Quarterly Report • Nov 11, 2021
Quarterly Report
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Finanzbericht: 29334756
Wir definieren die Zukunft der Batterietechnologie, um ein unabhängigeres Leben zu ermöglichen.
Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung setzen wir den Maßstab für die Batterietechnologie und die Anpassung an Kundenwünsche, um die Marktführerschaft in unseren Geschäftsfeldern anzustreben.
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| (IN T€) | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 |
|---|---|---|
| Umsatz | 622.326 | 630.339 |
| EBITDA | 181.974 | 151.555 |
| Bereinigungen: | ||
| Aufwand aus aktienbasierter Vergütung | 428 | 701 |
| Nicht liquiditätswirksame Effekte aus der Kaufpreisallokation (PPA) |
0 | 8.661 |
| Aufwendungen für M&A - Transaktionen | 71 | 1.784 |
| Restrukturierungskosten VARTA Consumer | 0 | 14.065 |
| Bereinigtes EBITDA | 182.473 | 176.766 |
| Bereinigte EBITDA Marge (%) | 29,3% | 28,0% |
| Konzernergebnis | 75.886 | 78.314 |
| Ergebnis je Aktie | 1,87 | 1,93 |
| Investitionen (CAPEX) | 138.659 | 190.521 |
| Free Cash Flow | -171.211 | -140.961 |
| Eigenkapitalquote* | 38,1% | 44,4% |
| Bilanzsumme* | 1.267.992 | 1.122.803 |
| Mitarbeiter zum Quartalsende | 4.734 | 4.601 |
* Vergleichszeitraum bezieht sich auf den 31. Dezember 2020
Die VARTA AG produziert und vermarktet ein umfassendes Batterie-Portfolio von Mikrobatterien, Haushaltsbatterien, Energiespeichersystemen bis hin zu kundenspezifischen Batterielösungen für eine Vielzahl von Anwendungen und setzt als Technologieführer in wichtigen Bereichen die Industriestandards. Als Muttergesellschaft der Gruppe ist sie in den Geschäftssegmenten "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" und "Household Batteries" tätig. Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" (vormals Microbatteries & Solutions) wurde neu benannt und fokussiert sich auf auf die Geschäftsbereiche Microbatteries, Lithium-Ion CoinPower, Lithium-Ion Large Cells sowie auf Lithium-Ion Battery Packs. Durch intensive Forschung und Entwicklung setzt VARTA in vielen Bereichen der Lithium-Ionen-Technologie und bei Mikrobatterien weltweit Maßstäbe und ist so anerkannter Innovationsführer in den wichtigsten Wachstumsmärkten der Lithium-Ionen-Technologie sowie bei primären Hörgerätebatterien. Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden, darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. Der VARTA AG Konzern beschäftigt derzeit rund 4.700 Mitarbeiter. Mit fünf Produktions- und Fertigungsstätten in Europa und Asien, sowie Vertriebszentren in Asien, Europa und den USA, sind die operativen Tochtergesellschaften der VARTA AG derzeit in über 75 Ländern weltweit tätig.
Das Segment "Lithium-Ion Solutions & Microbatteries" fokussiert sich auf die Geschäftsbereiche Microbatteries, Lithium-Ion CoinPower, Lithium-Ion Large Cells sowie auf Lithium-Ion Battery Packs. Bisher wurden die Mikrobatterien und die Hörgerätebatterien für den professionellen Bereich unter Healthcare abgebildet. CoinPower mit den OEM-Mikrobatterien war im Bereich Entertainment zusammengefasst.
Der Konzern ist international führender Hersteller von Mikrobatterien für Hörgeräte und wiederaufladbare Mikrobatterien. Wir zählen die bedeutendsten Unternehmen zu unseren Kunden und produzieren Batterien in zahlreichen wichtigen elektrochemischen Systemen sowie Bauformen und -größen. Die Reihe der Anwendungen reicht von Hörgerätebatterien über schnurlose Headsets bis zu Automotive-Anwendungen, die mit Mikrobatterien betrieben werden. Im Bereich Lithium-Ion Battery Packs verfügt der Konzern über umfangreiche Branchenerfahrung in der Konstruktion leistungsstarker, sicherer und bedarfsgerechter Lithium-Ion Battery Packs für die Medizintechnik, Robotik, Konnektivität oder Telekommunikation. Das Produktportfolio reicht von kundenspezifischen Batterie-Packs bis hin zu fertig konfigurierten Standardbatterien.
Das Segment "Household Batteries" umfasst das Batteriegeschäft für Endkunden darunter Haushaltsbatterien, Akkus, Ladegeräte, Portable Power (Power Banks) und Leuchten sowie Energiespeicher. Im Bereich Consumer (Haushaltsgerätebatterien) ist die VARTA AG europäischer Marktführer mit Produktionsstandort Deutschland. Die innovativen Qualitätsprodukte werden mit modernster Technologie und dem Know-How von international qualifizierten Fachleuten entwickelt und gefertigt. Neben der Innovationskraft machen Sortimentsbreite, Qualität und Design das Angebot einzigartig. Für VARTA ist dabei der intensive Fokus auf den Lebensstil der Konsumenten und die enge Zusammenarbeit mit dem Handel essenziell, um schnell und flexibel auf aktuelle Gerätetrends mit optimalen Energielösungen antworten zu können. Im Bereich der Energy Storage Systems trägt VARTA mit der Entwicklung und Herstellung von Energiespeichern ihren Teil zur Umsetzung der Energiewende bei. Die Energiespeicherlösungen von VARTA im Heim- und Großspeichermarkt reichen von kompakten Einsteigermodellen, wie dem Wandspeicher VARTA pulse neo, bis hin zum Großspeicher VARTA flex storage für gewerbliche Anwendungen. Die AC-gekoppelten Systeme haben einen integrierten Batteriewechselrichter und sind ohne zusätzlichen PV-Wechselrichter mit allen Quellen grüner Energie kombinierbar. Damit sind sie für alle Neuinstallationen und Nachrüstungen geeignet. Das intelligente Energiemanagementsystem sorgt zudem für die optimale Ausnutzung der selbst produzierten Solarenergie und ist darauf ausgelegt, den Eigenverbrauch deutlich zu erhöhen.
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| ― | Trotz anhaltender Auswirkungen von COVID-19 auf das Geschäft einiger Kunden steigt das bereinigte EBITDA in den ersten neun Monaten 2021 auf 182,5 Mio. € und liegt somit rund 3 % über dem Vorjahr. |
| ― | Neues Umsatzziel für 2021 liegt bei rund 900 Mio. €. |
| ― | Start der Pilotproduktion der Lithium-Ionen-Hochleistungszelle erfolgt wie geplant Ende des Jahres. |
| ― | Produktion von größeren Lithium-Ionen-Rundzellen für Einsatz in BEVs im Performance-Sektor des automobilen Premium-Segments in Planung. |
| ― | Segment Household Batteries entwickelt sich sehr positiv. |
| ― | Ausblick für 2021: bereinigtes EBITDA wird im Geschäftsjahr 2021 erneut steigen, Marge verbessert sich um bis zu 2,5 Prozentpunkte auf rund 30 %. |
Trotz anhaltender Auswirkungen der globalen Covid-19 Pandemie auf das Geschäft einiger Kunden blickt die VARTA AG zuversichtlich auf die kommenden Monate. So geht das Technologieunternehmen aus Ellwangen in diesem Jahr von einer weiter steigenden Profitabilität aus. Das bereinigte EBITDA stieg um rund 3 % auf 182,5 Mio. € (EBITDA: 182,0 Mio. €, +20,1 %). Damit sieht die VARTA AG ihr Ziel einer weiter gestiegenen bereinigte EBITDA-Marge auf rund 30 % für 2021 bestätigt. Im Frühjahr hatte VARTA den Start der Pilotproduktion von ultra-hochleistungsfähigen Lithium-Ionen-Rundzellen zum Ende des Jahres angekündigt. Kürzlich hatte das Unternehmen zudem bekanntgegeben, mit noch größeren Zellenformaten nun auch Antriebsbatterien für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) bauen zu wollen. Die Zielgruppe ist hierbei der Performance-Sektor des automobilen Premium-Segments. Details hierzu will VARTA im Frühjahr 2022 nennen. Mit der Ende Juni offiziell eröffneten neuen Lithium-Ionen-Zellenfabrik am Standort Nördlingen hat die VARTA AG nun die Infrastruktur, um bis zu 400 Millionen Lithium-Ionen-Knopfzellen pro Jahr produzieren zu können. Neue Projekte mit Kunden für kleinformatige Lithium-Ionen Zellen sind in der Planung.
Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA AG: "Wir werden das sehr gute operative Ergebnis des vergangenen Jahres noch einmal steigern - und das, obwohl unsere Kunden derzeit von hohen Rohstoffpreisen, dem Fehlen wichtiger elektronischer Komponenten und Produktionsausfällen durch lokale Lockdowns betroffen sind. Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft." VARTA rechnet laut Schein bei den kleinen Lithium-Ionen-Zellen mit einem weiter steigenden Markt. Das Unternehmen sei durch den Kapazitätsausbau für weitere Impulse wie das Bundling von Smartphones mit True Wireless Stereo Headsets (TWS) gerüstet. Bei den größeren Lithium-Ionen-Rundzellen sei das Unternehmen im Plan. "VARTA bereitet sich derzeit auf eine Wachstumsoffensive vor. V4Drive ist ein voller Erfolg. Das sehen wir an dem hohen Kundeninteresse. In den kommenden zwei Jahren bauen wir eine Massenproduktion für die Zelle im Format 21700 auf. Wir entscheiden über die Größe Ende des Jahres auf Grundlage der Kundenbestellungen."
Armin Hessenberger, Finanzvorstand (CFO) der VARTA AG, ergänzt: "Unsere avisierten Kundenaufträge laufen derzeit - wenngleich verspätet - an. Wir werden daher das Ziel einer weiter gestiegenen bereinigte EBITDA-Marge von rund 30 Prozent in diesem Jahr erreichen und einen Umsatz von rund 900 Mio. € erzielen. Die niedrige Verschuldungsquote Net Debt zu EBITDA von knapp über 1 gibt uns den nötigen finanziellen Spielraum für weiteres Wachstum."
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| (IN T€) | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 622.326 | 630.339 |
| Erhöhung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse | 31.927 | 5.879 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2.207 | 4.030 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 42.113 | 28.897 |
| Materialaufwand | -241.973 | -237.856 |
| Personalaufwand | -186.600 | -191.636 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -88.026 | -88.098 |
| EBITDA | 181.974 | 151.555 |
| Abschreibungen | -68.520 | -36.869 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 113.454 | 114.686 |
| Finanzertrag | 46 | 283 |
| Finanzaufwand | -2.926 | -2.308 |
| Übriger Finanzertrag | 102 | 1.116 |
| Übriger Finanzaufwand | -3.550 | -3.967 |
| Finanzergebnis | -6.328 | -4.876 |
| Ergebnis vor Steuern | 107.126 | 109.810 |
| Ertragsteueraufwendungen | -31.240 | -31.496 |
| Konzernergebnis | 75.886 | 78.314 |
| Zuordnung des Gewinns: | ||
| Aktionäre der VARTA AG | 75.839 | 78.219 |
| Nicht beherrschende Anteile | 47 | 95 |
Der Umsatz des VARTA AG Konzerns ist Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 % von 630,3 Mio. € auf 622,3 Mio. € zurückgegangen.
Der Umsatz im Segment Lithium-Ion Solutions & Microbatteries liegt mit 365,8 Mio. € um 5,9 % unter dem Vorjahr (388,9 Mio. €). Im Geschäft mit den Hörgerätebatterien profitiert das Unternehmen von der zunehmenden Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen und bei Lithium-Ion Battery Packs setzt sich das hohe Wachstum fort. Der Umsatz mit wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte ist auf Grund des Preisrückgangs für die nicht strategische Assemblierung (Ableiter für die Batteriezelle) und dem verzögerten Anlaufen neuer Kundenprojekte im dritten Quartal belastet. Des Weiteren waren Produktionsstandorte unserer Kunden in Asien von Energieausfällen oder teilweisen Lock Downs durch COVID19 betroffen.
Der Umsatz im Segment Household Batteries ist um 15,3 Mio. €, von 241,2 Mio. € auf 256,5 Mio. €, angestiegen. Das Geschäft mit Konsumentenbatterien (ehemals VARTA Consumer) hat sich gut entwickelt. Deutlich besser als im Vorjahr hat sich das Geschäft mit Energiespeicherlösungen entwickelt. Hier hat die hohe Nachfrage nach Energiespeichern zu einem sehr hohen zweistelligen Umsatzzuwachs beigetragen.
Der deutliche Anstieg an Beständen von fertigen und unfertigen Erzeugnissen ist auf zwei Entwicklungen zurückzuführen. Einerseits hat die VARTA Consumer im Vorgriff auf das Jahresendgeschäft produziert und andererseits hat das Geschäftsfeld Lithium-Ion CoinPower mit der Herstellung von TWS Batterien für einen anlaufenden Kundenauftrag begonnen.
Im Berichtszeitraum belaufen sich die Materialaufwendungen auf 242,0 Mio. € im Vergleich zu 237,9 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum. Dies entspricht einer Steigerung von 1,7 %. Die Materialaufwandsquote hat sich von 37,4% auf 37,0% leicht verbessert.
Der Personalaufwand ist von 191,6 Mio. € auf 186,6 Mio. € um 2,6 % zurückgegangen. Grund hierfür ist der Wegfall der Restrukturierungsaufwendungen im Zuge des Erwerbs der Varta Consumer Gesellschaften. Der Personalaufwand enthält den Aufwand für die aktienbasierte Vergütung in Höhe von 0,4 Mio. € (2020: 0,7 Mio. €).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Summe von 88,1 Mio. € um 0,1 % auf 88,0 Mio. € gesunken und damit nahezu unverändert zum Vorjahr.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 13,2 Mio. € von 28,9 Mio. € auf 42,1 Mio. € in den ersten neun Monaten 2021 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Durch den Wegfall der Erträge der Service-Leistungen für den ehemaligen Eigentümer der VARTA Consumer, gingen die sonstigen betrieblichen Erträge um insgesamt 21,0 Mio. € zurück. Diesen standen entsprechende Aufwendungen in ähnlicher Größenordung gegenüber.
Gegenläufig erhöhten sich die Fördererträge für das IPCEI im Vergleichszeitraum zum Vorjahr um 25,6 Mio. €. Darüberhinaus kamen durch den Erwerb der VARTA Innovation GmbH weitere 5,1 Mio. €, davon 3,0 Mio. € aus Fördererträgen, hinzu.
Das EBITDA (betriebliches Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Steuern) ist von 151,6 Mio. € auf 182,0 Mio. € angestiegen. Die Verbesserung wurde durch eine bessere operative Leistung erzielt, die sich auch unter anderem in der Bestandserhöhung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse von 26,0 Mio. € widerspiegelt. Den höheren betrieblichen Erträgen von 13,2 Mio. €, stehen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Entwicklung der kleinen und großformatigen Zellen gegenüber.
Das bereinigte EBITDA (betriebliches Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen, Steuern, bereinigt um Sondereffekte) stellt eine nachhaltige Ertragskennzahl des Konzerns dar. Gleichzeitig ist das bereinigte EBITDA für den Vorstand die geeignete Steuerungsgröße zur Beurteilung der operativen Ertragskraft des Konzerns bzw. der beiden Segmente. Als Sondereffekte wurden zum einen der nicht zahlungswirksame Aufwand für die aktienbasierte Vergütung in Höhe von 0,4 Mio. € (2020: 0,7 Mio. €) und zum anderen die Aufwendungen aus M&A-Transaktionen in Höhe von 0,1 Mio. € (2020: 1,8 Mio. €) bereinigt. Die nachfolgende Tabelle stellt die Überleitung vom EBITDA zum bereinigten EBITDA dar:
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| (IN T€) | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 |
|---|---|---|
| EBITDA | 181.974 | 151.555 |
| Aufwendungen aus aktienbasierter Vergütung | 428 | 701 |
| Nicht liquiditätswirksame Effekte aus der Kaufpreisallokation (PPA) | 0 | 8.661 |
| Aufwendungen für M&A - Transaktionen | 71 | 1.784 |
| Restrukturierungskosten VARTA Consumer | 0 | 14.065 |
| Bereinigtes EBITDA | 182.473 | 176.766 |
Das bereinigte EBITDA ist im Berichtszeitraum von 176,8 Mio. € auf 182,5 Mio. €, gegenüber dem Vorjahr, gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 3,2 % im Vergleich zum Vorjahr und liegt deutlich über der Umsatzentwicklung. Die Steigerung des bereinigten EBITDA ist das Ergebnis aus weiteren Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen in beiden Segmenten sowie Synergien in Zusammenhang mit dem Kauf des VARTA Consumer Geschäfts. Im laufenden Jahr sind, neben den aktienbasierten Vergütungen, keine nennenswerten Bereinigungsposten zu erwarten.
Das Betriebsergebnis hat sich von 114,7 Mio. € auf 113,5 Mio. € im Vorjahresvergleich geringfügig verringert. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die erhöhten Abschreibungen überproportional ausgewirkt. Maßgeblich für die höheren Abschreibungen von 31,7 Mio. € waren die letztjähringen hohen Investitionen in das Sachanlagevermögen für die Erweiterung der Produktionskapazitäten.
Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr auf Grund von Wechselkurseffekten (Anzahlungen und Ausleihungen in USD) und Zinssteigerungen von -4,9 Mio. € in 2020 auf -6,3 Mio. € in 2021 verändert.
Der Steueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur geringfügig von 31,5 Mio. € in 2020 auf 31,2 Mio. € in 2021 verändert. Daraus resultiert eine effektive Steuerquote von 29,2 % (2020: 28,7 %), bezogen auf das Ergebnis vor Steuern.
Das Konzernergebnis liegt mit 3,1 % leicht unter dem Vorjahresniveau und beträgt 75,9 Mio. € (2020: 78,3 Mio. €).
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| (IN T€) | 30. SEPTEMBER 2021 | 31. DEZEMBER 2020 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 810.274 | 686.904 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 457.718 | 435.899 |
| Bilanzsumme | 1.267.992 | 1.122.803 |
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| (IN T€) | 30. SEPTEMBER 2021 | 31. DEZEMBER 2020 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 482.532 | 499.075 |
| Langfristige Schulden | 318.216 | 246.041 |
| Kurzfristige Schulden | 467.244 | 377.687 |
| Schulden | 785.460 | 623.728 |
| Bilanzsumme | 1.267.992 | 1.122.803 |
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 123,4 Mio. € von 686,9 Mio. € in 2020 auf 810,3 Mio. € im Berichtszeitraum. Dieser deutliche Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung des Sachanlagevermögens von 596,6 Mio. € zum 31. Dezember 2020 auf 716,1 Mio. € zum 30. September 2021. Die wesentliche Ursache für diese Entwicklung ist das im Vorjahr begonnene Investitionsprogramm zur Kapazitätsausweitung. Die sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 17,7 Mio. € sind nahezu unverändert zum Jahresende 2020 geblieben (31. Dezember 2020: 19,9 Mio. €).
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 435,9 Mio. € zum 31. Dezember 2020 auf 457,7 Mio. € zum 30. September 2021 und sind damit im Wesentlichen unverändert geblieben.
Zum Ende des dritten Quartals 2021 lag das Eigenkapital bei 482,5 Mio. € (31. Dezember 2020: 499,1 Mio. €). Der Rückgang des Eigenkapitals ist im Wesentlichen auf den Mittelabfluss durch die Dividendenzahlung in Höhe von 100,6 Mio. € zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag bei 38,1 % (2020: 44,4 %).
Die langfristigen Schulden sind um 72,2 Mio. € von 246,0 Mio. € am 31. Dezember 2020 auf 318,2 Mio. € zum 30. September 2021 angestiegen und beruhen großteils auf der Mittelaufnahme durch Kredite in Höhe von 59,6 Mio. € sowie zusätzlichen Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 25,8 Mio. € durch einen Gebäudezugang am Standort Nördlingen. Gegenläufig verringerten sich die langfristigen erhaltenen Anzahlungen um 27,3 Mio. €.
Die kurzfristigen Schulden sind von 377,7 Mio. € auf 467,2 Mio. € gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der Inanspruchnahme einer flexiblen Betriebsmittellinie des Konsortialkredites in Höhe von 129,3 Mio. €. Gegenläufig reduzierten sich die sonstigen Rückstellungen um 18,1 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten um 10,1 Mio. €.
Das Net Working Capital hat sich von 56,5 Mio. € zum Jahresende 2020 auf 155,5 Mio. € zum 30. September 2021 erhöht. Dies entspricht einer Zunahme von 99,0 Mio. € im Vergleich zum 31. Dezember 2020. Im Wesentlichen ist dies auf die Erhöhung der fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 36,2 Mio. € sowie den Anstieg der Forderungen (44,6 Mio. €) zurückzuführen. Maßgeblich hierfür ist das Anlaufen eines Kundenauftrages, sowie saisonale Effekte im Consumer Geschäft. Die Net Working Capital Quote stieg damit von 6,5 % auf 18,0 % an.
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| (IN T€) | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum 01. Januar 2021 | 121.889 | 244.781 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -28.178 | 134.157 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -143.033 | -275.118 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 79.385 | 28.021 |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel | -91.826 | -112.940 |
| Auswirkungen von Wechselkursänderungen | 1.082 | -1.103 |
| Zahlungsmittelbestand zum 30. September 2021 | 31.145 | 130.738 |
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr -28,2 Mio. € und liegt damit 162,3 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Dies ist vor allem auf die Verminderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 37,6 Mio. €, den Rückgang von Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Personalvorsorge in Höhe von 50,9 Mio. €, den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen kurzfristigen Vermögenswerte um 71,3 Mio. €, den Anstieg der Vorräte um 12,5 Mio. € und die Erhöhung der bezahlten Ertragsteuern um 16,9 Mio. € zurückzuführen. Gegenläufig wirken die Abschreibungen, die von 36,9 Mio. € auf 68,5 Mio. € gestiegen sind.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat sich von -275,1 Mio. € auf -143,0 Mio. € verändert und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Veränderung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der in 2020 erfolgten Kaufpreiszahlung für den Erwerb des VARTA Consumer Batteries Geschäft. Die Auszahlungen in Sachanlagen reduzierten sich erwartungsgemäß um 51,9 Mio. € im Vergleich zu den ersten neun Monaten im Vorjahr. Ursächlich hierfür ist das geplante Investitionsprogramm zur Erweiterung der Produktionskapazitäten bei den Lithium-Ionen-Knopfzellen und Investitionen im Rahmen des IPCEI.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr von 28,0 Mio. € in 2020 auf 79,4 Mio. € in 2021 erhöht. Maßgeblich hierfür war die Aufnahme neuer Kredite. Gegenläufig wirkte die Auszahlung der Dividende im zweiten Quartal von rund 100,6 Mio €.
Der Bestand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrug zum 30. September 2021 31,1 Mio. € (2020: 130,7 Mio. €).
Das Unternehmen ist in den Geschäftssegmenten Lithium-Ion Solutions & Microbatteries und Household Batteries tätig. Im Segment Lithium-Ion Solutions & Microbatteries sind die Geschäftsbereiche Microbatteries, Lithium-Ion Coin Power, Lithium-Ion Large Cells und Lithium-Ion Battery Packs zusammengefasst. Das zweite Segment Household Batteries umfasst die Geschäftsbereiche Consumer und Energy Storage Systems.
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| 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 | Veränderung in % | |
|---|---|---|---|
| Umsatz (IN T€) | 365.816 | 388.883 | -5,9% |
| Bereinigtes EBITDA (IN T€) | 140.419 | 141.252 | -0,6% |
| Bereinigte EBITDA Marge % | 38,4% | 36,3% | 2,1 PP |
Der Umsatz im Segment Lithium-Ion Solutions & Microbatteries erreichte in den ersten neun Monaten 2021 365,8 Mio. € und liegt damit 5,9 % unter dem Vorjahreszeitraum. Neue Kundenprojekte mit wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte, sind im dritten Quartal verzögert angelaufen und sind damit auch mit einem geringeren Anteil umsatz- und ergebniswirksam geworden. Zusätzlich haben sich Preiserhöhungen von Rohstoffen belastend ausgewirkt, die nicht vollständig durch Effizienzsteigerungen kompensiert und nur teilweise an Kunden übertragen werden konnten. Unsere größten Kunden fertigen ihre Produkte (TWS) in Asien. Hier sind einzelne Fabriken durch Energieausfälle oder teilweise Lock Downs durch COVID19 in ihren Produktionsmöglichkeiten eingeschränkt - was sich ebenfalls belastend ausgewirkt hat. Belastend haben sich die USD/EUR Währungskursentwicklung und die Preisreduktionen in der nicht strategischen Assemblierung ausgewirkt. Bei den Hörgerätebatterien ist die weltweite Marktposition in einem strukturell wachsenden Markt weiter gut. Der Konzern profitiert derzeit von seinem sehr robusten Geschäftsmodell bei primären Hörgerätebatterien und von der deutlichen Zunahme der Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen. Im Geschäft mit den Lithium-Ion Battery Packs setzt sich das sehr hohe Wachstum fort.
Das bereinigte EBITDA ist von 141,3 Mio. € auf 140,4 Mio. € gesunken (-0,6 %). Mit den weiteren Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen konnte der Ergebnisrückgang deutlich unterproportional zur Umsatzveränderung gehalten werden. Daraus resultiert eine bereinigte EBITDA-Marge von 38,4 % im Verhältnis zum Umsatz, was einer Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge um 2,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
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| 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 | Veränderung in % | |
|---|---|---|---|
| Umsatz (IN T€) | 256.510 | 241.164 | 6,4% |
| Bereinigtes EBITDA (IN T€) | 42.054 | 35.512 | 18,4% |
| Bereinigte EBITDA Marge % | 16,4% | 14,7% | 1,7 PP |
Das Segment Household Batteries umfasst das Geschäft der Konsumentenbatterien und die Energiespeicherlösungen. Der Umsatz im Segment Household Batteries ist in den ersten neun Monaten 2021 von 241,2 Mio. € auf 256,5 Mio. € gestiegen. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte EBITDA ist von 35,5 Mio. € auf 42,1 Mio. € angestiegen (+18,4 %) was einer deutlich überproportionalen Steigerung gegenüber der Umsatzentwicklung entspricht.
Der Geschäftsbereich Consumer hat durch die Fokussierung auf das Markengeschäft seine Profitabilität gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. Das Geschäft mit Energiespeicherlösungen ist im Geschäftsjahr sehr dynamisch gewachsen und hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum sehr deutlich erhöht und hat so weitere Marktanteile hinzugewonnen. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt bei 16,4 % im Verhältnis zum Umsatz, was einer Verbesserung um 1,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Anzahl der Mitarbeiter der gesamten Gruppe hat sich von 4.601 Mitarbeiter im dritten Quartal des Vorjahres auf 4.734 Mitarbeiter zum 30. September 2021 nur unwesentlich erhöht.
Das strukturelle Wachstum der Kernmärkte, die nach eigener Einschätzung starke Marktposition in diesen Kernmärkten sowie die weiterhin hohen Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten werden zu einer positiven Geschäftsentwicklung in 2021 führen. Dieser Ausblick beruht auf der Annahme konstanter Währungskurse.
Das Unternehmen ist auch angesichts der weltweit anhaltenden Covid-19 Pandemie und der schwankenden Infektionsraten sehr gut aufgestellt. Die Produktion an den eigenen Standorten läuft seit Beginn der Pandemie ohne Unterbrechungen. Auswirkungen auf unsere Lieferketten gab es nicht.
Allerdings sind hiervon einige unserer Kunden betroffen. Ihre Lieferanten haben teilweise verzögert Rohstoffe oder Halbleiter geliefert, was zu Produktionsausfällen geführt hat. Unsere größten Kunden fertigen ihre Produkte (TWS) in Asien. Hier sind einzelne Fabriken durch Energieausfälle oder teilweisen Lock Downs durch COVID19 in ihren Produktionsmöglichkeiten zeitweise eingeschränkt. Anlaufverzögerungen bei neuen Kundenprojekten im dritten Quartal führten zu einem geringeren Umsatzwachstum. Belastend haben sich die USD/EUR Währungskursentwicklung, die Preisreduktionen in der nicht strategischen Assemblierung und Preiserhöhungen bei Rohstoffen ausgewirkt, die nicht vollständig durch Effizienzsteigerungen kompensiert werden konnten oder die nur teilweise an Kunden übertragen werden konnten.
Es wird nunmehr für 2021 ein Konzernumsatz von rund 900 Mio. € erwartet. Das entspricht einem einstelligen organischen Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr.
Die relative Marge des bereinigten operativen Ergebnisses (EBITDA) soll überproportional auf rund 30% vom Umsatz steigen und bei rund 275 Mio. € liegen (2021: 241,0 Mio. €). Im Vorjahr hatte das Unternehmen 27,7% erzielt. Dieser Anstieg unterstreicht die Ertragskraft der VARTA Gruppe.
VARTA investiert unverändert in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien (CoinPower) und den Aufbau einer Pilotanlage für großformatige Lithium-Ionen-Rundzellen. Der CAPEX, die Auszahlungen aus dem Kauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, wird im laufenden Jahr unverändert zwischen 150 Mio. € und 200 Mio. € liegen.
In den Geschäftsjahren 2022 und 2023 bereitet sich das Unternehmen auf eine große Wachstumsoffensive mit der neu entwickelten ultra-hochleistungsfähigen V4Drive-Zelle und dem Einstieg in das E-Mobility-Geschäft vor. Hierfür investiert die VARTA AG derzeit massiv. So werden deutliche Investitionen in die Mitarbeiterqualifikation vorgenommen, neue Mitarbeiter eingestellt und umfangreiche Investitionen in neue Produktionsanlagen getätigt. Erste Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus diesem Geschäftsfeld werden ab 2024 erwartet.
Das sehr profitable Stammgeschäft wird auch in dieser Zeit weiterwachsen. Das Unternehmen erwartet in den nächsten beiden Jahren jeweils ein Umsatzwachstum von rund 100 Mio. EUR. VARTA erwartet eine weitere Verbesserung des bereinigten EBITDA, wenngleich die Aufwendungen für die angekündigte Wachstumsoffensive in den nächsten beiden Jahren zu einem im Vergleich zum Umsatzwachstum langsameren bereinigtem EBITDA-Anstieg führen.
Der Schwerpunkt von Lithium-Ion Solutions & Microbatteries liegt im OEM-Geschäft mit Lithium-Ionen- und Zink-Luft-Batterien sowie dem Lithium-Ion Batteriepack Geschäft. Erwartet wird eine Nachfrage im vierten Quartal 2021 nach Lithium-Ionen-Batterien für True Wireless Stereo Headsets (TWS) auf Basis des dritten Quartals. Im Bereich Entertainment werden die Vorbereitungen für eine weitere Ausweitung der Produktionskapazitäten getroffen. Dies stellt das größte Wachstumspotenzial im Segment Lithium-Ion Solutions & Microbatteries dar. Im Bereich der Hörgerätebatterien soll die nach eigener Einschätzung marktführende Position in einem strukturell wachsenden Markt weiter gefestigt werden. Durch die weitere Skalierung des Geschäftsmodells wird von einem sehr deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA ausgegangen, das sich im Vergleich zum Umsatz weiter überproportional entwickeln soll.
Das Segment Household Batteries bilden die zwei Geschäftsbereiche Consumer und Energy Storage Systems. Die Sparte fokussiert sich innerhalb des VARTA AG Konzerns auf das Konsumentengeschäft mit eigenem Vertrieb, Marketing und Produktion.
Das Consumer-Geschäft wird im Geschäftsjahr 2021 im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Es wird eine EBITDA-Marge im niedrigen zweistelligen Bereich für das Geschäftsjahr 2021 erwartet. Bei den stationären Energiespeichern wird ein sehr deutliches Wachstum erwartet, das mindestens dem Marktwachstum entsprechen soll.
In die Prognosen für Chancen und Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung fließen die langjährigen Erfahrungen im Batteriegeschäft ein. Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft beziehen. Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
VARTA Aktiengesellschaft, Ellwangen (Jagst)
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| (IN T€) | 30. SEPTEMBER 2021 | 31. DEZEMBER 2020 |
|---|---|---|
| Sachanlagen | 716.080 | 596.582 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 65.317 | 63.933 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen und sonstige Beteiligungen | 60 | 73 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 293 | 288 |
| Latente Steueransprüche | 10.813 | 6.107 |
| Sonstige Vermögenswerte | 17.711 | 19.921 |
| Langfristige Vermögenswerte | 810.274 | 686.904 |
| Vorräte | 169.533 | 133.328 |
| Vertragsvermögenswerte | 7.575 | 2.636 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 164.694 | 120.136 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 1.384 | 1.076 |
| Steuererstattungsansprüche | 10.782 | 1.910 |
| Sonstige Vermögenswerte | 72.605 | 54.924 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 31.145 | 121.889 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 457.718 | 435.899 |
| Bilanzsumme | 1.267.992 | 1.122.803 |
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| (IN T€) | 30. SEPTEMBER 2021 | 31. DEZEMBER 2020 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 40.422 | 40.422 |
| Kapitalrücklage | 252.018 | 251.705 |
| Gewinnrücklagen | 112.431 | 114.414 |
| Jahresüberschuss | 75.838 | 95.411 |
| Sonstige Rücklagen | 1.510 | -3.188 |
| Eigenkapital des VARTA AG Konzerns | 482.219 | 498.764 |
| Nicht beherrschende Anteile | 313 | 311 |
| Eigenkapital | 482.532 | 499.075 |
| Leasingverbindlichkeiten | 82.775 | 63.843 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 118.362 | 51.103 |
| Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer | 71.971 | 77.081 |
| Erhaltene Anzahlungen | 19.853 | 47.161 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 59 | 54 |
| Passive latente Steuern | 20.527 | 4.240 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.934 | 1.934 |
| Abgegrenzte Schulden | 2.735 | 625 |
| Langfristige Schulden | 318.216 | 246.041 |
| Steuerschulden | 37.568 | 45.710 |
| Leasingverbindlichkeiten | 16.921 | 14.196 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 137.716 | 6.323 |
| Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer | 2.464 | 2.353 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 4.601 | 5.865 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen | 139.254 | 137.358 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 24.679 | 34.668 |
| Sonstige Rückstellungen | 21.017 | 39.200 |
| Abgegrenzte Schulden | 83.024 | 92.014 |
| Kurzfristige Schulden | 467.244 | 377.687 |
| Schulden | 785.460 | 623.728 |
| Bilanzsumme | 1.267.992 | 1.122.803 |
VARTA Aktiengesellschaft, Ellwangen (Jagst)
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| (IN T€) | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2021 | 01. JAN. BIS 30. SEP. 2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 622.326 | 630.339 |
| Erhöhung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse | 31.927 | 5.879 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2.207 | 4.030 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 42.113 | 28.897 |
| Materialaufwand | -241.973 | -237.856 |
| Personalaufwand | -186.600 | -191.636 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -88.026 | -88.098 |
| EBITDA | 181.974 | 151.555 |
| Abschreibungen | -68.520 | -36.869 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 113.454 | 114.686 |
| Finanzertrag | 46 | 283 |
| Finanzaufwand | -2.926 | -2.308 |
| Übriger Finanzertrag | 102 | 1.116 |
| Übriger Finanzaufwand | -3.550 | -3.967 |
| Finanzergebnis | -6.328 | -4.876 |
| Ergebnis vor Steuern | 107.126 | 109.810 |
| Ertragsteueraufwendungen | -31.240 | -31.496 |
| Konzernergebnis | 75.886 | 78.314 |
| Zuordnung des Gewinns: | ||
| Aktionäre der VARTA AG | 75.839 | 78.219 |
| Nicht beherrschende Anteile | 47 | 95 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS / IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC / SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden. Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss sollte in Verbindung mit dem zum 31. Dezember 2020 erstellten Konzernjahresabschluss gelesen werden.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2021 und der Konzernzwischenlagebericht wurden weder nach §317 HGB geprüft, noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
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| Jahres-/ Konzernabschluss 2021 | 31. März 2022 |
| Zwischenmitteilung 1. Quartal 2022 | 12. Mai 2022 |
| Ordentliche Hauptversammlung | 21. Juni 2022 |
| Halbjahresbericht 2022 | 11. August 2022 |
| Zwischenmitteilung 3. Quartal 2022 | 15. November 2022 |
Quartalsmitteilung Q3 2021:
https://www.varta-ag.com/publications/
VARTA AG
Bernhard Wolf
T: +49 79 61 921 2969
VARTA AG
Dr. Christian Kucznierz
T: +49 79 61 921 2727
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