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voestalpine AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 9, 2016

767_10-q_2016-08-09_2e2a5550-05ad-4186-8cb4-76826e26672b.pdf

Interim / Quarterly Report

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Aktionärsbrief 1. Quartal 2016/17

voestalpine-Konzern in Zahlen

1 Q 2015/16 vs. 1 Q 2016/17

1 Q 2015/161 1 Q 2016/17
Veränderung
in %
3.001,7 2.772,4 –7,6
526,6 333,9 –36,6
17,5 % 12,0 %
368,4 167,6 –54,5
12,3 % 6,0 %
328,2 138,9 –57,7
289,5 105,8 –63,5
1,61 0,58 –64,0
333,1 232,9 –30,1
158,1 166,3 5,2
9.695,9 10.094,1 4,1
5.571,8 5.705,3 2,4
2.978,0 3.188,9 7,1
53,4 % 55,9 %
48.653 48.319 –0,7
01.04.–
30.06.2015
01.04.–
30.06.2016

1 1 Q 2015/16 rückwirkend angepasst. Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". 2 Vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen.

Impressum

Eigentümer und Medieninhaber: voestalpine AG, voestalpine-Straße 1, 4020 Linz Herausgeber und Redaktion: voestalpine AG, Investor Relations,

T. +43/50304/15-9949, F. +43/50304/55-5581, [email protected], www.voestalpine.com Gestaltung, Realisierung: gugler* brand & digital, 3100 St. Pölten

Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wurde von einer geschlechtsneutralen Schreibweise der auf natürliche Personen bezogenen Bezeichnungen Abstand genommen.

Sämtliche in diesem Geschäftsbericht angeführte Mengenangaben in Tonnen beziehen sich auf metrische Tonnen (1.000 kg).

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Zwischenlagebericht

Dieser Quartalsbericht wurde erstmals in Übereinstimmung mit dem seit dem 26. November 2015 geltenden Regelwerk "prime market – Abschnitt Zwischenberichte" der Wiener Börse erstellt und unterscheidet sich daher in Aufbau und Inhalt teilweise erheblich von früheren Quartalsberichten der voestalpine AG.

Marktumfeld

Europa startete in das Jahr 2016 mit einer Fortsetzung des moderaten Wachstumskurses des Vorjahres, der sich auch in der Folge trotz zunehmender politischer Instabilität in einzelnen Regionen (Brexit, Putschversuch Türkei, IS-Terror u. a.) als weitgehend stabil erwies und zuletzt auch durch eine leicht wachsende Industrieproduktion und steigende Exporte unterstützt wurde. Primärer Träger des Aufwärtstrends blieb allerdings unverändert der private Konsum. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich das für die voestalpine wichtigste Marktsegment – die Automobilindustrie – im abgelaufenen Quartal anhaltend stark, und das mit weiterhin positivem Ausblick. Eine ähnliche Entwicklung nahm die Luftfahrtindustrie, ebenfalls von solider Nachfrage geprägt waren der Konsumgüterbereich und die Eisenbahninfrastruktur. Im Gegensatz dazu blieb der gesamte Energiesektor von massiver Nachfrageschwäche geprägt. Eine ebenfalls weiterhin überwiegend nur mäßige Dynamik zeigte der Baubereich, wogegen die Maschinenbauindustrie – wenngleich volatil und regional unterschiedlich – etwas an Fahrt gewann.

In den USA nahm die Wachstumsdynamik im abgelaufenen Geschäftsquartal etwas ab, was neben der Schwäche im Öl- und Gasbereich auch auf geringere Exporte aufgrund der Stärke des US-Dollars zurückzuführen war. Ähnlich wie in Europa entwickelte sich der private Konsum unverändert solide und blieb damit die zentrale Säule einer weiterhin grundsätzlich positiven Entwicklung. In den für den voestalpine-Konzern in Nordamerika wesentlichen Marktsegmenten Automobil- und Luftfahrtindustrie verlief die Nachfrage stabil auf hohem Niveau, wohingegen der Bereich Eisenbahninfrastruktur durch eine etwas nachlassende Dynamik gekennzeichnet war, überwiegend zurückzuführen auf Kollateraleffekte (sinkende Transportvolumina) aus der anhaltenden Schwäche der Öl- und Gasindustrie.

China befindet sich insgesamt weiterhin auf Wachstumskurs, wenn auch mit einer im Vergleich zu früheren Jahren deutlich verringerten Dynamik. Der voestalpine-Konzern ist mit seinen Schwerpunktprodukten Werkzeugstahl, Automobilkomponenten und Eisenbahnequipment von dieser Abkühlung allerdings nicht nennenswert berührt.

Die wirtschaftliche Situation in Brasilien hat sich im abgelaufenen Geschäftsquartal – nicht zuletzt auch aufgrund der neuerlichen innenpolitischen Eskalation – nochmals verschärft. Geprägt war die Entwicklung durch einen weiteren Rückgang der Inlandsnachfrage sowie eine unerwartete Aufwertung der Landeswährung Real mit der Folge nachlassender Exporte. Die Reaktion der voestalpine-Unternehmen in Brasilien bestand in einer weiteren Verschärfung der bereits bisher sehr rigorosen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen.

Geschäftsverlauf und finanzielle Leistungsindikatoren

Das anhaltend herausfordernde wirtschaftliche Umfeld spiegelt sich auch in der Entwicklung der finanziellen Kennziffern des voestalpine-Konzerns wider. So kam es im 12-Monats-Vergleich zu einem Umsatzrückgang um 7,6 % von 3.001,7 Mio. EUR auf 2.772,4 Mio. EUR, überwiegend verursacht durch den im Jahresverlauf immer stärker spürbaren Einbruch der Nachfrage im Öl- und Gasbereich, der mit Ausnahme der Metal Forming Division alle Divisionen des Konzerns betraf. Der (unkommentierte) Ergebnisvergleich mit dem letzten Jahr ist allerdings bedingt durch Einmaleffekte infolge von Konsolidierungsumstellungen in der Metal Engineering Division nicht aussagekräftig, da diese Maßnahmen im Vergleichsquartal des Vorjahres zu signifikanten positiven Einmaleffekten bei EBITDA und EBIT geführt haben (auf dieser Basis käme es zu einer Verringerung des EBITDA um 36,6 % von 526,6 Mio. EUR im 1. Quartal 2015/16 auf 333,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2016/17 und einer Reduktion des EBIT um 54,5 % von 368,4 Mio. EUR im 1. Quartal 2015/16 auf 167,6 Mio. EUR im 1. Quartal 2016/17.)

Unter Ausklammerung dieser Einmaleffekte zeigt sich ein wesentlich positiveres Bild, wenngleich auch in dieser Betrachtung das schwieriger gewordene wirtschaftliche Umfeld Spuren im operativen Ergebnis hinterlassen hat. So fiel das bereinigte EBITDA im Jahresvergleich der ersten Quartale um 14,2 % von 389,0 Mio. EUR auf 333,9 Mio. EUR und das bereinigte EBIT um 27,6 % von 236,9 Mio. EUR auf 171,5 Mio. EUR (vor Purchase Price Allocation).

Neben negativen operativen Effekten sind im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 zusätzlich aperiodische Belastungen in der Steel Division zu berücksichtigen, welche sich einerseits aus den Kosten für den Hochlauf der neuen Direktreduktionsanlage in Corpus Christi, Texas, USA, und andererseits aus einer in diesem Quartal umstellungsbedingt notwendig gewordenen gedrosselten Fahrweise eines im letzten Geschäftsjahr umfassend erneuerten Hochofens in Linz ergaben. In Summe belasten diese beiden Einmaleffekte sowohl EBITDA als auch EBIT der Steel Division und damit des Konzerns im 1. Quartal 2016/17 in einem Ausmaß von rund 20 Mio. EUR.

Darüber hinaus führten auch Zinssatzänderungen bei der Bewertung des Sozialkapitals zu negativen Effekten sowohl im Ergebnis (ca. –6 Mio. EUR) als auch – in weitaus größerem Umfang – im Eigenkapital (–71 Mio. EUR), worauf im Wesentlichen auch der Anstieg der Gearing Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) von 53,4 % im Vorjahr (bzw. von 54,5 % per Bilanzstichtag 31. März 2016) auf 55,9 % zum 30. Juni 2016 zurückzuführen ist.

Investitionen

Wie schon die Investitionen der letzten Jahre, waren auch jene des 1. Quartals 2016/17 Teil des strategischen Wachstumskonzepts "voestalpine 2020".

Hervorzuheben ist dabei die Inbetriebnahme der weltweit ersten Anlage für "phs-directform®", mit der pressgehärtete, höchstfeste und korrosionsbeständige Karosserieteile aus verzinktem Stahlband in einem einzigen Prozessschritt (direktes Verfahren) gefertigt werden können. Damit hat die Metal Forming Division als erster Anbieter überhaupt den Technologiesprung zur direkten Warmumformung von verzinktem Stahl geschafft. In der Metal Engineering Division befindet sich das neue Drahtwalzwerk planmäßig in der Hochlaufphase, Gleiches gilt für die erforderlichen Zulassungsprozesse bei den Kunden.

Das aktuell größte Investitionsvorhaben des voestalpine-Konzerns, die neue Direktreduktionsanlage der Steel Division in Corpus Christi, Texas, USA, befindet sich seit Mitte des 1. Geschäftsquartals 2016/17 in der Inbetriebnahmephase. Konzernweit betrugen die Investitionen im 1. Quartal 2016/17 232,9 Mio. EUR, was im Vergleich zur Vorjahresperiode (333,1 Mio. EUR) einem Rückgang um 30,1 % entspricht.

Quartalsentwicklung des voestalpine-Konzerns

Mio. EUR 1Q 2015/161
01.04.–30.06.2015
2 Q 2015/161
01.07.–30.09.2015
3 Q 2015/16
01.10.–31.12.2015
4 Q 2015/16
01.01.–31.03.2016
1Q 2016/17
01.04.–30.06.2016
Umsatzerlöse 3.001,7 2.785,0 2.593,7 2.688,3 2.772,4
EBITDA 526,6 365,5 315,2 376,1 333,9
EBITDA-Marge 17,5 % 13,1 % 12,2 % 14,0 % 12,0 %
EBIT 368,4 206,7 151,9 161,8 167,6
EBIT-Marge 12,3 % 7,4 % 5,9 % 6,0 % 6,0 %
Ergebnis vor Steuern 328,2 176,4 123,9 122,8 138,9
Ergebnis nach Steuern2 289,5 131,3 87,7 93,6 105,8
Beschäftigte
(Vollzeitäquivalent)
48.653 48.719 47.900 48.367 48.319

1 1 Q 2015/16 und 2 Q 2015/16 rückwirkend angepasst.

Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".

2 Vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen.

Quartalsentwicklung des voestalpine-Konzerns bereinigt
-------------------------------------------------------- -- -- -- --
Mio. EUR 1Q 2015/161 2 Q 2015/161 3 Q 2015/16 4 Q 2015/16 1Q 2016/17
01.04.–30.06.2015 01.07.–30.09.2015 01.10.–31.12.2015 01.01.–31.03.2016 01.04.–30.06.2016
Umsatzerlöse 3.001,7 2.785,0 2.593,7 2.688,3 2.772,4
EBITDA bereinigt 389,0 365,5 315,2 376,1 333,9
EBITDA-Marge bereinigt 13,0 % 13,1 % 12,2 % 14,0 % 12,0 %
EBIT bereinigt 236,9 212,9 158,2 206,4 171,5
EBIT-Marge bereinigt 7,9 % 7,6 % 6,1 % 7,7 % 6,2 %
Ergebnis vor Steuern
bereinigt 196,7 182,6 130,1 167,4 142,8
Ergebnis nach Steuern2
bereinigt 151,7 138,7 92,3 127,1 108,7
Beschäftigte
(Vollzeitäquivalent) 48.653 48.719 47.900 48.367 48.319

1 1 Q 2015/16 und 2 Q 2015/16 rückwirkend angepasst.

Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".

2 Vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen.

Quartalsentwicklung der Steel Division

Mio. EUR 1Q 2015/16
01.04.–30.06.2015
1Q 2016/17
01.04.–30.06.2016
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 1.060,9 909,0 –14,3
EBITDA 134,2 87,2 –35,0
EBITDA-Marge 12,6 % 9,6 %
EBIT 74,7 21,1 –71,8
EBIT-Marge 7,0 % 2,3 %
Beschäftigte (Vollzeitäquivalent) 11.036 10.869 –1,5

Marktumfeld und Geschäftsverlauf

Nach einer Phase enormen Preisdrucks bei Flachstahlprodukten in Europa vor allem infolge massiv gestiegener Importe noch zu Beginn des Kalenderjahres 2016 entspannte sich die Situation am Spotmarkt im weiteren Verlauf der 1. Jahreshälfte zusehends. Durch ihre Ausrichtung auf das Kontraktgeschäft im anspruchsvollen Qualitätsbereich konnte die Steel Division im Gegensatz zu den spotmarktorientierten Konkurrenten im 1. Quartal 2016/17 jedoch noch nicht von dieser kurzfristigen Steigerung der globalen Stahlpreise profitieren. Allerdings zeichnet sich auch bei ihr bereits mit Beginn des 2. Quartals 2016/17 eine deutliche Verbesserung der Nettoerlöse ab, nachdem per 1. Juli 2016 eine Reihe von Verträgen mit Laufzeiten von drei Monaten aufwärts neu verhandelt wurde. Marktseitig verlief die Entwicklung im wichtigsten Kundensegment der Division, der Automobilindustrie, auf stabil hohem Niveau, unverändert solide stellte sich auch die Nachfrage in den Marktsegmenten Hausgeräte und Konsumgüter sowie – allerdings etwas volatiler – im Maschinenbau dar.

Der Vertragsabschluss für die Lieferung von mehreren 100.000 Tonnen druck- und sauergasbeständigem Grobblech für den Tiefseeteil des Projekts "Nord Stream 2" im Zeitraum August 2016 bis Februar 2018 sichert eine solide Grundauslastung im Geschäftsbereich Grobblech, der seither auch noch weitere Linepipe-Projekte akquirieren konnte.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steel Division musste aufgrund ihres – im Gegensatz zum tagesaktuellen Spotmarkt – durch lange Laufzeiten gekennzeichneten Vertragsgeschäftes im 1. Quartal 2016/17 im Jahresvergleich erhebliche Einbußen bei allen wesentlichen Kennziffern hinnehmen. So gingen die Umsatzerlöse preisbedingt um 14,3 % von 1.060,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2015/16 auf 909,0 Mio. EUR im 1. Quartal 2016/17 zurück, dies bei gleichzeitig leicht gestiegenen Versandmengen. Auch ergebnismäßig verlief die Entwicklung damit im 1. Quartal 2016/17 – wie bereits vorab mehrfach angekündigt – spiegelverkehrt zum Vergleichsquartal des vergangenen Geschäftsjahres. Während im 1. Quartal 2015/16 aufgrund gegenläufiger Trends bei Preisen und Kosten die Bruttomarge ausgeweitet werden konnte, kam es im Verlauf des 1. Quartals 2016/17 im Kontraktgeschäft zu anhaltendem Margendruck infolge von bis zum Quartalsende fixierten Preisen bei gleichzeitig steigenden Rohstoffkosten (Schrott und Eisenerz). Dass sich das EBITDA im 12-Monats-Vergleich um 35,0 % (von 134,2 Mio. EUR auf 87,2 Mio. EUR) und das EBIT sogar um 71,8 % (von 74,7 Mio. EUR auf 21,1 Mio. EUR) verringerte, liegt aber auch daran, dass die Anlaufverluste der Direktreduktionsanlage in Texas (geplantes EBIT 2016/17 –25 Mio. EUR) sowie der im Vorjahr umfassend erneuerte Hochofen 5 – der im 1. Quartal 2016/17 umstellungsbedingt

(Feinjustierung Kohleeindüsungsanlage) mit reduzierter Leistung produzierte – das operative Ergebnis im aktuellen Berichtszeitraum mit über 20 Mio. EUR belastet haben. Nicht zuletzt aufgrund dieser Einmaleffekte verringerten sich auch die EBITDA-Marge von 12,6 % auf 9,6 % sowie die EBIT-Marge von 7,0 % auf 2,3 %.

1Q 2015/161
01.04.–30.06.2015
1Q 2016/17
01.04.–30.06.2016
Veränderung
in %
–5,9
99,9 99,2 –0,7
14,1 % 14,9 %
65,2 63,4 –2,8
9,2 % 9,5 %
13.411 13.507 0,7
709,0 667,1

Quartalsentwicklung der Special Steel Division

1 1 Q 2015/16 rückwirkend angepasst. Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".

Marktumfeld und Geschäftsverlauf

Das Marktumfeld in der Special Steel Division präsentierte sich im 1. Quartal 2016/17 im Vergleich zum 1. Vorjahresquartal insgesamt deutlich verhaltener. Eine solide Auftragseingangsentwicklung aus der Automobil- und Konsumgüterindustrie kompensierte allerdings vor allem im Werkzeugstahlbereich Nachfrageschwächen in anderen Industriesegmenten. Auch die in den Vorperioden erfolgten Akquisitionen im Geschäftsbereich Value Added Services erbrachten bereits deutlich positive Ergebnisbeiträge. Die Entwicklung der Nachfrage nach Produkten für den Öl- und Gassektor war durch eine weiterhin geringe Investitionstätigkeit geprägt, wenngleich

das negative Nachfragemomentum gegenüber den Vorquartalen an Dynamik verloren hat. Unverändert positiv verlief die Entwicklung in der Luftfahrtindustrie.

Regional betrachtet hat die Nachfrage nach Edelstahlprodukten in der Europäischen Union weiter an Dynamik verloren. Eine ebenfalls nur moderate Entwicklung nahm der Geschäftsverlauf zuletzt in Nordamerika, bedingt vor allem durch die Nachfrageschwäche am Öl- und Gassektor. Weiterhin kein Licht am Ende des Tunnels zeichnet sich in der brasilianischen Wirtschaft ab, wogegen Asien weiterhin durch ein positives Marktumfeld im Edelstahlbereich geprägt ist. Insbesondere in China konnte die Special Steel Division ihre Position weiter ausbauen, nicht zuletzt unterstützt durch den Erwerb des Unternehmens Advanced Tooling Tek in Shanghai.

In Düsseldorf wurde im 1. Quartal 2016/17 ein neues Technologiezentrum für Additive Manufacturing in Betrieb genommen. Zusammen mit neuen Pulverversuchsanlagen in Hagfors, Schweden, und Kapfenberg, Österreich, sollen die Kompetenzen der Division in diesem Zukunftsbereich über die gesamte Werkschöpfungskette konsequent ausgebaut werden.

Entwicklung der Kennzahlen

Die Umsatzerlöse der Special Steel Division lagen im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 mit 667,1 EUR Mio. um 5,9 % unter dem Vorjahresniveau (709,0 Mio. EUR). Hintergrund dafür ist, dass im 1. Quartal des Vorjahres die Effekte des deutlichen Auftragsrückganges im Öl- und Gassektor in den Umsatz- und Ergebnisziffern noch nicht spürbar waren. Im Produktsegment Werkzeugstahl konnte hingegen das Verkaufsvolumen im Vorjahresvergleich weiter gesteigert werden. Während das EBITDA mit 99,2 Mio. EUR (Vorjahr 99,9 Mio. EUR) und das EBIT mit 63,4 Mio. EUR (Vorjahr 65,2 Mio. EUR) absolut gesehen weitgehend konstant blieben, konnten die EBITDA-Marge mit einem Anstieg von 14,1 % auf 14,9 % und die EBIT-Marge mit einer Verbesserung von 9,2 % auf 9,5 % deutlich gesteigert werden.

Mio. EUR 1Q 2015/16 1Q 2016/17 Veränderung
01.04.–30.06.2015 01.04.–30.06.2016 in %
Umsatzerlöse 774,0 680,4 –12,1
EBITDA 236,1 87,6 –62,9
EBITDA-Marge 30,5 % 12,9 %
EBIT 197,2 49,7 –74,8
EBIT-Marge 25,5 % 7,3 %
Beschäftigte (Vollzeitäquivalent) 13.097 12.606 –3,7

Quartalsentwicklung der Metal Engineering Division

Mio. EUR 1Q 2015/16
01.04.–30.06.2015
1Q 2016/17
01.04.–30.06.2016
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 774,0 680,4 –12,1
EBITDA bereinigt 109,6 87,6 –20,1
EBITDA-Marge bereinigt 14,2 % 12,9 %
EBIT bereinigt 76,8 53,6 –30,2
EBIT-Marge bereinigt 9,9 % 7,9 %
Beschäftigte (Vollzeitäquivalent) 13.097 12.606 –3,7

Quartalsentwicklung der Metal Engineering Division bereinigt

Marktumfeld und Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Metal Engineering Division brachte im 1. Quartal 2016/17 im Wesentlichen eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Trends des Schlussquartals des letzten Geschäftsjahres. So konnten sich die Geschäftsbereiche Rail Technology (Schienen) und Turnout Systems (Weichensysteme) auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres auf eine unverändert solide Nachfrageentwicklung sowohl aus den Bahnunternehmen der EU als auch Chinas stützen. Wie schon in den beiden Vorquartalen weiterhin schwächer als in der Vergangenheit stellte sich infolge der verringerten Rohstoffnachfrage hingegen die Bedarfssituation bei Eisenbahninfrastruktur in den Minenregionen sowie in Nordamerika dar.

Der Geschäftsbereich Wire Technology (Draht) profitierte in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres von einer unverändert ansprechenden Nachfrage aus der Automobilindustrie, wogegen sich die Situation im Geschäftsbereich Seamless Tubes (Nahtlosrohre) aufgrund des anhaltenden Preisdrucks im Öl- und Gasbereich weiterhin extrem schwierig darstellt. Die im Vorjahr aufgrund der massiven Schwäche im Energiesegment eingeleiteten, umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen im Geschäftsbereich Welding Consumables (Schweißtechnik)

zeigten im 1. Quartal 2016/17 bereits erste Erfolge, marktseitig zeichnet sich hingegen bisher keine Erholung ab.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die rückläufige Umsatz- und Ergebnisentwicklung in der Metal Engineering Division im Verlauf der vier Quartale des vergangenen Geschäftsjahres als Konsequenz des massiven Konjunktureinbruchs im Öl- und Gasbereich konnte im abgelaufenen Quartal gestoppt werden. In der Gegenüberstellung des 1. Quartals 2016/17 mit dem 1. Quartal des letzten Geschäftsjahres werden jedoch die deutlichen Einbußen bei den Umsatz- und Ergebnisziffern seit Sommer 2015 deutlich. Die Umsatzerlöse reduzierten sich im 12-Monats-Vergleich um 12,1 % von 774,0 Mio. EUR auf 680,4 Mio. EUR. Ergebnisseitig beinhalten die Zahlen des 1. Quartals des vergangenen Geschäftsjahres positive Einmaleffekte aufgrund des Erwerbs der Beherrschung an den Gesellschaften voestalpine Tubulars GmbH & Co KG und voestalpine Tubulars GmbH (beide Geschäftsbereich Seamless Tubes) sowie CNTT Chinese New Turnout Technologies Co., Ltd. (Geschäftsbereich Turnout Systems) in Höhe von 126,5 Mio. EUR auf EBITDA- bzw. 120,4 Mio. EUR auf EBIT-Basis. Die in diesem Zusammenhang auch enthaltenen Abschreibungen auf die aufgedeckten stillen Reserven im Zuge der Neubewertungen belasteten das EBIT im 1. Quartal 2016/17 mit 3,9 Mio. EUR. Aufgrund des herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes im Öl- und Gasbereich reduzierten sich das bereinigte EBITDA im Quartalsvergleich um 20,1 % von 109,6 Mio. EUR auf 87,6 Mio. EUR und das bereinigte EBIT um 30,2 % von 76,8 Mio. EUR auf 53,6 Mio. EUR. Die um außerordentliche Effekte berichtigte EBITDA-Marge reduzierte sich von 14,2 % auf 12,9 %, während sich die korrigierte EBIT-Marge von 9,9 % auf 7,9 % verminderte.

Mio. EUR 1Q 2015/16
01.04.–30.06.2015
1Q 2016/17
01.04.–30.06.2016
Veränderung
in %
Umsatzerlöse 565,5 615,8 8,9
EBITDA 69,3 80,0 15,4
EBITDA-Marge 12,3 % 13,0 %
EBIT 46,1 55,2 19,7
EBIT-Marge 8,1 % 9,0 %
Beschäftigte (Vollzeitäquivalent) 10.282 10.481 1,9

Quartalsentwicklung der Metal Forming Division

Marktumfeld und Geschäftsverlauf

Die Metal Forming Division zeigte im 1. Quartal 2016/17 in allen vier Geschäftsbereichen eine unverändert hervorragende Entwicklung und konnte damit den Aufwärtstrend der Vorquartale auch in das neue Geschäftsjahr mitnehmen. Motor des kontinuierlichen Wachstums ist weiterhin die Automobilindustrie, und zwar weltweit. Mit der Eröffnung der ersten Anlage für die Warmumformung von pressgehärtetem Stahl in einem einzigen Prozessschritt ("direktes Verfahren" bzw. "phs-directform®") in Schwäbisch Gmünd, Deutschland, Anfang Juli 2016 setzt sich die Expansion der Division im Automotive-Bereich auf Basis von hochinnovativer, eigenentwickelter Technologie weiter fort.

Die Performance des Geschäftsbereiches Tubes & Sections war im 1. Quartal 2016/17 durch ein im Vergleich zum Vorjahr verbessertes konjunkturelles Umfeld in den europäischen Kernmärkten und zum Teil auch in spezifischen US-Marktsegmenten (Flugzeugbau, Lagertechnik) geprägt, wogegen sich die Impulse aus China in Grenzen hielten. In den beiden weiteren Geschäftsbereichen Precision Strip und Warehouse & Rack Solutions verlief die Nachfrage bei jeweils weiter gesteigertem Ergebnis weitgehend stabil.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Metal Forming Division konnte ihre Umsatzerlöse von 565,5 Mio. EUR im 1. Quartal 2015/16 um 8,9 % auf 615,8 Mio. EUR im 1. Quartal 2016/17 steigern. Den stärksten Umsatzsprung verzeichnete dabei der stark wachsende Geschäftsbereich Automotive Components. Ergebnismäßig trugen sämtliche Geschäftsbereiche zur markanten Verbesserung der Kennziffern bei. Insgesamt stieg das EBITDA im 12-MonatsVergleich um 15,4 % von 69,3 Mio. EUR auf 80,0 Mio. EUR, das EBIT sogar um 19,7 % von 46,1 Mio. EUR auf 55,2 Mio. EUR. Darüber hinaus konnte die Division parallel dazu auch ihre Umsatzrentabilität nochmals deutlich verbessern. Im Einzelnen erhöhte sich die EBITDA-Marge von 12,3 % im 1. Quartal 2015/16 auf 13,0 % im 1. Quartal 2016/17, während die EBIT-Marge im gleichen Zeitraum von 8,1 % auf 9,0 % zulegte.

Ausblick

Nur zwei Monate nach Veröffentlichung der Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr im Rahmen des Jahresabschlusses 2015/16 stellt sich der Ausblick für 2016/17 weitgehend unverändert dar. Die Einschränkung "weitgehend" braucht es allerdings insofern, als von der im Geschäftsbericht als Voraussetzung für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung geforderten Deeskalation in den politischen Krisenherden der Welt heute noch weniger ausgegangen werden kann als damals. Entwicklungen wie Brexit oder die politische Krise in der Türkei sind genauso wie die Destabilisierung ganzer Länder durch religiös motivierte Morde an nichtsahnenden Menschen nicht dazu angetan, die Hoffnungen auf eine breitere wirtschaftliche Belebung zu stärken. In den wirtschaftlichen Parametern für die Ent-

wicklung in den nächsten Quartalen ergeben sich keine Veränderungen: Einer stabilen Bedarfsentwicklung der Automobilindustrie auf hohem Niveau steht ein weiterhin durch enormen Preisdruck und weltweite Investitionszurückhaltung geprägter Energiesektor gegenüber, einer in Europa überwiegend unverändert schwachen Baukonjunktur eine durchaus solide Entwicklung im Konsumgüterbereich und einem nach wie vor eher volatilen Maschinenbausektor ein vor allem von der europäischen und chinesischen Nachfrage profitierender Eisenbahnsektor.

Wie schon anlässlich der Präsentation der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015/16 Anfang Juni betont, ist für 2016/17 bezogen auf die unterjährige Ergebnisentwicklung des voestalpineKonzerns ein zum Vorjahr umgekehrter Verlauf zu erwarten. Stand damals – jeweils bereinigt um Einmaleffekte – einem sehr starken 1. Halbjahr eine deutlich schwächere 2. Geschäftsjahreshälfte gegenüber, zeichnet sich für 2016/17 im Jahresverlauf eine Ergebnissteigerung ab, sodass heuer das 2. Halbjahr in Bezug auf EBIT und EBITDA klar über dem 1. Halbjahr liegen wird. Hintergrund dieser Entwicklung sind im Wesentlichen drei Einflussfaktoren: Zum Ersten der strukturelle "time-lag" im kontraktbasierten, d. h. längerfristig orientierten Stahlgeschäft, wo im Gegensatz zum Spotmarkt positive Preisentwicklungen nur deutlich verzögert und somit erst im weiteren Jahresverlauf wirksam werden; zum Zweiten die Anlaufkosten der Direktreduktionsanlage in Corpus Christi, Texas, USA, die weitaus überwiegend in der 1. Hälfte des Geschäftsjahres anfallen, und drittens die Konjunkturentwicklung im Öl- und Gasbereich, wo gegen Ende des Geschäftsjahres mit einer ersten Entspannung aufgrund sinkender Lagerbestände bei anspruchsvollem Equipment zu rechnen ist.

In Verbindung mit der konsequenten Weiterführung der umfassenden Kostenoptimierungsund Effizienzsteigerungsprogramme strebt der voestalpine-Konzern auf Basis dieses Szenarios unverändert ein operatives Ergebnis (EBITDA) und ein Betriebsergebnis (EBIT) annähernd auf Höhe des vergangenen Geschäftsjahres (bereinigte Werte) an.

voestalpine AG Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2016

Nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Konzernbilanz

Aktiva

31.03.2016 30.06.2016
6.006,5 6.116,5
1.544,4 1.545,2
414,1 411,9
112,4 102,4
69,8 69,3
242,4 272,1
8.389,6 8.517,4
2.973,1 2.971,9
1.513,3 1.591,0
355,8 353,6
774,8 670,1
5.617,0 5.586,6
14.006,6 14.104,0

Mio. EUR

Passiva

31.03.2016 30.06.2016
A. Eigenkapital
Grundkapital 317,8 317,8
Kapitalrücklagen 553,7 552,3
Hybridkapital 497,9 497,9
Gewinnrücklagen und andere Rücklagen 4.102,0 4.168,3
Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens 5.471,4 5.536,3
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital 180,2 169,0
5.651,6 5.705,3
B. Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Pensionen und andere Arbeitnehmerverpflichtungen 1.229,1 1.330,6
Rückstellungen 71,6 71,0
Latente Steuern 122,0 121,9
Finanzverbindlichkeiten 3.342,8 3.185,3
4.765,5 4.708,8
C. Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Rückstellungen 567,2 550,7
Steuerschulden 98,3 113,1
Finanzverbindlichkeiten 898,2 1.051,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Verbindlichkeiten
2.025,8 1.974,3
3.589,5 3.689,9
Summe Passiva 14.006,6 14.104,0

Mio. EUR

Konzern-Kapitalflussrechnung

01.04.– 30.06.20151 01.04.– 30.06.2016
Betriebstätigkeit
Ergebnis nach Steuern 289,5 105,8
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge 4,6 170,0
Veränderung Working Capital
Veränderung Vorräte 28,8 24,0
Veränderung Forderungen und Verbindlichkeiten –142,7 –80,5
Veränderung Rückstellungen 36,6 –3,7
–77,3 –60,2
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 216,8 215,6
Investitionstätigkeit
Investitionen in andere immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen
–350,0 –296,9
Einnahmen aus dem Abgang von Anlagevermögen 2,0 1,9
Cashflow aus der Übernahme der Beherrschung von Anteilen 24,2 0,2
Cashflow aus dem Verlust der Beherrschung von Anteilen 0,1
Investitionen/Devestitionen in andere Finanzanlagen –1,3 10,4
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –325,0 –284,4
Finanzierungstätigkeit
Dividenden/Kapitalerhöhung nicht beherrschende Gesellschafter –33,8 –8,9
Anteilszukauf von nicht beherrschenden Gesellschaftern –0,9 –1,9
Kapitalerhöhung 85,3
Aufnahme von langfristigen Finanzschulden 2,3 2,7
Tilgung von langfristigen Finanzschulden –58,5 –53,2
Tilgung von langfristigen Schulden aus Finanzierungsleasing –1,1 –1,3
Veränderung kurzfristiger Finanzschulden
und übrige Finanzierungstätigkeiten
–39,0 24,8
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit –45,7 –37,8
Verminderung/Erhöhung der Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente
–153,9 –106,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Jahresanfang 464,5 774,8
Veränderungen von Währungsdifferenzen –0,6 1,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Jahresende 310,0 670,1

1 1 Q 2015/16 rückwirkend angepasst.

Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". Mio. EUR

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.04.–30.06.20151 01.04.–30.06.2016
Umsatzerlöse 3.001,7 2.772,4
Umsatzkosten –2.346,5 –2.181,1
Bruttoergebnis 655,2 591,3
Sonstige betriebliche Erträge 85,1 78,6
Vertriebskosten –264,1 –267,8
Verwaltungskosten –155,9 –150,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen –101,2 –88,6
Ergebnisse von equitykonsolidierten Unternehmen 149,3 4,2
EBIT 368,4 167,6
Finanzerträge 9,6 13,5
Finanzaufwendungen –49,8 –42,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) 328,2 138,9
Ertragsteuern –38,7 –33,1
Ergebnis nach Steuern (Jahresüberschuss) 289,5 105,8
Zuzurechnen den:
Anteilseignern des Mutterunternehmens 281,3 101,0
Nicht beherrschenden Gesellschaftern 2,6 –0,8
Vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer 5,6 5,6
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 1,61 0,58
1 1 Q 2015/16 rückwirkend angepasst.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". Mio. EUR

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.04.–30.06.20151 01.04.–30.06.2016
Ergebnis nach Steuern (Jahresüberschuss) 289,5 105,8
Posten des sonstigen Ergebnisses, die nachträglich
in das Periodenergebnis umgegliedert werden
Cashflow-Hedges –18,1 4,6
Net Investment-Hedges –5,6
Währungsumrechnung –33,5 25,7
Ergebnisanteil von equitykonsolidierten Unternehmen –2,7 –0,1
Zwischensumme der Posten des sonstigen Ergebnisses, die
nachträglich in das Periodenergebnis umgegliedert werden
–59,9 30,2
Posten des sonstigen Ergebnisses, die nicht nachträglich
in das Periodenergebnis umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste –71,0
Zwischensumme der Posten des sonstigen Ergebnisses,
die nicht nachträglich in das Periodenergebnis umgegliedert
werden
–71,0
Sonstiges Ergebnis in der Periode, netto –59,9 –40,8
Gesamtergebnis in der Periode 229,6 65,0
Zuzurechnen den:
Anteilseignern des Mutterunternehmens 223,9 60,6
Nicht beherrschenden Gesellschaftern 0,1 –1,2
Vorgesehener Anteil Hybridkapitalbesitzer 5,6 5,6
Gesamtergebnis in der Periode 229,6 65,0

Konzern-Sonstiges Ergebnis

1 1 Q 2015/16 rückwirkend angepasst.

Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". Mio. EUR

16

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

1 Q 2015/161 1 Q 2016/17
Konzern Nicht be
herrschende
Anteile
Gesamt Konzern Nicht be
herrschende
Anteile
Gesamt
Eigenkapital zum 01.04. 5.050,6 64,4 5.115,0 5.471,4 180,2 5.651,6
Gesamtergebnis
in der Periode
229,5 0,1 229,6 66,2 –1,2 65,0
Dividendenausschüttung 0,0 –35,7 –35,7 0,0 –8,9 –8,9
Steuereffekte auf Trans
aktionen mit Hybridkapital
besitzer
1,9 0,0 1,9 1,9 0,0 1,9
Kapitalerhöhung 85,3 0,0 85,3 0,0 0,0 0,0
Anteilsbasierte
Vergütungen
0,0 0,0 0,0 –1,4 0,0 –1,4
Sonstige Veränderungen 2,0 173,7 175,7 –1,8 –1,1 –2,9
Eigenkapital zum 30.06. 5.369,3 202,5 5.571,8 5.536,3 169,0 5.705,3

1 1 Q 2015/16 rückwirkend angepasst.

Details siehe Anhang zum Konzernabschluss 2015/16 "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden". Mio. EUR

voestalpine AG Ausgewählte Erläuterungen

Die voestalpine AG hat den Umfang der Quartalsberichterstattung über die ersten drei und neun Monate des Geschäftsjahres aufgrund der geänderten Anforderungen des Regelwerks "prime market" der Wiener Börse AG angepasst. Die Anpassungen betreffen insbesondere die im IAS 34 geforderten Angaben. Die für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015/16 geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert fortgeführt.

Konsolidierungskreis / Unternehmenserwerbe

Der Konsolidierungskreis hat sich im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 wie folgt entwickelt:

Voll
konsolidierung
Equity
Methode
Stand am 01.04.2016 278 9
Zugänge aus Unternehmenserwerben
Änderung der Konsolidierungsmethode
Zugänge 2
Abgänge
Umgründungen –4
Abgänge oder Veräußerung –2
Stand am 30.06.2016 274 9
davon ausländische Gesellschaften 216 4

Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 wurden folgende Gesellschaften endkonsolidiert:

Name der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2015/16 Vollkonsolidierung

Polynorm Immobilien GmbH & Co. KG

Sturdell Holdings, Inc.

Umgründungen

BU Beteiligungs- und Vermögensverwaltung GmbH

BÖHLER Wärmebehandlung GmbH

Grimstows Holdings Inc.

voestalpine Stamptec Qinhuangdao Co., Ltd.

Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 werden folgende Gesellschaften im Konzernzwischenabschluss erstmalig einbezogen:

Name der Gesellschaft Anteil in %
Vollkonsolidierung
ASSAB Steels Vietnam Company Limited 100,000 %
voestalpine Rotec Corp. 100,000 %

Erläuterung zur Bilanz

Im laufenden Geschäftsjahr führte insbesondere eine Senkung des Diskontierungszinses von 1,9 % auf 1,4 % zu einer Erhöhung der Pensions- und Abfertigungsrückstellung und somit zu einem versicherungsmathematischen Verlust.

voestalpine AG

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