AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Varengold Bank AG

Annual Report Apr 6, 2010

4534_10-k_2010-04-06_80d6d0a2-5e86-439a-ad02-3c2695bdd45d.pdf

Annual Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

INTELLIGENTE INVESTMENTS 09 Geschäftsbericht

Geschäftsbericht 2009

02. Brief an die aktionäre 4 – 5
03. Unsere erfolgsgeschichte 6 – 9
04. Unsere leistUngen 10 – 17
■ Varengold: ihr experte für Managed fUtUres 12 – 14
■ asset ManageMent 15
■ capital-Markets-Brokerage 16 – 17
05. Bericht des aUfsichtsrats 18 – 20
06. JahresaBschlUss (hgB) 22 – 41
■ Bilanz 24 – 25
■ gewinn- Und VerlUstrechnUng 26 – 27
■ anhang 28 – 34
■ lageBericht 36 – 41
■ BestätigUngsVerMerk des wirtschaftsprüfers 42

Inhalt

Brief an die Aktionäre

sehr geehrte aktionärinnen Und aktionäre,

die Varengold Wertpapierhandelsbank AG, eine deutsche Investmentbank mit Fokus auf Asset Management mit Managed Futures und Capital-Markets-Brokerage, blickt optimistisch in die Zukunft. Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2009, das mit einem Verlust in Höhe von 882 TEUR abgeschlossen wurde, weist die Bank in den ersten 5 Monaten des Geschäftsjahres 2010 wieder positive Ergebnisse aus. Der Vorstand erwartet voraussichtlich ein Halbjahresergebnis von ungefähr einer Million Euro.

Rückblickend auf das Jahr 2009 war dies das bisher schwierigste Handelsjahr für Managed Futures seit Bestehen. Unser HI Varengold CTA Hedge konnte seine Wettbewerber zwar teilweise deutlich hinter sich lassen und war ein klarer Outperformer, leider konnte er seine Hurdle-Rate nicht schlagen. Der damit verbundene Wegfall der Gewinnbeteiligung aus dem Dachhedgefonds belastete das Jahresergebnis der Varengold Wertpapierhandelsbank AG mit ungefähr 1 Million Euro. Dennoch konnte das Asset under Management des Fonds im Laufe des Geschäftsjahres gesteigert werden. Der Fonds wies zum 31. Dezember 2009 ein verwaltetes Kapital in Höhe von 54,46 Millionen Euro aus, was einer Steigerung binnen Jahresfrist von 28,8% entspricht.

Im Bereich Capital-Markets-Brokerage entschied sich die Bank für weitere umfangreiche Investitionen in die Handelsstruktur, und legte so den Grundstein für eine tiefere Wertschöpfungskette innerhalb der eigenen Organisation. Die aus dem letzten Jahr belastenden Investitionen wirken sich bereits positiv auf das Jahr 2010 aus, und können langfristig zu erheblichen Ergebnisbeiträgen führen.

Im zweiten Halbjahr 2009 begann die Varengold Wertpapierhandelsbank AG mit den Vorbereitungen zur Gründung der Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen. Die Gründe für den Aufbau einer neuen Managed Account-Plattform liegen in der Steigerung der Wertschöpfungskette im Bereich Asset Management. Ziel ist es, sowohl externe Managed Futures-Manager, als auch Zielfondsmanager des HI Varengold CTA Hedge über die Varengold Plattform abzuwickeln. Die ersten Kunden sind seit dem 2. Quartal 2010 auf der Plattform aktiv und sorgen für positive Ergebnisbeiträge. Der Dachhedgefonds wird durch diese Internationalisierung ab dem 3. Quartal 2010 einen deutlich höheren und konstanten Ertrag generieren.

Zusätzliche Chancen zur Umsatz- und Ertragssteigerung gegenüber dem Vorjahr bestehen darüber hinaus bei den Dienstleistungen Forex und CFDs im Bereich Capital-Markets-Brokerage. Eine Steigerung des Ertrages aus CFDs können sowohl die Einführung eines effizienteren Hedgings als auch eine neue Handelsplattform, die im 2. Halbjahr 2009 u.a. für den strategischen Partner Hanseatic Brokerhouse Securities AG aufgebaut worden war, im Bereich CFDs bewirken. Durch das Alleinstellungsmerkmal mit dem Status einer deutschen Wertpapierhandelsbank profitiert die Bank vor allem von der Gewinnung internationaler Kunden. Einen positiven Ergebnisbeitrag liefern zudem die Dependancen in Dubai, die für die Region des Mittleren Ostens Hauptverantwortung trägt sowie das Office in China (Shenzhen).

Parallel zur positiven Wertentwicklung unserer Aktie verläuft auch das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erfolgreich und wir erwarten für das Jahr 2010 ein vielversprechendes Jahresendergebnis. Trotz der bereits gestiegenen Marktkapitalisierung erwarten wir einen steigenden Aktienkurs, da wir der Meinung sind, dass die Aktie weiterhin unterbewertet ist.

Wir bedanken uns bei unseren Kunden und Kooperationspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen sowie bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr außergewöhnliches Engagement zum Unternehmenserfolg der Varengold Wertpapierhandelsbank AG beigetragen haben.

Hamburg, im Juni 2010

Steffen Fix Yasin Sebastian Qureshi

Unsere Erfolgsgeschichte

Varengold – seit 1995 der Managed Futures-Experte

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ist eine deutsche Investmentbank mit einem nunmehr 15-jährigen Focus auf die beiden Kerngeschäftsfelder – Asset Management und Capital-Markets-Brokerage. Das Unternehmen wurde 1995 von Steffen Fix und Yasin Sebastian Qureshi in der Rechtsform einer GmbH gegründet. Die heutigen Vorstände lernten sich auf einem Seminar zum Thema Technische Analyse kennen. Beide spezialisierten sich während ihres Studiums in verschiedenen Praktika bei Brokerhäusern auf Managed Futures-Strategien in Aktien-, Renten-, Rohstoff- und Devisenmärkten.

Managed fUtUres die kern-koMpetenz iM Bereich asset ManageMent

Zur Abbildung und Umsetzung ihrer Strategien wählten die beiden Gründer das derivative Finanzinstrument des Futures, da dieser

  • sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen partizipieren kann
  • auf Grund der Börsennotierung in Echtzeit exakt und objektiv bewertbar sowie ausfallsicher ist
  • eine hohe Liquidität durch die Börse garantiert
  • in allen börsengehandelten Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen) verfügbar ist
  • extrem kosteneffizient ist, da im Verhältnis zum Handelsvolumen sehr geringe Transaktionskosten anfallen

Steffen Fix und Yasin Sebastian Qureshi setzten zunächst eigenentwickelte Handelsstrategien, die sich auf den systematischen Handel von Rohstoffen und Aktienindizes konzentrierten, als Single-Ansatz sehr erfolgreich um und konnten damit Platzierungen unter den Top 10 im Ranking der International Traders Research Inc. (ITR-Ranking) für Managed Futures-Manager erreichen. Sehr schnell erkannten sie den Nutzen der Diversifikation über verschiedene Handelsstrategien hinweg: Sie integrierten zum eigenen Handelsansatz komplementäre Strategien auf Dachfonds-Ebene für maßgeschneiderte Portfolios, die zu einem risikoreduzierten Renditeprofil führten. Der Geschäftsbereich Asset Management, in dem die Selektion und der Einsatz externer Managed Futures-Manager angesiedelt sind, war damit geboren. Auf dem soliden Fundament der langjährigen

Erfahrungen der Gründer aus dem eigenen Handel als Managed Futures-Manager steht das Asset Management von Varengold bis heute. Über die Jahre hinweg wurde es durch den Einkauf von wirtschaftswissenschaftlichen und finanzmathematischen Kompetenzen umfassend ergänzt. In den vergangenen 15 Jahren baute die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ein weltweites Netzwerk aus annähernd 1.000 Managed Futures-Managern auf, die den Vorständen – vorwiegend durch Besuche vor Ort – persönlich bekannt sind.

pioniere Mit Managed fUtUres-plattforM: die entstehUng des geschäftsBereichs capital-Markets-Brokerage

Bereits im Entwicklungsstadium des Geschäftsbereiches Asset Management wurde deutlich, dass die Transparenz der Managed Futures-Strategien auf der Ebene jeder einzelnen Transaktion benötigt wird, um ein erfolgreiches Monitoring und Management im Sinne der Stilintegrität und der Handelsstrategien zu sichern. Hierfür war der Aufbau einer Managed Account-Plattform erforderlich, auf der die Handelsaktivitäten der einzelnen Manager sichtbar wurden. Dazu nutzte die Varengold Wertpapierhandelsbank AG frühzeitig die Möglichkeiten des Internets und stellte als einer der ersten Anbieter eine Abwicklungsstruktur zur Verfügung, die Echtzeit-Brokerage und Online-Reporting ermöglichte. Der Geschäftsbereich Capital-Markets-Brokerage wurde etabliert und zog weitere Kunden an. Unter diesen waren nicht nur professionelle Trader und private Investoren, sondern auch Unternehmen, die internationale Zahlungsströme gegen Währungsschwankungen absichern wollten. Heute nutzen mehr als 10.000 Kunden weltweit mit einem Transaktionsvolumen von jährlich rund 10 Mrd. Euro die Varengold-Zugänge zu den internationalen Finanzmärkten sowohl für börslich als auch für nur außerbörslich verfügbare Produkte wie Forex und CFDs.

2003 erhielt Varengold die Lizenz als Investmentbank (i. S. d. §1 Abs. 3d S. 3 KWG). Damit wurde Yasin Sebastian Qureshi mit 29 Jahren der jüngste Vorstand einer deutschen Investmentbank. Die Umwandlung der Rechtsform in eine Aktiengesellschaft erfolgte bereits im Jahre 1999.

der Beste deUtsche Managed fUtUres dachfonds 2007, 2008 & 2009 – hi Varengold cta hedge

Anlagen in Managed Futures zählen zur Oberklasse der Hedgefonds. Sie durften bis zum Investmentmodernisierungsgesetz 2004 nur als Private Placement angeboten werden. Daher konzentrierte sich das Asset Management der Varengold Wertpapierhandelsbank AG zunächst auf Mandate von Finanzdienstleistern sowie die Konstruktion von White-Label-Fonds für Vermögensverwalter mit eigenem Kundenstamm. Gemeinsam mit der Société Générale und

Wir sind Pioniere in dem, was wir tun. Wenn es sein muss, schwimmen wir gegen den Strom.

der Hansainvest initiierte die Bank 2006 mit dem HI Varengold CTA Hedge den ersten deutschen zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Managed Futures-Dachfonds. Dieser wurde 2007 gleich zwei Mal zum besten deutschen Dach-Hedgefonds prämiert, weitere Auszeichnungen folgten 2008 und 2009.

Anfang 2009 stellte die Varengold Wertpapierhandelsbank AG mit dem Ausbau der Internetpräsenz Varengold Bank FX schließlich eine Plattform zur Verfügung, die professionellen, privaten und institutionellen Händlern die Möglichkeit bietet, am weltweiten FX-Handel teilzunehmen und davon zu profitieren.

internationalisierUng, Marktorientierte spezialisierUng, fÖrderUng der nachwUchskoMpetenz

Heute beschäftigt die Investmentbank mehr als 40 Mitarbeiter und unterhält neben ihrem Hauptsitz in Hamburg eine Niederlassung in Dubai sowie ein Service-Support-Office in Shenzhen (China). Die Kerngeschäftsfelder sind nach wie vor das Asset Management und der Bereich Capital-Markets-Brokerage, der die Wertpapierabwicklung umfasst. Im Bereich des Asset Managements werden seit dem Jahr 2000 keine eigenen Managed Futures-Single-Strategien mehr eingesetzt, so dass der Investmentprozess als Dachfonds-Manager vollständig unabhängig und objektiv, d.h. frei von Konzernzwängen ist.

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ist auch nach der Notierung an der Deutschen Börse im Entry-Standard im März 2007 eine inhabergeführte und eigenbestimmte Investmentbank geblieben. Mehr als 50% der Anteile sind im Besitz der Gründer und heutigen Vorstände. Die Kapitalerhöhung im Zuge des Börsengangs wurde durchgeführt, um aufstrebende Managed Futures-Manager fördern zu können. Varengold hat hierzu ein so genanntes "Hedgefonds-Hotel" eingerichtet, um frühzeitig Talente zu erkennen und sich künftige Kapazitäten in diesen Strategien zu sichern. Die Kernkompetenzen der Varengold Wertpapierhandelsbank AG liegen im quantitativen und qualitativen Verständnis von Managed Futures-Handelsstragien sowie in der Selektion erstklassiger Manager mit einer einzigartigen Nähe zum weltweiten Markt. Darüber hinaus finden neueste finanzmathematische Forschungsergebnisse bei der Portfoliokonstruktion auf Dachfonds-Ebene und im Zusammenhang mit anderen Anlageklassen Anwendung, um für jeden Investor das optimale Risiko-Rendite-Profil zu generieren.

Managed fUtUres – sicherheit dUrch erfahrUng

Managed Futures sind Anlageprodukte auf Basis von standardisierten, meist börsengehandelten Kontrakten, insbesondere Futures und Optionen, die aktiv von Managed Futures-Managern gehandelt werden. Managed Futures werden zur Gruppe der systematisch quantitativen Hedgefonds gezählt, da Managed Futures-Manager meist über computergenerierte Kauf- oder Verkaufsignale aktiv am Markt agieren.

Der erste Managed Futures-Fonds wurde 1949 von dem amerikanischen Rohstoff-Futures-Händler Richard Davoud Donchian aufgelegt. Ursprünglich erwarb er seine Kenntnisse im Wertpapiergeschäft, aber angeregt durch den Börsencrash 1929 spezialisierte er sich auf die technische Analyse, also das Erkennen von Trends in den Märkten. Sein regelbasierter Handelsansatz ermöglichte erstmals die systematische Investition in Rohstoffe über Terminkontrakte, zu denen die so genannten Futures und Optionen gehören. 1965 boten Dunn & Hargitt das erste computergestützte Handelsmodell an, welches über eine Verwaltervollmacht auf den Konten der Investoren umgesetzt wurde. Der "Managed Account" war geboren.

Einen Boom erlebt die Branche seit den 1970er Jahren, als an den Terminbörsen neben Rohstoffkontrakten auch zunehmend Finanzkontrakte auf Zinsen, Währungen und Aktienindizes verfügbar wurden und somit nahezu jeder Finanzmarkt auch in Form von Futures und Optionen gehandelt werden konnte.

Die ersten Managed Futures-Manager wendeten recht einfache, klassische, technische Handelsmuster an, wie beispielsweise Schulter-Kopf-Schulter, Unterstützung, Widerstand und Ausbruch. In den 80er Jahren wurden die nach Schildkröten in Singapur benannten Turtle Trader bekannt. Richard Dennis und William Eckhard, zwei amerikanische Rohstoffhändler führten Seminare durch, in denen sie erfolgreiches Handeln nach der Turtle Trader Methode lehrten. Ende der 80er Jahre begann das Zeitalter des Computers, welcher zur Analyse historischer Marktpreise eingesetzt wurde, um dann Handelssignale mittels Algorithmen zu erzeugen.

Dank neuer Analysesoftware wurde in den 90er Jahren eine Vielzahl technischer Indikatoren entwickelt und vielen Menschen zugänglich gemacht (Momentum, exponentiell gleitender Durchschnitt, MACD etc.). Die technologische Entwicklung ermöglichte zudem die Verarbeitung von vielen Daten in kürzester Zeit, so dass auch die Märkte, auf die die generierten Handelssignale angewandt wurden, zunahmen. Diversifikation nach Markowitz ist somit nicht nur in einem Portfolio aus unterschiedlichen Managed Futures-Managern möglich, sondern findet bereits in den Strategien der einzelnen Managed Futures-Manager statt.

Seit dem Jahrtausendwechsel schenken Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen systematischen Managed Futures-Strategien ihre Aufmerksamkeit. Wissen über die Psychologie der Märkte, neuronale Netze und selbstlernende Algorithmen hielten Einzug in die Handelssysteme, was zum anhaltenden Erfolg und zu einem hohen Entwicklungsstand der Managed Futures-Strategien beiträgt.

Die Bewegungen der Kapitalmärkte im vergangenen Jahr zeigen, wie schnell und stark sich diese verändern können und wie wichtig bei niedrigem Risiko eine stabile Rendite ist, die unabhängig von der Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte generiert wird. Für das Jahr 2009 wird das Anknüpfen an das erreichte Ergebnis aus dem Jahr 2008 verfolgt. Auch in der aktuellen Marktlage, die immer wieder von deutlichen Abwärtstrends gekennzeichnet ist, kann der HI Varengold CTA Hedge positive Renditen erzielen, da

Varengold: Ihr Experte für Managed Futures

*Die Kennzahlenberechnung erfolgte über den Zeitraum 01.07.2001 bis 10.06.2010. Der HI Varengold CTA Hedge wurde erst im Januar 2006 aufgelegt. Die Performancezahlen vor diesem Zeitpunkt beruhen auf gebührenbereinigten Rückrechnungen. Die historische Performance ist keine Garantie für zukünftige Erträge. Der Aktienindex (weltweit) wird durch den MSCI World Gross-Index, der Managed Futures-Index durch den Barclay CTA-Index und der Anleihenindex (weltweit) durch den Bloomberg Bond Indices Euro Govt 7-10Yr dargestellt.

Risikohinweis: Diese Informationsschrift berücksichtigt weder spezielle Anlageziele noch die finanzielle Situation oder besondere Bedürfnisse des Empfängers. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und ist nicht als ein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zu einem Kauf für Wertpapiere, Finanzinstrumente oder sonstige Anlageformen zu verstehen. Die dargestellte Anlageform ist nicht für jeden Empfänger als Anlageinstrument geeignet. Historisch erwirtschaftete Renditen beauftragter Derivateverwalter (CTAs / Handelsprogramme) sind keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit kann nur Anhaltspunkte über mögliche zukünftige Entwicklungen bieten. Termingeschäfte (Futures und Optionen) sind mit extrem hohem Risiko verbunden und es besteht jederzeit das Risiko des Totalverlustes Ihrer Investition. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- bzw. Steuerberatern oder anderen Beratern einzuholen sowie die Risikohinweise aufmerksam zu lesen. Die enthaltenen Informationen beruhen auf Quellen, die die Varengold Wertpapierhandelsbank AG für verlässlich hält. Eine Gewähr für deren Richtigkeit und Vollständigkeit kann die Varengold Wertpapierhandelsbank AG jedoch nicht übernehmen.

Mit einer kumulierten Rendite von ca. 109,10% war der HI Varengold CTA Hedge deutlich renditestärker als die bekannten Marktindizes von Aktien und Anleihen. Darüber hinaus besitzt er mit durchschnittlich 8,1 % jährlichem Risiko eine deutlich kleinere Volatilität als der Aktienindex Welt.

HI Varengold
CTA Hedge
Aktienindex
Welt*
Managed
Futures
Index*
Anleihen
Index*
Kumulierte Rendite 109,10% 22,73% 63,80% 70,30%
Jährliche Rendite 8,62% 2,32% 5,69% 6,15%
Jährliche Standardabweichung 8,10% 16,75% 7,09% 4,57%
Durchschnittlicher monatlicher Ertrag 0,69% 0,19% 0,46% 0,50%
Anteil positive Monate 62,62% 59,81% 57,01% 66,36%
Bester Monat 9,31% 11,32% 6,45% 5,07%
Schlechtester Monat -4,70% -18,93% -4,62% -2,15%
Sharpe-Ratio (1%) 0,94 0,16 0,68 1,11

Die exzellente Renditeentwicklung des HI Varengold CTA Hedge wird im unten dargestellten Rendite-Risiko-Universum noch deutlicher. Er erwirtschaftete bei lediglich 1,00% p. a. mehr Risiko eine um 2,94% p. a. höhere Rendite als seine Marktbenchmark, der Barclays CTA-Index. Die traditionellen Anlageklassen lieferten eine geringere Rendite bei teilweise höherem Risiko.

Managed Futures-Manager sowohl von steigenden als auch von fallenden Marktlagen profitieren und die verwalteten Gelder über alle Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe hinweg streuen können.

Der beste deutsche Dach-Hedgefonds, der HI Varengold CTA Hedge, bestätigt damit seine Position als null-korreliertes Investment zu traditionellen Anlageklassen und anderen Hedgefonds-Strategien. Er ist eine krisensichere Anlagemöglichkeit.

Der HI Varengold CTA Hedge ist die Lösung für deutsche Investoren, in vollem Umfang von den Vorteilen der Anlageklasse Managed Futures zu profitieren. Sein Ziel ist es, unabhängig von den Entwicklungen an den weltweiten Finanzmärkten, eine stetig positive Rendite zu erzielen.

Der HI Varengold CTA Hedge investiert seine Gelder in Managed Futures-Manager, welche unterschiedliche Handelsansätze verfolgen. Das Investmentkomitee der Varengold Wertpapierhandelsbank AG unterscheidet dabei in fünf Substrategien, auf die das Investmentkapital entsprechend der Marktlage verteilt wird: Trendfolge, Short-Term-Trading, Global Macro, Discetionary Trading und FX-Trading. Sowohl die einzelnen Manager in den Substrategien als auch die Substrategien untereinander unterscheiden sich durch die Art und Weise, wie die Kauf- und Verkaufssignale generiert werden, sowie durch den Zeithorizont, über den die Positionen gehalten werden. Außer rein diskretionären Entscheidungen kommen komplexe computergestützte oder statistische Modelle zum Einsatz, um Ineffizienzen im Markt profitabel zu nutzen. Managed Futures-Manager unterliegen keinen festen Beschränkungen hinsichtlich der Wahl der Handelsstrategien, der geographischen Zielmärkte sowie der genutzten Finanzinstrumente. So reicht das gesamte Spektrum von reinen Futures- oder Optionsprogrammen über Mischstrategien bis hin zu Managed Futures-Managern, die z. B. Forex in Kassamärkten handeln.

Allein die Wahl des Finanzproduktes erzeugt ein unterschiedliches Rendite-Risiko-Profil. Das Varengold Investmentkomitee ist bestrebt, die einzelnen Manager so zusammen zu stellen, dass sich ihre unterschiedlichen Handelseigenschaften optimal ergänzen und die Gewichtungen der einzelnen Substrategien entsprechend den makroökonomischen Entwicklungen und Vorhersagen angepasst sind, um für den Investor im HI Varengold CTA Hedge eine stabile Rendite zu erwirtschaften.

Der HI Varengold CTA Hedge hat sich in den Jahren 2007, 2008 und 2009 trotz häufiger Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten als sehr krisensicher positioniert. Der Fonds erzielte seit 2001 eine durchschnittliche Rendite von 8,53% und wurde auch 2009 wieder prämiert.

Die Auszeichnungen erhielt er von der I.B.C. Consulting for Institutional Banks, Springer Finanzen Verlag und von Hedge Funds Review (HFR). Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ist stolz, sich mit diesen Ergebnissen für das Vertrauen ihrer Investoren bedanken zu können.

Unsere asset ManageMent philosophie

Im Zuge der derzeitigen Finanzkrise hat sich das Investoreninteresse auf liquide und transparente Investments gerichtet. Für Varengold sind dies schon seit 1995 essentielle Bausteine im Asset Management. Unsere Portfolien sind auch noch heute ausschließlich aus Managed Accounts aufgebaut und ermöglichen uns so ein Risikomanagement auf Einzelpositionsebene und ein aktives Portfoliomanagement durch bis zu tägliche Liquidität. Damit setzen wir schon heute als Boutique Maßstäbe im alternativen Asset Management und sind für die Gegenwart und Zukunft gewappnet.

Asset Management

Der beste deutsche Managed Futures Dachfonds 2007, 2008 & 2009 – HI Varengold CTA Hedge

Der HI Varengold CTA Hedge ist der erste in Deutschland zugelassene und aufgelegte Dachfonds, der ausschließlich in Managed Futures-Manager investiert. Der Fonds eröffnet Investoren den Zugang zu den vielen Vorteilen der Anlageklasse Managed Futures und kann bereits ab 1.000 EUR in jedes Portfolio allokiert werden. Das Fondsmanagement des Dachfonds erfolgt vom Expertenteam der Varengold und hat ein Renditeziel von 10-12% nach Kosten.

Die Vorteile auf einen Blick

■ Bester deutscher Dach-Hedgefonds

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG hat für die Ergebnisse im HI Varengold CTA Hedge im Jahr 2007, 2008 & 2009 mehrere Auszeichnungen als bester deutscher Dach-Hedgefonds erhalten.

■ Sicherheit und unabhängige Wertentwicklung

Die Wertentwicklung des HI Varengold CTA Hedge korreliert nicht mit der Performance von traditionellen Aktien- und Anleihemärkten und leistet zusätzlich hohe Renditen bei einem adäquaten Risiko. Gerade in Krisenzeiten der traditionellen Anlageklassen wirken sie somit stabilisierend für die gesamte Portfolio-Rendite.

■ Diversifikation und Transparenz

Im HI Varengold CTA Hedge werden Managed Futures-Manager mit unterschiedlichen Handelsstrategien eingesetzt, die in sämtlichen börsengehandelten Marktsegmenten (Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe) agieren und somit täglich exakt bewertbar und stark reguliert sind.

Springer Finanzen Verlag 2007 & 2008

forex Bezeichnet den handel in den weltweiten deVisenMärkten Und ist eine der aM schnellsten wachsenden anlageklassen.

Im Jahre 2007 hat die Varengold Wertpapierhandelsbank AG den Forex-, d.h. Devisenhandel, der über die technologisch führende Handelsplattform VarengoldFox Trader einem globalen Publikum zugängig ist, in den Geschäftsbereich Capital-Markets-Brokerage integriert.

Die weltweiten Devisenmärkte haben einen Umsatz von ca. 4 Billionen USD pro Tag, was im Vergleich das tägliche Handelsvolumen der New York Stock Exchange (NYSE) von rund 75 Milliarden USD (1,9%) wie ein Taschengeld erscheinen lässt. Der Währungshandel ist ursprünglich nach dem Fall des Bretton-Woods-Goldstandards im Jahre 1973 zwischen Bundesbanken entstanden und hat sich seit 1998 mit zunehmender Technologisierung seinen Weg in die Unternehmen und privaten Haushalte gebahnt. Heute ist es jedem, der einen Computer oder ein Mobiltelefon mit Internetverbindung besitzt möglich, rund um die Uhr und weltweit Devisen zu handeln.

Die Zeitlosigkeit dieses Marktes resultiert aus seiner Ortslosigkeit. Anders als bei Aktien, Anleihen und Rohstoffen existiert kein fester Börsenplatz, denn Devisen werden in einem virtuellen Netzwerk der Interbankenbeziehungen gehandelt.

Der VarengoldFox Trader ist eine mächtige Online-Handelsplattform, durch die die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ihren Kunden Zugang zu den weltweiten Devisenmärkten ermöglicht. Das Besondere hierbei ist, dass die Ausführung der Transaktionen rein elektronisch erfolgt. Anders als bei anderen Anbietern in diesem Bereich springt ein manuelles Orderdesk nur bei technischen Störungen ein. Die daraus resultierenden Kosteneinsparungen kann die Varengold Wertpapierhandelsbank AG direkt an ihre Kunden weitergeben. Zudem wird die Geschwindigkeit der Auftragsausführung erhöht, was sich besonders in sehr schnellen Marktphasen mit hoher Handelsfrequenz bemerkbar macht.

Die Handelsplattform VarengoldFox Trader gehört weltweit zu den stabilsten Systemen in diesem Bereich und bietet neben der reinen Orderplatzierung viele weitere Funktionalitäten, die ihn deshalb auch bei professionellen Händlern sehr beliebt macht:

  • unbegrenzte Chartanalyse-Möglichkeiten
  • unterstützung verschiedener zeitrahmen
  • Große Anzahl von technischen indikatoren und studien
  • Anschluss von automatischen Handelssystemen wie dem Expert Advisor
  • Echtzeit-datenexport über das ddE-Protokoll
  • internes E-Mail-system
  • Generierung von Bestätigungen
  • Abrechnungen in Echtzeit

Die Software für den VarengoldFox Trader bietet die Varengold Wertpapierhandelsbank AG nicht nur für den Computer, sondern auch für das Mobiltelefon an. Diese Innovation erweitert die Welt des Devisenhandels und gibt dem Händler die Flexibilität, jederzeit seine Positionen kontrollieren und gegebenenfalls den aktuellen Marktereignissen anpassen zu können. Mit zunehmendem Ausbau der Mobilfunknetze wird es so in Zukunft auch möglich sein, uneingeschränkten Zugang zu den weltweiten Devisenmärkten zu bekommen.

Capital-Markets-Brokerage

WäHREnd ToKio sCHLäfT, HAndELT EuRoPA – MiT VAREnGoLd HAndELn siE WELTWEiT – zu jEdER zEiT. FOREX IST EINZIGARTIG IN DER INVESTMENTWELT, DA EIN HANDEL RUND UM DIE UHR UND ÜBERALL AUF DER WELT MÖGLICH IST UND DAMIT EIN ENORMES WACHSTUMSPOTENTIAL HAT. IM GEGENSATZ ZU ANDEREN ANLAGEKLASSEN IST EIN WARTEN AUF DEN NÄCHSTEN HANDELSTAG NICHT ERFORDERLICH, UM EINE GUTE MARKTLAGE GEWINNBRINGEND NUTZEN ZU KÖNNEN. DIE VAREN-GOLD WERTPAPIERHANDELSBANK AG BIETET IHREN KUNDEN DIE NEUSTEN TECHNOLOGIEN, UM DIE POTENTIALE DES MARKTES VOLL AUSZUNUTZEN.

Bericht des Aufsichtsrats

sehr geehrte aktionärinnen Und aktionäre,

der Aufsichtsrat dankt allen Kunden, Aktionären und Geschäftspartnern der Varengold Wertpapierhandelsbank AG für das Vertrauen, das sie in einem herausfordernden Umfeld in das Unternehmen gesetzt haben, sowie den Mitarbeitern und dem Vorstand für ihren persönlichen und fachlichen Einsatz im Geschäftsjahr 2009.

zUsaMMenarBeit zwischen aUfsichtsrat Und Vorstand

Im Geschäftsjahr 2009 haben wir als Aufsichtsrat die uns nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Vorstände laufend überwacht. Die Überwachungsziele haben wir dabei bereits zu Beginn des Jahres festgelegt. Die umfangreichen, uns zur Verfügung stehenden Informationen haben wir auf den Aufsichtsratssitzungen sowie in Einzelgesprächen geprüft und hinterfragt. Der Vorstand beantwortete und erläuterte alle Fragen des Aufsichtsrates umfangreich und zu unserer Zufriedenheit. Um unsere Informationsbasis zu verbreitern und eigene Eindrücke von der Unternehmensentwicklung zu gewinnen haben wir auch vorstandsferne Erkundigungen eingeholt, unter anderem bei leitenden Angestellten und externen Beratern. Wir waren somit stets aktuell informiert und haben vom Vorstand neben detaillierten Berichten im Rahmen der gemeinsamen Sitzungen monatlich schriftlich und sehr zeitnah Informationen zur aktuellen Geschäftslage erhalten. Die steten, umfassenden und zeitnahen schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstandes an den Aufsichtsrat entsprachen den Vorgaben gemäß § 90 AktG.

aUfsichtsratssitzUngen 2009

Insgesamt haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr vier Aufsichtsrats-Sitzungen abgehalten, die am 14. Januar 2009, am 06. April 2009, am 23. Juli 2009 und am 26. Oktober 2009 stattgefunden haben. Sämtliche Sitzungen erfolgten unter Teilnahme aller Aufsichtsratsmitglieder und mindestens einem Mitglied des Vorstands.

Im Rahmen der Sitzungen wurden dem Aufsichtsrat im Geschäftsjahr vom Vorstand umfassende Erläuterungen und detaillierte Finanzdaten (Zwischenabschlüsse und monatliche Abschlüsse, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und BWA sowie der Fortschreibung der Unternehmensplanung für das laufende Jahr) übermittelt und dann vom Aufsichtsrat auf Plausibilität im Zeit- und Branchenvergleich sowie Vollständigkeit geprüft. Der Aufsichtsrat befasste sich darüber hinaus fortlaufend mit der Überwachung der Rechnungslegungsprozesse und überzeugte sich von der Wirksamkeit der internen Rechnungslegungs- und Kontrollsysteme. Am 14. Januar 2009 wurden ein neues Vertriebsmodell im Devisenhandel vorgestellt und genehmigt, die Vergütungen des Vorstandes neu geregelt und die Vorbereitung der Klage gegen den Rechtsberater, der die Hauptversammlung 2008 beglei-

tet hatte, erläutert. Außerdem präsentierte der Vorstand anhand vorläufiger Jahresabschlusszahlen die wirtschaftliche Entwicklung der Bank im Jahr 2008. Im Ausblick auf das Jahr 2009 wurden Planzahlen und Worst-Case-Betrachtungen mit uns diskutiert, sowie die Fokussierung in den Bereichen Vertrieb und Werbung vorgestellt. Der Bericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses, die Prüfung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat und die Vorbereitung der Hauptversammlung und deren Tagesordnung stellten am 6. April 2009 die Hauptthemen der Aufsichtsratssitzung dar. Am 23. Juli 2009 berichtete der Vor stand überwiegend über die Gründe der rückläufigen Geschäftsla ge und die dagegen getroffenen Einsparmassnahmen. Gemeinsam mit den Vorständen besprachen wir rückblickend die erfolgreiche Durchführung der Hauptversammlung vom 16. Juni 2009. Darüber hinaus genehmigte der Aufsichtsrat das vom Vorstand vorgestellte Projekt, die Mitarbeiter künftig am Gewinn des Unternehmens zu beteiligen. Die Zustimmung zur Beteiligung an einer Investment Aktiengesellschaft erteilte der Aufsichtsrat auf der letzten Sitzung des Jahres am 26. Oktober 2009. Weiterhin informierte uns der Vorstand über die Ertragslage der ersten neun Monate. Aufgrund unserer Nachfrage zu den Erfahrungen mit dem neuen Innenre visor wurden uns unter anderem kurzfristig ein Zwischenbericht sowie am Jahresende der gesamte Abschlussbericht zur Verfügung gestellt.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr wie schon in den vorange gangenen Geschäftsjahren auf Grund der Unternehmensgröße und der Tatsache, dass der Aufsichtsrat nur aus drei Mitgliedern besteht, auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet.

erteilUng des prüfUngsaUftrags an npp niethaMMer, posewang & partner

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH, Hamburg, wurde auf der ordentlichen Haupt versammlung vom 16. Juni 2009 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 gewählt. Anschließend erteilten wir NPP Niet hammer, Posewang & Partner den Prüfungsauftrag. Hinsichtlich der Einzelheiten und der Zusammenarbeit beinhaltete der Auftrag klare Regelungen, unter anderem eine eingehende Betrachtung des Risikofrüherkennungssystems.

Bilanza Ufsichtsratssitz Ung a M 26. Mai 2010

Im Vorwege der Bilanzaufsichtsratssitzung erhielt der Aufsichtsrat den Entwurf des Prüfungsberichtes zum Jahresabschlusses 2009 sowie des Lageberichts über das Geschäftsjahr 2009 zwecks Stu dium und Prüfung. Alle offenen Fragen konnten am 26. Mai 2010 mit dem Vorstand und dem anwesenden Wirtschaftsprüfer geklärt werden.

Am 11. Juni 2010 erhielt der Aufsichtsrat sodann die endgültige Version des Prüfberichts und des Lageberichts. Durch einstimmi gen Beschluss des Aufsichtsrats vom 21. Juni 2010 wurde der ge prüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehene Jahresabschluss der Varengold Wert papierhandelsbank AG zum 31. Dezember 2009, der gegenüber den Entwürfen keine materiellen Änderungen enthielt, gem. § 9 Absatz 4 der Satzung der Varengold Wertpapierhandelsbank AG per Umlaufbeschluss gebilligt. Der Jahresabschluss der Varengold Wertpapierhandelsbank AG ist damit festgestellt.

Weiterer Tagesordnungspunkte der Bilanzaufsichtsratssitzung am 26. Mai 2010 waren der Rückblick auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und der Investment AG innerhalb der ersten fünf Monate sowie die Besprechung der Tagesordnung für die ordent liche Hauptversammlung am 18. August 2010.

Für den Aufsichtsrat Hamburg, 24. Juni 2010

Willi Müller Vorsitzender des Aufsichtsrats

Jahresabschluss

nach handelsgesetzbuch (hgb )

zum 31. dezember 2009

Varengold Wertpapierhandelsbank ag

grosse elbstrasse 27

22767 hamburg

06

Jahresabschluss 2009

BILANZ 24–25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 26–27

ANHANG 28–34

  • A. ALLGE mEINE ANGABEN 28
  • B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGS mETH oDEN 28
  • C. WäHRUNGSU mRECHNUNG 29

D. ERL äUTERUNGEN ZUR BILANZ 30

    1. Postenübergreifende Angaben 30
    1. Postenindividuelle Angaben 30

E. ERL äUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 32

F. SoNSTIGE ANGABEN 33

    1. Organe 33
    1. Mitarbeiter 33
    1. Mitgliedschaften 33
    1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 34
    1. Ergebnisverwendung 34
    1. Deutscher Corporate Governance Kodex 34

LAGEBERICHT 36–41

A. GESCH äFT UND RAH mENBEDINGUNGEN 36

    1. Die Rahmenbedingungen 36
    1. Die Entwicklung der Varengold Wertpapierhandelsbank AG 36

B. LAGE DER GESELLSCHAFT 37

    1. Vermögenslage 37
    1. Finanzlage 38
    1. Ertragslage 39

C. RISIKEN 39

  • D. CHANCEN DER VARENG oLD WERTPAPIERHANDELSBANK AG 40
  • E. NACHTRAGSBERICHT 41
  • F. PR oGN oSEBERICHT 41

BEST äTIGUNGSVER mERK DES WIRTSCHAFTSPR üFERS 42

EUR EUR Vorjahr
TEUR
EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand
3.024,99 2,4 1. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
56.389,99 0,0
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig
b) andere Forderungen
368.597,44
59.821,15
428.418,59 1.414,8
59,8
1.474,6
2. Treuhandverbindlichkeiten
3. sonstige Verbindlichkeiten
16.876.156,02
432.670,32
14.322,0
584,3
3. Forderungen an Kunden
- darunter:
an Finanzdienstleistungsinstitute:
0,0 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR)
2.135.524,81 2.854,5 4. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen
5. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital
1.332.337,00 184.750,00 313,5
1.332,3
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche
Wertpapiere
277,13 0,3 b) Kapitalrücklage
c) Gewinnrücklagen
d) Bilanzgewinn/-verlust
3.799.943,50
18.400,00
-740.284,58
3.799,9
18,4
141,9
5. Beteiligungen
- darunter:
an Finanzdienstleistungsinstituten:
0,0 TEUR (im Vorjahr: 0,0 TEUR)
194.818,03 182,9 4.410.395,92 5.292,5
6. Treuhandvermögen 16.876.156,02 14.322,0
7. Immaterielle Anlagewerte 1.838.174,45 1.204,4
8. Sachanlagen 370.362,00 389,4
9. sonstige Vermögensgegenstände 37.704,64 64,1
10. Rechnungsabgrenzungsposten 75.901,59 17,7
Summe Aktiva 21.960.362,25 20.512,30 Summe Passiva 21.960.362,25 20.512,30

Bilanz

Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg zum 31. Dezember 2009

AKTIVA

Bilanz

Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg zum 31. Dezember 2009

PASSIVA

EUR EUR EUR Vorjahr
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften
b) festverzinslichen Wertpapieren
672.165,01 649,4
und Schuldbuchforderungen 0,00 0,0
672.165,01 649,4
2. Zinsaufwendungen -414.903,15 -154,1
257.261,86 495,3
3. laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht
festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0,0
b) Beteiligungen 19.200,00 21,6
c) Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,0
19.200,00 21,6
4. Provisionserträge 7.031.989,76 9.704,7
5. Provisionsaufwendungen -3.575.474,68 -5.416,9
3.456.515,08 4.287,8
6. Nettoertrag aus Finanzgeschäften
a) Ertrag aus Finanzgeschäften 718.691,08 0,0
b) Aufwand aus Finanzgeschäften -17.378,29 0,0
701.312,79 0,0
7. sonstige betriebliche Erträge 252.696,11 184,4
8. allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter
ab) Soziale Abgaben und Aufwend-
ungen für Altersversorgung und
-1.917.425,08 -1.469,8
für Unterstützung -297.046,83 -175,3
darunter: für Altersversorgung: 0,00 0,0
-2.214.471,91 -1.645,1
b)
andere Verwaltungsaufwendungen
-2.484.686,84 -2.183,4
-4.699.158,75 -3.828,5
TEUR EUR
EUR
EUR Vorjahr
TEUR
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf immaterielle Anlagewerte und
Sachanlagen
-590.953,07 -423,2
10. sonstige betriebliche Aufwendungen -25.483,58 -10,8
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere
sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
-252.449,47 -66,3
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen, Anteile an verbundenen
Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelte Wertpapiere
0,0 -0,2
13. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -881.059,03 660,1
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
15. sonstige Steuern
0,00
-1.153,00
0,0
-2,6
-1.153,00 -2,6
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag
17. Verlust-/Gewinnvortrag
-882.212,03
141.927,45
657,5
-515,6
18. Bilanzgewinn/-verlust -740.284,58 141,9

Gewinn- und Verlustrechnung

Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg für das Geschäftsjahr 2009

Gewinn- und Verlustrechnung

Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg für das Geschäftsjahr 2009

    1. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und
    1. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -252.449,47 -66,3
    1. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,0 -0,2
    1. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -881.059,03 660,1

ANHANG

A. ALLGEmEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSmETHoDEN

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten von weniger als EUR 150 werden seit Januar 2008 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst. GWG mit Anschaffungswerten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem über fünf Jahre abzuschreibenden Sammelposten erfasst. Die Auswirkungen der Bewertungsänderung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Übrigen gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Zur besseren Übersicht wurde von der Angabe nicht belegter Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 8 HGB abgesehen.

Hintergrund der im Jahr 2007 gemäß § 269 Satz 1 HGB a.F. aktivierten Aufwendungen (TEUR 101) für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs war die Übernahme von Kunden, Kundenvermögen, Software und Mitarbeitern der Schweizer Gesellschaft Finex Group GmbH, Zürich, um im Forex-Handel tätig zu werden. Die nach § 269 Satz 2 HGB a.F. einem Ausschüttungsverbot unterliegende Bilanzierungshilfe wird gemäß § 282 HGB a.F. seit 2008 über vier Jahre abgeschrieben. Die Aufwendungen (TEUR 25) sind unter "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen" ausgewiesen.

Durch das zum 29.05.2009 in Kraft getretene BilMoG wurde § 269 HGB sowie sämtliche Folgeregelungen in diesem Zusammenhang gestrichen.

Im Jahr 2009 wurden gemäß Art. 66 Abs. 5 EGHGB i.V.m. § 269 HGB a.F. Aufwendungen für die Ingangsetzung der CFD-Bridge (TEUR 88) und der FX EH-Erweiterung (TEUR 228), Aufwendungen für das Setup der CFH-Platform (TEUR 14) sowie Aufwendungen für die Ingangsetzung des Dubai-Office (TEUR 373) aktiviert. Die nach § 269 HGB a.F. einem Ausschüttungsverbot unterliegenden Bilanzierungshilfen werden gemäß § 282 HGB ab dem Jahr 2010 über vier Jahre abgeschrieben.

Der Kassenbestand ist zu Nennwerten bilanziert.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich wird möglichen Adressenausfallrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Alle auf ausländische Währung lautenden Beträge sind täglich fällig.

Da der Wert der sich im Bestand befindlichen börsennotierten Aktien am Abschlussstichtag des 31. Dezember 2009 nicht dauerhaft gemindert war, sind sie weiterhin zum Börsenkurs am 31. Dezember 2008 angesetzt wurden.

Die Beteiligungen sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten bewertet. Anhaltspunkte für Wertminderungen liegen nicht vor.

Die Bewertung der aus Kundengeldern resultierenden Treuhandverbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag, der dem Nennwert der insbesondere bei Brokern sowie Kreditinstituten als Sicherheitsleistungen gehaltenen Vermögensgegenstände entspricht. Die Kundengelder werden in einer gesonderten Buchführung erfasst.

Entgeltlich erworbene Software wird unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesen und wie die Sachanlagen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden stets die steuerlichen AfA-Sätze zugrunde gelegt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungen und Lizenzgebühren) werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt.

Eventualverpflichtungen und andere Verpflichtungen bestehen nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

Der Posten "Andere Verwaltungsaufwendungen" ist in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 265 Abs. 5 Satz 1 HGB weiter untergliedert.

Die Beträge sind in TEUR angegeben.

C. WäHRUNGSUmRECHNUNG

Die unter "Provisionserträge" aufgeführten Erträge fallen zu einem nicht unwesentlichen Teil in den ausländischen Währungen US-Dollar (USD), Schweizer Franken (SFR), Britische Pfund (GBP) und Japanische Yen (JPY) an. Unterjährig gehen zahlungsmäßig abgewickelte Erträge mit den jeweiligen Tageskursen in die Gewinn- und Verlustrechnung ein. Daraus resultierende Fremdwährungsguthaben werden gemäß § 340h Abs. 1 HGB zum Stichtag mit den folgenden Stichtagskursen in Euro umgerechnet:

1 EUR = USD 1,4405 1 EUR = GBP 0,8900
1 EUR = SFR 1,4836 1 EUR = JPY 133,06

Verluste oder Gewinne aus der Währungsumrechnung werden gemäß § 340h Abs. 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt und im Zinsergebnis ausgewiesen.

Zum 31. Dezember 2009 lauten die folgenden Bilanzposten auf Fremdwährungen:

Bilanzposten 31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 12 3
Forderungen an Kunden 312 495
Treuhandvermögen 407 5.053
Treuhandverbindlichkeiten 407 5.053

Wertänderungen des zum Stichtagskurs umgerechneten Treuhandvermögens gehen zu Gunsten bzw. zu Lasten der Treugeber.

D. ERLäUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Postenübergreifende Angaben

1.1 Beziehungen zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und zu Aktionären

31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Forderungen an Kunden 2.136 2.854
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
198 245
davon gegenüber Aktionären 185 81
Sonstige Verbindlichkeiten 433 584
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
126 285
davon gegenüber Aktionären 125 275

1.2 Restlaufzeitengliederung

31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 428 1.475
bis drei Monate 428 1.475
Forderungen an Kunden 2.136 2.854
bis drei Monate 1.285 2.623
mehr als drei Monate bis ein Jahr 726 10
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 76 179
mehr als fünf Jahre 49 42
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
bis drei Monate 0 0

2. Postenindividuelle Angaben

2.1 Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden bestehen zu großen Teilen aus Provisionsforderungen gegen Brokern bzw. Kapitalanlagegesellschaften.

2.2 Beteiligungen

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG hält folgenden, nicht börsennotierten Anteilsbesitz:

Gesellschaft Beteiligungs
quote
%
Buchwert
TEUR
Eigenkapital
31.12.2008
TEUR
Ergebnis
2008
TEUR
Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg 16,00 58 1.735 828*)
TCMF Trading Concept Managed Futures GmbH, Lotte 25,15 125 105 -64

*) Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2008

Die Hanseatic Brokerhouse Securities AG hält zum Bilanzstichtag eine Beteiligung an der Varengold Wertpapierhandelsbank AG in Höhe von 3,90%.

Im Februar 2010 wurde die Varengold Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen gegründet an der die Varengold Wertpapierhandelsbank AG mit 49% beteiligt ist. In diesem Zusammenhang wurden TEUR 12 Anschaffungskosten in 2009 aktiviert.

2.3 Anlagespiegel

Anschaffungskosten Abschreibungen Restbuchwerte
Angaben in TEUR 1.1.2009 Zugänge
2009
Abgänge
2009
kumuliert 2009 31.12.2009 31.12.2008
Beteiligungen 365 12 0 182 0 195 183
Aufwendungen für die Erwei
terung des Geschäftsbetriebs
101 0 0 50 25 51 76
Aufwendungen für die Erweite
rung des Geschäftsbetriebs 2009
0 703 0 0 0 703 0
Immaterielle Anlagewerte 1.806 393 97 1.018 437 1.084 1.128
Sachanlagen 1.069 127 225 601 129 370 389
Summe 3.341 1.235 322 1.851 591 2.403 1.776

Die immateriellen Anlagewerte bestehen im Wesentlichen aus entgeltlich erworbener Software sowie Konzessionen und gewerblichen Schutzrechten. Die Sachanlagen entfallen auf Betriebs- und Geschäftssausstattung (einschließlich Mietereinbauten).

Im Geschäftsjahr 2009 wurden Anlagewerte mit einem Buchwert von TEUR 17 ausgebucht und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Im Wesentlichen betrifft dies den Verkauf des im Anlagevermögen befindlichen PKWs.

2.4 Treuhandvermögen und -verbindlichkeiten

Das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten beinhalten die im Rahmen der Kommissionsvereinbarungen gehaltenen Kundengelder. Die einzelnen Bestände und Bewegungen der Kundengelder bei ausländischen Brokern werden in einer gesonderten Buchführung erfasst.

Die treuhänderisch verwalteten Kundengelder werden in Abhängigkeit der jeweils eingegangenen Geschäfte im Wesentlichen in Euro und in US-Dollar, sowie teilweise auch in Britischen Pfund, Schweizer Franken und Japanischen Yen, gehalten.

Das Treuhandvermögen gliedert sich in folgende Aktivposten:

31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Summe 16.876 14.322
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0 829
Forderungen an Kreditinstitute 16.876 13.493

Die Treuhandverbindlichkeiten gliedern sich in folgende Passivposten:

31.12.2009 31.12.2008
TEUR TEUR
Summe 16.876 14.322
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 16.876 14.322

Abweichend zum Vorjahr werden 56,4 TEUR (Baranteil von Inhaberzertifikaten) nicht mehr unter den Treuhandvermögen/ -verbindlichkeiten sondern unter Forderungen an Kreditinstitute /Verbriefte Verbindlichkeiten ausgewiesen.

2.5 Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten beinhaltet im Wesentlichen eine Forderung aus einer zum Verkauf vorgesehenen Minderheitsbeteiligung in Höhe von 8% an der Flobbi GmbH, Hamburg (TEUR 25).

2.6 Sonstige Verbindlichkeiten

In dieser Position sind im Wesentlichen ausstehende Provisionszahlungen an Kooperationspartner für die Erbringung von Dienstleistungen in Höhe von TEUR 258 (31.12.2008: TEUR 365) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2.7 Andere Rückstellungen

Die Rückstellungen sind im Wesentlichen für die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) in Höhe von TEUR 65 (31.12.2008: TEUR 0), für Abschlusserstellungs- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 30 (31.12.2008: TEUR 50), für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe TEUR 52 (2008: TEUR 52) sowie für nicht genommenen Urlaub in Höhe von TEUR 25 (2008: TEUR 0) gebildet.

2.8 Eigenkapital

Das voll eingezahlte Grundkapital (TEUR 1.332) ist eingeteilt in 1.332.337 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Die Kapitalrücklage (TEUR 3.800) stammt hauptsächlich (TEUR 3.774) aus der im Jahr 2007 erfolgten Kapitalerhöhung. 328.177 neue Aktien wurden mit einem Agio von EUR 11,50 je Aktie ausgegeben.

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. November 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um EUR 502.080 (502.080 Aktien) zu erhöhen und hierbei das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen.

E. ERLäUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Zinsergebnis

Im Zinsergebnis sind Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 111 (im Vj.: Wechselkursverluste TEUR 20) enthalten.

Die Zinserträge bestehen aus Zinsen von den Brokern CMC Markets London und Newedge Group S.A. sowie aus Festgeldzinsen. Weiterhin sind Erträge in Höhe von TEUR 207 aus der Realisierung von Devisentermingeschäften (Futures) enthalten. Diesen gegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 253, die in den Zinsaufwendungen enthalten sind.

2. Laufende Erträge aus Beteiligungen

In den Beteiligungen ist eine Dividende von der Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg enthalten.

3. Provisionserträge/-aufwendungen

In den Provisionserträgen sind die Umsätze aus den Dienstleistungen Forex, CFDs und Futures & Options sowie Erträge aus dem Bereich Asset Management enthalten.

Bei den Provisionsaufwendungen handelt es sich um Zahlungen an Vermittler.

4. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden im Wesentlichen aus weiterbelasteten Kosten an Hanseatic Brokerhouse Securities AG und Dienstleistungen gegenüber Dritten erzielt.

5. Abschlussprüferhonorar

Der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 hat ein Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 26 TEUR und für sonstige Leistungen in Höhe von 11 TEUR erhalten.

F. SoNSTIGE ANGABEN

1. organe

1.1 Aufsichtsrat

Herr Willi müller Vorsitzender Vereidigter Buchprüfer

Herr Hans J. m. manteuffel Stellvertretender Vorsitzender

Selbständiger Rechtsanwalt

Herr Prof. Peter Andree Professor TU Hamburg-Harburg

Herr Manteuffel ist zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mönchengladbach e.G., Mönchengladbach. Die anderen Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG wahr.

1.2 Vorstand

Herr Steffen Fix Strategisches Management und Vertriebsvorstand

Herr Yasin Sebastian Qureshi

Asset-Management, Legal- und IT-Vorstand

Beide Vorstandsmitglieder sind gleichberechtigt. Neben seiner Tätigkeit im Vorstand der Bank nimmt Herr Qureshi ein Mandat als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hanseatic Brokerhouse Securities AG, Hamburg, wahr.

1.3 Organbezüge und -kredite

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2009 TEUR 380 (Vj.: TEUR 374). Sie beinhalten TEUR 380 (Vj.: TEUR 250) erfolgsunabhängige Komponenten und TEUR 0 (Vj.: TEUR 124) erfolgsbezogene Komponenten.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2009 Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 40 (Vj.: TEUR 10).

Zum Abschlussstichtag sind weder Mitgliedern des Vorstands noch des Aufsichtsrats Kredite oder Vorschüsse eingeräumt worden. Darüber hinaus ist die Bank gegenüber diesem Personenkreis keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

2. mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug insgesamt 38 (Vj.: 25), darunter befanden sich 13,5 (Vj.: 7) Mitarbeiterinnen sowie 1 Auszubildende (Vj.: 2). Teilzeitkräfte sind in diesen Zahlen entsprechend der geleisteten Arbeitszeit anteilig enthalten. Die durchschnittliche Arbeitszeit der Teilzeitkräfte beträgt unverändert zum Vorjahr 50% der Normalarbeitszeit. Alle Mitarbeiter sind in Deutschland tätig.

3. mitgliedschaften

Die Bank ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW), Berlin, sowie im Alternative Investments e.V., Bonn.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (TEUR 1.863; Vj.: TEUR 2.020) umfassen vor allem Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

5. Ergebnisverwendung

Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen werden.

6. Deutscher Corporate Governance Kodex

Seit dem 20. März 2007 ist die Varengold Wertpapierhandelsbank AG (ISIN DE0005479307) im Entry Standard der Deutschen Börse notiert. Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG verzichtet auf die Veröffentlichung einer Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG), da die Gesellschaft nicht börsennotiert im Sinne des § 3 Abs. 2 AktG ist.

Hamburg, 19. Mai 2010

Varengold Wertpapierhandelsbank AG

34

Steffen Fix Yasin Sebastian Qureshi

LAGEBERICHT

A. GESCHäFT UND RAHmENBEDINGUNGEN

1. Die Rahmenbedingungen

Im Börsenjahr 2009 stieg der deutsche Leitindex DAX von 4.810 Punkten um mehr als 23% auf 5.957 Punkte. Die positive Entwicklung wird dadurch getrübt, dass der führende deutsche Aktienindex die im Börsenjahr 2008 verlorenen 3.257 Punkte noch nicht aufholen konnte. Auch der MDAX konnte im vergangenen Jahr positive Ergebnisse vorweisen. Er stieg von 5.601 Punkten auf 7.507 Punkte um 34% und schlug somit die Performance des DAX. Der Börsenwert aller Entry Standard-Unternehmen, zu denen auch die Varengold Wertpapierhandelsbank AG zählt, wuchs indexiert von 410 Punkten auf 565 Punkte. Dies entspricht einer Rendite von nahezu 38%.

Abweichend von den Börsentrends entwickelte sich die reale Wirtschaft in Deutschland deutlich schwächer. Das reale Bruttoinlandsprodukt sank um 5,0%, die Exporte brachen nominal um 18,4% ein. Damit musste Deutschland den Titel Exportweltmeister an die Volksrepublik China abgeben. Der Arbeitsmarkt hielt sich trotz des negativen Gesamtmarktumfeldes nahezu stabil. Die Arbeitslosenzahl stieg von durchschnittlich 3.266.000 im Jahr 2008 auf 3.424.000 im Jahr 2009. Die offenen Stellen reduzierten sich von 568.000 auf 486.000. Der Grund für die stabile Entwicklung des Arbeitsmarktes liegt zum großen Teil in dem Erfolg des Kurzarbeitergeldes.

2. Die Entwicklung der Varengold Wertpapierhandelsbank AG

Die negativen Rahmenbedingungen wirkten sich auf das Ergebnis der Varengold Wertpapierhandelsbank AG aus, so dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 882 TEUR abschloss. Neben umfangreichen Investitionen in eine weitere Forex-Handelsplattform, aufwendigen Hardwarekomponenten sowie komplexen Softwareentwicklungen führte der zeitintensive Auf- und Ausbau des Eigenhandels zu Ergebnisbelastungen. Mittels dieser Investitionen wurde der Grundstein für eine tiefere Wertschöpfungskette innerhalb der eigenen Organisation gelegt. Erste, positive Ergebnisauswirkungen wurden bereits im ersten Quartal 2010 erzielt.

Ergebnisbelastend wirkte der Ausfall der Gewinnbeteiligung aus dem Hedgefonds HI Varengold CTA Hedge, wodurch die Provisionserträge um mehr als eine Million Euro fielen. Das vergangene Jahr war das historisch schwierigste Handelsjahr seit dem Bestehen von Managed Futures. Zwar schloss der Fonds in Vergleich zu seinen Wettbewerbern besser ab, leider konnte er jedoch den EURIBOR als Hurdle-Rate nicht schlagen. Trotzdem wuchs das Fondsvolumen von 42,28 Millionen Euro binnen Jahresfrist um 28,8% und wies zum Ende des Geschäftsjahres ein Asset under Management von 54,46 Millionen Euro aus. Die Anleger investierten überproportional in die für die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ertragsreichere Anteilsklasse B, in der private Kunden gebündelt werden.

Zu Beginn des Jahres beendete die Varengold Wertpapierhandelsbank AG die Kooperation mit dem Vertriebspartner, der für den exklusiven Verkauf der Dienstleistung Forex beauftragt war. Durch den Aufbau eines eigenen Vertriebsteams wurde der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. Infolge des Aufbaus einer neuen Verkaufsstruktur eröffnete die Varengold Wertpapierhandelsbank AG eine Repräsentanz in Dubai, die sich positiv entwickelt und die internationale Präsenz stärkt.

Da das Geschäft mit privaten Kunden im Forex-Bereich ausgebaut wurde, sanken die Gesamtvergütungen für Vermittler (Introducing Broker). Die Marge in diesem Segment konnte somit von hohem Niveau weiter gesteigert werden und die Provisionsaufwendungen sanken in der Folge. Ein weiterer Grund für den Rückgang der Provisionsaufwendungen war die Reduzierung der Provisionserträge von Partnern im CFD-Bereich.

Bedingt durch den Eintritt weiterer Marktteilnehmer und dem daraus resultierenden Preiswettbewerb reduzierte sich der Umsatz des CFD-Produktes. Um den Umsatzverlusten entgegen zu wirken und verlorene Marktanteile wiederzugewinnen, implementierte die Varengold Wertpapierhandelsbank AG gemeinsam mit dem Partner Hanseatic Brokerhouse Securities AG in der zweiten Jahreshälfte eine neue, technologisch führende Handelsplattform und optimierte den Kundenservice. Ergebnisauswirkungen werden für das Jahr 2010 erwartet.

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG begann im zweiten Halbjahr 2009 mit den Vorbereitungen, die Varengold Investment Aktiengesellschaft zu gründen, die bisher Kosten im unteren sechsstelligen Bereich verursachten. Mittels der neuen Gesellschaft wurde eine Managed Futures-Plattform aufgebaut, durch die sowohl externe Managed Futures Manager als auch Zielfondsmanager des HI Varengold CTA Hedge abgewickelt werden können.

B. LAGE DER GESELLSCHAFT

1. Vermögenslage

Im Jahr 2009 sank die Bilanzsumme, bereinigt um das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten, um 17,85% von 6.189 TEUR auf 5.084 TEUR. Das Treuhandvermögen stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 17,83% von 14.322 TEUR auf 16.876 TEUR. Der Rückgang der Bilanzsumme ohne Treuhandvermögen begründet sich durch die Reduzierung der Forderungen an Kunden und Kreditinstitute auf der Aktiv-Seite und den abnehmenden Sonstigen Verbindlichkeiten, dem geringeren Eigenkapital sowie den gesunkenen Rückstellungen auf der Passiv-Seite.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur – bereinigt um das Treuhandvermögen und die Treuhandverbindlichkeiten – stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Vermögen 2009
(in%)
2008
(in%)
Veränderung
(in%)
Kurzfristige Forderungen (< 1 Jahr) 50,27 67,73 - 17,46
Mittelfristige Forderungen (> 1 Jahr) 1,47 2,89 - 1,42
Langfristige Forderungen (> 5 Jahre) 0,96 0,67 0,29
Beteiligungen/Anteile an verbundenen Unternehmen 3,83 2,96 0,87
Anlagevermögen 43,44 25,75 17,69
Kurzfristige Forderungen (< 1 Jahr) 50,27 67,73 - 17,46
Mittelfristige Forderungen (> 1 Jahr) 1,47 2,89 - 1,42
Langfristige Forderungen (> 5 Jahre) 0,96 0,67 0,29
Beteiligungen/Anteile an verbundenen Unternehmen 3,83 2,96 0,87
Anlagevermögen 43,44 25,75 17,69
Kapital 2009
(in%)
2008
(in%)
Veränderung
(in%)
Kurzfristige Schulden (< 1 Jahr) 13,25 14,49 - 1,24
Eigenkapital 86,75 85,51 1,24
Kurzfristige Schulden (< 1 Jahr) 13,25 14,49 - 1,24
Eigenkapital 86,75 85,51 1,24

Das Unternehmen ist mit einer Eigenkapitalquote von ca. 87% vollständig durch Eigenkapital finanziert. Es bestehen nur sonstige Verbindlichkeiten gegenüber unseren Lieferanten in nennenswerter Größe (433 TEUR), die im folgenden Monat überwiesen wurden und Rückstellungen mit einem Bilanzansatz von 185 TEUR. Das kurzfristig gebundene Vermögen übersteigt die kurzfristigen Schulden (Verbindlichkeiten und Rückstellungen) deutlich. Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG verfügt über eine geordnete und gesunde Vermögens- und Kapitalstruktur.

Insgesamt werden Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen in Höhe von 754 TEUR unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanziert, die auf 4 Jahre abgeschrieben werden. In gleicher Höhe besteht eine Ausschützungssperre. Die Preisfeststellung eines Inhaber-Zertifikates wurde ausgesetzt. Es folgte daher ein Wertansatz von 0 EUR.

2. Finanzlage

Über die Finanzlage im Jahr 2009 gibt die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss, die nach der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) / Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft (SG) aufgestellt wurde:

Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg
Kapitalflussrechnung 2009
2009
TEUR
2008
TEUR
Veränderung
TEUR
Jahresergebnis -882 658 -1.540
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 591 423 168
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0 0
= Cash Flow nach DVFA / SG -291 1.081 -1.372
+/- Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0 0
+/- Zunahme/Abnahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen -129 39 -168
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen an Kunden,
der sonst. Vermögensgegenstände u. sonst. Aktiva
686 -821 1.507
-/+ Zunahme/Abnahme der Kundenverbindlichkeiten,
der sonst. Verbindlichkeiten u. anderer Passiva
-94 -295 201
= Cash Flow aus Geschäftstätigkeit 172 4 168
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 18 0 18
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -127 -262 135
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -393 -583 190
- Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes -703 0 -703
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -12 0 -12
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -1.217 -845 -372
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 0 0
- Auszahlungen an stille Gesellschafter 0 0 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen u. der Aufnahme von Finanzkrediten 0 0 0
- Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen u. Finanzkrediten 0 0 0
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -1.046 -841 -205
+/- Wechselkurs- u. bewertungsbedingte Änderungen 0 0 0
+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 1.477 2.318 -841
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 431 1.477 -1.046

Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am Ende des Geschäftsjahres

Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 431 1.477 -1.046
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Bankguthaben 428 1.475 -1.047
Barreserve 3 2 -1

Im Jahr 2009 erwirtschaftete die Gesellschaft einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 172 TEUR. Es bestand kein Mittelzufluss bzw. -abschluss aus der Finanzierungstätigkeit (+/-0 TEUR), da die Gesellschaft keine Kapitalmaßnahmen durchgeführt hat. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (-1.218 TEUR) fiel negativ aus, weil die Gesellschaft Liquidität für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen verwendete. Im Resultat verbuchte die Varengold Wertpapierhandelsbank AG im Jahr 2008 ein Finanzmittelabfluss von 1.046 TEUR, die liquiden Mittel sanken von 1.477 TEUR zu Jahresbeginn auf 431 TEUR am Jahresende.

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG führt neben ihren Forderungen an Kreditinstituten i.H.v. 428 TEUR Konten bei Brokern, die der rechtlichen Einordnung der Broker nach dem KWG als Forderungen an Kunden ausgewiesen werden müssen. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft ca. 370 TEUR an liquiden Mitteln bei beiden Brokern.

In den Forderungen an Kunden sind auch die im Jahr 2009 erzielten Erträge aus dem Dachhedgefonds enthalten, da diese erst im Jahr 2010 ausgezahlt werden. Diese Forderungen belaufen sich auf 288 TEUR.

3. Ertragslage

Die Provisionserlöse sanken von 9.705 TEUR im Jahr 2008 um 27,5% auf 7.032 TEUR im Jahr 2009. Die Provisionsaufwendungen nahmen überproportional um 34,00% von 5.417 TEUR auf 3.575 TEUR ab. Der Nettoertrag aus Finanzgeschäften wurde als neuer Posten in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen. Er weist einen Wert von 719 TEUR aus, die Aufwendungen betragen 17 TEUR. Das Provisionsergebnis inklusive der Nettoerträgen und –aufwendungen aus Finanzgeschäften blieb dadurch nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (von 4.288 EUR auf 4.158 TEUR). Der Rückgang der Provisionserlöse liegt zum einen an dem Ausfall der Gewinnbeteiligung des Dachhedgefonds und zum anderen an dem margenschwächeren CFD-Geschäft. Die Reduzierung der Provisionsaufwendungen basiert auf dem Rückgang der IB-Vergütungen im Forex- und CFD-Bereich.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 184 TEUR auf 253 TEUR. Gründe liegen dafür in dem Abbau der Rückstellungen und der Weiterreichung von Kosten für Miete und Telefon für Hanseatic Brokerhouse Securities AG.

Die Zinserträge der Gesellschaft stiegen leicht von 649 TEUR in 2008 auf 672 TEUR in 2009. Allerdings stiegen die Zinsaufwendungen deutlich auf 415 TEUR, so dass ein Zinsüberschuss von 257 TEUR erzielt wurde. Da die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ein Teil der Erträge in USD erwirtschaftet, ist ein Kursverfall des Dollars abgesichert worden. Aufgrund der Bruttobuchung der Währungshedgings wurden die Aufwendungen dafür als Zinsaufwendungen verbucht.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen um 871 TEUR (von 3.828 TEUR auf 4.699 TEUR), da insbesondere erhöhte Personalkosten (von 1.645 TEUR auf 2.214 TEUR), anfielen. Der erhöhte Personalaufwand resultiert aus der deutlichen Steigerung der Mitarbeiteranzahl. Die Aufwendungen für Beiträge und Versicherungen (von 53 TEUR auf 144 TEUR), die KfZ-Kosten (von 91 TEUR auf 146 TEUR), die Aufwendungen für Werbung, Bewirtung und Reisekosten (von 510 TEUR auf 611 TEUR), die Aufwendungen für Instandhaltung für Geschäftsausstattung, Hard- und Software (von 134 TEUR auf 242 TEUR), die Aufwendungen für Kommunikation (von 126 TEUR auf 200 TEUR) und die übrigen Verwaltungsaufwendungen (von 103 TEUR auf 154 TEUR) führten zu der Steigerung der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen. Reduziert wurden diese durch den Rückgang der Aufwendungen für Bürobedarf, Zeitschriften und Fortbildung (von 151 TEUR auf 132 TEUR) und den Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten (von 713 TEUR auf 546 TEUR).

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen stiegen deutlich von 423 TEUR im Jahr 2008 auf 591 TEUR im Jahr 2009.

In der Summe betrug das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit - 881 TEUR (Vorjahr: 660 TEUR), der Jahresfehlbetrag lag bei 882 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss i.H.v. 658 TEUR).

C. RISIKEN

Das Erzielen von Erträgen im Bankgeschäft ist i.d.R. nicht ohne das Eingehen von Risiken möglich. Insofern sind der bewusste Umgang, das aktive Management und die laufende Identifikation und Überwachung von Risiken Kernelement der erfolgsorientierten Geschäftssteuerung der Varengold Wertpapierhandelsbank AG.

Zur Beherrschung der mit der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft verbundenen internen und externen Risiken hat die Bank ein Risikocontrolling- und Risikomanagementsystem eingeführt, das den Bestimmungen der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entspricht.

Aufgrund der Größe der Bank ist der Vorstand in sämtliche risikobehafteten Vorgänge von Bedeutung eingebunden. Neben dem primären Kriterium des Vermögensschutzes lässt sich der Vorstand dabei von folgenden Prinzipien leiten:

  • • Erfüllung bzw. Einhaltung aufsichtsrechtlicher Normen und Compliance Vorschriften
  • • Klare Kompetenzen beim Risk Management
  • • Funktionstrennung von Risikosteuerung und Controlling
  • • Transparenz bei der Offenlegung von Risiken
  • • Risikobewusstes Verhalten

Zur Beherrschung dieser Risiken wird im Rahmen eines Risikomanagementsystems eine laufende Beobachtung und Bewertung der identifizierten Risiken durchgeführt. Der gesamte Prozess umfasst folgende aufeinander aufbauende Schritte:

  • • Risikoidentifikation und Risikobeobachtung
  • • Risikoquantifizierung
  • • Risikosteuerung
  • • Risikocontrolling und Risikoreporting

Der Vorstand legt die Höhe des zulässigen Gesamtrisikos und dessen Verteilung auf die einzelnen Risikoarten und Kompetenzfelder fest. In diesem Zusammenhang wird permanent Sorge dafür getragen, dass die verschiedenen Geschäftsaktivitäten angemessen mit Eigenkapital unterlegt sind.

Für die Überwachung der Risikostrategie ist bei der Varengold die Innenrevision verantwortlich.

Alle Maßnahmen der Risikobegrenzung werden grundsätzlich in einem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis durchgeführt, welches die Größe des Instituts sowie das besondere Geschäftsmodell in angemessener Weise berücksichtigt.

Unter Risiko wird die negative Abweichung eintretender Ereignisse von den erwarteten Ereignissen verstanden. Basis des Risikomanagementsystems ist die Einteilung der wesentlichen Risiken in die Kategorien Adressenausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, Marktpreisrisiko, Operationelles Risiko und Geschäftsrisiko.

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG nutzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gezielt ihre Marktchancen und geht die damit einhergehenden Risiken nur verantwortungsbewusst ein. Grundlage für die Kontrolle und Steuerung dieser Risiken ist ein System, dass erkennen lässt, dass der Fortbestand des Unternehmens nach den heute bekannten Informationen nicht gefährdet ist.

D. CHANCEN DER VARENGoLD WERTPAPIERHANDELSBANK AG

Bedingt durch die schwierige Marktlage für Managed Futures im vergangenen Jahr war das Ergebnis des HI Varengold CTA Hedge im Bereich Asset Management unbefriedigend. Historisch betrachtet, war das vergangene Jahr das Erste, in dem die Varengold Wertpapierhandelsbank AG keine Gewinnbeteiligung erhalten hat. Es besteht daher eine entsprechende Wahrscheinlichkeit, dass die Märkte in dem aktuellen Geschäftsjahr für Managed-Futures freundlicher verlaufen, so dass die Varengold Wertpapierhandelsbank AG eine Gewinnbeteiligung erhalten wird. Aufgrund des gestiegenen Asset under Management in dem Fonds steigen dadurch die Vergütungen für die Bank aus der Gewinnbeteiligung und der Vermögensverwaltungsgebühr.

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG setzt zurzeit Zielfondsmanager für den HI Varengold CTA Hedge in der Varengold Investment AG mit Teilgesellschaftsvermögen auf, um die Wertschöpfungskette des Dachhedgefonds zu vertiefen. Der Anteil an der Vermögensverwaltungsvergütung wird dadurch steigen und die Abwicklung über eine eigene Managed-Futures-Plattform reduziert die Kosten für externe Dienstleister.

Für die Dienstleistungen Forex und CFDs aus dem Bereich Capital-Markets-Brokerage bestehen hohe Chancen, den Umsatz aus dem vergangenen Geschäftsjahr zu erhöhen. Sowohl die neue Handelsplattform für CFDs als auch der mögliche Eigenhandel in diesem Bereich kann zu der Steigerung des CFD-Ertrages führen. Die Forex-Dienstleistung profitiert bei nationalen und internationalen Kunden von dem Alleinstellungsmerkmal, dass die Varengold den Status einer deutschen Wertpapierhandelsbank trägt. Vor allem externe, international agierende Vermittler haben großes Interesse, mit der Varengold Wertpapierhandelsbank AG zu kooperieren. Der Eigenhandel kann auch bei dieser Dienstleistung zu einer weiteren Umsatz- und Ergebnisdiversifizierung beitragen.

Aufgrund der Anfechtungen der Hauptversammlungsbeschlüsse für das Geschäftsjahr 2008 ist für die diesbezüglichen Schadensersatz- und Regressansprüche der Varengold Wertpapierhandelsbank AG eine Klage beim Landgericht anhängig. Der Streitwert liegt bei über einer Million Euro.

E. NACHTRAGSBERICHT

Über die geschilderten Vorgänge hinaus trat nach Abschluss des Geschäftsjahres 2009 keine Entwicklung von besonderer Bedeutung auf.

F. PRoGNoSEBERICHT

Bedingt durch die Chancen und Risiken, die unter C. und D. erläutert wurden, geht der Vorstand von einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserten Geschäftsentwicklung aus. Er prognostiziert ein positives Ergebnis.

Freie und Hansestadt Hamburg, im Mai 2010

Der Vorstand der Varengold Wertpapierhandelsbank AG

Steffen Fix Yasin Sebastian Qureshi

BESTäTIGUNGSVERmERK DES WIRTSCHAFTSPRüFERS

Einwendungen im Sinne des § 322 Abs. 1 Satz 3 HGB sind gegen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und den Lagebericht nicht zu erheben. Wir erteilen daher dem Jahresabschluss der Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg, zum 31. Dezember 2009 -Anlage 1- und dem Lagebericht der Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 -Anlage 2- folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Varengold Wertpapierhandelsbank AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen rechnungslegungsbezogenen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne die Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die unter den Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere bzw. verbriefte Verbindlichkeiten zu bilanzierenden Inhaber-Zertifikate aufgrund ausgesetzter Preisfeststellung für die Wertpapiere, die den Inhaber-Zertifikaten zugrunde liegen, bis auf den Baranteil in Höhe von 56,4 TEUR mit einem Wert von Null angesetzt wurden."

Hamburg, 20. Mai 2010

Sven Ole Raap Wirtschaftsprüfer

Stephan Buchert Wirtschaftsprüfer

ImPRESSUm

Postanschrift

Varengold Wertpapierhandelsbank AG Grosse Elbstrasse 27 22767 Hamburg

T +49.40.66 86 49 0 F +49.40.66 86 49 49

Internet http://www.varengold.de E-Mail: [email protected]

Vorstand Steffen Fix , Yasin Sebastian Qureshi

Aufsichtsrat

Willi Müller Hans J.M. Manteuffel Prof. Peter Andree

Register

Amtsgericht Hamburg, HR B 73684

Aufsichtsbehörde

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter der Nummer (109 520) 100 registriert und unter www.bafin.de veröffentlicht.

Zulassung der Varengold Wertpapierhandelsbank AG

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG betreibt die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im eigenen Namen für fremde Rechnung (Finanzkommissionsgeschäft) im Sinne des §1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG sowie die Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG und die Anlage- und Abschlussvermittlung gem. §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 und 2 KWG.

Einlagensicherung

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG gehört der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an.

Verbände

Die Varengold Wertpapierhandelsbank AG ist Mitglied im Bundesverband Alternative Investments e.V.

Creation L I V E, Hamburg www.live-werbeagentur.de

GroSSe elbStraSSe 27 • 22767 HamburG • t +49.40.66 86 49 0 • F +49.40.66 86 49 49 www.varenGold.de • [email protected]

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.