Annual Report • Mar 20, 2014
Annual Report
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A. Darstellung des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens
Allgemeines
Das Jahr 2012 verlief für die va-Q-tec AG (kurz va-Q-tec) nicht in allen Marktbereichen, in denen die va-Q-tec tätig ist, erfolgreich. Diverse Sondereffekte belasteten die Wachstumspläne. Wichtige Meilensteine und Kenngrößen im Berichtszeitraum waren:
· Ein Umsatz von 11.556 t€ in der va-Q-tec AG wurde erreicht.
· Ausbau der Serienlieferungen mit der neuen Generation von Vakuumisolationspaneelen (VIP) va-Q-plus A.
· Bearbeitung zahlreicher F&E Projekte.
· Weiterer Ausbau des Standorts Kölleda durch Errichtung und Optimierung von Anlagen.
· Verschiedene technologische Weiterentwicklungen zu VIP und Thermoverpackungen.
· Erfolgreiches Überwachungs-Audit nach DIN ISO 9001:2008, einschließlich der neuen Betriebsstätte in Kölleda.
· Abschluss einer Kapitalerhöhung im November 2012.
· Sicherstellung der Finanzierung zur planmäßigen Expansion.
· Ausbau der Tochtergesellschaften in Großbritannien und Korea.
Personal
Neben den zwei Vorständen waren Ende 2012 noch weitere 165 (Vorjahr 150) Personen bei der va-Q-tec AG beschäftigt. Des Weiteren wurden in der Produktion Zeitarbeiter bedarfsgerecht eingesetzt. Betriebliche Tätigkeiten wie Lohnbuchhaltung, Erstellung von PR-Materialien und Internetbetreuung sind teilweise ausgelagert. Wie auch im Vorjahr wurden die Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen für Ihre Tätigkeiten geschult bzw. weiterqualifiziert. Das Schulungssystem wurde ausgebaut.
Beteiligungsstruktur
Durch die im November 2012 abgeschlossene Kapitalerhöhung sowie ein durchgeführter Aktiensplit (1:50) hat sich die Aktionärsstruktur der va-Q-tec AG im Vergleich zum Vorjahr verändert. Die Gesamtzahl der Aktien beträgt nun 4.526.181 Stück (Vorjahr 77.587 Stück). Es ist kein neuer Aktionär hinzugekommen.
Die Technologie Beteiligungsgesellschaft (tbg)/KfW/Bonn und die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG)/München halten weiterhin Stille Beteiligungen.
va-Q-tec Ltd. UK
Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigt. Die Gesellschaft baute im Jahr 2012 ihr Geschäftssystem weiter auf.
va-Q-tec Ltd. Korea
Die va-Q-tec AG gründete am 12. Juli 2011 in Südkorea die va-Q-tec Ltd., die sich mit dem Vertrieb von Thermo-Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen und dem strategischen Einkauf im asiatischen Bereich beschäftigt.
Beide Unternehmen wurden von der va-Q-tec AG finanziell ausreichend ausgestattet. Die Entwicklung beider Unternehmen verlief im Jahr 2012 positiv. In beiden Fällen gelang es, gute Grundlagen für die weitere Geschäftsentwicklung zu legen. Beide Gesellschaften sind mit dem Grundkapital als Buchwert sowie mit Darlehen als Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in der va-Q-tec Bilanz erfasst, die bei planmäßiger Entwicklung die Unternehmensgruppe stärken werden.
Unternehmensentwicklung 2012
Der Umsatz in 2012 fiel gegenüber 2011 (12.520 t€) auf 11.556 t€. Die va-Q-tec AG hat ein EBIT (Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern) in Höhe von -1.008 t€ (Vorjahr 1.083 t€) und einen Jahresverlust nach Steuern von -976 t€ (Vorjahr 588 t€) erwirtschaftet. Diese Entwicklung war im Wesentlichen bedingt durch Probleme bei der Einführung von neuen Technologien, die sich zum Teil recht schwierig gestaltete. Dadurch waren auch die am Markt anzubietenden Kapazitäten beschränkt. Die Gesamtlage des Unternehmens und die Perspektiven sind positiv.
Märkte
Die Zielmärkte der va-Q-tec AG lassen sich in folgende Bereiche gliedern: Thermische Hochleistungsverpackungen, Bau, Weiße Ware (Kühl- und Gefriergeräte) sowie Fahrzeuge und technische Dämmungen. Insbesondere der Markt der Kühl- und Gefriergeräte erlebte in 2012 einen Aufschwung, wohingegen sich im Bereich der Thermoverpackungen einige Großprojekte nicht realisierten bzw. verschoben. Die Marktentwicklung der VIPs und VIP-Produkte in den jeweiligen Märkten war indifferent gegenüber dem allgemeinen Marktwachstum. Im Bereich der Thermoverpackungen bieten sich für qualitativ hochwertige Lösungen, wie sie va-Q-tec insbesondere anbietet, zunehmende Einsatzmöglichkeiten.
Thermische Hochleistungsverpackungen
Mit thermischen Hochleistungsverpackungen gelang es wiederum im Pharma- und Biotechnologiebereich neue Projekte vorzubereiten und zu akquirieren, die sich jedoch nur z.T. realisieren ließen. Bestehende Kunden boten eine stabile Umsatzbasis. Synergien zwischen dem Verkaufsgeschäft der va-Q-tec AG und dem Vermietungsgeschäft der va-Q-tec Ltd. UK bilden sich zunehmend heraus.
Bau
Im Bereich "Bau" waren die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr stabil. Großprojekte konnten nicht eingeworben werden. Das Basisgeschäft lag in etwa beim gleichen Volumen wie im Vorjahr.Weiße Ware
Im Bereich "Weiße Ware" wurden erneut weitere neue Projekte und Kunden gewonnen. Die Kundenbasis hat sich weiter verbreitert. Das Umsatzvolumen konnte gesteigert werden. Die Geschäftsaussichten sind als positiv einzustufen.
Sonstige Märkte
Bei Technischen Dämmungen und Fahrzeugdämmungen sind auch weiterhin langfristig gute Marktaussichten zu verzeichnen. Der Geschäftsbereich Wärmespeicherkomponenten PCM entwickelt sich gut und ergänzt die übrigen va-Q-tec Bereiche synergetisch.
Die Bereiche „Thermoverpackungen“ und „Weiße Ware“ tragen am meisten zum Unternehmensumsatz und -ergebnis bei, gefolgt vom Bereich Bauanwendungen. Alle weiteren Bereiche sind noch im Aufbau.
Wettbewerb
In Europa gibt es neben der va-Q-tec sechs weitere, uns bekannte VIP Anbieter.
Im Bereich Verpackungen gibt es in Europa etwa ein Dutzend Systemanbieter, die für ihre Container und Boxen teilweise VIP zukaufen, teilweise damit neue Systeme entwickeln und damit mit den von va-Q-tec angebotenen Transportsystemen direkt im Wettbewerb stehen.
In den USA sind nach unserem Kenntnisstand weitere drei bis vier Firmen aktiv. In Asien haben neben Japan und China vor allem in Korea die Wettbewerbsaktivitäten zugenommen. Insgesamt sind in Asien mittlerweile etwa ein Dutzend Firmen aktiv, etwa gleich verteilt auf die genannten Länder. Dies gilt es weiter zu beobachten.
Insgesamt beschäftigen sich weltweit geschätzt ca. 25 Firmen (Vorjahr 25) mit der Herstellung von VIP. Die weltweiten Aktivitäten haben sich auf einem hohen Niveau eingependelt, asiatische Wettbewerber sind zunehmend auch in Europa in einigen Marktsegmenten aktiv.
va-Q-tec differenziert sich weiterhin im internationalen Wettbewerb über hohe Qualitätsstandards und zukunftsweisende Produktentwicklungen und wird auch in Zukunft zu den technologisch führenden Unternehmen der Branche gehören.
Forschung & Entwicklung/Qualitätsmanagement
Im Jahr 2012 wurden erneut mehrere Entwicklungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene mit verschiedenen Partnern durchgeführt. Grundlagenforschung wird nur in unwesentlichem Umfang innerhalb der va-Q-tec betrieben. In den Projekten wird nach verbesserten Materialien und Prozessen zur VIP Herstellung gesucht. Teilweise werden auch Systemaspekte, d.h. die Integration von VIP und Speicherkomponenten in Systeme untersucht.
Die va-Q-tec AG führt ihren langfristigen Innovationsplan weiter fort mit dem Ziel, eine technologisch führende Rolle im Markt zu festigen.
Für beide Werke konnte das Überwachungs-Audit nach ISO 9001:2008 wieder erfolgreich abgeschlossen werden.
Für die Entwicklung von Verpackungsprodukten wurden 1 (Vorjahr 0) und für Vakuumpaneele 1 (Vorjahr 1) neues Schutzrecht angemeldet. Insgesamt hält bzw. verfolgt die va-Q-tec AG nunmehr 47 (Vorjahr 45) aktive Schutzrechte, Schutzrechtsanmeldungen oder Gebrauchsmuster, von denen 9 (Vorjahr 9) auf internationaler Ebene betrieben werden. Die Gesamtzahl der erteilten Schutzrechte beträgt 16 (Vorjahr 15). In 2012 wurden keine weiteren Schutzrechte erworben (Vorjahr 0).
Die Produktqualität konnte in 2012 bei den bestehenden Linien weiter gesteigert werden. Es wurden neue Linien und Prozesse in enger Abstimmung mit der Qualitätssicherung und mit besonderen Qualitätsmaßnahmen in Betrieb genommen. Es gab nur in sehr geringem Umfang Kunden-Reklamationen, die allesamt schnell geklärt werden konnten. Versicherungstechnisch relevante Produkthaftungsfälle waren nicht zu verzeichnen.
B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Betriebswirtschaftliche Situation und Finanzierung
Der Umsatz der va-Q-tec AG im Jahr 2012 lag bei 11.556 t€ (Vorjahr 12.520 t€). Dies bedeutet eine Reduktion gegenüber dem Vorjahr um 7,7 %. Der Jahresdurchschnitt des Umsatzwachstums (CAGR) in den vergangenen fünf Jahren (31.12.2007 bis 31.12.2012) lag bei 28,3 % p. a. (Vorjahr 32,9 % p. a.).
Für 2012 wurde insgesamt ein EBITDA in Höhe von 62 t€ (Vorjahr 1.928 t€) und ein EBIT von -1.008 t€ (Vorjahr 1.083 t€) erwirtschaftet. Das Jahr 2012 weist einen Jahresverlust von 976 t€ (Vorjahr +588 t€) aus.
Bei der Gewinn- und Verlustrechnung ist festzustellen, dass die Kosten für Materialien gegenüber dem Vorjahr etwa entsprechend der Umsatzentwicklung weiter angestiegen sind. Bei den Personalausgaben ist sogar ein überproportionaler Anstieg zu beobachten, der daher rührt, dass va-Q-tec auf weiteres Wachstum setzt und daher in eine personelle Vorleistung gehen muss. Erhaltene Fördermittel wurden periodengerecht abgegrenzt.
In Anlagen und Gebäude wurden im Jahr 2012 insgesamt 4.445 t€ (Vorjahr 5.011 t€) investiert. Dem stehen Gesamt-Abschreibungen in Höhe von 1.070 t€ gegenüber (Vorjahr 845 t€). Finanziert wurde das Investitionsvolumen im Wesentlichen durch eine geplante Darlehensaufnahme sowie durch Investitionszuschüsse und -zulagen und die Kapitalerhöhung im Oktober/November 2012. Aus dem Geschäftsjahr 2012 resultierte ein positiver Cash Flow (Jahresergebnis plus Afa und Veränderung des Sonderpostens für Zuwendungen) in Höhe von + 1.321 t€ (Vorjahr + 2.538 t€). Die Bilanzsumme 2012 beträgt 25.022 t€ (Vorjahr 20.812 t€). Die für die Covenants relevante Eigenmittelquote (Verhältnis von Eigenmitteln inkl. Stille Beteiligungen zur Bilanzsumme) zum Stichtag der va-Q-tec liegt bei 62,7 % (Vorjahr 57,3 %). Eine weitere Covenantposition konnte nicht erreicht werden, was die Banken zur Kenntnis genommen und ohne Rechtsfolgen bestätigt haben.
Die Kapitalausstattung der va-Q-tec war für die in 2012 durchgeführten Maßnahmen ausreichend gegeben. Die Kapitalbasis und Investitionsfähigkeit wurde durch eine Kapitalerhöhung im Oktober 2012 nochmals deutlich gestärkt.
Die Anlagen bei der va-Q-tec liefen in Würzburg durchweg mit einer guten Auslastung. Zeitweise wurde auch ein 24-Stunden-Betrieb, teilweise an sieben Tagen in der Woche durchgeführt. Andererseits wurde nach kurzfristigen Projektstornierungen das Mittel der Kurzarbeit am Standort Kölleda für mehrere Wochen gewählt. Die Rohstoffpreise haben sich in 2012 bei vielen Produkten um einige Prozentpunkte erhöht. Die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war stets ausreichend gegeben.
Die Gesamtlage der va-Q-tec AG ist weiterhin positiv, insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Technologien sowie der Erweiterung durch den Standort Kölleda. va-Q-tec hat gute Zukunftsperspektiven auf den europäischen und den internationalen Märkten. Dies zeigt auch die bereits sehr positive Ergebnisüberschreitung aus dem 1. Quartal 2013 gegenüber dem Budget 2013.
C. Nachtragsbericht
Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2012 sind keine weiteren Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens und des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 führen könnten. Es liegen keine Anhaltspunkte vor, die gegen eine Unternehmensfortführung sprechen. Durch weitere Zusagen von Fördermitteln sowie einer Kapitalerhöhung in der zweiten Jahreshälfte 2012 kann der weitere Ausbau der va-Q-tec in den Folgejahren zügig fortgesetzt werden. In den ersten Wochen und Monaten 2013 ist ein stark wachsendes Geschäft zu beobachten.
D. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Unternehmensrisiken und -chancen
Die va-Q-tec AG ist als Technologieunternehmen in einem Geschäftsfeld tätig, das in besonderer Weise von Umfeldrisiken geprägt ist. Diese Risiken liegen zum einen in der Produktentwicklung, zum anderen in dem Marktumfeld, in das die va-Q-tec AG ihre Produkte liefert. Die Risiken werden vom Vorstand und dem Aufsichtsrat kontinuierlich überwacht. Dazu wurden im Rahmen der ISO 9001:2008 neue Prozessabläufe und -freigaben im Rahmen der Produktentwicklung und der Projektabwicklung festgelegt.
Fremdwährungsrisiken werden weitgehend vermieden, da die va-Q-tec AG meist in Euro-Währung fakturiert. Finanzierungsinstrumente wurden zur Absicherung von Zinsrisiken eingesetzt.
va-Q-tec hat eine solide Finanzierungsstruktur mit einer für die Covenants relevanten Eigenmittelquote von 62,7 %. Ein Kreditrisiko ist bei dem Finanzierungskredit für den Standort Kölleda dadurch gegeben, dass dieser an Unternehmenskennzahlen geknüpft ist. Diese Kennzahlen wurden in 2012 nur teilweise erfüllt, jedoch wurde hierfür ein entsprechender Waiver bankenseitig erteilt.
Die Stille Beteiligungen von BayBG und tbg werden planmäßig rückgeführt.
Neue Projekte und Unternehmensfelder werden nach intensiver Analyse nur akquiriert, wenn das Risiko-Rendite-Verhältnis positiv erscheint. Produktions- und Produktrisiken werden durch sorgfältige Entwicklung sowie durch den Auf- und Ausbau eines Qualitätsmanagementsystems begegnet. Bestandsgefährdende und rechtliche Risiken zeichnen sich stichtagbezogen und für den Prognose-Zeitraum nicht ab.
Die Unternehmenschancen und -perspektiven wurden durch die in 2012 und in den Vorjahren begonnenen Entwicklungen und Marktansätze verbessert. va-Q-tec verfügt über eine langfristige Innovationsplanung. Zudem gelang es in 2012 das Technologieportfolio weiter zu festigen und auch zu verbreitern und durch mehrjährig laufende Projekte nachhaltig zu verbessern.
Die Rohstoff- und Energiepreise werden permanent beobachtet. Es werden effizienzsteigernde, technische und einkaufstechnische Maßnahmen ergriffen, um eine eventuelle risikobehaftete Volatilität in den Griff zu bekommen.
Durch die permanente Entwicklung und Weiterentwicklung von Produktionstechniken, bei der auch die Anlagen mit einem guten Anteil an Eigenleistung gefertigt werden, entstehen gewisse Risiken durch Zeitverzögerungen. Auch funktionelle Risiken sind nicht auszuschließen. Allerdings eröffnet genau dieses Vorgehen auch erhebliche Chancen auf einen Technologie- und Marktvorsprung für die Zukunft.
Die va-Q-tec muss zur Verwirklichung der weiteren Expansions- und Innovationsstrategie auch personelle Strukturen und Arbeitsabläufe anpassen. Dies wird permanent auch mit externer Hilfe analysiert und je nach Notwendigkeiten werden Maßnahmen ergriffen.
Die in 2011 gegründeten Tochterunternehmen in England und Südkorea werden kurz- bis mittelfristig zu einem positiven Ergebnis der va-Q-tec unmittelbar und mittelbar beitragen. Bis dahin ist die Finanzierung über die va-Q-tec AG gesichert. Die Entwicklung wird über ein permanentes Monitoring und eine intensive Betreuung begleitet und unterstützt.
E. Prognosebericht
In den Jahren 2013 und 2014 wird das Umsatzniveau nach den gegenwärtigen Planungen und Anzeichen wiederum im deutlich zweistelligen Prozentbereich steigen, was auch eine verbesserte Ertragssituation erwarten lässt. Die va-Q-tec AG bewegt sich verstärkt auf den internationalen Märkten, was sich in einem hohen Exportanteil im Jahr 2012 von 68 % vom Umsatz (Vorjahr 60 %) zeigt.
Für das Jahr 2013 erwarten wir wieder eine positive Umsatzentwicklung. Wir streben eine Erhöhung der Gesamtrentabilität und eine Ausweitung des internationalen Geschäfts an. Weitere Auslandsaktivitäten sind in Planung. Besonders in England wird in den Folgejahren eine deutliche Umsatzsteigerung erwartet, die ab 2013 auch zu einem positiven Ergebnis führen kann. Dazu sind in 2013 nur noch moderate Investitionen zu tätigen.
Im Jahr 2012 wurden am Standort Kölleda erneut in Anlagen signifikant investiert. Dies stellt eine sehr gute Basis für weitere Umsatzsteigerungen und effiziente Produktionsabläufe dar.
Die va-Q-tec stellt sich flexibel auf zunehmend internationale Entwicklungen und breitere Anwendungsfelder ein, um die Anforderungen der Kunden bestmöglich erfüllen zu können. Neue, eigenentwickelte Technologien werden dazu ebenso beitragen, wie verstärkte Vertriebsaktivitäten.
Durch die im Herbst 2012 abgeschlossene Finanzierungsrunde kann auch weiterhin stark investiert werden sowohl in Anlagen als auch in einen Ausbau des Mitarbeiterstamms. Dies wird in der Weise durchgeführt, dass die va-Q-tec auch weiterhin ein gesundes Wachstum bei einer positiven Liquiditätssituation durchführen kann.
Die weltweit starken Bestrebungen zu mehr Energieeffizienz sind durch die rasanten Energiepreisentwicklungen und durch die Diskussionen und politischen Entscheidungen in Sachen Kernenergie noch mehr in den Vordergrund gerückt. Dieser nachhaltige Großtrend wird jedoch nicht nur durch staatliche Maßnahmen, sondern zunehmend durch allgemein zunehmendes Umwelt- und Energiebewusstsein in breiten Bevölkerungskreisen getragen. Die va-Q-tec AG ist somit in einem sehr zukunftsweisenden Geschäftsfeld tätig und wird hiervon auch in Zukunft deutlich profitieren.
Würzburg, 15. April 2013
gez. Dr. Joachim Kuhn
gez. Dr. Roland Caps
AKTIVSEITE
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| 31.12.2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | 15.503.039,11 | 11.525.131,68 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 77.223,92 | 118.526,69 |
| II. Sachanlagen | 14.179.606,77 | 10.760.396,57 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.140.002,79 | 2.322.605,80 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 3.831.409,73 | 4.068.535,97 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung | 1.281.709,07 | 868.140,32 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.926.485,18 | 3.501.114,48 |
| III. Finanzanlagen | 1.246.208,42 | 646.208,42 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 167.257,81 | 67.257,81 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.078.950,61 | 578.950,61 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | 8.991.071,58 | 9.255.189,06 |
| I. Vorräte | 3.311.631,75 | 2.202.133,92 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.035.250,67 | 2.898.835,69 |
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 79.801,91 | 34.047,97 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) | ||
| 2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 2.955.448,76 | 2.864.787,72 |
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) | ||
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2.644.189,16 | 4.154.219,45 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 57.783,55 | 31.479,74 |
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 470.174,00 | 0,00 |
| 25.022.068,24 | 20.811.800,48 | |
| Passivseite | ||
| 31.12.2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| A. EIGENKAPITAL | 13.231.429,81 | 9.207.663,99 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 4.526.181,00 | 77.587,00 |
| II. Kapitalrücklage | 8.705.248,81 | 8.552.368,24 |
| III. Bilanzgewinn | 0,00 | 577.708,75 |
| B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN | 2.358.673,65 | 1.131.988,47 |
| C. RÜCKSTELLUNGEN | 574.989,00 | 583.492,14 |
| D. VERBINDLICHKEITEN | 8.856.975,78 | 9.888.655,88 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.389.703,46 | 4.711.378,88 |
| ‑ davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 475.564,68 (Vj.: EUR 3.478.086,72) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 638,81 | 14.062,27 |
| ‑ davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 638,81 (Vj.: EUR 14.062,27) | ||
| 3. Übrige Verbindlichkeiten | 6.466.633,51 | 5.163.214,73 |
| ‑ davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.747.518,01 (Vj.: EUR 2.358.054,58) | ||
| ‑ davon aus Steuern: EUR 46.126,27 (Vj.: EUR 49.366,16) | ||
| ‑ davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 631,92 (Vj.: EUR 2.117,94) | ||
| 25.022.068,24 | 20.811.800,48 |
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| 2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 7.150.128,10 | 7.861.620,85 |
| 2. Personalaufwand | (5.016.231,06) | (3.802.193,73) |
| a) Löhne und Gehälter | (4.117.488,96) | (3.172.686,63) |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | (898.742,10) | (629.507,10) |
| ‑ davon für Altersversorgung: EUR 56.438,12 (Vj.: EUR 38.833,36) | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | (1.070.001,76) | (845.182,67) |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | (2.068.690,13) | (2.128.947,78) |
| ‑ davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vj.: EUR 17.964,22) | ||
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 69.801,86 | 6.971,34 |
| ‑ davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) | ||
| ‑ davon aus Abzinsung: EUR 0,00 (Vj.: EUR 1.550,00) | ||
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (513.899,79) | (405.830,32) |
| ‑ davon aus Aufzinsung: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) | ||
| ‑ davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) | ||
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | (1.448.892,78) | 686.437,69 |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 475.612,77 | (96.000,00) |
| 9. sonstige Steuern | (2.957,80) | (2.770,80) |
| 10. Jahresfehlbetrag/-überschuss | (976.237,81) | 587.666,89 |
| 11. Gewinnvortrag/Verlustvortrag | 577.708,75 | (9.958,14) |
| 12. Entnahme aus der Kapitalrücklage | 398.529,06 | 0,00 |
| 13. Bilanzgewinn | 0,00 | 577.708,75 |
A. Allgemeine Angaben
1. Grundsätzliche Feststellungen
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend der Aktiengesellschaften sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2012 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB auf. Sie ist deshalb verpflichtet nach § 264 (1) HGB den Jahresabschluss um einen Lagebericht zu erweitern.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 –251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatz- und Ausweisvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 – 278 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 – 256a HGB aufgestellt.
2. Darstellungsstetigkeit
Nach § 246 (3) Satz 1 HGB und § 252 (1) Nr. 6 HGB sind die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- bzw. Bewertungsmethoden beizubehalten. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind anzugeben und zu begründen sowie deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gesondert darzustellen (§ 284 (2) Nr. 3 HGB).
Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und im Hinblick auf ein besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden im Berichtsjahr folgende Änderungen hinsichtlich der Darstellungsstetigkeit vorgenommen:
· Um der Werthaltigkeit der Materialien besser Rechnung zu tragen, wurden im Vorratsvermögen (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse) Gängigkeitsabschläge angesetzt.
· Von dem Wahlrecht, erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen offen mit den Vorräten nach § 268 (5) HGB abzusetzen, wurde Gebrauch gemacht.
· Der Überhang von aktiven latenten Steuern (§ 274 (1) Satz 2 HGB) wurde erstmals bilanziert.
· Rückstellungen für drohende Verluste wurden für zum Bilanzstichtag vorliegende Auftragsbestände in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte nicht.
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben sich wie folgt:
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| Auswirkung auf die Ertragslage | 2012 TEUR |
|---|---|
| Ansatz von Gängigkeitsabschlägen im Vorratsbereich | (35) |
| Saldierung erhaltener Anzahlungen auf Bestellung mit den fertigen Erzeugnissen | 0 |
| Ansatz von aktiven latenten Steuern | 470 |
| Ansatz von Drohverlustrückstellungen | (48) |
| Erhöhung der Ertragslage | 387 |
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| Auswirkung auf die Vermögenslage | 2012 TEUR |
|---|---|
| Ansatz von Gängigkeitsabschlägen im Vorratsbereich | (35) |
| Saldierung erhaltener Anzahlungen auf Bestellung mit den fertigen Erzeugnissen | (44) |
| Ansatz von aktiven latenten Steuern | 470 |
| Zunahme der Vermögenslage | 391 |
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| Auswirkung auf die Finanzlage | 2012 TEUR |
|---|---|
| Ansatz der Rückstellung für drohende Verluste | 48 |
| Zunahme der Kapitalstruktur | 48 |
B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN
1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.1 Bilanzierungsmethoden
Die Ansatzwahlrechte wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.
Die Investitionszuschüsse und die Investitionszulagen wurden in Sonderposten eingestellt und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst unter Beachtung der Stellungnahme 1/1984 i. d. F. von 1990 des Hauptfachausschusses des Institutes der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW).
Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und im Hinblick auf ein besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden im Berichtsjahr folgende Änderungen der Bilanzierungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr vorgenommen:
· Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit den fertigen Erzeugnissen saldiert, soweit zum 31. Dezember 2012 Bestände für die erhaltenden Anzahlungen auf Lager waren (§ 268 (5) HGB).
· Ein Überhang von aktiven latenten Steuern (§ 274 (1) Satz 2 HGB) wurde erstmals bilanziert.
1.2 Bewertungsmethoden
Die Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt.
Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Bereich der Instandhaltungsmaterialien wurde die Bewertung zu Festwerten vorgenommen (§ 240 (3) HGB).
Nach § 254 HGB wurde das Wahlrecht zur Bilanzierung von Bewertungseinheiten in Anspruch genommen.
Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und im Hinblick auf ein besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden im Berichtsjahr folgende Änderungen der Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr vorgenommen:
· Bei der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurde eine Einzelanalyse der Bestände vorgenommen und aus der bisherigen Lagerdauer resultierende Bestandsrisiken durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt.
· Rückstellungen für drohende Verluste wurden für zum Bilanzstichtag vorliegende Auftragsbestände in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen und planmäßigen Abschreibungen bewertet.
Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
technische Anlagen und Maschinen
Die technischen Anlagen und Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Gleicher Ansatz galt für die aktivierten Eigenleistungen.
Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Gleicher Ansatz galt für die aktivierten Eigenleistungen. In den Zugängen waren aktivierte Eigenleistungen in Höhe von EUR 196.576,65 enthalten.
Finanzanlagen
wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.
Für den Bereich der Instandhaltungsmaterialien wurde ein Festwert gebildet.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten, gegebenenfalls zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.
fertige Erzeugnisse
Die fertigen Erzeugnisse wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten, teilweise zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.
geleistete Anzahlungen
Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.
erhaltene Anzahlungen
Die erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen wurden zu Erfüllungsbeträgen offen von den Vorräte abgesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken wurden mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt.
sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
wurden zum Nennwert bewertet. Ausländische Sorten wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.
AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für bezahlte Aufwendungen, die in 2013 ergebniswirksam werden.
LATENTE STEUERN
Zum 31. Dezember 2012 wurde abweichend zum Vorjahr aktive latente Steuern gemäß § 274 HGB angesetzt. Dabei wurden passive latente Steuern auf Rückstellungen für Archivierungskosten in Höhe von TEUR 0,5 mit aktiven latenten Steuern auf Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 14,0 und aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 456,5 saldiert und der sich ergebende Aktivüberhang bilanziert. Steuerliche Verlustvorträge wurden bei der Berechnung der aktiven latenten Steuern aufgrund der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Ver-lustverrechnung zu berücksichtigt. Dabei wurde ein Steuersatz von 29,825 % zugrunde gelegt.
EIGENKAPITAL
Das Eigenkapital wurde zu Nennwerten angesetzt.
SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN
Der Sonderposten für Zuwendungen (Investitionszuschüsse und Investitionszulagen) wurde in entsprechender Auslegung der Stellungnahme des Hauptfachausschusses 1/1984 i. d. F. von 1990 des Institutes der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. eingestellt und anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst.
RÜCKSTELLUNGEN
Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Deckung der Risiken und ungewissen Verpflichtungen notwendig war.
Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
2. Grundlagen der Währungsumrechnung
Kurzfristige Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet.
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr wurde im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Mitzugehörigkeit zu anderen Posten
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen bestanden Forderungen in Höhe von TEUR 435 (Vj.: TEUR 422) gegenüber dem Finanzamt aus Investitionszulage sowie ein Anspruch in Höhe von TEUR 627 (Vj.: TEUR 518) gegenüber der Thüringer Aufbaubank aus Investitionszuschuss.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 80 (Vj.: TEUR 34) waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 79 (Vj.: TEUR 34) enthalten.
3. Kapitalrücklagen
Die Kapitalrücklagen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
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| 2012 EUR |
|
|---|---|
| Stand 1. Januar 2012 | 8.552.368,24 |
| Entnahme durch Umwandlung in Grundkapital | (3.801.763,00) |
| Entnahme gemäß § 150 (4) Satz 1 Nr. 1 AktG | (398.529,06) |
| Zuführung durch Zahlung Mehrbetrag bei der Ausgabe von Aktien (§272 (2) Nr. 1 HGB) | 4.353.172,63 |
| Stand 31. Dezember 2012 | 8.705.248,81 |
Die teilweise Umwandlung der Kapitalrücklage in Grundkapital wurde von der Hauptversammlung am 29. Juni 2012 beschlossen.
Die Kapitalerhöhung mit der Ausgabe von neuen Aktien beschloss die Hauptversammlung am 11. Oktober 2012.
4. gesetzliche Rücklage
Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 AktG ist aufgrund § 150 (2) AktG nicht erforderlich.
5. Verbindlichkeiten
5.1. Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären
Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 1) Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären.
5.2. Restlaufzeiten und Angaben zu Besicherung
Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 829 (Vj.: TEUR 599) haben eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sind durch Buchgrundschuld, Sicherungsübereignung und Eigentumsvorbehalt besichert. Die Höhe der Besicherung beträgt insgesamt TEUR 6.690 (Vj.: TEUR 7.178).
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 (2) HGB) aufgestellt.
1. sonstige betriebliche Erträge
Der Sonderposten für Zuwendungen wurde im Berichtsjahr durch planmäßige ertragswirksame Abschreibungen (TEUR 80) gemindert. Der Gesamtbetrag der Auflösung des Sonderpostens wurde unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Investitionszulagen, Erstattungen der Agentur für Arbeit sowie Erträge aus der Auflösung von nicht verbrauchten Rückstellungen, Erträge aus Wechselkursgewinnen sowie sonstige Erträge aus Nebentätigkeiten.
Die sonstigen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 7 (Vj.: TEUR 23).
2. Personalaufwand
Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 56 (Vj.: TEUR 39).
3. sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den Mietaufwand für das Betriebsgrundstück, Werbekosten, Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Instandhaltungskosten, Versicherungsbeiträge, Rechts- und Beratungskosten, Patentkosten sowie sonstige Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen.
Die sonstigen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 12 (Vj.: TEUR 36) periodenfremde Aufwendungen.
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die Zinserträge beinhalten TEUR 0 (Vj.: TEUR 1) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.
5. Belastung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug zum Bilanzstichtag TEUR - 1.449. Für das Jahr 2012 ergaben sich keine Belastungen durch die Steuern vom Einkommen und Ertrag. Im Vorjahr betrug die Belastung des Jahresergebnisses durch die Steuern vom Einkommen und Ertrag TEUR 96.
Bedingt durch den Ansatz der latenten Steuern verbesserte sich das Jahresergebnis im Berichtsjahr um TEUR 470 (Vj.: TEUR 0).
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 43 (Vj.: TEUR 0) periodenfremde Erträge.
E. SONSTIGE ANGABEN
1. sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen für das Jahr 2013 sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus dem Abschluss von Miet- und Serviceverträgen in Höhe von TEUR 425 (Vj.: TEUR 468).
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| 2013 TEUR |
2014 TEUR |
2015 TEUR |
2016 TEUR |
2017 TEUR |
gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Leasingverträge | 54 | 49 | 44 | 26 | 7 | 180 |
| Mietverträge | 245 | 0 | 0 | 0 | 0 | 245 |
| 299 | 49 | 44 | 26 | 7 | 425 |
Weiterhin bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von TEUR 998 und aus dem Abschluss eines Grundstückskaufvertrages in Höhe von TEUR 315.
2. Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden nicht.
3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
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| 2012 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Arbeiter | 85 | 80 |
| Angestellte (ohne Geschäftsführung) | 56 | 43 |
| Insgesamt | 136 | 123 |
4. Gesellschaftsorgane
4.1 Geschäftsführung
Zu Vorstandsmitgliedern der va-Q-tec AG waren bestellt:
Herr Dr. Joachim Kuhn (Vorsitzender), Diplom-Physiker;
Herr Dr. Roland Caps, Diplom-Physiker.
4.2 Aufsichtsrat
Zu Aufsichtsratsmitgliedern der va-Q-tec AG waren zum Bilanzstichtag bestellt:
Herr Norbert Baier (Vorsitzender), Kaufmann, Oberscheinfeld;
Herr Christopher Hoffmann, Investment Manager, London;
Herr Thorsten Scheck, Dipl.-Kaufmann, Nürnberg.
4.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder
Die Schutzklausel gemäß § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen.
Zum 31. Dezember 2012 bestand eine Überzahlung in Höhe von EUR 500 gegenüber einem Aufsichtsratsmitglied.
5. Angabe Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für die ein Jahresabschluss vorliegt:
Dem Unternehmen liegt Meldung nach § 20 Abs.1 AktG vor (Unternehmensbeteiligung von mehr als 25%).
Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 90%.
In Südkorea wurde am 12. Juli 2011 die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100%.
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| Name und Sitz | Anteil % |
Eigenkapital EUR |
Jahresergebnis EUR |
|---|---|---|---|
| va-Q-tec Ltd Rochester/UK | 90,00 | (758.553,33) | (368.851,02) |
| va-Q-tec Korea Ltd. Incheon/Südkorea | 100,00 | 78.491,43 | (68.331,00) |
Die Wertansätze der Finanzanlagen der beiden ausländischen Tochtergesellschaften berücksichtigen die seit der Gründung in 2011 angefallenen Anschaffungskosten. Nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter wird mit einer positiven Entwicklung der beiden Tochtergesellschaften gerechnet. Insbesondere zeitliche Verzögerungen begründen Planabweichungen, gefährden aber nicht den zukünftigen Unternehmenserfolg. Von daher wurden die Buchwerte beibehalten.
6. Bewertungseinheit nach § 254 HGB i.V.m. § 285 Nr. 23 HGB
Für Darlehen mit einem Nominalvolumen von Mio.EUR 5,35 hat die Gesellschaft zur Begrenzung der Zinsrisiken, die durch die Anbindung der Zinszahlungen an einem Festzins entstehen, eine Bewertungseinheit in Form des Micro-Hedging gebildet. Die Gesellschaft hat dazu in den Vorjahren zwei Swap im Nominalwert von Mio.EUR 2,15, Fälligkeit 29. Juli 2016, und im laufenden Jahr zwei Swap im Nominalwert von Mio.EUR 1,26, Fälligkeiten 31. Dezember 2019 und 30. September 2020, erworben. Die Sicherungsbeziehung wird als wirksam eingestuft, da Nominalbetrag, Laufzeit, Zinsanpassungstermine, die Zeitpunkte von Zins-und Tilgungszahlungen sowie die Bemessungsgrundlage für die Zinsanpassung für Grund-und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (critical term match). Aufgrund der festgestellten Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ergeben sich zum Bilanzstichtag keine weiteren bilanziellen Konsequenzen. Die Bilanzierung erfolgt nach der sog. „Einfrierungsmethode“.
7. Anhangangabe im Sinne des § 285 Nr. 28 HGB
Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge untergliedert nach den in § 268 (8) HGB genannten Posten:
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| Ausschüttungssperre auf | TEUR |
|---|---|
| - selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | 0 |
| - aktive latente Steuern | 470 |
| - Vermögensgegenstände im Sinne des § 246 (2) Satz 2 HGB zum beizulegenden Wert gemäß § 253 (1) Satz 4 HGB | 0 |
| 470 |
8. Angaben nach AktG
Die Gesellschaft hält keine Aktien im Sinne des § 160 (1) Nr. 1 oder 2 AktG.
Die Kapitalrücklagen zum Stichtag gliedern sich wie folgt:
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| Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB | EUR | 9.091.545,87 |
| Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB | EUR | 12.232,00 |
Das Grundkapital besteht zum 31. Dezember 2012 aus 4.526.181 Aktien, davon:
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| Aktiengattung | Zahl je Gattung | Nennbetrag je Gattung in EUR |
Gesamtbetrag je Aktiengattung am Grundkapital in EUR |
|---|---|---|---|
| Stückaktien (Namensaktien) | 3.470.850 | 1,00 | 3.470.850 |
| stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A1 | 408.500 | 1,00 | 408.500 |
| stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A2 | 646.831 | 1,00 | 646.831 |
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2012 wurde ein Aktiensplit des Grundkapitals in Höhe von 1:50 durchgeführt. Weiterhin wurde von der Hauptversammlung am 11. Oktober 2012 eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 646.831 abgeschlossen.
Das genehmigte Kapital wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2012 aufgehoben.
9. Ergebnisverwendung
Die gesetzlichen Vertreter haben am 15. April 2013 eine Entnahme aus der Kapitalrücklage (§ 150 (4) Satz 1 Nr. 1 AktG) in Höhe von EUR 398.529,06 zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages, der er nicht durch einen Gewinnvortrag gedeckt war, durchgeführt.
F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB
va-Q-tec AG, Würzburg
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012
Würzburg, 15. April 2013
gez. Dr. Joachim Kuhn
gez. Dr. Roland Caps
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 271.879,36 | 6.593,90 | 0,00 | 0,00 | 278.473,26 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.550.292,61 | 462.601,73 | 1.470.959,29 | 0,00 | 4.483.853,63 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 5.279.483,14 | 182.233,91 | 162.422,98 | 0,00 | 5.624.140,03 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung | 1.781.524,24 | 577.695,89 | 164.155,79 | (9.000,00) | 2.514.375,92 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.501.114,48 | 3.222.908,76 | (1.797.538,06) | 0,00 | 4.926.485,18 |
| 13.112.414,47 | 4.445.440,29 | 0,00 | (9.000,00) | 17.548.854,76 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 67.257,81 | 100.000,00 | 0,00 | 0,00 | 167.257,81 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 578.950,61 | 500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.078.950,61 |
| 646.208,42 | 600.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.246.208,42 | |
| 14.030.502,25 | 5.052.034,19 | 0,00 | (9.000,00) | 19.073.536,44 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 153.352,67 | 47.896,67 | 0,00 | 201.249,34 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 227.686,81 | 116.164,03 | 0,00 | 343.850,84 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.210.947,17 | 581.783,13 | 0,00 | 1.792.730,30 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung | 913.383,92 | 324.157,93 | (4.875,00) | 1.232.666,85 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.352.017,90 | 1.022.105,09 | (4.875,00) | 3.369.247,99 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 2.505.370,57 | 1.070.001,76 | (4.875,00) | 3.570.497,33 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2012 EUR |
Stand am 31.12.2011 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 77.223,92 | 118.526,69 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.140.002,79 | 2.322.605,80 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 3.831.409,73 | 4.068.535,97 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung | 1.281.709,07 | 868.140,32 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 4.926.485,18 | 3.501.114,48 |
| 14.179.606,77 | 10.760.396,57 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 167.257,81 | 67.257,81 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.078.950,61 | 578.950,61 |
| 1.246.208,42 | 646.208,42 | |
| 15.503.039,11 | 11.525.131,68 |
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.
Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht derva‑Q‑tec AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Jena, den 15. April 2013
**Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
gez. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer
gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat hat im Verlauf des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten. In insgesamt 6 turnusmäßigen, ordentliche Sitzungen und einer außerordentlichen Sitzungen, alle meist unter Anwesenheit des Vorstands, hat sich der Aufsichtsrat über Fragen der Unternehmenspolitik unterrichtet und wichtige Geschäftsvorfälle mit dem Vorstand besprochen, insbesondere solche, die aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen. Sämtliche Beschlussfassungen sind stets einstimmig erfolgt.
Die Berichterstattung und das Informationswesen des Vorstands entsprach den Vorgaben gemäß § 90 AktG; danach berichtete der Vorstand regelmäßig mündlich bzw. schriftlich an den Aufsichtsrat. Darüber hinaus fanden auch Informationsgespräche außerhalb der turnusmäßigen Sitzungen, insbesondere mit dem Vorstand, aber auch mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern statt, um einen kontinuierlichen und aktuellen Informationsaustausch herzustellen.
Ein Schwerpunkt in der Kontrollfunktion des Aufsichtsrats lag in der Überwachung der Erfüllung der Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KontraG), um durch die Implementierung eines geeigneten Frühwarnsystems zur Wahrung der Interessen der Anteilseigner auf mögliche Risiken rechtzeitig reagieren zu können. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss 2012 sowie der Lagebericht wurden einschließlich der Buchführung von der zur Abschlussprüferin bestellten Rödl & Partner, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Büro Jena / Chemnitz, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und die Prüfungsberichte sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert worden. Er hat von dem Prüfungsbericht für die va-Q-tec AG zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss in seiner Sitzung am 30.04.2013 gebilligt; dieser ist damit gemäß §175 AktG festgestellt.
Der Aufsichtsrat hat regelmäßig an den Sitzungen und Besprechungen des Vorstands und führender Mitarbeiter teilgenommen und diesen bei den anstehenden Aufgaben unterstützt. Dazu wurden auch Empfehlungen abgegeben, die allesamt umgesetzt wurden. Insgesamt konnte eine positive Geschäftsentwicklung beobachtet werden. Herr Baier verwies sodann auf den vorangegangenen Bericht des Vorstands, worin ausführlich die Lage der Gesellschaft dargestellt wird.
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