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va-Q-tec AG

Annual Report Mar 26, 2015

459_10-k_2015-03-26_b833138d-f7f6-441b-88ef-5887718c7876.pdf

Annual Report

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Konzernabschluss der va-Q-tec AG für das Geschäftsjahr 2014

Würzburg, den 25.05.2016

Konzernbilanz

Aktiva Konzernanhang 31.12.2014 31.12.2013 0101.2013
in EUR
Langfristige Vermögen swerte
Immaterielle Vermögenswerte 4.2.1.1 106.033 77.639 106.029
Sachanlagen 4.2.1.2 21.188.652 15.887.232 14.293.191
Finanzielle Vermögenswerte 4.2.1.3 45.247 50.622 45.574
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 4.2.1.4 476.510 276.830 282.087
Latente Steueransprüche 4.1.9 1.302.064 1.015.601 999.911
Summe langfristige Vermögenswerte 23.118.506 17.307.924 15.726.792
Kurzfristige Vermögen swerte
Vorräte 4.2.1.5 4.070.768 3.788.020 3.241.682
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.2.1.6 3.393.928 2.279.469 1.332.625
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.2.1.3 46.842 26.108 119.752
Steueransprüche 33.385 24.050 42.476
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 4.2.1.4 1.273.920 605.118 1.763.949
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.2.1.7 1.243.708 1.334.176 2.732.845
Summe kurzfristige Vermögenswerte 10 06 2.551 8.056.941 9.233.329
Bilanzsum me 24.960.121
33.181.057 25.364.865
Passiva Konzernanhang 31.12.2014 31.12.2013 3112.2012
in EUR
Eigenkapital 4.2.2.1
Gezeichnetes Kapital 4.578.187 4.578.187 4.526.181
Kapitalrücklage 9.055.249 9.055.249 8.705.249
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis 8.464 968
Gewinnrücklagen 3.242.828 2.630.342 2.425.844
Eigenkapital, das den Eigentümern des
Mutterunternehmens zuzurechnen ist 10 38 2.144 11.002.126 10.805.586
Nicht beherrschende Anteile 2.2 23.584 14.046
Summe Eigenkapital 10.358.560 10.988.080 10.805.586
Langfristige Schulden
Rückstellungen 4.2.2.2 47.000 80.100 72.300
Verbindlichkeitengegenüber Kreditinstituten 4.2.2.3 1.922.810 2.113.574 2.564.139
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.2.2.4 1.811.107 2.375.863 2.960.853
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 4.2.2.5 5.668.282 4.252.800 3.945.175
Summe langfristige Schulden 9449.199 8.822.337 9.542467
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 4.2.2.2 49.485 58.410 91.321
Verbindlichkeitengegenüber Kreditinstituten 4.2.2.3 3.337.572 1.562.296 675.565
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.2.2.4 6.147.964 1.613.016 2.209.899
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.2.2.6
Steuerverbindlichkeiten 2.219.384 902.084 664.054
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 4.2.2.5 22.350 72.288
Summe kurzfristige Schulden 1.596.543 1.418.642 898.941
13 373 298 5.554 448 4.612.068
Bilanzsumme 33.181.057 25.364.865 24.960.121

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in EUR

Konzernanhang 2014 2013
Umsatzerlöse 4.1.1 18.338.193 16.030.415
Bestandsveränderungen 83.346 298.473
Aktivierte Eigenleistungen 4.1.2 2.915.436 858.718
Sonstige betriebliche Erträge 4.1.3 908.110 558.019
Gesamterträge 22 245.085 17.745.625
Materialaufwand 4.1.4 $-9.486.618$ 7.259.719
Rohergebnis 12 758.467 10.485.906
Personalaufwand 4.1.5 $-7.461.456$ 5.887.494
Sonstiger betrieblicher Aufwand 4.1.7 $-3.627.233$ 2.981.951
EBITDA 1.669.778 1.616.461
Abschreibungen 4.1.6 $-1.832.211$ 1.401.344
Operatives Ergebnis (EBIT) 162.433 215.117
Finanzerträge 21.257 71.265
Finanzaufwendungen 744.442 488.157
Finanzergebnis 4.1.8 723.185 416.892
Ergebnis vor Steuern (EBT) 885.618 201.775
Ertragsteuern 4.1.9 263.571 16.793
Konzernergebnis 622047 218.568
Konzernergebnis, das den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist 626.555 216.070
Konzernergebnis, das den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen ist 4.508 2.498
Konzernergebnis je Aktie - unverwässert und verwässert 4.1.10 0.14
٠
0,05

Konzerngesamtergebnisrechnung

in EUR

Konzernanhang 2014 2013
Konzernergebnis 622047 218.568
Sonstiges Konzernergebnis
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung 4, 2, 2, 1 7.496 968
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge
mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung 7.496 968
Konzerngesamtergebnis 629.543 219.536
Konzerngesamtergebnis, das den Eigentümern der va-Q tec AG zuzurechnen ist 634.051 217.038
Konzerngesamtergebnis, das den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen ist 4.508 2.498

Konzernkapitalflussrechnung in EUR

2014 2013
$-622.047$ $-218.568$
22.891 32.484
$-32.414$ $-104.703$
723.185 416.892
999 5.091
$-547.980$ -416.248
1.832.211 1.401.344
$-4.448$
$-649.990$ 493.740
117.334 378.450
$-42.025$ $-25.111$
$-717.284$ $-241.769$
84,880 1.717.154
$-427.645$ $-572.795$
$-1.114.458$ -946.843
1.317.300 238.029
$-139.923$ 435.545
Cashflow aus Investition stätigkeit
Auszahlungen aus dem Erwerb von immateriellen Vermögenswerten - 76.244 $-21.254$
Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen - 16.748
Auszahlungen aus dem Erwerb von Sachanlagen $-3.967.999$ $-2.489.194$
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.044.243 $-2493.700$
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus Eigenkapitalerhöhungen 52.006
Einzahlungen aus Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.146.808 1.111.731
Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten $-1.562.296$ $-675.565$
Tilgung von sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten $-50,000$
Einzahlungen aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen. 4.479.468 1.154.210
Einzahlungen aus Investitionszulagen und -zuschüssen 254.165 1.050.390
Netto-Einzahlung aus Factoring 27,009 263.274
Auszahlung für Schulden aus Finanzierungsleasing $-2.251.226$ $-2.246.666$
Veränderung verfügungsbeschränkter Zahlungsmittel 650,000
Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 4.093.928 1.309.380
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente vor Wechselkursen -90.238 $-748.775$
Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -230 106
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -90.468 $-748.669$
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres 1.334.176 2.082.845
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Geschäftsjahres 1.243.708 1.334.176

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung

in EUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklage kumuliertes sonstiges
Konzernergebnis
Rücklage für
Eigenkapital, das den
Eigentümem des
Mutter unternehmens
nicht
beherrschende
Anteile
Summe
Eigenkapital
Währungsumrechnung zuzurechnen ist
01.01.2013 4.526.181 8.705.249 $-2.425.844$ 10.805.586 10.805.586
Konzemergebnis $\overline{\phantom{a}}$ ٠ $-216.070$ ٠ $-216070$ $-2.498$ $-218.568$
Sonstiges Konzernergebnis ٠ $\overline{\phantom{a}}$ $-968$ -968 $-968$
Summe Konzerngesamtergebnis $-216.070$ $-968$ $-217.038$ $-2.498$ $-219.535$
Kapitalerhöhung 52.006 350.000 ٠ ۰ 402006 $\sim$ 402 006
Veränderung von nicht
beherrschenden Anteilen ٠ $\overline{\phantom{a}}$ 11571 11.571 $-11.548$ 23
31.12.2013 4.578.187 9.055.249 $-2.630.342$ -968 11.002.126 $-14.046$ 10.988.080
01.01.2014 4.578.187 9.055.249 $-2.630.342$ $-968$ 11.002.126 $-14.046$ 10.988.080
Konzemergebnis $\sim$ $\overline{\phantom{a}}$ $-626.555$ $\overline{\phantom{a}}$ $-626.555$ 4.508 $-622.047$
Sonstiges Konzernergebnis $\overline{\phantom{a}}$ $-7.496$ $-7.496$ $-7.496$
Summe Konzerngesamtergebnis $\overline{\phantom{a}}$ $\overline{\phantom{a}}$ -626.555 $-7.496$ $-634.051$ 4.508 -629.543
Veränderung von nicht
lbeherrschenden Anteilen 14 069 14.069 $-14.046$ 23
31.12.2014 4.578.187 9.055.249 $-3.242.828$ $-8.464$ 10.382.144 $-23.584$ 10.358.560

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2014

$\mathbf{1}$ Allgemeine Angaben
1.1 Unternehmensinformationen
1.2 Grundlagen der Abschlusserstellung
1.3 Auswirkungen neuer Rechnungslegungsstandards
1.4 Wesentliche Ermessensentscheidungen bei Schätzungen und Beurteilungen
1.5 Erläuterungen der Umstellung auf IFRS
$\overline{2}$ 8
2.1 Konsolidierungskreis
2.2 Veränderungen des Konsolidierungskreises und sonstige Erwerbe und Veräußerungen 9
2.3 Konsolidierungsgrundsätze
2.4 Fremdwährungsumrechnung
3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
3.1 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
3.2 Konzernbilanz
3.2.1 Aktiva
3.2.2 Passiva
4 Erläuterungen
4.1 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
4.1.1 Umsatzerlöse
4.1.2 Aktivierte Eigenleistungen
4.1.3 Sonstige betriebliche Erträge
4.1.4 Materialaufwand
4.1.5 Personalaufwand
4.1.6 Abschreibungen
4.1.7 Sonstiger betrieblicher Aufwand .22
4.1.8 Finanzergebnis
4.1.9 Ertragsteuern
4.1.10 Ergebnis je Aktie
4.2 Bilanz
4.2.1 Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte
4.2.1.1
Sachanlagevermögen
4.2.1.2
Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 28
4.2.1.3
Sonstige langfristige und kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte29
4.2.1.4
4.2.1.5
Vorräte
4.2.1.6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4.2.1.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
4.2.2 Passiva
4.2.2.1 Eigenkapital
4.2.2.2 Langfristige und kurzfristige Rückstellungen
4.2.2.3 Langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten34
4.2.2.4 Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 34
4.2.2.5 Sonstige langfristige und kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten36
4.2.2.6 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
4.3 Kapitalflussrechnung
4.4 Finanzinstrumente
4.5 Risikomanagement
5. 17. Sonstige Angaben
5.1 Segmentinformationen
5.2 Eventualverpflichtungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen
5.3 Aktienbasierte Vergütung
5.4 Nahestehende Personen und Unternehmen
5.5 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
5.6 Angaben zu Abschlussprüferhonoraren

$\mathbf{1}$ Allgemeine Angaben

$1.1$ Unternehmensinformationen

Die va-Q-tec AG mit Sitz in Deutschland, 97080 Würzburg, Karl-Ferdinand-Braun Str. 7, ist im Handelsregister Würzburg unter der Nummer HRB 7368 eingetragen. Der Konzernabschluss der va-Q-tec AG beinhaltet neben der va-Q-tec AG selbst auch ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "va-Q-tec", "va-Q-tec Konzern" oder "Gesellschaft" genannt), va-Q-tec ist ein technologisch führender Anbieter hocheffizienter Produkte und Lösungen im Bereich der thermischen Isolation. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Produkte zur zuverlässigen und energieeffizienten Temperaturkontrolle bzw. Dämmung – Vakuumisolationspaneele ("VIPs") und Phasenübergangsmaterialien ("PCMs"). Darüber hinaus fertigt va-Q-tec durch die optimale Kombination von VIPs und PCMs passive thermische Verpackungssysteme (Container und Boxen). Zur Durchführung von temperatursensiblen Logistikketten bietet va-Q-tec in einem globalen Partnernetzwerk die Vermietung von Containern und Boxen an, mit denen anspruchsvolle Thermoschutzstandards erfüllt werden können. Neben Healthcare & Logistik als Hauptmarkt werden folgende weitere Märkte von va-Q-tec adressiert: Kühlgeräte & Lebensmittel, Technik & Industrie, Bau und Mobilität.

Der vorliegende Konzernabschluss der va-Q-tec für das Geschäftsjahr zum 31.12.2014 wurde am 25.05.2016 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.

$1.2$ Grundlagen der Abschlusserstellung

Die va-Q-tec AG unterschreitet die Größenkriterien nach § 293 HGB und ist daher nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts gemäß § 290 HGB verpflichtet. Ein handelsrechtlicher Konzernabschluss wurde in der Vergangenheit auch nicht auf freiwilliger Basis aufgestellt.

Bei dem vorliegenden Konzernabschluss von va-Q-tec handelt es sich um den ersten freiwillig aufgestellten Konzernabschluss zum 31.12.2014 inklusive der Vergleichsperiode zum 31.12.2013 sowie der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2013. Dieser wurde entsprechend § 315a Abs. 3 HGB i.V.m. § 315a Abs. 1 HGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Der Begriff IFRS umfasst auch alle noch gültigen International Accounting Standards (IAS) sowie sämtliche Interpretationen und Änderungen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) - vormals International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) - und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Zu den Erläuterungen zur Umstellung auf IFRS verweisen wir auf Abschnitt 1.5 "Erläuterungen der Umstellung auf IFRS".

Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten aufgestellt. Davon ausgenommen sind derivative Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt wurden. Eine entsprechende Erläuterung erfolgt im Rahmen der jeweiligen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten basieren im Allgemeinen auf dem beizulegenden Zeitwert, der die im Austausch für den Vermögenswert entrichtete Gegenleistung darstellt.

Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würde. Dies gilt unabhängig davon, ob der Preis direkt beobachtbar oder unter Anwendung einer Bewertungsmethode geschätzt werden muss.

Der beizulegende Zeitwert, welcher für bestimmte Angaben und Rechnungsmethoden zu bestimmen ist, ist nicht immer als Marktpreis verfügbar. Häufig muss er auf Basis verschiedener Bewertungsparameter ermittelt werden. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit beobachtbarer Parameter und der Bedeutung dieser Parameter für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts im Ganzen wird der beizulegende Zeitwert den Stufen 1, 2 oder 3 zugeordnet (Fair Value-Hierarchie). Die Unterteilung erfolgt nach folgender Maßgabe:

  • · Inputfaktoren der Stufe 1 sind notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die va-Q-tec am Bewertungsstichtag zugreifen kann.
  • Inputfaktoren der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können.
  • Inputfaktoren der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.

In der Regel klassifiziert der Konzern Vermögenswerte und Schulden als kurzfristig, wenn diese voraussichtlich innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag realisiert oder ausgeglichen werden. Soweit Vermögenswerte und Schulden sowohl einen kurzfristigen als auch einen langfristigen Anteil aufweisen, werden diese in ihre Fristigkeitskomponenten aufgeteilt und entsprechend dem Bilanzgliederungsschema als kurzfristige und langfristige Vermögenswerte bzw. Schulden ausgewiesen.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wird in Euro (EUR), der funktionalen sowie Darstellungswährung von va-Q-tec, aufgestellt. Bei Abweichungen von bis zu einer Einheit (EUR, %) handelt es sich um rechentechnisch begründete Rundungsdifferenzen.

$1.3$ Auswirkungen neuer Rechnungslegungsstandards

Der va-Q-tec Konzern hat für sämtliche in seinem ersten IFRS-Konzernabschluss dargestellten Perioden einheitliche Rechnungslegungsmethoden angewandt. Diese entsprechen den IFRS, wie sie verpflichtend in der EU im Geschäftsjahr 2014 anzuwenden waren.

Die folgenden neuen bzw. geänderten Standards/Interpretationen wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewandt:

In EU-Recht übernommene Änderungen der IFRS für Geschäftsjahre, die nach dem 01.01.2014 beginnen
-------------------------------------------------------------------------------------------------- -- -- -- --
Standard Titel Verpflichtende Anwendung für
Geschäftsjahre beginnend ab
IFRIC 21 Abgaben 17.06.2014
Improvements
to IFRS (2011-
2013)
Annual Improvements 2011-2013 01.01.2015

Für das Geschäftsjahr 2015 ergeben sich keine Auswirkungen auf Bilanzierung und Bewertung.

In EU-Recht übernommene Änderungen der IFRS für Geschäftsjahre, die nach dem 01.01.2015 beginnen

St an dar d Titel Verpflichtende Anwendung für
Geschäftsjahre beginnend ab
Änderung an
IFRS11
Bilanzi erung von Erwerben von
Anteil en an einer
gemeinschaftlichen Tätigkeit
01.01.2016
Änderungen an
IAS 1
Anhangangaben 01.01.2016
Änderungen an
IAS 19
Leistungsorientierte Pläne:
Arbeitnehmerbeiträge
01.02.2015
Änderungen an
IAS 16/ IAS 38
Klarstellung akzeptabler
Abschreibungsmethoden
01.01.2016
Änderungen an
IAS 16/IAS 41
Landwirtschaft: Fruchttragende
Pflanzen
01.01.2016
Änderungen an
IAS 27
Anwendung der Equity-Methode
im Einzelabschluss
01.01.2016
Improvements
to IFRS (2012-
2014)
Annual Improvements 2012-2014 01.01.2016
Improvements
to IFRS (2010-
2012)
Annual Improvements 2010-2012 01.02.2015

Für das Geschäftsjahr 2016 ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf Bilanzierung und Bewertung.

Folgende in den kommenden Jahren in Kraft tretende Standards wurden noch nicht in geltendes EU-Recht übernommen:

Standard Titel Verpflichtende Anwendung für
Geschäftsjahre beginnend ab
IFRS 9 Finanzinstrumente 01.01.2018
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 01.01.2018
IFRS 16 Lea si ngverhältnisse 01.01.2019
Änderungen an
IFRS 10, 12, IAS
28
Inve stmentge sell schaften:
Anwendung der
Au snahmevorschrift zur
Konsolidierung
01.01.2016
Änderungen an
IFRS 10 und IAS
28
Veräußerung oder Einlage von
Vermögenswerten in assoziierte
Unternehmen oder
Gemeinschaftsunternehmen
Auf unbe stimmte Zeit
verschoben
Änderungen an
IAS 12
Ansatz aktiver latenter Steuern
auf unrealisierte Verluste
01.01.2017
Änderungen an
IAS 7
Kapital flussrechnung 01.01.2017
Klarstellungen
zu IFRS 15
01.01.2018

Standards, die noch nicht in geltendes EU-Recht übernommen wurden

Mögliche Auswirkungen der noch nicht in geltendes EU-Recht übernommenen Standards oder Änderungen an Standards auf den Konzernabschluss der va-Q-tec werden derzeit analysiert.

$1.4$ Wesentliche Ermessensentscheidungen bei Schätzungen und Beurteilungen

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat die Konzernleitung Ermessensentscheidungen, die sich auf ausgewiesene Beträge im Konzernabschluss auswirken, getroffen. Danach sind bei der Aufstellung des Konzernabschlusses zu einem gewissen Grad Annahmen zu treffen und Schätzungen vorzunehmen, die einen Effekt auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualschulden der Berichtsperiode haben.

Den Annahmen und Schätzungen liegen Prämissen zugrunde, die auf dem jeweils aktuell verfügbaren Kenntnisstand fußen. Insbesondere wurden hinsichtlich der erwarteten künftigen Geschäftsentwicklung die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorliegenden Umstände ebenso, wie die als realistisch unterstellte künftige Entwicklung des Umfelds zugrunde gelegt. Durch von den Annahmen abweichende und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich erwarteten Schätzwerten abweichen.

Die verwendeten Schätzungen und Annahmen sind in den Erläuterungen der einzelnen Konzernbilanz- und GuV-Positionen in Abschnitt 3 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" dargestellt. Die wesentlichen betragsmäßigen Auswirkungen ergeben sich in den nachfolgend genannten Bereichen:

  • Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern für immaterielle Vermögenwerte und Sachanlagen in- $\bullet$ klusive der im Wege eines Finanzierungsleasings gemieteten Vermögenswerte
  • Klassifizierung von Leasingverträgen als Operating- oder Finanzierungsleasing
  • Beurteilung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten auf Grundlage der Einschätzung erkennbarer Risiken
  • Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge
  • Beurteilung der Ausbuchungskriterien von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen von Factoring-Vereinbarungen
  • Schätzung marktgerechter Zinsstrukturkurven im Rahmen der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten, welche von den Vertragspartnern (Kreditinstitute) ermittelt werden
  • Bestmögliche Schätzung des wahrscheinlichsten Erfüllungsbetrags im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen
  • Klassifizierung von anteilsbasierten Vergütungen, bei denen va-Q-tec ein vertragliches Wahlrecht zur Erfüllung in bar oder durch die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten eingeräumt wird
  • Bewertung der gewährten Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert am Tag der Gewährung bei anteilsbasierten Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente
  • Beurteilung der etwaigen Trennungspflicht und die Bewertung von eingebetteten Derivaten

$1.5$ Erläuterungen der Umstellung auf IFRS

Der Konzernabschluss des va-Q-tec Konzerns für das Geschäftsjahr 2014 wurde erstmals in Einklang mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

Die unter Abschnitt 3 dargestellten wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden einheitlich auf den Konzernabschluss zum 31.12.2014 (Abschlussstichtag), die Vergleichsinformationen zum 31.12.2013 sowie auf die IFRS-Eröffnungsbilanz zum 01.01.2013 (Umstellungszeitpunkt/Übergangszeitpunkt) angewandt. Grundsätzlich verlangt IFRS 1 "First-time Adoption of International Financial Reporting Standards" eine vollständig retrospektive Anwendung sämtlicher zum 31.12.2014 verpflichtend anzuwendender Standards. Dementsprechend sind die für die erstmalige Anwendung der IFRS erforderlichen Anpassungen der Ansatz- und Bewertungsmethoden rückwirkend so vorzunehmen, als ob va-Q-tec schon immer nach IFRS bilanziert hätte.

Allerdings räumt IFRS 1 hinsichtlich des Grundsatzes der retrospektiven Anwendung der IFRS einige Erleichterungswahlrechte ein.

va-Q-tec hat zum Umstellungszeitpunkt folgende Wahlrechte in Anspruch genommen:

  • Die sich aus der retrospektiven Erstkonsolidierung des Tochterunternehmens in Korea ergebenden kumulierten Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung selbständiger ausländischer Tochterunternehmen wurde im Rahmen der Eröffnungsbilanz in die Gewinnrücklagen umgegliedert (IFRS 1.D13)
  • Fremdkapitalkosten für gualifizierte Vermögenswerte werden erst ab dem Eröffnungsbilanzstichtag aktiviert (IFRS 1.D23)

Der va-Q-tec Konzern hat in der Vergangenheit keinen handelsrechtlichen Konzernabschluss aufgestellt, weshalb keine vergleichbaren Informationen nach früheren Rechnungslegungsvorschriften vorliegen. Die Darstellung und Erläuterung der Auswirkungen aus der Umstellung von HGB auf IFRS auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Cashflows (Überleitungsrechnung nach IFRS 1) ist demnach nicht erforderlich.

Wesentliche Umstellungseffekte ergaben sich im Vergleich zum handelsrechtlichen Einzelabschluss der va-Q-tec AG in folgenden Bereichen:

  • Aus einer bestehenden stillen Beteiligung wurde ein eingebettetes Derivat, welches auf ein Sonderkündigungsrecht der Beteiligungsgesellschaft zurückzuführen ist, herausgelöst und separat zum Fair Value angesetzt. Die Fair Value Änderungen des freistehenden Derivats werden erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst.
  • Handelsrechtlich bis 2011 direkt erfolgswirksam erfasste Investitionszulagen und -zuschüsse für Vermögenswerte des Sachanlagevermögens wurden gemäß IAS 20 unter den nicht-finanziellen Verbindlichkeiten passiviert. Die Auflösung erfolgt entsprechend über die Nutzungsdauer der geförderten Sachanlagen und wird im sonstigen betrieblichen Ertrag erfasst.
  • In 2014 wurden, da alle Ansatzkriterien erfüllt waren, erstmalig Entwicklungskosten nach IAS 38 aktiviert. Nach HGB wurde von dem Aktivierungswahlrecht für Entwicklungskosten kein Gebrauch gemacht.
  • Vorräte wurden zu produktionsbezogenen Herstellungskosten aktiviert. Handelsrechtlich wurden allgemeine Verwaltungsgemeinkosten mit in die Herstellungskostenermittlung einbezogen.
  • Für bestehende variabel verzinsliche Darlehen hat die Gesellschaft zur Begrenzung des Zinsrisikos Zinsswaps abgeschlossen, welche handelsrechtlich zusammen mit den entsprechenden Grundgeschäften zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst wurden. Nach IFRS wurde demgegenüber kein Hedge Accounting angewendet. Die negativen Marktwerte der Zinsswaps wurden daher passiviert und deren Fair Value Änderungen erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst.

$\overline{2}$ Konsolidierung

Konsolidierungskreis $2.1$

Der Konsolidierungskreis leitet sich aus der Anwendung von IFRS 10 (Konzernabschlüsse) ab. Im Konzernabschluss der va-Q-tec AG zum 31.12.2014 wurden die folgenden Tochtergesellschaften vollkonsolidiert:

Konsolidierungskreis va-Q-tec Konzern

Kapitalanteil Kapitalanteil Kapitalanteil
Name Sitz 31.12.2014 31.12.2013 01.01.2013
va-Q-tec Ltd. Rochester, UK 96% 98% 100%
va-Q-tec USA Inc. East Rutherford, NJ, USA 100% 100%
va-Q-tec Korea Ltd. Joong-gu, Incheon, Republik Korea 100% 100% 100%

Abweichend vom wirtschaftlichen Kapitalanteil an der va-Q-tec Ltd. (UK), besitzt va-Q-tec rechtlich 90% der Anteile und damit Stimmrechte zum 31.12.2014 (31.12.2013: 90%, 01.01.2013: 90%). Im Hinblick auf wesentliche Finanzinformationen des Tochterunternehmens wird auf die Segmentberichterstattung verwiesen.

Die va-Q-tec AG und ihre Tochtergesellschaften bilden zusammen den va-Q-tec Konzern.

$2.2$ Veränderungen des Konsolidierungskreises und sonstige Erwerbe und Veräußerungen

Im Geschäftsjahr 2013 wurde erstmalig die im August 2013 gegründete va-Q-tec USA Inc. einbezogen.

Ein Mitgesellschafter der va-Q-tec Ltd. (UK) ist seit Gründung in 2011 rechtlich i.H.v. 10% an der Gesellschaft beteiligt und in dieser Höhe stimmberechtigt. Aufgrund wirtschaftlicher Beschränkungen werden die Anteile zum 01.01.2013 dem Mehrheitsgesellschafter zugerechnet und somit keine nicht beherrschenden Anteile im Konzernabschluss ausgewiesen. In 2013 und 2014 sind die wirtschaftlichen Beschränkungen für jeweils 2% der Kapitalanteile entfallen. Die Transaktion wurde in beiden Fällen als mehrheitswahrende Abstockung erfolgsneutral im Eigenkapital abgebildet und führt zum Ausweis von nicht beherrschenden Anteilen.

$2.3$ Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde. Soweit erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen angepasst, um sie an die im Konzern angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anzugleichen. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind jeweils auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Tochterunternehmen sind diejenigen Gesellschaften, bei denen der Konzern über bestehende Rechte verfügt, die ihm die gegenwärtige Fähigkeit verleihen, die maßgeblichen Tätigkeiten der Gesellschaften zu lenken. Die maßgeblichen Tätigkeiten sind die Tätigkeiten, die die Profitabilität der Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Beherrschung ist daher gegeben, wenn der Konzern variablen Rückflüssen aus der Beziehung zu einer Gesellschaft ausgesetzt ist und mithilfe seiner Verfügungsgewalt über die maßgeblichen Tätigkeiten die Möglichkeit hat, diese Rückflüsse zu beeinflussen. Im va-Q-tec Konzern beruht eih Beherrschungsmöglichkeit jeweils auf einer unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit der va-Q-tec AG. Die Einbeziehung von Unternehmen in den Konzernabschluss der va-Q-tec AG beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn diese nicht mehr besteht.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Da es sich bei sämtlichen Tochterunternehmen um selbst gegründete Gesellschaften handelt, haben sich aus der Erstkonsolidierung jeweils keine Unterschiedsbeträge ergeben. Anteile anderer Gesellschafter (Nicht beherrschende Anteile) werden entsprechend dem ihnen zustehenden Anteil am Nettovermögen der jeweiligen Gesellschaft ausgewiesen.

Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden vollständig bereinigt. Dabei werden maßgebliche Forderungen. Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften gegeneinander aufgerechnet sowie Zwischengewinne und -verluste eliminiert. Konzerninterne Erträge werden mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet. Auf etwaige temporäre Unterschiede aus der Konsolidierung werden die nach IAS 12 erforderlichen Steuerabgrenzungen vorgenommen.

Änderungen der Beteiligungsquoten des Konzerns an Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen erfasst.

$2.4$ Fremdwährungsumrechnung

Der Konzernabschluss ist unter Beachtung des Konzepts der funktionalen Währung aufgestellt worden. Die funktionale Währung der va-Q-tec AG ist die primäre Währung des Wirtschaftsumfeldes, in dem der va-Qtec Konzern tätig ist. Sie entspricht dem Euro, welcher zugleich der Darstellungswährung des Konzernabschlusses entspricht. Funktionale Währung der Tochtergesellschaften in den USA und Südkorea ist jeweils die Landeswährung, da diese Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in den jeweiligen Märkten selbstständig betreiben. Die funktionale Währung der britischen Tochtergesellschaft entspricht dem Euro.

In den Abschlüssen jedes einzelnen Konzernunternehmens werden Geschäftsvorfälle in Fremdwährung mit den am Tag der Transaktion gültigen Kursen in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden an jedem Abschlussstichtag mit dem gültigen Stichtagskurs umgerechnet. Zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertete nicht-monetäre

Vermögenswerte und Schulden werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der erstmaligen bilanziellen Erfassung umgerechnet. Die aus diesen Umrechnungen entstandenen Fremdwährungsgewinne und -verluste werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Zur Aufstellung des Konzernabschlusses werden die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Tochtergesellschaften des Konzerns, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, in Euro umgerechnet, wobei die am Abschlussstichtag gültigen Wechselkurse herangezogen werden. Erträge und Aufwendungen werden zum Durchschnittskurs der Periode umgerechnet, es sei denn, die Umrechnungskurse während der Periode würden starken Schwankungen unterliegen. In diesem Fall würden die Umrechnungskurse zum Zeitpunkt der Transaktion Anwendung finden. Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe in Konzernwährung werden im sonstigen Konzernergebnis erfasst und im Eigenkapital angesammelt.

Die für die Umrechnung in Euro verwendeten Wechselkurse der wesentlichen Währungen im Konzern ergeben sich aus folgender Tabelle:

Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.12.2014 31.12.2013 01.01.2013 2014 2013
Britisches Pfund 0.7789 0.8337 0.8161 0.8061 0.8493
US-Dollar 1.2141 1.3791 1.3194 1.3285 1.3281
Südkoreanischer Won 1 324.80 1 450,93 1406.23 1 398.14 1 453.91

$\overline{\mathbf{3}}$ Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

$3.1$ Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen die Beträge dar, die für Güter und Dienstleistungen im normalen Geschäftsablauf zu erhalten sind.

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern werden ausgewiesen, wenn die wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Eigentum an den Gütern auf den Kunden übergegangen sind, ein Preis vereinbart wurde oder ermittelt werden kann und wenn die Zahlung wahrscheinlich ist. Umsätze aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde und die Höhe der Erlöse verlässlich bestimmt werden kann. Von den Umsatzerlösen werden Rabatte, Boni, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit der Leistung stehende Steuern abgesetzt.

Finanzergebnis

In der Position Finanzergebnis ausgewiesene Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Dabei findet die Effektivzinsmethode Anwendung.

Ertragsteuern

Der Aufwand aus Ertragsteuern stellt die Summe des laufenden Steueraufwands und der latenten Steuern dar. Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Einkommens für das Jahr ermittelt. Der zu versteuernde Gewinn unterscheidet sich von dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Gewinn vor Steuern, da Ertrags- und Aufwandsposten, die in anderen Jahren zu versteuern oder abzugsfähig sind, sowie Posten, auf die grundsätzlich keine Steuern anfallen oder die grundsätzlich nicht abzugsfähig sind, hierin nicht enthalten sind.

Latente Steuern werden in Übereinstimmung mit der in IAS 12 (Ertragsteuern) dargelegten bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode erfasst. Danach werden Steuerabgrenzungsposten für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet. Aktive latente Steuern werden nur dann berücksichtigt, wenn es wahrscheinlich ist, dass die entsprechenden Steuervorteile auch realisiert werden. Die Verlustvorträge, auf die aktive latente Steuern gebildet wurden, werden erwartungsgemäß innerhalb des Planungszeitraums von fünf Jahren genutzt. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird jedes Jahr am Abschlussstichtag geprüft und im Wert gemindert, falls es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass genügend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung steht, um den Anspruch vollständig oder teilweise zu realisieren.

Für zu versteuernde temporäre Differenzen, die aus Anteilen an Tochterunternehmen entstehen, werden latente Steuerschulden gebildet, es sei denn, dass der Konzern die Umkehrung der temporären Differenzen steuern kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporäre Differenz in absehbarer Zeit nicht umkehren wird.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert, soweit sie denselben Steuerpflichtigen betreffen und gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen.

Zur Bewertung latenter Steuern werden die Steuersätze zukünftiger Jahre herangezogen, soweit sie bereits gesetzlich festgeschrieben sind bzw. der Gesetzgebungsprozess im Wesentlichen abgeschlossen ist. Latente Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Sofern die den Steuerlatenzen zugrunde liegenden Be- oder Entlastungen ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst werden, erfolgt die Bildung bzw. Auflösung der latenten Steuern ebenfalls ergebnisneutral.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share) wird nach IAS 33 (Ergebnis je Aktie) ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus der Division des Ergebnisanteils nach Steuern der Gesellschafter des Mutterunternehmens durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs in Umlauf befindlichen Aktien. Das Konzernergebnis ist dabei nicht auf die verschiedenen Aktiengattungen aufzuteilen, da Stammaktien und Vorzugsaktien im Hinblick auf das Anrecht auf den Bezug von Dividenden gleich ausgestaltet sind. Ein verwässertes Ergebnis je Aktie wird gegebenenfalls gesondert ausgewiesen. Das verwässerte Ergebnis je Aktie wird unter der Annahme berechnet, dass alle potenziell verwässernden Instrumente und aktienbasierten Vergütungspläne umgewandelt beziehungsweise ausgeübt werden.

$3.2$ Konzernbilanz

$3.2.1$ Aktiva

Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen aus der Nutzung des Vermögenswerts zu erwarten ist und die Kosten des Vermögenswerts verlässlich ermittelt werden können.

Einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten. selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte zu Herstellungskosten angesetzt. In den Folgeperioden werden die immateriellen Vermögenswerte zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und gegebenenfalls kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Forschungskosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen.

Immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer werden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben und, sobald es Anhaltspunkte für eine Wertminderung des immateriellen Vermögenswerts gibt, auf möglichen Wertminderungsbedarf geprüft. Die geschätzte Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethode werden am Ende der jährlichen Berichtsperiode überprüft und eventuelle Änderungen der Schätzung werden bei der Folgebewertung berücksichtigt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

l Software $13 - 5$ Jahre
, Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte i 6 Jahre

Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam im sonstigen betrieblichen Ertrag bzw. den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Ein aus interner Entwicklung (oder der Entwicklungsphase eines internen Projekts) entstehender immaterieller Vermögenswert wird angesetzt, sofern die entsprechenden Voraussetzungen des IAS 38.57 nachgewiesen werden können. Die aktivierten Herstellungskosten selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte umfassen die dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie entwicklungsbezogene Gemeinkosten.

Sachanlagen

Sachanlagen werden für Geschäftszwecke genutzt und zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen und kumulierten Wertminderungsaufwendungen bewertet.

Die Anschaffungskosten einer Sachanlage umfassen sämtliche direkt dem Erwerb des Vermögenswerts zurechenbaren Kosten. Reparaturen und Wartungen werden in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in dem sie angefallen sind. Selbst erstellte Vermögenswerte werden erstmalig mit den direkt zurechenbaren Herstellungskosten sowie produktionsbezogenen Gemeinkosten bewertet.

Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, Bau oder der Herstellung eines sogenannten qualifizierten Vermögenswerts zugeordnet werden können, sind nach IFRS als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivieren. Im Berichtszeitraum sowie in der Vergleichsperiode wurden keine qualifizierten Vermögenswerte angeschafft oder hergestellt, für die eine Aktivierung von Fremd kapitalkosten geboten wäre.

Sachanlagen werden gemäß der Nutzungsart und Nutzungsdauer der Vermögenswerte linear abgeschrieben. Die Abschreibung beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem die Vermögenswerte für die beabsichtigte Nutzung zur Verfügung stehen. Die Restwerte, Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Gebäude, Außenanlagen und Gebäudeeinrichtungen
Gebäude 50 Jahre
Außenanlagen und Gebäudeeinrichtungen 8 - 14 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen
Produktionsanlagen 8 - 12 Jahre
Sonstige technische Anlagen und Maschinen $3 - 10$ lahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre
Containerflotte 5 Jahre

Den planmäßigen Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, werden die Sachanlagen auf einen möglichen Wertminderungsbedarf geprüft.

Gewinne oder Verluste, die durch Veräußerung oder Ausbuchung eines Sachanlagepostens entstehen, werden als Differenz zwischen dem Verkaufserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder Aufwendungen erfasst.

Werthaltigkeitstest

Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer sowie noch nicht nutzungsbereite immaterielle Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Wertminderungen geprüft. Vermögenswerte, die einer planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden auf Wertminderungen geprüft, wenn irgendein Anhaltspunkt dafür vorliegt, dass der Buchwert des Vermögenswerts nicht mehr erzielt werden kann. Ein Wertminderungsverlust wird in Höhe des Betrags erfasst, um den der Buchwert des Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag des Vermögenswerts ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und Nutzungswert. Der Nutzungswert wird dabei auf Basis der geschätzten künftigen Cashflows aus der Nutzung und dem Abgang des Vermögenswerts mit Hilfe des Discounted-Cashflow-Verfahrens ermittelt. Als Diskontierungssatz wird ein den Marktbedingungen entsprechender Zinssatz vor Steuern verwendet. Sofern kein erzielbarer Betrag für einen einzelnen Vermögenswert ermittelt werden kann, wird der erzielbare Betrag für die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten (Cash Generating Unit) bestimmt, der der betreffende Vermögenswert zugeordnet werden kann.

Es wurden keine Indikatoren für eine mögliche Wertminderung identifiziert. Außerplanmäßige Wertminderungen oder Zuschreibungen gemäß IAS 36 wurden im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr entsprechend nicht vorgenommen.

Entfallen zu einem späteren Zeitpunkt die Gründe für die vorgenommene Wertminderung, so erfolgt grundsätzlich eine Zuschreibung auf den neuen erzielbaren Betrag. Die Wertaufholung ist begrenzt auf den fortgeführten Buchwert, der sich ohne die Wertberichtigung in der Vergangenheit ergeben hätte.

Leasingverhältnisse

Konzern als Leasingnehmer

Der Konzern least oder schließt Mietkaufverträge über bestimmte immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen ab. Zu Beginn des jeweiligen Leasingverhältnisses erfolgt die Einstufung als Operatingoder Finanzierungsleasing. Gemäß IAS 17 werden Leasingverhältnisse als Finanzierungsleasing klassifiziert, wenn durch die Leasingvereinbarung im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen werden. Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing werden im Zugangszeitpunkt zum niedrigeren Wert aus Barwert der Mindestleasingzahlungen und dem beizulegenden Zeitwert des Leasinggegenstands bilanziert. Zeitgleich erfolgt in gleicher Höhe die Passivierung der Leasingverbindlichkeit unter den sonstigen kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten. Im Rahmen der Folgebewertung wird der Vermögenswert aus Finanzierungsleasing linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer oder kürzere Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Sollten Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen, werden außerplanmäßige Wertberichtigungen auf den Leasingvermögenswert vorgenommen. Die Mindestleasingzahlungen werden in Zins- und Tilgungsanteil aufgeteilt. Der Zinsanteil wird dabei erfolgswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis erfasst. Der Tilgungsanteil reduziert die Leasingverbindlichkeit.

Leasingverhältnisse, bei denen der wesentliche Teil der Chancen und Risiken beim Leasinggeber verbleibt, werden als Operating-Leasing klassifiziert. Die damit verbundenen Leasingaufwendungen werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen

Im Rahmen von Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen verkauft der Konzern Container an Dritte und least diese anschließend wieder zurück. Durch die Rückmietung übernimmt der Konzern wieder alle wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken und klassifiziert das Leasingverhältnis als Finanzierungsleasing. Die Umsatzerlöse aus diesen konzerninternen Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen werden vollständig eliminiert. Da sämtliche Container in der gleichen Periode hergestellt und im Wege von Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen zurück geleast werden, sind die diesbezüglichen Zugänge aus den aktivierten Eigenleistungen mit den betragsmäßig gleichen Abgängen saldiert in der Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten der Containerflotte im Sachanlagevermögen ausgewiesen. Die erstmalige Bewertung des Vermögenswerts aus Finanzierungsleasing erfolgt nach den allgemeinen Regeln des IAS 17 und führt zur Aktivierung des Leasinggegenstands und der korrespondierenden Verbindlichkeit.

Der Überschuss aus den va-Q-tec zufließenden finanziellen Mitteln (Verkaufspreis) und dem Buchwert bzw. den aktivierten Eigenleistungen der Container aus dem Verkauf darf bei Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen nicht sofort erfolgswirksam erfasst werden, sondern wird als passiver Sonderposten unter den nicht-finanziellen Verbindlichkeiten abgegrenzt. Der Sonderposten wird über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam aufgelöst und in den sonstigen betrieblichen Erträgen in der Konzern-Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesen.

Konzern als Leasinggeber

Der Konzern tritt als Leasinggeber im Rahmen von Operating-Leasingverträgen auf. Dies betrifft die kurzfristige Vermietung von Containern an Dritte. Die Leasingverhältnisse sind in der Regel von kurzer Dauer und es erfolgt keine Übertragung der mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer. Die vermieteten Container sind im Anlagevermögen ausgewiesen und die Erlöse aus der Vermietung werden innerhalb der Umsatzerlöse dargestellt.

Vorräte

Vorräte werden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten zugerechnet und Anschaffungspreisminderungen abgezogen. Die Herstellungskosten enthalten die direkten Material- und Fertigungskosten sowie den produktionsbezogenen Anteil der fixen und variablen Gemeinkosten. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem geschätzten, im normalen Geschäftsbetrieb erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der notwendigen Vertriebskosten. Zur verlustfreien Bewertung werden u.a. Bewertungsabschläge aufgrund von Gängigkeiten vorgenommen.

Finanzinstrumente und finanzielle Vermögenswerte

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich insbesondere aus Forderungen, derivativen Finanzinstrumenten mit positivem Marktwert und Zahlungsmitteln zusammen. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach IAS 39. Finanzielle Vermögenswerte werden bilanziert, wenn dem Konzern ein vertragliches Recht zusteht Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von Dritten zu erhalten. Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, gegebenenfalls zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten von finanziellen Vermögenswerten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind, werden aufwandswirksam erfasst. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den Kategorien nach IAS 39.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte einschließlich derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrument designiert wurden. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts finanzieller Vermögenswerte dieser Kategorie werden erfolgswirksam erfasst. Der aus der Bewertung von derivativen

Finanzinstrumenten resultierende Gewinn oder Verlust wird erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst, es sei denn, das Derivat wird als Sicherungsinstrument im Rahmen einer Sicherungsbeziehung einbezogen (Hedge Accounting) und ist als solches wirksam. Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr wurde jeweils kein Hedge Accounting angewendet.

Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten sowie unter Berücksichtigung möglicher Wertminderungen bewertet. Dieser Bewertungskategorie werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Forderungen sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zugeordnet.

Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr wurden keine finanziellen Vermögenswerte als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen oder zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eingestuft.

Finanzielle Vermögenswerte werden zu jedem Abschlussstichtag auf mögliche Wertminderungen untersucht. Liegen objektive Hinweise für eine Wertminderung vor, wird eine aufwandswirksame Wertberichtigung in Höhe der Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows vorgenommen und auf einem separaten Wertberichtigungskonto erfasst. Verringert sich die Höhe der Wertberichtigung in Folgeperioden aufgrund von Ereignissen, die objektiv nach dem Zeitpunkt der Erfassung der Wertberichtigung eingetreten sind, wird die Wertminderung in entsprechendem Umfang erfolgswirksam zurückgenommen. Wertgeminderte Forderungen werden ausgebucht, wenn sie als uneinbringlich bewertet werden.

Finanzielle Vermögenswerte, deren vertragliche Rechte auf Zahlungsströme enden oder finanzielle Vermögenswerte, bei denen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum des Vermögenswerts verbundenen Chancen und Risiken auf einen Dritten übertragen sind, werden nicht bilanziert.

$3.2.2$ Passiva

Eigenkapital

Als Eigenkapital werden Geld- und Sacheinlagen definiert, die einen Residualanspruch an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller dazugehörigen Schulden begründen. Eigenkapitalinstrumente werden zum erhaltenen Ausgabeerlös abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten erfasst. Transaktionskosten sind Kosten, welche ohne die Ausgabe des Eigenkapitalinstruments nicht angefallen wären. Diese werden unter Berücksichtigung sämtlicher Steuereffekte von der Kapitalrücklage in Abzug gebracht.

Anteilsbasierte Vergütungen

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zu dem beizulegenden Zeitwert des Eigenkapitalinstruments am Tag der Gewährung bewertet. Die Bewertung des gegenwärtigen Programms führte zum Zeitpunkt der Gewährung zu einem beizulegenden Zeitwert von null EUR ie Option. Der ermittelte beizulegende Zeitwert wird grundsätzlich linear über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit als Aufwand mit korrespondierender Erhöhung des Eigenkapitals (Kapitalrücklage) gebucht und beruht auf den Erwartungen des Konzerns hinsichtlich der Eigenkapitalinstrumente, die voraussichtlich unverfallbar werden. Aufgrund des beizulegenden Zeitwerts von null zum Zeitpunkt der Gewährung wird für das gegenwärtige Programm kein Aufwand erfasst. Zu jedem Abschlussstichtag prüft der Konzern seine Schätzungen bezüglich der Anzahl der Eigenkapitalinstrumente, die unverfallbar werden.

Weitere Informationen zu anteilsbasierten Vergütungen im va-Q-tec Konzern sind im Abschnitt 5 "Sonstige Angaben" dargestellt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen auch gewährt werden. Sie werden ertragswirksam in den Perioden erfasst, in denen der Konzern die entsprechenden Aufwendungen trägt, welche durch die Zuwendungen kompensiert werden sollen. Zuwendungen der öffentlichen Hand, deren wichtigste Bedingung der Kauf, der Bau oder die sonstige Anschaffung langfristiger Vermögenswerte ist, werden als nicht-finanzielle Verbindlichkeit in der Bilanz erfasst. Die Auflösung erfolgt erfolgswirksam im sonstigen betrieblichen Ertrag auf Grundlage der Nutzungsdauer des entsprechenden Vermögenswerts.

Rückstellungen

Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn dem Konzern aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung entstanden ist, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen führt und die Höhe dieser Verpflichtung verlässlich geschätzt werden kann.

Der als Rückstellung erfasste Betrag entspricht der bestmöglichen Schätzung des für die Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung notwendigen Gegenwerts zum Bilanzstichtag, wobei die Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Verpflichtung berücksichtigt werden. In die Bewertung der Rückstellungen fließen sämtliche maßgeblichen Kostenfaktoren ein. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern der Zinseffekt wesentlich ist, zum Bilanzstichtag mit ihrem abgezinsten Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Wenn zu erwarten ist, dass der zur Erfüllung einer zurückgestellten Verpflichtung erforderliche wirtschaftliche Nutzen ganz oder teilweise von Dritten erstattet wird, so wird die Forderung als Vermögenswert erfasst, wenn es so gut wie sicher ist, dass die Erstattung erfolgt und die Höhe der Forderung verlässlich bewertet werden kann.

Rückstellungen für Gewährleistungen werden zum Zeitpunkt des Verkaufs der betreffenden Waren oder der Erbringung der entsprechenden Dienstleistungen gebildet. Die Höhe der Rückstellung basiert auf der historischen Entwicklung sowie einer Schätzung der zukünftigen Gewährleistungsfälle.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Sie werden bei der erstmaligen Erfassung mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in der Folge — mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden - gemäß der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten, bewertet.

$\overline{4}$ Erläuterungen

$4.1$ Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

$4.1.1$ Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

in EUR 2014 2013
Produkte und Systeme 14.447.980 14.136.789
Dienstleistungen 3.058.479 1.144.975
Son stige 831.734 748.651
Gesamt Konzern 18.338.193 16.030.415

Das Produkt- und Systemgeschäft umfasst die Produktion und den Vertrieb von Vakuumisolationspaneelen, Wärmespeicherkomponenten und thermischen Verpackungen. Diese Produkte werden in folgende Branchen verkauft: Pharma, Logistik, Appliance & Food, Technics & Industry, Mobility und Bau. Das Geschäft mit Dienstleistungen umfasst das globale Container-Servicegeschäft für den Transport von temperatursensiblen Gütern, mehrheitlich Pharma- und Biotechprodukte. Sonstige Umsatzerlöse werden vor allem durch thermische Beratung und staatlich geförderte Forschungsprojekte erzielt.

Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäft mit Dienstleistungen, welches im Wesentlichen aus dem Container-Servicegeschäft besteht, einen deutlichen Umsatzzuwachs von über 160% erzielen.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Segmentberichterstattung.

$4.1.2$ Aktivierte Eigenleistungen

Die nachfolgende Tabelle illustriert die Entwicklung der aktivierten Eigenleistungen in den Geschäftsjahren 2013 und 2014. Die aktivierten Eigenleistungen aus der Containerflotte erhöhten sich in 2014 aufgrund des starken Wachstums der Geschäftstätigkeit in diesem Bereich deutlich.

in EUR 2014 2013
Aktivierte Eigenleistungen aus Container Sale-and-finance-leaseback Transaktionen 2.570.208 685.258
Sonstige aktivierte Eigenleistungen 345.228 173.460
Gesamt Konzem 2.915.436 858.718

Von den im Jahr 2014 insgesamt angefallenen Forschungs- und Entwicklungskosten i.H.v. 990.825 EUR (Vj.: 590.136 EUR) erfüllen 22.768 EUR (Vj.: 0 EUR) die Aktivierungskriterien nach IFRS. Die Forschungs- und Entwicklungskosten wurden in den entsprechenden Positionen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

$4.1.3$ Sonstige betriebliche Erträge

in EUR 2014 2013
Auflösung Sonderposten aus Zuwendungen der öffentlichen Hand 358.700 300.394
Auflösung Sonderposten aus Container Sale-and-finance-leaseback Transaktionen 210.046 39.224
Kursgewinne 77.847 7.737
Erträge Versicherungserstattungen 44.815
Aperiodische Erträge 155.132 77.640
Einspeisevergütung von Photovoltaikanlagen 21.015 19.381
Gewinne aus Anlagenverkäufen 4.448
Sonstige Erträge 40.555 109.195
Gesamt Konzern 908.110 558.019

$4.1.4$ Materialaufwand

in EUR 2014 2013
Aufwand für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe 8471.015 6.541.271
Aufwand für bezogene Leistungen 1.015.603 718.448
Gesamt Konzem 9486.618 7.259.719

$4.1.5$ Personalaufwand

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Personalaufwendungen in den Geschäftsjahren 2013 und 2014:

in EUR 2014 2013
- Löhne und Gehälter 6.357.804 4.971.600
Soziale Abgaben 1.103.652 915.894
Gesamt Konzern 7.461.456 5.887.494

Die sozialen Abgaben enthalten im Wesentlichen die Arbeitgeberanteile zur gesetzlichen Sozialversicherung. Für Mitarbeiter in Deutschland besteht ein beitragsorientierter Pensionsplan im Rahmen der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung, in die der va-Q-tec Konzern in Höhe eines im Berichtszeitraum gültigen Beitragssatzes von 9,45% (Arbeitgeberanteil) der rentenpflichtigen Vergütung einzuzahlen hat. Die geleisteten Beiträge betrugen im Jahr 2014 458.667 EUR (Vj.: 386.510 EUR). Zusätzlich leistet die va-Q-tec AG im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge für ihre Mitarbeiter Zuschüsse zu Direktversicherungen i.H.v. 58.440 EUR (Vj.: 45.971 EUR). Für die Vorstandsmitglieder bestehen darüber hinaus seit 2014 beitragsorientierte Leistungszusagen, für die im Berichtsjahr 20.400 EUR (Vj.: 720 EUR) in eine externe kongruent rückgedeckte Unterstützungskasse eingezahlt wurden. Insgesamt wurden somit Aufwendungen zu beitragsorientierten Pensionsplänen i.H.v. 537.507 EUR (Vj.: 433.201 EUR) erfasst.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in den Geschäftsjahren 2013 und 2014 stellt sich wie folgt dar:

2014 2013
Männliche Beschäftigte 149 138
Weibliche Beschäftigte -41 36
Gesamt Konzern 190 174

$4.1.6$ Abschreibungen

Im Geschäftsjahr 2014 wurden planmäßige Abschreibungen i.H.v. 1.832.211 EUR (Vj.: 1.401.344 EUR) vorgenommen. Es gab in beiden Geschäftsjahren keine außerplanmäßigen Wertminderungen oder Zuschreibungen.

$4.1.7$ Sonstiger betrieblicher Aufwand

in EUR 2014 2013
Marketing und Vetrieb 660.770 347.070
Reparatur und Instandhaltung 590.592 401.461
Rechts-, Patent-, und Beratungskosten 540.471 724.184
Mieten und Leasing 426,833 399.880
Frachten 352.806 231.293
IT und sonstige Bürokosten 244,701 186.042
Sonstiger Personalaufwand 215.380 137.859
Versicherungen und Beiträge 161.249 150.424
Zuführung zu sonstigen Rückstellungen 50.500 7.000
Aperiodische Aufwendungen 39.480 36.027
Kursverluste 37.057 36.502
Verlust aus Abgang sonstiger Vermögenswerte 37.840
Sonstiges 307.394 286.369
Gesamt Konzern 3,627,233 2.981.951

Die Position "Sonstiges" umfasst im Wesentlichen die Vergütung der Aufsichtsräte, die Nebenkosten des Geldverkehrs und andere betriebsnotwendige Hilfsmittel und Dienstleistungen wie etwa Laborbedarf und ausgelagerte kaufmännische Tätigkeiten.

$4.1.8$ Finanzergebnis

in EUR 2014 2013
Zinserträge 999 5.091
Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten 20.258 66.174
Finanzerträge 21.257 71.265
Zinsaufwendungen 583.057 470.706
Aufwendungen aus deri vativen Finanzinstrumenten 161.385 17.451
Finanzaufwendungen 744.442 488.157
Finanzergebnis 723.185 416.892

$4.1.9$ Ertragsteuern

in EUR
Tatsächlicher Steueraufwand (Steuerertrag) 2014 2013
Laufende Periode 55.305 32.484
Vorperioden 32.414
-
Latenter Steueraufwand (Steuerertrag) 286.462
-
15.691
$\overline{\phantom{a}}$
Gesamt Konzern 263.571 16.793

Latente Steuern werden anhand der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden.

Die steuerliche Überleitungsrechnung erläutert den Zusammenhang zwischen dem erwarteten Steueraufwand und dem tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand, der sich aus dem IFRS-Konzernergebnis (vor Ertragsteuern) durch Anwendung eines Ertragsteuersatzes von 29,6% (Vj.: 29,2%) ergibt. Der verwendete Ertragsteuersatz entspricht jeweils dem durchschnittlichen inländischen Steuersatz der va-Q-tec AG, der sich aus der Körperschaftsteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag) und der Gewerbesteuer zusammensetzt. Die Steuersatzänderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einer Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes.

in EUR
2014
2013
Konzernergebnis vor Steuern 885.618 201.775
Ertragsteuersatz 29,6% 29.2%
Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuerertrag) 262.524 58.993
Steuerfreie Erträge 38.598 34.149
Steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben 34.848 43.977
Nicht aktivierte latente Steuern auf temporäre Differenzen 54.483 26.642
und steuerliche Verlustvorträge
Periodenfremde Ertragsteuern 32.414
Abweichende ausländische Steuersätze 1.196 23.975
Sonstige Effekte 18.170 15.341
Ausgewiesener Steueraufwand (Steuerertrag) 263, 571 16.793

Die nachfolgende Übersicht gibt an, welchen Bilanzpositionen die aktiven und passiven latenten Steuern zuzuordnen sind:

31.12.2014 Aktive latente Steuer Passive latente Steuer
in EUR 31.12.2014 31.12.2014
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 10.409
Sachanlagen 46.213 100.717
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 9.825
Vorräte 38.558
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 90.940
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 119
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte $\overline{\phantom{a}}$
PASSIVA
Langfristige Rückstellungen 5.825
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 100.397
Sonstige langfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 724.519
Kurzfristige Rückstellungen
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 88.524
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 192.241
Verlustvorträge 317.559
Summe 1.513.955 211.891
Saldierung 211.891
Bilanzausweis 1.302064
31.12.2013 Aktive latente Steuer Passive latente Steuer
in EUR 31.12.2013 31.12.2013
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 6.016
Sachanlagen 11.593 30.778
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 1.748
Vorräte 14.072
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81.180
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte
PASSIVA
Langfristige Rückstellungen 3.143
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 50.463
Sonstige langfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 352.973
Kurzfristige Rückstellungen
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 84.275 1.009
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 73.217
Verlustvorträge 546.596
Summe 1.136.332 120.731
Saldierung 120.731
Bilanzausweis 1.015.601
01.01.2013 Aktive latente Steuer Passive latente Steuer
in EUR 01.01.2013 01.01.2013
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 8.422
Sachanlagen 1.690
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 2.065
Vorräte 18.451
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.508
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte $\overline{\phantom{0}}$
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte
PASSIVA
Langfristige Rückstellungen 13.581
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 62.370
Sonstige langfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 278.512
Kurzfristige Rückstellungen 5.847
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 8.622
Sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 44.862
Verlustvorträge 591.665
Summe 1.019.753 19.842
Saldierung 19.842
Bilanzausweis 999.911

Aktive latente Steuern werden nur dann angesetzt, wenn die Realisierbarkeit dieser Steuervorteile wahrscheinlich ist. Dabei werden alle zurzeit bekannten positiven und negativen Einflussfaktoren auf die zukünftigen steuerlichen Ergebnisse berücksichtigt. Von den aktiven latenten Steuern entfallen 220.335 EUR (31.12.2013: 1.015.601 EUR, 01.01.2013: 999.911 EUR) auf Einzelgesellschaften, die in der laufenden Periode oder in der Vorperiode steuerliche Verluste erlitten haben. Der Konzern geht aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung grundsätzlich von einer Nutzbarkeit der aktivierten latenten Steueransprüche aus. Insbesondere in der Produktionsgesellschaft (va-Q-tec AG) als auch im Container-Service Geschäft (va-Q-tec Ltd. (UK)) wurden in den Jahren 2012 bis 2014 umfangreiche Investitionen in Personal, Technologie und Kapazität getätigt, die die notwendige Basis für Wachstum bieten. Mittelfristig wird von einer dauerhaften Profitabilität ausgegangen bei der die latenten Steueransprüche genutzt werden können.

Zum 31.12.2014 bestehen steuerliche Verlustvorträge i.H.v. 413.600 EUR (31.12.2013: 199.186 EUR, 01.01.2013: 98.920 EUR), für die keine aktiven latenten Steuern angesetzt wurden. Diese steuerlichen Verlustvorträge resultieren aus den Tochtergesellschaften in Korea und den USA, die im Wesentlichen regionale Einkaufs- bzw. Vertriebsgesellschaften sind. Beide Gesellschaften befinden sich noch in einer Gründungs- bzw. Hochlaufphase, in der sie noch mit Verlusten operieren. Die steuerlichen Verlustvorträge in den USA sind bis zu 20 und in Korea bis zu 10 Jahren nutzbar.

4.1.10 Ergebnis je Aktie

Der va-Q-tec Konzern ist gemäß IAS 33 nicht verpflichtet ein Ergebnis je Aktie zu berechnen und anzugeben. Die Angaben erfolgen freiwillig und entsprechen vollumfänglich den Anforderungen des IAS 33. Das Ergebnis je Aktie stellt sich wie folgt dar:

2014 2013
Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen (in EUR) 626.555 216.070
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien 4.578.187 4.552.184
Ergebnis je Stammaktie und Vorzugsaktie (in EUR) 0.14 0.05

Die Vorzugsaktien und die Stammaktien der va-Q-tec AG sind im Hinblick auf das Anrecht auf den Bezug von Dividenden gleich ausgestaltet. Ein jeweils getrennter Ausweis des Ergebnisses je Aktie bezogen auf Stammaktien und Vorzugsaktien ist daher nicht notwendig.

Zur Zusammensetzung des Grundkapitals sowie zur Kapitalerhöhung in 2013 verweisen wir auf die Erläuterungen zum Eigenkapital (Abschnitt 4.2.2.1).

Im Geschäftsjahr 2014 und 2013 waren keine Finanzinstrumente ausgegeben, die Verwässerungseffekte verursachen könnten.

$4.2$ Bilanz

$4.2.1$ Aktiva

$4.2.1.1$ Immaterielle Vermögenswerte

Anlagenspiegel Anschaffungs- und Herstellungskosten
in EUR Stand am Kurs- Zugänge Umbuchungen Abzänge Standam
01.01.2014 differenzen 31.12.2014
Software 328532 53.477 382009
2. selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte im Bau- ۰ 22.768 22.768
Summe Immaterielle Vermögenswerte 328.532 76.245 ٠ 404.777
Stand am Kurs- Zugänge Umbu chungen Abgänge Stand am
01.01.2013 differenzen 31.12.2013
Software 307.278 21.254 328532
2. selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte im Bau- ۰ ٠ ۰
Summe Immaterielle Vermögenswerte 307.278 21.254 ۰ 328.532
Anlagenspiegel Abschreibungen Buchwerte
in EUR Stand am Kurs- Abschreibungen Abgänge St and am Stand am Stand am
01.01.2014 differenzen im Geschäftsjahr 31.12.2014 31.12.7014 31.12.2013
Software 250.893 47.850 $\overline{\phantom{a}}$ 298.743 83.255 77.639
2. selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte im Bau- 22.768
Summe Immaterielle Vermögenswerte 250.893 47.850 293.743 106.034 77.639
Stand am Kurs- Abschreibungen Abzänge Stand am Stand am Stand am
01.01.2013 differenzen im Geschäftsiahr 31.12.2013 31.12.7013 31.12.7012
Software 201.249 49.644 $\overline{\phantom{a}}$ 250.893 77.639 106.029
$\overline{2}$ . selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte im Bau- ۰ ۰
Summe Immaterielle Vermögenswerte 201.249 49.644 250.893 77.639 106.029

In der Position Software sind immaterielle Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing enthalten. Der Nettobuchwert der betreffenden Vermögenswerte beträgt zum Stichtag 12.345 EUR (31.12.2013: 20.575 EUR, 01.01.2013: 28.805 EUR).

Es wurden keine Indikatoren für eine mögliche Wertminderung identifiziert. Außerplanmäßige Wertminderungen oder Zuschreibungen gemäß IAS 36 wurden im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr entsprechend nicht vorgenommen. Die Werthaltigkeit der selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte im Bau zum Stichtag ist gegeben.

$4.2.1.2$ Sachanlagevermögen

Anlagenspiegel Anschaffungs und Herstellungskosten
in EUR Standam Kurs- Zugänge Umbuch ung en Abgänge Stand am
01.01.2014 differenzen 31.12.2014
1. Grundstücke und Gebäude 4.915.814 ٠ 35.921 4.951.735
2. technische Anlagen und Maschinen 7.605.021 2.005.050 437.827 $\overline{\phantom{0}}$ 10.047.898
З. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäft sausstattung 2.740.512 230 12.011 $\overline{\phantom{a}}$ 2752753
4. Containerflotte 1.732.209 ٠ 4.545.058 $\overline{\phantom{a}}$ 6.277.267
5. Anlagen im Bau 3.707.282 487.511 - 437.827 3756966
Summe Sachanlagen 20.700.838 230 7.085.551 $\overline{\phantom{0}}$ 27.786.619
Stand am Kurs- Zugänge Umbu ch ung en Abgänge Stand am
01.01.2013 differenzen 31.12.2013
1. Grundstücke und Gebäude 4.483.854 378468 53492 4.915.814
2. technische Anlagen und Maschinen. 5.654.299 152.423 1.798.904 7.605.021
З. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.553.021
٠.
105 154.097 94.153 60.654 2740.512
4. Containerflotte 468.484 $\overline{\phantom{a}}$ 1.25815 5.540 1.732209
5. Anlagen im Bau 4.644.399 1.014.972 - 1.952.089 3707.282
Summe Sachanlagen 17.804.057 - 105 2958.145 61.259 20,700.838
Anlagenspiegel Abschreibungen Buchwerte
in EUR Stand am Kurs- Abschreibungen Abgänge Stand am Stand am Stand am
01.01.2014 differenzen im Geschäftsjahr 31.12.2014 31.12.2014 31.12.2013
Grundstücke und Gebäude 495.798 157.828 ٠ 653.626 4.298.109 4.420.016
technische Anlagen und Maschinen 2.524.682 718.840 $\overline{\phantom{a}}$ 3.243.522 6.804.376 5.080.340
З. andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.534.695 308053 $\sim$ 1.842.748 910.005 1.205.817
4. Containerflotte 258431 ٠ 599.640 ٠ 858.071 5.419.196 1.473.777
5. Anlagen im Bau ٠ ٠ 3.756.966 3.707.282
Summe Sachanlagen 4.813.606 ٠ 1.784.361 $\overline{\phantom{a}}$ 6597.967 21.188.652 15.887.232
Stand am Kurs- Abschreibungen Abgänge Stand am Stand am Stand am
01.01.2013 differenzen im Geschäftsjahr 31.12.2013 31.12.2013 31.12.2012
1. Grundstücke und Gebäude 343.850 ٠ 151.948 $\overline{\phantom{a}}$ 495.798 4.420.016 4.140.003
2. technische Anlagen und Maschinen. 1.797.385 ۰ 727.902 605 2.524.682 5.080.340 3.856.914
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.243.904 ۰ 339.145 48.354 1.534.695 1.205.817 1.309.117
4. Containerflotte 125.726 132.705 ٠ 258.431 1.473.777 342.758
5. Anlagen im Bau 3.707.282 4.644.395
Summe Sachanlagen 3.510.865 ٠ 1.351.700 48.959 4.813.606 15.887.232 14.293.191

In den Sachanlagen werden Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing ausgewiesen. Diese entfallen zum 31.12.2014 mit einem Nettobuchwert i.H.v. 5.298.273 EUR (31.12.2013: 1.364.929 EUR, 01.01.2013: 335.500 EUR) auf die Containerflotte. In den technischen Anlagen und Maschinen sowie den Anlagen im Bau sind weitere Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing Vereinbarungen mit einem Nettobuchwert zum 31.12.2014 von 4.532.077 EUR (31.12.2013: 3.695.274 EUR, 01.01.2013: 2.395.699 EUR) enthalten.

Folgende Sachanlagen dienen zur Besicherung von Finanzschulden:

  • Sämtliche Gebäude und Grundstücke dienen als Sicherheiten für langfristige Bankdarlehen. Die Gesellschaft besitzt ausschließlich am Standort Kölleda Grundstücke und Gebäude.
  • Sämtliche Anlagen und Maschinen aus Finanzierungsleasing an den Standorten Würzburg und Kölleda dienen als Sicherheiten für die Finanzierungen der Leasinggesellschaft. Von den übrigen technischen Anlagen und Maschinen dient ein Anteil mit einem Buchwert von 1.218.244 EUR (31.12.2013: 847.216 EUR, 01.01.2013: 945.578 EUR) als Sicherheit für langfristige Bankdarlehen.
  • Aus der Kategorie "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" dienen Vermögenswerte i.H.v. 803.190 EUR (31.12.2013: 821.742 EUR, 01.01.2013: 722.197 EUR) am Standort Kölleda als Sicherheiten für langfristige Bankdarlehen.
  • Die Containerflotte aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen dient der Leasinggesellschaft als Sicherheit für die von ihr gewährten Finanzierungen.

Es wurden keine Indikatoren für eine mögliche Wertminderung identifiziert. Außerplanmäßige Wertminderungen oder Zuschreibungen gemäß IAS 36 wurden im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr entsprechend nicht vorgenommen.

$4.2.1.3$ Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte

Sonstige finanzielle Vermögenswerte Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 31.12.2014
Derivative Finanzinstrumente ۰ 16.900 16.900
Debitoris che Kreditoren ۰ 6.280 6.280
Kautionen 45.247 22.645 67.892
Übrige $\equiv$ 1.017 1.017
Gesamt Konzern 45.247 46.842 92.089
Sonstige finanzielle Vermögenswerte Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 31.12.2013
Derivative Finanzins trumente 5.904 $\overline{\phantom{a}}$ 5.904
Debitorische Kreditoren 25.326 25.326
Kautionen 44.718 44.718
Übrige 782 782
Gesamt Konzern 50.622 26.108 76.730
Sonstige finanzielle Vermögenswerte Stand am
in EUR langfristig ku rzfri sti g 01.01.2013
Debitorische Kreditoren ۰ 61.832 61.832
Kautionen 45.574 57.794 103.368
Übrige $\equiv$ 126 126
Gesamt Konzern 45.574 119.752 165.326

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind weder überfällig noch wertgemindert.

Sonstige langfristige und kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte $4.2.1.4$

Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 31.12.2014
Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögens werte 199.680 199.68C
Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen 276.830 276.83C
Forderungen aus Umsatzsteuer 551.207 551.207
Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 41.460 41.460
Forderungen aus Förderanträgen 520.845 520.845
Aktive Rechnungsabgrenzung 38.794 38.794
Übrige 121.614 121.614
Gesamt Konzern 476.510 1.273.920 1.750.430
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 31.12.2013
Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen 276.830 276.83C
Forderungen aus Umsatzsteuer 51.067 51.067
Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 146.155 146.155
Forderungen aus Förderanträgen 288.655 288.655
Aktive Rechnungsabgrenzung 41.752 41.752
Übrige 77.489 77.489
Gesamt Konzern 276.830 605.118 881.948
Stand am
la ngfristig kurzfristia 01.01.2013
282.087 282.087
520.644 520.644
55.410 55.410
.062.059 1.062.059
57.784 57.784
68.052 68.052
282.087 1.763.949 2.046.036

Die übrigen nicht-finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Ansprüche auf Rückerstattung der Energiesteuer, Forderungen gegenüber Mitarbeitern sowie sonstige Anzahlungen. Die Forderungen aus Förderanträgen betreffen öffentliche Zuschüsse, welche im Zuge des Ausbaus des Standortes Kölleda gewährt wurden.

$4.2.1.5$ Vorräte

Der Bestand der Vorräte hat sich insgesamt um 282.748 EUR (Vj.: 546.338 EUR) erhöht.

Vorräte
in EUR
31 12 2014 31.12.2013 01.01.2013
Roh-, Hilfs - und B etriebs stoffe 2.588.785 2.387.387 2.062.483
Unfertige Eirzeugnisse, unfertige Leistungen 183.105 338.889 268.593
Fertige Eirzeugnisse, Waren 1.298.878 1.061.744 910.606
Gesamt Konzern 4.070.768 3.788.020 3.241.682

In den Vorräten sind zum 31.12.2014 Wertminderungen i.H.v. 271.121 EUR (31.12.2013: 126.430 EUR, 01.01.2013: 99.767 EUR) berücksichtigt. Die Veränderungen der Wertberichtigungen wurden jeweils erfolgswirksam in den Bestandsveränderungen erfasst. Wertaufholungen sind im Berichtszeitraum sowie im Vorjahr nicht erfolgt. Der Buchwert der zum Nettoveräußerungswert angesetzten Vorräte beträgt zum 31.12.2014 392.980 EUR (31.12.2013: 302.408 EUR, 01.01.2013: 265.476 EUR).

$4.2.1.6$ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in EUR 2014 2013
Stand 01.01. 31.036 73.770
Verbrauch 46.565
Auflösung 5.171 5.505
Zuführung 9.336
Stand 31.12. 25.865 31.036

Entwicklung der Wertberichtigung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Falls ein Ausfallrisiko eines Kunden besteht, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Beurteilung der Höhe des Risikos erfolgt durch den jeweiligen Geschäftsbereichsleiter.

Während des Geschäftsjahres wurden kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen von Factoring-Vereinbarungen im Umfang von 3.265.017 EUR (Vj.: 1.169.773 EUR) gegen Barmittel übertragen. Da sich die Risikoposition der va-Q-tec durch die Übertragung nicht wesentlich verändert, werden die betreffenden Forderungen nicht ausgebucht, sondern weiterhin als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die erhaltenen Barmittel werden als Finanzierung dargestellt und unter den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Zum 31.12.2014 beläuft sich der Buchwert der übertragenen Forderungen sowie der finanziellen Verbindlichkeiten auf 290.283 EUR (31.12.2013: 263.274 EUR, 01.01.2013: 0 EUR).

Für weitere Informationen zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verweisen wir auf die Erläuterungen zu Finanzinstrumenten (Kapitel 4.4) und zum Risikomanagement (Kapitel 4.5).

$4.2.1.7$ Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Kassenbestände sowie Geldkonten und kurzfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten, die beim Zugang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.

lin EUR 31.12.2014 31.12.2013 01.01.2013
Giroguthaben 987.158 679.001 680.759
Sparguthaben 254.065 653.471 2.050.844
Kass enbestand 2.485 1.704 1.242
Gesamt Konzern 1 243 708 1.334.176 2 732 845

Von den Sparguthaben zum 01.01.2013 unterliegen 650.000 EUR von Banken auferlegten Verfügungsbeschränkungen, welche im Laufe des Geschäftsjahres 2013 entfielen. Die zum 01.01.2013 in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente wurden um den verfügungsbeschränkten Betrag reduziert. Die Aufhebung der Beschränkung wurde als Veränderung innerhalb des Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr 2013 dargestellt.

$4.2.2$ Passiva

$4.2.2.1$ Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals und des Gesamtergebnisses sind in. der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung gesondert dargestellt. Die Bestandteile des Gesamtergebnisses sind in der Konzerngesamtergebnisrechnung aggregiert dargestellt.

Gezeichnetes Kapital

Als gezeichnetes Kapital wird das Grundkapital des Mutterunternehmens va-Q-tec AG ausgewiesen.

Das Grundkapital der va-Q-tec AG besteht aus Stammaktien und stimmberechtigten Vorzugsaktien mit einem jeweiligen Nennbetrag von 1,00 EUR, deren Einteilung und Entwicklung in der folgenden Tabelle dargestellt ist:

Anzahl der Aktien

Nominalwert

in EUR
S tammaktien 3.470.850 3.470.85C
Vorzugsaktien Serie A1 408.500 408.500
Vorzugsaktien Serie A2 698.837 698.837
Stand 31.12.14 4.578.187 4.578.187
S tammaktien. 3.470.850 3.470.85C
Vorzugsaktien Serie A1 408.500 408.500
Vorzugsaktien Serie A2 698.837 698.837
Stand 31.12.13 4.578.187 4.578.187
S tammaktien 3.470.850 3.470.85C
Vorzugsaktien Serie A1 408.500 408.500
Vorzugsaktien Serie A2 646.831 646.831
Stand 01.01.13 4.526.181 4.526.181

Den Inhabern der Vorzugsaktien Serie A1 und Serie A2 steht gegenüber den Inhabern der Stammaktien kein Dividendenvorzug zu. Dies gilt jedoch nicht bei Entstehung eines Liquidationserlöses im Fall, dass (i) alle Aktien der Gesellschaft oder Aktien von allen Aktionären entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligung an der Gesellschaft in einem engen zeitlichen Zusammenhang von einem Erwerber und/oder Erwerberkonsortium gekauft, getauscht oder übernommen werden, (ii) die Gesellschaft aufgelöst wird, (iii) die Gesellschaft aufgrund des Verkaufs wesentlicher Vermögenswerte, oder aufgrund der Ausschüttung vorhandener Rücklagen bzw. sonstiger Ausschüttungen Zahlungen an die Aktionäre vornimmt, oder (iv) eine Barabfindung anlässlich der Verschmelzung gezahlt wird. Bei der Verteilung eines Liquidationserlöses gehen die Vorzugsaktien Serie A2 den Vorzugsaktien Serie A1 in der Auszahlungsrangfolge vor.

Mit Beschluss einer außerordentlichen Hauptversammlung vom 28.06.2013 wurde das Grundkapital um 52.006 EUR auf 4.578.187 EUR durch Ausgabe von 52.006 neuen, auf den Namen lautende stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A2 als Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 EUR je Aktie erhöht.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen die Einzahlungen von Aktionären nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB abzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten.

Die Veränderung der Kapitalrücklage in 2013 i.H.v. 350.000 EUR resultiert aus der oben beschriebenen Kapitalerhöhung. Das Agio entstand durch die Wandlung einer vormaligen stillen Beteiligung i.H.v. 350.000 EUR.

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Das kumulierte sonstige Konzernergebnis enthält die Rücklage aus der Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen.

Gewinnrücklagen

Gewinnrücklagen beinhalten im Wesentlichen die kumulierten Ergebnisvorträge, Die die Unterschiedsbeträge aus der erstmaligen Anwendung von IFRS sowie den Anteil an dem Konzernergebnis der Periode, welcher den Eigentümern der va-Q-tec AG zuzurechnen ist.

4.2.2.2 Langfristige und kurzfristige Rückstellungen

Rückstellungen
in EUR Gewähr-
leistungen
Archivierung Prozesskosten Sonstige Gesamt
Stand 01.01.2014 63.000 17.100 29.500 28.910 138.510
Zuführung 33.885 33.885
Inans pruchname 17.410 17.410
Auflös ung 33.000 100 13.900 11.500 58.500
Stand 31.12.2014 30.000 17.000 15.600 33.885 96.485
- davon langfristig 30.000 17.000 47.000
- davon kurz fristig 15.600 33.885 49.485
Stand 01.01.2013 56.000 16.300 32.500 58.821 163.621
Zuführung 7.000 800 17.410 25.210
Inans pruchname $\overline{\phantom{a}}$ 3.000 47.321 50.321
Auflös ung
Stand 31.12.2013 63.000 17.100 29.500 28.910 138.510
- davon langfristig 63.000 17.100 80.100
- davon kurzfristig 29.500 28.910 58.410

Die Gewährleistungsrückstellungen wurden unter Zugrundelegung des Reklamationsvolumens des Vorjahres unter Berücksichtigung der laufenden Geschäftsentwicklung ermittelt. Rückstellungen für Archivierungen basieren auf pauschalen Archivierungskosten. Die Prozesskostenrückstellungen beinhalten die erwarteten Kosten aus laufenden und drohenden Rechtsstreitigkeiten. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste aus nicht kostendeckenden Produktverkäufen an Kunden.

Auf die Abzinsung langfristiger Rückstellungen wurde unter Wesentlichkeitsaspekten verzichtet.

$4.2.2.3$ Langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen aus langfristigen Investitionsdarlehen zur Finanzierung von Grundstücken, Gebäuden und Anlagen sowie aus kurzfristigen Kontokorrentlinien zur Finanzierung des Umlaufvermögens. Diese Verbindlichkeiten unterliegen Covenants hinsichtlich Verschuldungsgrad und Eigenkapitalquote der va-Q-tec AG sowie des Konzerns. Sie sind besichert durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen von Maschinen und Einrichtungsgegenständen, jeweils am Standort Kölleda. Die langfristigen Darlehen haben verbleibende Laufzeiten von ein bis sechs Jahren.

$4.2.2.4$ Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten Stand am
in EUR l angfristig- kurzfristig 31.12.2014
Finanzierungsleasing 985.289 5.266.743 6.252.032
S tille B eteiligung 466.109 466.109
Derivative Finanzinstrumente 359.709 $\overline{\phantom{a}}$ 359.709
Factoring 290.283 290.283
Kundenboni 250.000 250.000
Abgegrenzte Schulden für ausstehende Rechnungen $\overline{\phantom{a}}$ 232.484 232.484
Übrige 108.454 108.454
Gesamt Konzern 1.811.107 6.147.964 7.959.071
Finanzielle Verbindlichkeiten Stand am
in EUR l angfristi g kurzfristig 31.12.2013
Finanzierungsleasing 1.721.444 1.094.055 2.815.499
S tille B eteiligung 446.834 446.834
Derivative Finanzinstrumente 207.585 207.585
Factoring 263.274 263.274
Abgegrenzte Schulden für ausstehende Rechnungen 177.486 177.486
Übrige 78.201 78.201
Gesamt Konzern 2.375.863 1.613.016 3.988.879
Finanzielle Verbindlichkeiten Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 01.01.2013
Finanzierungsleasing 1.920.610 1.987.346 3 907 956
S tille B eteiligung 779 969 50.000 829.969
Derivative Finanzinstrumente 260.274 260.274
Abgegrenzte Schulden für ausstehende Rechnungen 84.000 84.000
Übrige 88.553 88.553
Gesamt Konzern 2.960.853 2.209.899 5.170.752

Die Leasingverbindlichkeiten resultieren aus den im Wege von Finanzierungsleasing Vereinbarungen aktivierten Sachanlagen. Es handelt sich dabei vor allem um Leasingverträge zur Finanzierung von Produktionsanlagen an den Standorten Kölleda und Würzburg sowie Vermögenswerten der Containerflotte der englischen Tochtergesellschaft, welche im Wesentlichen über Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen finanziert wird. Die geleasten Vermögenswerte werden im Anlagevermögen ausgewiesen.

Der Anstieg des kurzfristigen Anteils des Finanzierungsleasings in 2014 ist darauf zurückzuführen, dass zum Bilanzstichtag ein vom Leasinggeber für die englische Tochtergesellschaft aufgestellter Eigenkapital-Covenant nicht erreicht wurde. Dies hätte zu einer Fälligstellung der Leasingverbindlichkeiten i.H.v. 3.948.479 EUR führen können. Unter Berücksichtigung einer Vorfälligkeitsentschädigung hätte hieraus eine maximale Zahlungsverpflichtung zum Bilanzstichtag i.H.v. 4.214.886 EUR resultiert - vorbehaltlich einer möglichen Anrechnung der Marktwerte der Leasinggegenstände. Da der Covenant allerdings ab Ende März 2015 wieder eingehalten wurde, ist das Risiko einer Fälligstellung entfallen. Die in der Zukunft fälligen Leasingzahlungen mit ihren Barwerten ergeben sich aus der unten stehenden Tabelle:

31.12.2014

in EUR Künftige Mindest-
leasingzahlungen
Zinsen Barwert
(Verbindlichkeiten aus
Finanzie rungsleasing)
bis zu einem Jahr 5.833.521 566.778 5.266.743
länger als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren. 1.054.656 69.367 985.289
Summe Mindestleasingzahlungen 6.888.177 636.145 6.252.032

31.12.2013

in EUR Künftige Mindest-
leasingzahlungen
Zinsen Barwert
(Verbindlichkeit aus
Finanzierungsleasing)
bis zu einem Jahr 1.263.677 169.622 1.094.055
längerals 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 1.843.927 122.483 1.721.444
Summe Mindestleasingzahlungen 3.107.604 292.105 2.815.499

01.01.2013

Künftige Mindest-
leasingzahlungen
Zinsen Barwert
(Verbindlichkeit aus
Finanzierungsleasing)
bis zu einem Jahr 2.139.753 152.407 1.987.346
längerals 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 2.077.006 156.396 1.920.610
Summe Mindestleasingzahlungen 4.216.759 308.803 3.907.956

in EUR

Die Position derivative Finanzinstrumente beinhaltet die negativen Marktwerte aus Zinsswaps zur Absicherung variabel verzinster langfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 76.959 EUR (31.12.2013: 86.221 EUR, 01.01.2013: 152.394 EUR) sowie den negativen Marktwert eines in eine stille Beteiligung, welche grundsätzlich eine Laufzeit bis zum 31.03.2018 aufweist, eingebetteten trennungspflichtigen Sonderkündigungsrechts seitens der Beteiligungsgesellschaft i.H.v. 282.750 EUR

(31.12.2013: 121.365 EUR, 01.01.2013: 107.880 EUR). Das Sonderkündigungsrecht besteht im Falle eines etwaigen Börsengangs der va-Q-tec AG.

Bei den Kundenboni im Jahr 2014 handelt es sich um Volumenboni.

$4.2.2.5$ Sonstige langfristige und kurzfristige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten

Nicht-finanzielle Verbindlichkeiten Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 31.12.2014
5 onderposten für Zuwendungen 3.934.609 395.017 4.329.626
S onderposten für abgegrenzte Containergewinne 1.733.673 504.869 2.238.542
B oni und Tantiemen an Mitarbeiter ۰ 273.535 273.535
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 126.580 126.580
Abgegrenzte Schulden für nicht genommenen Urlaub 92.231 92.231
E rhaltene Anzahlungen auf B es tellungen 47.848 47.848
Andere sionstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 156.463 156.463
S ons tige P ersonalverbindlichkeiten 116.766 116.766
Übrige .39.697 39.697
Gesamt Konzern 5.668.282 1.596.543 7.264.825
Nicht-finanzielle Verbindlichkeiten. Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 31.12.2013
S onderposten für Zuwendungen 3.836.489 358.700 4.195.189
S onderposten für abgegrenzte Containergewinne 416.311 123.017 539.328
B oni und Tantiemen an Mitarbeiter 40.000 40.000
Verbindlichkeiten aus sichstigen Steuern 99.836 99.836
Abgegrenzte Schulden für nicht genommenen Urlaub 63,000 63.000
E rhaltene Anzahlungen auf B es tellungen 588.911 588.911
Andere sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 145.178 145.178
S ons tige Pers onalverbindlichkeiten 100.152 100.152
Übrige 45.026 45.026
Gesamt Konzern 4 252 800 1418642 5 671 442
Nicht-finanzielle Verbindlichkeiten Stand am
in EUR langfristig kurzfristig 01.01.2013
S onderposten für Zuwendungen 3.864.802 300.394 4.165.196
S onderposten für abgegrenzte Containergewinne 80.373 29.227 109.600
B oni und Tantiemen an Mitarbeiter 40.000 40.000
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 53.162 53.162
Abgegrenzte Schulden für nicht genommenen Urlaub 62.500 62.500
E rhaltene Anzahlungen auf B es tellungen 217.318 217.318
Andere sionstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 196.340 196.340
S ons tige P ersonalverbindlichkeiten 91.400 91.400
Übrige 104.940 104.940
Gesamt Konzern 3.945.175 898.941 4.844.116

Sonderposten für Zuwendungen der öffentlichen Hand

Wie auch in den Vorjahren erhielt die Gesellschaft in 2013 und 2014 im Zuge des fortgeführten Ausbaus des Produktionsstandortes in Kölleda in Thüringen weitere Investitionszuschüsse des Landes Thüringen und der Europäischen Union sowie Investitionszulagen. Die Investitionszuschüsse und -zulagen dienten vor allem dem Neubau weiterer Produktionshallen sowie der Erweiterung der VIP-Produktionsanlagen am Standort. Sofern die Förderbedingungen, wie derzeit erwartet, eingehalten werden, sind diese Zuwendungen nicht rückzahlbar. In der ersten Förderperiode von 2008 bis 2011 wurden die Zuschüsse für den Aufbau des Standortes gewährt. In dem sich daran anschließenden Förderzeitraum 2011 bis 2015 wurden diese für dessen Ausbau gewährt.

S onderposten für Zuwendungen
in EUR
2014 2013
Stand 01.01. 4.195.189 4.165.196
Zuführung 527.625 357.369
Auflös ung 358.700 300.394
neutrale Auflösung 34.488 26.982
Stand 31.12. 4.329.626 4.195.189
- davon langfristig 3.934.609 3.836.489
- davon kurzfristig 395.017 358.700

Sonderposten für abgegrenzte Gewinne aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen

In 2014 wurden Container, welche im Rahmen der Containerflotte eingesetzt werden, im Wert von 4.479.468 EUR (Vj.: 1.154.210 EUR) im Wege von Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen veräußert. Dieser Anstieg der Leasingfinanzierung ist dem starken Wachstum des Container-Service Geschäfts geschuldet. Die bei dem Containerverkauf über die Herstellungskosten hinaus entstandenen Gewinne wurden als passivischer Sonderposten abgegrenzt. Dieser Sonderposten wird über die jeweilige fünfjährige Nutzungsdauer der Container im sonstigen betrieblichen Ertrag aufgelöst.

$4.2.2.6$ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ihre Bilanzwerte entsprechen im Wesentlichen den Marktwerten; sie sind innerhalb eines Jahres fällig.

$4.3$ Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel der va-Q-tec im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. Entsprechend IAS 7 (Kapitalflussrechnung) werden Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit, Investitionstätigkeit sowie Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die auf Änderungen der Wechselkurse beruhende Veränderung der flüssigen Mittel ist gesondert ausgewiesen.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläguivalente der Kapitalflussrechnung umfassen alle in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestände sowie Geldkonten und kurzfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten, die beim Zugang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben, nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen und nicht verfügungsbeschränkt sind.

Die Zahlungsmittelzuflüsse und -abflüsse aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden nach der direkten Methode dargestellt. Die Mittelzu- und Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts umfassen neben Zugängen bei den immateriellen Vermögenswerten auch Abgänge bzw. Zugänge im Sachanlagevermögen. In der Finanzierungstätigkeit sind neben Zahlungsmittelzuflüssen aus Eigenkapitalerhöhungen und der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auch Zahlungsmittelabflüsse aus der Tilgung von finanziellen Verbindlichkeiten sowie Auszahlungen aufgrund von Finanzierungsleasing ausgewiesen. In separaten Positionen innerhalb des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit werden darüber hinaus die Zahlungsmittelzuflüsse aus Sale-and-finance-leaseback-Transaktionen sowie erhaltenen Investitionszulagen und -zuschüssen gezeigt.

Demgegenüber wird ausgehend vom Konzernergebnis der Mittelzufluss und -abfluss aus betrieblicher Tätigkeit indirekt abgeleitet. Dazu wird das Konzernergebnis um die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge, das sind im Wesentlichen Abschreibungen, latente Steuern, Auflösung der Sonderposten, Bewertung von Finanzinstrumenten und Veränderungen der Rückstellungen, korrigiert. Zudem werden die Veränderung der übrigen Vermögenswerte und Schulden sowie des Working Capitals ergänzt.

Investitions- und Finanzierungsvorgänge, welche nicht zu einer Veränderung von Zahlungsmitteln oder Zahlungsmitteläquivalenten geführt haben, sind nicht Bestandteil der Kapitalflussrechnung.

$4.4$ Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Finanzinstrumente mit den Buchwerten und beizulegenden Zeitwerten, aufgeteilt nach den Bewertungskategorien gemäß IAS 39 bzw. IAS 17. Die beizulegenden Zeitwerte sind dabei jeweils den Bewertungsstufen der Fair Value-Hierarchie zugeordnet. Soweit keine entsprechende Zuordnung erfolgt ist, wird davon ausgegangen, dass der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Dies betrifft im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungmitteläquivalente, übrige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten, die jeweils kurze Restlaufzeiten aufweisen.

Eine Definition der Stufen der Fair Value-Hierarchie findet sich in Abschnitt 1.2 "Grundlagen der Abschlusserstellung". Die Zuordnungen zu den Stufen werden jeweils zum Ende der Berichtsperiode überprüft. Umgliederungen zwischen den Stufen sind im Berichtsjahr sowie im Vorjahr nicht erfolgt.

Werte nach Bewertungskategorien 2014 Bewertungs
kategorie nach
Buchwert Beizulegender
Zeitwert
davon Fair Value
in EUR IAS 39 / IAS 17 31.12.2014 31.12.2014 Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3
Finanzielle Vermögen swerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 3.393.928 3393.928
Sonstige finanzi elle Vermögenswerte
davon derivative Finanzinstrumente FVtPL 16.900 16.900 16.900
davon übrige finanzielle Vermögenswerte LaR 75.189 75.189
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 1.243.708 1.243.708
Summe 4.729.725 4.729.725
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 5.260.382 5.273.697 5.273.697
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 2219.384 2.219.384
Sonstige finanzi elle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing JAS 17 6.252.032 6.280.304 6.280.304
davon derivative Finanzinstrumente FVtPL 359.709 359.709 76.959 282.750
davon stille Beteiligung FLAC 466 109 499.428 499.428
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 881.221 881.221
Summe 15.438.837 15.513.744
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Loans and Receivables LaR 4.712.825 4.712.825
At fair valuethrough P&L (aktiv) FVtPL 16.900 16.900
Financial liabilities measured at amortised cost FLAC 8.827.096 8873.731
At fair valuethrough P&L (passiv) FVtPL 359.709 359.709
Werte nach Bewertungskategorien 2013 Bewertungs
kategorie nach
Buchwert Beizulegender
Zeitwert
davon Fair Value
in EUR IAS 39 / IAS 17 31.12.2013 31.12.2013 Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3
Finanzielle Vermögen swerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 2.279.469 2.279.469
Sonstige finanzi elle Vermögenswerte
davon derivative Einanzinstrumente FVtPL 5.904 5.904 5.904
davon übrige finanzielle Vermögenswerte LaR 70.824 70.824
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 1.334.176 1.334.176
Summe 3.690.373 3.690.373
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 365.870 3696.343 3696.343
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 902.084 902.084
Sonstige finanzi elle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing IAS 17 2.815.499 2847.526 2847.526
davon derivative Finanzinstrumente FVtPL 207.585 207.585 86.220 121.365
davon stille Beteiligung FLAC 446.834 499.113 499.113
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 518961 518.961
Summe 8.566.833 8.671.612
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Loans and Receivables LaR 3.684.465 3684.469
At fair valuethrough P&L (aktiv) FVtPL 5.904 5.904
Financial liabilities measured at amortised cost FLAC 5.543.749 5.616.501
At fair valuethrough P&L (passiv) FVtPL 207.535 207.585
Werte nach Bewertungskategorien 2012 Bewertungs
kategorie nach
Buchwert Beizulegender
Zeitwert
davon Fair Value
in EUR IAS 39 / IAS 17 31.12.2012 31.12.2012 Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3
Finanzielle Vermögen swerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 1,332,625 1.332.625
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
davon derivative Finanzinstrumente FVtPL
davon übrige finanzielle Vermögenswerte LaR 165.326 165.326
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 2732.845 2732.845
Summe 4.230.796 4.230.796
Finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditin stituten FLAC 3.239.704 3275.323 3275.323
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 664.054 664.054
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing IAS 17 3907.956 3913.222 3913.222
davon derivative Finanzinstrumente FVtPL 260.274 260.274 152.394 107.880
davon stille Beteiligung FLAC 779.969 848.823 848.823
davon übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 222553 222.553
Summe 9.074.510 9.184.249
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Loans and Receivables LaR 4.230.796 4.230.796
At fair valuethrough P&L (aktiv) FVtPL
Financial liabilities measured at amortised cost FLAC 4.906.280 5.010.752
At fair valuethrough P&L (passiv) FVtPL 260.274 260.274

Der beizulegende Zeitwert von der Bewertungsstufe 2 zugeordneten festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie von stillen Beteiligungen ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze. Bei variabel verzinslichen Verbindlichkeiten entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den beizulegenden Zeitwerten.

Bei der Stufe 2 zugeordneten Zinsswaps wird der beizulegende Zeitwert durch Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cashflows ermittelt, wobei die für die Restlaufzeit der Kontrakte zum jeweiligen Stichtag geltenden Marktzinssätze zugrunde gelegt werden. Für die Bewertung von Devisenoptionen werden anerkannte Optionspreismodelle verwendet, in die u.a. die Volatilität des jeweiligen Wechselkurses und die zugrundeliegenden Basiszinsen einfließen.

Bei dem derivativen Finanzinstrument der Stufe 3 handelt es sich um ein in eine stille Beteiligung eingebettetes Sonderkündigungsrecht seitens der Beteiligungsgesellschaft. Das Sonderkündigungsrecht, welches, sofern es ausgeübt wird, zu einer zusätzlichen Zahlungsverpflichtung führen könnte, besteht im Falle eines etwaigen Börsengangs der va-Q-tec AG. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dieser Option erfolgt jeweils zum Bilanzstichtag auf Basis eines Bewertungsmodells. Wesentliche Bewertungsparameter sind Einschätzungen zur Eintrittswahrscheinlichkeit eines Börsengangs, die Laufzeit der stillen Beteiligung bis zu einem etwaigen Börsengang sowie die auf einen Maximalbetrag gedeckelte erwartete Marktkapitalisierung der va-Q-tec AG zu einem solchen Zeitpunkt, die das Management jeweils auf Basis der zum Bilanzstichtag vorliegenden Informationen trifft. Die Wahrscheinlichkeit eines

Börsengangs wurde zum 31.12.2014 mit 50% (Vj.: 45%), der Börsenwert des Unternehmens mit 65.000.000 EUR (Vj.: 31.000.000 EUR) angenommen. Als Stichtag für einen etwaigen Börsengang wurde wie im Vorjahr der 30.06.2016 angenommen. Das Sonderkündigungsrecht könnte bei einem etwaigen Börsengang zu einer finanziellen Verpflichtung von 500.000 - 870.000 EUR führen.

Nachfolgende Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts dieses Finanzinstruments.

Überleitungsrechnung Finanzinstrumente Stufe 3

Stand 31.12.2012 -107.880
erfolgswirksame Veränderung $-13.485$
Stand 31.12.2013 -121.365
erfolgswirksame Veränderung -161.385
Stand 31.12.2014 $-282.750$

Die erfolgswirksamen Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der Option werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Finanzaufwendungen" ausgewiesen.

Nettoergebnis der Finanzinstrumente

Das in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Nettoergebnis in Bezug auf Finanzinstrumente setzt sich wie folgt zusammen:

in EUR

Nettoergebnisse 2014 aus

Ka tegorie nach Wert- Wert- Folgebewertung Währungs-
IAS 39 / IAS 17 Zinsertrag Zinsaufwand berichtigungen aufholungen zum Fair Value umrechnung
l La R -999 5.171 -4.925
N tPL $-141.127$
FLAC $-338.590$ 45.715
IAS 17 $-244.467$
Summe 999 -583.057 5.171 $-141.127$ 40.790

in EUR

Nettoergebnisse 2013 aus

Summe 5.091 -470.706 $-5.171$ 1.340 48.722 $-28.764$
IAS 17 $-156.063$
FLAC $-314.643$ $-11.611$
I FV tPL 48.722
l La R 5.091 $-5.171$ 1.340 $-17.153$
Kategorie nach
IAS 39 / IAS 17
Zinsertrag Zinsaufwand Wert-
berichtigungen
Wert-
aufholungen
Folgebewertung
zum Fair Value
Währungs-
umrechnung

$4.5$ Risikomanagement

va-Q-tec ist als international tätiges Unternehmen bei seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiken ausgesetzt. Marktrisiken resultieren insbesondere aus Änderungen von Währungskursen und Zinssätzen. Aufgabe des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanziellen Aktivitäten zu steuern und zu begrenzen. Je nach Risikoeinschätzung werden derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt, wobei grundsätzlich nur Cashflow-Risiken gesichert werden. Derivative Finanzinstrumente kommen ausschließlich zu betriebswirtschaftlichen Sicherungszwecken zum Einsatz und werden somit nicht als Handels- oder Spekulationsposition gehalten. Hedge Accounting nach IAS 39 wird dabei nicht angewandt. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos werden Sicherungsgeschäfte ausschließlich mit Finanzinstituten mit einwandfreier Bonität abgeschlossen. Die Grundzüge der Finanzpolitik werden regelmäßig im Vorstand abgestimmt und vom Aufsichtsrat überwacht.

Kreditrisiken

Kreditrisiko ist das Risiko, dass Geschäftspartner ihrer vertraglichen Verpflichtung nicht nachkommen können und dem va-O-tec Konzern somit ein finanzieller Verlust entsteht. Der Konzern ist im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit Ausfallrisiken, insbesondere bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie Risiken im Rahmen der Finanzierungstätigkeit, u.a. bei derivativen Finanzinstrumenten. ausgesetzt. Das Kreditrisiko aus Forderungen gegen Kunden wird auf Gesellschaftsebene (lokal) gesteuert und fortlaufend überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst.

Das maximale Kreditrisiko der finanziellen Vermögenswerte (einschließlich Derivate mit positivem Marktwert) entspricht dem in der Bilanz angesetzten Buchwert. Zum Bilanzstichtag 31.12.2014 beträgt das maximale Kreditrisiko 3.486.017 EUR (31.12.2013: 2.356.199 EUR, 01.01.2013: 1.497.951 EUR).

Die Altersstruktur der nicht einzelwertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich aus folgender Tabelle:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2014 31.12.2013 01.01.2013
in EUR
Nicht überfällig 2.864.880 1.853.610 964.595
Weniger als 30 Tage 390.831 285.497 186.889
30-90 Tage 76.081 132.435 52.354
91-360 Tage 53.683 3.012 119.299
Mehr als 360 Tage 3.538 0 0
Nicht wertberichtigte Forderungen 3.389.013 2.274.554 1.323.137
Buchwert der wertberichtigten Forderungen 4.915 4.915 9.488
Gesamt 3.393.928 2.279.469 1.332.625

Für die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen keine Anzeichen eines Wertberichtigungsbedarfs vor. Die Werthaltigkeit der weder überfälligen noch wertgeminderten Forderungen wird als sehr hoch angesehen. Diese Einschätzung wird dabei vor allem auf die langjährige Geschäftsbeziehung zu den meisten Abnehmern und die Bonität der Kunden zurückgeführt. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind weder überfällig noch wertgemindert.

Aufgrund der verhältnismäßig hohen Konzentration der Umsatzerlöse auf einige Großkunden liegt ein starker Fokus des Vertriebs auf Neukundengewinnung in allen durch die va-Q-tec adressierten Marktbereichen.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsrisiken, d.h. das Risiko, dass va-Q-tec seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, werden sowohl durch Schaffung der notwendigen finanziellen Flexibilität als auch durch ein effektives Cash-Management begrenzt. Zur Steuerung der zukünftigen Liquiditätssituation setzt die va-Q-tec entsprechende Liquiditätsplanungsinstrumente ein. Zum Bilanzstichtag waren keine Liquiditätsengpässe erkennbar. Es bestanden in ausreichendem Maß nicht genutzte Kontokorrentlinien.

Spezifische Liquiditätsrisiken des Konzerns ergeben sich aus dem verhältnismäßig hohen Anteil einzelner Großkunden mit denen keine Langzeitverträge bestehen und den damit zusammenhängenden theoretischen Ausfalloder Abwanderungsrisiken dieser Kunden, sowie aus möglichen Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten bei eventueller Nichteinhaltung von Covenants und gegenüber Förderinstituten bei eventueller Nichteinhaltung von Förderbedingungen. Diese potenziellen Liquiditätsrisiken werden durch gezielte kommerzielle, finanzielle und organisatorische Maßnahmen durch das Management gesteuert.

Die nachfolgenden Aufstellungen zeigen die vertraglich vereinbarten undiskontierten Zins- und Tilgungszahlungen für die unter IFRS 7 fallenden originären und derivativen finanziellen Verbindlichkeiten. Ist der Fälligkeitstermin nicht fixiert, wird die Verbindlichkeit auf den frühesten Fälligkeitstermin bezogen. Zinszahlungen mit variabler Verzinsung werden entsprechend den Konditionen zum Stichtag berücksichtigt. Im Wesentlichen wird davon ausgegangen, dass die Zahlungsmittelabflüsse nicht früher als dargestellt eintreten werden.

Die nachfolgende Tabelle enthält die Rückzahlungsbeträge (einschließlich angenommener, zukünftig zu leistender Zinsen) zur jeweils angegebenen Fälligkeit:

2014
Rückzahlungsbeträge
zur jeweiligen Fälligkeit Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
in EUR Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Derivative
Finanzierungsleasing Finanzinstrumente
Übrige sonstige
fin anzielle
Verbindlichkeiten Leistung
Verbindlichkeiten
aus Lieferung und Gesamt
2015 3.617.265 5.836.141 35.013 920.721 2.219.384 12628524
2016 782.683 658.959 302.046 519.750 2 2 6 3 . 4 3 7
2017 340.565 224.615 10.891 ÷ $\sim$ 576.071
2018 332.485 168.462 6.750 ٠ $\sim$ 507.697
2019 243.374 2.778 ÷ 246.152
2020 und später 114.194 ÷, 439 L, $\overline{\phantom{a}}$ 114.633
Summe 31.12.2014 5.430.566 6.888.177 357.917 1.440.471 2219.384 16.336.514
2013
Rückzahlungsbeträge
zur jeweiligen Fälligkeit Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
in EUR Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Derivative
Finanzierungsleasing
Finanzinstrumente Übrige sonstige
fin anzielle
Verbindlichkeiten Leistung
Verbindlichkeiten
aus Lieferung und Gesamt
2014 1.653.551 1.263.676 47.707 558.461 902.084 4.425.479
2015 767.203 1.072.493 30.374 39.500 $\overline{\phantom{a}}$ 1909.570
2016 676.538 749.599 137.355 519.750 $\blacksquare$ 2.083.242
2017 236.463 11.542 8.693 ÷, $\overline{\phantom{a}}$ 256.698
2018 230.558 10.294 5.527 ä, $\overline{\phantom{a}}$ 246.379
2019 224.615 2.363 Ξ 226.978
2020 und später 105.491 391 $\overline{a}$ $\overline{a}$ 105.882
Summe 31.12.2013 3 894 419 3.107.604 232.410 1.117.711 902.084 9254.228
2012
Rückzahlungsbeträge
zur jeweiligen Fälligkeit
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
in EUR Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Derivative
Finanzierungsleasing
Finanzin strumente Übrige sonstige
fin an zielle
Verbindlichkeiten Leistung
Verbindlichkeiten
aus Lieferung und Gesamt
2013 795.865 2.139.753 62.671 443.653 664.054 4.105.996
2014 778.329 915.269 45.572 155.300 $\overline{\phantom{a}}$ 1.894.470
2015 761.075 723.264 28.466 147.400 $\overline{\phantom{a}}$ 1.660.205
2016 671.891 438.473 122.217 571.725 $\overline{\phantom{a}}$ 1.804.306
2017 232.989 $\overline{\phantom{a}}$ 7.362 $\overline{\phantom{a}}$ $\blacksquare$ 240.351
2018 228.124 $\overline{\phantom{m}}$ 4.558 ÷, 232.682
2019 222.998 1.756 224.754

Für die zum Bilanzstichtag in Anspruch genommenen Kredite sowie Kontokorrentlinien der va-Q-tec gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherheiten in Form von Grundschulden auf die Grundstücke und

L.

4216.759

$178\,$

272.780

L,

664.054

$1.318.078$

2020 und später

Summe 31.12.2012

103.970

3.795.241

$104.148$

$\bf 10 \, 266 \, 9 \, 12$

Gebäude am Standort Kölleda. Darüber hinaus bestehen am gleichen Standort Sicherungsübereignungen von Maschinen und Einrichtungsgegenständen. An den Standorten Kölleda und Würzburg sind Produktionsanlagen als Sicherheiten für Finanzierungsleasing bestellt. Zuletzt sind Container der englischen Tochtergesellschaft, welche im Rahmen der Containerflotte vermietet werden, als Sicherheiten für Finanzierungsleasing bestellt. Aufgrund der Nichteinhaltung des Covenants zum Bilanzstichtag 2014 sind ursprünglich langfristige Leasingverbindlichkeiten i.H.v. 3.948.479 EUR als kurzfristig bilanziert worden.

Währungsrisiken

Währungsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Wechselkurse schwanken. Die va-Q-tec ist diesem Risiko vor allem aus ihrer Geschäftstätigkeit (wenn Umsatzerlöse und/oder Aufwendungen auf eine von der funktionalen Währung der jeweiligen Konzerngesellschaft abweichende Währung lauten) ausgesetzt. Die va-Q-tec sichert ausgewählte Wechselkursrisiken aus Einkaufsbeziehungen mit Devisentermingeschäften in Koreanischen Won ab. Bei der Absicherung von Wertschwankungen künftiger Cashflows aus erwarteten Transaktionen handelt es sich um geplante Kosten in Fremdwährung. Wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung bleiben unberücksichtigt.

Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche mögliche Auswirkungen aus Veränderungen relevanter Risikovariablen (z.B. Wechselkurse, Zinssätze) auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Um die periodischen Auswirkungen zu ermitteln, wird eine mögliche Änderung der Risikovariablen auf den Bestand an Finanzinstrumenten zum Abschlussstichtag vorgenommen. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Jahresultimo repräsentativ für das Geschäftsiahr ist.

Die folgende Sensitivitätsanalyse legt den USD und das GBP als wesentliche Fremdwährung für den va-Q-tec Konzern zugrunde. Die Analyse bezieht sich jeweils auf den Stand der zum 31.12.2014 bzw. 2013 bestehenden Forderungen, Liguiden Mittel und Verbindlichkeiten in USD und GBP. Es wurden die Effekte auf Konzernergebnis und Eigenkapital berechnet, die sich aus dem simulierten USD-Kurs und GBP-Kurs zum Stichtag ergeben.

Es ergeben sich folgende Währungsszenarien: Wenn der USD gegenüber dem EUR zum Bilanzstichtag um 10% aufgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 37.433 EUR höher (Vj.: 3.489 EUR niedriger) und das Konzerneigenkapital um 37.433 EUR höher (Vj.: 3.489 EUR niedriger) ausgefallen. Wenn der USD gegenüber dem EUR zum Bilanzstichtag um 10% abgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 37.433 EUR niedriger (Vj.: 3.489 EUR höher) und das Konzerneigenkapital um 37.433 EUR niedriger (Vj.: 3.489 EUR höher) ausgefallen. Wenn der GBP gegenüber dem EUR zum Bilanzstichtag um 10% aufgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 109.220 EUR (Vj.: 8.111 EUR) höher und das Konzerneigenkapital um 109.220 EUR (Vj.: 8.111 EUR) höher ausgefallen. Wenn der GBP gegenüber dem EUR zum Bilanzstichtag um 10% abgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 109.220 EUR (Vj.: 8.111 EUR) niedriger und das Konzerneigenkapital um 109.220 EUR (Vj.: 8.111 EUR) niedriger ausgefallen.

Zinsrisiken

Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinssätze schwanken. Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze, dem der Konzern ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus den variabel verzinslichen Darlehen und Kontokorrentlinien. Der Konzern steuert sein Zinsrisiko bei den Finanzschulden durch den Einsatz von Zinsderivaten in Form von Zinsswaps auf langfristige Darlehen, wobei kein Hedge Accounting angewendet wird.

Zinsrisiken im Sinne von IFRS 7 werden mittels Sensitivitätsanalyse ermittelt. Die folgende Sensitivitätsanalyse bezieht sowohl Auswirkungen auf das Zinsergebnis aufgrund der zum jeweiligen Bilanzstichtag bestehenden variabel verzinslichen Finanzinstrumente als auch Wertänderungen der abgeschlossenen Zinsswaps ein. Es wurden die Effekte der risikovariablen Marktzinssätze auf Konzernergebnis und Eigenkapital berechnet.

Wenn das Marktzinsniveau zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte höher gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 6.757 EUR niedriger (Vj.: 18.453 EUR höher) und das Konzerneigenkapital um 6.757 EUR niedriger (Vj.: 18.453 EUR höher) gewesen. Wenn das Marktzinsniveau zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte niedriger gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 5.338 EUR höher (Vj.: 18.568 EUR niedriger) und das Konzerneigenkapital um 5.338 EUR höher (Vj.: 18.568 EUR niedriger) gewesen.

Kapitalmanagement

Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements der va-Q-tec ist eine kontinuierliche und langfristige Steigerung des Unternehmenswerts und die Sicherung der Liquidität. Ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote sind hierzu wichtige Bausteine. Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen vor unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Die va-Q-tec überwacht ihr Kapital regelmäßig auf der Basis verschiedener Kennzahlen. Die Eigenkapitalquote ist hierbei eine wichtige Kennzahl. Der Vorstand hat als kurzfristiges Ziel für den Konzern eine Mindesteigenkapitalquote von 25%, als mittelfristiges Ziel eine Mindesteigenkapitalquote von 35% definiert.

Die Kennzahl Eigenkapitalguote des Konzerns ist aufgrund der gestiegenen Verschuldung und des leicht gesunkenen Eigenkapitals auf 31,2% gesunken (31.12.2013: 43,3%, 01.01.2012: 43,3%). Diese Kennzahl liegt somit noch über dem gesetzten Ziel.

Im Geschäftsjahr 2014 unterliegen Finanzverbindlichkeiten der Muttergesellschaft va-Q-tec AG i.H.v. 4.671.166 EUR (Vj.: 2.866.762 EUR) Covenants-Regelungen in Bezug auf den Einzelabschluss der va-Q-tec AG nach HGB. Die Covenant-Regelungen schreiben für die Muttergesellschaft einen Verschuldungsgrad von weniger als 3.5x EBITDAR und eine Eigenkapitalguote von mindestens 40% vor. Diese Covenants hinsichtlich der Muttergesellschaft wurden erfüllt.

Seit dem Geschäftsjahr 2014 unterliegen Finanzverbindlichkeiten der va-Q-tec Ltd. (UK) aus Finanzierungsleasing i.H.v. 3.948.479 EUR einer Covenant-Regelung in Bezug auf den Einzelabschluss der va-Q-tec Ltd. (UK). Diese Covenant-Regelung schreibt ein bilanzielles Eigenkapital von mindestens 2.500.000 EUR ab dem 31.12.2014 vor. Dieser Covenant wurde zum Bilanzstichtag nicht erfüllt, durch eine Eigenkapitalerhöhung Ende März 2015 allerdings wieder geheilt. Aus der temporären Nichterfüllung gab es keine negativen Folgen für die Gesellschaft im Sinne eines Covenant-Bruchs.

5 Sonstige Angaben

$5.1$ Segmentinformationen

Der va-Q-tec Konzern ist gemäß IFRS 8 nicht verpflichtet eine Segmentberichterstattung offenzulegen. Die Angaben erfolgen freiwillig und entsprechen vollumfänglich den Anforderungen des IFRS 8.

Im Rahmen der Segmentberichterstattung werden die Aktivitäten des va-Q-tec Konzerns gemäß den Regeln von IFRS 8 (Segmentberichterstattung) nach Geschäftsbereichen abgegrenzt. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Steuerung und Berichterstattung nach legalrechtlichen Einheiten. Der va-Q-tec Konzern ist in den drei Geschäftsbereichen "va-Q-tec AG", "va-Q-tec Ltd. (UK)" und "Sonstige" tätig.

Die va-Q-tec AG betreibt die Entwicklung und Produktion von innovativen und energieeffizienten Vakuumisolationspaneelen (VIPs). Neben VIPs entwickelt und vertreibt die va-Q-tec AG weitere Produkte wie Luftfracht-Container, Thermoverpackungen sowie Wärme- und Kältespeicherkomponenten (PCM) und bietet fundierte thermische Beratung an. Zusätzlich wird die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen im thermischen Dämmbereich angeboten.

Die Aktivitäten der va-Q-tec Ltd. (UK) umfassen die Vermietung von Luftfrachtcontainern. Hierfür unterhält die va-Q-tec Ltd. (UK) eine wachsende Flotte von Vermietcontainern, für global agierende Pharma- und Logistikunternehmen. Diese Luftfrachtcontainer werden durch die va-Q-tec AG hergestellt. Zusätzlich tätigt die va-Q-tec Ltd. (UK) Produktverkäufe.

Der Bereich "Sonstige" umfasst die Aktivitäten der Tochtergesellschaften va-Q-tec Ltd. (Korea) und va-Q-tec Inc. (USA). Die Tochtergesellschaften erbringen im Falle der Tochter in Korea Einkaufsdienstleistungen, im Falle der Tochter in den USA Verkaufsdienstleistungen für den Konzern.

Die Aktivitäten der drei Geschäftsbereiche sind unverändert zum Vorjahr.

Die Berichterstattung bei va-Q-tec erfolgt nach den jeweiligen lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen. Um eine Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden IFRS-Konzernabschluss zu erreichen, erfolgt eine Überleitung der internen Berichterstattung auf IFRS je Geschäftsbereich. Die Liefer- und Leistungsbeziehungen innerhalb der Geschäftsbereiche sind, sofern wesentlich, konsolidiert ausgewiesen.

Segmentberichterstattung Geschäftsjahr 2014

va-Q-tecKonzern

in EUR va-Q-tec AG va-Q-tecLtd. (UK)
Local GAAP Überleitung IFRS Local GAAP Überleitung IFRS
Außenumsatz 19.189.039 19, 189, 039 3.627.619 3.627.619
Innenumsatz 1.130.158 1.130.158
Gesam tumsatz 20.319.197 20.319.197 3,627,619 3.627.619
Gesamterträge 21.379.415 92.174 21.471.589 3.627.619 3.627.619
Materialaufwand $-8,662,284$ 2.080 $-8.664.364$ $-1.550.611$ 74.035 $-1.624.646$
Personalaufwand $-6.825.289$ $-6.825.289$ 416.497 416.497
$\sim$
Sonstiger betrieblicher Aufwand $-3.275.128$ 26.642 $-3.248.486$ 620.499 25.293
$\overline{a}$
645.792
EBITDA 2616.714 116.736 2.733.450 1.040.012 99.328 940.684
Abschreibungen $-1.241.052$ 8.230 $-1.249.282$ 632.724 8.712 624.012
EBIT 1.375.662 108.506 1.484.168 407.288 90.616
٠
316.672
Finanzerträge 120.391 31.249 151.641
Finanzaufwendungen 393.651 197.376 591.027 277.313 3.146 274.167
EBT 1.102402 57.621 1.044.782 129.975 87.470 42505
Investitionen Geschäftsjahr 2014 2.443.871 2.443.871 4.865.970 4.865.970
Vermögen 31.12.2014 28.959.054 607.213 29.566.267 7.862.798 228.002 8.090.800
Langfristige Vermögenswerte 31.12.2014 16.072.609 35.113 16.107.722 5.890.238 80.797
$\overline{\phantom{a}}$
5.809.441
Schul den 31.12.2014 14.311.680 2.146.146 16.457.826 5.856.562 30.233 5.886.795
Mitarbeiter Geschäftsjahr 2014 179 179 7 7

Segmentberichterstattung Geschäftsjahr 2013

÷

va-Q-tec Konzern
in FUR

va-Q-tec AG va-Q-tecLtd. (UK)
Local GAAP Überleitung IFRS Local GAAP Überleitung IFRS
16.258.927 16 258, 927 919.691 919.691
276.411 276.411
16.535.338 16,535,338 919.691 919.691
17.405.976 121771 17.527.747 919.691 919.691
$-7.193.431$ 37.824 $-7.155.607$ 284.685 15.329 269.356
$-5.550.629$ $-5,550,629$ 269,836 269.836
$-2.693.295$ 16.961 $-2.676.334$ 300.740 20.691 321.431
1.968.621 176.556 2.145.177 64.430 5.362 59.068
$-1.235.627$ 8.230 $-1.243.857$ 159.765 159.765
732.994 168.326 901.320 95.335 5.362 100.697
80.245 66.173 146.418
431.334 38.606 469.940 87.369 4.257 91.626
381.905 195.893 577.798 182.704 9.619
$\overline{\phantom{a}}$
192.323
1.689.231 1.689.231 1,329,946 1.329.946
24.573.866 562.669 25.136.535 2.058.003 205.655 2.263.658
14.692.877 20.575 14.713.452 1.582.958 15.475 1.567.483
10.708.697 2100.052 12.808.749 2.962.754 3.197 2.965.951
167 167 5 5

÷ ×

Segmentberichterstattung Geschäftsjahr 2014

va-Q-tecKonzern

in EUR Sonstige Gesamtsumme der
Geschäftsber ei che
Konsolidi erung Konzern
Local GAAP Überleitung IFRS
Außenumsatz 1.003 1.003 22.817.661 4.479.468
L,
18.338.193
Innenumsatz 143.462 143.462 1.273.620 1.273.620
Gesam tumsatz 144.465 $\blacksquare$ 144,465 24.091.281 5,753,088 18.338.193
Gesamterträge 229.817 31 229.786 25.328.994 3.083.909 22.245.085
Materialaufwand 2.571 2.571 10.291.581 804.963 $-9.486.618$
Personalaufwand $-219.670$ $\overline{\phantom{a}}$ $-219.670$ 7.461.455 $-7.461.456$
Sonstiger betrieblicher Aufwand $-177.617$ 500 $-178.117$ 4.072.395 445.162 $-3.627.233$
EBITDA $-170.041$ 531 $-170.572$ 3.503.563 1.833.785 1.669.778
Abschreibungen 1.513 ٠ 1.513 1.874.807
$\sim$
42.596 $-1.832.211$
EBIT $-171.554$ 531 $-172085$ 1.628.756 1.791.189 162.433
Finanzerträge 188 188 151.829 130.572
$\overline{a}$
21.257
Finanzaufwendungen 7.751 1.014 8.765 873.959 129.517 744.442
EBT 179.117 1.545 $-180.662$ 906.625 1.792 243 885.618
Investitionen Geschäftsjahr 2014 2.326 2.326 7.312.167 150.373
ä,
7.161.794
Vermögen 31.12.2014 345.157 6.729 351.886 38.008.953 4.827.896 33.181.057
Langfristige Vermögenswerte 31.12.2014 4.481 181 4.300 21.921.462 150.268
$\overline{a}$
21.771.195
Schul den 31.12.2014 443.873 1.598 445.471 22.790.092 32.405 22.822.497
Mitarbeiter Geschäftsjahr 2014 4 4 190 190

Segmentberichterstattung Geschäftsjahr 2013

va-Q-tec Konzern

in EUR Sonstige Gesamtsumme der
Konsolidierung
Geschäftsbereiche
Konzern
Local GAAP Überleitung IFRS
Außenumsatz 6.007 6.007 17.184.625 1.154.210
٠
16.030.415
Innenumsatz 4.012 4.012 280.423 280.423
Gesamtumsatz 10.019 10.019 17.465.048 1.434.633 16.030.415
Gesamterträge 8.917 1.129 10.046 18, 457, 484 711.859 17.745.625
Materialaufwand 6.767 4.416 2.351
÷
7.427.314
٠
167.595 $-7.259.719$
Personalaufwand 67.029 67.029 5.887.494 $-5.887.494$
Sonstiger betrieblicher Aufwand 37.896 984 36.912 3.034.678 52.726 $-2.981.951$
EBITDA 102.775 6.529 96.246 2.107.999 491.538 1.616.461
Abschreibungen 1.729 1.729 1, 405, 351 4.007 $-1.401.344$
EBIT 104.504 6.529 97.975 702.648 487.531 215.117
Finanzerträge 726 726 147.144 75.879 71.265
Finanzaufwendungen 959 959 562.525 74.368 488, 157
EBT 104.737 6.529 98.208 287.267 489.042 201.775
Investitionen Geschäftsjahr 2013 1.008 1.008 3.020.185 40.785 2.979.400
Vermögen 31.12 2013 33.439 5.449 38,888 27.439.081 2074.217 25.364.865
Langfristige Vermögenswerte 31.12.2013 3.422 878 4.300 16.285, 235 45.534 16.241.701
Schulden 31, 12, 2013 60.017 60.017 15, 834, 717 1457.932 14.376.785
Mitarbeiter Geschäftsjahr 2013 2 2 174 174

Ausgehend von der Gesamtsumme der Geschäftsbereiche werden in der Spalte "Konsolidierung" die konzerninternen Geschäftsvorfälle eliminiert sowie insbesondere die Auswirkungen aus Sale-and financeleaseback-Transaktionen berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2014 gab es bei der va-Q-tec AG und zu einem Teil bei der va-Q-tec UK Ltd. vier Kunden. deren Umsatzanteil jeweils 10% des Gesamtkonzernumsatzes überschritten hat. Mit diesen Kunden wurden Umsätze i.H.v. 5.427.375 EUR, 2.759.314 EUR, 2.043.732 EUR und 1.991.331 EUR erzielt. Im Geschäftsjahr 2013 existierten zwei Kunden der va-Q-tec AG, deren Umsatzanteil am Konzernumsatz mehr als 10% betrug. Die entsprechenden Umsätze beliefen sich auf 5.115.649 EUR und 4.073.955 EUR.

Die Umsatzerlöse verteilen sich geographisch wie folgt:

in EUR 2014 2013
Deutschland 8.157.836 7.574.029
Übrige Europäische Union 4.917.205 3.982.869
Andere 5.263.152 4.473.517
Gesamt Konzem 18.338.193 16.030.415

Die Zuordnung von Umsätzen mit externen Kunden zu einer geographischen Region richtet sich nach dem Standort des Kunden. Die geographische Zuordnung der langfristigen Vermögenswerte richtet sich nach dem Sitz des Eigentümers der Vermögenswerte und ist entsprechend aus der oben dargestellten Segmentberichterstattung nach legalrechtlichen Einheiten ersichtlich.

Die Zuordnung der Umsätze auf Produkte, Systeme und Dienstleistungen ergibt sich wie folgt: Mit Produkten (Vakuumisolationspaneele und einzeln verkaufte Wärmespeicherkomponenten) wurden im Geschäftsjahr Umsätze i.H.v. 6.428.549 EUR (Vj.: 7.940.435 EUR) erzielt. Mit Systemen (thermische Verpackungen und deren Komponenten) konnte der Konzern im Geschäftsjahr Umsätze i.H.v. 8.019.431 EUR (Vj.: 6.196.354 EUR) erzielen. Aus Dienstleistungen resultierten im Geschäftsjahr Umsätze i.H.v. 3.058.479 EUR (Vi.: 1.144.975 EUR). Sonstige Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 831.734 EUR (Vj.: 748.651 EUR).

$5.2$ Eventualverpflichtungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften oder ähnlichen Verpflichtungen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die im Wesentlichen aus Operating-Leasingverhältnissen für IT-Ausstattung und Firmenwagen, sowie aus Mietverpflichtungen für Gebäude resultieren.

Die Fälligkeiten der Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen und Mietverträgen stellen sich wie folgt dar:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (Eventualverpflichtungen) 31.12.2014 31.12.2013 01.01.2013
in EUR
Gesamt Konzern 409.087 447.604 645.629
fällig innerhalb eines Jahres 333.179 305.346 368.710
fällig zwischen einem und fünf Jahren 75.908 142.258 276.919

Weiterhin bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Bestellobligo für Sachanlagen i.H.v. 0 EUR (31.12.2013: 0 EUR, 01.01.2013: 998.000 EUR) und zum 01.01.2013 aus dem Abschluss eines Grundstückskaufvertrages i.H.v. 315.000 EUR.

$5.3$ Aktienbasierte Vergütung

va-Q-tec hat im Jahr 2013 ein virtuelles Optionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 188.591 virtuellen Optionen aufgesetzt. Diese Optionen haben einen regulären Ansparzeitraum von vier Jahren. Die Anspardauer deckt sich mit dem zeitlichen Verbleib des Begünstigten in der Gesellschaft. Entfällt der zugrundeliegende Arbeitsvertrag kann die Gesellschaft die angesparten virtuellen Optionen zurückerwerben. Im Falle eines Exit-Events (IPO oder Unternehmensverkauf) werden die Optionen beschleunigt und vollständig angespart, sofern das Exit-Event mindestens ein Jahr nach der Optionszuteilung eintritt. Der Ausübungspreis wird zum jeweiligen Zuteilungszeitpunkt festgelegt.

Ein Ausgleich der virtuellen Optionen durch Eigenkapitalinstrumente oder Barmittel findet nur statt, wenn die Exiterlöse pro Aktie über dem Basispreis (Ausübungspreis) der Optionen liegen. Das Unternehmen hat das einseitige Recht des Ausgleichs der virtuellen Optionen entweder durch Eigenkapitalinstrumente oder Barmittel. va-Q-tec bilanziert das virtuelle Optionsprogramm als anteilsbasierte Vergütung mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente, da eine gegenwärtige Verpflichtung zum Barausgleich nach Ansicht des Vorstands nicht vorliegt.

Am 01.07.2013 wurden zunächst nur einem Mitglied des Managements in Schlüsselposition 94.296 virtuelle Optionen mit einem Ausübungspreis i.H.v. 7,73 EUR aus dem Optionsprogramm zugeteilt. Der beizulegende Zeitwert am Tag der Gewährung wurde durch die Anwendung eines üblichen Optionsbewertungsmodells (Black Scholes) vorgenommen. Es wurden dabei ein Aktienpreis von 1,44 EUR, eine Laufzeit von drei Jahren, eine Yield Rate von 5,0%, eine risikolose Verzinsung von 0,5% und eine Volatilität von 25% angenommen. Diese Volatilität wurde aufgrund der historischen Umsatz- und Ertragsentwicklung und des noch frühen Entwicklungsstadiums der va-Q-tec angenommen. Die Berechnung ergab einen beizulegenden Zeitwert von

null EUR je Option. Entsprechend wurde über den bisherigen Ansparzeitraum kein Aufwand erfasst. Von den zugeteilten virtuellen Optionen waren zum Bilanzstichtag 35.361 erdient (Vj.: 11.787).

Die Hauptversammlung der va-Q-tec AG hat den Aufsichtsrat ermächtigt. Mitgliedern des Vorstands zusätzliche Optionen im Rahmen des bestehenden Optionsprogramms zuzuteilen. Außerdem hat sie den Vorstand der va-Q-tec AG gleichermaßen ermächtigt, bestehenden und zukünftigen Angestellten des Unternehmens Optionen zuzuteilen. Bis Ende 2014 sind keine weiteren Optionen zugeteilt worden, somit sind zum Bilanzstichtag 94.295 virtuelle Optionen (Vj.: 94.295 virtuelle Optionen) noch nicht zugeteilt.

$5.4$ Nahestehende Personen und Unternehmen

Gemäß IAS 24 sind die Existenz von, Geschäftsvorfälle mit, sowie ausstehende Salden gegenüber nahestehenden Unternehmen, soweit sie nicht bereits als konsolidierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen wurden, sowie nahestehenden Personen anzugeben. Die va-Q-tec AG ist oberstes Konzernunternehmen.

Als nahestehende Personen in der va-Q-tec Gruppe gelten grundsätzlich Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen einschließlich deren nahe Familienangehörige. Die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen setzen sich zusammen aus den Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern der va-Q-tec AG. Darüber hinaus stehen die beiden Vorstände Dr. Kuhn und Dr. Caps dem Konzern aufgrund ihrer Eigenschaft als maßgeblich beteiligte Aktionäre an der va-Q-tec AG nahe.

Als nahestehende Unternehmen in der va-Q-tec Gruppe gelten solche Unternehmen, auf die die va-Q-tec AG. die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder und deren nahe Familienangehörige zumindest einen maßgeblichen Einfluss ausüben können, oder die ihrerseits auf va-Q-tec einen maßgeblichen Einfluss ausüben können. Als Aktionär mit einem Anteil von 33.2% (Vi.: 33.2%) ist Cleantech Europe II S.à.r.L., Luxemburg nahestehendes Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss. Es bestanden zum Bilanzstichtag keine offene Forderungen oder Zahlungsverpflichtungen mit nahestehenden Unternehmen.

Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der va-Q-tec Gruppe

Vorstand
Dr. Joachim Kuhn seit 01.04.2001
Dr. Roland Caps seit 01.04.2001
Christopher Hoffmann seit 01.07.2013
Aufsichtsrat
Dr. Gerald Hommel
Vorsitzender
seit 27.06 2014
Uwe Lamann
Stelly. Vorsitzender
seit 27.06 2014
Dr. Barbara Ooms-Gnauck seit 27.06 2014
Dr. Alois Flatz seit 20.03.2013
Winfried Klar seit 20.03.2013
Dr. Eberhard Kroth seit 20.03.2013
Norbert Baier bis 27.06.2014
Andreas Belz bis 27.06.2014
Thorsten Scheck bis 27.06.2014
Christopher Hoffmann bis 20.03.2013

Gesamtvergütung der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der va-Q-tec Gruppe

Vergütung des Vorstands

in EUR 2014 2013
Kurzfristig fällige Leistungen 474.585 360.559
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 20,400 720
Gesamt vergütung des Vorstands 494.985 361.279

Dem Vorstand wurde in 2014 eine Gesamtvergütung i.H.v. 494.985 EUR gezahlt (Vj.: 361.279 EUR). Diese Vergütung bestand aus Gehältern, erfolgsabhängigen jährlichen Boni sowie Zuschüssen zur betrieblichen Altersvorsorge. Seit 2014 bestehen für die Vorstände beitragsorientierte Leistungszusagen. Hierfür wurden im Berichtsjahr 20.400 EUR (Vj.: 720 EUR) in eine externe rückgedeckte Unterstützungskasse eingezahlt. Einem Mitglied des Vorstands wurden am 01.07.2013 94.296 Aktienoptionen gewährt.

Im Berichtsjahr bestanden wie im Vorjahr keine Vorschüsse und Kredite gegenüber Mitgliedern des Vorstands.

Zum 31.12.2014 hatten zwei Mitglieder des Vorstands gegenüber der Thüringer Aufbaubank persönliche Bürgschaften i.H.v. 612.786 EUR (31.12.2013: 612.786 EUR) ausstehen. Diese Bürgschaften wurden 2008 und 2011 ohne Gegenleistung der va-Q-tec AG abgegeben.

Vergütung des Aufsichtsrats

Für das Geschäftsjahr 2014 wird den Mitgliedern des Aufsichtsrats eine Vergütung von insgesamt 85.405 EUR (Vj.: 71.494 EUR) gewährt. Die Vergütung beinhaltet sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr nur einen kurzfristigen Bestandteil und besteht aus der Vergütung der gewöhnlichen Aufsichtsratstätigkeit. Außerdem wurden Beratungsleistungen und sonstige Leistungen i.H.v. 2.659 EUR (Vj.: 10.216 EUR) vergütet.

Zum 31.12.2014 bestanden aus dieser Vergütung des Aufsichtsrats Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft i.H.v. 25.733 EUR (31.12.2013: 28.391 EUR).

Im Berichtsjahr bestanden wie im Vorjahr keine Vorschüsse und Kredite gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrats.

$5.5$ Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im März 2015 wurde das Eigenkapital der va-Q-tec Ltd. (UK) erhöht, in dem bestehende, von der va-Q-tec AG erhaltene Darlehen in Eigenkapital gewandelt wurden. Durch diese Eigenkapitalerhöhung konnte der Eigenkapital-Covenant, der auf Einzelabschlussebene für das Tochterunternehmen besteht, wieder erreicht werden. Dieser Covenant setzt die Einhaltung eines absoluten Eigenkapitals von mindestens 2.500.000 EUR in der Bilanz der va-Q-tec Ltd. (UK) ab dem 31.12.2014 voraus.

Im März 2015 wurde der Zuwendungsbescheid für Investitionszuschüsse für den Ausbau der Betriebsstätte Kölleda durch die Thüringer Aufbaubank nach entsprechender Beantragung hinsichtlich der Verlängerung des Maßnahmenendes bis zum 30.06.2015 und der Klarstellung zur Auflagenerfüllung geändert.

Im Juni 2015 wurden sechs Investitionsdarlehen der Commerzbank in Höhe von ca. 1.800.000 EUR refinanziert und durch zwei neue langfristige Darlehen i.H.v. 2.440.000 EUR in Summe ersetzt. Die neuen Darlehen haben eine Laufzeit bis 30.06.2022.

Im September 2015 hat va-Q-tec eine Investition i.H.v. 375.000 EUR in die Sumteg GmbH, Köln getätigt. Es handelt sich hierbei um ein junges Technologie-Unternehmen mit strategischem Interesse für va-Q-tec. Die Sumteg GmbH entwickelt nanoporöse Schäume, die auch in Produkten der va-Q-tec Anwendung finden können.

Im Januar 2016 wurden weitere 47.148 Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm an zwei leitende Angestellte ausgeteilt. Somit sind in Summe 141.444 Aktienoptionen ausgeteilt. Der beizulegende Zeitwert am Tag der Gewährung betrug für diese neu ausgeteilten Optionen 11,93 EUR je virtueller Option.

Im März 2016 wurde durch die va-Q-tec AG am Standort Würzburg-Heuchelhof eine zusätzliche Industriehalle angemietet, um den weiteren Ausbau der Pharmalogistik-Aktivitäten zu ermöglichen.

Im April 2016 wurde mit einer Hausbank ein Term-Sheet für eine strukturierte Finanzierung zur Erweiterung und zum Pooling der bestehenden Kreditengagements mit weiteren Hausbanken vereinbart. Der Gesamtrahmen kurz- und mittelfristiger Finanzierung soll damit um ca. 4.750.000 EUR auf 11.000.000 EUR erweitert werden. Diese Finanzierung soll die Liquidität im Zuge des geplanten Wachstums der Gesellschaft stärken. Der finale Kreditvertrag befand sich zum Zeitpunkt der Freigabe dieses Abschlusses noch in Verhandlung.

Im April 2016 ist in der va-Q-tec AG genehmigtes Kapital geschaffen worden. Der Vorstand wurde ermächtigt, das Grundkapital bis einschließlich zum 31.12.2016 um insgesamt bis zu 150.000 EUR durch Ausgabe von Stammaktien zu erhöhen.

Im April 2016 wurde die Gesellschaft durch eine außerordentliche Hauptversammlung zu einem definierten Aktienrückkauf ermächtigt. Unmittelbar nach der Ermächtigung hat die va-Q-tec AG diesen Aktienrückkauf durch den Erwerb von 127.233 Stammaktien von einem Aktionär für einen Gesamtbetrag von 763.398 EUR realisiert.

Im Mai 2016 hat die Gesellschaft für die zukünftige betriebliche Erweiterung ein Grundstück am Standort Würzburg-Heuchelhof von der Stadt Würzburg erworben. Der Kaufpreis des Grundstücks in Höhe von 1.547.190 EUR wurde in Aktien der va-Q-tec abgegolten. Die Aktien wurden unmittelbar danach von der Stadt Würzburg an die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) weiterveräußert. Mit dieser Transaktion ist die WVV Aktionär der va-Q-tec geworden.

Angaben zu Abschlussprüferhonoraren 5.6

Die Honorare des Abschlussprüfers Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Dienstleistungen i.H.v. 44.040 EUR (Vj.: 47.591 EUR) setzten sich wie folgt zusammen:

in EUR 2014 2013
Abschlussprüfung 28.983 30.606
Sonstige Bestätigungsleistungen 5.394
Steuerberatungsleistungen 11.410 7.416
Sonstige Leistungen 3.647 4.175

Würzburg, den 25.05.2016

va-Q-tec AG

Der Vorstand

en Newd Cor Dr. Joachim Kuhn

Dr. Roland Caps

Christopher Hoffmann

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