Interim / Quarterly Report • Aug 14, 2019
Interim / Quarterly Report
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Für das Jahr 2019 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Wachstumsrate der Weltwirtschaft von 3,5 %. Die Entwicklungs- und Schwellenländer werden laut der Prognose überproportional zum globalen Wachstum beitragen. Makroökonomische Unsicherheiten sieht der IWF wie im Vorjahr in den wirtschaftlichen Folgen der Entscheidung des Vereinigten Königreiches, die Europäische Union zu verlassen ("BREXIT"). va-Q-tec erwartet von der BREXIT-Entscheidung weiterhin keine wesentlichen negativen Auswirkungen. Das gilt insbesondere auch für die Geschäfte im britischen Berichtssegment, da zwar die operative Steuerung aus dem Vereinigten Königreich erfolgt, die eigentliche Wertschöpfung aber über die global verteilte Container-Flotte erzielt wird. Als weltweit agierender Konzern sieht sich va-Q-tec daher makroökonomisch sowohl Chancen als auch Risiken ausgesetzt.
Wesentliche Umsatztreiber im ersten Halbjahr 2019 sind die Endmärkte Healthcare & Logistik sowie Kühlgeräte & Lebensmittel, die zusammen einen Umsatzanteil von 84 % am Konzernumsatz ausmachen.
Nach externen Schätzungen bleibt der Markt für thermische Verpackungssysteme weiterhin ein Wachstumsmarkt mit einem weltweiten durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 9 %, wobei va-Q-tec davon ausgeht, dass das für die Gesellschaft relevante Subsegment des Marktes (high performance-Verpackungssysteme) stärker wachsen wird. Strengere regulatorische Anforderungen an die Kühlketten-Logistik (unter dem Stichwort "Good Distribution Practices") erfordern für die Kunden in der Pharmaindustrie immer leistungsfähigere und sicherere Verpackungssysteme. Die Marktforschungsagentur IMARC geht zusätzlich davon aus, dass im Jahr 2020 von den umsatzstärksten 50 Medikamenten weltweit 27 Medikamente Kühlketten-Logistik im Bereich von 2 - 8°C benötigen werden. va-Q-tec ist davon überzeugt, sowohl mit den qualitativ hochwertigen Systemlösungen im Verkauf als auch mit den Mietlösungen ("Serviced Rental" von thermischen Verpackungssystemen) überproportional im Vergleich zum Markt wachsen zu können. Insbesondere mit zeitgemäßen Mietlösungen beabsichtigt va-Q-tec in Märkte einzutreten, die bislang mit konventionellen thermischen Verpackungssystemen, z.B. mit Styropor-Boxen, bedient wurden.
Zweitwichtigste Abnehmer nach der Healthcare-Industrie sind die Hersteller von Kühl- und Gefriergeräten. Nach einer Einschätzung von LUX Research wuchs bzw. wächst der Markt für Vakuumisolationspaneele in Kühl- und Gefriergeräten im Zeitraum von 2014 - 2019 um jährlich fast 21 %. Aufgrund der besonders langlebigen und qualitativ hochwertigen Produkte erwartet va-Q-tec eine sehr gute Marktpräsenz. Der Ausblick in diesem Bereich trübt sich allerdings derzeit durch die konjunkturelle Lage und rückläufige Nachfrage im Bereich langlebiger Konsumgüter wie Kühlschränke ein.
Insgesamt wendet sich va-Q-tec mit seinem Produktgeschäft mit VIPs wachsenden Märkten zu. In Deutschland werden der "Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen" zufolge circa 60 % der Primärenergie für thermische Zwecke, also Kühlen oder Erwärmen, verwendet. Mit weltweit steigenden Verbraucherpreisen für Primärenergie, erhöhtem Kundenbewusstsein für Energieeinsparungen und strengeren gesetzlichen Regulierungen nimmt der ökonomische und politische Anreiz zu, in Energieeffizienz zu investieren. Daraus ergeben sich sehr interessante neue Geschäftspotentiale für die Produkte von va-Q-tec.
Nach einem starken Jahresauftakt setzte sich das dynamische Wachstum des Konzerns im zweiten Quartal unvermindert fort, sodass für das gesamte erste Halbjahr 2019 ein Umsatzplus von insgesamt 26 % (+6,4 Mio. EUR) erzielt werden konnte. Dabei profitierte das Unternehmen insbesondere von einer deutlichen Verbreiterung der Kundenbasis im strategisch wichtigen Servicegeschäft.
Im Rahmen des "Power 20+" Programms konnten im ersten Halbjahr einige Erfolge erzielt und die Kosteneffizienz z.B. in Einkauf, Netzwerkmanagement und der Produktion verbessert werden. Neben dem beschleunigten Wachstum im margenstarken Servicegeschäft, trug dies zur signifikanten Ergebnisverbesserung in H1 2019 bei. Zudem entfielen im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr die mit den hohen Investitionen und Umzügen verbundenen Einmalkosten. Das EBITDA erhöhte sich bei einer deutlichen Margensteigerung von 5 % auf 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,4 Mio. EUR auf 4,4 Mio. EUR.
Im Produktgeschäft (Verkauf von Vakuumisolationspaneelen und Phase Change Materials) profitierte va-Q-tec von steigenden Energieeffizienz-Anforderungen, z.B. bei Kühlschränken oder Warmwasserspeichern. Das Bestandskundengeschäft konnte weiter ausgebaut und Kunden aus neuen Industrien wie z.B. der Luftfahrtbranche gewonnen werden. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber der starken Vorjahresbasis leicht um 2 % auf 10,8 Mio. EUR.
Im Systemgeschäft (thermische Verpackungen), welches häufig in einzelnen Quartalen von großen Projekten beeinflusst wird, stieg der Umsatz auf 5,9 Mio. EUR. Größere, auch strategisch bedeutsame Projektaufträge werden sich bereits absehbar im zweiten Halbjahr materialisieren.
Der Geschäftsbereich Dienstleistungen zeigte im Berichtszeitraum ein sehr erfreuliches Bild: va-Q-tec verzeichnete in H1 2019 13,9 Mio. EUR Umsatz, was einem Plus von 69 % gegenüber H1 2018 entspricht. In diesem Bereich konnte das Geschäft mit einstmals kleinen bzw. neuen Kunden für das "Serviced Rental" von Containern und Boxen stark ausgebaut werden. Dabei profitierte das Unternehmen insbesondere von einer deutlichen Verbreiterung der Kundenbasis. Nach Beginn und Hochlauf in Q4 2018 konnte bei der Vermietung kleiner Thermo-Transportboxen an einen Neukunden an der US-Ostküste zudem in Q1 2019 die geplante Run Rate erreicht werden. Entsprechend trug dieser Kunde in Q2 2019 erstmals in vollem Umfang zu Umsatz und Ergebnis bei.
va-Q-tec hat in H1 2019 weitere strategische Fortschritte beim Ausbau der Technologieführerschaft erzielt. Die innovativen Dämmlösungen von va-Q-tec stoßen nicht nur in den angestammten Regionen und Endmärkten Kühlgeräte & Lebensmittel (Kühlschränke und gewerbliche Kühlung) sowie Technik & Industrie (Warmwasserspeicher) auf wachsendes Interesse. Durch die Attraktivität für andere Bereiche, wie z.B. für Mobilitäts-Anwendungen und im Bau-Sektor, eröffnen sich neben zusätzlichen Wachstumsperspektiven auch Potenziale zur technologischen Differenzierung. Diese Entwicklung wurde in H1 2019 z.B. durch die gemeinsame Bewerbung mit der Airbus Operations GmbH um den "Crystal Cabin Award", einen internationalen Innovationspreis für herausragende Konzepte im Bereich der Flugzeugkabinenausstattung, unterstrichen. Auch hier sorgen die Vakuumisolationspaneele von va-Q-tec für innovative Lösungen und eine deutlich verbesserte Energieeffizienz.
Daneben hat die Gesellschaft auch den Internationalisierungskurs im ersten Halbjahr 2019 weiter fortgeführt. Die Tochtergesellschaften in den USA und der Schweiz haben sich besonders erfreulich entwickelt und liefern substanzielle Umsatz- und Ergebnisbeiträge. Auch die beiden erst im vergangenen Jahr neu gegründeten Tochtergesellschaften in Uruguay und Singapur tragen bereits jetzt stärker als erwartet zu den Konzernumsätzen bei. Insgesamt hat va-Q-tec das internationale Netzwerk auf mittlerweile sieben Tochtergesellschaften ausgebaut und sich so global in wichtigen Märkten stark positioniert.
Im Mai 2019 fand die ordentliche Hauptversammlung erstmal auf dem Firmengelände in Würzburg statt. va-Q-tec konnte sich in diesem Rahmen den mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am neuen Standort in Würzburg präsentierten. Mit 66 % des Grundkapitals zeigte sich auch in diesem Jahr eine sehr hohe Präsenz vor Ort. Alle Tagesordnungspunkte wurden von den anwesenden Aktionärinnen und Aktionären mit großer Zustimmung angenommen.
Der Konzern hat seine Mitarbeiteranzahl von durchschnittlich 413 im ersten Halbjahr 2018 um 44 auf durchschnittlich 457 im ersten Halbjahr 2019 erhöht. Es wurden erfahrene Spezialisten und junge Berufseinsteiger weltweit eingestellt, um das aktuelle und geplante Wachstum personell zu unterstützen.
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| in TEUR falls nicht anders angegeben | H1 2019 (IFRS) | H1 2018 (IFRS) | Δ 19/18 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 31.263 | 24.860 | 26 % |
| Gesamterträge | 34.498 | 30.959 | 11 % |
| Materialaufwand | -13.839 | -14.192 | -2,5 % |
| Rohergebnis | 20.659 | 16.767 | 23 % |
| Personalaufwand | -10.872 | -9.843 | 10 % |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -5.419 | -5.537 | -2 % |
| EBITDA | 4.368 | 1.387 | 215 % |
| EBITDA-Marge | 13 % | 5 % | |
| Abschreibungen | -5.938 | -4.589 | |
| EBIT | -1.570 | -3.202 | |
| Ergebnis aus Bewertung von Beteiligungen nach at-Equity Methode | -68 | -51 | |
| Ergebnis aus Fair Value Bewertung von Beteiligungen | 1.771 | - | |
| Finanzergebnis | -530 | -364 | |
| EBT | -397 | -3.617 |
Die Umsatzerlöse sind insgesamt im ersten Halbjahr 2019 sehr stark um 26 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 31.263 TEUR gewachsen. Das Umsatzwachstum wurde dabei besonders stark durch den Geschäftsbereich Dienstleistungen ("Serviced Rental") von thermischen Verpackungssystemen) gespeist. Im Geschäftsbereich Systeme (Thermische Verpackungssysteme) stieg der Umsatz von 5.621 TEUR um 285 TEUR (+5 %) auf 5.907 TEUR. Das Geschäft mit Produkten wuchs gegenüber einer starken Vergleichsbasis von 10.639 TEUR im ersten Halbjahr 2018 um 163 TEUR (+2 %) auf 10.802 TEUR.
Das deutsche Segment (va-Q-tec AG) trug 17.158 TEUR (Vj.: 17.810 TEUR), das UK-Segment (va-Q-tec UK) 11.547 TEUR (Vj.: 6.468 TEUR) und das sonstige Segment 2.558 TEUR (Vj.: 582 TEUR) zu den konsolidierten Umsatzerlösen bei.
Die Gesamterträge wuchsen im ersten Halbjahr 2019 schwächer als der Umsatz um 11 % auf 34.498 TEUR. Hierin enthaltene Aktivierte Eigenleistungen i.H.v. 1.517 TEUR (Vj.: 3.326 TEUR) ergaben sich im ersten Halbjahr 2019 vor allem aus der fortgeführten Expansion der selbsthergestellten Boxenflotten. Sonstige betriebliche Erträge i.H.v. 2.255 TEUR (Vj.: 1.787 TEUR) resultierten vor allem aus der Auflösung des Sonderpostens aus Container-Sale-and-Lease-back Transaktionen. Dieser passivische Sonderposten entstand in der Vergangenheit beim Verkauf der selbst hergestellten Container durch die Muttergesellschaft va-Q-tec AG oder die va-Q-tec UK Ltd. an Leasinggesellschaften und anschließendem Finance-lease-back durch die britische Tochtergesellschaft. Er bildet den Unterschiedsbetrag zwischen dem Marktpreis des Containers und den Herstellungskosten ab und wird über eine fünfjährige Abschreibungsperiode aufgelöst und den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeführt. (Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf Kapitel 3.2.1 "Sale-and-finance-leaseback Transaktionen" im Konzernanhang.)
Der Materialaufwand sank im Vergleich zu den Gesamterträgen von 14.192 TEUR auf 13.839 TEUR, was einer Materialaufwands-Quote von 40 % entspricht (Vj.: 46 %). Grund für den Rückgang des Materialaufwands und die verbesserte Materialaufwands-Quote war der deutlich verbesserte Produktmix zugunsten des strukturell mit geringerem Materialaufwand betriebenen "Serviced Rental"-Geschäfts. Gleichzeitig stieg der Aufwand für bezogene Leistungen als Teil des Materialaufwands um 1.664 TEUR auf 6.120 TEUR (Vj.: 4.456 TEUR), was überwiegend auf die notwendigen Repositionierungen leerer Luftfrachtcontainer im Zuge der starken Geschäftsausweitung in diesem Bereich zurückzuführen ist.
Der Personalaufwand wuchs von 9.843 TEUR im Vorjahr auf 10.872 TEUR im ersten Halbjahr 2019 (+1.029 TEUR) und blieb damit relativ zu den Gesamterträgen stabil bei 31 % (Vj.: 32 %). Der absolute Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf die Einstellung neuer Mitarbeiter zur Realisierung des aktuellen und des geplanten Wachstums im In- und Ausland sowie die Rekrutierung von hochqualifiziertem Fachpersonal zur weiteren Optimierung der Geschäftsprozesse zurückzuführen.
Der sonstige betriebliche Aufwand (SBA) sank von 5.537 TEUR im Vorjahr auf 5.419 TEUR im Berichtszeitraum (-118 TEUR). Gemessen an den Gesamterträgen resultiert eine verminderte Quote der SBA von 16 % (Vj.: 18 %). Grund für die Abnahme war zum einen die optimierte Kostenkontrolle im Rahmen des "Power 20+" Programms. Zudem entfielen 2019 die im Vorjahr angefallenen Doppel- und Umzugskosten im Zusammenhang mit dem Bezug der neuen Konzernzentrale in Würzburg und der neuen Fertigungshalle in Kölleda.
Infolge der dargestellten Entwicklungen im ersten Halbjahr 2019 stieg das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) sehr deutlich von 1.387 TEUR im Vorjahr um 2.981 TEUR auf 4.368 TEUR, was zu einer ebenfalls stark verbesserten EBITDA-Marge von 13 % führt (Vj.: 5 %).
Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund der erheblichen Investitionen in den Vorjahren deutlich um 29 % auf -5.938 TEUR (Vj.: -4.589 TEUR).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich in der Folge von -3.202 TEUR um 1.632 TEUR auf -1.570 TEUR.
Die Attraktivität der Investition in die SUMTEQ GmbH wird deutlich anhand des Wechsels von der at-Equity-Bilanzierung zur Fair-Value-Bilanzierung: Hier ergibt sich in H1 2019 einmaliger Ertrag in Höhe von 1.771 TEUR. Der Wechsel war erforderlich, weil für die va-Q-tec AG, nach dem Einstieg neuer Gesellschafter mit teilweise höheren Beteiligungsquoten, Änderungen in der Satzung der SUMTEQ GmbH sowie der Aufgabe des Beiratsvorsitzes bei der SUMTEQ GmbH ein maßgeblicher Einfluss auf die Beteiligungsgesellschaft nicht mehr gegeben ist.
Das Finanzergebnis belief sich nach -364 TEUR im Vorjahr auf -530 TEUR, was auf verstärkt in Anspruch genommene Fremdfinanzierungen zurückzuführen ist.
Für das erste Halbjahr 2019 verbleibt auch aufgrund des oben beschriebenen Einmaleffekts im Zusammenhang mit der Bilanzierung der SUMTEQ-Beteiligung ein deutlich reduzierter Vorsteuerverlust (EBT) von -397 TEUR gegenüber -3.617 TEUR im Vorjahreszeitraum.
Die Berichtssegmente haben sich im ersten Halbjahr 2019 wie folgt entwickelt:
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| in TEUR falls nicht anders angegeben | H1 2019 (IFRS) | H1 2018 (IFRS) | Δ 19 / 18 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 20.781 | 24.019 | -3.238 |
| EBITDA | -7 | 1.848 | -1.855 |
| Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl | 387 | 360 | 27 |
Im deutschen Berichtssegment (va-Q-tec AG) ging der Umsatz von 24.019 TEUR im Vorjahr um 3.238 TEUR (-13 %) auf 20.781 TEUR im ersten Halbjahr 2019 zurück. Der Umsatzrückgang war vor allem auf den zu Jahresbeginn stark reduzierten Verkauf von Containern an Leasinggesellschaften und die britische Tochtergesellschaft zurückzuführen. Das EBITDA betrug -7 TEUR (Vj.: 1.848 TEUR). Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stieg um 27 auf 387 (Vj.: 360).
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| in TEUR falls nicht anders angegeben | H1 2019 (IFRS) | H1 2018 (IFRS) | Δ 19 / 18 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 12.217 | 7.148 | 5.069 |
| EBITDA | 3.733 | 1.243 | 2.490 |
| Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl | 43 | 40 | 3 |
Die Umsatzerlöse in diesem Segment nahmen im ersten Halbjahr 2019 um 71% von 7.148 TEUR im Vorjahr auf 12.217 TEUR zu. Das britische Berichtssegment profitierte dabei von einer deutlichen Verbreiterung der Kundenbasis und einem Ausbau der Geschäftsaktivitäten bei einer Vielzahl kleinerer Bestandskunden. Zusätzlich festigten sich die Serviceumsätze mit einem Pharma-Großkunden wieder, bei dem in 2018 noch Umsatzrückgänge verzeichnet worden waren. Das EBITDA nahm um 2.490 TEUR von 1.243 TEUR im Vorjahr auf 3.733 TEUR in H1 2019 zu. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl erhöhte sich von 40 auf 43 Mitarbeiter.
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| in TEUR falls nicht anders angegeben | H1 2019 (IFRS) | H1 2018 (IFRS) | Δ 19 / 18 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 3.131 | 1.341 | 1.790 |
| EBITDA | -63 | -30 | -33 |
| Durchschnittliche Mitarbeiteranzahl | 27 | 13 | 14 |
Die Tochtergesellschaften in Uruguay, Korea, Japan, der Schweiz, Singapur und den USA, welche zusammen das Sonstige Berichtssegment bilden, weisen insgesamt einen deutlich erhöhten Umsatz aus. Dieser speist sich aus gestiegenen Vertriebs- und Einkaufsprovisionen sowie im Wesentlichen aus deutlich wachsenden Eigenumsätzen in den Regionen. So konnte bei der US-Tochtergesellschaft nach Beginn und Hochlauf in Q4 2018 bei der Vermietung kleiner Thermo-Transportboxen an einen Neukunden an der US-Ostküste in Q1 2019 die geplante Run Rate erreicht werden. Die Tochtergesellschaften in den USA und der Schweiz haben sich besonders erfreulich entwickelt und liefern nun wachsende Umsatz- und Ergebnisbeiträge. Auch die beiden erst im vergangenen Jahr neu gegründeten Tochtergesellschaften in Uruguay und Singapur tragen bereits jetzt stärker als erwartet zu den Konzernumsätzen bei. Alle Tochtergesellschaften im Sonstigen Berichtssegment sind besonders wichtig für die lokale Präsenz, den Ausbau der regionalen Geschäftstätigkeit und die Wahrnehmung von va-Q-tec als verlässlicher globaler und regionaler Partner. Das EBITDA nahm auf -63 TEUR im ersten Halbjahr 2019 nach -30 TEUR im Vorjahr ab. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug 27 (Vj.: 13).
Die Finanzierungsstrategie der va-Q-tec ist auf die Bereitstellung der notwendigen Mittel für starkes Wachstum ausgerichtet. Dabei werden unterschiedliche Finanzierungsinstrumente wie z.B. Darlehen, Leasing, Factoring, Kontokorrentlinien und staatliche Förderungen in Anspruch genommen. Bestehende Kreditlinien werden fortlaufend bezüglich ihrer Verzinsung optimiert. Insgesamt verfügt va-Q-tec zum 30.06.2019 mit Bankguthaben zuzüglich offener Kreditlinien von insgesamt 10,7 Mio. EUR über eine komfortable Liquidität. Zusammen mit weiteren, in Endverhandlungen befindlichen Finanzierungen von bis zu 6 Mio. EUR läge der finanzielle Spielraum bei knapp 17 Mio. EUR.
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| in TEUR | H1 2019 | H1 2018 |
|---|---|---|
| Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 328 | -3.890 |
| Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit | -3.677 | -4.370 |
| Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.085 | 8.411 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -4.437 | 198 |
Vor Änderungen im Working Capital erzielt va-Q-tec zum Stichtag einen positiven Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von 1.411 TEUR gegenüber -290 TEUR in H1 2018. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit einschließlich der Änderungen im Working Capital belief sich in H1 2019 auf 328 TEUR und lag damit um 4.218 TEUR über dem Wert des Vorjahres in Höhe von -3.890 TEUR. Die Veränderung des Working Capitals ist vor allem auf den Abbau des Vorratsvermögen zurückzuführen, welches im Vorjahr insbesondere zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit während des umzugsbedingten Stillstands der Produktionslinien und teilweise zur Erhöhung der Sicherheitsbestände an produktionsnotwendigem Material und der Erstausstattung der Tochtergesellschaften im Ausland aufgebaut wurde. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum parallel zum Vorratsvermögen um 590 TEUR deutlich abnahmen, erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zuge der Zunahme des Umsatzes zum Stichtag stark (+908 TEUR).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit veränderte sich von -4.370 TEUR im Vorjahreszeitraum auf -3.677 TEUR im ersten Halbjahr 2019. Dabei war der Vorjahreswert durch die Auflösung von kurzfristigen Termingeldern (+9.000 TEUR) beeinflusst. Aus dem Erwerb von Sachanlagen resultieren -3.505 TEUR gegenüber -13.389 TEUR im Vorjahreszeitraum. Grund für die Abnahme ist der Rückgang an Investitionen, nachdem bereits in 2018 die wichtigsten Investitionen und Initiativen für das weitere Wachstum in Richtung 100 Mio. EUR Umsatz schneller als ursprünglich geplant zum größten Teil abgeschlossen werden konnten. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -1.085 TEUR (Vj.: 8.411 TEUR) resultiert aus der planmäßig stärkeren Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Leasinggesellschaften als der Neuaufnahme für die Finanzierung der langfristigen Investitionen und des Working Capital-Bedarfs.
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| Aktiva in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.531 | 2.437 |
| Sachanlagen | 69.799 | 69.390 |
| Als Finanzanlagen gehaltene Immobilien | 1.614 | 1.614 |
| Aktivierte Vertragskosten | 168 | 157 |
| At-Equity bilanzierte Beteiligungen | - | 580 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 2.471 | 184 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 619 | 647 |
| Latente Steueransprüche | 2.645 | 2.961 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 79.847 | 77.970 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 10.670 | 10.924 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.475 | 7.557 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 688 | 334 |
| Steueransprüche | 67 | 135 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 1.170 | 1.073 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 7.717 | 12.154 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 28.787 | 32.177 |
| Bilanzsumme | 108.634 | 110.147 |
Das Sachanlagevermögen ist zum 30.06.2019 gegenüber dem 31.12.2018 insgesamt um 409 TEUR auf 69.799 TEUR gestiegen. Die Summe der langfristigen Vermögenswerte stieg zum 30.06.2019 um 1.877 TEUR auf 79.847 TEUR. Dies ist vor allem auf den erforderlichen Wechsel der Bilanzierung der SUMTEQ-Beteiligung von "at-Equity" zur "Fair-value"-Methode zurückzuführen, da ein maßgeblicher Einfluss auf die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Beteiligung nach den Änderungen in den gesellschaftsrechtlichen Vereinbarungen und dem Einstieg neuer Gesellschafter im Rahmen einer Kapitalerhöhung nicht mehr eindeutig nachgewiesen werden kann. Die Beteiligung wird ab dem 07.06.2019 stattdessen zum Fair-Value in den Finanziellen Vermögenswerten bilanziert. Die Fair-Value-Bewertung führt zu einer Bilanzierung der Beteiligung in Höhe von 2.283 TEUR gegenüber einer at-Equity-Bewertung zum 31.12.2018 in Höhe von 580 TEUR, wodurch die Attraktivität der Investition in die SUMTEQ GmbH deutlich wird.
Das Vorratsvermögen nahm von 10.924 TEUR zum Halbjahr 2019 um -254 TEUR auf 10.670 TEUR ab, was auf die Normalisierung der im Vorjahr umzugsbedingt höheren Lagerbestände im Vorfeld der Produktionsunterbrechung in Würzburg sowie die Erstausstattung der Auslandsgesellschaften mit Lagerbeständen zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum 30.06.2019 gegenüber dem 31.12.2018 mit 8.475 TEUR im Zuge der Geschäftsausweitung an (Vj.: 7.557 TEUR). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte nahmen von 334 TEUR zum 31.12.2018 um 354 TEUR auf 688 TEUR zum 30.06.2019 zu. Die Summe der kurzfristigen Vermögenswerte reduzierte sich von 32.177 TEUR zum 31.12.2018 auf 28.787 TEUR zum Stichtag 2019. Die Bilanzsumme nahm im gleichen Zeitraum trotz der erstmaligen Aktivierung von Nutzungsrechten gemäß IFRS 16 in Höhe von 2.139 TEUR von 110.147 TEUR auf 108.634 TEUR ab.
Nach den starken Investitionen der Vorjahre gingen die Investitionen im ersten Halbjahr plangemäß deutlich zurück. Ein Schwerpunkt der Investitionstätigkeit im ersten Halbjahr 2019 lag in den fortgeführten Investitionen in die Zentrale in Würzburg sowie im Flottenausbau der Thermo-Boxen und -Container. Insgesamt wurden in Sachanlagen brutto 3.505 TEUR investiert. Das Sachanlagevermögen nahm nach Abschreibungen und anderen Bewegungen netto von 69.390 TEUR auf 69.799 TEUR zu. In immaterielle Vermögensgegenstände wurden 519 TEUR investiert (Vj.: 206 TEUR).
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| Passiva in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 13.090 | 13.090 |
| Eigene Anteile | -54 | -54 |
| Kapitalrücklage | 46.158 | 46.158 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | -40 | -39 |
| Gewinnrücklage | -14.675 | -13.895 |
| Summe Eigenkapital | 44.479 | 45.260 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Rückstellungen | 127 | 79 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 23.415 | 24.732 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 6.370 | 6.814 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 8.548 | 9.310 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 38.460 | 40.935 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Rückstellungen | 81 | 62 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11.088 | 9.400 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 5.491 | 4.873 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 35 | 19 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.962 | 4.594 |
| Steuerverbindlichkeiten | 57 | 79 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 4.981 | 4.925 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 25.695 | 23.952 |
| Bilanzsumme | 108.634 | 110.147 |
Das Eigenkapital des Konzerns beträgt zum 30.06.2019 44.479 TEUR, was einer weiterhin hohen Eigenkapitalquote von 40,9 % der Bilanzsumme entspricht (31.12.2018: 45.260 TEUR bzw. 41,1 %).
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen aufgrund planmäßiger Tilgung um 1.317 TEUR von 24.732 TEUR auf 23.415 TEUR ab. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen aufgrund der höheren Inanspruchnahme bestehender Kontokorrentlinien von 9.400 TEUR auf 11.088 TEUR zu.
Die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten nahmen von 6.814 TEUR auf 6.370 TEUR ab. Die langfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten nahmen von 9.310 TEUR um -762 TEUR auf 8.548 TEUR ab. Die kurzfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten nahmen von 4.925 TEUR auf 4.981 TEUR leicht zu.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zuzüglich Anlagen-Leasing machten mit 43.637 TEUR 40 % der Bilanzsumme aus (31.12.2018: 42.193 TEUR, 38 %). Das Gesamtvolumen von Finance Leasing unter Berücksichtigung der Erstanwendungseffekts des IFRS 16 auch auf operative Leasingverträge stieg von 8.054 TEUR zum 31.12.2018 um 1.069 TEUR auf 9.123 TEUR im ersten Halbjahr 2019. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen betrugen im ersten Halbjahr 2019 25.695 TEUR, was 24 % der Bilanzsumme entspricht. (Vj.: 23.952 TEUR, 22 %). Langfristige Verbindlichkeiten des Konzerns betragen 38.460 TEUR, entsprechend 35 % der Bilanzsumme (Vj.: 40.935 TEUR, 37 %). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen summierten sich auf 3.962 TEUR gegenüber 4.594 TEUR zum Stichtag 2018.
va-Q-tec setzt den Wachstumskurs in einem sehr erfolgreichen ersten Halbjahr fort. Der Konzernumsatz ist sehr stark im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Der Geschäftsbereich Dienstleistungen ("Serviced Rental" von thermischen Verpackungssystemen) treibt dabei das Wachstum sehr deutlich. Der Geschäftsbereich Produkte konnte das hohe Niveau des Vorjahrs halten und im Bereich Systeme wird weiteres, auch durch Projekte beeinflusstes, Wachstum erwartet.
Das EBITDA konnte durch die wachsenden Service-Umsätze mit hoher EBITDA-Marge sowie diszipliniertem Kostenmanagement mithilfe des "Power 20+" Programms sehr deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Besonders hervorzuheben ist, dass der operative Cashflow deutlich positiv ist.
Die nachfolgenden Prognosen für die Entwicklung der Steuerungsgrößen wurden unter der Annahme einer nach wie vor robusten makroökonomischen Entwicklung im Jahr 2019 getroffen. Daneben stützen sie sich auf die erwarteten positiven Wachstumsraten im Markt für VIPs und Isolationsmaterialien insgesamt. Auch im Markt für thermische Verpackungen und Dienstleistungen wird eine hohe Wachstumsdynamik erwartet. va-Q-tec geht weiterhin davon aus, von den Megatrends Energieeffizienz, Regulierung der Kühlketten (Produktsicherheit) und Globalisierung der Wertschöpfungsketten überproportional zu profitieren.
Nach dem sehr stark verbesserten ersten Halbjahr 2019, verbunden mit einem gesunden Ausblick insbesondere im Bereich Dienstleistungen (Serviced Rental), werden wir unsere Wachstumsdynamik im restlichen Jahr beibehalten und konkretisieren daher die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 im oberen Bereich der bisherigen Prognose eines mittelstarken bis starken Umsatzwachstum. Wir gehen nun von einem starken Umsatzwachstum von rund 20 % gegenüber dem Vorjahr aus. Daneben erwartet va-Q-tec aufgrund der sehr positiven Entwicklung im ersten Halbjahr eine EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2019 in einer Bandbreite von 11 % - 14 % nach 5 % EBITDA-Marge im Geschäftsjahr 2018 und damit ebenfalls am oberen Ende der bisherigen Erwartungen.
Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der va-Q-tec AG beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Im Rahmen des Risikomanagementsystems, das als Risikofrüherkennungssystem etabliert ist, analysiert und beurteilt va-Q-tec die Risiken des Unternehmens und des dazugehörigen Geschäftsumfelds. Ferner beinhaltet es ein Internes Kontrollsystem (IKS) sowie ein Compliance-System, wodurch zusätzlich die Einhaltung zutreffender gesetzlicher und industriespezifischer Rahmenbedingungen sichergestellt wird. Das Risikomanagement des Konzerns sieht es als eine der zentralen Aufgaben, den internen Finanzierungsbedarf zu steuern und zu überwachen sowie die finanzielle Unabhängigkeit des Gesamtunternehmens sicherzustellen. Finanzielle Risiken werden durch das Reporting überwacht und durch eine rollierende Finanz- und Liquiditätsplanung gesteuert.
Der Zwischenlagebericht zum Halbjahr beinhaltet keine umfangreiche und vollständige Angabe zum Prognose-, Chancen- und Risikobericht. Es wurde zum 30.06.2019 eine umfangreiche Überprüfung der Risikosituation durchgeführt. Es ergaben sich im Bereich der operativen, strategischen, finanziellen und Ausfall-Risiken keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum 31.12.2018.
Zu Einzelheiten bezüglich des Risikomanagementsystems und des spezifischen Chancen- und Risikoprofils sowie in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten wird auf den Abschnitt "Chancen- und Risikobericht" im Konzernlagebericht 2018 verwiesen.
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| in TEUR | H1 2019 | H1 2018 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 31.263 | 24.860 |
| Bestandsveränderungen | -537 | 986 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.517 | 3.326 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.255 | 1.787 |
| Gesamterträge | 34.498 | 30.959 |
| Materialaufwand | -13.839 | -14.192 |
| Rohergebnis | 20.659 | 16.767 |
| Personalaufwand | -10.872 | -9.843 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -5.419 | -5.537 |
| EBITDA | 4.368 | 1.387 |
| Abschreibungen | -5.938 | -4.589 |
| Operatives Ergenis (EBIT) | -1.570 | -3.202 |
| Ergebnis aus Bewertung von Beteiligungen nach at-Equity-Methoden | -68 | -51 |
| Ergebnisbeträge aus der Fair Value Bewertung von Beteiligungen | 1.771 | - |
| Finanzerträge | 8 | 11 |
| Finanzaufwendungen | -538 | -375 |
| Finanzergebnis | -530 | -364 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -397 | -3.617 |
| Ertragsteuern | -383 | 290 |
| Konzernergebnis | -780 | -3.327 |
| Konzernergebnis, das den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist | -780 | -3.327 |
| Konzernergebnis je Aktie - unverwässert / verwässert | -0,06 | -0,25 |
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| in TEUR | H1 2019 | H1 2018 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis | -780 | -3.327 |
| Sonstiges Konzernergebnis | - | - |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -1 | - |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung | -1 | - |
| Konzerngesamtergebnis | -781 | -3.327 |
| Konzerngesamtergebnis, das den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist | -781 | -3.327 |
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| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.531 | 2.437 |
| Sachanlagen | 69.799 | 69.390 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.614 | 1.614 |
| Vertragsvermögenswerte | 168 | 157 |
| At-Equity bilanzierte Beteiligungen | - | 580 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 2.471 | 184 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 619 | 647 |
| Latente Steueransprüche | 2.645 | 2.961 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 79.847 | 77.970 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 10.670 | 10.924 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.475 | 7.557 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 688 | 334 |
| Steueransprüche | 67 | 135 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 1.170 | 1.073 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 7.717 | 12.154 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 28.787 | 32.177 |
| Bilanzsumme | 108.634 | 110.147 |
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| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 13.090 | 13.090 |
| Eigene Anteile | -54 | -54 |
| Kapitalrücklage | 46.158 | 46.158 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | -40 | -39 |
| Gewinnrücklage | -14.675 | -13.895 |
| Summe Eigenkapital | 44.479 | 45.260 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Rückstellungen | 127 | 79 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 23.415 | 24.732 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 6.370 | 6.814 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 8.548 | 9.310 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 38.460 | 40.935 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Rückstellungen | 81 | 62 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11.088 | 9.400 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 5.491 | 4.873 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 35 | 19 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.962 | 4.594 |
| Steuerverbindlichkeiten | 57 | 79 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 4.981 | 4.925 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 25.695 | 23.952 |
| Bilanzsumme | 108.634 | 110.147 |
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| in TEUR | H1 2019 | H1 2018 |
|---|---|---|
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | ||
| Konzernergebnis | -780 | -3.327 |
| Erfolgswirksam erfasste tatsächliche Ertragsteuern | 66 | -1 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -65 | - |
| Erfolgswirksam erfasstes Finanzergebnis | 530 | 364 |
| Erhaltene Zinsen | - | 2 |
| Gezahlte Zinsen | -508 | -364 |
| Abschreibung auf Vertragsvermögenswerte | 9 | 30 |
| Nicht zahlungswirksame Verluste aus at-equity bilanzierten Beteiligungen | 68 | 51 |
| Nicht zahlungswirksame Erträge aus Fair Value Bewertung von Beteiligungen | -1.771 | - |
| Abschreibungen | 5.938 | 4.589 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen | -254 | -52 |
| Minderung (Erhöhung) übrige Vermögenswerte | -672 | -182 |
| Erhöhung (Minderung) übrige Schulden | 67 | 384 |
| Erhöhung (Minderung) Rückstellungen | 66 | -28 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Posten | -1.284 | -1.756 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Änderungen im Working Capital | 1.411 | -290 |
| Minderung (Erhöhung) von Vorräten | 415 | -2.377 |
| Minderung (Erhöhung) von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -908 | 2 |
| Erhöhung (Minderung) von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -590 | -1.225 |
| Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 328 | -3.890 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus dem Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | -519 | -206 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen | 366 | 225 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Sachanlagen | -3.505 | -13.389 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Finanzanlagen | - | 9.000 |
| Auszahlungen aus der Zunahme von Vertragsvermögenswerten | -19 | - |
| Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit | -3.677 | -4.370 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.655 | 9.243 |
| Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -5.287 | -1.689 |
| Einzahlungen aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen | - | 2.786 |
| Auszahlung für Schulden aus Leasingverträgen | -1.453 | -1.929 |
| Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.085 | 8.411 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente vor Wechselkursen | -4.434 | 151 |
| Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -3 | 47 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -4.437 | 198 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres | 12.154 | 5.201 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres | 7.717 | 5.399 |
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | Eigenkapital, das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rücklage für Währungsumrechnung | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2019 vor Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften | 13.090 | -54 | 46.158 | -13.895 | -39 | 45.260 |
| Effekt aus der Erstanwendung von neuen Rechnungslegungsvorschriften | - | - | - | - | - | - |
| 01.01.2019 nach Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften | 13.090 | -54 | 46.158 | -13.895 | -39 | 45.260 |
| Konzernergebnis | - | - | - | -780 | - | -780 |
| Sonstiges Konzernergebnis | - | - | - | - | -1 | -1 |
| Summe Konzerngesamtergebnis | - | - | - | -780 | -1 | -781 |
| Erwerb eigener Anteile | - | - | - | - | - | - |
| Verwendung / Ausgabe eigene Aktien | - | - | - | - | - | - |
| 30.06.2019 | 13.090 | -54 | 46.158 | -14.675 | -40 | 44.479 |
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| in TEUR | Summe Eigenkapital |
|---|---|
| 01.01.2019 vor Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften | 45.260 |
| Effekt aus der Erstanwendung von neuen Rechnungslegungsvorschriften | - |
| 01.01.2019 nach Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften | 45.260 |
| Konzernergebnis | -780 |
| Sonstiges Konzernergebnis | -1 |
| Summe Konzerngesamtergebnis | -781 |
| Erwerb eigener Anteile | - |
| Verwendung / Ausgabe eigene Aktien | - |
| 30.06.2019 | 44.479 |
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | Eigenkapital, das den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rücklage für Währungsumrechnung | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2018 | 13.090 | -54 | 46.158 | -6.174 | -28 | 52.992 |
| Konzernergebnis | - | - | - | -3.327 | - | -3.327 |
| Sonstiges Konzernergebnis | - | - | - | 52 | - | 52 |
| Summe Konzernergebnis | - | - | - | -3.275 | - | -3.275 |
| Erwerb eigener Anteile | - | - | - | - | - | - |
| Verwendung / Ausgabe eigene Aktien | - | - | - | - | - | - |
| 30.06.2018 | 13.090 | -54 | 46.158 | -9.449 | -28 | -49.717 |
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| in TEUR | Summe Eigenkapital |
|---|---|
| 01.01.2018 | 52.992 |
| Konzernergebnis | -3.327 |
| Sonstiges Konzernergebnis | 52 |
| Summe Konzernergebnis | -3.275 |
| Erwerb eigener Anteile | - |
| Verwendung / Ausgabe eigene Aktien | - |
| 30.06.2018 | -49.717 |
Die va-Q-tec AG mit Sitz in Deutschland, 97080 Würzburg, Alfred-Nobel-Str. 33, ist im Handelsregister Würzburg unter der Nummer HRB 7368 eingetragen. Der Konzernzwischenabschluss der va-Q-tec AG beinhaltet neben der va-Q-tec AG selbst auch ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "va-Q-tec", "va-Q-tec Konzern" oder "Gesellschaft" genannt). va-Q-tec ist ein technologisch führender Anbieter hocheffizienter Produkte und Lösungen im Bereich der thermischen Isolation. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Produkte zur zuverlässigen und energieeffizienten Temperaturkontrolle bzw. Dämmung - Vakuumisolationspaneele ("VIPs") und Phasenübergangsmaterialien ("PCMs"). Darüber hinaus fertigt va-Q-tec durch die optimale Kombination von VIPs und PCMs passive thermische Verpackungssysteme (Container und Boxen). Zur Durchführung von temperatursensiblen Logistikketten bietet va-Q-tec in einem globalen Partnernetzwerk die Vermietung von Containern und Boxen an, mit denen anspruchsvolle Thermoschutzstandards erfüllt werden können. Neben Healthcare & Logistik als Hauptmarkt werden folgende weitere Märkte von va-Q-tec adressiert: Kühlgeräte & Lebensmittel, Technik & Industrie, Bau und Mobilität.
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der va-Q-tec für das erste Halbjahr 2019 wurde am 14.08.2019 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.
Die va-Q-tec AG ist oberstes Mutterunternehmen der va-Q-tec Gruppe und stellt somit für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die va-Q-tec AG ist ein börsennotiertes Unternehmen. Hiermit ist sie trotz Unterschreiten der Größenkriterien nach § 293 HGB aufgrund § 293 Abs. 5 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.
Der Halbjahresfinanzbericht des va-Q-tec Konzerns umfasst nach § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzernzwischenabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung und in Übereinstimmung mit den Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34, wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie der Konzernzwischenlagebericht unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG, aufgestellt. Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und bei der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses in der Europäischen Union geltenden IFRS wurden von der va-Q-tec AG angewendet.
Der Konzernzwischenabschluss ist in Verbindung mit dem Konzernabschluss der va-Q-tec AG zum 31.12.2018 zu lesen, da nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende geforderten Informationen angegeben sind. Aus Sicht des Vorstands sind alle laufend vorzunehmenden Anpassungen enthalten, die für eine angemessene Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns erforderlich sind.
Im Rahmen der Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses zur Zwischenberichterstattung gemäß IAS 34 muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen im Konzern und den Ausweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Die bisher im Geschäftsjahr 2019 erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
Im Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2019 erfolgen die Angaben in Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, in der Segmentberichterstattung sowie in den Anhangangaben in Tausend Euro (TEUR). Die Beträge sind jeweils kaufmännisch gerundet. Bei geringfügigen Abweichungen handelt es sich um Rundungsdifferenzen.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2019 wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht im Sinne von IDW PS 900 oder ISRE 2400 bzw. 2410 unterzogen.
Im ersten Halbjahr 2019 ergaben sich keine Veränderungen bei den vollkonsolidierten Tochtergesellschaften der va-Q-tec. Zum Stichtag 30.06.2019 wird die Beteiligung an der SUMTEQ GmbH nicht mehr als assoziiertes Unternehmen klassifiziert und entsprechend der at-equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Ein maßgeblicher Einfluss auf die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Beteiligung kann nach den Änderungen in den gesellschaftsrechtlichen Vereinbarungen und dem Einstieg neuer Gesellschafter im Rahmen einer Kapitalerhöhung nicht mehr eindeutig nachgewiesen werden. Die Beteiligung wird ab dem 07.06.2019 stattdessen zum Fair-Value in den Finanziellen Vermögenswerten bilanziert.
Im Konzernzwischenabschluss wurden - mit Ausnahme der im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendeten Rechnungslegungsvorschriften - dieselben Rechnungslegungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31.12.2018 angewendet.
Zum 01.01.2019 wurde IFRS 16 (Leasingverhältnisse) erstmals angewendet. Im Folgenden werden die Effekte angegeben, wie sie aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 resultieren.
IFRS 16 ist der neue Standard zu Bilanzierung von Leasingverhältnissen, den die va-Q-tec AG retrospektiv ohne Änderung der Vorjahreszahlen zum 01.01.2019 erstmals angewendet hat.
Seit dem 01.01.2019 werden Zahlungsverpflichtungen aus bisher als Operating Leasingverhältnisse qualifizierten Verträgen mit der zum 31.12.2018 gewichteten durchschnittlichen incremental borrowing rate (IBR) von 2 % abgezinst, als Leasingverbindlichkeit passiviert und entsprechend der Effektivzinsmethode fortgeführt. Der Zinssatz wird auf Basis des durchschnittlichen, risikofreien Referenzzinssatzes für die in Betracht kommenden Laufzeitbänder der Leasingverträge in der relevanten Konzernwährung (TEUR) zuzüglich eines dem Rating der va-Q-tec entsprechenden Risikoaufschlages ermittelt. Leasingspezifische Anpassungen waren nicht erfoderlich, da beispielsweise vorliegende Besicherungen keinen materiellen Einfluss auf den Zinssatz haben.
Das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand wird korrespondierend zur Leasingverbindlichkeit aktiviert. Im Erstanwendungszeitpunkt entspricht der Wert des Nutzungsrechts dem Barwert der entsprechenden Leasingverbindlichkeit und wird über die Dauer der Laufzeit des Leasingvertrages linear abgeschrieben.
Der Konzern hat von den Erleichterungsmöglichkeiten des IFRS 16 für Short Term Leases (Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit unter 12 Monaten) sowie für Low-Value Vermögenswerte Gebrauch gemacht. Für die Low-Value Vermögenswerte wird ein Richtwert von 5 TEUR herangezogen. Zahlungen aus Leasingverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als zwölf Monaten zum 31.12.2018 wurden dem Wahlrecht entsprechend im Zahlungszeitpunkt aufwandswirksam erfasst. va-Q-tec hat außerdem entsprechend dem Wahlrecht des Standards die Leasing- und Servicekomponenten nicht separat voneinander dargestellt.
Im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 wurden im Erstanwendungszeitpunkt zum 01.01.2019 Vermögenswerte für Nutzungsrechte an den Leasinggegenständen von 2,5 Mio. EUR und Leasingverbindlichkeiten in gleicher Höhe bilanziert. Ausgehend von den operativen Leasingverpflichtungen zum 31.12.2018 ergab sich folgende Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert der Leasingverbindlichkeiten zum 01.01.2019:
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| in TEUR | 01.01.2019 |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Operating Leasingverhältnissen zum 31. Dezember 20181) | 2.642 |
| Kurzfristige Leasingverhältnisse | 25 |
| Leasingverhältnisse über Vermögen mit geringem Wert | 8 |
| Abzinsung der incremental borrowing rate zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 | 121 |
| Durch IFRS 16 neu bilanzierte Leasingverbindlichkeiten zum 01.01.2019 | 2.488 |
| Zum 31. Dezember 2018 bestehende Finanzierungsleasingverbindlichkeiten | 8.054 |
| Gesamte Leasingverbindlichkeiten | 10.542 |
1) Korrigierter Wert
Der Ausweis des Nutzungsrechts am jeweiligen Leasinggegenstand erfolgt unter demselben Posten im Sachanlagevermögen, unter dem der zugrunde liegende Vermögenswert im Falle eines Erwerbs ausgewiesen worden wäre. Die angesetzten Nutzungsrechte beziehen sich auf folgende Arten von Vermögenswerten:
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| in TEUR | 30.06.2019 | 01.01.2019 |
|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | ||
| Grundstücke und Gebäude - Nutzungsrechte | 1.196 | 1.383 |
| Technische Anlagen und Maschinen | ||
| Technische Anlagen und Maschinen - Nutzungsrechte | 786 | 838 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - Nutzungsrechte | 943 | 1.105 |
| Containerflotte | ||
| Containerflotte - Finanzierungsleasing | 13.013 | 15.996 |
| Gesamte Nutzungsrechte | 15.938 | 19.322 |
| davon erstmalig aufgrund IFRS 16 | 2.139 | 2.488 |
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| in TEUR | 30.06.2019 | 01.01.2019 |
|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Durch IFRS 16 neu bilanzierte Leasingverbindlichkeiten | 1.366 | 1.730 |
| Bereits bestehende Leasingverbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 4.917 | 5.942 |
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Durch IFRS 16 neu bilanzierte Leasingverbindlichkeiten | 784 | 758 |
| Bereits bestehende Leasingverbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 2.056 | 2.112 |
| Gesamte Leasingverbindlichkeiten | 9.123 | 10.542 |
| davon erstmalig aufgrund IFRS 16 | 2.150 | 2.488 |
Nachfolgende Standards und Standardänderungen sind neben IFRS 16 in Kraft getreten und haben keinen Einfluss auf den Halbjahresbericht 2019 der Gesellschaft:
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| Standard | Titel | Verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre beginnend ab |
|---|---|---|
| Jährliche Verbesserungen an den IFRS |
Zyklus 2015 - 2017 | 1. Januar 2019 |
| Änderungen an IFRS 9 | Vorfälligkeitsentschädigung mit negativer Ausgleichsleistung | 1. Januar 2019 |
| IFRIC 23 | Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung | 1. Januar 2019 |
| Änderungen an IAS 28 | Langfristige Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
1. Januar 2019 |
| Änderungen an IAS 19 | Planänderungen, -kürzungen oder -abgeltung |
1. Januar 2019 |
Im Konzernzwischenabschluss der va-Q-tec AG werden mit Ausnahme von der Erstanwendung des IFRS 16 grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie im IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2018. Es erfolgte keine frühzeitige Anwendung der von der EU übernommenen Standards. Eine detaillierte Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden befindet sich im Konzernanhang 2018.
Die Gesamterträge haben sich im Vergleich zur Vorjahresperiode positiv entwickelt und sind um rund 11,4 % auf 34.498 TEUR gestiegen. Die hierin enthaltenen Umsatzerlöse sind insgesamt im ersten Halbjahr sehr stark um 25,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 31.263 TEUR gewachsen. Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Aktivierten Eigenleistungen i.H.v. 1.517 TEUR (Vj.: 3.326 TEUR) ergaben sich im ersten Halbjahr 2019 vor allem aus der fortgeführten Expansion der selbsthergestellten Boxenflotten, wohingegen die Eigenleistungen für selbsthergestellte Container deutlich hinter dem Vorjahreswert zurückblieben. Ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert blieben die Bestandsveränderungen mit einem Rückgang um -537 TEUR im Vergleich zu einem Anstieg um 986 TEUR im Vorjahreszeitraum. Sonstige betriebliche Erträge i.H.v. 2.255 TEUR (Vj.: 1.787 TEUR) resultierten vorallem aus der Auflösung des Sonderpostens aus Container-Sale-and-Lease-back Transaktionen. Dieser passivische Sonderposten entstand in der Vergangenheit beim Verkauf der selbst hergestellten Container durch die Muttergesellschaft va-Q-tec AG oder der va-Q-tec UK Ltd. an Leasinggesellschaften und anschließendem Finance-lease-back durch die britische Tochtergesellschaft.
Der Materialaufwand ist um 353 TEUR auf 13.839 TEUR (-2,5 %) gesunken. Die Materialaufwandsquote1 hat sich von 45,8 % auf 40,1 % reduziert, wodurch das Rohergebnis unter Berücksichtigung des Wachstums der Gesamterträge um 23,2 % gesteigert werden konnte.
Der Personalaufwand ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10,5 % von 9.843 TEUR auf 10.872 TEUR gestiegen. Der absolute Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einstellung neuer Mitarbeiter in der zweiten Jahreshälfte 2018 zur Unterstützung des geplanten Wachstums und auf Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Die Personal-aufwandsquote2 ist von 31,8 % auf 31,5 % leicht gesunken.
1 Materialaufwandsquote in % = Materialaufwand / Gesamterträge x 100
2 Personalaufwandsquote in % = Personalaufwand / Gesamterträge x 100
Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 118 TEUR auf 5.419 TEUR gesunken. Der Rückgang trotz deutlich gestiegener Umsätze ist auf die Kosteneinsparungen durch das "Power 20+" Programm sowie den Wegfall der Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Umzug in die neue Konzernzentrale in Würzburg und dem Bezug der neuen Fertigungshalle in Kölleda zurückzuführen.
Die Abschreibungen sind um 1.349 TEUR auf 5.938 TEUR gestiegen. Die gestiegenen Abschreibungen sind zum einen auf die Investitionen in die Container- und Boxenflotten zurückzuführen, die in den letzten 24 Monaten deutlich ausgebaut wurden, so dass die Abschreibungen auf diese Positionen um 404 TEUR im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen sind. Zum anderen hat die Fertigstellung des Umbaus der Zentrale in Würzburg sowie des Neubaus in Kölleda in der zweiten Jahreshälfte in 2018 zur Erhöhung der Abschreibungen in der Position Grundstücke und Bauten um 457 TEUR im Vergleich zur Vorjahresperiode geführt. Die Abschreibungsquote3 hat sich insgesamt von 14,8 % auf 17,2 % erhöht.
Der Ertrag aus der Bewertung der Beteiligung an der Sumteq GmbH von insgesamt 1.771 TEUR resultiert aus der Zuschreibung im Rahmen im Rahmen des Wechsels von der at Equity Bewertung gemäß IAS 28 zur Bewertung zum Fair Value nach IFRS 9 aufgrund des Verlusts des maßgeblichen Einflusses der va-Q-tec auf die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Beteiligung.
Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 166 TEUR gemindert, da insbesondere im zweiten Halbjahr 2018 die Refinanzierung der in den Vorjahren mit Eigenmitteln aus dem Börsengang getätigten Investitionen vorangetrieben wurde. Die Zinsaufwendungen stiegen um 163 TEUR auf 538 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (Vj.: 375 TEUR).
Aufgrund des Verlustvortrags aus den Vorjahren wurden im ersten Halbjahr 2019 keine latenten Steuern aktiviert. Dadurch weist die va-Q-tec zum Halbjahr trotz eines Verlusts vor Steuern in Höhe von -397 TEUR (Vj.: -3.617 TEUR) einen Steueraufwand in Höhe von -383 TEUR (Vj.: Steuerertrag i.H.v. 290 TEUR) auf.
Die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf gewesenen Stammaktien. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie wird nicht ausgewiesen, da zur Zeit keine Sachverhalte mit Verwässerungseffekten bestehen.
3 Abschreibungsquote in % = Abschreibungsaufwand / Gesamterträge x 100
Das Ergebnis je Aktie stellt sich wie folgt dar:
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| H1 2019 | H1 2018 | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen (in TEUR) | -780 | -3.327 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien | 13.075.936 | 13.075.936 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,06 | -0,25 |
Die immateriellen Vermögenswerte sind gegenüber dem Stichtag 31.12.2018 um 94 TEUR auf 2.531 TEUR gestiegen. Der Betrag resultiert im Wesentlichen aus erworbenen immateriellen Vermögenswerten.
Das Sachanlagevermögen ist um 409 TEUR auf 69.799 TEUR gestiegen. Der im Vergleich zum Vorjahr moderate Anstieg ist hauptsächlich geprägt durch die Fertigstellung des Umbaus der Zentrale in Würzburg sowie des Neubaus in Kölleda in der zweiten Jahreshälfte in 2018, womit auch fast die vollständige Realisierung der nach dem Börsengang begonnenen Kapazitätserweiterung abgeschlossen worden ist.
Die Vorräte sind um 254 TEUR auf 10.670 TEUR gesunken. Im Wesentlichen ist dies auf die Normalisierung der im Vorjahr umzugsbedingt höheren Lagerbestände im Vorfeld der Produktionsunterbrechung in Würzburg sowie die Erstausstattung der Auslandsgesellschaften mit Lagerbeständen zurückzuführen.
Der Forderungsbestand ist zum Bilanzstichtag aufgrund der höheren Umsätze um 918 TEUR auf 8.475 TEUR gestiegen.
Der Anstieg der langfristigen finanziellen Vermögenswerte von 184 TEUR um 2.287 TEUR auf 2.471 TEUR resultiert aus dem Wechsel von der at-equity Bewertung der Sumteq GmbH zur Fair-Value Bewertung aufgrund des Verlusts des wesentlichen Einflusses der va-Q-tec AG auf die Sumteq GmbH. Hieraus resultiert eine Umgliederung von 512 TEUR von der Position At-Equity bilanzierte Beteiligungen zu Finanzielle Vermögenswerte sowie eine Zuschreibung von insgesamt 1.771 TEUR.
Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte sind um 354 TEUR auf 688 TEUR gestiegen. Dies ist insbesondere geprägt durch Ansprüche auf Fördergelder.
Die Steueransprüche sind um 68 TEUR auf 67 TEUR gesunken und resultieren vornehmlich aus Vorauszahlungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer des Mutterunternehmens.
Die sonstigen kurz- und langfristigen nicht-finanziellen Vermögenswerte sind aufgrund der Erhöhung der Forderungen aus Umsatzsteuer um 69 TEUR auf 1.789 TEUR gestiegen.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben sich von 12.154 TEUR um 4.437 TEUR auf 7.717 TEUR vermindert.
Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31.12.2018 um 781 TEUR auf 44.479 TEUR verringert. Aufgrund der ebenfalls gesunkenen Bilanzsumme bleibt die Eigenkapitalquote mit 40,9 % nahezu unverändert (31.12.2018: 41,1 %).
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 1.688 TEUR auf 11.088 TEUR angestiegen. Die langfristigen Schulden gegenüber Kreditinstituten sind dagegen um 1.317 TEUR auf 23.415 TEUR gesunken.
Insgesamt sind die sonstigen lang- und kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 174 TEUR auf 11.861 TEUR angestiegen. Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten aus operativen Leasingverhältnissen von 2.488 TEUR aufgrund der Erstanwendung von IFRS 16 wirkte sich gegenläufig zu planmäßigen Leasingzahlungen von 1.418 TEUR aus. Zusätzlich wirkte sich die Realisierung einer Investition positiv auf die finanziellen Verbindlichkeiten aus, für die eine Investitionszulage von 697 TEUR bereits im Vorjahr eingegangen war. Diese Investitionszulage wird seit der Realisierung der Investition nicht mehr als finanzielle Verbindlichkeit sondern als nicht-finanzielle Verbindlichkeit unter dem Sonderposten für Zuwendungen bilanziert.
Die sonstigen lang- und kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind um 5,0 % auf 13.529 TEUR gesunken. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des passiven Sonderpostens für Gewinne, welcher aus den Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen im Rahmen des Ausbaus der Containerflotte in den Vorjahren angefallen ist. Dagegen ist der passive Sonderposten für erhaltene Zuschüsse um 479 TEUR auf 5.014 TEUR gestiegen.
Insgesamt betragen die Sonderposten für abgegrenzte Zuwendungen und Containergewinne aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen 11.624 TEUR (Vj.: 12.612 TEUR) und machen rund 85,9 % (Vj.: 88,6 %) der gesamten Position aus.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 632 TEUR auf 3.962 TEUR (Vj.: 4.594 TEUR) gesunken.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Finanzinstrumente mit den Buchwerten und beizulegenden Zeitwerten, aufgeteilt nach den Bewertungskategorien gemäß IFRS 9. Die beizulegenden Zeitwerte sind dabei jeweils den Bewertungsstufen der Fair Value-Hierarchie zugeordnet. Soweit keine entsprechende Zuordnung erfolgt ist, wird davon ausgegangen, dass der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Dies betrifft im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungmitteläquivalente, übrige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten, die jeweils kurze Restlaufzeiten aufweisen.
Eine Definition der Stufen der Fair Value-Hierarchie findet sich in Abschnitt 1.2 "Grundlagen der Abschlusserstellung" des Konzernabschlusses 2018. Die Zuordnungen zu den Stufen werden jeweils zum Ende der Berichtsperiode überprüft. Umgliederungen zwischen den Stufen sind im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr nicht erfolgt.
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| Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Beizulegender Zeitwert nach Bewertungsstufen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
Beizulegender Zeitwert | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in TEUR | 30.06.2019 | 30.06.2019 | 30.06.2019 | Stufe 1 | Stufe 2 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Beteiligungen | FVtPL | 2.283 | 2.283 | 2.283 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 8.475 | 8.475 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | AC | 876 | 871 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel äquivalente | AC | 7.717 | 7.717 | |||
| Summe | 17.068 | 2.283 | 19.351 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 34.503 | 33.715 | 33.715 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 3.962 | 3.962 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| davon derivative Finanzinstrumente ohne Hedging Beziehung | FVtPL | 27 | 27 | 27 | ||
| davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | AC | 3.556 | 3.559 | 3.559 | ||
| Summe | 42.021 | 27 | 41.263 |
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| Beizulegender Zeitwert nach Bewertungsstufen | |
|---|---|
| in TEUR | Stufe 3 |
| --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte | |
| Beteiligungen | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel äquivalente | |
| Summe | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |
| davon derivative Finanzinstrumente ohne Hedging Beziehung | |
| davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |
| Summe |
* Die Angabe des beizulegenden Zeitwerts für Leasingverbindlichkeiten entfällt zum 01.01.2019 mit IFRS 16
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| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | |
|---|---|---|---|
| Amortised Cost (asset) | AC | 17.068 | 17.063 |
| Amortised Cost (liability) | AC | 42.021 | 41.236 |
| At fair value through P&L (asset) | FVtPL | 2.283 | 2.283 |
| At fair value through P&L (liability) | FVtPL | 27 | 27 |
Die Beteiligung an der SUMTEQ GmbH wurde bedingt durch den Statuswechsel im Zugangszeitpunkt zum Fair Value bewertet. Da für die Bewertung auf beobachtbare Marktdaten zurückgegriffen werden konnte, wurde die Beteiligung in Level 2 eingestuft. Für die Bewertung wurde auf einen Geschäftsvorfall zwischen unabhängigen Geschäftspartnern abgestellt, der unmittelbar vor dem Stichtag stattgefunden hat.
Der beizulegende Zeitwert von der Bewertungsstufe 2 zugeordneten festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze. Bei variabel verzinslichen Verbindlichkeiten entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den beizulegenden Zeitwerten.
Bei der Stufe 2 zugeordneten Zinsswaps wird der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cashflows ermittelt, wobei die für die Restlaufzeit der Kontrakte zum jeweiligen Stichtag geltenden Marktzinssätze zugrunde gelegt werden.
Das in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Nettoergebnis in Bezug auf Finanzinstrumente setzt sich wie folgt zusammen:
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| Kategorie nach IFRS 9 in TEUR |
Zinsertrag | Zinsaufwand | Wertberichtigungen | Bewertung zum Fair Value | Währungsumrechnung |
|---|---|---|---|---|---|
| Amortised Cost (asset) | - | - | - | - | 32 |
| At fair value through P&L | - | - | - | 1.779 | - |
| Amortised Cost (liability) | - | -344 | - | - | -7 |
| Sonstiges | - | -31 | - | - | 9 |
| Summe | - | -375 | - | 1.779 | 34 |
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| Kategorie nach IAS 39 / IAS 17 in TEUR |
Zinsertrag | Zinsaufwand | Wertberichtigungen | Folgebewertung zum Fair Value | Währungsumrechnung |
|---|---|---|---|---|---|
| Amortised Cost (asset) | - | - | - | - | 69 |
| At fair value through P&L | - | - | - | 9 | - |
| Amortised Cost (liability) | 2 | -193 | - | - | -26 |
| IAS 17 | - | -182 | - | - | - |
| Sonstiges | - | - | - | - | -1 |
| Summe | 2 | -375 | - | 9 | 42 |
Im Rahmen der Segmentberichterstattung werden die Aktivitäten des va-Q-tec Konzerns gemäß den Regeln von IFRS 8 (Geschäftssegmente) nach Geschäftsbereichen abgegrenzt. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Steuerung und Berichterstattung nach legalen Einheiten. Der va-Q-tec Konzern ist in den drei Geschäftsbereichen "va-Q-tec AG", "va-Q-tec Ltd. (UK)" und "Sonstige" tätig.
Die Berichterstattung und -Steuerung der einzelnen Segmente bei der va-Q-tec erfolgt unmittelbar nach IFRS. Die Liefer- und Leistungsbeziehungen innerhalb der Berichtssegmente sind, sofern wesentlich, konsolidiert ausgewiesen.
Die Vergleichbarkeit der Segmentberichterstattung mit der Vorperiode wird durch die Einbindung der neuen Tochtergesellschaft va-Q-tec SG PTE Ltd. nicht beeinträchtigt, da diese bisher keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Segmente befindet sich im Konzernanhang 2018.
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| va-Q-tec AG | va-Q-tec Ltd. (UK) |
Sonstige | Gesamtsumme Geschäftsbereiche | Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | IFRS | IFRS | IFRS | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Außenumsatz | 17.158 | 11.547 | 2.558 | 31.263 | - | 31.263 |
| Innenumsatz | 3.623 | 670 | 573 | 4.866 | -4.866 | - |
| Gesamtumsatz | 20.781 | 12.217 | 3.131 | 36.129 | -4.866 | 31.263 |
| Gesamterträge | 22.626 | 12.417 | 3.157 | 38.200 | -3.702 | 34.498 |
| Materialaufwand | -9.291 | -5.935 | -1.834 | -17.060 | 3.221 | -13.839 |
| Personalaufwand | -9.134 | -1.222 | -772 | -11.128 | 256 | -10.872 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -4.208 | -1.527 | -614 | -6.349 | 930 | -5.419 |
| EBITDA | -7 | 3.733 | -63 | 3.663 | 705 | 4.368 |
| Abschreibungen | -2.212 | -3.808 | -190 | -6.210 | 272 | -5.938 |
| EBIT | -2.219 | -75 | -253 | -2.547 | 977 | -1.570 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Beteiligungen | - | - | - | - | -68 | -68 |
| Ergebnis aus fair value Bewertung von Beteiligungen | - | - | - | - | 1.771 | 1.771 |
| Finanzerträge | 146 | - | - | 146 | -138 | 8 |
| Finanzaufwendungen | -360 | -295 | -22 | -677 | 139 | -538 |
| EBT | -2.433 | -370 | -275 | -3.078 | 2.681 | -397 |
| Investitionen per 30.06.2019 | 3.780 | 1.897 | 1.113 | 6.790 | -646 | 6.144 |
| Vermögen 30.06.2019 | 103.967 | 26.694 | 3.960 | 134.621 | -25.987 | 108.634 |
| Langfristige Vermögenswerte 30.06.2019 | 54.833 | 18.752 | 1.242 | 74.827 | -2.496 | 72.330 |
| At-equity bilanzierte Beteiligungen 30.06.2019 | - | - | - | - | - | - |
| Schulden 30.06.2019 | 45.407 | 23.032 | 3.990 | 72.429 | -8.273 | 64.156 |
| Mitarbeiter | 387 | 43 | 27 | 457 | - | 457 |
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| va-Q-tec AG | va-Q-tec Ltd. (UK) |
Sonstige | Gesamt summe Geschäftsbereiche |
Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | IFRS | IFRS | IFRS | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Außenumsatz | 17.810 | 6.468 | 582 | 24.860 | - | 24.860 |
| Innenumsatz | 6.209 | 680 | 759 | 7.648 | -7.648 | - |
| Gesamtumsatz | 24.019 | 7.148 | 1.341 | 32.508 | -7.648 | 24.860 |
| Gesamterträge | 26.699 | 7.371 | 1.349 | 35.419 | -4.460 | 30.959 |
| Materialaufwand | -11.587 | -3.774 | -457 | -15.818 | 1.626 | -14.192 |
| Personalaufwand | -8.401 | -1.150 | -384 | -9.935 | 92 | -9.843 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -4.863 | -1.204 | -538 | -6.605 | 1.068 | -5.537 |
| EBITDA | 1.848 | 1.243 | -30 | 3.061 | -1.674 | 1.387 |
| Abschreibungen | -1.643 | -3.217 | -26 | -4.886 | 297 | -4.589 |
| EBIT | 205 | -1.974 | -56 | -1.825 | -1.377 | -3.202 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Beteiligungen | - | - | - | - | -51 | -51 |
| Finanzerträge | 79 | - | - | 79 | -68 | 11 |
| Finanzaufwendungen | -189 | -244 | -10 | -443 | 68 | -375 |
| EBT | 95 | -2.218 | -66 | -2.189 | -1.428 | -3.617 |
| Investitionen per 30.06.2018 |
10.678 | 9.528 | 55 | 20.261 | -2.874 | 17.387 |
| Vermögen 30.06.2018 |
96.344 | 26.373 | 1.740 | 124.457 | -24.197 | 100.260 |
| Langfristige Vermögenswerte 30.06.2018 |
48.158 | 20.768 | 260 | 69.186 | -2.156 | 67.030 |
| At-equity bilanzierte Beteiligungen 30.06.2018 |
- | - | - | - | 306 | 306 |
| Schulden 30.06.2018 |
31.754 | 23.411 | 1.587 | 56.752 | -6.208 | 50.544 |
| Mitarbeiter | 360 | 40 | 13 | 413 | - | 413 |
Die Umsätze der Gesellschaft unterteilen sich hinsichtlich ihrer Realisierung zu einem Zeitpunkt bzw. über einen Zeitraum wie folgt:
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| in TEUR | H1 2019 | H1 2018 |
|---|---|---|
| Zeitpunktbezogene Realisierung | 17.411 | 16.663 |
| Zeitraumbezogene Realisierung | 13.852 | 8.197 |
| Gesamt Konzern | 31.263 | 24.860 |
Die Umsatzerlöse verteilen sich geographisch wie folgt:
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| in TEUR | H1 2019 | H1 2018 |
|---|---|---|
| Deutschland | 9.362 | 9.126 |
| Übrige Europäische Union | 9.928 | 6.798 |
| Andere | 11.973 | 8.936 |
| Gesamt Konzern | 31.263 | 24.860 |
Die Zuordnung von Umsätzen mit externen Kunden zu einer geographischen Region richtet sich nach dem Standort des Kunden. Die geographische Zuordnung der langfristigen Vermögenswerte richtet sich nach dem Sitz des Eigentümers der Vermögenswerte und ist entsprechend aus der oben dargestellten Segmentberichterstattung nach legalrechtlichen Einheiten ersichtlich.
Die Zuordnung der Umsätze auf Produkte, Systeme und Dienstleistungen ergibt sich wie folgt: Mit Produkten (Vakuumisolationspaneele und Wärmespeicherkomponenten) wurden im ersten Halbjahr 2019 Umsätze i.H.v. 10.802 TEUR (Vj.: 10.639 TEUR) erzielt. Mit Systemen (thermische Verpackungen und deren Komponenten) konnte der Konzern im ersten Halbjahr 2019 Umsätze i.H.v. 5.907 TEUR (Vj.: 5.621 TEUR) erzielen. Aus Dienstleistungen, welche das Container- und Boxen-Vermietungsgeschäft umfassen, resultierten im ersten Halbjahr 2019 Umsätze i.H.v. 13.852 TEUR (Vj.: 8.198 TEUR). Sonstige Umsatzerlöse betrugen im ersten Halbjahr 2019 702 TEUR (Vj.: 402 TEUR).
In den ersten sechs Monaten 2019 lagen keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hatten.
Es gab keine Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode, die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der va-Q-tec haben könnten.
Würzburg, den 14. August 2019
va-Q-tec AG
Der Vorstand
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| Dr. Joachim Kuhn | Stefan Döhmen |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Würzburg, den 14. August 2019
va-Q-tec AG
Der Vorstand
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| Dr. Joachim Kuhn | Stefan Döhmen |
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