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VSE CORP Audit Report / Information 2017

Oct 17, 2018

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Audit Report / Information

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Publication

VSE Aktiengesellschaft

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

der VSE AG

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die VSE AG ist seit über 100 Jahren mit dem Saarland eng verwurzelt. An dem Unternehmen mit Sitz in Saarbrücken sind die innogy SE, das Saarland, Landkreise, Städte und Gemeinden des Saarlandes bzw. deren Stadt- und Gemeindewerke beteiligt.

Die Anbindung an die innogy SE und über deren Mehrheitsaktionärin an den RWE-Konzern sichert dem Unternehmen im europäischen Wettbewerb auf den Energiemärkten alle Vorteile eines Global Players. Gleichzeitig steuert VSE AG als regionaler Energieversorger eigenverantwortlich das operative Geschäft in der Region.

Kerngeschäft ist die Energieversorgung und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Die VSE AG betreibt mit überwiegend kommunalen Partnern regenerative Erzeugungsanlagen. Sie ist Stromlieferant und Dienstleister für Stadt- und Gemeindewerke sowie große Industriekunden. Darüber hinaus erbringt die VSE AG für ihre Partnerunternehmen und Dritte qualifizierte technische und kaufmännische Dienstleistungen. Die VSE Verteilnetz GmbH betreibt im Saarland ein umfangreiches Hochspannungsnetz.

Die VSE AG hat sich von einem einst reinen Stromversorger zu einer starken Unternehmensgruppe entwickelt, die vorrangig in Südwestdeutschland und Luxemburg tätig ist. Dazu hat sie ihr Know-how gemeinsam mit Partnern aus der Region gebündelt: Für Strom, Gas und Wasser in der energis GmbH, für Telekommunikation in der artelis S. A., für Energiedienstleistungen und technische Services in der FAMIS GmbH, für IT- und Abrechnungsdienstleistungen in der prego services GmbH, sowie für Energie- und Zählerdienstleistungen in der VOLTARIS GmbH. Darüber hinaus ist die VSE AG an weiteren Unternehmen beteiligt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der innogy SE (kleinster Konsolidierungskreis) und der RWE AG (größter Konsolidierungskreis) zum 31. Dezember 2017 einbezogen.

2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.1 Konjunkturelle Entwicklung

Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2017 nach ersten Schätzungen um rund 3 % über das Vorjahresniveau an. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone dürfte sich im vergangenen Jahr, insbesondere aufgrund der niedrigen Zinsen, des stärkeren Konsums und wachsender Exporte voraussichtlich um über 2 % erhöht haben. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland, der größten Volkswirtschaft des Währungsgebiets, ist im Jahresvergleich ebenfalls um über 2 % angestiegen. Dabei hatten insbesondere der private Konsum und die Investitionen einen positiven Einfluss.

Die Konjunktur im Saarland hat sich leicht abgeschwächt entwickelt, so dass man mit einem Wachstum von 1,0 % rechnet. Die Impulse kommen überwiegend aus dem Ausland, vor allem aus dem wiedererstarkten Euroraum.

2.2 Witterung

Die Witterung spielt für die Energienachfrage und für die regenerative Erzeugung unseres Unternehmens eine wesentliche Rolle. Im vergangenen Jahr lagen die Durchschnittstemperaturen in Deutschland insgesamt nahe bei den Werten des Vorjahres, jedoch oberhalb des langjährigen Mittelwertes.

Das Windaufkommen befand sich 2017 über dem Vorjahreswert und über dem langjährigen Mittel. Die solare Einstrahlung lag im Jahresverlauf leicht unter der des Vorjahres, sowie unter der Einstrahlung des langfristigen Mittels.

2.3 Strom- und Gasnachfrage

Vorläufige Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lassen darauf schließen, dass der Stromverbrauch in Deutschland 2017 um rund 1 % höher war als ein Jahr zuvor. Zu den wesentlichen Gründen für den Anstieg zählen die positive konjunkturelle Entwicklung und unterstützende Witterungseinflüsse zu Beginn des Jahres. Die deutsche Gasnachfrage lag mit voraussichtlich gut 5 % über dem Vorjahreswert. Gründe dafür waren die deutliche Zunahme des Gaseinsatzes für die Stromerzeugung und ein höherer Heizbedarf aufgrund vergleichsweise kühlerer Temperaturen in einzelnen Monaten des Jahres 2017.

2.4 Strom- und Gaspreise

Die Spotpreise an der Großhandels-Börse EEX sind im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt deutlich angestiegen und erhöhten sich um 18 % auf über 34 €/MWh (Base-Kontrakt) bzw. um 19 % auf rund 38 €/MWh (Peak-Kontrakt). Diese Entwicklung kann in wesentlichen Teilen auf die Preissteigerungen bei den Rohstoffen zurückgeführt werden. Im Endkundengeschäft stiegen die Strompreise etwas gedämpfter an, denn diese werden in höherem Maße durch Netzkosten, Umlagen und Steuern bestimmt. Die Preise für Haushaltskunden erhöhten sich im vergangenen Jahr um rund 2 % und für Industrieunternehmen um ca. 8 %.

Der Preis für Gasimporte nach Deutschland (BAFA-Preis) betrug 2017 rund 17,5 €/MWh und lag damit 15 % über den Preisen des Jahres 2016. Wesentliche Ursachen für diesen Preisanstieg sind die gestiegenen Ölpreise sowie der generell zunehmende Anteil von spotpreis-basierten Importen/Verträgen im BAFA-Preis. Die Preise am niederländischen Spotmarkt TTF, dem kontinental-europäischen „Leitmarkt", lagen mit einem Durchschnittswert von rund 17,4 €/MWh etwa 23 % über dem entsprechenden Vorjahreswert. Die Preise im Endkundengeschäft folgen der Entwicklung am Großhandelsmarkt typischerweise mit Zeitverzug und waren noch stark durch die Baise der vergangenen Jahre geprägt. Dementsprechend hat sich Gas für deutsche Haushalte um 3 % vergünstigt, die Preise für Industriekunden stiegen leicht um rund 1 % an.

2.5 Kohlepreise

Kohle wurde mit rund 84 $/t (API#2) im europäischen Spotmarkt gehandelt und verteuerte sich somit um 41 % im Vergleich zum Vorjahr. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die gute Konjunktur in China und ihren belebenden Einfluss auf die Kohlenachfrage des Landes. Der Grenzübergangspreis (BAFA) für Kohle nach Deutschland erhöhte sich nach ersten Schätzungen um über 38 % auf rund 92 €/t SKE.

2.6 CO2-Zertifikatepreis

Für die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen sind von den jeweiligen Unternehmen im Rahmen des europäischen Emissionshandelssystems Zertifikate entsprechend der emittierten CO2-Menge zu erwerben. Der Preis für diese sog. EUAs (EU Allowance Unit) ist 2017 im Jahresmittel auf rund 5,8 €/t CO2 gestiegen und liegt damit rund 9 % über dem Durchschnittswert des Vorjahres. Es sind weiterhin wesentlich mehr EUAs am Markt erhältlich, als die Unternehmen zur Abdeckung ihrer Emissionen benötigen. Das EU-Parlament und der Ministerrat haben allerdings inzwischen ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das die EU in die Lage versetzt, den Zertifikatüberschuss deutlich zu reduzieren. Deshalb haben sich EUAs während der letzten Verhandlungsrunden zu diesem Paket im zweiten Halbjahr 2017 verteuert.

3 Wirtschaftsbericht

3.1 Ertragslage

Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Unternehmensaktivität nutzt die VSE AG verschiedene Kennzahlen. Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere das betriebliche Ergebnis sowie die Investitionen nach IFRS.

Umsatzerlöse bei erhöhtem Preisniveau im Energiebereich gestiegen.

Die Stromnachfrage bei Industrieunternehmen und Weiterverteilern führte durch Kundenverluste und wettbewerbsbedingte Mengeneinbußen zu einem Absatzrückgang. Insgesamt ist die Stromabgabe im Berichtsjahr von 14.939 GWh auf 14.925 GWh gesunken.

Durch die weitere Ausweitung der Aktivitäten im Gasbereich und die erfolgreiche Gewinnung von Neukunden ist die Gasabgabe von 10.728 GWh auf 15.780 GWh gestiegen.

Unsere Dienstleistungsangebote an Weiterverteiler und Industriekunden im Bereich des Portfoliomanagements werden am Markt weiterhin gut angenommen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeiten lag in der Vermarktung von Minutenreserven und Sekundärreserveleistungen für Erzeugungsanlagen in Form eines Poolmodells.

Das Geschäftsmodell zur Assetoptimierung im Gas- und Strombereich wurde wie die Direktvermarktung regenerativer Energien weiter ausgebaut.

Insgesamt sind damit die Umsatzerlöse auf 938,3 Mio. € (Vorjahr 871,0 Mio. €) gestiegen. Materialaufwand steigt bei höheren spezifischen Bezugskosten

Der Materialaufwand ist - entsprechend der Umsatzsteigerung - insgesamt von 810,0 Mio. € auf 877,7 Mio. € gestiegen.

Der von VSE betriebene Block im Kraftwerk Ensdorf hat lediglich in den Wintermonaten Januar und Februar 2017 Strom erzeugt. Die Gesamterzeugung konnte mit dem Einsatz von Kohle aus dem Vorratsvermögen abgedeckt werden.

Personalaufwand

Der Personalaufwand lag mit 24,2 Mio. € um rd. 1,8 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die Absenkung resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung des Mitarbeiterbestandes und der Entwicklung der Vorsorge für die betriebliche Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Geschäftsbesorgungsvergütungen und Beraterleistungen sowie Vorsorgen für Prozessrisiken.

Beteiligungs- und Zinsergebnis

Das Beteiligungsergebnis ist um 14,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der wesentliche Anteil resultiert aus der Verlustübernahme der VSE-Verteilnetz GmbH im Berichtsjahr.

Das Zinsergebnis ging um 9,9 Mio. € zurück. Es ist in hohem Maße durch den Finanzierungsanteil der Pensionsverpflichtungen beeinflusst, der die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten widerspiegelt.

Erträge aus Wertpapieren

Die Erträge aus Wertpapieren betragen 42,0 Mio. € (Vorjahr 7,8 Mio. €). Die Erhöhung resultiert aus einem Einmaleffekt im Berichtsjahr aus dem Verkauf von Wertpapieren.

Jahresüberschuss und Ausschüttung

Bei einem Jahresüberschuss von 43,1 Mio. € (Vorjahr 22,9 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 eine Ausschüttung von 20,0 Mio. € (Vorjahr 20,0 Mio. €) an die Anteilseigner und eine Einstellung in die freie Gewinnrücklage in Höhe von 23,1 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) vor.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 25,2 % (Vorjahr 12,8 %).

3.2 Vermögenslage

Sachinvestitionen

Die Sachinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 7,9 Mio. € (Vorjahr 6,8 Mio. €). Der Schwerpunkt lag dabei im weiteren Ausbau der Netze sowie in der Erneuerung und dem Neubau von Umspannanlagen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen verminderten sich im Wesentlichen durch den Verkauf von Wertpapieren. Gegenläufig wirkte die Erhöhung der Anteile an einem verbundenen Unternehmen.

Die Bilanzsumme ist mit 482,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (629,4 Mio. €). Der wesentliche Grund ist die Auslagerung von Deckungsvermögen zur Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA). Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 72,8 % (Vorjahr 72,6 %) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote ist von 31,9 % auf 44,4 % gestiegen.

Die Passivseite ist geprägt durch die Entwicklungen im Finanzbereich und den Rückstellungen.

3.3 Finanzlage

Die VSE AG ist in das Cash-Management der innogy SE einbezogen; die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 34,4 Mio. € (Vorjahr -10,7 Mio. €). Im Rahmen der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sind per Saldo Mittel in Höhe von 53,6 Mio. € abgeflossen (im Vorjahr Zufluss von 20,3 Mio. €). Der Mittelabfluss resultiert im Wesentlichen aus der Auslagerung von Deckungsvermögen zur Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung. Die Dividendenzahlung belief sich auf 20,0 Mio. € (Vorjahr 22,0 Mio. €).

3.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal

Die VSE AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 273,5 (Vorjahr 272) Mitarbeiter und zum Bilanzstichtag 267 (Vorjahr 276) Mitarbeiter.

Die Aus- und Weiterbildung hat in der VSE AG weiterhin einen hohen Stellenwert. In Ensdorf wird ein eigenes Weiterbildungszentrum betrieben. Insgesamt stehen 12 (Vorjahr 12) junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Die Ausbildungsquote liegt damit bei rund 4,3 % (Vorjahr 4,2 %).

Der Vorstand der VSE AG hat in seinem Beschluss vom 29. September 2015 für den ersten im Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst definierten Erfüllungszeitraum (bis 30. Juni 2017) für die erste Führungsebene eine Zielgröße von Frauen von 0 % und von 15,8 % in der zweiten Führungsebene beschlossen.

Diese Zielquote für die zweite Führungsebene wurde mit 15 % aufgrund der Neueinrichtung einer Organisationseinheit knapp verfehlt.

Am 27. Juni 2017 hat der Vorstand eine ab dem 1. Juli 2017 geltende Zielquote für den Anteil von Frauen von 10 % für die erste Führungsebene und von 17 % für die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstandes beschlossen, diese Quote ist bis zum 30. Juni 2022 zu erreichen.

Die Führungsebenen werden durch Berichtslinien bestimmt.

Die Zielquote für den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat beträgt 19 %.

Umweltschutz

Das Ziel der VSE AG, gemeinsam mit ihren Beteiligungsgesellschaften Ökonomie und Ökologie nachhaltig zum Wohle der Region in Einklang zu bringen, hat weiterhin hohe Priorität. Die bestehenden Umweltmanagementsysteme werden kontinuierlich fortentwickelt. Die VSE AG engagiert sich auch weiterhin in den verschiedensten Institutionen und Arbeitsgemeinschaften im Saarland zur Förderung von regenerativen Energien und energieeffizienten Technologien.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Höchste Priorität gilt der Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz unter Berücksichtigung der rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen.

Die VSE AG ermittelt, bewertet und kontrolliert neben den Umweltauswirkungen auch andere Gefährdungen und Risiken, die mit der Arbeit verbunden sind. Dabei werden alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um Verletzungen und Erkrankungen der Mitarbeiter und Dritter zu vermeiden. Als nicht finanzieller Leistungsindikator dient hierzu u.a. der LTIF-Wert (Lost Time Incident Frequency).

Die Beschaffenheit der technischen Anlagen im Betriebsbereich wird permanent dem Stand der Sicherheitstechnik angepasst.

Gleichzeitig steht die VSE AG mit ihrem großen Erfahrungsschatz auf dem Feld der Arbeitssicherheit ihren Partnerunternehmen mit Rat und Tat zur Seite. Angefangen beim gesamten Thema Arbeitsschutz über die Beratung zu rechtlichen Grundlagen bis hin zur Einführung von Managementsystemen und technischem Sicherheitsmanagement.

Ein starkes Augenmerk legt die VSE AG auch weiterhin auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch die Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Mit dem Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden verstärkt flexible Arbeitszeitmodelle umgesetzt und vielfältige Kinderbetreuungsmöglichkeiten angeboten und unterstützt.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement der VSE AG hat gemeinsam mit Fachleuten zahlreiche Maßnahmen entwickelt, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der VSE-Gruppe gesund und fit bleiben. Das Angebot reicht von der gesunden Ernährung in der VSE-eigenen Kantine über sportliche Aktivitäten beispielsweise im eigenen Fitnessraum und über gesundheitsbildende Maßnahmen bis hin zu Fachvorträgen. Ziel ist es, den Mitarbeitern Denkanstöße zu geben, um selbst initiativ zu werden.

4 Bericht zu verbundenen Unternehmen

Die innogy SE, mit Sitz in Essen, ist mit einem Anteil von 50,0 % plus 1 Aktie mehrheitlich unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Gemäß § 312 AktG hat die VSE AG einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.

Wiedergabe der Schlusserklärung aus dem Abhängigkeitsbericht

„Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

5 Chancen- und Risikobericht

5.1 Risikomanagement

Dem vorausschauenden Management von Risiken und Chancen messen wir nach wie vor eine hohe Bedeutung zu. Die vorhandenen Risiken sowohl bei VSE AG als auch bei den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften sind erfasst und werden kontinuierlich überwacht. Die Risikobetrachtung wird regelmäßig aktualisiert. So kann das Risikomanagement zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem der innogy SE, Essen, einbezogen. Ein verstärktes Augenmerk wird auch weiterhin auf Marktrisiken liegen, die sich aus veränderten Energiemärkten ergeben. Die Folgewirkungen aus dem weiterhin forcierten Ausbau der Erzeugungskapazitäten regenerativer Energien werden auch in Zukunft unsere erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Darüber hinaus gilt es den energiewirtschaftlichen Ordnungsrahmen zu beobachten und dessen Einfluss auf unsere Wertschöpfungsstufen regenerative Erzeugung, Netze und Vertrieb sowie den Dienstleistungssektor rechtzeitig zu bewerten.

5.2 Wesentliche Risiken

Aufgrund des nachhaltig niedrigen Zinsniveaus werden weiterhin erhöhte bilanzielle Belastungen aus den Pensionsverpflichtungen erwartet.

Aus der operativen Tätigkeit der VSE AG ergeben sich grundsätzlich folgende Risiken: Preisänderungsrisiken.

Sowohl auf der Bezugs- als auch Absatzseite unterliegen die Preise Schwankungen und können daher das Jahresergebnis sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Aufgrund der Kundenstruktur der VSE AG erfolgt prinzipiell eine sog. back-to-back-Beschaffung, um die Preisänderungsrisiken zu minimieren. Spekulationsgeschäfte werden nicht betrieben.

Ausfallrisiken

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen grundsätzlich Ausfallrisiken. Die VSE AG versucht diese Risiken zu begrenzen. Das Kundenportfolio besteht aus Sonderkunden und Weiterverteilern. Im Vorfeld eines Vertragsabschlusses werden bei Sonderkunden Bonitätsbetrachtungen durchgeführt. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Finanzlage der Kunden im Laufe der Zeit verschlechtert.

Bei Bedarf werden zusätzliche Sicherheitsleistungen vereinbart. Das aktive Forderungsmanagement minimiert zusätzlich diese Risiken.

Liquiditätsrisiken

Durch die monatliche Abrechnung der Kunden ergibt sich keine wesentliche Vorfinanzierung, so dass sich hieraus nur in geringem Umfang Liquiditätsrisiken ergeben.

Im laufenden Geschäftsbetrieb steht auch aufgrund von Cash-Management-Vereinbarungen mit Konzernunternehmen jederzeit ausreichende Liquidität zur Verfügung.

Die Liquiditätsrisiken aus den Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr durch die Dotierung von Deckungsvermögen minimiert.

Daneben verfügt die Gesellschaft über Anlagen in Wertpapieren, die bei Bedarf in liquide Mittel umgewandelt werden können.

Rechtliche Risiken

Durch den Geschäftsbetrieb bestehen prinzipiell auch rechtliche Risiken dahingehend, dass die VSE auch in Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren involviert sein kann. Belastungen können sich unter anderem daraus ergeben, dass vertragliche Regelungen im Nachhinein als nicht wirksam erachtet werden. Mitunter können auch außergerichtliche Ansprüche gegen die Gesellschaft geltend gemacht werden.

Für potenzielle Verluste aus rechtlichen Risiken wurden Rückstellungen gebildet.

Gesamtbeurteilung

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

5.3 Wesentliche Chancen

Die VSE AG sieht Chancen für ihre Entwicklung im Wesentlichen im konsequenten Ausbau ihres Dienstleistungsportfolios im gesamten Energiebereich sowie in der konsequenten Umsetzung weiterer Effizienzsteigerungsmaßnahmen.

5.4 Verwendung von Finanzinstrumenten

Bei der VSE AG bestehen Finanzinstrumente im Wesentlichen in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Liefer-/Leistungsverkehr und Finanzbereich sowie in Form von Finanzanlagen. Im Bereich der Forderungen und Verbindlichkeiten können aufgrund der Geschäftstätigkeit Preisänderungsrisiken, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, weitgehend ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Daneben werden im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Forward-Kontrakte (Termingeschäfte) hinsichtlich der Energiebeschaffung abgeschlossen. Dies erfolgt im Rahmen sog. Back-to-back-Geschäfte, so dass die Gesellschaft keine offenen Positionen hat bzw. keine Spekulationsgeschäfte eingeht.

6 Angaben gem. § 6b Abs. 7 EnWG zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die VSE AG übt die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", „andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors", „andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors" sowie „Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" aus.

Für die Tätigkeit „Elektrizitätsverteilung" wird ein Tätigkeitsabschluss nach den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG und den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Jahr 2007 ist im Rahmen des sog. Legal Unbundling die VSE Verteilnetz GmbH gegründet worden. Die VSE AG verpachtet seit diesem Zeitpunkt das Elektrizitätsverteilnetz an die VSE Verteilnetz GmbH, woraus entsprechende Erlöse erzielt werden. Die wesentlichen Kosten dieses Tätigkeitsbereichs ergeben sich aus Abschreibungen auf das Verteilnetz.

Die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie Aufwendungen und Erträge werden den einzelnen Tätigkeiten im Wesentlichen auf Basis von Einzelkonten oder anhand von Profit Centern direkt zugeordnet.

In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich nach sachbezogenen Umlageschlüsseln, die eine sachgerechte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten ermöglichen.

Der Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung weist für das Berichtsjahr ein Ergebnis (vor Steuern) in Höhe von 7,1 Mio. € aus.

7 Prognosebericht

Konjunktur

Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2018 voraussichtlich um rund 3 % steigen. Die konjunkturelle Erholung des Euro-Raums dürfte sich im Prognosezeitraum wahrscheinlich fortsetzen und das Bruttoinlandsprodukt um rund 2 % steigen. Vergleichbar dazu scheinen die Perspektiven für die deutsche Volkswirtschaft zu sein: der Sachverständigenrat hält für 2018 einen weiteren Anstieg der Wirtschaftsleistung im Bereich von 2,2 % für möglich. Stimulierende Impulse werden insbesondere durch die starke Beschäftigungssituation und die gestiegenen verfügbaren Einkommen erwartet, die den privaten Konsum weiter ansteigen lassen sollten.

Der private Konsum wird die Saarkonjunktur zwar weiterhin stützen, aber erneut keinen signifikanten Wachstumsbeitrag leisten. Insgesamt wird für 2018 damit gerechnet, dass die Saarwirtschaft die Wachstumslücke zum Bund weiter schließen kann. Es wird mit einem Wachstum von rund 1,5 % gerechnet.

Strom- und Gasnachfrage

Nachdem die Temperaturen im Jahr 2017 über dem langjährigen Mittel lagen, wird für 2018 mit normalen Temperaturen für den witterungsabhängigen Teil der Gas- und Stromnachfrage gerechnet. Der konjunkturabhängige Teil der Strom- und Gasnachfrage sollte aufgrund der Wirtschaftswachstumsaussichten das Vorjahresniveau überschreiten. Diesen Impulsen werden voraussichtlich wieder dämpfende Einflüsse eines immer effizienteren Energieeinsatzes gegenüberstehen. Ein positiver Einfluss auf die Gasnachfrage ist im Hinblick auf die erwartete Entwicklung der CO2- und Kohlepreise bei gleichzeitig relativ günstigen Gaspreisen zu erwarten, die die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Gas in der Stromerzeugung weiterhin unterstützen sollte.

Energiepreise

Der Markt erwartet für 2018 einen Anstieg der Energiepreise in allen Bereichen. Der Wettbewerb im Strom- und Gasgeschäft wird sich weiterhin verschärfen, gleichwohl strebt die VSE AG eine Steigerung der Strom- und Gasabgabe in 2018 an.

Kraftwerk Ensdorf

Zum 31.12.2017 hat das Kraftwerk Ensdorf die Stromerzeugung eingestellt. Unter den gegebenen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist ein wirtschaftlicher und technisch sicherer Weiterbetrieb des Kraftwerks nicht mehr möglich. Die endgültigen Stilllegungsgenehmigungen der Bundesnetzagentur liegen noch nicht vor.

Regenerative Energien

Die VSE AG richtet auch weiterhin ein verstärktes Augenmerk auf neue Projekte zur regenerativen Energieerzeugung. Im Berichtsjahr wurden zwei weitere Windparkprojekte umgesetzt. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen sind zukünftige Projekte im Saarland zunehmend schwieriger umzusetzen.

Sonstiges

Dem Ausbau der kerngeschäftsunterstützenden Tätigkeiten kommt auch weiterhin eine hohe Bedeutung zu. Ebenso wird die VSE AG die Möglichkeiten eines leistungsstarken Glasfasernetzes weiter nutzen und dessen Ausbau verstärkt vorantreiben. Durch nachhaltige Investitionen in die regenerative Energieerzeugung sowie die Beteiligung an innovativen Projekten zur weiteren Förderung erneuerbarer Energien, trägt die VSE AG ihrer Verantwortung in der Region Rechnung.

Unsere Strategie der Kooperationen mit regionalen Partnern werden wir nach wie vor weiter verfolgen, um die Chancen aus Synergie- und Einsparpotenzialen zu nutzen.

Gesamtprognose

Die VSE AG geht davon aus, auch in den kommenden Jahren moderat zu wachsen, weiterhin gute Ergebnisse zu erwirtschaften und somit eine angemessene Dividende für die Aktionäre sicherstellen zu können. Für das Jahr 2018 wird ein verminderter Jahresüberschuss prognostiziert. Aufgrund dieses Jahresüberschusses und eventuellen Entnahmen aus Gewinnrücklagen wird eine Dividende in Höhe von rd. 17,5 Mio. € erwartet.

Saarbrücken, den 25. Januar 2018

VSE Aktiengesellschaft

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz zum 31.12.2017

der VSE AG

AKTIVA

31.12.2017 Vorjahr
T€ T€
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.403 807
II. Sachanlagen 63.457 61.862
III. Finanzanlagen 286.075 394.240
350.935 456.909
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.870 2.223
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 126.503 169.010
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.725 1.218
131.098 172.451
482.033 629.360
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Grundkapital 40.960
Nennwert eigene Anteile -1.092
ausgegebenes Kapital 39.868 40.960
II. Kapitalrücklage 77.906 77.906
III. Gewinnrücklagen 53.018 59.150
IV. Bilanzgewinn 43.071 22.901
213.863 200.917
B. Sonderposten 2.209 2.239
C. Rückstellungen 123.963 287.164
D. Verbindlichkeiten 140.254 137.053
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.744 1.987
482.033 629.360

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017

der VSE AG

2017 Vorjahr
T€ T€
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 938.301 870.959
2. Erhöhung (+) oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 731 -257
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 91 3
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.468 12.340
5. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 834.388 784.209
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 43.320 25.824
6. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 21.055 21.700
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, 3.110 4.347
davon für Altersversorgung: -657 (891)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.447 6.314
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 22.652 32.253
9. Erträge aus Beteiligungen, 19.910 19.212
davon aus verbundenen Unternehmen: 17.202 (16.196)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, 42.774 8.096
davon aus verbundenen Unternehmen: 710 (0)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, 739 1.069
davon aus verbundenen Unternehmen: 79 (1.023)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 26 1.936
13. Erträge aus der Gewinnabführung 0 1.167
14. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 14.208 1
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, 14.607 5.006
davon an verbundenen Unternehmen: 25 (81)
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.898 7.904
17. Ergebnis nach Steuern 43.303 23.095
18. Sonstige Steuern 233 234
19. Jahresüberschuss 43.070 22.861
20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1 40
21. Bilanzgewinn 43.071 22.901

Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2017

der VSE AG

I. Allgemeine Grundlagen

Die VSE AG mit Sitz in Saarbrücken, ist im Handelsregister des ortsansässigen Amtsgerichts unter H RB 4145 eingetragen.

Die innogy SE mit Sitz in Essen, ist mit Mehrheit (50,0 % plus 1 Aktie) unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Deren Mehrheitsaktionärin RWE AG, Essen, ist Kraft Zurechnung mittelbar beteiligt. Die Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 4 AktG ist erfolgt.

Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der für das Geschäftsjahr gültigen Fassung wurden beachtet. Gleiches gilt für rechtsformspezifische Vorschriften aus dem Aktiengesetz.

Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der innogy SE, Essen (kleinster Konsolidierungskreis) und RWE AG, Essen (größter Konsolidierungskreis) einbezogen, die nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt werden. Der Konzernabschluss der innogy SE und der RWE AG werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht.

Aus diesem Grund wird die VSE AG grundsätzlich von der Verpflichtung befreit, einen eigenen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, sofern kein entsprechender Antrag von Minderheitsgesellschaftern nach § 291 Abs. 3 Nr. 2 HGB vorliegt.

Die Gesellschaft unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des EnWG in der geltenden Fassung. Gemäß § 6b Abs. 1 EnWG besteht für den Jahresabschluss und den Lagebericht die Aufstellungs- und Offenlegungspflicht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB.

Die Gesellschaft ist ein i.S.v. § 3 Nr. 38 EnWG vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen mit der Folge der Kontentrennungspflicht nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) oder Tausend Euro (T€) angegeben.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Zahlen in Klammern betreffen das Vorjahr. Im Vorjahr waren die Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen im Beteiligungsergebnis ausgewiesen. Diese werden nun in gesonderten Posten gezeigt. Die entsprechenden Vorjahreswerte sind in der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und Entwicklungskosten werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB.

Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für die betriebliche Altersversorgung nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde daher kein Gebrauch gemacht. Auch das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet.

Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen für Zugänge bis 2007 und im Jahr 2009 werden soweit steuerlich zulässig - sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Bei der degressiven Abschreibungsmethode erfolgt der Wechsel auf die lineare Rechnung, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für Zugänge im Jahr 2008 und ab dem 1. Januar 2010 wird grundsätzlich die lineare Methode angewendet. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens von neu erstellten bzw. angeschafften Vermögensgegenständen werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet.

Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 150 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen werden, bezogen auf den überwiegenden Anteil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer in Jahren
Gebäude 33,33
Stromnetze 35
Umspann- und Schaltanlagen 20
Regenerative Anlagen 20
Technische Anlagen 20

Bei Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, wobei der jeweilige Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag herangezogen wird.

Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert. In Einzelfällen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Vorräte einschließlich der Kohlevorräte sind im Wesentlichen zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert; die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Ersatz- und Reserveteile des Kraftwerks Ensdorf sind vollständig wertberichtigt. Weitere Lagermaterialien werden in Abhängigkeit der Lagerverweildauer abgewertet.

Von der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes wurden der VSE AG für den Betrieb des Blocks 1 im Kraftwerk Ensdorf für den Zeitraum 2008 - 2012 insgesamt rd. 2,446 Mio. Kohlendioxid-Emissionsberechtigungen unentgeltlich zugeteilt. Diese Berechtigungen wurden mit einem Erinnerungswert von 1€ im Umlaufvermögen aktiviert. Für die Rückgabeverpflichtung wurde in gleicher Höhe ein entsprechender Passivposten als Sonderposten eingestellt. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren Börsenhandelswert an der EEX Leipzig bewertet.

Zum 31.12.2017 befinden sich sowohl entgeltliche wie auch unentgeltliche Emissionsberechtigungen im Bestand.

Die Herstellungskosten für fertige/unfertige Erzeugnisse umfassen Einzel- und Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde kein Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen Wertberichtigungen vorzunehmen sind. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen ausreichend bemessenen Abschlag Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Schadensersatzansprüche gegenüber Versicherungen sind in Höhe der bisher angefallenen Aufwendungen unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts angesetzt. Es sind keine Forderungen in Fremdwährungen enthalten.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Bei der Berechnung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 29,48 % angesetzt.

Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen wie degressive Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen aus Vorjahren sowie steuerlich vorgenommene Sonderabschreibungen, wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet.

Über den Saldierungsbereich mit den passiven latenten Steuern hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden nicht aktiviert (keine Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB).

Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen (einschließlich Übertragungen gemäß § 6b EStG), die vor dem 1. Januar 2010 gebildet wurden, sind unter Anwendung des Beibehaltungswahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen und werden im Verhältnis zu den planmäßigen Abschreibungen aufgelöst.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre laufzeitadäquat abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Der Gesetzgeber hat beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 3,68 % (Vorjahr: 4,01 %). Die gesetzliche Neuregelung ist zum 17.03.2016, dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt, in Kraft getreten. Bis zum 31.12.2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes von 2,80 % ergibt sich am Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 19,3 Mio. €, der ausschüttungsgesperrt ist.

Das Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB wird nicht in Anspruch genommen.

Eine Dynamisierung der Renten mit 1,5 % (1,5 %) und ein Gehaltstrend von 2,35 % (2,35 %) wurden berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen Rückstellungen für Deputatverpflichtungen.

Im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) wurden zum 14.12.2017 Geldwerte in Höhe von 170,1 Mio. € auf den Treuhänder Helaba Pension Trust e.V. zur externen Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung übertragen. Im Rahmen dieses Treuhandmodells wurde Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 HGB geschaffen. Die bestehenden Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Deckungsvermögen saldiert. Der beizulegende Zeitwert zum 31. Dezember 2017 beträgt 169,8 Mio. €.

Die Steuerrückstellungen enthalten - neben einer allgemeinen Vorsorge - die noch ausstehenden Abschlusszahlungen.

Bei der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellung für das Aktienoptionsprogramm handelt es sich um die Long-Term-lncentive-Pläne der RWE AG (BEAT 2010) und der innogy SE (SPP 2016-2019). Die Rückstellung beinhaltet für BEAT die Tranchen 2012 bis 2015 sowie für SPP die Tranchen 2016 bis 2017 und wurde mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es sind keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen enthalten.

Zur Absicherung von Währungs-, Zins- und Com modity-Risiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Erhaltene Anzahlungen werden separat zum Nennwert ausgewiesen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die passivierten Baukostenzuschüsse von Kunden werden ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die passivierten Dienstleistungen für das Portfoliomanagement werden ratierlich über drei Jahre zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Stand der jeweiligen Hauptschuld.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Eine Aufstellung des vollständigen Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB ist als Anlage beigefügt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei den Zugängen von 0,5 Mio. € (57 T€) handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von neuer Software und Lizenzen.

Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich auf 7,9 Mio. € (6,8 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen den Ausbau der Netze sowie die Erneuerung der Umspannanlagen in Altforweiler, Alsweiler und Mettlach.

Finanzanlagen

Die Zugänge zu den Finanzanlagen betragen insgesamt 26,4 Mio. € (11,0 Mio. €). Hiervon entfallen 25,9 Mio. € (2,2 Mio. €) auf Anteile an verbundene Unternehmen, 0,5 Mio. € (0,7 Mio. €) auf Anteile an Beteiligungen und 0,0 Mio. € (0,6 Mio. €) auf Ausleihungen an Beteiligungen, sowie 0,0 Mio. € (7,6 Mio. €) auf Wertpapiere und 9 T€ auf sonstige Ausleihungen. Diesen Zugängen stehen Abgänge in Höhe von 134,5 Mio. € (31,0 Mio. €) entgegen, die im Wesentlichen mit 131,8 Mio. € (0,0 Mio. €) die Wertpapiere betreffen.

Die Anschaffungskosten der Ausleihungen betreffen mit 22,4 Mio. € (24,9 Mio. €) Ausleihungen an verbundene Unternehmen, mit 2,2 Mio. € (2,3 Mio. €) Ausleihungen an Beteiligungen sowie sonstige Ausleihungen mit 0,2 Mio. € (0,3 Mio. €) für Arbeitgeberbaudarlehen.

Es wurde im Berichtsjahr für eine Beteiligungsgesellschaft eine Wertberichtigung in Höhe von 26 T€ (1,9 Mio. €) gebildet.

2. Vorräte

in T€ 31.12.2017 31.12.2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.742 1.826
Unfertige Leistungen 1.128 397
2.870 2.223

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen Weiterverrechnungsprojekte an Dritte. Für strittige Weiterverrechnungen bestehen Wertberichtigungen.

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 31.12.2017 31.12.2016
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 56.851 61.973
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.458 67.916
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.889 15.294
Sonstige Vermögensgegenstände 22.305 23.827
126.503 169.010

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen 0,8 Mio. € (0,8 Mio. €) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 7,0 Mio. € (11,9 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 25,0 Mio € (52,0 Mio. €) Finanzforderungen und 5,5 Mio. € (4,0 Mio. €) umsatzsteuerliche Organschaften.

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen 9,2 Mio. € (14,0 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 0,7 Mio. € (1,3 Mio. €) Finanzforderungen.

Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nur in den sonstigen Vermögensgegenständen mit 8,7 Mio. € (8,2 Mio. €) enthalten.

4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

in T€ 31.12.2017 31.12.2016
Kassenbestand 58 67
Guthaben bei Kreditinstituten 1.666 1.151
1.724 1.218

Ein Guthaben bei einem Kreditinstitut ist als Festgeld angelegt. Seit dem 01.07.2002 ist VSE AG in das Finanzclearing-System des RWE-Konzerns einbezogen.

5. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt unverändert 40.960 T€ und ist eingeteilt in 800.000 auf Namen lautende Stückaktien. Mit Kaufvertrag vom 25. April 2017 wurden 21.334 eigene Aktien (2,67 % des Grundkapitals) von der Eletricité de France S.A. zurückgekauft und mit einem Nennwert von 1.092 T€ unter dem gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage entspricht dem Aufgeld der Kapitalerhöhung aus dem Jahr 1962 zuzüglich der Wiedereinlage aus dem "Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren" in 1994 und 2001. Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf 77.906 T€.

Gewinnrücklagen

Die Überdeckungsbeträge der langfristigen Rückstellungen aus der im Geschäftsjahr 2010 vorgenommenen erfolgsneutralen Umbewertung gemäß § 67 Abs. 1 S. 3 EGHGB sind in Höhe von 11.491 T€ in den anderen Gewinnrücklagen enthalten.

Der Unterschiedsbetrag von 9.033 T€ zwischen dem Kaufpreis und dem Nennwert der zurückgekauften Aktien wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Weiterhin hat die Hauptversammlung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres einen Betrag von 2.900 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die freien Gewinnrücklagen betragen 53.018 T€ (59.150 T€).

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Jahresüberschuss 43.070
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1
Bilanzgewinn 43.071

6. Sonderposten

in T€ 31.12.2017 31.12.2016
Sonderposten mit Rücklageanteil
- Steuerliche Mehrabschreibungen 2.209 2.239

Die nur steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen beinhalten Beträge nach § 6b EStG.

Die Veränderung des Sonderpostens mit Rücklageanteil hat das Ergebnis des Geschäftsjahres mit 30 T€ (56 T€) nur geringfügig beeinflusst.

7. Rückstellungen

in T€ 31.12.2017 31.12.2016
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 959 168.835
Steuerrückstellungen 34.319 35.843
Sonstige Rückstellungen 88.685 82.486
123.963 287.164

Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. Frühpensionsvereinbarungen, Personalüberleitungsvereinbarungen, ausstehende Rechnungen, Strompreisgutschriften, Prozessrisiken und den Kraftwerksbereich.

8. Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.12.2016 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 69.946 69.946 64.512 64.512
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.752 40.752 51.459 51.459
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.344 15.344 12.030 12.030
Sonstige Verbindlichkeiten 14.162 14.162 9.052 9.052
- davon aus Steuern (13.332) (13.332) (8.133) (8.133)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (486) (486) (488) (488)
140.254 140.254 137.053 137.053

Grundpfandrechtliche Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 5,0 Mio. € (7,1 Mio. €) Lieferungen und Leistungen sowie mit 35,8 Mio. € (44,4 Mio. €) Finanzverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen mit 6,1 Mio. € (3,8 Mio. €) Lieferungen und Leistungen sowie mit 9,2 Mio. € (8,2 Mio. €) Finanzverbindlichkeiten.

9. Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzung weisen wir unter anderem von Kunden erhaltene Baukostenzuschüsse aus.

10. Latente Steuern

Die latenten Steueransprüche und -schulden verteilen sich auf die folgenden Bilanzposten:

Steuersatz 29,48 % Temporäre Differenz Latente Steuern (+aktiv/-passiv)
Aktiva 0,3 Mio. € - 0,1 Mio. €
Anlagevermögen 3,4 Mio. € - 1,0 Mio. €
Umlaufvermögen - 3,1 Mio. € 0,9 Mio. €
Passiva - 189,6 Mio. € 55,8 Mio. €
Sonderposten mit RL - 2,2 Mio. € 0,7 Mio. €
Rückstellungen - 187,0 Mio. € 55,0 Mio. €
Verbindlichkeiten - 0,4 Mio. € 0,1 Mio. €
Saldo - 189,3 Mio. € 55,7 Mio. €

In der Berichtsperiode ergibt sich insgesamt eine aktive Steuerlatenz, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert wurde.

Stand 1.1.2017 Veränderung Stand 31.12.2017
Aktive latente Steuern 63,6 Mio. € - 6,9 Mio. € 56,7 Mio. €
Passive latente Steuern 1,0 Mio. € + 0,0 Mio. € 1,0 Mio. €

Der Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern beträgt 55,7 Mio. €.

11. Haftungsverhältnisse

Die VSE AG haftet im Rahmen von vertraglichen Vereinbarungen in Höhe von 36,8 Mio. € (35,2 Mio. €) für Pensionszusagen an Mitarbeiter, die zu anderen Unternehmen der VSE-Gruppe übergeleitet wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.

Gegenüber der Energie-Service-Saar GmbH besteht eine Patronatserklärung in Höhe von 0,9 Mio. € (0,9 Mio. €). Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.

12. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheit wurde beendet, da im Geschäftsjahr keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisänderungsrisiken eingesetzt wurden.

13. Abführungsgesperrte/Ausschüttungsgesperrte Beträge

Im Geschäftsjahr bestehen keine ausschüttungsgesperrten/abführungsgesperrten Beträge durch Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände oder aktiver latenter Steuern, die nicht durch freie Rücklagen gedeckt sind. Aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen (7-Jahres zu 10-Jahresdurchschnittszinssatz) ergibt sich am Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 19,3 Mio. €, der grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist.

14. Außerbilanzielle Geschäfte

Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, vor.

15. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften belaufen sich zum Abschlussstichtag auf rund 0,4 Mio. € (0,5 Mio. €). Im Rahmen des Investitions- und Instandhaltungsprogramms besteht ein Bestellobligo in Höhe von 0,6 Mio. € (0,7 Mio. €).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr ist der Gesamtumsatz auf 938,3 Mio. € (871,0 Mio. €) gestiegen. Die vereinnahmte Strom- und Erdgassteuer wurde wiederum unter den Umsatzerlösen ausgewiesen und die abgeführten Beträge abgesetzt. Auf den Stromverkauf entfallen 511,2 Mio. € (539,3 Mio. €), der Gasverkauf liegt bei 292,8 Mio. € (206,5 Mio. €). Die restlichen 134,3 Mio. € (125,1 Mio. €) verteilen sich auf Vergütungen für Geschäftsbesorgung und Betriebsführung, Pachten und Anlagenmitbenutzung sowie auf Erträge aus der zeitanteiligen Auflösung von erhaltenen Baukostenzuschüssen. In den Umsatzerlösen sind auch Erlöse aus Vorjahren enthalten. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Es handelt sich u. a. um Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen, Kostenerstattungen sowie dem Verkauf von Emissionsberechtigungen. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil sind in Höhe von 30 T€ (56 T€) enthalten. Weiterhin beinhaltet dieser Posten periodenfremde Erträge in Höhe von 1,7 Mio. € (3,0 Mio. €).

3. Materialaufwand

in T€ 2017 2016
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 834.388 784.209
Aufwendungen für bezogene Leistungen 43.319 25.824
877.708 810.033

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten als wesentliche Posten die Strom- und Gasbezugskosten. Die bezogenen Leistungen setzen sich zum größten Teil aus Fremdleistungen für Betriebs- und Unterhaltungsarbeiten zusammen.

4. Personalaufwand

in T€ 2017 2016
Löhne und Gehälter 21.055 21.700
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.110 4.347
- davon für Altersversorgung (-657) (891)
24.165 26.047

In 2017 ergab sich zum Bilanzstichtag folgende Struktur der Beschäftigten:

Mitarbeiter Vorjahr
Angestellte (Sonstige Aktivitäten) 165 183
Gewerbliche Arbeitnehmer (Kraftwerksbetrieb) 82 93
267 276

Darüber hinaus bestanden 12 (12) Ausbildungsverhältnisse. Weiterhin bestehen 22 (24) befristete Anstellungsverhältnisse.

Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterstärke insgesamt 273,5 (272).

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände können der Aufstellung über das Anlagevermögen (Anlagengitter) entnommen werden.

Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet neben den Aufwendungen für die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten, Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen, Geschäftsbesorgungsvergütungen, Aufwendungen für Beraterleistungen sowie Abschreibungen auf Forderungen.

Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mio. € (0,1 Mio. €) enthalten.

7. Erträge aus Beteiligungen

Hiervon betreffen 17,2 Mio. € (16,2 Mio. €) Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen.

8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Hiervon betreffen 42,0 Mio. € (7,8 Mio. €) Erträge aus Wertpapieren sowie 0,7 Mio. € (0,0 Mio. €) Erträge aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Bei den Zinserträgen handelt sich unter anderem um Zinsen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie aus dem Finanzclearing. Sie betrafen mit 0,1 Mio. € (1,0 Mio. €) verbundene Unternehmen.

10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Im Berichtsjahr wurde für eine Beteiligungsgesellschaft eine Wertberichtigung in Höhe von 26 T€ (1,9 Mio. €) aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung gebildet.

11. Aufwendungen aus Verlustübernahmen

Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen im Wesentlichen den Verlust der VSE Verteilnetz GmbH im Berichtsjahr 2017 in Höhe von 14,2 Mio. € (im Vorjahr ein Gewinn von 1,2 Mio. €).

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen betreffen unter anderem mit 12,9 Mio. € (4,2 Mio. €) den Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung. Aus dem Deckungsvermögen haben sich noch keine zu verrechnenden Erträge ergeben; aus der Wertanpassung zum Bilanzstichtag resultiert ein Aufwand von 0,3 Mio. €.

Die Aufwendungen auf der Aufzinsung sonstiger Rückstellungen belaufen sich auf 1,1 Mio. € (0,7 Mio. €). Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit 25 T€ (81 T€) angefallen.

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Dieser Posten enthält im Berichtsjahr periodenfremde Steuererträge von 0,2 Mio. € (0,0 Mio. €).

14. Ergebnisverwendung

Bei einem Jahresüberschuss von 43,1 Mio. € (Vorjahr 22,9 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 eine Ausschüttung von 20,0 Mio. € (Vorjahr 20,0 Mio. €) an die Anteilseigner und eine Einstellung in die freie Gewinnrücklage in Höhe von 23,1 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) vor.

V. Sonstige Angaben

1. Organe

Die Schutz- bzw. Befreiungsklauseln gemäß § 286 (4) HGB und § 285 (17) HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Bezüge der ehemaligen Vorstandsmitglieder einschließlich ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr auf 0,22 Mio. € (0,27 Mio. €). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 0,28 Mio. € (0,28 Mio. €). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 2,5 Mio. € (2,4 Mio. €) gebildet. Für das Geschäftsjahr wurde eine Anzahl von 7.246 Performance Shares mit einem Zuteilungswert von je 10,00 € ausgegeben.

Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.

2. Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der innogy SE enthalten.

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen im wesentlichen Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht.

4. Angaben nach § 6b EnWG

Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der VSE AG getätigt wurden.

Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen auf Grund folgender Verträge getätigt:

● Verpachtung des Stromnetzes an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 10,1 Mio. € (9,4 Mio. €)

● Technische und kaufmännische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 23,1 Mio. € (23,5 Mio. €)

Angaben über die Zuordnungsregeln:

Grundsätzlich werden für die einzelnen Tätigkeitsbereiche getrennte Konten geführt. Soweit eine direkte Zuordnung von Konten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt folgende Schlüsselung:

● Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände nach Umsatz bzw. Köpfen

● Flüssige Mittel nach Umsatz

● Einzelne Konten innerhalb der Pensionsrückstellungen nach Köpfen

● Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Rückstellungen nach Köpfen

● Einzelne Konten innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach Materialaufwand

● Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten nach Umsatz bzw. Grundvergütung

● Einzelne Konten innerhalb des Personalaufwands nach Höhe der Grundvergütung oder nach Köpfen

● Einzelne Konten innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwands:

● Die Versicherungskosten nach Köpfen, nach qm Grundfläche bzw. nach Anzahl Kraftfahrzeuge

● Die Telekommunikationskosten nach Anzahl Telefone und Datenanschlüsse

● Die Fremdleistungen für Verwaltung und Beraterleistungen nach Anzahl IT-Domainuser

● Die Aufwendungen für kaufmännische Geschäftsbesorgungen nach Köpfen für die Personalwirtschaft, nach Anzahl IT-Domainuser für die Informationstechnologie, nach Materialaufwand für die Materialwirtschaft, nach Sparte und Anzahl Kunden für die Kundenabrechnung

5. Nachtragsbericht

Für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01. bis 31.12.2017 - HGB

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 01.01.2017 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2017
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.865 462 0 682 17.009
Geleistete Anzahlungen 25 0 5 0 20
15.890 462 5 682 17.029
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.061 0 66 48 55.043
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 72.659 0 474 1.264 73.449
- Verteilungsanlagen 177.821 6.002 616 31 183.238
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
20.437 359 72 -6 20.718
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.565 1.546 183 -2.019 1.909
328.543 7.907 1.411 -682 334.357
III. Finanzanlagen
- Anteile an Verbundenen Unternehmen 66.658 25.902 0 0 92.560
- Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 24.902 0 2.466 0 22.436
- Beteiligungen 44.080 500 157 0 44.423
- Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.282 0 35 0 2.247
- Wertpapiere des Anlagevermögens 258.896 0 131.811 0 127.085
- Sonstige Ausleihungen 300 9 80 0 229
397.118 26.411 134.549 0 288.980
741.551 34.780 135.965 0 640.366
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2017 Abschreibung des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2017
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T€ T€ T€ T€ T€
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.083 543 0 0 15.626
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
15.083 543 0 0 15.626
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.660 777 0 0 36.437
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 71.688 848 0 0 72.536
- Verteilungsanlagen 140.960 2.799 616 0 143.143
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
18.372 480 68 0 18.784
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
266.680 4.904 684 0 270.900
III. Finanzanlagen
- Anteile an Verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
- Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
- Beteiligungen 1.979 26 0 0 2.005
- Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 900 0 0 0 900
- Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0
- Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
2.879 26 0 0 2.905
284.642 5.473 684 0 289.431
BUCHWERTE
31.12.2017 31.12.2016
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T€ T€
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.383 782
Geleistete Anzahlungen 20 25
1.403 807
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.606 19.401
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 913 971
- Verteilungsanlagen 40.095 36.861
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.934 2.065
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.909 2.565
63.457 61.863
III. Finanzanlagen
- Anteile an Verbundenen Unternehmen 92.560 66.658
- Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 22.436 24.902
- Beteiligungen 42.418 42.101
- Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.347 1.382
- Wertpapiere des Anlagevermögens 127.085 258.896
- Sonstige Ausleihungen 229 300
286.075 394.239
350.935 456.909

Aufstellung des Anteilsbesitzes der VSE AG zum 31.12.2017

Anteil am Kapital 31.12.17 Gezeichnetes Kapital Eigenkapital 1) Ergebnis des Geschäftsjahres 1)
% TEuro TEuro TEuro
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Energy Ventures GmbH, Saarbrücken 100,00 50 6 -2
Fernwärmeversorgung Saarlouis-Steinrausch Investitionsgesellschaft mbH, Saarlouis 100,00 511 7.567 232)
VSE-Stiftung gGmbH, Saarbrücken 100,00 25 2.571 -8
VSE Verteilnetz GmbH, Saarbrücken 100,00 25 3.109 1.1672)
VSE-Windpark Merchingen GmbH & Co. KG, Saarbrücken 100,00 2.800 2.800 -30
VSE-Windpark Merchingen VerwaltungsGmbH, Saarbrücken 100,00 50 63 1
Windpark Büschdorf GmbH, Perl 100,00 25 –3)
Windpark Wadern-Felsenberg GmbH, Wadern 100,00 25 –3)
artelis S.A., Luxembourg 90,00 3.000 39.074 2.663
FAMIS Gesellschaft für Facility Management und Industrieservice mbH, Saarbrücken 74,90 4.270 4.180 797
energis GmbH, Saarbrücken 56,53 50.208 138.514 24.454
VKB-GmbH, Neunkirchen 50,01 25 43.114 3.389
Energie-Service-Saar GmbH, Völklingen 50,00 52 -1.796 -6
prego services GmbH, Saarbrücken 50,00 1.000 -2.624 5.097
Projecta 14 GmbH, Saarbrücken 50,00 25 38.315 2.090
SHS Ventures GmbH & Co. KGaA, Völklingen 50,00 200 185 -15
VOLTARIS GmbH, Maxdorf 50,00 100 2.431 1.648
Windpark Losheim-Britten GmbH, Losheim am See 50,00 25 1.972 -19
Windpark Nohfelden-Eisen GmbH, Nohfelden 50,00 25 3.448 -20
Windpark Perl GmbH, Perl 42,00 25 7.985 256
Windpark Oberthal GmbH, Oberthal 35,00 25 4.659 136
Kraftwerk Wehrden GmbH, Völklingen 33,34 30 93 63
Gichtgaskraftwerk Dillingen GmbH & Co. KG, Dillingen/Saar 25,20 12.000 30.989 4.445
Verwaltungsgesellschaft GKW Dillingen mbH, Dillingen/Saar 25,20 100 181 7
Windenergie Merzig GmbH, Merzig 20,00 25 3.837 522
Stadtwerke Völklingen Netz GmbH, Völklingen 17,60 12.100 16.387 1.9982)
Stadtwerke Völklingen Vertrieb GmbH, Völklingen 17,60 6.000 7.301 3.2892)
Stadtwerke Sulzbach/Saar GmbH, Sulzbach/Saar 15,00 10.300 11.431 1.7862)
Windpark Saar 2016 GmbH & Co. KG, Freisen 11,58 4.280 4.091 -189
IZES gGmbH, Saarbrücken 8,26 820 480 -342
Windpark Saar GmbH & Co. Repower KG, Freisen 8,11 5.578 9.166 410
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern 4,17 1.248 16.899 1.426

1) Geschäftsjahr 2016

2) vor Ergebnisabführung

3) gegründet in 2017

Aufsichtsrat

Bernd Böddeling

Bereichsvorstand der innogy SE, Nottuln

Vorsitzender

Peter Gillo

Regionalverbandsdirektor, Saarbrücken

1. stellv. Vorsitzender

René Ehm

Betriebsratsvorsitzender VSE AG, Rehlingen-Siersburg

2. stellv. Vorsitzender

Michael Blug

Landesbezirksleiter ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland, Bous

Karsten Borkenhagen

Leiter Beteiligungen der innogy SE, Essen

Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin Saarbrücken, Saarbrücken

Martin Folz

Obermonteur, Schwalbach

Carl-Ernst Giesting

Bereichsvorstand der innogy SE, Düsseldorf

Albert Hettrich

Staatssekretär a. D., Saarbrücken

Thomas Herrmann

Netzmeister Gas/Wasser, Saarbrücken

Marcus Hoffeld

Bürgermeister Merzig, Merzig (seit 01.07.2017)

Elmar Kelkel

Leiter Steuern und Anlagenabrechnung, Oberthal

Peter Klär

Bürgermeister St. Wendel, St. Wendel (bis 30.06.2017)

Ute Kurtz

Technische Sachbearbeiterin, Saarbrücken

Patrick Lauer

Landrat Saarlouis, Nalbach

Stefan Louis

Bürgermeister Bous, Bous (bis 30.06.2017)

Sören Meng

Landrat Neunkirchen, Neunkirchen

Thomas Neifer

Betriebsratsvorsitzender energis GmbH, Wadgassen

Hans-Joachim Neumeyer

Bürgermeister Gemeinde Schwalbach, Schwalbach (seit 01.07.2017)

Udo Recktenwald

Landrat St. Wendel, St. Wendel

Peter Rüth

Financial Director Retail Germany, Essen (seit 24.04.2017)

Dr. Joachim Schneider

Bereichsvorstand der innogy SE, Mülheim an der Ruhr

Werner Spaniol

Geschäftsführer der Kommunale Beteiligungsgesellschaft Saar mbH, Neunkirchen

Dr. jur. Bernd Widera

Ehem. Mitglied des Vorstands der Deutschland AG, Hagen (bis 24.04.2017)

Vorstand

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Saarbrücken

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Homburg

Saarbrücken, den 25. Januar 2018

VSE Aktiengesellschaft

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz der Elektrizitätsverteilung

Elektrizitätsverteilung
in Euro 31.12.2017 31.12.2016
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AKTIVA
A. Anlagevermögen 44.883.708 41.413.471
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.239 15.013
II. Sachanlagevermögen 44.841.469 41.398.458
III. Finanzanlagen 0 0
B. Umlaufvermögen 176 133.661
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen aus Lieferung und Leistung 0 9.960
III. Forderungen an verbundene Unternehmen 0 0
IV. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0 0
V. Sonstige Vermögengegenstände 176 123.701
IV. Wertpapiere / Flüssige Mittel 0 0
Summe Aktiva 44.883.884 41.547.132
PASSIVA
A. Zugeordnetes Eigenkapital 41.704.601 38.156.295
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 548.643 571.997
C. Rückstellungen 2.368.800 2.368.800
I. Pensionsrückstellungen 0 0
II. Steuerrückstellungen 0 0
III. Sonstige Rückstellungen 2.368.800 2.368.800
D. Verbindlichkeiten 425 146.513
I. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0 0
II. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0
IV. Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehmen 0 51.157
V. Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungen 416 0
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 10 95.356
E. Rechnungsabgrenzungsposten 261.415 303.528
Summe Passiva 44.883.884 41.547.132

Anmerkung:

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung

in Euro Elektrizitätsverteilung
2017 2016
--- --- ---
1 . Umsatzerlöse 10.213.828 9.564.987
2. Sonstige betriebliche Erträge 50.090 147.308
3. Materialaufwand (Aufwand für bezogene Leistung) 5.996 6.129
4. Abschreibungen 3.075.989 3.052.989
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.669 185.447
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.145.265 6.467.730
7. Steuern aus Einkommen und Ertrag 1.533.082 2.620.088
8. Sonstige Steuern 25.949 25.949
9. Jahresüberschuss 5.586.234 3.821.692

Entwicklung des Anlagevermögens des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung vom 01.01. bis 31.12.2017

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 31.12.2016 Änderung der zuordnung Sparten 01.01.2017 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2017
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.091.380 0 2.091.380 37.615 0 0 2.128.995
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
2.091.380 0 2.091.380 37.615 0 0 2.128.995
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.259.864 0 13.259.864 0 1.196 0 13.258.668
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 175.798.044 33.308 175.831.352 6.002.193 616.166 30.739 181.248.118
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.639.526 0 11.639.526 146.255 0 15.101 11.800.882
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 61.518 0 61.518 345.949 15.678 -45.840 345.949
200.758.952 33.308 200.792.260 6.494.397 633.040 0 206.653.617
202.850.332 33.308 202.883.640 6.532.012 633.040 0 208.782.612
Stand 31.12.2016 Änderung der Spartenzuordnung Stand 01.01.2017 Abschreibung des Geschäftsjahres Abgange Stand 31.12.2017
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.076.367 2.076.367 10.389 0 2.086.756
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
2.076.367 2.076.367 10.389 0 2.086.756
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.353.071 9.353.071 154.761 0 9.507.832
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 139.002.343 2.221 139.004.564 2.795.482 616.166 141.183.880
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.005.080 11.005.080 115.357 0 11.120.437
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 0 0 0 0 0
159.360.494 159.362.715 3.065.600 616.166 161.812.149
161.436.861 161.439.082 3.075.989 616.166 163.898.905
BUCHWERTE
31.12.2017 31.12.2016
--- --- ---
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 42.239 15.013
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
42.239 15.013
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.750.836 3.906.793
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0
- Verteilungsanlagen 40.064.238 36.795.701
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 680.445 634.446
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 345.949 61.518
44.841.468 41.398.458
44.883.707 41.413.471

III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

16. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 7. Februar 2018 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken, — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden — geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VSE Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher — beabsichtigter oder unbeabsichtigter — falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes-entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach I 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeit „Elektrizitätsverteilung" — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind — geprüft.

Nach unserer Beurteilung

● wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, in allen wesentlichen Belangen erfüllt und

● entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG.

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde."

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2017

Der Aufsichtsrat der VSE AG hat während des Geschäftsjahres 2017 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht. Er ist vom Vorstand regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die beabsichtigte Geschäftspolitik, über grundsätzliche Fragen der zukünftigen Geschäftsführung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle ausführlich schriftlich und mündlich unterrichtet worden, hat mit dem Vorstand hierüber eingehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

Im Geschäftsjahr 2017 haben fünf Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Schwerpunkte der Beratungen waren:

- der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016,

- die Geschäftslage der Gesellschaft,

die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2018, bestehend aus Ergebnis-, Bilanz-, Investitions-, Instandhaltungs-, Finanz- und Personalplan,

die Mittelfristplanung 2018 - 2020,

- die Grundsatzstrategie der VSE-Gruppe,

- die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften und das daraus resultierende Beteiligungsergebnis

- eine Änderung der Satzung

- der Erwerb eigener Aktien

- der Erwerb und der Verkauf von Anteilen an anderen Unternehmen,

- die Festlegung von Zielquoten für Frauen in Aufsichtsrat und Vorstand,

- die Neugründung von Windpark-Beteiligungsgesellschaften und deren Finanzierung,

- die Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung von Start-up-Unternehmen.

Im Rahmen eines schriftlichen Umlaufverfahrens wurden Beschlüsse zur Unternehmenstantieme gefasst.

Auch außerhalb der Sitzungen hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand Fragen der Geschäftsführung, der geschäftspolitischen Ausrichtung, der Unternehmensplanung und der strategischen Ziele sowie wichtige Einzelvorgänge besprochen.

Das Präsidium des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr zweimal getagt und die Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstands sowie zur Festlegung von Zielquoten für Frauen im Aufsichtsrat und im Vorstand vorbereitet. Darüber hinaus fasste das Präsidium Beschlüsse im Rahmen von zwei schriftlichen Verfahren.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem in der Hauptversammlung am 24. April 2017 gewählten und aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 24. April 2017 beauftragten Abschlussprüfers, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Bericht des Abschlussprüfers, der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats sind dem Aufsichtsrat durch den Aufsichtsratsvorsitzenden rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 23. Februar 2018 ausgehändigt und in der Sitzung umfassend erörtert worden. Der Abschlussprüfer hat an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Außerdem stand er für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt. Er hat seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt er sich an.

Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und in Ordnung befunden. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht gemäß § 313 Abs. 3 AktG mit folgendem Vermerk versehen:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts.

Mit Schreiben vom 7. Februar 2017 hat Herr Stefan Louis sein Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2017 niedergelegt. Als Nachfolger wurde von der Hauptversammlung am 24. April 2017 Herr Hans-Joachim Neumeyer, Bürgermeister Schwalbach, mit Wirkung ab dem 1. Juli 2017 für den Rest der laufenden Amtsperiode gewählt.

Mit Schreiben vom 10. April 2017 hat Herr Peter Klär sein Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2017 niedergelegt. Als Nachfolger wurde von der Hauptversammlung am 24. April 2017 Herr Marcus Hoffeld, Bürgermeister Merzig, mit Wirkung ab dem 1. Juli 2017 für den Rest der laufenden Amtsperiode gewählt.

Mit Schreiben vom 15. Februar 2017 hat Herr Dr. Bernd Widera sein Mandat mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 24. April 2017 niedergelegt. Als Nachfolger wurde gemäß § 7 Absatz 1 der Satzung von der innogy SE Herr Peter Rüth, Essen, für den Rest der laufenden Amtsperiode entsandt.

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Louis, Herrn Klär und Herrn Dr. Widera für ihre wertvolle Mitarbeit.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VSE-Gruppe für die im Geschäftsjahr 2017 geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Saarbrücken, den 23. Februar 2018

*DER AUFSICHTSRAT

Bernd Böddeling

Vorsitzender*

Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Jahresüberschuss 43.070.472,47 €
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.054,04 €
./. Dividende von 50,2 % auf das ausgegebene Kapital von 39.867.699,20 € 20.000.000,00 €
./. Einstellung in die freie Gewinnrücklage 23.000.000,00 €
Gewinnvortrag 71.526,51 €

Saarbrücken, den 23. Februar 2018

VSE Aktiengesellschaft

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Zu Punkt 2 der TO:

„Verwendung des Bilanzgewinns"

Die Hauptversammlung beschließt gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 2 und § 58 Abs. 2 bis 4 AktG über die Verwendung des gesamten Bilanzgewinns.

Der Vorsitzende stellt den folgenden Beschlussvorschlag über die Normaldividende, die Einstellung in die freie Gewinnrücklage und die Verwendung eines Restbetrages als Gewinnvortrag zur Abstimmung:

"Die Hauptversammlung beschließt, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 von 43.071.526,51 Euro in Höhe von 20.000.000,00 Euro als Dividende (50,2 % Dividende auf das ausgegebene Kapital von 39.867.699,20 Euro) auszuschütten, 23.000.000,00 Euro in die freie Gewinnrücklage einzustellen und den Restbetrag in Höhe von 71.526,51 Euro auf neue Rechnung vorzutragen."

Dem Beschlussvorschlag wird einstimmig zugestimmt.

Der Vorsitzende verkündet den Beschluss.