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VSE CORP Annual Report 2012

Oct 9, 2013

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Annual Report

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Publication

VSE Aktiengesellschaft

Saarbrücken

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Lagebericht der VSE AG 2012

Konjunkturelle Entwicklung

Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2012 nach ersten Schätzungen um 2,3% über das Vorjahresniveau an. Dem gegenüber dürfte sich das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone im vergangenen Jahr insbesondere aufgrund der von der Staatsschuldenkrise ausgehenden Unsicherheiten, voraussichtlich im Berichtsjahr um 0,5% verringert haben.

Mit einem geschätzten Wachstum von rund 1% war die deutsche Wirtschaft als größte Volkswirtschaft des Währungsgebietes, hingegen vergleichsweise robust. Dabei hatte besonders der private Konsum stabilisierenden Einfluss.

In der Saarwirtschaft gibt es erste Anzeichen, dass sich die Konjunktur nach einer mehrmonatigen Schwächephase wieder stabilisiert - und das auf einem insgesamt noch guten Niveau.

Umsatzerlöse gestiegen bei erhöhter Strom- und Gasabgabe

Die konjunkturelle Entwicklung führte zu einer erhöhten Energienachfrage der Industrieunternehmen. Auch die Nachfrage der Weiterverteiler für die privaten Haushalte, die in starkem Maße von Witterungsverhältnissen beeinflusst sind, ist leicht gestiegen. Im Rahmen des Verpachtungskonzeptes für den Block 3 im Kraftwerk Ensdorf wurden signifikante Strommengen dienstleistend vermarktet, welche sich allerdings bei VSE AG lediglich als durchlaufende Posten zeigen. Insgesamt ist die Stromabgabe von 5.099 GWh auf 6.621 GWh gestiegen.

Durch die Ausweitung der Aktivitäten im Gasbereich und die erfolgreiche Gewinnung von neuen Kunden konnten im Berichtsjahr 646 GWh (Vorjahr 191 GWh) abgesetzt werden.

Im Bereich der Industriekunden erfordert der Wettbewerbsdruck zunehmend neue Geschäftsmodelle. VSE AG bietet verstärkt neue Dienstleistungen mit komplexen Angeboten zur Vermarktung von Kundenflexibilitäten an, die vom Markt angenommen werden.

Insgesamt sind damit die Umsatzerlöse bei fallendem Preisniveau im Strombereich und nahezu konstantem Preisniveau im Gassektor auf 517,9 Mio. € (Vorjahr 451,5 Mio. €) gestiegen.

Materialaufwand steigt bei gesunkenen spezifischen Beschaffungskosten

Der Materialaufwand ist insgesamt von 377,1 Mio. € auf 441,5 Mio. € gestiegen.

Im Kraftwerk Ensdorf wurde ausschließlich Importkohle eingesetzt, die im Vergleich zum Vorjahr zu günstigeren Konditionen am Markt erhältlich war.

Personalaufwand

Die Löhne und Gehälter sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben.

Die Veränderung zum Vorjahr beruht im Wesentlichen auf Sondereffekten bei der betrieblichen Altersversorgung im Vorjahr.

Beteiligungs- und Zinsergebnis

Die Beteiligungserträge liegen mit 20,3 Mio. € leicht unter dem Vorjahresniveau von 21,3 Mio. €. Das Zinsergebnis ist um 1,6 Mio. € niedriger als im Vorjahr.

Jahresüberschuss und Ausschüttung

Bei einem Jahresüberschuss von 23,6 Mio. € (Vorjahr 14,4 Mio. €) schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 eine Ausschüttung von 22,0 Mio. € (Vorjahr 14,3 Mio. €) an die Anteilseigner vor. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt damit 16,3% (Vorjahr 9,1%).

Finanzlage

Die VSE AG ist in das Cash-Management der RWE AG einbezogen; die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 39,4 Mio. € (Vorjahr 18,9 Mio. €). Im Rahmen der Investitionstätigkeit sind Mittel in Höhe von 15,8 Mio. € (Vorjahr 28,8 Mio. €) abgeflossen.

Die Dividendenzahlung im Rahmen der Finanzierungstätigkeit betrug 14,3 Mio. € (Vorjahr 14,3 Mio. €).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich durch verstärkte Investitionstätigkeit von 595,5 Mio. € auf 599,8 Mio. € erhöht. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 76,8% (Vorjahr 75,9%) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 26,8% auf 28,1% gestiegen.

Investitionen

Die Sachinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf rund 6,9 Mio. €. Der Schwerpunkt lag dabei im weiteren Ausbau der Netze sowie in der Erneuerung der Umspannanlagen in St. Wendel, Merchweiler und Geislautern. Im Kraftwerksbereich wurden die Umbaumaßnahmen des Netzumschlusses der beiden Kraftwerksblöcke fertiggestellt.

Weiterhin wurden 0,2 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände und per Saldo rund 9,0 Mio. € in Finanzanlagen investiert.

Personal

Die VSE AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 336 Mitarbeiter. Damit ist im Vergleich zum Vorjahr (336 Mitarbeiter) der Personalstand konstant geblieben.

Die Aus- und Fortbildung hat in der VSE weiterhin einen hohen Stellenwert. In Ensdorf wird ein eigenes Aus- und Fortbildungszentrum betrieben. Insgesamt stehen 21 (21) junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Die Ausbildungsquote liegt bei 5,8%.

Finanzinstrumente

Die VSE AG hat im Kraftwerksbereich für einzelne Absatzgeschäfte entsprechende Kohleswaps sowie dazugehörige Devisentermingeschäfte mit Konzerngesellschaften abgeschlossen. Diese Geschäfte dienen ausschließlich zur Absicherung von Preisänderungsrisiken auf der Bezugsseite. Sie sind in das Risikomanagementsystem der Gesellschaft integriert und unterliegen einer laufenden Überwachung.

Daneben bestehen bei der VSE AG Finanzinstrumente im Wesentlichen in Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Liefer-/Leistungsverkehr und Finanzbereich sowie in Form von Finanzanlagen. Im Bereich der Forderungen und Verbindlichkeiten können aufgrund der Geschäftstätigkeit Preisänderungsrisiken, die für die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, weitgehend ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen begegnet. Für eventuelle Preisänderungs- und Ausfallrisiken im Bereich der Finanzanlagen wird bei Bedarf eine entsprechende Vorsorge getroffen.

Umweltschutz

Das Ziel der VSE AG, gemeinsam mit ihren Beteiligungsgesellschaften Ökonomie und Ökologie nachhaltig zum Wohle der Region in Einklang zu bringen, hat weiterhin hohe Priorität. Die bestehenden Umweltmanagementsysteme werden kontinuierlich fortentwickelt. Die VSE AG engagiert sich auch weiterhin in den verschiedensten Institutionen und Arbeitsgemeinschaften im Saarland zur Förderung von regenerativen Energien und energieeffizienten Technologien.

Nachtragsbericht

Zum 01.01.2013 wurde das Personal des Netzservices von der VSE AG auf die VSE Verteilnetz GmbH übertragen.

Für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Bericht zu verbundenen Unternehmen

Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ist mit einem Anteil von 50,00 % plus 1 Aktie mehrheitlich unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Gemäß § 312 AktG hat die VSE AG einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt.

Bei den in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen hat die VSE AG nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

Risikomanagement

Dem vorausschauenden Management von Risiken und Chancen messen wir nach wie vor eine hohe Bedeutung zu. Die vorhandenen Risiken sowohl bei VSE AG als auch bei den wesentlichen Beteiligungsgesellschaften sind erfasst und werden kontinuierlich überwacht. Die Risikobetrachtung wird regelmäßig aktualisiert. So kann das Risikomanagement zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem der RWE AG, Essen, einbezogen. Ein verstärktes Augenmerk wird auch weiterhin auf Marktrisiken liegen, die sich aus veränderten Energiemärkten ergeben. Die Folgewirkungen aus dem weiterhin forcierten Ausbau der Erzeugungskapazitäten regenerativer Energien werden in der Zukunft unsere erhöhte Aufmerksamkeit erfordern. Darüber hinaus gilt es den energiewirtschaftlichen Ordnungsrahmen zu beobachten und dessen Einfluss auf unsere Wertschöpfungsstufen Erzeugung, Netze und Vertrieb zu bewerten. Insbesondere gilt es die Auswirkungen aus der Regulierung der Netze auf unser Unternehmen möglichst gering zu halten.

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.

Angaben gemäß § 6b Abs. 7 EnWG zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die VSE AG führt die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" aus. Im Jahr 2007 ist im Rahmen des sog. Legal Unbundling die VSE Verteilnetz GmbH gegründet worden. Die VSE AG verpachtet seit diesem Zeitpunkt das Elektrizitätsverteilnetz an die VSE Verteilnetz GmbH, woraus entsprechende Erlöse erzielt werden. Die wesentlichen Kosten des Tätigkeitsbereichs ergeben sich aus Abschreibungen auf das Verteilnetz.

Ausblick und zukünftige Entwicklung

Mit der durch die Bundesregierung angestrebten Energiewende und den Anstrengungen zum ökologischen Umbau der deutschen Energielandschaft im Rahmen des Zubaus regenerativer Erzeugungskapazitäten, zeigen sich bereits einschneidende Auswirkungen. Die Finanzierung des Ausbaus erfolgt durch Umlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz. Dies führte bereits seit Jahresbeginn zu bundesweiten Strompreiserhöhungen.

Durch den starken Wettbewerb im Stromgeschäft sowie weiter ansteigende Umlagen erwartet die VSE AG auch für das kommende Jahr ein schwieriges Marktumfeld.

Im Gasgeschäft rechnen wir mittelfristig weiterhin mit stabilen Gaspreisen.

Dem Ausbau der kerngeschäftsunterstützenden Tätigkeiten kommt auch weiterhin eine hohe Bedeutung zu. Ebenso wird die VSE AG die Möglichkeiten eines leistungsstarken Glasfasernetzes weiter nutzen und dessen Ausbau verstärkt vorantreiben.

Durch nachhaltige Investitionen in die regenerative Energieerzeugung sowie die Beteiligung an innovativen Projekten zur weiteren Förderung erneuerbarer Energien, trägt die VSE AG ihrer Verantwortung in der Region Rechnung.

Unsere Strategie der Kooperationen mit regionalen Partnern werden wir nach wie vor weiter verfolgen, um die Chancen aus Synergie- und Einsparpotenzialen zu nutzen.

Die VSE AG geht davon aus, auch in den kommenden Jahren zu wachsen und insofern gute Ergebnisse zu erwirtschaften und damit eine angemessene Dividende für die Aktionäre sicherstellen zu können.

Saarbrücken, den 22. Januar 2013

VSE AKTIENGESELLSCHAFT

Tim Hartmann

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Bilanz der VSE AG zum 31.12.2012

AKTIVA

31.12.2012 Vorjahr
T€ T€
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 818 1.020
II. Sachanlagen 65.758 65.093
III. Finanzanlagen 393.932 385.875
460.508 451.988
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 12.003 15.757
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 126.711 127.315
III. Flüssige Mittel 600 406
139.314 143.478
599.822 595.466
PASSIVA
31.12.2012 Vorjahr
T€ T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 40.960 40.960
II. Kapitalrücklage 77.906 77.906
III. Gewinnrücklagen 26.000 26.000
IV. Bilanzgewinn 23.788 14.498
168.654 159.364
B. Sonderposten 2.491 2.528
C. Rückstellungen 287.773 286.114
D. Verbindlichkeiten 138.239 145.790
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.665 1.670
599.822 595.466

Gewinn- und Verlustrechnung der VSE AG vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012

2012 Vorjahr
T€ T€
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 517.881 451.503
2. Bestandsveränderung -580 -3.785
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 510 716
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.043 13.373
5. Materialaufwand 441.521 377.106
6. Personalaufwand 34.860 42.429
7. Abschreibungen 6.342 5.475
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 30.337 37.483
9. Erträge aus Beteiligungen 20.372 21.296
10. Erträge aus Finanzanlagen 11.011 10.870
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.656 1.535
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 944 214
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 2.030 4.194
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.787 12.028
(davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 12.918 VJ T€ 10.998)
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 26.072 16.579
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.227 1.952
17. Sonstige Steuern 219 182
18. Jahresüberschuss 23.626 14.445
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 162 53
20. Bilanzgewinn 23.788 14.498

Anhang zum Jahresabschluss der VSE AG zum 31.12.2012

Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ist mit Mehrheit (50,0 % plus 1 Aktie) unmittelbar an der VSE AG beteiligt. Deren Alleinaktionärin RWE AG, Essen, ist Kraft Zurechnung mittelbar beteiligt. Die Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 4 AktG ist erfolgt.

Der Jahresabschluss der VSE AG wird in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen, einbezogen. VSE ist somit gemäß § 291 HGB von der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vorgaben der Rechnungslegungsvorschrift nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden in Anwendung gebracht.

Aktiva

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten; letztere beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen worden. Soweit steuerlich zulässig, werden die Sachanlagen unter Berücksichtigung des Übergangs zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt, planmäßig degressiv abgeschrieben. Auf Sachanlagen die seit 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, erfolgt die planmäßige Abschreibung linear. Die Bemessung der Abschreibung orientiert sich an der planmäßigen Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes. Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 150 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten, ggf. zu niedrigeren Kurswerten, bewertet. Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Ausleihungen werden mit dem Nominalwert bilanziert und werden in Einzelfällen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Vorräte einschließlich der Kohlevorräte sind im Wesentlichen zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert; die im Vorratsvermögen ausgewiesenen anlagebezogenen Reserveteile des Kraftwerks Ensdorf werden über die Restnutzungsdauer des Kraftwerks abgeschrieben. Weitere Lagermaterialien werden in Abhängigkeit der Lagerverweildauer abgewertet.

Von der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes wurden uns für den Betrieb des Blocks 1 im Kraftwerk Ensdorf für den Zeitraum 2008 - 2012 insgesamt rd. 2,446 Mio. Kohlendioxid-Emissionsberechtigungen zugeteilt. Die Berechtigungen sind mit einem Erinnerungswert von 1 € im Umlaufvermögen aktiviert. Für die Rückgabeverpflichtung wurde in gleicher Höhe ein entsprechender Passivposten als Sonderposten eingestellt. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren Börsenhandelswert an der EEX Leipzig bewertet.

Die Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen Wertberichtigungen vorzunehmen sind. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen ausreichend bemessenen Abschlag Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Schadensersatzansprüche gegenüber Versicherungen sind in Höhe der bisher angefallenen Aufwendungen unter Berücksichtigung eines Selbstbehalts angesetzt.

Bei der Berechnung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 29,48 % sowie bei den steuerlichen Verlustvorträgen der jeweils individuelle Steuersatz angesetzt.

Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen wie degressive Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen 2012 sowie steuerlich vorgenommene Sonderabschreibungen, wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet.

Die nach der Verlustverrechnung verbleibenden steuerlichen Verlustvorträge führen auch zu aktiven latenten Steuern.

Über den Saldierungsbereich mit den passiven latenten Steuern hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts nicht aktiviert.

Der vollständige Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB befindet sich in einer nachfolgenden Aufstellung.

Passiva

VSE AG nimmt das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB in Anspruch. Seit dem 1. Januar 2010 werden keine neuen Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet. Zuschüsse Dritter zu Investitionen werden als Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen passiviert und abschreibungskonform verrechnet.

Steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen sind als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen; sie werden ebenfalls abschreibungskonform aufgelöst.

Die Pensionsrückstellungen werden nach der PuC-Methode (Projected Unit Credit) aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Diskontierung erfolgt mit dem Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 5,06 % (5,13 %). Eine Dynamisierung der Renten mit 1,5 % (1,5 %) und ein Gehaltstrend von 2,75 % (2,75 %) wurden berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 von Klaus Heubeck verwendet.

Die Steuerrückstellungen enthalten - neben einer allgemeinen Vorsorge - die noch ausstehenden Abschlusszahlungen.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre laufzeitadäquat abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die als Rechnungsabgrenzungsposten passivierten Baukostenzuschüsse von Kunden werden ratierlich über einen Zeitraum von 20 Jahren zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die passivierten Dienstleistungen für das Portfoliomanagement werden ratierlich über drei Jahre zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in einer nachfolgenden Aufstellung dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei den Zugängen von 0,2 Mio. € (0,7 Mio. €) handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von neuer Software.

Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen belaufen sich auf 6,9 Mio. € (17,5 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen den Ausbau der Netze, die Fertigstellung des Netzumschlusses der beiden Kraftwerksblöcke in Ensdorf sowie die Erneuerung der Umspannanlagen in St. Wendel, Merchweiler und Geislautern.

Finanzanlagen

Die Zugänge zu den Finanzanlagen betragen insgesamt 64,6 Mio. € (11,1 Mio. €). Hiervon entfallen 54,3 Mio. € (0,0 Mio.€) auf die verbundene Unternehmen, 9,6 Mio. € (9,5 Mio. €) auf Wertpapiere, 0,3 Mio. € (0,6 Mio. €) auf Beteiligungen. Diesen Zugängen stehen Abgänge in Höhe von 55,6 Mio. € (0,4 Mio. €) entgegen, die im Wesentlichen mit 54,3 Mio. € (0,0 Mio. €) die verbundenen Unternehmen betreffen.

Die Ausleihungen betreffen mit 1,0 Mio. € (1,1 Mio. €) Arbeitgeber-Baudarlehen sowie mit 0,3 Mio. € (0,9 Mio. €) Ausleihungen an Beteiligungen.

Vorräte

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.110 11.356
Unfertige Leistungen 1.893 4.400
12.003 15.756

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen die weiter zu berechnenden Kosten aus IT-Projekten sowie Schadensfälle aus Vorjahren für Block 3 im Kraftwerk Ensdorf. Für strittige Weiterverrechnungen wurden Wertberichtigungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.215 21.899
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 49.520 45.122
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.363 19.523
Sonstige Vermögensgegenstände 39.613 40.771
126.711 127.315

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 25,1 Mio. € (21,1 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen 15,8 Mio. € (18,3 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen mit 19,2 Mio. € (18,7 Mio. €) enthalten.

Flüssige Mittel

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Kassenbestand 70 48
Guthaben bei Kreditinstituten 530 358
600 406

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind als Festgeld angelegt.

Seit dem 01.07.2002 ist VSE AG in das Finanzclearing-System der RWE AG, Essen, einbezogen.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt unverändert 40.960.000,00 € und ist eingeteilt in 800.000 auf Namen lautende Stückaktien.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage entspricht dem Aufgeld der Kapitalerhöhung aus dem Jahr 1962 zuzüglich der Wiedereinlage aus dem "Schütt-aus-hol-zurück-Verfahren" in 1994 und 2001.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

T€
Jahresüberschuss 23.626
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 162
Bilanzgewinn 23.788

Sonderposten

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Sonderposten mit Rücklageanteil
- Steuerliche Mehrabschreibungen 2.462 2.497
Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen 29 30
2.491 2.527

Die nur steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen beinhalten Beträge nach § 6 b EStG.

Rückstellungen

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 211.748 210.498
Steuerrückstellungen 20.819 19.719
Sonstige Rückstellungen 55.206 55.897
287.773 286.114

Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a. Frühpensionsvereinbarungen, ausstehende Rechnungen, Strompreisgutschriften und den Kraftwerksbereich.

Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2012 davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.250 31.250 28.442
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 77.824 77.824 91.876
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.001 16.001 21.274
Sonstige Verbindlichkeiten 13.164 13.164 4.198
- davon aus Steuern (9.264) (9.264) (1.018)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (776) (776) (553)
138.239 138.239 145.790

Grundpfandrechtliche Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 19,8 Mio. € (31,8 Mio. €), die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit 3,2 Mio. € (3,3 Mio. €) Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzung weisen wir unter anderem von Kunden erhaltene Baukostenzuschüsse aus.

Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten

Bei der VSE AG werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisänderungsrisiken eingesetzt. Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Commodity-Swaps und Devisentermingeschäfte. Durch konzerneinheitliche Richtlinien sind Nutzung, Kontrolle und Verantwortlichkeiten klar geregelt.

Die derivativen Finanzinstrumente sind Bestandteil einer Bewertungseinheit zur Absicherung des Clean Dark Spread aus der Vermarktung der Stromerzeugung aus Block 1 des Kraftwerks in Ensdorf. Hierbei werden die Sicherungsinstrumente (Kohleswaps und Devisentermingeschäfte) gemeinsam mit dem Grundgeschäft (vermarktete Strommengen aus dem Kraftwerk) in einer Micro-Bewertungseinheit zusammengefasst.

Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt anhand der Einfrierungsmethode. Die prospektive Wirksamkeitsmessung erfolgt mit Hilfe eines qualitativen Vergleichs der wesentlichen Parameter der Geschäfte. Grund- und Sicherungsgeschäfte haben eine negative Korrelation, so dass sich die Marktwertentwicklungen zukünftig ausgleichen sollten.

Für die derivativen Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert in der Regel dem Marktwert am Bilanzstichtag.

Beizulegender Zeitwert
Derivate innerhalb von Bewertungseinheiten in Mio. € Nominalvolumen positiv negativ
--- --- --- ---
Commodity-Derivate 11,5 11,2 4,1
Devisen-Derivate 25,8 0,1 0,6

Haftungsverhältnisse

Die VSE AG haftet im Rahmen von vertraglichen Vereinbarungen in Höhe von 32,1 Mio. € (30,5 Mio. €) für Pensionszusagen an Mitarbeiter, die zu anderen Unternehmen der VSE Gruppe übergeleitet wurden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.

Gegenüber der Energie Service Saar GmbH besteht eine Patronatserklärung in Höhe von 0,9 Mio. €. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis ist derzeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften belaufen sich zum Abschlussstichtag auf rund 0,4 Mio. € (0,2 Mio. €). Im Rahmen des Investitions- und Instandhaltungsprogramms besteht ein Bestellobligo in Höhe von 2,1 Mio. € (3,3 Mio. €).

Für die bereits abgeschlossenen Kohleswaps und Devisentermingeschäfte besteht eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 24,3 Mio. €.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr ist der Gesamtumsatz auf 517,9 Mio. € (451,5 Mio. €) gestiegen. Die vereinnahmte Ökosteuer wurde wiederum unter den Umsatzerlösen ausgewiesen und die abgeführten Beträge abgesetzt. Auf den Stromverkauf einschließlich dem Verkauf in Nachbargebiete entfallen 409,9 Mio. € (337,4 Mio. €), der Gasverkauf liegt bei 18,0 Mio. € (5,1 Mio. €). Die restlichen 90,0 Mio. € (109,0 Mio. €) verteilen sich auf Vergütungen für Geschäftsbesorgung und Betriebsführung, Pachten und Anlagenmitbenutzung sowie auf Erträge aus der zeitanteiligen Auflösung von erhaltenen Baukostenzuschüssen. In den Umsatzerlösen sind auch Erlöse aus Vorjahren enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Es handelt sich u. a. um Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, dem Abgang von Sachanlagevermögen, Mieteinnahmen und Kostenerstattungen sowie dem Verkauf von Verschmutzungszertifikaten. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil sind in Höhe von 37 T€ (37 T€) enthalten.

Materialaufwand

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 419.033 357.606
Aufwendungen für bezogene Leistungen 22.488 19.499
441.521 377.105

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten als wesentliche Posten die Strombezugs- und Brennstoffkosten. Die bezogenen Leistungen setzen sich zum größten Teil aus Fremdleistungen für Betriebs- und Unterhaltungsarbeiten zusammen.

Personalaufwand

in T€ 31.12.2012 31.12.2011
Löhne und Gehälter 26.449 26.035
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 8.361 16.394
- davon für Altersversorgung (3.488) (12.150)
34.860 42.429

Die Zuführung zur Altersversorgung beinhaltet eine Anpassung des Rententrends.

In 2012 ergab sich zum Bilanzstichtag folgende Struktur der Beschäftigten:

Mitarbeiter Vorjahr
Sonstige Aktivitäten einschl. Netzbetrieb 215 212
Kraftwerksbetrieb 101 94
316 306

Darüber hinaus bestanden 21 (21) Ausbildungs- und 22 (34) befristete Anstellungsverhältnisse.

Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterstärke insgesamt 336 (336).

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände können der Aufstellung über das Anlagevermögen (Anlagengitter) entnommen werden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten beinhaltet neben den Aufwendungen für die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten, Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen, Geschäftsbesorgungsvergütungen, Aufwendungen für Beraterleistungen sowie Abschreibungen auf Forderungen.

Erträge aus Beteiligungen

Hiervon betreffen 18,7 Mio. € (19,2 Mio. €) Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Es handelt sich im Wesentlichen um eine Ausleihung an eine Beteiligungsgesellschaft.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Es handelt sich im Wesentlichen um Zinsen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie aus dem Finanzclearing. Sie betrafen mit 0,4 Mio. € (0,4 Mio. €) verbundene Unternehmen.

Aufwendungen aus Verlustübernahmen

Sie betreffen im Wesentlichen den Verlust 2012 der VSE Verteilnetz GmbH.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen betreffen mit 12,1 Mio. € (10,5 Mio. €) den Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung. 0,5 Mio. € (0,7 Mio. €) Zinsen sind gegenüber verbundenen Unternehmen angefallen.

Angaben nach § 6b EnWG

Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der VSE AG getätigt wurden

Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen auf Grund folgender Verträge getätigt:

Verpachtung des Stromnetzes an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 8,4 Mio. € (8,5 Mio. €)
Technische und kaufmännische Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 24,0 Mio. € ( 27,9 Mio. €)

Angaben über die Zuordnungsregeln

Grundsätzlich werden für die einzelnen Tätigkeitsbereiche getrennte Konten geführt. Soweit eine direkte Zuordnung von Konten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, erfolgt folgende Schlüsselung:

Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände nach Umsatz bzw. Köpfen
Flüssige Mittel nach Umsatz
Einzelne Konten innerhalb der Pensionsrückstellungen nach Köpfen
Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Rückstellungen nach Köpfen
Einzelne Konten innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nach Materialaufwand
Einzelne Konten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten nach Umsatz bzw. Grundvergütung
Einzelne Konten innerhalb des Personalaufwands nach Höhe der Grundvergütung oder nach Köpfen
Einzelne Konten innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwands:
Die Versicherungskosten nach Köpfen, nach qm Grundfläche bzw. nach Anzahl Kraftfahrzeuge
Die Telekommunikationskosten nach Anzahl Telefone und Datenanschlüsse
Die Fremdleistungen für Verwaltung und Beraterleistungen nach Anzahl IT-Domainuser
Die Aufwendungen für kaufmännische Geschäftsbesorgungen nach Köpfen für die Personalwirtschaft, nach Anzahl IT-Domainuser für die Informationstechnologie, nach Materialaufwand für die Materialwirtschaft, nach Sparte und Anzahl Kunden für die Kundenabrechnung

Aufstellung des Anteilsbesitzes der VSE AG

Aufstellung des Anteilsbesitzes der VSE AG zum 31.12.2012
Anteil am Kapital 31.12.12 Gezeichnetes Kapital Eigenkapital 1) Ergebnis des Geschäftsjahres 1)
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% T Euro T Euro T Euro
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Projecta 5 - Entwicklungsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH, Saarbrücken 100,00 50 19 -2
VSE-Stiftung gGmbH, Saarbrücken 100,00 25 2.558 23
VSE Verteilnetz GmbH, Saarbrücken 100,00 25 25 -3.255 2)
VSE-Windpark Merchingen GmbH & Co. KG, Saarbrücken 100,00 2.800 2.267 -533
VSE-Windpark Merchingen VerwaltungsGmbH, Saarbrücken 100,00 50 55 2
Fernwärme Saarlouis-Steinrausch Investitionsgesellschaft mbH, Saarlouis 95,00 511 7.567 471 2)
enerigs GmbH, Saarbrücken 64,24 50.208 140.491 26.268
artelis S.A., Luxembourg 53,05 3.000 36.808 2.980
Energie Service Saar GmbH, Völklingen 50,00 52 -1.663 -263
Projecta 14 GmbH, Saarbrücken 50,00 25 39.456 1.722
Voltaris GmbH, Maxdorf 50,00 100 1.613 126
FAMIS Gesellschaft für Facility Management und Industrieservice mbH, Saarbrücken 37,45 4.270 12.422 1.121
prego.services GmbH , Saarbrücken 37,45 1.000 7.939 156
Kraftwerk Wehrden GmbH, Völklingen 33,34 5.514 10.627 29
Verwaltungsgesellschaft GKW Dillingen mbH, Dillingen/Saar 25,20 100 149 8
GKW Dillingen GmbH & Co. KG, Dillingen/Saar 25,20 12,000 15.338 3.255
Stadtwerke Völklingen Netz GmbH, Völklingen 17,60 12,100 16.387 1.682 2)
Stadtwerke Völklingen Vertrieb GmbH, Völklingen 17,60 6.000 7.301 1.883 2)
Stadtwerke Sulzbach GmbH, Sulzbach 15,00 10,300 11.431 2.590 2)
IZES gGmbH, Saarbrücken 9,00 752 704 4
Windpark Saar GmbH & Co. Repower KG, Freisen 8,11 5.578 7.877 120

1) Geschäftsjahr 2011

2) vor Ergebnisabführung

Aufsichtsrat

Dr. Bernd Widera

Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG, Essen

Vorsitzender
Peter Gillo

Regionalverbandsdirektor, Saarbrücken

1. stellv. Vorsitzender
Dagmar Schmeer

Betriebsratsvorsitzende, Saarbrücken

2. stellv. Vorsitzende
Monika Bachmann

Ministerin, Saarlouis

(bis 13.02.2012)
Peter Bechtel

Kombimeister, Ottweiler
Michael Blug

Gewerkschaftssekretär, Bous
Karsten Borkenhagen

Leiter Beteiligungsmanagement der RWE Deutschland AG, Essen
Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin, Saarbrücken
René Ehm

stellv. Betriebsratsvorsitzender, Bous
Martin Folz

Obermonteur, Schwalbach

(ab 11.10.2012)
Frank Grone

Leiter Beteiligungsmanagement RWE AG, Essen

(ab 13.02.2012 bis 10.07.2012)
Roland Henz

Oberbürgermeister, Saarlouis

(ab 10.07.2012)
Ernst-Rainer Hertel

Kfm. Sachbearbeiter, Püttlingen
Albert Hettrich

Staatssekretär a. D., Saarbrücken
Dr. Rudolf Hinsberger

Landrat a. D., Neunkirchen

(bis 13.02.2012)
Cornelia Hoffmann-Bethscheider

Landrätin, Neunkirchen

(ab 13.02.2012)
Francis Kany

chef de mission Europe, EdF, Paris

(bis 13.02.2012)
Patrik Lauer

Landrat, Saarlouis

(ab 13.02.2012)
Thomas Neifer

Betriebsratsvorsitzender, Wadgassen
Hans-Joachim Neumeyer

Bürgermeister, Schwalbach

(ab 10.07.2012)
Udo Recktenwald

Landrat, St. Wendel
Dr. Joachim Schneider

Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG, Essen
Werner Spaniol

Geschäftsführer der KBS mbH, Neunkirchen

(ab 10.07.2012)
Erwin Winkel

Mitglied des Vorstands der RWE Power AG, Köln
Dr. Knut Zschiedrich

Vorsitzender des Vorstands der Süwag Energie AG, Frankfurt

Vorstand

Tim Hartmann

Saarbrücken
Dr. jur. Hanno Dornseifer

Homburg

Sonstige Angaben

Die in den Vorjahren allein nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommenen Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr mit rund 0,1 Mio. € (0,1 Mio. €) erhöhend auf das Jahresergebnis ausgewirkt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind in einer besonderen Anlage aufgeführt. Die Bezüge der ehemaligen Vorstandsmitglieder einschließlich ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr auf 0,29 Mio. € (0,24 Mio. €). Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 0,37 Mio. € (0,37 Mio. €). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 2,6 Mio. € (2,7 Mio. €) gebildet. Für das Geschäftsjahr wurde eine Anzahl von 52.606 Performance Shares mit einem Zeitwert von 6,66 € ausgegeben.

Die Beteiligung Projecta 10 GmbH ist mit Wirkung zum 01.01.2012 auf die VSE AG verschmolzen worden.

Die Schutz- bzw. Befreiungsklauseln gemäß § 286 (4) HGB und § 285 (17) HGB wurden in Anspruch genommen.

Saarbrücken, den 22. Januar 2013

VSE AKTIENGESELLSCHAFT

Tim Hartmann

Dr. jur. Hanno Dornseifer

Entwicklung des Anlagevermögens 2012 - HGB

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 01.01.2012 Zugänge Abgänge Änderung aus Verschmelzung Umbuchung Stand 31.12.2012
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Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 14.071 155 45 0 242 14.423
Geleistete Anzahlungen 88 0 3 0 -85 0
14.159 155 48 0 157 14.423
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.159 286 0 0 -11 54.434
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 68.752 744 0 0 1.985 71.481
- Verteilungsanlagen 163.385 3.110 5.206 0 244 161.533
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.762 1.158 384 0 -71 21.465
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.510 1.585 188 0 -2.304 2.603
310.568 6.883 5.778 0 -157 311.516
Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen 61.385 54.305 54.307 0 0 61.383
- Ausleihungen an Verb. U. 25.800 0 0 0 0 25.800
- Beteiligungen 33.666 342 1.200 0 0 32.808
- Ausleihungen an Beteiligungen 913 341 6 0 0 1.248
- Wertpapiere des Anlagevermögens 263.094 9.607 0 0 0 272.701
- Sonstige Ausleihungen 1.085 0 125 0 0 960
385.943 64.595 55.638 0 0 394.900
710.670 71.633 61.464 0 0 720.839
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2012 Abschreibung des Geschäftsjahres Zuschreibung Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2012
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Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 13.139 477 0 11 0 13.605
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
13.139 477 0 11 0 13.605
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.939 755 0 0 0 33.694
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 59.407 1.755 0 0 0 61.162
- Verteilungsanlagen 134.439 2.810 0 5.199 0 132.050
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.690 545 0 383 0 18.852
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
245.475 5.865 0 5.582 0 245.758
Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0
- Ausleihungen an Verb. U. 0 0 0 0 0 0
- Beteiligungen 68 0 0 0 0 68
- Ausleihungen an Beteiligungen 0 900 0 0 0 900
- Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0 0
- Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
68 900 0 0 0 968
258.682 7.242 0 5.593 0 260.331
BUCHWERTE
31.12.12 Vorjahr
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Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 818 932
Geleistete Anzahlungen 0 88
818 1.020
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.740 21.220
Technische Anlagen und Maschinen
- Erzeugungsanlagen 10.319 9.345
- Verteilungsanlagen 29.483 28.946
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.613 2.072
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.603 3.510
65.758 65.093
Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen 61.383 61.385
- Ausleihungen an Verb. U. 25.800 25.800
- Beteiligungen 32.740 33.598
- Ausleihungen an Beteiligungen 348 913
- Wertpapiere des Anlagevermögens 272.701 263.094
- Sonstige Ausleihungen 960 1.085
393.932 385.875
460.508 451.988

Bilanz der Elektrizitätsverteilung

AKTIVA

Elektrizitätsverteilung
in Euro 31.12.2012 31.12.2011
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A. Anlagevermögen 34.191.242 33.379.977
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.553 46.665
II. Sachanlagevermögen 34.150.689 33.333.312
III. Finanzanlagen 0 0
B. Umlaufvermögen 11.685 7.763
I. Vorräte 0 0
II. Forderungen aus Lieferung und Leistung 22 18
III. Forderungen an verbundene Unternehmen 0 0
IV. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0 0
V. Sonstige Vermögengegenstände 1.727 715
IV. Wertpapiere / Flüssige Mittel 9.937 7.030
Summe Aktiva 34.202.928 33.387.740
PASSIVA
A. Zugeordnetes Eigenkapital 29.440.240 28.621.002
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil 677.128 703.299
C. Rückstellungen 2.366.800 2.366.300
I. Pensionsrückstellungen 0 0
II. Steuerrückstellungen 0 0
III. Sonstige Rückstellungen 2.366.800 2.366.300
D. Verbindlichkeiten 168.537 27.127
I. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0 0
II. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.361 18.853
IV. Verbindlichkeiten ggü. verbund. Unternehmen 6 1
V. Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungen 0 0
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 133.170 8.273
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.550.223 1.670.012
Summe Passiva 34.202.928 33.387.740

Anmerkung:

Es bestehem keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung

Elektrizitätsverteilung
in Euro 2012 2011
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 8.541.177 8.635.883
2. Sonstige betriebliche Erträge 43.180 42.871
3. Materialaufwand (Aufwand für bezogene Leistung) 85.673 1.029.174
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.011.961 2.976.253
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 103.105 55.407
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.383.618 4.617.920
7. Steuern aus Einkommen und Ertrag 447.990
8. Sonstige Steuern 20.732 20.045
9. Jahresüberschuss 4.914.896 4.597.875

Entwicklung des Anlagevermögens des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung im Geschäftsjahr 2012

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLKOSTEN
Stand 31.12.2011 Änderung der Spartenzuordnung Stand 01.01.2012 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2012
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.178.231 0 2.178.231 11.886 0 72 2.190.189
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
2.178.231 0 2.178.231 11.886 0 72 2.190.189
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.953.029 877.897 13.830.926 28.007 0 0 13.858.933
2. Technische Anlagen und Maschinen - Erzeugungsanlagen 0 0 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 159.120.374 1.850.123 160.970.497 3.108.845 5.154.185 243.614 159.168.771
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.046.321 6.925.639 10.971.960 397.761 22.508 0 11.347.213
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 206.550 206.550 36.426 2.072 -204.813 36.091
176.326.274 9.653.659 185.979.933 3.571.039 5.178.765 38.801 184.411.008
III. Finanzanlagen
1. Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0
3. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
178.504.505 9.653.659 188.158.164 3.582.925 5.178.765 38.873 186.601.197
ABSCHREIBUNGEN
Stand 31.12.2011 Änderung der Spartenzuordnung Stand 01.01.2012 Abschreibung des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2012
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--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 2.131.566 2.131.566 18.070 2.149.636
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
2.131.566 0 2.131.566 18,070 0 2.149.636
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.337.678 873.236 9.210.913 198.679 0 9.409.592
2. Technische Anlagen und Maschinen - Erzeugungsanlagen 0 0 0 0
- Verteilungsanlagen 130.806.184 1.643.471 132.449.655 2.751.057 5.147.545 130.053.167
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.849.101 6.925.639 10.774.740 45.328 22.508 10.797.560
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
142.992.962 9.442.346 152.435.309 2.995.064 5.170.053 150.260.320
III. Finanzanlagen
1. Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
3. Beteiligungen 0 0 0 0 0
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0 0 0 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0 0
145.124.528 9.442.346 154.566.874 3.013.134 5.170.053 152.409.955
BUCHWERTE
31.12.12 Vorjahr
--- --- ---
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 40.553 46.665
2. Geleistete Anzahlungen 0 0
40.553 46.665
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.449.341 4.615.351
2. Technische Anlagen und Maschinen - Erzeugungsanlagen 0 0
- Verteilungsanlagen 29.115.604 28.314.190
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 549.653 197.220
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.091 206.550
34.150.689 33.333.312
III. Finanzanlagen
1. Verbundene Unternehmen 0 0
2. Ausleihungen an Verbundene Unternehmen 0 0
3. Beteiligungen 0 0
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
6. Sonstige Ausleihungen 0 0
0 0
34.191.242 33.379.977

Soweit steuerlich zulässig, werden die Sachanlagen unter Berücksichtigung des Übergangs zur linearen Abschreibung zum günstigsten Zeitpunkt, planmäßig degressiv abgeschrieben.

Auf Sachanlagen die seit 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, erfolgt die planmäßige Abschreibung linear. Die Bemessung der Abschreibung orientiert sich an der planmäßigen Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes. Vermögenswerte mit Anschaffungskosten von bis zu 150 E werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Alle anderen Vermögenswerte werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Änderung der Spartenzuordnung bei den Anschaffungs- und Herstellkosten sowie den Abschreibungen ergibt sich aus einer Überprüfung des Altanlagevermögens und der damit verbundenen Neuzuordnung.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Strichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

Saarbrücken, den 31.12. 2012

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Joachim Demmer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Jörg Vogelgesang, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2012

Der Aufsichtsrat der VSE AG hat während des Geschäftsjahres 2012 seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen wahrgenommen und die Geschäftsführung durch den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht. Er ist vom Vorstand regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die beabsichtigte Geschäftspolitik, über grundsätzliche Fragen der zukünftigen Geschäftsführung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle ausführlich schriftlich und mündlich unterrichtet worden, hat mit dem Vorstand hierüber eingehend beraten und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

Im Geschäftsjahr 2012 haben fünf Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.

Schwerpunkte der Beratungen waren:

der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011,
die Geschäftslage der Gesellschaft,
die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2013, bestehend aus Ergebnis-, Bilanz-, Investitions-, Instandhaltungs-, Finanz- und Personalplan,
die Mittelfristplanung 2013 - 2015,
die Herausforderungen aus der eingeleiteten Energiewende im Saarland,
Neuaufstellung der Netzgesellschaften vor dem Hintergrund rechtlicher Vorgaben und regulatorischer Anforderungen,
Bereinigung der unmittelbaren bzw. mittelbaren Beteiligungsstruktur der VSE AG durch Verschmelzung und Verkauf nicht operativer Beteiligungsgesellschaften
Zustimmung zur Übertragung von Aktien gemäß § 4 der Satzung,
Änderung von § 7 (Aufsichtsrat), § 6 (Vorstand) und § 5 (Bekanntmachung) der Satzung,
Anpassung der Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats
Beschluss über eine Beteiligung der energis GmbH am Solarpark Freisen
Erwerb von Anteilen an der Neustromland GmbH & Co. KG durch die energis GmbH

Auch außerhalb der Sitzungen hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand Fragen der Geschäftsführung, der geschäftspolitischen Ausrichtung, der Unternehmensplanung und der strategischen Ziele sowie wichtige Einzelvorgänge besprochen.

Das Präsidium des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr einmal getagt und die ihm übertragenen Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstands vorbereitet.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem in der Hauptversammlung am 13. Februar 2012 gewählten und aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 13. Februar 2012 beauftragten Abschlussprüfers, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Bericht des Abschlussprüfers, der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats sind dem Aufsichtsrat durch den Aufsichtsratsvorsitzenden rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 22. Februar 2013 ausgehändigt und in der Sitzung umfassend erörtert worden. Der Abschlussprüfer hat an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Außerdem stand er für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt. Er hat seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 gebilligt, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt er sich an.

Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und in Ordnung befunden. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht gemäß § 313 Abs. 3 AktG mit folgendem Vermerk versehen:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts.

In der Hauptversammlung am 13. Februar 2012 wurden drei Mitglieder des Aufsichtsrats neu gewählt. Frau Bachmann sowie die Herren Hinsberger und Kany sind aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden und an deren Stelle Frau Hoffmann-Bethscheider sowie die Herren Grone und Lauer zu Mitgliedern des Aufsichtsrates gewählt worden.

In der außerordentlichen Hauptversammlung am 29. Juni 2012 wurde die Aufstockung des Aufsichtsrates auf 21 Mitglieder beschlossen. Die Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung in das Handelsregister erfolgte am 10. August 2012. Zum diesem Zeitpunkt schied Herr Grone aus dem Aufsichtsrat aus und es wurden die Herren Henz, Neumeyer und Spaniol zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt.

Von den zuständigen Gremien der Arbeitnehmerseite wurde gemäß § 4 Absatz 1 des Drittelbeteiligungsgesetzes Herr Folz benannt und durch Beschluss des Amtsgerichts Saarbrücken mit Wirkung ab dem 11. Oktober 2012 zum Mitglied des Aufsichtsrates bestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren Einsatz zum Wohl der VSE AG.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VSE-Gruppe für die im Geschäftsjahr 2012 geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Saarbrücken, den 22. Februar 2013

DER AUFSICHTSRAT

Dr. Bernd Widera, Vorsitzender

Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Jahresüberschuss 23.626.126,62 €
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 162.089,42 €
./. Dividende von 53,7 % auf das gezeichnete Kapital von 40.960.000,00 € 22.000.000,00 €
./. Einstellung in die freie Gewinnrücklage 1.500.000,00 €
Gewinnvortrag 288.216,04 €

Saarbrücken, den 22. Februar 2013

VSE AKTIENGESELLSCHAFT

Hartmann

Dr. Dornseifer

Zu Punkt 2 der TO:

„Verwendung des Bilanzgewinns“

Die Hauptversammlung beschließt gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 2 und § 58 Abs. 2 bis 4 AktG über die Verwendung des gesamten Bilanzgewinns.

Der Vorsitzende stellt den folgenden Beschluss über die Normaldividende, die Einstellung in die freie Gewinnrücklage und die Verwendung eines Restbetrages in Höhe von 288.216,04 Euro als Gewinnvortrag zur Abstimmung:

"Die Hauptversammlung beschließt, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahrs 2012 von 23.788.216,04 Euro in Höhe von 22.000.000,00 Euro als Dividende (53,7 % Dividende auf das gezeichnete Kapital von 40.960.000,00 Euro) auszuschütten, 1.500.000,00 Euro in die freie Gewinnrücklage einzustellen und den Restbetrag in Höhe von 288.216,04 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.“

Dem Beschlussvorschlag wird einstimmig zugestimmt.

Der Vorsitzende verkündet den Beschluss.