Annual Report • Sep 22, 2016
Annual Report
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I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die va-Q-tec AG (im Folgenden kurz auch va-Q-tec genannt) betreibt als mittelständisches Hightech-Unternehmen die Entwicklung und Produktion von innovativen und energieeffizienten Vakuumisolationspaneelen (VIPs). VIPs sind Hochleistungsdämmplatten, die in den Bereichen Haushaltsgeräte, Thermoverpackungen, Bau, Automotive u.a. angewendet werden. Neben VIPs entwickelt, produziert und vertreibt va-Q-tec weitere Produkte wie Thermoverpackungen (u.a. Thermo-Luftfrachtcontainer) sowie Wärme- und Kältespeicherkomponenten (PCM). Thermoverpackungen werden neben dem direkten Verkauf auch im Rahmen einer Vermietdienstleistung vermarktet.Ebenfalls bietet va-Q-tec fundierte thermische Beratung an und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für Anwendungsprobleme im thermischen Dämmbereich.Die Vermietung von Thermo-Luftftrachtcontainern (Palettengröße) wird durch eine englische Tochtergesellschaft gesteuert. Die Container werden zunächst durch die va-Q-tec AG hergestellt, an eine Leasinggesellschaft verkauft und von dieser durch die englische Tochtergesellschaft geleast. Diese bietet Container-Vermietdienstleistungen global an Pharma-, Biotech- und Logistikunternehmen an.
2. Forschung und Entwicklung
Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bilden einen Schwerpunkt unserer Unternehmensaktivität und zielen auf eine technologische Marktführerschaft ab. Im Jahr 2015 wurden erneut zahlreiche Entwicklungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene mit verschiedenen Partnern durchgeführt. In den Projekten wird nach verbesserten und wirtschaftlicheren Materialien und Prozessen zur VIP Herstellung gesucht. Außerdem werden im Rahmen der Produktentwicklung auch VIP-basierte Systeme entwickelt, wie etwa neue Thermoverpackungen. Ca. 8% der Belegschaft arbeiten im Bereich F&E (Vj. 10%).Die va-Q-tec AG investiert stark in Schutzrechte, um die Zukunftsperspektiven des Unternehmens abzusichern. So wurden in 2015 3 Patente in Deutschland (Vorjahr 8) und 3 Gebrauchsmuster (Vorjahr 8) angemeldet. Bei 5 Schutzrechten (Vorjahr 4) wurde eine internationale PCT (Patent Cooperation Treaty) Anmeldung eingeleitet.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die va-Q-tec AG konnte in 2015 von der allgemein guten gesamtwirtschaftlichen Lage und dem soliden Wirtschaftswachstum in Europa, Nordamerika und Asien profitieren. Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich allerdings unterschiedlich auf die einzelnen Zielmärkte ausgewirkt. Die Zielmärkte der va-Q-tec AG lassen sich in folgende Bereiche gliedern: Thermische Hochleistungsverpackungen, Haushaltsgeräte (Kühl- und Gefriergeräte), Bau, Fahrzeuge und technische Dämmungen. Insbesondere die Märkte für Thermoverpackungen und für technische Dämmungen entwickelten sich in 2015 positiv, wohingegen sich die Bereiche der Kühl- und Gefriergeräte sowie Bau aufgrund des Marktumfelds weiterhin schwierig gestalteten. Sämtliche Märkte sind sowohl von sich ändernden technischen Kundenanforderungen, als auch von gesetzlichen Vorgaben beeinflusst. So hat die Entwicklung gesetzlicher Standards für Energieeffizienz in Gebäuden, Kühlschränken, Warmwasserspeichern und Automobilen starke Auswirkungen auf die Marktentwicklung unserer VIPs und VIP-Systeme. Zusätzlich schaffen erhöhte Industriestandards in der Kühlkettenlogistik, vor allem für die Distribution von Pharma- und Biotechgütern, größere Märkte für unsere Thermoverpackungen und verwandten Dienstleistungen.
Insgesamt ist der Markt für unsere Produkte von Wachstum und steigender Nachfrage in allen Anwendungen gekennzeichnet. Ein allgemein zunehmendes Bewusstsein für Energieeffizienz und Produktsicherheit fördern die Vermarktung unserer energieeffizienten und leistungsfähigen Produkte, Systeme und Dienstleistungen.
2. Geschäftsverlauf
Das Jahr 2015 verlief für die va-Q-tec AG positiv. Das Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr erneut stark gewachsen und hat sein Profitabilitätsniveau weiter ausgebaut. Der Umsatz konnte auf 22.296 T€ (+10% ggü. Vj. mit 20.319 T€), die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung unfertiger und fertiger Erzeugnisse, aktivierte Eigenleistungen) auf 23.658 T€ (+15% ggü. Vj. mit 20.657 T€) gesteigert werden. Die Betriebsleistung (definiert als Gesamtleistung zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge) erhöhte sich um 16% auf 24.749 T€ (Vj. 21.380 T€). Der für 2015 gesetzte Entwicklungsplan mit zweistelligem Umsatzwachstum wurde damit unter erfolgreicher Einbindung des Verbundbereiches (unmittelbarer Umsatzanteil: 6%, Vj. 7%) erfüllt.
Das Ergebnis der geschäftlichen Tätigkeit vor Ertragsteuern stieg um 74% auf 1.918 T€ (Vj. 1.102 T€). Somit wurde die Profitabilität des operativen Geschäfts entsprechend der Ertragserwartung für 2015 weiter gestärkt.
Im Bereich der thermischen Hochleistungsverpackungen gelang weiteres Wachstum. Hier werden sowohl kleine Thermoboxen, als auch Luftfrachtcontainer vermarktet. In 2015 wurde erstmals eine Vermietflotte von kleinen Boxen in Europa aufgebaut, die in Partnerschaft mit einem global agierenden Logistikanbieter und der englischen Tochtergesellschaft betrieben wird. Gleichzeitig baut die englische Tochter eine wachsende Flotte von Vermietcontainern für global agierende Pharma- und Logistikunternehmen auf. Dieses Vermietgeschäft der englischen Tochter hat sich in 2015 im Umsatz mehr als verdoppelt. Entsprechend wurden im Geschäftsjahr durch die englische Tochter 55% mehr von der va-Q-tec AG hergestellte Container erworben als im Vorjahr. Durch die wachsenden kommerziellen Aktivitäten der englischen Tochter stärkte die va-Q-tec Gruppe auch in 2015 wieder ihre Position als einer der führenden, vollintegrierten Anbieter von Thermoverpackungen und dazugehörigen Dienstleistungen.
Der Bereich Haushaltsgeräte / Weiße Ware war in 2015 wie schon im Vorjahr durch einen hohen Wettbewerbs- und Preisdruck gekennzeichnet. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten in diesem Bereich neue Kunden gewonnen und ein solides Umsatzwachstum erzielt werden. Eine wachsende Anzahl von Kühlschrankherstellern setzen VIPs zur Dämmung ihrer Geräte ein, um eine optimale Energieeffizienz zu erreichen. Die hohe Qualität unserer VIPs sowie unsere hohe Lieferzuverlässigkeit werden von den Kunden besonders geschätzt und ermöglichten das aktuelle Wachstum dieses Produktbereichs.
Im Bereich Bau waren die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht vermindert.
Im Bereich technische Dämmungen konnte erneut ein erheblicher Umsatzsprung um über 50% erreicht werden, sowohl mit Bestandskunden als auch durch die Gewinnung einiger neuer Großkunden. Hier ist auch in den nächsten Jahren mit starkem weiterem Wachstum zu rechnen.
Am Produktionsstandort Kölleda in Thüringen wurde 2015 die Produktionskapazität weiter optimiert und auf steigende Volumenproduktion ausgerichtet. Hier besteht ausreichend Kapazität für das geplante zukünftige Umsatzwachstum.
Sowohl durch die interne Weiterentwicklung der Produktionsanlagen, als auch durch den Aufbau einer eigenen Boxenflotte, mit der zum Ende des Geschäftsjahres eine eigene Vermietungstätigkeit der va-Q-tec AG begonnen wurde und die interne Weiterentwicklung von Software wurden aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 654 T€ geschaffen.
Auch die Beschäftigtenzahl der va-Q-tec ist in 2015 weiter gewachsen. Wie schon in 2014 wurde die Vertriebsmannschaft ausgebaut, sowohl in der va-Q-tec AG selbst als auch in der englischen Tochtergesellschaft. Damit legt das Unternehmen die personelle Basis für weiteres Umsatzwachstum in den kommenden Jahren. Wie auch im Vorjahr wurden die Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen für Ihre Tätigkeiten geschult bzw. weiterqualifiziert. Die Anzahl von Festangestellten der AG wuchs in 2015 von durchschnittlich 179 auf 195 Mitarbeiter. Darüber hinaus waren zeitweise Leiharbeiter beschäftigt.
Die Gesamtzahl der Aktien der va-Q-tec AG beträgt wie im Vorjahr 4.578.187 Stück. Es gab eine Änderung der Aktionärsstruktur ohne wesentliche Veränderung der Mehrheitsverhältnisse.
Im Vorstand gab es keine personellen Änderungen. Im Aufsichtsrat wurde der Vertreter eines Beteiligungsfonds im Geschäftsjahr 2015 neu besetzt.
3. Lage
a. Ertragslage
Wie beschrieben erhöhten sich der Umsatz der va-Q-tec AG um 10% auf 22.296 T€ und die Gesamtleistung um 15% auf 23.658 T€. Dadurch konnten wie schon in 2014 wieder operative Skaleneffekte erzielt werden, die zu einem deutlich verbesserten, positiven Ergebnis geführt haben.
In den Umsatzerlösen sind Umsätze mit Verbundunternehmen i. H. v. TEUR 1.233 (Vj. 1.256) enthalten. Darüber hinaus beinhalten die Umsatzerlöse TEUR 7.215 (Vj. 4.479) aus dem Containerverkauf an ein Leasingunternehmen, das diese der englischen Tochtergesellschaft zur Vermietung zur Verfügung stellt.
Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen haben sich im Wesentlichen dem Wachstum entsprechend um TEUR 708 (Vj. TEUR 163) erhöht.
Durch die zunehmende Geschäftstätigkeit der Verbundunternehmen erfolgten im Geschäftsjahr 2015 entsprechende Weiterberechnungen und Umlagen an diese (TEUR 524, Vj. TEUR 196), die neben der Auflösung des Sonderpostens für Zuwendungen (TEUR 249, Vj. TEUR 214) wesentlich zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 410 beitrugen.
Trotz weitreichenden Preisdrucks in allen Produktbereichen konnte die Materialkostenquote aufgrund von Einkaufserfolgen und effizienterer Produktion gegenüber dem Vorjahresniveau leicht verringert werden. Sie lag bei 38% der Betriebsleistung (Vj. 41%). Diese leichte Verbesserung ist auch auf einen vorteilhafteren Produktmix im Vergleich zu 2014 zurückzuführen. Der Materialaufwand stieg von 8.662 T€ auf 9.417 T€ (+9%).
Da das Unternehmen kontinuierlich in neue Wachstumsbereiche investiert, haben sich auch in 2015 die Personalkosten weiter erhöht, von 6.825 T€ auf 7.788 T€ (+14%). In allen Bereichen des Unternehmens wurden sowohl bestehende Mitarbeiter weiterentwickelt, als auch erfahrene Mitarbeiter von außen rekrutiert. Während die absoluten Ausgaben für Personal in 2015 deutlich stiegen, ist die Personalkostenquote bei 32% der Betriebsleistung stabil geblieben (Vorjahr 32%).
Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich von 3.258 T€ auf 3.825 T€, (+17%). Darin spiegeln sich vor allem die verstärkten entwicklungstechnischen und vertrieblichen Aktivitäten der AG wider. Entsprechend ist der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Betriebsleistung mit 15% auf Vorjahresniveau geblieben.
Schließlich sind die Abschreibungen entsprechend der Investitionstätigkeit gewachsen, machten aber wie im Vorjahr 6% der Betriebsleistung aus.
Die wesentlichen Kostenquoten haben sich damit in 2015 gegenüber 2014 kaum verändert.
Für 2015 wurde ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibung) von 3.701 T€ (+41% ggü. dem Vorjahr mit 2.618 T€), ein EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von 2.285 T€ (+66% ggü. dem Vorjahr mit 1.377 T€), und ein EBT von 1.918 T€ (+74% ggü. dem Vorjahr mit 1.102 T€) erwirtschaftet. Damit konnten insgesamt die Erwartungen für 2015 hinsichtlich einer gesteigerten Ertragskraft erfüllt werden.
Die steuerlichen Verlustvorträge wurden im Geschäftsjahr durch Verrechnung mit erwirtschafteten Gewinnen aufgebraucht. Insofern und durch die Ergebnisverbesserung ist der Ertragsteueraufwand insgesamt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 264 gestiegen und dabei i.H. v. TEUR 55 durch die Auflösung des aktiven Abgrenzungsposten aus latenten Steuern belastet.
Das Jahr 2015 weist einen Jahresgewinn nach Steuern von 1.334 T€ (+71% ggü. dem Vorjahr mit 782 T€) aus.
b. Finanzlage
Die Kapitalausstattung der va-Q-tec war für die in 2015 durchgeführten Maßnahmen ausreichend gegeben.
Während eine Reihe von Darlehen und sonstigen zinstragenden Verpflichtungen kontinuierlich getilgt wurden, sind auch neue zinstragende Verpflichtungen hinzugekommen. Bestehende Darlehen einer Hausbank wurden zu verbesserten Konditionen und mit längeren Laufzeiten refinanziert. Dadurch wurde auch in 2015 die Finanzierungsbasis für die Zukunft weiter gestärkt.
Langfristige Investitionen wurden im Wesentlichen über Finanzierungsleasing und langfristige Investitionsdarlehen finanziert.
Die Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten zuzüglich Anlagen-Leasing machen mit 9.419 T€ 30% (Vj. 7.564 T€, 26%) der Bilanzsumme aus. Außerdem bedient sich va-Q-tec zur flexiblen Finanzierung des Umlaufvermögens der eingeräumten freien Kontokorrentlinien. Insgesamt erfreut sich va-Q-tec einer sehr soliden Beziehung mit ihren Hausbanken.
Eine typisch stille Beteiligung der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft mbH (500 T€) wurde planmäßig bedient; Tilgungen fanden nicht statt.
Wie auch in den Vorjahren erhielt va-Q-tec in 2015 weitere Zahlungen für Investitionszuschüsse auf Grund in der Vergangenheit ergangener Bescheide der Thüringer Aufbaubank für den Ausbau des Standortes Kölleda. Zusammen mit den Investitionszulagen sind diese periodengerecht im Sonderposten für Zuwendungen abgegrenzt (2.680 T€; Vj. 2.812 T€). Die Förderperiode ist am 30.06.2015 abgelaufen, alle geförderten Ausbauprojekte in Kölleda wurden bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen. Sofern die Förderbedingungen wie derzeit erwartet eingehalten werden, müssen die erhaltenen Zuschüsse nicht rückgezahlt werden. Davon ist aus heutiger Sicht auszugehen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken und betragen zum Jahresende mit 1.373 T€ nur 4% der Bilanzsumme (Vj. 2.022 T€, 7%).
Im Gegensatz zum Vorjahr übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten zum Stichtag die kurzfristigen Vermögensgegenstände. Dieses ist vor allem auf die deutlich gestiegene Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien zurückzuführen, aus denen das steigende Geschäftsvolumen der Gesellschaft mitfinanziert wird.
Trotz erneut gestiegener Investitionen in die ausländischen Tochtergesellschaften blieb auch in 2015 die Liquiditätssituation der Gesellschaft stabil, vor allem aufgrund der Verfügbarkeit erweiterter Kreditlinien und aktiven Cash-Managements. Die Cash-Bestände und verfügbaren Kontokorrentlinien bilden für 2016 ein weiterhin ausreichendes Liquiditätspolster.
Die Geschäftsentwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften war in 2015 von Wachstum geprägt und wird als sehr positiv beurteilt. Die englische Tochter konnte ihre Umsätze im abgelaufenen Jahr mehr als verdoppeln und ihre Profitabilität deutlich steigern. Die koreanische Tochtergesellschaft ist erstmalig profitabel geworden und auch das Vertriebsgeschäft in Nordamerika konnte deutlich ausgebaut werden. Mit den Erfolgen der Tochtergesellschaften steigt auch die internationale Präsenz und Sichtbarkeit der va-Q-tec, wodurch sich wieder neue Wachstumschancen ergeben. Bestehende Ausleihungen an die Töchter bzw. die an den Töchtern gehaltenen Anteile sind aufgrund der starken Weiterentwicklung in 2015 sowie auch der positiven Aussichten für 2016 werthaltig. Zukünftige Ausleihungen sollten in dem Maße sinken, wie die Gesellschaften beginnen sich selber zu tragen. Die Finanzierung der Tochtergesellschaften ist aus Liquiditätssicht für die va-Q-tec AG tragbar.
Der Ausbau der UK Containerflotte wurde auch in 2015 wieder über eine Leasinggesellschaft finanziert. Dabei wurden Container durch die va-Q-tec AG an ein Leasingunternehmen verkauft und durch die englische Tochtergesellschaft geleast. Auch in 2016 soll die Flottenexpansion in UK auf diese Weise finanziert werden. In 2015 wurden gegenüber Leasinggebern Garantieerklärungen auf Zahlungen in Höhe von 7.215 T€ für die englische Tochter ausgegeben (Vj. 4.479 T€), denen zum Bilanzstichtag ausstehende Zahlungsverpflichtungen der Tochtergesellschaft in Höhe von 8.563 T€ (Vj. 4.371 T€) unterliegen.
Im Berichtsjahr erwarb die va-Q-tec AG einen Anteil von weniger als 25% an der SUMTEQ GmbH, Köln. Es handelt sich hierbei um eine strategische Investition in ein junges Technologieunternehmen, das neuartige Schaumstoffe entwickelt, die auch in VIPs benutzt und wodurch Synergien gehoben werden können.
Die Erwartungen zur Entwicklung der Finanzlage in 2015 konnten entsprechend erfüllt werden. Die Finanzlage des Unternehmens ist ausreichend solide, um auch die für 2016 geplanten weiteren Investitionen in Produktentwicklung, Vertrieb und Produktionsinfrastruktur zu finanzieren.
c. Vermögenslage
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in 2015 aufgrund des positiven Ergebnisses gestiegen; es lag bei 50% der Bilanzsumme.
Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote betrug 59% der Bilanzsumme. Zum wirtschaftlichen Eigenkapital zählt die va-Q-tec AG zusätzlich einerseits die stille Beteiligung der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft in Höhe von 500 T€ aufgrund ihrer Nachrangigkeit und Langfristigkeit, andererseits den Sonderposten für Zuwendungen, da dieser bei Einhaltung der Förderbedingungen Eigenkapitalcharakter besitzt. Die Zuordnung des Sonderpostens zum Eigenkapital ist bereinigt um einen künftigen Ertragssteueranteil in Höhe von 589 T€.
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2015 von 28.959 T€ auf 31.698 T€ gestiegen.
Dabei ist die Sachanlagenintensität trotz in 2015 getätigter Investitionen in Höhe von 1.787 T€ von 54,5% im Vorjahr auf 51,1% gesunken. Es bestehen ausreichende Produktionskapazitäten an den Standorten Würzburg und Kölleda, so dass in 2015 nur moderate Investitionen in Produktionsinfrastruktur vorgenommen wurden.
Das Umlaufvermögen ist von 9.415 T€ auf 9.871 T€ gestiegen. Im Wesentlichen resultiert dies aus erhöhten Forderungen aus LuL sowie aus höheren Vorratsvermögensbeständen, verringert um die Abnahme sonstiger Forderungen, vor allem der Forderungen gegenüber der Thüringer Aufbaubank.
Die Kapitalbindung hat sich aufgrund der höheren Bestände und Forderungen erhöht. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, die der Vorräte hat sich verringert.
Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich mit 861 T€ gegenüber dem Vorjahr (911 T€) leicht verringert. Die Seitwärtsbewegung der liquiden Mittel trotz positiver Umsatz- und Ertragsentwicklung resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in die ausländischen Tochtergesellschaften, sowie aus dem höheren Umlaufvermögen. Die Gesamtliquidität der Gesellschaft liegt aufgrund der verfügbaren Kontokorrentlinien höher als der Bestand an liquiden Mitteln.
Die Auslandsaktivitäten der Tochtergesellschaften in Großbritannien, Südkorea und USA wurden ausgebaut. Die Tochtergesellschaften dienen der Gewinnung und lokalen Betreuung von internationalen Kunden in allen Zielsegmenten sowie dem globalen Ausbau des Containerservicegeschäfts.
Nachdem das Containerservicegeschäft bereits in 2014 einen starken Anstieg des kommerziellen Geschäfts verzeichnen konnte, hat die britische Tochter in 2015 zahlreiche weitere Kunden gewinnen und ihr internationales Service-Netzwerk weiter ausbauen können. Des Weiteren wurden zur Förderung des Geschäfts Rahmenverträge mit zahlreichen Partnern aus der Speditions- und Luftfrachtbranche geschlossen. Die Gesellschaft konnte ihre Umsätze erheblich steigern und ein zweites Jahr in Folge robuste Gewinne erzielen. Die Containerflotte wuchs um >100%, um der wachsenden Nachfrage und dem erwarteten zukünftigen Bedarf gerecht zu werden. Der Flottenausbau wurde wie in den Vorjahren vor allem durch ein Leasingunternehmen finanziert.
Die Geschäftsentwicklung in Korea verlief sehr positiv, da in größerem Maße für die va-Q-tec Gruppe Einkaufs- und Vertriebsaktivitäten in Asien ausgebaut werden konnten. Die Erträge aus diesen Geschäften haben es der südkoreanischen Tochtergesellschaft erlaubt, erstmalig einen Gewinn für das Gesamtjahr auszuweisen.
In den USA wurden die Vertriebsaktivitäten weiter ausgebaut und ebenfalls neue Kunden für die va-Q-tec Gruppe gewonnen. Der US Fokus lag auf der Vermarktung von Thermoverpackungen und Containerdienstleistungen. In geringerem Maße bietet die va-Q-tec Gruppe in Nordamerika bereits auch Produkte für die Bereiche Bau, Technische Dämmung und Weiße Ware an.
Das Wachstum der Auslandsaktivitäten der Töchter wurde auch in 2015 wieder durch die AG mit finanziert. Insgesamt wurden 1.462 T€ in Form von Eigenkapital oder Darlehen an die Töchter ausgereicht. In UK konnten zur Finanzierung des Umlaufvermögens auch erstmalig Fremdmittel eingeworben werden. Es wird erwartet, dass in Zukunft noch weitere Investitionen in die Tochtergesellschaften getätigt werden müssen, um das wirtschaftliche Potenzial der internationalen Expansion der Gruppe auszuschöpfen.
Wie für das Jahr 2015 erwartet konnte die Vermögenslage der Gesellschaft insgesamt gestärkt werden. Alle wesentlichen Vermögenswerte blieben werthaltig oder konnten ihre Werthaltigkeit steigern.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die va-Q-tec AG verwendet zur Unternehmenssteuerung eine Reihe von regelmäßig erfassten Kennzahlen zur Umsatzentwicklung, Ertragskraft, Cash-Generierung, Liquidität und Vermögenslage.
Auf der Ertragsseite werden vor allem das EBITDA (Ertrag vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände) und das EBT (Ertrag vor Ertragsteuern) verfolgt. Beide Kennzahlen haben sich in 2015 positiv entwickelt.
Hinsichtlich der Cash-Generierung wird der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit inkl. Veränderung des operativen Umlaufvermögens verfolgt. In 2015 belief sich dieser Cashflow auf 1.184 T€ (Vorjahr 1.329 T€).
Die Liquidität des Unternehmens wird wöchentlich verfolgt und auf der Basis eines 3-Monatshorizonts geplant und abgesichert. Darüber hinaus gibt es eine Liquiditätsplanung für das Gesamtjahr. Die Berechnung verfügbarer Liquidität erfasst Cash-Bestände und freie Kontokorrentlinien.
Die Vermögenslage wird monatlich anhand der Eigenkapitalquote gemessen. Diese Quote war im Laufe des Jahres weitgehend stabil bei durchschnittlich 51% und lag zum Jahresende bei 50%.
III. Nachtragsbericht
Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2015 sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens und des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 führen könnten.
IV. Prognosebericht
Für 2016 streben wir ein stärkeres Umsatzwachstum als in 2015 an. Dazu sollten die zahlreichen Investitionen der letzten Jahre in Vertriebsaktivitäten, Produktionskapazität, neue Produkte und qualifiziertes Personal beitragen. Das Wachstum wird sowohl in spezifischen Geschäftsbereichen erwartet (z.B. Thermische Verpackungen, technische Dämmungen), als auch in neuen Geographien (Asien, Nordamerika). Es ist in diesem Zusammenhang ebenfalls beabsichtigt, die Ertragskraft des Unternehmens durch Skaleneffekte und Kostenoptimierung deutlich zu steigern.
In der Produktentwicklung werden in 2016 wieder laufende Projekte zum Abschluss gebracht und neue Produkte in den Markt eingeführt. Diese Eigenentwicklungen sollten zur weiteren Differenzierung am Markt und zur Festigung bestehender Kundenbeziehungen beitragen.
Der Ausbau des Mitarbeiterstamms in Würzburg und Kölleda wird auch in 2016 in ähnlichem Umfang wie im Vorjahr fortgeführt.
Sowohl Personalkosten als auch sonstige betriebliche Aufwendungen sollten zwar ansteigen, allerdings unterproportional zum Umsatzwachstum.
Demnach streben wir in 2016 auch bei der EBITDA- und EBIT-Marge in Relation zur Umsatzsteigerung ein signifikantes Wachstum an. Das Wachstum der va-Q-tec wird unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Auftragslage sowie der Liquiditätssituation des Unternehmens gesteuert werden. Der Vorstand rechnet mit einem gegenüber der Entwicklung in 2015 weiter steigenden Cashflow aus operativer Tätigkeit. Es besteht inkl. der verfügbaren Kreditlinien ausreichend Liquidität, um weiterhin das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. Die im vergangenen Jahr initiierte Verhandlung mit den Hausbanken zur Erweiterung und Poolung der bestehenden Kreditengagements über eine strukturierte Finanzierung sind derzeit soweit fortgeschritten, dass in Kürze mit dem Abschluss gerechnet wird. Diese Finanzierung soll aus kurzfristigen und langfristigen Fremdmitteln bestehen und die Liquidität im Zuge des geplanten Wachstums der Gesellschaft stärken.
Wesentlich in diese Wachstumsplanung eingebunden sind die Tochtergesellschaften. Insbesondere die britische Tochter soll das Containerservicegeschäft ausbauen. Es wird hier in 2016 erneut mit einer deutlichen Steigerung der Umsätze geplant. Über die Töchter in Korea und USA sollen in 2016 vor allem wachsende Umsätze im Bereich Thermische Verpackungen erzielt werden. In Asien erhofft sich das Unternehmen außerdem erhöhte positive Einkaufseffekte.
Das Wachstum der va-Q-tec wird durch die Entstehung und Anwendung von modernen Industriestandards und wegweisender Gesetzgebung unterstützt. Im Bereich der Logistik-Kühlkette in der Pharmaindustrie werden sog. Good Distribution Practices schon heute immer umfassender angewendet. Das führt zu erhöhter Nachfrage nach leistungsfähigen Thermoverpackungen und verbundenen Dienstleistungen. Des Weiteren werden trotz aktuell niedriger Rohölpreise die weltweiten Bestrebungen zu mehr Energieeffizienz durch die politischen Entscheidungen zur Energiewende noch verstärkt. Die va-Q-tec AG ist somit in einem sehr zukunftsweisenden Geschäftsfeld tätig und sollte hiervon auch in Zukunft profitieren.
Auf dieser Grundlage geht das Unternehmen insgesamt von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft in 2016 und den darauffolgenden Jahren aus. Es besitzt dafür in ausreichendem Maße die internen Ressourcen und profitiert ebenfalls von vorteilhaften externen Wachstumstreibern.
V. Chancen- und Risikobericht
Die va-Q-tec AG ist als Technologieunternehmen in einem Geschäftsfeld tätig, das in besonderer Weise von Umfeldrisiken geprägt ist. Diese Risiken liegen vor allem
a) in den konjunkturabhängigen und damit volatilen Zielmärkten (Weiße Ware, Bau),
b) in zunehmender Konkurrenz aus Asien, Nordamerika und Europa,
c) in der Entwicklung alternativer Technologien und Produkte, die die Produkte der va-Q-tec teilweise oder ganz ersetzen können,
d) sowie in den sich wandelnden gesetzlichen Vorgaben zu Energieeffizienz (Bau, Weiße Ware, Automotive) und Arzneimittelsicherheit (Thermoverpackungen, Container-Vermietung). Derzeit ergeben sich allerdings aus den zunehmend anspruchsvollen gesetzlichen Vorgaben vor allem Chancen für die Gesellschaft.
Diese Risiken sowie auch die Chancen werden von Vorstand und Aufsichtsrat kontinuierlich überwacht. Risiken werden über vielfältige Systeme früh identifiziert, u.a. rollierende Liquiditätsplanungen, wöchentliche Analysen der Auftragslage, Produktmargenanalysen und Kundenbonitätsanalysen. Auch der Ausbau des marktnahen Vertriebs und der internationalen Tochtergesellschaften ermöglicht eine frühere Erkennung der Veränderungen und Risiken im Marktumfeld.
va-Q-tec hat eine solide Finanzierungsstruktur mit einer ausreichenden Eigenkapitaldeckung. Ein Kreditrisiko liegt nach derzeitiger Einschätzung nicht vor. Eine stille Beteiligung der BayBG wird planmäßig bis 2018 zurückgeführt.
Bereits erhaltene Investitionszuschüsse sind bis 2020 an die Einhaltung spezifischer Unternehmens- und Arbeitsplatzkennzahlen gebunden. Es ist aus heutiger Sicht davon auszugehen, dass diese Kennzahlen erreicht werden.
Neue Projekte und Unternehmensfelder werden nach intensiver Analyse nur akquiriert, wenn das Risiko-Rendite-Verhältnis positiv erscheint. Produktions- und Produktrisiken werden durch sorgfältige Entwicklung, durch kontinuierliche Prozessverbesserung sowie durch den Auf- und Ausbau eines Qualitätsmanagementsystems minimiert.
Ein weiteres Risiko besteht in einer möglichen Kundenkonzentration auf wenige Großkunden; um dieses Risiko zu minimieren wird durch den Ausbau des Vertriebs kontinuierlich an der Neukundengewinnung in allen Marktbereichen gearbeitet.
Die Rohstoff- und Energiepreise werden permanent beobachtet. Es werden effizienzsteigernde, technische und einkaufstechnische Maßnahmen ergriffen, um eine eventuelle Preisvolatilität besser abfedern zu können.
Durch die permanente Entwicklung und Weiterentwicklung von Produktionstechniken, bei der auch die Anlagen mit einem guten Anteil an Eigenleistung gefertigt werden, entstehen gewisse Risiken durch Zeitverzögerungen. Auch funktionelle Risiken sind nicht auszuschließen. Allerdings eröffnet genau dieses Vorgehen auch erhebliche Chancen auf einen Technologie- und Marktvorsprung für die Zukunft.
Die va-Q-tec betreibt zur Verwirklichung der weiteren Expansions- und Innovationsstrategie eine ständige Anpassung und Verbesserung der personellen Strukturen und Arbeitsabläufe. In 2015 sind erneut wesentliche Verstärkungen der 2. Management-Ebene vorgenommen worden, um diesem Ziel gerecht zu werden. Unterstützend werden punktuell auch externe Berater zur Strukturierung und/oder Beschleunigung eingesetzt.
Die Unternehmenschancen und -perspektiven wurden durch die in 2015 und in den Vorjahren begonnenen Produktentwicklungen sowie durch Neukundengewinnung verbessert. va-Q-tec verfügt über eine langfristige Innovations- und Portfolioplanung, die auch durch die Teilnahme an ausgewählten öffentlichen Forschungsprojekten im Verbund mit anderen Unternehmen sowie Forschungsinstituten ergänzt wird.
Die Tochterunternehmen bilden die Basis für das internationale Wachstum der va-Q-tec AG. Über lokale Präsenz und lokale Betreuung können internationale Kunden besser gewonnen und gepflegt werden. Hier bestehen große Wachstumschancen für das Unternehmen. Nicht zuletzt wird die internationale Präsenz dazu genutzt, Rohmaterialien und Komponenten global effizient und diversifiziert einzukaufen.
VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Das Währungsrisiko war 2015 gering, da über 90% der Verkäufe und ca. 70% der Einkäufe in Euro abgewickelt werden. Es wurde für 2015 ein Devisentermingeschäft für eine asiatische Währung abgeschlossen, um ca. 50% des in dieser Währung erwarteten Einkaufsvolumens abzusichern. Dieses Geschäft ist Ende 2015 ausgelaufen. Darüber hinaus gab es keine wesentlichen Devisen-basierte Geschäfte, die abzusichern gewesen wären.
Zur Absicherung von Kreditzinsen auf langfristige Darlehen bestehen Zinsabsicherungsinstrumente fort, die durch die in 2015 durchgeführte Refinanzierung verlängert wurden. Für die bestehenden variabel verzinsten Kontokorrentlinien wurde keine Zinssicherung unternommen.
Zur Absicherung von Forderungsausfällen werden keine gesonderten Finanzinstrumente gehalten. Aufgrund der hohen Bonität des Großteils des Kundenstamms sind die Risiken von Forderungsausfällen relativ gering.
Außer klassischem Reverse Factoring bei Kunden mit sehr hoher Bonität wird kein Forderungs-Factoring betrieben.
VII. Bericht über Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung.
Würzburg, 7. April 2016
gez Dr. Joachim Kuhn
gez. Dr. Roland Caps
gez. Christopher Hoffmann
Aktivseite
scroll
| 31.12.2015 EUR |
31.12.2014 EUR |
|
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | 21.727.042,63 | 19.449.863,09 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 305.749,06 | 270.600,47 |
| II. Sachanlagen | 16.206.738,88 | 15.802.008,03 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.141.566,63 | 4.271.560,52 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 5.951.104,82 | 6.257.688,77 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.874.365,52 | 1.238.963,22 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.239.701,91 | 4.033.795,52 |
| III. Finanzanlagen | 5.214.554,69 | 3.377.254,59 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.556.899,49 | 3.056.899,49 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.282.655,20 | 320.355,10 |
| 3. Beteiligungen | 375.000,00 | 0,00 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | 9.871.499,92 | 9.415.216,62 |
| I. Vorräte | 4.696.638,46 | 4.207.234,46 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 4.313.653,38 | 4.296.920,19 |
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.818.647,03 | 1.623.032,44 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr : EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| 2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 2.495.006,35 | 2.673.887,75 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 861.208,08 | 911.061,97 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 99.431,64 | 38.794,11 |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 0,00 | 55.180,00 |
| 31.697.974,19 | 28.959.053,82 | |
| Passivseite | ||
| 31.12.2015 EUR |
31.12.2014 EUR |
|
| A. EIGENKAPITAL | 15.981.223,32 | 14.647.373,73 |
| I. gezeichnetes Kapital | 4.578.187,00 | 4.578.187,00 |
| II. Kapitalrücklage | 9.055.248,81 | 9.055.248,81 |
| III. Bilanzgewinn | 2.347.787,51 | 1.013.937,92 |
| B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN | 2.680.214,09 | 2.812.194,45 |
| C. RÜCKSTELLUNGEN | 1.179.122,77 | 1.033.002,26 |
| D. VERBINDLICHKEITEN | 11.857.414,01 | 10.466.483,38 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.200.539,66 | 4.810.382,04 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.183.964,82 (Vorjahr: EUR 3.309.872,62) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 107.738,22 | 143.627,88 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 107.738,22 (Vorjahr: EUR 143.627,88) | ||
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 3.549.136,13 | 5.512.473,46 |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.679.432,41 (Vorjahr: EUR 4.000.414,33) | ||
| - davon aus Steuern: EUR 118.770,69 (Vorjahr: EUR 108.592,26) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.204,88) | ||
| 31.697.974,19 | 28.959.053,82 |
scroll
| 2015 EUR |
2014 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 15.331.921,88 | 12.718.130,93 |
| - davon aus Währungsumrechnung: EUR 565,39 (Vorjahr: EUR 7.943,21) | ||
| 2. Personalaufwand | -7.788.212,87 | -6.825.288,73 |
| a) Löhne und Gehälter | -6.530.084,25 | -5.724.475,14 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.258.128,62 | -1.100.813,59 |
| - davon für Altersversorgung: EUR 65.994,36 (Vorjahr: EUR 58.439,57) | ||
| 3. Abschreibungen | -1.415.924,92 | -1.241.052,27 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.415.924,92 | -1.241.052,27 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.825.123,35 | -3.257.962,81 |
| - davon aus Währungsumrechnung: EUR 6.340,44 (Vorjahr: EUR 202,59) | ||
| 5. Betriebsaufwand | -22.445.992,58 | -19.986.587,45 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 35.738,94 | 119.391,45 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 35.727,88 (Vorjahr: EUR 118.580,75) | ||
| - davon aus Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -402.607,29 | -393.651,06 |
| - davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| - davon aus Aufzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) | ||
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.935.792,39 | 1.119.567,51 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -584.169,21 | -320.197,56 |
| - davon aus latenten Steuern: EUR 55.180,00 (Vorjahr: EUR 297.307,00) | ||
| 10. sonstige Steuern | -17.773,59 | -17.165,47 |
| 11. Jahresüberschuss | 1.333.849,59 | 782.204,48 |
| 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.013.937,92 | 231.733,44 |
| 13. Bilanzgewinn | 2.347.787,51 | 1.013.937,92 |
A. Allgemeine Angaben
1. Grundsätzliche Feststellungen
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2015 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB auf. Sie ist deshalb verpflichtet, nach § 264 I HGB den Jahresabschluss um einen Lagebericht zu erweitern.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 – 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatz- und Ausweisvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 – 278 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 – 256a HGB aufgestellt.
2. Darstellungsstetigkeit
Die angewandten Ansatz- bzw. Bewertungsmethoden gem. § 246 III Satz 1 HGB und § 252 I Nr. 6 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.
B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.1 Bilanzierungsmethoden
Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.
Die Investitionszuschüsse und die Investitionszulagen wurden in Sonderposten eingestellt und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst unter Beachtung der Stellungnahme 1/1984 i. d. F. von 1990 des Hauptfachausschusses des Institutes der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW).
1.2 Bewertungsmethoden
Nach § 254 HGB wurde das Wahlrecht zur Bilanzierung von Bewertungseinheiten in Anspruch genommen.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mitden Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen und planmäßigen Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
technische Anlagen und Maschinen
Die technischen Anlagen und Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Gleicher Ansatz gilt für die aktivierten Eigenleistungen.
Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.
Geringwertige Vermögenswerte mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Gleicher Ansatz gilt für die aktivierten Eigenleistungen.
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.
Die Umbuchungen aus den Ausleihungen in die Anteile an verbundenen Unternehmen aufgrund entsprechender Kapitalmaßnahmen der Vorjahre erfolgten zu Buchwerten.
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Wertberichtigungen vorgenommen.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten, gegebenenfalls zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Wertberichtigungen vorgenommen.
fertige Erzeugnisse
Die fertigen Erzeugnisse wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten, teilweise zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.
geleistete Anzahlungen
Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken wurden mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihren Nennwerten angesetzt.
sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten bewertet.
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für bezahlte Aufwendungen, die in 2016 ergebniswirksam werden.
EIGENKAPITAL
Das Eigenkapital wurde zu Nennwerten angesetzt.
SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN
Der Sonderposten für Zuwendungen (Investitionszuschüsse und Investitionszulagen) wurde in entsprechender Auslegung der Stellungnahme des Hauptfachausschusses 1/1984 i. d. F. von 1990 des Institutes der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. eingestellt und anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst.
RÜCKSTELLUNGEN
Steuerrückstellungen
Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Grund des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage mit den Erfüllungsbeträgen dotiert.
sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit Erfüllungsbeträgen angesetzt.
2. Grundlagen der Währungsumrechnung
Kurzfristige Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet.
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr wurde im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.819 (Vj. TEUR 1.623) waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.271 (Vj. TEUR 1.289) enthalten.
2.2 Restlaufzeiten
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände hatten eine Laufzeit von unter einem Jahr.
3. Eigenkapital
3.1 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage zum Stichtag gliedert sich wie folgt:
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| Kapitalrücklage gemäß § 272 II Nr. 1 HGB | EUR | 9.043.016,81 |
| Kapitalrücklage gemäß § 272 II Nr. 4 HGB | EUR | 12.232,00 |
3.2 Ergebnisverwendung
Die gesetzlichen Vertreter werden der Hauptversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.347.787,51 auf neue Rechnung vorzutragen.
3.3 Sonstige Angaben nach AktG
Das Grundkapital besteht zum 31. Dezember 2015 aus 4.578.187 Aktien, davon:
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| Aktiengattung | Zahl je Gattung in Stück |
Nennbetrag je Gattungin EUR |
Gesamtbetrag je Aktiengattung am Grundkapitalin EUR |
|---|---|---|---|
| Stückaktien (Namensaktien) | 3.470.850 | 1,00 | 3.470.850 |
| stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A1 | 408.500 | 1,00 | 408.500 |
| stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A2 | 698.837 | 1,00 | 698.837 |
3.4 gesetzliche Rücklage
Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 AktG ist aufgrund § 150 II AktG nicht erforderlich.
4. Verbindlichkeiten
4.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 144) sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 144) enthalten.
4.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 6.183.964,82 (Vj.: EUR 3.309.872,62), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR EUR 107.738,22 (Vj.: EUR 143.627,88) und die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.679.432,41 (Vj.: EUR 4.000.414,33) hatten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 542.721,08 (Vj.: 103.506,00) hatten eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren.
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.
1. sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 50 (Vj. TEUR 113), Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 5), Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 15 (Vj. TEUR 0), Erträge aus Eingliederungszuschüssen in Höhe von TEUR 15 (Vj. TEUR 0) und sonstige periodenfremde Erträge TEUR 34 (Vj. TEUR 59). Diese setzen sich zusammen aus einer Nachzahlung eines Projektpartners und aus der Auflösung einer Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen.
2. sonstige betriebliche Aufwendungen
Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 2) Aufwendungen aus der Abschreibung und der Einstellung in Wertberichtigungen zu Forderungen, in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 0) Buchverluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 0) Beiträge für die Berufsgenossenschaft und in Höhe von TEUR 46 (Vj. TEUR 39) sonstige periodenfremde Aufwendungen. Diese setzen sich hauptsächlich zusammen aus der Korrektur von Energiesteuererstattungsansprüchen und Rückzahlungsverpflichtungen aus Projekten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 98 Kosten im Zusammenhang mit Eigenkapitalbeschaffungs- und -veränderungsmaßnahmen, die für das Folgejahr geplant sind, enthalten.
E. SONSTIGE ANGABEN
1. sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen am 31. Dezember 2015 sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus Leasing-Verträgen in Höhe von TEUR 256 (Vj. TEUR 106).
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| 2016 TEUR |
2017 TEUR |
2018 TEUR |
2019 TEUR |
gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Leasing-verträge | 119 | 94 | 43 | 0 | 256 |
Zum 31. Dezember 2015 bestehen unbefristete und ungekündigte Mietverträge mit einer Kündigungsfrist von 3 bis 12 Monaten und einem jährlichen Mietzins in Höhe von TEUR 278.
Zum 31. Dezember 2015 bestanden Vertragsverhältnisse aus einer stillen Beteiligung sowie aus einem Mitarbeiteroptionsprogramm, aus denen sich bei einer etwaigen Veränderung der gesellschaftsrechtlichen Mehrheitsverhältnisse der va-Q-tec AG, die in 2016 angestrebt wird, finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1 – 2,5 Mio. EUR ergeben können.
Zum 31. Dezember 2015 bestand ein Abnahmevertrag mit einem Anlagenbauer, aus welchem sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 110 ergibt.
Zum 31. Dezember 2015 bestand eine vertragliche Vereinbarung mit der SUMTEQ GmbH, nach der die va-Q-tec AG eine zusätzliche Eigenkapitalzuzahlung von bis zu TEUR 125 an die SUMTEQ GmbH tätigen muss, wenn seitens SUMTEQ GmbH ein definierter technischer Entwicklungsmeilenstein erreicht werden sollte.
Es ergibt sich somit ein maximaler Gesamtbetrag für sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.269.
2. Haftungsverhältnisse
Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
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| TEUR | |
|---|---|
| abgegebene Garantieerklärung für: | |
| Deutsche Leasing (UK) Limited, Reigate | 8.563 |
Aufgrund der Geschäftsentwicklung ist derzeit nicht zu erwarten, dass in nächster Zeit mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist, da eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Prognosezeitraum erwartet wird.
Es besteht eine Avallinie in Höhe von TEUR 24 mit der Commerzbank AG, für welche die va-Q-tec AG aus der Kreditvergabe gegenüber fremden Dritten haftet.
3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer nach Gruppen
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| 2015 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Arbeiter | 82 | 73 |
| Angestellte (ohne Geschäftsführung) | 113 | 106 |
| Insgesamt | 195 | 179 |
4. Gesellschaftsorgane
4.1 Geschäftsführung
Zu Vorstandsmitgliedern der va-Q-tec AG waren bestellt:
Herr Dr. Joachim Kuhn Vorstandsvorsitzender, Würzburg;
Herr Dr. Roland Caps, Vorstand für Forschung und Entwicklung, Kleinwallstadt;
Herr Christopher Hoffmann, Vorstand für Finanzen, Personal, IT und Einkauf, Würzburg.
4.2 Aufsichtsrat
Zu Aufsichtsratsmitgliedern der va-Q-tec AG waren zum Bilanzstichtag bestellt:
Herr Dr. Gerald Hommel (Vorsitzender), Geschäftsführer, Mainz;
Herr Dipl.-Ing. Uwe H. Lamann (Stellv. Vorsitzender), Vorstand, Sinzing;
Herr Dr. Alois Flatz, Investment Manager, London (bis 31.10.2015);
Herr Uwe Krämer, Investment Manager, London (ab 01.11.2015);
Herr Winfried Klar, Kaufmann, Dubai (Vereinigte Arabische Emirate);
Herr Dr.-Ing. Eberhard Kroth, Geschäftsführer, Obernburg;
Frau Dr. Barbara Ooms-Gnauck, Rechtsanwältin, Erfurt.
4.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder
Für die Vorstandsmitglieder wurde die Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB in Anspruch genommen.
Für die Tätigkeit der Aufsichtsratsmitglieder wurden im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 121 gewährt.
5. Angabe Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für die ein Jahresabschluss vorliegt:
Dem Unternehmen liegen Meldungen nach § 20 I AktG vor (Unternehmensbeteiligung von mehr als 25 %).
Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die VA-Q-TEC LIMITED gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 90 %.
In Südkorea wurde am 12. Juli 2011 die va-Q-tec Korea, Limited gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100 %.
In den USA wurde am 31. Juli 2013 die va-Q-tec USA, Inc. gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100 %.
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| Name und Sitz | % | TEUR | TEUR |
|---|---|---|---|
| VA-Q-TEC LIMITED,Rochester/UK | 90,00 | 714 | |
| va-Q-tec Korea, Limited, Incheon/Südkorea | 100,00 | (30) | 15 |
| va-Q-tec USA, Inc.,East Rutherford/ USA | 100,00 | (264) | (204) |
Die Wertansätze der Finanzanlagen der drei ausländischen Tochtergesellschaften berücksichtigen die seit ihrer Gründung angefallenen Anschaffungskosten. Nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter wird mit einer positiven Entwicklung der drei Tochtergesellschaften gerechnet. Insbesondere zeitliche Verzögerungen begründeten in der Vergangenheit Planabweichungen, gefährden aber nicht den zukünftigen Unternehmenserfolg. Von daher wurden die Buchwerte beibehalten.
6. Bewertungseinheit nach § 254 HGB i.V.m. § 285 Nr. 23 HGB
Für Darlehen mit einem ursprünglichen Nominalvolumen in Höhe von TEUR 2.440 hat die Gesellschaft zur Begrenzung der Zinsrisiken, die durch die Anbindung der Zinszahlungen an einen variablen Zinssatz entstehen, eine Bewertungseinheit in Form des Micro-Hedging gebildet. Die Gesellschaft hat dazu Swaps erworben. Die Sicherungsbeziehung wird als wirksam eingestuft, da Nominalbetrag, Laufzeit, Zinsanpassungstermine, die Zeitpunkte von Zins- und Tilgungszahlungen sowie die Bemessungsgrundlage für die Zinsanpassung für Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (critical term match). Aufgrund der festgestellten Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ergeben sich zum Bilanzstichtag keine weiteren bilanziellen Konsequenzen. Die Bilanzierung erfolgt nach der sog. „Einfrierungsmethode“.
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| Swap | Fälligkeit | TEUR | TEUR |
|---|---|---|---|
| 6145777UK | 30.06.2022 | 2.260 | 2.099 |
| 6160834UK | 30.06.2022 | 180 | 167 |
| Gesamt | 2.440 | 2.266 |
F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB
va-Q-tec AG, Würzburg
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Würzburg, 07. April 2016
gez. Dr. Joachim Kuhn
gez. Dr. Roland Caps
gez. Christopher Hoffmann
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Stand am 31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 552.884,29 | 76.074,58 | 0,00 | 0,00 | 628.958,87 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.924.090,67 | 28.380,31 | 0,00 | 0,00 | 4.952.470,98 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 9.508.270,30 | 242.616,73 | 0,00 | 365.968,12 | 10.116.855,15 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.052.390,94 | 918.280,09 | (71.410,38) | 26.553,25 | 3.925.813,90 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.033.795,52 | 598.427,76 | 0,00 | (392.521,37) | 4.239.701,91 |
| 21.518.547,43 | 1.787.704,89 | (71.410,38) | 0,00 | 23.234.841,94 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.056.899,49 | 500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 3.556.899,49 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 320.355,10 | 962.300,10 | 0,00 | 0,00 | 1.282.655,20 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 375.000,00 | 0,00 | 0,00 | 375.000,00 |
| 3.377.254,59 | 1.837.300,10 | 0,00 | 0,00 | 5.214.554,69 | |
| 25.448.686,31 | 3.701.079,57 | -71.410,38 | 0,00 | 29.078.355,50 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 282.283,82 | 40.925,99 | 0,00 | 323.209,81 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 652.530,15 | 158.374,20 | 0,00 | 810.904,35 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 3.250.581,53 | 915.168,80 | 0,00 | 4.165.750,33 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.813.427,72 | 301.455,93 | (63.435,27) | 2.051.448,38 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5.716.539,40 | 1.374.998,93 | (63.435,27) | 7.028.103,06 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 5.998.823,22 | 1.415.924,92 | -63.435,27 | 7.351.312,87 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2015 EUR |
Stand am 31.12.2014 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 305.749,06 | 270.600,47 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.141.566,63 | 4.271.560,52 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 5.951.104,82 | 6.257.688,77 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.874.365,52 | 1.238.963,22 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.239.701,91 | 4.033.795,52 |
| 16.206.738,88 | 15.802.008,03 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.556.899,49 | 3.056.899,49 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.282.655,20 | 320.355,10 |
| 3. Beteiligungen | 375.000,00 | 0,00 |
| 5.214.554,69 | 3.377.254,59 | |
| 21.727.042,63 | 19.449.863,09 |
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der va-Q-tec AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Jena, den 8. April 2016
**Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
gez. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer
gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung 2016
zum Geschäftsjahr 2015
Der Aufsichtsrat hat im Verlauf des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten. In insgesamt sechs turnusmäßigen, ordentlichen Sitzungen, darunter einer zweitägigen Strategiesitzung, alle unter Anwesenheit des Vorstands, hat sich der Aufsichtsrat über Fragen der Unternehmenspolitik unterrichtet und wichtige Geschäftsvorfälle mit dem Vorstand besprochen, insbesondere solche, die aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen. Sämtliche Beschlussfassungen sind stets einvernehmlich und grundsätzlich einstimmig erfolgt.
Die Berichterstattung und das Informationswesen des Vorstands entsprach den Vorgaben gemäß § 90 AktG; danach berichtete der Vorstand regelmäßig mündlich bzw. schriftlich an den Aufsichtsrat. Darüber hinaus fanden auch Informationsgespräche außerhalb der turnusmäßigen Sitzungen, insbesondere mit dem Vorstand, aber auch mit und zwischen den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern statt, um einen kontinuierlichen und aktuellen Informationsaustausch herzustellen.
Zur Unterstützung des Vorstandes hat der Aufsichtsrat beratende Arbeitskreise gebildet (Organisation, Finanzierung, Automotiv, Asien, UK).
Der Aufsichtsrat hat regelmäßig mit dem Vorstand kommuniziert und diesen bei den anstehenden Aufgaben unterstützt. Dazu wurden auch Empfehlungen abgegeben, die entsprechend umgesetzt wurden. Insgesamt konnte eine positive Geschäftsentwicklung beobachtet werden. Der Aufsichtsrat verweist soweit auf den Bericht des Vorstands, worin ausführlich die Lage der Gesellschaft dargestellt wird.
Ein Schwerpunkt in der Kontrollfunktion des Aufsichtsrats lag in der Überwachung der Erfüllung der Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KontraG), um durch die Implementierung eines geeigneten Frühwarnsystems zur Wahrung der Interessen der Anteilseigner auf mögliche Risiken rechtzeitig reagieren zu können.
Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss 2015 sowie der Lagebericht wurden einschließlich der Buchführung von der zur Abschlussprüferin bestellten Fa. Rödl GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und die Prüfungsberichte sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert worden. Er hat von dem Prüfungsbericht für die vaQtec AG zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss mit Beschluss vom 29.04.2016 gebilligt; dieser ist damit gemäß §175 AktG festgestellt.
gez. Dr. Gerald Hommel, Aufsichtsratsvorsitzender
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