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WDI Corporation. — Management Reports 2016
Mar 14, 2018
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Management Reports
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Publication

WDI AG
Wedel
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Lagebericht
Inhalt
1. Vorbemerkung
2. Verlauf des Geschäftsjahres 2016
3. Entwicklung in Deutschland und Europa
4. Finanzielle Situation und Investitionen
5. Marktstellung /Marketing
6. Logistik
7. Produktmarketing
8. Risikomanagement und Wahrung von Chancen
9. Integriertes Managementsystem (IMS)
10. Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres
11. Ausblick auf das Jahr 2017
1. Vorbemerkung
Zu Aufsichtsräten der Gesellschaft sind bestellt:
| Bernd Lundelius | Steuerberater, Vorsitzender |
| Arndt J. Kuper | Rechtsanwalt, Steuerberater |
| Nathalie Dunger | Wirtschaftsjuristin |
Zu Vorständen der Gesellschaft sind bestellt:
| Christian Dunger | Vorsitzender, Kaufmann |
2. Verlauf des Geschäftsjahres 2016
Das Geschäftsjahr 2016 ist erfolgreich verlaufen. Der Auftragseingang ist, wie bereits in den Vorjahren, auch in diesem Geschäftsjahr gestiegen. Die Lieferzeiten bewegten sich 2016, bis auf wenige Ausnahmen, im Normalbereich.
Auch in 2016 ist es der WDI AG gelungen ihre Marktstellung weiter auszubauen. Dazu tragen ebenso 29 Jahre Erfahrung und Produkt-know-how als qualifiziertes Distributionsunternehmen für hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme für die Industrie bei, sowie die Spezialisierung auf passive, elektromechanische sowie frequenzbestimmende Bauelemente.
Der seit Jahren kontinuierliche Ausbau des bestehenden Lieferantenportfolios hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Im Berichtsjahr wurden weitere Distributionsverträge mit namhaften Herstellern abgeschlossen. Weiterhin ist die WDI AG für einige Hersteller als Werksvertretung und Repräsentant mit Exklusivrechten für den deutschsprachigen Raum tätig. Im Gegensatz zu den meisten Distributoren, welche mit Produkt- und Herstellerlinien überfrachtet sind und aufgrund dessen teilweise jeglicher Überblick für den Kunden verloren geht, steht bei der WDI AG weiterhin das eigentliche Produkt im Fokus. Dies führte für die WDI AG zu einem stetig wachsenden Anteil und einer gestärkten Position am Markt und bestätigt die Solidität des Geschäftsmodells sowie die Struktur der Unternehmensorganisation.
Die nachhaltige Kundenbindung bildete damit auch weiterhin einen großen Handlungsschwerpunkt im täglichen Wirken der WDI AG. Dies kann nur durch das Abheben von der Masse der Distributoren im Wettbewerbsumfeld geschehen. Der aktive Kundenbestand wurde durch Neukundengewinnung und den weiteren Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen weiter erhöht. Möglich war dies insbesondere aufgrund einer weiterhin hohen Aktivität der Kunden im Bereich Forschung und Entwicklung (R&D), bei welcher die hohe technische Kompetenz der WDI-Mitarbeiter zunehmend in Anspruch genommen wurde.
Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Die WDI AG hat seit jeher keine externen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und ist daher unabhängig von externen Kreditlinien. Die Auftragseingänge und die erzielten Distributionsumsätze sind als äußerst befriedigend zu bewerten.
3. Entwicklung in Deutschland und Europa
Die aktuellen internationalen Krisenherde haben sich auch im Laufe des Jahres nicht beruhigen lassen, die chinesische Wirtschaft bleibt hinter ihren Erwartungen zurück und der Putsch in der Türkei führt zu europäischen Verunsicherungen. Dennoch war die konjunkturelle Lage in Deutschland auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum.
Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich tendenziell verbessert. Die weltweite Industrieproduktion nimmt weiter und die Wirtschaftsleistung der Europäischen Union nimmt gemäßigt, aber stetig zu. Die deutsche Außenwirtschaft hat sich in einem schwierigen Umfeld behauptet und das Wachstum ist erneut positiv verlaufen. Der Hauptanteil des deutschen Exports entfiel auch 2016 auf den Handel mit den EU-Mitgliedstaaten. Hauptempfänger deutscher Waren sind wie im Vorjahr die Vereinigten Staaten von Amerika, die Frankreich bereits im vergangenen Jahr von der Spitzenposition verdrängt hatten.
Für die Distributionsbranche war das vergangene Geschäftsjahr 2016 ein solides Jahr mit einem positiven Ergebnis, welches widerspiegelt, dass Deutschland in einem unsicheren weltwirtschaftlichen Umfeld relativ stabil geblieben ist. Das Jahr schloss mit einem Umsatzplus von 2,3% und mit einem Auftragseingang auf Rekordniveau. Die Book-to-Bill-Rate lag mit 1,13 wieder deutlich im Plus. So setzte sich der positive Trend der Vorjahre ungetrübt fort.
Durch nicht hervorsehbare Krisen und Weltmarktbewegungen ist auch die Distribution den daraus resultierenden Einflüssen wie Verfügbarkeit, Preisgestaltung und sprunghafte Kundennachfrage ausgesetzt. Das Ergebnis: Nur wer in seiner Rolle als Distributor seinen Kunden die besten Serviceangebote bei Support und Design sowie eine hohe Produktverfügbarkeit bieten kann, wird sich am Markt mittelfristig durchsetzen. Endkunden die zuvor primär direkt beliefert wurden, beziehen zunehmend die Distributoren mit in ihre Warenbeschaffung mit ein. Die gesamte deutsche Distribution spezialisiert sich zunehmend mehr produkt- oder anwendungsorientiert. Überdies sind konstante Konsolidierungsprozesse innerhalb der vor allem großen Distributionsunternehmen (Broadline- und Katalog-Distribution) zu beobachten, welche sich nach unserer Auffassung auch in 2017 weiter zunehmen werden.
4. Finanzielle Situation und Investitionen
Durch weiterhin vorausschauendes und pro-aktives Handeln ist es der WDI AG wiederholt gelungen, das eigene Geschäftsmodell erfolgreich voranzutreiben und weiter auszubauen. Die Finanzlage der WDI AG ist somit unverändert als sehr gut zu bewerten.
Die Liquidität der Gesellschaft war zur Begleichung der laufenden Kosten und Verbindlichkeiten jederzeit voll gewährleistet. Außerdem konnte den Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich, unter Ausnutzung der Skonto-Zahlungsziele, nachgekommen werden. Gegen Forderungsausfälle ist die WDI AG unter anderem durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung abgesichert. Geschäfte mit nicht versicherten Abnehmern werden ausschließlich gegen Vorauskasse, per Kreditkartenzahlung oder auf Nachnahme durchgeführt.
Ereignisse und Entwicklungen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Die Erfüllung absehbarer zukünftiger finanzieller Verpflichtungen ist jederzeit sichergestellt und eine überaus ausreichende Liquidität zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs gewährleistet. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Risikobehaftete Geldanlagen sowie Kreditgeschäfte bestehen nicht. Außerdem wird der jeweiligen aktuellen Marktsituation durch die Anpassung des Lagerbestandes und ein konsequentes Forderungsmanagement Rechnung getragen.
In 2014 wurde mit der schrittweisen Implementierung des neuen ERP-Systems (SAP) begonnen und eine leistungsfähige IT-Umgebung geschaffen. Mit dieser vollständig auf das System der WDI AG abgestimmten ERP-Umgebung sind erhebliche Investitionen verbunden. Diese Investitionen bilden das Grundgerüst einer zukünftig noch effizienteren und kundenorientierteren Arbeitsumgebung.
5. Marktstellung / Marketing
Mit ihren beiden Unternehmensbereichen FCP (Frequency Control Products) und PEMCO (passive und elektromechanische Bauelemente) hat sich die WDI AG auf fundierte technische Beratung und Design-In-Support beim Kunden spezialisiert. Die Kernkompetenz ist das elektronische Bauelement und die damit verbundene Beratung sowie Unterstützung des Kunden beim Design-In. Für Detailfragen zu den unterschiedlichen Produktgruppen stehen bei der WDI AG erfahrene Spezialisten zur Verfügung, die schnell, herstellerunabhängig und technisch kompetent beraten: mit persönlicher Durchwahl und ganz ohne Callcenter.
Dem Kunden wird ein tatsächlicher Mehrwert geboten, indem mit Expertise eine technische Lösung mit anspruchsvollen und innovativen Produkten herbeigeführt wird. Es wird nicht ein bestimmter Hersteller fokussiert und es kann für nahezu jedes Produkt mindestens eine baugleiche ,2nd-Source‘ angeboten werden. So macht sich die WDI AG die individuellen Stärken des jeweiligen Vertragslieferanten zu Nutze. Dadurch wird eine objektivere Beratung gewährleistet, die der Kunde schätzt und honoriert.
Neben einer starken Technologiekompetenz bietet die WDI AG selbstverständlich auch alle üblichen Dienstleistungen eines modernen Distributionsunternehmens, wie etwa individuelle Logistikkonzepte, Konsignations- und Sicherheitsläger, EDI, KANBAN, JIT, kundenoptimierte Barcode-Etikettierung sowie einen 24h-Programmierservice für Oszillatoren.
Das breite Produktsortiment namhafter Lieferanten beinhaltet Widerstände und Potenziometer, Induktivitäten, Quarze und Oszillatoren sowie Steckverbinder für Kunden aus der Luft und Raumfahrt, der Industrieelektronik, der Medizintechnik und der Kommunikationstechnologie. Die WDI AG bietet somit eine markt- und innovationsorientierte Distribution sowie den direkten Zugang zu Technik und Entwicklung der vertretenen Hersteller.
Die bereits seit Jahren gezielt eingesetzten Marketing- und verkaufsfördernden Maßnahmen tragen konsequent dazu bei, die aktuelle Marktstellung zu behaupten und weiter zu entwickeln. Die umfangreichen Marketingaktivitäten im Print- und Webmedien der WDI AG stellen sicher, dass die Kunden ganzheitlich betreut und durch den engen Kontakt die Kundenwünsche schnell erkannt und umgesetzt werden können. Das bereits in 2010 mit großem Erfolg eingeführte Kundenmagazin „contexxt" bildet eine feste Größe in der Kommunikationsmatrix der WDI AG. Die „contexxt" informiert regelmäßig über alles, was das Unternehmen WDI AG berührt: von Produktvorstellungen und technischen Innovationen über Referenzprojekte, Lieferanten, internationale Märkte bis zu unserem umweltpolitischen, sozialen und unternehmerischen Engagement. Auch die sozialen Medien (facebook, XING, LinkedIn, YouTube etc.) sind in die Unternehmenskommunikation der WDI AG integriert und bieten die Möglichkeit den Kunden, aber auch Lieferanten, schnell und unkompliziert mit Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.
Die bestehenden Beziehungen mit den Lieferanten wurden auch in 2016 weiter ausgebaut und ergänzende Distributionsverträge mit weiteren namhaften Herstellern geschlossen. Es bestehen heute autorisierte Distributions- bzw. Repräsentantenverträge mit insgesamt ca. 60 Herstellern. Die Fokussierung auf strategische Lieferanten in einzelnen Produktbereichen, die umfangreiche technische Beratung sowie der Ausbau des globalen Lieferantennetzwerkes der WDI AG haben zu einer weiteren Verbesserung der Wettbewerbsposition und einer gestärkten Position am Markt geführt. Das bestehende Geschäftsmodell wird auch zukünftig weiterentwickelt und ermöglicht es WDI den stetigen Wachstumskurs fortzusetzen.
6. Logistik
Mit dem äußerst flexiblen logistischen Angebot der WDI AG konnten, wie bereits in den Jahren zuvor, weitere Kunden gewonnen werden. Die enge und vertrauensvolle Bindung mit den Kunden ermöglichte der WDI AG ein frühes Erkennen der steigenden Bedarfe. Zudem ist es der WDI AG aufgrund der bestehenden finanziellen Situation durchgehend möglich gewesen Lagerbestände zu halten, mit denen es möglich war Lücken zu schließen, welche aufgrund von zurückgefahrenen Produktionen der Hersteller auf der einen Seite und kurzfristig steigender Nachfrage auf Kundenseite andererseits entstanden sind. Die finanzielle Substanz des Unternehmens ermöglicht eine Pufferfunktion über Lagerbestände zwischen der anlaufenden Produktion der Bauelemente-Hersteller und dem kurzfristig gestiegenen Bedarf der Kunden.
Ein leistungsfähiges und modernes Logistiksystem stellt ein Schwerpunkt der WDI AG dar. Die stets ernst genommene Aufgabe eines stetigen Verbesserungsprozesses hinsichtlich Qualität und Effizienz der Arbeitsabläufe und Kundenbetreuung sowie Reduzierung der variablen Kosten, wurde weiter erfolgreich umgesetzt. Einen besonderen Schwerpunkt des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bildete - einhergehend mit der Einführung des neuen ERP-Systems (SAP) - die weitere Effizienzsteigerung des Logistiksystems. Dazu zählte nicht zuletzt, die Optimierung der lieferantenseitigen Supply Chain.
Der Kunde steht bei der WDI AG im Mittelpunkt aller Bemühungen. Der Kundenservice genießt daher eine Sonderstellung im ständigen Optimierungsprozess und kommt in den Genuss ständiger Investitionen und Weiterentwicklungen (Sicherheitslager, KANBAN, Barcode-Etikettierung etc.). Kundenzufriedenheit, Fehlervermeidung und hohe Flexibilität stehen im Mittelpunkt des unternehmerischen Handels der WDI AG. Auch bei der Entscheidung der Einführung eines neuen innovativen Warenwirtschaftssystems spielt die Logistik daher eine ausschlaggebende Rolle. In diesem Zusammenhang wurden alle Prozessabläufe und Arbeitsanweisungen neu überprüft und weiterentwickelt. So hat sich auch 2015 das unternehmerische Handeln konsequent dem Anspruch höchster Qualität verschrieben.
7. Produktmarketing
Die Unternehmensbereiche FCP (Frequency Control Products) und PEMCO (passive und elektromechanische Bauelemente) der WDI AG sind auf fundierte technische Beratung und Design-In-Support beim Kunden spezialisiert.
Die Kernkompetenz ist das elektronische Bauelement und die damit verbundene Beratung sowie Unterstützung des Kunden beim Design-In. Für Detailfragen zu den unterschiedlichen Produktgruppen stehen bei der WDI AG erfahrene Spezialisten zur Verfügung, die schnell, herstellerunabhängig und technisch kompetent beraten. Die Mitarbeiter des Produktmarketings erhalten kontinuierlich interne und externe Produktschulungen und Verkaufstrainings, wie auch regelmäßige, unternehmensspezifische EDV-Schulungen. So konnte auch in dem Geschäftsjahr 2016 die Aktivitäten zum Ausbau der weiteren Markterschließung mit viel Erfolg vorangetrieben werden.
Durch ein sich ständiges weiterentwickelndes Produktportfolio wird die WDI AG im nationalen sowie internationalen Markt mit zunehmendem Interesse wahrgenommen. Das breite Produktsortiment namhafter Lieferanten der WDI AG beinhaltet Widerstände und Potenziometer, Induktivitäten, Quarze und Oszillatoren sowie Steckverbinder für Kunden aus der Luft- und Raumfahrt, der Industrieelektronik, der Medizintechnik und der Kommunikationstechnologie. Es bestehen heute autorisierte Distributions- bzw. Repräsentantenverträge mit insgesamt ca. 60 Herstellern.
Die WDI AG ist bekannt für die hohe Lieferzuverlässigkeit, die ausgeprägte logistische Kompetenz und die umfangreiche technische Beratung. Dies führt zu einer engen Kundenbindung. Die Ergebnisse durchgeführter Kunden- und Lieferantenbefragungen sowie -bewertungen bestätigen die WDI AG in ihrem Handeln. Auch die Reklamationsquoten bewegen sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau. Die WDI AG ist in der Lage, dem Kunden mit Rat und Tat bei der Realisierung der für ihn optimalen Lösungen zu unterstützen - ein Punkt, in dem die WDI AG sich bis heute von vielen Wettbewerbern klar unterscheidet.
8. Risikomanagement und Wahrung von Chancen
Das Realisieren von Chancen, Erzielen von Gewinnen und Vermeiden von Verlusten ist die Basis der Geschäftstätigkeit der WDI AG.
Unternehmerische Aktivitäten sind immer auch mit Risiken verbunden. Diese Risiken frühzeitig zu erkennen, zu kontrollieren und damit zu begrenzen ist die dauerhafte Aufgabe der Geschäftsleitung sowie aller im Unternehmen tätigen Mitarbeiter.
Im Berichtsjahr wurden, wie in den Vorjahren, bestehende und drohende Risiken erfasst. Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Schadenshöhe der einzelnen Risiken wurden für die WDI AG abgeschätzt. Es wurden keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt.
Als international tätiges Distributionsunternehmen befindet sich die WDI AG in einem dynamischen Marktumfeld, welches das Vertriebs-, das Produkt- und das Marktrisiko als potentielle Risiken bereithält. Neben den kürzeren Innovations- und Produktionszyklen, müssen zudem die durch Fachgremien und Gesetzgeber ständig angepassten und überarbeiteten nationalen und internationalen regulatorischen Anforderungen ständig überwacht und geprüft werden. Bei Vertragsabschlüssen ist die WDI AG bemüht, Haftungsrisiken auf den bestehenden Versicherungsschutz zu begrenzen. Durch die permanente Beobachtung der Märkte, den ständigen Kontakt zu den Herstellern, ein bedarfsorientiertes Beschaffungssystem sowie der Unterhaltung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie eines Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001:2005 + Cor1:2009 werden diese Risiken erheblich begrenzt.
Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Produktivität, der Kapitalrentabilität und der Verbreiterung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens, gilt ein besonderes Augenmerk dem systematischen Risikomanagement im operativen sowie im Vermögensbereich.
Folgende Risikobereiche und Gegenmaßnahmen existieren insbesondere:
| • | Elementar-, Schadens- und Haftungsrisiken, Risiken durch Produkthaftung sowie Risiken durch Forderungsausfall sind durch entsprechenden Versicherungsschutz limitiert. |
| • | Grundsätzlich bestehen Risiken in der allgemeinen Branchenentwicklung. Dazu zählen vor allem Marktrisiken im Bereich der Beschaffung. Hier handelt es sich um spezifische Preisentwicklungen, welche sich direkt auf die Margenentwicklung auswirken können. Den Risiken der Preisentwicklung wird mit sorgfältigen Marktbeobachtungen entgegengewirkt. Durch geeignete Maßnahmen bei der Wiedereindeckung mit Waren, kann diesem Risiko zusätzlich entgegengewirkt werden. Auch die Absatzmarktrisiken werden hier erfasst und bewertet. |
| • | Die Risiken in der Lagerhaltung werden beobachtet und durch den Abverkauf von Altwarenbeständen minimiert. Fehldispositionen im Lager können zu Verlusten führen. Die im Unternehmen im Einsatz befindliche Softwarelösung bietet die Möglichkeit, die Lagerbestandsentwicklung sowie Abweichungen im Auftragseingang und Auftragsbestand frühzeitig zu erkennen. |
| • | Risiken aus dem politischen und rechtlichen Umfeld werden durch die Verfolgung von Gesetzgebung und Rechtsprechung soweit als möglich begegnet. |
| • | Risiken im operativen Bereich werden durch geeignete Maßnahmen, z.B. im Bereich des Qualitätswesens durch detaillierte Arbeits- und Verfahrensanweisungen, begegnet bzw. durch geeignete Versicherungen, z.B. im Bereich Forderungsmanagement, abgedeckt. |
| • | Mitarbeiterveränderungen in erheblichem Maße, insbesondere durch Krankheit oder Kündigung von Leistungsträgern könnten stabil ausgerichtete Personalsituationen stören. Jedoch verfügt die WDI AG über einen langjährigen Mitarbeiterstamm, insbesondere bei den Leistungsträgern und Mitarbeitern in Schlüsselfunktionen. Damit ist die Fluktuationsrate der Mitarbeiter sehr niedrig. Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter ist eine weitere Maßnahme in diesem Bereich. Alle Mitarbeiter erhalten regelmäßig für Ihren Bereich die entsprechenden Arbeitsschutzunterweisungen. |
| • | Strategische Risiken werden aufgrund laufender Risikobewertungen frühzeitig erkannt. Ihnen wird durch geeignete Maßnahmen begegnet. |
Zum Schutz des Umlauf- und Anlagevermögens werden, neben der obligatorischen Absicherung der Vermögensrisiken durch entsprechende Versicherungen, statische und dynamische Schutzsysteme permanent geprüft und erweitert.
Im operativen Bereich liegen die Schwerpunkte auf:
| • | Debitorenmanagement gegen Forderungsausfälle. |
| • | Bestandsmanagement gegen Lagerrisiken. |
| • | Vertragsmanagement zum Monitoring vertraglicher Obliegenheiten. |
9. Integriertes Managementsystem
Bereits in 2002 wurde ein integriertes dokumentiertes Management-System auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2008 sowie in 2008 auf Basis der DIN EN ISO 14001:2004 im Unternehmen eingeführt. Dies dient dazu den hohen Anspruch der stetigen Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie den hohen Qualitäts- und Umweltanspruchs der WDI AG optimal zu erfüllen. In den vorgeschriebenen Abständen werden die Re- und Neu-Zertifizierungen durchgeführt.
Ziel ist ein Managementsystem, welches die ständige Verbesserung unter Betonung der Fehlervermeidung und Verringerung von Streuung und Verschwendung vorsieht. Auf diese Weise ist es möglich noch effektiver und effizienter gesetzliche, behördliche und unternehmerische Forderungen praxisgerecht, flexibel und zeitnah umzusetzen. Bereits in 2011 wurde das bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsystem zu einem integrierten Managementsystem (IMS) zusammengefasst. Seit diesem Zeitpunkt wird zusätzlich zu den bestehenden Normen das gesamte integrierte Managementsystem in Übereinstimmung mit den hohen Anforderungen der Automotivnorm ISO/TS 16949 ausgeübt.
Die Neu-Zertifizierung der DIN EN ISO 9001:2008 sowie der DIN EN ISO 14001:2004 + Cor1:2009 fand 2014 statt, welche bestätigte, dass das bestehende integrierte Managementsystem (IMS) die Anforderungen der Qualitäts- und der Umweltnorm im höchsten Maße erfüllt. Das in 2016 durchgeführte Überwachungsaudit hat das Zertifizierungsaudit in vollen Umfang bestätigt. Die Umsetzung weiterer interner und externer Forderungen und sowie Kunden- und Marktbedürfnisse prägten das aktuelle Berichtsjahr. Im kommenden Geschäftsjahr 2017 findet die nächste planmäßige Neu-Zertifizierung des Managementsystems gemäß DIN EN ISO 9001:2015 sowie des Umweltmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 14001:2015 statt. Die Revision der ISO 9001 beinhaltet unter anderem eine neue Struktur, sowie konkretisierte Anforderungen, welche eine aktive Analyse des bestehenden Managementsystems unumgänglich machen. Dazu gehören zum Beispiel die High Level Structure, der prozessorientierte Ansatz sowie das risikobasierte Denken. Auch die international erfolgreiche Umweltmanagementnorm ISO 14001:2015 wurde überarbeitet und bietet nun einen verbindlichen Rahmen, mit dem die Umwelt geschützt und Unternehmen auf ändernde Umweltzustände in Verbindung mit sozioökonomischen Erfordernissen angemessen reagieren können. Es wird nun als wesentlich angesehen, das Umweltmanagement in die Geschäftsprozesse, strategische Ausrichtung und Entscheidungsfindung der Organisation zu integrieren.
Das integrierte Managementsystem erstreckt sich somit auf alle Produkte, Dienstleistungen und Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Unternehmens mit besonderer Betonung der frühzeitigen Vermeidung von Fehlern. All das führt zu einem dynamischen und systematischen Prozess der Qualitätssicherung im Unternehmen.
Sowohl regelmäßige interne und externe Audits sowie ein ausschließlich zur Überwachung, Anpassung und Optimierung beauftragter Managementbeauftragter stellen sicher, dass die festgelegten Grundsätze und Regelungen beachtet und in der täglichen Praxis realisiert werden.
Auch der kontinuierliche Verbesserungsprozess wird so im Alltag gewährleistet und vorangetrieben. Dieser führt auch dazu, dass im kommenden Geschäftsjahr 2017 die vollständige Implementierung und Zertifizierung eines Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nach BS OHSAS 18001 abgeschlossen sein wird.
10. Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres
Vorgänge, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung in dem Sinne wären, dass sie deren Bestand beeinträchtigen oder gefährden, sind nach dem Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes nicht eingetreten und nicht absehbar.
11. Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2017
Die teilweise überraschenden und turbulenten politischen Entwicklungen im Jahr 2016, wie zum Beispiel die US-Wahl und das Brexit-Votum, lassen erahnen, dass das Jahr 2017 weitere interessante und zuweilen unvorhersehbare wirtschaftliche und politische Entwicklungen bereithalten wird.
Nichts desto trotz sorgt die solide Aufstellung der deutschen Industrie dafür, dass sie dem harten Wettkampf mit anderen Industrienationen und den zukünftigen Anforderungen zum jetzigen Zeitpunkt gewachsen ist.
Zudem verrät ein Blick auf die Zahlen des I. Quartals 2017, dass der Start in das Geschäftsjahr 2017 erfolgreich war. Der deutsche Bauelemente-Distributionsmarkt wuchs gemäß FBDI e.V. um 6,3 %.
Diese tendenziell positive Einschätzung nährt sich aus den Erfahrungen der letzten Jahre und den Beobachtungen des Marktes und der Marktbegleiter. Das Distributionsgeschäft der WDI AG in Europa, USA und vor allem in Deutschland entwickelt sich stetig weiter. Nicht nur die kontinuierliche und konsequente Erweiterung des Produktportfolios, sondern auch das service- und kundenorientierte Geschäftsmodell, stellt eine große Chance dar, durch die sich zusätzliche Umsatzmöglichkeiten bieten.
Die WDI AG wird sich weiterhin auf das Kerngeschäft der Distribution für hochwertige elektronische Bauelemente und Systeme im Industrie- und Automobilkundensegment konzentrieren. Diese Kernkompetenz, zu der insbesondere die Beratung und die Unterstützung beim Design-In zählen, hat sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchgesetzt und etabliert und ist maßgeblich für das konstante Unternehmenswachstum verantwortlich.
Das unternehmerische Wirken von der WDI AG wird durch den Anspruch hoher Qualität bestimmt. Kundenzufriedenheit, Fehlervermeidung und hohe Flexibilität stehen auch zukünftig im Mittelpunkt des Handelns der WDI AG.
Wedel, 06. Juli 2017
Der Vorstand
Bilanz zum 31. Dezember 2016
Aktiva
| Anhang-Nr. | 31.12.2016 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | (1) | 2.939,00 | 173,00 |
| II. Sachanlagen | (1) | 219.546,25 | 190.532,00 |
| III. Finanzanlagen | (1) | 33.885,82 | 33.885,82 |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | 1.100.547,61 | 906.482,06 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) | 709.366,95 | 686.446,27 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | (3) | 692.445,39 | 817.466,22 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (4) | 10.902,50 | 13.066,48 |
| 2.769.633,52 | 2.648.051,85 | ||
| Passiva | |||
| A. Eigenkapital | 1.216.541,38 | 1.275.843,64 | |
| I. Gezeichnetes Kapital | (5) | 100.000,00 | 100.000,00 |
| II. Gewinnrücklagen | (6) | 1.116.541,38 | 1.175.843,64 |
| B. Rückstellungen | (7) | 133.344,57 | 133.123,79 |
| C. Verbindlichkeiten | (8) | 1.419.747,57 | 1.239.084,42 |
| - gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0,00 | |
| - gegenüber Gesellschaftern/Aktionären | 500.000,00 | 500.000,00 | |
| - aus Lieferungen und Leistungen | 782.687,85 | 570.418,83 | |
| - Sonstige Verbindlichkeiten | 137.059,72 | 168.665,59 | |
| 2.769.633,52 | 2.648.051,85 |
Anhang
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf.
Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr nicht vorgenommen worden.
Die Randziffern beziehen sich auf Verweise in der Bilanz der WDI AG. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.
Hinsichtlich der Bewertung der Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten wurden keine Kompensationsmöglichkeiten von Kursgewinnen und -Verlusten mehr berücksichtigt sowie die Bildung von Bewertungseinheiten geändert.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ist in der Währung Euro aufgestellt.
B. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung
Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.
Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.
Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.
Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß §253 II HGB abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.
Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.
C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz
(1) Anlagevermögen
Auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens der WDI AG wird gemäß § 274a Nr.1 HGB verzichtet. Das Anlagevermögen wird in einer Anlagenbuchhaltung erfasst, die sämtliche notwendigen Angaben für die einzelnen Anlagengegenstände enthält.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| 2016 (in EUR) |
Vorjahr (in EUR) |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 538.227,52 | 594.388,76 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 171.139,43 | 92.057,51 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 | ||
| 709.366,95 | 686.446,27 |
(3) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Die Bankbestände sind durch Kontoauszüge zum Bilanzstichtag nachgewiesen und stimmen mit diesen überein. Der ausgewiesene Kassenbestand stimmt mit dem Kassenprotokoll überein.
(4) Rechnungsabgrenzungsposten
Es handelt sich ausschließlich um bereits gezahlte Aufwendungen für folgende Wirtschaftsjahre.
(5) Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital beträgt EUR 100.000,00 eingeteilt in 1.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von EUR 100,00 je Aktie.
(6) Gewinnrücklagen
| 2016 (in EUR) |
Vorjahr (in EUR) |
|
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 10.335,00 | 10.335,00 |
| Andere Gewinnrücklagen | 1.054.187,15 | 942.864,68 |
| 1.064.522,15 | 953.199,68 |
Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 52.019,23 wie folgt zu verwenden:
Einstellung in Gewinnrücklagen
| a) Einstellung in die gesetzliche Rücklage | EUR | 0,00 |
| b) Einstellung in andere Rücklagen | EUR | 52.019,23 |
| c) Ausschüttung als Dividende | EUR | 0,00 |
(8) Rückstellungen
| 2016 (in EUR) |
Vorjahr (in EUR) |
|
|---|---|---|
| Rückstellungen für Abschlusskosten | 12.000,00 | 12.000,00 |
| Sonstige Rückstellungen | 121.344,57 | 118.921,79 |
| Steuerrückstellungen | 0,00 | 2.202,00 |
| 133.344,57 | 133.123,79 |
(9) Verbindlichkeiten
| 2016 (in EUR) |
Vorjahr (in EUR) |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern/Aktionären | 500.000,00 | 500.000,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr) | 782.687,85 | 570.418,83 |
| Sonstige Verbindlichkeiten (mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr) | 137.059,72 | 168.665,59 |
| 1.419.747,57 | 1.239.084,42 |
D. Angaben zu Vorstand und Aufsichtsrat
Vorstand
Vorstandsmitglieder der Gesellschaft am 31.12.2016:
Herr Christian Dunger
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 95 AktG aus drei Mitgliedern.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Bernd Lundelius, Steuerberater, Vorsitzender
Herr Arndt Kuper, Rechtsanwalt, Steuerberater
Frau Nathalie Dunger, Wirtschaftsjuristin
Wedel, den 06. Juli 2017
WDI AG
Der Vorstand