Quarterly Report • Sep 28, 2015
Quarterly Report
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| 30.06.2015 | 30.06.2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Kennzahlen je Aktie | in EUR | in EUR | in EUR |
| Handelsergebnis je Aktie | -0,94 | -0,51 | -0,43 |
| Eigenkapital je Aktie | 7,07 | 6,19 | +0,88 |
| Mitarbeiteranzahl zum 30.06.2015 | 108 | 59 | +49 |
| 01.01.2015 | 01.01.2014 | Veränderung | |
| bis 30.06.2015 | bis 30.06.2014 | ||
| Gewinn- und Verlustrechnung | in TEUR | in TEUR | in TEUR |
| Zinsergebnis | -1.168 | 384 | -1.552 |
| Provisionsergebnis | 1.524 | 673 | +851 |
| Nettoergebnis des Handelsbestands | 7.542 | 2.915 | +4.627 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 284 | -24 | +308 |
| Erträge aus Beteiligungen/Wertpapieren | 0 | 27 | -27 |
| Verwaltungsaufwendungen | 10.327 | 4.870 | +5.457 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 281 | 438 | -157 |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | -2.426 | -1.333 | -1.093 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -1.833 | -906 | -927 |
| 30.06.2015 | 30.06.2014 | Veränderung | |
| Bilanz | in TEUR | in TEUR | in TEUR |
| Bilanzsumme | 626.252 | 157.351 | +468.901 |
| Eigenkapital | 13.784 | 10.962 | +2.822 |
| in %-Punkten | in %-Punkten | in %-Punkten | |
| Eigenkapitalquote | 2,7 | 7,0 | -4,3 |
| Kernkapitalquote | 13,6 | 25,2 | -11,6 |
| 02. BRIEF AN DIE AKTIONÄRE | 6 – 7 |
|---|---|
| 03. VORBEMERKUNG | 8 |
| 04. UNTERNEHMENSPROFIL UND GESCHÄFTSFELDER | 9 – 11 |
| 05. DIE AKTIE UND DEREN WERTENTWICKLUNG | 12 – 15 |
| 06. HALBJAHRESABSCHLUSS (HGB) | 16 – 53 |
| ZWISCHENBILANZ | 18 – 19 |
| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | 20 – 21 |
| ANHANG | 22 – 37 |
| LAGEBERICHT | 38 – 49 |
| SEGMENTBERICHTERSTATTUNG | 50 – 53 |
Capital Markets verzeichnete mit ca. 800 TEUR eine vergleichsweise moderate Steigerung der Netto-Erträge auf 2,8 Millionen EUR. Belastet wurde dieser Wert durch die Zinsaufwendungen der Funding-Positionen, die diesem Geschäftsbereich zuzuordnen sind.
Mit der Verdopplung der Netto-Erträge einher ging ein erheblicher Anstieg der Verwaltungsaufwendungen. Sie stiegen mit EUR 5,4 Millionen um mehr als 100% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014. Der Anstieg ist wesentlich begründet durch erhöhte Personalkosten, IT-Aufwendungen sowie Rechts- und Beratungskosten. Zum Anstieg hat besonders die Expansion der Geschäftstätigkeiten im Bereich Capital Markets in London und in Hongkong beigetragen. In der Summe betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Varengold Bank AG -2.456 TEUR (30. Juni 2014: -1.333 TEUR); der Jahresfehlbetrag lag bei 1.833 TEUR (30. Juni 2014: 906 TEUR).
Die Bilanzsumme der Varengold Bank stieg zum 30. Juni 2015 auf 626.252 TEUR (30. Juni 2014: 157.351 TEUR) resultierend aus der Hereinnahme von Kundeneinlagen über Tages- und Termingelder von Privatanlegern sowie der Ausweitung der Unternehmenskundschaft verbunden mit der Nutzung korrespondierender Investitionsgelegenheiten überwiegend in liquide Wertpapiere sowie dem vorsichtigen Aufbau eines Kreditportfolios.
die Weltwirtschaft sowie die globalen Finanzmärkte präsentieren sich derzeit alles in allem in solider wenn auch wenig dynamischer Verfassung. Im vergangenen halben Jahr ließen insbesondere der schwelende Ukraine-Konflikt und die Unsicherheit über die Folgen der Griechenland-Pleite den Marktteilnehmern zeitweilig den Atem stocken. Die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die weiteren bedeutenden Zentralbanken versuchen weiterhin mit einer großzügigen Liquiditätsversorgung der Märkte potentielle Krisenfaktoren zu minimieren. Die Schlüsselthemen der Bankbranche waren im bisherigen Verlauf des Jahres insbesondere übergeordnete Regulierungsvorhaben, welche laufend Herausforderungen für die Geschäftsmodelle der Marktteilnehmer bedeuteten.
Die Netto-Erträge der Varengold Bank stiegen im ersten Halbjahr 2015 um 3,9 Millionen EUR und verdoppelten sich damit. Zu dieser Steigerung haben alle drei Geschäftsbereiche beigetragen, besonders die Sparte Capital Markets Brokerage, auf die mit 1,6 Millionen EUR knapp die Hälfte des Ertragsanstiegs entfällt. Wesentliche Ursache hierfür liegt in den erhöhten Trading-Aktivitäten der Kunden sowie den angestiegenen Handelsvolumina. Der Geschäftsbereich Commercial Banking verzeichnete mit einem Anstieg der Netto-Erträge um ca. 500 TEUR ebenfalls eine Verdoppelung im Vergleich zur Vorperiode, was hauptsächlich an der Ausweitung der Trade Finance Aktivitäten liegt. Der Bereich
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten
Unsere Unternehmenskultur wird auch zukünftig von Flexibilität und Kreativität geprägt sein. Diese Werte verbunden mit dem Ziel, eine nachhaltig positive Entwicklung erreichen zu können, ist unsere Verpflichtung und laufende Motivation. Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Kooperationspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen sowie bei unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz und Ihre Geduld, mit dem sie die Varengold Bank AG zum unternehmerischen Erfolg verhelfen.
Die in diesem Halbjahresbericht enthaltenen Kennzahlen sowie der Halbjahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie erläuternden Angaben im Anhang zur Bilanz und dem Lagebericht sowie der Segmentberichterstattung – sind nicht testiert und wurden keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Vorstand bestätigt nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Zwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und dass der Halbjahresbericht ein möglichst getreues Bild der Gesellschaft bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft vermittelt.
Dr. Bernhard Fuhrmann und Frank Otten Vorstand der Varengold Bank AG
Die Varengold Bank AG ist eine deutsche Privatbank mit Hauptsitz in Hamburg und Standorten in London und Dubai. Innerhalb der Geschäftsbereiche Capital Markets, Commercial Banking sowie Capital-Markets-Brokerage bietet die Varengold Bank AG ihren Kunden und Geschäftspartnern eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen an. Zu den Kunden zählen sowohl institutionelle Kunden, für die die Varengold Bank AG in sämtlichen Geschäftsfeldern tätig ist, als auch Privatkunden, denen insbesondere Tages- und Festgeldprodukte sowie Online-Brokerage-Dienstleistungen für den Handel von CFDs (Forex, Aktien etc.) angeboten werden.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 liegt die Kernkompetenz der Gesellschaft in der Bereitstellung von alternativen und intelligenten Investmentlösungen. Dieser Bereich bildet heute zusammen mit den Dienstleistungen zur Abwicklung von Handelsgeschäften das Geschäftsfeld Capital Markets. Im Jahr 1998 wurde die Geschäftstätigkeit um den Bereich Capital-Markets-Brokerage, der sich insbesondere auf den plattformbasierten Forex- und CFD-Handel konzentriert, erweitert. Mit der Erweiterung der Banklizenz und der Expansion der Varengold Bank AG zu einem Einlagenkreditinstitut im Jahr 2013 wurde der Bereich Commercial Banking als weiteres Geschäftsfeld etabliert.
Die Varengold Bank AG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der Nr. 109 520/100 registriert und seit dem 20. März 2007 im Entry Standard der Deutschen Börse gelistet (Symbol VG8, ISIN DE0005479307, WKN 547930). Die Varengold Bank AG ist zudem an die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) angebunden.
Kurzbeschreibung
Im Geschäftsfeld Capital Markets kommt die über 20-jährige Expertise der Varengold Bank AG aus dem Bereich der Alternativen Investments mit umfassenden Serviceangeboten aus dem Wertpapierbereich zum Ausdruck. Durch das Angebot von weiterführenden Strukturierungs- und Finanzlösungen bietet die Bank der internationalen Kundenklientel neben dem Handel von Derivaten und Wertpapieren die gesamte Wert schöpfungskette auf diesem Gebiet an.
Im Geschäftsfeld Commercial Banking präsentiert sich die Varengold Bank AG als globaler Partner, der indivi dualisierte Produkte und Lösungen für anspruchsvolle Kunden und Investoren anbietet. Unseren Geschäfts partnern die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe unserer Produkte und Lösungen, Transaktionen und Handels aktivitäten über Ländergrenzen hinweg abzuwickeln, sehen wir nicht als eine an uns gestellte Anforderung, sondern als Teil unseres Selbstverständnisses an.
Produkte
Wettbewerbsvorteile
Zinserträge bei Lombardkrediten
Internationaler Zahlungsverkehr
Kundenstruktur
Ertragskomponenten
Kurzbeschreibung
Die Varengold Bank AG bietet im Bereich Capital-Mar kets-Brokerage den Onlinehandel von Forex und CFDs für institutionelle und private Kunden an. Neben den Vorteilen der Kontoführung durch eine deutsche Bank steht die marktführende Tradingplattform mit vollauto matischer, elektronischer Handels-ausführung zur Ver fügung. Abgerundet wird die Dienstleistung durch ein mehrsprachiges Order- und Support Desk, welches 24 Stunden am Tag erreichbar ist.
Wettbewerbsvorteile
-
Kundenstruktur
Ertragskomponenten
Die Aktie der Varengold Bank AG ist seit dem 20. März 2007 an der Deutschen Börse im Freiverkehr / Entry Standard gelistet. Die Aktien der Gesellschaft werden mit der Wertpapier-Kennnummer (WKN) 547930 an den Börsen Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin und im elektronischen Handelssystem XETRA gehandelt.
| Aktie | Varengold Bank AG |
|---|---|
| WKN | 547930 |
| ISIN | DE0005479307 |
| Börsenkürzel | VG8 |
| Reuterskürzel | VG8G.DE |
| Börsengang | 20. März 2007 |
| Marktsegment | Freiverkehr |
| Transparenzlevel | Entry Standard |
| Aktienart (Gattung) | Nennwertlose Inhaber-Stammaktien |
| Anzahl der Aktien | 1.948.368 Aktien |
| Höhe des Grundkapitals | 1.948.368 EUR |
| Designated Sponsor | Oddo Seydler Bank AG |
| Anteil am Grundkapital | |
|---|---|
| Institutionelle Investoren und Geschäftspartner | Ca. 70 % |
| Privatinvestoren und Streubesitz | Ca. 30 % |
Die europäischen Aktienmärkte verweilten seit Jahresbeginn in der Erwartungshaltung nach zusätzlichen Maßnahmen der EZB und registrierten merkliche Kursanstiege. Gestützt von positiven Konjunkturnachrichten konnten europäische Börsen ihre Stärke zunächst auch gegenüber den US-amerikanischen Aktienindizes beweisen. Unterdessen führten ebenso erhöhte Handelsaktivitäten im Anleihebereich zu steigenden Kursen und sinkenden Zinsen. Die erhebliche Liquiditätszufuhr seitens der EZB hatte bisweilen eine Abschwächung des Euros zur Folge, die wiederum die Exportaktivität und damit die Wirtschaftsleistung des Euro-Raums begünstigte. Die Aktie der Varengold Bank AG stagnierte zu Beginn des Jahres 2015 und verzeichnete zunächst bis zum Ende des ersten Quartals einen gleichbleibenden Verlauf mit einem Wert im Bereich von rund 14,80 EUR. Zu Beginn des Monats April sank der Aktienkurs innerhalb der darauffolgenden Wochen auf den bisherigen Jahrestiefstwert von 9,57 EUR am 26.06.2015.
Der Deutsche Aktienindex (DAX) musste zum Ende April 2015 den größten Verlust des Jahres verkraften und leitete damit eine Periode der Volatilität am Aktienmarkt ein, welche zudem durch die anhaltende Diskussion über die Geschehnisse rund um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands verstärkt wurde. Der Standard & Poor´s 500 Index beendete das erste Halbjahr 2015 mit -0,2%, während auch die europäischen Indizes in der zweiten Jahreshälfte deutliche Kursrückgänge im Vergleich mit den US-Indizes zu verkraften hatten. Der Dow Jones Euro Stoxx Bank Index verzeichnete im Vergleich ein Minus von 4,9%. Der durchschnittliche Aktienkurs laut Xetra stieg im Verhältnis zum ersten Halbjahr 2014 von 10,38 EUR auf 13,87 EUR bei einem gehandelten Volumen von 73.168 Stück im ersten Halbjahr 2015. Das Durchschnitts-Volumen laut Xetra lag bei 1.143 Stück. Die Aktie verzeichnete unterdessen im Monat Juli einen starken Anstieg und erreichte dabei den bisherigen Spitzenwert des Jahres 2015 mit 20,00 EUR am 16.07.2015. Im weiteren Verlauf fiel der Wert der Aktie und pendelte seither zwischen 13,00 EUR und 17,00 EUR.
Das Handelsergebnis je Aktie sank von -0,51 EUR im Vergleichszeitraum des Jahres 2014 auf -0,94 EUR zum Stichtag 30.06.2015. Das Eigenkapital je Aktie hingegen ist im Vorjahresvergleich um 0,88 EUR auf 7,07 EUR gestiegen (30.06.2014: 6,19 EUR). Kurshistorie der Varengold Aktie
| ZWISCHENBILANZ | 18 – 19 | LAGEBERICHT | 38 – 49 |
|---|---|---|---|
| A. Geschäft und Rahmenbedingungen | 39 – 40 | ||
| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | 20 – 21 | 1. Die Rahmenbedingungen | 39 |
| 2. Die Geschäftsentwicklung der Varengold Bank AG | 39 | ||
| ANHANG | 22 – 37 | B. Lage der Gesellschaft | 40 – 44 |
| 1. Allgemeine Angaben | 22 | 1. Vermögenslage | 40 |
| 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | 22 | 2. Finanzlage | 41 |
| 3. Währungsumrechnung | 23 | 3. Ertragslage | 43 |
| C. Nachtragsbericht | 44 | ||
| 4. Erläuterungen zur Bilanz | 24 – 33 | D. Prognosebericht | 45 |
| 4.1 Postenübergreifende Angaben | 24 | E. Risiken | 46 |
| 4.2 Postenindividuelle Angaben | 26 | F. Chancen der Varengold Bank AG | 47 |
| 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung | 33 – 34 | ||
| 5.1 Zinsergebnis | 33 | SEGMENTBERICHTERSTATTUNG | 50 – 53 |
| 5.2 Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sowie aus Beteiligungen 5.3 Provisionserträge/-aufwendungen |
33 33 |
||
| 5.4 Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands | 33 | ||
| 5.5 Sonstige betriebliche Erträge | 33 | ||
| 5.6 Personalaufwendungen | 34 | ||
| 5.7 Andere Verwaltungsaufwendungen | 34 | ||
| 6. Sonstige Angaben | 35 – 37 | ||
| 6.1 Organe | 35 | ||
| 6.2 Mitarbeiter | 36 | ||
| 6.3 Offenlegungsbericht | 36 | ||
| 6.4 Unwiderrufliche Kreditzusagen und sonstige finanzielle Verpflichtungen | 36 | ||
| 6.5 Deutscher Corporate Governance Kodex | 36 | ||
nach Handelsgesetzbuch (HGB) zum 30. Juni 2015
| Aktiva | Geschäftsjahr | Vorjahr | |||
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | |||
| 1. | Barreserve | ||||
| a) Kassenbestand | 11.793,89 | 1,9 | |||
| b) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 195.614.291,26 | 6.027,6 | |||
| - darunter: | 195.626.085,15 | 6029,5 | |||
| bei der Deutschen Bundesbank: | |||||
| 195.614,3 TEUR (im Vorjahr: 6.027,6 TEUR) | |||||
| 2. | Forderungen an Kreditinstitute | ||||
| a) täglich fällig | 52.443.648,23 | 26.872,2 | |||
| b) andere Forderungen | 971.440,00 | 610,5 | |||
| 53.415.088,23 | 27.482,6 | ||||
| 3. | Forderungen an Kunden | 23.508.578,49 | 10.069,5 | ||
| 4. | Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | ||||
| Wertpapiere | |||||
| a) Anleihen und Schuldverschreibungen | |||||
| aa) von öffentlichen Emittenten | 61.703.859,48 | 87.420,7 | |||
| - darunter: | |||||
| beleihbar bei der Deutschen Bundesbank: | |||||
| 60.452,8 TEUR (im Vorjahr: 86.891,7 TEUR) | |||||
| ab) von anderen Emittenten | 2.517.708,33 | 1.500,0 | |||
| 64.221.567,81 | 88.920,7 | ||||
| 5. | Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0,00 | 858,3 | ||
| 5a. | Handelsbestand | 262.479.476,74 | 8.499,3 | ||
| 6. | Beteiligungen | 759.585,82 | 450,5 | ||
| 7. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.908.525,24 | 0 | ||
| 8. | Treuhandvermögen | 0,00 | 77,6 | ||
| 9. | Immaterielle Anlagewerte | ||||
| a) Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs | 0,00 | 0 | |||
| b) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | 24.364,01 | 143,9 | |||
| Rechte und Werte | |||||
| c) entgeltlich erworbene Konzessionen | 413.948,70 | 650,1 | |||
| 438.312,71 | 794,0 | ||||
| 10. | Sachanlagen | 492.868,95 | 456,6 | ||
| 11. | Sonstige Vermögensgegenstände | 13.476.658,21 | 6.722,0 | ||
| 12. | Rechnungsabgrenzungsposten | 6.034.849,51 | 3.896,6 | ||
| 13. | Aktive latente Steuern | 2.890.787,59 | 3.043,6 |
Summe Aktiva 626.252.384,45 157.351,0
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|---|---|
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) andere Verbindlichkeiten |
| 6. | Rückstellungen |
| - davon Sonderposten nach | |
| § 340e Abs. 4 HGB 0,00 EUR | |
| (im Vorjahr: 859,5 TEUR) | |
| 9. | Eigenkapital |
| c) Rücklagen | |
| Summe Aktiva | |
|---|---|
| -------------- | -- |
| Passiva | Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | ||
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| a) täglich fällig | 140.895,50 | 3,1 | ||
| b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 566.675,00 | 0 | ||
| 707.570,50 | 3,1 | |||
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||
| a) andere Verbindlichkeiten | ||||
| aa) täglich fällig | 513.938.672,26 | 137.590,3 | ||
| ab) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 82.936.014,66 | 5.005,1 | ||
| 596.874.686,92 | 142.595,4 | |||
| 2b. | Handelsbestand | 1.959.321,31 | 1.186,9 | |
| 3. | Treuhandverbindlichkeiten | 0,00 | 77,6 | |
| 4. | Sonstige Verbindlichkeiten | 6.205.390,85 | 900,3 | |
| 5. | Rechnungsabgrenzungsposten | 914.526,24 | 72,3 | |
| 6. | Rückstellungen | |||
| a) Steuerrückstellungen | 0,00 | 0 | ||
| b) andere Rückstellungen | 806.615,19 | 694,0 | ||
| 7. | Nachrangige Verbindlichkeiten | 5.000.000,00 | 0 | |
| 8. | Fonds für allgemeine Bankrisiken | 0,00 | 859,5 | |
| - davon Sonderposten nach | ||||
| § 340e Abs. 4 HGB 0,00 EUR | ||||
| (im Vorjahr: 859,5 TEUR) | ||||
| 9. | Eigenkapital | |||
| a) gezeichnetes Kapital | 1.948.368,00 | 1.771,4 | ||
| b) Kapitalrücklage | 18.917.165,80 | 15.554,9 | ||
| c) Rücklagen | ||||
| ca) gesetzliche Rücklage | 1.700,00 | 1,7 | ||
| cb) Rücklage § 269 Satz 2 HGB | 16.700,00 | 18.400,00 | 16,7 | |
| d) Bilanzverlust | -5.266.850,05 | -5.476,2 | ||
| e) Jahresfehlbetrag | -1.832.810,31 | -906,5 | ||
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | ||
| 1. | Zinserträge aus | |||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 555.339,96 | 206,4 | ||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 572.341,35 | 600,3 | ||
| 1.127.681,31 | 806,6 | |||
| 2. | Zinsaufwendungen | -2.296.029,13 | -422,6 | |
| -1.168.347,82 | 384,1 | |||
| 3. | Laufende Erträge aus | |||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 33,00 | 26,9 | ||
| b) Beteiligungen | 0,00 | 0,0 | ||
| 33,00 | 26,9 | |||
| 4. | Provisionserträge | 2.129.453,91 | 737,5 | |
| 5. | Provisionsaufwendungen | -605.361,29 | -64,5 | |
| 1.524.092,62 | 673,0 | |||
| 6. | Nettoertrag des Handelsbestands | 23.126.464,30 | 4.873,5 | |
| 7. | Nettoaufwand des Handelsbestands | -15.584.265,53 | -1.958,6 | |
| - darunter: Zuführung nach § 340e Abs. 4 HGB | 7.542.198,77 | 2.914,9 | ||
| 0,0 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR) | ||||
| 8. | Sonstige betriebliche Erträge | 396.443,82 | 60,7 | |
| 9. | Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||
| a) Personalaufwand | ||||
| aa) Löhne und Gehälter | -4.321.299,49 | -2.070,0 | ||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen | ||||
| für Altersversorgung und für Unterstützung | -431.294,98 | -211,0 | ||
| - darunter: für Altersversorgung | ||||
| 3,0 TEUR (Vorjahr: 1,4 TEUR) | -4.752.594,47 | -2.280,9 | ||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | -5.574.034,35 | -2.589,5 | ||
| -10.326.628,82 | -4.870,4 | |||
| 10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle | ||||
| Anlagewerte und Sachanlagen | -229.097,55 | -309,0 | ||
| 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -111.977,51 | -84,2 | ||
| 12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und | ||||
| bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen | ||||
| im Kreditgeschäft | -52.098,35 | -14,2 |
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | TEUR | |
| 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen und wie | |||
| Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | -248,07 | -148,5 | |
| 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an | |||
| verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen | |||
| behandelten Werten | 77,49 | -170,58 | 33,7 |
| 15. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | -2.425.552,42 | -1.333,1 | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 593.823,11 | 427,9 | |
| 17. Sonstige Steuern | -1.081,00 | 592.742,11 | -1,3 |
| 18. Jahresfehlbetrag | -1.832.810,31 | -906,5 |
Varengold Bank AG, Hamburg
für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 30. Juni 2015
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Zur besseren Übersicht wurde von der Angabe nicht belegter Posten in der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung gemäß § 265 Absatz 8 HGB abgesehen.
Das Wahlrecht gemäß § 248 Absatz 2 HGB wurde in Anspruch genommen und in den Jahren 2010 bis 2012 Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. In den Geschäftsjahren 2013 und 2014 erfolgten keine weiteren Aktivierungen. Die Abschreibungen für sämtliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 34) sind unter "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen" ausgewiesen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden jeweils über vier Jahre abgeschrieben. Die Aktivierung dieser Bilanzierungshilfen unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 268 Absatz 8 HGB.
Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Absatz 8 HGB gliedert sich wie folgt auf:
| TEUR | Buchwert passive latente Steuern Sperrbetrag TEUR |
TEUR | |
|---|---|---|---|
| Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und Nutzungsrechte |
24 | 9 | 15 |
| Aktive latente Steuern | 2.899 | ||
| Summe | 2.891 |
Passive latente Steuern ergeben sich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und von Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen. Dem stehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 2.899 aus steuerlichen Verlustvorträgen und vorgenommenen Teilwertabschreibungen bei nicht dauerhafter Wertminderung gegenüber. Die aktivierten latenten Steuern unterliegen der Ausschüttungssperre. Der Vorstand geht von der vollständigen Nutzung des steuerlichen Verlustvortrages in Höhe von TEUR 8.919 zur Körperschaftsteuer und TEUR 9.041 zur Gewerbesteuer in den nächsten fünf Jahren aus. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,275 % zugrunde gelegt.
Der Kassenbestand und das Guthaben bei Zentralnotenbanken sind zu Nennwerten bilanziert.
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wird möglichen Adressenausfallrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Dem latenten Kreditrisiko wird durch Bildung von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Schuldverschreibungen und die anderen festverzinslichen Wertpapiere sowie die Aktien und die anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Wertminderungen auf den niedrigeren Teilwert bewertet.
Nach § 340e Absatz 3 Satz 1 HGB werden Finanzinstrumente des Handelsbestands zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet. In dieser Position (aktivisch und passivisch) werden alle zum Stichtag offenen Handelspositionen aus dem FX- und CFD-Geschäft zu Marktwerten bewertet und erfasst.
Der beizulegende Zeitwert entspricht gemäß § 255 Absatz 4 Satz 1 HGB dem Marktpreis des Finanzinstruments, da für alle Positionen
des Handelsbestands der Varengold Bank AG ein aktiver Markt besteht.
Der Risikoabschlag wird nach der Value-at-Risk-Methode mit einem Konfidenzniveau von 99 %, einer Haltedauer von einem Tag und einem Beobachtungszeitraum von 260 Tagen mit einer historischen Simulation ermittelt. Die Berechnung des Value-at-Risk ist identisch mit der für interne Zwecke der Risikoüberwachung gemäß MaRisk eingesetzten Methode. Per 30. Juni 2015 wurde der Risikoabschlag auf TEUR 183 angepasst und in Höhe von TEUR 67 ein Aufwand im Handelsergebnis nach § 340c Absatz 1 HGB erfasst.
Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.
Die Bewertung der aus Kundengeldern resultierenden Treuhandverbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag, der dem Nennwert der insbesondere bei Brokern sowie Kreditinstituten als Sicherheitsleistungen gehaltenen Vermögensgegenstände entspricht. Die Kundengelder werden in einer gesonderten Buchführung erfasst.
Entgeltlich erworbene Software wird unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesen und wie die Sachanlagen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden stets die steuerlichen AfA-Sätze (Absetzung für Abnutzung) zugrunde gelegt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 Absatz 1 HGB handelt es sich im Wesentlichen um abgegrenzte Agien aufgrund des Kaufs von Schuldverschreibungen zu Kurswerten, die über dem Nennwert liegen (TEUR 5.416). Des Weiteren werden vorausbezahlte Versicherungen, Seminare, Mieten und Beiträge ausgewiesen.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten (im Wesentlichen vorauserhaltene Zinsen) werden gemäß § 250 Absatz 2 HGB gebildet.
Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sämtliche Rückstellungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Nach § 340e Absatz 4 Satz 1 HGB sind in der Bilanz dem Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" nach § 340g HGB grundsätzlich in jedem Geschäftsjahr ein Betrag, der mindestens 10 vom Hundert der Nettoerträge des Handelsbestands entspricht, zuzuführen und dort gesondert auszuweisen. Nach § 340e Absatz 4 Satz 2 Nr. 4 HGB erfolgt die Zuführung zum Sonderposten solange, bis der Sonderposten eine Höhe von 50 vom Hundert des Durchschnitts der letzten fünf jährlichen Nettoerträge des Handelsbestandes (einschließlich eines Nettoertrags des Handelsbestands des Berichtsjahres) nach Risikoabschlag erreicht. Die Zuführung zum Sonderposten erfolgt zum Bilanzstichtag am Ende des Geschäftsjahres. Zum Ausgleich des Verlustvortrags aus dem Vorjahr wurde 2014 das Wahlrecht zur Auflösung des Sonderpostens gemäß § 340e Absatz 4 Satz 2 Nr. 3 HGB ausgeübt.
Die unwiderruflichen Kreditzusagen und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind zum Nennbetrag angesetzt.
Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.
Die Beträge sind soweit nicht anders ausgewiesen in TEUR angegeben.
Die unter "Provisionserträge" sowie "Nettoertrag des Handelsbestands" und "Nettoaufwand des Handelsbestands" aufgeführten Beträge fallen zu einem nicht unwesentlichen Teil in den ausländischen Währungen US-Dollar (USD), Schweizer Franken (CHF), Britische Pfund (GBP), Japanische Yen (JPY), Arabische Dirham (AED), Australische Dollar (AUD) und Kanadische Dollar (CAD) an. Unterjährig gehen zahlungsmäßig abgewickelte Erträge mit den jeweiligen Tageskursen in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein. Daraus resultierende Fremdwährungsguthaben werden gemäß § 256a HGB zum Stichtag mit den folgenden Stichtagskursen in Euro umgerechnet:
1 EUR = USD 1,1189 1 EUR = CHF 1,0413 1 EUR = GBP 0,7114 1 EUR = JPY 137,01 1 EUR = AED 4,1075 1 EUR = CAD 1,3839 1 EUR= AUD 1,455
und im Zinsergebnis ausgewiesen.
Zum 30. Juni 2015 lauten die folgenden Bilanzposten auf Fremdwährungen:
| Bilanzposten | 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|---|---|---|
| Barreserve | 9 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 20.826 | 8.227 |
| Forderungen an Kunden | 3.272 | 3.849 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 |
| Handelsbestand (aktiv) | 7.428 | 0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.918 | 0 |
| Beteiligungen | 96 | 0 |
| Treuhandvermögen | 0 | 28 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.315 | 142 |
| Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) | 0 | 332 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 140 | 3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 26.659 | 0 |
| Treuhandverbindlichkeiten | 0 | 28 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 250 | 179 |
| Rechnungsabgrenzungsposten (passiv) | 1 | 18 |
| Rückstellungen | 121 | 159 |
Wertänderungen des zum Stichtagskurs umgerechneten Treuhandvermögens gehen zu Gunsten bzw. zu Lasten der Treugeber.
4.1.1 Beziehungen zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und zu Aktionären
| 30.06.2015 | 30.06.2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen an Kunden | 23.509 | 10.069 |
| davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 433 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 785 | 0 |
Bei den davon-Positionen handelt sich um Forderungen gegen der Varengold Capital Asset Management Limited, Hongkong, der Draco Capital Markets Inc., USA sowie der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen.
| 30.06.2015 | 30.06.2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 596.875 | 142.595 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 346 | 0 |
Bei den davon-Positionen handelt sich um Verbindlichkeit gegenüber der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen.
| 30.06.2015 | 30.06.2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 53.415 | 27.482 |
| bis drei Monate | 53.415 | 27.482 |
| Forderungen an Kunden | 23.508 | 10.069 |
| bis drei Monate | 5.261 | 5.305 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 280 | 3.094 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 17.895 | 1.608 |
| mehr als fünf Jahre | 72 | 62 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 708 | 3 |
| bis drei Monate | 708 | 3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 596.875 | 142.595 |
| bis drei Monate | 535.998 | 142.595 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 47.359 | 0 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 13.518 | 0 |
Bis auf Forderungen an Kunden aus dem Kreditgeschäft in Höhe von USD 3,5 Mio. (Laufzeit mehr als drei Monate bis ein Jahr) sind alle Forderungen an Kunden, die auf ausländische Währung lauten, täglich fällig.
Die nachfolgende Tabelle gliedert die in den Bilanzpositionen enthaltenen Wertpapiere auf:
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 64.221 | 88.921 |
| nicht börsenfähig | 2.517 | 0 |
| börsenfähig | 61.704 | 88.921 |
| - davon: börsennotiert | 61.704 | 88.921 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 858 |
| börsenfähig | 0 | 858 |
| - davon: börsennotiert | 0 | 858 |
Der Anteil an den im Handelsbestand gehaltenen inländische und ausländische Alternative Investment Fonds beträgt sämtlich mehr als 10 %. Der Buchwert entspricht dem Marktwert von EUR 157,3 Mio. Da es sich um thesaurierende Fonds handelt, sind 2015 keine Ausschüttungen erfolgt. Eine Rückgabe der Anteile ist jeweils zum Monatsende möglich.
Die Forderungen an Kunden bestehen zu großen Teilen aus Lombarddarlehen sowie aus Provisionen.
Die Verbindlichkeiten setzten sich aus Tagesgeldern (EUR 236 Mio.), Zahlungsverkehrskonten (EUR 239 Mio.), Margins aus dem CMB-Geschäft (EUR 39 Mio.) sowie Termingeldern (EUR 83 Mio.) zusammen.
Es befinden sich neben einem Unternehmensschuldscheindarlehen ausschließlich europäische Staatsanleihen im Bestand. Bei denen zum Stichtag stille Reserven in Höhe von TEUR 244 bestehen.
Die Varengold Bank AG hält folgenden nicht börsennotierten Anteilsbesitz:
| Gesellschaft | Beteiligungsquote | Buchwert | Eigenkapital 31.12.2014 |
Ergebnis 2014 |
|---|---|---|---|---|
| % | TEUR | TEUR | TEUR | |
| ALGAS Farming & Marketing GmbH, Langenfeld (Rheinland)1) |
51,00 | 13 | 231) | -21) |
| Peer Dealer Limited, London, Vereinigtes Königreich2) |
35,00 | 156 | - 2) |
-2) |
| Draco Capital Markets, Inc., New York, USA |
100,00 | -573) | -583) | |
| Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg |
75,00 | 58 | 1.6351) | 1.6211) |
| Varengold Capital Securities Limited, Hong Kong |
100,00 | 1.710 | 8.7674) | -8304) |
| Lava Trading Ltd., Valletta, Malta | 49,79 | 11 | 05) | - 205) |
| Varengold Capital Holdings Limited, Hong Kong |
100,00 | 45 | 09) | 09) |
| Varengold Investmentaktiengesell schaft mit Teilgesellschaftsvermö gen, Hamburg |
100,00 | 990 | 4486) | 1357) |
| ViaLight Communications GmbH | 2,22 | 499 | 2610) | 110) |
| VirtuFX GmbH i.G., Hamburg | 50,01 | 150 | 258) | 08) |
| 1) vorläufiger Jahresabschluss 31. Dezember 2014 | ||||
| 2) Angaben liegen aktuell noch nicht vor. | ||||
| 3) Angaben in USD auf Grundlage des vorläufigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 | ||||
| 4) Angaben in HKD auf Grundlage des Jahresabschluss zum 31. März 2014 (abweichendes Wirtschaftsjahr) | ||||
| 5) Jahresabschluss zum 31. März 2014 (abweichendes Wirtschaftsjahr) | ||||
| 6) Gesellschaftsvermögen zum 30. November 2014 (abweichendes Wirtschaftsjahr) | ||||
| 7) Ergebnis zum 30. November 2014 (abweichendes Wirtschaftsjahr) | ||||
| 8) Eröffnungsbilanz zum 14. Juli 2014 | ||||
| 9) Die Gesellschaft wurde erst in 2015 gegründet | ||||
| 10) Ergebnis zum 31. Dezember 2013 | ||||
| Die Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen hat ausschließlich für das Teilgesellschaftsvermögen Varengold Enhanced Fund Unternehmensaktien ausgegeben. Das Kapital dieses Teilgesellschaftsvermögens beträgt zum 30. November 2014 TEUR 448. Gegenüber diesem Teilgesellschaftsvermögen kann die Varengold Bank AG Ansprüche geltend machen. |
||||
| Die Hanseatic Brokerhouse Securities AG hält zum Bilanzstichtag eine Beteiligung an der Varengold Bank AG in Höhe von 2,67 %. | ||||
| Anschaffungskosten | Abschreibungen | Restbuchwerte | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 | Zugänge | Abgänge / Umglied. |
kumuliert | Zugänge | Abgänge | 30.06.2015 | 31.12.2014 | ||
| 2015 TEUR |
2015 TEUR |
TEUR | 2015 TEUR |
2015 TEUR |
TEUR | TEUR | |||
| Immaterielle Anlagewerte |
|||||||||
| Selbst geschaffe ne gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
2.398 | 0 | 0 | 2.374 | 35 | 0 | 24 | 59 | |
| Entgeltlich erwor bene Konzessio nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.740 | 103 | 0 | 1.429 | 102 | 0 | 414 | 413 | |
| Sachanlagen | 1.525 | 198 | 119 | 1.133 | 92 | 10 | 493 | 496 | |
| Summe | 5.663 | 299 | 119 | 4.936 | 229 | 10 | 907 | 968 | |
| Veränderung*) | |||||||||
| Schuldverschrei bungen und ande re festverzinsliche Wertpapiere |
21.221 | 64.222 | 43.001 | ||||||
| Aktien und andere nicht festverzinsli che Wertpapiere |
-2 | 0 | 2 | ||||||
| Beteiligungen | 309 | 760 | 451 | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
1036 | 2.909 | 1.873 |
*) Von der nach § 34 Absatz 3 RechKredV möglichen Zusammenfassung für Finanzanlagen wurde Gebrauch gemacht
Die immateriellen Anlagewerte bestehen im Wesentlichen aus entgeltlich erworbener Software sowie Konzessionen und gewerblichen Schutzrechten. Die Sachanlagen entfallen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschließlich Mietereinbauten).
Die Zugänge im Geschäftsjahr 2015 betreffen im Wesentlichen Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere und den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen.
Der Handelsbestand setzt sich wie folgt zusammen:
| Aktiva | 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|---|---|---|
| Derivative Finanzinstrumente | ||
| Handelsbestand Aktiva FX | 2.451 | 1.497 |
| Handelsbestand Aktiva CFD | 3.734 | 2.951 |
| Zwischensumme | 6.185 | 4.448 |
| Handelsbestand Derivate | 0 | 1.999 |
| Handelsbestand Fondsanteile | 157.280 | 2.151 |
| Handelsbestand Wertpapiere | 99.197 | 0 |
| Risikoabschlag | -183 | -99 |
| Summe | 262.479 | 8.499 |
| Passiva | 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|---|---|---|
| Handelsbestand Passiva FX | 698 | 198 |
| Handelsbestand Passiva CFD | 1.261 | 988 |
| Summe | 1.959 | 1.186 |
Nach § 340e Absatz 3 Satz 1 HGB werden Finanzinstrumente des Handelsbestands zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risiko-
abschlags bewertet.
Der beizulegende Zeitwert entspricht gemäß § 255 Absatz 4 Satz 1 HGB dem Marktpreis des Finanzinstruments, da für alle Positionen des Handelsbestandes der Varengold Bank AG ein aktiver Markt besteht.
Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Initial Margin Zahlungen gegenüber der EUREX (TEUR 8.466), Forderungen gegenüber Nachweisvermittler (TEUR 2.196), Forderungen aus einem noch nicht abgewickelten Fundsverkauf (TEUR 801), Forderungen aus Steuerüberzahlungen (TEUR 811), Forderungen an Kunden aus Bonusprogrammen (TEUR 267), Forderungen aus dem internen Geldtransfer (TEUR 748) sowie Forderungen aus gezahlten Kautionen (TEUR 94).
Aktive latente Steuern wurden auf folgende Posten zum 30. Juni 2015 gebildet:
| Handelsbilanz | Steuerbilanz | Differenz | Steuersatz | aktive latente Steuern |
passive latente Steuern |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | % | EUR | EUR | |
| Verlustvortrag | ||||||
| - Körperschaftsteuer | 0,00 | -8.918.892,78 | 8.918.892,78 | 15,825 | -1.411.414,78 | |
| - Gewerbesteuer | 0,00 | -9.040.950,12 | 9.040.950,12 | 16,450 | -1.487.236,29 | |
| selbst geschaffene im materielle Anlagewerte |
24.364,01 | 0,00 | 24.364,01 | 32,275 | 7.863,48 | |
| Aktien / Wertpapiere | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 32,275 | 0,00 | |
| -2.898.651,08 | 7.863,48 | |||||
| Saldo aktive/passive latente Steuern |
-2.890.787,59 |
Der Steuersatz von 32,275 % setzt sich aus Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (0,825 %) und Gewerbesteuer (16,45 %) zusammen.
Der Aktivierung der latenten Steueransprüche liegt eine Business-Planung unter Berücksichtigung einer substanziellen Kapitalerhöhung zugrunde, nach der die steuerliche Verlustverrechnung innerhalb des Prognosezeitraumes 2015 bis 2019 erwartet wird.
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und setzten sich wie folgt zusammen:
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus erhaltener Initial Margin | 4.547 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.187 | 567 |
| Verbindlichkeiten aus Bonusprogrammen | 268 | 189 |
| Interne Geldtransfer | 0 | 74 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 52 | 3 |
| Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt | 2 | 0 |
| Verbindlichkeiten Lohnsteuer | 132 | 64 |
| Verbindlichkeiten soziale Sicherheit | 5 | 1 |
| Verbindlichkeiten Umsatzsteuer laufendes Jahr | 12 | 2 |
| Summe | 6.205 | 900 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung beinhalten im Wesentlichen noch nicht fällige Rechnungen, ausstehende Provisionszahlungen an Kooperationspartner für die Erbringung von Dienstleistungen, ausstehende Kaufpreiszahlung für den Anteil an einem verbundenen Unternehmen. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich Verbindlichkeiten aus der Einzahlungsverpflichtung in das Eigenkapital der Varengold Capital Holdings Ltd. ausgewiesen.
Dieser Posten gliedert sich wie folgt:
| iläumsrückstellungen |
|---|
| ubsrückstellung |
| stehende Rechnungen für EDV-Leistungen |
| chlusserstellungs- und Prüfungskosten |
| iptversammlung |
| eitnehmerüberlassung |
| hivierungskosten |
| kstellung für die BaFin |
| EV-Kosten |
| ne Brokerage Fees |
| hts- und Beratungskosten |
| anzzahlungen |
| risionen |
| delsaufwand |
| schädigungseinrichtung deutscher Banken (EdE |
| ndleistungen |
| aufwand |
| ten |
| nme |
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|---|---|
| 175 | |
| 254 | 43 |
| 0 | 36 |
| 89 | 26 |
| 35 | 32 |
| 25 | |
| 4 | 3 |
| 0 | 37 |
| 0 | 1 |
| 0 | 19 |
| 100 | 122 |
| 0 | 20 |
| 121 | 138 |
| 0 | 158 |
| 0 | 22 |
| 0 | 15 |
| 3 | 16 |
| 0 | 6 |
| 807 | 694 |
Am 19. August 2014 hat die Varengold Bank AG Zusätzliche Tier-1-Anleihen ("Anleihen") in Höhe von EUR 5 Mio. begeben. Die Zusätzlichen AT1-Anleihen stellen unbesicherte und nachrangige Anleihen der Varengold Bank dar. Die halbjährlich fälligen Zinszahlungen für diese Anleihen bemessen sich an deren Nominalbetrag und der Entwicklung des EURIBOR. Die Anleihebedingungen beinhalten Regelungen, nach denen die Varengold Bank sowohl verpflichtet werden kann als auch das umfassende Recht zur alleinigen Entscheidung hat, jederzeit Zinszahlungen entfallen zu lassen. Zinszahlungen sind nicht kumulativ und werden in Folgejahren nicht höher ausfallen, um etwaige ausgefallene Zinszahlungen aus Vorjahren nachzuholen. Die Anleihen haben kein Fälligkeitsdatum. Sie können von der Varengold Bank erstmals zum Ablauf von fünf Jahren nach ihrer Begebung gekündigt werden und danach zu jedem Zinszahlungstag. Des Weiteren können sie unter bestimmten Bedingungen vorzeitig gekündigt werden. Die Anleihebedingungen beinhalten unter anderem, dass die Varengold Bank die Anleihen nur ganz und nicht teilweise kündigen kann, sofern dafür bestimmte aufsichtsrechtliche oder steuerliche Gründe vorliegen. Jede vorzeitige Kündigung bedarf der vorherigen Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde. Der Rückzahlungs- und der Nominalbetrag der Anleihen kann bei Vorliegen eines auslösenden Sachverhalts vermindert werden. Einen solchen auslösenden Sachverhalt stellt es dar, wenn die Tier-1-Kernkapitalquote der Varengold Bank, unter 5,125 % fällt. Die Anleihen können bei Vorliegen eines auslösenden Sachverhalts unter bestimmten Bedingungen zugeschrieben werden.
Der abgegrenzte Zinsaufwand für diese Anleihen betrug zum 30. Juni 2015 TEUR 3 und ist in den anderen Rückstellungen ausgewiesen.
| Währung | Betrag in EUR | Art | Emissionsdatum | Zinssatz | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| variabel verzinslich, | |||||
| EUR | 5.000.000 | kumulative | 19. August 2014 | variabel | ohne Fälligkeit |
| Nachranganleihen |
Das voll eingezahlte Grundkapital (TEUR 1.948) ist eingeteilt in 1.948.368 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 18.917 stammt hauptsächlich aus der im ersten Halbjahr 2012 erfolgten Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 133.100 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 40,35 je Aktie (TEUR 5.371), aus der Kapitalerhöhungen im zweiten Halbjahr 2013 durch Ausgabe von 146.397 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 22,90 je Aktie (TEUR 3.352) sowie aus der Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2014 durch Ausgabe von 159.571 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 19,00 je Aktie (TEUR 3.032).
Weiterhin wurde mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung der Varengold Bank AG vom 20. Januar 2015 der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats von EUR 1.771.405,00 gegen Bareinlagen auf bis zu EUR 1.948.368,00 durch Ausgabe von bis zu 176.963 neue Stückaktien mit anteiligem Betrag des Grundkapitals von jeweils EUR 1,00 unter Bezugsrechtsausschluss zu erhöhen. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates Gebrauch gemacht und 176.963 Aktien zu einem Ausgabekurs von EUR 20,00 je Aktie bei einem internationalen Investor platziert. Die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgte am 20. April 2015. Die Kapitalrücklage erhöhte sich durch das Aufgeld bei einem Agio von EUR 19,00 um TEUR 3.362.
Gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 8. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 7. August 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals auf den Inhaber und/oder den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Wandelgenussrechte, Optionsgenussrechte, Genussrechte und/oder Gewinnschuldverschreibungen (nachstehend "Instrumente" genannt) im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 5.000.000,00 mit einer Laufzeit von längstens 15 Jahren zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von Finanzinstrumenten Wandlungs- bzw. Optionsrechte auf neue auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von bis zu insgesamt EUR 586.174,00 nach näherer Maßgabe der Instrumente zu gewähren. Die Ausgabe der Instrumente kann gegen Bar- und/oder Sachleistungen erfolgen. Zur Bedienung der Instrumente wurde das Grundkapital mit Beschluss der Hauptversammlung vom 8. August 2012 um bis zu EUR 586.174,00 durch Ausgabe von bis zu 586.174 auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) zum Zwecke der Gewährung von Aktienbezugsrechten bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012 I).
Gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 8. August 2012 besteht in § 4 Absatz 8 der Satzung der Gesellschaft ein weiteres Bedingtes Kapital. Das Grundkapital ist um bis zu EUR 140.000,00 durch Ausgabe von bis zu 140.000 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) bedingt erhöht ("Bedingtes Kapital 2012 II"). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2012 ("AOP 2012") in der Zeit bis zum 8. August 2017 (einschließlich) von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien oder einen Barausgleich gewährt. Die neuen Aktien nehmen von dem Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Das AOP 2012 dient als zielgerichteter Leistungsanreiz (sogenannte Incentivierung) der Programmteilnehmer und soll gleichzeitig eine Bindungswirkung der Teilnehmer an die Gesellschaft erreichen.
Im Rahmen des AOP 2012 dürfen insgesamt bis zu Stück 95.000 Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie weitere insgesamt bis zu Stück 45.000 Aktienoptionen an ausgewählte Führungskräfte und sonstige Leistungsträger der Gesellschaft ("Programmteilnehmer") ausgegeben werden. Jede Aktienoption gewährt das Recht auf den Bezug von je einer Varengold Bank AG Aktie gegen Zahlung des Ausübungspreises. Der Ausübungspreis für eine Varengold Aktie, also der bei Erwerb einer Aktie infolge der Ausübung eines Aktienoptionsrechts zu zahlende Preis, entspricht dem arithmetischen Mittel der Schlusskurse der Varengold Aktie im Xetra-Handel an den vorangegangenen 30 Börsenhandelstagen vor Ausgabe der jeweiligen Aktienoption ("Basispreis").
Die Ausgabe der Optionen erfolgt in mindestens drei Jahrestranchen, wobei keine Tranche mehr als 50 % des Gesamtvolumens umfassen darf. Der Erwerbszeitraum beträgt 40 Werktage nach Zugang des Erwerbsangebots. Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können erstmals nach Ablauf einer Wartezeit von mindestens vier Jahren nach deren Ausgabe ausgeübt werden. Die Ausübung der Bezugsrechte ist innerhalb von sieben Jahren nach der Ausgabe der Aktienoption außerhalb der Ausübungssperrfristen möglich und setzt voraus, dass der Kurs der Varengold Aktie im Xetra-Handel an den letzten 30 Börsenhandelstagen vor dem Tag der Ausübung des Bezugsrechts den Basispreis um mindestens 30 % übersteigt.
Aufgrund der vorstehenden Ermächtigung hat der Vorstand bisher insgesamt 33.750 Aktienoptionen an Führungskräfte der Gesellschaft ausgegeben. Weitere 40.500 Optionen wurden an Vorstandsmitglieder ausgegeben, wovon 31.000 Optionen aufgrund des zwischenzeitlichen Ausscheidens der betreffenden Vorstände nicht mehr ausgeübt werden können. Im Jahr 2015 hat bislang keine Ausgabe von Aktienoptionen auf Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung stattgefunden.
Im Zinsergebnis sind Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 30 (im Vorjahr: Wechselkursgewinne TEUR 3) enthalten.
Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus festverzinslichen Wertpapieren sowie aus Erträgen aus Kursdifferenzen und Zinserträgen aus gewährten Darlehen. In den Zinsaufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen für Kundeneinlagen (Tages-, Fest- und Termingelder) enthalten sowie Verluste aus Kursdifferenzen und Zinsaufwendungen aus Offenmarktgeschäften.
In den Erträgen aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind Erträge aus Aktien enthalten.
In den Provisionserträgen sind Gebühren aus dem Bereich Capital-Markets-Brokerage und dem Kreditgeschäft sowie Erträge aus dem Bereich Asset Management enthalten. Bei den Provisionsaufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Verwaltungsgebühren aus dem Bereich Asset Management sowie Provisionen aus dem Einlagen- und Kreditgeschäft.
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Provisionserträge | 2.129 | 738 |
| Provisionsaufwendungen | 605 | 65 |
| Provisionsüberschuss | 1.524 | 673 |
Nach § 340c Absatz 1 Satz 1 HGB fließen folgende Aufwendungen und Erträge in das Nettoergebnis des Handelsbestands ein: Bewertungsverluste und Bewertungsgewinne der Handelspositionen; Provisionsaufwendungen und Provisionserträge, die im Zusammenhang mit den Handelspositionen stehen (z.B. Aufwendungen für Vertriebspartner); Risikoabschlag; Zuführung und Auflösung des Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken".
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Nettoertrag des Handelsbestands | 23.126 | 4.874 |
| Nettoaufwand des Handelsbestands | 15.584 | 1.959 |
| Nettoergebnis des Handelsbestands | 7.542 | 2.915 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge aus Auflösung von Rückstellungen und periodenfremden Erträgen erzielt.
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 4.321 | 2.070 |
| Soziale Abgaben | 428 | 210 |
| Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 3 | 1 |
| Summe | 4.753 | 2.281 |
Der Anstieg der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus der Neueinstellung von Mitarbeitern.
| 30.06.2015 TEUR |
30.06.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Raumkosten | 490 | 329 |
| Beiträge und Versicherung | 124 | 57 |
| Kfz-Kosten einschl. Leasing (ohne Kfz-Steuer) | 79 | 71 |
| Werbung, Bewirtung, Reisekosten | 447 | 249 |
| Instandhaltung für Geschäftsausstattung, Hard- und Software | 1.163 | 618 |
| Aufwendungen für Kommunikation | 285 | 147 |
| Bürobedarf, Zeitschriften, Fortbildung | 111 | 95 |
| Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten | 1.693 | 445 |
| übrige andere Verwaltungsaufwendungen | 1.182 | 578 |
| Summe | 5.574 | 2.589 |
Das für das Geschäftsjahr zurückgestellte Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 55.
| Herr RA Hans J. M. Manteuffel | Vorsitzender |
|---|---|
| Selbständiger Rechtsanwalt |
Herr Prof. Peter Andree Stellvertretender Vorsitzender
Professor TU Hamburg-Harburg (seit 12.08.2014)
Herr Willi Müller Steuerberater
Die Herren RA Hans J. M. Manteuffel, Prof. Dr. h.c. Peter Andree und StB Willi Müller haben mit Wirkung zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 26. August 2015 ihre Ämter als Mitglieder des Aufsichtsrats niedergelegt. Für eine Amtszeit als Aufsichtsräte der Varengold Bank AG von knapp 4 Jahren wurden im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung die Herren Sanjay Shah, Michael Stephen Murphy und Edo Barac zur Wahl aufgestellt.
Herr Manteuffel ist zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mönchengladbach e.G., Mönchengladbach, und nimmt seit dem 15. Januar 2015 ein Mandat als stellvertretender Aufsichtsrat der Algas Farming & Marketing GmbH, Langenfeld, wahr. Die anderen Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 3 AktG wahr.
Herr Yasin Sebastian Qureshi Vorsitzender Capital Markets, Corporate Development, Legal, IT, Asset Management, Sales CMB
Herr Steffen Fix Personal, Business Development
Herr Mohammad Hans Dastmaltchi Capital Markets, Trading & Sales CMB, Marketing
Herr Dr. Bernhard Fuhrmann Risikocontrolling, Finanzen, Operations, Kreditbearbeitung, Compliance, Financial Controlling und interne Revision
Herr Frank Otten Commercial Banking, Treasury
Zum 30. Juni 2015 waren Herr Yasin Sebastian Qureshi und Herr Steffen Fix einzelvertretungsberechtigt. Herr Mohammad Hans Dastmaltchi, Herr Dr. Bernhard Fuhrmann und Herr Frank Otten waren zum 30. Juni 2015 vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen.
Mit Wirkung zum 31. Juli 2015 sind Herr Yasin Sebastian Qureshi, Herr Steffen Fix und Herr Mohammad Hans Dastmaltchi aus dem Vorstand der Varengold Bank AG ausgeschieden.
Herr Qureshi ist neben seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Varengold Bank AG als Vorstand in der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg, tätig und nimmt ein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates der Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg, wahr. Neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG war Herr Fix bis 4. Februar 2015 als Vorstand der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg, tätig und wechselte mit Wirkung zum 4. Februar 2015 stattdessen in den Aufsichtsrat der Gesellschaft. Herr Dastmaltchi nimmt neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG ein Aufsichtsratsmandat in der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg, wahr. Herr Dr. Fuhrmann ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg, aktiv und nimmt seit dem 4. Februar 2015 ein Vorstandsmandat in der Varengold Investmentaktiengesellschaft
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mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg, wahr. Neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG ist Herr Otten zusätzlich als Chief Executive Officer (CEO) bei der Unternehmensberatung Arensburg Consult UG, Molfsee, tätig und Mitglied des Beirats der KERNenergie GmbH, Hamburg. Zudem nimmt er seit dem 15. Januar 2015 ein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Algas Farming & Marketing GmbH, Langenfeld, wahr.
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Zeitraum 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2015 TEUR 1.129 (30.06.2014: TEUR 746). Sie beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich erfolgsunabhängige Komponenten.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit im Zeitraum 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2015 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 188 (30.06.2014: TEUR 62). Darin enthalten sind Nettotätigkeitsvergütungen in Höhe von TEUR 150 (31.12.2013: TEUR 47).
Zum Abschlussstichtag bestehen Kreditforderungen gegenüber dem Vorstand in Höhe von TEUR 273 (30.06.2014: TEUR 663). Diese werden mit 3,30 bis 5,00 % p.a. verzinst. Im Zeitraum 1. Januar 2015 bis 30. Dezember 2015 erfolgten Rückzahlungen in Höhe von TEUR 116.
Weiterhin bestehen zum Abschlussstichtag Kreditforderungen gegenüber dem Aufsichtsrat in Höhe von TEUR 36 (30.06.2014: TEUR 41). Diese werden mit 5,00 % p.a. verzinst. Im Zeitraum 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 erfolgten Rückzahlungen in Höhe von TEUR 5.
Die Anzahl der zum 30. Juni 2015 beschäftigten Mitarbeiter betrug insgesamt 108 (30.06.2014: 59), darunter befanden sich 36 (30.06.2014: 21) Mitarbeiterinnen. Mit Ausnahme von 24 Mitarbeitern sind alle Mitarbeiter in Deutschland tätig.
Die Varengold Bank AG hat den Offenlegungsbericht zum 31. Dezember 2014 gemäß § 26 a KWG i.V.m. §§ 319 ff. SolvV veröffentlicht.
Die unwiderruflichen Kreditzusagen zum 30. Juni 2015 betragen TEUR 0 (30.06.2014: TEUR 762) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.279 (30.06.2014: TEUR 901) umfassen vor allem Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.
Seit dem 20. März 2007 ist die Varengold Bank AG (ISIN DE0005479307) im Entry Standard der Deutschen Börse notiert. Die Varengold Bank AG verzichtet auf die Veröffentlichung einer Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG), da die Gesellschaft nicht börsennotiert im Sinne des § 3 Absatz 2 AktG ist.
Hamburg, 21. August 2015
Varengold Bank AG
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten
Das weltwirtschaftliche Umfeld im ersten Halbjahr 2015 muss insgesamt als enttäuschend betrachtet werden. Insbesondere die Entwicklung des BIP in den Vereinigten Staaten verlief ohne besondere Dynamik, wobei allerdings die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sowie die der Immobilienbranche positiv hervorzuheben ist. Auch in China verlangsamte sich der gewohnte dynamische Trend und so zeigte sich damit insgesamt eine Eintrübung der internationalen Konjunktur.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass die deutsche Konjunktur im ersten Halbjahr weitgehend getragen wurde vom privatem Konsum, da die stabile Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das niedrige Zinsniveau eine höhere Ausgabebereitschaft der privaten Haushalte zur Folge hatte. Der von der dargestellten weltwirtschaftlichen Entwicklung besonders abhängige Außenhandel konnte hingegen im ersten Halbjahr keinen spürbaren Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum in Deutschland leisten.
Die Bankenbranche setzte in den ersten sechs Monaten des Jahres ihre Erholung auf globaler Ebene fort und räumt mehr und mehr die seit der Finanzkrise entstandenen Trümmer aus den vergangenen Jahren beiseite. Ein zentraler Fokus der Diskussionen in der Branche liegt auf der Debatte über eine weitere Erhöhung der Eigenkapitalstandards für Banken unter grundlegender Überprüfung der Risikogewichte und deren Harmonisierung sowie Hinzuführung zusätzlicher Kapitalkomponenten. Insgesamt waren die Finanzmärkte geprägt durch die weiterhin expansive Geldpolitik der Zentralbanken mit den historisch niedrigen Zinssätzen sowie die anhaltenden Diskussionen über die noch offenen Fragestellungen hinsichtlich der Handhabung der Griechenland-Krise.
Das erste Halbjahr 2015 wurde bei der Varengold Bank AG vorrangig dominiert durch die weiterführende Optimierung operativer Prozesse sowie den Ausbau der einzelnen Geschäftsbereiche und deren Infrastruktur. Die Effekte aus den einzelnen Sparten haben sich dabei im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2015 nicht signifikant verändert.
Die Zinserträge stiegen im Wesentlichen begründet durch die Geschäftstätigkeiten in der Sparte Commercial Banking. Dem gegenüber stiegen die Zinsaufwendungen aufgrund der eingeworbenen Kundeneinlagen. Das Provisionsergebnis verzeichnete einen Anstieg und wurde vorrangig getrieben durch die Sparte Commercial Banking. Der Nettoertrag des Handelsbestands verzeichnete ebenfalls erneut einen Anstieg, bei dem ca. zwei Drittel dem Segment Capital Markets Brokerage, der Rest dem Bereich Capital Markets zuzurechnen ist. Auch die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Gesellschaft stiegen aufgrund von insbesondere Personalkosten, IT-Aufwendungen sowie Beratungs- und Prüfungskosten.
Am 20. Januar 2015 fand in Hamburg eine außerordentliche Hauptversammlung statt, auf der die Aktionäre einer Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts mit großer Mehrheit von 99,99 Prozent zugestimmt haben. Im Rahmen der genehmigten Kapitalerhöhung wurden im April 176.963 Stückaktien mit einem Betrag von 20,00 EUR je Stückaktie bei einem institutionellen Investor platziert, über den die Bank sich auch die Generierung weiterer Geschäftsopportunitäten erwartet.
Ende Januar 2015 hat die Varengold Bank AG die Zulassung als "NCM"-Börsenteilnehmer seitens der Eurex Deutschland erhalten. Diese Anbindung verbessert durch einen direkten Handelszugang die Abwicklung von Futures & Optionen.
Mitte des ersten Quartals hat die Varengold Bank die vorhandene Beteiligung in Höhe von knapp 49 Prozent an der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen auf 100 Prozent erhöht.
Im ersten Halbjahr 2015 stieg die Bilanzsumme um knapp das Vierfache von 157.351 TEUR (30. Juni 2014) auf 626.252 TEUR (30. Juni 2015). Der Anstieg der Bilanzsumme begründet sich im Wesentlichen durch das Anwachsen der Kundeneinlagen um 454.280 TEUR. In der Mittelverwendung führte dies zu einem Anstieg des Guthabens bei Zentralbanken um 189.587 TEUR. Des Weiteren sind hat sich der Bestand an Wertpapieren um 228.770 TEUR erhöht. Davon sind 256.478 TEUR dem Handelsbestand zugeordnet. Daneben sind die Forderungen an Kreditinstitute um 25.932 TEUR angestiegen.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
| Vermögen | 30.06.2015 | 30.06.2014 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Forderungen (< 1 Jahr) | 85,5 % | 40,8 % | 44,3 |
| Mittelfristige Forderungen (1 bis 5 Jahre) | 3,9 % | 1,1 % | 2,8 |
| Langfristige Forderungen (> 5 Jahre) | 0,0 % | 0,3 % | -0,3 |
| Beteiligungen / Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,6 % | 0,3 % | 0,3 |
| Anlagevermögen | 10,4 % | 57,5 % | -47,1 |
| (urzfristige Schulden (< 1 Jahr) |
|---|
| Aittelfristige Schulden (1 bis 5 Jahre) |
| angfristige Schulden (> 5 Jahre) |
| onderposten |
| igenkapital |
| Schulden/Kapital | 30.06.2015 | 30.06.2014 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Schulden (< 1 Jahr) | 87,3 % | 92,5 % | -5,2 |
| Mittelfristige Schulden (1 bis 5 Jahre) | 7,6 % | 0,0 % | 7,6 |
| Langfristige Schulden (> 5 Jahre) | 3,0 % | 0,0 % | 3 |
| Sonderposten | 0,0 % | 0,5 % | -0,5 |
| Eigenkapital | 2,2 % | 7,0 % | -4,8 |
Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt – unter der Berücksichtigung der Bilanzierung aktiver latenter Steueransprüche in Höhe von 2,9 Mio. EUR (30. Juni 2014: 3,0 Mio. EUR) – rund 2,7 % (30. Juni 2014: 7,1 %). Der Rückgang ist der deutlichen Geschäftsausweitung geschuldet. Die Kernkapitalquote betrug 13,6 % und reduzierte sich von 25,2 % zum 30. Juni 2014 wesentlich aufgrund der gestiegenen risikogewichteten Aktiva (Gesamtrisikopositionen). Die Gesamtrisikopositionen zum 30. Juni 2015 betrugen 93,6 Mio. EUR.
Neben den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (596.875 TEUR; 30.Juni 2014: 142.595 TEUR), zu denen die Gesellschaft auf Punkt 4.2.1 des Anhangs verweist, bestehen noch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (708 TEUR; 30. Juni 2014: 3 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber unseren Lieferanten und Geschäftspartnern (1.187 TEUR; 30. Juni 2014: 900 TEUR) und Rückstellungen mit einem Bilanzansatz von 807 TEUR (30. Juni 2014: 696 TEUR). Im dritten Quartal 2014 hat die Gesellschaft erstmalig nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 5.000 TEUR aufgenommen. Die kurzfristigen Schulden (Verbindlichkeiten und Rückstellungen) übersteigen das kurzfristig gebundene Vermögen.
Die Varengold Bank AG verfügt über eine geordnete Vermögens- und Kapitalstruktur.
Von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steueransprüche gem. §274 HGB wurde Gebrauch gemacht, da die steuerliche Verlustverrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird.
Insgesamt werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 24 TEUR (30.Juni 2014: 144 TEUR) bilanziert, die jeweils über vier Jahre abgeschrieben werden. Die Ausschüttungssperre beträgt nach Abzug der passiven latenten Steuern und Zurechnung des bilanzierten Überhangs an aktiven latenten Steuern 2.891 TEUR (30.Juni 2014: 3.191 TEUR).
Von dem Wahlrecht nach §340e Absatz 4 Nummer 3 HGB wurde Gebrauch gemacht und der Fonds für allgemeine Bankrisiken wurde zum Jahresende 2014 in Höhe von 859 TEUR aufgelöst.
Über die Finanzlage des ersten Halbjahres 2015 gibt die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss, die nach der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA)/Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft (SG) aufgestellt wurde:
| Varengold Bank AG, Hamburg | 30.06.2015 | 30.06.2014 Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Kapitalflussrechnung 30. Juni 2015 | In TEUR | In TEUR | In TEUR | ||
| Halbjahresergebnis | -1.833 | -906 | -927 | ||
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens |
229 | 277 | -48 | ||
| = Cash Flow nach DVFA / SG | -1.604 | -629 | -975 | ||
| +/- Zuführung/Auflösung Risikovorsorge Handelsbestand | 53 | 52 | 1 | ||
| +/- Zuführung/Auflösung Risikovorsorge Kreditgeschäft | 52 | 0 | 52 | ||
| +/- Zuführung/Auflösung Fonds für allgemeine Bankrisiken | 0 | 0 | 0 | ||
| - | Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | -105 | 0 | -105 | |
| +/- Latente Ertragsteuern, netto | -593 | -427 | -166 | ||
| = Cash Flow bereinigt um nicht liquiditätswirksamen Aufwand/Ertrag |
-2.197 | -1.004 | -1.193 | ||
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
0 | -0 | 0 | ||
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -295 | -323 | 28 | ||
| -/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kunden, der sonst. Vermögensgegenstände u. sonst. Aktiva |
-15.576 | -12.509 | -3.067 | ||
| +/- Zunahme/Abnahme der Kundenverbindlichkeiten, der sonst. Verbindlichkeiten u. anderer Passiva |
294.958 | 120.233 | 174.725 | ||
| +/- Veränderung Netto-Handelsbestand | -75.480 | -4.473 | -71.007 | ||
| +/- Zunahme/Abnahme von Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren |
2 | 292 | -290 | ||
| +/- Zunahme/Abnahme der Schuldverschreibungen | -21.221 | -69.732 | 48.511 | ||
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
-19.433 | -17.596 | -1.837 | ||
| = Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | 162.955 | 15.892 | 147.063 | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens |
105 | 0 | 105 | ||
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -194 | -111 | -83 | |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -103 | -117 | 14 | |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -1.344 | -131 | -1.213 | |
| = Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -1.536 | -359 | -1.177 | ||
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (gezeichnetes Kapital) | 177 | 160 | 17 | ||
| + | Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalrücklage) | 3.362 | 3.032 | -330 | |
| + | Aufnahme nachrangiger Verbindlichkeiten | 0 | 0,0 | 0 | |
| = Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 3.539 | 3.192 | 347 | ||
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 162.761 | 17.721 | 145.040 | ||
| + | Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres | 86.139 | 15.790 | 70.349 | |
| = Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres | 248.900 | 33.511 | 215.389 | ||
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am Ende des Geschäftsjahres: | |||||
| Barreserve | 195.626 | 6.029 | 189.597 | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 53.415 | 27.482 | 25.933 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (täglich fällig) | -141 | 0 | -141 | ||
| Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres | 248.900 | 33.511 | 215.389 |
Im ersten Halbjahr 2015 erhöhte sich der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit um insgesamt 147.063 TEUR auf 162.955 TEUR. Bei dem Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3.539 TEUR handelt es sich um die Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2015. Es wurden 176.963 neue Aktien zu einem Preis je Aktie von 20,00 EUR ausgegeben. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (-1.536 TEUR) fiel negativ aus, weil die Gesellschaft Liquidität für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Finanzanlagevermögen sowie in Sachanlagen verwendete. Im Resultat verbuchte die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2015 einen Finanzmittelzufluss in Höhe von 162.761 TEUR. Die liquiden Mittel stiegen von 86.139 TEUR zum Jahresbeginn auf 248.900 TEUR zum 30. Juni 2015. Die Gesellschaft führt neben ihren Forderungen an Kreditinstituten in Höhe von 53.415 TEUR (30. Juni 2014: 27.483 TEUR) Konten bei Brokern, die der rechtlichen Einordnung der Broker nach dem KWG als Forderungen an Kunden ausgewiesen werden müssen. Zum 30. Juni 2015 hielt die Gesellschaft ca. 299 TEUR (Vorjahr 268 TEUR) an liquiden Mitteln bei einem Broker.
Die Zinserträge der Gesellschaft stiegen von 807 TEUR im ersten Halbjahr 2014 auf 1.128 TEUR im ersten Halbjahr 2015. Diese waren wesentlich getrieben durch die Zinserträge aus den ausgereichten Darlehen im Geschäftsbereich Commercial Banking. Daneben stiegen die Zinsaufwendungen aufgrund der eingeworbenen Kundeneinlagen auf 2.296 TEUR, so dass ein negativer Zinsüberschuss von 1.168 TEUR erzielt wurde.
Im ersten Halbjahr 2015 wurden Zins- und Dividendenerträge aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren von 33 EUR (30. Juni 2014: 27 TEUR) erzielt.
Die Provisionserlöse stiegen um knapp das Dreifache von 737 TEUR im ersten Halbjahr 2014 auf 2.129 TEUR im ersten Halbjahr 2015. Die Provisionsaufwendungen erhöhten sich um das knapp Zehnfache von 64 TEUR auf 605 TEUR. Das Provisionsergebnis stieg demnach von 673 TEUR auf 1.524 TEUR. Es war wesentlich getrieben aus dem Geschäftsbereich Commercial Banking.
Der Ertrag des Handelsbestands verzeichnete erneut einen Anstieg. Der Ertrag stieg von 4.873 TEUR im ersten Halbjahr 2014 auf 23.126 TEUR im ersten Halbjahr 2015. Als Aufwand des Handelsbestands wird im ersten Halbjahr 2015 ein Wert in Höhe von 15.584 TEUR (30. Juni 2014: 1.959 TEUR) ausgewiesen. Der Nettoertrag aus dem Handelsbestand stieg von 2.915 TEUR auf 7.542 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 61 TEUR auf 396 TEUR.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Gesellschaft stiegen um 5.456 TEUR (von 4.870 TEUR auf 10.327 TEUR). Ursächlich dafür waren insbesondere die Steigerung der Personalkosten von 2.281 TEUR auf 4.753 TEUR, der IT-Kosten von 618 TEUR auf 1.163 TEUR sowie der Beratungs- und Prüfungskosten (von 445 TEUR auf 1.693 TEUR). Daneben sind die übrigen Verwaltungsaufwendungen von 578 TEUR auf 1.182 TEUR gestiegen, was wesentlich mit den bezogenen Fremdarbeiten und Fremdleistungen einhergeht.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen gingen von 309 TEUR im Vorjahr auf 229 TEUR zurück.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht von 84 TEUR im ersten Halbjahr 2014 auf 112 TEUR im ersten Halbjahr 2015 an.
Die Position Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen erhöhte sich von 14 TEUR auf 52 TEUR.
Dafür reduzierten sich die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere von 114 TEUR im ersten Halbjahr 2014 auf -170 EUR im ersten Halbjahr 2015. Sie ergab sich aufgrund geringerer Wertanpassung von Fondsinvestments.
In der Summe betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Varengold Bank AG -2.456 TEUR (30. Juni 2014: -1.333 TEUR); der Jahresfehlbetrag lag bei 1.833 TEUR (30. Juni 2014: 906 TEUR).
Mit Wirkung zum 31. Juli 2015 sind Herr Yasin Sebastian Qureshi, Herr Steffen Fix und Herr Mohammad Hans Dastmaltchi aus dem Vorstand der Varengold Bank AG ausgeschieden. Für die Auflösung ihrer Vorstandsdienstverträge haben die drei ehemaligen Vorstandsmitglieder Abfindungszahlungen in Höhe von insgesamt rund 3,9 Mio. EUR erhalten.
Darüber hinaus haben mit den Herren RA Hans J. M. Manteuffel, Prof. Dr. h.c. Peter Andree und StB Willi Müller sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats im Juli 2015 bekannt gegeben, dass sie mit Wirkung zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung am 26. August 2015 ihre Ämter als Mitglieder des Aufsichtsrats niederlegen.
Am 26. August 2015 findet in Hamburg die ordentliche Hauptversammlung der Varengold Bank statt. Dort werde neben der Wahl des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 auch ein neues Genehmigtes Kapital 2015 sowie die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gem. § 71 Abs. 1 Nr. 7 und Nr. 8 AktG zur Abstimmung gebracht. Weiterhin werden die zur Wahl aufgestellten Herren Sanjay Shah, Michael Stephen Murphy und Edo Barac für eine Amtszeit von knapp 4 Jahren als Aufsichtsräte der Varengold Bank AG vorgeschlagen. Auf Grundlage eines Aktionärsverlangens wurde außerdem im Vorfeld der Hauptversammlung gemäß §§ 122 Abs. 2, 124 Abs. 1 AktG die Tagesordnung um eine Beschlussfassung über die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen unter Gewährung eines mittelbaren Bezugsrechts erweitert.
Über die geschilderten Vorgänge hinaus trat nach Abschluss des ersten Halbjahres 2015 keine Entwicklung von besonderer Bedeutung ein.
Rückblickend auf die verlangsamte Entwicklung des Wirtschaftswachstums in den vergangenen Jahren dürfte die tendenziell zufriedenstellende Entwicklung bei aktueller Betrachtung der Lage gleichbleibend fortschreiten. Von einer kurzfristigen Beschleunigung des Wachstumstempos ist laut Marktanalysten weniger auszugehen. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte die Konjunktur im gemeinsamen Währungsraum im zweiten Halbjahr weiter stützen, ebenso wie die Nachwirkungen der Sonderimpulse in Form von bspw. gesunkenen Ölpreisen und einer Senkung des Euros im Außenwert. Aber auch geopolitische Risiken bleiben weiterhin bestehen und könnten ebenso wie die schwierige Lage in Griechenland sowie die anstehenden Wahlen in Spanien und Portugal auf die Weltwirtschaft Einfluss nehmen.
Die konjunkturellen Erholungsbewegungen der ehemaligen Krisenländer Portugal und Spanien sowie Frankreich und Italien sind noch nicht vollends bewältigt. Deutschland befindet sich derzeit in einem stabilen Umfeld dank eines ansteigenden Konsumklimas und sinkender Arbeitslosenzahlen. Experten rechnen für das Jahr 2015 insgesamt mit einem Anwachsen des BIP in Deutschland von knapp 2 % und mit einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Wachstumsrate von bis zu 1,5% im Euro-Raum. Während sich in den Industrieländern der positive Trend fortsetzt, haben die Schwellenländer nach wie vor mit makroökonomischen und finanziellen Ungleichgewichten zu kämpfen. Der Wachstumspfad der Schwellenländer dürfte von einer stärkeren Nachfrage der Industrieländer profitieren. Die Vereinigten Staaten dürften einen moderaten Wachstumskurs einschlagen unter Betrachtung der eher sinkenden Verschuldung ihrer privaten Haushalte.
Auf dem globalen Parkett des Investmentbankings sind die Aussichten für die Bankenbranche in dem aktuell freundlichen Kapitalmarktumfeld grundsätzlich positiv, wenngleich zunehmender Margendruck die Entwicklung des Volumens zeitweise dämpfen und das Marktverhalten verstärkt volatil beeinflussen könnte. Auch die Kreditgeschäfte mit Unternehmen sowie die Kreditvergaben an private Haushalte dürften wieder leicht expandieren.
Die Entwicklung der Weltwirtschaft wird auch noch in den Jahren 2015 und 2016 einer Vielzahl von Belastungs- und Unsicherheitsfaktoren ausgesetzt sein. Insbesondere für den Bankensektor wird sich die Tendenz der strengeren regulatorischen Anforderungen fortsetzen und führt zu intern belastenden Erfordernissen in Form verstärkter Bindung von Ressourcen zur Umsetzung von Projektarbeiten und zum Aufbau notwendiger Prozesse. Zusätzliche Belastungen der Risikovorsorge der Varengold Bank könnten sich jederzeit aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ergeben, bei der neben der Verschärfung der Staatsschuldenkrise Europas und deren geldpolitische Maßnahmen auch eine potentielle Eskalation der ungeklärten Ukraine-Krise nicht außer Acht gelassen werden darf. Unbeeinflussbare Ereignisse in diesem Bereich könnten sich insbesondere auf die Stimmungslage von Anlegern auswirken und somit negativen Einfluss auf das Provisionsergebnis nehmen. Eine erfreuliche Entwicklung des Handelsergebnisses hängt nicht zuletzt davon ab, dass das Zinsniveau nicht weiter spürbar absinkt.
Die Auswirkungen sämtlicher interner und externer Faktoren auf das Gesamtergebnis 2015 sind derzeit nicht quantifizierbar und führen zu einer Unsicherheit hinsichtlich einer fest definierten Prognose. Der Vorstand erwartet derzeit mit verhaltener Zuversicht eine Ertragssteigerung für das zweite Halbjahr gegenüber dem ersten Halbjahr 2015.
Das Erzielen von Erträgen im Bankgeschäft ist in der Regel nicht ohne das Eingehen von Risiken möglich. Insofern sind der bewusste Umgang, das aktive Management und die laufende Identifikation und Überwachung von Risiken Kernelemente der erfolgsorientierten Geschäftssteuerung der Varengold Bank AG.
Um die mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft verbundenen internen und externen Risiken zu beherrschen, wendet die Bank ein Risikocontrolling- und Risikomanagementsystem an, das den Bestimmungen der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entspricht.
Unter Risiko wird die negative Abweichung eintretender Ereignisse von den erwarteten Ereignissen verstanden. Basis des Risikomanagementsystems ist die Einteilung der wesentlichen Risiken in Adressenausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, Marktpreisrisiko, operationelles Risiko und sonstige Risiken, welche unter anderem das Reputationsrisiko, strategische Risiken und Risikokonzentrationen umfassen.
Zur Beherrschung dieser Risiken wird im Rahmen des Risikomanagementsystems eine laufende Beobachtung und Bewertung der identifizierten Risiken durchgeführt. Der gesamte Prozess umfasst folgende aufeinander aufbauende Schritte:
Der Vorstand legt die Höhe des zulässigen Gesamtrisikos und dessen Verteilung auf die einzelnen Risikoarten fest. In diesem Zusammenhang wird permanent Sorge dafür getragen, dass die verschiedenen Geschäftsaktivitäten angemessen mit Eigenkapital unterlegt sind.
Für die Überwachung der Einhaltung der Risikostrategie ist bei der Varengold Bank AG das Risikocontrolling verantwortlich. Die Ergebnisse des Risikocontrollings werden der Geschäftsleitung transparent berichtet, um eine adäquate Steuerung zu ermöglichen.
Kernelemente des Risikomanagements der Varengold Bank AG sind die Risikostrategie, das Risikotragfähigkeitskonzept, das Limit-System und Überwachungsprozesse, welche auf die Geschäftsaktivitäten ausgerichtet ist.
Die Geschäftsstrategie muss die wesentlichen Ziele der Varengold Bank AG für jede Geschäftsaktivität sowie die Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele bestimmen.
Die Risikostrategie schildert die Auswirkungen der Geschäftsstrategie auf die Risikosituation der Varengold Bank AG und beschreibt den Umgang mit den vorhandenen Risiken und die Fähigkeit, die Risiken zu tragen.
Jedes potenzielle zukünftige Risiko muss von Beginn an vollkommen transparent sein. Nur mit vollkommener Transparenz kann beurteilt werden, ob ein Risiko eingegangen und genehmigt werden soll. Diese Entscheidung trifft der Vorstand immer unter Berücksichtigung der Frage, ob das jeweilige Risiko angemessene Erträge bringen kann und eine Tragfähigkeit für das Risiko gegeben ist. Wird ein Risiko eingegangen, geschieht dies innerhalb festgesetzter Risikotoleranzen, die sich primär aus dem Risikotragfähigkeitspotenzial ableiten und deren Einhaltung laufend überprüft wird.
Die Varengold Bank AG verfolgt eine Wachstumsstrategie. Teil der Geschäftsstrategie der Varengold Bank AG ist es, flexibel wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und sich permanent an sich verändernde Marktgegebenheiten anzupassen. Die Varengold Bank AG erwirtschaftet in diesem schnelllebigen Umfeld dementsprechend volatile Erträge. Daher wird die Risikotragfähigkeitsanalyse vom Risikocontrolling auf monatlicher Basis vorgenommen. Die Methodik der Analyse wird fortwährend auf Plausibilität und den neuesten Stand des regulatorischen Umfelds geprüft.
Bei der Erhebung der Risikotragfähigkeit der Varengold Bank AG wird der Going-Concern-Ansatz verfolgt. Dieser verfolgt das Ziel, den Fortbestand der Bank auch dann zu gewährleisten, wenn Verluste des gesamten Risikoprofils während des einmonatigen Betrachtungszeitraums eintreten. Ein solcher Ansatz setzt voraus, dass die Bank die dazu notwendigen Kapitalbestandteile reserviert. Zur Abdeckung möglicherweise eintretender Verluste steht dieses Kapital in der Risikotragfähigkeits-Betrachtung folglich nicht zur Verfügung, sodass es nicht Teil des Risikodeckungspotenzials sein kann.
Alle Maßnahmen der Risikobegrenzung werden grundsätzlich in einem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis durchgeführt, welches die Größe des Instituts, die Kapitalausstattung sowie das besondere Geschäftsmodell in angemessener Weise berücksichtigt.
Die Varengold Bank AG nutzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gezielt ihre Marktchancen und geht die damit einhergehenden Risiken ausschließlich verantwortungsbewusst ein.
Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit verstärkt in das Wachstum der Bank investiert, um ein solides Fundament zu schaffen. Mit den neuen Mitteln aus den durchgeführten sowie bereits in Planung befindlichen Kapitalmaßnahmen sollen zudem die Produktportfolios der Geschäftsfelder Capital Markets und Commercial Banking breiter gefächert werden. Die Stärkung der Kapitalbasis ist ein wesentliches Element der Geschäftsstrategie für das Jahr 2015, um auch die bisherigen Verluste ausgleichen zu können.
Seit Bekanntgabe der Reduktion des Vorstands von fünf auf zwei Personen folgte zunächst eine Phase der internen Umstrukturierung und Neuausrichtung. Sämtliche Geschäftsaktivitäten stehen seither auf dem Prüfstand. Die Bank möchte sich neu positionieren, um die Geschäftsbereiche nachhaltig aufzubauen, das Geschäftsmodell stärker zu fokussieren sowie die Profitabilität zu steigern.
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Die Bank agiert in einem sehr lebhaften und stets von makroökonomischen Veränderungen geprägten Marktgeschehen, in dem sich fortwährend neue Möglichkeiten ergeben, so dass die individuelle Stärke des Unternehmens in Form von Flexibilität weiterhin zum Tragen kommen soll. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei stets auf der Stärkung der Kundenzufriedenheit sowie der Sicherung der Produkt- und Servicequalität. Die Varengold Bank AG möchte auch zukünftig als innovative und nachhaltige Bank ihre Wettbewerbsfähigkeit am internationalen Markt als junges Einlagenkreditinstitut festigen. Zur Erreichung dieses Ziels ist ein stringentes Kostenmanagement erforderlich, um eine positive Erfolgssituation auch bei unerwarteten Sondereffekten gewährleisten zu können. Insgesamt ist die Bank bereits heute sehr gut aufgestellt, um die aktuellen sowie zukünftigen Herausforderungen zu meistern und der Erholungsbewegung weiter folgen zu können.
Hamburg, im August 2015
Der Vorstand der Varengold Bank AG
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten
| 01.01. – 30.06.2015 | Gesamt | Capital Markets Brokerage |
Capital Markets |
Commercial Banking |
Corporate Center |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Zinserträge | 1.128 | 0 | 370 | 532 | 226 |
| Zinsaufwendungen | 2.296 | 0 | 1.824 | 94 | 377 |
| Provisionserträge | 2.129 | 882 | 228 | 1.033 | -14 |
| Provisionsaufwendungen | 605 | 1 | 139 | 339 | 126 |
| Laufende Erträge aus Aktien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertpapieren und Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Nettoertrag des Handelsbestands | 23.126 | 6.760 | 16.015 | 166 | 186 |
| Nettoaufwand des Handelsbestands | 15.584 | 3.655 | 11.743 | 0 | 186 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 396 | 50 | 103 | 14 | 230 |
| Verwaltungsaufwand | 10.327 | 3.361 | 2.749 | 1.493 | 2.724 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | 281 | 49 | 26 | 17 | 189 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 112 | 1 | 1 | 110 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
-2.426 | 626 | 234 | -201 | -3.085 |
Das erste Halbjahr 2015 war geprägt von sehr unterschiedlichen Geschäftsentwicklungen der einzelnen Geschäftsbereiche: Die Sparte Capital-Markets-Brokerage erzielte ein deutlich positives Ergebnis aufgrund der Steigerung der Erträge gegenüber der Vorjahresperiode, während die Sparte Commercial Banking aufgrund der größeren Kostenbelastung ein negatives Ergebnis erzielt hat. Die Sparte Capital Markets, in der größtenteils auch die Zinsaufwendungen der Tages- und Festgelder des Treasurys der Varengold Bank AG gezeigt werden, konnte trotz der Belastung die Kosten decken und schloss leicht positiv ab - im Gegensatz zum Corporate Center, das ein deutlich negatives Ergebnis auswies. Durch die Erweiterung der Segmentierung um das Corporate Center ergeben sich Abweichungen gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014 wesentlich bei der Zuordnung der Zinserträge- und aufwendungen und des Verwaltungsaufwands. Dem Corporate Center werden alle Aufwendungen zugeordnet, die die Gesamtbank betreffen, insbesondere Personalkosten und Aufwendungen von/durch Vorstände, Vorstandsassistentinnen und Aufsichtsräte. Des Weiteren werden dem Corporate Center die folgenden Aufwendungen zugerechnet: Aufwendungen für Kapitalmarktpflichten, Abschluss- und Prüfungskosten, Rechts- und Beratungskosten der Gesamtbank, Spenden, Abschreibungen der immateriellen und selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie Zuschreibungen auf Finanzanlagevermögen. Erträge und Aufwendungen, die nicht direkt den Geschäftsbereichen zurechenbar sind, werden hingegen durch Verteilungsschlüssel auf die Geschäftsbereiche verteilt.
Der signifikante Anstieg der Erträge in der Sparte Capital-Markets-Brokerage gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 hat eine Vielzahl von Ursachen: Gestiegene Provisionserträge und ein deutlicher Anstieg des Nettoergebnisses des Handelsbestands aufgrund einer höheren Handelstätigkeit. Durch die Zuordnung der Aufwen-
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dungen zum Corporate Center blieben die Verwaltungsaufwendungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum annähernd gleich, trotz des Geschäftsausbaus (Niederlassung London) und der Infrastrukturkosten (insbesondere IT).
Die Sparte Commercial Banking konnte die Erträge gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014 mehr als verdoppeln, wobei ein schlechteres Ergebnis aufgrund höherer Verwaltungsaufwendungen erzielt wurde. Die Zinserträge resultieren wesentlich aus dem Kreditgeschäft; der Zinsaufwand resultiert aus den an Anleger zu zahlenden Tages- und Festgeldzinsen für die Höhe des Kreditvolumens. Der Zahlungsverkehr, größtenteils mit ausländischen Kunden, trug über die hohen Provisionen zu den Erträgen der Sparte bei. Demgegenüber stehen hohe Provisionsaufwendungen, die einmalig bei Abschluss der Geschäfte in dieser Sparte anfallen. Die Verwaltungsaufwendungen sind wesentlich aufgrund erhöhter Mitarbeiterkapazität und höhere Kosten-Allokationen gestiegen.
Die Erträge im Capital Markets resultieren wesentlich aus Handelserträgen aus Investments im Zusammenhang mit der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen. Die hohen Zinsaufwendungen resultieren aus den an Anleger zu zahlende Tages- und Festgeldzinsen entsprechend der im Bereich Capital Markets investierten Assets. Das Ergebnis in dieser Sparte ist belastet durch deutlich erhöhte Verwaltungsaufwendungen. Der Verwaltungsaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht, was wesentlich an der erhöhten Mitarbeiterkapazität durch den Geschäftsausbau in London und Dubai sowie an Rechts- und Beratungskosten sowie Infrastrukturkosten der IT liegt.
Das hohe negative Ergebnis des Corporate Centers ist auf hohe Rechts- und Beratungskosten und Infrastrukturkosten der Gesamtbank sowie hohe Reisekosten für den Geschäftsausbau in London und Dubai zurückzuführen.
Varengold Bank AG Große Elbstraße 27 22767 Hamburg
T +49.40.66 86 49 0 F +49.40.66 86 49 49 E-Mail: [email protected] http://www.varengold.de
Vorstand
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten
Aufsichtsrat Michael Stephen Murphy (Vorsitz) Edo Barac Sanjay Shah
Register Amtsgericht Hamburg, HRB 73684
USt-IdNr. Finanzamt Hamburg, DE247069729
Die Varengold Bank AG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter der Nummer (109 520) 100 registriert und unter www.bafin.de veröffentlicht.
Die Varengold Bank AG betreibt Einlagengeschäft im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG, Kreditgeschäft gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KWG, die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im eigenen Namen für fremde Rechnung (Finanzkommissionsgeschäft) gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG, Depotgeschäft gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 KWG sowie Garantiegeschäft gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 KWG. Zudem besitzt die Varengold Bank AG die Erlaubnis für die Anlage- und Abschlussvermittlung gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 und 2 KWG, Anlageberatung gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG, Anlageverwaltung gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 KWG, Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG sowie für den Eigenhandel gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 4 KWG, das Eigengeschäft (§32 Abs. 1a KWG), das Factoring gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG und das Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG .
Die Varengold Bank AG gehört der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) an.
Große Elbstraße 27 22767 Hamburg
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Alle Bezeichnungen, die ausschließlich in der männlichen Form verwendet wurden, gelten sinngemäß auch in der weiblichen Form. Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht nur Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sondern sie umfassen auch Aussagen über Annahmen und Erwartungen sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die dem Vorstand der Varengold Wertpapierhandelsbank AG zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichtes zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass alle unsere auf die Zukunft bezogenen Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten verbunden sind und auf Schlussfolgerungen basieren, die zukünftige Ereignisse außerhalb unseres Einflussbereichs betreffen. Für deren Richtigkeit und Vollständigkeit, beziehungsweise für das tatsächliche Eintreten der gemachten Angaben, können wir daher keine Haftung übernehmen. Der Vorstand übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa eine Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage oder der Wettbewerbssituation, eine drohende Verschlechterung der Ertragslage aus Sonderbelastungen sowie die Verfassung der Finanzmärkte, aus denen die Varengold Bank AG einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die Rechte der Verbreitung, Vervielfältigung, Übersetzung, des Nachdrucks und der Wiedergabe sowie der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, sind, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, allein der Varengold Bank AG vorbehalten.
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