Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

VSE CORP Annual Report 2013

Jan 20, 2015

31287_rns_2015-01-20_af25e245-4474-478d-be86-2b7555aa41ce.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

VSE Aktiengesellschaft

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013 und Tätigkeitsabschluss

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

der VSE AG

Konjunkturelle Entwicklung

Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2013 nach ersten Schätzungen um rund 2% über das Vorjahresniveau an. Demgegenüber hat sich im vergangenen Jahr das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone, insbesondere aufgrund der von der Staatsschuldenkrise ausgehenden Unsicherheiten, voraussichtlich um ca. 0,5% verringert. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland, der größten Volkswirtschaft des Währungsgebiets, ist im Jahresvergleich um rund 0,5% gestiegen. Dabei hatte insbesondere der private Konsum einen positiven Einfluss. Die im Saarland nach wie vor schwächere Konjunktur war vor allem im verarbeitenden Gewerbe spürbar. Besonders deutlich war dabei der Produktionsrückgang in der Automobilindustrie und der Zulieferer sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung.

Witterung

Die Witterung spielt für die Energienachfrage und für die regenerative Erzeugung der VSE AG eine wesentliche Rolle. Im vergangenen Jahr lagen die Temperaturen in Deutschland insgesamt unter den Werten des Vorjahres, sowie leicht unterhalb des langjährigen Mittelwertes. Auch das Windaufkommen lag 2013 unter dem Vorjahreswert und dem langjährigen Mittelwert.

Umsatzerlöse gestiegen bei zurückgehender Strom- und erhöhter Gasabgabe

Die konjunkturelle Entwicklung hat maßgeblich zu einer rückläufigen Energienachfrage bei Industrieunternehmen und Weiterverteilern geführt. Insgesamt ist die Stromabgabe im Berichtsjahr von 6.621 GWh auf 6.448 GWh zurückgegangen.

Demgegenüber ist durch die Ausweitung der Aktivitäten im Gasbereich bei kühleren Temperaturen in der ersten Jahreshälfte die Gasabgabe von 646 GWh auf 2.199 GWh gestiegen.

Für Weiterverteiler und Industriekunden wurden verstärkt Dienstleistungen im Bereich des Portfoliomanagements angeboten, die am Markt gut angenommen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit lag in der Vermarktung der Minutenreserven für Erzeugungsanlagen in Form eines Poolmodells.

Insgesamt sind damit die Umsatzerlöse bei fallendem Preisniveau im Strom- und im Gasbereich auf 556,7 Mio. € (Vorjahr 517,9 Mio. €) gestiegen.

Materialaufwand steigt bei gesunkenen spezifischen Beschaffungskosten

Der Materialaufwand ist insgesamt von 441,5 Mio. € auf 479,9 Mio. € gestiegen.

Im Kraftwerk Ensdorf wurde überwiegend Importkohle bei leicht rückläufigen Börsenpreisen eingesetzt.

Personalaufwand

Zum Jahresanfang wurden 63 Mitarbeiter des Netzservices in die VSE Verteilnetz GmbH übergeleitet.

Beteiligungs- und Zinsergebnis

Die Beteiligungserträge sind auf 23,8 Mio. € (Vorjahr 20,3 Mio. €) gestiegen. Das Zinsergebnis hat sich um 1,3 Mio. € verbessert.

Jahresüberschuss und Ausschüttung

Bei einem Jahresüberschuss von 23,9 Mio. € (Vorjahr 23,6 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 eine Ausschüttung von 22,0 Mio. € (Vorjahr 22,0 Mio. €) an die Anteilseigner vor.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt wie im Vorjahr 16,3%.

Finanzlage

Die VSE AG ist in das Cash-Management der RWE AG einbezogen; die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 44,1 Mio. € (Vorjahr 39,4 Mio. €). Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind Mittel in Höhe von 27,7 Mio. € (Vorjahr 15,8 Mio. €) abgeflossen. In 2013 wurden 22 Mio € Dividenden gezahlt (Vorjahr 14,3 Mio €).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist mit 599,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben (599,8 Mio. €). Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 80,4% (Vorjahr 76,8%) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote ist von 28,1% auf 28,4% gestiegen.

Investitionen

Rund 23,7 Mio. € wurden in Finanzanlagen investiert. Der Schwerpunkt lag dabei in der Eigenkapitalausstattung von 3 Windparkgesellschaften zu Erzeugung von regenerativer Energie im Saarland. Nach deren Inbetriebnahme ist für den Jahresanfang 2014 die Beteiligung kommunaler Stadt- und Gemeindewerke vorgesehen.

Die Sachinvestitionen beliefen sich im Berichtsjahr auf rund 5,0 Mio. €. Der Schwerpunkt lag dabei im weiteren Ausbau der Netze sowie in der Erneuerung der Umspannanlagen in Losheim, Völklingen, Saarwellingen und Merchweiler.

Personal

Die VSE AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 277 (336) Mitarbeiter. Die Verminderung des Personalbestandes zum Vorjahr resultiert überwiegend aus der Überleitung von Mitarbeitern in die VSE Verteilnetz GmbH.

Die Aus- und Fortbildung hat in der VSE weiterhin einen hohen Stellenwert. In Ensdorf wird ein eigenes Aus- und Fortbildungszentrum betrieben. Insgesamt stehen 19 (21) junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Die Ausbildungsquote liegt damit bei rund 6,4%.

Ein starkes Augenmerk legt die VSE auch auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen und Kursen zu Prävention, gesunder Lebensführung und zum Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness angeboten.

Mit dem Ziel der Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden verstärkt flexible Arbeitszeitmodelle umgesetzt und vielfältige Kinderbetreuungsmöglichkeiten angeboten und unterstützt.

Finanzinstrumente

Die VSE AG hat im Kraftwerksbereich für einzelne Absatzgeschäfte entsprechende Kohleswaps sowie dazugehörige Devisentermingeschäfte mit Konzerngesellschaften abgeschlossen. Diese Geschäfte dienen ausschließlich zur Absicherung von Preisänderungsrisiken auf der Bezugsseite. Sie sind in das Risikomanagementsystem der Gesellschaft integriert und unterliegen einer laufenden Überwachung.

Daneben bestehen bei der VSE AG Finanzinstrumente im Wesentlichen in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Liefer-/Leistungsverkehr und Finanzbereich sowie in Form von Finanzanlagen. Im Bereich der Forderungen und Verbindlichkeiten können aufgrund der Geschäftstätigkeit Preisänderungsrisiken, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, weitgehend ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Umweltschutz

Das Ziel der VSE AG, gemeinsam mit ihren Beteiligungsgesellschaften Ökonomie und Ökologie nachhaltig zum Wohle der Region in Einklang zu bringen, hat weiterhin hohe Priorität. Die bestehenden Umweltmanagementsysteme werden kontinuierlich fortentwickelt. Die VSE AG engagiert sich auch weiterhin in den verschiedensten Institutionen und Arbeitsgemeinschaften im Saarland zur Förderung von regenerativen Energien und energieeffizienten Technologien.

Nachtragsbericht

Für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Bericht zu verbundenen Unternehmen

Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ist mit einem Anteil von 50,00 % plus 1 Aktie mehrheitlich unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Gemäß § 312 AktG hat die VSE AG einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.

Bei den in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen hat die VSE AG nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

Risikomanagement

Dem vorausschauenden Management von Risiken und Chancen messen wir nach wie vor eine hohe Bedeutung zu. Die vorhandenen Risiken sowohl bei VSE AG als auch bei den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften sind erfasst und werden kontinuierlich überwacht. Die Risikobetrachtung wird regelmäßig aktualisiert. So kann das Risikomanagement zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem der RWE AG, Essen, einbezogen. Ein verstärktes Augenmerk wird auch weiterhin auf Marktrisiken liegen, die sich aus veränderten Energiemärkten ergeben. Die Folgewirkungen aus dem weiterhin forcierten Ausbau der Erzeugungskapazitäten regenerativer Energien werden auch in Zukunft unsere erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Darüber hinaus gilt es den energiewirtschaftlichen Ordnungsrahmen zu beobachten und dessen Einfluss auf unsere Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Netze und Vertrieb rechtzeitig zu bewerten.

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

Angaben gemäß § 6b Abs. 7 EnWG zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die VSE AG führt die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" aus. Im Jahr 2007 ist im Rahmen des sog. Legal Unbundling die VSE Verteilnetz GmbH gegründet worden. Die VSE AG verpachtet seit diesem Zeitpunkt das Elektrizitätsverteilnetz an die VSE Verteilnetz GmbH, woraus entsprechende Erlöse erzielt werden. Die wesentlichen Kosten des Tätigkeitsbereichs ergeben sich aus Abschreibungen auf das Verteilnetz.

Ausblick und zukünftige Entwicklung

Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2014 voraussichtlich um etwa 3% steigen. Im Euro-Raum werden die notwendigen Maßnahmen zur Konsolidierung der Staatshaushalte das Wachstum eher gedämpft halten. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone könnte somit um rund 1% steigen. Die Prognosen für die deutsche Volkswirtschaft sehen nach einem Wachstum von rund 0,5% im vergangenen Jahr für 2014 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von rund 1,6%. Stimulierende Impulse werden insbesondere durch die robuste Beschäftigungssituation und die gestiegenen verfügbaren Einkommen erwartet.

Nachdem die Temperaturen des Jahres 2013 unter dem langjährigen Mittel lagen, erwartet man für das Jahr 2014 wieder ein normales Temperaturniveau womit der witterungsabhängige Gas- und Stromverbrauch unter den Werten des Vorjahres liegen dürfte. Demgegenüber sollte der konjunkturabhängige Teil der Strom- und Gasnachfrage aufgrund der Wachstumsaussichten für 2014 das Vorjahresniveau überschreiten.

Für das Jahr 2014 rechnet die VSE AG weiterhin mit einer Fortdauer des sehr starken Wettbewerbs im Stromgeschäft mit einer verminderten Stromabgabe an Industriekunden und Weiterverteiler.

Im Gasgeschäft rechnet die VSE AG mittelfristig weiterhin mit stabilen Gaspreisen.

Auf Grund des nachhaltig niedrigen Zinsniveaus werden erhöhte bilanzielle Belastungen aus den Pensionsverpflichtungen erwartet.

Die VSE AG wird die Möglichkeiten eines leistungsstarken Glasfasernetzes weiter nutzen und den Ausbau verstärkt vorantreiben.

Durch nachhaltige Investitionen in die regenerative Energieerzeugung trägt die VSE AG ihrer Verantwortung in der Region Rechnung.

Die Strategie der Kooperationen mit regionalen Partnern wird die VSE AG nach wie vor weiter verfolgen, um die Chancen aus Synergie- und Einsparpotenzialen zu nutzen.

Die VSE AG geht davon aus, auch in den kommenden Jahren moderat zu wachsen, weiterhin gute Ergebnisse zu erwirtschaften und somit eine angemessene Dividende für die Aktionäre sicherstellen zu können. Für 2014 wird eine Dividende auf Vorjahresniveau erwartet.

Saarbrücken, den 21. Januar 2014

VSE AKTIENGESELLSCHAFT

Tim Hartmann

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz zum 31.12.2013

der VSE AG

AKTIVA

31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 599 818
II. Sachanlagen 63.933 65.758
III. Finanzanlagen 417.647 393.932
482.179 460.508
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.410 12.003
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 108.985 126.711
III. Flüssige Mittel 2.375 600
117.770 139.314
599.949 599.822
PASSIVA
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 40.960 40.960
II. Kapitalrücklage 77.906 77.906
III. Gewinnrücklagen 27.500 26.000
IV. Bilanzgewinn 24.160 23.788
170.526 168.654
B. Sonderposten 2.441 2.491
C. Rückstellungen 300.501 287.773
D. Verbindlichkeiten 123.177 138.239
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.304 2.665
599.949 599.822

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

der VSE AG

2013

T€
Vorjahr

T€
1. Umsatzerlöse 556.749 517.881
2. Bestandsveränderung -424 -580
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 37 510
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.308 5.043
5. Materialaufwand 479.888 441.521
6. Personalaufwand 29.091 34.860
7. Abschreibungen 6.061 6.342
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 29.797 30.337
9. Erträge aus Beteiligungen 23.847 20.372
10. Erträge aus Finanzanlagen 11.471 11.011
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.225 1.656
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 155 944
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 4.874 2.030
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.060 13.787
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 37.287 26.072
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.194 2.227
17. Sonstige Steuern 221 219
18. Jahresüberschuss 23.872 23.626
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 288 162
20. Bilanzgewinn 24.160 23.788

Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2013

VSE AG

Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ist mit Mehrheit (50,0 % plus 1 Aktie) unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Deren Alleinaktionärin RWE AG, Essen, ist Kraft Zurechnung mittelbar beteiligt. Die Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 4 AktG ist erfolgt.

Der Jahresabschluss der VSE AG wird in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen, einbezogen. VSE ist somit gemäß § 291 HGB von der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.

Aufgrund von regulatorischen Anforderungen aus dem Energiewirtschaftsgesetz fand zum 1. Januar 2013 ein Betriebsübergang des Betriebsteils "Netzservice" von der VSE AG auf die VSE Verteilnetz GmbH statt. Hierbei sind 63 Mitarbeiter auf die VSE Verteilnetz GmbH übergegangen. Durch diesen Betriebsübergang sind Bilanz und GuV in folgenden Posten nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar:

Vorräte (unfertige Leistungen)
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Sonstige Rückstellungen
Umsatzerlöse (Erlöse aus Betriebsführung)
Personalaufwendungen
Zinsaufwendungen (aus der Aufzinsung von Personalrückstellungen)

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vorgaben der Rechnungslegungsvorschrift nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden in Anwendung gebracht.

Aktiva

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten; letztere beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen worden. Soweit steuerlich zulässig, werden die Sachanlagen unter Berücksichtigung des Übergangs zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt, planmäßig degressiv abgeschrieben. Auf Sachanlagen, die seit 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, erfolgt die planmäßige Abschreibung linear.

Die Bemessung der Abschreibung orientiert sich an der planmäßigen Nutzungsdauer des Vermögens-gegenstandes. Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 150 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten, ggf. zu niedrigeren Kurswerten, bewertet. Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Ausleihungen werden mit dem Nominalwert bilanziert und werden in Einzelfällen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Vorräte einschließlich der Kohlevorräte sind im Wesentlichen zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert; die im Vorratsvermögen ausgewiesenen anlagebezogenen Reserveteile des Kraftwerks Ensdorf werden über die Restnutzungsdauer des Kraftwerks abgeschrieben. Weitere Lagermaterialien werden in Abhängigkeit der Lagerverweildauer abgewertet.

Von der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes wurden uns für den Betrieb des Blocks 1 im Kraftwerk Ensdorf für den Zeitraum 2008 - 2012 insgesamt rd. 2,446 Mio. Kohlendioxid-Emissionsberechtigungen zugeteilt. Diese Berechtigungen wurden mit einem Erinnerungswert von 1 € im Umlaufvermögen aktiviert. Für die Rückgabeverpflichtung wurde in gleicher Höhe ein entsprechender Passivposten als Sonderposten eingestellt. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren Börsenhandelswert an der EEX Leipzig bewertet. Zum 31.12.2013 befinden sich nur unentgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen im Bestand.

Die Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen Wertberichtigungen vorzunehmen sind. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen ausreichend bemessenen Abschlag Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Schadensersatzansprüche gegenüber Versicherungen sind in Höhe der bisher angefallenen Aufwendungen unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts angesetzt. Es sind keine Forderungen in Fremdwährungen enthalten.

Bei der Berechnung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 29,48 % sowie bei den steuerlichen Verlustvorträgen der jeweils individuelle Steuersatz angesetzt.

Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen wie degressive Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen 2013 sowie steuerlich vorgenommene Sonderabschreibungen, wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet.

Die nach der Verlustverrechnung verbleibenden steuerlichen Verlustvorträge führen auch zu aktiven latenten Steuern.

Über den Saldierungsbereich mit den passiven latenten Steuern hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts nicht aktiviert.

Der vollständige Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB befindet sich in einer nachfolgenden Aufstellung.

Passiva

VSE AG nimmt das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB in Anspruch. Seit dem 1. Januar 2010 werden keine neuen Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet. Zuschüsse Dritter zu Investitionen werden als Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen passiviert und abschreibungskonform verrechnet.

Steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen sind als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen; sie werden ebenfalls abschreibungskonform aufgelöst.

Die Pensionsrückstellungen werden nach der PuC-Methode (Projected Unit Credit) aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Diskontierung erfolgt mit dem Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 4,9 % (5,06 %). Eine Dynamisierung der Renten mit 1,5 % (1,5 %) und ein Gehaltstrend von 2,75 % (2,75 %) wurden berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 von Klaus Heubeck verwendet. Die Freistellungsverpflichtung der VSE AG für Pensionen und Deputate übergeleiteter Mitarbeiter in die VSE-Verteilnetz GmbH wurde in den sonstigen Rückstellungen passiviert.

Die Steuerrückstellungen enthalten - neben einer allgemeinen Vorsorge - die noch ausstehenden Abschlusszahlungen.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre laufzeitadäquat abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es sind keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen enthalten.

Die als Rechnungsabgrenzungsposten passivierten Baukostenzuschüsse von Kunden werden ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die passivierten Dienstleistungen für das Portfoliomanagement werden ratierlich über drei Jahre zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in einer nachfolgenden Aufstellung dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei den Zugängen von 0,2 Mio. € (0,2 Mio. €) handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von neuer Software.

Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich auf 5,0 Mio. € (6,9 Mio. und betreffen im

Wesentlichen den Ausbau der Netze sowie die Erneuerung der Umspannanlagen in Losheim, Völklingen, Saarwellingen und Merchweiler.

Finanzanlagen

Die Zugänge zu den Finanzanlagen betragen insgesamt 24,1 Mio. € (64,6 Mio. . Hiervon entfallen 14,1 Mio. € (54,3 Mio.€) auf die verbundene Unternehmen, 9,9 Mio. € (9,6 Mio. €) auf Wertpapiere, 0,1 Mio. € (0,3 Mio. €) auf Beteiligungen. Diesen Zugängen stehen keine Abgänge gegenüber.

Die Ausleihungen betreffen mit 25,8 Mio. (25,8 Mio.) Ausleihungen an verbundene Unternehmen, mit 1,2 Mio. (1,2 Mio.) Ausleihungen an Beteiligungen sowie sonstige Ausleihungen mit 0,6 Mio. € (1,0 Mio. €) für Arbeitgeber-Baudarlehen.

Vorräte

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.942 10.110
Unfertige Leistungen 1.468 1.893
6.410 12.003

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen die weiter zu berechnenden Kosten aus IT-Projekten. Für strittige Weiterverrechnungen wurden Wertberichtigungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.437 20.215
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.422 49.520
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.070 17.363
Sonstige Vermögensgegenstände 38.056 39.613
108.985 126.711

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 22,5 Mio. € (25,1 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht,

betreffen 11,1 Mio. € (15,8 Mio. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen mit 16,7 Mio. € (19,2 Mio. enthalten.

Flüssige Mittel

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Kassenbestand 55 70
Guthaben bei Kreditinstituten 2.320 530
2.375 600

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind als Festgeld angelegt.

Seit dem 01.07.2002 ist VSE AG in das Finanzclearing-System der RWE AG, Essen, einbezogen.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt unverändert 40.960.000,00 und ist eingeteilt in 800.000 auf Namen lautende Stückaktien.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage entspricht dem Aufgeld der Kapitalerhöhung aus dem Jahr 1962 zuzüglich der Wiedereinlage aus dem "Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren" in 1994 und 2001.

Gewinnrücklage

In die freien Gewinnrücklagen wurden 1,5 Mio. € des Bilanzgewinnes des Geschäftsjahrs 2012 eingestellt.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Jahresüberschuss 23.872
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 288
Bilanzgewinn 24.160

Sonderposten

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Sonderposten mit Rücklageanteil
- Steuerliche Mehrabschreibungen 2.413 2.462
Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen 28 29
2.441 2.491

Die nur steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen beinhalten Beträge nach § 6 b EStG.

Rückstellungen

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 162.176 211.748
Steuerrückstellungen 28.313 20.819
Sonstige Rückstellungen 110.012 55.206
300.501 287.773

Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. Frühpensionsvereinbarungen, Freistellungsverpflichtungen aus Pensionen und Deputate für übergeleitete Mitarbeiter in die VSE Verteilnetz GmbH, ausstehende Rechnungen, Strompreisgutschriften und den Kraftwerksbereich.

Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2013 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.12.2012
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen 726 726 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36.340 36.340 31.250
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 70.158 70.158 77.824
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.512 12.512 16.001
Sonstige Verbindlichkeiten 3.441 3.441 13.164
- davon aus Steuern (174) (174) (9.264)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (658) (658) (776)
123.177 123.177 138.239

Grundpfandrechtliche Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 14,5 Mio. € (19,8 Mio. , die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit 5,1 Mio. € (3,2 Mio. Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzung weisen wir unter anderem von Kunden erhaltene Baukostenzuschüsse aus.

Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten

Bei der VSE AG werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisänderungsrisiken eingesetzt. Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Commodity-Swaps und Devisentermingeschäfte. Durch konzerneinheitliche Richtlinien sind Nutzung, Kontrolle und Verantwortlichkeiten klar geregelt.

Die derivativen Finanzinstrumente sind Bestandteil einer Bewertungseinheit zur Absicherung des Clean Dark Spread aus der Vermarktung der Stromerzeugung aus Block 1 des Kraftwerks in Ensdorf. Hierbei werden die Sicherungsinstrumente (Kohleswaps und Devisentermingeschäfte) gemeinsam mit dem Grundgeschäft (vermarktete Strommengen aus dem Kraftwerk) in einer Micro-Bewertungseinheit zusammengefasst.

Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt anhand der Einfrierungsmethode. Die prospektive Wirksamkeitsmessung erfolgt mit Hilfe eines qualitativen Vergleichs der wesentlichen Parameter der Geschäfte. Grund- und Sicherungsgeschäfte haben eine negative Korrelation, so dass sich die Marktwertentwicklungen zukünftig ausgleichen sollten.

Für die derivativen Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert in der Regel dem Marktwert am Bilanzstichtag. Die Nominalvolumen werden unsaldiert dargestellt.

Derivate innerhalb von Bewertungseinheiten

in Mio. €
Nominalvolumen Beizulegender Zeitwert
positiv negativ
--- --- --- ---
Commodity-Derivate 313,0 14,2 3,4
Devisen-Derivate 16,8 0,8 0,0

Haftungsverhältnisse

Die VSE AG haftet im Rahmen von vertraglichen Vereinbarungen in Höhe von 33,9 Mio. € (32,1 Mio. €) für Pensionszusagen an Mitarbeiter, die zu anderen Unternehmen der VSE- Gruppe übergeleitet wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.

Gegenüber der Energie Service Saar GmbH besteht eine Patronatserklärung in Höhe von 0,9 Mio. €. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften belaufen sich zum Abschlussstichtag auf rund 0,5 Mio. € (0,4 Mio. €). Im Rahmen des Investitions- und Instandhaltungsprogramms besteht ein Bestellobligo in Höhe von 1,2 Mio. € (2,1 Mio.) .

Für die bereits abgeschlossenen Kohleswaps und Devisentermingeschäfte besteht eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 14,9 Mio. €.

Für den Erwerb von Geschäftsanteilen der prego GmbH besteht eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 2,65 Mio. €.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr ist der Gesamtumsatz auf 556,7 Mio. € (517,9 Mio. gestiegen. Die vereinnahmte Ökosteuer wurde wiederum unter den Umsatzerlösen ausgewiesen und die abgeführten Beträge abgesetzt. Auf den Stromverkauf einschließlich dem Verkauf in Nachbargebiete entfallen 372,6 Mio. € (409,9 Mio. der Gasverkauf liegt bei 63,5 Mio. € (18,0 Mio. €). Die restlichen 120,6 Mio. € (90,0 Mio. verteilen sich auf Vergütungen für Geschäftsbesorgung und Betriebsführung, Pachten und Anlagenmitbenutzung sowie auf Erträge aus der zeitanteiligen Auflösung von erhaltenen Baukostenzuschüssen. In den Umsatzerlösen sind auch Erlöse aus Vorjahren enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Es handelt sich u. a. um Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, dem Abgang von Sachanlagevermögen, Mieteinnahmen und Kostenerstattungen sowie dem Verkauf von Verschmutzungszertifikaten. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil sind in Höhe von 50 T€ (37 T) enthalten. Weiterhin beinhaltet dieser Posten periodenfremde Erträge in Höhe von 735 T€ (454 T€).

Materialaufwand

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 456.547 419.033
Aufwendungen für bezogene Leistungen 23.341 22.488
479.888 441.521

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten als wesentliche Posten die Strom- und Gasbezugskosten sowie die Brennstoffkosten. Die bezogenen Leistungen setzen sich zum größten Teil aus Fremdleistungen für Betriebs- und Unterhaltungsarbeiten zusammen.

Personalaufwand

in T€ 31.12.2013 31.12.2012
Löhne und Gehälter 23.627 26.449
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 5.464 8.361
- davon für Altersversorgung (1.799) (3.488)
29.091 34.860

In 2013 ergab sich zum Bilanzstichtag folgende Struktur der Beschäftigten:

Mitarbeiter Vorjahr
Sonstige Aktivitäten 179 237
Kraftwerksbetrieb 101 101
280 338

Zum 01.01.2013 wurden 63 Mitarbeiter des Netzbetriebs in die VSE-Verteilnetz GmbH übergeleitet.

Darüber hinaus bestanden 19 (21) Ausbildungs- und 22 (22) befristete Anstellungsverhältnisse.

Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterstärke insgesamt 277 (336).

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände können der Aufstellung über das Anlagevermögen (Anlagengitter) entnommen werden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet neben den Aufwendungen für die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten, Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen, Geschäftsbesorgungsvergütungen, Aufwendungen für Beraterleistungen sowie Abschreibungen auf Forderungen. Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1,2 Mio. € (0,3 Mio. €) enthalten.

Erträge aus Beteiligungen

Hiervon betreffen 19,8 Mio. € (18,7 Mio. €) Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Es handelt sich im Wesentlichen um ein Wertpapier des Umlaufvermögens.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Es handelt sich unter anderem um Zinsen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie aus

dem Finanzclearing. Sie betrafen mit 0,2 Mio. € (0,4 Mio. verbundene Unternehmen.

Aufwendungen aus Verlustübernahmen

Sie betreffen im Wesentlichen den Verlust 2013 der VSE Verteilnetz GmbH.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen betreffen mit 10,6 Mio. € (12,1 Mio. den Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung. Darin verrechnet ist der Zinsaufwand für die übergeleiteten Mitarbeiter in die VSE-Verteilnetz GmbH. 0,3 Mio. € (0,5 Mio. Zinsen sind gegenüber verbundenen Unternehmen angefallen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Dieser Posten enthält periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von 1,9 Mio. € (0,3 Mio. €).

Angaben nach § 6b EnWG

Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der VSE AG getätigt wurden

Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen auf Grund folgender Verträge getätigt:

Verpachtung des Stromnetzes an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 8,8 Mio. € (8,4 Mio. €)
Technische und kaufmännische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 27,0 Mio. € (24,0 Mio. €)

Angaben über die Zuordnungsregeln

Grundsätzlich werden für die einzelnen Tätigkeitsbereiche getrennte Konten geführt. Soweit

eine direkte Zuordnung von Konten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt folgende Schlüsselung:

Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände nach Umsatz bzw. Köpfen

Flüssige Mittel nach Umsatz

Einzelne Konten innerhalb der Pensionsrückstellungen nach Köpfen

Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Rückstellungen nach Köpfen

Einzelne Konten innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach Materialaufwand

Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten nach Umsatz bzw. Grundvergütung

Einzelne Konten innerhalb des Personalaufwands nach Höhe der Grundvergütung oder nach Köpfen

Einzelne Konten innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwands:

Die Versicherungskosten nach Köpfen, nach qm Grundfläche bzw. nach Anzahl Kraftfahrzeuge
Die Telekommunikationskosten nach Anzahl Telefone und Datenanschlüsse
Die Fremdleistungen für Verwaltung und Beraterleistungen nach Anzahl IT­Domainuser
Die Aufwendungen für kaufmännische Geschäftsbesorgungen nach Köpfen für die Personalwirtschaft, nach Anzahl IT-Domainuser für die Informationstechnologie, nach Materialaufwand für die Materialwirtschaft, nach Sparte und Anzahl Kunden für die Kundenabrechnung

Entwicklung des Anlagevermögens 2013 - HGB

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2013

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
Umbuchung

T€
Stand 31.12.2013

T€
Stand 01.01.2013

T€
--- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 14.423 184 263 45 14.389 13.605
Geleistete Anzahlungen 0 25 0 0 25 0
14.423 209 263 45 14.414 13.605
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.434 21 89 0 54.366 33.694
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 71.481 12 0 -20 71.473 61.162
- Verteilungsanlagen 161.533 1.220 514 124 162.363 132.050
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.465 508 2.384 19 19.608 18.852
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.603 3.263 329 -168 5.369 0
311.516 5.024 3.316 -45 313.179 245.758
Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen 61.383 14.138 0 0 75.521 0
- Ausleihungen an Verb. U. 25.800 0 0 0 25.800 0
- Beteiligungen 32.808 52 0 0 32.860 68
- Ausleihungen an Beteiligungen 1.248 0 41 0 1.207 900
- Wertpapiere des Anlagevermögens 272.701 9.910 0 0 282.611 0
- Sonstige Ausleihungen 960 0 344 0 616 0
394.900 24.100 385 0 418.615 968
720.839 29.333 3.964 0 746.208 260.331
ABSCHREIBUNGEN
Abschreibung des Geschäftsjahres

T€
Zuschreibung

T€
Abgänge

T€
Umbuchung

T€
Stand 31.12.2013

T€
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 454 0 244 0 13.815
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
454 0 244 0 13.815
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 748 0 61 0 34.381
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 1.753 0 0 0 62.915
- Verteilungsanlagen 2.704 0 316 0 134.438
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402 0 1.742 0 17.512
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
5.607 0 2.119 0 249.246
Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
- Ausleihungen an Verb. U. 0 0 0 0 0
- Beteiligungen 0 0 0 0 68
- Ausleihungen an Beteiligungen 0 0 0 0 900
- Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0
- Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 968
6.061 0 2.363 0 264.029
BUCHWERTE
31.12.13

T€
Vorjahr

T€
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 574 818
Geleistete Anzahlungen 25 0
599 818
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.985 20.740
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 8.558 10.319
- Verteilungsanlagen 27.925 29.483
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.096 2.613
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.369 2.603
63.933 65.758
Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen 75.521 61.383
- Ausleihungen an Verb. U. 25.800 25.800
- Beteiligungen 32.792 32.740
- Ausleihungen an Beteiligungen 307 348
- Wertpapiere des Anlagevermögens 282.611 272.701
- Sonstige Ausleihungen 616 960
417.647 393.932
482.179 460.508

Aufstellung des Anteilsbesitzes der VSE AG

Aufstellung des Anteilsbesitzes der VSE AG zum 31.12.2013

Anteil am Kapital 31.12.13

%
Gezeichnetes Kapital

T Euro
Eigenkapital 1) T

Euro
Ergebnis des Geschäfts- jahres 1)

T Euro
Projecta 5 - Entwicklungsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH, Saarbrücken 100,00 50 17 -2
VSE-Stiftung gGmbH, Saarbrücken 100,00 25 2.577 19
VSE Verteilnetz GmbH, Saarbrücken 100,00 25 25 -1.496 2)
VSE-Windpark Merchingen GmbH & Co. KG, Saarbrücken 100,00 2.800 2.484 -316
VSE-Windpark Merchingen VerwaltungsGmbH, Saarbrücken 100,00 50 57 2
Windpark Losheim-Britten GmbH, Saarbrücken 100,00 25 3)
Windpark Oberthal GmbH, Saarbrücken 100,00 25 3)
Windpark Perl GmbH, Saarbrücken 100,00 25 3)
Fernwärme Saarlouis-Steinrausch Investitionsgesellschaft mbH, Saarlouis 95,00 511 7.567 509 2)
enerigs GmbH, Saarbrücken 64,24 50.208 141.859 27.677
artelis S.A., Luxembourg 53,05 3.000 37.778 3.470
VKB-GmbH, Neunkirchen/Saar 50,01 25 3)
Energie Service Saar GmbH, Völklingen 50,00 52 -1.533 131
Projecta 14 GmbH, Saarbrücken 50,00 25 38.359 2.134
Voltaris GmbH, Maxdorf 50,00 100 2.397 910
FAMIS Gesellschaft für Facility Management und Industrieservice mbH, Saarbrücken 37,45 4.270 12.109 1.015
prego.services GmbH , Saarbrücken 37,45 1.000 7.160 -780
Kraftwerk Wehrden GmbH, Völklingen 33,34 5.514 10.627 29
Verwaltungsgesellschaft GKW Dillingen mbH, Dillingen/Saar 25,20 100 155 7
GKW Dillingen GmbH & Co. KG, Dillingen/Saar 25,20 12.000 19.651 4.313
Stadtwerke Völklingen Netz GmbH, Völklingen 17,60 12.100 16.387 1.874 2)
Stadtwerke Völklingen Vertrieb GmbH, Völklingen 17,60 6.000 7.301 2.569 2)
Stadtwerke Sulzbach GmbH, Sulzbach 15,00 10.300 11.431 2.268 2)
IZES gGmbH, Saarbrücken 9,00 752 630 -74
Windpark Saar GmbH & Co. Repower KG, Freisen 8,11 5.578 8.317 440
Dt. Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern 4,17 1.248 4)

1) Geschäftsjahr 2012

2) vor Ergebnisabführung

3) gegründet in 2013

4) seit 2013 im Anteilsbesitz der VSE AG

Aufsichtsrat

Dr. Bernd Widera

Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG, Essen Vorsitzender

Peter Gillo

Regionalverbandsdirektor, Saarbrücken

1. stellv. Vorsitzender

Dagmar Schmeer

Technische Referentin GIS, Saarbrücken

2. stellv. Vorsitzende bis 19. November 2013

René Ehm

Betriebsratsvorsitzender, Bous

2. stellv. Vorsitzender seit 6. Dezember 2013

Peter Bechtel

Kombimeister, Ottweiler

Michael Blug

Gewerkschaftssekretär, Bous

Karsten Borkenhagen

Leiter Beteiligungsmanagement der RWE Deutschland AG, Essen

Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin, Saarbrücken

Martin Folz

Obermonteur, Schwalbach

Roland Henz

Oberbürgermeister, Saarlouis

Ernst-Rainer Hertel

Kfm. Sachbearbeiter, Püttlingen

Albert Hettrich

Staatssekretär a. D., Saarbrücken

Cornelia Hoffmann-Bethscheider Landrätin, Neunkirchen

Patrik Lauer

Landrat, Saarlouis

Thomas Neifer

Betriebsratsvorsitzender, Wadgassen

Hans-Joachim Neumeyer Bürgermeister, Schwalbach

Udo Recktenwald Landrat, St. Wendel

Dr. Joachim Schneider

Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG, Essen

Werner Spaniol

Geschäftsführer der KBS mbH, Neunkirchen

Erwin Winkel

Mitglied des Vorstands der RWE Power AG, Köln

Dr. Knut Zschiedrich

Vorsitzender des Vorstands der Süwag Energie AG, Frankfurt

Vorstand

Tim Hartmann Saarbrücken

Dr. jur. Hanno Dornseifer Homburg

Sonstige Angaben

Die in den Vorjahren allein nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommenen Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr mit rund 0,1 Mio. € (0,1 Mio.) erhöhend auf das Jahresergebnis ausgewirkt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind in einer besonderen Anlage aufgeführt. Die Bezüge der ehemaligen Vorstandsmitglieder einschließlich ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr auf 0,32 Mio. € (0,29 Mio.). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 0,33 Mio. € (0,37 Mio.). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 3,0 Mio. € (2,6 Mio. €) gebildet. Für das Geschäftsjahr wurde eine Anzahl von 38.981 Performance Shares mit einem Zeitwert von 8,09 € ausgegeben.

Die Schutz- bzw. Befreiungsklauseln gemäß § 286 (4) HGB und § 285 (17) HGB wurden in Anspruch genommen.

Saarbrücken, den 21. Januar 2014

VSE AKTIENGESELLSCHAFT

Tim Hartmann

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz der Elektrizitätsverteilung

AKTIVA

in Euro Elektrizitätsverteilung
31.12.2013 31.12.2012
--- --- ---
A. Anlagevermögen 34.620.592 34.191.242
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.915 40.553
II. Sachanlagevermögen 34.587.677 34.150.689
III. Finanzanlagen 0 0
B. Umlaufvermögen 58.827 11.685
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen aus Lieferung und Leistung 16.406 22
III. Forderungen an verbundene Unternehmen 0 0
IV. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0 0
V. Sonstige Vermögengegenstände 5.861 1.727
IV. Wertpapiere/Flüssige Mittel 36.560 9.937
Summe Aktiva 34.679.419 34.202.928
PASSIVA
A. Zugeordnetes Eigenkapital 28.511.243 29.440.240
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 650.956 677.128
C. Rückstellungen 2.367.300 2.366.800
I. Pensionsrückstellungen 0 0
II. Steuerrückstellungen 0 0
III. Sonstige Rückstellungen 2.367.300 2.366.800
D. Verbindlichkeiten 1.714.325 168.537
I. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0 0
II. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.928 35.361
IV. Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehmen 1.698.381 6
V. Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungen 0 0
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 16 133.170
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.435.595 1.550.223
Summe Passiva 34.679.419 34.202.928

Anmerkung:

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung

in Euro Elektrizitätsverteilung
2013 2012
--- --- ---
1 . Umsatzerlöse 8.868.599 8.541.177
2. Sonstige betriebliche Erträge 61.108 43.180
3. Materialaufwand (Aufwand für bezogene Leistung) 238 85.673
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.934.613 3.011.961
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 112.995 103.105
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.881.861 5.383.618
7. Steuern aus Einkommen und Ertrag 1.803.995 447.990
8. Sonstige Steuern 21.419 20.732
9. Jahresüberschuss 4.056.447 4.914.896

Entwicklung des Anlagevermögens des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung im Geschäftsjahr 2013

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 31.12.2012

Änderung der Sparten-

zuordnung

Stand 01.01.2013

Zugänge

Abgänge

Umbuchung

Stand 31.12.2013

--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.190.189 0 2.190.189 0 98.809 0 2.091.380
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
2.190.189 0 2.190.189 0 98.809 0 2.091.380
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.858.933 -7.069 13.851.864 0 76.380 0 13.775.484
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 159.168.771 0 159.168.771 1.220.152 127.883 123.546 160.384.586
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.347.213 0 11.347.213 213.248 178.878 0 11.381.583
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.091 0 36.091 1.864.703 15.650 -16.659 1.868.485
184.411.008 -7.069 184.403.939 3.298.103 398.791 106.887 187.410.138
III. Finanzanlagen
1. Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0
3. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
186.601.197 -7.069 186.594.128 3.298.103 497.600 106.887 189.501.518
ABSCHREIBUNGEN
Stand 31.12.2012

Änderung der Sparten-

zuordnung

Stand 01.01.2013

Abscheibung des Geschäftsjahres

Abgänge

Stand 31.12.2013

--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.149.636 2.149.636 7.638 98.809 2.058.465
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
2.149.636 0 2.149.636 7.638 98.809 2.058.465
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.409.592 0 9.409.592 182.426 61.104 9.530.914
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 130.053.167 0 130.053.167 2.666.010 124.851 132.594.326
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.797.560 0 10.797.560 78.539 178.878 10.697.221
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
150.260.320 0 150.260.320 2.926.975 364.833 152.822.462
III. Finanzanlagen
1. Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
3. Beteiligungen 0 0 0 0 0
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0 0 0 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
152.409.955 0 152.409.955 2.934.613 463.642 154.880.926
BUCHWERTE
31.12.13

Vorjahr

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 32.915 40.553
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
32.915 40.553
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.244.570 4.449.341
2. Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 0 0
- Verteilungsanlagen 27.790.260 29.115.604
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 684.362 549.653
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.868.485 36.091
34.587.677 34.150.689
III. Finanzanlagen
1. Verbundene Unternehmen 0 0
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0
3. Beteiligungen 0 0
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0
0 0
34.620.592 34.191.242

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis

31. Dezember 2013 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

Saarbrücken, den 31. Januar 2014

**PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Joachim Demmer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Jörg Vogelgesang, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2013

Der Aufsichtsrat der VSE AG hat während des Geschäftsjahres 2013 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht. Er ist vom Vorstand regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die beabsichtigte Geschäftspolitik, über grundsätzliche Fragen der zukünftigen Geschäftsführung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle ausführlich schriftlich und mündlich unterrichtet worden, hat mit dem Vorstand hierüber eingehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

Im Geschäftsjahr 2013 haben vier Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Schwerpunkte der Beratungen waren:

der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012, - die Geschäftslage der Gesellschaft,
die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2014, bestehend aus Ergebnis-, Bilanz-, Investitions-, Instandhaltungs-, Finanz- und Personalplan,
die Mittelfristplanung 2014 - 2016,
die Beteiligung der VSE AG an 3 Windparkgesellschaften im Saarland,
Verkauf von Anteilen der Cegecom S.A. an der Astralis S.A.
Beteiligung der VSE AG am Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz
Verschmelzung der FAMIS Energieservice GmbH auf die FAMIS GmbH
Gründung einer französischen Beteiligungsgesellschaft der EuroSkyPark GmbH
Kauf von weiteren Anteilen an der prego services GmbH
Gründung der VSE KEW Beteiligungs-GmbH
Kauf von Anteilen der Gemeindewerke Schwalbach durch die energis GmbH
Kooperation der energis GmbH mit der Gemeinde Freisen
Erwerb von weiteren Anteilen an der Neustromland GmbH & Co. KG durch die energis GmbH

Auch außerhalb der Sitzungen hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand Fragen der Geschäftsführung, der geschäftspolitischen Ausrichtung, der Unternehmensplanung und der strategischen Ziele sowie wichtige Einzelvorgänge besprochen.

Das Präsidium des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr einmal getagt und die Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstands vorbereitet.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem in der Hauptversammlung am 22. April 2013 gewählten und aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 22. April 2013 beauftragten Abschlussprüfers, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Bericht des Abschlussprüfers, der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats sind dem Aufsichtsrat durch den Aufsichtsratsvorsitzenden rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 21. Februar 2014 ausgehändigt und in der Sitzung umfassend erörtert worden. Der Abschlussprüfer hat an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Außerdem stand er für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt. Er hat seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt er sich an.

Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und in Ordnung befunden. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht gemäß § 313 Abs. 3 AktG mit folgendem Vermerk versehen:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VSE-Gruppe für die im Geschäftsjahr 2013 geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Saarbrücken, den 21. Februar 2014

DER AUFSICHTSRAT

Dr. Bernd Widera, Vorsitzender

Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Jahresüberschuss 23.871.747,02 €
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 288.216,04 €
./. Dividende von 53,7 % auf das gezeichnete Kapital von 40.960.000,00 € 22.000.000,00 €
./. Einstellung in die freie Gewinnrücklage 2.000.000,00 €
Gewinnvortrag 159.963,06 €

Saarbrücken, den 21. Februar 2014

VSE AKTIENGESELLSCHAFT

Hartmann

Dr. Dornseifer

Auszug aus dem Protokoll der Hauptversammlung der VSE AG am 9. Mai 2014

Punkt 2 der Tagesordnung

Verwendung des Bilanzgewinns

Entsprechend dem vom Vorsitzenden zur Abstimmung vorgetragenen Beschlussvorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrates beschloss die Hauptversammlung gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 2, § 58 Abs. 2 bis 4 AktG einstimmig durch Handzeichen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013 von 24.159.963,06 Euro in Höhe von 22.000.000,-- Euro als Dividende )53,7 % Dividende auf das gezeichnete Kapital von 40.960.000,-- Euro) auszuschütten, 2.000.000,-- Euro in die freie Gewinnrücklage einzustellen und den Restbetrag in Höhe von 159.963,06 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Vorsitzende stellte fest, dass dieser Beschluss (Verwendung des Bilanzgewinns 2013 in Höhe von 24.159.963,06 Euro durch Ausschüttung einer Dividende von 22.000.000,-- Euro, Einstellung von 2.000.000,-- Euro in die freie Gewinnrücklage und Vortrag des Restbetrages von 159.963,06 Euro auf neue Rechnung) einstimmig gefasst worden sei, und verkündete ihn.