Interim / Quarterly Report • Aug 21, 2018
Interim / Quarterly Report
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| TEUR | 01.01. - 30.06.2018 | 01.01. - 30.06.2017 | Veränderung | 01.04. - 30.06.2018 | 01.04. - 30.06.2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 18.112 | 10.594 | 71,0 % | 13.056 | 6.470 | 101,8 % |
| EBITDA | 1.699 | 198 | 758,1 % | 1.724 | 963 | 79,0 % |
| EBITDA-Marge in % | 9,4 | 1,9 | n.a. | 13,2 | 14,9 | n.a. |
| EBIT | 116 | -747 | n.a. | 884 | 407 | 117,2 % |
| EBIT-Marge in % | 0,6 | -7,1 | n.a. | 6,8 | 6,3 | n.a. |
| Periodenergebnis | -464 | -630 | 26,3 % | 443 | 658 | -32,7 % |
| Ergebnis je Aktie in € | -0,03 | - | n.a. | 0,03 | - | n.a. |
| Investitionen | 3.487 | 2.482 | 40,5 % | -605 | 862 | n.a. |
| Operativer Cashflow | -24.611 | 4.401 | -659,2 % | -17.347 | 2.585 | n.a. |
| Free Cashflow | -28.098 | 1.919 | -1.564,2 % | -16.742 | 1.723 | n.a. |
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| TEUR | 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränderung | 30.06.2018 | 30.06.2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 169.220 | 170.753 | -0,9 % | 169.220 | 43.889 | 285,6 % |
| Eigenkapital | 154.895 | 154.990 | -0,1 % | 154.895 | 5.419 | 2.758,4 % |
| Eigenkapitalquote in % | 91,5 | 90,8 | n. a. | 91,5 | 12,3 | n. a. |
| Liquide Mittel | 74.242 | 102.679 | -27,7 % | 74.242 | 2.380 | 3.019,4 % |
| Zinstragende Verbindlichkeiten | 3.853 | 4.122 | -6,5 % | 3.853 | 4.630 | -16,8 % |
| Nettoverschuldung1 | -70.389 | -98.557 | -28,6 % | -70.389 | 2.250 | n.a. |
| Mitarbeiter2 | 144 | 99 | 45,5 % | 144 | 78 | 84,6 % |
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| 30.06.2018 | 31.12.2017 | Veränderung | 30.06.2018 | 30.06.2017 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlusskurs Xetra in € | 20,40 | 23,42 | -12,9 % | 20,40 | n.a. | n.a. |
| Anzahl ausgegebener Aktien | 15.825.000 | 15.825.000 | 0,0 % | 15.825.000 | n.a. | n.a. |
| Marktkapitalisierung in Mio. Euro | 322,8 | 370,6 | -47,8 % | 322,8 | n.a. | n.a. |
1 Nettoverschuldung = Zinstragende Verbindlichkeiten - freie Liquidität
2 Zzgl. 25 Leiharbeitskräfte (31. Dezember 2017: 22; 30. Juni 2017: 13)
(Vorjahr: 10,6 Mio. Euro)
(Vorjahr: 0,2 Mio. Euro)
(Vorjahr: -0,7 Mio. Euro)
im ersten Geschäftshalbjahr seit der Börsennotierung von Voltabox haben wir deutliche Fortschritte bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie erzielen können. Bereits in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018 haben wir mit hoher Intensität an der weiteren Stärkung des Fundaments von Voltabox gearbeitet. Im zweiten Quartal haben wir dann das Erreichen konkreter Meilensteine verkünden können. Im Vordergrund stehen natürlich die strategisch bedeutende vertragliche Neuordnung des Zugangs zum Intralogistik-Markt sowie die Akquisitionen von Concurrent Design und von Navitas Systems. Diese Maßnahmen sollen zur weiteren Beschleunigung der Marktdurchdringung in den besonders schnell wachsenden Marktsegmenten beitragen. Auf diese für Voltabox äußerst wichtigen Erfolge sind wir stolz und freuen uns ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen. Wir sind auch zuversichtlich, dass diese Schritte dem Unternehmen einen enormen zusätzlichen Schub verleihen und damit die Wachstumsperspektiven von Voltabox noch einmal deutlich steigern werden.
Durch die nachhaltige Bekräftigung und vorzeitige Verlängerung unserer strategischen Partnerschaft mit der Triathlon Batterien GmbH haben wir uns einen langfristigen Zugang zum weiterhin stark prosperierenden Wachstumsmarkt Intralogistik gesichert. Die seit 2014 bestehende Zusammenarbeit ist für beide Partner eine absolute Erfolgsgeschichte: Triathlon ist in der Lage, die große Nachfrage ihrer Kunden nach technologisch fortschrittlichen, sicheren und wirtschaftlichen Lithium-Ionen-Batteriesystemen abzudecken. Voltabox produziert die dafür benötigten Module zuverlässig und dank hochautomatisierter Anlagen in Serie, was die Profitabilität im zweiten Halbjahr noch einmal deutlich steigern wird. Während im 1. Quartal mit einer Schicht und im zweiten Quartal mit zwei Schichten produziert wurde, wird die Produktion im weiteren Jahresverlauf teilweise im Dreischicht-Betrieb laufen. Dadurch treiben wir unsere Marktdurchdringung voran und erarbeiten uns in kürzester Zeit eine Spitzenposition im Intralogistik-Markt.
Diese Stärke bescheinigen uns auch zunehmend die Hersteller von Gabelstaplern und große Logistik-Unternehmen. Denn seit der Erneuerung des Vertrags mit Triathlon verfügen wir über einen direkten Marktzugang als weiteren Vertriebskanal, den wir parallel effektiv nutzen werden. Diese Möglichkeit hätte sich unter den bisherigen vertraglichen Modalitäten erst ab 2020 geboten. Deshalb haben wir unser Vertriebsteam im vergangenen Halbjahr um exzellente Spezialisten mit einem großen fachlichen Know-how verstärkt.
Unserem Ziel, der globale Marktführer im Bereich von Batteriesystemen für die Intralogistik zu werden, sind wir durch die Übernahme von Navitas Systems ein großes Stück näher gekommen. Darüber hinaus eröffnet uns Navitas Anwendungen, in denen wir bisher nicht aktiv waren und die sich optimal in unser Produktspektrum ergänzen lassen. Noch steht die zum Ende des zweiten Quartals verkündete Akquisition unter dem Genehmigungsvorbehalt amerikanischer Behörden.
Wir werden den Vollzug der Übernahme aber voraussichtlich zeitnah vermelden können. In jedem Fall eröffnet uns Navitas im nordamerikanischen Markt ganz neue Perspektiven. Das Unternehmen mit Sitz in Woodridge, Illinois, hat exzellente Zell- und Batterie-Experten in seinen Reihen, die unter anderem an vielversprechenden Lösungen auf Basis von Feststoff- ("Solid State") und Lithium-Schwefel-Batterien arbeiten. Damit verfügen wir auch ab sofort über eine Anlage der Firma Manz zur Produktion von spezialisierten, individuellen Batteriezellen. So sind wir in der Lage, hochprofitable Systeme für bestimmte anspruchsvolle industrielle Anwendungen unserer Kunden zu entwickeln. Voltabox deckt damit künftig eine weitere Stufe in der Wertschöpfungskette der Elektromobilität ab - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum integrierten Systemanbieter für die vollständige Elektrifizierung!
Der nordamerikanische Markt zählt für uns zu den wichtigsten Wachstumsregionen. Navitas hat sich mit seinen "Starlifter"-Batterien eine marktführende Position in der Region erarbeitet. Mit einem engmaschigen Vertriebsnetz in den gesamten USA und Kanada verfügen Navitas und Voltabox nun gemeinsam über einen exzellenten Marktzugang. In den Verhandlungen mit den beiden Gründern und Eigentümern Nancy und Alan ElShafei waren wir gemeinsam schnell von den strategischen Perspektiven eines gemeinsamen Unternehmens überzeugt.
Im Zuge der Navitas-Übernahme werden wir unsere Struktur in den USA unserem Wachstum anpassen und uns neu aufstellen. Dazu werden wir unsere Tochtergesellschaften zeitnah unter der neuen Organisation Voltabox of North America bündeln. Parallel treiben wir unsere M&A-Wachstumsstrategie weiter voran. Wir sondieren weiterhin potentielle Zielunternehmen im Markt, um Voltabox durch Akquisitionen zielgenau zu verstärken. Zum Konsolidierungskreis des Konzerns zählt seit dem 1. Juni dieses Jahres auch die Voltabox Kunshan Co., Ltd., Kunshan, China. Wir planen, am chinesischen Standort kurzfristig eine Produktion aufzubauen, die sowohl bestimmte Vorprodukte als auch vermarktungsfähige Produkte für unsere Standorte in USA und Europa zu fertigen. Auf mittlere Sicht ist auch an die Bedienung des chinesischen Marktes gedacht.
In unseren Investitionen für 2018 ist die Erweiterung unseres Standorts in Austin, Texas, mit einem Millionenbetrag veranschlagt. Hier befinden wir uns auf einem guten Weg und werden den Rückenwind aus den neuen räumlichen und erweiterten personellen Möglichkeiten nutzen, um das Geschäft der Voltabox of Texas vor allem im nächsten Jahr massiv voranzutreiben. Wir sind zuversichtlich, dass dann die Effekte aus der Übernahme der mehr als 20 Entwickler und Projektmanager von Concurrent Design deutlich zu sehen sein werden. Der dadurch zunehmende Umsatzbeitrag wird sich dann auch positiv auf die aktuell erhöhte Personalaufwandsquote von 28,3 % auswirken.
Am Entwicklungsstandort in Aachen treibt unser Expertenteam Entwicklungen im Bereich der Leistungselektronik und des Antriebsstrangs für die vom Markt wegen der deutlichen Verkürzung der Ladezeiten geforderte Spannungslage von 800 Volt voran. Wie schon zu Jahresbeginn angekündigt stehen wir mit ersten Produkten des Segments Voltamotion kurz vor der Marktreife. So sind DC/DC Wandler etwa erforderlich, um unterschiedliche Bordnetz-Spannungslagen von Fahrzeugen im Niedervoltbereich auch von den Hochvolt-Batteriesystemen von Voltabox mit Energie zu versorgen. Darüber hinaus sorgen maßgeschneiderte Onboard-Ladegeräte gleich in mehreren Endanwendungen dafür, dass ein kritischer Engpass für die flächendeckende Nutzung aufgelöst wird.
Im Segment Voltaforce konnten wir die Produktion und Auslieferung von Starterbatterien an den Kunden BMW Motorrad erneut steigern. Speziell im zweiten Halbjahr erwarten wir einen signifikanten Anstieg des Absatzes.
Das Segment Voltapower war sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal erneut der zentrale Umsatzträger - die Produktion von Batteriemodulen für den Kunden Triathlon zur Verwendung in der Intralogistik hat hier den deutlich überwiegenden Teil ausgemacht. Für den Folgeauftrag zur Ausrüstung von 185 Trolleybussen in San Francisco hat Voltabox im zweiten Quartal mit der Serienproduktion begonnen. Darüber hinaus wurden in Delbrück die letzten Systeme für den Trolleybus-Auftrag aus dem oberösterreichischen Linz gefertigt und ausgeliefert. Im zweiten Halbjahr wird die Produktion großformatiger Hochvolt-Batteriesysteme, wie sie beispielsweise in Trolleybussen oder in Bergbaufahrzeugen zum Einsatz kommen, an den Produktionsstandorten Delbrück und Austin noch einmal deutlich gesteigert.
Im ersten Halbjahr haben Entwicklungsleistungen für Komatsu, deren Flotte von Fahrzeugen im Untertage-Bergbau wir exklusiv sukzessive elektrifizieren, zum Umsatz beigetragen. Im zweiten Quartal haben die Kolleginnen und Kollegen von unserem US-amerikanischen Tochterunternehmen Voltabox of Texas Inc. die Produktion von 10 komplexen Battery Hauler-Systemen mit spezifischem Temperaturmanagement entscheidend vorangetrieben. Weitere Systeme befinden sich derzeit in der Entwicklung. Darüber hinaus werden wir in Zukunft auch den Tagebau erschließen. Für den Systemintegrator Siemens Mining entwickelten die Kolleginnen und Kollegen in Austin ein Batteriesystem mit mehr als 60 kWh Leistung. Dieses wird aktuell in einem Muldenkipper unter Realbedingungen getestet.
In einem Pilotprojekt für die Hafenbehörde von Los Angeles wurde Voltabox von VeRail nominiert, um ein Batteriesystem mit 1,6 MWh Energieinhalt für eine 2.100 PS starke Rangierlokomotive zu liefern. Diese soll als Referenz dafür dienen, dass ein Schienenbetrieb in Seehäfen mit "Null Emissionen" möglich ist. Wir leisten auf diesem Gebiet also Pionierarbeit, welche nicht nur die kalifornische Küstenstadt bei ihren zukunftsweisenden Energiezielen maßgeblich unterstützen kann.
Für unseren Kunden aus der Land- und Bauwirtschaft, Schäffer, haben wir im zweiten Quartal den mittlerweile zweiten Prototypen entwickelt und jüngst ausgeliefert. Der Start der Serienproduktion von Batteriesystemen ist im zweiten Halbjahr geplant. Ein erster Umsatzbeitrag wird voraussichtlich ab dem vierten Quartal sichtbar werden.
Wie wir u.a. auch auf der Hauptversammlung Anfang Mai betont haben, wird sich Voltabox zu einem integrierten Systemanbieter weiterentwickeln. Es ist unser Ziel, unseren Kunden zukünftig alles aus einer Hand zu bieten, was sie für die vollständige Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge benötigen - von der Entwicklung und Produktion von Batteriesystemen bis hin zur Antriebstechnik. Schwarte Jansky, ein unter anderem im Bau von Fahrzeugen für die Milchindustrie tätiges Unternehmen, zählt zu unseren ersten Kunden, die neben einer Lösung für die Energieversorgung auch auf Antriebskomponenten von Voltabox setzen. Auf der vom 20. bis 27. September stattfindenden IAA Nutzfahrzeuge wird das Unternehmen erstmals ein Fahrzeug mit dem von uns entwickelten Prototypen, bestehend aus einem Batteriesystem mit 4 NMC-Modulen und einem Antrieb zum Ein- und Auspumpen der Milch, präsentieren. Voltabox wird auf der Messe in Hannover ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten sein.
Von unserem gesamten Auftragsbestand für die nächsten fünf Jahre, also bis zum 30. Juni 2023, in Höhe von ca. 1 Mrd. Euro ist in unserer Planung zum Bilanzstichtag ein Anteil von 740 Mio. Euro mit 100 Prozent gewichtet. Aufgrund unserer unverändert guten Auftragssituation und unserer zusätzlichen Vertriebsaktivitäten konnten wir den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 71,0 % auf 18,1 Mio. Euro steigern - bei einer EBIT-Marge von 0,6 %. Wie schon erwähnt, geht das Wachstum auf die sehr gute Entwicklung im Segment Voltapower und hier speziell in der Intralogistik zurück. Die Profitabilität wird im zweiten Halbjahr planmäßig aufgrund der durch die größeren Produktionsmengen bedingten Skaleneffekte sehr deutlich steigen. Größter Wachstumstreiber ist weiterhin das Segment Voltapower mit dem Marktsegment Intralogistik. Wir sind also auf einem guten Weg, unsere Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen. Unser zu Jahresbeginn ausgegebenes Umsatzziel haben wir infolge der Übernahme von Navitas Systems aktualisiert, wobei wir von einer Erstkonsolidierung im Verlauf des dritten Quartals ausgehen. Daher heben wir unsere Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von ursprünglich 60 Mio. Euro auf nunmehr 65 bis 70 Mio. Euro an. Hinsichtlich der erwarteten operativen Profitabilität haben sich keine Änderungen ergeben. Die strategisch wichtige Neugestaltung der Partnerschaft mit Triathlon belastet das EBIT im laufenden Geschäftsjahr mit rund 2 Mio. Euro, sodass die EBIT-Marge nunmehr bei etwa 7 % erwartet wird. Die vertragliche Neuordnung des Zugangs zum Intralogistik-Markt war notwendig, um das strategische Ziel der Marktführerschaft in diesem Wachstumsmarkt abzusichern. Wir gehen von unveränderten Investitionskosten in Höhe von rund 13,4 Mio. Euro aus.
Auf unserer ersten Hauptversammlung als börsennotierte Aktiengesellschaft am 9. Mai dieses Jahres haben wir unseren Aktionären aufgezeigt, an welchem Punkt sich Voltabox auf dem Wachstumspfad befindet, was wir in den ersten Monaten nach dem erfolgreichen Börsengang operativ erreicht haben und was wir uns für die Zukunft vorgenommen haben. Mit unseren ambitionierten Zielen möchten wir erreichen, dass unsere Lösungen die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland und weltweit maßgeblich gestalten und sich so die Voltabox-Aktie für seine Teilhaber zu einer lukrativen Anlage entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Batteriesystemen konzentriert sich Voltabox ganz bewusst auf nachhaltig margenstarke, weniger preisumkämpfte Marktsegmente, in denen für herausfordernde industrielle Massenanwendungen hochspezialisierte Batterie-Lösungen im Hoch- und Niedervoltbereich gefragt sind.
Die Aktienmärkte zeigten sich im zweiten Quartal zum Teil deutlich verunsichert von den weltweiten wirtschaftspolitischen Spannungen. Insbesondere der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China, dessen Entwicklung und Zuspitzung kaum zuverlässig prognostiziert werden konnte, sowie die Spirale der Ankündigung von Strafzöllen zwischen den USA und der EU führten zu Zurückhaltung bei Privatanlegern und Investoren. Auch der Aktienkurs der Voltabox konnte sich dem nicht entziehen. Ende Juni wurde das Unternehmen vom Markt mit rund 323 Mio. Euro bewertet.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre außerordentlichen Leistungen sowie bei unseren Geschäftspartnern, Kunden und Aktionären für ihr Vertrauen bedanken.
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| Jürgen Pampel | Andres Klasing |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand Finanzen |
Trotz eines im ersten Quartal deutlichen Rückgangs der Industrieproduktion und gleichzeitig verhältnismäßig geringer Auftragseingänge wurde die konjunkturelle Situation der deutschen Wirtschaft im Branchendurchschnitt zunächst positiv beurteilt. Dennoch sagten die Prognosen allgemein geringere Zuwachsraten voraus. Ein potentieller Rückgang der Wirtschaftsaktivität in Verbindung mit höheren Preisen durch eine verstärkt von nationalstaatlichen Interessen geleitete Handelspolitik der USA wurde von den internationalen Finanzmärkten als das größte Konjunkturrisiko angesehen. Von ebensolcher Bedeutung waren die seit Jahresbeginn deutlich steigenden Zinsen sowie der zunehmend größere Zinsabstand zwischen US-Staatspapieren und Bundestiteln.
Zum Ende des ersten Quartals stand der überwiegende Teil der privaten Anleger trotz Konsolidierungsphase am deutschen Aktienmarkt noch auf der Käuferseite. Doch bereits zu Beginn des zweiten Quartals fiel der Börse Frankfurt Sentiment-Index auf 0. Gleichzeitig stimmte die Marktlage die eher mittelfristig orientierten institutionellen Investoren nach den Gewinnmitnahmen wieder zeitweise leicht optimistisch. Letztlich trübte sich jedoch das Stimmungsbild bei beiden Anlegergruppen ein, da die Gefahr einer nachhaltigen Korrektur der Aktienmärkte als immer realistischer angesehen wurde. Entscheidend dafür war unter anderem das zunehmend geopolitische Risiko der US-Politik bezüglich des Atomvertrags mit dem Iran sowie enttäuschende Zahlen des Einkaufsmanager-Index im Euroraum.
Die negative Stimmung machte sich zunächst vor allem bei den institutionellen Investoren bemerkbar und es waren zunehmend Leerverkäufe zu beobachten. Privatanleger reagierten darauf zunächst kaum. Doch in der Folge erfasste auch sie das pessimistische Bild, sodass deren Stimmungsindikator auf den geringsten Wert seit fast fünf Jahren fiel. Dass sich an diesem Bild auch zum Quartalsende nichts mehr änderte, lag auch an den von der US-Administration angekündigten diversen Strafzöllen und den damit verbundenen Risiken für die Weltkonjunktur.
Zusammenfassend haben die wichtigsten deutschen Aktienindizes das erste Halbjahr 2018 uneinheitlich abgeschlossen. Während der DAX ein Minus von -4,7 % aufwies, lagen der SDAX mit 0,5 % und der TecDAX mit 6,4 % leicht im Plus. Der DAXsector Technology (CXKH), in dem die Technologiewerte zusammengefasst sind, beendete das erste Halbjahr ebenfalls mit einem Verlust von 6,8 %.
Dieses volatile und allgemein schwache Marktumfeld hatte auch Auswirkungen auf die Voltabox-Aktie. Der Wertverlust des Titels beträgt im ersten Halbjahr 12,9 %. Von einem Anfangskurs von 23,42 Euro ausgehend wurde Mitte März das Hoch bei 26,70 Euro erreicht. In der Folge wurde die Aktie zunehmend auch durch geringe Handelsumsätze belastet. Dabei wurden vor allem zum Ende des zweiten Quartals mehrere charttechnische Unterstützungslinien durchbrochen, ohne dass nachhaltige Aufwärtsbewegungen zur kurzfristigen Trendumkehr einsetzten. Kurz vor Ende des ersten Halbjahres wurde mit 19,92 Euro der Tiefstkurs innerhalb der ersten sechs Monate dieses Jahres erreicht. Der Schlusskurs am 29. Juni betrug 20,40 Euro. Das entspricht einer Marktkapitalisierung der Voltabox AG von rund 322,8 Mio. Euro zu diesem Stichtag bzw. einem Börsenwertverlust von rund 47,8 Mio. Euro im Verlauf des ersten Halbjahres.
Maßgeblich für das Unternehmenswachstum im ersten Quartal 2018 war die sehr gute operative Geschäftsentwicklung mit Batteriemodulen für den Einsatz in Gabelstaplern sowie mit Batteriesystemen für den Einsatz in Trolleybussen. Darüber hinaus hat erstmals auch die Serienproduktion von Batteriesystemen für ein Untertage-Bergbau-Fahrzeug zum Umsatzwachstum beigetragen. Weiterhin trug die Serienproduktion von Starterbatterien für Motorräder zum Umsatz bei.
Im Berichtszeitraum war der Geschäftsverlauf des Voltabox Konzerns wesentlich von der Entwicklung, der Produktion und dem Absatz von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für anspruchsvolle industrielle Anwendungen im Segment Voltapower geprägt. Relevante Branchen sind der öffentliche Personennahverkehr (Trolleybusse) sowie die Intralogistik (Gabelstapler und fahrerlose Transportfahrzeuge). Parallel zum weiteren Ausbau unseres Entwicklungsstandorts Aachen wurde dort die Produktentwicklung im Bereich der Leistungselektronik forciert. Die US-amerikanische Tochtergesellschaft Voltabox of Texas steuerte im Berichtszeitraum einen Umsatzanteil von rund 18 % bei.
In den ersten sechs Monaten erzielte die Voltabox AG einen Konzernumsatz von 18,1 Mio. Euro (Vorjahr: 10,6 Mio. Euro), was einem deutlichen Anstieg um 71,0 % entspricht. Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: Erhöhung um 0,8 Mio. Euro) ist im Wesentlichen auf die erweiterte Geschäftsaktivität und eine zweischichtige Serienproduktion von Modulen für die Intralogistik im zweiten Quartal zurückzuführen. Die aktivierten Entwicklungskosten erhöhten sich planmäßig um 38,4 % auf 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro). Bei zunehmend automatisierter Produktion erhöhte sich der Materialaufwand nur unterproportional um 49,4 % auf 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 7,3 Mio. Euro), was überwiegend auf veränderte Wechselkurse bei der Beschaffung von Zellen zurückzuführen ist. Die Materialeinsatzquote sank entsprechend auf 60,1 % (Vorjahr: 68,8 %). Damit ergibt sich für den Berichtszeitraum ein Rohertrag in Höhe von 10,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,3 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 58,9 % entspricht (Vorjahr: 59,3 %). Der Personalaufwand stieg vor allem durch die Akquisition von Concurrent Design sowie weitere Neueinstellungen in Entwicklung, Projektmanagement, Produktion und Verwaltung um 83,1 % auf 5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote beläuft sich entsprechend auf 28,3 % (Vorjahr: 26,5 %).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 758,1 % auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 9,4 % entspricht (Vorjahr: 1,9 %). Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen von 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -0,7 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der Umsatzsteigerung erhöhte sich die EBIT-Marge deutlich auf 0,6 % (Vorjahr: -7,1 %). Trotz eines leicht reduzierten Finanzergebnisses in Höhe von -0,4 Mio. Euro (Vorjahr: -0,3 Mio. Euro) und Ertragssteuern in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro Ertrag, im Wesentlichen aus der Veränderung latenter Steuern) erreichte der Voltabox-Konzern im Berichtszeitraum ein leicht verbessertes Konzernergebnis in Höhe von -0,5 Mio. Euro (Vorjahr: -0,6 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,03 Euro.
Die Bilanzsumme hat sich zum 30. Juni 2018 leicht auf 169,2 Mio. Euro verringert (31. Dezember 2017: 170,8 Mio. Euro), was hauptsächlich auf den Rückgang der flüssigen Mittel zurückzuführen ist.
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 6,4 Mio. Euro auf 37,5 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 31,1 Mio. Euro). Gründe für diesen Anstieg sind die Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts um 2,6 Mio. Euro infolge der Übernahme von Concurrent Design, Inc. und der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 3,0 Mio. Euro auf 19,4 Mio. Euro aufgrund der Aktivierung von Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Batteriesysteme und Komponenten der Leistungselektronik.
Das kurzfristige Vermögen verringerte sich auf 131,7 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 139,6 Mio. Euro). Während sich die Vorräte um 1,1 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 11,7 Mio. Euro auf 33,7 Mio. Euro aufgrund der dynamischen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten erhöhten, lag der Rückgang vor allem in den flüssigen Mitteln begründet, die um 28,4 Mio. Euro auf 74,2 Mio. Euro abnahmen. Dies ist im Wesentlichen durch Aufwendungen für den operativen Geschäftsbetrieb im Zusammenhang mit der dynamischen Wachstumsstrategie im Markt für Intralogistik verursacht. Auf die Kaufpreiszahlung für die Übernahme der Concurrent Design, Inc. entfallen 2,6 Mio. Euro. Unterdessen stiegen die sonstigen Vermögenswerte infolge der vorzeitigen Neuregelung des Kooperationsvertrages mit dem Partner Triathlon im Wesentlichen durch die Aktivierung des einmaligen Investitionszuschusses für den Kapazitätsaufbau auf 8,5 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 0,3 Mio. Euro).
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht auf 8,8 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 8,4 Mio. Euro).
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,9 Mio. Euro auf 5,5 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 7,4 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen sowie sonstiger kurzfristiger Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten um 0,1 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro leicht abgebaut werden.
Das Eigenkapital der Voltabox AG blieb mit 154,9 Mio. Euro nahezu unverändert (31. Dezember 2017: 155,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg vor dem Hintergrund der leicht reduzierten Bilanzsumme auf 91,5 % (31. Dezember 2017: 90,8 %).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum deutlich auf -24,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,4 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die starke Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 19,4 Mio. Euro. Ursächlich hierfür war wiederum die Gewährung längerer Zahlungsziele an den Kooperationspartner Triathlon als vertriebsunterstützende Maßnahme im Sinne einer Absatzfinanzierung unseres Kunden. Des Weiteren nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva um 1,3 Mio. Euro ab, während sie im Vorjahr um 6,5 Mio. Euro angestiegen waren. Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge reduzierten sich infolge von Wechselkurseffekten auf -3,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,0 Mio. Euro).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit reduzierte sich im Berichtszeitraum um 1,0 Mio. Euro auf -3,5 Mio. Euro (Vorjahr: -2,5 Mio. Euro), was im Wesentlichen durch etwas erhöhte Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie in immaterielle Vermögenswerte begründet ist.
Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 74,2 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 102,7 Mio. Euro).
Der Vorstand bedient sich regelmäßig wesentlicher Kennzahlen, um den wirtschaftlichen Erfolg der operativen Umsetzung seiner Unternehmensstrategie messen zu können. Das Steuerungssystem berücksichtigt dabei in der Art und/oder Höhe einmalige bzw. außerordentliche Effekte auf die Leistungsindikatoren, insbesondere beim Aufbau der jungen Geschäftssegmente Elektromobilität und Mechanik. Aufgrund dieser Sondereinflüsse werden die internen Zielgrößen in der Regel - abhängig vom jeweiligen Planungshorizont - als Bandbreiten für die Messung und Steuerung der operativen Leistungsfähigkeit festgelegt. Auf Basis einer mittelfristigen Planung wird die relative Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen Konzernumsatz, EBIT-Marge und Investitionen unter Berücksichtigung von Erfahrungskurveneffekten innerhalb eines Korridors betrachtet. Vor dem Hintergrund der dynamischen Wachstumsstrategie wird damit einer vorausschauenden Unternehmenssteuerung sowohl im Sinne einer risiko- als auch einer chancenorientierten Unternehmensführung Rechnung getragen.
Im ersten Halbjahr 2018 haben sich im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2017 ausführlich unter "Chancen- und Risikobericht" beschriebenen Chancen und Risiken keine wesentlichen Änderungen ergeben. Der Geschäftsbericht 2017 ist im Internet unter www.voltabox.ag in der Rubrik Investor Relations verfügbar.
Der Vorstand hat seine Prognose für das laufende Jahr sowie die wesentlichen Annahmen für deren Ableitung im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 ausführlich erläutert.
Demnach erwartet der Vorstand angesichts der guten Auftragssituation für 2018, dass Voltabox in den bisher besetzten Marktsegmenten bei zunehmender Profitabilität signifikant stärker als der Markt wächst. Aufgrund der für das dritte Quartal erwarteten Erstkonsolidierung von Navitas Systems, LLC hat die Voltabox AG ihre Umsatzprognose von ursprünglich 60 Mio. Euro auf nunmehr 65 bis 70 Mio. Euro angehoben. Hinsichtlich der erwarteten operativen Profitabilität haben sich keine Änderungen ergeben. Die für die Absicherung der angestrebten Marktführerschaft im Wachstumsmarkt Intralogistik strategisch wichtige Neugestaltung der Partnerschaft mit Triathlon belastet das EBIT im laufenden Geschäftsjahr allerdings mit rund 2 Mio. Euro, sodass die EBIT-Marge im Gesamtjahr nunmehr bei etwa 7 % (statt zuvor rund 10 %) erwartet wird. Neben der Intralogistik wird das Marktsegment Bergbau ein wesentlicher Wachstumstreiber sein.
Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 13,4 Mio. Euro aus. Die aktivierten Eigenleistungen werden im laufenden Jahr planmäßig rund 43 % der Investitionssumme betragen.
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| TEUR bzw. lt. Angabe | 2017 | Seit Jahresbeginn/ 1. Halbjahr 2018 | Prognose 2018 alt | Prognose 2018 neu |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Leistungsindikatoren | ||||
| Konzernumsatz | 27.273 | 18.112 | rund 60 Mio. Euro | 65 Mio. Euro bis 70 Mio. Euro |
| EBIT-Marge | 2,1 % | 0,6 % | rund 10 % | rund 7 % |
| Investitionen | 6.328 | 3.487 | rund 13,4 Mio. Euro | rund 13,4 Mio. Euro |
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| TEUR | 01.01.- 30.06.2018 | 01.01.- 30.06.2017 | 01.04.- 30.06.2018 | 01.04.- 30.06.2017 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 18.112 | 10.594 | 13.056 | 6.470 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 146 | 71 | 105 | -6 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 457 | 845 | -694 | -63 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 2.849 | 2.059 | 1.522 | 1.261 |
| Gesamtleistung | 21.564 | 13.569 | 13.989 | 7.662 |
| Materialaufwand | -10.891 | -7.291 | -6.860 | -2.985 |
| Rohertrag | 10.673 | 6.278 | 7.129 | 4.677 |
| Personalaufwand | -5.132 | -2.803 | -3.108 | -1.621 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -1.569 | -945 | -840 | -556 |
| Wertminderung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -14 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.842 | -3.277 | -2.297 | -2.093 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 116 | -747 | 884 | 407 |
| Finanzerträge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzierungsaufwendungen | -352 | -258 | -131 | -128 |
| Finanzergebnis | -352 | -258 | -131 | -128 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -236 | -1.005 | 753 | 279 |
| Ertragssteuern | -228 | 375 | -310 | 379 |
| Periodenergebnis | -464 | -630 | 443 | 658 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | -0,03 | n.a. | 0,03 | n.a. |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | -0,03 | n.a. | 0,03 | n.a. |
| Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien (unverwässert) | 15.825.000 | n.a. | 15.825.000 | n.a. |
| Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien (verwässert) | 15.825.000 | n.a. | 15.825.000 | n.a. |
| Sonstiges Ergebnis | ||||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | 370 | 75 | 545 | 354 |
| Gesamtergebnis | -94 | -555 | 988 | 1.012 |
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| TEUR | 30.06.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 19.432 | 16.481 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 5.818 | 3.187 |
| Sachanlagen | 8.634 | 8.125 |
| Latente Steuern | 3.660 | 3.337 |
| 37.544 | 31.130 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 5.326 | 4.206 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 33.723 | 22.069 |
| Forderungen gegen nahestehende Personen | 9.930 | 10.413 |
| Ertragsteueransprüche | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögenswerte | 8.455 | 256 |
| Flüssige Mittel | 74.242 | 102.679 |
| 131.676 | 139.623 | |
| Summe Aktiva | 169.220 | 170.753 |
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| TEUR | 30.06.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 15.825 | 15.825 |
| Kapitalrücklage | 126.384 | 126.384 |
| Neubewertungsrücklage | 0 | 0 |
| Gewinn-/Verlustvortrag | 13.800 | 4.108 |
| Konzernergebnis | -464 | 9.692 |
| Währungsdifferenzen | -650 | -1.019 |
| 154.895 | 154.990 | |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Finance Lease | 14 | 16 |
| Langfristige Darlehen | 3.413 | 3.532 |
| Latente Steuern | 5.391 | 4.840 |
| 8.818 | 8.388 | |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | ||
| Kurzfristiger Anteil der Verbindlichkeiten aus Finance Lease | 36 | 42 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil der langfristigen Darlehen | 390 | 532 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.496 | 3.591 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen | 925 | 1.813 |
| Sonstige Rückstellungen | 60 | 142 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 600 | 1.255 |
| 5.507 | 7.375 | |
| Summe Passiva | 169.220 | 170.753 |
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| TEUR | 01.01.- 30.06.2018 | 01.01.- 30.06.2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -236 | -1.005 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.569 | 945 |
| Finanzergebnis | 352 | 258 |
| Gewinn (-), Verlust (+) aus Anlagenabgang des Sach- und Finanzanlagevermögens | 4 | -8 |
| Zunahme (+), Abnahme (-) der anderen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen | -455 | 30 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | -3.753 | 1.046 |
| Zunahme (-), Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, anderer Forderungen und sonstiger Aktiva | -19.369 | -2.428 |
| Abwertung immaterieller Vermögenswerte | 14 | 0 |
| Zunahme (-), Abnahme (+) der Vorräte | -1.120 | -712 |
| Zunahme (+), Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva | -1.265 | 6.533 |
| Gezahlte Zinsen | -352 | -258 |
| Ertragsteuern | 0 | 0 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | -24.611 | 4.401 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 0 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -701 | -376 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -2.786 | -2.106 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | 0 | 0 |
| Erhaltene Zinsen | 0 | 0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -3.487 | -2.482 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -331 | -769 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 0 | 321 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finance Lease | -8 | -31 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -339 | -479 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -28.437 | 1.440 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 102.679 | 940 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 74.242 | 2.380 |
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| Bilanzgewinn | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Neubewertungsrücklage | Rücklage aus der Währungsumrechnung | Gewinnvortrag | Konzernergebnis |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Januar 2017 | 100 | 1.244 | 0 | 0 | 4.108 | 0 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -630 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 597 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 597 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 597 | 0 | -630 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 30. Juni 2017 | 100 | 1.244 | 0 | 597 | 4.108 | -630 |
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| TEUR | Gesamt |
|---|---|
| 1. Januar 2017 | 5.452 |
| Periodenergebnis | -630 |
| Währungsumrechnung | 75 |
| Sonstiges Ergebnis | 75 |
| Gesamtergebnis | -555 |
| Ausschüttung | 522 |
| 30. Juni 2017 | 5.419 |
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| Bilanzgewinn | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Neubewertungsrücklage | Rücklage aus der Währungsumrechnung | Gewinnvortrag | Konzernergebnis |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Januar 2018 | 15.825 | 126.384 | 0 | -1.019 | 13.800 | 0 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -464 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 370 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 370 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 370 | 0 | -464 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 30. Juni 2018 | 15.825 | 126.384 | 0 | -650 | 13.800 | -464 |
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| TEUR | Gesamt |
|---|---|
| 1. Januar 2018 | 154.990 |
| Periodenergebnis | -464 |
| Währungsumrechnung | 370 |
| Sonstiges Ergebnis | 370 |
| Gesamtergebnis | -94 |
| Ausschüttung | 0 |
| 30. Juni 2018 | 154.895 |
Der Konzernzwischenabschluss der Voltabox AG zum 30. Juni 2018 ist nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, die auch im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 verwendet wurden. Es gelten die am Bilanzstichtag gültigen Standards des International Accounting Standards Board (IASB) sowie die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Comitee (IFRIC).
Form und Inhalt des Konzernhalbjahresberichts entsprechen den Berichtspflichten der Deutschen Börse. Der Bericht stellt, unter Berücksichtigung des Berichtszeitraums, eine Aktualisierung des Geschäftsberichts dar. Sein Augenmerk liegt auf dem aktuellen Berichtszeitraum und sollte in Verbindung mit dem Geschäftsbericht und den dort enthaltenen Zusatzinformationen über das Unternehmen gelesen werden. Der genannte Geschäftsbericht ist im Internet unter www.voltabox.ag einzusehen.
Zum Konsolidierungskreis der Voltabox AG gehören die 100-prozentigen Tochtergesellschaften Voltabox of Texas, Inc., Austin, Texas, USA, Concurrent Design, Inc., Austin, Texas, USA und Voltabox Kunshan Co., Ltd., Kunshan, China.
Die Kapitel "Finanz- und Vermögenslage" sowie "Ertragslage" geben einen detaillierten Überblick und spezifische Erläuterungen über die Konzerngewinn- und Verlustrechnung, die Konzernbilanz sowie die Konzernkapitalflussrechnung der Voltabox AG.
Zum 30. Juni 2018 gab es gegenüber dem 31. Dezember 2017 keine Veränderungen in der Zusammensetzung der Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane.
Am 29. Juni 2018 hat der Vorstand der Voltabox AG beschlossen, sämtliche Anteile an der Navitas System LLC für umgerechnet 37 Mio. Euro (43 Mio. USD) zu erwerben. Die Übernahme von Navitas steht noch unter dem Genehmigungsvorbehalt durch verschiedene US-Behörden.
Zum 30. Juni 2018 gab es gegenüber dem 31. Dezember 2017 keine Veränderungen in der Zusammensetzung mit den nahestehenden Personen.
Auf eine Prüfung oder prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses wurde verzichtet.
Wir versichern nach bestem Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Delbrück, 21. August 2018
Der Vorstand
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| 21. August | Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2018 - 1. Halbjahr |
| 3./4. September | Equity Forum Herbstkonferenz, Frankfurt am Main |
| 25. Oktober | Berenberg Discovery USA Konferenz, New York |
| 13. November | Zwischenmitteilung zum 30. September 2018 - 9 Monate |
| 27./28. November | Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
Voltabox AG
Artegastraße 1
33129 Delbrück
Phone: +49 5250 9930-0
Fax: +49 5250 9930-901
E-Mail: [email protected]
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