Interim / Quarterly Report • Sep 27, 2019
Interim / Quarterly Report
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A
| Kennzahlen je Aktie | 30.06.2019 in EUR |
30.06.2018 in EUR |
Veränderung in EUR |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | 0,12 | -0,07 | +0,19 |
| Marktkapitalisierung | 35.958.347 | 21.674.376 | +14.283.971 |

| Gewinn- und Verlustrechnung | 01.01.2019 bis 30.06.2019 |
01.01.2018 bis 30.06.2018 |
Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | in TEUR | in TEUR | ||
| Zinsergebnis | 3.504 | 3.429 | +75 | |
| Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren |
739 | 298 | +441 | |
| Provisionsergebnis | 6.145 | 8.108 | -1.963 | |
| Nettoergebnis des Handelsbestands | 40 | 105 | -65 | |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -510 | -292 | -218 | |
| Verwaltungsaufwand | -7.683 | -7.079 | -604 | |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | -547 | -3.361 | +2.814 | |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.688 | 1.208 | +480 | |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.122 | -464 | +1.586 |
| Bilanz | 30.06.2019 in TEUR |
30.06.2018 in TEUR |
Veränderung in TEUR |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 503.015 | 665.455 | -162.440 |
| Eigenkapital | 33.657 | 23.792 | +9.865 |
Eckdaten der Varengold Bank AG
Vorbemerkung
1 2 4 6 8
Die in diesem Halbjahresbericht enthaltenen Kenn zahlen sowie der Halbjahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie erläuternden Angaben im Anhang zur Bilanz und dem Lagebericht – sind nicht testiert und wurden keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Erklärung der gesetzlichen Vertreter:
Der Vorstand bestätigt nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungs legungsstandards aufgestellte Zwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und dass der Halbjahresbericht ein möglichst getreues Bild der Gesellschaft bezüglich der wichtigen Ereignisse wäh rend der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft vermit telt.
mit einem Vorsteuerergebnis von EUR 1,78 Millionen gelang der Varengold Bank AG im 1. Halbjahr 2019 eine Steigerung von 47,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (30. Juni 2018: EUR 1,21 Millionen). Die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 150 Prozent gesteigerte Neukundengewinnung erwies sich dabei als ein entscheidender Treiber.
Angesichts der positiven Entwicklung sehen wir uns in unserer konsequent verfolgten strategischen Ausrichtung als "Bank für die Marketplace Lending Industrie" bestätigt. Von dieser Ausrichtung sind auch die Aktionäre überzeugt, die Anfang 2019 an einer weiteren Kapitalerhöhung teilnahmen. Mit den neu eingeworbenen Mitteln im Umfang von EUR ca. 7,8 Millionen ist unsere Bank für ihr weiteres Wachstum gut aufgestellt.
Der Wachstumsschwerpunkt wird weiterhin auf der Betreuung von Marktplätzen liegen, die Unternehmen und Konsumenten digitale Finanzierungslösungen bieten. Die Varengold Bank stellt ihnen Debtund Equity Capital Markets-Produkte, internationale Zahlungsverkehrsleistungen sowie Fronting Services von banklizenzpflichtigen Produkten zur Verfügung. Mit unserem Kredit-Know-how und regulatorischem Sachverstand sowie mit unserer Vernetzung in der europäischen Banken-Szene helfen wir den Marktplätzen, ein nachhaltig erfolgreiches Geschäft aufzubauen.
Als zentralen Erfolgsfaktor haben wir unsere Fähigkeit identifiziert, mit schnellen Geschäftsentscheidungen und innovativen Lösungen Nutzen für Kunden zu stiften, die üblicherweise nicht im Fokus von Wettbewerbern stehen. Dabei wird gleichzeitig auf eine hohe Qualität der Risikoanalyse und die Einhaltung grundsolider, traditioneller Kreditregeln geachtet.
Dies ist nur mit einem hochqualifizierten Team leistbar. Trotz des anhaltenden Fachkräftemangels konnten wir im 1. Halbjahr 2019 unsere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl um 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch im 2. Halbjahr wird das Varengold-Team weiterwachsen.
Um zudem den steigenden Anforderungen an Effizienz und Geschwindigkeit gerecht werden zu können, haben wir im 1. Halbjahr digitale Lösungen für Prozess- und Projektmanagement sowie interne und externe Kommunikation eingeführt.
Im 2. Halbjahr 2019 werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Und zwar mit der Einsicht, dass nur die Steigerung von Kundennutzen ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell ausmachen kann. Neben der weiteren Digitalisierung wird für uns dabei stets der enge und vertrauensvolle persönliche Kontakt mit unseren Kunden im Zentrum unseres Handelns stehen.
Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei allen, die uns konstruktiv - aber auch kritisch - auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel begleiten, mehr Menschen und Unternehmen den Zugang zu wichtigen Bankdienstleistungen zu ermöglichen. Die Lücken, die andere Anbieter für uns im Markt hinterlassen, bergen großes Potential für die Varengold Bank. Es bleibt noch viel zu tun, es vollständig zu heben. Dem sehen wir für das weitere Geschäftsjahr 2019 und darüber hinaus mit Freude und großem Optimismus entgegen.

Hamburg, im September 2019
Der Vorstand der Varengold Bank AG
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten

| Marketplace Banking | Commercial Banking | Marketplace Banking | Commercial Banking | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Kurzbeschreibung | Angesichts disruptiver Technologie Entwicklungen im Finanzdienstleistungs |
Im Bereich Commercial Banking (auch als Transaction Banking bezeichnet) präsen |
Alleinstellungs merkmale |
Aufbau des Kreditvolumens mit euro paweit diversifizierten Kreditportfolios |
Expertise und ausgeprägte Netzwerke in Schwellenmärkten |
| sektor liegt der strategische Fokus der Varengold Bank AG seit mehreren Jahren auf der bankseitigen Versorgung von |
tiert sich die Varengold Bank AG als glo baler Partner für anspruchsvolle Kunden. Mithilfe individualisierter Produkte und |
Sehr gute Vernetzung in die Marketplace Lending Industrie |
Dynamische Anpassung an Marktveränderungen |
||
| Kreditmarktplätzen, d.h. einer speziellen Art von Finanztechnologie-Firmen ("FinTechs"). Grundgedanke dieser Kredit |
Lösungen wird den Geschäftspartnern die Möglichkeit gegeben, ihre Transaktionen und Handelsaktivitäten über Länder |
Bereitschaft, Unternehmen auch in der Frühphase zu begleiten, um gemeinschaftlich zu wachsen |
Status einer in Deutschland regulierten Bank Einlagenschutz bis maximal |
||
| marktplätze ist, mittels digitaler Lösungen die klassische Kreditvergabe traditioneller Banken durch eine Kombination aus deut |
grenzen hinweg abzuwickeln. Die Kunden profitieren von Varengolds langjähriger Expertise, die sich auf die Erfahrungs |
Vorhandene "Vollbank"-Lizenz und Möglichkeit des EU Passportings Innovative Produktlösungen |
100.000 EUR pro Kunde | ||
| lich günstigeren Konditionen und einer verbesserten Kundenerfahrung zu erset zen. Um ihr Geschäftsmodell zunächst zu realisieren und später zu skalieren, benötigen sie häufig – zusätzlich zum sogenannten "Peer"-Funding – institutionelles Funding. Diese Lücke schließen wir entweder aus Eigenmitteln oder durch die Vermittlung dritter Kredit geber. Des Weiteren bietet Varengold den Marktplätzen Unterstützung bei bankli |
horizonte hochqualifizierter Mitarbeiter stützt. Durch die im Juni 2013 von der BaFin erteilte Einlagenkreditinstitut-Lizenz ist es uns möglich, Kunden eine erweiterte Produktpalette an Bankdienstleistungen zur Unterstützung ihres weltweiten Waren- und Rohstoffhandels anzubieten. |
Kundenstruktur | Kreditmarktplätze Fintechs |
Unternehmenskunden Privatkunden |
|
| Ertrags komponenten |
Zinserträge Provisionserträge |
Zinserträge Provisionserträge Gebühren |
|||
| zenzpflichtigen Prozessen. | |||||
| Produkte | Lending | Internationaler Zahlungsverkehr | |||
| Fronting Services | Einlagenkonten | ||||
| Debt Capital Markets | Lombardkredite | ||||
| Equity Capital Markets | Bankgarantien | ||||
| Akkreditive | |||||
| Structured Finance | |||||
| Trade & Export Finance |

Die Aktie der Varengold Bank ist seit 2007 im Open Market an der Frankfurter Börse gelistet. Zudem wird sie an den Börsen Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, München und im elektronischen Handelssystem XETRA gehandelt.
| Aktie | Varengold Bank AG |
|---|---|
| WKN | 547930 |
| ISIN | DE0005479307 |
| Börsenkürzel | VG8 |
| Marktsegment | Open Market / Freiverkehr |
| Transparenzlevel | Basic Board |
| Erstnotiz | 20. März 2007 |
| Aktienart (Gattung) | Nennwertlose Inhaberaktien-Stammaktien |
| Anzahl der Aktien | 9.315.634 Aktien |
| Gesamtes Grundkapital | 9.315.634 EUR |
| Designated Sponsor | Oddo Seydler Bank AG |
| Zahlstelle | Bankhaus Gebrüder Martin AG |
| Spezialist | Baader Bank AG |
Die Aktienmärkte standen aufgrund der guten Entwicklung im gesamten Jahr 2018 bereits zu Anfang des Berichtszeitraum einer großen Erwartungshaltung der Anleger gegenüber. Die Kursgewinne am internationalen Börsenparkett befanden sich dabei stark unter dem Einfluss der Fahrtrichtung von EZB und Fed, welche eine Lockerung der geldpolitischen Maßnahmen ansteuerten und somit mehr Liquidität am Markt in Aussicht stellten. Dax und Euro Stoxx 50 verzeichneten im ersten Halbjahr 2019 jeweils einen Anstieg von knapp 20 %. Nichtsdestotrotz blieben politische Gemengelagen wie die Unsicherheiten über den Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China zusätzliche Treiber der Ereignisse am Aktienmarkt. Die Entwicklung des Euro konnte im Vergleich mit anderen Währungen wie bspw. dem US Dollar nicht die stabile Performance der ersten Jahreshälfte 2018 beibehalten. Auch hier war insbesondere die Geldpolitik der Notenbanken entscheidend für das Austauschverhältnis der Währungen.
Die Aktie der Varengold Bank AG verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 insgesamt einen Aktienverlauf in Seitwärtsbewegung ohne signifikante Ausschläge. Mitte des ersten Quartals erreichte die Aktie ihren Tiefstwert von EUR 3,36 und der Kurs pendelte sich im weiteren Verlauf nach einem kurzzeitigen Erholungstrend in einer verhältnismäßig gleichbleibenden Seitwärtsbewegung ein, bis sie Anfang Mai ihren Spitzenwert des ersten Halbjahres 2019 von EUR 3,98 erreichte.
Im Durchschnitt sank der Kurs der Varengold-Aktie im Verhältnis zum ersten Halbjahr 2018 unwesentlich von EUR 3,71 auf EUR 3,67 im ersten Halbjahr 2019. Die durchschnittlich täglich gehandelte Aktienanzahl lag im Berichtszeitraum signifikant höher bei 10.832 Stück (1. Halbjahr 2018: 1.314 Stück), was wiederum auf ein sehr hohes gehandeltes Volumen an nur vergleichsweise wenigen Handelstagen zurückzuführen ist. vergleichsweise wenigen Handelstagen zurückzuführen ist. Das Ergebnis je Aktie stieg im ersten Halbjahr 2019 auf EUR 0,12 (1. Halbjahr 2018: -0,07). Die Marktkapitalisierung erhöhte sich durch die erneute Kapitalerhöhung zum Stichtag 30.06.2019
nach einem kurzzeitigen Erholungstrend in einer verhältnismäßig gleichbleibenden

EUR 3,98 erreichte.
Das Ergebnis je Aktie stieg im ersten Halbjahr 2019 auf EUR 0,12 (1. Halbjahr 2018: -0,07). Die Marktkapitalisierung erhöhte sich durch die erneute Kapitalerhöhung zum Stichtag 30.06.2019 deutlich auf EUR 35.958.347 (Stichtag 30.06.2018: EUR 21.674.376). deutlich auf EUR 35.958.347 (Stichtag 30.06.2018: EUR 21.674.376).
unwesentlich von EUR 3,71 auf EUR 3,67 im ersten Halbjahr 2019. Die durchschnittlich täglich gehandelte Aktienanzahl lag im Berichtszeitraum signifikant höher bei 10.832 Stück (1. Halbjahr 2018: 1.314 Stück), was wiederum auf ein sehr hohes gehandeltes Volumen an nur
Bitte beachten: Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte beachten: Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Quelle: Bloomberg Stand: August 2019 Quelle: Bloomberg Stand: August 2019

nach Handelsgesetzbuch (HGB) zum 30. Juni 2019
Varengold Bank AG Große Elbstraße 14 22767 Hamburg
Zwischenbilanz zum 30. Juni 2019 12
| Aktiva | Euro | Geschäftsjahr Euro |
31.12.2018 TEuro |
|
|---|---|---|---|---|
| 1. | Barreserve | |||
| a) Kassenbestand | 7.404,00 | 2,8 | ||
| b) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 92.849.078,27 | 134.495,2 | ||
| - darunter: | 92.856.482,27 | 134.498,0 | ||
| bei der Deutschen Bundesbank: Euro 92.849.078,27 | (134.495,2) | |||
| 2. | Forderungen an Kreditinstitute | |||
| a) täglich fällig | 16.938.086,01 | 5.878,5 | ||
| b) andere Forderungen | 7.185.296,58 | 7.318,2 | ||
| 24.123.382,59 | 13.196,7 | |||
| 3. | Forderungen an Kunden | 263.376.151,17 | 267.363,1 | |
| - darunter: | ||||
| durch Grundpfandrechte gesichert: Euro 40.129,60 | (39,4) | |||
| Kommunalkredite Euro 42.026.500,00 | (43.700,0) | |||
| 4. | Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||
| a) Anleihen und Schuldverschreibungen | ||||
| aa) von öffentlichen Emittenten | 2.776.342,67 | 4.078,2 | ||
| - darunter: | ||||
| beleihbar bei der Deutschen Bundesbank: Euro 2.755.805,00 | (4.021,7) | |||
| ab) von anderen Emittenten | 6.091.274,51 | 4.915,1 | ||
| 8.867.617,18 | 8.993,3 | |||
| 5. | Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 108.767.679,84 | 101.150,4 | |
| 6. | Beteiligungen | 1.631.418,74 | 1.678,5 | |
| 7. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 900.001,00 | 1.299,4 | |
| - darunter: | ||||
| an Finanzdienstleistungsinstituten Euro 855.313,25 | (855,3) | |||
| 8. | Immaterielle Anlagewerte | |||
| a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
0,00 | 0,0 | ||
| b) entgeltlich erworbene Konzessionen | 190.701,67 | 154,5 | ||
| 190.701,67 | 154,5 | |||
| 9. | Sachanlagen | 140.355,26 | 156,2 | |
| 10. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.628.580,72 | 1.557,2 | ||
| 11. | Rechnungsabgrenzungsposten | 288.228,59 | 191,2 | |
| 12. Aktive latente Steuern | 244.710,16 | 695,9 | ||
| Summe Aktiva | 503.015.309,19 | 530.934,5 |
| Passiva | Euro | Geschäftsjahr Euro |
31.12.2018 TEuro |
|
|---|---|---|---|---|
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| a) täglich fällig | 7.538.415,20 | 5.947,0 | ||
| b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 0,00 | 12.840,4 | ||
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 7.538.415,20 | 18.787,5 | |
| a) andere Verbindlichkeiten | ||||
| aa) täglich fällig | 231.838.720,98 | 250.777,7 | ||
| ab) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 220.332.181,25 | 217.564,2 | ||
| 452.170.902,23 | 468.342,0 | |||
| 3. | Sonstige Verbindlichkeiten | 597.002,17 | 9.572,9 | |
| 4. | Rechnungsabgrenzungsposten | 156.422,55 | 237,1 | |
| 5. | Rückstellungen | |||
| a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 83.673,00 | 83,7 | ||
| b) Steuerrückstellungen | 54.066,18 | 692,9 | ||
| c) andere Rückstellungen | 3.757.354,27 | 3.446,4 | ||
| 3.895.093,45 | 4.223,0 | |||
| 6. | Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals | 5.000.000,00 | 5.000,0 | |
| 7. | Eigenkapital | |||
| a) gezeichnetes Kapital | 9.315.634,00 | 6.210,4 | ||
| b) Kapitalrücklage | 42.632.456,80 | 37.974,6 | ||
| c) Gewinnrücklagen | ||||
| ca) gesetzliche Rücklage | 1.700,00 | 1,7 | ||
| cb) andere Gewinnrücklagen | 16.700,00 | 16,7 | ||
| 18.400,00 | 18,4 | |||
| d) Bilanzverlust | -18.309.017,21 | -19.431,4 | ||
a) Unwiderrufliche Kreditzusagen 11.041.238,14 25.629,9
für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 30. Juni 2019
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | TEuro | ||
| 1. | Zinserträge aus | ||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 4.437.883,37 | 4.240,5 | |||
| abzgl. negative Zinsen aus Bankguthaben | -263.983,48 | -447,1 | |||
| 4.173.899,89 | 3.793,4 | ||||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und | |||||
| Schuldbuchforderungen | 214.253,46 | 425,5 | |||
| abzgl. negative Zinsen | 0,00 | 0,0 | |||
| 214.253,46 | 4.388.153,35 | 4.218,9 | |||
| 2. | Zinsaufwendungen | -1.202.726,10 | -1.190,9 | ||
| abzgl. positive Zinsen aus dem Bankgeschäft | 318.705,24 | 401,1 | |||
| -884.020,86 | -789,8 | ||||
| 3.504.132,49 | 3.429,1 | ||||
| 3. | Laufende Erträge aus | ||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen | |||||
| Wertpapieren | 739.240,76 | 298,3 | |||
| b) Beteiligungen | 0,00 | 0,0 | |||
| c) Anteilen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,0 | |||
| 739.240,76 | 298,3 | ||||
| 4. | Provisionserträge | 6.592.723,01 | 9.303,2 | ||
| 5. | Provisionsaufwendungen | -448.089,74 | -1.194,9 | ||
| 6.144.633,27 | 8.108,3 | ||||
| 6. | Nettoertrag des Handelsbestands | 40.145,09 | 105,2 | ||
| 7. | Sonstige betriebliche Erträge | 589.619,92 | 96,9 | ||
| 8. | Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | ||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | -3.749.288,83 | -3.247,1 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
|||||
| - darunter: für Altersversorgung | |||||
| 119.417,69 Euro (30.06.2018: 123,1 TEuro) | -489.571,38 | -4.238.860,21 | -434,7 | ||
| -3.681,8 | |||||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | -3.444.162,07 | -3.397,7 | |||
| -7.683.022,28 | -7.079,5 | ||||
| 9. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf | ||||
| immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | -57.239,18 | -66,2 | |||
| 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.100.108,90 | -388,5 |
| 11. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im |
|---|---|
| 12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unter nehmen und wie Anlagevermögen behandelte |
| Euro | Euro | Geschäftsjahr Euro |
Vorjahr TEuro |
||
|---|---|---|---|---|---|
| 11. | Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im |
||||
| Kreditgeschäft 12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unter nehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere |
-198.891,51 -290.692,76 |
-3.295,6 0,0 |
|||
| 13. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.687.816,90 | 1.208,0 | |||
| 14. Außerordentliche Erträge | 91.059,88 | 0,0 | |||
| 15. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 0,0 | |||
| 16. Außerordentliches Ergebnis | 91.059,88 | 0,0 | |||
| 17. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -656.484,32 | -1.671,7 | ||
| 18. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 10 ausgewiesen |
0,00 | -0,4 | |||
| -656.484,32 | -1.672,1 | ||||
| 19. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.122.392,46 | -464,1 | |||
| 20. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -19.431.409,67 | -19.946,8 | |||
| 21. Bilanzverlust | -18.309.017,21 | -20.410,9 |

Varengold Bank AG, Hamburg Amtsgericht Hamburg, HRB 73684
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 30. Juni 2019
Der Halbjahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Angaben, die mehrere Posten betreffen, sind zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit abweichend von § 284 Abs. 1 Satz 1 HGB weiterhin postenübergreifend dargestellt.
Da sämtliche Tochterunternehmen gemäß § 296 Abs. 2 HGB selbst in Summe von untergeordneter Bedeutung für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind, wird von der Befreiungsvorschrift zur Erstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 290 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Zur besseren Übersicht wurde von der Angabe nicht belegter Posten in der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung gemäß § 265 Abs. 8 HGB abgesehen.
Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB und ergänzend nach denjenigen der §§ 340 ff. HGB bewertet.
Der Kassenbestand und das Guthaben bei Zentralnotenbanken sind zu Nennwerten bilanziert.
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wird möglichen Adressenausfallrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Höhe der Risikovorsorge für einzeln betrachtete Adressenausfallrisiken bemisst sich dabei nach dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Forderungen und dem wahrscheinlich einbringlichen Wert. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Dem latenten Kreditrisiko wird durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Deren Ermittlung erfolgt in Anlehnung an das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 10. Januar 1994.
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere werden, sofern sie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert. Bei Zuordnung zur Liquiditätsreserve erfolgt die Bilanzierung nach dem strengen Niederstwertprinzip. Dem Anlagevermögen sind Wertpapiere mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 2.290 zugeordnet. Der Buchwert entspricht dem Zeitwert.
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere werden, sofern sie dem Anlagevermögen zugeordnet sind, nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert. Bei Zuordnung zur Liquiditätsreserve erfolgt die Bilanzierung nach dem strengen Niederstwertprinzip. Dem Anlagevermögen ist ein Bestand in Höhe von TEUR 30.000 (Buchwert) zugeordnet.
Die institutsinternen festgelegten Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand haben sich im Geschäftsjahr nicht geändert. Nach § 340e Abs. 3 Satz 1 HGB werden Finanzinstrumente des Handelsbestands zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht gemäß § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB dem Marktpreis des Finanzinstruments.
Der Risikoabschlag wird nach der Value-at-Risk-Methode mit einem Konfidenzniveau von 99,9 %, einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Beobachtungszeitraum von 520 Tagen mit einer historischen Simulation ermittelt. Die Berechnung des Value-at-Risk ist identisch mit der für interne Zwecke der Risikoüberwachung gemäß MaRisk eingesetzten Methode.
Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten ggf. abzüglich vorgenommener Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.
Entgeltlich erworbene Software wird unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesen und wie die Sachanlagen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Bei den erwarteten Nutzungsdauern werden die steuerlichen AfA-Sätze (Absetzung für Abnutzung) zugrunde gelegt.
Die Sachanlagen und die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen linearen Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer gemindert werden. Dabei wird sich an den von der Finanzverwaltung vorgegebenen Nutzungsperioden (AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter (AfA-Tabelle AV)) orientiert.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Anlehnung an die Vorschriften des § 6 Abs. 2 und 2a EStG bilanziert. Die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden danach in einem Sammelposten gebündelt, der von untergeordneter Bedeutung ist und im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Wirtschaftsgüter mit einem Wert unter EUR 250 werden als sofortige Betriebsausgabe behandelt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (im Wesentlichen vorausbezahlte Lizenzen, Versicherungsprämien und Mieten) werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet.
Aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 245 (31.12.2018: TEUR 696) ergeben sich aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die aktivierten latenten Steuern unterliegen der Ausschüttungssperre. Der Vorstand geht in den nächsten fünf Jahren von der vollständigen Nutzung der in den Vorjahren gebildeten aktiven latenten Steuern aus. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,275 % zugrunde gelegt, der sich aus Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (0,825 %) und Gewerbesteuer (16,45 %) zusammensetzt.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten (im Wesentlichen im Voraus erhaltene Zinsen und Provisionen für den Zahlungsverkehr) werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB gebildet und über die Laufzeit der zugrunde liegenden Geschäfte aufgelöst.
Pensionsrückstellungen, die auf Hinterbliebenenversorgungen beruhen, werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck nach den Bestimmungen des § 253 Abs. 2 HGB ermittelt. Als Bewertungsverfahren wurde das modifizierte Teilwertverfahren verwendet. Es wurden ein Rechnungszins von 3,21 %, ein Gehalts- und Karrieretrend von 2,0 % sowie eine Fluktuation von 10 % zugrunde gelegt.
Rückstellungen einschließlich Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Die begebenen Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals sind mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Der Zinsaufwand wird auf Basis der erwarteten Zahlungen an die Eigentümer der Instrumente abgegrenzt.
Die zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs werden jährlich in ihrer Gesamtheit auf einen Verpflichtungsüberschuss untersucht. Hierzu wird ein barwertorientierter Ansatz unter Berücksichtigung voraussichtlich noch anfallender Risiko- und Verwaltungskosten genutzt. Die Bewertung ergab, dass aus den zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs (Zinsbuchs) kein Verpflichtungsüberschuss und damit keine Notwendigkeit zur Bildung einer Drohverlustrückstellung bestehen.
Die Eventualverbindlichkeiten und Andere Verpflichtungen sowie alle sonstigen Bilanzposten sind zum Nennbetrag angesetzt.
Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

Negative Zinsen aus Aktivgeschäften und positive Zinsen aus Passivgeschäften werden als Reduktion des Zinsertrags bzw. Zinsaufwands erfasst und im GuV-Formblatt gesondert ausgewiesen.
Die Bank nimmt das Wahlrecht zur Überkreuzkompensation nach § 340f Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 32 RechKredV und nach § 340c Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 33 RechKredV wahr.
Die Beträge sind, soweit nicht anders ausgewiesen, in TEUR angegeben.
Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit auftreten.
Bei allen Fremdwährungsgeschäften, die nicht dem Handelsbestand zugeordnet sind, handelt es sich um jeweils in der Fremdwährung besonders gedeckte Geschäfte im Sinne des § 340h HGB.
Bei Bestehen besonderer Deckung werden sowohl die Aufwendungen als auch die Erträge aus der Währungsumrechnung erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnungsergebnisse aus der Währungsumrechnung der besonders gedeckten Geschäfte sind gemäß RS BFA 4, Tz. 22 saldiert im sonstigen betrieblichen Ergebnis enthalten.
Unterjährig anfallende Erträge und Aufwendungen gehen mit den jeweiligen Tageskursen in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein. Fremdwährungspositionen werden gemäß § 256a HGB zum 30. Juni 2019 mit den EZB-Referenzkursen in Euro umgerechnet.
Zum 30. Juni 2019 sind in den folgenden Bilanzposten die nachstehend aufgeführten Fremdwährungsbeträge enthalten:
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 17.254 | 7.379 |
| Forderungen an Kunden | 14.686 | 18.639 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.290 | 1.125 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.001 | 50.411 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 900 | 900 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 49 | 241 |
| Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) | 38 | 74 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 32.227 | 28.678 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 101 | 81 |
4.1.1 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | 263.376 | 267.363 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.657 | 4.657 |
Bei der Davon-Position handelt es sich um Forderungen gegen die Varengold Capital Investment Company Limited, British Virgin Islands.
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 452.171 | 468.342 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 567 | 565 |
Bei der Davon-Position handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Varengold Verwaltungs AG i.L., Hamburg, der Varengold Capital Holdings Limited, British Virgin Islands, der Varengold Capital Investment Company Limited, British Virgin Islands, der Varengold Capital Asset Management Limited, Hongkong sowie der Varengold Investment Funds SPC, Cayman Islands.
4.1.2 Restlaufzeitengliederung
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 24.123 | 13.197 |
| täglich fällig | 16.938 | 5.878 |
| bis drei Monate | 0 | 340 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 7.185 | 6.979 |
| Forderungen an Kunden | 263.376 | 267.363 |
| täglich fällig | 3.987 | 2.770 |
| bis drei Monate | 106.832 | 26.709 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 88.306 | 156.467 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 64.213 | 81.378 |
| mehr als fünf Jahre | 38 | 39 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 8.868 | 8.993 |
| davon im lfd. Jahr fällig | 2.810 | 0 |
| davon im Folgejahr fällig | 507 | 4.696 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.538 | 18.787 |
| täglich fällig | 7.538 | 5.947 |
| bis drei Monate | 0 | 340 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 0 | 12.500 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 452.171 | 468.342 |
| täglich fällig | 231.839 | 250.778 |
| bis drei Monate | 21.309 | 53.128 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 101.242 | 63.495 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 97.781 | 100.941 |
| davon im Ifd. Jahr fällig | ||
|---|---|---|
| täglich fällig | |
|---|---|
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 24.123 | 13.197 |
| täglich fällig | 16.938 | 5.878 |
| bis drei Monate | 0 | 340 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 7.185 | 6.979 |
| Forderungen an Kunden | 263.376 | 267.363 |
| täglich fällig | 3.987 | 2.770 |
| bis drei Monate | 106.832 | 26.709 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 88.306 | 156.467 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 64.213 | 81.378 |
| mehr als fünf Jahre | 38 | 39 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 8.868 | 8.993 |
| davon im lfd. Jahr fällig | 2.810 | 0 |
| davon im Folgejahr fällig | 507 | 4.696 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.538 | 18.787 |
| täglich fällig | 7.538 | 5.947 |
| bis drei Monate | 0 | 340 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 0 | 12.500 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 452.171 | 468.342 |
| täglich fällig | 231.839 | 250.778 |
| bis drei Monate | 21.309 | 53.128 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 101.242 | 63.495 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 97.781 | 100.941 |

Die nachfolgende Tabelle gliedert die in den Bilanzposten enthaltenen Wertpapiere auf:
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 8.868 | 8.993 |
| nicht börsenfähig | 0 | 0 |
| börsenfähig | 8.868 | 8.993 |
| - davon: börsennotiert | 8.868 | 8.993 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 108.768 | 101.150 |
| nicht börsenfähig | 108.768 | 101.150 |
| börsenfähig | 0 | 0 |
| - davon: börsennotiert | 0 | 0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 900 | 1.299 |
| nicht börsenfähig | 0 | 399 |
| börsenfähig | 900 | 900 |
| - davon börsennotiert | 0 | 0 |
| Beteiligungen | 1.631 | 1.679 |
| nicht börsenfähig | 1.105 | 1.100 |
| börsenfähig | 526 | 579 |
| - davon börsennotiert | 478 | 531 |
4.2.1 Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kunden (TEUR 263.376) bestehen zu großen Teilen aus Kundendarlehen und Kommunalkrediten.
4.2.2 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Der Bestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren beläuft sich in Höhe von TEUR 2.776 (31.12.2018: TEUR 4.078) auf Anleihen und Schuldverschreibungen von öffentlichen Emittenten und in Höhe von TEUR 6.091 (31.12.2018: TEUR 4.915) auf Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten. Neben drei europäischen Staatsanleihen befinden sich drei Unternehmensschuldverschreibungen im Gesamtbestand.
4.2.3 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
In dem Bilanzposten sind Anteile an Investmentfonds in Höhe von TEUR 108.768 enthalten.
Es handelt sich in Höhe von TEUR 83.593 um Investmentvermögen, an dem die Bank Anteile von mehr als 10 % hält und das sich wie folgt gliedert:
| in TEUR | Anlageziel | Buchwert Marktwert Stille Reserve Ausschüttung in 2019 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Dalma Corporate Bond Fund | Immobilien | 16.429 | 17.152 | 723 | 0 |
| Varengold Fixed Income Fund SP | Handels-finanzierungen | 29.178 | 29.645 | 467 | 0 |
| Varengold Spezial I | Renten | 30.000 | 30.507 | 507 | 0 |
| Fasanara Real Estate Finance Fund Immobilien | 5.000 | 5.001 | 1 | 0 | |
| Fasanara Receivables Finance Fund Forderungen | 2.986 | 2.986 | 0 | 0 |
Die Rückgabemöglichkeit ist beim Dalma Corporate Bond Fund innerhalb von einem Monat und beim Varengold Fixed Income Fund innerhalb von 90 Tagen möglich. Beim Varengold Spezial I Fund bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich der täglichen Rückgabemöglichkeit. Bei den Fonds Fasanara Real Estate Finance Fund und Fasanara Receivables Finance Fund ist eine Rückgabemöglichkeit von 90 Tagen jeweils zum Ende des Monats möglich.
4.2.4 Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Varengold Bank AG hält folgenden, nicht börsennotierten, Anteilsbesitz:
| Gesellschaft | Beteiligungsquote | Eigenkapital | Ergebnis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| direkt % |
indirekt % |
30.06.2019 TEUR |
30.06.2019 TEUR |
||
| Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg | 33,00 | 01) | -1.0731) | ||
| Lava Trading Ltd., Valetta, Malta | 49,79 | -62) | -62) | ||
| Varengold Capital Holdings Limited, British Virgin Islands | 100,00 | -3593) | 03) | ||
| Varengold Capital Securities Limited, Hong Kong | 100,00 | 6803) | 13) | ||
| Varengold Verwaltungs Aktiengesellschaft i.L., Hamburg | 100,00 | 5284) | -14) | ||
| Varengold Capital Asset Management, Limited, Hongkong | 100,00 | 7603) | 1433) | ||
| Varengold Capital International Company Limited, British Virgin Islands | 100,00 | -6493) | -13) | ||
| Varengold Investment Funds SPC, Cayman Islands | 100,00 | -6403) | 03) | ||
| Varengold Capital Investment Company Limited, British Virgin Islands | 100,00 | -2373) | 1473) | ||
| Varengold Capital Management Limited, British Virgin Island | 100,00 | -6653) | -3393) | ||
| Ansan Sadong 90 Block PFV Co Ltd., Ansan | 30,00 | 7.5185) | 28.8745) | ||
| Naga Brokerhouse GmbH, Hamburg | 33,00 | 526) | 06) | ||
Nach § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit § 271 HGB unterbleibt die Angabe von Beteiligungen unter 20%
1) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 2) Jahresabschluss zum 31. März 2015 (abweichendes Wirtschaftsjahr); im Jahr 2016 wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt 3) Angaben in EUR wurden zum Kursstichtag 30.06.2019 umgerechnet; Kurs HKD: 8,8866 4) Halbjahresabschluss zum 31. Mai 2019 (abweichendes Wirtschaftsjahr) 6) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

| Anschaffungskosten | Abschreibungen | Restbuchwerte | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.19 Zugänge 2019 |
Abgänge 2019 |
30.06.19 kumuliert 01.01.19 |
Zugänge 2019 |
Abgänge 2019 |
kumuliert 30.06.19 |
30.06.19 31.12.18 | ||||
| TEUR | TEUR | TEUR TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Immaterielle Anlagewerte |
||||||||||
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
388 | 0 | 0 | 388 | 388 | 0 | 0 | 388 | 0 | 0 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
2.246 | 72 | 0 | 2.318 | 2.091 | 64 | 0 | 2.155 | 162 | 154 |
| Sachanlagen | 786 | 27 | 0 | 813 | 630 | 54 | 0 | 684 | 130 | 156 |
| Summe | 3.420 | 99 | 0 | 3.519 | 3.109 | 118 | 0 | 3.227 | 292 | 311 |
| Veränderung*) | ||||||||||
| Schuldver schreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
1.165 | 2.290 | 1.125 | |||||||
| Beteiligungen | -48 | 1.631 | 1.679 | |||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
-399 | 900 | 1.299 |
*) Von der nach § 34 Abs. 3 RechKredV möglichen Zusammenfassung für Finanzanlagen wurde Gebrauch gemacht.
Die immateriellen Anlagewerte bestehen vor allem aus entgeltlich erworbener Software sowie Lizenzen. Die Sachanlagen entfallen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschließlich Mietereinbauten).
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von TEUR 1.167 (31.12.2018: TEUR 1.181) und Forderungen aus gezahlten Kautionen in Höhe von TEUR 168 (31.12.2018: TEUR 168) ausgewiesen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen im Voraus bezahlte Lizenzen (TEUR 10), Versicherungsprämien (TEUR 15) und Mieten (TEUR 12).
4.2.9 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich täglich fällige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.538 enthalten.
4.2.10 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
In dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind täglich fällige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 231.839 (31.12.2018: TEUR 250.778) sowie Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist in Höhe von TEUR 220.332 (31.12.2018: TEUR 217.564) enthalten. Die Verbindlichkeiten setzen sich aus Termingeldern (TEUR 220.332), Zahlungsverkehrskonten (TEUR 117.313), Tagesgeldern (TEUR 102.486) sowie Sicherheitsleistungen (TEUR 12.040) zusammen.
4.2.11 Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 165. Des Weiteren sind in diesem Posten vor allem Lohnsteuerverbindlichkeiten (TEUR 100) und Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 84 enthalten.
4.2.12 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Pensionsrückstellungen wurden für die Hinterbliebenenversorgung gebildet. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (TEUR 84) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (TEUR 92) beträgt TEUR 8 und unterliegt einer Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB). Der Rechnungszins beträgt 3,21 % (durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren).
4.2.13 Steuerrückstellungen
In den Steuerrückstellungen sind gebildete Körperschaftsteuerrückstellungen (Steuersatz 15 % zuzüglich 0,825 % Solidaritätszuschlag) in Höhe von TEUR 11 (31.12.2018: TEUR 328) sowie Gewerbesteuerrückstellungen (Steuersatz 16,45 %) in Höhe von TEUR 11 enthalten.
Des Weiteren bestehen Steuerrückstellungen für anteilige Gewinne der Betriebsstätte in London für das Halbjahr 2019 in Höhe von TEUR 32. Hierfür wurde ein Ertragssteuersatz von 20 % zugrunde gelegt.

| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Variable Vergütung | 1.141 | 1.365 |
| Rechts- und Beratungskosten | 498 | 421 |
| Rückstellungen für Prozess- und Rechtsstreitigkeiten | 410 | 318 |
| Abschlusserstellungs- und Prüfungskosten | 322 | 615 |
| Entschädigungseinrichtung deutscher Banken | 222 | 70 |
| Betriebsprüfung | 157 | 157 |
| Urlaubsrückstellungen | 120 | 110 |
| Archivierungskosten | 82 | 87 |
| Sonstige | 805 | 303 |
| Summe | 3.757 | 3.446 |
Am 19. August 2014 hat die Varengold Bank AG zusätzliche Tier-1-Anleihen ("AT1-Anleihen") in Höhe von EUR 5 Mio. begeben. Die zusätzlichen AT1-Anleihen stellen unbesicherte und nachrangige Anleihen der Varengold Bank dar. Die halbjährlich fälligen Zinszahlungen für diese Anleihen bemessen sich an deren Nominalbetrag und der Entwicklung des EURIBOR. Die Anleihebedingungen beinhalten Regelungen, nach denen die Varengold Bank sowohl verpflichtet werden kann als auch das umfassende Recht zur alleinigen Entscheidung hat, jederzeit Zinszahlungen entfallen zu lassen. Zinszahlungen sind nicht kumulativ und werden in Folgejahren nicht höher ausfallen, um etwaige ausgefallene Zinszahlungen aus Vorjahren nachzuholen. Die Anleihen haben kein Fälligkeitsdatum. Sie können von der Varengold Bank erstmals zum Ablauf von fünf Jahren nach ihrer Begebung gekündigt werden und danach zu jedem Zinszahlungstag. Des Weiteren können sie unter bestimmten Bedingungen vorzeitig gekündigt werden. Die Anleihebedingungen beinhalten unter anderem, dass die Varengold Bank die Anleihen nur ganz und nicht teilweise kündigen kann, sofern dafür bestimmte aufsichtsrechtliche oder steuerliche Gründe vorliegen. Jede vorzeitige Kündigung bedarf der vorherigen Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde. Der Rückzahlungsund der Nominalbetrag der Anleihen kann bei Vorliegen eines auslösenden Sachverhalts vermindert werden. Einen auslösenden Sachverhalt würde das Absinken der Tier-1-Kernkapitalquote der Varengold Bank auf unter 5,125 % darstellen. Die Anleihen können bei Vorliegen eines auslösenden Sachverhalts unter bestimmten Bedingungen zugeschrieben werden.
Der abgegrenzte Zinsaufwand für diese Anleihen beträgt zum 30. Juni 2019 EUR 0,00.
Am 30. Juni 2019 ausstehende zusätzliche Tier-1-Anleihen:
| Währung | Betrag in EUR | Art | Emissionsdatum | Zinssatz | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | 5.000.000 | variabel verzinslich, kumulative Nachranganleihen |
19. August 2014 | variabel | ohne Fälligkeit |
Das voll eingezahlte Grundkapital (TEUR 9.316) ist zum 30. Juni 2019 eingeteilt in 9.315.634,00 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 42.632 stammt unter anderem aus der im ersten Halbjahr 2012 erfolgten Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 133.100 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 40,35 je Aktie (Aufgeld TEUR 5.371), aus der Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr 2013 durch Ausgabe von 146.397 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 22,90 je Aktie (Aufgeld TEUR 3.352), aus der Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2014 durch Ausgabe von 159.571 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 19,00 je Aktie (Aufgeld TEUR 3.032), aus der Kapitalerhöhung im April 2015 durch Ausgabe von 176.963 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 19,00 je Aktie (Aufgeld TEUR 3.362), aus der Kapitalerhöhung im Februar 2016 durch Ausgabe von 974.184 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 12,00 je Aktie (Aufgeld TEUR 11.690), aus der Kapitalerhöhung im Juli 2017 durch Ausgabe von 1.217.730 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 2,99 je Aktie (Aufgeld TEUR 3.641) sowie aus der Kapitalerhöhung im Februar 2018 durch Ausgabe von 2.070.141 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 1,80 (Aufgeld TEUR 3.726).
Darüber hinaus hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates von der Beschlussfassung der Hauptversammlung zur Erhöhung des Grundkapitals vom 21. August 2018 Gebrauch gemacht und im ersten Halbjahr zusätzlich 3.105.211 neue Aktien mit einem Agio von EUR 1,50 (Aufgeld TEUR 4.658) platziert. Die Eintragung dieser Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 29. Januar 2019.
Die Gesellschaft verfügt zum 30. Juni 2019 weiterhin über ein Genehmigtes Kapital 2018 in Höhe von EUR 3.105.211,00.
Gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 8. August 2012 besteht weiterhin ein "Bedingtes Kapital 2012 II". Das Grundkapital ist um bis zu EUR 140.000,00 durch Ausgabe von bis zu 140.000 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2012 ("AOP 2012") in der Zeit bis zum 8. August 2017 (einschließlich) von der Gesellschaft ausgegeben wurden, von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien oder einen Barausgleich gewährt. Die neuen Aktien nehmen von dem Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Das AOP 2012 dient als zielgerichteter Leistungsanreiz (sogenannte Incentivierung) der Programmteilnehmer und soll gleichzeitig eine Bindungswirkung der Teilnehmer an die Gesellschaft erreichen.
Im Rahmen des AOP 2012 durften insgesamt bis zu Stück 95.000 Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie weitere insgesamt bis zu Stück 45.000 Aktienoptionen an ausgewählte Führungskräfte und sonstige Leistungsträger der Gesellschaft ("Programmteilnehmer") ausgegeben werden. Jede Aktienoption gewährt das Recht auf den Bezug von je einer Varengold Bank AG Aktie gegen Zahlung des Ausübungspreises. Der Ausübungspreis für eine Varengold Aktie, also der bei Erwerb einer Aktie infolge der Ausübung eines Aktienoptionsrechts zu zahlende Preis, entspricht dem arithmetischen Mittel der Schlusskurse der Varengold Aktie im Xetra-Handel an den vorangegangenen 30 Börsenhandelstagen vor Ausgabe der jeweiligen Aktienoption ("Basispreis"). Die Ausgabe der Optionen erfolgt in mindestens drei Jahrestranchen, wobei keine Tranche mehr als 50 % des Gesamtvolumens umfassen darf. Der Erwerbszeitraum beträgt 40 Werktage nach Zugang des Erwerbsangebots. Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können erstmals nach Ablauf einer Wartezeit von mindestens vier Jahren nach deren Ausgabe ausgeübt werden. Die Ausübung der Bezugsrechte ist innerhalb von sieben Jahren nach der Ausgabe der Aktienoption außerhalb der Ausübungssperrfristen möglich und setzt voraus, dass der Kurs der Varengold Aktie im Xetra-Handel an den letzten 30 Börsenhandelstagen vor dem Tag der Ausübung des Bezugsrechts den Basispreis um mindestens 30 % übersteigt.
Aufgrund der vorstehenden Ermächtigung hat der Vorstand bis zum Ende des Berichtszeitraums insgesamt 85.500 Aktienoptionen an Führungskräfte der Gesellschaft ausgegeben. Insgesamt wurden 45.000 Aktienoptionen an besondere Leistungsträger zugeteilt. Weitere 40.500 Aktienoptionen wurden an Vorstandsmitglieder ausgegeben, wovon 31.000 Aktienoptionen aufgrund des zwischenzeitlichen Ausscheidens der betreffenden Vorstände nicht mehr ausgeübt werden können. Im Jahr 2018 hat bis zum Ende des Berichtszeitraums keine Ausgabe von Aktienoptionen stattgefunden.
Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB entfällt auf aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 245 sowie auf den Unterschiedsbetrag aus den Pensionsverpflichtungen (TEUR 8).
Zum 30. Juni 2019 bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen im Wesentlichen in Form von Avalkrediten in Höhe von TEUR 8.928 (31.12.2018: TEUR 678). Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft. Die Bürgschaften sind vollständig barbesichert.
Das Risiko von Verlusten aus der Inanspruchnahme von Eventualverbindlichkeiten wird durch die bestehenden Rückgriffsmöglichkeiten auf den jeweiligen Auftraggeber reduziert und beruht im Wesentlichen auf dem Kreditrisiko der Auftraggeber.
Die Bank schätzt das Risiko, dass aus der Inanspruchnahme einer Eventualverbindlichkeit ein Verlust resultiert, vor dem verbindlichen Eingehen ihrer Verpflichtung im Rahmen einer Kreditprüfung des Auftraggebers und gegebenenfalls anhand einer Bewertung der erwarteten Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtungen durch den jeweiligen Auftraggeber ab.

Zum 30. Juni 2019 bestehen andere Verpflichtungen in Form von unwiderruflichen Kreditzusagen in Höhe von TEUR 11.041 (31.12.2018: TEUR 25.630) gegenüber Kunden, die diese in Teilbeträgen je nach Bedarf ziehen können. Für diese Inanspruchnahmen gelten kreditvertragliche Auszahlungsvoraussetzungen, deren Einhaltung vor der jeweiligen Auszahlung geprüft wird. Die Bank schätzt das Risiko, dass aus der Inanspruchnahme der unwiderruflichen Kreditzusagen ein Verlust resultiert, vor dem verbindlichen Eingehen ihrer Verpflichtung im Rahmen der Kreditprüfung ein.
4.2.18 Übertragene Sicherheiten
Zum Stichtag dienten Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 3.048 als Sicherheiten für Geschäfte an Terminbörsen.
Sämtliche Erträge fallen im Inland an.
Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus gewährten Darlehen und festverzinslichen Wertpapieren. Gezahlte Negativzinsen (hauptsächlich angefallen bei der Deutschen Bundesbank und für hinterlegte Sicherheiten) sind offen von den Zinserträgen abgesetzt.
In den Zinsaufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen für Kundeneinlagen (Tages-, Fest- und Termingelder) enthalten. Erhaltene Negativzinsen für hinterlegte Kundensicherheiten und Kundeneinlagen sind ebenso offen von den Zinsaufwendungen abgesetzt.
In den Erträgen aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind im Wesentlichen anteilige Zinsen aus Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren enthalten.
In den Provisionserträgen sind im Wesentlichen Einnahmen aus dem Bereich Transaction Banking für Provisionen im Zahlungsverkehr, Garantie- und Akkreditivgeschäft (TEUR 5.643) enthalten.
Bei den Provisionsaufwendungen handelt es sich vor allem um Gebühren für die Vermittlung von Geschäften im Bereich Transaction Banking.
| 30.06.2019 TEUR |
30.06.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Provisionserträge | 6.593 | 9.303 |
| Provisionsaufwendungen | 448 | 1.195 |
| Provisionsüberschuss | 6.145 | 8.108 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind geprägt durch die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 157).
| 30.06.2019 TEUR |
30.06.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 3.749 | 3.247 |
| Soziale Abgaben | 371 | 312 |
| Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 119 | 123 |
| Summe | 4.239 | 3.682 |
| 30.06.2019 TEUR |
30.06.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| IT-Aufwendungen | 1.260 | 883 |
| Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten | 982 | 892 |
| Beiträge und Versicherung | 336 | 528 |
| Raumkosten | 295 | 260 |
| Aufwendungen für Kommunikation | 161 | 186 |
| Werbung, Bewirtung, Reisekosten | 91 | 143 |
| Bürobedarf, Zeitschriften, Fortbildung | 45 | 49 |
| Kfz-Kosten einschl. Leasing (ohne Kfz-Steuer) | 12 | 14 |
| übrige andere Verwaltungsaufwendungen | 262 | 443 |
| Summe | 3.444 | 3.398 |
Das für das Halbjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt insgesamt TEUR 358. Davon entfallen TEUR 182 auf Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 58 auf andere Bestätigungsleistungen (Prüfung nach § 89 WpHG) sowie TEUR 118 auf Steuerberatungsleistungen. Die Steuerberatungsleistungen umfassen insbesondere Unterstützungsleistungen bei der Erstellung von Steuererklärungen, bei der steuerlichen Betriebsprüfung sowie für ausländische Steuersachverhalte.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Ergebnisse aus der Fremdwährungsumrechnung (TEUR 988) enthalten.
Die Bemessungsgrundlage für die Ertragsteuern ist durch nicht abzugsfähige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen geprägt.
Das Steuerergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 451, aus Körperschaftssteuer in Höhe von TEUR 152, sowie aus Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 44. Der Aufwand aus der Auflösung der latenten Steuern ist nicht zahlungswirksam.

6.1.1 Aufsichtsrat
Herr Dr. Karl-Heinz Lemnitzer (Vorsitzender) Selbständiger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Herr Michael Stephen Murphy (Stellvertretender Vorsitzender) Selbständiger Investmentbanker
Herr Vasil Stefanov Vorstand, Euro-Finance AD; Head of M&A, Euroins Insurance Group AD
6.1.2 Vorstand
Herr Dr. Bernhard Fuhrmann Marktfolge
Herr Frank Otten Markt
Herr Dr. Fuhrmann und Herr Otten sind jeweils gemeinsam vertretungsberechtigt mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen.
6.1.3 Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien
Herr Dr. Lemnitzer und Herr Murphy nehmen keine weiteren Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG wahr.
Herr Stefanov ist zum 30. Juni 2019 neben seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied der Varengold Bank ebenfalls Aufsichtsratsvorsitzender der Insurance Company Euroins Ukraine, Kiew (bis Ende Februar 2019), Vorstand der Euro-Finance AD, Sofia, Non-executive Director der Hanson Asset Management Limited, London, Aufsichtsratsmitglied der First Investment Bank AD, Moskau, sowie Miteigentümer der Vinart Stefanovi Ltd., Plowdiw, und der Arkont-Invest Ltd., Plowdiw.
Herr Dr. Fuhrmann nimmt zum 30. Juni 2019 neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG die Vorstandstätigkeit bei der Varengold Verwaltungs Aktiengesellschaft i.L., Hamburg, wahr. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer der JUCLA Invest GmbH, Hamburg.
Neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG ist Herr Otten zusätzlich als Chief Executive Officer (CEO) bei der Unternehmensberatung Arensburg Consult GmbH, Molfsee, tätig, Mitglied des Beirats der KERNenergie GmbH, Großwallstadt, Geschäftsleiter der KERNenergie Hamburg Store GmbH, Hamburg, sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Varengold Verwaltungs Aktiengesellschaft i.L., Hamburg.
Herr Lukas Diehl, Prokurist der Varengold Bank AG, ist ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrates der Varengold Verwaltungs Aktiengesellschaft i.L., Hamburg.
6.1.4 Organbezüge und -kredite
Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9 Buchst. a HGB sowie der Hinterbliebenenbezüge gemäß § 285 Nr. 9 Buchst. b HGB wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit im Zeitraum 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 177 (30.06.2018: TEUR 154).
Zum 30. Juni 2019 bestehen keine Kreditforderungen gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrates oder Vorstandes.
Die durchschnittliche Anzahl der bis zum 30. Juni 2019 beschäftigten Mitarbeiter beträgt insgesamt 66 (31.12.2018: 60). Darunter befinden sich 27 Mitarbeiterinnen (31.12.2018: 24). Hiervon sind neun Mitarbeiter im Ausland tätig.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.211 mit einer Restlaufzeit von bis zu 38 Monaten.
Zum 30. Juni 2019 noch nicht abgewickelte Termingeschäfte dienen Sicherungszwecken im Rahmen der besonderen Deckung und werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.
| Nominal | Marktwert positiv | Marktwert negativ | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Fremdwährung | 50.250 | 168 | 0 |
Es wurden im Berichtsjahr keine Mitteilungen gemäß § 20 Abs. 1 AktG an die Varengold Bank AG übermittelt und mithin keine Bekanntmachungen gemäß § 20 Abs. 6 AktG im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Vom 20. März 2007 bis 28. Februar 2017 war die Aktie der Varengold Bank AG (ISIN DE0005479307) im Entry Standard der Deutschen Börse notiert. Nach Schließung des Entry Standards ist die Varengold Aktie seit dem 1. März 2017 im Basic Board am Open Market notiert. Die Varengold Bank AG verzichtet auf die Veröffentlichung einer Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG), da die Gesellschaft nicht börsennotiert im Sinne des § 3 Abs. 2 AktG ist.
In der Hauptversammlung vom 28. August 2019 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27. August 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu EUR 1.552.606,00 durch Ausgabe von bis zu 1.552.606 neuen, auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennbetrag ("Stückaktien") mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen ("Genehmigtes Kapital 2019").
Die Amtszeit der amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats endete mit Beendigung der Hauptversammlung am 28. August 2019, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 beschloss. Mit Beschluss dieser ordentlichen Hauptversammlung wurden Herr Dr. Karl-Heinz Lemnitzer, Herr Vasil Stefanov und Herr Francesco Filia für die Zeit ab Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung 2019 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat hat zudem am 28. August 2019 aus seiner Mitte heraus Herrn Dr. Lemnitzer zum Vorsitzenden des Gremiums sowie Herrn Stefanov zu dessen Stellvertreter gewählt. Herr Filia ist Vorstandsvorsitzender der Fasanara Capital Ltd., London (Vereinigtes Königreich).


Hamburg, 18. September 2019
Varengold Bank AG
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten
Die Varengold Bank AG ist ein deutsches Kreditinstitut mit Vollbanklizenz, das 1995 gegründet wurde und neben ihrem Hauptsitz in Hamburg Niederlassungen in London (UK) und Sofia (Bulgarien) unterhält. Die Bank ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der Nummer 109 520 registriert und die Varengold-Aktie (ISIN: DE0005479307) notiert im Basic Board am Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse.
Die Varengold Bank ist in zwei Kerngeschäftsfeldern aktiv: Marketplace Banking und Transaction Banking (auch Commercial Banking genannt).
Das 2015 begonnene Engagement im Bereich Marketplace Banking geht darauf zurück, dass in den letzten zehn Jahren weltweit Online-Marktplätze entstanden sind, die sich mit der Finanzierung von Unternehmen und Konsumenten beschäftigen (Peer-to-Peer-Plattformen). Sie bieten den Kunden eine in der Regel deutlich schnellere, einfachere und damit auch angenehmere Kreditbearbeitung als etablierte Banken. Zudem können diese Finanztechnologie-Firmen (FinTechs) aufgrund effizienterer Prozesse auch den Kunden, die aus dem Zielraster der Banken herausfallen, Finanzierungen ermöglichen. Dafür benötigen sie finanzielle Mittel sowie, abhängig vom jeweiligen regulatorischen Umfeld, bestimmte Finanz-Lizenzen.
Die Varengold Bank versorgt diese Marktplätze mit den erforderlichen Finanz- und regulatorischen Produkten. Sie hilft damit ihren Kunden, ihre Geschäftsideen, die sich in der Regel mit Receivables Finance, Real Estate Finance und Trade Finance sowie Consumer Finance und SME Finance befassen, zunächst optimal zu realisieren und später zu skalieren.
Das Kerngeschäftsfeld Transaction Banking besteht aus den Bereichen Internationaler Zahlungsverkehr, Trade & Export Finance, Lombardkredite und Structured Finance. Bei Produkten wie Einlagenkonten werden Privatkunden Tages- und Termingeldkonten angeboten, welche die volle Flexibilität einer täglich verfügbaren Einlage mit einem attraktiven Zinssatz verbinden und auf diese Weise eine verlässliche Basis für jedes Investitionsportfolio darstellen.
Im Transaction Banking präsentiert sich die Varengold Bank als globaler Partner für anspruchsvolle Kunden und Investoren, indem sie mithilfe individualisierter Produkte und Lösungen den Geschäftspartnern die Möglichkeit gibt, ihre Transaktionen und Handelsaktivitäten über Ländergrenzen hinweg abzuwickeln. Auf diese Weise wurde in den vergangenen Jahren bereits ein solider Kundenstamm für Trade Finance-Transaktionen aufgebaut.
Unabhängig vom jeweiligen Geschäftsfeld ist es das erklärte Ziel der Varengold Bank, Menschen und Firmen Zugang zu Kapital und Bankdienstleistungen zu ermöglichen und ihnen darüber hinaus einen deutlichen Mehrwert zu bieten. Auf dem Weg zu diesem Ziel werden auch Kundengruppen bedient, die üblicherweise nicht im Fokus von Wettbewerbern stehen.
Im Verlauf des ersten Halbjahres 2019 setzte sich das Weltwirtschaftswachstum in gedrosselter Stärke fort. Ursächlich dafür war auch weiterhin das hohe Niveau geopolitischer Unsicherheiten. Dazu zählten Konjunkturrisiken basierend auf dem Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie geopolitische Krisenherde wie der sanktionierte Iran und der sich hinziehende Brexit-Verlauf.
Im Europäischen Raum blieb die Konjunktur im ersten Halbjahr 2019 auf einem eher moderaten Wachstumspfad mit einem Zuwachs der wirtschaftlichen Leistung von rund 0,7%. Die deutsche Konjunktur und die gesamtwirtschaftliche Leistung sind preisbereinigt um 0,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen. Dazu beigetragen hat die Steigerung der privaten Konsumausgaben und die robuste Entwicklung des Arbeitsmarkts. Darüber hinaus hat eine hohe Nachfrage im Immobiliensektor (speziell bei den Bauinvestitionen) positive Impulse für die inländische Wirtschaftsleistung gesendet.
Am europäischen Finanzmarkt stellten, neben den Konsequenzen des Brexits, insbesondere das weiterhin niedrige Zinsumfeld sowie die fortwährende Instabilität der italienischen Banken zentrale Themen dar. Dabei wurde der hohe Margendruck mit Blick auf eine risikoadäquate Bepreisung von Kreditfinanzierungen zum Problem. Zudem betrieben speziell deutsche Banken erneut anhaltenden operativen Aufwand mit Blick auf die verschiedenen regulatorischen Verschärfungen und gesetzlichen Anforderungen, deren Umsetzung nach wie vor sowohl finanzielle als auch personelle Ressourcen gebunden hat.
Im Berichtszeitraum ist die Varengold Bank AG konsequent ihrer Strategie gefolgt und hat die Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Marketplace Banking und Transaction Banking weiter ausgebaut. Die Bedürfnisse der Kunden im Marketplace Banking wurden durch eine Ausweitung der Produktpalette - insbesondere um modulare Fronting Services – noch umfassender befriedigt. Die Bank agierte zudem häufig als Frühphasen-Kreditgeber. Im Bereich Transaction Banking hingegen wurde die Internationalisierung der Services konsequent vorangetrieben. In der Konsequenz kam es sowohl im Marketplace Banking als auch im Transaction Banking zu einer spürbaren Neukundengewinnung, die maßgeblich dazu beitrug, dass das erste Halbjahr 2019 über Plan abgeschlossen werden konnte.
Zur positiven Geschäftsentwicklung trug auch die Niederlassung in Sofia (Bulgarien) bei, von der aus Kunden akquiriert werden, deren Produktbedarf aktuell jedoch weitgehend aus Hamburg gedeckt wird. Die Niederlassung in Sofia wird seit der Geschäftsaufnahme Mitte 2018 fortwährend ausgebaut, während parallel in der Niederlassung in London (UK) Personalreduktionen aufgrund der Ungewissheit über die Auswirkungen des Brexits stattgefunden haben.
Hinsichtlich der digitalen Transformation der Varengold Bank konnten seit Jahresbeginn große Fortschritte erzielt werden. Neben der Einführung produktivitätssteigernder IT-Lösungen wurde u.a. für zusätzliche Mobilität bei der Hardware-Ausstattung gesorgt. Nicht zuletzt wurden im Rahmen der 2018 übernommenen Umweltpartnerschaft mit der Stadt Hamburg verschiedene auf Nachhaltigkeit ausgerichtete interne Maßnahmen umgesetzt.

Zur Ausweitung des Geschäftsvolumens im Bereich der Refinanzierung von Kreditplattformen und zur Stärkung des Eigenkapitals wurde zu Beginn des Jahres eine Bezugsrechtskapitalerhöhung im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebots und einer darauffolgenden Privatplatzierung durchgeführt. Das Grundkapital wurde von EUR 6.210.423,00 gegen Bareinlagen auf EUR 9.315.634,00 erhöht. Sämtliche 3.105.211 Aktien wurden zu einem Ausgabekurs von 2,50 EUR je Aktie platziert. Neben bestehenden Investoren wurden weitere institutionelle Investoren akquiriert, welche überwiegend aus dem Finanz- und Versicherungssektor stammen. Diese sind überzeugt von der Ausrichtung der Varengold als Bank für die Marketplace Lending Industrie sowie als starker Anbieter von Transaction Banking Produkten.
Mitte des zweiten Quartals hat der Aufsichtsrat der Varengold Bank außerdem vorzeitig die erneute Bestellung von Frank Otten als Mitglied des Vorstands bis zum 30. April 2025 beschlossen, um frühzeitig für langfristige Kontinuität an der Spitze der Gesellschaft zu sorgen und somit die erfolgreich eingeleitete strategische Ausrichtung fortzuführen.
Die Zinserträge der Gesellschaft stiegen von TEUR 4.219 im ersten Halbjahr 2018 auf TEUR 4.388 im ersten Halbjahr 2019. Der Anstieg von TEUR 169 lässt sich im Wesentlichen auf gestiegene Zinserträge aus dem Kreditgeschäft zurückführen. In den Zinserträgen sind Negativzinsen für Bundesbankguthaben in Höhe von TEUR 264 enthalten. Die Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen sind bedingt durch den Volumensabbau von TEUR 426 auf TEUR 214 gesunken. Daneben stiegen die Zinsaufwendungen im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der Festgeldeinlagen um 11,9 % von TEUR 790 auf TEUR 884, sodass ein Zinsüberschuss von TEUR 3.504 (Vorjahr TEUR 3.429) erzielt wurde. In den Zinsaufwendungen sind Zinserträge aus an Kunden weiterbelasteten Negativzinsen in Höhe von TEUR 319 enthalten.
Die laufenden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind von TEUR 298 auf TEUR 739 gestiegen und sind geprägt durch die Ausschüttungen aus Investmentfonds.
Die Provisionserträge reduzierten sich von TEUR 9.303 auf TEUR 6.593. Daneben sind die Provisionsaufwendungen zum 30. Juni 2019 auf einen Wert von TEUR 448 gesunken (Vorjahr TEUR 1.195).
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von TEUR 97 im ersten Halbjahr 2018 auf TEUR 590 im ersten Halbjahr 2019. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind geprägt durch die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Gesellschaft sind um TEUR 603 (von TEUR 7.080 im ersten Halbjahr 2018 auf TEUR 7.683 im ersten Halbjahr 2019) gestiegen. Die Ursachen hierfür liegen im Wesentlichen in gestiegenen Personalaufwendungen, die sich insbesondere aufgrund gestiegener Mitarbeiterzahlen von TEUR 3.682 auf TEUR 4.239 erhöht haben. Darüber hinaus haben sich die Aufwendungen für IT um TEUR 377 erhöht.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen gingen von TEUR 66 im Vorjahr auf TEUR 57 im ersten Halbjahr 2019 leicht zurück.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von TEUR 389 im ersten Halbjahr 2018 auf TEUR 1.100 im ersten Halbjahr 2019. Hier sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Termingeschäften zum Absichern der Fremdwährungspositionen enthalten.
Die Position Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft beträgt TEUR 199 (Vorjahr Ertrag TEUR 3.296). Im Wesentlichen sind hier gebildete Einzelwertberichtigungen enthalten.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere sind auf TEUR 291 gestiegen. Der Aufwand resultiert im Wesentlichen aus der vorgenommenen Abschreibung für Anteile an einem verbundenen Unternehmen.
In der Summe betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Varengold Bank AG TEUR 1.688 (Vorjahr TEUR 1.208).
Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie der Sonstigen Steuern ergibt sich zum 30. Juni 2019 ein Jahresüberschuss von TEUR 1.122 (Vorjahr TEUR -464). Die vergleichsweise hohe Steuerposition resultiert im Wesentlichen aus steuerlich nicht anerkannten Wertkorrekturen im Kredit- und Beteiligungsportfolio.
Die Kapitalrendite nach § 26a KWG berechnet aus dem Quotienten aus Nettogewinn und Bilanzsumme liegt bei 0,22 %
Im Halbjahr 2019 sank die Bilanzsumme um 5,3 % von EUR 530,9 Mio. auf EUR 503,0 Mio. Die Aktivseite ist neben den Forderungen an Kunden (EUR 263,4 Mio.), insbesondere durch Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (EUR 108,8 Mio.) und den Bestand der Barreserve (EUR 92,9 Mio) geprägt. Insgesamt machen diese drei Positionen einen Anteil von 92,4 % an der Bilanzsumme aus. Die Kundeneinlagen machen mit EUR 452,2 Mio. bzw. 89,9 % weiterhin den bestimmenden Posten der Passivseite aus.
Die Kernkapitalquote (TIER 1) zum 30. Juni 2019 betrug 15,69 %.
Die Varengold Bank AG verfügt über eine geordnete Vermögens- und Kapitalstruktur.
Mit EUR 92,9 Mio. bzw. 18 % der Bilanzsumme stellen die liquiden Mittel einen relativ großen Anteil der Aktivseite der Bilanz dar. Die aufsichtsrechtliche Liquiditätskennziffer liegt dementsprechend mit 170,13 % wie schon im Vorjahr deutlich über den regulatorischen Anforderungen. Die Liquiditätslage der Bank war zu keiner Zeit gefährdet.

Das Erzielen von Erträgen im Bankgeschäft ist in der Regel nicht ohne das Eingehen von Risiken möglich. Insofern sind der bewusste Umgang, das aktive Management und die laufende Identifikation und Überwachung von Risiken Kernelemente der erfolgsorientierten Geschäftssteuerung der Varengold Bank.
Das Leitbild der Varengold Bank AG ist, sich zu der führenden Bank für die Marketplace Lending Industrie zu entwickeln. Die Erreichung des Leitbildes durch das Verfolgen der Unternehmensziele bedeutet im Marktumfeld der Varengold Bank regelmäßig das bewusste Eingehen von Risiken. Ein grundsätzlicher Aspekt der Geschäftsstrategie der Varengold Bank ist es, flexibel wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und sich permanent an sich verändernde Marktgegebenheiten anzupassen.
Die Geschäftsstrategie muss die wesentlichen Ziele der Varengold Bank für jede Geschäftsaktivität sowie die Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele bestimmen.
Die Risikostrategie schildert die Auswirkungen der Geschäftsstrategie auf die Risikosituation der Varengold Bank und beschreibt den Umgang mit den vorhandenen Risiken und die Fähigkeit, die Risiken zu tragen.
Zentrale Instrumente des Risikomanagements der Varengold Bank AG sind neben dieser Risikostrategie das Risikotragfähigkeitskonzept, das Limit-System und Überwachungsprozesse, welche auf die Geschäftsaktivitäten ausgerichtet sind.
Jedes potenzielle zukünftige Risiko muss von Beginn an vollkommen transparent sein. Nur mit vollkommener Transparenz kann beurteilt werden, ob ein Risiko genehmigt werden soll. Diese Entscheidung trifft der Vorstand immer unter Berücksichtigung der Frage, ob das jeweilige Risiko angemessene Erträge bringen kann und eine Tragfähigkeit für das Risiko gegeben ist. Wird ein Risiko eingegangen, geschieht dies innerhalb festgesetzter Risikotoleranzen, die sich primär aus dem Risikotragfähigkeitspotenzial ableiten und deren Einhaltung laufend überprüft wird.
Die Risikotragfähigkeitsanalyse wird vom Risikocontrolling auf monatlicher Basis vorgenommen. Die Methodik der Analyse wird fortwährend auf Plausibilität und den neuesten Stand des regulatorischen Umfelds geprüft.
Das von der Bank verwendete Risikocontrolling- und Risikomanagementsystem entspricht den Bestimmungen der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Unter Risiko wird die negative Abweichung eintretender Ereignisse von den erwarteten Ereignissen verstanden. Basis des Risikomanagementsystems ist die Einteilung der wesentlichen Risiken der Bank in Adressenausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, Marktpreisrisiko, operationelles Risiko und sonstige Risiken, welche Reputationsrisiken, strategische Risiken, Modellrisiken sowie mit den Risikoarten verbundene Risikokonzentrationen umfassen.
Zur Beherrschung dieser Risiken wird im Rahmen des Risikomanagementsystems eine laufende Beobachtung und Bewertung der identifizierten Risiken durchgeführt. Der gesamte Prozess umfasst folgende aufeinander aufbauende Schritte:
Der Vorstand legt die Höhe des zulässigen Gesamtrisikos und dessen Verteilung auf die einzelnen Risikoarten fest. In diesem Zusammenhang wird permanent Sorge dafür getragen, dass die verschiedenen Geschäftsaktivitäten angemessen mit Risikodeckungspotential unterlegt sind.
Für die Überwachung der Einhaltung der Risikostrategie ist bei der Varengold Bank AG das Risikocontrolling verantwortlich. Die Ergebnisse des Risikocontrollings werden der Geschäftsleitung transparent berichtet, um eine adäquate Steuerung zu ermöglichen.
Am 24.05.2018 veröffentlichten die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Deutsche Bundesbank den neugefassten Leitfaden "Aufsichtliche Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte und deren prozessualer Einbindung in die Gesamtbanksteuerung ("ICAAP") – Neuausrichtung". Er enthält Grundsätze, Prinzipien und Kriterien, die die Aufsicht bei der Beurteilung der bankinternen Risikotragfähigkeitskonzepte der Institute zugrunde legt, die als "less significant institutions (LSI)" der unmittelbaren deutschen Bankenaufsicht unterliegen. Das Risikotragfähigkeitskonzept als zentraler Bestandteil des ICAAP gemäß § 25a Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 KWG i. V. m. AT 4.1 Tz. 1 (und Tz. 2) MaRisk umfasst zwei Sichtweisen: eine normative Perspektive und eine ökonomische Perspektive. Beide dienen dem langfristigen Fortführen des Instituts aus eigener derzeitiger Substanz und Ertragskraft. Dabei verfolgt die normative Perspektive explizit das Ziel der Fortführung des Instituts und die ökonomische Perspektive das Ziel des Schutzes der Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht.
Für die normative Perspektive werden das Risikodeckungspotenzial (RDP) und die Risiken konzeptkonform sowohl für die aktuelle als auch für zukünftige Planungsperioden ermittelt. Die Kapitalplanung bezieht sich zum Zeitpunkt der Erstellung auf einen Zeitraum von mindestens drei Jahren und umfasst das aufsichtlich geforderte Plan- und ein adverses Szenario. Zusätzlich macht die Bank von der in Tz. 35 des neuen RTF-Leitfadens enthaltenen Möglichkeit Gebrauch, den im Einklang mit AT 4.3.3 Tz. 3 MaRisk entwickelten risikoartenübergreifenden Stresstest "schwerer konjunktureller Abschwung" als ein weiteres adverses Szenario zu verwenden. In den Kapitalplanungsszenarien werden Risiken aus der ökonomischen Perspektive berücksichtigt, die einen Einfluss auf das zur Verfügung stehende Kapital haben.
Das Risikodeckungspotential in der normativen Perspektive besteht aus den regulatorischen Eigenmitteln sowie den Vorsorgereserven nach §340 f HGB. Die in der normativen Perspektive angewendeten Verfahren zur Risikoquantifizierung ergeben sich für Adressenausfallrisiken,
Marktpreisrisiken und operationelle Risiken aus den rechtlichen Anforderungen der CRR, mit denen risikogewichtete Positionsbeträge werden. Im Planszenario sind die kompletten Eigenkapitalanforderungen einzuhalten, im adversen Szenario "schwerer konjunktureller Abschwung" kann eine Unterschreitung der kombinierten Kapitalpufferanforderung nach §10i KWG angenommen werden.
Zum 30.06.2019 waren alle Kapitalanforderungen im Plan- und im adversen Szenario sowohl zum Stichtag wie auch für den 3-Jahres-Planungshorizont eingehalten. Lediglich im Szenario "schwerer konjunktureller Abschwung" wird die kombinierten Kapitalpufferanforderung nach §10i KWG im dritten Jahr unterschritten.

In der ökonomischen Perspektive verwendet die Bank eine barwertnahe Modellierung der Risikotragfähigkeit. Das Risikodeckungspotential setzt sich dabei aus den aus den regulatorischen Eigenmitteln, den Vorsorgereserven nach §340 f HGB sowie stillen Lasten und Reserven zusammen.
Grundsätzlich ist die maximal tolerierte Auslastung auf 100% beschränkt. Auslastungen über 90% des Gesamtlimits sowie Auslastungen über 100% innerhalb der einzelnen Risikoarten erfordern eine Reaktion des Vorstands.
Die Auslastung des Risikodeckungspotentials zum 30. Juni 2019 betrug 58%, davon entfallen 69% auf das Adressenausfallrisiko, 15% auf das Marktpreisrisiko, 4% auf das operationelle Risiko, 3% auf strategische und Reputationsrisiken sowie 9% auf Modellrisiken.
Für die Überwachung der wesentlichen Adressenausfall- und Marktpreisrisiken werden gängige Modelle verwendet.
Das Adressenausfallrisiko setzt sich für die Quantifizierung im Rahmen der Risikotragfähigkeit aus dem Adressenausfallrisiko im engeren Sinne (i.e.S.) sowie dem Migrationsrisiko zusammen. Die beiden Risikosummen werden addiert.
Die Quantifizierung des Adressenausfallrisikos i.e.S. erfolgt mit den Risikokennzahlen Expected Loss und Unexpected Loss. Der Expected Loss wird auf Basis der Ausfallwahrscheinlichkeiten unter der Berücksichtigung der LGDs (Loss Given Default) ermittelt. Der Unexpected Loss wird mithilfe eines Kreditrisikomodells für ein Konfidenzniveau von 99,9% und einem Zeithorizont von einem Jahr quantifiziert. Die Berechnung basiert auf dem Gordy-Modell, das vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht zur Modellierung der Eigenkapitalunterlegung im Rahmen von Basel II und in der Weiterentwicklung in Basel III herangezogen wird. Das Kreditrisikomodell ermittelt die Beiträge der einzelnen Kreditnehmer und Beteiligungen zum unerwarteten Verlust auf Portfolioebene, die additiv zu einem unerwarteten Verlust des Gesamtportfolios zusammengefasst werden. Dabei werden die (falls vorhanden) externen bzw. internen Ausfallwahrscheinlichkeiten (PDs) und die transaktionsspezifisch festgesetzte Verlustquote (LGD) verwendet. Die Festlegung der übrigen Modellparameter erfolgt in Anlehnung an die Standardvorgaben gemäß Basel III. Neben den Ausfallwahrscheinlichkeiten und Verlustquoten werden auch die Korrelationen der Kontrahenten mit dem systematischen Risikofaktor sowie die Granularität des Portfolios und die Restlaufzeiten berücksichtigt. Zusätzlich wird das Migrationsrisiko des Portfolios für einen Zeithorizont von einem Jahr ermittelt. Dabei finden externe Migrationsmatrizen Anwendung. Mit den so ermittelten erhöhten Ausfallraten erfolgt eine erneute Berechnung des Adressenausfallrisikos mit Hilfe des Gordy-Modells; die Differenz zum Adressenausfallrisiko i. e. S. ergibt die Risikosumme für das Migrationsrisiko.
Das Marktpreisrisiko wird durch Addition der Risikosummen für Kursrisiko, Credit Spread Risiko sowie Zinsänderungsrisiko ermittelt. Es werden hierbei keine Korrelationen berücksichtigt.
Das Kursrisiko wird mithilfe des Value at Risk quantifiziert. Dieser wird sowohl beim Handelsbuch als auch beim Anlagebuch mit einem Konfidenzniveau von 99.9%, einem Betrachtungshorizont von 250 Tagen und einem Lookback von 520 Tagen durch historische Simulation gemessen. Die Überwachung und Regulierung des Kursrisikos orientiert sich an dem Limitsystem, welches sich auf Basis des Risikodeckungspotenzials für das Marktpreisrisiko errechnet.
Das Kursrisiko wird für das Gesamtportfolio wie auch getrennt nach Anlagebuch, Handelsbuch sowie die Fremdwährungsfuture berechnet und limitiert. Darin berücksichtigt werden neben den Wertpapieranlagen, die ein Kursrisiko aufweisen, die offenen Fremdwährungspositionen sowie die Fremdwährungsfuture, die zu Absicherungszwecken gehalten werden.
Die Messung des Zinsänderungsrisikos erfolgt vierteljährlich durch das Risikocontrolling. Hierbei wird die Barwertänderung des Zinsbuches bei ad-hoc Zinsveränderungen von +200 Basispunkten und -200 Basispunkten ermittelt. Die größere negative Veränderung (Minimum 0 EUR) der beiden Zinsänderungen fließt als Risikowert in die Risikotragfähigkeitsberechnung ein.
Als Credit Spread Risiko definiert die Bank die negativen Kurswertänderungen der Anleihen des Eigenbestandes infolge einer Bonitätsverschlechterung von Emittenten, die sich noch nicht im Rating widergespiegelt hat. Zur Ermittlung der Risiken wird der Marktwertverlust der Anleihen bei Änderung des Credit Spreads von einen Basispunkt durch Multiplikation des Markwertes mit der Duration ermittelt. Dieser Wert wird anschließend mit einem bonitätsabhängigen Credit Spread multipliziert. Es erfolgt anschließend keine Portfoliobetrachtung, sondern die Werte werden konservativ addiert.
Zur Überwachung des Liquiditätsrisikos wird von der Abteilung Treasury täglich eine Liquiditätsablaufbilanz erstellt. Die Steuerung erfolgt anhand der Größen "Distance to Illiquidity" (mindestens drei Monate) und einer täglichen "Mindestliquidität" (EUR 20 Mio.). Die Überwachung wird durch das Risikocontrolling vorgenommen. Zusätzlich ist im Liquiditätssteuerungskonzept ein Notfallplan, welchem ein Frühwarnsystem vorgeschaltet ist, definiert.
Die Quantifizierung operationeller Risiken erfolgt vierteljährlich durch das Risikocontrolling in Zusammenarbeit mit den Abteilungsleitern sowie dem Vorstand anhand einer Szenarioanalyse für alle identifizierten operationellen Risiken. Die Szenarien stellen dabei mögliche "bad case"-Szenarien der Risikoart dar und werden hinsichtlich möglicher Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet. Im Zusammenhang mit Aktientransaktionen um den jeweiligen Dividendenstichtag der Jahre 2010-2013 laufen Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln gegen ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der Bank wegen des Anfangsverdachts der Steuerhinterziehung. Daraus könnte sich theoretisch für die Gesellschaft ein signifikanter Aufwand ergeben. Die Varengold Bank und die eingeschalteten externen Sachverständigen messen dem Eintritt dieses Risikos eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit zu.
Das strategische sowie das Reputationsrisiko wird über die Betrachtung von Ertragsrückgängen im Zuge der Risikotragfähigkeit berücksichtigt. Es wird in der ökonomischen Perspektive eine Risikosumme in Höhe von 25% der erwarteten Gewinne angesetzt (Minimum 400 TEUR).
Für das Modellrisiko wird in der Risikotragfähigkeitsbetrachtung eine Risikosumme in Höhe von 10% der ermittelten Risikosummen für Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko und operationellem Risiko angesetzt, mindestens TEUR 400.
Zur Eingrenzung von Konzentrationsrisiken wurden vom Vorstand weitere Limits festgelegt, die fortlaufend überwacht werden.
Alle Maßnahmen der Risikobegrenzung werden grundsätzlich in einem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis durchgeführt, welches die Größe des Instituts, die Kapitalausstattung sowie das besondere Geschäftsmodell in angemessener Weise berücksichtigt.
Die Varengold Bank AG nutzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gezielt ihre Marktchancen und geht die damit einhergehenden Risiken ausschließlich verantwortungsbewusst ein.

Die Varengold Bank setzt ihre vor knapp zwei Jahren neu formulierte Strategie fort und es werden in den beiden Kerngeschäftsfeldern Marketplace Banking und Transaction Banking laufend die Möglichkeiten für Mehrwert schaffende Partnerschaften geprüft. Dabei stellt die Bank sicher, dass sie sich verstärkt auf die Kernkompetenz einer regulierten Bank konzentriert, die für ihre Kunden von grundlegender Bedeutung ist. Sie möchte dadurch einen wirklichen Mehrwert schaffen, Kundennutzen stiften und die Neukundengewinnung weiter steigern.
Die Varengold Bank setzt sich intensiv mit den Entwicklungen des technischen Fortschritts am Finanz- und Kapitalmarkt auseinander. Gepaart mit der technologischen Expertise der FinTechs bzw. sog. Marktplätze im Bereich Marketplace Banking entstehen so zukunftsfähige Banking-Produkte, die das Beste zweier Welten verbinden. Die Kreditversorgung ist dabei zentrales Ankerprodukt zur Kundengewinnung.
Parallel dazu wird die Bank nach wie vor gezielt außenhandelsorientierte Kunden in Nischenmärkten mit Basisprodukten des Transaction Bankings sowie Trade Finance-Produkten versorgen, um sich dort als starke Transaktionsbank zu positionieren. Speziell auch durch den zusätzlichen Ausbau der Niederlassung in Sofia soll der südost-europäische Raum stärker in den Fokus rücken.
Dieses Vorhaben wird gestützt durch die bereits in 2018 deutlich optimierte Corporate Identity mit neuem Corporate Design und verbessertem Außenauftritt. Im Verlauf des Jahres soll auf diesem Grundstein weiter aufgebaut werden, indem unter anderem Social-Media-Kanäle stärker genutzt, Online-Werbemaßnahmen initiiert sowie die aktive Teilnahme an Messen und Fachkonferenzen forciert wird.
Zur Steigerung der Produktivität der Bank wurden im ersten Halbjahr 2019 neue Software-Lösungen eingeführt. Neben einer Plattform zur internen Kommunikation und abteilungsübergreifendem Projektmanagement, wurde auch eine Customer-Relationship-Management-Software implementiert. Diese dient dazu, Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern zentral in einer Datenbank zu archivieren und für viele Anwender zugänglich zu machen. Des Weiteren wurde unter Anwendung des Management-Systems OKR (Objectives and Key Results) ein Effizienzprogramm zur Einführung und Umsetzung eines Prozessdigitalisierungstools in die Wege geleitet.
Der Vorstand bewertet den bisherigen Geschäftsverlauf 2019 als positiv und ist überzeugt, dass die Varengold Bank mit ihrem Geschäftsmodell über ein solides Fundament verfügt und die richtigen Weichen gestellt hat, um den kommenden Anforderungen und den Bedürfnissen der Akteure am Finanzmarkt gerecht zu werden und das Geschäftswachstum voranzutreiben.
Grundsätzlich konzentriert sich die Bank auf Opportunitäten, in denen sie besonders wettbewerbsfähig ist und ihre Position langfristig stärken kann. Die Bank wird sich ergebende Chancen am Markt nutzen, um die langfristige Profitabilität und Rentabilität zu verbessern. Vorhandene Opportunitäten werden dabei mit wirtschaftlicher Disziplin genau analysiert.
Die in diesem Abschnitt enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf Einschätzungen und Schlussfolgerungen seitens der Varengold Bank zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts. Die darin enthaltenen Aussagen stützen sich auf Annahmen und sofern nicht gesondert angegeben, basieren die getätigten Aussagen auf internen Einschätzungen. Die Bank weist ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche auf die Zukunft bezogenen Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten verbunden sind und auf Schlussfolgerungen basieren, die zukünftige Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs der Bank betreffen. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.
Die heutigen globalen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse führen zu einem strukturellen Dynamikverlust und könnten die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft zusätzlichen Bremseffekten aussetzen. Experten rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von rund 3,3% im Jahr 2019. Ursächlich dafür dürften unter anderem, neben einem fortgeschrittenen Konjunkturzyklus, die sich weiter manifestierenden Konflikte im Handelsstreit zwischen den USA und China sein. Die weitere Entwicklung beziehungsweise die potenziellen Auswirkungen für die weltweiten Handelsströme sind nur schwer abzuschätzen und auch eine Ausweitung auf die Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union könnte die Folge sein.
Gleichwohl ist für die meisten Arbeitsmärkte der Eurozone nach wie vor mit sinkenden Arbeitslosenquoten zu rechnen. Für den Jahresdurchschnitt wird zudem eine Inflationsrate von knapp 1,4% erwartet.
Das politische Spannungsfeld verstärkt die Gefahren für die Finanz- und Kapitalmärkte. Der Zinsüberschuss der Banken steht angesichts des bisherigen Niedrigzinsumfelds anhaltend unter Druck, wodurch nicht von einer signifikanten Steigerung der Profitabilität der Banken auszugehen ist. Die fortwährende Niedrigzinspolitik fördert das grundsätzliche Risiko von Fehlallokationen und Blasenbildungen, insbesondere an den Immobilien- und Aktienmärkten.
Das Bankenumfeld verbleibt auch unter dem immer stärker werdenden Druck umfassender Regulierungsverfahren und steigender aufsichtsrechtlicher Anforderungen. Letztendlich ist eben diese Entwicklung des regulatorischen Umfelds als Risikofaktor für Banken zu berücksichtigen, denn neue aufsichtliche Anforderungen wirken zunehmend kostentreibend und ressourcenbindend. Die Banken stehen ohnehin schon seit Jahren unter erheblichem Anpassungs- und Kostendruck in einem wettbewerbsinduzierten Strukturwandel.
Der deutsche Banken- und Finanzdienstleistungssektor ist außerdem durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Darüber hinaus befindet sich das Bankenumfeld seit mehreren Jahren insgesamt in einem von Digitalisierung geprägten Umbruch, woraus neue Herausforderungen für die Banken entstehen. Technikaffine Unternehmen wie FinTechs verfügen über alternative Angebote und Geschäftsmodelle, die traditionelle Bankprozesse in vielen Bereichen reformieren. Aber genau an dieser Stelle positioniert sich die Varengold als Bankpartner, da viele der neuartigen Finanzdienstleister in der Regel nicht über die notwendigen Finanzmittel und regulatorische Grundvoraussetzungen verfügen.
Vorausgesetzt, dass geopolitische Risiken im gesamtwirtschaftlichen Umfeld nicht bedeutend zum Tragen kommen und basierend auf der erfolgreichen Umsetzung der geplanten Geschäftsziele sowie der Steigerung der operationellen Effizienz, wird für 2019 nach wie vor ein bereits prognostiziertes positives Ergebnis vor Steuern (als zentraler finanzieller Leistungsindikator) zwischen EUR 2,8 Mio. und EUR 3,2 Mio. erwartet.
Hamburg, 18. September 2019
Der Vorstand der Varengold Bank AG
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten

Varengold Bank AG
Große Elbstraße 14 22767 Hamburg
T +49.40.66 86 49 0 F +49.40.66 86 49 49
E-Mail: [email protected] http://www.varengold.de
Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten
Dr. Karl-Heinz Lemnitzer (Vorsitzender) Vasil Stefanov Francesco Filia
Amtsgericht Hamburg, HRB 73684
Finanzamt Hamburg, DE247069729
Die Varengold Bank AG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin, Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn; Tel.: 0228 / 4108 – 0) unter der Nummer 109 520 registriert und auf der Internetseite www.bafin.de veröffentlicht.
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Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG) Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG) Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) Anlageverwaltung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 KWG) Depotgeschäft (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 KWG) Eigengeschäft (§32 Abs. 1a KWG) Eigenhandel (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 4 KWG) Einlagengeschäft (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG) Factoring (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG) Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG) Finanzkommissionsgeschäft (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG) Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG) Garantiegeschäft (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 KWG) Kreditgeschäft (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KWG)
Die Varengold Bank AG gehört der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) an.


Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung noch zur Weitergabe in bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Kanada, Japan oder in sonstige Länder, in denen eine solche Verbreitung oder Veröffentlichung rechtswidrig sein könnte, bestimmt.
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Alle Bezeichnungen, die ausschließlich in der männlichen Form verwendet wurden, gelten sinngemäß auch in der weiblichen Form.
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht nur Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sondern sie umfassen auch Aussagen über Annahmen und Erwartungen sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die dem Vorstand der Varengold Bank AG zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichtes zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Der Leser sollte diesen Aussagen daher nicht übermäßig vertrauen, insbesondere nicht im Zusammenhang mit Verträgen oder Investitionsentscheidungen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche auf die Zukunft bezogenen Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten verbunden sind und auf Schlussfolgerungen basieren, die zukünftige Ereignisse außerhalb unseres Einflussbereichs betreffen. Für deren Richtigkeit und Vollständigkeit, beziehungsweise für das tatsächliche Eintreten der gemachten Angaben, können wir daher keine Haftung übernehmen. Der Vorstand übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa eine Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage oder der Wettbewerbssituation, eine drohende Verschlechterung der Ertragslage aus Sonderbelastungen sowie die Verfassung der Finanzmärkte, aus denen die Varengold Bank AG einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt.
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