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voestalpine AG M&A Activity 1999

Jan 18, 1999

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M&A Activity

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News Details

Ad-hoc | 18 January 1999 08:59

Ad hoc-Service: VOEST-Alpine Stahl AG

Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— VOEST-ALPINE STAHL und HOOGOVENS beenden Verhandlungen in Polen VOEST-ALPINE STAHL AG und KONINKLIJKE HOOGOVENS NV sind übereingekommen, die Verhandlungen im Rahmen der Privatisierung der integrierten polnischen Hüttenwerke unter den derzeit gegebenen Voraussetzungen zu beenden. Dies wurde den polnischen Partnern zwischenzeitlich bereits mitgeteilt. Die wesentlichen Überlegungen, die zu diesem Schritt geführt haben, sind folgende: . Der polnische Markt für Stahlprodukte wird von VOEST-ALPINE STAHL und HOOGOVENS in seiner Perspektive weiterhin als interessant beurteilt, da unabhängig von der derzeit schwierigen Marktlage mittel- und längerfristig überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten sind. . Die derzeit gegebenen Rahmenbedingungen und das äußerst hohe erforderliche Investment für die Restrukturierung der südpolnischen integrierten Hüttenunternehmen lassen jedoch nach intensiven Analysen durch VOEST-ALPINE STAHL und HOOGOVENS nicht erwarten, daß eine nachhaltig erfolgreiche Privatisierung dieser Unternehmen zu erreichen ist. . Hinsichtlich der HUTA T. SENDZIMIRA S.A. kamen VOEST-ALPINE STAHL und HOOGOVENS zum Ergebnis, daß es selbst nach Realisierung eines umfangreichen Investitionsprogrammes schwierig sein wird, eine nachhaltig wettbewerbsfähige Kostenbasis für den Metallurgiebereich zu schaffen. Deshalb erscheint der Weiterbestand als integrierter Flachprodukteerzeuger auf einer “Stand-alone-Basis” angesichts des internationalen und künftig verstärkten heimischen Wettbewerbs problematisch. . Seit Sommer 1997 haben VOEST-ALPINE STAHL und Hoogovens immer wieder gefordert, daß im Interesse der Konkurrenzfähigkeit der polnischen Stahlindustrie Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die eine abgestimmte Lösung für die beiden Flachprodukteerzeuger Katowice und Sendzimira ermöglichen. Diese Strukturen sind bis heute nicht geschaffen worden. Vielmehr wurde erst kürzlich ein Berater gesucht, der den Prozeß der Privatisierung der Huta Katowice begleiten soll noch immer getrennt von der Privatisierung der Huta Sendzimira. Aus diesen Gründen wurde nach intensiven Analysen und Diskussionen die Entscheidung getroffen, das Projekt unter den gegebenen Umständen zu beenden. Nähere Informationen in einem Pressegespräch heute um 11 Uhr in Linz. Linz, 18.Jänner 1999 Ende der Mitteilung