Herstellkosten | Herstellkosten | ||||
| I. Immaterielle |
|||||
| Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche | |||||
| Schutzrechte und ähnliche | |||||
| Rechte und Werte sowie | |||||
| Lizenzen an solchen | |||||
| Rechten und Werten | 788.167,55 | 110.882,34 | 317.888,05 | 0,00 | 581.161,84 |
| 788.167,55 | 110.882,34 | 317.888,05 | 0,00 | 581.161,84 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücks | |||||
| gleiche Rechte und Bauten | |||||
| einschließlich der Bauten | |||||
| auf fremden Grundstücken | 44.607.691,80 | 1.413.397,33 | 88.774,90 | 275.513,13 | 46.207.827,36 |
| Technische Anlagen und | |||||
| Maschinen | 58.352.526,25 | 12.205.837,13 | 1.144.063,54 | 1.106.991,76 | 70.521.291,60 |
| Andere Anlagen, Betriebs | |||||
| und Geschäftsausstattung | 51.612.629,52 | 4.615.344,52 | 970.505,60 | 520.192,35 | 55.777.660,79 |
| Geleistete Anzahlungen | |||||
| und Anlagen im Bau | 1.978.279,60 | 1.178.484,70 | 0,00 | – 1.902.697,24 | 1.254.067,06 |
| 156.551.127,17 | 19.413.063,68 | 2.203.344,04 | 0,00 | 173.760.846,81 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Sonstige Ausleihungen | 39.305,64 | 127.822,95 | 8.474,74 | 0,00 | 158.653,85 |
| 39.305,64 | 127.822,95 | 8.474,74 | 0,00 | 158.653,85 | |
| Anlagevermögen - Gesamt | 157.378.600,36 | 19.651.768,97 | 2.529.706,83 | 0,00 | 174.500.662,50 |
| B. Wertberichtigungen C. Nettowerte (A–B) |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2001 | Zugänge | Abgänge | Zuschreibungen | 31.12.2001 Berichtsjahr |
Vorjahr | |
| Abschreibungen | Abschreibungen | 31.12.2001 | 31.12.2000 | |||
| aufgelaufen | aufgelaufen | Buchwerte | Buchwerte | |||
| 633.429,06 | 112.145,33 | 315.545,05 | 0,00 | 430.029,34 | 151.132,50 | 154.738,49 |
| 633.429,06 | 112.145,33 | 315.545,05 | 0,00 | 430.029,34 | 151.132,50 | 154.738,49 |
| 21.917.008,66 47.843.879,83 |
1.496.039,64 4.359.918,31 |
88.774,90 1.134.730,54 |
0,00 0,00 |
23.324.273,40 51.069.067,60 |
22.883.553,96 19.452.224,00 |
22.690.683,14 10.508.646,42 |
| 42.106.305,76 | 4.390.119,02 | 930.560,79 | 0,00 | 45.565.863,99 | 10.211.796,80 | 9.506.323,76 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.254.067,06 | 1.978.279,60 |
| 111.867.194,25 | 10.246.076,97 | 2.154.066,23 | 0,00 | 119.959.204,99 | 53.801.641,82 | 44.683.932,92 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 158.653,85 | 39.305,64 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 158.653,85 | 39.305,64 |
| 112.500.623,31 | 10.358.222,30 | 2.469.611,28 | 0,00 | 120.389.234,33 | 54.111.428,17 | 44.877.977,05 |
| Anhang | 2001 | 2000 | |
|---|---|---|---|
| 1 | T1 | ||
| Umsatzerlöse | 9 | 189.168.011,83 | 193.963,8 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestandes | |||
| an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | – 15.709,00 |
1.029,9 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 725.321,60 | 555,5 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10 | 2.637.234,86 | 2.730,5 |
| Materialaufwand | 11 | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | |||
| und für bezogene Waren | – 89.496.723,49 |
– 93.434,5 |
|
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | – 1.272.870,47 |
– 1.298,7 |
|
| – 90.769.593,96 |
– 94.733,2 |
||
| Personalaufwand | 12 | ||
| a) Löhne und Gehälter | – 51.875.716,66 |
– 51.456,1 |
|
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen | |||
| für Altersversorgung und Unterstützung | – 12.417.058,10 |
– 12.064,2 |
|
| – 64.292.774,76 |
– 63.520,3 |
||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | 13 | – 10.358.222,30 |
– 10.650,6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 14 | – 23.328.269,78 |
– 23.156,3 |
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen | |||
| des Finanzanlagevermögens | 16 | 3.733,54 | 1,3 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 16 | 613.932,06 | 728,7 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 16 | – 242.354,32 |
– 228,0 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 16 | – 205.414,18 |
– 98,6 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.935.895,59 | 6.622,7 | |
| Außerordentliche Erträge | 2.555.535,07 | 7.028,1 | |
| Außerordentliche Aufwendungen | – 2.555.535,07 |
– 6.586,3 |
|
| Außerordentliches Ergebnis | 17 | 0,00 | 441,8 |
| 3.935.895,59 | 7.064,5 | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 18 | – 1.446.577,33 |
– 2.394,5 |
| Sonstige Steuern | 19 | – 141.524,07 |
– 132,4 |
| Jahresüberschuss | 2.347.794,19 | 4.537,6 | |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | – 3.295,43 |
65,4 | |
| Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile | 424.734,76 | 564,7 | |
| Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile | 0,00 | 0,0 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | – 396.697,82 |
– 357,9 |
|
| Bilanzgewinn | 2.372.535,70 | 4.809,8 |
Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern) für das Geschäftsjahr 2001
Anhang und Konzernanhang
Vorbemerkungen
Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Westag & Getalit AG sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktienrechts aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren angewandt. Jahresabschluss und Konzernabschluss werden im Folgenden zusammen erläutert; wenn nicht besonders vermerkt, gelten die nachstehenden Angaben für beide Abschlüsse.
Konsolidierungskreis
Als Tochterunternehmen wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2001 die Sperrholz Koch GmbH einbezogen. Wir haben die Syntalit AG, Zug, Schweiz darauf hingewiesen, dass die Westag & Getalit AG in den Konzernabschluss der Syntalit AG einbezogen werden muss.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Konsolidierung der geprüften Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB vorgenommen.
Die einzelnen Posten der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sind entsprechend den Vorschriften des HGB ausgewiesen. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stimmt das Geschäftsjahr überein; Bilanzstichtag ist einheitlich der 31. Dezember.
Bei der Kapitalkonsolidierung ist der Anschaffungswert der Beteiligung gegen den Eigenkapitalposten des in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmens zum Erwerbszeitpunkt aufgerechnet worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 Abs.1 HGB nach der Buchwertmethode. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert. Konzerninterne Zwischengewinne wurden in Abzug gebracht und somit im Konzernabschluss berücksichtigt; darauf entfallende latente Steuern fanden ebenfalls Berücksichtigung.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung
Forderungen, Verbindlichkeiten und geleistete Anzahlungen in fremder Währung wurden mit dem Geld- bzw. Briefkurs am Buchungstag bewertet, soweit nicht ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs eine Abwertung des Aktivpostens oder eine Höherbewertung der Verpflichtung erforderlich gemacht hat. Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind, wurden berücksichtigt.
Angaben zur Bilanzierung
Die Jahresabschlüsse 2001 entsprechen in ihrer Darstellung und Gliederung der gesetzlichen Regelung des HGB. Soweit notwendige Angaben nicht in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen worden sind, erfolgen diese Angaben im Anhang.
Nach den Vorschriften des § 58 AktG wurde im Rahmen des Jahresabschlusses 2001 wiederum ein Teil des Jahresüberschusses in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Angaben zu Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber 2000 grundsätzlich beibehalten. Dabei kommt auch das Wertaufholungsgebot nach § 280 HGB zur Anwendung.
Bei Deckung durch Devisen-Termingeschäfte, die ausschließlich zur Kurssicherung unserer
Rohstoff-Bezüge aus dem Ausland dienen, wird mit dem Sicherungskurs umgerechnet.
| Beteiligungen | Name des Unternehmens | Nominal-Kapital | Anteil in % | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Einbezogene Unternehmen | ||||||
| Westag & Getalit AG, | ||||||
| Rheda-Wiedenbrück | 14.643.200,00 A | Mutterunternehmen | ||||
| Sperrholz Koch GmbH, | 2.500.000,00 DM | 100 | ||||
| Coesfeld | (Tochterunternehmen) |
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Hierbei kamen Nutzungszeiten von generell 3 Jahren, in einem kleineren Einzelfall von 20 Jahren, zum Ansatz.
Sachanlagen
Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs.1 HGB. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen Materialaufwendungen zu Anschaffungskosten, Fertigungslöhne sowie anteilige Produktions-Gemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Unsere Abschreibungen richten sich nach den steuerlich anerkannten betriebsgewöhnlichen Nutzungszeiten. Sie betragen für Fabrik-, Geschäfts-, Wohnbauten sowie andere Baulichkeiten überwiegend 25 - 50 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen bis zu 10 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 5 - 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und am Ende
desselben Jahres als Abgang ausgewiesen. Bei Gebäuden und anderen Baulichkeiten wurden lineare Abschreibungen mit den üblichen Sätzen (zum Teil mit fallenden Staffelsätzen nach § 7 Abs. 5 EStG) unverändert angewandt.
Abgesehen von kleineren Teilbereichen, in denen die lineare Methode zur Anwendung kommt, wurden bewegliche Anlagegüter generell, soweit steuerlich möglich, mit den zulässigen Höchstsätzen degressiv abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibung wurde Gebrauch gemacht, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führte. Bei beweglichen Anlagegütern mit Zugängen in der ersten Jahreshälfte wurde die volle Jahresrate, auf alle übrigen Zugänge die halbe Jahresrate verrechnet. Abweichend davon wurde der Zugang Kesselhaus im Geschäftsjahr nur zeitanteilig abgeschrieben.
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen zeigen wir mit ihren Anschaffungskosten abzüglich eventuell notwendiger Abschreibungen. Verzinsliche Ausleihungen sowie Genossenschaftsanteile sind zum Nominalwert bilanziert.
Vorräte
Unverändert sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen wurden – unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Steuerrechts – zu Herstellungs- bzw. Konzernherstellungskosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen enthalten. In notwendigem Umfang wurden wie bisher Abwertungen vorgenommen, die insbesondere den Risiken, die durch Überalterung, Qualitätsminderung und andere eingeschränkte Verwertungsmöglichkeiten gegeben sind, Rechnung tragen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert oder zum niedrigeren Tageswert am Bilanzstichtag angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie für Wechselforderungen wurden, soweit erforderlich, Abschreibungen bzw. Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Wertpapiere
Es handelt sich um festverzinsliche Wertpapiere und um eigene Anteile, die wir zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen am Bilanzstichtag bewerten.
Flüssige Mittel
Schecks, Kassenbestand, Postbankguthaben sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden
zum Nennwert bzw. bei Währungsguthaben zum Anschaffungskurs oder mit dem niedrigeren A-Geldkurs zum 31.12.2001 angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten beinhaltet u.a. im Jahresabschluss der AG ein Disagio. Im Konzernabschluss werden zusätzlich – wie im Vorjahr – latente Steuern gemäß § 306 HGB ausgewiesen.
Sonderposten mit Rücklageanteil
Sie enthalten Rücklagen und Wertberichtigungen nach steuerlichen Vorschriften. Soweit ihr Ausweis in der Handelsbilanz Voraussetzung für ihre steuerrechtliche Anerkennung ist, werden sie in Höhe der steuerlich zulässigen Beträge angesetzt. Auch Sonderposten für Investitionszuschüsse im Anlagevermögen werden hier ausgewiesen, und zwar in Höhe der erhaltenen Zuschussbeträge abzüglich anteiliger Auflösungen dieser Posten.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem vollen Teilwert unserer gesamten Pensionsverpflichtungen. Sie wurden nach versicherungsmathematischen Berechnungen auf der Grundlage der steuerrechtlichen Vorschriften mit einem Zinssatz von 6 % angesetzt. Fehlbeträge bestehen nicht.
Übrige Rückstellungen
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert worden.
Kapitalflussrechnung 2001 (Konzern)
| Kapitalflussrechnung 2001 (Konzern) | 2001 | 2000 |
|---|---|---|
| T1 | T1 | |
| Jahresüberschuss | 2.348 | 4.538 |
| Abschreibungen auf immaterielle VG und Sachanlagen | 10.358 | 10.651 |
| Außerordentliche Erträge | 0 | (493) |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | 845 | 485 |
| Veränderung des Sonderpostens mit Rücklageanteil | (128) | 3.907 |
| Cashflow nach DVFA/SG (Zwischensumme) | 13.423 | 19.088 |
| Ergebnisbeiträge aus Anlagenabgängen | (186) | (430) |
| Veränderung der Vorräte | (1.965) | 134 |
| Veränderung der Forderungen und sonstigen VG | (385) | 123 |
| Veränderung des aktivischen Rechnungsabgrenzungspostens | (109) | (9) |
| Veränderung der anderen Rückstellungen | (1.021) | 345 |
| Veränderung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten | (6) | 6 |
| Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten | (1.512) | 565 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 8.239 | 19.822 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle VG und Sachanlagen | (19.524) | (13.845) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen VG und Sachanlagen | 238 | 455 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Beteiligungen/Ausleihungen an assoziierte | ||
| Unternehmen | 0 | 2.018 |
| Veränderung der Ausleihungen | (119) | (23) |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (19.405) | (11.395) |
| Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.165 | 131 |
| Veränderung der Wertpapiere | 5.862 | 1.615 |
| Dividendenzahlungen | (4.813) | (4.789) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (3.214) | (3.043) |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | ||
| (Summe der Cashflows) | (7.952) | 5.384 |
| Finanzmittelbestand zum 1. Januar | 10.292 | 4.908 |
| Finanzmittelbestand zum 31. Dezember | 2.340 | 10.292 |
Segmentberichterstattung
| (in T1) | Sperrholz/Schalung | Türen/Zargen | Laminate/Elemente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | ||
| Umsätze | |||||||
| Inland | 21.927 | 26.206 | 80.646 | 83.619 | 52.674 | 51.973 | |
| Ausland | 7.773 | 7.294 | 6.297 | 5.424 | 11.850 | 11.937 | |
| 29.700 | 33.500 | 86.943 | 89.043 | 64.524 | 63.910 | ||
| (AG) | 16,4 % | 18,0 % | 47,9 % | 47,7 % | 35,5 % | 34,3 % | |
| (Konzern) | 15,7 % | 17,3 % | 46,0 % | 45,9 % | 34,1 % | 32,9 % | |
| davon mit anderen Segmenten | 0 | 0 | 0 | 0 | 15.201 | ||
| Segmentergebnis | |||||||
| Ergebnis vor EE-Steuern | – 1.097 |
22 | 3.444 | 3.369 | 1.253 | 3.220 | |
| darin enthalten: | |||||||
| Abschreibungen | 896 | 1.034 | 3.993 | 4.084 | 3.728 | 4.031 | |
| Zinserträge | 104 | 134 | 306 | 357 | 226 | 256 | |
| Zinsaufwendungen | – 32 |
– 16 |
– 94 |
– 43 |
– 70 |
– 31 |
|
| Zinsergebnis | 72 | 118 | 212 | 314 | 156 | 225 | |
| Segmentvermögen | |||||||
| Investitionen in das langfristige | |||||||
| Vermögen | 1.327 | 977 | 3.854 | 6.888 | 2.886 | 2.839 | |
| Nettosegmentvermögen | 15.115 | 12.502 | 32.008 | 30.828 | 32.404 | 29.017 |
Seit 1979 ist die Westag & Getalit AG in drei Sparten gegliedert, die jeweils sowohl Produktion als auch Vertrieb umfassen:
Sperrholz/Schalung
Türen/Zargen
Laminate/Elemente
Zentrale Aufgaben wie Einkauf, Personalwesen, technische Leitung, Datenverarbeitung sowie allgemeine Verwaltung werden vom Zentralbereich wahrgenommen.
Des Weiteren gehört mit 100 % Anteilen die Konzerntochtergesellschaft Sperrholz Koch GmbH zur Westag & Getalit AG. Die übrigen in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden von der Zentralsparte betreut und je nach Bedarf auf die einzelnen Sparten verteilt.
| Zentralbereich | Sperrholz Koch GmbH | Sonstiges, Überleitungen | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | 2001 | 2000 |
| 329 | 0 | 8.368 | 8.185 | – 722 |
– 692 |
163.222 | 169.291 |
| 0 | 0 | 26 | 18 | 0 | 0 | 25.946 | 24.673 |
| 329 | 0 | 8.394 | 8.203 | – 722 |
– 692 |
189.168 | 193.964 |
| 0,2 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 100,0 % | 100,0 % |
| 0,2 % | 0,0 % | 4,4 % | 4,2 % | – 0,4 % |
– 0,3 % |
100,0 % | 100,0 % |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 15.201 |
| 0 | 0 | 202 | 322 | – 8 |
0 | 3.794 | 6.933 |
| 1.614 | 1.381 | 127 | 121 | 0 | 0 | 10.358 | 10.651 |
| 1 | 0 | 2 | 1 | – 25 |
– 20 |
614 | 728 |
| 0 | 0 | – 35 |
– 28 |
25 | 20 | – 206 |
– 98 |
| 1 | 0 | – 32 |
– 27 |
0 | 0 | 408 | 630 |
| 11.380 | 3.061 | 77 | 80 | 0 | 0 | 19.524 | 13.845 |
| 16.950 | 10.637 | 1.972 | 2.038 | – 41 |
– 34 |
98.408 | 84.988 |
| Die Posten des | |
|---|---|
| Nettosegment | |
| vermögens setzen | |
| sich wie folgt | |
| zusammen: | |
| (in T1) | Konzern | ||
|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | ||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Sachanlagen und immaterielle | |||
| Vermögensgegenstände des | |||
| Anlagevermögens | 53.953 | 44.839 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 34.645 | 32.680 | |
| Forderungen aus Lieferungen | |||
| und Leistungen | 19.356 | 18.643 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |||
| und Leistungen | – 9.546 |
– | 11.174 |
| 44.455 | 40.149 | ||
| 98.408 | 84.988 |
Weitere Angaben zu den einzelnen Posten des Jahres- und Konzernabschlusses
- Anlagevermögen Die Aufgliederung der in den Bilanzen zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Jahr 2001 sind den entsprechenden Anlagen zu den Bilanzen zu entnehmen.
Anteile an verbundenen Unternehmen/ Beteiligungen
Wir sind an dem folgenden Unternehmen beteiligt:
| Name der Gesellschaft | Anteil am Kapital |
Eigenkapital 31.12.2001 |
Jahresüberschuss Jahresfehlbetrag 2001 |
|---|---|---|---|
| % | T1 | T1 | |
| Verbundene Unternehmen: | |||
| Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld | 100 | 1.278 | 149 |
2.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren nicht vorhanden. Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände enthalten abgegrenzte Zinsen in Höhe von TA 4 (Vorjahr: TA 124). 2.1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.2. Eigene Anteile Im Geschäftsjahr 1999 hat die Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 25. August 1998 eigene Anteile (Vorzugsaktien) erworben. Hierzu im Einzelnen: Anzahl/Erwerb 111.992 Stück Bestand am 31.12.2001 55.562 Stück Anteil am Grundkapital 0,97 % Erwerbszeitpunkt Dezember 1999 Erwerbspreis (durchschnittlich) 13,21 A/Stück Kurs am 31.12.2001 6,52 A/Stück
Der Posten beeinhaltet im Jahresabschluss der AG ein Disagio in Höhe von TA 161 (Vorjahr: TA 0). 3. Rechnungsabgrenzungsposten
In der Konzernbilanz sind in diesem Posten zusätzlich latente Steuern gemäß § 306 HGB in Höhe von TA 21 (Vorjahr: TA 17) enthalten.
- Eigenkapital 4.1. Gezeichnetes Kapital
Aufgrund der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 24. August 1999 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 14.643.200,00 A und besteht aus:
Inhaber-Aktien
| Anzahl Stammaktien | ||
|---|---|---|
| Anzahl Aktienurkunden | Anzahl Stückaktien | Betrag in 1 |
| 12.250 | 2.450.000 | 6.272.000,00 |
| 14.000 | 280.000 | 716.800,00 |
| 13.000 | 130.000 | 332.800,00 |
| 2.860.000 | 7.321.600,00 | |
| Anzahl Vorzugsaktien | ||
| 286.000 | 2.860.000 | 7.321.600,00 |
| Gesamtzahl und Gesamt-Betrag der Stamm- und Vorzugsaktien | ||
| 5.720.000 | 14.643.200,00 |
Nach den in 1999 durchgeführten Änderungen ist das Grundkapital der Gesellschaft auf Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) umgestellt worden. Die im Umlauf befindlichen Aktienurkunden behalten auch nach der Umstellung auf Stückaktien ihre Gültigkeit. Urkunden, die bisher auf einen Nennbetrag von 50,00 DM ausgestellt sind, gelten als Urkunden, die zehn Stückaktien verkörpern. Bei Aktien mit höheren Nennbeträgen als 50,00 DM gilt Entsprechendes. Der Anspruch der Aktionäre auf Einzelverbriefung ihrer Anteile ist ausgeschlossen. Sämtliche Aktien der Gesellschaft sind zum Börsenhandel mit amtlicher Notierung an der Düsseldorfer und Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Die Stammaktien sind voll stimmberechtigt, die Vorzugsaktien dagegen stimmrechtslos. Die Inhaber von Vorzugsaktien erhalten aus dem jährlichen Bilanzgewinn eine Vorzugsdividende von 0,12 A je Vorzugsaktie. Reicht der verteilbare Bilanzgewinn in einem Geschäftsjahr zur Zahlung der Vorzugsdividende von 0,12 A je Vorzugsaktie nicht aus, so ist der Rückstand ohne Zinsen aus dem Bilanzgewinn der folgenden Geschäftsjahre in der Weise nachzuzahlen, dass die älteren Rückstände vor den jüngeren zu tilgen und die aus dem Gewinn eines Geschäftsjahres für dieses zu zahlenden Vor-
zugsbeträge erst nach Tilgung sämtlicher Rückstände zu leisten sind. Nach Ausschüttung einer Dividende von 0,12 A auf die Stammaktien erhalten die Vorzugsaktionäre eine nicht nachzahlbare Mehrdividende von 0,06 A. An einer weiteren Gewinnausschüttung nehmen Vorzugs- und Stammaktionäre im Verhältnis der anteiligen Beträge am Grundkapital gleichmäßig teil.
Die Ausgabe weiterer Vorzugsaktien, die bei der Verteilung des Gewinnes oder des Gesellschaftsvermögens den vorhandenen stimmrechtslosen Vorzugsaktien gleichstehen oder vorgehen, bleibt vorbehalten. Der Vorstand wurde durch Beschluss der ordenlichen Hauptversammlung vom 24. August 1999 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. August 2004 einmalig oder mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stamm- und/oder stimmrechtsloser Vorzugsaktien um bis zu 5.840.000,00 A (genehmigtes Kapital I) gegen Geldeinlagen zu erhöhen. Dabei steht den Aktionären grundsätzlich das übliche Bezugsrecht zu; der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen, ferner das Bezugsrecht der Aktionäre zu einem Nennbetrag von insgesamt 300.000 A auszuschließen, um Belegschaftsaktien auszugeben sowie bei gleichzeitiger Ausgabe von Stamm- und Vorzugsaktien unter Wahrung des bestehenden Beteiligungsverhältnisses der beiden Aktiengattungen das Bezugsrecht der Inhaber von Aktien einer Gattung auf Aktien der anderen Gattung auszuschließen.
Zusätzlich ist weiteres genehmigtes Kapital II in Höhe von bis zu 1.460.000,00 A vorhanden. Der Vorstand ist dabei ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital in dieser Höhe bis zum 23. August 2004 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer Stamm- und/oder Vorzugsaktien ohne Stimmrecht gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen. Er ist außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
- a) sofern der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet,
- b) um Unternehmen oder Beteiligungen zu erwerben, wenn dies im Gesellschaftsinteresse liegt,
- c) soweit dies erforderlich ist, um im gleichen Bezugsverhältnis den Stammaktionären ausschließlich neue Stammaktien und den Vorzugsaktionären ausschließlich neue Vorzugsaktien ohne Stimmrecht zum Bezug anzubieten.
Die Ermächtigung umfasst auch die Befugnis Vorzugsaktien auszugeben, die bei der Verteilung des Gewinns oder des Gesellschaftsvermögens den vorhandenen stimmrechtslosen Vorzugsaktien gleichstehen.
4.2. Gewinnrücklagen
Gewinnrücklagen, die nicht durch Gesetz oder Satzung bestimmt sind, haben sich wie folgt verändert:
| Stand 1.1.2001 | 25.053.302,18 |
|---|---|
| + Zuführung im Berichtsjahr | |
| nach § 58 (2) AktG | 396.697,82 |
| Stand 31.12.2001 | 25.450.000,00 |
5.
Sonderposten mit Rücklageanteil
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Sonderposten mit Rücklageanteil | ||||
| Wertberichtigungen zum Anlagevermögen | ||||
| gem. § 6b EStG | 160 | 176 | 160 | 176 |
| Wertberichtigungen zum Anlagevermögen | ||||
| nach Abschnitt 34 EStR | 5 | 7 | 19 | 23 |
| Wertberichtigungen zum Anlagevermögen | ||||
| nach Abschnitt 35 EStR | 3.861 | 3.947 | 3.861 | 3.947 |
| Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen | ||||
| nach §52 Abs. 16 EStG | 0 | 22 | 0 | 22 |
| Summe | 4.026 | 4.152 | 4.040 | 4.168 |
| Aufgrund der Veränderung dieser Rücklagen |
|---|
| bzw. Wertberichtigungen hat sich der Jahres |
| überschuss der AG um rund 126 TA (Konzern: |
128 TA) erhöht. Die entsprechende Ertragssteuerbelastung beträgt ca. 50 %.
- Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen enthalten wie im Vorjahr Zuführungen in Höhe von insgesamt TA 237 zur Anpassung an die Richttafeln 1998. Unter den sonstigen Rückstellungen sind
Beträge für Reklamationen, Gewährleistungsverpflichtungen, Boni, Rabatte, ausstehende Urlaubsverpflichtungen, Altersteilzeit, Tantiemen, Jubiläumszuwendungen, unterlassene Aufwendungen für Instandhaltungen, Umweltschutzmaßnahmen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Zeitguthaben, sonstige Beiträge und Abgaben und andere Posten, die der Höhe nach ungewiss sind, enthalten. Diese Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken in angemessenem Umfang Rechnung.
7. Verbindlichkeiten
Entsprechend ihrer Restlaufzeit gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.407 | – | 2.407 | – |
| Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von | ||||
| 1 bis 5 Jahren | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.873 | – | 1.873 | – |
| bis zu 1 Jahr | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 2.719 | 604 | 2.719 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 158 | 192 | 158 | 192 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.350 | 10.976 | 9.546 | 11.174 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.806 | 5.690 | 5.883 | 5.734 |
| 15.314 | 19.577 | 16.191 | 19.819 | |
| Summe Verbindlichkeiten | 19.594 | 19.577 | 20.471 | 19.819 |
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf | ||||
| Steuern | 1.725 | 1.769 | 1.774 | 1.780 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen | ||||
| Sicherheit | 1.813 | 1.814 | 1.842 | 1.843 |
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung
9.
Umsatzerlöse
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Aufgliederung nach Regionen in TDM | ||||
| Inland | 155.576 | 161.798 | 163.222 | 169.291 |
| Ausland | 25.920 | 24.655 | 25.946 | 24.673 |
| Summe | 181.496 | 186.453 | 189.168 | 193.964 |
10. Sonstige betriebliche Erträge
in T1 AG Konzern 2001 2000 2001 2000 Wertberichtigungen zum Anlagevermögen gemäß Abschnitt 34 EStR 2345
Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil setzen sich wie folgt zusammen:
gemäß § 6b EStG 16 16 16 16 gemäß Abschnitt 35 EStR 86 – 86 –
gemäß § 52 Abs. 16 EStG 22 19 22 19 Summe 126 38 128 40
11.
Materialaufwand
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Materialaufwand | ||||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und | ||||
| Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 83.751 | 87.900 | 89.497 | 93.434 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 1.273 | 1.299 | 1.273 | 1.299 |
| Summe | 85.024 | 89.199 | 90.770 | 94.733 |
12.
Personalaufwand/ Mitarbeiter
Der Personalaufwand der AG beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TA 1.671 (Vorjahr: TA 1.323). Die ent-
Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen
sprechenden Beträge für den Konzern belaufen sich auf TA 1.672 (Vorjahr: TA 1.325).
| Arbeitnehmerzahl (Jahresdurchschnitt) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Mitarbeiter (ohne Auszubildende) | ||||
| Angestellte | 347 | 336 | 363 | 352 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 1.036 | 1.037 | 1.047 | 1.048 |
| Summe | 1.383 | 1.373 | 1.410 | 1.400 |
- In den Abschreibungen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.
Abschreibungen
| 14. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
Werbekostenzuschüsse und Delkredereprovi sionen in Höhe von TA 1.119 (Vorjahr: TA 900) werden im Gegensatz zu Vorjahren sowohl bei der AG als auch beim Konzern |
nicht mehr bei dem Posten "Sonstige betrieb liche Aufwendungen" ausgewiesen, sondern direkt mit den Umsatzerlösen verrechnet. |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| 15. Beteiligungs ergebnis |
Da der Gewinnabführungsvertrag mit der Konzern-Tochtergesellschaft Sperrholz Koch GmbH im Geschäftsjahr nicht mehr bestand, werden hier die entsprechenden Erträge – |
im Gegensatz zu Vorjahren – nunmehr als Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen. Die Erträge in Höhe von TA 149 betreffen aus schließlich dieses verbundene Unternehmen. |
|||
| 16. Zinsergebnis |
In den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind in der Gewinn- und Verlust rechnung der AG in Höhe von TA 25 |
(Vorjahr: TA 20) Zinserträge aus verbunde nen Unternehmen enthalten. |
|||
| 17. Außerordentliches Ergebnis |
Das außerordentliche Ergebnis betrifft aus schließlich die Abwicklung des Kesselscha dens. Hierin enthalten sind Erträge aus den Ver sicherungserstattungen und Kosten, die im Zusammenhang mit dem Schaden entstan den sind. |
Im Vorjahr waren des Weiteren außerordent liche Erträge aus der Veräußerung der Betei ligung und der Ablösung der Ausleihung an die Gethal Amazonas S.A., Brasilien in Höhe von TA 493 enthalten. |
|||
| 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag teilt sich bei der AG wie folgt auf: in T1 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis |
AG 1.397 0 |
|||
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 1.397 | ||||
| 19. | |||||
| Sonstige Steuern | in T1 | AG | Konzern | ||
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | ||
| Sonstige Steuern | 129 | 121 | 141 | 132 | |
| 20. | |||||
| Sonstige Angaben | in T1 | AG | Konzern | ||
| 20.1. | 2001 | 2000 | 2001 | 2000 |
Wechselobligo 306 344 322 425
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse
| 20.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bei der AG auf insgesamt TA 4.125 (Vorjahr: TA 4.594) und im Konzern auf insgesamt TA 4.152 (Vorjahr: TA 4.625) |
|||
|---|---|---|---|---|
| 20.2. Organe der Gesellschaft |
Der Übersicht auf Seite 2 sind die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Westag & Getalit AG zu entnehmen. |
|||
| 20.4. Bezüge des |
Sie betragen gleichlautend für AG und Konzern: | |||
| Aufsichtsrates und | 2001 | 2000 | ||
| des Vorstandes | 1 | 1 | ||
| Gesamtbezüge des Aufsichtsrates | 52.500,00 | 52.500,00 | ||
| Gesamtbezüge des Vorstandes | 813.440,73 | 749.875,14 | ||
| Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des | ||||
| Vorstandes und deren Hinterbliebene | 110.900,93 | 110.808,16 | ||
| Pensionsrückstellungen für ehemalige | ||||
| Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene | 789.343,00 | 808.622,43 |
Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes
Für das Geschäftsjahr 2001 ergibt sich ein Bilanzgewinn von 2.393.322,20 A, der sich wie folgt zusammensetzt:
| 1 | |
|---|---|
| Jahresüberschuss 2001 | 2.351.820,29 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 13.464,97 |
| Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile | 424.734,76 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen nach § 58 (2) AktG | – 396.697,82 |
| Bilanzgewinn | 2.393.322,20 |
Wir schlagen der Hauptversammlung vor, diesen Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
| 1.086.800,00 |
|---|
| 1.258.400,00 |
| 2.345.200,00 |
| 48.122,20 |
| 2.393.322,20 |
Die vorstehenden Beträge werden am Tag der Hauptversammlung nach der Zahl der eigenen Aktien an diesem Tag aktualisiert.
Bei den Aktien handelt es sich je Gattung um 2.860.000 Stück nennwertloser Stückaktien abzüglich 55.562 Vorzugsaktien, die als eigene Aktien gehalten werden.
Rheda-Wiedenbrück, 4. April 2002
Westag & Getalit Aktiengesellschaft Der Vorstand
Holzinger Knechtel Dr. Paulitsch Spengler Volmer
Weitere Abschlusserläuterungen Bilanzstruktur (AG)
| Aktiva | 31.12.2001 | 31.12.2000 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| T1 | % | T1 | % | ||
| Immaterielle | |||||
| Vermögens | |||||
| gegenstände | 151 | 0,1 | 152 | 0,1 | |
| Sachanlagen | 53.498 | 47,9 | 44.333 | 38,8 | |
| Finanzanlagen | 1.437 | 1,3 | 1.317 | 1,1 | |
| Anlagevermögen | 55.086 | 49,3 | 45.802 | 40,0 | |
| Vorräte | 33.684 | 30,2 | 31.649 | 27,7 | |
| Forderungen | |||||
| und sonstige | |||||
| Vermögens | |||||
| gegenstände | 19.839 | 17,8 | 20.234 | 17,7 | |
| Wertpapiere | 597 | 0,5 | 6.459 | 5,6 | |
| Flüssige Mittel | 2.214 | 2,0 | 10.169 | 8,9 | |
| Umlaufvermögen | 56.334 | 50,5 | 68.512 | 59,9 | |
| Sonstige Aktiva | |||||
| RAP | 193 | 0,2 | 88 | 0,1 | |
| Bilanzsumme | 111.613 | 100,0 | 114.401 | 100,0 |
Veränderungen des Eigenkapitals:
| Passiva | 31.12.2001 | 31.12.2000 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| T1 | % | T1 | % | |||
| Grundkapital und | ||||||
| Rücklagen | 65.396 | 58,6 | 65.424 | 57,2 | ||
| Bilanzgewinn | 2.393 | 2,1 | 4.826 | 4,2 | ||
| Sonderposten mit | ||||||
| Rücklageanteil (1/2) | 2.013 | 1,8 | 2.076 | 1,8 | ||
| Eigenkapital | 69.802 | 62,5 | 72.326 | 63,2 | ||
| Sonderposten mit | ||||||
| Rücklageanteil (1/2) | 2.013 | 1,8 | 2.076 | 1,8 | ||
| Pensionsrück | ||||||
| stellungen | 11.588 | 10,4 | 10.743 | 9,4 | ||
| Mittel- und | ||||||
| langfristige Bank | ||||||
| verbindlichkeiten | 4.280 | 3,8 | – | – | ||
| Mittel- und | ||||||
| langfristiges | ||||||
| Fremdkapital | 17.881 | 16,0 | 12.819 | 11,2 | ||
| Andere | ||||||
| Rückstellungen | 8.616 | 7,8 | 9.673 | 8,5 | ||
| Kurzfristige Bank | ||||||
| verbindlichkeiten | – | 2.719 | 2,4 | |||
| Waren-/Leistungs | ||||||
| verbindlichkeiten | 9.350 | 8,4 | 10.976 | 9,6 | ||
| Übrige | ||||||
| Verbindlichkeiten | 5.964 | 5,3 | 5.882 | 5,1 | ||
| Kurzfristiges | ||||||
| Fremdkapital | 23.930 | 21,5 | 29.250 | 25,6 | ||
| Sonstige Passiva | ||||||
| RAP | – | 6 | 0,0 | |||
| Bilanzsumme | 111.613 | 100,0 | 114.401 | 100,0 | ||
| Eingezahltes | ||||||
| Eigenkapital | 38.988 | 38.988 | ||||
| Erwirtschaftetes |
Eigenkapital 28.801 31.262
67.789 70.250
Ergebnisvergleich (AG und Konzern)
| AG | Konzern | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | ||||||||
| T1 | % | T1 | % | T1 | % | T1 | % | ||||
| Umsatzerlöse | + 181.496 | + 186.453 | + 189.168 | + 193.964 | |||||||
| Bestands | |||||||||||
| veränderungen | – | 16 | + | 1.030 | – | 16 | + 1.030 |
||||
| Aktivierte | |||||||||||
| Eigenleistungen | + | 725 | + | 556 | + | 725 | + 556 |
||||
| Gesamtleistung | + 182.205 | 100,0 | + 188.039 | 100,0 | + 189.877 | 100,0 | + 195.550 | 100,0 | |||
| Materialaufwand | – | 85.024 | (46,7) | – | 89.199 | (47,4) | – | 90.770 | (47,8) | – 94.733 |
(48,4) |
| Rohertrag | + | 97.181 | 53,3 | + | 98.840 | 52,6 | + | 99.107 | 52,2 | + 100.817 | 51,6 |
| Personalaufwand | – | 63.076 | (34,6) | – | 62.307 | (33,1) | – | 64.293 | (33,9) | – 63.520 |
(32,5) |
| Abschreibungen auf | |||||||||||
| immaterielle VG | |||||||||||
| und Sachanlagen | – | 10.231 | (5,6) | – | 10.530 | (5,6) | – | 10.358 | (5,5) | – 10.651 |
(5,4) |
| Sonstige betriebliche | |||||||||||
| - Aufwendungen | – | 22.938 | (12,6) | – | 22.817 | (12,1) | – | 23.328 | (12,2) | – 23.156 |
(11,9) |
| - Erträge | + | 2.589 | 1,4 | + | 2.675 | 1,4 | 2.637 | 1,4 | + 2.731 |
1,4 | |
| Betriebsergebnis | + | 3.525 | 1,9 | + | 5.861 | 3,2 | + | 3.766 | 2,0 | + 6.221 |
3,2 |
| Beteiligungsergebnis | + | 149 | 0,1 | + | 322 | 0,2 | – | – | – | – | |
| Abschreibungen auf | |||||||||||
| Finanzanlagen und | |||||||||||
| Wertpapiere des | |||||||||||
| Umlaufvermögens | – | 242 | (0,1) | – | 228 | (0,1) | – | 242 | (0,1) | – 228 |
(0,1) |
| Zinsergebnis | + | 446 | 0,2 | + | 657 | 0,3 | + | 412 | 0,2 | + 630 |
0,3 |
| Ergebnis der | |||||||||||
| gewöhnlichen | |||||||||||
| Geschäftstätigkeit | + | 3.878 | 2,1 | + | 6.612 | 3,6 | + | 3.936 | 2,1 | + 6.623 |
3,4 |
| Außerordentliches | |||||||||||
| Ergebnis | 0 | + | 442 | 0,2 | 0 | – | + 442 |
0,2 | |||
| Ergebnis vor Steuern | + | 3.878 | + | 7.054 | 3,8 | + | 3.936 | 2,1 | + 7.065 |
3,6 | |
| Steuern v.E.E. | – | 1.397 | (0,7) | – | 2.395 | (1,3) | – | 1.447 | (0,8) | – 2.395 |
(1,2) |
| Sonstige Steuern | – | 129 | (0,1) | – | 121 | (0,1) | – | 141 | (0,1) | – 132 |
(0,1) |
| Jahresüberschuss | + | 2.352 | 1,3 | + | 4.538 | 2,4 | + | 2.348 | 1,2 | + 4.538 |
2,3 |
Bilanzerläuterungen*
1.
Anlagevermögen 1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände
| Aktiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und | ||||
| ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen | ||||
| an solchen Rechten und Werten | 151 | 152 | 151 | 155 |
| Summe | 151 | 152 | 151 | 155 |
1.2. Sachanlagen
| Aktiva (in T1) | AG | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | ||
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und | |||||
| Bauten einschließlich der Bauten auf fremden | |||||
| Grundstücken | 22.716 | 22.483 | 22.884 | 22.691 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 19.452 | 10.509 | 19.452 | 10.509 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und | |||||
| Geschäftsausstattung | 10.076 | 9.363 | 10.212 | 9.506 | |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.254 | 1.978 | 1.254 | 1.978 | |
| Summe | 53.498 | 44.333 | 53.802 | 44.684 |
Zugänge und Nettowerte setzen sich wie folgt zusammen:
| Sachanlagen (in T1) | Zugänge | Zugänge | Nettowerte | Nettowerte |
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 31.12.2001 | 31.12.2000 | |
| Westag & Getalit AG | ||||
| Werk Wiedenbrück | 18.137 | 12.432 | 44.026 | 33.929 |
| Werk Wadersloh | 1.199 | 1.202 | 9.472 | 10.404 |
| AG-Gesamt | 19.336 | 13.634 | 53.498 | 44.333 |
| Sperrholz Koch GmbH | 77 | 81 | 304 | 351 |
| Konzern-Gesamt | 19.413 | 13.715 | 53.802 | 44.684 |
1.3. Finanzanlagen
| Aktiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.278 | 1.278 | – | – |
| Sonstige Ausleihungen | 159 | 39 | 159 | 39 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr | (159) | (39) | (159) | (39) |
| davon durch Grundpfandrechte gesichert | (–) | (–) | (–) | (–) |
| Summe | 1.437 | 1.317 | 159 | 39 |
* Die Ziffern der hier enthaltenen Erläuterungen entsprechen den Angaben zum Anhang und Konzernanhang.
Die Entwicklung dieser Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist aus den Anlagen zur Bilanz ersichtlich.
Das Stammkapital der Sperrholz Koch GmbH ist voll eingezahlt.
Sonstige Ausleihungen
Die sonstigen Ausleihungen enthalten verzinsliche Mitarbeiter-Darlehen und Genossenschaftsanteile sowie verzinsliche Kundendarlehen.
2001 2000 2001 2000
- Umlaufvermögen 2.1. Vorräte
Vorräte
2.2.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| Aktiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Forderungen aus Lieferungen und | ||||
| Leistungen | 18.494 | 17.825 | 19.356 | 18.643 |
| Forderungen gegen verbundene | ||||
| Unternehmen | ||||
| Darlehensforderungen | 0 | 460 | – | – |
| Sonstige Forderungen aus Verrechnungsverkehr | – 8 |
7 | – | – |
| und aus Ergebnisabführung | 113 | 322 | – | – |
| Gesamt | 105 | 789 | – | – |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 1.240 | 1.620 | 1.344 | 1.671 |
| Summe | 19.839 | 20.234 | 20.700 | 20.314 |
Aktiva (in T1) AG Konzern
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.647 15.463 17.656 15.465 Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.204 4.520 4.204 4.520 Fertige Erzeugnisse und Waren 11.692 11.666 12.644 12.695 Geleistete Anzahlungen 141 0 141 0 Summe 33.684 31.649 34.645 32.680
Die Risiken aus möglichen Forderungsausfällen sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in hinreichendem Umfang berücksichtigt. Sie wurden zum Bilanzstichtag nach unveränderten Grundsätzen der Vorjahre gebildet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hauptsächlich debitorische Kreditoren, abgegrenzte Zinsen, Bonus-, Rabatt-, Provisionsbeträge sowie sonstige andere kurzfristige Forderungen.
2.3. Wertpapiere
| Aktiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Wertpapiere | ||||
| Eigene Anteile | 362 | 787 | 362 | 787 |
| Sonstige Wertpapiere (festverzinslich) | 235 | 5.672 | 235 | 5.672 |
| Summe | 597 | 6.459 | 597 | 6.459 |
2.4. Flüssige Mittel
| Aktiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Flüssige Mittel | ||||
| Kassenbestand und Postbankguthaben | 37 | 29 | 37 | 29 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 2.177 | 10.140 | 2.303 | 10.263 |
| Summe | 2.214 | 10.169 | 2.340 | 10.292 |
3.
Rechnungsabgrenzungsposten
| Aktiva (in TDM) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | ||||
| Latente Steuern gemäß § 306 HGB | – | – | 21 | 17 |
| Disagio | 161 | 0 | 161 | 0 |
| Sonstige | 32 | 88 | 34 | 90 |
| Summe | 193 | 88 | 216 | 107 |
Unter den sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten werden Abgrenzungsbeträge von im Voraus bezahlten Aufwendungen ausgewiesen, wie z.B. für Lizenz-, Wartungs- und
ähnliche Gebühren, Messekosten, sonstige Gebühren, Werbe-/Anzeigenmaßnahmen und andere Kosten.
4.
| Eigenkapital | Stand 1.1.2001 | 24.344.572,38 A |
|---|---|---|
| 4.1. | Zuführung 2001 | 0,00 A |
| Kapitalrücklage | Stand 31.12.2001 | 24.344.572,38 A |
Das eingezahlte Gesellschaftskapital, ausgewiesen durch "Gezeichnetes Kapital" und "Kapitalrücklage", beträgt insgesamt 38.987.772,38 A.
4.2.
Gewinnrücklagen
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Gewinnrücklagen | ||||
| Gesetzliche Rücklage | 596 | 596 | 596 | 596 |
| Rücklage für eigene Anteile | 362 | 787 | 362 | 787 |
| Andere Gewinnrücklagen | 25.450 | 25.053 | 25.450 | 25.053 |
| Summe | 26.408 | 26.436 | 26.408 | 26.436 |
Die mit 595.757,30 A ausgewiesene gesetzliche Rücklage übersteigt zusammen mit der Kapitalrücklage den gesetzlich vorgeschriebenen zehnten Teil des Grundkapitals. Zur Rücklage für eigene Anteile wird auf Anhang-Position 2.2. verwiesen.
4.3. Bilanzgewinn
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Bilanzgewinn | ||||
| Jahresüberschuss | 2.352 | 4.538 | 2.348 | 4.538 |
| Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 13 | 82 | – 3 |
66 |
| Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile | 425 | 564 | 425 | 564 |
| Einstellungen in Rücklage für eigene Anteile | – | – | – | – |
| Einstellungen in andere Gewinnrücklagen | – 397 |
– 358 |
– 397 |
– 358 |
| Summe | 2.393 | 4.826 | 2.373 | 4.810 |
5.
Sonderposten mit Rücklageanteil
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Sonderposten mit Rücklageanteil | ||||
| Wertberichtigungen zum Anlagevermögen | ||||
| gem. § 6b EStG | 160 | 176 | 160 | 176 |
| Wertberichtigungen zum Anlagevermögen | ||||
| nach Abschnitt 34 EStR | 5 | 7 | 19 | 23 |
| Wertberichtigungen zum Anlagevermögen | ||||
| nach Abschnitt 35 EStR | 3.861 | 3.947 | 3.861 | 3.947 |
| Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen | ||||
| nach §52 Abs. 16 EStG | 0 | 22 | 0 | 22 |
| Summe | 4.026 | 4.152 | 4.040 | 4.168 |
Wertberichtigungen gem. § 6b EStG betreffen Veräußerungsgewinne von Anlagegütern, die vorschriftsmäßig auf neue Objekte übertragen worden sind bzw. werden sollen und teilweise anteilig aufgelöst werden. Unter Wertberichtigungen zum Anlagevermögen nach Abschnitt 34 EStR weisen wir Sonderposten für Investitionszuschüsse im Anlagevermögen aus, und zwar in Höhe der erhaltenen Zuschüsse abzüglich anteiliger Auflösungen dieser Posten.
Die Wertberichtigung zum Anlagevermögen nach Abschnitt 35 EStR beinhaltet eine Rücklage für Ersatzbeschaffung. Die Rücklage für
Ersatzbeschaffung wird in Höhe der aufgedeckten stillen Reserven der Wirtschaftsgüter gebildet, die aufgrund höherer Gewalt aus dem Anlagevermögen ausgeschieden sind. Die Wertberichtigungen zum Umlaufvermögen nach § 52 Abs. 16 EStG wurden in 1999 im Zusammenhang mit den bei Wertaufholung auf sonstige Wertpapiere erzielten Erträgen gebildet.
Aufgrund der Veränderung dieser Rücklagen bzw. Wertberichtigungen hat sich der Jahresüberschuss der AG um rund 126 TA (Konzern: 128 TA) erhöht. Die entsprechende Ertragssteuerbelastung ca. 50 %.
6. Rückstellungen
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Rückstellungen | ||||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche | ||||
| Verpflichtungen | 11.588 | 10.743 | 11.588 | 10.743 |
| Steuerrückstellungen | 196 | 15 | 250 | 15 |
| Sonstige Rückstellungen | 8.420 | 9.658 | 8.490 | 9.746 |
| Summe | 20.204 | 20.416 | 20.328 | 20.504 |
Die Pensionsrückstellungen betreffen die vertraglichen Versorgungsansprüche aller tätigen Mitarbeiter, der Pensionäre und Hinterbliebenen sowie der ausgeschiedenen früheren Mitarbeiter mit unverfallbaren Anwartschaften. Diese Ansprüche beruhen weitgehend auf einem Betriebsrentenplan, in Einzelfällen auf Direktzusagen. Die ausgewiesenen Rückstellungsbeträge entsprechen dem vollen
Teilwert unserer Pensionsverpflichtungen und werden mit den steuerlich zulässigen Höchstbeträgen dotiert. Sie werden – wie bisher – nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % ermittelt. Die Steuerrückstellungen umfassen die für 2001 noch nicht veranlagten Steuern.
7. Verbindlichkeiten
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Verbindlichkeiten (Gesamtübersicht) | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.280 | 2.719 | 4.884 | 2.719 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 158 | 192 | 158 | 192 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.350 | 10.976 | 9.546 | 11.174 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.806 | 5.690 | 5.883 | 5.734 |
| Summe | 19.594 | 19.577 | 20.471 | 19.819 |
8.
Rechnungsabgrenzungsposten
| Passiva (in T1) | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | ||||
| Sonstige | 0 | 6 | 0 | 6 |
| Summe | 0 | 6 | 0 | 6 |
Unter den sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten werden Abgrenzungsbeträge von im Voraus vereinnahmten Erträgen wie z.B. Miete ausgewiesen.
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung
9. Umsatzerlöse
| AG | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Aufgliederung nach Sparten in % | ||||
| Sperrholz/Schalung | 16,4 | 18,0 | 15,7 | 17,3 |
| Türen/Zargen | 47,9 | 47,7 | 46,0 | 45,9 |
| Laminate/Elemente | 35,5 | 34,3 | 34,1 | 32,9 |
| Sonstige | 0,2 | – | 4,2 | 3,9 |
| Summe | 100,0 | 100,0 | 100,0 | 100,0 |
10.
Sonstige betriebliche Erträge
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | ||||
| Erträge aus Rückstellungsauflösungen | 873 | 950 | 873 | 950 |
| Erträge aus Kantinenverkauf | 329 | 307 | 329 | 307 |
| Periodenfremde Erträge | 244 | 61 | 245 | 71 |
| Erträge aus Anlageabgängen | 188 | 425 | 197 | 437 |
| Erträge aus Auflösung von Sonderposten | ||||
| mit Rücklageanteil | 126 | 38 | 128 | 40 |
| Erträge aus Sachbezügen | 122 | 105 | 135 | 118 |
| Erträge aus Zuschüssen/Beihilfen | 93 | 39 | 93 | 39 |
| Erträge aus Schadenserstattungen | 67 | 319 | 77 | 319 |
| Kursgewinne aus Zahlungsverkehr | 47 | 61 | 47 | 61 |
| Übrige Erträge | 500 | 370 | 513 | 389 |
| Summe | 2.589 | 2.675 | 2.637 | 2.731 |
11. Materialaufwand
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Materialaufwand | ||||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und | ||||
| Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 83.751 | 87.900 | 89.497 | 93.434 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 1.273 | 1.299 | 1.273 | 1.299 |
| Summe | 85.024 | 89.199 | 90.770 | 94.733 |
12. Personalaufwand/ Mitarbeiter
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Personalaufwand | ||||
| Löhne und Gehälter | 50.327 | 50.344 | 51.329 | 51.344 |
| Soziale Abgaben | 10.516 | 10.515 | 10.729 | 10.724 |
| Altersversorgungsaufwand | 1.671 | 1.323 | 1.672 | 1.325 |
| Altersteilzeit | 547 | 112 | 547 | 112 |
| Aufwendungen für Unterstützung und ähnliche | ||||
| Verpflichtungen | 15 | 13 | 16 | 15 |
| Summe | 63.076 | 62.307 | 64.293 | 63.520 |
Löhne und Gehälter beinhalten auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Lohnfortzahlungen, Sozialzulagen sowie Prämien. In den Sozialen Abgaben sind alle Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen und zur Berufsgenossenschaft enthalten. Im Altersversorgungsaufwand werden die laufenden Pensions- und Rentenzahlungen, einschließlich Zuführung zu Pensionsrückstellungen und Verbrauchsbeträge sowie die Beiträge zum Pensionssicherungsverein ausgewiesen.
Die Aufwendungen für Altersteilzeit betreffen im Wesentlichen die Zuführung zur Rückstellung für Altersteilzeit.
Von der AG wurden freiwillige Sozialleistungen in Höhe von 238 TA (Vorjahr: 216 TA) gewährt.
13. Abschreibungen
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Abschreibungen | ||||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände | 109 | 86 | 112 | 90 |
| auf Sachanlagen | 10.122 | 10.444 | 10.246 | 10.561 |
| (davon außerplanmäßig) | (–) | (–) | (–) | (–) |
| Summe | 10.231 | 10.530 | 10.358 | 10.651 |
14.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| Ausgangsfrachten | 8.282 | 8.255 | 8.356 | 8.318 |
| Fremdreparaturen/Wartungen | 4.077 | 2.624 | 4.096 | 2.664 |
| Werbe- und Messekosten | 1.799 | 2.174 | 1.837 | 2.189 |
| Beratungskosten, Seminare | 1.750 | 1.465 | 1.768 | 1.483 |
| Fremdlöhne | 926 | 1.610 | 926 | 1.610 |
| Versicherungen, Beiträge, Gebühren | 871 | 748 | 938 | 826 |
| Postkosten, Büromaterial | 819 | 944 | 835 | 964 |
| Provisionen | 602 | 1.376 | 602 | 1.376 |
| Reisekosten | 576 | 735 | 576 | 736 |
| Erbpacht, Pacht, Mieten | 469 | 550 | 477 | 557 |
| Verluste aus Forderungen und Zuführung zu | ||||
| Wertberichtigungen auf Forderungen | ||||
| einschließlich SB Hermes-Versicherungen | 365 | 550 | 445 | 580 |
| Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil | – | – | – | – |
| Kursverluste | 81 | 180 | 81 | 180 |
| Verluste aus Anlageabgängen | 11 | 6 | 11 | 6 |
| Übrige Aufwendungen | 2.310 | 1.600 | 2.380 | 1.667 |
| Summe | 22.938 | 22.817 | 23.328 | 23.156 |
15. Beteiligungsergebnis
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Beteiligungsergebnis | ||||
| Erträge aus Beteiligungen | 149 | – | – | – |
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | – | 322 | – | – |
| 149 | 322 | – | – |
Da der Gewinnabführungsvertrag mit der Konzern-Tochtergesellschaft Sperrholz Koch im Geschäftsjahr nicht mehr bestand, werden die entsprechenden Erträge – im Gegensatz zu Vorjahren – nunmehr als Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen.
Von einer Weiterbelastung der auf die Organgesellschaft entfallenden EE-Steuern wurde – unverändert zu den Vorjahren – abgesehen. Durch den Wegfall der KSt-Organschaft hat die Sperrholz Koch GmbH jedoch die Aufwendungen für KSt und Solz im Geschäftsjahr 2001 selbst getragen.
16. Zinsergebnis
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Zinsergebnis | ||||
| Erträge aus anderen Wertpapieren und | ||||
| Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 4 | 1 | 4 | 1 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 637 | 747 | 614 | 728 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere des | ||||
| Umlaufvermögens | – 242 |
– 228 |
– 242 |
– 228 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | – 195 |
– 91 |
– 206 |
– 99 |
| Summe | 204 | 429 | 170 | 402 |
17.
Außerordentliches Ergebnis
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Außerordentliches Ergebnis | ||||
| Außerordentliche Erträge | 2.556 | 7.028 | 2.556 | 7.028 |
| Außerordentliche Aufwendungen | 2.556 | 6.586 | 2.556 | 6.586 |
| Summe | 0 | 442 | 0 | 442 |
Das außerordentliche Ergebnis betrifft ausschließlich die Abwicklung des Kesselschadens. Hierin enthalten sind Erträge aus den Versicherungserstattungen und Kosten, die im Zusammenhang mit dem Schaden entstanden sind. Im Vorjahr waren des Weiteren außerordentliche Erträge aus der Veräußerung der Beteiligung und der Ablösung der Ausleihung an die Gethal Amazonas S.A., Brasilien, in Höhe von TA 493 enthalten.
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 1.397 | 2.395 | 1.447 | 2.395 |
Unter EE-Steuern weisen wir Körperschaftund Gewerbeertragsteuer in direkter und latenter Form aus. Im Konzern sind auch Erträge aus latenten EE-Steuern berücksichtigt, die im Zusammenhang mit Zwischengewinneliminierungen stehen. Latente Steuern werden, unverändert zu den Vorjahren, pauschal mit 50 % angesetzt.
19. Sonstige Steuern
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Sonstige Steuern | 129 | 121 | 141 | 132 |
Dieser Ausweis umfasst im Wesentlichen Grundsteuer und Kraftfahrzeugsteuer.
20. Sonstige Angaben 20.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| in T1 | AG | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 2000 | 2001 | 2000 | |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Bestellobligo für Investitionen | 3.014 | 3.553 | 3.014 | 3.553 |
| Gesetzlich vorgeschriebene Umweltschutz | ||||
| maßnahmen | 41 | 41 | 41 | 41 |
| Pacht- und Leasingverträge | 684 | 618 | 702 | 639 |
| Übrige finanzielle Verpflichtungen | 386 | 382 | 395 | 392 |
| Summe | 4.125 | 4.594 | 4.152 | 4.625 |
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss der Westag & Getalit AG unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2001 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaft-
liche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichtes über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermitteln der Jahresabschluss und der Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 05. April 2002 Peters & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Matthias Heinz Wirtschaftsprüfer Elke Reil Wirtschaftsprüferin
Finanzkalender
| 07.03.2002 | Presseinformation Bericht über die Umsatzentwicklung 2001 |
|---|---|
| 25.04.2002 | Presseinformation Veröffentlichung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2001 |
| 29.05.2002 | Bilanzpressekonferenz |
| 29.05.2002 | DVFA-Veranstaltung/Analysten-Gespräch |
| 29.05.2002 | Presseinformation Bericht über das 1. Quartal 2002 |
| 27.08.2002 | Hauptversammlung |
| 27.08.2002 | Presseinformation Zwischenbericht über das 1. Halbjahr 2002 |
| 28.08.2002 | Dividendenauszahlung |
| 21.11.2002 | Presseinformation Bericht über die ersten 9 Monate 2002 |

Postfach 2629 · D-33375 Rheda-Wiedenbrück Tel. 0 52 42/17-0 · Fax 0 52 42/17-6 03 e-mail: [email protected] · www.westag-getalit.de
Zehnjahresübersicht (AG)
1) Gezeichnetes Kapital und Rücklagen
2) Bezugsgröße ist der Durchschnitt aus dem Bestand des Eigenkapitals am Jahresanfang und am Jahresende
3) Die Anzahl der Mitarbeiter beeinhaltet Auszubildende
4) Die Darstellung ist bereinigt um einen in 1999 durchgeführten Aktiensplit im Verhältnis 1:10
| in T1 | 2001 | 2000 | 1999 | 1998 | 1997 | 1996 | 1995 | 1994 | 1993 | 1992 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 181.496 | 186.453 | 190.989 | 189.280 | 188.350 | 179.083 | 187.745 | 172.792 | 149.091 | 149.996 |
| Veränderung in % | – 2,7 | – 2,4 | 0,9 | 0,5 | 5,2 | – 4,6 | 8,7 | 15,9 | – 0,6 | 12,7 |
| Auslandsanteil in % | 14,3 | 13,2 | 12,5 | 12,8 | 13,1 | 10,8 | 10 | 9,5 | 10,4 | 11,2 |
| Gewinn vor EE-Steuern | 3.749 | 6.932 | 12.786 | 13.811 | 15.497 | 14.442 | 18.005 | 16.247 | 13.445 | 12.713 |
| in % vom Umsatz | 2,1 | 3,7 | 6,7 | 7,3 | 8,2 | 8,1 | 9,6 | 9,4 | 9,0 | 8,5 |
| Jahresüberschuss | 2.352 | 4.538 | 7.287 | 7.094 | 7.902 | 7.299 | 9.102 | 8.828 | 7.799 | 5.862 |
| in % des Eigenkapitals1)2) | 3,6 | 6,9 | 11,1 | 11,2 | 13,3 | 12,9 | 17,1 | 20 | 21,1 | 18,8 |
| Eigenkapital1) | 65.396 | 65.424 | 65.630 | 63.177 | 60.905 | 57.837 | 55.383 | 51.088 | 37.016 | 36.914 |
| in % der Bilanzsumme | 58,6 | 57,2 | 60,2 | 60,1 | 57,9 | 58,1 | 54,6 | 55,1 | 48,7 | 52,3 |
| Bilanzsumme | 111.613 | 114.401 | 109.089 | 105.183 | 105.149 | 99.620 | 101.399 | 92.784 | 75.996 | 70.575 |
| Investitionen (einschließlich Finanzanlagen) | 19.574 | 13.794 | 14.401 | 14.025 | 9.559 | 11.425 | 10.455 | 9.295 | 12.311 | 9.582 |
| Abschreibungen | 10.231 | 10.530 | 10.358 | 9.363 | 8.872 | 8.155 | 7.687 | 8.794 | 7.534 | 6.105 |
| Gezeichnetes Kapital | 14.643 | 14.643 | 14.643 | 14.623 | 14.623 | 14.623 | 14.623 | 14.623 | 12.680 | 12.680 |
| Cash Flow (Brutto) | 13.980 | 17.462 | 23.144 | 23.173 | 24.369 | 22.597 | 25.691 | 25.041 | 20.980 | 18.819 |
| Personalaufwand | 63.076 | 62.307 | 61.617 | 59.524 | 59.029 | 56.795 | 58.217 | 54.167 | 49.179 | 47.365 |
| in % der Gesamtleistung | 34,6 | 33,1 | 32,4 | 31,2 | 31,2 | 31,8 | 30,6 | 31,4 | 32,8 | 31,9 |
| je Mitarbeiter | 44,1 | 43,8 | 43,1 | 41,2 | 41,5 | 40,0 | 40,3 | 38,7 | 36,4 | 34,9 |
| Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)3) | 1.431 | 1.422 | 1.432 | 1.445 | 1.424 | 1.420 | 1.443 | 1.401 | 1.353 | 1.357 |
| Umsatz je Mitarbeiter | 126,8 | 131,1 | 133,4 | 131,0 | 132,3 | 126,1 | 130,1 | 123,3 | 110,2 | 110,5 |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen | 397 | 358 | 1.278 | 2.096 | 3.068 | 2.454 | 4.295 | 3.988 | 102 | 2.199 |
| Dividende | 2.345 | 4.789 | 4.789 | 4.826 | 4.826 | 4.826 | 4.826 | 4.826 | 3.404 | 3.151 |
| Dividende je Aktie (1) 4) |
||||||||||
| Stammaktie | 0,38 | 0,82 | 0,82 | 0,82 | 0,82 | 0,82 | 0,82 | 0,82 | 0,66 | 0,61 |
| Vorzugsaktie | 0,44 | 0,88 | 0,88 | 0,87 | 0,87 | 0,87 | 0,87 | 0,87 | 0,72 | 0,66 |
| Bonus | – | – | – | – | – | – | – | 4.311 | 507 | |
| Bonus je Aktie (1) | ||||||||||
| Stammaktie | – | – | – | – | – | – | – | – | 0,87 | 0,10 |
| Vorzugsaktie | – | – | – | – | – | – | – | 0,87 | 0,10 | |
| Steuergutschrift je Aktie (1) 4) |
||||||||||
| Stammaktie | – | 0,35 | 0,35 | 0,35 | 0,35 | 0,35 | 0,35 | 0,35 | 0,66 | 0,40 |
| Vorzugsaktie | – | 0,38 | 0,38 | 0,38 | 0,38 | 0,38 | 0,38 | 0,38 | 0,68 | 0,43 |
| Wert der Bezugsrechte | – | – | – | – | – | – | – | 1,07 | – | 0,83 |
| Börsenkurs am Jahresschluss (1) 4) |
||||||||||
| Stammaktie | 6,15 | 10,00 | 14,50 | 18,41 | 19,17 | 15,85 | 20,61 | 23,01 | 23,52 | 18,56 |
| Vorzugsaktie | 6,52 | 9,50 | 12,00 | 17,64 | 18,92 | 14,60 | 15,29 | 18,56 | 19,40 | 14,73 |
| Zahl der Aktien (Stand 31.12.)4) | ||||||||||
| Stammaktie | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 |
| Vorzugsaktie | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 | 2.100.000 | 2.100.000 |
| Börsenkapitalisierung | 36.236 | 55.770 | 75.790 | 103.092 | 108.941 | 87.080 | 102.653 | 118.885 | 108.013 | 84.004 |
| Stammaktie | 17.589 | 28.600 | 41.470 | 52.643 | 54.836 | 45.331 | 58.930 | 65.803 | 67.266 | 53.081 |
| Vorzugsaktie | 18.647 | 27.170 | 34.320 | 50.449 | 54.105 | 41.749 | 43.723 | 53.081 | 40.747 | 30.923 |
| 1994 | 1993 | 1992 |
|---|---|---|
| 172.792 | 149.091 | 149.996 |
| 15,9 | 0,6 | 12,7 |
| 9,5 | 10,4 | 11,2 |
| 16.247 | 13.445 | 12.713 |
| 9,4 | 9,0 | 8,5 |
| 8.828 | 7.799 | 5.862 |
| 20 | 21,1 | 18,8 |
| 51.088 | 37.016 | 36.914 |
| 55,1 | 48,7 | 52,3 |
| 92.784 | 75.996 | 70.575 |
| 9.295 | 12.311 | 9.582 |
| 8.794 | 7.534 | 6.105 |
| 14.623 | 12.680 | 12.680 |
| 25.041 | 20.980 | 18.819 |
| 54.167 | 49.179 | 47.365 |
| 31,4 | 32,8 | 31,9 |
| 38,7 | 36,4 | 34,9 |
| 1.401 | 1.353 | 1.357 |
| 123,3 | 1 10,2 | 1 10,5 |
| 3.988 | 102 | 2.199 |
| 4.826 | 3.404 | 3.151 |
| 0,82 | 0,66 | 0,61 |
| 0,87 | 0,72 | 0,66 |
| 4.311 | 507 | |
| 0,87 | 0,10 | |
| 0,87 | 0,10 | |
| 0,35 | 0,66 | 0,40 |
| 0 68 | 0.43 | |
| 0,38 1,07 |
. 0,83 |
|
| 23,01 | 23,52 | 18,56 |
| 18,56 | 19,40 | 14,73 |
| .860.000 | 2.860.000 | 2.860.000 |
| .860.000 | 2.100.000 | 2. 100.000 |
| 118.885 | 108.013 | 84.004 |
| 65.803 | 67.266 | 53.08 |
| 53.08 I | 40.747 | 30.923 |