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Vectron Systems AG Annual Report 2014

Mar 30, 2015

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Annual Report

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GESCHÄFTSBERICHT 2014

KENNZAHLEN 2014

Finanzkennzahlen
2014 2013 Veränderung
in %
Umsatz T€ 22.418 21.410 +4,7
EBITDA T€ 1.561 1.514 +3,1
EBIT T€ 1.021 960 +6,4
Ergebnis nach Ertragssteuern T€ 521 374 +39,3
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit T€ 1.838 244 +653,3
Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen T€ 307 695 -55,8
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Vermögen T€ 540 554 -2,5
Ergebnis je Aktie 0,35 0,25 +39,3
Buchwert je Aktie 6,50 6,45 +0,7
EigenkapitalquoteE % 72 73 --
Exportquote % 31 30 --
Mitarbeiterzahlen
2014 2013 Veränderung
Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende 131 129 2
- davon Produktentwicklung und -management 44 44 0
- davon Vertrieb und Support 25 26 -1
- davon Produktion 29 27 2
- davon Übrige 25 24 1
- davon Auszubildende 8 8 0
Selbstständige Handelsvertreter 8 8 0

INHALT

Kennzahlen 2014
02
Brief des Vorstandes 04
Bericht des Aufsichtsrates der Vectron Systems AG
06
Unternehmen und Markt
.
08
bonVito: Internet-Dienstleistungen und Kundenbindung 10
Duratec: Günstige Zweitmarke für die Gastronomie 12
Die Vectron-Produktpalette 14
Jahresabschluss 2014 21
Lagebericht .
22
Bilanz .
32
Gewinn- und Verlustrechnung
34
Kapitalflussrechnung .
35
Anhang
. .
- 36
Anlagespiegel .
44
Bestätigungsvermerk .
46

BRIEF DES VORSTANDES

Sehr geehrte Vectron-Mitaktionäre,

mit Blick auf die reinen Zahlen kann man sicherlich mit dem Geschäftsjahr 2014 zufrieden sein. So konnte der Umsatz um 4,7 % auf 22,4 Mio. Euro gesteigert werden und auch das Nachsteuerergebnis hat sich verbessert. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang die von 56 % auf 57 % gesteigerte Rohertragsmarge. Dies zeigt, dass Vectron das Preisniveau mithilfe zahlreicher Innovationen und Neuheiten mehr als verteidigen konnte.

Trotz Dividendenzahlung stieg der Barmittelbestand von 4,1 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro. In Verbindung mit der weiterhin starken Eigenkapitalquote von 83 % werden die erheblichen Reserven der Gesellschaft deutlich.

Die Leistungen sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Vectron nicht nur das Kerngeschäft, sondern auch noch zwei neue Geschäftsfelder vorangetrieben hat. So konnte bei unserem Kundenbindungssystem bonVito die Anzahl der angeschlossenen Filialen kräftig von 660 auf 1.380 erhöht werden. Unsere bonVito-Vertriebsgesellschaft hat mit 1,3 Mio. Euro erstmals die Millionen-Umsatz-Schwelle durchbrochen. Da dieser Umsatz mit nur etwa 1 % unserer Kundenbasis erzielt wurde, ist allein innerhalb unserer bestehenden Kundschaft noch enormes Wachstumspotential vorhanden. Um dieses möglichst schnell zu erschließen, wollen wir die bisher eher vorsichtigen und kostensparenden Vertriebsaktivitäten, die ausschließlich über den klassischen Vectron-Fachhändlervertrieb erfolgten, erweitern. Dies soll durch zielgerichtete Direktmarketingmaßnahmen und ein vergrößertes bonVito-Vertriebsteam erfolgen. Nachdem wir die Funktionsfähigkeit des Geschäftsmodells technisch und wirtschaftlich unter Beweis gestellt haben, wollen wir nun verstärkt in die Skalierung investieren und sind zuversichtlich, bonVito damit beschleunigt zu einem massiven Pfeiler unseres Geschäfts ausbauen zu können.

Des weiteren hat sich gezeigt, dass unsere große Installationsbasis einen erheblichen strategischen Wert für alle Internetkonzerne darstellt, die ihre Geschäfte auf den Bereich "local commerce" ausweiten wollen. Dies wollen wir durch gezielte Kooperationen, wie z.B. mit der kürzlich gemeldeten Zusammenarbeit mit PayPal, zu unserem wirtschaftlichen Vorteil nutzen.

Auch bei unserer Kassen-Zweitmarke Duratec stand das Jahr 2014 im Zeichen der stetigen technischen und vertrieblichen Weiterentwicklung. Hier wurde ebenfalls deutlich, dass ein Vertrieb über die bestehenden Vectron-Strukturen zwar in der Test- und Experimentierphase sinnvoll war, dass damit aber kein massiver Aufbau eines neuen Fachhändlernetzes möglich sein würde. Daher haben wir den Entschluss gefasst, für Duratec einen eigenen Außendienst aufzustellen, der Anfang 2015 seinen Dienst aufgenommen hat.

Mit diesen Initiativen und den weiterhin starken Investitionen in das Kerngeschäft sind wir zuversichtlich, trotz eines von Eurokrise und Preisdruck gekennzeichneten Branchenumfelds, nicht nur unsere führende Position zu halten, sondern gegen den Trend erheblich wachsen zu können.

Wir hoffen, dass Sie uns bei dieser spannenden Entwicklung begleiten werden!

Mit freundlichen Grüßen

Vectron Systems AG

Der Vorstand Jens Reckendorf Thomas Stümmler

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BERICHT DES AUFSICHTSRATES DER VECTRON SYSTEMS AG

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach dem Gesetz und der Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2014 wahrgenommen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand in alle grundlegenden Unternehmensentscheidungen eingebunden und stets zeitnah über aktuelle Entwicklungen informiert. Neben den turnusmäßigen Sitzungen berichtete der Vorstand jeden Monat im Rahmen einer festdefinierten Budgetberichterstattung schriftlich über die aktuelle wirtschaftliche Lage, gab einen Ausblick auf den Rest des laufenden Geschäftsjahres und zog Vergleiche mit vorangegangenen Berichtsperioden, so dass jederzeit aktuelle Informationen vorlagen. Rückfragen von Aufsichtsratsmitgliedern wurden im Bedarfsfall auch außerhalb der Sitzungen vom Vorstand individuell bzw. in Telefonkonferenzen kurzfristig beantwortet.

Zu den Beschlussvorschlägen des Vorstandes hat der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorgaben seine Entscheidungen abgegeben.

Im Geschäftsjahr 2014 haben vier Aufsichtsratssitzungen stattgefunden.

Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung am 19.03.2014 war die Feststellung des Jahresabschlusses 2013 und die Genehmigung des Lageberichts. Es erfolgten die Beschlussfassungen zum Vorschlag zur Gewinnverwendung und zum Bericht

des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss 2013. Weitere Themen waren die Entwicklung der neuen Geschäftsfelder bonVito und Duratec, Stand und Perspektive aller laufenden Produktentwicklungen sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung.

Am 06.06.2014 fand im Anschluss an die Hauptversammlung der Gesellschaft in Frankfurt eine weitere Sitzung statt. Es wurden der Verlauf der Hauptversammlung, der aktuelles Stand der Projekte bonVito und Duratec sowie die laufenden Veränderungen der internen Unternehmensorganisation diskutiert.

Die Sitzung am 29.09.2014 befasste sich hauptsächlich mit der aktuellen Einschätzung zu den strategischen Wachstumsoptionen, mit möglichen Kooperationen und dem Stand der Organisationsveränderungen.

Wesentliche Themen der letzten Sitzung des Jahres am 15.12.2014 waren die vorläufige Analyse des Jahresverlaufs 2014, die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2015 sowie die Vertriebsstrategie speziell in den neuen Geschäftsfeldern.

Vorstand und Aufsichtsrat haben eine Entsprechungserklärung nach § 161 AktG abgegeben. Diese ist auf der Website der Gesellschaft allgemein zugänglich gemacht worden. Die Vectron Systems AG erklärt darin, den Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 24.06.2014 mit Ausnahmen zu befolgen. Die Ausnahmen werden aufgrund von unternehmensspezifischen Gegebenheiten als sinnvoll erachtet. Aufgrund der geringen Mitgliederanzahl des Aufsichtsrates (drei Personen) wurde auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet.

Der vom Vorstand vorgelegte Lagebericht und Jahresabschluss für das Jahr 2014 wurde von der KJP TreuConsult GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer hat über die Prüfung in der Aufsichtsratssitzung am 24.03.2015 mündlich berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Nach Prüfung des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht) hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers zugestimmt und den Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens für die im Berichtsjahr geleistete erfolgreiche Arbeit.

Münster, im März 2015

Für den Aufsichtsrat

Christian Ehlers Vorsitzender des Aufsichtsrats

UNTERNEHMEN UND MARKT

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Das Unternehmen

Die Vectron Systems AG gehört zu den führenden europäischen Anbietern intelligenter Kassensysteme. Pro Jahr werden mehr als 10.000 Kassen am Firmensitz in Münster produziert. Die Produktpalette umfasst ein breites Sortiment stationärer und mobiler Kassenmodelle unterschiedlicher Größen und Leistungsfähigkeit, die mit innovativer und wegweisender Technik ausgestattet sind. Neben dem technologischen Führungsanspruch legt die Vectron Systems AG großen Wert auf ein progressives Kassendesign.

Das Besondere an Vectron-Kassen ist die auf 25 Jahren Branchenerfahrung basierende Software. Im Gegensatz zu anderen Herstellern funktionieren alle Kassenmodelle mit der gleichen Software und sind daher problemlos untereinander vernetzbar. Zugleich ist die Software so flexibel, dass sie sich für die unterschiedlichsten Branchen anpassen lässt. Kurz gesagt: eine Software für alle Modelle und alle Branchen. Vectron bezeichnet dies als "doppelte Plattformstrategie".

Der Markt

Der Markt für Kassensysteme ist durch eine große Zahl kleiner Unternehmen geprägt, die vorwiegend regional arbeiten. Nur wenige Kassenhersteller sind international ausgerichtet. Die meisten haben sich auf bestimmte Branchen konzentriert, während die von der Vectron Systems AG eingesetzte Software so flexibel ist, dass sie sich an alle Branchen anpassen lässt.

Die Zahl der Kassenplätze in Deutschland und Westeuropa ist seit Jahren relativ konstant, es ist jedoch ein kontinuierlicher Trend zu hochwertigen, leistungsfähigen Systemen spürbar. Dies gilt insbesondere für Gastronomie- und Bäckereiketten – zwei der Hauptzielgruppen der Vectron Systems AG. Hochwertige Systeme werden vor allem dann eingesetzt, wenn nicht nur reine Abrechnungsfunktionen benötigt werden, sondern gleichzeitig weitere betriebswirtschaftliche Lösungen (Bestellwesen, Lagerhaltung, Zeiterfassung etc.) abgedeckt werden sollen.

Die Umsatzschwerpunkte von Vectron liegen in der Gastronomie und in der Bäckereibranche mit entsprechend hohem Marktanteil. Der Vertrieb ist international ausgerichtet. Derzeit werden die Produkte in 30 Ländern weltweit über ein dichtes Netz von mehr als 300 Fachhändlern, die auch die Endkundenbetreuung übernehmen, verkauft. Die Fachhändler werden durch einen Vertriebsaußen- und -innendienst sowie durch ein Support-Team unterstützt.

Die Exportquote betrug im Jahr 2014 31 %. Insbesondere durch den geplanten Ausbau der Zweitmarke Duratec wird in den Auslandsmärkten ein erhebliches Wachstumspotenzial gesehen. In Österreich, den Niederlanden und der Schweiz kann sich die Vectron Systems AG nach eigener Einschätzung bereits jetzt zu den führenden Anbietern zählen.

Umsatzsegmente

Die Umsätze der Vectron Systems AG lassen sich in die Produktsegmente "POS Kassensysteme" (diese bestehen aus einer Kombination von Hard- und Software), "Software" (PC-basierte Kassen- und Backoffice-Software sowie sonstige Lizenzen) und "Handelsware und Zubehör" aufteilen. Der überwiegende Teil des Umsatzes wird mit dem Kerngeschäft, den Kassensystemen, erzielt.

BONVITO: INTERNET-DIENSTLEISTUNGEN UND KUNDENBINDUNG

Unter dem Markennamen bonVito bietet Vectron Internet-Dienstleistungen in den Bereichen Kundenbindung, Kundenkarten, E-Payment, Reservierung und Reporting. Die Vectron-Kassen werden über das Internet mit bonVito verbunden, wodurch sich z. B. individuelle Marketingkampagnen ganz einfach online einrichten und an die Kassen senden lassen. Die Kassen führen die Kampagne dann automatisch durch, so entsteht keine zusätzliche Arbeit für das Personal. Sobald eine Aktion läuft, bietet bonVito die Möglichkeit, ihren Erfolg in Echtzeit zu verfolgen.

Anonyme oder personalisierte Bonus-Nutzung

Bei den meisten Kampagnen ist wahlweise eine anonyme oder personalisierte Nutzung möglich. Bei der anonymen Nutzung ist die Eintrittshürde besonders gering und dem bonVito-Partner entstehen keine Kosten für Kundenkarten. Alle notwendigen Informationen werden auf dem Bon ausgedruckt, den der Kunde beim nächsten Besuch einfach wieder mitbringt, um weitere Boni zu sammeln oder einzulösen.

Noch effektiver ist die personalisierte Nutzung. Dafür erhalten Kunden entweder eine Kundenkarte oder rufen die bonVito-App auf ihrem Smartphone auf, die bequem als digitale Kundenkarte genutzt werden kann. Durch die Registrierung eines Kunden stehen dem bonVito-Partner wertvolle Informationen über den Kunden und sein Kaufverhalten zur Verfügung. So können Kampagnen gezielter auf Kunden ausgerichtet und durch eine höhere Kundenbindung mehr Umsatz generiert werden.

Detaillierte Auswertung

Der Einsatz von bonVito ist extrem sicher. Z. B. verhindern eindeutige Barcodes bei Coupons und Stempelheften Manipulationen. Da alle relevanten Daten im Kassensystem gespeichert werden, stehen sie für Controllingzwecke zur Verfügung. Jede einzelne Kampagne kann dadurch detailliert ausgewertet werden. Auch das Kaufverhalten jedes einzelnen Karteninhabers kann analysiert werden. bonVito bietet so die Chance, die Wirkung von Marketingmaßnahmen durch Nutzungsstatistiken exakt zu messen und zu bewerten.

Vielseitige Möglichkeiten

bonVito funktioniert sogar filialübergreifend, die zahlreichen Module können einzeln oder kombiniert für einen günstigen monatlichen Festbetrag gebucht werden. Wahlweise sind auch ein günstiges Gesamtpaket inklusive Kasse oder eine transaktionsbasierte Abrechnung möglich.

Online Reporting

Über die Online-Reporting-Funktion besteht die Möglichkeit, auf alle aktuellen Kassen- und Kampagnen-Daten in Echtzeit zuzugreifen. Mit der "Mobile Reporting App" lassen sich die wichtigsten Erfolgskennzahlen jederzeit auch live über mobile Endgeräte abrufen.

Reservierungssystem

Mit der praktischen bonVito-Online-Reservierung lassen sich nicht nur Tische reservieren. Der komfortable Reservierungsmanager eignet sich ebensogut, um z.B. die Belegung von Plätzen eines Tennisvereins oder Abschlagszeiten auf dem Golfplatz zu verwalten.

Die Leistungen von bonVito werden permanent erweitert. Künftiges Wachstum wird insbesondere durch eine kürzlich vereinbarte Kooperation mit PayPal erwartet. Geplant ist, bonVito-Funktionen in die PayPal-App zu integrieren, um das mobile Bezahlen mit Merhwerten für Gäste und Gastronomen zu verknüpfen.

DURATEC: GÜNSTIGE ZWEITMARKE FÜR DIE GASTRONOMIE

Vectron bewegte sich bisher im gehobenen Preis-/ Leistungssegment und deckte vorrangig den Markt der besonders anspruchsvollen Kunden ab, die zumeist individuelle Lösungen benötigen. Für einen Großteil des Marktes sind aber weitgehend standardisierte Lösungen in der Regel völlig ausreichend. Um auch diesen Bereich der eher preissensiblen Kunden zu erschließen und weitere Marktanteile zu sichern, hat Vectron im Oktober 2013 die Zweitmarke "Duratec" auf den Markt gebracht. Nach Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Duratec-Kassen seit Januar 2014 auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden erhältlich, weitere Länder folgen sukzessive.

Robuste Hardware, einfache Bedienung

Technisch basiert die neue Duratec-Produktpalette zwar auf der anspruchsvollen Technologie von Vectron, jedoch wurde insbesondere bei der Software auf eine Konzentration aufs Wesentliche sowie eine starke Vereinfachung und leichte Erlernbarkeit geachtet. Bei der Hardware setzt Vectron auf langlebige spezielle Hardware made in Germany statt Billig-PCs. Gleichzeitig werden mit Duratec aktuelle Trends wie die Integration von Apple-Geräten als Orderhandy berücksichtigt. Die Duratec-Geräte bieten ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und stehen auch als Leasinggeräte zur Verfügung. Zusätzlich können sie mit einem umfassenden Full-Service-Vertrag rundum abgesichert werden. Duratec richtet sich im ersten Schritt ausschließlich an an kleine bis mittelgroße Gastronomiebetriebe, weitere Branchen sind in Planung.

Mobil kassieren mit Duratec

Damit auch mobil kassiert werden kann, hat Vectron eine Bestell-App für iPhone, iPad mini und iPod touch entwickelt. Die "Duratec MobileApp" ermöglicht eine einfache Erfassung und Abrechnung von Bestellungen. Für schnelle und intuitive Abläufe ist ihre Bedienung an die der stationären Duratec-Kassen angelehnt. Eine Demo-Version ist kostenlos im App-Store von Apple erhätlich. Funktionsfähig ist die App nur im Netzwerk mit einer stationären Duratec-Kasse als Server. Für die Nutzung ist ein monatlicher Betrag zu entrichten, wodurch feste monatliche Einnhamen für die Vectron Systems AG generiert werden.

Der im Vergleich zu Vectron-Kassensystemen deutlich eingeschränkte Funktionsumfang von Duratec-Geräten ermöglicht eine klare Abgrenzung der beiden Marken und verhindert Kannibalisierungseffekte bei der Kernmarke Vectron. Da die Programmierung der Geräte deutlich schneller und einfacher ist, geht Vectron davon aus, zahlreiche neue Händler im In- und Ausland für Duratec gewinnen zu können. Zu diesem Zweck wurden in den letzten Monaten vier Außendienstmitarbeiter speziell für Duratec eingestellt, die die bereits bestehende Händlerschaft möglichst kurzfristig weiter ausbauen sollen.

DIE VECTRON-PRODUKTPALETTE

Unter der Hauptmarke Vectron werden hochwertige, technnologisch führende stationäre und mobile Kassensysteme vertrieben. Das Angebot wird durch einige Peripheriegeräte, z. B. Kundendisplays, ergänzt. Die Kassensoftware wird ebenfalls von Vectron selbst entwickelt und stetig weiterentwickelt sowie aktuellen Marktanforderungen angepasst. Hauptzielgruppen sind Gastronomie und die Bäckreibranche. Für diese bietet die Software zahlreiche erprobte Spezialfunktionen. Die Software ist gleichzeitig so flexibel, dass sie sich auch für viele andere Branchen nutzen lässt.

Vectron POS MobilePro II

Seit Anfang 2014 ist die Vectron POS MobilePro II erhältlich. Das Nachfolgemodell der bewährten und äußerst erfolgreichen POS MobilePro ähnelt optisch dem Vorgänger, wurde aber technnisch generalüberholt. Es ist deutlich schneller und leistungsstärker, die Sonnenlichttauglichkeit des Displays wurde erhöht und ein verbesserter Touch eingebaut. Geblieben sind die extreme Robustheit und Wasserdichtigkeit. Durch die praktische Touch-Tastatur-Kombination lässt die Vectron POS MobilePro II sich besonders schnell bedienen und ist insbesondere für Unternehmen mit hoher Kundenfrequenz oder extremen Belastungen zu Spitzenzeiten zu empfehlen. Für angenehmes Arbeiten ist das System klein, leicht und ergonomisch geformt. Die Vectron POS MobilePro II ist ein vollwertiges mobiles Kassensystem ohne Abhängigkeit von einer Serverstation.

Vectron POS MobilePro III

Seit Mitte März ist zusätzlich die Vectron POS MobilePro III erhältlich. Die Modell setzt auf die bewährten Stärken des Vorgängers, hat aber ein komplett neues Design – passend zur aktuellen stationären Kassengeneration. Die Akku-Kapazität wurde deutlich erhöht und das System hat einen modernen kapazitiven Touchscreen. Die Vectron POS MobilePro III ist serienmäßig mit Kartenleser, WLAN und Bluetooth ausgestattet. Ein weiteres Mobilgerät mit ausschließlicher Touchbedienung befindet sich in der Entwicklung.

Vectron POS Vario II

Mit der Vectron POS Vario II wurde im Februar 2012 das erste Modell der neuen stationären Vectron-Produktgeneration auf den Markt gebracht. Zuverlässige Spitzentechnologie sorgt für eine im Vergleich zu den Vorgängermodellen etwa 10-fach höhere Arbeitsgeschwindigkeit, hochwertige Materialien garantieren Robustheit und eine lange Lebensdauer. Die leistungsstarke und technologisch führende Software bietet zahlreiche ausgereifte Funktionen, die Arbeitsabläufe beschleunigen und erleichtern. Bei der Vectron POS Vario II ermöglicht die Kombination von 12" großem Touchscreen und Folientastatur eine besonders schnelle und intuitive Bedienung sowie die übersichtliche Darstellung auch großer Artikelstämme.

Vectron POS Mini II

Die Vectron POS Mini II ist ein weiteres Modell der neuen Produktgeneration. Sie bietet die gleiche komfortable Folientastatur wie die POS Vario II, hat aber mit 7" einen deutlich kleineren Touchscreen. Sie ist eine günstige Alternative zur POS Vario II, wenn Eingaben hauptsächlich über die Tastatur erfolgen und kein großer Touchscreen benötigt wird.

Vectron POS Touch

Das Spitzenmodell Vectron POS Touch komplettiert die stationäre Produktgeneration. Das elegante Kassensystem ist hochwertig, zuverlässig, schnell, robust und enorm langlebig. Besonders in Stoßzeiten stellt es mit hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit die Leistungsstärke seiner Elektronik unter Beweis. Die Bedienung ist einfach und intuitiv und der komfortable 15"-Touchscreen bietet viel Platz für die übersichtliche Darstellung selbst großer Artikelstämme. Als nicht PCbasiertes Kassensystem ist die Vectron POS Touch zudem perfekt vor Viren und Manipulationen geschützt. Die POS Touch ist alternativ als besonders edle Chrom-Variante erhältlich.

Vectron Kundendisplays

Parallel zur neuen stationären Kassengeneration hat Vectron Kundendisplays entwickelt, deren Design harmonisch auf die neue Produktlinie abgestimmt ist. Das C56 mit schwarz-weißem, transflektivem LCD-Display hat eine Bildschirmdiagonale von 13,2 cm (5,2") und kann 2 x 20 Zeichen anzei-

gen. Es wird mit einem Gelenk am hinteren Kassengehäuse angebracht, wodurch es im Anzeigewinkel verstellbar ist. Es ist auch als standalone-Gerät auf einem Ständer in zwei verschiedenen Höhen erhätlich. Eine größere Variante ist das Vectron C75 mit einer Bildschirmdiagonale von 17,8 cm (7") und farbiger Anzeige. Es kann neben dem Bon auch Bilder darstellen und Videos abspielen. Das mit Abstand größte Kundendispay, das Vectron C100, hat eine Bildschirmdiagonale von 26,4 cm (10,4").

Vectron POS PC

Um die Nutzung der technologisch führenden Software auch auf PC-basierten Systemen möglich zu machen, hat Vectron POS PC entwickelt. POS PC kann auf Windows-PCs und -Tablets genutzt werden. Die Software ist netzwerkfähig und ermöglicht auch gemischte Netzwerke mit allen Vectron-POS-Kassensystemen. Dadurch ist ein einfacher, späterer Umstieg auf die robuste, langlebige Kassenhardware von Vectron möglich. Eine POS-PC-Lizenz kann für einen Einmalbetrag gekauft oder gegen einen monatliche Gebühr genutzt werden.

Vectron Commander 7

Der Vectron Commander verbindet Unternehmenszentralen mit allen Filialkassen und dient der vereinfachten Datenpflege, der automatisierten Datenübertragung sowie der Datenauswertung. Änderungen an den Artikeldaten werden bequem am Zentral-PC erfasst und können an eine einzelne Kasse, aber

▶ P B M F X Y A & B B B B B B B B B
Criticalista Nummer Name B Icon B = Warengruppe Prog. aus WG B v Preistyp
- Ph Artikel etc. 11 Krombacher 0.3 10 - Blere $0 - Nmin$ 1 - Überschreibbar
$ \Box$ Article 12 Земля 0.3 10 - Biere Q - Nein 1 - Überschreibbar
Artikel kurz 13 Bedis 0.3 10 - Riere 0 - Nein 1 - Überschreibbar
Warengruppen 21 Kells 0.33 20 - Alle Frei Gety. di - Nein 1 - Elverationhibar
Articlasonold
÷
22 Cola 0.2 20 - Alle Frai Gate . O. Nein 1 - Überschreibbar
- Ill Nodfer
Faktortypen
23 Monrahungser 0.2 20 - Alle Frei Getz. 0 - Nein 1 - Überschreibber
Preistypen 31 Fisherher Idein 30 - Decoret G - Nein 1 - Überschreibbar
Startighten 32 Eisbecher groß 30 - Dessert B - Nein 1 - Überschreibbar
Scan-Martencodes 33 Birne Helene 30 - Dessert $0 - N$ 1 - Überschreibbar
Redener etc. 41 Spargelcremesu 40 - Suppen $0 - N$ 1 - Überschreibber
Finanzen etc. 42 Tomatensuppe 40 - Suppen G - Nein 1 - Überschreibbar
Eingabe 51 Jägerschnitzel S0 - Fleisch G - Nein 1 - Überschreibbar
Anzeloe 52 Rinderbraten 50 - Fleisch $0 - N$ 1 - Überschreibbar
Drucken. 61 Roberto 0.2 6D - Weine $0 - 50$ 1 - Überschreibber
Nehz 62 Wellwein 0.2 60 - Weine G - Nein 1 - Überschreibbar
Texte 71 Sahne 70 - Vorspeisen $0 -$ Nein 1 - Eberschreibbar
Berichte/Journale 72 Pommes Frites 70 - Vorspeisen $1 - 3a$ 0 - Keine Auswahl
Diverses 73 Bratkartoffelo 70 - Vorstelsen $1 - 3n$ Q - Keine August
Kasseneigenschaften RI Pland 80 - Zucklaw $1 - 3n$ 0 - Keine Augusti
The Einstellungen 90 Zigarettengeld 90 - Auslagen $1 - 3a$ 0 - Keine Auswahl
Parameter
œ.

auch an jede beliebige Gruppe von Kassen übertragen werden. So ist ein einheitlicher Datenbestand aller Kassensysteme bei geringstem Pflegeaufwand sichergestellt. Die Vectron-Commander-Software liefert zudem die Basis für umfassende Analysen und Kassenberichte und fungiert als Schnittstelle zur Integration in Backoffice-Lösungen. Die Kassendaten werden ausgelesen und beispielsweise an spezielle Backoffice-Programme übergeben. Über eine Schnittstelle zu Microsoft Excel werden die Kassendaten zu übersichtlichen Tabellen inklusive anschaulichen Diagrammen verarbeitet. Die Programmierung wird durch "Assistenten" vereinfacht, mit denen sich z.B. die grafische Benutzeroberfläche programmieren oder die Tastaturbelegung bestimmen lässt.

Vectron Journal Tool

Das Vectron Journal Tool ist ein Auswertungs-, Archivierungs- und Analysewerkzeug für die mithilfe des Vectron Commanders ausgelesenen Journaldaten der Kassen. Unternehmen aller Branchen profitieren gleichermaßen von den umfangreichen Funktionen. Alle Verkaufsvorgänge und Aktionen werden detailliert und ausführlich angezeigt. Zu jedem Bon werden die zugehörigen Vorgänge (z. B. Aufrechnungsbon, Zwischenrechnung, Splitbon, Rechnung) ermittelt und angezeigt. Die Software lässt sich auf handelsüblichen PCs unter Verwendung einer Microsoft-SQL-Datenbank installieren. Alle Verkaufsvorgänge und Aktionen werden detailliert und ausführlich angezeigt, verdächtige Bons herausgefiltert.

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Jahresabschluss 2014

Lagebericht 22
1. Geschäftsverlauf . 22
1.1. Branchenentwicklung . 22
1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung . 22
1.3. Produktion und Beschaffung . 22
1.4. Investitionen . 23
1.5. Finanzierung . 23
1.6. Personalbereich . 24
1.7. Vergütungssystem der Organe . 24
1.8. Sonstige wichtige Vorgänge . 25
2. Vermögens- und Finanzlage . 25
3. Ertragslage . 26
4. Bedeutende Vorgänge nach dem Abschlussstichtag . 27
5. Risikoberichterstattung . 27
5.1. Geschäftsrisiken . 27
5.2. Prozess- und Wertschöpfungsrisiken . 28
5.3. Finanzrisiken . 28
5.4. IT-Risiken . 29
5.5. Einkaufs- und Kooperationsrisiken . 29
5.6. Personalrisiken . 29
5.7. Produktrisiken . 30
6. Prognosebericht . 30
6.1. Zukünftige Branchenentwicklung . 30
6.2. Zukünftige Produktentwicklung . 30
6.3. Zukünftige Geschäftsentwicklung . 31
Bilanz 32
Gewinn- und Verlustrechnung 34
Kapitalflussrechnung 35
Anhang 36
Anlagespiegel 44
Bestätigungsvermerk 46

JAHRESABSCHLUSS 2014 – LAGEBERICHT

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1. Geschäftsverlauf

1.1. Branchenentwicklung

Die POS ("Point of Sale")-Branche ist durch gesättigte Märkte in Industrieländern gekennzeichnet und unterliegt einem allgemeinen starken Verdrängungs- und Preiswettbewerb. Nur wenige Hersteller agieren global auf unterschiedlichen Märkten. Die Branche teilt sich vielmehr in zahlreiche kleine, regional tätige Hersteller auf. Die schwache Branchenentwicklung der letzten Jahre hat sich noch nicht grundlegend verändert. Es sind zwar vereinzelt positive Tendenzen auszumachen, die grundsätzliche Investitionsbereitschaft bleibt aber vorerst auf niedrigem Niveau.

1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesamtumsätze konnten gegenüber Vorjahr um rund 5 % auf T€ 22.418 gesteigert werden. Wichtiger Einflussfaktor war in 2014 ein stabiles und robustes Inlandsgeschäft, welches noch in 2013 aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse Umsatzrückgänge hinnehmen musste. Die Auslandsmärkte tendierten uneinheitlich. Neben positiven Entwicklungen in Westeuropa waren Rückgänge in Südeuropa zu verzeichnen. Insgesamt konnte jedoch auch im europäischen Ausland ein Wachstum erzielt werden, so dass die Exportquote gegenüber Vorjahr leicht auf 31 % angewachsen ist. Der für 2014 geplante Vertriebsaufbau für die Zweitmarke Duratec hat sich verzögert und auch die geplanten Umsätze der Zweitmarke konnten aufgrund von zusätzlich notwendigen Entwicklungsmaßnahmen noch nicht wie erwartet realisiert werden.

Das Vectron-eigene Absatzförderungsmodell bietet Endkunden eine attraktive Möglichkeit zur Refinanzierung ihrer Investitionen in neue Kassenmodelle. Das Absatzförderungsmodell wird über das bestehende Vertriebsnetz angeboten und nutzt die Kompetenz und die Marktkenntnisse der Vectron Fachhandelspartner vor Ort. Das Finanzierungsangebot hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Anteil von 14 % zum Gesamtumsatz beigetragen.

Aus dem Absatzförderungsmodell ergeben sich Sondereffekte, so dass die reale Umsatzentwicklung und Umsatzveränderung gegenüber den gebuchten Veränderungen geringfügig abweicht. Auf die Ausführungen im Anhang zum Absatzförderungsmodell wird verwiesen.

Das Geschäftsmodell von Vectron ist auf kurze Auftragsvorlaufzeiten und entsprechend kurze Produktionsdurchlaufzeiten ausgerichtet, wodurch insbesondere die Vectron-Fachhandelspartner profitieren. Nennenswerte Auftragsbestände sind bei diesem Geschäftsmodell nicht zu verzeichnen.

1.3. Produktion und Beschaffung

Die Kassensysteme werden auf Basis einer sogenannten doppelten Plattformstrategie, d.h. jedes Produkt nutzt die gleiche Anwendungssoftware und kann in jeder Branche eingesetzt werden, entwickelt und produziert. Die Hardwareentwicklung verfolgt eine konsequente Gleichteilestrategie, so dass Materialbeschaffungen und Entwicklungszyklen effizient und flexibel gestaltet werden können.

Durch die Gleichteilestrategie lässt sich eine relativ große Variantenvielfalt ohne Aufbau eines überproportionalen Vorratsvermögens generieren. Der Produktionsprozess besteht im Wesentlichen aus Montage von Baugruppen und vorgefertigten Bauteilen. Die Lieferanten werden bereits in der Entwicklungsphase zur Sicherung hoher Qualitätsstandards einbezogen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden stark nachgefragte Baureihen von der spezifischen Auftragsfertigung auf Lagerfertigung umgestellt. Die Lagerware wird bei Auftragseingang nur noch veredelt, so dass Reaktions- und Produktionszeiten nochmals verkürzt werden konnten. Gleichzeitig ermöglicht diese Umstellung eine optimalere Produktionsauslastung bei schwankender Nachfrage. Weniger stark nachgefragte Produkte werden weiterhin auftragsspezifisch gefertigt.

Zur Sicherung der jederzeitigen Lieferfähigkeit und um schnelle Reaktionszeiten gewährleisten zu können, werden für alle wichtigen Bauteile vordefinierte Mindestmengen vorgehalten. Neue Produktlinien können daher, unabhängig vom Umsatz, zu einem höheren Vorratsvermögen führen. Im Jahr 2014 haben sich der Bestandsaufbau von Lagerware sowie der Rückgang von elektronischen Bauteilen etwa ausgeglichen, so dass der Lagerbestand, trotz Umsatzanstieg, auf dem Niveau des Vorjahres verblieben ist.

1.4. Investitionen

Die Sachinvestitionen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 295. Der Schwerpunkt lag wie im Vorjahr auf der Neuentwicklung von stationären und mobilen Kassensystemen sowie der Modernisierung und Erweiterung der IT-Infrastruktur. Die Finanzanlagen verzeichnen einen Zugang von T€ 400 infolge einer Zuführung zur Kapitalrücklage des Tochterunternehmens bonVito GmbH durch Umwandlung von Forderungen.

In die unmittelbare Neu- und Weiterentwicklung von Vectron-Produkten sind 33 % der Belegschaft eingebunden. Ein nicht unerheblicher Anteil des Personalaufwandes ist daher den Entwicklungsleistungen direkt zuzurechnen. Auf eine Aktivierung von Eigenleistungen wird in diesem Zusammenhang jedoch verzichtet.

1.5. Finanzierung

Ein positiver operativer Cashflow garantiert die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens auch bei unterjährigen Umsatzschwankungen.

JAHRESABSCHLUSS 2014 – LAGEBERICHT

Durch die ausgeprägte Innenfinanzierungskraft der Gesellschaft lassen sich die aktuellen und geplanten Entwicklungsprojekte aus den vorhandenen liquiden Mitteln bestreiten. Die Finanzierung ist insgesamt auf langfristige Stabilität ausgerichtet.

... since 1990

Das nachrangige Genussrechtskapital I hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2015 (zur Ausgestaltung des Genussrechtskapital I wird auf den Anhang verwiesen). Die Gesellschaft ist bestrebt, dass Genussrechtskapital über das Jahr 2015 hinaus zu verlängern. Hinsichtlich der steuerlichen Ausgestaltung führt die Gesellschaft Gespräche mit der Finanzverwaltung. Das ebenfalls nachrangige Genussrechtskapital II mit einem Volumen von T€ 1.500 hat eine Laufzeit bis 15.02.2019.

Nicht in der Bilanz enthaltene wesentliche Verpflichtungen bestehen in Form eines Mietvertrages für die Immobilie am Unternehmensstandort sowie für die Refinanzierung des erfolgreichen Absatzförderungsmodells. Darüber hinaus bestehende Leasingverträge (Fuhrpark, Werkzeuge, Messebau etc.) spielen nur eine untergeordnete Rolle. Für die bonVito GmbH wurden, zur Unterstützung in der Startphase, Bürgschaftsverpflichtungen eingegangen. Die Gesamtsumme der sonstigen Verpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 8.147. Ein Anteil von T€ 1.152 entfällt auf eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Auf die Ausführungen im Anhang wird verwiesen.

1.6. Personalbereich

Die Belegschaft umfasste am Jahresende 123 Mitarbeiter (Vj. 121 Mitarbeiter). Darüber hinaus werden noch acht Auszubildende sowie acht freie Handelsvertreter beschäftigt.

Zur Mitarbeitermotivation setzt Vectron bei allen Mitarbeitern auf ein vom Jahresergebnis abhängiges variables, mehrstufiges Vergütungsmodell. Bei guter Ertragslage partizipieren alle Mitarbeiter deutlich von den variablen Gehaltsbestandteilen, die bei rückläufigen Erträgen entsprechend geringer ausfallen. Durch dieses Modell entsteht ein innerhalb der Belegschaft akzeptierter Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern. Für Führungskräfte wurde zusätzlich ein Aktienoptionsprogramm (bedingtes Kapital, vgl. Angaben im Anhang) aufgelegt.

1.7. Vergütungssystem der Organe

Die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft erhalten neben einer festen Vergütung auch eine ergebnisabhängige Komponente in Höhe von einem Prozent des operativen Ergebnisses (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Zudem steht jedem Vorstandsmitglied ein Firmenfahrzeug zur Verfügung. Optionsrechte für den Erwerb von eigenen Aktien werden nicht gewährt.

Der Aufsichtsrat erhält eine jährliche Fixvergütung. Variable Komponenten sind nicht vorgesehen.

Hinsichtlich der Angabe der individualisierten Vergütungen wird auf den Anhang verwiesen.

1.8. Sonstige wichtige Vorgänge

Sonstige wichtige Vorgänge waren während des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen die von Entwicklungspartnern entgeltlich erworbenen Design- und Konstruktionspläne. Werkzeuge für die Produktion werden als Sachanlagen (Technische Anlagen) ausgewiesen. Der überwiegende Anteil des Anlagevermögens hat einen direkten Bezug zur Produktentwicklung.

Unter den Finanzanlagen wird die 2012 gegründete 100%ige Tochtergesellschaft bonVito GmbH ausgewiesen. Die Gesellschaft erbringt Internetdienstleistungen in Verbindung mit POS-Systemen. In der Startphase der Gesellschaft sind allgemein übliche sowie geschäftsmodellspezifische Anlaufverluste entstanden. Im Jahr 2014 hat die Vectron Systems AG durch Forderungsumwandlung die Kapitalrücklage der bonVito GmbH um T€ 400 gestärkt. Aufgrund der positiven Zukunftsprognose werden die Anteile an der Gesellschaft zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Das Vorratsvolumen entspricht etwa dem Volumen des Vorjahres. Für stark nachgefragte Produktmodelle wurde im Jahr 2014 von Auftragsfertigung auf Lagerfertigung umgestellt, so dass der Anteil der Fertigerzeugnisse am Gesamtvolumen angewachsen ist. Grundsätzlich wird der jederzeitigen Lieferfähigkeit eine hohe Priorität eingeräumt, so dass auch zwischenzeitliche Ausweitungen des Vorratsvermögens bewusst in Kauf genommen werden. Aufgrund des Geschäftsmodells mit sehr kurzen Bestellvorlaufzeiten seitens der Vectron-Kunden würden sich ansonsten Lieferengpässe unmittelbar negativ auf den Umsatz auswirken.

Der Forderungsbestand setzt sich aus einer Vielzahl von kleineren Einzelforderungen unterschiedlicher Kunden zusammen. Die durchschnittliche Forderungsreichweite schwankt im Jahresverlauf zwischen 40 und 60 Tagen. Längere Zahlungsziele werden nur in Ausnahmefällen vergeben. Die tatsächlichen Zahlungsausfälle sind sehr gering. Potenziellen Risiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen begegnet.

Das gezeichnete Kapital setzt sich aus 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit jeweils einem Stimmrecht zusammen. Das Gesamteigenkapital beläuft sich am Abschlussstichtag auf T€ 9.752. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (inkl. Genussrechtskapital I + II) beträgt 83 %.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von T€ 2.025 können jederzeit aus

JAHRESABSCHLUSS 2014 – LAGEBERICHT

dem operativen Cashflow und den vorhandenen liquiden Mitteln bedient werden. Auch bei schwankenden Umsätzen oder einem vorübergehend rückläufigen Cashflow ist die Finanzierung des Unternehmens mittel- und langfristig gesichert. Die Finanz- und Liquiditätssituation der Gesellschaft kann als sehr gut bezeichnet werden. Die Veränderungen des Finanzmittelfonds finden sich in einer separaten Kapitalflussrechnung. Bzgl. der Höhe der außerbilanziellen Verpflichtungen wird auf Tz. 1.5. verwiesen.

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3. Ertragslage

Der Umsatz ist gegenüber Vorjahr um rund 5 % angewachsen. Neben einem sich positiv entwickelnden inländischen Geschäft konnten per Saldo auch im Ausland Zuwächse erzielt werden. Auch in 2014 sind in einigen Vertriebsgebieten durch gesetzgeberische Maßnahmen Marktverzerrungen entstanden, die insbesondere einen erhöhten Entwicklungsaufwand mit sich bringen. Es hat sich gezeigt, dass die durch die Tochtergesellschaft angebotenen Internetdienstleistungen ein positiver Verbundeffekt auf den Vectron-Hardwareverkauf entsteht. Aufgrund eines vermehrten Softwareabsatzes konnte die bereinigte Rohertragsquote um 1,1-%-Punkte ausgebaut werden (auf die Ausführungen im Anhang zur Rohertragsquote und dem Einfluss des Absatzförderungsmodells wird verwiesen).

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf Personaldienstleistungen und Vertriebs- und Verwaltungstätigkeiten für die Tochtergesellschaft bonVito GmbH.

Die Personalkosten sind aufgrund von Personalzuwächsen und höheren variablen Gehaltsbestandteilen um rund 6 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die auch die direkten Vertriebskosten des Absatzförderungsmodells enthalten, haben sich aufgrund gesunkener Marketing- und Vertriebskosten um 2 % verringert. Den größten Anteil des sonstigen betrieblichen Aufwandes nehmen mit 55 % die Vertriebskosten ein. Auf die Betriebskosten entfällt ein Anteil von 30 %. Verwaltungskosten sowie sonstige Aufwendungen spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Die Zinsaufwendungen haben sich durch verbesserte Zinskonditionen vermindert. Die Zinserträge sind gegenüber Vorjahr ebenfalls leicht zurückgegangen. Aufgrund der vorhandenen Finanzierungsstruktur unterliegt die Gesellschaft nur geringen Zinsänderungsrisiken.

Der Fremdwährungsanteil des Wareneinkaufs lag in 2014 bei rund 17 % des Materialeinsatzes. Um das sich daraus ergebende Wechselkursrisiko zu begrenzen, werden je nach Marktlage derivative Finanzinstrumente abgeschlossen. Ungünstige Wechselkursänderungen können einen negativen Einfluss auf die Rohmarge ausüben. Übrige Aufwendungen der Gesellschaft werden nicht nennenswert von Wechselkursschwankungen beeinflusst. Gleiches gilt auch für den Absatz, da auch in Fremdwährungsgebieten überwiegend in der Währung Euro fakturiert wird. Inflatorische Tendenzen sind aktuell nicht erkennbar.

Höheren Personalaufwendungen und verminderten sonstigen Erträgen standen in 2014 eine verbesserte Rohertragsquote, geringere sonstige Aufwendungen und ein verbesserter Zinssaldo gegenüber. Das Jahresergebnis 2014 beläuft sich auf T€ 521.

4. Bedeutende Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Bedeutende Vorgänge nach dem Abschlussstichtag sind nicht zu verzeichnen.

5. Risikoberichterstattung

Zur Überwachung und Entscheidungsunterstützung hat Vectron ein softwaregestütztes Risiko-Management-System installiert und einen Risiko-Management-Beauftragten ernannt, der direkt an den Vorstand berichtet. Alle Risiken werden klassifiziert und sowohl qualitativ als auch quantitativ bewertet. Es findet eine regelmäßige Risikobestandsaufnahme statt. Veränderungen werden dokumentiert, so dass historische Entwicklungen nachvollziehbar sind. Die Ergebnisse jeder Überprüfung werden in einer Risikomatrix festgehalten und mit dem Vorstand diskutiert. Sind kurzfristige Gegenmaßnahmen erforderlich, so werden diese direkt vom Vorstand initiiert.

5.1. Geschäftsrisiken

Vectron legt großen Wert auf die strategische Produktentwicklung. Durch das Anbieten von Alleinstellungsmerkmalen hat sich Vectron bislang erfolgreich vom allgemeinen Preiswettbewerb der Branche abgekoppelt. Bei anhaltend schwacher Investitionsneigung könnten sich Investitionsentscheidungen vermehrt am Verkaufspreis und nicht an der angebotenen Leistung orientieren. Denkbar wäre dann ein Verfall der Margen, der nicht anderweitig kompensierbar wäre. Insofern besitzt das Ziel der Technologieführerschaft für Vectron eine zentrale Bedeutung.

Das Internetzeitalter führt zu einer Verringerung von Markteintrittshürden und zu einem beständigen Wandel der Geschäftsmodelle. Die Beobachtung von Wettbewerbern und auch anderen Branchen zur Überprüfung und Anpassung der eigenen Unternehmensstrukturen gewinnt weiter an Bedeutung. Das Verpassen eines neuen Trends könnte die Ertragskraft von Vectron langfristig schmälern. Produktentwicklungen werden daher fortlaufend möglichen Nachfrageänderungen angepasst.

JAHRESABSCHLUSS 2014 – LAGEBERICHT

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Die POS-Branche wird mit steigender Tendenz durch Anforderungen der Finanzbehörden (außer der in vielen Ländern seit langem üblichen Fiskalspeicher-Pflicht gibt es verbreitet strengere Anforderungen an die Erfassung und Speicherung von Umsatzdaten in den Kassensystemen) beeinflusst, die mitunter einen erheblichen Eingriff in das Marktgeschehen darstellen. Politisch motivierte Entscheidungen sind häufig nicht international abgestimmt, so dass Wettbewerbsverzerrungen entstehen können, die die langfristige Entwicklung des Unternehmens beinträchtigen. Es erfolgt daher eine laufende Beobachtung der Gesetzesvorhaben und -entwürfe, die die POS-Branche direkt betreffen, damit Anpassungen frühzeitig in den Entwicklungsprozess integriert werden können.

5.2. Prozess- und Wertschöpfungsrisiken

Wachstum und Anpassungsprozesse des Unternehmens können dazu führen, dass die interne Prozesskomplexität schneller ansteigt als die positiven Auswirkungen des Kapazitätsaufbaus bzw. der Veränderungen. Ungenügende interne Prozesse können die Effizienz des Unternehmens damit dauerhaft schmälern. Bei der Einrichtung von neuen Arbeitsplätzen und Funktionen wird daher besonderer Wert auf die Einbeziehung der Mitarbeiter gelegt. Neue Prozesse werden schriftlich fixiert und überwacht. Das Unternehmenswachstum soll dabei stets mit einer gesunden internen Organisation einhergehen.

Wesentliche Abhängigkeiten gegenüber Lieferanten oder einzelnen Kunden sind aktuell nicht vorhanden. Die Forderungen verteilen sich auf zahlreiche Endabnehmer. Bei Vertragsabschlüssen mit Großkunden werden Teilzahlungen vereinbart, so dass das Ausfallrisiko begrenzt bleibt. Der größte Fachhändler von Vectron hat in 2014 zu einem Umsatzvolumen von rund 8 % beigetragen. Verschiebungen in der Kundenstruktur können sich jedoch negativ auf das Risiko von Forderungsausfällen auswirken.

5.3. Finanzrisiken

Größere Schwankungen in der Investitionsbereitschaft für POS-Systeme sind nicht unüblich. Plötzlich und unerwartet auftretende Schwächephasen können den Absatz von Vectron empfindlich treffen. Die Konzentration auf hochwertige und komplexe Systemlösungen hat sich für Vectron als ein sinnvoller Lösungsweg zur bestmöglichen Unabhängigkeit von Konjunkturschwankungen etabliert, da Investitionsentscheidungen für hochwertige Systeme weniger vom kurzfristigen Konjunkturverlauf, sondern vielmehr von strategischen Überlegungen abhängig sind.

Umsatzschwankungen können den freien Cashflow kurzfristig stark beeinträchtigen und somit die Gesamtfinanzierung eines Unternehmens gefährden. Aus diesem Grunde hat sich Vectron für stabile und langfristige Refinanzierungspartner entschieden. Zudem werden ausreichend hohe Liquiditätsbestände vorgehalten, so dass auch bei längeren Schwächephasen die Stabilität des Unternehmens jederzeit gewährleistet bleibt.

Da die Gesellschaft einen nennenswerten Anteil des Materialeinkaufes in Fremdwährungen tätigt, können infolge ungünstiger Währungsschwankungen Belastungen für das Ergebnis auftreten. Fremdwährungspositionen werden je nach Marktsituation mit derivativen Finanzinstrumenten abgesichert. Aufgrund der teilweise hohen Volatilitäten stehen diese Absicherungsinstrumente jedoch nicht immer zu vertretbaren Bedingungen zur Verfügung. Eine Absicherung gegen langfristige Wechselkursveränderungen ist nur sehr begrenzt möglich.

5.4. IT-Risiken

Der IT-Infrastruktur kommt bei der Abwicklung der Geschäftsprozesse eine sehr große und weiter wachsende Bedeutung zu. Durch die Vernetzung interner Systeme mit Geschäftspartnern und das Anbieten von Internetservicedienstleistungen steigt die Bedrohung durch Hacker-, Spam- und Viren-Angriffe sowie allgemeine Systemausfälle. Vectron legt daher Wert auf umfangreiche Sicherungsmaßnahmen, Backup-Lösungen sowie regelmäßige Updates der IT-Systeme. Dem Datenschutz wird u. a. durch ein entsprechendes Rechtekonzept Rechnung getragen.

5.5. Einkaufs- und Kooperationsrisiken

Bei elektronischen Bauteilen lassen sich Preisvorteile i. d. R. durch die Abnahme größerer Stückzahlen erzielen. Größere Abnahmemengen haben jedoch den Nachteil der vermehrten Kapitalbindung sowie einer verringerten Flexibilität bei Produktrevisionen. Vectron schließt daher Rahmenverträge mit Maximallaufzeiten bis zu einem Jahr ab, so dass sowohl Flexibilität als auch Preisvorteile erhalten bleiben. Preisanpassungen lassen sich so rechtzeitig antizipieren.

Bei Vectron-spezifischen Bauteilen kann der Ausfall eines Vorlieferanten zu Lieferverzögerungen führen. Der größte Einzellieferant hat im Jahr 2014 einen Anteil von 22 % des gesamten Beschaffungsvolumens beigesteuert. Zur Vermeidung von Engpässen werden für alle spezifischen Bauteile Mindestmengen und, wenn technisch und wirtschaftlich möglich, Ersatzlieferanten vorgehalten, um in angemessener Zeit reagieren zu können.

5.6. Personalrisiken

Die Gewinnung von qualifiziertem Personal ist zeitaufwendig und auch kostenintensiv. Insbesondere mittelständische Unternehmen stehen in einem starken Wettbewerb mit namhaften Großunternehmen um die besten Fachkräfte. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf das Betriebsklima so-

JAHRESABSCHLUSS 2014 – LAGEBERICHT

wie auf sonstige nicht monetäre Zusatzleistungen. Ein finanzieller Anreiz entsteht für alle Mitarbeiter durch das variable Vergütungsmodell. Auf diese Weise ist es bislang gelungen, qualifiziertes Personal einzustellen und dieses auch langfristig zu halten.

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5.7. Produktrisiken

Die Modellpalette unterliegt fortlaufenden Anpassungen, Veränderungen sowie Erweiterungen. Die damit einhergehende Entwicklungs- und Produktkomplexität kann zu Produktfehlern führen, die die Ergebnissituation des Unternehmens erheblich beeinflussen. Mit der Erweiterung des Entwicklungsteams gehen daher stets auch Anpassungen der Organisationsstrukturen einher. Durch verbesserte Planungsprozesse wird der gestiegenen Komplexität begegnet. Darüber hinaus trägt auch eine Produkthaftpflichtversicherung zu einer Risikobegrenzung bei.

6. Prognosebericht

6.1. Zukünftige Branchenentwicklung

Die Wettbewerbsintensität wird auch zukünftig unverändert stark zu spüren bleiben. Es ist zu erwarten, dass die grundsätzliche Marktstruktur sich nicht verändert, d. h. die Branche wird von vielen kleinen und regionalen Marktteilnehmern dominiert. Aktuell ist zu beobachten, dass sich insbesondere ein Teil der global agierenden Unternehmen weiter aus dem Markt zurückzieht und sich somit die Struktur der vielen kleinen Wettbewerber verfestigt. Insbesondere aufgrund der komplexen Auflagen der Finanzbehörden und spezifischen regionalen Anforderungen der Endkunden lassen sich Skaleneffekte nur bedingt realisieren.

Die Verbreitung von mobiler Consumer-Hardware, insbesondere Tablet-Computern, wird weiter zu-nehmen. Aufgrund der günstigen Hardwareeinkaufspreise dieser Systeme sind sinkende Absatzpreise in der Branche, bei gleichzeitig höherwertiger technischer Ausstattung und zusätzlichen Leistungen, zu erwarten. Auch die Anbindung und Integration des Internets an Kassensysteme wird zum Wandel der Branche beitragen. Die Veränderungen werden sich zwar beständig, aber dennoch nicht in der Intensität und Geschwindigkeit der Konsumgüterbranche vollziehen. Die Innovationsfähigkeit der Marktteilnehmer wird zukünftig verstärkt den jeweiligen Erfolg im Wettbewerb bestimmen.

6.2. Zukünftige Produktentwicklung

Für 2015 ist die Einführung einer neuen mobilen Kassengeneration geplant. Die sehr erfolgreiche POS MobilePro II wird dann durch zwei Nachfolgemodelle ersetzt. Darüber hinaus wird die Produktfamilie Duratec durch ein neues Einstiegsmodell ergänzt. Duratec zeichnet sich durch eine vereinfachte Bedienstruktur und einen geringeren Betreuungs- und Supportaufwand aus. Mit diesen Produkten, die technisch unterhalb der Vectron-Produktfamilie angesiedelt sind, kann Vectron vollständig neue Kundensegmente erschließen und gleichzeitig zahlreiche Synergieeffekte bei der Entwicklung der Modelle nutzen.

Das internetbasierte Kundenbindungssystem bon-Vito, welches durch die Tochtergesellschaft bonvito GmbH vertrieben wird, unterliegt einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die Schnelllebigkeit und die sich verändernden Kundenanforderungen in diesem Bereich bedürfen einer kontinuierlichen Marktbeobachtung.

6.3. Zukünftige Geschäftsentwicklung

Die Umsätze sind in 2014 gegenüber Vorjahr um rund 5 % angestiegen. Ein Teil davon ist auf stabilere Witterungsverhältnisse in der Frühjahrssaison zurückzuführen. Der für 2014 geplante Start der Zweitmarke Duratec hat sich aufgrund zusätzlicher Entwicklungsanforderungen verzögert, so dass sich die Erschließung neuer Kundensegmente und der Aufbau zusätzlicher Fachhandelsstrukturen auf 2015 und die Folgejahre verschieben werden. Die bislang gesammelten Erfahrungen mit Duratec lassen einen positiven Vertriebsstart erwarten. Insbesondere preissensible Kunden könnten die Installationsbasis von Vectron in der Zukunft deutlich verbreitern und für eine weitere Risikostreuung sorgen. Kannibalisierungseffekte der beiden Vertriebskanäle Vectron und Duratec sind nur in sehr geringem Maße zu erwarten, da die Kundenanforderungen stark divergieren.

Neben dem Aufbau eines neuen Vertriebskanals für Duratec ist der Ausbau von Dienstleistungen ein weiteres strategisches Ziel von Vectron. Die Kombination von Dienstleistung und Hardware schafft Alleinstellungsmerkmale zur Abgrenzung zum Wettbewerb. Gleichzeitig kann eine verstärkte Abkopplung von kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen erzielt werden.

Die eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung der Umsatzbasis sollten sich in den kommenden Jahren deutlich im Umsatz und Ergebnis niederschlagen. Während sich positive Effekte durch den Aufbau der Zweitmarke Duratec auch bereits kurzfristig in 2015 zeigen sollten, ist der Wachstumseffekt durch Dienstleistungsumsätze mittelfristig ausgelegt.

Münster, den 27. Februar 2015

Vectron Systems AG Der Vorstand

Jens Reckendorf Thomas Stümmler

JAHRESABSCHLUSS 2014 – BILANZ ZUM 31.12.2014

Aktiva
31.12.2014 31.12.2013
A Anlagevermögen
I Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
1. und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
1. Rechten und Werten
549.883 420.429
2. Geleistete Anzahlungen 82.630 632.513 311.700
II Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 513.567 696.275
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.650 229.403
3. Geleistete Anzahlungen 58.707 793.924 14.390
III Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 900.000 2.326.437 500.000
B Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.218.963 2.445.289
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 655.675 2.874.638 471.227
II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.885.073 3.104.787
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 310.000
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 54.842 380.456
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen: € 54.842
3. Sonstige Vermögensgegenstände 44.319 340.620
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0 2.984.234
III Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.110.449 10.969.321 4.129.481
C Rechnungsabgrenzungsposten 62.231 75.949
D Aktive latente Steuern 139.461 133.918
13.497.450 13.253.924
Passiva
31.12.2014 31.12.2013
A Eigenkapital
I Gezeichnetes Kapital 1.500.000 1.500.000
- bedingtes Kapital: € 45.000
II Kapitalrücklage 4.500.000 4.500.000
III Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage 40.000 40.000
IV Genussrechtskapital I 2.760.000 2.760.000
V Bilanzgewinn 951.612 9.751.612 880.246
B Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 76.500 252.292
2. Sonstige Rückstellungen 836.026 912.526 414.750
C Verbindlichkeiten
1. Genussrechtskapital II 1.500.000 1.500.000
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 863.045 1.016.917
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 647.616
3. Sonstige Verbindlichkeiten 459.467 352.409
- davon aus Steuern: € 255.568 (Vj. € 189.631)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0 (Vj. € 0)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 459.467 2.822.512
D Rechnungsabgrenzungsposten 10.800 37.310
13.497.450 13.253.924

JAHRESABSCHLUSS 2014 – GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.–31.12.2014
Geschäftsjahr 2014 Geschäftsjahr 2013
1 Umsatzerlöse 22.418.174 21.410.404
2 Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
192.647 45.185
3 Sonstige betriebliche Erträge,
davon aus Währungsumrechnung € 47.788
884.223 23.495.044 1.455.933 22.911.522
4 Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-8.571.925 -8.298.467
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.468.969 -10.040.894 -1.469.735 -9.768.202
5 Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.350.677 -4.985.430
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung, davon
für Altersvorsorge: € 72.294 (Vj. € 75.620)
-977.868 -6.328.545 -950.059 -5.935.489
6 Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
-540.405 -554.086
7 Sonstige betriebliche Aufwendungen,
davon aus Währungsumrechnung € 5.318
-5.564.423 -22.474.267 -5.693.178 -21.950.955
8 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge,
davon aus Abzinsung von Rückstellungen: € 0
davon aus verbundenen Unternehmen:
€ 27.899
81.039 94.404
9 Zinsen und ähnliche Aufwendungen,
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen € 0
davon an verbundenen Unternehmen: € 0
-17.338 63.701 -24.508 69.896
10 Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
1.084.478 1.030.463
11 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag,
davon latente Steuern: Ertrag € 5.543
(Vj.: Aufwand € 1.052)
-321.977 -292.315
12 Sonstige Steuern -503 -1.056
13 Vergütung für Genussrechtskapital -240.632 -563.112 -362.822 -656.193
14 Jahresüberschuss 521.366 374.270
15 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 430.246 505.976
16 Bilanzgewinn 951.612 880.246

JAHRESABSCHLUSS 2014 – KAPITALFLUSSRECHNUNG

Kapitalflussrechnung 01.01.–31.12.2014
2014 2013
Ordentliches Periodenergebnis vor Ertragssteuern 843.343 666.585
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 540.405 554.086
+/- Zunahme/Abnahme der sonstigen Rückstellungen, soweit diese nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
427.524 -152.479
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 63.912 -193.489
+/- Verlust/Ertrag aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 96 -5.024
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
412.183 -451.106
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
54.473 -47.530
- Gezahlte Ertragssteuern -503.312 -126.571
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.838.624 244.472
+
-
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und in das immaterielle
Anlagevermögen
250
-307.072
304.875
-684.932
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -306.822 -380.057
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen 0 2.019.140
- Auszahlung für die Rückführung von Darlehen -100.834 -2.000.000
- Auszahlungen an Unternehmenseigner (Dividende) -450.000 -450.000
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -550.834 -430.860
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 980.968 -566.445
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.129.481 4.695.926
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.110.449 4.129.481

JAHRESABSCHLUSS 2014 – ANHANG

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Vectron Systems AG, Münster, ist auf dem Gebiet der Herstellung und des Vertriebs von intelligenten Kassensystemen (POS-Systeme) und Kommunikations-Software zur Vernetzung von Filialbetrieben tätig. Der Standort Münster ist sowohl Produktionsals auch Verwaltungssitz, von dem aus die Vertriebsregionen des In- und Auslands beliefert werden.

2. Erläuterungen zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungsund Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen und sie ergänzenden rechtsformspezifischen gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften in der Währung Euro (€) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen und sie ergänzenden rechtsformspezifischen gesetzlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Vom Wahlrecht nach § 265 Abs. 5 HGB ist Gebrauch gemacht worden. Die Gesellschaft gehört gem. § 267 Abs. 2 HGB zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. Die Aktien werden im Entry Standard der Deutschen Börse AG, einem Teilbereich des Freiverkehrs, gehandelt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit Anschaffungskosten bewertet. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht aktiviert worden. Vermögensgegenstände, die der Abnutzung unterliegen, werden um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden im Wesentlichen auf der Grundlage der nachfolgenden gruppeneinheitlichen Nutzungsdauern ermittelt.

Kategorie Jahre
EDV-Programme/Sonstige Rechte 3-10
POS-Software/Konstruktionspläne 5-6
Sachanlagevermögen 3-13

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Anschaffungskosten entsprechen den letzten Einkaufspreisen. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, d. h. Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der fertigungsveranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens sind berücksichtigt worden. Es wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt, wenn dieser am Abschlussstichtag unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten lag. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Ausfall- und Wertrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in angemessener Form sowohl durch Einzel- als auch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen worden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Alle Positionen mit fremder Währung weisen Laufzeiten von weniger als einem Jahr auf.

Rückstellungen werden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Erläuterungen Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere Hardware-Konstruktionspläne für Kassenmodelle. Die Konstruktionspläne werden entsprechend der durchschnittlichen Nutzungsdauer der Kassenmodelle über fünf bis sechs Jahre abgeschrieben.

Die Vectron Systems AG ist mit 100 % am Anfang 2012 gegründeten Tochterunternehmen bonVito GmbH (Münster) beteiligt. Das Eigenkapital der bon-Vito GmbH beträgt per 31.12.14 € 386.353. Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresfehlbetrag von € 80.479 abgeschlossen. Im Jahr 2014 hat die Vectron Systems AG durch Forderungsumwandlung die Kapitalrücklage der bonVito GmbH um € 400.000 gestärkt. Der Beteiligungsbuchwert ist aufgrund der erwarteten positiven Entwicklung des Tochterunternehmens mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Eine Konzernabschlusspflicht nach § 293 HGB besteht nicht.

Die Gesamtentwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Vorräte setzen sich zum überwiegenden Teil aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen für die Produktion der Kassenmodelle zusammen. Handelswaren spielen aufgrund von Streckengeschäften nur eine untergeordnete Rolle. In 2014 wurden einige Produktlinien von Auftragsfertigung auf Lagerfertigung umgestellt. Der Umfang der Fertigen Erzeugnisse hat sich daher im abgelaufenen Geschäftsjahr entsprechend erhöht.

Aufgrund temporärer Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergibt sich in zukünftigen Geschäftsjahren eine Steuerentlastung. In Höhe dieser Steuerentlastung wurden aktive latente Steuern aufgrund von Unterschieden hinsichtlich der Nutzungsdauer einiger Anlagegüter gebildet. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,9 %.

... since 1990

JAHRESABSCHLUSS 2014 – ANHANG

Durch den Ansatz von aktiven latenten Steuern können Gewinne nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrages mindestens einen Betrag von € 139.461 aufweisen.

4. Erläuterungen Passiva

Bei den im gezeichneten Kapital ausgewiesenen Aktien handelt es sich um nennwertlose Inhaber-Stückaktien mit je einem Stimmrecht und einem rechnerischen Wert von € 1.

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, in der Zeit bis zum 06.06.2018 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von neuen Inhaberstückaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage einmalig oder mehrfach, jedoch höchstens um insgesamt € 750.000, zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Darüber hinaus ist das Grundkapital um bis zu € 45.000 bedingt erhöht durch die Ausgabe von bis zu 45.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien Die bedingte Kapitalerhöhung (Ermächtigungsbeschluss bis 31.05.2016) dient der Gewährung von Bezugsrechten an Führungskräfte der Gesellschaft. Zum Stichtag wurden 34.500 Bezugsrechte mit einem Volumen von € 34.500 ausgegeben. Es wurden bislang keine Bezugsrechte eingelöst.

Die Gesellschaft ist gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG für die Zeit bis zum 26.05.2015 zum Kauf eigener Aktien ermächtigt. Der Kauf ist auf eine Stückzahl begrenzt, die einem Anteil von 10 % des bestehenden Grundkapitals entspricht. Die Ermächtigung kann innerhalb der Höchstgrenze ganz oder in Teilbeträ-

Entwicklung Eigenkapital (Euro) Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Gesetzliche
Rücklage
Genussrechts
kapital I
Bilanz
gewinn *
Summe
Eigenkapital zum 01.01.2013 1.500.000 4.500.000 40.000 3.036.000 955.976 10.031.976
Dividendenauszahlung -450.000 -450.000
Wertanpassung -276.000 -276.000
Jahresüberschuss 374.270 374.270
Eigenkapital zum 31.12.2013 1.500.000 4.500.000 40.000 2.760.000 880.246 9.680.246
Dividendenauszahlung -450.000 -450.000
Jahresüberschuss 521.366 521.366
Eigenkapital zum 31.12.2014 1.500.000 4.500.000 40.000 2.760.000 951.612 9.751.612

* Im Bilanzgewinn von € 951.612 (Vj. € 880.246) ist ein Gewinnvortrag von € 430.246 (Vj. € 505.976) enthalten.

gen ausgeübt werden. Der Kauf kann über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Im Geschäftsjahr wurde hiervon kein Gebrauch gemacht.

Mit den drei Gründungsaktionären bestehen verzinsliche Wertpapierdarlehensverträge mit (steuerlich eingeschränkten) Genussrechten der Festverzinsung und ohne Recht auf Beteiligung an einem Liquidationserlös (Genussrechtskapital I). Die Darlehen der Gründungsaktionäre an die Gesellschaft beziehen sich auf Wertpapiere der Hansa Group AG, Genthin (WKN 760860).

Die Wertpapierdarlehensverträge weisen eine Laufzeit bis zum 31.12.2015 auf. Sie sind nachrangig, krisenbestimmt und während der Laufzeit unkündbar. Zudem stehen die Darlehen, Zinsen etc. u. a. unter der Fälligkeitsbedingung, dass sie aus Eigenbestandteilen der Darlehensnehmerin erfüllt werden können, die zur freien Ausschüttung/Auszahlung an die Aktionäre zur Verfügung stehen und nicht aus Liquidationserlösen dieser stammen.

Sowohl Darlehensnehmer wie auch Darlehensgeber haben am Rückgabetag ein Optionsrecht, statt der Wertpapierrückgabe (Hansa-Group-Aktien) in Geld zu erfüllen bzw. Geld zu verlangen, wenn der am Rückgabetag börsengehandelte Kurs der Hansa-Group-Aktie dabei den am Ausgabestichtag börsengehandelten Kurs der Hansa-Group-Aktie (€ 1,38) um mindestens 10 % übersteigt bzw. um mindestens 10 % unterschreitet. Da der börsengehandelte Kurs der Hansa-Group-Aktie die untere Schwelle unterschritten hat, erfolgt der Ausweis des Genussrechtskapitals in Höhe des Erfüllungsbetrags der Gesellschaft von € 2.760.000.

Folgende von der Alto Invest SA, Frankreich, gemanagte Fonds halten durch Mitteilung vom 04.06.2014 summarisch 85.000 Aktien und ebenso viele Stimmrechte (5,67 %):

  • • ALTO INNOVATION 2012: 21.190 Aktien und Stimmrechte (1,41 %)
  • • FORTUNE EUROPE 2013: 28.750 Aktien und Stimmrechte (1,92 %)
  • • FCPI EUROPE LEADERS: 35.060 Aktien und Stimmrechte (2,34 %)

Die sonstigen Rückstellungen, die insgesamt als kurzfristig zu klassifizieren sind, teilen sich im Wesentlichen auf nachfolgende Bereiche auf:

Bezeichnung Euro
Urlaub/Überstunden 104.100
Ausstehende Eingangsrechnungen 193.700
Variable Vergütungsbestandteile 295.426
Übrige Rückstellungen 242.800
Summe 836.026

JAHRESABSCHLUSS 2014 – ANHANG

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Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 07.06.2013 kann Genussrechtskapital in Höhe von bis zu € 10.000.000 begeben werden. Die Genussrechte begründen ausschließlich schuldrechtliche und keine mitgliedschaftsrechtlichen Rechte. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates von diesem Recht Gebrauch gemacht und Genussrechte in Höhe von € 1.500.000 begeben (Genussrechtskapital II). Das nachrangige Genussrechtskapital II hat eine Restlaufzeit bis zum 15.02.2019.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind ausstehende Verpflichtungen für die Genussrechtskapitalien I+II in Höhe von € 152.066 enthalten.

Zur Absicherung von bereits geplanten und künftigen Einkäufen für das Vorratsvermögen in Fremdwährung wurden kurzfristige unentgeltliche Termingeschäfte zum Erwerb von T\$ 2.500 zur Vermeidung von Währungsverlusten abgeschlossen (Makro-Hedge). Aus den vereinbarten Terminkursen ergibt sich im Verhältnis zum Devisenstichtagskurs (T€ 2.059) ein nicht realisierter Ertrag von T€ 212, der sich zum Zeitpunkt der Einkaufsrealisierung innerhalb des folgenden Geschäftsjahres wieder ausgleichen wird. Es handelt sich dabei um mehrere Transaktionen mit gleichem Risiko, die sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit sehr konkret bestimmen lassen. Die bilanzielle Erfassung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

Es bestehen bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Vermögensgegenständen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Ein Großteil der Umsätze wird mit den selbst entwickelten und produzierten Vectron-POS-Kassensystemen erzielt. Neben dem Absatz der Hardware wird darüber hinaus auch selbst entwickelte Software (Netzwerkkommunikation, Erweiterungslizenzen) verkauft. Darüber hinaus runden Peripherie-Geräte (Drucker, Scanner, Kassenschubladen etc.) sowie Dienstleistungen das Gesamtangebot von Vectron ab.

Neben dem klassischen Fachhändler-Verkaufsgeschäft bietet die Gesellschaft auch ein Absatzförderungsmodell ("Sale-and-lease-back mit anschließender Untervermietung dieser Kassen durch Vectron an Endkunden") an. Im Rahmen dieses Modells stehen den Umsatzerlösen aus Untervermietung (T€ 1.685; Vj: T€ 1.557) über die Laufzeit stets (annähernd) gleich hohe Leasingaufwendungen (T€ 1.387; Vj: T€ 1.357) unter dem Posten Materialaufwand gegenüber. Darüber hinaus fallen im Rahmen dieses Modells unmittelbare Vertriebskosten (T€ 765; Vj: T€ 766) an, die im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten sind. Unter Eli-

Segment (Euro) Zeitraum Inland EU Drittland Summe
Vectron-POS-Kassensysteme 2014 11.654.569 5.254.468 424.902 17.333.939
2013 11.854.430 4.369.247 642.598 16.866.275
Software 2014 1.448.333 500.522 65.799 2.014.654
2013 953.058 436.493 75.367 1.464.918
Handelsware/Dienstleistung 2014 2.420.026 629.208 20.347 3.069.581
2013 2.253.763 786.438 39.010 3.079.211
Gesamt 2014 15.522.928 6.384.198 511.048 22.418.174
2013 15.061.251 5.592.178 756.975 21.410.404
Prozentualer Anteil 2014 69,2 28,5 2,3 100,0
2013 70,3 26,1 3,6 100,0

minierung dieser Effekte ist ein bereinigter Umsatz von Mio. € 20,0 (Vj: Mio. € 19,1) sowie eine Rohertragsquote von 57,1 % (Vj: 56,0 %) zu verzeichnen (die Rohertragsquote entspricht dem Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz zzgl. Bestandsveränderungen).

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen wie im Vorjahr im Wesentlichen auf Personaldienstleistungen und Vertriebs- und Verwaltungstätigkeiten für die Tochtergesellschaft bonVito GmbH.

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält Aufwendungen des Abschlussprüfers für die Jahresabschlussprüfung von € 32.000 und für die Steuerberatung von € 21.690.

In 2014 sind Vergütungen für das Genussrechtskapital I in Höhe von € 115.500 sowie für das Genussrechtskapital II in Höhe von € 125.132 angefallen.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von € 317.534 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Darüber hinausgehende Beträge resultieren aus Steuern für vergangene Geschäftsjahre.

Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. Von der Möglichkeit zur Dotierung von satzungsmäßigen Rücklagen hat der Vorstand keinen Gebrauch gemacht.

JAHRESABSCHLUSS 2014 – ANHANG

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (Euro) davon Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Leasingverpflichtungen* 2.930.562 1.396.843 1.533.719 0
Mietverpflichtungen 5.216.844 813.015 3.252.058 1.151.771
Summe 8.147.406 2.209.858 4.785.777 1.151.771

* Die im Rahmen des Absatzförderungsmodells abgeschlossenen Sale-and-lease-back-Geschäfte weisen Laufzeiten von 36 bzw. 48 Monaten mit einem Restvolumen für nachfolgende Geschäftsjahre in Höhe von € 2.454.596 auf, denen leicht höhere Untervermieterträge gegenüberstehen.

6. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Form von liquiditätsschonenden Leasing- und Mietverpflichtungen belaufen sich auf nominal € 8.147.406.

Es bestehen Haftungsverhältnisse in Form von Bürgschaften zu Gunsten des verbundenen Unternehmens gem. § 251 HGB in Höhe von € 600.604. Aufgrund der erwarteten positiven Entwicklung des Tochterunternehmens wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

Während des Berichtszeitraumes waren durchschnittlich 125 Mitarbeiter (davon 114 Vollzeitbeschäftigte und 11 Teilzeitbeschäftigte) bei der Vectron Systems AG beschäftigt.

Die Mitglieder des Vorstandes sind unter der Verwaltungsanschrift der Gesellschaft zu erreichen. Herr Jens Reckendorf ist als Vorstand für die Unternehmensbereiche Technik und Entwicklung, Herr Thomas Stümmler als Vorstand für die Bereiche Finanzen und Marketing/Vertrieb zuständig. Ein Vorstandssprecher ist nicht benannt. Die Vorstandsgehälter inklusive Aufwandsentschädigungen, Sachbezügen und Gewinnbeteiligungen belaufen sich für Herrn Reckendorf auf € 235.004 (davon erfolgsabhängig: € 16.000) und für Herrn Stümmler auf € 237.145 (davon erfolgsabhängig: € 16.000). Für die Gewährung von Genussrechtskapital I an die Gesellschaft erhalten beide Vorstandsmitglieder eine jährliche Verzinsung von jeweils € 51.975.

Der Aufsichtsrat besteht aus den drei nachfolgenden Mitgliedern:

  • • Herr Christian Ehlers (Vorsitzender), Rechtsanwalt
  • • Herr Heinz-Jürgen Buss (stellv. Vorsitzender), Dipl.-Kaufmann, Geschäftsführer Winkelmann Group GmbH & Co. KG
  • • Herr Maurice Oosenbrugh, Kaufmann, Geschäftsführender Gesellschafter EUCON GmbH

Die Aufsichtsratvergütung für den Vorsitzenden beträgt € 15.000. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder erhalten jeweils € 10.000 als Vergütung.

Münster, den 27. Februar 2015

Vectron Systems AG Der Vorstand

Jens Reckendorf Thomas Stümmler

JAHRESABSCHLUSS 2014 – ANLAGESPIEGEL

Anschaffungskosten
Stand
01.01.2014
Umbuchung Zugang Abgang Stand
31.12.2014
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
1. Rechte und Werte sowie Lizenzen an
1. solchen Rechten und Werten 7.941.819 261.451 66.157 0 8.269.427
2. Geleistete Anzahlungen 311.700 -261.451 32.381 0 82.630
8.253.519 0 98.538 0 8.352.057
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.697.029 14.390 42.118 841 1.752.696
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
906.686 0 95.628 0 1.002.314
3. Geleistete Anzahlungen 14.390 -14.390 58.707 0 58.707
2.618.105 0 196.453 841 2.813.717
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500.000 0 400.000 0 900.000
500.000 0 400.000 0 900.000
Buchwerte
Stand
01.01.2014
Umbuchung Zugang Abgang Stand
31.12.2014
Stand
31.12.2014
Stand
31.12.2013
7.521.390 0 198.154 0 7.719.544 549.883 420.429
0 0 0 0 0 82.630 311.700
7.521.390 0 198.154 0 7.719.544 632.513 732.129
1.000.754 0 238.870 495 1.239.129 513.567 696.275
677.283 0 103.381 0 780.664 221.650 229.403
0 0 0 0 0 58.707 14.390
1.678.037 0 342.251 495 2.019.793 793.924 940.068
0 0 0 0 0 900.000 500.000
0 0 0 0 0 900.000 500.000
9.199.427 0 540.405 495 9.739.337 2.326.437 2.172.197

JAHRESABSCHLUSS 2014 – BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang (inkl. Anlagespiegel) – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht (inkl. Kapitalflussrechnung) der

Vectron Systems AG, Münster

für den Zeitraum vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Münster, den 16.03.2015

KJP TreuConsult GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Frank Pühse - Wirtschaftsprüfer/Steuerberater -

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Vectron Systems AG • Willy-Brandt-Weg 41 • D-48155 Münster • Telefon: 0251/2856-0 • Fax: 0251/2856-560