Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Webac Holding AG Interim / Quarterly Report 2016

Sep 19, 2016

485_rns_2016-09-19_991c0f87-6961-40f1-899d-bc12b4db076a.html

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

Webac Holding AG

München

Halbjahresbericht zum 30. Juni 2016

Zwischenlagebericht des Webac Konzerns

Grundlagen des Konzerns

Der Webac Konzern umfasst eine Gruppe von 11 Gesellschaften, die unter Führung der Webac Holding AG stehen. Die Aktivitäten des Konzerns unterteilen sich in die Bereiche Maschinenbau, Immobilien und Kreditverwaltung.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht der §§ 298 Abs. 3 und 315 Abs. 3 HGB Gebrauch und fasst den Lagebericht des Konzerns und der AG zusammen.

Größen der Konzernsteuerung

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung des Konzerns sind Auftragseingang, Umsatz und EBT.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren besitzen im Konzern nur eine untergeordnete Bedeutung als Steuerungsgrößen.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Es wird prognostiziert, dass die wirtschaftliche Entwicklung bzw. die Weltwirtschaft auch in 2016 zulegen und mit 3,1% Wachstum insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres (IWF World Economic Outlook, Juli 2016) liegen wird. Allerdings werden die Wachstumsraten wie im Vorjahr sehr unterschiedlich ausfallen.

Die deutsche Wirtschaft ist gut in das Jahr 2016 gestartet und befindet sich insgesamt in einem Robusten zustand. Die Wachstumsprognosen zeigen einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von rd. 1,6%. Der niedrige Ölpreis und der schwache Euro treiben noch die Wirtschaft an. Allerdings sind Faktoren wie die verminderte Wirtschaftsdynamik in China, der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die geopolitischen Krisenherde im Nahen Osten nicht unerhebliche Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung. Hinzugekommen sind die Unsicherheitsfaktoren und Auswirkungen aus das Brexit-Votum.

Bei dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau war der Auftakt in 2016 durchwachsen, die Produktion und Auftragseingang stagnierte. Die Gießerei-Industrie ist von Unsicherheiten bezüglich der weiteren Perspektiven gekennzeichnet.

Der Immobiliensektor, in dem der Konzern mit der Webac Immobilien Gruppe durch die Vermarktung von Büro- und Gewerbeimmobilien tätig ist, ist in Deutschland vergleichsweise stabil.

Im Berichtszeitraum konnte der Umsatz im Bereich Maschinenbau gegenüber dem Vorjahr zulegen. Die Anfragen lagen nach wie vor auf einem hohen Niveau. Auch die Auftragslage sowie die Auslastung und die Leistung blieben auf einem hohen Niveau.

Das Ergebnis aus der Vermietung von Immobilien war im Berichtszeitraum stabil. Die Kreditverwaltung als Restaktivität hatte stabile Einnahmen bei nahezu unveränderter Risikovorsorge.

Insgesamt war das erste Halbjahr 2016 für den Konzern zufriedenstellend.

Umsatz und Ergebnisse des Konzerns

Budget Veränderungen
2016 2016 2015 Ist zu Budget Ist zu Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR % TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 4.995 4.419 4.195 -576 -11,5% 224
Gesamtleistung 5.003 4.474 4.328 -529 -10,6% 146
100,0% 100,0% 100,0%
Rohertrag 2.276 2.069 2.017 -207 -9,1% 52
45,5% 46,2% 46,6%
EBIT 290 239 222 -51 -17,6% 17
5,8% 5,3% 5,1%
EBT 263 199 175 -64 -24,3% 24
5,3% 4,4% 4,0%
EBT bereinigt 263 198 175 -65 -24,7% 23
5,3% 4,4% 4,0%
Veränderungen
Ist zu Vorjahr
--- ---
%
--- ---
Umsatzerlöse 5,3%
Gesamtleistung 3,4%
Rohertrag 2,6%
EBIT 7,7%
EBT 13,7%
EBT bereinigt 13,1%

Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen im Berichtszeitraum leicht unter dem Budget, aber über dem Vorjahreswert. Die Veränderung kommt im Wesentlichen aus dem Bereich Maschinenbau (siehe auch "Konzernbereiche" unten).

Im zweiten Quartal 2016 erreichten die Umsatzerlöse 2.094 TEUR und lag somit auf dem Niveau des Vorjahres (2.136 TEUR).

Der Materialaufwand lag mit 53,8 % von der Gesamtleistung auf dem Niveau des Budgets und dem Vorjahr (53,4%).

Der Personalaufwand lag im Berichtszeitraum mit 1.193 TEUR leicht unter dem Niveau des Budgets (-5,9%), aber auf dem Niveau des Vorjahres (1.166 TEUR). Die Anzahl der Mitarbeiter stieg um 1 auf 39 (Vorjahr: 38) an, eine Erhöhung um 2,6%.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an.

Das um Wertberichtigungen auf Forderungen, Abwertung von Vorräten sowie einmalige und periodenfremde Erträge und Aufwendungen bereinigte Konzern-EBT betrug +198 TEUR (Vorjahr: +175 TEUR).

Bereich Maschinenbau

Budget Veränderungen
2016 2016 2015 Ist zu Budget Ist zu Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR % TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Auftragseingänge 4.210 6.394 844 2.184 - 5.550
Auftragsbestand 910 3.595 2.826 2.685 - 769
Umsatzerlöse 4.850 4.301 4.080 -549 -11,3% 221
Gesamtleistung 4.850 4.352 4.205 -498 -10,3% 147
100,0% 100,0% 100,0%
Rohertrag 2.076 1.947 1.894 -129 -6,2% 53
42,8% 44,7% 45,0%
Segment - EBIT 355 310 299 -45 -12,7% 11
7,3% 7,1% 7,1%
Segment - EBT 338 282 273 -56 -16,6% 9
7,0% 6,5% 6,5%
Segment - EBT bereinigt 338 285 278 -53 -15,7% 7
7,0% 6,5% 6,6%
Veränderungen
Ist zu Vorjahr
--- ---
%
--- ---
Auftragseingänge -
Auftragsbestand -
Umsatzerlöse 5,4%
Gesamtleistung 3,5%
Rohertrag 2,8%
Segment - EBIT 3,7%
Segment - EBT 3,3%
Segment - EBT bereinigt 2,5%

Aufgrund der sehr guten Auftragslage lagen im Berichtszeitraum Auslastung und Leistung auf einem hohen Niveau bzw. war der Betrieb voll ausgelastet.

Die Auftragseingänge des Bereichs lagen über dem Budget und konnten auch gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Die Umsatzerlöse lagen im Berichtszeitraum zwar unter dem Budget, aber über dem Vorjahr. Im zweiten Quartal 2016 erreichten die Umsatzerlöse 2.036 TEUR und lag somit auf dem Niveau des Vorjahres (2.081 TEUR). Der Hauptanteil des Umsatzes kommt aus den Bereichen Sandkühlung, Formsand- und Kernsandaufbereitung.

Die Sparte Anlagen & Maschinen entwickelte sich wie erwartet und die Umsatzerlöse in Höhe von 3.696 TEUR lagen auf dem Niveau des Budgets und konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen (+382 TEUR bzw. 11,5%).

Die Umsatzerlöse der Sparte Service lagen mit 605 TEUR deutlich unter dem Budget (-570 TEUR bzw. -48,5% und unter dem Vorjahr (-161 TEUR bzw. -21,0%), im Wesentlichen aufgrund der schlechten Auslastung in der Gießerei-Industrie im ersten Halbjahr 2016. Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse erreichte 6,2% (Vorjahr: 15,1%).

Der Materialaufwand lag mit 55,3% von der Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres.

Auch die Personalaufwendungen (1.137 TEUR) haben sich gegenüber dem Vorjahr (1.110 TEUR) nur unwesentlich verändert. Die Anzahl der Mitarbeiter waren mit 34 unverändert.

Das Segment - EBT lag geringfügig unter dem Niveau des Budgets und auf dem Niveau des Vorjahres.

Das um Wertberichtigungen auf Forderungen, Abwertung von Vorräten sowie einmalige und periodenfremde Erträge und Aufwendungen bereinigte Segment-EBT betrug +285 TEUR (Vorjahr: +278 TEUR).

Die Umsatzrendite lag im Berichtszeitraum bei +6,6% (Vorjahr: +6,7%).

Bereich Immobilien

Budget Veränderungen
2016 2016 2015 Ist zu Budget Ist zu Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR % TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 124 118 115 -6 -4,8% 3
100,0% 100,0% 100,0%
Segment - EBIT 37 28 38 -9 -24,3% -10
29,8% 23,7% 33,0%
Segment - EBT 5 -3 5 -8 -160,0% -8
4,0% -2,5% 4,3%
Segment - EBT bereinigt 5 -3 5 -8 -160,0% -8
4,0% -2,5% 4,3%
Veränderungen
Ist zu Vorjahr
--- ---
%
--- ---
Umsatzerlöse 2,6%
Segment - EBIT -26,3%
Segment - EBT -160,0%
Segment - EBT bereinigt -160,0%

Die Umsatzerlöse der Immobilien-Gruppe lagen auf dem Niveau des Budgets und des Vorjahres. Die Erlöse betrafen wie im Vorjahr nur Mieteinnahmen.

Das Segment - EBIT und das Segment - EBT lag leicht unter dem Budget und dem Vorjahr, im Wesentlichen aufgrund von höheren Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen.

Das um Wertberichtigungen auf Forderungen sowie einmalige und periodenfremde Erträge und Aufwendungen bereinigte Segment - EBT betrug -3 TEUR (Vorjahr: +5 TEUR).

Es besteht eine nahezu komplette Mietauslastung der nutzbaren Büro- und Gewerbeflächen, die die laufenden Kosten des Unternehmensbereichs Immobilien deckt. Insgesamt waren am Bilanzstichtag neben dem gewerblich genutzten Grundbesitz noch zwei unbebaute Grundstücke im Bestand. Es wird angestrebt, die Immobilienwerte durch Veräußerung zu realisieren.

Bereich Kreditverwaltung

Budget Veränderungen
2016 2016 2015 Ist zu Budget Ist zu Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR % TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Zahlungseingänge 33 40 32 7 21,2% 8
Erträge aus Darlehensverwaltung 8 4 8 -4 -50,0% -4
Segment - EBIT -30 -40 -39 -10 -33,3% -1
Segment - EBT 20 8 15 -12 -60,0% -7
Segment - EBT bereinigt 20 8 17 -12 -60,0% -9
Veränderungen
Ist zu Vorjahr
--- ---
%
--- ---
Zahlungseingänge 25,0%
Erträge aus Darlehensverwaltung -50,0%
Segment - EBIT -2,6%
Segment - EBT -46,7%
Segment - EBT bereinigt -52,9%

Die Zahlungseingänge lagen leicht über dem Niveau des Budgets und dem Vorjahreswert, im Wesentlichen bedingt durch Einmalzahlungen aus Insolvenzen.

Die Erträge aus Darlehensverwaltung sowie das Segment - EBIT und das Segment - EBT

blieben leicht unter dem Niveau des Budgets und des Vorjahres.

Das um Wertberichtigungen auf Forderungen sowie einmalige und periodenfremde Erträge bereinigte Segment-EBT betrug +8 TEUR (Vorjahr: +17 TEUR).

Alle Kredite werden aktiv von unseren Mitarbeitern und Rechtsberatern verfolgt. Die Abwicklung gestaltet sich weiterhin sehr schwierig, da über 80 % der Forderungen im Wege der Zwangsvollstreckung beigetrieben werden müssen. Der verwaltete Forderungsbestand von nominal 3.516 TEUR (Vorjahr: 3.553 TEUR) ist zu 89,9 % (Vorjahr: 88,9 %) wertberichtigt.

Bereich Sonstige

Budget Veränderungen
2016 2016 2015 Ist zu Budget Ist zu Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR % TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 75 75 75 0 0,0% 0
Segment - EBIT -59 -59 -76 0 0,0% 17
Segment - EBT -84 -88 -118 -4 -4,8% 30
Segment - EBT bereinigt -84 -88 -118 -4 -4,8% 30
Ergebnis vor Ertragsteuern 168 26 144 -142 84,5% -118
Veränderungen
Ist zu Vorjahr
--- ---
%
--- ---
Umsatzerlöse 0,0%
Segment - EBIT 22,4%
Segment - EBT 25,4%
Segment - EBT bereinigt 25,4%
Ergebnis vor Ertragsteuern 81,9%

Dieser Bereich beinhaltet die Webac Holding AG. Die Umsatzerlöse der AG lagen dem Niveau des Budgets und des Vorjahres. Die Erlöse betrafen wie im Vorjahr nur Konzernumlagen an die Tochtergesellschaften (sog. Management Fees).

Das Segment - EBT lag auf dem Niveau des Budgets und dem Vorjahr.

Der Überschuss der LEGA Kreditverwaltungs GmbH in Höhe von 114 TEUR (Vorjahr: 262 TEUR), die ihrerseits die handelsrechtlichen Ergebnisse von drei Tochterunternehmen aus den Unternehmensbereichen Maschinenbau und Immobilien übernimmt, wurde aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der AG übernommen. Das Ergebnis nach der Ergebnisübernahme betrug somit +26 TEUR (Vorjahr: +144 TEUR).

Vermögens- und Finanzlage des Konzerns

Die Bilanzsumme des Konzerns beträgt 9.381 TEUR (Vorjahr: 10.185 TEUR). Dabei gingen die langfristigen Vermögenswerte um 39 TEUR auf 6.364 TEUR zurück.

Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen um 765 TEUR auf 3.017 TEUR zurück, im Wesentlichen aufgrund niedrigere Forderungen aus Auftragsfertigung. Das Eigenkapital stieg um 194 TEUR auf 6.105 TEUR und die Eigenkapitalquote beträgt 65,1% zum 30.06.2016 (Vorjahr: 58,0%).

Das mittel- bis langfristig gebundene Vermögen ist zu 95,9% (Vorjahr: 92,3%) durch Eigenkapital gedeckt. Die Finanzierung von Investitionen erfolgt, soweit sie nicht aus freien Eigenmitteln möglich ist, durch fristenkongruente Darlehensaufnahme und kurzfristige Kreditlinien.

Die Entwicklung der Liquidität des Konzerns ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt. Das Anlagengeschäft im Bereich Maschinenbau wird im Wesentlichen durch Anzahlungen des Auftragsgebers oder durch entsprechenden Zahlungsziele bei den Lieferanten finanziert. Die Anzahlungen sind durch Bürgschaften von Versicherungsgesellschaften oder die Webac Holding AG gesichert.

Der Bereich Immobilien wird durch die Mieteinnahmen finanziert und im Bereich Kreditverwaltung deckt die Höhe der Zahlungseingänge die Inkasso- und Verwaltungskosten der Kredite.

Wie aus der Kapitalflussrechnung ersichtlich, gingen die kurzfristigen Vermögenswerte um rd. 0,8 Mio. Euro und die kurzfristigen Schulden um rd. 0,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr zurück, was im Wesentlichen auf niedrigere Forderungen aus Auftragsfertigung (-0,7 Mio. Euro) bzw. niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-0,4 Mio. Euro) zurückzuführen ist.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Internes Kontrollsystem und Risikomanagement in der Gruppe

Grundsätzlich sind die Managementebenen in der Webac Holding AG und ihren Beteiligungen durch klare Verantwortlichkeiten und eine flache Hierarchie geprägt. Der Konzern verfügt über ein zentralisiertes Rechnungswesen. Die laufende Finanzbuchhaltung, die Erstellung der Zwischen- und Jahresabschlüsse und laufende Kontrolle der Ist-/Soll-Abweichung erfolgt grundsätzlich für alle Gesellschaften zentral.

Der Vorstand benutzt eine Reihe von Instrumenten, um während des Jahres die Risiken der Gesellschaft zu überwachen.

Für die AG wird monatlich eine betriebswirtschaftliche Auswertung erstellt, über die Liquidität der Gruppe wird wöchentlich berichtet.

Im Unternehmensbereich Maschinenbau überwacht die Geschäftsführung laufend die Entwicklung. Die AG erhält wöchentlich einen Bericht mit Auftragseingang, Auftragsbestand und Umsätzen, einen Liquiditätsstatus, Berichte zu Forderungen und Verbindlichkeiten sowie monatlich eine Gewinn- und Verlustrechnung. Mögliche Ausfallrisiken aus Aufträgen werden mittels Anzahlungen oder Kreditversicherung vermindert.

Die Entwicklung des Unternehmensbereichs Immobilien wird bei bestimmten Geschäftsanlässen, wie der Anschluss- und Neuvermietung oder bei wesentlichen Investitionen und Desinvestitionen, sowie durch einen Bericht über die monatlichen Mieteingänge überwacht.

Der Unternehmensbereich Kreditverwaltung berichtet monatlich über den Forderungseingang und erstellt monatlich eine Gewinn- und Verlustrechnung. Der Wertberichtigungsbedarf wird am Jahresende bestimmt.

Maßnahmen bei Nichterreichen von Budgetzahlen werden gefordert, entwickelt und besprochen. Damit erreicht die Verwaltung der AG ein relativ dynamisches Mittel zur Verhinderung von hohen überraschenden Verlusten, obwohl der Handlungsspielraum bei ungünstiger Entwicklung beschränkt ist.

Der Aufsichtsrat übt seine Beratungs- und Kontrollfunktion gemäß den nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Aufgaben und unter Berücksichtigung des Deutschen Corporate Governance Kodex aus.

Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ist effizient und vertrauensvoll. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat umfassend und zeitnah in mündlichen und schriftlichen Berichten über die laufende Geschäftsentwicklung, bedeutende Geschäftsvorfälle, die Lage der Tochtergesellschaften und des Konzerns, die Risikolage, das interne Kontrollsystem und die Compliance.

Chancen und Risiken in der Gruppe

Die wesentlichen Chancen verteilen sich auf zwei Bereiche:

einen rentablen Maschinenbaubetrieb mit Entwicklungs- und Wachstumschancen am Standort Euskirchen und
eine gewinnbringende Verwertung von Immobilien.

Für beide Bereiche werden Optimierungsmaßnahmen gesucht, um die heutige Substanz bestmöglich zu erhalten bzw. zu verwerten.

Die zukünftige Entwicklung des Konzerns und damit auch der Webac Holding AG kann im Wesentlichen durch drei Risikofaktoren negativ beeinflusst werden, dargestellt in der Reihenfolge ihrer relativen Bedeutung:

Die fehlende Fähigkeit des Unternehmensbereichs Maschinenbau, seinen Kunden und potentiellen Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten und damit in einem wettbewerbsintensiven Markt neue, lukrative Aufträge zu gewinnen. Aufgrund der verfügbaren Kapazitäten kann nur eine bestimmte Anzahl von Großaufträgen gleichzeitig bearbeitet und durchgeführt werden; auch unterliegt das Geschäft einer gewissen Volatilität. Werden Bestellungen von Großaufträgen verzögert oder storniert, sind die Möglichkeiten dies kurzfristig zu kompensieren begrenzt. Dies führt dazu, dass die Prognosen mit Unsicherheiten und Risiken behaftet sind.
Eine negative Entwicklung des regionalen Immobilienmarktes in Hagen, Schwerter Straße, sowohl im Hinblick auf die Vermietung der vorhandenen Gebäude als auch der Veräußerungsmöglichkeiten für die Grundstücke. Durch langfristige Mietverträge sind die Prognosen zuverlässig und die Risiken niedrig.
Die Notwendigkeit von weiteren Wertberichtigungen auf Forderungen im Bereich Kreditverwaltung aufgrund von externen Umständen, die die Zahlungsfähigkeit der Schuldner oder die Verwertungserlöse aus Sicherheiten negativ beeinflussen. Da sich Einnahmen und Forderungen auf eine Vielzahl von Schuldnern bei nur wenigen Großforderungen verteilen, sind die Prognosen zuverlässig und die Risiken relativ niedrig.

Die Risiken sind zudem durch die Marktkenntnisse, das Know-how und die Managementfähigkeiten der Geschäftsführer und der Mitarbeiter in den Unternehmensbereichen begrenzt.

Allerdings sind Wachstums- und Gewinnmöglichkeiten derzeit durch den vorhandenen Gebäudebestand beschränkt, sowie latente Risiken aus konjunkturellen Entwicklungen sind zu beachten. Diese externen Risiken können der Vorstand und die operativen Geschäftsführer nicht wesentlich beeinflussen.

Gesamtbewertung der Risikolage und Chancen

In der Gesamtbetrachtung aller Chancen und Risiken ist festzustellen, dass sich die Risikosituation des Webac-Konzerns im Vergleich zum Vorjahr insgesamt ähnlich darstellt. Risiken, die für sich genommen oder im Zusammenwirken mit anderen Faktoren bestandsgefährdend wirken könnten, sind derzeit nicht ersichtlich.

Chancen und Risiken der AG

Die zu erwartenden Ergebnisse der Unternehmensbereiche decken die laufenden Verwaltungskosten der AG. Darüber hinausgehende Gewinne können aufgrund der vorhandenen ertragsteuerlichen Verlustvorträge innerhalb der Bestimmungen zur Mindestbesteuerung steuerfrei vereinnahmt werden.

Eine Verschlechterung der Ertragslage bei Tochterunternehmen bzw. die Verwertung von Vermögenswerten unter Buchwert kann auch zu einer Minderung des Beteiligungsansatzes an den Tochterunternehmen führen und das Eigenkapital der AG belasten. Nach jetzigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte vor, dass solche Ereignisse eintreten können.

Ausblick auf die Jahre 2016 und 2017

Wie in den Vorjahren, sind zuverlässige Prognosen für den Bereich Maschinenbau schwierig. Die allgemeine konjunkturelle Lage im Inland und im Ausland ist noch gut, im Hauptsegment Gießerei-Industrie ist die allgemeine Lage aber etwas abgekühlt, dennoch liegen die Anfragen und die Bestellungen für Anlagen auf einem hohen Niveau. Auch für den Bereich Service ist Nachfrage und Auftragseingang im zweiten Halbjahr 2016 deutlich besser geworden.

Zurzeit ist die Auftragslage bzw. der Auftragsbestand insgesamt sehr gut und die Auslastung im Betrieb sehr hoch. Bisher liegen die Auftragseingänge in den ersten acht Monaten 2016 auf einem hohen Niveau. Insgesamt liegen sehr viele Indikatoren vor, die für ein sehr gutes Jahr 2016 sprechen. Negativ sind einige noch nicht gelöste und nicht unerhebliche Unsicherheitsfaktoren - wie die verminderte Wirtschaftsdynamik in China, der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bzw. der EU sowie die geopolitischen Krisenherde im Nahen Osten - die die weitere konjunkturelle Entwicklung erheblich beeinflussen könnten. Hinzugekommen sind die Unsicherheitsfaktoren und Auswirkungen aus das Brexit-Votum.

Wir gehen heute davon aus, dass der Umsatz in 2016 und 2017 über auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird und ein Gesamtvolumen zwischen 8,0 und 9,0 Mio. Euro erreichen wird.

Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass der Bereich Maschinenbau in 2016 und 2017 wieder ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern (EBT) erwirtschaften wird. Die Höhe des Ergebnisses ist allerdings aufgrund der zuvor genannten Faktoren mit Unsicherheit behaftet.

Im Bereich Immobilien wird mit einem Umsatz bzw. einem EBT aus der Vermietung auf dem Niveau des Jahres 2015 gerechnet.

Für den Bereich Kreditverwaltung ist ein EBT auf dem Niveau des Jahres 2015, vor eventuellen weiteren Wertberichtigungen auf Forderungen, budgetiert.

Bei der AG werden die Verwaltungskosten auf dem Niveau des Jahres 2015 liegen und wir rechnen für das Jahr 2016 und 2017 mit einem Jahresüberschuss, da die geplanten Erträge aus den Gewinnabführungen die durch Konzernumlagen nicht gedeckten Aufwendungen übersteigen werden.

Für den Konzern insgesamt ergibt sich somit ein Umsatz für 2016 bzw. 2017, der leicht über dem Niveau des Jahres 2015 liegen wird.

Wir gehen davon aus, dass der Konzern in 2016 und 2017 steigende positive Ergebnisse (EBT) erreichen wird.

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben.

Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung

Der Unternehmensbereich Maschinenbau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr - neben auftragsbezogenen Entwicklungen - keine wesentlichen Entwicklungstätigkeiten ausgeführt.

Grundsätze der Vorstandsvergütung

Neben einem Fixgehalt zuzüglich geldwerten Vorteil für einen Dienstwagen erhält der Vorstand tätigkeitsbezogene Honorare. Zudem wird eine geringfügige leistungsabhängige Einmalzahlung gewährt.

Angaben nach § 289 Abs. 4 bzw. § 315 Abs. 4 HGB

Zusammensetzung des Aktienkapitals

Am 30.06.2016 betrug das gezeichnete Kapital der AG 5.000.000 Euro, eingeteilt in 851.133 nennwertlose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Die Aktien der Gesellschaft sind zum Börsenhandel zugelassen und werden am regulierten Markt an den Börsenplätzen Düsseldorf und Frankfurt gehandelt.

Aktien mit Sonderrechten oder besondere Stimmrechtskontrollen liegen nicht vor. Nach Kenntnis des Vorstands gibt es keine Vereinbarungen zwischen einzelnen Aktionären, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien beschränken.

Die Hauptversammlung vom 29. Juli 2010 hatte den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Juli 2015 eigene Aktien im Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Juni 2014 aufgehoben, in der der Vorstand zugleich erneut ermächtigt wurde eigene Aktien im Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals bis zum 2. Juni 2019 zu erwerben.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 1.432 eigene Aktien erworben. Die Anschaffungskosten betrugen 6.444,00 Euro. Nach dem Bilanzstichtag wurden weitere 2.218 eigene Aktien zu Anschaffungskosten von 9.981,00 Euro erworben. Somit besitzt die Gruppe zum 16. September 2016 insgesamt 53.094 eigene Aktien zu Anschaffungskosten von 240.811,21 Euro. Dies entspricht 6,24% des Grundkapitals.

Kapitalanteile von über 10% der Stimmrechte

Der Gesellschaft sind folgende Beteiligungen an ihrem Grundkapital - die 10% der Stimmrechte überschreiten - gemäß § 21 WpHG gemeldet worden:

AB Tuna Holding, Stockholm/Schweden 10,3%
SHS Intressenter AB, Stockholm/Schweden 10,3%

Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Aktien

Es liegt keine Ermächtigung vor.

Bestimmungen im Fall eines Eigentümerwechsels

Im Fall einer "Change-of-Control" Transaktion weist der Vorstand darauf hin, dass ihm keine Regeln oder Hindernisse bekannt sind, die eine Übernahme und Ausübung der Kontrolle über die AG erschweren könnten.

Für Fälle eines Übernahmeangebotes gibt es bei der AG keine Entschädigungs-vereinbarungen mit dem Vorstand oder den Arbeitnehmern.

Zusammensetzung des Vorstands

Der Vorstand besteht gemäß § 8 der Satzung der AG aus einer Person oder mehreren Personen, wobei der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands - nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen - festlegt. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands bzw. stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen.

Die Mitglieder des Vorstands werden für höchstens fünf Jahre bestellt. Eine mehrmalige Bestellung - jeweils für höchstens fünf Jahre - ist zulässig.

Satzungsänderungen

Nach § 30 ist der Aufsichtsrat befugt, Änderungen der Satzungsfassung zu beschließen. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit - wenn das Gesetz nicht zwingend eine größere Stimmenmehrheit vorschreibt - der abgegebenen Stimmen gefasst.

Soweit das AktG außerdem zur Beschlussfassung eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt - wenn dies gesetzlich zulässig ist - die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals.

Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur "Corporate Governance" nach § 161 AktG von Vorstand und Aufsichtsrat ist im Internet unter "www.webac-ag.com" hinterlegt.

Die Unternehmensführungspraktiken und die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Abschnitt Internes Kontrollsystem und Risikomanagement in der Gruppe dargestellt. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Der Vorstand hat im Geschäftsjahr 2015 an allen Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen.

Seit dem 1. Mai 2015 gilt in Deutschland das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen. Seine wesentlichen Bestimmungen wurden auch in den Corporate Governance Kodex aufgenommen. Die Webac Holding AG wurde verpflichtet bis zum 30. September 2015 Zielgrößen für den Frauenanteil auf der Ebene des Vorstand und des Aufsichtsrates festzulegen und bis wann diese Zielgrößen erreicht werden sollen. Da die AG keine weiteren Führungsebenen unterhalb des Vorstands hat und auch nicht geplant ist, weitere Führungsebenen zu etablieren, wurde hierzu keine Zielgröße festgelegt.

Der Aufsichtsrat hat am 23. Juli 2015 für den Frauenanteil im Vorstand der Webac Holding AG eine Quote von 0% festgesetzt. Eine Frist für die Umsetzung ist damit nicht zu setzen. Es ist derzeit weder eine Erweiterung des Vorstandes noch eine Neubesetzung der Vorstandsposition geplant. Aus diesem Grund soll für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2017 auch keine Mindestzielgröße für den Frauenanteil im Vorstand größer 0% festgesetzt werden. Der Aufsichtsrat wird sich auch zukünftig bei der Auswahl von Vorstandsmitgliedern an der Qualifikation und den individuellen Fähigkeiten der Kandidatin oder des Kandidaten orientieren. Bei der Besetzung des Vorstandes sind nach Auffassung des Aufsichtsrats nicht das Geschlecht oder das Alter entscheidend, allein entscheidend ist, die am besten geeignete Person für die Position des zu besetzenden Vorstandsamtes zu finden.

Der Aufsichtsrat der Webac Holding AG wird jedoch spätestens zum Ablauf des 30. Juni 2017 erneut über die zu erreichende Zielgröße im Vorstand der Webac Holding AG beschließen.

Da die Webac Holding AG nicht der Mitbestimmung unterliegt, muss sich der Aufsichtsrat bei der Webac Holding AG nicht zu mindestens 30% aus Frauen und zu mindestens 30% aus Männern zusammensetzen. Der Aufsichtsrat der Webac Holding AG hat eine zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat auf mindestens 16,66% festgesetzt. Dies entspricht dem derzeitigen Frauenanteil im Aufsichtsrat. Eine Frist zur Erreichung der Zielgröße ist damit nicht zu setzen.

Die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder Herr Gajland, Herr Roberts, Herr Esterl und Herr Walbrecht der Webac Holding AG wurden auf der Hauptversammlung im August 2013 für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2017 beschließt, als Vertreter der Aktionäre in den Aufsichtsrat gewählt.

Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat Frau Kündgen und Herr Müller wurden von den Arbeitnehmern im September 2014 für eine Amtszeit von 4 Jahren gewählt.

Eine Erweiterung des Aufsichtsrats erachtet der Aufsichtsrat derzeit nicht für sinnvoll und erforderlich. Für die laufende Amtsperiode des neu gewählten Aufsichtsrats soll daher keine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat größer 16,66% festgelegt werden. Sollte ein Mitglied des derzeitigen Aufsichtsrats vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, wird die Webac Holding AG den oder die am besten geeigneten Kandidaten/ Kandidatinnen zur Wahl in den Aufsichtsrat vorschlagen.

Der Aufsichtsrat der Webac Holding AG wird jedoch spätestens zum Ablauf des 30. Juni 2017 erneut über die zu erreichende Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat der Webac Holding AG beschließen.

Ein Wort des Dankes

Ich danke allen Aktionären, den Kunden und Mitarbeitern unseres Hauses sowie dem Aufsichtsrat für die in der Vergangenheit gewährte Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit.

München, den 16. September 2016

Michael J. Jürgensen

Vorstand

Gesamtergebnisrechnung des Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016

TEUR Vorjahr

TEUR
1. Umsatzerlöse 4.419 4.195
2. Erträge aus Darlehensverwaltung 4 8
3. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 51 125
4. Sonstige betriebliche Erträge 27 30
4.501 4.358
5. Materialaufwand 2.405 2.311
6. Personalaufwand 1.193 1.166
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 46 50
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 618 609
9. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 239 222
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40 47
12. Finanzergebnis -40 -47
13. Konzernergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 199 175
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag (Latente Steuern) 0 0
15. Konzernergebnis nach Ertragsteuern 199 175
16. Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können:
- Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung 2 0
17. Sonstiges Ergebnis 2 0
18. Gesamtergebnis 201 175
Vom Konzernergebnis entfallen auf:
- Aktionäre der Webac Holding AG 199 175
- Nicht beherrschenden Anteile 0 0
Ergebnis je Aktie unverwässert / verwässert (in Cent) 25 22
Vom Gesamtergebnis entfallen auf:
- Aktionäre der Webac Holding AG 201 175
- Nicht beherrschenden Anteile 0 0

Gesamtergebnisrechnung des Konzerns für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2016

TEUR Vorjahr

TEUR
1. Umsatzerlöse 2.094 2.136
2. Erträge aus Darlehensverwaltung 2 4
3. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1 45
4. Sonstige betriebliche Erträge 12 20
2.109 2.205
5. Materialaufwand 1.108 1.173
6. Personalaufwand 586 611
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 26 25
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 277 338
9. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 112 58
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25 19
12. Finanzergebnis -25 -19
13. Konzernergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 87 39
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag (Latente Steuern) 0 0
15. Konzernergebnis nach Ertragsteuern 87 39
- davon entfallen auf Aktionäre der Webac Holding AG 87 39
- davon entfallen auf nicht beherrschenden Anteile 0 0
Ergebnis je Aktie unverwässert / Verwässert (in Cent): 11 5

Konzernbilanz zum 30.06.2016

Aktiva

TEUR Vorjahr

TEUR
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte 21 24
II. Sachanlagen 9 1.805 1.811
III. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 3.708 3.708
IV. Finanzanlagen 19 19
V. Forderungen aus Darlehensverwaltung 296 333
VI. Übrige Vermögenswerte 19 12
VII. Aktive latente Steuern 496 496
6.364 6.403
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte 1.378 1.528
II. Wertpapiere 12 12
III. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 403 474
IV. Forderungen aus Auftragsfertigung 794 1.490
V. Forderungen aus Darlehensverwaltung 60 60
VI. Steuerforderungen 0 0
VII. Übrige Vermögenswerte 328 194
VIII. Liquide Mittel 42 24
3.017 3.782
9.381 10.185

Passiva

TEUR Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000 5.000
II. Rechnerischer Wert erworbenen Aktien -299 -290
4.701 4.710
III. Kapitalrücklagen 531 531
IV. Gewinnrücklagen 8 1.573 1.569
V. Konzernbilanzverlust -819 -1.018
VI. Aktionären der Webac Holding AG zuzurechnender Anteil 5.986 5.792
VII. Nicht beherrschende Anteile 119 119
6.105 5.911
B. Langfristige Schulden
I. Finanzverbindlichkeiten 703 733
II. Übrige Verbindlichkeiten 7 7
III. Passive latente Steuern 45 45
755 785
C. Kurzfristige Schulden
I. Rückstellungen 351 374
II. Finanzverbindlichkeiten 264 698
III. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 233 312
IV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.520 1.888
V. Übrige Verbindlichkeiten 153 217
2.521 3.489
9.381 10.185

Eigenkapitalentwicklung des Konzerns

Gezeichnetes Kapital Rechnerischer Wert erworbene Aktien Kapitalrücklage § 272 Abs. 2 Nr. 1 - 3 HGB Kapitalrücklage § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Gesetzliche Rücklage Andere Gewinnrücklagen
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2015 5.000 -233 500 31 39 1.532
Erwerb eigener Aktien 0 -41 0 0 0 13
Ausschüttung an die Aktionäre 0 0 0 0 0 0
Ergebnis 01.01.-30.06.2015 0 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2015 5.000 -274 500 31 39 1.545
Erwerb eigener Aktien 0 -16 0 0 0 2
Ausschüttung an die Aktionäre 0 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 0 0 0 0
Ergebnis 01.01.-31.12.2014 0 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 0 0 0
Stand 31.12.2015 5.000 -290 500 31 39 1.547
Stand 01.01.2016 5.000 -290 500 31 39 1.547
Erwerb eigener Aktien 0 -9 0 0 0 2
Entnahmen Kapitalrücklage 0 0 0 0 0 0
Ausschüttung an die Aktionäre 0 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 0 0 0 0 0 0
Ergebnis 01.01.-31.12.2015 0 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 0 0 0
Stand 30.06.2016 5.000 -299 500 31 39 1.549
Währungs-

umrechnungs-

differenzen
Bilanzgewinn / (-verlust) Aktionären der Webac Holding AG zuzurechnender Anteil am Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2015 -12 -1.066 5.791 119 5.910
Erwerb eigener Aktien 0 0 -28 0 -28
Ausschüttung an die Aktionäre 0 -161 -161 0 -161
Ergebnis 01.01.-30.06.2015 0 175 175 0 175
Stand 30.06.2015 -12 -1.052 5.777 119 5.896
Erwerb eigener Aktien 0 0 -14 0 -14
Ausschüttung an die Aktionäre 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis -5 34 29 0 29
Ergebnis 01.01.-31.12.2014 0 34 34 0 34
Sonstiges Ergebnis -5 0 -5 0 -5
Stand 31.12.2015 -17 -1.018 5.792 119 5.911
Stand 01.01.2016 -17 -1.018 5.792 119 5.911
Erwerb eigener Aktien 0 0 -7 0 -7
Entnahmen Kapitalrücklage 0 0 0 0 0
Ausschüttung an die Aktionäre 0 0 0 0 0
Gesamtergebnis 2 199 201 0 201
Ergebnis 01.01.-31.12.2015 0 199 199 0 199
Sonstiges Ergebnis 2 0 2 0 2
Stand 30.06.2016 -15 -819 5.986 119 6.105

Der Posten "Nicht beherrschende Anteile" im Konzern betrifft die Minderheitsaktionäre der Webac Immobilien AG.

Die Gesellschaft hatte am Bilanzstichtag 53.094 Stück eigene Aktien im Besitz mit einem anteiligen Wert am gezeichneten Kapital in Höhe von 298.872,21 Euro. Dies entspricht 6,24% des Grundkapitals. Die Anschaffungskosten betrugen 240.811,21 Euro.

Kapitalflussrechnung des Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016

TEUR Vorjahr

TEUR
1. Konzernergebnis 199 175
2. Abschreibungen auf Anlagevermögen 46 50
3. Erhöhung / (Minderung) langfristige Schulden 0 0
4. Minderung / (Erhöhung) langfristige Vermögenswerte 30 26
5. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / (Erträge) -1 3
6. Brutto Cash - Flow 274 254
7. Verlust / (Gewinn) aus Anlageabgängen -3 0
8. Minderung / (Erhöhung) kurzfristige Vermögenswerte 785 -503
9. Erhöhung / (Minderung) kurzfristige Schulden -537 484
10. Cash - Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 519 235
11. Auszahlungen für Investitionen immaterielle Vermögenswerte 0 -5
12. Einzahlungen aus Abgängen Sachanlagen 4 0
13. Auszahlungen für Investitionen Sachanlagen -38 -4
14. Auszahlungen für Investitionen Finanzanlagen 0 0
15. Cash - Flow aus der Investitionstätigkeit -34 -9
16. Free Cash - Flow 485 226
17. Einzahlungen aus der Aufnahme Finanzverbindlichkeiten 0 134
18. Auszahlungen aus der Tilgung Finanzverbindlichkeiten -464 -31
19. Auszahlungen aus der Ausschüttung 0 -161
20. Auszahlungen aus dem Erwerb eigener Aktien -3 -31
21. Cash - Flow aus der Finanzierungstätigkeit -467 -89
22. Cash - Flow aus zum Verkauf bestimmter Immobilien 0 0
23. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 18 137
24. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 24 36
25. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 42 173
Zusätzliche Angaben
Auszahlungen für Zinsen 23 43
Einnahmen aus Zinsen 0 0
Auszahlungen für Ertragsteuern 0 0
Einzahlungen aus Ertragsteuern 0 0
Investitionen Sachanlagen:
- Davon Ersatz 38 4
- Davon Erweiterungen 0 0

Anhang des Konzerns

A. Allgemeine Angaben und Darstellung des Abschlusses

Die Webac Holding AG ist eine in der Rosenheimer Straße 12, 81669 München, Deutschland, ansässige Aktiengesellschaft, deren Aktien am regulierten Markt an den Börsenplätzen Düsseldorf und Frankfurt gehandelt werden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 140727 eingetragen. Der Hauptsitz der Geschäftstätigkeit ist in Euskirchen. Der Konzern ist in den Bereichen der Herstellung und des Handels von Maschinen und Werkzeugen, des An- und Verkaufs von Grundstücken und deren Verwaltung sowie der Verwaltung von Krediten und Darlehen tätig.

Die Gesellschaft hat den Konzernabschluss zum 30.06.2016 in Übereinstimmung mit den internationalen Rechnungslegungsvorschriften - den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, den Auslegungen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC) - und nach den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Dabei wurden die IFRS-Standards angewandt, welche für die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnenden Geschäftsjahre verbindlich sind. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Standards ermittelt.

Der Quartalsabschluss wurde um die nach HGB geforderten zusätzlichen Angaben ergänzt. Des Weiteren wurden zur klareren Darstellung die Gesamtergebnisrechnung und die Bilanz des Konzerns um die Posten "Erträge aus Darlehensverwaltung" bzw. "Forderungen aus Darlehensverwaltung" erweitert. Für die Gesamtergebnisrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden, so weit zulässig, einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang aufgegliedert und erläutert. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) gerundet angegeben.

Die Gliederung der Bilanz des Konzerns erfolgt nach der Fristigkeit. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres fällig sind. Nicht beherrschende Anteile konzernfremder Gesellschafter werden als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.

Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen - wie im Abschluss zum 31. Dezember 2015 angewandt - aufgestellt und enden am 30. Juni.

Die Abschlüsse wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch durch einen Wirtschaftsprüfer testiert.

Die Angaben zu den Konjunktureinflüssen auf die Geschäftstätigkeit und Rückkäufen von eigenen Aktien in der Zwischenberichtsperiode erfolgen im Lagebericht.

B. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Nach IAS/IFRS Anteil
in %
--- ---
LEGA Kreditverwaltungs GmbH, Euskirchen 100,00
Webac Gesellschaft für Maschinenbau mbH, Euskirchen 100,00
Webac Immobilien AG, Hagen 94,07
Webac Verwaltungs GmbH, Euskirchen 94,07
Webac Erschließungsgesellschaft Alpha Schwerter Straße GmbH & Co. KG, Euskirchen 94,07
Webac Erschließungsgesellschaft Beta Schwerter Straße GmbH & Co. KG, Euskirchen 94,07
Webac Gamma Immobilien Gesellschaft mbH, Euskirchen 100,00
Webac Maskin AB, Stockholm/Schweden 100,00
Webac s.r.o., Pribram/Tschechische Republik 100,00

Die Beurteilung der Wesentlichkeit der bisher nicht einbezogenen Tochterunternehmen Webac Maskin AB und Webac s.r.o. wurde neu vorgenommen und es wurde entschieden, diese Gesellschaften in den Konsolidierungskreis einzubeziehen. Die Einbeziehung wurde retrospektiv vorgenommen.

Das ausländische Tochterunternehmen ITB LMD Hagen Schwerter Str. B.V. wird unter Abwägung von Kosten und Nutzen einer zeitnahen Aufstellung des Konzernabschlusses zu fortgeführten Anschaffungskosten einbezogen. Sie hat keine Geschäftstätigkeit und ist insgesamt für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung.

Anteil

in %
ITB LMD Hagen Schwerter Str. B.V., Varsseveld/Niederlande 94,07

C. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abbildung von Unternehmenszusammenschlüssen erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Gegenleistung für das erworbene Unternehmen mit dem auf sie entfallenden neu bewerteten Nettoreinvermögen. Das neu bewertete Eigenkapital basiert auf den Zeitwerten der Vermögenswerte und Schulden einschließlich identifizierbarer immaterieller Vermögenswerte und zu passivierender Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt. Kann im Rahmen der Kaufpreisverteilung nicht auf Börsen- oder Marktpreise zurückgegriffen werden, wird die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte anhand geeigneter Bewertungsverfahren vorgenommen.

Verbleibt nach der Kaufpreisverteilung ein positiver Unterschiedsbetrag zwischen der Gegenleistung für das erworbene Unternehmen und dem anteiligen Nettoreinvermögen, so wird dieser als Geschäfts- oder Firmenwert gesondert bilanziert; ein negativer Unterschiedsbetrag wird nach erneuter Überprüfung der Wertansätze der erworbenen Vermögenswerte und Schulden, unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Bewertung der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter wird mit dem Anteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierten Vermögenswerte und Schulden vorgenommen.

Konzerninterne Forderungen, Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Konsolidierungsvorgänge unterliegen der Abgrenzung latenter Steuern.

Währungsumrechnung

In einer Fremdwährung erfolgende Transaktionen werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Transaktion umgerechnet. Monetäre Posten werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen aus der Bewertung monetärer Aktiva bzw. monetärer Passiva werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.

Die Ergebnisse und Bilanzposten der Konzernunternehmen, die eine vom Euro abweichende funktionale Währung haben, werden wie folgt in Euro umgerechnet:

Vermögenswerte und Schulden werden für jeden Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs umgerechnet
Erträge und Aufwendungen werden für jede Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs bzw. bei geringer Schwankungsbreite mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis und als gesonderter Posten im Eigenkapital ausgewiesen.

Segmentberichterstattung für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016

(siehe auch Zwischenlagebericht)

Der Konzern stellt eine Segmentrechnung nach IFRS 8 auf. Die regionale Zuordnung der Umsatzerlöse erfolgt auf Grundlage des Bestimmungslandprinzips. Die langfristigen Vermögenswerte werden auf der Grundlage des Standortes der Tochterunternehmen zugeordnet.

Maschinenbau

Das Segment Maschinenbau besteht aus der Webac Gesellschaft für Maschinenbau mbH (Betriebsgesellschaft), der Webac Gamma Immobilien GmbH (Immobiliengesellschaft) sowie die ausländischen Tochtergesellschaften Webac s.r.o., Tschechische Republik und Webac Maskin AB, Schweden. Der Bereich produziert und vertreibt überwiegend Anlagen und Maschinen für die Aluminium- und Graugussgießereiindustrie.

Kreditverwaltung

Hier ist die LEGA Kreditverwaltungs GmbH dargestellt, die von der Webac Holding AG übertragene Kredite abwickelt. Im ausgewiesenen Segmentvermögen sind Beteiligungsbuchwerte in Höhe von TEUR 4.047 (Vorjahr: 4.047 TEUR) enthalten, die verbundene Unternehmen anderer Segmente betreffen.

Immobilien

Das Segment Immobilien beinhaltet die Webac Immobilien AG, Webac Verwaltungs GmbH, Webac Erschließungsgesellschaft Alpha Schwerter Straße GmbH & Co. KG und Webac Erschließungsgesellschaft Beta Schwerter Straße GmbH & Co. KG. Die Gesellschaften verwalten und verwerten Grundbesitz.

Sonstige

In diesem Segment ist die nicht operativ tätige Muttergesellschaft dargestellt. Im ausgewiesenen Segmentvermögen sind Beteiligungsbuchwerte in Höhe von 8.167 TEUR (Vorjahr: 8.167 TEUR) enthalten, die verbundene Unternehmen anderer Segmente betreffen.

Der Abrechnungsverkehr zwischen den Segmenten erfolgt fremdüblich.

Umsatzerlöse

Konzern
2016 Vorjahr
--- --- ---
TEUR TEUR
--- --- ---
Nach Regionen:
Deutschland 4.151 3.579
Übriges Europa 133 537
Außerhalb Europa 135 79
4.419 4.195

Der Bereich Maschinenbau hat im Berichtsjahr mit zwei Kunden Erlöse erzielt, die jeweils über 10% (2.767 TEUR bzw. 603 TEUR) vom Umsatz lagen. Die erfassten Erlöse aus Fertigungsaufträgen nach der POC-Methode betragen 2.020 TEUR (Vorjahr: 2.093 TEUR). Die Erlöse aus Immobilien betreffen die Mieteinnahmen aus den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien.

Konzernsegmentbericht für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016

Ergebnisrechnung Maschinenbau Kreditverwaltung Immobilien
Vorjahr Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Dritte 4.301 4.080 0 0 118 115
Umsatzerlöse anderen Segmenten 0 0 0 0 0 0
Erträge aus Darlehensverwaltung 0 0 4 8 0 0
Gesamterlöse 4.301 4.080 4 8 118 115
Davon Ausland / Übriges Europa 268 616 0 0 0 0
Bestandsveränderungen 51 125 0 0 0 0
Sonstige Erträge 40 33 16 16 0 9
4.392 4.238 20 24 118 124
Materialaufwand 2.405 2.311 0 0 0 0
Personalaufwand 1.137 1.110 42 41 7 8
Abschreibungen 46 50 0 0 0 0
Sonstige Aufwendungen 494 468 18 22 83 78
EBIT 310 299 -40 -39 28 38
Davon zahlungsunwirksamen Posten 1 -1 0 -2 0 0
Zinserträge 29 39 100 94 0 0
Zinsaufwendungen 57 65 52 40 31 33
Finanzergebnis* -28 -26 48 54 -31 -33
EBT 282 273 8 15 -3 5
Ertragsteuern 0 0 0 0 0 0
Ergebnis 282 273 8 15 -3 5
Ergebnisrechnung Sonstiges Gesamt
Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Dritte 0 0 4.419 4.195
Umsatzerlöse anderen Segmenten 75 75 75 75
Erträge aus Darlehensverwaltung 0 0 4 8
Gesamterlöse 75 75 4.498 4.278
Davon Ausland / Übriges Europa 0 0 268 616
Bestandsveränderungen 0 0 51 125
Sonstige Erträge 2 2 58 60
77 77 4.607 4.463
Materialaufwand 0 0 2.405 2.311
Personalaufwand 7 7 1.193 1.166
Abschreibungen 0 0 46 50
Sonstige Aufwendungen 129 146 724 714
EBIT -59 -76 239 222
Davon zahlungsunwirksamen Posten 0 0 1 -3
Zinserträge 0 6 129 139
Zinsaufwendungen 29 48 169 186
Finanzergebnis* -29 -42 -40 -47
EBT -88 -118 199 175
Ertragsteuern 0 0 0 0
Ergebnis -88 -118 199 175

*) Ohne Ergebnisabführung bzw. -übernahme

Ergebnisrechnung Maschinenbau Kreditverwaltung Immobilien
Vorjahr Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 4.301 4.080 0 0 118 115
Eliminierungen
Konzernumsätze
Ergebnisrechnung Sonstige Gesamt
Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 75 75 4.494 4.270
Eliminierungen -75 -75
Konzernumsätze 4.419 4.195

Bilanz der Segmente zum 30.06.2016

Bilanz zum 30. Juni 2016 Maschinenbau Kreditverwaltung Immobilien
Vorjahr Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Segmentvermögen 10.376 7.998 11.012 10.994 3.817 3.802
Übrige Vermögenswerte
Gesamtvermögen
Abzüglich Eliminierungen
Konzernvermögen
Passiva
Segmentverbindlichkeiten 6.392 4.164 2.999 2.996 2.142 2.079
Übrige Verbindlichkeiten
Gesamtverbindlichkeiten
Abzüglich Eliminierungen
Konzernverbindlichkeiten
Langfristige Vermögenswerte
Davon übriges Europa
Investitionen 37 4 0 0 1 0
Bilanz zum 30. Juni 2016 Sonstige Gesamt
Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Aktiva
Segmentvermögen 8.515 8.301 33.720 31.095
Übrige Vermögenswerte 511 511
Gesamtvermögen 34.231 31.606
Abzüglich Eliminierungen 24.850 21.421
Konzernvermögen 9.381 10.185
Passiva
Segmentverbindlichkeiten 3.381 2.774 14.914 12.013
Übrige Verbindlichkeiten 967 1.431
Gesamtverbindlichkeiten 15.881 13.444
Abzüglich Eliminierungen 12.605 9.170
Konzernverbindlichkeiten 3.276 4.274
Langfristige Vermögenswerte 5.534 5.543
Davon übriges Europa 14 16
Investitionen 0 0 38 4

Kapitalflussrechnung der Segmente für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016

Kapitalflussrechnung Maschinenbau Kreditverwaltung Immobilien
Vorjahr Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis 282 273 8 15 -3 5
Abschreibungen 46 50 0 0 0 0
Veränderung langfr. Schulden 0 5 0 26 0 0
Veränderung langfr. Vermögen -7 0 37 0 0 0
Sonst. zahlungsunwirksame Posten -1 1 0 2 0 0
Brutto Cash-Flow 320 329 45 43 -3 5
Verlust / (Gewinn) Anlageabgängen -3 0 0 0 0 0
Veränderung kurzfr. Vermögen 292 -837 -55 216 -14 -18
Veränderung kurzfr. Schulden -563 658 14 -259 78 41
Cash-Flow Geschäftstätigkeit 46 150 4 0 61 28
Cash-Flow Investitionstätigkeit -33 -9 0 0 -1 0
Cash-Flow Finanzierungstätigkeit 0 -1 -4 0 -54 -30
Veränderungen Finanzmittel 13 140 0 0 6 -2
Cash-Flow aus Immobilienverkauf 0 0 0 0 0 0
Finanzmittel am Anfang der Periode 20 28 0 2 2 4
Finanzmittel am Ende der Periode 33 168 0 2 8 2
Kapitalflussrechnung Sonstige Gesamt
Vorjahr Vorjahr
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Ergebnis -88 -118 199 175
Abschreibungen 0 0 46 50
Veränderung langfr. Schulden 0 0 0 31
Veränderung langfr. Vermögen 0 0 30 0
Sonst. zahlungsunwirksame Posten 0 0 -1 3
Brutto Cash-Flow -88 -118 274 259
Verlust / (Gewinn) Anlageabgängen 0 0 -3 0
Veränderung kurzfr. Vermögen -221 -47 2 -686
Veränderung kurzfr. Schulden 717 222 246 662
Cash-Flow Geschäftstätigkeit 408 57 519 235
Cash-Flow Investitionstätigkeit 0 0 -34 -9
Cash-Flow Finanzierungstätigkeit -409 -58 -467 -89
Veränderungen Finanzmittel -1 -1 18 137
Cash-Flow aus Immobilienverkauf 0 0 0 0
Finanzmittel am Anfang der Periode 2 2 24 36
Finanzmittel am Ende der Periode 1 1 42 173

München, den 16. September 2016

Michael J. Jürgensen

Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen, der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

München, den 16. September 2016

Michael J. Jürgensen

Vorstand