Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

VSE CORP Annual Report 2019

Nov 18, 2020

31287_rns_2020-11-18_5346a604-b132-4503-af6e-c4de7d15185d.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

VSE Aktiengesellschaft

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die VSE AG ist seit über 100 Jahren mit dem Saarland eng verwurzelt. An dem Unternehmen mit Sitz in Saarbrücken sind die innogy SE, das Saarland, Landkreise, Städte und Gemeinden des Saarlandes bzw. deren Stadt- und Gemeindewerke beteiligt.

Am 18. September 2019 hat RWE seinen Mehrheits-Anteil an der innogy SE an die E.ON Verwaltungs SE übertragen. Somit ist auch die VSE AG über seine Mehrheitsaktionärin an den E.ON-Konzern angebunden. Die VSE AG als regionaler Energieversorger steuert weiterhin eigenverantwortlich das operative Geschäft in der Region.

Kerngeschäft ist die Energieversorgung und damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Die VSE AG betreibt mit überwiegend kommunalen Partnern regenerative Erzeugungsanlagen. Sie ist Strom- und Gaslieferant sowie Dienstleister für Stadt- und Gemeindewerke und große Industriekunden. Darüber hinaus erbringt die VSE AG für ihre Partnerunternehmen und Dritte qualifizierte technische und kaufmännische Dienstleistungen. Die VSE Verteilnetz GmbH betreibt im Saarland ein umfangreiches Hochspannungsnetz.

Die VSE AG hat sich zu einer starken Unternehmensgruppe entwickelt, die vorrangig in Südwestdeutschland und Luxemburg tätig ist. Dazu hat sie ihr Know-how gemeinsam mit Partnern aus der Region gebündelt: Für Strom, Gas und Wasser in der energis GmbH, für Telekommunikation in der artelis S. A., für Energiedienstleistungen und technische Services in der FAMIS GmbH, für IT- und Abrechnungsdienstleistungen in der prego Services GmbH, sowie für Energie- und Zählerdienstleistungen in der VOLTARIS GmbH. Darüber hinaus ist die VSE AG an weiteren Unternehmen beteiligt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der innogy SE (kleinster Konsolidierungskreis) und der E.ON SE (größter Konsolidierungskreis) zum 31. Dezember 2019 einbezogen.

2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.1 Konjunkturelle Entwicklung

Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2019 nach ersten Schätzungen um ca. 2,5 % über das Vorjahresniveau an. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone dürfte sich im vergangenen Jahr, insbesondere aufgrund der weiterhin niedrigen Zinsen und des stärkeren Konsums, voraussichtlich um knapp über 1 % erhöht haben. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird wahrscheinlich im Jahresvergleich nur um ca. 0,5 % angestiegen sein. Die größte Volkswirtschaft des Währungsraumes ist wegen ihrer Exportabhängigkeit in hohem Maße von den internationalen Handelskonflikten betroffen gewesen.

Die Saarwirtschaft blieb auch in diesem Jahr unter ihren Möglichkeiten. Hauptgründe sind die internationalen Handelskonflikte sowie regionale Effekte in der Stahl- und Automobilindustrie. Der private Verbrauch stützte die Konjunktur, er konnte die gesunkene Exportnachfrage aber nicht in Gänze ausgleichen. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass nach 2018 auch in 2019 beim Wirtschaftswachstum ein negatives Ergebnis erzielt wird. Der Rückgang an Wirtschaftsleistung dürfte bei 0,5 % liegen.

2.2 Witterung

Die Witterung spielt für die Energienachfrage und für die regenerative Erzeugung unseres Unternehmens eine wesentliche Rolle. Im vergangenen Jahr lagen die Durchschnittstemperaturen in Deutschland unterhalb der Werte des Vorjahres, jedoch deutlich oberhalb des langjährigen Mittelwertes. Das Windaufkommen befand sich 2019 über dem Vorjahreswert und wesentlich über dem langjährigen Mittel. Die solare Einstrahlung lag im Jahresverlauf unterhalb der des Vorjahres, sowie knapp unterhalb der Einstrahlung des langfristigen Mittels.

2.3 Strom- und Gasnachfrage

Vorläufige Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lassen darauf schließen, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ca. 2 % verringert hat. Zu den wesentlichen Gründen für diesen Rückgang zählen die konjunkturelle Abschwächung und die damit verbundenen Produktionsrückgänge in der Industrie, sowie ein immer effizienterer Einsatz von Energie. Die deutsche Gasnachfrage lag, nach Schätzungen des BDEW, mit voraussichtlich gut 4 % über dem Wert des Vorjahres. Hauptursache für diesen Anstieg war der deutlich angestiegene Einsatz von Erdgas in der Stromerzeugung.

2.4 Strom- und Gaspreise

Die Spotpreise an der Großhandels-Börse EEX sind im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt gesunken und verringerten sich um 15 % auf rund 38 €/MWh (Base-Kontrakt) bzw. um 16 % auf rund 41 €/MWh (Peak-Kontrakt). Die starke Verbilligung von Kohleimporten und das niedrige Preisniveau im Gashandel sind als Haupteinflussfaktoren des Rückgangs zu nennen. Die Preise im Endkundengeschäft folgen der Entwicklung am Großhandelsmarkt typischerweise mit Zeitverzug und waren noch stark durch das höhere Großhandelspreisniveau des Jahres 2018 geprägt. Die Preise für Haushaltskunden und Industrieunternehmen erhöhten sich im vergangenen Jahr jeweils um rund 3 %.

Der Preis für Gasimporte nach Deutschland (BAFA-Preis) betrug 2019 rund 16 €/MWh und lag damit 17 % unter den Preisen des Jahres 2018. Die Preise am niederländischen Spotmarkt TTF, dem kontinentaleuropäischen „Leitmarkt", lagen mit einem Durchschnittswert von rund 13,6 €/MWh etwa 41% unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Wesentliche Rollen dabei spielten der gefallene Heizgasbedarf aufgrund des milden Winters sowie das deutlich gestiegene Angebot an verflüssigtem Erdgas (LNG) auf dem europäischen Gasmarkt. Auch beim Gas folgen die Endkundenpreise den Großhandelspreisen mit einem gewissen Zeitversatz. Haushalts- und Industriekunden mussten in 2019 durchschnittlich jeweils ca. 8 % weniger bezahlen als noch im Jahr 2018.

3 Wirtschaftsbericht

3.1 Ertragslage

Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Unternehmensaktivität nutzt die VSE AG verschiedene Kennzahlen. Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen das betriebliche Ergebnis nach IFRS, insbesondere in der Gruppenbetrachtung, sowie die Investitionen.

Umsatzerlöse bei erhöhtem Preisniveau im Strom- und im Gasbereich gefallen

Die Stromabgabe im Berichtsjahr ist von 16.293 GWh auf 14.503 GWh gefallen. Auch die Gasabgabe verminderte sich von 10.897 GWh auf 8.817 GWh. Dies ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Abgabe an industrielle Großverbraucher und Großhändler infolge der konjunkturellen Eintrübung zurückzuführen.

Unsere Dienstleistungsgeschäfte an Weiterverteiler und Industriekunden im Bereich des Portfoliomanagements wurden im Geschäftsjahr dagegen weiter ausgebaut.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeiten lag in der Vermarktung von Minutenreserven und Sekundärreserveleistungen für Erzeugungsanlagen in Form eines Poolmodells.

Das Geschäftsmodell zur Assetoptimierung im Gas- und Strombereich wurde ebenso wie die Direktvermarktung regenerativer Energien weiter ausgebaut.

Darüber hinaus lag ein Schwerpunkt im Aufbau eines Reseller-Geschäftes für E-Mobility. VSE vertreibt Ladeinfrastruktur und damit verbundene Hardware, Dienste sowie digitale Dienste an Stadtwerke und Weiterverteiler.

Insgesamt sind die Umsatzerlöse auf 761,1 Mio. € (Vorjahr 844,5 Mio. €) gesunken.

Materialaufwand sinkt bei höheren spezifischen Bezugskosten

Der Materialaufwand ist - entsprechend des Umsatzrückgangs- insgesamt von 806,0 Mio. € auf 727,7 Mio. € gefallen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand lag mit 19,3 Mio. € um rd. 3,5 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Entwicklung der Vorsorge für die betriebliche Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Geschäftsbesorgungsvergütungen und Beraterleistungen sowie Personalüberleitungen.

Beteiligungs- und Zinsergebnis

Das Beteiligungsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. € angestiegen. Der wesentliche Anteil daraus resultiert aus der geringeren Verlustübernahme der VSE Verteilnetz GmbH zum Vorjahr.

Das Zinsergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 12,8 Mio. €. Es ist in hohem Maße durch den Finanzierungsanteil der Pensionsverpflichtungen sowie die Stichtagsbewertung des hinterlegten Deckungsvermögens beeinflusst, die die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten widerspiegelt.

Erträge aus Wertpapieren

Die Erträge aus Wertpapieren betragen 2,8 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €).

Jahresüberschuss und Ausschüttung

Bei einem Jahresüberschuss von 18,4 Mio. € (Vorjahr 17,9 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttung von 17,5 Mio. € (Vorjahr 17,5 Mio. €) an die Anteilseigner und eine Einstellung von 0,8 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €) in die freie Gewinnrücklage vor.

Die Abweichung des Jahresüberschusses von der Vorjahresprognose resultiert im Wesentlichen aus der Entwicklung der Kapitalmärkte und ist damit stichtagsbedingt.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 9,5 % (Vorjahr 9,2 %).

3.2 Vermögenslage

Sachinvestitionen

Die Sachinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 4,6 Mio. € (Vorjahr 10,3 Mio. €). Der Schwerpunkt lag dabei im weiteren Ausbau der Netze sowie in der Erneuerung und dem Neubau von Umspannanlagen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen verringern sich im Wesentlichen durch die Tilgung eines ausgegebenen Darlehens in Höhe von 2,6 Mio. €.

Die Bilanzsumme ist mit 464,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen (469,8 Mio. €). Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 76,5 % (Vorjahr 75,8 %) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote ist von 45,1 % auf 45,8 % gestiegen.

Die Passivseite ist geprägt durch die Entwicklungen im Finanzbereich und den Rückstellungen.

3.3 Finanzlage

Die VSE AG ist in das Cash-Management der innogy SE einbezogen; die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 13,1 Mio. € (Vorjahr -16,8 Mio. €). Im Rahmen der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sind per Saldo Mittel in Höhe von 2,7 Mio. € abgeflossen (im Vorjahr 14,2 Mio. €). Die Dividendenzahlung belief sich auf 17,5 Mio. € (Vorjahr 20,0 Mio. €).

3.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal

Die VSE AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 174 (Vorjahr 200) Mitarbeiter und zum Bilanzstichtag 175 (Vorjahr 188) Mitarbeiter.

Die Aus- und Weiterbildung hat in der VSE AG weiterhin einen hohen Stellenwert. Insgesamt stehen 16 (Vorjahr 15) junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Die Ausbildungsquote liegt damit bei rund 11,9 % (Vorjahr 7,4 %).

Der Vorstand der VSE AG hat für die im Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst geforderte Zielquote einen Anteil von Frauen von 10 % für die erste Führungsebene und von 17 % für die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstandes beschlossen. Diese Quote ist bis zum 30. Juni 2022 zu erreichen.

Die Führungsebenen werden durch Berichtslinien bestimmt.

Die Zielquote für den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat beträgt 19 %.

Umweltschutz

Das Ziel der VSE AG, gemeinsam mit ihren Beteiligungsgesellschaften Ökonomie und Ökologie nachhaltig zum Wohle der Region in Einklang zu bringen, hat weiterhin hohe Priorität. Die bestehenden Umweltmanagementsysteme werden kontinuierlich fortentwickelt. Die VSE AG engagiert sich auch weiterhin in den verschiedensten Institutionen und Arbeitsgemeinschaften im Saarland zur Förderung von regenerativen Energien und energieeffizienten Technologien.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Höchste Priorität gilt der Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz unter Berücksichtigung der rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen.

Die VSE AG ermittelt, bewertet und kontrolliert neben den Umweltauswirkungen auch andere Gefährdungen und Risiken, die mit der Arbeit verbunden sind. Dabei werden alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um Verletzungen und Erkrankungen der Mitarbeiter und Dritter zu vermeiden. Als nicht finanzieller Leistungsindikator dient hierzu u.a. der LTIF-Wert (Lost Time Incident Frequency).

Die Beschaffenheit der technischen Anlagen im Betriebsbereich wird permanent dem Stand der Sicherheitstechnik angepasst.

Gleichzeitig steht die VSE AG mit ihrem großen Erfahrungsschatz auf dem Feld der Arbeitssicherheit ihren Partnerunternehmen mit Rat und Tat zur Seite. Angefangen beim gesamten Thema Arbeitsschutz über die Beratung zu rechtlichen Grundlagen bis hin zur Einführung und Pflege eines Managementsystems.

Ein starkes Augenmerk legt die VSE AG auch weiterhin auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch die Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Mit dem Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden verstärkt flexible Arbeitszeitmodelle umgesetzt und vielfältige Kinderbetreuungsmöglichkeiten angeboten und unterstützt.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement der VSE AG hat gemeinsam mit Fachleuten zahlreiche Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der VSE- Gruppe gesund und fit bleiben. Das Angebot reicht von der gesunden Ernährung in der VSE- eigenen Kantine über sportliche Aktivitäten beispielsweise im eigenen Fitnessraum und über gesundheitsfördernde Maßnahmen bis hin zu Fachvorträgen. Ziel ist es, den Mitarbeitern Denkanstöße zu geben, um selbst initiativ zu werden.

Datenschutz

Die VSE AG legt nach wie vor größten Wert auf die Sicherheit und den Schutz der bei ihr geführten Daten. Seit dem 25. Mai 2018 sind die Regelungen der EU-Datenschutzgrundverordnung auch in Deutschland anzuwenden. Durch die Anpassung der technischen und organisatorischen Maßnahmen im Rahmen der gesamten Prozesslandschaft stellt die VSE AG den Schutz insbesondere der personenbezogenen Daten sicher und bezieht die Anforderungen bei der Entwicklung neuer Prozesse und Produkte standardmäßig bereits von Anfang an ein. Die Voreinstellungen der eingesetzten IT- Systeme sind entsprechend angepasst.

Zum Nachweis der Erfüllung der umfassenden Dokumentations- und Rechenschaftspflichten aus der DS-GVO hat die VSE AG ein Datenschutz-Managementsystem etabliert, das z.B. über den Regelbetrieb Datenschutz, Maßnahmenverfolgung, Datenschutzreporting und -Kennzahlen sicherstellt, dass die Verantwortlichen über die Funktionsfähigkeit der Datenschutzorganisation umfassend informiert werden und Handlungsnotwendigkeiten erkannt werden können.

4 Bericht zu verbundenen Unternehmen

Die innogy SE, mit Sitz in Essen, ist mit einem Anteil von 50,0 % plus 1 Aktie mehrheitlich unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Gemäß § 312 AktG hat die VSE AG einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.

4.1 Wiedergabe der Schlusserklärung aus dem Abhängigkeitsbericht

„Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

5 Chancen- und Risikobericht

5.1 Risikomanagement

Dem vorausschauenden Management von Risiken und Chancen messen wir nach wie vor eine hohe Bedeutung zu. Die vorhandenen Risiken sowohl bei VSE AG als auch bei den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften sind erfasst und werden kontinuierlich überwacht. Die Risikobetrachtung wird regelmäßig aktualisiert. So kann das Risikomanagement zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem der innogy SE, Essen, einbezogen. Ein verstärktes Augenmerk wird auch weiterhin auf Marktrisiken liegen, die sich aus veränderten Energiemärkten ergeben. Die Folgewirkungen aus dem Ausbau der Erzeugungskapazitäten regenerativer Energien werden auch in Zukunft unsere erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Darüber hinaus gilt es den energiewirtschaftlichen Ordnungsrahmen zu beobachten und dessen Einfluss auf unsere Wertschöpfungsstufen regenerative Erzeugung, Netze und Vertrieb sowie den Dienstleistungssektor rechtzeitig zu bewerten.

5.2 Wesentliche Risiken

Aufgrund des nachhaltig niedrigen Zinsniveaus werden weiterhin erhöhte bilanzielle Belastungen aus den Pensionsverpflichtungen erwartet.

Aus der operativen Tätigkeit der VSE AG ergeben sich grundsätzlich folgende Risiken nach fallender Bedeutung:

Preisänderungsrisiken

Sowohl auf der Bezugs- als auch Absatzseite unterliegen die Preise Schwankungen und können daher das Jahresergebnis sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Aufgrund der Kundenstruktur der VSE AG erfolgt prinzipiell eine sog. back-to-back-Beschaffung, um die Preisänderungsrisiken zu minimieren. Spekulationsgeschäfte werden nicht betrieben.

Ausfallrisiken

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen grundsätzlich Ausfallrisiken. Die VSE AG versucht diese Risiken zu begrenzen. Das Kundenportfolio besteht aus Sonderkunden und Weiterverteilern. Im Vorfeld eines Vertragsabschlusses werden bei Sonderkunden Bonitätsbetrachtungen durchgeführt. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Finanzlage der Kunden im Laufe der Zeit verschlechtert.

Bei Bedarf werden zusätzliche Sicherheitsleistungen vereinbart. Das aktive Forderungsmanagement minimiert zusätzlich diese Risiken.

Liquiditätsrisiken

Durch die monatliche Abrechnung der Kunden ergibt sich keine wesentliche Vorfinanzierung, so dass sich hieraus nur in geringem Umfang Liquiditätsrisiken ergeben.

Im laufenden Geschäftsbetrieb steht auch aufgrund von Cash-Management-Vereinbarungen mit Konzernunternehmen jederzeit ausreichende Liquidität zur Verfügung.

Die Liquiditätsrisiken aus den Pensionsrückstellungen wurden durch die Dotierung von Deckungsvermögen minimiert.

Daneben verfügt die Gesellschaft über Anlagen in Wertpapieren, die bei Bedarf in liquide Mittel umgewandelt werden können.

Rechtliche Risiken

Durch den Geschäftsbetrieb bestehen prinzipiell auch rechtliche Risiken dahingehend, dass die VSE AG auch in Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren involviert sein kann. Belastungen können sich unter anderem daraus ergeben, dass vertragliche Regelungen im Nachhinein als nicht wirksam erachtet werden. Mitunter können auch außergerichtliche Ansprüche gegen die Gesellschaft geltend gemacht werden.

Für potenzielle Verluste aus rechtlichen Risiken wurden Rückstellungen gebildet.

Gesamtbeurteilung

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

5.3 Wesentliche Chancen

Die VSE AG sieht Chancen für ihre Entwicklung im Wesentlichen im konsequenten Ausbau ihres Dienstleistungsportfolios für den gesamten Energiebereich sowie in der konsequenten Umsetzung weiterer Effizienzsteigerungsmaßnahmen.

6 Verwendung von Finanzinstrumenten

Bei der VSE AG bestehen Finanzinstrumente im Wesentlichen in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Liefer-/Leistungsverkehr und Finanzbereich sowie in Form von Finanzanlagen. Im Bereich der Forderungen und Verbindlichkeiten können aufgrund der Geschäftstätigkeit Preisänderungsrisiken, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, weitgehend ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Daneben werden im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Forward-Kontrakte (Termingeschäfte) hinsichtlich der Energiebeschaffung abgeschlossen. Dies erfolgt im Rahmen sog. Back-to-back-Geschäfte, so dass die Gesellschaft keine offenen Positionen hat bzw. keine Spekulationsgeschäfte eingeht.

7 Angaben gem. § 6b Abs. 7 EnWG zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die VSE AG übt die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", „andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors", „andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors" sowie „Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" aus.

Für die Tätigkeit „Elektrizitätsverteilung" wird ein Tätigkeitsabschluss nach den Vorschriften des § 6b Abs. 3 EnWG und den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Im Jahr 2007 ist im Rahmen des sog. Legal Unbundling die VSE Verteilnetz GmbH gegründet worden. Die VSE AG verpachtet seit diesem Zeitpunkt das Elektrizitätsverteilnetz an die VSE Verteilnetz GmbH, woraus entsprechende Erlöse erzielt werden. Die wesentlichen Kosten dieses Tätigkeitsbereichs ergeben sich aus Abschreibungen auf das Verteilnetz.

Die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie Aufwendungen und Erträge werden den einzelnen Tätigkeiten im Wesentlichen auf Basis von Einzelkonten oder anhand von Profit Centern direkt zugeordnet.

In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich nach sachbezogenen Umlageschlüsseln, die eine sachgerechte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten ermöglichen.

Der Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung weist für das Berichtsjahr ein Ergebnis (vor Steuern) in Höhe von 4,3 Mio. € (Vorjahr 7,4 Mio. €) aus.

8 Prognosebericht

Konjunktur

Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2020 voraussichtlich um rund 2,5 % steigen. Das Bruttoinlandsprodukt des Euro-Raums sollte sich in diesem Jahr um rund 1 % erhöhen. Vergleichbar dazu scheinen die Perspektiven für die deutsche Volkswirtschaft zu sein: Der Sachverständigenrat hält für 2020 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1 % für möglich. Stimulierende Impulse werden insbesondere durch die starke Beschäftigungssituation und die steigenden verfügbaren Einkommen erwartet, die den privaten Konsum weiter ansteigen lassen sollten.

Im Jahr 2020 wird sich die Saarwirtschaft nur schleppend entwickeln. Allerdings spricht derzeit einiges dafür, dass sich die Konjunktur stabilisiert und der Verlust an Wirtschaftsleistung gestoppt werden kann. Positiv zu nennen sind hier die grundsätzliche Einigung der USA mit China, ein Handelsabkommen zu schließen und die vergleichsweise gute Konjunktur bei unseren Nachbarn in Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Das dürfte der saarländischen Exportwirtschaft neuen Auftrieb geben. Der private Konsum wird die Saarkonjunktur weiter stützen, allerdings ohne signifikante Schubkraft. Unter der Voraussetzung, dass weitere Hemmnisse ausbleiben, wird das saarländische Bruttoinlandsprodukt für das kommende Jahr voraussichtlich um ein halbes Prozent steigen.

Strom- und Gasnachfrage

Nachdem die Temperaturen im Jahr 2019 über dem langjährigen Mittel lagen, dürfte im Falle eines Jahres 2020 mit normalen Temperaturen der witterungsabhängige Teil der Gas- und Stromnachfrage stimuliert werden. Der konjunkturabhängige Teil der Strom- und Gasnachfrage sollte aufgrund der Wirtschaftswachstumsaussichten das Vorjahresniveau überschreiten. Diesen Impulsen werden voraussichtlich wieder dämpfende Einflüsse eines immer effizienteren Energieeinsatzes gegenüberstehen.

Energiepreise

Im Strommarkt notieren die Base-Forwardkontrakte 2020 mit durchschnittlich knapp 40€/MWh ca. 5% über den durchschnittlichen Spotmarkt-Preisen von 2019, während die Peak-Forwardkontrakte mit rund 48 €/MWh ca. 18 % über dem durchschnittlichen Peakpreis des vergangenen Jahres liegen.

Die Gas-Forwardkontrakte (TTF) für 2020 werden zurzeit mit rund 13,3 €/MWh gehandelt und sind somit rund 2 % unter dem Spotpreis-Niveau des Vorjahres bewertet.

Für CO2-Zertifikate werden aktuell leicht niedrigere Preise erwartet: Forwards für 2020 liegen mit rund 24 €/t etwa 3 % unter den durchschnittlichen Spotmarkt-Preisen von 2019.

Der Wettbewerb im Strom- und Gasgeschäft wird sich weiterhin verschärfen, gleichwohl strebt die VSE AG eine Steigerung der Strom- und Gasabgabe in 2020 an.

Kraftwerk Ensdorf

Zum 31.12.2017 hat das Kraftwerk Ensdorf die Stromerzeugung eingestellt. Es wurde vom Übertragungsnetzbetreiber Amprion als nicht systemrelevant eingestuft und kann somit endgültig stillgelegt werden. Mit dem Rückbau wurde bereits begonnen. Er soll in 2020 in Abstimmung mit der zuständigen Genehmigungsbehörde weitergeführt werden.

Regenerative Energien

Die VSE AG richtet auch weiterhin ein verstärktes Augenmerk auf neue Projekte zur regenerativen Energieerzeugung. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen sind zukünftige Projekte im Saarland aber zunehmend schwieriger umzusetzen.

Sonstiges

Dem Ausbau der kerngeschäftsunterstützenden Tätigkeiten kommt auch weiterhin eine hohe Bedeutung zu. Ebenso wird die VSE AG die Möglichkeiten eines leistungsstarken Glasfasernetzes weiter nutzen und dessen Ausbau verstärkt vorantreiben. Durch nachhaltige Investitionen in die regenerative Energieerzeugung sowie die Beteiligung an innovativen Projekten zur weiteren Förderung erneuerbarer Energien, trägt die VSE AG ihrer Verantwortung in der Region Rechnung.

Unsere Strategie der Kooperationen mit regionalen Partnern werden wir nach wie vor weiterverfolgen, um die Chancen aus Synergie- und Einsparpotenzialen zu nutzen.

Gesamtprognose

Die VSE AG geht davon aus, auch in den kommenden Jahren moderat zu wachsen, weiterhin gute Ergebnisse zu erwirtschaften und somit eine angemessene Dividende für die Aktionäre sicherstellen zu können. Für das Jahr 2020 wird bei konstantem Investitionsniveau ein vermindertes betriebliches Ergebnis sowie in der Folge ein verminderter Jahresüberschuss prognostiziert. Aufgrund dieses Jahresüberschusses und eventuellen Entnahmen aus Gewinnrücklagen wird eine Ausschüttung in Höhe von rd. 17 Mio. € erwartet.

Saarbrücken, den 23. Januar 2020

VSE Aktiengesellschaft

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz zum 31.12.2019

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
T€ T€
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.452 1.526
II. Sachanlagen 72.669 68.702
III. Finanzanlagen 281.205 286.026
355.326 356.254
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.298 1.825
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 105.826 109.845
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.969 1.831
109.093 113.501
464.419 469.755

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Grundkapital 40.960
Nennwert eigene Anteile -1.092
ausgegebenes Kapital 39.868 39.868
II. Kapitalrücklage 77.906 77.906
III. Gewinnrücklagen 76.468 76.018
IV. Bilanzgewinn 18.385 17.951
212.627 211.743
B. Sonderposten 2.150 2.180
C. Rückstellungen 111.706 115.951
D. Verbindlichkeiten 136.247 138.240
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.689 1.641
464.419 469.755

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 Vorjahr
T€ T€
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 761.091 844.523
2. Erhöhung (+) oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -169 -94
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 20 40
4. Sonstige betriebliche Erträge 20.001 19.197
5. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 700.170 788.278
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.484 17.741
6. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 15.349 15.223
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, 3.977 571
davon für Altersversorgung: 1.087 (-2.440)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.973 4.786
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.151 19.561
9. Erträge aus Beteiligungen, 15.902 20.446
davon aus verbundenen Unternehmen: 12.392 (17.357)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, 3.443 3.450
davon aus verbundenen Unternehmen: 567 (639)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, 339 992
davon aus verbundenen Unternehmen: 147 (263)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 870 0
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 3.567 9.412
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, 7.955 21.407
davon an verbundene Unternehmen: 302 (668)
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.493 -6.557
16. Ergebnis nach Steuern 18.638 18.132
17. Sonstige Steuern 254 253
18. Jahresüberschuss 18.384 17.879
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1 72
20. Bilanzgewinn 18.385 17.951

Anhang zum Jahresabschluss vom 01.01. bis 31.12.2019

I. Allgemeine Grundlagen

Die VSE AG mit Sitz in Saarbrücken, ist im Handelsregister des ortsansässigen Amtsgerichts unter HRB 4145 eingetragen.

Die innogy SE mit Sitz in Essen, ist mit Mehrheit (50,0 % plus 1 Aktie) unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Deren Mehrheitsaktionärin E.ON Verwaltungs SE, Essen, ist Kraft Zurechnung mittelbar beteiligt. Die Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 4 AktG ist erfolgt.

Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der für das Geschäftsjahr gültigen Fassung wurden beachtet. Gleiches gilt für rechtsformspezifische Vorschriften aus dem Aktiengesetz.

Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Bis zum 31. Dezember 2018 war die Gesellschaft in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen, als größter Konsolidierungskreis einbezogen. Die bislang von RWE gehaltenen Anteile von 76,79 % an innogy SE sind im September 2019 auf die E.ON Verwaltungs SE, Essen, übergegangen. In diesem Zusammenhang wird die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2019 in den Konzernabschluss der innogy SE, Essen (kleinster Konsolidierungskreis) und erstmals der E.ON SE, Essen (größter Konsolidierungskreis, Vorjahr: RWE AG, Essen) einbezogen, die nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt werden. Der Konzernabschluss der innogy SE und der Konzernabschluss der E.ON SE werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht.

Aus diesem Grund wird die VSE AG grundsätzlich von der Verpflichtung befreit, einen eigenen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, sofern kein entsprechender Antrag von Minderheitsgesellschaftern nach § 291 Abs. 3 Nr. 2 HGB vorliegt.

Die Gesellschaft unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des EnWG in der geltenden Fassung. Gemäß § 6b Abs. 1 EnWG besteht für den Jahresabschluss und den Lagebericht die Aufstellungs- und Offenlegungspflicht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB.

Die Gesellschaft ist ein i.S.v. § 3 Nr. 38 EnWG vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen mit der Folge der Kontentrennungspflicht nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) oder Tausend Euro (T€) angegeben.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Zahlen in Klammern betreffen das Vorjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und Entwicklungskosten werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB.

Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für die betriebliche Altersversorgung nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde daher kein Gebrauch gemacht. Auch das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet.

Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen für Zugänge bis 2007 und im Jahr 2009 werden - soweit steuerlich zulässig - sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Bei der degressiven Abschreibungsmethode erfolgt der Wechsel auf die lineare Rechnung, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für Zugänge im Jahr 2008 und ab dem 1. Januar 2010 wird grundsätzlich die lineare Methode angewendet. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens von neu erstellten bzw. angeschafften Vermögensgegenständen werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet.

Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 250 € (Vorjahr 250 €) werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen werden, bezogen auf den überwiegenden Anteil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer in Jahren

Immaterielle Vermögensgegenstände 5
Gebäude 33,33
Stromnetze 35
Umspann- und Schaltanlagen 20
Regenerative Anlagen 20
Technische Anlagen 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10

Bei Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, wobei der jeweilige Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag herangezogen wird.

Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert. In Einzelfällen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Vorräte sind im Wesentlichen zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert; die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Ersatz- und Reserveteile des Kraftwerks Ensdorf sind vollständig wertberichtigt. Weitere Lagermaterialien werden in Abhängigkeit der Lagerverweildauer abgewertet.

Von der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes wurden der VSE AG für den Betrieb des Blocks 1 im Kraftwerk Ensdorf für den Zeitraum 2008 - 2012 insgesamt rd. 2,446 Mio. Kohlendioxid-Emissionsberechtigungen unentgeltlich zugeteilt. Diese Berechtigungen wurden mit einem Erinnerungswert von 1 € im Umlaufvermögen aktiviert. Für die Rückgabeverpflichtung wurde in gleicher Höhe ein entsprechender Passivposten als Sonderposten eingestellt. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren Börsenhandelswert an der EEX Leipzig bewertet.

Zum 31.12.2019 befinden sich keine Emissionsberechtigungen im Bestand.

Die Herstellungskosten für fertige/unfertige Leistungen/Erzeugnisse umfassen Einzel- und Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde kein Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen Wertberichtigungen vorzunehmen sind. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen ausreichend bemessenen Abschlag Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Schadensersatzansprüche gegenüber Versicherungen sind in Höhe der bisher angefallenen Aufwendungen unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts angesetzt. Es sind keine Forderungen in Fremdwährungen enthalten.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Bei der Berechnung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 31,4 % angesetzt.

Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen wie degressive Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen aus Vorjahren sowie steuerlich vorgenommene Sonderabschreibungen, wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet.

Über den Saldierungsbereich mit den passiven latenten Steuern hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden nicht aktiviert (keine Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB).

Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen (einschließlich Übertragungen gemäß § 6b EStG), die vor dem 1. Januar 2010 gebildet wurden, sind unter Anwendung des Beibehaltungswahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen und werden im Verhältnis zu den planmäßigen Abschreibungen aufgelöst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gebildet. Der Gesetzgeber hat beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 2,71 % (Vorjahr: 3,21 %). Die gesetzliche Neuregelung ist zum 17.03.2016, dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt, in Kraft getreten. Bis zum 31.12.2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7 - Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf dieser Basis von 1,97 % (2,32 %) ergibt sich am Bilanzstichtag für Pensionen und Deputate ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 17,2 Mio. € (20,0 Mio. €), der ausschüttungsgesperrt ist.

Das Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB wird nicht in Anspruch genommen.

Eine Dynamisierung der Renten mit 1,5 % (1,5 %) und ein Gehaltstrend von 2,35 % (2,35 %) wurden berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen Rückstellungen für Deputatverpflichtungen.

Im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) wurden zum 14.12.2017 Geldwerte in Höhe von 170,1 Mio. € auf den Treuhänder Helaba Pension Trust e.V. zur externen Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung übertragen. Im Rahmen dieses Treuhandmodells wurde Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 HGB geschaffen. Die bestehenden Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Deckungsvermögen saldiert. In 2019 wurde im Rahmen einer Fondausschüttung und gleichzeitiger Wiedereinlage 17.805 Stücke zu Anschaffungskosten in Höhe von 1,8 Mio. € erworben. Der beizulegende Zeitwert zum 31. Dezember 2019 beträgt für 1.637.957 Stücke insgesamt 173,6 Mio. €.

Es wurden zum 20.12.2019 Geldwerte in Höhe von 280 T € für die Insolvenzsicherung der Erfüllungsrückstände im Rahmen der Altersteilzeitvereinbarungen (ATZ) an den Treuhänder Helaba Pension Trust e.V. übertragen. Im Rahmen dieses Treuhandmodells wurde Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 HGB geschaffen. Die bestehenden Altersteilzeitverpflichtungen wurden mit dem Deckungsvermögen saldiert.

Die Steuerrückstellungen enthalten - neben einer allgemeinen Vorsorge - die noch ausstehenden Abschlusszahlungen.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre laufzeitadäquat abgezinst.

Bei der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellung für das Aktienoptionsprogramm handelt es sich um die Long-Term-Incentive-Pläne der innogy SE (LTIP 2019). Die Rückstellung beinhaltet die Tranche 2019 und wurde mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es sind keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen enthalten.

Zur Absicherung von Commodity-Risiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Erhaltene Anzahlungen werden separat zum Nennwert ausgewiesen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die passivierten Baukostenzuschüsse von Kunden werden ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die passivierten Dienstleistungen für das Portfoliomanagement werden ratierlich über drei Jahre zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Stand der jeweiligen Hauptschuld.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Eine Aufstellung des vollständigen Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB ist als Anlage beigefügt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei den Zugängen von 0,3 Mio. € (0,3 Mio. €) handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von neuer Software und Lizenzen.

Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich auf 4,6 Mio. € (10,3 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen den Ausbau der Netze sowie die Erneuerung der Umspannanlagen in Ensdorf, Schaffhausen, Neufechingen und Hilschbach.

Finanzanlagen

Die Zugänge zu den Finanzanlagen betragen 0,0 Mio. € (2,6 Mio. €). Die Abgänge zu den Finanzanlagen betragen insgesamt 4,0 Mio. € (2,7 Mio. €). Im Wesentlichen handelt es sich mit 2,6 Mio. € (2,5 Mio. €) um zurückgeführte Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

Die Anschaffungskosten der Ausleihungen betreffen mit 17,3 Mio. € (19,9 Mio. €) Ausleihungen an verbundene Unternehmen, mit 2,0 Mio. € (2,2 Mio. €) Ausleihungen an Beteiligungen sowie sonstige Ausleihungen mit 0,1 Mio. € (0,2 Mio. €) für Arbeitgeberbaudarlehen.

2. Vorräte

in T€ 31.12.2019 31.12.2018
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 432 791
Unfertige Leistungen/Erzeugnisse 866 1.034
1.298 1.825

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen/Erzeugnisse betreffen im Wesentlichen Weiterverrechnungsprojekte an Dritte.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 31.12.2019 31.12.2018
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.358 49.710
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.240 28.456
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.579 9.203
Sonstige Vermögensgegenstände 24.649 22.476
105.826 109.845

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen 0,8 Mio. € (0,8 Mio. €) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 3,6 Mio. € (10,5 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 18,1 Mio. € (13,2 Mio. €) Finanzforderungen und 3,5 Mio. € (4,8 Mio. €) umsatzsteuerliche Organschaften.

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen 10,2 Mio. € (8,8 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 2,4 Mio. € (0,4 Mio. €) Finanzforderungen. Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nur in den sonstigen Vermögensgegenständen mit 7,9 Mio. € (8,7 Mio. €) enthalten.

4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

in T€ 31.12.2019 31.12.2018
Kassenbestand 39 65
Guthaben bei Kreditinstituten 1.930 1.766
1.969 1.831

Ein Guthaben bei einem Kreditinstitut ist als Festgeld angelegt. Seit dem 30.09.2016 ist die VSE AG in das Finanzclearing-System des innogy-Konzerns einbezogen.

5. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt unverändert 40.960 T€ und ist eingeteilt in 800.000 auf Namen lautende Stückaktien. Mit Kaufvertrag vom 25. April 2017 wurden 21.334 eigene Aktien (2,67 % des Grundkapitals) von der Electricité de France S.A. zurückgekauft und mit einem Nennwert von 1.092 T€ unter dem gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage entspricht dem Aufgeld der Kapitalerhöhung aus dem Jahr 1962 zuzüglich der Wiedereinlage aus dem "Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren" in 1994 und 2001. Die Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf 77.906 T€.

Gewinnrücklagen

Die Überdeckungsbeträge der langfristigen Rückstellungen aus der im Geschäftsjahr 2010 vorgenommenen erfolgsneutralen Umbewertung gemäß § 67 Abs. 1 S. 3 EGHGB sind in Höhe von 11.491 T€ in den anderen Gewinnrücklagen enthalten.

Der Unterschiedsbetrag von 9.033 T€ zwischen dem Kaufpreis und dem Nennwert der zurückgekauften Aktien wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Weiterhin hat die Hauptversammlung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres einen Betrag von 450 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die freien Gewinnrücklagen betragen 76.468 T€ (76.018 T€).

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Jahresüberschuss 18.384
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1
Bilanzgewinn 18.385

6. Sonderposten

in T€ 31.12.2019 31.12.2018
Sonderposten mit Rücklageanteil
- Steuerliche Mehrabschreibungen 2.150 2.180

Die nur steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen beinhalten Beträge nach § 6b EStG.

Die Veränderung des Sonderpostens mit Rücklageanteil hat das Ergebnis des Geschäftsjahres mit 30 T€ (30 T€) nur geringfügig beeinflusst.

7. Rückstellungen

in T€ 31.12.2019 31.12.2018
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.140 7.402
Steuerrückstellungen 24.501 25.099
Sonstige Rückstellungen 82.065 83.450
111.706 115.951

Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. Frühpensionsvereinbarungen, Personalüberleitungsvereinbarungen, ausstehende Rechnungen, Strompreisgutschriften, Prozessrisiken und den Kraftwerksbereich.

8. Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2019 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.12.2018 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Erhaltene Anzahlungen 0 0 50 50
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.153 41.153 50.314 50.314
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 71.724 71.724 66.446 66.446
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.416 14.416 10.260 10.260
Sonstige Verbindlichkeiten 8.954 8.954 11.170 11.170
- davon aus Steuern (8.245) (8.245) (10.494) (10.494)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (494) (494) (485) (485)
136.247 136.247 138.240 138.240

Grundpfandrechtliche Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 12,1 Mio. € (5,1 Mio. €) Lieferungen und Leistungen, mit 57,4 Mio. € (59,3 Mio. €) Finanzverbindlichkeiten, sowie mit 2,2 Mio. € (2,0 Mio. €) eine Personalverrechnungsvereinbarung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen mit 7,6 Mio. € (7,4 Mio. €) Lieferungen und Leistungen sowie mit 6,8 Mio. € (2,9 Mio. €) Finanzverbindlichkeiten.

9. Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzung weisen wir unter anderem von Kunden erhaltene Baukostenzuschüsse aus.

10.Latente Steuern

Die latenten Steueransprüche und -schulden verteilen sich auf die folgenden Bilanzposten:

Latente Steuern 31,4 % Temporäre Differenz Latente Steuern
(+aktiv/-passiv)
--- --- ---
Aktiva -2,2 Mio. € -0,7 Mio. €
Anlagevermögen -5,0 Mio. € -1,6 Mio. €
Umlaufvermögen 2,8 Mio. € 0,9 Mio. €
Passiva -184,6 Mio.€ 57,8 Mio. €
Sonderposten mit RL -2,2 Mio. € 0,7 Mio. €
Rückstellungen -182,0 Mio. € 57,0 Mio. €
Verbindlichkeiten -0,4 Mio. € 0,1 Mio. €
Saldo temp. Differenzen -186,8 Mio.€ 57,1 Mio. €
Körperschaftsteuer 15,83 % Verlustvorträge Latente Steuern
Gewerbesteuer 13,65 % (+aktiv/-passiv)
--- --- ---
Körperschaftsteuerlicher Verlustvortrag 0,0 Mio. € 0,0 Mio. €
Gewerbesteuerlicher Verlustvortrag 0,4 Mio. € 0,05 Mio. €
Saldo Verlustvorträge 0,4 Mio. € 0,05 Mio. €

In der Berichtsperiode ergibt sich insgesamt eine aktive Steuerlatenz, die in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert wurde.

Stand 1.1.2019 Veränderung Stand 31.12.2019
Aktive latente Steuern 56,2 Mio. € +2,5 Mio. € 58,7 Mio. €
Passive latente Steuern 1,0 Mio. € +0,6 Mio. € 1,6 Mio. €

Der Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern beträgt 57,1 Mio. €.

11. Haftungsverhältnisse

Die VSE AG haftet im Rahmen von vertraglichen Vereinbarungen in Höhe von 42,3 Mio. € (39,5 Mio. €) für Pensionszusagen an Mitarbeiter, die zu anderen Unternehmen der VSE-Gruppe übergeleitet wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist nach unserer Einschätzung derzeit nicht zu rechnen.

Gegenüber der Energie-Service-Saar GmbH besteht eine Patronatserklärung in Höhe von 0,9 Mio. € (0,9 Mio. €). Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist nach unserer Einschätzung derzeit nicht zu rechnen.

12. Abführungsgesperrte/Ausschüttungsgesperrte Beträge

Im Geschäftsjahr bestehen keine ausschüttungsgesperrten/abführungsgesperrten Beträge durch Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände oder aktiver latenter Steuern, die nicht durch freie Rücklagen gedeckt sind. Aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen und Deputate (7-Jahres zu 10-Jahresdurchschnittszinssatz) ergibt sich am Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 17,2 Mio. € (20,0 Mio. €), der grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist.

13. Außerbilanzielle Geschäfte

Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, vor.

14. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften belaufen sich zum Abschlussstichtag auf rund 0,4 Mio. € (0,4 Mio. €). Im Rahmen des Investitions- und Instandhaltungsprogramms besteht ein Bestellobligo in Höhe von 1,6 Mio. € (2,3 Mio. €).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr ist der Gesamtumsatz auf 761,1 Mio. € (844,5 Mio. €) gefallen. Die vereinnahmte Strom- und Erdgassteuer wurde wiederum unter den Umsatzerlösen ausgewiesen und die abgeführten Beträge abgesetzt. Auf den Stromverkauf entfallen 501,0 Mio. € (547,8 Mio. €), der Gasverkauf liegt bei 170,6 Mio. € (213,6 Mio. €). Die restlichen 89,5 Mio. € (83,1 Mio. €) verteilen sich auf Vergütungen für Geschäftsbesorgung und Dienstleistungen, Mieten und Pachten sowie auf Erträge aus der zeitanteiligen Auflösung von erhaltenen Baukostenzuschüssen. In den Umsatzerlösen sind auch Erlöse aus Vorjahren enthalten. Die Umsatzerlöse werden, wie im Vorjahr, ausschließlich im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Es handelt sich u. a. um Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus der Zuschreibung zum Sachanlagevermögen, Kostenerstattungen sowie dem Verkauf von Emissionsberechtigungen. Im Wesentlichen handelt es sich um die Auflösung einer Rückstellung für ein Prozessrisiko in Höhe von 8,5 Mio. €. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil sind in Höhe von 30 T€ (30 T€) enthalten. Weiterhin beinhaltet dieser Posten periodenfremde Erträge in Höhe von 12,9 Mio. € (5,2 Mio. €). Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Auflösung einer Rückstellung für ein Prozessrisiko.

3. Materialaufwand

in T€ 2019 2018
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 700.170 788.278
Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.484 17.741
727.654 806.019

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten als wesentliche Posten die Strom- und Gasbezugskosten. Die bezogenen Leistungen setzen sich zum größten Teil aus Fremdleistungen für Betriebs- und Unterhaltungsarbeiten zusammen.

4. Personalaufwand

in T€ 2019 2018
Löhne und Gehälter 15.349 15.223
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.977 571
- davon für Altersversorgung (1.087) (-2.440)
19.326 15.794

In 2019 ergab sich zum Bilanzstichtag folgende Struktur der Beschäftigten:

Mitarbeiter Vorjahr
Angestellte (Sonstige Aktivitäten) 175 188
- davon: Gewerbliche Arbeitnehmer (Kraftwerksbetrieb) (3) (13)
175 188

Darüber hinaus bestanden 16 (15) Ausbildungsverhältnisse. Weiterhin bestehen 6 (9) befristete Anstellungsverhältnisse.

Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterstärke insgesamt 174 (200).

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände können der Aufstellung über das Anlagevermögen (Anlagengitter) entnommen werden.

Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet neben den Aufwendungen für die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten, Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen, Geschäftsbesorgungsvergütungen, Aufwendungen für Beraterleistungen sowie Abschreibungen auf Forderungen.

Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mio. € (0,3 Mio. €) enthalten.

7. Erträge aus Beteiligungen

Hiervon betreffen 12,4 Mio. € (17,4 Mio. €) Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen.

8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Hiervon betreffen 2,8 Mio. € (2,8 Mio. €) Erträge aus Wertpapieren sowie 0,6 Mio. € (0,6 Mio. €) Erträge aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Bei den Zinserträgen handelt sich unter anderem um Zinsen auf Steuererstattungen sowie aus dem Finanzclearing. Sie betrafen mit 0,1 Mio. € (0,3 Mio. €) verbundene Unternehmen.

10. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen auf Finanzanlagen, aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung, in Höhe von 870 T€ (0 T€) gebildet.

11. Aufwendungen aus Verlustübernahmen

Die Aufwendungen betreffen den Verlust der VSE Verteilnetz GmbH im Berichtsjahr in Höhe von 3,6 Mio. € (9,4 Mio. €).

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen betreffen unter anderem mit 15,6 Mio. € (15,2 Mio. €) den Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung. Die Wertanpassung des Helaba Pension Trust Fonds e.V. beinhaltet im Geschäftsjahr eine Ausschüttung und ihre sofortige Wiedereinlage, sowie die Gesamtperformance aller Anlagen zum Bilanzstichtag. Im Vergleich zum Vorjahresaufwand von 4,6 Mio. € ergibt sich im Geschäftsjahr ein Ertrag in Höhe von 8,6 Mio. €.

Die Aufwendungen auf der Aufzinsung sonstiger Rückstellungen belaufen sich auf 0,6 Mio. € (0,3 Mio. €). Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit 0,3 Mio. € (0,7 Mio. €) angefallen.

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Dieser Posten enthält im Berichtsjahr periodenfremde Steuererträge von 0,3 Mio. € (0,6 Mio. €). Im Vorjahr wurde eine Rückstellung für Steuervorsorge in Höhe von 6,0 Mio. € aufgelöst.

14. Ergebnisverwendung

Bei einem Jahresüberschuss von 18,4 Mio. € (Vorjahr 17,9 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttung von 17,5 Mio. € (Vorjahr 17,5 Mio. €) an die Anteilseigner und eine Einstellung in die freie Gewinnrücklage in Höhe von 800 T € (Vorjahr 450 T €) vor.

V. Sonstige Angaben

1. Organe

Die Schutz- bzw. Befreiungsklauseln gemäß § 286 (4) HGB und § 285 (17) HGB wurden in Bezug auf die aktiven Vorstände in Anspruch genommen.

Die Bezüge der ehemaligen Vorstandsmitglieder einschließlich ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr auf 0,13 Mio. € (0,19 Mio. €). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 0,27 Mio. € (0,28 Mio. €). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 2,7 Mio. € (2,4 Mio. €) gebildet. Für das Geschäftsjahr wurde eine Anzahl von 777.400 Performance Shares mit einem Zuteilungswert von je 0,5 € ausgegeben.

Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.

2. Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der innogy SE enthalten.

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen im wesentlichen Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht.

4. Angaben nach § 6b EnWG

Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der VSE AG getätigt wurden

Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen auf Grund folgender Verträge getätigt:

• Verpachtung des Stromnetzes an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 8,2 Mio. € (10,5 Mio. €)

• Technische und kaufmännische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 23,2 Mio. € (23,0 Mio. €)

Angaben über die Zuordnungsregeln:

Grundsätzlich werden für die einzelnen Tätigkeitsbereiche getrennte Konten geführt. Soweit eine direkte Zuordnung von Konten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt folgende Schlüsselung:

• Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände nach Umsatz bzw. Köpfen

• Flüssige Mittel nach Umsatz

• Einzelne Konten innerhalb der Pensionsrückstellungen nach Köpfen

• Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Rückstellungen nach Köpfen

• Einzelne Konten innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach Materialaufwand

• Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten nach Umsatz bzw. Grundvergütung

• Einzelne Konten innerhalb des Personalaufwands nach Höhe der Grundvergütung oder nach Köpfen

• Einzelne Konten innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwands:

Die Versicherungskosten nach Köpfen, nach qm Grundfläche bzw. nach Anzahl Kraftfahrzeuge
Die Telekommunikationskosten nach Anzahl Telefone und Datenanschlüsse
Die Fremdleistungen für Verwaltung und Beraterleistungen nach Anzahl IT-Domainuser
Die Aufwendungen für kaufmännische Geschäftsbesorgungen nach Köpfen für die Personalwirtschaft, nach Anzahl IT-Domainuser für die Informationstechnologie, nach Materialaufwand für die Materialwirtschaft, nach Sparte und Anzahl Kunden für die Kundenabrechnung

5. Nachtragsbericht

Für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2019 bis 31.12.2019 - HGB

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2019
--- --- --- --- --- ---
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.797.541,76 343.986,36 0,00 196.613,40 18.338.141,52
2. Geleistete Anzahlungen 20.246,40 0,00 0,00 -20.246,40 0,00
17.817.788,16 343.986,36 0,00 176.367,00 18.338.141,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.193.883,06 364.365,32 121.463,29 76.186,30 55.512.971,39
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 68.573.631,51 0,00 0,00 0,00 68.573.631,51
- Verteilungsanlagen 190.704.343,37 2.742.402,71 1.002.247,04 0,00 192.444.499,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.056.091,93 657.117,05 2.794.897,26 27.935,56 18.946.247,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.798.328,94 861.765,30 81.990,13 -280.488,86 3.297.615,25
338.326.278,81 4.625.650,38 4.000.597,72 -176.367,00 338.774.964,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 92.559.586,27 0,00 1.188.250,00 0,00 91.371.336,27
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 19.899.356,00 0,00 2.608.808,00 0,00 17.290.548,00
3. Beteiligungen 44.422.514,92 0,00 0,00 0,00 44.422.514,92
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.158.350,00 0,00 121.100,00 0,00 2.037.250,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 129.715.590,44 0,00 0,00 0,00 129.715.590,44
6. Sonstige Ausleihungen 175.185,34 0,00 33.222,25 0,00 141.963,09
288.930.582,97 0,00 3.951.380,25 0,00 284.979.202,72
645.074.649,94 4.969.636,74 7.951.977,97 0,00 642.092.308,71
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2019 Abschreibung des Geschäftsjahres Abgänge Zuschreibung Stand 31.12.2019
--- --- --- --- --- ---
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.291.552,39 594.665,79 0,00 0,00 16.886.218,18
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
16.291.552,39 594.665,79 0,00 0,00 16.886.218,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.069.521,38 681.978,78 95.555,85 0,00 37.655.944,31
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 67.926.105,46 37.586,75 0,00 4.050.000,00 63.913.692,21
- Verteilungsanlagen 145.423.703,45 3.011.443,80 1.002.247,04 0,00 147.432.900,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.205.603,00 647.255,13 2.750.137,38 0,00 17.102.720,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
269.624.933,29 4.378.264,46 3.847.940,27 4.050.000,00 266.105.257,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 0,00 370.000,00 0,00 0,00 370.000,00
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 2.004.512,16 500.000,00 0,00 0,00 2.504.512,16
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 900.000,00 0,00 0,00 0,00 900.000,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.904.512,16 870.000,00 0,00 0,00 3.774.512,16
288.820.997,84 5.842.930,25 3.847.940,27 4.050.000,00 286.765.987,82
BUCHWERTE
31.12.2019 31.12.2018
--- --- ---
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.451.923,34 1.505.989,37
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 20.246,40
1.451.923,34 1.526.235,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.857.027,08 18.124.361,68
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 4.659.939,30 647.526,05
- Verteilungsanlagen 45.011.598,83 45.280.639,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.843.526,53 1.850.488,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.297.615,25 2.798.328,94
72.669.706,99 68.701.345,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Verbundenen Unternehmen 91.001.336,27 92.559.586,27
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 17.290.548,00 19.899.356,00
3. Beteiligungen 41.918.002,76 42.418.002,76
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.137.250,00 1.258.350,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 129.715.590,44 129.715.590,44
6. Sonstige Ausleihungen 141.963,09 175.185,34
281.204.690,56 286.026.070,81
355.326.320,89 356.253.652,10

Aufstellung des Anteilsbesitzes der VSE AG zum 31.12.2019

| | | Anteil am Kapital 31.12.19 | Gezeichnetes Kapital | Eigenkapital 1) | Ergebnis des Geschäftsjahres 1) |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| | | % | T Euro | T Euro | T Euro |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 3295 Energy Ventures GmbH, Saarbrücken | | 100,00 | 50 | 500 | -1 |
| 2625 Fernwärmeversorgung Saarlouis-Steinrausch Investitionsgesellschaft mbH, Saarlouis | | 100,00 | 511 | 7.567 | 0 2) |
| 3990 VSE-Stiftung gGmbH, Saarbrücken | | 100,00 | 25 | 2.562 | -6 |
| 4372 VSE Verteilnetz GmbH, Saarbrücken | | 100,00 | 25 | 3.109 | 9.412 2) |
| 5134 VSE-Windpark Merchingen GmbH & Co. KG, Saarbrücken | | 100,00 | 2.800 | 2.800 | 287 |
| 5131 VSE-Windpark Merchingen VerwaltungsGmbH, Saarbrücken | | 100,00 | 50 | 66 | 1 |
| 3101 Windpark Büschdorf GmbH, Perl | | 51,00 | 25 | 2.829 | 504 3) |
| 3096 Windpark Wadern-Felsenberg GmbH, Wadern | | 100,00 | 25 | 4.315 | 192 3) |
| 3787 artelis S.A., Luxembourg | | 90,00 | 3.000 | 38.900 | 2.898 |
| 3290 FAMIS GmbH, Saarbrücken | | 74,90 | 4.270 | 7.468 | 1.961 |
| 3288 energis GmbH, Saarbrücken | | 56,53 | 50.208 | 128.852 | 14.833 |
| 2118 VKB-GmbH, Neunkirchen | | 50,01 | 25 | 43.002 | 3.427 |
| 2628 Energie-Service-Saar GmbH i.L., Völklingen | | 50,00 | 52 | -1.796 | 0 |
| 3296 prego services GmbH, Saarbrücken | | 50,00 | 1.000 | -1.045 | 849 |
| 4373 Projecta 14 GmbH, Saarbrücken | | 50,00 | 25 | 37.113 | 888 |
| 4674 SHS Ventures GmbH & Co. KGaA, Völklingen | | 50,00 | 200 | 1.261 | 41 |
| 2462 VOLTARIS GmbH, Maxdorf | | 50,00 | 100 | 3.422 | 626 |
| 2763 Windpark Losheim-Britten GmbH, Losheim am See | | 50,00 | 25 | 1.964 | 63 |
| 4918 Windpark Nohfelden-Eisen GmbH, Nohfelden | | 50,00 | 25 | 3.681 | 151 |
| 2762 Windpark Perl GmbH, Perl | | 42,00 | 25 | 8.230 | 474 |
| 2761 Windpark Oberthal GmbH, Oberthal | | 35,00 | 25 | 4.729 | 244 |
| 3294 Kraftwerk Wehrden GmbH, Völklingen | | 33,34 | 30 | 103 | 1 |
| 3996 Gichtgaskraftwerk Dillingen GmbH & Co. KG, Dillingen/Saar | | 25,20 | 12.000 | 34.067 | 4.882 |
| 3995 Verwaltungsgesellschaft GKW Dillingen mbH, Dillingen/Saar | | 25,20 | 100 | 194 | 7 |
| 3523 Windenergie Merzig GmbH, Merzig | | 20,00 | 25 | 3.968 | 510 |
| 3994 Stadtwerke Völklingen Netz GmbH, Völklingen | | 17,60 | 12.100 | 16.387 | 2.039 2) |
| 4377 Stadtwerke Völklingen Vertrieb GmbH, Völklingen | | 17,60 | 6.000 | 7.301 | 2.947 2) |
| 4067 Stadtwerke Sulzbach/Saar GmbH, Sulzbach/Saar | | 15,00 | 10.300 | 11.431 | 1.484 2) |
| 5746 Windpark Saar 2016 GmbH & Co. KG, Freisen | | 11,58 | 4.760 | 4.167 | -36 |
| 3300 IZES gGmbH, Saarbrücken | | 8,26 | 820 | 480 | 74 |
| 4740 Windpark Saar GmbH & Co. Repower KG, Freisen | | 8,11 | 5.578 | 7.278 | 804 |
| 2726 Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern | | 3,33 | 1.352 | 21.206 | 2.610 |

1) Geschäftsjahr 2018

2) vor Ergebnisabführung

3) gegründet in 2017

Aufsichtsrat

Bernd Böddeling

Bereichsvorstand der innogy SE, Nottuln

Vorsitzender

Peter Gillo

Regionalverbandsdirektor, Saarbrücken

1. stellv. Vorsitzender

René Ehm

Projektleiter, Rehlingen-Siersburg

2. stellv. Vorsitzender

Michael Blug

Landesbezirksleiter ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland, Bous

Karsten Borkenhagen

Leiter Beteiligungen der innogy SE, Essen

Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin Saarbrücken, Saarbrücken (bis 30.09.2019)

Martin Folz

Meister Anlagen, Schwalbach

Carl-Ernst Giesting

Bereichsvorstand der innogy SE, Düsseldorf

Albert Hettrich

Staatssekretär a. D., Saarbrücken

Thomas Herrmann

Netzmeister Gas/Wasser, Saarbrücken

Marcus Hoffeld

Bürgermeister Merzig, Merzig

Elmar Kelkel

Leiter Steuern und Anlagenabrechnung, Oberthal

Ute Kurtz

Technische Sachbearbeiterin, Saarbrücken

Patrick Lauer

Landrat Saarlouis, Nalbach

Sören Meng

Landrat Neunkirchen, Neunkirchen

Thomas Neifer

Betriebsratsvorsitzender energis GmbH, Wadgassen

Hans-Joachim Neumeyer

Bürgermeister Gemeinde Schwalbach, Schwalbach

Udo Recktenwald

Landrat St. Wendel, St. Wendel

Peter Rüth

Financial Director der Innogy SE, Essen

Dr. Joachim Schneider

Bereichsvorstand der innogy SE, Mülheim an der Ruhr

Werner Spaniol

Geschäftsführer der Kommunale Beteiligungsgesellschaft Saar mbH, Neunkirchen

Vorstand

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Saarbrücken

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Homburg

Saarbrücken, den 23. Januar 2020

VSE Aktiengesellschaft

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz der Elektrizitätsverteilung

AKTIVA

in Euro Elektrizitätsverteilung
31.12.2019 31.12.2018
--- --- ---
A. Anlagevermögen 50.990.897 51.045.091
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78.300 107.244
II. Sachanlagevermögen 50.912.597 50.937.846
III. Finanzanlagen 0 0
B. Umlaufvermögen 22.188 2.143
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen aus Lieferung und Leistung 0 1.967
III. Forderungen an verbundene Unternehmen 0 0
IV. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0 0
V. Sonstige Vermögengegenstände 0 176
VI. Wertpapiere / Flüssige Mittel 22.188 0
Summe Aktiva 51.013.085 51.047.234

PASSIVA

A. Zugeordnetes Eigenkapital 47.931.481 47.928.822
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 535.747 525.288
C. Rückstellungen 2.369.300 2.369.300
I. Pensionsrückstellungen 0 0
II. Steuerrückstellungen 0 0
III. Sonstige Rückstellungen 2.369.300 2.369.300
D. Verbindlichkeiten 0 36.442
I. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0 0
II. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 317
IV. Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehmen 0 35.700
V. Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungen 0 416
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 0 10
E. Rechnungsabgrenzungposten 176.558 187.381
Summe Passiva 51.013.085 51.047.234

Anmerkung:

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung

in Euro Elektrizitätsverteilung
2019 2018
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 8.577.514 10.760.089
2. andere aktivierte Eigenleistungen 1.629 0
3. sonstige betriebliche Erträge 30.249 38.127
4. Materialaufwand 8.396 33.349
5. Abschreibungen 3.337.240 3.212.174
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 47.212 104.440
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 461.399 0
8. Ergebnis nach Steuern 4.755.144 7.448.253
9. sonstige Steuern 27.602 26.492
10. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4.727.542 7.421.762

Entwicklung des Anlagevermögens des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung vom 01.01. bis 31.12.2019

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 31.12.2018 Änderung der Spartenzuordnung Stand 01.01.2019
--- --- --- ---
--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.222.876 0 2.222.876
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
2.222.876 0 2.222.876
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.138.225 2.313 13.140.538
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0
- Verteilungsanlagen 188.715.008 11.799 188.726.807
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.931.765 11.931.765
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.428.778 0 1.428.778
215.213.776 14.112 215.227.888
217.436.652 14.112 217.450.764
ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2019
--- --- --- --- ---
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 0 0 0 2.222.876
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
0 0 0 2.222.876
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 331.351 121.463 -224.900 13.125.526
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 2.742.403 1.002.247 0 190.466.963
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 391.518 0 0 12.323.283
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.009 0 0 1.465.787
3.502.281 1.123.710 -224.900 217.381.559
3.502.281 1.123.710 -224.900 219.604.435
Stand 31.12.2018 Änderung der Spartenzuordnung Stand 01.01.2019
--- --- --- ---
--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.115.632 2.115.632
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
2.115.632 2.115.632
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.571.575 9.571.575
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0
- Verteilungsanlagen 143.461.610 3.147 143.464.757
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.242.744 11.242.744
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
164.275.929 164.279.076
166.391.561 166.394.708
Abscheibung des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2019
--- --- --- --- ---
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 28.944 0 0 2.144.576
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
28.944 0 0 2.144.576
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 152.786 95.556 -20.804 9.608.001
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 3.008.720 1.002.247 0 145.471.230
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.987 0 0 11.389.731
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
3.308.493 1.097.803 -20.804 166.468.962
3.337.437 1.097.803 -20.804 168.613.538
BUCHWERTE
31.12.2019 31.12.2018
--- --- ---
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 78.300 107.244
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
78.300 107.244
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.517.525 3.566.650
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0
- Verteilungsanlagen 44.995.733 45.253.398
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.552 689.021
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.465.787 1.428.778
50.912.597 50.937.847
50.990.897 51.045.091

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VSE Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit „Elektrizitätsverteilung“ nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des Entwurfs einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Abs. 5 Energiewirtschaftsgesetz (IDW EPS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und
ob der Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entspricht.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

Saarbrücken, den 10. Februar 2020

**PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Michael Rohkämper, Wirtschaftsprüfer

ppa. Barbara Bauer, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2019

Der Aufsichtsrat der VSE AG hat während des Geschäftsjahres 2019 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht. Er ist vom Vorstand regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die beabsichtigte Geschäftspolitik, über grundsätzliche Fragen der zukünftigen Geschäftsführung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle ausführlich schriftlich und mündlich unterrichtet worden, hat mit dem Vorstand hierüber eingehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

Im Geschäftsjahr 2019 haben fünf Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.

Schwerpunkte der Beratungen waren:

der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018,
die Berichte der Compliance- und Revisions-Beauftragten,
die Geschäftslage der Gesellschaft,
die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2020, bestehend aus Ergebnis-, Bilanz-, Investitions-, Instandhaltungs-, Finanz- und Personalplan,
die Mittelfristplanung 2020 - 2022,
die Grundsatzstrategie der VSE-Gruppe,
die Restrukturierung einer Tochtergesellschaft
der Erwerb von Anteilen an anderen Unternehmen,

Auch außerhalb der Sitzungen hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand Fragen der Geschäftsführung, der geschäftspolitischen Ausrichtung, der Unternehmensplanung und der strategischen Ziele sowie wichtige Einzelvorgänge besprochen.

Das Präsidium des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr einmal getagt und die Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstands vorbereitet.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem in der Hauptversammlung am 21. Mai 2019 gewählten und aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 21. Mai 2019 beauftragten Abschlussprüfers, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Bericht des Abschlussprüfers, der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats sind dem Aufsichtsrat durch den Aufsichtsratsvorsitzenden rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 03. März 2020 ausgehändigt und in der Sitzung umfassend erörtert worden. Der Abschlussprüfer hat an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Außerdem stand er für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt. Er hat seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt er sich an.

Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und in Ordnung befunden. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht gemäß § 313 Abs. 3 AktG mit folgendem Vermerk versehen:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VSE-Gruppe für die im Geschäftsjahr 2019 geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Saarbrücken, den 03. März 2020

DER AUFSICHTSRAT

Bernd Böddeling, Vorsitzender

Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Jahresüberschuss 18.384.659,43 €
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 840,28 €
./. Dividende von 43,9 % auf das ausgegebene Kapital von 39.867.699,20 € 17.500.000,00 €
./. Einstellung in die freie Gewinnrücklage 800.000,00 €
Gewinnvortrag 85.499,71 €

Saarbrücken, den 03. März 2020

VSE Aktiengesellschaft

Dr.-Ing. Gabriël Clemens

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Zu Punkt 2 der TO:

„Verwendung des Bilanzgewinns“

Die Hauptversammlung beschließt gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 2 und § 58 Abs. 2 bis 4 AktG über die Verwendung des gesamten Bilanzgewinns.

Der Vorsitzende stellt den folgenden Beschlussvorschlag über die Normaldividende, die Einstellung in die freie Gewinnrücklage und die Verwendung eines Restbetrages als Gewinnvortrag zur Abstimmung:

"Die Hauptversammlung beschließt, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 von 18.385.499,71 Euro in Höhe von 17.500.000,00 Euro als Dividende (43,9 % Dividende auf das ausgegebene Kapital von 39.867.699,20 Euro) auszuschütten, 800.000,00 Euro in die freie Gewinnrücklage einzustellen und den Restbetrag in Höhe von 85.499,71 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.“

Dem Beschlussvorschlag wird einstimmig zugestimmt.

Der Vorsitzende verkündet den Beschluss.