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VSE CORP — Audit Report / Information 2011
Oct 11, 2012
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Audit Report / Information
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Publication
VSE Aktiengesellschaft
Saarbrücken
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011 und Tätigkeitsabschluss
Lagebericht 2011
Konjunkturelle Entwicklung
Angesichts der schwachen Konjunktur in den USA und in Südeuropa wurde die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft in den letzten Monaten des Berichtsjahres gedämpft. Demgegenüber zeigt sich die deutsche Wirtschaft trotz der extrem hohen Unsicherheit an den Finanzmärkten noch robust.
Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich zum Jahresende wieder aufgehellt. Im exportorientierten Auslandsgeschäft konnten die steigenden Exporte in die Schwellenländer die schwächere Nachfrage aus Südeuropa mehr als ausgleichen. Der Maschinen- und Fahrzeugsbau sowie die Stahlindustrie verzeichneten eine hohe Auslastung.
Die angestrebte Energiewende in Deutschland wirkte sich sowohl im Erzeugungsbereich als auch im Netzbereich bereits deutlich aus. Das vertriebliche Umfeld war durch einen weiterhin starken Wettbewerbsdruck geprägt.
Umsatzerlöse nahezu konstant bei gesunkener Stromabgabe
Während sich die konjunkturelle Entwicklung vor allem in der Energienachfrage von Industrieunternehmen niederschlägt, wird die Nachfrage der Weiterverteiler für die privaten Haushalte in starkem Maße von Witterungsverhältnissen beeinflusst. Daneben trugen wettbewerbsbedingte Mengeneinbußen im Stromgeschäft mit den Weiterverteilern zu einem Absatzrückgang bei. Insgesamt ist die Stromabgabe von 5.374 GWh auf 5.099 GWh gesunken.
Bei konstanter Nachfrage von Industrieunternehmen wurden im Berichtsjahr erstmalig ganzjährig 191 GWh Gas abgesetzt (Vorjahr 24,2 GWh).
Durch die Verpachtung eines Kraftwerksblocks in Ensdorf an Partner aus der saarländischen Stahlindustrie sowie die hiermit verbundenen Betriebsführungserlöse stiegen die Sonstigen Umsatzerlöse an.
Insgesamt sind damit die Umsatzerlöse bei leicht fallendem Preisniveau im Strom- und Gassektor mit 451,5 Mio € (Vorjahr 450,6 Mio €) nahezu konstant geblieben.
Materialaufwand steigt leicht
Der Materialaufwand ist insgesamt von 375,3 Mio. € auf 377,1 Mio. € gestiegen. Mengenbedingte Minderungen der Strombezugskosten wurden durch einen Preisanstieg für Beschaffung von Kraftwerkskohle kompensiert. Es wurde ausschließlich Importkohle eingesetzt.
Gesunkene Strombeschaffungskosten wurden vollständig an die Kunden weitergegeben.
Beteiligungs- und Zinsergebnis
Die Beteiligungserträge liegen mit 21,3 Mio € leicht über dem Vorjahresniveau von 20,3 Mio €. Das Zinsergebnis hat sich um 3,0 Mio € verbessert.
Jahresüberschuss und Ausschüttung
Bei einem Jahresüberschuss von 14,4 Mio. € (Vorjahr 28,8 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2011 eine unveränderte Ausschüttung von 14,3 Mio. € an die Anteilseigner vor. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt damit 9,1 % (Vorjahr 18,1).
Finanzlage
Die VSE AG ist in das Cash-Management der RWE AG einbezogen; die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 18,9 Mio. € (Vorjahr 42,5 Mio. €). Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind Mittel in Höhe von 28,8 Mio. € (Vorjahr 32,2 Mio €) abgeflossen.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich durch die verstärkte Investitionstätigkeit von 550,3 Mio. € auf 595,5 Mio € erhöht. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 75,9 % (Vorjahr 77,9 %) der Bilanzsumme.
Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 28,9 % auf 26,8 % gesunken.
Sachinvestitionen
Die Sachinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf rund 17,5 Mio. €. Der Schwerpunkt lag dabei im weiteren Ausbau der Netze sowie in der Flexibilisierung des Kraftwerks Ensdorf. In Freisen und Geislautern wurden neue Umspannanlagen gebaut. Im Kraftwerksbereich wurden Investitionen zum Netzumschluss der beiden Kraftwerksblöcke getätigt.
Personal
Die VSE AG beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 336 Mitarbeiter. Damit ist im Vergleich zum Vorjahr der Mitarbeiterstand nahezu konstant geblieben.
Die Aus- und Fortbildung hat in der VSE weiterhin einen hohen Stellenwert. In Ensdorf wird ein eigenes Aus- und Fortbildungszentrum betrieben. Insgesamt stehen 21 (23) junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Die Ausbildungsquote liegt bei 6,25 %.
Umweltschutz
Das Ziel der VSE AG, gemeinsam mit ihren Beteiligungsgesellschaften Ökonomie und Ökologie nachhaltig zum Wohle der Region in Einklang zu bringen, hat weiterhin hohe Priorität. Die bestehenden Umweltmanagementsysteme werden kontinuierlich fortentwickelt. Die VSE AG engagiert sich auch weiterhin in den verschiedensten Institutionen und Arbeitsgemeinschaften im Saarland zur Förderung von regenerativen Energien und energieeffizienten Technologien.
Nachtragsbericht
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Bericht zu verbundenen Unternehmen
Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ist unmittelbar mehrheitlich (69,33 Prozent) an der VSE AG beteiligt. Gemäß § 312 AktG hat die VSE AG einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.
Bei den in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen hat die VSE AG nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.
Risikomanagement
Dem vorausschauenden Management von Risiken und Chancen messen wir nach wie vor eine hohe Bedeutung zu. Die vorhandenen Risiken sowohl bei VSE AG als auch bei den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften sind erfasst und werden kontinuierlich überwacht. Die Risikobetrachtung wird regelmäßig aktualisiert. So kann das Risikomanagement zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen.
Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem der RWE AG, Essen, einbezogen. Ein verstärktes Augenmerk wird auch weiterhin auf Marktrisiken liegen, die sich aus veränderten Energiemärkten ergeben. Die Folgewirkungen aus dem weiterhin forcierten Ausbau der Erzeugungskapazitäten regenerativer Energien werden ebenfalls in der Zukunft unsere erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.
Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.
Angaben gemäß § 6b Abs. 7 EnWG zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Die VSE AG führt die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" aus. Im Jahr 2007 ist im Rahmen des sog. Legal Unbundling die VSE Verteilnetz GmbH gegründet worden. Die VSE AG verpachtet seit diesem Zeitpunkt das Elektrizitätsverteilnetz an die VSE Verteilnetz GmbH, woraus entsprechende Erlöse erzielt werden. Die wesentlichen Kosten des Tätigkeitsbereichs ergeben sich aus Abschreibungen auf das Verteilnetz.
Ausblick und zukünftige Entwicklung
Der Beschluss der Bundesregierung zum Atomausstieg bis 2022 erfordert erhebliche Investitionen in die Netze, um eine sichere und verlässliche Energieversorgung auch in Zukunft zu gewährleisten. Die VSE AG wird die konventionellen Netze verstärkt ausbauen und daneben den weiteren Ausbau leistungsstarker Glasfasernetze in der Region unterstützen.
Durch den starken Wettbewerb im Stromgeschäft besteht für die VSE AG das Risiko von Mengenrückgängen. Im Gasgeschäft wird eine stabile Nachfrage erwartet.
Durch die Umsetzung eines Verpachtungskonzeptes in 2011 wurde die Chance genutzt, die Zukunft des Kraftwerkes Ensdorf für die nächsten Jahre zu sichern. Mit dem Weiterbetrieb des Kraftwerkes wird ein Beitrag zur sicheren Umsetzung der Energiewende geleistet.
Durch nachhaltige Investitionen in die regenerative Energieerzeugung sowie die Beteiligung an innovativen Projekten zur weiteren Förderung erneuerbarer Energien, trägt die VSE AG ebenfalls ihrer Verantwortung in der Region Rechnung.
Dem weiteren Ausbau der bestehenden Kooperationen sowie einer intensiven Zusammenarbeit mit den langjährigen kommunalen Partnern wird auch weiterhin eine hohe Bedeutung zukommen, um die Chancen aus Synergie- und Einsparpotenzialen zu nutzen. Die Know-how-Bündelung der VSE-Gruppe und ihrer Partner soll dazu beitragen, die Energiewende erfolgreich zu gestalten.
Die VSE AG geht davon aus, auch in den kommenden Jahren stabile Ergebnisse erwirtschaften und damit eine angemessene Dividende sicherstellen zu können.
Saarbrücken, den 13. Januar 2012
VSE AKTIENGESELLSCHAFT
Tim Hartmann
Dr. jur. Hanno Dornseifer
Bilanz zum 31.12.2011
der VSE AG
AKTIVA
| 31.12.2011 T€ |
Vorjahr T€ |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.020 | 783 |
| II. Sachanlagen | 65.093 | 52.653 |
| III. Finanzanlagen | 385.875 | 375.187 |
| 451.988 | 428.623 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | 15.757 | 20.304 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 127.315 | 100.948 |
| III. Flüssige Mittel | 406 | 420 |
| 143.478 | 121.672 | |
| 595.466 | 550.295 | |
| PASSIVA | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 40.960 | 40.960 |
| II. Kapitalrücklage | 77.906 | 77.906 |
| III. Gewinnrücklagen | 26.000 | 11.500 |
| IV. Bilanzgewinn | 14.498 | 28.889 |
| 159.364 | 159.255 | |
| B. Sonderposten | 2.528 | 2.564 |
| C. Rückstellungen | 286.114 | 278.151 |
| D. Verbindlichkeiten | 145.790 | 108.529 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.670 | 1.796 |
| 595.466 | 550.295 |
Gewinn- und Verlustrechnung der VSE AG vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011
| 2011 T€ |
Vorjahr T€ |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 451.503 | 450.618 |
| 2. Bestandsveränderung | -3.785 | -2.037 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 716 | 402 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 13.373 | 15.502 |
| 5. Materialaufwand | 377.106 | 375.323 |
| 6. Personalaufwand | 42.429 | 29.230 |
| 7. Abschreibungen | 5.475 | 6.052 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 37.483 | 39.040 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 21.296 | 20.295 |
| 10. Erträge aus Finanzanlagen | 10.870 | 10.404 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.535 | 1.039 |
| 12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 214 | 177 |
| 13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen | 4.194 | 1.410 |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 12.028 | 14.504 |
| (davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 10.998 VJ T€ 13.251) | ||
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 16.579 | 30.487 |
| 16. Außerordentliches Ergebnis | 0 | 623 |
| 17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.952 | 918 |
| 18. Sonstige Steuern | 182 | 180 |
| 19. Jahresüberschuss | 14.445 | 28.766 |
| 20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 53 | 123 |
| 21. Bilanzgewinn | 14.498 | 28.889 |
Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2011
der VSE AG
Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ist mit Mehrheit (69,33 %) unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Deren Alleinaktionärin RWE AG, Essen, ist Kraft Zurechnung mittelbar beteiligt. Die Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 4 AktG ist erfolgt.
Der Jahresabschluss der VSE AG wird in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen, einbezogen. VSE ist somit gemäß § 291 HGB von der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Vorgaben der Rechnungslegungsvorschrift nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden in Anwendung gebracht.
Aktiva
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten; letztere beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen worden. Soweit steuerlich zulässig, werden die Sachanlagen unter Berücksichtigung des Übergangs zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt, planmäßig degressiv abgeschrieben. Auf Sachanlagen die seit 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, erfolgt die planmäßige Abschreibung linear. Die Bemessung der Abschreibung orientiert sich an der planmäßigen Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes. Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 150 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten, ggf. zu niedrigeren Kurswerten, bewertet. Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Ausleihungen werden mit dem Nennwert bilanziert.
Die Vorräte einschließlich der Kohlevorräte sind im Wesentlichen zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert; die im Vorratsvermögen ausgewiesenen anlagebezogenen Reserveteile des Kraftwerks Ensdorf werden über die Restnutzungsdauer des Kraftwerks abgeschrieben. Weitere Lagermaterialien werden in Abhängigkeit der Lagerverweildauer abgewertet.
Von der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes wurden uns für den Betrieb des Blocks 1 im Kraftwerk Ensdorf für den Zeitraum 2008 - 2012 insgesamt rd. 2,446 Mio. Kohlendioxid-Emissionsberechtigungen zugeteilt. Die Berechtigungen sind mit einem Erinnerungswert von 1 € im Umlaufvermögen aktiviert. Für die Rückgabeverpflichtung wurde in gleicher Höhe ein entsprechender Passivposten als Sonderposten eingestellt. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren Börsenhandelswert an der EEX Leipzig bewertet.
Die Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen Wertberichtigungen vorzunehmen sind. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen ausreichend bemessenen Abschlag Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Schadensersatzansprüche gegenüber Versicherungen sind in Höhe der bisher angefallenen Aufwendungen unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts angesetzt.
Bei der Berechnung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 29,48 % sowie bei den steuerlichen Verlustvorträgen der jeweils individuelle Steuersatz angesetzt.
Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen wie degressive Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen 2011 sowie steuerlich vorgenommene Sonderabschreibungen, wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet.
Die nach der Verlustverrechnung verbleibenden steuerlichen Verlustvorträge führen auch zu aktiven latenten Steuern.
Über den Saldierungsbereich mit den passiven latenten Steuern hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts nicht aktiviert.
Die bestehenden Beteiligungen sind in einer nachfolgenden Aufstellung aufgeführt.
Passiva
Zuschüsse Dritter zu Investitionen werden als Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen passiviert und abschreibungskonform verrechnet.
Steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen sind als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen; sie werden ebenfalls abschreibungskonform aufgelöst. Nach neuer Rechnungslegungsvorschrift erfolgen für steuerrechtliche Sonderabschreibungen keine Zugänge mehr. Die aus Vorjahren bestehenden Sonderposten werden beibehalten.
Die Pensionsrückstellungen werden nach der PuC-Methode (Projected Unit Credit) aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Diskontierung erfolgt mit dem Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 5,13 % (5,15 %). Eine Dynamisierung der Renten mit 1,5 % (1,0 %) und ein Gehaltstrend von 2,75 % (2,75 %) wurden berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 von Klaus Heubeck verwendet.
Die Steuerrückstellungen enthalten - neben einer allgemeinen Vorsorge - die noch ausstehenden Abschlusszahlungen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken. Das Passivierungsverbot für neue Aufwandsrückstellungen und die Abzinsungsverpflichtung für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wurden berücksichtigt. Für Rückstellungen aus Vorjahren wird das Beibehaltungswahlrecht ausgeübt.
Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Kurs des entsprechenden Sicherungsgeschäfts umgerechnet.
Die als Rechnungsabgrenzungsposten passivierten Baukostenzuschüsse von Kunden werden ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in einer nachfolgenden Aufstellung dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Bei den Zugängen von 0,7 Mio. € (0,3 Mio. €) handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von neuer Software.
Sachanlagen
Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich auf 17,5 Mio. € (9,0 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen den Ausbau der Netze, den Netzumschluss der beiden Kraftwerksblöcke in Ensdorf sowie den Neubau der Umspannanlagen in Freisen und Geislautern.
Finanzanlagen
Die Zugänge zu den Finanzanlagen betragen insgesamt 11,1 Mio. € (65,1 Mio. €). Hiervon entfallen 9,5 Mio. € (51,8 Mio. €) auf Wertpapiere, 0,6 Mio. € (13,3 Mio. €) auf Beteiligungen und verbundene Unternehmen sowie auf Ausleihungen in Höhe von 1,0 Mio. € (0,0 Mio. €). Diesen Zugängen stehen Abgänge in Höhe von 0,4 Mio. € (47,0 Mio. €) entgegen.
Die Ausleihungen betreffen mit 1,1 Mio. € (1,2 Mio. €) Arbeitgeber-Baudarlehen sowie mit 0,9 Mio. € (0,0 Mio. €) Ausleihungen an Beteiligungen. Alle Ausleihungen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.
Vorräte
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 11.356 | 14.046 |
| Unfertige Leistungen | 4.400 | 6.258 |
| 15.756 | 20.304 |
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen die weiterzuberechnenden Kosten aus IT-Projekten sowie Schadensfälle aus Vorjahren für Block 3 im Kraftwerk Ensdorf. Für strittige Weiterverrechnungen wurden Wertberichtigungen gebildet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 21.899 | 11.686 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 45.122 | 35.091 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 19.523 | 12.996 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 40.771 | 41.175 |
| 127.315 | 100.948 |
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 21,1 Mio. € (28,2 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen 18,3 Mio. € (12,0 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen mit 18,7 Mio. € (18,9 Mio. €) enthalten.
Flüssige Mittel
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 48 | 62 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 358 | 358 |
| 406 | 420 |
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind als Festgeld angelegt.
Seit dem 01.07.2002 ist VSE AG in das Finanzclearing-System der RWE AG, Essen, einbezogen.
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital beträgt unverändert 40.960.000,00 € und ist eingeteilt in 800.000 auf Namen lautende Stückaktien.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage entspricht dem Aufgeld der Kapitalerhöhung aus dem Jahr 1962 zuzüglich der Wiedereinlage aus dem "Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren" in 1994 und 2001.
Gewinnrücklagen
Aufgrund der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 09.02.2011 wurde aus dem Bilanzgewinn 2010 ein Betrag in Höhe von 14,5 Mio. € in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
| T€ | |
|---|---|
| Jahresüberschuss | 14.445 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 53 |
| Bilanzgewinn | 14.498 |
Sonderposten
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Sonderposten mit Rücklageanteil | ||
| - Steuerliche Mehrabschreibungen | 2.497 | 2.532 |
| Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen | 30 | 32 |
| 2.527 | 2.564 |
Die nur steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen beinhalten Beträge nach § 6 b EStG.
Rückstellungen
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 210.498 | 202.815 |
| Steuerrückstellungen | 19.719 | 18.069 |
| Sonstige Rückstellungen | 55.897 | 57.267 |
| 286.114 | 278.151 |
Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. Frühpensionsvereinbarungen, ausstehende Rechnungen, Strompreisgutschriften und den Kraftwerksbereich.
Verbindlichkeiten
| in T€ | 31.12.2011 | davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 28.442 | 28.442 | 18.880 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 91.876 | 91.876 | 62.437 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 21.274 | 21.274 | 14.109 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.198 | 4.198 | 13.103 |
| - davon aus Steuern | (1.018) | (1.018) | (7.288) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | (553) | (553) | (1.647) |
| 145.790 | 145.790 | 108.529 |
Grundpfandrechtliche Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 31,8 Mio. € (35,6 Mio. €), die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit 3,3 Mio. € (3,1 Mio. €) Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.
Rechnungsabgrenzungsposten
Als passive Rechnungsabgrenzung weisen wir im Wesentlichen von Kunden erhaltene Baukostenzuschüsse aus.
Haftungsverhältnisse
Die VSE AG haftet im Rahmen von vertraglichen Vereinbarungen in Höhe von 30,5 Mio. € (27,2 Mio. €) für Pensionszusagen an Mitarbeiter, die zu anderen Unternehmen der VSE Gruppe übergeleitet wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.
Gegenüber der Energie Service Saar GmbH besteht eine Patronatserklärung in Höhe von 0,9 Mio. €. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften belaufen sich zum Abschlussstichtag auf rund 0,2 Mio. € (0,3 Mio. €). Im Rahmen des Investitions- und Instandhaltungsprogramms besteht ein Bestellobligo in Höhe von 3,3 Mio. € (2,2 Mio. €).
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Im Berichtsjahr ist der Gesamtumsatz auf 451,5 Mio. € (450,6 Mio. €) gestiegen. Die vereinnahmte Ökosteuer wurde wiederum unter den Umsatzerlösen ausgewiesen und die abgeführten Beträge abgesetzt. Auf den Stromverkauf einschließlich dem Verkauf in Nachbargebiete entfallen 337,4 Mio. € (369,6 Mio. €), der Gasverkauf liegt bei 5,1 Mio. € (0,6 Mio. €). Die restlichen 109,0 Mio. € (80,4 Mio. €) verteilen sich auf Vergütungen für Geschäftsbesorgung und Betriebsführung, Pachten und Anlagenmitbenutzung sowie auf Erträge aus der zeitanteiligen Auflösung von erhaltenen Baukostenzuschüssen. Die Veränderungen zum Vorjahr in den Stromerlösen und den sonstigen Umsatzerlösen stehen in direktem Zusammenhang mit dem Kauf und der Verpachtung eines Kraftwerksblocks in Ensdorf und den hiermit erzielten Umsatzerlösen für Betriebsführung und Pacht. In den Umsatzerlösen sind auch Erlöse aus Vorjahren enthalten.
Sonstige betriebliche Erträge
Es handelt sich u. a. um Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, dem Abgang von Sachanlagevermögen, Mieteinnahmen und Kostenerstattungen sowie dem Verkauf von Verschmutzungszertifikaten. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil sind in Höhe von 37 T€ (37 T€) enthalten.
Materialaufwand
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 357.606 | 352.785 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 19.499 | 22.538 |
| 377.105 | 375.323 |
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten als wesentliche Posten die Strombezugs- und Brennstoffkosten. Die bezogenen Leistungen setzen sich zum größten Teil aus Fremdleistungen für Betriebs- und Unterhaltungsarbeiten zusammen.
Personalaufwand
| in T€ | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 26.035 | 25.074 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 16.394 | 4.156 |
| - davon für Altersversorgung | (12.150) | (0) |
| 42.429 | 29.230 |
Die Zuführung zur Altersversorgung beinhaltet eine Anpassung des Rententrends.
In 2011 ergab sich zum Bilanzstichtag folgende Struktur der Beschäftigten:
| Mitarbeiter | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Sonstige Aktivitäten einschl. Netzbetrieb | 242 | 214 |
| Kraftwerksbetrieb | 64 | 88 |
| 306 | 302 |
Darüber hinaus bestanden 21 (23) Ausbildungs- und 34 (32) befristete Anstellungsverhältnisse.
Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterstärke insgesamt 336,0 (332,8).
Abschreibungen
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände können der Aufstellung über das Anlagevermögen (Anlagengitter) entnommen werden.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Der Posten beinhaltet neben den Aufwendungen für die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten, Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen, Geschäftsbesorgungsvergütungen, Aufwendungen für Beraterleistungen sowie Abschreibungen auf Forderungen.
Erträge aus Beteiligungen
Hiervon betreffen 17,2 Mio. € (17,9 Mio. €) aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages enthaltene Gewinne von verbundenen Unternehmen.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Es handelt sich im Wesentlichen um Zinsen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie aus dem Finanzclearing. Sie betrafen mit 0,4 Mio. € (0,3 Mio. €) verbundene Unternehmen.
Aufwendungen aus Verlustübernahmen
Sie betreffen im Wesentlichen den Verlust 2011 der VSE Verteilnetz GmbH.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsen betreffen mit 10,5 Mio. € (12,8 Mio. €) den Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung. 0,7 Mio. € (0,6 Mio. €) Zinsen sind gegenüber verbundenen Unternehmen angefallen.
Angaben nach § 6b EnWG
Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der VSE AG getätigt wurden
Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen auf Grund folgender Verträge getätigt:
| • | Verpachtung des Stromnetzes an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 8,5 Mio. € (7,7 Mio. €) |
| • | Technische und kaufmännische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 27,9 Mio. € (28,6 Mio. €) |
Angaben über die Zuordnungsregeln
Grundsätzlich werden für die einzelnen Tätigkeitsbereiche getrennte Konten geführt. Soweit eine direkte Zuordnung von Konten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt folgende Schlüsselung:
•
Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände nach Umsatz bzw. Köpfen
•
Flüssige Mittel nach Umsatz
•
Einzelne Konten innerhalb der Pensionsrückstellungen nach Köpfen
•
Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Rückstellungen nach Köpfen
•
Einzelne Konten innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach Materialaufwand
•
Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten nach Umsatz bzw. Grundvergütung
•
Einzelne Konten innerhalb des Personalaufwands nach Höhe der Grundvergütung oder nach Köpfen
•
Einzelne Konten innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwands:
| • | Die Versicherungskosten nach Köpfen, nach qm Grundfläche bzw. nach Anzahl Kraftfahrzeuge |
| • | Die Telekommunikationskosten nach Anzahl Telefone und Datenanschlüsse |
| • | Die Fremdleistungen für Verwaltung und Beraterleistungen nach Anzahl IT-Domainuser |
| • | Die Aufwendungen für kaufmännische Geschäftsbesorgungen nach Köpfen für die Personalwirtschaft, nach Anzahl IT-Domainuser für die Informationstechnologie, nach Materialaufwand für die Materialwirtschaft, nach Sparte und Anzahl Kunden für die Kundenabrechnung |
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2011
der VSE AG
| Anteil am Kapital 31.12.11 % |
gezeichnetes Kapital T Euro |
Eigenkapital 1) T Euro |
Ergebnis des Geschäftsjahres 1) T Euro |
|
|---|---|---|---|---|
| Projecta 5 - Entwicklungsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH, Saarbrücken | 100,00 | 50 | 21 | -1 |
| Projecta 10 GmbH, Saarbrücken | 100,00 | 25 | 54.303 | 14.565 2) |
| VSE-Stiftung gGmbh, Saarbrücken | 100,00 | 25 | 2.535 | -24 |
| VSE Verteilnetz GmbH, Saarbrücken | 100,00 | 25 | 25 | -1.312 2) |
| VSE - Windpark Merchingen GmbH & Co. KG, Saarbrücken | 100,00 | 2.800 | 1.863 | -937 |
| VSE - Windpark Merchingen Verwaltungs GmbH, Saarbrücken | 100,00 | 50 | 53 | 2 |
| Fernwärme Saarlouis-Steinrausch Investitions- gesellschaft mbH, Saarlouis | 95,00 | 511 | 7.567 | 460 2) |
| artelis S.A., Luxembourg | 53,05 | 3.000 | 36.328 | 3.065 |
| Energie Service Saar GmbH, Völklingen | 50,00 | 52 | 0 | -2.036 |
| Projecta 14 GmbH, Saarbrücken | 50,00 | 25 | 37.733 | -974 |
| Voltaris GmbH, Maxdorf | 50,00 | 100 | 1.885 | 398 |
| FAMIS Gesellschaft für Facility Management und Industrieservice, Saarbrücken | 37,45 | 4.270 | 13.301 | 1.213 |
| prego.services GmbH , Saarbrücken | 37,45 | 1.000 | 9.285 | 2.101 |
| Kraftwerk Wehrden GmbH, Völklingen | 33,34 | 5.514 | 10.627 | 0 |
| Verwaltungsgesellschaft GKW Dillingen mbH, Dillingen/Saar | 25,20 | 100 | 141 | 7 |
| GKW Dillingen GmbH & Co. KG, Dillingen/Saar | 25,20 | 12.000 | 12.084 | 133 |
| Stadtwerke Völklingen Netz GmbH, Völklingen | 17,60 | 12.100 | 16.387 | 2.590 2) |
| Stadtwerke Völklingen Vertrieb GmbH, Völklingen | 17,60 | 6.000 | 7.301 | 2.267 2) |
| Stadtwerke Sulzbach GmbH, Sulzbach | 15,00 | 10.300 | 11.431 | 2.717 2) |
| Windpark Saar GmbH & Co. KG, Merzig | 11,00 | 500 | 708 | -147 |
| IZES gGmbh, Saarbrücken | 9,00 | 752 | 700 | 1 |
1) Geschäftsjahr 2010
2) vor Ergebnisabführung
Aufsichtsrat
Dr. Rolf Martin Schmitz
Mitglied des Vorstands der RWE AG, Essen
Vorsitzender
bis 09. Februar 2011
Dr. Bernd Widera
Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG, Essen
Vorsitzender
ab 09. Februar 2011
Peter Gillo
Regionalverbandsdirektor, Saarbrücken
1. stellv. Vorsitzender
Dagmar Schmeer
Betriebsratsvorsitzende, Saarbrücken
2. stellv. Vorsitzende
Monika Bachmann
Ministerin, Saarlouis
Peter Bechtel
Kombimeister, Ottweiler
ab 09. Februar 2011
Michael Blug
Gewerkschaftssekretär, Bous
ab 09. Februar 2011
Karsten Borkenhagen
Leiter Beteiligungsmanagement der RWE Deutschland AG, Essen
ab 09. Februar 2011
Charlotte Britz
Oberbürgermeisterin, Saarbrücken
René Ehm
stellv. Betriebsratsvorsitzender, Bous
Ernst-Rainer Hertel
Kfm. Sachbearbeiter, Püttlingen
ab 09. Februar 2011
Albert Hettrich
Staatssekretär a. D., Saarbrücken
Dr. Rudolf Hinsberger
Landrat a. D., Neunkirchen
Francis Kany
chef de mission Europe, EdF, Paris
Ute Kurtz
Technische Angestellte, Saarbrücken
bis 09. Februar 2011
Rainer Müller
Schichtführer Produktion und Sonderaufgaben, Ensdorf
bis 09. Februar 2011
Thomas Neifer
Betriebsratsvorsitzender, Wadgassen
Udo Recktenwald
Landrat, St. Wendel
Dr. Werner Roos
ehem. Mitglied des Vorstands der RWE Energy AG, Homburg
bis 09. Februar 2011
Dr. Joachim Schneider
Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG, Essen
Walter Skreba
Technischer Angestellter, Püttlingen
bis 09. Februar 2011
Erwin Winkel
Mitglied des Vorstands der RWE Power AG, Köln
Dr. Knut Zschiedrich
Vorsitzender des Vorstands der Süwag Energie AG, Frankfurt a.M.
Vorstand
Prof. Leo Petry
Rehlingen-Siersburg
bis 30. Juni 2011
Tim Hartmann
Saarbrücken
Dr. jur. Hanno Dornseifer
Homburg
Sonstige Angaben
Die in den Vorjahren allein nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommenen Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr mit rund 0,1 Mio. € (0,1 Mio. €) erhöhend auf das Jahresergebnis ausgewirkt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind in einer besonderen Anlage aufgeführt. Die Bezüge der ehemaligen Vorstandsmitglieder einschließlich ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr auf 0,24 Mio. € (0,18 Mio. €). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 0,37 Mio. € (0,37 Mio. €). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 2,7 Mio. € (1,0 Mio. €) gebildet. Für das Geschäftsjahr wurde eine Anzahl von 18.563 Performance Shares mit einem Zeitwert von 17,01 € ausgegeben.
Die Beteiligungen Projecta 9 GmbH, Projecta 13 GmbH und Curos GmbH sind mit Wirkung zum 01.01.2011 auf die VSE AG verschmolzen worden.
Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Beschaffungsgeschäften auf US-Dollar Basis resultieren, wurden gegenläufige Devisentermingeschäfte abgeschlossen.
Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2011 auf T-USD 28.021 (T€ 19.779) bei beizulegenden Zeitwerten (positive Marktwerte) von T€ 1.947. Alle Geschäfte sind im Jahr 2012 fällig und bleiben aufgrund der positiven Marktwerte bilanziell außer Ansatz.
Die Schutz- bzw. Befreiungsklauseln gemäß § 286 (4) HGB und § 285 (17) HGB wurden in Anspruch genommen.
Saarbrücken, den 13. Januar 2012
VSE AKTIENGESELLSCHAFT
Tim Hartmann
Dr. jur. Hanno Dornseifer
Entwicklung des Anlagevermögens 2011 - HGB
| ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2011 T€ |
Zugänge T€ |
Abgänge T€ |
Änderung aus Verschmelzung T€ |
Umbuchung T€ |
Stand 31.12.2011 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen | 13.421 | 732 | 6 | 0 | -76 | 14.071 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 88 | 0 | 0 | 0 | 0 | 88 |
| 13.509 | 732 | 6 | 0 | -76 | 14.159 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 53.403 | 719 | 4 | 0 | 41 | 54.159 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | ||||||
| - Erzeugungsanlagen | 63.875 | 4.917 | 8 | 0 | -32 | 68.752 |
| - Verteilungsanlagen | 155.425 | 8.334 | 569 | 0 | 195 | 163.385 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 20.270 | 623 | 123 | 0 | -8 | 20.762 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 786 | 2.864 | 20 | 0 | -120 | 3.510 |
| 293.759 | 17.457 | 724 | 0 | 76 | 310.568 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Verbundene Unternehmen | 61.477 | 0 | 0 | -92 | 0 | 61.385 |
| 2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen | 25.800 | 0 | 0 | 0 | 0 | 25.800 |
| 3. Beteiligungen | 33.141 | 525 | 0 | 0 | 0 | 33.666 |
| 4. Ausleihungen an Beteiligungen | 26 | 900 | 13 | 0 | 0 | 913 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 253.614 | 9.480 | 0 | 0 | 0 | 263.094 |
| 6. Sonstige Ausleihungen | 1.197 | 69 | 181 | 0 | 0 | 1.085 |
| 375.255 | 10.974 | 194 | -92 | 0 | 385.943 | |
| 682.523 | 29.163 | 924 | -92 | 0 | 710.670 |
| ABSCHREIBUNGEN | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2011 T€ |
Abschreibung des Geschäftsjahres T€ |
Abgänge T€ |
Stand 31.12.2011 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen | 12.726 | 415 | 2 | 13.139 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 12.726 | 415 | 2 | 13.139 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 32.185 | 754 | 0 | 32.939 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | ||||
| - Erzeugungsanlagen | 58.383 | 1.025 | 1 | 59.407 |
| - Verteilungsanlagen | 132.242 | 2.765 | 568 | 134.439 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 18.296 | 516 | 122 | 18.690 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 241.106 | 5.060 | 691 | 245.475 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 68 | 0 | 0 | 68 |
| 4. Ausleihungen an Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 68 | 0 | 0 | 68 | |
| 253.900 | 5.475 | 693 | 258.682 |
| BUCHWERTE | ||
|---|---|---|
| 31.12.11 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen | 932 | 695 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 88 | 88 |
| 1.020 | 783 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 21.220 | 21.218 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | ||
| - Erzeugungsanlagen | 9.345 | 5.492 |
| - Verteilungsanlagen | 28.946 | 23.183 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.072 | 1.974 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.510 | 786 |
| 65.093 | 52.653 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Verbundene Unternehmen | 61.385 | 61.477 |
| 2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen | 25.800 | 25.800 |
| 3. Beteiligungen | 33.598 | 33.073 |
| 4. Ausleihungen an Beteiligungen | 913 | 26 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 263.094 | 253.614 |
| 6. Sonstige Ausleihungen | 1.085 | 1.197 |
| 385.875 | 375.187 | |
| 451.988 | 428.623 |
Bilanz der Elektrizitätsverteilung
AKTIVA
| in Euro | Elektrizitätsverteilung | |
|---|---|---|
| 31.12.2011 | 31.12.2010 | |
| --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | 33.379.977 | 27.746.751 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 46.665 | 63.617 |
| II. Sachanlagevermögen | 33.333.312 | 27.683.134 |
| III. Finanzanlagen | 0 | 0 |
| B. Umlaufvermögen | 7.763 | 18.638 |
| I. Vorräte | 0 | 0 |
| II. Forderungen aus Lieferung und Leistung | 18 | 2.714 |
| III. Forderungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 |
| IV. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis | 0 | 0 |
| V. Sonstige Vermögengegenstände | 715 | 9.325 |
| IV. Wertpapiere/Flüssige Mittel | 7.030 | 6.599 |
| Summe Aktiva | 33.387.740 | 27.765.389 |
| PASSIVA | ||
| A. Zugeordnetes Eigenkapital | 28.621.002 | 22.743.966 |
| B. Sonderposten mit Rücklagenanteil | 703.299 | 730.772 |
| C. Rückstellungen | 2.366.300 | 2.365.800 |
| I. Pensionsrückstellungen | 0 | 0 |
| II. Steuerrückstellungen | 0 | 0 |
| III. Sonstige Rückstellungen | 2.366.300 | 2.365.800 |
| D. Verbindlichkeiten | 27.127 | 129.277 |
| I. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 0 | 0 |
| II. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 0 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 18.853 | 16.206 |
| IV. Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehmen | 1 | 125 |
| V. Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungen | 0 | 0 |
| VI. Sonstige Verbindlichkeiten | 8.273 | 112.947 |
| E. Rechnungsabgrenzungposten | 1.670.012 | 1.795.574 |
| Summe Passiva | 33.387.740 | 27.765.389 |
Anmerkung:
Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung
| in Euro | Elektrizitätsverteilung | |
|---|---|---|
| 2011 | 2010 | |
| --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 8.635.883 | 7.871.008 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 42.871 | 207.741 |
| 3. Materialaufwand (Aufwand für bezogene Leistung) | 1.029.174 | 164.791 |
| 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 2.976.253 | 3.083.057 |
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 55.407 | 149.031 |
| 6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.617.920 | 4.681.870 |
| 7. Sonstige Steuern | 20.045 | 19.711 |
| 8. Jahresüberschuss | 4.597.875 | 4.662.159 |
Entwicklung des Anlagevermögens des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung im Geschäftsjahr 2011
| ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2010 T€ |
Änderung der Spartenzuordnung T€ |
Stand 01.01.2011 T€ |
Zugänge T€ |
Abgänge T€ |
Umbuchung T€ |
Stand 31.12.2011 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen | 2.177.330 | 0 | 2.177.330 | 901 | 0 | 0 | 2.178.231 |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 12.474.095 | -102.573 | 12.576.668 | 335.772 | 0 | 40.588 | 12.953.029 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | |||||||
| - Verteilungsanlagen | 151.458.194 | 0 | 151.458.194 | 7.961.104 | 494.504 | 195.580 | 159.120.374 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.021.245 | 0 | 4.021.245 | 25.075 | 0 | 0 | 4.046.321 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 258.029 | 0 | 258.029 | 205.276 | 20.587 | -236.168 | 206.550 |
| 168.211.564 | -102.573 | 168.314.137 | 8.527.228 | 515.091 | 0 | 176.326.274 | |
| 170.388.894 | -102.573 | 170.491.467 | 8.528.129 | 515.091 | 0 | 178.504.505 |
| ABSCHREIBUNGEN | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2011 T€ |
Abschreibungen des Geschäftsjahres T€ |
Abgänge T€ |
Stand 31.12.2011 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen | 2.113.713 | 17.853 | 2.131.566 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 8.139.217 | 198.460 | 0 | 8.337.678 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | ||||
| - Verteilungsanlagen | 128.591.821 | 2.708.231 | 493.867 | 130.806.184 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.797.392 | 51.708 | 0 | 3.849.101 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 140.528.430 | 2.958.400 | 493.867 | 142.992.962 | |
| 142.642.143 | 2.976.253 | 493.867 | 145.124.528 |
| BUCHWERTE | ||
|---|---|---|
| 31.12.11 T€ |
Vorjahr T€ |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen | 46.665 | 63.617 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.615.351 | 4.334.878 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | ||
| - Verteilungsanlagen | 28.314.190 | 22.866.373 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 197.220 | 223.853 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 206.550 | 258.029 |
| 33.333.312 | 27.683.134 | |
| 33.379.977 | 27.746.751 |
Angaben zu den Abschreibungsmethoden gem § 6b Abs. 3 EnWG:
Soweit steuerlich zulässig, werden die Sachanlagen unter Berücksichtigung des Übergangs zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt, planmäßig degressiv abgeschrieben.
Auf Sachanlagen die seit 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, erfolgt die planmäßige Abschreibung linear. Die Bemessung der Abschreibung orientiert sich an der planmäßigen Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes.
Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 150 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Saarbrücken, den 24. Januar 2012
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Joachim Demmer, Wirtschaftsprüfer
ppa. Jörg Vogelgesang, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2011
Der Aufsichtsrat der VSE AG hat während des Geschäftsjahres 2011 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht. Er ist vom Vorstand regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die beabsichtigte Geschäftspolitik, über grundsätzliche Fragen der zukünftigen Geschäftsführung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle ausführlich schriftlich und mündlich unterrichtet worden, hat mit dem Vorstand hierüber eingehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.
Im Geschäftsjahr 2011 haben fünf Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.
Schwerpunkte der Beratungen waren:
| ― | der Jahresabschluss 2010, |
| ― | Berichte des Vorstands über die Geschäftslage, |
| ― | die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2012, bestehend aus Ergebnis-, Bilanz-, Investitions-, Instandhaltungs-, Finanz- und Personalplan, |
| ― | die Mittelfristplanung 2012 - 2014, |
| ― | Berichte zur Lage des Kraftwerks Ensdorf, |
| ― | Beschluss zur Kooperation Kraftwerk Ensdorf, |
| ― | Beschluss über die Zusammenführung der Windpark Saar GmbH & Co. KG sowie der Windpark Saar KS GmbH & Co. KG Freisen Nord, |
| ― | Eintritt der RWE Deutschland AG in die bestehende Cash-Pooling-Vereinbarung zwischen der RWE AG und der VSE AG, |
| ― | Beschluss über eine Kapitalerhöhung für Repowering-Maßnahmen im Windpark Freisen Neu KG durch die VSE-Gruppe, |
| ― | Beschluss über eine Beteiligung der energis GmbH am Solarpark St. Wendel |
| ― | Beschluss über den Erwerb der Thermolux S.a.r.l. durch die FAMIS GmbH und Gründung der FAMIS Luxembourg S.A. durch die FAMIS GmbH sowie |
| ― | Vorstandsangelegenheiten. |
Auch außerhalb der Sitzungen hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand Fragen der Geschäftsführung, der geschäftspolitischen Ausrichtung, der Unternehmensplanung und der strategischen Ziele sowie wichtige Einzelvorgänge besprochen.
Das Präsidium des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr zweimal getagt und die ihm übertragenen Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstands vorbereitet.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem in der Hauptversammlung am 09. Februar 2011 gewählten und aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 09. Februar 2011 beauftragten Abschlussprüfer, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.
Der Bericht des Abschlussprüfers, der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats sind dem Aufsichtsrat durch den Aufsichtsratsvorsitzenden rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 13. Februar 2012 ausgehändigt und in der Sitzung umfassend erörtert worden. Der Abschlussprüfer hat an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Außerdem stand er für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt. Er hat seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt er sich an.
Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und in Ordnung befunden. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht gemäß § 313 Abs. 3 AktG mit folgendem Vermerk versehen:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
| 1. | die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, |
| 2. | bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." |
Von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts.
In der Hauptversammlung am 09. Februar 2011 wurden die Mitglieder des Aufsichtsrats turnusgemäß neu gewählt. In Folge dessen sind Frau Kurtz sowie die Herren Müller, Dr. Roos, Dr. Schmitz und Skreba aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden und an deren Stelle die Herren Bechtel, Blug, Borkenhagen, Hertel und Dr. Widera zu Mitgliedern des Aufsichtsrates gewählt worden.
Herr Prof. Leo Petry ist mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2011 aus dem Vorstand ausgeschieden und in den Ruhestand eingetreten. Herr Dr. jur. Hanno Dornseifer wurde ab 01. Januar 2011 zum Vorstand der VSE AG bestellt.
Den ausgeschiedenen Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie Herrn Prof. Petry dankt der Aufsichtsrat für ihren Einsatz zum Wohl der VSE AG.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VSE-Gruppe für die im Geschäftsjahr 2011 geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Saarbrücken, den 13. Februar 2012
DER AUFSICHTSRAT
Dr. Bernd Widera, Vorsitzender
Gewinnverwendungsvorschlag
Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
| Jahresüberschuss | 14.444.706,55 € |
| + Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 53.382,87 € |
| ./. Dividende von 35 % auf das gezeichnete Kapital von 40.960.000,00 € | 14.336.000,00 € |
| Gewinnvortrag | 162.089,42 € |
Saarbrücken, den 13. Februar 2012
VSE AKTIENGESELLSCHAFT
Hartmann
Dr. Dornseifer
Auszug aus dem Protokoll
zu Punkt 2 der Tagesordnung:
Verwendung des Bilanzgewinns
Entsprechend dem vom Vorsitzenden zur Abstimmung vorgetragenen Beschlussvorschlag des Aufsichtsrates beschloss die Hauptversammlung gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 2, § 58 Abs. 2 bis 4 AktG einstimmig durch Handzeichen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von 14.498.089,42 Euro in Höhe von 14.336.000,-- Euro als Dividende (35% Dividende auf das gezeichnete Kapital von 40.960.000,-- Euro) auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 162.089,42 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Vorsitzende stellte fest, dass dieser Beschluss (Verwendung des Bilanzgewinns 2011 in Höhe von 14.498.089,42 Euro durch Ausschüttung einer Dividende von 14.366.000.- Euro und Vortrag des Restbetrages von 162.089,42 Euro auf neue Rechnung) einstimmig gefasst worden ist, und verkündet ihn.