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Voltabox AG

Annual / Quarterly Financial Statement Jun 26, 2018

476_rns_2018-06-26_88d9f5ae-3ddd-436f-b75d-1007cd1fb764.html

Annual / Quarterly Financial Statement

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Voltabox AG (vormals: Voltabox Deutschland GmbH)

Delbrück

Jahresabschluss zum 31.12.2017

Jahresabschluss (HGB) zum 31. Dezember 2017 mit Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

der Voltabox AG, Delbrück

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2017 2016
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 24.618.525,44 14.182.589,90
2. Bestandsverminderung der Erzeugnisse -663.630,56 -197.009,06
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 88.154,51 23.468,09
4. Sonstige betriebliche Erträge 163.635,13 151.501,56
24.206.684,52 14.160.550,49
5. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -15.979.300,83 -11.181.050,07
b. Aufwendungen für bezogenen Leistungen -24.831,69 0,00
-16.004.132,52 -11.181.050,07
6. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -3.813.827,83 -2.276.649,84
b. Soziale Abgaben -640.862,45 -444.914,60
-4.454.690,28 -2.721.564,44
7. Abschreibungen -789.811,77 -869.719,06
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.476.822,18 -3.602.150,99
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.536,51 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -433.865,27 -241.411,92
11. Ergebnis nach Steuern -9.929.100,99 -4.455.345,99
12. Sonstige Steuern -648,00 -118,00
13. Ergebnisabführung 9.929.748,99 4.455.463,99
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Bilanz zum 31. Dezember 2017

der Voltabox AG, Delbrück

AKTIVA

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31.12.2017

EUR
31.12.2016

EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 196.972,94 66.848,00
196.972,94 66.848,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.427.018,06 1.578.181,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 845.447,83 668.326,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.607,55 378.586,09
2.291.073,44 2.625.093,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100,00 100,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.588.753,93 0,00
18.588.853,93 100,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.966.111,31 1.314.565,87
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 225.836,36 509.184,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 19.138,43 399.421,35
3.211.086,10 2.223.171,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.742.187,42 5.497.255,84
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 8.627.036,88 7.668.328,13
3. Sonstige Vermögensgegenstände 182.741,29 266.062,52
28.551.965,59 13.431.646,49
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten
1. Kasse 1.416,05 542,53
2. Bankguthaben 102.659.570,41 906.584,25
102.660.986,46 907.126,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.715,90 406,67
155.539.654,36 19.254.392,25
PASSIVA
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital 15.825.000,00 100.000,00
15.825.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 135.218.989,11 1.243.989,11
Andere Zuzahlungen in das Eigenkapital 135.218.989,11 1.243.989,11
III. Bilanzgewinn -1.138.806,14 -1.138.806,14
Gewinn-/Verlustvortrag -1.138.806,14 -1.138.806,14
149.905.182,97 205.182,97
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.198.938,58 138.447,87
1.198.938,58 138.447,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 824.657,33 1.381.264,90
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.336.983,46 2.935.419,01
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 181.815,22 13.938.408,39
4. Sonstige Verbindlichkeiten 92.076,80 655.669,11
4.435.532,81 18.910.761,41
155.539.654,36 19.254.392,25

Anlagespiegel der Voltabox AG, Delbrück, zum 31. Dezember 2017

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Anschaffungs- / Herstellungskosten
Anlagevermögen Stand 01.01.2017

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Stand 31.12.2017

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124.385,34 172.653,14 0,00 0,00 297.038,48
124.385,34 172.653,14 0,00 0,00 297.038,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.777.831,10 244.924,11 537.378,00 426.378,14 2.911.755,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.209.590,30 263.245,05 39.187,62 185.013,40 1.618.661,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 378.586,09 251.413,00 0,00 -611.391,54 18.607,55
4.366.007,49 759.582,16 576.565,62 0,00 4.549.024,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 18.588.753,93 0,00 0,00 18.588.753,93
100,00 18.588.753,93 0,00 0,00 18.588.853,93
4.490.492,83 19.520.989,23 576.565,62 0,00 23.434.916,44

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Aufgelaufene Abschreibungen
Anlagevermögen Stand 01.01.2017

EUR
Zuführungen

EUR
Auflösungen

EUR
Umbuchungen

EUR
Stand 31.12.2017

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.537,34 42.528,20 0,00 0,00 100.065,54
57.537,34 42.528,20 0,00 0,00 100.065,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.199.650,10 479.729,73 194.642,54 0,00 1.484.737,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 541.264,30 267.553,84 35.604,84 0,00 773.213,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.740.914,40 747.283,57 230.247,38 0,00 2.257.950,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.798.451,74 789.811,77 230.247,38 0,00 2.358.016,13

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Buchwerte
Anlagevermögen Stand 31.12.2017

EUR
Stand 31.12.2016

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 196.972,94 66.848,00
196.972,94 66.848,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.427.018,06 1.578.181,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 845.447,83 668.326,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.607,55 378.586,09
2.291.073,44 2.625.093,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100,00 100,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.588.753,93 0,00
18.588.853,93 100,00
21.076.900,31 2.692.041,09

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Voltabox AG hat ihren Sitz in Delbrück und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Paderborn (HRB 12895).

Der Jahresabschluss der Voltabox AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktienrechts erstellt.

Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB vorgenommen, die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Im Anhang sind die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke aufgeführt, soweit sie in Ausübung des Wahlrechts nicht bereits in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden.

Der Abschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Die Berichtsperiode der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Es wird die voraussichtliche Nutzungsdauer zu Grunde gelegt, die zwischen drei und zehn Jahren beträgt.

Die Zugänge in Höhe von TEUR 173 im Geschäftsjahr 2017 betreffen im Wesentlichen EDV-Software.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Diese beträgt für Gebäude 20-33 Jahre, für Mietereinbauten 5-10 Jahre und für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens im Rahmen der üblichen Nutzungsdauern im Wesentlichen zwischen drei und zehn Jahren.

Ab dem 1. Januar 2011 werden Investitionen in das abnutzbare bewegliche Anlagevermögen, deren Anschaffungskosten netto EUR 150, nicht aber EUR 410 übersteigen, als geringwertige Wirtschaftsgüter angesetzt. Der Zugang und Abgang wird innerhalb eines Geschäftsjahres im Anlagenspiegel gezeigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu netto EUR 150 werden ohne Aufnahme im Anlagenspiegel sofort als Aufwand gebucht.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 3 HGB bewertet.

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USA Anteilsbesitz

%
Konsolidierung Eigenkapital zum 31.12.2017 USD Jahresergebnis nach Steuern in USD
Voltabox of Texas, Inc., 100 % Voll -12.641.635,21 -5.931.542,5

Darüber hinaus wurden Darlehen und Verbindlichkeiten gegenüber der Voltabox of Texas, Inc. von der paragon AG übernommen und zum 31. Dezember 2017 in Höhe von TEUR 18.589 als Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in den Finanzanlagen ausgewiesen.

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem, in den Anlagen zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten angesetzt.

Unfertige Leistungen und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten, zu den niedrigeren letzten Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen die durch die Produktion veranlassten Material- und Fertigungsgemeinkosten, allgemeine Verwaltungskosten und fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Der im Geschäftsjahr 2015 erstmals angesetzte Festwert für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Verpackungen wurde aufgrund einer durchgeführten Inventur, die zu Durchschnittspreisen des Einkaufs bewertet wurde, ermittelt.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Nennwert angesetzt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen werden projektbezogen bis zur Höhe der Herstellungskosten von den Vorräten offen in der Bilanz abgesetzt. Darüber hinausgehende Anzahlungen werden auf der Passivseite ausgewiesen.

Forderungen gegen verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 8.627 sonstige Forderungen gegen Gesellschafter. Im Vorjahr betrafen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sonstige Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.872 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 5.797. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertabschlägen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessen Rechnung getragen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind auf den Barwert abgezinst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten nur Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände werden Forderungen gegen Kreditinstitute in Höhe von TEUR 31 (i.Vj. TEUR 222) aus Sicherheitseinbehalten der GE Capital Bank AG, Mainz, ausgewiesen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Posten beinhaltet den Kassenbestand und laufende Guthaben bei Kreditinstituten und ist zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzung

Die Rechnungsabgrenzung von TEUR 39 (i.Vj. TEUR 0) beinhalten im Wesentlichen Software-Pflegegebühren und Aufwendungen für Serviceverträge. Die Beträge werden zeitanteilig über die Laufzeit der abgegrenzten Einzelposten aufgelöst.

Latente Steuern

Die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die laufende Periode und die früheren Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung bzw. eine Zahlung der Steuerbehörde erwartet wird. Die Berechnung des Betrags basiert auf dem Steuergesetzesstand und damit denjenigen Steuersätzen, die zum Bilanzstichtag gelten oder angekündigt sind.

Latente Steuern werden nach § 274 HGB gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode ermittelt. Soweit hiernach temporäre Differenzen aus der unterschiedlichen Behandlung bestimmter Bilanzposten zwischen handelsrechtlichen Jahresabschluss und dem steuerlichen Jahresabschluss vorliegen, führen diese zu aktiven und passiven latenten Steuern ("temporary concept"). Darüber hinaus können latente Steuern auf zukünftige Steuerminderungsansprüche gebildet werden.

Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen und Steuerminderungsansprüche können nur in dem Umfang aktiviert werden, wie damit gerechnet werden kann, dass diese in zukünftigen Perioden voraussichtlich durch ausreichend zur Verfügung stehende passive temporäre Differenzen gedeckt sind. Darüber hinaus bestehende aktive latente Steuern können nur aktiviert werden, wenn in den folgenden fünf Jahren ausreichend steuerliches Einkommen genutzt werden kann.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte zum 31. Dezember 2017 in Höhe eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 30,0 % (i. Vj. 30,5 %). Darin sind ein Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15% sowie ein Solidaritätszuschlag von 5,5% enthalten. Andererseits enthält dieser Ertragsteuersatz die Gewerbesteuer unter Berücksichtigung der Aufteilung des Gewerbesteuermeßbetrags auf die Gemeinden, in denen sich die Zweigniederlassungen des Unternehmens befinden.

Aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen sowie steuerlichen Verlustvorträgen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ergab sich zum Bilanzstichtag insgesamt eine Steuerentlastung (aktive latente Steuern). Das Wahlrecht zur Nichtaktivierung von aktiven latenten Steueransprüchen gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde in Anspruch genommen.

Eigenkapital

Am 18. Mai 2017 wurde die Umwandlung der Voltabox Deutschland GmbH in die Voltabox AG ins Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital betrug zu diesem Zeitpunkt TEUR 100.

Am 13. Oktober 2017 erfolgte im Rahmen des Börsengangs die Notierungsaufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment Prime Standard unter dem Börsenkürzel VBX, der ISIN DE000A2E4LE9 und der WKN A2E4LE mit einer ersten Preisfeststellung von 30,00 Euro je Aktie. Das Platzierungsvolumen betrug 151,8 Millionen Euro, wovon der Gesellschaft 139,8 Millionen Euro als Bruttoemissionserlös zuflossen.

Nach Beschluss zur Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in Höhe von TEUR 9.900 vom 6. September 2017 (Eintragung im Handelsregister erfolgte am 21. September 2017) und einer weiteren Erhöhung um weitere TEUR 5.000 (Beschluss vom 22. September, Handelsregistereintrag am 11. Oktober 2017) sowie einer Erhöhung um TEUR 825 aus einer Mehrzuteilungsoption beträgt das Grundkapital der Voltabox AG per 31. Dezember 2017 insgesamt TEUR 15.825 (Vorjahr: TEUR 100) und ist in 15.825.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 eingeteilt.

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 21.September 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 6.675.000,- EUR durch Ausgabe von bis zu 6.675.000 auf den Inhaber lautenden Aktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Außerdem beschloss der Aufsichtsrat die Satzung in der aktuellen Fassung.

Aufgrund der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. September 2017 erteilten Ermächtigung -Genehmigtes Kapital 2017 - ist die Erhöhung des Grundkapitals der Voltabox AG, durch die Ausgabe von 825.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien, um 825.000,00 Euro durchgeführt worden.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2017 TEUR 135.219 (i.Vj. TEUR 1.244). Im Geschäftsjahr 2017 wurden TEUR 133.975 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Ergebnisabführung

Ab Geschäftsjahr 2015 bestand zwischen der paragon AG und der Voltabox AG (vor Umwandlung Voltabox Deutschland GmbH) ein Ergebnisabführungsvertrag. Durch Umwandlung der Voltabox Deutschland GmbH in die Voltabox AG und der Aufnahme von Minderheitsgesellschaftern durch den Börsengang zum 13. Oktober 2017 endet die Anwendung des Vertrages gemäß § 307 AktG zum 31. Dezember 2017.

Somit wird letztmalig zum 31. Dezember 2017 das handelsrechtliche Ergebnis in Höhe von TEUR -9.930 abgeführt werden.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Gutschriften, rückständige Urlaubs- und Prämienverpflichtungen, Tantiemeverpflichtungen, Abschlusskosten sowie Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten und Rückstellungen werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufgeschäften zum Erwerb von Anlagevermögen werden unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeitenspiegel (Werte in TEUR)

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31.12.2017 31.12.2016
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 825 1.381
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 427 539
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren-- 398 708
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren-- 0 134
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.337 2.935
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 3.337 2.935
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 182 13.938
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 182 13.938
Sonstige Verbindlichkeiten 92 656
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 92 656

Der Zinssatz für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt zwischen 1,55% und 3,35 % und ist für alle Darlehen fest vereinbart. Es besteht somit kein Zinsänderungsrisiko. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 970 (i.Vj. TEUR 1.382) besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum 31. Dezember 2017 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 182. Im Vorjahr betrafen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.777 sonstige Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin paragon AG. Darüber hinaus bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 161 gegenüber der Voltabox of Texas, Inc.

Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen haben regelmäßig eine Laufzeit von fünf Jahren und werden unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Der Barwert der Tilgungszahlungen aus Mietkaufverträgen für die folgenden Jahre beträgt TEUR 58 (i.Vj. TEUR 146), wovon TEUR 16 auf das Kalenderjahr 2018 entfallen. Die zukünftigen Zinszahlungen der Mietkaufverträge betragen insgesamt TEUR 4 (i.Vj. TEUR 10), wovon TEUR 2 auf das Jahr 2018 entfallen.

In Höhe von TEUR 86 (i.Vj. TEUR 40) wurden in den sonstigen Verbindlichkeiten noch nicht gezahlte Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern ausgewiesen. Sonstige Verbindlichkeiten des Vorjahres betreffen in Höhe von TEUR 656 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin paragon AG.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus Warenlieferungen in Höhe von TEUR 24.619 (i.Vj. TEUR 14.183) entfallen mit TEUR 23.702 das Inland (i. Vj. TEUR 10.790), mit TEUR 241 (i. Vj. TEUR 25) auf die EU und mit TEUR 676 auf Drittländer (i. Vj. TEUR 3.368).

Die Umsatzerlöse beziehen sich mit TEUR 24.412 (99,2 %) auf das Geschäftsfeld Voltapower (i.Vj. TEUR 13.923 bzw. 98,2 %) und mit TEUR 207 (0,8 %) auf Voltaforce (i. Vj. TEUR 260 bzw. 1,8 %).

Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus Fremdwährungsumrechnung im Sinne des § 277 Abs. 5 S. 2 HGB sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 49 (i.Vj. TEUR 44) enthalten.

Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 (i.Vj. TEUR 240) betreffen Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie im Vorjahr Gewinne aus Anlageabgängen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere außerordentliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Börsengang entstanden sind in Höhe von TEUR 8.835 enthalten.

Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung im Sinne des § 277 Abs. 5 S. 2 HGB sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 41 (i.Vj. TEUR 77) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 17 (i. Vj TEUR 0) und aus Aufzinsungen in Höhe von TEUR 6 (i.Vj. TEUR 0), die aus der Abzinsung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 256 (i.Vj. TEUR 181) enthalten.

Sonstige Erläuterungen

Honorare

Die in der Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 als Aufwand erfassten Honorare für die Prüfung des Einzelabschlusses der Voltabox AG aufgestellt nach handelsrechtlichen Vorschriften sowie das Honorar der Prüfung des Konzernabschlusses der Voltabox AG, aufgestellt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, der Baker Tilly GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, betragen TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 0). TEUR 92 betreffen die Abschlussprüferleistungen, TEUR 134 andere Bestätigungsleistungen im Zusammenhang mit dem Börsengang sowie TEUR 10 sonstige Leistungen.

Die Baker Tilly GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat dabei folgende Leistungen zusätzlich zur Abschlussprüfung für die Konzernunternehmen erbracht:

Erteilung eines Comfort Letters,
Prüfung von pro-forma Abschlüssen der Voltabox AG der Geschäftsjahre 2014 bis 2016,
Freiwillige Prüfung des Jahresabschlusses der Voltabox AG zum 31. Dezember 2016,
Prüferische Durchsicht des Halbjahreskonzernabschlusses der Voltabox AG zum 30. Juni 2017,
Prüfung der Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2017 sowie
Beratungsleistungen im Zusammenhang einer Sachkapitalerhöhung der Voltabox AG.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die nächsten fünf Jahre beträgt TEUR 18.132 (i.Vj. TEUR 3.782), wovon TEUR 17.947 (i.Vj. TEUR 3.675) eine Laufzeit bis zu einem Jahr aufweisen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren betragen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0).

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In TEUR Restlaufzeit <1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahre Restlaufzeit >5 Jahre 31.12.2017 31.12.2016
Bestellobligo 17.848 0 0 17.848 3.636
Sonstige Verpflichtungen 99 185 0 284 146
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 17.947 185 0 18.132 3.782

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten u.a. das Bestellobligo für elektronische Komponenten.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit der GE Capital Bank AG, Mainz, besteht ein Vertrag über ein stilles Factoring. In diesem Vertrag ist geregelt, dass wesentliche Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte verkauft werden und damit nicht mehr zu bilanzieren sind.

Zum Stichtag beläuft sich der Bestand an verkauften Forderungen auf TEUR 209 (i.Vj. TEUR 2.223). Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 31 (i.Vj. TEUR 222) werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Der Finanzierungseffekt aus dem Factoring wurde zum Bilanzstichtag genutzt, die Finanzierungslinie nur teilweise in Anspruch genommen. Unter anderem durch den jährlich kündbaren Factoringvertrag soll die Liquidität gesichert werden. Darüber hinaus werden im Falle einer vollständigen Ausnutzung eine weitere Verringerung der Verschuldung der Voltabox AG und die Verbesserung von wichtigen Bilanzrelationen ermöglicht. Außerdem kann durch den Wegfall der Gefahr von Forderungsausfällen die Risikoposition der Voltabox AG erheblich abgemildert werden.

Zum Bilanzstichtag hatte die Voltabox AG offene Verpflichtungen aus unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen i.H.v. TEUR 284 (i.Vj. TEUR 146), wovon TEUR 99 (i.Vj. TEUR 39) eine Laufzeit bis zu einem Jahr aufweisen. Wesentliche Operating-Leasing-Vereinbarungen bestehen für Kraftfahrzeug-Leasing und IT-Leasing.

Verträge über Kraftfahrzeug-Leasing haben in der Regel eine Laufzeit zwischen 24 und 48 Monaten. Der Leasinggegenstand wird nach Vertragsende wieder an den Leasinggeber zurückgegeben. Änderungen in der Höhe der monatlichen Leasingraten sind während der Vertragslaufzeit nicht vorgesehen. Operating-Leasing für Kraftfahrzeuge, technische Anlagen und Maschinen hat für die Voltabox AG Vorteile, insbesondere hinsichtlich der Liquiditätsbelastung, der Eigenkapitalquote in Folge der Bilanzneutralität und der Planungs- und Kalkulationssicherheit durch feste Leasingvertragsparameter. Wesentliche Risiken aus den genannten Operating-Leasing-Verträgen bestehen nicht.

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2017 bestehen keine Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte Eventualforderungen oder Eventualschulden.

Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Zu den nahestehenden Personen gehören die Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und nahe Familienangehörige der Organmitglieder sowie verbundene Unternehmen der Voltabox AG.

Herr Klaus Dieter Frers ist Vorstandsvorsitzender der paragon AG und geschäftsführender Gesellschafter der Artega GmbH.

Persönlich erbrachte Leistungen erfolgten im Berichtszeitraum durch das Aufsichtsratsmitglied Herrn Hermann Börnemeier in Höhe von TEUR 32, der für die Voltabox AG steuerberatend tätig ist.

Die ausstehenden Salden für nahestehende Personen zum Bilanzstichtag sind wie folgt:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von TEUR 8.627 (Vorjahr TEUR 1.872) entfallen vollständig auf die paragon AG, unter anderem aus der Forderung in Höhe von TEUR 9.930 aus der Verlustübernahme aufgrund des Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der paragon AG. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber nahestehenden Unternehmen des Vorjahres in Höhe von TEUR 14.433 entfallen auf die paragon AG und betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Im Berichtsjahr wurden Umsätze mit der paragon AG in Höhe von TEUR 2.580 (Vorjahr TEUR 222) realisiert. Die paragon AG hat wiederum Umsätze im Wesentlichen durch Konzerndienstleistungen mit dem Voltabox Konzern in Höhe von TEUR 2.176 (Vorjahr TEUR 4.222) getätigt.

Organe der Gesellschaft

Vom 1. Januar 2017 bis zum Formwechsel der Voltabox Deutschland GmbH in eine Aktiengesellschaft am 18. Mai 2017 war Herr Klaus Dieter Frers Geschäftsführer der Gesellschaft. Ab Eintragung der Aktiengesellschaft bis 9. August 2017 war er Vorstandsvorsitzender. Zum 10. August 2017 wechselte Herr Frers als Aufsichtsratsvorsitzender in den Aufsichtsrat. Zum 9. August 2017 wurde Herr Jürgen Pampel zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Zum Vorstand Finanzen wurde Herr Andres Klasing am 9. August 2017 ernannt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus folgenden Personen:

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Name Beruf
Klaus Dieter Frers Vorstandsvorsitzender paragon AG
Vorsitzender (ab 10.08.2017)
Hermann Börnemeier Diplom Finanzwirt und Steuerberater,
Vorsitzender (01.01. bis 09.08.2017)
Stellvertretender Vorsitzender (10.08. bis 05.09.2017) Geschäftsführer Treu-Union Treuhandgesellschaft mbH
Mitglied (ab 06.09.2017)
Brigitte Frers Angestellte, paragon AG
Mitglied (01.01. bis 09.08.2017)
Prof. Dr. Martin Winter Professor am Institut für Physikalische Chemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Stellvertretender Vorsitzender (ab 06.09.2017)
Walter Schäfers Rechtsanwalt, Partner Societät Schäfers Rechtsanwälte und Notare
Stellvertretender Vorsitzender (01.01. bis 09.08.2017)
Mitglied (bis 05.09.2017)

Vergütung der Organmitglieder

Zur Vergütung der Organmitglieder verweisen wir auf den zusammengefassten Lagebericht des Konzernabschlusses.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 67 (i.Vj. 51) Mitarbeiter, davon 20 (i.Vj. 21) gewerbliche Mitarbeiter.

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis aus dem zum 31. Dezember 2017 endenden Geschäftsjahr wird letztmalig an die Muttergesellschaft paragon AG abgeführt.

Erklärung gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Im Berichtsjahr ergaben sich keine Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs. 1 WpHG, die nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG für die Gesellschaft berichtspflichtig sind.

Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde zuletzt im Februar 2018 abgegeben und ist den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite der Gesellschaft (www.voltabox.ag) zugänglich gemacht worden.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft verfügt über ein Tochterunternehmen i.S.d. § 290 Abs. 2 Nr.1. Muttergesellschaft des Konzerns ist die paragon AG, Delbrück. Die paragon AG als Konzernmuttergesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Die paragon AG hält 60 % der Anteile an der Voltabox AG.

Nachtragsbericht

Am 19. Januar 2018 hat die Gesellschaft einen Kaufvertrag über ein Grundstück in Delbrück unterzeichnet. Eine Eintragung einer Grundschuld zu diesem Grundstück erfolgte am 22. Januar des Jahres. Die Zahlung des Kaufpreises steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Stadt Delbrück und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Änderung des Flächennutzungsplans.

Darüber hinaus sind dem Vorstand nach Ablauf des Geschäftsjahres keine wesentlichen Ereignisse mit besonderer Wirkung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bekannt.

Delbrück, den 9. März 2018

Voltabox AG, Delbrück

Jürgen Pampel

Andres Klasing

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Voltabox AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Voltabox AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und
vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie der Prüfung des zusammengefassten Lageberichts waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:

1.) Sachverhalt und Problemstellung

2.) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

3.) Verweis auf weitergehende Informationen

I. Börsengang der Voltabox AG

1.) Seit dem 13. Oktober 2017 sind die Aktien der Voltabox AG am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Im Zuge des Börsengangs wurden insgesamt 6.325.000 Aktien bei neuen Investoren platziert, davon stammten 500.000 Aktien aus dem Bestand des Mutterunternehmens paragon AG und 5.825.000 aus einer Kapitalerhöhung inklusive Mehrzuteilungsoption bei der Voltabox AG. Der Verkaufspreis der Aktien betrug EUR 24,00 je Aktie und als Emissionserlöse wurden flüssige Mittel in Höhe von insgesamt TEUR 151.800 erzielt. Die damit einhergehende Veränderung des Bilanzpostens "Guthaben bei Kreditinstituten" ist ebenfalls maßgeblich vom Börsengang der Voltabox AG und den erzielten Emissionserlösen geprägt. Dabei wurde die Bilanzsumme der Voltabox AG durch den Börsengang deutlich erhöht. Aufgrund der Größenordnung dieser Transaktion war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

2.) Die rechtlichen und organisatorischen Umstrukturierungen im Zusammenhang mit dem Börsengang der Voltabox AG haben wir insoweit berücksichtigt, als sie für unsere Abschlussprüfung von Bedeutung waren. Bei unserer Prüfung des Eigenkapitals, der flüssigen Mittel sowie der Kapitalflussrechnung haben wir unter anderem Nachweise über die Höhe des Emissionserlöses eingeholt und die Auswirkungen auf das Eigenkapital geprüft. Wir haben Nachweise für die Höhe der Kosten für den Börsengang eingeholt und die Abgrenzung nachvollzogen. Bei unserer Einschätzung der Ergebnisse der durchgeführten Bilanzierung und Bewertung haben wir uns unter anderem auf Bank- und Handelsregisterauszüge, Beschlüsse von Aufsichtsrat und Vorstand der Gesellschaft sowie Organbeschlüsse der Voltabox AG gestützt. Einwendungen haben sich hierbei nicht ergeben.

3.) Die Angaben der Gesellschaft zu den Auswirkungen des Börsengangs der Voltabox AG sind im Anhang im Abschnitt "Eigenkapital" enthalten.

II. Angaben im zusammengefassten Lagebericht bezüglich der Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018

1.) Der Vorstand der Gesellschaft prognostiziert im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 33,0 Mio. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 34,0 %. Die prognostizierten Umsatzerlöse haben dabei eine erhebliche Auswirkung auf die zukünftige Höhe der finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der Größenordnung des in der Prognose impliziten Umsatzwachstums war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

2.) Im Rahmen unserer Prüfung der Umsatzprognose im zusammengefassten Lagebericht haben wir zunächst die methodische Vorgehensweise bei der Erstellung der Umsatzprognose analysiert und das Risiko einer wesentlichen falschen Darstellung beurteilt. Daraufhin haben wir in Stichproben aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt, um die Höhe der Umsatzprognose zu überprüfen. Hierzu wurde für die ausgewählten Stichproben analysiert, inwieweit bereits Kundenrahmenverträge vorliegen. Dabei haben wir Gespräche mit dem zuständigen Controller und den Vertriebsverantwortlichen geführt, um die von den gesetzlichen Vertretern in der Prognose zugrunde gelegten Annahmen zu überprüfen. Wir konnten die Ermittlung der Umsatzprognose im Lagebericht nachvollziehen.

3.) Die Angaben der Gesellschaft zur Umsatzprognose sind im zusammengefassten Lagebericht im Wesentlichen in den Abschnitt "Prognosebericht" enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 315d i.V.m. § 289f Abs. 1 HGB" des zusammengefassten Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 1 HGB sowie den Corporate Governance-Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften zusammengefassten Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zusammengefassten Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 22. September 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 12. Dezember 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2016 als Abschlussprüfer der Voltabox AG tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHE WIRTSCHAFTSPRÜFER

Die für die Prüfung verantwortlichen Wirtschaftsprüfer sind Thomas Gloth und Helmut Meurer.

Düsseldorf, den 9. März 2018

**Baker Tilly GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Düsseldorf)**

Thomas Gloth Wirtschaftsprüfer

Helmut Meurer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Einzelabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Delbrück, den 9. März 2018

Voltabox AG, Delbrück

Jürgen Pampel

Andres Klasing

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