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Varex Imaging Corp Audit Report / Information 2018

Feb 5, 2021

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Audit Report / Information

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Publication

Varex Imaging Deutschland AG

Willich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2017 bis zum 30.09.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/2018

A. Vorbemerkungen

Die Varex Imaging Deutschland AG („Varex“ oder „Gesellschaft“) wurde am 20. Oktober 2016 gegründet und am 28. November 2016 im Handelsregister eintragen.

Mit Wirkung zum 30. Dezember 2016, 24.00 Uhr wurde in einem Abspaltungs- und Übernahmevertrag zwischen der Varian Medical Systems Deutschland GmbH und der Gesellschaft der Geschäftsbereich „Imaging Components“ der Varian Medical Systems Deutschland GmbH mit allen rechtlich oder wirtschaftlich zuzuordnenden Aktiva und Passiva auf die Gesellschaft übertragen.

Darüber hinaus wurde ebenfalls mit wirtschaftlicher Wirkung zum 30. Dezember 2016, 24.00 Uhr in einem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag zwischen der VMS Deutschland Holdings GmbH („VMS Holdings“) und der Gesellschaft die Beteiligung der VMS Holdings an der MeVis Medical Solutions AG („MeVis“) in Höhe von 73,6% sowie der zwischen der VMS Holdings und MeVis geschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag jeweils mit allen Rechten und Pflichten auf die Gesellschaft übertragen.

Außerdem hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Mai 2017 von der PerkinElmer Technologies GmbH & Co. KG den Geschäftsbetrieb zur Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Detektoren mit allen rechtlich oder wirtschaftlich zuzuordnenden Aktiva und Passiva zum Kaufpreis von T€ 45.085 erworben und für diesen Geschäftsbetrieb eine Zweigniederlassung in Walluf errichtet.

Das Berichtsjahr 2017/2018 umfasst nach dem vorangehenden Rumpfgeschäftsjahr 2016/2017 volle 12 Monate und ist daher nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

B. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Gesellschaft beschäftigt sich in der Hauptniederlassung in Willich mit der Herstellung bzw. mit der Reparatur von medizinischen Röntgenstrahlern und Flachpanel-Detektoren (FPD) und darüber hinaus mit dem europaweiten Vertrieb dieser Komponenten. Dazu werden digitale Detektoren, Röntgenstrahler, Strahlerkomponenten und Röntgenstrahler-Einsatzröhren von der Varex Imaging Corporation in den USA importiert und entsprechend weiterbearbeitet.

In der Zweigniederlassung in Walluf entwickelt, produziert und vertreibt die Gesellschaft Flachpanel-Detektoren (FPD). Eine Hauptkomponente der FPD‘s, die sogenannten Sensoren, wird über die Varex Imaging West LLC. eingeführt. Die Produkte, die in Varex Imaging West LCC. produziert werden und für europäische Kunden vorgesehen sind, werden durch die Zweigniederlassung in Walluf vertrieben. Für diese Produkte bietet Walluf seinen Kunden einen internen Reparaturservice an.

Flachpanel-Detektoren werden für Kunden aus der Medizintechnik, Industrie sowie Veterinär-Medizin gefertigt. Sie werden in der Medizintechnik als Komponenten für die Röntgenbildgebung genutzt. In der Industrie werden Flachpanel-Detektoren in Sicherheits- und Industrieinspektionssystemen integriert.

2. Forschung und Entwicklung

Für die technologisch geprägte Unternehmensgruppe der Varex Imaging Corporation ist die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung von zentraler Bedeutung.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2017/2018 auf € 5,2 Mio. (i. Vj. € 2,4 Mio.). Im Rahmen einer Service-Vereinbarung wurden die im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungsaufwendungen vollständig an verbundene Unternehmen weiterbelastet.

Die Ausweitung der Tätigkeiten in den medizintechnischen Bereich, sowie mehrere Neuprojekte im industriellen Marktsegment führten dazu, dass im Geschäftsjahr 2017/2018 in der Entwicklung 29 Mitarbeiter arbeiteten. Im Zuge der steigenden Anforderungen an die Entwicklung arbeitet diese Hand in Hand und spezialisiert mit den Schwesterwerken zusammen und greift auch auf externe Ressourcen zurück, um die Entwicklungszyklen zu optimieren.

Der Fokus liegt am Standort Walluf auf der Entwicklung von elektronischen Komponenten, Software und Firmware sowie optimierten Gehäuse. Diese stellen die Grundlage von Detektorfamilien dar. Aus diesen werden kundenspezifische Varianten entwickelt, die sich an den Anforderungen der Endkunden orientieren.

C. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Lage

Nach einer dynamischen Entwicklung im Jahr 2017 und einem guten Start in das Jahr 2018 hat sich die Weltwirtschaft bis Ende September 2018 eher heterogen entwickelt. Während sich die Konjunkturdaten in der Eurozone abgeschwächt hatten, nahm die Dynamik der US-Wirtschaft dank der Steuerreform, höherer Staatsausgaben und beginnender Deregulierung deutlich zu. Auf der Weltwirtschaft lasteten vor allem die Handelskonflikte, insbesondere der zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften USA und China. Dazu kamen alte und immer neue Unsicherheiten wie der Brexit oder die Folgen der Zinswende in den USA für viele Schwellenländer. Gemäß dem Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das weltweite Wirtschaftswachstum in 2018 bei 3,5 % und in 2019 bei 2,8 %, jeweils unter dem Jahr 2017 mit 3,8 %. In den USA, aus denen Varex Imaging Deutschland AG Komponenten zur Fertigung ihrer Produkte bezieht, meldete der IWF Wachstumsraten von 3,0 % für 2018 und 2,2 % für 2019. Hier hatten die Experten von IWF und Deutscher Industrie und Handelskammer (DIHK) auf mittlere Sicht verstärkt politische Risiken erwartet und einen negativen Trend aus den Handelskonflikten der USA mit China und der EU. Während man in 2017 im gesamten Euroraum noch Wachstumsraten von 2,5 % gesehen hat, erreichte man in 2018 nur 1,8 % und in 2019 lediglich 1,3 %. Das exportstarke Deutschland bekam die Abschwächung dabei etwas stärker zu spüren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte hier ein Wachstum von 1,3 % für 2018 und 0,6 % für 2019.

Mit dem Ausbruch und der Verbreitung des Coronavirus kam zu Beginn 2020 ein neues Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung dazu und führte zu einem starken Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität, europaweit und weltweit. Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, kurzzeitige Produktionsstopps und die Schließung von Handel- und Dienstleistungen führten zu einer enormen Einschränkung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Seit Mai/Juni 2020, mit Beginn der wirtschaftlichen Lockerungen, bis in den September 2020 erholten sich viele Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft begann wieder leicht zu wachsen, in Teilen sogar auf Niveau vor der Pandemie. Aber mit zunehmender Ausbreitung und steigender Beschleunigung der Pandemie in vielen Länder verlangsamte sich dies und einige Länder führten wieder Lockdowns ein, um ihre Bevölkerung und ihre Gesundheitssysteme zu schützen. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft hängt maßgeblich vom Verlauf der Corona-Pandemie sowie den Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Virus ab. Dabei sind die einzelnen Länder in den verschiedenen Teilen der Welt in unterschiedlichem Maße betroffen. Daher sind Prognosen mit einer relativ großen Unsicherheit behaftet.

Branchenentwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr und im Jahr 2019 um 0,6 %. Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsproduktes konnte das produzierende Gewerbe positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2018 beitragen, jedoch lediglich mit einem unterdurchschnittlichen Wachstum von 1,0 %.

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) beziffert das Volumen des Welt-Elektromarkets im Jahr 2018 auf Mrd. € 4.421. Gegenüber 2017 entspricht dies einem Plus von 5 %. Für das Jahr 2019 wird ein Wachstum von plus 2 % erwartet. Damit würde der europäische Elektromarkt in 2019 17 % des Weltmarktes ausmachen.

2017 machte die Branche der Medizintechnik nach Angaben vom Herstellerverband Spectaris weltweit einen Umsatz von 390,1 Milliarden US-Dollar, wobei die USA mit einem Anteil von 38,9 % den wohl größten Teil dabei ausmachte. Bis zum Jahr 2022 wird mit einer jährlichen Wachstumsrate von ca. 5,2 % gerechnet, so dass der Weltmarkt für Medizintechnik bis zum Jahr 2022 einen Wert von ca. 522 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Besonders die Märkte in Asien und in den Schwellenländern werden überproportional ansteigen. Somit bietet der Markt weiterhin sehr großes Potential.

Maßgebliche Treiber für das beschriebene Wachstum in den kommenden Jahren werden die wachsende Bevölkerung, die demografische Entwicklung, der medizinisch-technische Fortschritt vor allem in den Schwellenländern und das steigende Bewusstsein für die Gesundheit sein. Technologisch wird die Digitalisierung des Gesundheitswesens der maßgebliche Wachstumstreiber sein. Die größten Hemmnisse der Branche liegen in erhöhten Anforderungen aus dem Anstieg gesetzlicher Regularien und steigenden Kosten.

Das Marktforschungsinstitut Research and Markets prognostiziert in seinem Bericht ein robustes Wachstum des globalen Marktes für industrielle Röntgeninspektionssysteme mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 6.5 % im Zeitraum 2017 bis 2022. Dieses wird hauptsächlich auf den steigenden technischen Fortschritt bei den Inspektionssystemen und die steigende Nachfrage nach Inline-Inspektionssystemen in den Produktionslinien der Fertigungsindustrie zurückgeführt.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die das Kalendarjahr 2020 maßgeblich beeinflusst hat und auch in 2021 weiterhin präsent sein wird, sind schwer abschätzbar, werden jedoch die allgemeine Branchenentwicklung negativ beeinflussen.

2. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren

Zur Führung, Steuerung und Kontrolle der Geschäftsaktivitäten setzt die Gesellschaft interne Analysen ein. Dies umfasst eine vollumfängliche monatliche Berichterstattung über die Umsatz- und Ergebnissituation der Varex nach US GAAP an die Konzernmutter Varex Imaging Corporation.

Wichtige Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss.

Da die Gesellschaft in den Varex Konzernverbund eingebunden ist, erfolgen Planungen und Steuerung operativ grundsätzlich nach US-GAAP. Die wesentlichen Abweichungen zwischen US-GAAP und den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB ergeben sich vor allem im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände aus dem Erwerb des Detektorengeschäfts von PerkinElmer, der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und –verbindlichkeiten, in der unterschiedlichen Bilanzierung und Bewertung von einzelnen Rückstellungen (insbesondere Pensionsrückstellungen) sowie in der Bilanzierung latenter Steuern. Unterschiede ergeben sich auch in der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.

Die geschäftliche Entwicklung wird dabei mittels der Umsatzentwicklung sowie Plan-Ist-Abweichungen der monatlichen operativen Kosten sowie der Mitarbeiterzahlen verfolgt.

3. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat ihre operative Geschäftstätigkeit am Sitz in Willich zum 1. Januar 2017 aufgenommen und ist zum 1. Mai 2017 durch die Übernahme des Detektorgeschäfts von Perkin Elmer mit der Zweigniederlassung in Walluf deutlich gewachsen. Das Berichtsjahr 2017/2018 umfasst nach dem vorangehenden Rumpfgeschäftsjahr 2016/2017 volle 12 Monate und ist daher nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Insgesamt ist das Geschäftsjahr positiv für die Gesellschaft verlaufen, auch wenn die Umsatzerlöse sowie der Jahrerüberschuss unter der Prognose und unter dem Vorjahreswert liegen.

Für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurden Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 175 bis 180 sowie ein Jahresüberschuss in Höhe von Mio. € 11 bis 12 prognostiziert. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden tatsächlich Umsatzerlöse in Höhe von T€ 154.063 generiert sowie ein Jahresüberschuss von T€ 7.687 erwirtschaftet. Der prognostizierte Umsatzwert konnte nicht erreicht werden, da sich die geschäftliche Entwicklung nicht in dem Maße positiv entwickelt hat, wie dies zunächst angenommen wurde. Entsprechend ist auch der Jahresüberschuss deutlich niedriger ausgefallen als zunächst geplant.

Der Jahresüberschuss liegt unter dem pronostiziertem Wert und auch unter dem Vorjahreswert von T€ 10.661. Ursächlich hierfür ist, neben den im Vergleich zur Prognose geringeren Umsatzerlösen, ein deutlich verschlechtertes Ergebnis aus der Währungsumrechnung, aufgrund des erstmalig kompletten Geschäftsjahres deutlich höhere Abschreibungen und eine höhere Ertragsteuerbelastung. Demgegenüber hat sich ein höherer Ertrag aus der Gewinnabführung positiv auf den Jahresüberschuss ausgewirkt.

4. Vermögens- Finanz und Ertragslage

Ertragslage

Die Umsätze des Geschäftsjahres wurden in der Zweigniederlassung Willich in Höhe von T€ 21.408 (i. Vj. T€ 16.750) im Inland sowie in Höhe von T€ 48.860 (i. Vj. T€ 44.698) im Ausland erzielt. In der Zweigniederlassung Walluf wurden Umsätze in Höhe von T€ 17.574 (i. Vj. T€ 7.336) im Inland sowie in Höhe von T€ 66.221 (i. Vj. T€ 26.507) im Ausland erzielt. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem erstmals vollen Geschäftsjahr 2017/2018.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, Materialaufwand) betrug im Geschäftsjahr T€ 23.285 (i. Vj. T€ 13.909). Die Rohertragsmarge (Rohertrag / Umsatzerlöse) lag mit 15,1% (i. Vj. 14,6%) somit leicht über dem Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 2.645 (i. Vj. T€ 4.375) entfielen in Höhe von T€ 2.531 (i. Vj. T€ 4.165) auf Erträge aus der Währungsumrechnung. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 1.729 gesunken.

Im Geschäftsjahr 2017/2018 waren durchschnittlich 105 Mitarbeiter (i. Vj. 104 Mitarbeiter) bei der Gesellschaft beschäftigt. Der Personalaufwand betrug T€ 8.730 (i. Vj.T€ 3.555). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem erstmals vollen Geschäftsjahr 2017/2018.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von T€ 4.237 (i. Vj.T€ 1.880) entfielen mit T€ 2.990 (i. Vj.T€ 1.246) auf den derivativen Geschäfts- oder Firmenwert und mit T€ 712 (i. Vj.T€ 509) auf den aktivierten Auftragsbestand.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 8.501 (i. Vj. 5.211) betreffen hauptsächlich Reise-, Bewirtungs- und Kraftfahrzeugaufwendungen, Mieten, Instandhaltung sowie Servicedienstleistungen bzgl. der Mietobjekte sowie Rechts- und Beratungskosten, Versicherungen, Aufwendungen für Ausstellungen und Messen sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. Zudem sind hier Aufwendungen in Höhe von T€ 1.832 für nachträglich berechnete Zölle, betreffend das Rumpfgeschäftsjahr 2016/2017 sowie das Geschäftsjahr 2017/2018 enthalten, die aufgrund der Zollprüfung durch das Hauptzollamt Krefeld im Jahr 2020 von der Gesellschaft nachträglich zu bezahlen waren.

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der MeVis Medical Solutions AG wurde im Geschäftsjahr ein Ertrag aus der Gewinnabführung in Höhe von T€ 7.164 (i. Vj. T€ 4.755) erzielt.

Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf T€ 7.696 (i. Vj.T€ 10.670). Der Jahresüberschuss betrug T€ 7.687 (i. Vj.T€ 10.661). Der Jahresüberschuss ist dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Ursächlich hierfür ist ein deutlich verschlechtertes Ergebnis aus der Währungsumrechnung, aufgrund des erstmalig kompletten Geschäftsjahres deutlich höhere Abschreibungen und eine höhere Ertragssteuerbelastung. Demgegenüber hat sich ein höherer Ertrag aus der Gewinnabführung positiv auf den Jahresüberschuss ausgewirkt.

Durch das Gesamtergebnis konnte eine Umsatzrendite (Ergebnis nach Steuern / Umsatzerlöse) von 5.0% (i. Vj. 11,2%) erzielt werden. Der Rückgang der Umsatzrendite lässt sich durch den Rückgang des Ergebnisses nach Steuern bei gleichzeitigem Anstieg der Umsatzerlöse erklären.

Vermögenslage

Die Vermögenslage von Varex ist auf der Aktivseite zu ähnlichen Teilen durch das Umlaufvermögen sowie durch das Anlagevermögen geprägt. Das Umlaufvermögen macht mit T€ 53.306 (i. Vj.T€ 65.897) rund 51% (i. Vj. 55%) der Bilanzsumme aus, während das Anlagevermögen mit T€ 51.065 (i. Vj. T€ 54.321) rund 49% (i. Vj. 45%) der Bilanzsumme ausmacht.

Das Umlaufvermögen ist insbesondere geprägt durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 22.177 (i. Vj. T€ 23.713) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.519 (i. Vj. T€ 14.906). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich aufgrund geringerer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen zum Jahresende.

Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus dem Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb des Detektorengeschäfts in Höhe von T€ 25.661 (i. Vj.T€ 28.650) sowie den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 23.464 (i. Vj.T€ 23.464). Bei Zugängen in Höhe von T€ 995 hat sich das Anlagevermögen aufgrund der Abschreibungen in Höhe von T€ 4.237 verringert.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) beträgt 45,4% (i. Vj. 33,3%). Die deutliche Verbesserung der Eigenkapitalquote ergibt sich im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres sowie einer um T€ 15.109 gesunkenen Bilanzsumme.

Das Fremdkapital ist im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 41.611 (i. Vj.T€ 69.772) bzw. 72,4% (i. Vj. 86,9%) geprägt, die im Wesentlichen aus Darlehensverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten insbesondere durch Teilrückzahlung des Darlehens zur Finanzierung des Erwerbs der PerkinElmer Technologies GmbH & Co. KG zum 1. Mai 2017 in Höhe von Mio. € 34 deutlich reduziert werden. Zudem haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich verringert. Demgegenüber hat die Gesellschaft eine neues Darlehen von der MeVis Medical Solutions AG über TUSD 19.162 aufgenommen, welches sich zum 30. September 2018 unter Berücksichtigung von aufgelaufenen Zinsen auf umgerechnet T€ 16.562 beläuft.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.570 auf T€ 10.178 gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus den gestiegenen Steuerrückstellungen.

Das Anlagevermögen ist zu 93,4% (i. Vj. 73,7%) durch das Eigenkapital sowie zu 134,5% (i. Vj. 88,5 %) durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das langfristige Vermögen vollständig durch das Eigenkapital sowie die langfristigen Verbindlichkeiten gedeckt.

Finanzlage

Zum 30. September 2018 betragen die liquiden Mittel T€ 3.442 (i. Vj.T€ 12.137). Der Rückgang der liquiden Mittel ist insbesondere durch die bereits erwähnte Darlehenstilgung sowie die Einbettung in den Varex Imaging Konzernverbund und das hiermit verbundenen Cash-Pooling zu begründen.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30. September 2018 45,4% (i. Vj. 33,3%). Entsprechend beläuft sich die Fremdkapitalquote auf 54,6% (i. Vj. 66,7%), wobei 72,4% (i. Vj. 86,9%) des Fremdkapitals aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

Die Liquidität ist durch die Ertragskraft des Unternehmens sowie die Einbettung in den Varex Imaging Konzernverbund jederzeit gegeben.

5. Personal- und Sozialbereich

Für die Mitarbeiter bietet die Gesellschaft Aufstiegsmöglichkeiten sowie Fortbildungsprogramme, um die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, da diese der Leistungstreiber der Gesellschaft sind. Die Gesellschaft hat eine sehr geringe Mitarbeiter-Fluktuation.

Im Jahresdurchschnitt waren in der Gesellschaft 105 Mitarbeiter (i. Vj.104) beschäftigt.

Zum 30. September 2018 waren am Standort Willich 15 Mitarbeiter (i. Vj. 18) beschäftigt. In der Zweigniederlassung in Walluf waren zu diesem Zeitpunkt 90 Mitarbeiter (i. Vj. 87) beschäftigt.

D. Risiko- und Chancenbericht

Die Gesellschaft Varex Imaging Deutschland AG als Teil des Varex Imaging Corporation Konzerns führt mit der Varex Imaging Corporation sowie diesem zugehörigen verbundenen Unternehmen enge Leistungsbeziehungen, agiert mit diesen in einem globalen Markt- und Kundensegment sowie Unternehmensumfeld und ist somit eng mit den Chancen und Risiken des Konzerns als Wirtschaftseinheit verbunden. Varex ist zudem in das Risikocontrolling des Varex-Konzerns integriert.

Die Märkte, in denen Varex agiert, sind von rasanten Änderungen und technologischer Innovation geprägt, insbesondere im Hinblick auf die Flachbildtechnologie. Die Kunden von Varex verwenden die bezogenen Produkte in Bildgebungssystemen für die medizinische Diagnostik, für den Sicherheitsbereich und die Industrie. Um erfolgreich zu sein investiert Varex durch Ausgaben für Forschung- und Entwicklung in Neuerungen, um die Bedürfnisse und die Nachfrage seiner Kunden sowie die potenziellen Änderungen der Marktpräferenzen zu antizipieren und seine Qualitätsführerschaft weiter auszubauen. Für die kommenden Jahre wird mit einem weiteren Wachstum des globalen Marktes für Röntgeninspektionssysteme sowie produzierender Medizintechnik-Unternehmen gerechnet an denen Varex antizipieren könnte.

Die Gesellschaft könnte sich mit einer Zunahme von Gewährleistungsansprüchen aufgrund von Problemen hinsichtlich der Produktqualität oder Produktfehlern als direkte Folge von Entwicklungs-, Herstellungs- oder Lieferkettenproblemen konfrontiert sehen. Dies kann die Marktreputation von Varex beschädigen, einen Umsatzrückgang verursachen oder Reparaturen bzw. freiwillige Abhilfemaßnahmen zur Folge haben, was die Ergebnisse von Varex erheblich und nachteilig beeinflussen könnte. Diesem Risiko wird in der Form begegnet, dass im Falle der Notwendigkeit auf andere Zulieferer zurückgegriffen wird und eine umfangreiche Produktkontrolle erfolgt.

Durch den Bezug vieler Produkte von der Varex Imaging Coporation sowie der VI West, LLC in USD zur Weiterverarbeitung sowie Vertrieb und dem Rückgriff auf Konzerndarlehen insbesondere der Varex Imaging Corporation, ist Varex einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Die Produktion von Flachpaneldetektoren benötigt zudem unterschiedliche Rohstoffe. Kommt es zu Schwankungen dieser, kann dies zu höheren Bezugspreisen der Produkte von der Varex Imaging Corporation sowie der VI West LLC führen.

Dem Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch ein aktives Debitorenmanagement Rechnung getragen. Dazu gehören Bonitätsprüfungen, vertraglich vereinbarte Zahlungsmodalitäten und Eigentumsvorbehalte.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Risiken in Zusammenhang mit UMWELTkatastrophen (z.B. Corona-Pandemie)

Seit Beginn des Kalenderjahres 2020 sind wir von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Die Corona-Pandemie wird deutliche Spuren in der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft hinterlassen. Derzeit können wir nicht ausschließen, dass es im weiteren Verlauf der Pandemie zu einer größeren negativen Beeinträchtigung unserer Umsatzentwicklung kommen kann, z.B. infolge eines Nachfragerückgangs seitens der Industriekunden, Krankenhäuser und Kliniken aufgrund einer Prioritätenverschiebung bei Neuinvestitionen. Des Weiteren könnten Zahlungsschwierigkeiten von Kunden zu Liquiditätsengpässen führen. Aktuell können wir kein negatives Zahlungsverhalten von Kunden feststellen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sich das in naher Zukunft ändern könnte. Auch in der eigenen Produktion von Waren könnte es zu Verzögerungen kommen, infolge von Teilschließungen wegen erkrankter oder in Quarantäne befindlicher Mitarbeiter. Um die Produktion und den Geschäftsbetrieb sicher zu stellen und die Auswirkungen der Pandemie auf unser Geschäft zu minimieren, haben wir Maßnahmen initiiert, wie z.B. erhöhte Hygiene- und Sicherheitsstandards, die Reduzierung physischer Kontakte, Vermeidung von Besuchen Dritter, Dienstreiserestriktionen, Ausdehnung der Homeoffice-Möglichkeiten, zum Teil auch Kurzarbeit und regelmäßige Treffen des Krisenteams unter der Leitung des Vorstands. Die Lage wird kontinuierlich beobachtet, um neue Entwicklungen schnell zu erkennen, potenzielle Auswirkungen zu bewerten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

E. Prognosebericht

Insgesamt erwarten wir für die kommenden Jahre ein leichtes Wachstum im Einklang mit der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage und vor allem der Branchenentwicklung obwohl wir für die kommenden Geschäftsjahre 2019/2020 und 2020/2021 eine negative Wachstumsbeeinflussung durch die Corona Pandemie erwarten.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 liegen sowohl Umsatz als auch Jahresüberschuss ungefähr auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2017/2018. Der Ertrag aus der Gewinnabführung liegt bei Mio. € 7,6.

Im Geschäftsjahr 2019/2020 liegt der Umsatz zwischen Mio. € 115 bis Mio. € 120. Der Umsatzrückgang ist einerseits begründet durch die begonnene Übertragung von Aufträgen mit ausgewählten Großkunden an die Varex Imaging Corporation, so dass die Varex Imaging Deutschland AG in diesem Fall nicht mehr als Distributor auftritt, sowie andererseits durch den Einfluss der Corona Pandemie auf die Kundennachfrage. Entsprechend dem Rückgang der Umsatzerlöse wird auch mit einem Rückgang des Jahresüberschusses auf Mio. € 4 bis Mio. € 5 gerechnet. Der Ertrag aus der Gewinnabführung liegt bei Mio. € 5,2.

Für das Geschäftsjahr 2020/2021 erwarten wir einen Umsatz von Mio. € 110 bis 115. Der Umsatzrückgang ist einerseits begründet in der abgeschlossenen Übertragung von Aufträgen mit ausgewählten Großkunden an die Varex Imaging Corporation sowie andererseits durch den weiterhin bestehenden Einfluss der Corona Pandemie auf die Kundennachfrage. Es wird mit einem Jahresüberschuss von Mio. € 1,5 bis Mio. € 2,5 gerechnet. Neben dem erwarteten Umsatzrückgang wirkt sich ein im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019/2020 voraussichtlich schlechteres Ergebnis aus der Währungsumrechnung negativ auf das geplante Jahresergebnis aus. Es wird ein Ertrag aus der Gewinnabführung von Mio. € 4,0 bis Mio. € 4,5 erwartet.

F. Abhängigkeitsbericht

Sämtliche Aktien der Varex Imaging Deutschland AG werden von der Varex Imaging Investments B.V., Dinxperlo, Niederlande als alleiniger Gesellschafterin gehalten. Die Varex Imaging Investments B.V. gehört über die Varex Imaging International Holdings B.V., Dinxperlo, Niederlande, zur Varex Imaging Corporation mit Hauptsitz in Salt Lake City, Utah, USA.

Die Varex Imaging Deutschland AG ist ein mehrstufig abhängiges Unternehmen im Sinne des § 17 Abs. 1 AktG und wird unmittelbar durch die Varex Imaging Investments B.V. und mittelbar durch die Varex Imaging International Holdings B.V und die Varex Imaging Corporation beherrscht. Sowohl die Varex Imaging International Holdings B.V als auch die Varex Imaging Corporation verfügen über die Varex Imaging Investments B.V. mittelbar über sämtliche Anteile der Varex Imaging Deutschland AG.

Da kein Beherrschungsvertrag und bzw. oder Gewinnabführungsvertrag zwischen der Varex Imaging Deutschland AG und der Varex Imaging Investments B.V. besteht, hat der Vorstand einen Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG erstellt und nach § 313 AktG prüfen lassen.

Der Vorstand erklärt in diesem Abhängigkeitsbericht, dass die Varex Imaging Deutschland AG bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäfte nach den Umständen, die ihm zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die dargestellten Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 312 AktG vorgenommen wurden, die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Im Berichtszeitraum wurden Rechtsgeschäfte mit Dritten oder Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der o.g. Personen, der herrschenden Unternehmen und eines mit ihnen verbundenen Unternehmens weder getroffen noch unterlassen.

Bilanz zum 30. September 2018

Aktiva

30.09.2018

30.09.2017

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 459.423,46 35.816,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.660.870,06 28.650.470,02
3. Auftragsbestand 0,00 712.250,00
26.120.293,52 29.398.536,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten in gemieteten Objekten 148.639,67 127.910,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 715.097,49 982.529,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.272,11 144.519,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 146.006,71 0,00
1.271.015,98 1.254.959,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.464.396,81 23.464.396,81
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 209.355,00 203.593,00
23.673.751,81 23.667.989,81
51.065.061,31 54.321.485,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.563.979,32 8.184.831,85
2. Unfertige Erzeugnisse 324.736,47 534.168,67
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.634.930,58 3.905.439,72
12.523.646,37 12.624.440,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.177.229,20 23.712.706,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.519.377,42 14.905.905,08
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.519.514,25 1.503.137,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.124.277,73 1.014.331,08
37.340.398,60 41.136.079,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.442.117,10 12.136.598,86
53.306.162,07 65.897.118,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.323,23 56.086,52
D. Aktive latente Steuern 788.601,31 0,00
105.166.147,92 120.274.690,45
Passiva
30.09.2018

30.09.2017

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.001,00 50.001,00
II. Kapitalrücklage 29.306.131,55 29.306.131,55
III. Bilanzgewinn 18.347.843,06 10.660.623,81
47.703.975,61 40.016.756,36
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.052.410,00 1.787.392,00
2. Steuerrückstellungen 4.427.032,54 717.010,47
3. Sonstige Rückstellungen 3.698.336,65 4.103.246,97
10.177.779,19 6.607.649,44
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.094,38 12.169,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.588.083,68 2.899.002,59
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41.611.031,76 69.771.563,84
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.992.677,97 229.203,96
(davon aus Steuern € 55.004,26; Vorjahr € 107.609,14)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.424,92; Vorjahr € 3.064,71)
47.220.887,79 72.911.940,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten 63.505,33 65.361,91
E. Passive latente Steuern 0,00 672.982,43
105.166.147,92 120.274.690,45

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018

2017/2018

28.11.2016 - 30.09.2017

1. Umsatzerlöse 154.062.649,25 95.291.392,41
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -122.879,54 -1.696.281,07
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.645.438,80 4.374.716,43
(davon Erträge aus Währungsumrechnung € 2.530.833,53; Vorjahr € 4.164.943,51)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 105.763.605,77 68.064.436,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 24.891.397,67 11.621.655,77
130.655.003,44 79.686.092,39
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.186.641,48 2.976.820,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.542.939,86 578.603,87
(davon für Altersversorgung € 197.634,00; Vorjahr € 100.021,80)
8.729.581,34 3.555.424,00
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.236.567,55 1.880.231,19
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.500.916,37 4.670.619,05
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 2.273.386,51; Vorjahr € 737.235,43)
8. Erträge aus Gewinnabführung 7.163.699,68 4.755.172,57
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.377,25 11.768,23
(davon aus verbundenen Unternehmen € 16.377,25; Vorjahr € 7.410,97)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.049.115,66 362.619,23
(davon aus der Aufzinsung € 61.622,00; Vorjahr € 26.426,52)
(davon an verbundene Unternehmen € 862.676,51; Vorjahr € 336.165,95)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.897.846,33 1.911.358,90
(davon aus der Veränderung latenter Steuern € 1.461.583,74; Vorjahr € 672.982,43)
12. Ergebnis nach Steuern 7.696.254,75 10.670.423,81
13. Sonstige Steuern 9.035,50 9.800,00
14. Jahresüberschuss 7.687.219,25 10.660.623,81
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.660.623,81 0,00
16. Bilanzgewinn 18.347.843,06 10.660.623,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2017/2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Varex Imaging Deutschland AG („Varex“ oder „Gesellschaft“) wurde am 20. Oktober 2016 gegründet und am 28. November 2016 im Handelsregister eintragen. Die Einzahlung des Grundkapitals erfolgte am 16. November 2016.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Varex Imaging Deutschland AG mit Sitz in Willich im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HRB 15977 eingetragen. Eine Zweigniederlassung der Gesellschaft besteht seit dem 1. Mai 2017 in Walluf.

Der Jahresabschluss ist gemäß den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB sowie unter Beachtung des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Das Geschäftsjahr der Varex Imaging Deutschland AG umfasst den Berichtszeitraum 1. Oktober eines jeden Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Der vorliegende Jahresabschluss umfasst den Berichtszeitraum 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018. Das vorangehende Rumpfgeschäftsjahr umfasste den Berichtszeitraum 28. November 2016 bis 30. September 2017 und ist daher nur bedingt vergleichbar.

Mit Wirkung zum 30. Dezember 2016, 24.00 Uhr wurde in einem Abspaltungs- und Übernahmevertrag zwischen der Varian Medical Systems Deutschland GmbH und der Gesellschaft der Geschäftsbereich „Imaging Components“ der Varian Medical Systems Deutschland GmbH mit allen rechtlich oder wirtschaftlich zuzuordnenden Aktiva und Passiva auf die Gesellschaft übertragen. Im Zuge der Übernahme sind Aktiva in Höhe von T€ 15.401, davon Umlaufvermögen T€ 15.283 sowie Anlagevermögen T€ 118, übernommen worden. Im Einzelnen entfielen beim übernommenen Umlaufvermögen T€ 13.638 auf Forderungen und T€ 1.645 auf Vorräte. Weiterhin sind Passiva in Höhe von T€ 13.157 übernommen worden. Im Einzelnen entfielen bei den übernommenen Passiva T€ 12.916 auf Verbindlichkeiten sowie T€ 241 auf Rückstellungen. In Höhe des übernommenen Nettoreinvermögens von T€ 2.244 wurde die Kapitalrücklage erhöht.

Darüber hinaus wurde ebenfalls mit wirtschaftlicher Wirkung zum 30. Dezember 2016, 24.00 Uhr in einem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag zwischen der VMS Deutschland Holdings GmbH („VMS Holdings“) und der Gesellschaft die Beteiligung der VMS Holdings an der MeVis Medical Solutions AG („MeVis“) in Höhe von 73,6% sowie der zwischen der VMS Holdings und MeVis geschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag jeweils mit allen Rechten und Pflichten auf die Gesellschaft übertragen. Das Gezeichnete Kapital wurde im Rahmen der Übernahme um € 1 auf € 50.001,00 erhöht. Im Zuge der Übernahme sind Aktiva in Höhe von T€ 27.630, davon Finanzanlagen T€ 23.464 sowie Forderungen T€ 4.166, übernommen worden. Weiterhin sind Passiva in Höhe von T€ 569 übernommen worden, die vollständig auf Rückstellungen entfielen. In Höhe des übernommenen Nettoreinvermögens von T€ 27.061 wurde die Kapitalrücklage erhöht.

Außerdem hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Mai 2017 von der PerkinElmer Technologies GmbH & Co. KG den Geschäftsbetrieb zur Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Detektoren mit allen rechtlich oder wirtschaftlich zuzuordnenden Aktiva und Passiva zum Kaufpreis von T€ 45.085 erworben. Das erworbene Nettoreinvermögen beläuft sich auf T€ 13.206. Aus diesem Kauf resultierte ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 29.896. Darüber hinaus wurde ein vorhandener Kundenauftragsbestand in Höhe von T€ 1.221 aktiviert, das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 156 und das Vorratsvermögen in Höhe von T€ 606 aufgestockt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Der Ansatz der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Sofern erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre, wobei hiervon abweichend der Kundenauftragsbestand über 1 Jahr sowie der Geschäfts- oder Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungsdauer von 10 Jahren wurde gewählt um den langfristigen Nutzen des Geschäftserwerbs von PerkinElmer zu verdeutlichen.

Der Ansatz der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, die auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten umfassen. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Gebäude und Bauten werden in der Regel mit einer Nutzungsdauer zwischen 3 bis 20 Jahren abgeschrieben, Mietereinbauten werden grundsätzlich über die Dauer des Mietvertrages abgeschrieben, technische Anlagen und Maschinen in der Regel mit einer Nutzungsdauer von 5 bis 8 Jahren und Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 10 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter wurden bis zum 31. Dezember 2017 im Wert zwischen 150 € und 1.000 € und werden ab dem 1. Januar 2018 im Wert zwischen 250 € und 1.000 € in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten erfasst, der über einen Zeitraum von 5 Jahren mit jeweils 20% p.a. erfolgswirksam aufgelöst wird. Der Posten ist von untergeordneter Bedeutung.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zum Nennwert bewertet.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dieser wird nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren auf der Grundlage der jeweiligen Unternehmensplanung ermittelt. Soweit die Gründe für eine Abschreibung nicht mehr bestehen, wird dies über eine Zuschreibung berücksichtigt.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzuüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Sämtliche erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene und ausreichende Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten sind auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Waren werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Auch hier wurde in allen Fällen verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Sofern bei der Einbringung von Forderungen Risiken bestehen, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Wird eine Forderung uneinbringlich, wird diese komplett abgeschrieben.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Pensionsverpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der angewendete Zinssatz beläuft sich auf 3,34% (i. Vj. 3,77%) und entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % (i.Vj. 2,0%), Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % (i.Vj. 2,0%) bzw. 1,7 % (i.Vj. 1,7%) und eine Fluktuation von 1,5 % (i.Vj. 1,5%) zugrunde gelegt.

Der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, betrug 2,44 % (i. Vj. 2,91%). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. belief sich zum 30. September 2018 auf T€ 467 (i. Vj. T€ 379). Der Unterschiedsbetrag ist die Differenz aus den Pensionsrückstellungen bewertet mit dem 10-jährigen Durchschnittszins zum Bilanzstichtag und den Pensionsrückstellungen bewertet mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum Bilanzstichtag. In der Höhe des Unterschiedsbetrags besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeitensind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt unter Beachtung des Realisations- und Imparitätsprinzips für Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Latente Steuern entstehen aus temporären Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz, die bei ihrem Ausgleich in späteren Jahren zu Be- oder Entlastungen führen. Aktive latente Steuern entstehen auch aus berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen. Durch das Inkrafttreten der ertragsteuerlichen Organschaft zwischen Varex Imaging Deutschland AG und der MeVis Medical Solutions AG zum 1. Oktober 2017 sind bei der Varex Imaging Deutschland AG als Organträgerin nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei der Organgesellschaft bestehen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Varex Imaging Deutschland AG von aktuell 30,4%. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird von einem Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Der Bilanzposten „Aktivwert Rückdeckungsversicherung“ beinhaltet Rückdeckungsnansprüche, die nicht verrechnungsfähig sind und bei denen somit eine Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ausscheidet.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Varex Imaging Deutschland AG ist an folgender Gesellschaft beteiligt:

(Angaben zum 30. September 2018)

Angaben

in T€
Anteil am Kapital Höhe des Eigenkapitals Jahresergebnis
MeVis Medical Solutions AG, Bremen, Deutschland 73,65 % 17.826 7.619 *

* vor Ergebnisabführung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.519 (i. Vj. T€ 14.906) bestehen in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.520 (i.Vj. T€ 1.503) betreffen in voller Höhe ein Darlehen und haben in voller Höhe eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 1.124 (i. Vj. T€ 514) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 1.000 (i. Vj. T€ 500) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Varex Imaging Deutschland AG beträgt zum Bilanzstichtag T€ 50.001. Es setzt sich aus 50.001 auf den Inhaber lautende Stückaktien zusammen. Der rechnerische Wert jeder Stückaktie beträgt € 1.

Die Kapitalrücklage beträgt zum Abschlussstichtag T€ 29.306 und resultiert aus der Übernahme des Geschäftsbereiches „Imaging Components“ von der Varian Medical Systems Deutschland GmbH (T€ 2.244; Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) sowie der Übernahme der Beteiligung an der MeVis Medical Solutions AG von der VMS Holdings (T€ 27.061; Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB).

Rückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 2.052 (i. Vj. T€ 1.787). Im Vorjahr wurden die Pensionsverpflichtungen mit Rückdeckungsansprüchen in Höhe von T€ 204 verrechnet. Da diese Rückdeckungsansprüche nicht die Vorraussetzungen an verrechnungsfähige Vermögensgegenstände i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, werden die Pensionsverpflichtungen des Vorjahres im Jahresabschluss 2017/2018 unsaldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen überwiegend aus Rückstellungen für Gewährleistung und Garantie in Höhe von T€ 958 (i. Vj. T€ 1.084), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 1.187 (i. Vj. T€ 1.623), Personalrückstellungen in Höhe von T€ 1.288 (i. Vj. T€ 700), Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von T€ 178 (i. Vj. T€ 165) sowie übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 87 (i. Vj. T€ 531).

Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf T€ 4.427, davon T€ 996 aus Gewerbesteuer und T€ 943 aus Körperschafsteuer für die Zweigniederlassung Willich sowie für die Zweigniederlassung Walluf T€ 1.314 aus Gewerbesteuer und T€ 1.173 aus Körperschaftsteuer für die Jahre 2017 und 2018. Grundlage der Steuerrückstellungen sind die Steuerberechnungen der VI Deutschland AG des Jahres 2017 und 2018.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 20.814 (i. Vj. T€ 28.296) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 20.796 (i. Vj. T€ 41.476) aus Darlehnsverbindlichkeiten bzw. mit diesen verrechneten Forderungen aus Gewinnabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von T€ 24.628 (i. Vj. T€ 63.495) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 16.983 (i. Vj. T€ 6.277) eine Restlaufzeit von über einem Jahr (davon über 5 Jahre: T€ 0; i. Vj. T€ 0).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von T€ 1.930 (i. Vj. T€ 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr (davon über 5 Jahre: T€ 0; i. Vj. T€ 0) und in Höhe von T€ 63 (i. Vj. T€ 229) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen ausschließlich Vorauszahlungen von Kunden für erweiterte Garantie.

Im Berichtsjahr ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 789 (im Vorjahr passive latente Steuern i.H.v. T€ 673). Die ermittelten aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 1.291 (i. Vj. T€ 966) resultieren aus Bewertungsunterschieden bei dem Geschäfts- oder Firmenwert, innerhalb des Finanzanlagevermögens sowie innerhalb der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Von den ermittelten aktiven latenten Steuern entfallen T€ 569 (i. Vj. T€ 627) auf Bewertungsunterschiede bei der MeVis Medical Solutions AG. Passive latente Steuern in Höhe von T€ 503 (i. Vj. T€ 1.639) resultieren vornehmlich aus Bewertungsunterschieden innerhalb der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie innerhalb der Fremdwährungsverbindlichkeiten. Der Betrag, um den der Ansatz der aktiven latenten Steuern die gebildeten passiven latenten Steuern übersteigt, unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres wurden in der Zweigniederlassung Willich in Höhe von T€ 21.408 (i. Vj. T€ 16.750) im Inland sowie in Höhe von T€ 48.860 (i. Vj. T€ 44.698) im Ausland erzielt. In der Zweigniederlassung Walluf wurden Umsätze in Höhe von T€ 17.574 (i. Vj. T€ 7.336) im Inland sowie in Höhe von T€ 66.221 (i. Vj. T€ 26.507) im Ausland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen hauptsächlich Erträge aus der Währungsumrechnung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen hauptsächlich Reise-, Bewirtungs- und Kraftfahrzeugaufwendungen, Mieten, Instandhaltung sowie Servicedienstleistungen bzgl. der Mietobjekte sowie Rechts- und Beratungskosten, Versicherungen, Aufwendungen für Ausstellungen und Messen sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

Die Erträge aus Gewinnabführung enthalten den abzuführenden Gewinn der MMS AG aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrags in Höhe von T€ 7.619 abzüglich der an die Minderheitsgesellschafter der MMS AG von der Varex zu leistendenen Garantiedividende. Im Vorjahr wurde die Gewinnabführung noch unsaldiert ausgewiesen. Entsprechend wurde der Vorjahresbetrag im Jahresabschluss 2017/2018 angepasst, indem der Ertrag aus der Gewinnabführung abzüglich der an die Minderheitsgesellschafter der MMS AG zu leistenden Garantiedividende ausgewiesen wird.

V. Sonstige Angaben

Informationen zu den Organen der Gesellschaft

VORSTAND
Dr. Robert Hannemann Bremen einzelvertretungsbefugt Chief Financial Officer ab 27.10.2016 bis 31.03.2019 - Vorstand der MeVis Medical Solutions AG (vom 1.10.2010 bis zum 31.03.2019)
- Geschäftsführer der MeVis BreastCare GmbH & Co. KG (bis zum 31.03.2019)
Marcus Kirchhoff Dassendorf einzelvertretungsbefugt Chief Operating Officer Willich ab 20.01.2017 - Vorstandsvorsitzender der MeVis Medical Solutions AG (seit 1.03.2012)
- Mitglied der Gesellschafterdelegation der MeVis BreastCare GmbH & Co. KG
Dirk Schimmelschulze Eltville-Rauenthal einzelvertretungsbefugt Chief Operating Officer Walluf ab 15.05.2017
AUFSICHTSRAT
Kimberley E. Honeysett Vorsitzende Sandy, Utah, USA ab 20.10.2016 bis 31.05.2018 ab 11.10.2019 - Senior Vice President, General Counsel und Corporate Secretary bei der Varex Imaging Corporation
- Mitglied des Aufsichtsrats der MeVis Medical Solutions AG (seit 8.03.2017)
- Mitglied des Verwaltungsrats der Varex Imaging International AG, Schweiz (seit 25.11.2016)
Clarence R. Verhoef Stellvertretender Vorsitzender Sandy, Utah, USA ab 20.10.2016 bis 31.05.2018 ab 11.10.2019 bis 26.09.2020 - Senior Vice President und Chief Financial Officer bei der Varex Imaging Corporation (bis 26.07.2020)
- Mitglied des Aufsichtsrats der MeVis Medical Solutions AG (8.03.2017 bis 26.09.2020)
- Mitglied des Verwaltungsrats der Varex Imaging International AG, Schweiz (seit 25.11.2016)
Matthew C. Lowell Los Altos, Kalifornien, USA ab 20.01.2017 bis 31.05.2018 ab 11.10.2019 - Vice President, Finance - Treasury & Business Development bei der Varex Imaging Corporation
- Mitglied des Aufsichtsrats der MeVis Medical Solutions AG (seit 8.03.2017)
Sunny Sanyal Stellvertretender Vorsitzender ab 27.09.2020 - Chief Executive Officer bei der Varex Imaging Corporation

Vergütung des Vorstands

Die Gesellschaft verzichtet unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge, da lediglich der Vorstand Dirk Schimmelschulze im Geschäftsjahr Geschäftsführerbezüge erhalten hat.

Zugunsten der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurde auf Kosten der Gesellschaft eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen.

Honorar Abschlussprüfer

Das von unserem Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 140 (davon T€ 34 periodenfremd) und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

Anzahl Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren in unserer Gesellschaft 105 Mitarbeiter (i. Vj. 104) beschäftigt. Davon entfallen 3 (i. Vj. 3) auf Aushilfen. Es gab keine gewerblichen und drei leitende Angestellten im aktuellen Geschäftsjahr. Bei der Gesellschaft gibt es lediglich Gehaltsempfänger.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in der Zweigniederlassung Walluf in Höhe von T€ 784 (i. Vj. T€ 960) und Leasingverträge in Höhe von T€ 62 (i. Vj. T€ 83) sowie Mietverträge in der Zweigniederlassung Willich in Höhe von T€ 330 (i. Vj. T€ 475) und Leasingverträge in Höhe von T€ 58 (i. Vj. T€ 80). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen T€ 560 (i. Vj. T€ 659) und mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr und bist zu fünf Jahren betragen T€ 692 (i. Vj. T€ 951). Es bestehen keine sonstigen finanzielle Verpflichtungen über fünf Jahre Restlaufzeit.

Zur Absicherung der Zoll- und EUSt-Abgaben im Namen der Gesellschaft hat die VAREX Imaging Deutschland AG gegenüber der Rollkontor Speditionsgesellschaft mbH, Wiesbaden, eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von TEUR 500 abgegeben. Die Bürgschaft ist unbefristet. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen schätzt die Geschäftsführung das Risiko einer Inanspruchnahme als sehr gering ein. Die Bürgschaft ist durch ein Bankguthaben in gleicher Höhe gesichert.

Zur Absicherung eines Mietverhältnisses im Namen der Gesellschaft hat die VAREX Imaging Deutschland AG gegenüber der ENGEL GmbH eine Bürgschaft in Form eines Avals in Höhe von TEUR 500 abgegeben. Die Bürgschaft ist unbefristet. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen schätzt die Geschäftsführung das Risiko einer Inanspruchnahme als sehr gering ein. Die Bürgschaft ist durch ein Bankguthaben in gleicher Höhe gesichert.

Gesellschafter und Konzernabschluss

Die Varex Imaging Deutschland AG, Willich, ist Mutterunternehmen im Sinne von § 290 Abs. 1 HGB und ist damit grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches verpflichtet.

Gleichwohl gehört sie über die Alleingesellschafterin Varex Imaging Investments BV, Dinxperlo, Niederlande, zur Unternehmensgruppe der Varex Imaging Corporation, Salt Lake City, USA. Die Varex Imaging Deutschland AG wird mit ihrer Tochtergesellschaft in den nach amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten Konzernabschluss der Varex Imaging Corporation, Salt Lake City, USA, einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen). Dieser Konzernabschluss ist bei der United States Securities and Exchange Commission, Washington, D.C. 20549, Commission File No. 001-37860 offengelegt worden und ist am Sitz des Konzernmutterunternehmens und auf der Webseite www.vareximaging.com erhältlich.

Die Varex Imaging Deutschland AG nimmt daher für das Geschäftsjahr 2017/2018 das in § 292 HGB i.V.m. § 291 HGB geregelte Wahlrecht zur Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts in Anspruch.

Der nach den Grundsätzen der United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellte und geprüfte Konzernabschluss der Varex Imaging Corporation für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurde nach den Vorschriften des §§ 325 ff. in deutscher Sprache beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht.

Die wesentlichen Abweichungen zwischen US-GAAP und den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB ergeben sich vor allem im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände aus dem Erwerb des Detektorengeschäfts von PerkinElmer, der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und –verbindlichkeiten, in der unterschiedlichen Bilanzierung und Bewertung von einzelnen Rückstellungen (insbesondere Pensionsrückstellungen) sowie in der Bilanzierung latenter Steuern. Unterschiede ergeben sich auch in der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.

Ergebnisverwendung

Der im Jahresabschluss zum 30. September 2018 ausgewiesene Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Seit dem 4. November 2019 führte das Hauptzollamt Krefeld eine Zollprüfung für den Zeitraum 1. Oktober 2016 bis 30. September 2019 durch. Die Prüfung wurde am 1. September 2020 durch den Abschlussbericht des Hauptzollamts abgeschlossen. Infolgedessen musste die Gesellschaft Zölle inklusive Zinsen für den o.g. Zeitraum im Geschäftsjahr 2019/2020 nachzahlen, da aus den USA eingeführte Waren (insbesondere von der Varex Imaging Corporation) nach Ansicht des Hauptzollamts Krefeld falsch tarifiert wurden. Auf den Zeitraum vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018 entfallen Zölle inklusive Zinsen in Höhe von T€ 1.930. Diese wurden im Jahresabschluss zum 30. September 2018 aufwandswirksam berücksichtigt, wobei gleichzeitig aufgrund des Transferprice-Agreements mit der Varex Imaging Corporation eine Weiterbelastung der Kosten erfolgte.

Mit dem Ausbruch und der Verbreitung des Coronavirus kam zu Beginn 2020 ein neues Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung dazu und führte zu einem starken Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität, europaweit und weltweit. Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, kurzzeitige Produktionsstopps und die Schließung von Handel- und Dienstleistungen führten zu einer enormen Einschränkung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Seit Mai/Juni 2020, mit Beginn der wirtschaftlichen Lockerungen, bis in den September 2020 erholten sich viele Volkswirtschaften und die Weltwirtschaft begann wieder leicht zu wachsen, in Teilen sogar auf Niveau vor der Pandemie. Aber mit zunehmender Ausbreitung und steigender Beschleunigung der Pandemie in vielen Länder verlangsamte sich dies und einige Länder führten wieder Lockdowns ein, um ihre Bevölkerung und ihre Gesundheitssysteme zu schützen. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft hängt maßgeblich vom Verlauf der Corona-Pandemie sowie den Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Virus ab. Dabei sind die einzelnen Länder in den verschiedenen Teilen der Welt in unterschiedlichem Maße betroffen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die das Kalendarjahr 2020 maßgeblich beeinflusst hat und auch in 2021 weiterhin präsent sein wird, sind schwer abschätzbar, werden jedoch die allgemeine Branchenentwicklung negativ beeinflussen.

Willich, den 16. Dezember 2020

Varex Imaging Deutschland AG

Marcus Kirchhoff, Mitglied des Vorstands

Dirk Schimmelschulze, Mitglied des Vorstands

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.10.2017

Zugänge

Abgänge

--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.584,42 483.074,44 426,98
2. Geschäfts- oder Firmenwert 29.896.142,63 0,00 0,00
3. Auftragsbestand 1.221.000,00 0,00 0,00
31.163.727,05 483.074,44 426,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten in gemieteten Objekten 132.403,55 67.591,95 14.588,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.091.828,70 4.291,25 106,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.767,32 172.633,09 1.610,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 261.494,82 0,00
1.369.999,57 506.011,11 16.305,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.464.396,81 0,00 0,00
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 203.593,00 5.762,00 0,00
23.667.989,81 5.762,00 0,00
56.201.716,43 994.847,55 16.732,74
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Umbuchungen

30.09.2018

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.154,00 542.385,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 29.896.142,63
3. Auftragsbestand 0,00 1.221.000,00
13.154,00 31.659.528,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten in gemieteten Objekten 4.524,00 189.931,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.221,36 1.130.234,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.588,75 380.378,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -115.488,11 146.006,71
-13.154,00 1.846.550,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 23.464.396,81
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 209.355,00
0,00 23.673.751,81
0,00 57.179.831,24
Abschreibungen
01.10.2017

Zugänge

Abgänge

--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.768,04 69.359,70 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.245.672,61 2.989.599,96 0,00
3. Auftragsbestand 508.750,00 712.250,00 0,00
1.765.190,65 3.771.209,66 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten in gemieteten Objekten 4.493,50 38.826,93 2.028,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 109.299,61 313.613,62 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.247,43 112.917,34 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
115.040,54 465.357,89 2.028,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
1.880.231,19 4.236.567,55 2.028,81
Abschreibungen
Umbuchungen

30.09.2018

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.834,68 82.962,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 4.235.272,57
3. Auftragsbestand 0,00 1.221.000,00
2.834,68 5.539.234,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten in gemieteten Objekten 0,00 41.291,62
2. Technische Anlagen und Maschinen -7.776,33 415.136,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.941,65 119.106,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
-2.834,68 575.534,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 6.114.769,93
Restbuchwerte
30.09.2018

30.09.2017

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 459.423,46 35.816,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.660.870,06 28.650.470,02
3. Auftragsbestand 0,00 712.250,00
26.120.293,52 29.398.536,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten in gemieteten Objekten 148.639,67 127.910,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 715.097,49 982.529,09
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.272,11 144.519,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 146.006,71 0,00
1.271.015,98 1.254.959,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.464.396,81 23.464.396,81
2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 209.355,00 203.593,00
23.673.751,81 23.667.989,81
51.065.061,31 54.321.485,24

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Varex Imaging Deutschland AG, Willich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Varex Imaging Deutschland AG, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Varex Imaging Deutschland AG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Bremen, den 18. Dezember 2020

**PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Thomas Dräger, Wirtschaftsprüfer

ppa. Konstantin Kessler, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017/2018 seine Tätigkeit für die Varex Imaging Deutschland AG aufgenommen. Er hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig und ausführlich über alle für die Gesellschaft relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. In alle Angelegenheiten und Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen wurde der Aufsichtsrat frühzeitig mit einbezogen und hat den Vorstand im Vorfeld beraten. Auch außerhalb von Sitzungsterminen stand der Aufsichtsrat mit dem Vorstand regelmäßig in Kontakt und wurde über alle wesentlichen Entwicklungen und anstehenden Entscheidungen unterrichtet, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Genehmigungen von Beschlussvorlagen des Vorstandes erfolgten nach Prüfung der Unterlagen sowie intensiver Erörterung mit dem Vorstand. Ausschüsse des Aufsichtsrates bestanden im Berichtszeitraum nicht. Interessenkonflikte lagen bei den Mitgliedern des Aufsichtsrats nicht vor.

Personalien

Im Geschäftsjahr 2017/2018 waren Frau Kimberley Honeysett (Vorsitzende), Herr Clarence Verhoef und Herr Matthew Lowell als Mitglieder des Aufsichtsrats bestellt. Der Vorstand der Gesellschaft bestand aus den Herren Marcus Kirchhoff, Dr. Robert Hannemann und Dirk Schimmelschulze.

Aufgrund einer Verzögerung bei der Erstellung des Jahresabschlusses zum 30. September 2017 wurde innerhalb von acht Monaten nach dem Bilanzstichtag keine Hauptversammlung abgehalten und den Mitgliedern des Aufsichtsrates für dieses Geschäftsjahr keine Entlastung erteilt. Die Bestellung der Mitglieder des Aufsichtsrats endete demnach mit Ablauf des 31. Mai 2018. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 11. Oktober 2019 wurde der Aufsichtsrat für einen Zeitraum von vier Jahren wiederbestellt.

Prüfung des Jahresabschlusses

Der nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht der Varex Imaging Deutschland AG für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurde durch den von der Hauptversammlung gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. In Bezug auf den vom Vorstand vorgelegten Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht) hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind und dass bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Die zu prüfenden Jahresabschlussunterlagen einschließlich des Abhängigkeitsberichts und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat vorab zur umfassenden Information übermittelt. Ein Vertreter des Abschlussprüfers hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung Bericht erstattet. Der Aufsichtsrat hat dieses Ergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Im Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keinen Anlass, Einwendungen gegen die geprüften Jahresabschlussunterlagen und den Abhängigkeitsbericht einschließlich der Schlusserklärung des Vorstandes zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt somit den ihm vorgelegten Jahresabschluss der Varex Imaging Deutschland AG. Der Jahresabschluss der Varex Imaging Deutschland AG ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns stimmt der Aufsichtsrat zu.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes und den Mitarbeitern der Varex Imaging Deutschland AG für ihr tatkräftiges Engagement und ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2017/2018.

Bremen, den 18. Dezember 2020

Für den Aufsichtsrat

Kimberley E. Honeysett, Vorsitzende