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Varengold Bank AG

Earnings Release Sep 29, 2014

4534_10-q_2014-09-29_c79fd45d-44d4-4df7-9219-0777ede1c0b1.pdf

Earnings Release

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Zwischenbericht zum 30. Juni 2014

Eckdaten der Varengold Bank AG (HGB)

30.06.2014 30.06.2013 Veränderung
Kennzahlen je Aktie in EUR in EUR in EUR
Handelsergebnis je Aktie -0,51 -0,25 -0,26
Eigenkapital je Aktie 6,19 5,80 0,39
01.01. bis 01.01. bis Veränderung
30.06.2014 30.06.2013
Gewinn- und Verlustrechnung in TEUR in TEUR in TEUR
Zinsergebnis 384 58 326
Provisionsergebnis 673 1.781 -1.108
Nettoergebnis des Handelsbestands 2.915 2.198 717
Sonstiges betriebliches Ergebnis -24 -28 4
Erträge aus Beteiligungen/Wertpapiere 27 76 -49
Verwaltungsaufwendungen 4.870 4.118 752
Abschreibungen und Wertberichtigungen 438 495 -57
Ergebnis vor Steuern -1.333 -529 -804
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -906 -365 -541
30.06.2014 30.06.2013 Veränderung
Bilanz in TEUR in TEUR in TEUR
Bilanzsumme ohne Treuhandvermögen 157.273 11.539 145.734
Eigenkapital 10.962 8.494 2.468
Tier-1-Kapitalquote in %-Punkten 25,2 25,6 -0,4
Mitarbeiter 59 57 2
03. VORBEMERKUNG 8
04. UNTERNEHMENSPROFIL UND GESCHÄFTSFELDER 9 – 11
05. DIE AKTIE UND DEREN WERTENTWICKLUNG 12 – 15
06. HALBJAHRESABSCHLUSS (HGB) 16 – 45
ZWISCHENBILANZ 18 – 19
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 20 – 21
ANHANG 22 – 35
LAGEBERICHT 36 – 43
    1. BRIEF AN DIE AKTIONÄRE 6 7
  • SEGMENTBERICHTERSTATTUNG 44 45

Zentrum zahlreicher Regulierungsvorhaben und -maßnahmen. Experten gehen in diesem Sektor insbesondere von einer zunehmenden Stabilisierung im Kredit- und Einlagengeschäft aus. Insgesamt nahm das Vertrauen der Anleger im Euroraum erfreulicherweise wieder zu. Gleichzeitig wurden auch die Banken aktiver und nahmen mehr Fremdmittel auf als in den außerordentlich schwachen Vorjahreszeiträumen seit der Finanzkrise. Zudem stärkten einige Banken ihre Kapitalausstattung durch die Ausgabe neuer Aktien am Markt. So hat auch die Varengold Bank AG im ersten Quartal ihr strategisches Wachstum mit einer Kapitalmaßnahme untermauert und eine Barkapitalerhöhung aus dem auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15.01.2014 genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts im Umfang von 159.571 auf den Inhaber lautende Stückaktien durchgeführt. Die neuen Aktien wurden mit einem Ausgabebetrag von 20,00 EUR je Aktie bei einem Geschäftspartner platziert und führten zu einem Mittelzufluss in Höhe von 3.191.420,00 EUR.

Während sich in der Sparte Asset Management der negative Trend zu Beginn des Jahres 2014 zunächst fortsetzte, konnte dieser Bereich zum 30.06.2014 einen sehr zufriedenstellenden Ergebnisbeitrag liefern. Einerseits stützen das freundliche Kapitalmarktumfeld und die gestiegenen Börsenkurse die Erträge aus der Verwaltung von Kundengeldern und setzten Anreize für verstärkte Investitionen in riskantere, aber potentiell auch renditeträchtigere Anlageklassen. Andererseits sinkt bei weitgehend ruhigen Märkten tendenziell die Frequenz der Umschichtung von Portfolios, so dass sich die Handelsintensität und somit das Provisionsergebnis der Banken verringert. Die Sparte Capital-Markets-Brokerage hatte monatsweise aufgrund der anhaltend volatilen Handels-

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

rückblickend betrachtet lag das absolute Augenmerk unserer Geschäftsaktivitäten im ersten Halbjahr 2014 nach wie vor auf der strategischen Ausrichtung der Bank als junges Einlagenkreditinstitut. Damit einher gingen Investitionen zur Erweiterung der bestehenden Infrastruktur, der Ausbau des Produktportfolios sowie die Anbindung geeigneter Geschäftspartner; sie alle führten zu einer entsprechenden Belastung aufgrund erheblicher Verwaltungsaufwendungen. Dieses ereignisreiche operative Umfeld der Varengold Bank AG führte im Ergebnis zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -906 TEUR zum 30.06.2014 (1. HJ 2013: -365 TEUR).

Die Progression der Weltwirtschaft hat in der ersten Hälfte des Jahres 2014 erneut zugelegt, was insbesondere in Zentral- und Osteuropa sichtbar wurde. Die Wirtschaftslage der Eurozone, unterstützt durch eine weniger restriktive Fiskalpolitik und hohe Liquiditätsreserven, setzte ihren moderaten Wachstumskurs fort. Auch auf den europäischen Arbeitsmärkten wurden Stabilisierungstendenzen sichtbar und führten zu einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Dynamik war auch an den internationalen Finanzmärkten eine graduelle Verbesserung der Lage erkennbar. Der Euro verlor gegenüber dem Britischen Pfund, dem Japanischen Yen sowie auch dem US-Dollar zur Mitte des Jahres an Wert. Zur Vorbeugung einer Deflation reduzierte die EZB erneut den Leitzins im Rahmen eines Maßnahmenpakets. Der Zinssatz der Einlagen wurde historisch zum ersten Mal auf unter Null gesenkt. Wegen eben dieser Niedrigzinsen war und ist es für die Banken schwierig, die auf der Passivseite zu verbuchenden Mittel rentabel anzulegen.

Die Bankenbranche stand auch weiterhin im

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeitern, Kunden und Kooperationspartnern für ihr Vertrauen und ihre Leistungsbereitschaft, mit dem sie die Varengold Bank AG auf ihrem aktuellen Wachstumskurs als Einlagenkreditinstitut begleiten und die nötigen Impulse liefern. Unsere wichtigsten Charaktereigenschaften sollen dabei nach wie vor Schnelligkeit, Flexibilität und Kreativität sein, durch die wir in der Lage sind, regelmäßig auch über den Tellerrand hinausschauen zu können.

kunden zu attraktiven Zinskonditionen eingeführt. Im August 2014 hat die Varengold Bank AG zudem als eines der wenigen deutschen Kreditinstitute erfolgreich sogenannte CoCo-Bonds (Contingent Convertible Bonds) mit einem Gesamtnennbetrag von 5 Mio. EUR emittiert und diese vollständig bei einem Geschäftspartner platziert. Bei den ausgegebenen CoCo-Bonds handelt es sich um nachrangige Schuldverschreibungen, deren Erträge grundsätzlich als zusätzliches Kernkapital (Tier-1-Kapital) betrachtet werden. aktivitäten unserer Kunden mit deutlich negativen Ergebnissen zu kämpfen. Das Nettoergebnis des Handelsbestands stieg im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 um 717 EUR auf insgesamt 2.915 Mio. EUR. Das Zinsergebnis konnte insbesondere aufgrund der Tätigkeiten in der neuen Sparte Commercial Banking auf 384 TEUR gesteigert werden. In der Sparte Asset Management bleiben weiterhin alternative Investment-Lösungen, Arbitragestrategien, Strukturierungsaufträge und marktneutrale Aktieninvestments die Grundsteine des Produkt-

portfolios. Der Geschäftsbereich Capital-Markets-Brokerage konzentriert sich neben der Betreuung institutioneller Kunden im Wesentlichen auf die Anbindung neuer White Label-Partner. In der Sparte Commercial Banking / Investment Banking werden weiterhin Geschäftsbeziehungen zu in- und ausländischen Unternehmenskunden aufgebaut und die Erweiterung der Produktpalette für Bestandskunden und Neukunden forciert. So wurden bspw. Mitte März 2014 kostenlose Tagesgeldkonten für Privat-

Freie und Hansestadt Hamburg, im September 2014

Der Vorstand der Varengold Bank AG

Yasin Sebastian Qureshi Steffen Fix M. H. Dastmaltchi Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten

VORBEMERKUNG

Die in diesem Halbjahresbericht enthaltenen Kennzahlen sowie der Halbjahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie erläuternden Angaben im Anhang und einem Lagebericht – sind nicht testiert und wurden keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die Varengold Bank AG ist eine deutsche Privatbank mit Hauptsitz in Hamburg und unterhält darüber hinaus Standorte in Dubai und London. Innerhalb der Geschäftsbereiche Asset Management, Capital-Markets-Brokerage, Commercial Banking und Investment Banking bietet die Varengold ihren Kunden und Geschäftspartnern eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen an.

Varengold wurde als Asset-Management-Boutique im Jahr 1995 gegründet und verfolgt seither das Ziel der Bereitstellung individueller sowie leistungsstarker Finanzprodukte. Der große Erfolg im Asset Management forcierte 1998 den Ausbau des arrondierenden Geschäftsfelds Capital-Markets-Brokerage. Über die Varengold Bank AG erhalten die Kunden Zugang zu der weltweit bekannten Handelsplattform Meta-Trader und können den Handel in Forex, CFDs und Rohstoffe auf nur einem Konto vollziehen. Mit dem Erhalt der Lizenz zum Einlagenkreditinstitut im Jahr 2013 wurde das Geschäftsfeld Commercial Banking etabliert, welches weitere Synergien mit den beiden bereits bestehenden hervorbrachte. Im Jahr 2014 erweiterte die Varengold ihr Produktportfolio für Privat- und Geschäftskunden und initiierte im Zuge dessen den Geschäftsbereich Investment Banking.

Die Varengold Bank AG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der Nr. 109 520/100 registriert und seit dem 20. März 2007 im Entry Standard der Deutschen Börse gelistet (Symbol VG8, ISIN DE0005479307, WKN 547930). Die Varengold Bank AG ist zudem an die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) angebunden.

UNTERNEHMENSPROFIL UND GESCHÄFTSFELDER

04

KURZBESCHREIBUNG DER GESCHÄFTSFELDER

Capital-Markets-Brokerage Asset Management

Kurzbeschreibung

Die Varengold Bank AG bietet im Bereich Capital-Markets-Brokerage den Onlinehandel von Forex und CFDs für institutionelle und private Kunden an. Neben den Vorteilen der Kontoführung durch eine deutsche Bank steht die marktführende Tradingplattform mit vollautomatischer, elektronischer Handelsausführung zur Verfügung. Abgerundet wird die Dienstleistung durch ein mehrsprachiges Order- und Support Desk, welches 24 Stunden am Tag erreichbar ist.

Das Asset Management-Team der Varengold betreut hauptsächlich strukturiere Anlagevehikel. Während sich die Gesellschaft seit 2012 mehr und mehr aus dem Bereich Managed Futures zurückgezogen hat, werden wir diesen Markt jedoch auch zukünftig beobachten und unsere Infrastruktur kurzerhand wieder reaktivieren, sollten sich hier entsprechende Geschäftsopportunitäten ergeben. Indessen bleiben bspw. innovative, maßgeschneiderte Alternative Investment Lösungen für den institutionellen Kundenkreis sowie Arbitragestrategien oder Strukturierungsaufträge Bestandteil des Produktportfolios.

Produkte

Forex-Brokerage

Strukturierte Anlagevehikel

Wettbewerbsvorteile

  • CFD-Brokerage
  • White Label Lösungen
  • Brokerage für institutionelle Kunden
  • Institutionelle Accounts
  • Nutzung einer technologisch führenden Handelsliquiditätsstruktur, die mit den weltweit führenden Banken interagiert
  • Marktführende Handelsplattform
  • Höchste Sicherheiten für das Kundenkapital
  • Status einer deutschen Bank
  • Verzinsung von aktiv gehandelten Konten
  • Einlagenschutz bis maximal 100.000 EUR pro Gläubiger
  • Privatkunden
  • Kleine und mittlere Finanzdienstleister
  • Kundenstruktur Broker
  • Banken als White Label Kunden
  • Kommissionen pro Transaktion
  • Spreads
  • Swaps für tagesübergreifende, offene Transaktionen

  • Langjährige Expertise mit ausschließlichem Fokus auf Alternative Investments

  • Tiefes Verständnis für die Eigenschaften und das Marktverhalten
  • Internationales Netzwerk dank langjährigem Varengold Monitoring

  • Innovative Produktlösungen eingebettet in deutsche Rechtsstrukturen

  • Institutionelle Investoren und Fonds
  • HNWIs / Vermögende Privatpersonen
  • Vermögensverwaltungsgebühren
  • Gewinnbeteiligungen
  • Beratungsvergütungen

Commercial Banking Investment Banking

Kurzbeschreibung

Im Bereich Commercial Banking präsentiert sich die Varengold Bank AG als globaler Partner, der individualisierte Produkte und Lösungen für anspruchsvolle Kunden und Investoren bietet. Unseren Geschäftspartnern die Möglichkeit zu geben, mit Hilfe unserer Produkte und Lösungen, Transaktionen und Handelsaktivitäten über Ländergrenzen hinweg abzuwickeln, sehen wir nicht als eine an uns gestellte Anforderung, sondern als Teil unseres Selbstverständnisses.

Ihre langjährige Erfahrung an den globalen Finanzmärkten verbindet die Varengold im Bereich Investment Banking mit innovativen Beratungsansätzen, die es internationalen Geschäftspartnern ermöglichen, alte Wege zu festigen und neue Wege erfolgreich einzuschlagen – der strategische Geschäftserfolg unserer Kunden steht für uns dabei stets an erster Stelle.

Produkte

  • Internationaler Zahlungsverkehr
  • Lombardkredite

  • Bankgarantien

  • Einlagenkonten
  • Strukturierte Finanzierungen
  • Trade Finance

  • Equity Execution

  • Equity- und Equity-linked-Transaktionen
  • Unternehmensfinanzierungen

DIE AKTIE UND DEREN WERTENTWICKLUNG

Die Aktie der Gesellschaft (WKN: 547930) ist seit dem 20. März 2007 an der Frankfurter Börse im Freiverkehr / Entry Standard gelistet. Zudem wird die Aktie an der Stuttgarter, Berliner und Düsseldorfer Börse sowie im elektronischen Handelssystem XETRA gehandelt.

WICHTIGE ECKDATEN (STAND 31.08.2014)

Aktie Varengold Bank AG
WKN 547930
ISIN DE0005479307
Börsenkürzel VG8
Reuterskürzel VG8G.DE
Börsengang 20. März 2007
Marktsegment Freiverkehr
Transparenzlevel Entry Standard
Aktienart (Gattung) Nennwertlose Inhaber-Stammaktien
Anzahl der Aktien 1.771.405 Aktien
Höhe des Grundkapitals 1.771.405 EUR
Designated Sponsor Close Brother Seydler Bank AG

AKTIONÄRSSTRUKTUR (STAND 31.08.2014)

Anteil am Grundkapital
Institutionelle Investoren und Geschäftspartner Ca. 70 %
Privatinvestoren und Streubesitz Ca. 30 %

RAHMENBEDINGUNGEN UND ENTWICKLUNG

Die Aktienkurse legten in den großen Industrieländern trotz des bereits hohen Kursniveaus erneut zu. An den Aktienmärkten der Schwellen- und Entwicklungsländer gab es hingegen spürbare Schwankungen. Aktienseitig entwickelte sich insbesondere das zweite Quartal 2014 sehr stark in Richtung der Emissionen, während die Handelsvolumina hingegen annähernd dem Vorjahresniveau glichen. Trotz dem anhaltenden Aufwärtstrend an den internationalen Märkten mit Rekordhochs einiger Leitindizes verbuchten die Börsen insgesamt jedoch nur leichte Zugewinne zur Mitte des Jahres 2014. Im Fokus der Anleger selbst standen dabei nach wie vor die globale Wirtschaftsentwicklung sowie die Zinspolitik der weltweiten Notenbanken. Positiven Einfluss auf die Entwicklung hatten dabei die konjunkturell steigenden Unternehmensgewinne sowie die hohe Liquidität in dem aktuellen Niedrigzinsumfeld. Der Dow Jones stieg in den vergangenen Monaten um 2,2 % und der DAX verzeichnete einen Anstieg von rund 2,4 %, während sich der japanische Nikkei ebenfalls um 2,0 % erhöhte. Angesichts der Bekenntnisse wichtiger Notenbanken zu einem zunächst noch anhaltend niedrigen Zinsniveau dürfte die Risikoneigung vieler Anleger weiter ansteigen. Die Aktienmärkte stehen allerdings voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 im Spannungsfeld zwischen der weiterhin aufstrebenden Konjunktur und ersten Anzeichen für einen mittelfristigen Rückzug der Notenbanken aus der bisherigen ultralockeren Geldpolitik in den USA. Die Aktie der Varengold Bank AG verzeichnete in der ersten Hälfte des Jahres 2014 zunächst einen nahezu anhaltend positiven Verlauf mit einem Anstieg von 8,00 EUR zum Jahresbeginn auf bisweilen 14,48 EUR zur Jahresmitte. Das Handelsergebnis je Aktie sank von -0,25 EUR im Vergleichszeitraum des Jahres 2013 auf -0,51 EUR zum Stichtag 30.06.2014. Das Eigenkapital je Aktie ist im Vorjahresvergleich um 0,39 EUR auf 6,19 EUR (30.06.2013: 5,80 EUR) gestiegen. Der durchschnittliche Aktienkurs laut Xetra stieg im Verhältnis zum ersten Halbjahr 2013 deutlich von 5,28 EUR auf 10,38 EUR bei einer gehandelten Aktienanzahl von 248.282 Stück im ersten Halbjahr 2014 (30.06.2013: 102.326 Stück). Das Durchschnitts-Volumen laut Xetra lag bei 1.986 Stück. Der Tiefstwert lag in den ersten sechs Monaten diesen Jahres bei 8,00 EUR am 02.01.2014, während der Höchstwert mit 14,48 EUR am 11.06.2014 signifikant höher war. Die Aktie verzeichnete unterdessen im Monat Juli einen starken Verlust und fiel innerhalb von drei Wochen auf den Aktienwert zu Jahresbeginn 2014 zurück. Seither verharrt der Wert der Varengold-Aktie auf nahezu gleichbleibendem Niveau zwischen 7,75 EUR und 8,30 EUR.

KURSHISTORIE DER VARENGOLD AKTIE 2010 – 2014

HALBJAHRESABSCHLUSS (HGB)

06

nach Handelsgesetzbuch (HGB)

zum 30. Juni 2014

Varengold Bank AG Große Elbstraße 27

22767 Hamburg

ZWISCHENBILANZ 18 – 19 LAGEBERICHT 36 – 43
A. Lage der Gesellschaft 36 – 41
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 20 – 21 1. Vermögenslage 37
2. Finanzlage 38
ANHANG
1. Allgemeine Angaben
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
3. Währungsumrechnung
4. Erläuterungen zur Bilanz
4.1 Postenübergreifende Angaben
4.2 Postenindividuelle Angaben
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
5.1 Zinsergebnis
5.2 Laufende Erträge aus Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren
5.3 Provisionserträge/-aufwendungen
5.4 Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands
5.5 Sonstige betriebliche Erträge
5.6 Personalaufwendungen
5.7 Andere Verwaltungsaufwendungen
6. Sonstige Angaben
6.1 Organe
6.2 Mitarbeiter
6.3 Mitgliedschaften
6.4 Offenlegungsbericht
22 – 35
22
22
23
24 – 31
24
25
31 – 32
31
31
31
32
32
32
32
33 – 35
33
34
34
34
3. Ertragslage
B. Risiken
C. Chancen der Varengold Bank AG
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
40
41 – 42
42 – 43
44 – 45
6.5 Unwiderrufliche Kreditzusagen und sonstige finanzielle Verpflichtungen 34
6.6 Deutscher Corporate Governance Kodex 34
Aktiva Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 1.892,07 4,2
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 6.027.648,46 0,0
6.029.540,53 4,2
- darunter: bei der Deutschen Bundesbank:
6.027,6 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR)
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 26.872.184,06 1.964,5
b) andere Forderungen 610.462,46 110,5
27.482.646,52 2.075,0
3. Forderungen an Kunden 10.069.492,53 2.103,5
- darunter: an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-
verhältnis besteht: 433,4 TEUR (im Vorjahr: 858,3 TEUR)
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 445.882,21 0,0
a) Anleihen und Schuldverschreibungen
aa) von öffentlichen Emittenten 87.420.684,25 0,0
- darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank:
86.891,7 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR)
ab) von anderen Emittenten 1.500.000,00 0,0
88.920.684,25 0,0
5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 858.299,25 445,9
5a. Handelsbestand 8.499.325,61 3.579,8
6. Beteiligungen 450.537,53 356,2
7. Treuhandvermögen 77.615,18 26.429,0
8. Immaterielle Anlagewerte
a) Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs 0,0 83,9
b) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche 143.903,06 332,2
Rechte und Werte
c) entgeltlich erworbene Konzessionen 650.057,26 881,1
793.960,32 1.297,2
9. Sachanlagen 456.635,60 475,7
10. Sonstige Vermögensgegenstände 6.772.031,16 87,1
11. Rechnungsabgrenzungsposten 3.896.611,04 89,7
12. Aktive latente Steuern 3.043.621,49 1.024,7
Summe Aktiva 157.351.001,01 37.968,0
Passiva Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten
a) täglich fällig 3.052,57 0,0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 137.590.270,50 1.287,1
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 5.005.112,85 0,0
142.595.383,35 1.287,1
2b. Handelsbestand 1.186.921,76 443,0
3. Treuhandverbindlichkeiten 77.615,18 26.429,0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 900.280,79 547,7
5. Rechnungsabgrenzungsposten 72.292,50 0,0
6. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 694.011,46 251,5
7. Fonds für allgemeine Bankrisiken 859.448,88 515,5
- darunter: Zuführungen nach § 340 e Abs. 4 HGB:
0,0 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR)
8. Eigenkapital
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
6. Rückstellungen
- darunter: Zuführungen nach § 340 e Abs. 4 HGB:
0,0 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR)
8. Eigenkapital
10.961.994,52 8.494,2
e) Jahresfehlbetrag -906.468,68 -364,6
d) Verlustvortrag -5.476.210,60 -1.795,5
c) Gewinnrücklagen 18.400,00 18,4
b) Kapitalrücklage 15.554.868,80 9.170,5
a) gezeichnetes Kapital 1.771.405,00 1.465,4

Summe Passiva 157.351.001,01 37.968,0

Varengold Bank AG, Hamburg

ZWISCHENBILANZ ZUM 30. JUNI 2014

Varengold Bank AG, Hamburg

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

für die Zeit vom 01. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2014

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 206.357,34 129,4
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 600.285,99 0,0
806.643,33 129,4
2. Zinsaufwendungen -422.573,18 -71,6
384.070,15 57,8
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren 26.937,65 75,9
4. Provisionserträge 737.466,17 1.797,7
5. Provisionsaufwendungen -64.463,38 -17,1
673.002,79 1.780,6
6. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands
a) Ertrag des Handelsbestands 4.873.458,88 4.631,5
b) Aufwand des Handelsbestands -1.958.566,38 -2.433,7
- darunter Zuführungen nach § 340e Abs. 4 HGB 2.914.892,50 2.197,8
0,0 TEUR (Vorjahr: 0,0 TEUR)
7. Sonstige betriebliche Erträge 60.675,35 33,0
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -2.069.983,78 -1.798,2
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen -210.958,22 -210,9
für Altersversorgung und für Unterstützung
- darunter: für Altersversorgung: -2.280.942,00 2.009,1
1,4 TEUR (Vorjahr: 1,7 TEUR)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -2.589.499,08 -2.108,7
-4.870.441,08 -4.117,8
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf immaterielle Anlagewerte und
Sachanlagen -308.976,30 -425,5
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -84.226,99 -61,1
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere
sowie Zuführungen zu Rückstellungen im
Kreditgeschäft -14.216,76 -14,4
    1. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
    1. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen, Anteile an verbundenen
Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelte Wertpapiere -148.496,49 -61,7
13. Erträge aus Zuschreibungen zu
Beteiligungen, Anteilen an verbundenen
Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Werten 33.714,91 6,6
-114.781,58 -55,1
14. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -1.333.064,27 -528,8
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 427.931,59 165,8
16. Sonstige Steuern -1.336,00 -1,6
426.595,59 164,2
17. Jahresfehlbetrag -906.468,68 -364,6

Anhang für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2014

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes(AktG) sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Zur besseren Übersicht wurde von der Angabe nicht belegter Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 8 HGB abgesehen.

Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen und in den Jahren 2010 bis 2012 Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Im Geschäftsjahr 2013 sowie im laufenden Geschäftsjahr 2014 erfolgten keine weiteren Aktivierungen. Die Abschreibungen für sämtliche selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 94) sind unter "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen" ausgewiesen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden jeweils über vier Jahre abgeschrieben. Die Aktivierung dieser Bilanzierungshilfen unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB gliedert sich wie folgt auf:

Buchwert passive latente Steuern Sperrbetrag
TEUR TEUR TEUR
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 147 47 100
Aktive latente Steuern 3.091
Summe 3.191

Passive latente Steuern ergeben sich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Dem stehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 3.091 aus steuerlichen Verlustvorträgen und vorgenommenen Teilwertabschreibungen bei nicht dauerhafter Wertminderung gegenüber. Die aktivierten latenten Steuern unterliegen der Ausschüttungssperre. Der Vorstand geht von der vollständigen Nutzung des steuerlichen Verlustvortrages in Höhe von TEUR 9.487 zur Körperschaftsteuer und TEUR 9.664 zur Gewerbesteuer in den nächsten fünf Jahren aus. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,275 % zu Grunde gelegt.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Zentralnotenbanken sind zu Nennwerten bilanziert.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wird möglichen Adressenausfallrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Die Schuldverschreibungen und die anderen festverzinslichen Wertpapiere sowie die Aktien und die anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Nach § 340e Absatz 3 Satz 1 HGB werden Finanzinstrumente des Handelsbestands zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet. In dieser Position (aktivisch und passivisch) werden alle zum Stichtag offenen Handelspositionen zu Marktwerten bewertet und erfasst.

Der beizulegende Zeitwert entspricht gemäß § 255 Absatz 4 Satz 1 HGB dem Marktpreis der Finanzinstrumente, da für alle Positionen der Varengold Bank AG ein aktiver Markt besteht.

ANHANG Der Risikoabschlag wird nach der Value at Risk Methode mit einem Konfidenzniveau von 99 %, einer Haltedauer von einem Tag und einem Beobachtungszeitraum von 260 Tagen mit einer historischen Simulation ermittelt. Die Berechnung des Value at Risk ist identisch mit der für interne Zwecke der Risikoüberwachung gemäß MaRisk eingesetzten Methode. Per 30. Juni 2014 wurde der Risikoabschlag auf TEUR 99 angepasst und in Höhe von TEUR 52 ein Aufwand im Handelsergebnis nach § 340c Absatz 1 HGB erfasst.

Die Beteiligungen sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten abzüglich vorgenommener Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Bewertung der aus Kundengeldern resultierenden Treuhandverbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag, der dem Nennwert der insbesondere bei Brokern sowie Kreditinstituten als Sicherheitsleistungen gehaltenen Vermögensgegenstände entspricht. Die Kundengelder werden in einer gesonderten Buchführung erfasst.

Entgeltlich erworbene Software wird unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesen und wie die Sachanlagen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden stets die steuerlichen AfA-Sätze (Absetzung für Abnutzung) zugrunde gelegt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 Abs. 1 HGB handelt es sich im Wesentlichen um ein abgegrenztes Agio aufgrund des Kaufs von Schuldverschreibungen zu einem Kurswert, der über dem Nennwert liegt (TEUR 3.440).

Des Weiteren werden voraus bezahlte Versicherungen, Seminare, Mieten und Beiträge ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten (im Voraus erhaltene Zinsen) werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB gebildet.

Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Sämtliche Rückstellungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Nach § 340e Absatz 4 Satz 1 HGB sind in der Bilanz dem Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" nach § 340g HGB in jedem Geschäftsjahr ein Betrag, der mindestens 10 vom Hundert der Nettoerträge des Handelsbestands entspricht, zuzuführen und dort gesondert auszuweisen. Nach § 340e Absatz 4 Satz 2 Nr. 2 HGB erfolgt die Zuführung zum Sonderposten solange bis der Sonderposten eine Höhe von 50 vom Hundert des Durchschnitts der letzten fünf jährlichen Nettoerträge des Handelsbestandes (einschließlich eines Nettoertrags des Handelsbestands des Berichtsjahres) nach Risikoabschlag erreicht. Die Zuführung zum Sonderposten erfolgt zum Bilanzstichtag am Ende des Geschäftsjahres.

Die unwiderruflichen Kreditzusagen und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

Die Beträge sind in TEUR angegeben.

3. Währungsumrechnung

Die unter "Provisionserträge" sowie "Nettoertrag des Handelsbestands" und "Nettoaufwand des Handelsbestands" aufgeführten Beträge fallen zu einem nicht unwesentlichen Teil in den ausländischen Währungen US-Dollar (USD), Schweizer Franken (SFR), Britische Pfund (GBP), Japanische Yen (JPY), Arabische Dirham (AED) und Kanadische Dollar (CAD) an. Unterjährig gehen zahlungsmäßig abgewickelte Erträge mit den jeweiligen Tageskursen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein. Daraus resultierende Fremdwährungsguthaben werden gemäß § 256a HGB zum Stichtag mit den folgenden Stichtagskursen in Euro umgerechnet:

1 EUR = USD 1,3651
1 EUR = SFR 1,2155
1 EUR = GBP 0,8012
1 EUR = JPY 138,36
1 EUR = AED 5,0136
1 EUR = CAD 1,4580

Verluste oder Gewinne aus der Währungsumrechnung werden gemäß § 340h HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt und im Zinsergebnis ausgewiesen.

Zum 30. Juni 2014 lauten die folgenden Bilanzposten auf Fremdwährungen:

Bilanzposten 30.06.2014 30.06.2013
TEUR TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 8.227 780
Forderungen an Kunden 3.849 93
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 153
Treuhandvermögen 28 7.557
Sonstige Vermögensgegenstände 142 68
Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) 332 20
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3 0
Treuhandverbindlichkeiten 28 7.557
Sonstige Verbindlichkeiten 179 130
Rechnungsabgrenzungsposten (passiv) 18 0
Rückstellungen 159 0

Wertänderungen des zum Stichtagskurs umgerechneten Treuhandvermögens gehen zu Gunsten bzw. zu Lasten der Treugeber.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Postenübergreifende Angaben

4.1.1 Beziehungen zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und zu Aktionären

30.06.2014 30.06.2013
TEUR TEUR
Forderungen an Kunden 10.069 2.104
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 433 858
davon gegenüber Aktionären 432 830

Bei den davon-Positionen handelt sich um Forderungen gegen die Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen (TEUR 1) und gegen die Hanseatic Brokerhouse Securities AG (TEUR 432).

Sonstige Verbindlichkeiten 900 548
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 182 0
davon gegenüber Aktionären 0 0

Bei den davon-Positionen handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Hanseatic Brokerhouse Financial Services GmbH, einer 100%-Tochtergesellschaft der Hanseatic Brokerhouse Securities AG.

4.1.2 Restlaufzeitengliederung

30.06.2014 30.06.2013
TEUR TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 27.482 2.075
bis drei Monate 27.482 2.075
Forderungen an Kunden 10.069 2.104
bis drei Monate 5.305 575
mehr als drei Monate bis ein Jahr 3.094 169
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 1.608 1.239
mehr als fünf Jahre 62 121
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3 0
bis drei Monate 3 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 142.595 1.287
bis drei Monate 142.595 1.287

Bis auf Forderungen an Kunden aus dem Kreditgeschäft in Höhe von 3,3 Mio. USD (Laufzeit mehr als drei Monate bis zu einem Jahr) sind

Die Forderungen an Kunden bestehen zu großen Teilen aus Provisionen sowie aus Darlehensforderungen. Die Verbindlichkeiten sind die

Anschaffungskosten Nominalwert Zinsforderungen Agio
TEUR TEUR TEUR TEUR
Staatsanleihen verschiedener Länder
Spanien 38.747 37.500 293 1.255
Italien 32.933 31.500 100 1.443
Slowenien 5.074 5.000 19 74
Frankreich 4.265 4.000 18 265
Irland 8.530 8.000 69 530
sonst. Schuldverschreibungen 2.492 2.410 31 82
Summe 92.041 88.410 529 3.649

Zum Stichtag bestehen stille Reserven in Höhe von TEUR 726.

4.2.3 Beteiligungen

Die Varengold Bank AG hält folgenden nicht börsennotierten Anteilsbesitz:

Gesellschaft Beteiligungsquote Buchwert Eigenkapital Ergebnis
% 31.12.2013 2013
TEUR TEUR TEUR
Hanseatic Brokerhouse
Securities AG, Hamburg
100,00 59 14*) -392**)
Varengold Investmentaktiengesell
schaft mit Teilgesellschaftsvermö
gen, Hamburg
48,99 190 320***) -21****)
Lava Trading Ltd., Valletta, Malta 49,79 11 10 -10
Belagio Ltd., RAK Free Trade Zone 65,00 156 4 -56
Goldfinch International BV, Baarn,
Niederlande
5,00 35 - -

*)vorläufiges Eigenkapital zum 31. Dezember 2013

**)vorläufiger Bilanzverlust zum 31. Dezember 2013

***)Gesellschaftsvermögen zum 30. November 2013 (abweichendes Wirtschaftsjahr)

****)Ergebnis zum 30.November 2013 (abweichendes Wirtschaftsjahr)

Die Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen hat ausschließlich für das Teilgesellschaftsvermögen Varengold Enhanced Fund Unternehmensaktien ausgegeben. Das Kapital dieses Teilgesellschaftsvermögens beträgt zum 30. November 2013 TEUR 320. Gegenüber diesem Teilgesellschaftsvermögen kann die Varengold Bank AG Ansprüche geltend machen.

Die Hanseatic Brokerhouse Securities AG hält zum Bilanzstichtag eine Beteiligung an der Varengold Bank AG in Höhe von 2,94 %.

4.2.4 Brutto-Anlagenspiegel

Anschaffungskosten Abschreibungen Restbuchwerte
Zugänge Abgänge/
Umglieder.
kumuliert Zugänge Abgänge
01.01.2014 2014
TEUR
2014
TEUR
TEUR 2014
TEUR
2014
TEUR
30.06.2014
TEUR
31.12.2013
TEUR
Schuldverschrei
bungen und ande
re festverzinsliche
Wertpapiere
19.188 69.732 0 0 0 0 88.921 19.188
Aktien und andere
nicht festverzinsli
che Wertpapiere
1.247 4 156 237 148 8 858 1.150
Beteiligungen 583 131 133 130 -34 133 451 286
Immaterielle Anla
gewerte
4.282 117 0 3.596 235 0 803 921
Aufwendungen für
die Ingang setzung
und Erweiterung
des Geschäftsbe
triebs
1.639 0 0 1.639 0 0 0 0
Summe 26.638 70.095 289 4.955 423 141 91.489 21.965
Sachanlagen 1.338 111 0 992 74 0 457 420
Entgeltlich erwor
bene Konzessio
nen, gewerbliche
Schutzrechte und
ähnliche Rechte
und Werte sowie
Lizenzen an sol
chen Rechten und
Werten
1.884 117 0 1.345 141 0 656 680
Selbst geschaffe
ne gewerbliche
Schutzrechte und
ähnliche Rechte
und Werte
759 0 0 612 94 0 147 241

Die immateriellen Anlagewerte bestehen im Wesentlichen aus entgeltlich erworbener Software sowie Konzessionen und gewerblichen Schutzrechten. Die Sachanlagen entfallen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschließlich Mietereinbauten).

Die Zugänge im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 betreffen im Wesentlichen Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere und in neue Beteiligungen.

Die Abschreibungen stiegen im Vergleich bei den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren von TEUR 34 auf TEUR 148. Im Gegenzug sanken die Abschreibungen bei den immateriellen Anlagewerten von TEUR 349 auf TEUR 235.

4.2.5 Handelsbestand

Der Handelsbestand setzt sich ausschließlich aus derivativen Finanzinstrumenten zusammen.

ktiva
oabschlag
delsbestand Funds
delsbestand Derivate
delsbestand Swaps
delsbestand Aktiva CFD
delsbestand Aktiva FX
Summe 8.499 3.580
Risikoabschlag -99 -74
Handelsbestand Funds 2.151 0
Handelsbestand Derivate 1.999 0
Handelsbestand Swaps 0 700
Handelsbestand Aktiva CFD 2.951 1.387
Handelsbestand Aktiva FX 1.497 1.567
Aktiva 30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Passiva 30.06.2014 30.06.2013
TEUR TEUR
Handelsbestand Passiva FX 199 272
Handelsbestand Passiva CFD 988 171
Summe 1.187 443

Nach § 340e Absatz 3 Satz 1 HGB werden Finanzinstrumente des Handelsbestands zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet. In dieser Position (aktivisch und passivisch) werden alle zum Stichtag offenen Handelspositionen zu Marktwerten bewertet und erfasst.

Der beizulegende Zeitwert entspricht gemäß § 255 Absatz 4 Satz 1 HGB dem Marktpreis der Finanzinstrumente, da für alle Positionen der Varengold Bank AG ein aktiver Markt besteht.

4.2.6 Treuhandvermögen und -verbindlichkeiten

Das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten beinhalten die im Rahmen der Kommissionsvereinbarungen gehaltenen Kundengelder.

Die treuhänderisch verwalteten Kundengelder werden in Abhängigkeit der jeweils eingegangenen Geschäfte in Euro und in US-Dollar gehalten.

Die starke Reduzierung des Treuhandvermögens und der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte auf Grund der Erteilung der Lizenz zum Einlagenkreditinstitut im Juni 2013 und dem damit verbundenen Ausweis der Kundengelder in der korrespondierenden Position Verbindlichkeiten gegenüber Kunden.

Das Treuhandvermögen gliedert sich in folgende Aktivposten:

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 78 26.429

Die Treuhandverbindlichkeiten gliedern sich in folgende Passivposten:

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 78 26.429

Das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten entfallen ausschließlich auf das Segment Capital-Markets-Brokerage.

4.2.7 Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten beinhaltet Forderungen aus dem internen Geldtransfer (TEUR 5.209), Forderungen aus Steuerabzügen (TEUR 813), Forderungen an Nachweisvermittler (TEUR 219), Forderungen an Kunden aus Bonusprogrammen (TEUR 189), Forderungen aus Zinsen aus den festverzinslichen Wertpapieren (TEUR 238), Forderungen aus gezahlten Kautionen (TEUR 65) sowie Forderungen gegenüber Personal (TEUR 19) und eine Forderung aus Einzahlungen auf ein Testkonto bei Interactive Brokers (TEUR 20).

4.2.8 Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden auf folgende Posten zum 30. Juni 2014 gebildet:

Handelsbilanz Steuerbilanz Differenz Steuersatz aktive latente passive latente
Steuern Steuern
EUR EUR EUR % EUR EUR
Verlustvortrag
- Körperschaftssteuer 0 9.486.532 -9.486.532 15,825 1.501.244
- Gewerbesteuer 0 9.663.577 -9.663.577 16,450 1.589.658
selbst geschaffene
Saldo aktive/passive
3.043.621
Saldo aktive/passive
latent Steuern
3.090.999 47.378
Aktien / Wertpapiere 858.299 858.600 -301 32,275 97
selbst geschaffene
immaterielle Anlagewerte
146.794 0 146.794 32,275 47.378

Der Steuersatz von 32,275 % setzt sich aus Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (0,825 %) und Gewerbesteuer (16,45 %) zusammen.

Der Aktivierung der latenten Steueransprüche liegt eine Business-Planung unter Berücksichtigung einer substanziellen Kapitalerhöhung zugrunde, nach der die steuerliche Verlustverrechnung innerhalb des Prognosezeitraumes 2014 bis 2018 erwartet wird.

4.2.9 Sonstige Verbindlichkeiten

In dieser Position sind im Wesentlichen ausstehende Provisionszahlungen an Kooperationspartner für die Erbringung von Dienstleistungen in Höhe von TEUR 318 (30.06.2013: TEUR 352) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 567 471
Verbindlichkeiten aus Bonusprogrammen 189 0
Interner Geldtransfer 74 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3 4
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 0 0
Verbindlichkeiten Lohnsteuer 64 66
Verbindlichkeiten soziale Sicherheit 1 2
Verbindlichkeiten Umsatzsteuer laufendes Jahr 2 5
Summe 900 548

4.2.10 Andere Rückstellungen

Dieser Posten gliedert sich wie folgt:

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) 22 0
Urlaubsrückstellung 43 43
Ausstehende Rechnungen für EDV-Leistungen 36 22
Abschlusserstellungs- und Prüfungskosten 26 19
Hauptversammlung 32 50
Archivierungskosten 3 3
Berufsgenossenschaft 0 0
Rückstellung für die BaFin 37 19
DATEV-Kosten 1 0
Prime BrokerageFees 19 11
Rechts- und Beratungskosten 122 60
Kulanzzahlungen 20 20
Provisionen 138 4
Handelsaufwand 158 0
Zinsaufwand 16 0
Fremdleistungen 15 0
Mieten / Leasing 6 0
Summe 694 251

4.2.11 Fonds für allgemeine Bankrisiken

Nach § 340e Absatz 4 Satz 1 HGB sind in der Bilanz dem Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" nach § 340g HGB in jedem Geschäftsjahr ein Betrag, der mindestens 10 vom Hundert der Nettoerträge des Handelsbestands entspricht, zuzuführen und dort gesondert auszuweisen. Nach § 340e Absatz 4 Satz 2 Nr. 2 HGB erfolgt die Zuführung zum Sonderposten solange bis der Sonderposten eine Höhe von 50 vom Hundert des Durchschnitts der letzten fünf jährlichen Nettoerträge des Handelsbestandes (einschließlich eines Nettoertrags des Handelsbestands des Berichtsjahres) nach Risikoabschlag erreicht. Die Zuführung zum Sonderposten erfolgt zum Bilanzstichtag am Ende des Geschäftsjahres.

4.2.12 Eigenkapital

Das voll eingezahlte Grundkapital (TEUR 1.771) ist eingeteilt in 1.771.405 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Die Kapitalrücklage (TEUR 15.555) stammt hauptsächlich (TEUR 5.371) aus der im ersten Halbjahr 2012 erfolgten Kapitalerhöhung sowie aus den Kapitalerhöhungen im zweiten Halbjahr 2013 (TEUR 3.352) und im ersten Halbjahr 2014 (TEUR 3.032). In 2012 wurden 133.100 neue Aktien mit einem Agio von EUR 40,35 je Aktie ausgegeben, in 2013 erfolgte die Ausgabe von 146.397 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 22,90 je Aktie sowie in 2014 die Ausgabe von 159.571 neuen Aktien mit einem Agio von EUR 19,00 je Aktie.

Gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 15. Januar 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 15. Juli 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 161.183,00 durch Ausgabe von bis zu insgesamt 161.183 neuen auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit anteiligem Betrag des Grundkapitals von jeweils EUR 1,00 gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen. Auf Grundlage dieser Beschlussfassung erfolgte im ersten Halbjahr 2014 die Ausgabe von 159.571 auf den Inhaber lautende Stückaktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre.

Gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 8. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 7. August 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals auf den Inhaber und/oder den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Wandelgenussrechte, Optionsgenussrechte, Genussrechte und/oder Gewinnschuldverschreibungen (nachstehend "Instrumente" genannt) im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 5.000.000,00 mit einer Laufzeit von längstens 15 Jahren zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von Finanzinstrumenten Wandlungs- bzw. Optionsrechte auf neue auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von bis zu insgesamt EUR 586.174,00 nach näherer Maßgabe der Instrumente zu gewähren. Die Ausgabe der Instrumente kann gegen Bar- und/oder Sachleistungen erfolgen. Zur Bedienung der Instrumente wurde das Grundkapital mit Beschluss der Hauptversammlung vom 8. August 2012 um bis zu EUR 586.174,00 durch Ausgabe von bis zu 586.174 auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) zum Zwecke der Gewährung von Aktienbezugsrechten bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012 I).

Gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 8. August 2012 besteht in § 4 Absatz 8 der Satzung der Gesellschaft ein weiteres Bedingtes Kapital. Das Grundkapital ist um bis zu EUR 140.000,00 durch Ausgabe von bis zu 140.000 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) bedingt erhöht ("Bedingtes Kapital 2012 II"). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2012 ("AOP 2012") in der Zeit bis zum 8. August 2017 (einschließlich) von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien oder einen Barausgleich gewährt. Die neuen Aktien nehmen von dem Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil. Das AOP 2012 dient als zielgerichteter Leistungsanreiz (sogenannte Incentivierung) der Programmteilnehmer und soll gleichzeitig eine Bindungswirkung der Teilnehmer an die Gesellschaft erreichen.

Im Rahmen des AOP 2012 dürfen insgesamt bis zu Stück 95.000 Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie weitere insgesamt bis zu Stück 45.000 Aktienoptionen an ausgewählte Führungskräfte und sonstige Leistungsträger der Gesellschaft ("Programmteilnehmer") ausgegeben werden. Jede Aktienoption gewährt das Recht auf den Bezug von je einer Varengold Bank AG Aktie gegen Zahlung des Ausübungspreises. Der Ausübungspreis für eine Varengold Aktie, also der bei Erwerb einer Aktie infolge der Ausübung eines Aktienoptionsrechts zu zahlende Preis, entspricht dem arithmetischen Mittel der Schlusskurse der Varengold Aktie im Xetra-Handel an den vorangegangenen dreißig Börsenhandelstagen vor Ausgabe der jeweiligen Aktienoption ("Basispreis").

Die Ausgabe der Optionen erfolgt in mindestens drei Jahrestranchen, wobei keine Tranche mehr als 50% des Gesamtvolumens umfassen darf. Der Erwerbszeitraum beträgt 40 Werktage nach Zugang des Erwerbsangebots. Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können erstmals nach Ablauf einer Wartezeit von mindestens vier Jahren nach deren Ausgabe ausgeübt werden. Die Ausübung der Bezugsrechte ist innerhalb von sieben Jahren nach der Ausgabe der Aktienoption außerhalb der Ausübungssperrfristen möglich und setzt voraus, dass der Kurs der Varengold Aktie im Xetra-Handel an den letzten 30 Börsenhandelstagen vor dem Tag der Ausübung des Bezugsrechts den Basispreis um mindestens 30% übersteigt.

Der Aufsichtsrat hat auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung an die amtierenden Vorstände Yasin Sebastian Qureshi, Steffen Fix, Mohammad Hans Dastmaltchi und Bernhard Fuhrmann sowie an die Führungskräfte Lukas Diehl und Sören Bech ein Zuteilungsangebot zum Bezug von Aktienoptionen abgegeben, welches gleichermaßen angenommen wurde. Im Rahmen seiner Ermächtigung hat der Aufsichtsrat beschlossen, an Herrn Qureshi 12.000 Stück Aktienoptionen, an Herrn Fix 9.500 Stück Aktienoptionen, an Herrn Dastmaltchi 9.500 Stück Aktienoptionen und Herrn Fuhrmann 9.500 Stück Aktienoptionen sowie an Herrn Diehl 15.000 Stück Aktienoptionen und an Herrn Bech 7.500 Stück Aktienoptionen zu begeben. Die Aktienoptionen werden in Urkunden verbrieft und bei der Varengold Bank AG verwahrt.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1 Zinsergebnis

Im Zinsergebnis sind Wechselkursgewinne in Höhe von TEUR 3 (im Vorjahr: Wechselkursgewinne TEUR 12) enthalten.

Die Zinserträge bestehen fast ausschließlich aus Zinserträgen aus festverzinslichen Wertpapieren sowie aus gewährten Darlehen und aus Erträgen aus Kursdifferenzen. In den Zinsaufwendungen sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen sowie Verluste aus Kursdifferenzen enthalten.

5.2 Laufende Erträge aus Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren

In den Erträgen aus Aktien und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind Erträge aus Aktien und Fonds enthalten.

5.3 Provisionserträge/-aufwendungen

In den Provisionserträgen sind Gebühren aus dem Bereich Capital-Markets-Brokerage und dem Einlagengeschäft sowie Erträge aus dem Bereich Asset Management enthalten. Bei den Provisionsaufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Verwaltungsgebühren aus dem Bereich Asset Management sowie Provisionen aus dem Einlagen- und Kreditgeschäft.

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Provisionserträge 737 1.798
Provisionsaufwendungen -64 -17
Provisionsüberschuss 673 1.781

5.4 Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands

Nach § 340c Absatz 1 Satz 1 HGB fließen folgende Aufwendungen und Erträge in das Nettoergebnis des Handelsbestands ein: Bewertungsverluste und Bewertungsgewinne der Handelspositionen; Provisionsaufwendungen und Provisionserträge, die im Zusammenhang mit den Handelspositionen stehen (z.B. Aufwendungen für Vertriebspartner); Risikoabschlag; Zuführung zu Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken".

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Nettoertrag des Handelsbestands 4.874 4.631
Nettoaufwand des Handelsbestands -1.959 -2.433
Nettoergebnis des Handelsbestands 2.915 2.198

5.5 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden im Wesentlichen aus Dienstleistungen gegenüber Dritten erzielt.

5.6 Personalaufwendungen

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Löhne und Gehälter 2.070 1.798
Soziale Abgaben 210 209
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1 2
Summe 2.281 2.009

Der Anstieg der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus der geänderten Mitarbeiterstruktur auf Grund der gestiegenen Anforderungen mit der Erteilung der Lizenz zum Einlagenkreditinstitut.

5.7 Andere Verwaltungsaufwendungen

30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
Raumkosten 329 217
Beiträge und Versicherung 57 43
Kfz-Kosten einschl. Leasing (ohne Kfz-Steuer) 71 74
Werbung, Bewirtung, Reisekosten 249 537
Instandhaltung für Geschäftsausstattung, Hard- und Software 618 470
Aufwendungen für Kommunikation 147 103
Bürobedarf, Zeitschriften, Fortbildung 95 14
Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten 445 611
übrige andere Verwaltungsaufwendungen 578 40
Summe 2.589 2.109

6. Sonstige Angaben

6.1 Organe

6.1.1 Aufsichtsrat

Herr RA Hans J. M. Manteuffel Vorsitzender Selbständiger Rechtsanwalt

Herr Prof. Peter Andree Stellvertretender Vorsitzender Professor TU Hamburg-Harburg (seit 12. August 2014)

Herr StB Willi Müller Stellvertretender Vorsitzender Steuerberater, Vereidigter Buchprüfer (bis 12. August 2014)

Herr Manteuffel ist zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mönchengladbach e.G., Mönchengladbach. Die anderen Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG wahr.

6.1.2 Vorstand

Herr Yasin Sebastian Qureshi Vorsitzender Trading, Legal, Personal, Strategie, Asset Management, IT und Organisation

Herr Steffen Fix Business Development

Herr Mohammad Hans Dastmaltchi Business Management, Sales und Marketing

Herr Dr. Bernhard Fuhrmann Risikocontrolling, Finanzen, Backoffice, Kreditbearbeitung, Compliance, Financial Controlling und interne Revision

Herr Frank Otten Privat- /Firmenkunden-Kreditgeschäft und Treasury

Herr Yasin Sebastian Qureshi und Herr Steffen Fix sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Mohammad Hans Dastmaltchi, Herr Dr. Bernhard Fuhrmann und Herr Frank Otten sind vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen.

Herr Qureshi ist neben seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Varengold Bank AG als Vorstand in der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg, tätig und nimmt ein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates der Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg, wahr. Ferner ist Herr Qureshi Mitglied des Aufsichtsrates der Public Picture AG (vormals Bettlefield AG) mit Sitz in Hamburg. Neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG ist Herr Fix Vorstand der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg. Herr Dastmaltchi nimmt neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG ein Aufsichtsratsmandat der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Hamburg, wahr. Herr Dr. Fuhrmann ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg, aktiv. Neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Varengold Bank AG ist Herr Otten zusätzlich als Chief Executive Officer (CEO) bei der Unternehmensberatung ArensburgConsult tätig.

6.1.3 Organbezüge und -kredite

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Zeitraum 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 TEUR 746 (30.06.2013: TEUR 457). Sie beinhalten TEUR 746 (30.06.2013: TEUR 457) erfolgsunabhängige Komponenten und TEUR 0 (30.06.2013: TEUR 0) erfolgsbezogene Komponenten.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit im Zeitraum 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 62 (30.06.2013: TEUR 48). Darin enthalten sind Nettotätigkeitsvergütungen in Höhe von TEUR 47 (30.06.2013: TEUR 39).

Zum Abschlussstichtag bestehen Kreditforderungen gegenüber dem Vorstand in Höhe von TEUR 663 (30.06.2013: TEUR 172). Diese werden mit 3,30 bis 5,12 % p.a. verzinst. Im Zeitraum 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 erfolgten Rückzahlungen in Höhe von TEUR 14.

Weiterhin bestehen zum Abschlussstichtag Kreditforderungen gegenüber dem Aufsichtsrat in Höhe von TEUR 41 (30.06.2013: TEUR 40). Diese werden mit 5,12 % p.a. verzinst. Im Zeitraum 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 erfolgten keine Rückzahlungen.

6.2 Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der zum 30. Juni 2014 beschäftigten Mitarbeiter betrug insgesamt 59 (30.06.2013: 57), darunter befanden sich 21 (30.06.2013: 19) Mitarbeiterinnen. Mit Ausnahme von elf Mitarbeitern sind alle Mitarbeiter in Deutschland tätig.

6.3 Mitgliedschaften

Die Varengold Bank AG ist seit der Erteilung der Lizenz zum Einlagenkreditinstitut im Juni 2013 Mitglied in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), Berlin. Bis zur Erteilung der Lizenz war die Varengold Bank AG Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW), Berlin.

Weiterhin ist die Varengold Bank AG seit Juni 2014 Mitglied im Verband der Auslandsbanken in Deutschland e.V., Frankfurt am Main.

6.4 Offenlegungsbericht

Die Varengold Bank AG hat den Offenlegungsbericht zum 31. Dezember 2013 gemäß § 26 a KWG i.V.m. §§ 319 ff. SolvV veröffentlicht.

6.5 Unwiderrufliche Kreditzusagen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die unwiderruflichen Kreditzusagen zum 30. Juni 2014 betragen TEUR 762 (30.06.2013: TEUR 175).

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 901 (30.06.2013:TEUR 1.283) umfassen vor allem Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

6.6 Deutscher Corporate Governance Kodex

Seit dem 20. März 2007 ist die Varengold Bank AG (ISIN DE0005479307) im Entry Standard der Deutschen Börse notiert. Die Varengold Bank AG verzichtet auf die Veröffentlichung einer Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG), da die Gesellschaft nicht börsennotiert im Sinne des § 3 Abs. 2 AktG ist.

Freie und Hansestadt Hamburg, im September 2014

Der Vorstand der Varengold Bank AG

Yasin Sebastian Qureshi Steffen Fix M. H. Dastmaltchi Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten

LAGEBERICHT A. LAGE DER GESELLSCHAFT

1. Vermögenslage

Im ersten Halbjahr 2014 stieg die Bilanzsumme, bereinigt um das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten, um 1.262,97 % von 11.539 TEUR (30. Juni 2013) auf 157.273 TEUR (30. Juni 2014). Das Treuhandvermögen sank um 99,70 % von 26.429 TEUR (30. Juni 2013) auf 78 TEUR (30. Juni 2014). Der Anstieg der Bilanzsumme ohne Treuhandvermögen begründet sich durch die Herausnahme von Kundengeldern sowie durch die fast vollständige Umgliederung des Treuhandvermögens in Forderungen an Kreditinstitute auf Grund der Erteilung der Lizenz zum Einlagenkreditinstitut im zweiten Halbjahr 2013.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur, bereinigt um das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten, stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Vermögen 30.06.2014 30.06.2013 Veränderung
Kurzfristige Forderungen (< 1 Jahr) 40,77 % 65,89 % -25,12
Mittelfristige Forderungen (> 1 Jahr) 1,06 % 11,79 % -10,73
Beteiligungen / Anteile an verbundenen Unternehmen 0,29 % 3,09 % 2,80
Anlagevermögen 57,88 % 19,23 % 38,65
Kapital 30.06.2014 30.06.2013 Veränderung
Kurzfristige Schulden (< 1 Jahr) 92,48 % 21,92 % 70,56
Sonderposten 0,55 % 4,47 % -3,92
Eigenkapital 6,97 % 73,61 % -66,64

Die Eigenkapitalquote beträgt – unter der Berücksichtigung der Bilanzierung aktiver latenter Steueransprüche in Höhe von 3,0 Mio. EUR (30. Juni 2013: 1,0 Mio. EUR) – 7,11 % (30. Juni 2013: 80,79 %). Der Rückgang ist der neuen Struktur als Einlagenkreditinstitut geschuldet. Neben den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (142.595 TEUR; 30. Juni 2013: 1.287 TEUR), zu denen die Gesellschaft auf Punkt 4.2.1 des Anhangs verweist, bestehen noch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (3 TEUR; 30. Juni 2013: 0 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber unseren Lieferanten und Geschäftspartnern (900 TEUR; 30. Juni 2013: 548 TEUR), die im folgenden Monat fast vollständig überwiesen wurden und Rückstellungen mit einem Bilanzansatz von 694 TEUR (30. Juni 2013: 252 TEUR). Die kurzfristigen Schulden (Verbindlichkeiten und Rückstellungen) übersteigen das kurzfristig gebundene Vermögen. Die Varengold Bank AG verfügt über eine geordnete Vermögens- und Kapitalstruktur.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steueransprüche gem. § 274 HGB wurde Gebrauch gemacht, da die steuerliche Verlustverrechnung innerhalb der nächsten 5 Jahre erwartet wird. Als eine unterstützende Maßnahme zur Erzielung einer nachhaltigen Profitabilität in diesem Zeitraum wird eine Steigerung der Eigenmittel in Höhe von ca. 3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2014 unterstellt.

Insgesamt werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 144 TEUR (30. Juni 2013: 332 TEUR) bilanziert, die jeweils über 4 Jahre abgeschrieben werden. Die Ausschüttungssperre beträgt nach Abzug der passiven latenten Steuern und Zurechnung des bilanzierten Überhangs an aktiven latenten Steuern 3.191 TEUR (30. Juni 2013: 1.441 TEUR).

2. Finanzlage

Über die Finanzlage des ersten Halbjahres 2014 gibt die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss, die nach der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) / Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft (SG) aufgestellt wurde:

  • -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagever-
  • -/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kunden, der sonst. Vermö-
  • +/- Zunahme/Abnahme der Kundenverbindlichkeiten, der sonst. Verbind-
  • +/- Zunahme/Abnahme von Aktien und anderen nicht festverzinslichen
Varengold Bank AG, Hamburg 30.06.2014 30.06.2013 Veränderung
Kapitalflussrechnung 30. Juni 2014 in TEUR in TEUR in TEUR
Halbjahresergebnis -906 -365 -541
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des
Anlagevermögens
277 447 -170
= Cash Flow nach DVFA / SG -629 82 -711
+/- Zuführung/Auflösung Risikovorsorge Handelsbestand 52 -98 150
+/- Zuführung/Auflösung Risikovorsorge Kreditgeschäft 0 0 0
+/- Zuführung/Auflösung Fonds für allgemeine Bankrisiken 0 0 0
+/- Latente Ertragsteuern, netto -427 -166 -261
= Cash Flow bereinigt um nicht liquiditätswirksamen Aufwand/Ertrag -1.004 -182 -822
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagever
mögens
0 0 0
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -323 -327 4
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kunden, der sonst. Vermö
gensgegenstände u. sonst. Aktiva
-12.509 -144 -12.365
+/- Zunahme/Abnahme der Kundenverbindlichkeiten, der sonst. Verbind
lichkeiten u. anderer Passiva
120.233 -276 120.509
+/- Veränderung Netto-Handelsbestand -4.473 -1.047 -3.426
+/- Zunahme/Abnahme von Aktien und anderen nicht festverzinslichen
Wertpapieren
292 34 258
+/- Zunahme/Abnahme der Schuldverschreibungen -69.732 0 -69.732
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -17.596 0 -17.596
= Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit 15.892 -1.760 17.652
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermö
gens
0 0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -111 -14 -97
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -117 -199 82
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -131 -156 25
= Cash Flow aus Investitionstätigkeit -359 -369 10
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (gezeichnetes Kapital) 160 0 160
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalrücklage) 3.032 0 3.032
= Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 3.192 0 3.192
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes 17.721 -2.311 20.032
+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 15.790 4.390 11.400
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 33.511 2.079 31.432
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am Ende des Geschäftsjahres:
Barreserve 6.029 4 6.025
Forderungen an Kreditinstitute 27.482 2.075 25.407
Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 33.511 2.079 31.432

Im ersten Halbjahr 2014 erhöhte sich der Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 um insgesamt 17.652 TEUR auf 15.892 TEUR. Bei dem Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3.192 TEUR handelt es sich um die Kapitalerhöhung vom zweiten Quartal 2014. Es wurden 159.571 neue Aktien zu einem Preis je Aktie von 20,00 EUR ausgegeben. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (-359 TEUR) fiel negativ aus, weil die Gesellschaft Liquidität für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in das Finanzanlagevermögen sowie in Sachanlagen verwendete. Im Resultat verbuchte die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2014 einen Finanzmittelzufluss in Höhe von 17.721 TEUR. Die liquiden Mittel stiegen von 15.790 TEUR zum Jahresbeginn auf 33.511 TEUR zum Halbjahresende.

Die Gesellschaft führt neben ihren Forderungen an Kreditinstituten in Höhe von 27.483 TEUR (30. Juni 2013: 2.075 TEUR) Konten bei Brokern, die der rechtlichen Einordnung der Broker nach dem KWG als Forderungen an Kunden ausgewiesen werden müssen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft ca. 268 TEUR (30. Juni 2013: 0 TEUR) an liquiden Mitteln bei zwei Brokern.

3. Ertragslage

Die Zinserträge der Gesellschaft stiegen von 129 TEUR im ersten Halbjahr 2013 auf 807 TEUR im ersten Halbjahr 2014. Die Zinsaufwendungen stiegen auf 423 TEUR, so dass ein Zinsüberschuss von 384 TEUR erzielt wurde.

Im ersten Halbjahr 2014 wurden Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren von 27 TEUR erzielt (30. Juni 2013: 76 EUR).

Die Provisionserlöse sanken um 59,01 % von 1.798 TEUR im ersten Halbjahr 2013 auf 737 TEUR im ersten Halbjahr 2014. Die Provisionsaufwendungen erhöhten sich um 276,47 % von 17 TEUR auf 64 TEUR. Das Provisionsergebnis sank von 1.781 TEUR auf 673 TEUR. Die Verminderung der Provisionserlöse liegt wesentlich an der reduzierten Handelstätigkeit der Kunden im Capital-Markets-Brokerage, obwohl die Kundeneinlagen im Berichtszeitraum gesteigert werden konnten. Diese Reduktion konnte durch die Steigerung der Handelserträge im Forex und CFD Handel in etwa ausgeglichen werden. Der Ertrag des Handelsbestands verzeichnete einen leichten Anstieg. Dieser stieg von 4.631 TEUR im ersten Halbjahr 2013 auf 4.874 TEUR im ersten Halbjahr 2014. Als Aufwand des Handelsbestands wird zum Halbjahresabschluss ein Wert in Höhe von 1.959 TEUR (30. Juni 2013: 2.434 TEUR) ausgewiesen. Der Nettoertrag aus dem Handelsbestand stieg von 2.198 TEUR auf 2.915 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 33 TEUR auf 61 TEUR.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Gesellschaft stiegen um 752 TEUR (von 4.118 TEUR auf 4.870 TEUR). Ursächlich dafür waren die Steigerung der Personalkosten (von 2.009 TEUR auf 2.281 TEUR), der Aufwendungen für Instandhaltung für Geschäftsausstattung, Hard- und Software (von 470 TEUR auf 618 TEUR), der Raumkosten (von 217 TEUR auf 329 TEUR), der Aufwendungen für Bürobedarf, Zeitschriften und Fortbildung (von 14 TEUR auf 95 TEUR), der Aufwendungen für Kommunikation (von 103 TEUR auf 147 TEUR), der Aufwendungen für Beiträge und Versicherungen (von 43 TEUR auf 57 TEUR) und der übrigen anderen Verwaltungsaufwendungen (von 40 TEUR auf 578 TEUR). Die Aufwendungen für Werbung, Bewirtung und Reisen (von 537 TEUR auf 249 TEUR), die Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten (von 611 TEUR auf 445 TEUR) sowie die Kfz-Kosten (von 74 TEUR auf 71 TEUR) sanken dagegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen sanken von 425 TEUR im ersten Halbjahr 2013 auf 309 TEUR im ersten Halbjahr 2014.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich insbesondere durch die erfolgte steuerliche Betriebsprüfung von 61 TEUR zum 30. Juni 2013 auf 84 TEUR zum 30. Juni 2014.

Die Aufwendungen aus Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen blieben der Höhe nach unverändert und betragen zum 30. Juni 2014 14 TEUR.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen erhöhten sich – wesentlich durch eine Wertanpassung eines Funds – von 55 TEUR im ersten Halbjahr 2013 auf 115 TEUR im ersten Halbjahr 2014.

In der Summe betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der Varengold Bank AG -1.333 TEUR (30. Juni 2013: -529 TEUR), der Jahresfehlbetrag lag bei -906 TEUR (30. Juni 2013: -365 TEUR).

B. RISIKEN

Das Erzielen von Erträgen im Bankgeschäft ist in der Regel nicht ohne das Eingehen von Risiken möglich. Insofern sind der bewusste Umgang, das aktive Management und die laufende Identifikation und Überwachung von Risiken Kernelemente der erfolgsorientierten Geschäftssteuerung der Varengold Bank AG.

Zur Beherrschung der mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft verbundenen internen und externen Risiken wendet die Bank ein Risikocontrolling- und Risikomanagementsystem an, das den Bestimmungen der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entspricht.

Unter Risiko wird die negative Abweichung eintretender Ereignisse von den erwarteten Ereignissen verstanden. Basis des Risikomanagementsystems ist die Einteilung der wesentlichen Risiken in Adressenausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, Marktpreisrisiko, operationelles Risiko und sonstige Risiken, welche unter Anderem das Reputationsrisiko, strategische Risiken und Risikokonzentrationen umfassen.

Der Vorstand ist in sämtliche risikobehaftete Vorgänge von Bedeutung eingebunden. Neben dem primären Kriterium des Vermögensschutzes lässt sich der Vorstand dabei von folgenden Prinzipien leiten:

  • Erfüllung bzw. Einhaltung aufsichtsrechtlicher Normen und Compliance-Vorschriften
  • Klare Kompetenzen beim Risikomanagement
  • Funktionstrennung von Risikosteuerung und Risikocontrolling
  • Transparenz bei der Offenlegung von Risiken
  • Risikobewusstes Verhalten

Zur Beherrschung dieser Risiken wird im Rahmen des Risikomanagementsystems eine laufende Beobachtung und Bewertung der identifizierten Risiken durchgeführt. Der gesamte Prozess umfasst folgende aufeinander aufbauende Schritte:

  • Risikoidentifikation
  • Risikomessung
  • Risikoüberwachung
  • Risikokommunikation
  • Risikosteuerung

Der Vorstand legt die Höhe des zulässigen Gesamtrisikos und dessen Verteilung auf die einzelnen Risikoarten fest. In diesem Zusammenhang wird permanent Sorge dafür getragen, dass die verschiedenen Geschäftsaktivitäten angemessen mit Eigenkapital unterlegt sind.

Für die Überwachung der Risikostrategie ist bei der Varengold Bank AG die Innenrevision verantwortlich.

Alle Maßnahmen der Risikobegrenzung werden grundsätzlich in einem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis durchgeführt, welches die Größe des Instituts sowie das besondere Geschäftsmodell in angemessener Weise berücksichtigt.

Die Varengold Bank AG nutzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gezielt ihre Marktchancen und geht die damit einhergehenden Risiken ausschließlich verantwortungsbewusst ein. Grundlage für die Kontrolle und Steuerung dieser Risiken ist ein System, dass erkennen lässt, dass der Fortbestand des Unternehmens nach den heute bekannten Informationen nicht gefährdet ist.

C. CHANCEN

Die zunächst mit großer Euphorie zu Beginn des Jahres 2014 erwartete Erholung der Konjunktur sowie auch der weltweiten Finanzmärkte wurde zum Ende des ersten Halbjahres 2014 aufgrund der erhöhten geopolitischen Unsicherheiten gehemmt. Auch die Staatsschuldenkrise im europäischen Raum ist zum aktuellen Zeitpunkt noch spürbar von einer nachhaltigen Lösung entfernt. Die wirtschaftspolitischen Rahmendaten sowie entsprechende Konjunkturprognosen lassen jedoch weiterhin auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung der gesamtwirtschaftlichen Situation hoffen.

Bei der Varengold Bank AG haben die umfangreichen Ausbaumaßnahmen auf Gesamtbankebene mit ihrer überwiegenden Eigenschaft als Einmaleffekt das bisherige Geschäftsjahr 2014 insgesamt noch deutlich belastet. Diesen erforderlichen Investitionen stehen derzeit noch keine ausreichenden Ergebnisbeiträge gegenüber, jedoch erkennen wir aufgrund der aktuellen Geschäftsopportunitäten für den weiteren Jahresverlauf und besonders für das kommende Geschäftsjahr 2015 einen deutlich positiven Trend.

Wir werden weiterhin unsere strategische Agenda systematisch umsetzen und uns auf Basis unserer verbesserten Kapitalausstattung mit Zuversicht und nachhaltiger Geschäftspolitik den zukünftigen Herausforderungen stellen. Gleichzeitig werden wir eine strenge Risikopolitik einhalten und die Kapitalausstattung weiter gezielt optimieren.

Freie und Hansestadt Hamburg, im September 2014

Der Vorstand der Varengold Bank AG

Yasin Sebastian Qureshi Steffen Fix M. H. Dastmaltchi Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Berichtsperiode
01.01. – 30.06.2014
Gesamt Capital
Markets
Brokerage
Asset
Management
Privat- und
Firmenkunden
kreditgeschäft
TEUR TEUR TEUR TEUR
Zinserträge 807 96 10 701
Zinsaufwendungen 423 133 0 290
Provisionserträge 737 248 353 136
Provisionsaufwendungen 64 0 14 50
Laufende Erträge aus Aktien,
Wertpapieren und Beteiligungen
27 0 27 0
Nettoertrag des Handelsbestands 4.873 3.205 1.668 0
Nettoaufwand des Handelsbestands 1.959 1.959 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 61 33 28 0
Verwaltungsaufwand 4.870 3.402 789 679
Abschreibungen 438 285 151 2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 84 67 17 0
Ergebnis der gewöhnlichen Ge
schäftstätigkeit
-1.333 -2.264 1.115 -184

Das erste Halbjahr 2014 war geprägt von sehr unterschiedlichen Geschäftsentwicklungen der einzelnen Geschäftsbereiche: Die Sparte Capital-Markets-Brokerage erzielte bei zurückgegangenen Erträgen ein deutlich negatives Ergebnis, während die Sparte Asset Management aufgrund gestiegener Erträge ein positives Ergebnis erzielen konnte. Die Sparte Privat- und Firmenkundenkreditgeschäft, in der auch die Ergebnisbeiträge des Treasury der Varengold Bank AG gezeigt werden, konnte erneut die Kosten nicht decken und schloss leicht negativ ab.

Die geringeren Erträge im Capital-Markets-Brokerage resultieren wesentlich aus der gesunkenen Handelstätigkeit der Kunden in diesem Bereich. Dieser Effekt hat die gestiegenen Einzahlungen der Kunden überkompensiert. Zu den niedrigen Erträgen tragen auch die per Saldo negativen Kursdifferenzen bei, die im Zinsaufwand und -ertrag der Sparte gezeigt werden. Der Verwaltungsaufwand blieb gegenüber dem Vorjahreszeitraum annähernd gleich und reduzierte sich gegenüber dem zweiten Halbjahr 2013 um ca. 500 TEUR. Wesentlicher Beitrag hierzu waren gesunkene Marketing-Aufwendungen.

Das Asset Management konnte die Erträge, die größtenteils aus Investments in Fonds der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen stammen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdreifachen, was wesentlich an der gestiegenen Anzahl der Transaktionen in den Fonds lag. Der Verwaltungsaufwand verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund der erhöhten Mitarbeiterkapazitäten in dieser Sparte.

Die Sparte Privat- und Firmenkundenkreditgeschäft konnte die Bruttoerträge (Zins und Provision) gegenüber dem zweiten Halbjahr 2013 mehr als vervierfachen, wobei der Basiseffekt hier eine große Rolle spielt, da das erste Halbjahr 2014 die ersten vollständig aktiven sechs Monate dieser Sparte sind. Die Zinserträge resultieren wesentlich aus Wertpapieranlagen; der Zinsaufwand resultiert aus den an Anleger zu zahlenden Tagesgeldzinsen. Der Zahlungsverkehr, größtenteils mit ausländischen Stellen, trug über die Provisionen zu den Erträgen der Sparte bei. Der Verwaltungsaufwand im Privat- und Firmenkundenkreditgeschäft verdreifachte sich gegenüber dem Vorhalbjahr, was auf das große Wachstum der Sparte zurückzuführen ist.

IMPRESSUM

Varengold Bank AG Große Elbstraße 27 22767 Hamburg

T +49.40.66 86 49 0 F +49.40.66 86 49 49

E-Mail: [email protected] http://www.varengold.de

Vorstand Yasin Sebastian Qureshi (Vorsitz) Steffen Fix M.H. Dastmaltchi Dr. Bernhard Fuhrmann Frank Otten

Aufsichtsrat RA Hans J.M. Manteuffel (Vorsitz) Prof. Peter Andree StB Willi Müller

Register Amtsgericht Hamburg, HRB 73684

Aufsichtsbehörde

Die Varengold Bank AG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter der Nummer (109 520) 100 registriert und unter www.bafin.de veröffentlicht.

Zulassungen der Varengold Bank AG

Die Varengold Bank AG betreibt Einlagengeschäft im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG, Kreditgeschäft gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KWG, die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im eigenen Namen für fremde Rechnung (Finanzkommissionsgeschäft) gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG, Depotgeschäft gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 KWG sowie Garantiegeschäft gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 KWG. Zudem besitzt die Varengold Bank AG die Erlaubnis für die Anlage- und Abschlussvermittlung gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 und 2 KWG, Anlageberatung gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG, Anlageverwaltung gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 KWG, Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG sowie für den Eigenhandel gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 4 KWG, das Eigengeschäft (§32 Abs. 1a KWG), das Factoring gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG und das Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG.

Einlagensicherung

Die Varengold Bank AG gehört der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) an.

Grosse Elbstrasse 27 22767 Hamburg

Hinweise zum Inhalt

Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Alle Bezeichnungen, die ausschließlich in der männlichen Form verwendet wurden, gelten sinngemäß auch in der weiblichen Form.

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht nur Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sondern sie umfassen auch Aussagen über Annahmen und Erwartungen sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die dem Vorstand der Varengold Wertpapierhandelsbank AG zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichtes zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass alle unsere auf die Zukunft bezogenen Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten verbunden sind und auf Schlussfolgerungen basieren, die zukünftige Ereignisse außerhalb unseres Einflussbereichs betreffen. Für deren Richtigkeit und Vollständigkeit, beziehungsweise für das tatsächliche Eintreten der gemachten Angaben, können wir daher keine Haftung übernehmen. Der Vorstand übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa eine Veränderung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage oder der Wettbewerbssituation, eine drohende Verschlechterung der Ertragslage aus Sonderbelastungen sowie die Verfassung der Finanzmärkte, aus denen die Varengold Bank AG einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt.

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