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Voltabox AG — Annual Report (ESEF) 2022
Jun 13, 2023
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Zusammengefasster Lagebericht
13 Grundlagen des Konzerns
Geschäftsmodell
Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) ist ein technologiegetriebener Anbieter für Elektromobilitätslösungen in industriellen Anwendungen. Kerngeschäft sind sichere, hochentwickelte und leistungsstarke Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis, die modular und in Serie gefertigt werden. Die Batteriesysteme finden vor allem Verwendung in Bau- und Landmaschinen sowie Elektro- und Hybrid-Bussen. Darüber hinaus ist Voltabox über die Tochtergesellschaft GreenCluster GmbH im Bereich der infrastrukturellen Energiegewinnung tätig.
Das Geschäftsmodell von GreenCluster sieht die Planung, den Vertrieb, die Installation und den Handel von Photovoltaik-Modulen vor. Mit dem Angebot richtet sich das Unternehmen an gewerbliche Kunden. Anknüpfungspunkte zum Kerngeschäft der Voltabox AG ergeben sich über stationäre Energiespeicher auf Basis von Lithium-Ionen Modulen. Die Gesellschaft erwartet, im kommenden Jahr entsprechende ganzheitliche Lösungen für Kunden anbieten zu können.
Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Produktion von Batteriesystemen an ein Unternehmen der Triathlon Gruppe outgesourct. Dies dient der Schaffung von Synergien und trägt zur Senkung der Produktionskosten und der Liquiditätsbindung bei.
Im Laufe des Jahres 2022 hat die Voltabox AG über die Gründung der 80-prozentigen Tochtergesellschaft GreenCluster GmbH den Einstieg in den Bereich der Nutzung erneuerbarer Energien forciert.
Unternehmensstruktur
Die Voltabox Aktiengesellschaft (im Folgenden: Voltabox AG) mit Sitz in 33100 Paderborn, Technologiepark 32, Deutschland, ist eine nach deutschem Recht errichtete Aktiengesellschaft. Die Aktien der Voltabox AG werden an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment Prime Standard gehandelt. Wesentliche Anteilseigner der Voltabox AG zum Bilanzstichtag waren die Trionity Invest GmbH (Anteil am Grundkapital gem. der letzten Stimmrechtsmitteilung vom 14. Januar 2022 i.H.v. 30,21 %) sowie die EW-Trade AG (Anteil von 18,89 % gem. Stimmrechtsmitteilung vom 03. Mai 2022).
Nach dem Bilanzstichtag, am 07. Februar 2023, erwarb die Triathlon Holding GmbH das gesamte Aktienpaket der Trionity Invest GmbH, das gemäß der Mitteilung vom 13. Februar 2023 zu diesem Zeitpunkt 37,16 % des Grundkapitals umfasste. Die im November 2022 durchgeführte Kapitalerhöhung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Handelsregister eingetragen. Die im Rahmen dieser Kapitalerhöhung von der Trionity Invest GmbH gezeichneten Aktien sind ebenfalls Bestandteil des Kaufvertrags und zwischenzeitlich in den Besitz der Triathlon Holding GmbH übergegangen.
Satzungsmäßiger Geschäftsgegenstand der Voltabox AG (nachfolgend auch „Unternehmen“, „Gesellschaft“ oder „Voltabox“) ist die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Lösungen für die Elektromobilität – insbesondere Lithium-Ionen-Batteriesysteme – sowie die Verwaltung von Patenten, Lizenzen und Gebrauchsmustern. Die Gesellschaft kann andere Gesellschaften im In- und Ausland erwerben oder sich an solchen beteiligen, Zweigniederlassungen errichten, die Vertretung anderer Unternehmen übernehmen und Unternehmensverträge abschließen sowie alle sonstigen Maßnahmen ergreifen und Rechtsgeschäfte vornehmen, die zur Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes zu dienen geeignet erscheinen, soweit sie keiner gesonderten Erlaubnis bedürfen.
Voltabox AG Verwaltungssitz Paderborn
Zum Konsolidierungskreis des Voltabox-Konzerns gehören die in ihrem Kerngeschäft ruhenden 100-prozentigen Tochtergesellschaften Voltabox of Texas, Inc. (Cedar Park, Texas, USA) und die Voltabox of North America, Inc. (Cedar Park, Texas, USA) sowie die 80-prozentige Tochtergesellschaft GreenCluster GmbH. An der ForkOn GmbH (Haltern am See) hält die Voltabox AG eine Beteiligung in Höhe von rund 9 %.
100 % 80 % 9 %
Voltabox of Texas, Inc.* GreenCluster GmbH ForkOn GmbH
Cedar Park, Texas, USA Paderborn Haltern am See
100 %
Voltabox of North America, Inc.
Cedar Park, Texas, USA
*ruhend / kein operatives Geschäft
Finanzielle Leistungsindikatoren
Der Vorstand bedient sich regelmäßig wesentlicher Kennzahlen, um den wirtschaftlichen Erfolg der operativen Umsetzung seiner Unternehmensstrategie messen zu können. Das Steuerungssystem berücksichtigt dabei in der Art und/oder Höhe einmalige bzw. außerordentliche Effekte auf die Leistungsindikatoren.
Aufgrund der volatilen Geschäftsentwicklung werden die internen Zielgrößen teilweise im Rahmen von Bandbreiten festgelegt.
EBITDA-Marge
Die EBITDA-Marge zeigt die operative Ertragsfähigkeit der Voltabox. In der Berichterstattung zur Prognose erfolgt die Angabe des EBITDA als relative Kennzahl oder als absolute Größe.
Konzernumsatz
Der Vorstand verfolgt dabei bewusst eine flache und agile Hierarchie-Struktur. Der Vorstand entwickelt die Strategie des Unternehmens und bindet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in die konkrete Ausgestaltung mit ein. Daraus ergeben sich Oberziele und entsprechende Folgeaktivitäten. Die Strategie wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Vor dem Hintergrund der strategischen Positionierung als Anbieter technologisch anspruchsvoller Elektromobilitäts- und Infrastrukturlösungen nutzt der Vorstand im Rahmen seiner Unternehmenssteuerung auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. Diese sind für die Steuerung des Konzerns unwesentlich.
Die Gesellschaft verfügt über ein Planungs- und Kontrollsystem. Dieses beinhaltet unter anderem ein kontinuierliches Controlling der Monats- und Jahresplanungen. Der Vorstand sowie der Aufsichtsrat der Voltabox AG erhalten im Rahmen einer regelmäßigen Berichterstattung über die Geschäftsentwicklung ein ausführliches Reporting. Diese Berichte dokumentieren mögliche Abweichungen von den Plangrößen in einem Soll-Ist-Vergleich und bilden die Basis für unternehmerische Entscheidungen.
Der Umsatz setzt sich aus der Leistungserbringung gegenüber externen Dritten zusammen. Interne Leistungserbringungen werden konsolidiert.
Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2022 ist die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 20 auf 26 (Vorjahr: 46 Mitarbeiter) gesunken. Von den Neueinstellungen entfielen 6 auf die neu gegründete Tochtergesellschaft GreenCluster GmbH. Die Fluktuationsquote – ohne die Streichung von vorherigen Planstellen – sank auf 48,1 % (Vorjahr: 79,6 %). Der Anteil der bei Voltabox beschäftigten weiblichen Mitarbeiterinnen ist auf 11,5 % gestiegen (Vorjahr: 6,5 %). Mit einem Wert von 26,9 % ist zudem die Akademikerquote gesunken (Vorjahr: 30,4 %). Die Schwerbehindertenquote liegt bei 0,0 % (Vorjahr: 2,2 %). Das Durchschnittsalter beläuft sich auf 36,1 Jahre (Vorjahr: 42,9 Jahre) und die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist auf 1,8 Jahre gesunken (Vorjahr: 3,1 Jahre).
Der Personalaufwand betrug im Berichtszeitraum 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro). Davon entfielen 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) auf Lohn- und Gehaltskosten, 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,0 Mio. Euro) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. Voltabox nutzte im Geschäftsjahr keine Kurzarbeit.
Verteilung der fest angestellten Mitarbeiter auf die Standorte
| Standort | 31.12.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Paderborn, Deutschland | 25 | 45 | -44,4 % |
| Texas, USA | 1 | 1 | 0,0 % |
| Gesamt | 26 | 46 | -43,5 % |
Liquidität
Die Finanzmittel haben sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:
| In TEUR | 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 800 | 410 |
Die liquiden Mittel haben sich zum Stichtag in Folge von durchgeführten Kapitalmaßnahmen erhöht. Allgemein ist die Liquiditäts- und Refinanzierungs- lage der Gesellschaft nach dem Wechsel der Anker- aktionäre und damit einhergehender Zusagen der Unterstützung deutlich stabilisiert.
Qualität und Umwelt
Die Voltabox AG hat ein Managementsystem nach dem Standard der ISO 9001 etabliert.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen im Berichtsjahr
Das Berichtsjahr war maßgeblich geprägt von den direkten und indirekten Folgen des russischen Angriffs- krieges auf die Ukraine. Mit der Invasion der russischen Armee auf ukrainisches Territorium am 24. Februar nahm das Jahr 2022 bereits zu einem frühen Zeitpunkt eine Wendung, die größtenteils nicht für möglich gehal- ten worden ist. Nachdem die Volkswirtschaften in den Jahren zuvor maßgeblich durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie limitiert worden sind, kamen zu den im Jahr 2021 sukzessive zunehmenden Inflations- und bisweilen Deflationstendenzen im Berichtsjahr neue# Die Anforderungen an Dividendenpolitik
Der Vorstand hat eine Dividendenpolitik formuliert, die dem strategischen Unternehmensziel gerecht werden soll. Die sich weiterhin vollziehende Neuausrichtung des Unternehmens und die Überarbeitung des Geschäftsmodells lassen jedoch in der aktuellen Situation keine Definition einer langfristigen Dividendenstrategie zu. Im Berichtsjahr hat die Voltabox AG ein negatives Ergebnis erwirtschaftet. Entsprechend verzichten Vorstand und Aufsichtsrat auf den Vorschlag zur Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2022.
Forschung und Entwicklung
Aufwendungen für Forschung & Entwicklung fielen im Geschäftsjahr 2022 nicht an (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro).
Sonstige Steuerungsgrößen
Zur Steuerung von Voltabox werden neben den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren weitere Steuerungsgrößen verwendet. Diese sonstigen Steuerungsgrößen sind im Vergleich zu den Leistungsindikatoren von nachrangiger Bedeutung. Als Indikator zur Steuerung bzw. Gradmesser für den planmäßigen Eintritt der Weiterentwicklung der Organisation zieht der Vorstand insbesondere die Freie Liquidität heran.
Marktentwicklung 2022
Für das Jahr 2022 wurde für den gesamten Lithium-Ionen-Batteriemarkt ein ungebremst steiles Wachstum prognostiziert. Der Branchenverband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI registrierte im Berichtsjahr ein Produktionsplus von rund vier Prozent und sprach von einem „starken Jahr für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie“. Während die nominalen Erlöse um zwölf Prozent auf einen Rekordwert gestiegen seien, hätte der Bereich Batterien maßgeblich zu diesem Wachstum beigetragen. Die Produktgruppe zählt zu den Bereichen mit den höchsten Zuwächsen. Hier stiegen die Erlöse um rund 14 %. Gemäß der Studie „Battery Monitor 2022“12, die in gemeinsam von der RWTH Aachen und der Beratungsgesellschaft Roland Berger erstellt worden ist, beläuft sich die Nachfrage nach Lithium-Batterien für „Commercial Vehicles“ im Jahr 2022 auf rund 38 GWh. Noch im Jahr 2020 betrug die Nachfrage gemäß den herangezogenen Quellen bestehend aus Daten von IHS Markit sowie qualitativen Feldinterviews mit Marktteilnehmern rund 22 GWh. Das gesamte globale Nachfragevolumen, d.h. auch für Pkw sowie Stationärspeicher, beläuft sich demnach in 2022 auf 657 GWh (nach 254 GWh im Jahr 2020).
Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr von Voltabox ist im Wesentlichen entsprechend den Erwartungen des Vorstands verlaufen. Der Umsatz in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro) setzt sich vor allem aus Erträgen durch erbrachte Serviceleistungen, den Verkauf von Batteriesystemen sowie Erlösen aus dem Handel und der Installation von Photovoltaik-Modulen über die neu gegründete Tochtergesellschaft GreenCluster zusammen. Die Realisierung von Umsätzen beschränkte sich dabei vor allem auf das vierte Quartal 2022.
Die prognostizierten Umsätze von rund 2,5 Mio. Euro und das EBITDA von rund -2,5 Mio. Euro sind zwar entsprechend den Erwartungen eingetreten, das Geschäftsergebnis setzt sich infolge der beschriebenen Entwicklungen jedoch anders zusammen als bei der Prognoseaufstellung angenommen. Der freie Cashflow von weniger als -2,5 Mio. Euro konnte nicht realisiert werden.
Herausforderungen in Form der Energiekrise hinzu. den Umwelt- und Arbeitsschutz haben wir in unser Managementsystem integriert. Diese sind somit ein fester Bestandteil des Unternehmensleitbilds. Die erfolgreiche Zertifizierung erfolgte im Geschäftsjahr 2022 auf Basis der im Rahmen der Reorganisation überarbeiteten Strukturen und Prozesse.
In der Folge haben sich die globalen Konjunkturaussichten deutlich gegenüber den ursprünglichen Erwartungen der Wirtschaftsforschungsinstitute eingetrübt. Ein hohes Inflationsniveau und der starke Anstieg der Energiekosten haben im Jahr 2022 zu erhöhten Produktionskosten für die Unternehmen geführt. Parallel ließ die Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar nach. Die globalen Lieferketten konnten sich zwar in den zurückliegenden Monaten entspannen, doch unterjährig hatten verschiedene Industriezweige weiterhin mit Problemen in der Belieferung und Teileverfügbarkeit zu kämpfen. Die Industrieproduktion blieb entsprechend gedämpft. Der global spürbare Nachfragerückgang trug zuletzt zu einer Verbesserung der Situation auf den Handelsrouten bei.
Speziell in Deutschland entwickelte sich aufgrund der starken Abhängigkeit von russischem Erdgas eine intensive Diskussion um Wege aus der Energieversorgungsunsicherheit zu einer stärkeren Autarkie in diesem Bereich und eine Sicherstellung der Produktionsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Als stützend wurde der hohe Auftragsbestand in der verarbeitenden Industrie angesehen, den die Unternehmen gleichzeitig infolge der durch die Preissteigerungen nicht mehr so dynamisch steigenden Nachfrage nunmehr in Teilen besser abarbeiten konnten.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartete in seinem World Economic Outlook von Januar 2023 für das vergangene Jahr ein globales Wachstum von 3,4 %. Das preisbereinigte Wachstum für Deutschland wird für 2022 mit 1,9 % angegeben. Demnach konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht nur gut gegen global wirkende Faktoren behaupten, sondern auch spezifischen nationalen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel trotzen.
(Entwicklung des BIP zum Vorquartal, preis-, saison- und kalenderbereinigt: Q1 0,8 %; Q2 0,1 %; Q3: 0,5 %; Q4: -0,4 %)
Erst im November konnte das DIW-Konjunkturbarometer Hoffnung durch einen leichten Anstieg verbreiten. Gleichwohl blieben auch zu diesem Zeitpunkt die Aussichten düster. Entscheidend für die Erholung war die inzwischen deutlich reduzierte Wahrscheinlichkeit für eine Gasmangellage in Deutschland. Darüber hinaus wirkten auch die politisch induzierten Entlastungspakete stützend. Als Belastungsfaktor wirkte die globale Wirtschaftsleistung auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Bei hoher Kapazitätsauslastung insbeson-dere der verarbeitenden Industrie manifestierte sich im zweiten Halbjahr der Eindruck, dass die Auftragseingänge stagnieren oder sogar rückläufig sind. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex bestätigte diese Entwicklung. Nach zuvor sechs Rückgängen in Folge stieg der Index im Schlussmonat Dezember wieder an und deutete auf eine verbesserte Stimmung in der deutschen Wirtschaft hin. Unter dem Strich zeigt die Entwicklung der deutschen Wirtschaft aber, dass sie krisenresistent ist. Die befürchtete Winterrezession ist ausgeblieben.
Auch mit Blick auf die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 kann festgestellt werden, dass die Befürchtungen zunächst weit dramatischer waren als letztlich der tatsächliche Verlauf. Noch zu Jahresbeginn herrschte gemäß ifo-Geschäftsklimaindex noch eine gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Kurz vor dem Ausbruch der Ukraine-Krise erreichte der Index mit 98,9 Punkten seinen Höchststand im laufenden Jahr.3 Die deutsche Wirtschaft setzte trotz des nicht ausgeschlossenen Ausbruchs einer russischen Aggression gegen die Ukraine auf eine Verbesserung ihrer Situation – insbesondere mit Blick auf das Ende der Coronakrise. Bereits einen Monat später war diese Annahme deutlich überholt. Der Ausbruch des Kriegs in der Ukraine ließ die Erwartungen drastisch einbrechen.4 Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin zeigte vor allem ab dem Halbjahr eine deutliche Reaktion auf infolge des Ukraine-Kriegs entstandenen wirtschaftspolitischen Unsicherheiten. So sackte der Index von durchschnittlich über 90 Punkten im zweiten Quartal auf 71,8 Punkte im Juli ab.5 Als Ergebnis der geringen Nachfrage – durch die Inflation verteuerten – Export-Waren aus Deutschland und hohen Importpreisen für Energie war die deutsche Handelsbilanz im Juli erstmals seit langem negativ.
1 Vgl. Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten (sachverstaendigenrat-wirtschaft.de)
2 https://www.imf.org/-/media/Files/Publications/WEO/2023/Update/January/English/text.ashx
3 ifo Geschäftsklimaindex steigt trotz Ukrainekrise (Februar 2022) | Fakten | ifo Institut
4 Krieg in der Ukraine lässt ifo Geschäftsklimaindex abstürzen (März 2022) | Fakten | ifo Institut
5 DIW Berlin: DIW-Konjunkturbarometer Juli: Deutsche Wirtschaft weiter mit viel Gegenwind
6 DIW Berlin: DIW-Konjunkturbarometer November: Aussichten trotz leichter Erholung weiterhin trüb
7 ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (Dezember 2022) | Fakten | ifo Institut
8 DIW Berlin: DIW-Konjunkturbarometer Januar: Deutsche Wirtschaft kommt kurzfristig mit blauem Auge davon
9 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
10 Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2022 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
16 Jahresfinanzbericht (HGB) 2022
17 Jahresfinanzbericht (HGB) 2022
Die Realisierung von Umsätzen beschränkte sich dabei vor allem auf das vierte Quartal 2022.
Noch im Jahr 2020 betrug die Nachfrage gemäß den herangezogenen Quellen bestehend aus Daten von IHS Markit sowie qualitativen Feldinterviews mit Marktteilnehmern rund 22 GWh. Das gesamte globale Nachfragevolumen, d.h. auch für Pkw sowie Stationärspeicher, beläuft sich demnach in 2022 auf 657 GWh (nach 254 GWh im Jahr 2020). Gemäß dem Marktforschungsinstitut Prece-
11 Prozent auf einen Rekordwert gestiegen seien, hätte der Bereich Batterien maßgeblich zu diesem Wachstum beigetragen. Die Produktgruppe zählt zu den Bereichen mit den höchsten Zuwächsen. Hier stiegen die Erlöse um rund 14 %. Gemäß der Studie „Battery Monitor 2022“12, die in gemeinsam von der RWTH Aachen und der Beratungsgesellschaft Roland Berger erstellt worden ist, beläuft sich die Nachfrage nach Lithium-Batterien für „Commercial Vehicles“ im Jahr 2022 auf rund 38 GWh.
Das prognostizierte Umsatz von rund 2,5 Mio. Euro und das EBITDA von rund -2,5 Mio. Euro sind zwar entsprechend den Erwartungen eingetreten, das Geschäftsergebnis setzt sich infolge der beschriebenen Entwicklungen jedoch anders zusammen als bei der Prognoseaufstellung angenommen. Der freie Cashflow von weniger als -2,5 Mio. Euro konnte nicht realisiert werden.
zen und Handelskonflikte sorgen also auch indirekt für eine höhere Nachfrage nach Elektrofahrzeugen – sowohl bei Privatverbrauchern als auch seitens der Industrie.
mit den Batteriesystemen hinter den Möglichkeiten zurück, die auf Basis der vorliegenden Kundenbestellungen hätten realisiert werden können. Der Vorstand konnte jedoch im Geschäftsjahr durch die hohe Auslastung der GreenCluster GmbH im Bereich Installation und Handel davon ausgehen, die Prognoseziele zu erreichen, und hat daher keine Anpassung der Prognose vornehmen müssen.
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Die Realisierung von Umsätzen beschränkte sich dabei vor allem auf das vierte Quartal 2022.# Jahresfinanzbericht (HGB) 2022
Wesentliche Einflussfaktoren für den Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf des Voltabox-Konzerns war im Berichtsjahr noch erheblich von der Produktionsverlagerung und langen Zulaufzeiten von Produktionsmaterial geprägt. Die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine, Inflationstendenzen, lange Lieferzeiten bei verschiedensten Produktionsmaterialien erheblich verzögert. Diese Entwicklung konnte durch die Gründung und den sehr schnellen Markteintritt der GreenCluster GmbH spürbar kompensiert werden. Faktisch blieb daher das Geschäft
Die Gesellschaft hat zum Ende des Jahres 2021 die Produktion vom ehemaligen Unternehmenssitz Delbrück nach Freiberg, Sachsen, verlagert und dort in einer hochmodernen Batterieproduktionsanlage in Zusammenarbeit mit einem Fertigungspartner wieder aufgebaut. Die Verlagerung und die Wiederinbetriebnahme haben anstatt der ursprünglich angenommenen 6 Monate 10 Monate in Anspruch genommen.
Gleichzeitig realisierte ein Projektteam die Gründung der GreenCluster GmbH und realisierte den damit verbundenen Einstieg in das Geschäft mit Photovoltaik-Lösungen. Die Auslegung und Installation von sowie der Handel mit Photovoltaik-Modulen stellte sich unmittelbar nach Markteintritt und dem Start der Vertriebsaktivitäten als sehr dynamisch und umsatzstark dar. Entsprechende Fachkräfte und eine erhebliche Anzahl von Neukunden konnten gewonnen werden.
Ertragslage des Voltabox-Konzerns
Der Voltabox-Konzern hat mit einem Umsatzrückgang von -14,5 % auf rund 3,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro) die zuletzt negative Umsatzentwicklung fortgesetzt. Die als finanzieller Leistungsindikator definierte Kenngröße EBITDA beträgt im Berichtsjahr -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,7 Mio. Euro). Die ursprüngliche Prognose vom 28. April 2022 mit einem Umsatz von 2,5 Mio. Euro und einem EBITDA von -2,5 Mio. Euro konnte gleichwohl übertroffen werden. In der Folge stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,7 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von -77,1 % entspricht (Vorjahr: -105,7 %). Nach planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro) stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf -3,9 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend auf -130,6 % (Vorjahr: -285,7 %).
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von -4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -8,7 Mio. Euro). Damit hat die Gesellschaft die ursprünglich ausgegebene Prognose des Free Cashflow, der mit weniger als -2,5 Mio. Euro erwartet wurde, nicht erreicht.
So erwirtschaftete der Voltabox-Konzern im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis in Höhe von -4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -12,8 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,23 Euro.
Vermögenslage des Voltabox-Konzerns
Der Finanzmittelbestand stieg zum Bilanzstichtag auf 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro) an. Die Vermögenswerte des Voltabox-Konzerns sind zum Bilanzstichtag hauptsächlich aufgrund des Vorratsaufbaus auf 6,6 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 5,7 Mio. Euro) gestiegen. Die langfristigen Vermögenswerte sanken im Wesentlichen durch die Abwertung der Finanzanlagen auf 1,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,6 Mio. Euro). Dabei haben sich die Sachanlagen durch Investitionen auf 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,2 Mio. Euro) erhöht. Die Finanzanlagen belaufen sich auf 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,4 Mio. Euro).
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten i.H.v. 0,2 Mio. Euro bestehen ausschließlich aus den langfristigen Verbindlichkeiten aus Leasing-Verhältnissen (31. Dezember 2021: 0,0 Mio. Euro).
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 4,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 4,0 Mio. Euro). Der Saldo beinhaltet im Wesentlichen sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten von 2,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,1 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen reduzierten sich auf 1,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,8 Mio. Euro) und die kurzfristigen Leasing-Verbindlichkeiten auf 0,1 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,3 Mio. Euro).
Das Eigenkapital des Voltabox-Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: -3,6 Mio. Euro). Entsprechend ergibt sich ein Free Cashflow von -3,0 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro).
Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Voltabox-Konzerns
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Voltabox-Konzerns stand im abgelaufenen Geschäftsjahr die strategische Neuausrichtung der Gesellschaft im Zeichen. So hat sich das Umsatzniveau des Unternehmens im Berichtsjahr leicht reduziert.
Die Tochtergesellschaft GreenCluster hat nach einem wenige Der Umsatz wies einen Rückgang von 14,5 % zum Vorjahr auf. Das EBIT des Voltabox-Konzerns betrug -3,9 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von -130,6 % (Vorjahr: -285,7 %) entspricht. Das EBITDA des Konzerns betrug -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,7 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von -77,1 % (Vorjahr: -105,7 %).
Der Vorstand ist zum Zeitpunkt der Aufstellung der Prognose noch davon ausgegangen, dass der Produktionsanlauf des Kerngeschäfts Batteriesysteme bereits zu Beginn des 2. Halbjahres erfolgen wird. Der tatsächliche Produktionsbeginn hat sich jedoch durch lange Lieferzeiten bei verschiedensten Produktionsmaterialien erheblich verzögert. Diese Entwicklung konnte durch die Gründung und den sehr schnellen Markteintritt der GreenCluster GmbH spürbar kompensiert werden. Faktisch blieb daher das Geschäft
13 Wochen dauernden Aufbau von Strukturen und Prozessen, bspw. im Bereich des Einkaufs, der Verwaltung oder der Montage-Teams, zügig erste Umsätze erzielt.
Die Gesellschaft hat zum Ende des Jahres 2021 die Produktion vom ehemaligen Unternehmenssitz Delbrück nach Freiberg, Sachsen, verlagert und dort in einer hochmodernen Batterieproduktionsanlage in Zusammenarbeit mit einem Fertigungspartner wieder aufgebaut. Die Verlagerung und die Wiederinbetriebnahme haben anstatt der ursprünglich angenommenen 6 Monate 10 Monate in Anspruch genommen.
Gleichzeitig realisierte ein Projektteam die Gründung der GreenCluster GmbH und realisierte den damit verbundenen Einstieg in das Geschäft mit Photovoltaik-Lösungen. Die Auslegung und Installation von sowie der Handel mit Photovoltaik-Modulen stellte sich unmittelbar nach Markteintritt und dem Start der Vertriebsaktivitäten als sehr dynamisch und umsatzstark dar. Entsprechende Fachkräfte und eine erhebliche Anzahl von Neukunden konnten gewonnen werden.
AG und des Voltabox-Konzerns erhöhen. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhungen wurde das Grundkapital der Voltabox AG durch Ausgabe von 1.582.500 bzw. 1.740.749 neuen Stammaktien unter Nutzung des Genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre erhöht. Die neuen Aktien wurden zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie zzgl. eines Agios ausgegeben. Die Eintragung der ersten Kapitalmaßnahme in das Handelsregister erfolgte am 28.04.2022. Die zweite Kapitalerhöhung ist nach dem Bilanzstichtag am 15.02.2023 in das Handelsregister eingetragen worden, sodass im Abschluss des Berichtsjahres ein Sonderposten im Eigenkapital in Höhe von 1,9 Mio. Euro gebildet wurde (Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage).
Die ursprüngliche Annahme war, dass der Konzern ab dem Beginn des zweiten Halbjahres in der Produktion von Batteriesystemen tätig werden kann. Tatsächlich konnten die Batteriesysteme jedoch erst ab Oktober 2022 produziert werden. Gleichzeitig konnte durch die Gründung der GreenCluster eine weitere Umsatz- und Ertragsquelle aufgebaut werden, die bereits ab dem Beginn des zweiten Halbjahres positive Effekte beigesteuert hat. Insgesamt wurden daher erstmals im vierten Quartal 2022 vollständig Synergieeffekte aus der Kombination von historischem Kerngeschäft und neugeschaffenen Bereichen realisiert.
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich auf 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Dies ergibt sich im Wesentlichen aus Personaldienstleistungen von 0,3 Mio. Euro, einer Steuererstattung von 0,2 Mio. Euro und der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro.
Einen wesentlichen Beitrag zur Liquiditätssicherung der Voltabox AG und des Konzerns stellten die im Geschäftsjahr 2022 durchgeführten Kapitalerhöhungen dar, welche die finanzielle Solidität und Bilanzqualität der Voltabox AG und des Voltabox-Konzerns erhöhen. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhungen wurde das Grundkapital der Voltabox AG durch Ausgabe von 1.582.500 bzw. 1.740.749 neuen Stammaktien unter Nutzung des Genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre erhöht. Die neuen Aktien wurden zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie zzgl. eines Agios ausgegeben. Die Eintragung der ersten Kapitalmaßnahme in das Handelsregister erfolgte am 28.04.2022. Die zweite Kapitalerhöhung ist nach dem Bilanzstichtag am 15.02.2023 in das Handelsregister eingetragen worden, sodass im Abschluss des Berichtsjahres ein Sonderposten im Eigenkapital in Höhe von 1,9 Mio. Euro gebildet wurde (Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage).
Die Tochtergesellschaft GreenCluster hat nach einem wenige Der Umsatz wies einen Rückgang von 14,5 % zum Vorjahr auf. Das EBIT des Voltabox-Konzerns betrug -3,9 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von -130,6 % (Vorjahr: -285,7 %) entspricht. Das EBITDA des Konzerns betrug -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,7 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von -77,1 % (Vorjahr: -105,7 %).
Der Vorstand ist zum Zeitpunkt der Aufstellung der Prognose noch davon ausgegangen, dass der Produktionsanlauf des Kerngeschäfts Batteriesysteme bereits zu Beginn des 2. Halbjahres erfolgen wird. Der tatsächliche Produktionsbeginn hat sich jedoch durch lange Lieferzeiten bei verschiedensten Produktionsmaterialien erheblich verzögert. Diese Entwicklung konnte durch die Gründung und den sehr schnellen Markteintritt der GreenCluster GmbH spürbar kompensiert werden. Faktisch blieb daher das Geschäft
13 Wochen dauernden Aufbau von Strukturen und Prozessen, bspw. im Bereich des Einkaufs, der Verwaltung oder der Montage-Teams, zügig erste Umsätze erzielt.
AG und des Voltabox-Konzerns erhöhen. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhungen wurde das Grundkapital der Voltabox AG durch Ausgabe von 1.582.500 bzw. 1.740.749 neuen Stammaktien unter Nutzung des Genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre erhöht. Die neuen Aktien wurden zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie zzgl. eines Agios ausgegeben. Die Eintragung der ersten Kapitalmaßnahme in das Handelsregister erfolgte am 28.04.2022. Die zweite Kapitalerhöhung ist nach dem Bilanzstichtag am 15.02.2023 in das Handelsregister eingetragen worden, sodass im Abschluss des Berichtsjahres ein Sonderposten im Eigenkapital in Höhe von 1,9 Mio. Euro gebildet wurde (Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage).
Die ursprüngliche Annahme war, dass der Konzern ab dem Beginn des zweiten Halbjahres in der Produktion von Batteriesystemen tätig werden kann. Tatsächlich konnten die Batteriesysteme jedoch erst ab Oktober 2022 produziert werden. Gleichzeitig konnte durch die Gründung der GreenCluster eine weitere Umsatz- und Ertragsquelle aufgebaut werden, die bereits ab dem Beginn des zweiten Halbjahres positive Effekte beigesteuert hat. Insgesamt wurden daher erstmals im vierten Quartal 2022 vollständig Synergieeffekte aus der Kombination von historischem Kerngeschäft und neugeschaffenen Bereichen realisiert.
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich auf 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Dies ergibt sich im Wesentlichen aus Personaldienstleistungen von 0,3 Mio. Euro, einer Steuererstattung von 0,2 Mio. Euro und der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro.
Einen wesentlichen Beitrag zur Liquiditätssicherung der Voltabox AG und des Konzerns stellten die im Geschäftsjahr 2022 durchgeführten Kapitalerhöhungen dar, welche die finanzielle Solidität und Bilanzqualität der Voltabox AG und des Voltabox-Konzerns erhöhen. Im Rahmen dieser Kapitalerhöhungen wurde das Grundkapital der Voltabox AG durch Ausgabe von 1.582.500 bzw. 1.740.749 neuen Stammaktien unter Nutzung des Genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre erhöht. Die neuen Aktien wurden zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie zzgl. eines Agios ausgegeben. Die Eintragung der ersten Kapitalmaßnahme in das Handelsregister erfolgte am 28.04.2022. Die zweite Kapitalerhöhung ist nach dem Bilanzstichtag am 15.02.2023 in das Handelsregister eingetragen worden, sodass im Abschluss des Berichtsjahres ein Sonderposten im Eigenkapital in Höhe von 1,9 Mio. Euro gebildet wurde (Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage).
Chancen- und Risikobericht
Chancenbericht
Durch die Neugründung der GreenCluster GmbH und den damit verbundenen Einstieg in den Handel und die Installation von Haus- und Anlagentechnik im Bereich der Energieversorgung, insbesondere Photovoltaikanlagen und Energiespeicher, haben sich neue Chancen für Voltabox ergeben.
Risikobericht
Die Voltabox AG hat ein dem Geschäftsvolumen angemessenes Risikomanagementsystem etabliert. Das nachfolgend erläuterte Risikomanagement bezieht sich entsprechend gleichermaßen auf die Voltabox AG wie auch auf den Voltabox-Konzern. Zu den Risikomanagementzielen und -methoden in Bezug auf die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang (Note (35)).
Die sich ständig verbessernden Technologien im Zusammenhang mit Batterien sowie politischer Druck und entsprechende regulatorische Programme zur Erreichung von „Zero-Emission-Vorgaben“ treiben die Entwicklung voran. Gleichzeitig tritt neben politisch induzierten Anreizen oder auch Vorgaben zur Einhaltung von Grenzwerten an die Hersteller inzwischen auch eine erhöhte organische Nachfrage seitens der Kunden. Dies trifft zunächst vor allem auf den Bereich des Pkw-Absatzes zu. Doch die Elektrifizierung nehme auch abseits des Pkw-Massenmarktes rasant an Geschwindigkeit auf.
Die Branchenbeobachter von BloombergNEF machen dies an einzelnen Ländern mit dem Fokus auf den asiatischen Raum fest: So seien demnach in China aktuell 685.000 rien an. Insbesondere der Aspekt Nachhaltigkeit werde gemäß den Autoren der Studie immer bedeutender.
Die zurückliegende Neuausrichtung der Voltabox, der Aufbau neuer Geschäftsbereiche, die Abspaltung defizitärer Aktivitäten und die Adressierung von Kundengruppen innerhalb industrieller Anwendungen vollzieht sich – trotz zahlreicher politischer und wirtschaftspolitischer Entwicklungen mit globalem Ausmaß und erheblicher Unsicherheiten über die konjunkturelle Stabilität – verändert mit hoher Dynamik. Die Treiber für die Entwicklung sind laut Electric Vehicle Outlook 2022¹⁵ des Marktforschungsinstituts BloombergNEF u.a. die sich ständig verbessernden Technologien im Zusammenhang mit Batterien sowie politischer Druck und entsprechende regulatorische Programme zur Erreichung von „Zero-Emission-Vorgaben“.
Darüber hinaus kann die sukzessive stärkere Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und führenden Innovatoren der E-Mobility-Branche für Voltabox eine Chance darstellen, um einen besseren Zugang zu neuen Technologien, Produkten, Teilmärkten und ggf. auch über das Netzwerk zu Kundengruppen zu erhalten.
Finanzlage der Voltabox AG
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stand im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Eindruck des erfolgreichen Neustart der Voltabox AG. Die Fixkosten konnten durch die Verzögerungen im Bereich der Produktion von Batteriesystemen nicht ausreichend gedeckt, aber gleichzeitig durch die Gründung der GreenCluster GmbH in Teilen kompensiert werden. Die Finanzlage ist infolge der durchgeführten Kapitalerhöhungen gestärkt.
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Vermögenslage der Voltabox AG
Die Vermögenswerte der Voltabox AG haben sich zum Bilanzstichtag hauptsächlich durch die Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Die flüssigen Mittel betragen nunmehr 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,4 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind leicht auf 2,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,2 Mio. Euro) angewachsen.
Der Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Bilanzstichtag komplett entfallen (31. Dezember 2021: 0,01 Mio. Euro).
Auf der Passiv-Seite sanken die Rückstellungen auf 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,1 Mio. Euro). Demgegenüber stiegen die Verbindlichkeiten auf 2,9 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,6 Mio. Euro). Vor allem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 0,7 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,8 Mio. Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 1,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,8 Mio. Euro).
Das Eigenkapital der Voltabox AG stieg aufgrund des erfolgten Neustarts der Voltabox AG. Die Fixkosten konnten durch die Verzögerungen im Bereich der Produktion von Batteriesystemen nicht ausreichend gedeckt, aber gleichzeitig durch die Gründung der GreenCluster GmbH in Teilen kompensiert werden. Die Finanzlage ist infolge der durchgeführten Kapitalerhöhungen gestärkt.
Die Voltabox AG weist im Berichtszeitraum folglich ein Jahresdefizit in Höhe von -3,4 Mio. Euro (Vorjahr: -13,0 Mio. Euro) aus.
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 1,3 Mio. Euro auf 5,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 3,7 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,0 Mio. Euro) sowie den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Die flüssigen Mittel betragen nunmehr 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,4 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind leicht auf 2,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,2 Mio. Euro) angewachsen.
Der Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Bilanzstichtag komplett entfallen (31. Dezember 2021: 0,01 Mio. Euro).
Auf der Passiv-Seite sanken die Rückstellungen auf 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,1 Mio. Euro). Demgegenüber stiegen die Verbindlichkeiten auf 2,9 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,6 Mio. Euro). Vor allem die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 0,7 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,8 Mio. Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 1,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,8 Mio. Euro).
Das Eigenkapital der Voltabox AG stieg aufgrund des Jahresergebnisses und der Kapitalerhöhung auf 2,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,4 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 35,3 % (31. Dezember 2021: 27,4 %).
Finanzlage der Voltabox AG
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtszeitraum auf -2,7 Mio. Euro (Vorjahr: -8,2 Mio. Euro) erhöht. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro). Die Auszahlungen für das Sachanlagevermögen in Höhe von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) und in immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) bilden die CAPEX-Investitionen von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) ab.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich infolge der durchgeführten Kapitalerhöhung auf 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,3 Mio. Euro) einen deutlichen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,5 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 5,1 Mio. Euro).
Die langfristigen Vermögenswerte sanken um 0,8 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,4 Mio. Euro). Während die immateriellen Vermögensgegenstände unwesentlich auf 0,03 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,0 Mio. Euro) und die Sachanlagen auf 0,05 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,01 Mio. Euro) anstiegen, wurden die Finanzanlagen auf 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,4 Mio. Euro) abgewertet.
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit verringerte sich im Berichtszeitraum leicht auf -3,6 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Ertragslage der Voltabox AG (Einzelabschluss)
Die Voltabox AG musste mit einer Umsatzverringerung von 62,3 % im Einzelabschluss auf rund 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 5,6 Mio. Euro) einen deutlichen Rückgang der Erlöse registrieren. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich auf 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 10,2 Mio. Euro).
Die EBIT-Marge hat sich, beeinflußt im Wesentlichen durch die angepasste Kostenstruktur, trotz des niedrigen Umsatzniveaus auf -165,1 % (Vorjahr: -249,1 %) verbessert.
Der Materialaufwand sank um 67,1 % auf 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,2 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022 ein Rohergebnis in Höhe von 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 72,6 % entspricht (Vorjahr: 196,8 %).
Der Personalaufwand sank vor allem durch die deutliche geplante Reduktion innerhalb der Personalstruktur um 82,6 % auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote verbesserte sich entsprechend und beträgt 35,6 % (Vorjahr: 77,4 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auf 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro).
Vor stark verringerten planmäßigen Abschreibungen von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro) und außerplanmäßigen Wertminderungen von 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 10,1 Mio. Euro) verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge reduzierte sich entsprechend auf -114,7 % (Vorjahr: -9,4 %).
Die Voltabox AG weist im Berichtszeitraum folglich ein Jahresdefizit in Höhe von -3,4 Mio. Euro (Vorjahr: -13,0 Mio. Euro) aus.
Finanzlage des Voltabox-Konzerns
Die Vermögens- und Finanzlage hat sich durch die angepasste Kostenstruktur, den Produktionsanlauf des Kerngeschäfts und die Kapitalerhöhung verbessert. Die Ertragslage ist weiterhin defizitär. Gleichzeitig ist der Konzern infolge der neugegründeten Gesellschaft gewachsen. Die Vermögenslage war im Berichtsjahr insbesondere durch den Aufbau von Working Capital und durch Kapitalerhöhungen geprägt – aber auch durch die Zuführung sonstiger kurzfristiger Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 26,2 % (31. Dezember 2021: 30,0 %).
Vermögenslage des Voltabox-Konzerns
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 5,6 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 4,1 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der flüssigen Mittel zurückzuführen. Die liquiden Mittel betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 0,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,4 Mio. Euro).
Die Vorräte wurden auf 0,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,1 Mio. Euro) aufgebaut. Der Wert der Vorräte bezieht sich ausschließlich auf die neugegründete GreenCluster GmbH. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gleichzeitig auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,2 Mio. Euro). Die Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen haben sich hingegen auf 0,0 Mio. Euro reduziert (31. Dezember 2021: 1,0 Mio. Euro).
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte betragen 2,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,4 Mio. Euro).
Finanzlage des Voltabox-Konzerns
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtszeitraum auf -2,7 Mio. Euro (Vorjahr: -8,2 Mio. Euro) erhöht. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro). Die Auszahlungen für das Sachanlagevermögen in Höhe von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) und in immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) bilden die CAPEX-Investitionen von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) ab.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich infolge der durchgeführten Kapitalerhöhung auf 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen auf 5,6 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 4,1 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der flüssigen Mittel zurückzuführen. Die liquiden Mittel betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 0,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,4 Mio. Euro).
Die Vorräte wurden auf 0,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,1 Mio. Euro) aufgebaut. Der Wert der Vorräte bezieht sich ausschließlich auf die neugegründete GreenCluster GmbH. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gleichzeitig auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,2 Mio. Euro). Die Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen haben sich hingegen auf 0,0 Mio. Euro reduziert (31. Dezember 2021: 1,0 Mio. Euro).
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte betragen 2,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,4 Mio. Euro).
Ertragslage des Voltabox-Konzerns
Die Ertragslage ist weiterhin defizitär. Gleichzeitig ist der Konzern infolge der neugegründeten Gesellschaft gewachsen. Die Vermögenslage war im Berichtsjahr insbesondere durch den Aufbau von Working Capital und durch Kapitalerhöhungen geprägt – aber auch durch die Zuführung sonstiger kurzfristiger Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 26,2 % (31. Dezember 2021: 30,0 %).
Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Voltabox AG
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stand im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Eindruck des erfolgreichen Neustart der Voltabox AG. Die Fixkosten konnten durch die Verzögerungen im Bereich der Produktion von Batteriesystemen nicht ausreichend gedeckt, aber gleichzeitig durch die Gründung der GreenCluster GmbH in Teilen kompensiert werden. Die Finanzlage ist infolge der durchgeführten Kapitalerhöhungen gestärkt.
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) leicht verringert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 1,3 Mio. Euro auf 5,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 3,7 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,0 Mio. Euro) sowie den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Die flüssigen Mittel betragen nunmehr 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,4 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind leicht auf 2,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,2 Mio. Euro) angewachsen.
Das Eigenkapital der Voltabox AG stieg aufgrund des Jahresergebnisses und der Kapitalerhöhung auf 2,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,4 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 35,3 % (31. Dezember 2021: 27,4 %).
Die Ertragslage ist weiterhin defizitär. Gleichzeitig ist der Konzern infolge der neugegründeten Gesellschaft gewachsen. Die Vermögenslage war im Berichtsjahr insbesondere durch den Aufbau von Working Capital und durch Kapitalerhöhungen geprägt – aber auch durch die Zuführung sonstiger kurzfristiger Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 26,2 % (31. Dezember 2021: 30,0 %).
Finanzlage der Voltabox AG
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -3,6 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) leicht verringert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Vermögenslage der Voltabox AG
Finanzlage der Voltabox AG
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtszeitraum auf -3,6 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) leicht verringert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Ertragslage der Voltabox AG (Einzelabschluss)
Die Voltabox AG musste mit einer Umsatzverringerung von 62,3 % im Einzelabschluss auf rund 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 5,6 Mio. Euro) einen deutlichen Rückgang der Erlöse registrieren. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich auf 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 10,2 Mio. Euro).
Die EBIT-Marge hat sich, beeinflußt im Wesentlichen durch die angepasste Kostenstruktur, trotz des niedrigen Umsatzniveaus auf -165,1 % (Vorjahr: -249,1 %) verbessert.
Der Materialaufwand sank um 67,1 % auf 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,2 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022 ein Rohergebnis in Höhe von 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge von 72,6 % entspricht (Vorjahr: 196,8 %).
Der Personalaufwand sank vor allem durch die deutliche geplante Reduktion innerhalb der Personalstruktur um 82,6 % auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote verbesserte sich entsprechend und beträgt 35,6 % (Vorjahr: 77,4 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken auf 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 6,8 Mio. Euro).
Vor stark verringerten planmäßigen Abschreibungen von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,6 Mio. Euro) und außerplanmäßigen Wertminderungen von 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 10,1 Mio. Euro) verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf -2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -0,5 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge reduzierte sich entsprechend auf -114,7 % (Vorjahr: -9,4 %).
Finanzlage des Voltabox-Konzerns
Die Vermögens- und Finanzlage hat sich durch die angepasste Kostenstruktur, den Produktionsanlauf des Kerngeschäfts und die Kapitalerhöhung verbessert. Die Ertragslage ist weiterhin defizitär. Gleichzeitig ist der Konzern infolge der neugegründeten Gesellschaft gewachsen. Die Vermögenslage war im Berichtsjahr insbesondere durch den Aufbau von Working Capital und durch Kapitalerhöhungen geprägt – aber auch durch die Zuführung sonstiger kurzfristiger Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 26,2 % (31. Dezember 2021: 30,0 %).
Finanzlage des Voltabox-Konzerns
Ertragslage des Voltabox-Konzerns
Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Voltabox AG
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -3,6 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) leicht verringert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich im Berichtszeitraum auf -3,6 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) leicht verringert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) gesunken. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten betrug im Berichtsjahr 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Vermögenslage der Voltabox AG
Die Vermögenswerte der Voltabox AG haben sich zum Bilanzstichtag hauptsächlich durch die Zunahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 1,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Die flüssigen Mittel betragen nunmehr 0,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 0,4 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind leicht auf 2,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 2,2 Mio. Euro) angewachsen.
Ertragslage der Voltabox AG (Einzelabschluss)
Risikobericht
Risikomanagement
Im Rahmen einer risikoorientierten Unternehmensführung nutzt Voltabox ein Risikomanagementsystem.
Unter einem internen Kontrollsystem werden die vom Management im Unternehmen eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen verstanden, die auf die organisatorische Umsetzung der Entscheidungen des Managements gerichtet sind. Dabei werden folgende Zielsetzungen angestrebt:
- Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit,
- Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie die Sicherung der Wirksamkeit der Kontrollen im Konzernrechnungslegungsprozess
- Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen gesetzlichen und satzungsmäßigen Regelungen.
Risikomanagement
Die Verantwortung für das Risikomanagement liegt zentral beim Vorstand. Der Vorstand informiert sich direkt. Die entsprechenden Risiken werden durch den Vorstand kontinuierlich überwacht und gesteuert. Der Vorstand erstellt ein entsprechendes Risiko-Reporting und meldet Risiken an den Aufsichtsrat (sogenanntes Ad-hoc-Risiko-Reporting). Anhand der Risikoentwicklung leitet der Vorstand Maßnahmen ab, welche erforderlich sind, um eine Reduktion des Risikos herbeizuführen.
Die von Voltabox im Rahmen des Risiko-Monitorings laufend analysierten Risiken lassen sich folgenden Risiko-Kategorien zuordnen, die jeweils in Einzelrisiken unterteilt werden:
- Externe Risiken
- Interne Risiken
- Operative Risiken
- Finanzwirtschaftliche Risiken
Externe Risiken
Voltabox arbeitet daran, sich innerhalb des Marktes Elektromobilität neu und nachhaltig zu positionieren. Die Wettbewerbssituation im Bereich der (industriellen) Elektromobilität verändert sich aktuell rasant. Neue Marktteilnehmer treten in Erscheinung, bekannte Teilnehmer gehen Kooperationen mit Industriekonzernen ein. Daraus ergibt sich für die Voltabox AG das Risiko einer Reduzierung der potenziellen Kundenbasis. Zudem besteht das Risiko, dass Konkurrenz-Unternehmen mit den der Voltax AG vergleichbaren Produkten aufgrund von Skaleneffekten eine verbesserte Preisstruktur erzielen können.
Die Bedeutung der aufgezeigten Chancen wird zusammenfassend als gering eingestuft. Der Vorstand erwartet daher die im Prognosebericht erläuterte Entwicklung des Geschäftsverlaufs.
Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und dem stärker werdenden Handlungsdruck für die Politik, die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen, erfährt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen derzeit einen starken Schub – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. So hält das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in einer jüngst vorgelegten Kurzstudie fest, dass „das Wachstum bei den Aufdachanlagen bis 30 Kilowatt sowie der Zuwachs bei den PV-Heimspeichern“ zu den wichtigsten Trends zähle. Der Abbau regulatorischer Hürden kurbele die Installation entsprechender Anlagen deutlich an.
Im Ergebnis bestehen für Voltabox insbesondere mittel- bis langfristig Chancen, welche die Gesellschaft wie im Vorjahr einheitlich als signifikant einschätzt: Die Gesellschaft kann zukünftig an den Substitutionseffekten partizipieren, die für die Anwender aus den ökonomischen und ökologischen Vorteilen gegenüber den beispielsweise bisher verwendeten Technologie-Konzepten erwachsen.
Die Elektrifizierung bzw. Substitution von herkömmlichen Antrieben durch die Lithium-Ionen-Technologie [15] sowie der daraus resultierende Wachstum von Märkten, die auf dieser Technologie basieren, eröffnet Voltabox neue Geschäftschancen. Insbesondere die Märkte für elektrische Zweiräder und Dreiräder sowie die Nutzfahrzeugflotte wachsen rasant. Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und dem stärker werdenden Handlungsdruck für die Politik, die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen, erfährt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen derzeit einen starken Schub – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. So hält das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in einer jüngst vorgelegten Kurzstudie fest, dass „das Wachstum bei den Aufdachanlagen bis 30 Kilowatt sowie der Zuwachs bei den PV-Heimspeichern“ zu den wichtigsten Trends zähle. Der Abbau regulatorischer Hürden kurbele die Installation entsprechender Anlagen deutlich an.
Die Elektrifizierung bzw. Substitution von herkömmlichen Antrieben durch die Lithium-Ionen-Technologie [15] sowie der daraus resultierende Wachstum von Märkten, die auf dieser Technologie basieren, eröffnet Voltabox neue Geschäftschancen. Insbesondere die Märkte für elektrische Zweiräder und Dreiräder sowie die Nutzfahrzeugflotte wachsen rasant.
Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und dem stärker werdenden Handlungsdruck für die Politik, die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen, erfährt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen derzeit einen starken Schub – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. So hält das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in einer jüngst vorgelegten Kurzstudie fest, dass „das Wachstum bei den Aufdachanlagen bis 30 Kilowatt sowie der Zuwachs bei den PV-Heimspeichern“ zu den wichtigsten Trends zähle. Der Abbau regulatorischer Hürden kurbele die Installation entsprechender Anlagen deutlich an.
Der Battery Monitor 2022 [16] führt als zusätzliche Treiber der Transformation innerhalb des Batteriemarktes die Aspekte Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit von Rohmaterialien, den Markt für Elektrofahrzeuge und die Nachfrage nach immer leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Batterien [16] an. Durch die Fokussierung von Partnerschaften und Kooperationen mit weiteren Unternehmen aus dem Bereich der Herstellung von Batterien erwartet Voltabox die Hebung von Synergien.
Die Strategieentwicklung von Voltabox ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Das Management versteht darunter einen kontinuierlichen, iterativen Prozess, der eine flexible Reaktion auf sich bietende Chancen und Opportunitäten ermöglicht.
- Fast 40 % der in Indien beliebten dreirädrigen Fahrzeuge seien inzwischen elektrisch unterwegs. Der Report hält zusammenfassend fest, dass heute rund 1,3 Mio. elektrische Nutzfahrzeuge (Commercial EVs) wie Busse, Lieferfahrzeuge oder Lkw im Einsatz [17] sind.
Interne Risiken
In der Risikogruppe der internen Risiken beobachtet Voltabox derzeit insbesondere die sich aus der aktuell in Umsetzung befindlichen Wachstumsstrategie resultierenden Risikofelder. Hierzu gehören vor allem personalwirtschaftliche Risiken. Die Gesellschaft ist grundsätzlich auf die Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal und Personen in Schlüsselpositionen angewiesen – insbesondere mit Blick auf den deutlichen Personalabbau in den zurückliegenden zwei Jahren. Der Bedarf an „Human Capital“ trifft in besonderem Umfang auf die Tochtergesellschaft GreenCluster zu. Der Großteil des Wertschöpfungsanteils der Gesellschaft, der auf handwerkliche Leistungen zurückgeht, ist besonders hoch. Um relevante, kostendeckende Umsätze zu erzielen, ist die GreenCluster GmbH auf ein Minimum an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in Teams die Installation von Anlagen vornehmen, angewiesen. Anders gesagt sorgt bei diesem Geschäftsmodell jede oder jedes weitere Mitarbeiter/in bzw. jedes weitere Team für einen signifikant höheren Hebelfaktor der Preisvorteile, die sich durch die strategischen Vorteile auf der Einkaufsebene ergeben.
Sollte Voltabox in Zukunft kein qualifiziertes Personal in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen, könnten die strategischen und wirtschaftlichen Ziele der Gesellschaft möglicherweise nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt erreicht werden, was nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hätte.
Operative Risiken
In der Gruppe der operativen Risiken stehen für Voltabox derzeit die Tätigkeiten im Bereich Vertrieb und Produktmanagement im Mittelpunkt der Betrachtung.
- Die Gesellschaft kann zukünftig an den Substitutionseffekten partizipieren, die für die Anwender aus den ökonomischen und ökologischen Vorteilen gegenüber den beispielsweise bisher verwendeten Technologie-Konzepten erwachsen. Die Elektrifizierung bzw. Substitution von herkömmlichen Antrieben durch die Lithium-Ionen-Technologie [15] sowie der daraus resultierende Wachstum von Märkten, die auf dieser Technologie basieren, eröffnet Voltabox neue Geschäftschancen. Insbesondere die Märkte für elektrische Zweiräder und Dreiräder sowie die Nutzfahrzeugflotte wachsen rasant. Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und dem stärker werdenden Handlungsdruck für die Politik, die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen, erfährt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen derzeit einen starken Schub – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. So hält das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in einer jüngst vorgelegten Kurzstudie fest, dass „das Wachstum bei den Aufdachanlagen bis 30 Kilowatt sowie der Zuwachs bei den PV-Heimspeichern“ zu den wichtigsten Trends zähle. Der Abbau regulatorischer Hürden kurbele die Installation entsprechender Anlagen deutlich an.
Finanzwirtschaftliche Risiken
In der Gruppe der finanzwirtschaftlichen Risiken beobachtet Voltabox neben Liquiditätsrisiken insbesondere Risiken durch Forderungsausfall sowie Bilanzrisiken.
Die Zahlungsfähigkeit sichert die Gesellschaft grundsätzlich durch eine umfassende Planung und Kontrolle der Liquidität ab. Die Liquiditätsplanung erfolgt detailliert auf 12-Monats-Ebene und wird um einen Forecast über 24 Monate ergänzt.
Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist durch zwei im Berichtsjahr durchgeführte Kapitalerhöhungen und eine nachranginge Refinanzierungszusage der Trionity Invest GmbH gesichert. Die Refinanzierungszusage hat unabhängig vom Wechsel des Hauptaktionärs Bestand.
Zudem erhöht eine zu starke Abhängigkeit von wenigen Kunden die Gefahr, von Ausfällen von Großkunden stark betroffen zu sein, was wiederum zu entsprechend signifikanten Umsatzrückgängen führen kann. Die Voltabox AG ordnet die aktuell bestehenden Risiken im Konzern als gleichwertig ein.
Gesamtwürdigung der Risikolage
Die Risikolage des Konzerns ist insgesamt deutlich reduzierter als in zurückliegenden Berichtsperioden.
Insgesamt waren zum Ende des Berichtsjahres im Voltabox-Konzern 8 Einzelrisiken erfasst. Von diesen Einzelrisiken war nach Einschätzung der Voltabox AG keines bestandsgefährdend.
Wesentliche Änderungen des Risikomanagements gegenüber dem Vorjahr ergaben sich nicht.
Zur Risiko-bewertung wird immer das Ergebnisrisiko zu Grunde gelegt. Ein Risiko ist die Möglichkeit, dass eine Bedrohung unter Ausnutzung einer Schwachstelle Schaden an einem Objekt oder den Verlust eines Objektes und damit direkt oder indirekt einen Schaden verursachen kann. Ziel ist es, auch diese Risiken zu erkennen und zu bewerten, um auf dieser Basis geeignete und angemessene Sicherheitsmaßnahmen auswählen zu können.
Sensitivität
Die Voltabox AG ordnet die aktuell bestehenden Risiken im Konzern als gleichwertig ein.
Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess (§§ 289 Abs.4, 315 Abs. 4 HGB)
Der Battery Monitor 2022 [16] führt als zusätzliche Treiber der Transformation innerhalb des Batteriemarktes die Aspekte Nachhaltigkeit, Verfügbarkeit von Rohmaterialien, den Markt für Elektrofahrzeuge und die Nachfrage nach immer leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Batterien [16] an. Durch die Fokussierung von Partnerschaften und Kooperationen mit weiteren Unternehmen aus dem Bereich der Herstellung von Batterien erwartet Voltabox die Hebung von Synergien.
Die Strategieentwicklung von Voltabox ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Das Management versteht darunter einen kontinuierlichen, iterativen Prozess, der eine flexible Reaktion auf sich bietende Chancen und Opportunitäten ermöglicht.
Der Prüfungsausschuss der Voltabox AG wurde über das Kontrollsystem informiert und hat dessen Wirksamkeit überwacht. Der Prüfungsausschuss hat durch sein Auskunftsrecht eine besondere Kontroll- und Überwachungsfunktion. Ihm ist es durch den Vorstand ausdrücklich freigestellt, unmittelbar Auskünfte bei allen Führungskräften der Voltabox AG einzuholen. Das Risikomanagement-System dient zur Aufdeckung, Steuerung und Bewältigung aller wesentlichen Risiken.
In Anbetracht der Größe und Komplexität des Rechnungslegungsprozesses hat das Management den Umfang und die Ausgestaltung der Kontrollaktivitäten bestimmt und in diesen Prozess implementiert. Daneben wurden prozessunabhängige Kontrollen eingerichtet.
Der Voltabox Konzern zeichnet sich durch eine klare und überschaubare gesellschaftsrechtliche Struktur aus.
Der Rechnungslegungsprozess des Voltabox Konzerns ist zentral organisiert. Hierbei setzen die einzelnen Gesellschaften unterschiedliche Buchhaltungsprogramme ein, wobei es sich um Standardsoftware handelt. Die Verarbeitung von standardisierten Geschäftsvorfällen, die regelmäßig und in großer Anzahl anfallen, wie z. B. die Fakturierung und die Lohn- und Gehaltsabrechnung, erfolgt ebenfalls in EDV-gestützten Systemen, die über Schnittstellen mit den Buchhaltungssystemen verbunden sind. Auf diese Weise wird das Fehlerpotenzial im Rechnungslegungsprozess minimiert.
Die interne Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses erfolgt durch die Anwendung des „Vier-Augen-Prinzips“ sowie durch die regelmäßige Durchführung von Plausibilitätskontrollen. Innerhalb des Voltabox Konzerns wird die interne monatliche Berichterstattung aus dem Rechnungswesen abgeleitet. Da auf die Verwendung kalkulatorischer Größen oder pauschalen Umlagen verzichtet wird, orientiert sich das interne Controllingsystem an den Ergebnisgrößen, die dem Rechnungswesen entstammen. Entsprechend ist die interne Kontrolle des Rechnungslegungsprozesses integraler Bestandteil des Controllingsystems.
Zur Aufstellung des Konzernabschlusses werden die jeweiligen Einzelabschlüsse in den einheitlichen Konzernzernkontenrahmen überführt. Der Konzernabschluss wird zentral erstellt. Die internen Kontrollsysteme zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Konzernrechnungslegung umfassen auf Konzernebene insbesondere die Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfung der Berichterstattungsabschlüsse. Die beschriebenen Kontrollsysteme, die Voltabox im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess unterhält, sollen das Risiko, dass die Einzelabschlüsse oder der Konzernabschluss wesentliche Sachverhalte nicht, unvollständig oder fehlerhaft darstellen, minimieren. Sie können allerdings keine absolute Sicherheit geben, dass die Einzelabschlüsse oder der Konzernabschluss frei von Fehlern sind.
Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten (§ 315 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
Aus der Verwendung von Finanzinstrumenten entstehen dem Voltabox Konzern folgende Risiken:
- ꢀ Zinsänderungsrisiken sind für Voltabox nur von untergeordneter Bedeutung.
- ꢀ Währungsänderungsrisiken sind für Voltabox nur von untergeordneter Bedeutung.
- ꢀ Die Zahlungsfähigkeit sichert die Gesellschaft grundsätzlich durch eine umfassende Planung und Kontrolle der Liquidität ab.
Zurzeit setzt Voltabox keine Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken ein.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Nach den Bestimmungen von § 91 Abs. 3 AktG hat der Vorstand einer börsennotierten Gesellschaft ein im Hinblick auf den Umfang der Geschäftstätigkeit und der Risikolage des Unternehmens angemessenes und wirksames internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem einzurichten. Die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates (§ 107 Abs. 3 Satz 2 AktG). Darauf bezugnehmend wird in der aktualisierten Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex empfohlen, im Lagebericht die wesentlichen Merkmale des gesamten internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems zu beschreiben und Stellung zur Angemessenheit und Wirksamkeit dieser Systeme zu nehmen. In diesem Abschnitt enthaltene Aussagen beziehen sich auf das gesamte interne Kontroll- und Risikomanagementsystem und damit auch auf das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem, welches in dem entsprechenden separaten Abschnitt näher beschrieben wird.
Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem bei Voltabox umfasst die Gesamtheit aller Überwachungsmaßnahmen zur Minimierung von Risiken in Unternehmensprozessen. Es ist darauf ausgerichtet, alle wesentlichen operativen und finanziellen Unternehmensrisiken zu adressieren sowie die Risiken und Chancen für das Erreichen der Geschäftsziele, die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung und die Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften sowie der internen Richtlinien zu managen. Das interne Kontrollsystem erstreckt sich über alle wesentlichen Geschäftsprozesse. Ein bedeutsamer Bestandteil ist unter Berücksichtigung der flachen Hierarchie die umfassende Einbindung des Vorstands, der beispielsweise bei Zahlungen, der Abgabe wesentlicher Angebote und der Genehmigung von Bestellanforderungen konsultiert wird und damit Kontrolle ausübt bzw. eine Komponente der Qualitätssicherung darstellt. Neben weiteren Kontrollmechanismen soll das Risiko betrügerischer Handlungen bereits präventiv durch maßgeschneiderte Zugangsberechtigungen für wesentliche IT-basierte Prozesse und eine angemessene Funktionstrennung reduziert werden.
Werden darüber hinaus Risiken seitens der jeweiligen Prozessverantwortlichen bei wesentlichen Vorgängen, die das interne Kontrollsystem betreffen, identifiziert, werden diese unverzüglich an den Vorstand berichtet. Dieser informiert, sofern von den Risiken keine außerordentliche Gefahr für das Unternehmen ausgeht, bei den jeweiligen Sitzungen an den Aufsichtsrat. Im Falle von Risiken erheblichen Ausmaßes informiert der Vorstand den Aufsichtsrat unverzüglich. Anhand des Auftretens von Risiken beurteilt der Vorstand regelmäßigen Abständen die Angemessenheit und Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems. Die Erkenntnisse aus diesen Prüfungen werden regelmäßig zur Weiterentwicklung
Der Vorstand liegen keine Hinweise vor, dass das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem zum 31. Dezember 2022 in wesentlichem Umfang nicht angemessen oder nicht wirksam gewesen wäre. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass weder das interne Kontrollsystem noch das Risikomanagementsystem absolute Sicherheit für das Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Auch wenn ein System als angemessen und wirksam beurteilt wurde, kann es nicht garantieren, dass alle tatsächlich eintretenden Risiken vorab aufgedeckt werden, jedwede Verstöße ausgeschlossen und alle unzutreffenden Angaben verhindert oder aufgedeckt werden. Kontrollen können aus simplen Fehlern in den oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen Werden darüber hinaus Risiken seitens der jeweiligen Prozessverantwortlichen bei wesentlichen Vorgängen, die das interne Kontrollsystem betreffen, identifiziert, werden diese unverzüglich an den Vorstand berichtet.
Marktentwicklung 2023
Der Internationale Währungsfonds („IWF“) veröffentlichte im Januar 2023 seine aktualisierte Prognose für die Weltwirtschaft im Jahr 2023. Demnach erwarten die Ökonomen für das laufende Jahr einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung.
Die wesentlichen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine die internationale Wertschöpfung und den Handel. Nicht nur der IWF sieht die Inflationsniveaus bewältigt. Im globalen Maßstab werde die Inflation von voraussichtlich 8,8 % im Jahr 2022 auf 6,6 % in 2023 zurückgehen.
Der IWF erwartet für die entwickelten Volkswirtschaften ein Wachstum von 1,2 % (2022: 2,7 %; 2021: 5,4 %) und für die Schwellenländer kumuliert ein Wachstum von 4,0 % (2022: 3,9 %; 2021: 6,7 %). Der IWF geht im Einzelnen davon aus, dass die Entwicklung der Wirtschaft in den USA 2,0 % in 2022 betrug und 1,4 % in 2023 betragen wird, EURO-Staaten 3,5 % in 2022 und 0,7 % in 2023, oder in Deutschland 1,9 % in 2022 und 0,1 % in 2023 sowie in China 3,0 % in 2022 betrug und 5,2 % in 2023 betragen wird.
Deutlich positiver bewertet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Perspektiven der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023. Das Expertengremium erwartet eine positive Entwicklung des BIP mit einem Wachstum um 3,6 %. Erhöhte Energiepreise sind in dieser Prognose bereits unterstellt. Das Gremium unterstützt dabei die angestoßenen wirtschafts- und energiepolitischen Maßnahmen zur Steigerung der Energiesicherheit, beispiel- haft.# Jahresfinanzbericht (HGB) 2022
Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
Der Vorstand der Voltabox AG geht unabhängig von der Erreichung der finanziellen Leistungsindikatoren von einer positiven Entwicklung des Unternehmens aus. Im Geschäftsjahr 2023 erwartet der Vorstand eine weitere Festigung der Marktposition in den besetzten Teilmärkten. Gleichzeitig strebt er die weitere Stabilisierung der Ergebnissituation der Gesellschaft an, um von dieser Position aus zukünftig gesund und nachhaltig zu wachsen.
Die Sicherung und der Ausbau einer nachhaltigen Profitabilität stehen folglich im Mittelpunkt dieser Geschäftsausrichtung. Darüber hinaus wird die weitere organische Erschließung zusätzlicher Handlungsfelder im Sinne einer Portfolio-Erweiterung angestrebt, nahe am Kerngeschäft und unter engen Rentabilitäts- und Investitionsvorgaben.
Im Bereich der Batteriesysteme werden die Produkte kundenspezifisch bis auf die Produktebene analysiert und gemäß dem Bottom-up-Prinzip weiterentwickelt. Zwar hätten sich die Aussichten seit der Aufstellung der ersten Prognose im Oktober 2022 verbessert, der Energieimporte. Voltabox ist in den industriellen Teilmärkten Öffentlicher geschäftsspezifische Risiken und neue gesetzliche sowie die Diversifikation genutzt. Zudem wird das gesamte interne Kontroll- und Risikomanagementsystem Voltabox ist in den industriellen Teilmärkten Öffentlicher geschäftsspezifische Risiken und neue gesetzliche und Risikomanagementsystem laufend an sodass die Erwartung für das globale Wachstum um Voltabox ist in den industriellen Teilmärkten Öffentlicher geschäftsspezifische Risiken und neue gesetzliche Geschäftsspezifische Risiken und neue gesetzliche Anforderungen angepasst. 0,2 Prozentpunkte angehoben wurde. Doch auch im Personennahverkehr (voll- und teilelektrische Busse) sowie Land- und Bauwirtschaft tätig. Darüber hinaus aktuellen Jahr wirkten hohe Zentralbankzinsen zur sowie Land- und Bauwirtschaft tätig. darüber hinaus Bekämpfung der Inflation und die unmittelbaren vertreibt und produziert Voltabox Batteriesysteme für herausfordernden Umfeld. Dennoch standen die Zeichen ꢀ im Bereich der GreenCluster GmbH nach dem Top- 24 leichte Nutzfahrzeuge der Fahrzeugklasse N1 und in zum Jahreswechsel auf Stimmungsaufhellung. Das Down-Ansatz aufgestellt. geringfügigem Maße für Bestandskunden aus dem Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar des Bereich Intralogistik. Im Bereich der Busse zeigt sich Deutschen Bauernverbands stieg auf 14,9 Punkte und Die Gruppe erwartet einen Jahresumsatz von rd. 12,8 weiterhin eine hohe Dynamik bei der Elektrifizierung erreichte damit den höchsten Wert seit Mitte 2021. Mio. Euro sowie eine EBITDA-Marge von rd. 0 %. Der von einzelnen Fahrzeugklassen bzw. -modellen. Gemäß Das geplante Investitionsvolumen für die nächsten 6 Vorstand ordnet auch im Geschäftsjahr 2023 das dem Branchenverband VDV (Verband deutscher Monate, also das erste Halbjahr 2023, liege bei mäßigen Ergebnis-Ziel und damit die nachhaltige Profitabilität Verkehrsunternehmen) seien im Jahr 2022 rund 1.200 5,8 Mrd. Euro. Dies stelle einen Anstieg des höherwertiger ein als das Umsatzziel. Elektrobusse auf deutschen Straßen unterwegs gewesen. geplanten Investitionsvolumens dar, doch zielten die Dabei betont der Verband, dass weitere Busse bestellt Betriebe vorrangig nicht auf Maschinen/Geräte ab. seien. Die Untersuchung der Beratungsgesellschaft Die Entwicklung werde hier dementsprechend voraus- 22 Prognose PricewaterhouseCoopers bestätigt diese Annahme mit sichtlich stagnieren. In TEUR bzw. lt. 23 25 2023 Angabe 2021 2022 Veränd. Stand: 27.April 2023 Datenstand vom Dezember 2021 und geht für die Jahre Finanzielle Leistungsindikatoren 2022 und 2023 von einem Zuwachs des Bestands rein Positiver stellt sich die Situation gemäß Einschätzung der rd. 12,8 elektrisch angetriebener Busse um rund 1.000 bzw. rund deutschen Hersteller von Baumaschinen dar. Zu Beginn Mio. Euro 26 670 Stück aus. Das laufende Jahr 2023 stellt damit zwar des laufenden Jahres seien kaum Stornierungen zu Konzernumsatz 3.490 2.983 -14,5 % den Anschluss an die verbesserten Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) 19 und des Sachverständigenrates. registrieren. Die Entwicklung der Umsätze zum Ende des Ebitda (Marge) -105,9 % -77,1 % n.a. rd. 0 % Vorjahres sei sehr zufriedenstellend verlaufen. Demnach Voltabox AG ist intakt. Als wesentlichen Treiber nennen die profitieren die Hersteller von vollen Auftragsbüchern, Studienautoren von PwC die seit August 2021 geltende die eine Auslastung bis mindestens zur Jahresmitte Entwicklung der wesentlichen Leistungsindikatoren: Clean Vehicles Directive, nach der eine Mindestquote an garantieren würden. Auch Einschränkungen durch die Prognose elektrisch betriebenen Bussen bei der Neubeschaffung hohen Energiepreise seien für die Branche kein Thema. In TEUR bzw. lt. 2023 Angabe 2021 2022 Veränd. Stand: 27.April 2023 von Flottenfahrzeugen erfüllt werden muss. Jedoch dürfte Finanzielle Leistungsindikatoren die hohe Inflation dämpfend auf die Investitionsfreude Voltabox-Konzern rd. 6 der Flottenbetreiber, also vorrangig der Kommunen, wirken. Es ist nicht ausgeschlossen, dass alte Fahrzeuge Umsatz 5.307 2.032 -61.7 % Mio. Euro kurzfristig nicht ausgetauscht, sondern vorerst weiter betrieben werden. Die Gesellschaft erwartet, die Ergebnissituation durch die ꢀ im Bereich der Batteriesysteme kundenspezifisch Schaffung eines Ergebnisabführungsvertrags im Jahres- Ähnlich dürfte sich die Situation auch im Bereich der bis auf die Produktebene analysiert und gemäß dem verlauf deutlich zu verbessern. Land- und Bauwirtschaft darstellen. Der Deutsche Bottom-up-Prinzip, sowie Bauernverband sprach zum Jahreswechsel von einem 22 https://www.vdv.de/e-bus-projekt.aspx 23 E-Bus-Radar 2022 (pwc.de) 24 Deutscher Bauernverband e.V. - Marktbericht zum Jahreswechsel 2022/23 25 Deutscher Bauernverband e.V. - Kurzfristige Stimmungsaufhellung zum Jahreswechsel 26 Baumaschinenbranche startet mit Schwung ins neue Jahr - vdma.org - VDMA 27 Jahresfinanzbericht (HGB) 2022
Entwicklung der wesentlichen Leistungsindikatoren:
| Finanzielle Leistungsindikatoren | 2021 | 2022 | Veränd. | Angabe |
|---|---|---|---|---|
| Konzernumsatz | 3.490 | 2.983 | -14,5% | Mio. Euro |
| EBITDA (Marge) | -105,9% | -77,1% | n.a. | rd. 0 % |
Prognose
| Finanzielle Leistungsindikatoren | 2021 | 2022 | Veränd. | Angabe |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 5.307 | 2.032 | -61.7% | Mio. Euro |
| EBITDA (Marge) | -105,9% | -114,7% | n.a. | rd. -30 % |
Die Unternehmensplanung des Konzerns basiert auf einer Absatz- und Umsatzplanung und wird infolgedessen im Jahresverlauf deutlich zu verbessern.
Aktienbezogene Angaben
Aktien-Stimmrechts- oder Übertragungsbeschränkungen
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind
Soweit Arbeitnehmer als Aktionäre am Kapital beteiligt sind, können sie daraus keine besonderen Rechte herleiten.
10 % der Stimmrechte überschreitende Kapitalbeteiligungen
Zum 14. Januar 2022 hielt die Trionity Invest GmbH einen Anteil am Grundkapital in Höhe von 30,21 %. Der Erwerb dieses Anteils wurde der Voltabox AG am 17. Januar 2022 mitgeteilt. Die EW Trade AG hielt darüber hinaus zum 28. April 2022 einen Anteil von 18,89 % am Grundkapital der Gesellschaft. Die Meldung erging am 03. Mai 2022 an die Voltabox AG.
Im Geschäftsjahr 2023, also erst nach dem Bilanzstichtag, sind sämtliche von der Trionity Invest GmbH gehaltenen Aktien von der Triathlon Holding GmbH übernommen und worden. Zum Zeitpunkt des Aktienübertrags umfasste diese Transaktion in Summe 37,16 % des Grundkapitals. Die von der Trionity Invest GmbH gezeichneten Aktien sind ebenfalls Bestandteil des Kaufvertrags und sind zwischenzeitlich in den Besitz der Triathlon Holding GmbH übergegangen.
Die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH, die bislang rd. 3,0 % des Grundkapitals der Voltabox AG hielt, teilte der Gesellschaft am 21. Februar 2023 mit, dass ihr Anteil unter die meldepflichtige Schwelle gefallen ist.
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und
Die Voltabox AG ist in den industriellen Teilmärkten Öffentlicher geschäftsspezifische Risiken und neue gesetzliche sowie die Diversifikation genutzt. Zudem wird das gesamte interne Kontroll- und Risikomanagementsystem Laufend an sodass die Erwartung für das globale Wachstum um sowie Land- und Bauwirtschaft tätig. Darüber hinaus vertreibt und produziert Voltabox Batteriesysteme für leichte Nutzfahrzeuge der Fahrzeugklasse N1 und in geringfügigem Maße für Bestandskunden aus dem Bereich Intralogistik. Im Bereich der Busse zeigt sich weiterhin eine hohe Dynamik bei der Elektrifizierung von einzelnen Fahrzeugklassen bzw. -modellen. Gemäß dem Branchenverband VDV (Verband deutscher Verkehrsunternehmen) seien im Jahr 2022 rund 1.200 Elektrobusse auf deutschen Straßen unterwegs gewesen.
Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und Änderung der Satzung
Bezüglich der Regelungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands wird auf die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84 und 85 AktG verwiesen.
Bezüglich der Regelungen zur Änderung der Satzung wird auf die gesetzlichen Vorschriften der §§ 133 und 179 AktG verwiesen.
Befugnisse des Vorstands zur Aktienausgabe
Durch einen Beschluss der Hauptversammlung vom 22. September 2017 war der Vorstand dazu ermächtigt bis zum 21. September 2022 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 6.675.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 6.675.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Hiervon machte die Gesellschaft am 22.02.2022 Gebrauch und gab 1.582.500 neue Aktien zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro zzgl. eines Agios aus.
Hauptversammlungsbeschluss vom 22. September 2017 ist das Grundkapital um bis zu 5.000.000,00 Euro gewinnanteilsberechtigt. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2017). Es existieren keine Aktien mit Sonderrechten, die die Aktionäre zum Bezug von Options- oder Wandlungsrechten oder die anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht Aktionäre in den in Punkt 4.5 der Satzung der Gesellschaft in der Fassung vom November 2022 genannten Fällen auszuschließen.
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber oder Gläubiger übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug von Options- oder Wandlungsrechten oder die anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht Aktionäre in den in Punkt 4.5 der Satzung der Gesellschaft in der Fassung vom November 2022 genannten Fällen auszuschließen.
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Voltabox AG beträgt 19.148.249,00 Euro und ist eingeteilt in 19.148.249 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro. Sämtliche Aktien sind mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro. Sämtliche Aktien sind gewinnanteilsberechtigt. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2017). Es existieren keine Aktien mit Sonderrechten, die die Aktionäre zum Bezug von Options- oder Wandlungsrechten oder die anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht Aktionäre in den in Punkt 4.5 der Satzung der Gesellschaft in der Fassung vom November 2022 genannten Fällen auszuschließen.
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber oder Gläubiger übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug von Options- oder Wandlungsrechten oder die anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht Aktionäre in den in Punkt 4.5 der Satzung der Gesellschaft in der Fassung vom November 2022 genannten Fällen auszuschließen.# ausgegeben oder garantiert werden, von ihren Options- oder Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit Kontrollwechsel und Entschädigungsvereinbarungen sie zur Wandlung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung erfüllen, und soweit nicht andere Besondere Regelungen für den Fall eines Kontrollwech- Erfüllungsformen zur Bedienung eingesetzt werden. sels (Change of Control) oder besondere Entschädi- Die neuen Aktien sind ab Beginn des Geschäftsjahres gungsvereinbarungen der Gesellschaft für den Fall eines ihrer Ausgabe gewinnberechtigt für alle Geschäftsjahre, Übernahmeangebots bestehen nicht. Die Bundesanstalt für die die Hauptversammlung noch keinen für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Trionity Invest Gewinnverwendungsbeschluss gefasst hat. Der Vorstand GmbH gem. § 37 Abs. 1, 2 WpÜG i.V.m. § 9 Satz 1 Nr. 3 ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die WpÜG-Angebotsverordnung von der Verpflichtung zur weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Veröffentlichung und zur Abgabe eines Pflichtangebots Kapitalerhöhung festzusetzen. gem. § 35 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 WpÜG befreit. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2022 ermächtigt, das Grundkapital der Entsprechenserklärung und Erklärung Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zur Unternehmensführung zum 21. Juni 2027 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 8.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 8.500.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder Die Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG und die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 315d mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2022). Im i.V.m. 289f Abs. 1 HGB kann dauerhaft auf der Voltabox- Rahmen der zweiten Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr Website unter https://ir.voltabox.ag/websites/voltabox/ 2022 hat der Vorstand durch die Ausgabe von 1.740.749 German/7200/erklaerung-zum-deutschen-corporate- neuen Stammaktien zu einem Ausgabebetrag von 1,00 governance-kodex.html eingesehen werden. Sie findet sich in diesem Geschäftsbericht im Kapitel Euro je Aktie zzgl. eines Agios von dieser Möglichkeit „Corporate Governance“ unmittelbar vor dem Kapitel teilweise Gebrauch gemacht. Diese Kapitalerhöhung „Zusammengefasster Lagebericht“. wurde am 15.02.2023 in das Handelsregister eingetragen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten bzw. diesen gemäß § 186 Absatz 5 AktG gleichgestellten Unternehmen mit der Verpflichtung
29 Einzelabschluss der Voltabox AG für das Geschäftsjahr 2022
30 Gewinn- und Verlustrechnung der Voltabox AG, Paderborn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
| 2022 | 2021 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 2.031.983,32 | 5.307.394,93 |
| 2. Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse | 0,00 | -820.940,46 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 832.666,43 | 10.185.262,18 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -1.366.378,73 | -4.109.887,58 |
| b. Aufwendungen für bezogene Leistungen | -22.852,60 | -118.303,96 |
| -1.389.231,33 | -4.228.191,54 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a. Löhne und Gehälter | -580.940,91 | -3.154.015,55 |
| b. Soziale Abgaben | -141.678,08 | -991.564,80 |
| -722.618,99 | -4.145.580,35 | |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -23.343,40 | -2.606.574,95 |
| 7. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten | 0,00 | -10.062.974,64 |
| 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen | -1.000.000,00 | 0,00 |
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.083.537,99 | -6.835.030,21 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0,00 | 294.504,32 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -40.641,87 | -63.991,09 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | -3.394.723,83 | -12.976.121,81 |
| 13. Sonstige Steuern | 0,00 | -1.665,00 |
| 14. Jahresfehlbetrag | -3.394.723,83 | -12.977.786,81 |
| 15. Verlustvortrag | -41.896.964,08 | -28.919.177,27 |
| 16. Bilanzverlust | -45.291.687,91 | -41.896.964,08 |
31 Jahresfinanzbericht (HGB) 2022 Bilanz der Voltabox AG, Paderborn, zum 31. Dezember 2022
| AKTIVA | 31.12.2022 | 31.12.2021 | PASSIVA | 31.12.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| A. Anlagevermögen | A. Eigenkapital | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | I. Gezeichnetes Kapital | 17.407.500,00 | 15.825.000,00 | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 34.553,00 | 0,00 | 17.407.500,00 | 15.825.000,00 | |
| 34.553,00 | 0,00 | II. Kapitalrücklage | 27.930.854,42 | 27.456.104,42 | |
| II. Sachanlagen | 27.930.854,42 | 27.456.104,42 | |||
| Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung | 54.206,28 | 10.733,28 | III. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage | 1.914.823,90 | 0,00 |
| 54.206,28 | 10.733,28 | 1.914.823,90 | 0,00 | ||
| III. Finanzanlagen | IV. Bilanzverlust | -45.291.687,91 | -41.896.964,08 | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 20.100,00 | 100,00 | -45.291.687,91 | -41.896.964,08 | |
| 2. Beteiligungen | 400.000,00 | 1.400.000,00 | |||
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 75.000,00 | 0,00 | B. Rückstellungen | ||
| 495.100,00 | 1.400.100,00 | Sonstige Rückstellungen | 708.659,49 | 1.140.690,25 | |
| 708.659,49 | 1.140.690,25 | ||||
| B. Umlaufvermögen | C. Verbindlichkeiten | ||||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0,00 | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.671.675,69 | 1.163.320,95 | 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.086.134,69 | 1.846.467,60 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 562.098,15 | 0,00 | 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.278.261,81 | 2.198.726,48 | 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.807.067,79 | 767.726,15 |
| 4.512.035,65 | 3.362.047,43 | 2.893.202,48 | 2.614.193,75 | ||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | |||||
| 1. Kasse | 23,23 | 7.326,75 | |||
| 2. Bankguthaben | 467.434,22 | 345.943,03 | |||
| 467.457,45 | 353.269,78 | ||||
| 4.979.493,10 | 3.715.317,21 | ||||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 12.873,85 | |||
| 5.563.352,38 | 5.139.024,34 | 5.563.352,38 | 5.139.024,34 |
32 Jahresfinanzbericht (HGB) 2022 Anlagenspiegel der Voltabox AG, Paderborn, zum 31. Dezember 2022
| Anlagevermögen | Anschaffungs- /Herstellungskosten Stand 01.01.2022 | Umgliederungen | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand 31.12.2022 | Aufgelaufene Abschreibungen Stand 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand 31.12.2022 | Buchwert 01.01.2022 | Buchwert 31.12.2021 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 0,00 | 42.058,85 | 0,00 | 0,00 | 42.058,85 | 0,00 | 7.505,85 | 0,00 | 0,00 | 7.505,85 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 42.058,85 | 0,00 | 0,00 | 42.058,85 | 0,00 | 7.505,85 | 0,00 | 0,00 | 7.505,85 | 0,00 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | |||||||||||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 17.849,53 | 0,00 | 163.455,55 | 104.700,00 | 0,00 | 76.605,08 | 7.116,25 | 15.837,55 | 555,00 | 0,00 | 22.398,80 | 54.206,28 | 10.733,28 |
| 17.849,53 | 0,00 | 163.455,55 | 104.700,00 | 0,00 | 76.605,08 | 7.116,25 | 15.837,55 | 555,00 | 0,00 | 22.398,80 | 54.206,28 | 10.733,28 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 100,00 | 0,00 | 20.000,00 | 0,00 | 0,00 | 20.100,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 20.100,00 | 100,00 |
| 2. Beteiligungen | 1.400.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.400.000,00 | 0,00 | 1.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.000.000,00 | 400.000,00 | 1.400.000,00 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 75.000,00 | 0,00 | 0,00 | 75.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 75.000,00 | 0,00 |
| 1.400.100,00 | 0,00 | 95.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.495.100,00 | 0,00 | 1.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.000.000,00 | 495.100,00 | 1.400.100,00 | |
| 1.417.949,53 | 0,00 | 300.514,40 | 104.700,00 | 0,00 | 1.613.763,93 | 7.116,25 | 1.023.343,40 | 555,00 | 0,00 | 1.029.904,65 | 583.859,28 | 1.410.833,28 |
33 Jahresfinanzbericht (HGB) 2022 Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
34 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Jahresabschlusses
Die am geregelten Markt notierte Voltabox AG hat ihren Sitz in Paderborn und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Paderborn (HRB 12895). Der Jahresabschluss und der Bericht über die Lage unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und der Gesellschaft und des Konzerns der Voltabox AG, Bewertungsmethoden maßgebend. Paderborn, für das Geschäftsjahr 2022 werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach HGB muss der Vorstand Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die den Ausweis der Vermögenswerte und Schulden sowie der Aufwendungen und Erträge beeinflussen. Alle Schätzungen und Annahmen werden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln.
Der Jahresabschluss der Voltabox AG wurde nach den für große Kapitalgesellschaften i.S.d § 267 Abs. 3 HGB i.V.m. § 264d HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Grundschema aufgebaut. Die Ermittlung der Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte dementsprechend auf der Basis von Fortführungswerten.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren dauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Diese beträgt für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Rahmen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern im Wesentlichen zwischen drei und zehn Jahren.
Investitionen in das abnutzbare bewegliche Anlagevermögen, deren Anschaffungskosten netto EUR 250, aber EUR 800 übersteigen, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter angesetzt. Der Zugang und Abgang wird innerhalb eines Geschäftsjahres im Anlagenspiegel ge- zeigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- kosten bis zu netto EUR 250 werden ohne Aufnahme im Anlagenspiegel sofort als Auf-wand gebucht.
Finanzanlagen
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zzgl.# Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde unter Berücksichtigung der nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) geltenden Gliederungsschema gemäß § 266 HGB vorge- nommen, die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenver- fahren aufgestellt worden.
Im Anhang sind die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke aufgeführt, soweit sie in Aus- übung des Wahlrechts nicht bereits in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden.
Der Abschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Die Be- richtsperiode der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Das Vorjahr war geprägt durch eine umfangreiche Umstruktu- rierung der Voltabox AG. Insofern ist die Vergleichbarkeit der Abschlussposten zum Vorjahr nur bedingt gegeben.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz
Die Bewertungsgrundsätze entsprechen denen des Vorjahres. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenom- men. Bestehen die Gründe, die zu einer außerplanmäßi- gen Abschreibung geführt haben, nicht mehr, wird eine entsprechende Zuschreibung auf den beizulegenden Wert vorgenommen.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Es wird die voraussichtliche Nutzungsdauer zu Grunde gelegt, die zwischen drei und zehn Jahren beträgt.
Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, li- near über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungs- dauer unter Berücksichtigung der damit verbundenen Anschaffungsnebenkosten bewertet.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefüg- ten Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 zu entnehmen.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertabschlägen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwert- berichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessen Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderun- gen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Rest- laufzeit von mehr als einem Jahr sind auf den Barwert abgezinst. Forderungen in Fremdwährung werden grund- sätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschluss- stichtag umgerechnet.
Aktive latente Steuern
Aktive latente Steuern können nur in dem Umfang aktiviert werden, in dem damit gerechnet werden kann, dass diese in zukünftigen Perioden voraus- sichtlich durch ausreichend zur Verfügung stehende pas- sive temporäre Differenzen gedeckt sind. Darüber hinaus bestehende aktive latente Steuern können nur aktiviert werden, wenn in den folgenden fünf Jahren ausreichend zu versteuernde Ergebnisse erwarten werden können.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte zum 31. Dezember 2022 in Höhe eines kombinierten Ertrags- steuersatzes von 30,0 % (Vorjahr: 30,0 %). Zur Anwendung kommt hierbei ein individueller, zukünftig zu erwarten- der Steuersatz, der sich durch die Berücksichtigung von Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszu- schlag ergibt.
Im Geschäftsjahr betragen die aktiven latenten Steuern TEUR 31.108 (Vorjahr: TEUR 30.074). Aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 31.108 (Vorjahr: 30.074) wurden nicht aktiviert, da eine Werthaltigkeit nicht ausreichend begründet ist. Im Berichts- vorjahr sind weder aktive noch passive latente Steuern angesetzt worden.
Latente Steuern
Latente Steuern werden nach § 274 HGB gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode ermittelt. Liegen hiernach temporäre Differenzen aus der unterschiedlichen Behandlung bestimmter Bilanzposten zwischen handelsrechtlichem Jahresabschluss und dem steuerlichen Jahresabschluss vor, führen diese zu aktiven und passiven latenten Steuern („temporary concept“).
Darüber hinaus können latente Steuern auf zukünftige Steuerminderungsansprüche gebildet werden.
Rechnungsabgrenzung
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden gem. § 250 Abs. 1 HGB auf der Aktivseite nur Ausgaben vor dem Ab- schlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ab- grenzungsposten wird aufwandswirksam in Abhängigkeit von der tatsächlichen periodengerechten Nutzung der zugrundeliegenden Auszahlungen aufgelöst.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.
Am 13. Oktober 2017 erfolgte im Rahmen des Börsen- gangs die Notierungsaufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment Prime Standard unter dem Börsenkürzel VBX, der ISIN DE000A2E4LE9 und der WKN A2E4LE.
Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft am 22.02.2022 Gebrauch und gab 1.582.500 neue Aktien zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro zzgl. eines Agios aus.
Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 27.931 (Vorjahr: TEUR 27.456) und umfasst nach § 272 Abs. 1 Nr. 1 HGB das Agio aus der Ausgabe von Anteilen.
Im Geschäftsjahr 2022 wurden zwei Kapitalerhöhungen durchgeführt, infolgedessen das Grundkapital der Volta- box AG durch Ausgabe von 1.582.500 bzw. 1.740.749 neuen Stammaktien unter Nutzung des Genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktio- näre erhöht wurde. Die neuen Aktien wurden zu einem Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie zzgl. eines Agios ausgegeben. Die Eintragung der ersten Kapitalmaßnah- me in das Handelsregister erfolgte am 28. April 2022. Die zweite Kapitalerhöhung des Berichtsjahres wurde am 15. Februar 2023 in das Handelsregister eingetragen.
Der Verlust des laufenden Jahres von TEUR 3.395 führt zusammen mit dem Ergebnisvortrag von TEUR -41.897 zu einem Bilanzverlust von TEUR -45.292.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 17.408 und ist in 17.407.500 auf den Inhaber lautende Stück- aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 eingeteilt.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 21. Juni 2027 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu TEUR 8.500 durch Ausgabe von bis zu 8.500.000 auf den Inhaber lautende Aktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Im Rahmen der zweiten Kapitalerhöhung im Ge- schäftsjahr 2022 hat der Vorstand durch die Ausgabe von 1.740.749 neuen Stammaktien zu eine Ausgabebetrag von 1,00 Euro je Aktie zzgl. eines Agios von dieser Möglichkeit teilweise Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellun- gen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, welcher nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Aufgrund der im Februar 2023 erfolgten Eintragung der zweiten Kapitalerhöhung im Handelsregister wird im Ab- schluss des Berichtsjahres ein Sonderposten im Eigenka- pital in Höhe von TEUR 1.915 gebildet (Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage).
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Erfüllungs- betrag angesetzt. Sofern Verbindlichkeiten in Fremd- währung vorhanden sind, werden diese grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag um-
gerechnet. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert.
Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
| Verbindlichkeitenspiegel (Werte in TEUR) | 31.12.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.086 | 1.846 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 918 | 1.437 |
| davon mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren | 168 | 409 |
| Sonstige Rückstellungen | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.807 | 768 |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 1.807 | 768 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten weiterhin im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 293), Schadensersatzverpflichtungen (TEUR 170) sowie Abschlusskosten (TEUR 108). Darüber hinaus wurden ausreichende Rückstellungen für ausstehende Rechnungen/Gebühren, Urlaub und alle anderen erkenn- baren Risiken und Verpflichtungen gebildet.
In den sonstigen Verbindlichkeiten wurden in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 53) noch nicht gezahlte Verbind- lichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern sowie in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 331) Verbindlichkeiten im
Anlagenspiegel
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde unter
| Konsoli- dierung | Eigen- kapital | Geschäfts- besitz % | Voltabox of North America, Inc, (Texas) 100% | Voltabox of Texas, Inc., (Texas) 100 % | ForkOn GmbH, Haltern am See 9,45% | GreenCluster GmbH 80 % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Voll USD* | USD* | Voll USD* | USD* | Euro** | Euro** | |
| -20.490,48 | -419.933 | -317.271,10 | -1.071.365 | 183.233,35 | -208.233,35 | |
| * Wert bezieht sich auf den Bilanzstichtag 31.12.2022 | ||||||
| ** Wert bezieht sich auf den Bilanzstichtag 31.12.2021 |
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Posten beinhaltet den Kassenbestand und laufende Guthaben bei Kreditinstituten und ist zum Nennwert angesetzt.
Steuerliche Erfassung
Die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Ein- kommen und vom Ertrag für die laufende Periode und die früheren Perioden werden mit dem Betrag bemes- sen, in dessen Höhe eine Erstattung bzw. eine Zahlung der Steuerbehörde erwartet wird. Die Berechnung des Betrags basiert auf dem Steuergesetzesstand und damit für diejenigen Steuersätzen, die zum Bilanzstichtag gelten oder angekündigt sind.
Steuerliche Berücksichtigung
Steuerminderungsansprüche gebildet werden.
Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Diffe- renzen und Steuerminderungsansprüche können nur in dem Umfang aktiviert werden, in dem damit gerechnet werden kann, dass diese in zukünftigen Perioden voraus- sichtlich durch ausreichend zur Verfügung stehende pas- sive temporäre Differenzen gedeckt sind. Darüber hinaus bestehende aktive latente Steuern können nur aktiviert werden, wenn in den folgenden fünf Jahren ausreichend zu versteuernde Ergebnisse erwarten werden können.
Anlagenspiegel
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefüg- ten Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 zu entnehmen.
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Gesamtkostenverfahren erfasst die gesamte betriebliche Wertschöpfung der Gesellschaft. Neben den Umsatzerlösen werden auch die Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie andere aktivierte Eigenleistungen erfasst.
Dividende
Für das Geschäftsjahr 2022 wird keine Dividende ausgeschüttet.
Sonstige Angaben
- Abschlussprüferhonorar: Das Honorar für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 betrug TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 75).
- Personal: Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug 141 (Vorjahr: 162).
- Außerordentliche Aufwendungen: Im Geschäftsjahr gab es keine außerordentlichen Aufwendungen.
- Fremdwährungsforderungen: Es bestanden zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Fremdwährungsforderungen.
- Fremdwährungsverbindlichkeiten: Es bestanden zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Fremdwährungsverbindlichkeiten.
- Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind.
- Eventualverbindlichkeiten: Es bestehen keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten.
- Verträge mit verbundenen Unternehmen: Es gab keine Verträge mit verbundenen Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden.
- Nachschusspflichten: Es bestehen keine Nachschusspflichten.
- Bedingte Vermögenswerte: Es bestehen keine bedingten Vermögenswerte.
- Mitarbeiterbeteiligung: Es gibt kein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm.
- Verlustübernahme: Es gibt keine Verlustübernahmegesellschaften.
- Nachträglich bekannt gewordene wesentliche Ereignisse: Keine.
- Ereignisse nach dem Bilanzstichtag: Die Eintragung der zweiten Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 15. Februar 2023.# Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse aus Warenlieferungen in Höhe von TEUR 2.032 (Vorjahr: TEUR 5.307) entfallen mit TEUR 1.146 auf das Inland (Vorjahr: TEUR 3.483), mit TEUR 798 (Vorjahr: TEUR 510) auf die EU und mit TEUR 88 auf Drittländer (Vorjahr: TEUR 1.314).
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen zu einem großen Teil TEUR 247 aus Erträgen aus der Auflösung einer Einzelwertberichtigung einer Forderung.
Abschreibungen
Die Abschreibungen enthalten planmäßige Abschreibungen und die außerplanmäßige Abschreibung einer Finanzanlage in Höhe von TEUR 1.000.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige Verlust aus Anlagenabgang in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 1.134) ist der Veräußerung eines Werkzeuges zu verschulden.
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Gewährleistungen.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 295).
Sonstige Erläuterungen
Wesentliche Leasing-Vereinbarungen bestehen für Kraftfahrzeug-Leasing und Maschinen-Leasing. Verträge über Kraftfahrzeug-Leasing haben in der Regel eine Laufzeit zwischen 36 und 48 Monaten. Der Leasinggegenstand wird nach Vertragsende wieder an den Leasinggeber zurückgegeben. Änderungen in der Höhe der monatlichen Leasingraten sind während der Vertragslaufzeit nicht vorgesehen.
Operating-Leasing für betriebliche Kraftfahrzeuge, technische Anlagen und Maschinen hat für die Voltabox AG Vorteile, insbesondere hinsichtlich der Liquiditätsbelastung, der Eigenkapitalquote in Folge der Bilanzneutralität und der Planungs- und Kalkulationssicherheit durch feste Leasingvertragsparameter. Wesentliche Risiken aus den genannten Operating-Leasing-Verträgen bestehen nicht.
Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Zu den nahestehenden Personen gehören die Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und nahe Familienangehörige der Organmitglieder sowie verbundene Unternehmen der Voltabox AG.
Im Geschäftsjahr 2022 hat die Trionity Invest GmbH Voltabox AG TEUR 75 für die Vorstandstätigkeit von Herrn Zabel und TEUR 4 für die Stellung eines Fahrzeuges berechnet.
Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus unkündbaren Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 553), wovon TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 553) eine Laufzeit bis zu einem Jahr aufweisen.
Außerbilanzielle Geschäfte
Zum Bilanzstichtag hatte die Voltabox AG offene Verpflichtungen aus unkündbaren Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 553), wovon TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 553) eine Laufzeit bis zu einem Jahr aufweisen.
| Rest- laufzeit < 1 Jahr | Rest- laufzeit 1 und 5 Jahre | Rest- laufzeit > 5 Jahre | 31.12.2022 | 31.12.2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bestell- obligo | 2.854 | 1.966 | 0 | 4.820 | 0 |
| Sonstige Verpflich- tungen | 106 | 217 | 0 | 323 | 553 |
| Sonstige finan- zielle Verpflich- tungen | 2.960 | 2.183 | 0 | 5.143 | 553 |
Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die nächsten fünf Jahre beträgt TEUR 5.143 (Vorjahr: TEUR 553), wovon TEUR 2.960 (Vorjahr: TEUR 553) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr aufweisen. Sonstige finan- zielle Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren betragen TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 0).
Zum Stichtag 31.12.2022 bestanden Forderungen gegenüber der GreenCluster GmbH aus Darlehens- hingabe in Höhe von TEUR 462.
Darüber hinaus wurden an die GreenCluster GmbH Personalkosten in Höhe von TEUR 89, Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 553), wovon TEUR 106 (Vorjahr: TEUR 553) eine Laufzeit bis zu einem Jahr auf- weisen und sonstige Kosten in Höhe von TEUR 2 weiterbelastet.
Organe der Gesellschaft
Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats für seine Tätig- keit im Geschäftsjahr 2022 betrugen TEUR 45 (Vor-jahr: TEUR 51), davon erfolgsunabhängig TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 51). Die Gesamtbezüge des Vorstands der Vol- tabox AG im Berichtsjahr betrugen TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 836).
Herr Patrick Zabel wurde zum 19.10.2021 als Finanzvor- stand der Voltabox AG abberufen und trat aus der Gesell- schaft zum 31.12.2021 aus. In der Aufsichtsratssitzung vom 16.03.2022 wurde Herr Patrick Zabel als Allein-Vorstand der Gesellschaft berufen. Neben seiner Tätigkeit als Vorstand hat Herr Patrick Zabel die Position des Ge- schäftsführers der Trionity Invest GmbH, Hauptaktionär der Voltabox AG, inne.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus folgenden Personen:
-
Toni Junas
Mitglied seit 22.11.2021
Rechtsanwalt und Notar, Kanzlei Junas
Stellvertreter und Leiter der Immocon Holding AG, Lucky Live AG und der Advaiis AG
Prüfungsausschuss seit 22.11.2021 -
Herbert Hilger
Vorsitzender seit 22.11.2021
Privatier / im Ruhestand
Herr Jürgen Pampel wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 16.03.2022 zum selbigen Datum als Vorstand ab- berufen. Herr Pampel wird zukünftig die Position des Geschäftsführers einer Triathlon-Tochter in der Triathlon- AG Gruppe einnehmen.
Herr Patrick Zabel wurde zum 19.10.2021 als Finanzvor- stand der Voltabox AG abberufen und trat aus der Gesell- schaft zum 31.12.2021 aus. In der Aufsichtsratssitzung vom 16.03.2022 wurde Herr Patrick Zabel als Allein-Vorstand der Gesellschaft berufen. Neben seiner Tätigkeit als Vorstand hat Herr Patrick Zabel die Position des Ge- schäftsführers der Trionity Invest GmbH, Hauptaktionär der Voltabox AG, inne.
Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
-
Herbert Hilger
Verwaltungsrat der ADARX Capital AG
Verwaltungsrat der Denne- meyer AG
Verwaltungsrat der Höllwart Holding AG
Verwaltungsrat der JKP Con- sulting AG
Verwaltungsrat der PH Art AG
Verwaltungsrat der SFL tech- nologies Switzerland AG
Verwaltungsrat der VENDARX AG
Stiftungsrat der Schürch Edu- ard Immobilien Stiftung -
Toni Junas
Verwaltungsrat der Advaiis AG
Verwaltungsrat der Bio Works AG
Verwaltungsrat der Blockchain Distribu-tion AG
Verwaltungsrat der FinGoals AG
Verwaltungsrat der Gravity Technolo-gies AG
Verwaltungsrat der Immocon Holding AG
Verwaltungsrat der Lucky Live AG
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durch- schnittlich 17 (Vorjahr: 92) Mitarbeiter, davon 3 (Vor-jahr: 29) gewerbliche Mitarbeiter.
Hauptaktionär
Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklä-rung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde zuletzt im Februar 2023 abgegeben und ist den Ak-tionären dauerhaft auf der Internetseite der Gesellschaft (www.voltabox.ag) zugänglich gemacht worden.
Erklärung gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Im Berichtsjahr ergaben sich keine Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs. 1 WpHG, die nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG für die Gesellschaft berichtspflichtig sind.
Konzernzugehörigkeit
Die Voltabox AG ist das Mutterunternehmen des Kon- zerns und stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich auch kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektro- nischen Bundesanzeiger offengelegt.
Nachtragsbericht
Dem Vorstand sind nach Ablauf des Geschäftsjahres keine wesentlichen Ereignisse mit besonderer Wirkung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bekannt.
Die Frist für die Annahme des Übernahmeangebots durch die Triathlon Holding GmbH endete am 14. April 2023, 24:00 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Pflichtan- gebot für insgesamt 141.433 Voltabox-Aktien angenom- men. Dies entspricht einem Anteil von rund 0,74 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der Voltabox. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Voltabox-Aktien, die fortan von der Triathlon Holding GmbH gehalten wer- den oder ihr nach § 30 WpÜG zugerechnet werden, auf 8.169.224 Voltabox-Aktien. Dies entspricht einem Anteil von rund 42,66 % des Grundkapitals und der Stimmrech- te der Voltabox AG.
Paderborn, den 27. April 2023
Voltabox AG, Paderborn
Patrick Zabel
CEO